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Donnerstag, 20. November 2014

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106. Jahrgang – Nr. 47

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Freitag, 21. November 2014 Teils noch dichtere Wolken mit sonnigen Abschnitten. 3ºC 8ºC Samstag, 22. November 2014 Die Sonne zeigt sich mehr und es bleibt trocken. 4ºC 11ºC Sonntag, 23. November 2014 Nach Auflösung des Hochnebels recht sonnig. 5ºC 12ºC

Solothurn

9 Am Montag wurden in Solothurn die Kunst-, Kultur- und Anerkennungspreise 2014 verliehen. Einer davon geht ins Schwarzbubenland.

Seewen

13 Der Weiss-Code: Ein Film stellt Leben und Werk des Erfinders und Sammlers Heinrich Weiss vor.

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Jugendliche proben politischen Ernstfall Am Samstag wurde in Dornach das Jugendparlament Schwarzbubenland gegründet. Die Nachwuchspolitiker debattierten unter anderem über bessere öV-Verbindungen und die Präsenz des Schwarzbubenlandes in den Medien. Oliver Sterchi

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ie direkte Demokratie ermöglicht den Schweizer Stimmberechtigten eine weltweit einzigartige Partizipation an den politischen Prozessen. Mittels Volksinitiativen und Referenden entscheiden die Bürger über die Zukunft des Landes. Dass diese Zukunft insbesondere die jüngeren Generationen etwas angeht, darin waren sich die rund ein Dutzend Jungpolitiker, die sich vergangenen Samstag zur Gründung des Jugendparlaments Schwarzbubenland im Jugendhaus Dornach eingefunden hatten, einig. Engagiert diskutierten die Jugendlichen, die aus allen Ecken des Schwarzbubenlandes angereist waren, über verschiedene regionale und kantonale Angelegenheiten. Zu ihren Hauptanliegen gehörten der Ausbau der öV-Verbindungen und mehr Informationsveranstaltungen für Jugendliche vor Abstimmungen. Die Jungen seien häufig nicht oder nur unzureichend über die Vorlagen informiert und gingen daher selten zur Urne, bemerkten einige Stimmen. Für Diskussionsstoff sorgte auch die mangelnde Präsenz

Vor dem Jugendhaus: Auf Initiative des 17-jährigen Gymnasiasten Glenn Steiger (3.v.l.) fand in Dornach die GründungsverFOTO: ZVG/MELISSA MÜLLER sammlung des Jugendparlaments Schwarzbubenland statt. des Schwarzbubenlandes in den lokalen Medien. Die Region falle häufig zwischen Stuhl und Bank, da sie sowohl von Solothurn als auch den beiden Basel als Randregion betrachtet werde, so der Tenor unter den Jugendlichen. Anwesend waren auch die beiden Kantonsräte Daniel Urech (Grüne, Dornach) und Simon Esslinger (SP, Seewen). In ihren Ansprachen lobten sie das politische Engagement der Jugendlichen und ermutigten sie, sich in den Parteien einzubringen. Plattform für Jungpolitiker Organisiert wurde die Gründungsversammlung von Glenn Steiger. Der 17jährige Gymnasiast aus Bättwil ist poli-

tisch sehr aktiv, so vertrat er unlängst die Schweizer Jugendlichen an einem Kongress des Europarates in Strassburg. Zudem ist er engagiertes Mitglied der Jungen CVP. Zur Idee eines Jugendparlaments Schwarzbubenland sagt er: «Ich hatte den Eindruck, dass sich zwar viele Jugendliche in der Region für Politik interessieren, ihre Anliegen aber selten in den politischen Institutionen vorbringen können. Mit dem Jugendparlament wollte ich eine Plattform schaffen, die genau dies ermöglichen soll.» Steiger verschickte im Frühjahr über 5000 Briefe an Schwarzbuben im Alter zwischen 12 und 25 Jahre und lud sie zur Gründungsversammlung ein. Dass gerade beratung, planung und ausführung aus einer hand. schreinerei heiri ming meltingen / himmelried mobile 079 423 52 49 / www.schreinerei-ming.ch

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mal ein Dutzend den Weg nach Dornach fanden, stört ihn nicht, im Gegenteil: «In einer kleinen Gruppe kann man besser diskutieren und seine Anliegen vorbringen.» Ausserdem habe er nicht damit gerechnet, das Projekt Jugendparlament tatsächlich verwirklichen zu können, sagt Steiger. «Anfangs war ich schon etwas skeptisch, ob es klappt und ob überhaupt Leute kommen werden.» Steiger hofft derweil, dass er und seine Mitstreiter von den gestandenen Politikern auch ernst genommen werden. Zwei Unterstützer haben sie schon: Die Kantonsräte Urech und Esslinger gelobten, auf die Stimme der Jugendlichen zu hören. Sie seien nämlich «die Zukunft unserer Demokratie.» Zu verkaufen direkt ab Hof

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Beglaubigte Auflage 21 258 Ex. (WEMF 2013) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 74 987 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 207 077 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

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LAUFENTAL

Donnerstag, 20. November 2014 Nr. 47

LAUFEN

LAUFEN

Die Suche nach der wahren Liebe

Schützen im Wandel der Zeit

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Medaillen, Zinnkannen, Becher und Diplome zeugen im Museum Laufental von der 125-jährigen Geschichte des Bezirksschützenverbands. Die bemerkenswerte Ausstellung kann bis im Frühling 2015 besucht werden. Vielseitig: Die Compagnie Pas de Deux begeisterte Kinder und Erwachsene FOTO: MELANIE BRÊCHET gleichermassen. meb. Letzten Sonntag gastierte die Compagnie Pas de Deux mit ihrem Programm «Souvenirs» im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen. Dabei kamen sowohl Kinder als auch Erwachsene auf ihre Kosten. Die Compagnie Pas de Deux – das sind zum einen die verträumte und hoffnungslos romantische Mamsell Lily und der vielseitig begabte, treue Alphonse. Mamsell Lily erzählt von den Erinnerungen an die Begegnungen auf ihren Reisen, auf der Suche nach dem perfekten Mann. Dabei steht ihr Alphonse zur Seite, welcher ihre vermeintlichen Traumprinzen verkörpert und dabei ein beachtliches Talent als Verwandlungskünstler an den Tag legt. Erste Station ist Paris, wo Mamsell Lily den Künstler Jacques trifft, welcher mit seiner Jonglier-Kunst die Frauen zu beeindrucken weiss. Aber wie es mit Künstlern so ist – sie kommen und gehen und schon bald ist Lily auf einem Schiff unterwegs ins nächste Abenteuer. Es folgen die Begegnungen mit dem Seemann Rodrigo, der wunderbare Zaubertricks zum Besten gibt und ebenfalls ein toller Jongleur ist, mit dem Schnauzträger Fritz, einem starken, deutschen Akrobaten und dem Gentleman William, der Lily mit poetischer Seifenblasenkunst und Tanz für sich gewinnt. Danach trifft Lily ein selt-

sames Getier, welches sie zu erziehen versucht, das sich letztendlich aber doch als zu anstrengende Begleitung erweist und schliesslich der Russe Iwan, dem Lily auf Grund seines lieblichen Balalaika-Spiels verfällt. Das Rennen um den Traummann für Mamsell Lily macht dann letztendlich, wie zu erwarten, Alphonse, eine gute Mischung aus allen Vorgängern. Hinter dem Duo Pas de Deux stecken die Schauspieler Aline Del Torre und Martin Hommel, die mit ihren Stücken auf verschiedenen Bühnen unterwegs sind und ausserdem, mit ihrem zur fahrbaren Bühne umgebauten LKW, Wandertheater veranstalten. Beide Künstler genossen eine Ausbildung in der renommierten Scuola Teatro Dimitri im Tessin und an der staatlichen Zirkusschule in Moskau. Ihre Vielseitigkeit auf der Bühne ist beeindruckend. Meisterlich vereinen sie in ihrem Programm «Souvenirs» Humor, Musik, Akrobatik, Poesie und Jonglage. Bedauerlicherweise pilgerte das Publikum nicht so zahlreich ins Schlachthuus. Diejenigen, die sich dazu entschieden hatten, am Sonntag Nachmittag die Vorstellung von Pas de Deux zu besuchen, wurden aber nicht enttäuscht und mit einem Gauklervarieté vom Feinsten hervorragend unterhalten.

LAUFEN

Orchester Laufental-Thierstein spielt Brahms und Dvorak dust. Nach dem Grossprojekt «Zauberflöte» in diesem Frühjahr macht sich das Orchester Laufental-Thierstein an eine Aufführung im etwas kleineren Rahmen. Unter der Leitung von Anneka Lohn wagt sich die Formation an anspruchsvolle Werke. Die Symphonie Nr. 9, D-Dur, Op. 36 von Antonin Dvorak, und die Tragische Ouvertüre von Johannes Brahms sind beileibe keine Werke, die Amateur-Musikerinnen und -Musiker aus dem Ärmel schütteln. Das Orchester, grösstenteils aus Amateurmusikern zusammengesetzt, sollen sich aber in den Proben mächtig ins Zeug gelegt haben, damit die Passagen am kommen-

den Wochenende reibungslos und lupenrein von den Saiten klingen. Das rund vierzigköpfige Orchester wurde mit einigen Zuzügern komplettiert und verspricht anlässlich der beiden Konzerte – am Samstag, 22. November in der Katharinenkirche in Laufen (19.00 Uhr), am Sonntag, 23. November in der Kuspo Münchenstein (17.00 Uhr) – ein Hörgenuss zu werden. Filmmusik von John Williams aus Schindler’s List mit der Sologeigerin Ioana Gereb runden das Konzert ab. Sa, 22. Nov., 19.00 Uhr, Katharinenkirche Laufen; So, 23. Nov., 17.00 Uhr, Kuspo Münchenstein. Kollekte.

LAUFEN

Sieben Chöre singen im Jubiläumsgottesdienst IL. Zwei Gründe für den Festgottesdienst am Sonntag, 23. November 2014, 10 Uhr, in Laufen: Das «100-Jahr-Jubiläum» der Herz-Jesu-Kirche und das «Cäcilienfest» der Vereinigten Chöre Laufental! 100 Jahre Herz-Jesu-Kirche Laufen bedeutet auch 100 Jahre Chormusik in der Herz-Jesu-Kirche. Sonntag für Sonntag sang der Chor in früheren Jahren im Hochamt, meistens in lateinischer Sprache. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat sich die Aufgabe der Kirchenchöre geändert. Sie singen vermehrt in der Ortssprache und feiern die Gottesdienste bewusster zusammen mit dem Priester, mit dem Gemeindeleiter, mit den Mitwirkenden im Altarraum, mit dem Volk. So bestehen heute mehr Möglichkeiten für eine lebendige

Gestaltung des Gottesdienstes. Lebendig und vielseitig ist der Jubiläumsgottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche, in Anwesenheit von Bischof Felix. Die Vereinigten Cäcilienchöre Laufental (Blauen, Brislach, Dittingen, Grellingen, Nenzlingen, Roggenburg, Laufen), die an diesem Tag auch der heiligen Cäcilia, der Patronin der Kirchenmusik, gedenken, sind auf der Empore zu einem grossen Chor vereint. Begleitet von Bläsern, Pauken und Orgel bereichert dieser Gemeinschaftschor die Messfeier mit verschiedenen Gesangsformen. «Kommt herbei, singt dem Herrn!» So lautet die Aufforderung im ersten Lied. Es soll ein eindrückliches Fest werden, ein grosses und verbindendes Miteinander.

Jürg Jeanloz

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ine Plastiktüte mit Dutzenden von Medaillen und anderen Trophäen habe Rekordschützenkönig Charles Jermann gebracht, um die Sonderausstellung im Museum Laufental zu alimentieren, schmunzelt Bernhard Bucher. Sogar die Goldmedaille der Weltmeisterschaft 1978 in Korea und Requisiten der Olympiade 1976 in Montreal seien im Fundus gewesen. Jermann lächelt verschmitzt und gesteht, dass der Einmarsch in Montreal ihm unter die Haut gegangen sei, das vergesse er nie mehr. Zum erfolgreichen Schützen gesellt sich Peter Stähli, der Vize-

Schützen-Weltklasse aus dem Laufental: Vizeweltmeister Peter Stähli (l.) und Weltmeister Charles Jermann.

Die Ausstellungsmacher: Bernhard Bucher, Hanspeter Steiner und Ueli Bögli FOTO: JÜRG JEANLOZ (v.l.) weltmeister in Santiago de Chile. Viele Schützinnen, Schützen und Gäste sind inzwischen zur Vernissage der Ausstellung 125 Jahre Bezirksschützenverband Laufental eingetroffen. Auf Bildern sind die Schützen der 13 Gemeinden verewigt. In den Anfängen des Schiesswesens trugen sie Anzug mit Krawatte oder Fliege. Am Sonntagmorgen wurden die Schützenfeste für den Gottesdienst unterbrochen. Geschossen wurde meist im Freien. Die Zeiger versteckten sich hinter einem Hügel und das Signalhorn gab ihnen das Zeichen, vor den Scheiben den Schuss anzuzeigen. An einem Modell erklärt Bucher, wie heute alles elektronisch abläuft. Der Schuss wird auf dem Display angezeigt und gleich auf dem Drucker protokolliert. Mathilde Bieri, die erste Schützin im Laufental, ist auch zugegen und freut sich riesig über das Bild von 1959, in welchem sie freihändig den Kranz schoss! Ein grosser Glaskasten ist den Me-

daillen des Feldschiessens gewidmet. «Heute schiessen die Schützen viel besser als früher», erklärt Spezialist Ueli Bögli. Bessere Waffen und diszipliniertes Training tragen Früchte. Obschon Nachwuchs bereitsteht, ist die Beteiligung rückläufig. Bögli bedauert, dass das Chessilochschiessen nicht mehr stattfindet, das zu seinen besten Zeiten 2000 Schützen anlockte. Aussergewöhnlich auch der Becher des Rütlischiessens, an welchem die Schützengesellschaft Laufen als einige der wenig auserlesenen Vereine mitmachen durfte. Ueli Bögli, Bernhard Bucher und Hanspeter Steiner haben eine sehenswerte Ausstellung konzipiert, die attraktiv daherkommt, interessant gestaltet ist und sich aufs Wesentliche beschränkt. Sonderausstellung 125 Jahre Bezirksschützenverband im Museum Laufental am Helye-Platz in Laufen bis März 2015. Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat geöffnet von 14 bis 16.30 Uhr. Eintritt frei.

LAUFEN

Musikalische Reise in den Norden tim. Beindruckende konzertante Blasmusik spielte die Stadtmusik Laufen in der Katharinenkirche Laufen Grossbritannien und Irland bildeten den Schwerpunkt des Kirchenkonzerts der Stadtmusik Laufen in der voll besetzten Katharinenkirche am vergangenen Sonntag. Sieben anspruchsvolle Kompositionen entführten die Zuhörenden in das Land der Burgen und Schlösser, der Ruinen, Klöster und grünen Landschaften, wie in der Ansage versprochen wurde. Und sie entführten in das Land von Elfen, Trollen, Schlossgespenstern und Rittern. So vermeinte man manchmal, solche Gespenster durch die Kirche huschen oder Hobbits sich hinter den Notenständern versteckt zu entdecken. Die Werke hatten mit ihren Titeln alle einen Bezug zu diesen beiden Ländern, auch wenn die Komponisten auch aus andern Ländern, etwa Deutschland, den Niederlanden oder den USA stammten. Unter der Leitung des jungen Dirigenten Matthias Kümin hat die Stadtmusik Laufen im 120. Jahr ihres Bestehens erneut eine breite Palette ihres Könnens gezeigt. Dabei kamen, wie Präsident René Lutz mitteilte, auch drei Jungmusikanten zu ihrem ersten öffentlichen Auftritt. Den Auftakt machte eine Komposition aus dem 16. Jahrhundert, «The Earl of Oxford’s March» von Wil-

liam Byrd. Mit «Salut d’Amour» von Edward Elgar zauberte das Ensemble eine romantische Stimmung in die Kirche. Die weiteren fünf Werke, die in grosser Perfektion und Brillanz vorgeführt wurden, stammten durchwegs von zeitgenössischen Komponisten. Dies erfordert von den Instrumentalisten besonderes Können und hohe Anforderungen. Neue Klänge wechselten sich mit bekannten Melodien. Zu letzteren gehörte etwa die Filmmusik zu «Lord of the Rings», wo sich Elfen, Hobbits und Feen ein Stelldichein geben. Ungewohnte Dudelsackklänge entlockten Solisten ihren Instrumenten im 1982 komponierten Stück «Highland Cathedral», von Michael Korb und Uli Roever, eine Melodie, die beinahe zur schottischen Nationalhymne geworden wäre. Begeisternd spielten aber nicht nur die Blasmusiker, sondern auch die Perkussionisten an den Pauken und Cinellen. Am Ende des gut einstündigen Konzerts applaudierte das Publikum begeistert, so dass es seinerseits mit zwei Zugaben belohnt wurde. René Lutz würdigte neben dem grossen und engagierten Einsatz seiner Musikerkolleginnen und -kollegen vor allem die Arbeit des Dirigenten. Matthias Kümin «hat uns mit viel Geduld und Humor ungewöhnliche Melodien zu spielen gelehrt».

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21. November bis 7. Dezember

Bernhard Hasenböhler

Vernissage: Freitag, 21 . November, 19.00 Uhr. Einführung durch Prof. Dr. Reto Gaudenz. Öffnungszeiten: Do und Fr, 18.00–20.30 Uhr, So, 11.00–16.00 Uhr FILM

Donnerstag, 27. November, 20.30 Uhr

Jagten

Regie: Thomas Vinterberg mit Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Annika Wedderkopp, Lasse Fogelstrøm. Drama: DK, S, 2012, 115 Min. KABARETT

Samstag, 29. November, 20.15 Uhr

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Unter der Leitung von Matthias Kümin: Die Stadtmusik zeigte eine breite Palette ihres Könnens. FOTO: THOMAS IMMOOS


Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 20. November, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 21. November, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 21. November, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Sonntag, 23. November, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gedenkgottesdienst mit Vikarin Maria Wüthrich und Pfarrerin Regine Kokontis, Matthias Neugebauer (Cello) und Tatjana Fuog (Klavier). Heute ist ChinderSunntig. Anschliessend darf, wer mag, Weihnachtskarten basteln bis ca. 13 Uhr. Sonntag, 23. November, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Meditationsfeier mit Désirée Eckert, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre), Monika Engel (Flöte) und Tatjana Fuog (Klavier). Riederwald Freitag, 21. November, 18.00 Uhr, Kapelle Riederwald, Taufgottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 23. November 2014 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 7. Dezember Überfliessendes Leben durch Vertrauen mit Kinder-Gottesdienst 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche: Sonntag, 23. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag, mit Gedenken an die im letzten Jahr Verstorbenen zusammen mit den Angehörigen, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntag, 30. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, 1. Advents- und Tauf-Gottesdienst und mit einem Ensemble der Musikschule LaufentalThierstein, Täufling: Noah Bracher aus Bärschwil. Einsingen für Singfreudige bereits um 10 Uhr mit Organistin Blandine Abgottspon. Spaghetti-Essen für alle: Mittwoch, 26. November, und Samstag, 29. November 2014, jeweils von 12.00 an bis 13.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein in Breitenbach, organisiert von einem All-Age-Arbeitsteam der Kirchgemeinde. Konfirmandenunterricht: jeweils donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus, im Gemeindesaal: am 20. November Gruppe 2. Am 27. November: kein Unterricht für Gruppe 1. – Dafür: Dienstag 25. November, 18–19 Uhr: Einrichtegruppe im Gemeindesaal. – Mittwoch 26. November, 12 bis 13 Uhr im Gemeindesaal: Spaghetti-Serviergruppe 1. – Samstag, 29. November, 11 bis 14 Uhr im Gemeindesaal: SpaghettiServiergruppe 2. – Dies alles gemäss abgegebenem Einsatzplan. Braukurs für Männer: 25. November, 19 bis 22 Uhr, im Jugendraum des Pfarrhauses am Archweg 4 in Breitenbach: Anleitung zum Selber-Bierbrauen: für Leute mit Interesse an der alten BrauKunst der Klostermönche. Anmeldung bei Pfarrer Stéphane Barth, Telefon 061 781 12 50, SMS/Whatsapp 079 465 77 69 oder st.barth@bluewin, bis spätestens Freitag, 21. November 2014. Kosten: Fr. 25.–. Beschränkte Platzanzahl.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Sonntag, 23. November 10 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Michael Brunner und Konfirmanden 17 Uhr, Gemeindekonzert mit dem Ref. Kirchenchor und der Chorgemeinschaft Oberwil-Therwil-Ettingen, Leitung: Jasmine Weber und Andreas Schmidt. Eintritt frei – Kollekte – Mittwoch, 26. November 9.30 Uhr, Fraueträff, Adventskranzbinden mit dem Fraueträff-Team 18.30 Uhr, Roundabout – StreetdanceGruppe, Isabel Reimer – Donnerstag, 27. November, 19 Uhr Ökum. Gipfeltreffen mit Bischof Dr. Felix Gmür und Ratspräsident SEK Pfarrer Dr. Gottfried Locher, Thema: Was kann christliche Ökumene? Moderation durch PD Pfarrer Dr. Michael Bangert

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Donnerstag, 20. November 2014 Nr. 47

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht im Herzen der Mitmenschen. Albert Schweitzer

Du gingst so still von uns, du wirst so sehr vermisst, du warst so lieb und gut, dass man dich nie vergisst.

Am 10. November ist

In tiefer Trauer, jedoch erfüllt mit unvergesslichen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem Mami, Grossmami und Urgrossmami

Margaritha Alwina Leber-Brêchet geboren am 14. Juni 1920 im Zentrum Passwang in Breitenbach nach erfülltem Leben sanft entschlafen. Am 20. November um 14.30 Uhr nehmen wir in der Pfarrkirche Liesberg von ihr Abschied.

Erna Joray-Joray 17. April 1929 bis 13. November 2014 Unerwartet durfte sie im Kantonsspital Liestal friedlich einschlafen.

In Liebe und Dankbarkeit: Irene und Paul Schnell-Joray Claudia und Gianfranco Rosamilia-Schnell mit Alessia und Marlon Fabienne und Kim Scheidegger-Schnell mit Leo Stefan Schnell Bruno und Vreni Joray-Kohler Manuela und Halil Inan-Joray mit Leon Natascha und Urs Engler-Joray mit Jana und Lucy Regula und Hans Schibler-Joray Tobias und Sarah Schibler-Schiess mit Noah und Lea Simon und Amaranta Schibler-Cabezas mit Amelie und Lisa Jonas Schibler und Amanda Kron Oswald Joray mit Jurij Beat und Laila Joray-Baalaoui mit Adam

Es trauern um sie: Ella Brêchet Achilles Brêchet Nichten, Neffen Grossnichten, Grossneffen Verwandte und Bekannte Anstelle von Blumen und Kränzen gedenke man Médecins Sans Frontières Schweiz, Postscheckkonto 12-100-2. Traueradresse: Barbara Gasser, Hauptstrasse 59, 4411 Seltisberg

«Liebe ist das Einzige, was wächst, wenn wir es verschwenden.» (R. Huch)

Die Trauerfeier findet statt am Dienstag, 25. November 2014, um 14.30 Uhr in der Dorfkirche Liesberg.

HERZLICHEN DANK

Margrit Borer-Meier

Traueradresse: Beat Joray-Baalaoui, Baselstrasse 7, 4253 Liesberg

27. August 1956 bis 18. Oktober 2014 Abschied nehmen von einem geliebten Menschen bedeutet Trauer und Schmerz, aber auch Dankbarkeit und liebevolle Erinnerungen. Herzlichen Dank für alle Zeichen der Liebe, Freundschaft und Anteilnahme, für die vielen Spenden, für alle Hilfe, die uns in diesen schweren Tagen zuteilwurde, sowie allen, die mit uns von unserer lieben Margrit Abschied nahmen.

In Liebe und Dankbarkeit Die Trauerfamilie

Himmelried, im November 2014

Dreissigster: Sonntag, 30. November 2014, um 10.30 Uhr, katholische Kirche Himmelried.

Mein Herr und mein Gott nimm alles von mir was mich hindert zu Dir Mein Herr und mein Gott gib alles mir was mich fördert zu Dir Mein Herr und mein Gott nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir

Ein reich erfülltes Leben hat sich dem Ende zugeneigt. Es bleiben die schönen Erinnerungen an meine liebe Ehefrau, unsere umsorgende Mutter und Schwiegermutter, hilfsbereite Schwägerin, liebenswerte Grossmutter, Gotte und Tante

Anna Baschung-Borer 31. Juli 1921 bis 17. November 2014 Wir sind traurig und nehmen Abschied.

Hubert Baschung-Borer Angela und Peter Anklin-Baschung mit Eric und Simon Verwandte

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

Frau Sandra Jacquemai 23. Juli 1968 In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer lieben Kollegin und langjährigen Mitarbeiterin.

Zum Trauergottesdienst mit anschliessender Bestattung laden wir alle herzlich ein: Donnerstag, 20. November 2014, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Erschwil. Traueradresse: Hubert Baschung-Borer, Schmelzistrasse 80, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular.

Sandra, wir vermissen dich. Wir werden Dich stets in guter Erinnerung behalten. Personal Migros Laufen. Trauergottesdienst mit Urnenbeisetzung am Freitag, 21. November 2014, um 14.00 Uhr in der Kirche von Roggenburg.

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Baupublikation Bauherr: Andreas und Andrea Flora Ledl und Bauer, Choliberg 21, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Kurt Nussbaumer dipl. Architekt SIA, Birmannsgasse 3, 4055 Basel Bauobjekt: Wintergarten Bauplatz: Choliberg 21, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 4153 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 5. Dezember 2014

Breitenbach

Römisch-katholische Kirchgemeinde Breitenbach - Fehren - Schindelboden Postfach 334, 4226 Breitenbach

EINLADUNG ZUR ORDENTLICHEN KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG Dienstag, 2. Dezember 2014, um 19.00 Uhr im Margarethensaal, Pfarreiheim Breitenbach Traktanden: 1. Begrüssung durch den Präsidenten 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der KGV vom 18. Juni 2014* 4. Mitteilungen 5. Investitionen (Lautsprecheranlage Fehren) 6. Nachtragskredit (Vorplatz Kirche Fehren) 7. Beschluss über den Voranschlag und Steuerbezug 2015 8. Pastorale Arbeiten 9. Verschiedenes Der Voranschlag 2015 inkl. Traktanden und Anträge wurde am 10. November 2014 vom Kirchgemeinderat genehmigt und liegt ab 25. November 2014 gemäss KGV-Beschluss vom 23. November 1993 im Schriftenstand der Kirchen Breitenbach und Fehren, im Gemeindehaus Breitenbach und im Pfarrhaus zum Bezuge auf. * Das Protokoll kann im Pfarrhaus oder auf der Homepage eingesehen resp. bezogen werden. Namens des Kirchgemeinderates

Fehren

Baupublikation Bauherrschaft: Marc Marti & Angelika Huber, Vorderfeldstrasse 257, 4232 Fehren Bauobjekt: EFH Neubau mit Garage Bauzone: W2b Projektverfasser: Arbacasa, Bretzwil Bauplatz: Büsserachstrasse, 4232 Fehren Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 209 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 5. Dezember 2014

Mariastein-Metzerlen

Baupublikation Bauherrschaft: Marc und Karin Wetzel Hauptstrasse 11, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Einfamilienhaus Bauort: Blauenweg 3, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1853 Projektverfasser: Ing.-Büro Blattner AG 4450 Sissach Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 5. Dezember 2014

Seewen

Baupublikation Bauherrschaft: Tschamber Fabienne Bretzwilerstrasse 15, 4206 Seewen Bauobjekt: Umnutzung und Zweckänderung der Liegenschaft als Hundepension (bis 12 Hunde) sowie Terrainänderungen Bauplatz: Bretzwilerstrasse 15

Hofstetten-Flüh

TO D E S A N Z E I G E

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 9. Dezember 2014, 19.30 Uhr Ökumenische Heilig-Geist-Kirche Flüh Traktanden 1. Begrüssung, Einleitung 2. Wahl der Stimmenzähler/innen 3. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 17. Juni 2014 4. Bericht aus dem Kirchgemeinderat 5. Ausblick auf das Jahr 2015 6. Budgetberatung für das Jahr 2015 7. Festlegung des Steuerfusses für das Jahr 2015 8. Genehmigung des Budgets Kirchgemeinde 2015 a) Genehmigung des Globalbudgets Personalkosten 2015 b) Genehmigung des Gesamtbudgets 2015 9. Beratung und Genehmigung des Budgets Ökum. Kirche 2015 10. Varia Protokoll der letzten Kirchgemeindeversammlung und detailliertes Budget können im Sekretariat, Buttiweg 28, 4112 Flüh, eingesehen oder angefordert werden. Montag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr, Telefon 061 731 38 86 E-Mail sekretariat@kgleimental.ch

Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 5. Dezember 2014

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meiner lieben Tochter, unserer Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Sandra Jacquemai die in ihrem 47. Lebensjahr nach sehr schwerer, kurzer Krankheit eingeschlafen ist. In unseren Herzen wird sie immer bei uns sein. Wir werden Sandra sehr vermissen.

In stiller Trauer: Trudy Jacquemai und Pius Joray Hanspeter Jacquemai Sylvia und Edgar Leuenberger-Jacquemai Tanja Leuenberger und Mathieu Matthe Jim Leuenberger Verwandte, Freunde und Bekannte Der Trauergottesdienst und die Urnenbeisetzung finden am Freitag, 21. November 2014, um 14.00 Uhr in der Kirche Roggenburg statt. Traueradresse: Trudy Jacquemai, Roggenburgerstrasse 16, 2813 Ederswiler Gilt als Leidzirkular.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL Helmut Zimmerli-Menzi, Präsident

Projektverfasser: Stöcklin + Greuter Architekten AG, Talholzstrasse 24, 4103 Bottmingen Bauparzelle: 3130

Der Herr ist mein Hirte mir wird nichts mangeln und ob ich schon wanderte im finsteren Tal ich fürchte kein Unglück denn du bist bei mir Psalm 23

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, werde ich immer bei euch sein. Rainer Maria Rilke

Grellingen

Nunningen Einwohnergemeinde Grellingen

Baupublikation Bauherr: Hofer Janine & Philippe Unterer Lebernweg 1, 4208 Nunningen Bauobjekt: Pool und Erneuerung Stützmauern Architekt: Hofer Janine & Philippe Unterer Lebernweg 1, 4208 Nunningen Bauplatz: Unterer Lebernweg 1 Bauparzelle: GB-Nr. 3211 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 20. November bis 4 Dezember 2014

Einladung zur Gemeindeversammlung Ort: Zeit:

Grellingen, Gemeindesaal, Baselstrasse 6 Mittwoch, 10. Dezember 2014, 20.00 Uhr

Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 2. Oktober 2014. 2. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Arbnor Gerbovci, Jg. 1994, Staatsangehöriger von Kosovo. 3. Vorstellung des Finanzplanes 2015 bis 2019. 4. 5.

6)

Genehmigung des Budgets 2015: Festlegen der Steueranlagen und der Gebühren. Bewilligung von Verpflichtungskrediten für folgende Projekte: a) Fr. 260 000.– für ein neues Werkhoffahrzeug, b) Fr. 50 000.– für die Projektierung des Quartierplanes «Greslyhof», c) Fr. 90 000.– für die Erneuerung der Wasserleitung am Weg «In den Reben». Verschiedenes.

Die einzelnen Traktanden sind im Vorbericht näher beschrieben. Die Unterlagen zu den Traktanden 1, 4 sowie 5 a und c sind in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht aufgelegt. Ein Teil ist auch im Internet abrufbar. Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann innert 10 Tagen beim Regierungsrat schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden. Grellingen, 20. Oktober 2014

Einwohnergemeinde Grellingen Der Gemeinderat

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mama und Grossmama

Agnes Richterich-Jeker 4. Juni 1920 bis 16. November 2014

Friedlich bist Du eingeschlafen. Wir werden Dich vermissen und immer in liebevoller Erinnerung behalten. Gabi und Erwin Tremp-Richterich Renate und Andreas Zwicker-Tremp und Familie Monika und Jürg Baumberger-Tremp und Familie Claudia und Geri Gönitzer-Tremp und Familie Karin Glaus-Tremp und Familie Brigit Denoth-Richterich und Karl Zinnel Sandra und Heinz Wirz-Denoth und Familie Christa und Alex Strohm-Denoth und Familie Wir nehmen Abschied am Freitag, 21. November 2014, um 14.00 Uhr. Die Trauerfeier findet in der Herz-Jesu-Kirche Laufen statt. Anschliessend Urnenbestattung auf dem Friedhof St. Martin in Laufen. Traueradresse: Brigit Denoth-Richterich, Schalbergstrasse 85, 4153 Reinach Gilt als Leidzirkular.


LAUFENTAL

Donnerstag, 20. November 2014 Nr. 47

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DITTINGEN

Männerchor Dittingen begeisterte mit buntem Programmmix

Der Männerchor Dittingen: Stimmungsvolle Atmosphäre auf der Bühne. FOTO: KATHARINA KILCHER

kk. Vorletztes Wochenende bescherte der Männerchor Dittingen mit seinem Programm «Tausend und eine Nacht» dem Publikum zwei unvergessliche Abende. Wenn der Dittinger Männerchor einlädt, dann kommen die Leute aus der ganzen Region. Die frisch renovierte Mehrzweckhalle war bis auf den letzten Platz besetzt. Der Sänger Andy Buser, alias Hans, gewandet im weissen Nachthemd, und Sängerkollege Meinrad Schmidlin als seine holde Gattin eröffneten den Abend mit dem amüsanten Monday-Blues. Und hatten das Publikum im Nu auf ihrer Seite. Moderner zeigte sich die Jungmannschaft der Brüder Meinrad und Markus Schmidlin. Sie rappten mit viel jugendlichem Schwung den Bio-Song von Coop und animierten die Zuhörer zum Mitklatschen. Der Verein präsentierte einen gekonnten Mix aus Gesang und Theater. Darin verpackt war die Liebesgeschichte von Mike (Markus Schmidlin) und Elisa (Rebecca Buser), die seit Kindsbeinen an befreundet sind und irgendwann merken, dass sie mehr verbindet als reine Freundschaft. Beide versuchen unabhängig ihr Glück im Ausland und finden schliesslich zusammen. Pate für die Geschichte stand Klaus Lages Song «Tausend und eine Nacht», den die Herren stimmungsvoll vortrugen. Lustig ging es zu und her bei der Sze-

ne, als Elisa in Paris auf einen jungen Mann, Xerdan Bärtischc alias Philipp Bärtschi, trifft. Schon alleine sein saloppes Auftreten, sein typischer Schlabberlook mit ausgebeulter Trainingshose und langhaariger Perücke erheiterte das Publikum. Als er dann noch in bestem Jugo-Deutsch sagte: «Mann, ich zeig dir, wo mein Haus wohnt und mein Bett schläft», meinte ein Zuschauer: «An Philipp ist ein Schauspieler verloren gegangen». Mit «Veronika, der Lenz ist da» zeigten die Männer noch mehr von ihrer vielseitigen Gesangskunst. Seit zwölf Jahren dirigiert der ausgebildete Chorleiter und Tenor Simon Art aus Niederbayern den Männerchor. Der am Schluss der Veranstaltung nicht enden wollende Applaus mündete in die Zugabe «Männer» von Herbert Grönemeyer, welche die Sänger einfühlsam und voller Inbrunst vortrugen. Einer der Höhepunkte des Abends. «Es braucht viel Willen und Durchhaltevermögen, um einen solchen Anlass durchzuführen», erklärte OK-Präsident Markus Schmidlin nach der Vorstellung. Kaum jemand ging an ihm vorbei, ohne ihm zuzurufen: «Ihr wart einfach super». Schmidlin betonte noch den kulturellen Apsekt: «Mir ist wichtig, dass das Vereinsleben gefördert wird und Bestand hat in unserer Gemeinde. Neue Mitglieder sind deshalb immer gern gesehen».

RÖSCHENZ

Liebe zum Detail In den kommenden Tagen stellt Marcellus Steiner seine Bilder im 3-KlangSaal des Kindergartens Röschenz aus. Mit feinen Tuschstrichen auf aquarellfarbenem Hintergrund porträtiert er Menschen aus dem Alltag. Jürg Jeanloz

A

m Strassenmusiker Rampal Bhopa kann man sich nicht satt sehen. Der strenge Blick, die feinen Gesichtszüge, abgetragenes Hemd mit Gilet und eine indische Violine, die dem Künstler musikalisches Empfinden verleiht. Rampa Bhopa verkörpert den klassischen Zigeuner, der seine Emotionen und Weltanschauungen mit Musik

Strassenmusiker in Indien: Aquarellzeichnung von Marcellus Steiner.

Beim Bilderrahmen: Künstler Marcellus Steiner. FOTOS: JÜRG JEANLOZ

ausdrückt. Ein akkurates Bild von Marcellus Steiner, das in Erinnerung bleibt, eine aquarellierte Zeichnung, die durch Farbnuancen eine unwahrscheinliche Lebendigkeit ausstrahlt. Steiner hat lange in Indien gelebt und versteht es meisterhaft, Bewohner und ihre Gewohnheiten in Bildern zu porträtieren. Seine Aquarellzeichnungen erzählen von Menschen, die um ihre Existenz bangen, von Eigenarten im indischen Alltag und vom Strassenleben des fernen Kontinents. Mit feinen Tuschstrichen zaubert er seine Welt aufs Papier, mit Aquarellfarben schafft er dazu den passenden Hintergrund. Seine Liebe zum Detail ist sprichwörtlich. Gesichtszüge, Kleider und Umgebung werden mit grosser Ausdruckskraft und vielen Schattierungen dargestellt. Schuhputzer, Kinder, alte Menschen widerspiegeln das Leben in ärmlichen Verhältnissen. Gegenwärtig lebt Steiner in einem idyllischen Waldhäuschen in Röschenz, wo er Ruhe und Musse hat, seinen Malkünsten zu frönen. Trotz seinen 41 Jahren ist er ein Idealist geblieben, der für

Der ARA droht ein Rechtsstreit Entschädigung lasse er sich nicht ein, stellte Herter klar. «So etwas fangen wir erst gar nicht an.»

Antrag für Steuersenkung abgelehnt den Bereichen Planwerke, Nachführungen, EDV und weiteren Positionen. Der Nutzen für unser Dorf ist für uns nicht ersichtlich. In Zeiten, in denen Sparen angesagt ist, scheinen diese Kostenentwicklungen befremdend. Und es besteht die Gefahr, dass sich unsere zukünftigen Budgets auf diesem hohen Niveau einpendeln werden.» Der Antrag der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission auf Steuersenkung um drei Prozentpunkte ziele denn auch dahin, «dem Gemeinderat zu mehr Ausgabendisziplin zu verhelfen», so Achermann weiter. Einige Votanten erachteten dies als «Schnellschuss» und «Eintagsfliege». In der Abstimmung war der Antrag der Kommission chancenlos. Mit 42 zu 4 Stimmen sprachen die Röschenzer dem Gemeinderat ihr Vertrauen aus bei gleichbleibendem Steuersatz von 58 Prozent. Röschenz hat im Vergleich mit anderen Laufentaler Gemeinden bereits jetzt einen der tiefsten Steuersätze. Das Budget 2015, das ein ausgeglichenes Ergebnis vorsieht, wurde einstimmig verabschiedet. Auch für die Strassenprojekte erhielt der Gemeinderat grünes Licht und Kreditbewilligung. An die Erneuerung der Strasse von der Mühle Richtung Huggerwald beteiligen sich auch die Burger und der Bund. Weiter sprach die Versammlung eine Defizitgarantie von 100 000 Franken für das Dorffest «z’Röschenz uf dr Höchi» vom 4. bis 6. September. Vor zwölf Jahren feierten die Röschenzer ihr 700Jahr-Jubiläum. Im Jahr 2015 feiern sie nun ihr 725-Jahr-Jubiläum. «Dies, weil in einem Kloster neue Schriften entdeckt wurden, die eine Ersterwähnung von Röschenz beinhalten und zwar im Jahr 1290, also ein Jahr vor der Gründung der Eidgenossenschaft», informierte der Gemeindepräsident. Sollte das Fest, das vorwiegend von den Dorfvereinen organisiert wird, einen Gewinn erwirtschaften, so fliesse der zu 100 Prozent in die Vereinskassen, betonte Oser.

Ausstellung Kindergarten, Pfarrweg 4, Röschenz. Vernissage: Freitag, 21. Nov., ab 20 Uhr. Öffnungszeiten: Sa, 22., 29. Nov., 14–18 Uhr, So, 23., 30. Nov., 10–16 Uhr, Fr, 28. Nov., 18–22 Uhr. Der Künstler ist anwesend.

WAHLEN

RÖSCHENZ

bea. Die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission wollte durch Steuersenkung den Gemeinderat «zu mehr Ausgabendisziplin verhelfen». Die Gemeindeversammlung lehnte dies ab. Die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission sei nicht da, «um mit dem Gemeinderat Abmachungen zu treffen». Den Dialog an der Gemeindeversammlung zu führen, sei demokratisch richtig, stellte Kommissionspräsident Marc Achermann klar. Versammlungsteilnehmer hatten sich über das Vorgehen der Kommissionsmitglieder gewundert. Dass eine Kommission, entgegen der Meinung des Gemeinderates dem Souverän eine Steuersenkung beantrage, werfe Fragen auf. Präsident Remo Oser nahm es gelassen. Der Gemeinderat habe sich mit dem Gedanken der Steuersenkung auseinandergesetzt und sei klar und einstimmig zum Schluss gekommen, dass jetzt der falsche Zeitpunkt sei, weil mit dem Wechsel des Finanzausgleichs und bevorstehenden Gesetzrevisionen einige Zahlenfaktoren ungewiss seien. Oser gab aber das Versprechen ab, dass die Steuerfrage in zwei bis drei Jahren diskutiert werden soll. Breit und offen diskutieren wolle der Gemeinderat vor allem welche Projekte in die Finanzplanung 2020 einfliessen sollen. Deswegen sei die gesamte Bevölkerung zu einem Workshop eingeladen, am 17. Januar. Marc Achermann hielt den Investitionsplan für das Jahr 2015 für «zu ambitiös». Er empfahl «eine realistischere Budgetierung, welche dann auch eingehalten wird, um ein ausgewogenes Mass an Abschreibungen zu gewährleisten. Gewisse Projekte wie etwa die Sanierung/Renovation der Liegenschaft Schindelhof gehören eigentlich nicht zu den Kernaufgaben der Gemeinde», gab Achermann zu bedenken und ergänzte: «Auffallend ist auch in der Erfolgsrechnung die deutliche Zunahme der Beraterhonorare und der Budgetvorgaben in

seine Berufung lebt. «Ich bin ein Autodidakt und habe meine Fähigkeiten stets verfeinert», sagt der Weltenbummler, der auch das einfache Publikum anspricht. Er experimentiert gern und hat seinen eigenen Stil entwickelt. Seine Bilder soll man verstehen, seine Erlebnisse in Indien mit ihm teilen. Er ist der indischen Sprache mächtig und hat die Kultur dort in allen Facetten miterlebt. Der gelernte Bootsbauer ist auch handwerklich sehr begabt. Mit hellem Fichtenholz rahmt er sein Bild selbst ein, der Passepartout hat er mit indischem Papier angefertigt und jedes Gemälde hinter spiegelfreiem Glas aufgezogen. «Ich möchte von der Malerei leben können», träumt Steiner. Bis dahin ist es noch ein beschwerlicher Weg, denn er muss auch für seine koreanische Gemahlin sorgen. Dank seinem handwerklichen Geschick erhält er immer wieder Aufträge für kleine Holzarbeiten.

Wechsel im ARAVorstand: Hans Herter (Mitte) tritt zurück, Markus Lisser (r.) übernimmt und Felix Nussbaumer wird neuer Vizepräsident. FOTO: BEA ASPER

bea. Das Baugesuch der ARA für das Mischwasserbecken «Jostenmatten» hat grossen Widerstand hervorgerufen, informierte Präsident Hans Herter an der Delegiertenversammlung. Ein echtes Ärgernis, das könne an die Nieren gehen, stellte ARA-Präsident Hans Herter an der Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Abwasserregion Laufental-Lüsseltal in Wahlen fest. Bis in zehn Jahren soll die Kläranlage in Zwingen mit Mischwasserbecken entlastet werden und die generelle Entwässerung in der Region verbessert sein. Doch die Pläne werden durchkreuzt. Im Baugesuchsverfahren für das Mischwasserbecken «Jostenmatten» in der Landwirtschaftszone hat der angrenzende Landeigentümer der ARA mit einem langwierigen Rechtsstreit gedroht. «Er

hat angekündigt, bis vor Bundesgericht zu gehen», zitierte Herter den Mann. Dessen Einsprache habe dann auch noch das Lufthygieneamt auf den Plan gerufen, ärgerte sich Herter. Anscheinend hatte der Mann die Angst geschürt, das Mischwasserbecken der ARA würde zu viele unangenehme Gerüche verursachen und die einzuhaltenden Werte überschreiten. «Dies konnten wir in den Verhandlungen widerlegen, und das Lufthygieneamt hat seine Einsprache zurückgezogen», ergänzte Herter. Auch die Bedenken der Elektra Baselland, dem Amt für Oberflächengewässer und der Gemeinde Zwingen konnten ausgeräumt werden. Doch mit dem privaten Landanstösser seien bisher die Einigungsverhandlungen gescheitert. Auf die Forderung einer finanziellen

LAUFEN

Perlen für Förderverein der Musikschule WOS. «Musikalische Perlen» – mit diesem Titel lädt die Musikschule Laufental-Thierstein am kommenden Samstag, 22. November, zu einem Konzert für die Gönnerinnen und Gönner ihres Fördervereins. Beginn um 18 Uhr im Forum Alts Schlachthuus in Laufen. Der Förderverein der Musikschule ermöglicht Kindern und Jugendlichen den Musikunterricht an der Musikschule, die aus finanziellen Gründen sonst keinen Zugang hätten. Schülerinnen und Schüler zeigen mit

einem bunten Programm die Vielfalt dessen, was an der Musikschule gelernt wird. So erklingen Beethovens «Für Elise», ein Schwyzer-Ländler, Filmmusik aus «Cats» sowie Jazz und ganz moderner Klassik, um nur ein paar Glanzlichter zu nennen. Das Konzert ist öffentlich. Mit dem Konzert bedankt sich die Musikschule bei den Gönnerinnen und Gönnern für ihre Unterstützung sowie bei Walter Wagner, der als Präsident des Fördervereins eine sehr wertvolle Arbeit leistet.

Neuer Präsident Trotz der Schwierigkeiten hat Herter nach seiner bereits angekündigten Demission einen Nachfolger gefunden. Der Delegiertenversammlung wurde vorgeschlagen, Vicepräsident Markus Lisser zum neuen Präsidenten zu wählen. Der Büsseracher Unternehmer Markus Lisser wurde einstimmig gewählt. Unbestritten waren auch die Wahlen des Nenzlinger Gemeinderates Felix Nussbaumer zum Vizepräsidenten und Daniel Scholer (Laufen) neu in den Vorstand. Die Gemeindevertreter waren zahlreich erschienen zur Versammlung, an der auch über das Budget 2015 und Investitionen in der Höhe von 800 000 Franken zu entscheiden waren. Die Betriebskosten für das nächste Jahr bewegen sich mit 1,66 Millionen Franken im Rahmen der Rechnung 2013 und wurden diskussionslos genehmigt. Ein klares Ja gab es zu den Investitionen zur Verbesserung der Abwasserreinigung. Das sind bauliche Massnahmen im Einlaufbecken für 330 000 Franken, die Installation einer Schneckenpresse für die Schlammentwässerung (insgesamt 260 000 Franken) und die Ersatzbeschaffung der Seilzugräumer im Vorklärbecken für total 210 000 Franken.


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Donnerstag, 20. November 2014 Nr. 47

In Gottes ewige Hände leg Freude und auch Leid, den Anfang und das Ende: Er gibt uns stets Geleit.

Du hast gesorgt, du hast geschafft, gar manchmal über deine Kraft. Nun bist du befreit von Leid und Schmerz, ruhe sanft, du liebes Mutterherz.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben

Mit der Erinnerung an schöne Zeiten nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Adele Dreier-Stich 17. April 1920 bis 14. November 2014 Sie ist nach längerem Aufenthalt im AZB im Beisein ihrer Lieben friedlich eingeschlafen. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit.

Helene und Peter Jeger-Dreier mit Kindern und Grosskindern Hugo und Romy Dreier-Henz mit Kindern und Grosskind Paul und Gaby Dreier-Dünner mit Kindern

Laura Hamann-Küry 17. Juli 1930 bis 19. November 2014 Nach einem erfüllten Leben durftest du im Kreise deiner Lieben friedlich einschlafen. Wir sind traurig, dass du nicht mehr bei uns bist, doch voller Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit.

In stiller Trauer Kurt Hamann mit Rita Roth Ruedi und Myrtha Hamann-Misteli Heinz Hamann mit Györgyi Horvath Max und Jacqueline Hamann Doppler Grosskinder, Urgrosskinder Geschwister und Anverwandte

Die Abdankungsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet statt am Freitag, dem 21. November 2014, um 14.30 Uhr in der Kirche Kleinlützel. Dreissigster: Samstag, 3. Januar 2015, um 18.00 Uhr in der Kirche Kleinlützel. Spenden gehen zugunsten von Sr. Sandra (Kloster Baldegg). Traueradresse: Hugo Dreier-Henz, Guntiacker 673, 4245 Kleinlützel

Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Trauerfeier findet in der St.-Martins-Kapelle in Bättwil statt. Traueradresse: Kurt Hamann, Hauptstrasse 31, 4112 Bättwil Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Jesus spricht: «Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.» Matthäus-Evangelium 11,28


THIERSTEIN

Donnerstag, 20. November 2014 Nr. 47

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SOLOTHURN / KLEINLÜTZEL

Preis für Malerei geht ins Thierstein

Der entscheidende Moment: Daniel Gaemperle, umrahmt von Maria Brehmer, Laudatorin, und Heinz L. Jeker, Kuratoriumspräsident. FOTOS: MARTIN STAUB

Am Montag wurden in Solothurn die Kunst-, Kultur- und Anerkennungspreise 2014 verliehen. Einer davon geht ins Schwarzbubenland. Martin Staub

D

ie Hauptrolle an der diesjährigen Verleihung der Solothurner Kunst-, Kultur- und Anerkennungspreise spielte – wie in vielen Film- und Fernsehauftritten – Mike Müller. Ihm, dem aus Olten stammenden Schauspieler, überreichte Landammann Peter Gomm am vergangenen Montaggabend im Solothurner Landhaus den diesjährigen Kunstpreis. Dass an dieser pompösen Veranstaltung, mit Hunderten von Besucherinnen und Besuchern, das Wochenblatt mit dabei war, hatte aber einen andern Grund: Von den acht Fachpreisen, die jährlich vergeben werden, ging derjenige für Malerei an Daniel Gaemperle, Kleinlützel. «Als ich davon erfuhr, fiel ich aus allen Wolken und ich freue mich riesig auf diese Auszeichnung», erklärte der 60Jährige vor der Preisverleihung. «Der ausgebildete Hochbauzeichner und künstlerische Autodidakt arbeitet seit Jahrzehnten unermüdlich mit der Kunst», begann Laudatorin Maria Breh-

mer und brachte Gaemperles «regelrechte Vernarrtheit in die Kunst» in der Folge in bunten Worten auf den Punkt. Im anschliessenden Kurzfilm, in welchem sich Daniel Gaemperle im eigenen Atelier vorstellte, kam das enorme künstlerische Spektrum – kaum ein Material, mit dem Gaemperle sich nicht schon auseinandergesetzt hätte – zur Geltung. «Der Kern meiner Leidenschaft steckt im Weg zum fertigen Werk. Die kreative Arbeit selbst ist mir wichtiger als das Resultat», sagt er.

Die Übergabefeier der kantonalen Kunst-, Kultur- und Anerkennungspreise, an welcher jeweils der gesamte Solothurner Regierungsrat teilnimmt, wird traditionellerweise vom Kuratoriumspräsident moderiert. Bereits zum achten Mal tat dies Heinz L. Jeker. «Hiermit aber leider zum letzten Mal», verkündete der Büsseracher Architekt bei seiner Begrüssung. Nach achtjähriger Amtszeit als Kuratoriumspräsident werde er im nächsten Sommer das Amt an seine Nachfolge weitergeben.

Die Preisträger: (Hintere Reihe, v. l.) Patrick Lüthy, Egerkingen, Preis für Fotografie; Mike Müller, Kunstpreis; Barbara Wiggli, Preis für Bildhauerei und Objektkunst; Rhaban Straumann, Preis für Schauspiel; Pedro Lenz, Preis für Literatur. (Vordere Reihe, v. l.) Daniel Gaemperle, Preis für Malerei; Joachim Johannes Flück, Preis für Musik; Ursula Gerber, Verein «Tanz in Olten», Anerkennungspreis; Rolf Rickenbacher, Verein «Jazz im Chutz, Solothurn», Preis für Musik; Kerstin Schult, Preis für Kulturvermittlung.

BREITENBACH

Ein Moderator macht noch keinen Komiker

Nicht wirklich lustig: Der Zürcher Stefan Büsser trat in Breitenbach auf. FOTO: GABY WALTHER gwa. Stefan Büsser ist Moderator und Comedian. Er moderiert fürs Radio und Fernsehen. Die Rolle als Moderator, zumindest für Boulevard-Sendungen wie «Glanz und Gloria», passt perfekt zu ihm, denn reden und quasseln ist für den Zürcher kein Problem, er ist frech und schlagfertig. Doch genügen diese Eigenschaften, um sich Komiker zu nennen? Am letzten Freitag stand Stefan Büsser auf der Bühne im Pfarreisaal in Breitenbach. Eingeladen hatte der Kulturund Leseverein. Büsser verarbeitete in seinem zweiten Programm seine Erfah-

rungen im Spital, denn er leidet seit seiner Geburt an Cystischer Fibrose, einer Lungenkrankheit. Requisiten brauchte er für seinen Auftritt nur wenige, ein Tablet und eine Leinwand genügten. Auf dieser zeigte er, wie er in Zürich Prominente befragte, oder er machte sich lustig über den Web-Auftritt von Anita Buri, Ex-Miss-Schweiz. Die Frage bleibt, ob sein Auftritt nicht genau so peinlich war. Nebst den Sequenzen auf der Leinwand tat er seine Meinung kund über die Welt. Es blieb nicht nur beim Spital und den «Göttern in Weiss», sondern auch

längst abgenutzte Themen wie Tier- und Kinderbilder auf Facebook oder Pissoirs mit aufgezeichneten Toren auf die Mann zielen soll, kamen zur Sprache. Immer wieder fragte er: «Was soll das?», und das fragte sich wahrscheinlich auch das Publikum, denn die Lacher waren eher spärlich. Er mokierte sich über Nacktbilder mit Anspielung auf den Badener Stadtrat Geri Müller oder darüber, dass ein Handy früher ein Geschirrwaschmittel war. Alle diese Themen wurden von anderen schon besser parodiert, denn bei Büsser fehlte die Pointe. In einer Diashow machte er sich auf die Reise vom «Arsch der Welt an den Busen der Natur». Ein Vortrag, der an einem Geburtstags-Unterhaltungsprogramm vielleicht witzig ist, zu einem professionellen Auftritt aber nicht passte. Zum Schluss riss sich Büsser auch noch das Hemd und die Bundfaltenhosen vom Leib und animierte in silbrigen Hosen, zum Sound von DJ Bobo, das Publikum zum Mitklatschen. Damit holte er sich etwas Applaus und eine Zugabe. Die Auffassung davon, was Humor ist, mag unterschiedlich sein. Denn auch wenn das Publikum in Breitenbach sich nicht vom Hocker reissen liess, so hatte Stefan Büsser doch Erfolg am Tag danach in Zürich, dort belegte er am Swiss Comedy Award den 2. Platz.


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Donnerstag, 20. November 2014 Nr. 47

Stiftung Alterssiedlung Dornach www.dornach.ch

Hauptstrasse 33, Postfach 4143 Dornach

Öffentliche Bauausschreibung Auftraggeberin:

Stiftung Alterssiedlung Dornach

Art des Verfahrens:

Offenes Verfahren, Vergabeverfahren in Deutsch

Gegenstand und Umfang des Auftrages:

Alterssiedlung Dornach, Sanierung Trakt D und E Mehrfamilienhaus mit 6 × 2½-Zi. und 4 × 3½-Zi.-Whg. in Massivbauweise mit verputzter Aussenwärmedämmung 3 Vollgeschosse mit Flachdach Umgebungsarbeiten inkl. neuem Pavillon

Voraussichtlicher Baubeginn:

Februar 2015

Arbeitsgemeinschaften:

zugelassen

SubmissionsH-O Oegerli Markus, dipl. Architekt Sia unterlagen/Auskunft: Katzenhubelweg 1, 4600 Olten Tel. 062 213 96 96 oder mail@h-o.ch Eignungs-/ Zuschlagskriterien:

gemäss Submissionsunterlagen

Eingabetermin:

gemäss Submissionsunterlagen

Eingabeort:

Einwohnergemeinde Dornach, Bauverwaltung Vermerk: Alterssiedlung Dornach / Neubau Hauptstrasse 33, 4143 Dornach

Rechtsmittel: Gegen die Ausschreibung kann innert 10 Tagen seit der Publikation beim Kantonalen Verwaltungsgericht, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Beweismittel sind anzugeben. Fehlen diese Erfordernisse, wird auf die Beschwerde nicht eingetreten. Stiftung Alterssiedlung Dornach

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THIERSTEIN

Donnerstag, 20. November 2014 Nr. 47

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KLEINLÜTZEL

Sinneswandel Garant für einen unvergesslichen Abend: Das Theater der Landjugend. Noch zu geniessen an den kommenden Samstagen in Nunningen und Beinwil. Bea Asper

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ie Landjugend Thierstein-Laufental konnte ihren Verein sogar noch stärken, während in Baselland und Solothurn in den letzten Jahren Regionalgruppen der Schweizer Landjugend verschwanden. Der Abwärtstrend sei jetzt aber gestoppt, weiss Fabian Hügli, Präsident der Landjugend Thierstein-Laufental. «National ist erkennbar, dass die Schweizer Landjugend wieder zulegen kann», so Hügli. Seine Sektion konnte sich nie über fehlenden Nachwuchs oder zu wenig Aktive beklagen. «Bei uns haben sich die altersbedingten Abgänge und die Neuzugänge jeweils die Waage gehalten, und das Engagement ist ungebrochen.» Auch bei den Besuchern liess das Interesse keineswegs nach. Wettpflügen und Anlässe wie das Traktorenfest brachten Zuschauerrekorde, und letzten Samstag füllte die Einladung zum Theater den Tellsaal in Kleinlützel. Anlässe der Landjugend Thierstein-Laufental sind nach wie vor Garant für grandiose Abende. Dafür sorgt derzeit vor allem

«E unvergässlechi Nacht»: Die Landjugend Thierstein-Laufental stand auf der Bühne in Kleinlützel. FOTO: BEA ASPER auch Marlène Neyerlin mit ihrem brillanten Auftritt als Tante Gerda im Stück «E unvergässlechi Nacht». Dieses Lustspiel von Walter G. Pfaus in drei Akten stellt hohe Ansprüche an die Schauspielkünste. Mit Bravour meistern dies die Mitwirkenden der Theater-Gruppe der Landjugend Thierstein-Laufental. Ermuntert und begleitet wurden sie von Regisseurin Marianne Iseli. Das wunderbare Stück ist noch zu geniessen am 22. November in der Hofackerhalle Nunningen und am 29. November in der Mehrzweckhalle Beinwil,

jeweils um 20.15 Uhr (Türöffnung 19.30 Uhr). Die Lachmuskeln werden strapaziert und die Fantasie angeregt. Ein Genuss für alle Sinne. Denn genüsslich darf man teilhaben am Sinneswandel der Tante Gerda. Das liessen sich auch die Reinacher Besucher Johny und Gwen nicht entgehen. Die beiden verbringen üblicherweise ihre Samstagabende in der Stadt, doch für das Theater der Landjugend Thierstein-Laufental «lohnt sich die Fahrt aufs Lande», meint Johny. Solche Anlässe seien eine Bereicherung für die ganze Region.

MELTINGEN

Irland trifft auf Meltingen BÜSSERACH

Wird Imark Nationalrat?

Nomination: Nur Christian Imark (hinten in der Mitte) stimmte nicht für Imark. FOTO: GINI MINONZIO

gin. Christian Imark wird auf der SVPWahlliste für den Nationalrat stehen. So viel ist jetzt schon sicher, denn die Nomination durch den kantonalen Parteitag wird nur eine Formsache sein. Deshalb will Imark jetzt schon Gas geben, wie er am Freitag in Büsserach an der Versammlung der SVP Schwarzbubenland erklärte. «Als Erstes werde ich ein Unterstützungskomitee bilden, Leute und die Finanzen organisieren», so Imark. Da wird er einiges zu tun haben, denn der Wahlkampf wird ihn eine fünfstellige Summe im oberen Bereich kosten, sagte alt Kantonsrat Beat Ehrsam. Imark hofft, dass das Unterstützungskomitee parteiübergreifend gebildet werden kann. «Ich konnte als Kantonsrat und als Parlamentspräsident bewei-

sen, dass ich mich sehr stark für das Schwarzbubenland und den Kanton einsetze», so Imark. Er hoffe, damit alle Schwarzbuben zu überzeugen. Imark hat mit seinen 32 Lebensjahren so viel politische Erfahrung wie andere im Pensionsalter. Der SVP gehört er seit 16 Jahren an, dem Kantonsrat seit 13 Jahren. 2012 hat er als Parlamentspräsident das schier Unglaubliche möglich gemacht und Sessionen in Nunningen und Grenchen durchgeführt. Seit 2013 ist er Fraktionspräsident und Mitglied im Zentralvorstand der SVP Schweiz. Imark hat eine Lehre als Polymechaniker gemacht, auf die er sehr stolz ist. Er hat sich laufend weitergebildet und ist nun Verkaufsmanager.

bü. Die Brass Band Meltingen machte aus ihrem Jahreskonzert etwas Besonderes: einen irischen Abend, den «Irish Eve». Mit dabei als «Special Guest» die virtuose Violinistin Fiona Kraege. Eine volle Mehrzweckhalle March wartete am vergangenen Freitagabend mit Spannung auf den Beginn des verheissenen «Irish Eve», eines veritablen irischen Abends. Und da war sie schon, diese irische Stimmung, die sich gleich zu Beginn um die gewaltigen, 214 Meter hohen Steilklippen an der Südwestküste Irlands legte. Der Berner Komponist Mario Bürki hatte sich von eingängigen irischen Melodien zu seinem Stück «The Cliffs of Moher» inspirieren lassen. Erste Pfiffe galten sowohl der Brass Band Meltingen als auch der temperamentvollen, agilen Dirigentin Jenifer Tauder, die jeden Takt des Stückes mit ihrem ganzen Körper lebte. Und diese irische Musik, die laut Programmheft einmal beschwingt zum Tanzen, dann aber wieder schwermütig, melancholisch klingen kann, kam beim Publikum vom ersten Ton an einfach gut an. Dieses wartete nun gespannt auf «Special Guest» Fiona-Aileen Kraege, eine virtuose Geigerin und Konzertmeisterin mit irisch-schweizerischen Wurzeln, die schon auf vielen Konzertbühnen im Inund Ausland begeistert hatte. «Sie wird mit ihrer Geige dem Abend den traditionellen irischen Anstrich verpassen», meinte eine während des ganzen Abends informativ-vorbildlich durchs Programm führende Moderatorin Charlotte Kübler. Dass die «Fiddle» oder

Amazing Grace: Fiona Kraege liess mit dem süssen Klang dieses Gnadenliedes die HerFOTO: ROLAND BÜRKI zen weich werden. Geige eben zum irischen Tanz und zur Betonung des Rhythmus gehört, spürte die Halle sofort instinktiv, als die Solistin in «Andy de Jarlis Jig», einem schnellen Tanzstück, den Bogen zu den ersten Takten ansetzte. Da waren auch schon einige Füsse zu sehen, die im Takte mitwippten, bis am Schluss ein gewaltiger Applaus über die Tischreihen brandete. Es schien, als schätze das Publikum dieses einmal ganz andere Jahreskonzert ganz besonders. Es spendete nicht nur Beifall, wenn wie in «Dublin Pictures» das Bier in Strömen floss und Angela Strohmeier am Flügelhorn brillierte, sondern schätzte auch besinnliche Melodien wie den wunderschönen Choral «The Irish Blessing». Unüberhörbar

auch die Begeisterung über den Gymnasiasten Lucas Spaar, als er unbeeindruckt am Euphonium den Solopart in «Carrickfergus Irish Air» zum Besten gab. «Amazing Grace» ist ein echter Stimmungsmacher. Eine sitzende Fiona Kraege liess damit nach der Pause mit dessen süssen Klang die Herzen schmelzen und spielte sich in «Celtic Dreams» und in den vier Sätzen von «Cry oft he Celts» auf virtuose Weise gar in diese hinein. Der vierte Satz «Victory» war gleichzeitig auch ein Sieg oder Erfolg der Brass Band Meltingen, die musikalisch, aber auch von der Idee und Gestaltung des «Irish Eve» beeindruckte. Fazit: starke Leistung.


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DORNECK HOFSTETTEN

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SEEWEN

Rosinen aus aller Welt jjz. Mit einem kunterbunten Programm begeisterte der Musikverein Hofstetten seine Gäste in der Mehrzweckhalle Mammut. Hit auf Hit, mit gelungenen Einlagen – er wusste zu überzeugen. Was könnte die Stimmung im Saal besser befeuern als ein schmissiger Marsch? Der Musikverein Hofstetten setzte an seinem Konzert ganz auf den legendären Knüller «Wien bleibt Wien» und hatte damit ein goldiges Händchen. Moderator Daniel Hofer frotzelte in seiner Ansage, dass dieser Marsch eigentlich viel zu dynamisch sei für das konservative Wien! Wie dem auch sei, der Marsch kam toll an, das Publikum klatschte zum Takt und die Musiker pfiffen den Refrain. Gleich darauf folgte ein Medley mit Hits der kalifornischen Popgruppe Toto, das herrlich für Brass Sound arrangiert war. Mit dem amerikanischen Folksong «The House of the Rising Sun» wusste der Musikverein ebenfalls zu punkten. Mit viel Gefühl spielte die Band den bekannten Heuler, der sich durch feine Passagen auszeichnete. Ein Tango besonderer Art löste Begeisterungsstürme aus. «Hernando’s Hideaway» wurde für ein Musical geschrieben und verströmte einen erlesenen Rhythmus. Christian

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Stöckli schlüpfte in einen heissen Spanier und begleitete den Song mit Kastagnetten. Lässig liess er das bekannte Klappern ertönen und bewegte sich wie ein spanischer Macho. Das gefiel den Konzertbesuchern, sie pfiffen und johlten zu dieser gelungenen Einlage so lange, bis er das Stück nochmals wiederholte. Einen Tick ruhiger ging es bei Elvis Presley’s «Always on my Mind» zu. Das Liebeslied, das sich als eine seiner grössten Nummern entpuppte, machte hörbar Freude. Dirigent Mario Meier setzte die Register gefühlvoll ein und faszinierte durch seine fröhliche Art. Als Zugabe konnte er den Hofstetter Marsch ankünden, wobei er den Taktstock dem früheren Dirigenten Kurt Borer übergab, der das Stück auch komponiert hatte. Rassig und beschwingt kam der Marsch daher, das Hofstetter Völklein entwickelte musikalisches Heimatgefühl. Mit innigem Applaus verabschiedete das Publikum den begnadeten Komponisten. Präsident Stephan Meier bedankte sich denn auch herzlich und liess bei der Gelegenheit wissen, dass im Musikverein ungebrauchte Instrumente dringend auf Nachwuchs warten würden.

Spielerisch im Rund: Musikverein Hofstetten.

Wie der Strichcode seinen Anfang nahm Der Weiss-Code: Ein Film stellt Leben und Werk des Erfinders und Sammlers Heinrich Weiss vor. Thomas Immoos

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as Musikautomatenmuseum in Seewen umfasst eine breite Sammlung an mechanischen Musikautomaten und Spieluhren, die Heinrich Weiss in seinem langen Leben aus aller Welt zusammengetragen hat. Dies weiss, zumindest in der Region, jedes Kind. Kaum jemand aber weiss, was der aus einfachen Verhältnissen stammende Heinrich Weiss im Laufe seines Berufslebens geschaffen, will heissen: erfunden, hat. Diese Lücke schliesst nun der Dokumentarfilm «Der Weiss Code», den die Regisseure Werner Aellen und Reinhard Manz geschaffen haben. Im Rahmen des Kulturherbsts im Musikautomatenmuseum wurde der Film erstmals in der Schweiz einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Manz und Aellen haben den inzwischen 94-jährigen Heinrich Weiss während dreier Jahre immer wieder getroffen. «Aus zig Stunden Filmmaterial ist ein 54-minütiger Film entstanden», sagt Reinhard Manz. Den spannenden und aufschlussreichen Film zeichnet unter anderem aus, dass Kommentare nur sehr sparsam eingesetzt werden. Es kommt vor allem der Protagonist zu Wort, der sich als überaus guter, humorvoller und kurzweiliger Erzähler erweist. Nach einer Mechanikerlehre hat der Arbeitersohn Heinrich Weiss, der schon früh Uhren auseinan-

Freude über den Film: Die Regisseure Reinhard Manz und Werner Aellen sowie Museumsdirektor Christoph Hänggi (v. l.). Im Hintergrund ein Standbild FOTO: THOMAS IMMOOS aus dem Film. der- und wieder zusammenbaute, sich stetig weitergebildet. Vor allem aber hat er stets getüftelt, um Arbeitsabläufe in der Produktion zu erleichtern oder zu vereinfachen. Und so entstand der Weiss-Code, ein Vorläufer des heute weltweit verbreiteten Strichcodes. In den 50er-Jahren wollte Weiss sicherstellen, dass Medikamente von Roche mit den richtigen Medikamenten in der richtigen Dosierung in die entsprechenden Schachteln verpackt wurden. Damals war dies noch eine mühselige, fehlerbehaftete Handarbeit. Mit einfachen Strichen und Farben, die eine Lichtschranke erkannte, konnten die Schachteln richtig zugeordnet und fehlerhafte gleichzeitig aussortiert werden. Die entsprechenden Maschinen hat Weiss immer wieder verbessert; sie sind in einer Druckerei in der Romandie noch immer in Betrieb. «Der Film versteht es, die beiden

Welten von Heinrich Weiss, jene des Sammlers von mechanischen Automaten und jene des Erfinders, zusammenzuführen», sagt Christoph Hänggi, Direktor des Musikautomatenmuseums. Und die beiden Regisseure sind noch immer begeistert von Heinrich Weiss. «Ich bin froh, Heinrich Weiss kennen gelernt zu haben», sagt etwa Werner Aellen, der während Jahrzehnten als Dokumentarfilmer und Architekt in Kanada gelebt hat. Als der Film in Vancouver gezeigt wurde, war das Publikum begeistert, so Aellen. Spontan hätten die Anwesenden angeregt, ihn mit einer eigenen Briefmarke zu ehren. Es würde die Regisseure freuen, wenn der Film auch im Fernsehen gezeigt würde. Entsprechende Gespräche fanden statt, wie auch mit den Solothurner Filmtagen. Wer nicht darauf warten will, kann den Dokumentarfilm im Musikautomatenmuseum kaufen.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

GEMPEN VERANSTALTUNG

Mein Bild des Vaters Das neueste Buch von Gertraud Wiggli beginnt mit: «Ich habe meinen Vater, der Pfarrer war, nicht gekannt». Ein eindrücklicher Satz von einer beeindruckenden Frau. Gertraud Wiggli lebt in Himmelried. Sie ist 1938 in Nürnberg geboren und hat in Erlangen und Basel Medizin und Astronomie studiert. Nach dem Studium unterrichtete sie medizinische Fächer an einer Krankenpfleger-Schule. Zusammen mit ihrem Ehemann hat sie vier Kinder grossgezogen. Nach der Kindererziehung war sie in der Kantons- und Gemeindepolitik tätig. Heute ist sie als Schriftstellerin und Lyrikerin tätig. Gertraud Wiggli hat schon einige Bücher mit lyrischen Texten und Gedich-

ten veröffentlicht. Nun hat sie mit ihrem neuesten Werk versucht «ihren Vater zu finden». Wie ist es, einen Vater zu haben, dem man nie begegnet ist? Von dem man Geschichten hört, mit dem man aber nicht selber sprechen kann? Sich mit einem Vater auseinanderzusetzen, der zwar nicht da, aber trotzdem anwesend war? Den man sich vorstellt aber ihn nicht wirklich erlebt hat? Diesen und anderen Fragen wollen wir an der Vernissage am 30. November um 11.00 Uhr im Kloster Dornach nachgehen. Gertraud Wiggli wird aus ihrem Buch vorlesen und es uns in ihren eigenen Worten näherbringen. Die Vernissage ist öffentlich. Evelyn Borer, Stiftung Kloster Dornach

BRETZWIL

Jodlerweihnacht hat Tradition jjz. Die «Jodlerwiehnacht Brätzbel» hat sich zu einem traditionellen Anlass gemausert, den die Volksmusikfreunde nicht mehr missen möchten. Keinen Aufwand gescheut hat der gastgebende Jodlerklub «Echo vom Ramstein», am nächsten Samstag einen tollen Abend zu organisieren. Die Bretzwiler mit ihren herrlichen Stimmen eröffnen den Anlass mit bekannten Liedern und übergeben das Zepter Maja Amport, die mit ihren Kindern den ersten Höhepunkt des Abends bestreitet. Aus Littau (LU) reist das Jodeldoppelquartett Bärgblüemli an, das mit feinen Liedern die Gäste in Begeisterung setzen wird. Die Damen aus der Zentralschweiz harmonieren bestens und bestechen durch einen ausgezeichneten Chorklang. Aus den Reihen der Gastgeber singt das beliebte Geschwisterduett Heidi und Susanne Amport bekannte Melodien, die unsere Herzen erfreuen. Zur Auflockerung des Programms ist auch der Männerchor Dittingen mit von

der Partie. Sie bezaubern mit klassischen und modernen Klängen und sind eine Bereicherung für dieses vorweihnachtliche Stelldichein. Mit einer Überraschung, die hier noch nicht verraten wird, geht der Jodlerobe zu Ende. Zur Eröffnung und zum Tanz bis in die frühen Morgenstunden spielt das Schwyzerörgelitrio Geschwister Zmoos. Die drei Musikanten haben mächtigen Zug und spielen nebst Volkstümlichem auch Schlager und Oldies. Eine Tombola mit Selbstgebackenem und herrlichen Arrangements sowie ein vielseitiger Wirtschaftsbetrieb mit Kuchenbuffet runden diesen einzigartigen Abend ab. Gerne erwarten die Bretzwiler Sie an ihrem Jodlerobe. Verbringen Sie einige gemütliche Stunden mit Freunden in der Turnhalle Bretzwil und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen. Jodlerwiehnacht Brätzbel in der Turnhalle Bretzwil am 22. November 2014 um 20 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr). Reservation: 061 941 15 46.

Stabübergabe beim Sängerverband bru. Bruno Rentsch ist nach Werner Hänggi neuer Präsident des Sängerverbandes Thierstein-Laufental-Dorneck. Der Verband setzt sowohl auf Kontinuität wie auch auf Innovation. Die Geschichte des Volksgesangs, der auf Hans Georg Nägeli (1776–1836) zurückgeht, gestaltete sich in der Region höchst wechselhaft. Nach einem grossen ersten Gesangsfest in Büsserach im Jahr 1847 und wellenartigen Auf- und Abschwüngen wurde 1908 der Sängerverband Thierstein gegründet. Früh schon stiessen Laufentaler Chöre dazu, 1959 wurden diese schliesslich in den Verband aufgenommen. Die Chöre des Dornecks schlossen sich erst 2008 an. Waren es in der Glanzzeit von 1982 18 Chöre mit insgesamt 480 Sängerinnen und Sängern, so sind es heute noch 15 Chöre und rund 280 Ausübende. 5 Chöre sind gemischt, 10 reine Männerchöre.

Gute Dorf- und Sängerkollegen, der alte und der neue Präsident: Werner Hänggi (l.) und Bruno Rentsch. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Nachdem im November 2012 der designierte Präsident aus gesundheitlichen Gründen das Amt nicht antreten konnte, stellte sich Werner Hänggi aus Nunningen ad interim zur Verfügung. Der frisch pensionierte Handelslehrer, der am KV Basel unterrichtete, singt seit 36

Jahren im Gemischten Chor Nunningen und war auch dessen Präsident. Am letzten Freitag wurde bei der Delegiertenversammlung im Restaurant Krone in Gempen Bruno Rentsch, ebenfalls aus Nunningen, zum Nachfolger von Hänggi gewählt. Hänggi umschreibt die Funktion des Verbandes so: «Wenn es ihn nicht gäbe, würde der eine oder andere Chor im Sand verlaufen. Wir besuchen uns gegenseitig, organisieren Treffen und schaffen damit eine Plattform.» Zweimal im Jahr trifft sich der Vorstand, zweimal alle Präsidenten. Einmal im Jahr wird ein Sängertreffen veranstaltet, 2014 fand es in Wahlen statt. 2015 trifft man sich in Hochwald. Finanziert wird der Verband durch einen Sängerbeitrag von bescheidenen 7 Franken im Jahr. Damit werden Administrationskosten, Präsente für Ehrenmitglieder und der Apéro abgegolten.

DORNACH

Ehemaliger Kantonsratspräsident entlassen OT. 45 Angehörige der Armee aus Dorneck und Thierstein wurden am Dienstag vergangener Woche in Dornach aus der Wehrpflicht entlassen. An der Feier unter Leitung von Kreiskommandant Oberst i Gst Diego Ochsner überbrachten Kantonsratspräsident Peter Brotschi, Regierungsrätin Esther Gassler und der Dornacher Gemeindepräsident Christian Schlatter den Wehrmännern den Dank der zivilen Behörden. Unter den Entlassenen befand sich mit dem Obergefreiten Christian Imark aus Fehren (Jahrgang 1982) der Kantonsratspräsident von 2012. Als Überraschungsgast der Feier erinnerte der Chef der Armee, KKdt André Blattmann, daran, dass es die Kantone sind, welche die Bürger zum Sicherheitsdienst verpflichten und es der Armee delegieren, die Ausbildung zu übernehmen. «In diesem Sinne», fuhr der Chef der Armee fort, «Frau Regierungsrätin Esther Gassler: Ich melde: Auftrag erfüllt! Ich gebe Ihnen Ihre Bürger dieser Jahrgänge wieder zurück in die zivile Obhut.»

Prominenter Abgang: Auch Kantonsrat Christian Imark (vorn) wurde vom Chef der FOTO: OT Armee André Blattmann (r.) «zurück in die zivile Obhut» gegeben.


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Gutes Hören vor, über und nach den Festtagen Geschäftsführer und Inhaber Jan Kappe hat sich als HörgeräteakustikMeister in der Umgebung Laufental und Schwarzbubenland und sogar darüber hinaus seit vielen Jahren einen ausgezeichneten Namen geschaffen. Mit der Eröffnung seines eigenen Geschäfts an der Bauerngasse hat sich der Fachmann für gutes Hören einen Traum erfüllt. Seine kundenfreundliche Philosophie «individuell und perIn Laufen – nicht mitten im Stedtli, sönlich» gibt ihm recht, beschreiben sondern eher etwas diskret an der seine Kunden.

Bauerngasse 6 – befindet sich das Fachgeschäft von Jan Kappe für gutes Hören. So diskret wie nur möglich sollen auch moderne Hörgeräte sein. Und dazu qualitativ hochwertig und einwandfrei. Nur Fachleute sind in der Lage, nicht nur Hörgeräte zu verkaufen, sondern den Kundinnen und Kunden einen einwandfreien, zeitlich unbeschränkten Service anzubieten. JK Hörberatung in Laufen bürgt für diesen vollumfänglichen Service von A bis Z, was ein grosser zufriedener Kundenkreis bestätigen kann.

Gut eingelebt hat sich Anja Waldmeier, die aufgrund eines stetig wachsenden Kundenstammes vor einigen Monaten bei JK Hörberatung dazugestossen ist. Als Hörgeräteakustikerin mit eidg. Fachausweis ergänzt die Baselbieterin das «Kompetenzzentrum» JK Hörberatung ideal. «Wir sind somit ein Zwei-Personen-Meisterbetrieb mit eidg. Fachausweis, was in unserer Branche nicht häufig anzutreffen ist», erklärt Geschäftsführer Kappe mit Stolz. Jan Kappe legt grossen Wert auf Weiterbildung, um immer auf dem neusten Stand zu sein. So hat er selber im Oktober dieses Jahres

am Europäischen Hörgerätekongress in Hannover teilgenommen, um mit den Neuheiten auf dem Hörgeräte-

sektor vertraut zu werden, noch bevor diese in den Geschäften angeboten werden.

Auf die kommende Weihnachtszeit hat sich das Team Jan Kappe und Anja Waldmeier etwas Besonderes ausgedacht: «Ab Dezember werden Stammund Neukundinnen und -kunden mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk aus der Region überrascht», erklärt der innovative Geschäftsinhaber. Und Mitarbeiterin Anja Waldmeier ergänzt: «Es liegt uns viel daran, dass unsere Kundschaft die zahlreichen geselligen Anlässe über die Festtage auch akustisch geniessen kann.» Deshalb zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, sei es, um Ihr Hörgerät wieder optimal einzustellen, sei es, um neue Modelle zu testen. Gerne unterstützen wir Sie darin, die Familienmitglieder an Weihnachten gut zu verstehen.

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Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt

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Informationsabend für auswärtige Schülerinnen und Schüler, die in ein Gymnasium des Kantons Basel-Stadt übertreten möchten Die Rektorin und die Rektoren der fünf Basler Gymnasien orientieren über ihre Schulen und die Übertrittsmöglichkeiten aus den Kantonen AG, BL und SO. Die Veranstaltung findet statt am:

Donnerstag, 27. November 2014, um 19.00 Uhr in der Aula im 1. Stock des Wirtschaftsgymnasiums Andreas-Heusler-Strasse 41, 4052 Basel.

Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte und weitere Interessierte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen. Die Schulen von Basel-Stadt, www.ed.bs.ch

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Leitung: Jonas Schmidli Sa, 22. 11. 2014, 20.00 Uhr Freitag, 21. November

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SPORT

Donnerstag, 20. November 2014 Nr. 47

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EISHOCKEY

Durchzogene Vorrunde für Laufen 1 Mit der Niederlage bei Leader NK Pajde schloss Laufen die Vorrunde zwar auf dem sechsten Rang und somit in der oberen Tabellenhälfte ab. Die Rückrunde muss aber mit beiden Augen Richtung Relegationsränge begonnen werden.

2. Liga – Gruppe 3 Samstag, 22. November 2014

EHC Laufen – EHC Meinisberg 20.15 Uhr, Eishalle, Laufen eh.- Nach dem Heimsieg gegen Bucheggberg kommt es für Laufen I bereits zum fünften Heimauftritt. Während bisher auf Besuch noch kein Punktgewinn herausschaute verlor das Amsler-Team in der eigenen Halle nur gegen Co-Leader Brandis und dies beim 1:2 recht unglücklich. Am Samstag kommen die Seeländer aus Meinisberg nach Laufen. Nach gutem Beginn lief es zuletzt nicht mehr ideal. Niederlagen gegen die Argovia Stars und Altstadt sowie am Sonntag nach Overtime gegen Schlusslicht Koppigen liessen Meinisberg in der Tabelle abrutschen. Am Mittwoch musste man zudem noch in Sissach zum Nachtragsspiel antreten.

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Tabelle 2. Liga Gruppe 3, 2014/15 Spiele Pkte 1. Zunzgen-Sissach 6 15 2. Brandis 7 15 3. Argovia Stars 6 12 4. Rheinfelden 7 11 5. Bucheggberg 7 10 6. Altstadt Olten 6 9 7. Laufen 7 9 8. Meinisberg 6 7 9. Langenthal 7 6 10. Koppigen 7 5 (Stand 17.11.) EHCL-Teams on Ice Die zweite Equipe von Laufen setzte sich auch in der 2. Cuprunde durch und qualifizierte sich damit für die Achtelfinals. Am Samstag verlor das Team von Spielertrainer Roman Bucher auf heimischem Eis gegen Rheinfelden 3:4. Am Freitag steht das Gastspiel bei Uni Basel an. Aktuell rangiert Laufen auf Platz drei, hinter den noch ungeschlagenen Rheinfelden und Red Wings Basel. Die Damen setzten sich auswärts gegen GCK Lions in der Overtime 4:3 durch. Den entscheidenden Treffer markierte Heidi Stalder. Das Team von Trainer Jörg Burri belegt in der

1991) ng (seit aufen u t a r e 2L ensb rnehm 56, 424 46 & Unte ahlenstrasse 061 761 33 h d n a h u n W Tre Telefo liana-nufer.c info @ ju

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Entschlossen: Goalie Tobias Schnell geht entschlossen zur Sache. Hier gegen FOTO: EH-PRESS Reinachs Biancavilla. schoss doch der ansonsten gute Nicolas Puymege einen Elfmeter. Doch wie heisst es doch so treffend: Mit dem Konjunktiv erreicht man im Sport rein gar nichts. So muss man sich auf die Fakten besinnen. Kevin Eigenmann dürfte nach seinen Verletzungen wohl kaum mehr ein erneutes Comeback geben. Hinter den Gesundheitszustand von Andy Jeker setzt Bader ein Fragezeichen. Ebenfalls kaum zum Einsatz kommen wird mit Mystère Sabin Suter ein dritter Stürmer. So bleibt nur der Franzose Nicolas Puymege, mit sechs Toren bester Laufner Schütze, als gefährlichster Stürmer. Franck Nunson Souomy und Massynissa Oumana sind weitere Spieler mit Offensivqualitäten. Zu ihnen gehören auch die erfahrenen Matthias Bohler und Philipp Schmidlin. Bader will jedoch noch eine Offensivkraft verpflich-

ten. «Die darf uns aber nicht viel kosten», betont der Sportchef. Auf Einladung verbringt die Mannschaft zwecks Teambildung einen dreitägigen Aufenthalt in Budapest. Was Bader für die nahe Zukunft optimistisch stimmt, sind die Junioren. Das A stieg in die Coca-Cola-League auf und das B in die Promotion. «Es wird sehr gute Arbeit geleistet und wir werden davon bald ernten können. Davon bin ich felsenfest überzeugt.» Sorgen bereitet der Führung die Tatsache, dass auch die zweite Equipe wieder in den Abstiegskampf involviert ist. «Wollen wir den Schwung und die Arbeit bei den Junioren nutzen, darf die zweite Mannschaft keinesfalls in die 4. Liga absteigen. Da sind wir zum Handeln gezwungen.» Die Arbeit an der Transferfront wird Bader nicht ausgehen.

VOLLEYBALL SWHLB aktuell Rang vier. Am Sonntag trifft Laufen zuhause um 17:15 Uhr auf Chiasso. Die Novizen tragen am Samstag um 17 Uhr ein Heimspiel gegen Lenk-Zweisimmen aus. Reisen müssen die beiden Mosikito-Teams. Team A spielt am Sonntag um 17 Uhr bei den Argovia Stars. Team B gleichentags um 17:30 in Basel gegen die Young Sharks.

EISHOCKEY

Das Auf und Ab endlich vermeiden eh. Stägeli uff, Stägeli ab… Der Text dieses Volksliedes dürfte Trainer und Spielern des EHC Laufen I aktuell den Schlaf rauben. Die Laufentaler schafften, was danach keinem Gegner mehr gelang. Man bezwang Zunzgen-Sissach. Während die Oberbaselbieter mit Trainer Michael Amsler von der Spitze grüssen (das gestrige Nachtragsspiel gegen Meinisberg nicht berücksichtig), knorzt das Team von Bruder Christof Amsler weiter um den Trennstrich zwischen Playoff und Playout herum. Auf einen Sieg und dem Glücksgefühl folgt der sofortige Dämpfer in Form einer Niederlage. Gegen Brandis, lange die Nummer eins in der Gruppe, war man bei der 1:2-Heimniederlage allerdings die bessere und aktivere Equipe. In Langenthal war die Niederlage vermeidbar und selbst bei den starken Argovia Stars wäre etwas drin gelegen. Als dann der Kantersieg gegen Altstadt gelang, glaubte man an die Wende zum Guten. Es ging dann aber noch tiefer nach unten. So war man Aufbaugegner für Schlusslicht Koppigen, das zuvor noch keinen Zähler holte. Die 1:4 Niederlage wurde vor allem den zahlreichen Strafen zugeschrieben. Am letzten Samstag stand Laufen im Heimspiel gegen Buchegg-

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uf jeden Fall sehr durchzogen», fasst Sportchef James Bader die ersten 13 Partien zusammen. Den Tritt fand man in der regionalen 2. Liga zwar rasch, doch eines ist schon jetzt klar: Eine sofortige Rückkehr in die interregionale 2. Liga ist nicht möglich. Das war allerdings auch nicht Zielvorgabe der Vereinsleitung. Das Leistungsvermögen des doch jungen Teams wurde richtig eingeschätzt. Dass man mit 17 Punkten lediglich drei Zähler mehr als Timau, das einen Abstiegsplatz einnimmt, aufweist, muss trotzdem (noch) zu keiner Sorge Anlass geben. «Wir hatten vor allem die verletzungsbedingten Ausfälle von drei Stürmern zu beklagen. Ausserdem gaben wir sechs Punkte unnötig ab. Mit jenen Zählern sähe die Bilanz wesentlich besser aus.» Bader zieht aus diesen Argumenten die Zuversicht, dass es dann im Frühling positiver läuft und der Abstiegskampf ohne den FC Laufen stattfindet. Unrecht hat der erfahrene Funktionär nicht. In Oberwil und Reinach musste das Rossinelli-Team jeweils Gegentreffer Sekunden vor Ende der Nachspielzeit hinnehmen. Die Tore kosteten Laufen vier Punkte. In Gelterkinden hätte es statt dem 0:0 einen Sieg geben müssen, ver-

berg erneut unter Erfolgsdruck. Die Solothurner hatten bereits 10 Punkte auf dem Konto und traten selbstbewusst auf. Die letzten vier Begegnungen gewannen jedoch die Laufner und so war es das Amsler-Team, das von Beginn weg die Marschrichtung angab. Die Gäste kamen gar nie dazu, ein körperbetontes Spiel aufzuziehen. In der 3. Minute traf Patrick Willemin bereits zum 1:0. Keine neun Minuten danach nutzte Philipp Aeppli ein Powerplay zum 2:0 aus. Als den Gästen anfangs Schlussdrittel der Anschlusstreffer glückte, kam die Antwort blitzartig. Willemin entschied mit seinem Powerplay-Tor die Partie. Andreas Kellers Treffer ins leere Gehäuse war nur noch statistisch interessant. Jetzt sollte Laufen gegen Meinisberg nachlegen nachlegen und nicht wieder den Schritt zurück machen. Wenn das Amsler-Team aber so entschlossen, diszipliniert und selbstbewusst auftritt wie gegen Bucheggberg, sollte der vierte Saisonerfolg Tatsache werden. Die dann 12 Punkte ein Spiel (Rheinfelden) vor der Qualifikationshälfte liessen sich schon besser ansehen. Letzte Saison hatte man nach neun Runden nur neun Punkte auf dem Konto.

Damen feiern Doppelsieg, Herren erobern dritten Tabellenrang

Druckvoll: Laufens Aussenangreiferin Rebecca Borer (Nr. 11) setzte die Bettingerinnen mit ihren Angriffen unter Druck. FOTO: FABIENNE SUTER

fab. Dank guten Leistungen in den beiden vergangenen Spielen haben sich die Damen des VBC Laufen auf den zweiten Tabellenrang hochgekämpft. Auch die Herren stehen nach dem vorletzten Spiel der Vorrunde auf dem guten dritten Rang. Nach dem harzigen Saison-Start konnten die Damen in den vergangenen zwei Spielen endlich ihr Können demonstrieren und zwei ungefährdete Siege feiern. Vorletztes Wochenende traten sie zu Hause gegen TV Bettingen an. Ein Timeout von Trainer Draho Greso beruhigte den nervösen Start ins Spiel, danach dominierten die Gastgeberinnen die Partie. Die Bettingerinnen waren vom abgeklärten Spiel der Damen überfordert. Aussenangreiferin Rebecca Borer erzielte mit ihren druckvollen Angriffen und Services einen Punkt nach dem anderen und liess den Gegnerinnen keine Chance. Das Heimteam konnte seine gute Leistung auch in den folgenden Sätzen halten und gewann das Spiel klar mit 3:0. Am vergangenen Dienstag folgte gleich das nächste Spiel auswärts gegen den Tabellenführer TV Arlesheim. Dank

einer guten Serviceserie gleich zu Beginn des Satzes konnten sich die Laufnerinnen einen ansehnlichen Vorsprung erspielen. Den Arlesheimerinnen gelang eine Aufholjagd, doch dank starken Angriffen sicherten sich die Laufnerinnen den ersten Satz mit 18:25. Im nächsten Satz wurde das Heimteam stärker, präzise Angriffe und gut gesetzte Finten stellten die Laufnerinnen vor Probleme: Eigenfehler und Unsicherheit schlichen sich ein. Der Tabellenleader nutzte dies aus und gewann den zweiten Satz mit 25:20. Beim Seitenwechsel war den Laufnerinnen klar, dass sie die folgenden beiden Sätze gewinnen müssen, wollten sie drei Punkte mit nach Hause nehmen. Die Annahmen wurden präziser, sodass die Mittelangreiferinnen Brigitte Scherrer, Anja Hänggi und Eveline Konrad vermehrt eingesetzt werden konnten. Die Laufnerinnen sicherten sich die beiden folgenden Sätze und übernehmen damit den zweiten Tabellenrang. Marathon-Programm für die Herren Die Herren hatten in den letzten zwei Wochen gleich vier Spiele zu absolvie-

ren. Das erste davon, auswärts gegen den VBC Buochs, ging mit 3:1 kurios verloren: Nachdem sich aus der Sicht der Laufner diverse regelwidrige Vorkommnisse ereignet hatten, traten die Herren in einen Spielerstreik. In der Folge gewann Buochs den entscheidenden Satz kampflos. Der VBC Laufen hat gegen diese Wertung Rekurs eingelegt, dieser wird momentan vom Volleyballverband geprüft. Diese emotionsgeladene Niederlage konnten die Herren aber rasch verdauen: Gleich am nächsten Tag folgte das Heimspiel gegen Voléro Zürich, das die Laufner dank einer guten Mannschaftsleistung mit 3:1 gewinnen konnten. Auch letzten Samstag auswärts gegen den VBC Andwil-Arnegg zeigten die Herren keine Blösse. Sie boten eine motivierte und souveräne Leistung und gewannen den Match klar mit 3:0. Dank diesem Sieg stehen die Männer nun auf dem dritten Tabellenrang. «Wir sind momentan sehr zufrieden mit unserer Leistung. Diese wollen wir in den kommenden Spielen bestätigen und weitere Punkte zu sammeln», so Michel Ancel, Captain der Herren. Niederlage im Cup Letzten Sonntag durften die Herren noch zu Hause im Schweizer Cup gegen Volley Oberdiessbach antreten, allerdings zeigten sie sich dabei weit weniger agil und spielfreudig wie am Tag zuvor. Das Spiel verlief zwar über längere Zeit ziemlich ausgeglichen, doch am Schluss zeigten die Oberdiessbacher mehr Biss und gewannen das Spiel mit 3:2. Die Laufner sind damit aus dem Cup ausgeschieden und können sich nun voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren. Nächste Spiele: Sa, 22.11., Gym Laufen: 17:00 Damen 1-SC Uni Basel. So, 23.11., Sporthalle Hofstatt Kaisten: 18:00 Volley Smash 05 Laufenburg/Kaisten-Herren 1.


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WEIHNACHTSMARKT Samstag/Sonntag, 22./23. November auf dem Kirchenplatz Büsserach Verschiedene Marktstände Tombola / Kaffeestube Samstag ab 12.00 Uhr Sonntag ab 10.30 Uhr Der Reinerlös geht zugunsten der Strassenkinder von Cuzco/Peru. Es danken Ihnen für Ihre Unterstützung: Jugendliche und Erwachsene

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Donnerstag, 20. November 2014 Nr. 47

EINGESANDT

Circle Singers zur Konzertreihe bereit Naturschutz unter blauem Himmel WOS. Die Circle Singers singen vor allem Gospels, Popsongs, Lieder aus Filmen und Musicals, aber auch Weihnachtslieder. Die Chormitglieder kommen aus der Region Laufental - Thierstein und aus der Umgebung von Basel. Ziel des Chores ist, jährlich einmal mit einem grösseren Projekt an die Öffentlichkeit zu treten. Diese Konzerte finden meistens gegen Ende des Jahres statt und werden an 2 bis 4 Orten aufgeführt. Ein Teil der Kollekteneinnahmen können regelmässig an wohltätige Institutionen gespendet werden. Aber auch sonst nimmt der Chor die Gelegenheit zu Auftritten gerne wahr. So wurden in den vergangenen Jahren Hochzeiten, Geburtstage, Weihnachtsfeiern und andere Anlässe musikalisch umrahmt. In bester Erinnerung sind den Freunden unseres Chores zwei besondere Konzerte. 2005 durften wir zusammen mit John Brack und seiner Band ein Osterkonzert bestreiten. Mit der JohnBrack-Band gedachten wir des Künst-

lers 2007 mit einem grossen Erinnerungskonzert. Ein Highlight in der neueren Geschichte des Chores war der gemeinsame Auftritt mit dem Männerchor Kleindöttingen. Unter der Leitung des damaligen Dirigenten Jörg Hoffarth wurde auf Herbst 2011 eine moderne und anspruchsvolle Gospelmesse einstudiert und erfolgreich aufgeführt. Seit Januar 2013 steht der Chor unter der Leitung von Monika Sturm-Schmid. Der Titel des diesjährigen Konzerts ist «Tonight». Es ist in drei Blöcke aufgeteilt. Der erste Block beinhaltet traditionellen Gospel. Im zweiten Teil werden die Zuhörer in die West Side Story versetzt und im dritten Teil stimmt der Chor die Besucher in die bevorstehende Weihnachtszeit ein, natürlich auf Circle Singers Art. Konzertdaten 2014: 22.11.2014 / 19.00 Uhr röm. kath. Kirche Hofstetten. 23.11.2014 / 17.00 Uhr röm. kath. Kirche Zwingen. 29.11.2014 / 19.00 Uhr ref. Kirche Mischeli Reinach. 30.11.2014 / 17.00 Uhr röm. kath. Kirche Breitenbach

LESERBRIEF

NFA SO erfüllt Vorgaben nicht Oberstes Ziel eines kantonalen Finanzausgleichs ist es, die Finanzstärken der einzelnen Gemeinden einander anzugleichen und die Schere zwischen den Steuerfüssen möglichst gering zu halten. Ist dies mit dem neuen Finanzausgleich des Kantons Solothurn, über den das Volk am 30. November abstimmen darf möglich? NEIN! Es gibt in der Schweiz nur wenige Kantone, die eine dermassen grosse Bandbreite in den Steuerfüssen der einzelnen Gemeinden aufweisen. Mit einem Unterschied von 90 Steuerpunkten (60 bis 150) belegt der Kanton Solothurn gar einen der Podestplätze! Gerade wir in der Amtei Dorneck-Thierstein haben mit unserem steuergünstigen Nachbarkanton Baselland schwer zu kämpfen. Dieser Kanton schafft es, die Schere bei nur 26 Steuerpunkten (42 bis 68) zu halten und den Steuerzahlern angenehme Steuerfüsse zu gewähren. Wie soll der vom Kanton Solothurn, zur Abstimmung vorgeschlagene NFA eine Angleichung der Steuerfüsse bringen, wenn Gemeinden wie Dornach oder Breitenbach, mit Steuerfüssen von 96 und 120 (ab 2015 115) Steuerpunkten, Beiträge aus dem neuen Finanzausgleich erhalten? Sowohl Dornach, wie auch Breitenbach können sich bei einer Einführung des NFA in der vorgeschlagenen Version über Mehreinnahmen

zwischen 300 000 und Fr. 380 000 Franken (60 Franken pro Einwohner) freuen. Dem gegenüber und für uns völlig unverständlich, stehen Gemeinden wie Nuglar, mit einem Steuerfuss von 130 Steuerpunkten oder Bättwil (130 Steuerpunkte), die beide mit Forderungen von 131 529 (90 Franken pro Einwohner) und 83 062 Franken (70 Frankenpro Einwohner) an die Kasse gebeten, beziehungsweise bestraft werden. Wo, und vor allem wie, soll hier ein Ausgleich oder eine Anpassung stattfinden? Tatsache ist, dass der aktuelle Finanzausgleich des Kantons Solothurn im schweizerischen Ranking auf dem zweitletzten Platz liegt und dringend verbessert werden muss, doch genügt es, wenn wir mit einem neuen Finanzausgleich im Ranking zukünftig auf den sechsten Platz steigen? Wir meinen NEIN, die Solothurner Bevölkerung hat etwas Besseres verdient! Geben sie den Verantwortlichen des Kantons Solothurn die Chance, die vorgeschlagene Version des NFA SO nochmals zu überarbeiten und legen Sie deshalb am 30. November 2 x NEIN in die Urne! Ursula Borer, Gemeindepräsidentin Grindel Manuela Sender, Gemeinderätin Grindel und Vorstandsmitglied KmgSO

VERANSTALTUNG

LESERBRIEF

Kleinlützel musiziert

Standbeinamputation

WOS. Am kommenden Sonntag, 23. November, lädt der Musikverein Konkordia Kleinlützel zu seinem traditionellen Kirchenkonzert 2014 ein. Unter der Leitung von Bence Tóth hat der kleine Verein in den vergangenen Wochen fleissig geprobt und die für den kirchlichen Rahmen passenden Musikstücke einstudiert. Darunter sind Werke von Eric Ball, Paul Mc Cartney, Jacob de Haan und anderen. Das Publikum darf sich aber auch einige solistische Melodien auf der Zunge zergehen lassen.

Die Wirtschaft lebt von der Ungleichheit und vom Wettbewerb, so bemerkte Moritz Leuenberger einmal. Das Bemühen um Gleichheit entspringe dem Egoismus. Demokratie bedeutet auch: das Recht zu haben, besser zu sein als die anderen. Wahre Gerechtigkeit beschränkt nicht unsere Möglichkeiten. Sie gewährt nicht jedem das Gleiche, sondern ermöglicht jedem seine Stärken auszuschöpfen, um seine Schwächen auszugleichen. Die Rohstoffvorkommen in der Schweiz sind gering und die Möglichkeiten zur landwirtschaftlichen Nutzung ebenfalls. Die Schweiz ist also auf die Nutzung alternativer Ressourcen angewiesen. Wenn wir anfangen, uns auch noch wirtschaftlich die Hände zu binden, schiessen wir uns selbst ins Abseits. Wenn die Pauschalbesteuerten die Schweiz verlassen, verlieren wir rund eine Milliarde Franken an Steuersubstrat. Viele Gemeinden und Regionen der Schweiz werden ohne dieses wirtschaftliche Standbein bewegungsunfähig gemacht. Deshalb stimme ich am 30. November «Nein» zur schweizweiten Abschaffung der Pauschalbesteuerung.

Sonntag, 23. November, 17.00 Uhr, Kirche Kleinlützel

Franz Meyer, Landratsvizepräsident Grellingen

Viel Schnittgut: Am Arbeitstag in Büsserach. FOTO: ZVG Wie alle Jahre wieder folgten über 30 Personen dem Aufruf von Kurt Strübi und kamen am 8. November 2014 an den Arbeitstag Natur. Auch an diesem Samstag starteten zwei Gruppen an die Arbeitsplätze im Blumengarten (Gritt) und am Weiher hinter der Aquasolar. Der morgendliche Nebel verzog sich schnell und so konnte bereits das z’Nüni (gestiftet von der Firma Aquasolar) bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen verzehrt werden. Im Gritt wurden die Hecken bei den Bäumen zurückgeschnitten, damit sich das Wild auch nächstes Jahr an den Früchten der Obstbäume laben kann. Hier kam ein-

mal mehr die spezielle Mähmaschine des Natur- und Vogelschutzvereins Erschwil zum Einsatz. Auch die Hecke an der Lüssel bei der Aquasolar musste auf rund 50 cm gestutzt werden, damit der Jungwuchs genügend Platz und Licht für ein gutes Gedeihen hat. Nachdem unter Einsatz gemeinsamer Kräfte die Äste und Hecken zum Zerkleinern aus dem Dickicht transportiert wurden, freuten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Rösti mit Geschnetzeltem (gestiftet von der Gemeinde Büsserach) und einem feinen Vanillecornet (ebenfalls gestiftet von der Firma Aquasolar). Nach über 22 Jahren wird Kurt sein Amt für 2015 einem Nachfolger übergeben und wurde vom Gemeindepräsidenten für seinen Einsatz geehrt. Mit Max Ankli konnte ein erfahrener Nachfolger für dieses jährliche Treffen gefunden werden, welcher die Organisation des Arbeitstages auch zukünftig gewährleisten und in die Fusstapfen von Kurt Strübi treten wird. Die anwesenden verabschiedeten Kurt Strübi und begrüssten seinen Nachfolger mit viel Applaus. Chris Peter

VERANSTALTUNG

Brosy-Brass – Orgel trifft Brass Band Seit der Einweihung des Wiedereinbaus der Brosy-Orgel in der katholischen Kirche in Erschwil, wünscht sich die Brass Band Erschwil die Umsetzung eines besonderen Projektes: Die wunderschönen und einzigartigen Klänge der im Jahre 1788 entstandenen Orgel mit dem Sound einer Brass Band zu einem aussergewöhnlichen Klangerlebnis zu verschmelzen. Unter dem Motto Brosy-Brass ist es am Konzert in der Kirche vom 23. November (siehe Inserat) nun soweit: Unter der musikalischen Leitung von Martin Altenbach musiziert die Brass Band Erschwil gemeinsam mit Organist Florian Kirchhofer. Die bestens bekannten Melodien aus dem vielseitigen und unterhaltsamen

Konzertprogramm sollen die Zuhörer begeistern und berühren. So zum Beispiel der Klassiker «Highland Cathedral», «The Lost Chord» oder «The da Vinci Code» aus dem gleichnamigen Film. Nicht weniger bekannt sind Ravels «Bolero» (in einer Kurzfassung) und «Toccata in D-Moll. Eine Auflistung der zur Hälfte gemeinsam mit der Orgel gespielten Literatur finden Sie auf der Website www.bberschwil.ch – Der Eintritt ist frei (Kollekte). Die Brass Band Erschwil freut sich auf eine unvergessliche Stunde Musik der besonderen Art gemeinsam mit Ihnen. Werner Kamber Kirche Erschwil, Sonntag, 23. November, 17.00 Uhr

VERANSTALTUNG

Konzert mit heimatlichem Programm Die Musikgesellschaft Grindel lädt unter der Leitung von Jonas Schmidli am Samstag, 22. November, um 20.00 Uhr zu diesem speziellen Jahreskonzert in unsrer Mehrzweckhalle recht herzlich ein. Zahlreiche unserer treuen Besucher und Gäste hatten sich gewünscht, dass wir wieder einmal traditionelle Stücke spielen; diese Anregung haben wir unter dem Motto: «Eine Reise durch die Schweiz» mit Märschen, Polkas, usw. gern umgesetzt. Für einen abwechslungsreichen Augen- und Ohrenschmaus haben wir gesorgt, denn zusätzlich werden wir auch

die Trachtengruppe Bärschwil als unsere Gäste willkommen heissen und zudem freut es uns ganz besonders, dass wir für diesen Abend das Jodler-Duo: Brigitte Borer & Nadia Stebler gewinnen konnten. Mit der Festwirtschaft, Kaffeestube, Bar und Tombola wollen wir unseren erwartungsvollen Gästen eine zusätzliche Freude bereiten; aber unsere Tore sind bereits um 19.00 Uhr für den Spaghetti-Plausch geöffnet. Gerhard Koch Platzreservation bitte unter: Tel. 061 761 51 78

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GEDANKENSTRICH

Mein freier Tag

Gaby Walther Der Donnertag ist mein freier Tag. Da freue ich mich immer darauf. Ich stehe um 6.30 Uhr auf, mache das Frühstück, räume anschliessend wieder ab, lüfte, schüttle die Bettwäsche aus und werfe einen Korb Wäsche in die Maschine. Eigentlich könnte ich ins Café gehen, denn «dort sitzen morgens alle Hausfrauen», erklärte mir neulich ein Bekannter, der seine Geschäftsbesprechungen auch morgens dort abhält. Bevor ich aber gehe, fällt mein Blick auf den Zeitungsstapel, der ziemlich hoch ist. So bündle ich diesen zuerst, und während ich so am Boden sitze und die Schnur um das Papier wickle, entdecke ich einen Flecken am Stuhlbein und mache mich an die Reinigung. Nachdem nun alle Stühle wieder auf Hochglanz gebracht sind, ist es höchste Zeit, einkaufen zu gehen. Schwer beladen kehre ich zurück, und bevor ich das Eingekaufte verstaue und den leeren Kühlschrank fülle, reinige ich ihn noch schnell. Inzwischen ist es Zeit, das Mittagessen vorzubereiten. Danach wieder aufräumen, Rechnungen erledigen, bei den Hausaufgaben helfen und den Pflanzen Wasser geben. Der Rasen muss zum Glück nicht gemäht werden und das Auto, die Fensterscheiben, der vereiste Tiefkühler, die dreckigen Schuhe und die zerrissene Jeans müssen auf einen anderen Donnerstag warten. Inzwischen ist es Abend geworden. Schnell den Sohn ins Training chauffieren und dann wieder kochen. Schade, dass es nicht genügt, sich einmal pro Woche zu ernähren. Bei Tisch höre ich den anderen zu, was sie den ganzen Tag erlebt haben. Ich habe nichts zu erzählen, schliesslich war ich nur zu Hause und den Café-Besuch habe ich schon wieder verpasst. Da ich heute ja frei hatte und die anderen gearbeitet haben, ist es selbstverständlich, dass ich die Küche aufräume. Dabei kommt mir in den Sinn, dass ich noch Wäsche aufhängen muss. Endlich lasse ich mich aufs Sofa fallen und wundere mich, dass ich so müde bin. Zum Glück darf ich morgen wieder arbeiten.

LESERBRIEF

WANDERTIPP

Schweizer Gold soll auch in der Schweiz gelagert werden!

Adventswanderung im Oberbaselbiet

Von den Schweizer Goldreserven, werden 30% in Kanada und England gelagert. Da es jedoch keine externen Kontrollen gibt, ist es fragwürdig, ob das Gold physisch überhaupt noch existiert. Falls ja, ergibt sich eine weitere Frage, über die wir uns Rechenschaft ablegen sollten: Werden wir das im Ausland gelagerte Gold in Krisenzeiten je wieder zu Gesicht bekommen? Folgendes Beispiel lässt ernsthaft daran zweifeln: Als die USA 1941 in den 2. Weltkrieg eintraten, wurden alle Schweizer Goldreserven im Ausland blockiert. Der Grund dafür war, weil die Schweiz neutral blieb, sich also nicht in fremde Händel einmischen wollte. Eine damals unglaublich hohe Summe von sechs Milliarden Schweizer Franken wurde blockiert. Dadurch geriet die Schweiz in eine schwierige Zwangslage, weil Rohstoffe nur mit Gold gekauft werden

konnten. Eine historische Begebenheit, die unmissverständlich aufzeigt, weshalb es so wichtig ist, das Gold im eigenen Land zu lagern. Auch unser Nachbar Deutschland kann ein Trauerlied davon singen, wie schwierig es ist, ihre 1.500 Tonnen Gold, die seit über 50 Jahren in der US-Notenbank FED gelagert sind, zurück zu bekommen. 2012 gab die FED der Forderung endlich nach, deutsches Gold wieder auf deutschen Boden zu bringen, allerdings nur in einer Höhe von 300 Tonnen bis zum Jahr 2020. Bis heute weigert sich die FED eine Barrenliste offenzulegen. Riechen Sie den Braten?! Damit alles Schweizer Gold wieder auf Schweizer Boden gelagert wird, empfehle ich ein klares JA zur Volksinitiave «Rettet unser Schweizer Gold» am 30. November 2014! Martin Bracher, Büsserach

Sonntag, 30. November 2014. Mit Zug und Postauto fahren wir via Frick nach Wittnau. Hier geht es gleich steil hinauf zum Wittnauerhorn und weiter zur Buschbergkapelle. Durch den winterlichen Wald wandern wir zur Roten Flue und geniessen hier die Aussicht hinab auf das Dorf Rothenfluh, zu welchem wir anschliessend hinabsteigen. Wanderzeit: ca. 3 (4) Std., Trittsicherheit erforderlich, falls vorhanden Stöcke mitnehmen. Verpflegung: Zwischenverpflegung aus dem Rucksack, Essen im Restaurant. Treffpunkt: 08.30 Uhr Schalterhalle Basel SBB Auskunft und Anmeldung bis 27. November 2014 bei Johanna Speiser, Tel. 061 272 96 59 Naturfreunde, Sektion Birsigtal undBirseck www.naturfreunde-nw.ch


Donnerstag, 20. November 2014

Druckzentrum Aarau | AZ Medien

Die auf dieser Seite publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.

400 Tonnen geballte Innovation Die AZ Medien haben in Aarau ihr neues Druckzentrum eröffnet

Die modernste Druckmaschine der Schweiz: Die neue Commander CT 4/2 läuft bereits auf Hochtouren. Mit der Inbetriebnahme der neuen Commander CT 4/2 beginnt für die AZ Medien eine neue Zeitrechnung. Am letzten Donnerstag wurde das HighTech-Produkt aus dem Hause des Würzburger Druckmaschinenherstellers König & Bauer offiziell eingeweiht. «Seit mindestens 8 Wochen liegt bei uns zu Hause auf dem Küchentisch ein Zalando-Prospekt mit einem Gutschein im Wert von 10 Franken und ruft mir zu «vergiss mich nicht». Und wenn ich daran denke, den Prospekt zu entsorgen werde ich das Gefühl nicht los, eine 10er-Note wegzuwerfen.» Ein kleines Beispiel, das aber in aller Deutlichkeit aufzeige, dass das gedruckte Papier – auch im Online-Zeitalter – noch lange nicht ausgedient habe und uns noch lange begleiten werde, sagte Axel Wüstmann, CEO der AZ Medien, anlässlich der Einweihungsfeier des neuen Druckzentrums der AZ Medien in Aarau. Dort steht sie nun also, die modernste Druckanlage des Landes, die Commander CT 4/2. Geliefert vom ältesten Druckmaschinenhersteller der Welt: Der 1817 gegründeten König & Bauer aus Würzburg. Auch deren Vorstandmitglied Christoph Müller attestiert dem gedruckten Wort «eine hohe Glaubwürdigkeit und Akzeptanz». «Denn während wir spätestens nach sieben Minuten vergessen haben, was wir im Internet gelesen haben, haben Zeitungen und Zeitschriften eine deutlich höhere Halbwertszeit.»

Über 20 Millionen Franken haben die AZ Medien in ihr neues Druckzentrum investiert. Eine Investition, die sich aber auf jeden Fall rechnen werde, sagt Peter Wanner, Verleger der AZ Medien. «Die Anlage wird im Endausbau rund um die Uhr ausgelastet sein.» In drei Schichten sorgen 150 Mitarbeitende für den Druck und den Vertrieb von Zeitungen, Zeitschriften und Beilagen. Die beiden Standorte in Subingen und Olten mit veralteten und zu kleinen Druckmaschinen werden aufgehoben. «Künftig läuft der Zeitungsdruck zentralisiert in Aarau», sagt Peter Wanner. Dadurch liessen sich Synergien nutzen und letztlich deutlich günstiger drucken. Zudem ermöglicht die neue, hochmoderne Anlage dem Unternehmen, lukrative Zusatzaufträge auszuführen. Seit dem Investitionsentscheid konnten bereits diverse neue Aufträge an Land gezogen werden, unter anderem eine beträchtliche Teilauflage der neu gestalteten Coop-Zeitung. Peter Wanner: «Der Druck dieses Magazins ist nur dank der neuen Maschinenkonfiguration möglich geworden, stellt den ganzen Betrieb aber vor hohe logistische Herausforderungen.» Die Aufträge sollen mithelfen, gegenüber den anderen grossen Druckereien des Landes bestehen zu können. «Ein Wettbewerb, dem wir uns hoch motiviert stellen», sagt Axel Wüstmann. «Denn wir sind gerne das kleine, gallische Dorf im Mittelland.» (AZ)

Christoph Müller (ganz rechts), Geschäftsmitglied König & Bauer, übergibt Peter Wanner, Verleger AZ Medien (ganz links) sowie AZMedien-CEO Axel Wüstmann als Geschenk ein Modell der neuen Druckanlage.

COMMANDER CT 4/2

VERSANDRAUM

DRUCKPLATTENPRODUKTION

• 5 Druckwerke, 5 Rollenwechsler, 1 Falzapparat

• Versandanlage von Ferag als Ergänzung der bestehenden Müller Martini-Anlagen

• Neues Planungs- und Workflowsystem von ABB

• Anbindung Ferag an Müller Martini-Anlagen

• Belichtungskapazität 600 Platten pro Stunde

• Ausgelegt auf 45 000 U/h

• Einstecktrommel für Vordrucke und Beilagen

• Zwei neue Stanz- und Abkantanlagen

• 80 Seiten Broadsheet in einem Druckgang

• 3 Versandstrassen für Adressieren, Paketieren, Folieren

• Alle Seiten vierfarbig

• Anlagen zum Adressieren und Dreifalzen von Kundenzeitungen

• Vollautomatischer Transport der Druckplatten via Förderanlage und Plattenlift in die Rotationshalle

• Automatisches Einspannen und Wechseln der Druckplatten • Modernste Steuer- und Regeltechnik inkl. Farbregelung

• 5 unterschiedliche Papierformate • Papierbedarf gesamt: 600 Tonnen/Woche (inkl. Wifag 370) • Gesamtgewicht: 400 Tonnen

Chris Iseli

• Anlage zum Schneiden von Zeitungsprodukten • Neue Papierabsauganlage inklusive Ballenpresse

• Zwei neue Belichter

• Vollautomatische Sortierung der Druckplatten • Prozessüberwachung und -steuerung via Workflow

Auf Knopfdruck in eine spannende, vielversprechende Zukunft.


Donnerstag, 20. November 2014

Druckzentrum Aarau | AZ Medien

Die auf dieser Seite publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.

Die Papierrollen werden sorgfältig vorbereitet und in die Rollenwechsler eingespannt.

Pro Stunde können in der CTP-Anlage 600 Druckplatten belichtet werden.

«Schritt für Schritt dem Ziel entgegen» Im Gespräch: Christian Stuker, Projektleiter Druckzentrum AZ Medien Im Frühling 2011 wurde das Projekt erstmals auf Papier skizziert, heute läuft die neue Offset-Druckmaschine des Typs Commander CT 4/2 im modernen Druckzentrum der AZ Medien in der Aarauer Telli bereits auf Hochtouren. Christian Stuker, Projektleiter des neuen Druckzentrums, spricht über guten Schlaf, ambitiöse Terminpläne und die grössten Herausforderungen bei der Umsetzung des 20-Millionen-Projekts.

Markus Kocher Christian Stuker, wie fühlen Sie sich, wenige Stunden vor der offiziellen Eröffnung des modernsten Druckzentrums der Schweiz? Christian Stuker: Christian Stuker. Hervorragend! Einerseits erleichtert und sehr zufrieden, anderseits auch ein bisschen nervös. Bei der offiziellen Eröffnung soll ja auch alles so klappen wie vorgesehen. Schliesslich habe ich es nicht alle Tage mit einem Projekt dieser Komplexität zu tun. Sind alle Arbeiten abgeschlossen oder gibt es noch viel zu tun? Die wichtigsten Arbeiten sind erledigt. Und die Commander CT 4/2 läuft. Das ist die Hauptsache! Jetzt gilt es, die Prozessabläufe zu optimieren, den Feinschliff anzugehen und alle Pendenzenlisten abzuarbeiten. Erinnern Sie sich überhaupt noch an den Beginn der Projektierungsarbeiten? Natürlich, sehr gut sogar. Im Herbst 2012 habe ich zum ersten Mal vom Pro-

jekt gehört. Ein halbes Jahr später, im Mai 2013, stieg ich Teilzeit in den Auftrag ein und seit Sommer 2013 arbeite ich vollumfänglich als Projektleiter für das Druckzentrum der AZ Medien. Gab es keine schlaflosen Nächte aufgrund der Grösse des Projekts sowie des engen Terminplans? Glücklicherweise habe ich einen guten Schlaf. Ansonsten könnte ein Projekt dieser Grössenordnung einem schon den Schlaf rauben. Zudem darf man sich nicht vom engen Terminplan erschrecken lassen, sondern muss sich Schritt für Schritt dem Endziel nähern. Das Wesentliche dabei ist, sich nicht in Details zu verzetteln und den Überblick zu behalten. Damit ist es aber wohl kaum getan? Genau, damit ist es nicht getan. Zu Beginn des Projektes ist es sehr entscheidend, eine saubere Planung zu haben, die zusammen mit dem Projektteam erarbeitet wurde. Danach ist das laufende Controlling unerlässlich. Und selbstverständlich muss man bei auftauchenden Problemen schnell reagieren. Das Technische ist dabei nur die eine Seite. Die Inbetriebnahme des neuen Druckzentrums hat auch den Mitarbeitenden einiges abverlangt. Wie haben Sie zwischenmenschliche Probleme gelöst? Der Kommunikationsfluss in einem Projekt ist sehr entscheidend. Am Morgen mache ich zuallererst einen Rundgang auf der Baustelle. Für mich ist wichtig, den Puls der Mitarbeitenden zu fühlen und die Stimmung aufzunehmen, um so auf allfällige Schwierigkeiten frühzeitig reagieren zu können. Apropos Schwierigkeiten: Welches waren die grössten Herausforderungen während der Projektierungs- sowie der Ausführungsphase?

Bei diesem Projekt waren es zwei grosse Herausforderungen. Einerseits die vielen Schnittstellen, die man in einem Betrieb in der Grösse der AZ Medien mit den zahlreichen Lieferanten hat, die an diesem Projekt mitarbeiten. Anderseits die Frage, wie man das Projekt in den Tagesablauf der Mitarbeitenden einbaut. Die Balance zwischen dem Tagesgeschäft und diesem Projekt sowie die richtige Priorisierung zu finden, war eine grosse Herausforderung für das Projektteam. Das Worst-Case-Szenario? Wenn die Räder der bestehenden Wifag 370 stillgestanden wären, als wir Mitte Februar 2014 den Schalter der Wifag 790 endgültig und unwiderruflich umgelegt haben und ab diesem Zeitpunkt nur noch die Wifag 370 im Einsatz stand. Was zum Glück nicht passiert ist. Wie sehen die ersten Erfahrungen mit der neuen Druckmaschine, der Commander CT 4/2, aus? Das Druckbild und die Farbigkeit der Commander CT 4/2 sind bereits heute hervorragend. Beim Druckregister erfolgen momentan durch den Hersteller die letzten Optimierungen. Derzeit nehmen wir die Farbregelung in Betrieb. Der nächste Schritt besteht darin, sich in der täglichen Arbeit das notwendige Know-how zu erarbeiten, die Stillstandzeiten sukzessive zu verkürzen sowie die Makulaturzahlen zu optimieren. Wie geht es bei Ihnen persönlich weiter? Im Juni 2015 soll die Halle in Subingen besenrein übergeben werden. Bis zu diesem Zeitpunkt werde ich – allenfalls in einem reduzierten Umfang – für die AZ Medien tätig sein. Was danach kommt, ist noch offen. Ich gehe aber davon aus, dass bereits irgendwo ein neues Projekt auf mich wartet.

Die Einsteckmaschinen werden mit den Vordrucken und Beilagen für die nächste Produktion bestückt.

Die neue Commander CT 4/2 hat eine Druckkapazität von 500 000 Exemplaren mit einem Umfang von bis zu 160 Tabloid-Seiten pro Druckgang. UKK

Die Coop-Zeitungen werden im Versandraum für den Abtransport vorbereitet.


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Donnerstag, 20. November 2014 Nr. 47

DIES UND DAS

ZWINGEN

DENKPAUSE

Kunst im Ramsteinerturm bü. Seit fünf Jahren schon präsentieren sie anlässlich des Weihnachtsmarkts ihre Schmuckstücke: Therese Müller und Maja Zbinden. Dazu gesellen sich dieses Jahr die Malerin Gisèle Hügli und die Papierkünstlerin Patricia Müller. «Kunstwerk mit Herz und Hand» heisst es auf der gediegenen Karte des vierblättrigen Künstlerinnen-Kleeblatts, das zu seiner Ausstellung in den Ramsteinerturm einlädt. Dies im Rahmen des Weihnachtsmarktes in Zwingen, der am kommenden Wochenende als erster in der Region über die Bühne geht. Von Anfang an dabei waren Therese Müller aus Brislach und Maja Zbinden aus Madiswil mit ihren handgefertigten Schmuckunikaten aus verschiedenen Metallen, unter anderem auch aus dem im Feuer verschweissten Damaszenerstahl. «Gisèle Hügli aus Brislach und Patricia Müller aus dem solothurnischen Bibern bieten mit ihren Bildern und den kreativen Arbeiten aus handgeschöpftem Pflanzenpapier einen eindrücklichen Kontrast», freut sich Therese Müller auf die Vernissage von morgen Freitagabend um 17.00 Uhr. Die gelernte Dekorationsgestalterin mit einem besonderen Flair für Malen, Töpfern und Dekorationen wäre eigentlich gerne Goldschmiedin geworden, wie sie dem Wochenblatt verrät. «Aber vor 30 Jahren gab es einfach keine entsprechenden Lehrstellen, die Goldschmiedekunst war eine Männerdomäne», blickt Müller zurück. Auf dem zweiten Bildungsweg zum Ziel Die Dekorationen, die viele Ideen und entsprechend auch viel Kreativität abverlangen, haben ihr immer grossen

Der Wald muss uns etwas wert sein!

Georges Thüring

Schmuck als Quell der Freude: Therese Müller liebt die Arbeit in ihrem Atelier. FOTO: ROLAND BÜRKI

Spass bereitet, ja ihr Leben bereichert. Doch dann zog ein Goldschmiedekurs bei M-Art sie vor 15 Jahren unwillkürlich in den Bann. «Das war es, mein damaliger Traum war in Griffnähe gerückt und ich habe dort alles gelernt vom Giessen der Metalle bis zum Schmieden der Einzelstücke», erklärt die Künstlerin ihren langen Weg über eine mit einer Kollegin genutzte Künstlerwerkstätte in Allschwil bis zum 2011 bezogenen eigenen Atelier in Breitenbach. Im gediegen gestalteten Raum fühlt sie sichtlich wohl, ja geradezu inspiriert, ihren Ringen, Anhängern oder Ohrringen aus Kupfer, Silber oder Gold immer neue Formen zu verpassen, die unwillkürlich

auffallen. Müller zeigt an ihrem Werktisch auf, wie sie ihren Schmuckstücken mit der sogenannten Ossa Sepia-Gusstechnik die feine Schichtstruktur dieser Tintenfischknochen verleiht. Und auf ihrem Glastisch locken verführerisch die Schmuckunikate, hinter denen sich viele Stunden an kreativer und kunsthandwerklicher Arbeit verbergen. «Wenn mein Schmuck beim Publikum Beachtung und Anklang findet, dann bin ich schon mal glücklich», fiebert Müller der Ausstellung entgegen. Ausstellung der vier Künstlerinnen im Ramsteinerturm Zwingen am Samstag, 22. Nov., 12-20 Uhr, am Sonntag, 23. Nov., 11-17 Uhr.

VERANSTALTUNG

Meditative Andacht mit den «Perlen des Lebens» Wussten Sie, dass die reformierte Kirche auch eine Art «Rosenkranz» kennt? Er wird «Perlen des Lebens» oder auch «Perlen des Glaubens» genannt. Dabei steht jede Perle für bestimmte Aspekte des Lebens. So gibt es eine Ich-, eine Tauf-, eine Wüstenperle, Liebesperlen usw. Immer wieder unterbrochen von Perlen der Stille, um Zeit zu haben, der

Bedeutung der Perlen nachzuspüren und der Stille Raum zu geben. Wenn Sie Lust haben, egal welcher Konfession, diese Facetten des Lebens mit Musik, Gesang, besinnlichen Texten, Stille und eben den Perlen des Lebens zu feiern, so sind Sie herzlich eingeladen, am 23. November, um 17.00 Uhr, in der reformierten Kirche Laufen

an einer meditativen Andacht teilzunehmen. Die Perlen werden Ihnen zur Verfügung gestellt, die Kollekte geht zu Gunsten der Institution «Stiftung Mütterhilfe». Die Leitung hat Désirée Eckert, für die Musik sind Claude Bitterli, Monika Engel und Tatjana Fuog verantwortlich. Désirée Eckert, Laufen

an die Waldbesitzer – Bürgergemeinden, Einwohnergemeinden und Private – ausgeschüttet werden – und zwar im Sinne einer pauschalen Abgeltung für die Hege und Pflege des Waldes, die hier ganz klar eine gemeinwirtschaftliche Leistung darstellen. Selbstverständlich müsste dieser Geldfluss zweckgebunden erfolgen und auf einem Leistungsvertrag mit den nutzniessenden Waldbesitzern basieren. Diese Abgabe würde in beiden Kantonen erhoben. Es wäre also eine partnerschaftliche Aufgabe. Dafür braucht es meiner Meinung nach auch keine Steuererhöhung oder eine zusätzliche Abgabe seitens der Einwohnerinnen und Einwohner der beiden Basel. Ich meine, die heutigen Einnahmen der beiden Kantone sind gross genug. Vermutlich müssten nur andere Schwerpunkte gesetzt werden. Zumal heute genügend Tätigkeiten und Ausgaben durch die öffentliche Hand getätigt werden, die man mit gutem Grund hinterfragen könnte. Ich bin überzeugt, dass die Bürgerinnen und Bürger beider Kantone den Nutzen und den Wert des Waldes sehr wohl zu schätzen wissen und nichts gegen einen solchen öffentlichen Waldbatzen hätten. In einem ersten Schritt wird diese Forderung demnächst mittels parlamentarischer Vorstösse in den beiden Parlamenten von BaselLandschaft und Basel-Stadt erhoben werden. Sollte diesem Weg kein Erfolg beschieden sein, werde ich mit meinen Gesinnungsfreunden zu einem späteren Zeitpunkt das Mittel der Volksinitiative ergreifen.

Unsere Wälder sind nicht nur schöne Naherholungsgebiete, sie erfüllen auch eine unverzichtbare ökologische Funktion und sie sind quasi die Lunge für unser Leben. Die Benützung der Waldwege für tolle Spaziergänge oder der Rastund Aussichtsplätze zum Verweilen und Entspannen ist für uns alle selbstverständlich. Doch diese Selbstverständlichkeit, dieses vermeintlich öffentliche Gut, respektive die Hege und Pflege des Waldes kostet viel Geld. Viele Waldbesitzer haben – zum Beispiel angesichts der tiefen Holzpreise – Mühe, diese kostspielige, aber wichtige Aufgabe auch in Zukunft im erforderlichen Masse zu erfüllen. Dazu gehören beispielsweise die Bürgergemeinden als grösster Waldbesitzer des Kantons. Ich meine, dass diese im allgemeinen Interesse und im Gemeinwohl stehende Waldbewirtschaftung von der öffentlichen Hand abgegolten respektive finanziell mitgetragen werden muss. Aus diesem Grunde fordere ich, dass die beiden Basel einen Fonds bilden und jeweils jährlich einen Betrag von 20 Franken pro Einwohner/in einzahlen. Diese Mittel sollen dann jedes Jahr anteilsmässig, das heisst entsprechend der Waldfläche, Georges Thüring, Landrat, Grellingen

WOHNEINRICHTUNGEN

Der kleine Wanner von Laufen

LESERBRIEF

Leere Schulzimmer in Grindel Aus dem Artikel vom Wochenblatt v. 13.11.2014 kann entnommen werden, dass Wahlen zur Zeit ein zusätzliches Schulzimmer benötigt. Liebe Wahlner: Grindel hat ein Schulhaus mit 6 leeren Schulzimmern, da die Schüler von Grindel seit 2013 wegen zu wenig Schülern die Schule in Bärschwil besuchen, was sich gut entwickelt hat. Ohne hier an dieser Stelle auf die Aspekte des Lehrplans, Wünsche, Bedürfnisse, Bevölkerungswachstums und die finanziellen Kosten für Bau und Unterhalt eines 3,5 Millionen teuren Schulhauses einzugehen: Wie wäre es, wenn Wahlen ausprobieren würde, unser Schulhaus zu benützen? Unser Bergdörflein kann in 5 Minuten von Wahlen aus mit dem Postauto erreicht werden und es hat rund 25 Kurse pro Tag. Schon früher haben Kinder von Wahlen die Schule in Grindel besucht und es klappte gut. Nach einer Versuchsperiode könnte immer noch auf das vorgestellte Projekt zurückgekommen werden und so die Gelegenheit wahrgenommen werden eine Denkpause einzulegen. Simon Lutz, Grindel.

Maison Naturelle: Mit viel Liebe zum Detail dekoriert Katharina Gerster ihren Laden. FOTO: GABY WALTHER

gwa. Im Maison Naturelle an der Hauptstrasse 37 im Stedtli in Laufen gibt es einiges zu entdecken. Da hat es Kissen, Tischläufer und Vorhänge in Pastellfarben, pompöse Kronleuchter, edle Glaswaren, verspielte Windlichter, mannshohe Spiegel und bequeme Sessel, die an vergangene Zeiten erinnern. Nachttischchen, Küchenkästchen und Regale kommen im Shabby Chic daher. Bei diesem Verfahren mit Kalkfarbe werden die alten Möbel auf Neu und die neuen Möbel auf Alt gemacht und erhalten dadurch den speziellen nostalgisch-romantischen Touch. Der Gartenpavillon aus Gusseisen ist dekoriert mit Engeln, Herzen und Glastropfen. Töpfe und Schalen sind gefüllt mit einzigartigen Weihnachtskugeln und an der Decke hängt ein fantasievoll gebasteltes Geflecht aus Ästen, übersät mit zahlreichen Lichtlein. Bis in den Januar bestimmt Weihnachtliches die Dekoration. Die heimelige Atmosphäre lädt ein zum Verweilen. Mehrere Runden möchte man gehen, um all die liebevoll arrangierten Kleinigkeiten zu entdecken. Ihre Kundschaft sage, der Laden

sei der kleine Wanner von Laufen, erzählt Katharina Gerster. Im Gegensatz zum Traditionsgeschäft in Basel hat es im Maison Naturelle in Laufen etwas mehr Platz zum «Flanieren» und es herrscht keine Hektik. «Man darf ruhig auch in den Laden kommen, um sich vom stressigen Alltag zu erholen. Es besteht absolut kein Kaufzwang», meint die sympathische Geschäftsführerin. Katharina Gerster kauft ihre Ware an Messen ein. Dabei ist es ihr wichtig, möglichst europäische Produkte zu erwerben. Diese seien zwar teurer, bieten aber mehr Qualität und Einzigartigkeit. Die Farbpalette ihrer Produkte bewegt sich zwischen braun, rot, rosa und weiss. Zu Buntes möchte sie nicht, denn das Maison Naturelle soll nicht kitschig wirken. Die Grösse ihres Geschäfts findet sie absolut ideal, der einzige Nachteil sei, dass der Laden etwas versteckt liege. Die draussen aufgestellten Möbeln und Wohnaccessoires weisen aber geschickte den Weg zum Eingang. Öffnungszeiten: Di–Fr: 9.00–12.00 /14.00–18.30 Uhr, Sa: 9.00–16.00 Uhr


DIES UND DAS EINGESANDT

EINGESANDT

Hueber erhält Kulturpreis

Schwarze Zahlen in Büsserach

Würdigung: Preisträger Franz Hueber mit Urkunde, umrahmt von den Stiftungsräten (v.l.) Ruedi Grun, Urs Hofer (Präsident) und Werner Schmidlin. FOTO: ZVG

Anlässlich einer kleinen Feier im Schloss Zwingen überreichte die Laufentaler Kulturstiftung der Portland-Cementfabrik den Laufentaler Kulturpreis an den Zwinger Franz Hueber. Hueber war viele Jahrzehnte lang in unterschiedlichsten Rollen im kulturellen Bereich tätig. Er war Initiant zur Gründung und dann 33 Jahre lang Präsident der August Cueni Stiftung. 36 Jahre gehörte er dem Stiftungsrat der «Portland-Stiftung» an. Daneben war Franz Hueber auch lange Jahre als Musiker und Dirigent und Komponist bei der Brass Band Konkordia Zwingen aktiv. Daneben engagierte er sich auch für die Theatergruppe. Schliesslich realisier-

te er in diesem Jahr mit seinem Buch mit dem Titel «Zwingedütsch» etwas ganz Spezielles. In dem dem 200-seitigen Büchlein hat er Anekdoten, Ereignisse und Entwicklungen rund um Zwingen dokumentiert und im spezifischen Zwingner-Dialekt aufgeschrieben. In seiner Laudatio betonte Urs Hofer, Präsident der Laufentaler Kulturstiftung, wie wichtig es für die die Gemeinschaft unserer Talschaft sei, dass es Menschen wie Franz Hueber gebe, die sich lebenslang für ein positives kulturelle Klima in ihrer Heimat einsetzen. Laufentaler Kulturstiftung der Portland-Cementfabrik

Der Voranschlag 2015 wurde durch den Gemeinderat zu Handen der Gemeindeversammlung verabschiedet. Die Laufende Rechnung schliesst bei einem Aufwand von CHF 10 807 994.- und einem Ertrag von CHF 10 838 104.- mit einem leichten Ertragsüberschuss von CHF 30 110.- ab. Die grössten Mehraufwendungen gegenüber dem Voranschlag 2014 sind in der Allgemeinen Verwaltung sowie in der Gesundheit und der Umwelt, Raumordnung zu finden. Hingegen sind in der Bildung Minderaufwendungen zu verzeichnen. Erfreulich zeigt sich für einmal die Soziale Wohlfahrt, wo Minderaufwendungen zu verzeichnen sind. Nur leichte Abweichungen zeigen die Bereiche Öffentliche Sicherheit, Kultur, Freizeit, Verkehr und Volkswirtschaft. Der Gemeinderat kann dem Souverän an der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2014 einen unveränderten Steuersatz von 116 Prozent für Natürliche Personen und 100 Prozent für Juristische Personen beantragen. Die Gebühren für die Spezialfinanzierungen Wasser, Abwasser und Entsorgung können in der bisherigen Höhe belassen werden. Ebenso werden alle übrigen Gebühren und Ansätze unverändert beantragt. Für das kommende Jahr ist eine Nettoinvestitionszunahme von CHF 1 086 000.- geplant. Roger Strohmeier

EINGESANDT

VERANSTALTUNG

Nacht der Lichter

Herzrasen mit den Edlen Schnittchen

Gemeinsames Gebet: Und es ward Licht. Am 14. November fand in der Margarethenkirche Breitenbach die ökumenische Nacht der Lichter Feier statt. Hunderte Personen sangen und beteten gemeinsam und friedvoll in der Kirche St. Margareten. Die Nacht der Lichter ist ein Angebot zum gemeinsamen Gebet. In ökumenischer Zusammenarbeit und mit ganz viel Einsatz von Helferinnen und Helfern aus der Region bieten die beiden Fachstellen für Jugend und Kirchenmusik der Römisch-Katholischen Synode des Kantons Solothurn seit mehreren Jahren im Kanton solche Feiern an. Die Kirche in Breitenbach war sehr gut gefüllt mit Besuchern verschiedens-

FOTO: ZVG

ter Generationen; die Stimmung war feierlich und die Rückmeldungen der Mitfeiernden waren sehr positiv. In den Pfarreiräumlichkeiten war es anschliessend an die Feier möglich, noch bei Getränken und einem kleinen Imbiss zusammenzusitzen und sich auszutauschen. Vielleicht begleitet das Licht den einen oder anderen Besucher des Gebetes gut durch die noch kommenden dunklen und kurzen Tage des Winters. Willy Bracher Weitere Informationen zum Anlass, zum Hintergrund und Fotos finden sich auf www.nachtderlichter.com

WOS. «Edle Schnittchen» servieren Witz, Kitsch und Drama à discretion. Sarah Ley leiht dem Spektakel die Stimme, Sarah Zuber (wohnhaft in Laufen) zaubert auf der Klaviatur die Töne dazu. In ihrem neuen Programm «Herzrasen» tauschen die Damen die High Heels gegen Gummistiefel. So tanzen sie unverfroren durch die Irrungen des Liebesgartens, wo im Frühling die schönsten Lieder blühen und im Herbst die Herzen von den Bäumen fallen. Auf ihrem Rasen spielen die Worte, blüht die Fantasie und die Tonleitern reichen bis zu den süssesten Früchten. Das Unkraut besingen die beiden mit der gleichen Inbrunst, wie sie Kirschblüten und Hollywoodschaukeln verehren. Ihre Giesskannen füllen sie mit viel Unfug, Sehnsucht und Esprit, damit die frischesten Chanson-Pop-Delikatessen spriessen. Gerne verzichtet das Duo dabei auf Hors-Sol-Pointen, niemals jedoch auf ein sonnengekitzeltes Augenzwinkern. Schaufeln sie ihre romantische Seite frei für einen Abend unter der nostalgisch verspielten Laube von «Edle Schnittchen». Und lassen Sie sich am besten von einem Arzt begleiten – es könnte Sie ein Herzrasen befallen.

Mit neuem Finanzausgleich kaufen wir die Katze im Sack nahme der belasteten Gemeinden auf Zahlen aus dem Jahr 2010 basieren und nicht mehr die aktuelle Realität abbilden: Der Kanton bezahlt heute schon 15 Mio. zusätzlich in den bestehenden Finanzausgleichstopf. Dass er diesen Betrag unter dem bestehenden Spardruck mittelfristig reduzieren wird, ist anzunehmen. Desweiteren verzeichnet beispielsweise Olten, als grösster Nettozahler, im Vergleich zum Jahr 2010 Steuerausfälle in zweistelliger Millionenhöhe. Dieser Ausfall muss zumin-

DENKPAUSE

Es braucht mehr Solidarität!

Andreas Giger-Schmid Die Entwicklung der Sozialhilfekosten ist seit einiger Zeit in aller Munde. Dies gilt vor allem auch für unseren Kanton. Grosse Sorge bereitet dabei der zum Teil massive Belastungsunterschied zwischen einzelnen Gemeinden. Gemäss der kürzlich publizierten Statistik «Kennzahlen der Sozialhilfe per 2013» steht Grellingen mit einem Nettoaufwand von 443 Franken pro Einwohner unverändert an der Spitze. Der kantonale Durchschnitt beträgt 203 Franken. Mit 43 Franken stellt Sissach das positive Schlusslicht dar. Gegenüber 2012 hat in Grellingen die durchschnittliche Belastung pro Einwohner um 24 Franken zugenommen. Gesamtkantonal mussten im Jahr 2013 insgesamt 7187 Personen unterstützt werden, in Grellingen waren es 68. Gerade für kleinere und strukturschwächere Gemeinden erweisen sich die Sozialhilfekosten mittlerweile als eine enorme finanzielle Belastung. Und sollte diese Entwicklung im selben Masse wie bisher weitergehen, wird sie an nicht wenigen Orten schlicht nicht mehr zu stemmen sein.

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beträgt der monatliche Grundbedarf 1077 Franken. Die künftige Höhe von 986 Franken entspricht dem Ansatz der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS). Diese Einsparung würde laut den Erwartungen des Regierungsrates gesamtkantonal zu einer Reduktion der Sozialkosten von zirka sechs Millionen Franken im Jahr führen. Des Weiteren will die Regierung auch eine verbindliche Mitwirkungspflicht der unterstützten Personen festlegen. So sollen jemandem die Leistungen bis zu 30 Prozent gekürzt werden können, wenn er oder sie sich weigert, an kommunalen Beschäftigungsprogrammen teilzunehmen. Ich meine, es ist richtig und dringend notwendig, dass die Sozialhilfe in allen Gemeinden nach einheitlichen Kriterien ausgerichtet wird. Es braucht gesamtkantonal den gleichen Raster. Es kann und darf keinen «Sozialhilfe-Standortwettbewerb» unter den Gemeinden geben. Das wäre fatal. Im Sinne einer längst überfälligen Vereinheitlichung ist die Teilrevision zu begrüssen. Doch ich zweifle daran, ob sie die erwähnte Statistik verändern wird. Vielmehr befürchte ich, Grellingen wird immer noch an der Belastungsspitze sein. Wir brauchen deshalb nicht nur Symptombekämpfung, sondern es braucht auch bei den Sozialkosten ein solidarisches Ausgleichssystem zwischen den Gemeinden – analog zum Finanzausgleich. Im Kanton Solothurn gilt beispielsweise die Regelung, dass sämtliche anfallenden Sozialhilfekosten jeweils im Verhältnis der Einwohnerzahl auf die Gemeinden verteilt werden. Ich meine, dass so sicher eine gerechtere Lastenverteilung stattfinden würde und somit auch ein wichtiges Stück innerkantonale Solidarität in diesem Bereich hergestellt werden könnte.

Regierung will weniger Sozialhilfe Ende Oktober 2014 hat unsere Regierung eine Teilrevision des seit 2002 geltenden kantonalen Sozialhilfegesetzes in die Vernehmlassung gegeben. Demnach soll der Sozialhilfe-Grundbedarf in unserem Kanton um 91 Franken im Monat gesenkt werden. Aktuell Andreas Giger-Schmid, Landrat, Grellingen

EINGESANDT

Auch Breitenbach hatte Erzählnacht

dest teilweise kompensiert werden, wenn das System funktionieren soll. Wer also 2016, bei Einführung des neuen Finanz- und Lastenausgleich wie viel bekommt oder bezahlen muss, ist völlig offen. Das ganze System ist grossen Schwankungen ausgesetzt, welche eine seriöse Finanzplanung verunmöglichen. Aus diesen Gründen empfehle ich, sowohl den Neuen Finanzausgleich, als auch die Steuerungsgrössen im NFA Patrik Stadler abzulehnen. Gemeindepräsident Gempen

Leseförderung: In der Bibliothek in Breitenbach nahmen 12 Kinder an der Erzählnacht teil. FOTO: ZVG In der gesamten Schweiz fand in der Nacht vom 14. November zum 25. Mal die Erzählnacht statt. Zum diesjährigen Thema «Ich spiele, du spielst – spiel mit» wurde in Bibliotheken, Buchhandlungen, Schulen, Jugendtreffs und vielen weiteren Institutionen, gespielt, gelesen, erzählt. Die Erzählnacht ist das grösste Kulturereignis der Schweiz und ein Gemeinschaftsprojekt der SIKJM, dem Schweizerischen Institut für Kinder und Jugendmedien, der Bibliomedia Schweiz und der UNICEF Schweiz. Sie

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Alts Schlachthuus, 29. November, 20.15 Uhr.

LESERBRIEF

In der offiziellen Abstimmungszeitung lesen wir auf S. 5, dass mit dem neuen System bis zu 30 Mio. Franken zusätzlich im Rahmen des Finanzausgleichs verteilt werden können. Ausserdem entnehmen wir der Karte, dass lediglich 24 Gemeinden durch den neuen Finanzund Lastenausgleich belastet werden. Die grosse Mehrheit der Gemeinden im Kanton Solothurn sollen also vom neuen System profitieren. Dabei wird ausser Acht gelassen, dass die Annahme der zusätzlichen 30 Mio., wie auch die An-

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dient der Leseförderung. Das Vorlesen und Erzählen erleichtert den Zugang zum Buch. In der Bibliothek in Breitenbach genossen 12 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren eine spannende Erzählung eines Jugendbuches und eine anschliessende Spielstunde. Organisiert und durchgeführt wurde dieser Anlass von den Bibliothekarinnen, die genauso viel Spass an dieser Veranstaltung hatten, wie die anwesenden Kinder. Hannelore Rüegg


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DIES UND DAS

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DENKPAUSE

Armes Deutschland wie viele Langzeitarbeitslose den Bedarf an Weiterbildung haben steigen lassen. Überhaupt hat Deutschland weiterhin hinter den Kulissen ein arges Problem mit seinen Arbeitslosen. Dank mancher Rechenkünste der Bundesagentur für Arbeit und vieler fragwürdiger Arbeitsverträge war die Quote der Erwerbslosen zur Jahresmitte zwar vorbildlich auf knapp fünf Prozent gesunken. Die Frage, inwieweit unechte Werkverträge, ein Ausufern von befristeten Jahresverträgen oder gar rechtswidrige Arbeitsverträge ohne Sozialversicherungen zur Senkung von Arbeitslosenzahlen beitragen dürfen, wird jedoch nicht nur in Frankreich, sondern auch hierzulande skeptisch diskutiert. Es hat eben nicht nur etwas mit Germanophobie zu tun, wenn viele Franzosen anders als ihr früherer Staatspräsident Sarkozy - nicht ins Schwärmen geraten, wenn Deutschland mal wieder Vorbild sein will. Mein Rat an verunsicherte Franzosen: Schaut Euch lieber die Schweiz an! Als wir mit unseren Kindern noch dort lebten, musste ich kein Kopiergeld und auch kein Wassergeld bezahlen, damit sich das Rad der Grundschule weiter dreht. Es gab auch keinen ständigen Unterrichtsausfall, weil die Schweizer Schulen das Geld haben, um Teilzeitkräfte als Aushilfen zu bezahlen. Wenn das Klassenzimmer schmutzig war, kam täglich der Hausmeister vorbei, um den Dreck zu beseitigen. Fegedienste waren allenfalls eine Strafmassnahme und nicht die Regel. Auch saubere Schwimmbäder für den schulischen Schwimmunterricht und eine öffentliche Musikschule in der Nähe des Dorfes waren die Regel, während hier in NRW inzwischen sogar Städte mit Zehntausenden von Einwohnern sich kein Hallenbad, keine Musikschule und manchmal nicht einmal mehr eine eigene Bücherei leisten können. Und wenn ich schon dabei bin, will ich auch über Gehälter reden: Für das, was Menschen hier im Niedriglohnsektor verdienen, würde kein Schweizer - selbst bei einem vergleichbaren Preisniveau auch nur ein Bein aus dem Bett schwingen. Mag sein, dass sich die öffentlichen Kassen bald wieder füllen - wenn unser Finanzminister erst einmal alles Schwarzgeld aus der Schweiz eingetrieben hat und unser Verkehrsminister seine Maut zirkulieren lässt. Ob dieses Geld dann jedoch bei den Kommunen und in den Schulen ankommt, bezweifle ich sehr. Ich fürchte, viele Kinder in Deutschland werden auch weiterhin am Ende ihrer vierjährigen Primarschulzeit besser fegen als lesen, rechnen und schreiben können.

Melanie Aprin

Die Schweiz ist ein reiches Land. Aber Deutschland war bisher auch nicht als Armenhaus bekannt. Wenn man indes von der Schweiz nach Deutschland umzieht, wächst der Zweifel am weltweiten Image der erfolgreichen Alemannen. Die Bundesrepublik habe eine Vorbild-Rolle, akzentuierte Kanzlerin Merkel bereits in ihrer Regierungserklärung Anfang des Jahres. Zehn Monate später fragen sich auch jene Bundesbürger, die nie den direkten Vergleich mit der Schweiz erlebt haben, zunehmend skeptisch, für was Deutschland eigentlich ein besonderes Vorbild sei. Zunächst einmal gibt es in dem - nach Russland - bevölkerungsreichsten Staat Europas gewisse regionale Unterschiede. Es geht den Menschen in Bayern wirtschaftlich seit langem einen Tick besser als ihren Bundesgenossen in Nordrhein-Westfalen. Doch auch Nordrhein-Westfalen rangiert bei weitem nicht im unteren Bereich des verfügbaren Einkommens je Einwohner. Ein kritischer Blick auf das bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland sei also erlaubt. Da wäre zum Beispiel das Schulwesen um mich herum. Wer hier sein Kind in eine Grundschule steckt, braucht in den meisten Kommunen Glück, wenn minimale Anforderungen wie Toilettenpapier in den WC’s oder saubere Klassenräume noch existieren. Weil immer mehr Gemeinden pleite sind und mit Haushaltsperren kämpfen, sparen die Kämmerer an Schulen ein, was sie nur können unter anderem auch Hausmeister und Toilettenpapier. Derweil geht unter den Regierenden auf Bundesebene die Freude um, weil Bildung in Deutschland eine hohe Priorität habe. Gerne unterstreicht das zuständige Ministerium in Berlin diese Aussage mit Forschungsergebnissen, wonach die Bildungsund Betreuungsquote von Kindern unter drei Jahren mittlerweile knapp 30 Prozent betrage und immer mehr Menschen in Deutschland Weiterbildungsangebote nutzen. Im Bericht steht nicht, dass viele Mütter nur deshalb ihre Kleinkinder betreuen lassen wollen, weil sie mit Teilzeitjobs zum Lebensunterhalt beitragen müssen. Auch verrät der aktuelle Bil- Die Autorin war bis zu ihrem Wegzug 2013 ins deutsche Nordrhein-Westfahlen, Freie Mitarbeiterin beim Wochendungsbericht auf Anhieb nicht, blatt

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch

VERANSTALTUNG

Bärgjodler von Sigriswil Die Bärgjodler von Sigriswil treten am 6. Dezember, ab 20.00 Uhr, in der MZH Therwil mit Natur-Juiz + Jodel -Liedern auf. Wir freuen uns sehr, einen BernerOberländer Jodlerklub in der Mehrzweck-Halle in Therwil präsentieren zu können. Die Sigriswiler Bärgjodler feierten gerade den 70. Geburtstag und werden voll motiviert nach Therwil kommen um Ihre Stärke unter Beweis bringen zu können. Hans Burkhalter, Ettingen

Die Bärgjodler von Sigriswil: werden am 6. Dezember in der Mehrzweckhalle in FOTO: ZVG Therwil erwartet.


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 20. November 2014 Nr. 47

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Trinkwasser untrinkbar GRELLINGEN. gin. Mit Handzetteln informierte am Sonntag der Grellinger Gemeinderat, dass das Leitungswasser verschmutzt ist. Man dürfe es nicht trinken und auch nicht zum Zähneputzen. Weiter folgte die Anweisung, das «Leitungswasser nicht zur Reinigung von Lebensmittelbehältern» zu verwenden. Wie viele Menschen sind des Beamtendeutsches so mächtig, dass sie

daraufhin aufs Abwaschen verzichten? Darf man das Intensivprogramm der Abwaschmaschine benutzen? Wer sich mit solchen Fragen ans Internet wandte, um Näheres zu erfahren, wurde enttäuscht. Selbst am Montagmorgen um 8 Uhr schwieg sich die Gemeindeseite zur Trinkwasserversorgung aus. Auch die Seite der Polizei war blank, ebenso wie diejenige des Kantonalen Krisenstabes.

MUSIK-TIPP

Bob Dylan & The Band 100. Geburtstag mit Familie und Landammann: Rosa Gasser-Thomann lässt sich von ihrer Familie sowie von LandamFOTO: MARTIN STAUB mann Peter Gomm (3.v.l.) mit staatlicher Begleitung und Gemeindepräsident Kuno Gasser (l.) feiern.

NUNNINGEN

REGION

EINGESANDT

Jubilarin im Stäglen

Neuer Vorstand

EVP geht neue Wege

dust. Den 100. Geburtstag beging Rosa Gasser-Thomann am Sonntag, 16. November 2014. Gefeiert wurde aber im Alters- und Pflegeheim Stäglen erst am Montag (siehe Foto der Woche). Die in Himmelried geborene und aufgewachsene Jubilarin zeigte sich denn auch hellwach, als Regierungsrat und Landammann Peter Gomm mit staatlicher Gefolgschaft eines Standesweibels und Staatsschreiber Andreas Eng am Montagvormittag in Nunningen zur Visite kamen. Auch Gemeindepräsident Kuno Gasser beehrte Rosa Gasser mit seinem Besuch. Der Jubilarin, verheiratet mit Robert Gasser aus Nunningen, wurden fünf Kinder geschenkt. Bis ins hohe Alter von 96 Jahren führte sie den Haushalt selbstständig, bis ein Schlaganfall ihr Leben abrupt veränderte. Im APH Stäglen fühlt sich Rosa Gasser seither gut betreut und aufgehoben.

WOS. Beat Lüthi, CEO und Partner der Zwingener High Tech-Firma CTC Analytics AG, wurde neu in den Vorstand des Industrieverbandes Laufen-Thierstein-Dorneck-Birseck gewählt. Dazu hat der Industrieverband zwei neue Firmen aufgenommen: den Energiehersteller und -versorger EBM in Münchenstein und die im Bereich Schwimmbadund Filtertechnik tätige Firmengruppe Aqua Solar AG in Büsserach. Dem Industrieverband gehören knapp 40 Firmen an, die über 4500 Mitarbeitende beschäftigen und jährlich einen Gesamtumsatz von gegen 2,5 Milliarden erzielen. Der branchenübergreifende Verband vertritt seit 1920 die vielfältigen Interessen seiner zunehmend exportorientierten Mitglieder und setzt sich insbesondere für günstige Rahmenbedingungen am Industrie- und Produktionsstandort Nordwestschweiz ein.

Bei Landrats- und Regierungsratswahlen werden Wahlplakate als störend empfunden. Die EVP Baselland will ein klares Zeichen des Respektes gegenüber der Bevölkerung und hat sich deshalb entschieden, bei den nächsten Wahlen keine Plakate aufzuhängen. Es gibt nur ein einziges Plakat als «Unikat» mit den Worten «Wir hören Ihnen zu». Die EVP Baselland will zuhören statt zutexten! Eine Kampagne mit einzigartigen Ideen ist geplant. Im Zentrum dieser Wahlkampagne steht ein «Wunschbuch». Dort werden im ganzen Kanton Anliegen aus den vielen persönlichen Begegnungen gesammelt und im Juli 2015 den gewählten Landrätinnen und Landräten für ihre Arbeit im Parlament mitgegeben. Es ist das Ziel der Partei, einen zusätzlichen Sitz und damit Fraktionsstärke im Baselbieter Parlament zu erreiDaniel Kaderli, Biel-Benken chen.

Ende Oktober erschien «The Basement Tapes Complete: The Bootleg Series Vol.11» (Sony Music). Dieses 6CD-Boxset bietet im Gegensatz zu dem 1975 erschienenen, nur 24 Aufnahmen umfassenden «The Basement Tapes»-Doppelalbum die bislang kompletteste Sammlung der legendären 1967er-Sessions. Bob Dylan hatte sich im Juli 1966 bei einem Motorradunfall verletzt und vorübergehend ins Privatleben zurückgezogen. Ein Jahr später realisierte er die «Basement Tapes» mit den famosen BandMusikern Robbie Robertson, Rick Danko, Richard Manuel, Garth Hudson und Levon Helm bei sich Zuhause im «Red Room» und im Keller eines gemieteten Hauses in West Saugerties bei Woodstock, das sie wegen der rosaroten Fassade «Big Pink» nannten. Sie spielten spontan und mit hörbarem Spass Blues-, Folk- und Country-Standards, Covers von Fremdkompositionen und neue Dylan-Songs, darunter so grandiose wie «I Shall Be Released», «This Wheel’s On Fire», «You Ain’t Going Nowhere», «Tears Of

Rage» und «Quinn The Eskimo» bzw. «The Mighty Queen» (wurde in der Coverversion von Manfred Mann ein Welthit). Auf den sechs CDs (138 Tracks in chronologischer Reihenfolge) sind erstmals sämtliche verwertbaren Aufnahmen der «Red Room»- und «Big Pink»-Sessions enthalten, auch zahlreiche bisher unveröffentlichte. Bei der sorgfältigen Restauration und teilweise erstmaligen Digitalisierung der Originalbänder arbeitete der kanadische Musikarchivar und Produzent Jan Haust eng mit Garth Hudson zusammen. Die «Basement Tapes» gehören zu den Meilensteinen in Bob Dylans künstlerischem Schaffen und faszinieren bis heute Generationen von Musikern, Fans und Kulturkritikern. Wem die komplette Edition der 11. Tranche der Bootleg Series zu üppig erscheint, erhält auf der Doppel-CD «The Basement Tapes Raw» (Sony Music) eine auf 38 Songs beschränkte Auslese.

Benno Hueber

Atmungs- & Meditationskurs Start: Mittwoch, 3. Dezember, 18.30 bis 19.30 Uhr Pranayama (Atemübung) ist eine zentrale Praxis im traditionellen Hatha Yoga. Korrekt und regelmässig ausgeführt, hat sie eine therapeutische, heilende Wirkung und fördert die Konzentration. Durch die Atempraxis werden wir vitaler, aktiver und ausgeglichener. In diesem Kurs lernen wir verschiedene, aber effektive Atemübungen in Kombination mit einer leichten Meditation. Die Schüler lernen die Techniken auf beständige und sichere Weise, erreichen Ausgeglichenheit und Klarheit auf körperlicher und mentaler Ebene. Für diesen Kurs sind keine Vorkenntnisse in Yoga oder Pranayama nötig. Kursdaten: 3. 12. bis 18. 2. 2015 (22. 12. bis 4. 1. Weihnachtsferien kein Kurs) Dies ist ein Blockkurs mit aufbauenden Übungen und kann nur als Ganzes gebucht werden. 10× Fr. 220.– Anmeldung bis 26. 11. unter: info@balance-studio.ch +41 61 781 40 26 Das balance-Team freut sich! Anmeldung für die Blockkurse bis 27. 12. 2014 www.balance-studio.ch 061 781 40 26

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