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P.P. 2540 Grenchen

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9. April 2015 | Nr. 15 | 76. Jahrgang

www.grenchnerstadtanzeiger.ch

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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Störche brüten wieder ALTREU Am kommenden Mittwoch, 15. April startet in Altreu die neue Saison. Das Infozentrum Witi informiert über Störche und andere Tiere. Zur Saisoneröffnung ist auch die Vernissage zur Sonderausstellung «Federn – ein Wunderwerk der Natur».

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008 wurde Altreu von EuroNatur zum europäischen Storchendorf ernannt. Europaweit gibt es elf dieser Dörfer. «Und jeweils nur eines pro Land», erklärt Viktor Stüdeli, Mitglied des Vereins «Für üsi Witi» und Betriebsleiter des Infozentrums. Dass Altreu diese Ehre zu Teil kam, ist vor allem Max Blösch (1908-1997) zu verdanken. «1950 hat in der Schweiz kein einziges Storchenpaar gebrütet», so Stüdeli. Die Intensivierung der Landwirtschaft, der Anbau von Monokulturen und die Trockenlegung von Feuchtgebieten hat die Nahrungsgrundlage des Weissstorchs stark eingeschränkt. Dem Solothurner Turnlehrer Max Blösch ist es in jahrelanger Forschungs- und Zuchtarbeit gelungen, den Storch in der Schweiz wieder

Institut für gesunde Ernährung und Gewichtsabnahme

Nächste Woche beginnt in Altreu die neue Storchensaison. Bald wird in den Horsten gebrütet und rund 30 Tage später schlüpfen die ersten Jungstörche. anzusiedeln. «Letztes Jahr zählten wir 35 Brutpaare, die 51 Junge aufzogen», so Stüdeli. Schweizweit gibt es mittlerweile wieder rund 350 Storchenpaare. Es dauerte aber rund zehn Jahr, bis Max Blösch erste Erfolge verbuchen konnte. «Er hat realisiert, dass er zu wenig genetisches Material hatte.» Dank einem Gentlemen Agreement

mit der Air France, flog die französische Airline schliesslich 220 Störche in die Schweiz. Von da an war Blösch mit der Aufzucht erfolgreich. Mehrere Tonnen Fischfutter wurden in der Storchenanlage jährlich an die Zuchtstörche verfuttert. Nachdem der Bestand wieder gesichert war, hat man die Störche wieder ausgewildert ...


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Veranstaltungen / Stellen

Donnerstag, 9. April 2015 | Nr. 15

Wir sind eine innovative Schreinerei mit Schwerpunkt im Innenausbau. Mit unseren 13 Mitarbeitern fertigen wir unsere Möbel, Innenausbauten und Schreinerarbeiten in hoher handwerklicher und gestalterischer Qualität. Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir zur Verstärkung unseres Teams einen engagierten

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Amtliche / Kirche

Nr. 15 | Donnerstag, 9. April 2015

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REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Freitag, 10. April 16.00 Uhr Gottesdienst zum Abschluss des Lagers zu Hause. «Füür und Flamme», 2. Buch Moses 3, 1–15. Pfarrerin Kornelia Fritz, Marianne Brunner, Kathrin Nünlist, das Lagerteam und die Kinder, die teilgenommen haben.

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Renggli Christoph, Eschenrain 9 2540 Grenchen Bauvorhaben Böschungsumgestaltung Bauplatz Eschenrain 9 / GB-Nr. 7059 Planverfasser Leimer Beat + Co. Gartenbau Gummenhofweg 3, 2544 Bettlach Einsprachefrist 23. 4. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Sunrise Communications SA Binzmühlestrasse 130, 8050 Zürich Bauvorhaben temporäre Verschiebung Mobilfunkanlage für 6 Mt. Bauplatz Bettlachstrasse 8 / GB-Nr. 2383 Planverfasser Enkom Ingenys AG, Schellenrainstr. 13, 6210 Sursee Einsprachefrist 23. 4. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Osteria - Sapori Italiani GmbH Marktplatz 9, 2540 Grenchen Bauvorhaben Nutzungsänderung (alt: Laden, neu: Restaurant) Bauplatz Marktplatz 9 / GB-Nr. 5968 Planverfasser Bigolin + Crivelli Architekten AG, Bettlachstr. 8, 2540 Grenchen Einsprachefrist 23. 4. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 9. 4. 2015

Sonntag, 12. April 10.00 Uhr Kein Gottesdienst. Für die ganze Kirchgemeinde findet der Gottesdienst in Bettlach statt. Markuskirche Bettlach Sonntag, 12. April 10.00 Uhr Gottesdienst. Pfarrer Marcel Horni. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 11. April 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Weisser Sonntag, 12. April 10.00 Uhr Eucharistiefeier – Erstkommunion gemeinsam mit der italienischen und der spanischen Mission. 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache entfällt. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache entfällt. Dienstag, 14. April 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Abendlob in der Kapelle. Mittwoch, 15. April 19.00 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 16. April 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Abendlob in der Kapelle. 19.30 Uhr 6. Abend Glaubensseminar. Freitag, 17. April 8.00 Uhr Eucharistiefeier. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 12. April 11.00 Uhr Syrisch-orthodoxer Gottesdienst mit Pfr. Kerim Asmar. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 12. April 9.30 Uhr Gottesdienst mit Kinderprogramm. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 12. April 19.00 Uhr «Experience-God» englisch-deutsch.

Sonntag, 12. April 10.00 Uhr Gottesdienst an der Mühlestrasse 9 mit Kinderbetreuung. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

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IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin Verkauf und Redaktion: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 389 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Grenchen

Nr. 15 | Donnerstag, 9. April 2015

«Ein Storchenhorst wird bis zu einer Tonne schwer» ALTREU In Kürze fangen die Störche in Altreu an zu brüten. 30 Tage später schlüpfen die ersten Jungtiere. Ein Besuch ist Altreu auf jeden Fall wert. Am kommenden Mittwoch beginnt die neue Saison und eine Sonderausstellung zum Thema «Federn – ein Wunderwerk der Natur» wird mit einer Vernissage eröffnet. SABINE SCHMID (TEXT, BILD)

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obald man von der Hauptstrasse nach Altreu abbiegt, sieht man schon bald den ersten Horst und gleich noch viele weitere. Ein Horst ist das Vogelnest des Storches. «Alte Horste können über zwei Meter hoch, bis zu 2,2 Meter breit und über eine Tonne schwer werden», so Stüdeli. In den nächsten Tagen fangen die Störche wieder an zu brüten und Anfang Mai schlüpfen die ersten Jungstörche – mit einem Fliegengewicht von 70 Gramm. Aber nur zwei Monate später wiegen sie bereits um die vier Kilo. «Das ist viel Futter, das die Elternstörche da anliefern», erklärt Viktor Stüdeli, Mitglied des Vereins «Für üsi Witi» und Betriebsleiter des Infozentrums. Jungstörche seien in den ersten vier bis sechs Wochen aber sehr witterungsempfindlich, so lange sie noch kein vollständiges Federkleid haben. «Darum bin ich froh, wenn es jetzt kalt ist, im Mai dann dafür hoffentlich wieder wärmer», so Viktor Stüdeli. Das war letztes Jahr gerade umgekehrt, ein warmer April und zur Schlüpfzeit kaltes und nasses Wetter. Unter solchen Bedingungen ist es möglich, dass gar keine Jungtiere überleben. Letztes Jahr schafften es trotz allem 51 Jungstörche auf 39 Horsten. «Wir haben aber auch schon 71 gezählt.»

Pistenverlängerung gefährdet Störche Rund 62 bis 70 Tage nach dem Schlüpfen wagen die Störche ihren ersten Ausflug, nachdem sie zuvor im Nest mit Sprüngen ihre Flügelmuskulatur trainiert haben. «In den folgenden Wochen erkunden die Jungstör-

Viktor Stüdeli, ehemaliger Gemeindepräsident von Selzach, engagiert sich für die Kantonale Landwirtschaft- und Schutzzone Witi und weiss nicht nur über den Storch viel Spannendes zu berichten. ●

Wochenthema

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che dann ihre Umgebung», so Viktor Stüdeli. «Und in diesem Zusammenhang macht uns die geplante Pistenverlängerung des Grenchner Flughafens grosse Sorgen.» Sie käme genau da zu liegen, wo die jungen Störche ihr Flugtraining absolvieren. «Wird die Piste wie geplant gebaut, könnte es das Ende von Altreus Storchenkolonie bedeuten.» Auch das ist also ein Thema, dem sich der 2001 gegründete Verein «Für üsi Witi annimmt». Auslöser für die Vereinsgründung waren übrigens die damaligen Ausstellungen «Sonderschau Witi» und «Witihasen» an der MIA in Grenchen. «Sie waren sehr erfolgreich und so haben wir mit einem

provisorischen Infozentrum auf dem Grenchner Flughafenareal unsere Öffentlichkeitsarbeit aufgenommen», so Stüdeli, der 24 Jahre lang Gemeindepräsident von Selzach war. Drei Jahre später zog der Verein nach Altreu in die frei gewordene ehemalige Storchensiedlung.

Einblick in einen Storchenhorst Dieser Standort sei ideal, um die Bevölkerung der Witiregion aber auch ein Publikum aus der ganzen Schweiz, für diese einmalige Naturlandschaft zu sensibilisieren. Eine Dauerausstellung über Störche und über den Lebensraum Witi werde mit Sonderausstellungen ergänzt. Diese Saison mit einer Sonderschau über «Federn – ein Wunderwerk der Natur». Auch sehr spannend: Die Horstkamera, die direkten Einblick in ein Storchennest gewährt. Aber es gibt

auch sonst viel Interessantes zu entdecken, etwa europäische Sumpfschildkröten, die dort in einem Freiluftgehege leben, der Erlebnisweiher für Jungforscher, ein Naturpfad an der Aare, eine alte Arche, auf die man klettern kann, ein Naturgarten oder ein Ballenberg-Hochstudhaus. Auch Führungen zum Thema Biber, Storch und Lebensraum Witi werden angeboten für 100 Franken pro Stunde.

bereits wieder zurück. «Zuerst kommen die Männchen», so Stüdeli. «Sie bereiten den Horst vor.» Die Weibchen kommen später und dann beginnt die Paarungszeit. «Störche sind monogame Tiere», weiss der Storchenexperte. Den Sommer verbringen sie wahrscheinlich nicht zusammen, das wisse man nicht so genau. Sicher ist aber, dass das Weibchen seinen Storchenmann wieder findet, wenn es im Frühjahr heimkehrt. Interessant dabei: Die Zuchtstörche, die man 1996 ausgewildert hat, bleiben den ganzen Winter über in Altreu. Zu füttern brauche man sie trotzdem nicht. «Im Gegenteil, werden Störche gefüttert, fällt das Brutergebnis schlechter aus.» Einige der ausgewilderten Störche wurden bis zu 35 Jahre alt, einer sogar fast vierzig. Ein stolzes Alter bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von vier bis acht Jahren. Diese und noch viel mehr Geschichten, erzählt Viktor Stüdeli auf einer Führung durch die Witiregion. Zum Beispiel auch, wie das Restaurant «Zum grünen Affen» zu seinem lustigen Namen kam .... Der ehemalige Gemeindepräsident von Selzach hat sich nach seiner Pensionierung letztes Jahr ganz dem Witiprojekt verschrieben.... und daneben auch seinen vier Enkelkindern. ●

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> INFOZENTRUM WITI

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Die neue Saison beginnt am 15. April und dauert bis 15. Oktober 2015. Täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet Betreuung am Mittwoch- und Samstagnachmittag von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr. Eintritt gratis Führungen zu den Themen Störche, Biber, Sonderausstellung und Lebensraum «Witi». Dauer der Führung ca. 1 Stunde, Lebensraum «Witi» mind. 1,5 Stunden. Max. 30 Personen pro Gruppe. Sonderausstellung 2015 «Federn – ein Wunderwerk der Natur», vom 15. April bis 15. Oktober. Zur Vernissage am 15. April um 18 Uhr sind alle herzlich eingeladen.

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Aber zurück zu den jungen Störchen, die eben noch ihre ersten Flugversuche gemacht haben ... Bereits Mitte August verabschieden sich diese in die Sommerferien. Sie fliegen bis nach Algerien, Nordafrika, um dort den Winter zu verbringen. Einige kommen auch nur bis nach Spanien. Die älteren Tiere folgen ein paar Wochen später. Im Januar sind die ersten

Sommerferien in Nordafrika

4 Fragen an Maya Karlen, Leiterin Schulverwaltung und Heidi Schenker, Assistentin Leiterin Schulverwaltung

Das Spiel kleiner Kinder ist ein Entwicklungsmotor An wen richten sich diese Anlässe? Es sind sämtliche in der 'Frühen Förderung' tätigen Institutionen (Mütterund Väterberatung, Kinderärzte, Kindertagesstätten, Spielgruppen, Fachstellen, Beratungsstellen usw.) angesprochen sowie alle an der Thematik interessierten Personen.

GRENCHEN Die Grenchner Schulverwaltung lädt am 23. April zu einem Vernetzungstreffen ein. Prof. Dr. Margrit Stamm, Psychologin und Erziehungswissenschaftlerin, spricht dabei zum Thema 'Frühförderung als Kinderspiel'.

Prof. Dr. Margrit Stamm spricht über 'Frühförderung als Kinderspiel'. Worum geht es konkret? Das Spiel kleiner Kinder ist der entscheidende Entwicklungsmotor und ein Signal für ihr Wohlbefinden. Prof. Dr. Margrit Stamm will die Hintergründe dieser These darlegen. Sie beleuchtet auch die Hindernisse, denen das freie Spiel gelegentlich ausgesetzt ist. Und sie zeigt auf, weshalb das Spiel der Motor und das Herzstück des frühen Lernens ist, und dass es als veritable Bildungszeit verstanden werden muss.

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ie Grenchner Schulverwaltung organisiert einmal jährlich ein Vernetzungstreffen. Was steckt hinter dieser Idee? Ziel der Vernetzungstreffen ist, wie der Name sagt, die Vernetzung der in der 'Frühen Förderung' Tätigen. Wir wollen den verschiedenen Institutionen, welche in der 'Frühen Förderung' tätig sind, eine Plattform zum Austausch untereinander bieten. Die Vernetzungstreffen in den vergangenen drei Jahren waren sehr erfolgreich und haben gezeigt, wie wichtig eine Vernetzung ist, und welche Synergien daraus entstehen können. Mit 'Früher Förderung' ist die Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern im Vorschulalter gemeint. 'Frühe Förderung' ist als Thema in der Öffentlichkeit präsent, über ihre gesellschaftliche Bedeutung für die Schweiz

hungswissenschaft an der Universität Freiburg (CH). Ende 2012 hat sich Prof. Dr. Margrit Stamm frühzeitig emeritieren lassen, um sich ganz dem Aufbau ihres neuen Forschungsinstituts SWISS EDUCATION (Swiss Institute for Educational Issues) widmen zu können. Es hat den Sitz in Bern und ist in der nationalen und internationalen Bildungsforschung in verschiedenen Ländern tätig. Zudem ist Prof. Dr. Margrit Stamm Gastprofessorin an diversen Universitäten im Inund Ausland sowie in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten von nationalen und internationalen Organisationen. ssg

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> FACTS & FIGURES

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Vernetzungstreffen mit Prof. Dr. Margrit Stamm Donnerstag, 23. April, 18.30 Uhr, Aula Schulhaus IV, Schulstrasse 35, Grenchen Im Anschluss an das Referat findet beim Apéro ein Gedanken- und Erfahrungsaustausch statt. Ohne Anmeldung, Eintritt frei

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Heidi Schenker, Assistentin Leiterin Schulverwaltung und Maya Karlen, Leiterin Schulverwaltung. (Bild: zVg.) ist in verschiedenen aktuellen Publikationen nachzulesen. Familien und Gemeinwesen verbindet das Interesse, das Potenzial der frühen Kindheit für eine gesunde Entwicklung von

Kindern in unserer Gesellschaft zu nutzen. Frühe Förderung findet innerhalb der Familie sowie familienunterstützend und familienergänzend statt.

Prof. Dr. Margrit Stamm ist eine prominente Stimme, wenn es um Erziehungsfragen und Bildung geht. Auch im Schweizer Fernsehen hat man ihr Gesicht bereits gesehen. Wo ist sie genau tätig? Das ist richtig, ja. Prof. Dr. Margrit Stamm war Lehrstuhlinhaberin für Pädagogische Psychologie und Erzie-

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Seeland / Grenchen

Nr. 15 | Donnerstag, 9. April 2015

Das etwas andere Interview mit Kurt Mülchi, Gemeindeschreiber in Meinisberg (Abschluss der Serie)

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NEWS

«Ich ziehe Traditionelles vor, bin aber offen für Neues» Ich ziehe das Traditionelle eher vor, bin aber auch offen für Neues.

MEINISBERG In den vergangenen Wochen wollten wir von Persönlichkeiten aus den Verwaltungen der umliegenden Seeländer-Gemeinden wissen, auf welcher Seite sie stehen, und wie sie über dies und das denken. Mit Kurt Mülchi, Gemeindeschreiber in Meinisberg schliessen wir unsere Seelandserie nun ab.

Abwanderung oder Zuwanderung? Das wird die Zukunft weisen ……

Bearbeitung: Joseph Weibel ●

Langschläfer oder Frühaufsteher? Eher Frühaufsteher. SMS oder Telefon? Mittels Telefongespräch können geschäftliche und private Angelegenheiten auf unbürokratische Art und Weise erledigt werden – und man steht

Steuererhöhung oder Steuersenkung? Für die Erfüllung der öffentlichen Aufgaben ist die Erhebung von Steuern notwendig. So viel als nötig, so wenig wie möglich. Weihnachten oder Ostern? Ich geniesse die besinnliche Weihnachtszeit aber auch die Zeit der Osterhasen und –eier.

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> DIE SEELAND-SERIE

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Gemeindehaus Meinisberg (Bild: jwg)

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Kurt Mülchi, Gemeindeschreiber in Meinisberg. (Bild: Joseph Weibel)

Politik oder Verein? Die Vereine sind wichtige Träger des kulturellen Lebens. Die Politik prägt unseren Alltag.

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Links oder rechts? Linkes oder rechtes Aareufer? Linkes Aareufer, weil sich dort mein Arbeitsplatz befindet. Moderne oder Tradition?

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Mein Aufsteller Unsere verspielten Büsis 'Fläckli' und 'Schnurli'.

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Meine Hobbies Haus und Garten, Natur, sammeln, Schiesssport.

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Pilze

In der Seeland-Serie haben wir in den letzten Wochen Leute aus den Verwaltungen der umliegenden Gemeinden befragt, namentlich aus Büren an der Aare, Rüti bei Büren, Arch, Leuzigen, Pieterlen und Meinisberg. Mit Kurt Mülchi, Gemeindeschreiber in Meinisberg beschliessen wir diese Serie. Bisher befragt: Marco Reber, Gemeindeschreiber, Büren an der Aare Kathrin Jenni, Gemeindeschreiberin, Rüti bei Büren Barbara Bösiger, Gemeindeschreiberin, Arch Karin Rufer, Gemeindeverwalterin, Leuzigen David Löffel, Leiter Präsidiales, Pieterlen

Meine Familie … gibt mir den nötigen Rückhalt.

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Brief oder E-Mail? Beides sind wichtige Arbeitsinstrumente.

Hier wohne ich In Worben.

immer noch im persönlichen Kontakt.

Kurz und bündig

Städtereise oder Kreuzfahrt? Flussfahrt mit Bestaunen der Landschaft.

Das macht mir immer wieder Freude. Die Schönheiten der Natur.

Fleisch oder vegetarisch? Fleisch und als Beilage Gemüse oder Salat.

Mein einstiger Traumberuf Koch.

Tourismus oder Wirtschaft? Beides sind wichtige Wirtschaftszweige für die Schweiz.

Dies oder das?

An Meinisberg schätze ich ganz besonders.. ? ... dass das zwischen dem Büttenberg und der Alten Aare, dem sogenannten «Häftli» eingebettete Dorf trotz des Wachstums den ländlichen Charakter behalten hat.

Mein Lieblingsplatz in Meinisberg Der Büttenberg mit der schönen Aussicht.

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Moments of art

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BETTLACH

Morgen Abend spielt die Gruppe 'Maxoom' in der Grenchner Musigbar. Das Trio stammt aus dem deutschen Freiburg und bezeichnet sich selbstbewusst als «Germany´s Best Freakish Blues Rock Band», die sich dem Stil eines Jimi Hendrix verschrieben hat. Mit Bernhard Justus (Gitarre, Gesang), Love Persson (Bass, Gesang) und Fritz Rollbühler (Schlagzeug) geht es also zurück in der Musikgeschichte. Denn neben Hendrix machen die drei auch Einflüsse von Alice Cooper, Rory Gallagher, Cream, Eric Clapton, Rolling Stones oder The Who geltend. Ein Muss also für Blues- und Rock-Fans. Das Konzert beginnt um 21.30 Uhr. Die Musigbar an der Bielstrasse 7 ist ab 21 Uhr geöffnet.

Blues und Rock

GRENCHEN

In der Galerie Adamhaus in Bettlach zeigt die Künstlerin Sandra Dürr aus Niederönz, vom 10. bis 26. April ihre Bilder. Stimmungen aus dem Alltag und des täglichen Lebens… Momente der Kunst - Moments of Art, wie der Name der Ausstellung bereits verheisst. Vernissage: Freitag, 10. April ab 19.30 Uhr. Öffnungszeiten: Samstag: 14 bis 17 Uhr, Sonntag: 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr.

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Das Magazin

Nr. 15 | Donnerstag, 9. April 2015

31. 12. 2015.

Bald ist Bikini-Saison – und wer es noch nicht geschafft hat, will jetzt erst recht abnehmen. Aber Vorsicht: Hier die 10 bekanntesten Diätmythen.

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Menschen

Nr. 15 | Donnerstag, 9. April 2015

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Oster-Event auf dem Grenchner Marktplatz

Meister Lampe war in bester Laune

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rühlingsgefühle liess der Ostersamstag nun wirklich nicht aufkommen. Etwas Frühling mit farbenfrohen Blumen, ein aufgestellter Meister Lampe und ein trotz widrigen Wetterverhältnissen erfreulicher Aufmarsch war das positive Fazit der schon traditionellen Eiertütschete des Gewerbeverbands Grenchen auf dem Marktplatz.

Für Sie unterwegs Joseph Weibel

Die Malecke war gut besetzt. Die beiden Mädchen Désirée Scheidegger (l.) und Paige Brändli haben ihre Mütter dabei: Veronika Scheidegger (l.) und Lori Brändli.

Angela Kummer war eine der ersten Gäste auf dem Marktplatz. GVG-Präsident Heinz Westreicher freuts.

Auf die Plätze, fertig, tütsch! Stadtpräsident François Scheidegger tütschte ein Osterei mit Tony Broghammer, Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Wandflue.

Heidi Guex (Mitte) holte den Frühling ins Haus. Die LandiMitarbeiterinnen Carmen Walker (links) und Janine Kocher haben beim Auswählen geholfen.

Wer gewinnt? Ein Versuch ist es immer wert. Schmecken tut das Osterei in jedem Fall. Auf dem Bild misst sich das Ehepaar Erika und Giuseppe Mazza.

Gut eingehüllt, macht der Osterevent trotzdem Spass, wie die gutgelaunten Gesichter von Anita und Erwin Kälin beweisen.

Er wartet auf viele Kinder, die sich gerne ein Tatoo von ihm auf den Arm kleben lassen: Nils Mettler mit den nötigen Utensilien.

Er wagte auch einen Sprung auf den Marktplatz: René Kopp.

Grenchen Tourismus: Jubiläumsgeschenk ist in Gefahr

Die (unendliche) Geschichte um einen Piaggo APE Der Krimi um einen Piaggio APE

GRENCHEN Grenchen Tourismus hat im Moment viel Grund zur Freude: Er feiert sein 50-JahrBestehen, die Mitgliederliste nimmt ebenso zu wie die Zahl an Logiernächten, an denen auch Grenchen Tourismus profitiert. Einen Tolggen auf dieser weissen Liste gab es aber trotzdem.

Alles in Butter, könnte man denken. «Eigentlich schon», sagt auch Siegrist. Und trotzdem muss Vize Theo Heiri zu einer Geschichte ausholen, die er

JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILDER)

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räsident Christoph Siegrist plagte an der 50. Generalversammlung zwar eine Erkältung, was ihn aber nicht daran hinderte, mit Elan und guter Laune die zahlreichen Mitglieder und Gäste durch die Versammlung zu führen. Mitglieder bei Grenchen Tourismus werden immer wichtiger. Die Einnahmen aus Mitgliederbeiträgen machen heute ein Drittel des Budgets von rund 45'000 Franken aus. Knapp 16'000 Franken nahm Grenchen Tourismus aus Übernachtungstaxen ein. So viel wie noch nie. Der Aufwärtstrend der lokalen Tourismusorganisation zeigt sich an zunehmenden Aktivitäten und Imagepflege. Sommerund Winterflyer, Stadtführungen, Schneeschuhwanderungen im Winter, 'Attraktiv Ferien' im Sommer (nach wie vor ein erfolgreicher Dauerbrenner) sind Teil eines wachsenden Tätigkeitsprogramms. Die Crew um Christoph Siegrist ist motiviert und noch lange nicht müde.

Der fast komplette Vorstand von Grenchen Tourismus im Bild (l.): Christoph Speiser (Verantwortlicher Winteraktivitäten), Rolf Winzenried (Vertreter Gemeinde), Marianne Bumbacher (Private Gästeunterkünfte), Theo Heiri, Vizepräsident, Astrid Grogg (Infostelle), Corinne Maier (Finanzen, Administration), Christoph Siegrist, Präsident, und Eric Meister (Projekte, Attraktivferien).

Corina Pozvek tritt als Aktuarin von Grenchen Tourismus zurück.

mit einem Krimi vergleicht. Ein Piaggio APE wollte sich Grenchen Tourismus schenken. Das Kultfahrzeug aus Italien soll Begleitmobil werden auf verschiedensten Veranstaltungen und Aktivitäten. Ein Piaggio APE als Brand von Grenchen Tourismus. Das war die Meinung. Begünstigt durch die Aufhebung der Euromindestgrenze, konnten die Verantwortlichen mit einem Schweizer Piaggio-Händler noch einen besseren Preis aushandeln. Der Händler verlangte dafür sofortige Barzahlung – und dachte sich wohl nach dem vorerst einseitigen Handel: «Nun habe ich das Geld und auch noch das Fahrzeug». Bis heute hat sich der Status quo nicht geändert. Grenchen Tourismus hat die Betreibung eingeleitet und auch Strafanzeige eingereicht. Den Händler habe man vorher gecheckt, versicherte Heiri, «und wir haben nichts Auffälliges ausmachen können». Man müsse mit dem Schlimmsten rechnen – das heisst: den bezahlten Betrag abschreiben.

Grenchen Tourismus hofft weiter

Nadine Beniczki absolviert ein dreimonatiges Praktikum bei Grenchen Tourismus. Die gebürtige Deutsche lebt mit ihrem Mann in Welschenrohr.

Was bleibt ist (vorerst) Galgenhumor: Theo Heiri (links) überreicht Präsi Christoph Siegrist ein Modell eines Piaggio APE.

So leicht geben sich aber die kämpferischen Tourismusleute nicht geschlagen. «Auf der einen Seite hoffen wir, dass es noch zu einer Einigung kommt, auf der anderen Seite sehen wir allenfalls auch die Aufnahme eines Kredits vor», so Präsident Christoph Siegrist. Das Budget 2015 mit einem vorgesehenen Gewinn von knapp 10'000 Franken würde das letzte Vorhaben zulassen. Wer weiss: Vielleicht findet sich ja sogar ein Sponsor. Der engagierte Verband hätte es jedenfalls verdient.


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 9. April 2015 | Nr. 15

Bild: Stadt Grenchen. Gestalten Sie den Grenchner Facebook-Auftritt mit Fotos oder Geheimtipps über Grenchen mit. Alle können mitmachen!

«Grenchen – üsi Stadt» Treffpunkt der Grenchner Internetgemeinde Seit einem Jahr ist die Stadt Grenchen mit Ihrem Auftritt «Grenchen – üsi Stadt» auf der bekannten Internetplattform Facebook vertreten. Ziel der FacebookPräsenz ist es, in Text, Bild und Ton über Grenchen in all seinen Facetten zu berichten, z. B. über Veranstaltungen, Ereignisse, Historisches oder die Ideen und Erfolge engagierter Grenchnerinnen und Grenchner. Rund 1200 «Fans», Menschen, Vereine und Institutionen haben «Grenchen – üsi Stadt» bereits für sich entdeckt und teilen ihre Erlebnisse oder bewerben ihre Anlässe darauf. Der Auftritt soll zum Beispiel auch bei der Suche nach Freiwilligen helfen. Sie sind noch nicht mit dabei? Dann wird es nun höchste Zeit! Die Seite ist über den Direktlink www.facebook.com/stadtgrenchen erreichbar oder über die Facebook-Suche auffindbar. Voraussetzung zur Nutzung der Seite ist ein eigenes Facebook-Profil, welches kostenlos auf www.facebook.com erstellt werden kann. Einmal auf der Seite, reicht ein Klick auf «Gefällt mir», um stets mit den neuesten Beiträgen versorgt zu werden. Reinschauen lohnt sich!

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Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles  Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

FREITAG, 10. APRIL 20.00 Uhr: «Spilet wyter!». Lustspiel von Rick Abbot. Regie: Alex Truffer. Berndeutsche Fassung: Hannes ZauggGraf. Das totale Theater im Theater. Die Darstellenden der Amateurbühne sind nervös, haben Angst zu versagen, denn sie müssen in ein paar Tagen ein neu geschriebenes Bühnenwerk, das Kriminalstück «Ein höchst abscheulicher Mord», zur Premiere bringen. Die ortsansässige Hobby-Autorin zerstört in ihrem übergrossen Eifer die gemachten Schauspielproben. Diese überarbeitet das eh schon chaotische Manuskript mit immer absurderen Ideen und neuen Szenen – und das auch noch kurz vor der Premiere. Ein Einblick in die «heile Welt» des Laientheaters. Schopfbühne, Schützengasse 4.

Justus (Gitarre, Gesang), Love Persson (Bass, Gesang) und Fritz Rollbühler (Schlagzeug) geht es also zurück in der Musikgeschichte. Denn neben Hendrix machen die drei auch Einflüsse von Alice Cooper, Rory Gallagher, Cream, Eric Clapton, Rolling Stones oder The Who geltend. Ein Muss also für Blues und Rock-Fans. Musigbar, Bielstrasse 7.

SAMSTAG, 11. APRIL 14.00–22.00 Uhr: Theaterkurs «Ich steig aus und mach meine eigene Regie». Workshop. Der Kurs ist zweitägig und findet am Samstag und Sonntag statt. Regie leicht gemacht? Ein Kurs für Regisseure, die sich zum ersten Mal an eine Inszenierung heranwagen oder erste kleine Erfahrungen gesammelt haben. Was genau ist Regie? Was sind die Aufgaben? Probegestaltung leicht gemacht. Für die Regie gibt es keine Rezepte und Vorschriften, wie kann man also Regie führen? Ein spannender Workshop erwartet die Teilnehmer. Mehr Informationen sowie Anmeldung unter www.theaterschulegrenchen.ch. Parktheater, Lindenstrasse 41. 17.00 Uhr: Fussball-Meisterschaftsspiel. 1. Liga classic: FC Grenchen - Zug 94. Stadion Brühl, Brühlstrasse 21. 20.00 Uhr: «Spilet wyter!». Lustspiel von Rick Abbot. Regie: Alex Truffer. Berndeutsche Fassung: Hannes ZauggGraf. Schopfbühne, Schützengasse 4.

Die deutschen Rocker Maxoom beehren die Musigbar in Grenchen. (Bild: ZVG) 21.30 Uhr: Konzert von Maxoom. Das Trio stammt aus dem deutschen Freiburg und bezeichnet sich selbstbewusst als «Germanys Best Freakish Blues Rock Band» die sich dem Stil eines Jimi Hendrix verschrieben hat. Mit Bernhard

20.30–23.30 Uhr: «Midnight Sports & Music». Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Midnight bietet den Jugendlichen zur Ausgangszeit am Samstagabend einen sportlichen, gut erreichbaren und kostenlosen Freiraum an, der von allen genutzt werden kann. Angeboten werden Basketball, Fussball, Unihockey, Badminton und Volleyball. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

DEMNÄCHST

SONNTAG, 12. APRIL

SAMSTAG, 18. APRIL

HELI-WEEKEND

11.00 Uhr: Fussball Meisterschaftsspiel: 3. Liga FC Wacker Grenchen - HNK Croatia. Stadionrestaurant geöffnet. www.fcwackergrenchen.net Stadion Riedern, Niklaus Wengi-Str. 30.

8.15–13.00 Uhr: Velobörse. Kauf und Verkauf von gebrauchten und neuen Velos, Trottinetts, Dreirädern etc. Annahme: 8.15–11.00 Uhr. Verkauf: 9.15–13.00 Uhr. Org.: VCS Regionalgruppe Grenchen. Marktplatz.

25./26. April, ganztägig: Ab ans 8. Spektakuläre Heli-Weekend. Alle interessierten Heli-Piloten, Heli-Fans sowie Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich willkommen. Flughafen Grenchen.

20.00 Uhr: «Spilet wyter!». Lustspiel von Rick Abbot. Regie: Alex Truffer. Schopfbühne, Schützengasse 4.

FAMILIENFÜHRUNG

11.15 Uhr: Führung durch beide Ausstellungen mit Anna Leibbrandt. «Transit»: Werke von Peter Aerschmann. «Breite Palette»: Die Schenkung der Edition «Ars Felix». Bis 17. Mai. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53. 17.00 Uhr: «Spilet wyter!». Lustspiel von Rick Abbot. Regie: Alex Truffer. Berndeutsche Fassung: Hannes Zaugg-Graf. Vorverkauf: 032 652 72 72. Schopfbühne, Schützengasse 4.

DONNERSTAG, 16. APRIL 19.15–21.45 Uhr: Elternkurs «Starke Eltern – Starke Kinder». Insgesamt 4 Kursabende: 16.4./23.4./30.4./7.5. Elternkurs für Eltern von 0-3-jährigen Kindern. Themen: Klärung Wert- und Erziehungsvorstellungen, Bedürfnisse von Kindern verstehen, Bindungsverhalten, soziale Entwicklung, Umgang mit Gefühlen, Wut bei kleinen Kindern. Org. Fachstelle Kompass. Anmeldung erforderlich: 032 624 49 39. Sitzungszimmer Schulhaus IV, Schulstr. 35.»

FREITAG, 17. APRIL 18.00 Uhr: 15 Jahre Schwyzerörgelifründe Grenchen. Jubiläumsanlass mit Gastformationen und diversen Überraschungen. Türöffnung und Apéro: 18 Uhr. Nachtessen ab 19 Uhr. Reservation: 032 654 99 22. Parktheater (Restaurant), Lindenstr. 41. 20.00 Uhr: «Spilet wyter!». Lustspiel von Rick Abbot. Schopfbühne, Schützengasse 4.

20.00 Uhr: Adonia-Musical: «Petrus – De Aposchtel». Die Zuschauer erleben ein Musical, dass das Leben von Petrus als Apostel beleuchtet. Mit fetzigen, zeitgemässen Songs werden Alt und Jung ins brandaktuelle Thema «Religionsfreiheit» mitgenommen. Nach der Himmelfahrt von Jesus finden unter der Leitung von Petrus und den anderen Aposteln zahlreiche Menschen den Weg in die neu gegründete Gemeinschaft der Jesus-Anhänger. Aber Staat und religiöse Führung sind mit der neuen Glaubensrichtung nicht einverstanden und verfolgen deren Mitglieder bis aufs Blut. Zudem sind auch die inneren Spannungen zwischen jüdischen und ausländischen Christen massiv. Wird die junge Kirche die Repressionen überleben? Gelingt es Petrus, die ersten Christen zu einen und auch unter Verfolgung zu führen? Parktheater, Lindenstrasse 41. 20.30–23.30 Uhr: «Midnight Sports & Music». Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

SONNTAG, 19. APRIL 8.15 Uhr: Wanderung von Ins bis La Sauge. Dauer: 2 Stunden, alles flach. Mit Mittagessen im Restaurant, Besuch im Naturschutzzentrum La Sauge und Schifffahrt nach Neuenburg. Anmeldung bis 17. April: 032 652 74 18 oder 079 660 82 11. Bahnhof Grenchen Süd.

26. April, 15–16 Uhr: Im Rahmen der Sonderausstellung «Wohlfahrt und Macht – die Uhrenindustrie und die Familien dahinter» lädt Sie das Kultur-Historische Museum Grenchen zur Familienführung «Familien früher und heute» für Gross und Klein ab 5 Jahren ein. Diese kindgerechte Familienführung ist speziell für Kinder in Begleitung ihrer Eltern, Grosseltern oder anderen erwachsenen Personen gedacht. Kultur-Historisches Museum.

JAPAN 29. April, 20.00 Uhr: Die gebürtige Japanerin Natsume Furer erzählt über Traditionen und den modernen Alltag in ihrer Heimat. Im Anschluss daran wird ein Apéro offeriert. Organisiert durch Granges Melanges. Lindenhaus, Lindenstrasse 29

AUSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Wohlfahrt & Macht». Über die Uhrenindustrie und die Familien dahinter. Bis 27. August. Mi/Fr–So 14–17 Uhr. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Breite Palette». Die Schenkung der Edition «Ars Felix». Bis 17. Mai. Mi/Fr–So 14–17 Uhr.

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Grenchner Stadt-Anzeiger 15/2015

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