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Donnerstag, 2. April 2015

107. Jahrgang – Nr. 14

› Klimaanlage › Radio-CD › Funk-ZV › 5-türig schon ab

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6ºC 10ºC

6ºC 8ºC

2ºC 12ºC

Freitag, 3. April 2015 Zuerst wechselhaft, dann zunehmend bewölkt. Zeitweise Regen, gegen Abend zunehmend. Samstag, 4. April 2015 Am Karsamstag wechselnd bis stark bewölkt mit gelegentlichem Regen. Sonntag, 5. April 2015 Auch Ostern zeigt sich wechselhaft. Nebst sonnigen Abschnitten auch einige Regenschauer möglich.

Laufen

3 Samba-, Rock- und Blues-Schritte waren am letzten Samstag angesagt – Marc Sway und seine siebenköpfige Band brachten das Publikum in Laufen zum Tanzen.

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Orthodoxe Chorgesänge in Mariastein Die Solothurner Vokalisten, zusammen mit dem Ensemble Glarean, zelebrierten am Palmsonntag in der Basilika Mariastein Gesänge der orthodoxen Liturgie zur Passionswoche von Alexander Tichonowitsch Grechaninov. Martin Staub

D

er Kammerchor Solothurner Vokalisten existiert seit 1961. Seit 14 Jahren steht er unter der Leitung von Patrick Oetterli. Auf ihrer vierteiligen Tournee stand mit Solothurn, Zürich und Olten am vergangenen Sonntag Mariastein auf dem Programm. Der Ausflug der Solothurner über den Berg hat sich gelohnt. Das Publikum in der voll besetzten Basilika genoss die ruhige, besinnliche Musik eines russischen Komponisten, der hierzulande noch weitgehend unbekannt ist. Alexander Tichonowitsch Grechaninovs (1864–1956) Passion op. 58 basiert zum

Solothurner Vokalisten und Ensemble Glarean: Eindrücklicher Auftritt in der Basilika Mariastein. grossen Teil auf gregorianischen Themen, deren einstimmige Melodien der Komponist aber stellenweise bis auf 10 Stimmen erweiterte. Dank dem Ensemble Glarean, einem Chor mit 14 Sängerinnen und Sängern, welche bei diesem Projekt mitwirkten, konnten die beiden vereinten Chöre die imposante Klang-

Mit weichen Bewegungen: Dirigent Patrick Oetterli führt die Frauenund Männerstimmen sicher durch das imposante Tongemälde.

vielfalt dieser russischen Kirchenmusik bestechend zum Ausdruck bringen. Patrick Oetterli verstand es, in ruhiger Art das Spektrum der Dynamik mit seinen Interpreten voll auszuschöpfen. Besonders eindrücklich präsentierten sich in einigen Passagen die Bässe, welche, ohne an Volumen zu verlieren, bis ins tiefe h hinuntersteigen durften. Konzert in russischer Sprache Dass das Ensemble Glarean und die Solothurner Vokalisten das ganze Programm in der Originalsprache Russisch sangen, versteht sich von selbst. So kam der sakrale, tief religiöse Charakter dieser Musik voll zur Geltung. Das Programmheft, welches jedem Besucher, jeder Besucherin bei Eintritt in die Hand gedrückt wurde, leistete da als Übersetzungshilfe gute Dienste. Nebst dem Text aller 13 Lied-Nummern konnten die Zuhörer auch wertvolle Beschreibungen des Werks und Informationen zum

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FOTOS: MARTIN STAUB

Komponisten nachlesen. So beispielsweise, dass die Zeit um Ostern für die orthodoxe christliche Kirche des Ostens die wichtigste Phase des Kirchenjahres ist. Deshalb ist auch das musikalische Repertoire für die Karwoche besonders gross. Grechaninovs Passion op. 58, die in Mariastein zu hören war, kommt in diesem Kontext eine herausragende Rolle zu. Eindrückliche Aufführung Die beiden Chöre zelebrierten die 13 Stationen des Leidenswegs Jesu während der Karwoche auf eindrückliche Art und Weise. Tosender Applaus und stehende Ovationen unterstrichen die Qualität dieses Konzertes. Und Patrick Oetterli und seine über 40 Sängerinnen und Sänger liessen sich zu einer Zugabe bewegen, welche die vorangehenden fünf Viertelstunden um einige wohltuende harmonische und besinnliche Minuten verlängerte.


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An Ostern bleibt das Entsorgungscenter geschlossen Donnerstag, 2. April 2015

ab 15.30 Uhr geschlossen

Karfreitag bis und mit Ostermontag 3. April bis 6. April 2015

geschlossen

Wir wünschen ein frohes Osterfest.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.85, mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

Beglaubigte Auflage 21 444 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 75 544 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 202 012 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

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www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

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Donnerstag, 2. April 2015 Nr. 14

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LAUFEN

Geschäfte wollen lieber Parkplätze als Aufenthaltsplätze

Brasilianisches Temperament gemischt mit schweizerischer Perfektion

Die nächsten Weihnachtspläne: Roger Chalon (r.) erklärt Roman Bucher und Oskar Singeisen, dass das Budget für die Seitensterne wohl nicht reichen wird. FOTO: GINI MINONZIO gin. «Wir werden die Parkplätze um jeden Preis verteidigen», erklärte Roman Bucher, Präsident der IG Laufen, letzte Woche an der Generalversammlung den 24 anwesenden Mitgliedern. Das Verhältnis zur Stadt Laufen ist angespannt. Letzten Winter hatte diese in zwei Workshops ein neues Parkregime ausgearbeitet und verabschiedet. Dabei wäre eine grosse Anzahl Parkplätze im Stedtli aufgehoben worden. Damit war aber die IG Laufen nicht einverstanden. Sie befürchtet Umsatzeinbussen. Anfang Jahr hat der Vorstand Unterschriften gesammelt und der Stadt einen geharnischten Brief geschrieben. Die Stadt habe das Projekt vorläufig gestoppt und man werde sich zu neuen Gesprächen treffen, so Bucher. «Wir werden nicht über die Köpfe der IG Laufen hinweg handeln», erklärte Stadtpräsident Alexander Imhof auf Anfrage gegenüber dem Wochenblatt. Die Stadt wolle nicht, dass die Läden weniger Umsatz machen. Das Gegenteil sei der Fall. Man suche nach Wegen, um Laufen attraktiver zu gestalten. Deshalb sei man auf die Idee gekommen, im Städtchen mehr Aufenthaltsplätze zu schaffen. Dazu gehöre auch mehr Raum

für Restaurants. Das gehe nicht, ohne Parkplätze zu opfern. Nun werde man das Gespräch mit der IG Laufen suchen, bevor weitere Entscheide gefällt werden, so Imhof. Die IG Laufen hat ihre Mitgliederbeiträge erhöht, um mehr Projekte zu realisieren und auch, um gegenüber der Stadt selbstbewusster auftreten zu können. «Immerhin repräsentieren wir in der IG Laufen 541 Vollzeitstellen mit 82 Lehrlingen», erklärte Chalon.

LAUFEN

REGION

LAUFEN

Regioturnfest findet in Laufen statt

Auf den Spuren unserer Vergangenheit

Hauptversammlung der Ludothek

tvl. Der Monat Juni steht in der Region ganz im Zeichen des Turnsports. Rund 2600 Kinder und Jugendliche nehmen am Baselbieter Kantonalturnfest 2015 in Breitenbach teil, zwei Wochen später, am 19. und 20. Juni, bestreiten 1000 Turnerinnen und Turner aus 45 Vereinen ihre Wettkämpfe am 9. Regioturnfest Laufental/Dorneck-Thierstein in Laufen. Nach 10-jähriger Pause Nach 10 Jahren lädt der Turnverein Laufen wieder zum Regioturnfest auf die Sportanlagen rund ums Gymnasium. 24 Vereine aus der Region und 21 Gastvereine sind der Einladung gefolgt. Letztere stammen aus unterschiedlichsten Ecken der Schweiz, beispielsweise aus dem malerischen Rheinau, aus dem emmentalischen Langnau, von Muntelier am Murtensee, aus den Walliser Alpen wie Naters oder aus den Kantonshauptstädten Zug und Glarus. Spielnacht und die Vereinswettkämpfe Sportlich setzt das Regioturnfest zwei Schwerpunkte: die Spielnacht und die Vereinswettkämpfe. Am Freitagabend treten in der Dreifach-Turnhalle des Gymnasiums Laufen gemischte Teams in den Spielformen Unihockey, Korbball und Volleyball gegen einander an. Am Samstag messen sich die 45 Vereine in unterschiedlichsten Disziplinen: Leichtathletik, National- und Geräteturnen, Gymnastik und sogenannten Fachtests. «Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren», meint OK-Präsident Peter Hellinger zuversichtlich. Die rund 1000 Turnerinnen und Turner sollen schliesslich am 19. und 20. Juni die optimalen Wettkampfbedingungen vorfinden. Weitere Informationen unter: www.tvlaufen.ch

Neue Weihnachtsbeleuchtung Wenn alles gut geht, wird die IG Laufen nächsten Winter die neue Weihnachtsbeleuchtung aufhängen können. Die Fassungen der alten Beleuchtung sind brüchig geworden. Auch kostet die Montage jedes Jahr 7000 Franken, was zu viel sei, erklärte Vorstandsmitglied Roger Chalon. Ursprünglich war von einem Budget von 300 000 Franken die Rede. Doch diese Zahl ist komplett unrealistisch. Die 74 Mitglieder der IG Laufen haben 30 000 Franken für die neue Beleuchtung zusammengespart. Zudem werde sich die Stadt Laufen mit einem Drittel an den Gesamtkosten beteiligen, so Chalon.

Animiert zum Mitmachen: Marc Sway und seine Band will in Laufen das Publikum nicht nur laufen sehen, sondern auch zum HochFOTO: GABY WALTHER springen animieren.

Samba-, Rock- und BluesSchritte waren am letzten Samstag angesagt – Marc Sway und seine siebenköpfige Band brachten das Publikum in Laufen zum Tanzen. Gaby Walther

M

arc Sway ist den meisten bekannt als charmantes Jurymitglied der zweiten Staffel der Fernsehshow «The Voice of Switzerland». Sicher auch dank dieser Bekanntheit war das Alte Schlachthuus am letzten Samstag fast ausverkauft. Nicht nur Erwachsene, sondern auch ein paar Kinder wollten den sympathischen Vollblut-Musiker einmal live erleben und

nutzten diese einmalige Chance, denn in Laufen fand sein Tournee-Abschlusskonzert von «Black&White» statt. Enttäuscht wurde gewiss niemand. Mit seiner tiefen, warmen, ruhigen Stimme, seinem brasilianischen Temperament und seinem ansteckenden Lachen gewann Marc Sway das Publikum von Anfang an für sich. Er hatte sich ein bisschen über seinen Auftrittsort informiert, wusste, dass Ricola und «Mohrenköpfe» in Laufen hergestellt werden und «dass niemand gezwungen werden kann, von Zwingen nach Laufen zu laufen». Sways Musik ist schwer einzuordnen, nicht zu kategorisieren. Ein grosses Spektrum war zu hören, von Blues, Rhythm & Soul über Samba bis zu Rock und Pop. Dieser Stilmix, welcher zur multikulturellen Herkunft von Sway passt, machte auch das Besondere des Abends aus. Während man sich hinreissen liess von den brasilianischen Klängen und dem feurigen Tanz der Back-

Im Kaltbrunnental bei Grellingen gibt es drei wichtige altsteinzeitliche Fundstellen. Der diplomierte Prähistoriker Ingmar M. Braun und zwei weitere Fachleute bieten nun einen Kurs zur älteren Urgeschichte an. bru. Der Ursprung des Menschen und seiner Kultur ist eines der spannendsten Kapitel der Geschichte. Unsere Kenntnisse der menschlichen Evolutionsgeschichte sind oft oberflächlich oder geprägt von Klischees. Eines davon ist die Meinung, der Neandertaler sei eine primitive und unkultivierte Art der Hominiden gewesen. Die Prähistoriker Ingmar M. Braun und Levente Liptay sowie der Pädagoge Christoph Heinrichs haben es sich zum Ziel gesetzt, Menschen in der Region tiefere und kompetente Einblicke in die Frühgeschichte, insbesondere in die Altsteinzeit, zu geben. Dabei geht es um Datierungsmethoden, die vorhumane wie humane Phase der Evolution, die Kulturstufen der Altsteinzeit, die Eiszeitkunst, die Entstehung der Sprache und die philosophische wie kulturelle Anthropologie. Bei einer Exkursion am 10. Mai werden auch das Kaltbrunnental und das Museum in Laufen besucht. Die Kenntnis der Menschwerdung ist für unser Selbstverständnis von entscheidender Bedeutung, sodass dieser Kurs eine einmalige Chance bietet, von ausgewiesenen Fachleuten in die Frühgeschichte eingeführt zu werden. Grosser Spezialist der Altsteinzeit In der Kohler- und Kastelhöhle im Kaltbrunnental konnte die Präsenz des Neandertalers nachgewiesen werden, die über 40 000 Jahre zurückliegt. Die Heidenküche auf der rechten Seite des Ibachs gehörte zu einer der ersten in der Schweiz entdeckten Fundstellen aus der Altsteinzeit. Alle Höhlen waren im

groundsängerin Carmen Sway, seiner Schwester, zum Spiel der Conga, wechselte der Sänger im nächsten Lied zum groovigen Blues, «um nicht den Boden unter den Füssen zu verlieren und wieder in die gemütliche Schweiz zurückzukehren», wie er lachend meinte. Begleitet wurde der Brasil-Schweizer von der siebenköpfigen Band, welche nicht im Schatten von Sway blieb, sondern immer wieder ihr Können beweisen konnte. Da war Roberto Hacaturyan, der nicht nur super trommelte, sondern mit Marc einen rassigen Rap mit Beatboxen auf die Bühne zauberte. Oder Jeremy Baer an der Gitarre, der einfühlsam ein brasilianisches Schlaflied spielte, während Sway mit sanfter Stimme dazu sang. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei. Nach 90 Minuten und einer Zugabe verabschiedete sich die Band und liess sich, zur Enttäuschung der Fans, auch nicht mehr für ein Autogramm blicken.

WOS. Am Montag, 27. April 2015, 20.30 Uhr, findet in der Stedtlibibliothek Laufen die diesjährige Hauptversammlung statt. Alle Mitglieder sind dazu herzlich eingeladen. Traktanden sind auf der Internetseite www.ludolauthi.ch oder in der Ludothek zu erfahren. Anträge sind mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich einzureichen. Anschliessend an die Hauptversammlung findet ein kleiner Imbiss mit gemütlichem Zusammensein statt.

Der Prähistoriker: Ingmar M. Braun vor der Kohlerhöhle im Kaltbrunnental. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Magdalénien, das heisst vor rund 14 000 Jahren, bewohnt. In der Kohlerhöhle fand man unter anderem eine grosse Anzahl an feinen Nähnadeln aus Knochen aus dem späten Magdalénien. In der Kastelhöhle konnte man in der mittleren Fundschicht den ersten Nachweis des anatomisch modernen Menschen in der Schweiz aus der Zeit des älteren Magdalénien erbringen. Ingmar M. Braun, der Initiator des Kurses, ist ein wandelndes Lexikon in Sachen Altsteinzeit, ein Spezialist der eiszeitlichen Höhlen- und Kleinkunst sowie ein vorzüglicher Vermittler von Wissen. Der 39-jährige Prähistoriker interessiert sich seit seiner Kindheit für Archäologie. Er entdeckte schon als Kind steinzeitliche Fundstellen in Bettingen. 1998 gelang ihm der sensationelle Fund des Faustkeils von Bettingen. Braun arbeitete als wissenschaftlicher

Mitarbeiter in diversen archäologischen Museen im In- und Ausland, unter anderem auch im Museum der Kulturen in Basel für die Abteilung Urgeschichte Europas. Er war universitärer Lehrbeauftragter für die Altsteinzeit in Zürich, Halle/Saale und Bern, zwischen 2007 und 2010 am Landesmuseum Halle/Saale tätig und beteiligte sich an mehreren Ausgrabungen, Projekten zur Eiszeitkunst und Kongressen im In- und Ausland, hielt zahlreiche Vorträge und hat bis jetzt mehr als 40 wissenschaftliche Artikel publiziert. Derzeit strebt er das Doktorat an. Kurs: Menschwerdung – Einführung in die ältere Urgeschichte und Kulturanthropologie, 20.4. / 27.4. / 10.5. (Exkursion) / 11.5. / 18.5, jeweils 18.30-20 Uhr, Rheinfelderstrasse 29, Basel; Kurskosten: Fr. 350.-. Anmeldung bis 10.4.2015: ingmarbraun@gmx.ch, Christoph Heinrichs Tel. 061 731 31 38. www.palaeolithikum.com.

FILM

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Donnerstag, 2. April, 20.30 Uhr

Dallas Buyers Club

Regie: Jean-Marc Vallée, mit Matthew McConaughey, Jennifer Garner, Jared Leto, Denis O Hare. Biografie, Drama: USA 2013, 117 Min. LOUNGE-KONZERT

Freitag, 10. April, 20.15 Uhr

* Kammerorchester Basel Tango-Nacht Ein Abend im Zeichen des Tangos. Ausdrucksstark, sinnlich, raffiniert.

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Gottesdienste BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Oster-Gottesdienst, Sonntag, 5. April Thema: Die Wiederkunft von Jesus mit Kids-Treff 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 3. April, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 3. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Karfreitagsgottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Dieter Zysset (Klarinette/ Saxofon) und Markus Schlapp (Orgel). Wir feiern das Abendmahl. Sonntag, 5. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Ostergottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Heute findet für die Kinder ein Kinderprogramm statt. Dienstag, 7. April, 10.00 Uhr, Offene Kirche mit Bistro. Das ökumenische Team lädt an jedem Markttag von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr in die Katharinenkirche Laufen zum Verweilen ein. 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt. Donnerstag, 9. April, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «Härzenssach!». Andreas Küng (Blauen) packt in unserem Kreis sein Schwyzerörgeli aus und bringt uns mit seinen Melodien und Klängen in Schwung. Berührt durch seine Leidenschaft für die Musik, werden wir angesteckt und singen mit.

Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Freitag, 3. April 2015 19.30 Uhr Karfreitags-Gottesdienst Sonntag, 5. April 2015 10.00 Uhr Ostergottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Dienstag, 7. April 2015 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend «Gäste sind herzlich willkommen»

Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Opi, Bruder, Schwager und Onkel

Friedrich Straumann-Borer 23. April 1944 bis 19. März 2015 Er ist nach längerer Krankheit viel zu früh von uns gegangen. Wir sind traurig und vermissen Dich sehr.

Rosa Straumann-Borer Daniel Straumann Patrick und Eliane Straumann-Ferreira mit Yasmin und Yannick Anne-Rose Stadelhofer Helene Straumann Werner und Helga Straumann-Leipold Julie-Antoinette Stadelhofer und Matthias Oesch Marcos Trillo Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 8. April 2015, um 14.00 Uhr in der Kirche in Fehren statt. Die Urnenbeisetzung ist zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Reinach GmbH, 4153 Reinach, Postkonto 40-5317-1, Vermerk. Friedrich Straumann. Traueradresse: Rosa Straumann-Borer, Hinterfeldstrasse 68, 4242 Laufen

Grellingen Freitag, 3. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Karfreitagsgottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli, Rolf Stebler (Bariton) und Ursula Nussbaumer (Orgel). Wir feiern das Abendmahl.

Gilt als Leidzirkular.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche: Donnerstag, 2. April, 15.30 Uhr, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, reformierter Gottesdienst zum Gründonnerstag mit Abendmahl und Klaviermusik, Pfarrer Stéphane Barth, Organistin Catalina Vicens und Helferin Susanne Billeter. Freitag, 3. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl und mit feierlicher musikalische Umrahmung, Pfarrer Stéphane Barth, Organist Tobias Cramm und Sängerin Barbara Schneebeli. Sonntagsschule/ChinderChilche: Beginn um 10.15 Uhr im Gemeindesaal: Vorbereitungen für die Osternachtsfeier. Leitung: Cordelia Stalder und Sonja Semling. Samstag, 4. April, 20.30 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Osternachtsfeier mit der Sonntagsschule/ChinderChilche, anschl. «Eiertütschete» im Gemeindesaal, Pfarrer Stéphane Barth, Organist Tobias Cramm, Sonntagsschulleiterinnen und Sonntagsschulkinder. Sonntag, 5. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zu Ostern mit Abendmahl, Pfarrer Stéphane Barth und Organistin Doris Andres. Sonntag, 12. April, kein Gottesdienst. Sonntag, 19. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst im Kanzeltausch mit Laufen, Lehrvikarin Maria Wüthrich, Laufen. Beerdigungs- und Seelsorgevertretung: Während des Konfirmandenlagers in der Woche (15) nach Ostern, vom Dienstag, 7., bis Samstag, 14. April 2015, wird Pfarrer Stéphane Barth für Beerdigungen und seelsorgerliche Notfälle vertreten durch Pfarrer Reiner Jansen aus Frenkendorf, Telefon 061 901 20 62. Konfirmandenlager vom Mittwoch, 8., bis Samstag, 11. April 2015, in Wildhaus SG: Treffpunkt am Mittwoch, 8. April, um 6.45 Uhr in Laufen am Bahnhof. Chilespatzenchörli: Freitag, 17. und 24. April, 19 bis 20 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH Breitenbach. Leitung: Carmen Gerber, Beinwil. Mitmachalter: 7 bis 14 Jahre. Einsteigende sind jederzeit willkommen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Donnerstag, 2. April 18 Uhr Musicalaufführung «Gott rettet die Welt» mit den Kindern der Ökum. Musicalwoche 2015, Martina Hausberger und Team 20 Uhr Ökum. Gebetsnacht, Kirche Witterswil (bis 24 Uhr) – Freitag, 3. April, 10 Uhr Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, Barockmusik mit Vincent Bernhardt, Orgel, und Amandine Beaulieu, Violine. Pfarrer Armin Mettler – Sonntag, 5. April, 10 Uhr Ostergottesdienst mit Abendmahl, Ref. Kirchenchor und Chorgemeinschaft OTE, Leitung: Jasmine Weber und Andreas Schmidt. Pfarrer Armin Mettler, anschliessend Oster-Apéro

Breitenbach, 17. März 2015 Du hast gesorgt, du hast geschafft, bis dir die Krankheit nahm die Kraft. Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand, immer helfend für die Deinen, ruhe sanft und habe Dank.

Traurig nehmen wir Abschied von meiner Frau, unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwester

Elisabeth Lindenberger-Meyer 28. Juni 1946 bis 17. März 2015 Nach tapfer ertragener, schwerer Krankheit wurde sie von ihrem Leiden erlöst.

Wir gedenken in Liebe und Dankbarkeit: Hugo Lindenberger-Meyer Marc Lindenberger Jörg und Duangruethai Lindenberger Puengboon mit Tobias und Alexander Lindenberger Schwester Jrene Meyer, Ingenbohl/Bern Der Abdankungsgottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 7. April 2015, um 14.00 Uhr in der römischkatholischen Kirche in Breitenbach statt. Der Dreissigste ist am Samstag, 18. April 2015, um 18.00 Uhr. Traueradresse: Jörg Lindenberger Puengboon Breitgartenstrasse 10a, 4226 Breitenbach

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

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Seewen

Baupublikation

DANKSAGUNG

DANKSAGUNG

Wir danken allen recht herzlich für die Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben

Rudolf Karrer erfahren durften. Besonderen Dank – Herrn Pfarrer Franz Sabo für den schön gestalteten Abschiedsgottesdienst; – dem Pflegepersonal des Seniorenzentrums Rosengarten, Laufen, das Ruedi liebevoll umsorgt und gepflegt hat; – an alle Verwandten, Freunde und Bekannten für Beileidskarten, Blumen, Spenden und heilige Messen; – allen, welche Ruedi im Leben mit Liebe und Güte begegnet sind.

Die Trauerfamilie

Röschenz, im März 2015

Dreissigster: Ostersonntag, 5. April 2015, um 10.00 Uhr.

Bauobjekt: Aufstockung des best. Lagergebäudes mit Nutzung als Büroräumlichkeiten Bauplatz: Allmendstrasse 28 Projektverfasser: Gisin Architekten GmbH Frau Corina Gisin, Moosmatt 1, 4426 Lauwil

Wer so gewirkt wie du im Leben, wer so erfüllt hat seine Pflicht und stets sein Bestes hat gegeben, der stirbt auch selbst im Tode nicht.

Bauparzelle: GB 3653 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 17. April 2015

Baupublikation Bauherrschaft: Auer AG, Jürg Auer Im Baumgarten 7, 4413 Büren Bauobjekt: Neubau MFH (6 Wohnungen) mit Autoeinstellhalle und Kellern Projektverfasser: az Holz AG, Jürg Auer Oristalstrasse 121, 4410 Liestal Bauplatz: Brühlweg 12, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2318 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 17. April 2015

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester und Tante

Isabella Häner-Kessler 7. Juli 1931 bis 27. März 2015 Im 84. Lebensjahr hat sie den Kampf gegen ihre schwere Krankheit verloren und ist von ihrem Leiden erlöst worden.

Baupublikation Bauherrschaft: Bruttin-Bréchet Roger und Brigitte, Mühleackerweg 9, 4413 Büren Bauobjekt: Umbau Gartenanlage mit Grillhaus und Zaun Projektverfasser: Bruttin Roger

Traueradresse: Susanne Schären-Häner Allmendstrasse 21 4513 Langendorf

Bauplatz: Mühleackerweg 9, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2423 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 17. April 2015

Wir vermissen dich Susanne und Daniel Schären-Häner Ueli und Margrit Häner-Krebs Andreas Häner Monika Häner Daniel Häner Ruth Henz-Kessler Cornelia und Markus Kohler-Henz Verwandte und Freunde

Trauergottesdienst am Dienstag, 14. April 2015, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Breitenbach, anschliessend Urnenbeisetzung. Dient als Leidzirkular.

Baupublikation Bauherrschaft: Hildebrandt Dorian und Julianne Dornacherstrasse 95, 4147 Aesch Bauobjekt: EFH Projektverfasser: SWISSHAUS AG Bahnhofstrasse 18, 5600 Lenzburg Bauplatz: Liestalerstrasse 46, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2455 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 17. April 2015

Baupublikation Bauherrschaft: Paneth Herbert Ringweg 14, 4413 Büren Bauobjekt: Schopfsanierung mit neuem Satteldach Projektverfasser: Paneth Herbert Bauplatz: Ringweg 14, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2194 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 17. April 2015

TO D E S A N Z E I G E Traurig und mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben

Kurt Borer-Winyasakun 15. Mai 1943 bis 23. März 2015 Nach längerer Leidenszeit ist er friedlich eingeschlafen. Wir danken ihm für seine Liebe und seine stete Hilfsbereitschaft.

Prayun Borer-Winyasakun Pheeraphong Mongkhon Somprasong Mongkhon Geschwister und Anverwandte Die Trauerfeier findet am Dienstag, 14. April 2015, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Stephan in Grindel statt. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Prayun Borer-Winyasakun, Leimenweg 84, 4247 Grindel Gilt als Leidzirkular.

Frohlocke, Himmel, und juble, Erde! Ihr Berge, brecht in Jubel aus, denn der HERR tröstet sein Volk, und seiner Elenden erbarmt er sich.

Paula Anna Spaar-Cereda 28. März 1937 bis 1. März 2015

Wir danken von Herzen

für die mitfühlende Anteilnahme und die grosse Verbundenheit, die wir von Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten beim Abschiednehmen erfahren durften. Danke für den würdig gestalteten Abschiedsgottesdienst der Gruppe Fricktaler Zitherklänge für tröstende Worte, gesprochen und geschrieben für einen stillen Händedruck für Blumen und Spenden dem Pflegepersonal der Spitex Fricktal, Stein, sowie der Ärzteschaft

Bauherrschaft: Fa. Weber AG Herren Severin und Marcel Weber Mühlemattweg 2, 4206 Seewen

Büren

Alles verändert sich, aber dahinter ruht ein Ewiges. J. W. von Goethe

Jesaja 49, 13

Es hat uns tief berührt, wie viele Menschen unserer lieben Paula nicht nur im Leben Zuneigung, Freundschaft, Anerkennung und Wertschätzung schenkten, sondern sie auch auf ihrem letzten Gang begleiteten. Eiken, im März 2015

Die Trauerfamilie


LAUFENTAL

Donnerstag, 2. April 2015 Nr. 14

BRISLACH

LAUFEN

Stabwechsel bei der Kulturellen Stiftung Brislacher Buch 1991

Schulhaus Serafin eine Million teurer

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Die Gemeindeversammlung von Laufen bewilligte die Schlussabrechnung des neuen Schulhauses über 20,65 Mio. Franken und hiess die Schüler der 3. bis 6. Klasse von Nenzlingen in der neuen Primarschule willkommen. Jürg Jeanloz

D Dorfchronist und Denker: Cäsar Semplici kennt Brislach wie kein anderer. Das will er im Stiftungsrat weiterhin einbringen. FOTO: ROLAND BÜRKI An der 22. Generalversammlung der Stiftung legte Präsident Cäsar Semplici sein Amt in jüngere Hände und trat ins Glied der Stiftungsräte zurück. Neuer Präsident ist Werner Hügli. bü. «Einen Präsidenten in meinem Alter von 93 Jahren gibt es wahrscheinlich in der Schweiz kaum einen», kommentierte Präsident und Dorfchronist Cäsar Semplici an der 22. Generalversammlung der Kulturellen Stiftung Brislacher Buch 1991 seine Demission. Die Stiftung war am 10. Mai 1993, zwei Jahre nach dem Erscheinen des Brislacher Buchs, als Nachfolgerin des Vereins zur Herausgabe des Brislacher Buchs gegründet worden. 1998 trat Dorfchronist und «Citoyen» Cäsar Semplici auf Wunsch des ersten Stiftungsrats-Präsidenten Hugo Fritschi dessen Nachfolge an und präsidierte die Stiftung somit 16 lange Jahre. Zwei Jahre lang habe er auf Wunsch des Stiftungsrats seinen Rücktritt hinausgezögert, doch jetzt sei der Zeitpunkt dazu gekommen, begründete

Semplici seinen unwiderruflichen Entscheid. Er bleibe, da er noch «zwäg» sei, aber gerne im Stiftungsrat, um mit seinem Wissen über das Dorf im unteren Lüsseltal dienen zu können. Die Generalversammlung anerkannte mit Applaus seine enormen Verdienste um das Brislacher Buch und die Kulturelle Stiftung. Als Nachfolger Semplicis wählte sie den bisherigen Vizepräsidenten und Kassier Werner Hügli, als Vizepräsidenten Urban Studer und als Kassierin Rita Spring-Hügli. Semplicis Lebenswerk, das Dorfgeschichtsbuch «Brislach 1991», ist weiterhin bei der Gemeindeverwaltung Brislach zu 40 Franken erhältlich. Es geht mit seiner geologisch-wissenschaftlichen Betrachtung des Karstgebietes «Brislachallmet», der Ramsteinergeschichte von Professor Dr. Werner Meyer oder den akribischen Aufzeichnungen des Mariasteiner Klosterbruders Alois Oser über sein Brislach des 19. Jahrhunderts deutlich über das heute übliche Dorfgeschichtsbuch hinaus.

ie Bauteuerung, Erhöhung der Mehrwertsteuer, Umgebungsarbeiten und Mehraufwendungen bei der Sanierung der alten Schulliegenschaften hätten zur Kostenüberschreitung von einer Million Franken beim Neubau der Primarschule Serafin geführt, erklärte Präsident Alexander Imhof an der Gemeindeversammlung von Laufen. Trotzdem sei er stolz auf die tolle Schule mit Konzertsaal und Doppelturnhalle. Laufen könne das verkraften und habe an Ansehen gewonnen. Zudem seien die Zinsen gegenwärtig sehr tief und der Neubau werde auf 40 Jahre abgeschrieben. Problemlos bewilligte die Versammlung die Anfrage der Gemeinde Nenzlingen, ihre Primarschulkinder der 3. bis 6. Klasse in Laufen aufzunehmen. Nenzlingen kämpft mit hohen Kosten im Bildungswesen und rückläufigen Schülerzahlen, weshalb sie die oberen Klassen nach Laufen und die Kindergärtler, Erst- und Zweitklässler nach Blauen schicken möchte. Nach Laufen fahren die Kinder mit dem Postauto, nach Blauen mit einem Schulbus. «Wir können uns eine Schule mit so wenig Kindern einfach nicht mehr leisten», meinte die Nenzlinger Gemeindepräsidentin Therese Conrad. Sie sei sehr froh, dass Laufen zu dieser Lösung Hand biete, denn es sei für beide Seiten eine vorteilhafte Lösung. Mit diesem

Schulhaus Serafin teurer: Das neue Schulhaus – hier anlässlich der EinweiFOTO: MARTIN STAUB hung im Oktober 2013 – wurde etwas teurer als budgetiert. Schulkonzept spare Nenzlingen 160 000 Franken. In Laufen müssen keine neuen Klassen eröffnet werden und der Vertrag sei auf ein halbes Jahr per 31. Juli kündbar. Grosse Diskussionen entfachte auch das neue Polizeireglement, das den beiden Stadtpolizisten zusätzliche Aufgaben zuweist und mehr Kompetenzen verleiht. So können Bussen für verkehrswidriges Verhalten, für weggeworfenen Abfall, für Ruhestörung oder für das Einklemmen von Flyern unter den Scheibenwischer ausgesprochen werden. Sie haben auch die Möglichkeit, unerwünschte Personen wegzuweisen. «Bei Reklamationen ruft aber bitte immer die Nummer 112 an», mahnte Stadtpolizist Max Wey. Dass Laufen finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, ist ein offenes Geheimnis. Roland Mamie hatte deshalb an der letzten Gemeindeversammlung den An-

trag gestellt, dass die jährlichen Investitionen mindestens zu 25 Prozent aus dem Jahresgewinn gedeckt werden können. Der Stadtrat will aber von einer solchen Einschränkung nichts wissen und verweist auf die Schuldenbremse, die bei einem Bilanzfehlbetrag zwingend zu einer Steuererhöhung führt. «Wir müssen ohnehin jede Investition vor die GV bringen, so dass die Bevölkerung immer nein sagen kann», argumentierte Präsident Imhof. Diese starre Regel schränke die Handlungsfreiheit der ganzen Gemeinde ein. Georg Schnell bedauerte die Haltung des Stadtrats und verlangte Massnahmen, die weh tun! «Ich bin gespannt auf die Rechnung 2014 und das Budget 2016», liess er sich vernehmen. Mit 28 zu 23 Stimmen beschloss die Versammlung, den Antrag von Roland Mamie, den Selbstfinanzierungsgrad auf mindestens 25 Prozent festzulegen, als nicht erheblich abzuschreiben.

RÖSCHENZ

REGION

Unternehmerin entdeckt Röschenz

Fleisch so zart, dass es sich mit der Gabel schneiden lässt

Nach dem Röschenzerhof will Béatrice Speiser mit ihrer Inspiranda AG den Hofstattgarten umgestalten. bea.«Wer mich kennt, weiss, dass ich es aus Idealismus mache», sagte die Unternehmerin aus Basel, Béatrice Speiser, an der Gemeindeversammlung von Röschenz. Aus dem Quartierplan Hofstattgarten soll nicht ein Renditeobjekt werden, sondern ein schönes Stück Heimat für Jung und Alt. «Vielleicht ergänzt mit einem Wellness-Bereich — doch das ist noch offen und entscheidet sich im Verlaufe der Detailkalkulation», ergänzte Speiser. Sie war gekommen, um sich persönlich den Fragen der Bewohnerinnern und Bewohner von Röschenz zu stellen. In der Abstimmung verliess sie den Saal. Mit grosser Mehrheit stimmte die Versammlung dem Quartierplan Hofstattgarten zu. Demnach sollen die Gebäude des früheren Bauernbetriebes einer Wohnnutzung zugeführt werden, wobei die Bebauung des Areals «von hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität sein und unter besonderer Beachtung des Ortsbildes und der erhaltenswerten historischen Bausubstanz erfolgen soll.» Und die Nutzung des Areals soll vielfältig und durchmischt sein. Speiser machte Aussagen, dass einige Alterswohnungen geplant seien. Die Röschenzer hakten nach, wie viel hinter den Versprechungen stecke und in welchem Preissegment? Speiser betonte, dass nicht der Gedanke der Rendite sie nach Röschenz geführt habe, sondern letztlich sei es ein Herzensentscheid. Fest steht, dass die Inspiranda AG folgenden Zweck hat: «soziale, kulturelle oder architektonische Projekte zu initiieren, zu ermöglichen und zu realisieren.» Gemeinderat Mario Pittaro verwies darauf, dass die Gemeinde das Ganze

Die Metzgerei Studer holt «Gabelzart»Erfinder Werner Wirth für ein Seminar nach Laufen.

Umbau: Der Hofstattgarten soll neu gestaltet werden. auf Herz und Nieren geprüft habe und zum Schluss kam, dass es eine grosse Chance sei für Röschenz. Mit Speisers Umbau des Rösslis zum Röschenzerhof habe man bereits eine sichere Referenz. Raumplaner Victor Holzemer verwies auf das Reglement zum Quartierplan. Dieses schreibe vor, dass die Bauweise barrierefrei, also alters- und behindertengerecht zu erfolgen habe. Weiter ist festgehalten: Die neue Bebauung soll auch die Massstäblichkeit der benachbarten Gebäude berücksichtigen. Die historische Bausubstanz innerhalb des Quartierplanareals soll erhalten und teilweise erneuert werden. Bei der Bepflanzung sei auf die ehemalige Nutzung als Hofstatt Bezug zu nehmen. Béatrice Speiser ist Richterin und eine Wirtschaftsfrau mit Anwaltskanzlei und Erfahrung in Verwaltungsräten wie der Privatbank Julius Bär und der Migros. Doch sie ist nicht nur in Basel, wo sie mit dem Gründungszentrum Crescenda Migrantinnen hilft, sich zu verwirklichen, sondern international be-

FOTO: BEA ASPER

kannt für ihr soziales Engagement, etwa bei der Unicef und als Trägerin des Schweizer Integrationspreises. Sie sagt von sich, dass sie eine Querdenkerin sei mit breit gefächertem Interessensspektrum. Dass Menschen im Zentrum stehen ihres Handels. Sie glaubt daran, dass gute Arbeit honoriert wird, und wünschte sich für ihre Kindheit ein idyllisches Landleben. Stattdessen wuchs sie auf in städtischen Strukturen und erfuhr am eigenen Leib, wie es ist, wenn man aus Brüssel kommend in der Schweiz eine neue Heimat sucht. Eine neue Heimat gab die Gemeindeversammlung von Röschenz einstimmig drei jungen Migrantinnen, die vom Gemeinderat zur Einbürgerung empfohlen wurden. Einstimmig genehmigten die 63 Stimmberechtigten letzten Donnerstag auch die Änderung des Zonenreglements Siedlung, eine Umzonung von Gewerbeland zum Wohnen, den Zonenplan Landschaft sowie die Zusammenlegung vom Regionalen Führungsstab und dem Zivilschutz Laufental.

bea. «Fleisch heiss anbraten, um die Poren zu schliessen? – Blödsinn», sagt Fleischguru Werner Wirth. «Ob es uns gefällt oder nicht, über 40 Prozent der Mängel entstehen durch Fehler bei der Bearbeitung in der Küche», sagt Wirth gegenüber dem Wochenblatt.» Fleisch ist zwar ein uraltes Nahrungsmittel und doch wissen wir sehr wenig darüber – schlechte Voraussetzungen, um einen optimalen Genuss zu erreichen.» Der frühere Chefmetzger bei der Migros hat sich wissenschaftlich mit Fleisch auseinandergesetzt und beschlossen, die Welt der Nicht-Vegetarier zu verbessern mit Aufklärung. Dabei bedient er sich gerne auch mal dem Stilmittel der Provokation, wonach er im Deutschen Magazin Focus zitiert wurde mit: «Schweizer kremieren Fleisch.» Nebst dem Stern, den Kochmedien und der Schweizer Illustrierten stellte vor kurzem auch die TV-Sendung Einstein den Meister auf den Prüfstand, ob er tatsächlich, «aus dem dümmsten Fleischstück eine butterzarte Delikatesse» zaubern kann. So gibt Wirth grosse Versprechen ab: Wer nach seiner Anleitung handelt, braucht zum Schneiden kein Messer, das Fleisch wird so zart, dass es sich mit der Gabel trennen lässt. Wirths Geheimnis liegt im Umgang mit den Enzymen, die beim Reifeprozess des Fleisches eine entscheidende Rolle spielen. «Bei meinem Gabelzart werden die Enzyme während des Garprozesses nicht stillgelegt, sondern arbeiten weiter.» Fleisch sei ein Naturprodukt, das einen sanften Umgang benötige: «Druck führt zu Gegendruck und das bedeutet beim Fleisch

Zeigt, wie Fleisch zubereitet werden soll: Werner Wirth führt einen Kurs in Laufen durch. FOTO: BEA ASPER zwangsläufig mehr Saftaustritt.» Nachdem Wirth bereits seit 17 Jahren in Arlesheim Seminare abhält und immer wieder Hunderte von Personen begeistert, kommt er nun dank der Organisation der Metzgerei Studer nach Laufen. Wer erleben will, wie Gabelzart in der Praxis funktioniert, hat diese Gelegenheit am Donnerstag, den 11. Juni von 19 bis 22.15 Uhr im Hotel Central in Laufen. Mit der anschliessenden Degustation werde der Genuss perfekt, verspricht Wirth. Der Unkostenbeitrag beträgt 50 Franken pro Person. Es ist eine Anmeldung erforderlich, bei der Metzgerei Studer, Laufen.


THIERSTEIN

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KLEINLÜTZEL

Tränen zum Abschied Nach 12 Jahren verabschiedete der Musikverein Konkordia Kleinlützel seinen Dirigenten Bence Tóth. Von den liebevollen Geschenken und warmherzigen Bezeugungen der Jugendmusik Big Ben war der Bandleader sichtlich gerührt. Jürg Jeanloz

M

it einem schneidigen Boogie durfte die Jugendmusik Big Ben noch einmal richtig brillieren. In dunklem Anzug stand der Hüne Bence Tóth zum letzten Mal am Dirigentenpult und erteilte mit stoischer Ruhe die Einsätze für die jugendlichen Musiker. Gleich darauf folgte der Millionenseller «The Lion Sleeps Tonight», der im Gemeindesaal eine überwältigende Stimmung hervorrief. Die Zeitreise des Musikvereins Konkordia Kleinlützel wurde mit dem bekannten Marsch «Slaidburn» aufgenommen, der wuchtig daherkam. Ulrike

Zum Abschied von Bence Tóth: Musikverein Konkordia Kleinlützel. FOTOS: JÜRG JEANLOZ

und Melanie Meyer erzählten in launigen Worten Anekdoten von Persönlichkeiten und Begebenheiten der jeweiligen Epoche. «In der Hippiezeit war die Welt noch in Ordnung», kalauerten die beiden Damen und schwenkten zum Beatles-Welthit «Yesterday» über. Melanie Meyer liess es sich nicht nehmen, gleich auch noch das Solo auf ihrem Es-Horn zu spielen. Grosse Begeisterung im Saal, als die junge Dame das Stück fein interpretierte. Die gute alte Zeit wurde auch mit dem «Guggerzytli» heraufbeschworen,

Ulkige Begleitung zum Guggerzytli: Dirigent Bence Tóth undDavid Gunti.

das herrlich arrangiert war. Zum Gaudi der Gäste ahmten der Dirigent und David Gunti dabei den stundenschlagenden Kuckuck mit zwei Flöten nach und gaben dem Vortrag eine heitere Note. Die Auswahl der Stücke war ganz nach dem Gusto der Zuhörerschaft, denn mit «Moonlight Serenade» von Glen Miller und dem «Hit the Road Jack» folgten zwei weitere Gassenhauer, die frenetisch beklatscht wurden. Einen herzlichen Abschied bereitete die Jugendmusik Big Ben ihrem Chef. In einem stattlichen Glas mit Schokoladeeiern versteckten sie ein T-Shirt, das Bence Tóth, alias Big Ben, mühsam herausklaubte. Ein Föteli der Jugendlichen auf der Vorderseite und ein Dankeschön auf der Rückseite durfte Tóth den Gästen präsentieren. Zuletzt zeigten die Jungmusikanten noch einen Videoclip, in welchem sie den Meister auf die Schippe nahmen und gleichzeitig seinen Weggang bitterlich beweinten. Tóth war ergriffen, fand keine Worte und wischte sich die Tränen aus den Augen. Mit dem Marsch «Death or Glory», zu welchem kräftig geklatscht wurde, nahm dieser eindrückliche Abend ein tolles Ende.

NUNNINGEN

REGION

Schnell eine neue Aktuarin gefunden

Neue Verwalterinnen

Ersatz gefunden: Edith Hänggi (r.) freut sich über die neue Aktuarin Claudia Volonté-Brunner. FOTO: BENILDIS BENTOLILA

Nachdem die letztes Jahr gewählte Aktuarin ihr Amt nach ein paar Monaten zurückgab, fand Präsidentin Edith Hänggi vom Gilgenberger Bäuerinnenund Landfrauenverein schnell Ersatz. BB. «Was bin ich wieder schnell!» Diese Aussage machte die Präsidentin der Gilgenberger Bäuerinnen und Landfrauen an der Generalversammlung im Altersheim Stäglen zu Recht. Nach dem feinen Nachtessen führte sie zügig durch die Traktanden, so dass den Anwesenden viel Zeit blieb zum Plaudern und Lachen. Wichtig an diesem Abend ist immer auch die Tombola, liebevoll zusammengestellt von den Landfrauen Nunningen. Der Jahresbericht der Präsidentin zeigte, dass in den Dörfern stets viele Anlässe und Kurse organisiert werden. «Es ist etwas los dort draussen», sagte

sie. Nach ein paar Monaten bereits reichte Heidi Saladin ihre Demission ein als Aktuarin. Sie habe die Notbremse gezogen, weil sie rasch eingesehen habe, dass sie für dieses Amt nicht geschaffen sei, erklärte Edith Hänggi. Dann habe sie einen Anruf gemacht – und eine neue Aktuarin gefunden, nämlich Claudia Volonté-Brunner, Nunningen, die mit riesigem Applaus gewählt wurde. An der nächsten GV muss Vreni Jeger-Wehrli, Meltingen, ihr Amt als Kassierin wegen Amtszeitbeschränkung abgeben. Die Präsidentin bat, Umschau zu halten nach einer Ersatzfrau. Anwesend an der GV «ihres» Vereins war Kantonalpräsidentin Rita Hänggi. Sie orientierte über das grosse Arbeitsfeld des Mutterverbands. «Damit ihr seht, wofür ihr euren Beitrag an den Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband leistet», sagte sie.

WOS. Das Institut für Nonprofit- und Public-Management der FHNW hat Anfang März 2015 an drei Diplombzw. Zertifikatsfeiern 120 Absolventinnen und Absolventen ihre Zertifizierungen überreicht. Innerhalb der Weiterbildung «CAS Öffentliches Gemeinwesen» konnten 89 Teilnehmende des Grundlagenkurses, 14 Teilnehmende der Fachkompetenz Gemeindeverwalter Kanton Solothurn und 17 Teilnehmende des Management-Kurses ausgezeichnet werden. Aus der Region Schwarzbubenland konnten folgende Teilnehmerinnen ihr Zertifikat als Gemeindeverwalter Kanton Solothurn entgegennehmen: Franziska Fasolin, Einwohnergemeinde Witterswil; Franziska Meyer-Altermatt, EG Nunningen; Anita Schweizer, EG Büren; Claudia Styner, EG Rodersdorf; Sonja Zanolari, EG Metzerlen-Mariastein. Nationalrat Kurt Fluri, Stadtpräsident von Solothurn, gab den neu diplomierten Gemeindeverwalterinnen den Wunsch mit, zuhören zu können und Anliegen der Einwohner ernst zu nehmen. Den Kurs CAS Öffentliches Gemeinwesen Grundlagen in Olten schloss Nicole Schneider, EG Kleinlützel, erfolgreich ab.


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THIERSTEIN

BREITENBACH

Pandoras Büchse mit überraschendem Inhalt Der antiken Büchse von Pandora entsprang nicht Gutes. Der Laufner Musiker Ivo Düblin kehrte mit dem zweiten Konzert in seiner Pandora-Projektreihe die Sage um: Seine Büchse erfüllte den Griensaal mit Musik, die total begeisterte. Roland Bürki

B

ereits eine halbe Stunde vor Beginn des Pandora-Konzertes ist der grosse Griensaal fast vollständig besetzt, während die Bühne, unglaublich vollgestellt mit technischem Equipment, noch im schummrigen blau-

en Licht vor sich hin schlummert. Nach dem ersten Konzert von 2012 im Laufner «alts Schlachthuus» harren an diesem Samstagabend an die 300 Besucherinnen und Besucher ungeduldig auf die zweite grössere Auflage oder die «next Generation», wie sie der umtriebige «Spiritus Rector», Pianist, Komponist und Arrangeur Ivo Düblin mit Blick auf die neu dazu gestossenen sieben Bläser und Streicher auf der Pandora-Homepage bezeichnet (das Wochenblatt berichtete). Endlich weicht kurz nach acht Uhr die Spannung, als sich das Pandora-Konzert mit Ivo Düblin am Keyboard und Leadsängerin Monika Cueni live zu drehen beginnt. Natürlich mit dem passenden Titel «’S Karusell», einem Mundartlied um einen niedergeschlagenen Typen, der auf einem drehbaren Kinderkarussell neue Hoffnung schöpft. Mit der eingängigen Ballade «Inner Voice» von Christoph Schnyder, dem einzigen nicht von Düblin stammenden Titel, vertreiben die drei Sängerinnen Monika

Es läuft gut: Macher Ivo Düblin (Keyboards) und das Streicherensemble.

Er zieht die Fäden: Ivo Düblin (am Keyboard) und die drei Sängerinnen v.l. Monika Cueni, Sylvia «Sylphe» Heckendorn und FOTOS: ROLAND BÜRKI Sandra Kaiser, verdeckt Gitarrist Lukas Franz. Cueni, Sylvia «Sylphe» Heckendorn und Sandra Kaiser zusammen mit dem Streicherquartett und dem Bläsertrio die Angst vor der in der Nacht übermächtigen inneren Stimme. Und Stefan Künzli mit cooler Sonnenbrille und noch coolerem Saxophon lässt mit seinem spektakulären Intermezzo erste Emotionen in den Zuhörerreihen hochgehen. Ganz offensichtlich mag das Publikum Düblins eingängige Melodien, die er für dieses Konzert um Parts für Violinen, Cello, Leadsängerinnen und die Bläsergruppe erweitert hat. Zahlreich sind wohl deshalb auch die hochgehaltenen Handys, die etwas von dieser PandoraStimmung mit nach Hause nehmen sollen. Etwa das einschmeichelnde «Waiting for the Night» , in dem Sängerin

Monika Cueni und Saxofonist Stefan Künzli «Zwiesprache» halten , Sandra Kaisers Geburtstags-Schluckauf in «Hickup» oder die temperamentvolle, «Sylphe» Heckendorn, die in «Carry on» wie ein schwarzer Panther die Bühne durchmisst. Nunc est bibendum! Dieser lateinische Befehl auf Düblins ausgeklügeltem Bühnenplan heisst nichts anderes, als dass jetzt in der Pause Trinken angesagt ist und Moderatorin Petra Hasler so anschliessend das Geheimnis um die Büchse der Pandora mit frischer Stimme lüften kann. Im Gegensatz zur Büchse der griechischen Mythologie mit all ihren Übeln für die Menschheit lässt Düblin seinem Pando-

ra-Projekt ein stimmungsvolles Konzert mit exzellentem Sound entspringen. Der lang anhaltende Beifall für seine auf 15 Musikerinnen und Musiker aufgestockte Bühnenperformance belohnt ihn und sein ganzes Team auf und hinter der Bühne für die Riesenarbeit um diesen einmaligen Konzertabend. Ein Abend mit 20 Songs, mit klaren, kraftvollen Stimmen, gefühlvollem Flöten-, Gitarren- und Klavierspiel, exakt passenden Streicher- und Bläserparts und schlagkräftiger Percussion. «Es war einfach super, es war eine Freude zuzuhören», strahlt eine applaudierende Rosetta Esteriore, die zusammen mit Gatte Antonino und ihrer Family Band sonst so gerne anderen Leuten Freude bereitet.


DORNECK

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METZERLEN

Stundenlang das Jubiläum gefeiert

Zwei Räder lassen das Hundeherz höher schlagen

Fröhliche Frauen: (v.l.) Kassierin Doris Leibundgut, Erika Meier, abtretende Präsidentin FOTO: BENILDIS BENTOLILA Luzia Gröli, Heidi Herter, neue Präsidentin Ida Schaffter.

An der fröhlichen Geburtstagsfeier wählten die Leimentaler Bäuerinnen und Landfrauen eine neue Präsidentin, Ida Schaffter von Metzerlen

vorzulesen. Während sie die ergreifenden Worte zitierte, war es — wohl das einzige Mal an diesem Abend — mucksmäuschenstill im Saal.

BB. Stundenlang haben sie gefeiert, die Leimentaler Bäuerinnen und Landfrauen! Haben fein gegessen, ausgiebig gelacht und getanzt. Über 100 Frauen, darunter viele in der schicken Tracht, kamen an die 50. Generalversammlung im Hotel Restaurant Post in Mariastein. Die Tische waren festlich gedeckt und Dinnerkerzen brannten. Doch beginnen wir von vorn, schliesslich galt es ja auch, die GV-Traktandenliste abzuhaken. Den fröhlichen Abend eröffneten die «Country & Western Linedancers Amigos» unter der Leitung von José Prieto. Er machte gleich klar, die Frauen sollten sie gut beobachten, denn später würden sie selbst einen Tanz aufführen. Viele ehemalige Vorstandsmitglieder waren anwesend; es kam einem vor wie ein grosses Klassentreffen. Die fünfte Präsidentin Luzia Gröli dankte den couragierten Frauen, die den Verein 1965 gegründet hatten. Sie führte zügig durch die GV und las mit einem lachenden und einem weinenden Auge ihr Demissionsschreiben vor. «Mit etwas Wehmut gebe ich meinen Stuhl frei», sagte sie, «aber ich habe eine würdige Nachfolgerin gefunden.» Nämlich Vizepräsidentin Ida Schaffter, Bäuerin aus Metzerlen und seit 2003 tätig im Vorstand. Sie wurde mit riesigem Applaus gewählt. «Ich freue mich auf dieses Amt», erklärte die neue Präsidentin, «aber ich habe auch grosse Ehrfurcht davor.» Als Leitbild nehme sie sich das «Gebet des älter werdenden Menschen» von Teresia von Avila vor, die vor 500 Jahren geboren wurde. Sie habe das Gefühl, die Worte würden heute mehr denn je zu unserer Gesellschaft passen und sie erlaube sich, sie

Trachtenfrauen tanzten amerikanisch zu Discomusik Als Ortsvertreterinnen traten zurück: Erika Meier, Metzerlen; sie präsentierte ihre Nachfolgerin Erika Matti, und Heidi Herter, Burg, für die noch kein Ersatz gefunden werden konnte. Kantonalpräsidentin Rita Hänggi und der landwirtschaftliche Bezirksverein gratulierten dem Verein zum 50-jährigen Bestehen, wie auch die Vertreterinnen der Sektionen Lüsseltal, Dorneckberg und Gilgenberg, die Geschenke mitgebracht hatten. Nun trat José Prieto wieder aufs Parkett und forderte die Frauen auf, sich in Linien aufzustellen. Er gab Choreographie-Anweisungen, wie zur Melodie «Disco» zu tanzen sei. Ganz schnell konnten die Mutigen, die sich für den Versuch zur Verfügung gestellt hatten, perfekt «in line» tanzen. Besonders speziell war dabei, dass einige schweizerische Trachtenfrauen zu Discomusik amerikanisch tanzten. Während des wunderbaren dreigängigen Festessens, welches der Verein den Mitgliedern zum Geburtstag schenkte, unterhielten zwei Landfrauen aus Welschenrohr ihre Kolleginnen mit ihren Schwyzerörgeli, nämlich Ursula Gerber und Sandra Brandenberger. Es ging gegen Mitternacht und niemand wollte wirklich heimgehen. Eine Seniorin fasste den Anlass zusammen: «Ich fühlte mich so richtig wohl heute Abend; niemand «musste» auf dem iPhone oder auf sonst so «Chabis herumtöggele.» Gebet des älter werdenden Menschen von Teresia von Avila (1515 – 1582) www.falckensteinstrasse.de/interessantes.htm

DORNACH

Grüne Dorneck-Thierstein nominieren Daniel Urech für die Nationalratswahlen Daniel Urech, Gemeinderat von Dornach und seit 2011 Kantonsrat, ist bereit, dazu beizutragen: Die Anliegen der Ökologie, der sozialen Gerechtigkeit und der Kultur müssen im Wahlkampf intelligent und pointiert vertreten werden». Er zeigte auf, Daniel Urech: Gemeinderat von Dornach und seit 2011 Kandass 2011 viele PoliFOTO: ZVG tonsrat. tikerinnen und Politiker versprochen Wie wäre es, wenn das Schwarzbuben- haben, den Atomausstieg zu unterstütland wieder einmal einen Nationalrat zen: Die Bilanz der Einhaltung dieses stellen würde? Die Grünen Dorneck- Versprechens bei den bürgerlichen ParThierstein haben den ersten Schritt da- teien ist katastrophal. Daniel Urech verzu gemacht. An der Mitgliederversamm- spricht, sich für eine konsequente Umlung im Kloster Dornach haben sie Kan- setzung der Energiewende, eine sinnvoltonsrat Daniel Urech zuhanden der le Raumplanung und die Einhaltung der Kantonalpartei als Nationalratskandi- Grundrechte einzusetzen. Am 24. April daten nominiert. Brigit Wyss – Co-Präsi- findet die Nomination der Grünen Kandentin der Solothurner Grünen – war didierenden für den ganzen Kanton in an der Versammlung dabei und stimmte Olten statt. die Anwesenden auf einen für die UmGrüne Dorneck-Thierstein weltanliegen wichtigen Wahlkampf ein.

Zurückgewonnene Mobilität: Ella kann die Spaziergänge wieder geniessen.

Sonja Tschudin aus Metzerlen verkauft und vermietet Rollwagen für Vierbeiner. Damit hat die Tierpsychologin immer grösseren Erfolg. Dimitri Hofer

E

lla zieht beim Spaziergang durch das Basler Gellert-Quartier erneut alle Blicke auf sich. Kaum jemand, der an diesem sonnigen Freitagnachmittag nicht stehen bleibt, um die achtjährige Mopsdame zu betrachten. Grund für die vielen staunenden Menschen ist das ungewöhnliche Fortbewegungsmittel, mit dem die Hündin unterwegs ist. Ein Rollwagen bringt ihr seit kurzer Zeit die durch einen Bandscheibenvorfall verlorene Mobilität zurück. Die Freude darüber, endlich wieder herumtollen zu können, ist dem Tier deutlich anzusehen. Noch vor wenigen Monaten sah die Welt für den quirligen Mops ganz anders aus. Aufgrund der Erkrankung versagten Ellas Hinterbeine immer mehr, bis sie letztlich nicht mehr laufen konnte. Ihr Herrchen Cyrill Weber suchte damals bereits eifrig nach Wegen, die Lebensqualität des Hundes zu erhöhen.

«Ich wusste, dass es Rollwagen für Haustiere gibt», erinnert er sich, «es dauerte jedoch eine Weile, bis ich in der Schweiz auf einen Anbieter stiess». Fündig wurde er nur wenige Kilometer entfernt von seiner Wohnung im Grossbasel. Eine kurze Autofahrt ins hintere Leimental brachte dem Vierbeiner Anfang Jahr die Möglichkeit zurück, sich draussen auszutoben. In Metzerlen verkauft Sonja Tschudin seit letztem Herbst aus den Vereinigten Staaten importierte Rollwagen für Hunde. Schon zuvor vermietete die diplomierte Tierpsychologin die Fahrzeuge, was sie auch heute noch tut. Seit gut zehn Jahren beschäftigt sie sich damit, das Leben von behinderten Tieren zu verbessern. «Das Ganze fing an, als meine Katze erblindete», sagt sie. In der Folge rief Tschudin eine Homepage ins Leben, auf der sie Ratschläge zum Umgang mit handicapierten Hunden und Katzen erteilt. Auf die in den USA schon lange gebräuchlichen Rollwagen wurde sie im Internet aufmerksam. «Die Amerikaner sind uns bezüglich der Haltung von behinderten Haustieren klar einen Schritt voraus», musste sie feststellen. Deshalb entschied sich Tschudin, die nach der Grösse des Hundes verstellbaren Wagen ebenfalls in unseren Breitengraden salonfähig zu machen. Die meisten ihrer Kunden stammen aus Deutschland, wo

FOTO: DIMITRI HOFER

es einige Anbieter gibt, die ähnliche Modelle vertreiben. Aber auch im Raum Basel kullern mittlerweile einige Hunde über den Asphalt. Die Rollwagen seien vor allem für ältere Tiere gedacht, die nicht mehr gut zu Fuss sind. In den meisten Fällen würden sie dazu dienen, Hunden den letzten Lebensabschnitt zu erleichtern, erläutert Tschudin. Bei jüngeren Vierbeinern sind es hingegen Unfälle und Gebrechen, welche die Besitzer veranlassen, ein Gefährt anzuschaffen. Dieses trage zum Muskelaufbau bei, da die Hunde die Bewegung des Wagens mit ihren geschwächten Beinen nachahmen. Die Tierpsychologin hat selbst einen Hund, der einen Rollwagen benötigt. Bei ihren Ausflügen in die Natur müsse sie den Passanten immer wieder erklären, weshalb ihr Tier nun hinten zwei Räder hat. «Die Meisten zeigen sich interessiert und möchten mehr erfahren.» Den Vorwurf der Tierquälerei habe sie sich erst sehr selten gefallen lassen müssen, weil die Leute merken würden, dass sich der Hund im Gefährt wohlfühle. Auch wenn Cyrill Weber mit seiner Ella spazieren geht, sind die Reaktionen fast ausschliesslich positiv. Der allergrösste Teil finde es gut, dass die Hündin auf diese Weise wieder mobil sei.

www.tierisch-anders.ch

DORNACH

Laudatio für einen Schwarzbuben WOS. Am Sonntag, den 12. April öffnet das Heimatmuseum des Schwarzbubenlandes seine Pforten für die Museumssaison 2015. Am Tage danach, am 13. April jährt sich der 150. Todestag des Bärschwilers Amanz Gressly, erster und bedeutender Erforscher des Juras, seiner Geologie und seiner Fossilien. Mit seiner Arbeit «Observation géologiques sur le Jura soleurois» schuf er die Grundlage zum Verständnis des tektonischen Auf-

baues unserer Region. Seit 2004 vergibt die Schweizerische Paläontologische Gesellschaft die Amanz-Gressly-Medaille für besondere Verdienste in der Paläontologie. Zum Andenken an diesen bedeutenden Schwarzbuben findet deshalb am Eröffnungssonntag des Museums um 16 Uhr eine kleine Gedenkfeier statt mit einer Laudatio durch Hannes Hänggi, Geologe und Journalist, gefolgt von einem Apéro. Die kleine

Feier wird auch Gelegenheit bieten, dem Publikum ein neues Prunkstück des Museums zu präsentieren und zu verdanken: Als grosszügiges Geschenk von privat wird fortan der prächtige Schreibschrank aus gresslyschem Besitz die Amanz Gressly-Ecke des Museums bereichern und aufwerten. Heimatmuseum Schwarzbubenland, Dornach, geöffnet bis zum 24. Oktober jeweils sonntags von 15-17 Uhr.


Donnerstag, 2. April 2015 Nr. 14

OPERN- UND KONZERTREISEN

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SPORT

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VOLLEYBALL

CURLING

Damen spielen um den Wiederaufstieg

Wenn die Verlierer auch gewinnen

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Der Curling Club Laufen ist zwar ein Verein, bei dem Siegen nicht an erster Stelle steht. Dank dem Nachwuchs hält das Leistungsdenken aber immer mehr Einzug. Edgar Hänggi

N Kämpfen heute Abend um den Wiederaufstieg: Die Damen des VBC Laufen wollen wieder in die 1. Liga. Die Herren des VBC Laufen konnten die NLB-Saison mit einem Heimsieg im letzten Spiel erfolgreich abschliessen. Für die Damen dauert die Saison noch an: Sie wollen heute Abend den Grundstein für den Wiederaufstieg in die 1. Liga legen. fab. Für die Damen gilt es heute Abend ernst: Im ersten von zwei Aufstiegsspielen treffen die Laufnerinnen zu Hause auf den VBC Porrentruy, den Erstplatzierten der Gruppe Jura-Seeland. Das zweite Spiel folgt am Sonntag, 12. April in Gerlafingen. Die Damen haben sich in den vergangenen Wochen intensiv auf die beiden Spiele vorbereitet. Das ganze Spielerinnenkader ist laut Trainer Draho Greso fit und motiviert, die Mission Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen. Er weiss: «Wir treffen auf zwei Mannschaften, die wir noch nicht kennen. Daher ist es wichtig, von Anfang an bereit zu sein, vor allem auch mental.» Der sichere Aufstieg in die nächsthöhere Liga führt über zwei Siege. Die Damen hoffen deshalb heute Abend auf eine volle Tribüne und lautstarke Unterstützung im Laufner Gymnasium.

Die Herren zeigten in ihrem letzten Spiel gegen den VBC Uni Bern dem Heimpublikum nochmals eine unterhaltsame Partie. Die Berner bewiesen sich als hartnäckige Gegner. Auf beiden Seiten wurde um die Bälle gekämpft, keine Mannschaft konnte sich punktemässig absetzen. Die Satzresultate der ersten drei Sätze zeigen, wie knapp das Spiel war: 25:23, 22:25 und 25:22. Eine Schwächephase des Heimteams wussten die Gäste im vierten Durchgang auszunutzen und entschieden den Satz klar mit 15:25 für sich. Im entscheidenden fünften Satz hatten sich die Laufner von ihrer Baisse erholt und boten ihren Gegner wieder mehr Gegenwehr. Beim Stand von 12:14 für die Berner gelang es den Herren, mit grosser Unterstützung der Fans, den Satz zum 19:17 und damit das Spiel zum Sieg zu wenden. «Es tut gut, die Saison mit einem Erfolg zu beenden, auch wenn es zum Schluss eine knappe Angelegenheit war. Nun gönnen wir uns eine wohlverdiente Pause, bevor schon bald die Vorbereitung für die Saison 2015/2016 beginnt», resümierte Captain Michel Ancel nach dem Spiel.

icht von Ungefähr heisst es, dass die Zukunft eines Vereins im Nachwuchs liege. «Vor fünf Jahren», blickt Christoph Borer, SpikoPräsident und Juniorentrainer beim CC Laufen, zurück, «hatten wir keine Junioren. Wir führten als PR-Aktion ein Schülerturnier durch und kamen so zu acht Junioren, von denen heute noch deren fünf aktiv spielen.» Im Vergleich zum Eishockey, Eiskunstlauf oder Fussball ist das natürlich eine bescheidene Anzahl, doch Curling ist eine Randsportart und ist noch immer vom Image des «Altherren-Spieles» geprägt. Curling sei kein Sport, sei langweilig und biete keine Action. Solche Antworten erhält, wer auf Pausenplätzen nach Curling fragt. Doch eine Wandlung hat stattgefunden. Zwar bestätigt Borer, dass es beim CC Laufen kein Sommertraining und auch keinen Konditionstest gebe, aber «um die gut 2 bis 2,5 Stunden eines Spieles auf bestmöglichem Niveau bestehen zu können, braucht man schon ein gewisses Mass an Kondition. Mitunter ist das Wischen eines Steines sehr intensiv, und eine gute körperliche Verfassung ist hier entsprechend hilfreich.» Dass Curling bei jungen Leuten mehr und mehr salonfähig wird, hängt auch von den tollen internationalen Resultaten vor allem der Schweizer Damenteams ab. Der zuletzt eindrückliche Auftritt der jungen Curlerinnen, die in Japan Weltmeister wurden, dürfte mehr Interessierte geben. Diese müsse man nun gewinnen. Beim CC Laufen spielen aktuell 30-

Silber-Team: Glückliche Nachwuchsspieler (Hinten v.l.): Ivo Bossart, Christoph Borer «Ju» (Coach), Fabian Hof, Gabriel Fringeli. (Vorne v.l.): Timo Daniel (Skip), FOTO: ZVG Cédric Colin. 35 Erwachsene und zehn Junioren regelmässig Curling. Der Nachwuchs trainiert vermehrt in Arlesheim. Borer erwähnt auch die Fairness im Sport. «Es wird ohne Schiedsrichter gespielt. Heikle Situationen werden gemeinsam bereinigt.» Speziell im Curling ist zudem, dass auch ein Verlierer gewinnt. Denn die Sieger laden die Geschlagenen anschliessend zum Apéro ein. Damit nicht nur trainiert werde, führt der Club eine interne Meisterschaft durch. Zudem nimmt man mit fünf Teams an der Basler Meisterschaft teil. Als einem Team der Aufstieg in die 1. Liga gelang, sei man aber «auf die Welt» gekommen, sagt Borer. Der Unterschied bestehe auch im Trainingsaufwand. In Laufen wird nur am Mittwochabend trainiert. Für Borer wäre es aber kein Thema, mehr Eiszeit zu fordern. «Ich denke nicht, dass ein zweites Training grosse Beachtung fände». Es gebe allerdings schon Spieler, die in Arlesheim Zusatztrainings machen. «Spass am Sport

HANDBALL

FUSSBALL

SG Wahlen Laufen im Cup-Final

Keiner will faule Eier im Nest

kommt bei uns vor dem Gewinnen, was ja nicht schlecht sein muss. Doch die Jungen bringen den Ehrgeiz und das Gewinnen wollen in den Verein.» Die Junioren haben in der beendeten Saison weitere Fortschritte gemacht und 13 Spiele in Serie gewonnen, was ihnen in der Kategorie B der Curling Junioren Schweizermeisterschaften die Silbermedaille einbrachte. Borer ist mit der Entwicklung beim CC Laufen zufrieden, doch müsse man weiter am Ball bleiben. «Bei den Junioren wollen wir weitere Fortschritte erzielen; es muss auch gelingen, noch mehr junge Leute für den Sport und Club zu gewinnen; wir hätten sehr gerne ein Mädchenteam und natürlich auch besseres Eis», nennt Borer Ziele und Wünsche für die nahe Zukunft. Im kommenden Jahr findet in Basel die Herren-WM statt. Davon verspricht sich der umtriebige Spiko-Chef etwas. «Wir müssen davon profitieren und aktiv werben, denn von alleine wächst unsere Juniorenabteilung nicht.»

eh. Über die Ostertage erhalten die Klubs nochmals Zeit, um letzte Korrekturen anzubringen, Verletzungen auszukurieren und durch zu atmen. Eines ist klar: Keiner will faule Eier.

Topskorer: Patrick Studer beim 7m-Strafstoss. us. Nach einer überzeugenden Leistung in allen Belangen schickte die SG Wahlen Laufen den haushohen Favoriten aus dem Fricktal mit einer «Klatsche» nach Hause. So stand am Ende: SG Wahlen Laufen – SG Magden/Möhlin 36 : 24 (21:09). Die SG Magden/Möhlin war vor knapp einer Woche, ohne Niederlage während der ganzen Saison, 2. LigaMeister geworden und hatte damit den Aufstieg in die 1. Liga erreicht. Diese Spitzenmannschaft ging aus dem Zusammenschluss der beiden 2. Liga Teams vom TV Magden und dem TV Möhlin II hervor – war also auf allen Positionen hervorragend besetzt. Dies alles war den Gastgebern bewusst und man war sich im Klaren, dass dieser Gegner nur mit einer athletisch und kämpferischen Topleistung aller Akteu-

FOTO: G. ESPOSITO

re zu besiegen war. Mit dem wohl stärksten Auftritt in dieser Saison gelang dies den Laufentalern eindrücklich und man gab sich während keiner Phase der Partie eine Blösse. Vor allem in der Verteidigung erfreute man die zahlreichen Zuschauer mit einer kämpferisch, aber auch taktisch hervorragenden Einstellung. Im Angriff überzeugte die ganze Mannschaft, aber im speziellen erwischte Patrick Studer mit 14 Toren einen hervorragenden Tag. Im Regio Cup-Final der Nordwestschweiz treffen die Laufentaler auf den TV Birsfelden. Mit einem Sieg könnte man zum zweiten Mal hintereinander den Pokal ins Laufental holen. Der Termin ist durch den Verband auf Samstag, 9. Mai 2015 festgesetzt worden. Eventuell finden die Cup-Finals der Männer, Damen und Junioren in Laufen statt.

2. Liga: Nur zwei Runden sind gespielt und Laufens Fazit dürfte lauten: zum Glück gibt es noch schwächere Teams. Nach der Startpleite in Arlesheim (0:4) kehrte das Rossinelli-Team auch aus Riehen mit einer Niederlage gegen Amicitia zurück. Beim 0:1 verlor man nicht nur gegen einen Tabellennachbarn, sondern bleibt seit rund 460 Minuten ohne Torerfolg! Den letzten Torjubel löste Matthias Bohler am 18. Oktober 2014 beim 3:1-Heimsieg gegen Timau aus. Schon zu Beginn der Rückrunde wurden Gedanken an einen Topplatz ad acta gelegt. Man müsse sich zuerst nach hinten orientieren und so rasch als möglich den Ligaerhalt realisieren, sagte Sportchef James Bader. Nach Ostern kommt es zum Heimspiel gegen Oberwil. Sollte es dann eine weitere Niederlage geben, darf man ein Abstiegsszenario nicht mehr nur als Theorie diskutieren. 3. Liga: Das im Relegationskampf eminent wichtige Derby Laufen – Breitenbach wurde auf gestern Mittwoch verschoben. Ob angesichts der Witterung gespielt wurde, weiss man beim Lesen dieser Zeitung. So kam im Abstiegsbereich aus regionaler Sicht nur Zwingen zum Einsatz. Nach der knappen Niederlage in Hofstetten gab es gegen Binningen einen Punkt. Erneut zu wenig für das, was man bot, ist FCZ-Trainer Stephan Walti überzeugt. «Ich war nach dem Spiel sehr enttäuscht und unzufrieden mit unserer Leistung. Aber nach etwas Distanz meine ich, dass wir ein gu-

Bruchlandung: Laufens Rückrundenauftakt wurde zur harten Landung. Damit es nicht zur Bruchlandung kommt, sind nun Tore und Siege gefragt. FOTO: EH-PRESS tes Spiel gezeigt haben.» Walti war wohl durch den späten Ausgleich zum 3:3 gezeichnet, denn in der 87. Minute brachte Sprunger Zwingen 3:2 in Führung und dem sicheren Sieg entgegen. «Wir waren gut gestartet und hatten zwei, drei gute Chancen, doch taten wir uns im Abschluss schwer.» Walti musste dann zusehen, wie sein Team in der 7. Minute in Rückstand geriet. Nach dem Ausgleich durch Michael Misev folgte wieder ein Gegentreffer. «Wir müssen vor dem Tor konsequenter auftreten, dann kommt es gut», ist Walti überzeugt. Eine Niederlage setzte es für Dornach bei Türkgücü ab. Das Spiel war durch Fehler geprägt, sodass am Ende jenes Team gewann, das die Fehler besser ausnützte. Dornach muss sich zusätzlich ärgern, spielte es doch 70 Minuten in Überzahl, nachdem ein Gegenspieler den Ball auf der Torlinie mit dem Arm abwehrte. Das Trainergespann Mühl-

heim/Hodzic muss sich langsam auch nach hinten orientieren. Um einen Spitzenplatz kämpft einzig Soleita-Hofstetten. Mit 3:4 musste man allerdings den Spitzenkampf gegen Leader Therwil verloren geben und rutschte auf Platz vier ab. «Wenn es unverdiente Niederlagen gibt, dann diese», ärgert sich Coach Jegge Stöckli noch lange. «Wenn man bedenkt, dass Therwil vor zwei Jahren noch in der interregionalen 2. Liga spielte und wir als Aufsteiger mehr als nur Paroli boten, zeigt, welch grosses Potenzial in unserer Mannschaft steckt.» Man gab nie auf, forderte den Leader mehr, als ihm recht war. «Nach dem Anschlusstreffer versuchten wir nochmals alles, um noch auszugleichen und hatten auch Möglichkeiten, aber ohne Erfolg. So standen wir dann im wahrsten Sinne des Wortes im Regen. Eine Top-Mannschaftsleistung wurde nicht belohnt.»


SPORT

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GERÄTETURNEN

Rund 300 Jugendliche bewiesen in Laufen ihre Kunst des Geräteturnens

Standwaage: Turnerinnen aus Muttenz.

Spagat: Milena Gajato, K2, aus Laufen. Am vergangenen Samstag, 28. März, turnten 250 Turnerinnen und 40 Turner im Gymnasium Laufen und zeigten in allen sieben Kategorien einen ansprechenden Wettkampf an fünf Geräten. Die jährlich durch den Laufentaler Turnverband organisierte Gerätemeisterschaft hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Einzelwettkampf des Kantons entwickelt. Mit fünf Vereinen aus dem Laufental-Thierstein und zehn aus dem Baselbiet werden die zeitlichen und organisatorischen Kapazitäten ausgeschöpft. Die 95 Kinder und Jugendlichen aus dem Laufental und dem Thierstein verglichen sich mit den gut 195 Gästen. Während die Laufentaler mit wenigen Ausnahmen nur während der Wintermonate an den Geräten turnen, fördern die Vereine des BLTV (Basellandschaftlicher Turnverband) und des GETUCenter Dorneck-Thierstein das Geräteturnen das ganze Jahr über mit zum Teil mehreren Trainingseinheiten pro Woche. Bei den Turnern dominierten dieses Jahr die Riegen aus Ziefen und Therwil mit je vier Medaillen, gefolgt vom GETU-Center Dorneck-Thierstein mit drei Medaillen. Die restlichen Sieger verteilen sich gleichmässig auf die Vereine

FOTOS: MARTIN STAUB

Sicher am Reck: Eine Turnerin aus dem Getu-Center Dorneck-Thierstein. Gelterkinden, Reinach, Lausen und Laufen. Bei den Turnerinnen des BLTV war die Medaillenbilanz dieses Jahr ebenfalls ausgeglichen, während bei den Turnerinnen der Region in den Kategorien 1 bis 4 der GETU-Center DorneckThierstein am meisten Podestplätze erturnte, gefolgt von Laufen und Büsserach. Die Therwilerin Rita Staub erturnte sich in der höchsten Kategorie 7 verdientermassen die Goldmedaille. Den Wanderpokal im Riegenwettkampf gewann Laufen vor Grellingen und Röschenz. Die Riegenwettkämpfe werden traditionellerweise nur innerhalb der Laufentaler Vereine durchgeführt. An diesem einen Tag wurden gut 1200 geturnte Übungen und Sprünge gewertet, was auch von den Wertungsrichterinnen und Wertungsrichtern einiges abverlangte. Die meisten werteten den ganzen Tag, andere standen zusätzlich auch als Leitende oder Turnerin im Einsatz. Der häufig verwendete Begriff «Turnerfamilie» war in Laufen besonders stark zu spüren und es beeindruckt immer wieder, was hier von allen Beteiligten in freiwilliger Arbeit für den Breitensport und die Jugend geleistet wird. Martin Meury

Schwung geben: Vivienne Eggenschwiler, TV Laufen, stösst Alessia Chiocchi an.

Auf Augenhöhe mit dem Publikum: Timon Bischofberger, K5, TV Ziefen.

Winkelstütz: Yudum Kaja, Pratteln, Siegerin der Kategorie K6.

Geräteturnen boomt – Leiterpersonal gesucht Immer mehr Kinder und Jugendliche drängen in die Geräteriegen der Vereine. Auch wegen den sehr guten Weiterbildungsmöglichkeiten für Leiterpersonen und der Wertungsrichter sind die Ansprüche zwar hoch, die Lernerfolge für die Turnenden aber auch entsprechend sichtbar und motivierend. Inzwischen müssen alle Vereine lange Wartelisten führen und viele Kinder auf ein

kommendes Jahr vertrösten, weil entweder zu wenig Leiterpersonal zur Verfügung steht oder die Trainingshallen fehlen. Das Geräteturnen ist sehr betreuungsintensiv. Wer sich gerne sinnvoll in den Sport eingeben möchte und mit Kindern und Jugendlichen arbeiten will, soll sich doch bei einem nahe gelegenen Turnverein melden. Man wird auf jeden Fall mit offenen Armen empfangen!

Turner K1 1.Hübscher Gian, TV Laufen; 2. Brönnimann Simon, SV Lausen; 3. Hügli Jonas, TV Ziefen. Turner K2: 1. Bannier Cyrill, TV Reinach; 2. Venzin Gregori, GETU-Center Dorneck-Thierstein; 3. Jäggi David, TV Therwil. Turner K3: 1. Mathys Leandro, TV Gelterkinden; 2. Grolimund Sven, GETU-Center Dorneck-Thierstein; 3. Durscher Sven, TV Therwil. Turner K4: 1. Allemann Philippe, GETU-Center Dorneck-Thierstein; 2. Brodbeck Flavio, TV Therwil; Turner K5: 1. Salathe Beat, TV Ziefen; 2. Eichenberger Micha, TV Ziefen: 3. Jäggi Michael, TV Therwil. Turner K6: 1. Tschopp Jannis, TV Ziefen. Turnerinnen K1 1. Bührer Michelle, GETU-Center Dorneck-Thierstein; 2. Di Tommaso Nina, GETU-Center Dorneck-Thierstein; 3. Odermatt Lorena, TV Laufen. Turnerinnen K2: 1. Saner Waiata, GETU-Center Dorneck-Thierstein; 2. Gasser Katja, GETU-Center Dorneck-Thierstein; 3. Zimmermann Dina, GETU-Center DorneckThierstein. Turnerinnen K3:1. Bloch Ilona, GETU-Center Dorneck-Thierstein; 2. Mosimann Anne, GETU-Center DorneckThierstein; 3. Burgener Delia, GETU-Center Dorneck-Thierstein. Turnerinnen K4: 1. Gerster Anna-Lea, GETU-Center Dorneck-Thierstein; 2. Jeker Tabea, TV Büsserach; 3. Hofer Tanja, TV Büsserach. Turnerinnen K5: 1. Bader Kim, TV Reinach; 2. Meier Gianna, TV Ziefen; 3. Gerber Ernestine, TV Laufen. Turnerinnen K6: 1. Kaya Yudum, TV Pratteln AS; 2. Erzer Sheila, GETU-Center Dorneck-Thierstein; 3. Hübscher Alena, TV Laufen. Turnerinnen K7: 1. Staub Rita, TV Therwil;

VEREINSNACHRICHTEN ! Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14–17 Uhr, Fr 16–18 Uhr, Sa 10–12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16–19 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 17–20 Uhr, Sa 10–14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10–17 Uhr.

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Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, Kids-Yoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, phone (ab 16.00 pm) 061 781 40 26. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstanzen: Laufen, Aula Baselstr., Di, 16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen. Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

! Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Don-

nerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com

SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch

Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre

SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

Familienzentrum Chrättli Laufen, Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morgen. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachmittag. Hütedienst: Fr. Morgen. Flohmarkt: 24. April. Kinderkleiderbörse: 25./26.Sept. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88.

! Selbsthilfegruppen Wir sind eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und möchten uns gegenseitig unterstützen, unsere Erfahrungen teilen und uns gegenseitig stärken. In Zwingen, jede Woche, Di, 17–19 Uhr. Info: 076 307 23 25 oder 061 689 90 90.

! Mütter- und Väterberatung

Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch

Wir helfen Tieren – helfen Sie uns! Im Büro, am PC (Webdesign), mit kreativen Arbeiten zum Verkauf, mit Pflegeplätzen für Hunde und Katzen und Vielem mehr! Wertschätzung, Spesenvergütung und auf Wunsch Arbeitszeit-Attest zugesichert. Kontakt: 061 911 19 44 oder 079 455 62 73. E-Mail: info@faroanimales.org

Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

! Tierschutzvereine

Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

! Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc.

Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG

Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch


DORFPLATZ

Donnerstag, 2. April 2015 Nr. 14

EINGESANDT

VERANSTALTUNG

Nunninger wird Schweizer Meister

Mit neuer musikalischen Leitung

Maurice Häner aus Nunningen wurde am 25.03. Schweizer Meister bei den Swiss Skills der Landtechnikberufe. Der Berufswettbewerb für Landmaschinen-, Baumaschinen- und Motorgerätemechaniker wurde in Aarberg ausgetragen. Unter den sechzehn besten Lehrabsolventen des letzten Jahres setzte sich Maurice Häner mit einem Traumresultat durch. Er errang 317 von 320 möglichen Punkten und behauptete sich damit klar an der Spitze des Klassements. Dank mehrerer Sponsoren erhielten die drei Erstplatzierten Weiterbildungsgutscheine im Umfang von gesamthaft mehr als 100 000 Franken. Schon als Kind war Maurice technikbegeistert und korrigierte bereits als Knirps die Fachleute in technischen Fragen. Nach Absolvierung der Bezirksschule in Nunningen, durchlief er die vierjährige Lehre zum Landmaschinenmechaniker bei der Firma Ueli Gyr in Bretzwil. Dank dem grossen Fachwissen seines Lehrmeisters, der Unterstützung durch Arbeitskollegen und Gewerbeschule sowie seinem grossen Interesse und seiner Begeisterung für die Materie schloss er 2014 die Lehre im Rang ab, eine seltene Auszeichnung in den Landtechnikberu-

fen. Schon da fielen seine grossen fachlichen Kenntnisse auf. Dank diesem Resultat qualifizierte er sich für die Swiss Skills in Aarberg. Während zwei Tagen mussten die 16 Kandidaten vor den Augen der Experten ihr Fachwissen beweisen und verschiedene Maschinen unter Zeitdruck reparieren. Maurice konnte sein Wissen zum richtigen Zeitpunkt abrufen und sein Potential optimal ausschöpfen. So gelang ihm nicht nur ein Topresultat, sondern er setzte sich gegen die 15 besten Landtechniker der Schweiz durch. Dieser Erfolg wird nicht nur mit einem Weiterbildungsstipendium belohnt, sondern auch mit der Teilnahme an der Europameisterschaft in Göteborg im Dezember 2016. Dort wird er sich mit den Besten Europas messen und seine Passion und sein Können erneut unter Beweis stellen können. Durch diesen Sieg stehen ihm nun alle Wege offen für seine berufliche Karriere. Wir danken Maurice für seinen grossen Einsatz und gratulieren ihm zu seinem tollen Erfolg. Wir sind sehr stolz auf ihn und freuen uns mit ihm. Firma Ueli Gyr Landmaschinen, Manuela Gyr, Hannes, Annarös, Marina Häner

Präsident und Chorleiterin: Franz Hänggi (Nunningen) und Cordelia Grünig (Sursee).

nieder, böse Menschen kennen keine Lieder. Wir Jodlerkameraden treffen uns nicht nur zum Singen, auch beim Wandern und Skifahren können wir unsere Kameradschaften pflegen. Unter der neuen musikalischen Leitung von Cordelia Grünig sind wir motiviert, unser wunderschönes Hobby, den Jodelgesang zu pflegen und zu leben. Es macht Spass, die Proben mit den motivierten Jodlern zu besuchen. Singen ist auch eine Form von Lebensfreude, welches in der heutigen Zeit einfach nicht fehlen darf.

FOTO: ZVG

Der Jodlerklub Erschwil-Beinwil erlebte ein erfolgreiches Sängerjahr 2014 mit Höhepunkt anlässlich des Eidg. Jodlerfest in Davos. Unser Vortrag «Bärgobe» wurde mit der Höchstnote belohnt. Auch unser Jodler Eugen Christ erreichte mit seinem gefühlsvollen Auftritt «muesch geng e chli gusle» ebenfalls die Höchstnote und wurde so für seinen Vortrag belohnt. Unsere Tradition der Jodlegesang lebt und wird immer wie beliebter. Bedenke: Wo man singt, da lass dich

Macht es dich «gluschtig»? Es würde uns freuen, wenn weitere Sänger, Jodler und Jodlerinnen sich diesem wunderschönen Hobby annehmen und uns mit ihrer Stimme unterstützen würden. Unser Probeabend ist jeweils am Donnerstag, ab 20.00 Uhr in Erschwil, Schulhaus/Brühl. Heinrich Bachmann Jodlerobe 2015, 18. April, 20.00 Uhr. MZH Brühl, Erschwil Eintritt Fr. 12.00; Türöffnung 18.45 Uhr, warme Küche ab 19.00 Uhr. Mitwirkende: Fontanne Chörli Schüpfheim

LESERBRIEF

Laufner Parkplätze mit Vorsicht zu geniessen

Frischgebackener Schweizer Meister: Maurice Häner aus Nunningen.

Liebe Autolenkerinnen und Autolenker, in Laufen herrscht eine rigorose Bussenhandhabung. Die Parkkarte einstellen ist ein Muss. Parkieren Sie für einen Friseurtermin um 10.02 Uhr, dürfen Sie die Scheibe auf 10.30 Uhr vorstellen und haben somit Zeit für die Schönheitskur bis 12 Uhr. Weisse Parkplätze sind sehr unterschiedlich ausgeschildert, deshalb immer auch das zugehörende Strassenschild genauestens durchlesen! Beim Schlachthausparkplatz abgestellte Autos sind für drei Stunden parkberechtigt,

EINGESANDT

Kantonalschwingfest in Büsserach

Ehrenmitgliedschaft Urs Schaad

Die Munitaufe mit den Sponsoren findet am 9. Mai 10.00 bis 12.00 Uhr im Einkaufszentrum Wydehof in Breitenbach statt. Zuschauer sind auch für diesen Anlass herzlich willkommen. Weitere Informationen sind auf der Schwingfest Webseite zu finden. Christian Imark OK-Präsident Hompepage: www.kantonalschwingfest-so.ch

BIKANTONALES SCHULPROJEKT LAUFEN / PORRENTRUY Auszeichnung: Urs Schaad wird Ehrenmitglied.

Bünzlis im Jura Maren Trutmann Deutschschweizer seien Bünzlis, kleinkariert und langweilig. Die Romands nähmen alles locker. Klischees gibt es viele, doch wie wahr sind sie? Und wie steht es um den Röstigraben? Obwohl die Schweiz so klein ist, hat sie vier verschiedene Landessprachen. Und jede Region hat auch ihre eigene Mentalität… Nach über zwei Jahren in einer interkantonalen Klasse und einem halben Jahr im Jura werden für mich die Unterschiede immer deutlicher. Was erstaunt: oft entsprechen die Klischees sogar der Wahrheit. Im Gespräch mit einem Deutschschweizer Paar, welches schon seit über 20 Jahren im Kanton Jura zuhause ist, konnte ich die Erkenntnisse, welche ich und meine Klasse gewonnen hatten, bestätigen. Deutschschweizer sind sicherlich nicht alle kleinkariert, doch ist es wahr, dass wir besser organisiert sind und mehr wert auf Pünktlichkeit legen. Die Romands hingegen sind spontan, offen und achten mehr auf Äusserlichkeiten. Doch Romandie ist nicht gleich Ro-

Carmen Stark

FOTO: ZVG

VERANSTALTUNG

Am 28. Juni findet das Solothurner Kantonalschwingfest in Büsserach statt. An diesem Sonntag wird die Schulanlage Kirsgarten in eine traditionelle Schwingerarena verwandelt sein. Die Festrede wird von Regierungsrat Dr. Remo Ankli gehalten. Die Vorbereitungsarbeiten des OKs laufen auf Hochtouren. Tickets für das Schwingfest können per E-Mail reserviert werden unter folgender Adresse: info@kantonalschwingfest-so.ch.

wenn denn (auch samstags) die Parkuhr gestellt wird. Da ich tags zuvor in Muttenz während des ganzen Tages mein Vehikel auf einem weissen Parkfeld gratis abstellen durfte, machte ich mir beim Parkieren für die Vortragsreihe der Samstagsuni in Laufen keine Gedanken betreffend der Parkscheibe. Das war ein kostspieliger Fehler. Die Bemerkungen anderer Autolenkerinnen zeigte: Ich bin nicht die erste… Eine dreifachgebüsste Parksünderin.

mandie. Gerade der Jura ist anders. Man merkt, dass Frankreich nahe ist. Die Deutschschweiz jedoch hätte man lieber ganz weit weg. Lange war es verpönt, in einem jurassischen Dorf Deutsch zu sprechen. Klischees und Vorurteile sind im Jura wie auch bei uns allgegenwärtig. Doch sind gerade die Jurassier auch bereit, ihre Vorurteile zu begraben. Dafür gehen sie offen auf die Leute zu, anders als die Deutschschweizer. Und dann ist da noch der Röstigraben. Bei fast jeder Abstimmung zeigt er uns, wie verschieden wir sind, besonders wenn es um aussenpolitische Themen, so wie bei der Masseneinwanderungsinitiative, geht. Unterschiede wird es immer geben, und trotzdem: Was uns betrifft, so sind wir zu einer tollen Klasse herangewachsen. Schülerinnen und Schüler, die seit Sommer 2014 im Lycée Porrentruy den zweiten Teil des Pilotprojektes der zweisprachigen Matur absolvieren, berichten hier über ihre Erfahrungen und wie sie die fremde Umgebung im Jura erleben. (Folge 5)

FOTO: ZVG

An der 50. GV des Natur- und Vogelschutzvereins Büsserach vom 27. März im Restaurant Traube konnten alle Traktanden reibungslos abgewickelt werden. 42 Personen waren anwesend. Erfreulicherweise konnte man 8 Neumitglieder aufnehmen. Die Pflege des Naturschutzgebietes Riedgraben steht auch 2015 im Vordergrund. Es sind die folgenden Anlässe vorgesehen: vereinsinterner Heckenkurs, diverse Exkursio-

nen in und um Büsserach, ein Familienausflug und der wichtige Arbeitstag. Auch die Weiterbildung wird gross geschrieben. Fünf Vereinsangehörige besuchen den Feldornithologiekurs. Der Botanikkurs des Vereins von Annamarie Fuchs ist zum dritten Mal in Folge ausgebucht. Hans Rüfli und Urs Schaad traten nach je über 20 Jahren aus dem Vorstand zurück. Als Nachfolgerinnen wurden Judith Brunner und Gerda Ugolini gewählt. Urs Schaad erhielt für seine vielfältigen Verdienste im Verein die Ehrenmitgliedschaft. Seit 22 Jahren war er im Vorstand aktiv, seit 2003 als Vizepräsident. Bei der Durchführung des Ferienpasses sind wir immer wieder froh, dass er die unzähligen Futterkistchen vorbereitet, die die Kinder dann zusammen bauen dürfen. In einem sehr interessanten Vortrag erklärte Ewald Dreier den Anwesenden, wieso der 1938 gegründete Verein erst die 50. GV abhält. Die ersten 15 Jahre waren geprägt vom Krieg. Später fusionierte der Verein mit den Kaninchenzüchtern. Nachdem der Verein 1966 wieder selbständig wurde, begann man mit der Zählung. Markus Christ, Büsserach

JUGENDARBEIT

Sommerlager für Kinder und Jugendliche Möchten Sie Ihrem Kind gerne eine kostengünstige und erlebnisreiche Ferienwoche mit Gleichaltrigen ermöglichen? Die Fachstelle für Jugendarbeit der Reformierten Kirche Baselland bietet in den Sommerferien verschiedene Lager für Kinder und Jugendliche von 8 bis 18 Jahren an. Teilnehmen können alle, unabhängig von Konfession oder Herkunft. Das gesamte Angebot sowie die Mög-

lichkeit zur Anmeldung ist auf www.faju.ch, Rubrik Lager, zu finden. Für Auskünfte stehen die Mitarbeitenden der Fachstelle gerne per Mail unter info@faju.ch oder telefonisch unter 061 921 40 33 zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der 10.Juni 2015. Barbara Strassmann Fachstelle für Jugendarbeit | Rathausstrasse 78 | Postfach 449 | 4410 Liestal | Tel. 061 921 40 33 | info@faju.ch

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GEDANKENSTRICH

Lohnmeldepflicht – Kein grosser Aufwand?

Jay Altenbach Der Kantonsrat wollte die Lohnmeldepflicht fallen lassen, habe ich kürzlich in einer Zeitung gelesen. Aber dann wurde entschieden, dass es ja kein grosser Aufwand sei. Ich verstehe den Ärger vieler KMU’s seit ich eine Putzfrau beschäftige. Die Flut an Vorschriften und Formularen hat mich fast erschlagen. Wo bleibt das vereinfachte Anmeldeverfahren? Neben einer Obligatorischen Unfallversicherung, wurde sie selbstverständlich auch bei der AHV gemeldet. Ich heisse schliesslich nicht Fehr und sitze auch nicht in der Grossen Kammer in Bern. Dann machte mich jemand auf die Grenzgängerbewilligung aufmerksam. Sie arbeitete vorher bereits 10 Jahre in der Schweiz, hatte aber davon noch nie etwas gehört. Ich will’s richtig machen. «Unwissenheit schützt vor Torheit nicht» heisst es doch. Das gilt zwar nicht für Herr Nationalrat Fehr. Wegen zwei Stunden pro Woche musste ich nun einen Arbeitsvertrag aufsetzen und diesen samt Formular und Attestation der Wohngemeinde meiner Putzfrau an das Migrationsamt senden. Kurz darauf erhielt die junge Frau ihren ersten Grenzgängerausweis und anschliessend schrieb mir die Gemeinde wegen der «Obligation de s’assurer en Suisse Frontaliers». Dann war meine Putzfrau wieder am Zug und musste in Frankreich Formulare beschaffen, dass sie dort krankenversichert ist. Ende Jahr folgte dann der nächste Streich. Meine Putzfrau brachte mir die «Attestation de Résidence Fiscale Francaise des Travailleurs Frontaliers Franco-Suisse» zum Unterschreiben für die französischen Behörden. Dann füllte ich im Januar die Formulare für die AHV aus, erstellte den Lohnausweis und meldete die Bruttolohnsumme der Steuerverwaltung. Nächste Hürde geschafft! So gut so weit, aber kurz darauf wurde sie schwanger und war vom ersten Tag an krankgeschrieben. Das hiess für mich wieder – Blick ins Internet! Herr Fehr, dort finden Sie viele Infos. Im KMU-Portal fand ich die benötigten Infos zum Berner-, Basler- und ZürcherKommentar wegen der Lohnfortzahlung. Das Formular «Anmeldung zur Mutterschaftsversicherung» musste die gute Frau allerdings selbst ausfüllen und regelmässig monatlich allen Arbeitgebenden, für die sie ein oder zwei Stunden wöchentlich arbeitet, das aktuelle Krankheitszeugnis zusenden. Das Kind kam in der Zwischenzeit zur Welt und seither fallen nur noch im Januar viele Formulare an. Dummerweise habe ich mich in der Zwischenzeit bereit erklärt, die Buchhaltung eines Vereins zu machen. Auch für den Deutschen Dirigenten mit zweistündigem Einsatz in der Schweiz musste ich eine Grenzgängerbewilligung beantragen. Quellensteuer müssen wir in Deutschland auch noch bezahlen. Aber wenigstens kann er nicht schwanger werden! Jay Altenbach ist freie Journalistin.


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Donnerstag, 2. April 2015 Nr. 14

KURSTIPP

Maya Düggelin, unterrichtet Englisch an der Volkshochschule beider Basel

Die Weltsprache verstehen Aus dem Radio schallen englische Hits, im Kino laufen Blockbuster und in der Businesswelt gewinnt Englisch weiter an Bedeutung. Die Weltsprache ist allgegenwärtig. Im Anfängerkurs können Teilnehmerinnen und Teilnehmer die ersten sprachlichen Erfahrungen mit der meist verbreiteten Sprache der Welt sammeln. In entspannter Atmosphäre bringt Maya Düggelin die wichtigsten Vokabeln bei und erklärt dabei die Grundregeln der englischen Sprache. Einfache Grammatikübungen, kurze Texte und Dialoge sorgen für einen kurzweiligen und wirkungsvollen Unterricht. In kurzer Zeit können Sie sich schon vorstellen und nach dem Weg fragen – langsam aber sicher bauen Sie Ihre Kenntnisse aus und schon bald können Sie die ersten Wörter aus dem neusten Radiohit entziffern und verstehen. Auswahl aus den aktuellen Englischkursen in Laufen: A1 Englisch 1. Semester für Anfänger/-innen ohne Vorkenntnisse, Do 18.30-20.00 Uhr, 23.04.01.10.15, 16-mal, Kosten: CHF 368.– | A2 Englisch 5. Semester, Mo 18.30-20.00 Uhr, 20.04.-28.09.15, 16-mal, Kosten: CHF 368.– | B1 Conversation and Communication, Di 18.30-20.00 Uhr, 21.0429.09.15, 16-mal, Kosten: CHF 368.– | Info und Anmeldung: Volkshochschule beider Basel, T 061 269 86 66, vhsbb@unibas.ch, www.vhsbb.ch

DIES UND DAS

KANTON SOLOTHURN

GESUNDHEIT

Gesucht Nachfolge fürs Präsidium des Kuratoriums für Kulturförderung

Besuchen Sie uns am Stedtli Markt

WOS. Acht Jahre lang war Heinz L. Jeker-Stich (Büsserach) Präsident des Kantonalen Kuratoriums für Kulturförderung. Er wird auf den 30. Juni 2015 von diesem Amt zurücktreten. Für seine Nachfolge wird die Leitungsposition des Kuratoriums für Kulturförderung erstmals öffentlich ausgeschrieben. Gesucht wird eine Persönlichkeit mit Wohnsitz im Kanton Solothurn, die sich für das vielfältige Kulturangebot im Kanton einsetzt. Sie sollte sich mit aktuellen kulturellen Erscheinungen im Kanton auseinandersetzen, kulturpolitisch interessiert und gut vernetzt sein und den Dialog mit kulturellen Einrichtungen bzw. Kultur- und Kunstschaffenden pflegen. Die Persönlichkeit pflegt eine offene und direkte Kommunikation, innerhalb und ausserhalb der Kommission, und wirkt auf diese Weise integrierend. Ausserdem weist sie Fach- und Führungskompetenzen sowie Erfahrung in Kulturförderung und -vermittlung aus und zeigt Sicherheit im Projektmanagement. Das Kuratorium für Kulturförderung ist ein im Auftrag des Regierungsrates tätiges Fachgremium von Kultursach-

verständigen, das zurzeit 35 Mitglieder in sechs Fachkommissionen zählt. Es setzt sich für die Förderung des künstlerischen Schaffens ein, fördert den Meinungsbildungsaustausch mit Exponenten der Kulturszenen und anderen Förderstellen und behandelt Stellungnahmen zu kulturpolitisch relevanten Themen zuhanden des Regierungsrats. Das Kuratorium ist operativ eng vernetzt mit dem kantonalen Amt für Kultur und Sport und ist parteipolitisch offen. Das Präsidium ist keine Anstellung, sondern der Vorsitz in einer kantonalen Kommission. Operativ wird das Präsidium von einer Geschäftsstelle unterstützt. Der Aufwand wird mit Sitzungsgeldern und Reisespesen sowie projekt-orientierten Entschädigungen abgegolten. Amtsantritt ist der 1. Juli 2015 oder nach Vereinbarung. Wahlbehörde ist der Regierungsrat des Kantons Solothurn. Bewerbungen mit einem kurzen Lebenslauf bis zum 27. April 2015 an das Amt für Kultur und Sport, z.H. des Regierungsrats, Schloss Waldegg, Waldeggstrasse 1, 4532 Feldbrunnen-St. Niklaus, oder per Mail an info@aks.so.ch.

GESUNDHEIT / FITNESS

Starker Rücken – straffer Bauch PR. Der Frühling ist doch genau die richtige Zeit, etwas für sich zu tun. Neu – und Wieder-Einsteigerinnen (keine Alterslimite) sind herzlich eingeladen, an 6 Abenden (18.00 oder 19.00 Uhr) mit max. 10 Teilnehmenden mitzumachen; Ziel ist das Kennenlernen der Stabilisierung und Kräftigung der tiefen Rücken- und Bauchmuskulatur. Dies als

Basis für alle weiteren Aktivitäten. Entspannungs-Übungen am Ende der Stunde helfen, den wichtigen Wechsel von Spannung - Entspannung aktiv zu spüren. SVKT Frauensport Laufen Ab Mo., 13.4.15, 18.00/19.00, Infos: svkt.laufen@gondon.net, Tel. 079 720 17 71 (siehe Inserat)

PR. Mit dabei – neben der Coop Vitality Apotheke – ist am kommenden Dienstag, 7. April, auch die Schweizerische Herzstiftung. Gerne stellen wir Ihnen unsere Dienstleistungen vor und beantworten Ihre Fragen . Bei unserem Glücksrad können Sie tolle Preise gewinnen. Profitieren Sie von unserer Berocca und Perskindol Bon Aktion von 20 Prozent.

Und kosten Sie unsere feinen Biotta Säfte, die wir zur Degustation anbieten. Wir beraten Sie gerne auch in unserer Coop Vitality Apotheke beim Bahnhof in Laufen. Coop Vitality Apotheke • Bahnhofstrasse 16 • CH-4242 Laufen. Pia Binkert • Apothekerin/Geschäftsführerin. +41 61 761 51 65• Fax +41 61 761 51 66. leitung.vitality.laufen@ovan.ch • http://www.coopvitality.ch

VERANSTALTUNG

Wie aus Website-Besuchern Kunden werden PR. Rund 80 Prozent aller Konsumenten informieren sich vor dem Kauf im Internet. Dies bietet auch für lokal tätige KMU eine grosse Chance. Ein Informationsanlass der taktwerk GmbH zeigt die Möglichkeiten auf. Früher gab es die «Gelben Seiten»: Wer einen Maler oder Gärtner gesucht hat, kämpfte sich durch die Anzeigen. Viele Firmen schalten auch heute noch teure Inserate in Zeitungen. Konsumenten und Kunden recherchieren aber vor dem Kauf vorwiegend im Internet. Dank Smartphones mittlerweile auch unterwegs. Es ist also enorm wichtig, im Internet präsent zu sein, um bei einem allfälligen Kaufentscheid überhaupt berücksichtigt zu werden. Genügte es früher noch, eine einfache Informationswebseite ins Netz zu stellen oder einen Eintrag in einem Branchenregister zu haben, sind die Anforderungen heute vielfältiger. Oftmals ist die Webseite der erste Eindruck, den ein Kunde vom Unternehmen hat und dieser soll Professionalität und Qualität demonstrieren. Eine gute Webseite führt den Besucher schnell zu den gewünschten Informationen und schliesslich zur Kontaktauf-

nahme, er soll nicht danach suchen müssen. Deshalb ist es wichtig, eine Online-Strategie zu erarbeiten und die Ziele für die eigene Webseite festzulegen. Dazu gehört auch ein Konzept der Nutzerführung und des gezeigten Inhalts. Schlussendlich soll sich die Investition in eine Webseite durch die Gewinnung von neuen Kunden auszahlen. Im Gegensatz zu einem klassischen Inserat ist diese Messung bei einer Webseite möglich. Informationsanlass Am Mittwoch, 8. April um 18.00 Uhr findet im Business Park Laufental & Thierstein an der Riedstrasse 8 in Zwingen ein Informationsanlass mit dem Thema «Wie aus Website-Besuchern Kunden werden» statt. Daniel Fiechter und Cédric Steiner von der taktwerk GmbH zeigen auf, wie wichtig eine Website zur Akquise von Kunden ist und geben Tipps und Tricks, dass Besucher nicht nur Besucher bleiben. Weitere Informationen unter www.digitalstrategie.ch. Mittwoch, 8. April, 18.00 Uhr, Business Park Laufental

LESER- UND REDAKTORENGALERIE

Ostern kann kommen – und Kopfstände am GETU-Anlass in Laufen

WANDERTIPP

Zur Bergflue Sonntag, 12. April 2015. Wir wandern vom Diegtertal ins Waldenburgertal und steigen unterwegs auf die Bergflue mit ihrer imposanten Aussicht. Vorbei an der Burgruine Riedfluh (einer Grottenburg); diese zeugt vom hochadeligen Geschlecht der Erbauer und die Überreste der Festung Ränggen deuten auf eine der frühesten mittelalterlichen Wehranlagen in diesem Gebiet hin. Wanderzeit: ca. 3¼ Std.

Osterkaninchen: Noch versteckt es sich in den Eiern.

Am Reck.

FOTO: DUST

Am Sprung.

FOTO: DUST

Am Boden.

FOTO: DUST

FOTO: HILDERGARD LIEBERHERR

Verpflegung: aus dem Rucksack, Treffpunkt: 09.30 Uhr Schalterhalle Basel SBB Auskunft und Anmeldung bis 9. April 2015 bei Nelly Gasser, Tel. 061 361 70 76 oder 079 345 04 58 Es lädt ein Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch

Osternest: Die Märzenblümchen machen sich besonders gut.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Müde vom Eier legen: Die Hühner auf der Dittinger Bergmatte. FOTO: REINHARD HÄNGGI

Haben Sie ein besonders gelungenes Foto geschossen? Die Wochenblattredaktion nimmt dieses gerne entgegen, ohne Gewähr für die Veröffentlichung. Einsenden unter redaktion.laufen@wochenblatt.ch.


Donnerstag, 2. April 2015 Nr. 14

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DIES UND DAS

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Donnerstag, 2. April 2015 Nr. 14

EINGESANDT

Erfolgreiche Titelverteidigung am Espressocontest in Flaach

Topeinsatz: Die BBB bei ihrem Auftritt in Flaach. Am Sonntag, 29. März trotzte die BB Breitenbach dem schlechte-Laune-Wetter und machte sich topmotiviert auf den Weg ins Zürcher Weinland nach Flaach. Dort erwartete uns die herausfordernde Aufgabe, innert einer Stunde eine Auftragskomposition einzustudieren. Dies forderte nicht nur von jedem einzelnen Bandmitglied höchste Konzentration, auch unser Dirigent Enrico Calzaferri legte grosses Können an den Tag, indem er die Band professionell ins neue Stück einarbeitete. Anschliessend kam das Highlight des Tages, wir durften das Ergebnis dieser einstündigen Arbeit zusammen mit unserem Selbstwahlstück «Blazon» und der besinnlichen, gefühlsvollen Hymne «I’ll walk with God» dem Publikum und der Jury

FOTO: ZVG

darbieten. Nach gelungener Arbeit gönnten wir uns ein feines Mittagessen, Espresso und Kuchen nebst den musikalischen Vorträgen der grossen Konkurrenz. Endlich war es so weit, die Rangverkündigung stand vor der Tür! Das Glück war an diesem Tag auf unserer Seite, die beiden erfahrenen Juroren Armin Bachmann und Manfred Obrecht belohnten unsere Darbietungen mit dem erneuten wunderbaren Sieg am Espressocontest in Flaach! Auf dem zweiten Platz war die Celebration Brass Baselland unter der Leitung von Christoph Liechti, gefolgt vom dritten Platz, welcher die FEG Brass Band Sulgen unter der Leitung von Jürg Messmer belegt. Gabriel Dobler

Krisenfeste Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen

Zufrieden mit dem Ergebnis: Die Verantwortlichen der Raiffeisenbank Aesch-PfeffinFOTO: HEINER LEUTHARDT gen. hrl. Die Überregulierung der Bankenbranche fordert auch die Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen, die vergangenen Freitag ihre 112. Generalversammlung in der Aescher Mehrzweckhalle Löhrenacker durchführte. «Wir kämpfen schon einige Zeit mit einer immer noch grösser werdenden Flut von Vorschriften und Regulatorien», erklärte Verwaltungsratspräsident Thomas Metzger. Aber auch die schwindende Zinsmarge müsse die Raiffeisenbank verkraften, zumal das Hypothekengeschäft 87 Prozent der Einnahmen ausmache. Michael Dreier konnte in seinem Teil jedoch aufzeigen, dass die Zinsmarge zum Vorjahr bei 1,23 Prozent gehalten werden konnte. Durch interne Umstrukturierung, personelle Verstärkung im Hypothekenbereich, dem weiteren Ausbau der Anlageberatung und Vorsorgeplanung sowie der intensivierten Förderung und Betreuung von Firmenkunden wird versucht die sinkenden Einnahmen und gleichzeitig steigenden Kosten paroli zu bieten. Kein Thema sei die leichtfertige Gewährung von Hypotheken. «Rund 82 Prozent der Kundengelder werden in Form von Krediten für selbstgenutztes Wohneigentum wieder eingesetzt, erklärte Thomas Metzger. Damit unterstütze man nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern investiere zugleich das Kundenkapital «nach bestem Wissen und Gewissen und unter Einhaltung aller Vorschriften vorsichtig und möglichst sicher.» Investieren wird die Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen auch in ihr Verwaltungsgebäude, nachdem die Erneuerung des Vorplatzes abgeschlossen werden konnte.

Die Kosten werden ihr kaum Kopfzerbrechen bereiten, kann sie einmal mehr auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Den Zahlenspiegel eröffnete der Vorsitzende der Bankleitung, Michael Dreier, mit der Mitgliederzahl, die netto um 14 auf neu 4376 Mitglieder sank. Dafür stiegen die Bilanzsumme, die Ausleihungen und die Kundengelder an. «Unsere gesunde Refinanzierung, die weiterhin aus 80 Prozent Kundengeldern besteht, wirkt sich positiv auf die Marge aus», betonte Michael Dreier. Um 4,8 Prozent wuchs das Depotgeschäft und überschritt erstmals die Grenze von 60 Mio. Franken. Gehalten werden konnte der Betriebsertrag mit 5,7 Mio. Franken. Ohne die direkte Abschreibung der Investitionen in den Vorplatz hätte der Betriebsertrag sogar 6 Mio. Franken betragen. Den Bruttogewinn wies Michael Dreier mit 2,5 Mio. Franken aus, «was, nach einem Rückgang im letzten Jahr, einer Steigerung von 4,3 Prozent entspricht.» Zum guten Ergebnis beigetragen haben mit ihrem Engagement die 19 Mitarbeitenden, darunter zwei Lehrlinge. Die Anwesenden genehmigten die Jahresberichte und Jahresrechnung einstimmig. Die Anteilscheine der Genossenschaft werden weiterhin mit 6 Prozent verzinst. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden die Genossenschafter durch den Gasthof Mühle verköstigt. Für die Unterhaltung sorgte der Musikverein Duggingen und für viele Lacher das Duo Almi und Salvi. Die nächste Generalversammlung findet am 18. März 2016 statt.


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KALEIDOSKOP

C A R TO O N

IN KÜRZE Rolf Richterich nominiert OBERWIL. gin. Landrat Rolf Richterich (FDP) wird im Herbst für den Nationalrat kandidieren. Die Kantonalpartei hat den Laufner Richterich letzte Woche in Oberwil nominiert. Eierleset WAHLEN. WOS. Der Männerchor Wahlen lädt am Ostermontag zum 11. Wahlner Eierleset auf dem Schulhausplatz ein. Der Anlass beginnt um 10.30 Uhr, die Filnalläufe finden um 13.30 Uhr statt. Verpflegen kann man sich mit Rösti, Bratwurst, Ei und Speck.

Der neue Bushof Herrenmatt in Seewen (SO, 1008 Einw.): Leicht getrübt *... durch den engen Fahrplan, gewisse Anschlüsse und die Stehplätze. Cartoon: Moritz Antony

DITTINGEN

KANTON BASELLAND

Hände weg von Hasen Zusammenarbeit zwischen Polizei und Gemeinden WOS. Bei einem in Dittingen tot aufgefundenen Feldhasen wurde «Tularämie» (Hasenpest) nachgewiesen. Die ansteckende Erkrankung wird bei frei lebenden Nagetieren durch das Bakterium «Francisella tularensis» ausgelöst und verläuft bei Feldhasen tödlich. «Tularämie» gehört zu den zu überwachenden Seuchen und kann in seltenen Fällen auf den Menschen übertragen werden. Die Ansteckung erfolgt über direkten Kontakt oder Bisse von infizierten Tieren und kann auch von Zecken übertragen werden. Beim Menschen zeigt die Krankheit ein breites Spektrum an Symptomen, ist aber nicht tödlich. Haustiere erkranken selten. Das Amt für Wald beider Basel bittet daher, tot aufgefundene Feldhasen nicht zu berühren und der Einsatzleitzentrale Polizei Basel-Landschaft in Liestal, Telefon 061 553 35 35 zu melden.

WOS. Seit Montag kommen im Kanton Basel-Landschaft neue Modelle in der Zusammenarbeit zwischen der Polizei Basel-Landschaft und den Gemeinden zur Anwendung, und zwar ausschliesslich im Bereich Ruhe und Ordnung. Während die Polizei Basel-Landschaft insbesondere für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit und die Gefahrenabwehr zuständig ist, obliegt die Wahrung der öffentlichen Ruhe und Ordnung den Gemeinden. Die Gemeinden haben die Möglichkeit, zu ihrer Entlastung bei der Polizei Basel-Landschaft Leistungen einzukaufen. Die Gemeinden konnten wählen, ob sie eine Leistungsvereinbarung abschliessen wollen oder ob sie die in ihre Kompetenz fallenden Aufgaben, explizit im Bereich der Wahrung der öffentlichen Ruhe und Ordnung, selbstständig bearbeiten wollen. Modell 1 für Gemeinden mit einer

Pilates «for Men» Mittwoch, 18.00 – 19.00 Uhr Wolltest du schon lange ins Pilates-Training einsteigen, würdest aber gerne in einer reinen Männer-Gruppe trainieren? Wir bieten einen Pilates-Block-Kurs «only for men»! Ideal für alle, welche neu ins PilatesTraining einsteigen möchten! Mit Pilates-Training wird der Körper effizient und ganzheitlich trainiert. Zentral bei allen Übungen ist der Aufbau der Rücken- und Bauchmuskulatur, Block-Kurs 10× Start: Mittwoch, 15. 4. – 17. 6. 2015 Kosten: Fr. 220.– (Kurs kann nur als Ganzes gebucht werden) Anmeldung bis 6. 4. 2015 unter info@balance-studio.ch oder Tel. 061 781 40 26 ab 16.00 Uhr. balance studio für yoga & pilates, 4226 Breitenbach, www.balance-studio.ch

Gemeindepolizei: Bei Meldungen aus dem Bereich Ruhe und Ordnung rückt die Polizei Basel-Landschaft jeweils in den vier Nächten zwischen Sonntagabend und Donnerstagmorgen aus. Meldungen während des Tages sowie in den übrigen Nächten deckt die Gemeindepolizei ab. Für diese Zusatzleistungen vergüten die Gemeinden der Polizei Basel-Landschaft CHF 1.95 pro Einwohner und Jahr. 46 Gemeinden entscheiden sich dafür. Modell 2 für Gemeinden ohne Gemeindepolizei: Die Gemeinden decken Meldungen aus dem Bereich Ruhe und Ordnung unter der Woche zu Bürozeiten selbstständig ab. Die restliche Zeit wird durch die Polizei BaselLandschaft abgedeckt. Dieses Modell kostet die Gemeinden CHF 4.00 pro Einwohner und Jahr. 37 Gemeinden nehmen diese Leistungsvereinbarung in Anspruch.

Tage der offenen Volksschule, ein Erfolg KANTON SOLOTHURN. WOS. Die letzte Woche im Kanton Solothurn zu Ende gehenden «Tage der offenen Volksschule» waren ein voller Erfolg. Weit über Tausend Besucher nahmen die Gelegenheit war, einen Schulbesuch zu absolvieren und sich einen Einblick in den Schulalltag des Kindergartens, der Primarschule und der Sekundarstufe I zu verschaffen. Bancomat aufgebrochen RODERSDORF WOS. In der Nacht auf Dienstag wurde in einer Bankfiliale an in Rodersdorf ein Bancomat aufgebrochen. Die Täter erbeuteten mehrere 10 000 Franken. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung, an welcher sich auch Patrouillen der Polizei Basel-Landschaft und des Grenzwachtkorps beteiligten, gelang der unbekannten Täterschaft die Flucht. Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen ist ebenfalls ein Einbruchversuch in der Nacht auf Montag, in eine Bankfiliale an der Hauptstrasse in Bättwil. Ob die beiden Vorfälle in einem Zusammenhang stehen, wird durch die Kantonspolizei Solothurn untersucht. (Hinweise erbeten unter 061 785 77 01. Fischer geht in die Kirche HOFSTETTEN-FLÜH. WOS. Der ehemalige Regierungsrat Klaus Fischer wurde

am vergangenen Samstag anlässlich der Jahresversammlung der katholischen Synode Kanton Solothurn mit Applaus als neuer Synodalrat aufgenommen.

MUSIK-TIPP

Bob Spring & The Calling Sirens Das Album «Bob Spring & The Calling Sirens» (Irascible Music) ist mit seinem Stilmix von Country, Folk, Rock und Blues ein musikalischer Roadtrip durch den Süden der USA. Der gebürtige Zuger Bob Spring ist ein Fan von Amerika, wo er 2012 und 2014 auf Konzerttour war. Er hat bereits über 400 Songs kreiert und produziert, spielt Gitarre und ist ein ausdrucksvoller Sänger. Der frühere Frontmann der Rockband Backwash ist seit 2007 solo bzw. mit wechselnden Begleitmusikern unterwegs. Die mit den Zürcher Calling Sirens Silvan Stürzinger (Piano), Guido Kälin (Gitarre), Michel Lehner (elektrischer Bass, Kontrabass) und André Kälin (Schlagzeug, Perkussion) nach einigen gemeinsamen Auftritten eingespielte CD hat Rasse und Klasse. Die elf erdigen und emotionalen Aufnahmen (alles Eigenkompositionen) haben intensiven Livecharakter. Obwohl nicht alle qualitativ so gut wie «Gloria» sind, verdient das «Bob Spring & The Calling Sirens»-Projekt eine insgesamt gute Bewertung. Benno Hueber

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Orthodoxe Chorgesänge in Mariastein. Die Solothurner Vokalisten, zusammen mit dem E...