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Donnerstag, 19. März 2015

107. Jahrgang – Nr. 12

Tage der offenen Tür 20. – 28. März 2015

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Freitag, 20. März 2015 Am Vormittag meist sonnig mit nur wenigen Wolken. 4ºC 15ºC

4ºC 8ºC

3ºC 10ºC

Samstag, 21. März 2015 Nach letzten Aufhellungen zunehmend bewölkt, später aufkommender Regen. Sonntag, 22. März 2015 Der Morgen zeigt sich noch etwas wolkig. Am Nachmittag zunehmend sonnig.

Zwingen

7 Anlässlich der ersten Tourismuskonferenz diskutierten Fachleute aus den beiden Kantonen Baselland und Solothurn und solche aus der Region Schwarzbubenland und Laufental.

Hofstetten

15 Die Globalisierung trifft den Wald empfindlich. Die neue Krankheit Eschenwelke tötet beinahe alle jungen Eschen ab.

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Abfall reduzieren und trennen lernen Seit sieben Jahren bietet die KELSAG (Kehrichtbeseitigung LaufentalSchwarzbubenland AG) den Schulen der Region Umweltunterricht an. Um der Notwenigkeit dieses Angebotes etwas Schub zu verleihen, lud das Entsorgungsunternehmen Regierung und Presse nach Beinwil ein, einer Umweltlektion beizuwohnen. Martin Staub

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as schmeckt unserem Abfallsack und was darf er auf keinen Fall schlucken?», fragt Karin Neuschwander. Die 13 Kinder der 1. bis 3. Klasse der Primarschule Beinwil wissen Bescheid. «Dosen, Karton, Glas, Plastik und Batterien gehören nicht in den KELSAG-Abfallsack. Karin Neuschwander begegnet den Schülerinnen und Schülern von Klassenlehrerin Sybille Schöni bereits zum zweiten Mal.

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Die «Abfall-Lehrerin»: Karin Neuschwander mit den Beinwiler Kindern.

Kinder spielen Abfall-Memory: Die Gäste Bildungsdirektor Remo Ankli, Josef Christ, Esther Grond (v. r.) und Marco Maurer (im Hintergrund) schauen interessiert zu. FOTOS: MARTIN STAUB Deshalb nutzt die Fachlehrkraft für Abfallunterricht die Gunst der Stunde für eine Repetition, lässt die Kinder auf spielerische Art und Weise alle Arten von Abfällen richtig sortieren, um die kleinen Abfallexperten danach auch mit weiterführenden Lerninhalten zu versorgen. Die Reise des Abfallsacks beispielsweise vom eigenen Haus «im Beibel» per Kehrichtwagen nach Liesberg auf Bahnwagen zur Verbrennung nach Basel und als Schlacke wieder zurück in die Deponie der KELSAG in Liesberg. Die abenteuerliche Reise von Joghurtbecher, Milchtüte & Co lässt Karin Neuschwander zur besseren Einprägung auch als «Kehrichttransportzüglein» darstellen. Und begegnet dabei den Gästen, welche diese Lektion heute mitverfolgen. Esther Grond, Leiterin Verwaltung KELSAG, Josef Christ, Gemeindepräsident Büsserach und KEL-

SAG Verwaltungsrat, sowie Marco Maurer, Projektleiter Marketing, Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch). Und als prominenter Gast verfolgt Regierungsrat Remo Ankli den Abfallunterricht in seiner Heimat- und Wohngemeinde. «Ich konnte heute ausnahmsweise zu Fuss an meinen Einsatzort», erklärt der Solothurner Bildungsdirektor lachend. Die KELSAG engagiert sich hinsichtlich Sensibilisierung und Aktivierung von Kindern und Jugendlichen im Bereich Entsorgung seit 2008. «In Zusammenarbeit mit der Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch), welche mit ihren Schulangeboten für die optimalen Rahmenbedingungen sorgt, organisierte und finanzierte die KELSAG im Schuljahr 2013/14 an insgesamt 51 Klassen mit über 900 Schülerinnen und Schülern Umweltunterricht. Rund 30 000 Franken

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sind dafür jährlich budgetiert», erklärt Esther Grond. Zwei Fachlehrkräfte – Karin Neuschwander für die Unter- und Mittelstufe sowie eine weitere Person für die Oberstufe – sind derzeit für die KELSAG im Einsatz. «Den Abfallunterricht bieten wir Klassen im Einzugsgebiet der KELSAG gratis an», sagt Esther Grond, die sich auf Anfragen von Lehrkräften aller Schulstufen freut. «Lerninhalte und Methodik werden der jeweiligen Schulstufe angepasst», sagt Karin Neuschwander. «Im Umweltunterricht der Oberstufe wird beispielsweise der ‹Lebenslauf› einer Jeans thematisiert», ergänzt Marco Maurer. Regierungsrat Ankli zeigt sich von der Abfall-Lektion begeistert. «Dieses Konzept von Pusch in Zusammenarbeit mit der KELSAG hat mich restlos überzeugt.» www.kelsag.ch; www.pusch.ch

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IMPRESSUM

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LAUFENTAL

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Donnerstag, 19. März 2015 Nr. 12

LAUFEN

LAUFEN

Zertifikate an der Musikschule Laufental-Thierstein

Poetische Reise zum Mond Das Figurentheater Felucca und Les Embrassadeurs erzählten eine Geschichte über Neugierde und den Mut, sich im Leben auch einmal überraschen zu lassen und Neues zu wagen. Melanie Brêchet Fischlin

Ein besonderer Moment: Das Vorspiel vor der Jury.

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FOTO: ZVG

WOS. Knapp 300 Schülerinnen und Schüler der Musikschulen LaufentalThierstein und Rheinfelden/Kaiseraugst geben ihr Bestes und stellen sich dem freiwilligen Stufentest «Zertifikate». In Laufen werden am kommenden Samstag, 21. März, rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eingeübten Musikstücke vor einer kompetenten Jury vortragen. Dabei müssen sie vier Sparten vorbereiten: Spieltechnik, ein vorgegebenes Stück, Ensemblespiel und ein Freiwahlstück. Nach erfolgreichem Vortrag erhalten sie ein Zertifikat sowie eine schriftliche Beurteilung, die ihnen bei ihrer Zielorientierung helfen soll und die Motivation des täglichen Übens stärkt. Diese Vorspiele sind öffentlich, interessierte Menschen sind herzlich eingeladen, zuzuhören!

Am Sonntag, 22. März finden um 9.30 Uhr und um 11.00 Uhr die Highlightskonzerte im Forum Alts Schlachthuus, Laufen statt. Eine Auswahl der interessantesten und von der Jury vorgeschlagenen Beiträge wird hier öffentlich zu hören sein. Hier findet auch die feierliche Übergabe der Zertifikate an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt. Schon zum 14. Mal finden die Zertifikate in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst statt. Sie sind ein Ausdruck der Qualität der Arbeit an der Musikschule Laufental-Thierstein, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert. Weitere Informationen zum Spielplan und den Lokalitäten und Zeiten finden Sie auf der Homepage der Musikschule: www.musikschule-laufen.ch

REGION

Laufental hilft Laos und Baumwolle bringt den Familien ein kleines Einkommen. Durch den Austausch, die Weiterbildungen und die Dorfversammlungen erreichen die Partnerorganisationen von Fastenopfer jährlich rund 11 000 Frauen und Männer. Das Ziel ist, weitere Dörfer bei der Verbesserung ihrer Ernährung zu unterstützen. Dabei setzen wir auf verbesserte Anbaumethoden, welche die vielfältige und natürliche Landwirtschaft fördern, sowie auf Informationen zu den Landrechten.

Dank der Unterstützung aus dem Laufental mehr zu essen: Ein laotischer Bauer kümmert sich um seine Bienen. FOTO: WIM REYBROECK/FASTENOPFER)

WOS. Unsere Ernährung heizt das Klima an. Darum regt die Ökumenische Kampagne zu einem nachhaltigeren Konsum an und hilft in Entwicklungsländern Familien, welche unter den Folgen des Klimawandels leiden. Vier Pfarreien aus dem Laufental unterstützen dieses Anliegen ganz konkret. Sie sammeln bis Ostern für ein Projekt von Fastenopfer in Laos. Die Ökumenische Kampagne lädt in den 40 Tagen vor Ostern ein, bei Ungerechtigkeiten genau hinzusehen und gemeinsam zu handeln. Unter dem Slogan «Weniger für uns. Genug für alle» rückt dieses Jahr der Klimawandel ins Zentrum der Aufmerksamkeit (siehe Kasten). Getragen wird sie auch von den Pfarreien aus der Region. Die Pfarreien Zwingen, Dittingen, Blauen und Nenzlingen beispielsweise sammeln für ein Projekt von Fastenopfer in Laos. Verbesserte Landwirtschaft für genügend Nahrung und Einkommen Trotz Wirtschaftswachstum leidet die Mehrheit der ländlichen Bevölkerung in Laos unter Armut. Die Projekte von Fastenopfer tragen alle zu einer besseren Ernährung bei. Dank neuer Anbaumethoden gibt es grössere Reisernten. Gemüsegärten, Obstbäume, Fischteiche sowie die Haltung von Hühnern oder Bienen tragen zu einer vielfältigen Ernährung bei. Im Regenwald werden auf schonende Weise Honig und Kardamom geerntet. Der Verkauf von Mais

ie wohl der Mond zu seinem Mondgesicht gekommen sein mag? Die abenteuerliche Geschichte hinter dieser Frage, erzählte das Figurentheater Felucca und Les Embrassadeurs in ihrem poetischen Stück «Der Mond im Koffer», welches letzten Sonntag im Kulturzenrum Alts Schlachthuus aufgeführt wurde. Für die wunderbare Geschichte verantwortlich ist Juna Pendula, welche mit ihrem «Zügs und Sache Theater» auf ihren rollenden Figurenkisten seit vielen Jahren unterwegs ist. Unzählige Geschichten hat sie ihrem Publikum bereits erzählt. Und sie ist sich sicher, dass es keine Geschichte gibt, welche sie nicht erzählen kann. Da trifft sie auf die quirlige Sternenputzerin und Musikantin Lily Wisch. Und diese hätte gerne einen Beweis für das Erzähltalent von Juna Pendula. Und so begibt sie sich mit der selbstsicheren Juna Pendula auf eine spannende Reise. Gemeinsam spinnen sie die Geschichte um das kleine Mondgesicht, welches nichts lieber möchte, als zu strahlen wie der Mond. Das ist aber gar nicht so einfach. Auf seinem Weg trifft das Mondgesicht auf eine weise Eule, das einsame Drakordeon, fürsorgliche Fischer und den lustigen Troubadour Jeremy. Ausserdem badet das Mondgesicht in einer Blumenschale vol-

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ler Mondlicht. Mit der liebenswerten Figur des kleinen Mondgesichtes trifft das Ensemble voll ins Schwarze. Kinder schliessen das verschmitzte Milchgesicht sogleich ins Herz und auch Erwachsene erliegen dem Charme des mutigen kleinen Kerls auf der Stelle. Das Akkordeon, welches sich innert kürzester Zeit in das Drakordeon verwandelt oder der singende Vogel Jeremy machen das Stück zu einem tollen Erlebnis für Jung und Alt. Es ist eine Geschichte über Neugierde und den Mut, sich im Leben auch einmal überraschen zu lassen und Neues zu wagen. Das Stück

FOTO: MELANIE BRÊCHET

wartet mit einem Happy End auf. Das kleine Mondgesicht und der Mond verlieben sich nämlich ineinander und bleiben für immer unzertrennlich. Die Figurenspielerin Véronique Winter und die Schauspielerin und Musikerin Anette Stickel hauchen ihren Puppen und Figuren auf wunderbare Weise Leben ein. Und auch wenn am letzten Sonntag bedauerlicherweise nicht sehr viel Publikum im Schlachthaus anzutreffen war, verliess wohl jeder einzelne die Vorstellung mit einem guten Gefühl und wird in den kommenden Nächten den Mond mit etwas anderen Augen betrachten.

LAUFEN

Heimspiel für Rolland

Fastenopfer sieht und handelt Dieses Projekt ist beispielhaft, wie sich Fastenopfer für mehr Gerechtigkeit einsetzt. Das Hilfswerk orientiert sich an den Bedürfnissen der benachteiligten Menschen vor Ort und arbeitet mit lokalen Fachkräften. Die Arbeit von Fastenopfer wird erst durch Unterstützung wie jene aus Zwingen möglich. Fastenopfer-Direktor Patrick Renz sagt dazu: «Jede Spende ist ein Zeichen gelebter Solidarität. Dadurch erfahren die Menschen im Süden, die ihre Lebensbedingungen verbessern wollen, nicht Almosen sondern Unterstützung auf Augenhöhe – so bauen wir gemeinsam an einer gerechteren Welt.» Weniger für uns. Genug für alle Fastenopfer engagiert sich mit 461 Projekten in 14 Ländern für Menschen, die unter Hunger und Armut leiden. Sie sollen ein Leben in Würde führen. Im Vordergrund stehen dabei der Aufbau und die Stärkung von Gemeinschaften. Nebst der Projektarbeit vor Ort setzt sich Fastenopfer in der Schweiz und weltweit für gerechte Strukturen in Wirtschaft und Politik ein. Seine Informationsarbeit regt an, sich mit den Lebensbedingungen benachteiligter Menschen auseinanderzusetzen. Noch bis 5. April zeigt Fastenopfer zusammen mit ‹Brot für alle und Partner sein› mit der Ökumenischen Kampagne «Weniger für uns. Genug für alle», wie unser Fleischkonsum, der Klimawandel und der Hunger in Entwicklungsländern zusammenhängen. Unter den Folgen wie Überschwemmungen und ausbleibenden Niederschlägen leiden bereits heute Millionen von Kleinbauernfamilien im Süden.

Fasziniert: Das kleine Mondgesicht trifft auf das Drakordeon.

Glücklich: Rolland genoss den Auftritt vor FOTO: MELANIE BRÊCHET heimischem Publikum. meb. Der Liedermacher Rolland gastierte im Kulturzenrum Alts Schlachthuus in Laufen. Die Freude beim Musiker, vor heimischem Publikum zu spielen, war gross. Ein Traum sei mit diesem Auftritt für ihn wahr geworden, sagte Rolland vor versammeltem Publikum. Er sei schon einige Male im Rahmen vom Räbeli im

Kulturzenrum Alts Schlachthuus aufgetreten, jetzt sei es das erste Mal, dass er solo vor heimischem Publikum in Laufen spiele. Und Rolland erwies sich vergangenen Donnerstag als Publikumsmagnet: Die Stühle um die von Kerzen beleuchteten Bistrotische waren ausnahmslos besetzt. Roland Jermann, wie Rolland mit bürgerlichem Namen heisst, regt in seinen Texten zum Nachdenken aber auch immer wieder zum Schmunzeln an. Den Abend eröffnete der Liedermacher mit dem Lied «Schuelwäg» welches das leidige Thema Elterntaxi behandelt. Wer kurz vor Unterrichtsbeginn einen Blick auf unsere Schulhäuser wirft weiss, dass das Thema an Aktualität nichts eingebüsst hat. Rolland wirft aber nicht nur einen genauen Blick auf unsere Gesellschaft, er kann auch politisch sein. Das beweist er im Lied «Die cheibe Usländer», welches den Umgang mit Ausländern in unserem Land kritisiert und einigen Menschen schonungslos einen Spiegel vor Augen hält. Ebenfalls nichts an Aktualität verloren hat der Titel «Im Färnseh cho», welcher charmant Castingshows auf die Schippe nimmt und vor allem die Naivität vieler junger Leute zu verstehen versucht, welche sich in solchen Sendungen regelmässig vorführen lassen. Rolland resümiert, dass die Kandidaten letztlich aber doch nichts zu verlieren hätten und sich höchstens ein wenig blamieren beim Versuch, berühmt zu werden. Nachdem Rolland seinen Klassiker zum Laufner Hochwasser «Räge Rägetröpfli» zum Besten gab, stellte er auch neues Material vor, ein Lied, in welchem er über seine Qualitäten als Fliegenfänger berichtet. Sieben Jahre nach dem letzten Räbeli erinnerte sich Rolland in seinem letzten Stück des Abends «Abghobe» an das Loch, in welches er jeweils nach dem Niedergehen des letzten Vorhangs gefallen war. Rolland beherrscht sowohl die Töne als auch die Zwischentöne hervorragend. Dies wurde zum Schluss auch gebührend honoriert in Form eines tosenden Applauses.

LAUFEN

Film im Schlachthuus WOS. Beim Film «All Is Lost» sind Action, Abenteuer und Drama angesagt. Heute, Donnerstag, 19. März, Alts Schlachthuus. Beginn 20.30 Uhr.

www.kfl.ch AUSSTELLUNG

6. bis 22. März

Martin Staub – S(ch)ichtweise Öffnungszeiten: Do und Fr: 18.00–20.30 Uhr, So: 11.00–16.00 Uhr. FILM

Donnerstag, 19. März, 20.30 Uhr

All Is Lost

Regie: J. C. Chandor, mit Robert Redford. Action, Abenteuer, Drama: USA 2013, 106 Min. KONZERT

Samstag, 28. März, 20.15 Uhr

* Marc Sway – Black & White Tour

Leidenschaft und Entertainment auf höchstem Niveau. * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46


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Donnerstag, 19. März 2015 Nr. 12

Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 19. März, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «Weniger für uns. Genug für alle». Freitag, 20. März, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 20. März, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Sonntag, 22. März, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Konfirmationsgottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Vikarin Maria Wüthrich und der Konfirmandenklasse. Mittwoch, 25. März, 19.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Erwachsenenbildung «ars moriendi», Podiumsgespräch und Diskussion mit Personen, die von Berufs wegen mit Tod und Sterben konfrontiert sind. Leitung: Vikarin Maria Wüthrich.

Da scharen die zärtlichen Wellen liebkosend sich um ihn her und tragen ihn, leis umarmt, mit sich hinaus ins Meer. Johann Fercher, «Der Grashalm»

Du hast gesorgt, du hast geschafft, gar manchmal über deine Kraft. Nun bist du befreit von Leid und Schmerz, ruhe sanft, du liebes Mutterherz.

Mit der Erinnerung an schöne Zeiten nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Tante und Gotte

Nach schwerer Krankheit ist heute bei Sonnenaufgang mein liebevoller und fürsorglicher Ehemann, unser Vater, Grosspapi, Bruder, Schwiegervater, Schwager, Götti und Freund

Hilda Neyerlin-Kellerhals «Mutti»

23. September 1944 bis 10. März 2015

17. Oktober 1920 – 12. März 2015 Nach einem arbeitsreichen und erfüllten Leben durfte sie, erlöst von ihren Altersbeschwerden, friedlich einschlafen. Wir gedenken ihrer in Liebe und Dankbarkeit.

Riederwald Sonntag, 22. März, 10.00 Uhr, Kapelle Riederwald: Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenzeit mit dem ökumenischen Pfarrteam, Slobodan Todorovic und Chor u. a. Anschliessend findet ein gemeinsames Mittagessen statt.

Guido und Lotti Neyerlin-Borer Käthy und Erich Lutz-Neyerlin Kurt Neyerlin Monika Neyerlin-Halbeisen Gross- und Urgrosskinder Verwandte und Bekannte

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung, im engsten Familienkreis, findet am Donnerstag, 26. März 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche Wahlen statt.

Sonntag, 22. März 2015 Kein Gottesdienst in Breitenbach Dienstag, 24. März 2015 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend «Gäste sind herzlich willkommen»

Dreissigster: Samstag, 25. April 2015, um 18.30 Uhr.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche: Donnerstag, 19. März, 15.30 Uhr, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, ref. Gottesdienst, Pfrn. Monika Barth. Sonntag, 22. März, 10.30 Uhr, Mehrzweckhalle Bärschwil, ökumenischer Gottesdienst zur Brot-für-alle- und Fastenopfer-Aktion 2015: «Weniger für uns. Genug für alle», Pfr. Bruno Stöckli, Pfr. Stéphane Barth und Kat. Jeannine Laffer mit Schulkindern, anschl.: Suppenzmittag für alle, auch von auswärts. Dienstag, 24. März, 14.00 Uhr, reformierte Kirche Bretzwil, Abdankung von Ernst Huber-Fuhrer von Madiswil, geboren am 13. März 1932 in Nunningen, wohnhaft ebenda und gestorben am 12. März 2015 in Breitenbach. Die Urnenbeisetzung findet vorgängig im engsten Familienkreise statt, Pfarrehepaar St. und Mo. Barth. Sonntag, 29. März, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Palmsonntagsgottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth. Konfirmandenunterricht: donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH Breitenbach: Gruppe 1 am 19. März, Gruppe 2 am 26. März. Konfirmandenlager vom Mi, 8., bis Sa, 11. April 2015, in Wildhaus SG. Treffpunkt am Mi, 8. April, um 6.45 Uhr in Laufen am Bahnhof. Chilespatzenchörli: Freitag, 27. März, 19-20 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH Breitenbach. Leitung: Carmen Gerber, Beinwil. Mitmachalter: 7–14 Jahre. Einsteigende sind jederzeit willkommen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Freitag, 20. März 8.30 Uhr ökum. Begegnungswanderung, Markgräfler Wii-Wegli. Treffpunkt Bahnhöfli Flüh. Susi Wirz und Team 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen mit Znüni, Martina Hausberger – Sonntag, 22. März 9.30 Uhr Chirche für die Jüngste, ökum. Gottesdienst, Kathrin Perregaux und Team, Kirche Witterswil 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner, ökum. Kirche Flüh – Mittwoch, 25. März 18.30 Uhr Roundabout – StreetdanceGruppe, Isabel Reimer – Donnerstag, 26. März, 14.30 Uhr Treffpunkt, Thema: Anne Frank, Pfarrer Armin Mettler und Team – Freitag, 27. März 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Armin Mettler, Pflegewohnheim Flühbach 20 Uhr ökum. Taizé-Feier, Pfarrer Paul Schwindenhammer, Pfarrer Armin Mettler und Evelyne Horni, Kirche Leymen

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Oster-Gottesdienst, Sonntag, 5. April Thema: Die Wiederkunft von Jesus mit Kids-Treff 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Franz Erba-Friedrich von uns gegangen. Wir sind Dir dankbar für die schöne Zeit, die wir mit Dir gemeinsam verbringen durften.

Clarisse Erba-Friedrich Raphael Erba und Gudrun Schaar Erba Carmen und Flavio Schneider-Erba mit Yanic, Luca und Sara Geschwister, Verwandte und Freunde Wir nehmen Abschied am Montag, 23. März 2015, um 14.00 Uhr in der Kapelle des Friedhofs Fiechten in Reinach. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Clarisse Erba-Friedrich, Baumgartenweg 439, 4204 Himmelried Gilt als Leidzirkular.

Traueradresse: Käthy Lutz-Neyerlin, Hofackerstrasse 209, 4247 Grindel

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern Erlösung.

DANKSAGUNG

Paul Borer-Häner

Traurig nehmen wir Abschied von meinem Schwager, unserem Cousin und Götti

Abschied nehmen von einem geliebten Menschen bedeutet Trauer und Schmerz, aber auch Dankbarkeit und liebevolle Erinnerungen. Herzlichen Dank für den Trost in Wort und Schrift, für die Geld- und Blumenspenden und die Zeichen der Liebe und Freundschaft. Einen besonderen Dank Herrn Pfarrer Ernst Eggenschwiler für den einfühlsamen Abschiedsgottesdienst, dem Organisten Herrn Vinzenz Stich, ebenso dem Männerchor Keramik Laufen und Frau Anissa Bernasconi für die eindrücklichen Gesangseinlagen. Danke der Delegation des Jahrgangs 1936 sowie Herrn Dr. Samuel Buser für die stets gute medizinische Betreuung. Allen, die Paul auf seinem letzten Weg begleitet haben, ein herzliches «Vergelts Gott!» Ihre Anteilnahme hat uns sehr berührt. Kleinlützel, im März 2015

Rudolf Karrer 26. Dezember 1938 bis 7. März 2015

Ida Karrer und Josef Cueni Verwandte und Bekannte Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, dem 25. März 2015, um 14.15 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Röschenz statt. Der Dreissigste ist an Ostern, 5. April 2015, 10.00 Uhr. Traueradresse: Ida Karrer, Unterdorfstrasse 10, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular.

Die Trauerfamilien

Dreissigster: Sonntag, 22. März 2015, 10.00 Uhr, Kirche Kleinlützel.

Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Ida Meyer-Sütterlin * 24. Dezember 1922 † 6. März 2015

In Liebe und Dankbarkeit Bernadette und Jörg Heizmann-Meyer Marc und Christina Heizmann-Kuhnle mit Leonie und Linus Fabio Heizmann und Lucie Schwyzer Roswitha und Ueli Herrmann-Meyer Marianne und Franz Allemann-Meyer Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 20. März 2015 um 14.15 Uhr in der Kirche Röschenz statt. Anschliessend Urnenbeisetzung. Dreissigster: Sonntag, 5. April 2015, um 10.00 Uhr. Gilt als Leidzirkular.

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

DANKSAGUNG

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Übers Johr, wenns Fäld wieder Bluemä treit, bin i wyt furt i dr Ewigkeit, und chunsch zu mim Grab und mim Stei, mach dir s Härz nid schwer, glaub mirs – i bi dehei.

Paula Stich-Meyer

Dr. med. Heinz Schön

Herzlichen Dank für die Verbundenheit und Anteilnahme beim Abschied von unserer lieben Mutter und allen, welche Paula im Leben mit Liebe und Güte begegnet sind.

FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch abwesend: 28. März bis 6. April 2015 Info über Stellvertretungen: www.dr-schoen.ch

Im März 2015

Die Trauerfamilien

Die Praxis Dr. med. Markus Rudin

Allgemeine und Innere Medizin FMH in Nunningen bleibt geschlossen

vom Karfreitag, 3. April, bis Sonntag, 19. April 2015

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr: Urs Bühler und Michèle Frey-Bühler, Im Wygärtli 54, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Sitzplatzverglasung Bauplatz: Im Wygärtli 54, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 2564 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. April 2015

Baupublikation Bauherr: Röm.-katholische Kirchgemeinde Pfarrgasse 20, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Beck + Oser Architekten ETH SIA, Laufenstrasse 16, 4053 Basel Bauobjekt: Umbau Pfarreizentrum Sternenberg (inkl. Anpassungen GB-Nrn. 2687/3199) Bauplatz: Flühstrasse 40, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 2685 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. April 2015

Zwingen

Baupublikation Bauherr: Andreas und Nicole Buser Römerstrasse 62, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Steinmann & Berger Architektur, Hauptstrasse 39, 4133 Pratteln Bauobjekt: Um- und Anbau Einfamilienhaus (Ausnahmegesuch gemäss § 62 Kantonale Bauvorschriften) Bauplatz: Römerstrasse 62, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3127 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. April 2015

Gemeinde Zwingen; Planauflage Das von der Bau- und Umweltschutzdirektion am 13. März 2015 beschlossene Bauprojekt für den Hochwasserschutz an der Birs wird gemäss § 13 des Raumplanungs- und Baugesetzes vom 23. März bis 27. April 2015 in der Gemeindeverwaltung Zwingen, Schlossgasse 4, öffentlich aufgelegt und kann dort während der Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Einsprachen zu diesem Bauprojekt sind bis spätestens 27. April 2015 schriftlich und begründet der Bau- und Umweltschutzdirektion, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, einzureichen. Tiefbauamt

Traurig nehmen wir Abschied von meinem Lebenspartner, unserem guten Vater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Schwager, Götti und Onkel

Büren

Baupublikation Bauherrschaft: Nicolas und Nadine Wyss Moosmattweg 3, 4413 Büren Bauobjekt: EFH, Nachtrag Heizung: Wärmepumpe mit Erdwärmesonden Projektverfasser: Terracalor AG Junkermattstrasse 10, 4132 Muttenz Bauplatz: Moosmattweg 3 Grundbuch Nr.: 367 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 3. April 2015

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 15-006 Anbau Keller, ged. Sitzplatz und Aussentreppe Grundbuch-Nr.: 2446 Adresse: 4412 Nuglar, Neumattstrasse 4 Gesuchsteller: Saladin Edi 4412 Nuglar, Neumattstrasse 4 Grundeigentümer: Saladin Edi 4412 Nuglar, Neumattstrasse 4 Planverfasser: PM Haus AG 4466 Ormalingen, Hemmikerstrasse 55 Datum Baugesuch: 16. März 2015 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 7. April 2015 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Du hast gesorgt, du hast geschafft, gar manchmal über deine Kraft. Schlicht und bescheiden war dein Leben, möge Gott dir Ruhe geben.

Ergänzungswahl Gemeinderat Im Dezember 2014 hat Gemeindepräsident Jermann Benno seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat Zwingen per 30. Juni 2015 eingereicht. Da der Gemeinderat für die Amtsperiode vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2016 in stiller Wahl gewählt wurde, fand für den frei werdenden Sitz eine Ergänzungswahl gemäss § 45 des Gesetzes über die politischen Rechte statt. Am 12. Februar 2015 wurde der Wahlvorschlag gemäss den Bestimmungen des § 45 des Gesetzes über die politischen Rechte eingereicht und Frau Gertrud Schaub als Gemeinderatskandidatin vorgeschlagen. Der Wahlvorschlag wurde von der Gemeindeverwaltung geprüft und an die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (Erwahrungsinstanz) zur Vornahme der Wahl weitergeleitet. Am 16. März 2015 hat die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission Frau Gertrud Schaub, Jahrgang 1952, für den Rest der Amtsperiode, vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016, gewählt. Gegen diesen Entscheid kann gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte innert 3 Tagen seit der Publikation beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Regierungsgebäude, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden.

Hans Kamber-Hamann 26. April 1925 bis 12. März 2015 Nach kurzer, schwerer Krankheit und einem arbeitsreichen Leben durfte er friedlich im Vertrauen auf Gott ins ewige Licht heimkehren. Dankbar werden wir Dich in Erinnerung behalten.

In christlicher Trauer: Agnes Pally Ursula Kamber Mendelin Ruth und Urban Christ-Kamber Mathias Christ Anita und Martin Mangold-Christ mit Noah und Leonie Kurt, Werner, Fabiola, Konstantin und Max Pally mit Familien Auferstehungsfeier: Freitag, den 20. März 2015, um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche Laufen. Anschliessend Erdbestattung auf dem Friedhof St. Martin. Dreissigster: Freitag, 17. April 2015, um 19.30 Uhr. Anstelle von Blumenschmuck gedenke man der Palliative-Care-Klinik Hospiz im Park in Arlesheim, Postkonto 40-339568-8. Traueradresse: Ruth Christ-Kamber, Langhagweg 9, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.


LAUFENTAL

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ZWINGEN

Den Touristen etwas bieten

Tourismusfachleute im Gespräch: Jürgen Hofer, Fabio Jeger, Martin Schindelholz (vorne v.l.). Thomas Kübler, Gelgia Herzog FOTO: MARTIN STAUB und Tobias Eggimann (v.r.).

KURSTIPP

Urs Geissbühler, Programm-Kommission, empfiehlt:

Zauberhafte Kirchenfenster Farbige Glasfenster in Kirchen erzählen seit Jahrhunderten Geschichten von Leben, Tod und Auferstehung. Auch in der Moderne entdeckten Künstlerinnen und Künstler das zerbrechliche Material für sich. Sie entwickelten Stil, Themen und Techniken weiter und schufen spannende Lichteffekte im sakralen Raum. Besonders im Jura erhellen zahlreiche moderne Kirchenfenster den Gottesdienst. Der Künstler Daniel Gaemperle, der die Fenster der reformierten Kirche in Würenlos gestaltete, führt im ersten Kursteil in der evang.ref. Kirche in Laufen – mit Fenstern von Beth Sarasin – in das Handwerk der Glasmalerei ein. Am zweiten Tag besuchen die Teilnehmenden auf einer Busfahrt ab Laufen unter der Führung von Liliane Vindret-Meier und mit dem Künstler einige der Schatzkammern in der Ajoie bis nach Audincourt (Fenster von Léger und Bazaine). Freuen Sie sich auf eine Begegnung mit dem Licht, der Farbe, der Kunst und dem Menschen. Kurs-Nr. K 160 1080 «Der Zauber der modernen Kirchenfenster im Jura», Do 23.04.15 18.30-20.30h, Laufen, evang.-ref. Kirche, Schutzrain 7. Exkursion: Fr 24.04.15 09.30- 16.30h, Treffpunkt: Laufen, Parkplatz beim Kulturzentrum alts Schlachthuus; CHF 168.00 inkl. Bustransfer. Individuelle Mittagspause in Porrentruy. Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch

Anlässlich der ersten Tourismuskonferenz diskutierten Fachleute aus den beiden Kantonen Baselland und Solothurn und solche aus der Region Schwarzbubenland und Laufental. Ein fruchtbarer LAUFEN Rodrigo und Beethoven Austausch. dust. Am Samstag, 21. März, ist das Philharmonische Orchester Riehen in Laufen zu Gast. Unter der Leitung von Jan Sosinski spielt das vor 11 Jahren gegründete 50-köpfige Orchester zwei grosse Werke, welche gegensätzlicher nicht sein könnten. Concerto de Aranjuez von Joaquin Rodrigo ist ein Werk in drei Sätzen für Orchester und Gitarre. Solist ist Fabian Cardozo. Es folgt die Sinfonie Nr. 6 in F-Dur, «Pastorale» von Ludwig van Beethoven. Dieses Werk verfolgt einen dramaturgischen Ablauf und beschreibt das damalige Landleben in fünf Szenen (Sätzen). Das Konzert wird am Sonntag, 22. März, in der Dorfkirche Riehen wiederholt. Samstag, 21. März, 19.00 Uhr, Katharinenkirche

Martin Staub

T

obias Eggimann, seit drei Jahren Geschäftsführer von BasellandTourismus, hat mit seinem Konzept schon einiges erreicht. Mit einem Stapel von Prospekten und Broschüren im Gepäck zeigte er den rund 70 Gästen aus dem Laufental und Schwarzbubenland am letzten Donnerstag im Gemeindesaal Zwingen, was gute TourismusPflege bedeutet: «Informieren – Werben – Vernetzen – Gestalten» stand da im Quadrat eindrücklich auf der Leinwand. Schlagworte, die einleuchten aber zweifellos für die Vermarktung jeden Produktes gelten. Eggimann präsentierte nebst einigen kantons- und laufentalspezifischen auch

EINGESANDT

Bienenpfad.ch – ein Erlebnis im Laufental

Nützlich und interessant: Die Biene. FOTO: RENATO LÜTHI, NENZLINGEN

Viele Mitglieder und Gäste konnte Präsident Erwin Borer zur 108. Generalversammlung des Bienenzüchtervereins Laufental begrüssen. Aus den Jahresberichten war zu lesen, dass das Jahr 2014 wettermässig ein spezielles Jahr und für die Imker- und Imkerinnen eine grosse Herausforderung war. Die Varroa-Milbe ist ein Parasit, der leider viele Völker zum Sterben bringt. Die nötigen Behandlungsmethoden sind aufwändig und bringen nicht immer den erhofften Erfolg. Die ebenfalls gefürchtete Krankheit «Sauerbrut» ist bis an die Grenze von Aesch vorangekommen. Zum Glück wurden wir noch verschont. Im laufenden Jungimkerkurs sind 15

höchst engagierte Anfängerinnen und Anfänger in Ausbildung. Unsere Präsentation vom Samstag, 6. September im Birs-Center in Laufen unter dem Titel «Bienen, Imker und Honig» hat die Besucher begeistert. Die Imkerreise führte uns in das Bienenkunde-Museum Münstertal und ins schöne Städtchen Staufen. Die Projektgruppe «Bienenpfad», unter der Leitung von Martin Dettli, hat an vielen Sitzungen und Besprechungen das Projekt vorangebracht. Jetzt laufen die diversen Aktivitäten zusammen und am Sonntag, 28. Juni, ist die Eröffnung. Wir hoffen, dass wir viele Besucher begrüssen können. Es finden dabei auch schon erste Führungen statt. Neben der Projektgruppe sind nun auch die Vereinsmitglieder zur Unterstützung aufgerufen. Erfreulicherweise konnte Präsident Borer sechs neue Mitglieder in den Verein aufnehmen, was die Mitgliederzahl auf 84 erhöht. Das Tätigkeitsprogramm mit den acht Zusammenkünften wurde, wie vom Vorstand vorgeschlagen, einstimmig genehmigt. Erfreulich ist auch, dass der Vorstand im neuen Vereinsjahr in der gleichen Zusammensetzung arbeiten kann. Für die kommende Saison wünscht man sich vitale und gesunde Bienenvölker und eine gute Honigernte. Bienenzüchterverein Laufental

erste kantonsübergreifende Projekte. Den Wanderweg Via Surprise beispielsweise, welcher geschichtliche Zeitzeugen in beiden Kantonen ansteuert. Ähnliches berichtete Jürgen Hofer, Geschäftsleiter Kanton Solothurn Tourismus, allerdings auch mit einer Negativmeldung aus dem Solothurner Kantonsrat, der vor wenigen Tagen den Ausstieg aus dem NRP-Projekt des Bundes (Neue Regionalpolitik) beschloss. Aus Spargründen angeblich, was aber nun viele Tourismus-Projekte im Kanton begraben liesse, wie Hofer ausführte. Die beiden «Lokaltouristiker», Martin Schindelholz von Promotion Laufental und Fabio Jeger, Tourismus Schwarzbubenland, präsentierten ihre touristischen Höhepunkte, vorwiegend auch unter der Prämisse einer einzigen Tourismusregion. Bei der Arbeitsgruppe von Schindelholz war dies unter anderem die Wanderkarte mit expliziten Wandervorschlägen oder die Ausflugsvorschläge unter dem Titel «RockValley», welche beispielsweise mit dem Karstlehrpfad durch das Kaltbrunnental und dem geologischen Wanderweg nach Bärschwil auch die beiden Kantone unter einen Hut bringen. Fabio Jeger, Präsident Tourismus Schwarzbubenland, legte Wert auf das Abenteuer E-Bikes, das mittlerweile vom Sportshop Karrer in Laufen erfolg-

reich auf Baselbieter Boden geführt wird und das Projekt Burgenwanderungen. Ein handliches Buch mit Audio-Führung (auf CD oder App) welches ebenfalls «grenzenlos» konzipiert wurde. Nahe am Ziel Bei der anschliessenden regen Gesprächsrunde, moderiert von Thomas Kübler, Wirtschaftsförderer für das Laufental und das Schwarzbubenland, sowie Gelgia Herzog, Geschäftsleiterin Forum Regio Plus, kam man dem Ziel, hier weitere Vorschläge zur Verbesserung des Tourismusangebotes in der Region zu sammeln, recht nah. Dass bei grossen Events beispielsweise auch am Folgetag noch etwas geboten werden sollte, damit ein Gast auch eine Übernachtung hier in der Region in Erwägung zieht, war nur eine dieser Ideen. Das Mittelalterfest beim Schloss Gilgenberg (27./28. Juni) sowie die Eröffnung der Infostelle von Schwarzbubenland Tourismus im Neubau des Neuen Theaters am Bahnhof Dornach (NTaB) diesen Herbst wurden an der Regionalen Tourismuskonferenz LaufentalSchwarzbubenland als diesjährige Höhepunkte hervorgehoben. Dieser gelungene Anlass soll von nun an jährlich stattfinden, versprach Gelgia Herzog, «damit wir touristisch besser wahrgenommen werden.»


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Beinwil BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Beinwil Scheltenstrasse, Einmündung Grosse Rotmatt Instandsetzung Stützmauer Gestützt auf § 5 lit. d der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Instandsetzungarbeiten an der Stützmauer bei der Einmündung zur Grossen Rotmatt ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Fahrbahn wird im Baustellenbereich auf eine Fahrspur verengt und mit Vorrangsschildern signalisiert. Dauer: 7. April bis Ende Juni 2015 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen schriftlich Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt II, Olten, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 20. März 2015 Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Erschwil

Einwohnergemeinde Erschwil

Ausschreibung von Dienstleistungen Spitex 1 Auftraggeberin: Einwohnergemeinde, 4228 Erschwil 2 Art des Verfahrens: Offenes Verfahren 3 Gegenstand: Spitexleistungen für die Gemeinde Erschwil 4 Leistungszeitpunkt: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2017, Verlängerung möglich 5 Adresse und Frist für den Bezug der Ausschreibungsunterlagen: Die Unterlagen können bis Freitag, 27. März 2015 bestellt werden bei: Einwohnergemeinde Erschwil, Verwaltung, 4228 Erschwil verwaltung@erschwil.ch, 061 781 31 91 Abgabe der Unterlagen erfolgt per E-Mail. 6 Eignungskriterien: Notwendige Bewilligung, Qualifikationen. 7 Zuschlagskriterien: Die Zuschlagskriterien Preis, Lehrlingsrate und Einsatzzeiten wurden bestimmt. 8 Adresse und Frist für die Einreichung des Angebotes: Die Angebote müssen bis Donnerstag, 23. April 2015 (Poststempel, A-Post mit Kennwort «Spitex»), der Einwohnergemeinde Erschwil, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil, eingereicht werden. Erschwil, 17. März 2015

Büsserach

Einwohnergemeinderat Erschwil

Kleinlützel

Baupublikation

Baupublikation

Gesuchsteller: Ernst und Rosmarie Meier Bauobjekt: Einbau Dachgaube Standort: Neumattstrasse 1a Grundstück: GB-Nr. 2011 Nutzungszone: OS Projektverfasser: Karin Rudin-Knopf, Riehen Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 3. April 2015

Bauherrschaft: Scherz Manfred Büntenrain 652, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Scherz Manfred Büntenrain 652, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Velounterstand Einbau Fenster Holzhaus (Süd) Bauplatz: Binnenrain Bauparzelle: 3204 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 3. April 2015

Baupublikation Gesuchsteller: René und Irmgard Borer Bauobjekt: Einbau Kaminofen Standort: Oberdorfstrasse 4 Grundstück: GB-Nr. 1259 Nutzungszone: OS Projektverfasser: Studio Rüegg, Basel Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 3. April 2015

Erschwil

Baupublikation Bauherr: Jäger Alex Schulstrasse 18, 4246 Wahlen Verantwortlicher: directplan gmbh Industriestrasse 28, 4622 Egerkingen Grundeigentümer: Bauherr Bauprojekt: Einfamilienhaus Bauplatz: Parzelle 494 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 3. April 2015

Grindel

Baupublikation Bauherrin: Projektbau GmbH Frau Agnesa Krasniqi Dorfstrasse 52, 4057 Basel Bauobjekt: Nutzungsänderung: Bestehender Laden in neu 2-Zimmer-Wohnung Bauplatz: Hollenstrasse 52, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 759 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 3. April 2015

Baupublikation Bauherrin: Einwohnergemeinde Grindel Hauptstrasse 19, 4247 Grindel Bauobjekt: Platzbefestigung für Beton-Tischtennistisch und neuen Beton-Tischtennistisch Bauplatz: Schulstrasse 137, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 795 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 3. April 2015


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Tee trinken und abwarten Das Komikerduo Strohmann–Kauz zeigte im Pfarreisaal in Breitenbach, wie das Leben im hohen Alter aussehen könnte. Gaby Walther

Z

eit ist Geld. Doch was macht man, wenn man genug Zeit und wenig Geld hat? Abwarten und Tee trinken? Warten, bis der Tod kommt? Und wie ist es, wenn man nur noch Zeit hat, obwohl gar keine Zeit mehr übrig bleibt? Darf man übers Alter und das Altwerden Witze machen? Es scheint, man darf. Jedenfalls fand das Publikum in Breitenbach Das Komikerduo Strohmann–Kauz lustig. Rhaban Straumann und Matthias Kunz traten am letzten Freitag im Pfarreisaal mit dem Programm «LandfroueHydrant» auf. Als Ruedi und Heinz spielten sie auf der Bühne zwei alte Männer im Tagesheim. Ruedi war der etwas naive, vergessliche Charmeur, welcher mit gekrümmtem Rücken und dem Rollator über die Bühne schlurfte und versuchte, seinen griesgrämigen, alterssturen Freund Heinz aufzuheitern. Die beiden Schauspieler zeigten grosses Können beim Spielen der zwei Alten. Denn wer kennt sie nicht, diese Alten, welche verbittert im Altersheim auf den Tod warten oder immer die gleichen

Der eine vergesslich, der andere verbittert: Ruedi und Heinz verbringen ihre FOTO: GABY WALTHER Zeit im Tagesheim. Sprüche klopfen, weil sie alles andere vergessen haben? Ruedi und Heinz bewegten sich auf dem schmalen Grat von Humor und bitterem Ernst. So regten ihre Witze und Sprüche nicht nur zum Lachen an, sondern auch zum Nachdenken. Heinz meinte: «Dem Einzelnen geht es schlecht, der Gesellschaft gut.» Die Zeiger an der Kuckucksuhr drehten ihre Runden, während die beiden Freunde Wasser aus dem LandfrauenHydrant, also aus dem Thermoskrug, drückten, Tee tranken und anhand der Pillenschachtel herausfanden, welcher Tag heute war. Sie versuchten, einen

Jass zu klopfen, was schwierig war, da der eine die Regeln nicht mehr kannte. Sie sinnierten über das Leben und das Altern. Schliesslich hob der Landfrauen-Hydrant ab und funkelt wie der Sternenhimmel. Zwei sympathische Männer mittleren Alters standen zum Schluss auf der Bühne und nahmen den verdienten Applaus entgegen. Sie hatten es geschafft, mit einem doch heiklen Thema das Publikum bestens zu unterhalten, auch wenn das Bewusstsein bleibt, dass das Gespielte – Vergesslichkeit und Frust – jedem von uns blühen kann.

BREITENBACH

Rockkonzert im Brass-Sound

Brass Band Breitenbach: Sonnt sich zurecht im Applaus des Publikums.

FOTOS: MARTIN STAUB

dust. Der Senator (so der Titel des Eröffnungsmarsches) gab den Tarif deutlich durch: Das Konzert der Brass Band Breitenbach soll sich nahtlos an die Reihe der erfolgreichen Auftritte der letzten Jahre reihen. Fulminant, differenziert und präzise wie eine Schweizer Uhr präsentierten die Breitenbacher nicht nur George Allans Eröffnungsmarsch, sondern ebenso das anschliessende Blazon von Peter Graham. Mit diesem Selbstwahlstück will die Band am 29. März am Espresso Contest ihren letztjährigen Titel verteidigen. Dieser Wettbewerb im zürcherischen Flaach hat es in sich, denn nebst dem Selbstwahlstück muss ein Aufgabenstück innerhalb nur einer Stunde einstudiert und aufgeführt werden. Nach etwas kopflastiger Wettbewerbsliteratur folgten die leichter ver-

daulichen Titel, von denen die Solistin Janine Wyss den Anfang machte. Mit Children off the Sanchez schaffte die junge Breitenbacherin den Einstieg in den Status der Solistin mit Bravour. The Fellowship of the Ring von Howard Shore, der sich laut Moderator Alan Imhof beim Komponieren dieser Lord of the Rings Filmmusik etwas übermässig bei Richard Wagner bedient haben soll. Nach der Pause deuteten die farbigen LED-Spots Rockiges an. Und tatsächlich, Schlagzeuger Oliver Hendry, gab bei Ghost Love Score von Nightwish seinen virtuosen Einstand als Gastsolist. Dann war Junggitarrist Timon Düblin an der Reihe. Der 15-Jährige jaulte auf seiner Gitarre zu November Rain von Guns N’Roses, was allerdings für eingefleischte Brass Band Fans etwas artfremd wirkte. Für ein Aha-Erlebnis

Schlagzeugerin: Yolanda Grolimund singt auch kraft- und ausdrucksvoll.

Einstand als Solistin: Janine Wyss auf dem Flügelhorn.

sorgte anschliessend Schlagzeugerin Yolanda Grolimund, welche die Schlagstöcke mit dem Mikrofon tauschte und zum Erstaunen des Publikums Skyfall von Adele stimmgewaltig zum Besten gab. Die beiden Queen-Titel, Innuendo und Who wants to live forever rundeten den Rockteil der Brass Band Breitenbach angenehm ab. Und schliesslich sei hier noch die ausgezeichnete Leistung des Dirigenten Enrico Calzaferri zu würdigen, der laut Ansage am kommenden Samstag mit Breitenbach sein letztes Jahreskonzert mit Breitenbach leitet. Nach sechs fruchtbaren Jahren wird er ab Sommer den Taktstock seinem Nachfolger übergeben. Zweitaufführung: Samstag, 21. März, 20.00 Uhr, Grien Breitenbach


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THIERSTEIN BREITENBACH

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BREITENBACH

Wird der Bezirkshauptort zum Mekka der Leichtathleten?

«Kommt alle, Jung und Alt, an die Ausstellung in Breitenbach!»

400-Meter-Rundbahn: Verläuft um den Fussballplatz vom sichtbaren Tor bis zum Langackerweg (hinter best. Zaun). FOTO: ROLAND BÜRKI Der Bau einer 400-Meter-Rundbahn auf den Sportanlagen Grien würde Breitenbach zum regionalen Sportzentrum aufwerten. Vertreter des LeichtathletikZentrums Thierstein (LZT) zeigten dem Gemeinderat die Wege dazu auf. bü. Dass die Sportanlagen Grien nach zwanzig Jahren einer gründlichen Sanierung bedürfen, ist dem Gemeinderat bewusst. So hat er auf die ursprünglich für 2013 vorgesehene kleine Sanierung mit Kosten von 30 000 Franken verzichtet und im Finanzplan 2015 eine umfassendere Sanierung eingeplant. Laut einer Offerte mit einem Betrag von 170 000 Franken. Das hat das Leichtathletik-Zentrum Thierstein (LZT) bewogen, dem Gemeinderat eine Sanierung des Platzes «von Grund auf» plus eine Ergänzung der Leichtathletik-Anlagen mit einer 400 Meter-Rundbahn anzuregen. «Ein Drittel aller Disziplinen finden auf einer solchen Bahn statt», erklärte Tobias Holliger, LZT-Trainer und Mitglied einer ad hoc Gemeindearbeitsgruppe «Grien», am Montagabend dem Gemeinderat. Zusammen mit LZT-Präsident Andi Saladin und der Landschaftsarchitektin Cornelia Graber führte Holliger durch ein in drei Etappen gegliedertes Vorprojekt, das die Sanierung des bestehenden Platzes und die Erstellung der 400-Meter-Rundbahn zum Ziel hat. Daraus resultieren bei Ausführung in zwei Etappen Gesamtkosten von 875 000 Franken. Holliger und Saladin versäumten nicht, den Rat im Gegenzug

auf den Gewinn für Breitenbach hinzuweisen. So könne sich Breitenbach mit mehr Anlässen zum regionalen Sportzentrum entwickeln, zumal im Kanton nur gerade Olten über eine solche 400Meter-Bahn verfüge. Ausserdem könnten auch andere Sportvereine von der Bahn nur profitieren, so Holliger. Speziell verwies er auf die dadurch optimierten Trainingsmöglichkeiten für die Athleten, weil man in Basel, Riehen oder Magglingen oft um Bahntraining «betteln» müsse. Die Gemeinderäte zeigten Verständnis für das Projekt und würdigten auch Nachwuchsförderung und nationale Spitzenresultate des Thiersteiner Leichthletik-Zentrums, mussten aber schlicht bekennen, dass Breitenbach dieses Geld nicht aufbringen könne. «Das ist einfach eine Schuhnummer zu gross für uns», brachte es Finanzchef Christian Thalmann bei allem Verständnis auf den Punkt. «Etwas daran geben» sei aber schon möglich. Das LZT will sich nun in den nächsten Wochen um Beiträge aus kantonalen Lotteriefonds, von Gemeinden der Region, von Sponsoren und um Unterstützung der regionalen Wirtschaftsförderung bemühen. Nach der Meinung des Rates sollte das Zentrum im Minimum die Hälfte der Kosten der ersten Etappe aufbringen, die laut Voranschlag 425 000 Franken betragen. Eines blieb am Schluss deutlich. Das Projekt, aber auch die uneigennützige Jugendförderung kamen gut an, ja faszinierten, wäre da nicht der ewige Kampf der Gemeinden um das liebe Geld.

Die fröhlichen OK-Frauen: Hintere Reihe v.l.: Helene Ferguson, Aesch; Caroline Spindler, F- 68730 Ranspach-le-Bas; Margrit Schott, Kleinlützel; Marianna Hofmann, Schelten; Susanne Aegerter, Schelten; Rita Stadelmann, Roggenburg; Manuela Wyss, Breitenbach. Vordere Reihe v.l.: Isabelle Strebel, Kleinlützel; Marianne Saner, Kleinlützel; Ruth Stich, Kleinlützel. FOTO: BENILDIS BENTOLILA

Die Ausstellung am nächsten Sonntag, 22. März, im Kirchgemeindesaal Breitenbach trägt den Titel «Freizeit-Handwerk-Ausstellung». Benildis Bentolila

A

ber wir hätten sie ebenso gut mit ‹Landfrauen kennen keine Grenzen› überschreiben können», sagt OK-Präsidentin Isabelle Strebel, Kleinlützel, und ergänzt: «Denn

nicht nur wir zeigen, was wir im Rahmen von Kursen, die unser Bäuerinnenund Landfrauenverein Lüsseltal und Umgebung anbietet, geschaffen und kreiert haben, sondern es werden auch Nichtmitglieder aus anderen Regionen – und sogar ein männlicher Aussteller – über Handarbeiten informieren.» Die OK-Frauen sind überzeugt, dass für alle Besucher, ob gross oder klein, jung oder alt, etwas Interessantes gezeigt wird. An total 20 Ständen. Der Eintritt ist frei. Auch für das leibliche Wohl sorgen die Bäuerinnen und Landfrauen in einer gemütlichen Kaffeestube. «Wir werden für unsere Gäste ein herrliches Landfrauen-Kuchenbuffet auffahren», verspricht Ruth Stich, Kleinlützel. Wer sol-

ches schon gesehen hat, weiss, dass den Leckereien niemand widerstehen kann. Die Ausstellung ist offen von 10 Uhr bis 18 Uhr. Vormittags wird selbstgebackener Zopf angeboten und gegen Mittag bis zum Ende Wienerli mit Bauernbrot. Weshalb nicht mit der Familie einen Ausflug machen nach Breitenbach im Schwarzbubenland? Die Exkursion kann verbunden mit dem Besuch einer Sehenswürdigkeit, die auf der Website des Dorfes aufgelistet sind. «Eines ist gewiss», schmunzelt Rita Stadelmann, PR-Verantwortliche des Anlasses, «wer nicht hereinschaut, der verpasst etwas.» www.landfrauenluesseltal.blogspot.ch/ www.breitenbach.ch/de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/

OENSINGEN

EINGESANDT

Erfolgreiche Braunviehzüchter

Vor 60 Jahren hatte Zullwil noch eine Dorfmusik

Besitzer von 100 000-ern-Braunviehkühen: (v.l.) Beda Meier, Vereinspräsident; Paul Hänggi, Grindel; Daniel Studer, Nunningen, Alfred Schmidig, Grenchen; Daniel Lüscher, Angestellter von Beat Tännler, Gretzenbach; Eugen Hitz, Trimbach; Lucas Casanova, MitFOTO: BENILDIS BENTOLILA glied Geschäftsausschuss Braunvieh Schweiz.

BB. An der Jahresversammlung des Braunviehzuchtvereins Solothurn in Oensingen wurden auch zwei Viehzüchter aus dem Schwarzbubenland für ihre Spitzentiere ausgezeichnet, nämlich

Paul Hänggi, Grindel, für die Kuh Palma, und Daniel Studer, Nunningen, für die Kuh Westi. Ihre Tiere glänzen mit einer Lebensleistung von 100 000 Kilogramm Milch.

Nostalgie aus den 1950er-Jahren: Der Musikverein Zullwil im Aufmarsch. FOTO: ZVG ROLF STEBLER


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BREITENBACH

Malen als stetiger Prozess Unter dem Titel «Konkretes und Abstraktes in Form und Farbe» sind im Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach Bilder von Erna Hofmann zu bewundern. Gaby Walther

D

ie einen Bilder von Erna Hofmann sind bunt und kräftig mit Acryl gemalt, andere erscheinen durch die Technik des Aquarellmalens zart und fein, wobei Tuschlinien die Details hervorheben. Die Werke sind abstrakt, dann wieder gegenständlich. Mit feinen Strichen ist eine Landschaft angedeutet, ein Schiff schaukelt über die Wellen oder ein Stillleben mit Weinglas ist zu entdecken, dann leuchtet in bunten Farben eine Stadt der Träume auf und grosse Tulpen machen Lust auf den Frühling. «Meine Kunst soll man nicht einfach festlegen können, ich möchte mich immer weiter entwickeln», erklärt die Künstlerin. Es bestehe immer die Gefahr des Stehenbleibens, doch sie schaue weder nach links noch nach rechts, achte nicht auf den Kommerz, sondern versuche, ihren Weg zu gehen. Seit 20 Jahren befasst sich die gelernte Primarlehrerin mit der Kunst. In ihrem Atelier Mal-Werkstatt in Breitenbach entstehen ihre Werke. Dort bietet sie auch Kurse für Erwachsene und Kinder an. Der Spur von Erna Hofmann zu folgen versuchte Urs Spielmann in seiner

Ein Bild zum Frühling: Erna Hofmann zeigt ihre Werke im Kulturforum des AZB. FOTO: GABY WALTHER

Laudatio an der Vernissage vom letzten Sonntag im Alterszentrum Bodenacker nach der musikalischen Einstimmung durch den Chor Vocabella. Er sprach über den Streit zwischen der Ratio, also dem Verstand und der inneren Wahrnehmung, dem Aussen und dem Innen, der gegenständlichen und der abstrakten Kunst. Die gegenständliche Malerei zeige ein Abbild der Realität und verlange ein genaues Hinschauen. Die abstrakte Kunst hingegen sei anspruchsvoller. Es genüge nicht, einfach zu sagen, das könne doch jeder. Gute Kunst sei wie ein Traum, fasziniere und zeige die Stimmung der Künstlerin. Gerne hätte man den Ausführungen von Spielmann weiter zugehört, doch ein plötzli-

cher Schwächeanfall liess ihn zu Boden sinken und versetzte die zahlreichen Gäste in einen grossen Schrecken. Zum Glück war der Schreck grösser als die Gefahr und Urs Spielmann erholte sich nach einigen Ruheminuten wieder. Erna Hofmann übernahm in der Zwischenzeit mit bewundernswerter Ruhe die Ansprache, las das Laudatio zu Ende und lud die Gäste zum Apéro ein. Die sehenswerte Ausstellung ist noch bis 10. Mai im Kulturforum Bodenacker des AZB zu sehen. Öffnungszeiten des Kulturforums: täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr. Die Künstlerin ist anwesend an folgenden Sonntagen von 14 bis 17 Uhr: 22. 3. /29. 3. /12. 4. /10. 5., Finissage am 10. Mai um 11 Uhr.

BREITENBACH

Menschen von heute müssen Dankbarkeit neu lernen Euphonium und Orgel gespielten «Ave Maria» schien sich diese Freude aufzustauen, bis sie beim Schlusslied «Lobe den Herren» als hundertfaches Lob aus vollen Kehlen entwich.

Lob am Abend: Die Chöre des Cäcilienverbandes Schwarzbubenland singen ihr Lob aus FOTOS: ROLAND BÜRKI vollem Herzen. Gut 200 Sängerinnen und Sänger aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland nahmen sich zusammen mit Musikensembles, Solisten und Organisten unter geistlicher Hinführung Zeit für das, was im Alltag fehlt, nämlich Gott zu loben und zu danken. bü. Im Sog des eben in 14 Kantonen angelaufenen ökumenischen Kirchenklangfestes Cantars 2015 mit seinen 440 Konzerten haben am vergangenen Samstag auch die Kirchenchöre aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland zusammen mit Solisten und zwei Ensembles der Musikschule Laufental –Thierstein mit ihrem eigenen Projekt «Lobt Gott mit Sang und Klang» aufgewartet. Als «spiritus rectores» dieses Abends mit Gottesdienst, tiefschürfenden Gedanken zu Lob und Dank, vielen Kirchenliedern und klassischer Musik zogen Pfarrer Markus Fellmann und Pater Armin Russi gleichsam einen roten Faden des Lobes durch die insgesamt zweieinhalb Stunden der Reflexion. Machtvoll erklang zum Auftakt des Gottesdienstes um 18.00 Uhr Eduard Lombrisers Lied «Ich habe gesungen hinein in die Nacht», das Sohn Isidor dirigierte. Sieben Laufentaler Kirchenchöre, Dieter Borer und Patrick Wyss (Trompete), Anton Cueni (Posaune), Pius Lack (Euphonium), Silvan Lombriser

(Pauken) und David Rumsey an der Orgel liessen die gut besetzte Kirche im Finale des ersten Liedes erzittern. Die vereinigten Laufentaler Kirchenchöre führten mit passenden Liedern über Gloria und Lesung zum Evangelium, in dem Pfarrer Markus Fellmann das «cantate» oder «singet» als wunderbare Möglichkeit bezeichnete, der «laetitia», der Freude, Ausdruck zu verleihen. Einer Freude, die im Falle des von Jesus geheilten Blinden, den Glauben an ihn nicht besser ausdrücken könne. «Singen wir Lieder, weil man in der Kirche halt einfach singt?», fragte der Pfarrer und antwortete gleich selbst: «Nein, wir wollen uns immer mit Freude an unseren Gott erinnern.» Beim eindrücklich von

Lob in abendlicher Nachfeierstunde Um 20.00 Uhr leitete Organistin Aurore Baal mit dem zweiten Satz der Sonate in F-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach zu theologisch-philosophische Betrachtungen zum Thema Lob über. Zehn Kirchen- und Cäcilienchöre des Schwarzbubenlandes unter der Leitung von Barbara Schröder sowie die beiden Ensembles der Musikschule Laufental-Thierstein regten mit ihren zum Teil meditativen, aber auch ernsten Liedern und Werken zum Nachdenken an. An der Gitarre spielten sehr einfühlsam Cléo Amacher, Lea und Olivia Borer sowie Céline Emch, während an den Klarinetten Luann Aknai, Noé Bühlmann und Larissa Seper mit einem feinfühligen Divertimento von W.A. Mozart beeindruckten. Nachzudenken galt es über die verschiedenen Arten von Lob, die Pater Armin Russi mit auf den Heimweg gab. «Lob ist die schönste Form der Dankbarkeit», hielt er fest, um gleich nachzuschieben, die Menschen von heute müssten allerdings die Dankbarkeit wieder neu lernen. Die nicht mehr so zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer jedenfalls zeigten ihre Dankbarkeit mit einem Lob aus klatschenden Händen, als die letzten Orgeltöne der «Fantaisie et Fugue» von Alexandre P.F. Boëly verklungen waren.

Sorgen für klangliche Vielfalt: Klarinettenensemble der Musikschule Laufental-Thierstein


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Donnerstag, 19. März 2015 Nr. 12

VEREINSNACHRICHTEN ! Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14–17 Uhr, Fr 16–18 Uhr, Sa 10–12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16–19 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 17–20 Uhr, Sa 10–14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10–17 Uhr.

! Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 061 781 42 45, 079 772 33 19. Rolf Zumsteg. zumis-bow@ambonet.ch www.bogenschuetzen-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wassergymnastik in Breitenbach. Auskunft und Gratis-Probestunde bei Marianne Frossard, dipl. Wasserfitnessinstruktorin, Tel. 079 699 77 51. Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am

Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

! Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Budokan Laufen, Industriestrasse 12, Zwingen. Trainings für Kinder und Erwachsene. Judo, MMA und Jiu-Jitsu. Auskünfte: Präs.: Matthias Studer, 079 391 20 80. Adresse: Budokan Laufen, Matthias Studer, Oberdorfstrasse 35, 4244 Röschenz. SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssklaufen.ch Bitte News beachten!

! Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstrasse 8, 4226 Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67.

Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67

findors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com

Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, Kids-Yoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, phone (ab 16.00 pm) 061 781 40 26.

Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre

Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstanzen: Laufen, Aula Baselstr., Di, 16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach lässt Sie neu erblühen. Lehrerinnen mit zusätzl. Medical Yoga Ausbildung, Mitglieder von swissyoga. Information: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@ gmx.ch, 079 962 62 57. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

! Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryf-

Familienzentrum Chrättli Laufen, Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morgen. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachmittag. Hütedienst: Fr. Morgen. Flohmarkt: 24. April. Kinderkleiderbörse: 25./26.Sept. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

! Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

! Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38,

4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

! Selbsthilfegruppen Wir sind eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und möchten uns gegenseitig unterstützen, unsere Erfahrungen teilen und uns gegenseitig stärken. In Zwingen, jede Woche, Di, 17–19 Uhr. Info: 076 307 23 25 oder 061 689 90 90. Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

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DORNECK NACHRUF

Intensive Beziehung zur Heimat Vielleicht gerade wegen dieser global ausgerichteten Tätigkeit begann er zunehmend eine intensivere Beziehung zu seiner eigenen, engeren Heimat. 1972 zog die junge Familie Brunner nach Hofstetten, wo Johann sofort heimisch wurde. Heimisch in dem Sinn, dass er sich politisch und kulturell zu engagieren begann. Von 1977-1985 war Johann Brunner während 8 Jahren Gemeindeammann von Hofstetten-Flüh. In dieser Zeit hat er dem Dorf ein Selbst- und Geschichtsbewusstsein gegeben. Er war nicht einfach Verwalter. Beispiele dafür sind etwa der Kampf um die Erhaltung unseres schmucken Raiffeisenhauses – eines alten Sundgauerhauses. Mit der Schriftenreihe zur «Ortsgeschichte der Gemeinde HofstettenFlüh» gelang es ihm, der Bevölkerung Kultur und Geschichte der Gemeinde und der Region nahe zu bringen. Das Grübeln in den Archiven beherrschte Johann Brunner wie kein Zweiter. Unser Dorf hat ihm denn auch etliche Jubiläumsfeiern zu verdanken, so etwa «400 Jahre Kirchturmuhr» mit einer szenischen Darstellung in der Pfarrkirche und dem Gedenken an «700 Jahre Hofstetter Wappen», integriert in eine denkwürdige 1. August- Feier unterhalb der Ruine Sternenberg. Gross war sein Engagement für die Erhaltung der Landskron. Mit der Gründung des binationalen Landskronvereins konnte ein wichtiges historisches Denkmal unserer Region erhalten bleiben. Weitsichtiger Politiker Johann Brunner betrieb eine weitsichtige Politik. So verhalf er der Gemeinde zu einer angemessenen Bevölkerungsentwicklung. Ein Beispiel dafür, den

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HOFSTETTEN-FLÜH

Zum Tod von Johann Brunner

Mit dem Tod von Johann Brunner verliert Hofstetten-Flüh eine Persönlichkeit, die sich mit Herzblut für die kulturellen Belange seiner Wohngemeinde und unserer Region eingesetzt hat. Johann Brunner wuchs in Kleinlützel in einer 9-köpfigen Bauernfamilie auf. Nach seinem Mittelschulabschluss im Kollegi Schwyz absolvierte er an der Universität Basel das Studium der Volkswirtschaft und Staatswissenschaften mit dem Doktorat. Der Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit bei Geigy AG in Basel lag in der Bearbeitung unternehmensrelevanter wirtschaftspolitischer Fragen. Diese Aufgaben führten zu mehreren berufsbedingten Reisen vor allem nach Lateinamerika und zu einem knapp einjährigen Aufenthalt in Paris.

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Herausforderungen zu begegnen, liegt im Bau unserer grosszügig angelegten Mehrzweckhalle. Dass bei der Grabung für das Gebäude ein Zahn gefunden wurde, der einem Mammut gehörte, welches vor rund 12 000 Jahren in unserer Gegend gelebt hatte, ist ein Symbol für sein Schaffen: Geschichte und Zukunft bleiben vereint – und diese Verbindung gibt uns ein Gesicht. Bedeutend sind Johann Brunners Verdienste auch im sozialen Bereich, so sein Einsatz für den Hauspflegeverein, sein Einsatz im Alters- und Pflegeheim Dornach. Vieles wäre noch zu erwähnen, etwa sein vielfältiges Engagement in der näheren und weiteren Region, zum Beispiel für das Musikautomatenmuseum in Seewen, für die Fachhochschule und die kantonale Raumplanung. Arbeit und Genuss Johann Brunner liebte das Zusammensein. Er war Meister im Verbinden von Arbeit und Genuss. Mit Freude und Stolz arbeitete er mit seinen Kollegen im Weinbau. Er war massgeblich an der Wiederbelebung des Weinbaus in Hofstetten-Flüh beteiligt. Auch genoss er die regelmässigen Wanderungen mit seinen ehemaligen Gemeindepräsidentenkollegen aus der näheren Umgebung. Besonders wichtig waren ihm die freundschaftlichen Begegnungen im Rotary Club Laufen; hier fand er Erholung und ungezwungenes Beisammensein. Historische Schrift Ein besonderes Vermächtnis hat uns Johann Brunner hinterlassen: Anfangs März feierten wir in Witterswil vor einem grossen Publikumsaufmarsch die Vernissage der Historischen Schrift «500 Jahre Solothurnisches Leimental». Johann Brunner war es nicht entgangen, dass die Gemeinden des Solothurnischen Leimental im laufenden Jahr seit 500 Jahren zum Kanton Solothurn gehören. Er hat dann vor einem Jahr den Anstoss zu den verschiedenen Anlässen, die im Verlaufe des Jahres in allen fünf Gemeinden stattfinden, gegeben. Dank der grossen Leidenschaft für seine Heimat war es denn auch Johann Brunner, der die Historische Schrift ermöglicht hat. Er hat Autorinnen und Autoren aus dem Leimental zusammengetrommelt. Trotz der bereits fortschreitenden Krankheit, trotz mehrerer Spitalaufenthalte, trotz schwindender Kräfte verfasste er selber noch mehrere Kapitel. Kurz vor der Vernissage dieses prächtigen Buches starb Johann Brunner. Bis zuletzt, bis es kräftemässig wirklich nicht mehr ging, stellte er uns seine Talente zur Verfügung – wahrlich ein Vermächtnis, das wir mit Stolz bewahren. Der Tod eines uns nahen Menschen macht uns betroffen, er macht uns traurig. Trost spendet uns die Erinnerung, die uns niemand nehmen kann. Trost spendet uns die grossartige Hinterlassenschaft, die uns immer in Dankbarkeit an Johann Brunner erinnern lässt. Klaus Fischer

Kranke Eschen sind für Wanderer und Autofahrer gefährlich Die Globalisierung trifft den Wald empfindlich. Die neue Krankheit Eschenwelke tötet beinahe alle jungen Eschen ab. Die alten Eschen werden brüchig und lassen dicke Äste fallen. Gini Minonzio

D

ie Wanderer sollten die Augen aufmachen, und zwar zu jeder Jahreszeit», sagt Christoph Sütterlin, Revierförster der Forstbetriebsgemeinschaft Am Blauen. Denn in seinem Revier sind die Hälfte der Eschen an der Eschenwelke erkrankt. Bei diesen können dicke, dürre Äste ohne Vorwarnung und ohne Wind plötzlich abfallen. Sütterlin ist mit seinem Problem nicht allein. Die Eschenwelke ist in der ganzen Schweiz zu einem gravierenden Problem geworden. Festgestellt wurde sie hier erstmals im Jahr 2008. Der Krankheitspilz stammt ursprünglich aus Nordkorea und Japan, erklärte am Freitag Roland Engesser von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in Hofstetten den 30 Anwesenden der forstlichen Jahresversammlung Dorneck-Thierstein. Vor 20 Jahren gelangte der asiatische Pilz nach Polen. Dort steht nur noch ein Drittel der alten Eschen, so Engesser.

Sicherheit kostet Wenn die grossen Eschen krank und brüchig werden, so stellen sie ein Sicherheitsrisiko dar. Immerhin sind durchschnittlich 5 Prozent aller Bäume im Schwarzbubenland Eschen. Entlang

Nachteile der Globalisierung: Martin Roth und Roland Engesser machen sich FOTO: GINI MINONZIO Sorgen wegen der Eschenwelke.

der Strassen übernehmen Bund und Kantone einen Teil der Kosten der nötigen Sicherheitsholzschläge, so Sütterlin. Was aber die Wanderwege betrifft, so ist er mit den betroffenen Gemeinden in Verhandlungen.

Nistet sich nach der Welke der gefürchtete Pilz Hallimasch ein, verliert das Holz dramatisch an Wert. «Im Schwarzbubenland stehen noch rund 100 000 Eschen, die insgesamt 1,4 Millionen Franken wert sind», erklärte Roth.

Eschen als Erzieherinnen Im Gebiet des Revierförsters Josef Borer (Breitenbach, Büsserach, Fehren, Grindel, Himmelried, Zullwil) sind die alten Eschen nicht so gravierend betroffen. «Beim Jungwuchs haben wir jedoch einen Ausfall von 80 bis 100 Prozent», erklärte Borer. Für den Kreisförster Martin Roth sind damit weitere Probleme programmiert: Junge Eschen dienen der Stammerziehung der anderen Bäume. Sie wachsen schnell und packen die Buchen ein. So werden die Buchen weniger astig und können zu einem besseren Preis verkauft werden. Die Eschenwelke kann auch einen grossen finanziellen Schaden bedeuten.

Teurer Granit Die Pilzsporen der Eschenwelke verbreiten sich mit dem Wind. Deshalb lassen sie sich nicht mehr aufhalten, im Gegensatz zu anderen sehr gefährlichen Krankheiten. Der Asiatische Laubholzbockkäfer ist 2012 in Winterthur entdeckt worden. Er war mit Paletten eingeschleppt worden, auf denen günstige Granitrandsteine aus Asien importiert worden waren. Im ersten Jahr wurden 1 Million Franken ausgegeben, um ihn zu bekämpfen. Der Asiatische Laubholzbockkäfer kann alle Laubbäume befallen. Seine Larven bohren dicke Gänge in das Holz und lassen den Baum bei wiederholtem Befall absterben.

NUGLAR-ST. PANTALEON

Brand beschädigt Bier-Brauerei dha. In der Bierbrauerei «Schwarzbuebe Bier» in Nuglar-St. Pantaleon hat es am Samstagabend gebrannt. Verletzt wurde niemand. «Ich stehe noch unter Schock», fasste Wirt und Brauer Marin Klotz gestern Nachmittag seinen Gemütszustand zusammen. Am Samstagabend hatte er um 22.30 Uhr gerade sein Restaurant «Alte Brennerei» geschlossen und wollte noch einen Brautest machen. Da geriet die Isolation des Sudwerks in Brand. Die ausgerückte Feuerwehr Nuglar-St. Pantaleon hatte den Brand zwar rasch unter Kontrolle und Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei Solothurn spricht aber von einem Schaden von

mehreren 10 000 Franken. Klotz ist froh, dass das Restaurant nicht so stark betroffen ist, dass er den Betrieb einstellen müsste. Bereits am Sonntag war es wieder offen. Antike Kupferhaube nicht versichert Was ihn aber schmerzt: «Ich habe mit viel Aufwand in acht Jahren ein historisches Sudwerk mit einer antiken Kupferbrauhaube aufgebaut.» Dies sollte «die schönste Schaubrauerei der Region und fürs Schwarzbubenland eine touristische Attraktion werden». Dieser Betriebszweig sei nicht versichert, und er habe unter anderem Pensionskassengelder da reingesteckt. «Ich sehe im Mo-

ment keine andere Lösung, als durch Crowdfunding die Gelder für die Reparaturen aufzutreiben.» Klotz stellt jährlich 200 bis 250 Hektoliter verschiedene Sorten «Schwarzbuebe Bier» her. Davon werden 40 Hektoliter in der «Alten Brennerei» verkauft. Daneben beliefert Klotz Mittelalterfeste. «Für diesen Sommer planten wir eine Marketingoffensive.» Doch nun reiche es nur dafür, bisherige Abnehmer zu beliefern: Einerseits verfüge er noch über eine kleinere Anlage, die er wieder in Betrieb nehmen kann. Andererseits habe er Anrufe von Brauerkollegen bekommen, die Hilfe anbieten, unter anderem von «Ueli Bier», wo er das Handwerk erlernt hat.


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Donnerstag, 19. M채rz 2015 Nr. 12


Oster- und Frühjahrsdekoration

Donnerstag, 19. März 2015 Nr. 12

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Osterfiguren in allen Formen und Grössen, Dekorationsmaterial, Stroh, Blumen, Kleinartikel, Eier und Frühjahrsdekorationen. Geschenkartikel und Spielwaren für das Osternest.

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Sperrgut-Sammlung

SKI- UND BOARD-EXPRESS

In Duggingen und Grellingen Am Mittwoch, 25. März 2015 findet in den oben genannten Gemeinden die SperrgutSammlung im Auftrag der KELSAG statt. Bitte stellen Sie das Sperrgut bis spätestens 7.00 Uhr gut sichtbar und mit entsprechender Sperrgutmarke versehen an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit. Achten Sie darauf, dass das Material nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt ist. Das Fahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren, was bitte zu berücksichtigen ist. Das max. zulässige Gewicht pro Sperrgutmarke beträgt 25 kg. Die Sperrgutmarke kostet Fr. 12.50. Die nächsten Sammeldaten finden Sie auf unserer Homepage www.kelsag.ch

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SPORT

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FUSSBALL

Nur der Neuling scheint sorgenfrei

Behaupten: Breitenbach (im Bild Goalie Sinani und Frrokaj) muss sich auch Nordstern vom Leib halten.

Am kommenden Wochenende startet die Meisterschaft auch in der 3. Liga. Dabei scheint aus regionaler Optik nur Aufsteiger Soleita Hofstetten sorgenfrei zu sein. Edgar Hänggi

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oleita-Hofstetten hat als Aufsteiger alle überrascht. Mit 22 Punkten belegt man nach Saisonhälfte Platz zwei und hat aktuell 12 Zähler Reserve auf einen Relegationsrang. So ist die Teamführung mit Trainer Christian Kunz und Assistent Jegge Stöckli sehr zufrieden. «Wir haben keine Mutationen und mussten auch keine grossen Veränderungen in der Vorbereitung vornehmen, da wir ja mit dem Geleisteten zufrieden waren», so Stöckli. «Unser Hauptaugenmerk gilt dem Ligaerhalt und den wollen wir sobald als möglich sicher stellen.» Keine Abstiegssorgen, aber doch Sorgenfalten auf der Stirn hat Bruno Mühlheim, Trainer des SC Dornach II. Platz fünf mit 17 Punkten sei zu wenig. Doch eine zweite Equipe habe halt immer mit

speziellen Problemen zu kämpfen. So sagt er denn auch, dass man sich jetzt primär auf die möglichst frühe Sicherstellung des Klassenerhaltes konzentriere. «Wir haben letzte Saison gesehen, was herauskommt, wenn nicht alles zusammenpasst.» Von Arlesheim stiess Chris Kunz zum Team. Chris Santos de Lima kann nach einer halbjährigen Sperre wieder eingesetzt werden, während Nihat Kizildere eine Pause einlegt. Im ersten Spiel, am Samstag (19 Uhr) gegen Breitenbach, fehlen Mühlheim aber Kosta Disseris wegen einer Sperre und Ernes Hodzic verletzt. Das angesprochene Breitenbach ging mit dem Vorhaben, möglichst nicht wieder in den Relegationskampf verwickelt zu werden, in die Saison. Dieses Unterfangen misslang. Platz acht und 12 Punkte ist zu wenig. Auch deshalb gab es im Winter einen Trainerwechsel. Neu verantwortlich ist Jürgen Hänggi. Für Sportchef Sven Gloor habe man aber eine gute Basis in der Vorbereitung legen können. Neu im Team ist Fabian Krasniqi von Laufen 1 und Ekrem Bujaku (Röschenz). Allerdings beklagt man derzeit einige verletzte Spieler. Was das Ziel für die Rückrunde betrifft, kann Gloor nicht überraschen. «So früh als möglich mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Wir haben gezeigt, dass das junge Team etwas leisten kann. Es muss ein-

FOTO: EH-PRESS

fach noch stabiler werden. In Dornach möchten wir mit einem positiven Ergebnis beginnen.» Mit Rang zehn gerade noch über dem Strich klassiert ist Zwingen. Nur einen Zähler hinter Breitenbach, aber auch nur einen Punkt vor Laufen. «Leider ist die Lage wieder wie letzte Saison. Zumindest haben wir eine gute Vorbereitung hinter uns und ein Trainingslager in Alicante», blickt Trainer Stephan Walti doch zuversichtlich vorwärts. Das Kader sei identisch, was per se kein Nachteil sein muss. Walti musste auch keine grossen Änderungen vornehmen. «Erste Priorität hat ganz klar der Klassenerhalt.» Walti ergänzt aber, dass man trotzdem einen Mittelfeldrang, wie ursprünglich geplant, anpeile. Am Samstag startet Zwingen beim überraschenden Aufsteiger. «Das Ziel ist klar: ein Sieg! Das wird sicher nicht einfach, aber auch nicht unmöglich.» Der Klassenerhalt ist selbstredend auch das Ziel von Laufen. Trainer Marc Eigenmann hat mit Sandro Meo einen Co-Trainer an seine Seite gestellt erhalten. Das Team blieb grosso modo zusammen. Goalie Sascha Iten wechselte allerdings in die 2. Liga zu Oberwil. Dafür kam Andreas Jeker ins «Zwei». Erster Einsatz ist am Sonntag um 10.15 Uhr in Binningen. 2. Liga: Sonntag, 13 Uhr, Arlesheim Laufen

EISHOCKEY

Neues Turnier mit Ambitionen eh. Der EHC Laufen ist bestrebt, dereinst mit der ersten Mannschaft mit mehrheitlich Spielern aus der eigenen Nachwuchsabteilung bestehen zu können. Seit ein paar Jahren wird dafür hart gearbeitet (siehe Bericht «Nachwuchs als Zukunft des Vereins». Für die Entwicklung der jungen Spieler sind Vergleiche mit anderen Teams sehr wichtig. So konnte man nun in Laufen sozusagen zwei «Fliegen» mit einer Klappe treffen. Yves Morand macht seine Maturarbeit mit dem Thema «Wie organisiere und führe ich ein nationales Eishockeyturnier, unter Berücksichtigung aller Aspekte eines Anlasses dieser Grösse,

UNIHOCKEY

durch?» «Da wir im Kopf die Idee hatten, für unseren Nachwuchs ein Hockeyturnier auf die Beine zu stellen, entwickelte sich aus dieser Idee relativ rasch eine Umsetzung», so Matthias Reist vom EHC Laufen. Mit SportMint konnte ein Hauptsponsor gefunden werden, der zugleich der Namensgeber ist. Dass dieser Anlass am Ende der Saison gespielt werden kann, verdanke man, so Reist, auch der Stadt Laufen. Mit einer Sondergenehmigung wurde das Abtauen des Eises um eine Woche hinausgeschoben. Die Erstauflage des Turniers wird am kommenden Wochenende gespielt und dies als Moskito A-

Turnier für U12-Equipen. Neben den Laufner Moskitos sind es folgende Equipen: EHC Basel, HC Dragon Thun, EHC Biel, HC Luzern und der EHC Brandis. Mit der Partie Laufen – Basel wird das Turnier am Samstagmorgen um 08.30 Uhr eröffnet. Das letzte Spiel am Samstag findet um 17.25 Uhr mit Laufen – Brandis statt. Nach einer EisDisco von 20 – 23.15 Uhr wird dann am Sonntag von 8 Uhr – 16.20 Uhr wieder Hockey gespielt. Um 15.45 Uhr beginnt der Final. «Es soll ein Anlass werden, der künftig in unserem Vereinskalender ein jährlich fixer Bestandteil ist», so das ambitionierte Ziel der Vereinsleitung.

Nur Büren macht mit D.H. Am kommenden Wochenende (21./22. März) findet in der Turnhalle Kaselfeld in Bellach der Kantonalfinal 2015 im Unihockey des Solothurner Turnverbandes (SOTV) statt. 81 Mannschaften treten in fünf Kategorien an und kämpfen um Titel und Podestplätze. Sie haben die Qualifikation in den Regionalturnverbänden Solothurn und Umgebung, Thal-Gäu und Olten-Gösgen geschafft. Aus dem Turnverband Dorneck-Thierstein nimmt als einziger Verein der TV Büren teil. Der TV Bellach sorgt als Organisator dafür,

dass nicht nur die Spielerinnen und Spieler gute Voraussetzungen vorfinden, sondern dass es auch den Zuschauern insbesondere was die Verpflegung betrifft, an nichts mangelt. Am Samstag eröffnen die Mädchen (Jahrgänge 1998–2004 in verschiedenen Kategorien). Am Samstagabend steigen die Aktiven (Frauen und Männer) in den Wettkampf ein. Der Sonntag, ab 08.30 Uhr, ist der Turniertag der Knaben. Die Rangverkündigung findet jeweils im Anschluss an die Finalspiele in den Kategorien statt.

UNIHOCKEY

Nunningens Junioren beenden Saison Am vergangenen Wochenende haben die zwei Junioren Teams, jeweils mit einem Sieg und einer Niederlage die Saison 14/15 abgeschlossen. Die jüngere Kategorie C, verlor mit 5:10 gegen Nuglar, ehe man sich gegen Münchenstein mit 8:7 durchsetzen konnte. Nach einer durchwachsenen Saison, bilanziert der zweitletzten Rang 9 (von 10), dennoch positiv ist, dass der Abstand zur Kon-

kurrenz nur wenige Punkte beträgt. Positiver gestalteten die älteren Junioren B ihre Saison. Etliche Spiele konnten gewonnen werden, schon früh sicherte man sich den vierten Tabellenrang. Gegen die Top drei Teams war man allerdings meist chancenlos, dies zeigte sich auch am Wochenende in der 14:5 Niederlage gegen Kaiseraugst, nachdem gegen das Team aus Rüttenen mit 12:4 ge-

wonnen werden konnte. Nun geht es daran, die Teams auf nächste Saison vorzubereiten und allfällige neue Spieler zu integrieren. Das Trainerteam hofft auf zahlreiche Neuzugänge, vor allem bei den Zehn- bis Vierzehnjährigen kann man noch Verstärkung gebrauchen. Jeder ist willkommen, die neue Saison startet dann im September… uhgtvnunningen.ch


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SPORT EISHOCKEY

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VOLLEYBALL

Nachwuchs als Zukunft des Vereins eh. Laufens erste Mannschaft schaffte beinahe erstmals in der Vereinsgeschichte den Einzug in den Final der 2. Liga-Meisterschaft. Zahlreiche eigene Spieler kämpfen in der ersten und zweiten (4. Liga) Equipe um Punkte und Erfolge. Dies muss auch in Zukunft so sein und dass dem so ist, muss im Nachwuchs zielgerichtet gearbeitet werden. Es wird in zwei Hauptgruppen gearbeitet. Die sogenannte Erfassungsstufe mit den Altersbereichen vier bis 11 Jahre. Eingeschlossen ist darin die Hockeyschule für Anfänger. Die zweite Gruppe ist die Ausbildungsstufe, welche die Spieler von 12 bis 21 Jahre beinhaltet. «In der Erfassungsstufe verteilen wir die Spieler und Spielerinnen in Teams ihrer Alterskategorie. Es sind dies Bambini, Bini und Picolo», so René Gamper. Mit 10 Jahren sollten die Spieler bei den Picolos eingesetzt werden und bereits eine gute Basis haben. «Alle Teams dieser Stufe spielen Turniere auf dem Querfeld, was 1/3 eines grossen Eisfeldes entspricht.» Gamper hat sich der Grundausbildung beim EHC Laufen angenommen und erarbeitet laufend neue Wege, um die Entwicklung voranzubringen. In der Ausbildungsstufe spielt man mit fünf gegen fünf Spieler und dies auf dem ganzen Feld und bereits körperbetont. Eingeteilt werden die Spieler auf die Teams Moskito, Mininovizen, Novizen und Junioren. Bei den Junioren sind es drei Jahrgänge, bei den anderen Teams jeweils deren zwei. «Wir müssen hart arbeiten, denn um eine kontinuierliche Entwicklung des Vereins zu garantieren, werden jährlich doch respektable Zahlen an Neuzugängen benötigt. Wir rechnen momentan pro Jahr und Jahr-

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gang mit 15 neuen Spielern.» Ein Problem bei der Planung mit Spielern, welche in einigen Jahren ein Niveau erreichen, um in der ersten Mannschaft spielen zu können ist, dass längst nicht alle leistungsbezogen trainieren und spielen wollen. «Wir müssen», so Gamper, «dem Rechnung tragen und pro Altersklasse zwei Teams führen. Nur so gelingt es, eine Abwanderung in andere Vereine oder Sportarten zu verhindern.» Aktuell sei man mit der Entwicklung sehr zufrieden. «Wir haben in der Erfassungsstufe zwischen 25 und 30 Neueinsteiger pro Saison. Dies auch deshalb, weil wir vermehrt Mädchen haben, die Hockey spielen möchten.» Vor sechs Jahren hatte Laufen noch 40 Neueinsteiger auf allen Stufen zusammen. In der vergangenen Saison waren es deren 120! «Für uns ist erfreulich, dass wir immer mehr Mädchen bekommen. Unser Damenteam spielt in der zweithöchsten Landesliga und benötigt Zuwachs. Erfreulich ist auch die Situation bei den Jungs der Jahrgänge 2004 – 2008. Bis in 6 bis 10 Jahren werden wir etliche gut ausgebildete Spieler für die erste Mannschaft haben», ist Gamper überzeugt. Allerdings betont er, dass diese eine, schöne Seite halt auch ihre Schattenseite habe. «Uns fehlen Garderoben. Auch, weil wir halt eben immer mehr Mädchen haben. Wir benötigen hier dringend eine Verbesserung der Infrastruktur. Dann ist es auch schwierig, so viele gute Trainer zu bekommen und verständlicherweise fehlt es an Eiszeit. Wir müssen uns hier in Laufen rasch den veränderten Begebenheiten anpassen, wollen wir unsere Arbeit erfolgreich weiterführen.»

Enttäuscht über die Niederlage, stolz auf die gute Saison Während sich die Damen des VBC Laufen am letzten Wochenende erholen konnten, trafen die Herren in ihrem letzten Auswärtsspiel dieser NLB-Saison auf Lausanne UC II.

Können stolz sein: Die Niederlage gegen Lausanne tut der Freude über die gute Saison der Laufner in der Nationalliga B keinen FOTO: ZVG Abbruch.

Fabienne Suter

B

ei herrlichem Frühlingswetter reisten die Herren des VBC Laufen letzten Samstag für ihr letztes Auswärtsspiel dieser Saison nach Lausanne. Mit der Qualifikation für die Playoffs haben sich die Herren den Ligaerhalt bereits seit längerem gesichert, gerade deshalb wollte die Mannschaft um Captain Michel Ancel nochmals eine gute Leistung zeigen. Den ersten Satz verschliefen sie jedoch komplett, wirkten unkonzentriert und leisteten sich viele Eigenfehler, welche die Waadtländer auszunutzen wussten. Das Heimteam sicherte sich den ersten Satz mit 25:19. Im folgenden Durchgang wachten die Laufner etwas auf. Vor allem am Block zeigten sie mehr Gegenwehr. Der Satzgewinn schien bereits sicher, als sich erneut Eigenfehler häuften und die Lausanner den Satz noch zum 25:23 drehen konn-

ten. Die Laufner erholten sich aber auch vom zweiten Satzverlust rasch und zeigten sich im dritten Durchgang sehr konzentriert: Die Motivation war spürbar, die Punkte hart umkämpft, Laufen erspielte sich sogar zwei Satzbälle. Trotzdem reichte es am Schluss nicht für einen Satzgewinn. Captain Michel Ancel war entsprechend enttäuscht: «Heute wäre sicherlich mehr drin gewesen. Leider agierten wir in den entscheidenden Momenten zu wenig abgeklärt», meinte er nach dem Spiel. Am kommenden Sonntag treffen die Laufner im letzten Ernstkampf dieser Saison zu Hause auf den VBC Uni Bern. Bereits jetzt ist klar, dass die Herren die Erwartungen an diese Saison mehr als übertroffen haben. «Nach dem Aufstieg aus der 1. Liga war der Ligaerhalt unser

oberstes Ziel. Dass wir sogar die Playoffs erreicht haben und dort sehr gut mitspielen konnten, ist natürlich toll – darauf dürfen wir stolz sein», freut sich Ancel dennoch. Die Damen hatten am letzten Wochenende spielfrei und treten am Samstag auswärts gegen KTV Riehen 2 an. Es ist das letzte Spiel der Qualifikationsrunde. Anschliessend folgen die beiden Playoff-Matches, wo um den Aufstieg in die 1. Liga gespielt wird. Das Auswärtsspiel findet am Sonntag, 12. April, um 16.00 Uhr in Gerlafingen statt. Das Datum für das Heimspiel ist noch nicht bekannt. Nächste Spiele: Samstag, 21. März 2015, Hinter den Gärten, Riehen, 16.00 KTV Riehen 2-Damen 1. Sonntag, 22. März 2015, Gymnasium Laufen, 17.00 Herren 1-VBC Uni Bern

EISKUNSTLAUFEN

Filmreife Show zum Saisonende

Nach ihrer Show Burlesque: (v.l.) Sabrina Steiner, Vanessa Steiner, Désirée Viliotti und Céline Sollberger.

Spektakulär: Nurja von Allmen zeigt eine atemberaubende Kür. dust. Das Schaulaufen des Eislauf Clubs Laufen ist einerseits Abschluss der Saison, andererseits aber auch jeweils ein Höhepunkt für die vielen Eisläuferinnen. Dies sehen auch die Fans des Eislaufclubs so und pilgerten am vergangenen Samstag in Scharen in die Eissporthalle. «Movies on Ice» hatten sich die Sportlerinnen, unter der langjährigen Trainerin Anita Oel-Teuber, auf die Fahnen geschrieben, und somit war ein buntes und abwechslungsreiches Programm zum Voraus garantiert. Filme wie Pirates of the Caribbean, Ghostbusters und Frozen und viele mehr zogen durch die talentierten Läuferinnen ihre kunstvollen und virtuosen Spuren auf dem Eis, welches wenige Tage später zwecks Sommerbetrieb abschmelzen wird. Von den Jüngsten – waren hier sogar ein, zwei Knaben auszumachen? – bis zu den Erfahrensten gaben alle das Beste und erfreuten das Publikum.

FOTOS: MARTIN STAUB

Kill Bill: Brigitte Scherrer mit dem Schwert am rechten Fleck

Frozen: (v.l.) Vanessa Egli, Aline Plösser, Lena Taddio und Grace Wälle als kleine Eisköniginnen.

Ghostbusters: Désirée Viliotti, Vanessa Steiner und Julia Leuenberger (v.l.) als tanzende Geisterjägerinnen.

Süss und «härzig»: Der Kinderkurs 1 mit den Jüngsten unter den Laufner Eisläuferinnen, ernten viel Beifall für ihren Auftritt.


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Einwohnergemeinde Dornach Gemeindeverwaltung Hauptstrasse 33, Postfach www.dornach.ch

4143 Dornach

Unsere Gemeindeverwaltung mit den Aussendiensten erbringt vielfältige Dienstleistungen für die rund 6600 Dornacher Einwohnerinnen und Einwohner. Für die Mitarbeit in unserer Wasserversorgung und im Werkhof suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n erfahrene/n und initiative/n

Brunnenmeister-Stellvertreter/in (80–100%) Aufgabenbereich: Sie unterstützen den Brunnenmeister der Wasserversorgung bei der Aufrechterhaltung der gesamten Wasserinfrastruktur und sind mitverantwortlich für die Trinkwasserqualität. Dies beinhaltet die Wartung von Material und Maschinen im Wasserwesen, die Ablesung der Wasseruhren und den Unterhalt der gemeindeeigenen Liegenschaften (50%). Weitere 30–50% der Aufgaben beinhalten die Mitarbeit im Werkhof und in der Gärtnerei. Für diese Funktion bringen Sie mit: • Berufslehre in der Sanitär-, Metallbau- bzw. Rohrleitungsbranche mit Fähigkeitsausweis • Einige Jahre Berufserfahrung in gleicher oder ähnlicher Funktion • Brunnenmeisterkurs mit eidg. Fachausweis oder die Bereitschaft, diesen zu absolvieren • Führerausweis Kat. B (Pw), Einsatzfreudigkeit, Teamfähigkeit • Bereitschaft, bei Bedarf auch Arbeitseinsätze ausserhalb der normalen Arbeitszeit sowie Pikettdienst in der Wasserversorgung zu leisten Wir bieten Ihnen: • Abwechslungsreiche und verantwortungsvolle n d A r bei t sbedin bedin edin din in ngu uArbeit ng gen • Gut eingespielten Team • Modern eingerichteter Werkhof • Zeitgemässe Anstellungs- und Arbeitsbedingungen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bitte bis zum 2. April 2015 an das Gemeindepräsidium, Hauptstrasse 33, 4143 Dornach. Für ergänzende Auskünfte steht Ihnen der Bereichsleiter Tiefbau, Herr Dominik Kamber, Telefon 061 706 25 10, gerne zur Verfügung. Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen.

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BIKANTONALES SCHULPROJEKT LAUFEN / PORRENTRUY

VEREINE

Gymnasien: Laufen versus Porrentruy

Musikgesellschaft Harmonie Büsserach in weiblicher Hand

Natalie Pflugi Wie gross kann die Diskrepanz zwischen Schulen unterschiedlicher Kantone denn sein? Beide Schulen besitzen einen guten Ruf und haben viel zu bieten. Trotzdem wurden einige Unterschiede sichtbar. Am Lycée Porrentruy erhält jeder Schüler bereits in der ersten Woche automatisch einen Schülerausweis. Dieser Ausweis bietet neben vielen Rabatten in Restaurants und Läden auch unbegrenzte Freieintritte in das örtliche Schwimmbad. In Laufen erhält man den Schülerausweis nicht direkt, sondern man muss ihn anfordern, was wir im Nachhinein etwas schade finden. Andere Aktivitätsmöglichkeiten wie zum Beispiel einen Fitnessraum oder eine Mediothek haben beide Schulen zu bieten. Im System, bzw. in der Organisation beider Schulen liegt der grösste bemerkbare Unterschied. So ist zum Beispiel das Absenzensystem in Laufen deutlich einfacher und übersichtlicher aufgebaut als in Porrentruy. Der Informationsfluss ist in Laufen schneller und besser. In Porrentruy teilt man uns die Informationen oft erst einen Tag vorher mit. Zudem gibt es nur in Laufen die Möglichkeit, sich auf eine Internetseite zu jeder Zeit einen Überblick über die derzeitigen Noten zu verschaffen.

Dagegen hat Porrentruy in Bezug auf die Schwer- und Ergänzungsfächer eine grössere Auswahl. So wird beispielsweise der Schwerpunkt Theater in Laufen, sowie in sämtlichen anderen Schulen der Schweiz nicht angeboten. Ein weiterer grosser Unterschied ist die Dauer unseres «Studiums». Das Gymnasium startet in beiden Kantonen nach dem neunten Schuljahr. In Porrentruy dauert der Weg zur Matur nur drei Jahre. In Laufen vier. An beiden Schulen finden sich gute und qualifizierte Lehrpersonen (und solche, die es vielleicht noch werden wollen). Man kann nicht sagen, an welcher Schule die Lehrer besser sind. Dies ist je nach Fach unterschiedlich. Unser Fazit ist, dass es doch ziemlich unterschiedliche Schulen sind. Die ersten paar Wochen waren schwierig und wir vermissen doch schon einige Sachen von Laufen. Aber wir haben uns trotzdem an unsere neue Schule gewöhnt und sind jetzt glücklich, hier sein zu dürfen. Wir haben einfach etwas Zeit gebraucht. Schülerinnen und Schüler, die seit Sommer 2014 im Lycée Porrentruy den zweiten Teil des Pilotprojektes der zweisprachigen Matur absolvieren, berichten hier in den nächsten Wochen über ihre Erfahrungen und wie sie die fremde Umgebung im Jura erleben.

EINGESANDT

Zu Besuch im Bundeshaus

Beim Bundeshaus: Die CVP geht nach Bern. Auf Einladung unseres Solothurner Ständerats Pirmin Bischof durften am 9. März rund 20 Mitglieder der CVP Schwarzbubenland nach Bern reisen und der Frühjahrssession des Nationalund Ständerats im Bundeshaus beiwohnen. Nach unserer Ankunft erhielten wir durch eine Besucherführerin eine interessante Einführung in die Entstehungsgeschichte und die Architektur des Bundeshauses. Dabei erfuhren wir, dass alle Kantone beim Bau des Bundeshauses beteiligt waren, der Kanton Solothurn in Form von Jurastein aus Lommiswil aber sogar überproportional berücksichtigt wurde. Beim Besuch der Session auf den Zuschauertribünen konnten wir interessante Unterschiede zwischen den beiden Parlamentskammern ausmachen: Während es im Ständerat sehr geordnet

Die 118. Generalversammlung der Harmonie Büsserach fand am 14. März 2015 im Restaurant Traube in Büsserach statt. Das vergangene Jahr war ein besonderes Jahr, da wir eine neue Uniform angeschafft haben und diese anlässlich des von uns durchgeführten Bezirksmusiktages der Öffentlichkeit präsentieren durften. Weitere Höhepunkte im vergangen Jahr waren das Unterhaltungskonzert im Januar, das Ständeli an der Generalversammlung der Raiffeisenbank Laufental-Thierstein im Mai sowie unser Konzert «Fussballfieber» mit Public Viewing Schweiz – Frankreich im Juni. Am 20. Mai 2014 durften wir zudem das Rekrutenspiel 16-1 in Büsserach begrüssen. Die Militärmusiker stellten den Schülern ihre Instrumente vor und gaben anschliessend zusammen mit unseren Jungmusikanten ein Platzkonzert. Der Anlass war ein voller Erfolg und wird allen Beteiligten sicher noch lange in Erinnerung bleiben!

Die Musikgesellschaft Harmonie Büsserach freut sich, Rebecca Kübler auf der Klarinette als neues Aktivmitglied zu begrüssen. Im Vorstand wird Alena Neuschwander das Amt der Kassierin übernehmen. Die bisherige Kassierin Michaela Saner wird im Vorstand weiterhin als Beisitzerin tätig sein. Organisatorische Angelegenheiten bleiben somit in jungen, vorwiegend weiblichen Händen. In der Musikkommission gibt es keine Änderungen. Auf dem Jahresprogramm 2015 stehen folgende Anlässe: 10. Mai Ständeli Muttertag mit Jungmusikanten, 30. Mai Doppelkonzert mit der Brass Band Meltingen im Konzertsaal Büsserach, 4. Juni Ständeli Fronleichnam, 14. Juni Bezirksmusiktag in Breitenbach, 23. August Ständeli Fischzucht mit Jungmusikanten (Plauschfischen), 13. September Erntedankfest Büsserach und Friedhofeinweihung im Oktober. Daniela Grolimund

VERANSTALTUNG

Amanz Gressly – ein Pionier und Sonderling WOS. Der Bärschwiler Geologe Amanz Gressly (1814-1865) hat die zu seiner Zeit noch junge Wissenschaft der Geologie und Paläontologie entscheidend mitgeprägt. Er gilt als ein Begründer der modernen Stratigraphie und Paläoökologie und führte den Begriff der Fazies in der Geologie ein, wonach gleich alte Sedimente verschieden beschaffen sein können. Als wegweisend gilt sein Werk «Observations géologiques sur le Jura Soleurois» und nicht minder bedeutend ist Gresslys Arbeit als geologischer Gutachter für den Bau verschiedener Eisenbahnlinien durch den Jura. So erregte sein geologisches Profil für den ersten Hauensteintunnel grosses Aufsehen. Überhaupt liest sich Gresslys Biographie wie ein Krimi: Als begnadeter und hochintelligenter Beobachter brachte er sich sein geologisches Wissen selber bei. In Louis Agassiz fand er einen Mentor, der ihn förderte, aber auch ausnützte. Auf Forschungsreisen fand er — wie der

ähnlich alte Charles Darwin — Inspiration für seine wissenschaftlichen Theorien. Gressly war wohl nach heutigen Standards ein Sonderling, streifte er doch tagelang ungepflegt durch den Jura und litt unter religiösen Wahnvorstellungen. Wegen seiner herzlichen Art war er aber im gesamten Jura bekannt und beliebt. Leider ging dieser Pionier der Geologie etwas vergessen. Eine aktuelle wissenschaftliche Arbeit soll deshalb Gresslys Leben und Wirken neu beleuchten. Weil sich Gresslys Geburtstag 2014 zum 200. Mal jährte und die Akademie für Naturwissenschaften (SCNAT) heuer auch ihr 200-Jahr- Jubliläum feiert, findet dieser Vortrag im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen der SCNAT statt. Amanz Gressly – ein Pionier der Geologie. Vortrag von Hannes Hänggi. Öffentlicher Vortrag der Naturforschenden Gesellschaft des Kantons Solothurn. Naturmuseum Solothurn, Montag, 23. März, 20 Uhr.

VERANSTALTUNG FOTO: ZVG

und vergleichsweise ruhig zu- und herging, glich der Nationalratssaal eher einem Bienenhaus, sodass wir uns teilweise fragten, wie die Parlamentarier bei der relativ hohen Grundlautstärke überhaupt ihre Konzentration aufrechterhalten können. Wie wir später von Pirmin Bischof erfuhren, stellt das aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kein Problem mehr dar. Beim Apéro und anschliessenden Abendessen im Bundeshaus inmitten der Regierungsvertreter hatten wir Gelegenheit, noch mehr Bundeshausluft zu schnuppern und einen sehr interessanten Tag zu beenden, bevor wir mit vielen bleibenden Erinnerungen wieder den Heimweg in die Nordwestschweiz antraten. Christian Stark

JAP-Brunch mit Thomas Scheytt PR. Thomas Scheytt gilt als «einer der besten zeitgenössischen Boogie- und Blues- Pianisten. Er verbindet in seinem Spiel hohes pianistisches Können mit einer unglaublichen, tiefempfundenen Ausdrucksvielfalt, welcher sich auf dem Niveau seiner amerikanischen Vorbilder bewegt». Der 1960 geborene Schwabe und Pfarrerssohn erhielt früh Klavierund Orgelunterricht und liebäugelte zeitweise mit einer Ausbildung zum Kirchenmusiker. Sein Wunsch, Philosophie zu studieren, war allerdings stärker, was ihn «geradewegs» in eine Karriere als Bluesmusiker führte… Scheytt gehört zu den meistbeschäftigten Musikern der europäischen Blues- und Boogie-Szene. Er ist seit über 20 Jahren nicht nur als Solist, sondern auch mit seinen Formationen «Netzer & Scheytt» sowie dem Trio

«Boogie Connection» unterwegs. «Invitation to The Blues» und «Tribute to Meade Lux Lewis», zwei Stücke von Scheytts Solo-Piano- «Inner Voices», CD werden seit Jahren regelmässig im Deutschlandfunk gespielt. Im Jahr 2011 war er beim German Blues Award in der Kategorie «Bestes Piano» nominiert. Im Gegensatz zu vielen Boogie-Pianisten, die mit besonders schnellen Stücken überzeugen wollen, zeigt Thomas Scheytt gerade in langsameren Bluesstücken seine ausgereifte Spielkultur und sein ungewöhnliches Feeling. Ausserdem erweist er sich als hervorragender Blues- und Boogie-Komponist. Die Hälfte der Stücke stammt aus seiner Feder.»

nen gekauft werden. Der Grosseinsatz unserer «Schützenstubenwirtin» Rosi wurde vom Präsidenten Rudolf Hänggi mit einem Blumenstrauss belohnt. Der Anbau von Toilette und Pissoir wurde in Angriff genommen und wird im kommenden Jahr sicherlich fertiggestellt. Als sehr positiv ist der zweistellige Zuwachs von Neumitgliedern zu bezeichnen, was zu einem Bestand von 47 Mitgliedern führte! Der Präsident Rudolf Hänggi gedenkt in 2 Jahren nach 30 jähriger (!) Präsidi-

alzeit zurückzutreten und auch unser Kassier Freddy Burkhardt wird Ende des Vereinsjahres altershalber sein Amt aufgeben. Am Schluss sei noch auf den Arbeitstag vom kommenden Samstag, 21. März hingewiesen. Ein schmackhaftes Essen rundete die harmonisch verlaufene 82. GV würdig ab! Allen Vereinsmitgliedern Gut Schuss für die kommende Saison!

Sonntag 22. März, 10.30h. Reservationen unter 061 753 93 33 (Copyshop Aesch)

EINGESANDT

Pistolenklub Zwingen gut aufgestellt! Die gutbesuchte 82. Generalversammlung des PKZ rundete ein erfolgreiches Vereinsjahr würdig ab. Obwohl es sportlich gesehen viele gute Leistungen gab, war unser Vereinstrainer Camille Jeker nicht ganz zufrieden mit dem Gezeigten, weil man noch fokussierter ans Werk gehen müsse! Herausragend war die Bronzemedaille an der kantonalen Mannschaftsmeisterschaft 50 Meter, der nochmalige Gewinn der Bezirksmeisterschaft durch Benno Hänggi sowie diverse Glanzre-

sultate von Camille Jeker auf Schweizerischer Ebene! Das Ramsteinerschiessen, unser Hauptstandbein, war auch dieses Jahr ein Erfolg. Hiefür wird eine neue Software erarbeitet durch den Vize Andreas Linder, um den Ablauf noch reibungsloser zu gestalten. Als weiterer Eckpfeiler und vor allem zur Kameradschaftspflege erwies sich unsere Schützenstube, konnte doch aus einer Restaurantauflösung das ganze benötigte Inventar zu günstigen Konditio-

Der Presseverantwortliche Reinhard Hänggi

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GEDANKENSTRICH

Lebe jeden Tag etwas besser oder auch nicht

Gaby Walther Zwölf Kilogramm Schokolade soll jede Schweizerin und Schweizer pro Jahr essen. Das glaube ich sofort, denn ich mag Schokolade. Sie macht glücklich, während und nach dem Genuss. Doch stimmt dieses Gefühl? Mit der Apple Watch, die bald im Laden erhältlich ist, muss ich mich nicht mehr auf mein Bauchgefühl oder auf meinen Kopf verlassen. Diese neue Uhr übernimmt alles für mich. Sie misst Herzfrequenz, Bewegung und Kalorienverbrauch und erzählt mir, was gut für mich ist, damit ich «jeden Tag etwas besser lebe». «Die Apple Watch ist nahtlos mit deinen Erinnerungen verbunden», schreiben die Hersteller. «Sie ist ein unglaublich präziser Zeitmesser und zeigt dir nicht nur die Zeit an, sondern versteht auch, was Zeit für dich bedeutet. Sie hilft dir dabei, produktiver und effizienter zu sein. Damit du aus jedem Moment noch mehr machen kannst. Wenn du auf dein Handgelenk schaust, siehst du die Zeit genauso, wie du sie sehen willst.» Ich habe meinen Beruf verfehlt. Solche kreativen Werbebotschaften würde ich auch gerne schreiben. «Es ist Technologie, die sich ein wenig menschlicher anfühlt. Die Uhr tippt dir ans Handgelenk, wenn du eine Benachrichtigung oder Mitteilung erhältst, eine diskrete, nuancierte Erfahrung, in dem sie mehrere Sinne anspricht.» Unglaublich, eine Uhr berührt meine Sinne! «Du erhältst in Echtzeit Mitteilungen für neue E-Mails, Nachrichten und Anrufe und kannst sogar etwas so Persönliches wie deinen Herzschlag senden.» Die Frage ist nur, wer meinen Herzschlag erhalten möchte. «Das Display ist extrem energiesparend, was unwahrscheinlich wichtig ist für ein Gerät, das du den ganzen Tag trägst.» Wie wahr! «Die Uhr zeigt dir die Zeit auf eine Weise, wie sie für dich am sinnvollsten ist.» Nun, vielleicht mag ich gar nicht so durchorganisiert sein, und die Zeiten, als mir noch jemand sagte, was gut für mich sei, sind zum Glück schon lange, lange vorbei; seither fühle ich mich erwachsen. Ich schiebe mir ein Stückchen Schokolade in den Mund – ob vernünftig oder nicht –, schaue auf meine 15 Jahre alte Uhr, die mir immer noch gefällt, bei der ich bis jetzt dreimal die Batterie wechseln musste, die also eine Laufzeit von fünf Jahren aufweist und die so präzise läuft, dass ich keinen Termin verpasse, wenn ich mein Gehirn und eben nicht nur meinen Bewegungsapparat aktiviere.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch


DIES UND DAS

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MUSIKUNTERRICHT

DIENSTLEISTUNGEN

Neues von der Schlagzeugschule

Umzug und Transport mit der Firma Umzug Flo

Männer, die anpacken: Das Team von Umzug-Flo. Schlagzeugschule Laufental: Am kommenden Samstag können die Instrumente getestet FOTO: ZVG werden. PR. Am kommenden Samstag, 21. März, stehen die Schlagzeuge wieder für Jung und Jünger (ab 6 Jahren) zur Verfügung. Drumbegeisterte und solche, die es gerne werden möchten, können zwischen 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr an der

Wahlenstrasse 100 in Laufen, im Gebäude der Borer Druck AG, vorbei kommen und die Instrumente ausprobieren. Antonio Maggio freut sich auf Ihren Besuch.

NEUEERÖFFNUNG

PR. Umzug-Flo, ein in Zwingen ansässiges Einzelunternehmen, das durch eine Vielzahl von Leistungen in den Bereichen Umzug und Transport besticht, hat sich seit der Gründung 2011 durch ihre Professionalität und Zuverlässigkeit zu einem regional bekanntem Unternehmen in diesen Bereichen entwickelt. Seit über 5 Jahren steht das Unternehmen für ihren fachkundigen und kundenfreundlichen Umzug in der Region Baselland und den angrenzenden Regionen.

FOTO: ZVG

Dank einer über Jahre langen Erfahrung weiss man bei Umzug-Flo genau, worauf bei einem Umzug, gleich welcher Grösse und Destination, zu achten ist. Doch umfasst das Dienstleistungsangebot nicht nur die Räumung ihrer Möbel, sondern auch die komplette Entsorgung mit Transport und weiteren eventuell anfallenden Arbeiten. Nach der umweltgerechten Entsorgung führt das Unternehmen auch eine Endreinigung durch, damit das Objekt für den neuen Besitzer bezugsfertig ist. Umzug-Flo ist

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ein sehr gut ausgestattetes Unternehmen, neben einem für den Transport geeigneten Umzugswagen verfügt man auch über einen Möbellift, mit dem ihre Möbel sicher und zeitgerechten transportiert werden können. Für kleinere Sachen verfügt man über dafür geeignete Kisten. Des weiteren sorgt man dafür, dass ihr Mobiliar professionell demontiert, sicher transportiert und in Ihrem neuen Heim remontiert wird. Damit garantiert das Unternehmen eine einfache und schnelle Organisation und Durchführung ihres Umzuges. Ausserdem ist Umzug-Flo stets darum bemüht, ihr Dienstleistungsangebot den individuellen Bedürfnissen des Kunden anzupassen. Das Team besteht aus professionellen und zuverlässigen Mitarbeitern mit jahrelangen Erfahrungen, die während der Auftragszeit immer für sie da sind. Umzug-Flo bietet ein für diese Branche sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis mit hohem Nutzwert. Machen sie sich selbst ein Bild und nehmen sie die umfassenden Dienstleistungen von Umzug-Flo in Anspruch oder besuchen sie einfach einmal ihre Website. http://www.umzugflo.ch

Gelateria im Leimental PR. Das gegenüber der Tramstation Flüh der Linie 10, gelegene Café/Bistro «Crokett» wird Ende März unter neuem Namen mit neuem Konzept eröffnet. Die Besitzerin Lilo Mächler wird mit Geschäftsleiter Enrico Gottardo das Lokal nach vielen Pächterwechseln, in eigener Regie als Ort des Geniessens zur neuen Blüte im ursprünglichen Sinne erwachen lassen. Enrico Gottardo wird alle Gäste, nebst Trinken und Imbiss, mit seiner selbstgemachten Gelati in 15 verschiedenen Aromen verwöhnen. In seinem Heimatland Italien hat er 2013 und 2014 den Oscar der internationalen MIG in Longarone für die beste «gelati artisanale « gewonnen. Am Samstag 28. März 2015 findet ab 10 Uhr bis 18 Uhr die offizielle Eröff-

nung des Lokals mit Glacedegustation unter dem neuen Namen statt. Viele abwechselnde Events werden diesen Treffpunkt an der Tramlinie 10 der Haltestelle Flüh zu einem bleibenden Erlebnisort machen. In einer Diashow, welche von Herrn Paul Gschwind der ehemaligen BTB bis hin zur heutigen BLT zur Verfügung gestellt wird, kann die Geschichte dieser Tramlinie den ganzen Tag nacherlebt werden. Alle Beteiligten freuen sich, ihre Gäste im Zähni vielseitig verwöhnen zu dürfen. Für Gäste mit weniger Lust auf Süsses bietet Her r Gottardo auch hausgemachte Pasta bis hin zum Wurstsalat mit Pommes an.

Joggen mit Spass: Der Fokus ist auf Laufeinsteiger gerichtet.

Kollision zwischen Auto und Lastwagen

WOS. Auf der Laufenstrasse in Kleinlützel hat sich am Dienstagnachmittag, 17. März, eine seitlich-frontale Kollision zwischen einem Auto und einem Last-

Lauftrainings für Einsteiger

Eröffnung Samstag, 28. März 2015, ab 10 Uhr bis 18 Uhr

KLEINLÜTZEL

Totalschaden: Der rote Kleinwagen nach der Kollision. FOTO: ZVG

BEWEGUNG

wagen mit Anhänger ereignet. Dabei wurde die Autolenkerin leicht verletzt. Laut Meldung der Polizei fuhr eine Automobilistin am Dienstag, um 15 Uhr, auf der Laufenstrasse in Kleinlützel in Richtung Roggenburg. Im Bereich einer Rechtskurve geriet sie mit ihrem roten Kleinwagen aus noch zu klärenden Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort seitlich-frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen mit Anhänger. Dabei wurde die Autofahrerin leicht verletzt. Ein Kleinkind, welches ebenfalls im Auto sass, blieb unverletzt. Das Auto erlitt Totalschaden und am Lastwagen entstanden Schäden von mehreren 1000 Franken.

LESERFOTO

Die etwas andere Frühlingsstimmung

Morgennebel im Laufental: Die Sonne drückt durch.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

PR. Der Verein Laufbewegung Regio Basel bietet Lauftrainings für Einsteiger und Fortgeschrittene an. Durch gezielte und begleitete Vorbereitung soll das Ausdauertraining individuell gefördert werden. Damit der Spass am Laufen lange währt. «Mit begleiteten Lauftrainings wollen wir Freude am Laufen vermitteln», sagt Sandra Stiftner, diplomierte Bewegungspädagogin und Präsidentin des Vereins Laufbewegung Regio Basel. Durch gezielte und begleitete Vorbereitung soll das Ausdauertraining sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrit-

FOTO: ZVG

tene individuell gefördert werden. Die Laufbewegung will mit ihrem Trainingsangebot vor allem eines: die Läufer vor Überforderungen schützen, diese zum gesunden Ausdauersport motivieren und in abwechslungsreichen Gruppentrainings die Läufer an ihre persönlichen Ziele heranführen. «Ein fortgeschrittener Läufer hat andere Bedürfnisse als ein Einsteiger», sagt Sandra Stiftner und fügt hinzu, dass falsches Training die persönliche Leistungsfähigkeit einschränken könne. Hier setzt der Verein an, arbeitet mit einem bewährten Vierstufensystem, begleitet alle Läufer-

kategorien in ihrer individuellen Zielsetzung und gestaltet das regelmässige Training in homogenen Laufgruppen. Vor allem Einsteiger müssen behutsam ans Laufen herangeführt werden. Zu Beginn werden kurze Laufeinheiten immer wieder mit Gehpausen unterbrochen, um so den Einsteiger ganz behutsam an Tempo und Belastung zu gewöhnen. So dauert das Training in den ersten Wochen mit Einwärmen und Stretching ca. 30 Minuten. Schritt für Schritt werden die Laufeinheiten länger und die Gehpausen kürzer, mit dem Ziel, nach 6 Monaten 30-45 Minuten am Stück Joggen zu können. «Wir wollen Überforderungen vermeiden, damit der Spass am Laufen lange währt.» Die Laufbewegung startet jeweils im Frühling mit den Einsteigertrainings. Die Laufbewegung mit einem 25köpfigen Leiterteam führt wöchentliche Trainings in Allschwil, Basel, Bottmingen, Arlesheim, Therwil, Sissach und Zwingen durch. Die Gruppentrainings für Jogging beginnen ab 2. April. Treffpunkt ist bei der Turnhalle Grossmatt in Zwingen. Jeweils donnerstags um 19 Uhr bietet die Laufbewegung in drei Laufgruppen abwechslungsreiche Trainings für Einsteiger und Fortgeschrittene an. Eine Anmeldung für die ersten Trainings ist nicht erforderlich. Weitere Informationen: www.laufbewegung.com oder zwingen@laufbewegung.com.

FIRMEN NEUGRÜNDUNGEN

Redaktionsschluss

Doch woher nur das Geld nehmen?

Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Die Geschäftsidee ist brillant, doch woher kommen nun die finanziellen Mittel, um damit abzuheben? Der Business Park Laufental & Thierstein (BPLT) veranstaltet kommenden Donnerstag einen Info-Event zu diesem Thema. Patrik Doppler kann sich gut an die Lancierung der eigenen Geschäftsidee erinnern. «Nachdem wir verschiedene Anlaufstationen erfolglos abgeklappert haben, investierten ich und mein Partner unsere Pensionskassengelder. Mit dem Erfolg wurde dann auch die Finanzierung von weiteren Projekten einfacher», so Doppler, der auch als Berater des BPLT tätig ist. Neben der zündenden Idee und der Persönlichkeit der Unternehmer sei die Finanzierung der wichtigste Faktor bei der Gründung eines Start-Ups. Darum organisiert der BPLT einen Info-Event mit Fachreferenten. Neben der Finanzierung via Bank werden weitere Wege und Voraussetzungen aufgezeigt, damit Jungunternehmer ihren Traum pushen können. «Den richtigen Moment zur Firmengründung gibt es nicht. Die Idee muss überzeugen,

ebenso der Businessplan, der aufzeigen muss, zu welchem Zeitpunkt der Turnaround geschafft wird, sprich: Ab wann wird Geld verdient», so Patrik Doppler. Der BPLT unterstützt angehende Unternehmerinnen und Unternehmer mit seinem wachsenden Netzwerk in allen Phasen der Unternehmensgründung. Infoanlass für angehende Unternehmerinnen und Unternehmer Am Donnerstag, 26. März, um 18.00 Uhr, findet im Business Park Laufental & Thierstein an der Riedstrasse 8 in Zwingen ein weiterer Info-Event statt. Nach einer kurzen Einführung durch Daniel Fiechter, Geschäftsführer des BPLT, werden Fachleute diverse Finanzierungsmodelle vorstellen. So präsentiert etwa Urs Baumann die Gewerbliche KMU-Bürgschaft als modernes Hilfsmittel zur Finanzierung von Unternehmen, Investitionen und Nachfolgeregelungen. Im Anschluss an die Referate sowie beim folgenden Apéro besteht die Möglichkeit für den Austausch von weiteren Inputs. Weitere Infos: www.BPLT.ch


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EINGESANDT

Zwischen halt

Dressur-Anlass in Laufen

Kurioses und Inspirierendes an der Giardina in Zürich Wenn draussen die Vöglein zwitschern und die ersten Krokusli blühen, juckt es den Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtnern in den Fingern. Doch noch ist es zu früh, zu pflanzen, zu jäten und den Rasenmäher hervorzuholen. Die Giardina, welche letzte Woche in Zürich stattfand, konnte zumindest etwas Sehnsucht nach Garten stillen. Zwar sind die meisten Ideen, welche die Gartenmesse bot, nicht unbedingt im eigenen Garten umsetzbar, denn wer kauft schon eine Feuerschale für 6000 Franken, einen Gartentisch aus versteinertem Holz für 30 000 Franken oder besitzt einen Garten in der Grösse eines Parks, um die blumige Well-

nesszone zu verwirklichen. Doch als Inspiration war die Gartenshow durchaus tauglich. Wem es an Ideen nicht genügte, den werden die rund 50 Zeitschriften zum Thema Garten und Wohnen, welche beim Ausgang gratis zum Mitnehmen auflagen, die Wartezeit bis zum tatsächlichen Gartensaisonstart verkürzen – falls sie oder er bereit war, diesen Papierstoss (immerhin im Wert von 50 mal rund 7 Franken!) nach Hause zu schleppen. Gaby Walther

Hängende Riesennester: Einige Aussteller betrieben einen grossen Aufwand.

Unter der Rubrik «Zwischenhalt» wird das Redaktionsteam in loser Folge auch mal über Ereignisse, Erlebnisse und Eindrücke berichten, die ausserhalb der üblichen Wochenblatt-Inhalte liegen.

Saubere Leistung: Elena Stähli auf Donna Francesca geht dem Sieg entgegen. FOTO: CAROLINE SCHUNK

Der Saisonauftakt im Verbandsgebiet (Pferdesportverband Nordwest) mit den ersten Dressurprüfungen im Jahr 2015 bei uns in Laufen ist bereits wieder Geschichte. Der Reitverein Laufen und Umgebung konnte bei sonnigem, etwas kaltem Frühlingswetter zwei Tage mit schönem Dressursport durchführen. Viele Reiter aus unserer Umgebung nahmen teil und wurden in den diversen Prüfungen wie folgt klassiert: GA01 Siegerin Sina Saxer aus OberKohl im goldigen Blumentopf: Attraktives Arrangement mit Gemüse.

wil BL mit ihrem Pferd Don Jonsen. GA03 Siegerin Rebecca Maurer aus Blauen mit ihrem Pferd Lanzelot II CH. GA07 Siegerin Iris Jeker aus Büsserach mit ihrem Pferd Welfenprinz IV. GA09 und L 11 In beiden Prüfungen siegte Elena Stähli aus Biel-Benken mit Donna Francesca CH. Die 7-jährige Schweizer Stute ist im Besitz von Yvonne Graf aus Büsserach. Rita Fuchs, Reitverein Laufen und Umgebung

Uralt: Das versteinerte Holz ist vor rund 240 Millionen Jahren entstanden.

VERANSTALTUNG

Musikalisches Cabaret mit den Stedtli-Singers

Hahn ohne Anschluss: Eine Glasröhre im Wasserstrahl sorgt für den Kreislauf und die optische FOTOS: GABY WALTHER Täuschung.

Am fliessenden Band: Blumenkreationen schweben durch die Luft.

WOS. Die mittlerweile weit über die Stadtgrenze Liestals hinaus bekannten und immer gern gesehenen Stedtli-Singers sind aus einer Laune des CabaretEnsembles heraus geboren worden. Im Jahr 1993 entstand die Idee, Begebenheiten einmal in gesanglicher Form anstatt nur in kleinen Sketches vorzutragen. Die Stedtli-Singers sind Teil des jährlich in Liestal stattfindenden Rotstab-Cabarets, eine seit den 30er Jahren bestehende Vorfasnachtsveranstaltung der Rotstab-Clique, die jeweils in der Woche vor dem Fasnachtsumzug, in Liestal über die Bretter geht. Die Stedtli-Singers bestehen aus Männern zwischen 40 und 70 Jahren. Frauen wirken im Cabaret-Ensemble nicht mit. Ein Mitwirkender hat bereits sein 30-jähri-

ges, einer sein 25-jähriges Jubiläum hinter sich. Der leider früh verstorbene Mitinitiator der Stedtli-Singers, der damals aus Fernsehen und Radio DRS bestbekannte und sehr erfolgreiche Bernhard Baumgartner aus Füllinsdorf, brachte als Regisseur den Gesang mit der Choreographie ins Gleichgewicht. Heute steht mit Barbara Kleiner eine Pianistin aus Basel hinter den Protagonisten und motiviert sie stets von neuem zu musikalischen und choreographischen Sonderleistungen; eine gerade für die älteren Semester ständige Herausforderung. Sonntag, 22. März, 11.15 Uhr, Seewen, Museum für Musikautomaten, Eintritt frei; Kollekte zur Deckung der Unkosten.


DIES UND DAS

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AUTOMOBIL

Ausstellung in der Gundeli-Garage

Gastgeber: Die Gundeli-Garage am Leimgrubenweg 22. PR. Feiern Sie mit den Mitarbeitenden der Gundeli-Garage den Frühlingsstart. Wie jedes Jahr begrüssen sie den Frühling mit einer grossen Ausstellung. Am Freitag, 20. von 15.bis 19 Uhr, Samstag, 21. und Sonntag, 22. März, jeweils von 10. bis 17 Uhr, zeigen sie Ihnen die besten Angebote und neusten Modelle. Die Hyundai Hauptvertretung für die Region Basel erwartet Sie gleich mit zwei Neuvorstellungen. Hyundai hat den i20, den meistverkauften Hyundai in der Schweiz nun noch schöner und besser gemacht. Überzeugen Sie sich selbst! Und auch der New Generation i30 präsentiert sich im überarbeiteten Design und mit erweiterter Motorenpalette. Zudem können Sie vom einmali-

FOTO: ZVG

gen Euro-Bonus auf allen Modellen profitieren. So erhalten Sie zum Beispiel den Hyundai i20 1.2l (Modell 2014) in sehr guter Ausstattung (Klimaanlage, Alufelgen, Radio/CD, Bluetooth, Tempomat etc.) bereits für CHF 12.750.- anstatt CHF 16’890.-. Profitieren Sie noch jetzt von dem einmaligen Euro-Bonus, bevor die Rabatte wegfallen oder verringert werden. Selbstverständlich stehen auch alle anderen aktuellen Modelle für eine unverbindliche Probefahrt zur Verfügung. Rufen Sie an, um einen Beratungstermin für Ihr Wunschauto zu vereinbaren. Gundeli-Garage AG, Leimgrubenweg 22, 4053 Basel; 061 338 66 00; www.gundeli-garage.ch

LESERBRIEF

Dank Polizei und anderen Helfern Am Montag, 16. März riss meine schwarze Hündin während des Spaziergangs zwischen Zwingen und Laufen aus. Sie irrte kreuz und quer durch die ihr unbekannte Gegend (wir sind in Oberwil zu Hause) und tauchte mehrfach auf den Strassen mitten in Laufen auf. Sie liess sich leider nicht einfangen. Ich bin überwältigt von der grossen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, Polizei und kantonalen Tiermeldestelle. Zahlreiche liebe Hundefreunde lokalisierten ihren jeweiligen Standort, verhinderten Unfälle und probierten sie

einzufangen. Die beiden Laufener Polizisten waren Freund und Helfer und trugen entscheidend dazu bei, dass ich schliesslich meinen erschöpften und verwirrten Hund finden konnte. In der heutigen Zeit ist es nicht alltäglich, dass so viele Menschen spontane Hilfsbereitschaft zeigen. Mein Dank kommt von Herzen und gilt den wunderbaren Frauen und Männern - die ich leider nicht persönlich kenne - die mir und meiner Hündin an diesem Tag beistanden. Nadine Metzger, Oberwil

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

300 Lieblingsplätze

zwischen New York, London, Tokio National Geographic Traveler Team In dieser Jahreszeit packt mich immer das grosse Fernweh. Schluss mit dunklen Tagen, Schluss mit öden Fernsehabenden, Schluss mit Kerzenlicht, Schluss mit Kaminfeuer, Schluss mit Alltagsroutine und ab in die grosse weite Welt! Menschen treffen, Menschen kennenlernen, mit Menschen reden, lachen und essen. Nicht nur über TV (schein)-leben. Nein, wirklich leben! Das hat wohl auch das Traveler Team von National Geographic gedacht, als es das vorliegende Buch zusammenstellte. Unzählige Orte locken in Europa, Nord- und Südamerika, Afrika, Asien und Ozeanien. Und nicht zu vergessen die Metropolen der Welt, denen ein ganzes Kapitel gewidmet ist. Keith Bellows, der Chefredaktor und sein Team, wollen dorthin, wo sie Einheimische treffen, wo die Touristen nicht in Strömen hinkommen. Zum Beispiel in ein

altes Kloster in Ecuador, wo ein kleines Restaurant mit vier Tischen Einheimische bekocht. Oder in einen winzigen Park in New Yorks East Village, den niemand kennt. Oder in ein Heringsdorf an der Ostseeküste, wo weisse Sandstrände und windige Seeluft Erholung bringen. Das vorliegende Buch ist reich bebildert und man geniesst das Feriengefühl schon durch Anschauen und Lesen. Und wenn es auch nicht nach New York oder Bangkok reicht — die Botschaft ist : Gehen Sie raus! Sei es nur ein feines Nachtessen in einem Restaurant, eine Ausstellung in einem Basler Museum, ein Kino-, Theater-, Konzertbesuch, ein Besuch unserer schönen Bibliothek! Nehmen Sie nach der dunklen Winterpause am wirklichen Leben teil! Viele Frühlings-Ferngefühle wünscht Ihnen Christine Eckert


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Donnerstag, 19. März 2015 Nr. 12

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KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE 110 Menschen spendeten Blut BREITENBACH. WOS. Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Breitenbach und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Breitenbach gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Die nächste Spendemöglichkeit ist am 25. August 2015 in Breitenbach, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Weitere Informationen unter www.blutspende-basel.ch. Schulbesuch gewünscht KT. SOLOTHURN. WOS. Vom Montag 23. bis und mit Freitag, 27. März, öffnen die Solothurner Volksschulen wiederum ihre Türen. Bildungsdirektor Dr. Remo Ankli wird traditionellerweise am ersten Tag mit gutem Beispiel vorangehen und einen Schulbesuch in einer Solothurner Schule abstatten (Schönenwerd, Schulhaus Feld). Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, ebenfalls von dieser Schulbesuchswoche Gebrauch zu machen.

Besondere Nistkästen: Hanspeter Müller präsentierte am vergangenen Wochenende im Restaurant Tell in Kleinlützel seine ganz speziellen Vogelnistkästen. Seit Anfang dieses Jahres hat er insgesamt 14 solcher Kunstwerke geschaffen, die sich in jedem Garten ausgezeichnet ausnehmen. Der eigentliche Nistkasten, vorwiegend von Meisen frequentiert, ist hinter dem FOTO: MARTIN STAUB gemalten und ausgesägten Bild versteckt.

REGION

BREITENBACH

Vorsicht vor Enkeltrick

Neuer Elternstamm in der Region

Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich als Verwandte oder Bekannte ausgeben und die Sie nicht eindeutig erkennen. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen bekannt. Nehmen Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen umgehend Rücksprache mit Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen. Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen. Informieren Sie über die Notrufnummern 117 oder 112 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt. Weitere Informationen zum Thema «Enkeltrick» unter www.polizei.so.ch

Neuer Yogakurs «Yin Yoga» Start: Montag 13. April 19.45 bis 20.45 Uhr Yin Yoga ist eine ausgleichende Yoga-Praxis zu den eher dynamischen und kräftigenden Yogastilen. Im Yin Yoga werden Körperpositionen am Boden über mehrere Minuten passiv gehalten, sodass dieser sichere und positive «Effekt» bis in die tiefen Schichten des Bindegewebes wirkt. Auf der körperlichen Ebene erhält und stärkt Yin Yoga die natürliche Bewegungsfreiheit der Gelenke. Da die Praxis von Yin Yoga Ruhe und Stille betont, bereitet sie sowohl den Körper wie auch den Geist für tiefere Erfahrungen in der Meditation vor. Kursstart: 13. 4. – 6. 7. 2015 (Pfingstmontag, 25. 5., kein Kurs) Kosten: 12× Fr. 264.– Anmeldung bis 10. 4. unter: info@balance-studio.ch, www.balance-studio.ch +41 61 781 40 26

WOS. Die Fachstelle Kompass hat im Jahresprogramm 2015 ein neues Elternangebot, den «Elternstamm» in Breitenbach ausgeschrieben. Dieser richtet sich an Eltern von 6- bis 16-jährigen Kindern. In einer offenen Atmosphäre sollen Eltern die Möglichkeit haben, ihre Erziehungsanliegen zu diskutieren. Eltern bringen ihre Fragen aus dem Erziehungsalltag mit und diese werden in einer durch eine Fachperson moderierten Gesprächsrunde besprochen. Die Eltern erhalten Anregungen für den Umgang mit ihren Kindern im Erziehungsalltag. Die Eltern können einzelne Abende oder alle drei besuchen je nach Bedürfnis. Eine Anmeldung ist erforderlich! Kurs Nr. 578 Elternstamm Breitenbach. Infos/Anmeldung: 062 926 40 77 oder www.kompass-so.ch

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WOS. Im Kanton Solothurn sind wieder mutmassliche Enkeltrick-Betrüger aktiv. Bei der Kantonspolizei gingen in den vergangenen Tagen mehrere Meldungen ein. Zu einer Geldübergabe kam es jedoch, nach bisherigen Erkenntnissen, nicht. In den vergangenen Tagen wurden der Kantonspolizei Solothurn insgesamt sechs Fälle von verdächtigen Telefonanrufen aus Olten, Breitenbach, Rodersdorf, Grenchen und zwei aus Trimbach gemeldet. In allen Fällen gaben sich die Anrufer als angebliche Verwandte aus, welche in finanziellen Engpässen steckten und dringend Geld benötigen. Alle angegangenen Senioren haben richtig reagiert, gingen auf keine Forderungen ein, beendeten sofort das Gespräch und informierten die Polizei. Die Kantonspolizei Solothurn mahnt zu erhöhter Vorsicht

Achtung, Fertig, Los… NUNNINGEN. WOS. Der Musikverein Konkordia Nunningen und die Jugendmusik Gilgenberg stehen in den Startlöchern für das diesjährige Jahreskonzert am Samstag, 21. März, und laden zu einem abwechslungsreichen Konzertabend ein. Getreu dem Motto: «Achtung, Fertig, Los…» kann das Publikum gleich mehrere Premieren erwarten. Mit «The New Millennium» bricht ein neues Zeitalter für den MVK Nunningen an. Anfangs Dezember 2014 hat Isabelle van Rijs, als erste Frau in der Vereinsgeschichte, die Direktion übernommen. Die «Hemmige» wurden schnell abgelegt und der erste Höhepunkt in ihrer noch jungen Karriere als Dirigentin steht unmittelbar bevor. Auch die Jugendmusik Gilgenberg übt seit Beginn des Jahres fleissig mit

der jungen, dynamischen Dirigentin. Mit bekannten Melodien wie «The Chronicles of Narnia» und «Tijuana Taxi» wird die Jugendmusik den Konzertabend eröffnen. Für noch mehr Abwechslung sorgt das Klarinettenensemble mit Musizierenden aus BretzwilLauwil, Reigoldswil und Nunningen. Platzreservationen und Vorbestellungen unter 061 791 94 54, zwischen 18.00 und 20.00 Uhr.

MUSIK-TIPP

Kid Rock Robert Ritchie alias Kid Rock legt mit «First Kiss» (Warner Music») sein zehntes Album vor, das er mit der Band of Heathens selber in seinem heimischen Studio in Michigan aufgenommen hat. Es bietet eingängigen, manchmal etwas weichgespülten SüdstaatenCountry-Rock von gutem Unterhaltungswert. Die Qualität der Texte lässt dagegen bei einer kritischen Beurteilung zu wünschen übrig. Tiefgründiges Songwriting ist das nicht, wenn sich Kid Rock (44) beispielsweise sentimental mit seiner Jugendzeit (Titelsong), den guten alten Zeiten und musikalischen Vorbildern wie Johnny Cash und Hank «Bocephus» Williams Jr. beschäftigt. Der Exmann von Pamela Anderson und bekennende Waffenfan gibt sich meistens oberflächlich, klischeehaft und wenn es ihm gerade beliebt, rotz-frech, indem er Politiker als «Affen in Anzügen» bezeichnet. Viele wird das nicht stören. Benno Hueber

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Abfall reduzieren und trennen lernen. Seit sieben Jahren bietet die KELSAG (Kehrich...