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Donnerstag, 2. April 2015

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, Postfach, 5600 Lenzburg 2 Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Kirchenzettel Im Gespräch Immobilien

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Region Agenda Szene

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PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 14, 116. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

Lenzburger Woche SEITE 4

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Schuldenfrei

60plus im Gefängnis

Lenzburg ist ohne Schulden. Zur Freude gesellt sich aber die Gewissheit, dass im laufenden Geschäftsjahr die Investitionen wieder hoch sein werden.

Die Zahl an alten, betagten und pflegebedürftigen Gefangenen hat sich in den letzten 25 Jahren verdreifacht.

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30 Tage alt: Die Jungtiere bei Güggelifarmer Ernst Salm in Veltheim haben den gelben Flaum bereits verloren.

(MS)

Vom gelben Küken zum weissen Huhn Hühner so weit das Auge reicht: Der Lenzburger Bezirks-Anzeiger hat anlässlich der kommenden Ostertage den Berghof in Veltheim besucht. Melanie Solloso

G

erade mal eine Handvoll klein sind die jungen Hühner, wenn sie bei Bauer Ernst Salm ankommen: Die goldgelb, weich beflaumten Küken kuscheln sich dann aneinander und verlangen piepsend nach etwas Essbarem. 12 000 Küken sind es jeweils am Anfang: ein Meer aus goldgelbem Flaum. «Dann sind sie frisch aus dem Ei und haben noch kein Futter zu sich genommen», sagt Bauer Salm. Das Futter legt er im Anfangsstadium auf raschelndes Papier. «Das erweckt die Aufmerksamkeit der Küken.» Bei Ankunft muss es für die Küken im 560 Quadratmeter grossen Hüh-

nerstall 33 Grad warm sein. «So warm wie bei der Henne auch.» Danach werde die Temperatur täglich um ein Grad gesenkt und bis auf 20 Grad eingependelt. Die Raumtemperatur und -belüftung auf dem Berghof sind computergesteuert. Erst zutraulich, dann scheu Wenn die Tiere noch klein sind, müsse man beim Betreten des Hühnerstalls achtsam sein. Denn ein falscher Tritt kann einem Küken schon das Leben kosten. «In diesem Alter folgen die Bibeli den Menschen noch auf Schritt und Tritt.» Beim Besuch des Lenzburger Bezirks-Anzeigers auf dem Berghof in Veltheim sind die jungen Hühner bereits 5 Wochen alt. Zutraulich sind sie nicht mehr, sie halten respektvoll Abstand und stieben bei raschen Bewegungen in alle Richtungen. Das Gefieder ist weiss, aber noch nicht deckend. Bei gutem Wetter dürfen die Tiere bei Bauer Salm ins Aussengehege. Aber heute ist es zu kalt, die Luken sind zu. «Es muss mindestens 10 Grad warm sein, sonst gehen sie gar nicht raus», begründet Salm. In diesem Stadium

gibt es für den Güggelifarmer weniger Arbeit als bei Ankunft der Tiere. Zweimal täglich schreitet er durch die Halle und kontrolliert, ob die automatische Fütterungsanlage funktioniert, und hält Ausschau nach toten oder kranken Hühnern. Wichtig bei der Haltung sei vor allem die Sauberkeit, so Salm. Bevor er den Hühnerstall betritt, wechselt er jeweils die Kleider und desinfiziert sein Schuhwerk. Wenn die Hühner 6 Wochen alt sind, schlägt ihr letztes Stündlein. Denn Bauer Salm ist Lieferant für die bekannten Kneuss-Güggeli. Einmal im Jahr, nämlich im Juni, kann man beim Güggeli-Essen die Berghof-Güggeli direkt auf dem Hof probieren. Das ziehe jeweils bis zu 1000 Besucher an. Das Einfangen der Tiere sei einfach. Salm löscht das Licht und demonstriert: «Wenn es dunkel ist, kauern sie sich auf den Boden, man muss sie dann nur noch einsammeln.» Achtmal im Jahr zieht er Jungtiere auf. Nach Ostern kommen dann, nach einer umfassenden Reinigung und Desinfizierung des Stalls, wieder neue Bibeli auf den Berghof.

Für viele ist die Oster- vor allem auch eine Reisezeit. Wer mit dem Auto unterwegs ist, erlebt allerdings oft, dass die Fahrzur Standzeit wird. Im Stau stehen oder vorwärtsruckeln kostet nicht nur Peter Buri Nerven, sondern auch Geld, ist doch der Benzinverbrauch bei Stop and Go besonders hoch. Und deshalb werden preisbewusste Autofahrende wohl darauf achten, wo sie ihren Tank auffüllen. Erstaunlicherweise gibt es selbst in der engeren Region frappante Benzinpreisunterschiede. Dies zeigt sich, wenn man zum Beispiel regelmässig die Strecke Lenzburg–Schinznach Bad fährt und es sich zum Hobby macht, die Preispolitik der Tankstellen zu beobachten. Ein Reiz der Sache liegt im Preisrätseln: Vorauszusagen zu versuchen, wer wie viel für einen Liter Bleifrei 95 verlangt. Wenn zum Beispiel in Holderbank «Ruedi Rüssel» 1.450 Franken annonciert, liegen «Coop Pronto» und «Migrol» bei 1.460 oder 1.470. Mit grosser Wahrscheinlichkeit zapft man dann bei der «Freien Tankstelle» der Garage Häusermann eingangs Schinznach Bad für 1.425. Die mit Abstand teuerste Tankstelle am Wege ist «Shell» in Niederlenz (1.549). Genau 5,5 Kilometer von der Garage Häusermann entfernt gelegen, verlangt sie über 12 Rappen mehr als die Billigkonkurrenz in Schinznach Bad. Aus Gwunder habe ich einmal einen Insider gefragt, wie Tankstellen ihre manchmal täglich wechselnden Preise festlegen und auf die Mitbewerber abstimmen. Die simple Antwort: «Man fährt die Umgebung ab und notiert die Konkurrenzpreise.» Selbstverständlich gebietet es mir mein Schnäppchenjagdtrieb, beim günstigsten Anbieter zu tanken. Aber bei ihm ist die Warteschlange meistens so lange, dass ich am Schluss halt doch bei «Coop» halte – und danach Schoggistängeli-knabbernd und selbstzufrieden lächelnd an der «Shell»-Preistafel vorbeifahre. Peter Buri, Lenzburg

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 2. April 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Amtliches DINTIKON

Genehmigung Jahresabschluss 2015 mit folgenden Beilagen • • • • • •

Noall-Apotheke Region Lenzburg Nach Geschässchluss bis 22.00 Uhr sowie an Sonn-, Fest- und Feiertagen: Bahnhof-Apotheke Aarau: 062 824 44 44 (geöffnet von 7.00 bis 22.00 Uhr) Während der Nacht von 22.00 bis 7.00 Uhr: Regionale Dienstapotheke Tel. 0800 300 001

Geschäftsbericht Geschäftsstelle Geschäftsberichte Kerngruppen Regionalplanung Politik Wirtschaft Regio Marketing

Rechtsmittel Gemäss Gemeindegesetz § 77a und den Satzungen Lebensraum Lenzburg Seetal § 18 wird dieser Beschluss der Volksabstimmung unterbreitet, wenn a. 1500 Stimmberechtigte der Verbandsgemeinden dies innert 60 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen; b. die Gemeinderäte eines Viertels der Verbandsgemeinden dies innert 60 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen; c. der Vorstand dies beschliesst. Die Unterlagen können auf jeder Gemeindekanzlei in den Verbandsgemeinden oder auf www.lebensraum-ls.ch eingesehen werden.

BONISWIL www.boniswil.ch

Baugesuch 116. Jahrgang

161. Jahrgang 93. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim. Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 www.lba.azmedien.ch Kennzahlen: Gesamtauflage: 31 939 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Beatrice Strässle (ST) Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) Redaktionelle Mitarbeit: Selina Berner (SB), Alfred Gassmann (AG), Rahel Stauffer (RSt), Alexander Studer (Ast), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 54 91, Fax 058 200 54 95 Susanne Basler susanne.basler@azmedien.ch Telefon 058 200 58 28, Fax 058 200 58 21 Manushaqe Kastrati manu.kastrati@azmedien.ch Telefon 058 200 58 27 Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Marketing Nino Russo nino.russo@azmedien.ch Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 Preise 2014 inkl. 2,4% MwSt: Fr. 96.– (12 Monate) Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Bauherrschaft/ Stephanie und Reto Furter Projektverf.: Heuweg 12, Boniswil Bauvorhaben: Gartenhaus Ortslage: Parzelle 315, Heuweg 12 Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf den Gemeindeverwaltungen Boniswil vom 3. April bis und mit 4. Mai 2015. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 1. April 2015 Gemeinderat

DÜRRENÄSCH

Baugesuche Bauherr:

Lindenmann Barbara und Schmidli Reto Staldenstrasse 36, Dürrenäsch Grundeigent.: Lindenmann Hans Friedhofstrasse 2, Dürrenäsch Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit angebauter Doppelgarage und Umgebungsgestaltung mit Pool Standort: Parz. 83, Ställistrasse Bauherr:

Stalder Fabian Ebnistrasse 2, Dürrenäsch Grundeigent.: Berner Ruth, v. d. Berner Daniel Höhestrasse 36, Dürrenäsch Bauobjekt: Neubau Stützmauer und Umgebungsarbeiten mit drei Parkplätzen, Toreinbau im Gebäude Nr. 108 und Rückbau der Garagenanbauten/Umnutzung von Zweifamilienhaus in Einfamilienhaus Standort: Parz. 48, Wührestrasse 4 Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei vom 7. April 2015 bis 7. Mai 2015. Einwendungen gegen die Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5724 Dürrenäsch, zu richten. Sie müssen persönlich oder von einer bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, kann nicht eingetreten werden. Dürrenäsch, 1. April 2015 Gemeinderat

EGLISWIL

Baugesuch Bauherr

Giese Stefanie Seengerstrasse 6, Egliswil Bauobjekt Umnutzung eines Lagerraumes in ein Atelier (Gebäude Nr. 28 an der Seengerstrasse) Auflage Baugesuch und Pläne liegen bis zum 7. Mai 2015 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten. Egliswil, 1. April 2015 Gemeinderat

Schulsekretär/in Primarschule und Kindergarten 40% Ihre Aufgaben: • Erledigung allgemeiner Schulsekretariatsarbeiten • Unterstützung der Schulleitung und der Schulpflege • Telefonische Auskünfte • Verwaltung der Daten der Schüler/innen und Lehrpersonen im Lehreroffice • Bewirtschaftung der Schulhomepage • Koordination der Schulberichte für die Printmedien und Elterninfos • Mithilfe beim Budgetprozess, Kontierung der Rechnungen und Führung der Budgetkontrolle • Aktenablage • Protokollführung an Sitzungen bei Bedarf Sie bringen mit: • Kaufmännische Ausbildung oder gleichwertige Berufslehre • Selbstständige, sorgfältige und zuverlässige Arbeitsweise • Sehr gute IT-Anwenderkenntnisse (MS-Office-Programme) • Kommunikations- und Teamfähigkeit • Sichere Anwendung der deutschen Sprache im schriftlichen und mündlichen Verkehr • Wenn möglich Berufserfahrung in einer Schulverwaltung, Kenntnis des aarg. Schulsystems von Vorteil • Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit, Flexibilität und Verschwiegenheit Wir bieten: • Eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit an einer kleinen, überschaubaren Schule • Selbstständiges Arbeiten und Mitgestalten bei den Verwaltungsabläufen • Flexible Arbeitszeiten Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne der Schulpflegepräsident, Herr Stephan Rauch, 079 404 53 75. Fühlen Sie sich angesprochen und möchten Sie unsere Schule einsatzfreudig unterstützen? Dann senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis 20. April 2015 an die Schulpflege Dintikon, Herr Stephan Rauch, Präsident, Hintermattenstrasse 49, 5606 Dintikon. Dintikon, 1. April 2015

Gemeinde Fahrwangen Die Gemeindeversammlung hat am 18. September 2013 über die Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland beschlossen und die Gebäude mit Schutzvorschriften sowie die extensiv genutzen Wiesen zur nochmaligen Überprüfung an den Gemeinderat zurückgewiesen. Diese Überprüfung hat inzwischen durch den Gemeinderat stattgefunden. Es wurde zudem eine Ortsanalyse (Bebauungsstruktur, Charakter, Identität, Freiräume und Grünräume sowie Inventare u. dgl.) vorgenommen. Nach Abschluss der kantonalen Vorprüfung zu diesen Teiländerungen werden die Entwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Gleichzeitig wird das Mitwirkungsverfahren durchgeführt (§ 3 BauG). Die Entwürfe mit den Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom Dienstag, 7. April, bis Mittwoch, 6. Mai 2015, auf der Gemeindeverwaltung auf und können während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Hinweise und Vorschläge können im Mitwirkungsverfahren von jeder interessierten Person innert der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat eingereicht werden und sind ausdrücklich als solche zu bezeichnen (§ 3 BauG). Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Fahrwangen, 1. April 2015 Gemeinderat

NIEDERLENZ

Kehrichtabfuhr über Ostern Die Kehrichtabfuhr vom Montag, 6. April 2015, wird auf Dienstag, 7. April 2015, vormittags von 6.00 bis 12.00 Uhr verschoben. Die Bevölkerung wird gebeten, das Abfallgut frühzeitig, jedoch erst am Abfuhrtag bereitzustellen. Niederlenz, 1. April 2015 RTB Regionaltechnische Betriebe ✂

von Mittwoch, 25. März 2015

Bitte aufbewahren

Beschluss der Vorstandssitzung Lebensraum Lenzburg Seetal

Für unsere Schule mit drei altersgemischten Kindergärten und knapp 160 Kindern an der Primarschule, welche von einem rund 25-köpfigen Lehrerteam im Voll- oder Teilpensum unterrichtet werden, suchen wir per 1. Juli 2015 oder nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als

Teiländerungen Bauzonenund Kulturlandplan und Bau- und Nutzungsordnung (BNO) «Extensiv genutzte Wiese» und «kommunale Schutzobjekte»

Schiesswesen ausser Dienst 300 m:

Obligatorische Schiesstage 2015 für Niederlenzer Schiesspflichtige in der Schiessanlage «Lenzhard», Lenzburg:

Baugesuch Bauherrschaft Römer Thomas Wilstrasse 55, Wohlen Grundeigent. Römer Thomas Wilstrasse 55, Wohlen Projektverf. Architektur-support 2 gmbh Oberdorf 3, Schöftland Bauobjekt Einbau DG-Wohnung, Neubau Carport, Sanierung best. Dach Standort Bachweg 9, Parz. Nr. 18 Öffentliche Auflage vom 7. April bis 6. Mai 2015 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Dintikon, 1. April 2015 Gemeinderat

OTHMARSINGEN

Baugesuche Bauherr:

Objekt: Ortslage: Bauherr:

Rätzer Hans Eisengasse 5, Othmarsingen Rätzer Thomas Grosszelg 1, Othmarsingen Erweiterung Jungviehstall Grosszelg 1, Parzelle 572

Post Immobilien Management & Services AG, Region Mitte Belchenstrasse 3, Olten Objekt: Installation eines Klimagerätes Gebäude Nr. 1065 Ortslage: Lenzburgerstrasse 5 Parzelle 1206 Öffentliche Auflage vom 7. April bis 6. Mai 2015 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen. Othmarsingen, 1. April 2015 Gemeindekanzlei

Samstag, 25. April Donnerstag, 4. Juni Samstag, 29. August

10.00 bis 12.00 Uhr 18.00 bis 20.00 Uhr 13.00 bis 15.00 Uhr

Standblattausgabe nur bis jeweils eine halbe Stunde vor Schiessende! Wichtig für AdA: Die persönlich adressierte Aufforderung zum Schiessen mitsamt den Klebeetiketten und das Schiessbüchlein (sofern die Absolvierung und Erfüllung eingetragen werden soll) sind zwingend zum Anlass mitzubringen! Voranzeige: Eidg. Feldschiessen 2015 in Ammerswil: Fr, 29. Mai, Fr, 5., Sa, 6., So, 7. Juni 2015 Organisation: SG Ammerswil Die genauen Schiesszeiten bitte den Plakaten und dem Bezirksanzeiger entnehmen! Schützenverein Chestenberg, der Vorstand Bi fb h

Sprayereien; Anzeige gegen Unbekannt In letzter Zeit häufen sich die Sprayereien im Dorf. So wurden u. a. an einer Stützmauer beim Schulhaus Rothbleicherain/Schulhausweg sowie an einer Brüstung bei der Brunnrainbrücke Schriftzüge aufgesprayt. Übers Wochenende vom 28. auf den 29. März 2015 wurden am neuen Veloständer beim Dorfplatz das Wort «OKAY» und an der Stützmauer bei der Liegenschaft Dorfrain 8 das Wort «ROYAL» aufgesprayt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. Aufgrund der Sachbeschädigungen sind bei der Kantonspolizei Aargau Anzeigen gegen Unbekannt eingereicht worden. Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung nimmt die Regionalpolizei Lenzburg, Telefon 062 886 45 55, oder jeder Kantonspolizeiposten gerne entgegen. Niederlenz, 1. April 2015 Gemeinderat

Pro Senectute Senioren-Mittagessen Datum/Zeit: Donnerstag, 9. April 2015, 11.45 Uhr Ort/Restaurant: Rupperswil, Altersheim Länzerthus Nur Neuanmeldungen und Abwesenheiten an die Mittagstischleiterin melden: Marlis Weiler, 062 897 45 01 Rupperswil, 1. April 2015 Pro Senectute

Altershilfe-Verein Seengen Generalversammlung Die Generalversammlung des Altershilfevereins Seengen findet am Mittwoch, 8. April 2015, 20.00 Uhr im Restaurant Hallwyl, Seengen statt. Die Einladungen mit Traktandenliste wurden bereits versandt. Alle Teilnehmer/innen sind anschliessend zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Der Altershilfeverein freut sich besonders, auch neue Mitglieder begrüssen zu dürfen. Seengen, 1. April 2015 Der Vorstand

Baugesuch Bauherrschaft: Konle-Siegrist Gertrud Giebeleichstr. 23, Glattbrugg Vorhaben: Umbau Wohnhaus und Ausbau Dachgeschoss Ortslage: Parzelle 2365, Altackerstrasse 1 Öffentliche Auflage vom 7. April bis 6. Mai 2015 bei der Bauverwaltung Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten. Seengen, 1. April 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Oberholzer Beat Riedweg 8, Seengen Vorhaben: Wärmepumpe mit Aussenaufstellung / Erneuerung Dachfenster Ortslage: Parzelle 3236, Riedweg 8 Öffentliche Auflage vom 7. April bis 6. Mai 2015 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten. Seengen, 1. April 2015 Gemeindekanzlei

Häckseldienst Am Donnerstag, 9. April 2015, ab 7.30 Uhr wird in unserer Gemeinde wiederum ein Häckseldienst angeboten. Das Ast- und Strauchmaterial bis 15 cm Durchmesser, möglichst lang geschnitten und mit dickem Ende auf der gleichen Seite, ist an der üblichen Kehricht-Abfuhrroute auf einem gut zugänglichen Platz zu deponieren. Sackgassen werden nur auf Voranmeldung bedient. Das Häckselgut wird nicht mitgenommen. Bei Regenwetter ist das Material zuzudecken, da nasses Material nicht gehäckselt werden kann. Grössere Häckselmengen sowie Bedienung von Sackgassen können bei der Gemeindekanzlei Seengen, Telefon 062 767 63 10 oder E-Mail gemeindekanzlei@seengen.c angemeldet werden. Seengen, 1. April 2015 Gemeindekanzlei

Öffnungszeiten Bibliothek während der Frühlingsferien Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek am Samstag, 4./11./18. April 2015, von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. An allen übrigen Tagen bleibt die Bibliothek geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis. Seengen, 1. April 2015 Ihr Bibliotheksteam

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung über Ostern Die Gemeindeverwaltung bleibt von Donnerstag 2. April 2015, ab 16.00 Uhr, bis und mit Montag, 6. April 2015, geschlossen. Ab Dienstag, 7. April 2015, gelten wieder die normalen Öffnungszeiten. Der Pikettdienst des Bestattungsamtes ist über Telefon 062 777 01 23 gewährleistet. Gemeinderat und Personal wünschen der Bevölkerung frohe Ostern! Seengen, 1. April 2015 Gemeinderat


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 2. April 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Amtliches S TA U F E N

Baugesuch Baugesuch Bauherr:

Koch Immobilien AG Büelisackerstrasse 3, Büttikon Projektverf.: Architekturbüro Werner Koch Gehrenweg 15, Oberlunkhofen Bauobjekt: Projektänderung: Neubau 5 Einfamilienhäuser und 3 Zweifamilienhäuser mit Tiefgarage Bauplatz: Eichirebenweg Zone: EF (Gestaltungsplan EichirebeBreiti, Zone B) Parzelle: 115 Öffentliche Auflage vom 3. April bis 4. Mai 2015 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Sarmenstorf, 1. April 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherr:

Malacrida Beat und Maria Neuweg 10, Sarmenstorf Bauobjekt: Sanierung Heizung: Aufstellung Wärmepumpe-Splitgerät Bauplatz: Neuweg 10 Zone: W2 Parzelle: 1040 Öffentliche Auflage vom 3. April bis 4. Mai 2015 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Sarmenstorf, 1. April 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: APG/SGA Rail, Allgemeine Plakatgesellschaft AG Giesshübelstrasse 4 8027 Zürich Bauobjekt: Neumontag 1 F12-Plakatträger (freistehend, doppelseitig, unbeleuchtet) Ortslage: Seetalstrasse 18, Parz.-Nr. 1070 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 3. April bis 4. Mai 2015. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Seon, 1. April 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Caceres Chavez Alex und Siska Kapellenweg 3, Lenzburg Bauobjekt: Einfamilienhaus mit Carport Ortslage: Giessereiweg, Parz. Nr. 1243 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 3. April bis 4. Mai 2015. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Seon, 1. April 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Hufschmid René und Mathys Anja, Unterdorfstrasse 2, Seon Bauobjekt: Einfamilienhaus mit sep. Garage Ortslage: Hammer, Parz. Nr. 1243 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 3. April bis 4. Mai 2015. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Seon, 1. April 2015 Gemeinderat

Öffnungszeiten Ostern Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben vom Freitag, 3. April, bis und mit Montag, 6. April 2015, geschlossen. Zudem schliessen die Büros der Gemeindeverwaltung am Donnerstag, 2. April 2015, bereits um 15.30 Uhr. Das Bestattungsamt Seon leistet während dieser Zeit unter der Telefonnummer 062 769 85 00 Pikettdienst. Wir wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohner ein frohes Osterfest. Das Verwaltungsteam ist gerne ab Dienstag, 7. April 2015, 8.00 Uhr, wieder für Sie da. Seon, 25. März 2015 Gemeinderat

Bauherrschaft: Herbert Wietlisbach und Jacqueline Hobi Dörfli 14, Staufen Grundeigent.: do. Bauvorhaben: Dachsanierung und Dachfenster-Einbau ins bestehende Einfamilienhaus Nr. 294 Standort: Parzelle Nr. 68 im Dörfli 14 Öffentliche Auflage vom 7. April bis 6. Mai 2015 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 1. April 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Thomas Siegrist Zopfgasse 12, Staufen Grundeigent.: Kurt Siegrist Zopfgasse 12, Staufen Bauvorhaben: Umbau Schreinerei und Wohnhaus (AGV-Nr. 100) Standort: Parzelle Nr. 226 an der Zopfgasse 12 Öffentliche Auflage vom 7. April bis 6. Mai 2015 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 1. April 2015 Gemeinderat


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 2. April 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Stadt Lenzburg

Die Stadt ist schuldenfrei Beim angeregten Gespräch: Stefanie Gehrig, Peter Buri und Walter Häusermann.

Fräulein Rosarot und der Metzger Was wie der Titel eines Sonntagabend-Krimis klingt, war die neunte Ausgabe von «Lenzburg Persönlich». Es trafen zwei Gewerbler aus der Rathausgasse aufeinander – und das zum letzten Mal unter der Leitung von Peter Buri. Selina Berner

W

as haben ein Metzger und eine Boutique-Eigentümerin gemeinsam? Moderator Peter Buri gibt den schulterzuckenden Anwesenden die Antwort: «Die Farbe rosarot! Bei Stefanie Gehrig, Inhaberin der Boutique «fräulein rosarot», ist die Farbe der Markenname und bei Walter Häusermann, Eigentümer der Metzgerei Häusermann, ist es das Qualitätsversprechen ans Rostbeef.» Mit diesem Worten war die muntere Runde auch schon eröffnet. Während einer Stunde durfte man den beiden Interviewpartnern lauschen, die von ihrem Werdegang und dem Le-

ben in der Rathausgasse erzählten. Wie denn die Zukunft für die Metzgerei Häusermann aussehe, wollte Moderator Buri unter anderem wissen. «Mein Sohn wird den Laden übernehmen. Aber ich mache sicher noch zwei Jahre weiter, er hat das Geschäft dann schon noch lange genug», meinte Häusermann schmunzelnd. Planung liegt Gehrig, alias Fräulein Rosarot, hingegen nicht so. «Ich kann nicht einmal einen Wochenplan machen», gestand sie lachend. «Deshalb mache ich einfach so weiter wie bisher. Das hat mir bis jetzt Glück und Erfolg gebracht.» Die Zeit verging wie im Fluge mit diesen beiden amüsanten und sympathischen Gesprächspartnern. Buri musste sich von seinen Gästen verabschieden und wurde dann selbst verabschiedet. Für ihn war es das letzte «Lenzburg Persönlich» als Moderator. Noch ist kein Nachfolger gefunden, erklärte Alexander Krebs, Präsident der Stiftung Dr. Hans und Gertrud Müller: «Eine Ablösung zu finden, ist gar nicht so einfach.» Wir hoffen das Beste und sind gespannt auf den 1. November 2015 zum nächsten «Lenzburg Persönlich»!

PRO SENECTUTE Velotour Donnerstag, 9. April, Besammlung: 13.20 Uhr, Lenzo Park (Rückkehr ca. 17 Uhr). Route: Seetal Manzenblumen. Die Starttour führt ins Seetal zu den Manzenblumen. Die Gruppe rollt über Felder und Wälder, geniesst das schöne Seetal. Zwischen Seengen und Egliswil kann man die blühenden Manzenblumen bestaunen, welche einmalig sind. Im Waldesinnern blühen die gelblichen Glocken teppichartig unter den schattigen Bäumen. Eine Augenweide. Zurück nach Staufen, wird die Radsportgruppe im Restaurant Sternen den Durst löschen und die Leiterinnen stellen die Touren 2015 vor und beantworten gerne aufkommende Fragen. Bei zweifelhafter Witterung gibt die Tourenleitung (Christine Sandmeier, Tel. 062 896 10 46) zwischen 10 und 11.30 Uhr Auskunft über die Durchführung. Wichtig: Bei Schlechtwetter trifft sich die Gruppe auch im Restaurant Sternen (15.30 Uhr) zur Tourenbesprechung. Die Tourenleiterinnen Christine Sandmeier und Brigitta Scheuber freuen sich auf viele sportliche Radfahrer und Radfahrerinnen. Distanz: ca. 20 km / ca. 100 Höhenmeter. Englisch für Anfänger Englisch hat sich zur Weltsprache entwickelt. Die englische Sprache vereinfacht

in den meisten Regionen der Welt die Verständigung. Sie lernen die Sprache in entspannter Atmosphäre. Kursbeginn ist am Mittwoch, 22. April, 9.15 bis 11 Uhr. Der Kurs dauert 8 x 2 Lektionen, letzter Kurstag ist der 24. Juni. Anmeldeschluss ist der 12. April. Kurspreis: 192 Franken. Führung Gartenbauschule Niederlenz Auf einem Rundgang durch die blühenden Gewächshäuser bekommen die Teilnehmenden einen Einblick in die verschiedenen Pflanzenzüchtungen von Primeli und Cinerarien. Das kostbare Saatgut dieser Pflanzen wird in die ganze Welt exportiert. In der Gärtnerei werden zudem viele Balkonpflanzen, Schnittblumen, Gewürze und Stauden produziert. Hier liegt auch der Ursprung für das Katzengras der Grossverteiler. Nützliche Tipps zu Pflanzen in Haus und Garten werden an dieser Führung vermittelt. Die Führung findet am Mittwoch, 22. April, von 14 bis 17 Uhr statt. Kosten: 17 Franken, exkl. Reisekosten. Auskunft und Anmeldung Pro Senectute, Burghaldenstrasse 19, 5600 Lenzburg, Telefon 062 891 77 66 oder unter www.ag.pro-senectute.ch (Eing.)

Der Pik ist erreicht, die Stadt Lenzburg schwenkt von der Nettoschuld in ein Nettovermögen um. Zur Freude gesellt sich aber auch die Gewissheit, dass bereits im laufenden Geschäftsjahr die Investitionen wieder hoch sein werden. Beatrice Strässle

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ine hohe Kostendisziplin und ein geringeres Investitionsvolumen. Das sind neben anderen Faktoren die Gründe für ein schuldenfreies Lenzburg. Für Finanzverwalter Beat Lüscher ist dies nach 33 Jahren im Amt das erste Mal, dass keine Nettoverschuldung, sondern ein Nettovermögen ausgewiesen werden kann. Sozusagen ein kleines Abschiedsgeschenk, er wird Ende Monat in Pension gehen. «Wir haben mit diesem Ergebnis eine gute Basis im Hinblick auf die künftigen hohen Investitionen geschaffen», hält Vize-Stadtammann Franziska Möhl fest. Schule, Strassen und Bahnhofplatz stehen auf der Ausgabenseite. «Aber mit der aktuellen Ausgangslage haben wir Gewähr, dass wir nicht zu den Verhältnissen von 1998 zurückkehren werden», führt Franziska Möhl bestimmt aus. Damals betrug der Höchststand der Gesamtschulden, inkl. Abwasserbeseitigung und Abfallbewirtschaftung, 33 126 978 Franken, oder Fr. 4419.30 pro Einwohner. Der gesamte Steuerertrag 2014 schliesst gegenüber dem Budget mit einer Abweichung von Fr. 104 438.80 oder 0,3 % ab – eine Punktlandung. Während bei den Quellensteuern gegenüber den budgetierten 1,0 Mio. Franken nur Fr. 892 095.90 eingenommen wurden und auch bei den Aktiensteuern ein Minderertrag von 5,5 % oder Fr. 260 695.65 resultiert, ist bei den Grundstückgewinnsteuern ein Mehrertrag von Fr.

Aus dem Stadtrat Seltenes Dienstjubiläum: 40 Jahre bei der Stadt Lenzburg Der Stadtrat empfing Peter Meyer, Betriebsangestellter beim Stadtbauamt, zur Feier seines 40-Jahr-Dienstjubiläums. Stadtammann Daniel Mosimann hiess ihn willkommen, gratulierte ihm zum Jubiläum und dankte ihm für seinen Einsatz im Dienst der Stadt Lenzburg. Der Jubilar war ursprünglich bei der Ortsbürgergemeinde Ammerswil angestellt. Auf den 1. Januar 1998 wurde sein Arbeitsverhältnis von der Ortsbürgergemeinde Lenzburg übernommen. Seit dem 1. Dezember 2005 ist er als Betriebsangestellter beim Stadtbauamt tätig. (dh)

Peter Meyer

536 456.50 oder 178,8 % zu verzeichnen. «Diese Zahlen sind kaum beeinflussbar», hält Franziska Möhl fest. Beim Aufwand machen Möhl vor allem die stetig steigenden Ausgaben bei der sozialen Sicherheit Sorgen. Sie schlagen bei der Rechnung mit einem Nettoaufwand von 5 102 365 Franken zu Buche, 11,4 % über dem Budget. Ungewohnt das Bild beim Konto Gesundheit, hier wurde der budgetierte Aufwand von 1 447 900 Franken um 31,9 % auf 986 728 Franken unterschritten. Der Grund liegt unter anderem in einer einmaligen Rückzahlung von Beiträgen an das Spitaldefizit. Gesunkene Investitionen Die Investitionsrechnung schliesst bei Ausgaben von Fr. 2 885 087.45 und Einnahmen von 0 Franken mit einer Nettoinvestitionssumme von Fr. 2 885 087.45.

Der Selbstfinanzierungsgrad steigt auf 260 % (Vorjahr 82,6 %). Am Steuerfuss wird festgehalten Auf die Frage nach einer Steuerfusssenkung winkt Franziska Möhl ab: «Meiner Meinung nach ist das vor allem im Hinblick auf den künftigen hohen Investitionsbedarf kein probates Mittel.» Bei den Eigenwirtschaftsbetrieben weist die Abwasserbeseitigung ein Guthaben gegenüber der Einwohnergemeinde von Fr. 11 195 764.05 aus. Diese Mittel sind zweckgebunden. «Wir rechnen, dass sich das Guthaben bis ins Jahr 2030 auf 30 Mio. Franken beläuft. Im Hinblick auf den künftigen Sanierungsbedarf ein nötiger Betrag», ergänzt Dr. Daniel Hug, Leiter Stadtverwaltung. Die Abfallbewirtschaftung weist ein Guthaben von 594 305 Franken aus.

Keine Vakanzen beim Natur- und Vogelschutzverein Nach einem vom Verein offerierten Imbiss durfte die Präsidentin des Naturund Vogelschutzvereins Lenzburg, Sandra Hossle, 54 Mitglieder und 2 Gäste zur GV begrüssen. Die Traktandenliste wurde zügig durchgearbeitet. Dank der Mithilfe und dem Engagement vieler Vereinsmitglieder konnte die Präsidentin auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Auch im neuen Jahr erwartet die Mitglieder ein spannendes Programm, welches von Monica Locher vorgestellt wurde. Im Anschluss berichtete Sarah Locher über das Programm der Jugendgruppe Strix und Alexander Hochstrasser stellte das Programm der Seniorengruppe UHU vor. Leider traten zwei Vorstandsmitglieder zurück: Ehrenmitglied Peter Karlen leitete 12 Jahre die Seniorengruppe UHU und half seit 2012 im Vorstand mit. Andrea Etterli-Bundi war seit 1999 Hauptleiterin der Jugendgruppe Strix, von 2008 bis 2011 war sie Präsidentin des Vereins, und von 2000 bis 2008 und ab 2011 bis heute war sie Beisitzerin im Vorstand. Für ihre Treue wurde Andrea Etterli mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Bei den Ressortleitern wurden Carola Haller, seit 1996 Strixleiterin, und Meinrad Birri, Betreuer Nistkastenpark, verabschiedet. Erfreulicherweise wurden die von der

Präsidentin neu vorgeschlagenen Vorstandsmitglieder Sarah Locher (für die Hauptleitung Strix), Lukas Häusler (als Beisitzer) und Roman Egli (als Beisitzer) von der Versammlung mit grossem Applaus gewählt. Als Ressortleiter neu dabei sind Alexander Hochstrasser als Hauptleiter der Seniorengruppe UHU, Ernst Iseli als Ressortleiter Nistkastenpark und Stephan Dietz als Ressortleiter Amphibienmonitoring. Zu den Anlässen des Natur- und Vogelschutzvereins sind alle Mitglieder, aber auch Naturinteressierte und Nichtmitglieder jederzeit herzlich eingeladen. Infos zum Verein oder den Veranstaltungen findet man auf der Homepage www.nvsvlenzburg.ch. (Eing.)

Nach der Arbeit das kulinarische Vergnügen. (zvg)

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 2. April 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Stadt Lenzburg

1415 – ein Schicksalsjahr für den Aargau burg die Rechtsprechung und Verwaltung thematisiert wird, sind es auf Schloss Hallwyl Belagerungsmethoden sowie Angriffs- und Verteidigungstechniken. Schloss Wildegg erzählt die Geschichte des alten Adels und wie er sich mit den neuen Herrschaften aus Bern arrangierte. Das Museum Burghalde in Lenzburg lädt zur Entdeckungsreise durch Lenzburger Stadtansichten ein.

Die Jahreszahlen 1315, 1515 oder 1815 sind in aller Munde, für den Aargau war jedoch das Jahr 1415 besonders wichtig, es war zukunftsweisend. Das Museum Aargau vermittelt unter dem Titel «Die Eidgenossen kommen» die Geschehnisse.

PROGRAMM

Beatrice Strässle

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nter dem Titel «Die Eidgenossen kommen» wird das Aargauer Schicksalsjahr nicht nur an den sechs historischen Erlebnisorten des Museums Aargau thematisiert, «man kann zu Recht von einer Premiere sprechen, es sind alle mit dabei», freut sich Jörn Wagenbach. Alle, das heisst unter anderem das Museum Burghalde in Lenzburg, das Aargauer Kunsthaus, das Stadtmuseum Aarau. Neben den historisch «grossen» Jahrzahlen wie 1315 (Schlacht am Morgarten), 1515 (Schlacht bei Marignano) oder 1815 (Wiener Kongress) gerät das Jahr 1415 schon fast in Vergessenheit – zu Unrecht. In diesem Jahr entrissen die Eidgenossen den Habsburgern ihre Stammländer im Aargau. Ausgangspunkt des Einmarsches war das Konzil von Konstanz, an wel-

Jörn Wagenbach freut sich auf die vielen Veranstaltungen in der neuen Saison. chem sich Herzog Friedrich IV (zu seinem Herrschaftsgebiet gehörte auch der Aargau) und der König des Heiligen Römischen Reiches, Sigismund von Luxemburg, trafen, um die damalige Spaltung innerhalb der Kirche zu überwinden – ohne Erfolg. Daraufhin forderte Sigismund von seinen Verbündeten, den Besitz Friedrichs anzugreifen, die Eidgenossen liessen sich nicht zweimal bitten. Zwischen dem 18. April und dem 18. Mai eroberten die Berner, Zürcher und Luzerner die meisten Gebiete südlich des Juras.

Die Folgen dieses Ereignisses sind bis heute spürbar. So bildeten sich mit der Aufteilung des Aargaus unter den Eidgenossen die heute noch den Kanton prägenden Regionen Freiamt, Baden, Berner Aargau und Fricktal heraus. Während das Schloss Hallwyl beim Eroberungszug der Berner zu grossen Teilen in Flammen aufging, ging dieser in Lenzburg relativ unblutig vonstatten. «Wir haben aufgrund dieser Tatsachen die Themenschwerpunkte für die Schlösser festgelegt», erläutert Jörn Wagenbach das Konzept. Während auf Schloss Lenz-

Schloss Lenzburg Sonntag, 5. April, 13–17 Uhr: Aktivitäten in der Geschichtswerkstatt. An diesem Nachmittag können die Besucher Tinte und Siegellack herstellen, selbst mit der Feder schreiben oder dem Kalligrafen über die Schulter blicken. Schloss Wildegg Sonntag, 5. April, 14 Uhr. Öffentliche Führung «Keine Angst vor dem Berner Bär». Wie lebt es sich unter einer neuen Herrschaft? Wird alles anders oder bleibt sich vieles gleich? Schloss Hallwyl 3./6. April, 14 Uhr: Öffentliche Führung «Feuer im Dach – Die Berner greifen an». Nur wenige Tage brauchten die Berner, um den Aargau zu erobern. Im Schloss Hallwyl finden sich noch Spuren des Überfalls.

Der Arbeitsweg als Ritual «Ist es nicht anstrengend, einen solchen Arbeitsweg zu haben?», werde ich immer wieder gefragt. Da ich kein Auto besitze, habe ich tatsächlich keine andere Wahl: Um in mein Büro auf Schloss Lenzburg zu gelangen, muss ich bei Wind und Wetter die rund 370 Treppenstufen benutzen – dies ist nun mal der direkteste Weg. Je nach Jahreszeit und körperlicher Verfassung gibt es tatsächlich Momente, in denen der «Aufstieg» mühseliger ist. Es sind dennoch kostbare Minuten, da ich den Weg als Ritual erlebe. Rituale schaffen eine «heilige Zeit» und einen «heiligen Ort». Heilig ist das, was der Welt, dem Alltag mit seinen zahlreichen Zwängen entzogen ist. Schon die Griechen unterschieden zwischen Chronos (Alltagszeit, die uns zuweilen «auffrisst» wie der Urgott Chronos seine Kinder aufgefressen hat) und Kairos (Heilige Zeit). Gerade vor den Ostertagen gewinnt dieses Zeitverständnis für mich besondere Relevanz. Beim wettermässig stürmischen Treppenaufgang Anfang dieser Woche dachte ich: Wenn Menschen jeden Tag einen heiligen Moment haben, der einzig ihnen gehört, den sie geniessen können, dann wird wohl auch die Alltagszeit davon beeinflusst. (RV)

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Parfümerie und Kosmetikstudio Von Mittwochnachmittag, 1. April, bis und mit Montag, 20. April 2015, bleibt das Geschäft infolge Spitalaufenthalts geschlossen. Ab Dienstag, g 21. April p 2015 bin ich wieder, mit reduzierten Öffnungszeiten, für Sie da. Voraussichtliche Öffnungszeiten Montag und Donnerstag geschlossen Dienstag 10.00–12.00 Uhr 14.00–17.00 Uhr Mittwoch 10.00–12.00 Uhr 14.00–17.00 Uhr Freitag 10.00–12.00 Uhr 14.00–17.00 Uhr Samstag 10.00–16.00 Uhr Besten Dank für Ihr Verständnis! Irene Honegger

GV Familienhilfe Präsidentin Marta Frei begrüsste die Anwesenden zur 49. Generalversammlung der Familienhilfe. Die Generalversammlung gab Anlass zu einem besonderen Rückblick. Im Dezember 2014 übergab Hildegard Jenzer die Vermittlung der Familienhelferinnen an ihre Nachfolgerin Stephanie Rüegsegger. Hildegard Jenzer hatte vor 35 Jahren als Familienhelferin angefangen und dann 1995 das Amt der Vermittlerin übernommen. Sie hatte stets ein offenes Ohr und versuchte immer, Menschen in schwierigen Lebenssituation mit dem Einsatz einer Familienhelferin möglichst schnell zu helfen oder zu unterstützen. Hildegard Jenzer führte Stefanie Rüegsegger im Dezember 2014 ins Amt ein. Inzwischen sind schon bald drei Monate vergangen und die neue Vermittlerin hat sich gut eingelebt. Aus dem Vorstand wurden Esther Wark und Monika Bachmann verabschiedet. Für Esther Wark konnte der Verein Gisela Kofmel-Deiss gewinnen. Nach einer Nachfolge für Monika Bachmann wird noch gesucht. Die Familienhilfe bietet ihre Leistungen vor allem Familien, alleinstehenden, betagten, behinderten oder erholungsbedürftigen Menschen an, die im hauswirtschaftlichen Bereich Unterstützung, Entlastung oder Betreuung benötigen. Der Verein unterstützt sie bei der alltäglichen Haus- und Familienarbeit und trägt so zum gewohnten Tagesablauf bei. www.familienhilfe-lenzburg.ch

Rainer Kaufmann, verantwortlicher Ingenieur für die Sanierungsarbeiten, verweist auf Stellen, wo die Steine nur noch lose aufeinanderliegen. Foto: PWi

Die Schlossmauer wird saniert Die Sanierungsarbeiten haben keinen Einfluss auf die seit gestern gestartete Saison 2015 auf dem Schloss Lenzburg. Einzig der Schlossweg im südöstlichen Teil bleibt aus Sicherheitsgründen gesperrt.

HINWEIS Rudolf Velhagen (geb. 1962 in Basel) ist seit Herbst 2012 Leiter Historische Sammlung Museum Aargau. Der Kunsthistoriker arbeitet auf Schloss Lenzburg. Da er kein Auto besitzt, benutzt er als Arbeitsweg die rund 370 Stufen umfassende Schlosstreppe.

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In den kommenden 12 Monaten wird Rudolf Velhagen eine Momentaufnahme der Treppe mit seinen persönlichen Reflexionen festhalten. Velhagen nimmt den Treppenaufstieg als «Ritual» wahr, in dem er seinen Gedanken freien Lauf lässt.

Peter Winkelmann

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m Herbst 2013 wurden der Schlossfelsen und die Schlossmauern durch Spezialisten im Auftrag der Stadt und des Kantons untersucht, weil sich Steine lösten. Seit Sommer 2014 steht ein Baugerüst, um eine genaue Beurteilung durch Kantonsarchäologen, Denkmalpfleger und von Baufachleuten zu erstellen. Während der letzten Wintermonate wurden Felssicherungsmassnahmen mit Ankern und Dübeln durchgeführt und sind mittlerweile abgeschlossen. Mit Bohrungen wurde einerseits die Entwässerung der Mauern verbessert, sie gaben aber auch Aufschluss über die Stärken und den Zustand der Schlossmauern. Bau- und Sanierungsprogramm bis Oktober 2015 Nun beginnt die Firma Zuckschwerdt Bau AG, Staufen, mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten. Die gesamten Mauerflächen werden abgeklopft, kontrolliert und gereinigt. Bei der Besichtigung der einzelnen Teilabschnitte zeigte Rainer Kaufmann, verantwortlicher Ingenieur von Kaufmann und Partner AG, Rupperswil, grosse Mauerpartien, wo durch

Witterungseinflüsse, Wassereindrang und Bewuchs die äusseren Fugenmörtel weitgehend zersetzt und die Steine nur noch lose im Mauerwerk liegen. Hier muss Stein um Stein abgetragen und wieder aufgemauert werden. Entgegen den Felssanierungen in den Bergen wird hier aus denkmalschützerischen Vorgaben nicht einfach mit Beton ausgespritzt, man arbeitet mit Mörtel wie in «alten Zeiten». «Vor allem für die Lehrlinge ist diese Arbeit lehrreich und interessant», sagt Polier Jeremias Zuckschwerdt. Er arbeitet mit zwei Maurern und zwei Lehrlingen, und die Firma verfügt über eine grosse Erfahrung mit solchen Renovationsarbeiten. Geschätzt werden rund 2100 Arbeitsstunden, aufwendige Handarbeit in luftiger Höhe, jedem Wetter und Sturm ausgesetzt. Die Kosten von rund 1,3 Mio. Franken tragen die Stadt Lenzburg und der Kanton Aargau, und die Sanierungsarbeiten sollen bis Oktober 2015 abgeschlossen sein. Schloss lädt zur Saison 2015 ein Peter Jud, Geschäftsführer auf Schloss Lenzburg, freut sich auf die neue Saison: «Die Bauarbeiten werden den eigentlichen Schlossbetrieb mit den Rittersälen, dem Schlosshof, dem Museum und der Cafeteria während der Sanierungsarbeiten nicht beeinträchtigen, es werden keine Bauarbeiten innerhalb des Schlosshofes durchgeführt.» Einzig der südöstliche Teil des Schlossweges bleibt aus Sicherheitsgründen gesperrt. Auch der Foxtrail von der Stadt zum Schloss Lenzburg steht zur Verfügung und wird auf einer sicheren Route um die Baustelle geführt. Für die Sicherheit der geschätzten rund 100 000 Besucher ist also jederzeit gesorgt.

Hildegard Jenzer (re.) übergibt ihr Amt als Vermittlerin an Stephanie Rüegsegger.

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 2. April 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Kirchenzettel Boniswil, 29. März 2015 Du hast gelebt für deine Lieben, all deine Müh und Arbeit war für sie. Liebe Mutter, ruh in Frieden, in unseren Herzen stirbst du nie.

R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 4. bis 10. April 2015: Pfr. Olaf Wittchen

Lenzburg

Nach einem erfüllten, arbeitsreichen Leben, das in den letzten Monaten immer schwerer wurde, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester und Schwägerin

Elisabeth Hagmann-Schwander 29. Januar 1932 bis 29. März 2015 Ihre Liebe, Güte und Bescheidenheit werden wir stets in dankbarer Erinnerung behalten.

In unseren Herzen lebst du weiter Markus und Verena Hagmann-Wernli Susanne Läubli-Hagmann Michael Läubli Daniel Läubli Fritz und Vreni Schwander Hans und Marie Schwander Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet statt am Donnerstag, dem 9. April 2015, um 12.00 Uhr in der Kirche Seengen. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Statt Blumen zu spenden, gedenke man der Stiftung Schürmatt, 5732 Zetzwil, Postkonto 50-72-0. Traueradresse: Susanne Läubli-Hagmann, Krummatt 14, 5707 Seengen

Seengen, 24. März 2015

Karfreitag, 3. April 2015 10 Uhr Feierlicher Gottesdienst mit Abendmahl in der Stadtkirche, Pfrn. Susanne Ziegler; Text: Markus 15, 33 ff. «Der zerrissene Vorhang»; Lieder: 451 / 440 / 294 / 314 / 445; Musik: Lucas Rössner, Fagott, und Andreas Jud, Orgel; Kollekte: Mission 21 17 Uhr Karfreitagskonzert in der Stadtkirche «Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen» – Geistliche Chor- und Orgelwerke von F. Liszt und J. S. Bach; Melanie Weser, Alt – Raimund Wiederkehr, Tenor – Michael Leibundgut, Bass – Andreas Jud, Orgel – La Chapelle Ancienne, Barockensemble – ars cantate zürich – Philipp Mestrinel, Leitung Ostersonntag, 5. April 2015 6 Uhr Osterfrüh-Gottesdienst mit Abendmahl in der Stadtkirche, Pfrn. Pascale Killias; Text: Lukas 5, 17–26; Lieder: Liedblatt; Musik: Walter Siegel, Gesang, und Andreas Jud, Orgel; Kollekte: HEKS 10 Uhr Ostergottesdienst mit Taufe und Abendmahl in der Stadtkirche, Pfr. Olaf Wittchen; Predigt: Markus 16, 1–8; Lieder: 480 / 184 / 462 / 482 / 468; Musik: Helena Hautle und Markus Graf, Trompete, und Andreas Jud, Orgel; Kollekte: HEKS Anschliessend Eiertütschete und Verkauf von Heimosterkerzen.

Hendschiken Karfreitag, 3. April 2015 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl im Kirchenzentrum, Pfr. Olaf Wittchen; Predigt: Johannes 19, 16–30; Lieder: 445 / 440 / 448 / 439; Musik: Sandro Oldani, Posaune, und Dora Plüss, Orgel; Kollekte: Mission 21 Ostersonntag, 5. April 2015 10 Uhr Festlicher Ostergottesdienst mit Abendmahl im Kirchenzentrum, Pfrn. Susanne Ziegler; Text: Osterevangelium Markus 16, 1 ff. «Das Grab ist leer»; Lieder: 462 / 496 / 314 / 480 / 468; Musik: Blockflötenensemble, Leitung Monika Zobrist, und Dora Plüss, Orgel; Kollekte: HEKS Anschliessend Eiertütschete und Verkauf von Heimosterkerzen.

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um sie und sprach: Komm heim.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, unserem Grosi, Urgrosi, unserer Cousine und Gotte

Emmi Windlin-Holliger 25. März 1923 bis 24. März 2015 Einen Tag vor ihrem 92. Geburtstag wurde sie im Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal in Seon von ihren Altersbeschwerden erlöst.

In stiller Trauer Fritz Windlin, Seengen Oliver Windlin Rosmarie und Heiri Aellig-Windlin, Seengen Marlen und James Dixon-Aellig mit Luca, Elina und Stellan, Neuseeland Martin und Manuela Aellig-Rudolf mit Jarina, Seengen Verwandte und Freunde Die Abdankung findet statt am Freitag, dem 10. April 2015, um 12.00 Uhr in der Kirche Seengen. Anstelle von Blumen bitten wir, das Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal in Seon zu unterstützen, Postkonto 50-7038-2. Traueradresse: Rosmarie Aellig-Windlin, Ermelgasse 34, 5707 Seengen

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen dieser drei Pfarreien besuchen Sie bitte unsere Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg Donnerstag, 2. April 2015, Hoher Donnerstag – 19.30 Uhr Hl. Messe/Regionaler Gottesdienst in Wildegg mit Fusswaschung Musik: Passionsmusik von Hermann Schein aus dem «Israelsbrünnlein» und «Cantional», mit Solisten und Orgel Freitag, 3. April 2015 , Karfreitag – 15.00 Uhr Grosse Karfreitagsliturgie, Musik: Passionsmusik von Hermann Schein aus dem «Israelsbrünnlein» und «Cantional» mit Solisten und Orgel Samstag, 4. April 2015, Karsamstag – 20.45 Uhr Feierliche Vigil- und Osternachtsliturgie, anschliessend Eiertütschen im Pfarreizentrum Sonntag, 5. April 2015, Ostersonntag – 9.30 Uhr Feierliches Hochamt, der Kirchenchor Liturgia singt die Krönungsmesse KV 317 von W. A. Mozart, mit Solisten und Orgel Montag, 6. April 2015, Ostermontag – 11.00 Uhr Feierliches Amt für die Region in Wildegg Dienstag, 7. April 2015 – 10.00 Uhr Hl. Messe mit Krankensalbung im Provisorium Wilmatten Donnerstag, 9. April 2015 – 9.00 Uhr Hl. Messe anschliessend Kaffee im Pfarreizentrum

Wildegg TO D E S A N Z E I G E Wir teilen Ihnen mit, dass

Markus Disch geboren am 1. Februar 1956, wohnhaft in Küssnacht, am Sonntag, dem 8. März 2015, verstorben ist. Stille Beisetzung am Grab in Othmarsingen. Eine Trauerfeier hat bereits stattgefunden. Die Trauerfamilie Corinne Disch Tedy Wäber Hilde Schläpfer-Widmer

Lass mein Herz sich nicht neigen zum Bösen. Psalm 141,4

Hoher Donnerstag, 2. April 2015 – 19.30 Uhr Heilige Messe mit Fusswaschung der Erstkommunikanten und Abendmahl Freitag, 3. April 2015 – 15.00 Uhr Regionale Karfreitagsliturgie in Lenzburg Samstag, 4. April 2015 – 18.30 Uhr Osternachtsfeier mit anschliessendem Eiertütschen Ostersonntag, 5. April 2015 – 11.00 Uhr Feierliches Amt

Seon Donnerstag, 2. April 2014 – 19.00 Uhr Pessach-Feier im Pfarreiheim (Anmeldung erwünscht) Freitag, 3. April 2015 – 10.00 Uhr Kreuzweg für Kinder bis 10 Jahre und deren Begleitpersonen – 17.00 Uhr Karfreitagsliturgie – 19.30 Uhr Christliche Meditation im Raum der Stille Samstag, 4. April 2015 – 19.00 Uhr Osternachtfeier; Musik: Trompete, Orgel, Gesang; Kinderfeier im Pfarreisaal gemeinsamer Beginn am Osterfeuer anschliessend Eiertütschen Sonntag, 5. April 2015 – 9.45 Uhr Eucharistiefeier, Musik: Trompete und Orgel; anschliessend Apéro

AMMERSWIL Amtswochen für Abdankungen Pfarrer Christian Landis, Tel. 079 292 40 52 Freitag, 3. April 2015 Postauto nach Ammerswil: 9.05 ab Hägglingen Altersheim; 9.10 ab Dottikon Sternen und Post; 9.13 ab alte Bally; 9.15 ab Dintikon Bären und Volg; 9.18 ab Oberdorf 9.30 Uhr Ammerswil: Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl; Gestaltung: Pfarrer Christian Landis; Musik: Alois Bürger (Orgel) und Sabine Bürger (Querflöte); Kollekte zugunsten HEKS Samstag, 4. April 2015 21.15 Uhr Ammerswil: Liturgische Osternachtfeier; Gestaltung: Pfarrer Christian Landis und Sozialdiakonin Susanne Vögeli; Musik: Alois Bürger (Orgel) und Sabine Bürger (Querflöte); Kollekte zugunsten Brot für alle; anschliessend Osterfeuer, Apéro und Eiertütschen in der Remise Sonntag, 5. April 2015 Postauto nach Ammerswil: 9.05 ab Hägglingen Altersheim; 9.10 ab Dottikon Sternen und Post; 9.13 ab alte Bally; 9.15 ab Dintikon Bären und Volg; 9.18 ab Oberdorf 9.30 Uhr Ammerswil: Ostergottesdient mit Abendmahl; Gestaltung: Pfarrerin Esther Graf; Musik: Johanna Bossert (Orgel) und Sibel Schmid (Geige); Kollekte zugunsten MUKIBA Sudan; anschliessend Apéro und Eiertütschen in der Remise Donnerstag, 9. April 2015 Senioren-Mittagstisch Ammerswil 11.30 Uhr im Restaurant Rütli; Anmeldung an Verena Herzig, Tel. 062 891 35 03

A U E N S TE I N Karfreitag, 3. April – 9.45 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Jürgen Dittrich Ostern, 5. April – 9.45 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl Verabschiedung von Pfr. Jürgen Dittrich Orgel: Françoise Härde Querflöte: Alfred Schaffner anschliessend Kirchenkaffee mit «Eiertütschen» im Kirchgemeindehaus Dienstag, 7. April – 20.00 Uhr: Missionsarbeitsverein

R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Gründonnerstag, 2. April 2015 – 18.00 Uhr: OSTERMEDITATION ➢ im Pavillon der Kirchgemeinde • Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter • Meditative Einstimmung auf Karfreitag und Ostern, mit gestalterischen Elementen Karfreitag, 3. April 2015 – 10.00 Uhr: GOTTESDIENST MIT ABENDMAHL ➢ in der katholischen Kirche (wegen der Renovation der reformierten Kirche) Pfarrerin Mária Dóka Text: Die Passionsgeschichte Matthäus 26, 31– 68 Lieder: 440, 1–4 / 442, 1–3 / 451, 2 + 4 + 6 / 444, 1 + 2 Mitwirkung: Singkreis unter der Leitung von Lukas Haltmeier; Orgel: Elisabeth Müller Kollekte: Dankensberg Karsamstag, 4. April 2015 – 22.00 Uhr: OSTERNACHTFEIER MIT OSTERFEUER ➢ in und bei der katholischen Kirche (wegen der Renovation der reformierten Kirche) Pfarrerin Mária Dóka Ostern, 5. April 2015 – 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl ➢ in der katholischen Kirche (wegen der Renovation der reformierten Kirche) Pfarrerin Mária Dóka Predigttext: 1. Korinther 15, 19–28 Lieder: 480, 1–4 / 466, 1–5/ 466, 6–10, 462 Mitwirkung: Markus Joho, Violine Orgel: Elisabeth Müller Kollekte: Behindertensportgruppe Reinach Anschliessend Kirchenkaffee mit Hans-Paul und Elisabeth Müller Mittwoch, 8. April 2015 – 20.00 Uhr: Morgenbesinnung im Dankensberg – 14.30 Uhr: Seniorennachmittag im Dankensberg, Singen mit Elisabeth Müller Sonntag, 12. April 2015 – 10.00 Uhr: Gottesdienst ➢ im Pavillon der Kirchgemeinde Pfarrer Martin Kraft Orgel: Philippe Tschopp Kollekte: Alters- und Pflegeheim Dankensberg, Beinwil am See

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Bereitschaft 5. bis 11. April: Pfr. Martin Kuse, Tel. 062 893 34 62 Karfreitag 3. April – 10.00 Holderbank: Gottesdienst mit Abendmahl; Thema: «Lass diesen bitteren Kelch an mir vorübergehen» Mt 26, 39; Pfrn. Ursula Vock Rebekka Knüsel (Altistin) Christina Ischi (Orgel) Ostersonntag 5. April – 6.00 Möriken, Lichtfeier ausgehend vom Osterfeuer, Pfrn. Ursula Vock kleiner Zmorge und Eiertütschen Ostersonntag 5. April – 10.00 Holderbank, Familiengottesdienst mit Abendmahl; Thema: «Von kleinen und vom grossen Wunder»; Pfrn. Ursula Vock Beni Fischer (Saxophon), Tabea Plattner (Orgel), Eiertütschen www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

BIRR

Birr/Lupfig Freitag, 3. April 2015 – 10.10 Karfreitags-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. J. Luchsinger, Predigtreihe anschl. 11.11 Kollekte: Evang. Lepramission Sonntag, 5. April 2015 – 6.00, Ostermorgenfeier, Pfr. M. Ziegler und Team, anschl. Zmorge im Pfrundhaus Kollekte: Schw. Bibelgesellschaft – 10.10 Ostergottesdienst mit Abendmahl Pfr. M. Ziegler, Predigtreihe anschl. 11.11 Kollekte: Schw. Bibelgesellschaft Mittwoch, 8. April 2015 – 14.00 Kontakt Treff 55+, Pfrundhaus Donnerstag, 9. April 2015 – 10.00 Andacht mit Abendmahl Haus Eigenamt

Brunegg Freitag, 3. April 2015 – 9.00 Karfreitags-Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. J. Luchsinger Kollekte: Evang. Lepramission

Schinznach-Bad Sonntag, 5. April 2015 – 9.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl Pfr. M. Ziegler Kollekte: Schw. Bibelgesellschaft Amtswoche alle Gemeinden: Pfr. M. Ziegler, 056 443 10 11

HUNZENSCHWIL Freitag, 3. April – 9.30 Uhr Gottesdienst zu Karfreitag mit Abendmahl; Pfr. W. Kuhlmann Lk 23, 32–49 Kollekte: ACAT, Christen gegen Folter und Todesstrafe Sonntag, 5. April – 9.30 Uhr Gottesdienst zu Ostern mit Abendmahl, Pfr. U. Bauer; Mk 16, 18 Kollekte: Mbalizi Evang. Mission Mittwoch, 8. April – 9 Uhr Zmorge mit Andacht Kirchgemeindehaus Amtswoche: 7. 4. Pfr. U. Bauer; 8.–10. 4. Pfrn. K. Remund www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H Karfreitag, 3. April 2015 – 10.15 Karfreitags-Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Urs Zimmermann. Abendmahl Kollekte: Sammelprojekt Schweiz. Weisses Kreuz Ostersonntag, 5. April 2015 – 9.15 Oster-Gottesdienst in Leutwil mit Martin Brunner. Abendmahl – 10.15 Ostergottesdienst in Dürrenäsch mit Martin Brunner Mitwirkung der 3. Klasse und Band Abendmahl. Kollekte: Sammelprojekt Schweiz. Weisses Kreuz

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Karfreitag, 3. April – 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl mit Pfr. Philipp Nanz, Mitwirkung von Heinrika Riemann-Beltram, Gesang Predigttext: 1. Korinther 1, 18–24 Kollekte: Theologisch-Diakonisches Seminar Karsamstag, 4. April – 20.00 Gospellieder zu Ostern mit den Good News Singers und Band Ostersonntag, 5. April – 10.00 Oster-Gottesdienst mit Tauferinnerung und Abendmahl, mit Pfrn. Nica Spreng Predigttext: Mt 28, 1–20 Kollekte: AfbeT Herzliche Einladung auch zum Chilekafi! Kinderhüte, aber kein Chinderträff während des Gottesdienstes www.kirchweg5.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L Pfarramt: Schulhausstrasse 4 5618 Bettwil; Telefon 056 667 36 39 E-Mail pfarramt_bettwil@bluewin.ch Homepage: www.bettwil.ch; Kirchen Pfarradministrator: Varghese Eerecheril, Tel. 056 667 20 40 E-Mail eracheril@gmail.com Kirchenpflege, Präsident: Felix Furrer, Natel 079 196 64 33 Tel. 056 667 33 23 E-Mail ff.kirchebettwil@bluewin.ch Sekretariat: Luzia Joho, Tel. 056 667 36 39 Donnerstag, 2. April – Gründonnerstag – 10.45 Krankenkommunion – 18.00 Liturgie zur letzten Abendmahlfeier Freitag, 3. April – KARFREITAG – 14.00 Karfreitagsliturgie Samstag, 4. April – Osternacht-Karsamstag – 19.00 Feierliche Osternachtliturgie Besammlung beim Osterfeuer vor der Kirche Mitwirkung des Chores «Chordae Vocales» Nach der Messe «Eiertütschete» Sonntag, 5. April – OSTERN Hochfest der Auferstehung des Herrn – 9.00 Feierliche Ostermesse/Eucharistie


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Kirchenzettel NIEDERLENZ Freitag, 3. April – 9.45 Uhr: Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag mit Pfr. Claudius Jäggi Predigtthema: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen Predigttext: Markus 15, 33–41 Musik: Margrita Sarbach (Mezzosopranistin) und Fabian Perrenoud (Orgel) Kollekte: Cartons du coeur Autoabholdienst Tel. 062 891 34 09 Sonntag, 5. April – 6.00 Uhr: Osterfrühfeier und Lichterumzug mit Pfrn. Christine Nöthiger-Strahm Musik: Kaspar Litschig (Posaune) und Fabian Perrenoud (Orgel) Kollekte: Cartons du cœur Anschliessend Frühstücksteilete Donnerstag, 9. April – 9.45 Uhr: Andacht im Alterszentrum mit Pfr. Claudius Jäggi Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Tel. 062 891 30 32

OTHMARSINGEN Karfreitag, 3. April 2015 – 9.30 bis 10.30 Uhr: Musik und Wort – Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl, mit Pfrn. Ch. Friderich; das Quarteto Soriak spielt Auszüge aus dem Werk «Die letzten sieben Worte unseres Erlösers am Kreuze» von Joseph Haydn Kollekte: Stiftung für Behinderte, Lenzburg – 10.45 bis ca. 12.00 Uhr: Matinee-Konzert mit dem Quarteto Soriak Das Quartett spielt das Werk von Joseph Haydn «Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze» Samstag, 4. April 2015 – 14.00 Uhr: Ostereierfärben für alle im Kirchgemeindehaus Ostersonntag, 5. April 2015 – 10.00 Uhr: Ostergottesdienst für Gross und Klein, mit Taufe gestaltet von Pfrn. Ch. Friderich Die Kinder suchen während der Predigt die versteckten Ostereier. Orgel: Brigitte Zobrist Kollekte: Bethlehem Mission Immensee Anschliessend Apéro mit Eiertütschen

RUPPERSWIL Amtswoche vom 2. bis 11. 4. 2015: Pfrn. Christine Bürk, Tel. 062 897 11 57 Karfreitag, 3. April – 9.30 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Christine Bürk Pfr. Andreas Pauli, Kirchgemeinde Buchs Ad-hoc-Chor, Leitung: Markus Fricker Ruth Wildi, Orgel Kollekte: Waisenkinder in Nordkamerun, anschliessend Apéro Karsamstag, 4. April – 19.30 Uhr Osternachtfeier mit Anzünden der Osterkerze, Pfrn. Christine Bürk, Renate Grau, «The Moody Tunes», Bettina Urfer, Querflöte, Christian Müller, Klavier Kollekte: Augenklinik Boa Vista, Angola, anschliessend Eiertütschen am Osterfeuer Ostern, 5. April – 9.30 Uhr Gottes mit Abendmahl Pfrn. Christine Bürk, Marcel Huser, Trompete, Margrit Keller, Orgel Kollekte: Brot für alle Donnerstag, 9. April – 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus Pfr. Jürgen Dittrich

F R E I E C H R I S TE N G E M E I N D E LENZBURG Freitag, 3. April – 9.30 Uhr: Karfreitags-Gottesdienst Sonntag, 5. April – 9.30 Uhr: Oster-Gottesdienst

www.fcg-lenzburg.ch Herzlich willkommen!

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Donnerstag, 2. April 20.00 Uhr, Kirche Seengen Abendmusik zur Passion Es werden Werke von Andreas Hammerschmidt, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart und Dietrich Buxtehude aufgeführt. Mitwirkende: Kirchenchor; Margot und Peter Senn, Violine; Marianne Kaufmann und Margrit Huber, Viola; Dorothea Burkhard, Violoncello; Urs Tschopp, Kontrabass; Verena Haller, Continuo, Orgel; Hans-Dieter Lüscher, Leitung, Orgel. Karfreitag, 3. April 10.00 Uhr, Seengen Abendmahl-Gottesdienst mit dem Kirchenchor Der Kirchenchor singt von Dietrich Buxtehude «Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken». Gemeindelieder: 440, 1, 2, 9, 10 / 277, 1, 2, 6 / 439, 1–4 Pfarrer Jan Niemeier Osternacht, 4. April 21.00 Uhr, Egliswil Osternachtgottesdienst mit Kerzenlicht und Taizéliedern Pfarrer David Lentzsch und Team Ostern, 5. April 10.00 Uhr, Seengen Osterfamiliengottesdienst mit Kolibri-Kindern Taufe von Selina Häusermann, Seengen Mitwirkung: Kolibri Kinder; Hansjakob Bruderer, Orgel; Sibylle Ming Steigmeier, Posaune; David Lentzsch, Trompete Pfarrerin Susanne Meier-Bopp und Kolibri-Team. Nach dem Gottesdienst Kirchenkaffee mit Eiertütsche im Kirchgemeindehaus www.kirche-seengen.ch

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Für die Kindermusicalwoche «RUTH», von Di, 14., bis Fr, 17. April, können sich noch Kinder anmelden. Anmeldungen finden Sie auf unserer Homepage www.ref-kirche-seon.ch. Das Sekretariat bleibt bis und mit 13. April 2015 geschlossen. Karfreitag, 3. April – 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Jürg von Niederhäusern Text: Karfreitagsevangelium Thema: «Endlich: Die Neue Erkenntnis» Kollekte: CSI, Christian Solidarity International, Zürich: Hilfe für verfolgte Christen Anschliessend Express-Kafi Ostersonntag, 5. April – 10.00 Uhr: Ostergottesdienst mit Abendmahl Pfr. Jürg von Niederhäusern Musikalische Mitwirkung: Simon Bucher & Luca Siragusa, Gitarre Text: Lukas 24, 34 Thema: «Der Durchbruch an Ostern» Kollekte: Mission 21, Friedensprojekt Anschliessend Express-Kafi und Eiertütschen Dienstag, 7. April – 7.00 Uhr: Frühgebet Mittwoch, 8. April – 10.00 Uhr: SATIS-Gottesdienst mit Sozialdiakon Matthias Fässler – 13.30 Uhr: Ökum. Frauengruppe: Treffpunkt Bahnhof Seon zum leichten Wandern Donnerstag, 9. April – 9.00 Uhr: Wochengebet Freitag, 10. April – 9.00 Uhr: Strickgruppe im Bullinger (UG) des ref. Kirchgemeindehauses Kontakt: R. Bolliger, Tel. 062 775 17 58 – 19.00 Uhr: Bibelgesprächskreis Pfr. Jürg von Niederhäusern und Pfr. Hans-Ulrich Müller Sonntag, 12. April – 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfr. Jürg von Niederhäusern Text: Philipper 3, 1–9 Thema: «Neue Sicherheit» Kollekte: Campus für Christus Anschliessend Express-Kafi www.ref-kirche-seon.ch

Franz Goldmann-Morf 26. März 1924 bis 30. März 2015 Mein geliebter Ehemann, unser geliebter Vater, Grossvater, Bruder, Schwager und Schwiegervater durfte nach kurzer Krankheit friedlich einschlafen.

Die Trauernden Hilda Goldmann-Morf Regula und Kurt Wirth-Goldmann Martin und Yvonne Goldmann-Däpp Fabian Goldmann Dominic Goldmann Steven Goldmann Verwandte, Bekannte und Freunde Die Abdankung findet am 10. April 2015 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Rupperswil statt. Traueradresse: Hilda Goldmann-Morf, Hombergweg 1, 5102 Rupperswil

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Menziken Karfreitag, 3. April – 10.00 Andacht für Kinder, Jugendliche und Familien, mitgestaltet von Schüler/innen der 6. Klasse – 17.00 Karfreitagsliturgie Karsamstag, 4. April – 21.00 Osternachtliturgie musikalisch umrahmt vom Kirchenchor anschl. Eiertütschen im Pfarreiheim Ostersonntag, 5. April – Fest der Auferstehung – 10.15 Ostergottesdienst Donnerstag, 9. April – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Eucharistiefeier gest. Jahrzeit für Norbert Landerer-Kuster anschl. Beichtgelegenheit

Beinwil Karfreitag, 3. April – 15.00 Karfreitagsliturgie Ostersonntag, 5. April – 6.00 Osternachtliturgie anschl. Zmorge im Pfarrsaal Mittwoch, 8. April – 19.00 Eucharistiefeier Dreissigster für Kaspar (Toni) Römer anschl. Beichtgelegenheit

Gebr. Fritz & Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 20 20 www.wirz-kuechen.ch S TA U F B E R G

Schafisheim Freitag, 3. April 2015, Karfreitag – 10.00 Uhr: Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl in der Kirche Pfrn. A. Köning Wer gerne die Fahrgelegenheit zur Kirche benützen möchte, meldet sich bitte am 3. April zwischen 8.30 und 9.00 Uhr unter der Nummer 062 891 51 36.

Staufen Sonntag, 5. April 2015, Ostersonntag – 10.00 Uhr: Gottesdienst zum Ostersonntag mit Abendmahl in der Kirche Pfr. Gotthard Held musikalische Gestaltung: Max Rohr und Raphael Müller Text: 1. Kor. 15, 20 + 21 Kollekte: The Gideons, Lenzburg Fahrdienst Staufberg: 9.30 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 9.35 Uhr ab Lindenplatz, 9.40 Uhr ab Parkstrasse (Einmündung Zopfgasse), 9.45 Uhr ab Schulhaus. www.ref-staufberg.ch

• Küchen – Bad – Böden • Apparate-Austausch • Haus- und Zimmertüren • Ihr GU-Umbau-Partner • Neue Küchen-Ausstellung KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Karfreitag, 3. April – 10.00 Karfreitagsgottesdienst. Marie-Therese Bachmann und Christoph Heldner gestalten den stillen Gottesdienst mit den Stationen des Kreuzweges, den grossen Fürbitten und dem Weihrauchgang, bei dem wir Jesus am Kreuz alles Leid in seine Hände legen können. – 15.00 Stille Anbetung Karsamstag, 4. April – 20.00 Osternachtfeier mit Pater Jorge Töppel, Christoph Heldner und Anja Frei (Orgel) Ostersonntag, 5. April – 10.00 Festgottesdienst mit Pfarrer Adolf Fuchs. Musikalisch gestaltet von Bernhard Kühne (Oboe) und Claudia Santoric (Orgel) – 11.30 Taufe von Amy Weber und Lea Weber Donnerstag, 9. April – Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 2. April 2015 .........................................................................................................................................................................................................................................

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Im Gespräch

Alt werden und sterben hinter Gittern

Selina Berner

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Altersheime als Vorbilder Graber bringt mich in die Abteilung 60plus, wo ich auf N. treffe. Er ist 61 Jahre alt und wurde vor 20 Jahren zu lebenslanger Haft verurteilt. In fünf Jahren wird er seine Strafe abgesessen haben, danach fängt für ihn die Verwahrung an. Vorher war er Zollbeamte, hatte lange eine Freundin. «Ich habe viel ‹Seich› in meinem Leben angestellt», sagt N. selbstkritisch. Doch damit habe er abgeschlossen: «Ich kann ja nicht 20 Jahre lang über das Getane grübeln. Ausserdem kann ich hier nichts mehr anstellen.» Was er denn aus der Zeit draussen am meisten vermisse, will ich wissen: «So richtig gutes Essen», meint er verträumt und fügt schnell hinzu: «Also hier schmeckt es auch gut, aber ich meine so RICHTIG gutes Essen, das man nur in einer Beiz be-

ber das vergangene Wochenende hain Niederlenz am Dorfplatz Sprayer ihr Unwesen getrieben. Während vorgängige Schmierereien im Schulhausareal sowie an der Brüstung der neuen Fussgängerbrücke am Brunnrain bereits beseitigt wurden, sind nun am Dorfplatz beim Veloständer und auch für den Lenzburger Bezirks-AnSprayereien zeiger unübersehbar an der neuen Mauer am Dorfrain 8 Schriftzüge angebracht worden. «Royal» – ein dreister Schaden an fremdem Eigentum. Alles andere als eine königliche Haltung. Gemäss Gemeindeschreiber Thomas Steudler laufen die Strafanzeigen. Zu hoffen ist, dass die Täter bald eruiert sind. Vielleicht werden die Rechnungen für sie «Royal» ausfallen. AG

Ü ben

Die Zahl an alten, betagten und pflegebedürftigen Gefangenen hat sich in den letzten 25 Jahren verdreifacht. Doch wohin mit den alten Delinquenten? Im Zentralgefängnis der JVA Lenzburg hat man mit der Abteilung 60plus eine Antwort gefunden.

lten Menschen wünscht man in der Regel nur das Beste: die beste Gesundheit, die besten Enkel, die besten Jasskarten beim «Schieber», die besten Ärzte bei jedem Leiden, die beste Zeit, die einem noch bleibt. Erzähle ich Freunden und Bekannten aber von meinem Besuch in der Abteilung 60plus des Zentralgefängnisses (ZG) in Lenzburg, gibt es solche Wünsche nicht. Im Gegenteil: Ich treffe auf Unverständnis, Fassungslosigkeit, ja sogar auf Wut. Bruno Graber, Leiter Zentralgefängnis, kennt solche Reaktionen nur zu gut. Schweizweit hält er Vorträge über die «Seniorenabteilung» und trifft regelmässig auf Kopfschütteln. Ein Stück weit kann Graber dies nachvollziehen: «Wenn ich mir nur das Delikt ansehe oder mich in das Opfer hineinversetze, dann verstehe ich, dass man diese Menschen bis an ihr Lebensende schmoren lassen will. Aber professionell betrachtet haben sie ihre Freiheitsstrafe für das begangene Delikt vor Jahren erhalten und abgesessen.» «Verwahrung gemäss Art. 64 des Strafgesetzbuches» wird es genannt, wenn Gefangene über ihr Strafmass hinaus hinter Gittern bleiben müssen. Sie gelten als gemeingefährlich und werden deshalb weiterhin weggesperrt. Auf einen Drittel der Gefangenen in der Abteilung 60plus trifft das zu. Zwar werden sie einer jährlichen Überprüfung durch die Behörden unterzogen, doch die Aussichten auf Vollzugslockerungen sind gering. Die Chance, wieder auf freien Fuss zu kommen, sogar gleich null.

Blickpunkt

R Bruno Graber, Leiter Zentralgefängnis, in der Abteilung 60plus. kommt.» Rossplätzchen mit selbst gemachtem Kartoffelstock und Blauchabis nennt er als sein Leibgericht. Das Konzept der Abteilung 60plus entstand in Anlehnung an Schweizer Altersheime, gerontopsychiatrischen Abteilungen sowie dem europaweit einzigen Seniorengefängnis in Singen (D). Der heute wohngruppenähnliche Bereich im zweiten Stock des ZGs besteht aus insgesamt zwölf Zellen, einer separaten Küche, einem Spazierhof mit Tischtennistisch sowie einem Gruppenraum mit verschiedenen Gesellschaftsspielen, einer Fernsehecke und einem Aquarium. Ziel all dieser «Supplements», die man im Normalvollzug nicht findet, ist das Erschaffen eines aktiven Gemeinschaftslebens. In der Praxis erweist sich das aber als schwierig. Kaum Verbitterung spürbar «Mit den meisten hier rede ich gar nicht. Nur mit ein, zwei Leuten diskutiere ich gerne», sagt N. Mit der Eröffnung der Abteilung 60plus kam er 2011 nach Lenzburg, vorher war er in einer anderen Anstalt. Dort habe es ihm aber nicht so gut gefallen: «Das Personal hier ist viel hilfsbereiter und netter. Ich glaube auch, dass es sehr gut geschult wurde.» Er überlegt kurz und meint dann: «Ist ja auch in ihrem Interesse, dass es hier nicht ständig ‹chlöpft›.» Derselben Meinung ist Graber: «Wenn man so eng zusammenlebt wie in der Abteilung 60plus, dann müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Sonst leiden die Gefangenen den ganzen Tag und das bekommen wir zu spüren.» Für die ruhige Atmosphäre sorgen täglich zwei Vollzugsangestellte. Doch der Spagat zwischen Nähe und Distanz auf so engem Raum mit vorwiegend perspektivlosen Gefangenen ist schwierig, sagt Graber: «Es ist eine sehr anspruchsvolle Arbeit, die be-

sonderes Personal erfordert. Speziell auf emotionaler Ebene: Immer mehr Gefangene müssen gepflegt werden oder sterben hier, das ist nicht einfach.» Als ich Graber frage, ob die Verbitterung bei den Gefangenen in dieser Abteilung nicht gross sei, schüttelt er nachdenklich den Kopf: «Sie wissen, dass sie verwahrt sind, und finden sich damit ab. Ich staune selber, dass man das kann. Auf der einen Seite haben sie zwar die Freiheit nicht, aber auch nicht den Stress mit Geldproblemen oder Ähnlichem. Vieles ist gegeben. Im Alter ist das eine Entlastung, die sie schätzen.» N. glaubt nicht, dass er draussen überhaupt noch überlebensfähig wäre. Er leidet an Gleichgewichtsstörungen, kann nur 50 Prozent arbeiten. Doch trotz allem hat er seinen Humor nicht verloren. «Ich habe das Personal einmal gefragt, ob wir nicht auf dem Hügel nebenan, den man von hier aus sehen kann, bräteln könnten. Aber irgendwie wollten sie nicht», meint er schmunzelnd. Letzte, teils unerfüllte Wünsche «Jemand, der 20 Jahre und mehr im Gefängnis ist, hat draussen kaum mehr Familie oder Freunde. Niemand kommt zu Besuch. So wird das Gefängnispersonal zur Familie, ob man will oder nicht», erklärt Graber. Auch bei N. ist das so: «Ich habe beispielsweise Vertrauen zum Dienstchef hier, der schon fast eine Art Sozialarbeiter für mich ist.» Sterben möchte N. dereinst am liebsten im ZG. Ein Wunsch, den die Mehrheit der Gefangenen hat. In der gewohnten Umgebung bleiben zu können, ist aber nicht immer möglich, wie ein Fall kürzlich wieder zeigte: Ein krebskranker Gefangener, der gemäss Graber im ZG oder in Freiheit sterben wollte, am liebsten bei seinem Bruder oder in einem Heim. Statt-

dessen starb er in einem von der Securitas bewachten Spitalzimmer. Denn schlussendlich entscheidet die zuständige einweisende Behörde oder gar eine Fachkommission über die Einweisung in eine andere Einrichtung. Ein Umstand, den Graber und sein Personal akzeptieren müssen. Ich frage N. zum Schluss, was ihm denn besonders gefällt in der Abteilung. Er schaut aus dem Fenster und meint: «Toll, dass wir von hier aus die Baumwipfel noch sehen können.» Dann verabschieden wir uns und er geht in seine 12 m² grosse Zelle, um weiter Keyboard zu spielen. Das Gerät hat er noch nicht lange, aber er komponiert bereits fleissig eigene Lieder. «Bis auf Klassik spiele ich fast alles», erklärt er noch, bevor er seine Zellentür hinter sich schliesst. «Für Aussenstehende scheinen die Gefangenen in der Abteilung 60plus ein «Schoggileben» zu haben. Doch ein Leben, umgeben von kargem Beton, mit dem Wissen, dass dies höchstwahrscheinlich die letzte Station sein wird, obwohl man für seine Taten bereits gesühnt hat – das kann man sich als freier Mensch nicht vorstellen», so Graber. Die Menschenwürde sei stets zu achten, auch bei einem Mörder oder einem Vergewaltiger. «Es ist nicht unsere Aufgabe, über einen Menschen zu richten. Unsere Aufgabe ist es, die Öffentlichkeit vor solchen Menschen zu schützen. So lange, bis sie nicht mehr als gefährlich gelten. Doch das den Leuten zu erklären, ist schwierig», meint Graber. So wie sich die gefangenen Senioren mit der Endlichkeit abgefunden haben, hat sich der knapp 60Jährige mit der Verständnislosigkeit von Aussenstehenden abgefunden. Sie gefällt ihm nicht, doch er kann sie nur in Einzelgesprächen ändern – manchmal nicht einmal dann.

und 100 Stunden arbeitet ein Lernender durchschnittlich an einem Objekt, mit dem er am freiwilligen Lehrlingswettbewerb von Holzbau Schweiz, Sektion Aargau, teilnimmt. Die Arbeit dient als Standortbestimmung und zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung. Anfang März fand die Rangverkündigung in der Mensa der Berufsschule Lenzburg statt. Die Lernenden im dritten Lehrjahr konnten sich für das Modell Krüppelwalm, eine Treppe oder ein Objekt nach freier Wahl, entscheiden. Beim Modell Treppe konnte Mathias Furrer, Baumann Holzbau, Beinwil am See, den ersten Preis in Empfang nehmen. (Eing.)

A

m 19. April führt die Landschaftsführerin Lea Reusser Kinder und Erwachsene auf die Gisliflue unter dem Motto: «Mit Perimuk auf die Gisliflue». Auf dem Weg zum Aussichtspunkt Gisliflue erfährt man Spannendes über den Jurasaurier Perimuk und die Steine am Wegrand. Ein gemeinsames Brätle schliesst den Ausflug ab. Der Anlass eignet sich für Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Anmeldung und weitere Informationen an Jurapark Aargau, Telefon 062 877 15 04, anmeldung@juraparkaargau.ch

W

ar vor einer Woche an dieser Stelle zu lesen, dass die Stadt Lenzburg aufgrund der Aktion «Earth Hour» des WWF die Schlossbeleuchtung am Samstag, 28. März, für eine Stunde ausschalten werde, blieb die Beleuchtung entgegen der Meldung an. Der Grund war ein einfacher und ist in unserer Redaktion zu suchen. Während die Stadtverwaltung das Gesuch eines Einwohners gleichentags ablehnte, wurde die Redaktionsleiterin von anderer Stelle darüber informiert, dass die Stadt die Beleuchtung abschalten würde. Leider wurde an die Stadt keine Nachfrage gerichtet, weshalb die falsche Nachricht abgedruckt wurde. Wir bitten, diese Unachtsamkeit zu entschuldigen. ST

Am Provisorium wird mit Hochdruck gearbeitet Nachdem die SBB im Frühling 2014 die Planung für die Publikumsanlage am Bahnhof Lenzburg sistieren mussten, wurde vom Stadtrat das Projekt für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes sistiert. Nun konnten die SBB dem Stadtrat sowie der Begleitkommission die neuen Planungsgrundlagen vorstellen.

D

ie Anzahl von Reisenden, die den Bahnhof Lenzburg benützen, ist augenfällig gestiegen. Waren es im Jahr 2011/2012 noch ca. 16 000 Ein- und Aussteigende pro Tag, liegt diese Zahl heute bereits bei 25 000. Das Dimensionierungsziel liegt nun gar bei 40 000 Personen. Die SBB haben im Rahmen einer Konzeptstudie neue Lösungen erarbeitet. Diese präsentierten sie am 4. März dem Stadtrat und am 18. März der Begleitkommission. In Abstimmung mit der Stadt und dem Kanton wird als Nächstes eine vertiefte Objektstudie «Lenzburg, Publikumsanla-

Was die genauen Auswirkungen auf die zeitliche Planung des Bahnhofplatzes und des Busbahnhofes sind, müssen die Studien zeigen.

Die neue Buskante hat die gewünschte Wirkung erzielt. gen» sowie parallel dazu eine funktionale Machbarkeitsstudie «Lenzburg, Bahnhofsumfeld» gestartet. Stadt will eine hohe Planungssicherheit Für den Stadtrat ist eine möglichst hohe Planungssicherheit bzw. Verbindlichkeit absolut essenziell. Insbesondere, da die neue Ausgangslage auch Auswirkungen auf das Bahnhofsumfeld hat. Das Stadtbauamt hat deshalb die Ausarbeitung von zwei städtebaulichen Studien in Auftrag gegeben: «Bahnhofgebiet Nord»

Foto: ST

und «Bahnhofgebiet Süd». Diese beiden Studien sollen bis Mitte Jahr im Entwurf vorliegen und in Abstimmung mit den funktionalen und verkehrslogistischen Studien zu einer Gesamtsicht führen. Die verschiedenen Planungen werden über eine Steuerungs-Organisation koordiniert und über geeignete Verfahren und Planungsinstrumente weiterbearbeitet. Die Erarbeitung der Studien und Abklärungen dauert bis Ende 2016. Die Bau- und Auflageprojekte für die neuen Publikumsanlagen am Bahnhof Lenzburg können somit sicher nicht vor 2019 starten.

Stadt arbeitet intensiv am Provisorium Im letzten Dezember wurde als Sofortmassnahme die neue Buskante für die Linien 389, 392 und 393 in Betrieb genommen. Sie soll zu den Stosszeiten eine Entlastung der bisherigen Buskanten erwirken. Die Sofortlösung hat sich sehr bewährt und die gewünschte Wirkung erzielt. Die Verantwortlichen bei der Stadt sind sich bewusst, dass dies nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist. Deshalb wird seit Ende letzten Jahres intensiv am angekündigten Provisorium gearbeitet, welches die Zeit bis zu einem möglichen Baubeginn überbrücken soll. Eine gute Lösung, die den Ansprüchen der nächsten Jahre gerecht wird, ist sehr komplex und erfordert intensive Planungsarbeiten. Die Stadt treibt diese mit Hochdruck und in enger Absprache mit der RBL voran. Christian Brenner vom Tiefbauamt ist aber zuversichtlich, dass per Mitte des Jahres verschiedene Lösungsvarianten vorliegen und mit der Realisierung noch in diesem Jahr gestartet werden kann.

Die Beleuchtung blieb an.

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Vernetzen in lockerem Ambiente Mit dem Lenzburger Bezirks-Anzeiger in der Hand wurde der KantonalvorFoto: PWi stand begrüsst.

Kleintierzüchterverband feiert bald 100. Geburtstag D er Aargauische Kleintierzüchterverband AKV steuert auf einen runden Geburtstag hin. Und gleichzeitig wird eine Gesamtausstellung aller Kleintierrassen durchgeführt. Diese beiden Anlässe, die vom 8. bis 10. Januar 2016 in Kaisten stattfinden, bilden den Schwerpunkt im Jahresprogramm des AKV. Letzten Samstag, 28. März, trafen sich rund 200 Delegierte des Verbandes zur 99. ordentlichen Delegiertenversammlung in Niederlenz. Am Nachmittag führten die fünf Fachabteilungen Rassekaninchen, Rassegeflügel, Rassetauben, Ziervögel und Fellnähen einzeln ihre Versammlungen in verschiedenen Räumlichkeiten im Schulhaus Rössligasse durch, wobei vor allem unter Wahlen diverse Mutationen zu verzeichnen waren. Bei einem feinen Nachtessen, zubereitet und serviert von Mitgliedern des Kaninchen- und Geflügelzüchtervereins Niederlenz unter Chefkoch Walter Eichenberger, und umrahmt mit Liedern des Jodlerchörlis Niederlenz, stärkten sich danach alle Delegierten im Gemeindesaal. Pünktlich um 18 Uhr eröffnete Kantonalpräsident Ruedi Hof-

mann, Gontenschwil, die Hauptversammlung. Zu den Rednern gehörte auch Gemeindeammann Jürg Link, er stellte Niederlenz vor, rühmte die neue Strasse, den Aabach und den schönen Dorfplatz. Dass die Delegierten aus allen Richtungen ziemlich genau in die geografische Mitte des Kantons pilgerten, sei Beweis, dass Niederlenz heute im Mittelpunkt steht. Und der Lenzburger Bezirks-Anzeiger wurde allen in die Hand gedrückt, um so noch mehr über die Region zu erfahren, in der Niederlenz liegt. Die Sachgeschäfte gingen zügig über die Runden. Erfreulich war das Thema «Jung- und Neuzüchter». Motivierte Betreuer verstehen es, die jungen Leute für ein pflichtbewusstes Hobby zu begeistern. So wurde zum Beispiel im vergangenen Mai mit 35 Jugendlichen ein Lama-Trekking in Giswil organisiert. Sicher ein Höhepunkt im verflossenen Vereinsjahr. Die von den Niederlenzer Kleintierzüchtern unter der Leitung von Kurt Häsler bestens organisierte Versammlung schloss gegen 20 Uhr, und die Aufräumarbeiten konnten beginnen. PWi

SEON Weiterbildung Gemeindeschreiber Der Gemeindeschreiber Marco Hunziker hat an der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz den Master of Advanced Studies (MAS) in Change- und Organisationsdynamik FH erfolgreich abgeschlossen. Der Gemeinderat und das Personal gratulieren ihm zu dieser Leistung und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg

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und gutes Gelingen bei seiner anspruchsvollen Tätigkeit. Gastspiel Zirkus Stey in Seon Der Zirkus Stey aus Bonau hat um eine Gastspielbewilligung für die Tournee 2015 gebeten. Der Gemeinderat hat diesem Ersuchen stattgegeben und die Gastspielbewilligung für den Zeitraum vom 28. bis 30. August unter Bedingungen und Auflagen erteilt. (Eing.)

Der Lebensraum Lenzburg Seetal lud alle Gewerbevereine zu einem Informationsanlass und Austausch ein. Gelüftet wurden die Schleier über kommende Anlässe. Das dürfte alle Gewerbevereine und Gewerbetreibenden interessieren. Alfred Gassmann / Beatrice Strässle

D

ie Lounge im 3. Stock an der Niederlenzerstrasse 25 in Lenzburg reichte aus, um mit den angemeldeten Mitgliedern der drei Gewerbevereine im Lebensraum Lenzburg Seetal LLS an einen Tisch zu sitzen. LLS-Geschäftsführer Jörg Kyburz schreibt das mangelnde Interesse dem Umstand zu, dass der Informationsanlass neu ist. Kyburz lässt sich nicht entmutigen und ist überzeugt, dass der Anlass bald einem Bedürfnis entsprechen wird. Es gelte, die Chancen zu nutzen, sich zu vernetzen und gegenseitig zu informieren. Ein Teilnehmer findet die Zusammenarbeit unter den Gewerbevereinen als Zukunft: «Der Alleingang ist ein Auslaufmodell.» Gemäss Martin Bolliger, Seengen, Leiter der Kerngruppe Wirtschaft, beginnt das regionale Denken zu greifen und zu reifen. Und Heinz Bürki, der Seoner Gemeindeammann, glaubt, dass das Konkurrenzdenken Lenzburg– Seon am Abflachen ist. Erich Renfer, Präsident des Gewerbevereins Lenzburg, bedauert die oft fehlende Präsenz von Gemeinderäten an Generalversammlungen der Gewerbevereine. Das erste Gespräch, und erst noch in lockerer Atmosphäre, hat seinen Zweck erfüllt. Jörg Kyburz, der der Kerngruppe Wirtschaft ein Kränzlein windet, zeigt sich zufrieden. Tour d’ Horizon über Projekte und Anlässe Der Lebensraum Lenzburg Seetal nimmt sich auch der Schüler an. Erich Renfer berichtete über das 2014 erfolgreich durchgeführte Projekt «Schüler sucht Beruf – Firma sucht Lehrling». Der

Gespräche mit den Gewerbevereinen. Gewerbeverein Lenzburg und Umgebung wagt sich auch heuer an das Mammutprojekt heran, das allerdings mit einem grossen administrativen Aufwand verbunden ist. Erich Renfer motivierte alle Gewerbevereine, nachzuziehen. Bekannt wurde, dass die Kerngruppe Wirtschaft unter dem Titel «Wirtschaft trifft Politik» erstmals ein Forum vorbereitet. Es findet am 26. August 2015 um 18 Uhr im Alten Gemeindesaal in Lenzburg statt. In Eintretensreferaten von Regierungsrat Stephan Attiger und von Marianne Wildi, Vorsitzende Geschäftsleitung Hypothekarbank Lenzburg, soll der Frage nachgegangen werden: «Was erwartet die Wirtschaft von der Politik?» Ausser den Referenten sitzen auf dem Podium Ständerätin Pascale Bruderer und Rolf Schmid, CEO Mammut. Reicht der Platz im Alten Gemeindesaal? Es werden alle Betriebe im Lebensraum eingeladen. Und da ist noch die Tischmesse, offen für Unternehmer und Gewerbetreibende. Nicht an Ständen, sondern an Tischen präsentieren sie ihr Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen den Mitausstellern und Besuchern, knüpfen neue Kontakte und erweitern ihr Netzwerk. In der Lounge mit Robert Hunziker, Egliswil, herrschte Zuversicht, dass die erste Tischmesse am Mittwoch, 16. September, ein Volltreffer wird.

Foto: AG

Partnerkonzept auf guten Wegen Gleichentags fand auch die Vorstandssitzung des LLS statt. Gastgeber war die Gemeinde Rupperswil. Jörg Kyburz informierte auch da über die laufenden Projekte und den Stand der Dinge beim Partnerprojekt. Hier konnten bereits zwei Premiumpartner gewonnen werden, und auch bei den projektbezogenen Partnerschaften konnte Kyburz von Erfolgen berichten. «Den budgetierten Betrag konnten wir bereits erreichen, aber wir haben noch so einige Interessenten», war von Stadtammann und Präsident LLS Daniel Mosimann zu hören. Bei den Kerngruppen (KG) kommt es zu Mutationen. So übernimmt René Bossard die Leitung der KG Marketing, Kathrin Scholl (vormals Leitung) ist nun Mitglied und Raphael Enzler tritt als Ersatz von Andreas Schmid ein. Bei der Kerngruppe Politik tritt Esther Gebhard zurück, an ihre Stelle tritt Alois Huber, ebenfalls aus Möriken-Wildegg. Jürg Link ersetzt Christian Tschannen in der KG Wirtschaft. Bei der Berichterstattung aus der Arbeit der verschiedenen Kerngruppen wird deutlich, wie vielschichtig die Arbeit ist. Besonders bei der Regionalplanung steht in den Projektgruppen Verkehr, Landschaft, KEK Seetal viel Arbeit an.

35 Blockflöten und 1 Alphorn Die beiden Blockflötenorchester Birsfelden und Lenzburg luden zum März-Konzert in die Kirche Rupperswil ein. Mit der Konzert-Suite, einem Werk aus der Barockzeit von Philipp Telemann, eröffneten die fünfunddreissig Musiker und Musikerinnen das Konzert. Unter der Leitung von Gisela Colberg folgten zeitgenössische Werke von Paul Colberg und Allan Rosenheck. Zwischen den einzelnen Werken wechselten diverse Orchestermitglieder ihre Instrumente und Positionen. Colberg erläuterte, dass im Orchester alle Musiker mehrere Instrumente aus der vielfältigen Familie der Blockflöte beherrschen. Die Zuhörer und Zuhörerinnen lernten Sopranino, Sopran-, Alt-, Tenor-, Bass-, Gross- und Subbassflöten in Ton und Bild kennen. Die Instrumente entstehen aus Edelhölzern wie Rosen- oder Palisanderholz (Sopranino, Alt, Tenor) oder auch aus Sperrholz (Subbass). Bei einem Blockflötenorchester ist der Boden, der Ground, ganz wichtig, das gibt den warmen Klang, der an die Orgelklänge erinnert. Im zweitletzten Teil folgte die Uraufführung der Alphorn-Suite von Allan Rosenheck, welcher persönlich anwesend war. Solist am Alphorn war Silvan Purtscher aus Basel. Der junge Hornist beginnt sein Musikstudium noch in diesem Jahr mit dem Waldhorn. Beeindruckt von dem auffälligen Blasinstrument und dem hervorragenden Spiel des Hornisten, verlangte das Publikum nach Zugaben. Passend zur Frühlingszeit endete das Konzert mit den «Wetterlaunen» von Siegfried Rath. Deutlich waren prasselnder Regen, peitschende Winde und jubilierende Vogelstimmen herauszuhören. Der lang anhaltende Schlussapplaus war verdienter Lohn für die grossartige Leistung aller Beteiligten. (HpH)

Die Rupperswiler präsentierten ihr Können in Wettingen.

Foto: Beni Boos, Luzern

Auf gutem Weg zur Gymnaestrada D er STV Rupperswil präsentierte am Samstag, 28. März 2015, zweimal sein Showprogramm «AIR 1291» vor ausverkauften Rängen in der Sporthalle Tägerhard in Wettingen. Nach 123 Jahren Vereinsgeschichte startet der STV Rupperswil erstmals an einer World Gymnaestrada und entsprechend gespannt war man auf seinen Auftritt. Die Gruppe überraschte mit viel Kreativität und speziellen Windeffekten. Der Mix aus Sprüngen, Akrobatik und Showtanz kam beim Publikum sehr gut an und entsprechend zufrieden zeigt sich die Programmleitung. «Wir sind erleichtert und auf Kurs Richtung Helsinki» zeigt sich Beni Hediger (Oberturner) erfreut über den aktuellen Stand, und Jérôme Hübscher (Projektleiter AIR 1291) ergänzte «Wir freuen uns – die Gymnaes-

trada war erstmals richtig spürbar.» Die Rupperswiler Turnerinnen und Turner werden in den kommenden drei Monaten ihre Vorführung noch weiter perfektionieren und am 6. Juni die Darbietung ein letztes Mal in der Schweiz und dem Heimpublikum in Rupperswil präsentieren. Das Erlebnis World Gymnaestrada geht für die 31 motivierten Turnerinnen und Turner im Alter von 16 bis 66 Jahren weiter. (ta/rw)

HINWEIS Die Gymnaestrada findet vom 12. bis 18. Juli 2015 in Helsinki statt. Rund 25 000 Teilnehmer aus der ganzen Welt und jeden Alters werden erwartet. Die Schweiz bildet mit etwa 4000 Aktiven die grösste Delegation.


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Region

60 neue Wohnungen in Veltheim Die «Beginners» aus Möriken-Wildegg: Mathujan, Kirithika, Larissa und Linda.

Einsatz im Rope Skipping D ie drei Wettkämpferinnen Linda, Larissa, Kirithika und und der Wettkämpfer Mathujan machten noch einen leicht verschlafenen Eindruck, als es zur Schweizer Meisterschaft im Rope Skipping nach Baar ging. Begleitet wurden sie von zwei Wertungsrichterinnen, einer Trainerin und vier Zuschauern. Nach dem Check-in schaute die Gruppe den Wettkampfplatz an, schickte die Zuschauer in die Wirtschaftszone und begab sich in die Einturnhalle. Nach dem kurzen, zackigen «Einturnen» wartete man auf den Wettkampfstart der «Beginners», so hiess die Wettkampf-Kategorie. Vier Disziplinen gehören zum Wettkampf; 1. 30 Sek. Speed, 2. 30 Sek. Criss cross, 3. 60 Sek. Speed und die Compusory (vorgegebene Sprungabfolge).

Mit den Startnummern 114, 130, 144 und 155 musste keines der Kids lange auf seinen Einsatz warten. Nach einer guten Stunde war für die «Beginners» der Wettkampf, mehr oder weniger erfolgreich, vorbei. Da die Turnenden mit dem Wettkampf bereits früh fertig waren, das Rangverlesen jedoch erst am Abend stattfand, fuhr man bereits am Mittag zufrieden, aber ohne Rangliste nach Hause. Dank Internet erfuhr man in MörikenWildegg dann doch noch von den Rangierungen. Linda belegte den 9. Schlussrang, Kirithika den 11, Larisssa den 12. (alle mit Auszeichnung) und Mathujan den 33. Schlussrang. Total sind in der Kategorie «Beginners» 47 Teilnehmer gestartet. (Eing.)

Ostern auch im shop46 des Vereins ipsylon ipsylon, der soziale Förderverein mit Sitz in Niederlenz, fördert mit Beschäftigungsund Bildungsprogrammen die soziale Stabilität für Menschen jeglichen Alters, jeglicher Konfession und Herkunft. Dazu gehört auch der shop46 im Wisa-GloriaAreal, welcher im August 2006 im Rahmen des ModulPlus seine Türen öffnete. Seitdem werden von den shop46-Leiterinnen jeweils drei bis vier Teilnehmende gezielt in das Berufsfeld des Detailhandels eingeführt. Der shop46 ist ein Second-Hand-Laden mit Besonderheiten. So stellen die Teilnehmenden bei ipsylon unter anderem Möbel selber her oder frischen sie auf. Ein Besuch lohnt sich immer, ob für Kleider, Spielsachen, Nippes, Bücher und vieles mehr. Wer zu Ostern noch die eine oder andere Dekoration benötigt, ist ebenfalls am richtigen Ort. Heute und am Samstag ist noch Gelegenheit dazu. Und man weiss: Das nächste Osterfest kommt bestimmt. ST

Alfred Gassmann

I

n das Gebiet «Dorf» kommt Bewegung. Im Sinne der Mitwirkung lag der Erschliessungsplan «Dorf» mit Sondernutzungsvorschriften öffentlich auf. Der Planungsperimeter, der der Dorfzone zugeordnet ist, ist auf zwei Seiten begrenzt durch die Bruggerstrasse und im Norden durch den Erlibach. Im Westen bildet das dicht bebaute Dorfzentrum die Grenze des Planungsgebietes. Erste Erschliessungsstudien gehen auf die Jahre 2007 und 2008 zurück. Doch aus unterschiedlichen Gründen wurden die Planungsarbeiten im Dezember 2008 sistiert, 2013 aber reaktiviert. Zwischenzeitlich wurde der Planungsperimeter ausgeweitet und erarbeitet wurde ein Richtkonzept, welches durch das Büro Husistein & Partner AG, Aarau, erstellt wurde. Der Gemeinderat legt spürbar grosses Gewicht auf eine hohe architektonische Qualität, verbunden mit dem Willen, wichtige Grünräume nicht überbauen zu lassen.

Gebiet Dorf: Haushälterisch überbauen und gleichwohl viel Grünflächen sichern. Foto: AG

Die Freiräume sind für das Ortsbild höchst bedeutsam Merkmal des Gebietes im Dorf sind seine Freiräume, gleichzeitig bilden sie aber auch Potenzial zum Bauen, ja gar zum Verdichten. Im Richtkonzept wurde denn auch der Schwerpunkt auf diese Freiräume gelegt, um diese zu erhalten und sie zu gestalten. Das Planwerk spricht von typischen Freiräumen wie Wiesen, Matten und Hof. Im Situationsplan und den Sondernutzungsvorschriften werden diese Freihaltebereiche im Umgebungsbereich des Ortsbildes unterschiedlich charakterisiert und rechtlich sichergestellt. Zentraler Grünraum bildet ein Streifen von 20 Metern Breite als Sichtverbindung von der Bruggerstrasse bis zum eingedolten Erlibach. In diesem Grünstreifen würde sich der Bau eines Fuss- und

SP Sektion Unteres Seetal hielt GV ab

Der Hase, von einer Modul-Teilnehmerin gestaltet.

MÖRIKEN-WILDEGG

Die Ostertauben fliegen Am letzten Mittwochnachmittag trafen sich 41 kreative Kinder von 5 bis 9 Jahren zum traditionellen Osterbasteln der Ludothek Möriken-Wildegg. Im Keller des Gemeindesaals wurden die Körper der Tauben fleissig gestaltet und dekoriert und zum Schluss mit

Veltheim dürfte kontinuierlich und etappenweise um rund 60 Wohnungen wachsen. Das Gebiet Dorf wird baureif aufbereitet. Mit einer behutsamen Planung, die der Lage gerecht wird, denn das Ortsbild wird als national bedeutend eingestuft.

etwas Hilfe mit Stoff- oder Papierflügeln ergänzt. Die Kunstwerke lassen sich sehen! Das Ludoteam freut sich, all die strahlenden Gesichter bald mal in der Ausleihe am Mittwoch- oder Freitagnachmittag wieder zu sehen! (Eing.)

Eine erfreuliche Anzahl Interessierter wurde im Saal des Restaurants Sternen, Seon, vom Vorstand gleich mit einem Apéro herzlich zur Versammlung willkommen geheissen. Apéro darum, weil es Jubiläen zu feiern galt: 40 Jahre SP-Mitgliedschaft von Ueli und Rosmarie Röthenmund. Ein humoristischer Rückblick auf vergangene Zeiten aus Männer- und Frauensicht erheiterte die Anwesenden. Vizepräsidentin Helen Müri leitete mit dem Hinweis auf weitere Jubilaren aus Boniswil, Henny und Markus Müller, und dem kommenden 90. Geburtstag von alt Grossrat Hans Schoy zur ordentlichen Versammlung hin. Erfreuliches gleich im ersten Traktandum Mutationen – konnten doch zwei neue Mitglieder begrüsst werden. Bedauerlicherweise konnte Präsident Reinhard Keller grippehalber nicht an der Versammlung teilnehmen. Im Jahresbericht liess Aktuar Ueli Röthenmund das vergangene Jahr Revue passieren, speziell erwähnt seien der Abend mit Stadtam-

MARKTNOTIZEN

mann Mosimann in Begleitung der Einwohnerratspräsidentin Linda Kleiner, das Referat mit FW Mohn von der Kapo Aargau zum Thema Sicherheit und die traditionelle Standaktion am Unterdorfmärt in Seon. Für das Jahresprogramm 2015 möchte der Vorstand nebst den regulären Versammlungen die geplanten Aktivitäten zum jetzigen Wahljahr hervorgehoben wissen. Abschliessend liess man die Mitglieder der Sektionen Egliswil und Boniswil zu Worte kommen; sie berichteten in Kürze, wo sie der Schuh drückt. Edi Rohr, Gemeinderat Seon, wusste Spannendes aus Bau- und Schulwesen zu berichten. Allen Vertretern der Sektionsgemeinden gemeinsam war die Sorge zu Raum- und Bauplanung herauszuspüren und dass es in allen Gremien nur ein «Miteinander» geben kann. Bei einem lecker zubereiteten Imbiss aus der «Sternen»-Küche liess man die Versammlung ausklingen. (Eing.)

Velowegs geradezu anbieten. Hingegen ist von der Bushaltestelle und der Poststelle entlang des Erlibaches ein Fussweg in den Dorfkern geplant. Kostenmässig günstige Erschliessung Der Erschliessungsplan «Dorf» des Büros Flury AG, Lenzburg, zeigt die verkehrsmässige Erschliessung auf. Ziel war es, die Verkehrsflächen zu minimieren. Die drei definierten Baubereiche, die Platz bieten für rund 60 Wohnungen, können unabhängig voneinander erschlossen und überbaut werden. Zwei ortsbildprägende Gebäude bleiben selbst bei einem Ersatz dank Pflichtbaulinien und verbindlichen Firstrichtungen erhalten. Studiert wurden zudem die Lärmund Hochwasserschutzfragen. Die Frist für die Mitwirkung endete am 30. März.

AUENSTEIN Eierauflesen 2015 Dieses Jahr findet das traditionelle Eierauflesen am Sonntag, 12. April 2015, auf der Dorfstrasse (Hauptstrasse) statt. Der Start ist um 14.01 Uhr. Bereits um 12 Uhr öffnet die grosse Festwirtschaft beim Restaurant Schmitte. Die Eieraufleser und das Team vom Restaurant Schmitte freuen sich auf zahlreichen Besuch. Verkehrsmassnahmen Während der Bauarbeiten des Schulhaus-Neubaus werden auf der Schulhausstrasse im Baustellenbereich provisorisch Schwellen zur Verkehrsberuhigung resp. -sicherheit montiert. Neubau Schulhaus Auenstein Unter Mitwirkung der Schule Auenstein findet am 20. April 2015 um 16 Uhr die Grundsteinlegung für das neue Schulhaus statt. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen.

Unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» werden im «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» und im «Seetaler/Lindenberg» Markt- und Produkte Informationen, PR-Beiträge und Mitteilungen unserer Inserenten veröffentlicht. Die Rubrik steht ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 2. April 2015

Guter Rechnungsabschluss für Beinwil am See

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ie Einwohnergemeinde Beinwil am See, ohne Spezialfinanzierungen, schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 637 042.13 ab; budgetiert wurde ohne Überschuss. Minderaufwendungen gegenüber dem Budget von Fr. 267 352.25 und Mehrerträge, vor allem bei den Steuern, von Fr. 369 689.88 haben das Ergebnis positiv beeinflusst. Die Nettoinvestitionen betragen Fr. 495 494.95, budgetiert waren 1 914 000 Franken. Die Spezialfinanzierungen Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Abfallwirtschaft und Elektrizitätsversorgung zeigen leicht bessere Ergebnisse als budgetiert. Gegenüber dem Budget

sind keine grossen Abweichungen zu verzeichnen. Die Ortsbürgergemeinde weist in den Bereichen Verwaltung/Finanzen einen Ertragsüberschuss von Fr. 291.53 aus. Die Forstwirtschaft muss zum Ausgleich der Rechnung Fr. 9568.13 aus dem Forstreservefonds entnehmen. Die Kosten für den neuen Feldweg im Gebiet Lüsch haben zu diesem Aufwandüberschuss geführt. Bei der Umsetzung der Richtlinien des neuen Rechnungsmodells HRM2 mussten etliche Positionen der Bilanz neu bewertet werden. Die Bilanzsumme ist dadurch markant gestiegen. (eing.)

Positiver Jahresabschluss für Seengen

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er Jahresabschluss der Gemeinde Seengen fällt positiv aus, trotz Mindereinnahmen bei den Steuern. Die Erfolgsrechnung der Gemeinde Seengen weist für die Einwohnergemeinde ohne Betriebe mit 586 739 Franken gegenüber dem Budget ein um 137 739 Franken besseres Gesamtergebnis aus. Ein Grund für das bessere Resultat seien die höheren Baubewilligungsgebühren. Das Budget der Steuererträge 2014 wurde hingegen nicht erreicht. Die Steuererträge für die Rechnung 2014 betrugen 8 263 172 Franken. Die Mindereinnahmen gegenüber der Rechnung 2013 betragen 197 531 Franken. Per 1. Januar 2014 verfügt die Einwohnergemeinde inklusive Eigenwirtschaftsbetriebe aufgrund des neu angewandten Rechnungsmodells HRM2 über eine Aufwertungsreserve von total 60,6 Millionen Franken. Die Bilanzsumme der Einwohnergemeinde wuchs um rund

65 Millionen an. Dies sei jedoch kein Grund für eine Steuerfusssenkung, so die Gemeinde. Das Eigenkapital der Eigenwirtschaftsbetriebe beträgt knapp 10 Millionen Franken. Die Investitionen der Einwohnergemeinde ohne Betriebe liegen klar über dem Budget. Die Rechnung ergibt einen Finanzierungsfehlbetrag von minus 3 745 413 Franken, budgetiert waren minus 723 600 Franken. Erstens sei die Zeichnung des Aktienkapitals von 2,5 Mio. der Seniorenzentrum Hubpünt AG auf eine andere Art budgetiert gewesen und andererseits werde der Kantonsbeitrag an die Mehrzweckhalle von knapp einer Million Franken erst im Jahr 2015 ausbezahlt, begründet die Gemeinde. Trotz der hohen Investitionen musste die Gemeinde keine Fremdschulden aufnehmen. Die Ortsbürgergemeinde schliesst mit einem Minus von Fr. 16 266.55. (MS)

Generalversammlung der Damenriege Sarmenstorf

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n der 65. Generalversammlung konnte die Präsidentin Steffi Meier 57 Aktive und Gäste mit einem Apéro begrüssen. Der ausführliche Jahresbericht zeigte einmal mehr, wie viele Aktivitäten in einem Vereinsjahr durchgeführt wurden. 2014 gab es 11 neue Mitglieder, 2 neue Mitturnerinnen und 7 Austritte. 2 neue Vorstandsmitglieder wurden in ihr Amt gewählt. Tamara Wicki als Materialverantwortliche und Lina Frei als Protokollführerin anstelle von Sandy Lüthi und Tanja Strebel. Nach 5 Jahren Hauptleiterin und 11 Jahren

Vorstandsarbeit wurde Tanja verabschiedet. Claudia Hurni und Sandy Lüthi traten als Leiterinnen der Mädchenriege Oberstufen und Unterstufen von ihrem Amt zurück. Für 10 Jahre Damenriege geehrt wurde Cesira Cabassi, für 15 Jahre Gaby Stutz und Evi Widmer, für 20 Jahre Gaby Schweingruber, für 25 Jahre Lucie Sonderegger und Gabi Meier und für 30 Jahre Yvonne Schlatter. Moni Meier wurde Ehrenmitglied. Sie ist seit 26 Jahren im Verein. Zum 65-Jahr-Jubiläum beschenkte sich der Verein selber mit einer einheitlichen Rolltasche, (eing.)

FAHRWANGEN Erteilte Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Max Schöpf, Austrasse 45, Wettingen, Blockhaus Modell Dole, Verlängerung Grüngürtel als Sichtschutz, Hallwilerweg 9d / Pfarrweg; Erich Amrein, Lindengasse 3, Fahrwangen, Pergola, Lindengasse 3; Florian Rutz und Alexandra Keller, Stockackergasse 1, Fahrwangen, Geländer auf Flachdach, Stockackergasse 1; Wyss Treuhand + Immobilien GmbH, Wannehübel 1, Birrwil, Glasdachziegel durch Dachfenster ersetzen, Einbau Zentralheizung (Pellet), Moosweg 10.

lustmeldungen erzeugen. Welche Gegenstände in den letzten vier Wochen beim Fundbüro abgegeben wurden, sieht man unter www.fahrwangen.ch.

Fundbüro – neues Fundsystem Das Fundbüro Fahrwangen ist an das Fundsystem «Fundservice Schweiz» angeschlossen. Die Daten der Fundgegenstände werden zentral elektronisch abgespeichert. Durch den elektronischen Datenabgleich wird die Fundsachenvermittlung vereinfacht. Jeder kann ab sofort unter www.fundservice-schweiz.ch nach verlorenen Gegenständen suchen oder Ver-

Lehrstelle «Jetzt plus 2015» Beratungspersonen der BDAG unterstützen Jugendliche und junge Erwachsene ohne Lehrstelle gemeinsam mit weiteren Partnern noch bis Ende August bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz. Anmeldungen für einen Beratungstermin unter www.lsjplus.bdag.ch oder Telefon 062 832 65 70.

Waldkreuzworträtsel Der umweltfreundliche und vielfältige Rohstoff Holz wächst still und fast unbemerkt vor unserer Haustüre. Ein Waldkreuzworträtsel soll mithelfen, die Bevölkerung auf das Schweizer Holz und den Wald aufmerksam zu machen. Es winken schöne Preise. Der Wettbewerb läuft ab sofort und dauert bis 31. Mai. www.wald.ch/topic15756.html

DÜRRENÄSCH Erteilte Baubewilligungen Der Gemeinderat hat Urs und Melanie Graser sowie Rolf und Ursula Graser, Retterswilerstrasse 17, Seon, die Baubewilligung erteilt für den Ersatzneubau eines Doppeleinfamilienhauses mit integrierter Doppelgarage sowie Rückbau Gebäude Nr. 38 und Garage Nr. 355, an der Hintersedelstrasse 21. Aufbruchbewilligung für Swisscom Der Swisscom wurde zwecks Anschluss eines Neubaus die Bewilligung für einen Aufbruch eines Grabens in der Mittelsedelstrasse erteilt. Mit den Arbeiten wird nach Erhalt der Bewilligung begonnen. Es ist eine Bauzeit von ungefähr zwei Wochen vorgesehen. Ortsplanungsleitbild Anlässlich der Informationsveranstaltung

vom 11. März wurde den Anwesenden das Ortsplanungsleitbild vorgestellt. Das Leitbild soll als Grundlage für die Revision der Planungsinstrumente wie Bauzonenplan, Kulturlandplan und Bau- und Nutzungsordnung dienen. Während der Auflagefrist von 30 Tagen, bis am 10. April, werden Eingaben der Bevölkerung entgegengenommen. Infos unter www. duerrenaesch.ch Einwandfreies Trinkwasser Die Untersuchung von sechs Proben aus den Reservoirs, aus dem Grundwasserpumpwerk und aus dem Versorgungsnetz der Wasserversorgung durch das kantonale Amt für Verbraucherschutz hat ergeben, dass die Anforderungen an Trinkwasser gemäss der Hygieneverordnung erfüllt werden. Die Proben haben eine einwandfreie mikrobiologische Qualität aufgewiesen.

Hier beim Männerbad Seengen stand einst der Hangar der «Bluebird». Campell-Kenner Heinz Bertschi zeigt Bildmaterial des Boots, das auf dem Hallwilersee einen Weltrekord fuhr. (MS)

Der Hallwilersee einmal ganz anders Ein Weltrekord hielt die Seetaler Bevölkerung anno 1938 in Atem. Der Dürrenäscher Heinz Bertschi ruft Vergessenes in Erinnerung. Melanie Solloso

M

it 210,6 Kilometer pro Stunde «flog» das Boot «Bluebird» von Automobilrennfahrer und Geschwindigkeitsrekordhalter Malcolm Campbell am 17. September 1938 über die Wasseroberfläche des Hallwilersees: ein Weltrekord. Dass der See Weltgeschichte geschrieben hat, weiss heute kaum mehr jemand, und die, die es noch wissen, haben meist nur noch ihre Erinnerung daran. Heinz Bertschi aus Dürrenäsch hat mehr. Seit nunmehr acht Jahren sammelt er alles, was er über die Rekordfahrt finden kann. Darunter Fotos, Filme und Schriftverkehr. Ein winziger Zeitungsartikel hat Bertschi 1998 auf den Rekord aufmerksam gemacht. Acht Jahre

BEINWIL AM SEE Beschäftigungsprojekt Um den Asylsuchenden an der Bürgerheimstrasse 6 eine sinnvolle Beschäftigung anzubieten, hat die Gemeinde zusammen mit dem Kantonalen Sozialdienst ein Beschäftigungsprojekt organisiert. Fünf Asylsuchende sorgen ab sofort für die Reinigung der Personenunterführung unter dem Löwenkreisel sowie des Löwenplatzes. Jugendarbeit Die Einwohnergemeindeversammlung hat am 28. November 2014 für das Umsetzungskonzept offene Jugendarbeit Beinwil am See und Birrwil für die Pilotphase vom 1. April 2015 bis 31. Dezember 2017 die Bruttokosten von 262 500 Franken bewilligt. Die Vorbereitungsarbeiten sind bald abgeschlossen und die Leistungsvereinbarung mit dem Verein für Jugend und Freizeit, der das Angebot im Auftrag der beiden Gemeinden erbringt, wird in den nächsten Tagen unterzeichnet. Damit steht dem baldigen Start der offenen Jugendarbeit nichts mehr im Weg. Unterhaltsarbeiten der SBB Am Freitag, 10. April, führen die SBB am Bahnübergang «Gartenstrasse» Gleisarbeiten aus. Der Bahnübergang muss von 7.30 Uhr bis 17 Uhr gesperrt werden und der Verkehr wird in dieser Zeit umgeleitet. Vom 14. bis 19. April 2015 wird die Bahnlinie zwischen Beinwil am See und Lenzburg für Fahrbahnerneuerungsarbeiten gesperrt. Es verkehren Bahnersatzbusse. Erteilte Baubewilligungen Einwohnergemeinde Beinwil am See, für Sanierung Kanalisation Vorstattstrasse Ost, Parz. 1098, 1232, 2022; SSH Segelschule Hallwilersee AG, Beinwil am See, für Elektrifizierung Bootssteg Kalberweid, Seeparz. 1482; Marc und Janine Lehmann, Neumattstrasse 19, Beinwil am See, für Umbau Carport in Garage; Thomas und Brigitte Mosimann, Löhrenstrasse 20, Beinwil am See, für Ersatzbau Garage.

später machte er sich auf die Suche nach Informationen. Seine Recherchen trieben ihn von Staatsarchiv zu Staatsarchiv. Dazu sei viel Hartnäckigkeit und Ausdauer nötig gewesen, sagt Bertschi rückblickend. Auch Zeitzeugen konnte er befragen. Der Hangar steht heute noch Sein zusammengetragenes Wissen gibt Bertschi jetzt weiter. In einer öffentlichen Führung nimmt er ab 5. April, jeden ersten Sonntag im Monat, Interessierte mit auf die Spuren von Malcolm Campbell. Eine Reise durch die Zeit für all jene, die die Geschichte des Hallwilersees einmal anders erleben möchten. Man erfährt etwa, wo damals der Hangar der «Bluebird» stand. Beim Männerbad in Seengen zeigt Bertschi Überreste der Konstruktion für die Einwasserung. «Der Besitzer des Bootshauses beim Männerbad anno 1938 besass damals das einzige Motorboot auf dem Hallwilersee», verrät Bertschi. «Er zog das Rekordboot auf den See.» Der Campbell-Kenner weiss sogar, dass der Hangar heute noch steht, und wo. «Ein paar Mal ist er auf- und abgebaut worden,

jetzt steht er in Seengen.» Viel Zeit und Geld hat Heinz Bertschi bereits in sein Hobby gesteckt, das längst zur Passion geworden ist. Auf eBay oder Christis ging er auf Foto- und Objektjagd und ersteigerte vieles, was die Rekordfahrt dokumentiert. Ein manchmal teures Unterfangen. Auch schon vierstellige Beträge hat der Campbell-Fan investiert, etwa in eine Münze, die Malcolm Campbell während der Rekordfahrt als Glücksbringer in der Hosentasche hatte. Sein persönlicher Antrieb ist die Faszination für den Geschwindigkeitsrekord, aber auch Interesse an der Geschichte. Mit seiner Faszination steht Bertschi nicht alleine da. Pro Senectute Zug hat sich letztes Jahr mit einer Anfrage für öffentliche Führungen zum Thema Campbell an Heinz Bertschi gewendet. Daraus entstand die Idee, sein Wissen auf diese Art weiterzugeben. Auf den Spuren von Malcolm Campbell, Sonntag, 5. April, 13–15.30 Uhr. Geführter Rundgang zu Fuss und per Schiff. Anmeldungen unter 079 376 88 50 oder info@ malcolm-campbell.ch.

Spiel gewonnen – direkten Aufstieg nicht geschafft Das Volleyballteam Dynamo SeeWy hat zwar das Final-Rückspiel mit 3:1 gegen Volley Luzern Nachwuchs gewonnen, muss aber wegen des schlechteren Satzverhältnisses in die Barrage-Runde, um den Aufstieg in die Nationalliga B doch noch zu erreichen. Am Sonntagnachmittag war die 3-fachTurnhalle in Seon mit etwa 250 Zuschauern gut besetzt, als Dynamo SeeWy die Gäste aus Luzern empfing. Nach der 0:3Niederlage in Luzern war man gespannt,

ob Dynamo SeeWy den Turnaround schaffen würde. Das Spiel begann schlecht. Erst im zweiten Satz kam die Wende. Auch die Sätze drei und vier wurden deutlich gewonnen. «Die Nerven haben den Mädels heute einen Streich gespielt», sagte Dynamos Trainer zum Spiel. Doch gelte es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Die Chance besteht nach wie vor, in die zweithöchste Spielklasse des Landes aufzusteigen. (eing.)

115 Teilnehmer beim Jassabend Der Damenturnverein Leutwil durfte 115 Teilnehmer zum diesjährigen Jassabend begrüssen. Nach einem Nachtessen, der Begrüssung und der Bekanntgabe der Jassregeln konnte der Wettstreit eröffnet werden. Es zeichneten sich im Verlauf des Abends spannende und teilweise harte Jass-Duelle ab. Abgerechnet wurde jedoch

erst nach Runde vier mit Einzug der Standblätter. Ein Kuchenbuffet stillte süsse Gelüste während des Wartens auf die Rangverkündung. Der erste Rang ging an Rosmarie Wörner, Reinach, mit 4474 Punkten, 2. Urs Weber, Teufenthal, mit 4350 Punkten und 3. Alois Fischer, Villmergen, mit 4276 Punkten. (eing.)

BETTWIL Leinenpflicht für Hunde Ab April bis Ende Juli 2015. Gemäss Verordnung zum Jagdgesetz des Kantons Aargau sind Hunde im Wald und am Waldrand vom 1. April bis 31. Juli 2015 an der Leine zu führen. Erteilte Baubewilligung Der Gemeinderat hat Markus

und

Yvonne Glaus, Bettwil, die Baubewilligung für eine Böschungsmauer und Einzäunung an der Pilatusstrasse erteilt. Anschlagkasten der Gemeinde Aus Gründen der Verkehrssicherheit musste der Anschlagkasten der Gemeinde demontiert werden. Er befindet sich neu am «Chäsihüsli».

SARMENSTORF Jubilarenanlass 2015 Alle Einwohnerinnen und Einwohner ab 80 Jahren sowie Paare, welche in diesem Jahr ein Ehejubiläum mit 50, 60, 65 und 70 Jahren feiern, wurden Anfang März mit einem Schreiben des Gemeinderates zum Jubilarinnen- und Jubilarenanlass eingeladen. Die Feier findet am Dienstag, 21. April, 19 Uhr, im Pfarreitreff Sarmenstorf, statt. Anmeldungen und Informationen unter Telefon 056 667 93 93, oder gemeindekanzlei@sarmenstorf.ch

Erteilte Baubewilligung Stefan und Nicole Salm, Rosenweg 1, für Anbau gedeckter Sitzplatz (nachträgliches Gesuch), Gebäude 493, Rosenweg 1, Sarmenstorf; Christian Wittwer, Brunnäckerstrasse 4, Bettwil, für Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage, Whirlpool, neues Gebäude, Müselweg 2; Prenaj GmbH, Eisenbahnweg 15, Goldau, für Wohnsiedlung Glaserweg, Projektänderung Haus 3, Gebäude 1153, 1160 und 1161, Glaserweg 6a, 6b, 6c.


Weltpremieren: Toyota Auris und Avensis

Der Toyota Auris wird demnächst in der Südwestgarage Lenzburg AG zu besichtigen sein.

A. Meyer AG

2015 lanciert Toyota mit den Modellen Auris und Avensis gleich zwei Weltpremieren. Zusätzlich feiert der Mirai, Toyotas erstes Brennstoffzellenfahrzeug in Serienproduktion, seine Europapremiere, und die exklusiv für die Schweiz konzipierte Ausstattungsvariante Swiss Trend steht in Genf ein erstes Mal im Rampenlicht. Toyotas Weltpremieren am Genfer Automobil-Salon heissen Auris und Avensis. Beide Modelle überzeugen mit neuer Komfort- und Sicherheitsausstattung, mit aufgefrischtem Design und mit einem überarbeiteten Innenraum. Neue Benzin- und Dieselmotoren sorgen zukünftig für mehr Effizienz und Fahrspass und bieten jedem Kunden die passende Lösung für seine Bedürfnisse. Die Weltneuheiten offenbaren sich als waschechte Europäer: Produziert werden sie in Burnaston (UK), während der Avensis gar eine französisch-belgische Koproduktion in Sachen Entwicklung und Design darstellt. Nach der Einführung der Modelle Aygo und Yaris im letzten Jahr runden die Premieren die Verjüngung von Toyotas europäischen Volumen-Modellen ab. Erster Auftritt in Europa für Toyotas Brennstoffzellenfahrzeug Der Mirai stiess bereits im vergangenen Jahr auf grosses Interesse, als er in Los Angeles sein Debut auf der Weltbühne gab. Nun kommt das weltweit erste Brennstoffzellenfahrzeug in Serienproduktion ein erstes Mal nach Europa. Der Mirai, was auf Japanisch «Zukunft» bedeutet, ist der Aufbruch in ein neues Mobilitätszeitalter. Mit seiner Reichweite von rund 480 Kilometern erreicht er Dimensionen wie ein konventionell betriebenes Fahrzeug und kann in derselben Zeit vollgetankt werden. Dennoch gibt es einen essenziellen Unterschied: das innovative Fahrzeug produziert weder CO2 noch andere Schadstoffe. Seine einzige Emission ist reines Wasser. Exklusive Schweizer Sonderausstattung: Toyota Swiss Trend Neben den internationalen Blickfängen wird in Genf die neue Modell-Linie Swiss Trend zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Die exklusive Ausstattungslinie bietet der anspruchsvollen Schweizer Kundschaft einen hohen Standard zum absoluten Vorzugspreis – der Toyota Free Service während 6 Jahren oder 60’000 Kilometern (was zuerst erreicht wird) ist dabei natürlich inklusive. Vorerst ist die Ausstattungslinie Swiss Trend mit den Modellen RAV4 und Verso erhältlich, bis sie im Laufe des Jahres durch weitere Volumenmodelle erweitert wird. Den RAV4 und Verso Swiss Trend gibt es ab dem ersten Publikumstag zu sehen.

Südwestgarage Lenzburg AG Aarauerstrasse 20, 5600 Lenzburg Telefon 062 891 14 61, www.suedwestgarage.ch


Lindenberg / Unteres Seetal UMFRAGE

Die Swiss Rangers trafen sich am Hallwilersee.

Die Ranger – im Einsatz für die Natur Die Generalversammlung und die Jahrestagung der Swiss Rangers fanden dieses Jahr am Hallwilersee statt. Bruno Fürst, der Leiter der Hallwilersee-Ranger, hat ihnen ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Pia Weber

N

ach der Generalversammlung am Vorabend konnte der Leiter der Hallwilersee-Ranger vor der Jugendherberge Beinwil am See, wo sie übernachtet hatten, 25 Rangerinnen und Ranger zu einer kleinen, interessanten Exkursion begrüssen. Hallwilersee-Rangerin Barbara Gautschi bot allen einen Einblick in die hiesigen Verhältnisse und anschliessend standen Führungen durch das Schloss Hallwyl und die Steinzeitwerkstatt in Boniswil auf dem Programm. 200 Mitglieder zählt der Verband Swiss Rangers, die in 21 Gebieten in der ganzen Schweiz im Einsatz sind. Zum Beispiel im Nationalpark, am Greifensee, in der Stadt Frauenfeld oder im Aletschwald. Und so unterschiedlich wie die Landschaftsformen dort sind, sind es auch die Aufgaben der Ranger. Auf dem

Stanserhorn zum Beispiel geben pensionierte Männer als freiwillige Ranger den Besuchern Informationen und erzählen ihnen Geschichten. Im Sihlwald mit seinem 70 Kilometer langen Wegnetz, von denen 40 Kilometer bereitbar sind, gehört zu den Aufgaben der Ranger auch Unterhaltsdienst, und es sind zwei Rangerinnen einige Male im Monat hoch zu Ross unterwegs. In der Grande Cariçaie am Neuenburgersee, dem grössten Seeuferfeuchtgebiet der Schweiz, sind Lenkungsmassnahmen und die Information der Besucher zum Schutz der Natur unabdingbar. Die Hallwilersee-Ranger amten als Vermittler zwischen allen Nutzern wie den

Thomas Herren, Grimselwelt.

Nicole Aebli, Zürich Sihlwald.

Ich bin seit 2010 diplomierter Ranger und seit 2012 Präsident des Verbandes Swiss Rangers. Ich bin im Grimsel-Susten-Gebiet auf 600 bis 2500 Metern über Meer zu 100 Prozent im Einsatz in einem Gebiet mit grosser Wassernutzung, einer Viertelmillion Gästen im Jahr und einem riesigen Wanderwegnetz. Ich habe keine Aufsichtsfunktion. Meine Aufgaben sind vor allem Besucherlenkung und Gästeinformation. Der Hallwilersee ist eine völlig andere Welt. Es gefällt mir der aufgeräumte, saubere Eindruck, den man hier hat. Man sieht, dass jemand dazu schaut und für eine gute Visitenkarte sorgt.

Ich bin seit 2009 bei den Rangern und zu 70 Prozent im Einsatz. Wir sind hier im Team auch zwei Reiterinnen, welche zwei- bis dreimal im Monat zu Pferd unterwegs sind. Es ist unter anderem ein Vorteil, wenn man den Reitern auf Augenhöhe begegnen kann. Das Gebiet am Hallwilersee ist ein sehr spannendes Gebiet, ein ganz anderer Lebensraum. Die Hallwilersee Ranger arbeiten sehr professionell mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Da wäre noch grosses Potenzial vorhanden. Zum Beispiel könnten sie im Unterhalt eingesetzt werden. Da sähe man sie auch arbeiten und sie wären nicht nur die «Polizisten». Ich denke, ihnen fehlt einfach die Unterstützung.

Fotos: PW

zahlreichen Erholungssuchenden, Bauern, Hundebesitzern, Bikern und Tieren, informieren und geben sozusagen die «Hausordnung» am See bekannt, beantworten Fragen und helfen unter anderem durch regelmässiges Einsammeln der stattlichen Mengen Abfall mit, die gute Visitenkarte des Seegebietes aufrechtzuerhalten. Ein grosses Anliegen der Ranger ist das Projekt «Junior-Ranger», das Kinder für die Natur begeistern und ihnen deren Wert und deren Bedeutung vermitteln will. So werden auch sie später fähig sein, ihre Umwelt zu schützen und zu ihr Sorge zu tragen. «Junior-Ranger» gibt es bisher an 6 Orten in der Schweiz.

Barbara Gautschi (li.) erläutert das vor ihnen liegende Seenger Ried.

Bruno Fürst, Leiter Rangerdienst Hallwilersee.

Niklas Göth, Greifensee.

Ich habe 2007/08 den ersten RangerLehrgang absolviert, war Gründungspräsident des Verbandes Swiss Rangers und bin seit 5 Jahren zu rund 15 Prozent im Einsatz als Hallwilersee-Ranger. Für mich ist die Vision «Junior Ranger» das Wichtigste an der ganzen Tagung. Wir müssen unbedingt versuchen, den Kindern die Schönheit der Natur näher zu bringen. Wir müssen die Jugend sensibilisieren und ihnen das Verständnis für die Natur weitergeben. Dies ist die Generation, welche später die Verantwortung für das übernehmen wird, was wir ihnen hinterlassen.

Ich bin seit 2010 im Rangerdienst und arbeite zu 50 Prozent im Gebiet Greifensee und Pfäffikersee. Die Halllwilersee-Ranger machen ihre Arbeit sehr gut. Es ist sehr interessant hier, aber was mir fehlt, ist das Junior-Ranger-Programm. Das ist ein präventives und nachhaltiges Programm, das wir am Greifensee schon im dritten Jahr haben. Es ist sehr empfehlenswert. Die Junior Ranger sind die Entscheidungsträger von morgen. In der Schweiz gibt es sie seit 2013. Die Nachfrage bei den Kindern ist erfahrungsgemäss enorm. Näheres unter www.juniorranger.ch


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 2. April 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Agenda

Agenda vom 3. bis am 9. April 2015 KLASSIK

Freitag, 3. April Lenzburg: Stadtkirche 17 Uhr. Geistliches Chor- und Orgelkonzert. «Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen». Gemischter Chor ars cantata Zürich, Orchester La Chapelle Ancienne und Organist Andreas Jud. Othmarsingen: Kirche 10.45 Uhr. Matinee-Konzert des Cuarteto Soriak. «Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze» von Joseph Haydn.

LITERATUR

Mittwoch, 8. April Lenzburg: Aargauer Literaturhaus Lenzburg 19.15 Uhr. «Hanna Johansen: Gegenwart der Vergangenheit». Lesung und Gespräch. Das Gespräch mit der Autorin führt Literaturkritikerin Christine Lötscher.

SOUNDS

Dienstag, 7. April Lenzburg: Bar Isegass 20.30 Uhr. Konzert von Delia. Schloss Hallwyl: Die Schlosssaison startete am Mittwoch. Die Schlösser warten schon zum Auftakt mit vielen spannenden Anlässen auf.

Mittwoch, 8. April Lenzburg: Art Cigar Blues on Tour. Bis 22. April.

DIES & DAS

Sonntag, 5. April Lenzburg: Schloss Lenzburg 13–17 Uhr. «Aktivitäten in der Geschichtswerkstatt». Zur Eröffnung der inszenierten Kanzlei zum Saisonthema «Federkiel und Richtschwert. Berner Vögte auf der Burg». Museumseintritt. Weitere Informationen unter www.ag.ch/lenzburg. Hallwyl: Schloss 13–15.30 Uhr. Führung «Auf den Spuren von Malcolm Campbells Weltrekordfahrt auf dem Hallwilersee». 15 Franken pro Person. Kinder unter 16 Jahren sind gratis. Anmeldungen unter Telefon 079 376 88 50 oder E-Mail info@malcolm-campbell.ch.

SENIOREN

Donnerstag, 9. April Staufen: Lenzopark 13.20 Uhr. Radsportgruppe Pro Senectute Bezirk Lenzburg. Route: Seetal–Manzenblumen.

MUSEEN Schlösser: Lenzburg, Hallwyl, Wildegg 10–17 Uhr. Dauerausstellung. Di–So und allgemeine Feiertage. Bis 31. Oktober. Auenstein: Hexenmuseum Schweiz Öffnungszeiten: Mi 14–17 Uhr, Fr 14–18 Uhr. Eintritt ab 11 Jahren. Infos unter www.hexenmuseum.ch

Freitag, 3. April

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt.

Schloss: Hallwyl 14–14.30 Uhr. Einführung im Hof. 15–16 Uhr Schlossführung. «Feuer im Dach – Die Berner greifen an». Nur wenige Tage brauchten die Berner, um den Aargau zu erobern. Im Schloss Hallwyl auf Spurensuche. www.schlosshallwyl.ch

Donnerstag, 9. April

Samstag, 4. April

Ammerswil: Remise 14 Uhr. Jassnachmittag Stöck, Wyys Stich. Organisiert von der Reformierten Kirchgemeinde Ammerswil.

Auenstein: Hexenmuseum Schweiz 20–22 Uhr. Hexenmuseum geöffnet. 19–19.45 Uhr öffentliche Führung bei Kerzenlicht mit magisch-mystischen Mo-

Dienstag, 7. April

menten und einem Zaubertrank aus der Hexenküche. Führung nur gegen Voranmeldung. Preis pro Person 25 Franken. Weitere Informationen unter www.hexenmuseum.ch Möriken-Wildegg: Militärmuseum Wildegg 10–16 Uhr. «Querschnitt durch die Schweizer Armee von 1945–2000». Ausstellung von Rad- und Kettenfahrzeugen, Geschützen, Flugzeugen, Übermittlungsmaterial und persönlicher Ausrüstung. Öffnungszeiten: Jeden ersten Samstag im Monat bis Oktober. Mit Museumsbeizli. Weitere Informationen unter www.militaermuseumwildegg.ch

Sonntag, 5. April Lenzburg: Schloss 13–17 Uhr. Aktivitäten in der Geschichtswerkstatt. Zur Eröffnung der inszenierten Kanzlei zum Saisonthema «Federkiel und Richtschwert. Berner Vögte auf der Burg». Besucher können Tinte und Siegellack herstellen und selbst mit der Feder schreiben. Infos www.ag.ch/lenzburg Wildegg: Schloss 14 Uhr. Öffentliche Führung: Keine Angst vor dem Berner Bär. Museumseintritt. Infos www.schlosswildegg.ch

Montag, 6. April Schloss: Hallwyl 14 Uhr. Einführung im Hof. 15–16 Uhr,

öffentliche Schlossführung. «Feuer im Dach – Die Berner greifen an». Nur wenige Tage brauchten die Berner, um den Aargau zu erobern. Im Schloss Hallwyl finden sich noch Spuren des Überfalls. Weitere Informationen unter www. schlosshallwyl.ch

Mittwoch, 8. April Hallwyl: Schloss 14 Uhr. Öffentliche Familienführung. Schloss Hallwyl ist von Wasser umgeben. Der Wassergraben war früher wichtig, um sich vor Feinden zu schützen. Wie wurde früher eine Burg angegriffen? Wie hat man sich verteidigt? Die Magd erzählt, was sie alles erlebt hat. Informationen unter www.schlosshallwyl.ch

AUSSTELLUNGEN

Foto: archiv

unter Telefon 056 667 34 13.

Fahrwangen Landfrauenverein Oberes Seetal. Der Verein organisiert den Landfrauenabend in Muhen zum Thema «Frauenfalle-Männerfalle». Dienstag, 7. April, 19.30 Uhr. Für den Anlass kann man sich unter Telefon 056 667 31 67 anmelden.

Staufen Pistolensektion: Mittwoch, 8. April, 18–19.30 Uhr, freiwillige Übung.

MITTAGSTISCH

Dienstag, 7. April

Lenzburg: Zeughaus Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr–So: 10–17 Uhr, Do 10–20 Uhr. Ausstellung «Geld, Jenseits von Gut und Böse». Bis 29. November 2015.

Meisterschwanden: Restaurant Löwen 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch.

VEREINE

Ammerswil: Restaurant Pizzeria Rütli 11.30. Senioren-Mittagstisch.

Bettwil Frauenverein Bettwil. Besuch bei Bianchi AG in Zufikon mit Führung durch F. Furrer, Dienstag, 21. April, Abfahrt um 18 Uhr beim Chäsiplatz. Anmeldung kann man sich bis 11. April

Donnerstag, 9. April

Bettwil: Restaurant Bauernhof 11.50 Uhr. Seniorenessen. Rupperswil: Altersheim Länzerthuus 11.45 Uhr. Senioren-Mittagstisch.

Filmtipp Home – ein smektakulärer Trip Die Boovs machen die Erde zu ihrem neuen Heimatplaneten und beginnen damit, alles neu zu organisieren. Die Menschen werden unfreiwillig umgesiedelt. Als jedoch Tip (gesprochen von Josefine Preuss), ein cleveres junges Mädchen, der Gefangenschaft entgeht, wird sie auf einmal zur unfreiwilligen Komplizin von Oh (gesprochen von Bastian Pastewka), einem verstossenen Boov auf der Flucht. Schon bald erkennen die beiden ungleichen Freunde, dass es um viel mehr geht, als nur intergalaktische Beziehungen zu retten. Und so begeben sie sich auf eine fantastische Reise voll Spass und Abenteuer, die ihr Leben und ihre Welt für immer verändern wird. Kino Urban: 3D: Fr u. Sa je 14.30 Uhr, 2D: So u. Mo je 14.30 Uhr, Mi 17 Uhr. D/6J.

Fast and furious 7 Die Stars des weltweit erfolgreichen Kino-Franchise bleiben ihren Fans treu. Für alle, die perfekte, real gefilmte Stunts in schnellen Autos schätzen. Die Macher versprechen, die atemlose Action ein weiteres Mal zu toppen. Garantiert! Alle Hauptdarsteller sind wieder am Start – und zwar dort, wo Teil 6 endete: Dominic Torettos (Vin Diesel) Team konnte Widersacher Owen Shaw zwar ausschalten, doch Owens Bruder Ian (Jason Statham) schwört Rache. Dom und seine Freunde sind inzwischen zu einer Familie zusammengewachsen, die nicht einmal Ian Shaw auseinanderbringen kann . . . oder doch? Kino Urban: täglich 20 Uhr. Fr/Sa/So/Mo auch 17 Uhr. D 16/14J.

Honig im Kopf «Honig im Kopf» erzählt die Geschichte der ganz besonderen Liebe zwischen

der elfjährigen Tilda (Emma Schweiger) und ihrem Grossvater Amandus (Dieter Hallervorden). Das humorvolle, geschätzte Familienoberhaupt wird zunehmend vergesslich und kommt mit dem alltäglichen Leben im Hause seines Sohnes Niko (Til Schweiger) nicht mehr alleine klar. Obwohl es Niko das Herz bricht, muss er bald einsehen, dass für Amandus der Weg in ein Heim unausweichlich ist. Doch Tilda will sich auf keinen Fall damit abfinden. Kurzerhand entführt sie ihren Grossvater auf eine chaotische und spannende Reise, um ihm seinen grössten Wunsch zu erfüllen: Noch einmal Venedig sehen! Kino Löwen: Sa u. Mo je 17 Uhr. D/8/6J.

Shaun das Schaf Shaun treibt mal wieder gehörigen Unfug, woraufhin es den Bauern ungewollt in die Grossstadt verschlägt. Sofort machen sich Shaun und die Schaf-

herde zusammen mit Hund Bitzer auf den Weg, um den Bauern zu retten. Und damit sind die Weichen für ein heldenhaftes Abenteuer gestellt. Eine Geschichte darüber, dass wir manchmal das Wichtigste im Leben vergessen: Die Dinge, die wir haben, und die Menschen, die uns lieben, zu schätzen. Kino Löwen: Fr/Sa/So/Mo je 14.30 Uhr und Mi 17 Uhr. D/6J.

Best exotic Marigold Hotel 2 Im Best Exotic Marigold Hotel hat sich einiges getan: Sonny (Dev Patel) ist wild entschlossen, ein zweites Hotel zu eröffnen, hat jedoch auch alle Hände voll mit den Vorbereitungen für seine Hochzeit mit Sunaina (Tina Desai) zu tun. Immerhin erhält er bei der Bewirtung seiner Hotelgäste tatkräftige Unterstützung von Muriel (Maggie Smith), die mittlerweile Co-Managerin des Ho-

tels ist. Allerdings besteht ihre Aufgabe hauptsächlich darin, sich die Sorgen und Nöte der Gäste anzuhören. Madge (Celia Imrie) hat beispielsweise zwei Verehrer, die sie nicht verlieren will, Norman (Ronald Pickup) und Carol (Diana Hardcastle) sind ständig damit beschäftigt, ihre Partnerschaft auszudiskutieren, und die Dauergäste Evelyn (Judi Dench) und Douglas (Bill Nighy) haben sich in der Stadt mittlerweile eingelebt und sogar angefangen zu arbeiten. In die Riege der altbekannten Gäste reihen sich mit Guy (Richard Gere) und Lavinia (Tamsin Greig) aber auch zwei Neuankömmlinge ein. Doch Sonny hat nur noch ein Zimmer frei . . . Kino Löwen: D: Do/Sa/So/Mo/Mi täglich 20 Uhr, Fr u. So auch 17 Uhr. Ed: Fr u. Di je 20 Uhr. D/12J. Weitere Filme und Informationen unter: www.kinolenzburg.ch www.rex-wohlen.ch


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 2. April 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Szene Geistliches Chor- und Orgelwerk in der Stadtkirche

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er gemischte Chor ars cantata Zürich, das Orchester La Chapelle Ancienne und der Organist Andreas Jud kommen mit einem geistlichen Chor- und Orgelwerk von F. Liszt und J.S. Bach in die Stadtkirche Lenzburg. Zur Aufführung gelangen drei Werke, die – bezüglich Text und Musik – thematisch eng zusammenhängen: Via crucis, Kreuzweg, ist ein Wallfahrtsweg mit Andachten an verschiedenen Stationen, die den Leidensweg Jesu Christi nachzeichnen. Die Kantate «Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen» schrieb J.S. Bach zum 3. Sonntag nach Ostern. Der Text stellt der Angst und Not der Gläubigen das Leiden

Christi gegenüber. Diese Kantate bildet auch die Grundlage für die gleichnamige Orgelphantasie, die Liszt nach dem Tod seiner Tochter komponierte. Über dem Bassmotiv des ersten Chorsatzes, einer Trauer und Schmerz ausdrückenden, abfallenden chromatischen Tonfolge, erklingen vielfältige Variationen. Sie münden in den hoffnungsvollen Schluss-Choral der Kantate. Vorverkauf und Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn. Karten zu 25 Franken / 15 Franken. Konzert zum Karfreitag, 3. April, 17 Uhr. Stadtkirche Lenzburg.

Explosiv – poetisch – humorvoll Bennink, Weber und Ziegele ergeben zusammen ein explosives Trio, das zu überraschen vermag.

Omri Ziegele am Altsaxofon.

Christian Weber am Bass.

Han Bennink am Schlagzeug.

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Han Bennink ist als europäischer Schlagzeuger in vieler Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung; nicht nur hat er am Anfang seiner schon über 50-jährigen Karriere in Amerika viele Kollegen mit seinem swingenden Spiel überzeugen können, er gilt auch heute noch als Wegbereiter des europäischen Schlagzeugspiels. Dazu kommt als Spezialität und idiosynkratische Einmaligkeit sein Talent zur Clownerie und Theatralik; seine Konzerte sprühen nur so von Geist, Witz und Elementargeschichten auf allen Ebenen und es ist ihm wie keinem zweiten Musiker gelungen, die vielen Facetten seiner Persönlichkeit auf der Bühne zu einem unverkennbaren Ganzen zu vereinen. Eine Generation jünger als Han Bennink, gehören Christian Weber und Omri Ziegele zu den vielseitigsten, multidirektionalen Spielern, die diversen Projekten ihre Stimme leihen. Ziegele tut das in erster Linie in seiner Rolle als Bandleader in verschiedenen, auf Langzeit angelegten Bands und fällt immer wieder auf mit seinem äusserst quirligen, angriffslustigen Spiel, das in der besten schwarzamerikanischen Tradition seine Wurzeln hat. Christian Webers Neugier und Spiellust sind keine Grenzen gesetzt. Ebenso eloquent wie eigensprachlich bewegt er sich in zeitgenössischer Musik, elektronischem Umfeld, in punkiger Verkleidung oder auch in jazznaher Praxis; ein Tausendsassa, der aber immer bedacht ist, seine präzisen, konzisen und komplexen Beiträge in den jeweiligen Kontext zu verflechten. Als Trio bilden diese drei hochaktiven und rastlosen Musiker ein explosives Konglomerat, das sich weder vor überschäumender Expressivität noch vor leisen, zarten, poetischen Tönen fürchtet und das ein grosse Prise Schalk und Humor in ihre Musik einfliessen lässt und obendrein gut ist für jede noch so wilde Überraschung, die auch trainierte Ohren wackeln lässt. Mittwoch, 8. April, 20.30 Uhr, Bar ab 19.30 Uhr. Hächlerhaus Lenzburg.

Musikalische Virtuosität und Humor: Duo Calva.

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Duo Calva mit «Zwei für Eins» Im neuen Programm «Zwei für Eins» vom Duo Calva wird abgerechnet. Das Duo kommt nach Ammerswil.

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eil die beiden Cellisten Alain Schudel und Daniel Schaerer trotz aller Anstrengungen keine Subventionen

Haydn in Othmarsingen Am Karfreitag findet in der Kirche Othmarsingen eine Matinee statt. Das klassische Konzert beginnt um 10.45 Uhr. Das Cuarteto Soriak spielt «Die letzten sieben Worte unseres Erlösers am Kreuze» von Joseph Haydn.

Saisonstart im Militärmuseum Am Samstag, 4. April, öffnet das Militärmuseum in Wildegg wieder seine Tore. Zu sehen ist ein Querschnitt durch die Schweizer Armee von 1945 bis 2000. Ausgestellt sind Pneu- und Kettenfahrzeuge, Geschütze, Flugzeuge, Übermittlungsmaterial, Sanitätsmaterial, Zivilschutzmaterial und persönliches Material. Die Pneufahrzeugsammlung umfasst diverse Fahrzeuge. Die Panzersammlung vermittelt einen umfassenden Überblick über die Schweizer Panzerwaffe. Im DDay Raum sind Fahrzeuge der Alliierten vom 2. Weltkrieg zu bestaunen.

bekommen, stehen sie kurz vor dem finanziellen Ruin. Zu jedem musikalischen Opfer bereit, komponieren sie Beethovens Neunte marktgerecht um, verkaufen einzelne Töne an die Schweizerische Notenbank und tragen Tristan und Isolde gar eigenhändig zu Grabe. Mit grosser musikalischer Virtuosität und einer saftigen Portion Humor kämpfen

die beiden Streicher ums nackte Überleben. Gemeindehaus Ammerswil, Freitag, 8. Mai, 20.15 Uhr. Veranstalter ammerswil kultur, Vorreservation empfohlen unter info@ammerswilkultur.ch. Erwachsene 25 Franken. Kinder und Jugendliche 15 Franken.

Gegenwart der Vergangenheit – Lesung im Literaturhaus Lenzburg Hanna Johansen liest aus ihrem neuen Buch «Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte».

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it dem Satz «Ich lerne Klavier spielen» beginnen die Aufzeichnungen im neuen Buch «Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte» von Hanna Johansen. Während dreier Monate protokolliert die Ich-Erzählerin dieses Vorhaben, das sie weit in die Kindheit führt und wieder zurück in die Gegenwart; zur Gartenarbeit im Herbst, zum Wechsel von Beständigkeit und Verlust von Fähigkeiten und Kräften, zur Frage nach dem Zuhause. Wie lernte das Kind, das sie einmal war, die wichtigen Dinge für das Leben? Wie verändert sich das Lernen mit dem Älterwerden? Diese Fragen

treiben die Schreiberin um. Sie ist hartnäckig und merkt: «Sobald eine Schwierigkeit einigermassen überwunden ist, kommt die nächste.» Gespräch mit Literaturkritikerin Hanna Johansen ist am Mittwoch, 8. April, im Aargauer Literaturhaus Lenzburg zu einer Lesung und einem Gespräch zu Gast. Das Gespräch mit der Autorin führt Literaturkritikerin Christine Lötscher. Eintritt 18 Franken. Vorverkauf und Reservierung bei der Buchhandlung Otz, Lenzburg, Tel. 062 892 06 80, E-Mail info@otzbooks.ch. Kassenöffnung 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Reservierte Karten liegen bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse bereit. Mittwoch, 8. April, 19.15 Uhr, Aargauer Literaturhaus Lenzburg

Bitcoins versus aktuelles Geldsystem – ein Vortrag Reden über Geld: Bitcoins als Weltwährung. Ein Vortrag und Diskussion in der Stapferhaus-Ausstellung «Geld – Jenseits von Gut und Böse».

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itcoins sind in aller Munde. Doch nur wenige verstehen genau, wie sie funktionieren. Zu diesen wenigen gehört Raphael Voellmy. Er erläutert, was es mit den Bitcoins als alternative

Währung auf sich hat und warum er glaubt, dass die Bitcoins unser weltweites Geldsystem ersetzen müssten. Der Redner erhält 20 Minuten Zeit, die eigene Vision darzulegen. Im Anschluss findet eine rund 30-minütige moderierte Diskussion über seine Ideen unter Einbezug des Publikums statt. Sonntag, 12. April, 10 bis 11 Uhr, Zeughaus Lenzburg. Infos unter www.stapferhaus.ch. Eintritt: Kollekte. Good News Singers and Band: Der neu gegründete Gospelchor kommt nach Meisterschwanden-Fahrwangen.

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Osterbotschaft mit Gospelklängen vermittelt Das neu gegründete Gesangsensemble «Good News Singers and Band» bringt die Osterbotschaft im Gospelkleid.

D Bitcoins und wie sie funktionieren: Sonntag, 12. April in der Ausstellung «Geld – (bitcoinmagazine.com) Jenseits von Gut und Böse».

as Programm der «Good News Singers and Band» steht unter dem Titel «At the Cross – Love ran red». Inspirierende Texte verbinden die Gospels und nehmen die Zuhörer mit durch die Ereignisse von Karfreitag bis Ostern. So wechseln die Gospels von besinnlich

(Karfreitag) bis fröhlich (Ostern) und ehrfürchtig. Bea Buob, Gesangslehrerin und Chorleiterin des Gospelchors Happy Voices, suchte im Januar Sänger und Sängerinnen, die gerne an einem Osterprojekt teilnehmen wollten. Daraus entstand das Ensemble «Good News Singers and Band».

fasziniert die Osterbotschaft; und diese mit modernen Gospels zu teilen, ist mir eine grosse Freude.» Mit diesen Konzerten werde ein lange gehegter Traum für sie Wirklichkeit. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte zur Deckung der Unkosten wird erhoben. Die Konzerte finden an drei aufeinanderfolgenden Tagen statt.

Acht Wochen geprobt In nur gerade acht Wochen wurden elf Lieder einstudiert. «Es ist immer wieder erstaunlich, was in so kurzer Zeit entsteht» sagt Bea Buob begeistert. «Mich

Samstag, 4. April, um 20 Uhr in der ref. Kirche Meisterschwanden-Fahrwangen. Karfreitag, 3. April, um 18 Uhr in der ref. Kirche Bremgarten. Sonntag, 5. April, um 18 Uhr in der ref. Kirche Wohlen.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 2. April 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Veranstaltungen

Täglich 20 Uhr FR/SA/SO/MO auch je 17 Uhr D, ab 14/12 Jahren:

FAST AND FURIOUS 7 3D: FR + SA je 14.30 Uhr 2D: SO + MO je 14.30 Uhr, MI 17 Uhr D, ab 6 Jahren:

HOME – EIN SMEKTAKULÄRER TRIP

VERMISST Seit Mittwoch, 25. März, vermissen wir unser 2½ Jahre altes Tigerli. Charlie (w) trägt kein Halsband, ist aber gechipt. Sie ist sehr neugierig und es könnte sein, dass sie in einer Garage, in einem Keller usw. eingesperrt wurde. Meldungen bitte an Christian Fehlmann, Boniswil, Tel. 079 510 52 42

Deutsch: DO/SA/SO/MO/MI tägl. 20 Uhr und FR + SO je 17 Uhr E/d: FR + DI je 20 Uhr ab 12 Jahren:

BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL 2 SA + MO je 17 Uhr D, ab 8/6 Jahren:

HONIG IM KOPF FR/SA/SO/MO je 14.30 Uhr MI 17 Uhr D, ab 6 Jahren:

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