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Donnerstag, 9. April 2015

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, Postfach, 5600 Lenzburg 2 Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliche Kirchenzettel Stadt Lenzburg Stellen Im Gespräch

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Immobilien 14 Region 7/12/13 Agenda 19 Szene 19

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 15, 116. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

Lenzburger Woche SEITE 6

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Organist

Hausarzt als Berufung

Seit mehr als einem Jahr prägt Organist Andreas Jud die musikalischen Bereiche der Gottesdienste und gab am Karfreitag erfolgreich ein Konzert.

Dr. med. Peter Wolleb äussert sich unter anderem über seine Berufung als Hausarzt und warum nur schwer Nachfolger gefunden werden.

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Von Mexico mit dem Motorrad zurück nach Staufen. Was viele für nicht machbar hielten, setzten Esther Bürgi und Guido Wagner in die Tat um.

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ährend drei Jahren waren Esther Bürgi und Guido Wagner auf dem Weg nach Hause – notabene von Mexico aus. Wobei, die Geschichte schon weit vorher beginnt. «Ich hatte jahrelang auf eine Weltreise mit dem Motorrad gespart, war kurz vor der Abreise, als ich Esther kennenlernte», erinnert sich Guido Wagner. Was nun in der ersten Verliebtheit`? Natürlich war die Frage: «Chunsch mit?» rasch gestellt, doch: «Ich hatte natürlich zu wenig auf der hohen Kante und zu geringe Fahrroutine. Ab und zu eine kleine Tour zu Freunden oder Einkaufen reicht nun mal nicht aus, um dann die Wüste zu durchqueren», war sich Esther bewusst. Also startete Guido alleine ins Abenteuer, nach drei Jahren jedoch reiste Esther nach und die gemeinsame Reise von Mexico, via Australien und Südostasien bis zurück in die Heimat konnte beginnen. Mit leichtem Gepäck unterwegs Was die beiden auf ihrer Reise immer wieder beeindruckte, war die grosse Gastfreundschaft, meist bei Menschen erlebt, die selber fast nichts hatten. «Wir durften z.B. im einzigen Bett einer pakistanischen Grossfamilie übernachten und wurden bei unserer Abreise mit Geschenken überschüttet. Manchmal waren wir richtig beschämt über die Grosszügigkeit», weiss Esther Bürgi. Das Gepäck wurde mit der Reise immer leichter, wer mit dem Motorrad unterwegs ist, weiss um die Problematik einer Überlast beim Lenken. Daher fuhren Sie auch ohne Benzinkanister durch die Länder. Und wenn im Tank mal wieder Ebbe war, hiess es warten, bis das nächste Vehikel vorbeikam. «Meist war es kein Problem, dass ich mit einem Schlauch etwas Treibstoff aus dem Tank abzapfen durfte», ist von Guido Wagner zu hören. Eine pro-

In Indien: Esther Bürgi und Guido Wagner. bate Vorgehensweise, denn an so mancher Tankstelle hatte man keine Garantie, dass man auch wirklich Sprit fand. «Das kam eben immer darauf an, wann die letzte Lieferung war». Kaum daheim, schon wieder unterwegs Aber so vergnüglich oder romantisch, wie man sich eine solche Reise vorstellt, war es nicht immer. «Wenn wir bei Regen und Frost durch die Dörfer gefahren sind und ich hinter den Scheiben das gemütliche, warme Licht sah, dann stiess ich öfter an meine Grenzen», erzählt Esther Bürgi. Vor allem, wenn am Ende des Tages als Surprise noch das Zelt mit klammen Fingern aufgebaut werden musste. Was viele nicht für machbar hielten, schafften die beiden Abenteurer in drei Jahren. An Weihnachten 2009 kamen Sie in Staufen an – um gleich wieder auf Reisen zu gehen. «Ich habe alle Kontinente auf ihrer längsten Achse durchquert, am Schluss fehlte noch Europa.» Kurzentschlossen «bastelten» sie einen Seitenwagen an den einen Töff und tingelten durch den Winter hoch ans Nordkap. Die Rückkehr im Juni 2010 gestaltete sich dann etwas abrupt, denn: «Mein Konto war nach dieser langen Reise doch et-

Foto: zvg

was überstrapaziert, und so gingen wir nach nur wenigen Tagen wieder einer Arbeit nach», erinnert sich Bürgi. Nun darf der Töff auch in der Schweiz fahren Was schon eine geraume Zeit zurückliegt, fand Ende letzten Jahres seinen sozusagen krönenden Abschluss. Das Motorrad von Esther Bürgi bekam endlich die Zulassung für die Schweiz. Viele Behördengänge, noch mehr Formulare und immer wieder Anpassungen und Umbauten. Davon kann Marcel Schmid ein Lied singen, der Inhaber von Moto Schmid in Wildegg hat keine Mühe gescheut, um den Traum von Esther wahr werden zu lassen. Nun wird es nicht mehr lange dauern, und das Gespann Bürgi-Kawasaki darf durch die Schweiz touren. «Da freue ich mich schon riesig drauf», schliesst sie lachend und legt liebevoll die Hand auf ihre Kawasaki. Ein kleiner Wermutstropfen hat die Geschichte jedoch. Waren Guido Wagner und Esther Bürgi während drei Jahren tagtäglich beisammen und ein gutes Team, bewährte sich dies im Alltag leider nicht. Aber eins haben beide gewonnen, einen Freund fürs Leben.

Oft schauen meine Arbeitskollegin und ich uns überrascht an nach einem Blick auf die Uhr. Schon 11.30 Uhr?! Der Morgen ist fast vorbei. Wenn ich arbeite, fliegt die Zeit auf eine befriedigende Art und Melanie Solloso Weise. In der Regel gehe ich am Abend mit dem Gefühl nach Hause, das meistmögliche aus der verfügbaren Zeit herausgeholt zu haben. So ganz anders sind meine Tage mit den Kindern. Ich arbeite 60 %. Von einem Tag auf den anderen bekommt Zeit eine völlig neue Bedeutung. Sie wird zur Nebensächlichkeit. An zwei Werktagen die Woche steht im Grunde genommen nur wenig auf dem Programm: Wäsche, putzen und einkaufen. Einkaufen allein mutiert da aber bereits zu einer kleinen Abenteuerreise. Das fängt beim Schuheanziehen an. Der Spielzeugdinosaurier – Dinosaurier sind im Moment bei meiner vierjährigen Tochter hochaktuell – muss nämlich unbedingt beim Anziehen helfen. Ich ertappe mich dabei, wie ich den Impuls, meiner Tochter die Schuhe aus der Hand zu nehmen und ihr sie selbst anzuziehen, unterdrücke. 10 Sekunden ginge das. Die Versuchung ist gross. Stattdessen aber erinnere ich mich daran, dass der Tag noch jung ist. Nach 20 Minuten für Schuhe, Jacken, Schal und Co. sind wir aus dem Haus. Auf dem Weg zum Mülimärt bleibt Zeit, um an Blumen zu riechen, Steine zu sortieren, Katzen zu streicheln, Schnuller zu suchen und zu finden, Schuhe zu binden und Dinosaurier im Velokörbchen zu richten. Schliesslich müssen diese bei der Fahrt auch etwas sehen. Einkaufen wird da zur Nebensächlichkeit. Beim Rückweg schaue ich gedankenverloren auf die Uhr. Schon 15 Uhr?! Mit «hopp, hopp, hopp» fordere ich meine Tochter dazu auf, wieder aufs Fahrrad zu steigen. Mit der Frage «Mama bist du Stress?» erinnert sie mich daran, dass wir heute einen anderen Zeitfahrplan fahren. Einen ohne langfristige Ziele, ohne To-do-Listen und Abgabefristen; nur einen Plan für den Moment und vielleicht für ein Schoggistängeli zum Zvieri. Melanie Solloso, Redaktorin LBA melanie.solloso@azmedien.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 9. April 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Amtliches/Diverse

Warum im Asana Spital Menziken gebären?

Baugesuch Bauherr:

Robert Meier c/o Mitac Immobilien AG Bahnhofstrasse 18, Lenzburg Planverfasser: Mathias Jäggi c/o Mitac Immobilien AG Bahnhofstrasse 18, Lenzburg Bauobjekt: Anbau Autounterstand und Anbau Lager Spenglerei Bauplatz: Sägestrasse 45/51, Parzelle 1907 Öffentliche Auflage auf dem Stadtbauamt vom 10. April bis 11. Mai 2015. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Lenzburg, 8. April 2015 Stadtrat

Noall-Apotheke Region Lenzburg Nach Geschässchluss bis 22.00 Uhr sowie an Sonn-, Fest- und Feiertagen: Bahnhof-Apotheke Aarau: 062 824 44 44 (geöffnet von 7.00 bis 22.00 Uhr)

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ichts ist eindrücklicher als Eltern zu werden. Deshalb ist es äusserst wichtig, die werdenden Eltern schon während der Schwangerschaft sowie bei der Geburt und im Wochenbett kompetent und individuell zu begleiten. Das Team der Geburtenabteilung besteht aus kompetenten Hebammen und spezialisierten Ärzten, dazu gehören auch die Anästhesisten, welchen sich bei Bedarf um die gezielte Schmerzlinderung kümmern. Der Gynäkologe, der die schwangere Frau schon während der Schwangerschaft begleitet hat, ist bei der Geburt anwesend. Mit viel Einfühlungsvermögen wird die Mutter vor, während und nach der Geburt in einem familiären Rahmen unterstützt. Das Hebammenteam ist laufend bemüht, im Gebärsaal eine möglichst angenehme Atmosphäre zu schaffen und die Wünsche der werdenden Eltern nach Möglichkeit zu erfüllen. So wurde die Geburten- und Wochenbettabteilung in den letzten Jahren erneuert und die räumlichen und die organisatorischen Strukturen laufend angepasst. So auch die speziell eingerichteten Familienzimmer, wo die frisch gebackenen Mamis und Papis in Ruhe ihr Baby liebevoll und in persönlicher Atmosphäre kennenlernen dürfen, ohne auf die Sicherheit des Spitals verzichten zu müssen. Damit kann das Asana Spital Menziken zu Recht stolz auf seine professionelle Geburtshilfe sein, welche sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Für eine Besichtigung der Gebärabteilung kann gerne ein persönlicher Termin bei den Hebammen vereinbart werden. Die «Eins zu eins»-Betreuung während der Geburt ist umfassend und individuell gewährleistet, dabei ist es allen beteiligten Professionen wichtig, dass die werdenden Eltern die Geburt des Kindes als einzigartig und erfüllend erleben. Für nach der Geburt erfreut sich das einladende und gesunde Frühstücksbuffet grosser Beliebtheit und das Stillzimmer bietet Platz für Ruhe und Erholung. Der weitläufige Park mit seinen gut ausgebauten Gehwegen, bequemen Liegestühlen, Parkbänken und dem neu erstellten Kneipp- und Gegarten gibt Raum zum Ablenken, Krafttanken oder einfach nur Verweilen. Es ist ein Anliegen, der jungen Familie während des Spitalaufenthalts eine umfassende, individuelle Betreuung zu bieten. So unterstützen die Hebammen und Wochenbettpflegenden die Eltern in der Babypflege wie auch in der Ernährung des Kindes an der Brust oder mit der Flasche. Die für das Wochenbett geschulte Physiotherapeutin zeigt der frisch gebackenen Mama die individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Übungen und berät umfassend und fachgerecht. Am Austrittstag wird durch die Physiotherapie eine entspannende Nackenmassage angeboten. Nach dem Austritt übernimmt auf Wunsch eine zusätzlich freischaffende Hebamme des Spitals die nachgeburtliche Betreuung zu Hause. Die Eltern profitieren nach dem Austritt auch von der telefonischen Stillberatung, welche 24 Stunden zur Verfügung steht. Die motivierten Hebammen und Pflegefachpersonen sind während des Aufenthalts auf der Geburtenabteilung, im Wochenbett und auch danach für Fragen rund um die Uhr sehr gerne da. Asana Gruppe Spital Menziken 5737 Menziken Telefon 062 765 31 31 www.spitalmenziken.ch

Temporäre Sperrung öffentlicher Fussweg «Hügelwegli»

Während der Nacht von 22.00 bis 7.00 Uhr: Regionale Dienstapotheke Tel. 0800 300 001

DINTIKON

Baugesuch Bauherrschaft Gsell Brigitte und Renato Kuhgasse 2, Dintikon Grundeigent. Gsell Brigitte und Renato Kuhgasse 2, Dintikon Projektverf. Chantal Meier Architektur GmbH, Aavorstadt 1, Lenzburg Bauobjekt Renovation Dachgeschoss MFH neue Aussentreppe mit Balkon Standort Bergstrasse 41 Parz. Nrn. 884/928 Öffentliche Auflage vom 10. April bis 11. Mai 2015 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Dintikon, 8. April 2015 Gemeinderat

116. Jahrgang

161. Jahrgang 93. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim.

Hundetaxe Anfang Mai 2015 werden die Rechnungen für die Hundetaxe an alle Hundehalter verschickt. Hundehalter werden gebeten, allfällige Mutationen vorher der Abteilung Finanzen mitzuteilen. Hundehalter werden darauf hingewiesen, dass sie verpflichtet sind, Änderungen betreffend Hundehaltung umgehend der ANIS-Datenbank und gegebenenfalls der Gemeindeverwaltung zu melden. Dintikon, 8. April 2015 Gemeindekanzlei

Holderbank

Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 www.lba.azmedien.ch Kennzahlen: Gesamtauflage: 31 939 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Beatrice Strässle (ST) Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) Redaktionelle Mitarbeit: Selina Berner (SB), Alfred Gassmann (AG), Rahel Stauffer (RSt), Alexander Studer (Ast), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 54 91, Fax 058 200 54 95 Susanne Basler susanne.basler@azmedien.ch Telefon 058 200 58 28, Fax 058 200 58 21 Manushaqe Kastrati manu.kastrati@azmedien.ch Telefon 058 200 58 27 Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Marketing Nino Russo nino.russo@azmedien.ch Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 Preise 2014 inkl. 2,4% MwSt: Fr. 96.– (12 Monate) Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Ersatzwahl für ein Mitglied in die Steuerkommission Holderbank für den Rest der laufenden Amtsperiode 2014–2017; Anmeldeverfahren Infolge Wegzug aus der Gemeinde hat Luca Achermann als Mitglied der Steuerkommission per 30. Juni 2015 demissioniert. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI) hat den Rücktritt genehmigt. Am 14. Juni 2015 findet deshalb die Ersatzwahl für ein Mitglied in die Steuerkommission Holderbank für den Rest der laufenden Amtsperiode 2014–2017 statt. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, (d. h. bis am Freitag, 1. Mai 2015, 12.00 Uhr) einzureichen. Das erforderliche Formular kann bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidatin oder Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR). Werden nicht mehr wählbare Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind, wird mit der Publikation des Namens eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der neue Vorschläge unterbreitet werden können. Gehen innert dieser Frist keine neuen Anmeldungen ein, wird die vorgeschlagene Person vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a GPR). Holderbank, 8. April 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Schenker + Schenker AG Grünfeld Park 19, Oberkirch Bauobjekt: Neubau Erschliessungsstrasse und Neubau 4 Einfamilienhäuser mit Doppelgaragen Delphinweg, Meisterschwanden, Parzelle Nr. 620 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 10. April bis 12. Mai 2015 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen. Meisterschwanden, 8. April 2015 Regionale Bauverwaltung

Aufgrund eines Bauvorhabens auf der Parzelle 1721 muss der öffentliche Fussweg «Hügelwegli» (Fussverbindung ab Kreuzung Flurengasse/Sandackerstrasse bis Lindenmattstrasse) vom 13. April 2015 bis Anfang 2016 gesperrt werden. Die Schüler und weitere Passanten werden gebeten, den Umweg über die Sandackerstrasse/Lindenmattstrasse zu benutzen. Bei Rückfragen steht Ihnen die Regionale Bauverwaltung unter der Nummer 056 676 66 67 gerne zur Verfügung. Meisterschwanden, 8. April 2015 Gemeinderat

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Trinkwasserqualität Gemeinde Meisterschwanden Die kürzlich vorgenommene Untersuchung des Trinkwassers der Gemeinde durch das Amt für Verbraucherschutz Aargau zeigt die folgenden Ergebnisse auf. Mikrobiologische Kontrollen Die Resultate entsprechen den Anforderungen an Trinkwasser gemäss Hygieneverordnung. Die Proben wiesen somit eine einwandfreie mikrobiologische Qualität auf. Nitrat-Kontrollen Der Toleranzwert für Nitrat in Trinkwasser beträgt gemäss der Fremd- und Inhaltsstoffverordnung (FIV) 40 mg/l; das Qualitätsziel liegt bei max. 25 mg/l. Der Nitratgehalt von zwei Proben liegt innerhalb des Qualitätszieles. Fünf Proben erfüllen die gesetzlichen Anforderungen; der Nitratgehalt liegt unter dem Toleranzwert, aber über dem angestrebten Qualitätsziel. Fünf Proben liegen unter dem Toleranzwert. Aber über dem angestrebten Qualitätsziel. Vor der Einspeisung ins Verteilnetz wird das Quellwasser mit Grundwasser gemischt. Der Nitratgehalt reduziert sich dadurch auf eine Konzentration deutlich unter 40 mg/l. Fünf Proben liegen über dem Toleranzwert. Das Wasser dieser Fassungen (sowie weiterer Fassungen) wird zurzeit wegen des hohen Nitratgehalts abgeleitet. Da sich das Quellwasser 1/3 und Grundwasser vom GPW Delphin 2/3 im Reservoir Hölzliacher mischen, ergibt sich bei der Entnahmeleitung beim Reservoir Hölzliacher ein Nitratgehalt von 21 mg/l und liegt im Qualitätsziel. Das Wasser gelangt mit einem Stufenpumpwerk ins Reservoir Hohliebi (Hochzone) und weist dieselbe Wasserqualität auf. Die Gesamthärte des Wassers ist ein Mass für die Summe der gelösten Calcium- und Magnesiumsalze (Härtebildner). Die Härtegrade werden in folgende drei Stufen eingeteilt: 0–15° fH als weich, 15–25° fH als mittel, über 25° fH als hart (° fH = Grad französische Härte). Die Gesamthärte des Trinkwassers der Gemeinde Meisterschwanden/Tennwil beträgt 36° fH. Die weiteren physikalischen und chemischen Untersuchungsergebnisse liegen im Bereich der Erfahrungswerte für Trinkwasser gemäss dem Schweizerischen Lebensmittelbuch. Bei weiteren Fragen steht Ihnen der Brunnenmeister Stefan Vatter gerne zur Verfügung, Tel. 079 464 23 44. Meisterschwanden, 8. April 2015 Gemeindeverwaltung

Baugesuch Bauherrschaft Bryner Peter (a) und Bryner Erwin (b) Othmarsingerstrasse 30 A + B Möriken Bauobjekt Balkonanbau (a) unbeheizter Wintergarten Überdeckung Balkon und Trennwand Eingang (b) Bauplatz Parz. 990/2257, Geb. Nr. 3/1479 Othmarsingerstrasse 30 A + B Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 10. April bis 11. Mai 2015. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken. Möriken-Wildegg, 8. April 2015 Gemeindekanzlei

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Projektauflage Gemeinde: Strecke:

Seengen IO/AO Strassenlärmsanierungsprojekt K251, K373 und K374 bestehend aus drei Teilprojekten: – Gewährung von Erleichterungen bei 29 Liegenschaften und 14 unüberbauten, erschlossenen Parzellen – Einbau bzw. Rückerstattung von Ersatzmassnahmen (Schallschutzfenster, Schalldämmlüfter) bei 5 Liegenschaften im Innerort – Einbau bzw. Rückerstattung von Ersatzmassnahmen (Schallschutzfenster, Schalldämmlüfter) bei 1 Liegenschaft im Ausserort Das Strassenlärmsanierungsprojekt mit ausführlicher Aufforderung zur Rechtsanmeldung liegt gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen, vom 13. April bis 12. Mai 2015, in der Gemeindeverwaltung Seengen öffentlich auf und ist während der Öffnungszeiten einsehbar. Es wird die folgende Orientierung durchgeführt: Datum: Montag, 20. April 2015, 19 Uhr Ort: Aula Schulhaus 4, 5707 Seengen Einwendungen gegen das Bauprojekt sind während der Auflagefrist schriftlich an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Sektion Lärmsanierung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Aarau, 7. April 2015 Departement Bau, Verkehr und Umwelt Abteilung Tiefbau/ Sektion Lärmsanierung


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Amtliches/Kirchenzettel NIEDERLENZ

Baugesuch Bauherr:

Sutter & Siegrist AG Stationsweg 3, Niederlenz Bauobjekt: Neue Luft-Wasser-Wärmepumpe, Demontage Ölheizung Objektadresse: Stationsweg 3, Parzelle 196 Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 10. April, bis Montag, 11. Mai 2015, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. Niederlenz, 8. April 2015 RTB Regionale Technische Betriebe ✂

Bitte aufbewahren Schiesswesen ausser Dienst 300 m:

Dorfmuseum Rupperswil

Senioren-Mittagessen

Saisoneröffnung Sonntag, 12. April 2015, 11.00 Uhr «Von Glück und Russ»

Das Senioren-Mittagessen findet am Freitag, 17. April 2015, um 11.45 Uhr im Restaurant Rebstock, Seengen, statt. An- oder Abmeldungen nehmen Elsa Wacker, Telefon 062 777 12 23, oder Sonja Zingg, Telefon 062 777 06 88, entgegen. Seengen, 8. April 2015 Pro Senectute

Wir starten mit einer interessanten Ausstellung in die neue Museumssaison. Kaminfegermeister Kurt Fischer stellt das Kaminfeger-Handwerk vor. Der Kaminfeger gilt bei uns auch als Glücksbringer. Er bewahrte die strohbedeckten Häuser vor Brandschäden und damit die Familien vor grosser Not. Von der Kamin- und Ofenreinigung entwickelte sich der Beruf zu einem vielfältigen technischen Betrieb. Neben den traditionellen Arbeiten nimmt der Kaminfeger neue Heizungsanlagen ab, führt Heizungskontrollen durch und steht den Kunden mit seinen Dienstleistungen beratend zur Seite. Erleben Sie, liebe Museumbesucher, die Arbeit des Kaminfegers früher und heute bei einem Besuch im Dorfmuseum Rupperswil. Rupperswil, 8. April 2015 Die Museumskommission

Obligatorische Schiesstage 2015

OTHMARSINGEN

für Niederlenzer Schiesspflichtige in der Schiessanlage «Lenzhard», Lenzburg: Samstag, 25. April Donnerstag, 4. Juni Samstag, 29. August

10.00 bis 12.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 13.00 bis 15.00 Uhr

Standblattausgabe nur bis jeweils eine halbe Stunde vor Schiessende! Wichtig für AdA: Die persönlich adressierte Aufforderung zum Schiessen mitsamt den Klebeetiketten und das Schiessbüchlein (sofern die Absolvierung und Erfüllung eingetragen werden soll) sind zwingend zum Anlass mitzubringen! Voranzeige: Eidg. Feldschiessen 2015 in Ammerswil: Fr, 29. Mai, Fr, 5., Sa, 6., So, 7. Juni 2015 Organisation: SG Ammerswil Die genauen Schiesszeiten bitte den Plakaten und dem Bezirksanzeiger entnehmen! Schützenverein Chestenberg, der Vorstand Bi fb h

Verkehrsanordnung Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958, Art. 3 Abs. 2–4 SVG, § 1 des Gesetzes über den Vollzug des Strassenverkehrsrechts vom 6. März 1984 und die dazugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 wird folgende Verkehrsanordnung verfügt. Niederlenz: Revokation: Ausschreibung vom 10. Oktober 2014 Alpensichtweg, Fussweg zum Hasenweg, Parzelle 1013, «Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen» (Signal 2.01). Neue Ausschreibung: Alpensichtweg, Fussweg zum Hasenweg, Parzelle 1013, «Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen» (Signal 2.01) mit Zusatztext «Fussweg». Aus Richtung Alpensichtweg mit Zusatztext «Zubringerdienst gestattet». Einsprachen Gegen diese Verkehrsanordnung kann jeder Betroffene innert 30 Tagen nach der Veröffentlichung im kantonalen Amtsblatt vom 10. April 2015 beim Gemeinderat Niederlenz schriftlich Einsprache erheben. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Lenzburg, 8. April 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherr

Grundmann Bau AG Wynenfeld 10, Suhr Bauobjekt Neubau 3 MFH mit Tiefgarage Bauplatz Parzelle 188, Amselweg Auflage 10. April bis 11. Mai 2015 Einsprachen während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat. Rupperswil, 8. April 2015 Gemeindekanzlei

Baugesuch Bauherr

Lieberherr Pascal und Manella Cordula, Staufbergweg 16 Rupperswil Bauobjekt Um- und Anbau Einfamilienhaus Nr. 458 Bauplatz Parzelle 1387, Staufbergweg Auflage 10. April bis 11. Mai 2015 Einsprachen während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat. Rupperswil, 8. April 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherr:

Fussen-Kunz Willy und Gisela Waaggasse 11, Othmarsingen Objekt: Element-Gartenhaus Ortslage: Waaggasse 11, Parzelle 1308 Öffentliche Auflage vom 10. April bis 11. Mai 2015 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen. Othmarsingen, 8. April 2015 Gemeindekanzlei

Genehmigung der Aufhebung von 4 Sondernutzungsplänen Der Gemeinderat hat am 23. März 2015 in Übereinstimmung mit der öffentlichen Auflage die Aufhebung von folgenden 4 Sondernutzungsplänen beschlossen: • Erschliessungsplan Högern • Gestaltungsplan Fallenacker • Erschliessungsplan Fallenacker–Waldrüti • Erschliessungsplan Ebnet Wer ein schutzwürdiges, eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt bei der Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, Beschwerde führen. Die nicht erstreckbare Beschwerdefrist von 30 Tagen beginnt mit der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 10. April 2015 zu laufen. Bei der Berechnung der Beschwerdefrist wird der Tag der Publikation nicht mitgezählt. Die Beschwerdeschrift ist von der Partei selbst oder von einer Vertreterin bzw. einem Vertreter zu verfassen, welche oder welcher die Voraussetzungen gemäss § 14 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 4. Dezember 2007 (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRPG; SAR 271.200) erfüllt. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst, es ist anzugeben, wie die Rechtsabteilung entscheiden soll, und darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Die Beschlüsse und die einschlägigen Akten können während der Beschwerdefrist zu den Schalterzeiten in der Gemeindekanzlei Othmarsingen eingesehen werden. Othmarsingen, 8. April 2015 Gemeinderat

SCHAFISHEIM

Kehrichtabfuhr Gemäss Turnusplan findet am Montag, 13. April 2015, ab 13.00 Uhr eine zusätzliche Kehrichtabfuhr statt. Bereitstellen des Materials auf den Kehrichtsammelplätzen. Abgeführt werden – Steine, Erde, Fensterglas, Porzellan, Tonwaren, kleinere Mengen von Bauschutt Nicht abgeführt werden – Alteisen, Plastik, Holz, Papier Schafisheim, 8. April 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Kunz Christoph Seetalstrasse 103, Seon Bauobjekt: Anbau Geräteraum / Aussenverkauf und Folientunnel Ortslage: Seetalstrasse 103, Parz. Nr. 667 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 10. April bis 11. Mai 2015. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Seon, 8. April 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Zulauf Thomas und Simone Lindenweg 6, Seon Bauobjekt: Erneuerung/Ersatz Bahnschwellen-Mauer durch Granitblöcke Ortslage: Lindenweg 6, Parz. Nr. 3418 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 10. April bis 11. Mai 2015. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Seon, 8. April 2015 Gemeinderat

Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Einwohnergemeinde Seon ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: – Mohanathas Selina, 2001, weiblich, von Sri Lanka, in 5703 Seon, Lenzburgerstrasse 5 – Mohanathas Nigel, 2003, männlich, von Sri Lanka, in 5703 Seon, Lenzburgerstrasse 5 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum jeweiligen Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten und werden ins Verfahren einbezogen. Seon, 8. April 2015 Gemeinderat

R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 11. bis 17. April 2015: Pfr. Olaf Wittchen

Lenzburg Sonntag, 12. April 2015 10 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, Pfr. Olaf Wittchen; Predigt: Johannes 20, 19–29; Lieder: 59 / 466 / 499 / 468; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kinderhüte: ab 9.45 Uhr im Alten Pfarrhaus; Kollekte: Evangelische Frauenhilfe 20 Uhr Gottesdienst der église française in der Stadtkirche

Hendschiken Sonntag, 12. April 2015 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen dieser drei Pfarreien besuchen Sie bitte unsere Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg Samstag, 11. April 2015 – 16.30 Uhr Weisser Sonntag. Erstkommunion Gruppe 1 Sonntag, 12. April 2015 – 10.00 Uhr Weisser Sonntag, Erstkommunion Gruppe 2 Dienstag, 14. April 2015 – 9.00 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 16. April 2015 – 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg Sonntag, 12. April 2015 – 11.00 Uhr Heilige Messe

Seon Freitag, 10. April 2015 – 18.30 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 11. April 2015 – 19.00 Uhr Eucharistiefeier italienisch Sonntag, 12. April 2015 – 9.45 Uhr Eucharistiefeier

AMMERSWIL

Baugesuch Bauherrschaft: Müller Daniel Eichbergstrasse 16, Seengen Vorhaben: Neu- und Anbau Stützmauer Ortslage: Parzelle Nr. 515 Eichbergstrasse 16 Öffentliche Auflage vom 10. April bis 11. Mai 2015 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten. Seengen, 8. April 2015 Gemeindekanzlei

Amtswochen für Abdankungen Pfarrer Christian Landis, Tel. 079 292 40 52 Sonntag, 12. April 2015 10.15 Uhr Dottikon, Ökumeneraum: Gottesdienst; Pfarrer Christian Landis Predigttext: 1. Mose 11, 1–9 Lieder: 571, 1–3 / 18, 1–5 / 724, 1–3 / 348, 1 Kollekte zugunsten Integra Freiamt Montag, 13. April 2015 Schweigemeditation 9.15 bis 10.45 Uhr im Ökumeneraum Dottikon; Leitung: Lisbeth Wermelinger; Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte Menschen in Not


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 9. April 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Kirchenzettel A U E N S TE I N Sonntag, 12. April – 9.45 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Jürgen Dittrich

R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Sonntag, 12. April 2015 – 10.00 Uhr: Gottesdienst ➢ im Pavillon der Kirchgemeinde Pfarrer Martin Kraft Predigttext: Johannes 20, 19–29 Lieder: 162, 1 + 4 + 6 + 7 / 485, 1–3 / 689, 1–3 + 5 / 243, 1 + 2 + 5 / 672, 1–3 Orgel: Philippe Tschopp Kollekte: Alters- und Pflegeheim Dankensberg, Beinwil am See Mittwoch, 15. April 2015 – 20.00 Uhr: Morgenbesinnung im Dankensberg Sonntag, 19. April 2015 – 10.00 Uhr: Gottesdienst ➢ im Pavillon der Kirchgemeinde Pfarrer Martin Kraft Orgel: Elisabeth Müller Kollekte: Insieme, Jugendarbeit Kirchenkaffee: Gastgeberinnen sind Elisabeth Zingg und Corinne Rupp

BIRR

Birr/Lupfig Donnerstag, 9. April 2015 – 10.00 Andacht mit Abendmahl Haus Eigenamt Sonntag, 12. April 2015 – 10.10 Gottesdienst, Pfr. S. Huber, Kanzeltausch, Kollekte: Schweiz. Ev. Allianz Dienstag, 14. April 2015 – 12.00 Seniorenmittagstisch «zäme ässe», Haus Eigenamt, Anmeldung: 056 464 22 22

Schinznach-Bad Donnerstag, 16. April 2015 – 14.00 Senioren-Café, Kirchgemeindehaus Amtswoche alle Gemeinden: Pfr. M. Ziegler, 056 443 10 11

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Bereitschaft 12. bis 18. April: Pfr. Martin Kuse, Tel. 062 893 34 62 Freitag 10. April – 14.00 und 19.00 Gemeindesaal Möriken Kinder-Musical «Josef» Leitung: Lisa Niederberger Eintritt frei, Kollekte Sonntag 12. April – 10.00 Möriken, Taizéfeier, Pfr. Martin Kuse Christina Ischi, Orgel www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

HUNZENSCHWIL Sonntag, 12. April – 19 Uhr Abendgottesdienst Pfr. W. Kuhlmann Kollekte: Diakonissenhaus Riehen Kirchenkaffee Donnerstag, 16. April – 14 Uhr Seniorennachmittag, Kirchgemeindehaus, Bericht von der Mission am Nil Amtswoche: 13.–17. 4.: Pfr. U. Bauer www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H Sonntag, 12. April 2015 – 10.15 Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Paul Hunziker, Einsingen Kirchenkaffee Kollekte: Allg. Spendgut

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Sonntag, 12. April – 10.00 Gottesdienst mit Frank Frei, Gränichen Predigttext: Matthäus 6, 21 Wo dein Schatz ... Kollekte: Gideons Herzliche Einladung auch zum Chilekafi! Kinderhüte und Chinderträff während des Gottesdienstes Dienstag, 14. April – 14.00 Jass-Nachmittag im KGH www.kirchweg5.ch

NIEDERLENZ Sonntag, 12. April – 9.45 Uhr: Gottesdienst mit Pfr. Claudius Jäggi Taufe von Jael Emilia Lüscher Predigttext: 1. Korinther 16, 13 Organist: Heinrich Seiler Kollekte: OeME-Projekt Autoabholdienst Tel. 062 891 34 09 Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Tel. 062 891 30 32

OTHMARSINGEN Dienstag, 14. April 2015 – 10.00 Uhr: Treffpunkt zum Lager zu Hause 2015 beim Bahnhof Othmarsingen, Thema: «In 80 Tagen um die Welt», für alle angemeldeten Kinder ab dem grossen Kindergarten Mittwoch, 15. April, bis Freitag, 17. April – Jeweils ab 10.00 Uhr: Lager zu Hause in der Mehrzweckhalle Othmarsingen, Thema: «In 80 Tagen um die Welt», für alle angemeldeten Kinder ab dem grossen Kindergarten Freitag, 17. April 2015 – 19.00 Uhr: Abschluss-Gottesdienst vom Lager zu Hause in der Mehrzweckhalle Othmarsingen, mit den Kindern und dem Leiterteam aus dem Lager zu Hause, Sozialdiakon Rolf Friderich und Gästen. Die ganze «Chile im Dorf» ist dazu herzlich eingeladen. Kollekte: Indicamino

RUPPERSWIL Amtswoche vom 13. bis 18. April 2015: Pfr. Christian Bühler, 076 381 68 04 Freitag, 10. April – 16.00 Uhr: Abschlussgottesdienst der ökumenischen Kinderwoche Pfr. Christian Bühler und Team Kollekte: Jungschar Rupperswil Sonntag, 12. April – 9.30 Uhr: Gottesdienst Pfrn. Christine Bürk Kollekte: Stiftung «Ja zum Leben Aargau» Dienstag, 14. April – 14.30 Uhr: Seniorennachmittag «Züri – Bärn usse ume» Referent: Roland Gueffroy, Zofingen Fahrdienst: 062 897 28 71 Donnerstag, 16. April – 10.00 Uhr: Andacht im Länzerthus Pfr. Uwe Bauer

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Sonntag, 12. April 9.15 Uhr, Egliswil Taufe von Til Schiesser 10.15 Uhr, Seengen Taufe von Eline Bruder Pfarrer David Lentzsch Lieder: 182, 1–3; 485, 1–3; 462, 1–3; 353 Predigt zu Johannes 5, 1 ff.; Heilung am Teich von Betesda Dienstag, 14. April 9.00 Uhr, Kirchgemeindehaus Zischtigzmorge www.kirche-seengen.ch

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Das Sekretariat bleibt bis und mit 13. April 2015 geschlossen. Stellvertretung für die Ferienabwesenheit von Sigrist Max Frischknecht vom 13. bis 19. April 2015: Pady Gloor, Tel. 079 218 93 68. Freitag, 10. April – 9.00 Uhr: Strickgruppe im Bullinger (UG) des ref. Kirchgemeindehauses Kontakt: R. Bolliger, Tel. 062 775 17 58 – 19.30 Uhr: Bibelgesprächskreis Pfr. Jürg von Niederhäusern und Pfr. Hans-Ulrich Müller Sonntag, 12. April – 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfr. Jürg von Niederhäusern Text: Philipper 3, 1–9 Thema: «Neue Sicherheit» Kollekte: Campus für Christus Anschliessend Express-Kafi Dienstag, 14. April – 7.00 Uhr: Frühgebet – 9.30 Uhr: Beginn MUSICALWOCHE «RUTH» – 14.00 Uhr: Treffpunkt beim Parkplatz hinter dem Gemeindehaus, SEENER MÄNNERSTAMM: Besichtigung KVA Buchs Donnerstag, 16. April – 9.00 Uhr: Wochengebet – 10.00 Uhr: Morgenbesinnung im Altersheim mit Sozialdiakon Matthias Fässler – 11.30 Uhr: Mittagstisch 65+ im Rest. Sternen Samstag, 18. April – 17.00 Uhr: AUFFÜHRUNG MUSICAL «RUTH» Teilnehmende Kinder der Musicalwoche Regina und Pady Gloor Pfr. Jürg von Niederhäusern Eintritt frei Kollekte zur Deckung der Unkosten Anschliessend Apéro HERZLICHE EINLADUNG!! Sonntag, 19. April – 19.00 Uhr: Abendgottesdienst Pfr. Jürg von Niederhäusern Anschliessend Express-Kafi www.ref-kirche-seon.ch

S TA U F B E R G

Niederlenz, März 2015

Schafisheim Sonntag, 12. April 2015 – 10.00 Uhr: Gottesdienst in der Kirche Pfr. Gotthard Held Anschliessend Apéro zum 30-jährigen Dienstjubiläum der Sigristin Fränzi Wölfli Text: 1. Kor. 12, 4–6 Verschiedene Gaben – ein Geist Lieder: 56 / 277 / 700 / 349 Kollekte: Heimgarten Brugg Wer gerne die Fahrgelegenheit zur Kirche benützen möchte, meldet sich bitte am 12. April zwischen 8.30 und 9.00 Uhr unter der Nummer 062 891 51 36. Mittwoch, 15. April 2015 – 19.30 Uhr: Offenes Gespräch über Bibeltexte im Schlössli Donnerstag, 16. April 2015 – 8.45 Uhr: Kurzandacht im Schlössli

Staufen Sonntag, 12. April 2015 – 14.00 Uhr im Zopfhuus: Theateraufführung «Mit eus uf kein Fall», aufgeführt von der Seniorenbühne Zürich (im Rahmen des Treff 65+ und Sunntigsträff). Unkostenbeitrag: Fr. 5.–. Wünschen Sie einen Fahrdienst? Melden Sie sich bei Sozialdiakon Markus Zogg: Tel. 062 891 80 25 www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L Pfarramt: Schulhausstrasse 4, 5618 Bettwil; Telefon 056 667 36 39 E-Mail: pfarramt_bettwil@bluewin.ch Homepage: www.bettwil.ch; Kirchen Pfarradministrator: Varghese Eerecheril, Tel. 056 667 20 40 E-Mail: eracheril@gmail.com Kirchenpflege, Präsident: Felix Furrer, Natel 079 196 64 33 Tel. 056 667 33 23 E-Mail: ff.kirchebettwil@bluewin.ch Sekretariat: Luzia Joho, Tel. 056 667 36 39 Freitag, 10. April – 17.00 Rosenkranz – 17.30 Eucharistiefeier Samstag, 11. April – 19.30 Eucharistiefeier Kollekte: Schweiz. Hirnliga Freitag, 17. April – 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 19. April – 9.00 Eucharistiefeier Kollekte: Diözesanes Kirchenopfer

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Sonntag, 12. April – 10.00 Gottesdienst mit Ch. Heldner Dreissigster für Rocco Roina – 11.30 Taufe von Jael Weibel in der Kapelle Seengen Dienstag, 14. April – 19.00 Österlich leben: Kontemplation mit Claudia Nothelfer in der Pfarrkirche Donnerstag, 16. April – 19.00 Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot, er ist nur fern; tot ist, wer vergessen ist.

TO D E S A N Z E I G E U N D D A N K S A G U N G Mit schweren Herzen haben wir Abschied genommen von meinem geliebten Ehemann und unserem lieben Pappi

Gerardo Pizzirusso * 27. August 1960

Seine Liebe und Güte wird uns beispielhaft bleiben. Wir danken allen, die uns beim Abschied, auf dem letzten Weg von Gerardo, begleitet haben. Wir danken für die lieben Worte, Beileidsbezeugungen und stillen Umarmungen. Für die vielen Geldspenden zugunsten der Krebsliga danken wir von Herzen. Dreissigster am Donnerstag, 30. April 2015, um 19.30 Uhr in der katholischen Kirche Herz Jesu, Lenzburg.

Die Trauerfamilie Silvia, Deborah und Soraya

WIR DANKEN HERZLICH In den schweren Tagen des Abschieds von unserem lieben Päpu

Hans Käser-Leder durften wir von Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten viele Zeichen herzlicher Anteilnahme erfahren. Besonders danken wir: Herrn Pfarrer Held für die persönliche Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes der Organistin und dem Männerchor Schafisheim/Hunzenschwil für die musikalische Umrahmung der Trauerfeier dem Hausarzt Dr. med. Bucher für die langjährige medizinische Betreuung für die wunderschönen Blumen, Gaben für späteren Grabschmuck und die Spenden an die Spitex sowie an andere wohltätige Institutionen für alle tröstenden Worte in Briefen und Karten. Ein grosses Danke an alle, die mit uns waren beim Abschied von unserem lieben Päpu. Jede stille Umarmung hat uns tief berührt. Schliesslich danken wir allen, die Hans während des Lebens in Liebe und Freundschaft begegnet sind.

Menziken

Schafisheim, im April 2015

Donnerstag, 9. April – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Eucharistiefeier gest. Jahrzeit für Norbert Landerer-Kuster anschl. Beichtgelegenheit Sonntag, 12. April – Weisser Sonntag – 11.00 Pfarreigottesdienst (Piotr Palczynski) Erstkommunionfeier, anschl. Apéro Donnerstag, 16. April – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

TODESANZEIGE

Beinwil Sonntag, 12. April – Weisser Sonntag – 9.00 Pfarreigottesdienst (Piotr Palczynski), Erstkommunionfeier, Mitwirkung der Musikgesellschaft Beinwil am See, anschl. Apéro Mittwoch, 15. April – 19.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

F R E I E C H R I S TE N G E M E I N D E LENZBURG Freitag, 10. April – 19.30 Uhr: Jugi Sonntag, 12. April – 9.30 Uhr: Gottesdienst

www.fcg-lenzburg.ch Herzlich willkommen!

† 26. März 2015

Die Trauerfamilie

Urmel, Du bist ein Geschöpf Gottes, erschaffen aus Liebe & beim Namen gerufen, bedingungslos geliebt von Anbeginn, unverwechselbar, einzigartig, humor- & liebevoll.

Wir teilen Ihnen mit, dass unser

Markus Carl Disch geboren am 1. Februar 1956, am 8. März 2015 von seinem irdischen Leiden erlöst wurde. In ganzer Liebe, deine Dich stets liebende Schwester

Corinne Isabella Disch Theophil Weber Traueradresse: Corinne Disch, Bühlstrasse 21, 8165 Schöfflisdorf


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 9. April 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Diverse/Stellen

Jobs von A bis Z.

Für Ihre Inserate Optimale Leistung zum besten Preis? Ich berate Sie gerne für Ihre Inserate-Werbung im Lenzburger Bezirks-Anzeiger und im Seetaler/Lindenberg. Susanne Basler Verkauf Aussendienst susanne.basler@azmedien.ch oder über 058 200 58 28

Stadtbauamt Für das Stadtbauamt, Abteilung Bau, Verkehr, Umwelt und Marketing, suchen wir in unseren Werkhofbetrieb per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

Bauamtsmitarbeiter/in Das Aufgabengebiet umfasst: – Manuelle Reinigung von Strassen und Plätzen – Jäten und abranden bei Wegen und Anlagen – Aushilfe als Belader Grüngutabfuhr – Einsatz in anderen Bereichen des Bauamtes Wir erwarten: – Gültigen Führerausweis Kategorie B – Selbstständige Arbeitsweise – Gute Deutschkenntnisse – Bereitschaft für Wochenendeinsätze Wir bieten: – Befristete Anstellung für 6 Monate – Eine vielseitige, interessante Arbeit – Eine gut eingespielte Zusammenarbeit im kleinen Team – Zeitgemässe Anstellungsbedingungen Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte bis 23. April 2015 mit den üblichen Unterlagen an das Stadtbauamt, Kronenplatz 24, 5600 Lenzburg.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 9. April 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Stadt Lenzburg

Berner Vögte auf der Burg P

unkt 14.15 Uhr, am 1.4.15 lud das Museum Aargau zu einer Medieninformation zur neuen Ausstellung «Federkiel und Richtschwert» ein. Der Zeitpunkt war extra so gewählt, da das Jahr 2015 in verschiedener Hinsicht von historischer Bedeutung sei wie Jörg Wagenbach, Direktor vom Museum Aargau, erwähnte. In seiner Begrüssung ging er auf die einzelnen Schlachten ein, vergass aber nicht zu erwähnen, dass 1415 eine für den Kanton Aargau wichtige Jahreszahl sei. Was 1415 für den Kanton bedeute, soll gemäss Wagenbach in dieser Ausstellung zum Ausdruck kommen. An Regierungsrat Alex Hürzeler war es dann, die Ausstellung mittels Unterzeichnung mit Federkiel zu eröffnen. Er lobte die Organisatoren und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Bewohner des Aargaus beim Besuch der Ausstellung ihren Kanton besser kennenlernen würden. An der Kuratorin, Martina Huggel, oblag es, die verschiedenen Attraktionen zu erklären. An mehreren Stellen besteht für den Besucher die Möglichkeit, sich ein Bild über die vergangenen Zeiten mit der Herrschaft der Landvögte zu machen. Dabei kann in einer inszenierten Kanzlei ei-

nes Landvogts auf spielerische Art das Schreiben mit Federkiel oder das Siegeln erlernt werden. Gezeigt wird, wie Geld eingetrieben wurde oder wie der Tausch von Waren vonstatten ging. Für Jung und Alt besteht die Möglichkeit auf interessante Art und Weise diese Zeit der Geschichte nachzuspielen. Mit Filmvorführungen, erklärenden Tafeln und Schriften werden die Besucher aufschlussreich informiert. Weitere Informationen unter www.museumaargau.ch Andreas Jud und die Orgel der Stadtkirche Lenzburg.

Lenzburg ist ein Glücksfall Eine E-Mail einer Kollegin war der Grund, dass sich Andreas Jud als Organist für die Stadtkirche Lenzburg bewarb. Seit mehr als einem Jahr prägt er die musikalischen Bereiche der Gottesdienste und gab am Karfreitag erfolgreich ein Konzert.

Jörn Wagenbach.

Beatrice Strässle

W

arm klingt das Orgelspiel durch die Stadtkirche Lenzburg, während es draussen stürmt und regnet. Da setzt man sich gerne kurz hin und lässt sich in eine andere Welt entführen •– Andreas Jud spielt. Was er üben nennt, ist für den Laien bereits ein Konzert. 7 Jahre, mit dem Vorstudium sogar 9 Jahre, dauerte seine Ausbildung, er besitzt den Master Pädagogik für Orgel und Klavier sowie den Master of Arts in Spezialisierter musikalischer Performance, Schwerpunkt Solist. Sozusagen ein musikaliAn den Spieltischen Geschichte erleben.

Nothilfe für Vanuatu Der Stadtrat hat beschlossen, 2500 Franken einer Hilfsorganisation als Soforthilfe für den Inselstaat Vanuatu zu überweisen. Der Betrag wird der Budgetposition «Hilfsaktionen» belastet. Der Zyklon Pam

sches Schwergewicht. Doch er wiegelt eher bescheiden ab: «Es ist normal, dass in grösseren Kirchen eine gute Ausbildung gefordert wird», erklärt der 28-jährige Andreas Jud. Dass der in Basel wohnhafte Organist überhaupt nach Lenzburg kam, war eher ein Zufall. Eine Kollegin war Solistin an den Sommerkonzerten in Lenzburg und erfuhr, dass ein neuer Organist gesucht werde. Andreas Jud war damals in Kaisten angestellt und die Kollegin wusste, dass er etwas suchte. «Für mich ist Lenzburg ein Glücksfall, die Gemeinde ist sehr interessiert an Kultur und Musik und dank meiner Vorgängerin Helene Thürig, kann ich beispielsweise die Orgelkonzerte am Karfreitag und Stephanstag, welche mittlerweile eine Institution sind, weiterführen. Dazu gehören auch die Sommerkonzerte, welche vom Kirchgemeindepräsidenten Johannes Burger ins Leben gerufen wurden.» Jeder Gottesdienst ein Auftritt Jud sieht seinen Beruf als Organist als etwas Besonderes unter den Musikern. «Ich bin, was die Auftrittsmöglichkeiten betrifft, in einer privilegierten Lage. Denn sozusagen jeder Gottesdienst ist eine Auftrittsmöglichkeit», ist er überzeugt.

hat im Inselstaat Vanuatu verheerende Schäden angerichtet. 90 Prozent der Gebäude in Port Vila, der Hauptstadt der südpazifischen Inselgruppe, sind nicht mehr. Der Zyklon wird als schwerste Katastrophe bezeichnet, die Vanuatu je getroffen hat. Besonders die südlichen Inseln sind demnach schwer getroffen. Insgesamt leben 267 000 Menschen auf 65 der 80 Inseln. Die Nothilfe wird für die Verteilung von Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser und dem Bau von temporären Unterkünften verwendet. Baubewilligungen Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt: - Staub AG, Baden, für den Ausbau Mansarde und Estrich zu Wohnung an der Rathausgasse 41/Leuengasse 19 (Gebäude Restaurant Hirschen); - AND BAU AG, Reinach, für die Sanierung und den Ausbau der Dachgeschosse an der Kirchgasse 4. (dh)

Eine stumpfe Schere nützt nicht viel Voll motiviert trafen sich am 21. März, ein paar gut gelaunte, warm eingepackte Vereinsmitglieder des Gartenbauvereins Lenzburg und des Natur- und Vogelschutzvereins Lenzburg zu einem gemeinsamen Schnittkurs für Sträucher und Hecken. Informativ war die Einführung durch Andres Schmocker (Gartenbauverein) in die Theorie des Schneidens der unterschiedlichen Sträucher und Hecken. Dass es Frühlings- und Herbstblüher gibt, konnten die meisten nachvollziehen. Aber wann muss man sie schneiden, und weshalb kann man einige ganz unten absägen, und bei anderen sucht man eine Stelle über der Gabelung. Zum Glück hatte Andres Schmocker Unterlagen vorbereitet, die man zu Hause nochmals studieren kann. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist sicher das richtige Werkzeug, mit einer stumpfen Rebschere kommt man nicht weit. Monica Locher (Natur- und Vogelschutzverein) gab Tipps, wie man ideale Bedingungen für Wildbienen

schaffen kann. Leider mussten sich nach dem Mittagessen einige verabschieden. Der Rest der Gruppe begab sich mit Andres Schmocker und Markus Steimer Richtung Badiparkplatz, wo es eine Hecke gab, an der geübt werden konnte. Am Schluss konnten sicher alle einen einfachen Knoten aus Weiden herstellen, oder wusste, wie aus einfachen Mitteln wie Weidenästen ein Gerüst zur Stützung von Pflanzen gebaut werden kann. Und dann war nochmals eine gute Ausrüstung gefragt, Lederhandschuhe, Säge, Rebschere! Die Dornenhecken erwarteten die Kursteilnehmer. Anfangs hätte wohl niemand gedacht, dass man einen Weg durch das Dickicht finden würde. Zu sehr blieb man in den Dornen hängen. Am Schluss freuten sich alle über den tollen Erfolg, den man anhand der Asthaufen, die sich in die Höhe stapelten, oder anhand der Spriessen in den Händen messen konnte. Der Weg war frei, man kam wieder durch die Hecke hindurch! Das Feierabendbier hatte man sich redlich verdient.

Die CVP Lenzburg tagte Parteitage schliessen immer Kapitel ab, machen eine Standortbestimmung und schauen vorwärts. Nicht anders am Parteitag der CVP Lenzburg. Im Jahresbericht beleuchtete Präsidentin Marianne Tribaldos die Parteiarbeit, die Arbeit im Einwohnerrat, in den Kommissionen und stellte Fragen. Denn die Haare der Parteileitungsmitglieder werden grauer und die Wählerschaft schwindet. Die Partei, die alles andere als nur als Familienpartei wahrgenommen werden will, sucht neue Wege. Die Finanzen sind im Lot. Beschlossen wurden sowohl die Rechnung 2014 wie auch das Budget 2015. Geändert wurden die Statuten, die neu festlegen, dass die CVPEinwohnerräte auch Mitglieder der Parteileitung sind. Das Jahresprogramm 2015 lädt ein, Anlässe zu besuchen, lädt aber auch ein, intensiv zu arbeiten. Nämlich für Sabine Sutter-Suter, die

Die Pfarrerin wählt die zur Predigt passenden Lieder aus, es ist jedoch dem Organisten überlassen, welche Stücke er dazu auswählt und wie er die Intonation, also das Vorspiel, gestalten will. «Zwar gibt es für die Psalme ein spezielles Intonationsbuch, ich stelle jedoch an mich den Anspruch, diese selber zu improvisieren», erzählt Jud. Für die Orgel hat er nur lobende Worte parat: «Sie hat eine grosse Spieldiversität.» Doch nicht nur der Orgel stellt er ein gutes Zeugnis aus: «In der Lenzburger Stadtkirche wird gut und kräftig gesungen, da ist es eine Freude, mit meinem Spiel die Menschen durchs Lied zu leiten.» Neben seiner Anstellung als Organist in Lenzburg gibt Andreas Jud regelmässig Konzerte. Diese Engagements sind nötig, denn mit dem Pensum in Lenzburg könnte er nicht leben. Sein nächstes Konzert in Lenzburg wird am 1. August sein, Mitte August konzertiert er im Grossmünster Zürich. Die Frage nach einer Orgel, auf welcher er gerne einmal spielen würde, führt ihn gedanklich nach Paris: «NotreDame oder Saint-Sulpice sind nicht nur wunderschöne Orgeln, sondern auch ihr Klang ist beeindruckend».

Foto: Ast

Aus dem Stadtrat Lenzburg Neubesetzung von Vakanzen bei der Stadtverwaltung Die öffentlich ausgeschriebenen Stellen bei den Sozialen Diensten und beim Regio-Betreibungsamt Lenzburg-Ammerswil konnten besetzt werden. Jeweils per 1. Juni werden Monika Kehrli bei den Sozialen Diensten und Sylvia Knecht beim Betreibungsamt ihren Dienst in der Stadtverwaltung Lenzburg aufnehmen. Monika Kehrli wird bei den Sozialen Diensten als Berufsbeiständin und Sozialarbeiterin mit einem Pensum von 70 Stellenprozenten arbeiten. Sylvia Knecht komplettiert als Sachbearbeiterin das Team des Betreibungsamts Lenzburg-Ammerswil mit einem Pensum von 80 Stellenprozenten.

Foto: ST

von der CVP Aargau als Nationalratskandidatin nominiert wurde. Ihr Feuer hat sich auf die Anwesenden übertragen. Sie verdient Unterstützung und wird sie erhalten. Oliver Hunziker, Lenzburg, seit 2004 ehrenamtlicher Präsident des schweizerischen Vereins «Verantwortungsvoll erziehende Väter und Mütter» VeV referierte über die Ziele und die Visionen des Vereins. Unter die Haut gingen seine Schilderungen, wie das Urvertrauen der Kinder in der Trennungsphase der Eltern erschüttert wird und wie hilflos sie sich vorkommen. Eltern bleiben Eltern, auch wenn sie sich getrennt haben oder geschieden sind. Der Verein setzt sich ein, dass das gemeinsame Sorgerecht zum Regelfall wird und dass eine neue, realitätsnahe Gerichtspraxis an Boden gewinnt. (AG)

Der Heckenschnittkurs wurde vom Gartenbauverein Lenzburg (www.gartenbauverein-lenzburg.ch) und vom Naturund Vogelschutzverein Lenzburg (www.nvsvlenzburg.ch) durchgeführt. (ah)

Andres Schmocker erklärt, wie man den richtigen Schnitt ansetzt.

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Stadt Lenzburg

Die «Bsetzisteine» sind traditioneller Bestandteil Die neue Schalterhalle am Hauptsitz der Hypothekarbank Lenzburg AG ist schon einige Zeit fertiggestellt und hat ihre Bewährungsprobe bestanden. Am 18. April wird diese festlich eingeweiht. Beatrice Strässle

Galgenacher: Hier wird das Eingangstor zu Staufen/Lenzburg entstehen.

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Galgenacher – das Tor zu Staufen und Lenzburg B

is Dienstag, den 21. April liegt in Staufen der Gestaltungsplan «Galgenacher» zur Mitwirkung durch die Bevölkerung öffentlich auf. Das 22 340 m² grosse Areal soll bebaut werden und zusammen mit dem gegenüberliegenden Zelgli das neue Tor zu Staufen/Lenzburg bilden. Autofahrer, von Hunzenschwil herkommend, nehmen nicht mehr die historische Richtstätte Fünflinden und die Wohnblocks an der Dufourstrasse als Übergang in die Besiedlung wahr, sondern beidseits die markanten Neubauten mit eher städtischem Charakter. «Der westliche Ortseingang von Staufen/Lenzburg wird ein komplett neues Gesicht erhalten», ist dem Planungsbericht zu entnehmen. Das Gebiet ist mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt. Zu Recht: Es stellen sich Fragen, wie bebauen, wie dicht bebauen und wie nut-

zen. Kommt hinzu, dass der Lärm gemeistert werden muss und es galt eine nahe Hochspannungsleitung zu berücksichtigen. Der Gemeinderat setzte die Messlatte hoch an. Er will eine architektonisch überzeugende Lösung und die neuen Bauten an die umliegenden Quartiere bestmöglich anbinden. Und für die Fussgänger und Radfahrer sucht er eine hohe Durchlässigkeit. Ein Studienauftrag klärte die Fragen und diente als Grundlage für den Gestaltungsplan. Das Planwerk steht in keinem Widerspruch zu regionalen Plänen oder Leitbildern. Im Gegenteil, es unterstützt das Ziel des Lebensraumes Lenzburg Seetal, die Achse Staufen–Lenzburg–Niederlenz-Wildegg zur Aabachstadt zu entwickeln. Die Auflage des Gestaltungsplans mit Einwendungsmöglichkeit erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. AG

Die Arbeit mit einem Lächeln versehen

Immer im Einsatz: Vittorio Salvi nivelliert einen Schacht.

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s ist heute eine seltene Sache, dass man ein 50-jähriges Arbeitsjubiläum feiern kann, bei Vittorio Salvi war dies am 7. April der Fall. 50 Jahre steht er im Dienste der Gemeinde Hunzenschwil, seit 1984 als Brunnenmeister. Dieses Amt übernahm er von Max Zubler-Engeli. Geboren wurde Vittorio Salvi in Berbenno/Italien, und kam 1957 mit seinen Eltern und den 4 Geschwistern in die Schweiz, ab der 6. Schulklasse war die Familie in Hunzenschwil wohnhaft. Seine erste Anstellung hatte er beim Forstamt, wie auch sein Vater und seine Brüder. «Ich kann mich noch gut an die schweren Stürme und die Aufräumarbeiten erinnern», führt Vittorio Salvi aus. Am 1. Juli 1972 wechselte Salvi auf das Bauamt. «Zu meinen Aufgaben gehörten die Pflege der Gemeindeplätze, das Wischen der Unterführungen oder auch die Kadaverbeseitigung», beschreibt er seine Einsätze. Und immer, das hört man von allen Seiten, war Vittorio Salvi vergnügt, hilfsbereit und hatte stets ein Lächeln auf den Lippen. «Wenn ich im Winter für die Kinder die Eisbahn bereit machte, war es immer ein Vergnügen zu sehen, wie die Kinder sich über den Platz freuten, da

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ie Schalterhalle war eine der grösseren Herausforderung bei der Sanierung des Hauptsitzes der Hypothekarbank Lenzburg AG, welche im Jahr 1975 erstellt wurde. «Von den 9 Etappen, in denen das Haus saniert wurde, haben drei davon die Schalterhalle betroffen», weiss Rolf Wipf, Vizedirektor und Abteilungsleiter Infrastruktur und Betriebsdienste. Einerseits musste der laufende Betrieb sichergestellt, andererseits aber auch der fragile Bereich Sicherheit gewährleistet sein. Je nach Bauphase mussten im Gebäude immer wieder neue Eingänge für die Handwerker geöffnet werden. «Der Banken- und Baubetrieb lief zu jedem Zeitpunkt völlig voneinander abgeschottet», erklärt Wipf weiter. Die Schalterhalle wurde komplett umgestaltet und den neuen Bedürfnissen angepasst. Am auffälligsten sind wohl die offenen Kundenschalter, aber auch das renovierte Wasserspiel. Taktgeber für die Wasserfontänen ist übrigens der Dr.-Renggli-Marsch. Das Wasserspiel ist nicht nur eine Augenweide, es erhöht auch die Diskretion durch seine schallschluckenden Eigenschaften. Erreicht wird diese angenehme Atmosphäre auch durch speziell gestaltete Wandelemente. Eine Lounge für Kundengespräche, Besprechungsbüros, wenn der Rahmen et-

Die Schalterhalle mit Blick in Richtung der Besprechungszimmer. was diskreter sein soll, sind ebenso in die Halle aufgenommen worden, wie eine zeitgemässe Einrichtung, um den Kindern das Warten zu verkürzen. Ein 24Stunden-Bereich beim Eingang vervollständigt das Angebot. «Es dauerte seine Zeit, bis die Kunden den Weg zum Automaten fanden. Der Bereich für Geldtransaktionen ist nun für unsere Kunden viel sicherer geworden, als vor der Sanierung an der Aussenwand der Bank», weiss Rolf Wipf. Den Dorf- und Marktplatzcharakter beibehalten Doch das eigentliche Pièce de résistance ist der mit Pflastersteinen ausgelegte Boden. Dieser Tradition ist man treu geblieben – den Kunden gefällts. Man wollte den Dorf- und Marktplatzcharakter beibehalten und verstärkt sich durch die nun weitläufig erscheinende

HINWEIS Einweihungsfest Schalterhalle Am Samstag, 18. April, möchte die Hypi mit der Bevölkerung ein Einweihungsfest feiern. Das Programm von 11 bis 16 Uhr: ■ Infoposten ■ Feines vom Grill / Kaffee und kalte Ge tränke ■ Auftritt Brass Band Imperial und Schlossgeischtschränzer, Lenzburg ■ Kinder-Schminken und/oder AirbrushTattoos ■ Königin von Lenzburg erzählt «Hypigeischt-Gschichtli» ■ Blaue Zuckerwatte

Grosse Beteiligung am freiwilligen Stufentest B ereits zum 9. Mal hat vom 23. März bis 27. März die kantonale mCheckWoche stattgefunden. Rund die Hälfte aller aargauischen Musikschulen hat wiederum an dieser Testwoche teilgenommen. Am Freitag, 27. März durften 56 TeilnehmerInnen aus Möriken-Wildegg, Niederlenz und Hunzenschwil anlässlich einer stimmungsvollen Feier im Foyer der Bezirksschule Wildegg die begehrten Zertifikate entgegennehmen. Martin Senn, Präsident der Musikschule, konnte zahlreiche Eltern, Schüler und ihre Verwandten zu diesem Anlass begrüssen. Der Musikschulleiter Hans Binder führte durch das Programm und erörterte den Zuhörern den Ablauf einer Prüfung. Er zeigte sich auch sehr erfreut über die grosse und engagierte Beteiligung. Es wurden auch wieder beachtliche Leistungen erbracht, wie auch die Musikbeiträge an der Feier zeigten.

Die Teilnehmenden nach der Auszeichnung. Gemeinderätin Karin Brenner würdigte die Leistungen der Absolventen gebührend und überreichte ihnen das Zertifikat persönlich. Natürlich durfte auch der obligate Zopfteig-Noten-

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machte mir die Nachtarbeit nichts aus.» Er war in einer Zeit Brunnenmeister, in welcher das Leitungsnetz einen veritablen Ausbau erfuhr. Stetige Weiterbildung an Brunnenmeisterkursen waren die Begleiter durch die Arbeitsjahre. Mit dem Ausbau des Leitungsnetzes nahm natürlich auch die Arbeit zu, seit 1991 arbeitet er mit Daniel Bläuer zusammen. «Vic ist für mich ein toller Arbeitskollege, wir verstehen uns ausserordentlich gut», windet Daniel Bläuer seinem Kollegen ein Kränzchen. Sein Engagement bei der Gemeinde setzte sich auch in der Feuerwehr fort, in nachhaltiger Erinnerung bleibt ihm der Brand der Firma Oel-Brack in den 80er-Jahren. Wo man sich umhört, Vic Salvi wird von der Bevölkerung viel Wertschätzung und Respekt entgegengebracht. Natürlich liegt bei einem solchen Arbeitsjubiläum die Pensionierung nicht weit, im November ist es so weit. «Ich freue mich, mit meiner Lebensgefährtin mit dem Wohnmobil auf Reisen durch Europa zu gehen. Da werden wir sicherlich die Familienbande in Italien noch stärker knüpfen», schliesst er mit seinem unverkennbaren Lächeln. (Eing./LBA)

Halle noch. Da freut man sich bereits auf den 8. Mai, dann lädt die Hypi zu «Jazz in der Hypi» ein. «Die Nagelprobe für die Halle», schliesst Wipf schmunzelnd.

PRO SENECTUTE Wanderung Donnerstag, 16. April, Besammlung: Bahnhof Lenzburg, um 7.50 Uhr. Route: Sihlbrugg – Sihlsprung – Sihlmatt – Teufenbachweiher – Samstagern. Der Weg beginnt an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt zwischen den Kantonen Zürich und Zug. Doch schon kurz nach dem Start gibt es nur noch wenige Anzeichen von Zivilisation, man hört nur den rauschenden Fluss. Eine prächtige Aussicht bietet sich beim Sihlsprung, wo sich der Fluss um mächtige Felsblöcke schlängelt. Der Wanderweg überquert den Fluss und führt durch einige kurze Tunnels gegen Sihlmatt. Nach einem kurzen Aufstieg erreicht die Wandergruppe den Teufenmattweiher und über dem Hüttnerseeli Samstagern. Weitere Informationen über die Durchführung gibt es am Vortag über Telefon 1600, Rubrik Sport. Anmeldungen an Erika Sigg, Telefon 062 726 01 69 Wanderzeit: ca. 41/2 Stunden Höhendifferenz: Aufstieg ca. 250 m / Abstieg ca. 150m. (Eing.)

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schlüssel nicht fehlen. Beim anschliessenden Apéro wurde nochmals angeregt diskutiert. Alle waren zufrieden und freuen sich bereits auf die nächste Ausgabe des mChecks. hb


DAS INSERAT IM LENZBURGER BEZIRKS-ANZEIGER. Weil es gelesen wird!

«Die Lokalpresse wird gelesen und interessiert die Bevölkerung die hier lebt und einkauft. Ich schalte darum meine Inserate im Lenzburger – mit Erfolg !» René Lüthi Geschäftsführer Schlossgarage Seengen

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Im Gespräch

«Hausarzt war für mich eine Berufung» Dr. med. Peter Wolleb tritt nach über dreissig Jahren Tätigkeit als Hausarzt in Rupperswil in den Ruhestand. Er äussert sich unter anderem über seine Berufung als Hausarzt, über die Gründe, warum nur schwer Nachfolger gefunden werden und die Bedürfnisse der Patienten. Beatrice Strässle

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or über dreissig Jahren haben Sie die Praxis in Rupperswil eröffnet. Mit welchen Idealen sind Sie ihr Wirken als Hausarzt angegangen?

Nach einer langen Ausbildungszeit wollte ich mein Wissen zugunsten der Gemeinschaft anwenden. Ich habe ein gewisses Helfersyndrom, aber das haben wohl alle Ärzte. Damals hatte ich den Ehrgeiz, alle Bereiche abzudecken. Ich begleitete Frauen durch die Schwangerschaft, behandelte die Säuglinge und führte gynäkologische Untersuchungen durch. Die neu eingesetzten Ultraschallgeräte waren sehr hilfreich. Hat sich an dieser allumfassenden Betreuung etwas geändert? Ja, in den vergangenen Jahren sind diese pädiatrischen und gynäkologischen Behandlungen grösstenteils verschwunden. Die Patienten wenden sich eher den Spezialisten zu. Wobei, durch den Mangel an Kinderärzten ist die Nachfrage wieder etwas gestiegen. Aber mir taten die kleinen Würmchen immer leid, wenn ich sie impfen musste. Die Ansprüche der Patienten sind mit den Jahren gewachsen. Wie sehen Sie diese Entwicklung? Die Patienten sind viel besser informiert und haben unter Umständen vor der Konsultation bereits das Internet befragt. Es ist keine a priori ungünstige Entwicklung, denn bei Bedarf beliefere ich meine Patienten auch mit entsprechenden Links zur Diagnose. Für mich persönlich hat der Patriarch in der Praxis, der dem Patienten keine Selbsteinschätzung zugesteht, längst ausgedient. Das Gesundheitssystem wird immer teurer, die Ärzte unterliegen einem Spardruck. Oft ein Balanceakt zwischen dem Nötigen und Wünschbaren? Wir müssen die Patienten nach dem WZW-Prinzip behandeln, das heisst nach den Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit, Zweckmässigkeit und Wirksamkeit. Ein Beispiel: Wenn keine gefährlichen Symptome bei einem Patienten festgestellt werden, ist eine Beobachtungszeit von 3–6 Wochen ratsam, bevor grosse Untersuchungen verordnet werden. Wir brauchen auch nicht bei jedem Schnupfen ein Antibiotikum zu verordnen, da der Grossteil dieser unkomplizierten Infekte der oberen Luftwege viraler Natur sind, wogegen Antibiotika wirkungslos ist. Da gilt es, den Patienten aufzuklären. Auch ist es nicht nötig, bei Rückenschmerzen gleich ein MRI anzuordnen.

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Blickpunkt F

reude für die Theodora Stiftung. Morgen Freitag ist Give-a-Day. Das heisst, der gesamte Nettoumsatz, die die «Bestseller»-Filialen der ganzen Welt an diesem Tag einnehmen, wird für wohltätige Zwecke eingesetzt. In der Schweiz profitiert die Stiftung Theodora mit Sitz in Hunzenschwil von der Aktion. Die Stiftung schickt wöchentlich professioZu Besuch am nelle Artisten als Spitalbett. spassige Doktoren zu den Kindern in die Spitäler. Dabei richten sie ihren Auftritt speziell auf das einzelne Kind aus, sodass es im Mittelpunkt ihres Besuches steht. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Ärzten und dem Pflegepersonal. So kann der kleine Patient dem Spitalalltag für einen Augenblick entfliehen und in seine Welt der Farben, der Fantasie und des Spiels zurückfinden. «Ich finde es toll und bewundernswert, dass so ein Tag eingerichtet wurde, an dem die Wohltätigkeit an erster Stelle steht», freut sich André Poulie, Präsident und Co-Gründer der Stiftung Theodora. (Eing./LBA)

F Dr. med. Peter Wolleb. Da hilft der grosse Erfahrungsschatz als Hausarzt enorm. Wenn der Patient jedoch eine Weiterleitung an einen Spezialisten oder einen Untersuch verlangt, können wir ihm diesen kaum verwehren. Wir sind mit der Zeit auch zum Dienstleister geworden. Mit ein Grund für unser teures Gesundheitssystem ist die Überalterung, die Menschen werden mehrfach krank, man nennt dies Polymorbidität. Dies erfordert einen zusätzlichen Mehraufwand der Behandlung, ergo auch zu einer spürbaren Verteuerung. Will man als Patient zu viel Gesundheit? Das kann man so nicht sagen. Es ist aber eine Tatsache, dass nicht jede Person ab einem bestimmten Alter die gleichen Vorsorgeuntersuchungen benötigt. Deshalb überweise ich keinen Patienten zum Routine-Belastungs-EKG, wenn in der Familienkrankengeschichte keine Herzkranz-Gefässerkrankung vorkommt, keine Risikofaktoren wie Zuckerkrankheit, Rauchen, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörung vorliegen und die Person beschwerdefrei ist. Oftmals sind die Menschen auch unsicher, wenn sie von einem Arbeitskollegen oder Nachbarn hören, welche Untersuchungen bei ihnen vorgenommen wurden. Da fragt er sich natürlich: Könnte oder müsste ich mich sicherheitshalber auch einem derartigen Check unterziehen? Es wird immer schwieriger Hausärzte zu finden: Was wurde Ihrer Meinung nach versäumt, dass dieser Mangel eingetreten ist? Seit 20 Jahren hatten wir Hausärzte keinen Teuerungsausgleich mehr, die Taxpunkte wurden nicht angepasst. Ein diagnostischer oder operativer Eingriff wird immer noch besser bezahlt, als das Gespräch. Eine kleine Korrektur des hausärztlichen Tarifs wurde vor kurzem vorgenommen. Da überlegen es sich viele Ärzte, ob sie täglich 10 bis 12 Stunden arbeiten wollen und Notfalldienste sowie Hausbesuche durchführen wollen, wenn unter dem Strich und dem Gesichtspunkt

der langen Ausbildungszeit und Verantwortung ein relativ geringerer Lohn übrig bleibt. Dank meiner verständnisvollen Gattin und einem tollen Mitarbeiterteam konnte ich diese Anforderungen erfüllen. Heute gelten ganz andere partnerschaftliche Modelle, die dem Berufsbild des Hausarztes zuwiderlaufen. Ein anderer Aspekt des Hausarztmangels betrifft die an sich erfreuliche Feminisierung des Berufes: aktuell 60% der Medizinstudenten sind Frauen. In der Regel kann eine Mutter von Kleinkindern nur ein 50%-Teilpensum erfüllen, was in einer Einzel-Allgemeinpraxis schlicht und einfach nicht geht. Das soll keine Kritik an den Ärztinnen sein, sondern ist einfach eine weitere Tatsache, welche zur Situation des Hausärztemangels beiträgt. Nicht die jungen Menschen sind schuld, sondern die gesellschaftlichen Veränderungen und die verpasste Schaffung von zusätzlichen Studienplätzen. Die jungen Mediziner setzen mehr auf Teamarbeit in der Gemeinschaftspraxis, die wieder andere Probleme beinhaltet. Freies Unternehmertum mit entsprechenden Risiken ist nicht im Kurs. Der direkte Gang zum Spezialisten oder bei akuten Beschwerden in den Notfall ist für Sie keine Alternative? Ich verstehe mich nicht nur als Hausarzt, sondern auch als Anwalt meiner Patienten. Schicke ich jemanden zum Spezialisten, dann bespreche ich manchmal von Arzt zu Arzt das Ergebnis und erst dann mit dem Patienten. Es ist wichtig, den ganzen Menschen mit in den Heilungsprozess einzubeziehen. Und das geht nur, wenn man die Krankengeschichte des Patienten kennt, und das tut in der Regel der Hausarzt. Glücklicherweise hat sich mit meiner Praxis eine Lösung gefunden, sonst wären über 1000 Menschen ohne Hausarzt gewesen. Kein schöner Gedanke. Sie waren nicht nur Hausarzt, sondern auch Amtsarzt und Schularzt. Noch mehr Arbeit!

Ja, aber ich stelle mich auf den Standpunkt, dass ich eine sehr teure Ausbildung zu Lasten des Staates geniessen durfte, und ich der Allgemeinheit auf diesem Weg etwas zurückgeben konnte. Als Amtsarzt war ich oft belastenden Situationen ausgesetzt, welche mir immer wieder zu schaffen machten. Aber gerade als Arzt braucht es eine gewisse Portion Empathie. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ärzte ohne Mitgefühl Patienten betreuen. Die viel zitierte dicke Haut konnte ich mir in all den Jahren nicht aneignen. Wäre für Sie auch ein anderer Weg als der des Hausarztes denkbar gewesen? Mit einer Spezialisierung hätte ich eine gewisse Besserstellung erreicht. Aber mir schien die Arbeit des Spezialarztes etwas zu eintönig. Nur immer das gleiche Organ oder Körperteil zu behandeln, behagte mir nicht. Nach wie vor war mein Weg als Hausarzt trotz aller Prämissen der richtige. Für mich ist es eine Berufung und eine dankbare Herausforderung, Sie waren in Ihrer Praxis sehr innovativ. Ja, wenn es dem Patienten nützte und praxisintern zu schlankeren Abläufen führte, war ich sehr an der Technik interessiert. Wenn ich sehe, wie meine ehemalige Praxis aufgerüstet wurde, würde ich da auch gerne wieder arbeiten (lacht). Sie sind nun pensioniert. Was werden Sie tun? Ich werde mich neu orientieren. Das kann auch sein, dass ich – wenn mir die ärztliche Arbeit fehlt – ein kleines Teilpensum übernehme. Doch zuerst gilt es, aufzuräumen und die Übergabe abzuschliessen. Ich freue mich auf das nicht mehr Müssen, auf mehr Kultur und Theater ohne den Blick aufs Telefon. Vor allem aber freue ich mich auf viel Zeit mit den Enkelkindern. Zudem bin ich ein sehr neugieriger Mensch und eigne mir immer wieder gerne Wissen an.

örderung des Klettersports in Lenzburg. Vor kurzem fand die Gründungsversammlung für das SAC Regionalzentrum Sportklettern Aarau-Mittelland statt. Daran beteiligt sind auch fünf regionale SAC Sektionen aus den Kantonen Aargau und Solothurn. Ambitionierte Sportkletterer aus der Region Aargau/Solothurn mussten sich für die Trainings bisher einem der SAC Regionalzentren in Pratteln, Zürich oder Gisikon Root anschliessen. Mit der Gründung des neuen SAC Regionalzentrums Sportklettern Aarau-Mittelland ist dies nicht mehr notwendig. Ab sofort finden in der bestehenden Infrastruktur im Kraftreaktor an der Hammermattenstrasse in Lenzburg leistungsorientierte Trainings für junge Sportkletterer statt. Der neu gegründete Verein hat leistungsorientierte Zielvorstellungen. Die Förderung der Jugend und des Klettersports stehen im Fokus. Dabei sollen Gemeinschaft und Leistungssport gelebt und gepflegt werden. Der Verein möchte mit seinen Sportlern in absehbarer Zukunft Erfolge bei Wettkämpfen feiern und an den nationalen Testing Days teilnehmen. Dort werden geeignete Kandidaten für die Sportkletter-Nationalmannschaft rekrutiert. Die 3-stündigen Trainings finden ab dem 22. April jeweils am Mittwochnachmittag und am Samstagnachmittag statt. Angesprochen sind ambitionierte Jugendliche im Alter von etwa 8 bis 16 Jahren. Weitere Infos, wie z.B. die Daten fürs Schnuppertraining, sind abrufbar auf www.rzam.ch (cre)

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Der Glücksbringer im Museum Rupperswil «Von Glück und Russ» titelt die Saisonausstellung im Dorfmuseum Rupperswil und es liegt auf der Hand: Die Ausstellung erzählt über die Arbeit des Kaminfegers früher und heute. Baustelle Seon: Nicht ungefährlich neben 13 000 Fahrzeugen pro Tag.

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Beatrice Strässle

Zwei Lärmschutzwände für Seon I

n Seon werden im Kantonsstrassenabschnitt von der Einmündung des Oberfeldweges bis zum Jägersteg beidseitig Lärmschutzwände erstellt. Auf der Baustelle stehen gleichzeitig drei Bauequipen im Einsatz. Da ist Power und Konzentration gleichermassen spürbar. Der Grund lässt sich leicht erklären. Der Kanton Aargau nutzt die Gunst der Stunde, denn die SBB führen auf der Seetalbahn-Strecke zwischen Lenzburg und Waldibrücke während den zwei Wochen nach Ostern Unterhaltsarbeiten durch. Während dieser Zeit verkehren Bahnersatzbusse. Um die Lärmschutzwände entlang der privaten Gärten bauen zu können, müssen das Trassee der Seetalbahn und die Kantonsstrasse als Baupiste herhalten. Die Fahrbahnen der Kantonstrasse sind unter Einbezug des Gehweges vom Bahntrassee weggerückt worden. Ende März wurde bereits begonnen Bäume und Sträucher zu beseitigen. Gemäss dem ausgeklügelten Bauprogramm wird Mitte Juli auf der Seite Neumatt eine unbepflanzte Lärmschutzwand aus Aluminium-Kassetten von 212 Meter Länge stehen, währenddessen auf der Seite Eichbergweg eine konventionelle Lärmschutzwand aus Holz die Anwohner vor dem Strassenlärm schützen wird. Für die Seite Neumatt galt es

Wünsche der SBB zu erfüllen. Zum Zuge kommt die Idee eines Farbkünstlers, der diskrete grüne und erdige Töne vorschlug. Die Bauarbeiten für die Lärmschutzwand von 138 Meter Länge und 2,1 Meter Höhe auf der Seite Eichbergweg werden am 20. April aufgenommen. Die dritte und letzte Lärmschutzwand in Seon wird später im Ziertal realisiert. Die Baukosten für die beiden Lärmschutzwände betragen 1,35 Mio Franken, wobei sich der Bund, der Kanton Aargau und die Gemeinde finanziell daran beteiligen. Sowohl David Probst vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt wie auch Projektleiter Thomas Lanker vom Ingenieurbüro Fent AG hoffen auf eine unfallfreie Bauzeit. AG

HINWEIS Bahnersatzbusse Die SBB führen auf der Strecke Waldibrücke–Lenzburg Unterhaltsarbeiten durch. Zudem wird auf der Strecke Beinwil–Lenzburg die Fahrbahn erneuert. Zwischen Waldibrücke und Lenzburg verkehren deshalb in der Nebenverkehrszeit vom 7. bis 10. April Bahnersatzbusse. Zwischen Beinwil und Lenzburg setzen die SBB ganztägig vom 14. bis 18. April 2015 Bahnersatzbusse ein.

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ernhard Stüdli von der Museumskommission spricht von einem Glücksfall, dass Kaminfegermeister Kurt Fischer in Rupperswil das traditionelle Handwerk pflegt. Er und sein Team haben die Ausstellung gestaltet. Fischer erklärt auch, woher der Mythos, dass der Kaminfeger Glück bringe, stammt. «Früher waren die Häuser mit Stroh gedeckt, und wenn der Kaminfeger den Schornstein von Pech und Russ befreite, war die Gefahr eines Funkenwurfs geringer. Er hat das Haus also vor Feuer und Schaden bewahrt.» Dadurch ist um 1850 die Reinigungspflicht in die Bestimmungen der Brandversicherung eingeflossen und hat sich bewährt. Auch wenn sich der Beruf des Kaminfegers natürlich stark gewandelt hat, so sind doch einige seiner Werkzeuge geblieben, notabene mit moderneren Materialien hergestellt. So etwa die Stahlrute, der Kaminstern oder das Kratzeisen. Zur Arbeitskleidung gehört auch der Zylinder, «ohne den gehe ich nicht aufs Dach», stellt Fischer kurz und bündig fest und erzählt mit Feuer von seinem Beruf. «Schon als kleiner Bub wusste ich, dass ich einmal Kaminfeger sein wollte, ich konnte mir gar nichts anderes vorstellen.» Vom Brandverhüter zum Energieberater Dass Kaminfeger sein eine etwas schmutzige Angelegenheit ist, ist unbestritten. Deshalb ist im Gesamtarbeitsvertrag festgehalten, dass in die Arbeitszeit auch die persönliche Reinigung des Kaminfegers fällt.

Kurt Fischer: Wer Gl¨ück hat, begegnet ihm in der Ausstellung. Das Handwerk hat sich vom reinen Brandverhüter hin zum Energieberater gewandelt und der Kaminfeger klärt über die energetische Verwendung der Brennstoffe auf. Abnahmemessungen bei Inbetriebnahme von neuen Heizungen gehören ebenfalls dazu. Kurt Fischer spricht auch über den Lehrberuf Kaminfeger. «Es ist absolut kein aussterbender Beruf und es zeigte sich in den letzten Jahren, dass das weibliche Geschlecht auf dem Vormarsch ist.» Dies ebenfalls ein Thema in der Ausstellung. Im Betrieb von Kaminfegermeister Kurt Fischer arbeiten 8 Personen, davon sind 3 Frauen. Sein Revier umfasst 13 Gemeinden. Jeder Gemeinderat ist für die Bestimmung des Kaminfegers zuständig. Alle vier Jahre muss sich der Kaminfeger neu bewerben.

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Die ganze Vielfalt des Berufes in der Ausstellung Neben der Arbeitsuniform von früher und heute sind Werkzeuge, alte und neue Messgeräte, diverse Meisterbriefe, aber auch viele von Kurt Fischer restaurierte Ofenaufsätze und Öfen ausgestellt. Und mit etwas Glück ist der Kaminfegermeister Kurt Fischer in der Ausstellung anzutreffen.

DORFMUSEUM Saisoneröffnung mit der Ausstellung «Von Glück und Russ»: Sonntag, 12. April, 11 Uhr Das Dorfmuseum ist an folgenden Daten geöffnet: 3. und 17. Mai, 7. Juni, 5. Juli, 2. und 9. August, 6. September, 4. Oktober, jeweils von 10 bis 12 Uhr.

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Mario Thürig gewinnt das Hallenschwinget Mario Thürig, Möriken, gelang es, seinen Vorjahressieg am Hallenschwinget in Brunegg zu wiederholen. Am 29. März durfte er das Hallenschwinget das 5. Mal gewinnen. Im Schlussgang gegen den Gast René Suppiger vom Schwingklub Surental genügte dem 30-jährigen Eidgenossen ein Gestellter zum alleinigen Tagessieg. Suppiger fiel durch den Gestellten auf Rang 4 zurück. Auf Platz 2a klassierten sich der Eidgenosse Christoph Bieri Untersiggenthal und 2b Nick Alpiger Staufen. 69 Aktive Schwinger und 142 Jungschwinger boten an dem regnerischen Sonntag spannende Zweikämpfe. Mehr als 800 Zuschauer verfolgten in der Vianco-Arena die Wettkämpfe. Der Schwingclub Lenzburg und Umgebung führt am 4./5.Juni 2016 das Kantonale Schwingfest in Lenzburg durch. Gerne heisst er heute schon die Bevölkerung willkommen. (Eing.)

Sieger Mario Thürig.

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Der Vorstand des Frauenturnvereins Schafisheim.

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Das bevorstehende Jubiläum gab zu reden

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o-Präsidentin Yvonne Sandmeier des Frauenturnvereins Schafisheim konnte insgesamt 25 Turnerinnen im schön dekorierten Schlösslisaal begrüssen, darunter erfreulicherweise auch zwei neue Mitglieder. Leider mussten die Turnerinnen aber von einem Gründungsmitglied Abschied nehmen, das in diesem Vereinsjahr verstorben war. Nach den verschiedenen Jahresberichten erläuterte die Kassierin die Jahresrechnung, welche mit einem erfreulichen Gewinn abschloss. Dem Jahresprogramm ist zu entnehmen, dass in Schafisheim am 12./13. September der Kreisjugitag sowie am 20. November die Kreisdelegiertenversammlung durchgeführt wird. Viel zu reden gab das Traktandum Jubiläum, denn der FTV Schafisheim wird 2017 sein 50-jähriges Bestehen feiern

können. Es wurde ein OK bestimmt, das zusammen mit dem Vorstand die Vorbereitungen an die Hand nimmt. Bereits beschlossen war die Anschaffung neuer Trainer, deren Farbe an der Versammlung bestimmt wurde. Im Vorstand nimmt neu Hatice Selek als Aktuarin Einsitz. Die restlichen Vorstandsmitglieder liessen sich wiederwählen, wie auch die Leiterinnen und die Revisorinnen. Präsente erhielten Ursula Vogel, als scheidende Aktuarin, verschiedene Turnerinnen für spezielles Engagement für den Verein und 9 Turnerinnen wurden ausgezeichnet für fleissigen Turnstundenbesuch. Zum Schluss wurden noch neue Statuten genehmigt. Danach konnte Yvonne Sandmeier die Versammlung schliessen und das feine Dessertbuffet eröffnen. (uvo)


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Stimmungsvolle Konfirmation Am 29. März luden die 19 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Reformierten Kirchgemeinde Seon zu ihrer Konfirmation ein. Das Thema «Optimieren», das die Konfirmanden für ihr Konfirmandenjahr ausgewählt hatten, wurde von ihnen super umgesetzt, vom Anfang bis zum Schluss. Begonnen beim gegenseitigen Vorstellen, auch bei einem Theater, welches die Konfirmandinnen und Konfirmanden bei einem Wiedersehen nach 20 Jahren zeigte. In der Predigt von Pfarrer Jürg von Niederhäusern wurde das «Optimum», welches die Konfirmandinnen und Konfirmanden in diesem Jahr zeigten, noch einmal unterstrichen und sie wurden für ihr Tun gelobt und verdankt. Pfarrer von Niederhäusern hielt fest, dass die Konf-Klasse und das Team in diesem Jahr gemeinsam Gottes Hilfe und Gottes Nähe auf dieser Erde erfahren durften. Ein berührendes «Optimum» für die mitfeiernde Gemeinde: Jede Konfirmandin und jeder Konfirmand trug den selbst gewählten biblischen Zuspruch, samt Bibelstelle, freudig, laut und deutlich vor. Von Herzen wünschte man den neu Konfirmierten an dieser Stelle alles Gute und Gottes reichen Segen auf allen ihren Wegen, auch beim Einbringen von ihren Ideen in der Kirchgemeinde und im Sommer beim Start in die Berufslehre oder in die weiterführenden Schulen. Anschliessend begegnete man sich beim Apéro und Austausch im Kirchgemeindehaus. Beim klangvollen, fröhlichen Spiel der Musikgesellschaft liess man sich rund um den von Sigrist, Max Frischknecht geschmückten, und vom Männerstamm betreuten Apérotisch kulinarisch verwöhnen.

Eine Viehschau nicht nur für Landwirte Vor 10 Jahren haben sich die Viehzuchtgenossenschaften im Wynen- und Seetal zusammengeschlossen. Ein Jubiläum, welches der grösste Viehzuchtverein im Aargau auf der Liebegg in Gränichen gebührend feiern wird. Beatrice Strässle

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ie Jubiläumsschau am 18. April ist nicht nur etwas für Landwirte, mit dem Programm spricht man auch die Familien an. Natürlich wird unter den Viehzüchtern gefachsimpelt und über die Zuchterfolge und Ziele gesprochen, aber da gibt es beispielsweise den Kälberwettbewerb mit Schwingerkönig Kilian Wenger. Kinder präsentieren in fantasievollen Kostümen ihre Kälbchen, ein etwas besonderer Laufsteg. Doch selbst die Kühe selber, fein herausgeputzt, sind nicht einzig für die Besitzer eine Augenweide. Das der Viehzuchtverein auf 10 Jahre zurückblicken kann, ist unter anderem auch dem Präsidenten, Christian Hauri aus Seon, zu verdanken. Er war einer der Initianten, welche vor einem Jahrzehnt den Verein gründeten. «Die sieben getrennt agierenden Genossenschaften im Wynenund Seetal waren zu klein, um zu überleben», weiss Hauri, und fährt fort: «Mit unserer momentanen Grösse können wir auch Abgänge, wenn beispielsweise ein Hof aufgegeben wird, auffangen. Zudem ist es möglich, ein interessantes Jahresprogramm, welches vom Betriebshöck über Reisen bis hin zu Weiterbildungsanlässen geht, anzubieten.» Ausschweifend können die Anlässe je-

doch nicht sein, denn, wer Milchwirtschaft betreibt, muss am Morgen und Abend in den Stall. Das Zuchtbuch kennt Hauri auswendig Hauri betreibt im Seoner Gemeindebann Retterswil eine Red HolsteinZucht und nennt 50 Kühe sein eigen. 30 Hektaren Betriebsfläche, die Weidefläche um den Hof gelegen, genügen, um die Herde zu ernähren. Im Gespräch erklärt Christian Hauri, warum Kuh nicht gleich Kuh ist und nicht nur die Milchleistung im Vordergrund stehen darf. «Ich muss bei der Zucht darauf achten, dass sich die Gene des Zuchtbullen und der Kuh ergänzen. Was der Kuh fehlt, kann ich so mit der richtigen Wahl des Samens, bis zu einem gewissen Punkt, beeinflussen. Längst sind die Zeiten der Kühe mit enormen Eutern vorbei, denn: «Mir nützt nur eine gesunde Kuh etwas, da muss der Gang, die Aufhängung der Euter, die Stärke der Beine etc. im Einklang stehen», weiss Hauri. Das Zuchtbuch ist für den Nichtfachmann ein Buch mit sieben Siegeln, Chistian Hauri kennt alle darin aufgeführten Zuchtbullen, «mein tägliches Studium», meint er schmunzelnd. Die Nachfrage nach mehr Proteinen steigt Und man glaubt es kaum, aber auch bei der Viehzucht gibt es Modeströmungen. So wird die Nachfrage nach weniger Fett und mehr Protein in der Milch mit der entsprechenden Zucht befriedigt. Aber dieses Thema ist eindeutig etwas für den Fachmann, da schaut man sich als Laie doch lieber die Bilder oder die lebenden Beispiele an. Auf die Probleme bei der Milchwirtschaft angesprochen, wird Hauri ernst, ihn beschäftigen aktuell die kürzlich

Christian Hauri mit Havanna, welche er an der Jubiläumsschau präsentieren Foto: ST wird. aufgehobenen Milchkontingente in der EU. «Jetzt können dort die Landwirte so viel Milch produzieren, wie sie wollen, das ist gefährlich für den Milchpreis», weiss er. Zu den Milchkühen gehören natürlich auch die Kälber, da komme es schon vor, dass manchmal in einer Woche bis zu drei Kühe kalben. Doch auch wenn er und seine Familie kaum weg vom Hof kommen, möchte er nichts anderes machen. Und seine Erzählungen, Erklärungen und ein Augenschein im Stall bestärken die Tatsache, dass die kommende Viehschau in Gränichen eindeutig nicht nur etwas für den Landwirt ist.

Kindermusical in Möriken Die Konfirmanden.

Vortrag von Sr. Iniga in Seon Mein Leben als Baldegger-Schwester und Gefängnisseelsorgerin Schwester Iniga erzählt aus ihrer Zeit als Seelsorgerin in der Strafanstalt Lenzburg. Schwester Iniga wirkte an einem Ort, wo man vermutlich keine Ordensfrau erwarten würde. Streng bewacht, hinter Fenstern, die mehrfach vergittert sind und Türen, die im Normalfall fest verschlossen bleiben, arbeitete sie teilzeitlich als Gefängnisseelsorgerin. War ihre Arbeit da drin überhaupt gefragt? Wie reagierten Menschen am Rand der Gesellschaft auf eine Seelsorgerin, die erst noch Ordensfrau ist? Was soll letztlich Seelsorge im Strafvollzug? Auf solche und vor allem auf die am Anlass von den Besuchern ureigenen diesbezüglichen Fragen kann man Antworten bekommen. Eine einmalige Gelegenheit, aus erster Hand Informationen zu erhalten. Ein Einblick in eine Welt, die ein Teil der unseren ist, meist aber ausgeblendet oder noch schlimmer: abgeurteilt wird. Ein Anlass der Ökumenischen Frauengruppe. Der Anlass findet im ref. Kirchgemeindehaus in Seon statt, und zwar am Donnerstag, 23. April, von 9.30 bis 11 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig, es werden keine Kosten erhoben.

Sr. Iniga

Mit gutem Spiel zum Erfolg.

Foto: zvg

Grosserfolg der Jugi Staufen A

m kantonalen Unihockeyturnier vom aargauischen Turnverband in Laufenburg feierten in der Kategorie U10 die Staufner Mädchen und Knaben den Kantonalmeister und den Vizemeister. Schon früh am Morgen des 5. März besammelten sich top motivierte Mädchen und Knaben beim Schulhaus, um nach Laufenburg zu fahren. Die Mädchen spielten gleich das erste Spiel und gewannen souverän mit 5:0. Das zweite Spiel wurde Forfait gewonnen, da der Gegner leider nicht antrat. Das letzte Gruppenspiel war wieder eine klare Sache für Staufen. Das hiess Halbfinal, was bereits einen Grosserfolg bedeutete! Aber die Mädchen wollten mehr. Auch dieses Spiel wurde zu Null gewonnen. Im Final hiess der Gegner Meisterschwanden. Es wurde ein hart erkämpfter 2:1 Sieg, die Freude riesig! Nach dem letztjährigen 3. Rang gelang sogar noch eine weitere Steigerung. Alle Mädchen waren sehr stolz auf die Goldmedaille. Gespielt haben Annina und Lorena Barth, Kim Müller, Beatriz Pinto und Beatriz Guerreiro.

Auch die Knaben gewannen alle Gruppenspiele, die einen klar, die anderen waren hart umkämpft, so auch der anschliessende Halbfinal. Nach Spielende stand es unentschieden, das Penaltyschiessen musste entscheiden! Mit einem souveränen Goalie und super Schützen wurde der Finaleinzug erkämpft. Im Final wurden sie von den Knaben aus Lengnau leider klar bezwungen. Trotzdem war die Freude über den 2. Rang gross, hat es doch den Knaben am kantonalen Unihockeyturnier noch nie zu einer Medaille gereicht. Gespielt haben Tim Strebel, Leon Wölfli, Benjamin Thut, Maurice Zimmermann, Levin Müller, Felix Frei und Levin Engelhard. Qualifiziert für das kantonale Unihockeyturnier haben sich mit je einem 2. Platz am Kreisunihockeyturnier in Möriken-Wildegg auch die Mädchen der Katogorien U13 und U16. Für beide Mannschaften war nach den Gruppenspielen jedoch Endstation. Herzliche Gratulation an alle Spielerinnen und Spieler für ihre super Leistungen!

Basteln, Singen, Tanzen und miteinander Spass haben. Das ist ganz kurz zusammengefasst die Musical-Woche der Reformierten Kirchgemeinde Möriken-Wildegg-Holderbank, welche am Dienstag nach Ostern begann. Es bleibt nicht viel Zeit, um die Geschichte von Josef einzustudieren. Sie wird erzählt in den Kapiteln 37 bis 50 des ersten Mosesbuches («Genesis»). Thomas Mann schuf mit seinem grossen vierteiligen Roman «Joseph und seine Brüder» eine bedeutende literarische Umsetzung des alten Stoffes. Inspiriert wurde er dazu von Goethe, der einst schrieb: «Höchst anmutig ist diese natürliche Erzählung, nur erscheint sie zu kurz, und man fühlt sich berufen, sie ins Einzelne auszumalen.» Das tut nun, wenn auch nicht ganz so episch und tiefgründig, dafür mit Humor und Kurzweil, die von Lisa Niederberger überarbeitete Fassung der Adonia-Kindermusical-Vorlage. Sie ist bemüht, dass jedes Kind eine Rolle oder spezielle Aufgabe erhält. Die Aufführungen finden am Freitag, 10. April, um 14 und 19 Uhr im Gemeindesaal Möriken-Wildegg statt. (Eing./LBA)

AUENSTEIN Wegbeleuchtung Die Einwohner- und Kirchgemeinde habe sich auf eine öffentliche Wegbeleuchtung Mühliacherweg – Pfarrhaus geeinigt und einen entsprechenden Kostenteiler beschlossen. Wir danken an dieser Stelle für die einvernehmliche Lösung, die mit der Kirchgemeinde getroffen werden konnte. Die sechs LED-Leuchten werden mit der Strassenbeleuchtung geschaltet. Neues Lehrverhältnis Am 3. August 2015 beginnt Jason Foster, geb. 1999, wohnhaft in Holderbank, seine 3-jährige Lehre zum Fachmann Betriebsunterhalt (Werkhof). (jl)

HINWEIS Jubiläumsschau, Viehzuchtverein Wyne + Seetal 18. April, LBZ Liebegg Bis 9 Uhr: Auffuhr der Kühe 9.30 Uhr: Rangierung der einzelnen Kategorien 13.30 Uhr: Kälberwettbewerb mit Schwingerkönig Kilian Wenger 14.00 Uhr: Gruppenwettkampf 14.45 Uhr: Misswahlen (Miss Protein, Miss Lebensleistung, Miss Schöneuter, Miss 1. Laktation, Miss Wyne + Seetal) Anschliessend Autogrammstunde mit Kilian Wenger. Festwirtschaft.

RUPPERSWIL Seniorennachmittag Dienstag, 14. April, 14.30 Uhr im Kirchgemeindehaus. «Züri Bärn usse ume» . . . ist auf direktem Weg (fast) ein Katzensprung. Nicht so für Roland Gueffroy, Zofingen. Er benötigte «usse ume» über Russland, die Mongolei, China, Hongkong und die USA 69 Tage! Roland Gueffroy ist durch seinen Posttöfflivortrag her ein alter Bekannter. Mit vielen Bildern wird er nun von seinen lustigen und weniger lustigen Erlebnissen und Begegnungen auf seiner Reise mit Bahn, der Transsibirischen, dem Greyhound, Containerschiff und Lastwagen berichten. Kostenloser Fahrdienst zu allen kirchlichen Anlässen, Telefon 062 897 28 71. (Eing.) INSERATE


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 9. April 2015

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Das Seetal als Wiesellandschaft Im Seetal dürfen sich Wiesel und Hermelin auf zusätzliche Lebensqualität und Unterschlüpfe freuen. Seit Jahren setzt sich die Wildtierbiologin Helen Müri, Boniswil, für die Wiesel im Seetal ein.

5616 Meisterschwanden Telefon 056 676 66 80 www.hotel-delphin.ch

Alfred Gassmann

S

eit 2007 geht es Mauswiesel und Hermelin im Raum Egliswil besser. Für sie wurden Ast- und Steinhaufen gebaut, die als Unterschlupf, Deckung und Aufzuchtsort dienen und in der intensiv genutzten Kulturlandschaft weitgehend fehlen. Mit Wirkung: In Egliswil hat eine Erfolgskontrolle ergeben, dass die angelegten Strukturen und das Wieselrohr unter der Kantonsstrasse von Hermelinen, Mäusen und Amphibien genutzt wurden. Für die Wiesel, gemeint sind Hermelin und das Mauswiesel, besteht nun noch mehr Grund, sich zu freuen. Denn die Abteilung Landschaft und Gewässer des kantonalen Departements Bau, Verkehr und Umwelt hat einen Ideen- und Projektpool geschaffen. Damit werden neuartige, innovative oder wegweisende Projektideen gesammelt, die mit grosser Wirkung einen Beitrag leisten, um die Natur und Landschaften im Aargau aufzuwerten. Einmal jährlich werden die besten Projekte prämiert und mit finanzieller Unterstützung umgesetzt. Mit dabei ist das Projekt «Wiesellandschaft Aargau», eingereicht von Cristina Boschi, Stiftung WIN Wieselnetz.

Exkursion zum Thema «Wild, Wald und Weiher»

Asthaufen helfen mit zusätzlichen Landschaftselementen die Wiesel zu fördern. Damit sollen Wiesel in den Regionen Seetal, Studenland, Bachsertal und im Jurapark Aargau gefördert werden. Als Träger im Seetal zeichnen der Landschaftsschutzverband Hallwilersee (LSVH) und die Stiftung Kultur Landschaft Aare-Seetal (KLAS). Das Wieselförderprojekt verbessert mit neuen Struktur- und Vernetzungselementen nicht nur die Lebensbedingungen der kleinsten einheimischen Raubtiere, sondern bereichert auch die Landschaft. Fachleute und Naturbeobachter beurteilen die Bestände von Hermelin und Mauswiesel in der Schweiz seit den 1960er- Jahren aus mannigfachen Gründen als

rückläufig. An einigen Orten sind sie gar verschwunden, nicht aber im Seetal. Kleine Tiere – grosse Mäusejäger Die Wiesel ernähren sich hauptsächlich von Mäusen. Eine Hermelinmutter beispielsweise hat jährlich etwa 6 Junge, und jedes Familienmitglied verzehrt täglich ein bis zwei Mäuse, das entspricht einem Bedarf von 50 bis 100 Mäusen pro Woche und Wieselfamilie. Welcher Feldmauser fängt für einen Landwirt täglich mehr Mäuse als ein Wiesel? Wieselarten ist gemeinsam, dass sie ein sehr verborgenes Leben führen. Auf der Jagd nach Mäusen bewegen sie sich vorwiegend

(Christina Boschi)

unterirdisch in deren Gängen umher. Wenn sich Wiesel zwischen ihren Verstecken und Jagdgebieten hin und her bewegen, müssen sie dies geschützt tun können, um nicht selber von einem ihrer Feinde, wie zum Beispiel Greifvögeln oder Füchsen, erbeutet zu werden. Die Lebensraumaufwertungs- und -vernetzungsmassnahmen umfassen Ast- und Steinhaufen, Natursteinmauern, Säume, Brachen, Altgrasstreifen auf Wiesen, vielfältige Hecken, Feld- und Ufergehölze mit Strukturen, Gräben und ungemähte Mähflächen. Aus dem Seetal soll schrittweise eine Wiesellandschaft werden – ein Projekt mit lauter Gewinnern.

WWW steht für einmal nicht für «World Wide Web», sondern für Wild, Wald und Weiher. Zusammen mit den Forstbetrieben und der Jagdgesellschaft «Diana» lädt der Natur- und Vogelschutzverein Egliswil ein zur gemeinsamen Exkursion am Samstag, 11. April. An je zwei Posten werden die Förster Heinz Bruder und Thomas Laube von der Jagdgesellschaft «Diana» und dem Natur- und Vogelschutzverein Egliswil, über die Forstwirtschaft, die Jagd und die besondere Bedeutung der Waldweiher informieren. Start ist beim Gonzenweiher. Bei der Jägerhütte klingt die Exkursion mit einem kleinen Imbiss am Feuer aus. Die Bevölkerung ist eingeladen. Bei unsicherer Witterung oder Fragen zum Treffpunkt gibt es Auskunft unter Telefon 079 332 64 32. (eing.)

Musikgesellschaft Boniswil unterhält mit Zirkusluft im Saalbau D ie Unterhaltungsabende der Musikgesellschaft Boniswil fanden am Freitag und Samstag des letzten Märzwochenendes unter der «Zirkuskuppel» im gut gefüllten Boniswiler Saalbau statt. Die mit Aussenstehenden erweiterte Boniswiler Musik spielte unter ihrem bewährten Dirigenten Dieter Siegrist. Passend trat der Dirigent als Zirkusdirektor auf und führte so durch den Abend. Die Boniswiler Musik eröffnete mit dem schmissigen Musikstück «Entry of the gladiators».

Wilde Tiere und Tombola-Lose Der Clown Kiko von der Stiftung Theodora führte zwar nicht mit südamerikanischem Temperament durch das Programm, aber er liess seinen bedächtigen Charme und seinen spanischen Ak-

zent auf das Publikum wirken. Verschiedene Musikstücke wurden von den Bonijonglern mit ihren virtuosen Jonglierkünsten untermalt. Auch das XylophonDuo Andi und Conny Huber spielte mit erstaunlichem Können und Tempo den «Black and white rag». Am späten Abend kamen «die wilden Tiere aus Afrika» und traten als Perkussionsgruppe auf. Den Platz des ehemals ältesten Spielers nahm der Primarschüler Florian Bertschi ein. Er ist nun der jüngste Spieler. Nebst Speis und Trank konnte man auch Tombola-Lose kaufen. Mit einem Teil der Einnahmen des Abends wurde die Stiftung Theodora unterstützt. Die Stiftung verfolgt das Ziel, das Leiden von Kindern im Spital und in spezialisierten Institutionen durch Freude und Lachen zu lindern. (eing.)

Jonglierkünste untermalten das Musikprogramm.

INSERATE

Baugesuch «Casa Hubpünt» eingereicht An der Medienpräsentation stellte Udo Minneker, Verwaltungsratspräsident des Seniorenzentrums Hubpünt AG, das Projekt für Betreutes Wohnen auf dem HubpüntAreal vor. Alexander Studer

I

n einer kurzen Ansprache umriss Minneker den chronologischen Ablauf. An der Gemeindeversammlung von Seengen im November 2013 hat der Souverän einem Engagement der Gemeinde für Betreutes Wohnen im Alter zugestimmt. Die Gemeinde hat das Hubpünt-Areal im Baurecht zur Verfügung gestellt und sich an der Trägerschaft beteiligt. In Anwesenheit der Bauherrschaft, Architekten, Betreiberin und Gemeindevertreter übergab Minneker die stattlichen Unterlagen an die Gemeinde. Kosten von rund 22 Mio. Franken Die Kosten werden von der Gemeinde mit 2,5 Mio. Franken und von der in Seengen ansässigen Firma Chestonag mit 3 Mio. Franken getragen. Der Rest wird fremdfinanziert. Minneker ist stolz darauf, dass sowohl der Ortsbildschützer wie auch Fachgutachten das Projekt als hervorragend eingestuft haben. Er betonte, dass je nach Verlauf des Baugesuchs im Frühjahr

Das Projekt «Casa Hubpünt» in Seengen. 2016 mit dem Bau begonnen werden kann. Sollte alles nach Plan über die Bühne gehen, wäre die Eröffnung des «Casa Hubpünt» im Herbst 2017 vorgesehen. 40 Wohnungen und 26 Zimmer Das Seniorenzentrum sieht 32 Zweizimmerwohnungen, acht Dreizimmerwohnungen und 26 Einer-Pflegezimmer vor. Alle Wohnungen sind hindernisfrei, sowie mit einer windgeschützten Loggia ausgestattet. Es wird Wert darauf gelegt, dass alle Bewohner selbstständig wohnen und bei Bedarf Dienstleistungen beziehen können. Eine hauseigene Spitex ist vor Ort. Eine Zweizimmerwohnung kostet ab 2500 Franken pro Monat. Darin

(zvg)

sind alle Nebenkosten und Grunddienstleistungen enthalten. Vorgesehen ist eine öffentliche Gastronomie, die sowohl von Bewohnern als auch von Besuchern benutzt werden kann. Wie im 2011 eröffneten Casa Güpf in Wohlen wird auch in Seengen die Sensato AG als Betreiberin auftreten. Es ist ein Anliegen der Sensato AG, dass die Verpflegung der Bewohner und der Gäste mit eigenem Personal sichergestellt wird. Weitere Dienstleistungen wie Coiffeur und Podologie sind ebenfalls vorgesehen. Für die Sicherstellung der umfangreichen Dienstleistungen, der Pflege und Betreuung werden rund 30 Arbeitsplätze und Lehrstellen geschaffen.

Der Gonzenweiher ist Treffpunkt der Exkursion. Teilnehmer erfahren unter anderem Wissenswertes über die (zvg) Bedeutung der Waldweiher..

(zvg)

Samstag, 11. April, 12 Uhr. Exkursion zum Thema «Wild, Wald und Weiher».


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Lindenberg / Unteres Seetal HALLWIL Erteilte Baubewilligungen Baubewilligungen sind erteilt worden an Hans Urech-Bonani für den Neubau eines Folien-Hochtunnels und das Erstellen einer temporären Überdachung für eine Beerenanlage, Seetalstrasse; Hans Urech-Bonani für den Umbau Milchviehstall, Einbau Mutterkuhstall und das Erstellen einer Betondecke über offenem Jauchesilo, Rebenhübel 3; Kevin und Janine Hunn für den Neubau eines Einfamilienhauses mit freistehender Garage mit Geräteraum, Engenbühl; Atmoshaus AG, Neubau Einfamilienhaus 7A mit ESH Überbauung Sonnenegg, Projektänderung Nr. 1: Verzicht auf Attikageschoss und Kamin, Gebäudeverlängerung und Grundrissanpassung, Rüchlig, Haus 7A; Atmoshaus AG, Projektänderung zu Haus 7B, Verzicht auf Attikageschoss und Kamin, Gebäudeverkürzung und Grundrissanpassung, Rüchlig, Haus 7B.

DÜRRENÄSCH Regelung der Trinkwasserqualität Der Gemeinderat hat die Überarbeitung der Dokumentation beauftragt, welche regelt, wie eine konstante und einwandfreie Qualität des Trinkwassers und der Trinkwasserversorgung sichergestellt werden kann. Die Dokumentation definiert unter anderem, welche Massnahmen bei einem Teil- oder Komplettausfall der Wasserversorgung oder bei Verunreinigungen zu treffen sind. Die Dokumentation dient dem Brunnenmeister als Unterstützung bei seiner täglichen Arbeit. Ersterfassung der landwirtschaftlichen Nutzflächen Mit der Einführung der neuen Agrarpolitik des Bundes muss die landwirtschaftliche Nutzfläche schweizweit digital erfasst und deren Nutzung digital erhoben werden. Da im Kanton Aargau bislang keine räumliche Abgrenzung der landwirtschaftlichen Nutzflächen vorlag und die räumliche Zuweisung der Betriebsstrukturdaten auf die deklarierten Flächen nicht möglich war, muss nun unter Mithilfe der Gemeinden eine koordinierte Ersterfassung dieser rund 120 000 Bewirtschaftungsparzellen durchgeführt werden. Dazu wird die Abteilung Landwirtschaft Aargau mit der kommunalen Erhebungsstelle Landwirtschaft der einzelnen Gemeinden in Verbindung treten. Jugendfest Dürrenäsch Am Wochenende vom 8. bis 10. Mai 2015 findet in Dürrenäsch das Jugendfest unter dem Motto «Underwägs» statt. Das vom OK Jugendfest zusammengestellte Festprogramm verspricht einige Höhepunkte.

FAHRWANGEN Mittagstisch Pro Senectute Donnerstage, 30. April und 28. Mai 2015, Treffpunkt 11.30 Uhr vis-à-vis Bäckerei Lingg zur Abfahrt ins Restaurant Bauernhof nach Bettwil. An- und Abmeldungen unter Telefon 056 667 23 38.

In sogenannten Reusen werden die laichreifen Hechte gefangen. Diese kontrolliert der Sportfischerverein Meisterschwanden zurzeit täglich.

«Ohne Fischaufzucht keine Fische» Der Fang der laichreifen Hechte hat begonnen. Der Sportfischerverein Meisterschwanden leistet einen grossen Beitrag für gute Fischbestände im Hallwilersee. Der LBA war mit auf Fischfang. Melanie Solloso

D

er Schiffsmotor dröhnt, die Abendsonne lugt hinter den grauen Wolken hervor, taucht die Uferlandschaft des Hallwilersees in ein warmes Licht. Weisse Gicht schwappt über den Bug, das Boot schwankt. Patrick Fischer, Roland Hurni und Yves Schmellentin balancieren die Wellen aus, stehend knallen sie ihre Bierflaschen aneinander, stossen an auf ihren Feierabend – einen arbeitsreichen Feierabend. Die drei sind Mitglieder beim Sportfischerverein Meisterschwanden und beteiligen sich an der Fischaufzucht des Vereins. Eine Arbeit, ohne die die Fischbestände gleich null wären, ist Vereinspräsident Erwin Hert überzeugt. Beim Sportfischerverein hat eine arbeitsreiche Zeit begonnen: die Zeit des Hecht-Laichfangs. An diesem Tag sind die Fischer rausgefahren, um die gefangenen Hechte einzusammeln. Bei Mosen LU wird das Boot langsamer, Patrick Fischer macht auf die Tannenzweige im Schilf aufmerksam. «Die stacheligen Zweige führen die Fische direkt zum Eingang der Gitterfalle, sodass sie nicht mehr umkehren.» Yves Schmellentin zieht die rund zwei Meter lange und ein Meter breite Gitterfalle, genannt Reuse, aus dem Wasser. Ein Weissfisch hat sich hinein verirrt. Er wird freigelassen. «Kein

Osterfest der Reformierten Kirchgemeinde Seengen D ie Reformierte Kirchgemeinde Seengen feierte den Ostersonntag mit einem Familiengottesdienst. Während des Gottesdienstes schmückten die Kolibrikinder den Osterbaum. Der Hochstammapfelbaum ist der sechste Lebensbaum der Kirchgemeinde und wird in den nächsten Tagen in Seengen eingepflanzt. Auch die Osterkerze und das Osterkreuz fehlten nicht am Ostersonntag. Zahlreiche Kolibrikinder hatten in den vergangenen Wochen die Osterfeier mit-

(fotos: MS)

Hecht, vielleicht in der nächsten Reuse», sagt Patrick Fischer. Und tatsächlich: ein grosses und ein kleines Exemplar verschwinden in einem Bottich. «Der Deckel muss drauf, sonst springen sie raus», erklärt Fischer. Rund zwanzig Reusen kontrollieren die drei, säubern diese und sammeln Hechte ein. Dann fahren sie zurück zur Brut- und Aufzuchtstation des Sportfischervereins Meisterschwanden. Dort «streifen» sie die trächtigen Rogner, dabei drücken sie den weiblichen Hechten auf den Bauch und fangen den herausfliessenden Laich in einem Behälter auf. Platz für 5 Millionen Fische Von jedem der gefangenen Hechte nimmt Martin Fischer eine Flossenprobe für einen DNA-Abgleich. Ausserdem trägt er die Fische in eine Fangstatistik ein. Wenn die Hechte grösser sind als 50 Zentimeter, darf der Sportfischerverein sie verkaufen. «Damit decken wir unsere Unkos-

ten», erklärt Fischer. Kleinere Fische werden freigelassen. Mit einer Schwanenfeder rührt Roland Hurni die durchsichtige, gelbliche Masse um. Diese kommt später in einen trichterförmigen, klarsichtigen Behälter, bis der Roggen geäugt ist, also sich entwickelt. Sind die Hechte geschlüpft, kommen die Larven in grössere Becken. Acht Rundstrombecken, fünf viereckige Becken und ein Aufzuchtgraben, alle mit gefiltertem Seewasser, stehen in der Aufzuchtstation für mehr als 5 Millionen Fische bereit. Derzeit schwimmen in den Becken junge Felchen. Die Hechte sind noch nicht geschlüpft. «Die Felchen werden im Dezember/Januar in Netzen gefangen und danach gestreift. Nach rund 50 Tagen schlüpfen sie», sagt Martin Fischer. Die Hälfte setzen die Fischer direkt wieder in den See. Die andere Hälfte bleibt auf der Aufzuchtstation, bis sie 3 Zentimeter gross ist. «Das dauert zirka einen Monat», so Fischer. Danach lösen die

Hechte die Felchen ab. Sie schlüpfen nach rund 20 Tagen. Wie die Felchen jetzt auch, brauchen sie Futter. Viel Futter. Täglich ziehen die Hobbyfischer 320 Liter Plankton, um den Hunger der Fische zu stillen. Denn bei ungenügender Fütterung frisst ein Hecht den anderen. «Rund 10,5 Millionen Felchen und 400 000 Hechte setzen wir jährlich aus», sagt Martin Fischer. Dazu kommen die Fische der Aufzuchtstationen Delphin und von Berufsfischer Heinz Weber. Pro Jahr investiere der Verein bis zu 2500 Mannstunden in die Fischaufzucht. «Ohne Fischaufzucht keine Fische», begründet Fischer den Aufwand. Felchen beispielsweise benötigten einen sauberen Kiesboden für den Laich, damit dieser genügend Sauerstoff bekommt. «Einen derartigen Kiesboden hat es am Hallwilersee nur an wenigen Stellen.» Der Fischbestand habe sich in den letzten Jahren merklich erholt. Aber: «Es könnte noch besser sein.»

«Hopp Schwiiz!» für den Ruderclub Hallwilersee

hilfe des Kolibriteams unter der Leitung von Pfarrerin Susanne Meier-Bopp vorbereitet. Sie hatten die Ostergeschichte gehört, bunte Schmetterlinge gebastelt, Kerzen verziert, Eier gefärbt und miteinander gesungen. So verwandelte sich der Ostergottesdienst in ein farbiges Frühlingsfest und das gemütliche Zusammensein beim anschliessenden Eiertütschen im Kirchgemeindehaus bot Platz für gute Gespräche. (eing.)

Die Kolibrikinder bereiten das Osterfest vor.

Die Hechte werden gestreift und der Laich aufgefangen, dieser kommt in trichterförmige Gefässe mit Seewasser bis die Fische schlüpfen. Geschlüpfte Fische finden in 8 Rundstrombecken, 5 Becken und einem Aufzuchtgraben Platz.

(zvg)

Der Ruderclub Hallwilersee nahm kürzlich am «Head of the River» in Amsterdam teil.

S

chon zum zweiten Mal nun nahm ein Team des Ruderclubs Hallwilersee am «Head of the River» in Amsterdam teil. Eigens für dieses Langstreckenrennen auf der Amstel wurde ein Achter-Riemenboot nach Holland transportiert. Die Mannschaft und ihr bewährter Steuermann durften wiederum auf die Unterstützung einer treuen Fangemeinde zählen. Frühlingshaft kühle Witterung Für das diesjährige Ruderrennen auf der Amstel konnte die gemischte Mannschaft bis auf eine Person gleichbleibend zusammengestellt werden wie letztes Jahr. Begleitet wurde das Achterteam von Steuermann Hans Rüegg und fünf weiblichen Fans. Wie in Holland zu erwarten, präsentierten sich die Witterungsbedingungen zum Trainingslauf am Samstag noch früh-frühlingshaft kühl und windig. Am Sonntag, dem eigentlichen Renntag, besserte sich die Wetterlage etwas und es zeigte sich sogar die Sonne. Die Begleitgruppe schwang sich aufs Rad und fuhr der Amstel entlang, um die Ruderer tatkräftig anzufeuern. «Hopp Schwiiz! Hopp Schwiiz!», tönte es von

Der Ruderclub Hallwilersee am Langstreckenrennen in Amsterdam. den Brücken hinunter und den dem Fluss nahe gelegenen Uferweg entlang. Die acht Kilometer lange Rennstrecke führte vom Start in Stadtnähe zurück in ländlichere Gebiete und bot eine landschaftlich abwechslungsreiche Aussicht. Das Rennen war gut organisiert und zum Ein- und Auswassern durften die Schweizer die Anlage der einheimischen Klubs benutzen. Jedes Jahr nehmen mehr als 500 Mannschaften aus verschiedenen

(zvg)

Ländern am «Head of the River» in Amsterdam teil. – Das RCH-Team startete in der Klasse Master D8+ und erzielte ein um über zwei Minuten besseres Resultat als letztes Jahr. Mit der eigenen Leistung zufrieden rangierte der Ruderclub Hallwilersee damit in der zweiten Hälfte der Teilnehmerliste. Mit tollen Erinnerungen im Handgepäck traten die Athleten und ihre Begleiter den individuellen Heimweg an. (eing.)


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Agenda

Agenda vom 10. bis 16. April 2015 Weltwährung». Mit Raphael Voellmy. Weitere Infos: www.stapferhaus.ch

ve Material. Anmelden bis 13. April unter Telefon 056 667 38 82.

nachmittag. Abholdienst bestellen unter 062 893 15 61.

Freitag, 10. April

Montag, 13. April

Staufen

Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 14–16.15 Uhr. Kindermusical «Josef». Adaptierte Fassung des Adonia-Popmusicals mit Sprechrollen für viele Kinder, Tanz und Schattentheater. Unter Mitwirkung von über 80 Kindern. Eintritt frei, Kollekte.

Beinwil am See: Kath. Kirche 19.30–21.30 Uhr. Gemeinsames Singen von Mantras und Kraftliedern aus verschiedenen Kulturen. Begleitet von Naturinstrumenten. Infos 062 771 77 22 und www.sternenklang.ch Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 20 Uhr. Werkstattgespräch: Ron Winkler und Andreas Neeser. Moderation: Martin Zingg, Publizist.

Alpenclub Staufberg: Sa, 11. bis Sa. 18. April, Skitourenwoche Simplon, Telefon 044 362 44 05. Sonntag, 12. April, Wanderung Habsburg, Telefon 056 443 10 80.

Rupperswil: Ref. Kirchgemeindehaus 14.30 Uhr. Seniorennachmittag: «Züri Bärn usse ume». Mit Roland Gueffroy, Zofingen. Org.: Reformierte Kirchgemeinde Rupperswil.

MUSICAL

Samstag, 11. April Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 19–21 Uhr. Kindermusical «Josef». Adaptierte Fassung des Adonia-Popmusicals mit Sprechrollen für viele Kinder, Tanz und Schattentheater. Unter Mitwirkung von über 80 Kindern. Eintritt frei, Kollekte.

SOUNDS

Freitag, 10. April Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Blues-Konzert mit Jessy Martens.

Samstag, 11. April Lenzburg: Wisabar 21 Uhr. Live-Konzert von Pierrock. Walliser Power Rock. Eintritt frei. Ab 19 Uhr Raclette. Wisagloria-Gelände.

DIES & DAS

Freitag, 10. April Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt.

Sonntag, 12. April Lenzburg: Zeughaus 10-11 Uhr. «Reden über Geld: Bitcoins als

Pistolensektion: Samstag, 11. April, 16–17.30 Uhr, freiwillige Übung. Mittwoch, 15. April, 18–19.30 Uhr, freiwillige Übung.

Dienstag, 14. April

VORTRÄGE

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt.

Donnerstag, 16. April

Donnerstag, 16. April Wildegg: Hotel Aarehof 20 Uhr. Forum «Kluge Entscheidungen treffen und Vorsätze wirklich leben». Organisiert von FOKA Forum Kaufmännischer Berufsfrauen Schweiz. Ab 18.30 Uhr gemeinsames Nachtessen (freiwillig).

Lenzburg: Hotel Lenzburg 19.30 Uhr. Vortrag über Heilung auf geistigem Weg durch die Lehre Bruno Grönings – medizinisch beweisbar.

SENIOREN

Sonntag, 12. April Staufen: Zopfhuus 14 Uhr: Treff 65+. Programm: Theateraufführung «Mit eus uf kein Fall», Zürcher Seniorenbühne. Unkostenbeitrag 5 Franken.

VEREINE

Egliswil Natur- und Vogelschutzverein. Exkursion zum Thema «Wild, Wald und Weiher». Samstag, 11. April ab 12 Uhr. Start beim Gonzenweiher. Telefon 079 332 64 32.

Sarmenstorf Frauenverein: Montag, 27. April, 19–22.30 Uhr. Shabby Chic Kurs. Mit Kreidemalfarben erhalten alte, kleine Möbel einen neuen Look. Pfarreitreff Sarmenstorf. Kosten 60 Franken inklusi-

Montag, 13. April Brunegg: Rest. Zu den drei Sternen 11.30 Uhr. Seniorenmittagstisch.

Dienstag, 14. April Möriken-Wildegg: Kath. Kirche Wildegg 14.15 Uhr. Seniorennachmittag des Frauenvereins Möriken-Wildegg. Lotto-Spiel-

Donnerstag, 16. April Lenzburg: Bahnhof SBB 7.50 Uhr. Wandergruppe Pro Senectute Lenzburg. Route: Sihlbrugg–Sihlsprung–Sihlmatt–Teufenbachweiher–Samstagern.

MUSEEN Schlösser: Lenzburg, Hallwyl, Wildegg 10–17 Uhr. Dauerausstellung. Di–So und allgemeine Feiertage. Bis 31. Oktober. Auenstein: Hexenmuseum Schweiz Öffnungszeiten: Mi 14–17 Uhr, Fr 14–18 Uhr. Sonntag, 12. April, 14–17 Uhr. Eintritt ab 11 Jahren. Infos unter www.hexenmuseum.ch

Sonntag 12. April Lenzburg: «Seifi-Parkplatz» 11–12 Uhr. Öffentliche Führung Sonderausstellung «Leben im Fünfstern». Treffpunkt Seifi Lenzburg auf dem Areal des «Seifi-Parkplatzes», Burghaldenstrasse 57. Keine Anmeldung erforderlich. Eintritt und Imbiss 10 Franken.

AUSSTELLUNGEN Lenzburg: Zeughaus Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr–So: 10–17 Uhr, Do 10–20 Uhr. Ausstellung «Geld, Jenseits von Gut und Böse». Bis 29. November 2015.

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Filmtipp Home Die Boovs machen die Erde zu ihrem neuen Heimatplaneten und beginnen damit, alles neu zu organisieren. Die Menschen werden unfreiwillig umgesiedelt. Als jedoch Tip, ein cleveres junges Mädchen, der Gefangenschaft entgeht, wird sie auf einmal zur unfreiwilligen Komplizin von Oh, einem verstossenen Boov auf der Flucht. Schon bald erkennen die beiden ungleichen Freunde, dass es um viel mehr geht, als nur intergalaktische Beziehungen zu retten. Und so begeben sie sich auf eine fantastische Reise voll Spass und Abenteuer. Kino Urban: 2D: So 14.30 Uhr. D/6J.

Fast and furious 7 Die Stars des weltweit erfolgreichen Kino-Franchise bleiben ihren Fans treu. Für alle, die perfekte, real gefilmte Stunts in schnellen Autos schätzen. Die Macher versprechen, die atemlose Action ein weiteres Mal zu toppen. Alle Hauptdarsteller sind wieder am Start – und zwar dort, wo Teil 6 endete: Dominic Torettos (Vin Diesel) Team konnte Widersacher Owen Shaw zwar ausschalten, doch Owens Bruder Ian (Jason Statham) schwört Rache. Kino Urban: täglich 20 Uhr. So auch 17 Uhr. D 16/14J.

Shaun das Schaf Shaun treibt mal wieder gehörigen Unfug, woraufhin es den Bauern ungewollt in die Grossstadt verschlägt. Sofort machen sich Shaun und die Schafherde zusammen mit Hund Bitzer auf den Weg, um den Bauern zu retten. Und damit sind die Weichen für ein heldenhaftes Abenteuer gestellt. Eine Geschichte darüber, dass wir manchmal das Wichtigste im Leben vergessen: Die Dinge, die wir haben, und die Menschen, die uns lieben, zu schätzen. Kino Löwen: So 14.30 Uhr. D/6J.

Szene

Marigold Hotel 2 Im Best Exotic Marigold Hotel hat sich einiges getan. Ein Film über den Lebensabend von Senioren im fernen Indien. Kino Löwen: D: Do/Sa/So/Mo/Mi täglich 20 Uhr. Ed: So u. Di je 20 Uhr. D/12J.

Nur eine Stunde Ruhe

Larry Schmucki (re.) und Joe Schwach spielen am 15. April in Lenzburg.

Bluesgrössen halten in Lenzburg D ank der Zusammenarbeit des Bluesfestival Baden und AVO Cigars ist es gelungen, im Rahmen von «Blues on Tours», Larry Schmucki und Joe Schwach nach Lenzburg zu holen. Der Auftritt in dieser Sonderformation ist ein musikalischer Leckerbissen und wohl eine seltene Gelegenheit, die zwei Musiker gemeinsam unplugged erleben zu können. Larry Schmucki gehört zu den Urgesteinen der Schweizer Bluesszene, und obwohl er seit vier Jahrzehnten auf der Bühne steht, begeistert sein virtuoses

und gefühlvolles Gitarrenspiel immer wieder aufs Neue. Gemeinsam greift er auf der Bühne nun mit Joe Schwach in die Saiten. Die Musik von Joe Schwach, dem langjährigen Gitarrist in der Band von John Brach, lebt von den Einflüssen aus dem Country und dem Rock’n’Roll. Larry Schmucki und Joe Schwach Mittwoch, 15 April, 20 Uhr AVO Lounge - Art Cigar Lenzburg Eintritt: 30 Franken/inkl. 1 Glas Wein und 1 AVO-Zigarre

Autor Ron Winkler im Gespräch D er neue Residenzautor im Atelier Müllerhaus ist der deutsche Schriftsteller Ron Winkler. Am 13. April unterhält er sich im Müllerhaus mit seinem Autorenkollegen Andreas Neeser in einem Werkstattgespräch über sein Schreiben, seine Inspirationen sowie seine Vermittlertätigkeit. Der Publizist Martin Zinng moderiert den Gastauftritt. Während drei Monaten wird sich Ron Winkler in Lenzburg inspirieren lassen. Der Schriftsteller lebt sonst in Berlin, verfasst vorwiegend Lyrik und ist zugleich Übersetzer und Herausgeber. Die Residenzen-Veranstaltungen werden von der Kulturstiftung Landis & Gyr unterstützt. Eintritt 18 Franken.

Gastautor in Lenzburg: Ron Winkler. Montag, 13. April, 20 Uhr, Aargauer Literaturhaus Lenzburg.

Misty Blue: Mehrstimmiger Gesang mit feinfühligen und eingängigen Klängen von (zvg) Saiteninstrumenten ist das Markenzeichen der Band.

Amerikanische Folk Music aus der Region im Zopfhuus Staufen Die Kulturkommission Staufen präsentiert Amerikanische-Musik aus der Region mit Misty Blue.

M

isty Blue spielt Amerikanische Folk Music, Bluegrass-Songs und lateinamerikanische Canciones – Musik, welche das Herz berührt. Die Mischung aus mehrstimmigem Gesang mit feinfühligen und eingängigen Klängen von Saiteninstrumenten ist das Markenzeichen der Band. Auch der dritte von der Kulturkommission Staufen dieses Jahr organisierte Anlass steht unter dem Motto «Tradition» und ehrt einheimisches Schaffen. Drei der Bandmitglieder wohnen im Kanton Aargau – die Sängerin und Gitarristin Sarah Fischer Ryter gar in Schafisheim. Musikalische Urkraft Beim Auftritt im Staufner Zopfhuus kann die Band mit einem speziellen Gastauftritt aufwarten: Walter Keiser

von den «Keiser Twins» ist mit dabei. Er ist eine der musikalischen Urkräfte der Schweizer Musikszene. Schon in den frühen Siebzigerjahren waren er und sein Zwillingsbruder Peter Keiser «die Rhythmusgruppe» schlechthin. Seine Konzertreisen mit Andreas Vollenweider führten ihn um die ganze Welt. Misty Blue präsentiert in Staufen ein mit viel Liebe fürs Detail zusammengestelltes Programm. Die Freunde des American Folk und der Bluegrass-Musik kommen voll auf ihre Rechnung. Ein Leckerbissen bieten auch die südamerikanischen Liebeslieder. Der Charme und die grosse Klasse von Misty Blue werden bestimmt auch nach dem Konzertbesuch noch lange nachklingen. Vorverkauf bis zum 24. April unter www.kultur-staufen.ch/reservationen oder Abendkasse. Eintritt Erwachsene 25 Franken, von 12 bis 15 Jahren 12 Franken. Samstag, 25. April, 20 Uhr, Zopfhuus, Staufen. Kasse und Bar sind ab 19.15 Uhr geöffnet.Ticket-Link: www.kultur-staufen.ch

Als Michel eines schönen Morgens auf einem Flohmarkt auf eine seltene Schallplatte stösst, muss er sie unbedingt haben. Voller Vorfreude begibt er sich nach Hause, um allein und in aller Ruhe den sanften Klängen zu lauschen. Doch aus der gewünschten Ruhe wird leider nichts. Zuallererst macht ihm seine Frau ein furchtbares Geständnis. Dann taucht auch noch sein unzuverlässiger und launenhafter Sohn auf. Damit endlich Ruhe einkehrt, schreckt Michel auch nicht vor Lug und Betrug zurück. Doch verlangt es ihm einiges ab, den ohnehin schon chaotischen Tag nicht komplett in einer Katastrophe enden zu lassen. Kino Löwen: Fr/Sa/So je 17 Uhr. D 8/6J. Weitere Filme und Infos unter: www.kinolenzburg.ch

Konzert mit Blueslady Jessy Martens

D

eutschland Blueslady Nr. 1 heimst Award um Award für sich ein und wird auch 2015 als bester deutscher Blues Act für Auftritte nach USA eingeladen. Jessy Martens explodiert auf der Bühne wie eine Naturgewalt und haucht schon im nächsten Moment eine ergreifende Ballade ins Mikrofon: Ihre unverwechselbare Stimme braucht Vergleiche mit Amy Winehouse, Janis Joplin oder Tina Turner nicht zu scheuen, denn sie hat längst ihren eigenen Stil gefunden. Freitag, 10. April, 21 Uhr. Baronessa Lenzburg. Abendkasse ab 20 Uhr Vorverkauf über www.starticket.ch. Infos unter www.jessymartens.de


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 9. April 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Veranstaltungen/Diverse

Täglich 20 Uhr Sonntag auch 17 Uhr D, ab 14/12 Jahren:

FAST AND FURIOUS 7 2D: SO 14.30 Uhr D, ab 6 Jahren:

HOME – EIN SMEKTAKULÄRER TRIP

Deutsch: DO/FR/SA/MO/MI tägl. 20 Uhr E/d: SO + DI je 20 Uhr ab 12 Jahren:

BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL 2 FR/SA/SO je 17 Uhr D, ab 8/6 Jahren:

UNE HEURE DE TRANQUILITÉ Sonntag 14.30 Uhr D, ab 6 Jahren:

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Sportanlage Wilmatten Lenzburg Meisterschaftsspiel 2. Liga Interregional Samstag, 11. April 2015 18.00 Uhr:

Lenzburg 1 – Schöftland Aus der FC-Beiz: Geschnetzeltes mit Rösti

Lenzburg

FC Seon

Sportplatz Zelgli Freitag, 10. 04. 2015

20.00 Uhr

Seon 1 - FC Entfelden 1 Sponsor: Valiant Bank Oberdorfstrasse 1a 5703 Seon www.valiantbank.ch

Steuererklärungen 2014 Auszubildende Fr. 40.–, Einzelpersonen Fr. 60.–, Familien Fr. 80.– mit Liegenschaft Fr. 120.– Genios GmbH, R. Steiger Bruggerstrasse 11A, 5103 Wildegg Breitestrasse 58, 5734 Reinach Tel. 056 443 17 80 oder 0840 436 467

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20150409 woz lbaanz  

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

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