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Donnerstag, 12. März 2015

107. Jahrgang – Nr. 11

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Freitag, 13. März 2015 Viel Sonnenschein mit wenigen Schleierwolken. -1ºC 10ºC

1ºC 7ºC

1ºC 8ºC

Samstag, 14. März 2015 Am Vormittag recht sonnig, nachmittags tendenziell Bewölkungszunahme. Sonntag, 15. März 2015 Wechselhafte Bewölkung, dazwischen auch etwas Regen möglich.

Zwingen

3 Der Frankenschock trifft die regionalen Unternehmen unterschiedlich. Die Reaktionen gehen von Abwarten über Jetzterst-recht bis zu heftigen Anpassungen.

Erschwil

9 In seinem Vortrag erzählte Wildbiologe Darius Weber, weshalb das grösste europäische Landsäugetier in die Schweiz zurückkehren soll und wie so eine Ansiedlung aussehen würde.

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Bienen sind weit mehr als nur Honig Sechs Bienenzüchtervereine aus Stadt und Land bilden den Bienenzüchterverband beider Basel. Ihre Delegiertenversammlung widmete sich neben den statutarischen Geschäften auch den Chancen und Bedrohungen der Bienenhaltung und -zucht. Roland Bürki

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ore than honey», der aufsehenerregende Film von Markus Imhoof liess aufhorchen. Was, wenn die Bienen aussterben, wie in Gebieten von China, wo Menschen in mühseliger Arbeit die Blüten von Hand bestäuben? Eine Arbeit, welche Honigbienen und andere Insekten in der heimischen Wildflora wie in landwirtschaftlichen Obstkulturen so ganz selbstverständlich verrichten. Doch so selbstverständlich ist das nicht, wie die Delegiertenversammlung des Bienenzüchterverbands beider Basel in Mariastein eindrücklich aufzeigte. Kantonalpräsident Erwin Borer blickte vor den Delegierten aus sechs Bienenzüchtervereinen der Kantone BaselLandschaft und Basel-Stadt auf ein «spezielles» Bienenjahr 2014 zurück und verwies auf den Jahresbericht des Verbandes. Tatsächlich ist dort von einem der «schwierigsten der letzten Jahre» zu lesen. Dazu zählen laut Aussage von Marcel Strub, Leiter Fachstelle Bienen der Kantone SO, BL und BS, das schlechte Sommerwetter, eine schwierige Zuchtsaison, ein unterdurchschnittlicher Honigertrag, die anspruchsvolle

Verdienter Dank: Kantonalpräsident Erwin Borer (r.) bedankt sich bei Jürg Glanzmann für dessen glänzendes Referat. FOTO: ROLAND BÜRKI

Varroa-Bekämpfung und als «absoluter Tiefpunkt» die epidemieartige Ausbreitung der Sauerbrut im Bezirk Arlesheim, einer bakteriellen Erkrankung der Brut. Das Abschwefeln von über 150 Bienenvölkern habe viel Leid und Hilflosigkeit gebracht, so Strub in seinem Bericht. «2014 ist auch das Jahr, in welchem der kleine Beutenkäfer Europa erreichte», mahnte Präsident Erwin Borer zur Vorsicht auch in der Schweiz. Der Käfer ist laut Wikipedia einer der gefürchtetsten Bienenparasiten, da bei Massenbefall ein ganzes Bienenvolk in kürzester Zeit vernichtet werden kann. Doch Borer hatte auch Erfreuliches zu berichten. Der Verband, der sich unter anderem auch die Sicherstellung der Bestäubung von Obstkulturen auf die Fahne geschrieben hat, suche die Verständnisförderung zwischen Imkerei und Obstbau:

«Wir werden gemeinsame Informationsveranstaltungen durchführen.» So hatten beispielsweise Kirschenproduzenten im vergangenen Jahr zur Kompensation des durch reduzierte Bienenbestände entstandenen Bestäubungsdefizites Hummeln gekauft und eingesetzt. Hohe Schule der Bienenzucht «Nur wenige Imker züchten», stellte der Kantonalpräsident fest und wollte von den Delegierten wissen, ob man im Verbandsgebiet künftig nach den Reglementen der Zuchtkommission von Apisuisse, dem Dachverband der Schweizer Bienenzüchtervereine, züchten wolle. Ausführlich referierte Jürg Glanzmann, Mitglied dieser aus drei Zuchtorganisationen zusammengesetzten Kommission, über die Apisuisse-Zuchtziele wie vitale, krankheitsresistente Bienenvöl-

ker, über die finanzielle Unterstützung durch den Bund und über die A- und B-Belegstellen, wo Königinnen mit Herdebucheintrag und vitale Gebrauchsköniginnen erzeugt werden. Der Bienenregion beider Basel attestierte Glanzmann ideale Verhältnisse zur Züchtung vitaler Gebrauchsköniginnen. Eine Mehrheit der Delegierten sprach sich in einer Konsultativabstimmung für die Züchtung nach Apisuisse-Normen und damit auch für deren Beiträge aus. «Es lohnt sich zu züchten», meinte Ehrenmitglied Hans Stöckli zur hohen Schule der Bienenzucht und auch der Ertrag steigere sich. Mit viel Beifall bedacht wurden nach kniffliger, vertiefter Fachdiskussion Jürg Glanzmann und natürlich auch Kantonalpräsident Erwin Borer für seine souveräne Leitung der Versammlung.

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Donnerstag, 12. März 2015 Nr. 11

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ZWINGEN

Ein Kreuzdorn als Naturschutzpreis

Patrioten? Gute Unternehmer? Der Frankenschock trifft die regionalen Unternehmen sehr unterschiedlich. Die Reaktionen gehen von Abwarten über Jetzt-erstrecht bis zu heftigen Anpassungen. Gini Minonzio

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Pflanzen des Preisbaumes: Gerhard Walser (l.) und Urs Chrétien mit dem Kreuzdorn im FOTO: ZVG Hintergrund. dust. Gerhard Walser, Förster der Reviere Liesberg, Roggenburg, Kleinlützel und Bärschwil, hat von Pro Natura Baselland den diesjährigen Naturschutzpreis erhalten (Wochenblatt Nr. 6, 5.2.2015). Am Mittwoch vergangener Woche überbrachte Urs Chrétien, Geschäftsführer Pro Natura Baselland dem umsichtigen Naturschützer den verdienten Preis in Form eines Baumes, der in Liesberg, am Wohnort von Gerhard Walser, im Gebiet Meistelberg/Bohlberg gleich eingepflanzt wurde. «Den Preisbaum darf der Träger des Naturschutzpreises jeweils selber wählen», erklärte Urs Chrétien. Walser entschied sich für einen Kreuzdorn. Chrétien beschrieb in seiner Laudatio die Wahl des Preisträgers so: «Diese Pflanze, welche dem Schwarzdorn ähnlich

ist, wächst meistens strauchartig. Der Kreuzdorn kann aber zu einem Baum von bis zu 6 Metern Höhe wachsen und rund 100 Jahre alt werden. Der Kreuzdorn ist neben dem verwandten Faulbaum die Nahrungspflanze der Raupen des Zitronenfalters, des Kreuzdorn-Zipfelfalters sowie des Grossen Kreuzdornspanners – einer Nachtfalterart, die zwingend auf den Kreuzdorn angewiesen ist. Die Auswahl des Preisbaumes ist meines Erachtens typisch für den Preisträger. Er wünscht sich nicht eine mächtige Eiche oder eine stattliche Linde, sondern einen eher unscheinbaren, unbekannten aber nicht weniger spannenden und im Ökosystem nicht minder wichtigen Baum als Symbol für seinen Preis.»

rankenschock. Welche Folgen hat das für die Region? Zu diesem Thema fand letzte Woche im Businesspark Laufental und Thierstein in Zwingen eine Podiumsdiskussion statt. Ruedi Kohler, Inhaber der Kohler Holzbau, erzählte, dass er sich vorerst gar nicht gross mit dem Euroeinbruch beschäftigt habe. Schliesslich produziere seine Firma mit rund 20 Mitarbeitenden nicht für den Export. Dann seien aber innerhalb zweier Tage bereits Faxe der Lieferanten gekommen, die Preisreduktionen von bis zu 30 Prozent anboten. Inzwischen hätten jedoch regionale Firmen Investitionsstopps angekündigt, welche seine Firma treffen könnten. Zudem hätten einige Unternehmen Kurzarbeit angekündigt, weshalb Private Renovationen zurückstellten. Lohnreduktionen seien für ihn keine Option. Damit zerstöre man die Motivation der Mitarbeitenden. Seine Firma versuche, noch produktiver zu werden und die Dienstleistungen zu verbessern, so Kohler.

In der EU einkaufen Anders sieht es bei Ricola aus. «Wir haben noch am Tag des Euroeinbruchs eine kleine Krisensitzung abgehalten», erklärte der andere Podiumsredner, Andreas Lindner, CFO Ricola. Man habe einen Personal- und Investitionsstopp beschlossen. Er erwarte, dass die Marge kleiner werde. So sei Coop sofort gekommen und wollte profitieren. Die Er-

Jeder auf seine Art: Thomas Kübler, Andreas Lindner und Ruedi Kohler berichFOTO: GINI MINONZIO ten vom Geschäft in Zeiten der Frankenstärke.

tragslage werde wohl beeinträchtigt. Allerdings hofft Ricola, mehr Bonbons in den USA und in Asien verkaufen zu können. Zudem werde was immer möglich aus der EU gekauft: Packmaterial, Hilfsstoffe und Glukose. Neue Produkte versuche man im Premiumsegment zu positionieren, um die Marge zu halten. Zurückhaltender Austausch Obwohl die Veranstaltung dem Gedankenaustausch dienen sollte, waren die 40 Anwesenden mit Beiträgen eher zurückhaltend. Selbst als der Wirtschaftsförderer für das Schwarzbubenland und Laufental, Thomas Kübler, sagte, die Presse werde über die Voten schweigen. Auch dieses Spässchen machte die Unternehmer nicht gesprächiger. Der Verwaltungsratspräsident der Aluminium-Laufen, Alex Kummer, erklärte, sie reagierten mit einem Investitionsstopp und Innovationen. Obwohl Aluminium-Laufen die Medien bereits informiert hatte, erwähnte er nicht, dass

LIESBERG

LAUFEN

Aufstand im Freudenhaus

Hauskonzerte: Don Quichotte in Sevilla

Nichte Julia erbt von ihrer Tante Frieda eine Pension, die sich aber als Rotlichtschuppen entpuppt. Die Pensionäre wehren sich in der Komödie «Schatz, es isch agrichtet» gegen die neuen Eigentümer und ihre Machenschaften. jjz. Rote Plüschsessel, violette Vorhänge, eine gediegene Bar mit Palme und verführerische Bilder, die Stimmung im diskreten Etablissement könnte nicht besser sein. Interessenvertreter Joe, auch Zuhälter genannt, hetzt seine beiden Hühnchen Lilli und Natja herum, derweil der schräge Paradiesvogel Bobbo mit frechen Sprüchen glänzt. Die Idylle bricht jäh ab, als die Bewohner erfahren, dass ihre Pension der jungen Nichte Julia vererbt wurde. Sie weiss nicht, dass ihre verstorbene Tante Frieda dieses Bordell mit Liebe geführt hatte. Selbst als Zuhälter Joe frotzelt, Frieda sei bei der Arbeit gestorben, merken Julia und ihr Freund Hannes nicht, was hier getrieben wird. Sexheftli werden weggeräumt, das Sofa mit billigen Kissen belegt und die Handschellen in den Keller verfrachtet. Nur die Spiegel an der Decke der Liebesdienerinnen können nicht entfernt werden. Zuhälter Joe wird in eine Dame

Liebesdienerinnen in der Pension: Natja (l.) und Lilli.

Pensionärinnen unter sich: Paradiesvogel Bobbo, Liebesdienerinnen Lilli und Natja, ZuFOTOS: JÜRG JEANLOZ hälter Joe (als Frau verkleidet) und Putzfrau Helga (v.l.). von Welt gekleidet, damit er sich vertrauensvoll der Erbin Julia widmen kann. Ihr Verlobter Hannes lässt bald einmal durchblicken, dass er die Pension verkaufen möchte, um seine Spielschulden zu begleichen. Die Verwicklungen nehmen zu, sie verleihen diesem frechen Stück Pfeffer. Pausenlos kann man über den homoerotischen Bobbo lachen, der bald mit Hotpants, dann wieder halbseiden auf-

tritt. Jörg Schäfer spielt diese Rolle einfach meisterhaft. Die zarte Stimme, die sinnlichen Bewegungen, die träfen, nie unter der Gürtellinie sitzenden Bemerkungen, kommen beim Publikum gut an. Erfrischend auch der Auftritt des Zuhälters Joe (Gerold Flury), der sich in eine Dame mit High Heels, üppigem Busen und schwarzen Strümpfen verkleidet und alle Register des schwarzen Humors zieht. Unter der routinierten Regie von Kurt Schwarzentrub hat das neunköpfige Spielerensemble ein tolles Stück eingeübt. Die Theatertruppe glänzt mit grossem Engagement und guten Leistungen. Mit originellen Accessoires wurde ein gediegenes Bühnenbild hingezaubert. Die Kleider der Spielenden wurden mit viel Geschmack ausgewählt und werden dauernd gewechselt. Ein kurzweiliger Theaterabend, der die Alltagssorgen so richtig vergessen lässt.

WOS. Das letzte Hauskonzert dieser Saison an der Schliffmatt 19 steht ganz im Zeichen Spaniens: Madeleine Perler spielt vier Werke mit den Titeln «Granada - Cataluña - Sevilla - Asturias» aus der spanischen Suite von Isaak Albéniz. Es sind Tänze aus jenen Gegenden. Original für Klavier komponiert, werden sie oft auch als Transkriptionen auf der Gitarre gespielt. Dazu liest Werner Schmidlin drei Abenteuer Don Quichottes, der bekanntesten Figur in der spanischen Literatur; allerdings nicht im Original von Cervantes, sondern in der Nachdichtung von Erich Kästner. Dieser hat den reizvollen Text für Jugendliche geschrieben, somit ist das Programm des Hauskonzertes auch für Kinder geeignet. Hauskonzert im Musiksalon Schliffmatt 19, in Laufen, am 15. und 22. März 2015, um 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Reservationen unter Tel. 061 761 54 72

Spekulations-Euro ausgeben Auch das Laufner Birscenter leidet unter dem Frankenschock. «Manche Geschäfte haben einen Umsatzeinbruch bis 10 Prozent», erklärte der Präsident der IG Birscenter, Fredi Mendelin. Er hofft, dass sich die Lage bald bessere. Manche Leute hätten am Tag des Euro-Einbruchs 3000 Euro gewechselt, die sie jetzt im Ausland ausgäben.

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6. bis 22. März

Martin Staub – S(ch)ichtweise Öffnungszeiten: Do und Fr: 18.00–20.30 Uhr, So: 11.00–16.00 Uhr. POESIE

Donnerstag, 12. März, 20.00 Uhr

* Liederabend mit Rolland Mundart-Texte, die zum Nachdenken anregen, und Melodien, die aus dem Herzen kommen. DISCO

Freitag, 13. März, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJane Nordlicht und DJane Süssstoff

Tanzen zu den romantisch frechen bis fetzigen Stücken der beiden DJanes und wärmende bis kühlende Drinks von der «Wandelbar» geniessen. FIGURENTHEATER FÜR KINDER

Sonntag, 15. März, 11.00 Uhr

* Figurentheater Felucca – Der Mond im Koffer Freitag, 13. März 2015, 20.00 Uhr Katholischer Pfarreisaal Breitenbach Strohmann-Kauz «Landfroue-Hydrant» Die beiden kultigen Senioren Ruedi & Heinz bieten einen heiteren Theaterabend über Leben, Alter und Alltagsopfer. Eintritt: Fr. 28.–, 25.–, 10.– Vorverkauf: ab 25. 2. 2015 Schwarzbuebe

Aufführungen «Schatz, es isch agrichtet» in der Kulturhalle Seemättli Liesberg: Freitag, 13.3., Samstag, 14.3. und Samstag, 21.3. 2015, alle Vorstellungen um 20 Uhr. Reservationen Tel. 079 392 92 93.

die Firma 40 bis 50 Leute entlassen wird. «Wenn ein Unternehmen schon jetzt Leute entlässt, so hatte es wohl vorher schon Probleme», sagte als nachfolgender Votant Andreas Hänggi, Direktor der Grellinger Apaco AG mit 95 Mitarbeitenden. «Das Geschäftsleben ist eine Ausdauersportart, kein Sprint», so Hänggi. Apaco habe den Bonus trotz allem ausbezahlt, jedoch den Lohn der Grenzgänger nicht erhöht. Zudem arbeite die Belegschaft jeden Tag eine Viertelstunde länger. Apaco hat keine Investitionen gestoppt.

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Donnerstag, 19. März, 20.30 Uhr

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Gottesdienste BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 15. März mit Kids-Treff 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 12. März, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 13. März, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 13. März, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Samstag, 14. März, 11.30 Uhr, Suppentag, kath. Pfarreiheim Laufen. Wir sammeln Geld für die Aktion von Brot für alle und Fastenopfer. Samstag, 14. März, 17.00 Uhr, Abendmusik in der ref. Kirche Laufen, «Passionszeit». Tatjana Fuog wird uns mit ihrem Können und den Klängen der Orgel das Wunder von Sterben und Auferstehen näherbringen. Sonntag, 15. März, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Heute ist Chinder-Sunntig! Donnerstag, 19. März, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «Weniger für uns. Genug für alle».

Immer, wenn i vo Dir verzell, fallt e Sunnestrahl i mi Seel. Mis Herz haltet Dich gfange, so, als wärsch Du nie gange. Was bliibt, sind Liebi und d’Erinnerige.

Truurig, aber au sehr dankbar für all die schöne Moment, händ mir viel z’früeh euses liebe Mami, Schwöschter, Grosi, Schwiegermami, Schwögerin, Tanti und Gotti

Yvonne Borer-Hueber Herzliches Dankschön!

müesse lo goh. Mir vermisse Di ganz fest. Mario und Franziska Borer Franziska und Dominique Angst-Borer mit Laurin und Lian Ursi Hueber-Saner mit Sarah und Lars Ruedi und Suzanne Hueber-Koehl mit Alexandra und Clothilde Barbara Hueber-Huber mit Tanja und Fredy Verwandti und Früünde D’Abdankigsfiir mit Urnebestattig findet am Mittwoch, 18. März 2015, am 14.00 Uhr in dr Pfarrkirche Zwingen statt. Driisigschte: Sunntig, 26. April 2015, 10.45 Uhr in dr Pfarrkirche Zwingen. Truuraschrift: Franziska Angst-Borer, Leimweg 10, 4226 Breitenbach

WIR DANKEN HERZLICH

Kleinlützel Sonntag, 15. März, 10.30 Uhr, katholische Kirche Kleinlützel, ökumenischer Gottesdienst zur Fastenzeit mit dem ökumenischen Pfarrteam. Anschliessend findet das gemeinsame «Zmittag» statt.

für die vielen Beweise der Verbundenheit und die Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

erfahren durften.

Sonntag, 15. März 2015 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte Mittwoch, 18. März 2015 14.00 Uhr Schatzsucher «Gäste sind herzlich willkommen»

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche: Sonntag, 15. März, 10.00 Uhr, kath. Kirche Breitenbach, ökumenischer Gottesdienst zur Brot-für-alle- und Fastenopfer-Aktion 2015: «Weniger für uns. Genug für alle», Pfr. Markus Fellmann und Pfr. Stéphane Barth, anschl. «Alterssonntag» im S Zäni bzw. im Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach Donnerstag, 19. März, 15.30 Uhr, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, ref. Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 22. März, 10.30 Uhr, Mehrzweckhalle Bärschwil, ökumenischer Gottesdienst zur Brot-für-alle und Fastenopfer-Aktion 2015: «Weniger für uns. Genug für alle», Pfr. Bruno Stöckli, Pfr. Stéphane Barth und Kat. Jeannine Laffer mit Schulkindern, anschl.: Suppenzmittag für alle auch von auswärts. Projektkurs Religion an der Oberstufe Breitenbach für die 7. und 8. Klässler. Dienstag, 17. März, 17.30-20 Uhr, Schulhaus Mur in Breitenbach. Obligatorisch für alle, die später den Konfirmandenkurs besuchen wollen. Konfirmandenunterricht: donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH Breitenbach: Gruppe 2 am 12. März und Gruppe 1 am 19. März. Chilespatzenchörli: Freitag, 27 März, 19.20 Uhr im Gde.-Saal des ref. KGH Breitenbach. Leitung: Carmen Gerber, Beinwil. Mitmachalter: 7–14 Jahre. Einsteigende sind jederzeit willkommen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Sonntag, 15. März, 10 Uhr Gottesdienst, zu Gast an den Ökumenischen Sonntagen: «Die Wirtschaft!» mit Dr. Stephan Feldhaus, Roche, Dr. Franz Saladin, HKBB, und Industriepfarrer Martin Dürr. Pfarrer Michael Brunner. Anschl. Apéro Für Kinder und Krabbler findet eine Sonntagsschule während des Gottesdienstes statt. Martina Hausberger – Dienstag, 17. März, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil – Mittwoch, 18. März 9.00 Uhr Fraueträff mit Znüni, Weltgebetstagsland Bahamas, Martina Hausberger und Team 18.30 Uhr Roundabout-StreetdanceGruppe, Isabel Reimer – Freitag, 20. März 8.30 Uhr Ökum. Begegnungswanderung, Markgräfler Wii-Wegli, Treffpunkt Bahnhöfli Flüh, Susi Wirz und Team 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen mit Znüni Martina Hausberger

Mutti 100

Maja 79

27. Juni 1942 – 4. März 2015

Anna Christ-Bürgi Danken möchten wir: • für die Karten und Geldspenden sowie für die vielen tröstenden Worte; • Herrn Dr. R. Haberthür für die langjährige ärztliche Betreuung; • besonders dem Zentrum Passwang, Abt. Hohe Winde, für die liebevolle Pflege und Fürsorge; • Herrn Pfarrer M. Fellmann für die einfühlsamen Abschiedsworte. Breitenbach, im März 2015

Mein letzter und grösster Wunsch ist nun erfüllt: Nach einem langen Jahr der Trennung hat mich der liebe Gott in die Arme meiner lieben Mutter zurückgeführt. Hier habe ich nun meine innere Ruhe und meinen ewigen Frieden gefunden. Ich,

Maja Klara Menth (4. 9. 1936 – 21. 2. 2015)

danke allen, die mich auf meinem Lebensweg begleitet und trotz meiner Behinderungen verstanden und geschätzt haben. Ich bin überwältigt von den vielen Zeichen der Verbundenheit, Freundschaft und Wertschätzung, die ich auch nach meinem Tod in Gedanken und Worten erfahren durfte! Dafür bin ich euch allen dankbar und werde versuchen, alles auf andere Weise zurückzugeben. Besonders herzlich danke ich dem Pflegepersonal im Zentrum Passwang in Breitenbach. Ihr habt mich so liebevoll verwöhnt und oft auch getröstet, dass ich noch einmal richtig aufblühen konnte! Ich danke meinen Ärzten Dr. Fredy Rappo und Peter F. Albrecht für die medizinische Betreuung sowie Paul Stebler und Trudi Vögtlin für die einfühlsam gestaltete Abschiedsfeier mit meiner Lieblingsmusik von Joh. Seb. Bach und Karl Richter in der Kirche zu Oberkirch. Nicht vergessen will ich die frühlingsfrohen Blumen und die grosszügigen Spenden in den Sonderfonds des Zentrums Passwang in Breitenbach. Dafür gilt euch allen mein ganz herzliches Vergelt’s Gott! Lebet wohl!

Was Ihr seid, das war ich und was ich bin, das werdet Ihr sein. 4208 Nunningen, im März 2015 Dreissigster, 21. März, 18 Uhr, Kirche Oberkirch

Die Trauerfamilie

In Gottes ewige Hände leg Freude und auch Leid, den Anfang und das Ende: Er gibt uns stets Geleit.

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Dein Lebenslicht ist langsam erloschen. Traurig nehmen wir Abschied von

Klärli Heller-Schnider 28. August 1918 bis 5. März 2015 Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit.

In stiller Trauer: Verena Hänggi-Heller und Peter Borer-Heller Agathe Cimadom-Heller Gross- und Urgrosskinder Verwandte und Bekannte

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Der Abdankungsgottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 18. März 2015, um 14.00 Uhr in der römischkatholischen Kirche Breitenbach statt. Dreissigster: Samstag, 18. April 2015, um 18.00 Uhr.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34

Traueradresse: Verena Hänggi-Heller, Höhenstr. 11, 4227 Büsserach Gilt als Leidzirkular.

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Danksagung

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

René Borer-Haberthür Herzlichen Dank für die lieben und tröstenden Karten, Briefe, Gespräche, Spenden verschiedenster Art sowie für die vielen Kerzen, die für René angezündet wurden. Wir sind überwältigt von der grossen Wertschätzung. Danke für die Anteilnahme Seinen ehemaligen Tanzmusik-, Jazzband- und Musikkollegen verschiedenster Musikvereine und allen, die ihn als Musiker und Dirigenten geschätzt haben.

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Joachim Fürst Bauobjekt: Sitzplatzüberdachung Standort: Gartenstrasse 1 Grundstück: GB-Nr. 1408 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Joachim Fürst 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 27. März 2015

Rodersdorf

Den ehemaligen Musikschülern und Kunden seines über 45 Jahre geführten Musikhauses Borer. Allen, die René als kompetenten und freundlichen Elektromonteur der Firma Burger geschätzt haben. Den Nachbarn und allen, die ihn als lebensfrohen und hilfsbereiten Menschen und Freund geschätzt haben. Uns bleiben die Erinnerungen an Dich. Ein wunderbares Geschenk und ein wertvoller Schatz, der in unseren Herzen weiterlebt. Danke

Nunningen

Laufen, im März 2015

Baupublikation Bauherr: Niklaus und Nicole Studer-Hasler Bauobjekt: Wärmetechnische Gebäudesanierung und Dachstockausbau (Antrag auf Ausnahmebewilligung Dachfenster wurde durch PK und Denkmalpflege geprüft) Bauplatz: Grossbühlstrasse 4 Bauparzelle: GB-Nr. 281 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 26. März 2015

Baupublikation Bauherr: Stockwerkeigentümergemeinschaft Holderweg, c/o Samuel Eugster, Holderweg 9 Bauobjekt: Dachsanierung von 4 DEFH Bauplatz: Holderweg 3/5, 7/9, 11/13 und 15/17 Bauparzelle: GB-Nr. 266 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 26. März 2015

Kleinlützel

Baupublikation Bauherrschaft: Orange Communications SA Rue du Caudray 4, 1020 Renens 1 Grundeigentümer: Franz Dreier AG 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Neubau Mobilfunk-Antennenanlage Orange Bauplatz: Franz Dreier AG (Fromet) Bauparzelle: 3065 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 27. März 2015

Baupublikation Bauherrschaft: Zinder Yvonne Neumatt 498, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Zinder Yvonne Neumatt 498, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Gartenhaus Bauplatz: Neumatt Bauparzelle: 3130 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 27. März 2015

Gemeinde Nunningen

Verkehrspolizeiliche Massnahmen Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Nunningen hat am 12. Januar 2015 folgende Verkehrsmassnahmen beschlossen: Höchstgewicht 7,5 t (2.16) – Kastelbachweg, ab Bretzwilerstrasse – Kastelbachweg, ab Brügglistrasse – Gartenweg, ab Bretzwilerstrasse – Gartenweg, ab Brügglistrasse Kein Vortritt (3.02) – Kastelbachweg bei der Einmündung in die Bretzwilerstrasse – Gartenweg bei der Einmündung in die Bretzwilerstrasse Sackgasse (4.09) – Sabelmattstrasse ab bei Parz. 1483 Der Plan mit den genauen Standorten liegt auf der Gemeindeverwaltung Nunningen zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (Postkonto 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074/006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen. Der Gemeinderat

Nuglar-St. Pantaleon Gemeinde Nuglar St. Pantaleon

Wahl Präsidium und stille Wahl in den Gemeinderat Mit 402 Stimmen wurde am 8. März Gemeinderat Daniel Baumann zum neuen Gemeindepräsidenten und Nachfolger von Hans Peter Schmid gewählt. Seine Amtszeit wird am 1. April beginnen. In den frei werdenden Sitz im Gemeinderat wird neu Staffan Sjögren nachfolgen. Gestützt auf den Wahlvorschlag der Ortsgruppierung NEBELFREI, eingegangen am 2. März 2015, hat der Gemeinderat an der Sitzung vom 2. März 2015 Staffan Sjögren für den Rest der Amtsperiode 2013–2017 als ordentliches Mitglied des Gemeinderats als gewählt erklärt. Der Gemeinderat gratuliert Daniel Baumann und Staffan Sjögren zur Wahl. Der Gemeinderat

Meltingen

Baupublikation

Gesuchsteller: ZM Immobilien AG Seewenstrasse 18, 4202 Duggingen Bauobjekt: Umbau UG in Autoeinstellhalle (Nutzungsänderung) Bauplatz: Beim Bad 19 Parzelle: GB-Nr. 469 Projektverfasser: Architekturbüro Franz Kaufmann, Aesch Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 27. März 2015

Baupublikation Gesuchsteller: Hänggi Benjamin Hauptstrasse 89, 5070 Frick Bauobjekt: Umgebungsarbeiten und Dachfenstereinbau Bauplatz: March 137 Parzelle: GB-Nr. 779 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 27. März 2015

Himmelried

Baupublikation Bauherrschaft: Ostertag Michel u. Mareike, Brugmattweg 176, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Teilumnutzung von UG in Wohnraum Bauplatz: Brugmattweg 176 Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 358 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Bemerkung: ausserhalb Baugebiet Einsprachefrist: 26. März 2015

Die Trauerfamilie


LAUFENTAL

Donnerstag, 12. März 2015 Nr. 11

BRISLACH

LAUFEN

Festbeleuchtung für neue Transformatoren

Transparenz und Schichtung

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Am Freitagabend fand im Kulturzentrum Alts Schlachthuus die Vernissage von Martin Staubs Foto-Bildern statt. Die sehenswerte Ausstellung ist noch bis zum 22. März geöffnet. Thomas Brunnschweiler Festbeleuchtung: Die BKW-Unterstation erwartet die nächtlichen Schwertransporte. In zwei Schwertransporten gelangte letzte Woche gewichtige Fracht nach Brislach: Zwei über 100 Tonnen schwere Transformatoren für die Gesamterneuerung der BKW-Unterstation. bü. Seit Ende April 2013 hat sich das Unterwerk der BKW im Rahmen einer zweieinhalbjährigen, 17 Millionen Franken kostenden Erneuerung verändert. Erst fiel der markante 20 Meter hohe Reparaturturm aus Blaukiesbeton dem Bagger zum Opfer, an dessen Stelle mittlerweile eine Halle und davor nun zwei markante Betonnischen stehen.

Am Morgen danach: Jetzt muss der 110 t schwere Transformator in seine Nische. FOTOS: ROLAND BÜRKI

Während die Halle dank gasisolierter und somit kompakter, platzsparender Schaltanlagen künftig einen Grossteil der bisher luftisolierten Aussenschaltanlagen aufnehmen kann, nehmen die beiden Betonnischen neu die zwei Ende letzter Woche mit Spezialtransporten angelieferten Transformatoren mit einem Gewicht von je 110 Tonnen auf. Dass die in den 1970er-Jahre erbaute Brücke in der Mühlematt wegen solcher Schwertransporte von den BKW finanziert worden war, wissen heute nur noch wenige oder vielleicht eifrige Leser des «Brislacher Buchs». Trotz kalter Witterung schauten in den Nächten auf Freitag und Samstag doch einige unentwegte Einwohner zu, wie die beiden Schwertransporter nach dreistündiger Fahrt von Muttenz nach Brislach bei ihrem Ziel, den Betonnischen, anlegten. Die beiden neuen Transformatoren ersetzen die beiden in die Jahre gekommenen und deshalb immer geräuschvoller arbeitenden Aggregate, die vor Ort abgebaut werden sollen. Die Neuen dienen aber weiterhin dazu, die vom Mittelland her angelieferten 150 000 Volt auf eine Spannung von 50 000 Volt herunterzusetzen.

E

ingeleitet wurde die Veranstaltung durch die fliessenden Klavierklänge von Jonathan Stich, dessen Spiel dem zahlreich erschienenen Publikum zu gefallen wusste. Künstlerkollege Andreas Malzach hielt die Vernissagerede, wobei er die Biografie, den künstlerischen Werdegang wie auch die Arbeitsweise von Martin Staub würdigte. Insgesamt 23 Foto-Bilder sind es, die in Staubs dritter Einzelausstellung zu sehen sind. An die Öffentlichkeit trat er erstmals 2005 in einer Doppelausstellung mit Andreas Malzach. Martin Staubs Foto-Bilder sind weder am Bildschirm noch auf einer fotografischen Wiedergabe richtig darzustellen, weil sie die dritte Dimension nutzen. Sie sind «geschichtet» zusammengefügt. Die Grundlage der Bilder sind digital hergestellte Fotos, die der Künstler auf seinen Reisen und in seiner Umgebung macht. Sie wandern zuerst in sein Fotoarchiv, wo sie der Weiterverarbeitung harren.

Heiter bis hintergründig Ausschnitte unterschiedlicher Bildmotive werden mit Inkjet-Drucktechnik auf Acrylglas gebracht, von hinten wie vorne, was bereits einen räumlichen Eindruck ergibt. Staub spielt auch mit dem

An Pop Art erinnernde Farbigkeit: Martin Staub vor seinem 26-teiligen FotoFOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER Bild «finger-zeig». Unterschied von Airbrush-Technik und klar umrandetem Druck und kombiniert matten und glänzenden Auftrag. Oft kommen verschiebbare Plexiglaselemente dazu, mit denen sich ein Bild verändern lässt. Martin Staub verlässt in seinen FotoBildern den Raum des Dokumentarischen, er komponiert, lässt neue Bildwelten entstehen, manchmal dekorativ, aber auch hintergründig oder mit fragendem Gestus. «S(ch)ichtweise», der Titel der Ausstellung, zeigt schlaglichtartig Staubs Verständnis des Sehens als einer Durchdringung von Schichten. Andreas Malzach machte darauf aufmerksam, dass die Grundeinstellung des Künstlers zur Welt eine positive sei. Das dreiteilige Bild «time-out» mit dem Goethe-Zitat «Über allen Gipfeln ist Ruh» entstand unter dem Eindruck des Goethe-Waldhäuschens bei Ilmenau in Thüringen, wohin unter anderem die

Leserreise des Wochenblatts im letzten Jahr führte. Interessante Biografie Martin Staub war ursprünglich Chemielaborant, liess sich dann zum Lehrer umschulen und ist seit 13 Jahren Chefredaktor des Wochenblatts für das Laufental und das Schwarzbubenland. Seine Kenntnisse in Chemie kamen ihm in seinem Fotolabor zugute, welches er in der analogen Phase seiner Fotografie noch betrieb. Heute komponiert Staub seine Bilder am Computer. Was bei all seinen Foto-Bildern auffällt, sind die sorgfältige Komposition sowie die handwerkliche Akribie und Raffinesse. Die Ausstellung sei allen kunstliebenden Menschen ans Herz gelegt. «S(ch)ichtweise» von Martin Staub, jeweils Donnerstag und Freitag, 18–20.30 Uhr; Sonntag, 11–16 Uhr. Finissage: Sonntag, 22. März. Der Künstler ist jeweils am Freitag (18–20.30 Uhr) und Sonntag (13–16 Uhr) anwesend.

EINGESANDT

LIESBERG

LAUFEN

Hundekotproblematik

Alu Laufen baut massiv ab

Der Hund ist das erste domestizierte Tier des Menschen und gilt als sein bester Freund. Dem guten Image der Hunde in Dittingen droht jedoch Gefahr, denn einige Hundehalter nehmen ihre Pflichten, die Vierbeiner korrekt zu halten, ungenügend wahr. Mehrfach wurde deshalb der Gemeinderat durch Hundehalter aufgefordert zu handeln, denn seit einiger Zeit wird beobachtet, dass Auswärtige mit Lieferwagen und Anhänger und einer ganzen Schar Hunden das Dittinger Feld intensiv nutzen. Es wird ins Fahrverbot gefahren, die Hunde werden frei im Naturschutzgebiet rund ums Dittinger Feld laufen gelassen. Die Segelflugpiste dient als Hunderennbahn, Rehe werden gejagt und der Hundekot wird zum Ärger der übrigen Nutzer, speziell der Landwirte, liegen gelassen. Der Gemeinderat hat deshalb mehrfach Schilder aufgestellt und einen offenen Austausch mit der Bevölkerung gesucht. Eine grosse Anzahl interessierter Hundehalter ist dem Aufruf erfreulicherweise gefolgt und hat sich mit konstruktiven Ideen zur Problematik geäussert. Es wurde spontan eine Arbeitsgruppe gebildet, welche das Verhalten der Hundehalter verbessern will. Mit positiver Motivation sollen Lösungen gefunden werden. Damit auch in Zukunft die sich überlagernden Interessen der landwirtschaftlichen Nutzung, der Freizeitnutzung und des Naturschutzes konfliktfrei miteinander auf dem Dittinger Feld gelebt werden können. Edi Jermann, GR Dittingen, Ressort: Sicherheit und Umwelt

gin. Die Aluminium-Laufen AG will 40 bis 50 Personen entlassen. Im Augenblick beschäftigt sie 282 Personen. Die Firma sei stark exportorientiert und einem zunehmenden Margendruck ausgesetzt, teilt sie mit. Ein Teil des ausländischen Halbzeug-Volumengeschäftes sei nicht mehr kostendeckend zu produzieren. Aluminium-Laufen hat letzten Herbst eine moderne Presse für 30 Millionen Franken eingebaut. Hat sich das nun als Fehlinvestition erwiesen? «Im Gegenteil», antwortet der Geschäftsführer Patrick Villiger. «Ohne die neue Presse wären noch drastischere Massnahmen nötig gewesen», fügt er an. AluminiumLaufen wird vor allem Mitarbeiter aus der Abteilung Produktion/Presswerk entlassen. Dabei wird sie auch das Kader verkleinern, so Villiger. Das Konsultationsverfahren mit der Betriebskommission wird am 18. März enden. «Danach wollen wir möglichst zeitnah die Kündigungen aussprechen», erklärt Villiger. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, will Aluminium-Laufen auf Innovationen setzen. «Produktinnovationen wird es nicht geben, denn wir fertigen nach Kundenangaben», sagt Villiger. Sie setzten jedoch auf Prozessinnovationen unter der Stichwort Industrie 4.0. Als Bei-

spiel soll die Vernetzung mit den Kunden und Lieferanten verbessert werden: Jedes Produkt hat einen Strichcode; der Kunde kann mit einer App seines Smartphones den Code einlesen und direkt eine Bestellung abschicken, so Villiger.

Konzerte des Philharmonischen Orchesters Riehen

LAUFEN

LAUFEN

Meditation zur Passionszeit

Ökum. Suppentag

WOS. Am Samstag, 14. März, findet in der reformierten Kirche in Laufen um 17.00 Uhr ein 30-minütiges Orgelkonzert mit Tatjana Fuog statt. Gespielt werden Werken von Samuel Scheidt und Johann Sebastian Bach. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Kollekte.

Lehrlinge, Arbeitsplätze, Steuern Der Stellenabbau bei der AluminiumLaufen bereitet auch der Standortgemeinde Liesberg Probleme. «Für uns sind die Entlassungen nicht erfreulich», sagt die Gemeindepräsidentin Ursula Brem. In der Firma arbeiten etliche Liesberger. Auch biete sie Ausbildungsplätze an, welche für die einheimische Jugend sehr wichtig seien. Zudem wären Steuerausfälle für die Gemeinde schwer zu verkraften. Bei den Steuereinnahmen der juristischen Personen ist Aluminium-Laufen eine der grössten Beitragsfirmen. In der laufenden Rechnung sind für 2015 die Steuereinnahmen aller juristischen Personen mit 300 000 Franken budgetiert. Das Budget beläuft sich auf 4,5 Millionen mit einem Aufwandüberschuss von 120 000 Franken. Der Gemeinderat werde die neue Situation baldmöglichst besprechen und bei der Aluminium-Laufen vorsprechen, so Brem.

Wir laden wieder zum traditionellen ökumenischen Suppentag ein: Am Samstag, 14. März, 11.30–14.00 Uhr, im kath. Pfarreiheim an der Röschenzstrasse 39. Es wird eine währschafte Suppe serviert, diverse Fruchtwähen und ofenfrisches Brot. Der Erlös kommt der ökumenischen Fastenaktion zugute. Wir hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen. Die Laufener Pfarreien

Solist: Fabian Cardozo spielt zusammen mit dem Orchester. WOS. Kennen Sie Aranjuez? Das Concierto de Aranjuez? 1939 wurde es vom spanischen Komponisten Joaquín Rodrigo komponiert. Rodrigo beschreibt darin die Gärten des königlichen Palastes von Aranjuez, südlich von Madrid. Den langsamen zweiten Satz dieses berühmten Gitarrenkonzertes hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört, im Radio, auf CD oder YouTube. Im Konzertsaal wird dieses Werk allerdings selten aufgeführt. Die virtuose, eher leise Gitarre und das klangstarke Sinfonieorchester zusammen zu bringen, ist eine spannende Herausforderung. Das Philharmonische Orchester Riehen stellt sich ihr und konnte dafür den jungen argentinischen Gitarristen Fabian Cardozo als Solisten gewinnen. Schon mit 15 Jahren begann Fabian Cardozos Konzertlaufbahn in Argentinien. Seit 2008 lebt er in Basel, studierte sein Instrument weiter bei Pablo Marquez und erhielt bereits viele internationale Preise. Seit drei Jahren unterrichtet er an den Musikschulen Basel und Riehen. Er wird das Publikum mit seinem argentinischen Temperament begeistern und es in diesem 3-sätzigen Concierto zusammen mit dem Orchester mit berührenden Gefühlen, lebhafter Virtuosität und

FOTO: ZVG

mitreissenden spanischen Rhythmen bezaubern. Um Gefühle und berührende Naturerlebnisse geht es auch im zweiten Programmteil des Konzertes mit dem Riehener Orchester, der 6. Sinfonie «Pastorale» von Ludwig van Beethoven. In dieser 5-sätzigen Sinfonie zeigt sich Beethovens Liebe zur Natur. Die Sätze sind überschrieben mit programmatischen Titeln. Sie handeln von menschlichen Eindrücken in ländlicher Umgebung, wie zum Beispiel Szene am Bach, oder Gewitter und Sturm. Mit instrumentalen Mitteln werden Vogelrufe, Geplätscher eines Baches oder Gewitter dramatisch nachgeahmt. Unter seinem Dirigenten Jan Sosinski hat das Philharmonische Orchester Riehen seit seiner Gründung vor 11 Jahren beachtliche Erfolge feiern können und eine breite Resonanz in der Region erreicht. Konzerte: Samstag, 21. März, 19 Uhr, Laufen, Katharinenkirche, und Sonntag, 22. März, 17 Uhr, Dorfkirche, Riehen. Vorverkauf Riehen: Papeterie Wetzel und Infothek, Vorverkauf Basel: Bider & Tanner mit Musik Wyler, über die Website www.phil-orchester-riehen.ch. Eintritt: Vorverkauf CHF 25 /Abendkasse CHF 30. Jugendliche bis 18 Jahre gratis. Alle Plätze unnummeriert. Türöffnung und Abendkasse 30 Min. vor Konzertbeginn.


THIERSTEIN

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BÄRSCHWIL

ERSCHWIL

Neuer Präsident heisst Werner Walter

Der Wisent soll zurückkehren In seinem Vortrag, organisiert vom Verein Naturund Vogelschutz Erschwil, erzählte der Wildbiologe Darius Weber, weshalb das grösste europäische Landsäugetier in die Schweiz zurückkehren soll und wie so eine Ansiedlung aussehen würde.

Der neue Präsident des Solothurnischen Fleckviehzuchtverbands: Werner Walter, Riedholz, umrahmt von Beatrice Kipfer, Aetingen, und Hans Tschan, Beinwil. FOTO: BENILDIS BENTOLILA

B.B. Nach zehn Jahren gab Urs Kipfer, Aetingen, sein Amt als Präsident des Solothurnischen Fleckviehzuchtverbands ab. Sein Nachfolger kommt aus Riedholz und ist stellvertretender Betriebsleiter am Gutsbetrieb Wallierhof. Ich habe nie realisiert, wie weit aussen im Kanton das Schwarzbubenland liegt», lachte Urs Kipfer, Aetingen, Präsident Solothurnischer Fleckviehzuchtverband (SOFVZV), zur Begrüssung. Worauf ihn Vizepräsident Daniel Schaub, Beinwil, neckte: «Was meinst du, wie weit weg ihr für uns liegt, wenn wir in den Bucheggberg an eine Versammlung reisen müssen.» Urs Kipfer leitete die Delegiertenversammlung in der MZH Bärschwil zum letzten Mal; er hatte nach zehn Jahren seinen Rücktritt angekündigt. Seine Ansprache war wie immer prägnant, eindeutig und unmissverständlich. So wies er darauf hin, dass Dorfschulen geschlossen und an deren Stelle Grossschulzentren gebaut werden. Postautos und Kleinbusse würden die Strassen warm fahren, bis Schüler und Kindergärtler am richtigen Ort seien. Die Transporte müssten begleitet werden, damit die Kinder sich nicht die Köpfe einschlagen. Lehrpersonen möchten am liebsten nur noch Teilzeitpensen, was dazu führe, dass Kinder mehrere Lehrkräfte haben. Es werde immer schwieriger, Schulabgänger in die Arbeitswelt zu integrieren. «Müssen wir wirklich alles nachmachen, was aus den USA und anderen Ländern kommt?», fragte er in

den Saal. Leerstehende Schulgebäude würden zur Belastung, denn ein Umbau sei nicht einfach. Auch deshalb, weil im Kanton viele Ämter ihren Senf dazu geben würden. «Ich habe gehört, dass es bei der AP 2018-21 wieder ein neues Label gibt», hielt er fest. «Dazu ein Vorschlag», fügte er lachend hinzu. «Wenn sonntags Bauer und Bäuerin in der Tracht zur Kirche gehen, erhalten sie für jeden Laufmeter vom Hof bis zum Gotteshaus 10 Rappen; sollten sie Hand in Hand gehen, 15 Rappen.» Über 150 Viehzüchter lachten und klatschten lautstark. Der neue Präsident, Werner Walter, Riedholz, wurde einstimmig und mit riesigem Applaus gewählt. Der Meisterlandwirt ist seit 2007 Vorstandsmitglied und stellvertretender Betriebsleiter am Gutshof Wallierhof. Vizepräsident Daniel Schaub ehrte Urs Kipfer als einen Mann, der für alle im Verband stets ein offenes Ohr hatte, sich für Schauen mächtig ins Zeug legte und mit der glanzvollen Teilnahme an der OLMA 2013 seine Präsidentenlaufbahn krönen konnte. Mit einem Riesenapplaus wählten ihn die Delegierten zum Ehrenmitglied. Der Geehrte war sichtlich gerührt und bedankte sich bei Menschen, die ihn konstant unterstützt haben, besonders seine Frau Beatrix. Einen Riesenapplaus erhielten die Fleckviehzüchter und –züchterinnen aus dem Schwarzbubenland für die perfekte Organisation und Abwicklung der ganztägigen DV für über 120 Personen.

Gaby Walther

V

or hundert Jahren lebten in unseren Wäldern als grösste Pflanzenfresser der Hase, das Eichhörnchen und die Maus. Die Wildhuftiere waren ausgerottet. Inzwischen sind einige davon zurückgekehrt – rund 300 000 Rehe, Gämsen, Rothirsche, Wildschweine und Steinböcke leben frei in der Schweiz. Vielleicht besiedelt auch bald wieder das grösste Landsäugetier Europas, der Wisent, unsere Wälder. Dies ist jedenfalls die Vision von Darius Weber. Der Wildtierbiologe, welcher sich unter anderem im Projekt «Hopp Hase» engagiert, hat zusammen mit drei weiteren Personen die Wisentgruppe gegründet. Ihr Ziel ist es, diesen mächtigen, bis zu 1,80 Meter hohen Wiederkäuer in der Schweiz anzusiedeln. An der GV des Vereins Natur- und Vogelschutz Erschwil vom letzten Freitag im

«Der Wisent gehört zu unserer Fauna»: Der Wildtierbiologe Darius Weber referierte über den europäischen Bison. FOTO: GABY WALTHER Restaurant Rössli stellte Darius Weber das noch in der Anfangsphase steckende Projekt vor. «Es gibt keinen naturwissenschaftlichen Grund, um den Wisent wieder anzusiedeln. Die einzige Motivation dazu ist, dass er im Ökosystem fehlt. Wisente gehören zu unserer Fauna wie Bär, Rothirsch und Fuchs», erklärte Weber. Mit seinen Vorträgen wolle er die Menschen für das Projekt begeistern, heraushören, wie die Meinungen zum Wisent stehen und wo eventuelle Ängste stecken. Der Wisent ist ein friedliches Waldtier, welches wie die Kuh vor allem Gras frisst. In der Schweiz wurde dieser euro-

Mächtige Wiederkäuer: Wisenten im Wildnispark Zürich Langenberg.

FOTO: ZVG

päische Bison schon im Mittelalter ausgerottet. Aus einem Restbestand von zwölf Tieren, welche in Zoos über ganz Europa verstreut waren, konnte durch Zucht der Bestand auf heute rund 4600 Tiere, welche in Gehegen, aber zum Teil auch frei in Polen, Deutschland, Holland und weiteren europäischen Ländern leben, erhöht werden. Die Wisentgruppe Schweiz ist zurzeit auf der Suche nach einem geeigneten Ort für die Wiedereinbürgerung dieser Tiere mit ihrem markanten Höcker in unserem Land, optimal wäre ein Gebiet in der Juraregion. Einige Orte haben bereits Interesse gezeigt, würde doch diese seltenen Tiere auch als touristische Attraktion die Gegend aufwerten. Die erste Herde von etwa zehn Wisenten würde zuerst in einem einquadratkilometergrossen Gehege angesiedelt werden. In einem zweiten Schritt würden die Tiere in kontrollierter Halbfreiheit auf rund 50 Quadratkilometern gehalten. Ziel sei es dabei, Erfahrungen zu sammeln und die Menschen mit den Wisenten vertraut zu machen. An der Versammlung stiess der Vortrag auf Interesse, gar Begeisterung. Weber hofft, dass etwa in einem Jahr das Gehege eingerichtet ist und in etwa fünf Jahren den Wisenten in Halbfreiheit begegnet werden kann.

Mehr zum Projekt unter: www.dariusweber.ch

KLEINLÜTZEL

BEINWIL

Vinzenz Stich gibt Hauskonzert

Jauche verschmutzt Passwangstrasse

Der Pianist in seinem Heim: Vinzenz Stich ist bereit für sein erstes Hauskonzert. FOTO: MARTIN STAUB

dust. Vinzenz Stich ist ein begeisterter Musiker. Vor 43 Jahren hat der Kleinlützler seine ersten Schritte auf dem Klavier begangen. Damals war er 8-jährig. Nun wagt er sein erstes Hauskonzert. Am Sonntag, 15. März, um 17.00 Uhr, lädt der Pianist Kinder und Erwachsene ein, bei sich zuhause die Geschichte «Peter und der Wolf» von Sergei Prokofjew, zu erleben. Dieses Werk, welches er Ende Januar in Riehen an der Sprachheilschule vor 80 Zuhörerinnen und Zuhörern aufführen durfte, will er nun auch Interessierten der Region

nicht vorenthalten. «Ich freue mich auf dieses Experiment», erklärt Vinzenz Stich. Einer seiner Schüler – Stich gibt auch Klavierunterricht – wird zu «Peter und der Wolf» die dazugehörigen Texte vortragen. Zum Andenken an den kürzlich verstorbenen Udo Jürgens, wird Vinzenz Stich auch einige bekannte Udo Jürgens-Melodien spielen. Hauskonzert, Sonntag, 15. März, 17.00 Uhr, Baumgarten 230, Kleinlützel. Limitierte Platzzahl, Reservation unter 061 773 14 24. Eintritt frei, Kollekte

WOS. Am Freitagabend lief eine grössere Menge Jauche über die Passwangstrasse und verschmutzte so sowohl die Strasse als auch passierende Fahrzeuge. Ein Bauer in Beinwil beabsichtigte am Freitag, 6. März, Jauche von einer Jauchegrube in die andere zu pumpen. Aus unbeabsichtigten Umständen kam es dazu, dass gegen 17.30 Uhr eine der Jauchegruben überlief und eine grössere Menge Gülle auf die Passwangstrasse floss. Dadurch wurden die Strasse auf einer Strecke von über einem Kilometer und auch zahlreiche Fahrzeuge, welche auf dem Passwang unterwegs waren, verschmutzt. Das Kreisbauamt und die Feuerwehr Beinwil waren zur Säuberung der Strasse vor Ort. Gemäss ersten Abklärungen des Amts für Umwelt wurde der Fischbestand in der Lüssel nicht geschädigt.


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Gesunde Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer gesucht Die Memory Clinic des Felix-Platter-Spitals (Standort: Universitätsspital) sucht gesunde Personen mit deutscher Muttersprache ab 65 Jahren für die Teilnahme an zukünftigen Studien. Wenn Sie Interesse am Thema Gedächtnis haben und sich vorstellen können, an einer Studie zu diesem Thema teilzunehmen, können Sie sich in unserem «Register für forschungsinteressierte Gesunde» anmelden. Sie verpflichten sich dadurch nicht zur Teilnahme an einer zukünftigen Studie. Sie erlauben uns lediglich, Sie um Ihre mögliche Teilnahme anzufragen. Ihre Daten werden absolut vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Bitte füllen Sie untenstehendes Anmeldeformular aus oder melden Sie sich unter www.memoryclinic.ch, «Register für forschungsinteressierte Gesunde», online an. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! !…………………………………………………….........……………….......…………………… Anmeldung für das «Register für forschungsinteressierte Gesunde» Ich möchte in das Register für forschungsinteressierte Gesunde der Memory Clinic aufgenommen werden. Meine Kontaktdaten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Name: _________________________________________________________________________ Vorname: ______________________________________________________________________ Geschlecht (männlich/weiblich): __________________________________________________ Muttersprache: _________________________________________________________________ Adresse: _______________________________________________________________________ Telefonnummer(n): ______________________________________________________________ E-Mail(s): ______________________________________________________________________ Geburtsdatum: _________________________________________________________________ Beruf / (frühere) Tätigkeit: ________________________________________________________ Bemerkungen: __________________________________________________________________ _______________________________________________________________________________ ! Ich bin damit einverstanden, dass meine Kontaktdaten in anonymisierter Form für die Auswahl von Probanden für zukünftige Studien benutzt werden dürfen. Es ist mir klar, dass ich durch diese Anmeldung nicht automatisch an einer Studie teilnehme. Ich habe jederzeit das Recht, ohne Angaben von Gründen, meine Anmeldung im Register zurückzuziehen. In diesem Fall werden meine erhobenen Daten vernichtet. !…………………………………..........…………………………………………………………… Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an: Memory Clinic Universitäre Altersmedizin Felix-Platter-Spital Schanzenstrasse 55, 4031 Basel

Kreuzworträtsel Die glückliche Gewinnerin der Ausgabe von letzter Woche ist Herr Erich Uebelhart, Gehrenweg 6 4226 Breitenbach Der Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken wurde gespendet von Cosmos Fitness-Studio, Laufen

Wir die Bogenschützen Büsserach gratulieren unserem Vereinskameraden

Thomas Ribi von Nunningen ganz herzlich zum

Schweizer-Meister-Titel in der Klasse Bowhunter Compound an der Indoor-Schweizer-Meisterschaft in Wil SG Der Vorstand

Das gesuchte Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei: Kosmetik Claudia Heller Breitenbach Die Lösungen müssen spätestens bis Dienstag, 17. März 2015, 12 Uhr bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


DORFPLATZ

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VEREINSNACHRICHTEN ! Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14–17 Uhr, Fr 16–18 Uhr, Sa 10–12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16–19 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 17–20 Uhr, Sa 10–14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10–17 Uhr.

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LESERGALERIE

Die Wochenblatt Leserschaft auf der Pirsch nach Frühlingsgästen

Reich an Nektar: Die weisse Krokus dürfte sich über den Besuch der Biene freuen.

Hummel: Auch sie freut sich über den Frühlingsbeginn.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

FOTO: RENATO LÜTHI, NENZLINGEN

Vierbeinige Frühlingsboten: Gämsen auf dem Birkel bei Büsserach. Angeblich waren es sieben, wollten aber nicht alle aufs Bild. FOTO: ANJA HÄNER, ERSCHWIL

Frühlingsgefühle: Auf zum Liebesspiel. Die Frösche zeigen, wie’s geht.

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DORNECK NUGLAR

Die Vorstandsfrauen: (v. l.) Präsidentin Sabine Wyss, Büren, Aktuarin Hildegard Waser, Büren, Vizepräsidentin Maya Dalcher, Seewen, Kassierin Patricia Albus, Hochwald.

BB. «Du musst eine Kuhglocke mitnehmen nächstes Mal!», ermunterten die Vorstandsfrauen Sabine Wyss, Büren, welche letztes Jahr zur neuen Präsidentin gewählt wurde. «Dein zartes Glöckchen hören die über 80 lachenden und

Verabschiedet von der Vizepräsidentin: Aus beruflichen Gründen musste Claudia Madörin (l.) ihr Amt als Ortsvertreterin abFOTOS: BENILDIS BENTOLILA geben. plaudernden Frauen nicht.» Nichts Neues an der 44. Generalversammlung des Bäuerinnen- und Landfrauenvereins Dorneckberg: Es wurde viel gelacht und viel geschwatzt. «Das ist ja der wichtigste Teil unserer Versammlung», meinte eine Seniorin. Sie komme vor allem, um Kolleginnen zu treffen. Die

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DORNACH

Die neuen Mitglieder sind jung

An der 44. Generalversammlung des Bäuerinnen- und Landfrauenvereins Dorneckberg ging es wie üblich lustig und fidel zu.

Donnerstag, 12. März 2015 Nr. 11

Mitgliederzahl konnte sich halten, stehen doch 9 Austritten 9 Eintritte gegenüber. Bei den neuen Mitgliedern handelt es sich hauptsächlich um junge Frauen. «Diese senken das Durchschnittsalter unseres Vereins beträchtlich», schmunzelte Sabine Wyss. Die Nuglar-Frauen hatten den Saal im Rebstock geschmackvoll geschmückt. Regina Fischer und Claudia Madörin präsentierten eine prächtige Tombola, wobei sie wohl die Hälfte selbst gefertigt hatten. Leider musste Claudia Madörin nach vier Jahren Ortsvorsteherin das Amt aus beruflichen Gründen abgeben. Bis jetzt konnte keine Nachfolgerin gefunden werden. Die Präsidentin hielt Ausblick auf Tätigkeiten und neue Kurse, die sie in ihrem Aufgabenheft notiert hat. Eines ist sicher: Es kann den Frauen nicht langweilig werden. Ihre Vorgängerin Annemarie Saladin, die ihr Amt 2014 nach 13 Jahren weitergab, machte ihrer Nachfolgerin am Schluss der Versammlung ein Kompliment: «Du hast diese GV geleitet, als hättest du das schon jahrelang gemacht.» Als Überraschung trat die Jugendformation «Quer übere», vier junge Frauen in schönen Werktagstrachten und ein Schwarzbueb in voller Montur, auf und erfreute das Publikum mit einem herrlichen Streichmusikkonzert. Das Hackbrett fehlte nicht! www.landfrauen-dorneckberg.ch/

HOFSTETTEN-FLÜH

Gedanken zu künftigen Wünschen

Wenn es im Regelunterricht nicht mehr geht Das Schwarzbubenland erhält in Dornach mit einer Regionalen Kleinklasse und einer Sonderschulklasse Unterstützung in der schulischen speziellen Förderung. Bea Asper

S

eparieren oder integrieren? – aus dieser Frage entstehe leicht ein Ideologienstreit, sagt Karl Diethelm, Leiter des Sonderpädagogischen Zentrums «Bachtelen». Seiner Meinung braucht es beides. Diesen Mittelweg gehe der Kanton Solothurn mit der aktuellen Eröffnung der Regionalen Kleinklasse und der Sonderschulklasse in Dornach. Die neue Schule für das Schwarzbubenland ist in den Händen des «Bachtelen». Dieses hat seit Jahrzehnten Erfahrung in der Sozialpädagogischen Förderung und führt für den Kanton Solothurn Sonderschulklassen. Beim alten System der Kleinklassen sei vielleicht zu oft und zu strikt separiert worden. «Heute ist in der speziellen Förderung der Besuch der Regionalen Kleinklasse nicht für immer, sondern im Sinne einer Auszeit für drei bis neun Monate», führt Diethelm aus, und betont: «Das Ziel bleibt die Integration». Der Schüler besuche zwar die Regionale Kleinklasse, bleibe aber in Kontakt mit seiner Regelklasse. Eine solche Massnahme, die mit der Lehrerschaft, den Eltern, der Schulleitung und dem Schulpsychologischen Dienst getroffen werde, resultiere nicht aus einer Lernschwäche, sondern aus einer Verhaltensauffälligkeit. Zeige ein normalbegabter Schüler schwere Verhaltensauffälligkeiten, stehe in Dornach neu auch eine Sonderschulklasse mit sozialpädagogischer Tagesbetreuung zur Verfügung, erklärt Diethelm. Die Integration in eine Regelklasse nach zwei bis vier Jahren bleibe auch hier das Ziel. Man starte in Dornach mit je einer Klasse und schliesse nicht aus, dass das Angebot im nächsten Jahr mit weiteren Klassenzügen ergänzt werde, sagt Diethelm. Über mangelnde Lehrkräfte für diese besondere Herausforderung kann er sich nicht beklagen. «Wir

Unterstützung: In der Regionalen Kleinklasse und der Sonderschule werden die FOTO: ZVG Kinder speziell gefördert. stiessen für den Standort Dornach auf eine Auswahl von sehr motivierten Lehrkräften», hält Diethelm fest. Wohl aus verschiedenen Überlegungen, doch sicherlich auch zur Optimierung der Immobilien, eröffne der Kanton das neue Angebot im Personalhaus des Spitals. Eine Einweihungsfeier ist nach den Sommerferien geplant. Eine Chance Das neue Angebot fülle eine Lücke, sagt Dornachs Schulleiterin Marie Thérèse do Norte – und zwar, dort wo die Regelschule mit der Förderung eines Kindes und der gleichzeitigen Förderung aller an ihre Grenzen stösst. «Die Regionale Kleinklasse werde nicht zur Durchführung von disziplinarischen Massnahmen genutzt, sondern sie richte sich an Kinder, die nicht lernen können. «Aus sozialen Gründen, aus mangelnder Unterstützung zu Hause oder wegen Blockaden infolge Krisensituationen», schildert die Schulleiterin. Vor dem Besuch einer Regionalen Kleinklasse stehe dem Kind in der Regelklasse die Hilfe einer Förderplanung und eine Förderlehrperson zur Seite. Der Unterschied zur ehemaligen Kleinklasse sei die Rein-

tagration in die Regelklasse, erklärt do Norte. Der Unterricht in der Regionalen Kleinklasse sei durch einen sozialpädagogischen Fokus mit einer Tagesstruktur geprägt. «Die Schülerinnen und Schüler erhalten Unterstützung in der Entwicklung ihres Arbeits-, Lern- und Sozialverhaltens. Sehr wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit den Eltern.» Das neue Angebot sei eine Chance für die Schulen im Schwarzbubenland. «Die Kinder können noch individueller und ganzheitlicher gefördert werden. Die Klasse und die Lehrpersonen an der Regelschule werden entlastet und können sich auf den Wiedereinstieg des Kindes vorbereiten», führt Marie Thérèse do Norte aus. Sie sagt, dass im DorneckThierstein etwa 12 - 15 Kinder pro Jahr betroffen wären. Die Volksschule sei eine Schule für alle. Gleichzeitig gelte es der Individualität gerecht zu werden. «Es gibt Fälle, die für die Lehrpersonen, Klassen und das betroffene Kind eine Überforderung darstellen. Ich bin froh, dass mit dem Schulpsychologischen Dienst und dem Volksschulamt jeweils genau abgeklärt wird, ob eine Integration für ein Kind sinnvoll und förderlich ist oder nicht», betont die Schulleiterin.

EINGESANDT

Bezirksfeuerwehrverband Dorneck-Thierstein (BFVDT) Für je 25 Jahre geehrt: (v.l.) Andreas Limacher (Dornach), Patrick Scherrer (Seewen), Oswald Hänggi (Himmelried), Ivo Cueny (Erschwil) und Rolf Schädeli (Breitenbach). Es fehlt John Kaufmann (Kleinlützel).

Es droht Mehrverkehr: Wenn der Eggfluhtunnel gesperrt ist, wird der Verkehr während GRAFIK: ZVG der Sanierung der Ortsdurchfahrt Grellingen über Hofstetten umgeleitet. bea. Was brauchen die Einwohner von Hofstetten-Flüh in den nächsten Jahren? Was sagen die Finanzen zu Wünschen und möglichen Vorhaben? Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom Dienstagabend die Zukunftsplanung der zwei Dörfer neu lanciert. Es geht um die Modifizierung der Mittel- und Langfristplanung. Gemeindepräsident Richard Gschwind möchte, dass der Investitions- und Finanzplan 2016-2026 vor der Budgetrunde aufgestellt wird. Deswegen fordert er die Feuerwehr, die Kommissionen und die Zweckverbände auf, ihren Bedarf abzuklären und zu erfassen, die Liste zu bereinigen und die Eingabe bis zum 15. Juni dieses Jahres dem Finanzverwalter zukommen zu lassen. Es gehe um die Investitionen der kommenden zehn Jahre, hielt Gschwind fest. Der Gemeinderat zeigte sich mit dem Vorgehen einverstanden und eröffnete das Gedankenkarussell zu möglichen Begehren – wie etwa einem Werkhof und der Zukunft des alten Schulhauses. Um sich für dessen Neuausrichtung alle Optionen offen zu halten und eine Renovierung ab 2016 ins Auge zu fassen, gewährt der Gemeinderat für die derzeitige Nutzung der Räume nur be-

fristete Mietverhältnisse und manifestiert, dass ein vorübergehendes Raumangebot nicht Präjudiz schaffen dürfe für allfällig später folgende Ersatzansprüche. So genehmigte die Ratsmehrheit zwar den Antrag der Kommission öffentliche Bauten und Anlagen, den Pfadfindern der Gruppe «Wald-Chutz» zwei Räume im zweiten Obergeschoss des alten Schulhauses unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. «Doch nur bis Ende 2015 und ohne Ersatz», wie im Protokoll vermerkt wurde. Mit in die Zukunftsplanung fliesst auch das Thema Sicherheit. Zum Sicherheitsdienst plant der Rat eine Informationsveranstaltung, vorerst wurden die Gedanken dazu aber auf den vertraulichen Teil der Gemeinderatssitzung verschoben. Verärgert zeigten sich einige Ratsmitglieder zu den Aussichten auf Mehrverkehr. Die geplante vorübergehende Schliessung der Hauptverkehrsachse bei Grellingen und die Umleitung über Hofstetten führe zu einem Chaos. Roland Ebner von der Baubehörde trübte die Hoffnungen, dies zu verhindern: «Die Verantwortlichen können den Verkehr schlecht in die Hosentasche stecken.»

FOTO: ZVG

Am Freitag, 6. März, fand in Nuglar-St. Pantaleon die 13. ordentliche Delegiertenversammlung des BFVDT statt. Anwesend waren 52 stimmberechtigte Delegierte und 9 Gäste, darunter der höchste Feuerwehrmann des Kantons, Feuerwehrinspektor Oberst Markus Grenacher. Nachdem uns die Musikgesellschaft Nuglar-St. Pantaleon mit einem Marsch und der Gemeindepräsident Hans Peter Schmid mit einer kurzen Rede begrüssten, eröffnete der Präsident Frank Ehrsam seine letzte Delegiertenversammlung. Die statutarischen Geschäfte wurden rasch abgehandelt. Gespannt warteten die meisten Delegierten auf das Traktandum Nr. 6 «Wahlen Vorstand». Vier Vorstandsmitglieder mussten infolge Demission neu gewählt werden, darunter auch der Präsident. Einzeln wurden die folgenden vier

sich zur Verfügung stellende Feuerwehrkameraden in den Vorstand gewählt: Thomas Eglauf (Feuerwehr MetzerlenMariastein), Roy Laffer (FW Bärschwil), Stephan Henzi (FW Breitenbach) und Sigi Niederberger (FW Gempen). Anschliessend mussten gemäss Statuten einige Funktionen besetzt werden. Als neuer Präsident wurde Christian Holzherr (Dornach, bisher Kassier) und die neuen Vorstandsmitglieder Thomas Eglauf als Kassier sowie Stephan Henzi als Pressechef gewählt. Interessiert hörten die Anwesenden dann auch den Grussworten von Feuerwehrinspektor Oberst Markus Grenacher zu. Er erwähnte, dass der Kanton Solothurn im letzten Jahr von grösseren Brand- und Elementarereignissen verschont blieb und die Schadensumme «nur» etwa 8 Millionen betrug. Weiter

blickte er auf eine erfolgreiche Einführung des neuen Reglements Basiswissen zurück und dankte dabei allen involvierten Stellen für die tatkräftige Mitarbeit. Die Anzahl Feuerwehrleute im Kanton Solothurn ist leicht rückläufig, beträgt aber immer noch 3800 AdF. In diesem Jahr betonte er folgende Hauptaufgaben: Einführung des neuen Reglements ABC-Einsatz, den erfolgreichen Start des Zentrallagers weiterzuführen und die Erneuerung der Hard- und Software der Alarmzentrale. Unter Traktandum 9 wurde ein Antrag des neuen Vorstandes behandelt. Da sich die Aufgaben des BFVDT in den letzten Jahren stark verändert haben und in den vergangenen Versammlungen eine Unzufriedenheit der Delegierten spürbar war, muss sich der neugewählte Vorstand mit einer Neuausrichtung des Verbandes beschäftigen. Um diese grosse Aufgabe erledigen zu können, beantragte der neue Vorstand, zusätzlich zwei Mitglieder in den Vorstand zu wählen. Die Versammlung bewilligte diesen Antrag und wählte zusätzlich in den Vorstand (Beat Schaad, FW Rodersdorf und Philipp Jeger FW Ibach). Anschliessend erfolgten die Ehrungen von sechs Feuerwehrleuten mit je 25 Dienstjahren. Am Ende schloss der scheidende Präsident Frank Ehrsam die Versammlung mit den Worten «Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr».


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SPORT

Donnerstag, 12. März 2015 Nr. 11

FUSSBALL

EISHOCKEY

Zuerst Blick in den Rückspiegel

«Erfolg ist kein Selbstläufer»

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Hauchdünn verpasste der EHC Laufen in der 2. LigaMeisterschaft den Einzug den Playoff-Final. Trotzdem warnt Trainer Christof Amsler davor, dass dieser Erfolg nun zum Selbstläufer werde. Edgar Hänggi

Entschlossen: So entschlossen wie hier Goalie Tobi Schnell gegen Reinach müssen die FOTO: EH-PRESS Laufner in der Rückrunde zu Werke gehen. eh. In 10 Tagen startet auch in den unteren Ligen die Rückrunde. Das lange Trainieren, die Zeit der Ungewissheit, der Korrekturen und Testspielen hat ein Ende. Das Wochenblatt fühlte beim 2. Ligist Laufen bereits einmal den Puls. Sportchef James Bader gab sich zu dieser Jahreszeit auch schon optimistischer. Allerdings hatte er auch schon weit stressigere Zeiten hinter sich. «Ja, es war verhältnismässig ruhig, was aber nicht bedeutet, dass wir im Plan sind.» Wer die Tabelle konsultiert, weiss wieso. Nach dem Abstieg gab man sich verhalten optimistisch, dass in der regionalen 2. Liga der Turnaround vollzogen werden kann. Nach 13 Partien rangiert Laufen auf Position sechs, was rein von der Zahl her ja nicht schlecht wäre. Nimmt man jedoch die weiteren statistischen Werte zu Hilfe, sieht das Bild ganz anders aus. Zum nächstbesten Team weisen die Laufentaler bereits sechs Punkte Rückstand auf. Zu Leader Pajde gar deren 16. Mit einem Kampf um den Gruppensieg hat Laufen nichts mehr zu tun. Dafür mit dem Abstiegsfight. Zu Timau und US Olympia, die punktgleich auf dem dritten Abstiegsrang platziert sind, bestehen lediglich drei Punkte. Für Bader täuscht die Tabelle, auch wenn er zugibt, dass man Platz eins eigentlich gar nie in Betracht zog. «Wir mussten in Oberwil und Reinach in der Nachspielzeit das 2:2 hinnehmen und in Gelterkinden, beim 0:0,

verschossen wir einen Elfmeter. Da könnten so also gut sechs Punkte mehr auf dem Konto sein. Gut, solche Rechnungen könnten aber andere auch machen. Ich möchte damit nur sagen, dass oft das Wettkampfglück nicht auf unserer Seite stand.» Dass man in der Offensive mit lediglich 18 Treffern nur zwei Teams hinter sich lässt, liegt für Bader auch am Verletzungspech. «Kevin Eigenmann und Andreas Jeker in guter Verfassung hätten dies geändert.» In der Rückrunde wird Philipp Schmidlin wegen beruflicher Weiterbildung fehlen wie Carmelo Fontana (neu Dornach), Felix Reimann (Pause) und Fabian Krasniqi (Breitenbach). Für Tore sorgen sollen dafür der Franzose Jeremy Poncet (ex Alle, Allschwil) und Rückkehrer Lubos Smitala (Muttenz). Mit der Verlängerung des Vertrages von Trainer Philippe Rossinelli bis 2016/17 habe man, so Bader, ein Zeichen gesetzt. Man wolle langfristig arbeiten und sei mit dem Trainer und seiner Arbeit sehr zufrieden. Es sollen weiter Talente eingebaut, das Team stabilisiert und sukzessive verbessert werden. «Das Hauptaugenmerk gilt aber der Aktualität. Wir beginnen in Arlesheim und da müssen wir gewinnen. So rasch als möglich den Klassenerhalt schaffen und dann versuchen, uns so weit vorne wie möglich zu klassieren sind unsere Ziele. Später wollen wir dann wieder ganz vorne mitreden können.»

G

eblieben von der abgeschlossenen Saison ist dem Team die Enttäuschung. So dicht stand man davor, Vereinsgeschichte zu schreiben. Im dritten Spiel verlangte das Amsler-Team Favorit Argovia Stars alles ab. Noch Sekunden vor Spielende verpassten die Laufentaler den 5:5-Ausgleich. In der dann fälligen Overtime wäre alles möglich gewesen. Bleiben wird allen aber die ausgebrochene Begeisterung der Fans. Das dritte Spiel wurde zum Heimspiel und nach Spielschluss bedankten sich die Fans enthusiastisch bei den Spielern. «Das hat bei uns allen tiefen Eindruck gemacht und sei, so hat man mir gesagt, bisher ein Novum», so Amsler. Bei der Zuschauerstatistik weisen nur die Partien Laufen – Argovia Stars (232) und Laufen – RB BB (217) nebst ZS-Oberlangenegg (254) Werte über 200 auf. Der Grat zwischen Erfolg und Misserfolg war und ist so schmal wie die Beurteilung der Arbeit eines Trainers. Amsler hat dies erfahren. Es gab phasenweise viel Kritik. Er wusste damit aber stets umzugehen. «Es war eine schwierige Saison, die für uns sehr positiv endete. Als ich anfangs Saison sagte, dass es in unserer Gruppe sehr eng werde und bis zuletzt nicht klar sei, wer die Playoffs schaffe, glaubten viele, dies sei so eine Art Selbstschutz.» Der Lauf der Qualifikation machte dann

Jubel: Der Staff mit Amsler vorne an der Bande bejubelt wie die Fans den Erfolg gegen die Argovia Stars. FOTO: EH-PRESS deutlich, was Amsler meinte. Es war ein stetes Auf und Ab. Laufen rangierte phasenweise auf dem letzten Rang und da kamen Gedanken an die stressigen Playouts bei vielen Leuten hoch. Amsler gelang es dann, den erfahrenen exNLB-Verteidiger Kim Scheidegger nach Laufen zu locken und der eine und andere verletzte Spieler kehrte aufs Eis zurück. Am Ende reichte es zu Platz drei. «Wir haben Spiele unnötig verloren. Bei anderen aber auch das Glück des Tüchtigen gehabt.» Letztendlich war die Qualifikation der Laufner aber verdient. Daran hatte der Trainer seinen Anteil. «Wir arbeiteten nach dem Jahreswechsel daraufhin, geduldig, diszipliniert zu spielen und auf alle Situationen reagieren zu können. Das hatte sich in heissen Spielphasen bezahlt gemacht». Auch, als das Team im Achtelfinal in Bern 0:3 zurücklag und noch gewann. «Hätten wir die Partie nicht gekehrt, stellt sich die Frage, ob wir im Heimspiel so selbst-

HANDBALL

«Eins» gewinnt gegen Liestal Trotz einer über weite Phasen nicht überzeugenden Leistung kontrollierte die SG Wahlen Laufen die Fricktaler jederzeit. Mit diesem Pflichtsieg halten sich die Laufentaler die Chance offen, am Ende der Saison um den 3. LigaMeistertitel zu spielen.

DRESSURREITEN

Laufen bietet schönen Dressursport

Schlüsselspieler: Adem Rexhepi (Junioren U15) beim Torwurf. Saisonauftakt: Am Wochenende findet die Dressurprüfung statt. Als Saisonauftakt im Verbandsgebiet (Pferdesportverband Nordwest) veranstaltet unser Verein – wie schon seit vielen Jahren – die ersten Dressurprüfungen im 2015 bei uns in Laufen. Wir freuen uns, Sie am nächsten Wochenende 14./15. März 2015 auf unserer schönen Reitanlage «auf Saal» begrüssen zu dürfen. Jungen Pferden und Reitern bieten wir die Möglichkeit, sich am Samstag in

FOTO: ARCHIV

den Grundausbildungs-Programmen GA01 und GA03 zu messen; Fortgeschrittene starten am Sonntag in den Kategorien GA 07, GA 09 und L11. Das Wochenende verspricht schönen und spannenden Dressur-Sport. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Reitverein Laufen und Umgebung

Handball 2. Liga SG Wahlen Laufen – HC Vikings Liestal 28 : 25 (12:15) us. Im Spitzenspiel der 2. Liga schlugen die Einheimischen in einer, wie erwartet, hartumkämpften Partie die «Hauptstädtler». Von Beginn weg schenkten sich die beiden Teams nichts, wobei die SG Wahlen Laufen den etwas besseren Start erwischte. Aber der HC Vikings Liestal kam immer besser ins Spiel und konnte sich bis zur Pause mit 3 Toren absetzen.

Handball Junioren U19 SG Wahlen Laufen – HSV Schopfheim 32 : 22 (19:12) Die Gäste aus Süddeutschland konnten zu keiner Zeit des Spieles mit der SG Wahlen Laufen mithalten. Die Gastgeber waren sowohl im Angriff, wie auch in der Abwehr das klar bessere Team. Mit diesem sicheren Sieg konnten die Laufentaler ihren 4. Tabellenplatz festigen. FOTO: G. ESPOSITO

Dank einer besseren und konsequenteren Abwehrleistung nach der Halbzeitpause machten die Laufentaler den Gästen das Torschiessen schwer. Aber auch kämpferisch und im Abschluss vermochte die SG Wahlen Laufen zu überzeugen und gewann schliesslich, dank überzeugenden Leistung in der zweiten Spielhälfte, mit 3 Toren Vorsprung. Handball 3. Liga SG Wahlen Laufen – HSG Eiken 34 : 23 (18:12)

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bewusst hätten auftreten können», blickt Amsler zurück. Auch nach dem 3:8 in Oberlangenegg stand man mit dem Rücken zur Wand und landete einen Break. So dicht vor dem Finaleinzug – da sollte es doch bald auch damit klappen? «Es wäre falsch, jetzt den nächsten Schritt zu verlangen. Das Wettkampfglück muss da sein und alle Spieler gesund. Wir haben sicher einen Schritt vorwärtsgemacht, aber auch wir sind vor Rückschlägen nicht gefeit.» Gemäss Amsler bleibt das Team praktisch zusammen und es soll noch die eine und andere Verstärkung geholt werden. «Ich denke, ein Schlüssel zu unserem Abschneiden war auch, dass ich immer mit fast allen vier Blöcken spielen liess. So reiften die jüngeren, weniger erfahreneren Spieler und waren bereit, als man sie brauchte.» Die Finalserie wurde übrigens eine klare 3:0-Angelegenheit für den HC MM, der zum dritten Mal in Folge Regionalmeister wurde.

Handball Junioren U15 SG Wahlen Laufen - SG Magen/Möhlin 33 : 21 (14:15) Mit einer Topleistung setzten sich die Junioren U15 gegen den Spitzreiter aus dem Fricktal überraschend klar durch. Vor allem beeindruckte die starke Teamleistung der Laufentaler. In der Abwehr konnte man sich zudem auf einen starken Torhüter verlassen wie auch auf seinen Nebenspieler. Im Angriff suchte man stets den besser platzierten Mitspieler und konnte damit auch die nötigen Tore erzielen.


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Donnerstag, 12. März 2015 Nr. 11

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Marcus Tschumi Jeden Tag hin und zurück. Seit August 2014 fahren wir Deutschschweizer nun jeden Schultag mit dem Zug nach Porrentruy und am Abend wieder nach Hause. Für uns alle ist das Pendeln etwas Neues. Es ist ganz schön unangenehm, wenn man im Winter so früh in der Kälte draussen steht, und dabei vielleicht 15 Minuten auf den Zug warten muss. Und dann dauert die Fahrt von Laufen nach Porrentruy noch 50 Minuten. Wie beschäftigt man sich denn täglich im Zug? Die Hinfahrt wird genutzt, um Hausaufgaben zu erledigen oder um den Prüfungsstoff noch einmal zu repetieren. Am besten geht das natürlich, wenn man sich mit seinen Freunden austauschen kann. Falls es einmal nichts Wichtiges zu tun gibt, ruht man sich einfach noch etwas aus. Dabei wird meistens Musik gehört oder noch etwas gedöst, wenn die Nacht zu kurz war. Plötzlich ist man schon in Porrentruy. Die Strecke kommt einem er-

Es ist schon einmal eine imaginäre Person aus unseren Kleidern kreiert worden

staunlich kurz vor, wenn man noch schläfrig ist. Am Abend wird aber das Gegenteil erlebt. Jeder von uns sehnt sich danach, so schnell wie möglich zu Hause zu sein. Kein Wunder fühlt es sich umso langatmiger an. Entweder essen und trinken wir etwas im Zug oder wir reden miteinander über diverse Dinge. Langweilig wird es uns jedenfalls nie. Wir finden immer etwas, um uns zu amüsieren. Es ist schon einmal eine imaginäre Person aus unseren Kleidern kreiert worden (siehe Bild). Der Halt in Delémont wird oft genutzt, um sich kurz etwas zu knabbern zu besorgen. Die Leute im Zug sind hauptsächlich Schüler oder Leute, die arbeiten gehen. Manchmal befindet sich jedoch eine Gruppe älterer Männer aus der Deutschschweiz im Zug. Die Kleidung lässt vermuten, dass sie im Jura wandern gehen. Von Delémont nach Laufen ist der Zug in der Regel völlig leer. Oft sind nur noch wir und der Kontrolleur im Zug. Das Pendeln ist gar keine üble Sache. Was einzig stört, ist der Freizeitverlust. Wir kommen ziemlich spät nach Hause. Zudem sollten wir nun früher ins Bett gehen als noch vor den Sommerferien, da wir morgens früher raus aus den Federn müssen. Der Feierabend ist dann kurz… Schülerinnen und Schüler, die seit Sommer 2014 im Lycée Porrentruy den zweiten Teil des Pilotprojektes der zweisprachigen Matur absolvieren, berichten hier in den nächsten Wochen über ihre Erfahrungen und wie sie die fremde Umgebung im Jura erleben.

VERANSTALTUNG

Musikalische Reise in Bretzwil Den 13. und 14. März dürfen Sie auf keinen Fall verpassen! Der diesjährige Konzert- und Theaterabend der Musikgemeinschaft Bretzwil-Lauwil verspricht einmal mehr gute und abwechslungsreiche Unterhaltung. Unter der Leitung von Philipp Muster werden Sie im ersten Teil des Unterhaltungsabends auf eine musikalische Reise rund um den Globus mitgenommen. Mit «Gulliver’s Reisen» besuchen Sie unter anderem die Inseln der Riesen und der Zwerge. Weitere bekannte Melodien wie «Trouble in the air», «The rose» oder «Always look on the bright side of life» werden Sie begeistern. Lassen Sie sich vom breiten Spektrum an Unterhaltung durch die Musikgemeinschaft Bretzwil-Lauwil verwöhnen. Ein weiterer Höhepunkt am Samstag 14. März 2015 wird die Ehrung von Hugo Sutter für 70-jähriges Musizieren. Mit dem Schwank «Schön verwütscht!» in drei Akten von Fritz Klein, inszeniert von Ernst Furter aus Bretzwil, können wir Ihnen garantieren, dass Ihre Lachmuskeln im zweiten Teil des

LESERBRIEF

KURSTIPP

«Ein Leben im Zug»: Das Pendeln

Abends ganz sicher nicht zu kurz kommen. «Eine heiratsfähige Bauerntochter, soll mit dem Nachbarssohn verkuppelt werden und die Bauersleute zu glücklichen Grosseltern machen. Da der Bräutigam die Kinder lieber kaufen möchte, stellt sich die Frage, ob die jungen Leute wirklich aufgeklärt sind. Der neue Dorfpfarrer sieht dies als seine natürliche Pflicht an, den Brautleuten zu helfen.» Wird es dem Pfarrer gelingen, das junge Paar aufzuklären? Welchen Deal hat der Bauer mit dem Pfarrer abgeschlossen? Um diese Antworten zu erhalten, besuchen Sie doch unseren Konzertund Theaterabend. Lassen Sie anschliessend das Tanzbein schwingen mit «Solo Lunde» oder genehmigen sich einen feinen Drink in unserer Bar. Es lohnt sich, für Billette den Vorverkauf zu benutzen (siehe auch Inserat). Daniela Schäublin

Missstand Bahnersatz Aesch-Laufen

Adrian Portmann, Volkshochschule beider Basel, empfiehlt:

SamstagsUni Laufen: Religion – Privatsache? Die Anschläge auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» haben Menschen über Religionsgrenzen hinweg erschüttert. Millionen gingen auf die Strasse. Die Ereignisse zeigen, wie brisant die Rolle der Religion in der globalisierten Gesellschaft ist und wie heikel die Frage nach Toleranz und deren Grenzen. Welche Positionen gestehen Andersglaubende einander zu? Lässt sich Toleranz gesetzlich regeln? Und inwiefern gewähren Religionsgemeinschaften ihren eigenen Mitgliedern Freiräume? Im Rahmen der SamstagsUni «Religion –Privatsache?» spricht der Theologe Reinhold Bernhardt über die Vielfalt der Religionen. Er erläutert, inwiefern die Menschenrechte die Toleranzgrenze markieren und ergänzt die Debatte um schweizerische Beispiele wie den Minarettstreit, Schwimmunterricht für muslimische Mädchen oder die Helmpflicht für turbantragende Sikhs. Zuvor vermisst der Religionswissenschaftler Jürgen Mohn die Veränderungen der Religion zwischen privatem Glauben und öffentlicher Ordnung. Georg Pfleiderer widmet sich der Sterbehilfe aus ethischer und theologischer Perspektive und Christina Aus der Au fragt nach dem Verhältnis von Theologie und Gehirnforschung.

im Vorstand bleiben. Die Versammlung folgte dem Vorschlag, den Vorstand für die nächsten 3 Jahre zu wählen. Marcel Hänggi übernimmt das Coaching der Korbball-Damen. Er löst Etienne Barriopedro ab, welcher sich seit 2012 für den Erfolg der Damen (Aufstieg NLB 2014) engagiert hat. Dieses Jahr durfte sich der Oberturner Marc Hänggi bei den Herren und Sarah Dreier bei den Korbball-Damen als Vereinsmeister, resp. Vereinsmeisterin auszeichnen und feiern lassen. Heinz Hänggi, Mike Jeger und Patrik Vögtli konnten mit Applaus zum Ehrenmitglied des Turnvereins Nunningen erkoren werden. Mit diesen Ehrenmitgliedschaften verdankte man ihnen die geleisteten Arbeiten und die viel investierte Zeit für den TVN. Nun freut sich der TVN auf das kommende Vereinsjahr 2015. Ueli Jeger

Zwischen Aesch und Grellingen auf der Linie Basel SBB Delémont ist die Strecke für den Bahnverkehr vom 2. März bis 8. Mai 2015, jeweils von Montag bis Donnerstag, von 21.23 Uhr bis 4.50 Uhr wegen Bauarbeiten unterbrochen. Die S-Bahnzüge S3 Olten-Laufen/Delémont/Porrentruy fallen zwischen Aesch und Laufen aus. Es verkehren Ersatzbusse Aesch-Laufen.

DORNACH

Vortrag im Kloster WOS. Das Jahr 1815 war für die Schweiz von grosser Bedeutung: Die Neutralität wurde damals von den Grossmächten garantiert. Dieses Jahr sind es 200 Jahre her und das Ereignis ist noch heute von grösster Bedeutung. Prof. Holenstein von der Universität Bern orientiert über wichtige Aspekte der Beziehungen zwischen der Schweiz und den Grossmächten. Prof. Dr. André Holenstein: Nach Napoleon: Die Grossmächte retten die Schweiz (1813-1815). Montag, 23. März 2015 um 19.30 Uhr

GESUNDHEITSTIPP

Planen und entscheiden

VERANSTALTUNG

Die Wirtschaft zu Gast

VEREINE

Tobias Hänggi eröffnete am letzten Freitag im APH Stäglen zum vierten Mal als Präsident die Generalsversammlung des TV Nunningen. Über 60 Turner, Turnerinnen und Gäste folgten der Einladung. Die reich bebilderten Jahresberichte der verschiedenen Riegen führten die Erfolge des vergangenen Jahres und so manches Highlight nochmals vor Augen. Beim Traktandum Wahlen waren diverse Änderungen resp. Verschiebungen bekannt zu geben. Ueli Jeger gab nach beinahe 20 Jahren Vorstandsmitglied seinen Rücktritt. Das Amt als Aktuarin übernimmt Lea Kofmel. Patrik Vögtli gibt sein Amt als Beisitzer nach mehrjähriger Tätigkeit im Vorstand ab. Mit Michèle Emmenegger konnte ein neues Mitglied als «Korbball-Verantwortliche Damen» in den Vorstand gewählt werden. Marc Hänggi wird als «Korbball-Verantwortlicher Herren» und Oberturner

Der Bahnersatz ab Aesch/Laufen und umgekehrt ist eine Zumutung für ältere Bahnreisende. Die Jungen fläzen sich hin in den Sitzen, Stöpsel rein und weg im Kopf und machen älteren Reisenden keinen Platz. Was früher galt, gilt heute nicht mehr. So kommt es abends zu traurigen Situationen, man steht müde nach einem anstrengenden Tag im vollen schwankenden Bus – dies vor allem als 60-plus-Reisender. Ich verstehe nicht, warum nicht zwei Busse mit genügend Sitzplätzen jeweilen geführt werden oder eine automatische Ansage im Bus auf den Missstand aufmerksam macht: «Bitte Sitze freimachen für ältere Passagiere und solche, die geheingeschränkt sind. Der Service für die lange Bauzeit sind ein Jammer und eine Zumutung. Umsteigen aufs Auto ist die Folge. Teurer gewordenes U-Abo, schlechter Service für alle und insbesondere für ältere ÖV-Nutzer, lange Bauzeit! Zudem besteht nur noch ein Kurs nach Bärschwil nach 23 Uhr. Ich frage mich, wie autolose Menschen mit dieser Situation klar kommen oder jene, die auf Hilfe im Alltag angewiesen sind. Henrik Silberstein

U 310 SamstagsUni: Religion – Privatsache? Samstag, 14.3.-30.5.2015, 4-mal, 10.15-11.45h. Laufen, Kulturzentrum alts Schlachthuus, CHF 60.00. Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch

Musikgemeinschaft Bretzwil-Lauwil, Konzert- und Theaterabend in Bretzwil, 13. und 14. März, 20.00 Uhr, Turnhalle Bretzwil. Türöffnung und Küche ab 18.30 Uhr

Der Turnverein Nunningen lebt…

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Die beiden Gäste: Dr. Stephan Feldhaus FOTO: ZVG und Dr. Franz Saladin. Die Wirtschaft gibt es so wenig wie die Kirche. Es sind immer einzelne Menschen, die in ihren Funktionen und mit ihren Verantwortlichkeiten innerhalb einer Organisation handeln. Im März kommt keine Institution nach Flüh, vielmehr sind es Dr. Stephan Feldhaus, Konzernleitungsmitglied der Roche (Predigt) und Dr. Franz Saladin, Direktor der Handelskammer beider Basel (Fürbitten). Für die Liturgie in diesem speziellen Gottesdienst sorgen Pfr. Michael Brunner als Hausherr und passend zum Thema Wirtschaft, der Industriepfarrer von Basel, Pfr. Martin Dürr. Magdalena Welten Dieser Gottesdienst im Rahmen der Ökumenischen Sonntage 2015 findet am Sonntag, 15. März, um 10.00 Uhr, in der Ökumenischen Kirche Flüh statt.

Die frühlingshaften Temperaturen aktivieren die Bodenarbeiter. Würmer und Mikroorganismen nehmen ihre Arbeit auf. Die Verfügbarkeit von Nährstoffen im Boden wird dadurch verbessert. Stickstoff ist einer dieser Nährstoffe und wichtig für das Wachstum im Boden. Frühling heisst Wachstum und Entfaltung. Eine stickstoffhaltige Heilpflanze ist die Berberitze (Berberis vulgaris). Kalkhaltige, steinige Böden liebt sie besonders. Zum Schutz vor Tierfrass bildet der Berberitzenstrauch Blätter zu dreiteiligen Dornen um. Im Frühling freuen wir uns über die gelbe Blütenpracht, im Herbst über die roten länglichen Beeren. Die Beeren sind ungiftig und können zu Berberitzenkonfitüre verarbeitet werden. Alle anderen Pflanzenteile sind giftig. Seit dem Mittelalter ist diese Medizinpflanze bekannt. Die Homöopathie nutzt die Wurzelkraft der Berberitze bei Leber und Nierenregulationsstörungen. Stein- und Griessbildung werden reduziert. Ein weiteres Einsatzgebiet sind die Entzündungen der Gelenke. Planen und Entscheiden sind Wachstumsprozesse anderer Art. Menschen mit Schwierigkeiten Wissen und Erfahrung zu bündeln, um daraus Neues entstehen zu lassen, können auf Berberis vulgaris vertrauen. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

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GEDANKENSTRICH

Hier wie da gleich schön

Martin Staub Das Laufental und das Schwarzbubenland sind eine Region. Nicht ganz einfach zwar, die Einwohner von Rodersdorf und Nunningen, jene von Dornach und Laufen oder die von Nuglar und Roggenburg unter einen Hut zu bringen. Trotzdem – es wird immer wieder versucht, die 36 Kleinode zu vereinen. Dass es unseren Politikern, Wirtschafts- und Kulturleuten ernst ist, zeigt das neue Logo Laufental-Schwarzbubenland. Das Logo mag gut sein, bloss fehlt bis dato der Inhalt. Laufentaler, Thiersteiner und auch Dornecker wissen noch nicht so recht, wo sie es mit gutem Gewissen einsetzen können. Man möchte fusionieren – in diversen Bereichen. Eine Region mit vielen Hügeln und Tälern und über zwei Kantone. Kann das funktionieren, ohne die beiden Staatshoheiten anzutasten? Offenbar lediglich in Teilbereichen, was dank umsichtiger Pioniere und Zugpferde punktuell bereits erfolgreich umgesetzt wurde. Musikschulen, Gymnasien, Feuerwehren und einige Vereinsverbände können hier unter anderem als positive Beispiele stehen. Die meisten dieser Kraftakte liegen aber bereits Jahre, ja Jahrzehnte zurück. Über weitere Fusionen, oder wenigstens bessere Zusammenarbeit in unserer Region, wird fleissig nachgedacht und diskutiert. Man möchte nebst bereits Vollzogenem auch in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Tourismus zusammenarbeiten – als eine einzige Region auftreten, wie das bereits erwähnte Logo unterstreicht. Eine gute Idee, die nach der längst fälligen Umsetzung schreit. Seit Jahren debattieren die beiden Wirtschaftsverbände Forum Regio Plus und Promotion Laufental darüber. Immerhin – den Wirtschaftsförderer haben sie seit etlichen Jahren gemeinsam. Da sollte es doch nur noch einen Klatsch von einer Fusion entfernt sein, könnte man meinen. Ähnlich beim Tourismus. Schwarzbubenland Tourismus wurde vor vielen Jahren aufgegleist und darf auf seine Geschichte stolz sein. Dass fast jeder Tourist (jede Touristin), welcher irgendeine Destination im Schwarzbubenland ansteuert, auch in Berührung mit dem Bezirk Laufen kommt, liegt in der Natur des Gebietes. Trotzdem wird bis dato nur halbherzig oder gar nicht zusammengearbeitet. Funktionieren vielleicht die kantonalen Tourismusorganisationen Solothurn und Baselland zu unterschiedlich? Fusionsgedanken sind zwar da, aber vorerst lediglich zwischen Schwarzbubenland Tourismus und dem Forum Regio Plus. Im Hinblick auf die Eröffnung des Neuen Theaters NTaB Dornach, wo die beiden Organisationen ihren Infopoint einrichten wollen, scheint das sinnvoll. Nur, wo bleibt der Bezirk Laufen? Es wäre wirklich an der Zeit, die ganze Region mit einem einzigen Auftritt zu präsentieren und dem Rest der Welt zu zeigen, dass es beidseits der Kantonsgrenzen gleich schön ist.


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DIES UND DAS

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EINGESANDT

SPITEX

REGION

Brandanschlag auf Fasnachtsfeuer

Internationaler Frauentag vom 8. März

Sperma-Sexing im Biobereich soll erlaubt werden

Fasnachtsfeuer in Dittingen unter besten Bedingungen: Auch ein Brandanschlag in der Nacht zuvor konnte dank dem Einsatz der Feuerwehr und dem grossen Einsatz des Organisationskomitees dem gelungenen Anlass nichts anhaben. Die Besucherzahl war umso EDI JERMANN, GR DITTINGEN grösser und die Stimmung und Ambiance vom Feinsten.

VERANSTALTUNG

Absolut Trio in Reinach WOS. Kultur in Reinach lädt ein zu einer Soirée in der Aula des Bachmatt Schulhauses in Reinach. Zu hören ist das bekannte «Absolut Trio» mit Bettina Boller, die noch vielen Zuhörern bekannt ist aus den Sendungen von Adrian Marthaler in den 90er Jahren im Schweizer Fernsehen. Das Trio wird ein anspruchsvolles Programm aufführen, u. a. mit dem Klaviertrio Nr. 1, op 8 von Dimitri Schostakowitch, Klaviertrio op 70 Nr. 2 von Ludwig van Beethoven und dem Kla-

viertrio Nr. 1 «élégiaque» von Sergej Rachmaninoff. Im Jahre 2003 haben sich drei versierte, begeisterte Kammermusikerinnen zusammen gefunden und das Absolut Trio gegründet. Seit 2009 spielt das Ensemble in der heutigen Besetzung: Bettina Boller, Violine; Judith Gerster, Violoncello; Stefka Perifanova, Klavier. 15. März, 17 Uhr, Aula Schulhaus Bachmatten, Lochackerstr. 75, in Reinach. Tram Nr. 11, Haltestelle Lochacker Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Publireportage

Mehr Vitalität mit Dr.-Schüssler-Salzen Angespanntheit, schnelles Ermüden und innere Unruhe können die ersten Anzeichen für einen Mangel an Mineralstoffen sein. Am Abendvortrag vom 25. März kann man herausfinden, wie es um den eigenen Mineralhaushalt steht. Der Organismus des modernen Menschen ist wachsenden Belastungen ausgesetzt. Steigende Anforderungen in Beruf und Alltag, sich verschlechternde Umweltbedingungen sowie ungesunde Ernährungsweisen sind wesentliche Faktoren dafür, dass die normalen Zellfunktionen in unserem Körper gestört werden. Umfassende Wirkungsweise Wer nicht gleich ernsthaft erkrankt, kennt meist jedoch die ersten Anzeichen für Stoffwechselstörungen: Angespanntheit, beginnende Konzentrationsschwäche, schnelles Ermüden, innere Unruhe – die Lebensqualität wird beeinträchtigt. Häufig sind diese Zustände Signale dafür, dass im Blut und unseren Organen nur unzureichende Mengen an Mineralstoffen vorhanden sind. Die Mineralstoffe nach Dr. Schüssler sorgen dafür, das innere Gleichgewicht eines intakten Stoffwechsels wiederherzustellen und zu erhalten. Das Ziel der natürlichen Behandlung ist es, den Organismus zu lehren, selbst die Mineralsalze aus der zugeführten Nahrung in der richtigen Menge und Zusammensetzung aufzunehmen.

Vielseitig einsetzbar Die biochemische Heilmethode nach Dr. Schüssler ist vielseitig einsetzbar. Am Mittwoch, 25. März 2015, lernen Sie die verschiedenen Anwendungsgebiete näher kennen. Die 12 Mineralstoffe helfen, die normalen Funktionen der Zellen umfassend wiederherzustellen. Die Heilmittel sind einfach anzuwenden, haben keinerlei Nebenwirkungen und sind für jedes Alter, auch für Schwangere, Babys, Kinder und selbst Tiere geeignet. Reservieren Sie sich Ihren Platz per Telefon unter der Nummer 061 765 96 96 oder direkt in Ihrer StedtliApotheke. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Abendvortrag: Mittwoch, 25. März 2015 19 bis 20.30 Uhr, Eintritt Fr. 20.– Rathaussaal, Hauptstr. 2, 4242 Laufen

Der Weltfrauentag ist heute Plattform einer vielfältigen Frauenbewegung und inzwischen fest im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert. Frauengruppen, Gewerkschaften, Gleichstellungsbeauftragte und Frauen aus Parteien und Verbänden organisieren am 8. März im ganzen Land Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag. So unterschiedlich wie die Veranstalterinnen sind auch die jeweiligen Themen: Chancengleichheit im Arbeitsleben, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Verbesserung der Situation von Migrantinnen und anderen Minderheiten, Kampf gegen Gewalt an Frauen, Zwangsprostitution und Frauenhandel. Auch im 21. Jahrhundert ist die Gleichstellung der Geschlechter weder in der Schweiz noch im Rest der Welt Realität. Obwohl viele Forderungen der «Mütter» des Internationalen Frauentags erfüllt sind, bleibt die Liste der noch nicht verwirklichten Frauenrechte lang. Daher nutzen Frauen aller Länder den 8. März weiterhin, um auf ihre Belange aufmerksam zu machen. Sie fordern eine Gesellschaft, in der alle Menschen wirklich gleichberechtigt sind. Bei der Spitex arbeiten hauptsächlich Frauen. Den Weltfrauentag nehme ich gerne zum Anlass, unseren Mitarbeiterinnen (und selbstverständlich auch ihren drei Kollegen) von Herzen für ihr Engagement und die erfolgreiche Arbeit zu danken. Simone Benne, Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg

WANDERTIPP

Im Wald von Rheinfelden Am Sonntag, 22. März suchen wir vom Bahnhof Rheinfelden startend zuerst in den Hausgärten, dann am und im Wald Spuren des Frühlings. Kreuz und quer führen gute Waldwege durch die verschiedenen Abschnitte. Beim Augarten beenden wir unsere Spurensuche. Wanderzeit: ca. drei Stunden, auf und ab, aber nicht steil. Verpflegung: unterwegs aus dem Rucksack, Einkehrmöglichkeit im Augarten. Treffpunkt: 09.35 Uhr Schalterhalle Basel SBB. Auskunft und Anmeldung bis 19. März bei Frieda Suda, Tel 061 711 28 51. Sektion Birsigtal und Birseck Naturfreunde Schweiz

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Vorstandsmitglieder: (v.l.) Präsident Felix Lang, Lostorf, die neu gewählten Rahel Sprunger, Bubendorf, Patrik Birrer, Duggingen, sowie Vizepräsident Paul Nussbauer, FOTO: BENILDIS BENTOLILA Aesch. BB. Über 90 Biobauern und –bäuerinnen nahmen an der GV Bio Nordwestschweiz (BL, BS, SO) 2015 teil. Der Antrag zur Zulassung von Sperma-Sexing gab viel zu reden. Das Thema, das an der gut besuchten Generalversammlung der Bio Nordwestschweiz (Baselstadt, Baselland, Solothurn) am Ebenrain in Sissach am meisten zu reden gab, war die Zulassung von Sperma-Sexing im Biobereich. Max Rentsch, Gelterkinden, hatte bereits vor zwei Jahren beantragt, dass die Bestimmung des Geschlechts beim Kuhkalb durch Einsatz von gesextem Sperma auch auf Biohöfen verwendet werden könne. Denn es sei doch nicht korrekt, ein Jahr auf die Geburt eines Tieres zu warten und es, wenn das Geschlecht nicht stimme, totzuschlagen und zu entsorgen. Der Antrag wurde damals mit 27 Nein zu 13 Ja bei 8 Enthaltungen abgelehnt. Der junge Bioviehzüchter Stefan Hueter, Bienzwil, machte einen neuen Anlauf. Es entwickelte sich eine lebhafte, faire Diskussion von Befürwortern und Gegnern. Aus Biosicht spreche dagegen, weil Biozucht tierfreundlich, tierschützerisch und ohne grosse Technik erfolgen solle. Dafür spreche, dass es mit einem kleinen Aufwand möglich sei, das Geschlecht zu bestimmen. Weshalb also nicht anwenden? Das Abstimmungsresultat zeigte folgendes Ergebnis: 25 Ja zu 19 Nein bei 11 Enthaltungen. Somit war der Antrag angenommen; das Thema soll von BioSuisse weiterverfolgt werden.

Kräuteranbau für Ricola Herbert Schluep, OK-Präsident HESO Bio-Nordwestschweiz, Nennikofen, blickte zurück auf den Auftritt der Biobauernfamilien an der HESO 2014 und informierte, wie die Teilnahme 2015 aussehe. Er bat inständig, dass sich mehr Bauern und Bäuerinnen melden, um am Stand als authentische Vertreter der Biobauernfamilien die Fragen der Konsumenten zu beantworten. Biobauer Hannes Gass, Oltingen, regte an, dass sich Mitglieder überlegen sollen, ob sie nicht in den Kräuteranbau für Ricola einsteigen möchten. Dies sei möglich ab 30 Aren in der voralpinen Hügelzone und der Bergzone. Er würde sich freuen, wenn einige Bauernfamilien sich interessierten, damit diese gemeinsam beim Unternehmen in Laufen vorsprechen könnten. Solothurnlastig Priska Recher, Ziefen, trat nach zehn Jahren Mitarbeit im Vorstand, – wobei sie die letzten vier Jahre das umtriebige Sekretariat führte – zurück. Für sie und die früher zurückgetretene Evelyn Buchwalder, Liesberg, konnten wieder zwei junge Leute aus Baselland gewonnen werden, nämlich Rahel Sprunger, Bubendorf, und Patrik Birrer, Duggingen. Felix Lang, Lostorf, Präsident Bio NWCH, schmunzelte: «Ich bin froh über diesen Neuzugang von Baselbietern, denn der Vorstand war doch ziemlich solothurnlastig.»

NUGLAR-ST. PANTALEON

Baumann ist neuer Gemeindepräsident

Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

VORTRAG

Die Grossmächte retten die Schweiz Nicole Kuster, die Geschäftsführerin der Stedtli Apotheke, und ihr Team freuen sich auf Ihren Besuch.

Hauptstrasse 20 | 4242 Laufen | Tel. 061 765 96 96 | stedtli.laufen@topwell.ch | www.topwell.ch Mo–Fr 8.00–12.15 Uhr/13.15–18.30 Uhr, Samstag 8.00–16.00 Uhr, Sonntag 9.30–12.00 Uhr

WOS. Das Jahr 1815 war für die Schweiz von grosser Bedeutung: Die Neutralität wurde damals von den Grossmächten garantiert. Dieses Jahr sind es 200 Jahre her und das Ereignis ist noch heute von grösster Bedeutung. Prof. Dr. André Holenstein von der Universität Bern orientiert uns über wichtige Aspekte der Beziehungen zwischen der Schweiz und den Grossmächten. Der Vortrag «Nach Napoleon: Die Grossmächte retten die Schweiz (18131815)» findet in der Bibliothek des Klosters Dornach, am Montag, 23. März um 19.30 Uhr statt.

Ab 1. April im Amt: Der neue Gemeindepräsident Daniel Baumann. FOTO: ZVG

WOS. Mit 402 Stimmen von eingegangenen 464 Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 42 Prozent wurde Daniel Baumann mit einem Glanzresultat zum neuen Gemeindepräsidenten und Nachfolger von Hans Peter Schmid gewählt. Seine Amtszeit wird am 1. April beginnen. Hans Peter Schmid trat nach insgesamt 18 Jahren Tätigkeit im Gemeinderat und 10 Jahren als Gemeindepräsident zurück. Er freut sich, seinem Nach-

folger eine attraktive Gemeinde mit gesunden Finanzen und einer bestens funktionierenden Verwaltung übergeben zu dürfen. In den frei werdenden Sitz im Gemeinderat wird neu Staffan Sjögren nachfolgen. Er wurde von der Ortsgruppierung Nebelfrei nominiert und durch den Gemeinderat als gewählt erklärt. Er nimmt sein Amt ebenfalls im April auf und wird das Ressort «Bildung und Kultur» übernehmen.


DIES UND DAS

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BREITENBACH

Gemeinsames Lob in der katholischen Kirche Breitenbach

Vor zwei Jahren: Regionale Chöre und Musizierende der Musikschule beim Anlass «BeFOTO: ZVG gegnungen». WOS. Zwei Feierstunden zum Thema «Lobt Gott mit Sang und Klang» in Breitenbach. Am Samstag, 14. März 2015, singen die Kirchenchöre aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland in der kath. Breitenbach, unter Mitwirkung einer Bläsergruppe und Ensembles der Musikschule Laufental-Thierstein. «Lob im Gottesdienst» ist das Thema der Eucharistiefeier um 18 Uhr und «Lob am Abend» lautet das Thema der Feierstunde um 20 Uhr. Die Initiative zu dieser musikalischen Begegnung kommt von Helen Jeger, Präsidentin des «Cäcilienverbandes Schwarzbubenland». Von Mitte März bis Juni sind in der deutschen Schweiz 440 kirchenmusikalische Veranstaltungen geplant. Helen Jeger wollte auch in unserer Region ein Zeichen setzen. Die Kirchenchöre der Region, eine Bläsergruppe und zwei Ensembles der Musikschule Laufental-Thierstein, die in

diesem Jahr das 40-Jahr-Jubiläum feiert, folgten ihrem Aufruf. Um 18 Uhr singen die Chöre aus dem Laufental in der Eucharistiefeier, begleitet von Bläsern, Pauken und Orgel. Die Leitung hat Isidor Lombriser. Unter der Leitung von Barbara Schröder ertönen um 20 Uhr Lieder zum Thema «Lob am Abend» mit den Chören des Cäcilienverbandes Schwarzbubenland, Orgel und zwei Ensembles der Musikschule. Nach «12 Stundekonzerte» (2011) und «Begegnungen» (2013) ist «Lobt Gott mit Sang und Klang» der dritte Anlass in dieser Zusammensetzung. Der dänische Philosoph Søren Kierkegaard schrieb: «Gott will Menschen, die ihn preisen, anbeten, loben und danken können.» Kann man dies besser tun als mit Musik? Samstag, 14. März, in der kath. Kirche Breitenbach 18 Uhr: «Lob im Gottesdienst»; 20 Uhr: «Lob am Abend»

EINGESANDT

Ein Wochenende im Zeichen des Obstbaumes

Erhaltung der Obstwiesen: Kursleiter Willi Jermann erklärt den Teilnehmenden, auf was FOTO: ZVG es beim Pflanzen ankommt. Die Erhaltung der Obstwiesen im Laufental ist das erklärte Ziel des Obst-und Gartenbauvereins Laufental. Das ist kein einfaches Ziel, weil das Wissen um die Pflege der Bäume langsam vergessen geht. Um dem entgegenzuwirken, wurde am 6. und 7. März zusammen mit der Dittinger Naturkommission ein Doppelanlass durchgeführt. Am Freitagabend im Dittinger Gemeindesaal informierten Willi Jermann und Roland Roth zu Themen wie «Welche Obstsorten soll man setzen?», «Wie pflanzt man einen Baum?» und «Was muss man beim Schneiden beachten?» Für Hochstammbäume konnte man erfahren, ist immer noch der vor 80 Jahren entwickelte Oeschbergschnitt die einfachste und beste Methode um gesunde und ertragreiche Bäume zu erhalten. Wichtig ist regelmässig und richtig zu schneiden. Kursleiter Willi Jermann erklärt den Teilnehmenden, auf was es beim Pflanzen drauf ankommt. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Praxis. Zuerst wurde bei prächtigem Wetter Pflanzung und Pflanzschnitt an

jungen Apfel- und Spitzgiegibäumen geübt. Nicht zu tief pflanzen und keine Angst vor dem kräftigen Rückschritt wurde unter anderen den Teilnehmern nochmals eingebläut. Danach mussten ein Dutzend alter Hochstammbäume geschnitten werden. Manche dieser Bäume entpuppten sich als wahre Denksportaufgaben für die Teilnehmenden und die beiden Kursleiter Willi Jermann und Michael Stoll. Wer soll der Leitast werden? Welche Äste gehören weg? Wie viel Fruchtholz soll man stehen lassen? Diese und weitere Fragen wurden lebhaft unter den Teilnehmenden diskutiert. Am Ende lag viel Holz auf dem Boden, wie man auf den Bildern der Homepage (www.obstbauverein-laufental.ch) sehen kann. Es ist zu hoffen, dass das Wetter beim Beerenschneidkurs am 14. März in Beinwil auch so toll mitspielt. Übrigens, es hat noch Plätze frei, Interessierte können sich auf der Homepage anmelden. Roland Roth Obst-und Gartenbauverein Laufental


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KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

Passend zu unserer Titelgeschichte: Biene auf den ersten Blüten...

FOTO: RENATO LÜTHI, NENZLINGEN

REGION

REGION

REGION

Tag des Waldes

Krankheitserreger in der Birs nachgewiesen

Online-Polizeiposten

WOS. Am Samstag, 21. März 2015, findet der Internationale Tag des Waldes statt. Er hat zum Ziel, der Bevölkerung Informationen über die Bedeutung des Waldes zu vermitteln und wird in der Schweiz durch das Bundesamt für Umwelt BAFU koordiniert. Der Fokus liegt dieses Jahr auf dem Thema «Kapital Wald und Inwertsetzung von Waldleistungen». Seit Jahren kämpfen Waldeigentümer und Forstbetriebe mit erheblichen wirtschaftlichen Problemen, weil sich die Holzproduktion vielerorts nicht mehr rentabel gestalten lässt. Mit dem Frankenschock und noch tieferen Holzpreisen spitzt sich die Situation zu. Damit die Betriebe langfristig überleben können, müssen die Waldeigentümer künftig auch für Nicht-Holz-Waldleistungen entschädigt werden, von welchen die Öffentlichkeit oder Dritte bisher kostenlos profitieren.

WOS. Bei einer Bachforelle aus der Birs bei Münchenstein haben Fachleute «Saprolegnia parasitica» diagnostiziert. Besonders anfällig reagieren Forellen, Äschen und Schmerlen auf den parasitären Pilz. Der Krankheitserreger, der in der Sorne im Kanton Jura im Jahr 2011 für ein Fischsterben verantwortlich war, breitet sich also weiter aus. Unter anderem geschieht dies durch Gegenstände wie Kanus, Wanderschuhe oder Fischereigerätschaften. Um der Verbreitung des Erregers zu unterbinden, empfehlen die Fischereibehörden, Angelausrüstungen und anderes Material, das mit den kontaminierten Gewässern in Berührung gekommen ist, zu desinfizieren. Der direkte Kontakt mit befallenen Fischen stellt für den Menschen keine Gefahr dar. Die Fische können bedenkenlos konsumiert werden.

WOS. Die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Basel-Landschaft und des Kanton Solothurn können ab sofort Anzeigen wegen Sachbeschädigungen und Diebstählen von Fahrrädern und Motorfahrrädern online erfassen und über das Internet einreichen. Die Online-Plattform «Suisse ePolice» ist ein Projekt innerhalb des Programmes zur Harmonisierung der Polizeiinformatik der Schweiz (HPI) und via die Polizei-Webseite www.polizei.bl.ch erreichbar. Die Plattform wurde im Oktober 2013 aufgeschaltet und bis dato in sieben Kantonen eingesetzt. Die neue Dienstleistung ist ein zusätzliches Angebot für die Bevölkerung. Damit steigt die Verfügbarkeit von häufig benötigten polizeilichen Dienstleistungen. Selbstverständlich können Anzeigen in den entsprechenden Fällen weiterhin persönlich eingereicht werden.

Brand in einem Einfamilienhaus KLEINLÜTZEL. WOS. Am Donnerstagmittag ist in einem Einfamilienhaus in Kleinlützel ein Brand ausgebrochen. Die Meldung, dass es in einem Einfamilienhaus am Ober-Huggerwald in Kleinlützel brennt, ging bei der Alarmzentrale am letzten Donnerstag, kurz vor 11.30 Uhr ein. Die Feuerwehr Kleinlützel und die Stützpunktfeuerwehr Laufen hatten den Zimmerbrand rasch unter Kontrolle und konnten ein Übergreifen des Feuers auf das gesamte Haus verhindern. Durch Rauch und Russablagerungen entstand ein Sachschaden von mehreren 10 000 Franken. Personen wurden keine verletzt. Zur Klärung der Brandursache wurden die Spezialisten der Brandermittlung beigezogen.

Kinderheim sucht Arbeitsplätze LAUFEN. WOS. Das Kinder- und Jugendheim Laufen sucht in der Region Arbeitgeber und Firmen, die bereit sind seinen Jugendlichen einen Ferien- oder Nebenjob anzubieten, damit diese lernen sich in die Arbeitswelt einzugliedern. Infos unter 061 765 90 96.

MUSIK-TIPP

Eliane

Zwei Konzerte im Stäglen NUNNINGEN. WOS. Am Samstag sorgen im Alters- und Pflegeheim Stäglen Florence Schieffer und Adolf Zinstag für ein klassisches Konzert. Am Sonntag tritt der Chor aus Fehren unter der Leitung von Brigitte Hofer auf. Die beiden Konzerte finden jeweils um 15 Uhr statt und sind öffentlich. Aerobic in der Biomill LAUFEN. WOS. Das Balletkleidchen der kleinen Schwester, Mamas Stretchhosen für die Damenriege oder Papas Turnhosen aus den 70ern: All das ist perfekt geeignet um sich für die Aerobic Party in der Biomill in Schale zu schmeissen. Und Beinfreiheit sei Pflicht, schreiben die Biomiller, da die DJs Benj und Studi mit Tunes aus den 80ern für workout-mässige Schwitzstimmung sorgen! Übrigens: Der Aufwand, sich in die engen Hosen zu zwängen, lohnt sich, denn wer aerobic-gestylt kommt, zahlt nichts. Die «Aerobic Trash Dance Partäää» legt am Samstag, 14. März, ab 22.00 Uhr, los. Ein ausgezeichnetes Training für den traditionellen Osterrock in der Biomill in drei Wochen.

Die Luzernerin Eliane Müller gewann 2012 die TV-Castingshow «Das grösste Schweizer Talent». Im Gegensatz zu anderen Gewinnerinnen hat sie sich seither in der Musikszene etabliert, zahlreiche Konzerte gegeben und bereits drei für Schweizer Verhältnisse sehr gut verkaufte CDs abgeliefert. Die aktuelle heisst «Bright Lights» (Sony Music) und ist wieder mit feinfühligen Popballaden bestückt. Das Cover-Foto zeigt die Eliane verträumt auf rundum leuchtende weisse Kerzen blickend, was auf den Inhalt der CD hinweist. Eliane will mit zartem Pianospiel und Gesang Streicheleinheiten verteilen und eine romantische Stimmung schaffen. Die elf Lieder (zehn in Englisch, eines in Italienisch) sind sehr ähnlich und glatt poliert, so dass «Bright Lights» mit zunehmender Spieldauer als eintönig empfunden werden kann. Eliane ist mit einer sechsköpfigen Band auf Tournee und gastiert am 13. März im Stadtcasino Basel. Benno Hueber

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20150312 woz wosanz slim  

Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Bienen sind weit mehr als nur Honig. Sechs Bienenzüchtervereine aus Stadt und Land...

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