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Expo Grenchen

19. März 2015 | Nr. 12 | 76. Jahrgang

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GRENCHEN Morgen Freitag ist Frühlingsanfang – der astronomische zumindest.

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SABINE SCHMID (TEXT, BILD)

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er astronomische Frühlingsanfang fällt heuer auf den 20. März. Er wird über den Sonnenstand definiert, fällt also auf den Tag, an dem die Sonne senkrecht über dem Äquator steht. Tag und Nacht sind dann gleich lang. Man spricht auch von der Tagundnachtgleiche. Nebst diesem astronomischen Frühlingsanfang gibt es auch den meteorologischen Frühlingsbeginn. Dieser hat bereits am 1. März begonnen. Meteorologen teilen die Jahreszeiten in ganze Monate ein. Der Frühling umfasst demzufolge die Monate März, April, Mai. Dafür sprechen vor allem statistische Gründe. Daten lassen sich besser vergleichen, wenn der Beginn einer Jahreszeit jeweils auf den Ersten eines Monats fällt. Und dann gibt’s auch noch den phänologischen Frühlingsanfang. Dieser lässt sich nicht an einem fixen Datum festmachen, sondern richtet sich nach dem Entwicklungsstand der Pflanzen. Laut Duden versteht man unter der Phänologie die «Lehre von den Erscheinungen des

In dieser Ausgabe finden Sie die Rätselseite

Tobias Würsch leitet seit August letzten Jahres die Stadtgärtnerei Grenchen. jahreszeitlichen Ablaufs in der Pflanzen- und Tierwelt». Und auch wir verbinden mit dem Frühling vor allem die Zeit, wo die Bäume zu blühen anfangen, wo man farbige Primeln setzt, Schnee- und Osterglocken allmählich ihren Hals aus dem Boden recken und für erste Farbtupfer in der Natur sorgen. Jetzt, so denkt man, ist vor allem

in der Stadtgärtnerei einiges los. Dabei wird man überrascht, dass im Treibhaus neben dem Werkhof nicht in erster Linie Pflanzen aufgezogen werden, sondern dass die Stadtgärtnerei viel umfassendere Aufgaben erledigt. Geleitet wird sie seit August letzten Jahres vom Landschaftsarchitekten Tobias Würsch.


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Veranstaltungen

Donnerstag, 19. März 2015 | Nr. 12 IMPRESSUM

Einladung zur Nominationsversammlung der CVP der Amtei Solothurn-Lebern Die CVP der Amtei nominiert ihre Kandidierenden für die Wahlen im Herbst in den Nationalrat und Ständerat zuhanden der kantonalen Delegiertenversammlung, und zwar am Mittwoch, dem 25. März 2015, um 20.00 Uhr im Hotel Restaurant Airport in Grenchen. Alle Anhänger unserer Partei in der Amtei sind dazu herzlich eingeladen.

Verein ProGrenchen Postfach 104 2540 Grenchen

Naturschätze der Jurahöhen

Samstag, Sonntag, Montag,

21. März von 9.00 bis 17.00 Uhr 22. März von 10.00 bis 16.00 Uhr 23. März von 9.00 bis 16.00 Uhr

Einladung zu den zwei Vorträgen – Höhlen- und Karstgebiet Philipp Häuselmann Schweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung – Wanderfalke Marc Kéry, Vogelwarte Sempach Mittwoch, 25. März 2015, 20 Uhr, Eusebiushof, Grenchen Generalversammlung des Vereins um 19 Uhr, mit Apéro

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin Verkauf und Redaktion: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 389 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

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Amtliche / Kirche

Nr. 12 | Donnerstag, 19. März 2015

VERANSTALTUNG

KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller

Stadt Grenchen, Baudirektion Dammstrasse 14, 2540 Grenchen Bauvorhaben Hochwasserschutz + Renaturierung Dälen- + Bachtelenbach Bauplatz Areal Bachtelen / GB-Nr. 4586 Planverfasser Baudirektion Grenchen, Tiefbau Dammstrasse 14, 2540 Grenchen Einsprachefrist 2. 4. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Manuela Kasecker, Frank Schubert Pascal Kerschbaumer Ziegelmattstr.10, 2540 Grenchen Bauvorhaben Um-, An- + Aufbau Bauplatz Ziegelmattstrasse 10 / GB-Nr. 1909 Planverfasser noo-.w Architekten, Kreuzfeldweg 13 4562 Biberist Einsprachefrist 2. 4. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Hofer Peter + Astrid, Studenstrasse 6 2540 Grenchen Bauvorhaben Balkonverglasung, Zaun + Sichtschutz Bauplatz Studenstrasse 6 / GB-Nr. 9368 Planverfasser Hofer Peter, Studenstrasse 6 2540 Grenchen Einsprachefrist 2. 4. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Bart Daniel + Brigitte, Bettlachstrasse 128 2540 Grenchen Bauvorhaben Sitzplatzverglasung Bauplatz Bettlachstrasse 128 / GB-Nr. 4693 Planverfasser Wigasol AG, Neumatt 2 4626 Niederbuchsiten Einsprachefrist 2. 4. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Goda Verwaltung AG, Weststrasse 113 8036 Zürich Bauvorhaben Nutzungsänderung (alt: Hobbyraum, neu: Wohnung) Bauplatz Karl-Mathy-Str. 42A / GB-Nr. 6273 Planverfasser Rüpp Innenarchitektur GmbH Tigelbergstr. 1, 9442 Berneck Einsprachefrist 2. 4. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Marc + Nicole Rollier, Hauptstrasse 25 2553 Safnern Bauvorhaben Neubau EFH mit Wärmepumpe im Freien Bauplatz Rebgässli 11 / GB-Nr. 9777 Planverfasser Architekturbüro Fluri Gisler + Partner AG, Luzernstrasse 28A, 4553 Subingen Einsprachefrist 2. 4. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 19. 3. 2015

BAUDIREKTION GRENCHEN

Amtliche Publikationen

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 22. März 10.00 Uhr Gottesdienst zum Thema «Unsere Nahrung unter der Lupe – Das Geschäft mit der Nahrung». Pfarrer Marcel Horni. Mitwirkung der Oeme-Kommission.

vier Steuerbezugsraten (Einzahlungsscheine)

Schiessbetrieb in der Schiessanlage Lauacher in Bettlach 2015. Die Schiessanlage Lauacher wird durch die Vereine vom Montag, 23. März 2015, bis Samstag, 24. Oktober 2015 wie folgt belegt: Montag bis Freitag 17.00–21.00 Uhr Samstag 7.00–12.00 Uhr und 13.00–19.00 Uhr Sonntag und Feiertage 7.00–12.00 Uhr

RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 21. März 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 22. März 10.00 Uhr Eucharistiefeier Anschliessend «Eusi-Kaffee» und Brunch, Frauenforum. 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache in der Kapelle. Dienstag, 24. März 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Mittwoch, 25. März 19.00 Uhr Gemeinschaftliche Versöhnungsfeier in der Kirche; mit Beichtgelegenheit. Donnerstag, 26. März 9.00 Uhr Eucharistiefeier, mitgestaltet von der Frauenliturgiegruppe. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. 19.30 Uhr 5. Abend Glaubensseminar. Freitag, 27. März 8.00 Uhr Eucharistiefeier.

Diese Zeitangaben haben Gültigkeit für die 300-m- sowie für die 50-m- und die 25-m-Distanz. Die genauen Zeitangaben der einzelnen Sektionen entnehmen Sie bitte der Tagespresse. Die Pistolenschiessanlage Lauacher wird von der Stadtpolizei vom Montag, 23. März 2015, bis Samstag, 26. März 2016 wie folgt belegt: Montag bis Freitag 7.30–12.00 Uhr und 13.00–17.30 Uhr Diese Zeitangaben haben Gültigkeit für die 50-m- und die 25-m-Distanz. Die genaue Planung der einzelnen Schiessanlässe obliegt der Stadtpolizei.

AKTUELL

Für die VSGB Die Betriebskommission P. Kupper Quartierstrasse 23 2540 Grenchen

GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 22. März 9.30 Uhr Missionsvortrag von Ruedi Meier.

Tel. 032 653 04 94

EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 22. März 19.00 Uhr Gästegottesdienst spanisch-deutsch.

Sonntag, 22. März 10.00 Uhr Gottesdienst an der Mühlestrasse 9 mit Kinderbetreuung. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

STELLENMARKT Wir suchen per 11. Mai 2015 gepflegte

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zahlbar jeweils bis 30. April, 30. Juni, 31. August und 31. Oktober 2015. Die Raten betragen je 25% der letzten definitiven Veranlagung.

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Die Schwimmbadsaison 2015 dauert vom 14. Mai bis 12. September. Das Restaurant Schwimmbad verfügt über 50 Innenplätze und 220 Plätze auf der Gartenterrasse.

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie zusätzliche Einzahlungsscheine, so teilen Sie dies bitte der Stadtkasse mit. E-Mail: stadtkasse@grenchen.ch / Telefon 032 655 66 66 Nach Ablauf der Zahlungsfrist wird ein Verzugszins von 3% erhoben. Auf Zahlungen vor Verfall wird kein Vergütungszins gewährt. Wir bitten Sie, nur die vorgedruckten Einzahlungsscheine zu verwenden. Wir danken für die termingerechten Überweisungen. FINANZVERWALTUNG STEUERREGISTERAMT / STADTKASSE 2540 GRENCHEN

Vor dem Betreten der Gefahrenzone wird gewarnt. Wir bitten, die Warntafeln, den Warnsack und die Wegsperren zu beachten. Die Schützenstube ist bei allen Anlässen geöffnet.

CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 22. März Kein christkatholischer Gottesdienst.

Die zuständige Behörde hat die Steuerbezugsraten sowie deren Zahlungstermine für 2015 wie folgt festgelegt: Alle Steuerpflichtigen erhalten per Ende März 2015

Vereinigte Schützengesellschaften Grenchen-Bettlach

Markuskirche Bettlach Sonntag, 22. März 10.00 Uhr Familiengottesdienst zur Einführung ins Abendmahl. Mitwirkung der 3.-Klässler und Rita Bonino, Katechetin. Pfarrer Roland Stach. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro.

STEUERBEZUGSRATEN 2015

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Aufgabengebiet • Bedienung der Gäste und Badibesucher im Office und im Restaurant • Verkauf von Glace- und Softeis • Herstellung von Kaffee- und Heissgetränken • Reinigungs- und Abräumarbeiten Anforderungsprofil • Angewandte Kenntnisse in der Gastronomie • Ehrgeiz, Durchhaltewillen und Hilfsbereitschaft • Absolute Integrität und Freundlichkeit • Sehr gute Deutschkenntnisse Sind Sie interessiert? Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Foto. BACK-CAFFEE AG, Jürg Jaeggi, Archstrasse 42, 2540 Grenchen, oder office@back-caffee.ch. Weitere Informationen unter www.back-caffee.ch


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Grenchen

Donnerstag, 19. März 2015 | Nr. 12

«Der Wert eines Gebäudes hängt viel vom Aussenraum ab» GRENCHEN Planen, informieren, aufklären und auch den Kindern die Natur wieder näher bringen, das sind die Eckdaten eines umfangreichen Aufgabenkatalogs, den sich Tobias Würsch, Leiter der Stadtgärtnerei Grenchen, auf die Fahne geschrieben hat.

onsgeschick mit Trainern und Sportchefs, erleichtert aber schlussendlich die Pflegearbeiten der Stadtgärtnerei, die genau weiss, wann der Platz frei ist und für die Pflege genutzt werden kann. Den grünen Daumen habe er wohl von seinem Grossvater geerbt, der über 40 Jahre als Förster im Grenchner Wald tätig war und auch gejagt habe. «Ich war viel mit ihm unterwegs», so Würsch. Den Kindern die Natur näher bringen, auch das hat sich Tobias Würsch deshalb auf die Fahne geschrieben. «Zum Beispiel in Biotopen an konkreten Objekten die Natur erklären.» Oder kürzlich, da musste bei einem Kindergarten aus Sicherheitsgründen eine alte Linde gefällt werden. «Diese lassen wir liegen.» Sie dient als Kletterbaum. «Und im Frühling wollen wir zusammen mit den Kindern einen neuen Nussbaum pflanzen.»

SABINE SCHMID (TEXT, BILD)

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ines gleich vorweg: «Blüemele» tut der Leiter der Stadtgärtnerei nicht. «Wir ziehen Blumen schon lange nicht mehr selber heran», erklärt Tobias Würsch. «Das wäre viel zu aufwendig.» Zumal Pflanzensetzlinge relativ günstig erhältlich sind. Das heisst aber nicht, dass die Stadtgärtnerei zu wenig zu tun hätte. Im Gegenteil, das vierzehnköpfige Team mit Tobias Würsch an der Spitze und zusätzlich drei Friedhofgärtnern ist eher knapp bemessen für die Bewirtschaftung der gesamten Stadtfläche. Und wenn der Leiter der Stadtgärtnerei durch Grenchen fährt, sieht er überall Pendenzen, die auch noch zu erledigen wären. Jetzt zu Frühjahrsbeginn stehen nebst dem Blumensetzen vor allem Pflege- und Winterschnittarbeiten auf dem Programm.

Ein gutes Team Die Arbeit von Tobias Würsch wird allerdings kaum von den Jahreszeiten bestimmt. «Ich arbeite meistens im Büro», so Würsch. Er hat nach dem über 30-jährigen Einsatz seines Vorgängers Max Mehr, «Ein Gärtner mit Leib und Seele», wie Würsch sagt, letzten August die Leitung der Stadtgärtnerei übernommen. Würsch ist mit 27 noch relativ jung. Der jüngste im Team auch, aber bereits mit viel Herzblut bei der Sache. «Ich wurde sehr gut aufgenommen, und wir sind ein gutes Team.» Auch die Zusammenarbeit mit dem Werkhof, mit dem Leiter Gerhard Kirchhofer – ebenfalls seit letztem Jahr neu im Amt – funktioniere sehr gut. «Dieser Austausch ist für mich sehr wichtig.» «Ich bin mir bewusst, dass ich noch wichtige Erfahrungen sammeln werde.» Deshalb sei es auch wichtig, das vorhandene Fachwissen vieler lang-

NEWS

Zurück zu mehr Natürlichkeit

Das Team der Stadtgärtnerei (v.l.): Leiter Tobias Würsch, Marcel Dubois, Patrik Peter, Patrick Kilchenmann, Christoph Gerber, Reto Tanner, Michael Burkhart, Alexander Bürgi. Es fehlen: Manfred Nussbaum, Sascha Gisiger, Sascha Messerli, Redzep Redzepi und Thomas Geiser. jähriger Mitarbeitenden gut zu nutzen, zusammenzuführen und optimal zu kanalisieren. Und es gehe auch darum, dieses Wissen festzuhalten in Konzepten und Anleitungen, die ein bestimmtes Vorgehen beschreiben.

Freiräume digitalisieren Tobias Würsch ist in Grenchen aufgewachsen und gelernter Landschaftsgärtner. Er hat später die Technikerschule HF in der Gartenbauschule Oeschberg besucht und ein Studium in Landschaftsarchitektur angehängt. Ein Experte auf seinem Gebiet also, der jetzt vor allem in systematischer Art und Weise an die Bewirtschaftung der Grenchner Grünflächen geht. «Wir haben heute ganz andere Instrumente zur Verfügung als früher.» Max Mehr hatte alles im Kopf, wusste ganz genau, wann welche Arbeiten anstanden, wo es was zu tun gab.

Wochenthema

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Würsch ist jetzt daran alles zu digitalisieren. Grünflächenmanagement nennt sich das. Das gesamte Gebiet kartieren und mit einem ausführlichen Pflegeplan ergänzen. «Damit erhalten wir Hinweise darüber, wie arbeitsintensiv welche Gebiete sind, wo Kosten entstehen, und wie man Arbeitsabläufe optimieren kann.» Und wir haben etwas in der Hand, um eine allfällige Personalaufstockung zu begründen. Daneben erfordert die Arbeit des obersten Stadtgärtners auch viel strategisches Geschick. Nebst der Planung gehören auch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit dazu. «Der Druck auf die Freiräume nimmt zu», so Tobias Würsch. Er sieht sich selber

aber nicht als Beschützer derjenigen, sondern verteidigt vielmehr sinnvolle Lösungen. «Dass eine Stadtgärtnerei frühzeitig miteinbezogen wird, wenn ein Bauprojekt ansteht beispielsweise», erklärt Tobias Würsch. «Damit wir die Möglichkeiten einer optimalen Umgebung aufzeigen können.» Es braucht eine gute Planung. «Der Wert eines Gebäudes hängt viel von seinem Aussenraum ab.» Das schaffe letztlich auch viel Lebensqualität.

Meinungen abholen Wichtig sei immer auch die verschiedenen Interessen abzuholen. «Das heisst bei der Umgestaltung einer Schulanlage die Inputs von Lehrpersonen berücksichtigen», erklärt Würsch. Oder jene der Fussballclubs. «Die Stadtgärtnerei macht neu die Einsatzpläne aller Fussballclubs.» Sie bestimmt also, wann wer trainiert. Und das erfordert viel Kommunikati-

Aufgeklärt wird auch die Bevölkerung, etwa wenn es um Neophyten geht, um gebietsfremde Pflanzen, die einheimische Gewächsarten verdrängen, der japanische Knöterich zum Beispiel, die Goldruten aber auch der allseits beliebte Kirschlorbeer. «Wenn der Kirschlorbeer nicht rechtzeitig, das heisst vor der Blüte im Mai und Herbst, geschnitten wird, verbreiten die Vögel die Beeren, so dass selbst in den Wäldern bereits Kirschlorbeeren wachsen und sich rasant verbreiten.» Mit Kursen wolle man die Gartenbauer auf Neophyten aufmerksam machen, dass sie ihre Kunden entsprechend informieren können. «Wir sind bereits daran Kirschlorbeeren auf Freiräumen durch natürliche Wildhecken zu ersetzen», erklärt Tobias Würsch. Damit werde nicht nur die Artenvielfalt gefördert, sondern auch für Tiere neue und sehr wertvolle Lebensräume geschaffen. Und dahin gehe der Trend ohnehin, zurück zu mehr Natürlichkeit, jene Pflanzen fördern, die ökologisch wertvoll sind – für die Tiere und letztlich auch für den Menschen. In dem Sinn sprechen Tobias Würsch und sein Chef Jürg Vifian lieber von Stadtgrün Grenchen, weg vom Begriff der klassischen Stadtgärtnerei, die dem umfassenden Aufgabengebiet zu wenig Rechnung trägt.

4 Fragen an Elisabeth Egli, Präsidentin Granges MELANGES

NEWS

Neues Programm unterwegs

GRENCHEN

Sonnenfinsternis Morgen verfinstert sich zwischen 9.30 Uhr und 11.30 Uhr die Sonne. Erde, Mond und Sonne stehen dann auf einer Linie. Von der Erde aus gesehen schiebt sich der Mond vor die Sonne. Der Kernschatten des Mondes trifft zwischen Island und der norwegischen Küste auf die Erde. In diesem Band erlebt man eine totale Sonnenfinsternis, im restlichen Europa eine teilweise Verfinsterung, eine sogenannte partielle Sonnenfinsternis. Unbedingt beachten: Nie von blossem Auge, durch Feldstecher, Fotoapparat oder Fernrohr in die Sonne schauen. Gefahrlos kann die Sonne nur durch zertifizierte Sonnenfinsternisbrillen, mit Projektionseinrichtungen oder in der Sternwarte beobachtet werden! Die Jurasternwarte ist bei guter Witterung von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet.

Was steht gleich als Nächstes an? Am 29. April erzählt die gebürtige Japanerin, Natsume Furer, über Traditionen und den modernen Alltag in ihrer Heimat Japan. Im Anschluss daran sind die Gäste zum Apéro mit japanischen Spezialitäten eingeladen.

GRENCHEN Diese Woche wird das neue Jahresprogramm von Granges MELANGES an alle Haushalte in und um Grenchen verteilt. Auf vielfältige Weise greift der Verein auch dieses Jahr Themen rund um das Fremd- und Heimischsein in Grenchen auf.

W

as sind Highlights im Programm, auf die Sie sich besonders freuen? Das Freundschaftsfest im Eusebiushof, das Konzert im Parktheater mit dem Chor der Nationen und die Lesung mit der Literaturpreisträgerin Melinda Nadj-Abonji im Kunsthaus. Ausserdem freue ich mich auf die monatlichen Treffen beim Interkulturellen Sprachcafé im Restaurant «La Trattoria». Wer Granges MELANGES noch nicht kennt – an wen richten sich die Anlässe in erster Linie? Mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Angebot sprechen wir Leute aus Grenchen und Umgebung an, die am interkulturellen Zusam-

Elisabeth Egli, Präsidentin Granges MELANGES (Bild: zVg.) menleben Interesse haben, die sich mit Vertrautem und Ungewohntem auseinandersetzen wollen und Freude am persönlichen Austausch mit Menschen unterschiedlicher Herkunft haben. Ausser dem Leseförderungsprojekt im November 2015 sind die Veranstaltungen alle öffentlich.

Wem die Hürde zu gross ist, an einem der Anlässe teilzunehmen, vielleicht auch aufgrund sprachlicher Schwierigkeiten – was raten Sie? Auf dem Flyer sind zwei Ansprechpersonen mit Telefonnummer aufgeführt. Für die Deutschkurse ist dies Frau Belinda Macia-Meyer und für das Interkulturelle Sprachcafé ist meine Telefonnummer angegeben. Rufen Sie uns an oder bitten Sie jemanden, der dies für Sie tun kann. Besuchen Sie die Deutschkurse und kommen Sie ins Sprachcafé. So lernen Sie Deutsch und kennen bald neue Leute, mit denen Sie an die Anlässe kommen können. Auf www.granges-melanges finden Sie Informationen zu Kursen und Anlässen und über info@granges-melanges.ch können Sie auch elektronisch mit uns in Kontakt treten. ssg

BETTLACH

Nominiert Der Vorstand der SP Sektion Bettlach hat Soner Yaprak zuhanden des Nominationsparteitages vom 28. März einstimmig als Kandidaten für die Nationalratswahlen 2015 nominiert. Die Partei will dazu beitragen, die zwei SP Nationalratssitze für den Kanton Solothurn in Bern zu halten.

GRENCHEN

Bauarbeiten An der Riedernstrasse in Grenchen saniert die SWG seit dem 16. März (witterungsabhängig) die Wasser- und Erdgashaupt- und Zuleitungen. Bis Mitte April werden die Bauarbeiten im Gange sein. Die Strasse bleibt befahrbar, Behinderungen sind möglich.


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Immobilien

Donnerstag, 19. März 2015 | Nr. 12

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Nr. 12 | Donnerstag, 19. März 2015

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Regionale Firmen stellen sich vor: Ordentliche Generalversammlung der Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG

Mehr Dividende und feine Berner Platte

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ie Aktionäre der Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG kamen am vergangenen Samstag in Scharen an die ordentliche Generalversammlung in die Mehrzweckhalle Lüterswil. Knapp 600 Leute haben sich angemeldet. Alle freuten sich über die gute Nachricht: "Es gibt zusätzliche zwei Prozent Dividende." Im Anschluss genossen die Gäste das seit 165 Jahren zur Tradition gewordene GV-Essen: Berner Platte und Meringue zum Dessert.

Für Sie unterwegs Sabine Schmid

Sie leiteten die GV: der zukünftige VR-Präsident, Theodor Kocher (l.) und Paul Jetzer, VR-Vizepräsident (r.) mit Thomas Vogt, Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Hoher Besuch: Christian Wanner, ehemaliger Regierungsrat und Alt-Bundesrat Samuel Schmid.

Auch sie gaben der GV die Ehre: Remo Ankli, Regierungsrat und Ernst Zingg, Kantonsratspräsident.

Grenchens Stapi François Scheidegger und Hans-Ruedi Wüthrich, Kundenberater der SLB.

Fredy und Madelaine Voegeli (Auto Voegeli AG, Grenchen) mit Rudolf Zürcher, stellvertretender Direktor der SLB.

Zwei Gemeindepräsidenten: Roger Siegenthaler (Lüterkofen, Ichertswil) und Herbert Schluep (Lüsslingen, Nennigkofen).

Die Grenchner Pascale und Daniel Zumbach kamen mit Nicole Vogt, Frau des SLB-Direktors Thomas Vogt.

Peter Jenny aus Bettlach mit den Grenchnern Bruno Huber und Roland Möri.

Illustres Quartett: Klaus Bamert, Solothurn, Willy Flury, Oberdorf, Beat Stüdeli, Bellach, Hermann Etter, Solothurn.

Ein hübsches Paar: Nicole Gehriger und Patrick Affolter aus Lüsslingen.

Eine vielseitige Künstlerin GRENCHEN Sie ist in Lengnau aufgewachsen, hat lange in Grenchen gewohnt und ist jetzt im bernischen Wattenwil am Fusse des Stockhorns heimisch geworden. Die Künstlerin Alex Mariani.

ist... Sie ist vielseitig, experimentierfreudig, und ihre Kunstwerke sind in dem Sinn das Spiegelbild ihrer vielschichtigen Persönlichkeit.

Bescheidener Einstieg

SABINE SCHMID (TEXT)

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erzeit stellt Alex Mariani einige ihrer Werke im Centro aus, in der neu eröffneten Anwaltspraxis von Clivia Wullimann und Boris Banga. Der ehemalige Stadtpräsident habe einst ein Bild von ihr gekauft. «Clivia Wullimann habe ich erst an der Eröffnung Anfang März persönlich kennen gelernt», lacht Alex Mariani und ergänzt. «Aber wir waren schon vorher auf Facebook befreundet.» Das ist nichts Ungewöhnliches für Alex Mariani, die selber alles andere als gewöhnlich ist. Sogar typisch für eine Künstlerin, die immer online ist, die Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, kurz alle sozialen Medien intensiv nutzt. Um Ausstellungstermine anzukündigen, neue Bilder zu präsentieren, um sich mit Künstlern und Freunden auszutauschen. Alex Mariani ist eine quirlige Frau, die viel zu erzählen hat, vor Energie nur so sprüht, die die Angst vor der weissen Leinwand nicht kennt, weil im Gegenteil «so viel da ist, das raus muss», zahlreiche Ideen, vieles das noch zu machen sei. Eine kreative Natur, die keine Grenzen kennt, sich auch nicht in ein Schema zwängen lässt, deren einziges Erkennungsmerkmal ihre Vorliebe für das Dreidimensionale ist. Eine Künstlerin ohne erkennbaren Stil, die aber nicht stillos

Alex Mariani hat nach elf Jahren ihren geliebten Job bei der Coolman AG in Lengnau gekündigt, um sich in einem Atelier im bernischen Wattenwil für die nächsten fünf Monate ganz ihrer Kunst zu widmen. (Bild: zVg.)

Und dabei hat sie ganz bescheiden begonnen, vor zwölf Jahren ungefähr, mit einem Bild, das sie mit ihrem mittlerweile 22-jährigen Sohn gemalt hat. Ein Kunstwerk in den drei Grundfarben rot, gelb und blau, bestehend aus Tupfen. «Das Bild habe ich heute noch», erzählt Alex Mariani, die von ihrem Sohn sagt, was sich alle Eltern wünschen: «Er hat nie Ärger gemacht, engagiert sich in der Kirche und ist auch sonst sehr sozial eingestellt.» Sie lacht: «Da war ich früher anders.» Mit diesem Bild hat also alles angefangen. Und es wurden immer mehr. Auch eine erste Ausstellung folgte. Im damaligen Grenchner-Restaurant Dolche Vita. «In zwei Tagen habe ich elf Bilder verkauft», so Alex Mariani. «Zu Basarpreisen natürlich», fügt sie an. Und dann wurde sie immer mutiger, kann sich die Ausstellungsorte mittlerweile aussuchen. Alex Mariani kommt auch im Ausland gut an. Zum Beispiel in Milano. «Eine Freundin hat dort zusammen mit vier Künstlern ausgestellt», so Mariani. Auf dem Gelände des Designers Roberto Cavalli notabene. «Da steht ein Turm, 120 Meter hoch, mit einer Galerie im obersten Geschoss.» Mariani sollte damals ein Livepainting machen, um die Leute zur Ausstellung hinzuführen. «Ich habe zwei Brautkleider dekoriert mit Holz, Ästen, Rinde, Perlen, Glitzer, Kunstblumen und anderem Material.» Entstanden sind tragbare Kunstwerke, die von Models präsentiert wurden.

Erfinderin und Filmemacherin Mittlerweile stellt Alex Mariani häufig in Milano aus, unter anderem in der neuen Galerie MAD (Moda Arte Design). Alex gestaltet nicht nur Kleider, sondern auch Schuhe, Taschen und Hüte. Das ist nicht Mode Prêt-àporter, das sind Kunstobjekte, mit denen sich zum Beispiel Boutiquen und Schaufenster dekorieren liessen», beschreibt Mariani einen allfälligen Verwendungszweck. Das Ganze schaut man sich aber am besten gleich selber an, auf www.atelieralex.ch. Gestaltet werden die modischen Teile mit einer besonderen Spachtelmasse, die gut modellierbar ist und den Models ausreichend Bewegungsraum lässt. «Ein Geheimprodukt aus meiner Hexenküche», lacht Alex Mariani, die in jeder Beziehung experimentiert, auch eine Erfinderin ist und sich autodidaktisch sogar in der Filmproduktion ausgebildet hat. Das ist nämlich ein weiteres Projekt, das Alex Mariani am Herzen liegt. Die Produktion kurzer Werbefilme für Künstler, mit denen sie sich bewerben können. «Die Künstler stellen Filmmaterial zur Verfügung oder wir drehen selbst.» Das Ganze nennt sich LiWingFun-Acts und ist auf www.sastekunst.ch näher erläutert. Es ist ein Projekt, das Alex Mariani gemeinsam mit zwei Freundinnen – Stefanie Seiler und ihrer Tochter Sara Haslacher aus Aesch, ZH – aufgegleist hat. Und es zeigt einmal mehr, wie vielseitig die Künstlerin ist, die zum Beispiel auch Musikinstrumente verewigt, sie zu diesem Zweck zwar zersägt – für den Musiker selber ein schmerzvoller Akt – sie dann aber zu einem grossartigen Kunstwerk weiterverarbeitet.


Büren / Seeland

Nr. 12 | Donnerstag, 19. März 2015

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«Singen ist gut für’s Gemüt» PIETERLEN Der Frauenchor Pieterlen bietet vieles, nur nicht Langeweile. Die Mitglieder sind ebenso gemischt und vielfältig, wie die Lieder, die sie singen. Am 16. und 17. Januar 2016 werden die Frauen an ihrem Jahreskonzert zu einer Weltreise einladen.

selbst hält sich in dieser Angelegenheit zurück. «Mir gefallen sehr viele Lieder, ich bin da nicht so wählerisch», lacht sie. Die Liederauswahl ist meistens so kunterbunt, wie der Verein selbst. «Früher wurden oft Volkslieder gesungen, heute sind vermehrt auch englische Lieder dabei. Kirchliche Lieder dagegen singen wir sehr wenig.» Dass die Lieder nicht nur in Englisch, sondern auch in sonstigen, eher ungewohnten Sprachen sein können, merkt man, wenn man einen Blick auf die Liederliste des aktuellen Jahreskonzertes wirft. Auf der «Weltreise» trifft man auf Liedertitel wie «Bajuschki Baju», «Nkosi sikelel’i Afrika» oder «Siyahamba». Klassiker wie «Over the Rainbow» und «We are the World» sind ebenso zu finden.

JENNIFER GERMANN (TEXT)

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ie Anfänge des Frauenchors Pieterlen liegen über 100 Jahre zurück. 1903 wurde der Verein, damals noch unter dem Namen «Frauen- und Töchterchor» von sing-begeisterten Frauen gegründet. Wohl aber auch mit einem Hintergedanken, schmunzelt Susan von Allmen, die Präsidentin des Vereins «Damals war es nicht üblich, dass Frauen in den Ausgang gingen. Die Chorproben erlaubten den Frauen, ausser Haus zu gehen und mit Gleichgesinnten den Abend zu geniessen», erklärt sie. Heute ist es üblich, dass man nach der Probe noch gemeinsam etwas trinken geht. «Wer noch Lust hat, kann mitgehen, doch eine Verpflichtung ist es nicht», meint von Allmen dazu. Dienstag ist also Frauenabend. Wieso ist es eigentlich ein reiner Frauenchor? «Sicher hängt dies mit der eben erwähnten Tradition zusammen. Der Gedanke, Männer aufzunehmen, sei ihnen gar noch nie gekommen», überlegt die Präsidentin. Zudem gäbe es für die Männer ja den Männerchor. Bei bestimmten Anlässen, beispielsweise im Rahmen der Kirche, werden schon mal Konzerte mit dem Männerchor zusammen gegeben.

Jahreskonzert als persönliches Highlight

Freuen sich auf eine musikalische Weltreise: die Frauen des Frauenchors Pieterlen. (Bild: zVg.) Ein Mann unter Frauen Es gibt jedoch einen Mann, welcher sich unter die 27 Sängerinnen traut. Seit drei Jahren ist Robert Schwab der Dirigent des Frauenchors Pieterlen. Dass ein Mann den Frauenchor dirigiert habe sich einfach so ergeben, erzählt von Allmen. «Lange gab es eine Dirigentin und als die dann aufgehört hat, klappte es nicht so recht mit deren Nachfolgerin», erklärt die Präsidentin. Mit Robert Schwab sind sie zufrieden und die Frauen schätzen den Humor des Mannes. Erfahrung mit Frauenchören hat Robert Schwab bereits: Er war schon Dirigent beim

Frauenchor in Lyss. Die Frauen, welche der Dirigent vor sich hat sind sehr unterschiedlich. Die jüngsten Mitglieder sind um die zwanzig Jahre alt, während die älteste Chorsängerin die Achtzig überschritten hat. Dieser grosse Altersunterschied bringe auch verschiedene Ansichten und Wertvorstellungen mit und der Spagat, es allen recht zu machen, sei nicht immer einfach, sagt von Allmen. Gleichzeitig fördert es natürlich die Vielfalt im Verein. Diese bunte Mischung mache durchaus einen Teil des Charakters des Vereins aus, davon ist die Mutter von drei Kindern überzeugt.

Musik aus aller Welt Vielfältig sind ebenfalls die Lieder, die der Frauenchor Pieterlen vorträgt. Der Chor besteht aus vier Stimmen: erster Sopran, zweiter Sopran, erster Alt und zweiter Alt. Diese Vierstimmigkeit findet von Allmen besonders interessant. Dazu kommt die Tatsache, dass dies auch ohne Männer möglich ist. Mit all den Frauen könne eine genauso schöne Tiefe erreicht werden. Bei der Musikauswahl können alle vier Stimmen mitreden. Von jeder Stimme ist jemand in der Musikkommission und somit an der Musikauswahl beteiligt. Die Präsidentin

Das Jahreskonzert steht unter einem bestimmten Motto. Unter dem Motto «Leben ist lachen und singen» wurden einmal vor allem spanische, temperamentvolle Lieder performt. «Bunt wie der Herbst» garantierte die Vielfältigkeit der Musik und dieses Jahr werden die Zuschauer mit auf eine «Weltreise» genommen. Die 27 Chormitglieder würden gerne nicht nur Zuschauer, sondern auch neue Gesichter im Chor auf dieser Reise begrüssen. Jeden Dienstagabend um 20 Uhr treffen sich die Frauen im Mehrzweckgebäude in Pieterlen. Das Jahreskonzert ist ein Highlight im Chorleben der Präsidentin, welche nebst dem Singen gerne liest oder Handarbeiten macht. Die Proben schätzt sie sehr. «Singen ist gut für’s Gemüt; man geht mit guter Laune nach Hause. Mit den Atemtechniken ist es zudem eine gesunde Aktivität. Singen ist für mich Wellness für die Seele.»

STELLENMARKT Wir suchen per 11. Mai 2015 gepflegte(n)

Hilfskoch/Hilfsköchin (60–80%) für das regional bekannte Restaurant Schwimmbad Grenchen Die Schwimmbadsaison 2015 dauert vom 14. Mai bis 12. September. Das Restaurant Schwimmbad verfügt über 50 Innenplätze und 220 Plätze auf der Gartenterrasse.

Infolge Pensionierung unseres bisherigen Stelleninhabers suchen wir auf den 1. Januar 2016 einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin als

Kirchgemeindeverwalter/Kirchgemeindeschreiber oder

Kirchgemeindeverwalterin/Kirchgemeindeschreiberin Pensum 100% Wenn Sie sich für diese Anstellung interessieren, erwartet Sie eine verantwortungsvolle, selbstständige und sehr abwechslungsreiche Tätigkeit. Zu Ihren Aufgaben werden gehören: • Buchführung, Budgetierung, Jahresabschluss und Finanzplanung • Personal- und Lohnwesen • Führung der Kartei der Kirchgemeindemitglieder und des Stimmregisters • Verwaltung der Liegenschaften • Vorbereiten der Wahlen und Abstimmungen • Vorbereitung der Kirchgemeinderatssitzungen und Kirchgemeindeversammlungen • Protokollführung an den Sitzungen und Versammlungen • Führen des Kirchgemeindearchivs • Verwaltung der Albert und Elsa Ochsenbein-Schweingruber-Stiftung Voraussetzungen dafür sind: • abgeschlossene kaufmännische Lehre oder gleichwertige Ausbildung • Erfahrungen im Rechnungswesen • gute Informatikkenntnisse • Mitglied der Römisch-katholischen Kirchgemeinde Grenchen Wir bieten Ihnen: • interessantes und sehr abwechslungsreiches Arbeitsgebiet • grosse Selbstständigkeit und Eigenverantwortung • zeitgemässe Anstellungsbedingungen gemäss der Dienst- und Gehaltsordnung der Kirchgemeinde Nähere Auskünfte erteilen Ihnen gerne Kurt Fischer, Verwalter, Tel. 032 653 12 40, oder Alfred Kirchenmann, Kirchgemeindepräsident, Tel. 032 653 17 61 Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis 15. Mai 2015 an die Röm.-kath. Kirchgemeinde, Rob.-Luterbacher-Strasse 3, Postfach 848, 2540 Grenchen 1.

Aufgabengebiet • Mitarbeit in der Küche, Unterstützung des Küchenchefs • Herstellung und Zubereitung von Speisen • Reinigungs- und Abräumarbeiten Anforderungsprofil • Angewandte Kenntnisse in der Gastronomie/Systemgastronomie • Ehrgeiz, Durchhaltewillen und Hilfsbereitschaft • Absolute Integrität und Freundlichkeit • Sehr gute Deutschkenntnisse Sind Sie interessiert? Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Foto. BACK-CAFFEE AG, Jürg Jaeggi, Archstrasse 42, 2540 Grenchen, oder office@back-caffee.ch. Weitere Informationen unter www.back-caffee.ch


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 19. März 2015 | Nr. 12

Foto: Oliver Menge.

30 Jahre für die Stadt unterwegs Squash à discrétion • Winterpass bis 30. 4. 2015 Fr. 85.– monatlich

• Kindersquash Fr. 8.50 Alle sind h-lich willkommen!

45 Min. spielen inkl. Schläger und Ballmiete (auch in Begleitung eines Elternteils)

• Einstieg jederzeit möglich

Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 19. MÄRZ

SAMSTAG, 21. MÄRZ

18.30–20.00 Uhr: Infoabend: «Darmkrebs». Wird Darmkrebs früh entdeckt, sind die Heilungschancen sehr gut. Erfahren Sie am Infoabend mehr über diese Krankheit – und darüber, was Sie vorbeugend dagegen tun können. Mit anschliessendem Apéro. Der Eintritt ist frei. Org.: Krebsliga Solothurn und Solothurner Spitäler AG. Parktheater, Lindenstrasse 41.

10.00–12.30 Uhr: Projekt «Brunch+». Brunchen und Vortrag mit Brigitte Gerber: «Gut ist gut genug – Gelassenheit finden trotz hektischem Alltag». Kinderhütedienst ist organisiert. Org.: Evang.-ref. Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach. Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9.

19.00–20.30 Uhr: «Schalenstein und Römervilla auf dem Eichholzhügel». Elias Meier, Student archäologischer Geometer und Primarlehrer, gibt Einblick in die Forschung der keltischen und römischen Raumplanung. Anschliessend Apéro. Kultur-Historisches Museum (Marti-Schenk-Raum), Absyte 3. 20.00 Uhr: «Spilet wyter!». Lustspiel von Rick Abbot. Regie: Alex Truffer. Berndeutsche Fassung: Hannes ZauggGraf. Ein Einblick in die «heile Welt» des Laientheaters. Vorverkauf: Coop Vitality Apotheke, Bettlachstrasse 8, 2540 Grenchen, 032 652 72 72. Schopfbühne, Schützengasse 4.

FREITAG, 20. MÄRZ 9.30–11.30 Uhr: Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis. Nur bei schönem Wetter und guten Strassenverhältnissen. Ab 5 Jahren. Jurasternwarte, Untergrenchenberg. 20.00 Uhr: «Spilet wyter!». Lustspiel von Rick Abbot. Regie: Alex Truffer. Berndeutsche Fassung: Hannes ZauggGraf. Vorverkauf: Coop Vitality Apotheke, 032 652 72 72. Schopfbühne, Schützengasse 4. 20.00–4.00 Uhr: Schlagerparty für Jung und Junggebliebene. Sinica – das andere Tanzlokal, Centalstrasse 12.

17.00 Uhr: Fussball-Meisterschaftsspiel. 1. Liga classic: Grenchen-BSC Young Boys II. Stadion Brühl, Brühlstrasse 21. 20.15 Uhr: «Gisela Widmer liest…». Bekanntes und Unbekanntes, doch in jedem Fall Herzerfrischendes. Und zwischendurch erzählt sie, wie es wirklich war und was noch alles sein wird. Die frühere Korrespondentin für Südostasien und Grossbritannien von Radio «SRF» kennt man als die raue Stimme und messerscharfe Zunge der Radio-Satiresendung «Zytlupe». Kleintheater Grenchen (Aula Schulhaus IV), Schulstrasse 35. 20.30–23.30 Uhr: «Midnight Sports & Music». Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei.Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

SONNTAG, 22. MÄRZ 9.30 Uhr: Wanderung von Thun bis Gwatt. Dauer: 2 Stunden, alles flach dem See entlang. Mit Mittagessen im Restaurant. Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Org.: Naturfreunde Grenchen. Anmeldung bis 20. März: Margrit Hegelbach, 032 652 74 18 oder 079 660 82 11. Bahnhof Grenchen Süd, Bahnhofstrasse 65. 10.15–11.30 Uhr: Die Musikschule lädt zur Jugendmusik-Matinee ein. Parktheater, Lindenstrasse 41.

11.00 Uhr: Buchvernissage. Präsentation der Publikation zur Ausstellung «Peter Aerschmann – Transit». Gespräch mit Peter Aerschmann in der Ausstellung. Moderation: Eva Inversini. Mit Apéro. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

MONTAG, 23. MÄRZ 14.30 Uhr: «30 Jahre für die Stadt unterwegs». Gespräch mit Grenchens ehemaligem Strassenmeister Rudolf Winzenried. Auch Nichtmitglieder sind willkommen. Org.: pro audito grenchen. Restaurant Krebs.

DONNERSTAG, 26. MÄRZ 18.30–22.00 Uhr: DonnerstagabendBahnrennen. Türöffnung: 17.30 Uhr. Rennstart: 18.30 Uhr. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25. 19.00 Uhr: Die Musikschule lädt zur Musizierstunde ein. Schulhaus IV, Schulstrasse 35.

FREITAG, 27. MÄRZ 11.30 Uhr: Suppentag. Hausgemachte Suppe mit Brot und Wienerli. Zum Kaffee werden selbst gebackene Kuchen angeboten. Der Reinerlös geht an das Projekt «Brot für alle». Zwinglihaus. 20.00 Uhr: «Spilet wyter!». Lustspiel von Rick Abbot. Regie: Alex Truffer. Berndeutsche Fassung: Hannes ZauggGraf. Ein Einblick in die «heile Welt» des Laientheaters. Vorverkauf: Coop Vitality Apotheke, Bettlachstrasse 8, 2540 Grenchen, 032 652 72 72. Schopfbühne, Schützengasse 4. 20.00–4.00 Uhr: Schlagerparty für Jung und Junggebliebene. Sinica – das andere Tanzlokal, Centalstrasse 12.

Nach dreissig Dienstjahren ging Rudolf Winzenried, Grenchens Strassenmeister – wie er seine Funktion als Leiter des Werkhofes bezeichnet – im vergangenen Jahr in Pension. Rudolf Winzenried prägte nicht nur als Berufsmann das Geschehen im Werkhof der Stadt, er trat auch als Präsident des VPOD in der Personalkommission für die Anliegen der Mannen in den orangen Überkleidern ein und freute sich vor allem auch, wenn er jungen Leuten, speziell auch etwa schulschwächeren Menschen, im Werkhof eine Perspektive bieten konnte. Auch neben seinem Beruf und erst jetzt recht nach der Pensionierung ist für Winzenried der Begriff «Langeweile» ein Fremdwort, dafür nimmt ihn und seine Familie ihr Hobby, die Fischerei, zu sehr in Anspruch. Grund genug für pro audito grenchen, dem Verein für Menschen mit Hörproblemen, im Rahmen seiner monatlichen Treffen in Grenchen Rudolf Winzenried zu einem Gespräch über sein reiches, vielfältiges Berufsleben, sein soziales Engagement und natürlich sein Hobby einzuladen. Dieser Monatstreff von pro audito ist öffentlich, auch Nichtmitglieder von pro audito sind willkommen. pro audito grenchen: Im Gespräch mit dem ehemaligen Strassenmeister Rudolf Winzenried, Montag, 23. März, 14.30 Uhr, im Restaurant Krebs Grenchen

DEMNÄCHST

«EIERTÜSCHETE» 4. April, 10.00–14.00 Uhr: Der Osterevent des Grenchner Gewerbeverbands auf dem Marktplatz! Apéro, Tattoo-Ecke, Maskottchen, Kindermalecke, Eiertütschen, Grilladen und ein kleiner Pflanzenmarkt. Marktplatz.

eine Woche das Tanz-Erlebnis schlechthin: Sie lernen die coolsten Moves direkt bei den Profis. Weitere Informationen zum Tanzcamp und die Möglichkeit, sich online anzumelden, finden Sie auf www.mssports.ch (Tanzcamps). Lindenhaus, Lindenstrasse 29.

SCHWYZERÖRGELI DANCE-CAMP 7.–10. April: Spass, Bewegung, Rhythmus! Die «JouJoux Dance Camps» bieten für Kinder und Jugendliche von 6–15 Jahren

17. April, 18.00 Uhr: Jubiläumsanlass 15 Jahre Schwyzerörgelifründe Grenchen mit Gastformationen und diversen Überraschungen. Parktheater, Lindenstrasse 41.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Wohlfahrt & Macht». Über die Uhrenindustrie und die Familien dahinter. Bis 27. August. Die Sonderausstellung präsentiert Aspekte der Geschichten der Familien, welche die Uhrenindustrie in der Region Grenchen massgeblich mitgeprägt haben. www.museumgrenchen.ch Mi/Fr–So 14–17 Uhr Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Breite Palette». Die Schenkung der Edition «Ars Felix». Bis 17. Mai.

«Transit». Fotografie, Film und Malerei von Peter Aerschmann. Bis 17. Mai. www.kunsthausgrenchen.ch Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: «30 Jahre Rodania – Stiftung für Schwerbehinderte Grenchen». Anlässlich des Jubiläums hat die Stiftung Rodania zusammen mit diversen Künstlern aus der Region Workshops veranstaltet. Bis 27. März. Mo–Mi/Fr 8.30–12/13.30–17 Uhr, Do 8.30–12/13.30–18 Uhr

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Grenchner Stadt-Anzeiger 12/2015

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