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18. Dezember 2014 | Nr. 51 | 74. Jahrgang Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und glanzvolle «Augenblicke» im kommenden Jahr... Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen!

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Weihnachtsaktion 2014

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Lichterumzug in Lengnau 65 Kinder beleuchteten die Strassen Lengnaus mit selbst gebastelten Laternen.

Datum: Samstag, 20.12.2014

Ort: Rest. Baracoa, Bettlachstrasse Zeitspanne: 9.00 bis 11.00 Uhr Thema: Kafichränzli mit Züpfe. Wir freuen uns auf Sie!

Winterschnitt! «Jetzt ist der Richtige Zeitpunkt, Bäume und Sträucher zu schneiden». WOCHENTHEMA

Wie Traditionen entstehen GRENCHEN An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus. Seinen Geburtstag nehmen wir zum Anlass, unsere Liebsten zu beschenken. Was hat es mit den Traditionen auf sich. Wir haben bei Donald Hasler, reformierter Pfarrer in Grenchen nachgefragt. SABINE SCHMID (TEXT)

W

Der Grenchner Stadt-Anzeiger erscheint das nächste Mal am 31. Dezember 2014. Wir wünschen Ihnen von Herzen frohe Festtage.

oher kommt eigentlich die Tradition des Schenkens? Bei uns legt das Christkind die Geschenke am 24. Dezember unter den Christbaum. Andernorts füllt der Weihnachtsmann in der Nacht auf den 25. Dezember die Strümpfe der Kinder. „Die Traditionen werden regional sehr unterschiedlich gepflegt“, erklärt Donald Hasler. In den nördlichen Ländern aber auch in den USA bringt Santa Clause die Geschenke zu Weihnachten. „Bei uns kommt der Nikolaus am 6. Dezember, bringt Nüssli und Mandarinli und wird vom dunkel gekleideten Schmutzli begleitet.“ „Es ist ein gutes Beispiel, wie im Mittelalter christliche Feste mit alemannischen Traditionen verbunden wurden.“ Der Schmutzli - in Deutschland auch als Knecht Ruprecht bekannt - ist ursprünglich ein alemannischer Waldgeist. Der Niko-

Bei uns legt das Christkind an Heiligabend die Geschenke unter den Christbaum. Andernorts besorgt dies der Weihnachtsmann. (Bild: zVg.) laus hingegen ein christlicher Heiliger. „Auch Weihnachten hat ursprünglich antike Wurzeln“, weiss Hasler. Am 21. Dezember feierten bereits die Ägypter und später auch die Germanen den Tag der Wintersonnenwende. Den kürzesten Tag im Jahreslauf. Von nun an wurden die Tage wieder länger... Im Christentum galt das Sonnenwende-Fest als heidnischer Brauch, den es zu verbieten galt. Das war aber schwierig, weil die Traditionen stark verankert waren. Und so hat man germanische Bräuche – dazu gehört zum Beispiel der

Tannenbaum – mit der Geburt von Jesus Christus verbunden. Seit 336 n. Chr. wird der 25. Dezember als kirchlicher Feiertag belegt. Und noch heute feiern wir an Weihnachten das Hochfest der Geburt des Herrn. Weihnachten gehört mit Ostern und Pfingsten zu den drei Hauptfesten im Kirchenjahr. Der erste liturgische Höhepunkt ist die Mitternachtsmesse, die in Grenchen am 24. Dezember um 23 Uhr in der Eusebiuskirche und ebenfalls um 23 Uhr in der Zwinglikirche gefeiert wird.

20141218 woz gsaanz  

Grenchner Stadt-Anzeiger 51/2014

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