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5. März 2015 | Nr. 10 | 76. Jahrgang

www.grenchnerstadtanzeiger.ch

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Dienstag, 17. März 2015, 20.00 Uhr

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Wechseljahre – Weiblich, 45plus – na und!?!

Ein musikalisches Hormonical Mit Angelika Mann / Eva Brunner (Die Hausfrau), Inez Timmer / Michaela Hanser (Die Vornehme), Dagmar Hurtak-Beckmann (Die Karrierefrau), Susanne Eisenkolb / Nicole Rössler (Die Junge)?! Wo auch immer die «vier Ladys im Hormonrausch» auftreten, vermögen sie die Zuschauerinnen förmlich von den Sitzen zu reissen und sorgen regelmässig für ausverkaufte Theater. Sie haben sich im wahrsten Sinne des Wortes ein «heisses Thema» vorgenommen: die Wechseljahre – der vermeintliche Schrecken aller Frauen! www.thespiskarren.de

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Tag der Frau DER 8. MÄRZ ist Internationaler Frauentag. Was in anderen Ländern zum Feiertag geworden ist, wird bei uns eher marginal gefeiert.

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SABINE SCHMID (TEXT)

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Diese Woche im

ntstanden ist der Internationale Frauentag auf Initiative der deutschen Politikerin Clara Zetkin (18571933) in der Zeit um den ersten Weltkrieg. Anfänglich ging es um Gleichberechtigung und Wahlrechte für die Frauen. Mit der Zeit wurden die Themen auf andere Bereiche ausgeweitet, auf 'Bessere Bildung für Mädchen' beispielsweise oder 'Gewalt an Frauen und Mädchen überall auf der Welt unter Strafe zu stellen'. Der erste Internationale Frauentag fand am 19. März 1911 statt. Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA haben sich beteiligt. Die UNO hat den Tag später zum 'Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden' erkoren. In über 20 Staaten ist der Internationale Frauentag heute ein gesetzlicher Feiertag. Vielerorts gehen die Frauen am 8. März auf die Strasse, um auf ihre Themen aufmerksam zu machen.

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Die Grenchnerin und Mutter dreier Buben (18, 16, 9) Amira Hafner Al-Jabaji präsidiert einen Interreligiösen Think-Tank und moderiert seit Februar die 'Sternstunde Religion' beim Schweizer Fernsehen. (Bild: Copyright SRF/Oscar Alessio) In der Schweiz kaum. Hier wird der Frauentag eher am Rande gefeiert, mehrheitlich von Frauenorganisationen. «Das hat sicher auch mit der hohen sozialen Sicherheit in der Schweiz zu tun», ist Amira Hafner Al-Jabaji überzeugt. «Frauen können sich hier in öffentlichen Räumen im Grossen

und Ganzen ohne Angst bewegen.» Das sei noch lange nicht in allen Ländern Realität, wenn man beispielsweise an die gewaltsamen Übergriffe auf Frauen in Indien oder der Türkei denkt, die in der jüngsten Vergangenheit weltweit für Empörung gesorgt haben.


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Veranstaltungen / Diverses

Donnerstag, 5. März 2015 | Nr. 10 Dienstag, 10. März 2015, >20.15 Uhr

dodo hug Vielsittich!! Seit 40 Jahren begeistert die Sängerin und der musikalische Vielsittich dodo hug auf nationalen und internationalen Bühnen ihr Publikum. Geniessen Sie diesen Abend denn: dodo hug singt ihre Lieder nicht nur, nein, sie beseelt sie eindringlich, glaubhaft und überzeugend! www.dodohug.ch

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Amtliche / Kirche

Nr. 10 | Donnerstag, 5. März 2015

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Amtliche Publikation Öffentliche Planauflage Gestützt auf §§ 15 ff des kantonalen Planungs- und Baugesetzes werden die nachstehend aufgeführten Nutzungspläne durch den Gemeinderat der Stadt Grenchen während 30 Tagen öffentlich aufgelegt.

– Teiländerung Baulinienplan Schmelzi / Teiländerung Strassenkategorienplan – Teiländerung Nutzungszonenplan; GB Nr. 90175 – Teiländerung Bauklassenplan; GB Nr. 5176, 90175 Auflageort:

Baudirektion, Dammstrasse 14, 2540 Grenchen (Bürohaus Forum, 3. Stock) Dauer: Donnerstag, 5. März 2015 bis 7. April 2015 Einsprachen: Einsprachen gegen die Teiländerungen der Nutzungspläne sind schriftlich und begründet bis spätestens 7. April 2015 bei der Baudirektion einzureichen. Gestützt auf §§ 15 ff des kantonalen Planungs- und Baugesetzes wird der nachstehend aufgeführte Nutzungsplan durch den Gemeinderat der Stadt Grenchen während 30 Tagen öffentlich aufgelegt.

– Teilzonen- und Gestaltungsplan Oelirain/Wiesenstrasse mit Sonderbauvorschriften (Parzellen GB-Nrn. 2547, 4168, 4412, 4899) Auflageort: Baudirektion, Dammstrasse 14, 2540 Grenchen (Bürohaus Forum, 3. Stock) Dauer: Donnerstag, 5. März 2015 bis 7. April 2015 Einsprachen: Einsprachen gegen den Teilzonen- und Gestaltungsplan sind schriftlich und begründet bis spätestens 7. April 2015 bei der Baudirektion einzureichen. Grenchen, 5. 3. 2015

BAUDIREKTION GRENCHEN

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 8. März 10.00 Uhr Gottesdienst mit Brunch (der Kochgruppe «A-Point»). Pfarrer Donald Hasler. Donnerstag, 12. März 9.00 Uhr Chinderchile Zytglöggli. Markuskirche Bettlach Freitag, 6. März 19.30 Uhr Weltgebetstag. Frauen von den Bahamas haben die Liturgie gestaltet! Samstag, 7. März 18.00 Uhr Abendgottesdienst mit Abendmahl. Pfarrer Roland Stach. Anschliessend herzliche Einladung zum Suppenznacht. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 7. März 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 8. März 10.00 Uhr Eucharistiefeier. 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache. Dienstag, 10. März 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Mittwoch, 11. März 18.30 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 12. März 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Freitag, 13. März 8.00 Uhr Eucharistiefeier. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 8. März Kein christkatholischer Gottesdienst. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 8. März 9.30 Uhr Gottesdienst mit Kinderprogramm.

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EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 8. März 19.00 Uhr Gottesdienst englisch-deutsch.

– Kleintransporte und Kurierdienst – Auto- und Lieferwagenvermietung – Chauffeurvermietung 2540 Grenchen Tel. 032 342 01 01

IMPRESSUM

Weltgebetstag 2015 Bahamas

«Begreift ihr, was ich an euch getan habe?» Die Bibellesung aus Johannes 13, 1–17, die Fusswaschung Jesu an seinen Jüngern, soll uns zum Nachdenken über Gottes unendliche Liebe bringen. In der Feier hören wir aber auch viel über die Bahamas selber, die Schönheiten dieser Inselwelt, das Alltagsleben dieser Menschen und von ihren Freuden und Sorgen.

Freitag, 6. März, 19.30 Uhr, Markuskirche Bettlach

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 389 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Menschen

Donnerstag, 5. März 2015 | Nr. 10

FIRMEN IM BLICKPUNKT: CLIVIA WULLIMANN & PARTNER, GRENCHEN ERÖFFNET

Grenchner Anwälte als erfolgreiches Duo

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ie Grenchner Rechtsanwältin Clivia Wullimann führt bereits seit 15 Jahren erfolgreich eine Anwaltspraxis. Am Dienstag feierte Clivia Wullimann & Partner mit zahlreichen Freunden und Geschäftspartnern die Neueröffnung in den Büroräumlichkeiten des «Centro».Clivia Wullimann arbeitet künftig mit einem Partner zusammen, mit keinem geringeren als dem ehemaligen Grenchner Stadtpräsidenten Boris Banga. Ihn zieht es wieder in die Arbeitswelt – zurück in seinen angestammten Beruf. Dem Anwaltsduo stehen sechs weitere Mitarbeitende zur Verfügung. Für die Zukunft wünschen sich die beiden nichts anderes, als «dass unser Büro weiterhin gut floriert». In den grosszügigen Räumlichkeiten stellt derzeit die Berner Künstlerin Alex Mariani ihre Werke aus.

Für Sie unterwegs Joseph Weibel

Arbeiten künftig als erfolgreiches Anwaltsduo zusammen: Der ehemalige Grenchner Stadtpräsident Boris Banga und Clivia Wullimann, die bereits seit 2000 eine Anwaltspraxis in Grenchen führt.

Gutgelauntes Trio an der Eröffnungsfeier (l.): Remo Bill, Jean-Pierre Thomsen (Ehemann von Clivia Wullimann) und Lukas Bäumle.

Links Markus Baumann, Derendinger, eingefleischter Politiker (Kantonsrat) und Gewerkschaftsbund-Präsident. Rechts ein eingefleischter Grenchner: Beat Marcel Péteut.

Peter Wullimann ist stolz auf seine Tochter Clivia (l.). In der Mitte seine Lebenspartnerin Denise Schwander, rechts Bruno Schepis, Grenchen.

Ein Teil der Bankenwelt war auch am Eröffnungsapéro (links): Christoph Ryser und Richard Enzler (Leiter Geschäftsstelle Grenchen) der Credit Suisse.

Thomas Häring (Leiter Verlag und Verkauf AZEIGER Solothurn/Leiter Verkauf Solothurner Zeitung), Lara Näf (r.), (Geschäftsführerin Grenchner Stadt-Anzeiger) und Irena Cekic (Verkauf Innendienst).

Ein Strahlen für die Kamera hat man immer (links): Boris Banga stellt sich neben Christoph Nyffeler, Sekundarlehrer am Schulhaus Halden.

Die Berner Künstlerin Alex Mariani stellt derzeit in der Anwaltskanzlei ihre Werke aus. Links der Grenchner Immobilienfachmann Stefan Zimmermann.

Die Bieler Künstlerin Monika Allenbach (links) ist eine Kollegin von Alex Mariani. Begleitet von Cornelia Hommel (Biel) und Thomas Ehrsam aus Solothurn.

Alex Mariani zeigt ein Bild ihres Künstlerfreundes Peter Winghardt und stellt es für eine Versteigerung zur Verfügung.

Barbara Banga (l.) geniesst den Apéro in der neuen Kanzlei ebenso wie Markus Kämpfer und Jessica Walker (Mitarbeitende der Kanzlei).

Rajeevan Linganathan ist juristischer Mitarbeiter in der Anwaltspraxis von Clivia Wullimann und Partner. Rechts Alma Mantic.

Prosten auf das neue Anwaltsduo an (links): Theresia Schepis und Claudine Henzi.


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Grenchen

Nr. 10 | Donnerstag, 5. März 2015

«Grenchen ist ein Mikrokosmos der Schweiz» GRENCHEN Amira Hafner Al-Jabaji moderiert neu die 'Sternstunde Religion' beim Schweizer Fernsehen. Die Grenchnerin ist eine sympathische Botschafterin für das friedliche Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft. SABINE SCHMID (TEXT, BILD)

A

mira Hafner Al-Jabaji war zwölf als sie mit ihren Eltern und Geschwistern nach Grenchen zog. Ihr Vater stammt aus dem Irak, ihre Mutter aus Deutschland. Die Familie ist mittlerweile weitergezogen Richtung Zürich. Amira Hafner ist geblieben. Weil ihr Mann ein Grenchner ist? «Keineswegs», lacht Amira Hafner Al-Jabaji. «Er kommt aus Basel und ist Geschäftsführer des Bahnhofs Grenchen Süd.» Nein, Grenchen sei einfach eine praktische Stadt, für jemand wie sie, die ohne Auto viel unterwegs sei. «Grenchen liegt zentral und in der Nähe von grossen Städten mit gutem Kulturangebot.» Ausserdem gefalle ihr die Nähe zur Romandie, zu Biel, Neuenburg. «Auch hier in Grenchen ist der französische Einschlag spürbar.» Die Vielfalt an Menschen aus verschiedenen Kulturen mache Gren●

Wochenthema

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chen spannend. Das sei inspirierend. «Ich mag es, in einem kleinen tamilischen Laden einzukaufen», so Hafner. «Grenchen ist gewissermassen ein Mikrokosmos der Schweiz.»

Vielfalt der Schweiz abbilden Amira Hafner Al-Jabaji hat am 15. Februar ihre erste 'Sternstunde Religion' im Schweizer Fernsehen moderiert. «Ich war nervös, weil es eine neue Situation ist, weil ich nicht wusste, wie der Gast mitmacht, wie er antwortet.» Sind Sie zufrieden mit der ersten Sendung? «Ich bin zufrieden, auch wenn man sich selbst natürlich sehr kritisch beurteilt und im Nachhinein dieses oder jenes anders ge-

Die Grenchnerin Amira Hafner Al-Jabaji war 2003 auch Gründungsmitglied des interkulturellen Vereins Granges MELANGES. «Es ist erstaunlich, dass ich auch ausserhalb von Grenchen, selbst in anderen Kantonen, auf diesen Verein angesprochen werde.» macht hätte.» Auch ihr Gast – Religionswissenschaftler Martin Baumann – sei wunderbar gewesen. Dass nun eine Muslimin die 'Sternstunde Religion' moderiert, gab natürlich Anlass zu Diskussionen. «Das war zu erwarten und hat mich nicht erstaunt, auch nicht betroffen.» Ihre Anstellung zeige, dass sich SRG und SRF Gedanken darüber machen, die Schweiz in ihrer Vielfalt adäquat abzubilden. Und das sowohl vor und hinter der Kamera. «Betrachtet man die Dinge nur aus einer Warte, ergibt sich nichts Neues.» Bevor Amira Hafner Al-Jabaji die Moderatorenstelle angeboten wurde, war sie acht Jahre lang im SRG Publikumsrat – ein Gremium, das die Fernsehinhalte kritisch beurteilt, auch Vorschläge macht. Ein Jahr lang war sie ausserdem Mitglied des Regionalverbands. Dieser berät den Verwaltungsrat mit dem Ziel, die Idee der SRG den Menschen näher zu bringen.

«Es ist weltweit einzigartig, dass eine nationale Medienanstalt als Verein organisiert ist», so Hafner.

Weibliche Sichtweise fehlt Amira Hafner Al-Jabaji hat an der Universität in Bern Islam- und Medienwissenschaften studiert und 2008 einen Think-Tank für interreligiöse Zusammenarbeit gegründet, zusammen mit einer christlichen und einer jüdischen Theologin. Ihnen geht es unter anderem darum, das weibliche Gesicht in den Religionsgemeinschaften herauszuarbeiten. «Die Repräsentanten der religiösen Institutionen sind fast immer männlich», so Hafner. «Die Sicht der Frauen fehlt weitgehend.» Das gelte übrigens auch für die Auslegung der Schriften, die über Jahrhunderte hinweg ausschliesslich von Männern erfolgt sei. «Auch hier fehlt die weibliche Sichtweise weitgehend.» Wie sich diese Motivation in der konkreten Arbeit widerspiegle? «Wir

schreiben Stellungnahmen zu aktuellen Themen, entwerfen auch Zukunftsvisionen, wie das Zusammenleben in einer pluralistischen Schweiz aussehen könnte. Und wir haben eine Studie zu Leitungsfunktionen von Frauen in christlichen, jüdischen und muslimischen Religionsgemeinschaften herausgegeben, welche Potenziale aufzeigt, die religiöse Institutionen bislang weitgehend ungenutzt lassen.» Ein besonderes Werk sei der 'Leitfaden für den interreligiösen Dialog', den Think-Tank 2013 herausgegeben hat, und der bereits in einer vierten Auflage erschienen ist.

ralem Boden durchzuführen», so Hafner. Oder daran zu denken, dass, obwohl jemand die deutsche Sprache gut beherrsche, es trotzdem nicht seine Muttersprache sei und Begrifflichkeiten deshalb nicht immer gleich interpretiert werden. «Eine Person versteht unter Religion die Institution Kirche, eine andere verbindet damit den persönlichen Glauben.» Letztlich basiere ein friedliches Miteinander immer auf einer gelungenen Kommunikation. Ein Beispiel: Eine Lehrerin plante mit ihren Schülerinnen und Schülern eine Konzertaufführung in einer Kirche. Die Eltern der muslimischen Schüler weigerten sich, ihre Kinder daran teilnehmen zu lassen. «Ich riet der Lehrerin, den Eltern zu erklären, dass hier die Kirche nicht ausschliesslich für kirchliche Zeremonien, sondern auch als Veranstaltungsort kultureller Anlässe genutzt werde.» Den Rat habe die Lehrerin beherzigt, mit dem Resultat, dass die Eltern sofort einverstanden waren. «Die Eltern wussten das nicht. Und hätte die Lehrerin diesen nächsten Schritt nicht getan, wären einmal mehr Vorurteile gefestigt worden», erklärt Amira Hafner Al-Jabaji. Was für uns selbstverständlich ist, ist es für Menschen mit einem anderen kulturellen und religiösen Hintergrund noch lange nicht ....

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> ANNA-GÖLDI-PREIS

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Jeweils am 13. Juni ehrt die AnnaGöldi-Stiftung Personen, die sich für Menschen- und/oder Frauenrechte eingesetzt haben. Sie erinnert damit an die vor 227 Jahren hingerichtete und 2008 rehabilitierte Anna Göldi. Alle zwei bis drei Jahre überreicht die Stiftung einen Anna-Göldi-Menschenrechtspreis an eine Persönlichkeit, die sich in diesem Sinne verdient gemacht hat. Erstmalig wurde der Preis am 13. Juni 2009 verliehen. 2011 hat Amira Hafner Al-Jabaji den Preis gewonnen, weil sie sich für Werte wie Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenrechte und Verständigung einsetze.

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4 Fragen an Markus Amrein, Energieberater und Referent beim Infoanlass in Grenchen

NEWS

«Jetzt – energetisch modernisieren!» Finanzierungsmöglichkeiten. An einer Tischausstellung stellen verschiedene Fachpartner ihre modernen Sanierungstechnologien vor. Die Besucher der Veranstaltung können sich bei den Ausstellern vor Ort also fachkundig und unverbindlich beraten lassen.

GRENCHEN Hohe Heizkosten, kalte Wände und Zugluft. Wie man diese Miesmacher aus dem Eigenheim vertreibt, erfahren Hausbesitzende am 10. März aus erster Hand. Am Anlass von «Jetzt – energetisch modernisieren!» informieren Experten kompetent und praxisnah.

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renchner Stadt-Anzeiger: Warum sollte man ein Wohnhaus energetisch sanieren lassen? Markus Amrein: Rund ein Drittel unseres gesamten Energieverbrauchs geht auf das Konto des Wohnens. Durch energetische Modernisierungen von Wohnhäusern liessen sich grosse Einsparungen erzielen. Denn viele Häuser sind relativ alt und stammen aus einer Zeit, in der Wärmedämmung und Energieeffizienz noch weitgehend Fremdwörter waren. Ausserdem senken energetische Modernisierungen nicht nur die Energiekosten und tragen zum Umweltschutz bei, sondern sie verbessern auch das Raumklima und damit den Wohnkomfort. Ausserdem steigern sie oft den Wert des Gebäudes.

Markus Amrein, Energieberater und Referent beim Infoanlass in Grenchen (Bild: zVg.)

Was gibt es sonst noch für Informationen? Jetzt energetisch zu modernisieren ist attraktiv, weil sowohl der Bund als auch Kantone namhafte finanzielle Anreize bieten. Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, sollten Liegenschaftsbesitzer jedoch vor Sanierungsbeginn den Ist-Zustand eines Gebäudes genau analysieren. An der Informationsveranstaltung werden entsprechende Energieberatungs- und Förderangebote vorgestellt. ssg ●

dem Kanton SO und dem HEV Region Grenchen sowie der Umweltschutzorganisation WWF und den teilnehmenden Fachpartnern.

> INFOS ZUM ANLASS

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Der Polizeikommandant und Leiter Sicherheits- und Bereitschaftsdienste von Grenchen, Robert Gerber, geht mit Erreichen des 63. Altersjahrs in Pension. Der Polizeikommandant reichte am Montag beim Stadtpräsidenten seinen Rücktritt per 29. Februar 2016 ein. Robert Gerber trat 1989 der Stadtpolizei Grenchen als Kommandant-Stellvertreter bei. Auf den 1. Juli 1994 wurde Robert Gerber zum Kommandanten der Stadtpolizei Grenchen gewählt.

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Informationsveranstaltung zu energetischen Gebäudesanierungen Datum Dienstag, 10. März Zeit Türöffnung 18.30 Uhr; Beginn Referate 19.15 Uhr Ort Parktheater Grenchen, Ratssaal, Lindenstrasse 41

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Quartierbeizen-Treff

GRENCHEN

2016 in Pension

Was erwartet die Besucherinnen und Besucher an der Veranstaltung? Der Anlass bietet aktuelle und umfassende Informationen zu Sanierungsmassnahmen, Förderbeiträgen und

GRENCHEN

Wer organisiert den Anlass? Beim Anlass handelt es sich um eine Aktion des Vereins Energie Zukunft Schweiz. Die Stadt Grenchen als Energiestadt wirkt bei der Organisation mit und tritt als Gastgeberin auf. Sie möchte, dass mehr Gebäude auf die Höhe der Zeit gebracht und entsprechend saniert werden. Unterstützt wird die Veranstaltung von der SWG,

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Ein Leitfaden, der nach einem theoretischen Teil viele Beispiele und sogar eine Checkliste beinhaltet, für Organisatoren von Veranstaltungen, für Lehrer, Kirchenvertreter, Gemeindearbeiter. «Dazu gehören so praktische Tipps, wie ein erstes Treffen auf neut-

Kommunikation als Brückenschlag

Die SP der Stadt Grenchen lädt am Montag, 9. März zum ersten Quartierbeizen-Treff in diesem Jahr ein. Treffpunkt ist um 19 Uhr im Restaurant Metzgerhalle, Centralstrasse 29. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


Das Magazin

Nr. 10 | Donnerstag, 5. März 2015 Fitness-Corner:

Kurze oder lange Schritte? Hobbyläufer laufen bei ihren ersten Joggingversuchen häufig mit etwas zu langen Schritten. Daher lohnt es sich, der Schrittlänge das nötige Augenmerk zu widmen. Die Schrittlänge ist abhängig von der Schrittfrequenz und der Geschwindigkeit. Beim Hobbyläufer ist es wichtig, dass er seine Schritte über die Frequenz steuert, da diese viel einfacher zu beeinflussen ist. Bei einer hohen Schrittfrequenz setzt man den Fuss automatisch nahe am Körperschwerpunkt auf, was den Vorteil hat, dass der Schwung nicht vor dem Körper abgebremst wird, sondern unmittelbar nach dem Aufsetzen wieder als Vorwärtsenergie umgesetzt werden kann. Dadurch werden sowohl Hüft- wie auch Kniegelenk ge-

schont. Tipp: Zählen Sie mit einer Stoppuhr Ihre Schritte. Und versuchen Sie, auf mindestens 160 Schritte pro Minute zu kommen. Und achten Sie insbesondere darauf, dass die Schrittfrequenz konstant hoch bleibt, auch wenn Sie mit der Zeit müder und die zu laufenden Distanzen grösser werden. Weitere Infos aus der Welt des Ausdauersportes unter www.fitforlife.ch fitforlife

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Zähne zeigen Parodontose kann einem den Genuss des herbstlichen Zwetschgenkompotts gründlich verderben. Das lädierte Zahnfleisch braucht aber keine Schonung, sondern die richtige Pflege Die Mundhöhle beherbergt mehr als 600 verschiedene Bakterienarten, die sich in jedem Winkel des Mundes und der Zähne verstecken. Nicht alle sind für die Mundgesundheit gefährlich. Während die Mehrheit der Bakterien für eine gesunde Mundflora sorgt, sind einige für den Zahnbelag (Plaque) auf der Zahnoberfläche, am Zahnfleischrand und in den Zahnzwischenräumen verantwortlich. Wird der Belag aufgrund falscher und mangelhafter Mundhygiene unzureichend entfernt, können Giftstoffe bestimmter Bakterien in das Zahnfleisch eindringen und eine Zahnfleischentzündung verursachen. Typische Anzeichen dafür sind Rötungen des Zahnfleisches, Schwellungen und eine Neigung zu Blutungen beim Zähneputzen oder Kauen.

Balsam für die Wunden Wer es lieber natürlich mag, kann auch zu Heilpflanzen greifen, die entzündungswidrig wirken. Die bekanntesten unter ihnen sind Kamillenblüten, Salbeiblätter, Ringelblumenblüten, Myrre und Rathaniawurzeln. Sie alle stärken das Zahnfleisch und machen es weniger anfällig für Bakterien. Gerade bei starken Entzündungen kann die Ringelblume schnelle Besserung bewirken.

Das frische, blühende Kraut der einheimischen Pflanze enthält neben ätherischen Ölen Flavonoide, Glykoside, Carotinoide, Gerbstoffe und Polysaccharide. Diese Wirkstoffkomposition macht die Ringelblume zu einer Heilpflanze die entzündungshemmend wirkt, Bakterien wie auch Pilze abtötet und die Bildung von neuem Gewebe fördert. Unter www. natuerlich-online.ch finden Sie noch mehr Tipps für die Gesundheit. natürlich

Zahnhygiene täglich

> «Annemarie Wildeisen’s KOCHEN» zwei Monate lang gratis (Code: KO) > «FIT for LIFE» eine Ausgabe kostenlos (Code: FFL) > «natürlich» zwei Monate lang gratis (Code: NAT) > «wir eltern» zwei Monate lang gratis (Code: WE)

Wenn sich eine Zahnfleischentzündung ankündigt, ist der Gang zum Zahnarzt unumgänglich Einmal im Jahr ein Arztbesuch löst das Zahnfleischproblem allerdings nicht - nur die tägliche Zahnhygiene zu Hause bringt längerfristig einen Erfolg. Neben der mechanischen Entfernung der Bakterien und der regelmässigen Zahnfleischmassage kommen bei immer mehr Leuten auch Desinfektionsmittel zum Einsatz, welche die Bakterien abtöten. Eines davon ist zum Beispiel Chlorhexidin, das in vielen Zahngels, Mundsprays und Gurgellösungen enthalten ist.

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Fotos thinkstock

Parodontose natürlich behandeln Für die Behandlung der Parodontitis übergiesst man 1 bis 2 Teelöffel Ringelblumenblüten mit kochendem Wasser und lässt den Tee 10 Minuten ziehen. Sobald der Aufguss etwas abgekühlt ist, kann der Mund mehrmals täglich damit gespült werden (jeweils frisch

zubereiten). Einfacher geht es mit einer Tinktur. 1 bis 2 Teelöffel der Ringelblumentinktur mit 2 Deziliter lauwarmem Wasser verdünnen und den Mund ausgiebig mit dieser Lösung spülen. Ringelblumenbüten und Tinktur sind im Fachhandel erhältlich.

REZEPT

«Aufklärung ist mehr als ein einmaliges Gespräch» Fragen sind nie falsch. Antworten aber können überfordern. Interview mit Dagmar Pauli, Chefärztin am Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst des Kantons Zürich. wir eltern: Frau Dr. med. Pauli, wann ist der richtige Zeitpunkt, sein Kind aufzuklären?

Glasierte Pouletflügel

Das ist unabhängig von einem bestimmten Alter, sondern wird dann aktuell, wenn das Kind eine konkrete Frage hat. Dabei gilt meiner Meinung nach: Es gibt keine falschen Fragen! Ein Kind ist nie zu jung, um eine Antwort zu bekommen, wenn diese altersgerecht ist.

Für 4 Personen

Was heisst das genau?

16 Pouletflügel Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle 1½ saftige Zitronen 75 g Honig 4 Knoblauchzehen 4 Zweige Thymian

auspressen; man soll mindestens 1 dl Saft erhalten.

4 Den Honig zum Zitronensaft geben und gut verrühren, bis sich der Honig aufgelöst hat. Die Knoblauchzehen schälen und dazupressen. Die Thymianblättchen von den Zweigen streifen und ebenfalls zur Marinade geben.

Zum Servieren: 1 Zitrone

1 Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. 2 Die Pouletflügel mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Nebeneinander in eine feuerfeste Form legen. im 200 Grad heissen Ofen in der Mitte 30 Minuten braten.

5 Nach 30 Minuten Backzeit die Pouletflügel aus dem Ofen nehmen und rundum sehr grosszügig mit der Marinade bestreichen. Allfällige restliche Marinade darüber träufeln. Dann die Pouletflügel weiterhin bei 200 Grad nochmals 20–25 Minuten braten.

6 Zum Servieren die Zitrone in Schnitze 3 Inzwischen etwa die hälfte der Zitronenschale dünn abreiben. Die Zitrone

schneiden. Die Pouletflügel in der Form damit garnieren. annemarie wildeisen

Dass man Fragen je nach Alter nicht bis ins Detail beantworten muss. Wenn das Kind zum Beispiel fragt «Wieso küssen sich diese zwei Männer?», dann reicht meistens die Antwort: «Viele Männer verlieben sich in Frauen, aber es gibt eben auch Männer, die sich in Männer verlieben.» Wenn man aber einem Fünfjährigen erklären will, wie es zwei Männer im Bett genau machen, nämlich anders als Mama und Papa, wäre das zu weit gegriffen.

Gesellschaft, beobachten Kinder auch andere Dinge, die sie beschäftigen: Wieso ist die Frau auf dem Bild nackt? Oder sie stellen Fragen zum eigenen Körper: Wieso habe ich ein Schnäbeli und meine Schwester nicht?

Was ist mit Kindern, die keine Fragen stellen? Kommen diese Kinder bereits ins Primarschulalter, würde ich empfehlen, dass die Eltern mal ein Aufklärungsbuch nach Hause bringen und mit dem Kind anschauen. Es geht einfach darum zu signalisieren: Sexualität ist ein ganz normales Thema, über das man sprechen kann und auch Fragen stellen darf.

Das Buch als Hilfestellung? Ja, denn es gibt Kinder, die viele Fragen mit sich herumtragen, sich aber nicht getrauen, diese zu stellen. Durch das Buch wird es ihnen vielleicht leichter gemacht. Abgesehen davon können Aufklärungsbücher eine nützliche Hilfe für Eltern sein, die nicht recht wissen, wie sie das Thema vermitteln sollen, weil es ihnen selber etwas peinlich ist.

Wann überfordert man ein Kind? Wie gesagt, mit zu weitreichenden Antworten. Oder wenn man Dinge erklären will, die man selber im Erwachsenenkopf hat. Es sollte immer um die Perspektive des Kindes gehen!

Was sind typische Kinderfragen? Natürlich die Frage, woher die Kinder kommen. Die wird gerne gestellt, wenn beispielsweise das Mami ein Geschwisterchen erwartet. Dann möchten Kinder wissen: Wie kommt das Baby in den Bauch? Aber heute, in unserer offenen

Kann ein Kind durch zu viele Informationen auch übersexualisiert werden? Wird ein Kind sachlich aufgeklärt, besteht keine Gefahr. Mit elterlichem Gespür für die Bedürfnisse und einem of-

fenen Ohr fürs Kind kann es nie zu viel des Guten sein. Man weiss aus Erfahrung, dass gerade Kinder, die zu wenig informiert werden, oftmals übersexualisiert sind, weil sie sich in etwas hineinsteigern. In modernen Aufklärungsbüchern werden auch Adoption, künstliche Befruchtung oder Homosexualität angesprochen.

Soll man solche Themen gleichzeitig vermitteln? Nein, Kinder brauchen nicht alle Informationen aufs Mal. Vor allem, wenn es sich um Spezialfälle wie die künstliche Befruchtung handelt. Man ist sowieso gänzlich davon weggekommen, Kinder in einem einzigen Gespräch aufzuklären. Es geht heute um eine allgemeine Sexualerziehung, die sich prozesshaft über die ganze Kindheit verteilen soll. Alles zu seiner Zeit.

Welchen Teil der Aufklärungsarbeit sollen Eltern übernehmen, was ist die Aufgabe der Schule? Es gibt nichts, das die Eltern nicht übernehmen können. Es ist gut, wenn sie die wichtigsten Bezugs- und Ansprechpersonen sind. Die Schule hat die Aufgabe, allen Kindern ab Kindergarten die wichtigsten Aspekte der Sexualerziehung zu vermitteln. Zum Beispiel, dass Berührungen freiwillig und einvernehmlich sein sollen und dass man sich auch wehren kann, wenn es unangenehm ist. Und natürlich, wie man sich vor Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten schützen kann. Sexualität ist ein Thema, das jeden Menschen etwas angeht, das zu unserem Leben gehört und auf keinen Fall tabuisiert werden darf. wireltern Interview: Andrea Bornhauser


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Grenchen / Seeland

Nr. 10 | Donnerstag, 5. März 2015

Das etwas andere Interview mit Barbara Bösiger, Gemeindeschreiberin in Arch

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NEWS

«Die Gesellschaft braucht beides» ARCH Barbara Bösiger, Gemeindeschreiberin in Arch ist die dritte Kandidatin unserer neuen Seeland-Serie. In den kommenden Wochen wollen wir noch von weiteren Persönlichkeiten aus den Verwaltungen der umliegenden Seeländer-Gemeinden wissen, auch welcher Seite sie stehen, und wie sie über dies und das denken.

Steuererhöhung oder Steuersenkung? Die Höhe der Steuern ist abhängig von den Bedürfnissen der Bevölkerung und schlussendlich ein politischer Entscheid. Weihnachten oder Ostern? Weihnachten. Politik oder Verein? Die Gesellschaft braucht beides. Die Politik beeinflusst meine tägliche Arbeit.

Kurz und bündig

Dies und das?

Hier wohne ich: In einem Einfamilienhaus in Busswil

Das macht mir immer wieder Freude: Mit meiner Familie etwas gemeinsam unternehmen zu können.

Meine Familie...: Mein Mann und zwei Kinder

An das erinnert mich der Name Arch...? Meinen Arbeitsort und an die Arche.

Mein Aufsteller: Unbeschwertheit der Kinder

Fleisch oder vegetarisch? Doch eher Fleisch, es kann aber gerne auch vegetarisch sein.

Meine Hobbies: Familie, lesen, Sport allgemein, Skifahren, kochen und backen

Städtereise oder Kreuzfahrt? Lieber Städtereise.

Mein Lieblingsplatz in Arch: Am Aareufer

Langschläfer oder Frühaufsteher? «Mittelschläfer», nicht zu früh und auch nicht zu spät. SMS oder Telefon? SMS privat. Telefon geschäftlich. Brief oder E-Mail? Geschäftlich beides, je nach Situation.

AZ

Barbara Bösiger, Gemeindeschreiberin in Arch, ist eine «Mittelschläferin». (Bild: zVg.)

Entweder oder? Moderne oder Tradition? Moderne. Die Tradition darf nicht ganz verloren gehen.

Mein einstiger Traumberuf: Schuhverkäuferin

GRENCHEN

Vielsittich Dodo Hug Seit 40 Jahren begeistert der musikalische Vielsittich Dodo Hug auf nationalen und internationalen Bühnen sein Publikum. Die Gäste erwartet ein Abend zum Geniessen: Denn Dodo Hug singt ihre Lieder nicht nur, sie beseelt sie eindringlich, glaubhaft und überzeugend! Am Dienstag, 10. März, um 20 Uhr im Parktheater Grenchen. Ticketverkauf www.ticketino.com, Telefon 0900 441 441 (Fr. 1.-/Min. Festnetz), BGU, alle Poststellen. Preise: 35 bis 40 Franken. Verlosung Oder mit etwas Glück 2 mal 2 Tickets im Wert von je 40 Franken gewinnen! Rufen Sie morgen zwischen 11.50 bis 12 Uhr bei uns an. Telefon 032 654 10 60. Wer zuerst kommt, gewinnt. Tickets werden an der Abendkasse hinterlegt. Mehr Infos zur Künstlerin auf www.dodohug.ch

GRENCHEN

Werkstattgespräch

Bearbeitung: Joseph Weibel Abwanderung oder Zuwanderung? Ein politisches Thema… Tourismus oder Wirtschaft? Wir sind gerne Touristen und entdecken neue Orte und Länder.

Am 10. März findet um 19 Uhr im Kultur-Historischen Museum ein Werkstattgespräch statt. Die Initianten des Stadtwikis und die Autoren der Stadtgeschichte diskutieren zum Thema «Wie wird Geschichte geschrieben?». Eintritt frei. Mit Apéro.


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 5. März 2015 | Nr. 10

Foto: www.schopfbuehne.ch. Die Probenfotos der neuen Schopfbühne-Produktion versprechen ein buntes Drunter und Drüber!

«Spilet wyter!» – die neue Produktion der Schopfbühne KAKADU FREIZEITANLAGE

Melden Sie Ihren Anlass!

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FRÜHLING IM KAKADU Besuchen Sie unsere neue Modeboutique trendig • jung • verspielt • elegant • sportlich Preise, die ich mir leisten kann! Bilder finden Sie unter:  www.kakadu.ch

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles  Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

Das totale Theater im Theater! Die neueste Produktion der Schopfbühne Grenchen blickt mit wie immer grossem Schalk hinter die Kulissen einer Theaterproduktion: Die Darstellenden der Amateurbühne sind nervös, haben Angst zu versagen, denn sie müssen in ein paar Tagen ein neu geschriebenes Bühnenwerk zur Premiere bringen. Die ortsansässige Hobby-Autorin zerstört in ihrem übergrossen Eifer die gemachten Schauspielproben. Diese überarbeitet das eh schon chaotische Manuskript mit immer absurderen Ideen und neuen Szenen – und das auch noch kurz vor der Premiere. Entsprechend sind Verwirrung und Chaos perfekt. «Spilet wyter!» beschert Einblick in die «heile Welt» des Laientheaters. Lehnen Sie sich also ruhig zurück und geniessen Sie die Anstrengungen dieser Theatergruppe. Vorstellungen (jeweils um 20 Uhr, sonntags um 17 Uhr) März: 7., 9., 12., 13., 15., 19., 20., 22., 27., 28., 29. April: 1., 2., 10., 11., 12., 17., 18., 24., 25., 26. www.schopfbuehne.ch, Vorverkauf: Coop Vitality Apotheke Grenchen.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 5. MÄRZ 18.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Infos: www.grenchentourismus.ch Holzerhütte, Grubenweg. 18.30–22.00 Uhr: Duell der Legenden! Tour de France-Gewinner Cadel Evans fordert Tony Rominger heraus. Dazu zahlreiche weitere spannende BahnRennen in einmaliger Atmosphäre. Türöffnung: 17.30 Uhr, Rennstart: 18.30 Uhr. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25.

FREITAG, 6. MÄRZ 9.30–11.00 Uhr: Interkulturelles Sprachcafé. Die Teilnahme ist gratis und es ist keine Anmeldung nötig. Bei Fragen gibt Elisabeth Egli, 079 282 19 86, Auskunft. Organisiert von Granges Melanges. Ein Treffpunkt des lebendigen Austausches zwischen Frauen unterschiedlicher Herkunft. Die gemeinsame Sprache ist Deutsch. Auch Frauen mit Deutsch als Muttersprache sind herzlich willkommen. La Trattoria, Girardstrasse 19. 18.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Infos: www.grenchentourismus.ch Holzerhütte, Grubenweg. 20.00–4.00 Uhr: Schlagerparty für Jung und Junggebliebene. Sinica – das andere Tanzlokal, Centalstrasse 12.

SAMSTAG, 7. MÄRZ 13.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Infos: www.grenchentourismus.ch Holzerhütte, Grubenweg. 14.00–16.00 Uhr: Kindernachmittag: «Stell uns deine Familie vor». Im Rahmen der Sonderausstellung «Wohlfahrt und Macht – die Uhrenindustrie und die

DEMNÄCHST

Familien dahinter» findet ein Kindernachmittag für Kinder im Primarschulalter (7–11 Jahre) statt. An den Kindernachmittagen entdecken Kinder gemeinsam die Ausstellungen oder einen Museumsbereich und vertiefen dann das Thema auf kreative Art mit Basteln, Zeichnen oder Theaterspielen. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

DIENSTAG, 10. MÄRZ

20.00 Uhr: «Spilet wyter!». Lustspiel von Rick Abbot. Regie: Alex Truffer. Berndeutsche Fassung: Hannes ZauggGraf. Das totale Theater im Theater. Schopfbühne, Schützengasse 4.

19.00 Uhr: Stadtwiki/Stadtgeschichte: «Wie wird Geschichte geschrieben». Werkstattgespräch. Die Initianten des Stadtwikis und die Autoren der Stadtgeschichte Grenchen geben zum Thema «Wie wird Geschichte geschrieben» Auskunft. Auf dem Podium vertreten sind die Autoren der Stadtgeschichte sowie Stefan Haudenschild und Alfred Fasnacht als Vertreter des Stadtwikis. André Weyermann übernimmt die Gesprächsleitung. wiki.stadtgeschichte-grenchen.ch Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

20.15 Uhr: Helge Thun: «Unbekannt aus Funk und Fernsehen». Comedy. Kleintheater Grenchen (Aula Schulhaus IV), Schulstrasse 35.

SONNTAG, 8. MÄRZ 9.30–11.30 Uhr: «Chindaktiv – ä Halle wos fägt». Indoorspielplatz für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren. Die Eltern sind für Ihre Kinder verantwortlich und können sich für Fragen jederzeit an das Hallenpersonal wenden. Jede Halle wird mit einem erprobten und von Sportlehrern konzipierten Parcours eingerichtet. Die Kinder bewegen sich nach ihren Möglichkeiten, ihren Interessen und ihrem Können an den gewünschten Stationen. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

18.30 Uhr: «Transit» und «Breite Palette». Führung durch beide Ausstellungen mit Eva Inversini. «Transit»: Werke von Peter Aerschmann. «Breite Palette»: Die Schenkung der Edition «Ars Felix». Bis 17. Mai. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

19.15–20.30 Uhr: «Jetzt – energetisch modernisieren und doppelt sparen». Veranstaltung mit Referaten, Tischausstellung und anschliessendem Apéro bündelt Informationen zu Beratungsangeboten, Finanzierung und effizienten Technologien zur Gebäudesanierung. Eintritt frei. Türöffnung: 18.30 Uhr. Parktheater (Ratssaal), Lindenstrasse 41.

«INFOABEND DARMKREBS» 19. März, 18.30–20.00 Uhr: Wird Darmkrebs früh entdeckt, sind die Heilungschancen sehr gut. Erfahren Sie am Infoabend mehr über diese Krankheit – und darüber, was Sie vorbeugend dagegen tun können. Mit Apéro. Der Eintritt ist frei. Org.: Krebsliga Solothurn und Solothurner Spitäler AG. Parktheater, Lindenstrasse 41.

PARTIELLE SONNENFINSTERNIS 20. März, 9.30–11.30 Uhr: Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis. Achtung: die Veranstaltung findet nur bei schönem Wetter und guten Strassenverhältnissen statt. Jurasternwarte, Untergrenchenberg.

«FADEGRAD» 31. März, 20.00–22.15 Uhr: 2014 startete das Appenzeller ComedyDuo Messer&Gabel mit der Tournee «fadegrad» durch. Köbi und Jock, «fadegrad» und um keinen Spruch verlegen. Tickets: an allen Post-, SBB- und Manor-Schaltern und unter www.ticketcorner.ch Parktheater, Lindenstrasse 41.

DONNERSTAG, 12. MÄRZ

LENGNAU

MONTAG, 9. MÄRZ

19.00–20.00 Uhr: Vortrag «Bally nimmt alli – Wohlfahrt und Kommerz im Grossbereich des 20. Jh.» von Philipp Abegg. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

20.00 Uhr: «Spilet wyter!». Lustspiel von Rick Abbot. Regie: Alex Truffer. Berndeutsche Fassung: Hannes ZauggGraf. Das totale Theater im Theater. Schopfbühne, Schützengasse 4.

20.00 Uhr: «Spilet wyter!». Lustspiel von Rick Abbot. Regie: Alex Truffer. Berndeutsche Fassung: Hannes ZauggGraf. Das totale Theater im Theater. Schopfbühne, Schützengasse 4.

9.30 Uhr: «Versöhnung – was ist das?». Kirchenzentrum, Emil-Schiblistrasse 3.

Duo Messer&Gabel.

(Bild: Tom Davis)

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Wohlfahrt & Macht». Über die Uhrenindustrie und die Familien dahinter. Die Sonderausstellung präsentiert Aspekte der Geschichten der Familien, welche die Uhrenindustrie in der Region Grenchen massgeblich mitgeprägt haben: Girard, Schild, Baumgartner, Kocher und andere. Zudem geht die Ausstellung der Frage nach, wie die Beziehungen dieser Patrons zur Arbeiterschaft aussahen und welchen Einfluss Exponenten der Familien auf gesellschaftliche, soziale, politische und kulturelle Entwicklungen der Region Grenchen hatten. Bis 27. August. www.museumgrenchen.ch Mi/Fr–So 14–17 Uhr Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Breite Palette». Die Schenkung der Edition «Ars Felix». Bis 17. Mai. «Transit». Kombination von Fotografie, Film und Malerei von Peter Aerschmann. Bis 17. Mai. www.kunsthausgrenchen.ch Mi/Do–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: «30 Jahre Rodania – Stiftung für Schwerbehinderte Grenchen». Anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums hat die Stiftung Rodania zusammen mit diversen Künstlern aus der Region Workshops veranstaltet. Die begleiteten Menschen der Rodania konnten zusammen mit den Künstlern Rolf Wullimann, Marianne Büttiker, Marc Reist, Fränzi Neuhaus und Sonja Friedrich einzigartige Werke schaffen. Bis 27. März. Mo–Mi 8.30–12/13.30–17 Uhr Do 8.30–12/13.30–18 Uhr

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Grenchner Stadt-Anzeiger 10/2015

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