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Donnerstag, 28. Mai 2015

107. Jahrgang – Nr. 22

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

11ºC 23ºC

11ºC 19ºC

10ºC 21ºC

Freitag, 29. Mai 2015 Nach recht sonnigem Vormittag zunehmend Quellwolken und steigendes Gewitterrisiko. Samstag, 30. Mai 2015 Veränderlich, mit sonnigen Auflockerungen und vereinzelten Regengüssen. Sonntag, 31. Mai 2015 Wieder vermehrt sonnig. Und es dürfte trocken bleiben.

Laufen

7 Bei den Schweizer Turnierreitern beliebter denn je und für die Familien der Region ein Genuss für alle Sinne: Das Pfingsspringen des Reitvereins Laufen und Umgebung.

Seewen

11 Das Schwarzbubenland hat einen Reiseführer. Das Wichtigste über die 23 Gemeinden, ist in dem 150 Seiten starken Büchlein von Franz Baumann zu finden.

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Geballte Kraft fürs Schwarzbubenland Nach Schwarzbubenland Tourismus hat vor einer Woche auch das Forum Regio Plus Ja zur Fusion der beiden Vereine gesagt. An der Spitze des fusionierten Vereins «Forum Schwarzbubenland» steht neu Gelgia Herzog. Roland Bürki

D

ie Kapelle im Zentrum Passwang war an diesem denkwürdigen Mittwochabend mit gegen 70 Personen bis auf den letzten, eiligst herbeigeschafften Stuhl besetzt. Schliesslich hatte das Forum Regio Plus zur voraussichtlich letzten Generalversammlung geladen, bei der es hauptsächlich um die Gretchenfrage zur Fusion mit Schwarzbubenland Tourismus ging. Dieser Verein unter dem Präsidium von Fabio Jeger hatte bereits am 23. April der Auflösung des Vereins und dem Übergang der Aktiven und Passiven an das unter neuem Namen operierende Forum Regio Plus zugestimmt. Unter der Zusicherung, dass ihrem bisherigen Präsidenten und den Vorstandsmitgliedern weiterhin Sitze im Vorstand und in der künftigen Arbeitsgruppe Tourismus zustünden. Solche und weitere Regelungen aus dem Fusionsvertrag erläuterte der Dornacher Daniel Urech, Jurist, Forumsmitglied und Kantonsrat, den Mitgliedern des Forum Regio Plus und veranschaulichte sein Fazit in einem eingängigen Bild: «Es ist eine attraktive (Tourismus-)Braut mit stattlicher Aussteuer.» Da konnte und wollte niemand dem Fusionsvertrag und den zwingend neuen Statuten widerstehen. So blieb dem als neues Ehrenmitglied scheiden-

Hochzeit zu dritt: Fabio Jeger, vormals Präsident von Schwarzbubenland Tourismus, übernimmt im neuen Forum SchwarzFOTO: MARTIN STAUB bubenland die Leitung Fachgruppe Tourismus, Hans Büttiker übergibt das Präsidium an Gelgia Herzog (v. l.). den Präsidenten des Forum Regio Plus, Hans Büttiker, nur die stille Genugtuung über ein völlig ungetrübtes Fusions-Happy End. Ein Quantensprung bis zum Zillertaler Hochzeitsmarsch Damit und mit den ebenfalls einstimmigen Wahlen von Vorstand, Beirat und Arbeitsgruppen war der Weg frei zum fusionierten Verein «Forum Schwarzbubenland». «Es ist ein Quantensprung. Mit der Geschäfts- und Infostelle beim Bahnhof Dornach sind wir nahe am Kunden in der Pole Position», strahlte Fabio Jeger. Zudem gehörten touristische Doppelspurigkeiten jetzt der Vergangenheit an. Dass die bisherige Kernkompetenz des Forum Regio Plus, die Wirtschaftsförderung, weiterhin eine zentrale Aufgabe sein wird, zeigte Wirtschaftsförderer Thomas Kübler mit seinem gedanklichen Kreislauf zur Ansiedelung neuer Firmen auf. Das Auditorium spürte, dass der Verein den von Ge-

meindepräsident Dieter Künzli in seiner Begrüssung genannten Schwachpunkten des Schwarzbubenlands begegnen will. Er hatte in einer prägnanten Analyse das Fehlen eines «Wir-Gefühls», eines Autobahnanschlusses und einer Strategie statt Ideologie sowie den zu geringen Einfluss im Kanton festgestellt. In die Zukunft blickend versprach die neue Präsidentin Gelgia Herzog nach ihrer Wahl, die stark applaudiert wurde: «Ich habe noch einiges vor mit euch!» Und da kam bereits etwas in dieser Richtung, nämlich dieses furiose Finale mit Zillertaler Hochzeitsmarsch, Hochzeitstorte und einer wundersamen elfteiligen Glücks-Laudatio von Willi Menth auf den abtretenden Präsidenten Hans Büttiker als «bekennenden Schwarzbuben» und «Inkarnation des Forums Regio Plus». Den ultimativen Schlusspunkt hinter diesen emotionalen Schwarzbubenabend setzte die Band MooR mit ihrem exakt passenden Dialektsong «I bi ne Schwarzbueb».

Forum Schwarzbubenland auf einen Blick: Schlanker Vorstand: Gelgia Herzog (Präsidentin), Fabio Jeger (Leiter AG Tourismus), Susanne Koch (Rechnungswesen), Ruedi Kohler (Leiter AG Wirtschaft), Peter Hollenstein (Leiter AG Öffentlichkeitsarbeit), François Sandoz und Christian Schlatter (regionale Zusammenarbeit) Drei Fach-Arbeitsgruppen für Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaft und Tourismus mit total 14 Mitgliedern Ein Beirat mit weiteren 11 ausgewiesenen Mitgliedern

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Beglaubigte Auflage 21 444 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 75 544 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 202 012 Ex.

Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr

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LAUFENTAL LAUFEN

Der neue Rosengarten lädt zum Tag der offenen Tür ein

Checkübergabe: Marc Scherrer übergibt Prisca Jeanloz 1000 Franken. FOTO: JÜRG JEANLOZ

jjz. Am Pfingstmontag erscheinen in der Laufechuchi neun junge Herren, die sich vorgenommen haben, die wohltätige Abendtafel mit einem namhaften Beitrag zu unterstützen. Das Kochteam freut sich riesig auf den Besuch und gibt sich alle Mühe, eine leckere Lasagne zuzubereiten. Inzwischen sind auch die regelmässigen Besucher, Familien und Jugendlichen eingetroffen, die das Angebot einer unentgeltlichen Mahlzeit gerne in Anspruch nehmen. Gegen 40 Gäste sitzen an den Tischen im grossen Saal der reformierten Kirchgemeinde und lassen sich von guten Helferinnen und Helfer zuerst eine warme Kürbissuppe servieren. Man kennt sich, man diskutiert miteinander, die Stimmung ist locker. «Es ist uns ein Anliegen, dem Kochteam unsere Ehre zu erweisen», erklärt Landrat Marc Scherrer, der zu den Gründern des Eventportals gehört. Das Jungunternehmen hat sich aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen und verfügt noch über einen bescheidenen Sparbatzen. Die ehemaligen Kra-Mitglieder unterstützen regionale Projekte. Nach einem gemischten Salat wird von flinken Händen die Lasagne aufgetragen. Die Gäste schwärmen, alles ist

frisch gekocht und sauber angerichtet. Zum Trinken steht Mineralwasser zur Verfügung, Alkohol wird nicht ausgeschenkt. Im freundlichen Saal der Reformierten Kirchgemeinde Laufental schickt sich Marc Scherrer an, der Initiantin und Köchin Prisca Jeanloz ihre Spende in Form eines übergrossen Checks zu überreichen. 1000 Franken sollen es sein, das reicht wieder für etliche Menus. Die Gäste applaudieren, sie kommen gerne jeden Montagabend ins Lokal, um eine warme Mahlzeit einzunehmen. Sie werden vom Kochteam immer freundlich empfangen. Zum Dessert gibt es Rhabarber-Chüechli und Vanille-Cornets, da wird herzhaft zugelangt. Zwei Dutzend Gäste sind es im Schnitt, die dieses Angebot nützen. Die Laufechuchi ist politisch, konfessionell neutral und soll zur Solidarität im Laufental beitragen. «Wir begegnen einander mit Offenheit und Wertschätzung», lautet das Motto der Initianten. Wer gerne einmal mitessen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Das Küchenteam freut sich auch über einen Kuchen oder ein gespendetes Dessert. Allerdings sollten Naturalspenden mit Prisca Jeanloz abgesprochen werden, damit der Einkauf optimal geplant werden kann. Laufechuchi jeden Montagabend um 18 Uhr im grossen Saal des reformierten Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15 (neben der reformierten Kirche, oberhalb des Bahnhofs Laufen). Anmeldung nicht notwendig.

lichtdurchflutet und mit den beiden Balkonen als Einheit wahrnehmbar. Das Erdgeschoss lädt mit dem integrierten Restaurant zum Verweilen ein. Auf der Südseite befindet sich ein grosser Platz mit einem Fischteich. Durch die Südlage wird dieser Platz vom Frühling bis in den Herbst gut nutzbar sein. Die Bewohnerinnen und Bewohner waren bei der Entwicklung der Zimmer und Nasszellen massgeblich beteiligt. Es wurden Musterzimmer im Sind stolz auf das neue Seniorenzentrum: Georges Thüring, Präsident Vorstand, und Michael FOTO: MARTIN STAUB Rosenberg, Zentrumsleiter. Massstab 1:1 gebaut. Durch die Erkenntnisse der Bewohnerinnen «Semiramis» vom Büro Ackermann Arund Bewohner wurden die Badezimmer Die Bauarbeiten sind noch chitekt aus Basel. Vom 6. bis 17. Januar nochmals um 20 cm vergrössert, es im Gange, und der Eröff2011 wurde das Projekt im Fahnensaal konnten Mängel in der Planung, dem Stadt Laufen der Öffentlichkeit vor- Material und der Ausstattung rechtzeitig nungstag rückt immer nä- der gestellt. Der Stiftungsrat genehmigte das entdeckt und eliminiert werden. Das her. Doch sind wir zuverProjekt im Juni 2011. Der Spatenstich Gebäude ist, so wie es jetzt dasteht, gut am 20. September 2012, anlässlich gelungen; von der Technik und den Ansichtlich, dass wir am 7. Ju- fand des Jubiläums «40 Jahre Rosengarten», forderungen an die Nutzer ist es auf ni 2015 der Bevölkerung statt. Der bewilligte Kostenrahmen be- dem neuesten Stand, hat grosse und helsich auf CHF 43 800 000.--. Am 28. le Zimmer, von Einzelzimmern mit 25 das neue Seniorenzentrum läuft Januar 2013 folgte der Baubeginn. Der m2 bis zu Komfortzimmern, die zwipräsentieren können. Abriss des alten Gebäudes (Hauptge- schen 33 m2 und 45 m2 gross sind. Die bäude) wird nach den Sommerferien Komfortzimmer können als Einzel- und 2015 erfolgen. Anschliessend entstehen Doppelzimmer genutzt werden, je nach von Michael Rosenberg ein Park und Parkplätze für Besucher Wunsch und Nachfrage. So können bis und Mitarbeitende. Im Mai 2016 sollte zu 130 Bewohnerinnen und Bewohner hronik: Die Planung begann An- das Gesamtprojekt nach Vollendung des im neuen Seniorenzentrum ein zu Haufang 2009. Nach allen Abklärun- Parks beendet sein. Der neue Rosengar- se finden und die nötige Pflege und Fürgen über Kosten und Finanzier- ten ist architektonisch ein modernes sorge erhalten, die daheim nicht mehr barkeit wurde das Projekt in zwei Stufen und von der Gebäudestruktur perfekt möglich ist. als Wettbewerb ausgeschrieben. 31 Pro- auf ein Seniorenzentrum ausgerichtetes Der Tag der offenen Tür findet am 7. jekte wurden bei der Präqualifikation Gebäude, das nach Minergie-Standard Juni 2015, von 9 bis 17 Uhr, statt. Beachangemeldet, 18 Projekte wurden abge- konstruiert wurde. Die Keramikfassade ten Sie unser Programm mit allen Zeigeben und von der Jury begutachtet. Aus ist eine ökologische Investition (natürli- ten und Aktivitäten im nächsten Wodiesen 18 Projekten wurden von den cher ressourcenschonender Baustoff), chenblatt. Ich freue mich, Sie an diesem Fach- und Sachjuroren acht General- auf lange Sicht pflegeleicht, farbecht Anlass begrüssen zu dürfen. planerteams zum Wettbewerb Stufe 1 und langlebig. Die Geschosse und deren eingeladen. Gewonnen hat das Projekt Kernzonen (Aufenthaltsräume) sind Michael Rosenberg ist Zentrumsleiter

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LAUFEN

LAUFEN

CD-Taufe mit Prosecco und Edlen Schnittchen

Musikschule weiterhin auf Kurs

gwa. Mit Chansons und Kabarett verzaubern die Edlen Schnittchen seit acht Jahren ihr Publikum. Doch nun stehen Sarah Ley und Sarah Zuber für einmal nicht zu zweit, sondern begleitet von einer ganzen Band auf der Bühne. Anlass dazu ist eine CD-Taufe. Unter dem Titel «Zum Mond schiessen!» – der Name einer ihrer Songs – haben die beiden Frauen zusammen mit Musikern und Backgroundsängerinnen zehn Lieder von ihrem aktuellsten Kabarettprogramm «Herzrasen» vertont und auf eine CD brennen lassen. Am 20. Juni ist das Resultat live im Alts Schlachthuus in Laufen zu hören. «Dieses Konzert wird ein einmaliges Erlebnis, das so nicht mehr zu sehen sein wird», erzählen die beiden Sarahs. Dieses Konzert sei nicht zu vergleichen mit dem Kabarettprogramm «Herzrasen», auch wenn die gleichen Lieder gesungen werden. Bei diesem Auftritt steht die Musik im Vordergrund. «Es sind zwei verschiedene Schienen, ob man zu zweit oder zusammen mit einer Band auf der Bühne steht», erklärt Sarah Zuber. Wer also schon «Herzrasen» gesehen habe und dies toll fand, soll unbedingt auch ans Konzert kommen, rühren die beiden kreativen Frauen die Werbetrommel. Die Musikstücke wurden neu arrangiert und für das Konzert haben die Edlen Schnittchen ein spezielles Drehbuch geschrieben. Somit wird das Publikum nebst den Songs, begleitet von einer achtköpfigen Band, Episoden und Erlebnisse des Entstehungsprozesses der CD nach Schnittchenart zu hören bekommen. «Zum Mond schiessen» ist die dritte CD der Edlen Schnittchen. Während eines Jahres hatten die zwei Kabarettistinnen und die Band in einem Übungs-

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GASTBEITRAG

Jungunternehmer beschenken Laufechuchi

Das Eventportal «kra.ch», das einst von Absolventen des Gymnasiums Laufen gegründet wurde, spendet der Laufechuchi 1000 Franken für ihr uneigennütziges Engagement.

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Die Edlen Schnittchen: Sarah Zuber (l.) und Sarah Ley. raum an der Jazzschule in Basel geprobt. «Diese lange Zeit war enorm wichtig, denn beim Üben entstanden immer wieder neue Ideen», erzählt Sarah Ley. Dank einer grosszügigen Sponsorin konnte die CD in einem professionellen Studio in Zürich produziert werden. Während dreier Wochen wurde aufgenommen, verbessert und geschnitten. «Es war eine spannende Erfahrung für uns, aber sicher auch für die Leute im Aufnahmestudio. Unsere Musik, die sich im Bereich Chanson und Pop bewegt, ist nicht nach einem gängigen Schema mit Refrain, Strophe, Wieder-

FOTO: GABY WALTHER

holung und so weiter aufgebaut und forderte deshalb sowohl die Produzenten wie auch die Musiker und Musikerinnen», erzählen die Edlen Schnittchen. Das Publikum wird also mit Herzrasen zum Mond geschossen. Aber keine Angst – die Eintrittskarte ist auch ein Rückflugticket. Mit dabei wird auch die Wandelbar sein, deren Damen mit ihren Drinks für heitere Stimmung sorgen werden. CD-Taufe: Samstag, 20. Juni, 20 Uhr, Alts Schlachthuus Laufen, Vorverkauf: Papeterie Cueni, Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46.

dust. Etwas weniger bombastisch als beim 40-Jahr-Jubiläumsfest aber standesgemäss mit musikalischer Einstimmung durfte Präsident ad Interim Alberto Jeger am Dienstag die Delegiertenversammlung der Musikschule LaufentalThierstein eröffnen. Die sanften Klänge des Hornquintetts übertrugen sich offensichtlich auf die 30 (von 51) erschienenen Delegierten aus den 25 Vertragsgemeinden. Jedenfalls wurden sämtliche Traktanden durchgewinkt. Darunter gleichbleibende Schülerbeiträge für Eltern, die 31 Prozent der Kosten übernehmen, gegenüber 69 Prozent für die Gemeinden. Lediglich die leicht sinkenden Schülerzahlen, welche auf 414 Einheiten (–26) budgetiert werden, warfen die Frage auf, wie man dieser Tendenz zu begegnen gedenke. Mit mehr Präsenz in den lokalen Medien, mit attraktiven Instrumentenpräsentationen und weiteren diversen Anlässen, mache man bereits jetzt gute Erfahrungen, erklärte Schulleiter Ulrich Thiersch. Rückläufige Schülerzahlen seien übrigens auch in andern Musikschulen feststellbar, wie Alberto Jeger anfügte. Ein Ansatz könnte auch eine Debatte zum Eintrittsalter sein, welches mit 9 Jahren in Laufen den andern Schulen des Kantons hinterherhinke, liess der Musikschulleiter durchblicken. Auch in der Talentförderung sieht Thiersch mittelfristig Handlungsbedarf. Trotz Abwesenheit des Kassiers verstand es Alberto Jeger, das sorgfältig abgefasste Budget zu präsentieren, welches mit einem Aufwand von 2 645 000 Franken und Bruttokosten von 6361 Franken pro Schülereinheit nur geringfügige Veränderungen gegenüber dem Vorjahr aufweist.

LAUFEN

Schlager ist Pflicht WOS. Am kommenden Samstag, ab 21 Uhr lädt die Biomill-Bühne zur Party mit Karaoke-Wettbewerb. Eintritt frei.

www.kfl.ch AUSSTELLUNG

29. Mai – 14. Juni 2015 Vernissage: Freitag, 29. Mai, 19.00 Uhr

Stephanie Grob – Bilder

Öffnungszeiten: Do und Fr, 18.00–20.30 Uhr, So, 11.00–16.00 Uhr DISCO

Freitag, 29. Mai 2015, 21.00 Uhr

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Coole Musik, süffige Cocktails und ein paar nette Überraschungen warten auf Dich in der letzten Disco vor der langen Sommerpause.


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Gottesdienste EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Freitag, 29. Mai 9.30 Uhr, Kinderkirchenmorgen mit Znüni, Martina Hausberger 10.30 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, Pflegewohnheim Flühbach 19.30 Uhr Jugendtreff, Meli Müller – Sonntag, 31. Mai, 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner – Mittwoch, 3. Juni 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer für Kinder ab 5 Jahren Anmeldung bis 1. Juni bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84 18.30 Uhr Streetdance, Isabel Reimer

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 29. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 29. Mai, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Samstag, 30. Mai, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Fiire mit de Chline. Feier für die Kleinsten, ihre Geschwister und Eltern. Heute sind wir laut in der Kirche: «begeistert!». Sonntag, 31. Mai, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Vikarin Maria Wüthrich. Dienstag, 2. Juni, 10.00 Uhr, Offene Kirche mit Bistro. Das ökumenische Team lädt an jedem Markttag von 10.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 15.00 Uhr in die Katharinenkirche Laufen zum Verweilen ein. 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt.

Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke und macht’ sich in der Dämmerung auf den Weg.

Eduard Mazenauer * 17. Juli 1948

† 19. Mai 2015 In Liebe und Trauer nehmen wir Abschied von

Bärschwil Du hast Dich auf den Weg gemacht. Unendlich traurig müssen wir Dich gehen lassen!

Barbara Mazenauer Alexandra Mazenauer und Louis Vögtli Daniela und Thomas Lack-Mazenauer Verwandte und Freunde Auf Wunsch von Edi findet keine Abdankung statt. Die Urnenbeisetzung wird zu einem späteren Zeitpunkt in aller Stille in Arbon stattfinden.

Nach langer und schwerer Krankheit wurde Adolf im 81. Lebensjahr von seinem Leiden erlöst.

Marie Hübscher-Jeker Roland und Manuela mit Joel, Alena und Thea Pia und Kilian mit Clivia-Laura, Evita-Lea und Ida-Lin Martin und Claudia Urs-Peter und Ursula mit Noemi, Sara und Gian

Anstelle von Blumenspenden kann die Stiftung Parkinson Schweiz, Postkonto 80-7856-2 / IBAN CH48 0900 0000 8000 7856 2, oder die Glückskette, «Nepal», Postkonto 10-15000-6, unterstützt werden.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Der etwas andere Bestattungsdienst Doris Passalacqua-Burkhalter Nebelberg 2 4208 Nunningen Tel. 061 791 11 41 dopa@bluewin.ch www.die-bestatterin.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche:

Gottesdienst, Sonntag, 7. Juni Thema: Das Buch des Lebens mit Kids-Treff 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

29. April 1935 bis 13. Mai 2015

Die Trauerfeier findet am Montag, 1. Juni 2015, um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt. Anschliessend Urnenbestattung auf dem Friedhof St. Martin.

Samstag, 30. Mai 2015 19.00 Uhr Jugendgottesdienst GODI in den Räumlichkeiten der BewegungPlus in Laufen Sonntag, 31. Mai 2015 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte anschliessend Kirchenkaffee Dienstag, 2. Juni 2015 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend Mittwoch, 3. Juni 2015 14.00 Uhr Schatzsucher «Gäste sind herzlich willkommen»

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche

Gottfried Adolf Hübscher «Chatz»

Traueradresse: Barbara Mazenauer, Holle 34, 4252 Bärschwil

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 31. Mai, 10.15 bis 11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Konfirmation. Konfirmandinnen und Konfirmanden, Pfarrer Stéphane Barth, Organistin Blandine Abgottspon, Gitarristin Carmen Gerber. Thema: 1980–2015 in Religion, Musik und Sport. Kinderhütedienst durch die Sonntagsschule/ChinderChilche während der Konfirmation. Es werden konfirmiert: Joëlle Balsiger, Breitenbach; Lukas Bammert, Breitenbach; Glenn Borer, Erschwil; Alisha Bossert, Himmelried; Céline Emch, Bärschwil; Valentin Gerber, Beinwil; David Guntern, Bärschwil; Anouk Hänggi, Himmelried; Rahel Hänggi, Himmelried; Olivia Hoffmann, Zullwil; Katja Holzherr, Beinwil; Jaël Iff, Erschwil; Deborah Jeger, Zullwil; Amy Klock, Büsserach; Eloïse Kosa, Büsserach; Géraldine Lange, Büsserach; Yannick Lüthi, Himmelried; Simon Mani, Breitenbach; Jean-Luc Mosimann, Breitenbach; Marius Niederberger, Himmelried; Leah Schneider, Nunningen; Suleika Semling, Breitenbach; Sasha Stamm, Bärschwil; Sophie Stebler, Nunningen; Jim Ursenbacher, Fehren. Sonntag, 7. Juni, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: 9.30 bis 10.30 Uhr: Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth; 10.3011.30 Uhr: Kirchgemeindeversammlung, mit Apéro im Anschluss. Konfirmandenunterricht: Donnerstag, 28. Mai, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Am Samstag, 30. Mai, von 14 bis 17 Uhr: Hauptprobe mit der Abgabe von Unterrichtsmaterialien. Am Sonntag, 31. Mai, betreffs Konfirmation: Um 9 Uhr ist Fototermin für die Konfirmandinnen und Konfirmanden. Um 10.15 Uhr: Gottesdienstbeginn. Um 11.45 Uhr: Gottesdienstende.

Ein Leben lang war ich auf Reise, es war das Grösste mir, nun winkt mir Gott und lächelt leise, jetzt bin ich ganz bei dir.

Als der Herr sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und der Atem zu schwer wurde, legte er den Arm um sie und sprach: «Komm heim!»

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Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben Mamä

Elise Borer-Kohler erfahren durften. Ein besonderes Dankeschön an Pfarrer Franz Sabo für die herzliche Trauerfeier sowie dem Organisten Franz Mayer und Urs Borer für die wunderschöne musikalische Gestaltung. Vielen Dank dem Pflegepersonal des Seniorenzentrums Rosengarten für die liebevolle Pflege in den letzten Monaten. Allen Freunden, Verwandten, Nachbarn und Bekannten ein herzliches Dankeschön für alles Gute, das sie Mamä im Leben getan haben, sowie allen, die Elise auf ihrem letzten irdischen Weg begleitet haben. Laufen, im Mai 2015

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch zurück am 1.Juni 2015 Tel. 061 751 63 78 www.dr-schoen.ch

Erschwil

Baupublikation Bauherr: Christ Silvan Niederebnetstrasse 7, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherr Grundeigentümerin: Bauherr Bauprojekt: Sichtschutzwand System WBC Bauplatz: Niederebnetstrasse 7 Bauparzelle: 1094 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 12. Juni 2015

Rodersdorf

Einreichen der Steuererklärungen juristische Personen Die Frist zur Abgabe der Steuererklärungen 2014 für juristische Personen läuft am 30. Juni 2015 ab. Kostenlose Gesuche für Fristverlängerungen bis 31. Oktober 2015 können auf unserer Homepage www.steueramt.so.ch elektronisch oder mit der der Steuererklärung beigelegten Karte eingegeben bzw. beantragt werden. Fristgesuche über den 31. Oktober 2015 hinaus sind gebührenpflichtig und kosten Fr. 30.– je steuerpflichtige Person. Diese Gesuche sind zu begründen. Ab Juli 2015 werden juristische Personen, die ohne Fristerstreckung die Steuererklärung noch nicht eingereicht haben, gemahnt. Es erfolgt nur eine Mahnung, die Gebühr für diese Mahnung kostet Fr. 60.–. Nachträgliche Fristerstreckungen sind nicht mehr möglich. Eine Steuerpflicht – und damit die Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung – besteht auch, wenn eine juristische Person im Kanton Solothurn eine Betriebsstätte unterhält oder Liegenschaften besitzt. Vereine sind grundsätzlich steuerpflichtig. Die Besteuerung erfolgt ab einem steuerbaren Gewinn von Fr. 5000.– sowie ab einem steuerbaren Kapital von Fr. 200 000–. Diesbezüglich besteht eine gesetzliche Meldepflicht. Steuerpflichtige juristische Personen, die keine Steuererklärung erhalten haben, sind aufgefordert, sich beim Kantonalen Steueramt, Abteilung juristische Personen, Tel. 032 627 87 42, Fax 032 627 87 40, zu melden. Wir danken allen für die vollständig und gründlich ausgefüllten Steuererklärungen sowie für die fristgerechte Einreichung.

Bauherrschaft: APG/SGA, Allgemeine Plakatgesellschaft AG, Hardstr. 43, Postfach, 4002 Basel Verantwortlicher: APG/SGA, Allgemeine Plakatgesellschaft AG, Herr Ivo Cueny Hardstr. 43, Postfach, 4002 Basel Grundeigentümer: Einwohnergemeinde Erschwil Schulstr. 54, 4228 Erschwil Bauprojekt: Neumontage 1 F12 Plakatträger, freistehend, doppelseitig, unbeleuchtet Bauplatz: Passwangstr. 24 Bauparzelle: 918 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 12. Juni 2015

Baupublikation Bauherrschaft: Egloff Claudia und Walter Schwarzwaldstrasse 5, D-79189 Bad Krozingen Verantwortlicher: Altermatt Hausbau AG Ollenweg 18, 4226 Breitenbach Grundeigentümerin: Bauherrschaft Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport Bauplatz: Hollenweg Bauparzelle: 165 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 12. Juni 2015

EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF Rückschnitt von Hecken, Sträuchern und Bäumen Büsche, Hecken, Sträucher, Stauden, hohe Gräser und Bäume können in das Lichtraumprofil von Strassen und Wegen wachsen – wenn man sie lässt. Sie behindern dann die Sicht und gefährden die Fussgängerinnen und Fussgänger sowie die anderen Verkehrsteilnehmer. Im Interesse der Sicherheit und zur Vorbeugung vor Unfällen fordern wir hiermit alle Grundeigentümer und Grundeigentümerinnen höflich auf, ihre Pflanzen entlang von Strassen und Wegen den Vorschriften entsprechend zurückzuschneiden. Pflanzen dürfen grundsätzlich nicht über die Grundstücksgrenze in das Strassenareal ragen. Hecken, Sträucher, Stauden und Bäume müssen senkrecht über der Grenze auf folgende Höhen zurückgeschnitten werden: – Trottoir- und Fusswegbereiche auf 2,50 m Höhe – Strassen- und Fahrbahnbereiche auf 4,20 m Höhe. Die Gemeinde wird ab 30. Juni 2015 den Rückschnitt kontrollieren. Bei Nichtbeachtung der erwähnten Regeln werden die Pflanzen von der Gemeinde auf Kosten der Eigentümerschaft zurückgeschnitten. Bei Fragen steht Ihnen der Techn. Dienst unter Tel. 079 435 61 92 gerne zur Verfügung. EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF

Hofstetten-Flüh

Verkehrspolizeiliche Massnahmen – Temporäre Aufhebung Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Rodersdorf hat am 7. Mai 2015 beschlossen das Fahrverbot für schwere Lastwagen auf der Stockackerstrasse ab dem 1. Juni 2015 während 60 Tagen, d. h. bis 30. Juli 2015, aufzuheben. Die Massnahme erfolgt im Zusammenhang mit den Arbeiten zur Gleiserneuerung der Tramlinie 11 der BLT Baselland Transport AG. Der Gemeinderat

Breitenbach

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Einladung zur 129. ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 7. Juni 2015, 10.30 Uhr mit anschliessendem Apéro im Ref. Kirchgemeindehaus, Fehrenstrasse 46, in 4226 Breitenbach

Rodersdorf

Baupublikation

EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF

Traktanden 1. Präsenzfeststellung 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 8. Dezember 2014 3. Bewilligung Nachtragskredit Rechnung 2014 4. Genehmigung Jahresrechnung 2014 5. Verschiedenes Die Jahresrechnung 2014 liegt im Kirchgemeindehaus und an der Kirchgemeindeversammlung auf oder kann vorher beim Verwalter Dieter Semling, Höhenstr. 9, 4227 Büsserach (Tel. 061 781 37 35), bezogen werden. Das Protokoll vom 8. Dezember 2014 liegt an der Kirchgemeindeversammlung auf. Vor der Kirchgemeindeversammlung findet um 9.30 Uhr der Gottesdienst statt, zu dem ebenfalls alle herzlich eingeladen sind. Der Kirchgemeinderat

Himmelried

Meltingen

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Dominik und Sylvia Heuss Schwimmbadweg 1, 4144 Arlesheim Bauvorhaben: Umbau, Sanierung und Gebäudeerweiterung

Bauherr: Spaar Johannes Striffenweg 8, 4208 Nunningen Bauobjekt: Totalrückbau, Gebäude Hauptstr. 18 Teilrückbau, Gebäude Hauptstr. 18a Bauplatz: Hauptstrasse 18/18a Bauparzelle: GB-Nr. 462 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 11. Juni 2015

Bauplatz: Kastelhöhe 162 Bauparzelle: GB-Nr. 218 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 11. Juni 2015

Baupublikation Bauherr/Projektverfasser: Markus und Gabriela Gschwind Ettingerstrasse 23, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Umbau Scheunentor Bauplatz: Ettingerstrasse 23, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 2863 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 12. Juni 2015

Baupublikation Bauherr: Werner und Monica Runkel Schlössliweg 7, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Beck + Oser Architekten ETH SIA, Laufenstrasse 16, 4053 Basel Bauobjekt: Anbau (Ausnahmegesuch gemäss § 67 KBV) Bauplatz: Schlössliweg 7, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nrn.: 2696 und 3883 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 12. Juni 2015

Baupublikation Bauherr: Torenia AG c/o Testor Treuhand AG Postfach, 4002 Basel Projektverfasser: Testor Treuhand AG Postfach, 4002 Basel Bauobjekt: Zaun Bauplatz: Im Wygärtli 6, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nrn.: 3249 und 3258 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 12. Juni 2015

EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF

Verkehrspolizeiliche Massnahmen Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Rodersdorf hat am 7. Mai 2015 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen: Halten verboten (2.49), beidseits – Grossbühlstrasse, ab Einmündung Parkplatz Schule im Kurvenbereich Richtung Oltingerstrasse – Kirchgasse, ab Grossbühlstrasse im Kurvenbereich Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (Postkonto 45-1-4) mit Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074 / 006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen. Der Gemeinderat

Seewen

Witterswil

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Seeba AG, p. A. Imtreva AG Zwigackerstrasse 27, 4208 Nunningen

Bauherrschaft: Serge und Alexandra Boss Amselweg 21, 4108 Witterswil Projektverfasser: dito Bauherrschaft Bauobjekt: Baugesuch Nr. 12-15 Gartenhaus Bauplatz: Amselweg 21 Bauparzelle: GB-Nr. 1676 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 11. Juni 2015

Bauobjekt: Anbau Balkon an der Westfassade im 2. OG Bauplatz: Dorfstrasse 17 Projektverfasser: Imtreva AG, Herr Spiess Willi Zwigackerstrasse 27, 4208 Nunningen Bauparzelle: GB 2469 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 12. Juni 2015

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LAUFENTAL

Donnerstag, 28. Mai 2015 Nr. 22

NACHRUF

LAUFEN

Willi Jermann – lebenslanger Einsatz für den Obstbau

Graziöses Kraftbündel mit Sanftmut

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Bei den Schweizer Turnierreitern beliebter denn je und für die Familien der Region ein Genuss für alle Sinne: Das Pfingsspringen des Reitvereins Laufen und Umgebung. Bea Asper

A

Willi Jermann, Dittingen: 19. Februar 1947 bis 15. Mai 2015. In den letzten 25 Jahren hat wohl niemand im Laufental und Schwarzbubenland so viel zur Erhaltung von Hochstamm-Obstbäumen beigetragen wie Willi Jermann aus Dittingen. Er war 1989 einer der Mitbegründer des Obst-und Gartenbauvereins Laufental und amtete insgesamt 23 Jahre als unser Präsident. Zeitlebens beschäftigte er sich mit Obstbäumen, er machte die Prüfung zum Baumwärter, und auch im Mekka des Obstbaus, im Südtirol, besuchte er Weiterbildungskurse. In unzähligen Baumschnittkursen gab er sein Wissen weiter und zeigte den Teilnehmern auf, dass Bäume schneiden keine Kunst, sondern ein Handwerk ist, das man lernen kann. Als echter Naturbursche kannte Willi auf dem heimatlichen Dittingerfeld jeden Baum und seinen Besitzer. Er war aber auch als grosser Dienstleister weitherum bekannt. Ab Herbst war er jeweils beschäftigt mit dem Pflan-

FOTO: ZVG

zen und Schneiden von Obstbäumen für zahlreiche Baumbesitzer auf den Laufentaler Obstwiesen. Im Frühling und Sommer war er mit der Motorspritze unterwegs um die Bäume vor Krankheiten und Schädlingen zu bewahren. Er stand jedem mit Rat und Tat zur Seite. Aber das Schönste an Willi war sein geselliges, leutseliges Wesen. Immer hatte er einen lustigen, frechen Spruch auf den Lippen, und Geschichten erzählen konnte er wie kein zweiter. Manch eine Person konnte er so für unseren Verein gewinnen. Willi hätte für seine Verdienste ein Denkmal verdient. Wobei wenn wir durch die Laufentaler Obstwiesen wandeln, dann sehen wir, dass sich Willi dieses Denkmal selber gesetzt hat. Unsere Aufabe wird es sein, es zu bewahren. Obst- und Gartenbauverein Laufental

uf dem Parkplatz bei der Reithalle Laufen reihen sich die Pferdestärken – dahinter in den Hängern wiehern die Kraftbündel auf vier Hufen. Edel und sanftmütig ist ihr Ausdruck. Die Augen der vielen Kinder, die mit ihren Eltern den Ausflug geniessen, kommen aus dem Staunen kaum heraus. Ehrfurchtsvoll wandert der Blick des kleinen Mädchens den Pferdebeinen entlang hoch auf über 1,70 Meter Stokmass und drückt den Wunsch aus, später auch einmal im Sattel dieser graziösen Tiere zu sitzen und die 600 Kilogramm schweren Kraftbündel mit ein wenig Sitzeinwirkung, Schenkeldruck und Zügelhand zu beherrschen, mit ihnen über die Wiese zu galoppieren und geschmeidig Hürden zu springen. Für die Reiterin auf dem Rücken des Prachtskerls «Ariook» ist dies Routine.

Ehrenrunde nach der Prüfung: Edel, geschmeidig, voller Kraft und so sanftmütig: Die Pferde am Pfingstspringen in Laufen mit ihren Reiterinnen und Reitern zogen die Zuschauer in ihren Bann. FOTOS: BEA ASPER «Es gibt kaum einen Tag, an dem ich nicht im Sattel sitze», meint Mylene Thalmann aus Chevenez im Pferdekanton Jura. Sie lebt ihren Mädchentraum: Nicht nur fest im Sattel zu sitzen, sondern auf Reitturniere zu gehen. «Reiten ist der schönste Sport der Welt und steht in der Schweiz jedermann offen – als Breitensport oder auch nur für hin und wieder, oder mit höheren Ambitionen geht man in den Leistungsbereich.» Das legendäre Pfingstspringen in Laufen ist einer ihrer Lieblingsanlässe. «Ein sehr,

sehr schönes Turnier, das unterschiedlichen Niveau-Ansprüchen gerecht wird und viele Besucher anzieht», sagt Mylene Thalmann und macht sich auf den Weg zum Abreitplatz. Die Mitglieder des Reitvereins Laufen und Umgebung haben sich aber auch wieder voll ins Zeug gelegt und schuffteten, um den Pferdefreunden optimale Bedingungen zu bieten und die Besucher kulinarisch zu verwöhnen. Der Parcours sei ok, wo die Schwierigkeiten liegen, stelle sich während des Laufs heraus und hänge letztlich davon ab, wie schnell das Pferd auf die Einwirkung reagiere, erklärt Thalmann. Auf dem Turnier sei ein Pferd um Vieles mehr abgelenkt als im Training in gewohnter Umgebung und schwieriger zu reiten, führt die Springreiterin aus. Sie beendet an diesem Tag ihre Prüfungen in den höheren Klassen im Mittelfeld, vieles hat sie bereits erreicht, doch steckt sie sich immer wieder neue Ziele – der Mädchentraum geht weiter. In ihrer Klasse siegten in diesem Jahr in der Prüfung drei: Claudia Schürch auf Twiggi, Füllinsdorf und in der Prüfung vier: Sabrina Schaub auf Graphita II, Bonfol.

Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch

Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr.10.–. Termine: 29. April, 27. Mai, 24. Juni, 26. Aug., 23. Sept., 21. Okt., 18. Nov., 16. Dez.

Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

Am Pfingstspringen in Laufen: Die Pferde eroberten die Herzen der Zuschauer.

VEREINSNACHRICHTEN ! Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14–17 Uhr, Fr 16–18 Uhr, Sa 10–12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16–19 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 17–20 Uhr, Sa 10–14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10–17 Uhr.

! Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 061 781 42 45, 079 772 33 19. Rolf Zumsteg. zumis-bow@ambonet.ch www.bogenschuetzen-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wassergymnastik in Breitenbach. Auskunft und Gratis-Probestunde bei Marianne Frossard, dipl. Wasserfitnessinstruktorin, Tel. 079 699 77 51. Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

! Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Budokan Laufen, Industriestrasse 12, Zwingen. Trainings für Kinder und Erwachsene. Judo, MMA und Jiu-Jitsu. Auskünfte: Präs.: Matthias Studer, 079 391 20 80. Adresse: Budokan Laufen, Matthias Studer, Oberdorfstrasse 35, 4244 Röschenz.

Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, Kids-Yoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, phone (ab 16.00 pm) 061 781 40 26. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstanzen: Laufen, Aula Baselstr., Di, 16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssklaufen.ch Bitte News beachten!

Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16.

Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 20.30–22.00 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

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Donnerstag, 28. Mai 2015 Nr. 22

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THIERSTEIN

Donnerstag, 28. Mai 2015 Nr. 22

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NUNNINGEN

Einblick in die Dorfidylle Verkehrsbeschränkungen in der Brislachstrasse Das Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn publiziert die anstehende Sanierung der Brislachstrasse vom Kreisel bis zur Grenze nach Brislach. Die entsprechenden Arbeiten werden vom 26. Mai bis ca. 24. Juli 2015 andauern. Einerseits wird die Einfahrt in die neue Überbauung Wydengarten sichergestellt und andererseits die bestehende Straße mit einem neuen Deckbelag versehen. ! ! ! !

Im Baustellenbereich wird die Brislachstrasse verengt und teilweise einspurig geführt. Die Verkehrsführung erfolgt zeitweilig mittels einer Lichsignalanlage (Priorisierung öV) oder durch einen Verkehrsdienst. Die Zugänge zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleistet. Der Postautodienst (Linie 115) bleibt gewährleistet.

Für weitere Auskünfte steht die Bauverwaltung (061 789 96 90) zu Ihrer Verfügung.

Ab sofort wieder „natürlich“ baden! Saisoneröffnung 2015 Naturbad Breitenbach

Musikalisch artikuliert: Franziska von Arx und David Schönhaus im Dorfmuseum Nunningen. Vereinspräsident Ambros Hänggi (r.) geniesst die Aufführung. FOTO: MARTIN STAUB

Der Verein Dorfmuseum Nunningen lud seine Mitglieder zur Generalversammlung. Zum anschliessenden kulturellen Teil waren auch Nichtmitglieder willkommen. Martin Staub

Märtstimmig!

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s ist bei uns Tradition, dass nach dem meist kurzen geschäftlichen Teil, etwas Unterhaltendes geboten wird», erklärte Ambros Hänggi, Präsident des Vereins Dorfmuseum Nunningen. Diesmal war StimmeKontraBass mit Franziska Maria von Arb und David Schönhaus mit dem aktuellen Programm «Bärlauch» für diesen ge-

mütlichen Teil zu Besuch. Und es war sofort klar ersichtlich, hier musste sich tatsächlich noch das eine oder andere Nichtmitglied in das Dorfmuseum hereingeschlichen haben, um diesem musikalischen und kabarettistischen Programm zu folgen. Die Stühle reichten auf jeden Fall bei weitem nicht aus und so genossen einige Besuchende die acht Bärlauchgeschichten einer in Himmelried aufgewachsenen Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin im Stehen. Dem Genuss tat dies keinen Abbruch, im Gegenteil. Die «bässlichen» Zutaten von David Schönhaus auf dem Kontra- oder E-Bass, verleiteten da und dort zum sachten (unauffälligen) Mitwippen der Hüften. Etwa beim ins Schwarzbubendeutsch adaptierten «Fieber». Das genaue Mithören der Texte empfahl sich aber bei sämtlichen Nummern, denn die Geschichten hatten es in sich. Franziska Maria von Arb hat sie al-

le selber geschrieben und in einem ungeschminkten Schwarzbubendeutsch gesprochen oder gesungen, wie man es nur noch selten hört. Dies tut sie übrigens auch, wenn sie mit David Schönhaus zusammen auf Tournee in Aarau, Wädenswil oder Cham das volle Programm aufführt. «Ich kann nicht anders», erklärte sie im Anschluss an die rund 45-minütige Kostprobe von «Bärlauch». Die Geschichten um das Dorf Bärlauch, wo die Leute versuchen, mit vielerlei unkonventiellen Mitteln einer Hexe beizukommen, regten zum Schmunzeln an und zeichneten mit Schalk und Humor Parallelen zur Dorfidylle im Schwarzbubenland und weit darum herum auf. Ebenso witzig und entlarvend die Lieder. Bärlauch im MiNiCiRC in Dornach: 18./19. Juni, Gempenstrasse, Musikschulpark. 20 Uhr. Vorverkauf 079 697 08 72

ZULLWIL

In naher Zukunft mit Vollgas zurück ins Mittelalter

Anlässe im Juni 3. Juni 17. Juni 20. Juni 20. Juni 22.-26. Juni 26. Juni

Tanzcafé für SeniorInnen, 14-17h, Rest. Weisses Kreuz Sammlung Metall/Alteisen (Tour), Einwohnergemeinde Regionalturnfest, Männerriege Sammlung Haushalt-Sonderabfälle, Werkhof EWG Häckseldienst, Einwohnergemeinde Open-Air Kino „Like Father, Like Son“, 21:00-23:00 Uhr, Rest. S’Zäni, Kultur- und Leseverein KLV

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch). Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

dust. Vor drei Jahren wagten sich Tourismus Schwarzbubenland und der Verschönerungsverein Zullwil an ein Mittelalterfest rund um das Schloss Gilgenberg. Und da sich dieses trotz Wetterpech grosser Beliebtheit erfreute, wagen die Organisatoren in diesem Sommer die Zweitausgabe. «Noch wesentlich grösser und attraktiver als beim ersten Mal wird das 2. Mittelalterfest vom 27. und 28. Juni», freut sich Fabio Jeger, Mitglied des OKs. «Letztes Mal hatten wir 15 angemeldete Marktfahrer, diesmal 35 und wir mussten schon einigen Interessenten absagen, weil das vorhandene Gelände nicht mehr Angebote verkraftet», erklärt er. Woher dieser Hype komme, will das Wochenblatt wissen. Wir hatten vor drei Jahren am Samstag rund 1000 und am Sonntag, trotz Dauerregen, noch 600 Besucher», so Jeger. Die ideale Umgebung und die ausgezeichnete Stimmung damals habe sich unter den Beteiligten wie ein Lauffeuer herumgesprochen. Und weil die Organisation eines noch grösseren Festes auch mehr helfende Hände braucht, haben sich auch die Guggenmusik Geisseschränzer aus Zullwil, die Landfrauen Zullwil, sowie die Stiftung Schloss Gilgenberg dazu entschlossen, am letzten Juniwochenende zusammen mit dem Verkehrsverein tüchtig anzupacken. Zu den rund 400 Leuten, die Stände betreiben oder Darbietungen und Attraktionen anbieten, kämen noch rund 100 Personen im Hintergrund dazu, lässt Fabio Jeger durchblicken. Der Meltinger freut sich aber auf dieses intensive Weekend. «Die zahlreichen Handwerker, Marktfahrer, die Mittelalterlichen Kämpfe und einige Bands werden ein unverwechselbares Ambiente rund ums Schloss zaubern.» Und falls es doch regnen sollte, wird das neue Dach, welches die dorfinterne Zimmerei Kohler derzeit montiert, wenigstens den Innenraum dieses Gilgenberger Wahrzeichens trocken halten. Ein Teil eines allfälligen Gewinnes soll übrigens an die Kosten dieses originellen Daches, welches von aussen unsichtbar bleibt, gespendet werden. Mit dieser Steigerung der Infrastruk-

Mittelalterfest 2012: Das nächste wird noch grösser, schöner, besser... tur rechnen die Verantwortlichen dieses Mal mit rund 3000 Besucherinnen und Besucher. Postauto Nordschweiz mit ihrem Gratis Shuttledienst und diverse weitere Sponsoren helfen mit, dass das

FOTO: ZVG

zweite Mittelalterfest zu einem rundum unvergesslichen Erfolg wird. 2. Mittelalterfest auf Schloss Gilgenberg, Zullwil: Samstag / Sonntag, 27. / 28. Juni 2015, .


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THIERSTEIN BREITENBACH

Magnet der Verlockung Jung und Alt trafen sich am Pfingstmarkt in Breitenbach, um Kleider, Trouvailles, Spielsachen und vieles mehr zu posten oder sich einfach einen gemütlichen Tag mit Speis und Trank zu gönnen. Jürg Jeanloz

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emütlich durch die Stände schlendern, Neues entdecken oder Bekannte treffen, das gehört einfach zum Pfingstmontag in Breitenbach. Einer hätte sich besonders gefreut, diesem Markt beizuwohnen. Platten-Pauli war leider im Dezember 2014 im Alter von 52 Jahren gestorben, so dass er sein zwanzigjähriges Ladenjubiläum nicht mehr erleben durfte. Mit Liebe und Einsatz hatte er seinen Schallplattenladen im Keller einer Liegenschaft an der Bodenackerstrasse 1a eingerichtet, wo er Kollegen und Liebhaber von Schallplatten empfangen hatte. «Paul Cueni war eine liebenswürdige und freundliche Persönlichkeit, die auf jedermann zugehen konnte», meint seine ehemalige Lebenspartnerin Fränzi Barell. Seit 38 Jahren habe er Schallplatten gesammelt und ein unheimliches Gespür für beliebte Musikstücke gehabt. Sie wolle den Laden in seinem Sinne weiterführen und am Freitag von 17-20 und Samstag von 13-16 Uhr die Kunden

Vor Platten-Pauli’s Laden: Rockband 2B2F. gerne bedienen. Die Kollegen ehrten ihren Platten-Pauli mit einem Konzert am Pfingstmarkt. Vier Bands rockten, was das Zeug hielt vor dem Plattenladen. Eine grosse Zuschauerschaft stand davor, wippte und tanzte vor der improvisierten Bühne oder tat sich an einem Bier gütlich. Heuler von Pink Floyd, Rolling Stones oder Deep Purple hallten durch ganz Breitenbach. Die vielen Besucherinnen und Besucher des Pfingstmarkts liessen sich davon nicht beeindrucken. Bei angenehmen Temperaturen degustierten sie Wurst und Käse, assen Chnoblibrot, Würste und Kebab im Stehen oder wühlten einfach in den vielen Kleidern. Unterhosen mit Appenzeller-Sujets, Leibchen des Lieblings Messi oder kna-

FOTO: JÜRG JEANLOZ

ckige Hot-Pants, alles war zu angeblichen Tiefstpreisen zu haben. Ein besonderer Renner war dieses Jahr ein schnusiges Stoffhündchen mit Sonnenbrille und Schleife im Haar, das dauernd vor sich hinwedelte. Wer es süss mochte, konnte sich eine Tüte aus einer riesigen Auswahl von Bonbons oder gedörrten Früchten zusammenstellen. Die viel bewährte Gemüseraffel war etwas in die Jahre gekommen, offenbar war der Verkäufer zu müde oder zu wenig originell. Für die Gesundheitsfanatiker wurden schliesslich Essenzen, Öle oder Cremen angeboten, besonderen Zuspruch erhielten Ohr- und Fingerringe sowie PiercingSchmuck. 150 Aussteller belebten die beliebte Marktstimmung.

BREITENBACH

Beim Hufschlag schlugen auch die Herzen höher Hoch auf zwei Pferdewagen feierte die Seniorinnenriege des TV Breitenbach vor einer Woche ihr zwanzigjähriges Bestehen.

REGION

Schwarzbubenland gut vertreten

Die Preisträger: Jan Börner, Talitha Gloor, Denis Klook, Marianne Büttiker, Franziska Baumgartner, Giacun Caduff, Jonathan Stich, Matthias Huber, Sarah Buser, Alain AckerFOTO: FELIX GERBER mann, Simon Kneubühl, Nico Müller. Es fehlt Daniel Tschumi. dust. Am Mittwoch vergangener Woche wurden in der Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn die Kulturförderpreise 2015 übergeben. Dabei war das Schwarzbubenland mehrfach vertreten. Allen voran der zuständige Regierungsrat Remo Ankli, der in seiner kurzen Rede über die Bedeutung des Wortes «Förderung» berichtete. «Die Kulturförderung beinhaltet Begabtenförderung ebenso wie finanzielle Unterstützung, aber auch Fördertechnik im Sinne von Wegtransport ins Ausland, ins Künstleratelier nach Paris zum Beispiel. Die 13 Preisträger, welche mit diesem Preis Förderung in diversen Sparten erfuhren, dürfen sich

freuen. Auf ein gewisses Preisgeld, auf einen Parisaufenthalt und in jedem Fall auch auf die Chance, eine weitere Stufe auf der Karriereleiter hochsteigen zu können. Drei der Förderpreisempfänger haben übrigens ihre Wurzeln im Schwarzbubenland: Ciacun Caduff in Gempen. Der 36-Jährige durfte den Förderpreis in der Sparte Film entgegennehmen. Matthias Huber (JG 1980) in Breitenbach. Er besuchte das Gymnasium in Laufen und gewann den Förderpreis für Malerei. Und schliesslich Jonathan Stich aus Kleinlützel. Der 28-Jährige Violinist und Pianist wurde im Fach Musik ausgezeichnet.

bü. Vergangenen Mittwochmittag, kurz vor 13.00 Uhr, war die Breitenbacher Welt nach dem nächtlichen Einbruch in die Kantonalbankfiliale wieder in Ordnung, als zwei Pferdegespanne einen Hauch «gute alte Zeit» vor das Gemeindehaus zauberten. Nun, es war kein offizieller Staatsbesuch, wie zwei ältere Passanten scherzend mutmassen, sondern ganz einfach die Jubiläumsausfahrt der Seniorinnen des Turnvereins Breitenbach (TVB). Unter den aussteigenden gut 20 Turnerinnen und der Verantwortlichen für die TVB-Damenriege, Pia Holzherr, war abgesehen von den beiden Kutschern ein einziger Mann als Passagier und «Hahn im Korb» auszumachen: Christoph Merckx, Präsident des TVB. Er schwärmte von einer trotz bekannter Umgebung überraschungsreichen «Rösslifahrt» von der Lämmlismatt über die Rüti nach dem Bezirkshauptort, gestand aber auch einen heiter-beschwingten Apéro bei der Brislacher Blockhütte ein. «Ich durfte den Seniorinnen zu ihren zwanzig Jahren gratulieren», freute sich Merckx über eine «grosse Gruppe», die jeden Mittwochnachmittag eine Stunde an ihrer Fitness arbeite. Für Heidi Rüegg, TK-Verantwortliche Seniorinnen, die einst vor zwanzig Jahren die Idee einer solchen «Gruppe der älteren Turnerinnen» eingebracht hatte, war dieser Jubiläumstag

Aber der Wagen, der rollt: Dank und Abschiedsgruss der Breitenbacher Seniorinnen gelFOTO: ROLAND BÜRKI ten dem scheidenden «Kutscher vorn» ein Tag der Freude, des Dankes und des Rückblicks. «Die erste Turnstunde am 26. April 1995 war ein Versuch», so Rüegg. Die Stunde Gymnastik ohne Leistungsdruck, dafür mit Musik zur Förderung von Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination habe aber zunehmend Anklang gefunden. Weshalb, sagte eine Turnerin nach dem Mittagessen im «Weissen Kreuz» überzeugend in gereimter Form: «Wenn i dr Fraueriegi bisch, und hüpfsch und springsch und alles gisch, und s goht denn uf die 60 zue, denn weisch, jetz mues me öppis tue, dass es nümme wytter goht soo hektisch zue. Doo duet s Heidi dr gloorrych Gedangge empfinde: E Senioreriegi mues me gründe!»

Tatsächlich, der Samen fiel auf fruchtbaren Boden. Anfänglich waren es um die zehn Frauen, heute halten sich regelmässig bis zu 20 Seniorinnen in der Mittwochstunde fit. Dass am Jubiläumsnachmittag viele Erinnerungen an Turnerabende, gemeinsame Ferien im Tessin oder auf Mallorca, an Grossraumvorführungen oder gar an die Gymnaestrada in Göteborg und Lissabon aufkamen, brachte Farbe in ein Fest, das ganz bewusst in Breitenbach über die Bühne ging. Ein Fest mit Pferden, Apéro und Bankett, das allen gefiel. Und im Vertrauen nicht zuletzt auch, weil die Damenriege einen grosszügigen Beitrag an diesem Jubeltag leistete und der TVBPräsident den Kaffee offerierte.

ERSCHWIL

Tag der offenen Grabung WOS. Die Kantonsarchäologie lädt am Sonntag, 31. Mai, von 14 bis 17 Uhr ein zum Tag der offenen Grabung an der Kirchgasse in Erschwil. Zu sehen sind Funde und Mauern eines römischen Landhauses aus dem 1./2. Jahrhundert n. Chr. Mitarbeiter der Kantonsarchäologie orientieren vor Ort über die Ausgrabung, die Ende März begonnen hat und noch bis Ende Juni dauern wird. Bislang waren in Erschwil nur wenige

Spuren aus römischer Zeit bekannt. Mit der Entdeckung eines Gebäudes aus dem 1./2. Jahrhundert n. Chr. hat sich das geändert. Im Vorfeld eines Neubauprojekts an der Kirchgasse legt die Kantonsarchäologie seit Ende März Gebäudereste frei, hält sie mit Zeichnungen und Fotos fest und birgt die Fundstücke. Einen guten Eindruck vom Aussehen und der Grösse des Baus erwecken einige überraschend gut erhaltene Mauer-

züge sowie der fast vollständig ausgegrabene Grundriss. Mehr über seine Bewohner verraten Fundgegenstände wie Scherben von Haushaltsgeschirr, Gewandnadeln und Speisereste. Die Hirschknochen zeugen etwa davon, dass ab und zu Wild auf den Tisch kam. Der Grundriss des Gebäudes und die Lage an einem Hang sind typisch für einen landwirtschaftlichen Betrieb, eine sogenannte Villa Rustica.


DORNECK

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SEEWEN

Ein Reiseführer fürs Schwarzbubenland Der «Treffpunkt Schwarzbubenland» hebt die Vorzüge der Bezirke Dorneck und Thierstein hervor. Das Wichtigste über die 23 Gemeinden – Wanderrouten, Ausflugsziele, Museen und Restaurants – ist in dem 150 Seiten starken Band zu finden. Gaby Walther

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st das Schwarzbubenland ein Ort für Touristen? Davon sind Franz Baumann und Janine Hofer absolut überzeugt. Das Vorstandsmitglied und die Geschäftsführerin des Vereins Schwarzbubenland Tourismus (neu Forum Schwarzbubenland) müssen es wissen, denn sie haben im Auftrag des Vereins die Broschüre «Treffpunkt Schwarzbubenland entdecken – fühlen – erobern» entworfen. Auf 150 Seiten werden die 23 Gemeinden des Schwarzbubenlands, deren Sehenswürdigkeiten, Museen, Restaurants, Ausflugsziele, Klöster, Burgen und Wandervorschläge vorgestellt. «Wer zum Beispiel das Museum für Musikautomaten in Seewen besucht, wird dank der Broschüre nun vielleicht animiert, noch weitere Tage im Schwarzbubenland zu verbringen, unsere schöne Gegend auf einer Wanderung

Die Verantwortlichen: Viele Stunden haben Janine Hofer und Franz Baumann in die Info-Broschüre «Treffpunkt SchwarzFOTO: GABY WALTHER bubenland entdecken – fühlen – erobern» investiert. zu erforschen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen», erklärt Franz Baumann. Für Janine Hofer hat der Führer noch weitere Vorteile: «Da die Geschäftsstelle des Forums Schwarzbubenland nun zentral in Dornach statt wie bis anhin in Gempen domiziliert sein wird, werden wahrscheinlich vermehrt Reisende die Infostelle aufsuchen, und

wir können statt 15 verschiedene Prospekte ein Buch mit vielen wichtigen Informationen über die Gegend abgeben.» Die Idee für den Reiseführer entstand vor eineinhalb Jahren bei einem Treffen mit dem Verkehrsverein Leimental, der bereits eine ähnliche Broschüre erarbeitet hatte. Dank der grossen finanziellen Unterstützung des ehemaligen Ver-

kehrsvereins Dornach, dem ehrenamtlichen Einsatz von Franz Baumann und der Arbeit von Janine Hofer konnte das Projekt realisiert werden. Mit viel Herzblut und grossem Zeitaufwand begannen Hofer und Baumann Gemeinden, Restaurants und Museen anzuschreiben und die gesammelten Daten und Fotografien im Layout anzupassen. «Da wir

beide nicht vom Fach sind, mussten wir uns zuerst Kenntnisse zum Programm aneignen und uns über das Layout klar werden. Viel Arbeit brauchte es auch, um die Lizenzen für die Karten zu erhalten, das Quellenverzeichnis herzustellen, die Fotos auszuwählen und zu schauen, dass nichts fehlte und alle Angaben richtig sind», so Hofer. Natürlich soll die Broschüre nicht nur auswärtigen Besuchern nützen. «Das Schwarzbubenland ist wunderschön», schwärmt Baumann, der rund 80 Prozent der vorgeschlagenen Wanderrouten selber getestet hatte. «Das Schwarzbubenland ist in vier Regionen gegliedert. Der Führer hilft, die Vorzüge der Gebiete Thierstein, Leimental, Kleinlützel und Dorneckberg einander näher zu bringen», ist der passionierte Wanderer, welcher auch privat Wanderungen organisiert, überzeugt. «Treffpunkt Schwarzbubenland» ist gratis – ein Jubiläumsgeschenk des Vereins Schwarzbubenland Tourismus, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Die Gemeinden im Schwarzbubenland haben die Möglichkeit, die Broschüre zu beziehen und an alle Haushalte zu verteilten. Im Weiteren wird das Büchlein in jenen Restaurants aufliegen, welche einen Beitrag zur Entstehung geleistet haben, oder es kann direkt unter www.schwarzbubenland.com bezogen werden. «Unser Ziel wäre es, das Buch in drei Jahren zu aktualisieren, vielleicht mit neuen Ideen zu ergänzen und auch im Internet als Onlineausgabe zugänglich zu machen», erklären Janine Hofer und Franz Baumann.

RODERSDORF

«Ein Leben ist ein Leben und es gilt, das ist alles» Geheimnis in sich, das unberührbar ist. In die Menschen um Hermine herum kann ich mich eher hineindenken, bei Hermine selbst ist mir das nicht möglich; ich kann aber versuchen, eine Erklärung zu finden für das, was sich mir von ihr zeigt, kann versuchen nachzuvollziehen, wie sie in diese Situation gekommen ist. Und gerade, wenn die Sichtweise des Menschen, um den es geht, nicht zugänglich ist, wird er leicht zum Objekt, das beurteilt oder gar verurteilt wird. Diese Gefahr besteht ja auch gegenüber Menschen aus anderen Kulturen. Und Hermine wird ihren Mitmenschen immer unbegreiflicher, je weiter die Geschichte fortschreitet; es entwickelt sich ein immer deutlicherer Kontrast zwischen ihr und den Menschen im Dorf, die sich in ihrem neuen Alltag nach dem Krieg einzurichten

Mit «Nie mehr Frühling» hat Petra Hofmann aus Rodersdorf ihren ersten Roman vorgelegt. Hofmann erzählt darin die Geschichte einer tragischen Liebe und eines ebensolchen Lebens. Das «Wochenblatt» hat mit der Autorin gesprochen. Edmondo Savoldelli Frau Hofmann, Sie haben im Literaturhaus in Basel Ihren ersten Roman vorstellen können und am vorletzten Samstag an den Solothurner Literaturtagen eine Lesung gehabt. Wie geht es Ihnen dabei? Wie ist die Resonanz auf Ihr Buch? Viele Jahre sass ich alleine mit dem Text in meiner Schreibklause, jetzt bekommt er auf einmal viel Aufmerksamkeit, wird gehört, gelesen, diskutiert, und dadurch erst richtig lebendig. Das freut mich sehr für ihn. Eine Frau mit offensichtlich pathologischen Zügen vor, während und nach dem letzten Weltkrieg: Warum ist dieser Stoff für Sie so wichtig geworden, dass Sie darüber ein Buch schreiben wollten? Ich stand als Kind mit meinem Vater in unserem Dorf in Deutschland vor dem Kriegerdenkmal mit all den Namen und Zahlen, die da untereinander hinein gemeisselt sind; lauter Namen, zu denen es keine Gräber gibt. Und es gab diese merkwürdige Frau, die während des Gottesdienstes um den Altar ging und vor sich hin brummelte. Ihr Mann sei im Krieg gefallen, erzählte man mir. Ich verstand damals die Zusammenhänge nicht, spürte aber das Unheil, das nicht benannt wurde und das natürlich auch ich nicht benennen konnte. Das hat mich beschäftigt bis heute. Mir ist dabei deutlich geworden, dass dieser Krieg zwar vorbei ist, dass er aber im Inneren der Menschen deutliche Spuren hinterlassen hat und zwar über die Kriegsgeneration hinaus. Im Vordergrund des Textes steht für mich nicht Hermines Pathologie, sondern die Frage, wie es zu einer solchen Entwicklung eines Menschenlebens kommen kann, wie es möglich ist, dass sich die Katastrophe unentrinnbar immer mehr in ein Leben hineinschraubt und

Ihr Erstling hat richtig eingeschlagen: Petra Hofmann. schlussendlich fest sitzt. Es gab ja im Dorf viele Frauen, deren Männer im Krieg gefallen waren und die dann nicht wieder geheiratet haben. Es sah so aus, als trügen sie ihr Schicksal ganz selbstverständlich. Ich habe mir überlegt, wie ein Mensch wohl disponiert sein muss, um all diese Zumutungen zu ertragen – oder eben auch nicht zu ertragen. Und so entstand Hermines Geschichte. Das Leben Ihrer Hauptfigur Hermine ist gescheitert. So erlebt es einer ihrer Söhne. Sehen Sie noch andere Aspekte in Hermines Tragik? Hermine ist zunächst eine eigensinnige, junge Frau, die die Regeln und Einschränkungen des dörflichen Kollektivs nicht so ohne weiteres übernehmen kann; sie will nach ihren eigenen Gesetzen leben, sich selbst sein. Dadurch gerät sie an den Rand der dörflichen Gemeinschaft, findet aber Karl, mit dem sie eine innige Beziehung leben kann. Individuation und zwischenmenschliche Verbindung sind ja menschliche Grundbedürfnisse und damit ein Menschenrecht. Beides ist für Hermine innerhalb der Dorfgemeinschaft nicht möglich und deshalb ist ihre Beziehung zu Karl lebenswich-

FOTO: EDMONDO SAVOLDELLI

tig. Als sie schliesslich die Nachricht von seinem Tod erhält, muss sie diese ignorieren, sie muss daran festhalten, dass ihr Mann eines Tages zurückkehren wird. Diese Illusion ist das Einzige, was ihr noch bleibt. Und doch ist es ein Leben, das gilt und anerkannt werden muss. Wir müssen ja alle mit Defiziten zurechtkommen; ein perfektes Leben im beständigen Superlativ gibt es nicht. Und es kann nicht sein, dass Einschränkungen oder Scheitern ein Massstab sind für das Gewicht eines Lebens. «Ein Leben ist ein Leben und es gilt, das ist alles», sagt Paul, ihr anderer Sohn. Der Leser lernt die Hauptfigur nicht direkt kennen. Er erfährt nur über Beobachtungen, Schilderungen und Begegnungen Dritter (der Schwester, der Nachbarin oder der Söhne) etwas über ihr Wesen. Was ist der Grund für diese ungewöhnliche Erzählweise? Ich halte es grundsätzlich für unmöglich, zu wissen, wie ein anderer Mensch sich von innen anfühlt. Man kann sich das vorstellen, aber ob es zutrifft, bleibt fraglich; deshalb bleibt einem der Andere auch immer ein Stück weit fremd und unverständlich. Man könnte sagen, ein jeder Mensch hat ein

versuchen, so gut es eben geht, während Hermine zunehmend starrer wird. Damit wird die Herausforderung für ihre Umwelt, mit ihr umzugehen, auch immer grösser. Mir erscheint der Aufbau der Geschichte sehr szenisch zu sein; bühnenmässig oder gar filmisch – mit einer Stimmung, welche an die Neue Sachlichkeit erinnert. Können Sie das bestätigen? Ja. Mir geht es darum, etwas darzustellen, etwas zu zeigen. Nichts anderes. Ich möchte nicht kommentieren und schon gar nicht werten. Denken Sie schon an ein neues Buch, einen neuen Roman? Ich habe immer ein paar Kohlen im Feuer.

Die Autorin und das Buch Mit «Nie mehr Frühling» hat Petra Hofmann im Wiener Picus Verlag ihren ersten Roman veröffentlicht. Petra Hofmann hat Germanistik, Linguistik und Philosophie studiert und lebt seit 1996 mit ihrer Familie in Rodersdorf. Sie arbeitet – neben dem Schreiben – als freie Regisseurin und Lektorin für wissenschaftliche Texte. «Nie mehr Frühling» ist unter anderem von Manfred Papst in der NZZ am Sonntag und von Christine Westermann im WDR besprochen worden. Acht Wochen nach der Ersterscheinung wurde eine Zweitauflage gedruckt. Letzte Woche wurde «Nie mehr Frühling» für den Franz-Tumler-Literaturpreis nominiert. In «Nie mehr Frühling» erzählt Hofmann die Geschichte von Hermine und ihrer grossen Liebe. In überschwänglicher Verliebtheit heiratet sie Karl und verspricht, ihm treu zu sein «bis über den Tod hinaus». Nach ein paar Jahren werden Karl und die andern Männer des Dorfes

in den Krieg eingezogen. Hermine bleibt mit den beiden kleinen Söhnen zurück und ist sicher, dass Karl wiederkommt, denn er hat eine Karte geschrieben: «Warte auf mich!». Nachdem fast alle andern Männer nach und nach heimgekehrt sind und von Karl die Todesnachricht aus Russland eintrifft, weigert sich Hermine, den Tod ihres Mannes anzuerkennen. In eigensinniger Konsequenz wartet sie weiter auf Karl und vernachlässigt dabei sich, ihre Söhne und ihre sozialen Kontakte. Auch der wirtschaftliche und gesellschaftliche Aufschwung in den 50er- und 60erJahren kann an ihrem Festhalten an der Idee, dass Karl wiederkommt, nichts ändern. Die Geschichte von Hermine Stoll ist eingebettet in die Schilderungen einer kleinen Dorfgemeinschaft, welche von den grossen geschichtlichen Ereignissen des letzten Jahrhunderts nicht verschont bleibt. Petra Hofmann: Nie mehr Frühling. Wien 2015 ISBN 978-3-7117-2019-1


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Richtigstellung der Aussagen in den Medien, insbesondere der BaZ, über interGGA Seit Monaten ist die interGGA Angriffen in den Medien ausgesetzt. Das Ziel: den Providerwechsel von Improware zu Quickline rückgängig zu machen und die Repräsentanten der interGGA zu schädigen. Die Rede ist von Mauscheleien, Verbandelungen, unsauberen Verträgen und vielem mehr. Um der Öffentlichkeit eine sachlich fundierte Meinung zu ermöglichen, sehen wir uns leider genötigt, diese Aussagen richtigzustellen, denn: sie entsprechen nicht der Wahrheit. Ein Providerwechsel ist ein normaler Vorgang im Geschäftsleben, den manche gut finden, weil er neue Möglichkeiten bietet, andere sind dagegen, weil es das Gewohnte verdrängt. Das ist in einer demokratischen Gesellschaft normal. Die Gegner unseres Providerwechsels präsentieren ihre Meinung lautstark. Dies hat

bewirkt, dass die Berichterstattung in den Medien, insbesondere in der Basler Zeitung, bedauerlicherweise immer wieder von falschen, unvollständigen oder tendenziösen Aspekten geprägt war und ist. So wurde die Bevölkerung verunsichert. Unser Angebot an die Medien, zur Klärung von Fragen zur Verfügung zu stehen, wurde leider nur selten angenommen. In der Berichterstattung gerade der BaZ fehlen häufig wesentliche, bereits bekannte Fakten, die die dort gezogenen Schlüsse relativieren oder sogar widerlegen würden. Ein Beispiel: in der BaZ vom 23. Mai 2015 wurde ein Foto veröffentlicht, das anscheinend aussagen soll, dass die Quickline mit der interGGA ein über Gebühr vertrautes Verhältnis gepflegt hat. Am besagten Anlass waren aber nicht nur interGGA und Quickline, sondern auch alle anderen wichtigen Vertreter von Kabelnetz-

unternehmen präsent; darunter Vertreter der upc Cablecom, von Geissmann (Betreiber von Netzen im Oberbaselbiet) und EBM Telecom sowie die Entscheidungsträger der Improware, Sacha Gloor und Patrick Guélat. Der Anlass erfreute sich bester Stimmung unter den Gästen. Dieser Beispiele gäbe es viele. interGGA hat und wird auch in Zukunft Aktionariat und Öffentlichkeit zeitnah, sachlich und korrekt über die einzelnen Schritte der Migration und deren Umstände informieren. Wir wollen unseren Kunden den bestmöglichen Service zu einem attraktiven Preis bieten. Danach suchen wir unsere Kooperationspartner aus und danach handeln wir als Unternehmen. Wir sind stolz, das Kabelnetz Ihrer Gemeinde zu sein. Weitere Informationen: medien@intergga-ag.ch oder unter der Telefonnummer +41 61 577 55 55.

Das Kabelnetz Ihrer Gemeinde interGGA ist mit rund 34 000 Kunden die grösste unabhängige Kabelnetzbetreiberin in der Nordwestschweiz. Über das Kabelnetz sind mehr als 500 digitale TV- und Radiosender zu empfangen. Davon können über 190 Radiosender und mehr als 130 digitale (inklusive über 60 HD-Sender) in bester Qualität ohne vorgeschriebene Set-TopBox und ohne Zusatzkosten empfangen werden. Zudem bietet die interGGA ihren Kunden Breitband-Internet und BreitbandTelefon zu sehr günstigen Konditionen an. Die interGGA wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, die Einwohner der beteiligten Gemeinden kostengünstig mit innovativen Kabelnetzdienstleistungen zu versorgen. Aktionäre sind die angeschlossenen Gemeinden.


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Wanderreise Toskana

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SPORT

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FUSSBALL

3. Liga-Abstiegskampf im Fokus Nach dem freien Pfingstwochenende geht es in die entscheidende Endphase. Dabei steht aus regionaler Optik ganz klar der Abstiegskampf in der 3. Liga im Fokus. Edgar Hänggi 2. LIGA: Es ist schon erstaunlich, das Wellental der Leistungen und Gefühle, das der FC Laufen durchschreitet. Nach einer Niederlagenserie und dem in so einer Situation eigentlich logischen Trainerwechsel realisiert das Team Heimsiege gegen Pratteln, Aesch und Reinach. Sieg ist Sieg, sagt man in einer Situation, in der Punkte dringend notwendig sind. Wenn man dann aber doch etwas näher schaut und bemerkt, dass die Gegner zwar auf den vorderen Rängen klassiert sind, aber aus verschiedenen Gründen nicht mehr mit letzter Konsequenz um Bälle und Tore kämpfen, dann vor allem deshalb, weil man versuchen muss zu erklären, wieso es auswärts gegen schwächere Widersacher nicht reicht. Dass das Team von Trainer Adnan Ercedogan noch immer theoretisch absteigen kann, hängt mit der Auswärtsschwäche zusammen. In der Rückrunde gab es auswärts sechs Niederlagen. Nimmt man die Heimniederlage gegen Oberwil hinzu, hat Laufen in der Rückrunde gegen sämtliche Teams ab Platz fünf, gegen die man antrat, verloren. Doch am Samstag kann man im Heimspiel gegen Gelterkinden mit einem Sieg den Klassenerhalt aus eigener Hand klarmachen. 3. LIGA: Für den überraschenden Aufsteiger Soleita Hofstetten ist das Saisonziel längst in trockenen Tüchern. Die Equipe von Jegge Stöckli und Christian Kunz hat eine tolle Saison gespielt und muss nun

Sicherheit: Wie im Hinspiel gegen Gelterkinden muss Innenverteidiger Simon FOTO: EH-PRESS Schnell auch am Samstag für die stabile Defensive sorgen. der Saison und den zu vielen Verletzten Tribut zollen. Aktuell ist es Rang fünf und den will man verteidigen. Am Samstag spielt man ab 20.15 Uhr in Binningen. Drei Runden vor Schluss hat auch Dornach den Klassenerhalt geschafft. Dafür reichen bereits die 27 Punkte, da die unteren Teams noch gegeneinander antreten. Am Sonntag empfängt der SCD ab 13 Uhr den FC Allschwil. Für Breitenbach (24), Laufen (20) und Zwingen (17) geht es aber noch um alles. Mit Nordstern steht ein Absteiger bereits fest. Der zweite Relegationsrang nimmt Zwingen ein. Das Team von Trainer Stephan Welti hatte jedoch noch das Nachtragsspiel gegen Therwil (nach Redaktionsschluss) auszutragen. Interessant an der Abstiegssituation ist, dass alle drei regionalen Teams noch gegen Nordstern, sowie Laufen und Zwingen gegen das mitgefährdete Aesch spielen. Dass sich Aesch

über den Relegationsstrich hieven konnte, lag vor allem daran, dass man zuletzt gegen Soleita und Breitenbach zahlreiche Spieler der ersten Mannschaft einsetzte. So nahm man in Breitenbach die 0:9 Kanterniederlage ohne Polemiken entgegen. Das kommende Wochenende sorgt für Spannung. So braucht Zwingen im Heimspiel gegen das sehr starke Türkgücü (zuletzt 4:1 gegen Breitenbach, 8:1 gegen Laufen) einen Sieg. Allerdings können die Türken plötzlich auf den Gruppensieg spekulieren, denn gleichzeitig stehen sich Therwil und Münchenstein gegenüber. Endet der Spitzenkampf Remis, könnte Türkgücü lachen. Breitenbach empfängt Nordstern. Mit einem Erfolg haben die Schwarzbuben den Klassenerhalt im Sack. Laufen empfängt dann am Sonntag im Nau den FC Aesch. Auch da gilt es einen Heimsieg zu holen.

TENNIS

Positive Zwischenbilanz im Interclub tcb. Am Pfingstwochenende standen nur die Teams in den untersten Ligen im Einsatz, während die Fanionteams des TC Breitenbach ein freies Wochenende genossen. Eine erste Zwischenbilanz zeigt, dass die diesjährige Kampagne des TCB bereits als erfreulicher Jahrgang gewertet werden darf. Während die 3. Liga Teams ihre Spiele am Pfingstsamstag erfolgreich gestalten konnten und weiterhin an der Tabellenspitze in der untersten Liga von Swiss Tennis mitspielen, blieb den Verantwortlichen über die Feiertage auch etwas Zeit, die bisherigen Aktivitäten der Breitenbacher Teams zu analysieren.

Dabei stechen vor allem die Leistungen der Spitzenteams des Vereins heraus. Die drei Mannschaften, die in ihren Kategorien jeweils in der 1. Liga antreten konnten, erreichten alle die Aufstiegspoule zur Nationalliga C, was in dieser Form nicht unbedingt zu erwarten war. Dies, nachdem man vor allem bei den Damen bereits im Vorfeld wusste, dass man personelle Engpässe während der Saison zu überbrücken hatte. Nicht ganz von einer so erfolgreichen Seite zeigten sich bisher die beiden Teams in der 2. Liga (Herren Aktive und Damen 35+). Die beiden Equipen müssen am kommenden Wochenende versuchen,

den Fall in die 3. Liga zu verhindern, wobei beide Teams als eigentliche Favoriten in die Schicksalspartien steigen. Das Wochenende des 30./31. Mai steht ganz im Zeichen der Auf-/Abstiegsspiele, wobei nur gerade die Damen 35+ auf den Heimvorteil zählen können. Sie werden am Samstagnachmittag den TC Zoll Basel empfangen. Der Tennisclub Breitenbach freut sich dabei auf hoffentlich zahlreiche Unterstützung. Nächste Heimspiele: Sa, 30. Mai 2015, 09.00 Uhr: Herren 3. Liga – TC Birsmatt, 14.00 Uhr: Damen 35+ 2. Liga – TC Zoll Basel (Abstiegsspiel).


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Empfehlungen

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EINGESANDT

Ein Blick zurück: Warum ist die Landschaft heute so, wie sie ist?

Redaktionsschluss Für Beiträge, wie Eingesandtes, Leserbriefe, Nachrichten aus Vereinen, PR-Texte usw. gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden.

redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Eine neue Website dokumentiert den Wandel von Natur und Landschaft in der Region während der letzten 500 Jahre. Nutzen sollen das Umwelt-Bildungsinstrument die Öffentlichkeit, Schulen und Politiker. Verständnis schaffen für das heutige Landschaftsbild – das will die kürzlich lancierte Website regionatur.ch. Die Plattform zeigt, wie sich Natur und Landschaft in der Region Basel in den letzten 500 Jahren verändert haben – auch in Breitenbach, Laufen und in der gesamten Region vom Passwang bis zum Isteinerklotz im Rheintal und von Liesberg bis Oltingen: rund 1000 Quadratmeter Fläche sind mit der Website abgedeckt. «Zielpublikum der Plattform ist die breite Öffentlichkeit», sagt der Biologe und Fotograf Beat Ernst aus Basel, Initiant und Co-Leiter des Web-Projekts. Heute fehle es vielen Menschen an Verständnis über ihren Lebensraum und die Region. Auf 6500 Bildern und in 270 Modulen dokumentiert die Plattform deshalb Veränderungen, erklärt Zusammenhänge und vernetzt viele Themenfelder. Nutzer der Website können sich zudem über die Veränderungen in Natur und Landschaft auf einer Zeitachse orientieren. Auch Schulen sollen regionatur.ch benutzen. Einfache Texte zu

den Themen Wasser, Wald, Siedlung oder Kulturlandschaft sowie Bildgalerien ermöglichen den visuellen Zugang zu Themen. Zudem werden Exkursionen für Schulen angeboten, die von den Autoren abgelaufen und dokumentiert wurden. Die Macher der Website wollen erreichen, dass sich Politiker auf der Plattform informieren, bevor sie Entscheide,

EINGESANDT

SOMMERLAGER

Offene Kirche

Forschungsseminar zum Thema «Zeitreise»

Gehören Sie auch zu den Leuten, die gerne auf einer Städtereise Kirchen besuchen, sich die Architektur und Kunstgegenstände anschauen oder einfach einen Moment der Stille und Achtsamkeit geniessen? Und ist es schon vorgekommen, dass Sie auf eine verschlossene Kirchentüre gestossen sind und vielleicht verwundert festgestellt haben, dass dies meistens bei reformierten Kirchen der Fall war? Eigentlich wirkt das nicht sehr gastfreundlich, oder? Deshalb haben wir von der reformierten Kirchenpflege Laufental beschlossen, dass unsere Kirche in Laufen ab sofort auch täglich, zumindest bis 16.00 Uhr, geöffnet sein soll. Wir heissen alle Gäste, die einen Moment für ein Gebet, ein Lied oder die stille Zweisamkeit mit Gott geniessen möchten, herzlich willkommen und freuen uns, wenn Sie von dem Angebot Gebrauch machen! Désirée Eckert, Laufen

Wir von der Internationalen Zeitforschungsbehörde (IZFB) laden zu unserem jährlichen Forschungsseminar zum Thema «Zeitreise» ein. Das Seminar wird vom 4. bis 11. Juli 2015 in Sörenberg (LU) stattfinden. In dieser Woche werden wir eng mit der Jubla Zwingen zusammenarbeiten, es werden also auch vertraute Gesichter im Forschungsteam vertreten sein. Gemeinsam mit den ca. 30 jungen und wissbegierigen Forschern und Forscherinnen aus Zwingen und der Region, werden wir uns während einer Woche mit der hoch interessanten

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GEDANKENSTRICH

Zum Verwechseln ähnlich

Martin Staub

Altes Bauernhaus in Breitenbach: Solche und andere landschaftsprägende Objekte sind FOTO: ZVG BEAT ERNST, BASEL unter anderem Teil der neuen Website. beispielsweise über Raumplanung, treffen. «Wir fordern einen sorgsameren Umgang mit Natur und Landschaft,» spricht Ernst Klartext. Monika Jäggi, Geographin Mitautorin, Medienverantwortliche regionantur.ch www.regionatur.ch

Thematik der Zeitreise auseinandersetzen und hoffen, in diesem Forschungsgebiet weitere wissenschaftliche Meilensteine zu erreichen. Wir von der IZFB hoffen auf eine informative Woche und sind davon überzeugt, dass die teilnehmenden Forscher und Forscherinnen mit viel neuem Wissen aus dem Seminar zurückkehren werden. Beat Häner Wichtig: Es hat noch freie Seminarplätze! Anmeldung und weitere Infos zur Jubla Zwingen und dem Forschungsseminar: www.jubla-zwingen.jimdo.com

SPITEX

40 Jahre Hilfe und Pflege zu Hause Am 1. Juni 2015 feiert die SPITEX Thierstein/Dorneckberg das 40 Jahre Jubiläum. Wie alles begann Der Kanton Solothurn hatte in den 1970er-Jahren einen Altersbericht unter der Leitung vom damaligen Regierungsrat Gottfried Wyss erarbeitet. Darin wurde neben verschiedenen anderen Massnahmen empfohlen, die Angebote der Hilfe und Pflege zu Hause einzurichten. 1975/1976 hat die Pro Senectute, Beratungsstelle für Altersfragen DorneckThierstein, diese Aufgabe im Schwarzbubenland umgesetzt und am 1. Juni 1975 einen Haushilfedienst eingerichtet. Es wurde ein neues Modell eines Hilfsdienstes für ländliche Gegenden, unter zentraler Organisation und Verwaltung und dezentraler Vermittlung in jeder Ortschaft, verwirklicht. 12 Gemeinden befürworteten diese Bemühung und sicherten einen Unterstützungsbeitrag zu. Im ersten Halbjahr 1975 waren 10 Mitarbeiterinnen im Einsatz und leisteten in 12 Haushaltungen insgesamt 990 Arbeitsstunden. Schon im Jahre 1976 waren 19 Gemeinden beigetreten, es waren 38 Mitarbeiterinnen im Einsatz, die bei 22 Betagten, während insgesamt 1972 Arbeitsstunden Hilfe leisteten. 2005 war das 30. Jubiläumsjahr. 98 Mitarbeiterinnen teilten sich 24,92 Vollzeitstellen. SPITEX Thierstein/Dorneckberg heute Heute arbeiten 63 Mitarbeitende in vier Pflegeteams, zwei Haushilfe-Teams sowie in der Geschäftsstelle und teilen sich insgesamt 31,41 Vollzeitstellen. Zwei Lernende Fachpersonen Gesundheit und eine Lernende in der Nachholbildung sind bei uns ebenfalls in den 14

Vertragsgemeinden im Einsatz. Unsere Personalsituation ist sehr stabil und viele Mitarbeitende bleiben uns über viele Jahre treu, was für eine hohe Arbeitszufriedenheit spricht. Die durchschnittliche Firmenzugehörigkeit betrug im Jahr 2014 8,7 Jahre. Durch gezielte Weiterbildung halten sich unsere Mitarbeitenden à jour, um mit den sich ständig verändernden Bedingungen Schritt halten zu können. Die Kontinuität in der Pflege widerspiegelt sich in der hohen Qualität unserer Dienstleistungen. Als Non-Profit-Organisation konzentrieren wir uns auf unseren Zweck, allen Einwohnerinnen und Einwohnern der angeschlossenen Vertragsgemeinden eine umfassende ambulante Behandlung, Pflege und Betreuung zu gewährleisten. Wir müssen dabei keine Rücksicht nehmen auf Begehrlichkeiten von Eigentümern oder Lizenzgebern. Das dabei eingesparte Geld fliesst vollumfänglich in die Erbringung von Dienstleistungen. Auch heute noch unter dem Dach der Stiftung Pro Senectute Kanton Solothurn bieten wir im Thierstein und Dorneckberg ein breites Angebot an Dienstleistungen an und arbeiten Hand in Hand mit der Fachstelle für Altersfragen in Breitenbach. Die schlanken Strukturen unserer Organisation und die kurzen Entscheidungswege erlauben es uns, rasch zu handeln und unkomplizierte Lösungen zum Wohle unserer Klienten anzubieten. Allen Mitarbeitenden danke ich für ihre wertvolle Mitarbeit. Den Klientinnen und Klienten, Vertragsgemeinden und Partnern in der Region danke ich für das Vertrauen, das sie unserer Organisation entgegenbringen. Simone Benne, Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg

So ein Lapsus. Ähnlich locker wie ich vor ein paar Tagen das Bild von diesem etwas zerbrechlichen Insekt geschossen hatte, nannte ich das Tierchen in der Bildunterschrift beim Foto der Woche ganz banal «Eintagsfliege». Weder gross überlegt, noch in Brehms Tierleben nachgeschaut und auch keine Zusatzschlaufe bei Wikipedia eingelegt, schrieb ich wie selbstverständlich «Eintagsfliege auf Fensterglas». Dem aufmerksamen Leser aus Röschenz, der mich auf diesen unverzeihlichen Fehler aufmerksam machte, danke ich an dieser Stelle ganz herzlich. «Leider handelt es sich dabei um eine gewöhnliche Schnake und keine Eintagsfliege, wie im Begleittext erwähnt», schrieb der Kenner der Materie. Nicht dass ich mich jetzt wegen dieses Fehlers hintersinne – es wird nicht der letzte sein –, aber mir wurde wieder einmal bewusst, wie sich gewisse Begriffe in unserem Gehirn festsetzen, bereit, jederzeit unreflektiert abgerufen und widergegeben zu werden, auch wenn sie gar nicht richtig sind. Auf diese Weise werden doch nicht nur Schnaken mit Eintagsfliegen, sondern auch Hornissen mit Wespen, Zwetschgen mit Pflaumen oder Polizisten mit Securitaswächtern verwechselt. Weiter schlimm sind die erwähnten Beispiele nicht. Leicht dramatischer kann es werden, wenn man Links mit Rechts verwechselt, oder Rot mit Grün. Bei Farben kanns besonders heikel werden. Farbblindheit auf Blau zum Beispiel geht bei Automobilisten rasch mal ins Geld – besonders in Laufen. Aber – aus Erfahrung kann man lernen. Dass zum Beispiel blaue Parkfelder immer dort sind, wo ein Uniformierter mit Stift und Block herumspaziert. Die blaue Gewandung dieser Männer machts für blaublinde Autofahrer natürlich nicht leichter. Der Einzahlungsschein unter dem Scheibenwischer nach dem Rundgang räumt dann alle Zweifel aus dem Weg: Blaue Zone, Parkscheibe fehlt oder Parkzeit überzogen: 40 Franken. Immerhin dürfte nach diesem Erlebnis die Verwechslung zwischen «Stadtpolizist» und «Freund und Helfer» hinfällig werden. Übrigens: Meine Schnake wurde dann doch noch zur Eintagsfliege: Ich taufte sie um und erschlug sie.

WITTERSWIL / BÄTTWIL

Fusion hat viele Vorteile WOS. Am Donnerstag, 28. Mai, informieren die beiden Gemeinden Witterswil und Bättwil ihre Einwohnerschaft über die Ergebnisse der Fusionsabklärungen. Der entsprechende Schlussbericht zeige auf, dass einem Zusammenschluss der beiden Gemeinden keine grundsätzlichen Hindernisse im Wege stünden, schreiben die beiden Gemeindepräsidenten François Sandoz, Bättwil, und Marc Seelig, Witterswil, in ihrer Medienmitteilung. Mehr darüber in der kommenden Ausgabe.


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Wir sind ein erfolgreiches, kleineres Treuhandbüro, das die üblichen Treuhanddienstleistungen für KMU, Gewerbe und Private erbringt sowie Finanzbuchhaltungen für Gemeinden, Zweckverbände und Vereine führt. Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per 1. Juni 2015 oder nach Vereinbarung eine(n)

Treuhänder(in) mit eidg. Fachausweis Ihre Aufgaben: • Führen von Kundenbuchhaltungen aus Gewerbe und Industrie • Erstellen und Besprechung von Jahresabschlüssen • Steuerberatung und Erstellen von Steuererklärungen • Allgemeine Treuhandfunktionen wie Personalwesen etc. • Erfahrung in eingeschränkten Revisionen Ihr Profil: • Abschluss einer Weiterbildung wie Treuhänder(in) mit eidg. Fachausweis, Fachfrau/Fachmann Finanz- und Rechnungswesen • Erfahrung im Treuhandwesen Grundwissen im Bereich Personalwesen und Sozialversicherungen Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit Entwicklungspotenzial in einem kollegialen, eingespielten und kompetenten Team. Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto.

Hänggi Treuhand AG

Breitenbachstrasse 55, 4227 Büsserach, Telefon 061 789 90 70, Hans-Jürgen Berna.

Verein ombrello, tätig seit 18 Jahren, Kooperationspartner des Zentrums Erlenhof und SAT Bern, sucht Betreuungsfamilien für Jugendliche für time-out und Langzeitplatzierungen. Sie leben ländlich, sind interessiert an der Entwicklung junger Menschen und an praktischer Pädagogik und Psychologie, bieten eine Tagesstruktur an und leben autonom. Wie bieten: Regelmässige Besuche der Pädagogischen Leitung, übernehmen den Fallführungsprozess, Supervision, Weiterbildung, Pikettdienst, Co-Betreuung bei Langzeitplatzierungen, Tagessatz. Pädagogische Erfahrung kann unterstützend sein, ist aber nicht Voraussetzung. Sind Sie interessiert, bitte melden Sie sich: Marianna Pietropaolo, André Spring, Telefon 079 858 53 44. Oder: marianna.pietropaolo@ombrello-jugendhilfe.ch. www.ombrellojugendhilfe.ch

Aktiv in Ihrer Region! Die Kinderbetreuung zu Hause RoKi des SRK unterstützt Eltern immer dann bei der Kinderbetreuung, wenn ein Notfall eintritt: z. B. wenn • das Kind krank ist und die Eltern aus beruflichen Gründen nicht zu Hause bleiben können; • die gewohnte Betreuungslösung vorübergehend nicht verfügbar ist; • die Eltern selber krank, rekonvaleszent, erschöpft oder in einer schwierigen Situation sind. Für das Schwarzbubenland suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung:

1–2 Mitarbeiterinnen Kinderbetreuung zu Hause RoKi Ihre Aufgabe Betreuung von Kindern am Wohnort der Familie. Sind Sie interessiert? Weitere Informationen finden Sie unter: www.srk-solothurn.ch (über uns / offene Stellen).

Einwohnergemeinde Rodersdorf Rodersdorf ist eine Gemeinde mit 1300 Einwohnern im solothurnischen Leimental des Bezirks Dorneck. Für unsere Finanzverwaltung suchen wir per 1. Dezember 2015 oder nach Vereinbarung eine(n)

Finanzverwalterin/Finanzverwalter (70%) Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir einen gelernten, qualifizierten

Carrosseriespengler Von unserem Idealkandidaten erwarten wir: – selbstständiges Arbeiten – Motivation zur Weiterbildung – Teamfähigkeit – Bereitschaft, Überdurchschnittliches zu leisten Wir bieten: – starkes, innovatives Team – sauberen, modernen Arbeitsplatz – Weiterbildungsmöglichkeiten – gute Sozialleistungen – zeitgemässe Entlöhnung Interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an folgende Adresse: Carrosserie SCHNEIDER AG Industriezone Ried 17, 4222 Zwingen Tel. 061 765 55 55

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DIES UND DAS NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Die Liegenden Michele Serra Der Titel des Buches hat mich interessiert. Was sind das für «Liegende» und was kann man über sie schreiben? So habe ich für diese Woche diesen Buchtipp ausgewählt. Und es hat sich herausgestellt, dass die Antwort darauf ziemlich verblüffend ist. Michele Serra ist 1954 in Rom geboren und ist landesweit berühmt für seine Kolumnen in «La Repubblica» und «L’Espresso». Er schreibt auch fürs Theater und hat Gedichte, Kurzgeschichten und Romane publiziert. Er lebt mit seiner Frau, einer Tochter und drei Söhnen in Mailand. Ein Vater beschreibt das Leben mit seinem fast erwachsenen Sohn. Verwundert beobachtet er ihn. Dieser lebt auf dem Sofa, online verbunden mit der ganzen Welt : Ein Liegender. Die Lieblingsstellung junger Leute – tagsüber. Die Zeit, die Vater und Sohn gemeinsam verbringen, verläuft wortkarg bis stumm. Der Vater schaut über den Abgrund zwischen den Generationen und fragt sich: Wer bin ich? Und wer ist der Alien dort drüben? Michele Serra analysiert mit grossem Scharfsinn und mit brillant treffenden Sätzen, warum diese Jugend so tickt. Man spürt aber immer wieder trotz allen Schwierigkeiten eine grosse und gegenseitige Liebe und Zärtlichkeit. Es ist ein sehr versöhnliches und liebevolles Plädoyer für unsere Jugend. Und ich – und mit mir sicher viele Eltern – wurde an meine Erfahrungen mit meinen drei «Liegenden» erinnert. In Italien ist das Buch ein sensationeller Erfolg und garantiert ein herrliches Lesevergnügen! Christine Eckert

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

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EINGESANDT

VERANSTALTUNG

Fitnessprogramm für die Seele

Jodler-Nachwuchs-Sorgen in den beiden Basel

Am 9. Mai trafen sich in der FMG Laufental-Thierstein, in Breitenbach, 43 Frauen aus der Region. Dieser Morgen stand ganz im Fokus vom Thema «Fit für das Leben – ein kleines Fitnessprogramm für die Seele». Nach dem Genuss des reichhaltigen Z’Morge, referierte Martina Gloor aus Bubendorf, zu obigem Thema. Dabei bezog sie die Fitness nicht nur auf den Körper, sondern erinnerte daran, dass der Mensch auf seine Ganzheitlichkeit achten muss. Mit persönlichen Beispielen und praktischen Übungen, regte die Referentin die Frauen an, äusserlich und innerlich beweglich zu bleiben. Dies ermöglicht, gesund und auch psychisch belastbar im Leben zu stehen, basierend auf biblischen Grundwerten.

Das vorgestellte Fitness-Programm für das Innere (die Seele)beinhaltet: Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst, sich Zeit geben/nehmen und sich Raum schaffen, Grenzen setzen – auch einmal «Nein» sagen können, um sich zu schützen, gezielter Einsatz der eigenen Kräfte, um sich vor dem «Ausbrennen» zu bewahren. In allem muss immer wieder auf die Seelenbalance geachtet werden. Das nächste FraueZ’Morge findet am Samstag, 31. Oktober 2015 statt. Die Teilnehmerinnen können in gemütlicher Atmosphäre Zeit miteinander verbringen, kulinarisch das Z’Morge geniessen und bekommen zudem ein Referat speziell für Frauen angeboten. Brigitte Schmidt

In den beiden Kantonen Basel und Baselland haben viele Jodlerklubs Nachwuchs-Probleme, die meisten Klubs sind überaltert und finden fast keine jüngere Sänger mehr. Aus diesem Grund machte sich Jakob Bösch grosse Gedanken, wie man dieses Problem anpacken könnte und kam danach auf die Idee, einen Kinderchor zu gründen. Sofort bekam er Unterstützung, zuerst vom Jodlerklub Reinach und kurze Zeit später von den Schwarzbuebejodler aus Dornach. Später wurden folgende Klubs miteinbezogen in die Gründungs-Organisation: 1. Frauen-Jodel-Chörli Basel, JK Alphüttli Basel, JK Therwil, JC Arlesheim, JK Muttenz, JK Laufen und JK Arisdorf-Liestal. Im Mai 2014 wurde an der Gründungsversammlung mit dem Namen

VERANSTALTUNG

WANDERTIPP

Jugendsporttag in Büsserach

Wanderung in die Baroche

Am Sonntag, 31. Mai (Verschiebedatum: 14. Juni) finden der Jugendsporttag 2015 des Regionalturnverbandes Dorneck/Thierstein statt. Der Jugendsporttag ist wie folgt aufgeteilt: Sonntag, 31. Mai, Spiele und Wettkämpfe; Samstag, 13. Juni, Geräteturnen. Die Anlässe werden jeweils auf dem Schulhausareal Kirsgarten in Büsserach durchgeführt. Die Vorbereitungen für das vom Turnverein Büsserach durchgeführte Event laufen bereits auf Hochtouren, damit das dicht gedrängte Programm im Zeitplan bleiben kann. Über 500 Jugendliche werden sich an den beiden Tagen in zahlreichen Sportarten messen; sowohl im Geräteturnen, in der Leichtathletik als auch in etlichen Spielen wird um jeden Millimeter gekämpft werden. Für das leibliche Wohl der Zuschauer und Fans der kleinen Sportlerinnen und Sportler wird mit einer Festwirtschaft des TV Büsserachs gesorgt.

Sonntag, 7. Juni Die Baroche ist eine aus fünf Dörfern bestehende Gegend im Distrikt Porrentruy. Wie in einem Schmuckkästchen liegen sie zwischen grünen Ebenen und bis zu 900 Meter hohen Gipfeln. Das Schloss, Château de Pleujouse, mit seinen Damassine-Bäumen bietet kulinarische Spezialitäten und auch kulturelle Abende. Wanderzeit: ca. 3 ½ Std., Verpflegung: aus dem Rucksack, Treffpunkt: 08.45 Uhr Schalterhalle Basel SBB, Auskunft und Anmeldung bis 3. Juni 2015 bei Nelly Gasser, Tel. 061 361 70 76 oder 079 345 04 58

Ein übergemeindlicher Jugendgottesdienst

POLITIK

Nandor Toth TV Büsserach Weitere Informationen unter www.tvbuesserach.ch

GRELLINGEN

Eggfluhtunnel gesperrt WOS. Die Einrichtungen des Chienberg- und des Eggfluetunnels müssen jährlich zweimal einer Revision und Reinigung unterzogen werden. Damit die Arbeiten effizient und mit möglichst minimalen Verkehrsbehinderungen ausgeführt werden können, sind Totalsperrungen während der Nacht nötig. Der Eggfluetunnel ist in folgenden Nächten gesperrt: 26./27. 5. sowie 4.6. jeweils von 20.00 Uhr bis 05.00 Uhr. Während den gesperrten Zeiten wird der Verkehr über Grellingen umgeleitet. Tagsüber ist der Tunnel normal befahrbar.

Centra-Garage AG führt den Volvo Personal Service ein

VERANSTALTUNG

Details und weitere Wanderangebote auf: www.naturfreunde-nw.ch

WOS. Der Godi ist ein regionaler, übergemeindlicher Jugendgottesdienst für das Laufental und Schwarzbubenland. Es ist keine eigene Gemeinde, sondern wird von der Evangelischen Freikirche BewegungPlus Laufen und der FMG Breitenbach getragen. Als Godi möchten wir Jugendlichen und Junggebliebenen eine (neue) Lebensperspektive und -freude und eine neue Sicht des christlichen Lebens vermitteln. Wir freuen uns, euch am 30. Mai, 29. August oder 31. Oktober 2015 begrüssen zu dürfen! Weitere Daten für das Jahr 2016 folgen… Bei Fragen gibt Simeon Stiefel oder jeder andere Godi-Mitarbeiter gerne Auskunft.

Hans Burkhalter

AUTOMOBIL

PR. Volvo ist der erste Automobilhersteller der Welt, der auf ein gänzlich neues Konzept für Service- und Reparaturarbeiten in der Werkstatt setzt. Das Ergebnis ist ein besserer und effizienterer Service für die Kunden, und die Centra-Garage AG ist eine der ersten Volvo Vertretungen in der Schweiz, die diesen Service anbieten. Schwedische Unternehmer und Pioniere sind schon seit geraumer Zeit als Impulsgeber und Innovatoren bekannt. IKEA, Skype und Spotify sind nur einige Beispiele dafür. Jetzt ist Volvo Cars an der Reihe: Ziel ist eine Neukonzeption der Fahrzeugwartung, deren Arbeitsweise sich seit den 1950er Jahren kaum verändert hat. Volvos neuer Ansatz beruht auf den Lean-Methoden, die immer mehr in der modernen Produktionstechnik eingesetzt werden, um die Effizienz zu steigern und Fehler zu minimieren. Künftig arbeitet nicht mehr nur ein Techniker an einem Volvo, sondern es sind gleich mehrere Techniker beteiligt,

Sektion Birsigtal und Birseck

Chindergruppe Birs-Echo das lang ersehnte Nachwuchs-Jodlerchörli gegründet und dieses hatte dann ab Ende August regelmässig jeweils am Montag, ab 18 Uhr am Bruggweg in Dornach geprobt. Neue Kinder sind jederzeit aus der ganzen Region herzlich willkommen an die Proben nach Dornach zu kommen. Aus diesem Anlass findet jetzt am 6. Juni, ab 20 Uhr in der Mauritiuskirche in Dornach ein grosses JodlerKonzert mit allen Jodler-Vereinen von der Chindergruppe Birs-Echo unter dem Namen Früehligs-Jutz statt. Also kommt alle uns unterstützen. Freier Eintritt, aber beim Austritt wird eine Kollekte zugunsten Chindergruppe Birs-Echo gesammelt.

die sich als eingespieltes Team um das Fahrzeug kümmern – wie beim Boxenstopp eines Autorennens. So wird die Arbeit effizienter und in höchster Qualität ausgeführt. Mit dem neuen Arbeitsverfahren kann die Werkstatt die Durchlaufzeiten um mehr als die Hälfte verkürzen und dadurch die Bedürfnisse der Kunden besser bedienen. Jeder Kunde erhält ein persönlicher Servicetechniker, der sich um all seine Anliegen kümmert – von der Fahrzeugannahme über die Durchführung der Arbeiten bis zur Fahrzeugübergabe. Da der Service nun schneller fertiggestellt wird, kann der Kunde vor Ort warten und sich die Hin-und Herfahrt zwischen Werkstatt und Wohnort sparen. In der Zwischenzeit bietet sich für den Kunden die Möglichkeit, in der bequemen Lounge bei einem Kaffee zu verweilen, sich für die Arbeit im kostenlosen WLAN ins Netz einzuloggen oder sich zu den neuen Angeboten von Volvo beraten zu lassen.

CVP Dorneck-Thierstein mit neuer Homepage Die CVP Dorneck-Thierstein ist mit ihrer neuen Homepage im Internet präsent. Unter cvp-schwarzbubenland.ch sind Informationen über aktuelle politische Themen, die Anlässe der CVP und die Ortsparteien ersichtlich. Natürlich werden die Vertreter im Kantonsrat und die Mitglieder des Parteipräsidiums näher vorgestellt, auch das Parteiprogramm hat seinen Platz. Glenn Steiger, Webmaster und Präsidiumsmitglied der Amteipartei hat die Seite aufgebaut. «Bei der Gestaltung haben wir darauf geachtet, dass alles übersichtlich und rasch zu finden ist. Eine

Homepage muss laufend aktualisiert werden, damit die Benutzer immer wieder Neues entdecken können», meint der 18-jährige Webmaster, der auf der Liste der Jungen CVP für den Nationalrat kandidiert. Dank den Fotos von Matthias Gaberthüel (Hofstetten) und Reinhard Hänggi (Erschwil) bietet die neugestaltete Seite nicht nur Lesestoff, sondern auch schöne Landschaftsaufnahmen aus dem Schwarzbubenland. Micha Obrecht, Präsident CVP Dorneck-Thierstein


DIES UND DAS

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POLITIK

VERANSTALTUNG

EINGESANDT

Wechsel im SVP-Präsidium

Podium zu den Abstimmungen

60 Jahre Frauen Fitness Flüh FFF

Neue Präsidentin: Der Präsident SVP Sektion Zwingen, Erich Müller, über gibt Nathalie FOTO: ZVG Caduff das Präsidium. Am 21. Mai 2015 hielt die SVP Zwingen ihre GV im «Räbebeizli» in Zwingen ab. Über 20 Parteimitglieder wurden durch unseren Präsidenten zügig durch die verschiedenen Traktanden geführt. Rückblick des Präsidenten über das vergangene, ereignisreiche Jahr, mit Höhenfeuer, die erfolgreichen kantonalen Wahlen und der zur Tradition gewordene Grillabend sowie Weihnachtsfeier zeigten die Schwerpunkte unserer Politik auf. Der Kassenbericht und Mitteilungen aus der Arbeit unserer beiden Gemeinderäte rundeten die GV ab. Besonders hervorzuheben ist das Traktandum Wahlen. Unser langjähriger Präsident hat sich aus Altersgründen dazu entschlossen, sein Amt einer jüngeren, dynamischen SVP-Frau, Nathalie Caduff, zu übergeben. Unsere Mitglieder haben sie einstimmig als neue Präsiden-

tin gewählt. Wir wünschen Frau Caduff für die Zukunft die nötige Kraft sowie das Durchsetzungsvermögen, das es zur Führung einer Partei braucht. Glücklicherweise bleibt uns der scheidende Präsident in Zukunft erhalten indem er sich nach der Amtsübergabe einer neuen, wichtigen Aufgabe widmen wird. Derjenigen, noch mehr SVPSympathisanten zum Beitritt in unsere Partei zu ermuntern. Wie unser Parteipräsident Toni Brunner vermerkte, dürfen wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern müssen, wie zu früheren Zeiten auf die Strasse gehen und für unsere erfolgreiche Partei kämpfen und uns nicht scheuen, uns zu unserer bürgerlichen und zielorientierten Partei öffentlich zu bekennen. SVP Zwingen

Am 14. Juni ist es wieder so weit, die Schweizer Stimmberechtigten sind aufgerufen, zu vier Vorlagen ihre Meinung kundzutun. Das Jugendparlament Schwarzbubenland lädt Sie deshalb herzlich ein, am kommenden Dienstag den 2. Juni um 19.30 Uhr ins Oberstufenzentrum Leimental in Bättwil zu kommen. Beim ersten vom noch jungen Jugendparlament veranstalteten Podium werden sowohl der Bundesbeschluss über die Präimplantationsdiagnostik als auch die Volksinitiative «Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV (Erbschaftssteuerreform)» genauer unter die Lupe genommen. Nach einer kurzen Einführung ins Thema durch das Jupa werden sich in Bättwil Kantonsrat Christian Imark (SVP, Fehren) und Landrätin Sara Fritz (EVP, Birsfelden) gegenüberstehen. Imark ist mit 33 Jahren bereits Präsident der SVP-Fraktion im Kantonsrat und war 2012 als Kantonsratspräsident der höchste Solothurner. Sara Fritz vertritt seit 2009 den Wahlkreis Muttenz-Birsfelden im Baselbieter Landrat und war einige Zeit Co-Präsidentin der Jungen EVP Schweiz. Neben den gestandenen Politikern werden am Podium auch zwei Nachwuchspolitiker mitdiskutieren. Elina Häring aus Gempen ist Schülerin am Gymnasium Münchenstein und kandidiert im Oktober für die SP für den Nationalrat. Der 24-jährige Simon Grünig aus Derendingen ist Vorstandsmitglied der Jungen CVP Kanton Solothurn und ebenfalls Nationalratskandidat. Während der Diskussion ist das Publikum eingeladen, ebenfalls mit zu diskutieren oder den Politikern kritische Fragen zu stellen. Am anschliessenden Apéro wird es ausserdem möglich sein, in entspanntem Rahmen mit den Diskutierenden sowie den Mitgliedern des Jugendparlaments ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend. Glenn Steiger Weitere Informationen unter: www.jupa-sbl.ch

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Grund zum Feiern: (v.l.) Aktuelle Präsidentin Toni Bönzli, Claudia Rudolph, Astrid Lauber, Martheli Längin, Gertrud Haberthür und Monika Eigenmann. FOTO: ZVG Vor 60 Jahren kam bei ein paar Damen des hinteren Leimentals, allen voran Gertrud Haberthür, der Wunsch auf, einen eigenen Damenturnverein zu gründen. Da es damals noch keine Turnhalle gab, erhielten die Damen für ihre Turnstunden, welche in militärischem Stil abgehalten wurden, ein Klassenzimmer im Schulhaus Rodersdorf mit drei Quadratmetern Platz pro Turnerin. Dank tatkräftiger Hilfe des Oberturners des TV Flüh durften sich die acht Damen ab 11.11.1955 Damenriege nennen und die Turnstunden in der neugebauten Turnhalle des Schulhauses Flüh abhalten. Da nach Ansicht der Männer die Damen damals nicht fähig gewesen waren, einen Verein zu führen und für die Vereinsleitung eine ausgebildete Turnerin nötig gewesen wäre, wurde ein Mann erster Präsident der Damenriege Flüh. Die Benutzung der Turngeräte war nur den Schülern erlaubt. Also fuhr die Leiterin extra nach Schweden, um sich in der rhythmischen Sportgymnastik aus- und weiterzubilden. Fortan wurde synchron und zur Musik geturnt. Für die Erstanschaffung von Sportgeräten wurden von der Gemeinde 100 Franken bezahlt, der Jahresbeitrag betrug 12 Franken und die Turnleiterin erhielt 10 Franken Jahreslohn. Die acht Frauen waren bald so erfolgreich, dass sie an den Turnabenden mit

ihren «Bewegungsstudien» die meisten Darbietungen vorführten; auch an regionalen Turnfesten, verschiedenen Abendanlässen am eidgenössischen Turnfest im Joggeli nahmen sie teil. Der Damenriege Flüh traten immer mehr Damen bei. Sie begannen, eigene Anlässe auf die Beine zu stellen, wie zum Beispiel einen Maskenball oder den allerersten Lottomatch im Leimental. Gertrud Haberthür, nun als Präsidentin, kämpfte erfolgreich für einen höheren Gemeindebeitrag und 1967 wurde endlich ihr Wunsch erfüllt und der Damenturnverein Flüh wurde gegründet. Dem FFF gehören heute knapp 100 Mitglieder an, 76 davon turnen aktiv in 5 Gruppen, mit eigenen Sportgeräten. Der Gemeindebeitrag hat sich auf 1500 Franken vervielfacht, der Jahresbeitrag auf 160 Franken ebenso. Namhafte Frauen standen dem Verein vor, u.a.: M. Längin G. Osterholz, M. Eigenmann, C. Rudolph, Astrid Lauber und die jetzige Präsidentin T. Bönzli. An den regelmässigen Vereinsanlässen unternehmen wir Ausflüge und kurze Wanderungen. 37 Damen feierten im Mai im auf dem Hofstetter Chöpfli am traditionellen Maibummel den FFF beim gemeinsamen Raclette-Essen und anschliessender Geburtstagstorte. Silvia Kleger, Aktuarin

LESERBRIEF

Raubrittertum in der Moderne VERANSTALTUNG

Musizieren für Strassenkinder WOS. Am kommenden Samstag musizieren Musikklassen aus dem Laufental auf dem Rathausplatz im Stedtli Laufen. Die dabei gesammelten Einnahmen kommen Kinderschutzprojekten von Terre des Hommes zugute. Die Konzerte starten um 10.30 Uhr mit den Red Steel Dragons, SekA Laufen und dauern bis ca. 15 Uhr. Weitere Auftritte von Cheat-it band, Gym P3, Laufen, Klasse 1ab Sek Zwingen, Musikklasse Prim 3b, Laufen, und Musikklasse Prim, Dittingen.

VERANSTALTUNG

Nunningen macht Zirkus WOS. Vom 8. Juni bis am 12. Juni führen der Kindergarten und die Primarschule Nunningen eine Projektwoche zum Thema Zirkus durch. Das Zirkus Luna Team unterstützt mit zwei Zirkuspädagoginnen und einem Zirkuspädagogen die Lehrkräfte und die Kinder beim Einstudieren eines abwechslungsreichen Programms. Das Luna Team hat langjährige Erfahrung im zirkuspädagogischen und artistischen Bereich. Es stellt auch Kleider und verschiedene Utensilien zur Verfügung. Dank der Unterstützung vieler Helferinnen und Helfern und den grosszügigen Spenden von Sponsoren, wurde diese spezielle Woche erst möglich. Sicher ist ein solches Projekt über die Grenzen des Schulhauses hinaus ideal, um den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit zu fördern. Aufführungen: Freitag, 12. Juni, 18.00 Uhr und 20.15 Uhr im Zirkuszelt, beim Sportplatz in Nunningen.

Die Vorlage für eine mögliche Erbschaft und Schenkungssteuer wirft uns zurück ins Mittelalter. Der Vogt (Staat) nimmt, respektive adaptiert Vermögen seiner Untertanen (Bürger und Einwohner). Wollen wir das? Nein! Mit dieser Initiative gehen die EVP und SP zu weit. Mit dieser Initiative werden die Sparer und vor allem der Mittelstand einmal mehr ungebührlich geschröpft. Mit dieser Initiative werden Familienunternehmen fahrlässig gefährdet und beschneidet die Unabhängigkeit der privaten Eigentümer. Das Vermögen gehört nicht dem Staat, sondern ist Privateigentum. Die Aufgabe des Staates ist es das Privateigentum zu schützen und nicht sich an diesem zu vergreifen. Diese Steuer ist eine klassische Umverteilung von Vermögen, ein traditionelles marxistisches Anliegen. Zu was eine solche Umverteilung führt, lehrt uns die Geschichte der letzten 100 Jahre in Osteuropa.

Steuern auf Einkommen, Ja. Steuern auf Vermögen, Ja. Steuern auf Schenkungen und Erbschaften, Nein. Wir brauchen keine dritte Steuer. Mit dieser Steuer werden Unternehmen und Reiche in die Flucht getrieben und die Steuerflucht wird staatlich gefördert. Steuerflucht ist keine Drohung, wie die Linke dies immer darstellt, sondern eine Tatsache. Superreiche werden immer eine Lösung finden diese Steuer zu umgehen. Schweizer Unternehmen haben bereits heute einen schweren Stand im internationalen Wettbewerb. Die Erbschaftssteuer würde die Situation noch erschweren. Lassen wir die Steuerhoheit für Erbschaften bei den Kantonen. Eine rückwirkende, nationale Erbschaftssteuer ist schädlich für die Wirtschaft, das Eigentum und unsere Grundrechte. Darum ein Nein für die neue Erbschaftssteuer. Mark Winkler, Kantonsrat Witterswil


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Ausbildung • Weiterbildung • Kurse


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SPITEX Thierstein/Dorneckberg, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach Wie alles begann Am 1. Juni 1975 richtete die Pro Senectute Kanton Solothurn einen Haushilfedienst in der Region ein. 12 Gemeinden befürworteten dies und sicherten einen Unterstützungsbeitrag zu. Im ersten Halbjahr 1975 waren 10 Mitarbeiterinnen im Einsatz und leisteten in 12 Haushaltungen insgesamt 990 Arbeitsstunden. 2005 zählte die Organisation 98 Mitarbeiterinnen, die sich 24.92 Vollzeitstellen teilten.

Dieser Beitrag wurde uns ermöglicht durch: Auforum AG Münchenstein, Alterszentrum Bodenacker Breitenbach, Schweizerische Mobiliar Versicherungs-Gesellschaft AG Zürich, Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach, Stedtli Apotheke Laufen, Wydehof Apotheke Breitenbach und weitere Sponsoren, die nicht genannt werden möchten. Herzlichen Dank!


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Hündeler: Beim «Säckli-Versteckis»!

Cartoon: Moritz Antony

DORNACH

Im September kehrt das Neue Theater an den Bahnhof zurück ost. Vor fünfzehn Jahren von Johanna Schwarz und Georg Darvas gegründet, hat sich das NTaB längst zu einer festen Grösse im regionalen Kulturbetrieb entwickelt. 2011 musste das Haus infolge der Überbauung beim Bahnhof Dornach-Arlesheim sein angestammtes Domizil im ehemaligen Dorfkino aufgeben und ein Provisorium in Arlesheim beziehen. Ende September jedoch werden die engagierten Theaterleiter mit ihrer Equipage unter dem neuen Namen neuestheater.ch an ihren ursprünglichen Ort des Wirkens zurückkehren. In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof werden sich die Theaterleute im modernen Neubau des Architekten Heinz Jeker einrichten. Momentan befindet sich das Gebäude noch im Innenausbau. Die Zuschauertribüne im grossen Theatersaal wird zweihundert Sitzplätze umfassen, fast doppelt so viele wie am alten

Standort. Neben der Hauptbühne gibt es eine Probebühne, wo ebenfalls Aufführungen im kleineren Rahmen stattfinden werden. «Es kommt nicht alle Tage vor, dass in der Schweiz ein neues Theater gebaut wird», sagt Daniel Urech, Präsident des Stiftungsrats Kultur am Bahnhof, der Eigentümerin des neuen Theatergebäudes. Der Kanton Solothurn und die Gemeinde Dornach steuern je eine halbe Million Franken bei. Auch die beiden Basel und die Gemeinden Arlesheim und Reinach beteiligen sich mit fünf- bis sechsstelligen Beträgen an den Gesamtkosten von vier Millionen Franken. Hinzu kommen Beiträge von privaten Spendern. «In einer Zeit, in der Sparmassnahmen in Gemeinden und Kantonen an der Tagesordnung sind, ist eine solche Unterstützung keine Selbstverständlichkeit», betont der ehemalige So-

lothurner Regierungsrat Klaus Fischer, heute Verwaltungsratspräsident der Kultur am Bahnhof AG, die für den Betrieb des Theaters verantwortlich ist. Das Forum Schwarzbubenland sowie ein Café werden ebenfalls in den Neubau ziehen. Ersteres zügelt seine Geschäftsstelle von Gempen nach Dornach und richtet im Theaterfoyer eine zentrale Infostelle ein. Auch sonst gehen das Theater und Forum eine vertiefte Zusammenarbeit ein. So wird man an der Infotheke auch Theatertickets kaufen können. «Durch diese synergetische Mehrfachnutzung des Gebäudes können wir einen Ganztagesbetrieb einrichten», sagt Urech. Das Theater soll zudem auch Gemeinden, Vereinen oder der Wirtschaft zur Verfügung stehen. So können Firmen beispielsweise ihre Generalversammlungen im grossen Saal durchführen.

Polizei erwischt mehrere Schnellfahrer LIESTAL. WOS. Die Polizei BaselLandschaft hat in den vergangenen Wochen drei Schnellfahrer erwischt, die mit massiv überhöhten Geschwindigkeiten im Baselbiet unterwegs waren. Am 5. Mai wurde auf der Delsbergstrasse in Grellingen ein Personenwagen von einem mobilen Geschwindigkeitsmessgerät registriert. Die gemessene Geschwindigkeit betrug 89 km/h. Erlaubt sind auf diesem Abschnitt 50 km/h. Am 21. Mai wurde ein Personenwagen in Rothenfluh mit 87 km/h statt der 50 km/h gemessen. Die höchste Geschwindigkeit erreichte ein Motorradlenker auf der Lützelstrasse in Röschenz. Der Mann fuhr am 24. Mai mit 134 km/h statt der 80 km/h in Richtung Laufen. Alle Fahrzeuglenker müssen mit empfindlichen Geldbussen sowie mit teilweise mehrmonatigem Entzug des Führerausweises rechnen. Vernehmlassung für den Fahrplan 2016 REGION. WOS. Ab dem 26. Mai werden die Fahrplanentwürfe aller Linien des öffentlichen Verkehrs im Baselbiet für den Fahrplan 2016 im Internet publiziert. Die Bau- und Umweltschutzdirektion lädt Gemeinden, Schulen und Verbände sowie die interessierte Bevölkerung ein dazu Stellung zu nehmen. Die eingehenden Stellungnahmen werden anschliessend zusammen mit den Transportunternehmungen geprüft und je nach Machbarkeit in den Fahrplan 2016 oder für die weitere Planung aufgenommen. Die Vernehmlassung findet vom 26. Mai bis 14. Juni 2015 statt. Während der Auflagefrist können die entsprechenden Fahrpläne auf der In-

ternetseite www.bl.ch/fahrplan eingesehen werden. Die grössten Änderungen betreffen den Fernverkehr. Im Regionalverkehr bleibt das Angebot grösstenteils unverändert. Schlossbesichtigung BÜSSERACH. WOS. Am kommenden Sonntag kann von 11.30 bis 17.00 Uhr wieder das Schloss Thierstein besichtigt werden. Die Schlosswirtschaft ist dann geöffnet.

MUSIK-TIPP

Handsome Hank Der Basler Samuel Schneider alias Handsome Hank lieferte kürzlich mit «Roll Down the Line» (Irascible) ein weiteres Album ab. 13 der 14 Songs sind Eigenkompositionen. Nach dem Soloausritt mit «Handsome Hank Sings About Devils And Angels» (2012) agiert er (Gesang, Gitarre, Banjo) wieder mit einer Band. Jimmy Zimmermann (Fiedel, Mandoline, Piano), Phil Zeaman (E-Gitarre), Stan T. Pede (Bass, Lap Steel) und Mat Spitz (Schlagzeug) sind seine Instrumentalisten. Dazu kommen noch Kurt Söldi als Trompeter im MariachiSound geprägten «Kiss In Mexico» und die Sängerin Rita Peter als Duettpartnerin in «This Good Old Heart of Mine». Die neue CD manifestiert Handsome Hanks Begeisterung für die Musik von Übersee. Sein Mix aus HonkyTonk, Bluegrass, Countrypop, Rockabilly und Folk ist leicht bekömmlich und unterhaltsam. Benno Hueber

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Geballte Kraft fürs Schwarzbubenland. Nach Schwarzbubenland Tourismus hat vor einer...