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Donnerstag, 21. Mai 2015

107. Jahrgang – Nr. 21

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

8ºC 17ºC

8ºC 17ºC

Freitag, 22. Mai 2015 Veränderlich, mit etwas Sonne und nur vereinzelt Schauer. Samstag, 23. Mai 2015 Weiterhin wechselhaftes Wetter mit Sonne und nur vereinzelten Regentropfen. Sonntag, 24. Mai 2015 Vermehrt sonnig. Es dürfte trocken bleiben.

9ºC 19ºC

Laufen

3 Bereits zehn Jahre sind es her, dass der Architekturwettbewerb für die Umnutzung der Amthausscheune von Jermann Architekten gewonnen wurde. Jetzt endlich ist Baubeginn.

Breitenbach

9 Frauen sollten an diesem Auffahrtstag das Sagen haben, so der Schönwetter-Deal des Verschönerungsvereins Breitenbach mit Petrus. Und dieser liess das Wetter und somit auch die Frauen strahlen.

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«Mit dem Sportverdienstpreis habe ich nie gerechnet» Der 11. Mai war ein Ausnahmetag im Leben von Monika Hamburger. Die Schwimmtrainerin erhielt an diesem Abend die verdiente Anerkennung für ihr langes, erfolgreiches Engagement im Schwimmund Aquasport. Roland Bürki

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m Wasser bin ich seit meiner Jugendzeit in meinem Element», erklärt Monika Hamburger (55) aus Zullwil ihre Begeisterung für den Schwimm- und Aquasport. Die heutige Schwimm- und Aquafitleiterin hat früh Bekanntschaft mit dem Wasser im Becken des Basler Bruderholzschulhauses gemacht, dann ab der zweiten Primarklasse beim Schwimmklub Basel eine immer intensivere Schwimmausbildung absolviert, bis sie mit 16 Jahren den Wettkampfsport zugunsten einer umfassenden Ausbildung als Schwimmtrainerin aufgab. «Schwimmen war und ist noch immer meine Leidenschaft», sagt die Mutter von vier erwachsenen Kindern, «was mich aber in jungen Jahren nicht von Handball, Tennis und Skifahren abhalten konnte.» 1990, vor dem Schuleintritt der Kinder, zog die Familie ins Grüne nach Zullwil. Nicht zuletzt auch wegen des Hallenbads March, das ihr Schwimmerherz sofort hatte höher schlagen lassen. So verwundert es nicht, dass Monika Hamburger schon zwei Jahre später mit ihrer 20-jährigen Erfahrung als Trainerin das Schulschwimmen

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Freude nicht nur über den Preis: «Unzählige Kinder durften hier im Hallenbad March schwimmen lernen.» begleitete und 1998 als Aktuarin der Betriebskommission Verwaltung und Organisation der Badaufsicht übernahm. «Immer wieder hat Monika Hamburger ihre Fähigkeiten – teils auch im Rahmen des Stundenplans – der Schule zur Verfügung gestellt. Ihr unermüdlicher, ehrenamtlicher Einsatz – gepaart mit den Aktivitäten ihrer 2002 gegründeten Schwimmschule Aquasport – sind Hauptstützen des Hallenbadbetriebs», lobte Landammann Roland Heim bei der Verleihung des Sportverdienstpreises am 11. Mai die bescheidene, Schwimm- und Aquafitleiterin aus Zullwil. Grosse Freude über unerwarteten Preis «Dieser nie erwartete Preis hat mich überrascht und tief berührt», spricht Hamburger von einer «unglaublichen Freude». Selbstlos, wie sie ist, reicht sie Lob und Dank weiter an ihre Familie,

den Präsidenten der Betriebskommission, den Hauswart, ihre vier Leiterinnen, den Gemeindepräsidenten sowie alle Helferinnen und Helfer. Dass sie die 4000 Franken Preisgeld wieder dem Kinderkurs, dem Aquafit, der Halle und ihrer Administration zukommen lässt, erwähnt sie ganz beiläufig, als schon die ersten Kinder der Gruppen «Seepferd» und «Krokodil» zu ihrer Schwimmlektion auftauchen. «Solch engagierte Zuzüger wünscht man sich, ist sich Gemeindepräsident Roger Hänggi des Lobes voll: «Nur dank ihres Engagements konnte und kann das Hallenbad überleben.» Und ein Blick auf die Statistik 2014 gibt ihm recht: Zwei Drittel der Eintrittseinnahmen von rund 50 000 Franken gehen allein auf das Konto von Monika Hamburgers Schwimmschule Aquasport. Doch das reicht ihr nicht: «Wir ziehen für eine gesicherte Zukunft neue Leiterinnen nach.»

FOTO: ROLAND BÜRKI

Die Sportpreise des Kantons Solothurn Seit 1985 zeichnet der Kanton Solothurn jedes Jahr Sportler, Vereine und Sportförderer für herausragende Leistungen aus. Auf Vorschlag der kantonalen Sportkommission. Vergeben werden an talentierte jugendliche Sportler Sportförderungs- und an Sportler und Vereine mit brillanten Leistungen Sportpreise. Der Sportverdienstpreis schliesslich würdigt Personen, Gruppen oder Institutionen, die sich um den Sport im Kanton besonders verdient gemacht haben. Wie Monika Hamburger.


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LAUFENTAL

Donnerstag, 21. Mai 2015 Nr. 21

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LAUFEN

LAUFEN

«Diese Band werden Sie nie mehr in Laufen sehen»

Amthausscheune als Hülle für die Stebi

Könner auf den Instrumenten: MikeDrive aus Texas spielten in Laufen. Mit einem virtuosen Spiel auf Geige, Gitarre, Bass und Mandoline begeisterte MilkDrive das Publikum am Sonntagabend im Alts Schlachthuus in Laufen. Die Band aus Texas spielte einen Mix aus Blue Grass und Folksong. gwa. Seit einigen Jahren organisiert Martin Meier Konzerte in Laufen mit Künstlern aus Austin, Texas. Am letzten Sonntagabend war es wieder soweit. «MilkeDrive gehört in Amerika zu den fünf absolut besten, progressivsten Akustikbands», kündigte Martin Meier im ausverkauften Alts-SchlachthuusSaal die vier amerikanischen Musiker an. Er kenne die Band schon seit Jahren und habe sie nun zu vier Konzerten in Europa eingeladen. So spielte die Band an einem Festival in Deutschland, trat in Olten auf und der letzte Gig vor dem Heimflug fand in Laufen statt. «Diese Band hat solches Potenzial, dass sie hier in Laufen nie mehr zu hören sein wird», meinte Meier und prophezeite der Band eine steile Karriere. Zu viel versprach der Organisator sicher nicht. Mit unglaublichem Tempo legten die jungen Männer los und bewiesen vom ersten Moment an, dass sie ihre Instrumente beherrschen. Akustikfunk nannten sie die Stilrichtung ihres ersten Stückes. Doch einordnen lässt sich ihr Musikstil schwer. Ihr Klangbild ist unüberhörbar von Blue Grass und Folksong geprägt, traditionelle Töne werden gemixt mit Jazz, sodass sie selber ihren Stil als «Jazz Grass» bezeichnen. «MilkeDrive spielt

FOTO: GABY WALTHER

einen eigenen Stil, so etwas gibt es sonst nicht», lobte Meier. Jedenfalls war die Musik der Band aus Austin unglaublich abwechslungsreich. So sang der Sänger Brian Beken mit seiner tiefen, sonoren Stimme einen melancholischen Song, dann wieder folgte ein virtuoses Instrumentalstück mit Geige, Gitarre, Bass und Mandoline, welches mit seinem Tempo an irische Volksmusik erinnerte. Dennis Ludike fasziniert mit seinem temperamentvollen Geigenspiel und man war hin- und hergerissen zwischen Mittanzenwollen und staunendem Zuschauen. Unglaublich, welche Töne die vier Musiker ihren Instrumenten entlockten. Man mag gespannt sein, ob MilkDrive den Sprung nach oben zu den Grossen schaffen wird, oder ob die Band vielleicht doch noch einmal auf der kleinen Schlachthuus-Bühne in Laufen stehen wird. Dann wäre ein Besuch jedenfalls zu empfehlen. Martin Meier, immer auf der Suche nach tollen Musikern und Musikerinnen, zeigte, dass er den Geschmack des Publikums in Laufen getroffen hatte. Mit kräftigem Applaus und Standing Ovations wurde die Band noch zweimal auf die Bühne geholt und ihnen für den gelungenen zweieinhalbstündigen Auftritt gedankt. Das nächste von Meier organisierte Konzert findet am 17. und 18. Juli statt. Rhonda Vincent & The Rage, die bereits 2011 im Alts Schlachthuus Gast waren, werden dann zu hören sein.

Grundsteinlegung: Alex Imhof, Stadtpräsident, Martin Tschan, Präsident Stedtlibibliothek, Lilli Kuonen, Stadträtin, und BauFOTO: MARTIN STAUB verantwortlicher Wolfgang Borer (v. l).

Bereits zehn Jahre sind es her, dass der Architekturwettbewerb für die Umnutzung der Amthausscheune von Jermann Architekten gewonnen wurde. Jetzt endlich ist Baubeginn. Martin Staub

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ine lange Geschichte wird endlich gut. «Sehr gut sogar», wie Martin Tschan, Präsident der Stedtlibibliothek Laufen (Stebi), am letzten Montag verkündete. Nach langen Jahren der Planung, Projektänderungen und anderen Verzögerungsgründen kann nun mit dem Umbau der Amthausscheune begonnen werden. Und einer der Träume blieb seit 2005 derselbe und wird nun Wirklichkeit: Die Stedtlibibliothek, welche von der Besu-

cherfrequenz, vom Umsatz und von der Anzahl Medien her zu den Grössten im Kanton gehört, mit ihren 180 Quadratmetern Fläche aber am Schwanz der Tabelle liegt, wie sich der Stebi-Präsident ausdrückte, wird nun im nächsten Jahr hierhin umziehen. «Dann sind wir am richtigen Ort und erhalten den Platz, der unserer Institution würdig ist», erklärte Martin Tschan. An der Grundsteinlegung war auch Stadtpräsident Alex Imhof, welcher die etwas lang gewordene Geschichte mit dem Happy End ausrollte, bevor nun die von der Einwohnerversammlung bewilligten 2,7 Mio. Franken in den nächsten Monaten verbaut werden können. Noch einmal 400 000 Franken wird die Einrichtung und Installation der neuen, 400 Quadratmeter grossen Stedtlibibliothek kosten. «Dank grosszügigen, bereits gesprochenen Beiträgen, unter anderem vom Lotteriefonds des Kantons Baselland, sollte dieser Betrag aber gut zusammenkommen», gab sich Tschan zuversichtlich.

«Das neue Bauwerk wird sich ausgezeichnet in das Stadtbild von Laufen einfügen», wie Architekt Markus Jermann erläuterte. Sein Konzept besteht im Wesentlichen darin, dass die ganze Hülle des 200 Jahre alten Baus – mit integrierter Stadtmauer im Norden – bestehen bleibt, renoviert und optisch aufgewertet wird. Der ganze Innenbau wird ausschliesslich mit Laufner Holz, welches die Vorstadtburger kostenlos zur Verfügung stellen, als Innenkonstruktion aufgebaut. Nebst der Stedtlibibliothek werden im Trakt 80 Quadratmeter Ladenfläche und eine Maisonette-Wohnung im Ostteil entstehen. Grund genug also, zu feiern und auf einen weiteren Meilenstein der Laufner Stadtentwicklung anzustossen. Zuvor aber organisierten die verantwortlichen Stadträte Lilli Kuonen und Patrik Stähli die offizielle Grundsteinlegung: Eine Anwesenheitsliste und Kopien der Baupläne wurden unter anderem in einer Nische im Innern des Eingangsbereiches eingemauert.

VERANSTALTUNG

LAUFEN

In Laufen findet am 30. Mai der erste Flicktag statt

Stedtli-Blues Laufen feiert den 10. Geburtstag

Das erste Repair-Café wurde 2009 in Amsterdam eröffnet. Es wurde ein grosser Erfolg. Nicht nur Repair-Cafés, welche vom Austausch und Freiwilligen leben, wurden seither als Antwort auf die Wegwerfmentalität gegründet. Zahlreiche Unternehmen konnten sich erfolgreich im Markt platzieren, indem sie vermeintlich nicht reparierbare Gegenstände wieder zum Funktionieren bringen und dadurch Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen. In Holland sind das «Kringloopwinkel», in der Schweiz beispielsweise der Remarkt in Zwingen oder der WinWinMarkt in Herisau. In Basel hat sich der Verein Reparier-Bar der Reparaturen von allerlei Geräten verschrieben.

WOS. Bereits zum 10. Mal geht auf dem Helye-Platz, in der Laufner Altstadt, eines der charmantesten Blues-Festivals der Schweiz über die Bühne. Feinster Blues – zum Hören – Sehen und Erleben. Zudem hält die Jubiläums-Ausgabe des Stedtli-Blues einige Überraschungen

Wieso reparieren? «Es tut uns Leid, dass Ihr Gerät gerade nach Ablauf der Garantie nun defekt geworden ist. Ein Kostenvoranschlag für die Reparatur kostet 40.- , die Reparatur dürfte um 350.- kosten. Aber hier hätten wir ein günstiges Nachfolgemodell für 320.—». Wer kennt diese Situation nicht? Und wer hat sich nicht schon mehr oder weniger geärgert, dass heute vermeintliche Qualitätsware eigentlich Wegwerfware ist? Es kann doch nicht sein, dass wir in immer kürzeren Abständen gezwungen werden, uns neu einzudecken mit Gegenständen, welche unsere Eltern oder Grosseltern einmal für ein ganzes Leben gekauft hatten. Dieser schier unausweichlichen Folge

wollen wir entgegenwirken. Reparieren ist nicht nur ökologisch sinnvoll, auch ökonomisch: Viele Unternehmen, welche sich Reparaturen verschrieben haben, beschäftigen heute Arbeitslose und betreiben ihr Geschäft wie jedes andere KMU, sie sind damit zu einem Wirtschaftsfaktor geworden. Aber auch der soziale Aspekt soll einfliessen: Wir treffen uns zum gemeinsamen Reparieren, tauschen Geschichten aus und lernen, dass wir auch ohne Fachkenntnisse einfachere Reparaturen selber durchführen können. Freude über die verlängerte Lebensdauer und über das Erfolgserlebnis der eigenen (unterstützten) Reparatur sind garantiert! Das Helferteam Hans und Marjon Neijt: Betreiben seit mehreren Jahren den «Remarkt» in Zwingen. Hermann Ritter: Radio- und Fernsehelektriker, lange Jahre das technische Backup von Mamie Radio und TV. Urs Asprion: Gelernter Elektromechaniker, repariert zu Hause alles. Gérard Balsiger: Gelernter Werkzeugmacher, in der Freizeit Modellbauer mit Freude an Motoren und mechanischen Geräten. Toni Höfler: Gelernter Mechaniker. Du hast Lust, unser Team zu ergänzen? Dann bist du am Samstag, 30. Mai ab 7.30 Uhr herzlich willkommen, wenn wir uns in der Eishalle einrichten. Nimm dein Werkzeug mit, Tische und Strom haben wir ausreichend und Deine Unterstützung wird gerne in An-

spruch genommen! Was wird repariert? Wir helfen Ihnen, folgende Gegenstände zu reparieren: CD/DVD-Player, Beamer, Fernbedienungen, Netzbetriebene Haushaltsgeräte wie Staubsauger, Bügeleisen, Mixer, Kaffemaschine, Föhn, Netz- und Akkubetriebene Geräte wie Rasierapparat, Zahnbürste, Kleinfahrzeuge (Trottinett, Dreirad), Holzgegenstände (Schaukelpferd, Puppenstube, Laufgitter, Setzkaste), Spielzeug (Holz, Plastik, Metall). Daneben betreiben wir eine Entkalkungsstation für Kaffeemaschinen und Bügeleisen (handelsüblicher Entkalker). Bei folgenden Geräten können wir leider im Rahmen des Flicktages nicht helfen: PC, Handy, Tablet, Flachbildfernseher, Velo, Mofa, Kleider, Nähmaschine, Weissware (Waschmaschine, Tumbler, Kühlschränke, Tiefkühler). Bitte beachten: Gebrauchsanweisungen, Netzgeräte und Fernbedienungen unbedingt mitnehmen. Kann ein Gerät nicht erfolgreich repariert werden, wird es wieder mitgenommen. Der erste Laufner Flicktag findet am Samstag 30. Mai von 9 – 12 Uhr gleichzeitig wie der Hol- und Bringtag in der Eishalle Laufen statt. Wir werden eine kleine Verpflegungsecke aufbauen, die allfällige Wartezeit kann mit Stöbern am Hol- und Bringtag überbrückt werden. Sabine Asprion

bereit. Neu wird zum Blues-Matinée am Sonntagmorgen mit freiem Eintritt geladen – «nur» ein einziger Abend mit Blues reicht einfach nicht mehr … Erste Tickets (Vorverkauf) sind bereits am Pfingstmarkt in Breitenbach vom kommenden Montag, 25. Mai, erhältlich.

VERANSTALTUNG

Springkonkurrenz am Pfingstmontag WOS. Am Pfingstmontag, 25. Mai 2015, führt der Reitverein Laufen und Umgebung für alle Pferdefreunde der Region traditionsgemäss ein Freundschaftsspringen bei der Reithalle «auf Saal» in Laufen durch. Ab 8.30 Uhr werden die Zuschauerinnen und Zuschauer in vier Prüfungen fairen und spannenden Sport zu sehen bekommen. In einer gedeckten Festwirtschaft werden für Besuchende und Konkurrenten saftige Steaks und feine Würsten vom Grill sowie andere Leckerbissen und gluschtige Kuchen serviert. Die Organisatoren bedanken sich herzlich bei allen Gönnern und Sponsoren. Ohne ihr Entgegenkommen wäre die Durchführung eines solchen Anlasses nicht möglich. Eintritt frei! Pfingstmontag, 25. Mai 2015, ab 8.30 bis ca. 18 Uhr. Springkonkurrenz bei der Reithalle «auf Saal» in Laufen. Eintritt frei!

www.kfl.ch AUSSTELLUNG

29. Mai – 14. Juni 2015 Vernissage: Freitag, 29. Mai, 19.00 Uhr

Stephanie Grob – Bilder

Öffnungszeiten: Do und Fr, 18.00–20.30 Uhr, So, 11.00–16.00 Uhr DISCO

Freitag, 29. Mai 2015, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco SPEZIAL mit DJ DD

Coole Musik, süffige Cocktails und ein paar nette Überraschungen warten auf Dich in der letzten Disco vor der langen Sommerpause.


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Gottesdienste

Zullwil

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 7. Juni Thema: Das Buch des Lebens mit Kids-Treff 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 22. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 22. Mai, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Sonntag, 24. Mai, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Pfingstgottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli.

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Schmidlin & Partner AG Breitenbachstrasse 4, 4227 Büsserach Bauobjekt: Überbauung Witterach (6 EFH) Architekt: Schmidlin & Partner AG Bauplatz: Hauptstrasse Parzelle: GB-Nr. 946 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 5. Juni 2015

Bauherrschaft: Gemeinde Witterswil Projektverfasser: Kommission öffentliche Anlagen, Rolf Widmer, Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 11–15 Bauplatz: Weisskirchweg 32 Bauparzelle: GB-Nr. 1323 Ausnahmebewilligung: Unterschreitung des Gebäudeabstandes Unterschreitung der Strassenbaulinie Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 5. Juni 2015

DANKSAGUNG (statt Karten)

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Du bist nicht mehr da, wo du warst – aber du bist überall, wo wir sind.

Sonntag, 24. Mai 2015 10.00 Uhr Pfingst-Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte «Gäste sind herzlich willkommen»

Wir sind tief bewegt von der grossen Anteilnahme, die wir beim Abschied von meinem geliebten Mann, unserem herzensguten Papi, Boba, Schwiegervater, lieben Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Hans Haener-Fanton

Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche: Pfingstsonntag, 24. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfingstgottesdienst mit Taufe und Abendmahl, Pfarrer Stéphane Barth, Täufling: Enea Zimmer aus Nunningen. Sonntag, 31. Mai, 10.15 bis 11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Konfirmation, Pfarrer Stéphane Barth, Organistin Blandine Abgottspon und Konfirmandinnen und Konfirmanden, Thema: 1980–2015 in Religion, Musik und Sport. Kinderhütedienst durch die Sonntagsschule/ChinderChilche während der Konfirmation. Es werden konfirmiert: Joëlle Balsiger, Breitenbach; Lukas Bammert, Breitenbach; Glenn Borer, Erschwil; Alisha Bossert, Himmelried; Céline Emch, Bärschwil; Valentin Gerber, Beinwil; David Guntern, Bärschwil; Anouk Hänggi, Himmelried; Rahel Hänggi, Himmelried; Olivia Hoffmann, Zullwil; Katja Holzherr, Beinwil; Jaël Iff, Erschwil; Deborah Jeger, Zullwil; Amy Klock, Büsserach; Eloïse Kosa, Büsserach; Géraldine Lange, Büsserach; Yannick Lüthi, Himmelried; Simon Mani, Breitenbach; Jean-Luc Mosimann, Breitenbach; Marius Niederberger, Himmelried; Leah Schneider, Nunningen; Suleika Semling, Breitenbach; Sasha Stamm, Bärschwil; Sophie Stebler, Nunningen; Jim Ursenbacher, Fehren. Konfirmandenunterricht: Donnerstags jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr, im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: am 21. und 28. Mai für alle. Am Sa, 30. Mai, von 14 bis 17 Uhr: Hauptprobe mit Abgabe von Unterrichtsmaterialien. Am So, 31. Mai: Konfirmation: 9.15 Uhr: Fototermin für die Konfirmandinnen und Konfirmanden. 10.15 Uhr: Gottesdienstbeginn. 11.45 Uhr: Gottesdienstende. Chilespatzenchor: Freitag, 22. Mai, 12. Juni und 3. Juli, jeweils von 19 bis 20 Uhr, Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Freitag, 22. Mai, 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier mit Einsingen um 19.30 Uhr, Martina Hausberger und Team – Sonntag, 24. Mai, 10 Uhr Pfingstgottesdienst mit Abendmahl, Singgruppe St. Markus Basel, Leitung: Sally Jans-Thorpe. Anschl. kaltes Buffet und Teilete. Pfarrer Armin Mettler – Dienstag, 26. Mai, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil – Mittwoch, 27. Mai, 18.30 Uhr Streetdance Gruppe, Isabel Reimer – Freitag, 29. Mai, 9.30 Uhr, Kinderkirchenmorgen mit Znüni, Martina Hausberger 10.30 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, Pflegewohnheim Flühbach 19.30 Uhr Jugendtreff, Meli Müller

Witterswil

erfahren durften.

Der Tod ist das Tor zum Licht eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi

TO D E S A N Z E I G E Familie, Freunde, Garten und verschiedene Tätigkeiten standen im Mittelpunkt deines Lebens. Schwer war es, vieles nicht mehr tun zu können. Im Kreis deiner Lieben bist du friedlich eingeschlafen.

Danke für eine liebevolle Umarmung; für das tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben; für einen Händedruck, wenn Worte fehlten; für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft; für Blumen, Kränze und Zuwendungen; Herrn Pfarrer Markus Fellmann für den würdevoll und persönlich gestalteten Abschiedsgottesdienst; allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten, die meinen lieben Mann in seinem Leben und auf seinem letzten Weg begleitet haben. Breitenbach, im Mai 2015

Die Trauerfamilie: Andrea Christian und Steffi Stephanie und Daniel mit Gian, Aurelia, Zoe und Leana

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben

Rosmarie Künzli-Jeker 2. Juni 1941 bis 11. Mai 2015

In Liebe und Dankbarkeit: Sonja und German Malzach-Künzli Sandra und Christian Henz-Künzli Ivan Künzli und Catharina Witt Deine Enkel: Sabrina mit Michael, Fabienne, Olivia, Tina, Noah und Johanna Freunde und Verwandte Die Beerdigung findet am Dienstag, 26. Mai 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche Büsserach statt. Dreissigster: Samstag, 27. Juni 2015, um 18.00 Uhr. Traueradresse: Sandra Henz-Künzli, Fehrenstrasse 24, 4227 Büsserach Gilt als Leidzirkular.

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Donnerstag, 21. Mai 2015 Nr. 21

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Breitenbach

Betreibungsamtliche Liegenschaftssteigerung

Infolge Betreibung auf Grundpfandverwertung wird am

Mittwoch, 24. Juni 2015, um 15.00 Uhr Büren

Baupublikation

im Amthaus Breitenbach, Passwangstrasse 29, 4226 Breitenbach, Parterre, Raum 004, öffentlich versteigert: Grundbuch:

Breitenbach Nr. 2559, 737 m², Im Dorf, Wohnhaus, Fehrenstrasse 9 Gebäudeversicherungswert: Fr. 381’800.00, Katasterschätzung: Fr. 96’100.00 Betreibungsamtliche Schätzung: Fr. 442’600.00

Besichtigungstermin:

auf Anfrage beim Betreibungsamt

Bauherrschaft: Muchenberger Peter + Christine Schlossmattweg 1, 4413 Büren Bauobjekt: Freistehendes Terrassendach Projektverfasser: Muchenberger Peter Bauplatz: Schlossmattweg 1, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 418 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 5. Juni 2015

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Anton Hänggi Bauobjekt: Stahlkamin an Fassade Standort: Eichenweg 7 Grundstück: GB-Nr. 1184 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Bauherr Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 5. Juni 2015

Nunningen

Das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland vom 16. Dezember 1983 findet Anwendung. Zahlungsmodalitäten: Vor dem Zuschlag ist, ohne Anrechnung an den Erwerbspreis, für diverse Kosten und Handänderungssteuer eine Baranzahlung von Fr. 15’000.00 zu leisten. Bankchecks einer Grossbank oder ansässigen Lokalbank werden angenommen. Für die Steigerungssumme hat der Ersteigerer einen genügenden Finanzierungsausweis vorzulegen. Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis liegen beim unterzeichneten Betreibungsamt vom 26. 05. 2015 bis 04. 06. 2014 zur Einsicht auf.

Betreibungsamt Thierstein Telefon 061 704 70 28 Sachbearbeiterin: Sandra Weber

HERZLICHEN DANK BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Brislachstrasse

Baupublikation Bauherr: Kraus Alexander Schürenmatt 3, 4208 Nunningen Bauobjekt: Umnutzung zu Hundebetreuungsdienst Architekt: Kraus Alexander Schürenmatt 3, 4208 Nunningen Bauplatz: Schürenmatt 3 + 7 Bauparzelle: GB-Nr. 2443 / 2476 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 21. Mai bis 5. Juni 2015

Baupublikation Bauherr: Swisscom (Schweiz) AG Grosspeterstrasse 20/PF, 4002 Basel Bauobjekt: Antennentausch am bestehenden Mast Architekt: Hitz und Partner AG Tiefenaustrasse 2, 3048 Worblaufen Bauplatz: Roderisweid Bauparzelle: GB-Nr. 21 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 21. Mai bis 5. Juni 2015

Gestützt auf § 5 lit. d der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind auf der Brislachstrasse, Abschnitt Kreisel Zentrum bis Gemeindegrenze Brislach, folgende Verkehrsbeschränkungen erforderlich:

Friedrich Straumann-Borer

– Im Baustellenbereich wird die Brislachstrasse verengt und teilweise einspurig geführt. – Die Verkehrsführung erfolgt zeitweilig mittels einer Lichtsignalanlage (Priorisierung öV) oder durch einen Verkehrsdienst. – Die Zugänge zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleistet. – Der Postautodienst (Linie 115) bleibt gewährleistet.

erfahren durften.

Dauer: 26. Mai bis ca. 24. Juli 2015 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Solothurn, 22. Mai 2015

Baupublikation Bauherr: Kamber Jonas Zullwilerstrasse 16, 4208 Nunningen Bauobjekt: Zufahrt Garage und Einfriedigung Architekt: Colaci Luana Leisibühl 4, 4208 Nunningen Bauplatz: Glasi 9a Bauparzelle: GB-Nr. . 2503 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 21. Mai bis 5. Juni 2015

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr: Philippe Schupp Homelstrasse 21, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Gruner Böhringer AG, Simone Schupp, Mühlegasse 10, 4104 Oberwil BL Bauobjekt: Gartengestaltung

Betreibungsamtliche Liegenschaftssteigerung Infolge Betreibung auf Pfändung wird am

Montag, 29. Juni 2015, um 15.00 Uhr im Sitzungszimmer der Amtschreiberei Dorneck, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach, öffentlich versteigert: Grundbuch:

Bauparzelle, GB-Nr.: 3466

Baupublikation Bauherr: Rudolf und Marlies Thoma Im Wygärtli 42, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Swisshaus AG Bahnhofstrasse 18, 5600 Lenzburg Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Bauplatz: Im Wygärtli 63, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 2487 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 5. Juni 2015

Ebenso ein grosses Dankeschön für die vielen Beileidskarten und Spenden sowie den Grabschmuck. Danken möchten wir Herrn Dr. Hans Meyer, dem Universitätsspital Basel und dem Spital Laufen für die ärztliche Betreuung. Der Spitex Reinach GmbH für die liebevolle und fürsorgliche Pflege. Herrn Pfarrer Markus Fellmann für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier. Herrn Pater Berno Blom für die liebevolle und einfühlsame Urnenbestattung. Dem Bestattungsdienst, Frau Doris Passalacqua, und der Sakristanin Frau Isabelle Grolimund für die schöne Gestaltung der Kirche.

Die Trauerfamilie

Laufen, im Mai 2015

Ein Herz steht still, wenn Gott es will.

Bauplatz: Homelstrasse 21, 4114 Hofstetten Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 5. Juni 2015

allen Verwandten, Freunden, Bekannten, Schulkameraden und Nachbarn für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit und des Mitgefühls, die wir beim Abschied von meinem lieben Ehemann und unserem Vater

Besichtigungstermin:

Hofstetten-Flüh Nr. 3542, 779 m², Rotläng, Wohnhaus, Steinrain 98 (Flüh) Gebäudeversicherungswert: Fr. 418’000.00 Katasterschätzung: Fr. 169’400.00 Betreibungsamtliche Schätzung: Fr. 860’000.00

TO D E S A N Z E I G E In stiller Trauer teilen wir Ihnen mit, dass Gott völlig unerwartet meinen lieben Ehemann, unseren Vater, Schwiegervater und Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Karl Tassera-Jermann 16. Januar 1937 bis 15. Mai 2015 heimgerufen hat. Wir verlieren einen lieben und bescheidenen Menschen. In unseren Herzen bleibst DU bei uns.

Ruth Tassera-Jermann Christoph Tassera und Familie Lorenz Tassera und Familie Ruth Peter-Tassera und Familie Verwandte, Freunde und Bekannte

auf Anfrage beim Betreibungsamt

Das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland vom 16. Dezember 1983 findet Anwendung. Zahlungsmodalitäten: Vor dem Zuschlag ist, ohne Anrechnung an den Erwerbspreis, für diverse Kosten und Handänderungssteuer eine Baranzahlung von Fr. 25’000.00 zu leisten. Bankchecks einer Grossbank oder ansässigen Lokalbank werden angenommen. Für die Steigerungssumme hat der Ersteigerer einen genügenden Finanzierungsausweis vorzulegen. Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis liegen beim unterzeichneten Betreibungsamt vom 26. 05. 2015 bis 04. 06. 2015 zur Einsicht auf.

Betreibungsamt Thierstein Telefon 061 704 70 28 Sachbearbeiterin: Sandra Weber

Der Abschiedsgottesdienst findet am Mittwoch, 27. Mai 2015, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Zwingen statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Statt Spenden gedenke man der Institution Schweiz. Blinden- und Sehbehindertenverband, Postkonto 30-2887-6. Traueradresse: Ruth Tassera-Jermann, Hartweg 8, 4222 Zwingen Gilt als Leidzirkular.


LAUFENTAL

Donnerstag, 21. Mai 2015 Nr. 21

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WAHLEN

Zuoberst aufs Podest bei «Schweizer Jugend forscht»

«Lean-Station» am Standort Laufen

Matthäus Sommer: Stationsleitung. Zeitgleich mit der Eröffnung unserer neuen Station «Geriatrische Rehabilitation und Akutgeriatrie» haben wir im 3. Stock mit «Lean Hospital» ein innovatives Arbeitsmodell eingeführt. Die Entwicklungen in den letzten Jahren haben zur Folge, dass die Pflegenden immer mehr mit administrativen Aufgaben beschäftigt sind und sich dadurch die Zeit am Patientenbett reduziert. Das neue Konzept basiert auf schlankeren Abläufen und auf der Umverteilung von Aufgaben. So werden die Pflegefachkräfte von den administrativen Aufgaben weitgehend entlastet. Ziel ist es, die Arbeitsbelastung auf der Station in ein Gleichgewicht zu bringen. Das Modell setzt auf Transparenz und Kommunikation, was mittels regelmässig stattfindenden Austauschsequenzen sichergestellt wird. Die Fachkräfte treffen sich stündlich zur Planung der weiteren Pflegebehandlungen, und morgens und mittags finden Kurzrapporte mit den Ärzten, den Pflegenden und den Therapeuten statt, an denen die geplanten Behandlungen reflektiert und allenfalls angepasst werden. Einmal wöchentlich werden an einem interdisziplinären Rapport gemeinsam die Wochenziele der Patientin/des Patienten bestimmt. Diese Ziele sowie sämtliche wesentlichen Informationen werden auf dem persönlichen Patienten-Board über dem Bett festgehalten.

Die Pflegenden haben mehr Zeit, ungestört am Patientenbett zu verbringen, was von den Patientinnen und Patienten wahrgenommen und geschätzt wird. Sie kennen ihre Ansprechpersonen und ihre Behandlungsziele. Der Präsenz der Bezugspersonen und der täglich standardisiert abgefragten Patientenzufriedenheit ist es zu verdanken, dass unmittelbar auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten eingegangen werden kann. Mit «Lean Hospital» leben die Pflegenden eine völlig neue Philosophie, die einiges an Umstellung erfordert. Neben den Pflegehandlungen am Patienten findet der Austausch hauptsächlich auf dem Stationsgang statt. Dieser Anforderung konnten wir mit der Realisierung von Begegnungsnischen, sog. Flow-Stationen, auch baulich Rechnung tragen. Das Besondere am neuen Modell ist, dass es den Freiraum lässt, die Prozesse auf die individuellen Gegebenheiten auf den Stationen und in den Fachdisziplinen anzupassen. Wir können aus den Erfahrungen lernen und unsere Abläufe laufend weiterentwickeln.

Lean Hospital: Innovatives Arbeitsmodell.

FOTOS: ZVG

Ideenkarussell für Räume im Gemeindezentrum

bea. Der Gemeinderat beantragte 50 000 Franken Planungskredit und dachte daran, in den oberen Stockwerken des Gemeindezentrums Wohnungen zu realisieren. Die Mieteinnahmen sollen die Mietausfälle kompensieren, die entstehen, wenn die Sekundarschule im August Grellingen verlässt, um am Standort Zwingen Harmos zu leben. Die knapp 100 erschienenen Stimmberechtigten wandelten an der Gemeindeversammlung vom Dienstag die Pläne der Dorfexekutive in einer angeregten Diskussion um in den Auftrag, es sei eine Machbarkeitsstudie für 30 000 Franken in Angriff zu nehmen. Diese soll aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, den frei werdenden Raum zu welchen Konditionen zu nutzen und welche Investitionen vorausgesetzt werden. Grünes Licht, und zwar mit grossem Mehr, gab der Souverän für den Planungskredit von 30 000 Franken für die Sanierung des Primarschulhauses. Just vor einem Jahr hatte die Gemeindeversammlung solche Projektpläne zurückgewiesen. Es waren Alternativen verlangt worden. Diese lagen inzwischen vor und wurden an einer Infoveranstaltung letzten November analysiert. Aufgrund der Kosten-Nutzen-Rechnung kam der Gemeinderat nun zurück auf seinen Antrag, die Primarschule nicht ins Gemeindehaus zu verlegen, sondern am Nenzlingerweg 2 zu belassen und zu sanieren. Die Sanierung des Schulhauses und der Mehrzweckhalle (für rund 1,7 Millionen Franken) sei dringend notwendig, betonte Gemeindepräsident Hans-Peter Hänni. Auf Grund der angespannten Finanzlage werde der Gemeinderat eine Etappierung der Arbeiten prüfen.

Fabian Schnell hat mit seiner Maturaarbeit am Gymi Laufen im vergangenen Dezember die Bestnote – eine blanke 6 – erreicht. Bei «Schweizer Jugend forscht» erreichte er mit selbem Thema das Prädikat «Hervorragend». Martin Staub

GRELLINGEN

Die Gemeindeversammlung von Grellingen möchte Alternativen zum Vorschlag des Wohnungsbaus im Gemeindezentrum.

Fabian Schnell: Präsentiert – hier bei sich zu Hause – seine immense Maturaarbeit.

Die Rechnung 2014 fällt zwar besser aus als budgetiert, trotzdem sei Grellingen keineswegs über dem Berg und gefordert, strukturell etwas zu ändern, sagte Hänni. Nur dank unverhofftem Geldsegen aus dem Finanzausgleich und einer einmaligen Zahlung des Kantons kam es nicht zu einem Defizit von 300 000 Franken. Denn die Ausgaben in der Sozialen Wohlfahrt und der Bildung schlugen erneut Hundertausende Franken höher zu Buche als budgetiert. Die Anzahl der Sozialhilfeempfänger ist weiter gestiegen, wie den Unterlagen zu entnehmen ist. Insgesamt war fürs 2014 ein Aufwandüberschuss von 150 000 Franken budgetiert, abgeschlossen hat die Rechnung nun mit einem Defizit von 67 860 Franken. Die Gemeindeversammlung genehmigte die Rechnung einstimmig, und reagierte mit Applaus auf die Mitteilung, dass eine Arbeitsgruppe mit neun engagierten Dorfbewohnern daran ist, im Vergleich mit anderen Gemeinden Lösungen zu finden, wie die Gemeinde Grellingen ihre Ausgaben reduzieren und Einnahmen erhöhen kann. Beim Traktandum Änderungen der Gemeindeordnung gab das Wahlprozedere Anlass zu Diskussionen. Die Versammlung stimmte mit 51 zu 36 Stimmen für das vom Gemeinderat vorgeschlagene Majorzsystem, anstatt dem Beibehalt des Proporz. Der Gemeinderat erhöhte seine Ausgabenkompetenz pro Fall von 20 000 auf 25 000 Franken jedoch nicht den Planfond von 100 000 Franken. Ein Antrag aus der Versammlung auf beliebige Höhe pro Fall innerhalb der 100 000 Franken wurde mit grossem Mehr abgelehnt. Insgesamt wurde die geänderte Gemeindeordnung abgesegnet mit 64 Ja zu 24 Nein-Stimmen. Das Kreditbegehren von 50 000 Franken für die Nutzung der IWB-Wasserleitung in der Delsbergstrasse wurde einstimmig gutgeheissen.

D

urch Zufall erfuhr ich von der Möglichkeit, sich beim nationalen Wettbewerb ‹Schweizer Jugend forscht› zu bewerben», erklärt Fabian Schnell. Und da seine Maturaarbeit im vergangenen April praktisch «im Kasten» war, probierte es der Wahlner mit einer Bewerbung. «Dass ich es von den rund 1000 Bewerbern unter die letzten 100 schaffen würde, überraschte mich schon», gibt sich der 21-Jährige bescheiden. Fabian Schnell überzeugte die

Jury in allen Belangen, erreichte das Prädikat «Hervorragend» und gewann zudem den Sonderpreis EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten). Damit darf Fabian Schnell ein mehrwöchiges Praktikum bei einer Schweizer Botschaft im europäischen Ausland absolvieren. Tageszeitungen verspätet lesen Als passionierter Zeitungsleser und Geschichtsfan fokussierte Fabian Schnell sein Thema für die Maturarbeit bald einmal auf diese beiden Aspekte. «Die vierte Gewalt in Bedrängnis – Einfluss der schweizerischen Pressezensur im Zweiten Weltkrieg auf ausgewählte Tageszeitungen», brachte der Maturand sein Thema auf den Punkt. Was sich anspruchsvoll anhört, entpuppte sich bei der Umsetzung als hochintellektueller Marathon mit schweisstreibender Durststrecke. Fabian Schnell hat sich auf die drei Titel, die er auch heute noch täglich liest, konzentriert: Basellandschaftliche Zeitung, Nationalzeitung (heute BaZ) und die Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Zudem wählte der Schüler drei Zeiträu-

me in den Jahren 1938, 1939 und 1940. Trotz dieser Selektionierung musste er noch eine Menge Lesestoff durchackern, um diesen dann auch noch zu analysieren, vergleichen und auszuwerten. «Ich habe sämtliche für das Thema relevanten Artikel abgeschrieben und in Buchform gebracht, um die Arbeit übersichtlich zu gestalten», erklärt er diese Fleissarbeit. Dieser xxx-seitige Anhang bietet den Lesern seiner Hauptschrift Beispiele und Dokumentationen für aufgestellte Thesen und gezogene Schlüsse. Beeindruckend wie Fabian Schnell beispielsweise die Meinungsänderung eines bestimmten Journalisten im Laufe dieser drei dokumentierten Jahre von absolut «Kontra-Deutschland» in Richtung «Pro-Deutschland» beschreibt. Zurzeit absolviert Fabian Schnell seine Rekrutenschule. «Auch eine Durststrecke», wie der 21-Jährige lachend beifügt. Danach wird er an der ETH Zürich sein Mathematik-Studium antreten. «Mathematik begeistert mich seit der Primarschule», erklärt er. Und Geschichte? «Das soll ein wichtiges Hobby nebenbei bleiben.»

LIESBERG

Marsch in luftigen Höhen

Begrüssung: Gemeindepräsidentin Ursi Brem. FOTOS: JÜRG JEANLOZ

Bereits beim Scheibenstand verschwanden die Wanderfreudigen im Wald und genossen die angenehme Umgebung und den Duft der schweren Tannen. Kaum dem Wald entronnen, ging es richtig zur Sache. Der Aufstieg zum Albach und weiter auf den Chlumme trieb dem Liesberger Völklein den Schweiss auf die Stirn, so dass männiglich froh war, eine Batterie von Wein, Bier und Mineralwasser im luftigen Wäldchen vorzufinden. Die Dorfchutzen hatten alle Hände voll zu tun, die Durstigen zu bedienen. Gesponsert hatte der Apéro die Burgerkorperation von Liesberg und setzte damit ein sympathisches Zeichen. Entlang des Fuchsweges wanderte die gutgelaunte Schar auf einer Krete und kam in den Genuss einer herrlichen Fernsicht auf die Juraberge. Überall gedeihten Akalei, Waldmeister und Hah-

Über 200 Wanderlustige machten sich am Banntag auf, die Hügelzüge oberhalb von Liesberg zu erkunden. Mit einem kühlenden Apéro im Wald und einer phantastischen Aussicht wurden sie reichlich belohnt. jjz. Der Banntag an Auffahrt sei in Liesberg immer ein Renner, meinte Gemeinderat Fredi Steiner, als er die vielen Teilnehmer beim Schulhaus begrüsste. Da lag er goldrichtig, denn kaum hatte er die Route bekannt gegeben, stürmten die Ersten Richtung Westen davon und legten ein forsches Marschtempo vor. Die Familien mit Kindern konnten da nicht mithalten, das Feld zog sich schnell in die Länge.

Kühlender Umtrunk: Apéro im Wald.

nenfuss, blühende Sträucher verströmten ihren charmanten Duft. Liesberg in Sicht, nun konnte der Abstieg von 150 Höhenmetern in Angriff genommen werden. Einen Schwenker um die Dorfkirche und die Wandersleute landeten direkt auf dem Schulhausplatz, wo die Starköche von Liesberg Spaghetti bolognese brodelten, derweil die Dorfchutzen Getränke ausschenkten und Würste verkauften. Gemeindepräsidentin Ursi Grun begrüsste die Gäste und hiess vor allem die Neuzuzüger willkommen, die am Banntag die Gelegenheit erhielten, die ansässige Bevölkerung kennen zu lernen. Sie machte auf die Liesberger Flurnamen aufmerksam und deutete die Geheimnisse hinter Äbi, Riesel, Chlumme und Fiecht. Ein herzhafter Marsch ertönte schliesslich von der Brass Band und leitete gleichzeitig zum gemütlichen Teil über.


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Donnerstag, 21. Mai 2015 Nr. 21

Kreuzworträtsel Die glückliche Gewinnerin der Ausgabe von letzter Woche ist Fabienne Studer, Oberer Moosweg 41, 4203 Grellingen Der Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken wurde gespendet von Kosmetik-Studio Claudia Heller Breitenbach

Das gesuchte Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei: Schwarzbuebe-Apotheke Breitenbach Die Lösungen müssen spätestens bis Dienstag, 26. Mai 2015, 12 Uhr bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


THIERSTEIN

Donnerstag, 21. Mai 2015 Nr. 21

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BREITENBACH

Banntag oder der Tag der folgsamen Männer Frauen sollten an diesem Auffahrtstag das Sagen haben, so der SchönwetterDeal des Verschönerungsvereins Breitenbach (VVB) mit Petrus. Und dieser liess das Wetter und somit auch die Frauen strahlen. Roland Bürki

E

inmal mehr setzte der rührige Verschönerungsverein Breitenbach (VVB) alles daran, der Bevölkerung einen abwechslungsreichen Banntag 2015 zu bieten. So etwa ein ideales Wanderwetter mit Sonne und angenehmen Temperaturen. «Das konnten wir mit Petrus aushandeln, als wir ihm erklärten, die Männer würden dann heute den Frauen folgen», wandte sich bei der Begrüssung vor dem Schützenhaus ein schmunzelnder VVB-Präsident Marcel Dobler an die 220 erwartungsvollen Frauen, Männer und Kinder. «Wir bieten eine einfache, leichte Route unter der Führung von Roman Buchwalder an, während unser Aktuar Beat Schöni Sie über längere neun Kilometer zur «Schneeglögglimatte» am Ibach und dann zurück via Rüchihütte zum Schulhaus Mur geleiten wird», liess Dobler die Katze aus dem Sack. Hinter

Natürlich Breitenbach: Der Bezirkshauptort zeigt beim Bannumgang Flagge. FOTOS: ROLAND BÜRKI

dem neuen Fahnenträger Reto «Falk» Wyss mit wehender Breitenbacher Fahne konnte die muntere Banntagsschar so auf eigenem Boden eine gut sichtbare Präsenz markieren. «Schneeglöckchen, Frühlingsbote, erstes Blümchen im Tal», wusste die Chorgemeinschaft der Männerchöre Breitenbach und Wahlen die Flora am Ibach unten singend zu erklären. Das hörte sich mit dem offerierten kühlen Trunk doch verdammt gut an. Wer da später nach mehr Flüssigem verlangte, konnte nach dem Aufstieg zur Jagdhütte noch etwas nachtanken oder dann die Durststrecke bis zur Festwirtschaft beim Schulhaus Mur tapfer

Unterhaltsam: Platzkonzert der Brass Band Breitenbach.

durchstehen. Hier lockte nicht nur ein Kühlwagen mit aufgemalter Appenzeller Bier-Landschaft, sondern auch ein Grillfeuer mit bereitgestellten zugespitzten Grillstecken. «Ja, die Männer halten sich heute wirklich gut», bestätigte Banntäglerin Sabine Renz eine entsprechende Frage des Wochenblatts. Tatsächlich sah man viele Männer am Grill oder einen ehemaligen Gemeinderat gar beim diskreten Windelwechsel. Gar nicht zu reden von den fleissigen Männern des VVB, die alle Hände voll zu tun hatten mit ihren Würsten, Nussgipfeln, Getränken oder dem synchronen Start der Kinderballone. Mit flotten Liedern wie «Frau Meier», «Rosamunde» oder «Marina» sorgte ein weiterer Mann, Alleinunterhalter Marcel alias «Musica Manzi», für flotte Stimmung unter den mittlerweile gut 300 Festfreudigen. Dass er mit «Jetzt geht’s los!» gleich zahlreiche Kinder für eine lustige Polonaise gewinnen konnte, liess ihn doppelt stark in die Keyboard-Tasten hauen. «Gimme some love» brauchte die Brass Band Breitenbach unter der Leitung von Enrico Calzaferri das in Stimmung geratene Publikum eigentlich gar nicht zu bitten. Dessen Liebe bekam die Brass Band nämlich schon mit dem ersten Applaus zu spüren, der sich beim «Cornfield Rock» und dann erst beim populären Solothurner Marsch noch einmal so richtig steigerte.

BREITENBACH

Aus der Natur geborgt In der Ausstellung «naturpur» im Alterszentrum Bodenacker zeigt Alessandra Beeler farbige und aufregende Bilder, die sie auf ihren Ausflügen und Wanderungen bezüglich Farben und Formen inspiriert hatten. jjz. Das Malen sei eine Leidenschaft, mitunter sogar eine Sucht, gesteht Alessandra Beeler lachend. Als gelernte Juristin wohnt sie seit zehn Jahren in Laufen und arbeitet trotz fünf Kindern Teilzeit. Aufgewachsen ist sie in Gersau, am schönen Vierwaldstättersee, was an ihrem Dialekt immer noch zu hören ist. Sie gehe viel mit der Familie in die Natur, fährt die fröhliche Malerin fort. Sie erlebe auf ihren Wanderungen viele Glücksmomente und versuche, dieselben zu erhaschen und zu Hause auf Leinwand oder Holz zu bannen. Ihre Bilder sind reich an Farben und Formen, alles fliesst ineinander und entwickelt sich zu einem Kunstwerk. Mohn und Tulpe überraschen mit einer ausserordentlichen Palette an Pastellfarben, an welchem der Betrachter sich nicht satt sehen kann. Sie verwendet vorwiegend Acryl und Kreide und gibt ihren Gemälden eine besondere Eleganz. «Die Bilder von Alessandra Beeler erklären sich selbst», erklärt Maler Rolf Blösch, der an der Vernissage im Alterszentrum Bodenacker eine kurze Laudatio hält. Es seien Gedanken und Gefühle, welche die Künstlerin in ihre Bilder einfliessen lasse und schliesslich sei das

«Traumversonnen»: Mit Künstlerin Alessandra Beeler. Malen eines Bildes auch ein mehr oder weniger langer Prozess. «Teilen Sie die Glücksgefühle mit der Künstlerin und lassen Sie die Bilder auf Sie einwirken», riet er den Gästen. Jeder Mensch beurteile ein Kunstwerk sowieso anders. Sehr spannend sind die Bilder «Mutternatur», die mit herrlichen Violettund Gelbtönen Pflanzen und Tiere darstellen. Originell sind auch ihre Holzbilder, die auf quadratischen BirkenholzTafeln bemalt und mit Collagen versehen sind. Libellen, Enten und Echsen sind ansatzweise zu erkennen und ver-

FOTO: JÜRG JEANLOZ

stecken sich in einer köstlichen Zauberlandschaft. In allen Bildern können die Erlebnisse der innovativen und aufgestellten Künstlerin nachvollzogen werden. Während der Vernissage begleitete die Pianistin Isabel Amigó die Gäste auf ihrem Rundgang mit feinen Melodien von Schubert, Chopin und Mendelssohn und gab den Werken eine akustische Schattierung Ausstellung der Bilder von Alessandra Beeler im Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach vom 17. Mai bis 28. Juni 2015. Täglich geöffnet von 9.30 bis 18.00 Uhr.


Regionales Entsorgungscenter Laufental-Thierstein AG Güterstrasse 25 4242 Laufen Tel. 061 763 08 88

Samstag, 23. Mai 2015, normal offen von 9.00 bis 13.00 Uhr

Pfingstmontag, 25. Mai 2015, bleibt das Entsorgungscenter geschlossen. Dienstag, 26. Mai 2015, wieder normal offen von 7.00 bis 11.45 und von 13.00 bis 16.30 Uhr.

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THIERSTEIN

Donnerstag, 21. Mai 2015 Nr. 21

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BEINWIL

Anina hats geschafft

Barfuss im Regen: Anina Mutter bewegt sich gerne vor der Kamera und steht bald im Rampenlicht der Radrennfahrer. dust. Anina Mutter, die Tochter von ExRadrennfahrer Stephan Mutter, hat sich zusammen mit unzähligen andern jungen Frauen als Ehrendame für die tägliche Siegeszeremonie an der diesjährigen Tour de Suisse beworben und schaffte es unter die letzten fünf Mitbewerberinnen (Wochenblatt vom 7. Mai 2015). Was unter vorgehaltener Hand gemunkelt wurde, ist jetzt offiziell: Die Beinwilerin hat gewonnen. «Anina Mutter hat gegenüber ihren Mitbewerberinnen am meisten Stimmen für sich sammeln können und steht als Gewinnerin des Publikumsvotings auf ‹20min.ch› fest», schreibt ‹search.ch›. Die Online-Plattformen ‹20min.ch› und

‹search.ch› haben diese publikumswirksame Aktion gestartet und Anina Mutter freut sich riesig, nebst dem Gewinn eines E-Bikes (von Jumbo) nun vom 13. bis 21. Juni an sämtlichen Tour de Suisse-Etappenorten, dem jeweiligen Tagessieger für seine Top-Leistung gratulieren zu können. «Ich verteile die besten Küsse, bin mit hochwertigen Rennrad-Genen ausgestattet und möchte von Herzen gerne mit den glücklichen Siegern um die Wette strahlen», warb die Studentin in Design Management im Internet, bevor sie die erforderlichen Stimmen sammelte. Nun liegt es an ihr, diese Versprechen einzulösen. «Es wird sicher eine wertvolle Erfahrung für mich, in die Welt von Papa ein-

VERANSTALTUNG

NUNNINGEN

Noch 17 Tage bis zum grossen Wettkampf…

Eine musikalische Heim(at)suchung

Baselbieter Kantonal-Jugendturnfest Sonntag, 7. Juni 2015, in Breitenbach – mit über 2600 teilnehmenden Kindern WOS. Die Vorbereitungsarbeiten kommen gemäss Terminplan voran. Die Wettkampfunterlagen sind an die Vereine verschickt. Die über 250 Kampf- und Wertungsrichter sind aufgeboten, die Zeitpläne sind erstellt – der Festführer gedruckt. Jeder Ressortleiter im OK ist mit seinen Spezialaufgaben und letzten Abklärungen beschäftigt. Alle hoffen auf schönes Wetter! Auf Donnerstag, den 4. Juni, ist der Beginn der Aufbauarbeiten im Grien Breitenbach geplant. So müssen unter anderem acht Weitsprunganlagen ausgebaggert und mit Sand gefüllt werden – aber auch unzählige andere Wettkampfanlagen sind zu erstellen. Neben den Sportanlagen wird auch ein Freizeitpark für die KITU-Kinder und -Jugendlichen und selbstverständlich eine grosse Festwirtschaft mit vielen Ständen aufgestellt. Zudem braucht es gegen 1000 Parkplätze für die erwarteten Besucher und Fans. Die Kinder und Jugendlichen reisen zum grössten Teil mit dem öV (Zug und Postauto) an. Reserviert euch den Sonntag, 7. Juni 2015, und unterstützt unsere Jugend in Breitenbach!

FOTO: MARTIN STAUB

zutauchen», sagt sie, um gleich nachzuschieben: «In der Stadt Zürich, wo ich wohne, bin ich täglich mit dem Rennrad unterwegs, bin selber ausgesprochen ‹bewegungssüchtig›, was sicher auf die Gene meines Vaters zurückzuführen ist, schwärmt die ausgebildete Tänzerin. Somit dürfte sich das Publikum – sicher sind auch viele Stimmen aus dem Schwarzbubenland und dem Laufental massgeblich schuld an der Wahl von Anina – für die Richtige entschieden haben. Und dass Sie sich auch vor der Kamera pudelwohl fühlt, beweist Anina Mutter eindrücklich anlässlich eines Freiwilligen-Shootings am total verregneten Freitagnachmittag von letzter Woche.

StimmeKontraBass mit dem Programm «Bärlauch»: Franziska Maria von Arb erzählt FOTO: ZVG und singt und wird liebevoll untergraben von David Schönhaus am Bass. WOS. Was tun, wenn die dörfliche Idylle von einer Hexe gestört wird? Wenn es durch ihre blosse Anwesenheit in der Ruine spukt, der Dorfbach in die falsche Richtung fliesst und die Hühner nach Süden fliegen? Das Dorf Bärlauch weiss sich zu helfen und greift auf die schöne alte Tradition der Hexenverbrennung zurück. Nur, die Hexe müsste auch mitmachen. Und das erweist sich als echte Herausforderung. Kürzestgeschichte für Kürzestgeschichte erzählt Franziska Maria von Arb, aus Himmelried, wie die Bärlaucher unter Aufbietung sämtlicher Finten und Autoritäten auf ihr edles Ziel hinarbeiten. Dazwischen besingt sie zusam-

men mit David Schönhaus am Bass weitere schräge und liebenswerte Dorfbewohner und -bewohnerinnen: Zum Beispiel Rosie, die sich dauernd auszieht, ohne zu wissen warum. Oder die Pfarrköchin, die ihre Leidenschaft für den Pfarrer im Traum auslebt. Am 22. Mai, um 20.15 sind die frechen, absurden, hinter- und tiefsinnige Dorfgeschichten in breitestem Schwarzbubendeutsch im 3. Stock des Altersheim Stäglen in Nunningen zu hören. Der Eintritt ist frei, Kollekte. Das Dorfmuseum lädt zu diesem Anlass ein. Zuvor findet um 19.30 die GV des Vereins Dorfmuseum Nunningen statt.


Hören und Verstehen bedeutet geistige Fitness

Wenn es um das Hören geht, denkt jeder sofort an die Ohren. Die neusten Hörlösungen nun noch diskreter Die neusten Hörsysteme Alta2, Nera2 und Ria2 vom Hörgerätehersteller Oticon, orientieren sich am Verstehen und nicht wie klassische Hörgeräte nur am Hören. So werden Höranstrengungen und Konzentrationsaufwand noch effizienter reduziert. Herr Jan Kappe von JK Hörberatung Laufen, erklärt: «Egal ob angenehm oder störend, leise oder laut: Erst das GeNeuste wissenschaftliche Studien belegen, dass mit hirn versteht Töne, Klänge und Geräusche, kann sie einer Hörminderung der Abbau geistiger Fähigkeiten unterscheiden und ihnen eine Bedeutung zuweisen. deutlich beschleunigt wird. Geistige Fitness ist also eng mit dem Hörvermögen verbunden.» Das schrille Weckerklingeln, das freudige Hecheln eines Hundes oder die ins Ohr geflüsterten Worte einer geliebten Person: Töne, Klänge und Geräusche begleiten unseren Alltag. Doch wird das gesunde Gehör geschädigt oder im Alter schwächer, muss besonders das Gehirn mehr Arbeit leisten. Denn etwas zu hören, bedeutet nicht, es auch zu verstehen.

Uns, der JK Hörberatung in Laufen, ist es die höchste Priorität, Sie professionell und kompetent zu beraten. Überprüfen Sie einmal unverbindlich Ihr Gehör und profitieren Sie von einem Gratis Probetragen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihre Ansprechpartner und Spezialisten Jan Peter Kappe Hörgeräteakustik-Meister

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Anja Waldmeier Hörgeräteakustikerin mit eidg. Fachausweis

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Jan Kappe Hörberatung Laufen Bauerngasse 6, 4242 Laufen Tel. 061 761 80 00 info@hoerberatung-laufen.ch www.hoerberatung-laufen.ch

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Grosse Auswahl

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Montag, 1. Juni 2015, 20.00-21.30 Uhr Nur vergesslich oder schon dement? Dr. med. Dieter Breil Stv. Chefarzt Felix Platter-Spital, Basel Dienstag, 2. Juni 2015, 20.00-21.30 Uhr Warum haben die Senioren eine so schlechte Lobby? Wo ist die Macht der Ruheständler? Podiumsdiskussion Freitag, 5. Juni 2015, 20.00-21.30 Uhr Was nehme ich mit auf die letzte Reise? Doris Passalacqua, Bestatterin Anmeldungen unter Tel. 061 765 91 91 oder info@sz-rosengarten.ch Der Tag der offenen Tür findet am Sonntag, 7. Juni 2015, statt. Seniorenzentrum Rosengarten, Schützenweg 11, 4242 Laufen www.sz-rosengarten.ch

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!"#$%&'&($$')% !"#$%&'$!()* Men端 Salatbuffet Pastabuffet mit Piccata Fr. 39.50 pro Person Anmeldung erw端nscht Restaurant Alpenblick Passwang Telefon 062 391 33 13


DORNECK

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VERANSTALTUNG

SEEWEN

Glögglifrösche, Krötenprinzen, Molche und Salamander im Dorneck

Frölein Da Capo baut Geschichten auf

Nacht der Frösche: Pro Natura lädt zur Exkursion ein. FOTO: ZVG WOS. Das Naturschutz-Reservat Baslerweiher in Seewen ist ein Kleinod für viele Amphibien und Reptilien. Dank mehreren Kleintierdurchlässen gelangen die Tiere unter der Strasse hindurch sicher ans Wasser. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Tongrube Lungelen mit vielen Tümpeln, Pfützen und sonnigen Hängen. Auch hier treffen selten gewordene Arten aufeinander. Pro Natura Solothurn lädt am Freitag, 29. Mai (Verschiebungsdatum

Samstag, 30. Mai) eine zu einer spannenden Erkundungstour in zwei ganz verschiedene Lebensräume, um sich von diesen lebensfrohen, nachtaktiven Tierarten inspirieren zu lassen. Mit Taschenlampe, Becherlupen und gespitzten Ohren werden die Amphibien, Kaulquappen, ihre Feinde und Beutetiere gesucht und beobachtet .Treffpunkt ist um 20.15 Uhr bei der Postautohaltestelle Säge / Sägerei 1a in Seewen. Das Areal Sägerei 1a darf als Parkplatz genutzt werden. Ende der Exkursion um ca. 22.30 Uhr. Die Exkursion leitet Esther Schweizer, Umweltingenieurin. Die Exkursion ist kostenlos. Ausrüstung: Festes Schuhwerk oder Gummistiefel, Taschenlampe, warme Kleider, Regenschutz je nach Witterung. Es ist keine Anmeldung nötig. Bei zweifelhafter Witterung gibt Esther Schweizer, Tel: 062 844 52 90 oder die Webseite von Pro Natura Solothurn unter www.pronatura-so.ch Auskunft über die Durchführung.

Mit Gartenzwerg und Nachtischlampe: Frölein DaCapo kennt die Virtuosität ihres Publikums.

Das Einfrauorchester Frölein Da Capo schaffte es spielend, das Foyer des Museums aus allen Nähten platzen zu lassen. Martin Staub

E

in bisschen perplex sei sie nun schon, stammelte die Luzerner Hinterländerin – Frölein Da Capo ist in Willisau zuhause – dass sie so viele sehen wollten. «So früh am Sonntagmorgen habe ich nur ein paar wenige erwartet.» Das Einfrauorchester erholte sich aber rassig, erklärte noch kurz das ganze Instrumentarium inklusive dem Aufnahmegerät, das jeweils für das namens-

gebende Da Capo (nochmal von vorne) zuständig ist und legte los. Mit Vollgas durch das ganze Repertoire in anderthalb Stunden. Gestartet hat die hübsche Dame im legendären trägerlosen Retrokleid mit dem Frühlingsjodel über die Mädchen mit den Fleischkäsebeinen und den Burschen bei welchen deshalb erst gegen den Winter hin das Blut wieder vermehrt durch das Hirn strömt. Köstlich die Vielseitigkeit von Frölein Da Capo, die jodelt, singt, träfe Sprüche klopft und dazu dank ihrer Echomaschine mit Trompete, Öiphonium, Keyboard und Gitarre im Nu ein ganzes Orchester aufbaut und mittels Fuss nach Belieben dirigiert. Die Stube, welche sie jeweils aus dem hintersten «Chrachen» bei Willisau – ihrem Zuhause – heranschleppt, gehört einfach dazu. Nachtischlämpchen, Gartenzwerg und Stubentisch mit Karo-

FOTO: MARTIN STAUB

tischtuch passen wunderbar zu den Geschichten, welche das Frölein ihrem Publikum in den höchsten Tönen erzählt. Mit etwas Jodelspray und Anlauf, um den passenden Background anzuteigen, klappt das jeweils wunderbar. So auch in Seewen, letzten Sonntag. Frölein Da Capo fetzte ihre musikalischen Anekdoten, und das Publikum amüsierte sich köstlich. Allen voran Daniel Widmer, der sich über den Besuch der jungen Dame besonders freute. «Ich lernte Frölein Da Capo anlässlich eines Auftrittes in unserer Clique kennen, seitdem ist von der Basler Fasnacht angefressen», erklärte der Programmdirektor der GMS (Gesellschaft des Museums für Musikautomaten Seewen). Ende Jahr wird Widmer nach 12-jähriger Tätigkeit diese anspruchsvolle Funktion seinem Nachfolger Thomas Brunnschweiler weitergeben.

SEEWEN

Schiesserei im Dorneckberg mit versöhnlichem Ausgang

Der Kuhflüsterer: Bauer Walter Jäggi redet der tierischen Schauspielerin ins Gewissen. Im Vordergrund (r.) eine Stoffpuppe, auf die später geschossen wird.

Kommt öfter zum Einsatz: Die berühmte Filmklappe.

dust. Die Prärie – zwei irre Typen suchen die Freiheit, scheitern aber daran. Doug, ein in der Arbeitswelt gescheiterter Amerikaner, und Walter, ein ziemlich gewöhnlicher Schweizer, verkörpern die Hauptrollen im Kurzspielfilm Doug & Walter. Von den acht Drehtagen wurde einer in Seewen abgedreht. Dabei kam Walter Jäggi, ein Seewner Bauer, als Kuhflüsterer zum Einsatz. Mit Erfolg, wie die Filmcrew um Regisseur Samuel Morris und die Produzenten Nadine Lüchinger und Flavio Gerber mit Genugtuung feststellten. Etwas überraschend wurde das Wochenblatt am Montag auf den Folgetag zum Besuch am Set eingeladen. «Wir drehen einen neuen Kurzfilm von Nachwuchsregisseur Samuel Morris», warb Nadine Lüchinger am Telefon. Die per Mail nachgelieferten Unterlagen versprachen dann tatsächlich einen spannenden Dreh auf einer Wiese, unweit des Museums. Ein Riesen Amerikaner Schlitten

mit derzeit einem Dutzend Angestellten erfolgreich Werbe- und Doku- und Spielfilme, informiert Flavio Gerber, Mitbegründer der Filmgerberei.

markierte am Dienstagnachmittag bei der Hinfahrt an den Drehort eindrücklich. Kameras, Lichtblenden, Schauspieler und Crew wirkten daneben fast etwas blass. Im Einsatz indes, war zu der Zeit gerade Bauer Walter Jäggi, der sich darum bemühte die Kuh, welche später aus Versehen abgeknallt werden soll, sich richtig positioniere. Was nach einigen schweisstreibenden Ausreissern der Lady auch bald gelang. Jeff Zach in der Rolle des Doug gesellte sich dazu und die ominöse Klappe bedeutete «Film ab». Bereits nach zwei Versuchen war die Szene im Kasten. Applaus für die Kuh, welche ihre Rolle als abgedreht abhaken und weitergrasen durfte. Und schliesslich doch nicht erschossen wurde, «denn solche Szenen werden wir mit der Filmtechnik umsetzen», lachte Nadine Lüchinger. Sie gibt mit diesem Werk ihr Debüt als Spielfilm-Produzentin. «Ich bin Quereinsteigerin wie viele in der Filmgerberei. «Seit rund sieben Jahren produziert diese Zürcher Firma

Und der Regisseur? Samuel Morris ist in Pfeffingen aufgewachsen und in dieser Branche kein unbeschriebenes Blatt. Der 23-Jährige realisierte 2011 seinen ersten Doku-Film «14», der mit dem Basler Filmpreis ausgezeichnet wurde. Mit «Schritt für Schritt» gewann er zwei Jahre später den 1. Platz an den Schweizer Jugendfilmtagen. Doug & Walter wird fast ausschliesslich in unserer Region abgedreht, nebst Seewen in Aesch, Grellingen, Liesberg und Blauen. In weiteren Rollen werden auch Beat Schlatter und Manuela Biedermann zu sehen sein. Diesen Herbst wird Doug & Walter für die Öffentlichkeit fertiggestellt sein. http://filmgerberei.ch/film/dougnwalter.

Probe vor dem Dreh: Regisseur Samuel Morris (r.) zeigt den beiden Hauptdarstellern Jeff Zach (l.) und Nicolas Rosat, wie mit der Waffe (probehalber ein Holzknebel) zu hantieren FOTOS: MARTIN STAUB ist.

Das Team dahinter: Samuel Morris (unter blauem Schirm), Produzentin Nadine Lüchinger (r.) und Schauspieler Jeff Zach (l.), der sich für den nächsten Einsatz warm hält.


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Donnerstag, 21. Mai 2015 Nr. 21

Wir sind ein erfolgreiches, kleineres Treuhandbüro, das die üblichen Treuhanddienstleistungen für KMU, Gewerbe und Private erbringt sowie Finanzbuchhaltungen für Gemeinden, Zweckverbände und Vereine führt. Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per 1. Juni 2015 oder nach Vereinbarung eine(n)

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Donnerstag, 21. Mai 2015 Nr. 21

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FUSSBALL

TCB klopft an der Tür zur Nationalliga C tcb. Das dritte Interclub-Wochenende steht gewöhnlich für die meisten Teams des Tennisclubs Breitenbach als Abschluss der Gruppenphase. Bei besten äusseren Bedingungen konnten dabei gleich drei Teams das Ticket für die Aufstiegsspiele zur Nationalliga C lösen. Ein Novum in der Vereinsgeschichte der Thiersteiner. Er kam zugegebenermassen etwas überraschend, dafür fühlte sich der Erfolg der Qualifikation zu den Aufstiegsspielen in die Nationalliga C umso schöner an. Während dem Seniorenteam, welches schon mal eine Saison in der nationalen Liga spielte, ein solcher Effort durchaus zugetraut wurde, so überrascht das Resultat der Jungsenioren und der Damen des TCB doch etwas mehr. Die Breitenbacherinnen korrigierten den unglücklichen Saisonstart, wobei besonders die starke Leistung von Julia Stegmüller, die neben einem Top-Einzelresultat mit Jolanda Marti auch einen wichtigen Doppelpunkt zum 3:3 Unentschieden beim Gruppenersten TC Wohlensee beisteuerte, aus einer

kämpferischen Leistung des Teams herausstach. Kaum an Spannung zu überbieten war die Partie der 1. Liga Jungsenioren auswärts beim TC Belchen in Hägendorf. Für die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen war ein 5:4 Erfolg gefordert und genau dieses Resultat erreichte das Team um Captain Marco Christ im allerletzten Doppel, nachdem es nach den Einzeln 3:3 stand. Taktische Flexibilität und ein perfekt eingestelltes Team trugen dabei das Wesentliche zum Sieg bei. Während über die Pfingsttage nur die 3.-Liga Teams der Schwarzbuben im Einsatz stehen, folgt dann am Wochenende des 30./31. Mai der erste Showdown der Saison mit diversen Auf- und Abstiegsspielen, wobei dank dem vergangenen Wochenende ein Grossteil der Breitenbacher Mannschaften die Pflicht erfüllt hat und nun ohne Druck zur Kür übergehen kann. Nächste Heimspiele: Sa, 23. Mai 2015, 09:00 Uhr: Herren 45+ 3. Liga–TC BIZ Bottmingen; 14:00 Uhr: Herren 3. Liga–TC Liestal.

SCHWINGEN

Und nochmals sieben Zweige

Erst in diesem Durchgang besiegt: Björn Gabathuler (r.) im Schlussgang gegen Andreas Döbeli. FOTO: ZVG

D.L. Am letzten Samstag konnten rund 170 Jungschwinger am Baselstädter Nachwuchsschwingtag die Kräfte messen. Auch unsere Jungschwinger vom Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental waren mit dabei und hatten Erfolg. Mit sechs Zweigen konnten sie stolz nach Hause gehen. Bei den Jüngsten war dies Valentin Scherz aus Kleinlützel. Mit vier gewonnenen Gänge und zwei Niederlagen belegte er den tollen 6. Rang. In der nächsten Kategorie erreichte Marino Christ aus Gempen mit vier Siegen und 56.25 Punkten den 7. Rang. In der Kategorie 2000/2001 überzeugten wieder einmal Mathias Imobersteg aus Beinwil mit fünf gewonnenen Gängen und 57.75 Punkte auf Rang 3, der Dittinger Timo Oehler mit vier gewonnenen und 57.00 Punkten auf Rang

4, und Reto Schaub aus Beinwil mit 55.75 Punkten auf Rang 7. Bei den 15 bis 16-Jährigen zeigte der Himmelrieder Björn Gabathuler erneut sein Können. Er konnte sich nach fünf Gängen sogar für den Schlussgang (Finale) qualifizieren. Sein Gegner, der starke Aargauer Andreas Döbeli, besiegte ihn jedoch nach hartem Kampf mit Kurz und Kniekehlengriff. Björn Gabathuler belegte mit 56.75 Punkten den tollen 3. Rang. Auch Manon Christ aus Gempen kämpfte letztes Wochenende wieder an einem Frauen- und Mädchenschwinget mit. In Wangs SG konnte sie sich wieder souverän durchsetzen und stand trotz verlorenem Schlussgang mit 57.25 Punkten dennoch auf Rang 1b und sicherte dem Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental den siebten Zweig an diesem Wochenende.

Mit der «Zwei am Rücken» leben gelernt Dornach 2 hat sich mit einem Erfolg gegen Soleita Hofstetten so gut wie sicher den Klassenerhalt gesichert. Mehr wäre möglich, doch eine zweite Mannschaft hat oft eine eigene Dynamik. Edgar Hänggi

O

ft findet man eine zweite Mannschaft eines Vereins in der 3. Liga, manchmal gar auf Stufe 2. Liga. In der Gruppe drei der 3. Liga verfügen nebst Dornach auch Binningen, Allschwil, Laufen und Aesch über ein sogenanntes «Zwei». Bei den Dorneckern ist seit vier Saisons Bruno Mühlheim verantwortlich. Dass sein Team so etwas wie eine Wundertüte ist, will er zwar so nicht bestätigen, gibt jedoch zu, dass aufgrund der Ergebnisse man zu so einem Schluss kommen kann. «Wir beklagen seit längerer Zeit grosses Verletzungspech. Aber auch andere Gründe führen dazu, dass die Absenzenliste in den Spielberichten meist mehr Namen umfasst als die Anzahl Spieler auf dem Platz.» Woran es liegt, dass immer wieder Spieler verletzungsbedingt ausfallen, mag Mühlheim nicht beantworten. «Das wären nur Mutmassungen. Sicher aber ist mit ein Grund, dass wegen der fast permanenten Personalknappheit Spieler, die aus Verletzungen zurückkommen, zu früh wieder eingesetzt werden müssen und sich dann erneut verletzen.» Mühlheim war schon in vielen Vereinen tätig und braucht den Duft des Rasens, aber er hat mit den Umständen einer zweiten Mannschaft leben gelernt. «Bei uns verfügt auch die erste Mannschaft nicht über ein zu grosses Kader, so dass eher wir Spieler nach oben abgeben als umgekehrt.» Wäre sein Team jedoch in akute Abstiegsgefahr geraten, hätte man sicher auch mit Verstärkungsspielern rechnen können, so wie es etwa Aesch zuletzt in Extremis demonstrier-

Angeschlagen: Auch Verbände halten Soleitas Gökhan Ünlü und Dornachs Stefan Schindelholz (rechts) nicht daran, Zweikämpfen aus dem Weg zu gehen. FOTO: EH-PRESS

te. Dass man phasenweise nur acht bis zehn Spieler im Training habe sei eine andere Auswirkung einer zweiten Equipe. Mühlheim, mittlerweile seit 27 Jahren Trainer, gefällt die Arbeit mit seinem Team trotz allem. In Hofstetten bekam der neutrale Beobachter eine klasse Partie zu sehen. Beide Equipen schenkten sich nichts und suchten, im Cupstil, nur den Erfolg. «Ja, es war sicher interessant für die Zuschauer, für mich aber weniger.» Unterstützung erhielt er von Jegge Stöckli von Soleita. «An der Linie leidest du bei solchen Spielen, denn du bewegst dich praktisch wie zwischen Himmel und Hölle». So wechselte auch die Führung hin und her. Die Arbeit mit diesem Team sei, so Mühlheim, eine wahre Herausforderung. Trotzdem beendet er ende Saison seinen Job in Dornach. «Es ist nicht, dass mir die Möglichkeit fehlt, ein Team an der Spitze mitspielen zu lassen. Ich brauche ganz einfach eine Pause vom Fussball. Ich arbeite in Zürich und der Aufwand mit der Reiserei wird irgendwann zu viel. Ich werde aber sicher

wieder auf den Rasen zurückkehren.» Seine Nachfolge ist bereits geregelt. Ernes Hodzic wird derzeit zum Trainer aufgebaut und sei, so Mühlheim, ein Fussballverrückter wie er. Hodzic ist nebst seiner Arbeit als Trainer auch Spieler in der 3. Liga-Equipe und hilft in der ersten Mannschaft und bei den Senioren aus. In Hofstetten lenkte er sein Team aus der Innenverteidigung, trat Eckbälle und sorgte mit dem 3:2 himself für die Vorentscheidung. Er wird zusammen mit dem früheren Topskorer Pascal Schweizer versuchen, mit den Vor- und Nachteilen einer zweiten Mannschaft umzugehen. Doch noch sind drei Runden ausstehend. Mit Allschwil, Binningen und Münchenstein hat man aber noch ein happiges Restprogramm. Für Mühlheim ist das jedoch auch Anreiz, jetzt nicht die Beine hängen zu lassen, sondern möglichst neun Punkte zu holen. Nächste Runde: nach dem Pfingstweekend. In der 2. Liga fand gestern Mittwoch eine Vollrunde unter anderem mit Timau – Laufen statt.

EINGESANDT

Spannende Leichtathletik-Meisterschaft im Vorfeld des Regioturnfests

RADSPORT

Mallorca ist immer ein sicherer Wert Auch dieses Jahr – bereits zum zweiten Mal machte sich die Radsportgruppe Strasse des Veloclubs VMC Regio Laufen für die Velosaison auf Mallorca – genau in Alcudia Nord im Nordosten der Insel fit für den kommenden Velosommer. Das ideale, stabile, konstante, trockene und sonnige Wetter sind die ersehnten, idealen Bedingungen für Strassenfahrer. Bereits ist die Frühlingssaison – aufgrund der klimatischen Bedingungen am 6.06.15 zu Ende. Alcudia Nord ist die ideale, geografische Lage für alle Ansprüche und begeistert Jung und Alt – egal, ob pro Tag 20 oder 200 Kilometer gefahren werden wollen. Hier ist auch ein idealer Ausgangspunkt für in das fordernde Tramuntana–Gebirge (UNESCO-Welterbe). Dieses Jahr durfte bereits profitiert werden, von dem im Jahre 2014 Beschluss des mallorquinischen Parlaments in die Fahrradrouten acht Millionen Euro zu investieren. Die neu ausge-

Turner: Rang 1 Damian Cueni, TV Dittingen, Rang 2 (l.) Lukas Roth, TV Mümliswil, Rang 3 (r.) Manuel Hügli, TSV Blauen.

In Alcudia Nord: Der Veloclub VMC Regio FOTO: ZVG Laufen. bauten Velorouten sind nun zu befahren wie auf einem neuen Formel 1-Belag. Immer eindrucksvoll sind die Routen durch die verkehrsarm angelegten Velostrassen durch die Gemüseanbaugebiete und Getreidefelder mit den entsprechenden, aromatischen starken Düften. Heinz Jeker, Bärschwil

Am Mittwoch, 13. Mai, fand in Zwingen die regionale Leichtathletik-Meisterschaft des Laufentaler Turnverbands statt. Bei diesem Anlass werden die besten Leichtathleten der Region und die besten Leichtathletik Mannschaften im Rahmen der LMM erkoren. Insgesamt 60 Teilnehmer kämpften in einem 5-Kampf (100m, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstossen, 800/1000m) um möglichst viele Punkte. Die Anspannung und Konzentration war bei allen Athletinnen und Athleten spürbar – und einigen gelang es, im entscheidenden Moment ihre optimale Leistung abzurufen: Ernestine Gerber (2001, TV Laufen) Hochsprung 1.60m, Damian Cueni (1992, TV Dittingen) Hochsprung

1.75m, Jonas Stampfler (1984, TV Meltingen) Kugel 5kg 12.97m, Samuel Bron (1998, TV Dittingen) 1000m 3:12 min. Als offizielle Leichtathletik Turnfestsieger 2015 wurden Julia Sprunger (1990, TSV Blauen) mit 2362 Punkten (4-Kampf) und Damian Cueni (1992, TV Dittingen) mit 3315 Punkten (5Kampf) ausgezeichnet. Bezeichnenderweise sind beide Athleten auch Teil des verheissungsvollen Laufentaler LMMTeams, welches nächstes Wochenende in Sissach um den Einzug an die Schweizermeisterschaften kämpfen wird. Die Chancen des Teams dazu stehen gut – hat doch die gleiche Formation letztes Jahr den hervorragenden 2. Rang im Final erreicht.

Turnerinnen: Rang 1 Julia Sprunger, TSV Blauen, Rang 2 (l.) Angelika Schweizer, TSV Röschenz, Rang 3 (r.) Daniela Ramseier, TV FOTOS: ZVG Langnau. Das Regioturnfest von Laufental und Dorneck-Thierstein findet dann vom 19.–21. Juni auf den Sportanlagen um das Gymnasium in Laufen statt. Mit insgesamt 45 Turnvereinen aus der Region und diversen Gastsektionen wird Laufen für zwei Tage zum Turnmekka. Mario Borer Turner 1. Damian Cueni, TV Dittingen, 3315 Punkte; 2. Lukas Roth, TV Mümliswil, 3008 Punkte; 3.: Manuel Hügli, TSV Blauen, 2937 Punkte. Turnerinnen 1. Julia Sprunger, TSV Blauen, 2362 Punkte; 2. Angelika Schweizer , TSV Röschenz, 2166 Punkte; 3. Daniela Ramseier , TV Langnau, 1822 Punkte.


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Donnerstag, 21. Mai 2015 Nr. 21

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Von Flüchtlingen im Irak

Zäh und kraftvoll trotzt es dem rauen Klima in den Bergen. Wenn sie sich auf einer Bergwanderung eine Wunde zuziehen und kein Desinfektions- oder Wundheilmittel dabei haben, dann halten sie Ausschau nach Gänseblümchen. Zerstossen sie die grünen Blattrosetten am Grund der Heilpflanze und legen sie diese auf die Wunde. Das ist «Grossmutterwissen». Hier ist die Rede von den wildwachsenden Gänseblümchen auf ungedüngtem Boden. Die Pflanze enthält Bitterstoff, Saponin, Inulin und äth. Öl. Mindestens seit dem 15. Jahrhundert ist das Tausendschön oder Marienblümchen als Naturmedizin beschrieben. Bei Verletzung, Quetschung, Verstauchung und Muskelschmerz wird es heute vor allem als homöopathisches Heilmittel genutzt. Es löst auch zähen Schleim bei Husten. Die komplexe Zusammensetzung aller wirksamen Inhaltstoffe führen zu dieser vielfältigen Heilanwendung. Früher wurde es auch vermehrt bei Gelbsucht und Leberbeschwerden eingesetzt. «Es kület die Leber und löschet innerliche hitz». Wer es am Johannistag zwischen 12.00 und 13.00 Uhr pflückt und trocknet, dem bringt es Glück für sein zukünftiges Handeln. Diese Zauberkräfte wurden dem Gänseblümchen (lat. Bellis perennis) im Volksglauben zugesprochen. Ich bin jetzt selbst Grossmutter geworden. Die Kultur des Heilens mit Naturheilmitteln darf nicht verloren gehen. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Es gibt viele schöne Dinge, die man zwischen Matur und Universität machen kann. Neuseeland oder Australien besuchen, einen Road Trip in den USA, eine Sprachschule in Südengland oder mit dem Rucksack durch Südostasien. Alles sehr interessant. Ein anderes Abenteuer ist der Nahe Osten, zum Beispiel über die Türkei in den Irak, Jordanien, Libanon und von Israel wieder heim. Will man den Irak besuchen, eignet sich am besten der Nordosten des Landes, zum Beispiel Suleymania. Hier wohnt Vater Jens. Der Schweizer ist der letzte verbliebene Mönch des Klosters im Zentrum der Stadt. Er gehört der Chaldäischen Kirche an, einer der grössten christlichen Denominationen im Nahen Osten. In seinem kleinen Kloster hat er rund 180 Flüchtlinge aus Karakosh aufgenommen. Karakosh oder auch Bakhdida ist eine assyrische Stadt süd-östlich der Millionen-Metropole Mosul. Bis vor einem Jahr waren 98 Prozent der 50 000 Einwohner Christen. Von dem Regime Husseins und all den Kriegen und Verfolgungen wenig beeinträchtigt, lebten die Menschen lange friedlich miteinander. Dank Husseins Wirtschaftsreformen konnten sich die Einwohner ein komfortables Leben gönnen. Sie fuhren dicke Autos, bauten schöne Häuser und gingen in die Türkei in die Ferien. Dies änderte letzten August, als der IS die ganze Ninive-Region um Mosul einnahm. Hundertausende wurden vertrieben, verschleppt oder umgebracht. Für viele hiess das, von schönen Häusern mit ihren Dachterrassen in stickige Container und Zelte, von grosszügigen Villen mit Gärten und Brunnen ab in enge Camps, Kirchen oder wo man sonst Unterschlupf fand, von der Heimat in die Fremde irgendwo in der Türkei oder im kurdischen Teil des Iraks zu ziehen. Wer eine Firma, Ansehen und einen Ruf hatte, ist nun einer der unzäh-

EINGESANDT

Karstlehrpfad in der dritten Runde Der Verein Karstlehrpfad (VKL) blickt an seiner GV vom 15.5.15 im Bähnhöfli Zwingen auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2014 zurück in dem in Zusammenarbeit mit Tourismus BL die Attraktivität unseres Naherholungsgebietes weiter gesteigert werden konnte. Die wichtigste und grösste Exkursion war diejenige der AZ Medien vom 25. Juli mit einem sehr hohen Anteil an Politikern aus der Nordwestschweiz. 2014/15 hat der VKL nun an zehn Veranstaltungen 10 Gästeführerinnen ausgebildet. Dadurch können ab sofort für jede Alters- und Interessensgruppe geeignete Führerinnen angeboten werden. Wichtigste Ereignisse VKL 2015: 15. August 2015: Sponsoren- und Behörden- Apéro auf dem Karstlehrpfad 29. August 2015: VKL unterstützt den Schlossverein Zwingen beim Event Living Memory «Alti Papiri Zwingen» Am Samstag,19. Sept. wird für die Vereinsmitglieder und Gästeführerinnen eine Exkursion ins Karstgebiet der Sieben Hengste, Berner Oberland, organisiert. Nichtmitglieder sind jederzeit willkommen! Flyer für die Lehrpfade im Laufental und Schwarzbubenland können beim neuen Infostand Tourismus BL, Rock Valley, gleich gegenüber des SBB Schalters Laufen, bezogen werden. Rolf Zimmerli, Präsident Verein Karstlehrpfad www.karstlehrpfad.ch

K469214/003-738357

Vater Jens: Der Mönch lebt schon seit drei Jahren im Kloster in Suleymania und beherbergt seit September 180 Flüchtlinge aus Karakosh. ligen Flüchtlinge und gehört zur untersten Gesellschaftsschicht. Viele sind ohne Arbeit, ohne Beschäftigung, ohne Ehre – sie haben alles verloren. Sie sprechen die Sprache nicht, sind traumatisiert. In den Camps gibt es keine Privatsphäre und die hygienischen Standards sind niedrig. Nur ihre schönen iPhones und Nikes zeugen von dem, was sie einmal waren. In all diesem Elend und den drastisch

Donnerstag, 21. Mai 2015 Nr. 21

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GEDANKENSTRICH

Unterwegs mit dem Wägeli

Gaby Walther

Im Nordosten von Irak: Das chaldaische Kloster im Zentrum von Suleymania. veränderten Lebenssituationen versucht Vater Jens, ihnen Hoffnung zu geben. Er baut mit den Flüchtlingen ein neues, von Holcim-Lafarge gesponsertes Schulgebäude, gibt ihnen einen Tagesrhythmus, ein Dach über dem Kopf und vor allem Würde. Viele fanden schon Arbeit und die Kinder können teilweise in die Schule gehen. Dennoch fehlt es an vielem. Franz (er heisst wirklich so), ein 17 Jahre alter Junge, lebt mit seinen vier älteren Brüdern, seiner Schwester und seinen Eltern in einem, durch Blachen unterteilten, etwa 30 qm grossen Raum, welchen sie nur zum Schlafen brauchen, gekocht wird zentral für das ganze Kloster. Er ist seit neun Monaten im Kloster, hat teilweise Arbeit, auf eine weitergehende Schule geht er nicht, die Zeit verbringt er mit Facebook, Nachrichten und warten, warten und hoffen, dass er bald wieder zurück kann. Gibril ist 61, spricht kaum englisch, schenkt mir Ouzo ein, stosst an und erzählt mir von den schönen Bauwerken und den vielen Kirchen in seiner Heimat, von seinen acht Kindern und dass er froh sei, dass seine Familie hier wohnen kann. Erst wollten Sie trotz allem in Karakosh bleiben, aber als die IS seinen Bruder umbrachten und ihm eine hohe «Christensteuer» aufzwangen, flohen sie dann doch. Medikamente sind rar und so muss er auf seine teilweise verzichten oder einen horrenden Preis bezahlen. Es gibt so viele Geschichten hier, jeder hat seine eigene, seine Geschichte voller Pein und Schmerz aber man versucht, das Beste daraus zu machen, man geht picknicken, in die Kirche oder schlendert durch den Basar, singt, erzählt Geschichten und versucht, nicht an den ganzen Schrecken zu denken. Immerhin leben sie noch und sind in Sicherheit; auch gibt ihnen die internationale Solidarität, sei es im aktiven Kampf gegen die IS oder in dem karitativen Support, Mut. Lou Lobello ist Ex-Marine, Präsident und Mitgründer der Hilfsorganisation Squadbay (www.Squadbay.org), eine Gruppe von Veteranen, die vor Ort kleine Camps wie das von Vater Jens unterstützen und zusammen mit BBC Bericht

FOTOS: ZVG

erstatten. Ihr Ziel ist es, möglichst effizient und transparent Hilfe ankommen zu lassen. Sie ziehen von Camp zu Camp, machen sich erst ein Bild von der Sachlage, sprechen mit den Leuten. Bob, ein Arzt in ihrem Team untersucht Kranke und Verletzte. Danach in einer zweiten

Hilfe: Ein Voluntier-Doktor behandelt ein assyrisches Mädchen, welches in der chaldäisch katholischen Kirche St Josef in Suleymania eine vorübergehende Bleibe gefunden hat. Phase werden die nötigen Güter und Medikamente besorgt und verteilt. Dies ist eine sehr wichtige Aufgabe, denn nur schon zu wissen, dass der Westen sich interessiert, dass Menschen da sind, die etwas unternehmen, die sie nicht alleine lassen und sie nicht vergessen haben, sowie ihnen Würde und Respekt geben, macht ihnen Mut weiter zu machen in dieser ungewissen Zeit, denn wie lange sie noch hier bleiben müssen, weiss niemand. Trotz dem Effort der Pershmerga und freiwilligen internationalen Kräften aus dem Westen sieht es nicht so aus, dass Mosul und der Irak schon in einem halben Jahr frei sind. Gabriel Pfeiffer Gabriel Pfeiffer, 21, aufgewachsen in Zwingen, besuchte das Gymnasium Laufental-Thierstein und wird nach seiner Reise mit dem Studium beginnen.

500, gewisse Medien sprechen sogar von 2500 Einkaufswägeli, werden jährlich bei der Migros gestohlen. Nun soll mit einer Magnetschranke am Boden dafür gesorgt werden, dass sich die Räder des Einkaufswagens beim Ausgangbereich blockieren, sodass es schwieriger wird, ein solch begehrtes Objekt mitzunehmen. Ein anderer Grossverteiler wendet dieses System bereits erfolgreich an. Ich finde das gemein, denn einerseits muss dann das Eingekaufte vom Ausgang bis zum Parkplatz geschleppt werden, und anderseits hätte ich auch gern einen solchen Einkaufswagen. So ein filigranes Eisengestell passt sicher hervorragend in die gute Stube oder wo stehen nun alle diese gestohlenen Wägeli? Es können schliesslich nicht alle als Grillrost enden. Einmal hatte ich mich auch als Wägeli-Dieb versucht. Ich stellte mich dabei aber etwas ungeschickt an, denn dummerweise passte das Wägeli einfach nicht in den Kofferraum. So beschloss ich, meine Beute auf der Redaktion zu deponieren. Doch der Weg durchs Stedtli erwies sich als mühsam. Immer wieder verkeilten sich die schmalen Rädchen im Klopfsteinpflaster. Weil das Gefährt dabei auch noch höllisch quietschte und klapperte, drehten sich alle Passanten nach uns um. Das war mir dann doch sehr peinlich und so schob ich das Wägeli zurück in den Laden und kaufte mir mit dem gesparten Zweifränkler zehn Papiersäcke zu je zwanzig Rappen. Die passten perfekt ins Auto. Eigentlich frage ich mich sowieso, wer so blöd ist und MigrosWägeli klaut. Es gibt doch Praktischeres, das man mitnehmen könnte – zum Beispiel einen Einkaufskorb. Bei Coop geht das prima. Die regen sich nicht auf, dass hin und wieder ein Wägeli wegkommt und sie nehmen auch in Kauf, dass Einkaufskörbe geklaut werden. Vielleicht werde ich mir so einen Korb holen, denn er ist handlicher als das Wägeli, mit seiner stabilen, viereckigen Form sehr praktisch und sieht – vor allem in dem dezenten Grau statt in diesem knalligen Orange – ziemlich chic aus.

EINGESANDT

LESERBRIEF

30 Johr Roggäburger Waggis: ChueLee spielt in Roggenburg

Die Erbschaftssteuer ist kein KMU-Killer!

«30 Johr Roggäburger Waggis». Dieses Jubiläum muss gefeiert werden. Zu diesem Anlass ist es dem OK gelungen, die bestens bekannte Band «ChueLee» zu engagieren. «ChueLee» – Erfrischend anders und dennoch typisch schwiizerisch! So wie man’s nicht anders kennt und liebt: rockig, erdig, würzig, frische Texte aus dem Leben, humorvoll, witzig, ehrlich und bodenständig. «ChueLee» tourt landauf landab und begeistert mit dem für die Entlebucher typischen Volksrock die zahlreichen Be-

Mit grossem Aufwand wird zurzeit die Initiative zur Erbschaftssteuer in Inseraten und Videos als KMU-Killer dargestellt. Es werden Firmenbesitzer gezeigt, welche von der Initiative gar nicht betroffen sein werden, denn für Firmen werden höhere Freibeträge gelten. Bei der Umsetzung ist davon auszugehen, dass das bürgerliche Parlament einen Freibetrag von mindestens 50 Mio. durchsetzen wird, womit die meisten KMUs nicht tangiert würden. Warum aber die ganzen Werbekampagnen mit den KMUs? Weil die Geg-

sucher aller Orte. Am Samstag, 12.September 2015 kannst du sie «Live» in Roggenburg erleben. Verschiedene Guggenmusiken aus der Region werden diesen Anlass bereichern. Für die Gäste steht eine grosse Festwirtschaft mit Bierschwemme und Bar bereit. Also reserviere dir den 12.September 2015 fett in deinem Kalender. Weiter Infos auf www.roggeburger-waggis.ch Guggämusik «Roggäburger Waggis» Gerhard (Fidi) Walther

ner der Initiative genau wissen, dass dem Schweizer Stimmvolk die KMUs heilig sind, und niemand die Büetzer und Chrampfer in diesem Land benachteiligen möchte. Ich wünsche mir viel mehr, dass diskutiert wird, wieweit in der Schweiz die Schere zwischen arm und reich auseinander gehen darf, und wie man Gegensteuer geben könnte. Die Einführung einer Erbschaftssteuer für Wohlhabende ist eine Möglichkeit. Roland Jermann, Laufen


Grosse

Velo-/Mofa-Börse am Pfingstwarenmarkt in Breitenbach

Montag, 25. Mai 2015

Feldschiessen

Bringen auch Sie Ihr Velo!

30. Mai und 5./6./7. Juni 2015 in Dittingen

Annahme in Breitenbach am: Freitag, 22. Mai, 19.00 bis 21.00 Uhr Samstag, 23. Mai, 10.00 bis 14.00 Uhr an der Breitgartenstrasse beim Hallenschwimmbad oder am Montag am Marktstand ab 7.00 Uhr (vis-à-vis Autoscooterbahn)

Festbetrieb Gemeindesaal / Parkplätze beim Schulhaus Schiesszeiten 300 m: Samstag, 30. Mai 15.00 – 19.00 Uhr (Rangeur und Festbetrieb am Vorschiessen im Schützenhaus)

Freitag, Samstag, Sonntag,

5. Juni 6. Juni 7. Juni

17.30 – 20.00 Uhr 9.00 – 12.00 und 15.00 –19.00 Uhr 8.00 – 12.00 Uhr 14.00 Uhr: Schützenkönigausstich Schiesszeiten 50/25 m: Freitag, 30. Mai 17.00 – 19.00 Uhr Samstag, 6. Juni 15.00 – 19.00 Uhr Sonntag, 7. Juni 9.30 – 11.30 Uhr 14.00 Uhr: Schützenkönigausstich Rangverkündigung: Sonntag, 7. Juni 16.30 Uhr (25, 50 und 300 m) Gemeindesaal Dittingen

Montag, 25. Mai 2015

Weitere Infos unter Tel. 077444 65 63

PFINGSTANLASS Pfingstsonntag, 24. Mai 2015

Achtung: Am Montag, 25. Mai 2015, verkehren alle Postautokurse ab dem Alten Postplatz an der Passwangstrasse 15. Postauto Nordwestschweiz und Gemeinde Breitenbach

auf Schloss Thierstein, Büsserach für Jugendliche und Erwachsene

Mach au mit! Bezirksschützenverband Laufental

20.30 Uhr Gottesdienst mit Zirkuspfarrer Adrian Bolzern

Herzlich willkommen im Namen der Jugend

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DIES UND DAS DENKPAUSE

Kantonale Finanzen: Keine Haurück-Übung auf dem Buckel Schwacher!

Georges Thüring

grundsätzliche Überlegungen über die künftigen Aufgaben des Kantons, den sogenannten Service public, zu machen. Wir müssen alle kantonalen Tätigkeiten hinterfragen. Welche Aufgaben muss der Staat auf jeden Fall erfüllen, welche Aufgaben sind nicht Kantonssache? Vor allem müssen wir unser Augenmerk auf die Kostentreiber richten. Das sind einerseits die Gesundheitskosten und dort im Besonderen die Spitalkosten. Diese laufen seit einiger Zeit völlig aus dem Ruder. Weshalb, wo liegen die Gründe? Doch auch die Bildungskosten sind uns in den letzten Jahren entglitten. Hier stehen vor allem die aus unseren Trägerschaften bei Universität und Fachhochschule resultierenden Kosten im Fokus. Die Frage, ob wir diese Beteiligungen auf eine andere, für uns langfristig bezahlbarere Basis stellen, darf und kann nicht verboten sein. Sodann müssen wir alle bestehenden Staatsverträge mit Kostenfolge überprüfen. Streng genommen darf und kann kein Stein mehr auf dem anderen bleiben.

Die finanzielle Lage des Kantons Basel-Landschaft ist alarmierend. Wir sind weit davon entfernt, das seit vielen Jahren bestehende strukturelle Defizit überwunden zu haben. Es haben in der Vergangenheit zwar verschiedene SparÜbungen stattgefunden. Zumindest im nachhaltigen Sinne haben diese offensichtlich aber nichts gebracht. Angesichts der Defizitbremse und der Bestimmungen des Finanzhaushaltsgesetzes über das Eigenkapital können wir uns keine weiteren Rechnungsabschlüsse mit hundert und mehr Aber: die Stärke des Volkes misst sich Millionen Franken Verlust leisten. am Wohl der Schwachen Ansonsten muss der Landrat von Bei dieser bevorstehenden, verGesetzeswegen Steuererhöhungen mutlich sehr schmerzlichen Übung beschliessen. Niemand will das. müssen wir uns aber von einem Der Kanton und wir Politiker steGrundsatz unbedingt leiten – er hen damit unter einem gewaltigen ist übrigens auch in den Präambeln der Bundes- und der KanDruck. Der Handlungsbedarf war tonsverfassung ausdrücklich vernoch nie so gross wie heute. Und ankert: «Die Stärke des Volkes mit Schuldzuweisungen und dem misst sich am Wohl der SchwaVerteilen von Schwarzen Petern chen.» Wir können und dürfen nach links oder nach rechts haben wir das Problem auch nicht gelöst. den Kantonshaushalt nicht auf dem Buckel von behinderten, alStatt Hauruck-Übungen, Pflästerliten und sozial schwachen Menpolitik und hilfloses Lamentieren schen sanieren. Es gehört zu den sind nun Augenmass, langfristiges Denken und auch Mut und Konse- vornehmsten Aufgaben eines Staates, dass er für das Gemeinquenz gefragt. wohl Leistungen erbringt und den Schwachen unserer Gesellschaft Konsequente Überprüfung tut Not! ein menschenwürdiges Leben erIn einer kürzlich stattgefundenen Klausurtagung hat der Regierungs- möglicht. Nur ein soziales Gemeinwesen wird letztlich auch ein gerat Sofortmassnahmen für die sunder und wirtschaftlich erfolgHaushalts-Sanierung diskutiert und auch beschlossen. Linear über reicher Staat sein. Ich meine, dass gerade wir Bürgerlichen in dieser alle Direktionen hinweg sollen ab Hinsicht mehr Verantwortung und kommendem Jahr jährlich wiederWeitsicht übernehmen sollten. kehrend gegen 100 Millionen Wohlgemerkt: Ich rede damit keiFranken eingespart werden. Noch im Verlauf dieses Sommers will die nesfalls einem Versorger- und Regierung die einzelnen Sparmass- Nachtwächterstaat das Wort. nahmen bekannt geben und dann, Auch der Sozialstaat hat seine Grenzen. Vor allem muss er so wo nötig, die entsprechenden ausgestaltet sein, dass er den Landratsbeschlüsse herbeiführen. Der Regierungsrat hat damit zwei- wirklich Schwachen und Bedürftigen hilft, aber nicht zum Missfellos seine Verantwortung wahrbrauch einlädt und Mitläufer profigenommen und die ersten nottieren lässt. So darf beispielsweise wendigen Korrektur-Massnahmen der Bezug von Sozialhilfe niemals eingeleitet. Dies entbindet uns, lukrativer sein als selber einer Arund damit meine ich den Landrat beit nachzugehen. und die kantonale Politik generell, aber nicht davon, uns zusammen mit der Regierung verschiedene Georges Thüring, Landrat, Grellingen

VERANSTALTUNG

Packender Big Band Sound mit Exciting Jazz Crew EJC hrl. Vor 43 Jahren gründete Heiner Hurni die EJC, die Exciting Jazz Crew. Der passionierte Musiker, Tontechniker und Arrangeur liess sich damals vom Auftritt der Big Band von George Gruntz anstecken, nachdem er bereits zuvor in einer grösseren Band mitgespielt hatte. Seiner EJC blieb der 75-jährige Saxofonist bis heute als aktives Mitglied treu. Gemeinsam mit weiteren Musikerinnen und Musikern formte er sie zur «traditionsreichsten Big Band des Kantons Aargau». Auffallend ist bei der EJC, dass der Frauenanteil bei rund 40 Prozent liegt, die Musikerinnen also wesentlich zum guten Sound der Big Band beitragen, wie etwa die aus den Staaten stammenden Bassistinnen Lisa Scannel und Laura Cesar. Von Beginn weg ist die Exciting Jazz Crew eng mit Basel und der Region verbunden. Mitte der 70er Jahre trat sie so-

gar in Reinach auf. Musikalisch verfügt die Aargauer Big Band über ein breites Spektrum. Sie spielt Jazz, Swing, Blues, Latin, Funk und Rock: Nummern aus den 40er Jahren bis heute, darunter Stücke von bekannten Musikern wie Tommy Dorsey, Duke Ellington, aber auch Glenn Miller und weiteren Grössen des Jazz! Ihr Repertoire spricht nicht nur die ältere Generation an, auch Jüngere entdecken vermehrt den Reiz und die Qualität des unvergleichlichen Big Band Sounds, sowie des Jazz und Swing. Das Konzert findet am Sonntag, 31. Mai, ab 17.00 Uhr statt, bei der Jazz Soiree mit der Exciting Jazz Crew EJC in der Reinacher Weiermatthalle. Im Anschluss an das Konzert wird ein Apero offeriert. Der Wein wird von der Urs Baumann+Partner, Reinach gesponsert.

Donnerstag, 21. Mai 2015 Nr. 21

GESUNDHEIT

SPITEX THIERSTEIN/DORNECKBERG

Das Gehirn trainieren, ein Leben lang

Erfolgreicher Jahresabschluss

WOS. Dass unser Gehirn in jedem Alter lernfähig ist und aktiviert werden kann, ist erwiesen. Dies gilt nicht nur für Menschen mit gesunden Hirnfunktionen, sondern auch für Personen, bei denen erste Anzeichen für Gedächtnisstörungen auftreten. Gerade im Anfangsstadium einer Demenzerkrankung kann ganzheitliches Gedächtnistraining den Abbau der Hirnleistung zeitlich verzögern. Das Rote Kreuz Baselland führt schon lange erfolgreich den Kurs «Gehirntraining» durch – zunächst nur in Liestal, seit letztem Jahr aber auch in Laufen. In einer kleinen Gruppe in entspannter Atmosphäre trainieren die Teilnehmenden ihre vorhandenen Begabungen und fördern das Gedächtnis sowie die Kommunikations- und Erlebnisfähigkeit. Sie erreichen dadurch mehr Lebensqualität und spürbare Hilfe in der Bewältigung des Alltags. Der Kurs findet jeweils mittwochs von 09.15-11.15 Uhr statt. Kursort ist der Kirchgemeindesaal der Christkatholischen Kirchgemeinde an der Viehmarktgasse 47 in Laufen. Die Kurskosten betragen 25 Franken pro Vormittag. Der Einstieg in den laufenden Kurs ist jederzeit möglich. Weitere Informationen und Anmeldung: Rote Kreuz Baselland, Regina Bachmann, Fichtenstrasse 17, 4410 Liestal, Telefon 061 905 82 10 oder bildung@srk-baselland.ch

Am 06.05.2015 wurde den 14 Vertragsgemeinden der SPITEX Thierstein/ Dorneckberg die Jahresrechnung 2014 unterbreitet. Simone Benne freut sich über das erfolgreiche Jahr, welches mit einem Gewinn abgeschlossen werden konnte. Als Non-Profit Organisation konzentrieren wir uns auf unseren Zweck, allen Einwohnerinnen und Einwohnern der angeschlossenen Vertragsgemeinden eine umfassende ambulante Behandlung, Pflege und Betreuung zu gewährleisten. Wir müssen dabei keine Rücksicht nehmen auf Begehrlichkeiten von Eigentümern oder Lizenzgebern. Das dabei eingesparte Geld fliesst vollumfänglich in die Erbringung von Dienstleistungen. Im vergangenen Jahr wurde viel erreicht und gut gearbeitet. Die Betriebsbewilligung wurde erneuert und ist gültig bis 2020, mit 12 Gemeinden wurden neue Leistungsvereinbarungen unterzeichnet, die elektronische Verrechnung mit den Krankenkassen wurde eingeführt und somit sind alle Bedingungen des Administrativvertrags erfüllt. In den Teams wird neu mit der elektronischen Kundendokumentation gearbeitet, damit die Kundendaten unabhängig vom Standort jederzeit durch die Mitarbeitenden abgerufen, eingesehen und ergänzt werden können. Insgesamt konn-

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te die Produktivität dank solcher Massnahmen weiter gesteigert werden. An der Versammlung wurde auch über die Einführung einer Wegpauschale diskutiert. Das Amt für Soziale Sicherheit des Kantons Solothurn (ASO) hat Ende April ein Merkblatt herausgegeben, aus dem hervorgeht, dass den Spitex-Klienten ab 1. Mai eine Wegpauschale von 6 Franken pro Einsatztag verrechnet werden darf. Die Spitex-Pflege wird teilweise durch Gemeindesubventionen finanziert. Die Delegierten waren sich einig, dass die Spitex den Klienten in Zukunft neben der Patientenbeteiligung auch eine Pauschale für den Weg verrechnen soll. Sobald die Gemeinderatsbeschlüsse diesbezüglich vorliegen, wird die Bevölkerung detailliert informiert. Zwei Mal pro Jahr stellt die SPITEX Thierstein/Dorneckberg den Gemeindedelegierten die Detailanalysen der Spitex vor. Dieses Vorgehen hat sich seit Jahren bewährt und sichert die Transparenz und das Verständnis für die sich immer wieder verändernden Bedingungen in der Spitex. Von den 14 Delegierten waren 11 Personen anwesend. Die SPITEX Thierstein/Dorneckberg dankt allen Gemeinden und Gemeindedelegierten, die sich konstruktiv und stützend hinter die anspruchsvolle Arbeit der Spitex stellen. Simone Benne Geschäftsleitung SPITEX Thierstein/Dorneckberg

LESERBRIEF

Rose oder Kaktus für den neuen Rosengarten Etappierung der Belegung hat natürlich mit Kostengründen zu tun. Wir sind zuversichtlich, dass wir den vierten Stock bald eröffnen können und die Bewohnerinnen und Bewohner, die sich ein Komfortzimmer teilen, ihr Wunschzimmer so rasch als möglich erhalten werden. Es wurden mit allen Beteiligten auch Gespräche geführt und die Zimmer im Neubau wurden vorgestellt bzw. gezeigt. Wir versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Der Wechsel ins neue Gebäude ist nicht einfach, und wir sind auch auf Sie als Angehörige angewiesen, diesen so positiv als möglich zu gestalten. Das Gebäude und die Zimmer sind ein Teil eines Seniorenzentrums. Das Wichtigste ist aber das Leben im Seniorenzentrum: wie ist die Pflege, wie die Atmosphäre, das Verständnis für den anderen, der Umgang miteinander. Der Bezug des Rosengartens am 17. Juni 2015 wird ein aufregendes Ereignis für alle Beteiligten sein. Auf Neues reagieren wir alle, ob Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende oder Angehörige, unterschiedlich. Der eine mit Angst und Wehmut, der andere mit Freude auf das Neue. Seit Monaten bereiten wir die Bewohnerinnen und Bewohner auf diese neue Situation vor. Ob Rose oder Kaktus - dies können und dürfen die Laufentaler Einwohnerinnen und Einwohner am Tag der offenen Tür am 7. Juni 2015, von 10 – 17 Uhr, selbst entscheiden. Michael Rosenberg Zentrumsleiter

Frau Margrit Cueni, Sie haben uns in Ihrem Leserbrief den Kaktus vergeben, dies aus Ihrer persönlichen Sicht als Angehörige. Aus Ihrer Sicht haben Sie natürlich Recht. Es ist nicht einfach, auf die Bedürfnisse aller zu 100 Prozent einzugehen, auch wenn wir die Erwartung haben, dies müsse so sein. Die Kommunikation unsererseits bezüglich der Zimmerbelegung war sicher nicht immer optimal. Wir sind jetzt in einer Phase, die etwas Verständnis benötigt, da auch wir tagtäglich von Unvorhergesehenem überrascht werden. So sind wir froh, den Termin vom 17. Juni 2015 einhalten zu können. Eines ist aber sicher: Jede Bewohnerin und jeder Bewohner kann sich in Zukunft sein passendes Zimmer aussuchen, vorausgesetzt dass die Finanzierung gesichert ist und die Nachfrage den Wunsch erfüllen kann. Es tut mir leid, dass wir in der schwierigen Zeit des Umzugs in das neue Gebäude für Unmut sorgen. Wir versuchen, so bald als möglich die Normalität wieder herzustellen. In den letzten Jahren wurde immer wieder kritisiert, warum das Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen Zimmer baut, die als Doppelzimmer genutzt werden können. Dies hat mit der Finanzierung zu tun bzw. mit dem Kapital, das leider nicht vorhanden war, um einen Bau mit nur Einzelzimmern erstellen zu können. Zur Vorgeschichte: Der Pensionspreis wurde über Jahrzehnte tief gehalten, gut aus damaliger Sicht für die Gemeinden und früheren Bewohnerinnen und Bewohnern. Dieses Geld

fehlt heute jedoch. Abschreibungen im Rosengarten wurden erst vor ca. 15 Jahren vorgenommen, als Jürg Forster Stiftungsratspräsident wurde. Wäre der Altbau nicht abgeschrieben, hätten wir gar nicht bauen können. Die Gemeinden des Laufentals wollten sich an einer Finanzierung des Neubaus nicht beteiligen. Die Kosten des Neubaus muss die Stiftung somit alleine tragen, das Stiftungsvermögen war bescheiden. Der Neubau kostet CHF 43 800 000.-- (Budget); der Kanton beteiligt sich mit ca. 42 Prozent daran, der Rest wird weitgehend fremdfinanziert. Dies ist die finanzielle Ausgangslage für den Neubau. Die Planung des neuen Rosengartens geht auf das Jahr 2009 zurück. Damals wurden die Bedingungen fixiert, welche das neue Seniorenzentrum erfüllen muss. Dies war zum einen die maximale Bettenkapazität von 130 Betten, zum anderen hat man sich aus Flexibilitäts- und Kostengründen dazu entschlossen, drei verschiedene Zimmergrössen anzubieten. Einzelzimmer zu 25 m2, Komfortzimmer zu 33 m2 und zu 45 m2. Die Komfortzimmer können als Einzel- und Doppelzimmer genutzt werden. Somit können im Rosengarten bis zu 130 Bewohnerinnen und Bewohner wohnen. Vor drei Monaten haben wir uns entschlossen, den vierten Stock erst dann zu beziehen, wenn die nötigen Anmeldungen von Interessenten vorhanden sind. Ob dies nun zwei, vier oder sechs Monate dauern wird, werden wir bald sehen. Das Interesse ist vorhanden und Anmeldungen liegen bereits vor. Die

WETTBEWERB

BEITRAG ZU PFINGSTEN

Die Gewinner des CSS Badi Events

(M)ein Glaubensbekenntnis

PR. Im August veranstaltete die CSS Versicherung ein Event in der Badi in Laufen. Es war ein toller Anlass mit spannenden Momenten für Gross und Klein. Das CSS-Team der Agentur Laufental-Thierstein bedankt sich ganz herzlich für die zahlreichen Teilnahmen an unserem Wettbewerb und freut sich, die Gewinner bekannt zu geben. Gewinner eines Abo Roman Schmidlin, Büsserach, Patrizia Henz, Liesberg und Stefanie Gheza, Laufen gewinnen jeweils ein Saison Abonnement für das Schwimmbad Laufen. Die Preise können in der Agentur, Rampenweg 2 in Laufen abgeholt werden.

Ich glaube an Gott, den Vater / und die Mutter allen Lebens, / Schöpfer des Himmels und der Erde, / Vollender allen Seins. Und an Jesus Christus, Kind Gottes, / Sohn der Maria / und Bruder aller Menschen. / Gelitten an der Gewalt und dem Unverständnis / unter den Menschen, / den Tod auf-sich-genommen und überwunden, / eingegangen in die ewige Fülle des Lebens. / Von dort aus wirkt er in alle Welten aller Zeiten / mit dem Heiligen Geist seiner Liebe. Ich glaube an diesen Geist der Liebe, / der in allem Seienden wohnt. / Ich glaube an die Verbundenheit aller Men-

schen / und an die Würde jedes einzelnen. Ich achte alles Lebendige, / in all seiner Vielfalt – / auch die Pflanzen und die Tiere. / Ich glaube an die Kostbarkeit unserer / Mutter Erde, mitsamt ihren Schätzen. Ich glaube an die Freundlichkeit und / Barmherzigkeit Gottes, / welche den Sünder zur Umkehr bewegt / und ihm Versöhnung schenkt. Ich glaube an Gott, als das Leben, / in dem sich aller Tod verwandelt und / neu belebt. Franz Sabo


DIES UND DAS

Donnerstag, 21. Mai 2015 Nr. 21

GESUNDHEIT

WANDERTIPP

SPENDEN

Therapiehuus im Stedtli von Laufen stellt sich vor…

Vom Benkerjoch nach Herznach

Nepal: Hilfe ohne Umwege

«Wir sind selbständig arbeitende TherapeutInnen und eine Grafikerin im «Therapiehuus» . An der Hauptstrasse 20, mitten im Stedtli Laufen, befinden sich die Praxisräume in den oberen beiden Etagen. Erreicht werden diese von der hinteren Gebäudeseite. Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich die Stedtli-Apotheke. «Dies passt perfekt» so Silvia Burri, Naturärztin TEN «die Stedtli-Apotheke ist bestens auf meine Therapien eingerich-

tet, so können die PatientInnen die verschriebenen natürlichen Heilmittel direkt im Haus beziehen.» Sowieso ergänzen sich alle gut – «Wir pflegen einen lockeren Umgang und tauschen uns auch in Sachfragen gerne aus. Alle haben ihr Fachgebiet und das ist wertvoll». Die Palette an Therapien und Behandlungsmöglichkeiten ist vielfältig: Dominik Schmidlin, klassische Massage, Karin Vögtlin, Craniosacral-Therapie, Silvia Burri, Naturärztin der Traditionellen Europäischen Medizin, Nadine Ledergerber und Daniela Reichlin, Traditionelle Chinesische Medizin und Martina Blattner, Grafikerin & Naturpädagogin mit einem Gnadenhof in Kleinlützel. «Die Räume können auch für Seminare genutzt werden. Auf unserer Homepage finden sich jeweils aktuelle Termine.» sagt Martina Blattner, «Wir wollen zeigen, dass es bei uns ein reiches Angebot an Naturheilverfahren gibt – zentral und unkompliziert.» Am 30. Mai 2015 findet deshalb ein Tag der offenen Tür statt - mit interessantem Rahmenprogramm und Einblick in die verschiedenen Therapien. Darauf freut sich nun die ganze Belegschaft. www.therapiehuus-laufen.ch, Hauptstrasse 20, Laufen

LEBENSMITTEL

Frisches Einkaufsvergnügen in Breitenbach In knapp vier Wochen wurde die CoopVerkaufsstelle Breitenbach vollständig modernisiert und vergrössert. Sie bietet noch mehr Frischprodukte, eine grössere Weinauswahl sowie einen TchiboShop mit wöchentlich wechselnden Angeboten. Diesen Donnerstag, 21. Mai, feiert der Supermarkt Wiedereröffnung: Bis Samstag, 23. Mai, laden zehn Prozent Eröffnungsrabatt und weitere Attraktionen zum Einkaufserlebnis ein. PR. Mit dem Einzug der Handwerker am 25. April schloss Coop Breitenbach für knapp vier Wochen vorübergehend die Türen. Diesen Donnerstag, 21. Mai, öffnen sich diese wieder für die Kundschaft. Und die Wartezeit hat sich gelohnt: Die Einkaufsfläche wurde um rund 60 m2 auf insgesamt 759 m2 erweitert. Im modernen, hellen und angenehmen Ambiente präsentiert sich ein noch vielfältigeres Angebot, das auf den täglichen Einkauf und damit stark auf Frischprodukte ausgerichtet ist. Der Innenausbau erfolgte nach Minergie-Kriterien. So kommen besonders energieeffiziente Kühlgeräte und Beleuchtungskörper zum Einsatz. Frische und Wein dominieren Vor allem das attraktivere Frische-Angebot fällt im umgebauten Supermarkt ins Auge. Angefangen von der Früchte- und Gemüseabteilung bis zum Backwaren-

Rayon, das dank eines Ausbackofens ofenfrisches Brot bis Ladenschluss garantiert. Neu gibt es für die Verpflegung unterwegs zudem warme Poulets zum Mitnehmen. Speziell Weinliebhaber kommen im umgebauten Supermarkt voll auf ihre Kosten; das Sortiment wurde vergrössert und bietet eine reichhaltige Auswahl an Weinen aus dem In- und Ausland. Auch verfügt die Verkaufsstelle neu über einen Tchibo-Shop mit wöchentlich wechselnden Angeboten. Christian Diebolt, Geschäftsführer Coop Breitenbach, freut sich: «Wir hoffen, dass der neue Supermarkt und das ausgebaute Angebot unseren Kunden so gut gefällt wie uns. Gerne feiern wir mit unseren Stammkunden und vielen neuen Gesichtern diese Eröffnung.» Eröffnungsprogramm Das Umbauende wird gebührend gefeiert: Von Donnerstag bis Samstag, 21. bis 23. Mai, profitiert die Kundschaft von zehn Prozent Einkaufsrabatt. Zusätzlich gibt es an diesen Tagen am Grillstand Wurst mit Brot für zwei Franken. Beim speziellen Kinderprogramm am Samstag können sich die Kleinen von 10 bis 16 Uhr Ballone modellieren lassen. Aufgrund des Pfingstmarkts ist die Coop-Verkaufsstelle Breitenbach am Pfingstmontag, 25. Mai, von 9 bis 17 Uhr geöffnet und bietet exklusiv 10 Prozent auf das gesamte Sortiment.

Sonntag, 31. Mai: Was nicht alles blüht Ende Mai! Vom Benkerjoch suchen wir den Übergang nach Asp, wandern oberhalb des Dörfchens vorbei Richtung Densbüren und steigen auf zur Ruine Urgiz, wo wir picknicken. Auf guten Waldwegen kommen wir zu einer bezaubernden Orchideenwiese. Sofern wir uns von diesem Anblick lösen können, gehts weiter nach Herznach zum Bus. Wanderzeit: ca. 3 ½ Std., Aufstieg 235 m und Abstieg knapp 500 m, Verpflegung: aus dem Rucksack, Treffpunkt: 08.25 Uhr Schalterhalle Basel SBB. Auskunft und Anmeldung bis 28. Mai 2015 bei Frieda Suda, Tel. 061 711 28 51. Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch

LESERBRIEF

Nein zur neuen Mediensteuer (RTGV) Die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTGV), über die wir am 14. Juni abstimmen, läuft jeglichem Rechtsempfinden zuwider. Es kann doch nicht sein, dass wir als Nicht-Fernsehkonsumenten eine Zwangssteuer bezahlen müssen, für etwas, das wir gar nicht in Anspruch nehmen wollen. Es ist bei der bestehenden Billag-Zwangsgebühr schon genug anstössig, dass wir für eine derartig einseitige Berichterstattung noch bezahlen müssen. Wir bezahlen sozusagen dafür, dass wir angelogen werden! Das ist doch eine bodenlose Frechheit, und von daher ist es völlig inakzeptabel die bestehende BillagZwangsgebühr mit der RTGV-Revision noch obligatorisch für alle zu erhöhen. Darum, Nein zur Revision des Radiound Fernsehgesetzes am 14. Juni 2015! Ach ja, und wenn wir schon beim Thema sind, unterschreiben Sie doch bitte die NO-Billag-Initiative (www.nobillag.ch) damit dieser Zwangsgebühr endlich ein Riegel geschoben werden kann. Danke. Martin Bracher Büsserach

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten ‹Dorfplatz› und ‹Dies und Das› gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Endlich kommt Hilfe: Die Bewohner von Jaisigaun erhalten Zeltplanen und Isomatten. FOTOS: ZVG

Als wir im Februar dieses Jahres einige Tage in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu verbrachten, konnten wir nicht ahnen, was für eine Katastrophe diese Gegend bald heimsuchen wird. Am 25. April um 11.56 Uhr Ortszeit erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,8 den Kleinstaat im Himalaya und kostete über 8000 Menschen das Leben. Vor etwas mehr als einer Woche bebte die Erde erneut mit der Stärke 7,3. Das Mass der Zerstörung ist nur schwer zu fassen. Eine Freundin von uns, Deepa Pande, hat zwei Familienmitglieder verloren. Deepa ist Nepalesin und kam mit neun Jahren nach Deutschland, wo sie zur Schule ging und Heilpädagogik studierte. Sie wohnt zusammen mit ihrem Mann in Rheinfelden (D). Die 49-jährige arbeitet seit September 2013 in der Psychiatrie Baselland im Wohnheim Windspiel. Deepa hat Familie und Freunde in Nepal und fährt deshalb regelmässig dorthin. Land und Leute sind ihr sehr nah. Das Dorf von Deepas Urgrosseltern, Jaisigaun, umfasste einst rund 95 Häuser und ist seit dem Erdbeben nicht mehr bewohnbar. Die Dorfbewohner haben alles verloren, aber die meisten leben. Da sie ihr Gemüse und Getreide immer selbst angebaut haben, gibt es für die meisten Familien die nächste Zeit etwas zu essen. Sie müssen jetzt aber auch mit dem Reisanbau beginnen, um im Winter nicht zu hungern. Jaisigaun liegt rund 30 Kilometer nördlich von Kathmandu. Wegen den schlechten Strassenverhältnissen braucht man etwa zweieinhalb Stunden mit einem Geländewagen. In der Monsunzeit im Juni, Juli und August sind die Strassen wegen der Überschwemmungen und Erdrutsche nicht befahrbar. Das Dorf ist dann nur zu Fuss erreichbar. Deepas Familie in Deutschland bekommt seit dem Erdbeben immer wieder Hilferufe von den Dorfbewohnern. Drei Wochen lang hatte das Dorf keinerlei Hilfe erhalten, da der Ort abseits von allen Touristenpfaden liegt und kein öffentliches Interesse geniesst. Am 14. Mai konnten nach etlichen Organisationsanrufen von Deutschland aus endlich 100 Zeltplanen und Isomatten dorthin geschafft werden. Jaisigaun wird ohne Hilfe den Wie-

deraufbau nicht schaffen. Deshalb hat Deepa nun ihre private Initiative «Hilfe für die Erdbebenopfer in Jaisigaun» ins Leben gerufen. Da Deepa die Menschen

Engagiert sich für ihre Heimat: Die Nepalesin Deepa Pande. in diesem Dorf kennt, weiss sie, wer zu den ärmsten gehört und wo wirklich Hilfe nötig ist. Sie wird nach dem Monsun selbst nach Nepal fliegen um mit den gesammelten Hilfsgeldern die leidenden und besonders bedürftigen Menschen vor Ort zu unterstützen. Die Menschen in Jaisigaun brauchen vor dem Winter ein Dach über dem Kopf. Ein schlichtes Haus kostete bisher rund 1500 Franken, die Schule 10 000 Franken, in etwas erdbebensicherer Bauweise 25 000 Franken. Wir würden uns sehr freuen wenn Sie, liebe Wochenblattleserinnen und Wochenblattleser, unsere Freundin Deepa beim Wiederaufbau von Jaisigaun mit Ihrer Spende unterstützen könnten. Die Lage ist durch die ständigen Nachbeben verheerend. Selbstverständlich werden wir im Wochenblatt über die Verwendung der Hilfsgelder berichten. Gillian Moritz, Brislach Raphael Joray, Röschenz Spendenkonto: Deepa Pande, Verwendungszweck, «Hilfe für Erdbebenopfer in Jaisigaun», Sparkasse LörrachRheinfelden, Konto Nr. 101345254, IBAN DE13 6835 0048 0101 3452 54, BIC SKLODE66XXX

EINGESANDT

LESERBRIEF

Ein gemütlicher Tag

Erbschaftssteuer gefährdet zehntausende Arbeitsplätze

Die schönsten Saanenziegen: Besitzer Thomas Vögtli Hochwald. Am vergangenen Samstag führte der Ziegenzuchtverein Lüsseltal seine Frühjahrsschau durch. Dafür durfte der Ver-

FOTO: ZVG

ein einmal mehr die Stallungen von Stefan Oser vom Hof Steinegg in Himmelried beanspruchen. Ab 10 Uhr punktier-

te der Experte Remo Wyss fachkundig die 39 aufgeführten Ziegen und die 5 prächtigen Böcke. Insgesamt wurden Tiere aus neun Beständen gezeigt. Vertreten waren die Rassen Bündner Strahlenziege, Saanenziege, Gämsfarbige Gebirgsziege, Toggenburgerziege und Burenziege. Anschliessend an die Punkteverteilung erklärte Remo Wyss den interessierten Ziegenzüchtern und Gästen anhand der jeweils schönsten Ziegen die typischen Rassemerkmale. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Markus Stebler, der Steinegg-Wirt, führte eine kleine Festwirtschaft. Der Ziegenzuchtverein Lüsseltal verkaufte einerseits Produkte aus Betrieben des Vereins und bot Kaffee und feine selbstgebackene Kuchen an. Es war ein interessanter und gemütlicher Tag. Regula Stebler Ziegenzuchtverein Lüsselta

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Die Schweiz ist ein Land der KMU. Die kleinen und mittleren Unternehmen bilden nicht nur die überwältigende Mehrheit der Unternehmen, sie stellen auch zwei Drittel der Arbeitsplätze in unserem Land. Über 80 Prozent der Firmen sind heute in Familienhand – und die meisten bleiben das in der Regel auch. Genau diese Unternehmen sind es, denen die Erbschaftssteuer am meisten Schaden zufügen würde. Durch die neue Abgabe wäre die Betriebsübergabe auf die nächste Generation für zahlreiche Betriebe mit erheblichen finanziellen Risiken verbunden. Unternehmen aus Gewerbe und Industrie sind zusätzlich betroffen, weil ihr Unternehmensvermögen häufig in Maschinen, Liegenschaften oder Fahrzeugen steckt. Tausende Unternehmer wären im Moment gar nicht in der Lage, die Erbschafts-

steuer aus eigener Kraft zu finanzieren. Die Konsequenz: Die Betriebe müssten sich verschulden, Arbeitsplätze abbauen – oder gar einen Verkauf des Unternehmens in Betracht ziehen. Familienunternehmen sind der Stolz und das Herz der Schweizer Wirtschaft. Wir tun deshalb gut daran, zu unseren Betrieben Sorge zu tragen. Die Initianten der Erbschaftssteuer machen das Gegenteil: Sie gefährden mit Ihrer schädlichen Vorlage die Existenz vieler Betriebe und damit auch zehntausende Arbeitsplätze. Darum sage ich NEIN zur geplanten Erbschaftsteuer. Martin Vogel, Büren Unternehmer und Vize-Präsident Kantonal Solothurnischer Gewerbeverband (KGV)


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Donnerstag, 21. Mai 2015 Nr. 21

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IN KÜRZE Das letzte Konzert BREITENBACH. gin. Zum allerletzten Mal werden am Pfingstmarkt in Breitenbach Konzerte auf der bekannten Paul Cuenis Livestage durchgeführt. Der Erfinder der Livestage, eben Paul Cueni, ist letzten Dezember verstorben. Ihm zu Ehren stellen Bands und Freunde von Paul Cueni den Anlass ein letztes Mal hinter dem Zooladen Keller, neben der Kirche, auf die Beine. Spielen werden unter anderem «The Dicksie Dicks», eine akustische Coverband, die vor allem alte Blues- und Rock ’n’Roll- Klassiker im Repertoire hat.

Auch sie künden den Sommer an: Eintagsfliege auf Fensterglas

FOTO: MARTIN STAUB

KANTON SOLOTHURN

KANTON BASELLAND

Waffenabgabeaktionen der Polizei

Freie Plätze in den Sommer-Sportwochen

WOS. Entsprechende Ereignisse zeigen, dass Waffen, die missbräuchlich verwendet werden, eine Gefahr für Leib und Leben darstellen. Der Polizei Kanton Solothurn ist es ein Anliegen, darauf aufmerksam zu machen und hat den verantwortungsbewussten Umgang mit Waffen zum Schwerpunktthema an den beiden Messen GREGA und der HESO gemacht. Tatsache ist, dass Waffen, die freiwillig abgegeben werden, nicht missbraucht werden können. Aus diesem Grund führt die Kantonspolizei Solothurn in diesem Jahr spezielle Abgabeaktionen durch. Es wird angenommen, dass in der Schweiz zwischen zwei und drei Millionen Waffen im Umlauf sind. Die missbräuchliche Verwendung von Waffen stellt eine grosse Gefahr für Leib und Leben dar, hat für Beteiligte und deren

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Umfeld in der Regel schwerwiegende Folgen und verursacht in den betroffenen Familien oftmals grosses Leid. Aus diesem Grund möchte die Kantonspolizei Solothurn möglichst viele Bürger ermutigen, nicht mehr gebrauchte Waffen freiwillig abzugeben und führt in diesem Zusammenhang spezielle Abgabeaktionen durch. Die nächste Waffenabgabeaktion findet am kommenden Samstagmorgen, 23. Mai 2015 statt. Abgegeben können Waffen, Waffenzubehör und Munition zwischen 8 und 12 Uhr auf den Regionenposten Breitenbach, Grenchen, Olten und Solothurn, unkompliziert und kostenlos. Wer eine Waffe abgeben möchte, benötigt dazu lediglich einen amtlichen Ausweis. Eine weitere Abgabeaktion ist am 3. Oktober 2015 vorgesehen.

WOS. Das Sportamt Baselland organisiert während den Schul-Sommferien diverse Sportwochen für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren. Während einige Lager bereits ausgebucht sind, hat es in anderen Sportwochen noch freie Plätze. Entgegengenommen werden noch Anmeldungen für die polysportiven Spielund Sportwochen, das Reitlager, das Zirkus- und Polysportlager, das Tennisund Polysportlager, das Kletterlager, das Unihockeylager sowie die Badminton/ Multisportwoche. Einige Lager werden mit Übernachtung zu Hause durchgeführt, die anderen mit auswärtiger Übernachtung. Die Lagerkosten schwanken von 100 bis 350 Franken für die ganze Woche. Weitere Detailinformationen und die Online-Anmeldung sind unter www.bl.ch/sportamt zu finden.

Pfingstfest im Heaven’s HIMMELRIED. WOS. Am Pfingstmontag laden Marcel und Linda Mischler ins Heaven’s Pub zum Multi-KultiPfingstfest ein. Musik aus aller Welt, Lesungen, Marokkanische Teespezialitäten, exotisches Nachtessen und vieles mehr sorgen ab 14 Uhr für Weltfeeling. Und die Spielecke mit Schminken, Riesenseifenblasen und anderem wird für die Kinder eingerichtet. Das Himmelrieder Heaven’s Pub, Waldeck 95, ist bekannt für seine regelmässigen Konzerte mit Spezialcharakter. Das nächste am 5. Juni ab 20 Uhr: Jam-Session – offene Bühne für Musikerinnen und Musiker. Neue Dorfzeitung BLAUEN. WOS. Nach fast 30 Jahren haben Pierre Gürtler und Bernhard Bucher ihre Tätigkeit als Macher des «Blaue-Bricht» Ende letzten Jahres eingestellt. Anfangs dieses Monats hat nun die Gemeinde die Ertausgabe des neuen Blattes «Blauner Dorfläbe» herausgegeben. «Die Zeitung erscheint jährlich rund 10 Mal und kommt farbig, freundlich und zeitgemäss daher», schreibt Gemeindepräsident Dieter Wissler im Begleitbrief zur Erstausgabe. Der Dorfplatz mit Brunnen und altem Schulhaus zieren die Titelseite des ersten «Blauner Dorfläbe».

Tourismuspreis KT SOLOTHURN. WOS. Der diesjährige Tourismuspreis des Kantons Solothurn wurde am Montag in Grenchen an Irmgard und Louis Bischofberger, Hotel/Restaurant Kreuz Egerkingen vergeben. Letztes Jahr fand die Feier in Breitenbach statt, mit einer Nomination des Bierhüslis Himmelried.

MUSIK-TIPP

Eric Clapton Der exzellente Gitarrist, Songwriter und Sänger blickt auf eine lange Band- und Solokarriere zurück, die ihm bis heute 19 Grammy Awards beschert hat. Wer kennt nicht «Cocaine», «Layla», «My Father’s Eyes», die seinem tödlich verunglückten Sohn Conor gewidmete Ballade «Tears In Heaven» und andere Hits? «Slowhand» Clapton ist immer noch aktiv, gibt Konzerte und wird bestimmt weitere Alben produzieren. Mit «Forever Man» (Warner Music) erschien zum 70. Geburtstag des Briten am 30. März eine umfangreiche, aber nicht komplette Werkschau. Die 3-CD-Deluxe-Edition enthält total 51 Tracks, Studio- sowie Live-Aufnahmen und auf der dritten CD ausschliesslich reine Blues-Stücke. Dabei sind Gastauftritte von J.J. Cale, Steve Winwood und des kürzlich verstorbenen B.B. King. Die «Forever Man»-Kollektion gibt es ebenfalls in reduzierten Versionen: als Doppel-CD mit 33 und als 2 Schallplatten-Set mit allerdings nur 19 Songs.

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Benno Hueber

20150521 woz wosanz slim  

Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – «Mit dem Sportverdienstpreis habe ich nie gerechnet» Der 11. Mai war ein Ausnahmeta...

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