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P.P. 2540 Grenchen

15. Januar 2015 | Nr. 03 | 76. Jahrgang

www.grenchnerstadtanzeiger.ch

Neu

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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Hilari in Grenchen: Obernarr Kummer schickt Stapi François Scheidegger in den Zwangsurlaub.

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«Jetzt ist der Richtige Zeitpunkt, Bäume und Sträucher zu schneiden».

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Winterschnitt!

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GRENCHEN Seit Anfang November letzten Jahres kann man sich mit Fragen und Problemen aller Art an die Anlauf- und Beratungsstelle Grenchen wenden. Ein Portrait.

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SABINE SCHMID (TEXT, BILD)

Es gibt heute viele gute Fachstellen, viele Angebote, die Menschen in schwierigen Situationen helfen», sagt Berater Fredo Reinhard. Aber wohin mit welchem Anliegen, das herauszufinden, sei nicht immer einfach. Auch stellen offizielle Ämter und Fachstellen eine gewisse Hürde dar und sind allenfalls mit Kosten verbunden. «Und dann gibt es Probleme, die sind so alltäglich und banal, dass es gar keine offizielle Stelle gibt, an die man sich wenden kann.» Und genau hier knüpft die Anlaufund Beratungsstelle Grenchen an: Sie versteht sich als niederschwelliges Angebot für Anliegen jeglicher Art. «Die Hürde soll also möglichst klein sein, zu uns zu kommen», so Reinhard. «Egal wie das Problem lautet, bei uns sind die Menschen richtig.» Und können wir nicht weiterhelfen, vermitteln wir an weiterführende Stellen. Die kostenlose Anlauf- und Beratungsstelle funktioniert also auch als Dreh- und Angelpunkt, als Vermittler.

«Unsere Türen stehen allen offen», sagt Berater Fredo Reinhard. Visionsträger der Idee ist Fredo Reinhard. Er ist Pfarrer der Freikirche Bewegung Plus und hat in Zusammenarbeit mit anderen Kirchenvertretern, namentlich mit Pfarrer Marcel Horni der Reformierten Kirche und Hans Eschler, von der Evangelisch-Methodistischen Kirche, den Verein DaN gegründet (Dienst am Nächsten), der als Träger der Beratungsstelle fungiert. «Mir schien das Angebot der Kirchen schon lange als zu theoretisch, zu wenig auf die Probleme und Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet», erklärt Fredo Reinhard seine Mo-

tivation. Die Kirche solle vermehrt auch praktisch handeln, ihre Leistung muss gesellschaftsrelevanter sein. «Es braucht viele Akteure, die eine Gesellschaft tragen.» Die Kirche ist einer davon. Die Anlauf- und Beratungsstelle Grenchen ist damit ein Angebot der örtlichen Kirchen. Die Berater wollen aber nicht Religion vermitteln, nicht missionieren, sondern einfach helfen, wo Hilfe benötigt wird. «Die Beratungsstelle steht allen Menschen offen, egal welcher Kultur und Religion sie angehören.»

SPIELEND SUDOKU GEWINNEN In dieser Ausgabe finden Sie die Rätselseite


Amtliche / Kirche / Veranstaltung

Nr. 03 | Donnerstag, 15. Januar 2015

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Amtliche Publikation Stadtpräsidium / Stadtkanzlei Am Dienstag, 20. Januar 2015, 17.00 Uhr, findet im Ratssaal des Parktheaters eine Sitzung des Gemeinderates statt. Die Verhandlungen sind öffentlich. Traktanden 1. Protokolle der Sitzungen Nr. 10 vom 28. Oktober 2014, Nr. 11 vom 11. November 2014, Nr. 12 vom 2. Dezember 2014 2. Mitarbeitendenbefragung 2014 – Ergebniskommunikation 3. Businessplan Grenchen 2015–2018: Antrag auf Genehmigung 4. Parktheater, Antrag der Genossenschaft auf Unterstützung zur Wiedereröffnung des Restaurants 5. Fachkommission Schulen Grenchen: Reporting 2013/2014 6. Bericht zur Offenen Jugendarbeit 2013: Lindenhaus 7. Freinachtregelung für die Stadt Grenchen gemäss § 25 Gesetz über das Gastgewerbe und den Handel mit alkoholhaltigen Getränken (Wirtschaftsgesetz) 8. Stiftungsrat Velodrome Suisse: Vertretung der Stadt Grenchen; Wahl eines zweiten Vertreters 9. Mitteilungen und Verschiedenes STADTKANZLEI GRENCHEN

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 18. Januar 10.00 Uhr Familiengottesdienst. Mitwirkung der 6. Klassen und Eva Eiderbrant, Pfarrerin, Beatrice Kolman, Katechetin, und Dagi Gerber, KUWMitarbeiterin. Pfarrer Donald Hasler. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. Kreis-West-Fest Donnerstag, 29. Januar 18.00 Uhr Fackelumzug mit Geschichte Holzerund anschliessendem hütte Fondue-Essen. Anmeldung bis 24. Januar an Pfarrer Donald Hasler Telefon 032 652 12 39. Markuskirche Bettlach Sonntag, 18. Januar 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe von Emily-Grace Eileen Kohler, Grenchen. Pfarrer Marcel Horni. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 17. Januar 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier mit Jugendband. Anschliessend Ministrantenfest. Sonntag, 18. Januar 10.00 Uhr Eucharistiefeier zusammen mit der Missione Cattolica Italiana, mitgestaltet vom Kirchenchor. 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache entfällt. Dienstag, 20. Januar 9.00 Uhr Eucharistiefeier entfällt. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Mittwoch, 21. Januar 18.30 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 22. Januar 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Freitag, 23. Januar 8.00 Uhr Eucharistiefeier entfällt.

GV Sektion Grenchen Samstag, 31. Januar 2015 um 17.00 Uhr im Best Western (Airport) in Grenchen. Traktandenliste auf den Sekretariaten, unter www.olten-solothurn.syna.ch oder bei den Vorstandsmitgliedern zu beziehen. Anmeldung bis 23. Januar 2015 an R. Culmone.

CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 18. Januar Es findet kein Gottesdienst statt. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Gottesdienste Thema «Raum zum Leben» Donnerstag, 15. Januar, 20.00 Uhr Freitag, 16. Januar, 20.00 Uhr Samstag, 17. Januar, 19.30 Uhr Sonntag, 18. Januar 10.00 Uhr mit Mittagstisch. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 18. Januar 10.00 Uhr Gottesdienst.

Sonntag, 18. Januar 10.00 Uhr Gottesdienst an der Mühlestrasse 9 mit Kinderbetreuung. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 389 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Grenchen

Donnerstag, 15. Januar 2015 | Nr. 03

«Wir hören zu, wir schenken Zeit» GRENCHEN Eine neue Anlauf- und Beratungsstelle hat in Grenchen ihre Türen geöffnet. Eine Beraterin und ein Berater hören zu, helfen, unterstützen in allen Belangen und Schwierigkeiten, die der Alltag bereithält. Manchmal geht es einfach auch nur darum, zuzuhören ... Ein grosses Geschenk in der heutigen Zeit.

Kostenlose Beratung

SABINE SCHMID (TEXT, BILD)

S

eit Anfang November letzten Jahres gibt es in Grenchen eine Anlauf- und Beratungsstelle. «Egal, um welches Problem es sich handelt, bei uns ist man auf jeden Fall richtig», sagt Fredo Reinhard, der hinter der Idee steckt. In zweieinhalb Monaten haben sich bereits rund zehn Personen einmalig oder mehrmalig an Fredo Reinhard und seine Kollegin Elena Massaro gewendet. «Dabei ging es zum Beispiel darum, eine Bewerbung zu schreiben», erzählt Reinhard. «Viele Menschen haben weder Computer noch Internet oder Drucker zu Hause.» Eine Frau plante einen Internetauftritt für ihre selbst gestrickten Produkte. Andere wollen ihre Deutschkenntnisse verbessern. «Oder jemand erhält ein Schreiben vom Sozialamt und weiss nicht wie darauf reagieren», so Reinhard weiter. «Dann nehmen wir beispielsweise mit dem Sozialamt Kontakt auf, fragen nach, oder vermitteln einen Termin.» «Die Anliegen sind häufig ganz praktischer Art», so Reinhard. «Womit wir nicht dienen können ist mit finanzieller Unterstützung.»

Ein gutes Netzwerk hilft «Wichtig für diese Arbeit ist ein gutes Netzwerk unsererseits», so Reinhard. «Wir müssen die verschiedenen Fachstellen und Beratungsangebote kennen und über Kontaktpersonen verfügen.» Dann sei ein kurzer Anruf viel einfacher, Probleme liessen sich rascher klären. «Deshalb nehmen wir auch am Soz-Treff Grenchen teil»,

Die Türen der Anlauf- und Beratungsstelle Grenchen sind jeweils am Montag geöffnet. Nach telefonischer Vereinbarung stehen Fredo Reinhard und seine Kollegin Elena Massaro für kostenlose Beratungen zur Verfügung. erklärt Fredo Reinhard. Ein Austausch unter Sozialarbeitenden in Grenchen, der viermal jährlich stattfindet. ●

Wochenthema

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«Und wir arbeiten am weiteren Ausbau unseres Netzwerkes», so Reinhard. «In dem Sinn suchen wir immer auch Experten aus verschiedenen Fachgebieten, Steuern, Versicherungen, Erziehung, was auch immer». Menschen, eventuell Pensionierte, auch Erwerbstätige, die sich ehrenamtlich engagieren wollen und sich für spezifische Fachberatungen zur Verfügung stellen würden, werden in einer Zeit, in der die Kosten im sozia-

len Bereich steigen, immer entscheidender. «Die Experten kommen zum Einsatz, wenn wir nicht mehr weiter wissen.» Denn auch das gehöre zum Angebot, die Weitervermittlung an die richtige Fachstelle, erklärt Fredo Reinhard. Welches Amt wofür zuständig ist, das ist nämlich nicht immer einfach herauszufinden.

Helfen, die nächsten Schritte zu tun «Wichtig ist aber, dass man bei uns nicht einfach sein Bündeli abgeben kann, und wir erledigen das dann.» So funktioniert die Beratungsstelle nicht. Vielmehr versuchen wir, gemeinsam zu einer Lösung zu kommen. In dem Sinn auch Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Die Menschen befähigen, ermutigen, selber den nächsten Schritt zu

tun. «Wir bieten aber auch an, gemeinsam mit den Leuten auf ein Amt zu gehen.» Öffentliche Ämter und auch Fachstellen sind zwar Dienstleistungsbetriebe, die Hemmschwelle sie aufzusuchen, ist oft aber hoch. «Und ist man mit seinem Anliegen am falschen Ort, wird man manchmal einfach weggewiesen», weiss Fredo Reinhard. Das sei nicht despektierlich gemeint – jedes Amt tue auch nur seine Arbeit. Oftmals fehlt ihnen die Zeit, weiterführende Hilfe anzubieten. «Und manchmal brauchen die Menschen auch nur ein offenes Ohr, jemanden zum Reden. Weil viele Menschen auch einfach einsam sind. «Auch das ist bei uns möglich. Wir hören zu, wir schenken Zeit.»

Die Beratungen der Anlauf- und Beratungsstelle Grenchen sind kostenlos. Fredo Reinhard und Elena Massaro von der Bewegung Plus stehen jeweils am Montag für Gespräche zur Verfügung. «Nach telefonischer Vereinbarung», wie Fredo Reinhard betont. Und dann geht es darum, möglichst viel in der jeweiligen Stunde zu erledigen: Telefonanrufe, Dokumente drucken, Termine vereinbaren.... Elena Massaro arbeitet ehrenamtlich, das Pensum von Fredo Reinhard ist Bestandteil seiner Tätigkeit als Pfarrer der Bewegung Plus. Er schliesst derzeit auch noch seine Ausbildung als Sozialmanager ab. «Und wie es weiter geht, das muss man jetzt schauen», so Reinhard. Vielleicht ist die Beratungsstelle mit einem Tag in der Woche ausreichend bedient, vielleicht bedarf es einer Aufstockung. Das Angebot der Anlauf- und Beratungsstelle wird durch die Vereinsmitglieder finanziert. Nebst der Bewegung Plus, der Reformierten Kirche und der Evangelisch-Methodistischen Kirche sind auch Private engagiert. Das Ziel ist, weitere Sponsoren zu finden. «Wir werden nächstens die Unternehmen in der Umgebung anschreiben, sie um Unterstützung bitten. Wir werden ihnen im Gegenzug aber auch etwas bieten: Wenn zum Beispiel ein Personaldienst seine Mitarbeitenden nicht mehr weiter beraten kann, kann er sie an uns weitervermitteln, wir kümmern uns dann darum und können Entlastung bieten ...» ●

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> KONTAKT

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Anlauf- und Beratungsstelle Grenchen Montags 9-11.30 Uhr, 14-17.30 Uhr Terminvereinbarung 079 520 74 09 Experten gesucht: Fachexperten, die ihr Wissen für unsere Beratungen kostenlos zur Verfügung stellen wollen, können sich gerne bei der Anlaufstelle melden. www.anlaufstelle-grenchen.ch

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4 Fragen an Pascale Ris, Vize VR-Präsidentin, Skilift Grenchenberg AG

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Ein bisschen Schnee genügt schon GRENCHEN Der Skilift auf dem Grenchenberg konnte diese Saison erst an fünf Tagen laufen. Wie lässt sich der Betrieb in einem schneearmen Winter eigentlich organisieren. Diese und weitere Fragen haben wir Pascale Ris gestellt. Sie ist Vize VR-Präsidentin der Skilift Grenchenberg AG.

nicht an «morgen musst du arbeiten», sondern jeder weiss, wann er arbeitet, und er kommt, wenn der Skilift läuft. Wie oft muss der Skilift laufen, damit sich sein Betrieb rentiert? So viel wie möglich... Aber so generell lässt sich das nicht sagen, da auch die Stadt Grenchen einen regelmässigen Beitrag leistet sowie viele andere dem Lift positiv Gesinnte. Es steckt auch viel Fronarbeit in dem Skiliftsbetrieb, gerade auch, was die Arbeit des Verwaltungsrats betrifft. Man darf also keine Vollkostenrechnung machen. Es muss eine Mischrechnung sein, über viele Jahre hinweg. Bisher gab es nur zwei Saisons, an denen der Lift nicht laufen konnte.

SABINE SCHMID (TEXT)

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renchner Stadt-Anzeiger: Frau Ris, an wie vielen Tagen konnte der Skilift auf dem Grenchenberg diese Saison bereits laufen, und was ist die durchschnittliche Betriebsdauer über eine ganze Saison gesehen? Diese Saison lief der Lift vom 30. Januar bis zum 3. Januar durchgehend. Das sind also fünf Tage. Die maximale Betriebsdauer pro Saison beträgt rund 50 Tage. Letztes Jahr lief der Skilift an 44 Tagen. Der Vorteil ist, dass wir wenig Schnee brauchen, um den Betrieb zu gewährleisten, da die Piste an einem Schattenhang liegt. Und wenn in den Sportwochen Schnee und Wetter stimmen, dann liegt auch für diese Saison noch alles drin...

Pascale Ris, Vize VR-Präsidentin, Skilift Grenchenberg AG (Bild: (zVg.) Wie organisieren Sie den Betrieb eigentlich mit den Mitarbeitenden, wenn die Öffnungszeiten so unregelmässig und kaum planbar sind? Für uns arbeiten hauptsächlich Rent-

ner, Lernende, Schüler und Studenten. Sie sind sehr flexibel und wissen, worauf sie sich bei dem Job einlassen. Es gibt einen Arbeitsplan, der Anfang Saison definiert wird. Wir rufen also

Warum braucht es einen Skilift auf dem Grenchenberg? Damit die Kinder zu Hause Skifahren lernen, und das zu günstigen Preisen. Es ist ein Naherholungsgebiet, das Spass vor der Haustüre erlaubt, ohne dass man immer gleich mit der ganzen «Pagage» ins Oberland reisen muss. Seit letztem Jahr bieten wir neu das Nachtskifahren an, zwei Mal in der Woche, Mittwoch und Freitag. Das ist sehr gefragt. Ausserdem gibt es Berggasthöfe, wo man fein essen kann... Insgesamt bietet der Grenchenberg das ganze Jahr hindurch ein einmaliges Naturerlebnis.

GRENCHEN

Light Food feat Am Freitag, 16. Januar tritt die einheimische Band Light Food in der Grenchner Musigbar an der Bielstrasse 7 auf. Da Gitarrist Matthias Haldimann auf Weltreise ist, suchte man Ersatz und kann mit Tony Castell (ex Krokus) einen bekannten Namen präsentieren, der nun mit Kurt «Moos» Gilomen (Gitarre, Mundharmonika, Gesang), Fäbu Zanco (Cajon) und Ralph Schaffer (Bass, Gesang) von Country über Rock'n'Roll und Blues Rock ein spannendes Musikprogramm bietet. Konzertbeginn ist um 21 Uhr, Türöffnung ab 20.30 Uhr.

GRENCHEN

Umbauarbeiten An der Lengnaustrasse / Austrasse saniert die SWG derzeit die Wasser- und Erdgashauptund Zuleitungen. Bis Ende Februar werden die Bauarbeiten im Gange sein. Die Strassenabschnitte sind jederzeit befahrbar, es kann aber zu Verkehrsbehinderungen kommen.


Büren / Seeland

Nr. 03 | Donnerstag, 15. Januar 2015

Kurze Wege zum stillen Örtchen LENGNAU Da im Dorf alle öffentlichen WC-Anlagen rückgebaut oder wegen Vandalismus geschlossen wurden, wählte man als Alternative das Konzept der «netten Toilette»: Gegen ein Entgelt der Gemeinde stellen Geschäfte im Zentrum ihre Klos ohne Konsumzwang zur Verfügung.

NEWS

nigt, und ausserdem spart sich eine Gemeinde dadurch hohe Bau- und Unterhaltskosten für öffentliche Anlagen. «Wir haben immer wieder Leute, etwa Handwerker, die bei uns nur kurz das WC benützen», erklärt Eliane Jaun von der gleichnamigen Bäckerei. Nur selten hinterlasse einer ein unappetitliches Geschäft, das jedoch relativ schnell beseitigt werden könne und mit dem Betrag der Gemeinde gut entschädigt werde.

Toi Toi auf dem Dorfplatz

STEFAN KAISER (TEXT)

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ewisse Sitzungstermine drängen sich kurzfristig auf und dulden keinen Aufschub, etwa wenn man im Dorf Einkäufe erledigt und plötzlich unbedingt für kleine Jungs oder Mädchen muss. Bis vor fünf Jahren verlangte das in Lengnau von den Betroffenen einiges an logistischem Geschick ab, denn alle öffentlichen Toiletten waren rückgebaut oder wegen Vandalismus geschlossen worden. Im Gemeinderat wurde deshalb nach Alternativen gesucht und Gemeindepräsident Max Wolf schlug eine Variante vor, die er einmal in Konstanz schätzen gelernt hatte: Die nette Toilette. Geschäfte im Zentrum stellen ihre WCs ohne Konsumzwang der Öffentlichkeit zur Verfügung und werden von der Gemeinde mit einem monatlichen Betrag von 50 Franken entschädigt. Bislang bieten das Hotel-Restaurant Adler und die Bäckerei-Konditorei Jaun mit Café diesen Service an.

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Der Gang zu stillen öffentlichen Örtchen gestaltet sich zunehmend schwieriger. Das Konzept der «netten Toilette» schafft unkompliziert Abhilfe. (Bild: zVg.) Entschädigung ist nötig «Ich finde das eine gute Lösung», hält Max Wolf fest, «und sie scheint sich zu bewähren, denn ich habe noch keine anderweitigen Rückmeldungen erhalten.» Das Konzept stammt ursprünglich aus Deutsch-

lang, wo «nette Toiletten» mittlerweile in über 130 Städten und Gemeinden angeboten werden. Das Konzept besticht durch seine Einfachheit: Die WCs in privaten Geschäften im Einkaufsviertel liegen zentral, sind überwacht und werden regelmässig gerei-

In anderen grösseren Gemeinden der Region scheint die Lage entspannter. Nette Toiletten waren gemäss Gemeindepräsidentin Claudia Witschi in Büren an der Aare bislang kein Thema. Das Stedtli verfügt noch über drei öffentliche Klos am Bahnhof, an der Ländte und im Rathaus. Ausserdem stellten diverse Restaurants ihre Toiletten gegen ein kleines Entgelt auch Kurz-Aufenthaltern zur Verfügung. An seiner Sitzung vom Dienstag hat sich der Gemeinderat von Pieterlen für eine völlig andere «Stuhlgangart» entschieden. Die WC-Problematik ist hier vor allem bei grossen Anlässen auf dem Dorfplatz akut, da die WC-Anlagen im ehemaligen Vereinshaus am Brunnenweg nicht mehr öffentlich genutzt werden sollen, seit die Sozialdienste dort einquartiert sind. Die Gemeinde schafft sich deshalb zwei mobile Toi-Toi-Kabinen an, die sie auf Wunsch und ohne zusätzliche Kosten aufstellt, wenn jemand den Dorfplatz für einen grösseren Anlass mietet. Ebenfalls eine nette Lösung für ein vielleicht nicht ganz so stilles Örtchen mitten im Zentrum.

ARCH

Kinderfasnacht 2015 Der Elternverein und die Noah Zunft Arch laden am kommenden Samstag, 17. Januar ab 14 Uhr alle Kinder, Jugendlichen, Eltern, Grosseltern, Angehörigen und Bekannten zur Kinderfasnacht in die Mehrzweckhalle Arch ein. Unter dem Motto "Im wüudä Weschtä" gibt es Spiele sowie Gast-Auftritte der Nuggi-Guggi aus Selzach und den Wüüdbach Blosofoniker Oberdorf. Ob maskiert oder unmaskiert - alle sind herzlich willkommen.

SAFNERN

Komödie in 2 Akten Die Seelandbühne Biel spielt das Stück "D' Junfere vom Chräiehof", eine Komödie in zwei Akten, geschrieben von Carmello Pesenti. Der Theaterabend beginnt am Freitag 30. und am Samstag, 31. Januar im Restaurant Sternen, an der Hauptstrasse 46 in Safnern um 20 Uhr und kostet 15 Franken. Kinder ab 10 Jahren bezahlen 10 Franken. Ab 18 Uhr wird Essen serviert. Reservationen unter www.seelandbuehne.ch oder 032 392 25 50 ab 18 Uhr.


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Immobilien

Donnerstag, 15. Januar 2015 | Nr. 03

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Menschen

Nr. 03 | Donnerstag, 15. Januar 2015

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Der Nati-Physio ist ein Grenchner geblieben GRENCHEN/LENGNAU/MEINISBERG Er wohnt seit vielen Jahren in Meinisberg, arbeitet als Physiotherapeut mit eigener Praxis in Lengnau. Im Herzen ist Christian Meissgeier aber immer ein Grenchner geblieben. Meissgeier kennt man vor allem auch wegen seiner Tätigkeit als Physiotherapeut in der Fussball-Nationalmannschaft.

Knie-OP unterziehen musste, kam die Stunde von Christian Meissgeier. Er sprang für den legendären Nati-Masseur ein.

Einige Trainer erlebt

ragt man Christian Meissgeier nach seiner Herkunft, kommt er ins Schwärmen: «Ich bin im Sorag, dem ersten Hochhaus in Grenchen, aufgewachsen. Im Herzen der Stadt sozusagen. Meine Eltern betrieben an der Marktstrasse 1 einen Coiffeurbetrieb. Meine Mutter ist eine geborene Raboud. Ihre Brüder waren die damals berühmten Raboud I und II des FC Grenchen.»

«Das war zu einer Zeit, als der Verband die medizinische Abteilung durch alle Stufen verstärkte und professionalisierte». Heute sind neben praktizierenden Medizinern 30 Physiotherapeuten tätig. Alleine für die A-Mannschaft sind es deren drei. Er hat einige Trainer erlebt: Gilbert Gress, Enzo Trossero, Bidu Zaugg, Köbi Kuhn und zuletzt Ottmar Hitzfeld. Fünf Turniere sind ebenso an ihm vorbeigezogen wie eines der grössten Erlebnisse letzten Sommer mit der Fussball-WM in Brasilien. «Das war eine ganz eindrucksvolle Geschichte, wenn auch mit enorm viel Arbeit verbunden», erinnert sich Meissgeier. Müde ist er auch nach bald 20 Jahren nicht. Der Trainer an der Linie heisst jetzt Vladimir Petkovic.

«Ich habe gute Erinnerungen»

Die Zukunft des FC Grenchen

Und damit fällt ein weiteres Stichwort. Er spielte selber in der zweiten Mannschaft des FCG, in der 2. Liga unter dem damaligen Spielertrainer Peter Schaller. Und noch heute zieht es den Ur-Grenchner immer wieder in seine Heimatstadt. Dann zum Beispiel, wenn er seine Eltern im Alterszentrum am Weinberg besucht. Er erinnert sich aber immer wieder auch gerne an seine Jugendzeit. «Wir waren viel auf dem Grenchenberg oder auch

Wir kommen noch einmal auf den FC Grenchen und seine momentanen Probleme zu sprechen. «Die Situation um den FC Grenchen ist im Moment keine besonders angenehme. Ich hoffe doch, dass dieser Traditionsclub weiterhin bestehen kann.» Zukunftschancen habe der Klub aber nur, wenn die lokalen Klubs fusionieren. «Es gibt hier einfach zu wenige Jugendliche, die aktiv Fussball spielen», moniert er.

JOSEPH WEIBEL (TEXT)

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Physio Christian Meissgeier (links) horcht den Worten der Trainer-Staff: Assistenz-Trainer Michel Pont und rechts Ottmar Hitzfeld. (Bild: zVg.)

auf dem Romontberg.» Zu diesen Gegenden hat er auch heute noch einen starken Bezug, zum Beispiel, wenn er auf regelmässigen Biketouren im Jura unterwegs ist.

Vor 20 Jahren fing alles an Dem Fussball ist Meissgeier immer verbunden geblieben. Vielfach sitzt er mit der Staff der Schweizer Fussballnationalmannschaft auf der Trainer-

bank. Bereits 1995, also vor 20 Jahren, betreute der heute 56-Jährige als Physiotherapeut zusammen mit Markus Frei die U-16. Als 1999 sich Nati-Masseur Fredy Häner aus Solothurn einer

Im Streiflicht: Hilari in Grenchen

Mit dem «gäle Wägeli» in Zwangsurlaub

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ie mit Blaulicht aufgefahrene Ambulanz liess etwas anderes vermuten, doch der fasnächtliche Umsturz an Hilari ging unblutig vonstatten. Etwa 150 Narren wohnten der Zeremonie bei: Die Guggen Schuelschwänzer und Cocoloris sorgten für angemessene Klänge, Stadtpräsident Scheidegger und Fasnachtsober Kummer liessen kurz das Jahr Revue passieren, bevor der Stapi getreu dem heurigen Motto «Hesch no Puls?» abtransportiert wurde und sich die Narren über das von der Stadt offerierte Apéro hermachten.

Für Sie unterwegs Stefan Kaiser

Bevor Stapi François Scheidegger in Zwangsurlaub geschickt wurde, musste er noch die StadtPlakette, das Zeichen der Macht über Grenchen, an Ober Diego Kummer abgeben.

Repräsentierten die Wiiber-Zunft: Sara Mosconi, Bettlach, mit Claudia Gribi, Brigitte Lüdi und Adriana Palermo, alle aus Grenchen.

Von der Dolce Vita-Zunft: Fabienne Spahr, Marco Schürer, Corinne Gerber und Zunftmeister Philip Forster, alle aus Grenchen.

Michael Schmidlin und Ursula Christen, beide aus Grenchen.

Faschingszünftler Daniel Gütiger und Martin Werren aus Grenchen.

Chantal Janz, Grenchen, und Amanda Nussbaumer, Heimiswil, mit Arwen, Mael (im Snugly), Finn und Lilou.

René Lipp von der Luna-Zunft und Christine Cslovjecsek von den Cocoloris.

Am Puls der Fasnacht: Heinz Westreicher, Daniel Wisard und Ivo von Büren.


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 15. Januar 2015 | Nr. 03

Bild: ZVG

«10 Schneestürme» Die drei Bieler Kunstschaffenden Sabine Reber (Schriftstellerin), Nonomai (Singer/Songwriterin, Performerin) und Aldir Polymeris (Video) führen am Donnerstag, 15. Januar 2015, 18.30 Uhr, ihre winterliche Performance «10 Schneestürme» im Foyer des Kunsthauses Grenchen auf.

• Tennis • Sauna/Dampfbad • Squash • Step/Aerobic/Dance • Fitness • Tischtennis • Solarium • Spielautomaten • Billard • 1 Restaurant • Boccia • 1 Pub

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Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

Die Kissen werden geschüttelt, dass die Worte und Bilder nur so fliegen. Alles taucht in Weiss. Es wirbelt der Schnee und mit ihm zehn Gedichte, Melodien, Kristallglas, Papier und Videosequenzen. Die drei Kunstschaffenden lassen Wort, Bild und Klang miteinander verschmelzen und entführen so die Besucher während einer halben Stunde in eine mystisch-meditative Welt. Die Performance eröffnet einen leichtfüssig betretbaren poetischen Raum der Auseinandersetzung mit dem Flüchtigen und Vergänglichen, mit dem Bekannten und Ungewohnten, mit inneren und äusseren Bildern. In der Kombination von Bild, Text und Ton schlägt sie den Bogen zur Ausstellung und zum Werk von Rolf Winnewisser, dessen künstlerisches Schaffen stets auch Bild, Wort und Film umfasst hat. Die aktuelle Ausstellung «Rolf Winnewisser. Das Druckwerk 1966–2014» kann vor und nach der Performance besucht werden. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 15. JANUAR

18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg.

18.30 Uhr: «10 Schneestürme». Performance von Sabine Reber mit Nonomai und Aldir Polymeris. Die Kissen werden geschüttelt, dass die Worte und Bilder nur so fliegen. Alles taucht in Weiss. Es wirbelt der Schnee und mit ihm zehn Gedichte, Gesang, Kristallglas und Videosequenzen der drei Kunstschaffenden aus Biel. Kunsthaus Grenchen. 19.00–20.30 Uhr: «Die Juragewässerkorrektion». Präsentation über die Juragewässerkorrektion anhand von Filmmaterial. Referent: Ruedi Käser, Präsident Vereinigung für Heimatpflege. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

FREITAG, 16. JANUAR 18.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg. 18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg. 21.00 Uhr: Light Food feat. Tony Castell. Ihr Name ist Programm. Die Band bietet leichte Kost, die jedoch musikalisch und handwerklich anspruchsvoll dargeboten wird. Mit akustischen Instrumenten und einem Cajon statt einem Schlagzeug, mit drei Stimmen, dreistimmigen Chören und einer Mundharmonika, wird ein Sound erzeugt, der gerade auch in der intimen Atmosphäre einer Musigbar für viel Stimmung sorgt. Musigbar.

DEMNÄCHST

FREITAG, 23. JANUAR 18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg.

Light Food spielen diesen Freitag in der Musigbar in Grenchen. (Bild: ZVG) 20.30–23.30 Uhr: «Midnight Sports & Music». Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Doppelturnhalle Zentrum.

SONNTAG, 18. JANUAR 9.30–11.30 Uhr: «Chindaktiv – ä Halle wos fägt». Doppelturnhalle Zentrum. 15.00–16.00 Uhr: «Was weisst du über deine Grosseltern?». Familienführung mit Monika Bruder durch die Sonderausstellung «Wohlfahrt und Macht – die Uhrenindustrie und die Familien dahinter». Bitte ein Familienfoto mitbringen. Für Kinder ab 5 Jahren in Begleitung von erwachsenen Personen. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

MONTAG, 19. JANUAR 20.10–21.40 Uhr: «Winterfit». Gesund und fit durch den Winter. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

MITTWOCH, 21. JANUAR

17.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg.

13.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg.

29./30. Januar, 18.30–22.00 Uhr Mit der Meisterschaft in der Disziplin «Omnium» werden im Velodrome Suisse zum wiederholten Male die besten Schweizer Bahnradfahrer ermittelt. Fürs leibliche Wohl ist im Halleninnenraum und auch im Restaurant Velodrome Suisse gesorgt. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25.

MUSICA POETICA SAMSTAG, 24. JANUAR 16.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Mit Fondue-Essen und Schlitteln. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Grenchenberg-Bettlachberg. 21.30–2.30 Uhr: Konzert von Läärguet. Schweizer Mundart-Band aus dem Berner Seeland. In der Pause und danach gibts Partymusik mit DJ Fetty. Baracoa, Centralstrasse 2.

SONNTAG, 25. JANUAR 8.50 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Mehr Infos unter www.grenchentourismus.ch. Grenchenberg-Weissenstein. 11.30 Uhr: «Rolf Winnewisser – Das Druckwerk 1966–2014». Finissage. Gemeinsamer Rundgang mit Rolf Winnewisser und Eva Inversini durch die Ausstellung. Anschliessend Apéro. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

MONTAG, 26. JANUAR SAMSTAG, 17. JANUAR

SCHWEIZER MEISTERSCHAFT

20.10–21.40 Uhr: «Winterfit». Gesund und fit durch den Winter. Der DTV/Ladies Gym bietet ein wöchentliches Ganzkörpertraining an. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

1. Februar, 17.00 Uhr Barockmusik mit Bachs Hochzeitskantate, Vivaldis Concerto und anderen.

Musica Poetica Thun und Ivanenko Ensemble Moskau . Zwinglikirche.

FRAU MÜLLER MUSS WEG! 24. Februar, 20.00 Uhr Wieder einmal bestätigt Erfolgsdramatiker Lutz Hübner seinen Ruf, ein äusserst amüsanter wie nachdenklicher Autor zu sein. In seinem neuen Spielplanhit haben fünf Elternvertreter einer vierten Grundschulklasse die Lehrerin Frau Müller um eine Unterredung gebeten, um ihr zu sagen, was sie von ihr halten: Nämlich NICHTS. Parktheater, Lindenstrasse 41.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Wohlfahrt & Macht». Bis 27. August. Die Sonderausstellung präsentiert Aspekte der Geschichten der Familien, welche die Uhrenindustrie in der Region Grenchen massgeblich mitgeprägt haben: Girard, Schild, Baumgartner, Kocher und andere. Zudem geht die Ausstellung der Frage nach, wie die Beziehungen dieser Patrons zur Arbeiterschaft aussahen und welchen Einfluss Exponenten der Familien auf gesellschaftliche, soziale, politische und kulturelle Entwicklungen der Region Grenchen hatten. Mi/Fr–So 14–17 Uhr

Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Das Druckwerk 1966–2014». Finissage am 25. Januar. Rolf Winnewissers künstlerisches Schaffen wird umfassend mit Zeichnungen, Malerei, Objektkunst, Fotografie, Film und Text und Druckgrafik gezeigt. Mi/Fr–So 14–17 Uhr Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: «30 Jahre Rodania». Bis 27. März. Werke von Rolf Wullimann, Marianne Büttiker, Marc Reist, Fränzi Neuhaus und Sonja Friedrich. Mo–Mi/Fr 8.30–12/13.30–17 Uhr, Do 8.30–12/13.30–18 Uhr.

20150115 woz gsaanz  

Grenchner Stadt-Anzeiger 03/2015

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