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Donnerstag, 5. März 2015

107. Jahrgang – Nr. 10

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

-2ºC 7ºC

-1ºC 9ºC

2ºC 12ºC

Freitag, 6. März 2015 Am Morgen noch ein paar Restwolken, tagsüber meist sonnig. Samstag, 7. März 2015 Zuerst noch hochnebelartige Restbewölkung, tagsüber zunehmend sonnig. Sonntag, 8. März 2015 Wieder sehr freundliches Wetter mit einigen Schleierwolken.

Roggenburg

7 Seit 17 Jahren machen Kathrin Itin und Markus Hebeisen vom Biohof Neuhus, Roggenburg, mit bei «Bim Buur in d’Schuel».

Breitenbach

11 Die Vollblutpolitikerin Susanne Koch macht sich auf den Weg in den Nationalrat. Den ersten Schritt hat sie schon gemacht: Die CVP Dorneck-Thierstein hat sie aufgestellt.

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Geschichte von 5 Gemeinden im Buch Vor 500 Jahren wurde Rotberg an Solothurn verkauft. Damit wurde das hintere Leimental solothurnisch. Mit diversen Anlässen soll dieses Jubiläums gedacht werden. Das entsprechende Buch feiert am Samstag Vernissage. Martin Staub

I

nitiant für das Projekt «500 Jahre Solothurnisches Leimental» war Johann Brunner, alt Gemeindepräsident von Hofstetten-Flüh. «Er wies uns darauf hin, dass dieser runde Geburtstag eine Gelegenheit sei, das Zugehörigkeitsgefühl zum Kanton zu stärken», erklärt Richard Gschwind, der als aktueller Gemeindepräsident von HofstettenFlüh, ein OK zusammentrommelte und darin gleich das Zepter übernahm. Am kommenden Samstag wird mit der Vernissage des Buches «500 Jahre Solothurnisches Leimental» in Witterswil das Jubiläumsjahr mit einem Paukenschlag lanciert. Das 80-seitige Werk im A4-Querformat dürfte nebst der darin beschriebenen Region auch die Umgebung und vor allem das restliche Solothurn interessieren. Letzeres sei ein Hauptanliegen des Initianten und aller Beteiligten», erklärt OK-Mitglied Klaus Fischer. «Wir möchten einerseits den Einwohnern von hier ihre solothurnische Heimat bewusster machen, andererseits aber auch dem Kanton Solothurn seine Geschichte in Erinnerung rufen», erklärt der ehemalige Regierungsrat und Altgemeindepräsident von Hofstetten-Flüh. Ein Blick in das reich illustrierte Buch weckt auf Anhieb Interesse. Einem Vor-

Präsentieren das Buch: Richard Gschwind (l.) und Klaus Fischer vor der geschichtsträchtigen Burg Rotberg. wort von Klaus Fischer folgt der geschichtliche Abriss von Johann Brunner, der für die Redaktion und das Konzept des Buches verantwortlich zeichnet. Pater Lukas Schenker beschreibt die Entwicklung vom Wallfahrtsort «im Stein» zum Benediktinerkloster «Mariastein». Dem Leimentaler Lied, «welches jeder Leimentaler auswendig singen kann», wie Richard Gschwind lachend einwirft, hat sich Susanne Erb-Stöckli gewidmet. Andreas Riss, ehemaliger Kantonsrat und Lehrer, beschreibt den Wandel von der Bezirksschule Mariastein zum Oberstufenzentrum Bättwil. In einem zweiten Teil findet die Leserschaft Porträts der betreffenden Gemeinden Bättwil (Autor: Paul Stöcklin), Hofstetten (Johann Brunner), Flüh (Anne-Marie Kuhn), Metzerlen-Mariastein (Susanne Erb-Stöckli), Rodersdorf (Jo-

hann Brunner) und Witterswil (Josef Stebler). Ein Anhang mit alten Plänen, Karten und Statistiken beschliesst das Werk, deren 3000 Exemplare ab nächstem Samstag einen wichtigen Platz in den Bücherregalen in und um das Solothurnische Leimental einnehmen werden. Diverse Anlässe im Jubiläumsjahr werden dem eingangs erwähnten Hauptzweck gerecht: Der Verband Solothurnischer Einwohnergemeinden tagt am 27. April in Metzerlen. Die Regierungsratssitzung vom 28. April findet im Oberstufenzentrum Bättwil statt, die Solothurner Singknaben umrahmen am 9. Mai eine ökumenische Abendfeier in Mariastein. Die wichtigsten Ereignisse nebst der Buchvernissage sind die Jubiläumsfeier am 20. Juni in Hofstetten sowie «S’ Fescht am Ropperg» vom 22.

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August auf Burg Rotberg. Der Ausflug des gesamten Solothurner Kantonsrates am 2. September, eine Projektwoche mit anschliessendem Schulfest (19–25. September) und der Rückblick in die Anfänge der solothurnischen Zugehörigkeit in Rodersdorf werden am 26. September die Feierlichkeiten im hinteren Leimental beschliessen. Die Witterswiler Schulkinder, der Männerchor Witterswil, verschiedene Redner, darunter die Autoren sowie Regierungsrat Remo Ankli werden der Buchvernissage am Samstag den würdigen Rahmen verleihen. Nur die wichtigste Person wird fehlen: Johann Brunner, Initiant des ganzen Projektes, ist am letzten Freitag, 81-jährig, verstorben. Die Bevölkerung ist eingeladen. Samstag, 7. März, ab 17.00 Uhr, Mehrzweckhalle Witterswil.


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Liebe Gäste und Freunde unseres Hauses Nach über 30 Jahren neigt sich nun unsere Zeit im «Brüggli» dem Ende zu. Ab 29. März 2015 ist das Restaurant geschlossen. Alle Gutscheine können noch bis 28. März 2015 eingelöst werden. Wir werden euch jedoch in anderer Form erhalten bleiben. Weiterhin bieten wir unseren Catering-Service an, und unsere hausgemachten Teigwaren kann man nach wie vor auf dem Arlesheimer Wochenmarkt und im Milchhüsli in Laufen beziehen. Auch unser Bed and Breakfast werden wir weiterführen. Bedanken möchten wir uns bei all unseren Gästen, die uns die ganzen Jahre die Treue gehalten haben.

IMPRESSUM

Es gab viele spannende Begegnungen, interessante Gespräche und es sind wertvolle Freundschaften entstanden. Auch dafür möchten wir DANKE sagen. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Beglaubigte Auflage 21 444 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 75 544 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 202 012 Ex.

Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr

Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch

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Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch

Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.85, mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

Verleger: Peter Wanner

www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

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LAUFENTAL LAUFEN

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Donnerstag, 5. März 2015 Nr. 10

ZWINGEN

Was kann denn Odysseus dafür?

Wellness-Tag für Nähmaschinen Fränzi Jermann lädt am 10. März in Laufen zum Nähmaschinen-Servicetag ein. Nebst der Reinigung und Reparatur der Maschine können fertige Nähprodukte bewundert werden. Melanie Brêchet Fischlin

Musikalisch top: Das Ensemble MenoPIU begeisterte durch Vielseitigkeit und Fantasie. meb. Letzten Samstag erzählte die Gruppe menoPIÙ im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen die Geschichte um den Abenteurer Odysseus einmal anders. Das Ergebnis war musikalisch anspruchsvoll und regte bisweilen auch die Lachmuskeln an. Griechische Mythologie – knochentrocken und ein hervorragendes Einschlafmittel? Von wegen! Die Ereignisse und Wendungen in den Sagen rund um die griechischen Götter, Halbgötter und gewöhnlichen bis aussergewöhnlichen Menschen bieten mehr Dramatik als so manche Vorabend-Soap. Das Ensemble menoPIÙ pickte sich aus dem reichen Fundus die Geschichte des Odysseus heraus und hauchte dem Abenteuer musikalisches Leben ein. Odysseus war ein ganz schöner Schwerenöter und Frauenheld. Doch im Geiste blieb er seiner Gattin Penelope treu. Und auch diese

Die Erzählerin: Jeanette Büsser führte charmant durch die Abenteuer des FOTOS: MELANIE BRÊCHET Odysseus.

widerstand den Lockrufen ihrer Freier so hartnäckig wie listig, stand auf Ithaka Haus und Hof vor und wartete treusorgend auf ihren Ehemann. Zu spät kommen, das kann wahrlich jedem passieren. Und Odysseus hat auch eine hervorragende Erklärung dafür: Er war im Krieg, weit weg in Troja. Wie es schliesslich zu der doch etwas grösseren Verspätung von 20 Jahren gekommen ist und wie er auf dem Nachhauseweg aufgehalten wurde, erzählt das Ensemble menoPIÙ humorvoll und mit einfachen Requisiten. Jeanette Büsser führt einmal Hochdeutsch, dann wieder in breitem Berndeutsch durch den Abend, während ihre Kollegen die Geschichte nachspielen und musikalisch untermalen. Da erklingen einerseits klassische Werke von Monteverdi oder Händel. Aber auch Ohrwürmer etwas jüngeren Datums, beispielsweise von den Beatles, schleichen sich in das abwechslungsreiche Programm. Für den würdigen Klangteppich sorgten unter anderem elf Blockflöten, Violinen, eine singende Säge und ein Cajon. Diverse Weingläser, das trojanische Pferd, Odysseus’ Jacht und eine Klappleiter, welche die aktuelle Station anzeigte oder auch mal als wütender Kyklop herhalten musste, komplettierten das einfache aber effektvolle Bühnenbild. Das Publikum belohnte die kurzweilige Reise mit grossem Applaus. menoPIÙ, das sind Jeanette und Camille Büsser, Jakob Friedli, Salome und Hans-Jörg von Däniken und Hansruedi von Arx. Der harte Kern der Truppe musiziert bereits seit 1974 miteinander. Im Jahr 2004 erfüllten sich die Mitglieder von menoPIÙ den schon lange gehegten Wunsch, bedeutende Werke der Opernliteratur mit den eigenen Möglichkeiten umzusetzen. So entstanden bereits Bearbeitungen von L’Orfeo nach Claudio Monteverdi oder Mozarts Zauberflöte. www.menopiu.ch

D

as Hobby Nähen erfreut sich in letzter Zeit immer grösserer Beliebtheit. Nähmaschinen finden ihren Weg zurück aus dem Keller in die gute Stube oder den Hobbyraum und werden dort genutzt um schicke Taschen, romantische Kissen oder flotte Kinderkleider zu fabrizieren. Die lange Zeit in Vergessenheit hinterlässt aber auch ihre Spuren. Die Nähmaschinen sind verstaubt und laufen alles andere als wie am Schnürchen. Der erste Nähmaschinen Servicetag in Laufen soll in solchen Fällen Abhilfe schaffen. Am 10. März lädt Fränzi Jermann von 9.30 bis 17.00 Uhr alle Interessierten ins reformierte Kirchgemeindehaus am Schutzrain 7 dazu ein, die eigene Nähmaschine auf Vordermann bringen zu lassen. Ein Mechaniker reinigt die Maschine fachmännisch für 30 Franken und macht vor Ort einen groben Kostenvoranschlag für allfällige lohnenswerte Reparaturen. Der persönliche Kontakt mit einem Nähmaschinen-Fachmann sei sicher der grosse Vorteil dieses Servicetages, erklärt Fränzi Jermann, welche unter ihrem Label «Madame Marie» Patchworkarbeiten herstellt. Sie ist seit Kurzem Elna Vertreterin, am Servicetag

Im Nähfieber: Fränzi Jermann organisiert den ersten Laufner Nähmaschinen-Servicetag. FOTO: MELANIE BRÊCHET

sind aber auch alle anderen Marken gern gesehen. Und es müssen auch keine neuen Maschinen sein, auch ältere Modelle können ungeniert vorbeigebracht werden. Sollte sich eine Reinigung, geschweige denn eine Reparatur nicht mehr lohnen, besteht vor Ort auch die Möglichkeit, bei Fränzi Jermann eine neue Nähmaschine zu erwerben. Aus Anlass des Servicetages wird auf alle Elna-Modelle ein Rabatt von zehn Prozent gewährt. Zum Verkauf stehen auch Stick- und Overlockmaschinen. Und auch Stoffe, Schnittmuster und weitere Mercerieartikel können erworben wer-

den. Auch wer keine Lust hat, selbst in das Pedal zu treten, ist am Nähmaschinentag gut aufgehoben: Bereits fertige Näharbeiten können bewundert und gekauft werden. Ausserdem sorgt «Angi’s Backbox» mit süssen Köstlichkeiten und Kaffee für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher. Sollte der erste Nähmaschinen Servicetag auf grosses Interesse stossen, könnte sich Fränzi Jermann durchaus vorstellen, einen solchen Tag zukünftig jährlich durchzuführen. www.madamemarie.ch

LAUFEN

Weltstar im Keller der Kulturbar Bären Laufen WOS. Ray Wilson (letzter offizieller Sänger von Genesis) kommt für ein Soloprogramm in den Keller der Kulturbar Bären in Laufen. Es handelt sich hierbei um das einzige Konzert in der Schweiz im 2015. Der Gastgeber Oli Blessinger in Zusammenarbeit mit Traffic Team Entertainment ist stolz und fühlt sich geehrt, Ray Wilson in Laufen im kleinen Keller der Kulturbar Bären begrüssen zu

dürfen. Dies ist ein sehr guter Grund, die Kulturbar am Sonntag, 15. März 2015, um 18.00 Uhr zu öffnen. Kellertüröffnung um 19.30 Uhr. Beginn des Konzertes 20.30 Uhr. Vorverkauf in der Kulturbar Bären Laufen oder unter tickets@kulturbar.ch. Plätze sind limitiert. Eintritt CHF 50.-- (Keller). Small-Talk (ohne Gewähr) mit Ray Wilson nach dem Konzert in der Bar möglich.

BILINGUALE MATUR

FILM

www.kfl.ch

Donnerstag, 5. März, 20.30 Uhr

The Guard

Regie: John M. McDonagh, mit Ronan Collins, Paraic Nialand, John Patrick Beirne u. a. Komödie, Crime, Thriller: IRL, 2011, 96 Min. AUSSTELLUNG

Das bikantonale Schulprojekt zwischen Laufen und Porrentruy

6. bis 22. März

DITTINGEN

Ilona Probst

Bezirksschützenverband lud zur Delegiertenversammlung ein

Das Projekt läuft jetzt bereits seit 2½ Jahren. Eine erste Bilanz fällt bisher sehr positiv aus.

Öffnungszeiten: Do und Fr: 18.00–20.30 Uhr, So: 11.00–16.00 Uhr.

64 Delegierte und Gäste haben sich am letzten Freitag zur 48. Delegiertenversammlung im Gemeindesaal in Dittingen eingefunden. Verbandspräsidentin Margot Gygi blickte in ihren Einführungsworten zurück auf die erfolgreiche Jubiläumsfeier 125 Jahre Bezirksschützenverband Laufental vom vergangenen September im Stedtli. Bernhard Bucher machte in diesem Zusammenhang Werbung für die noch bis Juni 2015 laufende Sonderausstellung im Museum Laufental. Der Präsident der Kantonalschützengesellschaft Baselland, Walter Harisberger, überbrachte die Grüsse des Kantonalvorstandes, berichtete vom erfreulichen Abschluss des Kantonalschützenfestes beider Basel und machte einen Ausblick auf das bevorstehende eidgenössische Schützenfest im Wallis, wo die Baselbieter Delegation am offiziellen Tag in Visp von der Stadtmusik Laufen begleitet wird. Die Gemeindepräsidentin von Dittingen, Regina Weibel, stellte die Gemeinde vor und machte die Delegierten u.a. mit den Problemen vertraut, die ein kleiner Ort wie Dittingen meist nur noch gemeinsam mit anderen Gemeinden lösen kann. Ohne Diskussion und einstimmig wurden der Jahresbericht und die übri-

gen Geschäfte genehmigt. Als Ersatz für den zurückgetretenen Jungschützenchef Peter Orlandi wurde Patrick Thomet von der SG Zwingen gewählt. Für ihre guten Leistungen in der vergangenen Saison durften folgende Schützinnen und Schützen Preise und Wanderpokale entgegennehmen: Die Becher für die besten Nachwuchsschützen gingen an den Zwingener Joël Jermann (Kategorie Jungschützen) und an den Brislacher Ronny Schnoz (Kategorie Jugendliche). Verbandsmeister im Feld A (Standardgewehr) wurde Werner Chételat vom SV Liesberg. Im Feld D (Ordonnanzwaffe) gewann Jacques Jermann von der SG Zwingen. Bei den Pistolenschützen siegte erneut Benno Hänggi vom PK Zwingen. Die Sektionswanderpreise für den Sieg am Bezirkswettschiessen gingen wie im Vorjahr an den Schützenverein Liesberg (300m) und an die Pistolensektion Laufen (50m). Als beste Laufentaler Sektion am Feldschiessen erhielt die Feldschützengesellschaft Dittingen eine Wappenscheibe. Die 49. Delegiertenversammlung des BSVL wurde auf den 26. Februar 2016 in Laufen festlegt. Ruedi Grun

Der Initiator des Projektes ist Isidor Huber, Französischlehrer und Direktor des Gymnasiums Laufental-Thierstein. Seine Idee: Schüler/innen aus dem Jura sollen zusammen mit Schüler/innen aus der Deutschschweiz in einer gemeinsamen Klasse die Fremdsprache lernen, mit dem Ziel, eine zweisprachige Matur zu absolvieren. Bei der Erstpräsentation im Jahr 2006 stiess das Projekt bei möglichen Partnern noch auf kein grosses Interesse. Es gab mehrere Gründe, weshalb die bikantonale Matur nicht auf Anhieb zu Stande kam. Der Kanton Baselland wollte in der finanziell schwierigen Lage nicht so viel Geld ausgeben. Und das Lycée cantonal de Porrentruy wollte sein neu lanciertes Projekt, eine Deutschimmersionsklasse, nicht durch eine zweite bilinguale Klasse gefährden. Im Jahr 2008, nachdem Isidor Huber Direktor des Gymnasiums Laufen geworden war, fanden weitere Gespräche statt. Dieses Mal war der damalige Direktor des Lycée de Porrentruy, Herr Cattin, vom neuen Projekt über-

zeugt, denn sein eigenes war gut angelaufen und die neue zweisprachige Klasse sollte kein Problem mehr darstellen. Zusammen erarbeiteten die zwei Herren erste Entwürfe für das Schulprojekt. Die Finanzierung war auf der Seite des Kantons Jura schnell geregelt. Beim Kanton Baselland dauerte es ein bisschen länger, bis die Kosten genehmigt wurden. Im November 2011 kam dann schliesslich das erlösende «OK» und bereits im August des Folgejahres begann die erste Klasse das Projekt. Zuerst werden die neunte und zehnte Klassen in Laufen absolviert, dann werden die zwei folgenden Jahre der Ausbildung bis zur Matur in Porrentruy verbracht. Obwohl der Schulgang noch nicht so lange angeboten wird, kann trotzdem schon gesagt werden, dass er sich sehr für die Schüler lohnt und sie stark davon profitieren. Jetzt kann nur noch gehofft werden, dass die Finanzierung weiterhin gewährleistet wird. Schülerinnen und Schüler, die seit Sommer 2014 im Lycée Porrentruy den zweiten Teil des Pilotprojektes der zweisprachigen Matur absolvieren, berichten hier in den nächsten Wochen über ihre Erfahrungen und wie sie die fremde Umgebung im Jura erleben.

Vernissage: Freitag, 6. März, 19.00 Uhr

Martin Staub – S(ch)ichtweise JAZZ-MATINEE

Sonntag, 8. März, 10.30 Uhr

Little Big Easy

Go to the Mardi Gras! Tischreservation Tel. 061 761 31 22 POESIE

Donnerstag, 12. März, 20.00 Uhr

* Liederabend mit Rolland Mundart-Texte, die zum Nachdenken anregen, und Melodien, die aus dem Herzen kommen. DISCO

Freitag, 13. März, 21 .00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJane Nordlicht und DJane Süssstoff

Tanzen zu den romantisch frechen bis fetzigen Stücken der beiden DJanes und wärmende bis kühlende Drinks von der «Wandelbar» geniessen. FIGURENTHEATER FÜR KINDER

Sonntag, 15. März, 11 .00 Uhr

* Figurentheater Felucca – Der Mond im Koffer Die Reise eines wunderfitzigen Mondgesichts für Kinder und ihre Eltern ab 5 Jahren.

* Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46


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Donnerstag, 5. März 2015 Nr. 10

Gottesdienste DANKSAGUNG

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

Danke

Laufen Freitag, 6. März, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 6. März, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Samstag, 7. März, 19.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Filmabend «Dein Weg». Sonntag, 8. März, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Heute ist Chinder-Sunntig! Donnerstag, 12. März, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon).

für ein stilles Gebet, für tröstende Worte, gesprochen oder geschrieben, für einen Händedruck oder eine Umarmung, wenn Worte fehlten, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für Blumen- und Geldspenden, an Dr. med. Roland Stäuble für die langjährige Betreuung, an Pfarrer Schöbi für die einfühlsame Gestaltung des Trauergottesdienstes, an Vinzenz Stich für die liebevoll ausgesuchte und vorgetragene Orgelmusik zur Umrahmung des Trauergottesdienstes, an alle Verwandten, Freunde, Nachbarn und Bekannten, die unsere liebe

Liesberg Freitag, 6. März, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorennachmittag im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch. Grellingen Sonntag, 8. März, 10.30 Uhr, katholische Kirche Grellingen, ökumenischer Gottesdienst zur Fastenzeit mit dem ökumenischen Pfarrerteam. Anschliessend findet das Spaghettiessen statt.

Hermine Schmidlin-Glaser in ihrem Leben und auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Dittingen, im März 2015

– Freitag, 6. März, 19.30 Uhr Weltgebetstag, Thema: Bahamas. Einsingen um 19 Uhr. Martina Hausberger und Team. Anschl. Apéro – Samstag, 7. März, 11.30 Uhr Ökum. SuppenZmittag. Gutes geniessen und Gutes tun! Gesammelt wird für ein Projekt von BROT FÜR ALLE/FASTENOPFER, ökum. Kirche Flüh – Sonntag, 8. März, 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Armin Mettler

Die Trauerfamilien

Die Trauerfamilie

Todesanzeige Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Dad, Schwiegervater, Grosspapi, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Arnold Kilcher-Borer (Noldi)

18. Juni 1928 – 28. Februar 2015 Er ist nach längerer Krankheit friedlich von uns gegangen. Wir werden dich nie vergessen und vermissen dich sehr.

Therese Kilcher-Borer Martin und Marita Kilcher Astrid und Wolfgang Niederberger-Kilcher mit Sven und Marc Eric und Katharina Kilcher-Studer mit Chiara und Mira Stefan Borer-Kilcher mit Nicolas Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Freitag, 13. März 2015, um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche in Grellingen statt. Die Urnenbeisetzung ist zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Dreissigster: Sonntag, 29. März 2015, um 10.00 Uhr. Traueradresse: Therese Kilcher-Borer, Delsbergstrasse 62, 4203 Grellingen Gilt als Leidzirkular.

Laufen, 28. Februar 2015 Wir trauern um unseren lieben Freund und Mitrotarier

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Johannes Brunner-Zimmerli 2. Oktober 1934 bis 27. Februar 2015 Der Verstorbene war 29 Jahre Mitglied unseres Clubs. Wir verlieren in ihm einen hilfsbereiten Freund, der sich mit den Idealen des rotarischen Gedankens identifiziert hat. Wir werden unserem Clubkameraden ein ehrendes Andenken bewahren.

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In unseren Dank schliessen wir all jene ein, die dem Entschlafenen die letzte Ehre erwiesen haben, und die Fahnendelegationen. Wir danken auch für die geistigen Blumenspenden sowie Spenden für heilige Messen und für das Missionsprojekt von Padre Lothar Zagst sowie allen, die mit persönlichen Briefen und Beileidsbezeugungen ihr Mitgefühl ausgesprochen haben.

Laufen, im März 2015

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

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Ein besonderer Dank gilt Frau Pfarrerin Wyss für die einfühlsam gestaltete Trauerfeier und für die tröstlichen Abschiedsworte.

Wir hatten das Glück, von ihr zu lernen und von ihrem Wesen zu gewinnen. Sie bleibt stummer Mittelpunkt unserer Familie, an den wir uns in Liebe und Dankbarkeit erinnern werden.

Samstag, 7. März 2015 14.00 Uhr Jungschar 19.30 Uhr TC Sonntag, 8. März 2015 19.30 Uhr Abendgottesdienst Dienstag, 10. März 2015 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend Gäste sind herzlich willkommen

Gottesdienst, Sonntag, 15. März mit Kids-Treff 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen

danken wir von Herzen. Sie sind Trost und Linderung in Stunden der Trauer und des Schmerzes.

Ein herzliches Dankeschön gebührt zudem allen, die dem Verstorbenen in seinem Leben in Liebe und Freundschaft begegnet sind. Er möge ihnen auch weiterhin in guter Erinnerung bleiben.

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Erwin Richterich-Hellinger

Wir sind alle stolz und dankbar für die vielen schönen Jahre voller Liebe und Zuneigung, die wir mit ihr verbringen durften.

Dreissigster: 21. März 2014, um 18.45 Uhr in der Kirche Dittingen

Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche: Sonntag, 8. März, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth, anschliessend: Kirchenkaffee im Gemeindesaal. Sonntagsschule-ChinderChilche mit Beginn im Gottesdienst. Leitung: Cordelia Stalder und Jacqueline Wirz Landuydt. Sonntag, 15. März, 10.00 Uhr, kath. Kirche Breitenbach, ökumenischer Gottesdienst zur Brot-für-alle- und Fastenopfer-Aktion 2015: «Weniger für uns. Genug für alle», Pfarrer Markus Fellmann und Pfarrer Stéphane Barth, anschliessend «Alterssonntag» im S’Zäni bzw. im Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach. Projektkurs Religion an der Oberstufe Breitenbach für die 7.- und 8.-Klässler. Dienstag, 17. März, 17.30 bis 20.00 Uhr, Schulhaus Mur in Breitenbach. Obligatorisch für alle, die später den Konfirmandenkurs besuchen wollen. Konfirmandenunterricht: donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH Breitenbach: Nach den Fasnachtsferien: 5. März: Gruppe 1; 12. März: Gruppe 2. Chilespatzenchörli: Freitag, 6. und 27 März, 19 bis 20 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH Breitenbach. Leitung: Carmen Gerber, Beinwil. Anmeldung via Tel. 061 781 12 50 / Mobile 079 465 77 69 oder E-Mail st.barth@bluewin.ch. Mitmachalter: 7 bis 14 Jahre. Seniorennachmittag: Montag, 9. März, 15 Uhr, Gemeindesaal der ref. Kirche Breitenbach, Thema: «Frisch im Jahr im Onsernonetal». Zvieri von Martha Schenker.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Anteilnahme und Verbundenheit beim Hinschied unseres lieben

Rotary-Club Laufen Klaus Fischer Präsident

Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

John Brosi Sekretär

Der Trauergottesdienst mit Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, dem 11. März 2015, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche in Hofstetten statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Krebsliga Schweiz, Postkonto 30-4843-9.

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Betreibungsamtliche Grundstückversteigerung Am Freitag, 27. März 2015, um 14.30 Uhr werden im Sitzungszimmer Nr. 115 des Betreibungs- und Konkursamtes Basel-Landschaft, Eichenweg 4, 4410 Liestal, die nachstehenden Grundstücke im Gesamtruf versteigert: Grundbuch Liesberg, Liegenschaftsparzellen Nrn. 1923, 2828 und 2309. Restaurant/Gasthof «Rütli», Hotel und Wohngebäude, Parkplatz, Gartenanlage. 4253 Liesberg, Delsbergerstrasse 58 Betreibungsamtliche Schätzung: Fr. 600 000.–. Der Ersteigerer hat vor dem Zuschlag eine Anzahlung von Fr. 100 000.– in bar oder per Bankcheck einer Schweizer Bank zu leisten. Es wird ausdrücklich auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Die Steigerungsbedingungen nebst Schatzungsbericht, Dokumentation zu den einzelnen Liegenschaften usw. liegen beim Betreibungs- und Konkursamt BL zur Einsicht auf (oder: www.bl.ch/baka-steigerung). Besichtigung der Liegenschaft: Freitag, 13. März 2015, 14.30 bis 16 Uhr ZIVILRECHTSVERWALTUNG BASEL-LANDSCHAFT BETREIBUNGS- UND KONKURSAMT EICHENWEG 4, POSTFACH, CH-4410 LIESTAL TEL. 061 552 46 00, FAX 061 552 46 01 SICHERHEITSDIREKTION

Laufental

Baubeginn für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Grellingen Vorzeitige Umsetzung des «Verkehrsleitkonzepts Laufental» Am Montag, 2. März 2015, beginnen die Arbeiten zur Umgestaltung der Ortsdurchfahrt von Grellingen. Die Realisierung ist in drei Hauptphasen unterteilt. Die erste Etappe erstreckt sich über den gesamten Abschnitt der Baselstrasse, der Delsbergstrasse bis zur Einmündung «Im Egge» und der Bahnhofstrasse bis zur Birsbrücke und wird voraussichtlich bis Anfang 2017 fertiggestellt. In diesen Phasen ist die Fahrbahn des jeweiligen Abschnittes nur einseitig befahrbar. Zur Umleitung des Verkehrs während allfälliger Sperrungen des Eggflue-Tunnels wird das «Verkehrsleitkonzept Laufental» vorzeitig umgesetzt. – Phase 1: März bis April 2015 – Bahnhofstrasse bis zur Birsbrücke – Phase 2: April bis November 2015 – Kreuzungsbereich Baselstrasse / Delsbergstrasse / Bahnhofstrasse – Phase 3: November 2015 bis Oktober 2016 – Baselstrasse in Richtung Aesch (jeweils Etappen von ca. 200 m) – In einer letzten Phase wird im Frühjahr 2017, sobald es die Temperaturen zulassen, der Deckbelag eingebaut. Während der Arbeiten wird es zu Einschränkungen für den Verkehr auf der Kantonsstrasse kommen. Für die umfangreichen Sanierungsarbeiten der Werkleitungen und des Strassenkörpers muss der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage geregelt werden. Im Fall einer Sperrung des Eggflue-Tunnels ist die Ortsdurchfahrt Grellingen als erste Umleitungsroute vorgesehen. Ab dem Zeitpunkt des Baubeginns steht die Hauptumleitungsroute aufgrund der einspurigen Verkehrsführung nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Im Rahmen der Bauarbeiten wird das «Verkehrsleitkonzept Laufental» vorzeitig umgesetzt. Das Konzept sieht bei Tunnelsperrungen vor, den Personenverkehr von der A18 weiträumig via Röschenz, Hofstetten und Ettingen umzuleiten und in Aesch wieder auf die A18 zu führen. Die gleiche Route gilt für die Gegenrichtung. Der Schwerverkehr verbleibt auf der A18, wird aber durch Grellingen und somit durch die Baustelle geführt. Die Umleitungsroute ist während der gesamten zweijährigen Bauzeit permanent mit Umleitungswegweisern ausgeschildert. An neuralgischen Stellen wird die Sperrung des Tunnels, aber auch die Umleitungsroute mittels Wechseltextanzeigen signalisiert. Für Rückfragen: Andree Binninger, Tiefbauamt Basel-Landschaft, Projektleiter

www.geoview.bl.ch


LAUFENTAL NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Jenseits der Rache von Esther Pauchard Mindestens fünf Bücher liegen immer auf meinem Nachttisch und werden meist gleichzeitig gelesen. Ein Krimi darf dabei nie fehlen. Zur Ablenkung von täglichen Sorgen sehr zu empfehlen! Der neue Krimi handelt erst noch bei den wunderschönen und spektakulären Giessbachfällen im Berner Oberland. Esther Pauchard wurde 1973 in Bern geboren und studierte auch da Medizin. Heute arbeitet sie als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit einigen Jahren ist sie nebenbei auch schriftstellerisch tätig und hat bereits drei Bücher geschrieben. Kassandra Bergen geniesst mit ihrem Mann und einem befreundeten Paar ein Wochenende im Grandhotel Giessbach am Brienzersee. Der Abend wird jedoch von einem mysteriösen Unglücksfall überschattet : der Berner Starpsychiater Adrian Wyss, der zufällig am Nebentisch sitzt, verlässt überraschend den Raum und wird später tot in einem Becken der Giessbachfälle aufgefunden. War es ein Unfall? Suizid? Mord? Kassandra interessiert sich sehr für den Fall und macht selber Nachforschungen. Dabei gerät sie selber unter Verdacht. Der Krimi ist spannend, süffig und leicht zu lesen. Die Umgebung und das ständige Tosen des Giessbachs wirken bedrohlich und tragen zur unheimlichen Spannung bei. Ein Garant für schlaflose Nächte! Christine Eckert

LESERBRIEF

Umfahrung Allschwil – Solidarität vom Laufental Am 8. März stimmen wir über die Zukunft der Umfahrungstrasse in Allschwil ab. Diese Strasse ist als Verlängerung der Nordtagente von Basel. Sie soll vor allem den Dorfkern vom täglichen Pendlerverkehr der elsässischen und deutschen Arbeitskräfte entlasten. Ähnliche Probleme wie in Allschwil erleben die Pendler täglich Richtung Basel und zurück. Stehende Autokolonnen, Lärm und Gestank. Mit der Hoffnung, dass die Strassenprobleme im Laufental schnell gelöst werden, bitte ich alle Einwohner aus dem Laufental aus Solidarität zu den Allschwilern ein Ja zu dieser Initiative in die Urne zu legen. Georges Thüring

VERANSTALTUNG

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ROGGENBURG

Filmabend in der ref. Kirche in Laufen Am 7. März, um 19.30 Uhr, ist der Spielfilm «Dein Weg» von Emilio Estevez in der reformierten Kirche in Laufen zu sehen. Der Film handelt «vom Suchen und Finden auf dem Jakobsweg». Im Zentrum steht Tom Avery, oscarwürdig gespielt von Martin Sheen, ein erfolgreicher Zahnarzt aus Kalifornien, dessen Leben abseits der Arbeit sich auf Golfspielen im Country Club beschränkt. Erst ein schicksalhafter Anruf verändert alles: Toms erwachsener Sohn Daniel ist auf dem Jakobsweg ums Leben gekommen. Um seinen Sohn nun auf seiner letzten Reise zurück nach Hause zu begleiten, setzt sich Tom in das nächste Flugzeug nach Frankreich. Doch wie soll er die Trauer um seinen Sohn verkraften und warum hatte dieser mystische Ort solch eine unerklärliche Anziehungskraft auf seinen Sohn? Tom begibt sich selbst auf die Suche nach Antworten und er ahnt auch, wo er diese finden wird: entlang des Camino. Wenn Sie Lust haben den Weg gemeinsam mit ihm zu «gehen», so sind sie herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, die Kollekte geht zugunsten der Ökumenischen Wegbegleitung Thierstein-Laufental. Désirée Eckert Laufen

VERANSTALTUNG

Liederabend mit Rolland

Mundart: Rolland singt in Laufen.

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FOTO: ZVG

Melodien, die aus dem Herzen kommen, Mundart-Texte, die zum Nachdenken anregen, begleitet von einfachen Gitarrenklängen, das ist Rolland. Seit Herbst 2013 ist der in Laufen wohnhafte Liedermacher, mit bürgerlichem Namen Roland Jermann, auf diversen Bühnen in der Region aufgetreten und hat das Publikum erfreut. «Chranggi Kasse», «Räschtrisiko», «I bi halt e Ma» etc. heissen seine Lieder, welche Themen aus dem Leben aufgreifen und Jung und Alt ansprechen. Rolland Jermann wird uns am Donnerstag, 12. März, um 20.00 Uhr, im Alts Schlachthuus in Laufen einige seiner Lieder zum Besten geben und auch Hintergrundinformationen zur Entstehung derselben geben. Linard Candreia

Der ausserschulische Lernort Bauernhof Seit 17 Jahren machen Kathrin Itin und Markus Hebeisen vom Biohof Neuhus, Roggenburg, mit bei «Bim Buur in d’Schuel»; seit einem Jahr ist die Bäuerin Präsidentin der Kommission. Benildis Bentolila

D

ie Bildung der Kinder in Bezug auf die Natur und das Leben und Wirken der Bauernfamilien liegt mir seit vielen Jahren am Herzen», sagt Bäuerin Kathrin Itin vom Biohof Neuhus in Roggenburg mit Überzeugung. Seit einem Jahr ist sie Präsidentin der Kommission «Bim Buur in d’Schuel» des Bauernverbandes beider Basel. Dieses Angebot heisst in der übrigen Schweiz «Schub – Schule auf dem Bauernhof» und wurde vor 30 Jahren ins Leben gerufen. In Baselland und Baselstadt ist durch die Zusammenarbeit von Bauernverband, Landwirtschaftlichem Zentrum Ebenrain, den Erziehungsdepartementen, der Lehrerschaft und den Bauern ein tragbares Netz entstanden, das letztes Jahr 146 Schulklassen handfeste Einblicke in die Nahrungsmittelproduktion und die übrigen Arbeiten der Bauern ermöglichte. «Mein Vorgänger Peter Ritter vom Hof Röteln in Ormalingen hatte das Präsidium während fast 20 Jahren inne», erklärt Kathrin Itin. «Er war bei der Lehrerschaft und bei den Schülern bekannt und beliebt und ich bin mit viel Freude in seine Fussstapfen getreten.» Sie habe ihren Entscheid noch keinen Tag bereut, auch wenn die Zusammenarbeit der Kommission mit den verschiedenen Ämtern eine Herausforderung darstelle. «Bim Buur in d’Schuel» richtet sich an Lehrpersonen und ihre Klassen, die den ausserschulischen Lernort Bauernhof für einen oder mehrere Tage nutzen möchten. Kathrin Itin ist überzeugt, dass authentische Bauern und Bäuerinnen auf einem funktionierenden Hof den Schülern mit ihrem Engagement die Zusammenhänge rund um die Lebensmittel, die Tierhaltung und das vielfältige Leben in der Natur näher bringen können. Wichtig sei, dass die Kinder und Jugendlichen selbst Hand anlegen dürfen. Wobei sie betont, Bauernfamilien würden nicht damit rechnen, dass ihnen Arbeit abgenommen würde. Für die Bauern sind die Begegnungen eine

VERANSTALTUNG

«Der Mond im Koffer», Figurentheater Felucca WOS. Das Theater Felucca erzählt am Sonntag 15. März, im alten Schlachthuus mit seinen Figuren und Livemusik eine Geschichte voller Poesie und Witz: Seit vielen Jahren ist Juna Pendula gemächlich mit ihren rollenden Figurenkisten unterwegs. Unzählige Geschichten hat sie ihrem Publikum jahraus, jahrein bereits erzählt. Und sie ist sich sicher: Es gibt keine Geschichte, die Juna euch nicht erzählen kann! Darauf bildet sich Juna denn auch einiges ein. Aber da trifft sie auf die quirlige Sternenputzerin und Musikantin Lily Wisch. Und das bringt einiges durcheinander, denn Lily will von ihr den «Beweis» für diese kühne Behauptung. Damit beginnt die nächtliche Reise eines wunderfitzigen, kleinen Mondgesichts mit grossen Träumen. Ein Märchen besonderer Art, welches mit seinen unerwarteten Wendungen sogar den Mond verblüfft. «Der Mond im Koffer», Figurentheater Felucca, Sonntag, 15. März, 11.00 Uhr, im Alte Schlachhuus Laufen Vorverkauf: Buchhandlung und Papeterie Cueni, Hauptstrasse 5, Tel. 061 761 28 46. Eintrittspreis: CHF 10.-.

Intakte Natur: «Wir leben in einem Naturparadies», sagt Kathrin Itin zufrieden. «Fauna, Flora, Landschaft sind auf dem Hof Neuhus einzigartig.» FOTO: BENILDIS BENTOLILA persönliche Bereicherung, aber auch ein Betriebszweig, der ein Zusatzeinkommen erbringen kann. Kathrin Itin und Markus Hebeisen bewirtschaften den Hof an der Lützel seit 20 Jahren. Er umfasst 13 Hektaren Land, eigenes und Pacht, sowie 10 Hektaren Wald. Seit 17 Jahren machen sie bei «Bim Buur in d’Schuel» mit. «Wir leben in einem Naturparadies». Um der Feststellung Nachdruck zu verleihen, erwähnt sie den Eisvogel, den sie letztes Jahr wieder gesehen hat. Dank der zahlreichen Betriebszweige kann das Paar zu jeder Jahreszeit lebendige und an-

schauliche Projekte anbieten: Leben auf dem Bauernhof ; ein Tag rund ums Brot; Gemüse, Kräuter und Blumen anbauen; mosten und dörren; vom Schaf zur Wolle; vom Korn zum Brot; Flachsanbau bis zum Leinenfaden; vom Ei zum Huhn. Für die Klassen ist die Zeit eingeteilt in ein Drittel Neugierde wecken und lernen, ein Drittel selber handfest mitarbeiten und ein Drittel Freude erleben. Die Rückmeldungen der Klassen und Bauernfamilien seien sehr gut und für alle motivierend. www.baselland.ch; www.schub.ch/


THIERSTEIN

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KLEINLÜTZEL

Gemeinderat bald wieder komplett Kleinlützel macht es vor. Ein Findungsteam engagiert sich, Einwohnerinnen und Einwohner für ehrenamtliche Arbeiten zu gewinnen. Mit Erfolg. Bea Asper

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ür die Gestaltung einer Gemeinde braucht es Einwohner, die in ihrer Freizeit für die Gesellschaft arbeiten. Im Wandel der Zeiten sind die Ansprüche grösser und die Zahl der Freiwilligen kleiner geworden. Die Findungsarbeit liegt meistens in den Händen von Parteileitungsmitgliedern. Doch manchmal kommt das Kandidatenkarussell trotz unermüdlichem Engagement und Dutzenden Anfragen kaum in Fahrt. In Kleinlützel war die Spitze des Freiwilligenmangels, als zu Beginn der laufenden Legislaturperiode einer der sieben Gemeinderatssitze nicht mehr besetzt werden konnte und sich Anfang 2015 nach dem Rücktritt eines weiteren Gemeinderates eine zweite Vakanz bildete. «Wie weiter?» fragte sich nicht nur der Gemeinderat. Da entschieden sich engagierte Lützler für einen neuen Weg: Sie bündelten ihre Kräfte und gründeten zusammen ein Personalfindungsteam, bestehend aus ehemaligen Ratsmitgliedern sowie den beiden Gemeindepräsidenten Philipp Flury und Erich Lutz. «Ein neuer Ansatz», wie Lutz gegenüber dieser Zeitung bestätigt. Das Findungsteam sprach 56 Personen im Alter von 25 bis 50 Jahren an und lud zu einem gemeinsamen Gespräch, wo die gemeinderätliche Arbeit

Kleinlützel: Dank Findungsteam können nun alle politischen Vakanzen besetzt werden. FOTO: BEA ASPER umschrieben wurde. Das Resultat überraschte. Knapp die Hälfte der angeschriebenen Personen erschienen zum Treffen. «Sowohl für den Gemeinderat wie auch für die Kommissionen, welche Vakanzen aufwiesen, konnten Personen gefunden werden», freut sich Lutz. Es folge nun das gesetzliche Ausschreibungs- und Wahlprozedere. Für den Gemeinderat kandidieren der junge Landwirt Christoph Zuber und Jungunternehmer Jan Hofer. Dank weiterer engagierter Leute konnten mit der Aktion des Findungsteams nicht nur der Gemeinderat, sondern auch sämtliche Kommissionen inklusive Ersatzmitglieder komplettiert werden. «Zudem stellten weitere Personen ein mögliches Engagement für die nächste Amtsperiode in Aussicht», freut sich der ehemalige Gemeindepräsident. Die Verbesserung der vor kurzer Zeit finanziell angespannten Situation von Kleinlützel habe sicherlich dazu beigetragen, dass sich wieder Freiwillige finden liessen, meint Lutz. Der vom Regie-

rungsrat von 2011 diktierte Abbau des Finanzfehlbetrages (919 000 Franken) bis spätestens Ende 2014 konnte früher als verlangt umgesetzt werden. Das Eigenkapital der Gemeinde betrug Ende 2013 wieder 219 000 Franken. An der Gemeindeversammlung vom letzten Dezember konnte der ebenfalls diktierte Steuersatz wieder von 145 auf 140 Prozentpunkte gesenkt werden. Die Gemeinde sei somit wieder von den Fesseln des Kantons entbunden, sagt Erich Lutz. «Gemeinsam mit den Steuerzahlenden sowie dem Kanton ist eine Arbeit geleistet worden, die positive Schlüsse und neue Perspektiven zulässt», hebt Lutz hervor und gibt zu bedenken: Die Zeiten für die Gemeinden seien schwieriger geworden, umso wichtiger und wertvoller sei das Engagement ihrer Einwohner. Ein Grund mehr, das «Personalfindungsteam», dessen Mitglieder sich für eine bestimmte Zeit auch in einer «Göttirolle» für die neuen Behördenmitglieder sehen, weiterzuführen.

BREITENBACH

Gemeinderat setzt auf offene Jugendarbeit bü. Breitenbach will seine Jugendlichen in ihren verschiedenartigen Problemen nicht einfach hängen lassen. Der Rat hiess den Leistungsvertrag «Offene Jugendarbeit Region Laufen» gut. Mehrfach hat sich Breitenbachs Gemeinderat seit vergangenem Sommer mit der Situation der Breitenbacher Jugendlichen auseinandergesetzt. Dies auf die Initiative von Gemeinderätin Helene Sollberger, die im Zusammenhang mit Problemen und Krisen wie Lehrstellensuche, Arbeitslosigkeit, Beziehungsoder Familienstress, Gewalterlebnisse, Littering oder unwillkommene Graffiti trocken festgestellt hatte: «Nicht alle Jugendlichen hier haben es gut.» Für Krisensituationen fehle die niederschwellige, also leicht zugängliche Beratung und Unterstützung. Eine solche fand sich bei der Offenen Jugendarbeit Region Laufen der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL. Diese führt ein Jugendzen-

trum in Laufen, das auch Breitenbacher Jugendlichen offen steht, sucht mit Streetwork den Kontakt mit Jugendlichen vor Ort, bietet spezifische Mädchenangebote an oder leistet Vernetzungsarbeit mit Behörden, Schulen oder Vereinen von Breitenbach. Am Montagabend ging es Gemeinderätin Helene Sollberger darum, zur offenen Jugendarbeit Farbe zu bekennen und mit der Absegnung des Leistungsvertrags die im vergangenen Herbst vorsorglich im Budget 2015 eingestellten 18 000 Franken loszueisen. In ihrem entsprechenden Antrag hatte sie festgehalten: «Vergessen wir nicht, dass diese Altersstufe die wohl schwierigste ist im Leben und dazu dann zu bewältigen ist, wenn die eigene Entwicklung alles andere als gefestigt ist.» Einmal mehr gaben Kosten zu reden Gemeindepräsident Dieter Künzli zeigte

sich hin- und hergerissen zwischen «so viel Geld» einerseits und «verhinderten Abstürzen» andererseits. Sein Stellvertreter Christian Thalmann vermisste Sanktionsmöglichkeiten und glaubte nicht, dass nächstes Jahr auf Breitenbachs Strassen und Plätzen «Friede, Freude, Eierkuchen» herrsche. Gemeinderat Marcel Humair unterstützte die offene Jugendarbeit, äusserte aber dennoch seinen Unmut über die Kosten, weil Eltern ihre Aufsichts- und Erziehungspflicht einfach nicht wahrnähmen. Bei Abwesenheit eines Gemeinderats sprachen sich am Ende vier Ratsmitglieder für die Absegnung des Leistungsvertrags offene Jugendarbeit aus, zwei votierten dagegen. Dieser tritt rückwirkend per 1. Januar 2015 auf unbestimmte Zeit in Kraft, kann aber unter Einhaltung einer sechsmonatigen Kündigungsfrist auf das Ende eines Kalenderjahres gekündigt werden.

EINGESANDT

Kiwaner unterstützen Förderverein

Checkübergabe: Mitglieder des Kiwanis-Club Breitenbach übergeben Walter Wagner, Präsident Förderverein der Regionalen Musikschule Laufental-Thierstein, einen Check. FOTO: ZVG SASCHA JEGER

Mit einem Check über CHF 2000.-- unterstützt der Kiwanis-Club Breitenbach die Bemühungen des Fördervereins der Regionalen Musikschule LaufentalThierstein. Seit über 20 Jahren unterstützt dieser gemeinnützige Verein sozial benachteiligte Kinder, damit diese am Unterricht der Musikschule teilnehmen können. Pro Semester können dank namhaften Gönnerbeiträgen aus Industrie, Gewerbe, Stiftungen und privaten Kreisen 15-20 Kinder den Musikschulunterricht besuchen. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich und dem Verein entstehen keine Administrativkosten. Jede Spende kommt daher zu 100 Prozent den Kindern zu gute. Voraussetzung für eine Unterstützung ist, dass die Erziehungsberechtigten am Existenzminimum oder an der Armutsgrenze leben. Walter Wagner


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BREITENBACH

Wird Koch Nationalrätin?

Nomination der Kandidatin: Susanne Koch macht sich auf den Weg nach Bern. Glenn Steiger (im hellen Hemd) hat sich noch nicht entschieden. FOTO: GINI MINONZIO

Die Vollblutpolitikerin Susanne Koch macht sich auf den Weg in den Nationalrat. Den ersten Schritt hat sie schon gemacht: Die CVP Dorneck-Thierstein hat sie aufgestellt. Gini Minonzio

I

ch möchte ehrliche Politik machen und mich für strukturschwache Gemeinden einsetzen», erklärte die Erschwiler Gemeindepräsidentin und Kantonsrätin Susanne Koch in Breitenbach. Am Mittwoch nominierten sie die 40 Anwesenden der Parteiversammlung der CVP Dorneck-Thierstein einstimmig als ihre Kandidatin für die Nationalratswahl. Präsident Micha Obrecht musste sie nicht lange vorstellen, denn ihr Leistungsausweis ist gross. Bevor sie 1998

KLEINLÜTZEL

Übernahmeangebot von ASSA ABLOY an MSL WOS. Die MSL Schloss- und Beschlägefabrik AG, Kleinlützel, ist ein traditionsreicher, auf dem Gebiet der Schliesstechnik führender Produktionsbetrieb. MSL hat sich auch gegenüber grossen internationalen Wettbewerbern eine gute Stellung erarbeitet und arbeitet seit Jahren sehr profitabel. Dies dank innovativer Produkte, hoher Liefer- und Dienstleistungsbereitschaft, sowie langjähriger Kundenbeziehungen und engagierter Mitarbeitender. Das Umfeld verändert sich laufend und ist heute geprägt durch eine fortschreitende Integration der Produkte und Dienstleistungen zu Gesamtsystemen, sowie durch die Internationalisierung der Anbieter, aber auch der Abnehmer. Zudem stellt sich die Frage der Nachfolge im Verwaltungsrat und im Aktionariat. Vor diesem Hintergrund hat ASSA ABLOY, der Schwedische Innovationsund Weltmarktführer im Bereich Türsys-

teme mit über 150 Unternehmen in über 70 Ländern, der MSL ein Übernahmeangebot unterbreitet. Dieses erfüllt nach Überzeugung des Verwaltungsrates die für MSL wichtigen Kriterien: Der Standort Kleinlützel wird gesichert und gestärkt. Die Arbeitsplätze werden weitergeführt und das Management bleibt erhalten. Die erfolgreiche MSL Innovations-Strategie kann verstärkt und beschleunigt werden. Zudem bieten sich MSL neue Märkte. Der MSL Verwaltungsrat ist überzeugt, dass ein Zusammengehen zwischen der ASSA ABLOY und der MSL das Produktangebot und die Wettbewerbsfähigkeit für Kunden und Partner der MSL weiter stärken wird. Der definitive Kauf kommt zustande, wenn die Aktionäre bis Mitte April 2015 mit einem Grossteil der Aktien dem Übernahmeangebot von ASSA ABLOY zustimmen.

LESERBRIEF

Zur Energiesteuer statt Mehrwertsteuer Haben Sie den Text der EnergiesteuerInitiative schon gelesen? Wer geneigt ist, sie der Umwelt zuliebe anzunehmen, sollte das unbedingt noch tun – und wird vermutlich überrascht sein, wie viele Kann-Bestimmungen der vorgeschlagene Verfassungsartikel enthält. Sie zeigen, dass die Initianten selbst nicht die volle Verantwortung für die wirtschaftlichen und sozialen Folgen übernehmen, sondern diese dem Parlament überbürden. Der Gesetzgeber wäre heillos überfordert. Am Ende entstünde ein bürokratisches Monster. Die Fi-

nanzierung des Bundes wäre nicht mehr gesichert, weil organisierte Interessengruppen Ausnahmen von der Besteuerung durchsetzen könnten, die Hauptlast trügen die kleinen Leute: Mieter in Altbauten, Pendler, die nicht auf den ÖV umsteigen können, Gewerbetreibende mit beschränktem Investitionsbudget. Nur ein Nein zu diesem unausgegorenen Vorschlag verhindert das Desaster. Martin Vogel, Unternehmer Büren

Gemeinderätin und zugleich Gemeindepräsidentin wurde, war Erschwil hoch verschuldet und unregierbar. Alt Bundesrat Otto Stich hatte als Mediator zwischen der FDP und der CVP vermittelt, was schweizweit für Schlagzeilen sorgte. Unter Kochs Führung beruhigten sich die Gemüter und die Behörden arbeiteten wieder regulär, was auch die Finanzen stabilisierte. Koch ist seit 2009 Kantonsrätin und zudem Mitglied der Finanzkommission. Dass ihre Chancen auf einen Sitz im Nationalrat gering sind, liegt nicht an ihren Fähigkeiten. «Die grosse Schwierigkeit liegt darin, dass der Kanton Solothurn in der neuen Legislaturperiode ein Nationalratsmandat abgeben muss», erklärte Parteipräsident Micha Obrecht. Statt der bisherigen sieben Sitze wird der Kanton Solothurn nur noch sechs haben. Zudem treten alle Bisherigen an. Bei der CVP sind dies Stefan Müller (Herbetswil) und Urs Schläfli (Deitingen).

Jungpolitiker mit Energie und Verstand Einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Politkarriere hat auch Glenn Steiger gemacht. Die Versammlung hat den 17-jährigen Bättwiler einstimmig als Mitglied des Amteipräsidiums gewählt. Steiger ist bereits im Vorstand der JCVP. Zudem ist er Mitgründer der Jugendparlamente Solothurn und Schwarzbubenland. Ob er sich für die Nomination für die Nationalratswahl bewerben will, hat Steiger noch nicht entschieden. Im Gespräch sei auch Melanie Jeger aus Meltingen. Ständerat Pirmin Bischof ermunterte ihn, den Wahlkampf zu wagen. Das sei gute Werbung. «Auch ich wurde dreimal nicht gewählt, bevor ich es in den Ständerat schaffte», führte Bischof aus und erntete einmal mehr an diesem Abend Gelächter. Wer Steiger beobachtete, hatte keine Zweifel an seiner Politfreude und Energie. Bei seinen Ausführungen stampfte er wie ein junges Rennpferd vor dem Startschuss.

BREITENBACH

«Landfroue-Hydrant» – ein lustvoller Theaterabend

FOTO: ZVG

halter aus dem Tagesheim reisen durch Erinnerungen und Weltgeschehen, Alltagstolpern und Lebensabend. Sie fördern Archiviertes zu Tage, entdecken mit kriminalistischem Spürsinn kulturell Belegtes, historisch Vermutetes und politisch Erlegtes. Wo die eigene Erinnerung fehlt, erfinden die beiden Senioren Vergessenes neu. Während der Stoiker Heinz vor Alterssturheit strotzt, hat Ruedi – der gebeugte Charmeur – sein Publikum längst um den Finger gewickelt. Mit naiv spitzer Zunge und anregend scharfem Sinn erörtern sie Welt und Geschehenes, wobei Ruedi & Heinz offensichtlich ihre erfrischende Narrenfreiheit geniessen. Mit bitterböser Heiterkeit und feinen Anzüglichkeiten wird kommentiert, palavert sowie behauptet. Sie ersparen der Welt und vor allem sich nichts.

Heinz nähert sich das Ensemble wieder dem Kabarett – ohne dabei auf Tiefgang und Theatralik zu verzichten. Die beiden passionierten Alleinunter-

«Landfroue-Hydrant», Theaterkabarett mit Rhaban Straumann & Matthias Kunz. Fr, 13.März, 20 Uhr, im kath. Pfarreisaal in Breitenbach. Vorverkauf: Schwarzbube-Apotheke (ab 25.02.15). Ein Anlass des Kultur- & Leservereins Breitenbach.

Theaterkabarett: Rhaban Straumann und Matthias Kunz, bald in Breitenbach. WOS. Ein lustvoller Theaterabend mit Strohmann-Kauz übers Leben, Altern und Alltagsstolpern. Mit ihren vielfach erprobten Senioren-Figuren Ruedi &

HIMMELRIED

Gertraud Wiggli liest «Mein Bild des Vaters» so heisst das neue Buch von Gertraud Wiggli – von Loewenich. Die Autorin hat das Leben ihres Vaters in historischen Dokumenten, in persönlichen Reflexionen und in Gedichten nachgezeichnet. Es ist die Geschichte eines Kindes, das durch die Strassen irrt, um den Vater zu finden und es ist die Geschichte einer alten

Frau, die nach Stalingrad reist, um dort dem Vater zu begegnen. Die Autorin ist in dem Buch der Frage nachgegangen, warum der Vater 1938 zum Militär ging, obwohl er nicht dazu gezwungen war, warum er in der verzweifelten Lage im Kessel von Stalingrad bei den Verwundeten blieb und damit in den sicheren Tod ging, warum er damit seine Familie

mit fünf Kindern geopfert hat, obwohl es andere Wege gegeben hätte. Das Buch ist der Versuch dem Vater zu begegnen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Gertraud Wiggli – von Loewenich liest aus ihrem Buch am Freitag, 6. März, ab 20 Uhr, im Heavens Pub in Himmelried.


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SKI- UND BOARD-EXPRESS SAANENMÖSER ODER SÖRENBERG Samstag und Sonntag ab 3./4. 1. bis 28./29. 3. Fr. 65.– inkl. TK für ALLE Altersklassen ADELBODEN-LENK Samstag und Sonntag ab 3./4. 1. bis 28./29. 3. Fr. 79.– inkl. TK für ALLE Altersklassen GRINDELWALD Samstag, 7. März Fr. 72.– (ab 16 J.), Fr. 56.– (6 –15 J.), inkl. TK AUTOMOBILSALON GENF Täglich vom 5. bis 15. März 6.15 Uhr Laufen, Car-Termlnal (Gratisparkplätze stehen bereit!) 7.00 Uhr Basel, Meret-Oppenheim-Strasse 7.15 Uhr Pratteln, Windrose Carfahrt direkt zum Messegelände Fahrt inkl. Eintritt Fr. 60.– Nur Fahrt, Erwachsene Fr. 50.– SHOPPING IN MAILAND Samstag, 21. März 5 Stunden Aufenthalt im Zentrum!

Fr. 65.–

PASSIONSSPIEL IN MASEVAUX Daten: Sonntag, 15. März Abf. 11.10 Uhr Laufen, 12.00 Uhr Basel 14.00 Uhr Beginn des Passionsspiels 19.00 Uhr Rückfahrt Fahrt inkl. Eintritt Kinder bis 16 Jahre

Fr. 59.– Fr. 44.–

ERLEBNIS-, KULTUR- UND OPERNREISEN

Baden-Baden «Der Rosenkavalier» Montag, 30. März, 1 Tag Fr. 520.– Saisoneröffnung Rovinj in lstrien 8.–12. 4., 5 Tage Fr. 765.– Baden-Baden «Jonas Kaufmann singt Operette» Sonntag, 26. April, 1 Tag Fr. 380.– Avenches «II Barbiere dl Siviglia» Samstag, 4. Juli, 1 Tag ab Fr. 215.– Gstaad «Don Glovanni» Samstag, 29. August, 1 Tag Fr. 370.–

061 765 85 00 www.saner-reisen.ch

Heidi-Reisen Liesberg

Carreisen & Kleinbusvermietung

Freude schenken mit Reisegutscheinen! DI, 10. März, Ämmital – Häxehüsli Riedbad 10 h, Fahrt, feines Mittagessen, Theaterli Fr. 71.– SO, 29. März, Saisoneröffnungsfahrt – Schwarzsee 8 h, Fahrt, Kaffeehalt, feines Mittagessen Fr. 78.– 3.– 6. April, Ostern in Holland – Tulpenblüte Jungfernfahrt mit dem neuen TopClass Car Fahrt, gutes 4*-Hotel mit HP, Keukenhof etc. Fr. 679.– DO, 9. April, Mummelsee – Schwarzwald 9 h, Fahrt, feines Mittagessen Fr. 77.– MI, 15. April, Blueschtfahrt is Oberbaselbiet 13 h, Fahrt, Hörnli mit Ghackts, Öpfelmues. Aktion! Fr. 39.– 22.–28. April, Pilgerreise nach Lourdes Fahrt, gute Hotels mit VP Fr. 988.– 23.–25. Mai, Pfingsten in Schärding Fahrt, Hotel mit HP, 1 × ME auf dem Schiff etc. Fr. 479.– Geschenkidee! TITANIC, das Musical in Walenstadt SA, 15. Aug. 16 h, Fahrt + Eintritt, Vorst. 19.45 h ab Fr. 152.–

Anmeldungen / Info Telefon 061 771 03 06

Kontakt mit dem Jenseits

Erleben Sie, wie das Medium Herbert Kunz verstorbene Personen wahrnimmt und beschreibt. Er übermittelt Ihnen Botschaften von lieben Angehörigen. Do., 12. März um 19.30 Uhr Kath. Pfarreihaus Röschenzstrasse 39, Laufen Eintritt Fr. 20.– (keine Veranstaltung der Pfarrei) Einzelsitzungen: Tel. 061 712 18 15 Weitere Infos: www.kunz-beratung.ch

Tel. 061 781 25 40, www.obermatt-garage.ch

21. März, 19 h, Laufen, Katharinenkirche 22. März, 17 h, Riehen, Dorfkirche

Rodrigo Konzert für Gitarre Solist Fabian Cardozo

Beethoven

Sinfonie Nr. 6 Pastorale

Vorverkauf Fr. 25.–

Abendkasse Fr. 30.– Jugendliche bis 18 J. gratis Vorverkauf: www.phil-orchester-riehen.ch Laufen: Buchhandlung Cueni Basel: Bider & Tanner Abendkasse 30 Min. vor Konzert Philharm. Orchester Riehen

Rita und Blasius Hänggi – Saner Tel. 061 791 90 95 Ruhetage: Mittwoch und Donnerstag

Metzgete am 6./7. und 8. März 2015

Öffnungszeiten: Freitag bis Dienstag, 9 bis 23 Uhr Herzlich willkommen! Telefon 061 791 90 95 www.vordererzberg.ch


im Restaurant Kreuz, Blauen Samstag, 7. März 2015, ab 20 bis 24 Uhr Sonntag, 8. März 2015, ab 15 bis 20 Uhr Tolle Preise zu gewinnen: Speck, Schinkli, Salami, gefüllte Körbe und Raclettekistli, Holzbrunnen, Gutscheine und vieles mehr. (Die 2. Tagesserie ist jeweils gratis) Auf Ihren Besuch freuen sich: Musikverein Blauen und Fam. Schumacher

Kriya-Yoga nach Yogananda mit Satyananda «… eine halbe Minute Kriya entspricht einem Jahr natürlicher geistiger Entwicklung.» (Yogananda) Vortrag: 11.3.2015, 20 Uhr, röm.-kath. Pfarreiheim Röschenzstrasse 39, 4242 Laufen (Eintritt Fr. 20.–) Seminar: 21./22.3.2015 Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Anmeldung/Info: 061 599 11 59, info@satsan.ch, www.satyananda.ch Weitere Yoga-Angebote in unserem Studio unter www.satsan.ch

Rasen- und Obstpflegekurs Tipps und Tricks vom Fachspezialisten

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Donnerstag, 5. März 2015 Nr. 10

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EISHOCKEY

Laufen löste Begeisterung aus

Begeistert: Die Fans freuten sich über die Leistung und die tollen Spiele ihrer Mannschaft.

Der EHC Laufen war nahe dran Vereinsgeschichte zu schreiben. Unglücklich verlor man das entscheidende dritte Spiel in Wettingen. Die beiden letzten Halbfinalauftritte der Mannschaft entfachten jedoch bei den Laufner Hockeyfans unerwartete Begeisterung. Edgar Hänggi

A

m Samstag waren nach dem mit 5:4 in der Overtime gewonnenen Heimspiel rund 90 erwartungsfrohe Laufner Anhänger nach Wettingen gereist und ermöglichten dem Team ein Heimspiel. Die Partie war umkämpft, spannend und bis zur letzten Sirene wusste keiner, wer sich für das

Endspiel qualifiziert. Laufen führte im Startdrittel durch Alain Willemin und Roger Stähli zweimal, musste aber mit 2:3 in die Kabine. «Das Resultat war leider ein schlechter Lohn für unsere gute Leistung», sah es Trainer Amsler. Laufen steckte den Doppelschlag vom 2:1 zum 2:3 innert 16 (!) Sekunden ebenso weg wie das 4:2 nur 67 Sekunden nach Wiederbeginn. Das schafft nur eine Equipe, die wirklich ein Team ist, wo jeder für jeden geht. Die Antwort kam, wie im Heimspiel, sofort. Andy Keller gelang der Anschlusstreffer nur eine Minute später. So liess man den Gegner nie ausruhen. In der 36. Minute sorgte Adrian Laubacher für den vielbejubelten Ausgleich nach zwei Dritteln. Als das Heimteam in der 46. Minute 5:4 in Führung ging, glaubte keiner der 141 Zuschauer, dass dies der letzte Treffer des Spiels war. Trotz sechs (!) Partien innert neun Tagen fightete Laufen weiter. Die Begegnung wurde dann in der Endphase zur reinen Hitchcock-Angelegenheit. Der Favorit drosch die Scheibe aus dem eigenen Drittel und sah sofort wieder Angriffe auf ihn zukommen. In der 57.

FOTO: EH-PRESS

Minute gab es ein Überzahlspiel für Laufen, doch das Glück war nun nicht mehr auf der Seite der Laufentaler. Ein Pfostenschuss und mehrere Abschlussversuche resultierten, aber kein Treffer. Der Ausgleich fiel auch dann nicht, als Laufen die letzte Minute ohne Goalie, dafür mit einem Feldspieler mehr agierte. «Wir hatten leider kein Abschlussglück mehr. Meine Jungs kämpften aber grossartig. Ich bin stolz auf dieses Team.» Das waren auch die mitgereisten Fans, welche noch Minuten nach dem Spiel die Spieler, die teils mit Tränen in den Augen zu den Fans fuhren, hochleben liessen. Mit fliegenden Fahnen untergegangen trifft für diese Playoffs nicht zu. Mit erhobenem Haupt hat es Laufen hauchdünn verpasst, Vereinsgeschichte zu schreiben. Das Amsler Team hat dem grossen Favoriten alles abverlangt. Auch Präsident Walter Winteler war angetan von dieser Halbfinalserie. «Das war eine grossartige Vorstellung und beste Werbung für den EHC Laufen. Ich freue mich bereits auf die kommende Saison, die mit praktisch unverändertem Kader und Staff begonnen werden sollte.»

EISHOCKEY

Spass und Freude am Eishockey

Sperrgut-Sammlung

In Büren und Seewen Am Mittwoch, 11. März 2015 findet in den oben genannten Gemeinden die SperrgutSammlung im Auftrag der KELSAG statt. Bitte stellen Sie das Sperrgut bis spätestens 7.00 Uhr gut sichtbar und mit entsprechender Sperrgutmarke versehen an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit. Achten Sie darauf, dass das Material nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt ist. Das Fahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren, was bitte zu berücksichtigen ist. Das max. zulässige Gewicht pro Sperrgutmarke beträgt 25 kg. Die Sperrgutmarke kostet Fr. 12.50. Die nächsten Sammeldaten finden Sie auf unserer Homepage www.kelsag.ch

eh. Im Jahr 2007 wurde die PostFinance Trophy im Hinblick auf die 100 JahrFeierlichkeiten von Swiss Ice Hockey ins Leben gerufen. Die Laufner Eisfüchse waren am Finaltag in Einsiedeln dabei. Das Schülerturnier für Jungtalente im Alter von vier bis zwölf Jahren brachte Rekordzahlen. Nicht weniger als 2500 Buben und Mädchen, verteilt auf 306 Teams, kämpften um Spass und Tore. Das Ziel ist, Kinder den Hockeysport schmackhaft zu machen und das Interesse zu wecken, mit Training und Motivation vielleicht einmal in der ersten Equipe des Vereins, in der NLA oder in einer Nationalequipe zu spielen. An 25 Orten der Schweiz fanden Ausscheidungsturniere statt, und die Kategoriensieger versuchten sich in Halbfinalturnieren für den Finaltag in Einsiedeln zu qualifizieren. Am 22. Februar durften auch die Eisfüchse aus Laufen in der Kategorie Hockeyschule nach Einsiedeln fahren. Drei Mädchen und sieben Jungs machten sich mit einem Postauto, zusammen mit Trainer, Betreuern und Eltern auf den Weg nach Einsiedeln. Jedes Team erhielt dann noch einen Coach oder Teamgötti in Form eines Profispielers. Die Laufner zogen dabei den Jackpot. Kurz vor Einsiedeln stieg mit Mathias Seger der Schweizer Rekordspieler und aktueller ZSC-Captain ein. Seger, der derzeit wegen eines Unterarmbruches bei den Playoffs gegen Biel zum Zuschauen kann, kümmerte sich rührend um die jungen Laufner. Er half, wo Hilfe angesagt war, er erklärte, gab Tipps und tröstete. Seine Aussage auf eine Frage eines

Stolz: Die Teammitglieder mit NLA-Crack Mathias Seger voller Stolz. der Teammitglieder, was wichtig sei um eine Profikarriere zu starten, meinte er: «Das wichtigste sind Spass und Freude am Eishockey und dazu harte Arbeit.» Trainer Stefano Ferro und die mitgereisten Fans spornten die Eisfüchse in jedem Spiel an. Die Laufner Hockeycracks hatten und demonstrierten Spass. Egal, dass die Gegner im Finalturnier das Tor besser trafen. Sie spielten weiter, kämpften und bejubelten jede tolle Aktion. Hinter Kestenholz Power, Icebreakers Igls und SCB Future weiss belegten die Eisfüchse aus Laufen Platz vier. Doch für sie spielte der Rang keine

FOTO: ZVG

Rolle. Aus den Händen von Nationaltrainer Glen Hanlon gab es einen Pokal, Medaillen und ein Präsent. Autogramme, Selfies und Teamfotos mit Mathias Seger und den weiteren Hockeystars waren mit dem Spass auf dem Eis aber viel mehr wert. Auch dank dem grossen Einsatz von René und Silvia Gamper für den EHCL-Hockeynachwuchs auf den untersten Stufen kann Laufen dereinst hoffen, dass weitere solch tolle Auftritte der ersten Mannschaft wie in dieser Saison folgen werden. Wer weiss, mit dem einen und anderen Spieler der Jungfüchse.


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SPORT

Donnerstag, 5. März 2015 Nr. 10

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VOLLEYBALL

Herren souverän, Damen bereit für die Playoffs

Die Herren können mit dem bisherigen Verlauf der Playoffs zufrieden sein: Hier im Bild: Simon Känel, Zeno Cueni, Miro Eigenmann (v.l.). FOTO: GEORGES HENZ

Nach ihrem letzten Heimsieg gegen Lausanne UC II gingen die Herren des VBC Laufen auch im Auswärtsspiel gegen Münchenbuchsee als Sieger vom Platz. Die Damen bereiten sich derweil auf die PlayoffPhase vor. Fabienne Suter

F

EISKUNSTLAUFEN

ür ihr fünftes von acht PlayoffSpielen reisten die Herren letzten Samstag nach Münchenbuchsee. Nachdem die Laufner das vergangene Spiel gegen Lausanne UC II mit 3:1 für sich entscheiden konnten, wollten sie an diese Leistung anknüpfen und auch auswärts gegen die Berner drei Punkte mar-

Schaulaufen 2015 – «Movies on Ice»

kieren. Aufgrund von einigen angeschlagenen Spielern mussten die Laufner mit nur einem Auswechselspieler auskommen. Auf dem Pass agierte Beni Cueni für den abwesenden Markus Fritschi. Das Gastteam erwischte einen guten Start und fand gleich ins Spiel. Präzise Annahmen, gut abgestimmte Pässe und druckvolle Angriffe trugen dazu bei, dass die Laufner punktemässig vorlegen konnten. Auf der anderen Seite kamen die Berner nicht auf Touren. Anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren, lieferten sie sich Diskussionen mit dem Schiedsrichter. Die Laufner nutzten diese Unkonzentriertheit aus, zogen ihr Spiel durch und sicherten sich so einen ungefährdeten 3:0 Sieg. «Heute können wir vor allem mit unserer Verteidigungsarbeit sehr zufrieden sein. In anderen Spielen war dies eher unsere Schwachstelle, aber heute hat dies einwandfrei funktioniert», zeigte sich Captain Michel Ancel nach dem Spiel zufrieden. Die Laufner stehen nun im Playoff-Klas-

sement auf Rang 4 (von 8). «Mit dieser Platzierung können wir als Aufsteiger sehr zufrieden sein.» Damen bereiten sich auf Playoffs vor Die Damen hatten zwei Wochen spielfrei und greifen am kommenden Samstag wieder ins Spielgeschehen ein. Sie stehen bereits als Tabellenleader fest und können nun die verbleibenden zwei Spiele nutzen, um sich für die PlayoffSpiele zu rüsten. «Wir möchte optimal vorbereitet sein, um den Wiederaufstieg in die 1. Liga zu schaffen», so Trainer Draho Greso. Die Playoffs starten Anfang April. Dabei treffen die Damen auf die Erstplatzierten der 2. Liga aus den Regionen Solothurn und Jura-Seeland. Ein Spiel wird auswärts, eines daheim stattfinden. Das erst- und zweitplatzierte Team steigt direkt in die 1. Liga auf. Nächste Spiele: Samstag, 7. März, Gym Laufen, 17 Uhr Damen 1-VBC Münchenstein, 19 Uhr Herren 1-Volley Oberdiessbach

KORBBALL

Schlussrunde der Hallenmeisterschaft

Motto «Movies on Ice»: Küren und Showacts sind am 14. März wieder zu sehen. Am Samstag, 14. März 2015, um 18.30 Uhr ist es wieder soweit. Das traditionelle Schaulaufen des EC Laufen steht vor der Tür. Die Läuferinnen freuen sich sehr, ihre Küren und Showacts unter dem Motto «Movies on Ice» vorzuführen. Tatkräftig werden sie durch eine grosse Anzahl Kinder unseres Kinder-

kurses unterstützt, die ihr Erlerntes ihren Eltern, Verwandten und Bekannten präsentieren wollen. Wir freuen uns auf einen tollen Abend und heissen Sie recht herzlich willkommen! Désirée Hänggi

der Kategorie B vor dem TV Büsserach 2. Diese beiden Mannschaften spielen im nächsten Jahr in der höheren Spielklasse. TV Nunningen 2 rangierte zum Schluss auf dem dritten Rang. Der TV Breitenbach und der TV Meltingen 4 spielen nächste Saison in der Kategorie C.

rtvdt. 29 Teams kämpften am vergangenen Sonntag in vier Kategorien, anlässlich der vom Regionalturnverband Dorneck-Thierstein organisierten KorbballHallenmeisterschaft, im Gymnasium Laufen um die regionalen Titel. Den ganzen Tag konnten spannende Spiele und knappe Entscheidungen verfolgt werden. Zum Schluss sicherte sich der TV Nunningen 1 den Sieg in der Kategorie A.

Kategorie Herren C Der TV Seewen konnte sich über den ersten Platz in der Kategorie C und den Aufstieg in die nächsthöhere Kategorie freuen. Ebenfalls den Sprung in die Kategorie B sicherte sich der TV Kleinlützel. Der Ehrenplatz ging an die fünfte Mannschaft des TV Meltingen. Der Turnverband Dorneck-Thierstein bedankt sich bei allen Teams, die zu fairen, spanenden und unterhaltsamen Hallenmeisterschaft ihren Beitrag geleistet haben.

Kategorie Damen Von den sechs Teams in der Damenkategorie sicherte sich die DR Grindel den Meisterschaftstitel. Das DKT aus Erschwil konnten sich über den 2. und 3. Rang freuen. Kategorie Herren A In der von einigen Nationalliga erprobten Teams angeführten Kategorie konnte die erste Mannschaft des TV Nunningen den Seriensieger Erschwil 1 ablösen. Mit nur zwei Punkten Rückstand musste sich der TV Erschwil 1 mit dem zweiten Rang zufriedengeben. Den dritten Schlussrang wurde vom TV Grindel 1 belegt. In die Kategorie B steigen der TV Büsserach 1 und der TV Erschwil 2 ab.

Hochbetrieb auf Laufens Eis: Der Eislaufclub lädt zum jährlichen Schaulaufen.

FOTOS: ZVG

Kategorie Herren B Mit 26 erspielten Punkte gewann die zweite Mannschaft des TV Grindel in

Korbball: 29 Teams kämpften um einen reFOTO: ZVG gionalen Titel.

Rangliste: Kategorie Damen: 1. DR Grindel 18 (Sieger Wanderpokal), 2. DKT Erschwil 1 16, 3. DKT Erschwil 2 12, 4. TV Nunningen 1 9, 5. TV Nunningen 2 5, 6. TV Ettingen 0; Kategorie A: 1. TV Nunningen 1 26 (Sieger Wanderpokal), 2. TV Erschwil 1 24, 3. TV Grindel 1 21, 4. TV Meltingen 1 16, 5. KG Hochwald-Gempen 8, 6. TV Meltingen 2 6, 7. TV Büsserach 2 6 (Absteiger), 8. TV Erschwil 2 5 (Absteiger); Kategorie B: 1. TV Grindel 2 26 (Aufsteiger), 2. TV Büsserach 2 24 (Aufsteiger), 3. TV Nunningen 2 21, 4. TV Meltingen 3 12, 5. TV Welschenrohr 12, 6. TV Erschwil 3 9, 7. TV Breitenbach 1 5 (Absteiger), 8. TV Meltingen 4 3 (Absteiger); Kategorie C: 1. TV Seewen 19 (Aufsteiger), 2. Kleinlützel 1 15 (Aufsteiger), 3. TV Meltingen 5 14, 4. TV Erschwil 3 13, 5. TV Büsserach 3 10, 6. TV Himmelried 8, 7. TV Nunningen 3 5


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Bäume pflegen Die Naturkommission Dittingen, welche den Gemeinderat in Bezug auf der Nutzung, den Schutz und der Entwicklung der Landschaft berät und unterstützt, möchte in diesem Jahr die Schwerpunktthemen Pflege der 1600 Hochstammobstbäume und Bekämpfung von Neophyten weiterverfolgen. Bereits am Freitag findet der theoretische Teil des Baumschneidekurses im Gemeindesaal Dittingen statt, welcher vom Baumwärter Wilhelm Jermann begleitet wird. Am Samstag wird der praktische Teil auf dem Dittinger Feld durchgeführt. Das Ziel ist, den Kursteilnehmern das notwendige Wissen zu vermitteln, um selbstständig die Hochstammobstbäume zu pflegen. Nur gut gepflegte Bäume, welche dem Besitzer Freude bereiten, sind ein Garant für die Erhaltung dieses prägenden Landschaftselements und Lebensraumes des Dittinger Feldes. Dazu bietet die Baumpflege eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Das weitere Thema sind Neophyten; im Speziellen die Zwergmispeln/Cotoneaster. Diese Pflanzen wurden lange als Bodendecker in den Hausgärten angepflanzt. Leider haben sie sich auf der unter Naturschutz stehenden Weide rund ums Dorf ausgebreitet und müssen nun in mühseliger Handarbeit bekämpft werden. Diese Sisyphusarbeit kann nur erfolgreich abgeschlossen werden, wenn auch im Siedlungsgebiet alle Cotoneaster entfernt sind, denn die Früchte dieser Pflanze werden durch Vögel immer wieder eingeschleppt. Durch die Präsidentin der Naturkommission Cora Kunze und durch die ehem. Präsidentin der Naturkommission Margrit Jermann wurde ein Inventar der noch vorhandenen Cotoneaster im Siedlungsgebiet aufgenommen und von Pascal Jermann in einem Planwerk erfasst. Auf dieser Grundlage können nun die Privatpersonen ermuntert werden, ihre Restbestände zu entfernen. Gemäss Auskunft der Kelsag können Cotoneaster mit der Grüngutsammlung entsorgt werden. Edi Jermann, Gemeinderat Dittingen, Ressort Sicherheit und Umwelt

KURSTIPP

Dr. Gaetano Alborino unterrichtet Italienisch an der Volkshochschule beider Basel

Italienische Stunden Nur wenige Zugstunden trennen Basel von der italienischen Grenze. Bei den südlichen Nachbarn scheint die Sonne wärmer, schmeckt der Espresso an der Bar besser und ist die Pizza knuspriger. Im Kurs «Italienisch A1»lernen Anfängerinnen und Anfänger, sich in den Ferien leichter zurechtzufinden und kurze Konversationen im Alltag zu bewältigen. So fällt es leicht, sich an neuen Orten vorzustellen, unterwegs nach dem Weg zu fragen oder die Menükarte zu verstehen. Gaetano Alborino führt die Teilnehmenden in die Grundlagen der italienischen Grammatik ein und übt mit ihnen die korrekte Aussprache der gebräuchlichsten Vokabeln. Beim Lesen, Schreiben, Zuhören und Sprechen bekommen die Teilnehmenden ein Gefühl für die Sprache. Der Neapolitaner versteht es, in seinem Kurs eine entspannte und motivierende Atmosphäre zu schaffen und vermittelt mit Begeisterung ein umfassendes Bild der italienischen Kultur und Politik. Aktuelle Italienischkurse von Dr. Gaetano Alborino in Laufen: A1 Italienisch 1. Semester für Anfänger/-innen ohne Vorkenntnisse, Do 18.30-20.00 Uhr, 23.04.-01.10.15, 16-mal, Kosten: CHF 368.– | A2 Italienisch 4. Semester, Di 18.30-20.00 Uhr, 21.04.29.09.15, 16-mal, Kosten: CHF 368.– | A2 Italienisch 6. Semester, Mi 18.30-20.00 Uhr, 22.04-30.09.15, 16-mal, Kosten: CHF 368.– | B1 Italienisch 8. Semester, Mo 20.10-21.40 Uhr, 20.04-28.09.15, 16-mal, Kosten: CHF 368.– | Info und Anmeldung: Volkshochschule beider Basel, T 061 269 86 66, vhsbb@unibas.ch, www.vhsbb.ch

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LESERBRIEF UND ANTWORT

Drittgrössten Umzug vernachlässigt Sehr geehrte Wochenblatt Redaktion, Liesberg hat mit 6 Wagencliquen, 2 Guggenmusigformationen und weiteren 6 Gruppierungen hinter Laufen und Breitenbach den 3. grössten FasnachtsUmzug im Laufental und Schwarzbubenland. Bei uns in Liesberg findet mit der Schwanenparty (ca. 700 Eintritte), dem herrlichen Umzug und dem anschliessenden Feiern in der Mehrzweckhalle, wohl die intensivste Fasnacht pro Einwohner (1200) statt. Ich finde es beschämend, dass keine Fotos veröffentlicht, und keine Silbe des herrlichen Umzuges im Wochenblatt erwähnt wurde. Soweit ist Liesberg nicht vom Zentrum entfernt, dass sich niemand aus dem Team des Wochenblattes nach Liesberg bemühen könnte. Auch wir Liesberger unterstützen das Wochenblatt mit Inseraten und Beiträgen. Ich erwarte eine Stellungnahme ihrerseits im nächsten Wochenblatt. Den Artikel können sie ebenfalls veröffentlichen. Franz Grun Sehr geehrter Herr Grun, Mit dieser Kritik werden wir praktisch jedes Jahr konfrontiert. Nur kommt sie jedes Mal aus anderen Dörfern. Diesmal war Liesberg an der Reihe, und Sie haben absolut recht. Niemand des gesamten Wochenblatt-

teams hat sich die Mühe gemacht, sich für die fasnächtliche Berichterstattung nach Liesberg zu begeben. Dafür waren die Wochenblatt-Reporter in Röschenz, Büsserach, Dittingen, Nuglar, Hofstetten, Metzerlen, Kleinlützel, Fehren, Nunningen, Meltingen, Witterswil, Zwingen und natürlich in den fasnächtlichen Hochburgen Breitenbach und Laufen anzutreffen. Viele der fasnächtlichen Veranstaltungen finden ja bekanntlich gleichzeitig statt. Deshalb ist es uns unmöglich, überall präsent zu sein. Übrigens auch aus Platz- und Kostengründen. In Liesberg war in den vergangenen Jahren immer jemand vor Ort. Dass dieses Jahr unser Liesberger Korrespondent ausserdem genau zur Fasnachtszeit krank war, bewog uns, im 2015 (nebst anderen Fasnachtsveranstaltungen, die leider ebenfalls keinen Platz fanden) auf Ihre Liesberger Fasnacht zu verzichten. Nächstes Jahr ist das Wochenblatt möglicherweise wieder dabei, dafür werden uns wieder andere vermissen müssen. Auch wir Reporterinnen und Reporter können bis auf Weiteres gleichzeitig nur an einem Ort sein. Martin Staub Leitender Redaktor

VERANSTALTUNG

Weltgebetstag in Laufen

«Begreift ihr, was ich an euch getan habe?» So der Titel der diesjährigen LiturBILD: ZVG gie von den Bahamas. Traumstrände, Korallenriffe, glasklares Wasser: das bieten die 700 Inseln der Bahamas. Sie machen den Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti zu einem touristischen Sehnsuchtsziel. Die Bahamas sind das reichste karibische Land und haben eine lebendige Vielfalt christlicher Konfessionen. Aber das Paradies hat mit Problemen zu kämpfen: extreme Abhängigkeit vom Ausland, Arbeitslosigkeit und erschreckend verbreitete häusliche und sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder. Sonnen- und Schattenseiten ihrer

Heimat – beides greifen die Frauen der Bahamas in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 auf. In dessen Zentrum steht die Lesung aus dem Johannesevangelium, in der Jesus seinen Jüngern die Füsse wäscht. Hier wird für die Frauen der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar, denn gerade in einem Alltag, der von Armut und Gewalt geprägt ist, braucht es tatkräftige Nächstenliebe auf den Spuren Jesu Christi. Rund um den Erdball gestalten Frauen am Freitag, den 6. März, Gottesdienste zum Weltgebetstag. Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche sind dazu herzlich eingeladen. Alle erfahren beim Weltgebetstag von den Bahamas, wie wichtig es ist, Kirche immer wieder neu als lebendige und solidarische Gemeinschaft zu leben. Ein Zeichen dafür setzt jeweils die Kollekte, die Projekte für Frauen und Mädchen unterstützt. Bilder, Musik und Lieder werden uns durch die Feier begleiten und uns die Bahamas etwas näher bringen. Im Anschluss teilen wir wie jedes Jahr ein paar kulinarische Köstlichkeiten aus dem Herkunftsland der Liturgie. Ein Hauch von Karibik ganz nah. Feiern Sie doch einfach mit uns. WGT – Vorbereitungsteam der Laufner Pfarreien Weltgebetstag am Freitag 6. März 2015 um 19.30 in der Katharinenkirche Laufen

LESERGALERIE

Es wird langsam Frühling

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GEDANKENSTRICH

Alles ganz harmlos

Gini Minonzio Nun hat sich also seltsamerweise herausgestellt, dass das hochgiftige Lindan aus der Deponie bei der ehemaligen ARA STEIH in Huningue auch in den Rhein gelangt ist; nicht nur in die Luft und in die Sandkästen. Wegen des Aufruhrs im Volk ist der Kanton gezwungen, zweimal im Monat Bericht zu erstatten über den Lindan-Gehalt in der Luft und im Staub. Dabei stellen die Lindanwerte «keine Gefährdung der Bevölkerung» dar. Ach du meine Güte! Das weiss ich schon lange, und zwar aus einer ganz zuverlässigen Quelle. Denn mir ist vor einiger Zeit mein Lieblingsspielzeug eines langen, längst vergangenen Sommers in die Hände gefallen. Jahrzehnte hatte es hinter einem Kellerregal in einer modrigen Nische verbracht. Und nun hatte ich es also plötzlich wieder in der Hand, als ich meiner Tante in Italien beim Kellerputz half. Noch immer leuchtete es rot und rund und das herzige Elefäntchen winkte mir mit seinem Rüsselchen zu. Allerliebst. Als Kind musste ich den roten Wunderschatz von meiner Grossmutter stehlen, die mich partout nicht damit spielen lassen wollte. Das verstand ich nicht, denn das Elefäntchen schnaubte leis, wenn ich auf seinen Bauch drückte. Und stiess an der Seite ein allerfeinstes Wölkchen aus. Und schliesslich war es ganz genau das gleiche Elefäntchen, das mich auf meinem hellblauen Pyjama dutzendfach im Schlaf bewachte. Plötzlich habe ich es also wieder in der Hand, das rote Elefäntchen, das offensichtlich Neocid heisst und von Geigy (längst fusioniert zu Novartis) produziert worden war. Ich drehe den Behälter um und lese in Grossbuchstaben: «INNOCUO PER L’UOMO E GLI ANIMALI», auf Deutsch: «Unschädlich für Mensch und Tier». Ja, dann ist ja alles gut, denke ich und lese weiter: «Gegen Insekten und Menschenparasiten. Betroffene Stellen einpudern. Inhaltsstoffe auf 100 Gramm: DDT 5 Gramm, Lindan 0,5 Gramm». Ich fange an zu rechnen. So wie das damals gebraucht wurde, wurden locker 500 millionstel Gramm Lindan je Kubikmeter in die gute Stube gestäubt, um Motten und Ameisen den Garaus zu machen. Und in der Basler Luft hat es seit Herbst 2013 höchstens 0,1 millionstel Gramm Lindan in der Luft. Also 5000-mal weniger! Also ich bitte Sie: Wenn mir mein rotes Elefäntchen schon vor 50 Jahren versicherte, dass der Riesenstaub aus seinem Rüsselchen unschädlich ist, wieso sollte ich dem Kanton nicht glauben, dass das bisschen Sanierungs-Lindan in der Luft harmlos sei?

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Auf der Blauenweide: Die letzten Schneefelder in der Ferne.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL


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DIE REGION MACHT SCHULE

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SEKUNDARSCHULE ZWINGEN/GRELLINGEN

Berufserkundungstage helfen zu entscheiden Berufserkundungstage der Sek Zwingen Mitte Januar gingen alle Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule Zwingen/Grellingen an zwei Tagen in die Berufserkundung. Sie wählten aus, welche Firma sie jeweils einen halben Tag lang besuchen wollten. Dort wurden sie empfangen, durch den Betrieb geführt und über dort zu lernende Berufe informiert. Lehrpersonen der Schule begleiteten die Jugendlichen. Solche Berufserkundungen finden jedes Jahr statt und sind fester Bestandteil des Schulprogramms im Rahmen der Berufswahlvorbereitung. Die Jugendlichen sind erfahrungsgemäss recht beeindruckt, wenn sie in den Firmen hinter die Kulissen schauen können. Jennifer Baumgartner (Fachverantwortliche Berufswahl) Experimentieren, mischen, forschen in der La-Roche AG Eine Gruppe von Schülern der Sek Zwingen besuchte die Firma La-Roche AG. Die Firma zeigte den Schülern, was sie arbeiten, welche Berufe sie ausbilden, wie man zu einer Lehrstelle kommen kann. Die Schüler erhielten Einblick in die einzelnen Arbeitsplätze. Um 14.00 Uhr holte uns der Begleiter ab und führte uns ins Zimmer, wo wir einen Vortrag hörten. Während dem Vortrag schrieben die Schüler das Wichtigste für sich auf. Der Begleiter gab uns viele Informationen, was die Roche macht, was das für ein Unternehmen ist und auch was sie herstellen. Bei der Roche gibt es viele Berufe wie z. B. Chemielaborant Kaufmann, Kauffrau. Für diese Berufe braucht man Kenntnisse in Biologie, Chemie, Englisch, Mathe, Labormethodik und Physik. Der Begleiter gab auch Informationen über die Medikamente, welche Roche herstellt, auch über die Tierversuche, die gemacht werden. Roche entwickelt auch Gegenmittel gegen Krankheiten wie hohes Fieber, Grippe, und Krebs. Die Roche ist ein sehr grosses Unternehmen, hat viele Mitarbeiter darunter auch zahlreiche Lehrlinge. Nach dem Vortrag gab es eine kleine Pause. Es gab was zu trinken und auch etwas kleines zum Essen. Nach der Pause teilte uns der Begleiter in 2 Gruppen auf. Zwei Lehrlinge, die bei der Roche ihre Lehre machen, informierten uns über ihre tägliche Arbeit. Wir erhielten Einblick in das Labor und verschiedene Gläserarten, in welchen sie die Flüssigkeiten mischen. Wir wechselten dann zu einem anderen Lehrling, der mit Maschinen arbeitete. Bei dieser Besichtigung konnte man das eigene Wort oft nicht verstehen, weil die Maschinen sehr laut waren. Der Be-

Bei Albin Borer: Randsteine setzen.

Klassenlehrer hatte. Um 18.30 Uhr holte mich mein Vater ab und ich durfte meinen Blumenstrauss und das Gesteck mit nach Hause nehmen. Ich fand, es war ein sehr toller und abwechslungsreicher Nachmittag. Rebekka Häner, Klasse 3f

Besuch bei La Roche: Die Sicherheit wird hier grossgeschrieben. gleiter sagte noch ein paar Sätze zu unserer Zukunft und damit war es fertig. Mir hat die Besichtigung sehr gut gefallen, es war interessant und lehrreich. Das Spannendste war, zu sehen, wie und wo man arbeitet und worauf man achten muss, damit möglichst keine Unfälle passieren. Lissy Koller, Klasse 3a Strahlende Gesichter von Jung bis Alt im Zentrum Passwang Bei den organisierten Berufserkundungstagen der Sekundarschule Zwingen besuchten 16 Schüler das Zentrum Passwang, wo sie nicht nur ihre eigenen Gesichter zum Strahlen brachten Am Dienstagmorgen gingen 16 Schüler/innen und zwei Lehrpersonen zum Zentrum Passwang. Die Gruppe wurde von den Leiterinnen abgeholt und in ein grosses Zimmer gebracht, wo die Schüler zuerst Informationen über die Berufe bekamen. Danach besichtigten die Besucher die Häuser Spitex, Cura und Sana. Das Haus Cura hat 3 Etagen für 44 Personen. Es ist speziell für demenzkranke Pensionäre. Nachdem sich die Schüler die Häuser angeschaut hatten, gab es eine Pause, in der alle etwas trinken konnten. Anschliessend wurden alle aufgeteilt, um die Arbeitenden zu begleiten und ihnen zu helfen, so wie sie es in einer Schnupperwoche machen würden. Nach Aussagen der Schüler fanden diese es spannend, mit den älteren Leuten die Zeit zu verbringen, genauso hatten es auch die älteren Damen und Herren. Sie fanden es toll, dass so junge ehrgeizige Schülerinnen und Schüler sie besuchen kamen. Jeder durfte am Schluss erzählen, wie er den Tag gefunden hatte, was ihn beeindruckt hatte und was er nicht so toll gefunden hatte. Die Schüler bekamen noch reichlich Prospekte, die man mit nach Hause nehmen konnte. Viele der Schüler fanden diesen Tag sehr schön und ein paar von ihnen könnten sich vorstellen, einen Pflegeberuf zu erlernen. Celina Braam, Klasse 3a «Erfahrung sammeln» Ich weiss nicht, was mich bei der Firma Albin Borer erwartet, ich habe nur gewisse Vorstellungen. Da ich auch nicht oft mit dem öV fahre, bin ich auch ein bisschen nervös. Zum Glück kennen wir uns alle, so können wir uns unterhalten und haben es lustig. Als wir das mächtige Haus der Firma Albin Borer

FOTOS: ZVG

betreten, heisst es wieder anständig zu sein um einen guten Eindruck zu hinterlassen, was für mich eigentlich selbstverständlich ist! Zwei Leute halten uns jetzt einen kleinen Vortrag über die Berufe Verkehrswegbauer/in, Maurer Tief- und Hochbau. Frau Borer erzählt, dass sie den Job einfach unbeschreiblich faszinierend findet. Für mich ist dieser Vortrag ziemlich fesselnd, die Berufe aus ihrer Sicht zu sehen. Nun fahren wir nach Allschwil, um dort eine Baustelle anzusehen. Anders als erwartet, ist auf der Baustelle alles geordnet. Da es schneit, finde ich es eindrücklich, dass diese Leute trotzdem konzentriert arbeiten. Wir dürfen uns in unseren Jeans in den Kies knien, um die Bordsteine einzusetzen. Es wird auf jeder Baustelle millimetergenau gearbeitet. Auf der Strasse muss teilweise etwas gekennzeichnet werden. Zum Schluss schauen wir uns noch die Zementmischung an. Insgesamt fand ich diesen Vormittag lehrreich und spannend. David Benjamin Pfammatter, 3e Im «Blumenschopf» Am Dienstagnachmittag brachte mich mein Vater nach Zwingen. Ich war ziemlich aufgeregt und wusste nicht, was auf mich zukommt. Als ich in den Blumenladen ging, roch alles nach Blumen und richtig frisch. Ich fühlte mich wie im Paradies. Am Anfang durfte ich ein Blumengesteck machen. Das fand ich sehr toll. Man erklärte mir, wie ich das Gesteck machen muss. Ich durfte für mein Gesteck Verschiedenes verwenden. Ich konnte in Ruhe mein Gesteck machen und es war nicht einmal so schwer, wie ich es mir vorgestellt hatte. Auch mit dem Messerchen konnte ich immer besser umgehen. Nun sagte mir die Chefassistentin, dass wir etwas ausliefern müssen und wir nach Bretzwil fahren. Auf dem Rückweg erzählte sie mir ausführlich Verschiedenes über den Beruf Floristin. Als wir wieder zurück waren, durfte ich unter Mithilfe der Lehrtochter einen bunten Blumenstrauss machen. Das gefiel mir sehr! Gegen 16.00 Uhr durfte ich helfen, kleine Gestecke zu machen, die verkauft wurden. An Ende tranken wir alle Tee. Die Floristin hat dann noch ein Formular von der Schule ausgefüllt, dass man machen muss wenn man etwas eigenes aussucht. Wir sprachen dann noch über verschiedene Sachen und ich erfuhr, dass die Lehrtochter Herrn Rhyner als

Kräftige Helfer im Paketzentrum Eine Gruppe von 15 Schülern und zwei Lehrpersonen aus der Sekundarschule Zwingen besuchten anlässlich der Berufserkundungstage am 20. Januar das Paketzentrum in Härkingen. Hier erlebten die Schüler durch Herrn Joel Müller, unserem Gastgeber, eine einstündige Präsentation mit einem lustigen Quiz. Als alle Fragen der Schüler beantwortet waren, bekamen alle ein Getränk und ein Gipfeli von der Post offeriert. Danach folgte eine Führung durch das ganze Gebäude. Die Besucher und Besucherinnen bekamen Kopfhörer, so dass sie die Führerin, welche ins Mikrofon sprach, gut verstanden. Die Schüler und Schülerinnen durften mit anpacken und konnten Pakete auf ein Förderband legen. Der gesamte Rundgang dauerte etwa eine Stunde. Zum Schluss bekamen alle einen Kugelschreiber und einen Gutschein, um ein Paket zu verschicken. Die Jugendlichen wissen nun Bescheid wie es funktioniert, wenn sie ein Paket verschicken. Celine Chrétien, Klasse 3a Aufgepasst?! Um 6.50 Uhr geh ich aus dem Haus. Meine Mutter ruft mir noch zum Abschied zu: «Viel Spass, pass gut auf und benimm dich!» Ich bin nun auf dem Weg zu meiner ersten Berufserkundung bei der Firma Etavis Kriegel und Schaffner. Diese Firma ist in zwei Gebäude aufgeteilt, eines steht im Baselbiet und das andere im Kanton Basel-Stadt. Mich interessiert besonders der Beruf Automatiker. Als wir mit unseren Gruppe mit ca. 15 Schülern und 2 Lehrpersonen ankommen, schauen wir als erstes eine Präsentation über die Berufe von der Etavis. Danach folgt eine Führung durch die Büros, wo wir den Berufsleuten bei der Arbeit zusehen können. Wir sehen Elektroplaner und Automatiker. Wir können jederzeit Fragen stellen. Dann dürfen wir sogar noch selber etwas machen: Wir werden in vier Gruppen aufgeteilt und sollen Drähte «abisolieren», das heisst die Schutzschicht entfernen. Meine Gruppe darf Stecker in die richtigen Löcher stecken damit ein Lämpchen aufleuchtete und andere dürfen Drähte befestigen. Am Ende zeigt uns Herr Bossard noch ein Experiment mit zwei Lämpchen. Ich finde das sehr spannend, weil ich weiss, dass die Elektronik die Zukunft beherrscht. Deshalb sind das für mich Berufe mit Zukunft! Der Ausflug hat uns insgesamt sehr gefallen und uns motiviert, weiterhin diesen Beruf zu verfolgen. Uns haben die Berufstage sehr geholfen, jetzt wissen wir, wie es in der Berufswelt einigermassen aussieht. Mika Altermatt & Sven Stingelin, 3e Den Hebel richtig ansetzen Wir waren beim Grosspeter in Muttenz.

Die Region macht Schule «Unsere Region bietet seiner Jugend die beste Bildung.» Die Region bietet seinen Jugendlichen anerkannt gute Bildungsmöglichkeiten. SchülerInnen und Lehrlinge unserer Region werden auch ausserhalb geschätzt. Damit leisten unsere Schulen einen grossen Beitrag zur Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftsraumes. Wir wollen unsere Stärken in der Bildung erhalten, weiter ausbauen, aber auch kommunizieren. Deshalb geben wir regelmässig den 8. Klassen einer Sekundarschule unserer Region die Gelegenheit, auf einer Wochenblattseite über sich zu berichten. Dies soll das Selbstwertgefühl unserer Jugendlichen stärken und die regionale Identität fördern. Das ist eine Werkstatt und eine Autohandelsfirma. Als wir ankamen, wurden zwei Gruppen gebildet. Meine Gruppe fing beim Reifenwechseln an. Das war sehr interessant und ich dachte nicht, dass die Maschine dafür so unkompliziert ist. Danach gingen wir zum Radwechseln und da hat der Mann gefragt, ob jemand den Beruf Automobil-Mechatroniker lernen will. Ich habe gesagt: «Ich denke schon, aber ich bin mir noch nicht sicher.» Zum Schluss kamen wir noch zu Herrn Pfammatter, der uns zeigte, was für Kriterien wir für welchen Beruf erfüllen müssten oder wie lange man bei den einzelnen Berufen in die Lehre gehen muss oder wie viel man in den einzelnen Lehrjahren verdient. Zu guter Letzt führte uns Herr Pfammatter durch die Werkstatt, da gab es viele interessante Dinge wie zum Beispiel das Reparieren der Achsen und des Motors. Nach der Vorstellung und dem Rundgang durch die Werkstatt dachte ich, der Beruf «Automobil-Mechatroniker» wäre doch noch etwas, das mir gefallen würde. Als ich zu Hause war, dachte ich darüber nach ob ich da mal schnuppern gehen sollte. Ich fand den Nachmittag bei Grosspeter in Muttenz spannend und lehrreich. Ich habe mich entschlossen, meinen Traumberuf zu ändern: vom Konditor/Confiseur zum Automobil-Mechatroniker! Adrian Feld 3e

Grosspeter: Räder bereifen.


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einem Termin zur Probe Ihres Makeup’s und Ihrer Traumfrisur legen wir alle Details fest. Etwa eine Woche vor dem grossen Tag schaffen wir durch einen Haarschnitt, eine glanzbringende Colorationstechnik und/oder Strähnen die Voraussetzung, damit wir dem SpecialDay gelassen entgegen blicken können. Jetzt ist es soweit. Der grosse Tag ist da, und wir verzaubern Sie mit einem speziell festlichen Make-up und Ihrer Traumfrisur zu dem Auftritt, den Sie sich immer für Ihren einmaligen Anlass gewünscht haben. Wir schenken Ihnen die Freude und die Ausstrahlung, die Sie und Ihre Gäste nie vergessen werden. Nicht vergessen wollen wir aber auch den Bräutigam. Hier bringen wir Haarschnitt und Frisur in Form. Mit speziellen Stylingprodukten verleihen wir der Hochzeitsfrisur den gewünschten Halt, so dass sie jedem Sturm und jeder Überraschung standhält.

PR. Alle Menschen suchen Glück und Zufriedenheit; mannigfaltig sind daher auch die Strategien, diese zu finden. Die moderne Glücksforschung bestätigt allerdings auch, dass diese individuellen Strategien selten zum Erfolg führen und dass generell materielle Impulse nur kurzfristig glücklich machen. Daher wird zwischen dem Zufallsglück (engl: luck) und Lebensglück (engl: happiness) unterschieden. Ersteres hat nur einen bescheidenen Einfluss auf das Lebensglück. Glück wird als das Ziel und den Sinn des Lebens bezeichnet, weil letztlich alle anderen Ziele nur auf das eigene oder das Glück anderer (und damit wieder auf das eigene) hinauslaufen. Dies entspricht im Wesentlichen den jahrhundertealten Einsichten der indischen Rishis (Weisen) und den von ih-

nen angewandten Meditationstechniken. Eine der effektivsten Meditationstechniken ist der Kriya-Yoga. Dieser wurde durch den indischen Yogi Paramahansa Yogananda (Autor der «Autobiographie eines Yogi») im Westen erstmals einem breiten Publikum bekannt gemacht. «Eine halbe Minute Kriya entspricht einem Jahr natürlicher geistiger Entwicklung» sagte Yogananda. Regelmässiges Üben von Kriya-Yoga fördert Zufriedenheit, Selbstvertrauen, Ruhe und Ausgeglichenheit, Sorgen und Ängste werden abgebaut. Dem Yogi wird ermöglicht, die Pflichten des Alltags mit der spirituellen Entwicklung zu kombinieren, Erfahrungen auf sich selbst zu beziehen und daraus Erkenntnis abzuleiten, was wiederum Verständnis und schlussendlich allumfassende Liebe entwickelt. Diese ist nötig um das angestrebte Ziel der Selbstverwirklichung, die mystische Vereinigung zwischen individuellem und universellem Bewusstsein zu realisieren. In diesem Zustand wird der Mensch von tiefer Freude und Frieden erfüllt. Durch das

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entstehende Vertrauen in das eigene Wesen entsteht das Fundament für wahres Glück im Sinne von happiness. Satyananda (Matthias von Dach) unterrichtet Kriya-Yoga nach Yogananda seit 2004 und bietet Seminare, Vorträge und intensive Retreats in der ganzen Schweiz an. Er ist Mitglied der International Yoga Teachers Association (IYTA). 2011 erschien sein erstes Buch «Der Yoga-Code» im Schirner-Verlag. Seit 2012 unterrichtet Satyananda im Yogastudio SATSAN in Lausen. Um EinsteigerInnen einen Einblick in die Kriya-Yoga Technik zu ermöglichen, bietet Satyananda jeweils im Vorfeld von Einführungsseminaren kurze Vorträge an. Ein solcher findet am 11.3.2015 in Laufen statt. Die Einführung in den Kriya-Yoga wird dann am folgenden Wochenende vom 21./22.3.2015 angeboten. Die Veranstaltungen können separat voneinander besucht werden. Infos: www.satyananda.ch. Anmeldung und Rückfragen: info@satsan.ch/061 599 11 59

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LESERBRIEF LESERBRIEF

Aggressive Benzinbetrüger Am letzten Donnerstag-Abend um 16.30 war ich an der Grenze zu Rodersdorf in meinem Auto auf der Heimfahrt. Plötzlich wurde ich von einem jüngeren Mann (ausländischer Typ) aggressiv angehalten. Er sprach mich in gebrochenem Deutsch an, er brauche Hilfe, habe kein Benzin mehr und den Geldbeutel mit den Kreditkarten verloren. Er müsse dringend nach Hamburg, er habe 2 Kinder im Auto und er biete mir als Pfand seinen Schmuck an, den er sichtlich um-

gehängt hatte. Nach meiner Absage ist er dann wütend geworden. Das Betrügerauto, ein hellgrüner Audi A6, hatte ein deutsches Nummernschild (HH DA 294). Ich habe danach im Internet massenhaft solche Fälle gefunden. Offenbar operieren diese Banden zur Zeit in unserer Gegend und meine Meldung an Sie kann andere warnen, niemals auf so etwas einzusteigen, schade nur wenn jemand echt in Walter Groeli Not ist!

Skandal Waldbaulinie zum Zweiten Am 8. März haben in Liesberg die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit der Abstimmung über die Waldbaulinie die letzte Gelegenheit, die Finanzen der Gemeinde Liesberg nicht aus dem Ruder laufen zu lassen resp. sich gegen übermässige Steuern zur Wehr zu setzen. Wenn Sie das grüne Flugblatt der CVP- und FDP-Präsidenten kritisch durchlesen, stellen Sie fest: 1. Auch wenn das Projekt an der Gemeindeversammlung angenommen wurde, wird es deswegen nicht «fertiger». Schon die Änderung der Waldbaulinie und die Unsicherheit betreffend Bauen auf der Mülldeponie zeigt klar auf, dass da einiges vergessen wurde. 2. 2001 wurde letztmals über eine Verbundlösung mit Laufen diskutiert. In der Zwischenzeit (14 Jahre!) hat sich feuerwehrtechnisch einiges geändert und auch ein neues Gesetz (1.1.2014) wurde erlassen. Es zeugt von sehr wenig Weit-

sicht, wenn man das einfach ignoriert und sich gegen eine erneute Untersuchung der heutigen und zukünftigen Entwicklung stellt. Wer sagt, dass wir in 10 Jahren genügend eigene Leute für die Feuerwehr haben und wir dann sowieso an Laufen anschliessen müssen. Zudem ist in einem solchen Szenario nicht geklärt, ob die Subventionen zurückbezahlt werden müssten und was man mit dem Gebäude dann anfängt. 3. Wir sind überzeugt, dass das Budget 2015 nicht so ohne Weiteres durchgekommen wäre, wenn uns Steuerzahlern eine Projektion auf die nächsten 5 Jahre — wie das z. B. andere Gemeinden machen — vorgelegen hätte. Nach unseren Recherchen, die mangels solider Informationen mit Fehlern behaftet sein können, sind wir 2017 bei mindestens 66 Prozent (2009: 55 Prozent), mit steigender Tendenz wegen sinkendem Lastenausgleich.

4. Wir anerkennen sehr wohl ein demokratisches System mit Gemeindeversammlungen. Was uns aber in Sachen Informationen geboten wird — und deshalb werfen wir unserer Behörde Unfähigkeit und Inkompetenz vor —, ist absolut ungenügend. Gotthelf lässt grüssen! An der Urnenabstimmung vom 23. September 2012 hat die Bevölkerung von Liesberg mit 357 Nein-Stimmen zu 201 Ja-Stimmen das fehlerhafte Projekt verworfen und damit gezeigt, dass die Gemeindeversammlung nicht im Sinne der Mehrheit der Stimmberechtigten entscheidet. Trotzdem macht unsere Behörde im alten Stil weiter. Wenn Sie etwas verändern und in unserer Gemeinde und als mündige Bürger behandelt werden wollen, stimmen Sie am 8. März Nein zur Verkleinerung der Kurt Caletti Waldbaulinie. Hans Peter Herrmann Raimund Steiner

LESERBRIEF

Familien fördern lohnt sich Am 8. März stimmen wir über die Steuerbefreiung der Kinder- und Ausbildungszulagen ab. In der Schweiz werden von den Arbeitgebern jährlich Kinder- und Ausbildungszulagen im Umfang von rund 5 Milliarden Franken ausbezahlt. Eine Milliarde davon fliesst durch die Taschen der Familien in Form von Steuergeldern direkt zum Staat. In den letzten Jahren sind die Löhne in der Schweiz kaum gestiegen. Gerade die Familien des Mittelstandes werden

durch Krankenkassenprämien, Steuern, Wohnkosten und Versicherungen stark belastet. Grösse Sprünge liegen da nicht mehr drin. Die Milliarde, die nicht mehr direkt an den Staat fliesst, landet nicht auf der hohen Kante. Der grösste Teil davon wird für den Konsum ausgegeben. Dadurch wird die Wirtschaft angekurbelt, die Gewinne steigen – ein Teil davon fliesst als Steuern an den Staat. Kein Familienmodell wird durch diese Vorlage benachteiligt. Für die Umset-

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Wohnausstellung in Wolfwil Dieses Wochenende, 7. und 8. März, öffnet Möbel Eichler die Türen zur grossen Wohnausstellung. Auf 5 Stockwerken werden Ihnen die neusten Wohnideen präsentiert. Kommen Sie nach Wolfwil und besichtigen Sie den Familienbetrieb. Hier finden Sie Neuheiten für jung und alt, ob konventionell oder modern. Polstermöbel, Schlafzimmer, Bettinhalte, Wohnwände, Tische und Stühle etc., kurz alles für ihr Zuhause. Die Spezialität von Möbel Eichler sind nach wie vor auch Möbel für kleine Räume... Im Bereich Polstergarnituren/Sofas/Sessel zeigen wir perfektes, ergonomisches Sitzen für jede Körpergrösse und Statur. Ob modern oder klassisch, manuelle oder elektrische Bedienung, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wellness für Sie zuhause. Unsere Ausstellung umfasst ein riesiges Angebot an Polstergarnituren in diversen Ausführungen (trendige Stoffe, Leder oder Microweb). Das neu eingerichtete Rückenzent-

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zung dieser Initiative müssen Bund und Kantone keinen einzigen Beamten anstellen, im Gegensatz zu den Familienförderungsprogrammen der Initiativgegner. Es war noch nie so einfach, Familien gezielt und ohne grossen Zusatzaufwand zu fördern. Stimmen Sie am 8. März ja zur Steuerbefreiung der Kinderund Ausbildungszulagen. Micha Obrecht Präsident CVP Dorneck-Thierstein und Familienvater


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KALEIDOSKOP

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C A R TO O N

IN KÜRZE Raucherware führte zum Brand NUGLAR - ST. PANTALEON. WOS. Am Donnerstag, 19. Februar, kam es in einer Wohnung in Nuglar-St. Pantaleon zu einem Brand. Zwei Hausbewohnerinnen wurden dabei schwer verletzt. Wie die Brandursachenabklärung der Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn nun ergab, befand sich der Brandherd im Wohnzimmer der betroffenen Wohnung. Als Brandursache steht ein unvorsichtiger Umgang mit Rauchwaren im Vordergrund.

Ginge es nach dem Willen des SVP-Landrates, müssten alle Waldbenützer eine Gebühr entrichten. Cartoon: Moritz Antony

REGION

KANTON SOLOTHURN

KANTON SOLOTHURN

Gas wird billiger

Hilfe für Angehörige

WOS. Die Gasag senkt den Gaspreis ab sofort. Der Preis fällt auf den Stand von 2005 zurück. Das Gas wird um 1,1 Rappen/kWh (beim oberen Heizwert) billiger. Die Grundtaxe bleibt unverändert, teilt der Verwaltungsrat der Gasag mit. Zu einer Senkung des Gaspreises kommt es infolge der Wechselkursentwicklung beim Euro und des Preiszerfalls beim Rohöl. Die Aktiengesellschaft Erdgas AG Laufental-Thierstein wurde 1993 gegründet. Zu den Aktionären gehören die EBM, welche seit der Gründung das Mandat für die Geschäfts- und Betriebsführung innehat, sowie die Gemeinden Breitenbach, Brislach, Büsserach, Dittingen, Grellingen, Laufen, Meltingen, Zullwil und Zwingen. Letztes Jahr verkaufte die Gasag 3,1 Millionen Kubikmeter Gas, teilt die Gasag mit.

WOS. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) hat mit der neuen Website www.pflege-entlastung.ch eine Plattform für pflegende Angehörige geschaffen. Das SRK Kanton Solothurn unterstützt dieses Projekt in dem es die Website mit Adressen von gemeinnützigen und nicht-gewinnorientierten Organisationen aus dem Kanton Solothurn angereichert hat. Die Website richtet sich an pflegende Angehörige und bietet zahlreiche nützliche Informationen rund ums Thema Älter werden, Pflegebedürftigkeit, Pflege und Betreuung zu Hause, Eintritt ins Heim sowie Sterben und Tod. Auch finden Betroffene auf der Online-Plattform hilfreiche Tipps sowie das Kursprogramm des SRK Kanton Solothurn. Die Website verfügt über eine aktuelle Datenbank mit Adressen aus dem Kanton Solothurn sowie weiteren 700 Adressen aus den anderen Kantonen.

Handy- und Gurtenkontrollen WOS. Die Polizei Kanton Solothurn wird in den kommenden Wochen vermehrte Verkehrskontrollen durchführen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Benutzung der Handys während der Fahrt gelegt. Immer wieder wird festgestellt, dass Verkehrsteilnehmer SMS schreiben oder ohne Freisprechanlage telefonieren. Diese Handlungen stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar, weil es die Reaktionszeiten erheblich verlängert, das Fahrverhalten beeinflusst und die Aufmerksamkeit im Verkehr erschwert. Ebenfalls wird die Polizei auf die Gurttragepflicht achten. Das Wissen über die Notwendigkeit des «Angurtens» ist grundsätzlich vorhanden. Dennoch wird es aus Bequemlichkeit oft vernachlässigt. Beide Verkehrsvergehen werden im Fokus polizeilicher Verkehrskontrollen stehen.

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Umgestaltung der Ortsdurchfahrt GRELLINGEN. WOS. Am letzten Montag haben die Arbeiten zur Umgestaltung der Ortsdurchfahrt von Grellingen begonnen. Die Realisierung ist in drei Hauptphasen unterteilt. Die Etappen erstrecken sich über den gesamten Abschnitt der Baselstrasse, der Delsbergstrasse bis zur Einmündung «Im Egge» und der Bahnhofstrasse bis zur Birsbrücke und werden voraussichtlich bis Anfang 2017 fertiggestellt. In diesen Phasen ist die Fahrbahn des jeweiligen Abschnittes nur einseitig befahrbar. Zur Umleitung des Verkehrs während allfälligen Sperrungen des Eggflue-Tunnels wird das «Verkehrsleitkonzept Laufental» vorzeitig umgesetzt. Das Konzept sieht bei Tunnelsperrungen vor, den Personenverkehr von der A18 weiträumig via Röschenz, Hofstetten und Ettingen umzuleiten und in Aesch wieder auf die A18 zu führen. Die gleiche Route gilt für die Gegenrichtung. Der Schwerverkehr verbleibt auf der A18, wird aber durch Grellingen und somit durch die Baustelle geführt. Während den Arbeiten wird es zu Einschränkungen für den Verkehr auf der Kantonsstrasse kommen. Für die umfangreichen Sanierungsarbeiten der Werkleitungen und des Strassenkörpers muss der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage geregelt werden. Die Umleitungsroute ist während der gesamten zweijährigen Bauzeit mit UmleitungsWegweisern ausgeschildert.

MUSIK-TIPP

Rhiannon Giddens 2010 gewann Rhiannon Giddens als Leadsängerin und Instrumentalistin (Geige, Banjo) der Carolina Chocolate Drops für «Genuine Negro Jig» einen Grammy für das beste traditionelle Folk-Album. Jetzt bestätigt die aus North Carolina stammende schwarze Amerikanerin ihre herausragenden Qualitäten auch auf der mit Starproduzent T Bone Burnett aufgenommenen ersten SoloCD «Tomorrow It’s My Turn» (Warner Music). Country, Folk, Gospel, Soul und Blues sind die Quellen der elf hochkarätigen Songs, die mit einer Ausnahme von legendären Frauen gesungen bzw. komponiert wurden. «Angel City» ist die einzige Eigenkomposition. Das Titelstück kennen wir von Nina Simone, einem Vorbild der Protagonistin. Populäre Remakes sind ebenfalls Hank Cochrans «She’s Got You», das von Patsy Cline zum Hit gemacht wurde, Dolly Partons «Don’t Let It Trouble Your Mind», Elizabeth Cottons «Shake Sugaree» und Odettas «Waterfront». Die 37-jährige Rhiannon Giddens hat eine klassische Gesangsausbildung absolviert und überzeugt mit wandlungsfähigem Gesang. Sie wird von vielen Kritikernbereits als neue grosse Frauenstimme Amerikas gefeiert. Benno Hueber

Darlehen Wer hilft einer Frau mit Fr. 1000.–? Rückzahlung nach Absprache. Tel. 076 509 26 86

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Geschichte von 5 Gemeinden im Buch. Vor 500 Jahren wurde Rotberg an Solothurn verka...