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19. Februar 2015 | Nr. 08 | 76. Jahrgang

www.grenchnerstadtanzeiger.ch

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Dienstag, 24. Februar 2015, 20.00 Uhr

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Klagemauer in Bettlach

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BETTLACH Jeweils zur Fasten- beziehungsweise Passionszeit setzt Roland Stach, reformierter Pfarrer in Bettlach, Backstein auf Backstein. Er «baut» eine Klagemauer in der Markuskirche. Hier kann man seine Sorgen, Ängste, Bitten, auch Freude und Dank, zu Papier bringen und der Mauer übergeben. SABINE SCHMID (TEXT)

D

ie Klagemauer steht eigentlich in der Altstadt von Jerusalem. Viele Juden kommen hierher, um zu beten, aber auch, um notierte Wünsche und Danksagungen in die Ritzen der Mauer zu schieben. Für viele Juden ist die Klagemauer ein Symbol für den ewigen Bund Gottes mit seinem Volk. «Irgendwann habe ich eine Notiz gelesen, dass in einer Kapelle im Zürichgebiet eine Art Klagemauer realisiert wurde», erzählt Roland Stach. «Und diese Idee hat mir gefallen.» Eine Klagemauer, der man seine Anliegen anvertrauen kann. «Etwas abgeben, das einen belastet, oder einen Dank aussprechen für das Gute im Leben.» Dazu ist die Fastenzeit oder eben die Passionszeit da. Über den Sinn des Lebens nachdenken,

Seit gestern Aschermittwoch bis zum Ostersonntag bietet eine Klagemauer in der Markuskirche von Bettlach die Möglichkeit, seine Bitten, seine Sorgen, seinen Dank darzubringen. (Bild: zVg.) sich bewusst werden, was es heisst, zu leben. Die Klagemauer in der Markuskirche steht bis zum Ostersonntag. «Die Zettel nehmen wir am Karfreitag heraus und legen sie in ein Gefäss.» Gelesen werden die Zettel nicht, sondern anlässlich des Gottesdienstes in der Osternacht verbrannt und damit Gott übergeben. Seit vier Jahren bereits «baut» Roland Stach in der Mar-

kuskirche eine Klagemauer. «Und sie scheint einem Bedürfnis der Menschen zu entsprechen», so Stach. Über 100 Zettel berge die Mauer Ende der Fastenzeit jeweils. «Die Möglichkeit, einem Gebet, einem Wunsch, einem Dank mit einem Zeichen Nachdruck zu verleihen, das hilft den Menschen», ist Roland Stach überzeugt.

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Veranstaltungen

Donnerstag, 19. Februar 2015 | Nr. 08

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81. Generalversammlung 2015 Regionalgruppe Grenchen Datum: Mittwoch, 25. Februar 2015, 19.00 Uhr Ort: Restaurant Parktheater, Grenchen Traktanden: 1. Begrüssung / Präsenzliste 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der 80. Generalversammlung vom 26. Februar 2014 ( liegt beim Mitgliederdienst BGU-Büro ab 18. Januar 2015 auf ) 4. Bericht des Präsidenten 5. Bericht der Kassiererin und der Revisoren 6. Entlastung des Vorstandes 7. Jahresprogramm 2015 8. Budget 2015 9. Wahlen 10. Verschiedenes

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amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 389 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Amtliche / Kirche

Nr. 08 | Donnerstag, 19. Februar 2015

KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller

Orange Communication SA Rue du Cuadray 4, 1020 Renens Bauvorhaben Mobilfunkantenne Bauplatz Bielstrasse 122 / GB-Nr. 3621 Planverfasser Frutiger AG / Infra Telecom Worbstrasse 46, 3074 Muri b. Bern Einsprachefrist 5. 3. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Ast Bau- + Planung AG, Leimernweg 5a 2542 Pieterlen Bauvorhaben EFH-Neubau Bauplatz Tunnelstrasse 4 / GB-Nr. 9779 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 5. 3. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 19. 2. 2015

BAUDIREKTION GRENCHEN

Amtliche Publikation Stadtpräsidium / Stadtkanzlei Am Dienstag, 24. Februar 2015, 17.00 Uhr, findet im Ratssaal des Parktheaters eine Sitzung des Gemeinderates statt. Die Verhandlungen sind öffentlich. Traktanden 1. Protokoll der Sitzung Nr. 1 vom 20. Januar 2015 2. VERTRAULICH / NICHT VERÖFFENTLICHEN 3. Projekt «Stadtgeschichte Grenchen»: Orientierung 4. Postulat Richard Aschberger (SVP): Feuerwehr Grenchen, Ersatz der defekten Fenster: Beschluss über Erheblicherklärung 5. Teiländerung Baulinienplan Schmelzi (inkl. Strassenkategorienplan), Nutzungszonenplan und Bauklassenplan / GB Nr. 90175, 5176 / Öffentliche Auflage 6. Teilzonen- und Gestaltungsplan Oelirain/Wiesenstrasse / GB Nr. 2547, 4168, 4412, 4899 / Öffentliche Auflage 7. Teilaufhebung Gestaltungsplan Wissbächli GB Nr. 2276 / Genehmigung 8. Wahlbüro 2: Demission von Bernhard Schröder als ordentliches Mitglied, Ersatzwahlvorschlag der FDP. Die Liberalen der Stadt Grenchen: Barbara Allemann 9. Mitteilungen und Verschiedenes STADTKANZLEI GRENCHEN

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 22. Februar 10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung der Passionszeit in der christkatholischen Kirche Grenchen. Sara Böhm, Matthias Willauer und Kornelia Fritz. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. Dienstag, 24. Februar 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St.-Josefs-Kapelle, Tunnelstrasse. Markuskirche Bettlach Freitag, 20. Februar 15.15 Uhr Ökumenische Andacht im APH Baumgarten. Sonntag, 22. Februar 10.00 Uhr Gottesdienst zur Eröffnung der Passionszeit mit Taufe von Nico Wenger, Bettlach, Pfr. Roland Stach. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 21. Februar 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier mit Kindergottesdienst (KiGo) und Jugendband. Sonntag, 22. Februar 10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in der christkatholischen Kirche zum 1. Fastensonntag 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache. Dienstag, 24. Februar 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Eltern beten in der Kapelle. 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St.-Josefs-Kapelle Mittwoch, 25. Februar 18.30 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 26. Februar 9.00 Uhr Eucharistiefeier, mitgestaltet von der Frauenliturgiegruppe. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Freitag, 27. Februar 8.00 Uhr Eucharistiefeier. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 22. Februar 10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Beginn der Fastenzeit, anschliessend Kirchenkaffee. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 22. Februar 9.30 Uhr Gottesdienst mit Kinderprogramm. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 22. Februar 19.00 Uhr Gottesdienst.

Sonntag, 22. Februar 10.00 Uhr Familiengottesdienst an der Mühlegasse 9. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

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Grenchen

Nr. 08 | Donnerstag, 19. Februar 2015

«Verzichten heisst nicht leiden» ●

BETTLACH Am gestrigen Aschermittwoch hat die Fasten- bwz. Passionszeit begonnen. Eine Zeit der Besinnung und des bewussten Verzichts. Darüber haben wir mit Roland Stach, reformierter Pfarrer, und Franz Günter, Gemeindeleiter und katholischer Theologe, gesprochen.

Oder man habe sie auf dem Dachfirst deponiert, wo sie vor Gewitter und Feuer schützen sollten.

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Grenchen Brot für alle Bis Ostern werden in den Grenchner Bäckereien Gassler und Egli Brote mit Fähnchen verkauft. Der Aufpreis von 50 Rappen pro Brot geht an «Brot für alle» und «Fastenopfer». Ökumenischer Gottesdienst am 22. Februar um 10 Uhr in der christkatholischen Kirche St. Peter und Paul. Suppentage am Freitag, 27. Februar und 27. März, um 11.30 Uhr im Zwinglihaus (für Projekte von «Brot für alle»). «Kirche im Kino» am 4. März, um 20 Uhr im Kino Rex. «und dann der Regen», ein Filmdrama der Regisseurin Icíar Bollaín. Die drei Landeskirchen laden in der Fastenzeit zu diesem eindrücklichen Film ein. Eintritt frei, mit anschliessendem Apéro. Suppentag am 7. März ab 18.30 Uhr im Eusebiushof (von der Kolpingfamilie Grenchen-Bettlach). Der Erlös kommt einer karitativen Institution zugute. Kreuzwegandacht in der Eusebiuskirche am 6. und 20. März, um 15 Uhr. Eier färben am 31. März um 14 Uhr im Zwinglihaus. Alle sind herzlich eingeladen, für das Osterfrühstück nach dem Frühgottesdienst vom 5. April Eier zu färben. Eier und Material sind vorhanden. Gefärbte Eier können zum Selbstkostenpreis gekauft werden. Versöhnungsfeier in der Eusebiuskirche am Mittwoch 1. April um 19 Uhr. Frühgottesdienst am Ostersonntag mit Pfarrer Donald Hasler am 5. April um 5.30 Uhr in der Zwinglikirche, musikalisch begleitet vom Ad-hoc Chors. Bettlach Suppen- und Pastatag am 28. Februar, ab 11 Uhr im Saal der Markuskirche. Suppe, Brot, Wasser jeden Freitag ab 11.30 Uhr im Klemenzsaal. Selzach Morgenbesinnung, 24. Februar und 3. März um 6 Uhr in der katholischen Kirche mit anschliessendem Frühstück. Suppentage, 28. Februar und 14. März ab 11.30 Uhr im Pfarreizentrum (ökumenische Anlässe).

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Was heisst es, zu leben

Heute fastet man anders

Ursprünglich war die Fastenzeit weniger ein bewusstes Verzichten, sondern sozusagen aus der Not geboren. «Weil Vorräte wie Fleisch, Gemüse und Früchte Ende Winter allmählich zu Ende gingen», erklärt Franz Günter. Mit der Fastenzeit hatte man die Möglichkeit diese Zeit spirituell in das Kirchenjahr einzubetten. Heute hat Fasten eine andere Dimension. «Ich nehme mir vor, während der Fastenzeit jeden Tag mindestens 15 Minuten zu lesen», sagt der Gemeindeleiter Franz Günter. Ein Buch mit Anregungen und möglichen Antworten auf die Sinnfragen, die sich einem immer wieder neu stellen. «Und ich nehme mir vor, auf etwas zu verzichten, auf zu viel Süsses oder auf Wein während der Woche», sagt Roland Stach. Aber ebenso wichtig wie der konkrete Verzicht sei das Reflektieren, der spirituelle Aspekt. «Das ich beispielsweise auch die Bibellektüre intensiviere.» Vermehrt nachdenke, inne halte, auch die Möglichkeit nutze, Dinge abzulegen.

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Franz Günter ist katholischer Theologe und Gemeindeleiter von Bettlach, Roland Stach reformierter Pfarrer der Gemeinde: Die beiden Kirchenvertreter leben die Ökumene und arbeiten in vielen Bereichen eng zusammen. ●

Wochenthema

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ge gefunden, die Regel zu umgehen, auch wenn Mutter ein wachsames Auge auf die Süssigkeiten hatte.» «In unserer Familie, aber auch bei meinen Freunden, spielte diese Art des Fastens keine Rolle», sagt hingegen Roland Stach. An die Regel, freitags kein Fleisch zu essen, habe man indes strikt festgehalten. Auch bei Günters kam freitags nie Fleisch auf den Tisch. Das ging sogar so weit, dass der Vater darauf bestand,

Fleischkügeli aus der Päcklisuppe zu nehmen, die die Kinder einmal an einem Freitag gekocht hatten, als Mutter nicht da war.

Karfreitag, höchster Feiertag Dass man jeden Freitag ohne Fleisch auskommt, daran hält man sich heute wohl nicht mehr so strikt. Dass aber der Karfreitag ein strenger Fast- und Abstinenztag ist, das dürfte noch vielerorts gelten. Roland Stach erinnert sich, dass man früher die Eier, die an einem Karfreitag gelegt wurden, nicht gegessen habe. «Die hat man unter der Schwelle vergraben als Schutz vor Krankheit und Seuchen.»

Ein Zeichen setzen

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Und genau hier leiste die Klagemauer, die Roland Stach während der Fasten- und Passionszeit in der Bettlacher Markuskirche aufbaut, wertvolle Dienste. «Hier kann man seine Sorgen, Wünsche, Bitten, auch Freud und Dank auf Papier bringen und in die Löcher der Backsteine legen», erklärt der reformierte Pfarrer. «Dem Gebet mit einem offiziellen Zeichen Nachdruck verleihen, das entspricht den Menschen», weiss Stach. Ein Zeichen setzen, beten, bitten, danken, auf etwas verzichten – die kommende Fasten- und Passionszeit bietet viel Raum, die Gedanken nach der ausgelassenen Fasnacht nun wieder nach innen zu richten. «Es braucht eben beides, das Festen, das Ausgelassen sein und das Besinnliche, die ruhige Zeit», weiss Franz Günter.

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4 Fragen an Salome Moser, Stadtarchivarin und Projektverantwortliche Stadtgeschichte

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'Stadtwiki' geht online Was sind nächste Schritte, die in diesem Zusammenhang geplant sind. Um aktive Benutzer zu unterstüzten, aber auch um alle anderen Interessierten zu informieren, findet am 10. März um 19 Uhr im Kultur-Historischen Museum ein Werkstattgespräch statt. Die Initianten des Stadtwikis und die Autoren der Stadtgeschichte werden zum Thema «Wie wird Geschichte geschrieben?» diskutieren. ssg

GRENCHEN In Anlehnung an die Webseite 'Wikipedia' soll auf wiki.stadtgeschichte-grenchen.ch eine Wissensplattform über Grenchen entstehen. An diesem Projekt kann sich jeder aktiv beteiligen. GRENCHEN

Erfolgreiches Turnier Am vergangenen Wochenende fand das Hallenfussball Turnier für die 12- bis 17-jährigen Fussballer im Velodrome statt. Eine Jubiläumsveranstaltung, die anlässlich der zehnten Austragung des Hallenturniers vom 28. Februar und 1. März erstmals und mit Erfolg organisiert wurde, auch wenn die Zuschauerzahlen die Erwartungen nicht ganz erfüllt haben. Begeistert haben vor allem die Infrastruktur und das Spielfeld im Umfang von drei Turnhallen im Veldodrome.

GRENCHEN

SP-Treff mit Vortrag

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renchner Stadt-Anzeiger: Was ist das 'Stadtwiki' Grenchen genau? Salome Moser: Das 'Stadtwiki' Grenchen ist eine Wissensdatenbank über die Geschichte der Region Grenchen. Die Webseite ist nach dem Wiki-Prinzip aufgebaut. Das heisst, Informationen können kostenlos und werbefrei abgerufen werden. Einzelne Texte sind bereits abgelegt. Nach und nach soll die Seite nun mit Hilfe von Interessierten weiter ausgebaut werden. Das die Leute dabei aktiv mitmachen, ist also ausdrücklich erwünscht. Eine Anleitung dazu findet man auf der Webseite wiki.stadtgeschichtegrenchen.ch.

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> GRENCHEN ONLINE

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(Bild: zVg.)

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Wieso braucht es ein 'Stadtwiki'? Das 'Stadtwiki' bietet interessante Informationen zur Geschichte Grenchens und soll die neue Stadtgeschichte ergänzen. Ausserdem können wir mit dem 'Stadtwiki' weiteres Wissen einholen, und es in die neue Stadtgeschichte einfliessen lassen.

Das 'Stadtwiki' findet man auf wiki.stadtgeschichte-grenchen.ch. Über den Stand des Projekts 'Stadtgeschichte' geben die Webseite www.stadtgeschichte-grenchen.ch und der Facebook-Auftritt www.facebook.com/stadtgeschichteGrenchen Auskunft. Bei beiden Webseiten besteht auch die Möglichkeit, Anregungen und Kommentare abzugeben. Zudem ist Grenchen im Netz auf Wikipedia www.de.wikipedia.org/wiki/Grenchen und auf der Homepage der Stadt Grenchen www.grenchen.ch vertreten. Alle Webseiten sind miteinander verlinkt.

Salome Moser, Stadtarchivarin und Projektverantwortliche Stadtgeschichte

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Wer steckt hinter dem 'Stadtwiki'? Träger des Projekts 'Stadtwiki' sind die Museums-Gesellschaft, das Kultur-Historische Museum und das Stadtarchiv. Das Projekt entstand im Zusammenhang mit der Erarbeitung der neuen Grenchner Stadtgeschichte, die 2017 erscheinen soll.

Die SP trifft sich heute um 19 Uhr im Mehrzweckraum im Untergeschoss der Rodania Stiftung um die SP-Abstimmungsparolen für den 8. März zu diskutieren. Um 20 Uhr referiert dann Per Just, Direktor SWG, über das Projekt Windkraft auf dem Grenchenberg. Im Anschluss lässt man bei Getränk und Sandwiches den Abend ausklingen.

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«Komm und sieh!»

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«Pub Rock» bietet die Bieler Band «Mannish Water» am 27. Februar in der Grenchner Musigbar . Löru Angehrn (Drums), Bernhard Jost (Gitarre, Gesang) und Josef Lukacovic (Bass) bieten Cover-Versionen von Muddy Waters über Jimi Hendrix bis Dr. Feelgood. Funky Rhythmen gibt es ebenso wie einfühlsamer Soul oder erdiger Blues-Rock. Das Konzert beginnt um 21.30 Uhr. Türöffnung ist um 21 Uhr. Eintritt frei.

Blues und Rock

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it dem Aschermittwoch beginnt in der katholischen Kirche die Fastenzeit, in der reformierten Kirche die Passionszeit. Sie dauert 40 Tage bis Karsamstag. Ausgenommen sind die Sonntage, die keine Fastentage sind. «Inhaltlich unterscheidet sich die Fastenzeit nicht von der Passionszeit», sind sich Roland Stach, reformierter Pfarrer in Bettlach, und Franz Günter, katholischer Theologe und Gemeindeleiter von Bettlach, einig.

NEWS

SABINE SCHMID (TEXT, BILD)

«Für mich ist die Fastenzeit eine Zeit, in der ich bewusster als sonst über den Sinn des Lebens nachdenke», sagt Franz Günter. «Sich bewusst werden, was es heisst, zu leben.» «Das ist so», bestätigt Roland Stach. «Ausserdem spielt der Verzicht eine gewisse Rolle.» Etwa, dass man in der Fastenzeit auf Schoggi oder Alkohol verzichte. «Verzichten heisst aber nicht leiden», sagt Franz Günter. Es gehe also nicht darum, sich zu quälen, sondern sich bewusst zu werden, was dieses oder jenes im Alltag bedeutet. Ein Akt der Besinnung, auch der Dankbarkeit gegenüber Gott. «Das war in meiner Kindheit noch anders, als es wirklich darum ging, Opfer zu bringen», erinnert sich Günter. «Wir durften in der Fastenzeit keine Süssigkeiten essen.» An Ostern habe man dann alles auf einmal gegessen, was mitunter Bauchschmerzen verursacht habe. Er lacht und fügt an. «Aber ja, natürlich haben wir We-

Unter dem Motto «Komm und sieh!» bietet die röm.-kath. Kirche in neun Treffen die Möglichkeit, den eigenen Glauben neu zu entfachen. Das erste Treffen am 26. Februar im Eusebiushof ist als unverbindlicher «Schnupperabend» konzipiert. Die Kurse werden von Urban Camenzind (Diakon) und Matthias Willauer (Pastoralassistent) geleitet. Beginn 19.30 Uhr. Dauer ca. 2 Stunden.


Büren / Seeland

Nr. 08 | Donnerstag, 19. Februar 2015

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Der Hüter der wilden Tiere SEELAND Nächste Woche endet im Kanton Bern die Jagdsaison. Von Wildhüter Romeo De Monaco aus Büren wollten wir wissen, welche Tiere bejagt werden, und wie es um die Wildbestände in der Region bestellt ist.

oder Risse durch Hunde, Luchse oder Füchse umkommen. Im Seeland leben aktuell rund 4'200 Rehe (27'000 im Kanton Bern) In der letzten Saison wurden 1'102 von 1'200 bewilligten Tieren geschossen und die gemeldete Fallwildzahl betrug 848 (3'588 im Kanton). Auch bei den Wildschweinen gibt es Entwarnung, sprich: Die Population hält sich in Grenzen, und die Schäden fielen heuer gering aus. Der Wildsaubestand in Bern betrug in der Saison 2013/2014 786, es wurden 144 Tiere erlegt und 57 waren Fallwild.

STEFAN KAISER (TEXT)

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äbe es keine Handys, wäre Romeo De Monaco während seiner Arbeitszeit kaum erreichbar. Er ist viel auf Achse und musste das Gespräch immer wieder unterbrechen und sich irgendwo um ein krankes oder verletztes Wildtier kümmern. Der 55-Jährige ist einer von drei Wildhütern im Seeland, genauer gesagt im Wildraum 3, der von Witzwil am Neuenburgersee bis an den Rand des Oberaargaus und von der Flanke des Jurasüdfusses bis vor die Tore der Stadt Bern reicht. Sein Einsatzgebiet liegt im Halbmond um den Bucheggberg herum, von Jegenstorf über Lyss bis runter nach Leuzigen und hinauf nach Romont. Es gibt Zeiten im Jahr, da muss Romeo De Monaco öfter ausrücken. «Nach der Schneeschmelze zum Beispiel kommen Kadaver aus dem Winter zum Vorschein, im Frühling häufen sich Verkehrsunfälle mit Wildtieren oder im Sommer verirrt sich manchmal ein Schwan in die Bürener Badi.» Heute war quasi ein normaler Tag: Es wurde ihm ein räudiger Fuchs gemeldet, in Biel holte er zwei Tauben mit Verdacht auf Paramyxoviruserkrankung und brachte sie zur Laboruntersuchung nach Bern ins Tierspital, er musste ein stark verletztes Reh mit Blutvergiftung von seinem Leid erlö-

Hilfe von treuen Partnern

Eine abwechslungsreiche Arbeit hat Wildhüter Romeo De Monaco. (Bild: zVg.) sen und während wir miteinander sprachen, holte er einen unterernährten Rotmilan ab und überführte ihn in die Wildstation Landshut.

Bestände sind gut angepasst Während der Jagdsaison kontrolliert De Monaco auch stichprobenartig, ob die Jagdbestimmungen einge-

halten werden. Jeweils von August bis Februar werden in unserer Region vorwiegend Rehe, Wildsäue und Füchse bejagt (letztere vor allem zur Bekämpfung von Krankheiten wie der Fuchsräude, und nur bedingt zur Regulierung der Population), im Jura werden auch Gämsen geschossen. «Der Rehbestand ist bei uns gut ange-

passt und stabil», weiss der Wildhüter aus jährlichen Zählungen, «und mit einem Jagdziel von 1200 Tieren in dieser Saison wird der Rehbestand auf jeden Fall nicht übernutzt.» Diese Zahl gilt für die oben beschriebene Region Seeland, und sie berücksichtigt auch das Fallwild, also Tiere, die durch Unfälle, Krankheiten

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Wir brauchen Verstärkung! Sportlich, versierte

Mittagsservice-Aushilfe Buffet 11.00–14.00 Uhr Abends Serviceaushilfe ca. 60–80% Baraushilfe ca. 1–2 Abende Tel. 079 682 69 27

Der gelernte Landwirt Romeo De Monaco war früher selber ein aktiver Jäger, doch als Wildhüter darf er nur noch als Schadensbegrenzer in Sachen Wildschwein, Fuchs oder Krähen auf die Pirsch. «Das ist auch richtig im Sinne der Gewaltentrennung», hält er fest. Und er vermisst nichts, denn ein wesentlicher Bestandteil der Jagd sei auch der Umgang mit Hunden. «Für die Nachsuche, z.B. von angefahrenen oder geschossenen Tieren, sind Hunde auch für mich als Wildhüter ein unerlässlicher Partner», betont De Monaco. Bei dieser Aufgabe helfen ihm seine beiden Deutschen Vorstehhunde Jeff und Clava, die er auch zu Schutzhunden ausgebildet hat. Sie auf Trab zu halten bedeutet viel Arbeit. Wenn er heute nach einem ereignisreichen Tag nach Büren an der Aare heimkehrt – vorher muss er in Pieterlen noch Zählprotokolle abholen, weil gerade die jährliche nationale Feldhasenzählung stattfindet –, geht er mit seinen Partnern noch für ein paar Stunden raus zum Training.


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Menschen

Nr. 08 | Donnerstag, 19. Februar 2015

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FASNACHTSUMZUG IN GRENCHEN MIT VIELEN TOLLEN AUFZÜGEN

Ein stimmungsvoller «Cortège»

W

etter ideal, Stimmung toll. Die Guggenmusiken, Wagenbauer und Fussvölker sorgten für einen prächtigen Umzug in den Strassen Grenchens. Und wenn das Wetter stimmt, dann fehlt es auch nicht am Aufmarsch der Bevölkerung. Gute Stimmung herrschte auch schon eine Stunde vor dem Umzugsbeginn. Der Grenchner Stadt-Anzeiger nahm die Narren im Vorfeld ins Visier.

Für Sie unterwegs Joseph Weibel

So eine (Farben-)Pracht. Die Aare-Schnägge-Zunft aus Selzach kam in grosser Zahl und mit tollem Wagenaufzug zum Thema Pistenverlängerung.

Ganz schön keck: Die Hilari Broders sorgen immer für Musik am Umzug. Dieses Jahr gab es zusätzlich noch Cipollatas vom Grill.

22 Mooswichteli an der Zahl. Nein, es waren noch viel mehr. So viel Kleine und Grosse zeigten sich im schönen Kostüm.

Hilaris Wagenbauchef Hanspeter Zumstein (l.) gab für den 40. Wagen unter seiner (Bau-)Ägide alles. Hier mit Urs Siegenthaler.

Ihnen liegt die Aarefähre-Affäre nah. Die Sauzfass-Narren aus Selzach nahmen das Aare-Inseli und seine Fähren-Affäre aufs Korn.

FCG oh weh! Gevatter Tod zeigt auf den Traditionsclub. Ganz lebendig dafür das Wagenvolk mit Speaker Hansruedi Gribi (Mitte).

Ein paar Luna-Zünftler gingen mit der Ar(s)che Noah auf die Piste. Ihr Thema: Der (schlechte) Sommer geht uns am A... vorbei.

Hôtel-de-Ville: Menschen im Blickpunkt: Sandra Joye, Projektleiterin Standortmarketing (3)

Von einem schönen Projekt zum andern GRENCHEN Sie stehen nicht wie Politiker oder Chefbeamte im täglichen Schaufenster. Sie verrichten ihre Arbeit hinter den Kulissen. Der Grenchner Stadt-Anzeiger hat eine Serie lanciert: Hôtel-de-Ville: Menschen im Blickpunkt. In dieser Ausgabe porträtieren wir Sandra Joye, Projektleiterin der Dienststelle Standortmarketing, Kultur und Sport

Spürbares Engagement

JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

S

chuld, dass die gebürtige Bielerin Sandra Joye seit bald zehn Jahren in der Stadtverwaltung Grenchen arbeitet, ist der heutige Stadtpräsident François Scheidegger. Der damalige Stadtschreiber schätzte ihre Dienste in der Stadtkanzlei und war damals bereit, sie nach der Schwangerschaft mit einer kleinen Teilzeitbeschäftigung weiterhin anzustellen. «Ich war froh, dass er für mein Anliegen das nötige Verständnis aufbrachte», sagt Sandra Joye, die mit ihrem Mann und den beiden Buben (7, 11) in Selzach wohnt. Seit Anfang Jahr arbeitet sie in der Dienststelle Standortmarketing, Kultur und Sport und betreut mit einer 30-Prozent-Anstellung vor allem drei wichtige Jahresanlässe der Stadt: Die Sportlerehrung, die Bundesfeier und die Altersehrung.

Dankbare Aufgabe Ganz fremd ist ihr die Arbeit im Standortmarketing sowieso nicht. Sie hatte schon vorher ihr Engagement an offiziellen Anlässen einbringen

Sandra Joye in ihrem Büro im dritten Stock des Hôtel-de-Ville: Ihre Arbeit verrichtet sie mit Passion. können. Mit der Neustrukturierung der vor rund sieben Jahren ins Leben gerufenen Dienststelle Standortmarketing bot sich Sandra Joye die Chance, ihre Tätigkeit auf verschiedene Projekte des Standortmarketings zu konzentrieren. Auch die Altersehrung ist für sie nichts Neues. Sie war schon in ihrer früheren Tätigkeit in der Stadtkanzlei damit betraut. «Es ist eine überaus dankbare Aufgabe», sagt sie. Sie schätze die gute Stimmung, die an allen drei Anlässen mit jeweils rund 270 Teilnehmenden herrsche, sehr. Dementsprechend freut sich Sandra Joye auf die Vorbereitungsarbeiten. Sie organisiert das Essen und das ganze Rahmenprogramm, das jedes Jahr mit wenigen Ausnahmen neu aufgestellt wird.

Ehre wem Ehre gebührt Anders verlaufen die Vorarbeiten für die Sportlerehrung. Sandra Joye informiert die rund 50 Sportvereine in Grenchen über die Ehrung und bittet um Rückmeldungen von erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern. Ein entsprechendes Reglement grenzt das Teilnehmerfeld an dieser Ehrung ein: Gefordert sind Podestplätze an Schweizer Meisterschaften oder Teilnahmen an einer Europa- oder Weltmeisterschaft. Zusätzlich informiert sich Joye in der Tageszeitung über allfällige Erfolgsmeldungen von Grenchner Sportlerinnen und Sportlern. «Es gibt immer Sportler oder Vereine, die Hemmungen haben, ihre eigenen Erfolge zu melden», so Sandra Joye. Am grossen Tag bzw. Abend erhalten die

anwesenden Sportler an einer stimmungsvollen Feier ein Geschenk und eine Urkunde mit Handzeichnung vom Grenchner Marcel Bavaud.

Keiner zu klein... Freude herrscht bei Sandra Joye auch, wenn es um die Organisation der Bundesfeier geht. 2014 war sie erstmals voll und ganz dafür zuständig. Als glückliche Mutter von zwei Buben liegen ihr die Bastelecke und der Lampionumzug für Kinder besonders am Herzen: Keiner zu klein, um ein aktiver Eidgenosse zu sein. Mit jeweils konstanten rund 500 Teilnehmenden an der Bundesfeier scheint das gesamte Rahmenprogramm mit viel Swissness jedenfalls recht gut anzukommen.

Im Laufe des Gesprächs kommt Sandra Joye immer mehr auf Touren. Auch wenn sie ihre vielseitige Tätigkeit «nur» mit einem 30-Prozent-Pensum verrichtet, so deutet ihr spürbares Engagement einen höheren Aufwand an. Sie hat kein Problem, wenn sie gewisse Arbeiten auch mal zu Hause verrichtet. Das sei für sie keine Belastung. Im Gegenteil. Und wenn man sie nach ihren Freizeitvergnügen fragt, so nennt sie ohne zu zögern ihre Familie. Sie engagiert sich im Elternrat in Selzach. Wenn sich Sandra Joye für sich selbst Zeit nimmt, nimmt sie die Kamera in die Hand und geht auf Fototour oder stellt Basteleien her. Mit Mann und Buben geht sie gerne in die Natur. «Naherholungsgebiete hat es rund um Grenchen ja genug», schmunzelt sie. Man trifft das Quartett auch häufig auf dem Grenchner Flughafen. Ihr Mann sei begeisterter Modellflieger. Und die Passion färbt auch auf sie und die Kinder ab.

Von Biel in die Grenchner Badi Sie macht keinen Hehl daraus, dass Biel ihre erste Heimat ist. Da sei sie geboren und aufgewachsen, und ihre Eltern und ihr Bruder seien da immer noch wohnhaft. Eingekauft werde aber in erster Linie in Grenchen. «Da gibt es alles, was für den täglichen Gebrauch nötig ist.» Sie schätzt die Kompaktheit der Uhrenstadt und auch die Tatsache, dass es hier auch ohne Altstadt viele Flecken und Gebäulichkeiten gibt, die man nicht alle Tage sieht. Und schliesslich ist es alles andere als selbstverständlich, wenn eine gebürtige Bielerin mit Seebad vor der Haustüre sagt, dass sie schon als Kind immer gerne ins Gartenbad nach Grenchen gekommen sei.


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 19. Februar 2015 | Nr. 08

Foto: Hannes Zaugg-Graf. Probieren Sie im Parktheater in Form von SchnupperWorkshops die Welt des Theaters aus.

Theater-Schnupperkurs

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Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

Am Samstag, 7. März 2015, lädt die Gesamtschule für Theater Grenchen zu einem Tag voller Emotionen, unentdecktem Theaterpotenzial und neuen, spannenden Erfahrungen ins Parktheater Grenchen ein. Der Tag der offenen Tür ist zum Anfassen und Erleben. Probieren Sie in Form von Schnupper-Workshops die Welt des Theaters aus. Anfänger wie Fortgeschrittene sind herzlich willkommen. Mit dem Tag der offenen Tür will sich die Gesamtschule für Theater Grenchen (GTG) gesamtschweizerisch als erste Adresse für die Ausbildung des Amateur-Theaters präsentieren und gleichzeitig allen InteressentInnen die Möglichkeit geben, die Welt der Bühne in einem Tag spielerisch und kostenlos zu erkunden. Vier professionelle und langjährige GTG-Dozenten geben in jeweils drei Workshops einen Einblick in ihr Wissen. Nutzen Sie den Moment, probieren Sie aus und lassen Sie sich überraschen. Die Workshops beinhalten jeweils einen 90 Minuten-Ausschnitt aus 1- oder 2-tägigen Schauspielkursen. Sie können an diesem Tag an 3 Workshops teilnehmen. Die Workshops sind für alle Besucher gratis, es fallen lediglich 35 Franken für die Tagespauschale im Rest. Parktheater an. Diese beinhaltet Mineralwasser, Kaffee, Tee, Snacks, Früchte à discretion plus 1 Mittagessen (Vegi oder Fleisch). Die Kurse sind auf maximal 60 Personen begrenzt. Es sind nur noch wenige Plätze frei. Anmeldung deshalb so schnell wie möglich an sekretariat@theaterschulegrenchen.ch. www.theaterschulegrenchen.ch

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

FREITAG, 20. FEBRUAR

SONNTAG, 22. FEBRUAR

TRAMPOLIN-CUP

18.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg.

15.00 Uhr: Szenenspiel «Adolf Gschwind – ein Uhrenarbeiter erzählt». Regie: Iris Minder. Spiel: Tom Muster. Das Szenenspiel ist eine Art Theaterführung im Museum. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

1. März, 8.00–17.00 Uhr: Die Wettkampfsaison der Trampolinturner in der Schweiz startet mit dem Grenchner Cup. Es werden gegen 200 Turner inklusive der ganzen Trampolinelite in Grenchen erwartet. Velodrome Suisse, Neumattstr. 25.

18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Infos: www.grenchentourismus.ch Untergrenchenberg.

SAMSTAG, 21. FEBRUAR

Foto: Stadtarchiv Grenchen. Flugplatz Grenchen um 1955.

«Stadtwiki» geht online Die Stadt Grenchen lässt eine neue Stadtgeschichte erarbeiten. Das Ziel ist eine anschaulich und verständlich geschriebene, attraktiv gestaltete und wissenschaftlich fundierte Geschichte der Stadt Grenchen der Jahre 1850–2008. Erste Kapitel wurden bereits erstellt. Die Veröffentlichung des Nachschlagewerks ist 2017 vorgesehen. Doch auch Ihre Mitarbeit ist gefragt! Zusammen mit der Museums-Gesellschaft (MGG) und dem Kultur-Historischen Museum Grenchen (KHM) erstellt die Stadt Grenchen ein «Stadtwiki». In Anlehnung an die Webseite «Wikipedia» soll eine Wissensplattform zur Stadt Grenchen entstehen. Bereits sind erste Informationen abgelegt, doch nach und nach soll die Seite wiki.stadtgeschichte-grenchen.ch mit Hilfe von Interessierten weiter gefüllt werden. «Dadurch sind wir in der Lage, möglichst viel Wissen einzuholen und so die Stadtgeschichte fundiert aufzubauen», sagt Projektleiterin Salome Moser vom Stadtarchiv Grenchen. Zur Unterstützung aktiver Benutzer, aber auch für Interessierte findet am 10. März 2015 um 19 Uhr im Kultur-Historischen Museum ein Werkstattgespräch statt. Die Initianten des «Stadtwikis» und die Autoren der Stadtgeschichte diskutieren zum Thema «Wie wird Geschichte geschrieben». www.stadtgeschichte-grenchen.ch www.facebook.com/stadtgeschichteGrenchen wiki.stadtgeschichte-grenchen.ch

DEMNÄCHST

11.30 Uhr: Raclette-Plausch. Org.: Kolpingfamilie Grenchen-Bettlach. Eusebiushof, Schulstrasse 1.

MONTAG, 23. FEBRUAR KINDERKLEIDERBÖRSE 20.10–21.40 Uhr: «Winterfit». Gesund und fit durch den Winter. Der DTV/Ladies Gym bietet für Frauen ein wöchentliches Ganzkörpertraining an. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

4. März, 14.30–18.30 Uhr: Verkauf von Kinderkleidern, Spielsachen und Accessoires bis Grösse 164. www.kinderkleiderboerse-grenchen.ch Zwinglihaus, Zwinglistr.

DIENSTAG, 24. FEBRUAR 14.00–15.30 Uhr: Handballmeisterschafts-Heimspiel. TV Grenchen s’Drü gegen HBC Büren 2. Velodrome Suisse. 18.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg. 20.15–22.30 Uhr: Trio Riscant: «Das muss einmal gesungen werden». Mit den Komödianten Isabelle Scheiber, Ramon Bessel und Christoph Hirschauer. Sie interpretieren Theaterlieder, die aus der Feder von Ulrike Dissmann stammen. Kleintheater Grenchen (Aula Schulhaus IV), Schulstrasse 35. Reservation: Busbetriebe Grenchen, 032 644 32 11. 20.30–23.30 Uhr: «Casino Midnight». An diesem Spezial-Midnight-EventTreffen können die Jugendlichen ihre Fertigkeiten bei Casino-Aktivitäten wie z.B. Kartenspielen unter Beweis stellen. Sie erfahren, dass es für einen lustigen Abend weder Tabak, Alkohol noch andere Substanzen braucht. Auf kreative Weise können sie ihre Atemkapazität testen, durch das Erraten von Düften ihren Geruchssinn oder bei einem Quiz ihr Wissen prüfen. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

PFADI-SCHNUPPERTAG 20.00 Uhr: Theater: «Frau Müller muss weg». Mütter wie Väter sind sich einig: Nicht die eigenen Sprösslinge sind Schuld an dem miserablen Leistungsstand der Klasse, sondern allein die unfähige Lehrerin. Deshalb heisst die Parole: «Frau Müller muss weg». Und zwar so schnell wie möglich. Parktheater, Lindenstrasse 41.

MITTWOCH, 25. FEBRUAR

14. März, 14.00–17.00 Uhr: Der mächtige Pirat, Captain Lafayelle, besitzt einen verzauberten Wunschelbart. Dank diesem Bart ist er in der Lage, verborgene Schätze aufzuspüren – und seine bisherigen wieder zu finden… Der Pfadi-Schnuppertag ermöglicht seit Jahren vielen Kindern ab 6 Jahren einen Einblick in die Pfadi zu erhalten, der Natur näher zu kommen und etwas zu erleben. Holzerhütte, Grubenweg 70.

13.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg. 18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Aktuelle Infos zur Schnee- und Pistensituation unter www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg.

DONNERSTAG, 26. FEBRUAR 19.30–21.30 Uhr: Glaubensseminar: «Den christlichen Glauben neu entdecken?». Der Kurs wird von Urban Camenzind (Diakon) und Matthias Willauer (Pastoralassistent) geleitet. Das erste Treffen ist ein unverbindlicher «Schnupperabend». Eusebiushof.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Wohlfahrt & Macht». Über die Uhrenindustrie und die Familien dahinter. Bis 27. August. www.museumgrenchen.ch Mi/Fr–So 14–17 Uhr. Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: «30 Jahre Rodania – Stiftung für Schwerbehinderte Grenchen». Bis 27. März. www.ssbg.ch Mo–Mi/Fr 8.30–12/13.30–17 Uhr, Do 8.30–12/13.30–18 Uhr.

20150219 woz gsaanz  

Grenchner Stadt-Anzeiger 08/2015

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