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12. Februar 2015 | Nr. 07 | 76. Jahrgang

www.grenchnerstadtanzeiger.ch

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Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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Dienstag, 24. Februar 2015, 20.00 Uhr

Frau Müller muss weg

Komödie von Lutz Hübner, mit Gerit Kling, Andrea Lüdke, Wolfgang Seidenberg, Claudia Rieschel, Katrin Filzen, Thomas Martin, Iris Boss

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Humorvolles Theater mit einem Thema mitten aus dem Leben gegriffen. An diesem amüsanten wie klugen (Eltern-) Abend steht schnell das Gebot der Stunde im Raum: Das grösste Glück für Eltern ist es, wenn ihr Kind die Empfehlung fürs Gymnasium erhält. Wäre da nur nicht die Klassenlehrerin, die sich querstellt. Schnell sind sich die Eltern einig, FRAU MÜLLER MUSS WEG! Die bekannten Schauspieler erzeugen Realitätsnähe und vortreffliche Wiedererkennungseffekte, gepaart mit pointierter Komik. Das Thema ist aktuell, der Spass riesengross! www.landgraf.de

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Die Narren sind los... ... und zwar seit heute Morgen um fünf Uhr, als sie mit der Monster-Chesslete die Fasnacht eingeläutet haben.

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Diese Woche im

nd dann geht es gleich weiter, mit der Beizen-Jurierung und dem Kinderball um 14 Uhr, mit dem beleuchteten Nachtumzug um 20 Uhr und mit der Proklamation von Obernarr Diego Kummer. Und auch nach dem Umzug gehört die Stadt den Narren, es darf gefeiert werden bis in die frühen Morgenstunden, und das nicht nur am Schmutzigen Donnerstag. Wir haben dem Obernarren Diego Kummer auf den Puls gefühlt, in einer ruhigen Minute, und auch ein paar ernste Worte mit ihm gewechselt. Seit zwei Monaten ist er frischgebackener Vater. Sein Sohn Luis hält auch ihn gelegentlich wach und auf Trab, so dass er für die kommenden Fasnachtstage und vor allem -Nächte gut gerüstet sein sollte. Diego Kummer wird dieses Jahr 30 und hat die erste Fasnacht als Obernarr zu bestehen. Das Amt hat er von seinem Schwiegervater, vom langjährigen Obernarren Thomas Meister übernommen. Letztes Jahr

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Obernarr Diego Kummer hat noch Puls. war er sozusagen im Lehramt. Jetzt ist er der oberste Fasnächtler in Grenchen. Der König sozusagen, der die

Konkurrenz aus Belgien zwar etwas fürchtet, im Grunde aber alles unter Kontrolle hat. Mehr dazu auf Seite 5.


Amtliche / Kirche / Diverses

Nr. 07 | Donnerstag, 12. Februar 2015

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller

Clear Channel AG, Rothusstrasse 2B 6331 Hünenberg Bauvorhaben Plakatanschlagstellen Bauplatz Flughafenstrasse 38 / GB-Nr. 1256 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 26. 2. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Zairi Isen und Edona Wandfluhstrasse 40, 2540 Grenchen Bauvorhaben Ausbau Dachgeschoss Bauplatz Friedhofstrasse 79 / GB-Nr. 5363 Planverfasser Brunner Hans-Peter, Römerstrasse 18 4552 Derendingen Einsprachefrist 26. 2. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Parvalux Treuhand AG, Fischergasse 1 6362 Stansstad Bauvorhaben MFH (Projektänderung Anbau Nord und Wärmepumpe im Freien) Bauplatz Lingerizstrasse 80 / GB-Nr. 6317 Planverfasser Gaetano Design, Gewerbestrasse 7 4562 Biberist Einsprachefrist 26. 2. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen.

2. Baupublikation Gesuchsteller

Siegrist Andrea und Christoph Dahlienweg 8, 2540 Grenchen Bauvorhaben Gerätehaus (Projektänderung) AusnahmeUnterschreitung des gesetzlichen gesuch Baulinienabstandes Bauplatz Dahlienweg 8 / GB-Nr. 5645 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 26. 2. 2015. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 12. 2. 2015

BAUDIREKTION GRENCHEN

Amtliche Publikation Räumung von Gräbern Ab 18. Mai 2015 werden folgende Gräber abgeräumt und als Gräberreserve hergerichtet: • Urnengräber «UGS» Jahrgang 1977 –1979 • Urnengräber «UGL» Jahrgang 1975 • Urnengräber «UGN» Jahrgang 1975 Die gemäss Reglement zu beachtende Grabesruhe ist in diesen Fällen abgelaufen.

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 15. Februar 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufen. Pfarrer Marcel Horni. Donnerstag, 19. Februar 9.00 Uhr Chinderchile Zytglöggli. Markuskirche Bettlach Sonntag, 15. Februar 2015 10.00 Uhr Gottesdienst. Pfarrer Roland Stach. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 14. Februar 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier zusammen mit Diakon Urban Camenzind. Sonntag, 15. Februar 10.00 Uhr Eucharistiefeier zusammen mit Diakon Urban Camenzind und der Missione Cattolica Italiana. 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache entfällt. Dienstag, 17. Februar 9.00 Uhr Eucharistiefeier in der St.-Josefs-Kapelle. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Aschermittwoch, 18. Februar 9.00 Uhr Eucharistiefeier mit Austeilung der Asche. Mitwirkung des Singkreises St. Eusebius. 19.00 Uhr Abendlob mit Austeilung der Asche. Donnerstag, 19. Februar 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Freitag, 20. Februar 8.00 Uhr Eucharistiefeier. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 15. Februar Kein christkatholischer Gottesdienst. Montag, 16. Februar 14.00 Uhr Altersnachmittag zum Rosenmontag. Mittwoch, 18. Februar 19.00 Uhr Eucharistiefeier mit Aschensegnung, Pfr. Dr. Klaus Wloemer.

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IMPRESSUM

STELLENMARKT

GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 15. Februar 9.30 Uhr Gottesdienst. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 15. Februar 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinderprogramm.

Die Angehörigen dieser Verstorbenen haben Gelegenheit

vom 16. Februar bis 15. März 2015 Pflanzen abzuholen oder abholen zu lassen. Es ist dabei folgende Ordnung zu beachten: 1. Jegliches Abholen von Gegenständen ist dem Friedhofgärtner Ch. König anzuzeigen. Der Abholende hat sich in die entsprechende Kontrolle einzutragen. 2. Unbefugtes Abholen von Gegenständen auf diesen Gräbern wird strafrechtlich verfolgt. 3. Bis zum 15. Mai 2015 nicht abgeholte Gegenstände werden durch die Organe der Gemeinde abgeräumt.

Sonntag, 15. Februar 10.00 Uhr Gottesdienst an der Mühlegasse 9 mit Kinderbetreuung. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

AKTUELL

BAUDIREKTION / FRIEDHOF Auskunft erteilen: Friedhofgärtner Ch. König, persönlich oder telefonisch täglich zwischen 11.30 und 12.00 Uhr, Tel. 032 653 06 60, oder die Baudirektion, Tel. 032 654 67 67.

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amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 035 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

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Grenchen

Nr. 07 | Donnerstag, 12. Februar 2015

«Ich kann tun und lassen, was ich will» GRENCHEN Es geht los – für viele hat die schönste Woche im Jahr begonnen. Es ist Fasnacht und auch in den Strassen von Grenchen herrscht viel närrisches Treiben. Über all dem steht Obernarr Diego Kummer. Er sieht den kommenden Tagen gelassen entgegen, ganz nach dem Motto: Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. SABINE SCHMID (TEXT, BILD)

A

lso das mit den Belgiern vielleicht gleich vorab. «An der diesjährigen Fasnacht haben sich rund zehn auswärtige Guggen angemeldet, die noch nie oder schon lange nicht mehr in Grenchen waren», freut sich Obernarr Diego Kummer. Und eine Fasnachtsdelegation reist für den grossen Fasnachtsumzug sogar aus Belgien an, inklusive Prinz. Und dieser könnte die Vorherrschaft von Diego Kummer ins Wanken bringen. Theoretisch. «Die Belgier sind mit den Selzacher Fasnachtskollegen befreundet.» Und Grenchen seinerseits pflegt mit den Zünften aus Selzach und Bettlach freundschaftliche Bande. Als Obernarr ist Diego Kummer der Chef der Vereinigten Fasnachtszünfte Grenchen. Und diese überdachen die sieben Grenchner Zünfte (Hilari, Luna, Faschingszunft, Dolce Vita, Frosch, Amedisli und Wiiber) sowie die Krachwanzä-Gugge aus Bettlach.

Auch die Beizen haben sich mit kreativen Dekos auf die Fasnacht eingestimmt, zum Beispiel das Baracoa. Obernarr Diego Kummer freuts. Seine Beizenjury wird aus den teilnehmenden Restaurants einen oder zwei Gewinner-Betriebe eruieren. ●

Wochenthema

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Ein eingespieltes Team Die jeweiligen Zunftmeister, beziehungsweise die Chargierten, sind dem Obernarren untertan. «Ich kann also tun und lassen, was ich will», lacht er. «Als Obernarr habe ich das letzte Wort und müsste auch kein Veto gelten lassen.» Aber auch das nur theoretisch. In Tat und Wahrheit steht hinter dem Gelingen der Grenchner Fasnacht ein eingespieltes Team. «Obwohl in den letzten Jahren allmählich ein Generationenwechsel stattgefunden hat, ist die Fasnacht nach wie vor ein traditioneller Anlass.» Mit vielen alten Zöpfen, an denen man aber gerne festhält, weil auch sie die Fasnacht zu dem machen, was sie ist. Ein Volks-

fest. «Eine wahre Freude», so Diego Kummer, «für die Kinder, aber auch für die Grossen.» Und während er früher in der Fasnachtswoche vor allem «die Sau raus» liess, schaut er jetzt, dass die Fasnacht auch Schule macht... Zum Beispiel mit der Schul-Chesslete. Mit den beiden Ober-Chesslerinnen Amanda Ryf und Sheena Ettlin, und ausgerüstet mit einer Rätsche und einer Kuhglocke, ging Diego Kummer einen Tag lang in jede Grenchner Schulklasse. Dort wollten sie junge Cheslerinnen und Chessler rekrutieren. Die Chesslete sei der Tag, um so richtig Krach zu machen, ver-

mittelten sie den angehenden Närrinnen und Narren. Und diese haben ihr lärmiges Können heute Morgen nun unter Beweis stellen können... Viel Lärm zum Frühstück und im Anschluss eine Gratis-Mehlsuppe hiess es für die Teilnehmenden.

Der Obernarr hat zu tun Die Schul-Chesslete ist eine von vielen Aufgaben, die der Obernarr während dem Jahr und verdichtet ab Januar zu absolvieren hat. Diego Kummer ist Kundenberater bei der UBS Grenchen. Eine tolerante Arbeitgeberin, da Kummer auch mal während der Arbeitszeit die eine oder andere fasnächtliche Pendenz erledigt. «Die Arbeit im Büro bleibt aber dieselbe. Ich kann mir einfach die Zeit frei einteilen, bin als Kundenberater ja oft auch abends tätig.»

Seine Tätigkeit als Obernarr komme aber in der Tat einem kleinen Nebenamt gleich. Er organisiert während dem Jahr mehrere Sitzungen, er plant die gesamte Fasnachtswoche, von der Chesslete am Schmutzigen Donnerstag bis zum Böögverbrennen am Aschermittwoch, er organisiert den Hilari und schreibt die Hilari-Rede – «auch das Schreiben und Reimen will gelernt sein» – er führt die Presse zu Guggen, Zünften und Wagenbauern, er ist Mitglied der Beizenjuri – «der Gewinner erhält eine Radierung der Fasnachtsplakette» – und er baut den Obernarrenwagen, er ist Sekretär und in dieser Funktion verantwortlich für diverse Verträge, Bewilligungen und Absprachen mit der Stadt, mit der Polizei, Feuerwehr und BGU, und dann nimmt er selbstverständlich an jedem Anlass während der Fasnacht selber

aktiv teil – ein Highlight: die Gränchner Guggen-Night am Samstag – er hört zu, er feiert und er lässt sich auch gerne belehren... Denn wenn jemand etwas zu reklamieren hat, dann werde der gleich miteingespannt, verrät Diego Kummer und lacht. So erging es beispielsweise dem aktuellen ChinderNarr Patrick Meier. Es gebe zu wenige Aktivitäten am Kinderball, monierte er einst. Jetzt hat er das Amt übernommen, das Programm erweitert, und nebst der Konfettischlacht auch ein Kinderschminken oder eine Mohrenkopfschlacht organisiert. Kurz, er hat ein wahres Kinderfest veranstaltet, das bei Familien sehr gut ankommt. Nun müsse er bleiben und sei mit einem Rentenvertrag für viele weitere Jahre verpflichtet worden. Anders verhält es sich mit dem Obernarr, der sollte nicht zum Sesselkleber werden. Und wenn sich nach ein paar Jahren ein Nachfolger melde, dann werde er diesen gerne in sein neues Amt einführen. Gerne auch eine Nachfolgerin. Sie wäre dann die erste Obernärrin in der Grenchner Fasnachtsgeschichte. Die vom Bundesrat geforderte Frauenquote wird von den Vereinigten Grencher Fasnachtszünften übrigens bereits heute erfüllt. Nebst den Oberchesslerinnen sei auch die Plakettenchefin und die Kassierin eine Frau. Die Grenchner Närrinnen und Narren, sie sind die wahren Vorbilder für die Gesellschaft von heute ... ●

> FASNACHT 2015

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Das detaillierte Programm der Grenchner-Fasnacht finden Sie auf der letzten Seite. Für die Kids: Der Kinderball findet heute um 14 Uhr, der Kinderumzug am Fasnachtsdienstag 17.2. um 14.35 Uhr statt Nicht verpassen: Gränchner GuggenNight am 14.2. ab 19 Uhr auf Marktplatz Süd/Zytplatz mit mehreren Foodund Getränkeständen Nicht vergessen: Für den grossen Fasnachtsumzug am Sonntag gilt Plakettenpflicht.

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4 Fragen an Vreni Schneider, Pächterin Bergrestaurant Untergrenchenberg

NEWS

«Die Kälte ist für alles gut» lich erwischt, die Erkältung kam wie angeflogen. Da habe ich mich halt bereits um fünf Uhr nachmittags ins Bett gelegt, denn in der ruhigen Winterzeit sollte man sich auch viel Erholung gönnen. Am Montag war ich wieder gesund. Wenn man krank ist, heisst es einfach, still halten, salben, Tee trinken, und wenn's nötig ist, nehme ich auch eine Tablette. Doch, um gar nicht erst krank zu werden, braucht es so viel Sonne wie möglich und viel frische Luft.

GRENCHEN Der Schnee ist endlich gefallen und auch die Temperaturen liegen merklich tiefer als noch im Dezember. Endlich Winter – sagen die einen, zu kalt – die anderen. Wie es sich momentan auf dem Untergrenchenberg leben lässt, das haben wir bei Vreni Schneider, Pächterin des Bergrestaurants, nachgefragt.

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renchner Stadt-Anzeiger: Freuen Sie sich, dass es jetzt so richtig Winter geworden ist? Vreni Schneider: Ja sicher, die Kälte, der Winter, das ist für alles gut. Für die Leute, die lange auf den Winter warten mussten. Und es ist gut für die Natur. Im Dezember hat es ja bereits angefangen zu grünen, das ist schlecht. Die Natur braucht eine Pause, Ruhe... Auch die Tiere sind sich diesen Zyklus mit den Jahreszeiten gewohnt. Und dann kann man im Winter nicht nur den Schnee geniessen, sondern auch die Stille und Ruhe im gemütlichen Zuhause... Was ist ihr Hausmittel gegen die Kälte?

Vreni Schneider, Pächterin Bergrestaurant Untergrenchenberg. (Bild: Archiv) Das wichtigste sind die richtigen Kleider. Ich bevorzuge das Zwiebelprinzip, dass man also mehrere Schichten übereinander trägt, und die Kleider je nach Bedarf an- und ausziehen kann. Ich achte darauf, mich viel zu bewegen, auch regelmässig an die frische Luft zu gehen. Gut ist, dass ich auch draussen arbeite, ich hole Holz, und bin auch mal mit dem Grosskind auf dem Schlitten unterwegs. Dann sehr

wichtig – viel trinken. Gerade im Winter, wenn die Luft so trocken ist wie jetzt, vergisst man manchmal, genügend zu trinken. Allerdings friere ich nicht sehr schnell, einzig wenn ich lange im Büro hocke, habe ich es gern gut geheizt. Winterzeit ist auch Erkältungs- und Grippezeit – was tun Sie dagegen? Vorletzten Sonntag hat es mich plötz-

Haben Sie wegen der Kälte sonst noch mit Schwierigkeiten zu kämpfen? Das grösste Problem ist, dass die Aussentüre nicht richtig schliesst. Wenn viele Leute ein- und ausgehen und ihre Schuhe dort abschütteln, gefrieren die Schneebrocken bei den momentanen Temperaturen sofort und bilden einen Eiskeil, den man nur mühsam wieder weg kriegt. Ich bin im Moment ausserdem daran die Eisdeckel von den Hot Pots wegzuschmelzen für die heutigen Badegäste, das ist harte Arbeit, dann Wasser einfüllen, aufwärmen... Auch dürfen wir im Moment nichts draussen stehen lassen, Pumpen und so weiter, das geht alles ganz schnell kaputt bei diesen Temperaturen.

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GRENCHEN

Fasnachtsnachmittag Morgen Freitag ab 15 Uhr wird auch in den Alterszentren am Weinberg und Kastels gefasnachtet. Es treten verschiedene Guggenmusiken auf. Im Kastels wird der Anlass durch 'Jerry' musikalisch umrahmt.

GRENCHEN

Umbauarbeiten Wenn es die Witterungsverhältnisse zulassen, wird ab Montag 2. März an der Allerheiligenstrasse eine neue Meteorwasserleitung für die Strassenentwässerung und eine neue Frischwasserleitung eingebaut. Aufgrund der engen Platzverhältnisse wird der betroffene Strassenabschnitt voraussichtlich für sieben Wochen für den Lastwagenverkehr gesperrt. Für die übrigen Verkehrsteilnehmer bleibt er offen. Der Verkehr wird durch eine Lichtsignalanlage geregelt.


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Büren / Seeland

Nr. 07 | Donnerstag, 12. Februar 2015

Das etwas andere Interview mit Kathrin Jenni, Gemeindeschreiberin in Rüti bei Büren

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NEWS

«Telefonieren schafft meist mehr Klarheit» RÜTI BEI BÜREN Kathrin Jenni, Gemeindeschreiberin in Rüti bei Büren, ist die zweite Kandidatin der neuen Seeland-Serie. Alle zwei Wochen wollen wir von Persönlichkeiten aus den Verwaltungen der umliegenden Seeländer-Gemeinden wissen, auf welcher Seite sie stehen, und wie sie über dies und das denken.

Kurz und bündig Hier wohne ich: Im wunderschönen Bucheggberg. Meine Familie...: … liegt mir sehr am Herzen. Mein Aufsteller: Treffen mit meinen Freundinnen.

Mein Lieblingsplatz in Rüti b. Büren: Das Aareufer

Das macht mir immer wieder Freude: Wenn ich positiv überrascht werde.

Mein einstiger Traumberuf: «Befehlerin» (laut meiner Kindergärtnerin).

Die Tüfelsburg erinnert mich immer wieder an...? … das Burgfräulein, welches sein einsames Heim im Walde mit einer besseren Wohnung tauschen wollte.

Städtereise oder Kreuzfahrt? Städtereisen. Ich werde seekrank auf dem Schiff. Langschläfer oder Frühaufsteher? Privat Langschläfer. Beruflich Frühaufsteher. SMS oder Telefon? Telefonieren schafft meist mehr Klarheit.

Bearbeitung: Joseph Weibel

Kathrin Jenni, Gemeindeschreiberin in Rüti bei Büren: "Man sollte mit der Zeit gehen."

Entweder oder? Moderne oder Tradition? Es gibt Traditionen, die man beibehalten sollte. Ansonsten bin ich doch eher für die Moderne – man sollte mit der Zeit gehen.

Steuererhöhung oder Steuersenkung? Die Mittelklasse bezahlt zu viele Steuern – also Steuersenkung für diese Gruppe. Die Superreichen im Verhältnis wenig bis keine – also Steuererhöhung.

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> DIE NEUE SERIE

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In der Seeland-Serie befragen wir Leute aus den Verwaltungen der umliegenden Gemeinden, namentlich aus Rüti bei Büren, Arch, Leuzigen, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Bettlach und Selzach. Kathrin Jenni, Gemeindeschreiberin in Rüti bei Büren ist die zweite Kandidatin.

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Blick in die Provinz

ARCH

Trudi Lädrach präsentiert in der ARTis Galerie mit Hermann Jüni, Doris Althaus und Stéphane Grob (v.l.) eine Künstlergruppe besonderer Güte. Die Ausstellung bringt unterschiedliche KünstlerInnen, Materialien und Ansätze zusammen, wobei diese explizite Unterschiedlichkeit von Materie, Form und Inhalt der Arbeiten deren Profil schärft und im Zusammenspiel resp. in der Abgrenzung eine beeindruckende Wirkung entfaltet. Vernissage ist morgen Freitag, 13. Februar, von 18 bis 21 Uhr, die Finissage am Sonntag, 8. März von 13 bis 16 Uhr. Die Galerie ist Do von 16 bis 19 Uhr sowie Sa und So von 13 bis 16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung geöffnet. Die Künstler sind am 13.2., 22.2. und am 8.3. anwesend. www.artisgalerie.ch

Politik oder Verein? Durch meine Arbeit ganz klar die Politik.

Tourismus oder Wirtschaft? Rüti bei Büren lebt eher von der Wirtschaft.

Weihnachten oder Ostern? Ostern – da läuten schon die Frühlingsglocken.

Abwanderung oder Zuwanderung? Es sollte ein vernünftiger Ausgleich bestehen.

Brief oder E-Mail? Schnell und unkompliziert: E-Mail.

TonChromMonochrom

Meine Hobbies: Skifahren, Squash und Hörbücher.

Dies und das?

Fleisch oder Vegetarisch? Fleisch - aber einen Teller Spaghetti Napoli geniesse ich ganz besonders.

BÜREN AN DER AARE

Dr Archer Noah, das exklusive Käsemagazin der Noah Zunft, gibts ab Samstag für 5 Stutz in den Geschäften und Restaurants von Arch, Leuzigen und Rüti. Witzig, bissig, hochaktuell - die Blattmacher blicken auf ein ereignisreiches Jahr im 'wüudä Weschtä' zurück. Der Erlös kommt der Kinderfasnacht zu Gute.


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Diverses

Donnerstag, 12. Februar 2015 | Nr. 07


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Menschen

Nr. 07 | Donnerstag, 12. Februar 2015

Der schöpferische Handwerker ist nicht mehr BÜREN AN DER AARE Mit dem Bildhauer und Grafiker Peter Travaglini aus Büren verstarb Ende Januar im 88. Altersjahr einer der bedeutendsten Kunstschaffenden unserer Region, der sich auch international einen Namen geschaffen hat.

Dieses macht bewusst, dass Menschen aus einem Umfeld stammen und aus diesem leben – aus der Gemeinschaft. Die solide Bodenhaftung ist zentral, dann kann der Blick noch so sehnsuchtsvoll in die Ferne schweifen. In dem Sinne kreisen seine Figuren auch immer um die ewige Dualität des menschlichen Seins: Der Mensch ist niemals eins, ständig sucht er noch nach einem Gegenstück.

THOMAS SCHÄRLI (TEXT)

P

eter Travaglinis Vorfahren waren Handwerker, Leute, die nützliche Arbeit für die Gemeinschaft leisteten. Peter Travaglinis Grossvater emigrierte aus dem Piémont, um beim Bau des Gotthardtunnels sein Brot zu verdienen und liess sich im Tessin als Hausierer nieder. Peter Travaglinis Vater wurde zum Arbeiten nach Büren in ein Malergeschäft geschickt. Später konnte er dies übernehmen. In der Tradition der «Mit-den-Händen-Arbeitenden» wollte auch Peter Travaglini arbeiten. Er erreichte sein Ziel als schöpferischer Handwerker. Als Kunst-Macher, der entscheidend Neues, Eigenes kreiert hat. Travaglini liebte den Ausdruck Künstler nicht. Er sei ein «freischaffender Macher» oder ein «Materialist» (weil er mit Materialien arbeite), meinte er jeweils schmunzelnd.

Ein Stifter von Gemeinschaft Er setzte in seinem langen Künstlerleben Zeichen in privaten und vor allem öffentlichen Räumen und schuf mit diesen Gemeinschaft. Mit seinen monumentalen Werken aus Granit und Stahl ebenso wie mit seinen unzähligen Brunnen, bei denen

Grosses Interesse für das Andere

Vielen Figuren von Peter Travaglini in Grenchen begegnet man heute wie guten Bekannten, Vertrauten. (Bild: zVg.) Travaglinis Schwächen für das Harte und Starre, aber auch das Weiche und Bewegliche bestens zum Ausdruck kommen. Travaglini bewegte in seinem langen Künstlerleben unzählige Tonnen, der Sinn fürs Feine ist ihm nie abhandengekommen. Am Brunnen trifft sich die Gemeinschaft; angewandte Kunst im öffentlichen Raum ist stets auch ein Gemeinschaftswerk, an dem viele beteiligt sind, Bauherren, Architekten, Kommissionen, Künstler und Handwerker. Grenchen allein verdankt dem grossen Schaffer aus Büren insgesamt 18

Werke. Vielen Figuren von Travaglini in Grenchen begegnet man heute wie guten Bekannten, Vertrauten. Vielleicht grüsst man sie auch ab und zu – und denkt dabei an ihren Erschaffer.

Gemeinschaft in der Grossfamilie Gemeinschaft war für ihn das Wichtigste im Leben. Dazu zählte auch, dass er zusammen mit seiner Frau Hanni eine eigentliche Grossfamilie gründete, mit sieben Töchtern und Söhnen. Dazu zählte ebenso, dass er wie selbstverständlich in den letzten Jahren, in denen es Hanni gesund-

heitlich nicht mehr so gut ging, all seine Kraft für sie einsetzte. Hanni ist zwei Tage nach Peter gestorben. Der Mensch war für Travaglini stets ein herausragendes Objekt auch in seinem künstlerischen Schaffen. Unverkennbar sind seine menschlichen Silhouetten, die «Denker», die «Läufer», «Treppensteiger» und andere mehr. Seine «Etui-Menschen», wie er sie gerne nannte. Der Ausdruck bezieht sich auf die Herstellungsweise: Zuerst schnitt er seine Menschenfiguren aus Polystyrolplatten heraus, das Umfeld oder eben Etui blieb zurück.

Peter Travaglini zeichnete Zeit Lebens eine grosse Neugierde für das Andere, Unbekannte aus. Er war stets interessiert am Werk seiner Künstlerkollegen. Meist besuchte er die Ausstellungen dann, wenn er alleine von Bild zu Bild, von Objekt zu Objekt schlendern konnte, das einzelne Werk nahm er dann genau unter die Lupe, wollte wissen, was sich dahinter verbirgt, inhaltlich wie technisch. Erst dann suchte er das Gespräch in der Gesellschaft. Sein Interesse beschränkte sich aber nicht nur auf die Bildende Kunst, er war beispielsweise ein reger Besucher der Solothurner Filmtage. Dieses Interesse führte dazu, dass sich Peter Travaglini in verschiedenen Gremien immer für die Kultur und für Künstler einsetzte. Auch in dieser Beziehung haben ihm die Stadt Grenchen und seine Künstlerfreunde in der Region viel zu verdanken. Er debattierte gerne, oft humorvoll, zuweilen bissig provokativ. Er scheute die Auseinandersetzung nicht, immer im Interesse der Sache – und der Gemeinschaft. Diese pflegte er dann anschliessend gerne auch im lockeren Stil.

900 Medaillen und 150 Pokale für Grenchner-Fussballturnier GRENCHEN In zwei Wochen wird in den Grenchner Turnhallen wieder Fussball gespielt. Das Hallenfussballturnier jährt sich zum zehnten Mal. Ein Grund zu feiern, finden die Organisatoren, und veranstalten am kommenden Wochenende im Velodrome ein zusätzliches Turnier.

grund. Das OK-Team macht viel, allen voran Susanne Saladin, die seit zehn Jahren auch die Spielpläne aufstellt. Eine grosse Herausforderung, damit am Schluss alles aufgeht. Hilfreich ist dabei ein Computerprogramm ihres Mannes, der zwar nichts von Fussball verstehe, als Ingenieur aber über das Know-how verfüge das ganze Turnierhandling zu automatisieren. Daneben helfen bei den Turnieren – vor allem in den Turnhallen – auch zahlreiche Eltern. «Sie backen, helfen beim Aufstellen, betreiben die Café-Bar und dann auch wieder beim Aufräumen.» Und es sei wirklich jedes Jahr eine wahre Freude, wie begeistert sich die Kinder auf dem Feld und die Eltern als Fans und fleissige Helfer hinter den Kulissen engagieren.

«

SABINE SCHMID (TEXT, BILD)

Ich horte derzeit 900 Medaillen und 150 Pokale zu Hause», erklärt Susanne Saladin. Sie ist OK-Chefin des Hallenturniers, das dieses Jahr zum zehnten Mal durchgeführt wird. Jeder der kleinen Fussballer erhält eine Medaille plus einen Handshake von Stadtpräsident François Scheidegger. Und wer zu den Siegermannschaften gehört, bekommt sogar einen eigenen Pokal. «Es gibt also nicht einen Pokal für das Vereinslokal, sondern einen für jeden Sieger», sagt Saladin. Und darüber freuen sich die Fussballer im Alter von vier bis elf Jahren jeweils sehr.

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> KURZ GEFASST

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Alternative zum Rasen

Das traditionelle Hallenturnier findet am 28. Februar und 1. März statt, und zwar in der Doppelturnhalle Nord/Süd und in der Halle Bahnhof Nord, wo im oberen Stock auch eine Festwirtschaft betrieben wird. Der Match in der Halle ist eine Alternative zum Rasenturnier. Üblicherweise wird im Winter zwar in den Hallen trainiert, es finden aber keine Wettkämpfe statt. «Und das vermissen die jungen Fussballer», weiss Saladin, die in Grenchen F-Mannschaften trainiert. Aus der Idee, die Fussballmannschaften auch im Winter gegeneinander antreten zu lassen, ist vor zehn Jahren das Hallenturnier entstanden. Ein Turnier, das mittlerweile Mann-

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schaften aus dem ganzen Kanton Solothurn aber auch aus den umliegenden Kantonen anzieht. Dieses Jahr haben sich 126 Teams angemeldet. «Das sind insgesamt an die 1300 Kinder und Jugendliche, die nach Grenchen kommen», sagt OK-Mitglied Beat Lauper. «Hallenturniere gibt es einige, aber das in Grenchen gehört sicher zu den grössten in der Schweiz», so Saladin.

Neues Turnier zum Jubiläum Um das zehnjährige Jubiläum gebührend zu feiern, findet dieses Jahr ein zusätzliches Turnier statt. Und zwar am kommenden Wochenende. «Es ist ein Turnier für die D-, C- und

B-Mannschaften», erklärt Saladin. Diese Fussballer sind zwischen zwölfund 17-jährig. Am traditionellen Hallenturnier kamen diese Mannschaften bisher nie zum Zug. «Einfach aus dem Grund, weil ihre Schiesskraft für eine normale Turnhalle zu gross wäre.» «Mit dem Velodrome haben wir nun eine Spielfläche in der Grösse von drei Turnhallen zur Verfügung», erklärt Rolf Vogt, das dritte OK-Mitglied. «Und wir schreiben Geschichte – wir sind nämlich die Ersten, die das Velodrome für ein Fussballturnier umnützen dürfen», freut sich Saladin. Wie es damit weitergeht, und ob auch dieses Turnier zur Tradition werde, könne man zum heutigen Zeitpunkt

nicht sagen. «Es kommt ganz darauf an, wie es läuft», so Lauper. Ob also trotz närrischem Treiben am kommenden Wochenende genügend Leute ins Velodrome finden und das Turnier mit ihrer Präsenz unterstützen. Platz genug hat es – 1823 Sitzplätze insgesamt. «Wir hoffen auf sehr viele Fans», so Lauper. Und das können nebst Eltern, Grosseltern, Göttis, Tanten auch einfache Fussballfans sein, die ebenfalls nicht warten können bis die Fussballsaison auf dem Rasen wieder losgeht.

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Fleissige Helfer im Hintergrund

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Solche Turniere könnten nicht stattfinden ohne viele Helfer im Hinter-

Statt auf dem Rasen messen sich regionale Fussballclubs in der Halle. Das Spezielle am Grenchner Hallenturnier ist, dass alle Spieler 60 bis 70 Minuten spielen. Und zwar in Turnierintervallen von zwölf bis 15 Minuten. Der Mannschaftssieger wird nicht durch Achtel- Viertelund Halbfinals erkoren, sondern in einer Gesamtschau aller Resultate. 1. Junioren Hallenturnier (für Junioren D, C, B / 12- bis 17-jährig) Datum 14. und 15. Februar Ort Velodrome Zeit 8 bis 20 Uhr (am Sonntag bis 19.30 Uhr) 10. Junioren Hallenturnier (für Junioren G, F, E / 4- bis 11-jährig) Datum 28. Februar und 1. März Ort Halle Bahnhof Nord, Doppelturnhalle Nord/Süd Zeit 8.30 bis 20 Uhr (am Sonntag bis 16.15 Uhr) Verpflegung im Velodrome-Restaurant bzw. Festbetrieb im ersten Stock der Turnhalle Bahnhof Nord. Eintritt frei.

Das OK-Team: Beat Lauper (FC Wacker), Susanne Saladin (FC Fulgor) und Rolf Vogt (GS Italgrenchen). Sie haben dieses Jahr nebst dem traditionellen Hallenturnier ein Fussballturnier im Velodrome organisiert. «Alle sind herzlich willkommen und können dabei auch gleich das Velodrome besichtigen.»

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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 12. Februar 2015 | Nr. 07

Foto: Hanspeter Bärtschi / Grenchner Tagblatt.

Grenchner Fasnacht 2015 «Hesch no Puls?» – Unter diesem Motto findet die diesjährige Grenchner Fasnacht statt. Ab heute 12. Februar 2015, bis am Aschermittwoch, 18. Februar 2015 wird täglich gemessen, wie es um den Herzschlag Grenchens bestellt ist. Ein närrisch gutes Fasnachtsprogramm erwartet Sie:

Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

Schmutziger Donnerstag, 12. Februar 05.00 Uhr: Chesslete Treffpunkte: City Nord, Kastels, Bahnhof Süd, Ringstrasse/ Solothurnstrasse, Friedhof/Bachtelenstrasse 05.45 Uhr: Monster-Chesslete auf dem Postplatz 14.00 Uhr Kinderball im Parktheater 20.00 Uhr Beleuchteter Nachtumzug. Route: Bettlachstrasse–Centralstrasse–Schild-Rust-Strasse–Kapellstrasse–Bettlachstrasse Anschliessend Strassen- und Beizenfasnacht Freitag, 13. Februar Ab 14.30 Uhr: Seniorenfasnacht im Eusebiushof und in den Alterszentren Weinberg und Kastels 20.30 Uhr: Goschennacht im Parktheater (Eintritt frei, aber nur für Kostümierte) Samstag, 14. Februar Ab 19.30 Uhr: Gränchner Gugge-Night auf dem Marktplatz Anschliessend: Strassen- und Beizenfasnacht Sonntag, 15. Februar 14.15 Uhr: Grosser Fasnachtsumzug. Route: Bettlachstrasse–Centralstrasse–Bündengasse–Kirchstrasse–Bettlachstrasse Anschliessend: Guggenkonzerte auf den Strassen und in den Beizen Montag, 16. Februar 20.00 Uhr: Luna-Bällchen im Krebs-Bistro mit DJ und Guggenmusiken

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 12. FEBRUAR 18.30–22.00 Uhr: DonnerstagabendBahnrennen. Spannende Bahn-Rennen und eine einmalige Rennatmosphäre. Türöffnung ist um 17.30 Uhr, die Rennen starten um 18.30 Uhr. Fürs leibliche Wohl ist im Halleninnenraum und auch im Restaurant gesorgt. www.velodromesuisse.ch Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25.

FREITAG, 13. FEBRUAR 18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Aktuelle Informationen zur Schnee- und Pistensituation: www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg.

SAMSTAG, 14. FEBRUAR 8.00–20.00 Uhr: Hallenfussballturnier. Fussball-Junioren-Teams der Kategorie D, C, B treffen aufeinander. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25. 16.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Mit Fondue-Essen und Schlitteln. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Grenchenberg-Bettlachberg.

SONNTAG, 15. FEBRUAR

Clown Zitronella. Auf Alle Teilnehmer wartet ein feiner Punch. Teilnehmer bringen zum Verzieren ihres Schneemannes bitte nur Materiealien aus der Natur mit, die man z. B. auf dem Weg vom Unter- nach Obergrenchenberg sammeln kann. Durchführung nur bei genügend Schnee, Schneefall, Nebel und Sonnenschein. Auskunft: Speiser Christoph, 032 351 43 14 oder 076 481 94 62 oder Büro Tourismus Grenchen 032 644 32 11. www.obergrenchenberginfo.ch Obergrenchenberg.

MONTAG, 16. FEBRUAR 20.10–21.40 Uhr: «Winterfit». Gesund und fit durch den Winter. Der DTV/Ladies Gym bietet für alle interessierten Frauen ein wöchentliches Ganzkörpertraining an. Das Training wurde vom Schweizerischen Turnverband und der Suva ausgearbeitet. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

DIENSTAG, 17. FEBRUAR 14.00–16.30 Uhr: Bunter Nachmittag. Ein fasnächtlicher Spielnachmittag. Der Anlass wird vom Trio Fankhauser musikalisch begleitet. Alterszentrum Kastels, Kastelsstrasse 31.

8.00–20.00 Uhr: Hallenfussballturnier. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25.

MITTWOCH, 18. FEBRUAR 11.00–15.30 Uhr: Schneemann Event für Familien und Schneenostalgiker. Anreise privat oder mit dem ÖV möglich, mit BGU Bus (Grenchenberg) ab Grenchen Bhf-Süd bis Untergrenchenberg. Weg zu Fuss ca. 30 Min. ab Untergrenchenberg der Strasse oder dem Schneeschuh Trail «Wandflue» entlang. Den erbauten Schneemann kann man zu Hause unter www.grenchentourismus.ch auf der Webcam sehen. Durch den Schneemann Event begleitet der

13.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg. 18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Aktuelle Informationen zur Schneeund Pistensituation unter www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg.

FREITAG, 20. FEBRUAR 18.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg. 18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Aktuelle Informationen zur Schnee- und Pistensituation: www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg.

Dienstag, 17. Februar 14.35 Uhr: Kinderumzug. Route: Schulhausplatz I und II–Kirchstrasse– Quartierstrasse–Centralstrasse–Schild-Rust-Strasse– Kapellstrasse–Bettlachstrasse–Zytplatz 21.00 Uhr: 3. Fasnachtsball «Ballacoa» im Baracoa (Eintritt frei, aber nur für Kostümierte) Aschermittwoch, 18. Februar 20.00 Uhr: Böögverbrennen auf dem Marktplatz Durchgehend vom 12.-17. Februar: Luna Park auf dem Marktplatz

SAMSTAG, 21. FEBRUAR 14.00–15.30 Uhr: Handballmeisterschafts-Heimspiel. TV Grenchen s’Drü gegen HBC Büren 2. Velodrome Suisse. 18.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg. 20.15–22.30 Uhr: Trio Riscant: «Das muss einmal gesungen werden». Das Trio Riscant, das sind die musikalischen Komödianten oder die komödiantischen Musiker Isabelle Scheiber, Ramon Bessel und Christoph Hirschauer. Kleintheater Grenchen (Aula Schulhaus IV).

DEMNÄCHST

«FRAU MÜLLER MUSS WEG!» 24. Februar, 20.00 Uhr: Wieder einmal bestätigt Erfolgsdramatiker Lutz Hübner seinen Ruf, ein äusserst amüsanter wie nachdenklicher Autor zu sein. In seinem neuen Spielplanhit haben fünf Elternvertreter einer vierten Grundschulklasse die Lehrerin Frau Müller um eine Unterredung gebeten, um ihr zu sagen, was sie von ihr halten: Nämlich «Nichts». Parktheater, Lindenstrasse 41.

«2. SOIRÉE MAGIC» 20.30–23.30 Uhr: «Casino Midnight»: An diesem Spezial-Midnight-Event treffen die Jugendlichen z. B. auf eine Bowlingbahn und können ihre Fertigkeiten unter Beweis stellen. Sie können aber auch Geschicklichkeitsspiele ausführen oder an Kartenspielen teilnehmen. Die jugendlichen Besucherinnen und Besucher erfahren, dass es für einen lustigen Ausgangsabend weder Tabak noch Alkohol oder andere Substanzen braucht. Auf kreative Weise können die Jugendlichen ihre Atemkapazität testen, durch das Erraten von Düften ihr Geruchssinn prüfen oder bei einem Quiz zum Thema Tabak ihr Know-How checken. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

28. Februar, 20.00–22.00 Uhr: Mit Pol Pollux & dem Zauberduo Domenico treten der älteste und die

jüngsten Basler Zauberkünstler gemeinsam in der Nummer «Generation» auf. Eine Uraufführung. Aula Schulhaus IV, Schulstrasse 35.

PFADI-SCHNUPPERTAG 14. März, 14.00–17.00 Uhr: Der mächtige Pirat, Captain Lafayelle, besitzt einen verzauberten Wunschelbart. Dank diesem Bart ist er in der Lage, verborgene Schätze aufzuspüren – und seine bisherigen wieder zu finden… Der Pfadi-Schnuppertag ermöglicht seit Jahren vielen Kindern ab 6 Jahren einen Einblick in die Pfadi zu erhalten, der Natur näher zu kommen und etwas zu erleben. Holzerhütte, Grubenweg 70.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Wohlfahrt & Macht». Bis 27. August. Die Sonderausstellung präsentiert Aspekte der Geschichten der Familien, welche die Uhrenindustrie in der Region Grenchen massgeblich mitgeprägt haben. Mi/Fr–So 14–17 Uhr.

Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: «30 Jahre Rodania». Bis 27. März. Anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums zeigt die Stiftung Rodania Werke diverser Künstlern aus der Region. Mo–Mi/Fr 8.30–12/13.30–17 Uhr, Do 8.30–12/13.30–18 Uhr.

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Grenchner Stadt-Anzeiger 07/2015