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26. Februar 2015 | Nr. 09 | 76. Jahrgang

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Sarah Weya Das Porträt einer Grenchner Künstlerin.

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Winterschnitt! «Jetzt ist der Richtige Zeitpunkt, Bäume und Sträucher zu schneiden».

WOCHENTHEMA

Die Hoffnung DER FC GRENCHEN ist am Boden. Er liegt auf dem Sterbebett. Der FCG, nächstes Jahr 110 Jahre alt, hatte an der Grenchner Fasnacht einen schweren Stand. Der Traditionsclub schaffte es in den letzten Wochen und Monaten sogar in die internationalen Medien. Allerdings mit wenig schmeichelhaften Schlagzeilen. Sei’s drum. Nicht alle haben die Hoffnungen verloren.

Neu: MFK-Vortest

JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

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um 100-Jahr-Jubiläum des FC Grenchen gab es 2006 eine Festschrift mit vielen Lobeshymnen. Zum Beispiel Guido Cornella, der damalige Präsident der 1. Liga: «Die Jugendförderung ist vorbildlich und der Begriff «Talentschmiede» trifft auf den FC Grenchen in besonderem Masse zu.» Oder der Thurgauer Ex-Nationalrat Ernst Mühlemann: «Als ich 1940 zehnjährig war, hiess mein Idol: FC Grenchen mit Erwin Ballabio. (...) Seither bin ich ein treuer Anhänger des FC Grenchen und erwarte sehnlichst den Wiederaufstieg aus der 1. Liga.» (...)

Geschichte und Geschichten über den FC Grenchen dokumentieren ein Jahrhundert Fussball in der Uhrenstadt. «Wir müssen vorwärts schauen» Diese Worte, mögen Lilo Dellsperger und Rolf Janz möglicherweise schmeicheln. Hilfreich ist ihnen aber dieser warme Balsam auf den Ohren nicht. Die beiden führen zusammen mit einer immer kleiner gewordenen Truppe diesen Klub, den man als Flaggschiff am Jurasüdfuss bezeichnet hat, als Traditionsclub einer Fussballstadt schlechthin, als Talentschmiede so-

wieso. Lilo Dellsperger sagt es so: «Die tollen Zeiten lassen sich zum Glück nicht ungeschehen machen, aber wir wollen und müssen vorwärts schauen.» In neun Tagen beginnt die Rückrunde in der 1. Liga. Der FC Grenchen liegt aktuell auf dem letzten Rang, vier Punkte hinter dem rettenden 12. Platz. Die Hoffnung stirbt zuletzt – einmal mehr.


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Veranstaltungen / Stellen

STELLENMARKT

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Donnerstag, 26. Februar 2015 | Nr. 09


Amtliche / Kirche / Diverses

Nr. 09 | Donnerstag, 26. Februar 2015

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller

Rolf Winzenried, Bauleitungen – Immobilien, Kapellstrasse 26, 2540 Grenchen Bauvorhaben Umbau + Anbau gedeckter Sitzplatz AusnahmeUnterschreitung des gesetzlichen gesuch: Baulinienabstandes Bauplatz Dählenstrasse 23 / GB-Nr. 5181 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 12. 3. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Marcel Bolliger, Ziegelmattstrasse 43 2540 Grenchen Bauvorhaben Neubau EFH + Wärmepumpe mit Erdsonden, Fassadenfarbe: anthrazit Bauplatz Burgweg 18 / GB-Nr. 6040 Planverfasser Bolliger + Co. AG, Niklaus-WengiStrasse 107, 2540 Grenchen Einsprachefrist 12. 3. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 26. 2. 2015

BAUDIREKTION GRENCHEN

Baudirektion Aufforderung zum Aufschneiden der Bäume, Sträucher und Grünhecken Gemäss Baureglement § 11 (Freihaltung des Strassenprofils) sind Bäume und Sträucher, deren Äste über die Grenze von Gemeindestrassen hinausreichen, vom Eigentümer zurückzuschneiden. Die lichte Höhe hat über Strassen jederzeit mindestens 4,20 m sowie über Trottoirs, Fuss- und Radwegen mindestens 3,00 m zu betragen. Strassennamen, Angaben über Leitungen sowie Verkehrssignale müssen jederzeit sichtbar sein. Die Einrichtungen der öffentlichen Beleuchtung dürfen nicht gefährdet und die Lichtausstrahlung auf Trottoirs und Strassen nicht beeinträchtigt werden. Der Rückschnitt erfolgt bei den meisten Bäumen, Sträuchern und Hecken am besten in der kalten Jahreszeit, d. h. ab jetzt bis zirka Ende März. Wenn grosszügig zurückgeschnitten wird, sollte im Sommer kein weiterer Schnitt mehr nötig sein. Die Stadtgärtnerei kann für Private keine Rückschnitte ausführen. Wir bitten Sie, im Interesse der Verkehrssicherheit dieser Aufforderung Folge zu leisten.

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 1. März 10.00 Uhr Familiengottesdienst zur Einführung ins Abendmahl. «Das grosse Gastmahl» Lukas 14, 15–24. Pfarrer Donald Hasler. Mitwirkung der 3.-Klässler und von Claudia Scherrer, Katechetin, Dagi Gerber und Monika Köhli, KUW-Mitarbeiterinnen. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. Markuskirche Bettlach Sonntag, 1. März 10.00 Uhr Gottesdienst. Pfarrer Roland Stach. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 28. Februar 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier in der Kapelle Staad. Sonntag, 1. März 10.00 Uhr Eucharistiefeier, mitgestaltet vom Kirchenchor. 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache. Dienstag, 3. März 9.00 Uhr Eucharistiefeier in der St.-Josefs-Kapelle. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Mittwoch, 4. März 18.30 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 5. März 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Herz-Jesu-Freitag, 6. März 8.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend Anbetung und eucharistischer Segen. 15.00 Uhr Kreuzwegandacht. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 1. März 9.30 Uhr Eucharistiefeier, Jahrzeitmesse 1. Quartal, Pfr. Dr. Klaus Wloemer

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GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Dienstag, 3. März 20.00 Uhr Gottesdienst. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 1. März 10.00 Uhr Gottesdienst.

IMPRESSUM

Besten Dank für Ihre Mithilfe. BAUDIREKTION GRENCHEN

Stadtkanzlei Die Sprechstunde des Stadtpräsidenten findet statt am Donnerstag, 5. März 2015, 17.00–19.00 Uhr, im Hôtel-de-Ville, Bahnhofstrasse 23, Sitzungszimmer 1. Stock. STADTKANZLEI GRENCHEN

Regio Warentaxi Fux – Kleintransporte und Kurierdienst – Auto- und Lieferwagenvermietung – Chauffeurvermietung 2540 Grenchen Tel. 032 342 01 01

Sonntag, 1. März 10.00 Uhr Gottesdienst an der Mühlegasse 9 mit Kinderbetreuung. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 389 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Grenchen

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Dem Abgrund zum Trotz weiter an die Arbeit GRENCHEN Sie werden von den einen ausgelacht, von den anderen eher bedauert. Jedenfalls Mut wurde den beiden Aufrechten des FC Grenchen bislang wenig gemacht. Lilo Dellsperger und Rolf Janz kommen zusammen auf fast 45 Dienstjahre beim Traditionsclub. Ein bisschen müde sind sie schon. Aber den Mut aufgegeben haben sie noch (lange) nicht.

nen Sammelerlös einer Fasnachtsgruppe. Dellsperger weiss, dass die Sponsoren- und Geldsuche viel persönliches Engagement erfordert. «Manchmal laufen wir am Limit».

Fusion: «An uns soll es nicht liegen» Fast vergessen in der Öffentlichkeit ging die von der Stadt anberaumten Fusionsdiskussionen zwischen den Grenchner Fussballclubs. Kommuniziert über die Ergebnisse der laufenden Zusammenkünfte werde erst nach Abschluss eines klaren Ergebnisses. «Ich kann nur so viel sagen: Wir haben sehr gute Gespräche. Und an uns soll eine Fusion ganz gewiss nicht scheitern.» Erfreulich sei, dass auch auf Ebene der Juniorenbewegung sich wieder eine engere Zusammenarbeit abzeichne.

JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

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erade mal 14 Tage waren just diese beiden Kämpfer des FC Grenchen ihres Amtes enthoben worden. Die äusserst zweifelhafte neue Führungscrew verzichtete auf die Dienste die-

Wochenthema

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«Nicht um jeden Preis»

Zusammen bringen es die beiden FCG-Funktionäre fast auf ein halbes Jahrhundert Verbandsarbeit: Lilo Dellsperger und Rolf Janz. ser langjährigen Funktionäre. Dann verschwand die kleine Crew um den ominösen Investor aus Frankreich sowie sie gekommen war: Hurtig, beim Abschied wenigstens geräuschlos.

neben sitzen noch Kerstin Schlup (Donatoren, Restaurant) und Beat Schwab (Koordinator Jugendtrainer) im Vorstand.

... und wieder im Amt Mitte Juli letzten Jahres stand Nadia Aubry, kurzzeitig Geschäftsführerin des FC Grenchen, wieder auf der Matte und bat Lilo Dellsperger um eine Rückkehr. Sie kehrte zurück, unter der Bedingung, dass auch Rolf Janz wieder im Vorstand Einsitz nimmt. Gute sieben Monate später halten die beiden den Schalthebel in der Hand. Lilo Dellsperger als Vorsitzende, verantwortlich für Administration und Spielbetrieb, Rolf Janz ist zuständig für die Finanzen. Wie vorher auch schon. Da-

«Saubere» Amateurliga: Die Realität sieht anders aus Sportlich gesehen ist der Klub bzw. sein Fanionteam tatsächlich (fast) am Boden. Nach dem «Franzosen-Debakel» fehlten plötzlich Trainer, Sportchef und immer mehr Spieler, die nicht für einen Apfel und ein Ei Fussball spielen wollten. In der höchsten Not fand sich Trainer Patrick Bösch, der auch schon Liga-Konkurrent Black Stars trainierte. Und dieser brachte Sportchef Renato Brun. Den

Rest der (vorläufigen) Geschichte kennen wir. Mangels qualifizierter Spieler mussten völlig überforderte Juniorenkicker eingesetzt werden. Die Folge waren hohe Niederlagen, nicht selten im zweistelligen Bereich. Wie sich die Mannschaft in neun Tagen präsentieren wird, wissen die beiden nicht. Die sportliche Abteilung arbeitet autonom und innerhalb der gesteckten stark eingegrenzten Möglichkeiten. Dellsperger und Janz haben genug Arbeit. Über die immer wieder zu hörenden Stimmen, die eine «saubere» Amateurliga und der Einsatz des Nachwuchses in der 1. Liga fordern, können die beiden aber nur noch lachen. Die Realität sieht anders aus.

Viel persönliches Engagement Es sei nicht primär die sportliche Seite, die ihnen Kummer bereite, sagt Lilo Dellsperger. Zu denken gebe ihr, dass Anfragen bei möglichen Sponsoren oder Geldgebern selten bis nie Erfolg beschieden sei. Wäre letzten Sommer Franz Bieri, Inhaber des Denner-Satelliten in Lengnau, nicht gewesen, so wären die Lichter wohl endgültig ausgelöscht. «Ihm haben wir sehr viel zu verdanken», sagen Dellsperger und Janz. Bieri ist heute auch Beisitzer im Vorstand. Ansonsten beisst der FCG momentan auf Granit. Immerhin: Die Fasnacht in Grenchen brachte nicht nur Häme, sondern auch einen kleinen aber fei-

Es sei noch ein weiter Weg, ganz besonders bis zum angestrebten Ligaerhalt. «Das wäre erfreulich», sagt Finanzchef Rolf Janz, «aber sicher nicht um jeden Preis.» Entscheidend sei nun, dass man die Finanzen im Lot halten könne. «Das hat oberste Priorität». Und sie sagen es immer wieder: «Eigentlich würden wir uns auch gerne zurückziehen». Janz arbeitet seit 30 Jahren für den FCG, Lilo Dellsperger über 14 Jahre. «Die Arbeit ist uns nicht zuviel. Mehr zu schaffen macht uns aber die Teilnahmslosigkeit. «An der letzten Generalversammlung wurde uns von verschiedener Seite Hilfe angeboten. Nach wie vor stehen wir alleine da.» Sie glauben aber immer noch an das Gute. «Sonst hätten wir den Bettel schon längst hingeworfen.» So freuen sich Lilo Dellsperger und Rolf Janz über jedes noch so kleine Highlight. «Ganz aufgegeben haben wir die Hoffnung immer noch nicht.» Und sie meinen damit nicht nur den Ligaerhalt.

4 Fragen an Alain Schelling, Klassenlehrer, 3 Sek E Bettlach

Firmen im Blickpunkt

Berufsmesse für die Region

Offene Fahrfreude

BETTLACH Am 7. März findet in der Mehrzweckhalle Büelen in Bettlach von 11 bis 15 Uhr eine Berufsmesse statt, die von Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen Sek B und E aus Grenchen und Bettlach organisiert wird.

GRENCHEN Ab heute bis Samstag, 28. Februar geht die BMW-Eleganz und «Offenheit» bei der Vogelsang AG in Grenchen weiter. Präsentiert wird das neue BMW 2er Cabrio.

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as ist das Besondere an dieser Berufsmesse? Alain Schelling: An dieser Messe nehmen über 50 Firmen aus der Region teil. Das Besondere ist, dass Schülerinnen und Schüler mit einem Lehrvertrag an einem Informationsstand ihren künftigen Lehrbetrieb selber vorstellen. Dadurch steigen sie bereits mit einer gewissen Verantwortung dem Betrieb gegenüber ins Berufsleben ein. Die Firmen ihrerseits können sich einem breiten Publikum präsentieren und insbesondere die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen über ihr Berufsbildungsangebot informieren. Inwiefern profitieren Schülerinnen und Schüler sonst noch? Nach der erfolgreichen Lehrstellensuche ist die Volksschule für viele Schüler abgeschlossen. Man ruht sich auf den Lorbeeren aus und wartet, bis der Sommer kommt. Diese Einstellung fordert dann meistens in den ersten Wochen der Berufsschule ihren Tribut, da dort doch einiges erwartet wird. Darum dient diese Berufsmesse auch als Brückenschlag zwischen Volksschule und Berufswelt und soll einen fliessenderen Übergang dieser beiden Lebensabschnitte ermöglichen. Die Schüle-

Alain Schelling bereitet mit Schülerinnen und Schüler die Berufsmesse vor. (Bild: zVg.)

rinnen und Schüler agieren erstmals in der Rolle des «Stifts» und können so schon vorgängig einen guten Eindruck hinterlassen. Gleichzeitig starten sie mit viel Vorwissen über den Betrieb, was ihnen den Einstieg ins Berufsleben erleichtert. Wie haben sich die Schüler auf diese Messe vorbereitet? Im Rahmen einer Projektwoche, die diese Woche stattfindet, haben die beteiligten Abschlussklassen die Berufsmesse selbstständig vorbereitet und organisiert. Die Lehrpersonen stehen den Schülerinnen und Schülern dabei als Coaches und zur Koordination assistierend zur Seite.

Wie werden Schüler ohne Lehrvertrag in das Projekt eingebunden? Unser Event hat eine stattliche Grösse erreicht, was eine grosse Rahmenorganisation erfordert. Diese Organisation wird von den Schülern übernommen, die noch keine Lehrstelle haben oder eine weiterführende Schule besuchen werden. Zusätzlich stehen einige im Werkraum und bauen die Stellenwände. Auch das Catering wird von den Schülern organisiert. Zusätzlich konnten wir noch einige lehrstellenlose Schüler Betrieben vermitteln, die sie vorstellen können. Aus dieser Zusammenarbeit ergaben sich im letzten Jahr noch Lehrverhältnisse, was für dieses Jahr auch wünschenswert ist. ssg

ie für Cabrios der Marke BMW typische Karosseriegestaltung setzt auch im Kompaktsegment klare Signale für charakteristische Freude am Offenfahren. Das neue BMW 2er Cabrio kombiniert eine flache Silhouette und eine dynamische, gestreckte Linienführung mit kompakten Proportionen und kraftvoll modellierten Flächen. Dadurch kommt die hochwertige Eleganz des offenen Viersitzers ebenso

zum Ausdruck wie seine agile Sportlichkeit. Im Premium-Kompaktsegment sorgt das neue BMW 2er Cabrio mit den kraftvollen und gleichzeitig verbrauchsarmen Motoren und der hochwertigen Fahrwerkstechnik für unverwechselbare Fahrfreude. Resultat: Dynamische Fahreigenschaften und erfrischendes Open-Air-Vergnügen auf einem neuen Niveau miteinander kombiniert. Zur Zeit offeriert die Vogelsang AG alle BMW- und MINI Modelle mit 16 Prozent reduzierten Katalogpreisen (Währungsrabatte) minus weiteren interessanten Preisnachlässen. Die Vogelsang-Occasionenpreise wurden der Währungssituation angepasst. Das Vogelsang-Team freut sich, allen Automobil-Interessierten ihre Fragen kompetent zu beantworten. mgt

Dynamische Fahreigenschaften und erfrischendes Open-Air-Vergnügen. (Bild: zVg.)


Menschen

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Firmen im Blickpunkt

«Wir ergänzen uns optimal» tionalrat kennt er viele Leute in öffentlichen Ämtern. «Die Wege an sie zu gelangen, sind kürzer.» Die Auszeit, die er sich im vergangenen Jahr gegönnt hat, hat er trotzdem genossen, die Zeit geschätzt, in die er für seine Frau da sein konnte. «Aber mein Beruf war immer mein Hobby», so Banga. Und die geistige Herausforderung habe ihm gefehlt. «Jetzt hat mich Clivia ins kalte Wasser geworfen», lacht Boris Banga. «Ich musste mich stark hineinknien, um wieder auf dem neusten Stand zu sein.» Es habe sich viel verändert, seit er als Rechtskonsulent für die Gemeinde tätig war. «Heute sind sowohl das Zivilprozess- wie auch das Strafprozessrecht einheitlich geregelt, früher wurde das kantonal unterschiedlich gehandhabt.»

GRENCHEN Clivia Wullimann betreibt ihr Anwalts- und Notariatsbüro bereits seit 2000 an der Bettlachstrasse, mitten in Grenchen. Jetzt hat sie das Büro erweitert und mit Boris Banga einen neuen Anwaltspartner gewonnen. SABINE SCHMID (TEXT)

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ie sie sich kennen gelernt haben? «Das ist lange her, vor 30 Jahren ungefähr» lacht Clivia Wullimann. «Ich trat als 20-jährige Jus-Studentin in die SP Grenchen ein.» «Und ich war Präsident des Mieterverbandes», sagt Boris Banga. «Schon bald haben wir eng zusammen gearbeitet, in einem kleinen Büro in der alten Post, Mieterberatungen angeboten, auch Wohnungsabnahmen begleitet und politische Vorstösse gemeinsam lanciert.» Mit der Zeit ist eine schöne Freundschaft entstanden. «Einmal zusammen zu arbeiten, diese Möglichkeit stand schon lange im Raum», so Wullimann. Letzten Sommer wurden die Pläne konkretisiert. Und am 2. März wird das neue Büro – verstärkt und neu aufgestellt – nun offiziell eröffnet, mit einer kleinen Feier und einer Vernissage der Grenchner Künstlerin Alex Mariani.

Ein guter Austausch «Wir ergänzen uns optimal», sagt Clivia Wullimann. «Boris Banga kennt sich im öffentlich-rechtlichen Bereich gut aus, ich bin eher für das privatrechtliche zuständig, für Arbeits- und Familienrecht.» Daneben bringt die Partnerschaft auch praktische Vorteile. «Dass man auch mal unbesorgt in die Ferien reisen kann», so Wullimann. Nebst der Stellvertretung ist natürlich auch der Austausch sehr hilfreich. Dass Herr Banga Frau Wullimann zu sehr reinredet oder umgekehrt, diese

Sich auf die Zukunft freuen

Boris Banga und Clivia Wullimann (vorne) mit ihrem Team: v.l. Kanzleichef André Thomsen Chevrolet, ehemaliger KV-Praktikant Robin Muster und ehemaliger Rechtspraktikant Christian Meier, ausserdem die juristischen Mitarbeitenden Domenica Imperiali und Rajeevan Linganathan. Nicht auf dem Bild KV-Praktikant Simon Ramseier. (Bild: zVg.)

Gefahr bestehe nicht. «Da jeder seine eigenen Mandate hat», so Banga. «Und trotzdem funktionieren wir als Team – und das überaus gut», ergänzt Clivia Wullimann. Denn natürlich müsse man gut auskommen, auch wenn jeder seine eigenen Fälle bearbeite.

Jungen Leuten eine Chance bieten Dem Anwaltsduo stehen noch weitere Mitarbeitende zur Seite, namentlich ein Jurist und eine Juristin, die demnächst ihr Anwaltsexamen ablegen und dann ebenfalls zu Partnern befördert werden. «Sie haben allerdings keine Notariatsbefugnis», erklärt Boris Banga. Darüber hinaus be-

schäftigen Wullimann und Banga mit André Thomsen Chevrolet einen Kanzleichef, der für Infrastruktur, Elektronik, Telefonie zuständig ist. Und einen KV- sowie einen Rechtspraktikanten. Letztere Stelle ist derzeit vakant. «Die Ausbildung von jungen Leuten lag mir schon immer am Herzen», erklärt Wullimann, die nebst ihrer Anwaltstätigkeit auch im Gemeinderat einsitzt und Dozentin an der HFW, höhere Fachschule für Wirtschaft, ist. Und daran werde sich auch nichts ändern. «Wir wollen ausserdem auch denen eine Chance geben, die es sonst vielleicht etwas schwieriger ha-

ben, eine Stelle zu finden.» «Obwohl die Leistung natürlich stimmen muss», ergänzt Boris Banga, der als ehemaliger Stadtpräsident jetzt noch einmal in eine neue Rolle schlüpft.

Boris Banga startet nochmals durch «Ich freue mich auf die neue Herausforderung», so Banga. Die politische Vergangenheit lässt er hinter sich. «Servir et disparaître», daran hält er sich. «Politisch werde ich mich nicht mehr äussern.» Von seiner ehemaligen Tätigkeit im Stadthaus wird er dennoch profitieren, vor allem von seinem guten Netzwerk. Als ehemaliger Stadtpräsident, Kantons- und Na-

Was sich die beiden für die Zukunft wünschen? «Dass unser Büro weiterhin gut floriert», sind sich beide einig. Man wolle auch noch wachsen, wenn auch gemächlich. «Jetzt geht es erst einmal darum, sich zu konsolidieren», so Banga. An der bewährten Philosophie wollen beide festhalten: Ehrlich zu den Klienten sein, offen mit ihnen reden, sich ihre Sprache aneignen. Und dass ist sowohl im übertragenen wie auch im wörtlichen Sinn zu verstehen. Das multikulturelle Team um Wullimann und Banga spricht verschiedene Sprachen – nebst deutsch, französisch, italienisch auch englisch und tamilisch. Und dann wolle man zu guter Letzt auch Künstlern eine Plattform bieten. «Da es in Grenchen ja keine Galerie mehr gibt», betont Boris Banga. Die Künstlerin Alex Mariani macht den Anfang. Weitere Künstler sollen folgen. Die Wände in den umfangreichen Büroräumlichkeiten sind noch weiss und bieten eine gute Kulisse. Darüber hinaus fasziniert der Blick aus dem Fenster, hoch über Grenchen, mitten im Zentrum ... offen und weitsichtig ...

Weg vom Ding und hin zum Menschen GRENCHEN / LOMMISWIL In den letzten anderthalb Jahren hat sich Sarah Weyas Kunst stark verändert. Sie ist sich selber geworden, durch ihre Bilder, durch den Jakobsweg, durch ihre Gedanken zum Muttersein. Die Grenchner Künstlerin lebt heute in Lommiswil, bleibt aber in der Gegend.

flektiert sie die Gesellschaft, heute macht sie sich Gedanken zum Sinn des Daseins, zur Macht des Menschen, zu Taten und Worten. Sie fragt sich, welchen Einfluss Eltern auf Kinder haben, welche Denkund Verhaltensmuster anerzogen sind, wann und wie man sich wovon löst, oder ob man sich überhaupt lösen kann. «Ziel meiner Kunst ist, in andern etwas zu wecken, sie zum Nachdenken zu bringen oder sie vielleicht sogar zu berühren, einen positiven Prozess auszulösen.» Diese Botschaften sind in ihren Bildern und sind in ihrem Buch.

SANDRA VON BALLMOOS (TEXT, BILD)

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anchmal dauert es Wochen oder gar Monate, bis Sarah Weya wieder mal Zeit hat, richtig nach draussen zu gehen. «Ja, dann sind es meine Familie und Freunde, die mich fragen, wann ich das letzte Mal die Sonne gesehen habe», gesteht sie ein. Ihre Tochter Lara, im Kindergartenalter, ihre Arbeit als Polygrafin in einer Druckerei und ihre Zeit im Atelier halten sie teils fast rund um die Uhr in Atem. Sarah Weya weiss, was sie macht. «Es ist erstaunlich, mit wie wenig Schlaf man auskommt, wenn man Freude hat bei dem, was man tut», sagt Sarah Weya. Wenn sie Zeit hat, ist sie im Atelier. Muss sie. Dieses Jahr warten drei Ausstellungen auf sie, eine auch in der ARTis Galerie in Büren an der Aare, im Mai dann (Vernissage am 8. Mai, Daten bis 31. Mai, siehe www.sarahweya.ch). Die Besucher dürfen gespannt sein auf neue Werke.

Mutter. Wiege der Liebe.

Sarah Weya, Künstlerin mit Grenchner Wurzeln, ist in dieser Zeit gefragter denn je. Seit anderthalb Jahren stehen Menschen, Macht und Mödeli im Zentrum ihrer Kunst. Im Raum Grenchen ist sie das nächste Mal im Mai in der Galerie ARTis zu sehen. Wer wir sind, was wir tun, und warum Es ist klar, dass die Künstlerin Freude hat, wenn sie sich weiterentwickelt und ihre Werke mehr denn je gefragt sind. «In den letzten anderthalb Jahren hat sich meine Arbeit sehr stark verändert», sagt sie. Sie zeigt eines ih-

rer Bilder aus früheren Zeiten: Starrende Kühe. «Das sind halt einfach Kühe, das Bild gefällt mir schon, ich habe es damals aus Überzeugung gemalt, aber es sagt nicht viel aus.» Heute malt sie den Anerkennungsjunkie, das Ego oder die Unschuld. Heute re-

Im Jahr 2014 ist ihr erstes eigenes Buch entstanden: Mutter. Wiege der Liebe. Das Buch habe sie einfach gemacht. Sie habe einfach geschrieben und gemalt, ohne zu wissen, was es für Folgen hat. Kurz vor dem Fertigwerden des Manuskripts war sie mit einer Frauengruppe eine Woche lang auf dem Jakobsweg unterwegs. «Es war unvorstellbar, wie fest wir Unbekannten in dieser Woche aneinandergewachsen sind», sagt Sarah Weya. Von jeder Begegnung lebt sie, an jeder Begegnung wächst sie. Danach, nach diesen intensiven Begegnungen mit Frauen, hat sie das Buch fertiggestellt. Inspiriert dazu hat sie ihre Tochter Lara. Aus der Sicht eines Kindes hat Sarah Weya eine Anleitung geschrieben, wie wir die Freude fürs Leben wiederfinden können. «Das Mutter-

Buch ist etwas Tiefes, etwas Melancholisches. Die Texte sind noch fast wichtiger als die Bilder. Manche Leute sagen mir, sie verstünden sie nicht. Aber das macht eigentlich nichts. Vielleicht lesen sie sie dann ein zweites oder ein drittes Mal und verstehen sie später.»

Ein Leben für die Kunst Vielleicht muss sich der Betrachter, der Besucher, der Leser ja einfach Zeit lassen. Diese Zeit hat sich auch Sarah Weya genommen und gelassen. Seit Kindsbeinen malt sie. Ihr Beruf ist Polygrafin. Mit 22 hat sie die Stadt Grenchen mit dem Nachwuchsförderpreis ausgezeichnet. Ihr «Grossvater» Heinrich Süss hat ihr seine Vorstellung von Bildern und Fotografien gezeigt. Künstlerisch lässt sie ihr Leben einfach fliessen. «Es stoppt eigentlich gar nie, es läuft und läuft. Und falls es mal nicht mehr läuft, ist es durch», sagt Sarah Weya. Sie ist Künstlerin von Herzen. Lieber Kunst als Geld. Ferien? «Wir haben uns einen Wohnwagen gekauft. Wir machen die günstigsten Ferien, die man machen kann und sehen die schönsten Dinge, die man sehen kann.» Doch einen Traum hat sie gleichwohl, sie, die von Grenchen über Bettlach nach Lommiswil gezogen ist: «Ein Haus im Jura, mit einem Riesenatelier, wo ich einfach tun kann, was ich will.» Doch das töne eher nach Pensionierung als nach übermorgen, weiss die 35-Jährige. Und wartet und lässt es laufen.


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Immobilien

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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 26. Februar 2015 | Nr. 09

Foto: ZVG.«Jetzt – energetisch modernisieren!»: Eine Informationsveranstaltung zu energetischen Gebäudesanierungen in Grenchen.

Besser wohnen und dabei doppelt sparen

Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

Investitionen in energetische Modernisierungen sind nicht nur zur Senkung der Energiekosten und für den Umweltschutz sinnvoll. Sie verbessern auch das Raumklima und damit den Wohnkomfort. Die Energiestadt Grenchen möchte, dass mehr Gebäude in der Stadt auf die Höhe der Zeit gebracht werden. Welche Massnahmen und Materialien am effizientesten sind und auf welche Fördergelder und Steuererleichterungen Anspruch besteht, erfahren Sie an der kostenlosen öffentlichen Informationsveranstaltung «Jetzt – energetisch modernisieren!» am Dienstag, 10. März 2015, im Parktheater. An einer Tischausstellung stellen verschiedene Fachpartner ihre modernen Sanierungstechnologien vor. Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, sollten Liegenschaftsbesitzer jedoch vor Sanierungsbeginn den Ist-Zustand eines Gebäudes genau analysieren. Die Besucher der Veranstaltung können sich bei den Ausstellern vor Ort fachkundig und unverbindlich beraten lassen. Datum: Zeit: Ort:

Dienstag, 10. März 2015 Türöffnung 18.30 Uhr; Beginn Referate 19.15 Uhr Parktheater Grenchen, Ratssaal

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 26. FEBRUAR 19.30–21.30 Uhr: «Den christlichen Glauben neu entdecken?». Glaubensseminar. Leitung: Urban Camenzind (Diakon) und Matthias Willauer (Pastoralassistent). Eusebiushof, Schulstrasse 1.

20.00–22.00 Uhr: 2. Soirée Magic: «Generation». Schweizer Uraufführung. Mit Pol Pollux und dem Zauberduo Domenico. www.magic-grenchen.ch Schulhaus IV (Aula), Schulstrasse 35. Vorverkauf: Büro des BGU/Grenchen Tourismus am Postplatz in Grenchen

FREITAG, 27. FEBRUAR

SONNTAG, 1. MÄRZ

11.30 Uhr: Suppentag mit Steuereinschreibung. Suppe mit Brot und Wienerli, Kaffee und Kuchen. Org.: Ref. Kirchgemeinde. Zwinglihaus.

8.00–17.00 Uhr: 32. Grenchner Cup im Trampolinturnen. Mit gegen 200 Turnern inkl. der Trampolinelite. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25.

18.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Infos: www.grenchentourismus.ch Holzerhütte, Grubenweg.

8.00–20.00 Uhr: Hallenfussballturnier. Für G, F - und E-Juniorenteams. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

DEMNÄCHST

«GESCHICHTE SCHREIBEN» 10. März, 19.00 Uhr: Die Initianten des «Stadtwikis» und die Autoren der Stadtgeschichte Grenchen geben zum Thema «Wie wird Geschichte geschrieben» Auskunft. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

PFADI-SCHNUPPERTAG

18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Infos: www.grenchentourismus.ch Untergrenchenberg.

Foto: ZVG. «Generation» – Pol Pollux und das Zauberduo Domenico präsentieren die 2. Soirée Magic.

2. Soirée Magic: «Generation» Nach der umjubelten Première der Veranstaltungsreihe Soirée Magic des Vereins Swiss Magic Grenchen im vergangenen Jahr folgt diesen Samstag, 28. Februar, um 20 Uhr, in der Aula im Schulhaus IV, der zweite Streich. An diesem Abend ist nicht nur das Alter eine Illusion. Denn wenn Altmeister Pol Pollux zu seiner berühmten Kartenjonglage ansetzt, welche ihm sogar einen Eintrag ins «Guinness-Buch der Rekorde» eingebracht hat, dann lässt er alle alt aussehen. Auch mit über 80 Jahren verzaubert der Basler Grandseigneur sein Publikum mit klassischer und stilvoller Zauberei. Mit Pol Pollux steht an diesem Abend auch das Zauberduo Domenico auf der Bühne – eine Uraufführung. Allzu grosse Ehrfurcht brauchen die beiden jungen Zauberer vor dem Grossmeister aber nicht zu haben, gehören Dominik und Nico doch selber zu den aktuell gefragtesten Schweizer Zauberkünstlern. Die letztjährigen Gewinner des «Swiss Talent Awards» sind seit 2013 mit «Das Zelt» landesweit auf Tournée und sorgen für frischen Wind in der Zauberszene. Die Freude an der Zauberei verbindet die drei Herren. Wenn meisterliches Können auf jugendlichen Charme trifft, dann darf mit Spannung das Ergebnis dieser einmaligen, generationenübergreifenden Zaubershow erwartet werden. Soviel sei verraten: Pol Pollux wird Sie mit fingerfertigen Zauberkunststücken das Staunen lehren und bei den humoristischen Zaubereinlagen des Zauberduos Domenico besteht akute Lachfalten-Gefahr! Und wenn plötzlich die Rollen vertauscht werden, dann ist dies echte Magie. Arretieren Sie Ihren Rollator, lehnen Sie sich zurück, vergessen Sie den Alltag und das Älterwerden… und geben Sie sich der Illusion hin.

21.30 Uhr: Konzert von Mannish Water. Funk, Soul, Blues-Rock. Mit Löru Angehrn (Drums), Bernhard Jost (Gitarre, Gesang) und Josef Lukacovic (Bass). Türöffnung: 21 Uhr. Eintritt frei. Musigbar, Bielstrasse 7.

10.30 Uhr: Jazz-Matinee: Marc Anderegg Trio. Rock ’n’ Roll, Rhythm ’n’ Blues, Jazz, Boogie, Boogie Woogie, Blues. Eintritt frei, Kollekte. www.marcanderegg.ch Restaurant Schönegg, Schöneggstrasse 52. 17.00–18.20 Uhr: Konzert des Chors Yaroslavl’. Orthodoxer Gesang aus den slawischen Klöstern. Eintritt frei. St. Eusebiuskirche, Lindenstrasse 16.

SAMSTAG, 28. FEBRUAR

MITTWOCH, 4. MÄRZ

8.00–20.00 Uhr: Hallenfussballturnier. Für G, F - und E-Juniorenteams. Anmeldung: Susanne Saladin, 079 689 85 21, s.saladin@besonet.ch. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

14.30–18.30 Uhr: Kinderkleiderbörse. Verkauf von Kinderkleidern, Accessoires und Spielen. www.kinderkleiderboerse-grenchen.ch Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9.

13.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Infos: www.grenchentourismus.ch Holzerhütte, Grubenweg.

18.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Infos: www.grenchentourismus.ch Holzerhütte, Grubenweg.

13.00–16.00 Uhr: Heckenpflege: Geschnitten wird die Baumhecke am Hupperweg. Mitnehmen: Baumschere, Handschuhe. Org.: Vogel- und Naturschutz Grenchen. Holzerhütte, Grubenweg.

20.00 Uhr: «Und dann der Regen». Film von Iciar Bollain. Mit anschliessendem Apéro und Gelegenheit zur Diskussion. Eintritt frei, Kollekte. Org.: Landeskirchen Grenchen. Kino Rex, Bielstrasse 17.

14. März, 14.00–17.00 Uhr: Der mächtige Pirat, Captain Lafayelle, besitzt einen verzauberten Wunschelbart. Dank diesem Bart ist er in der Lage, verborgene Schätze aufzuspüren – und seine bisherigen wieder zu finden. Der Pfadi-Schnuppertag ermöglicht seit Jahren vielen Kindern ab 6 Jahren einen Einblick in die Pfadi zu erhalten, der Natur näher zu kommen und etwas zu erleben. Holzerhütte, Grubenweg 70.

«FADEGRAD» 31. März, 22.00–22.15 Uhr: 2014 startete das Appenzeller ComedyDuo Messer&Gabel mit der Tournee «fadegrad» durch. Köbi und Jock, «fadegrad» und um keinen Spruch verlegen. Tickets: an allen Post-, SBB- und Manor-Schaltern und unter www.ticketcorner.ch Parktheater, Lindenstr. 41.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Wohlfahrt & Macht». Bis 27. August. www.museumgrenchen.ch Mi/Fr–So 14–17 Uhr Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: «30 Jahre Rodania – Stiftung für Schwerbehinderte Grenchen». Bis 27. März. Mo–Mi/Fr 8.30–12/13.30–17 Uhr, Do 8.30–12/13.30–18 Uhr

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Grenchner Stadt-Anzeiger 09/2015