Page 1

Donnerstag, 18. Dezember 2014

106. Jahrgang – Nr. 51

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

6ºC 12ºC

Freitag, 19. Dezember 2014 Am Vormittag noch freundlich. Im Laufe des Nachmittags Bewölkungszunahme, am Abend erster Regen.

4ºC 7ºC

Samstag, 20. Dezember 2014 Wechselnd bis stark bewölkt mit gelegentlichen Schauern aber auch einigen Aufhellungen.

4ºC 7ºC

Sonntag, 21. Dezember 2014 Weiterhin unbeständig, viele Wolken, dazwischen auch ein paar Sonnenstrahlen möglich.

Laufen

3 Das Neue Orchester Basel brillierte am Samstag in der Katharinenkirche mit seinem Weihnachtsprogramm.

Breitenbach

13 Das traditionelle Adventskonzert der Brass Band Konkordia Büsserach in Mariastein erfreute Hunderte Besucher.

Aktuell Stellen Immobilien

15/16 26 26/27

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Seewen startet in eine neue Zukunft Am Samstag wurde der Bushof «Herrenmatt» in Seewen mit einem Fest eingeweiht. Das neue Fahrplankonzept mit dem neuen Knotenpunkt Seewen bringt der Region Dorneckberg optimale Verbindungen nach Liestal, Laufen, Grellingen und Dornach. Gaby Walther

S

eewen wird sein Schattendasein abstreifen, sich aus der Periphere lösen, den ganzen Dorneckberg zum Erblühen bringen und ihn in eine neue Zukunft führen.» Solch frenetische Worte waren von Gemeindepräsident Philippe Weber am letzten Samstag zu hören. Grund dazu war die Einweihung des Bushofs «Herrenmatt» in Seewen. Dieser ersetzt die Haltestelle «Seewen Post» und ist seit Sonntag der Busknotenpunkt für die Region Dorneckberg. «Die Erstellung des Bushofs ist ein Gemeinschaftswerk von Gemeinde und Kanton. Es ist ein gelungenes Bauwerk – modern, behindertengerecht mit gedecktem Unterstand», erklärte Roland Fürst, Regierungsrat Kanton Solothurn. Die Kosten für die Verkehrsanlage von 900 000 Franken übernahm der Kanton, die Gemeinde war für den gestalterischen Anlageteil wie Bepflanzung, Unterstand und Infotafel zuständig. Das Museum für Musikautomaten hatte einen beachtlichen Kostenbeitrag an das Wartehaus geleistet. «Das Angebot am Dorneckberg war historisch gewachsen, entsprach aber zu wenig dem Bedürfnis der Bevölkerung», so Fürst. Nun sei der

Einweihung des Bushofs «Herrenmatt»: (v. l.) Roland Fürst, Regierungsrat Kanton Solothurn, Philippe Weber, Gemeindepräsident Seewen, und Roman Cueni, Leiter PostAuto Region Nordwestschweiz, erwarten das erste Postauto. FOTOS: GABY WALTHER Fokus auf Liestal, Laufen, Dornach und Grellingen gerichtet, von wo die Fahrgäste auf die SBB umsteigen können. Von der Haltestelle «Herrenmatt» sind also Anschlüsse in alle Richtungen gegeben. Die neue PostAuto-Linienführung verbindet den Dorneckberg optimal mit den wichtigen Zentren und verringert die Reisezeit. Das neue Fahrplankonzept bringt der Region zusätzliche Fahrmöglichkeiten. So wurde unter anderem die Linie 111 Laufen–Nunningen verlängert und verkehrt über Seewen und Büren bis Liestal. «Ziel ist der Transport von zusätzlich 50 000 Fahrgästen, denn es werden jährlich 100 000 Kilometer mehr Postautofahrten stattfinden», erzählte Roman Cueni. Für ihn war die Einweihung die letzte offizielle Veranstaltung in seiner Funktion als Leiter PostAuto Region Nordwestschweiz. Sein zukünftiger Arbeitsplatz wird in

061 763 77 77

Glaserei

www.edel-swiss.ch

Glasbruch: Isolierglas, Tische, Türen, Tablare, Küchenrückwände, Spiegel, Glasduschen

Offen am Montag, 22. 12. und 29. 12. 2014 ab 13.30 Uhr

Ab sofort rote Preise VORSTADTPLATZ 5 / 4242 LAUFEN / +41 61 761 60 60 www.rufmode.ch / youngfashion-ruf.ch

Bern sein. Somit werde er selber 400 Fahrten, nämlich von Himmelried nach Bern, zur oben genannten Zahl beisteuern. Cueni freut sich über den regionalen Ausbau. Es sei anspruchsvoll gewesen, alle Ansprüche unter einen Hut zu bringen. Das Konzept habe ein paar

Ankunft: Die ersten Fahrgäste auf dem Bushof, Kinder der Primarschule Seewen, lassen zur Feier die Ballone steigen.

Jahre gedauert und viele Personen seien darin involviert gewesen. Trotz den zusätzlichen Kilometern sei kein weiteres Fahrzeug nötig – das nenne er Produktivitätssteigerung. Eingehüllt in Rauch fuhr das erste Postauto auf den neuen Halteplatz und Kinder mit Ballonen stiegen zur Begrüssung aus. Unter musikalischer Begleitung der Brass Band Seewen schnitten Weber, Fürst und Cueni das gespannte Band durch und weihten den Platz offiziell ein. Anschliessend wurde den zahlreich erschienenen Gästen – darunter Landräte und Gemeinderäte der Nachbarsorte – im aufgestellten Festzelt ein kleiner Imbiss serviert. Weitere Impressionen Seite 13 Mit dem Fahrplanwechsel startete am Sonntag auch das verbesserte Postautoangebot für die Region Dorneckberg. Infos zum Fahrplan unter www.postauto.ch/dorneckberg.


2

Empfehlungen

Regionales Entsorgungscenter Laufental-Thierstein AG 4242 Laufen Tel. 061 763 08 88

Öffnungszeiten Weihnachten/Neujahr 2014/2015 Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Montag und Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag

24. Dezember 2014 Nachmittag 25. Dezember 2014 26. Dezember 2014 27. Dezember 2014 29. und 30. Dezember 2014 31. Dezember 2014 Nachmittag 1. Januar 2015 2. Januar 2015 3. Januar 2015

Keramische Wand- und Bodenbeläge Neu- und Umbauten Kundenmaurer

7.00 bis 11.45 Uhr geschlossen geschlossen geschlossen 9.00 bis 13.00 Uhr normal geöffnet 7.00 bis 11.45 Uhr geschlossen geschlossen geschlossen 9.00 bis 13.00 Uhr

Gerne erledige ich für Sie auch folgende Arbeiten: -

Ab 5. Januar 2015 ist das Entsorgungscenter wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Wir wünschen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Noch zerknittert??? Das muss nicht sein! Ich bügle Ihre Wäsche und Sie haben mehr Freizeit! 061 781 12 19 oder 079 958 07 87 Pascal Bochin

Haustechnik Sanitär, Heizung, Lüftung Boilerservice und Gasinstallation Baselstrasse 37, 4253 Liesberg 079 430 27 83

Weihnachtsbäume

Nordmann, Fichten, Tannen

Aus eigener biologischer Produktion Markus und Ruth Schmidlin Dorfstrasse 59 4243 Dittingen 061 761 49 56, Handy 079 216 39 60 forstul@bluewin.ch

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen Ihnen Ihre CVP Laufen Beglaubigte Auflage 21 258 Ex. (WEMF 2013) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 74 987 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 207 077 Ex.

Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr

Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Ein Produkt der

Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch

Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.84, mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

Verleger: Peter Wanner

www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

Laufen ist uns wich!g!

Verbundsteine legen Renovationsarbeiten Gipserarbeiten Abbrucharbeiten


LAUFENTAL

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

BRISLACH

LAUFEN

Nach der Wasserquelle versiegt nun auch die Informationsquelle

Musikalischer Lichterglanz

Spielten alle einmal solistisch: Etienne Abelin (Violine), Lukasz Gothszalk (Trompete) und Josep-Oriol Miro Cogul (Cello), v. l.

Setzt Druck auf: Stephan Konrad von der IG Holzgasse lässt nicht locker, bis das Wasser FOTO: GINI MINONZIO wieder fliesst. gin. «Wir möchten, dass das Wasser in den beiden Dorfbrunnen so schnell wie möglich wieder fliesst», sagte die Brislacher Gemeindepräsidentin Doris Scheunemann an der Gemeindeversammlung von letzter Woche. Noch ist aber überhaupt nicht klar, wer für die Kosten aufkommen muss. Im Februar liess ein Bauherr beim oberen Ende der Holzgasse ein Loch für eine Erdsonde bohren. Als Wasser hervortrat, stoppte die Baufirma EBL Wärmesysteme die Bohrung und verschloss das Bohrloch mit Beton. Doch da war es schon zu spät. Kurze Zeit später versiegten die beiden Dorfbrunnen an der Ecke Breitenbachstrasse/Holzgasse. Seither liegen sie trocken (das Wochenblatt berichtete). Und das werden sie wohl noch eine lange Weile bleiben. Denn wer die Kosten der Reparatur übernimmt, ist unklar. Die Schuldfrage sei noch nicht geklärt, so Dieter Leutwyler, Pressesprecher der Bau- und Umweltschutzdirektion. Immerhin liess der Kanton inzwischen ein Gutachten erstellen, das er jedoch unter Verschluss hält. Dominik Bänninger, Leiter Fachstelle Grundwasser, hält das Wiederherstellen des Wassers nicht für ausgeschlossen. Eventuell könnte das Quellwasser sogar

wieder in den historischen Sodbrunnen geleitet werden. Trotz vorliegendem Gutachten könne man jedoch nicht abschätzen, ob dies weniger als 100 000 Franken oder gar mehr als eine Million kosten werde. «Das ist noch in Abklärung», erklärt er. Zur Beruhigung der Anwohner konnte die Ingenieurfirma messen, dass der grösste Teil des Quellwassers nun in den Malmkalk in etwas 90 Meter Tiefe fliesst. Es sei nicht zu erwarten, dass es dort Schäden anrichten kann, so Bänninger. Die Anwohner hatten nämlich befürchtet, dass das Quellwasser bodennah abfliesst und Hangrutsche verursacht oder ihre Häuser unterspült. Weitere Konsequenzen hat der Fall kaum. Laut Bänninger seien die Auflagen für Erdsondenbohrungen streng genug. Die Bewilligungspraxis müsse nicht angepasst werden. «Zu prüfen bleibt, ob Kontrollen verschärft werden müssen, um solche Schäden in Zukunft wirksamer zu verhindern», so Bänninger. Als nächster Schritt werden im Januar der Bauherr, die Bohrfirma EBL Wärmesysteme, der Kanton und die Gemeinde zusammenkommen, um das weitere Vorgehen zu besprechen, verkündete Gemeinderat Daniel Krebs.

LAUFEN

Projekt Schlyffmatt gebodigt jjz. Erstaunlich wenig Kritik an der Gemeindeversammlung Laufen zum budgetierten Verlust 2015 von 1,06 Mio. Franken, dagegen massive Ablehnung des Quartierplans Schlyffmatt und der damit verbundenen Diebachstrasse. jjz. «Wir sind vom Budget 2015 nicht begeistert», erklärte Thomas Locher, Mitglied der Rechnungsprüfungskommission von Laufen. Eine Million Verlust für 2015 sei einfach unschön. Der Stadtrat müsse aufpassen, wohin er mit dem Haushalt hinsteuert. Sozial- und Bildungskosten seien erheblich gestiegen und könnten nur schwer beeinflusst werden. Der Rat sei bemüht, Kosten zu sparen, aber das reiche nicht. Stadtpräsident Alexander Imhof machte geltend, dass Laufen immer noch über 11 Mio. Eigenkapital verfüge, verhehlte aber nicht, dass weitere grosse Investitionen anstünden. Der Rat werde dieselben nach Dringlichkeit überprüfen und weitere Sparmassnahmen ins Auge fassen. Bemerkenswert, dass keiner der 113 Anwesenden eine Steuererhöhung in Erwägung zog! Rolf Richterich stiess sich daran, dass die Einnahmen für Park- und Geschwindigkeitsbussen von 73 000 auf 122 000 Franken aufgestockt wurden. «Wir haben einen zusätzlichen Stadtpolizisten und schliesslich ist sich jeder selbst lieb», erwiderte ihm Imhof. Wesentlich turbulenter ging es beim Quartierplan Schlyffmatt zu. In der Schlyffmatt südlich des Schwimmbads soll eine Überbauung mit 77 Mietwohnungen von 1½ bis 5½ Zimmern realisiert werden. Dazu muss die Diebachstrasse zwischen Brislachstrasse und Schlyffweg gebaut werden. Die geplante Breite von 4,5 m mit einseitigem Trottoir sei viel zu schmal, monierte Rolf Richterich. Die abfallende Diebachstrasse

würde sich zu einem Velo- und PW-Umfahrungsweg ab Bleiholle entwickeln, so dass die Sicherheit nicht mehr gewährleistet sei. Er beantrage deshalb eine Rückweisung an den Stadtrat, um diesen Aspekt nochmals zu überdenken. Mit 57 Ja zu 25 Nein wurde sein Antrag gutgeheissen. Ungeachtet der Rückweisung der Diebachstrasse, wurde Eintreten auf den Quartierplan Schlyffmatt beschlossen. Stadträtin Lilli Kuonen befürwortete den qualitativ hochwertigen Gebäudekomplex, der sich gut in die Landschaft einbette. Daneben sei genügend Freizeit- und Naturraum vorhanden. Die verdichtete Bauweise sei in Anbetracht der Landknappheit zu vertreten. «Bis 2018 werden in Laufen 300 neue Wohnungen für 900 Einwohner gebaut», rechnete Peter Hellinger der Versammlung vor. Das sei einfach zuviel, würde breitere Strassen und mehr Schulräume erfordern. Zudem passe der viergeschossige Baukörper nicht ins Landschaftsbild. Denis Cotti gab zu bedenken, dass für die Überbauung 40 000 Kubikmeter Erdreich ausgehoben werden und deshalb täglich gegen 100 Lastwagen über die Brislachstrasse rollen. Die SBB-Unterführung beim Schlyffweg sei deshalb zuerst auszubauen, damit die Kinder und Anwohner an der Brislachstrasse geschützt würden. «Die Letzten beissen die Hunde», erwiderte Imhof. Es gebe auch Wohnblöcke in der Bleiholle, «wir lassen uns nicht in die Gigantismus-Ecke drängen.» Lilli Kuonen ergänzte, dass die Umfahrung Bahnhof Laufen in Angriff genommen und die SBB-Unterführung im Rahmen der verlegten Naubrücke saniert werde. Trotzdem wurde der Quartierplan Schlyffmatt mit 52 zu 42 Stimmen abgelehnt.

3

FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Das Neue Orchester Basel brillierte am Samstag in der Katharinenkirche mit seinem Weihnachtsprogramm. Die Solisten Etienne Abelin und Lukasz Gothszalk spielten überragend. Thomas Brunnschweiler

D

as vorwiegend barocke Programm stimmte bestens auf die Weihnachtstage ein. Für einmal spielte das Neue Orchester Basel (NOB) nur mit den Streichern, einer Harfenistin (Severin Schmid) und einem Organisten (Miguel Gonzales). Obgleich Bach-Puristen der von Leopold Anthony Stokowski arrangierten Suite «Mein Jesu» wohl skeptisch gegenüberstehen, ist es verblüffend, wie der anglo-amerikanische Arrangeur Bachs Notenmaterial in die romantische Klangsprache transponiert hat, ohne Substanz und Komplexität der Vorlage preiszugeben. In der Mitte erklingt das Klagemotiv aus dem Choral «Mein Jesu!

Was für Seelenweh» BWV 487, am Ende das arrangierte Air, bei dem die Violinen so überirdisch spielten, dass man sich wünschte, das Stück würde nie zu Ende gehen. Mit Gustav Mahlers «Adagietto» erklang eine musikalische Liebeserklärung an Alma Schindler, Mahlers spätere Frau. Das in Wagnerscher Klangsprache gehaltene Stück enthält auch das Blickmotiv aus «Tristan und Isolde». Dirigent Christian Knüsel gab ein sehr langsames Tempo vor, um die Accelerandi gegen Ende herausarbeiten zu können. Hier, wie auch in den anderen Stücken, wusste das Violinregister durch absolute Reinheit zu gefallen. Aufgekratzter Vivaldi Antonio Vivaldis «Der Winter» aus den «Vier Jahreszeiten» ist eines der bekanntesten Musikstücke. Das – nach barocker Manier ohne Dirigenten spielende – Ensemble nahm den dissonanten Staccato-Septakkord zu Beginn ungewohnt sperrig und fast widerborstig. Etienne Abelin leistete vollen Körpereinsatz, um die Solopartien energisch und akzentuiert zum Vibrieren zu bringen. Auch im Largo, in dem die Violinen mit Pizzicati den Regen imitierten, brillierte Abelin mit geschmeidigen Phrasie-

rungen und meisterte den virtuosen Schlusspart im Allegro scheinbar mühelos. Selten hat man Vivaldis «Winter» so lebendig und im besten Sinne aufgekratzt gehört. Gleich im Anschluss interpretierte der Trompeter Lukasz Gothszalk als Solist das Trompetenkonzert a-Moll von Antonio Vivaldi, dessen langsamer Satz durchaus an die Melodik des «Winter» erinnert. Gothszalk zeigte einen makellosen Ansatz und lieferte einen kräftigen, aber nie aggressiven Klang. Der Applaus nach diesem Kabinettstück veranlasste den Trompeter zu einer Zugabe. Den Schluss des Adventskonzerts bildete das Concerto grosso op. 6 Nr. 8 von Arcangelo Corelli, das berühmte «Weihnachtskonzert». Corelli tönt auf vielen billigen Aufnahmen behäbig, harmlos und gefällig. Christian Knüsel gelang in seiner Einstudierung des Stücks das Kunststück, das scheinbar Bekannte spannungsvoll klingen zu lassen und Akzente zu setzen. Durch das dialogisierende Zusammenspiel von Etienne Abelin, Rafael Martinez (Violinen) und Josep-Oriol Miro Cogul (Cello) wurde das «Weihnachtskonzert» zu einer dramatischen Erzählung. Standing Ovations.

ZWINGEN

Gemeindepräsident Jermann tritt ab tim. Das Budget von Zwingen schliesst mit einem Fehlbetrag von gut 140 000 Franken ab. Der Coup folgte am Schluss der Einschnitt: Benno Jermann tritt zuBudget-Gmeini: FOTO: ARCHIV rück. Gemeindepräsident Benno Jermann sagte, dass er per 30. Juni 2015 aus dem Amt scheiden werde. Dafür nannte er «persönliche Gründe», werde er doch demnächst 70 Jahre alt. Hauptgeschäft der Gmeini war, wie andernorts auch, der Voranschlag das Jahres 2015. In Zwingen steht einem Ertrag von 8,78 Millionen ein Aufwand von knapp 8,93 Millionen Franken gegenüber. Damit resultiert ein Defizit von gut 142 000 Franken. «Weh tut uns der Finanzausgleich»; dieser werde künftig tiefer ausfallen. Deshalb habe der Gemeinderat gespart, «wo es nur ging». Mehr Sparpotenzial gebe es nicht mehr, zumal rund 90 Prozent der Ausgaben fremdbestimmt seien, wie der Präsident der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission, Daniel Soncini, die gemeinderätlichen Ausführungen stützte. Kritik an Budget-Überschreitungen Zu reden gaben einzig einige kleinere Budgetposten. So wollte ein Stimmberechtigter wissen, warum der Schlossverein, ein privater Verein, 10 000 Franken erhalten soll. «Das ist zu grosszügig», stellte er fest, da der unterstützte Anlass nichts mit der Gemeinde, son-

dern ausschliesslich mit der Papierfabrik zu tun habe. Jermann führte aus, dass damit die Ausstellung «Living Memory» unterstützt werde, die ein Grossanlass sei, an der sich gut sechzig Künstler beteiligten. Dabei blicke man einerseits zurück, aber auch nach vorn: «Wir erhoffen uns von der Ausstellung einen Input für die Gemeinde», sagte er weiter. Im kommenden Jahr will die Gemeinde rund 1,2 Millionen Franken investieren. Dabei geht es vor allem um Strassen- und andere Tiefbauprojekte. Mittelfristig rechnet die Gemeinde wegen des Wachstums mit Investitionen für die Schule, dürfte doch die Zahl der Schüler zunehmen. Das Budget samt unverändertem Steuerfuss von 59 Prozent wurde schliesslich nach kurzer Debatte einstimmig genehmigt, wie auch ein Nachtragskredit für den Umbau und die Sanierung einer gemeindeeigenen Liegenschaft. Allerdings wurde dabei kritisiert, dass der Kredit bei Gesamtkosten von knapp 620 000 Franken um 66 000 Franken überschritten wurde. Ein Votant stellte dazu fest: «Das ist nicht das erste Mal»: Insgesamt seien innerhalb eines Jahres Kreditüberschreitungen von über einer halben Million Franken zusammengekommen. Der Gemeindepräsident führte dazu aus, dass es manchmal schwierig sei, genau zu budgetieren, räumte aber ein, dass man in einigen Fällen wohl zu knapp budgetiert habe. Einstimmig erfolgte zudem die Aufnahme von acht Personen ins Gemeindebürgerrecht.

Mittwoch, 7. Jan. 2015, 16.00 Uhr Wydehof-Center, Breitenbach, erster Stock

MÄRLISTUNDE für Kinder von 4 bis 7 Jahren Sonntag, 18. Januar 2015, 17.00 Uhr Aula Primarschulhaus Breitenbach Puppentheater Ins:

«Chärigödu und Chifligritte» Eine tierische Streitgeschichte mit Schimpfwörter zum Schmunzeln. Für Menschen ab 4 Jahren Eintritt: Fr. 12.–, Fr. 10.–, Fr. 5.–

KINDERFILM

www.kfl.ch

Samstag, 20. Dezember, 15.00 Uhr

Sammys Abenteuer – Die Suche nach der geheimen Passage

Regie: Ben Stassen mit Sammy, Shelly, Ray und vielen anderen; 88 Min.


4

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 19. Dezember, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 19. Dezember, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Sonntag, 21. Dezember, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Mitsinggottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Vikarin Maria Wüthrich. Um 15.30 Uhr trifft sich, wer Lust hat, zum Einsingen und Üben von mehrstimmigen Sätzen der klassischen Weihnachtslieder. Mittwoch, 24. Dezember, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Familienweihnachtsfeier mit Pfarrerin Regine Kokontis, Pfarrer Claude Bitterli, Vikarin Maria Wüthrich und der Weihnachtscombo. Mittwoch, 24. Dezember, 22.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Christnachtfeier mit Pfarrerin Regine Kokontis, Pernilla Palmberg (Harfe) und Saskia Thomi (Orgel). Wir feiern Abendmahl. Donnerstag. 25. Dezember, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Freitag, 26. Dezember, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 28. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mir Vikarin Maria Wüthrich. Donnerstag, 1. Januar, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Neujahrsandacht mit Vikarin Maria Wüthrich, Pfarrerin Regine Kokontis, Matthias Kümin (Trompete) und Tatjana Fuog (Orgel). Grellingen Donnerstag, 25. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Weihnachtsgottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli, Ursula Nussbaumer (Orgel) und Annina Frey (Querflöte). Wir feiern Abendmahl.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche: Donnerstag, 18. Dezember, 15.30 Uhr, Alterszentrum Bodenacker, reformierter Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 21. Dezember, 10.00 Uhr, ökumenische Kirche Flüh unterhalb Hofstetten, Familiengottesdienst zum 4. Advent. Begegnung mit der ref. Kirchgemeinde Solothurnisches Leimental zum 40. Jubiläum des von Reformierten und Katholiken genutzten Kirchenbaus. Thema: «Szenen an der Krippe». Liturgie: Pfr. Michael Brunner. Predigt: Pfr. Stéphane Barth. Danach: Apéro für alle. Kollekte: Kinder- und Jugendheim Laufen. Für die Fahrt Breitenbach–Flüh bilden wir Auto-Fahrgemeinschaften. Treffpunkt: 9.15 Uhr vor der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Sonntagsschule/ChinderChilche: 10.15 bis 11.15 Uhr, Kulissenstellen in der ref. Kirche Thierstein in Breitenbach. Weihnachtsfenster: Montag, 22. Dezember, 15.00 Uhr im Aktivierungsraum des AZB Breitenbach, kurze Besinnung für die Senioren/-innen und andere Gäste, Pfr. Stéphane Barth und Aktivierungstherapeutin Esther Meier. Mittwoch, 24. Dezember, 17.00 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Heiligabend-Gottesdienst mit der Krippenspiel-Aufführung der Sonntagsschule: «Die Geschichte vom Weihnachtsglöckchen». Krippenspielleitung: Sandra Jeger, Sonja Semling, Cordelia Stalder und Jacqueline Wirz. Orgel: Tobias Cram. Gitarre: Carmen Gerber. Liturgie: Pfr. Stéphane Barth. Sonntagsschule/ChinderChile: Besammlung der Kinder: um 15.00 Uhr in der Kirche fürs Einkleiden, Zvieri und letzte Probe. Krippenspielaufführung um 17.00 Uhr. Donnerstag, 25. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl und festlicher Musik von Organistin Cristina Serena und Sängerin Sarah Satz aus Basel. Predigt und Liturgie: Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 28. Dezember, kein Gottesdienst. Donnerstag, 1. Januar, 17 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Neujahrsgottesdienst mit Apéro, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 4. Januar, kein Gottesdienst. Donnerstag, 8. Januar, 15.30 Uhr, Alterszentrum Bodenacker Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Konfirmandenunterricht: jeweils donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus, im Gemeindesaal: Alle am 18. Dezember 2014: Festlegung des Konfirmationsthemas. Gruppe 1 am 8. Januar 2015. Gruppe 2 am 15. Januar 2015.

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Sonntag, 21. Dezember Weihnachtsgottesdienst für die ganze Familie 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Freitag, 19. Dezember 10.30 Uhr Gottesdienst mit Eucharistie, Pfarrer Günter Hulin, Pflegewohnheim Flühbach 20 Uhr ökum. Taizé-Feier, ökum. Kirche Flüh – Sonntag, 21. Dezember, 10 Uhr Gottesdienst, zu Gast im Ökumenischen Jahr: «Die Nachbarn zu Gast im Leimental» mit Pfarrer Stéphane Barth und den Reformierten aus dem Thierstein. Pfarrer Michael Brunner. Anschl. Apéro – Mittwoch, 24. Dezember 17 Uhr Heiligabend mit dem Drei-Generationen-Chörli, Pfarrer Michael Brunner und Jasmine Weber 22 Uhr Stille Nacht – kurze, besinnliche Weihnachtsfeier, Pfarrer Michael Brunner und Kammerquintett – Donnerstag, 25. Dezember, 10 Uhr Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Michael Brunner, Ref. Kirchenchor unter Jasmine Weber – Donnerstag, 1. Januar, 10 Uhr Neujahrsgottesdienst, Pfarrer Michael Brunner

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 21. Dezember 2014 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte 15.00 bis 17.00 Uhr Adventsfenster Breitenbach. Herzliche Einladung zu Kaffee und Kuchen. Donnerstag, 25. Dezember 2014 10.00 Uhr Weihnachts-Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Sonntag, 28. Dezember 2014 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte, anschliessend Kirchenkaffee «Gäste sind herzlich willkommen»

WIR DANKEN HERZLICH für die Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Ruedi Bloch erfahren durften. Besonders danken wir allen, die Ruedi auf seinem letzten Weg begleitet haben, Pfarrer P. Gürten für die tröstenden Worte, den Betreuern der Eingliederungsstätte Baselland, Markus Pfiffner und seinem «Chörli», den Sanitätern vom Rettungswagen sowie für die vielen Trauerkarten, Blumen- und Geldspenden.

Die Trauerfamilie

Witterswil, im Dezember 2014

Dreissigster: 15. Januar 2015 um 18 Uhr in der Kirche Witterswil.

Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens, die uns an dich erinnern, die Gedanken kennen keinen Abschied.

WIR DANKEN HERZLICH

Wir danken herzlich für die Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben

Edgar Bur-Winter

für die grosse Anteilnahme und das tiefe Mitgefühl, das wir beim Abschiednehmen von unserer lieben

Maria Borer-Steinauer

erfahren durften.

erfahren durften.

Von Herzen danken wir Herrn Pfarrer Hulin und Pater Augustin für die schöne Gestaltung der Trauerfeier und ihre tröstenden Worte. Ebenso danken wir allen, die den Verstorbenen zur letzten Ruhe begleitet haben und mit Blumen, Leidkarten, Messespenden, Gaben für späteren Grabschmuck und die Schweizerische Berghilfe ihre Verbundenheit zum Ausdruck brachten. Hofstetten, im Dezember 2014

Die Trauerfamilie

Danken möchten wir allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten, die uns mit einfühlsamen Worten, tröstenden Karten und Briefen oder durch ihre Teilnahme an der Trauerfeier ihre persönliche Verbundenheit gezeigt haben. Herrn Pfarrer Obinna und den Musikerinnen in der Kirche Erschwil danken wir für die würdevoll gestaltete Trauerfeier. Herzlichen Dank an Herrn Dr. Buser für die jahrelange Betreuung, an die Spitex Breitenbach für den monatelangen tollen Einsatz und an Herrn Dr. Bianchetti und sein Team für die Unterstützung und liebevolle Pflege im Spital Laufen. Vielen Dank für die schönen Blumen, die Zuwendungen für den späteren Grabschmuck und die Messe-Spenden.

DANKE

Marcel Stebler-Thomann

Dies alles zeigt uns, wie beliebt Maria war, und es gibt uns Trost und Kraft. Der Dreissigste findet am Sonntag, den 11. Januar 2015, um 9.30 Uhr in der Kirche Erschwil statt.

Die Trauerfamilien

1921 bis 2014 In den vergangenen Wochen haben wir von Vati Abschied genommen. Es war eine schwere Zeit mit vielen bewegenden Momenten. In dieser Zeit durften wir ungeahnte Unterstützung und menschliche Wärme von vielen Seiten erfahren.

Der etwas andere Bestattungsdienst Doris Passalacqua-Burkhalter Nebelberg 2 4208 Nunningen Tel. 061 791 11 41 dopa@bluewin.ch www.die-bestatterin.ch

Dies freut uns sehr und es ist uns ein grosses Anliegen, dass wir allen unseren Dank übermitteln können. Die vielen Besuche, Telefongespräche, schriftlichen Beileidsbezeugungen und Spenden sind uns Zeugnis Ihres Mitgefühls. Dies gilt auch für die zahlreichen Besucher und Besucherinnen der ergreifenden Abschiedsfeier. Einen herzlichen Dank allen, die einen besonderen Beitrag zu dieser Feier geleistet haben.

Gratis Broschüre «Wegleitung im Todesfall»

Beraten – Begleiten – Betreuen

Dreissigster: Sonntag, den 28. Dezember 2014, 9.00 Uhr, Pfarrkirche Oberkirch. Zullwil, im Dezember

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

466034/003-740143

German Borer Erdbestattungen Kremationen Überführungen Kilian + Daniel Borer 4227 Büsserach

Tel. 061 781 18 97 Natel 079 254 61 49 Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

5


g

6

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Meltingen

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines.

Dr. med. Th. Mosimann Central 3, Breitenbachbleibt über die Feiertage vom 24. 12. 2014 bis und mit 4. 1. 2015 geschlossen.

Hausarztpraxis Albrecht Nunningen Die Praxis bleibt ferienhalber vom 24.12.2014. bis und mit 04.01.2015 geschlossen.

Ausbau Bündten / Neue Wasserleitung Beinhaltend Beitr eitr itr trr ags gssfolgende pl an Tei eii lsPlanunterlagen: s tück ück ck k El l enbach bach ach ch h • Beitragsplae nW Tas esisler srtück Ellenbach Süd bis Hydrant Nr. 43 • Situation 1:500 • Beitragstabelle Wasser Auflageverfahren Auflagezeit: Die Auflage erfolgt vom 12.1. bis 12.2.2015. Auflageorte: Gemeindeverwaltung Meltingen Hauptstrasse 54 4233 Meltingen Schalteröffnungszeiten: Montag 18.00 bis 20.00 Uhr Mittwoch 9.00 bis 11.00 Uhr Donnerstag 17.00 bis 18.30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung

Rodersdorf

Baupublikation Bauherr: Kathrin Teuscher Bauobjekt: Materialschopf Bauplatz: Hofstatt 2 Bauparzelle: GB-Nr. 860 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 15. Januar 2015

Auskünfte: Einsprachen:

Gemeindeverwaltung Nunningen Bretzwilerstrasse 19 4208 Nunningen Schalteröffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 11.00 Uhr 15.00 bis 17.15 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung Am Donnerstag, 22. Januar 2015, von 18.30 bis 19.30 Uhr wird ein Vertreter des Ingenieurbüros anwesend sein und Auskünfte erteilen. Einsprachen gemäss Kant. Planungs- und Baugesetz (PGB) § 16 sind während der Auflagezeit schriftlich und begründet an den Gemeinderat Meltingen einzureichen.

Meltingen, 12. Dezember 2014

Baupublikation Bauherr: Markus und Priska Pfammatter-Weber Bauobjekt: Stelzenhaus für Kinder Bauplatz: Oltingerstrasse 7 Bauparzelle: GB-Nr. 577 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 15. Januar 2015

Baupublikation Bauherr: Maya und Adrian Dobler-Schaad Bauobjekt: Unterstand Bauplatz: Mühlestrasse 8 Bauparzelle: GB-Nr. 868 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 15. Januar 2015

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 14-032 Umnutzung Pferdestall in Hunde-Tagespension Grundbuch-Nr.: 1582 Adresse: 4412 Nuglar, Drissetstrasse 58 Gesuchsteller: Pfister Markus 4411 Seltisberg, Liestalerstrasse 22a Grundeigentümer: Pfister Markus 4411 Seltisberg, Liestalerstrasse 22a Planverfasser: Pfister Markus 4411 Seltisberg, Liestalerstrasse 22a Datum Baugesuch: 15. Dezember 2014 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 16. Januar 2015 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Büren

Baupublikation Bauherrschaft: Schreiber/Schwarzwälder Volker/Barbara, Seewenstrasse 6, 4413 Büren Bauobjekt: Unbeheiztes Gewächshaus Projektverfasser: Schreiber Volker Bauplatz: Seewenstrasse 6, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 3001 Planauflage: Beim Baupräsidenten / Aktuar Einsprachefrist: bis 2. Januar 2015

Meltingen

Baupublikation Bauherschaft: Zimmermann Bernd Wettsteinallee 65, 4058 Basel Bauobjekt: Nutzungsänderung ehem. Restaurant und Saal zu Wohnnutzung Einbau Fenster in Ostfassade Bauplatz: Hauptstrasse 10 Bauparzelle: GB Parz.-Nr. 505 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 5. Januar 2015

drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.

Öffentliche Planauflage Gestützt auf das Kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG) § 15 wird folgendes öffentlich aufgelegt:

Die Praxis von

Doch dieses eine Blatt allein war ein Teil von unserem Leben,

Gemeinde Meltingen

Gemeinderat Meltingen

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben Mami, Grossmami und Urgrossmami

Dorly Fürst-Jermann 23. September 1933 bis 11. Dezember 2014

In Liebe und Dankbarkeit: Käthy und Paul Meyer-Fürst Sabine und Jacqueline Thomas und Caroline mit Alea Luzia und Jose Navarrete-Fürst Mario und Oxana mit Timon Andreas und Janine Anverwandte, Freunde und Bekannte Wir nehmen Abschied am Freitag, 19. Dezember 2014, um 14.30 Uhr in der Kirche in Dittingen. Die Urne wird im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt. Allfällige Spenden werden wir vollumfänglich der SEOP (Betreuung krebskranker Menschen und ihrer Angehörigen zu Hause) zukommen lassen. Traueradresse: Käthy Meyer-Fürst, Bündtenweg 3, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


LAUFENTAL GRELLINGEN

Sozialhilfebezüger, deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Die 66 erschienenen Stimmberechtigten zeigten sich von Grellingens Problemen tief betroffen, doch gewillt, «sich für Lösungen einzusetzen.» Verschiedene Redner betonten, dass sich jetzt «nicht Ohnmacht» breit machen dürfe, sondern Massnahmen erarbeitet werden müssen. Neuzuzüger Daniel Poni bot dem Gemeinderat ehrenamtliche Hilfe an und Adrian Schmidlin ebenso. Sonderkommissionen besetzt durch Grellinger und externe Fachleute (doch ehrenamtlich) sollen die verschiedenen Bereiche der Gemeinde durchleuchten und Lösungsvorschläge erarbeiten, wobei man auch unkonventionellen Ideen eine Chance geben soll. Die Versammlung unterstützte das Begehren von Urs Grolimund – es brauche eine genaue Kosten Nutzen Analyse und Vergleiche mit anderen Gemeinden. Unter diesen Voraussetzungen wurde das Budget mit der Erhöhung des Steuersatzes von 62,5 auf 65 Prozent mit grossem Mehr bei einer Gegenstimme und zehn Enthaltungen angenommen. Der Souverän blieb bei der Investitionsrechnung seinen Prinzipien treu und wies die Ersatzbeschaffung für ein neues Werkhoffahrzeug in der Höhe von 260 000 Franken zurück. Man solle erst die Analyse abwarten, in der auch der Werkhof unter die Lupe zu nehmen sei und Auslagerungen zum Thema werden könnten. Das zu ersetzende Fahrzeug sei ja auch erst fünf Jahre alt, wurde moniert. Allerdings ist es laut Gemeinderat wegen Mängel nicht mehr voll einsatzfähig. Den Kredit von 50 000 Franken für die Projektierung des Quartierplans «Greslyhof» bewilligte die Gemeindeversammlung. Darin liege die Chance, mit dem Verkauf von Land zu Geld zu kommen, aber auch Einfluss auf die Überbauung zu nehmen. Ja sagten die Grellinger auch zum Werterhalt des Wassernetzes mit dem Kredit von 90 000 Franken für die Erneuerung der Wasserleitung am Weg «in den Reben».

WAHLEN

CVP weibelt für die Sicherheit

Schneelandschaft mit Krippen

Begrüssung: Fabian Lindenberger, Leiter Schalterberatung, begrüsst die Gäste.

Die Raiffeisenbank Laufental-Thierstein lud seine Kundinnen und Kunden zum alljährlich stattfindenden Adventsapéro ein. Gaby Walther

eisenbank, welche jedes Jahr mit einer originellen Weihnachtsdekoration ihre Bank schmückt, hatte wie jedes Jahr am Dienstag vor einer Woche 50 ausgewählte Kundinnen und Kunden zum Adventsapéro eingeladen. Den musikalischen Auftakt gestaltete ein kleines Ensemble der Regionalen Musikschule Laufental-Thierstein. Die Schülerinnen

Beispiel. Vize-Landratspräsident Franz Meyer, dessen Familie schon zweimal Opfer eines Einbruchs war, erklärte eindringlich, dass die Sicherheit eine Kernaufgabe des Staates sei. Landratswahlen seien der richtige Zeitpunkt um die Erwartungen und Appelle an die kantonale Politik zu richten, fand Meyer und er erläuterte die zentralen Forderungen der CVP Laufental: «Mehr Sicherheit für die Bevölkerung; vo Roggenburg bis Ammel in spätestens 10 Minuten am Tatort; ständige Patrouillen im Laufental und in den anderen Bezirken; weg vom Schreibtisch, mehr Dienst vor Ort für Bürgerinnen und Bürger. Mit einer Petition, welche in den nächsten Wochen öffentlich zur Unterschrift herumgereicht wird, will die CVP Laufental erreichen, dass der Polizei die nötigen Mittel und genügend Personal zur Verfügung gestellt werden. Die Polizeibeamten nahmen die Botschaften interessiert zur Kenntnis. «Ihre Ziele sind sicher unterstützungswürdig, aber doch recht ‹sportlich›», kommentierte Christian Schmid. Als Beispiel führte er die Forderung «in 10 Minuten am Tatort» an. «Nur schon die reine Fahrzeit von Laufen nach Roggenburg beträgt 15 bis 20 Minuten», meinte er.

und Schüler, welcher in der Brass Band Erschwil spielen und von José Martin Blanco unterrichtet werden, intonierten verschiedene Weihnachtslieder und animierten die Gäste zum Mitsingen. Nach dem besinnlichen «Stille Nacht» wurden die Anwesenden mit einem reichhaltigen Apéro mit Champagner verwöhnt.

A

cht Krippen, eingebettet in eine Schneelandschaft, schmücken die Schalterhalle der Raiffeisenbank Laufental-Thierstein in Laufen. Jede Krippe wurde von Kasimir Ackermann aus Mümliswil von Hand angefertigt, ist ein Unikat und kann natürlich auch erworben werden. Der Pensionär arbeitet rund 50–80 Stunden an einer Krippe, schnitzt die Figuren, bemalt sie und bastelt den Stall und die verschiedenen Details. «Einige der Krippen wurden sogar extra für diese Ausstellung hergestellt», erklärt Fabian Lindenberger, Leiter Schalterberatung. Die Raiff-

Weihnachtsapéro: Die geladenen Gäste bewundern die Krippen.

FOTOS: GABY WALTHER

RÖSCHENZ

Stimmungsvolles Adventskonzert machte die Herzen weit

Froh in den Advent: Der Gemischte Chor Röschenz mit Dirigentin Regina Tondi (vorne, mit dem Publikum singend).

Stehen ein für die Sicherheit und bereit zur Wahl: (v.l.) Edi Jermann, Dittingen, Ursula Brem-Grun, Liesberg, Brigitte Bos-Portmann, Laufen, Franz Meyer, Grellingen, Marc ScherFOTO: MARTIN STAUB rer, Laufen, und Barbara Ammann, Röschenz. dust. Den zahlreichen Einbruchswellen der letzten Monate will sich die CVP Laufental annehmen und lanciert eine Petition unter dem Titel «Sicherheit stärken». Marc Scherrer, Präsident der CVP Laufental, hiess nebst sämtlichen Landratskanditatinnen und -kandidaten am Freitag auch Christian Schmid und Alex Hamann als Vertreter des Polizeipostens Laufen sowie das Wochenblatt im Restaurant Traube in Wahlen willkommen. Barbara Ammann-Hueber Röschenzer Gemeinderätin, schilderte eindrücklich, wie die Einbruchswellen dieses Jahr die Einwohner von Röschenz beschäftigt und verunsichert hatte. Der Gemeinderat habe darauf rasch und effektiv reagiert. In Zusammenarbeit mit der Baselbieter Polizei sorgte unter anderem eine Infoveranstaltung und ein Bewachungsdienst für eine gewisse Beruhigung. Zudem wurde in einem Schreiben der zuständige Regierungsrat aufgefordert, die Sicherheit zu verbessern. Im Anschluss erläuterte Brigitte Bos-Portmann, als Mitglied der Justiz- und Sicherheitskommission, was der Kanton zwischenzeitlich unternommen hat. Kostenlose Beratung, gratis abgegebene Zeitschaltuhren und vermehrte Präsenz an der «Grünen Grenze» zum

7

LAUFEN

Grellinger beissen in sauren Apfel bea. Die Gemeindeversammlung von Grellingen stimmte zu, die Steuern zu erhöhen, beauftragte den Gemeinderat aber Massnahmen zu Kostensenkungen zu erarbeiten. Alfred Schmid, Präsident der Finanzplanungskommission und der Gemeinderat hatten letzten Mittwochabend keine leichte Aufgabe. Sie überbrachten der Gemeindeversammlung die schlechte Nachricht, dass Grellingens Finanz-Zukunft düster aussieht. Im Finanzplan 2015 bis 2019 gibt es Aussichten, wonach die Schulden der Gemeinde von sieben Millionen auf 14 Millionen Franken ansteigen könnten – was einer Pro Kopf Verschuldung von über 7000 Franken gleich käme. Trotz Sparbudget für das nächste Jahr mit einkalkulierter Steuererhöhung reichen die Einnahmen nicht aus, um die Ausgaben (8,582 Millionen Franken) zu decken. Der Voranschlag rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 139 900 Franken. Der Grund dafür liege nach wie vor bei den sehr hohen und weiter steigenden Sozialhilfekosten, erläuterte Gemeindepräsident Hans-Peter Hänni. Mit 480 Franken sind Grellingens Pro Einwohner Ausgaben für das Soziale zehn Mal höher als in anderen Gemeinden (Nenzlingen 47 Franken pro Einwohner). Die Sozialhilfeleistungen steigen im 2015 wohl um 100 000 Franken auf 790 000 Franken (netto). Zudem verdoppeln sich im Alterssegment die Pflegebeiträge von 75 000 Franken auf 160 000 Franken. In den Bereichen, die der Gemeinderat direkt beeinflussen kann, habe er Kürzungen vorgenommen, erklärte Hans-Peter Hänni. Weitere Einsparungen seien nicht vertretbar. Der Gemeinderat hat das Gespräch gesucht mit dem Grossgrundbesitzer, in dessen Liegenschaften 60 Prozent der Sozialhilfebezüger wohnen. Die Exekutive kann derzeit nicht mehr sagen, als dass es heikel sei und man dran bliebe. Ausserdem versucht der Gemeinderat mit einem Beschäftigungsprogramm für

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

FOTO: ROLAND BÜRKI

bü. Der Gemischte Chor Röschenz liess sein Publikum mit schönen, gefühlvollen Liedern richtig in die Adventszeit eintauchen und mit Mund und Herzen mitsingen. Wer hat nicht schon Ältere unter uns von der früher speziellen, besinnlichen Adventszeit schwärmen hören? Ohne blinkende LED-Orgien und die allgegenwärtigen rot-weissen Nikolausmützen, dafür mit warmem Kerzenlicht. Der Gemischte Chor Röschenz machte solches am vergangenen Wochenende wieder einmal wahr. Eine schlichte Tanne, ein goldener Stern neben der Kanzel und flackerndes Kerzenlicht in den Händen der in die reformierte Kirche einziehenden Chorleute zauberten dieses unbestimmte, geheimnisvolle Gefühl in den Kirchenraum. «Wir haben seit August mit unserer neuen Dirigentin Regina Tondi, einer Gesangslehrerin, Chorleiterin und freischaffenden Konzertsängerin, an unserem Adventskonzert gearbeitet», verhiess Moderatorin Charlotte Kübler eine abwechslungsreiche Weihnachts- und Winterstimmung.

Mit dem Kanon «Alles verrinnt, Leben, Sonne, Zeit» startete der Chor in eine frohe Stunde des Gesangs, aber auch des persönlichen Nachdenkens. Die 16 Sängerinnen und sechs Sänger brachten in den sieben a cappella gesungenen Liedern ihre schönen, ausdrucksstarken Stimmen voll zur Geltung, fühlten sich aber auch sichtlich wohl, wenn Klavierlehrerin Florence Schiefer am Piano und der vierzehnjährige Cédric Naef am Schlagzeug in den dreizehn andern Songs für musikalische und rhythmische Farbe sorgten. Die Weihnachtsbotschaft im Wandel der Zeit Nicht nur die Melodien haben sich im Laufe der Jahrhunderte verändert, auch die Form der Frohen Botschaft. In «En natus est Emmanuel» etwa besang der Chor mittelalterlich-feierlich die Geburt Christi, während er im modernen spanisch-englischen «Feliz Navidad» auf eingängige Art die Heilige Nacht mit den besten Wünschen verknüpfte. «‹White Christmas› ist mit 50 Millionen

die wohl meistverkaufte Single», kündigte Charlotte Kübler das Lied an, das seit den 1940er-Jahren der Inbegriff für romantische weisse Weihnachten ist, im deutschen Text die Geburt Jesu aber vage als «Fest der Liebe» umschreibt. Das Lied selbst mit dem markanten Klavierintro begeisterte die Konzertbesucher genauso wie «Weihnacht, frohe Weihnacht» aus dem Film «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel». Dass Dirigentin Regina Tondi das Publikum zum Mitsingen aufforderte und augenzwinkernd zusicherte, der Chor singe auch mit, erwies sich als goldrichtig: Wohl in keinem Gottesdienst erschallte es so aus voller Kehle wie am Sonntag, etwa in «Dona nobis pacem», «Leise rieselt der Schnee» oder «If you’re happy». Das explizit auf die Adventszeit zugeschnittene Konzert des Gemischten Chors mit rund 20 Liedern trug seine Früchte: Es machte die Herzen weit und happy. Jedenfalls wollte am Schluss der Beifall kein Ende nehmen. Es war einfach «vorzüglich», wie ein Mann am Ausgang treffend feststellte.


8

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

Kreuzworträtsel Der glückliche Gewinner der Ausgabe von letzter Woche ist Leo Borer, Spitalstrasse 8 4226 Breitenbach Der Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken wurde gespendet von Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach

DANKE Ich bedanke mich herzlich für die vielen Besuche, die guten Wünsche, Geschenke, Glückwunschkarten und Anrufe anlässlich meines 80. Geburtstages und wünsche auf diesem Weg allen alles Gute, frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

Es isch chum zum glaube, aber wohr

Das gesuchte Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte per Postkarte, Fax oder E-Mail an:

Reinhard Häner (Reini)

dr Walter Bitterli wird hüt am 18. Dezember 70 Johr! Mir gratuliere dir zum Wiegefescht und wünsche dir nur s Allerbescht! Irene, Beat, Patricia und Manuel

AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei: Cosmos Fitness, Laufen Die Lösungen müssen spätestens bis Dienstag, 23. Dezember 2014, 12 Uhr bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


THIERSTEIN

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

9

KLEINLÜTZEL

Vorerst nur kleines Weihnachtsgeschenk für Steuerzahler

Die Sterne standen auch schon schlechter: Gemeindepräsident Martin Borer verlässt das weihnachtlich dekorierte Gemeindehaus und begibt sich an die «Budget-Gmeini». FOTO: MARTIN STAUB

Die Durststrecke mit einem Steuerfuss von 145 Prozent ist vorbei. Mit den ab 2015 geltenden 140 Prozentpunkten, welche die Gemeindeversammlung beschlossen hat, liegt Kleinlützel aber noch immer an der Spitze im Kanton Solothurn. Martin Staub

V

on einem Steuerfuss wie Breitenbach (115 Prozent der Staatssteuer), Büsserach (116) oder Dornach (96) kann Kleinlützel nur träumen. Doch nach den Auflagen durch den Kanton, durch eine zwingende Erhöhung des Steuerfusses von 135 auf 145 Prozent den Finanzfehlbetrag von 900 000 Franken abzubauen, konnte die Gemeinde dank eines positiven

Rechnungsabschlusses 2013 die Finanzhoheit nun wieder zurückgewinnen. An der Gemeindeversammlung vom vergangenen Donnerstag durften die 72 Stimmberechtigten somit wieder über einen eigens festgelegten Steuersatz 2015 entscheiden. Der Gemeinderat schlug fürs Erste nur ein kleines Geschenk vor und stellte den Antrag, den Satz auf 140 Prozent festzulegen, aus welchem schliesslich laut Budget ein Ertragsüberschuss von rund 50 000 Franken resultieren soll. Ein Antrag aus dem Plenum, diesen wieder auf die ursprünglichen 135 Prozent von 2010 zurückzunehmen, scheiterte mit nur sechs Stimmen kläglich. Man war sich einig, nicht schon im ersten Jahr nach der Sanierung wieder in den Sog einer Negativspirale zu geraten. Gemeindepräsident Martin Borer versprach, eine Reduktion um weitere 5 Prozent in den kommenden Jahren anzustreben, was aus dem Plenum auch Philipp Flury, ehemaliger Gemeindepräsident, wärmstens empfahl. Bei den vom Rat vorgeschlagenen Investitionen schaffte es die neue Schliessanlage mit Digitalzylindersystem nicht.

Statt der budgetierten 30 000 Franken wollten 40 Stimmende sich mit einer herkömmlichen Schlüsselanlage für maximal 10 000 Franken begnügen. Der Gemeinderat und die 18 Befürworter der fortschrittlicheren Digitaltechnik hatten das Nachsehen. Mit hauchdünnem Mehr von 26 zu 25 Stimmen hiess man die Anschaffung eines Forstkrans (11 000 Franken) gut. Dieser kann am Gemeindefahrzeug montiert und unter anderem zum Reinigen von Abwasserschächten benutzt werden. Einem weiteren «Spielzeug» gegenüber, wie die Anhänger-Arbeitsbühne für 24 000 Franken von einem Votanten genannt wurde, waren indes 57 Lützler positiv gesinnt, während die restlichen 15 Stimmbürger eine gewöhnliche Auszugsleiter für das Wechseln von Strassenlampen und das Hängen von Fahnen bei Festivitäten als vollauf genügend erachteten. Dank eines Angebotes von günstigen Gebrauchtstühlen aus einer Thiersteiner Kirchgemeinde strich der Gemeinderat den Posten «15 000 Franken für die Anschaffung Stühle für Aula Schulhaus» gleich selber.

GRINDEL

EINGESANDT

Gemeinde bezahlt den Schulverlust teuer

Maturfeier mit heisser Nacht

bea. Dass die Schüler in Bärschwil zur Schule gehen, wird Grindel in Rechnung gestellt, gleichzeitig kostet das leere Schulhaus die Steuerzahler zehntausende Franken. «2000 Franken pro Jahr und Schüler.» Diese Pauschale soll Grindel ab dem nächsten Jahr der Gemeinde Bärschwil überweisen, informierte Gemeindepräsidentin Ursula Borer die Stimmbürger von Grindel letzte Woche an der Gemeindeversammlung. Für den Gemeinderat ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. «Das muss nochmals überdacht werden», meinte Borer. Das Diktat des Kantons Solothurn, die Schüler von Grindel nach Bärschwil in die Schule zu schicken, bezahle die Gemeinde doppelt. «Unser Schulhaus steht leer und verursacht Kosten für Unterhalt, Energie und Heizung von 50 000 Franken pro Jahr.» Trotz intensiver Suche sei es dem Gemeinderat nicht gelungen, Mieter zu finden. Man habe das Schulhaus auf dem Immobilienmarkt ausgeschrieben aber auch alle möglichen Anbieter von schulischen Leistungen direkt angefragt, wie die Rudolf Steiner Schule, andere Privatschulen, Sprachschulen, Musikschulen sowie Nachbargemeinden. Den Gedanken, die Dorfvereine massiv zur Kasse zu bitten, weil diese einige Schulräume und die Turnhalle an den Abenden nutzen, hat der Gemeinderat verworfen. Verworren sei das Ganze insbesondere, da andere Gemeinden in nächster Umgebung Neubau von Schulraum diskutierten, gab Borer zu bedenken. Die Kostenabwälzung des Kantons und die Kostensteigerungen durch die

gesetzlichen Vorgaben würden die kleinen Gemeinden langsam aber sicher an den Rande des Ruins treiben. Vielleicht schon bald, mutmasste Borer, stünden die Einwohner- und die Bürgergemeinde vor der entscheidenden Frage, ob sie fusionieren oder welch andere Lösung wohl den Gemeinden auferzwungen werde? Grindels Budget für das nächste Jahr rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 55 240 Franken. Das einzige Nichtzwingende, das sich die Gemeinde leiste, sei der Ersatz der Fahnen, die das Dorf schmücken. Die Farben seien vergilbt und der Stoff ausgefranst, begründete Borer die Anschaffung. Das Budget wurde von den 27 erschienenen Stimmberechtigten ohne grosse Diskussionen genehmigt. Eine Hoffnung bleibt Borer: Mit der im nächsten Jahr in Angriff zu nehmenden Zonenplanrevision die Möglichkeiten für moderates Wachstum zu schaffen und neue Steuerzahler in Grindel begrüssen zu können. Über ein mögliches Bauprojekt beim «Wehrlihaus» wird derzeit gestritten. Die Grindler hatten ein Flugblatt im Briefkasten vorgefunden, das festhielt, die Erbgemeinschaft Wehrli plane eine Baugenossenschaft und stelle sich gegen einen Verkauf an die Bürgergemeinde. Simon Lutz stellte an der Bürgergemeindeversammlung den Antrag auf Rückweisung des Geschäftes, unterlag in der Abstimmung aber deutlich. Der Bürgerrat erhielt die Kompetenz bis 120 000 Franken mitzubieten, sollte es zum Verkauf oder einer Versteigerung kommen. Infolge Einsturzgefahr sei die Erbgemeinschaft in Zugzwang, hiess es an der Versammlung.

Pünktlich zum Anzünden der letzten Adventskerze findet dieses Jahr wieder die Maturfeier statt. Am nächsten Samstag zelebrieren wir gemeinsam mit den Maturandinnen und Maturanden in Erschwil den Abschluss ihrer «Gymizeit». Wenn ihr also mindestens 18 Jahre alt seid und an diesem Abend noch nichts geplant habt, dann streicht euch dieses Datum dick und fett im Kalender an. Oder noch besser: Kauft noch heute ein günstiges Vorverkauftsticket, erhältlich bei der Salmen Bar Lounge in Laufen, welches euch nicht nur den Eintritt garantiert, sondern erst noch das Portemonnaie schont. Für die passende Musik sorgt DJ Flever, der mit 80er, 90er, Dance, House, Charts und Partytunes ordentlich Stimmung in die Bude bringt. Die Türen der MZH Brühl in Erschwil öffnen sich 21 Uhr. Nach Veranstaltungsende fahren zusätzliche Postautos, die euch sicher nach Hause bringen. Also schnappt euch eure Freunde, kommt an die Maturfeier 2014 und durchzecht mit den frischgebackenen Abgängern eine tolle Nacht. Joël Jeanloz Maturfeier MZH Brühl Erschwil, Samstag, 20. Dezember 2014. Türöffnung 21 Uhr. Tickets: Vorverkauf Salmen Lounge Fr. 10.- oder Abendkasse Fr. 15.-


10

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

Ausbildung • Weiterbildung


THIERSTEIN SESSIONSKOMMENTAR

Von der Dezember-Session gäbe es über das budgetierte Staatsdefizit 2015 von CHF 74 Mio. zu berichten – doch die Politik bekundet kein Interesse zu sparen, sondern erhöht die Steuern. Deshalb habe ich ebenso kein Interesse, darüber zu schreiben. Wäre ja doof, sich darüber aufzuregen (selbstverständlich mache ich mir darüber Sorgen). Nun, es ist Weihnachtszeit und ich berichte Ihnen über etwas Heiteres, nämlich den Parlamentsbetrieb in Solothurn. Der Kantonsratssaal wurde letzthin für viel Geld renoviert. Die Wände sind hell getüncht (gemäss Wahlprospekte sitzen ja nur helle Köpfe dort), die Bänke und die nicht gepolsterten Stühle sind in dunklem Holz gehalten. Leider hat man als Kantonsrat relativ wenig Platz; zum Schlafen benötigt man ja auch nicht viel. Mit der Renovation wurde jedem Ratsmitglied ein «Badge» zugestellt, mit welchem man sich zu Beginn der Sitzung «einzuchecken» hatte; dies diente auch zur Ermittlung des Sitzungsgeldes. Nach einigen Monaten musste dieses elektronische Prozedere wieder eingestellt werden; entweder vergassen die Kantonsräte ihren persönlichen Ausweis oder das System brach zusammen oder es piepste und blinkte beim Anmelden mehrmals auf. Fehlerhaftes Zeugs. Die Staatskanzlei wechselte wieder zur handschriftlichen Eintragung in die Liste. Wie anno 1914 – welch weise Entscheidung … Auf den Tischen im Saal sind entweder Akten, Zeitungen oder Notebooks (das sind kleine, flache Computer) platziert. Während der Kommissionssprecher über ein Geschäft referiert und ein Fraktionskollege über irgendwas poltert, so gibt es Parlamentarier, welche in den Bildschirm starren und irgendwelche Listen begutachten, E-Mails anschauen oder im Internet umherklicken. Zum Glück besitze ich kein Notebook, so kann ich nämlich dem Sprecher zuhören oder meine Kollegen und die Regierung beobachten: ein kostenloser Studiengang in Psychologie und Menschenkunde wird geboten! In der SP gibt es ei-

ne Dame, welche aufmerksam die Voten der SVP oder der FdP lauscht, jedoch bei ungleicher Meinung – was naturgemäss oft vorkommen kann – stets den Kopf schüttelt und blinzelnd Grimassen schneidet. Die Fraktionsmitglieder der Grünen sind eigentlich nette und kameradschaftliche Leute. Doch ständig von der Unternehmenssteuerreform II zu berichten (was nicht in den Zuständigkeitsbereich des Kantons fällt), wirkt nach dem dritten Mal langweilig und ermüdend. Noch ermüdender ist es, in einem Votum vom Thema abzuweichen. Um allfälligen Erschöpfungen vorzubeugen, wird nach zwei Stunden Ratsbetrieb eine Pause eingelegt. Sodann kehren Parlamentarier und Regierungsräte gestärkt in den Saal zurück, wo Geschäfte behandelt und wichtige Entscheide für den Kanton und dessen Bewohner gefällt werden. Längst hat die Regierung pflichtgemäss an ihrem Ort Platz genommen, schlendern immer noch weitere Parlamentarier in den Saal herein. Während dieses Einzuges oder auch während der Session kann es durchaus vorkommen, dass die Regierungsmitglieder über die Damen und Herren Kantonsräte lästern, der genaue Beobachter merkt dies und kann sich so seinen eigenen Reim bilden (da könnte über die neue pfiffige Frisur einer CVPDame, über den zu grossen Sakko eines SVP-Gewerblers oder über die spezielle, teilweise unverständliche Wortwahl einzelner Kantonsräte gemauschelt werden). Handlungen von verschiedenen Menschen, selbst die spontanen Niesanfälle des Schreibenden (dies führt garantiert zur grossen Aufmerksamkeit im Saal) oder das Gelächter meiner Kolleginnen und Kollegen machen die Parlamentsarbeit abwechslungsreich und menschlich. Fast vergessen hätte ich die beiden Ratsweibel, welche die Post verteilen und nach der Sitzung das Altpapier einsammeln. Diese sind stets tadellos und würdig gekleidet, was ich von einigen Kantonsräten nun wirklich nicht behaupten kann. T-Shirts trage ich im Garten, wenn das Wetter sonnig ist, und der Wollschal kann mir bei einer Mandelentzündung Begleiter sein – aber nicht in einem geheizten Raum während der Ratsdebatte. Nun, das Parlament ist das Abbild unserer Gesellschaft. Menschen mit oft anderen Meinungen und Ansichten als mir lieben, mit verschiedenen Charakteren, Berufen und Lebensgeschichten sind dort vertreten. Alle wollen das Beste, wie Sie und ich. Und das ist gut so.

EINGESANDT

Entschuldigung, liebe Schwarzbuben! Manchmal passiert selbst einem erfahrenen Autor ein Fehler, den man in der Mundart eigentlich nur als «Schämmer» bezeichnen kann. Im Jahr- und Heimatbuch «Dr Schwarzbueb» habe ich einen Artikel über die vergangene Pfeifenseligkeit von Kleinlützel publiziert. Dabei passierte mir der unverzeihliche Schnitzer, aus der Lützel die Lüssel zu machen und meinen Weg ins «Tal der Lüssel» zu schildern. Aufmerksame Leserinnen und Leser bemerkten meinen Fehler natürlich sofort und machten nachsichtig darauf aufmerksam. Ich möchte mich bei den Schwarzbuben und Schwarzbubenmädchen für die Unachtsamkeit und die groteske Verwechslung entschuldigen. Offenbar kam bei mir als Zugezo-

11

ERSCHWIL

Ein etwas anderer Kommentar…

Christian Thalmann, Kantonsrat FdP, Breitenbach

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

genem die französische Übersetzung der Lützel, die Lucelle, unbewusst mit der Lüssel durcheinander. Und da ich in der Schule die Heimatkunde des Kantons Thurgau lernte, leuchtete in meinem Hirn bei der Niederschrift kein Warnlicht auf. Auch brachte ich das Schwarzbubenland intuitiv mit der Lüssel in Verbindung, weil Albin Fringeli ihr ein wunderschönes Gedicht gewidmet hat. Dabei liess ich die Lützel unbewusst links bzw. rechts liegen. Ich bitte alle, die «Dr Schwarzbueb» bei sich zu Hause haben, meinen Fehler auf Seite 60 zu korrigieren. Und ich gelobe natürlich Besserung! Thomas Brunnschweiler

Zustimmungsfreudig und schnell: Der «Erschbler» Souverän Gerademal 50 Minuten dauerte es, bis die Budgets 2015 und Kredite der Einwohner- und Bürgergemeinde unter Dach und Fach waren. Roland Bürki

D

as gibt eine kurze Sache», wagte Ivo Cueny, bekannt als rühriger Präsident des Thiersteiner Musikverbandes, kurz vor Beginn der Budgetgemeindeversammlung eine erste Prognose. Schon beim ersten Traktandum, der Genehmigung von drei Projekten samt entsprechenden Krediten, zeichnete sich ab, dass die Meinungen bereits gemacht waren und Cueny richtig lag. Die 25 Stimmberechtigten sagten nämlich diskussionslos und einstimmig ja zu einer ersten Tranche von 50 000 Franken zur Umrüstung der Strassenbeleuchtung auf LED-Lampen, zu brutto 645 000 Franken für das Erschliessungsprojekt «Brühl Süd» und zu brutto 240 000 Franken für die dringende, aber immer wieder aufgeschobene Sanierung des Bergliwegs. Dass Gemeindepräsidentin Susanne Koch bei den beiden letzteren Projekten mit Perimeterbeiträgen von 490 500 Franken und einer Subvention des Meliorationsamtes von 190 000 Franken rechnete, dürfte dem Souverän den Entscheid leicht gemacht haben. Zusammen mit weiteren Investitionen wie den Beitrag an den Neubau der Brücke Kantonsstrasse und den Unterhalt von Gemeindestrassen und Bächen tätige Erschwil 2015 gesamthaft nach Abzug der Ein-

Ruhiger Abend: Gemeindepräsidentin Susanne Koch (Mitte) und der GemeindeFOTO: ROLAND BÜRKI rat hatten nur ganz vereinzelte Fragen zu beantworten. nahmen Nettoinvestitionen in der Höhe von 445 000 Franken, so die Gemeindepräsidentin. Laufende Rechnung mit kleinem Defizit Finanzverwalterin Carmen Oruc-Haberthür nahm sich im Detail der Laufenden Rechnung 2015 an, die mit einem kleinen Aufwandüberschuss von 33 887 Franken schliesst. Der Reihe nach beleuchtete sie Abweichungen in den einzelnen Dienstbereichen. «Bei den Spezialfinanzierungen ist einzig der Abfall kostendeckend», stellte Oruc fest. Beim Wasser dränge sich deshalb für 2015 die Anpassung von Grundgebühr und Wasserpreis auf 100 Franken respektive auf CHF. 2.10 pro Kubikmeter auf. Beim Abwasser stelle sich für 2016 die gleiche Frage, blickte die Finanzverwalterin in die Zukunft. «Weshalb wurde die Hundesteuer auf 100 Franken für den ersten Hund angehoben?», war die einzige Frage aus der Versammlung. Die Gemeindepräsidentin begründete dies mit

dem Massnahmenpaket des Kantons, der in diesem Fall die kantonale Gebühr verdoppelt habe. Die Stimmberechtigten nahmen auch zur Kenntnis, dass der Gemeinderat in Anbetracht der ansteigenden Spitexkosten zwei Spitexorganisationen angehört habe, jetzt aber noch ein halbes Jahr Zeit für eine sorgfältige Evaluation habe. Ohne jede weitere Diskussion sagte die Versammlung kurz nach 20.30 Uhr mit einer Enthaltung ja zur laufenden Rechnung, zu den Investitionen, zur Beibehaltung des Steuerfusses für natürliche und juristische Personen von 137 und 128 Prozent sowie zum Besoldungsregulativ. Schliesslich stimmten die verbleibenden 20 Bürger auch dem Budget 2015 der Bürgergemeinde sowie dem Bau einer Blockhütte auf dem Fasnachtshübeli zu. Um 20.50 Uhr meinte eine glückliche Susanne Koch: «Es war mein heimlicher Wunsch, um 21.00 Uhr die Versammlung schliessen zu können.» Und da war sie, so etwas wie Vorweihnachtsstimmung.

NUNNINGEN

Versammlung stärkte Gemeinderat den Rücken bü. Nicht nur das Budget 2015 der Einwohnergemeinde mit einem Ertragsüberschuss von 47 030 Franken, sondern auch alle andern Geschäfte gingen glatt über die Bühne. In einer Art Ouvertüre zur Budgetgemeindeversammlung der Einwohnergemeinde hatten 20 anwesende Bürger vorgängig noch den Voranschlag der Bürgergemeinde mit einem Fehlbetrag von 14 800 Franken abzusegnen. Dieser ging schlank durch und zwar einstimmig, wie Gemeindepräsident Kuno Gasser schnell feststellte. Hingegen störte sich ein Bürger an den immer wieder auffällig schäumenden Ibachfällen, was er auf das unerwünschte Ausbringen von Hofdünger auf dem Nunningerberg zurückführte. Gasser zeigte sich bereit, die Angelegenheit zusammen mit dem Kanton zu klären, zumal einige Bürger nachdoppelten, «Dünger, Gülle und Mist» gehörten nicht in dieses Berggebiet. Nach einer kurzen Verschnaufpause konnte der Gemeindepräsident zur Budgetgemeindeversammlung der Einwohnergemeinde mit insgesamt 32 Stimmberechtigten überleiten. Es war Finanzverwalter Hansjörg Hänggi, der mit aussagekräftigen Kreis- und Balken-

diagrammen einen ersten Überblick über die Ausgaben und Einnahmen des kommenden Jahres vermittelte. Dass etwa die Bildung mit einem Bruttoaufwand von 3,7 Millionen Franken oder 38,4 Prozent den Löwenanteil bei den Ausgaben ausmacht, schien doch einige zu beeindrucken. Im Gegenzug konnte der Finanzverwalter aufzeigen, dass der Steuerertrag seit 2002 um 30 Prozent zugenommen hat. «Abgenommen hat im gleichen Zeitraum die Pro-Kopf-Verschuldung von 3709 auf 1607 Franken», stellte Hänggi eine weitere positive Entwicklung fest. In einer Art finanzieller Tour d’ Horizon durch die Dienstbereiche der laufenden Rechnung wies er auf wichtige Punkte hin, so auf die Erhöhung der Hundesteuer von 90 auf 120 Franken pro Hund, die Beibehaltung des Steuersatzes von 124 Prozent und auf die unveränderten Gebühren auch bei Wasser, Abwasser und Abfall. «Die laufende Rechnung sieht für 2015 einen Ertragsüberschuss von 47 030 Franken vor», zog Hänggi einen Strich unter die vielen Zahlen. Die Ursache für die hohen Nettoinvestitionen von rund 1,4 Millionen Franken ortete er vor allem in der Totalsanierung der kantonalen Zullwilerstrasse, an der sich auch die Ge-

meinde zu beteiligen habe. Ohne jede weitere Frage stimmte die Versammlung dem Budget 2015 sowie dem Steuersatz von 124 Prozent der Staatssteuer einstimmig zu. Ein echter Vertrauensbeweis für Nunningens Exekutive, aus der Gemeinderätin Stefanie Kamber per Ende Jahr ausscheidet. Ihr folgt Iris Vogt-Hänggi nach, die bereits an diesem Abend am Ratstisch sass. Veränderter Blickwinkel beim Abwasserreglement Gemeinderat Mathias Gasser zeigte bei der Präsentation des neuen Abwasserreglements einprägsam die Abkehr auf vom einstigen Kanalisationsreglement von 1968 mit seiner Fülle an bautechnischen Vorgaben zum heutigen Regelwerk mit dem Fokus auf der Gewässerschutzgesetzgebung. Sehr wichtig sei heute der richtige Umgang mit dem sauberen Meteorwasser, unterstrich Gasser die Stossrichtung des neuen Reglements. Es gehöre nicht in die ARA. Einstimmig und auch hier ohne weitere Fragen stimmten die 32 Stimmberechtigten zu. Und grossmehrheitlich segneten sie auch das von Gemeinderat Heiner Studer präsentierte Erschliessungsprogramm 2015–2019 ab.


12

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

Brauchen Sie einen sauberen

MALER

der da ist, wenn man ihn braucht? Verlangen Sie unverbindlich eine Offerte: S. Guyon, Natel 079 752 66 15

Wärme mit Infrarot

113-792147

Energieeinsparung bis 40% Sofort gesunde Wärme Kostengünstiger Heizungsersatz. Einsatz im ganzen Wohnbereich. Feuchtigkeit und Schimmel beseitigen. Ab Fr. 295.–, bis 5 Jahre Garantie. Gratis Beratung bei Ihnen. J. Brodmann, Härkingen Telefon 079 687 53 42

Verkauf vom 27. – 31. Dezember 2014


DORNECK FORTSETZUNG VON SEITE 1

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

13

MARIASTEIN

Eröffnungsfeier des Bushofs in Seewen

Königliche Klänge zum Advent für behinderte Kinder

Wartehaus: Mitfinanziert durch das Museum für Musikautomaten.

Klare Zeichen: Dirigent Tristan Uth hat die Brass Band Konkordia Büsserach im Griff. Offiziell: Durchschnitt des Bandes.

Unterhaltung mit Brass Band Seewen: Stephan Bitterlin schwingt den Taktstock.

Das traditionelle Adventskonzert der Brass Band Konkordia Büsserach in Mariastein erfreute Hunderte Besucher. Martin Staub

W Verpflegung: Im Festzelt wird Gulaschsuppe serviert.

FOTOS: GABY WALTHER

EINGESANDT

er die «Königlichen Klänge zum Advent», so das Motto des diesjährigen Konzertes, auf einem guten Platz miterleben wollte, durfte nicht in letzter Minute erscheinen. Bereits um 16 Uhr waren die Bankreihen in der Basilika weitgehend gefüllt. In der verbleibenden halben Stunde bis Konzertbeginn füllten sich die

Thierstein besucht Dorneck Der letzte Gottesdienst im ökumenischen Jubeljahr ist sozusagen bezirksübergreifend. Die reformierte Kirchgemeinde Thierstein besucht die Reformierten im Solothurnischen Leimental, im Dorneck. Was hat das Warten an der Bus- oder Tramhaltestelle mit der Weihnachtskrippe gemeinsam? Lassen Sie sich überraschen? Auf jeden Fall schon fast vollzählig werden an diesem dritten Advent die Figuren der neuen Krippe von Clorinda Klötzli sein. Erfreuen Sie sich an dieser liebevoll gestalteten Krippe sowie an Wort und Gesang. Gottesdienst am Sonntag, 21. Dezember 10 Uhr, Ökumenische Kirche Flüh, Pfarrer Stéphane Barth-Ehrsam und Pfarrer Michael Brunner. Michaela Simonet

Die Krippe von Clorinda Klötzli: Ein AusFOTO: ZVG schnitt.

Kirchliche Moderation: Pater Notkers gefühlvolle Ansagen kommen an.

Gänge mit den vorhandenen Klappstühlen. Punkt halb fünf ertönte die «Victory Fanfare» von Philip Sparke und eröffnete ein anderthalbstündiges Konzert, das tatsächlich durch und durch königlich daherkam. Ob gross und bombastisch oder zart und fein, die Musikerinnen und Musiker der Brass Band Büsserach liessen keinerlei Zweifel aufkommen; jeder Ton sass nach Mass: präzise, rein und dynamisch. Auf «Henry the Fifth» von Ralph Vaughan-Williams, wo bereits die ersten Fortissimi die heiligen Hallen von Mariastein füllten, folgte der bekannte Bach-Choral «Jesus bleibet meine Freude», in dem die Band bewies, dass sie ebenso Meister der feinen Töne ist. Und wer ist schuld an dieser hohen musikalischen Qualität? Übung macht den Meister, sagt ein bekanntes Sprichwort, das in diesem Fall sicher recht hat. Der Meister selbst, Tristan Uth, musikalischer Leiter, dürfte aber einen ebenso grossen Anteil am hohen musikalischen Niveau haben. Allein schon seine subtile Dirigiertechnik scheint in jeder Passage genaustens vorzugeben, wie diese zu klingen hat. Lieblich oder aggressiv, traurig oder fröhlich, göttlich oder dämonisch. Der junge Dirigent aus dem deutschen Augsburg versteht es, seinen Leuten seine musikalische Sprache zu vermitteln. So jedenfalls kommt die Musik der Büsseracher Brass Band beim Publikum an. Der tosende, nicht enden wollende Applaus bei mehreren Werken zeigte das am Sonntag eindrücklich. «Elsas Zug zum Münster» von Richard Wagner oder Eric Balls «The Kingdom Triumphant» waren solche Werke, welche die Zuhörer beeindruckten. Das einfühlsam gespielte Solo für

FOTOS: MARTIN STAUB

Es-Horn von Philipp Strohmeier oder das als Doppelchor gestaltete Werk des Neapolitaners Carlo Gesualdo di Venosa aus dem 16. Jahrhundert «O vos omnes» boten einen angenehmen Kontrast zu den voluminöseren Werken. Tradition an den Mariasteiner Konzerten hat auch die Moderation von Pater Notker, einem langjährigen Fan der Brass Band Konkordia Büsserach. Er versteht es immer wieder, mit nur wenigen Worten die wichtigen Informationen abzugeben und dem Anlass von kirchlicher Seite den ihm gebührenden Rahmen zu verleihen. Mit einer feinen Zugabe und dem obligaten «Stille Nacht» endete ein durchgehend stimmiges Adventskonzert, dessen Kollekte diesmal der Stiftung «Sonne für behinderte Kinder» zukam.

Es-Horn-Solo: Philipp Strohmeier gibt in «An untold Story» den Ton an.


Ihr kompetenter Partner für

Wir wünschen frohe Weihnachten

Büsserach

061 781 11 61

Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Meisterprüfung! Lieber Dominik, mit der bestandenen Meisterprüfung hast du die bisherige berufliche Karriere als Kaminfeger gekrönt.

Dass ein Meister nicht einfach so vom Himmel fällt, weisst du mittlerweile sehr genau. Mit viel Einsatz, Leidenschaft, Freude und harter Arbeit hast du dir diesen Titel wahrlich verdient. Deine Familie und die Mitarbeiter der Firma Kaminfeger Frey GmbH sind stolz auf dich und gratulieren dir aufs Allerherzlichste. Wir wünschen dir viel Erfolg und Freude für die berufliche und persönliche Zukunft.


Silvesterfeuerwerk

15

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

Grosse Auswahl Verkauf ab Samstag, 27. Dezember, bis Mittwoch, 31. Dezember (bis 16.00 Uhr) Tel. 061 761 71 00 www.tewis.ch 4246 Wahlen

Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.00 –12.00 / 13.00 –18.00 Uhr Sa 8.00 –12.00 / 13.00 –16.00 Uhr

*** ERICH SANER *** REISEGUTSCHEINE bereiten immer Freude: DAS ideale Weihnachtsgeschenk Ski- und Board-Express

Geführtes Kinderponyreiten Kinder-, Geburtstagsfeste

SAANENMÖSER oder SÖRENBERG Täglich 26., 27., 28., 29., 30. 12. und jeweils Samstag und Sonntag ab 3./4. 1. bis 28./29. 3. Fr. 65.– inkl. TK für ALLE Altersklassen ADELBODEN-LENK Täglich 26., 27., 28., 29., 30. 12. und jeweils Samstag und Sonntag ab 3./4. 1. bis 28./29. 3. Fr. 79.– inkl. TK für ALLE Altersklassen GRINDELWALD Samstag, 3./10. Januar Fr. 72.– (ab 16 J.), Fr. 56.– (6 –15 J.), inkl. TK HASLIBERG Samstag/Sonntag, 7./8. Februar Fr. 83.– (ab 16 J.), Fr. 60.– (6 –15 J.), inkl. TK

Fam. A. Stöckli Chöpfliweg 4, 4114 Hofstetten Tel. 061 731 33 92

Erlebnis- und Kulturreisen Baden-Baden «Ballett-Gala» Samstag, 27. 12., 1 Tag Fr. 350.– *Zirkusfestival Monte Carlo 15.–18. 1., 4 Tage Fr. 850.– Karneval Nizza und Zitronenfest Menton 20.–24. 2, 5 Tage Fr. 1070.– *Nizza «Semiramide» & «Don Giovanni» 19.–23. 3., 5 Tage Fr. 1990.– *Venedig «La Traviata» 26.–29. 3., 4 Tage Fr. 1800.– Frühling im Tessin «Kamelienfest Locarno» 27.–29. 3., 3 Tage Fr. 350.– Baden-Baden «Der Rosenkavalier» Montag, 30. März, 1 Tag Fr. 520.– Saisoneröffnung Rovinj in Istrien 8.–12. 4., 5 Tage Fr. 765.–

Winterferien in Tirol Jeden Sonntag ab 18. 1. bis 8. 3. 2015 13 Hotels zur Auswahl *Seefeld (6 Hotels) *Pertisau am Achensee (5 Hotels) *Fulpmes Im Stubaital (1 Hotel)

Restaurant/Dancing

Am 20. Dezember 2014 von 13.00 bis 18.00 Uhr

Weihnachtsmarkt

beim Restaurant Gilgenberg in Zullwil

Gepflegte À-la-carte-Spezialitäten im Restaurant/Dancing Chez Georges in Grellingen

Mit Kinderhüpfburg, Kerzenziehen, heissen Marroni, em Beschte us Zullwil und vielem mehr . . . Lassen Sie sich überraschen vom Raclettestübli der besonderen Art. Team Gilgenberg und Aussteller Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

SilvesterParty Galabuffet à discrétion

Verlangen Sie noch heute unsere Kataloge: Advents-, Weihnachts- und Silvesterreisen, Winterferien in Tirol und Frühlingsreisen. Die mit* gekennzeichneten Reisen werden im 5*Brillant-Klasse-Car durchgeführt.

Restaurant Kreuz, Bärschwil Tel. 061 761 60 59

ü n e -M r e t s e v l i S

Apéro ab 18.30 Uhr

p. P. Fr. 75.–

Anschliessend

Menü 1

Heidi-Reisen Liesberg

Carreisen & Kleinbusvermietung

Freude schenken mit Reisegutscheinen! DO, 1. Jan., Neujahrsfahrt nach Aeschi 9.30 h, Fahrt, Mittagessen und Musik Fr. 75.– DO, 15. Jan., Winterlicher Kaiserstuhl 10 h, Fahrt, feines Mittagessen Fr. 69.– 24./25. Jan., Skiweekend in Zweisimmen 6 h, Fahrt, Hotel mit HP, 2-Tages-Skipass Fr. 239.– DI, 27. Jan., Winterlicher Schwarzwald – Lenzkirch 10 h, Fahrt, 4 Gang-Menü Fr. 69.– 7./8. März, Skiweekend in Meiringen – Hasliberg 6 h, Fahrt, Hotel mit HP, 2-Tages-Skipass Fr. 282.– 18. und 19. März, Saisoneröffnungshit im Allgäu Fahrt, 3*Hotel mit HP, 2 × ME, Musikabend Fr. 279.– 3.–6. April, Ostern in Holland – Tulpenblüte Fahrt, gutes 4*-Hotel mit HP, Keukenhof etc. Fr. 679.– 22.–28. April, Pilgerreise nach Lourdes 8H, Fahrt, gute Hotels mit VP Fr. 988.–

Anmeldungen / Info

Vorspeisenteller Chez Georges Kürbiscremesuppe Wildschweinpfeffer garniert mit Kartoffelstock Rehrückenmedaillons mit Rotkraut und Maroni, Rosenkohl mit Speck, Spätzli, Apfel mit Preiselbeeren Mousse au chocolat black and white mit Waldbeerfruchtcoulis

Tomatencremesuppe

*** Kaltes Buffet mit verschiedenen frischen Salaten (mit Fisch, Meeresfrüchten und anderen Köstlichkeiten) *** Rinds- und Kalbsfilet-Medaillon (Sauce Bearnaise und Eierschwämmli-/Morchelrahmsauce) Pommesfrites Gemüsegarnitur

Preis Fr. 69.–

Menü 2 Apéro

*** Dessertbuffet mit Käse Mitternachts-Cüpli

Vorspeisenteller Chez Georges Kürbiscremesuppe Seezungen-Lachsröllchen mit Sauerkraut und Champagnerschaum Kalbssteak am Stück gebraten an Trüffeljus, Gemüsegarnitur, Kartoffelgratin Kleiner Käseteller mit Trauben Mousse au chocolat black and white mit Waldbeerfruchtcoulis

Telefon 061 771 03 06

Reservation: 061 761 60 59 Abendessen ab 19.00 Uhr

Restaurant Traube, 4227 Büsserach

Preis Fr. 89.-

Breitenbachstrasse 19 Telefon 061 781 11 85 Telefax 061 781 11 08 E-Mail: info@traube-buesserach.ch Internet: www.traube-buesserach.ch

Es gibt musikalische Unterhaltung für Jung und Alt mit dem Musiker ??? Lassen Sie sich überraschen! Reservation nimmt entgegen Frau Doris Schindelholz, 061 741 17 00

Samstag, 27. Dezember 2014

Partner-Jassen (Schieber Punktjassen) www.hirschen-laufen.ch

Weihnachtswoche offen

Silvester Buffet à discrétion Fr. 64.– (ohne Getränke) anschliessend

Tanz mit DJ Anmeldung erwünscht

NEU: 18.00 Uhr Essen / 19.00 Uhr Spielbeginn Spielleitung: Graf Peter Reservation zu Ihrem Viorteil **********************************************************************************************

Studio Belle – – – – –

Div. Massagen Fusspflege Kosmetik Vibrotraining Naildesign

079 215 74 51 www.studiobelle.ch

Volleyball Ettingen

SUPERLOTTO Sonntag, 21. Dezember 2014 ab 14.00 bis 20.00 Uhr Turnhalle beim Schulhaus Ettingen Spielleiter: D. Hügin

Superpreise ½ S au

t Table Körbe

V bild-T Flach Stereo e le k trisc Radio he A r s tikel

Freundlich lädt ein: Volleyball Ettingen

Silvester-Abend 2014 mit Duo Los Domingos

19.00 Uhr Begrüssung / 19.30 Uhr Gala-Buffet Preis pro Person Fr. 85.– / Kinder unter 10 Jahren Fr. 40.– inkl. Mitternachtssekt Reservationen zu Ihrem Vorteil. Auf Ihren Besuch freuen sich Vreni und Ueli Zürcher-Anklin und Personal.

KELSAG

IHR PARTNER

FÜR DIE ENTSORGUNG UND VERWERTUNG VON ABFÄLLEN UND WERTSTOFFEN. Dienstleistungscenter Liesberg . . . Schön, dass Sie zu uns kommen! Telefon 061 775 10 10

www.kelsag.ch

Aktuell: Kompostabgabe, solange Vorrat.


16

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

Ihre Traumküche hergestellt in eigener ner Werkstatt

Schreinerei › Küchen › Möbel › Türen › Innen- und Altholzausbauten 4277 Büsserach Industriering 55

+41 61 783 88 88 d.hunziker-ag@bluewin.ch

Öffnungszeiten über die Festtage Dienstag, 23., bis Donnerstag, 25. Dezember – geschlossen Dienstag, 30. Dezember – ebenfalls geschlossen Mittwoch, 31. Dezember – ab 18 Uhr geöffnet Donnerstag, 1. Januar 2015 – geschlossen Weitere Tage normal von 9 bis 23 Uhr geöffnet Zum Silvester servieren wir ein Menü mit 5 Gängen

«Deux Filets vom Schwein und vom Rind» inkl. Mitternachts-Cüpli für Fr. 62.– p. P.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Familie Stebler und Mitarbeitende Bei Fragen und Reservationen: 061 911 01 17 Öffnungszeiten: Donnerstag bis Montag ab 9.00 Uhr Dienstag und Mittwoch geschlossen

!"#$#%&'(&&)* +,--).," !"#$#%&'()*+,-.+/"0&1$

täglich Frühstück Unvergessliche Geschenke!

Westernreiten für Kinder und Erwachsene Gerne stellen wir auch Gutscheine aus! Andrea Stegmüller 079 709 26 32 Diverse Angebote finden Sie auf unserer Homepage www.as-training.ch

!"##$%&'()* !"#$%&'(&)#*+, -./#0!1!/#234#567768/

!"#$%&'#()'#*+,-./0..,) !"#$!%&'()*+!','!"#$%"&'()*+(,"-."/(0)12 ,"$$34&5--6(1*+72(89/ !%"-:3;"%%".$&"346(10+*)(89/ <5-$"%=6(>/+(*2+?(5-@;+(<$$4,4:4/(A45;-49#4/(4/9B;%(45-4-(C/45$+ .%"'(/0%1#&2!%1'%/3#/4#5(46&&4+( ,')*+-7%869 A4;4DE-6( )F0( *G1( **( 1*( H( )IF( *1F( I) 1) <JK"5;6(";L4-3;5M@N3;.4O5-+M9 P-#4;:4$M9;.$$6()*+(,"-."/(0)12

Abendessen

9:3#$;&((#)#<<&((#=>8 !116#?.@@!A7#@2B./36>-63#$<&)#*+, ./!1.63.7C>6#234 7C>D6.@68.7C>6#EFC>6 G.8#H86263#237 !2H#I>863#J672C> K:7!8.:#234#?687:3!1 !""#$#%&'()*(#+ ,-.,,/0/12.,,/345 67#*8%/9)&/:8;&*8% :7##*8%/<$4(*8% ,=>/?=2/,>/2@


SPORT SCHWINGEN

Der Vorstand des Kantonalen Schwingerverbandes kann auf eine erfolgreiche Nachwuchsförderung der letzten Jahre zurückblicken. Einem Beitritt zu Swiss Olimpic stehen die Solothurner Schwinger positiv gegenüber, wie eine Konsultativabstimmung ergab. Hans Schmid aus Olten wurde in die Garde der Ehrenmitglieder aufgenommen. Verbandspräsident Beat Schumacher durfte 90 Delegierte und zahlreiche Gäste zur 119 Delegiertenversammlung in Büsserach begrüssen. In seinem Jahresbericht würdigte er die grosse Arbeit seiner Vorstandskollegen und aller anderen Funktionären. Der Technische Leiter Aktive, Res Blatter, berichtete von einem durchzogenen Schwingerjahr. So konnte kein Kranzfestsieg vermerkt werden, dafür 19 Kranzgewinne von sieben Schwingern. Für den Gewinn seines ersten Kranzes wurde Daniel Lisser geehrt. Der Technische Leiter Jungschwinger, Heinz Kissling, konnte eine markante Zunahme der Jungschwinger aus dem Kanton Solothurn vermelden. So stieg die Zahl der Jungschwinger am Nachwuchsschwingertag von 56 im Jahr 2010 auf 80 im 2014. Der einsatzfreudige

17

EISNHOCKEY

Solothurner Schwinger tagten

Die Geehrten: Bester Jungschwinger 2014, Matthias Imobersteg, Ehrenmitglied Hans Schmid und Neukranzer Daniel Lisser (v.l.).

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

Jungschwingerleiter aus Wolfwil kann nun die Früchte seiner grossen Arbeit ernten. Matthias Imobersteg wurde als erfolgreichster Jungschwinger der vergangenen Saison geehrt und durfte den Wanderpreis entgegennehmen. Kantonalkassier Ueli Emch durfte einen guten Abschluss der Rechnung präsentieren und eine stattliche Vermögensvermehrung melden. Regierungsrat Roland Fürst überbrachte die Grüsse der Kantonsregierung mit profunden Kenntnissen des technischen Regulativs. In Personalunion durfte er als OK Präsident auch Rechenschaft über das Verbandsschwingfest 2014 in Hägendorf ablegen. Das nächste Solothurner Kantonalschwingfest vom 28. Juni 2015 in Büsserach wird unter der Leitung von OK Präsident Christian Imark stehen. Der Kantonsrat präsentierte den Stand der schon weit fortgeschrittenen Vorbereitungen des Saisonhöhepunkts 2015. Auch der OK Präsident des Jungschwingertages 2015 in Grenchen, Boris Banga, legte Rechenschaft über die Vorbereitungen ab. Vergeben wurde das Kantonalschwingfest 2017 unter der Leitung von OK Präsident Urs Schläfli nach Deitingen. Der Jungschwingertag 2016 wurde nach Horriwil vergeben. Der Turnverein unter der Leitung des versierten OK Präsidenten Simon Steiner wird für die Durchführung besorgt sein. Unter grossem Applaus wurde Hans Schmid aus Olten in die Garde der Ehrenmitglieder aufgenommen. Seine Verdienste leistet er im Schwingklub Olten Gösgen als Vorstandsmitglied und Präsident in den Jahren 2006-2012. Der Versammlung wurden Informationen über den eventuellen Beitritt des ESV zu Swiss Olympic präsentiert. Eine Konsultativabstimmung zeigte, dass die grosse Mehrheit dem Ansinnen zustimmend gegenübersteht. Entschieden wird die Frage an der Abgeordnetenversammlung des ESV am 7. / 8. März 2015 in Basel. Hugo Schumacher-Hasler

Ab jetzt braucht es Exploits Nach der Auswärtsniederlage gegen Brandis wird es für den EHC Laufen allmählich eng. Ab jetzt braucht es Exploits, sollen die Playoffs realisiert werden. Edgar Hänggi

B

is und mit dem 6:2-Erfolg im letzten Vorrundenspiel gegen Rheinfelden hatte sich Laufen bis auf Position drei heraufgekämpft und man schien auf bestem Wege die Playoff Teilnahme frühzeitig realisieren zu können. Seither setzte es jedoch drei Niederlagen in Folge ab und bereits sieht die Lage wieder ganz anders aus. Die Ausgeglichenheit in dieser Saison sorgt dafür, dass es um die freien Playoff-Plätze ein grosses Gerangel geben wird. Die Teams der zweiten Tabellenhälfte trennen lediglich zwei Verlustpunkte. Da wird nun jedes Spiel zählen und kann in der Tabelle von Runde zu Runde die Ausgangslage verändern. Gegen das starke Brandis fehlten Laufen gleich 10 Spieler, wobei mit Bucher, Fässler, Scheidegger, Burckhalter, Captain Stefan Keller und Topskorer Laubacher sechs Leistungsträger. Trotz der ungünstigen Vorzeichen begann die Partie ideal. In der achten Spielminute brachte Roger Stähli auf Zuspiel seines Bruders Marc die Gäste in Führung. Den Schwung nahm man mit und erhöhte nur 26 Sekunden später durch Jeanrenaud (Assists Aeppli und P. Willemin) auf 2:0. Brandis vermochte zwar im Mitteldrittel nach nur 90 Sekunden durch den Gruppentopskorer Buri den Anschlusstreffer zu erzielen, doch Laufen konterte in der 27. Minute durch die Willemin-Brothers (Torschütze Alain) auf 3:1. Die Laufentaler mussten zwar

Ausfälle: Ohne Laubacher und Stefan Keller im Paradeblock kam auch Patrick FOTO: EH-PRESS Willemin nicht wie gewünscht auf Touren. noch einen Gegentreffer hinnehmen, konnten aber dennoch mit einer Führung in die zweite Pause gehen. Allerdings kassierte Laufen wieder anfangs Drittel ein frühes Tor. Der Ausgleich beflügelte das Heimteam in dem Masse, wie es die Gäste verunsicherte. In den letzten 10 Minuten musste Laufen noch drei Treffer zum letztlich doch deutlichen 3:6 einstecken. Die Treffer vom 3:3 bis zum 3:5 kassierte Laufen jeweils in Unterzahl. Am Samstag kommt es nun zum letzten Heimspiel in diesem Jahr. Gegner sind die Argovia Stars, die aktuell auf

Platz eins rangieren. Zuletzt bezwangen die Aargauer Altstadt Olten auswärts 4:0 und Koppigen mit 4:2. Es wird das dritte Auswärtsspiel in Folge, doch das spielt für den starken Favoriten auf den Gruppensieg keine Rolle. Laufen verlor das Hinspiel 2:5 und hatte bisher generell gegen die Aargauer wenig Grund zum Jubeln. Will man die Playoffs schaffen braucht es nun Exploits. Warum nicht gegen die Argovia Stars? Auf der Absenzenliste dürfte es aber keine grossen Wechsel geben. Einige wichtige Spieler werden Trainer Christof Amsler noch länger fehlen.

gruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50

VEREINSNACHRICHTEN ! Bibliotheken

km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–17 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 10–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 10–13 Uhr. www.stebilaufen.ch

! Kampfkunst

Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14–17 Uhr, Fr 17–19 Uhr, Sa 10–12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien nur Fr 17–20 Uhr, www.ludolauthi.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 17–20 Uhr, Sa 10–14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr)

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch

Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10–17 Uhr.

! Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 061 781 42 45, 079 772 33 19. Rolf Zumsteg. zumis-bow@ambonet.ch www.bogenschuetzen-buesserach.ch

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Budokan Laufen, Industriestrasse 12, Zwingen. Trainings für Kinder und Erwachsene. Judo, MMA und Jiu-Jitsu. Auskünfte: Präs.: Matthias Studer, 079 391 20 80. Adresse: Budokan Laufen, Matthias Studer, Oberdorfstrasse 35, 4244 Röschenz. SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssklaufen.ch Bitte News beachten!

Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89

! Kursangebot

Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch

Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Dittingen für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 761 58 08, www.kunst-und-fengshui.ch

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

Wassergymnastik in Breitenbach. Auskunft und Gratis-Probestunde bei Marianne Frossard, dipl. Wasserfitnessinstruktorin, Tel. 079 699 77 51. Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20

Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstrasse 8, 4226 Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch

Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach, Tel. 061 791 90 61. Kurse abends. Mo 19.00 Uhr: Funktionelle Gymnastik, Di 19.30 Uhr: Bauch, Beine, Po, Mi 19.00

Uhr: Fitgym, Do 19.00 Uhr: Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Gymstudio SANA, Zullwilerstrasse 1, 4208 Nunningen. Do 9.00 Uhr: Jazztanz und Rückentraining, Do 18.30 Uhr: Funktionelle Gymnastik. Auskunft: 061 791 90 61, vilma.haener@bluewin. ch (für beide Studios) Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, KidsYoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, phone (ab 16.00 pm) 061 781 40 26. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstanzen: Laufen, Aula Baselstr., Di, 16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase in Breitenbach, wo Sie sich wohl fühlen und neue Kräfte sammeln können. Mit anerkannt. Yogalehrerinnen und Gastreferenten. Angebote: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@gmx.ch, 079 962 62 57. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

! Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Wald-

Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen, Naustrasse 73, Laufen, Tel. 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montagund Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

Spitex Thierstein/Dorneckberg, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 783 91 55, www.spitex-thdo.ch SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

! Selbsthilfegruppen Wir sind eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und möchten uns gegenseitig unterstützen, unsere Erfahrungen teilen und uns gegenseitig stärken. In Zwingen, jede Woche, Di, 17–19 Uhr. Info: 076 307 23 25 oder 061 689 90 90. Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

! Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

! Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch.

! Tierschutzvereine Tierschutzverein sucht Lokalität und aufgestellte Leute zum Stricken, Nähen, Basteln usw. für den Verkauf zugunsten von Tieren. Region Laufen/Breitenbach. Kontakt: Tel. 061 911 19 44 und 079 455 62 73 (AB).

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc.

Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG

Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch


18

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

DORFPLATZ

LESERBRIEF

WEIHNACHTSGESCHICHTE

Nicht wirklich viel bewirkt

Jesus im Jahre 2014

Rolf Richterich FDP berichtete gegenüber diversen Medien, dass SVP Landräte in der Vergangenheit nicht wirklich viel für das Laufental bewirkt haben. Er erwähnt dabei auch unsere Landrätin Jacqueline Wunderer und unterlässt den massgeblichen Hinweis, dass diese Landrätin seit knapp einem halben Jahr im Amt ist und erst in Kürze ihren ersten Einsitz als Mitglied in einer Kommission (VGK) haben wird. Die Hierarchie dürfte einem Fraktionspräsidenten bestens bekannt sein, Geschäfte werden den jeweiligen Landräten in den Fachkommission zugeteilt, weil diese meist über zusätzliche Hintergrundinformationen verfügen, es besteht also kein Wunschprogramm, was die Vertretung der Geschäfte anbelangt.

Jesus: Maria, liebe Mutter, ich habe Hunger und auch Durst. Im Stroh zu liegen ist nicht fein, möchte lieber in einem Bettlein sein. Maria: Mein lieber Jesus, wir sind doch bettelarm und haben kein Geld für Hotels und Restaurants. Wir sind glücklich mit dem, was wir haben, der Ochs und der Esel geben uns warm. J.: Das nützt mir nicht viel, nicht mal einen Tannenbaum mit Kerzen daran haben wir. Ist das nicht traurig? Schade. M.: Ja, ja, aber ein Baum im Stall, das ist nicht schlau. Ein Windstoss – und es brennt der Baum. J.: Mutter, horch, ich höre Schritte und Gesang, was mag das wohl sein? M.: Ich höre es auch, und ein Licht kommt auf den Stall zu. Wir bekommen Besuch. J.: Vielleicht kommt ja der Pizzakurier. M.: Was soll das sein? Ich sehe Männer und Kinder. Die haben Schafe dabei. J.: Sicher sind es Schäfer. Die sollen die Schafe schären. Dann habe ich Wolle für ein weiches Bett. M.: Du darfst nicht nur an dich denken, sicher sind es arme Leut – die brauchen die Wolle. Dafür bekommen sie Geld. J.: Mutter, sieh, es sind Kinder dabei. Diese

Beschämend ist diese Aussage vor allem auch deshalb, weil ausgerechnet Jacqueline Wunderer zurzeit sehr viel im Laufental bewirkt. Sie bietet neue Arbeitsund Lehrlingsplätze, unterstützt Jugendprojekte wie «Lift» und hat für Vereine in der gesamten Region stets ein offenes Ohr und eine helfende Hand. Eigentlich sollten die bürgerlichen Parteien im Laufental zusammenhalten, vor allem im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen, wo man sich ein gegenseitiges Wahlversprechen in Bezug auf die Regierungsratswahlen zugesichert hat. Wir sind enttäuscht und unser Vertrauen ist getrübt. Niggi Jeker SVP Präsident Laufen u. Umgebung

ZAHNARZTTIPP

Die Notfallnummer gilt auch an Weihnachten Zahnschmerzen oder gar ein Zahnunfall treten wie anderes Unangenehmes oft zu Unzeiten auf. Doch zum Glück gibt es schnelle und professionelle Hilfe – und zwar auch über die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage: Unter der Telefonnummer 061 261 15 15 ist rund um die Uhr der offizielle zahnärztliche Notfalldienst erreichbar. Dieser vermittelt den Anrufern sofort und kostenlos die Telefonnummer und Adresse der diensthabenden Zahnarzt-Notfallpraxis. Der zahnärztliche Notfalldienst steht Hilfesuchenden rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung – auch über Weihnachten und Neujahr. Die Zahnärztegesellschaften beider Basel SSO bieten diesen Dienst im Auftrag der Behörden und in Zusammenarbeit mit den Ärzten für die ganze Region an. So ist sichergestellt, dass Anrufer, die ihren persönlichen Zahnarzt nicht erreichen können, zu jeder Tages- und Nachtzeit professionelle zahnmedizinische Beratung und Behandlung erhalten – und zwar ohne zusätzliche Kosten. Patientinnen und Patienten können sich also darauf verlassen, im Notfall auch über die Weihnachts- und Silvester-Feiertage jederzeit eine professionel-

le zahnärztliche Behandlung zu erhalten. Denn bei der diensthabenden Notfall-Zahnarztpraxis erhält jeder Notfallpatient umgehend einen Termin für die Notfallbehandlung. Die Notfall-Zahnarztpraxis sorgt etwa für eine rasche Schmerzlinderung und die Erstversorgung geschädigter Zähne. Zudem gibt sie dem Patienten die Röntgenbilder und einen Kurzbericht über die durchgeführte Behandlung zuhanden des persönlichen Zahnarztes mit. Die weitere Behandlung findet dann bei diesem statt. Bei den SSO-Zahnärzten sind Patienten jederzeit in guten Händen. Denn das Gütesiegel SSO garantiert für Professionalität in der Beratung und Behandlung. Es lohnt sich darum, die Notfallnummer 061 261 15 15 des zahnärztlichen Notfalldienstes zu Hause an einem zentralen Ort aufzubewahren und diese Nummer auch in den Kontaktdaten des Handys zu speichern, damit sie im Notfall sofort gewählt werden kann. Dr. med. dent. Marc Bandi Vorstandsmitglied Zahnärztegesellschaft SSO BL Basel

Redaktionsschluss Dies ist die letzte Wochenblatt-Ausgabe 2014. Am Mittwoch, 31. Dezember 2014 erscheint die Ausgabe Nr. 1 von 2015. Für diese Ausgabe gilt für Redaktionelles, Eingesandtes, Leserbriefe und Vereinsmitteilungen

GEDANKENSTRICH

sehen aber doof aus. Die will ich nicht hier. M.: Sei still und höre, sie singen ein Lied. J.: Das sind ja Vögel mit Kinderköpfen. M.: Sei ruhig, das sind Himmelsboten. J.: Was sollen das sein – Himmelsboten? M.: Es sind Engel. Diese wurden vom lieben Gott geschickt, um uns eine Nachricht zu bringen. J.: Was singen die denn? Ich verstehe kein Wort. Gloria in excelsis Deo, Gott in der Höh sei Ehr, Kyrie eleison, Herr, erbarme dich. M.: Das heisst, wir sollen Gott lieben und mit den Menschen barmherzig sein. J.: Na, ja, das soll heissen, ich soll mit diesen Kindern spielen und sie in meinen Stall lassen, damit sie warm haben. M.: Natürlich, du hast es einigermassen verstanden. Du wirst ein erfolgreicher Mann werden. Was seine Mutter sagte, wurde wahr. Schon als Knabe wurde er ein grosser Redner und die Menschen hörten auf seine Worte. Wo immer auf der Welt das Wort auf guten Boden fällt, wird Frieden sein, wird Weihnachten sein. Larissa Schmid, 5. Kl. In Zwingen, hat zusammen mit ihrer Grossmutter Pia Saner die Weihnachtsgeschichte verfasst.

POLITIK

Frauenpower für Land- und Regierungsrat

Wahlen 2015: Die SP-Kandidatinnen mit Regierungsratskandidatin Regula Nebiker in ihFOTO: ZVG rer Mitte. Es gibt sie: die motivierten, fachlich kompetenten Frauen, die sich politisch engagieren wollen. Die SP BL hat komplette Wahllisten für 2015 eingereicht. Rund die Hälfte der SP-Kandidierenden

sind weiblich. Hier posieren die Frauen mit der Regierungsratskandidatin Regula Nebiker. SP Frauen BL

Freitag, 26.12.2014, 15.00 Uhr als Redaktionsschluss. Ab Nummer 2 dann wie gewohnt immer Montag, 12.00 Uhr. Senden Sie Ihre Beiträge an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch

EINGESANDT

Die Spitex sagt danke Danke für das Vertrauen in unsere Arbeit. Mit der Hilfe und Pflege zu Hause durch die Spitex erhalten hilfsbedürftige Menschen unserer Region die Möglichkeit, länger in ihrer gewohnten Umgebung leben zu können. Danke auch für das Interesse, das uns die Bevölkerung aus dem Thierstein, Dorneckberg und von Kleinlützel seit vielen Jahren entgegenbringt.

Die Mitarbeitenden der Spitex Thierstein/Dorneckberg wünschen allen Klienten und deren Angehörigen sowie Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes neues Jahr. Wir sind auch im 2015 für Sie da. Ein Anruf unter Tel. 061 783 91 55 genügt. Simone Benne, Geschäftsleiterin Spitex Thierstein/Dorneckberg

WEIHNACHTSGESCHICHTE

Weihnachtsüberraschung Maria und Josef schafften es gerade noch. Der Esel war fix und foxi. «Ein bisschen besser hättet ihr schon planen können», maulte er. «Das ist ja geradezu verantwortungslos. Auf die letzte Minute! Auf die allerletzte Minute!» Der Stall kam wie gerufen. Wie der plötzlich dahin kam, weiss der Kuckuck. Sogar Stroh lag herum, und das nicht wenig. Sowohl in der Krippe – wie praktisch – als auch drum herum. Noch praktischer, freute sich der Esel. Er beruhigte sich und machte sich über das Stroh her. Maria stöhnte zwar, aber so ist das eben, wenn man Kinder will. Alles hat seinen Preis. Plötzlich stöhnte Maria nicht mehr. «Nanu – so ruhig! Ist da was schief gelaufen?» Der Esel schielte hinüber zur Krippe. Da lag das Kind drin. Ganz ruhig und friedlich. Der alte Esel hatte schon einige Geburten miterlebt, aber noch keine, die so geräuschlos vonstattenging, wie diese hier. Maria und Josef waren happy. Der Stern, dem sie gefolgt sind, spendete Licht. Der Friede währte allerdings nur fünf Minuten. Dann waren Stimmen zu vernehmen. Immer lauter wurden sie. «Dort! Wo? Hier! Nein da! Schau doch! Bist du blind? Kommt, wir sind da! Habt ihr die Geschenke?» O, dieser Lärm! Meister Langohr wollte sich schon aus dem Staub machen, da hörte er Josef entsetzt ausrufen: «O Gott!» Der Esel spitzte die Ohren und fing zu grübeln an, ob da doch was

schiefgelaufen sein könnte?! «Was ist denn?», fragte Maria erschrocken. «Ja, siehst du denn nicht», flüsterte Josef jetzt. «Was soll ich sehen», erwiderte Maria. Josef zeigte mit dem Finger auf das Kind: «Da, schau doch!» Maria wurde bleich und schlug die Hände vors Gesicht. «Das gibt es doch nicht, wie kann das sein», klagte Maria, «es ist ein Mädchen!» Draussen herrschte inzwischen ein Stimmengewirr: «Hierher! Nein, dorthin! Wohin?» Plötzlich entfernten sich die Rufe der Hirten. Das Licht im Stall wurde blasser. Es schien, als wüsste der Stern nicht, wohin? Maria und Josef waren schockiert und ratlos. Was nun? Da stand ein Hirte vor dem Stall. Doch wie ein Hirte sah er nicht aus! Er roch auch nicht so. Und überhaupt, der ganze Stall war erleuchtet. «Es tut uns wirklich furchtbar leid», erklang es. «Bitte entschuldigt die Verwechslung! Ein unvorhergesehener Sturm im Himmel hat den Stern etwas aus der Bahn geworfen. Ihr braucht euch deswegen jedoch nicht zu sorgen. Eure Tochter wird an der Seite des verheissenen Messias sein, im Leben und im Tod und darüber hinaus. So soll sie heissen: Maria Magdalena!» Das war alles ein bisschen viel für den Esel. «So eine Aufregung», dachte er im Stillen, «als ob es nicht auch ein Mädchen hätte sein können!?» Nach einer Vorlage von Nicole Franz.

Der Bürger als Feind

Gini Minonzio Der grösste Feind des Staates ist der Bürger. Es gilt, ihn mit allen Mitteln zu bekämpfen, indem man ihn dumm hält. Diesen Eindruck bekommt man zu oft, wenn man versucht, von den Behörden im Kanton Baselland Auskunft zu erhalten. So wieder einmal, als ich in der Sache der versiegten Brislacher Dorfbrunnen den federführenden Angestellten in der kantonalen Verwaltung anrief. Er durfte mir nur sagen, dass er nichts sagen dürfe. Nur der Pressesprecher dürfe das. Dieser verlangte meine Fragen schriftlich. So gelingt es besser, sie ins Leere laufen zu lassen. Ich zeige Ihnen am Beispiel, wie das geht. Frage: «Besteht die Möglichkeit, dass man das Wasser wieder nutzen kann, das wegen des Bohrloches neu in die Tiefe fliesst? Wie?» Antwort: «Dass das Wasser wieder genutzt werden kann, ist nicht ausgeschlossen. Dies hängt im Wesentlichen von den technischen Möglichkeiten und ihrer erfolgreichen Umsetzung ab.» Ja Heimatland! Was ist denn das für eine Antwort? Wovon soll es denn sonst abhängen? Etwa vom Willen Gottes? Meint denn der Pressesprecher, mit solchen Aussagen liessen sich die Brislacher beruhigen? Dass es auch anders geht, zeigen die Behörden im Kanton Solothurn durchs Band. Rufe ich in Solothurn an, bekomme ich immer ausführliche und charmante Erklärungen von jemandem, der die Materie beherrscht. Dasselbe gilt bei den allermeisten Gemeinden. Dabei fahren die Solothurner eine sehr gute Strategie. Wir haben ja keine «Times», wo investigative Journalistinnen monatelang knallhart recherchieren. Die meisten Journalisten werden mit einem Fixum bezahlt. Deshalb erzählen die Solothurner einfach so viel, bis der Journalist seine 60 Zeilen füllen kann. Hat er die beisammen, so hört er auf, Zeit zu verschwenden, um weitere Fragen zu stellen. Die Solothurner Verwaltungsangestellten und der Journalist haben so ein angenehmes Gespräch und die Bürger sind einigermassen informiert, was die Lage entspannt. So einfach wäre das, liebe Baselbieter! Zur Ehrenrettung der Baselbieter Behörden muss ich sagen, dass die Solothurner seit 1877 offen informieren. Im Kanton Baselland gilt das Öffentlichkeitsprinzip erst seit 2013. Das lässt hoffen, dass er dereinst auch offen Auskunft gibt. In 150 Jahren oder so.


DIES UND DAS ZWINGEN

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

DENKPAUSE

Die Karosserie-Welt folgt Zwingen

Wir Laufentaler sind nicht auf verlorenem Posten

Georges Thüring

«Top Ausbildungsbetrieb»: Cédric und Hans-Peter Schneider bilden auch aus.

gin. Der Weltverband der Karosseriebauer hat in Brüssel an seiner Generalversammlung einen neuen Präsidenten gewählt, und der stammt aus dem Laufental. Es ist Hans-Peter Schneider, Inhaber der Zwingner Firma Carrosserie Scheider AG. Schneider ist bereits Präsident der Schweizer Karosseriebauer. Doch damit nicht genug, konnte Schneider auch bei der Ausbildung eine Anerkennung holen. Er gehört zu den ersten 23 Betrieben der Schweiz, welche die Auszeichnung «Top Ausbildungsbetrieb» erhalten haben. Um mehr Lehrlinge anzuziehen, schlägt der Carrosserieverband VSCI neue Wege ein: Er will die Branche für Lernende attraktiver machen, anstatt den Mangel an geeignetem Nachwuchs nur zu beklagen. Dabei setzt er auf ein dreistufiges System zur Auszeichnung seiner «Top Ausbildungsbetriebe». Das Programm würdigt KarosserieUnternehmen, die in der Ausbildung bestimmte Standards wie ein Ausbildungsprogramm und einen Bildungsbericht bieten. Mit dem Label wird interessierten Eltern und Jugendlichen Orientierung geboten. Gleichzeitig soll die Ausbildungsqualität in den Betrieben geför-

SOZIALES

Mirjam Jauslin wird Leiterin Jugendsozialwerk WOS. Die Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL, die auch in Laufen aktiv ist, baut ihre Kommunikation aus. Mit Mirjam Jauslin konnte eine kompetente und vernetzte Fachperson für die Leitung gewonnen werden. Ab 1. März 2015 wird sie ihre Arbeit aufnehmen und mit dem Ausbau der Kommunikationsstelle im Jugendsozialwerk beginnen. Als Leiterin Kommunikation wird die langjährige stellvertretende Chefredaktorin von Telebasel bei der Stiftung Jugendsozialwerk Philipp Frei ablösen. Zu ihren Aufgaben gehören neben interner und externer Kommunikation auch die Beziehungspflege zum politischen, wirtschaftlichen und gesellschaft-

lichen Umfeld. Mirjam Jauslin studierte Geographie und Ethnologie. Sie arbeitete rund 17 Jahre beim Basler Regionalfernsehen Telebasel. Während dieser Zeit leitete Sie unter anderem die Redaktion des Newsmagazins 7vor7 und die Talkssendung 061Live. Seit 2003 war Mirjam Jauslin stellvertretende Chefredaktorin. Mit der Schaffung dieser Stelle will das Jugendsozialwerk das Engagement in der Öffentlichkeitsarbeit ausbauen. Die Bevölkerung und Entscheidungsträger aus Behörden, Wirtschaft und Politik sollen aktiv über die Problemlagen der Klientinnen und Klienten der Stiftung informiert werden.

19

FOTO: ZVG

dert werden, teilt der VSCI mit. «Ich weiss, dass es sehr viele Berufskollegen gibt, die sehr gut ausbilden», erklärt Hans-Peter Schneider. Gerade die Betriebe, die aber Mühe hätten mit der heutigen Ausbildung, können sich mit dem Label wieder auf den neusten Stand bringen. «Wir wollen ihnen mit dem Programm eine Hilfe anbieten, um sich zu verbessern», so Schneider. Insgesamt gibt es beim Label «TopAusbildungsbetrieb» drei Stufen. Ob und wie schnell ein Unternehmen die drei Stufen erklimmt, liegt im eigenen Ermessen. Der VSCI schlägt mit dem Label «Top Ausbildungsbetrieb» in der Schweizer Bildungslandschaft einen neuen Weg ein. Die anderen Branchenverbände schauten auf jeden Fall genau hin beim Projekt der Carrossiers – vielleicht werde es in Zukunft Schule machen. Berufsbildungsexperten von Kantonen und Bund rühmten das Projekt in den höchsten Tönen, teilt der VSCI mit. «Für die Zukunft der Branche und der Betriebe muss jeder seinen Beitrag leisten, dazu gehört die Ausbildung und auch die Nachfolgeregelung», bestätigt Schneider.

ganisationskraft überzeugt. Ende November fand in Laufen die Jubiläums-Delegiertenversammlung des Baselbieter Turnverbands statt – der BLTV feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Mit einem Festumzug durch das Stedtli und mit einem Apéro konnte auch die Bevölkerung an diesem Ereignis teilhaben. Die Organisation lag in der Verantwortung des Laufentaler Turnverbandes. Ich durfte als Gast dabei sein und wiederum hatte ich Grund, auf uns Laufentaler stolz zu sein. Herzlichen Dank an die Organisatoren. Sie haben eine hervorragende Arbeit geleistet.

An einer kürzlich im Gymnasium Laufen stattgefundenen Podiumsdiskussion wurde festgestellt, dass das Laufental eigentlich keinen Der Kanton verpasst laufend Chancen Grund zum Jammern hat. Wir Vor 20 Jahren schloss sich das müssten mit mehr Selbstvertrauen Laufental dem Kanton Basel-Landauftreten und die positiven Seiten schaft an. Ich habe deshalb am 8. unserer Region besser in die Mai unter dem Titel «Gemeinsam Waagschale werfen. In der Tat ist mit dem Laufental in eine erfolges so, dass das Laufental über viereiche Baselbieter Zukunft!» den le hervorragende Standortfaktoren Regierungsrat eingeladen, dieses verfügt. Nehmen wir zum Beispiel Jubiläum zusammen mit der Lauden Wohn- und Lebensraum. Hier fentaler Bevölkerung in Form einer verfügen wir über eine sehr hohe Tagsatzung in Laufen feierlich zu Lebensqualität. Und das Wohnen begehen und dabei auch über die und Arbeiten lassen sich ideal vergemeinsame Zukunft zu diskutiebinden. Darüber hinaus ist das ren. Sowohl der Regierungsrat als Laufental auch Standort von verauch der Landrat haben auf diesen schiedenen Weltfirmen – denken Vorstoss hilfslos, ja verständnislos wir nur an Keramik Laufen oder reagiert. Bis heute ist diesbezügRicola. lich nichts geschehen. Schade, wiederum wurde seitens des «offiDank an alle AGLAT-Beteiligten ziellen Baselbiets» eine Chance in Die enorme Leistungskraft des Bezug auf das Laufental verpasst. Laufentals hat sich für mich vor al- Die Regierung hätte eigentlich lem an der Gewerbeausstellung nichts organisieren müssen, sonAGLAT 14, die Mitte Jahr in Laudern sie hätte nur ihre Bereitschaft fen stattgefunden hat, wieder ein- dazu signalisieren müssen. Dass wir im Laufental tolle Feste, Anläsmal sehr eindrücklich gezeigt. Bese und Apéros auf die Beine stelsucherinnen und Besucher aus len können, haben wir mit der dem ganzen Baselbiet konnten sich von der Vitalität und Innovati- AGLAT und dem Turner-Apéro wohl hinlänglich genug bewiesen. onskraft unserer Gewerbebetriebe Wir hätten es selbstverständlich überzeugen. Während den drei auch für die fantasielosen hohen Ausstellungstagen war das LauDamen und Herren zu Liestal gefental zweifellos das wirtschaftlitan. Keine Frage. che Zentrum unseres Kantons. Dass dies so war, ist vor allem den fast 200 KMU-Betrieben des Lau- Nicht jammern, aber trotzdem fordern Was heisst das nun für das neue fentals zu verdanken, die an der Jahr. Nun, wir Laufentaler müssen AGLAT teilgenommen und sich weiterhin für unsere Region kämpvon ihrer besten Seite gezeigt hafen, wir müssen weiterhin für unben. Ich nehme den nahenden seren Standort werben, wir müsJahreswechsel gerne zum Anlass, sen weiterhin eine optimale Verallen Gewerbebetrieben sowie alkehrsanbindung fordern und uns len Vereinen und Organisationen ganz herzlich für ihr beispielhaftes dafür einsetzen, dass der Kanton im Laufental mit Amtsstellen oder Engagement an der AGLAT ganz anderem spürbar vertreten ist. Wir herzlich zu danken. Sie haben für müssen das aber nicht klagend positive Schlagzeilen und Nachund jammernd tun, sondern mit richten im und über das Laufental einer gehörigen Portion Selbstvergesorgt. Als OK-Präsident der AGtrauen. In diesem Sinne wünsche LAT 14 bin ich stolz auf uns Lauich allen Wochenblatt-Leserinnen fentaler. und –Lesern gesegnete Feiertage und einen guten Rutsch in ein hofLaufentaler Turnverband hat brilliert Doch auch kürzlich haben wir Lau- fentlich erfolgreiches und gesundes neues Jahr. fentaler noch einmal mit unserer Leistungskraft und unserer OrGeorges Thüring, Landrat SVP, Grellingen

VERANSTALTUNG

Weihnachts-Show mit «Alpenland Sepp und Co.» Nachdem wir im vergangenen Jahr zum ersten Mal die Stimmungsband «Alpenland Sepp & Co.» bei uns in der Weiermatthalle in Reinach zu Gast hatten – mit einer gut gefüllten Halle und einer prächtigen Stimmung – gehen wir in diesem Jahr noch einen Schritt weiter. Am Samstag, 20. Dezember präsentieren wir zum ersten Male die Weihnachts-Show der erfolgreichsten Showund Stimmungsband der Gegenwart. Es erwartet Sie ein Abend voller stimmungsvoller Momente in einem weihnachtlichen Ambiente. Die Halle wird mit viel Liebe geschmückt und dekoriert. Wir sind ebenfalls auf die Wünsche einzelner Gäste eingegangen und haben im Vorfeld und nach Beendigung der Weihnachts-Show von «Alpenland Sepp & Co.» die in der Region bestens bekannten «Schloss-Buam» für live Unterhaltung engagiert. Nebst der musikalischen Unterhaltung warten wir auch in

diesem Jahr mit einem reichhaltigen kulinarischen Angebot für unsere Gäste auf. Wir verwöhnen sie mit feinem Rahmschnitzel, urchigem Raclette, sowie mit verschiedenen Leberli-Variationen. An der Après-Ski-Bar «Moritz» heisst Sie unsere Barmaid Anna herzlich willkommen. Abgerundet wird der Anlass mit einer attraktiven Tombola mit tollen Preisen. Lassen Sie sich diesen Abend nicht entgehen und stimmen Sie sich – gemeinsam mit uns – auf das grosse Fest der Liebe ein. Einlass ist ab 18.30 Uhr, das ShowProgramm beginnt ab 19.00 Uhr mit den «Schloss-Buam» und endet wiederum mit den «Schloss-Buam» gegen 01.00 Uhr in der früh. Ski-Club Wagenführer Basel Der Anlass kostet CHF 19.-, Vorverkauf CHF 17.- /Anmeldung unter Tel. 079 347 87 28


20

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

DIES UND DAS

EINGESANDT

DENKPAUSE

Richtigstellung zur KESB Zum Leserbrief von Marcel Schenker im Wochenblatt vom 11. Dezember 2014 In einem, im Wochenblatt vom 11. Dezember 2014 publizierten Leserbrief von Marcel Schenker behauptete dieser, dass die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) mit einer superprovisorischen Verfügung Entscheide fällen könne, welche erstinstanzlich nicht angefochten werden können. Betroffene Bürger würden so der Willkür der Behörde zum Opfer fallen. Die Ursache des Problems liege in der neuen Zivilprozessordnung und in Gerichtsentscheiden, in welchen festgehalten werde, dass gegen superprovisorische Massnahmen keine Rechtsmittel ergriffen werden müssen. Begründet werde dies damit, dass den von diesen Entscheiden betroffenen Personen unmittelbar rechtliches Gehör gewährt werden müsse. Diese Ausführungen sind unzutreffend. Richtig ist, dass sich das Verfahren der KESB im Kanton Basel-Landschaft nach den einschlägigen Bestimmungen zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht im Schweizerischen Zivilgesetzbuch (Art. 443 ff und Art. 314 ff. ZGB), nach den Ausführungsbestimmungen im kantonalen Gesetz über die Einführung des Zivilgesetzbuches (§ 67 ff. EG ZGB) und im Übrigen nach den Bestimmungen des kantonalen Verwaltungsverfahrensrechts zu richten hat. Die neue Zivilprozessordnung findet im Kanton Basel-Landschaft im Bereich des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts somit keine Anwendung. Richtig ist zudem, dass die KESB bei all ihren Entscheiden die betroffenen Personen gestützt auf Art. 447 ZGB persönlich anhören muss. Liegen dringliche Verhältnisse vor, kann die KESB gemäss Art. 445 ZGB vorsorgliche Massnahmen anordnen, wenn ohne die Massnahmen ein erheblicher Nachteil

droht, welcher die betroffene Person oder ihr Umfeld nicht selbst abzuwenden vermag (AUER/MARTI, Basler Kommentar Erwachsenenschutz, N 9 zur Art. 445). Liegt gar eine besondere Dringlichkeit vor, kann die KESB vorsorgliche Massnahmen auch superprovisorisch, das heisst ausnahmsweise ohne vorgängige Anhörung anordnen. Dies setzt immer voraus, dass die Schutzinteressen der betroffenen Person höher zu gewichten sind, als die Wahrung ihres Anspruchs auf vorgängiges rechtliches Gehör. Nach dem gesetzgeberischen Konzept darf die Wirkung einer solchen superprovisorischen Massnahme zudem nur Tage oder allenfalls wenige Wochen anhalten (AUER/MARTI, Basler Kommentar Erwachsenenschutz, N 19 zur Art. 445). Gleichzeitig mit der Anordnung einer superprovisorischen Massnahme muss die KESB den beteiligten Personen Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Anschliessend muss sie den Fall gemäss Art. 445 ZGB zwingend neu entscheiden und die zuvor angeordnete superprovisorische Massnahme bestätigen, ändern oder aufheben. Bis zum Inkrafttreten des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes waren superprovisorische Anordnungen der alten Vormundschaftsbehörden gemäss der Rechtsprechung des Kantonsgerichts des Kantons Basel-Landschaft selbständig anfechtbar. Zwischenzeitlich hat das Bundesgericht in einem Grundsatzurteil vom 19.6.2014 festgestellt, dass erst der Entscheid nach erfolgter Stellungnahme der betroffenen Personen und nicht schon eine vorgängige, superprovisorische Massnahmen der KESB gerichtlich anfechtbar ist (BGE 140 III 289, E. 2). Superprovisorische Massnahmen werden in der Praxis selten angeordnet. Die KESB Laufental hat im Jahr 2014 eine derartige Massnahme verfügt. Würde den KESB aber dieses Instrument genommen, hätte dies gravierende Konse-

quenzen. Ein misshandeltes Kind könnte beispielsweise kurz vor oder an Weihnachten selbst kaum mehr in einem Kinderheim untergebracht werden. Richtig ist weiter, dass gegen sämtliche, nicht superprovisorisch angeordneten Entscheide der KESB beim zuständigen Gericht Beschwerde erhoben werden kann (Art. 450 ZGB). Erstinstanzlich zuständig ist im Kanton Basel-Landschaft das Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (§ 66 EG ZGB). Die Beschwerde hat aufschiebende Wirkung, sofern die KESB oder die gerichtliche Beschwerdeinstanz (in BL das Kantonsgericht) nichts anderes verfügt (Art. 450c ZGB). Ein Entzug der aufschiebenden Wirkung durch die KESB darf aber nur ausnahmsweise und im Einzelfall verfügt werden und muss sich mit den Besonderheiten des konkreten Falles begründen lassen. Er kommt von vorneherein immer nur bei Gefahr im Verzug und bei Dringlichkeit in Frage (GEISER, Basler Kommentar Erwachsenenschutz, N 7 zur Art. 450c). Hat die KESB einer Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen, kann beim Kantonsgericht umgehend ein Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gestellt werden. Vor dem Kantonsgericht selbst kommt auf dem Gebiet der fürsorgerischen Unterbringung, betreffend Nachbetreuung und ambulante Massnahmen sowie Massnahmen des Kindes- und Erwachsenenschutzes gestützt auf die kantonale Verwaltungsprozessordnung das beschleunigte Verfahren zur Anwendung (§ 14 VPO). Der Gesetzgeber hat dem Rechtsschutz der betroffenen Personen im Kindes- und Erwachsenenschutzbereich somit eine insgesamt deutlich höhere Bedeutung zukommen lassen, als in der übrigen Rechtsordnung. Für die KESB Laufental René Merz, MAS, Vizepräsident

GASTKOMMENTAR

Nicht nur das Zentrum Passwang muss sparen Richtigstellung zum Artikel «Das Zentrum Passwang muss sparen» im Wochenblatt Nr. 50 vom 11. Dezember 2014 Der Bericht über die Delegiertenversammlung vom 4. Dezember 2014 wurde von der Journalistin nach bestem Wissen verfasst, dennoch nicht korrekt wiedergegeben. Dies ist nicht tragisch, finden sich derzeit doch in verschiedensten Zeitungen Berichte über die Alters- und Pflegeheime, wie zuletzt in den Sonntagszeitungen. Diese Berichte sind momentan mehrheitlich auf statistisches Material abgestützt, Zahlen, welche die Heime mit der sogenannten SOMEDStatistik dem Bund liefern. Auch eine Statistik ist jedoch zu validieren und plausibilisieren. Auch wenn die Zahlen von den Heimen selbst geliefert werden, können darin Fehler enthalten sein. Statistiker können Zahlen bearbeiten, für die Interpretation bedarf es jedoch Gesundheitsökonomen als Experten. Das Gesundheits- und Sozialwesen sowie dessen Finanzierung sind sehr komplex und können von Nicht-Insidern nur schwer interpretiert werden. Oftmals haben selbst versierte Politiker Mühe, die Vorlagen ohne Erklärung bzw. Erläuterungen von Fachpersonen zu verstehen. Aus diesem Grund mache ich Olivia Borer als Verfasserin des Artikels keinerlei Vorwürfe. Nun zur Delegiertenversammlung: Aufgrund des getroffenen Regierungsratsbeschlusses vom 16. September 2014 ändern sich die Taxen der Heime auf den 1. Januar 2015 grundlegend. Da dieser Regierungsratsbeschluss Einsparungen für die Öffentliche Hand in der Höhe von 14 Millionen Franken zur Folge haben soll (die Hälfte für den Kanton und die andere Hälfte für die Gemeinden), werden auch die Einnahmen der Alters- und Pflegeheime geschmälert durch tiefere Beiträge an die Restkostenfinanzierung der Pflege. Die heutigen Betreuungstaxen werden vollständig aufgehoben und in die Hotellerietaxe integriert, was zu einer Nivellie-

rung über alle Pflegestufen führt. Ebenfalls wird der Selbstbehalt für die Pflegekosten ab Stufe 3 auf das vom Bundesrat festgelegte Maximum von CHF 21.60 pro Tag erhöht. Dies hat zur Konsequenz, dass die unteren Pflegestufen 1 bis 5 teilweise massive Taxerhöhungen erfahren werden. Jedoch werden die Stufen 7 bis 10 im Vergleich zu heute meist tiefere Taxen bezahlen. Der Regierungsrat begründet die Anpassungen der Taxordnung als notwendigen Beitrag zur Gesundung der Kantonsfinanzen durch eine «Angleichung an umliegende Kantone». Diese regierungsrätliche Verordnung, an die wir uns zu halten haben, kostet uns drei Stellen, die eingespart werden müssen. Im Bericht wurde geschrieben: «Der Personalbestand wird, was Fachpersonal anbelangt, abgebaut, wobei gleichzeitig mehr Hilfspersonal eingesetzt wird.» Dies entspricht nicht dem Sachverhalt und wurde an der Delegiertenversammlung auch nicht so geäussert. Der Stellenabbau erfolgt aufgrund natürlicher Fluktuationen. Dies können diplomierte Fachkräfte oder Hilfskräfte sein. Das Zentrum Passwang hat mit 45 Prozent diplomiertem Fachpersonal und 55 Prozent Pflegeassistenten und Pflegehilfen mehr an diplomiertem Fachpersonal zu bieten als die meisten anderen Heime der Region. Dies wird auch so bleiben, da wir trotz aller Widrigkeiten, die uns der Regierungsrat auferlegt hat, weiterhin eine hochstehende qualitative Pflege und Betreuung anbieten werden. Der Regierungsrat gibt uns schwierige Rahmenbedingungen vor, wir müssen diese umsetzen, werden diese auch umsetzen, es trifft nicht uns als Zentrum Passwang als

solches. Alle Heime im Kanton Solothurn sind von den Sparmassnahmen betroffen. Wir reden darüber, denn es ist wichtig, dass die Bevölkerung versteht, wie Entscheide entstehen und wie mühsam es ist, diese umzusetzen und vor allem, wen diese Entscheidungen treffen. Was das zweite Halbjahr 2015 betrifft, gehen wir von der Annahme aus, dass das neue Seniorenzentrum Rosengarten, bis dieses voll belegt sein wird, vermehrt Pensionäre aus dem Baselbiet aufnehmen wird. Diese fallen dann dem Zentrum Passwang weg. Per Ende 2015 rechnen wir mit einer Bettenbelegung von 85 Prozent, das heisst, dass weniger Bewohner im Zentrum Passwang sein werden, als logische Konsequenz davon wird der Mitarbeiterbestand anzugleichen sein. Der Abbau erfolgt immer in Abhängigkeit mit der Bettenbelegung und hat keinen Qualitätsverlust bei der Betreuung und Pflege der Pensionäre zur Folge. Da das Zentrum Passwang und das Seniorenzentrum Rosengarten eng zusammenarbeiten, kann den betroffenen Mitarbeitenden eine Stelle im neuen Seniorenzentrum Rosengarten angeboten werden, bis beide Heime wieder voll belegt sind und der Bedarf an Heimbetten in der Region gesättigt ist, was schätzungsweise ein bis zwei Jahre dauern wird. Dies ist jedoch nur eine Annahme. Denn es sind viele Faktoren, die die Belegung in den Heimen beeinflussen können und die nicht vollständig vorherzusagen sind. Wir versichern Ihnen, dass wir alles unternehmen werden, um die heutigen Dienstleistungen weiterhin mit Enthusiasmus und hoher Qualität zu erbringen. Denn das ist wichtig, darauf kommt es an, daran müssen wir arbeiten zum Wohle und im Sinne unserer Pensionäre. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch Michael Rosenberg ins 2015. Michael Rosenberg, Spitalexperte mit eidgenössischem Diplom ist Leiter Zentrum Passwang und Seniorenzentrum Rosengarten

Kollektive politische Bankrotterklärung

Andreas Giger

des KSBL. Mit der eingereichten parlamentarischen Initiative der Grünen Landrätin Rahel Bänzinger «Betriebsstandorte der Kantonsspitäler» wird nun auch noch versucht, die letzte politische Entscheidungs- und Verantwortungsmöglichkeit des Parlamentes, über die Betriebsstandorte der Spitäler, dem Parlament zu entnehmen und auch noch dem Verwaltungsrat zu übergeben. Das heisst, der Verwaltungsrat des KSBL könnte dann Spitalstandorte schliessen oder verlegen, ohne politische Legitimation. Dieses demokratiefeindliche Ansinnen wird zudem auch noch von der Baselbieter Regierung unterstützt. Der Regierungsrat argumentiert dabei mit der grossen Schwerfälligkeit und zu wenig Flexibilität im jetzigen Spitalgesetz. Die Baselbieter Spitäler gehören jedoch immer noch dem Baselbieter Volk und die Mitglieder des Landrates repräsentieren als Volksvertreter die Baselbieter Bevölkerung. Ich meine eine Streichung des vorliegenden Artikels 19 b des Spitalgesetzes kommt einer kollektiven politischen Bankrotterklärung gleich. Bei Entscheiden im Spitalbereich reagiert die Bevölkerung meist sehr sensibel, umso mehr ist es die Pflicht der Politik ihre Verantwortung und den verfassungsmässigen Auftrag dabei auch wahrzunehmen. Dass nach der nicht erfolgreichen Spital-Auslagerung nun noch mehr Kompetenzen an den Verwaltungsrat übergehen sollen, ist unverständlich und inakzeptabel. Als Präsident des Gewerkschaftsbundes Baselland muss ich mir indes Gedanken machen, ob die Auslagerung auf parlamentarischen Wege oder per Volksinitiative nicht rückgängig gemacht werden sollte und die Spitäler wieder der ordentlichen Verwaltung eingegliedert werden müssten. Es ist zu hoffen, dass diese parlamentarische Initiative im Parlament scheitern wird. Ich werde mich auf jeden Fall dagegen engagieren.

Am 11. März 2012 entschied das Baselbieter Stimmvolk die Auslagerung der Baselbieter Spitäler in die KSBL Kantonsspitäler Baselland, einer öffentlich rechtlichen Anstalt mit den Standorten Bruderholz, Laufen und Liestal. Ich engagierte mich dabei vehement gegen diese Spital-Auslagerung. Mein Hauptkritikpunkt war, dass die Politik, Regierung und Landrat, ausser bei den Betriebsstandorten, bei den Spitälern nichts mehr zu sagen hätte. Ich bekämpfte jedoch die Spital-Auslagerung leider erfolglos. Nun nicht einmal drei Jahre nach der erfolgten Auslagerung stehen wir in der kantonalen Spitalpolitik vor einem Scherbenhaufen. Dabei wurde der CEO Heinz Schneider entlassen, gleichzeitig trat unter massivem Druck der amtierende Verwaltungsratspräsident Dieter Völlmin zurück, wichtige Fachärzte verliessen die Kantonsspitäler und auch die Patientenzahlen vor allem im Bruderholzspital brachen zusammen. Ein riesiger Vertrauensverlust bei den Patienten und vor allem auch beim Personal. Zudem konnte der für die ArbeitnehmerInnen im Spitalwesen äusserst wichtiger Gesamtarbeitsvertrag immer noch nicht abgeschlossen werden. Bei der rechtlichen Auseinandersetzung um die Schliessung der Geburtshilfe beim Spital Laufen, bewahrheiteten sich leider auch meine Befürchtungen betreffend der erfolgten Spital-Auslagerung. Rechtlich hat die Politik darüber nicht zu befinden und hat auch nichts mehr zu bestimmen, die Verantwortung liegt einzig und alleine beim Verwaltungsrat Andreas Giger-Schmid, Landrat SP, Grellingen

LESERBRIEF

Nicht wirklich viel bewirkt Rolf Richterich, FDP, berichtete gegenüber diversen Medien, dass SVP Landräte in der Vergangenheit nicht wirklich viel für das Laufental bewirkt haben. Er erwähnt dabei auch unsere Landrätin Jacqueline Wunderer und unterlässt den massgeblichen Hinweis, dass diese Landrätin seit knapp einem halben Jahr im Amt ist und erst in Kürze ihren ersten Einsitz als Mitglied in einer Kommission (VGK) haben wird. Die Hierarchie dürfte einem Fraktionspräsidenten bestens bekannt sein, Geschäfte werden den jeweiligen Landräten in den Fachkommissionen zugeteilt, weil diese meist über zusätzliche Hintergrundinformationen verfügen, es besteht also kein Wunschprogramm was die Vertretung der Geschäfte anbelangt.

Beschämend ist diese Aussage vor allem auch deshalb, weil ausgerechnet Jacqueline Wunderer zurzeit sehr viel im Laufental bewirkt. Sie bietet neue Arbeits- und Lehrlingsplätze, unterstützt Jugendprojekte wie «Lift» und hat für Vereine in der gesamten Region stets ein offenes Ohr und eine helfende Hand. Eigentlich sollten die bürgerlichen Parteien im Laufental zusammenhalten vor allem im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen, wo man sich ein gegenseitiges Wahlversprechen in Bezug auf die Regierungsratswahlen zugesichert hat. Wir sind enttäuscht und unser Vertrauen ist getrübt. Niggi Jeker SVP Präsident Laufen u. Umgebung

LESERBRIEF

Nachwort zur GV der Stadt Laufen Es ist eine Freude, wenn an einer Gemeindeversammlung der Aufmarsch der Bevölkerung so gross ist wie bei der letzten Gemeindeversammlung. Die Gemeindeversammlung hat die Aufgabe die Geschicke zum Wohle der Bevölkerung zu steuern. Leider muss ich feststellen, dass viele nur eine Betroffenheitspolitik betreiben. Es zeugt von Respektlosigkeit dem Stadtrat gegenüber, wenn die Stimmberechtigten die Versammlung verlassen wenn «Ihr» Anliegen vorgebracht ist.

Immer wieder stossen Entscheide auf Unverständnis und nur deshalb, weil man selber nicht an der Versammlung war. Es können Millionen von Franken für irgend welche Geschäfte getätigt werden und es interessiert fast niemand, solange er oder sie nicht direkt betroffen ist. Ich finde es Schade, dass so mit unserer Verwaltung und unseren Stadträten umgegangen wird. Rolf Stöcklin


DIES UND DAS DENKPAUSE

Schlagzeilen und ihre Nebenwirkungen

Brigitte Bos

ein zukunftsweisendes Pilotprojekt für ein Gesundheits-Netzwerk Laufental starten, damit die Zukunft des Standorts gesichert werden kann. Es ist zu hoffen, dass die Richtigstellung Rebers zu einer Beruhigung nach der reisserischen Ankündigung führen konnte. Die entstandene Aufregung bei uns im Tal war absolut berechtigt. Die Verunsicherung im letzten Jahr im Thema Spital Laufen war enorm und jetzt am Ende des Jahres kommt es noch zu solch widersprüchlichen Schlagzeilen! Eine Zumutung ist dies insbesondere für das Personal. Letzte Woche haben mein Landratskollege Franz Meyer und ich zusammen eine Motion eingereicht, die verlangt, dass endlich eine griffige Eignerstrategie vorgelegt wird, welche die besondere Situation unseres Spitals durch die Verpflichtungen im Laufentalvertrag berücksichtigt und gleichzeitig die Lösung für die Zukunft aufzeigt. Vielleicht wird die Motion dereinst als erfüllt abgeschrieben werden können, falls die nun angekündigte Lösung nächstes Jahr definitiv steht. Vielleicht. Bevor die Lösung aber nicht definitiv gesichert ist, müssen wir hartnäckig am Thema dran bleiben. Ungeachtet aller negativen und positiven Schlagzeilen.

Falls sie zum Kreis der Zeitungsleser gehören, welcher am Morgen jeweils zwei Tageszeitungen liest, dann staunten sie am vergangenen Donnerstagmorgen sicher nicht schlecht. In der einen Tageszeitung hiess die Schlagzeile «Spital Laufen ist gefährdet» und in der anderen Zeitung lautete die Headline zum Standort Laufen «Spital besteht auch in 20 Jahren». Die Verwirrung war perfekt. Zumal diese Schalgzeilen die Folgen ein und derselben Pressekonferenz waren. Regierungsrat Thomas Weber verfasste noch am Donnerstagmorgen eine Richtigstellung. Die Schlagzeile, wonach Weber das Spital in Laufen infrage stellen würde, ist schlicht falsch. In seiner Richtigstellung betont er nochmals, dass das Gegenteil der Fall ist. Er wolle im Jahr 2015 Brigitte Bos, Landrätin CVP, Laufen

LESERBRIEF

Spital stärken – SVP für Laufentaler nicht mehr wählbar! Die Maske ist gefallen. Der erklärte «Freund des Laufentals», Regierungsrat Weber, will gemäss Medienmitteilung vom 10. Dezember die Entscheidungskompetenz über die Spital-Standorte vom Landrat an den Verwaltungsrat des Kantonspitals übertragen. Mit Erfolg hat sich die Baselbieter CVP und ihr verstorbener Regierungsrat Peter Zwick gegen die Privatisierungsabsichten der SVP gewehrt und das geltende Spitalgesetz an der Urne durchgesetzt. Erreicht die SVP nun doch ihr Ziel, so wird damit den Volksvertretern das letzte Wort genommen: Über eine etwaige Schliessung des Spitals Laufen entscheidet dann abschliessend der Verwaltungsrat – eine Privatisierung durch die Hintertür. Insgeheim, wird damit die

Schliessung des Spitalstandortes Laufen vorbereitet: Wenn’s nicht mehr rentiert, wird der Laden dicht gemacht – Laufentalvertrag hin oder her und die zuständigen Politiker können sich bequem hinter dem Entscheid des Verwaltungsrates verstecken. Viele bürgerliche Wähler im Laufental haben damals Herrn Weber unterstützt. Nun sind sie, zumindest rechtzeitig vor den Wahlen, enttäuscht worden. Die SVP, die schon beim Amtsgericht, nun auch beim Spital eine Anti-Laufental Politik betreibt, zeigt damit ihr wahres Gesicht und ist für uns Laufentaler nicht mehr wählbar. Ich wähle CVP, weil ich das Spital und damit das Laufental stärken will. Esther Schindelholz, Laufen

VERANSTALTUNG

Königliche Musik WOS. Zwischen den Festtagen wird mit einem Konzert in der reformierten Kirche Laufen der 300. Geburtstag von C.P.E. Bach gefeiert. Die beiden international konzertierenden und preisgekrönten Musikerinnen Regula Bernath, Traversflöte und Annette Unternährer-Gfeller, Cembalo werden das Publikum mit festlicher und Sonntag, 28. Dezember 16.30h Reformierte Kirche Laufen Eintritt frei- Kollekte

unterhaltsamer Musik der Familie Bach erfreuen. Die Flötistin Regula Bernath unterrichtet seit 1995 an der Regionalen Musikschule Laufental/Thierstein. In einem kurzen Vorkonzert spielen einige Schülerinnen Werke von C.P.E. Bach und seinen Brüdern, das Duoprogramm beginnt um 17 Uhr. Lassen Sie sich mit den Klängen der historischen Instrumente an einen Königshof des 18. Jahrhunderts entführen.

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

LESERBRIEF

EINGESANDT

Freie Wahl des Gymnasiums

Fünfzig Aufsätze mit weisen Ratschlägen

Seit diesem Schuljahr dürfen die Gymnasiasten im Kanton Basel-Landschaft im Rahmen der «beschränkten Freizügigkeit» (begrenzt durch Raum- und Personalkapazität) ihr Gymnasium auswählen. Ab dem Schuljahr 2015/16 gilt die beschränkte Wahlfreiheit für den Bildungsraum Nordwestschweiz, insbesondere für den Kanton Baselstadt. Im Kanton Basel-Landschaft beträgt die Maturitätsquote (Anzahl gymnasialer Maturitätsabschlüsse geteilt durch die Anzahl aller 19-Jährigen) etwa 20 Prozent, im Kanton Baselstadt 29 Prozent. Je höher die Maturitätsquote ist, umso leichter erhält man das Maturitätszeugnis. Wieviele Gymnasiasten aus dem Kanton Basel-Landschaft in städtische Gymnasien «abgesogen» werden, ist nicht vorherzusagen. Eine Gefahr besteht für das sehr kleine Gymnasium Laufen mit etwa 50 Maturanden jährlich, aber mit 7 Maturitätsprofilen im Angebot. Durch das sehr grosse Angebot wird die Qualität der Ausbildung nicht verbessert, aber die Kosten werden erhöht. Seit Jahren wurden die verantwortlichen Gremien – Schulleitung und Schulrat – immer wieder auf das Missverhältnis zwischen Maturandenzahl und Anzahl Profile aufmerksam gemacht; ergebnislos. Im Gegenteil: Vor wenigen Jahren hat die Schulleitung – unterstützt vom Schulrat – versucht «Musik» als zusätzliches Profil einzuführen. Das Gymnasium Laufen sollte sich auf drei Profile konzentrieren und in diesen eine Ausbildungsqualität anstreben, die über das «Mittelmass» im Bildungsraum Nordwestschweiz hinausgeht. Die Hoffnung, dass die direkt verantwortlichen Gremien – Schulrat und Schulleitung – die Situation des Gymnasiums in einem veränderten schulischen Umfeld analysieren und Strategien entwickeln und umsetzen, die die Existenz des Gymnasiums langfristig sichern, wird verdrängt durch die Erfahrungen der letzten Jahre.

Der «Jung»-Autor: Bruno Schnell.

FOTO: ZVG

Kürzlich fand im Restaurant Hirschen in Laufen bei zahlreich erschienenem Publikum die Vernissage des Erstlings von Bruno Schnell statt: «Wege zum Lebenselexier». Wenn ein 80-Jähriger über Lebenserfahrungen schreibt, dann erwartet man etwas Erprobtes, Reifes. Es braucht auch eine Portion Mut, die Entscheidung zu treffen, Persönliches öffentlich zu machen. Der Untertitel sagt schon viel: Die 77 Seiten sind eine «Anleitung zum positiven und erfüllten Leben». Die fünfzig Aufsätze sind auch ei-

Rekrutierung 2014/ zweiter Teil Im Rekrutierungszentrum in Windisch AG, haben die 2-tägigen Rekrutierungen (2. Teil 2014) für die Solothurner Stellungspflichtigen vom Juli bis Dezember 2014 stattgefunden. Cosi Sebastiano aus Bettlach mit 105, Götschi Robert aus Bettlach mit 103 und Mastrogiovanni Nicola aus Bellach mit 102 Punkten setzten in der Sportfachprüfung die Höchstpunktmarken. Für die sehr guten Leistungen ( 80 125 Punkte) im fünfteiligen Turnprogramm konnten die Armeesportabzeichen an die 147 Stellungspflichtigen abgegeben werden. Aus der Region sind dies: Nicolas Mosimann, Breitenbach, Marco Cueni, Büsserach, Adrian Hallauer, Büsserach, Benjamin Dominitz, Dornach, Yannic Studer, Dornach, Christoph Stenz, Erschwil, Cédric Koller, Flüh, Eric Jutzi, Himmelried, Eric Cederbaum, Hofstetten, Michael Dexter, Hofstetten, Luca Gschwind, Hofstetten, Henry Huber, Hofstetten, Michel Glanzmann, Kleinlützel, Roman Hofer, Nuglar, Fabian Gigandet, Nunningen, Silvan Egli, Oberdorf, Jan Lüthy, Oberdorf, Salem Amer, Rodersdorf, Lukas Straumann, Seewen.

ne Art Ratgeber für die Familie, Berufswelt und Freizeit. Wie ein roter Faden schimmert der Optimismus durch. Die Gedankenkonstruktionen lesen sich aber nicht wie etwa ein Roman. Es sind viele psychologisch-philosophische Bausteine, die als Ganzes durchaus bestehen. An dieser Stelle ist eine Kostprobe angebracht: «Mit der Perspektivlosigkeit und dem geschwundenen Glauben an die Zukunft bist du bereits vor dem Pensionierungsalter ein zumindest vorzeitig alternder Mensch.» Bruno Schnell ist in einer Röschenzer Arbeiterfamilie aufgewachsen und hat beruflich als Briefträger begonnen. Später folgten der Fahndungsdienst bei der Berner Kantonspolizei und verantwortungsvolle Aufgaben im Bereich Versicherung und Verkauf. Fünfundzwanzig Jahre wirkte der Autor auch als Zivilstandbeamter in Laufen. Schnell ist ein begeisterter Sänger und Sportler. Und die ersten Reaktionen der Leserschaft? Das Werk stösst auf eine gute Resonanz: Wer die «Wege zum Elexier» schon begangen und den «Zaubertrank» getrunken hat, bereut es keinesfalls, sich mit Schnells Werk vertieft auseinander gesetzt zu haben. (Es kann beim Autor oder in der Papeterie und Buchhandlung Cueni in Laufen bezogen werden.) Linard Candreia Laufen

GESUNDHEITSTIPP

Arctium lappa

Jörg Kaufmann Breitenbach

ARMEESPORT-AUSZEICHNUNG

21

Arctium lappa ist in Europa heimisch und wächst bei uns an Wegrändern und Schuttplätzen. Sie ist eine sehr anspruchslose Heilpflanze. Arktos heisst auf griechisch «Bär», vielleicht weil die Widerhaken der Früchte den Bärenkrallen ähnlich sind. «Lappa» bedeutet erfassen und festhalten. Plinius gab der Pflanze diesen weiteren Namen, da die Früchte an der Kleidung kleben. So bleibt für uns der Name «Klette» erhalten. Im übertragenen Sinn ist mit diesem Namen auch eine innige Anhänglichkeit

gemeint. Die Indianer Nordamerikas kannten diese Heilpflanze auch. Sie verwendeten sie in einer Kräutermischung zur Abwehrstärkung und gegen Husten. Arctium lappa enthält Inulin, Gerbstoffe, Bitterstoffe, wenig ätherisches Öl und Schleimstoffe. Diese Medizinpflanze regt die Nieren an und wirkt harn- und schweisstreibend. Sie leistet also einen Beitrag zur Ausleitung von Entzündungs- und Schadstoffen über die Nieren. Das zeigt auch einen positiven Effekt bei Rheuma. Die Klettenwurzel wird im ersten Herbst und im zweiten Frühjahr ausgegraben, gereinigt, zerkleinert und an der Luft getrocknet. Als Tee werden die getrockneten Wurzelstücke abgekocht. Alle Arten (grosse Klette, kleine Klette, Filzklette) können verwendet werden. Wenn man sie potenzieren würde, so wäre sie ein Heilmittel gegen übertriebene Anhänglichkeit. Ausleiten macht auch Sinn während und nach Infekten! Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

EINGESANDT

EVP Landratskandidierende Mit drei Kandidierenden wird die EVP im Wahlkreis Laufen an den Landratswahlen teilnehmen. Die folgenden Personen stellen sich zur Wahl: Jürg Ammann, Laufen; Dominik Jörger, Laufen; Peter Seeberger, Laufen. Die EVP hat sich dafür entschieden, bei den Landratswahlen 2015 keine Plakate einzusetzen, weil sie 2011 die Wäh-

lerinnen und Wähler gehört hat und nun Taten folgen lässt. Die EVP BL hat mutig neue Ideen zur Landratskampagne 2015, um auch ohne Plakate bei Bevölkerung präsent zu sein. Sie dürfen in den kommenden Wochen von der EVP einen etwas anderen Wahlkampf erwarten… EVP Basel-Landschaft


22

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

DIES UND DAS DENKPAUSE

Weihnachtszeit – Denkpause einlegen

Jacqueline Wunderer

friedliche Stimmung in der Luft lag. Meine Vorfreude kannte keine Grenzen. Es waren nicht die Geschenke, die ich erwartete, sondern eher die, die ich schenken wollte. Es war das stundenlange Backen mit meiner Grossmutter und die gemeinsame Zeit, die wir für diese Arbeit aufwendeten. Es war das spezielle Dekorieren unserer Wohnung, nicht so glamourös wie heute, aber für mich in der Erinnerung einzigartig. Das Fest der Geburt Jesu Christi, ein Fest, wo wir als Familie alle zusammenkamen, etwas ganz besonderes kochten und uns viele Stunden für einander Zeit einräumten. Der einfältige, für sein Handeln sich entschuldigende Satz, im Krieg, in der Liebe und mittlerweile auch in der Politik sei alles erlaubt, ist für mich unbegreiflich. Nie ist alles erlaubt, alles hat seine Grenzen. Ich befürchte, dass in einigen Jahren Weihnachtskugeln mit politischem Aufdruck für den Wahlkampf verteilt werden und dass es Geschenkpapier gespickt mit diversen Wahlversprechungen geben wird. Ehrlich gesagt hoffe ich, dass ich diese Zeit nicht erleben werde. Gewisse Traditionen sollten wir bewahren. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein wunderbares, gesegnetes und zufriedenes Weihnachtsfest, möglichst frei von Kummer und Sorgen.

Meine Eltern würden sich wohl im Grabe umdrehen, wenn ich während der Adventszeit aktiven Wahlkampf betreiben würde. Ethische und christliche Grundwerte, an die ich immer noch glaube, sterben leider immer mehr aus, mittlerweile auch in der Politik. Jedes Mittel ist recht, Parteien und Personen namentlich anzugreifen und abzuwerten, um sich selber in ein besseres Licht zu stellen, egal um welche Jahreszeit. Die Vorfreude auf Weihnachten sollte doch Grund genug sein, anständig miteinander umzugehen oder besser noch, es als Chance nutzen, auf einander zuzugehen. Während meiner Kindheit und auch während meinen Dienstjahren als Polizistin und Ermittlerin habe ich diese Jahreszeit immer geliebt, die Menschen waren friedlicher und strahlten eine gewisse Herzlichkeit aus. Mancheine oder -einer schenkte mir grundlos ein Lächeln oder wechselte ein paar Worte mit mir, einfach weil diese festliche, Jacqueline Wunderer, Röschenz, Landrätin SVP

VERANSTALTUNG

Jazz mit Brunch in Aesch PR. Die Riverstreet Jazzband ist eine der beliebtesten Formationen des New Orleans Jazz in der Region Basel. Die Gebrüder René und Benny Karlen gründeten 1960 die Riverstreet Jazzband. Geprobt wurde jeweils im Elternhaus an der Bachstrasse in Suhr/AG. Daher auch der Name Riverstreet Jazzband. Die Band fühlte sich von Anfang an dem alten Jazz verpflichtet und entwickelte im Laufe der Zeit eine Vorliebe für den guten alten «New Orleans Revival» Stil. In der Riverstreet Jazzband war immer nur die Musik der «Crecent City» ein Thema. Eine Musik die aus vielen Elementen wie Blues, Spirituals und Gospel, Ragtime, Standards, etc. besteht. Dass man seit mehr als 40 Jahren nicht mehr gemeinsam probt, erhält

der Musik der Band die Band-typische, kribbelnde Spannung und jungfräuliche Spontanität. New Orleans Jazz mit Ecken und Kanten, wie ihn die alternden, schwarzen Musiker im Revival der 1940er Jahre zelebrierten. Musiker: Kniri Knaus (tb, harp); Roy Duncombe (cl); Peter Lüscher (tp); Hans «Rougy» Rothenbühler (as) Hansjörg Schaltenbrand (b); René Karlen (bjo, ld); Martin Meyer (dr) Der 20. JAP-Brunch findet am 18. Januar 2015 mit der N’Awlins Five statt. 19. JAP-Brunch mit der Riverstreet Jazzband am 21. Dezember, 10.30 Uhr (Türöffnung 9.45 Uhr, Brunchbuffet ab 10 Uhr). Gasthof Mühle (Chesselisaal), Hauptstrasse 61, 4147 Aesch. Reservationen unter Tel. 061 753 93 33 (CopyShop Aesch)

WEIHNACHTSWETTBEWERB

Ein Stern für 10 glückliche Gewinner

Glückliche Gewinnerin: Markus Würsch, Leiter Inserateverkauf überreicht Vanessa Figlia - hier mit kindlicher Begleitung - den begehrten Gutschein von Sport FOTO: MARTIN STAUB Shop Karrer.

dust. Einmal mehr war der Weihnachtswettbewerb des Wochenblatts ein voller Erfolg. 1336 Leserinnen und Leser haben ihre fast ausnahmslos richtigen Lösungen fristgerecht eingesandt. «Ein Stern ist aufgegangen» lautete die Botschaft, welche an der Verlosung von 10 Preisen, die alle von unseren Inserenten gespendet wurden, teilnahmen. Siegerin und Gewinnerin eines Geschenkgutscheines von Sport Shop Karrer in Laufen, im Wert von 500 Franken, ist Vanessa Figlia aus Breitenbach. Die weiteren Preise gingen an Guido Borer-Bucher, Brislach; Jasmin Peter, Erschwil; Maria Hänggi, Nunningen; Monika Züger, Laufen; Marco Dalla Vecchia, Kleinlützel; Paul Widmer, Flüh; Hannelore Marti, Breitenbach; Ursula Horni, Wahlen, Lotty AlbertTrösch, Seewen. Das Wochenblatt gratuliert und wünscht der gesamten Leserschaft frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.


26

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

Wir suchen per sofort oder nach Übereinkunft einen Vorarbeiter-Maschinisten für den Bereich Neuanlagen einen Landschaftsgärtner für den Bereich Unterhalt einen Gartenarbeiter mit mehrjähriger Erfahrung Wir legen hohen Wert auf einen freundlichen Umgangston und selbstständige Mitarbeit. Suchen Sie die Mitarbeit in einem motivierten Team, mit guter Infrastruktur? Dann senden Sie uns Ihre Unterlagen oder rufen Sie uns an! Gebr. Hofmann Gartenbau AG z. H. Frau A. Unterberger Neumattstrasse 45, 4147 Aesch Tel. 061 753 81 55 Fax 061 753 81 56 E-Mail: aunterberger@gartenbau-hofmann.ch GARTENBAU HOFMANN

Zimmermann EFZ gesucht Wir sind ein international führender Hersteller im Bereich der Badezimmerausstattung mit Sitz in der Schweiz. Unser Unternehmen gehört zur spanischen Roca-Gruppe, dem weltweit grössten Hersteller von Sanitärkeramik. Unsere Produkte stehen für Qualität, Innovation und Design im Badezimmer. Wir verdanken unseren Erfolg dem Engagement und täglichen Einsatz unserer motivierten und weltweit tätigen Mitarbeitenden. Wollen auch Sie dazu beitragen? Zur Verstärkung unseres Unterhaltsteams in Laufen/Baselland suchen wir einen

Betriebselektriker • Durchführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten am Maschinenpark • Neuinstallationen an Maschinen und Gebäudeinfrastruktur • Periodische Kontrolle der Installationen und Einrichtungen • Fehleranalysen und deren Behebung in Maschinensteuerungen • Leisten von Pikettdienst und entsprechenden Einsätzen

Zur Verstärkung unseres Mitarbeiterstabes suchen wir einen

gelernten Kundenmaler Wir schätzen eine selbstständige und saubere Arbeitsweise und bieten einen vielseitigen und interessanten Arbeitsplatz in einem kleinen Team. Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte an: BORER MALERGESCHÄFT AG Im Kirsgarten 18, 4106 Therwil

Bewerbungsunterlagen an: Stöcklin Zimmerei AG Witterswilerstrasse 7, 4107 Ettingen oder info@zimmerei-stoecklin.ch

Gesucht nach Übereinkunft

Diese Funktion umfasst die folgenden Aufgabenschwerpunkte:

4147 AESCH

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab Mitte Januar oder nach Vereinbarung: einen motivierten, zuverlässigen und teamfähigen Zimmermann EFZ.

Service-Angestellte/r 80% Ehrlichkeit ist Bedingung. Interessenten mögen sich melden: Restaurant Chez Georges Grellingen, Tel. 061 741 20 50

Als Elektromonteur oder Automatiker mit guten Schemakenntnissen, Grundkenntnissen von SPS-Steuerungen und Erfahrung in der Instandhaltung von Industrieanlagen bringen Sie ideale Voraussetzungen mit. Eine gute Auffassungsgabe sowie analytisches und vernetztes Denken runden Ihr Profil ab. Sie sind ein Teamplayer, belastbar und können sich problemlos auf Deutsch verständigen, Französisch- und Englischkenntnisse von Vorteil. Ein Job für Sie? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen. Keramik Laufen AG Human Resources Wahlenstrasse 46 CH-4242 Laufen jobs.hr@laufen.ch Entdecken Sie die Welt der Badezimmer auf www.laufen.com

Zu vermieten 2 – 2½-Zimmer !"#$%&#'"&(&)$*&#$+,-,#($")$!"#$%& "'$'"(%&)*+,$",#$&")&)./0-+,)/%&120%/(%$.)/$0&)(#12&

!"#$%&&'(#)*+,-,. 03)45)678)+#5)9:)3; 3#,++&$!,4)5674&8!,4)0"''&#$'"( 3!9:$;7421-0"''&#:$<,##1.':$=>8!? '"($!98@9:$A"-($.)/$B&/."(C ="&$!,4).)D$"+($#,22+(.42DE)D"DC F")$G1#5*21(0$51))$-6#$H#C$IJCK89,)1( /10.D&'"&(&($L&#/&)C 9"&(&$H#C$MNOPCK$&Q52C$RSC 7%3%0&<%)!"#$%&8)@&2C$TPM$OPM$MO$OU

3 – 3½-Zimmer Nach Vereinbarung in Witterswil in 20 Min. mit Tram mitten ins Herz von Basel, neue

2½-Zi.-Wohnung (60 m²) 1. OG, grosse Terrasse, moderne offene Küche Dusche mit WC, Wohnbereich Parkettböden, inkl. APP Fr. 1300.– + Fr. 180.– Halter & Partner GmbH Tel. 061 723 92 34 o.spaar@halter-partner.ch

Zu vermieten in Breitenbach, zentrale Lage,

2½-Zimmer-Wohnung frisch renoviert, mit viel Ambiente, neue Küche, geschlossene Laube, ca. 55 m², Fr. 940.– +NK. R. Lantz, Tel. 079 322 28 68

Helle, romantische, 3½-Zi.-Wohnung Ab 1. 2. 2015 zu vermieten, 93 m², mit Balkon, in Wahlen b. Laufen Miete 1630.– inkl. NK – Küche und Wohnbereich mit Bodenplatten – Schlafzimmer, Kinder-/Arbeitszimmer Laminat – Bodenheizung, Reduit, Kellerabteil Besichtigung und Auskunft: 079 288 22 44

Zu vermieten in Zwingen ab Januar 2015 oder nach Vereinbarung

3½-Zimmer-Dachwohnung

Moderne Küche mit Glaskeramik und Granitabdeckplatten, Bad mit Badewanne und Bad mit Dusche, ganze Wohnung Parkettböden. Miete Fr. 1220.– + Fr. 210.– NK Telefon 079 334 76 59


Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

Zu vermieten

Zu verkaufen

3 – 3½-Zimmer

4 – 4½-Zimmer und grösser

Zu vermieten in Himmelried an sonniger Südlage im Dorfkern

Zu vermieten per sofort in Zullwil einfache, aber schöne, frisch renovierte

eingebautes Haus mit grosser, ca. 100 m², 3½-Zi.-Wohnung

mit viel Ambiente. Schwedenofen im Wohnzimmer, Wohnküche mit Holzkombiherd, 3 Zimmer, grosses Reduit, ca. 10 m², grosses Bad, 2 Balkone. Eigene/r WM und Tumbler, eigener Parkplatz, Kelleranteil. Miete Fr. 1250.– plus NK Fr .150.– Ab sofort oder nach Vereinbarung. Tel. 061 741 17 49 Büsserach Zu vermieten gemütliche, sonnige und helle

3-Zimmer-Wohnung an ruhiger Lage, mit Parkett, schöner Küche und Bad, mit Balkon. Postautohaltestelle und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Mietzins: Fr. 960.– plus NK pro Monat. Ab sofort oder nach Vereinbarung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf Tel. 061 411 40 60* od. 079 659 58 25*

Per 1. Februar 2015 in Witterswil heimelige

3½-Zi.-MaisonetteDachwohnung (79 m²), Wohnküche, Bad mit WC, mit Sichtbalken und Dachschräge im OG, Wohnbereich Parkettböden, inkl. APP

27

4½-Zimmer-Wohnung ca. 110 m², mit Sitzplatz. Miete Fr. 1200.– plus Fr. 100.– NK Telefon 061 761 37 31

Im Dorfkern von Witterswil nach Übereinkunft, schöne, helle, renovierte

Wohnungen An zentraler Lage in Erschwil, Büsserachstrasse 4, Per sofort zu vermieten attraktive

4½-Zimmer-Wohnung mit Balkon (97 m²) Miete Fr. 1’550.- + NK 200.-

Auskunft: Telefon 061 789 90 22 oder 079 513 06 50

Häuser

4-Zi.-Wohnung (86 m²) 2. OG Balkon mit Sicht ins Grüne sep. Küche, Bad/WC Fr. 1480.– + Fr. 200.– Autoabstellplatz zu Fr. 40.– Halter & Partner GmbH Tel. 061 723 92 34 o.spaar@halter-partner.ch

In Neubau an bester Lage in Dornach, Gempenring 5 + 7, Nähe öV und Einkaufen, mit wunderschöner Weitsicht zu verkaufen auf Juli 2015 helle, grosszügige und schwellenlose

Im Dorfkern von Witterswil nach Übereinkunft, familienfreundliche, schöne, helle, sonnige

4½-Zimmer-Wohnung NWFL ab 118 m² mit Balkon/Loggia, 27 m² und Kellerraum, ca. 20 m² Verkaufspreis: ab Fr. 858 000.–

4½-Zi.-Wohnung (79 m²) 2. OG, mit grossem Balkon mit Sicht ins Grüne/SW Laminat- und Novilonböden sep. WC Fr. 1350.– + Fr. 200.– Garage zu Fr. 100.– oder Autoabstellplatz zu Fr. 40.– können dazugemietet werden.

Fr. 1450.– + Fr. 100.–

Halter & Partner GmbH Tel. 061 723 92 34 o.spaar@halter-partner.ch

Halter & Partner GmbH Tel. 061 723 92 34 o.spaar@halter-partner.ch

Zu verkaufen Wohnungen

Häuser

Diverses

Halter & Partner GmbH Tel. 061 723 92 34 www.halter-partner.ch www.im3eck.ch

Breitenbach Zu vermieten per 1. Januar 2015

Diverses

90 m². Miete Fr. 650.– exkl. NK

!"#$%$&'$(&)*+%,-%$&'$-%*&%,$%.&/01# 2%.3%$*,$4&5678&/"*$01#8&3%*&9:&;'<,&=>95

Lagerraum

Auskunft: Telefon 061 785 92 00

!"#$%#&'(')&*+%,'('-%#.,"$#%,"/.0 12#&'314"'%.'5#/6*/

Wunderschöne

!"#$%&&'%()*%+,-.%!,/,0123(,%&4%()%5%6,77,1891:;<=%>?*@%()

direkt an der Birs in Bärschwil zu vermieten. Grosser Balkon, Glaskeramikherd, Geschirrspüler, Waschmaschine/Tumbler, sep. Eingang, vor 4 Jahren kernsaniert, Laminatboden, 1. Etage. Miete Fr. 1650.– inkl. NK

!A:;%"30+:;%B,1/<0C30D+EF1%G<,0+E7,<+E30D+1A3(%H3%"I;030D JI;/A3%5%A3K%93+/A3LF0+:;,%MA00%<(%NI(,0E%0I:; ,<0D,DA0D,0%L,1C,0.

3½-Zimmer-Altbauwohnung

Für Auskünfte und Termine: Telefon +41 79 444 88 01

?@AB*%,C&/,%$C-<%,C-'$4C*0'.&0+& ?@AB*%,C&=HAI,..%*A!"#$'$4& JKAB<0-L&& BB&0'CC%$&

D*:&7EF&>>>:G D*:&57F&>>>:G D*:&&&M=&>>>:G D*:&&&9F&>>>:G

4 – 4½-Zimmer und grösser Wir vermieten per sofort oder n. V. am Fichtlirain 68 in Biel-Benken an Toplage (mit Fernsicht) helle, moderne, grosszügige

N%*0-'$4&'$(&?%*O0'P K0<-%*&Q&B0*-$%*&2.+K R%<:&>S9&7=E&T=&EM UUU:,.E%1O:1#

4½-Zi.-Wohnung 105 m² Gesucht

– offene Wohnküche – Bad/WC und Dusche/WC – gr. Balkon mit Zugang z. Garten – Kellerabteil Mietzins Fr. 1890.– + Fr. 220.– NK Weitere Auskünfte und Unterlagen: KLM-Treuhand, Rolf Scheuber 061 723 23 33

Wir suchen in Basel und Umgebung

Einfamilienhaus oder Bauland Telefon 079 415 32 03

Büsserach Zu vermieten gemütliche, sonnige und helle

4-Zimmer-Wohnung

an ruhiger Lage, mit Parkett, schöner Küche und Bad, mit Balkon. Postautohaltestelle und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Mietzins Fr. 1280.– plus NK pro Monat. Ab sofort oder nach Vereinbarung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf Tel. 061 411 40 60* od. 079 659 58 25*

Aus gesundheitlichen Gründen supergünstig zu verkaufen

GmbH

(schuldenfrei) Preis auf Anfrage Tel. 061 508 29 19 oder Natel 076 817 18 18


28

KALEIDOSKOP

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Nr. 51

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Gemeinde setzt Belohnung aus WITTERSWIL. WOS. In der Nacht auf den 7. Dezember haben Unbekannte die Mehrzweckhalle in Witterswil unter Wasser gesetzt. Dabei ist ein Sachschaden von mehreren 10 000 Franken entstanden. Für sachdienliche Hinweise, welche zur Ermittlung der Verursacher führen, stellt die Gemeinde Witterswil nun eine Belohnung von 1000 Franken bereit. Meldungen sind zu richten an die Kantonspolizei Solothurn in Mariastein, Tel. 061 735 93 01.

Man trifft sich beim Adventskalender: Der Container mit den 24 Gucklöchern, welche von Familien als Adventsfenster ausgestaltet werden, erfreut sich in Kleinlützel ungebrochener Beliebtheit. Die Veranstaltungen der Vereine – an diesem FOTO: MARTIN STAUB Abend war es die Männerriege, welche Raclette offerierte – sind jeweils gut besucht.

BÜSSERACH

KLEINLÜTZEL

2014 geht zu Ende

Tötungsdelikt: UnterGemeinderat droht suchung abgeschlossen auszusterben

t n ei re S ah J 25

Mir fürs sind v Bad om F und ach Dac h GmbH

Bedachungen & Sanitäre Anlagen ■ Blitzschutzanlagen ■ Kunststoffbedachungen ■ Kundenservice ■ Umbauten – Reparaturen ■ Sanitärservice

Brühlgasse 4 ● 4153 Reinach Telefon 061 711 19 91 www.messerli-spenglerei.ch

113 784548

Gute Fahrt ins neue Jahr

dust. Anlässlich der Budgetgmeini vom vergangenen Donnerstag gab Gemeinderat Jörg Bettschen seinen Rücktritt. War vor einigen Jahren der Kleinlützler Gemeinderat noch mit 11 Mitgliedern besetzt, wurde die Zahl eines vollzähligen Gremiums auf 7 reduziert. Mit sechs funktionierenden Räten seit 2013 war der Gemeinderat bereits unterdotiert. Mit noch lediglich 5 Mitgliedern dürfte es schwierig werden, die anstehenden Geschäfte zufriedenstellend zu lösen. Deshalb hat sich auf privater Basis ein Gremium gebildet, unter anderem mit ehemaligen Gemeindepräsidenten und -räten, welches sich auf die Suche nach gemeindepolitisch motivierten Leuten machte. Anlässlich eines Infoabends Anfang Januar soll in Kürze ein vollständiger Gemeinderat inklusive Ersatzmitglieder angestrebt werden.

113-792702

WOS. Die Staatsanwaltschaft hat die Strafuntersuchung gegen den damals 48-jährigen Mann, welcher am 13. August 2013 seinen Bruder erschossen hatte, abgeschlossen. Dieser schoss während eines Streits mit einem Gewehr auf seinen Bruder. Das Opfer wurde durch die Schussabgabe schwer verletzt und verstarb später im Spital. Der Beschuldigte konnte unmittelbar nach der Tat am Tatort festgenommen werden. Weil der Mann an einer psychischen Erkrankung leidet und zum Tatzeitpunkt nicht schuldfähig war, stellt die Staatsanwaltschaft beim Gericht einen Antrag auf Anordnung einer stationären Massnahme. Das Gutachten zeigt auf, dass die Tat mit einer psychischen Erkrankung des Beschuldigten in Zusammenhang steht. Der Beschuldigte befindet sich zurzeit im vorzeitigen Strafvollzug.

dust. Mit dieser Ausgabe, der Nummer 51, beschliesst das Wochenblatt das Jahr 2014. Wie üblich am Jahresende, erscheint nächste Woche für einmal kein Wochenblatt. Bereits an Silvester, am Mittwoch, 31. Dezember 2014, wird aber die Erstausgabe 2015 in Ihrem Briefkasten liegen. Aufgrund der Festtage also einen Tag früher als üblich. Deshalb verschiebt sich auch der Redaktionsschluss um einen Arbeitstag zurück. Für Inserate ist dies der Montag, 29. Dezember, 12.00 Uhr, für Redaktionelles der Freitag, 26. Dezember, 15.00 Uhr. Das Wochenblatt-Team wünscht Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, frohe Festtage.

Wolken am Horizont BRISLACH. gin. Das Budget der Brislacher Erfolgsrechnung sieht einen Ertragsüberschuss von 70 000 Franken vor. Dies bei einem Aufwand von 6 Millionen. Gemeindepräsidentin Doris Scheunemann befürchtet jedoch, die fetten Jahre seien vorbei. Mit dem neuen Finanzausgleich werde Brislach wohl bis zu 200 000 Franken verlieren. Bei gleichen Ausgaben müsste als Konsequenz der Steuersatz um 6–8 Prozentpunkte erhöht werden. Im Augenblick beträgt er 57 Prozent. Barbara Suter wird Amtschreiberin DORNECK. Die Notarin Barbara Suter (38, Subingen) wird neue Amtschreiberin der Amtschreiberei Dorneck. Sie tritt am 1. März 2015 ihre neue Funktion an. Sie leitet die Amtschreiberei Dorneck bereits seit dem 1. September 2014 ad interim. Sie folgt auf Cyrill Baumgartner, der Ende August 2014 die Leitung auf eigenen Wunsch abgegeben hat und mit einem reduzierten Pensum bei der Amtschreiberei OltenGösgen als Stabsnotar weiterhin tätig ist. Barbara Suter ist seit Oktober 2010 als Amtschreiber-Stellvertreterin von Olten und zuletzt als Leiterin der Abteilung Grundbuch Olten-Gösgen tätig. Davor arbeitete sie bereits während 14 Jahren bei den Amtschreibereien des Kantons Solothurn und hatte in dieser Zeit in diversen Abteilungen Erfahrungen gesammelt und die Notariatsaus-

bildung absolviert. Der Regierungsrat hat sie auf den 1. März 2015 als neue Amtschreiberin Dorneck angestellt. Suter ist damit die erste Frau, welcher die Leitung einer Amtschreiberei im Kanton Solothurn übertragen wird.

MUSIK-TIPP

Shirley Bassey Sie brachte im November ihre erste CD seit fünf Jahren heraus. «Hello Like Before» (Sony Music) wurde in den legendären Londoner Abbey Road Studios aufgenommen und vereint einige Songperlen des 20. Jahrhunderts. Shirley Bassey covert mit Bigband-Begleitung in der von ihr gewohnten Gesangsqualität beispielsweise Stings «Englishman In New York», Nina Simones «Wild Is The Wind», den Beatles-Ohrwurm «Hey Jude» und im Duett mit Paloma Faith den Marilyn Monroe-Klassiker «Diamonds Are A Girl‘s Best Friend». Unter den insgesamt 13 Tracks sind ebenfalls der Evergreen «It Was A Very Good Year», den wohl alle in der Version von Frank Sinatra kennen, und in einer Neuaufnahme der James BondWelthit «Goldfinger» aus dem Jahr 1964. Dieser Filmsong machte Shirley Bassey weltbekannt. «Hello Like Before» ist in der nun schon bald sechs Jahrzehnte andauernden Gesangskarriere der Britin ein hervorragendes – und hoffentlich nicht ihr letztes – Album. Benno Hueber

20141218 woz wosanz slim  

Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Seewen startet in eine neue Zukunft. Am Samstag wurde der Bushof «Herrenmatt» in Se...