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Donnerstag, 5. Februar 2015

107. Jahrgang – Nr. 06

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Freitag, 6. Februar 2015 Viele Wolken und gelegentlich Schneefall. -3ºC -1ºC Samstag, 7. Februar 2015 Einige Aufhellungen möglich, dazwischen aber auch ein paar Schneeflocken.

-4ºC -1ºC

Sonntag, 8. Februar 2015 Weiterhin wechselhaft, Sonne und Wolken lösen sich ab.

-4ºC 0ºC

Laufen

3 Der Jugendrat Baselland organisierte im Gymnasium Laufen, eine Podiumsdiskussion für Schüler und Öffentlichkeit zu den Themen Sparpolitik und Energiestrategie 2050.

Seewen

14 Sieben Mal jährlich lädt die Gesellschaft des Museums für Musikautomaten GMS in Seewen zur Matineé. Der Auftakt zur Reihe in diesem Jahr fand vergangenen Sonntag statt.

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Wälder sind preiswürdig Gerhard Walser hat in seinem Forstrevier Platz für Juravipern, Schmetterlinge und Orchideen geschaffen. Dafür hat er nun den Naturschutzpreis von Pro Natura erhalten. Gini Minonzio

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er an Schmetterlinge denkt, stellt sich meistens auch eine sonnige Wiese vor. Dabei leben etliche Sommervögel im Wald. Der Förster Gerhard Walser sorgt in seinem Gebiet dafür, dass seltene Schmetterlinge wie der Waldteufel oder der Feurige Perlmutterfalter Nahrung, und Plätze für die Eiablage finden. Das bedeutet viel Arbeit, denn diese Schmetterlinge brauchen zwingend Wälder, wo die Sonne bis zum Boden scheinen kann. Walser sorgt aber nicht nur für Schmetterlinge, sondern auch für die Juraviper, die Schlingnatter, die Mauereidechse, die Geburtshelferkröte. Und für viele weitere Vögel, Insekten, Bäume und Kräuter. Nicht erst seit gestern, sondern seit er 1992 in den Revieren in Liesberg und Roggenburg arbeitet. 2004 sind auch Kleinlützel und Bärschwil dazugekommen. Insgesamt gehören 2400 Hektaren zu seinem Revier.

Vom Wasser bis zur Felswand Für seinen langjährigen Einsatz hat Walser letzte Woche den Naturschutzpreis von Pro Natura Baselland bekommen. «Der Preis hat in erster Linie einen ideellen Wert», erklärte die Präsidentin von Pro Natura Baselland, Mirjam Würth. Er bestehe aus einer öffentlichen Preisverleihung, einer Urkunde und einem gepflanzten Baum. 80 Personen erschienen zur Preisverleihung in Laufen.

Preisträger: Gerhard Walser war bei der Preisverleihung von Pro Natura von seiner Familie umringt. Im Vordergrund seine FOTO: GINI MINONZIO Frau Brigitte (r.) und der Enkel Silvano.

Unter ihnen auch etliche Preisträgerinnen wie Pia Steg und Ruth Meury, welche den Preis 1995 für den Naturschutz im Laufental erhalten haben. Der Solothurner Kreisförster Martin Roth lobte Walser für seine pragmatische Art. Zudem sei er ein ganz grosser Kenner, was Artenschutz und Ökologie anbelange. «Gerhard Walser zeigt mir immer wieder Raritäten in seinem Revier», sagte Roth begeistert. Er konnte verschiedene Waldbesitzer dazu bringen, am Biodiversitätsprogramm des Kantons Solothurn mitzumachen. So konnte der Kanton sechs Flächen mit Altholzinseln (total 15 Hektaren) und

zwei Flächen mit alten Eichen (total 4 Hektaren) für die nächsten 50 Jahre pachten, so Roth. Während Walser im Kanton Solothurn wertvolle Altbestände erhalten darf, so kann er im Kanton Baselland so richtig zur Motorsäge greifen. Hier darf er für den Naturschutz lichte Wälder anlegen, welche auch regelmässige Pflege brauchen. «Es ist genau diese Vielfalt in meinem Revier, welche mir so grosse Freude macht», erklärte Walser. Er kann deshalb auch keinen Lieblingsort nennen. «Einmal habe ich Lust auf den dunklen Tannenwald, dann wieder auf eine warme Lichtung oder auf unsere Nassgebiete», so Walser.

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Vom Wald ins Spital Anwesend an der Preisverleihung war auch Walsers Familie. Sein Bruder Paul erzählte von der Kindheit in Brislach, die sie als selbst ernannte «Vogelbande» zum grossen Teil im Wald verbrachten. Ausser wenn Gerhard Walser wieder einmal mit einem Loch im Kopf oder einem Knochenbruch im Spital lag. Auch Gerhard Walser erzählte von seiner Kindheit, von seiner Verbundenheit mit der Natur. Eine Verbundenheit, die wild-romantisch war, voller Forscherdrang, aber auch pragmatisch. So zum Beispiel als er versuchte, aus Mäusefellen einen Mantel zu machen.


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Donnerstag, 5. Februar 2015 Nr. 06

REGIERUNGSRATSWAHLEN

LAUFEN

Überparteiliches Komitee empfiehlt Isaac Reber

Diskussion mit der Jugend

Isaac Reber hat sich als Regierungsrat, Sicherheitsdirektor und aktuell auch als Regierungspräsident in den vergangenen Jahren sehr für unseren Kanton engagiert. Er soll diese Arbeit weiterführen können, denn nach viel Umbruch braucht es in unserem Kanton wieder Kontinuität und Stabilität. Dank seinem lösungsorientierten Engagement und dank seiner Dialogfähigkeit brachte Isaac Reber in den letzten dreieinhalb Jahren frischen Wind und neue Impulse in die Regierungsarbeit ein. Die anstehenden Aufgaben packte er an, sei es den Haushalt wieder ins Lot zu bringen, die Pensionskassensanierung, eine aktivere Wirtschaftspolitik oder eine realistischere Spitalplanung. Das Investitionsprogramm des Kantons orientiert sich jetzt an der Wirklichkeit und ist nachhaltiger geworden: Verwirklicht wird nur, wofür auch Geld da ist. Auch die Aufgaben in seiner Direktion geht Isaac Reber mit grosser Motivation an. Grosse Reorganisationsprojekte und viele Gesetzesvorhaben brachte er zu einem guten Abschluss. Bei der Kriminalitätsbekämpfung beschritt er neue Wege und dank massiv erhöhter Polizeipräsenz im ganzen Kanton konnte der Anstieg der Einbruchsdelikte letztes Jahr nachhaltig gestoppt werden. Isaac Reber hat in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet. Deshalb verdient er in den Augen des Komitees «Isaac Reber – Regierungsrat» eine gute Wiederwahl. Das Komitee ist breit abgestützt. Es umfasst Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus insgesamt 9 Parteien und über ein Dutzend Gemeinde- und Stadtpräsidien aus dem ganzen Kanton. Adrian Baumgartner Leiter Kommunikation Sicherheitsdirektion BL

Podium: Fabian Schnell vom Jugendrat Baselland (r.) stellt die Podiumsteilnehmenden vor: (v. l.) Georges Thüring (SVP), Brigitte Bos (CVP), Moderator Frank Linhart, MargareFOTO: GABY WALTHER ta Bringold (GLP) und Patrick Feld (SP/JUSO).

Der Jugendrat Baselland organisierte für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Laufen, aber auch für die Öffentlichkeit eine Podiumsdiskussion zu den Themen Sparpolitik und Energiestrategie 2050. Gaby Walther

LESERBRIEF

Kann eine Umfahrung nachhaltig sein? Bereits diverse Pläne wurden für die Umfahrung Zwingen-Laufen gemacht und viel Zeit investiert. So erschien auch eine weitere Skizze im Wochenblatt vom 29. Januar. Klar wäre dies eine machbare Möglichkeit, aber auch diese Umfahrung verbaut wertvolles Kulturland. Landwirtschaftliche Nutzflächen werden zugeteert, Wald abgeholzt. Wozu? Damit weiter hin und her transportiert werden kann, damit Herr und Frau Schweizer noch schneller im Ausland sind und das Auto mit billiger Ware laden können, jetzt wo doch der Euro im Keller ist. Jeden Tag sterben 2-3 Bauernbetriebe in der Schweiz, z.T. auch weil ihnen das Land weggenommen wird oder weil der Bau einer Strasse die Bewirtschaftung der Felder verunmöglicht. Warum steckt man das ganze Geld nicht in den ÖV? Vielleicht würde ein Autofreier Sonntag im Monat im ganzen Laufental neue Ideen anregen. Bereits den Kindern wird das «zu Fuss gehen» abgewöhnt, man bringt sie mit dem Auto zur Schule, weils zu gefährlich ist wegen dem vielen Verkehr. Merken Sie etwas? Evelyn Buchwalder Liesberg

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rei Themen standen auf der Einladung zur Podiumsdiskussion in der Aula des Gymnasiums Laufental-Thierstein am letzten

Mittwochmorgen. Doch die beiden Themen kantonale Sparpolitik und Energiestrategie 2050 waren spannend genug, um die zwei Stunden zu füllen. Rund 150 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten verfolgten die Podiumsdiskussion, organisiert vom Jugendrat Baselland, und stellten selber interessante Fragen. Einig waren sich alle Podiumsteilnehmenden, dass an der Bildung nicht gespart werden darf, dass aber trotzdem in diesem Bereich Sparpotenzial vorhanden ist. «Der Verwaltungsapparat ist viel zu schwerfällig», meinte Landrätin Brigitte Bos und dass auch mit weniger Kontrolle eine gute Schulqualität erreicht werden könne. Landrat Georges Thüring zeigte sich kritisch gegenüber HarmoS: «Wir haben zu viel Zeit gebraucht, um abzuklären, was an HarmoS gut ist.» Obwohl das Volk dafür ge-

stimmt habe, sollte man nicht stur bleiben, sondern Fehler eingestehen können. Patrick Feld sah in der Harmonisierung der Schulsysteme in der Schweiz mit Blick auf die Mobilität der Bevölkerung ein wichtiges Anliegen. Einen weiteren Ort, um Geld zu sparen, sei die Verkehrspolitik. Thüring gab sich überzeugt, dass es nicht überall die komfortabelsten und breitesten Strassen brauche. Für Margareta Bringold bedeuteten mehr Strassen mehr Autos und dass die Verkehrssituation in Laufen nun gelöst werden müsse. Brigitte Bos sprach sich dafür aus, nicht aufzugeben betreffend Umfahrung Laufen-Zwingen und den Ausbau der Doppelspur, denn sonst seien die Chancen zur Verkehrsverbesserung im Laufental wirklich weg. Man müsse den Druck aufrechterhalten und zusammen in die gleiche Richtung

ziehen. Beim Thema Energie wandte sich Feld entschieden gegen Atomkraftwerke. Thüring betonte, dass sich die Strategien für die Wirtschaft lohnen müsse und die Lösung nicht darin liege, Atomstrom aus dem Ausland zu importieren. Bringold sah die Interessenskonflikte der verschiedenen Organisationen und fand, dass man Argumente der Gegner ernst nehmen müsse, auch zum Schutz einer intakten Natur. Das Thema Energie sei für viele ein Luxusthema, doch man dürfe sich nicht abhalten lassen, die Probleme zu lösen, so Bos. Gerne hätten die Schülerinnen und Schüler das Thema Energie vertieft und wären auch am dritten Thema, Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative, interessiert gewesen. Doch dafür reichte die Zeit nicht mehr.

LAUFEN

Konzertreihe «Abendmusiken» WOS. Am kommenden Samstag, 7. Februar, findet um 17.00 Uhr im Rahmen der Konzertreihe «Abendmusiken» in der ev. ref. Kirche Laufen ein Konzert zur Einstimmung auf die bevorstehende Fasnacht statt.

Die «Holzebärger Ländlerfründe» präsentieren zusammen mit den Kindern des Musikgrundkurses der Primarschule Wahlen ein halbstündiges Konzert mit originellen und lustigen Vorträgen gesanglicher und musikalischer Art.

Die Kinder freuen sich auf ihren Auftritt und darauf, zusammen mit den Musikanten zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf die bevorstehende Narrenzeit einzustimmen. Eintritt frei. Kollekte.

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Ein starkes Zeichen im Laufental

Brigitte Bos macht sich stark für unser Spital

Am vergangenen Samstag führte die SVP im Laufental im Stedtli die zweite Standaktion hinsichtlich der Gesamterneuerungswahlen von Regierung und Parlament vom 08.02.15 durch. Das Wetter war uns wohlgesinnt und es wurde ein prächtiger Anlass. Die vier Regierungskandidaten (männliche Form gilt auch für Frauen) von SVP, CVP und FDP wie auch der Laufner Matthias Imhof von der BDP und die Landratskandidaten der SVP stellten sich der Bevölkerung für Diskussionen und Fragen zur Verfügung. Es wurde leidenschaftlich und kollegial über politische Themen debattiert. Dabei zeigte sich eines ganz deutlich: Im Laufental herrscht, bis auf einige wenige Einzelmasken ausgenommen, ein sehr gutes Klima unter den verschiedenen Parteien. Man diskutiert mit Respekt und Wertschätzung und fokussiert sich dabei auf Sachpolitik. Die Politiker im Laufental können dabei die Differenzen in der Politik vom Privaten bestens trennen. Das zeigte sich auch darin, dass sich im Laufe des Morgens die Vertreter

der SP zu uns gesellten und somit fast die ganze politische Bandbreite am Stand der SVP vertreten war. Es reichte zum Schluss sogar noch für ein Foto mit Kandidaten von links bis rechts. Bei den Landratswahlen vom kommenden Sonntag haben Sie es als Bürger in der Hand, welche Politik Sie für die nächsten vier Jahre unterstützen möchten. Dafür setze ich mich ein: Nachhaltige Finanz- und Steuerpolitik, keine neuen Steuern, Gebühren oder Abgaben, Dezentralisierung im Kanton für effiziente und handlungsfähige Gemeinden, starkes und zukunftsorientiertes Bildungswesen, bürgernahe, ehrliche und finanzierbare Sozialpolitik, Erhalt und Ausbau der Infrastruktur auf Strasse und Schiene, attraktive Rahmendbedingungen für die KMU’s in der Region und last but not least eine konsequente und glaubwürdige Sicherheitspolitik zum Wohle der Bevölkerung. Wenn Sie mit dieser Politik einverstanden sind, dann würde ich mich sehr darüber freuen, wenn Sie meinen Namen auf die Liste nehmen. Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung. Marcel Schenker Kandidat SVP, Liste 3

Im Wahlkampf wird das Thema Spital von allen Seiten als Plattform genutzt. Tatsache ist, dass es die CVP war, die sich im Landrat erfolgreich für eine Zukunft an unserem Standort einsetzte, als es um die Auslagerung der Spitäler des Kantons ging. Das Ziel, die Spitäler weiterhin als öffentlich- rechtliche Anstalten führen zu können, wurde glücklicherweise erreicht. Dies ist die Grundlage für die Weiterführung des Spitals in Laufen. Es war damals die richtige Lösung zum richtigen Zeitpunkt. Allen Kandidaten und Kandidatinnen der Liste 5 liegt unser Spital sehr am Herzen. Brigitte BosPortmann und ihre Arbeitsweise kenne ich gut. Sie arbeitet sachlich und ruhig, verliert das Ziel nicht aus den Augen und wird sich auch nach den Wahlen weiter für unser Spital einsetzen. Darum gehört Brigitte Bos-Portmann auf jeden Wahlzettel. Cornelia Düblin-Stark Laufen

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Samstag, 7. Februar, 15.00 Uhr

Sammys Abenteuer 2

Regie: Ben Stassen mit Sammy, Shelly, Ray u. v. a. Kinderfilm: BE, 2009, 88 Min.


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Donnerstag, 5. Februar 2015 Nr. 06

Gottesdienste TODESANZEIGE (gilt als Leidzirkular)

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 6. Februar, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 6. Februar, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Samstag, 7. Februar, 17.00 Uhr, Abendmusik in der ref. Kirche Laufen, «Einstimmung auf Fasnacht». Die Volksmusikformation unter der Leitung von Paul Stebler weckt in uns Fasnachtsfreude. Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 8. Februar, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Sonntag, 8. Februar, 17.00 Uhr, Theater 58. Das Schauspiel ,das wir in der ref. Kirche Laufen geniessen dürfen, versucht nicht, das Unerklärliche zu erklären. Silja Walter will es in mystischen Augenblicken erlebbar machen. Ihr Werk, welches das Ensemble «Theater 58» bei uns aufführt, weckt die grosse Hoffnung, dass hinter Bomben, Trümmern und Krieg, auch hinter dem Schwein und der Schlange im eigenen Herzen eine Wirklichkeit steht, die das Leben erleuchtet und sinnvoll macht. Der Eintritt ist frei, Kollekte (empfohlene Kollekte Fr. 20.–). Donnerstag, 12. Februar, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «Filmnachmittag». Heute am schmutzigen Donnerstag schauen wir uns den Film «Der weisse Code» an. Er erzählt die Geschichte von Heinrich Weiss, einem Erfinder und Sammler. Donnerstag, 12. Februar, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon).

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben dort im neuen Heimatland.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwester, unserem lieben Gotti, unserer lieben Tante und Schwiegermutter

Gertrud Löw-Beer 1. Januar 1927 bis 2. Februar 2015

In Liebe und Dankbarkeit: Anita Löw Steven und Marc Evelyn und Anton Hammel-Löw Melanie und Tanja Robert Löw Sara und Dominik Schwester und Anverwandte. Die Abdankung findet am Dienstag, dem 10. Februar, um 14 Uhr in der reformierten Kirche Breitenbach statt. Anstelle von Blumenschmuck gedenke man des Soup & Chill, 4000 Basel, IBAN CH49 0900 0000 6068 5444 7. Traueradresse: Anita Löw, Gässliackerweg 16, 4226 Breitenbach

Liesberg Donnerstag, 6. Februar, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Rütli (Liesberg). Mittagessen, mit anschliessendem Lottomatch.

DANKSAGUNG (statt Dankeskarten)

Grellingen Sonntag, 8. Februar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Heute ist Chinder-Sunntig mit Maria und Nadja. Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag, 7. Februar 2015 14.00 Uhr Jungschar Sonntag, 8. Februar 2015 19.30 Uhr Abendgottesdienst «Gäste sind herzlich willkommen»

Spuren im Sand verwehen Deine Spuren in unseren Herzen bleiben

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Regula Wyser

Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche: Donnerstag, 5. Februar, 8.30 Uhr, kath. Kirche Fehren, ökum. Gottesdienst mit Einbezug der Kinder. Fasnacht und Masken geben Motto vor: «Wer bin ich, wer bist du und wer ist Gott?» Pfr. St. Barth, Pfr. M. Fellmann, Kat. M. Merckx und Kat. M. Lombriser mit ihren Klassen. Sonntag, 8. Feburar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth. Anschl. Kirchenkaffee. Sonntagsschule/ChinderChilche: mit Beginn im Gottesdienst. Donnerstag, 12. Februar, 10 Uhr, in der Dachkapelle des Altersheims Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfr. St. Barth. Samstag, 14. Februar, 10 Uhr, in der Kapelle des Zentrums Passwang, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth. Sonntag, 15. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Konfirmandenunterricht: donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH Breitenbach: Gruppe 1 am 5. Februar. Gruppe 2 am 12. Februar. Chilespatzenchörli: Freitagabend von 19 bis 20 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH Breitenbach, am 13. Februar und 6. März. Leitung: Carmen Gerber aus Beinwil. Singst du gern, dann melde dich an via Telefon 061 781 12 50 oder 079 465 77 69 oder E-Mail: st.barth@bluewin.ch, Mitmachalter: 7 bis 14 Jahre. Seniorennachmittag: Montag, 9. Februar, 15 Uhr, Gemeindesaal des ref. KGH Breitenbach, Thema: Der Pünktli-Maler Alexandre Perrier und der Berg «Grammont» alias «Der Genfersee in der Malerei». Zvieri von Martha Schenker.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Sonntag, 8. Februar 9.30 Uhr, Unser-Vater-Gottesdienst, Pfarrer Günter Hulin und Katechetin Rita Wepler, Kirche Witterswil 10 Uhr, Unser-Vater-Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner und Katechetin Ewa Polus, ökum. Kirche Flüh – Mittwoch, 11. Februar, 17 Uhr Meitliträff 8+, Seifen selber herstellen. Anmeldung bis 9. Februar bei Melissa Müller, Tel. 079 109 30 60. Martina Hausberger

26. Februar 1972 bis 24. Dezember 2014 Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Jedoch zu wissen, wie viele sie geschätzt haben und sie gerne hatten, gibt uns Trost. Herzlichen Dank – für tröstende Worte, gesprochen oder geschrieben – für einen Händedruck oder einer Umarmung, wenn Worte fehlten – für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft – für Blumen, Bilder, Kerzen und Geldspenden – für die Anteilnahme bei der Trauerfeier – der Ita-Wegmann-Klinik für die ruhigen letzten Stunden Ebenfalls danken wir Herrn Pfarrer Sabo für die berührende und persönliche Gestaltung der Abdankungsfeier, dem Organisten, den Mitwirkenden mit Altflöte und Gesang.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Die Trauerfamilien

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Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter

Susanna Luder 6. April 1939 bis 30. Januar 2015 Im Alter von 75 Jahren durfte sie nach schwerer Krankheit still und friedlich einschlafen.

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Wer im Andenken an die liebe Verstorbene gerne etwas spenden möchte, unterstütze bitte die gemeinnützigen Vereine Terre des hommes Schweiz, Postkonto 01-11764-1, oder Amnesty International, Postkonto 30-3417-8, Vermerk: Susanna Luder. Traueradresse: Familie Stefan Jäggi-Vögtli, Gehrenweg 9d, 4226 Breitenbach

@7(',-'*"$%A$<8BC# Erschwil BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Erschwil Passwangstrasse, Lüsselbrücke

Setzt euer ganzes Vertrauen auf den Herrn und verehrt keinen Gott ausser ihm!

1. Buch Samuel 7, 3

Gestützt auf § 5 lit. d der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Abbruch- und Neubauarbeiten an der Brücke sowie für Werkleitungsarbeiten sind im Bereich der Kantonsstrassenbrücke über die Lüssel Verkehrsbeschränkungen erforderlich. Während der Bauarbeiten wird die Passwangstrasse im Baustellenbereich gesperrt. Der gesamte Verkehr wird einspurig über die Schmelzistrasse/Kreuzbrücke umgeleitet. Die Schmelzistrasse wird beim B&B Gasthof Kreuz ebenfalls gesperrt. Der Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage geregelt. Dauer: 23. Februar 2015 bis 30. November 2015 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen schriftlich Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Einer allfälligen Beschwerde wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 6. Februar 2015

Zullwil

Baupublikation

Die Beisetzung findet auf Wunsch der Verstorbenen im engsten Familienkreis statt.

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Bättwil

Ausschreibung Vakanz Gemeinderat / Einberufung Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für den Urnengang vom 14. Juni 2015 Der Gemeinderat der Gemeinde Bättwil gestützt auf § 30 Abs. 1 c und § 127 Abs. 4 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996 beschliesst: 1. Wahlfestsetzung / Ausschreibung / Einberufung Das Amt eines Gemeinderates bzw. einer Gemeinderätin wird hiermit neu ausgeschrieben. Am 14. Juni 2015 findet die Ersatzwahl für den Rest der Amtsperiode 2013–2017 statt. 2. Teilnahme an der Wahl Teilnahmeberechtigt sind alle Stimmberechtigten, die politisch ihren Wohnsitz in Bättwil begründen und nicht anderswo im Stimmregister eingetragen sind. 3. Wahlvorschlag / Anmeldung Ein Wahlvorschlag ist auf einem amtlichen Formular aufzuführen, welches auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden kann. Der Wahlvorschlag muss von mindestens 10 Stimmberechtigten unterzeichnet sein. Der Wahlvorschlag ist spätestens bis am Montag, 4. Mai 2015, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Verspätet eingereichte Anmeldungen werden nicht mehr entgegengenommen.

Hofstetten-Flüh

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Öffentliche Planauflage Gestützt auf § 15 ff. des Planungs- und Baugesetzes (PBG) vom 3. Dezember 1978 legt der Gemeinderat während 30 Tagen öffentlich vom 9. Februar bis 10. März 2015 zur Einsichtnahme auf:

Neuauflage Änderung Baukörper G, Verkleinerung Gebäudevolumen, Lage und Parkierung Gestaltungsplan «Talstrasse/Steinrain» mit Sonderbauvorschriften Parzellen GB 820 / 833 / 3831 / 4130 Ortsteil Flüh

4. Wahlzettel Für die Gestaltung und den Druck der Wahlzettel ist die Gemeindeverwaltung verantwortlich. 5. Wahlpropagandamaterial Die Wahlpropagandaschrift darf (gefaltet) höchstens das Format C5 aufweisen und nicht mehr als 50 g wiegen. Loses Material ist in die Propagandaschrift einzulegen. Das Wahlpropagandamaterial muss bis spätestens am Montag, 11. Mai 2015, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. 6. Zustellung des Wahlmaterials Die Zustellung des Wahlmaterials an die Stimmberechtigten erfolgt bis am Samstag, 23. Mai 2015. 7. Briefliche Stimmabgabe Die schriftliche Stimmabgabe muss bis spätestens am Samstag, 13. Juni 2015 (vor dem Wahltag), 18.00 Uhr erfolgt sein (Gemeindebriefkasten). Der Gemeinderat

Auflageort:

Foyer Erdgeschoss Mehrzweckhalle «Mammut» Büneweg 2, 4114 Hofstetten Öffnungszeiten: Mo, Di, Fr: 9.00 bis 11.00 und 15.00 bis 17.00 Uhr Mi: 9.00 bis 11.00 und 15.00 bis 18.00 Uhr Do: 9.00 bis 11.00, nachmittags geschlossen Rechtsmittel: Während der Auflagefrist kann jedermann, der durch den Nutzungsplan berührt ist und an dessen Inhalt ein schutzwürdiges Interesse hat, beim Gemeinderat Hofstetten-Flüh, 4114 Hofstetten, schriftlich und begründet Einsprache erheben. Der Gemeinderat


LAUFENTAL LESERBRIEF

Die EVP hat zugehört: Auswertung Wunschbuch Die Bevölkerung reagierte erfreulich positiv auf diese Art von Wahlkampf. Ebenso erfreulich der Grundtenor vieler: Die Baselbieterinnen und Baselbieter schätzen die Lebensqualität in unserem Kanton. Hier ein Auszug der Einträge ins Polit-Wunschbuch: Viele wünschen sich mehr Sparwillen der Landräte und Regierungsräte, resp. dessen unbedingte Durchsetzung, mehr Masshalten im Allgemeinen, auch für die Amtsträger (Vorbildfunktion), ein Umdenken in Bezug auf Macht: Um dem Mitmenschen damit zu dienen, mehr Menschlichkeit, weniger Materialismus, lösungsorientierte Politiker, anstatt Schauredner: Würde wieder mehr Vertrauen schaffen, eine Wirtschaftsoffensive, die auch bis in die Peripherie spürbar ist, verständlichere Texte bei Initiativen und Wahlvorlagen, konkrete Schritte betreffend der Probleme im Gesundheitswesen, mehr Schutz und Förderung für die Familie, als kleinste und wichtigste Zelle unserer Gesellschaft, Werte wie Anstand, Respekt und Ehrlichkeit sollen vermehrt im politischen Alltag sichtbar werden, Wahlkampagnen der Zukunft: gänzlich ohne Plakate. Die Landratskandidaten der EVP Baselland danken der Bevölkerung für unzählige interessante Statements: Sie wurden inzwischen unseren amtierenden Landräten vorgelegt. Zuhören hat sich gelohnt – wie immer. Sara Fritz, EVP

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GRELLINGEN

Einer für alle – alle für einen Die Grellinger probten den Verzicht auf Luxus und das Überleben in der Natur – gelungen ist dies dem Turnverein in einer gigantischen Show. Bea Asper

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ie Mehrzweckhalle war an beiden Aufführungsabenden jeweils bis auf den letzten Platz besetzt. Und das Publikum brachte mit tosendem Applaus seine Begeisterung zum Ausdruck. Es hatte sich bereits vor einiger Zeit in Grellingen herumgesprochen, dass der diesjährige Turnerabend «Expedition Stachelbeeri» viel Spannung, Athletik und Humor verspricht. Eine geniale Idee – und bei der Umsetzung keinen Aufwand gescheut. Das packten die Grellinger Turner an. Im gegenseitigen Gedankenaustausch hatten die Mitglieder ein Theater inszeniert und dieses ergänzt mit Showeffekten aus dem Training ihrer Riegen vom Kleinkind bis zum über 80-Jährigen. Modern, doch auch heimatverbunden. Die Moral der Geschichte kam nicht zu kurz sowie der Bezug zu Grellingens Zeitzeugen. Die Höhlen im Kaltbrunnental erinnern daran, dass die Menschheit ohne Heizung und Kühlschrank überdauerte. Und was wäre ein Turnverein ohne Teamgeist: Nur gemeinsam

Theater mit Showeffekt: Auch die Jugendriege war am Turnerabend aktiv. kann man die Strapazen eines Geländemarsches meistern und im Wald ohne die modernen Hilfsmittel überleben. Alle für einen – einer für alle. Das stellte die unterschiedlichen Charakteren des Theaters ganz schön auf die Probe. Es kam zur Zerreissprobe – doch man raufte sich zusammen und erreichte das Ziel als Gruppe. Dabei lockte das Geld: Ein TV-Sender witterte in der Expedition Stachelbeeri unschlagbare Einschaltquoten und versprach dem Sieger 5000 Franken. Auf sehr humorvolle Art nahmen die Darstellerinnen und der Darsteller die Trends des heutigen Lebens

FOTO: BEA ASPER

auf die Schippe. Auf was besinnt sich eine Juristin, wenn sie sich nicht im Paragrafenwald sondern im natürlichen Leben zurecht finden muss? Zum Glück gibt es im Leben auch Praktikerinnen. Werden Fleischesser Vegetarier, wenn nicht andere für sie die Arbeit des Schlachtens übernehmen? Bleiben Veganerinnen ihren Vorsätzen treu, wenn der Magen knurrt, der Körper nach Energie schreit und Fleisch so greifbar nah ist? Ohne den Mut und die Kraft des starken Geschlechts geht es nicht, doch manchmal ist der Mann ganz schön froh, wenn Frau weiss, wo es lang

geht, ist eine weitere Erkenntnis der Expedition. Als Sieger von der Bühne ging der Verein, denn was wäre ein Verein ohne seine Mitglieder und was wären die Menschen ohne Vereinsleben. Dies verdeutlichten Alex Hein, technischer Leiter des Turnvereins und Mitregisseur Andreas Kupper dem Wochenblatt gegenüber. Und mit Hinweis auf die wöchentlichen Trainings, das vielseitige Programm für Turneranlässe und gemeinsame Ausflüge wie Schnitzeljagd und Schneetouren zeigt Hein auf, dass der Turnverein Grellingen in allen Lebensbelangen stark ist.

Helfer seien daher herzlich willkommen und könnten sich jederzeit melden, so Stohler. Dafür seien keine speziellen Kenntnisse notwendig, einzig die Freude an der Natur im Allgemeinen und den Waldameisen im Speziellen seien von Vorteil für diese Aufgabe. Im Anschluss führte der Natur und Vogelschutzverein Blauen-DittingenNenzlingen seine Generalversammlung durch. Der Verein ist aktuell auf der Suche nach einem Kassier. Interessierte Personen dürfen sich gerne melden. Der Wohnort in einer der drei Gemeinden ist nicht Voraussetzung für das Amt.

LANDRATSWAHLEN

NENZLINGEN

Faszination Waldameise

LESERBRIEF

Im Laufental fest verwurzelt Nicht nur auf dem Papier und vor den Landratswahlen, sondern im richtigen Leben ist Eduard Jermann-Halbeisen ein CVP-Vertreter, der für seine Ideale und Werte eintritt. Er ist fest im Laufental verwurzelt und setzt sich als Dittinger Vizegemeindepräsident seit Jahren für mehr Solidarität, Menschenwürde und eine Familienpolitik ein, die diesen Namen verdient. Eduard Jermann-Halbeisen steht ein für traditionsbewusste, christliche Werte, die keine leeren Worthülsen sind: offen und respektvoll gegenüber Andersdenkenden und anderen Religion, wahrhaftig und aufrecht, wenn es darum geht seine Meinung zu vertreten. Sorge tragen zur Natur und anpacken in der Not – so zum Beispiel während des Hochwassers – prägen sein Handeln. Ich empfehle Eduard Jermann-Halbeisen, gleich zweimal auf die Liste 5 zu setzen. Willy Hueber-Weibel Zwingen

meb. Die Waldameisen übernehmen wichtige Funktionen im Naturhaushalt unserer Wälder. Aus diesem Grund widmen sich der Waldwirtschaftsverband beider Basel und der Baselbieter Naturund Vogelschutzverband den gefährdeten Tieren in einem zehnjährigen Projekt. Nur selten achten wir uns während eines Waldspazierganges auf Waldameisen, welche quer durch den Wald ihre Strassen bilden. Ein Fehler, findet Hansueli Stohler aus Pratteln. Er ist ein sogenannter Ameisengötti, welcher sich aktiv für das Projekt «Ameisenzeit» einsetzt. Letzten Donnerstag erzählte Stohler vor voll besetztem Gemeindesaal in Nenzlingen, was die Aufgabe eines solchen Ameisengöttis ist. Dies im Vorfeld der Generalversammlung des Natur- und Vogelschutzvereins Blauen-Dittingen-Nenzlingen. In den Wäldern des Kantons Baselland gibt es bisher über 800 Ameisenhaufen, welche von Förstern und Ameisengottis- und Göttis bereits registriert wurden. Jeder gefundene Haufen wird in einem Formular erfasst und ausserdem im Wald gekennzeichnet, damit er zu einem späteren Zeitpunkt leichter wieder gefunden werden kann. Waldameisen brauchen ungestörte und besonnte Lebensräume. Sie reagieren sehr empfindlich auf Einwirkungen auf ihre Nester, weshalb unbedachte Pflegemassnahmen ohne Kenntnis artgerechter Verfahren oft mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Durch einfache

Engagiert: Hansueli Stohler brachte den Anwesenden die Welt der Waldameisen näher. FOTO: MELANIE BÊCHET

und auf das Volk angepasste Pflege der Nester können Waldameisenbauten jedoch gestärkt werden. Auch dies gehört zu den Aufgaben eines Ameisengöttis. Projekt Ameisenzeit Hansueli Stohler wirbelte an diesem Abend in Nenzlingen noch kräftig die Werbetrommel. Bezüglich registrierten Ameisenhaufen sei das Laufental noch ein weisser Fleck auf der Landkarte. Und das hat auch seinen guten Grund: Einzig in den beiden Gemeinden Wahlen und Brislach gäbe es Mitwirkende am Projekt Ameisenzeit. Freiwillige

Istoh! Die CVP Laufental trifft sich am Wahlsonntag im Central in Laufen Am Sonntag 8.2.2015 ist es soweit – das Laufentaler Volk wählt ihre Vertretung in den Baselbieter Landrat. Die CVP Laufental trifft sich um 18.00 Uhr im Rest. Central in Laufen. Alle Mitglieder und Sympathisanten, Mitkämpferinnen und Mitkämpfer für ein starkes Laufental sind dazu herzlich eingeladen. Remo Oser


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LAUFENTAL

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LAUFEN

Fit für die Lehrstelle

Schnittstelle Schule - Beruf: Jennifer Baumgartner übt mit den Jugendlichen FOTO: GINI MINONZIO auch Vorstellungsgespräche.

Dank dem Projekt «LIFT Laufental» können sich Jugendliche schon während der Schulzeit gründlich auf die Arbeitswelt vorbereiten.

LESERBRIEF

Überzeugender Leistungsausweis Am Sonntag sind wir aufgerufen, neben unserer Regierung auch den Baselbieter Landrat zu wählen und damit unsere Zukunft zu gestalten. Doch wen soll man in der Hülle und Fülle an Kandidaten wählen? Die Antwort liegt auf der Hand: Es gehören Persönlichkeiten in den Land-

rat welche in der Vergangenheit gezeigt haben, dass sie sich aktiv für das Wohl der Bevölkerung einsetzen und fähig sind, aktiv etwas zu bewegen und auf die Beine zu stellen. Als ehemaliger Röschenzer Gemeindepräsident fällt mir die Wahl deshalb leicht: Ich habe Barbara Ammann-Hueber als aktives und engagiertes Mitglied des Röschenzer Gemeinderates erlebt. Mit der Durchführung der Senioren-Lottomatches, Kinoabende und Gesundheitstage engagierte sich die berufstätige Mutter zweier Kin-

der für die Röschenzerinnen und Röschenzer und beweist damit Organisationstalent. Als Mitinitiantin des Jungendzentrums Laufen, Stiftungsrätin des Laufentaler Seniorenzentrums Rosengarten und Mitglied der regionalen Fachstelle für Altersfragen gestaltet sie über Generationen- und Gemeindegrenzen hinweg das Miteinander von Jung und Alt im Laufental. Ich wähle deshalb Barbara Ammann. René Merz e. Gemeindepräsident Röschenz

darüber reden lässt sich kein Problem lösen. Genauso verhält es sich in der Politik: Es braucht Persönlichkeiten, welche sich für die Sache einsetzen. Marc Scherrer hat mit der Neulancierung des Business Parks Laufental & Thierstein gezeigt, dass ihm Unternehmerförderung in der Region am Herzen liegt. Auch als Präsident des Gewerbeverein KMU Laufental und Mitglied des Wirt-

schaftsrats Basel-Landschaft kennt er die Sorgen und Nöte der «Gwärbler» und setzt sich bei den zuständigen Stellen entsprechend ein. Mit erst 28 Jahren hat er bereits viel geleistet und sich stets für das Wohl des Gewerbes und die Region eingesetzt. Deshalb setze ich Marc Scherrer 2x auf die Liste und hoffe, Sie tun es mir gleich. Daniel Fiechter

LESERBRIEF

Politikunternehmer Unternehmer zeichnen sich dadurch aus, dass sie für eine existierende Herausforderung eine passende Lösung finden und diese zum Erfolg führen. Nur vom

NEU

Gini Minonzio

B

ereits erkundigen sich mehrere Baselbieter Sekundarschulen beim Initiator und Sekundarschullehrer Bernhard Guntern, wie denn «LIFT Laufental» funktioniere. Dabei ist das Projekt erst vor einem Jahr gestartet. Beim LIFT gehen Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse einmal in der Woche in ihrer Freizeit für drei Stunden zur Arbeit. Zusätzlich besuchen sie Module in der Schule. Hier werden sie von den beiden Sekundarschullehrerinnen Ivana Kilian und Jennifer Baumgartner geschult. Sie verbessern ihre Umgangsformen, trainieren ihr Auftreten und lernen, wie wichtig Verlässlichkeit ist. «Wir helfen den Jugendlichen auch, Bewerbungen für Schnupperlehren oder Lehrstellen zu schreiben», erklärte Kilian am Dienstag in Laufen den 60 Anwesenden am Informationsabend. Schon seit einem Jahr dabei ist der Schüler Björn Lauber. Es gefällt ihm sehr gut im LIFT. «Am meisten habe ich beim Coiffeur gelernt. Vorher war ich

Bitte an InterGGA retournieren

eher schüchtern und dort habe ich gelernt, auf Leute zuzugehen», erklärte er. Seine Mutter Astrid Lauber hat festgestellt, dass der Achtklässler selbstständiger geworden ist. «Ihm ist die Arbeit sehr wichtig und er will immer sein Bestes geben», ergänzte sie. Nach einem Betriebsjahr kann LIFT Laufental messbare Erfolge vorweisen. Drei Jugendliche haben dank LIFT eine Lehrstelle gefunden. Auch konnten einige Jugendliche die Schulnoten verbessern. Anderen gelang es, ganz neue Seiten zu zeigen. «Bei mehreren Schülern waren die Lehrpersonen überzeugt, dass man sie nie im Arbeitsmarkt brauchen könne. Dabei haben sie im LIFT ordentlich gearbeitet und die Betriebe waren zufrieden», erklärte Guntern. Insgesamt nehmen 20 Jugendliche am Programm teil. 25 Firmen bieten im LIFT Laufental einen Arbeitsplatz an. Eine davon ist die Dittinger Firma Kottmann-Kohler Gartenbau. Der Geschäftsführer Simon Kottmann erzählte, dass ein Schüler ein halbes Jahr bei ihnen gearbeitet habe. «Er hat sich in dieser Zeit enorm entwickelt. Er wurde selbstständiger und hat auch seine Umgangsformen verbessert», so Kottmann. Bei einfachen Arbeiten sei der Schüler eine Hilfe gewesen, doch sei der Gartenbau sehr vielfältig. Deshalb müsse man den Anfängern sehr viele Arbeiten erklären. Er mache beim LIFT Laufental mit, weil er als Lehrbetrieb mithelfen wolle, gute Berufsleute anzuwerben und auszubilden, so Kottmann.


THIERSTEIN

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THEATER

Bigamie-Posse vor den Toren des Klosters «Liebe macht erfinderisch» heisst etwas verharmlosend die rasante Komödie von Ray Cooney, welche am Samstag ein begeistertes Publikum in die Strudel der verflixten doppelten Ehe eines scheinbar braven Taxifahrers mitriss. Roland Bürki

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etztes Jahr war es Ray Cooneys Geschichte mit der unwillkommenen Leiche, welche die Lachmuskeln des Publikums «ausser Kontrolle» geraten liess. Wohl, weil der Londoner Autor die Verwirrungen auf die Spitze zu treiben weiss, wählte die Theatergruppe der Musikgesellschaft Beinwil unter Regisseur Markus Lisser erneut ein Lustspiel von ihm: «Verflixtes Doppel» oder in der Dialektfassung von Jörg Schneider «Liebi macht erfinderisch». Das Publikum in der bis auf den letzten Platz besetzten Beinwiler Mehrzweckhalle scheint sich an diesem Samstagabend jedenfalls diebisch auf die inspirierende Fantasie der Liebe zu freuen, als aus der guten Stube des braven, arbeitsamen Taxifahrers Hugo Meier (Kilian Ankli) der verheissungsvolle Song «Ewigi Liebi» erklingt. Weniger brav für das Klosterdorf dann aber die Erkenntnis, dass Hugo Meier diese Wohnung offensichtlich in zweifacher Ausführung besitzt: Mit Ehefrau Monika Meier (Stefanie Borer) in ZürichWollishofen und mit Gattin Brigitte (Susana Mateos) in Adliswil. Alles kein Problem für Hugo (Schlau-)Meier mit seinem kombinierten Taxi- und Ehefrauen-Dienstplan. «STMB etwa heisst Schmusetag mit Brigitte», verrät er seinem verdutzten, arbeitslosen Wohnungsnachbarn Oskar Stöckli (Jürgen Kaufmann) sein Geheimnis über das Pendeln zwischen zwei Ehefrauen und Wohnungen. Diese bigamistische Ener-

Der letzte Ausweg: Taxifahrer Hugo Meier verschlingt den Blick vor den Augen von Gattin Brigitte. Der schrille Bobby (r.) rät, bei dieser Diät das Fettgedruckte FOTO: ROLAND BÜRKI wegzulassen. gie «haut den Stöckli aus den Söckli»: «Ich habe kaum Energie zum Stempeln.» Doch dann kommt die PendlerStory ins Stocken. Hugo liegt nach einer Hilfeleistung bei einem Raubüberfall mit einer Kopfverletzung als Held im Spital und gibt dort unkonzentriert seine beiden Adressen preis. Dumm gelaufen, denn Stadtpolizistin Amstutz (Claudia Saner) und Wachtmeister Hungerbühler (Stefan Bader) von der Kantonspolizei kommen ihm so wegen einer Vermisstenanzeige der beiden Ehefrauen auf die Spur. Wenig überzeugend versucht Kumpel Stöckli mit immer neuen Lügenmärchen, das verflixte Ehedoppel zu vernebeln. Und Hugo stopft sich in höchster Not vor seiner Brigitte gar den «Blick» in den Mund, weil er dort als bandagierter Held zusammen mit Monika abgelichtet ist. Noch immer lichtet sich der Nebel über dem doppelten Wahnsinn nicht, zumal die Spuren mit dem neuen Nachbarn Bobby Baumann (Nicolas Bader), einem grellbunten Modedesigner, diesmal in Richtung anderes Ufer weisen. Doch am Ende kracht das Lügengebilde zusammen, die beiden Ehe-

frauen begegnen sich wie wilde Raubkatzen und es tun sich in diesem «Fudischuppe» ungeahnte Kosenamen-Abgründe von «Schnäggli» bis «Füdipütz» auf. Das Publikum reisst es fast von den Stühlen. Wegen der niederprasselnden Fülle an Gags, vor allem auch wegen der tollen Leistung der Schauspieler, die voll in ihren Rollen aufgehen. Wandern in Beinwil Die beiden Beibler Wanderer, Berta mit Gehhilfe und Kari mit dem Felltornister, erklären am Konzert der MG Beinwil viel mehr als sie eigentlich wandern. Immerhin erfährt das Publikum so einiges. Über den neuen Dirigenten, der Manuel Borer heisst und sein erstes Konzert dirigiert, über die Sandstrände in Irland und die Beibler als Meisterschützen. Kein Wunder, kommt der gleichnamige Marsch beim Publikum am besten an. Da bleibt dem rührigen Präsidenten der Musikgesellschaft, Stefan Borer, nur noch das Staunen über den proppenvollen Saal. Die Komödie ist nochmals zu sehen am Samstag, 07.02.2015, 20.00 Uhr, und am Sonntag, 08.02.2015, um 14.00 Uhr, in der MZH Beinwil.

KLEINLÜTZEL

Wie viel Lärm macht ein Windkraftwerk? gin. Es ging reichlich emotional zu und her bei der Informationsveranstaltung des Vereins Wind-Still, an der letzten Donnerstag in Kleinlützel 60 Personen teilnahmen. Der Verein will den Chall vor den geplanten Windkraftwerken schützen. Der Ingenieur Martin Sortmann vom Verein Wind-Still kritisierte die Landratsvorlage scharf. Diese sieht für Windräder Minimalabstände von lediglich 700 Metern zu bewohntem Gebiet vor. Für die Landratsvorlage «Ergänzung Kantonaler Richtplan Basel-Landschaft» (KRIP) habe der Kanton mit der nationalen Vereinigung zur Förderung der Windenergie zusammengearbeitet. Deshalb hat Sortmann den möglichen Lärm nach den empfohlenen Vorgaben der EMPA nachgerechnet. In ihren Berechnungsbeispielen ginge die EMPA noch von kleineren Windrädern aus, als sie heute geplant werden. Zudem wurde der Ausgangslärm deutlich abgerundet und nur mit einem Windrad gerechnet. Dabei werden in den zwei geplanten Gebieten je 5–7 Windräder stehen, was den Lärm vergrössere. Nach seinen, Sortmanns, Berechnungen könnten die beiden geplanten Windkraftwerke im Umkreis von mindestens zwei Kilometern mehr Lärm verursachen als gemäss eidgenössischer Lärmschutzverordnung erlaubt ist. Insbesondere Kleinlützel wäre betroffen, aber auch Liesberg, Röschenz, Burg und Metzerlen sowie weitere Gemeinden in unmittelbarer Umgebung, erklärte Sortmann. Seine Berechnungen könne jedermann auf der Homepage des Vereins

Grössenvergleich: Die geplanten Windräder werden noch höher als der Roche-Turm. VISUALISIERUNG: ZVG VON WIND-STILL

Wind-Still nachvollziehen. Diese Argumente liess der Röschenzer Gemeindepräsident Remo Oser nicht gelten. Oser ist zudem Vizepräsident vom «Forum erneuerbare Energien Laufental». Sortmann habe falsch gerechnet. Und wenn man die Windräder wegen Lärms verbieten wollte, so müsste man auch im Umkreis von 500 Metern um Kleinlützel jedes laute Gespräch verbieten. Dies mache in etwa den gleichen Lärm. Zudem gebe es nirgends in Deutschland mit den vielen Windparks Probleme mit

dem Lärm, sagte Oser. Sortmann widersprach: «Sehr viele deutsche Gemeinden und Regionen sind unglücklich mit dem Lärm.» Zudem machte er darauf aufmerksam, dass sich Geräusche manchmal unerwartet ausbreiten. So könne es im Windkraftwerk selber sehr leise sein, weil sich der Lärm in der Höhe mit der Windrichtung ausbreitet und erst später sinkt. Lärm kann nicht nur an Felswänden und Gebäuden reflektiert werden, sondern auch an Temperaturschichten der Luft, so Sortmann.


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THIERSTEIN EINGESANDT

Älteste Teilnehmerin: Die Chläbber-Pfludde aus Laufen.

Bekannt: Ladykillers aus Laufen.

Ein öffentlicher Platz für Severin Borer Die Ausstellung zum 90. Geburtstag des Malers Severin Borer wurde überdurchschnittlich gut besucht. Zu Ehren des bekannten Künstlers soll in Büsserach bald ein Platz nach ihm benannt werden. FOTOS: ZVG

gen Zustrom stiess. Die Shots, der Specialdrink und die Welcomedrinks für die 100 ersten Besucher kamen beim Publikum gut an. Daneben gab es im Aussenbereich Grüntee, damit sich die Gäste beim Rauchen und frische Luft schnappen etwas aufwärmen konnten. Das ganze Drumherum wäre aber nichts ohne die acht eingeladenen Guggenmusiken aus der Region. Die musikalischen Darbietungen waren äusserst abwechslungsreich und zum Teil auf sehr hohem Niveau. Einige Guggen verfügen nicht nur über gute Bläser, sie hatten auch exzellente Schlagzeuger, welche ihr Können zum Teil in Soloparts und im Aufmarsch präsentierten. Erfreulich und schön anzusehen war, dass die meisten Musizierenden kreativ geschminkt oder mit aufwendig gebastelten Larven auftraten. Das Optische muss schliesslich auch stimmen. Zwischen den Fasnachtsklängen der Guggenmusiken sorgte DJ DaveS mit passenden Hits für gute und anhaltende Stimmung sowie für gute Laune. Nebst den musikalischen Darbietungen freuten sich die Organisatoren besonders über die gute und friedliche Stimmung sowie über die vielen toll kostümierten Partybesucher. Raphael Vogt

Martin Staub

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s ist schade, dass der Kanton Solothurn sein Werk nie in Form einer Auszeichnung gewürdigt hat.» Diese Erkenntnis richtete Heinz L. Jeker an die zahlreichen Besucher, welche vor drei Wochen zur Vernissage ins Alte Schlachthaus gepilgert sind. Selbstverständlich war man sich mit dem Referenten einig, dass eine solche Würdigung schon lange vor seiner Amtszeit, als Präsident des Kantonalen Kuratoriums, welche er 2007 antrat, fällig gewesen wäre. Wenigstens postum soll nun diese Ehre dem Büsseracher Kunstmaler zuteilwerden, wie Jeker verkündete. «Seine Wohngemeinde Büsserach hat die Möglichkeit, das Versäumnis des Kantons nachzuholen, und die Chance, das Schaffen von Severin angemessen zu würdigen», erklärte Jeker, der ebenfalls Büsseracher ist. Mitten im Dorf, gegenüber dem Gemeindehaus soll der in naher Zukunft entstehende Platz, so der Vorschlag von Jeker, «Severin BorerPlatz genannt werden. Jeker hat die Vernissage genutzt, seine Idee zu Ehren von Severin Borer der Öffentlichkeit kundzutun, hat aber gegenüber dem Wochenblatt auch versprochen, mit seinem

Himmelwärts: Der Büsseracher Künstler zelebrierte seine Landschaften. Anliegen offiziell an die Verantwortlichen der Gemeinde zu gelangen. «Ich bin überzeugt, dieser Ort würde auch Severin gefallen, können doch von hier aus die wunderbaren Himmelsbilder im

Die Familie dankt Am letzten Sonntag war Finissage der Gedenkausstellung zum 90. Geburtstag von Severin Borer. Es war beeindruckend, wie gross das Interesse war, sich nochmals einen kleinen Ausschnitt aus dem Lebenswerk von Severin Borer anzuschauen. Viele der Besucher haben selbst Werke vom Künstler zu Hause und konnten sie so nochmals im Zusammenhang seiner Werkentwicklung sehen und

einordnen. Die zahlreichen Gespräche und die Wertschätzung des Werkes und des Menschen Severin Borer haben uns Nachkommen sehr berührt. Sein Nachlass kann auch weiterhin unter www.severinborer.ch eingesehen werden. Wir möchten allen, welche die Ausstellung im Kulturforum Alts Schlachthuus in Laufen besucht haben, ganz herzlich danken. Familie Severin Borer

FEHREN

Die Schwarzbuben setzten sich im Kantonsrat durch

Brand eines Holzschopfes

zur massiven Aufwertung des Frankens geführt. Da sich dieses Verhältnis voraussichtlich nicht so schnell wieder verbessern wird, ist nun die Politik gefordert. Deren Daueraufgabe ist es, für gute Rahmenbedingungen der Wirtschaft und KMU zu sorgen. Weil sich die Verhältnisse insbesondere für die Exportwirtschaft in den letzten Tagen stark verschlechtert haben, soll die Politik nun mit entlastenden Sofortmassnahmen eingreifen. Auch die Betriebe beidseits des Juras zeigen sich flexibel indem sie in kürzester Zeit wirksame Massnahmen einleiten, um wettbewerbsfähig zu bleiben und damit ihre Zukunft zu sichern. Teilweise kann der veränderte Wechselkurs auch mit Discountpreisen im Einkauf oder alternativem Sourcing ausgeglichen werden. Einige Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Produktivität weiter zu steigern oder das Produktport-

folio zu straffen. Auch können Erhöhungen der Wochenarbeitszeiten, Lohnsenkungen sowie Entlassungen oder im schlimmsten Fall komplette Werksschliessungen die unmittelbaren Folgen sein. Eine Unterstützung durch das Einleiten von entlastenden Sofortmassnahmen für die Unternehmen seitens des Kantons ist darum wichtig und dringlich. Der Auftrag der Schwarzbuben brauchte zur Dringlicherklärung durch den Kantonsrat ein Zweidrittelsmehr von mindestens 65 Stimmen. Mit 66 Stimmen wurde dies knapp erreicht. Nun werden in den nächsten Wochen konkrete Gespräche zwischen Vertretern von Wirtschaft, Parteien, Verbänden und der Regierung stattfinden, um konkrete Massnahmen zu definieren. Christian Imark, Kantonsrat SVP

FOTO: ZVG

Westen beobachtet werden», erklärte er abschliessend. Eine Andeutung auf die vielen Landschaftsgemälde, welche Severin Borer in seiner langjährigen Wirkungszeit geschaffen hat.

EINGESANDT

Im Kantonsrat setzte sich eine überparteiliche Allianz bestehend aus Schwarzbuben-Kantonsräten an der Januar-Session durch. Unter der Federführung von Erstunterzeichner Christian Imark (SVP, Fehren), überparteilich unterstützt durch zwei weitere Schwarzbuben, Mark Winkler, FDP, Witterswil, und Bruno Vögtli, CVP Hochwald, wurde ein dringlicher Auftrag im Kantonsrat eingereicht und erfolgreich überwiesen. Konkret forderten die Schwarzbuben die Regierung auf, Sofortmassnahmen zur Deregulierung und zur finanziellen Entlastung von Unternehmen einzuleiten. Der Kantonsrat stimmte der Dringlichkeit des Anliegens zu. Jetzt wird die Regierung entsprechende Massnahmen vorschlagen müssen, um die Unternehmer finanziell zu entlasten, resp. Regelungen abzubauen. Die Aufhebung der Anbindung des Frankens an den Euro hat bekanntlich

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BÜSSERACH

Sixties Party in Erschwil

Die diesjährige Guggä-Night hätte auf jeden Fall als 80. Geburtstagsparty von Elvis durchgehen können. Getreu dem Motto «Sixties-Party» strömten viele im 1960er-Look nach Erschwil, wo die Brass Band Erschwil letzten Samstag ihre alljährliche Vorfasnachtsveranstaltung bereits zum elften Mal erfolgreich durchführte. Die Mehrzweckhalle präsentierte sich farbenfroh verziert mit Schallplatten, Gitarren und Rock ’n’ Roll-Postern. Die Atmosphäre inklusive der installierten Discokugel gepaart mit passenden Outfits der Barkeeperinnen- und Barkeeper versetzte die Besucher zurück in die bewegten 60er des letzten Jahrhunderts. Eine Neuerung nebst der 15 Meter langen Sixties-Bar war dieses Jahr die neu ins Leben gerufene «ShötliBar», welche bei den Besuchern auf re-

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Lichterloh: Sonntagmorgen in Fehen.

Löschen: Feuerwehren im Einsatz.

WOS. In Fehren brannte am Sonntagmorgen kurz vor 9.30 Uhr ein Holzschopf vollständig aus. Wie die Polizei Kanton Solothurn mitteilt, wurde dabei niemand verletzt, es entstand aber hoher Sachschaden. Am Sonntag, 1. Februar, brach kurz vor 9.30 Uhr in einem Holzschopf am Seidengarten in Fehren ein Brand aus. Durch die starke Rauchentwicklung und die Hitze wurde auch das Gebäude

nebenan beschädigt. Die Feuerwehren Ibach und Breitenbach brachten den Brand rasch unter Kontrolle. Personen wurden keine verletzt. Im Schopf, welcher vollständig zerstört wurde, befanden sich keine Tiere. Der Brand des Holzschopfes wurde, laut nachträglicher Medienmitteilung, durch nicht vollständig abgekühlte Asche verursacht. Der Sachschaden beträgt mehrere 10 000 Franken.

FOTO: ZVG


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DORNECK

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BÜREN

SEEWEN

Schwarzbube in den Vorstand der Ehemaligen Ebenrain gewählt

Leidenschaftliche Matinée

Neues Vorstandsmitglied: Jürg Saladin aus Büren. BB. Der Bauer Jürg Saladin von Büren wurde an der Jahresversammlung der Ehemaligen Ebenrain letzte Woche in den Vorstand gewählt. In diesem Gremium sitzen durchwegs junge Bäuerinnen und Bauern.

FOTO: BENILDIS BENTOLILA

Der Neugewählte sagte, nachdem er von Präsident Michael Sutter, Hofgut Hinterberg, Bretzwil, angefragt worden sei, habe er nur eine Nacht darüber schlafen müssen, um mit Freude zuzustimmen.

VERANSTALTUNG

Musikalischer Sonntagsbrunch in Flüh Am Sonntag, 8. Februar, ab 10 Uhr findet in der Galerie JetztoderNie an der Talstrasse 57 in Flüh wieder einmal ein Sonntagsbrunch statt. Dieses Mal ist die Sängerin Andrea Wiget zu Besuch. Seit vielen Jahren ist sie erfolgreich unterwegs und macht mit ihrem Gesang jeden Anlass zum erlebnis. Andrea Wiget hat in den letzten zehn Jahrenin verschiedenen Formationen Erfahrungen gemacht. Zurzeit singt und spielt sie meistens als Solokünstlerin und begleitet sich selber am Klavier. Es ist ihr eine Freude, die Gäste an diesem Sonntagsbrunch mit ihrem dafür zugeschnittenen Programm zu erfreuen. Musik und Frühstück 28 Franken, Kinder je nach Grösse. Reservation erwünscht unter 061 721 22 89.

Harmonisch: Die Künstler Marni Schwonberg und Dieter Wagner ergänzten sich wunderbar und boten Unterhaltung vom Feinsten. FOTO: MELANIE BRÊCHET

Sieben Mal jährlich lädt die Gesellschaft des Museums für Musikautomaten GMS in Seewen zur Matineé. Der Auftakt zur Reihe in diesem Jahr fand vergangenen Sonntag statt. Melanie Brêchet Fischlin

D FOTO: ZVG

ie erste Matinée des Jahres stand unter dem Motto «Leidenschaft für Oper und Operette». Und diese Matinée liess wahrlich Kälte und Schnee vergessen, wie in der Einladung bereits versprochen wurde. Die Interpreten Marni Schwonberg, Sopran, sowie Conférencier Dieter Wagner, welcher sowohl am Klavier, als auch als Tenor glänzte, lieferten wunderbare Melodien, welche die Herzen

Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

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Musikalischer Gast: Andrea Wiget.

des Publikums erwärmten. Was zuerst als Scherz anmutete, entpuppte sich letztendlich als die Wahrheit: Dieter Wagner beklagte zu Beginn der Matinée nämlich, dass weder der Bariton Sebastian Goll, noch Sopranistin Marni Schwonberg anwesend seien. Goll sei krank, Schwonberg noch nicht aufgetaucht. Während die Dame die Szenerie nach kurzer Zeit doch noch betrat, fiel Bariton Goll tatsächlich krankheitshalber aus. Dies veranlasste die Verbliebenen dazu, das Programm leicht zu verändern. Das tat der Qualität aber wahrlich keinen Abbruch. So gaben die beiden Künstler unter anderem Melodien aus der Zauberflöte als Papageno und Papagena, der Fledermaus oder My fair Lady zum Besten, dass es eine Freude war zuzuhören. Aber das Duo schmeichelte nicht nur den Ohren. Dieter Wagner und Marni Schwonberger harmonierten perfekt auf der Bühne und bestachen durch eine geballte Ladung Humor und Charme. So liess es sich Marni Schwonberger nicht nehmen, einen jun-

gen Mann aus dem Publikum zum Tanz aufzufordern, zur allgemeinen Erheiterung. Und Dieter Wagner entpuppte sich als hervorragender Entertainer, welcher mit viel Wortwitz und Spontanität punkten konnte. Zum Dank für die ausgesprochen unterhaltsame Stunde ernteten die beiden Protagonisten verdientermassen grossen Applaus und eine Standing Ovation.

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Weitere musikalische Leckerbissen Die erste Matinée der GMS bot also einen Auftakt nach Mass. Und auch die weiteren Veranstaltungen versprechen musikalische Leckerbissen. Nach der Fasnacht, am 22. März, erwartet die Besucher ein Ständchen der «Stedtli Singers Lieschtel», welche gemeinsam mit Barbara «Kurtli» Kleiner auftreten. Am 17. Mai gastiert Frölein Da Capo im Musikautomatenmuseum Seewen. Und im August erwarten die Besucherinnen und Besucher besonders exotische Klänge mit Hula Hawaiian Memories – Original Hawaiian Music.

VEREINSNACHRICHTEN ! Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14–17 Uhr, Fr 16–18 Uhr, Sa 10–12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien BL nur Fr 16–19 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 17–20 Uhr, Sa 10–14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10–17 Uhr.

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! Selbsthilfegruppen

Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88.

Wir sind eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und möchten uns gegenseitig unterstützen, unsere Erfahrungen teilen und uns gegenseitig stärken. In Zwingen, jede Woche, Di, 17–19 Uhr. Info: 076 307 23 25 oder 061 689 90 90.

Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

! Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

! Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch.

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SPORT

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EISHOCKEY

Laufen erfolgreich gestartet Der EHC Laufen gewann den Playoff-Auftakt in Bern gegen Rot-Blau Bern-Bümpliz 4:3 nach Overtime. Dies nach 0:3-Rückstand. Am Samstag können mit einem Heimsieg die Viertelfinals erreicht werden. Edgar Hänggi

D

ie Ausgangslage war delikat. Wohl traf Laufen «nur» auf den Tabellensechsten der Berner Gruppe, doch wusste man nicht recht, wie stark eben diese Berner sind. Dass die beiden Schlusslichter wenig Punkte holten und somit die PlayoffTeams einen Vorteil gegenüber jenen der «Laufner»-Gruppe hatten, war jedoch ersichtlich. Laufen begann das Spiel so gut wie in Bestbesetzung. Die Berner wollten vor gut 100 Zuschauern gleich zeigen, dass man den Heimsieg will. Doch das Amsler-Team, mit Michael Strasser im Tor, hielt glänzend dagegen. Dann musste David Stalder auf die Strafbank und die Berner gingen in der 18. Minute durch David Rüegsegger in Führung. Alles noch kein Beinbruch für die Laufentaler. Zum zweiten Drittel erschien man mit neuem Elan auf dem Eis. Jeder Block war im Stande, den Gegner zu beschäftigen und einen Treffer zu markieren. Vorläufig aber ohne Erfolg. Wieder kassierte Laufen dann nur zwei Minuten vor Drittelsende einen Gegentreffer. 0:2 vor dem Schlussabschnitt – die Hypothek wuchs, doch noch war nichts verloren.

Massgebend: Verteidiger Kim Scheidegger mit 2 Toren und Goalie Michael Strasser mit starken Paraden waren massgeblich am Sieg beteiligt. FOTO: EH-PRESS Laufen forcierte die Angriffsbemühungen, musste jedoch aufpassen, nicht den dritten Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Doch exakt das traf zu. In der 48. Minute traf Marco Frey zum 3:0. Alle Anwesenden unter den Zuschauern glaubten da an die Entscheidung. Nicht jedoch die Laufner, inklusive Staff. Keine Minute später brachte Marc Grünig auf Zuspiel von Andreas Keller Hoffnung ins Spiel mit dem 1:3. Beflügelt von diesem Treffer legten die gelb/blauen Gäste los wie die Feuerwehr. Die Berner gerieten darob von der Rolle. Nur 77 Sekunden später sorgte Kim Scheidegger auf Zuspiel von Philipp Aeppli für den Anschlusstreffer. Laufen nutzte den Schwung und kam sechs Minuten vor Spielende gar zum Ausgleich. Wieder war es Scheidegger, der im Powerplay ein Zuspiel von Adrian Laubacher verwertete. Bis Drittelsende blieb es beim 3:3, obwohl das Heimteam die letzte Minute in

Unterzahl spielen musste. Dann ging es in die Overtime. Da der Berner für übertriebene Härte gleich vier Minuten aufgebrummt erhielt, konnte Laufen lange Powerplay spielen. Das entscheidende Tor gelang in dieser Phase mit vier gegen drei zwar nicht, aber RB Bern-Bümpliz verlor Kraft. Kurz vor Ende der Overtime traf Alain Willemin (Assist Laubacher) zum 4:3 Sieg. Laufen kehrte ein Playoffspiel in beeindruckender Art und Weise, auch, weil man in der entscheidenden Spielphase diszipliniert agierte und keine Strafen mehr nahm. Am Samstag (20.15 Uhr) könnte Laufen mit einem Sieg endlich wieder einmal die Viertelfinals erreichen. Wie wertvoll dieser Sieg ist, zeigt ein Blick auf die bisher gespielten Partien. Nur Brandis gewann gegen den Berner Widersacher. Meinisberg, Zunzgen-Sissach, Altstadt Olten und Langenthal tauchten.

VOLLEYBALL

Herren erzielen ersten Erfolg in den Playoffs

Können zufrieden sein: In ihrem zweiten Playoff-Spiel gingen die Herren des VBC Laufen als Sieger vom Platz. Im Bild: Miro EigenFOTO: ZVG mann. fab. Die Herren des VBC Laufen befinden sich mitten in der Playoff-Phase. Derweil stehen die Damen kurz bevor, die Aufstiegsspiele für die 1. Liga zu erreichen.

SCHIESSSPORT

Titelwettkämpfe 10m, Gewehr und Pistole: Erstmals wurden die kantonalen Titelwettkämpfe in Selzach auf Scheiben mit elektronischer Trefferanzeige ausgetragen. Bei Gewehr Elite siegten (v.l.): 2. Fabio Sciuto (Olten); 1. Jan Lochbihler (Olten); 3. Sina Jeger (Hofstetten-Flüh).

Nachdem die Herren das erste Spiel in den Playoffs auswärts gegen Volley Oberdiessbach mit 3:1 verloren hatten, trafen sie letzten Samstag zu Hause auf den VBC Münchenbuchsee. Vor gut besuchten Rängen in der Primarschule Serafin wollten die Laufner zeigen, dass sie im Aufstiegskampf für die Nationalliga A durchaus mitmischen können. Den Start verschliefen sie jedoch komplett. Das Spiel zog an ihnen vorbei: Die Annahmen waren unpräzise, die Bälle wurden unüberlegt übers Netz gespielt. So musste das Heimteam den ersten Satz mit 15:25 abschreiben. Der zweite Durchgang liess Hoffnung aufkommen. Mit präziseren Pässen und effizienter Verteidigung in Kombination mit starken Services setzten die Herren den

Gegner unter Druck. Mit guter Blockarbeit tat sich der Laufner Aussenangreifer Fréderic Murset hervor. Für die Berner gab es am Netz praktisch kein Durchkommen. Verdient gewannen die Laufner den zweiten und dritten Satz mit 25:22 bzw. 25:20. Im vierten Satz sah es lange danach aus, als könnte Laufen diesen auch für sich entscheiden. Zur Satzmitte schmolz jedoch der Vorsprung, die Berner kämpften um jeden Ball, machten am Netz viel Druck und sicherten sich den Durchgang mit 20:25. Im Entscheidungssatz erwischten die Laufner einen guten Start, danach liess ihre Dominanz nach und Eigenfehler häuften sich. Beim Stand von 8:6 für die Berner wurden die Seiten gewechselt. Diese kurze Unterbrechung brachte die Wende: Mittelangreifer Diogo Figueiredo startete mit einer Serviceserie die Aufholjagd und das Heimteam konnte den letzten Durchgang mit 15:13 für sich entscheiden. «Mit weniger Eigen-

fehlern hätten wir es nicht so spannend machen müssen. Hauptsache, wir haben heute zwei Punkte gewonnen», resümierte Captain Michel Ancel. Das dritte von acht Playoff-Spielen folgt nächsten Samstag auswärts gegen den VBC Uni Bern. Damen auf bestem Weg in die Qualifikation Die Damen sind weiterhin auf gutem Weg in Richtung Aufstiegsspiele. In ihren letzten beiden Partien zeigten sie keine überragenden Leistungen, dennoch reichte es jeweils für einen klaren Sieg. Es bleiben nun noch vier Partien zu bestreiten. Gewinnen die Laufnerinnen die nächsten beiden Partien, ist ihnen der erste Platz sicher und somit auch die Qualifikation für die Aufstiegsspiele in die 1. Liga. Nächste Spiele: Samstag, 07.02.15, 20.00 Uhr, VBC Uni Bern-Herren 1. Montag, 09.02.15, 20.00 Uhr, VBC Bubendorf-Damen 1.


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DORFPLATZ

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EINGESANDT

LESERBRIEF

Regionale Musiktage 2016 in Erschwil

Das Windkraft-Dilemma eines Umweltschützers

Die Brass Band Erschwil lud am 24. Januar zur Generalversammlung ein. Gemäss den Worten von Markus Wohlgemuth, Vorsitzender des Präsidialkomitees, darf der Verein mit Gründungsjahr 1898 stolz zurück und zuversichtlich in die Zukunft blicken. «Alt sein» muss nicht bedeuten, uninteressant zu sein. Entgegen dem Trend kann sich die Brass Band Erschwil nicht über schwindende Mitgliederzahlen und fehlenden Nachwuchs beklagen. Im Probelokal finden die über 40 Aktivmitglieder kaum mehr genügend Platz und eine durchschnittliche Beteiligung von mehr als 85 Prozent an allen Vereinsanlässen darf sich sehen lassen. Diese positive Entwicklung bringt aber auch grosse Herausforderungen mit sich. So fehlen gute Instrumente und Uniformen vor allem für die jungen Mitglieder, welche bereits bestens im Verein integriert sind. Obwohl im Vordergrund die musikalischen Ziele und die Freude an der Musik stehen, sei die Kapitalbeschaffung von besonderer Bedeutung. Nachdem die Suche des Thiersteiner Musikverbandes nach einem Organisator vom Musiktag 2016 erfolglos blieb, erkannte die Brass Band Erschwil die Gelegenheit. Nach einem Vorentscheid Ende November 2014 folgte an der GV der Beschluss, Regionale Musiktage vom 27. – 29. Mai 2016 in Erschwil durchzuführen. Dies mit dem Ziel, der ganzen Region ein grosses, unvergessli-

ches Fest mit musikalischen Höhepunkten zu bescheren. So erhofft sich die BB Erschwil als Organisator, auch einen Teil der anstehenden Investitionen mit dem Gewinn decken zu können. Das 23-köpfige Organisationsteam arbeitet bereits auf Hochtouren. Ivo Cueny, Präsident des Thiersteiner Musikverbands, zeigte sich erfreut über die Zusage und dankte den Erschwiler Musikantinnen und Musikanten im Namen des Verbandes für ihr Engagement. Wer besonders zu dieser Motivation und dem Vereinserfolg beiträgt, ist Dirigent Martin Altenbach. Seit nunmehr 10 Jahren vermag er jung und alt immer wieder von Neuem zu begeistern. Seine Ideen und die aktive Mitarbeit nicht nur in musikalischer Hinsicht sind von unschätzbarem Wert. Für seine Verdienste wird Martin Altenbach mit der Ehrenmitgliedschaft belohnt. Mit seinen Vorstellungen und Ideen zum Show-Konzert vom kommenden Oktober hat er die Anwesenden mit seiner Dankesrede schon wieder verzaubert und in seinen Bann gezogen. Die Demission von Musikkommissionspräsident Beat Egli führt zu Veränderungen im Vorstand. Sein Nachfolger Philipp Meier wird gleichzeitig Vize-Dirigent. Zur Entlastung ist der MUKOPräsident nicht mehr Mitglied vom Präsidialkomitee. Neu ins Präsidialkomitee gewählt wurde Werner Kamber. Werner Kamber

33. GV DES SAC SEKTION HOHE WINDE

Reiner Lenk Ehrenmitglied Wiederum über 100 Mitglieder konnte Präsident Kurt Häner (Nunningen) im Restaurant Grientreff in Breitenbach begrüssen. Der Verein kann auf unzählige Ski-, Berg- und Wandertouren zurückblicken, welche im vergangenen Vereinsjahr stattgefunden haben. Auch die Weiterbildung in Seiltechnik oder für Tourenleiter kam nicht zu kurz. Bei der Juniorenabteilung war das Kletterlager im Südosten von Frankreich das Highlight. Als «Kristall» des Vereins darf sicher die Kletterhalle in Laufen bezeichnet werden. Viele Bergsportfans darunter auch Nichtmitglieder des Schweizer Alpen Clubs (SAC) nützen die wetterunabhängige Trainingsmöglichkeit. Wiederum konnten einige Vereinsjubilare gefeiert werden, welche mit einem Präsent und einem Gläschen Wein beglückt wurden. Seit geraumer Zeit konnte der Verein wieder einmal ein verdientes Mitglied zum Ehrenmitglied ernennen: Reiner Lenk (Pfeffingen). Eine unendlich lange Liste mit den Verdiensten dieses versierten Alpinisten konnte der Präsident verkünden. Tourenleiter, Wanderwochenleiter, Vorstandsmitglied, Baukommission Kletterhalle, Aufbau und langjährige Redakti-

on der Clubnachrichten usw. Unzählige Stunden hat Reiner Lenk in seiner 26jährigen Vereinsmitgliedschaft zum Wohle des Vereins geleistet. Dies wurde unter riesigem Applaus mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft honoriert. Im Vorstand galt es die Demissionen von Pascal (Kletterhallenchef) und Iwan Saner (Leiter Jugend) zu ersetzen. Die zwei Brüder hatten ihre Ämter sechs Jahre inne. Auch sie wurden gebührend verabschiedet. Die Jugendlichen verabschiedeten ihren «Chef» mit einem originellen «Tanz mit Kletterseil». Neuer Kletterhallenchef ist Kurt Lander (Fehren), ein versierter Alpinist. Die Leitung der JO wurde in die Hände von Céline Allemann (Reigoldswil) gelegt. Sie war bereits eine wichtige Stütze im Juniorenteam. Der Rest des Vorstandes wurde für eine 2-jährige Periode bestätigt. Die beiden Tourenobmänner Erwin Lack (Sissach) und Walter Meyer (Laufen) konnten wieder ein interessantes Tourenprogramm für das neue Jahr bekanntgeben. Mit Pflege der Geselligkeit und Klängen von «Örwins Schwyzerörgeli Quartett» fand der Anlass seinen Ausklang. Ernst Mani

Am 29. Januar lud der Verein Wind-Still zu einem Infoabend in den Tellsaal in Kleinlützel. Dabei stellte Marc Kéry, Vorstandsmitglied bei Wind-Still und Privatdozent für Naturschutzbiologie an der Universität Zürich, dem Publikum die Vogelvielfalt auf dem Chall vor. Er erläuterte, dass diese durch das geplante «industrielle Windkraftwerk» bedroht sei, weshalb er sich als Umweltschützer und Naturliebhaber gegen dieses Vorhaben ausspricht. Da auch ich mich als Umweltschützer und Naturliebhaber bezeichne, möchte ich im Folgenden erläutern, weshalb ich zu einem ganz anderen Schluss komme. Zunächst einmal gibt es keine umweltfreundliche Art der Energiegewinnung. Die Frage aus Sicht des Umweltschutzes muss deshalb lauten: Welche Art der Energiegewinnung ist das kleinere Übel? Ein Windpark ist für die Umwelt aus zweierlei Sicht problematisch: Erstens wird das Habitat der Lebewesen durch die Errichtung des Betonfundaments beim Windrad sowie durch den Ausbau der Zufahrtsstrassen beeinträchtigt. Habitatszerstörung kommt aber bei jeder Art von Energiegewinnung vor: Beim Abbau von Uran und Kohle, bei der Ölförderung (man denke an die massive Umweltverschmutzung bei der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko), beim Bau von Wasserkraftwerken und so weiter. Zweitens besteht die Gefahr, dass Vögel den Rotorblättern zum Opfer fallen. Hier sei aber erwählt, dass auch Glasbauten, Autos und Hauskatzen für Vögel oft den Tod bedeuten. Die marginale Zusatzbelastung durch die wenigen Ro-

GEDANKENSTRICH

Wegwerfpillen

toren dürfte also nicht allzu gross sein. Wie sinnvoll ein Windpark aus ökologischer Sicht ist, lässt sich aber nicht nur anhand der beiden vorhin erwähnten Punkte beurteilen. Es gilt auch folgendes zu bedenken: Tausende Tierund Pflanzenarten sind durch den Klimawandel bedroht. Gelingt es uns – und das ist ein Ziel der Energiewende – Öl, Gas und Kohle zunehmend durch Strom aus erneuerbaren Energien wie Windkraft zu substituieren, so können wir den CO2-Ausstoss senken und damit die Problematik des Klimawandels entschärfen. Der Gewinn für die Umwelt ist dabei meiner Meinung nach viel grösser als die Umweltbelastung, die sich durch den Bau von Windkraftwerken ergibt. Aus diesem Grund befürworte ich ein Windkraftwerk auf dem Chall – unter dem Vorbehalt, dass das noch bevorstehende Gutachten der Vogelwarte Sempach keine erhebliche Gefährdung für einzelne Arten feststellt, die Umweltverträglichkeitsprüfung positiv ausfällt und kein nennenswertes Problem mit Lärmimmissionen besteht. Es gibt für mich schlicht keine bessere Alternative, wie die 25 bis 31 Gigawattstunden Strom pro Jahr, die der Windpark laut der IWB produzieren könnte, erzeugt werden sollen. Zum Vergleich: Die prognostizierte Jahresproduktion des Windparks entspricht dem 3,75- bis 4,65-fachen des Gesamtstromverbrauchs der Gemeinde Röschenz von 2013. Und das wäre doch ein erheblicher Beitrag unserer Region an die Energiewende. Also, packen wir’s an! Raphael Joray

LESERBRIEF

Eine kluge Entscheidung der BUD-Chefin Schon einen Monat nach den Gesamterneuerungswahlen gilt es im Baselbiet, einen weiteren wichtigen Entscheid zu treffen. Es geht um die Umfahrung Allschwil. Diese ist dringend nötig, damit Allschwil entlastet wird, denn Allschwil ist die grösste Gemeinde des Kantons und braucht eine nachhaltige Lösung seiner Verkehrsprobleme. Leider hat Elisabeth Schneider-Schneiter es verstanden, dieses Geschäft in unzulässiger Weise mit der Sicherung der Trasse für die Südumfahrung zu verknüpfen – indem sie die Umfahrung Allschwil als einen ersten Schritt für die Umsetzung von Elba und damit den Bau der Süd-

umfahrung darstellte. Ich bin froh, dass Bau- und Umweltschutzdirektorin Sabine Pegoraro das Manöver durchschaut hat und die beiden Geschäfte trennt, indem sie die Südumfahrung vorerst aus der Diskussion nehmen will. Das war eine ausgesprochen kluge Entscheidung von Sabine Pegoraro, die von Sachkenntnis und langjähriger Erfahrung zeugt. Weil ich möchte, dass die Regierung auch weiterhin pragmatische Lösungen vorlegt, gebe ich am 8. Februar Sabine Pegoraro meine Stimme. Hanspeter Frey e. Landratspräsident FDP

LESERBRIEF

Energiefragen Zukunft: Wen wählen? Letzte Woche war der in Zwingen wohnhafte Blauner Harald Schmidlin beim Forum Erneuerbare Energien Laufental FEEL zu Gast. Der Ökonom und Energieprofi aus dem Kader der Industriellen Werke Basel IWB zeigte in seinem Vortrag eindrücklich auf, wie vielfältig und komplex die anstehenden Fragen im Bereich der Energieversorgung sind. Auch die Politik wird gefordert sein! Das FEEL empfiehlt, Kandidatinnen und Kandidaten in den Landrat zu wählen, die sich diesen Herausforderungen stellen. Als politisch unabhängiger Verein steht das Forum Erneuerbare Energien Laufental dafür ein, nahe an der Sache zu sein. Die Botschaft des Bundesrats, «…weniger Verbrauch, mehr Effizienz und erneuerbare Energien» haben unsere Mitglieder längst verinnerlicht, unabhängig von LinksRechts-Schemen, dafür mit nachhaltigem Denken und Handeln. Wer sind die Politiker, die hier echt Farbe bekennen? Sabine Asprion, Margareta Bringold, Andreas Giger (bisher), Roland Mamie, Marc Scherrer und Anton Lauber (Regierungsrat bisher). Daniel Gerber-Meury, Forum Erneuerbare Energien Laufental FEEL

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LESERBRIEF

Andreas Giger wieder in den Landrat Andreas Giger ist seit 2007 im Baselbieter Landrat. Mit grossem Engagement hat er sich dabei für das Laufental mit seinen Anliegen sowie für mehr Gerechtigkeit im ganzen Kanton Baselland eingesetzt. Erfolgreich kämpfte er gegen den Abbau bei den Buslinien im Laufental, für den Doppelspurausbau der SBB Bahnlinie Basel- Delsberg, für den Spitalstandort Laufen oder aktuell für eine gerechtere kantonale Verteilung der Sozialhilfekosten der Gemeinden. Für unsere Gemeinden, unser Tal und unseren Kanton ist es wichtig, solche starke Vertreter im Parlament zu haben. Ich empfehle deshalb, Andreas GigerSchmid wieder in den Landrat zu wählen. Marlies Feller Gemeinderätin Grellingen

Gaby Walther Novartis hat letzte Woche ihr Geschäftsergebnis veröffentlicht. Ein Gewinnplus von sage und schreibe 12 Prozent erwirtschaftete das Pharma-Unternehmen. Der Umsatz betrug 58 Milliarden US-Dollar, was einen Gewinn von 10,3 Milliarden Dollar bedeutet! Auch ich trage meinen Teil dazu bei, dass es den Chemiekonzernen so gut geht. Zum Glück nicht krankheitshalber, sondern im Gegenteil, weil ich so gesund bin. Alle paar Jahre inspiziere ich meinen Apothekerkasten und staune, was sich alles angesammelt hat. Nebst den Jodtabletten, die erst im Jahr 2024 ausgewechselt werden müssen (denn unsere AKW sind absolut sicher!), stehen da unter anderem mit Ablaufdatum um 2010: Eine halbe Packung Halswehtabletten, Augentropfen, Schmerztabletten, Zäpfchen, homöopathische Globuli, verschiedenste Sprays gegen Erkältungen, Salben gegen Verbrennungen, Entzündungen und Ausschlag und vom Arzt verschriebene Medikamente, die ich natürlich nur so lange eingenommen habe, bis es mir wieder gut ging. Sogar eine ungeöffnete Packung Immodium, zu verbrauchen bis 2007, finde ich in meinem Schrank. Letztere haben schon einige Kilometer hinter sich, denn sie gehören zur Standartausrüstung jeder Reise in ein Land mit nicht ganz so hohem Hygienestandard wie in der Schweiz. Soll ich sie nun wirklich fortwerfen oder doch noch ein paar Jahre aufbewahren – für den Notfall. Gebraucht habe ich sie noch nie und ich frage mich, ob Kohlentabletten ihre Wirkung verlieren können. Zusammen mit den anderen alten Medikamenten bringe ich sie in die Apotheke, denn wenn schon wegwerfen, dann korrekt. Und da ich schon im Laden stehe, lasse ich meine Hausapotheke wieder aufrüsten. Schliesslich wollen wir den Umsatz der Chemiefirmen nicht schmälern und man weiss ja nie, ob man nicht mitten in der Nacht erwacht und von einem fürchterlichen Juckreiz geplagt wird. Immerhin: Ein Artikel überschreitet das Ablaufdatum nie – wobei es vielleicht intelligenter wäre, den Umgang mit dem Rüstmesser zu lernen, statt immer wieder neue Pflaster zu kaufen.


DIES UND DAS

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SPITEX

GESUNDHEITSWESEN

Spitex-Mitarbeitenden gefällt der Job

Spitex Acura feiert Jubiläum

Die Mitarbeitenden der Non-Profit-Spitex sind zufrieden mit ihrer Arbeit. Am besten gefällt ihnen, dass sie Verantwortung tragen und selbstständig arbeiten können. Dies zeigt eine interne Untersuchung des Spitex Verbandes Schweiz. Die Spitex bietet nebst attraktiven Arbeitsstellen mit entsprechenden Weiterbildungsmöglichkeiten auch interessante Ausbildungsplätze an. Die Arbeit ist vielfältig, sinnvoll und befriedigend. Selbstständigkeit ist Voraussetzung, da die Mitarbeitenden oft alleine unterwegs sind. Dabei müssen und dürfen sie flexibel agieren, Prioritäten setzen und im richtigen Moment die richtigen Ent-

scheidungen treffen. Bei den negativen Aspekten der Arbeit wurden insbesondere die Unvorhersehbarkeit der Arbeitszeit, die knappen Zeitvorgaben, die zum Teil belastenden Klientensituationen und der hohe Umfang an administrativen Tätigkeiten genannt. Die Untersuchung zeigt, dass Mitarbeitende selten bis sehr selten daran denken, die aktuelle Stelle zu verlassen. Das beweist auch die tiefe Fluktuationsrate: Wer einmal für die Spitex tätig ist, bleibt ihr häufig lange treu.

Wählen Sie mich! Nicht. Hat Sie mein reisserischer Titel dazu bewogen, diesen Leserbrief zu lesen? Genau so erlebe ich die aktuelle Situation im Kanton Baselland. An kaum einem Ort kommen wir momentan an den Wahlplakaten der verschiedenen Parteien vorbei. Dabei zeigen sich die Kandidatinnen und Kandidaten von ihrer besten Seite und die Parteien zeichnen sich allesamt mit grossartigen Wahlversprechen aus. Aus dieser Flut von möglichen Land- und Regierungsräten gilt es nun die Besten heraus zu filtern und zu wählen. Einfach gestaltet sich dies nicht, doch bin ich mir sicher, dass unsere Wahl von grosser Wichtigkeit ist. Denn in den kommenden vier Jahren sind Persönlichkeiten gefragt, welche den Kanton Baselland wieder auf Kurs brin-

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Io sono l’amore Film von Luca Guadagnino Der Titel dieses Films ist mir sofort ins Auge gesprungen. Denn die Liebe ist doch eines der wichtigsten Themen unseres Menschseins. Und wie schön und romantisch tönt das italienische «amore». So habe ich mir mit grossem Vergnügen diese neue DVD angesehen. Emma, eine gebürtige Russin und wunderschön, ist mit einem reichen italienischen Industriellen verheiratet. In Mailand bewohnen sie mit ihren drei erwachsenen Kindern eine riesige, luxuriöse Villa. Die elegante und stilsichere Emma bewegt sich selbstbewusst durch ein Leben, das aus Dinnerparties, Banketten und Bällen besteht. Doch unter der luxuriösen Oberfläche und den bürgerlichen Konventionen zeigt sich eine erkaltete Liebe zu ihrem Ehemann Tancredi. Da begegnet sie dem kreativen und jungen Koch Antonio, ein Freund ihres ältesten Sohnes Edoardo. Zunächst ist sie von seinen Kochkünsten, bald aber auch von dem jungen Mann selbst fasziniert. Mit ihm erlebt sie eine Leidenschaft, die ihr offenbar in ihrem Ehealltag fremd war. Das hat natürlich auch Konsequenzen, welche ich hier offen lasse. Luca Guadagnino ist 1971 in Palermo geboren und ist ein italienischer Filmregisseur. Tilda Swinton, eine schottische Schauspielerin, spielt die Rolle der Emma brilliant. Der Film ist packend und atemberaubend schön! Man möchte fast selber eine so radikale und rebellische Liebe erleben. Christine Eckert

Herzlich und professionell: Willkommen bei der Spitex Acura.

Simone Benne, Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg

LESERBRIEF

gen. Schauen Sie also bei Ihrer Wahl genau hin. Meiner Meinung nach sind Erfahrung, Fachwissen und auch Konsensfähigkeit wichtige Eigenschaften, die ein wählbarer Kandidat/Kandidatin zwingend mitbringen muss. Mit Sicherheit werden Sie schnell feststellen, welche Personen in den letzten Jahren auf kantonaler bzw. kommunaler Ebene oder auch in Vereinen und Organisationen wirklich etwas bewegt haben. Die Schaumschlägerinnen und Blender können wir in der aktuellen Lage aber wirklich nicht gebrauchen. Gestalten Sie die Zukunft aktiv mit und machen Sie von Ihrem Wahlrecht noch heute Gebrauch. Nur die Besten sind gut genug! Ralph Jordi, Laufen

FOTO: ZVG

PR. Am 11. Februar feiert die Spitex Acura ein weiteres Jubiläum: Was 1995 in Basel und 2011 in Laufen begonnen hat, ist erfolgreich zu einer grossen Spitex mit über 70 Mitarbeitenden und 100 Kunden mit Betriebsstätten in Breitenbach und Basel herangewachsen. Persönlich, schnell und kundenorientiert ist das Leitmotiv der Acura. Wie bei allen KMU’s üblich, zählt bei der Acura hauptsächlich die Kundenzufriedenheit, welche die Basis jeden Erfolgs ist. Die Acura Kunden – darunter über 100 Privatpersonen aber auch Gemeinden und Gesundheitszentren – erhalten sowohl jegliche Pflege- wie auch alle Betreuungsangebote aus einer Hand. Kein Rosinenpicken, sondern ein vollständiges und umfassendes Angebot. Sämtliche Pflegeleistungen sind selbstverständlich von allen Krankenkassen anerkannt. Spezialität und Stolz der Acura ist die Garantie, einen Kunden innert 24 Stunden aufzunehmen, den Pflegebedürftigen im Rahmen der Bezugspflege eine

Betreuung mit dem gleichen Personal zukommen zu lassen sowie auch kürzere Einsätze anzunehmen. Im Auftrag von Gemeinden übernimmt die Acura auch Leistungsaufträge oder führt in Zusammenarbeit mit Ärzten oder Gesundheitszentren geriatrische Abklärungen durch. Als grosse KMU ist die Acura auch gewohnt, Unwägbarkeiten und Risiken wie z.B. Kostensteigerungen bei stagnierenden Tarifen unternehmerisch zu tragen. Dadurch werden Gemeindebudgets in Zeiten stark steigender Gesundheitskosten mit Budget- und Preisgarantien stark entlastet. Dank der Betriebsgrösse beschäftigt die Acura sowohl eine Qualitäts- wie auch eine Aus- und Weiterbildungsverantwortliche. Aktuell haben zwei Lernende als «AssistentIn Gesundheit und Soziales» mit guten Noten das 1. Semester abgeschlossen und zwei weitere Lehrstellenplätze wurden beantragt. Die Mitarbeitenden sind wie in jedem KMU

der Schlüssel zum Erfolg: Ohne sie geht nichts und sie würden nicht täglich ihr Bestes geben, wenn sie sich dank den guten Arbeitsbedingungen in der Acura Familie nicht wohl und sicher fühlen würden. Denn nebst Löhnen nach kantonalen Vorgaben bietet die Acura den Mitarbeitenden im Gegensatz zu vielen anderen Spitex Organisationen Festanstellungen mit hohen Pensen an. Die Acura führt zudem eine enge Kooperation mit Heimen, wo den Kunden «über Nacht» Entlastungs- und Ferienbetten garantiert werden. Überdies können seit kurzem der Kundschaft durch den unabhängigen Partner «Büro-Spitex» auch sämtliche administrativen Unterstützungen und Beratungen angeboten werden. Acura, die erste Spitex Adresse rund um die ambulante Pflege und Betreuung im Thierstein, Laufental und Dorneck. Auch im 2015 mit viel Herzblut und Professionalität täglich während 365 Tagen im Jahr unterwegs.

RAIFFEISENBANK BIRSIG

LESERBRIEF

Den Schwung aus den Vorjahren mitgenommen

Eng miteinander vernetzt

WOS. Die Raiffeisenbank Birsig präsentiert gute Zahlen für das Geschäftsjahr 2014. Die Genossenschaftsbank konnte sich in allen Sparten steigern. Die Raiffeisenbank Birsig hat auch im Geschäftsjahr 2014 ein Wachstum bei den Hypothekarausleihungen wie auch bei den Kundenausleihungen erzielt. Der Jahresgewinn wuchs um 0.4 % auf 1 236 843 Franken. Auf der Aktivseite erhöhten sich die Kundenausleihungen auf CHF 766.3 Mio. (+ 2.7%). Hauptsächlichen Zuwachs erfuhren die Hypothekarforderungen (+ 3.5%). Das Ergebnis soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass jeder Kunde einer strengen Bonitätsprüfung unterzogen wird und das Risiko von jedem einzelnen Kredit genau eingeschätzt wird. Auf der Passivseite nahmen die Kundengelder auf CHF 684.3 Mio. (+ 2.3%) zu. Trotz tiefer Zinsen konnten nebst den Spargeldern auch die Kassenobligationen einen leichten Zuwachs (+ 1.9%) verzeichnen. Auf der Ertragsseite legten sämtliche

Sparten gegenüber dem Vorjahr zu. Das Zinsengeschäft ist mit CHF 10.3 Mio. (+ 1.4%) nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle. Das Kommissionsgeschäft (+ 9.1%) und das Handelsgeschäft (+ 1.0%) konnten ebenfalls gesteigert werden. Aufgrund des Wachstums ist es erfreulich, dass sich der Geschäftsaufwand im 2014 lediglich um 4.4% erhöht hat. Somit liegt der ausgewiesene Gewinn mit CHF 1.2 Mio. (+ 0.4%) über dem Vorjahr. Dieses erfreuliche Ergebnis ermöglicht eine weitere Stärkung des Eigenkapitals. Auf dieser soliden und gesunden Basis blickt die Raiffeisenbank Birsig zuversichtlich ins neue Geschäftsjahr Die Raiffeisenbank Birsig beschäftigte Ende Jahr 33 Personen (+1) wovon ein Lernender. Trotz der Abschaffung der Nachschusspflicht und der damit reduzierten Mitgliedschaftsrisiken sowie des allgemein tiefen Marktzinsniveaus beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine Verzinsung der Anteilscheine von unverändert 6 %.

GESUNDHEIT

Atemtherapie im Alter bringt Vitalität

PR. Mit zunehmendem Alter wird es immer schwieriger, körperlich aktiv und beweglich zu bleiben. Sich versteifende Gelenke und Muskeln führen zu Einschränkungen in der Beweglichkeit und wirken sich negativ auf die Atmung und das Wohlbefinden aus. Wird durch Atemtherapie die innere und äussere Bewegung stimuliert, werden Muskeln

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und Gelenke gelöst und die Körperwahrnehmung verbessert. Dies führt zu mehr Sicherheit beim Gehen und erleichtert das Bücken und Aufrichten. Eine freiere und tiefere Atmung beeinflusst zudem die Gesundheit und wirkt sich positiv auf den Herz-Kreislauf, die Verdauung und das Immunsystem aus. Der Atem schafft auf natürliche Weise, dass der ältere Mensch sich in seiner Vitalität und Lebensfreude gestärkt fühlt. Mehr Bewegungsfreude und Atemlebendigkeit unterstützen die Lebensqualität im Alter. Behandlungen können direkt bei der Körper- und Atemtherapeutin Sabine Recher vereinbart werden. Die Kosten werden über die Zusatzversicherung abgerechnet. Gratis Probebehandlungen zum Kennenlernen am Freitag, 13. Februar in der Praxisgemeinschaft Zeitraum in Laufen. Anmeldung unter Tel. 076 472 06 11. Weitere Therapie-Angebote siehe Inserat oder www.zeitraum-laufen.ch

Im Baselland sind Wahlen angesagt. Leserbriefe nach und nach, Plakate säumen Strassen und Plätze. Aber was geht mich das alles an – ich bin doch Thiersteiner? Nicht doch, mir ist keineswegs egal, wer da gewählt werden soll, sind wir Thiersteiner und Laufentaler doch sehr eng miteinander vernetzt. Ich denke da an die regionalen Probleme wegen dem zunehmendem Verkehr auf Strasse und Schiene, dem Wasser und Abwasser, dem Abfallwesen, dem Spital, dem Tourismus und noch etlichen weiteren Ge-

meinsamkeiten. In der Vergangenheit haben diesbezüglich leider viele Politiker diese Problemlösungen unterbewertet und in der Planung ging so viel Zeit verloren. Liebe Laufentaler, meine Wahlempfehlung: Wählt Linard Candreia. Er ist ein Mann, der sich mit Herzblut mit unserer gemeinsamen Heimat beschäftigt und der sich stets auch für pragmatische Lösungen eingesetzt hat. Walter Studer Breitenbach


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Bahnhofbuffet

Bahnhofstrasse 28, Laufen Wir suchen per sofort eine aufgestellte, freundliche

Serviceangestellte zwischen 20-35 Jahre alt 6-tägige Arbeitswoche Tel. 061 763 01 38

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir per sofort einen

Chauffeur Kat. C/E oder C1/E Die Stelle ist befristet vom 1. Februar 2015 bis 31. Oktober 2015 (wiederkehrend). Stellenbeschrieb: – Be- und Entladen des Fahrzeugs – Getränkelieferung bis in den Keller von Kunden – Festmateriallieferung an Anlässe – Mithilfe im Lager Anforderungen: – Führerausweis Kategorie C/E oder C1/E – Gute körperliche Kondition – Zuverlässige und verantwortungsbewusste Persönlichkeit – Gepflegtes und freundliches Auftreten – Gute Fahrpraxis und gute Kenntnisse der Region Haben Sie Interesse? Melden Sie sich per Telefon bei uns.

Für unser Metzgerei-Fachgeschäft in Laufen suchen wir eine

Detailhandelsfachfrau (Charcuterie-Verkäuferin)

Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Telefon 079 359 65 64

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per 1. März 2015 oder nach Vereinbarung einen

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen erfahrenen

Lastwagenchauffeur Kat. C/E Anhängerzug für Milchtransporte Bitte senden Sie uns Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen an: Werner Gasser, Baselstrasse 27, 4222 Zwingen, oder melden Sie sich telefonisch bei Herrn Gasser, Tel. 061 761 36 69 / Natel 079 417 89 90

Chauffeur C/E für die Auslieferung von Beton mit einem Fahrmischer oder für den Transport von Kies mit einem Kippsattelschlepper. Sie arbeiten gewissenhaft und kundenorientiert, gehen mit Fahrzeugen sorgfältig um und schätzen eine verantwortungsvolle Dauerstelle. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns bitte Ihre vollständige Bewerbungsunterlagen an: PriMa Rent GmbH z. H. Herrn M. Meier Brislachstrasse 25, 4226 Breitenbach Telefon 061 785 92 00


REGION

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Die Stiftung Kloster Dornach bezweckt die Erhaltung der Gesamtanlage des Klosters Dornach und die Fortsetzung der kirchlichen und sozialen Tradition im ökumenischen Geist. An zentraler Lage am Bahnhof Dornach/Arlesheim soll sich das ehemalige Kapuzinerkloster zu einem profilierten, offenen Kulturort mit regionaler Ausstrahlung entwickeln.

Ausbildung • Weiterbildung • Kurse • Lehrstellen

Für die Stärkung der Angebote Kultur/Kirche/Soziales suchen wir für die neu geschaffene Stelle

Leiter/Leiterin Programm (30%) Stellenantritt: nach Vereinbarung. Stellenbeschrieb: Sie finden ein bestehendes Angebot vor, das erneuert und gestärkt werden soll. Sie erarbeiten das Programm und setzen es in Zusammenarbeit mit dem rector ecclesiae und der Klosterleitung um. Sie arbeiten mit dem Stiftungsrat und freiwilligen engagierten Menschen zusammen. Aufgabenbereich: • Konzipierung und Umsetzung des Programms • Medienarbeit • Fundraising und Ausbau Trägernetz • Zusammenarbeit mit dem rector ecclesiae im kirchlichen Bereich • Vernetzen mit anderen Kulturschaffenden und Kulturorganisationen Anforderungen: Sie bringen eine Ausbildung als Kulturmanager/Kulturmanagerin oder eine gleichwertige Ausbildung mit. Erfahrung in einer ähnlichen Aufgabe oder einem ähnlichen Betrieb ist von Vorteil. Sie sind geübt im Zusammenbringen von Menschen. Bewerbungen sind bis 28. Februar 2015 erbeten. Wir bitten Sie, Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen zu senden an: Stiftung Kloster Dornach, Herr Lorenz Altenbach, Stiftungsratspräsident, Postfach, 4143 Dornach, oder altenbach@abs-law.ch. Für Rückfragen steht Ihnen Frau Evelyn Borer (Tel. 079 334 22 19) zur Verfügung.

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REGION EINGESANDT

LESERBRIEF

Europa – Russland – Ukraine

Jermann in den Landrat

Zum Thema Europa – Russland – Ukraine wurde am 30. Januar von der SP Dorneck- Thierstein zum Bildungsanlass nach Dornach eingeladen. Andi Gross zeigte in einem ersten Teil seines Referates die geografischen, kulturellen und geschichtlichen Zusammenhänge, die zum Krieg führten, auf. Danach wurden einige Thesen diskutiert wie: weshalb sich Europa zwar in den letzten 25 Jahren nähergekommen ist, allerdings keine neue Gesellschaft aufbauen konnte; auf die Rede von Präsident Putin im September 2013 wurde eingegangen

Mit Eduard Jermann-Halbeisen stellt sich auf der Liste 5 ein Macher zur Wahl, welcher sich im Landrat für das Laufental einsetzen wird. Der Dittinger Vizepräsident und Ressortleiter «Sicherheit und Umwelt» hat seine Fähigkeiten und Qualitäten in den letzten Jahren mehrere Male unter Beweis stellen können. Im August 2007 half er mit, das Hochwasser zu bewältigen. Ebenfalls engagierte er sich bei der Optimierung des Regionalen Führungsstabs und der Zivilschutzkompagnie Laufental. Auch dank seiner aktiven Mithilfe in der Baukommission kann die Stützpunktfeuerwehr Laufental stolz ein neues Magazin ihr Eigen nennen. Der zweifache Familienvater verbringt seine Freizeit gerne in den Dittinger Vereinen. Eduard Jermann-Halbeisen ist leidenschaftlicher Turner und war Vorstandsmitglied im Laufentaler Turnverband. Zudem ist er auch bei den Feldschützen regelmässig anzutreffen. Nach seinem Chemiestudium, welches er mit dem Doktorat im Bereich der Krebsforschung abschloss, führte ihn sein Interesse für Naturwissenschaften und Mathematik in die Sozialversicherungsbranche. So arbeitet Eduard Jermann-Halbeisen heute in einem Vorsorgeunternehmen als Teamleiter und Versicherungsmathematiker. Als persönlicher Ausgleich zum Arbeitsalltag betätigt er sich landwirtschaftlich im Bereich Obst-; Reb- und Pflanzenbau. Mit Eduard Jermann-Halbeisen geben Sie Ihre Stimme einer Persönlichkeit, welche durch ein breites und fundiertes Wissen verfügt. Wählen Sie deshalb Eduard Jermann-Halbeisen auf der Liste 5 in den Landrat. Sven Stegmüller Gemeinderat Dittingen

und die Rollen der OSZE und des Europarates in diesem Krieg beleuchtet. Danach konnten, bei reger Beteiligung des Publikums, Fragen beantwortet werden. Wir durften mit Andi Gross einen lehrreichen und vielseitigen Abend verbringen. Im Anschluss, beim Umtrunk wurden noch weitere Fragen diskutiert. Irene Meier-Reber, Präsidentin SP Amtei Dorneck-Thierstein www.sp-dorneck-thierstein.ch. Buchtipp: Kleine Geschichte der Ukraine, Andreas Kappeler

REGION

Jährlich 20 Franken pro Einwohner/in für den Wald WOS. Unsere Wälder sind nicht nur schöne Naherholungsgebiete, sie erfüllen auch eine unverzichtbare ökologische Funktion. Die Benützung der Waldwege für Spaziergänge oder der Rast- und Aussichtsplätze zum Verweilen und Entspannen ist für uns alle selbstverständlich. Doch diese Selbstverständlichkeit, dieses vermeintlich öffentliche Gut, respektive die Hege und Pflege des Waldes kostet viel Geld. Viele Waldbesitzer haben – zum Beispiel angesichts der tiefen Holzpreise – Mühe, diese kostspielige, aber wichtige Aufgabe auch in Zukunft im erforderlichen Masse zu erfüllen. Dazu gehören beispielsweise die Bürgergemeinden als grösster Waldbesitzer des Kantons. Landrat Georges Thüring, der unter anderem auch Präsident des Verbandes Basellandschaftlicher Bürgergemeinden ist, fordert deshalb mittels eines parlamentarischen Vorstosses, der am 29. Januar im Landrat eingereicht wurde, dass die im Interesse des Gemeinwohls stehende Waldbewirtschaftung von der öf-

fentlichen Hand abgegolten respektive finanziell mitgetragen wird. Die beiden Basel sollen deshalb einen Fonds einrichten, der jährlich mit einem Betrag von 20 Franken pro Einwohner/in dotiert wird. Die so generierten Mittel sollen dann jedes Jahr anteilsmässig, das heisst entsprechend der Waldfläche, an die Waldbesitzer – Bürgergemeinden, Einwohnergemeinden und Private – ausgeschüttet werden. Selbstverständlich müsste dieser Geldfluss zweckgebunden erfolgen und auf einem Leistungsvertrag mit den nutzniessenden Waldbesitzern basieren. Die Abgeltung dieser gemeinwirtschaftlichen Leistungen im Wald sieht Georges Thüring als partnerschaftliche Aufgabe. In diesem Sinne fordert er die Baselbieter Regierung auf, dementsprechend das Gespräch mit dem Kanton Basel-Stadt aufzunehmen. Auf alle Fälle wird der Baselbieter Regierungsrat verpflichtet, diesen Fonds vorerst sicher für den Kanton Basel-Landschaft zu schaffen.

LESERBRIEF

Ungerechte Sparübung des Kantons Wie in anderen Kantonen sind im Kanton Solothurn Sparübungen im Gange. Die Mehrheit des Kantonsrates hat sich für die Kürzung der Prämienverbilligung ausgesprochen. Mit diesem ungerechten Entscheid trifft es einmal mehr die Schwächsten; Tausende von Personen und Familien. Jene, die im Verhältnis bereits heute die schwerste Steuerlast trägt. Die Krankenkassenprämien steigen und steigen – die Prämienverbilli-

gung wäre und ist zumindest ein wirksames Instrument für die Entlastung von Menschen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen. Das Referendum wurde ergriffen und Sie haben nun die Möglichkeit am 8. März mitzuentscheiden. Werfen Sie ein Nein in die Urne. Danke. Stefan Oser, SP-Kantonsrat Hofstetten-Flüh

LESERGALERIE

Auf dem winterlichen Passwang

Streifzug im Schnee: Mit Ausblick in den Bezirk Thal.

FOTOS REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

LESERBRIEF

Der Zug steht still – und nun? Zum Leserbrief von Rolf Richterich vom 19.01.15 Rolf Richterich stellt seine freisinnigen Parteiprinzipien wieder einmal über alles. Man kennt das von ihm. Antworten auf meine Fragen liefert er allerdings keine. Und er nimmt es mit der Faktenlage auch nicht sehr genau. Tatsache ist, dass die Mehrheit der Kantone, die insgesamt 76 Prozent der Bevölkerung ausmachen, Harmos zugestimmt haben. Er hat allerdings recht, dass auch mit Harmos noch recht viel in der Kompetenz der Kantone liegt. Das gehört zu den Spielregeln unserer föderalistischen Schweiz, die Kantone haben ein bedeutendes Mitspracherecht. Das heisst nicht, dass Harmos gescheitert ist. Die Antwort von Rolf Richterich zeigt mir aber auf, wo das Problem liegt. Bildungsdirektion, landrätliche Bildungskommission, Bildungsrat und Lehrpersonen ziehen nicht am gleichen Strick. Nicht zu vergessen der Landrat selber, der da auch noch ein Wörtchen mitreden will. Kann es sein, dass da zu viele Köche in der HarmosSuppe rühren und das Ganze bald ungeniessbar wird? Rolf Richterich meint, auch ohne Harmos könne das Baselbiet sinnvolle Anpassungen vornehmen. Er sollte aber nicht vergessen, dass so ein Sonderzüglein auch mehr kostet und sich die Baselbieter Bildungpolitik dann womöglich irgendwann auf einem Abstellgleis wiederfindet. Meiner Meinung nach sollten sich die verantwortlichen Gremien und Kommissionen bewusst werden, wie wichtig die Bildung für die Zukunft unseres Landes ist und sie sollten sich zusammenraufen, um für die Zukunft unserer Kinder rasch taugliche Lösungen zu finden. Ein Marschhalt mag Sinn machen, aber er soll nicht zu lange dauern und die Marschrichtung soll nicht mehr geändert werden. Margareta Bringold Landratskandidatin Liste 11

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DENKPAUSE

Meine Begegnung mit Steve Jobs im Schnellzug

Eduard Jermann

Therapie in den letzten Jahren entwickelt hat. Der Zug fährt weiter und beim Eggfluhtunnel stauen sich die Autos. Die Umfahrung Zwingen-Laufen wird wohl noch lange auf sich warten lassen. Beim Blick auf die Birs kommt mir das Hochwasser im Laufental in den Sinn, bei welchem die Aufräumarbeiten und die Nachbearbeitung mich lange Zeit als Delegierter des Gemeinderates in den Regionalen Betriebskommissionen der Feuerwehr, des Zivilschutzes und des Regionalen Führungsstabes beschäftigt haben. Auch die Ara in Zwingen, wo ich Gemeindedelegierter bin, war vom Hochwasser überflutet worden. Kurz vor Laufen zeige ich meiner Sitznachbarin das neue Feuerwehrmagazin mit Solaranlage. Leider muss ich mich von der sympathischen Frau verabschieden und wünsche ihr alles Gute bei ihrer Diplomarbeit. Das Postauto ist schon lange abgefahren. Doch schon bald kommt der Bummler und somit das nächste Postauto. Bei der ersten Haltestelle beim Polizeiposten in Laufen brennt kein Licht. Sind die Polizisten wieder auf der Suche nach Einbrechern? Seit in der Vergangenheit die Polizeiposten von Grellingen, Zwingen und Liesberg alle geschlossen wurden und die Umstrukturierung erfolgte, habe ich manchmal das Gefühl, dass die Sicherheit im Laufental nicht mehr dieselbe ist wie früher. Beim Blick auf das Laufner Spital ist mir bewusst, dass wir uns im Laufental mit allen politischen Mitteln gegen einen weiteren Abbau unserer Institutionen wehren müssen. Bereits steht das Amtshaus leer. Zuhause angekommen, bereiten meine Frau und meine beiden Kinder gerade das Nachtessen vor. Es gibt feines Fleisch von unseren Bauern aus dem Dorf, eigenes Gemüse aus unserem Garten und vom eigenen Wein, welcher ohne Pflanzenschutzmittel hergestellt wird. Meine Kinder wollen noch Süssmost. Doch die 25l-Mostflasche muss ich zuerst noch anstechen. Beim gemeinsamen Nachtessen erzähle ich meiner Familie mein Erlebnis im Zug und über Steve Jobs.

Nachdem ich mit meinem Lehrling die Sozialversicherungen repetiert hatte, ist die Zeit schon weit fortgeschritten und ich muss mich beeilen damit ich den Schnellzug Basel Richtung Laufen noch erreiche. Kaum bin ich in den überfüllten Zug eingestiegen, fährt dieser mit Verspätung ab und nach langem Suchen finde ich doch noch einen Sitzplatz neben einer rothaarigen ca. 35-jährigen Frau, welche konzentriert eine Arbeit am Schreiben ist. Ich packe mein iPad aus und überprüfe meine Termine: Am Montag ist die nächste Gemeinderatssitzung, dann folgt die Baukommissionssitzung des neuen Feuerwehrmagazins. Es ist noch eine Besprechung zur Wasserversorgung pendent und das Männerriegenprotokoll muss noch ins Reine geschrieben werden. Meine Sitznachbarin nimmt einen grossen Ringordner und ein dickes Buch über Steve Jobs aus ihrer Freitag-Tasche und sucht intensiv nach einer Literaturstelle. Da die Doppelspur Basel-Laufen noch immer nicht ausgebaut ist, hält der verspätete Zug an. Nach einer Weile kommen wir ins Gespräch und die Sitznachbarin erzählt mir, dass sie eine Weiterbildung als medizinisch technische Assistentin macht und gerade die Diplomarbeit über ein innovatives Krebsmedikament am Schreiben ist. Sie erzählt mir, dass sich Steve Jobs mit dieser hochspezialisierten Therapie am Kantonsspital Basel behandeln liess. Sie sei gerade dabei diese Stelle in dem dicken Buch über Steve Jobs zu suchen. Ich erzähle ihr, dass auch ich in diesem Bereich geforscht hatte und ein Resultat meiner Doktorarbeit diese Eduard Jermann; Dr. Chemiker, VizegemeindepräsiTherapie ist. Sie berichtet mir dent Dittingen, Ressort Sicherheit und Umwelt; wie sich die Anwendung dieser Landratskandidat der CVP Liste 5

LESERBRIEF

Wirtschafts-und Arbeitsgesetz – JA plus 1 Der Kantonsrat hat das neue Wirtschafts- und Arbeitsgesetz nahezu einstimmig verabschiedet. Im neuen WAG werden die wirtschaftlich relevanten Bereiche in einem Erlass zusammengefasst. 25 bestehende Gesetze werden aufgehoben und die Anzahl Paragraphen werden stark reduziert. Die wichtigsten Änderungen betreffen die Gastwirtschaft. Take-aways brauchen in Zukunft eine Bewilligung, die Öffnungszeiten für gastwirtschaftliche Betriebe werden neu geregelt und die Betriebsbewilligungen werden neu pauschalisiert. Neu werden die Tourismusförderung und die Sexarbeit in das WAG aufgenommen. Die Bewilligungspflichten für gesetzliche Freinächte, Freinachtsbewilligungen, Lottomatchveranstaltungen, das Aufstellen von Unterhaltungsautomaten, das Zulassungsalter zu öffentlichen Filmvorführungen und die Zuständigkeit von Kanton und Gemeinden werden geregelt. Umstritten im neuen WAG sind lediglich die Ladenöffnungszeiten. Während mit Variante 2 der Status quo verlangt wird, bietet sich mit der Variante 1 eine etwas liberalere Lösung an. Variante 1 – ein Muss Die Delegierten der FDP die Liberalen haben sich an der DV einstimmig für die

Variante 1 ausgesprochen und dies zu Recht. Mit der Variante 1 und einer massvollen Verlängerung der Öffnungszeiten entsprechen wir einem Bedürfnis der heutigen Konsumgesellschaft. Die Wettbewerbssituation für das Gewerbe verbessert sich und Arbeitsplätze können gesichert werden. Tankstellenshops und Betriebe in Bahnhöfen haben schon heute die Möglichkeit, länger offen zu haben. Mit Variante 1 wird die Ungleichbehandlung von Tankstellenshops und regulären Geschäften ein wenig verbessert. Mit einem Blick über unsere Kantonsgrenzen und auch über die Landesgrenze stellen wir fest, dass in den Nachbarkantonen, Frankreich und Deutschland nahezu täglich bis 20.00 Uhr und teilweise bis 21.30 Uhr eingekauft werden kann. Mit der Variante 1 haben auch unsere Geschäfte die Möglichkeit mit der Konkurrenz der umliegenden Kantone zumindest teilweise gleichzuziehen. Verhindern wir das Abwandern unserer Konsumenten in andere Kantone. Helfen wir den Läden im Kanton, sich an das heutige Konsumverhalten anpassen zu können. Stimmen wir ja zum WAG und ja zur Variante 1. Mark Winkler, Kantonsrat, Witterswil


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KALEIDOSKOP

C A R TO O N

IN KÜRZE 47 Menschen spendeten Blut BÄRSCHWIL. WOS. Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Bärschwil und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Die nächste Spendemöglichkeit ist am 29.6.2015 in Bärschwil, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte.

Die Idylle trügt: 355 Franken und 20 Stunden gemeinnützige Arbeit hat der Einzelrichter dem Basler am Baum (siehe Pfeil) für sein Wildpinkeln aufgebrummt. Cartoon: Moritz Antony

REGION

REGION

Nächtliche Zugsaufälle

Cartoonist liebt Pilze

WOS. Die SBB erneuert von Mitte Februar bis Mitte Mai nachts die Fahrleitung zwischen Grellingen und Aesch. Die Bauteams montieren 93 Masten, Aufhängung und 3,15 Kilometer Fahrleitung und brechen 33 alte Fahrleitungsmasten ab. Die restlichen Masten bleiben bestehen, tragen aber nur noch die Bahnstrom-Übertragungsleitung Delémont–Muttenz. Die ICN-Züge fallen deshalb jeweils von 21.24 Uhr bis Betriebsschluss zwischen Laufen und Basel aus, die S3-Züge zwischen Laufen

und Aesch. Es verkehren Bahnersatzbusse. Die Strecke Grellingen–Aesch ist somit in folgenden Nächten gesperrt: Montag, 9. Februar bis Freitag, 20. Februar, Montag, 2. März bis Freitag, 8. Mai, jeweils in den Nächten Montag/Dienstag bis Donnerstag/Freitag, von 21.24 Uhr bis Betriebsschluss sowie in der Nacht von Sonntag auf Montag, 12./13. April von 21.24 Uhr bis Betriebsschluss. Während der Basler Fasnacht finden keine Bauarbeiten statt.

dust. Moritz Antony, Zeichner unserer Karikaturen (siehe oben) ist aber auch ein passionierter Pilzsammler und -Kontrolleur. Der ehemalige Lehrer organisiert heuer bereits zum dritten Mal Pilz-Ferienwochen. Im Hotel Cresta in Flims vom 16. bis 22. August; im Hotel Alfa-Soleil in Kandersteg, vom 30. August bis 5. September; und Woche im Hotel Ruhbühl in Lenzkirch (Schwarzwald) vom 4. bis 10. Oktober. Infos und Anmeldung: 077 419 77 28; moritzantony@gmail.com

Grunzerli HOFSTETTEN. WOS. Das Grunzerli 2015 findet am 12. und 13. Februar zum 13. Mal statt. Unter dem Motto «Energiestatt Hofstetten-Flüh» werden Geschichten und Anekdoten aus der Region und Politik aufgegriffen und geben fasnächtlichen Einblick ins letzte Jahr und zu aktuellen Themen. Gespielt wird in der Mehrzweckhalle Mamut. Die Fasnacht wirft ihre Schatten voraus RÖSCHENZ, NUGLAR. WOS. Offiziell startet die Fasnacht erst am Schmutzig Donnschtig. In Röschenz allerdings sind die Narren, Guggen und Fasnächtler bereits am kommenden Samstag auf der Gasse. Um 15.30 Uhr startet die Hälmlibieger-Gugge zum Kinderumzug ab Dorfplatz. Ab 20.00 Uhr beginnt der Fasnachtsplausch in der Aula mit diversen Guggen der Region. Solche werden am Samstag auch in der MZH Nuglar auf ihre Kosten kommen, streiten doch dort anlässlich des Guggentreffen ab 20 Uhr viele Formationen um die Gunst des Publikums.

MUSIK-TIPP

Bob Dylan Das ausschliesslich Coversongs enthaltende 36. Studiowerk des bald 74-jährigen Bob Dylan heisst «Shadows In The Night» (Sony Music). Es ist eine Hommage an das Great American Songbook und an Frank Sinatra, der alle zehn auf dem Album versammelten Titel selber mal und natürlich völlig anders gesungen hat. Bei Dylan ist statt Jazz dezenter Folk-Pop angesagt. Er präsentiert «I’m A Fool To Want You», «Autumn Leaves», «Stay With Me» (aus dem Film «The Cardinal») und andere mehr oder weniger bekannte Evergreens ohne BigBand. Begleitet von drei Gitarren (davon eine Pedal Steel), Kontrabass, Schlagzeug und sanften Bläsern interpretiert er sie mit stoischer Gemächlichkeit. Dylan gibt sich als feinfühliger Crooner. Diese je nach Sichtweise berührende oder auf Dauer monotone Zartheit hat man von ihm kaum je gehört. «Shadows In The Night» ist ein gewöhnungsbedürftiges und kontrovers beurteiltes Album. Es wird trotz seiner Qualität nicht jedem Dylan-Fan gefallen.

Benno Hueber

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Wälder sind preiswürdig. Gerhard Walser hat in seinem Forstrevier Platz für Juravip...