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Donnerstag, 19. Februar 2015

106. Jahrgang – Nr. 08

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

-1ºC 11ºC

2ºC 7ºC

1ºC 11ºC

Freitag, 20. Februar 2015 Hochnebel, der sich im Verlaufe des Tages auflöst und die Sonne durchdringen lässt.

Gegen dieses Fieber hilft kein Gift

Samstag, 21. Februar 2015 Zunehmend Wolken und zeitweise Niederschlag bei milden Temperaturen. Sonntag, 22. Februar 2015 Wetterberuhigung. Abnehmender Niederschlag und Bewölkungsauflockerung.

Büsserach

11 Die Benefiz-Boutique «Rote Fabrik» verkauft neuwertige Kindersachen. Der Erlös fliesst in die Stiftung «Le petit coeur» zugunsten von Kindern mit angeborenen Herzfehlern.

Hofstetten

12 Das Grunzerli 2015 präsentierte sich als guter Jahrgang. Die diesjährige Ausgabe, übrigens bereits die 13., soll noch lange nicht die letzte sein.

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Einfach schön: Der Fasnachtsumzug durchs Stedtli, auf dem Bild d Wällä-Schletzer.

Foto: Gaby Walther

Die Fasnacht zeigte sich übers Wochenende von ihrer buntesten Seite. Nicht nur in Laufen und Breitenbach, sondern an vielen andern Orten war das Wochenblatt dabei.

N

icht nur, aber zum grössten Teil besteht diese Ausgabe aus Bildberichten von Fasnachtsveranstaltungen im Laufental und Schwarzbubenland. Und jetzt: Viel Spass beim Durchblättern.

Stop Halloween: Die Riedbrghüng aus Nunningen setzen voll auf Fasnacht. Hirzezunft: Hirzebach het e Lüchtturm.

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FOTO: ROLAND BÜRKI

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Beglaubigte Auflage 21 444 Ex. (WEMF 2014) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 75 544 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 202 012 Ex.

Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr

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Verleger: Peter Wanner

www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

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LAUFENTAL

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Donnerstag, 19. Februar 2015 Nr. 08

LAUFEN

STEP für STEP durch den Umzug Der Stadtentwicklungsplan und das farbige Bänkli schafften den Sprung nach ganz oben. Aber Laufen hatte sonst (fast) alles an Sujets. Roland Bürki

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ine mittlere Unzufriedenheit mit den «sesselfurzenden» Stadträten löste milde gesagt STEP, das Stadtentwicklungsprogramm, aus, das bisher lediglich eine Maus geboren habe, nämlich das farbige Bänkli. «Lieber Selfies verschicke statt s Stadtbild entwickle», rieten deshalb die MilleniumWaggis auf ihrem Zödel. Das Bänkli selbst tauchte nicht nur auf der Plakette, sondern auch auf Wagen, Kostümen, Zödeln und auch auf der einzigen Laterne auf. Die Pfluderi Fäger Clique stellte darauf fest: E Strich ufem Füdle, nei nid vom schi…, vom früsch gstrichene Bank, und nit e wisse Völlig weiss daher kam dafür ihr Tambourmajor als St. Martin vom Untertor, dessen Farben die Stadt für das Streichen des Bänkli gestohlen habe. Natürlich liess auch die «abgeschiffte» Kantonsfusion grüssen. Lakonisch stellten die scharfe Hüpfer fest: D Fusion isch gstorbe. Die wildwestlichen HaxenWaggis trugen es mit Fassung und festeten nach dem ungleichen Duell zwischen BS und BL in ihrem Saloon einfach weiter. Nur die bäuerlich gewandeten Hammer-Waggis griffen nochmals zum Hammer: Mit dr Heugable i dr Hand kämpfe mir für Baselland

Erstbesteigung des Matterhorns anno 1865: Die Gugge Agfrässeni Laufen war dabei. Gegen «Ibruch, Diebstahl, Überfall – Laufetal» kämpften nicht nur die National-Waggis, sondern auch die ChaoteWaggis mit Stadtpolizist Wey im Doppelpack und die Nonsens-Waggis mit ihrer Hillbilly-Wach: Däm luege mir nit länger zue und mache am Chall d Gränze zue Erstaunlich viele lokale und regionale, aber auch globale Themen machten im Umzug die Runde. So tauchte Mamma Kern in zigfacher Anzahl bei der Guggemusik Schwitzchäschte auf, die

FOTOS: ROLAND BÜRKI

Smäschers setzen mit einem Müsterli am Zödel mehr auf Ricola-Chrüterchraft als auf den Rosengarten und die Gugge Agfrässeni Laufen zog es auf das Matterhorn von 1865. Als schwarze «Elschtere oder Aegerschte» liess die Nasegrübler Gugge mit einem Superzödel mächtig Dampf ab über Dinge, die nicht «elsternfreundlich» glänzen, so auch über Baustellen: Und wotsch is Thierstei isch s zum Gränne am liebschte würdi d Stross z Brislach spränge

Die Brunnquelle ist angezapft: Die Bohrspezialisten der Sagg-Rattä bei ihrer Arbeit an der Brislacher Holzgasse. Beim Thema Sprengen kamen die Tausenden von Zuschauern einmal mehr nicht am Pfaffenbergler vorbei. Wie der tüftelnde Brislacher sein Velo zu einer rotierenden Tunnelbohrmaschine ausgebaut hatte, löste Staunen aus. Ob er damit die letztes Jahr verhinderte Sprengung in Brislach für eine Umfahrung von Laufen nun selbst ausführt, war nicht zu eruieren. Aber etwas verriet sein Zödel doch: I ha boll der Verdacht, dr Bipperi het e heimlichi Erschliessig vo dä Schwarzbuebe gmacht

Baustellen-Chaos, Lion King oder die unbekannte weisse Raffaello-Dame, die doch so gerne auch mal in die Medien käme …

und Hinger jedem Loch steckt sicher ä Borer

Weisser gehts nimmer: Der Tambourmajor der Pfluderi Fäger Clique musste Farbe lassen für ein Bänkli.

«Einmal falsch bohre, scho isch s Brunnewasser (z Brislech) verlore», zeigten die Sagg-Rattä, dass nicht alle das Anzapfen verstehen. Natürlich hatte es noch viel mehr Sujets: Die Cliquenjubiläen, die bedrohten Eisbären, Conchita Wurst, der nasse Sommer 2014, das

FILM

www.kfl.ch

Donnerstag, 19. Februar, 20.30 Uhr

Inside Llewyn Davis

Regie: Ethan Coen, Joel Coen mit Oscar Isaac, Carey Mulligan, John Goodman, Justin Timberlake. Drama, Musik: USA, F, 2013, 105 Min. LESUNG

Freitag, 27. Februar, 20.00 Uhr

Leseabend

mit Thomas Brunnschweiler KONZERT

Samstag, 28. Februar, 20.15 Uhr

* menoPIU – Was kann der Odysseus dafür Zusammen mit der Erzählerin Jeannette Büsser schildern die Musiker von menoPIU die Abenteuer der Heimkehr von Odysseus.

* Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46

Polyvalente Tunnelbohrmaschine: Der Pfaffenbergler in Aktion.


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Donnerstag, 19. Februar 2015 Nr. 08

Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 20. Februar, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 22. Februar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 22. Februar 2015 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte Mittwoch, 24. Februar 2015 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend «Gäste sind herzlich willkommen»

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche: Sonntag, 22. Februar, kein Gottesdienst. Sonntag, 1. März, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrerin Barbara Jansen aus Frenkendorf. Beerdigungs- und Seelsorge-Stellvertretung: Pfr. Stéphane Barth ist vom Freitag, 20., bis Freitag, 27. Februar, ferienhalber abwesend. Er wird in dieser Zeit für Beerdigungen und seelsorgerliche Belange vertreten von: Pfrn. Barbara Jansen aus Frenkendorf, Telefon 061 901 20 62. Lese- und Filmprojekt zu «Tschick»: Mittwoch, 4. März, 16.15 bis 17.45 Uhr, Jugendraum Pfarrhaus, Breitenbach. Leitung: Pfr. Stéphane Barth. Konfirmandenunterricht: donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH, Breitenbach: Nach den Fasnachtsferien, 5. März: Gruppe 1. 12. März: Gruppe 2. Chilespatzenchörli: Freitage, 6. und 27. März, 19 bis 20 Uhr, im Gemeindesaal des ref. KGH Breitenbach. Leitung: Carmen Gerber, Beinwil. Singst Du gern, dann melde Dich an via Telefon 061 781 12 50 / Mobile 079 465 77 69 oder E-Mail: st.barth@bluewin.ch. Mitmachalter: 7 bis 14 Jahre.

DANKSAGUNG Wir danken herzlich für die Anteilnahme und die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Ein reich erfülltes Leben ist zu Ende gegangen. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Paula Stich-Meyer

Josefine Trummer-Kübler

20. Juli 1921 bis 10. Februar 2015

erfahren durften. Besonderer Dank gilt Herrn Dr. Roland Stäuble und seinem Team für die gute medizinische Betreuung, den Ärzten und dem Pflegepersonal der medizinischen Abteilung des Spitals Laufen für die liebevolle Pflege in ihren letzten Tagen sowie den Mitarbeitenden der Spitex Laufental für ihre Dienste. Danken möchten wir Herrn Pfarrer Stephan Stadler für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes sowie Herrn Jörg Lippuner für die feierliche musikalische Umrahmung. In unseren Dank einschliessen möchten wir alle, die der Verstorbenen in ihrem Leben Gutes erwiesen haben. Ebenfalls danken wir für die vielen Blumen, Spenden und tröstenden Worte. Ein herzliches «Vergelts Gott» an alle, die Fini auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Wahlen, im Februar 2015 Dreissigster: Samstag, 28. Februar 2015, um 17.30 Uhr in der Kirche Wahlen.

Guido und Silvia Stich-Probst Rahel und Joshua Stich Bauer mit Till und Jana Mathias Urban und Roswitha Stich-Borer Sebastian und Eva Rebekka und Andy Damian Georg Stich und Ottilia Müller Diana und Pascal Giger-Stich mit Larissa Markus und Tanja Stich-Kessler mit Evelina Brigitta Stich Barbara und Pascal Oliver und Zoé Bianca und Joshua Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung am Freitag, dem 20. Februar 2015, 14.15 Uhr in der Pfarrkirche Kleinlützel. Gilt als Leidzirkular.

Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Vera Gerckens-Meyer

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

1. April 1955 bis 10. Februar 2015 Du hast gesorgt, du hast geschafft, gar manchmal über deine Kraft. Schlicht und bescheiden war dein Leben, möge Gott dir Ruhe geben.

Nach kurzer, schwerer Krankheit wurde sie von ihrem Leiden erlöst. Wir vermissen dich sehr, aber in unseren Herzen und unserer Erinnerung lebst du mit deiner Liebe weiter.

In stiller Trauer: Lothar Gerckens Geschwister und Anverwandte Freunde und Bekannte

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Sonntag, 22. Februar, 10 Uhr Gottesdienst mit Narrenpredigt, Pfeifergruppe «Die Verstuublede», Pfarrer Armin Mettler und Organist Vincent Bernhardt – Freitag, 27. Februar, 10.30 Uhr Gottesdienst mit Eucharistie Pflegewohnheim Flühbach 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Kirche Witterswil

DER HERR IST MEIN HIRTE MIR WIRD NICHTS MANGELN

Auf Wunsch der Verstorbenen findet keine Trauerfeier statt. Traueradresse: Lothar Gerckens, Hintere Gasse 4, 4254 Liesberg Dorf Gilt als Leidzirkular.

TODESANZEIGE (gilt als Leidzirkular) Traurig, aber dankbar nehmen wir mit vielen schönen Erinnerungen Abschied von unserem Mutti, Schwiegermutti, Grossmutti, Urgrossmutti, unserer Schwester, Schwägerin, Tante, Cousine und Gotte

Hedwig Borer-Borer 24. Februar 1933 bis 9. Februar 2015 Wir danken dir für all die Liebe, Lebenskraft und Zuversicht, die du uns das ganze Leben lang geschenkt hast. Wir werden dich sehr vermissen.

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 1. März Thema: Engel – himmlische Boten mit Kids-Treff 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

In stiller Trauer Marie-Theres und Martin Bärtschi-Borer mit Simon und Sandra Stefan Borer mit Yannick und Robin Willi und Zulay Borer-Calle Montes Ruth und Max Anklin-Borer mit Samuel, Jonas und Claude Doris und Alfred Anklin-Borer mit Jessica und Sabrina Pia und Rainer Hügli-Borer mit Joshua und Anica Der Beerdigungsgottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 20. Februar 2015, um 14.30 Uhr in der Kirche Erschwil statt. Dreissigster: Samstag, 14. März 2015, 18.00 Uhr, Kirche Erschwil. Traueradresse: Doris Anklin-Borer, Schmelzistrasse 57, 4228 Erschwil

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für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

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Donnerstag, 19. Februar 2015 Nr. 08

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Praxis Dr. med. R. Haberthür FMH Innere Medizin / spez. Hämatologie-Onkologie

bleibt geschlossen

Erschwil

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben, dort im neuen Heimatland.

Einwohnergemeinde Erschwil

Gestützt auf die Kantonale Verordnung über den Strassenverkehr § 5 verfügt der Gemeinderat Erschwil folgende Verkehrsbeschränkung:

Irma Jeger-Steiner

Infolge Holzfällarbeiten oberhalb llbachstrasse, Erschwil vollständige Sperrung von Montag bis Freitag, von 7.30–17.00 Uhr

11. Dezember 1927 bis 17. Februar 2015

2. bis 6.3.2015: sowie 2. bis 20.3.2015:

Baupublikation Bauherr: M. Rüegger Bauobjekt: Wärmepumpe zur bestehenden Schwimmhalle Bauplatz: Buchenstrasse 12 Bauparzelle: GB-Nr. 391 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 5. März 2015

Baupublikation Bauherr: Paul und Dora Roser Bauobjekt: Neubau EFH mit Carport Bauplatz: Zwärenstrasse 3 Bauparzelle: GB-Nr. 793 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 5. März 2015

Büren

Baupublikation Bauherrschaft: Auer AG Im Baumgarten 7, 4413 Büren Bauobjekt: Abbruch altes Werkstattgebäude Projektverfasser: az Holz AG Oristalstrasse 121, 4410 Liestal Bauplatz: Schlossmattweg 2, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2318 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 6. März 2015

Baupublikation Bauherrschaft: Vögtli Andreas Liestalerstrasse 21, 4413 Büren Bauobjekt: Landwirtschaftliches Ökonomiegebäude, Remise und Schafstall Projektverfasser: az Holz AG Oristalstrasse 121, 4410 Liestal Bauplatz: Auf Hägen, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1155/1156 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 6. März 2015

Fehren

Baupublikation Bauherrschaft: Cristine Hofer-Jermann Hölzlistrasse 117, 4232 Fehren Bauobjekt: Toreinbau Unterstand Bauzone: W2a Projektverfasser: Bauherr Bauplatz: Hölzlistrasse 117, 4232 Fehren Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 367 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 6. März 2015

Du hinterlässt eine grosse Lücke, wir werden dich vermissen.

Öffentliche Auflage

vom 21.02. bis 01.03.2015

Rodersdorf

TODESANZEIGE (gilt als Leidzirkular)

ab Niederebnetstrasse 30 und ab Kreuzung Ilbachstrasse/Niederebnetstrasse bis Ilbachschürli/Grindelhöhe ab Kreuzung Ilbachstrasse/Niederebnetstrasse bis Ilbachschürli/Grindelhöhe

Die Höfe Ilbach, Niederbergli und Oberbergli sowie das Restaurant Oberbergli sind via Grindel erreichbar. Die Signalisation und Umleitung wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit der Einwohnergemeinde Erschwil vorgenommen. Der Gemeinderat

Grindel

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Lutz Simon Hauptstrasse 15, 4247 Grindel Bauobjekt: Pflanzbeete, Garten- und Umgebungsgestaltung, Gartenmauern usw. Bauplatz: Hauptstrasse 2a, Kernzone 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nrn. 460 / 767 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 6. März 2015

Bauherr: Dagmar Gerstenkorn Schaienweg 8, 4107 Ettingen Projektverfasser: Wunderlin Architekten Blotzheimerstrasse 19, 4055 Basel Bauobjekt: EFH-Umbau Bauplatz: Alte Hofstetterstrasse 15, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3082 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 6. März 2015

Mit bewundernswerter Tapferkeit und Zufriedenheit bist du den Weg gegangen. Ruhe in Frieden.

In Liebe und Dankbarkeit Bruno Jeger-Steiner, Gatte Urs und Gertrud Jeger-Dittli Esther und Ruedi Neff-Jeger Patrick Neff mit Noah Pascal Neff Verwandte und Bekannte Abschiedsgottesdienst: Freitag, 27. Februar 2015, um 14.00 Uhr in der Kirche Fehren. Anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Dreissigster: Palmsonntag, 29. März 2015, um 8.30 Uhr. Traueradresse: Bruno Jeger, Schimmelstrasse 92, 4232 Fehren


LAUFENTAL

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LAUFEN

«Schnitzelbängg & more» VERANSTALTUNG

Fasnachtsfüür WOS. Am Samstag wird um 19 Uhr beim TCS Rastplatz in Röschenz das Fasnachtsfüür angezündet. Die Festwirtschaft ist bereits ab 17 Uhr geöffnet.

Bewährte Werte im modernen Kleid Wenn ein Unternehmen seit fast 100 Jahren besteht, dann braucht es manchmal Veränderungen. Anfang dieser Woche hat die EGK-Gesundheitskasse eine solche Veränderung vollzogen. Nach rund einem Jahr Vorarbeit können wir Ihnen mit Freude unseren neuen optischen Auftritt präsentieren. Ein neues Logo ist eine markante Veränderung für ein Unternehmen. Auch für uns: Es macht die EGK moderner, frischer, ansprechender. Nach einem erfolgreichen Neustart in verschiedenen Hinsichten war die Zeit ideal für diesen Wechsel. Aber eines wollen wir bei allen Neuerungen unter keinen Umständen aus den Augen verlieren: die Werte, die uns während all der Jahre begleitet und geleitet haben. Die Chancengleichheit von Schul- und Komplementärmedizin, der Wunsch, die für Sie passende Versicherungslösung zu finden und Sie in Gesundheit und Krankheit persönlich und nah zu betreuen – Werte, die vor 30 Jahren genauso modern waren wie heute. Und dass die EGK ein modernes Unternehmen ist, ein Unternehmen, welches mit der Zeit geht, das sollte man nicht nur spüren, sondern auch sehen. Gelegenheit dazu gibt es schon bald! Besuchen Sie uns am Tag der offenen Tür am Samstag, 21. März, ab 10 Uhr in unserer Agentur in Laufen. Wir freuen uns auf Sie. Bleiben Sie gesund! Ihre Ruth Joseph Leiterin Agentur Laufen

laufen@egk.ch

Solches verspricht die farbige Programmkarte der Wandelbar im alts Schlachthuus. Das Wochenblatt mischte sich am Sonntagabend dort unter die dichtgedrängten Gäste, die da auf die Schnitzelbänke und eben noch ein bisschen mehr warteten.

Normalerweise singen die Lumpensammler immer den Refrain «Jä nei, hösch, dä chasch nit bringe, mir si vo Zwinge!» Zum ominösen Laufner Bänkli sagten sie das nicht mehr:

Roland Bürki

U

nd es funktionierte, f(a)ustdick! Hier ein paar Kostproben für Sie, liebe Leserinnen und Leser. Erst das zweite Mal dabei, aber mit innerem Feuer, waren «les chanterelles», zwei bezaubernde Schwestern aus Kleinlützel, die zwar im Look von anno 1914 erschienen, aber topaktuelle Themen anschnitten:

Die Lumpensammler Jede Mittwuch, jede Samschtig, i säg STEP sei Dangg Hogg i ganz erwartigsvoll uf sonere neue Bank I sitz und sitz und sitz und sitz, isch ächt mi Lohn scho cho Hejo, o dr Shaqiri verdient si Gäld eso.

denn uf Gringel und übre Bärg Abe uf Erschpel und grad wiiter Richtig Mältigästross Jo mis Auto das kennt fangs dr Wäg Über Rodris und Grällige, Zwinge ’s denn goht Zrugg uf Laufe uf e Parkplatz, wo s’Auto jetzt stoht Denn so bin I schnäller, und I närv mi nid so sehr Als wenn I - übre Bahnhof gfahre wer Sie waren schon badische Köche, Fischer, Detektive oder körnlipickende «Nünenünzger», die beiden unkonventionellen Vertreter der Laufentaler Schnitzelbangg-Szene Raphi und Jölle. In ihrem zehnten Jahr kandidieren sie als René Kinz und Fredi Hunz für die LFP, die Laufner Forwärts Partei. Kürzlich gingen sie dem kinderunfreundlichen Schulplatz nach und notierten mit der Melodie «alles fahrt Schii» im Hinterkopf:

Ewägg vo Harmos will s Baselbiet Wär weiss wo das no ane fiehrt Im Thurgau wei si nümmi Früefranzösisch lehre Si dien sich ganz fescht dergeege wehre «bi dem Dialekt chan i daseb vaschtoh» Die mien zerscht mit ihrem Dütsch is Reine cho.

Und zum guten Abschluss kam auch das Laufestäbli mit Edeldame und Gitarrist. Und natürlich nahm er in seinem 15. Schnitzelbangg-Jahr wie gewohnt kein Blatt vor den Mund und meinte zur Coiffeur-Schwemmi in Laufen:

Laufestäbli

Vor vier Jahren haben Papageno und Papagena beim ersten Auftritt mit diesem Vers begeistert. Bei ihren fünften Auftritt vom Sonntag war er immer noch topaktuell:

Raphi und Jölle

Les Chanterelles

Alles nur Schiin, alles nur Schiin Dehinger isch alles nur hohl. Es gitt jo nüt Schlimmers oje, oje, Als ab und zue hinger d’Kulisse z’gseh... Es gitt jo nüt Schlimmers oje, oje, Als hinger die Kulisse z’gseh...

Das Gwärb rentiert das chönnt me meine A jeedem Egge het’s so eine Ha Usschleeg und e Allergie Das muess vom Hamann sim Hoorspray sii Und zu den Beizen doppelte der Bänggler nach:

Papageno und Papagena Zobä am foifi fahr I vo dr Landi los Zerscht uf Wahle

Dr Stadtrot loht sich do nid störe Dä Platz, hey, dä isch doch famos Die Fürschte wei Sorge nid ghöre Hätte mir doch d Brigitt Bos Im Stadthuus do sitze si alli Im Sässel do furze gar vill Wei ganz für s’Stedtli am Ball si Doch bim umsetze wird’s denn ganz still Alles nur Schiin, alles nur Schiin Schinbar regiert me hütt so

Dä Hirsch vom Lämmli regt mi uf Macht nid e Moll für d’Fasnacht uf Im Friehlig goht’s denn wider uf Wie lang ächt… jo do wart i druf Und wo blieb das «More»? Ja, da war doch noch die Pfluderi Fäger Clique. Sie bewies mit einem zackigen «Arabi», dass Trommeln und Pfeifen auch zur Fasnachtskultur gehört.

LAUFEN

Politik, Wetter oder einfach nur Waggis – als Sujet ist alles möglich

Dankbares Sujet: Wegen seinen Selfies ist Geri Müller an der Fasnacht anzutreffen.

Beliebt: Mimosen und Rosen.

Zum Knuddeln: Die Eisbären verteilen Süssigkeiten und Plüschtiere.

FOTOS: GABY WALTHER


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LAUFENTAL

Donnerstag, 19. Februar 2015 Nr. 08

DITTINGEN

ZWINGEN

Auf Schellenurslis Spuren dust. Am Schmutzigen Donnerstag war die ganze Dittinger Schule unterwegs. Bei Prachtswetter. Vom Kindergarten bis zur 5. Klasse zogen Schülerinnen, Schüler und deren Lehrpersonen durch das Dorf und zeigten, was sie unter Fasnacht verstehen. Ein ausgezeichnetes Bild gaben dabei unter anderem die En-

gadiner Schlitten auf Rädchen ab, welche anlässlich eines Elternarbeitstages entstanden. Die Schafherde, mit echtem Hirtenhund und die Gruppe von Waldmenschen, welche gegen Umweltverschmutzung und Abfälle demonstrierte, waren weitere Höhepunkte am Dittinger Kinderumzug.

Rollschlitten: Nur der Engadiner Schnee fehlte noch.

Klein, aber stimmungsvoll

Lassen es krachen: D’Lumpesammler sorgen für Stimmung auf dem Schulhausplatz.

FOTOS: GABY WALTHER

FOTOS: MARTIN STAUB

Dank dem prachtvollen Wetter konnte nach dem Umzug draussen auf dem Schulhausplatz weitergefeiert werden. Gaby Walther

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Schafherde: Die Kinder haben riesig Spass daran, durchs Dorf getrieben zu werden.

Demo: Diese Gruppe demonstriert für einen sauberen Wald.

m Samstag zog in Zwingen der kleine, aber doch von vielen Zuschauern bewunderte Fasnachtsumzug vom Schulhaus die Hinterfeldstrasse hinauf, die Dorfstrasse hinunter und schliesslich zurück zum Schulhaus, wo ein Festbetrieb auf die Fasnachtsbegeisterten wartete. Dank dem prachtvollen Wetter waren die Bänke und Tische nicht nur in der Aula aufgestellt worden, sondern auch draussen auf dem Pausenplatz. So glich die diesjährige Fasnacht schon fast einem Sommerfest.

Spieglein, Spieglein: Die Kindergartenkinder zeigen sich im Spiegelbild.

LESERGALERIE

Zur Entspannung der Augen: Landschaft statt Fasnacht

Geben den Ton an: Die Chummerbuebe auf dem Weg durchs Dorf.

Im Fantasyland: Die Ramstei Waggis feieren ihr 10-Jahre-Jubiläum mit viel Fantasie.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Haushalt nebenbei

500 saubere Expertentricks von Christian Eigner

Wolkenwelle am Blauenkamm: Dieses Naturphänomen fand am Fasnachtsonntag statt. Just, als ich von der Laufner Fasnacht nach FOTO: CHRISTOPH MÜLLER, BLAUEN Hause kam.

Was niemand gerne macht, soll «nebenbei» passieren? Und das Buch dazu erst noch von einem Mann geschrieben? Das wollen wir uns doch einmal ansehen! Schon die ersten Seiten gefallen mir. Es sind jede Menge Putzmittel auf der einen Seite abgebildet. Und auf der anderen steht, dass fünf Putzmittel für einen ganzen Haushalt genügen. Das ist auch das Prinzip des Buches: es sind immer Doppelseiten, wo

links häufige Fehler und alte Irrtümer und Mythen abgebildet sind. Und rechts steht dann, wie es viel besser und einfacher funktioniert. Christian Eigner ist 1970 in Görlitz geboren. Er arbeitete einige Jahre als Ratgeber-Redakteur. Heute ist er als freier Journalist und Buchautor tätig, für allem für die Stiftung Warentest. Ganz nebenbei schmeisst er den Haushalt seiner Familie. Perfekt Fenster putzen, richtig bügeln, perfekte Schuhpflege, Hygiene in der Küche, Einfrieren und Auftauen, Blumen anschneiden sind nur einige Themen des Buches. Es wird wirklich nichts vergessen und ist für mich zum Teil sogar Neuland. Zeit sparen, Nerven sparen, Geld sparen und ganz nebenbei die Umwelt schonen. Wie das ohne grossen Aufwand geht, verrät dieses Buch! Christine Eckert


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BREITENBACH

Ein fasnächtlicher Leuchtturm im Kanton

Sie haben Spass: Die Hobbit-Ruächä der Chessilochruächä.

37 Guggen und Wagen machten sich vor Scharen von Zuschauern zweimal auf den Weg um den beleuchtbaren Kirchturm von Hirzebach.

ten sich bei immer schönerem Wetter über die zweimalige Parade der 37 Wagen und Guggen. Eine Parade, die angesichts ihrer Grösse so etwas wie einen fasnächtlichen Leuchtturm im Kanton darstellt. Besondere Beachtung fanden die Turnfäger Breitenbach, die an der

FOTOS: ROLAND BÜRKI

chen Peter Saubers auf dem Wagen der Fenumenal-Waggis ausbremste? Nicht zu bremsen waren dagegen die Riedbrghüng aus Nunningen, welche mit ihrer Monster-Kettensäge das unwillkommene Halloweenfest zerstörten. Und schliesslich hatte auch die 30-jährige

Roland Bürki

N

atürlich musste er dran glauben, der seit kurzem nachts beleuchtete Kirchturm. Die Hirzezunft führte ihn auf ihrem Wagen durchs Dorf und schrieb auf die Wagenseite: Dr Kreisel Kulturverein meints guet Si spände und belüchte im Turm si Huet Besser wärs si wurde subito, ratsch ritsch Nach Ersatz sueche für eusere Kreiselkitsch Na ja, Kitsch war am Umzug nicht zu sehen. Im Gegenteil, es durften gleich acht sorgfältig herausgeputzte Guggen und Wagen mit einem Jubiläum an diesem Valentinstag den Umzug eröffnen: die Hirzefäger (35 Jahre), die Roggäburger Waggis, die Chessilochruächä und die Los Ventilos aus dem Waldenburger-

Minimalistä: Baustellenwahnsinn in Büsserach. Expo 2015 in Milano als HH oder Hirzebacher Hochleistungskühe glänzen wollen. Die Minimalistä aus Büsserach hingegen rieben sich am Baustellenwahnsinn beim Bau ihrer neuen Brücke, während die Litznerchnertsch als noble Bürger sich gegen eine Fusion mit der Einwohnergemeinde wandten: Fir d Birgergmäini stoht fescht, d Iwohner bliebe eusi Gescht

30 Jahre Hornviehzunft: Eine fahrbare Dokumentationsstelle. tal (je 30 Jahre), die Binzchnörz, Bohnanzas und die Heimat-Waggis (je 10 Jahre) sowie die Schloss-Spalter (5 Jahre). Die dichten Zuschauerreihen freu-

Die Schottenröcke auf dem Schloss der Milchbubis betäubten ihren Schmerz über die missratene Abschottung von England mit Scotch und die HelvetierWaggis warnten vor dem Aussterben der Eisbären. Die Binzchnörz aus Nunningen führten einen richtig schönen Saloon aus Holz mit und taten dem Publikum mit ihrem Holzgrill Gutes. «Mia san mia», sagten sich die Sumpfhus Buebe aus Liesberg und luden zum schäumenden bayrischen Bierfest. War es tatsächlich das Bier, das die zahlrei-

Turnfäger Breitenbach: Schweizer Kühe an die Expo 2015 in Milano!

Hornviehzunft Brislach ihren speziellen Auftritt. Ihre Fasnachtsjahre konnten die Zuschauer an den ausgestellten Fotos und Larven abzählen und bei interessiertem Nachfragen gar eine Dose Bier ergattern. Für richtige Stimmung sorgten die 14 Guggenmusiken, die richtig schränzten oder je nach Stallorder diszipliniert das Beste gaben. Aufgefallen sind da etwa die Hirzefäger mit ihren Ballettschrittchen, die Laufeschränzer mit dem etwas vergessenen «Trompetenecho» oder dann die Chessilochruächä als «Hobbit-Ruächä» mit einem der ganz raren «Zödel». Darauf steht: Mir spiele, schränze, gäbe Gas, das macht eus allne riese Spass Spass dürften bei besten Bedingungen nicht nur die Aktiven, sondern auch die Besucher gehabt haben. Besonders wenn es zum Valentinstag noch eine Rose oder zwei gab.


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NUNNINGEN

Eine Explosion mit Pauken und Farben Der Nunninger Umzug liess keine Wünsche offen: mitreissende Paukenschläge, schräge Töne, viel Konfetti und schöne Wagen. Gini Minonzio

W

er am Sonntagnachmittag nicht in Nunningen war, hat etwas verpasst. Wollte man all die bunten Wagen aufzählen, so käme man nirgends hin. Sehr aufwendig war der Wagen der «Fenumenalwaggis» aus Fehren, Nunningen und Meltingen. Ihr Thema, «Formel 1», war hohe Schule. Auch die «Riedbrghüng» hatten einen sehr grossen Wagen. Eine heulende Riesenmotorsäge machte einem Halloween-Kürbis den Garaus. Grosszügig feierten die «Schlossspalter» ihren fünften Geburtstag, indem sie kübelweise Schleckzeug in die Menge warfen. Und das alles zur stampfenden Musik der vielen guten Guggen.

Französisch: Die «Geisseschränzer Zubel» ihrerseits überzeugten mit wunderschönen Kostümen.

Wann kommt der erste Wagen?: Nun wissen wir, auf was der Schwarzbub wartet.

Es ist alles so bunt hier: Die Kinder der Primarschule Nunningen waren der süsse HöheFOTOS: GINI MINONZIO punkt.

Formel 1: Die Fenumenalwaggis waren nicht so schnell unterwegs, aber gekonnt.

Bum. Bum. Bum: Die Nunninger «Ohregrübler» brachten das Zwerchfell in Schwingung.

KLEINLÜTZEL

Fusionsgerüchte lösen sich in Schall, Rauch und Konfettiregen auf dust. Erstaunlich wie nebst den Fasnachtshauptorten Laufen und Breitenbach hier am Fasnachtssonntag die Post abgeht. Da muss die einheimische Fasnachtsclique «Litlerchnertsch» doch einiges richtig machen. Lützler gehen an die Lützler Fasnacht, Heimwehlützler ebenfalls und dazu die Freunde aus Roggenburg und Ederswiler, die sich auch keinen schöneren Ort für ihr närrisches Treiben vorstellen können. Kurzum: Eine Bilderbuchfasnacht mit originellen Wagen und Masken ohne Ende.

Lebendige Blume: Die Rose begleitet die Ederswiller Schmätterspatze.

Abgeklärt: Frauenpower in Rot.

Schwarzer Humor: Sollen Connections zum einheimischen Turnverein haben.

Immer für eine Überraschung gut: Die Huggi-Zuggis, dieses Jahr im Inuit-Look.

FOTOS: MARTIN STAUB

Edle Lützler Bürger: Die Einwohner sollen unsere Gäste bleiben.

Flascheputzer Wagges: Diese echten Waggis, Gäste aus dem Elsass, wickeln alles ein, was sich bewegt.

Familien machen mit: Zahlreiche Gruppen, oft ganze Familien, sorgen für Abwechslung am Litzler Umzug.


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BÜSSERACH

Ein Herz für die Stiftung «Le petit coeur» Die Benefiz-Boutique «Rote Fabrik» verkauft neuwertige, sehr schöne Baby- und Kindersachen. Der Erlös fliesst in die Stiftung «Le petit coeur» von Herzchirurg Professor René Prêtre zugunsten von Kindern mit angeborenen Herzfehlern. Roland Bürki

H

inter der schlichten Pressholztüre im obersten Stockwerk der «Roten Fabrik» eröffnet sich dem staunenden Besucher eine ganz andere Welt. Eine eigentliche Kinderwelt. In drei Räumen liegen, hängen oder stehen feinsäuberlich aufgereiht unzählige Baby- und Kinderkleider, alle Arten von Kinderschuhen und Ausstattungsartikel wie TripTrap, Reisebettli oder Kindersitze. Es ist die riesige Kinderausstattung, die sich im Laufe der Jahre im Haushalt von Yvonne GrafCathomen, Mutter der Zwillinge Mia Catrina und Flurin Marius (8) und von Andrin (11), angesammelt hat. «Vor zwei Jahren habe ich schon einmal Kinderwagen, Buggy, Kindersachen und Kindermöbel an Bekannte verkauft und mich nach reiflicher Überlegung entschieden, den auf 5000 Franken aufgerundeten Erlös der Stiftung «Le petit coeur» mit dem bekannten Schweizer Herzchirurgen René Prêtre zukommen zu lassen. Es habe sie tief beeindruckt, dass eine einmalige Operation Kindern mit angeborenem Herzfehler ein neues Leben und damit eine um Jahrzehnte höhere Lebenserwartung zu schenken vermag. Jetzt, bei der Räumung ihrer gesamten Baby- und Kinderausstattung der ersten acht Kinderjahre hat die Präsidentin des Breitenbacher Kinderhorts «Hirzenkäfer» aus vielen Erfahrungen auch an jene Eltern und Alleinerziehenden gedacht, die den Franken zweimal umdrehen müssen. «So habe ich mich entschlossen, all die neuwertigen, noch

Viel Herzblut für kleine Herzen: Yvonne Graf-Cathomen bietet eine grosse Auswahl an wertigen Kindersachen an. FOTO: ROLAND BÜRKI sehr schönen und qualitativ guten Babyund Kindersachen in einer BenefizBoutique zu Gunsten von «Le petit coeur» zu verkaufen», erklärt Graf-Cathomen. Dies zu moderaten Preisen. So hat sie fleissig zusammen mit ihrer geschätzten Haushaltshilfe, Frau Henz, Kiste um Kiste geschleppt, Gestelle montiert, aus-, um- und eingeräumt und die Büroräume zum veritablen «Kid’s Paradise» umgestaltet. Unter den sauberen, gebügelten und lotgerecht ausge-

richteten Kleidungsstücken fallen besonders die Zwillingsausführungen, die festlichen Kleidchen oder gar eine Tiroler Tracht für Buben auf. «Teilweise sind da auch etliche Geschenke von Geschäftspartnern dabei «, erklärt Unternehmerin Graf-Cathomen die reiche Auswahl. Sie freut sich auf viele Besucher in ihrer Boutique, die aber aus zeitlichen Gründen mit ihr zuerst über Telefon 079 202 70 77 einen Termin vereinbaren müssen.

Die Stiftung «Le petit cœur» Die Stiftung «Le petit cœur» (das kleine Herz) unterstützt Behandlungen und Herzoperationen bei Kindern, die in Ländern mit ungenügender medizinischer Versorgung leben. Seit 2006 läuft ein Projekt in Moçambique, 2011 konnte erfolgreich zum ersten Mal ein Projekt in Kambodscha realisiert werden. Weitere Projekte in anderen Ländern werden zur Zeit geprüft. «Le petit cœur» schenkt den behandelten Kin-

dern ein neues Leben. Einmal operiert, brauchen die betroffenen Kinder keine medizinische Nachbetreuung mehr. «Le petit cœur» sorgt dafür, dass die lokalen Ärzte in Zukunft die rettenden Herzoperationen selber durchführen können. Die medizinischen Fachkräfte und die anderen Mitarbeitenden der Stiftung arbeiten alle ehrenamtlich und ohne Entschädigung. Text aus der Homepage www.lepetitcoeur.com

MELTINGEN

Meltingen zeigt seine bunte Seite gin. Nirgends gibt es so viele verkleidete Zuschauer wie am Meltinger Umzug. Und wenn es nur ein violettes Unterlippenbärtchen ist: Es macht Spass, wenn die Narretei von allen gelebt wird. Der Umzug am Sonntag war zwar traditionell eher klein — rund ein Dutzend Formationen waren da —, aber dafür mehr als fein. Die Meltinger Guggen sind ja bekannt für ihr Können. Da werden schon die Allerkleinsten mit dem Guggenvirus infiziert. Bei den Meltinger «Spöitzlümpe» ist der Jüngste gerade mal drei Jahre alt. Wunderbar auch die «Bohneschränzer», die alle Herzen zum Hüpfen bringen. Weil sich in Meltingen alle zu kennen scheinen, war der Umzug wie ein fröhliches Familienfest. Die Kleinen wurden allerliebst beschenkt und die Fremden einbezogen. Papi gekapert: Von Papas Schultern aus beherrscht man die Meltinger Fasnacht. FOTOS: GINI MINONZIO

Pippi gekapert: Die «Spöitzlümpe» entführten Pipi aus den Zuschauerrängen und spielten ihr berühmtes Lied.

Piep, piep: Die «Wilden Hühner» verteilten Eierlikör.


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DORNECK

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WITTERSWIL

HOFSTETTEN

Fasnacht für jeden Geschmack

Das Grunzerli spart Energie, aber nicht an Pointen Das Grunzerli 2015 präsentierte sich als guter Jahrgang. Die diesjährige Ausgabe, übrigens bereits 13., soll noch lange nicht die letzte sein. Martin Staub

Besuch aus dem Nachbardorf: Die Gugger-Gugge aus Ettingen. dust. Witterswil lässt seine Narren, darunter immer eine deutliche Handvoll Witterswiler Dorfhexen, jeweils am Samstagnachmittag auf die Piste. Punkt 15.30 Uhr wird gestartet und auf der Bahnhofstrasse zwischen Kirche und Schulhaus zirkuliert. In beiden Richtungen und beliebig oft. Gut möglich, dass zwecks Durstlöschen beim CorbeauKeller auch kurz eine Pause eingelegt wird, um anschliessend noch eine Schlussrunde zu drehen. Auffallend vielseitig präsentiert sich der Witterswiler Umzug, sorgen doch nebst etlichen Gastguggen und den einheimischen Notenheuern auch jeweils einige Tambouren und Pfeifer für den etwas leiseren Ausgleich. Und freigebig sind sie, die Witterswiler. Begleitet von Konfetti erfreuen sich hier auch Bonbons und die Laufner Mohrenköpfe grosser Beliebtheit.

FOTOS: MARTIN STAUB

Mit und ohne Gehörschutz: Die kleinen Fans am Strassenrand.

D

as Grunzerli-Team fährt voll auf den Energiesparkurs der Gemeinde ab. «Den Strom, den wir für diese Vorstellung brauchen, produzieren wir selbst», tönt es von der Bühne, während ein sichtlich schwitzender Grunzerler auf dem Hometrainer den dafür nötigen Power zu erzeu-

Die Gemeindeverwaltung: Kurt Schwyzer und Koni Gschwind zeigen sich in FOTOS: MARTIN STAUB Sachen Energieberatung voller Ideen.

Amerikanische Hofstetter: Die Gruppe Echo vom Gämsbärg inszeniert ihren Besuch szenisch und musikalisch.

ten, andererseits aber mit mehreren Gastauftritten aufgelockert. Das Echo vom Gämsberg zum Beispiel, eine bunt gemischte Musikertruppe, welche aus New-Hofstetten (USA) zur falschen Zeit zum jährlichen Hofstetten-Treffen im Leimental erscheint, oder die Trommlerformation Ryyslaiffer mit zwei kurzen aber prägnanten Auftritten. Für Aufsehen sorgt schliesslich auch die Brass-Band-Gruppe Blackbox aus Reinach, welche mit ihren AHV-Parodien und fetzigen Melodien das Publikum im Sack hat. Und während der kurzen Umbauphasen zwischen den einzelnen Nummern springt immer wieder die Grunzerli-Band ein, die mit passenden Titeln die nächste Einlage lanciert. Mit der «Energieberatung» in vier Teilen

gen versucht. Und weils trotz Auswechslung des schlappen Stromproduzenten immer wieder zappenduster wird in der Mammuthalle, nimmt man für die folgenden drei Stunden einfach Flüh vorübergehend vom Netz. «Energie statt Flüh» – dies das Motto des diesjährigen Grunzerli. Ein Wortspiel auf das Label «Energiestadt», welches die Gemeinde Hofstetten-Flüh im September 2014 erhalten hat.

Orange statt Konfetti: Der kleine Waggis schafft sich Freunde.

Die Silberfamilie: Auffallend glänzend, ausgesprochen umtriebig.

Voll im Saft Was vor 12 Jahren mit 80 Plätzen im Foyer des Hofstetter Mammut begann, ging am Schmutzigen Donnerstag und am darauffolgenden Freitag in die 13. Runde. Und an Drive fehlt es dem Leimentaler Fasnachts-Variété beileibe nicht. Die verfügbaren rund 150 Plätze waren auch dieses Mal für beide Vorstel-

Stammtisch: Roman Küry, Eveline Schweizer und Heinz Salvisberg (v. l.) diskutieren über das Saufest zum Jubiläum der einheimischen Gugge Glory Moore.

Die Hinterbliebene: Schnitzelbänkler der etwas anderen Art.

zeigt sich das Grunzerli-Ensemble linientreu. Huldi und Seraphine, zwei alte Damen beim Coiffeur, streuen zum Vergnügen des Publikums einige Gerüchte, und das Kapuzinertrio Die Hinterbliebene landen mit träfen Schnitzelbänken mehrere Volltreffer. Das Fett im Multipack weg kriegen an diesem Abend – wie sollte es anders sein – HofstettenFlühs Politiker, Gemeindeangestellte, der FC Soleita, die einheimische Gugge Glori Moore, sowie verschiedene Einzelmasken, welche sich das vergangene Jahr über entsprechend benahmen. Das Grunzerli 2015, ein Mords-Spass für Insider, ein Vergnügen aber auch für Nicht-Hofstetter.

lungen im Nu ausverkauft. «Ausbauen möchten wir aber trotzdem nicht», sagt Babs Küry, eine der Grunzerli-Pionierinnen. «Die Ambiance eines Kleintheaters ist uns wichtig, deshalb gestalten wir die Halle jeweils entsprechend um und spielen vorwiegend auf unserer Kleinbühne», fügt sie an.

Effizienter Konfettisegen: Kopfeinziehen hilft nichts.

Ein Fest für alle Sinne Die Zuschauer geniessen die rund dreistündige Vorstellung an bequemen Bistro-Tischen, lassen sich durch die vielen Helferinnen und Helfer kulinarisch verwöhnen. Und langweilig wird es nie. Bereits vor Beginn unterhalten sechs Musikerinnen und Musiker die hereinströmenden Besucher mit leichter Musik. Die 13 folgenden Akte werden einerseits durch das Grunzerli-Team bestrit-

Hochstehendes Intermezzo: Die Gruppe Blackbox spielt die Gruppe Beatles.


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VEREINSVERSAMMLUNG Verein Stedtlibibliothek Laufen Donnerstag, 18. März 2015 20.00 Uhr in der Stedtlibibliothek

SKI- UND BOARD-EXPRESS SAANENMÖSER ODER SÖRENBERG Samstag und Sonntag ab 3./4. 1. bis 28./29. 3. Fr. 65.– inkl. TK für ALLE Altersklassen ADELBODEN-LENK Samstag und Sonntag ab 3./4. 1. bis 28./29. 3. Fr. 79.– inkl. TK für ALLE Altersklassen GRINDELWALD Samstag, 7. März Fr. 72.– (ab 16 J.), Fr. 56.– (6 –15 J.), inkl. TK

Traktanden: 1. Begrüssung 2. Genehmigung der Traktandenliste 3. Protokoll der Vereinsversammlung vom 22. Mai 2014 4. Jahresbericht 2014 5. Jahresrechnung 2014: – Bericht der Revisoren – Genehmigung Jahresrechnung 6. Budget 2015 7. Wahlen 8. Anträge 9. Verschiedenes Anträge zu Traktandum 9 bitte bis Mittwoch, 11. März 2015, schriftlich an: Stedtlibibliothek Laufen, Amthausgasse 3, 4242 Laufen oder stebi@mywebland.ch

AUTOMOBILSALON GENF Täglich vom 5. bis 15. März 6.15 Uhr Laufen, Car-Termlnal (Gratisparkplätze stehen bereit!) 7.00 Uhr Basel, Meret-Oppenheim-Strasse 7.15 Uhr Pratteln, Windrose Carfahrt direkt zum Messegelände. Fahrt inkl. Eintritt Fr. 60.– Nur Fahrt, Erwachsene Fr. 50.– SHOPPING IN MAILAND Samstag, 21. März 5 Stunden Aufenthalt im Zentrum!

Fr. 65.–

WINTERFERIEN IN TIROL Jeden Sonntag ab 18. 1. bis 8. 3. 2015 13 Hotels zur Auswahl *Seefeld (6 Hotels) *Pertisau am Achensee (5 Hotels) *Fulpmes im Stubaital (1 Hotel) ERLEBNIS-, KULTUR- UND OPERNREISEN

*Venedig «La Traviata» 26.– 29. 3, 4 Tage Fr. 1800.– Baden-Baden «Der Rosenkavalier» Montag, 30. März, 1 Tag Fr. 520.– Saisoneröffnung Rovinj in lstrien 8.–12. 4., 5 Tage Fr. 765.– Baden-Baden «Jonas Kaufmann singt Operette» Sonntag, 26. April, 1 Tag Fr. 380.– Baden-Baden «La Traviata» Freitag, 29. Mai, 1 Tag Fr. 465.– Avenches «II Barbiere dl Siviglia» Samstag, 4. und 11. Juli, 1 Tag ab Fr. 215.– Gstaad «Don Glovanni» Samstag, 29. August, 1 Tag Fr. 370.–

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Fahrzeugmarkt

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SPORT

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EISHOCKEY

Heimsieg oder bereits Saisonende

Damen qualifizieren sich für Playoffs

Können zufrieden sein: Die Damen des VBC Laufen haben sich vorzeitig für die Playoffs qualifiziert. Hier im Bild: Eliane Gysin (links) und Josephine Metzger.

Jubel: Mindestens ein Torjubel mehr als der Gegner ist verlangt, soll die Saison nicht beFOTO: EH-PRESS endet sein. Im Bild Aeppli, Laubacher, Henz (v.l.), Der EHC Laufen kehrte am Samstag mit einer 3:8-Packung aus Oberlangenegg heim. Am Donnerstag (20.30 Uhr braucht es einen Heimsieg, sonst ist die Saisonvorbei. eh. Das Erreichen der Viertelfinals war ein erklärtes Saisonziel. Nach durchwachsener Qualifikation wurde dies gegen Rot-Blau Bern-Bümpliz in überzeugender Art und Weise realisiert. Bis auf eine Ausnahme war bis jetzt seit Einführung der Playoffs spätestens in den Viertelfinals Endstation. Heuer möchte das Team von Trainer Christof Amsler versuchen, zum zweiten Mal den Sprung in den Halbfinal zu schaffen. Die Ausgangslage dazu schien besser als viele Male zuvor, als der Gegner einfach zu überlegen war. So fuhr das Team am Samstag auch zuversichtlich ins Berner Oberland. Über Erfolg entscheidet im Sport so oft der Kopf. Gut möglich deshalb, dass einige Laufner angesichts der offenen Eisbahn und der etwas unebenen Eisfläche sich aus dem Konzept haben bringen lassen. Anders ist es nicht zu erklären, dass die zwar willigen und kämpferisch stark auftretenden Berner den Laufentalern von Beginn weg den Schneid abkauften. In der dritten Minute gelang dem Heimteam der Führungstreffer. Nach überstandener erster Unterzahlphase folgte in der achten Minute das 0:2 und

keine Minute später gar das 0:3. Laufen versuchte zu reagieren, doch als auf der Anzeigetafel in der 12. Minute bereits 4:0 aufleuchtete, war für die knapp 150 Zuschauer der Name des Siegers bereits klar. Die Spieler suchten nach Spielende Erklärungen. Hatte man einfach einen schwachen Tag eingezogen? War die Eisfläche Grund dafür, dass das Passspiel nicht funktionierte? Oberlangenegg ist sicher kein Zufallssieger. Als Zweiter der Gruppe vier blickt man auf eine starke Quali zurück. Trainer Christof Amsler bestätigt zwar, dass die äusseren Einflüsse ungewohnt waren, aber lässt das als Entschuldigung nicht gelten. «Wir waren darauf vorbereitet und auch in Bern spielten wir gegen RotBlau unter freiem Himmel. Der Gegner war zu Beginn sehr effizient und von den frühen Gegentoren erholten wir uns nicht mehr. Auch das frühe Timeout und der Goaliewechsel, wobei Michi Strasser keine Schuld traf, änderten nichts mehr.» Laufen spielt nun heute Donnerstag um 20.30 Uhr darum, ob man ein drittes Spiel bekommt oder die Saison beendet ist. Routinier Kim Scheidegger freut sich auf das Spiel. «Wir sind gespannt zu erfahren, wie stark der Gegner wirklich ist. In Laufen sollten wir unser Spiel aufziehen können. Wenn es dann doch nicht reicht, war Oberlangenegg halt doch die bessere Mannschaft.»

FOTO: GEORGES HENZ

Die Damen des VBC Laufen haben sich dank ihrem letzten Sieg vorzeitig den ersten Tabellenrang und somit die Qualifikation für die Aufstiegsspiele in die 1. Liga gesichert. Die Herren stehen derweil in den Playoffs mit zwei Niederlagen und einem Sieg da. Fabienne Suter

M

it ihrem letzten Sieg gegen den Tabellenzweiten VBC Bubendorf qualifizierten sich die Damen bereits zwei Runden vor Ende der Qualifikationsphase für die Playoffs. Den Sieg mussten sie sich jedoch hart erkämpfen. Nach dem klaren Gewinn der ersten beiden Sätze fühlten sie sich wohl schon zu siegessicher und liessen deutlich nach. Die Bubendorferinnen nutzten diese kurze Schwächephase ihrer Gegnerinnen und entschieden

den dritten Durchgang knapp und den vierten klar für sich. Im entscheidenden fünften Satz fanden die Laufnerinnen wieder zu ihrer Anfangsstärke zurück und gewannen diesen mit 13:15. «Dass wir zwei Sätze so dominieren und dann plötzlich nichts mehr funktioniert, darf natürlich nicht passieren. Hauptsache ist aber, dass wir gewonnen haben. Nun können wir den Fokus auf die beiden Aufstiegsspiele legen. Dort werden wir uns nochmals steigern müssen», so Coach Wally Schmidlin nach dem Spiel. Herren verlieren in Bern Die Herren trafen in der dritten Runde der Playoffs auswärts auf den VBC Uni Bern. Da Trainer Draho Greso krank war, übernahm Captain Michel Ancel kurzerhand das Coaching. Die Laufner starteten gut in die Partie, während die Berner einen schwachen Start hinlegten. Das Gastteam konnte sich dank guten und abgeklärten Spielzügen einen Vorsprung erspielen, konnte dieses Niveau jedoch nicht lange halten und musste den Satz an die Berner abgeben. Davon liessen sie sich aber nicht beirren und zeigten im nächsten Satz wieder starkes Volleyball. Vor allem Passeur

Markus Fritschi zeigte eine sehr gute Leistung und bediente seine Angreifer mit präzisen Pässen. Verdient gewannen die Laufner den zweiten Durchgang. In den folgenden Sätzen konnten sie jedoch nicht mehr an diese Leistung anknüpfen. Die Berner dominierten folgend das Spiel und gewannen mit 3:1. «Leider gelang es uns nicht, unsere gute Leistung bis zum Schluss durchzuziehen», meinte Interims-Coach und Captain Ancel nach dem Spiel und zieht auch gleich Zwischenbilanz: «Unser Ziel vom Erreichen der Playoffs haben wir bereits erreicht. Leider fehlte uns in der Playoff-Phase bis jetzt oft auch das nötige Glück. Dank unserem 3:2-Sieg im zweiten Spiel ist jedoch eine Platzierung in der Mitte der Playoff-Gruppe durchaus noch gut möglich.» Diesen Sonntag folgt nun das Spiel gegen Lausanne UC, Viertplatzierte der Gruppe West. «Wir möchten diese Partie unbedingt gewinnen und unserem Publikum ein Volleyball-Spiel auf hohem Niveau zeigen.» Nächstes Spiel: Sonntag, 22.02.2015, Gymnasium Laufen, 16 h Herren 1-Lausanne UC 2, Samstag, 07.03.2015, Gymnasium Laufen, 17 h Damen 1-VBC Münchenstein, 19 h Herren 1-Volley Oberdiessbach.


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EINWOHNERGEMEINDE BÜSSERACH

Büsserach ist mit rund 2200 Einwohnern eine attraktive Gemeinde im solothurnischen Bezirk Thierstein. Für die Aufgaben der Bau- und Liegenschaftsverwaltung suchen wir eine engagierte und versierte Person auf den 1. Oktober 2015 als

Leiter/in der Bau- und Liegenschaftsverwaltung (100%) Ihr Aufgabenbereich Als Leiter/in der Bau- und Liegenschaftsverwaltung sind Sie verantwortlich für das Baubewilligungsverfahren, für die Baukontrollen, führen das Bausekretariat und beraten Private und Baufachleute in Fragen zum Baureglement. Sie bilden das Bindeglied zwischen der Gemeinde, den kantonalen Stellen und der Bauherrschaft. Sie sind zuständig für den Gebäudeunterhalt der gemeindeeigenen Bauten und erarbeiten die Entscheidungsgrundlagen für den Gemeinderat und die zuständigen Kommissionen. Sie führen die im Aussendienst tätigen Mitarbeiter/innen der Einwohnergemeinde und zeichnen verantwortlich für den Unterhalt der gemeindeeigenen Gebäude und Anlagen. Als Abteilungsleiter Bauwesen sind Sie direkt dem Leiter der Gemeindeverwaltung unterstellt. Ihr Profil Sie sind engagiert und verfügen über eine Ausbildung als Bauingenieur oder Architekt. Oder Sie besitzen ein Diplom als Bauführer, als Hochbauoder Tiefbauzeichner mit mehrjähriger Praxis in der Bauführung und bringen auch fundierte EDV-Kenntnisse mit. Ihre Zukunft Wir bieten Ihnen eine ebenso anspruchsvolle wie vielseitige Aufgabe. Sie arbeiten in einem motivierten, professionellen Verwaltungsteam. Die Anstellungsbedingungen sind zeitgemäss. Bei der Weiterbildung im Fachgebiet unterstützen wir Sie aktiv. Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung bis 16. März 2015 an die Gemeindeverwaltung, Personalwesen, Herr Roger Strohmeier, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach. Informationen erhalten Sie beim Bauverwalter Pius Lombriser (Telefon 061 789 90 35). Einwohnergemeinde Büsserach http://www.buesserach.ch

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir einen

Heizungs- / Servicemonteur Wir sind ein Unternehmen in der Haustechnikbranche.

Das Alters- und Pflegeheim Stäglen bietet älteren Menschen ein familienfreundliches Zuhause und eine optimale Lebensqualität. Im Zentrum der Pflege und Betreuung sowie aller Aktivitäten steht das Wohl der BewohnerInnen mit ihren individuellen Bedürfnissen und Wünschen. Zur Verstärkung des bestehenden erfahrenen und motivierten Teams braucht es (per sofort oder nach Vereinbarung) für die Übernahme von selbstständigen und verantwortungsvollen Tätigkeiten eine sozial kompetente, routinierte und zuverlässige Persönlichkeit als

Dipl. Pflegefachfrau/-mann (HF, DN II, AKP) mit Führungserfahrung und mit Potenzial für Stv. der Pflegedienstleitung (80–100%) In einem offenen, unterstützenden Arbeitsklima mit flachen Hierarchien bietet sich eine interessante und vielfältige Pflegeaufgabe für versierte Fachleute mit fundierter Ausbildung und Berufserfahrung im Pflegebereich. Freude, im Team kooperativ zusammenzuarbeiten, ist Voraussetzung. Erfahrung in der RAI-Anwendung (Erfassung MDS) ist von Vorteil. Ihre Bewerbung richten Sie an die Heimleitung Alters- und Pflegeheim Stäglen Stäglenweg 15, 4208 Nunningen oder per E-Mail altersheim@nunningen.ch Telefon 061 795 50 50

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DORFPLATZ

Donnerstag, 19. Februar 2015 Nr. 08

VERANSTALTUNG

EINGESANDT

«Orientierungslauf» – Versöhnungsweg in der Kirche

Verbandspräsidentin feiert ihren siebzigsten Geburtstag

Unser Leben braucht immer wieder Standortbestimmung und neue Zielvorstellungen. So wird das Leben quasi zu einem Orientierungslauf. Es stellen sich Fragen wie: Was ist meine Aufgabe auf dieser Welt? Wohin soll mein Leben gehen? Eine Art Orientierungslauf wird vom 21. Februar bis 21. März in der Kirche Zwingen durch verschiedene Lebensbereiche führen. Fünf Plakatwände werden Sie auf einen Versöhnungsweg mitnehmen und sie einladen, zu Themen der eigenen Person, des Miteinanders bei der Arbeit, in der Schule und Freizeit, die Beziehung zur Schöpfung und zu Gott nachzudenken. Vorbereitet haben diesen Versöhnungsweg das Katechetenteam des Seelsorgeverbandes Zwingen: Elisabeth Henny, Cordelia Stalder, Marianne Lombriser und Jürg Ammann.

An jedem Posten werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene altersgerecht angesprochen und zu eigenen Gedanken angeregt. Dazu haben Schüler auch eine thematische Collage gestaltet und es stehen Fragen, Spiele, Texte, Bilder und auch ganz praktische Übungen zur Verfügung. Der Versöhnungsweg kann alleine oder in Begleitung «absolviert» werden; er ist in der Kirche ganztägig frei zugänglich. Und das Tempo spielt hier keine Rolle – Sie können sich Zeit dafür nehmen und auch nur einzelne Posten auswählen. Als Abschluss des Versöhnungswegs wird Ihnen in einem Buss- und Versöhnungsgottesdienst am Samstag, 21. März um 17.45h in Zwingen das Sakrament der Versöhnung zugesprochen. Pfarrer Markus Schöbi Seelsorgeverband ZwingenDittingen-Blauen-Nenzlingen

LESERBRIEF

Sich auf die eigene Stärke besinnen Um eines vorweg zu nehmen, ich bin parteilos und nur Unterstützer einer politischen Ausrichtung. Deshalb mein Fazit der LR und RR Wahlen aus meiner persönlichen Sicht. Die SP hat es verpasst, sich auf ihre Stärken zu berufen, ihre Ziele und erreichten Anliegen zu präsentieren. Statt dessen wurde der zugegebenermassen sehr starken BÜA mit diversen Missgeschicken in die Segel geblasen. Innerpolitisches Querulieren stand im Vordergrund. Wie bei uns im Laufental wurde persönlicher Wahlkampf über die Sache gestellt, Kräfte verpufft. Für die SP Frauen unter der Federführung von Frau SLO war das Genderproblem wichtiger als die politische Strategie. So kam es für viele Interessierte an im Vorfeld von Nominationen und Wahlen. Eine vorzeitige Rücktrittserklärung von Urs Wüthrich (erzwungen?)spielte der BÜZA den sehr guten zeitlichen Steilpass zu. Genauso die Drängelei um die Person von Eric

Nussbaumer. Die eigenen guten Ziele der Partei wurden im Wahlkampf aussen vor gelassen, die Misserfolge der jetzigen Regierung zu wenig thematisiert. Die Wiedemann Wahlstrategie ist nicht aufgenommen worden. Kein Hinweis darauf, dass die grüne Politik sich nicht wesentlich von der BÜZA unterscheidet. Die einzige SP Sektion die Geschlossenheit demonstrierte waren die Juso, nicht mehr mein Jahrgang aber trotzdem Stolz auf sie. Schade, dass so zwei gute Persönlichkeiten auf dem Polittrapez verheizt wurden. Vielleicht hilft das politische Debakel der SP, sich wieder auf ihre Werte und Stärke zu besinnen und eine konstruktive und verständliche Oppositionspolitik zu betreiben. Auch zum Wohle unserer gewählten (Dank an alle Stimmbeteiligten)und gelebten Demokratie. Hans-Jörg Tobler Gemeinderat Burg im Leimental Ressort Soziales/Kultur

ZAHNARZT-TIPP

Fluoride machen Zähne stark Das Zähneputzen mit fluoridierten Zahnpasten und Gelées härtet den Zahnschmelz ab und macht die Zähne widerstandsfähiger. Eine regelmässige Mundhygiene mit Fluoriden stellt darum eine wirkungsvolle Kariesprophylaxe dar – und zwar bei Kindern wie bei Erwachsenen. Eine gesunde, möglichst zuckerarme Ernährung ist die beste Voraussetzung zur Vermeidung von Karies. Darüber hinaus empfiehlt die Schweizerische Zahnärztegesellschaft SSO, Zahnpasten, Zahngelées und Mundspülungen mit Fluoriden zu benutzen. Denn diese hemmen das Herauslösen von Mineralstoffen und machen den Zahnschmelz so widerstandsfähiger gegen Säuren, die von Bakterien der Plaque (Zahnbelag) produziert werden. Fluoride können eine beginnende Karies sogar stoppen. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern ihren Kindern vom Durchbruch des ersten Milchzahnes an die Zähne einmal täglich, am besten abends, mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta putzen. Dabei genügt ein erbsengrosser Klecks. Kleinkinder spielen gerne mit ihrer Zahnbürste, können aber die Zähne bis ins Schulalter hinein noch nicht ausrei-

chend sorgfältig selbst reinigen. Darum braucht es die Unterstützung durch die Eltern. Nach dem zweiten Geburtstag sollten die Zähne zweimal täglich geputzt werden. Mit dem Durchbruch des ersten bleibenden Backenzahns, spätestens aber ab sechs Jahren, sollte die Umstellung auf eine Junior- oder eine normale Erwachsenenzahnpasta mit bis zu 0,15 Prozent Fluorid erfolgen. Für Erwachsene empfiehlt sich, die Zähne nach jeder Mahlzeit mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta zu reinigen, im Minimum aber zweimal täglich. Einmal täglich sollte die Reinigung zur Plaqueentfernung besonders gründlich erfolgen. Dies geschieht, indem man nach dem Zähneputzen die Zahnpasta zwar ausspuckt, aber den Mund nicht mit Wasser nachspült. So können die Fluoride noch besser wirken. Als Ergänzung zum Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta empfiehlt die Zahnärztegesellschaft SSO eine tägliche Mundspülung mit einer Fluoridlösung oder die wöchentliche Anwendung von Fluoridgelée. Dr. med. dent. Martin Wüest, Mitglied Zahnärztegesellschaft SSO

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GEDANKENSTRICH

Nächstes Jahr am Maskenball

Martin Staub

Helen Jeger (3.v.l.): Wartet konzentriert auf ihren Einsatz. Am 21. Februar feiert Helen Jeger-Buri ihren siebzigsten Geburtstag. Seit fünfzehn Jahren präsidiert die gebürtige Brislacherin den «Cäcilienverband Schwarzbubenland». Und so charakterisiert Martin Latscha, Aktuar des Verbandes, in Kurzform die umtriebige Präsidentin: «Helen engagiert sich mit Leib und Seele für den kirchlichen Gesang. Sie ist sehr kompetent, informiert, belesen und erfahren». Eine treffende Beschreibung! Helen Jeger besucht Sitzungen und Tagungen im Zusammenhang Kirchenmusik. Sie besucht Konzerte, sammelt Anregungen, gibt diese an die Chöre weiter und ist an vorderster Front, wenn es gilt etwas zu organisieren. Ein anschauliches Beispiel dafür ist das Kindersinglager, das jedes Jahr stattfindet. Helen Jeger hat die Idee vom früheren Verbandsdirigenten Robert Heeb realisiert, das nötige Personal dazu zu-

FOTO: ZVG

sammengetrommelt und daraus ein Team gebildet. Sie ist auch die treibende Kraft bei der «Nacht der Lichter» in der katholischen Kirche Breitenbach. Und auch für den Anlass «Lobt Gott mit Sang und Klang» am 14. März in der katholischen Kirche Breitenbach war sie Initiantin. Die siebzehn Kirchenchöre des Laufentals und des Schwarzbubenlandes singen, mit Beteiligung einer Bläsergruppe und Ensembles der Musikschule, in zwei Lobfeiern. Lob und Dank gebührt auch der Verbandspräsidentin. Und so schreibt Verbandspräses Pater Armin Russi: «... Helen, im Namen aller Sängerinnen und Sänger aus der Region gratuliere ich dir herzlich zu deinem siebzigsten Geburtstag, verbunden mit dem Dank für deinen unermüdlichen Einsatz für das Chorwesen in unserer Region». Isidor Lombriser

VERANSTALTUNG

Narrenpredigt in Flüh WOS. Wie jedes Jahr, wird am Sonntag vor dem Basler Morgenstreich, am 22. Februar, um 10 Uhr, ein Fasnachtsgottesdienst mit Narrenpredigt in der Heiliggeistkirche Flüh – der ersten ökumenischen Kirche der Schweiz – stattfinden. Die Narrenpredigt in Versform von Pfr. Armin Mettler nimmt in gewohnt spitziger Form so allerhand Lokales und Regionales, sowohl Kirchliches als auch Weltliches, aufs Korn. Umrahmt wird dieser etwas andere Gottesdienst nicht nur mit dem Orgelspiel von Vincent Bernhardt sondern auch von der Pfeiffergruppe «Die Verstuublede»- ein Anlass um sich ganz speziell auf die «Drei scheenschte Dääg» einzustimmen.

Endstreich, aus, Schluss. Schön wars. Aber nun Asche auf mein Haupt, von jetzt an gilt wieder Ruhe und Ordnung. Einiges habe ich verpasst in diesen Tagen. Ich hätte doch so gerne mal an einem Maskenball mitgemacht. Aber vor lauter Arbeiten bin ich wieder nicht dazu gekommen. Vielleicht klappts nächstes Jahr. Ich bin ein Fan von Kandelabern. Ja, Strassenlampen haben es mir angetan, seit ich sehe, wie diese von Politikern aller Farben umgarnt, ja fast schon liebkost werden. Zuerst dachte ich, dieses Einbetten sei vorübergehender Natur, stellte aber fest, dass vor gut zehn Tagen einfach die Wäsche ausgewechselt wurde. Statt mit dem dem bürgerlichen Regierungsquartett werden unsere nächtlichen Leuchten nun einfach mit «Ja zur Strasseninitiative» oder «Nein zur Umfahrung Allschwil» umwickelt. Und die Kandelaber freuts. Sie tragen die Verantwortung für die nächste Abstimmung mit Würde und leuchten, bequem eingepackt, fast noch ein bisschen heller. Dieses Gefühl, gebraucht zu werden, wichtigster Blickfang zu sein, möchte ich auch einmal erleben. Deshalb will ich, falls ich es denn einmal schaffe, nächstes Jahr warm eingepackt als Kandelaber am Maskenball für Aufsehen sorgen.

VERANSTALTUNG

Glashütten im Kanton Solothurn WOS. Zwischen 1450 und 1853 gab es Glashütten im Kanton Solothurn. Wo sie lagen, wie und was sie produzierten und welche Familien die Glaserei betrieben: darüber gibt uns Dr. Anton Fluri aus Matzendorf Auskunft. Der Narrenprediger: Pfarrer Armin Mettler. FOTO: ZVG

Historischer Verein des Kantons Solothurn. Glaser und Glasproduktion im Schweizer Jura. Vortrag 23. Februar, 19.30 Uhr, in der Bibliothek des Klosters Dornach

VEREINE

Kirchenchor Nenzlingen mit neuem Dirigent In gewohnter speditiver Art und mit einer wunderschön gestalteten Präsentation führte uns der Tagespräsident, Otti Mendelin, am 07.02.2015 durch die 84. GV des Kirchenchores. Eine grosse Freude war es, unseren neuen Chorleiter, Gabriel Gully, im Kirchenchor Nenzlingen herzlich willkommen heissen. Wir freuen uns sehr, in ihm einen erfahrenen Musiker gefunden zu haben, der uns mit viel Freude und Kompetenz schon durch die ersten Proben im Januar geführt hat. Wir sind sehr

froh, dass dank Gabriel Gully das Weiterbestehen des Kirchchors Nenzlingen gesichert ist und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft. Wiederum hatten wir in diesem Jahr ein grosses Jubiläum zu feiern. Leider konnten wir Esther Stress ihr wohlverdientes Geschenk für 40 Jahre treue Mitgliedschaft im Kirchenchor Nenzlingen nicht persönlich mit der Laudatio übergeben, da sie krank war. Nichts desto trotz gratulieren wir Esther ganz herzlich zu diesem hohen Jubiläum, danken ihr für die

langjährige Treue und Kameradschaft als Sängerin und Vorstandsmitglied seit 2007 und hoffen, wir können noch viele Jahre gemeinsam weitersingen. Zur Verstärkung unseres Chores suchen wir immer wieder Sängerinnen und Sänger, die Freude haben an kirchlichem und weltlichem Gesang. Ihr seid herzlich willkommen, in einer Probe zu schnuppern. Wir proben jeweils am Donnerstag, um 20.00 Uhr, in der Kirche in Für den Kirchenchor Nenzlingen. Renate Mendelin


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Burgerkorporation Zwingen

Ausbildung • Weiterbildung • Kurse • Lehrstellen

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Abwart/in des Ramsteinerturmes (Schlossareal) in Zwingen (ca. 20–30 Std. im Monat) Ihre Aufgaben: – Die Endreinigung der Räumlichkeiten nach einem Anlass – Schlüsselübergabe und Kontrolle des Inventares – Abnahmegespräch mit den Mietern – Organisation der Reservationsannahme zusammen mit der Gemeinde Zwingen Wir erwarten: – Verantwortungsbewusstsein – Flair für Sauberkeit und Hygiene – Freundliches und selbstständiges Arbeiten – Teamfähigkeit mit der Gemeinde Zwingen und dem Burgerrat – Wohnhaft von Vorteil in Zwingen oder näherer Umgebung Auf Ihre Unterlagen freut sich: Peter Hueber, Alte Postgasse 8, 4222 Zwingen, 079 593 27 81

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DORNECK

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Donnerstag, 19. Februar 2015 Nr. 08

NUGLAR

Fasnächtliches Epizentrum im Dorneckberg mit Gästen aus der Nachbarschaft

Start: Los Locos eröffnen den Nuglarer Umzug. dust. Auf dem Schulhausplatz Nuglar wird es am Fasnachtssamstag immer enger. Guggenmusiker genehmigen sich einen wohlverdienten Schluck, die Wagencliquen ordnen sich langsam in die richtige Reihenfolge. Schlag 3 gehts los. Ein erstaunlich langer Tross zieht vom Schulhausplatz Richtung Dorf, am Dorfplatz vorbei, um später via Gempenstrasse von der anderen Seite noch einmal im Dorfmittelpunkt zu erscheinen. Den Anfang macht die einheimische Guggenmusik Los Locos, welche in ihren Chirsi-Kostümen ihr heuer ihr 10-Jähriges feiern. Mehrere Gastguggen aus der Nachbarschaft erweisen dem Dorneckberger Dorf die Ehre: so beispielsweise Schlammsuuger aus Sissach, Lupo-Rueche aus Lupsingen, Nuggisuuger aus Arisdorf und Glori Moore aus Hofstetten. Dazwischen zeigen sich viele Familien, welche mit ihren Kindern originell kostümiert daherkommen. Auch hier sind Bürener, Seebner und weitere Fasnächtler von ausserhalb auszumachen. Den Abschluss des grossen Nuglarer Fasnachtsumzugs machen die Schwarzbuebe Schränzer, die zweite Nuglarer Guggenmusik, die schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hat. Im 2017 werden sie ihr 30-Jähriges feiern.

FOTOS: MARTIN STAUB

Konfettimonster: Markiert deutlich.

Hinter basellandschaftlichen Burgmauern: Kleiner Wink zum Fusionsversuch von Stadt und Land.

Zu Besuch in Nuglar: Bürener Kinder.

Gäste aus dem Baselbiet: Nuggisuuger aus Arisdorf.

Dorfplatz: Hier gehts runter.

Spaziergang: Jung macht auf Alt.

Fulminanter Schlusspunkt: Die Schwarzbuebe Schränzer als amerikanische Cowboys.

METZERLEN

Es dreht sich alles um flotte Bienen, coole Bären und Conchitas im Multipack

Eiszeit: Die Bären verteilen Blumen. dust. Ein klein wenig verspätet flogen sie los, die Metzerler Bienen, kamen aber dann am Sonntagnachmittag ziemlich rasant und verteilten Konfetti à discrétion. Fleissige Bienen standen im Mittelpunkt, ebenso auffällig aber benahmen sich die Conchita Wursts, welche zu fünft in den offenen Döschwos mit ihren gepflegten Bärten für Aufsehen sorgten. Fürs Akustische waren die RotbärgRueche, die örtliche Guggenmusik, zuständig. In ihren bunten Pelzen mach-

Gediegener Auftritt: Was für ein Feeling für Familie Wurst. ten sie aber auch optisch eine gute Falle. 500 Jahre solothurnisches Leimental war für Metzerlen ferner Anlass genug, einen ganzen Wagen zu gestalten.

Jubiläumsbank: Von hoch oben grüsst die Bankgesellschaft.

Flotte Bienen im Anflug: Die Guggenmusik Rotbärg-Rueche gibt den Takt an.

FOTOS: MARTIN STAUB

Bienenkunde: Der Imker mit dem fahrbaren Bienenhaus und einigen Musterbienen.


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DIES UND DAS EINGESANDT

Pfarreien suchen gemeinsamen Weg Im Sommer 2014 erfuhren die Pfarreien Aesch, Pfeffingen und Duggingen, dass sie im neu zu bildenden Pastoralraum eine von vier Seelsorgeeinheiten im Pastoralraum bilden und eine gemeinsame Leitung haben werden. Im Februar trafen sich nun die Pfarreiräte von Aesch und Pfeffingen und Kirchenräte aus Duggingen zu einer ersten Begegnung. Ausführlich wurde ausgetauscht über die Chancen und Risiken, Stärken und Schwächen einer Zusammenarbeit der Pfarreien mit einer gemeinsamen Pfarreileitung. Die Personalentwicklung in der katholischen Kirche macht deutlich, dass ein solches Zusammengehen für die Zukunft in jedem Fall notwendig sein wird. Freie Seelsorgestellen können schon heute nur schwer oder gar nicht neu besetzt werden, nicht selten sind deshalb Seelsorgende teilweise weit über das Pensionsalter hinaus tätig, um Dienste anzubieten, die sonst nicht mehr ausgeübt werden könnten. Die Zahl der Studierenden in Theologie und Religionspädagogik hat in den letzten Jahren massiv abgenommen und ist heute weit davon entfernt, die jährlichen Abgänge durch Austritt, Pensionierung oder Tod auffangen zu können. Vor diesem Hintergrund war den Gesprächsteilneh-

mern deutlich bewusst, dass sich das traditionelle Bild der Kirche und der Pfarreien in den nächsten Jahren stark verändern wird. Die Räte der drei Pfarreien wollten sich aber nicht blockieren lassen vom Bedauern über den wohl unvermeidlichen Verlust von Vertrautem in den nächsten Jahren. Der Übergang in eine gemeinsame Zukunft, die das Wertvolle der einzelnen Pfarreien schätzen und die neuen Möglichkeiten und Chance des Gemeinsamen entwickeln und stärken soll, möchten die drei Pfarreien Duggingen, Pfeffingen und Aesch aktiv gestalten. Das weitere Vorgehen wird im nächsten Treffen nach den Sommerferien verabredet. Bis dahin bleibt Zeit, Chancen und Stärken zu entfalten und Schwächen und Risiken achtsam zu bedenken. Ein erster Schritt ist heute schon sehr konkret geplant: am kommenden 14. Juni sind die Menschen aus den drei Pfarreien zum gemütlichen Zusammensein mit Bräteln und gemeinsamen Gottesdienst zum Schützenhaus Duggingen geladen. Sich begegnen ist ein wesentlicher Schritt auf einem herausfordernden Weg. Pfarreirat Aesch Pfarreirat Pfeffingen Kirchgemeinderat Duggingen

GESUNDHEIT

Kinderyoga – Schnupperstunde PR. Kinderyoga ist für alle Kinder geeignet. Alles in unserem Leben hat seine zwei Seiten. Wie z.B. Tag und Nacht, Hell und Dunkel, Lachen und Weinen usw. Beide Seiten gehören zusammen. Auch der Rhythmus von Anspannung und Entspannung. Dies wird im Kinderyoga geübt. Z.B. im Krokodil, Kobra und mit dem «Gruss an die Sonne». Mit

Körper-, Atem-, und Entspannungsübungen. Die Schnupperstunde findet für Kinder zwischen 3 und 11 Jahren statt. Kosten: Donation, freiwillig. Anmeldung: info@balance-studio.ch oder zwettler-haener@vtxmail.ch. Am Mittwoch, 4. März 2015, um 13.30 – 14.30 Uhr im balance, studio für yoga & pilates, Passwangstrasse 33, (2. Stock), 4227 Breitenbach.

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DIES UND DAS

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REGION

Kunstwerke aus Zucker und Teig An der Artificia in Muttenz, einem Wettbewerb für die Bäcker-Konditor-ConfiseurAuszubildenden, nahmen auch Lernende aus dem Laufental und Thierstein teil. Gaby Walther

G

rossandrang herrschte am letzten Mittwoch in der Aula der FHNW in Muttenz. Die Bäcker-Konditor-Confiseur-Auszubildenden der Region zeigten ihre Kunstwerke, die sie im Rahmen des Wettbewerbs Artificia angefertigt hatten und die vom Verband Bäcker-Confiseur Region Basel und der Gewerblich-industriellen Berufsschule Muttenz ausgezeichnet wurden. Jede der sieben Kategorien wurde von zwei Experten unter Kriterien wie

Gold und Silber: Florence Stebler, im 3. Lehrjahr beim Sutterbeck in Breitenbach, stand zweimal auf dem Podest.

Zirkus: Gestaltet von Christoph Metzger, 2. Lehrling, Konditorei Kern.

Lernende und Lehrer: (v. l. oben) Marc Quenet, Christoph Metzger, Fachlehrer Stefan Kern, (unten) Sabine Lichti, Oliver Stich und Loris Jeger. Die abgebildeten jungen Leute, ausser Metzger, welcher in der Konditorei Kern arbeitet, absolvieFOTOS: GABY WALTHER ren ihre Ausbildung in der Bäckerei Niederberger.

Garfield aus Teig: 2. Rang für Florence Stebler in der Kategorie Schaustück.

Kreativität, Gestaltung, Ausführung und Exaktheit bewertet. Unter dem Motto Geburtstag, Zirkus oder Comic hatten die Lernenden den Auftrag, in der Schule eine Torte zu gestalten und je nach Ausbildungsstand Figuren zum Thema herzustellen. Zusätzlich hatten die Lernenden des 3. Lehrjahres die Aufgabe, in ihrem Lehrbetrieb ein Schaustück nach freier Wahl zu kreieren, wobei das gesamte Material essbar sein musste. Gerade die fantasievollen Schaustücke zogen in der Ausstellung die meisten Blicke auf sich. Den 1. Platz im Fachbereich Confiserie holte sich Silvan Holenstein von der

Konditorei Grellinger mit einer aus Schokolade gefertigten Nachbildung der Notre-Dame de Paris. Florence Strebel, im dritten Lehrjahr beim Sutterbeck in Breitenbach, ergatterte sich gerade zwei Preise. Sie gewann den ersten Preis beim Verzieren der Torte zum Thema Comic sowie den 2. Rang mit ihrem Schaustück, der Katze Garfield, im Fachbereich Bäcker. Wenig Lernende aus dem Laufental Aus dem Laufental besuchen Lernende der Konditorei Café Kern und der Bäckerei Niederberger aus Laufen und aus dem Thierstein der Bäckerei Jeger aus

Geburtstagskuchen: Von Loris Jeger, 1. Lehrjahr, Bäckerei Niederberger.

Notre-Dame de Paris: Silvan Holenstein der Konditorei Grellinger gewann den 1. Rang in der Kategorie der Schaustücke im Fachbereich Confiserie. Büsserach und Bäckerei Sutterbeck aus Breitenbach die Schule in Muttenz. «Es wäre natürlich schön, wenn es noch mehr Betriebe gäbe, die junge Leute ausbilden wollen», meinte Stefan Kern, Fachlehrer und Lehrmeister in der Konditorei Kern.

Schweinchen aus Brot: Hergestellt von Sabine Liechti, Bäckerei Niederberger, 3. Lehrjahr.

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DIES UND DAS

FASNACHT 2015

Und weils so schön war – Hier noch die letzten Fasnachtssplitter

Büsserach: Am Schmutzigen Donnerstag vor der Kinderfasnacht im Konzertsaal gibts eine Runde Umzug.

Büsserach: Für die Oktaväsumpfer Gelegenheit, sich für den Rest der Fasnacht aufzuwärmen.

Nunningen: Konzentriert zwischen vollen Rohren.

Breitenbach: Liesberger Gäste.

Kleinlützel: Jeder ist dabei.

Metzerlen: Der Karneval der Plüschtiere. Die Rotberg-Rueche eröffnen den Umzug.

Metzerlen: Blumenkinder unter Polizeischutz.

Nuglar: Die Schlammsuuger aus Sissach proben den Ernstfall.

Dittingen: Schlittenfahrt durchs Dorf.

Breitenbach: Der Guggemajor der bekannten Los Ventilos aus dem Waldenburgertal.

Nuglar: Die Gastgugge Glori Moore aus Hofstetten.


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IN KÜRZE Polizeikontrolle KANTON BASELLAND. WOS. Am vergangenen Wochenende, zum Auftakt der Herrenfasnacht in Bezirken Arlesheim und Laufen, hatte die Polizei Basel-Landschaft Kontrollen durchgeführt und mehrere alkoholisierte Autofahrer angehalten und entsprechend verzeigt. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang zur Vorsicht im Umgang mit Alkohol und mahnt: «Wer fährt, trinkt nicht – wer trinkt, fährt nicht!».

Die Welt geht unter: Den Brislacher Stäcklibuebe von heute ist kein Verbot mehr heilig!

FOTO: GINI MINONZIO

ERSCHWIL

KANTON BASELLAND

Ersatz der Lüsselbrücke startet Ende Februar

Neue Zuständige für Öffentlichen Verkehr

WOS. Ab dem 23. Februar starten umfangreiche Bauarbeiten an der Kantonsstrassenbrücke in Erschwil. Sie führen im Bereich der Baustelle zur Sperrung der Passwangstrasse. Der Strassenverkehr wird deshalb einspurig über die Schmelzistrasse und über die Kreuzbrücke umgeleitet. Die Schmelzistrasse wird beim ehemaligen Gasthof Kreuz ebenfalls gesperrt, um «Schleichverkehr» in die Umleitungsstrasse zu verhindern. Eine Lichtsignalanlage regelt den Strassenverkehr. Für Fussgänger erfolgt auf der Schmelzistrasse ein separat markierter Korridor. Diese Verkehrsführung dauert bis zum Abschluss der Bauarbeiten Ende November 2015 an. Grund für die Beeinträchtigung ist der notwendig gewordene Ersatz der Lüsselbrücke. Die bestehende Brücke wurde 1930 gebaut und 1972 beidseitig verbreitert. Untersuchungen haben ge-

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zeigt, dass die teilweise 85 Jahre alte Lüsselbrücke den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt. Die Brückenkonstruktion ist zu schwach, es liegen etliche Mängel und Schäden vor. Zudem ist der Hochwasserschutz mit den bisherigen Bachabmessungen nicht gewähr-leistet. Das Amt für Verkehr und Tiefbau wird die Brückenplatte komplett abbrechen und neu erstellen lassen. Die Widerlagerwand Ost wird ebenfalls zurückgebaut und weiter aussen neu erstellt, um den Durchflussquerschnitt der Lüssel zu vergrössern. Die Hochwassersicherheit soll damit erhöht werden. Die Ufermauer West bleibt bestehen. Eine Instandsetzung und teilweise eine Unterfangung sind jedoch notwendig geworden. An der Flusssohle sind einzelne Renaturierungsmassnahmen geplant.

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WOS. Die Bau- und Umweltschutzdirektion hat Eva Juhasz zur ÖV-Delegierten des Kantons ernannt. Sie wird diese Funktion ab 1. März übernehmen. Sie löst Jörg Jermann ab, der weiterhin als Leiter des Geschäftsbereichs «Mobilität» im Tiefbauamt bleibt. Die konstant hohe Auslastung und das grosse Aufgabenwachstum für den ÖV-Delegierten in Folge der Annahme der FABI-Vorlage haben das Tiefbauamt dazu bewogen, die Zuständigkeiten im Bereich des öffentlichen Verkehrs neu zu ordnen. Als ÖV-Delegierte wird Eva Juhasz die Schnittstellenfunktion zwischen Fachbereich und Politik/Direktion übernehmen und die Kantonsinteressen im Bereich des öffentlichen Verkehrs nach innen und aussen vertreten. Eva Juhasz ist 39-jährig und lebt in Basel, wo sie auch aufgewachsen ist.

Geschichten-Nachmittag NUNNINGEN. WOS. Am Mittwoch, 25. Februar liest um 15 Uhr Markus Staub im Alters- und Pflegeheim Stäglen seine neusten Wintergeschichten vor. Der Anlass ist öffentlich. Amt des Gemeindepräsidenten NUGLAR. WOS. Für die vorzunehmende Ersatzwahl für den Gemeindepräsidenten hat sich während der Anmeldefrist Daniel Baumann, Jahrgang 1978, Betriebsökonom aus Nuglar gemeldet. Die Wahl findet am 8. März statt. Zweimal Weihnachten REGION. WOS. Bereits zum 18. Mal sammelte das Schweizerische Rote Kreuz nach den Festtagen in der ganzen Schweiz mit «2x Weihnachten» rund 71 000 Geschenkpakete – zusammen mit der SRG SSR und der Schweizerischen Post. Je zur Hälfte werden die Geschenke weiterverschenkt an Menschen in der Schweiz und in Osteuropa, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Anfangs Februar trafen rund elf Tonnen Ware beim Roten Kreuz Baselland in Liestal ein. Die Geschenke verteilte das Rote Kreuz Baselland an Baselbieter Sozialstellen, welche diese direkt an Bedürftige abgeben. Am 5. Februar halfen Nationalrätin Maya Graf, Regierungsrat Anton Lauber und Landrätin Elisabeth Augstburger mit, die Ware für 46 Gemeinden und Sozialstellen vorzubereiten.

MUSIK-TIPP

Kodaline Steve Garrigan (Gesang, Gitarre), Vinny May (Schlagzeug), Jason Boland (Bass) und Mark Prendergast (Gitarre) legen nach ihrem im Juni 2013 veröffentlichten Erstling «In A Perfect World» mit «Coming Up For Air» (Sony Music) ein zweites erfolgversprechendes Studioalbum vor. Die Zusammenarbeit mit dem Produzenten Jacknife Lee, der schon R.E.M., U2, Taylor Swift und andere Weltstars betreute, gab der Band aus Dublin neue Impulse. Der Sound ist vielschichtiger und opulenter. Er erinnert an Coldplay und Muse, was für die Qualität von Kodaline spricht. Dennoch sind die vier aufstrebenden Musiker keine Epigonen. Sie machen eigenständige Musik, die bis ins Detail ausgelotet, durchgehend melodiös und weitgehend melancholisch ist. Rockige E-Gitarren gibt es speziell in «Ready», «Coming Alive» und «Humain Again» zu hören. Das hymnenhafte «Honest» ist ein Singlehit. Auf der neuen CD dominieren indessen epische und teils sogar pathetische Balladen. «Caught In The Middle» (mit Elektronik), «Unclear» (mit Kinderchor), «The One», «Love Will Set You Free» und «Moving On» haben alle Ohrwurmpotenzial. Kodaline spielen am 28. Februar im Volkshaus in Zürich. Benno Hueber

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Gegen dieses Fieber hilft kein Gift! Die Fasnacht zeigte sich übers Wochenende von...