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Donnerstag, 23. Oktober 2014

106. Jahrgang – Nr. 43

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Freitag, 24. Oktober 2014 Am Freitag Hochnebel und Sonne , mit einer leichten Bise. Samstag, 25. Oktober 2014 Am Vormittag Mix aus Nebel, Wolken und Sonne. Am Nachmittag Bewölkungszunahme und etwas Schauer. Sonntag, 26. Oktober 2014 Am Sonntag nach Auflösung von Morgennebel, ziemlich sonnig.

Bättwil

11 Am Wochenende fand im OZL in Bättwil die 7. Gewerbeausstellung des Gewerbevereins Hinteres Leimental statt. Am Sonntag feierte der GHL seinen 25jährigen Geburtstag.

Region

23 Dass der Bund vorsorglich Jodtabletten nach Hause schickt, sorgt in der Region für Aufregung.

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15/16/18 10/12 26/27

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Schlossverein will Geschichte der «Papyri» lebendig erhalten Zu seinem 40-JahrJubiläum lanciert der Schlossverein Zwingen das Projekt «Living Memory». 60 Kunstschaffende machten sich im Industrieareal auf Spurensuche, um die wechselvolle Geschichte der Papierfabrik künstlerisch-gestalterisch umzusetzen. Roland Bürki

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ie Schliessung der vor hundert Jahren gegründeten Holzstoffund Papierfabrik Zwingen im Jahr 2004 ist bei der regionalen Bevölkerung nicht vergessen: 125 Arbeitnehmer verloren damals ihre Arbeit. In ihrer wechselvollen Geschichte erlebte die Fabrik Höhen und Tiefen. So wurde in den 1920er-Jahren jede dritte Schweizer Zeitung auf Zwingner Papier gedruckt. In den 1980ern stieg die Fabrik mit 280 Angestellten zum zweitgrössten Arbeitgeber im Laufental auf. Nach der Verlegung der Zeitungspapierproduktion im Jahre 1993 nach Utzensdorf sank der Personalbestand auf gerade noch 80 Mitarbeiter. Trotz der innovativen Produktion von Recyclingpapier musste die Papierfabrik 2004 Konkurs anmelden. Die hohen Investitionen in die Sanierung ihrer Abwasserreinigung hatte das Werk nicht mehr stemmen können. Das der Bevölkerung nicht zugängliche Fabrikareal an der Birs direkt neben dem Schloss verfiel danach in einen

Papierfabrik im Dornröschenschlaf: Bis ein Investor das Areal wachküsst. Dornröschenschlaf, den der Gemeinderat 2009 mit der Umnutzung des Areals beenden wollte. Die von der Gemeindeversammlung 2011 beschlossene und vom Regierungsrat 2013 genehmigte Teilzonenplanung «Areal Papierfabrik/Etzmatt» erlaubt eine umfassend neue Bebauung des zur Industriebrache verkommenen Geländes. Die Zeit bis zum absehbaren Abriss der Gebäulichkeiten will nun der seine 40 Jahre feiernde Schlossverein Zwingen nutzen, um mit dem Projekt «Living Memory» einen «dokumentarischen Blick auf das Areal zu richten, der die aktuellen Veränderungen festhält und ästhetische Ideen in eine mögliche künftige Nutzung einbringt». An dieser Art Vergangenheitsbewältigung beteiligen sich die Hochschule für Gestaltung und Kunst

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(HGK) der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Schulen und Bevölkerung im Laufental sowie Kunstschaffende in einem Künstlerwettbewerb. Grosses Interesse am Fabrikareal Rund 60 Künstlerinnen und Künstler durchstreiften deshalb am Montag das sonst abgeriegelte Fabrikareal, fotografierten, skizzierten, filmten oder fragten etwa Markus Jermann, Präsident des Schlossvereins, oder den durchs Areal führenden Heiko Abel von der Nachlassverwaltung aus. «Nehmen Sie die Papierfabrik wahr, forschen Sie, untersuchen Sie und entwickeln Sie ein ästhetisches Produkt aus all Ihren Forschungen», riet Barbara van der Meulen, Dozentin am Institut Ästhetische Praxis und Theorie HGK Basel und mit-

FOTO: ROLAND BÜRKI

verantwortlich für das Projekt. Eine Fachjury werde anhand der eingereichten Projektdossiers 15 Kunstschaffende auswählen, die ihren Vorschlag dann gegen ein Honorar von höchstens 2000 Franken realisieren dürften. «Die künstlerisch-gestalterische Materialisierung der Spuren und der Geschichte rund um die Papierfabrik kann sich beispielsweise in Form von Spurenzeichnungen über Klanginstallationen bis hin zu raumgreifenden Installationen erstrecken», erläuterte van der Meulen gegenüber dem Wochenblatt. Ganz wichtig sei ihr aber, dass die Bevölkerung im Sommer 2015 anlässlich eines Dorffestes auch die Arbeiten von Künstlern, Studenten und Schülern zu sehen bekäme: «Vielleicht gar in dieser riesigen Maschinenhalle.»

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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.84, mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

Beglaubigte Auflage 21 258 Ex. (WEMF 2013) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 74 987 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 207 077 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

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Vier Virtuosen zu Gast in Laufen

Landammann Peter Gomm (SO): Der Gesundheitsdirektor referiert über das Gesundheitswesen. FOTO: JÜRG JEANLOZ

«19 von 20 Augenoperationen werden heute ambulant behandelt», stellte der solothurnische Landammann Peter Gomm am Podium der EGK-Gesundheitskasse fest. «Wird eine Operation ambulant statt stationär durchgeführt, kostet sie bedeutend weniger», fuhr er weiter. Der medizinische Fortschritt sei heute so gross, dass auch in anderen Bereichen der Heilkunde vermehrt ambulant geholfen werde. Lange Aufenthalte im Spital seien unerwünscht, falls das soziale Umfeld zu Hause stimme. Der Patient sei auch wieder schneller am Arbeitsplatz und die Rekonvaleszenz erfolge normalerweise rascher. Ambulante Betreuung ist auch im Alterswesen auf dem Vormarsch und wird vielfach von der Spitex getragen. Bestehende Betten in Altersheimen könnten somit für intensivere Pflegefälle gebraucht werden. Gomm machte darauf aufmerksam, dass stationäre Behandlung die Kantone zu 55 Prozent mittragen, derweil bei der ambulanten Versorgung die Krankenversicherer alles bezahlen.

«Der Kostendruck im Krankenwesen ist gewaltig», warnte Stefan Kaufmann, stv. Geschäftsleiter der EGK-Gesundheitskasse. Für stationäre und ambulante Behandlungen wurden 2012 in der Schweiz 68 Milliarden Franken aufgewendet. In den letzten 17 Jahren seien die Kosten um 200 Prozent gestiegen, eine Normalisierung sei nicht absehbar. Es finde eine Spezialisierung und Technisierung statt, wogegen die Menschen immer älter würden. Psychische Erkrankungen seien immer häufiger und stellen unser System vor grosse Anforderungen. Und letztlich steige auch die Anspruchshaltung der Menschen, die für ihre Gesundheit grosse Kosten verursachen. In der anschliessenden Diskussion meinte Dr. med. Andy Fischer, dass der Markt für ambulante Behandlung gross sei und noch andere Player auf den Plan treten würden! Wie seine Vorgänger plädierte auch er für stärkere Anreize in der ambulanten Behandlung. Dr. med. Kurt Kaspar liess uns wissen, dass die Politiker Verhinderer eines effizienteren Systems seien, indem sie den fälligen Risikoausgleich zwischen den Kassen hintertreiben. Solange das nicht geschehe, werde die Bevölkerung auch von lästigen Telefonanrufen für einen Kassenwechsel nicht verschont.

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Pink Pedrazzi mit Ukulele im Bären

Jazz in der Kirche

WOS. Oli Blessinger präsentiert am kommenden Freitag, 24. Oktober im Keller der Kulturbar «Bäre» in Laufen den Basler Musiker Pink Pedrazzi. In einem intimen Rahmen – Plätze nur für 40 Personen – spielt der Musiker seine Songs ganz reduziert mit Ukulele. Ticketreservation : tickets@kulturbar.ch

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LAUFEN

Ambulant im Trend

jjz. Landammann Peter Gomm und die Podiumsteilnehmer waren sich einig: Die ambulante Versorgung ersetzt immer mehr die stationäre Behandlung. Trotzdem sind alle Beteiligten zuwenig vorbereitet.

Donnerstag, 23. Oktober 2014 Nr. 43

Am 25. Oktober tritt das Jazz-Trio Tarzis Müller um 17.00 Uhr in der ref. Kirche Laufen auf. Starten Sie musikalisch ins Wochenende und geniessen Sie Tarzis Müller (piano), Dominik Schürmann(bass) und Bela Szigeti (drums) zum Thema «Autumn Leaves» . Der Eintritt ist frei. ref. Kirchenpflege Laufen Denise Gerber

quartet-lab: (v. l.) Die Solisten Wispelwey, Kopatchinskaja, Kuusisto und Maijala.

Das Streichquartett «quartet-lab» sorgte letzten Sonntag in der St.-Katharinen-Kirche in Laufen für hochstehenden Musikgenuss und wahre Gänsehaut-Momente. Organisiert wurde der Anlass vom Verein Kammerkonzerte Laufen. Melanie Brêchet Fischlin

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er Name des Quartetts verspricht nicht zu viel. Die vier Musikerinnen und Musiker verstehen ihre Arbeit als Laboratorium, als «Forum, durch das wir eher neue Fragen aufwerfen als alte zu beantworten, und wo man Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenbrin-

gen kann.» Im quartet-lab haben sich zu diesem Zweck international herausragende Solisten zusammengefunden. Patricia Kopatchinskaja und Pekka Kuusisto, die sich an der ersten Violine abwechseln, verbindet ihre Leidenschaft für das moderne Repertoire. Dazu gesellen sich der niederländische Cellist Pieter Wispelwey und die Finnin Lilli Maijala, eine der bedeutendsten Bratschistinnen Skandinaviens. Das Konzert wurde eröffnet mit Battalia von Heinrich Biber aus dem 17. Jahrhundert. Gleich darauf wurde das Publikum einbezogen in ein musikalisches Würfelspiel. Dabei handelt es sich um ein System, um Musikkompositionen unter Zuhilfenahme beispielsweise eines Würfels zu erstellen. quartet-lab fragte kurzerhand einige Konzertbesucher nach ihrer Lieblingszahl zwischen Eins und Zwölf. Daraus entstand schliesslich eine ganz eigene Version eines Stückes von Mozart. Ein erster Höhepunkt des Abends folgte im Anschluss mit der Sonate für Violine und Cello von Maurice Ravel.

FOTO: MELANIE BRÊCHET FISCHLIN

Das Zusammenspiel von Patricia Kopatchinskaja und Pieter Wispelwey war wunderbar harmonisch und was die gebürtige Moldawierin aus ihrem Instrument herausholte, schlicht umwerfend. Die Künstlerin, welche bevorzugt barfuss spielt, um der Erde nahe zu sein, liess ihre Geige einmal lieblich leise, dann wieder laut und bedrohlich oder gar verzweifelt klingen. Dabei war es nicht nur der Klang, welcher wieder und wieder zu verblüffen vermochte, sondern auch die Mimik der Künstlerin und die Inbrunst, mit welcher sie ihren Bogen führte. Man möchte fast sagen, die zierliche Kopatchinskaja spielt Geige wie der Teufel. Nach einer Pause legten die Musiker ihre Instrumente zur Seite und nutzten stattdessen Bücher, Zeitungen oder Möbel, um John Cages Living Room Music wiederzugeben. Krönender Abschluss des Abends bildete das Streichquartett Nr. 4 von Ludwig van Beethoven. Tosender Applaus war der verdiente Lohn für das hochkarätige Programm von quartet-lab.

HAUSKONZERTE

«Der Mond scheint hell» Über die cis-moll-Sonate op. 27 ist mehr als über alle anderen Werke Beethovens geschrieben, geschwärmt und gefabelt worden. Den Namen «Mondscheinsonate» erhielt das Werk erst nach dem Tod des Komponisten. Am ersten Hauskonzert dieser Saison im Musiksalon Schliffmatt 19 in Laufen spielt Madeleine Perler die berühmte Beethoven-Sonate; dazu liest Werner Schmidlin die Ballade «Lenore» von Gottfried August Bürger. Die weiteren Konzerte folgen im Dezember mit der Toccata in d-moll von Joh. Seb. Bach und mit dem Text «Ein unbekannter Freund» von Ivan Bunin, der 1933 den Nobelpreis für Literatur erhielt.

Im neuen Jahr bringt das dritte Hauskonzert eine ungewöhnliche Kombination: Der Klaviersonate in G-Dur von W. A. Mozart wird das Märchen «Spiegel, das Kätzchen» von Gottfried Keller gegenübergestellt. Das vierte und letzte Hauskonzert dieses Winters folgt im März 2015 mit einem Programm, das auch für Kinder geeignet ist: Zur spanischen Suite von Isaak Albéniz wird die Geschichte «Don Quichotte» von Erich Kästner gelesen. Werner Schmidlin Hauskonzerte im Musiksalon Schliffmatt 19, in Laufen, am 26.Oktober und 2. November 2014, 17 Uhr. Ludwig van Beethoven: Klaviersonate op. 27 Nr.2 und Gottfried August Bürger: Lenore. Eintritt frei, Kollekte

FOTOAUSSTELLUNG

Bekanntes und Unbekanntes

Wahlen 1939: In der Fotoausstellung kann die Entwicklung von Wahlen beobachtet werden. FOTO: ZVG Seit Sommer 2012 sammelten Germann Halbeisen, Rolf Karrer, Peter Kneuss und Christian Scheurer Fotos von Wahlen. Das Team investierte viele Stunden zur Vorbereitung dieser Ausstellung. Die Fotogruppe freut sich sehr auf die Durchführung dieser Fotoausstellung. Eine Vielzahl Fotos aus alten Zeiten

wurden elektronisch erfasst und können nun während einer Fotoausstellung im Gemeindesaal betrachtet werden. Ein grosses Dankeschön an diejenigen Personen, welche Fotos zur Verfügung gestellt haben. Die Ausstellung hat zum Ziel interessierte Personen das ehemalige Strassendorf etwas näher zu bringen. Die Fotos sollen dazu beitragen, Einblicke an Vergangenes zu erhalten, aber auch einige Veränderungen aufzuzeigen. Die gesammelten Fotos illustrieren, wie sich das Dorf Wahlen in den letzten Jahren stark verändert hat. Die Fotogruppe wünscht den Besucherinnen und Besucher Entdeckerlust, viel Spass und hoffentlich auch Aha-Erlebnisse auf einer fotografischen Zeitreise. Fotogruppe Wahlen Fotoausstellung Gemeindezentrum Wahlen: Fr. 24. Oktober – So. 26. Oktober, Fr., 31. Oktober – So. 2. November, Fr. 19.00 bis 22.00 Uhr, Sa. 16.00 bis 22.00 Uhr, So. 14.00 bis 17.00 Uhr.

www.kfl.ch AUSSTELLUNG

16. Oktober- 2. November 2014

Daniel Gaemperle – Une fleur dans la barbe

Öffnungszeiten: Do und Fr, 18.00- 20.30 Uhr, So, 11.00- 16.00 Uhr KABARETT

Samstag, 25. Oktober, 20.15 Uhr

*Michael Elsener – Stimmbruch

Seine Stimme spricht für Michael, für Röbi, für Bostic. Für Burkhalter, Tilgner und Schmezer. Für Federer, Kliby und Aeschbacher. FILM

Donnerstag, 30. Oktober, 20.30 Uhr

Nebraska

Ein einfühlsamer, trauriger und gleichzeitig von einem leuchtenden Humor beseelter Film. Regie: Alexander Payne; mit Bruce Dern, Will Forte, June Squibb, Bob Odenkirk, Stacy Keach. Abenteuer, Drama; USA 2013, 115 Min. DISCO

Freitag, 31. Oktober, 20.30 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ Rolex. 20.30 – 21.30 Uhr Schnupperstunde «Salsa» Der Abend beginnt mit fröhlicher Musik, Tanzlehrer von «Bailamos Salsa» zeigen uns Salsa-Schritte. Der Kurs ist für Paare, Einzeltänzer, Newcomer und auch Könner. Anschliessend heisse Rhythmen und coole Drinks von der «Wandelbar».

* Vorverkauf Terra Travel, Bahnhofstrasse 3, Laufen Tel. 061 761 30 33 Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46


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Donnerstag, 23. Oktober 2014 Nr. 43

Gottesdienste Ein Engel kam, lächelte und kehrte wieder um.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche: Sonntag, 26. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst im Kanzeltausch, Lehrvikarin Maria Wüthrich aus Lupsingen in supervisorischer Begleitung von Pfarrerin Regine Kokontis aus Laufen. Sonntagsschule/ChinderChilche mit Beginn im Gottesdienst. Sonntag, 2. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl und mit dem Männerchor BreitenbachWahlen. Im Anschluss daran: feiner Apéro im Gemeindesaal. Sonntagsschule/ ChinderChilche mit Beginn um 10.15 Uhr im Sonntagsschulraum. Pfarrvertretung: Vom Samstag, 11. Oktober, bis zum Samstag, 25. Oktober, wird Pfarrer Stéphane Barth ferienhalber im Pfarramt vertreten von Pfarrerin Christine Surbeck aus Basel, Telefon 078 805 27 24. Sie ist bei Beerdigungen und seelsorgerlichen Belangen für Sie da. Chile-Spatzen-Chinderchor: erstes Treffen am Freitag, 31. Oktober, 19.00 Uhr, Gemeindesaal der ref. Kirche. Konfirmandenunterricht: jeweils donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus, im Gemeindesaal: Gruppe 2 am 2. Oktober. Nach den Herbstferien: Gruppe 1 am 30. Oktober. Gruppe 2 am 6. November. Nacht der Lichter mit Taizé-Gesang: Freitag, 14. November, 20.00 Uhr in der kath. Kirche Breitenbach.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 23. Oktober, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 24. Oktober, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 24. Oktober, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Samstag, 25. Oktober, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Abendmusiken. Am 25. Oktober wird die Combo Songs und jazzige «tunes» zum Thema «autumn leaves» interpretieren. Wir freuen uns auf diese beschwingte halbe Stunde. Sonntag, 26. Oktober, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Kanzeltausch mit Pfarrer Stéphane Barth (Breitenbach). Heute ist ChinderSunntig mit Marianne.

Silvan-Juri Bader 6. Juli 2014 bis 17. Oktober 2014 Dr Kampf het är verlore, öisi Härze het är gwunne.

Mami und Papi mit Damian Greth und Dieter Wiggli, Ömi und Opi Maria und Werner Bader, Grosi und Ätti Ramona und Thomas, Gotti und Götti Tante und Onkle mit Ahang Theres Wiggli, Urgrosmutti

Dr Truurgottesdienscht findet am Fritig, 24. Oktober 2014, um 14.30 Uhr in der Chirche in Seewen statt. Drissigschti: Samschtig, 29. Novämber 2014, um 19.00 Uhr. Gilt als Leidzirkular.

Max Hänggi-Hagmann 26. September 1947 bis 15. Oktober 2014

In stiller Trauer Rosmarie Hänggi-Hagmann Patrick Hänggi Christoph Hänggi Dominik Hänggi Geschwister und Verwandte Die Trauerfeier findet am Freitag, 24. Oktober 2014, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche in Meltingen statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Rosmarie Hänggi-Hagmann, Hauptstrasse 73, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular.

Mutter sein heisst . . . glauben an der Kinder Glück . . . hoffen auch bei Missgeschick . . . lieben, treu in Freud und Leid . . . wirken froh und hilfsbereit Ein reich erfülltes Leben hat sich dem Ende zugeneigt. Es bleiben die schönen Erinnerungen an meine liebe Ehefrau, unsere umsorgende Mutter und Schwiegermutter, hilfsbereite Schwester und Schwägerin, liebenswerte Grossmutter, Gotte und Tante

Ottilia Anklin-Vogt 9. April 1928 bis 18. Oktober 2014 Wir sind traurig und nehmen Abschied.

Silver Anklin-Vogt Hannelore und Anton Altenbach-Anklin mit Sandra und Christine Peter und Angela Anklin-Baschung mit Eric und Simon Roland und Margrit Anklin-Rötheli mit Melanie und Philipp Silvia und Jean-Pierre Anklin Crittin Marietta und Reto Meier-Anklin mit Elena und Sarah Martin Anklin und Irene Spitzli Heinz und Erika Anklin-Guler mit Valentin, Raffael und Pascal

Sonntag, 26. Oktober 2014 10.00 Uhr Gottesdienst mit KinderGottesdienst und Kinderhüte anschliessend Kirchenkaffee

– Freitag, 24. Oktober, 10.30 Uhr Gottesdienst mit Eucharistie, Pfarrer Günter Hulin, Pflegewohnheim Flühbach – 20 Uhr, Ökum. Taizé-Feier Kirche Witterswil – Sonntag, 26. Oktober,10 Uhr Gottesdienst, zu Gast im Ökumenischen Jahr: «Eine besondere Brüdergemeinschaft» mit der Herrnhuter Sozietät Basel und Pfarrer Frieder Vollprecht Pfarrer Armin Mettler. Apéro – Mittwoch, 29. Oktober, 18.30 Uhr Roundabout-Streetdance-Gruppe, Isabel Reimer – Donnerstag, 30. Oktober, 14.30 Uhr Treffpunkt, Film: «Das Labyrinth der Wörter», anschliessend Kaffee und Kuchen, Pfarrer Armin Mettler und Team – Freitag, 31. Oktober, 19.30 Uhr Gottesdienst mit Eucharistie, Jugendtreff zu Halloween, Melissa Müller

Traurig, doch mit vielen schönen und unvergesslichen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehegatten, unserem Vater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

E grosse Dank im UKBB in Basel, dr Kinderspitex Nordweschtschwiz und allne, wo eus unterstütz hei.

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Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber immer dort, wo wir alle sind.

Zum Trauergottesdienst mit anschliessender Bestattung laden wir alle herzlich ein: Donnerstag, 23. Oktober 2014, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Erschwil. Traueradresse: Peter Anklin, Schmelzistrasse 80, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Louis Schwarz-Saner erfahren durften. Wir danken Herrn Klingenbeck für die feierlich gestaltete Abdankung. Ein besonderer Dank gilt allen, die das Leben von Louis in irgendeiner Weise bereichert haben und ihm in Freundschaft und Liebe begegnet sind. Laufen, im Oktober 2014

Die Trauerfamilien

Dreissigster: Freitag, 24. Oktober 2014, um 19.30 Uhr.

DANKSAGUNG Wir danken von Herzen für die vielen Zeichen der Verbundenheit und Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Gertrud Felzhalb-Tanner erfahren durften. Dafür wollen wir allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Trauernden, die von der lieben Verstorbenen Abschied genommen haben, von ganzem Herzen danken. Besonders danken möchten wir Herrn Pfarrer Hulin für die würdige Gestaltung der Trauerfeier, Dr. Walter Meier und dem Pflegepersonal «am Blauen» und «Flühbach» für die liebevolle Betreuung. Danke sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten. Sie haben in vielfältiger Weise durch Wort, Schrift, Blumen, Grabschmuck, heilige Messen oder durch das ehrende letzte Geleit ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht.

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

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Rodersdorf, im Oktober 2014

Die Trauerfamilien

Dreissigster: Samstag, 25. Oktober 2014, um 18 Uhr in der katholischen Kirche Rodersdorf.

Röschenz


Donnerstag, 23. Oktober 2014 Nr. 43

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Donnerstag, 23. Oktober 2014 Nr. 43

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber voller Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem Mami, Schwiegermami, unserer Schwester, Schwägerin, unserem Gotti und unserer Tante

Margrit Borer-Meier 27. August 1956 bis 18. Oktober 2014

Bärschwil

Baupublikation

Dein Leben fand ein unerwartet schnelles Ende. Doch die Spuren deines Lebens, in Gedanken, Bildern, Augenblicken, werden uns immer an dich erinnern. In unserem Herzen wirst du ewig weiterleben.

In stiller Trauer: Karl Borer Daniel und Nicole Borer-Nideröst Stefan Borer und Martina Deppe Othmar und Sayoko Meier-Minami mit Familie Verwandte und Freunde

Bauherr: Kilian Neuschwander-Borer Bündtenstrasse 368, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Rückbau Gebäude Nr. 92 ehemaliges Wohnhaus mit Stallungen Bauplatz: Unterwilerstrasse 92 Bauparzelle: GB-Nr. 56 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7. November2014

Nuglar-St. Pantaleon

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Ihnen mitzuteilen, dass unsere Mitarbeiterin

Margrit Borer-Meier am 18. Oktober 2014 im Alter von 58 Jahren verstorben ist. Wir trauern um unsere Kollegin, die viele Jahre lang in der Aktivierung unseren Pensionärinnen und Pensionären mit ihrer wunderbaren Art, ihrer Kreativität und grosser Lebensfreude den Alltag verschönert hat. Wir werden Margrit als liebenswerten und selbstlosen Menschen in dankbarer Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unser tief empfundenes Beileid. Wir wünschen ihnen viel Kraft und Zuversicht in diesen schweren Stunden. Zentrum Passwang Im Namen des Vorstands Dr. Dieter Künzli

aller Mitarbeitenden Michael Rosenberg

Die Beerdigung findet am Dienstag, 28. Oktober 2014, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Himmelried statt. Anstelle von Blumen gedenke man des Missionsprojekts Afrika der Pfarrei Muttenz, IBAN CH87 0900 0000 4121 1268 3. Traueradresse: Karl Borer, Kastelweid 290, 4204 Himmelried

Baupublikation Bauobjekt: 14-026 Versickerungsanlage Grundbuch-Nr.: 2166 Adresse: 4412 Nuglar, Im Winzlingen Gesuchsteller: Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon (Werk- und Umweltkommission) 4412 Nuglar, Ausserdorfstrasse 49 Grundeigentümer: Gemeinde NuglarSt. Pantaleon 4412 Nuglar, Ausserdorfstrasse 49 Planverfasser: Werk- und Umweltkommission (Walter Gugerli) 4412 Nuglar, Ausserdorfstrasse 49 Datum Baugesuch: 8. September 2014 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 7. November 2014 Einsprachen sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Grindel

Baupublikation Bauherrin: Borer-Henz Hugo Hauptstrasse 163, 4247 Grindel Bauobjekt: Vergrösserung Gartensitzplatz sowie Verlängerung der Gartenmauer Bauplatz: Hauptstrasse 163, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 408 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 6. November 2014

DAS SCHÖNSTE, WAS EIN MENSCH HINTERLASSEN KANN, IST EIN LÄCHELN IM GESICHT DERJENIGEN, DIE AN IHN DENKEN.

DANKSAGUNG Wir danken allen herzlich, die mit uns von

Alfred Steiner Abschied genommen haben. Besonders danken möchten wir Herrn Dr. med. Peter Hofer, Laufen, für die ärztliche Betreuung in den letzten Jahren; Herrn Pfarrer Schöpi, Zwingen, für den einfühlsamen Abschiedsgottesdienst und der Sakristanin Frau Madlene Hammel-Henz für die schöne Einrichtung des Kirchenraumes; dem Organisten und dem Dudelsackspieler für die passende musikalische Umrahmung bei der Abschiedsfeier. Wir danken für Karten und sonstige Beileidsbezeugungen sowie für Geldspenden, die wir dem Wohn- und Beschäftigungsheim Hirsacker in Liesberg spenden. Liesberg, im Oktober 2014

Die Trauerfamilien

Wir danken von Herzen für die grosse Anteilnahme zum Abschied von meiner lieben Frau und unserer lieben Mutter

Rosa Lauber-Hügli Danken möchten wir Herrn Pfarrer Stephan Stadler und der Organistin für die würdige Gestaltung des Trauergottesdienstes. Ebenso danken wir Doktor F. Leupold sowie der Spitex Laufental, der Paramedic und dem Unispital Basel für die liebevolle Betreuung.

Liebe und Erinnerung ist das, was bleibt, lässt viele Bilder vorüberziehen, uns dankbar zurückschauen auf die gemeinsam verbrachte Zeit.

Vielen Dank den Fahnendelegationen. Auch danken wir für die vielen Beileidskarten, heiligen Messen und die Spenden aller Art.

DANKSAGUNG Wir sind überwältigt von der grossen Anteilnahme sowie den vielen Zeichen des Mitgefühls und Freundschaftsbezeugungen, die wir beim Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Gross- und UrGrossvater, Schwiegervater, Bruder, Onkel und Götti

Edi Schnell-Wyrsch 19. Februar 1928 bis 14. September 2014 erfahren durften. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei Herrn Dr. Paul Schnell, Frau Dr. Claudia Rosamilia, Herrn Dr. M. Fischer, Basel, sowie bei der Ärzteschaft und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Basellandschaft, Liestal, für die langjährige und umsichtige medizinische Betreuung. Einen besonderen Dank entrichten wir Herrn Pfarrer F. Sabo für die würdevolle Gestaltung sowie dem Organisten Herrn V. Stich für die musikalische Untermalung des Gottesdienstes. Ein herzliches Dankeschön für die vielen Beileidskarten und die Spenden, welche wir von Verwandten, Freunden, Bekannten, Kameraden, Vereinskollegen sowie ehemaligen Arbeitskollegen erhalten haben. Röschenz, im Oktober 2014

DANKSAGUNG

Die Trauerfamilie

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Brislach, im Oktober 2014

Die Trauerfamilien

Dreissigster: Sonntag, 26. Oktober 2014, um 10.00 Uhr in der Kirche Brislach.


LAUFENTAL

Donnerstag, 23. Oktober 2014 Nr. 43

RÖSCHENZ

LAUFEN

Geometrische Räumlichkeit

Spiel mit den Farben

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Daniel Gaemperle zeigt im Kulturforum Laufen neue Bilder, die er in Südfrankreich geschaffen hat. Farben und Formen zeichnen sich durch eine aparte Ausdrucksweise aus. Jürg Jeanloz

S Zwei Künstler und ihre Werke: Jakob Engler und Paul Wyss (v. l.) mit Skulpturen und FOTO: OLIVIA BORER Lamellenbildern. olb. An der Vernissage im Folke Truedsson Atelier in Röschenz vom 17. Oktober bewiesen die Künstler Paul Wyss und Jakob Engler, dass sich Bilder und Skulpturen in ein und derselben Ausstellung harmonisch ergänzen können. Mit Aussicht auf das Laufental und die Jurakette fand die Vernissage zur Ausstellung der Kunstwerke der beiden Therwiler Jakob Engler und Paul Wyss in einer ganz besonderen Atmosphäre statt. Das abendliche Ambiente genossen zahlreiche kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz, die sich im Gespräch mit den Künstlern über deren Arbeiten vor Ort austauschten. Wyss, der gelernter Hochbauzeichner ist, schafft es mit seinen Lamellenbildern, die Wahrnehmung des Betrachters zu schärfen. Das Thema «Farbreflexionen und Rhythmen», unter welchem seine Arbeiten stehen, soll die Menschen anregen, im eigenen Alltag Lichtund Farbspiele wahrzunehmen. Die Kreise, Rechtecke und Pyramiden in Wyss’ Bildern sind aus einem Stück Papier gefaltet, wobei der Betrachter keine Farben, sondern nur Farbreflexionen sieht. Dies führt zu einer Verbindung von harten geometrischen Formen und dem Fliessen von Farbe. Harte geometrische Formen zeichnen auch die Skulpturen von «Joggi»

Engler aus. Schon mit neun Jahren wusste er, dass er Bildhauer werden wollte. Für Skulpturen von 20 Zentimeter Grösse benötigt Engler vier bis fünf Tage. Die Plastiken bestehen wahlweise aus Eisen, Stein, Beton, Granit oder Terrakotta. Nur mit Metall wage sich Engler jedoch «in den Raum hinaus». In ihrer Willkommensansprache betonten Wyss und Engler die Wichtigkeit der räumlichen Komponente in ihren Arbeiten. Die Räumlichkeit sei dann auch die Gemeinsamkeit der Bilder von Paul Wyss und den Skulpturen von Jakob Engler. Engler stellte jedoch fest, dass die Bildobjekte von Wyss den Raum vergrössern könnten, seine eigenen Raumvorgaben als Bildhauer seien dagegen beschränkt. Mit Schranken sah sich auch Niklas Baumann, Veranstalter der Ausstellung, zu Beginn der Kooperation mit den beiden Künstlern konfrontiert. Er sei sich nicht sicher gewesen, ob die Arbeiten der Therwiler in eine gemeinsame Ausstellung zusammenpassen würden. Baumann konnte sich jedoch schnell vom Gegenteil überzeugen. Interessierte sind dazu eingeladen, es ihm noch bis zum 2. November gleichzutun.

ein Motto «Une fleur dans la barbe» verrät den Weltenbummler und Freigeist Daniel Gaemperle. Hinter dem Motto verstecke sich ein alter Hippie, schmunzelt der bärtige Künstler. Seit 41 Jahren stellt Gaemperle seine Werke, bestehend aus Wandbildern, Glasmalereien, Druckgrafiken, Collagen und vielem mehr, aus. «Ich bin eine Malsau», zitiert er sich gleich selbst. In Südfrankreich liess er sich inspirieren und brachte eine stattliche Anzahl von Wandgemälden mit, die im Kulturforum Laufen zu bewundern sind. Seine Bilder erklären sich selbst, er hat ihnen keine Namen gegeben. Im Gegenteil, er fordert den Betrachter auf, einfach hinzuschauen und die Werke auf sich wirken zu lassen. Er sei ein politischer Mensch, sozial und links angesiedelt, er drücke das in seinen Bildern aus. Es ist ihm auch ein Anliegen, sich mit seinen Künstlerkollegen zu solidarisieren. Daniel Gaemperle spielt mit Farben und Formen. Pastellfarben im Hintergrund, kräftige Linien und Flecken in satten Farben wechseln sich fleissig ab. Gesichter werden angedeutet, bei einigen Gemälden rinnt die Farbe in feinen

Daniel Gaemperle: Der Künstler vor seinen Gemälden. Fäden zur Bildunterkante. Er arbeitet mit starken Kontrasten. Die Bilder sind aufregend, eindrucksvoll und einzigartig. Im hellen Kulturforum mit seinen weissen Wänden und den Holzbalken erhalten sie eine auffällige Präsenz. «Daniel redet nicht gern über seine Bilder», räumt Andreas Malzach ein, Verantwortlicher für das Kulturforum Laufen. Am liebsten würde er seine Bilder in einer alten Fabrikhalle ausstellen und ohne Vernissage auskommen. Er sei sechzig Jahre alt und habe in seiner reichen Künstlerlaufbahn viel ausprobiert und erreicht. In öffentlichen Gebäuden und Firmen hat er seine künstle-

FOTO: JÜRG JEANLOZ

rischen Fussabdrücke hinterlassen. 2014 sei er sogar Kulturpreisträger für Malerei des Kantons Solothurn geworden, das ehre ihn besonders. Der freischaffende Künstler ist weitgereist. Soeben ist er von St. Petersburg zurückgekehrt und nach der Vernissage fliegt er nach Holland. Er stellt im Ausland aus, besucht Museen und trifft sich mit anderen Künstlern. Andere Kulturen und Erlebnisse setzt er gerne in seinen Werken um. Ausstellung im Kulturforum Laufen, Alts Schlachthuus, bis 2. November. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag von 18 bis 20.30 Uhr und Sonntag von 11 bis 16 Uhr.

BRISLACH

Männerchöre gingen fremd

Atelier Folke Truedsson, Öffnungszeiten: Samstag/Sonntag, 11.00–17.30 Uhr, oder nach Vereinbarung, bis 2. November.

Die Freude des Dirigenten: Myron Ackermann bedankt sich bei Chor und Solisten. FOTO: ROLAND BÜRKI

bü. Die beiden Männerchöre Brislach und Grellingen hatten am Samstag ein Date. Mit dem Gemischten Chor Fehren und acht Instrumentalisten. Männerchöre seien so was von altmodisch, hört man oft. Von wegen. Die

beiden Männerchöre Brislach und Grellingen «dateten» am Samstagabend den Gemischten Chor Fehren sowie acht Instrumentalisten und tauschten auch mal die Partner. Sein experimentelles, generationenübergreifendes Chorkon-

zept gab Dirigent und Spiritus Rector Myron Ackermann Gelegenheit, mal die Damen des Gemischten Chors Fehren allein, die Herren zusammen mit den beiden Männerchören oder dann alle zusammen singen zu lassen. Viel musikalischer Drive erfüllte die Kirche, wenn Florian Kirchhofer am EPiano, Agnes Beer an der Handharmonika, Brigitte Hagen und Imelda Ackermann an der Violine, Luisa Eggenschwiler auf der Querflöte, Marion Ackermann am Schlagzeug und Felix Schenker zusammen mit Leandro von Krannichfeldt an Bass und Rhythm Guitar brillierten. Moderatorin Edith Hänggi wusste in ihren Ansagen die Lieder einprägsam in die Welt der Haute Couture zu rücken, während auf einer Leinwand die einzelnen Texte nachzulesen waren. Unbedingt top war die Musikauswahl. Sie reichte vom Volkslied über Boogie, ABBA und Western Songs bis zur kleinen Nachtmusik. Ein «Happy Day», bei dem die Abwesenden einmal mehr unrecht hatten. Letztes Konzert am Samstag, 25. Oktober, 18.00 Uhr in der katholischen Kirche Grellingen.

VERANSTALTUNG

Jubiläums-Apéro in der Stedtlibibliothek Am 14. Oktober vor 30 Jahren wurde die Stedtlibibliothek Laufen feierlich eröffnet und als neue «Volksbibliothek» der Bevölkerung zugänglich gemacht. Mit einem Jubiläumsanlass will der Verein Stedtlibibliothek am kommenden Samstag, 25.10.14 das 30-jährige Bestehen der Bibliothek feiern. Von 10.30 bis 16.00 Uhr können Besucherinnen und Besucher an einem Apéro auf den Gründungstag der Bibliothek anstossen und von einer DVD-Ausleihaktion profitieren. Im Rahmen des 30-Jahr-Jubiläums führte die Stedtlibibliothek bereits verschiedene Anlässe durch, unter anderem einen Zaubereiworkshop, einen Manga-Zeichenkurs und eine BookArt-Lektion. Mit viel berühmter «Chrüterchraft»

und der tatkräftigen Initiative der Laufner Behörden begann vor 30 Jahren die Geschichte der Stedtlibibliothek: Anlässlich ihres 50-Jahr-Jubiläums im Jahr 1980 übergab die Ricola AG der Einwohnergemeinde Laufen eine Spende von 100 000 Franken für eine neue Bibliothek. Wohl gab es in Laufen zu dieser Zeit drei Schulbibliotheken, eine Gefängnis- und eine Pfarreibibliothek. Die neue Bibliothek in Laufen sollte aber zur öffentlichen Bibliothek werden - zu einer «Volksbibliothek» für die ganze Region. Am 14. Oktober 1984 vermeldete das Wochenblatt – damals noch als «Anzeiger» – die Eröffnung der neuen Stedtlibibliothek. Als besondere Attraktion wurde an diesem Tag das älteste gedruckte Buch der Schweiz in

Laufen gezeigt – der «Mammotrectus», verfasst von Johannes Marchesinus und gedruckt vom Laufner Bürger Helias Helye. Als Grundstock für die neue Bibliothek wurde ein Teil des Bücherbestandes aus der Pfarreibibliothek übernommen. Am Eröffnungstag standen 4000 Bücher zur Ausleihe bereit. Heute umfasst das laufend aktualisierte Medienangebot rund 15 000 Romane und Sachbücher, DVDs, Hörbücher und Zeitschriften für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Eine Jahresmitgliedschaft in der Stedtlibibliothek gibt’s schon ab 50 Franken, für Kinder und Jugendliche bis 20 Jahren ist das Bibliotheksabonnement sogar kostenlos. Esther Ugolini


THIERSTEIN

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MELTINGEN

Der Bezirksmusiktag im Wandel der Gesellschaft An der 106. Delegiertenversammlung des Thiersteiner Musikverbands waren die statutarischen Geschäfte rasch vom Tisch. Der Bezirksmusiktag aber entwickelte sich zum Thema des Abends. Roland Bürki

D

ie Thiersteiner sind bekannt für gepflegte Blasmusik. Das bestätigten einmal mehr die Musikantinnen und Musikanten von Meltingen und Fehren, welche gemeinsam die 106. Delegiertenversammlung des Thiersteiner Musikverbands mit dem Marsch «St. Triphon» eröffneten. Doch im Verlaufe der von Präsident Ivo Cueny souverän geleiteten Versammlung gaben die Delegierten der zehn angeschlossenen Musikvereine zu erkennen, dass sie auch beim Analysieren und Diskutieren von Problemen eine durchaus feine und faire Klinge zu führen wissen. «Pièce de résistance» an diesem Abend im Restaurant Traube war eindeutig das Thema Musiktag. «In Meltingen herrscht zwar Freude über die Durchführung des Musiktags 2015, doch ein dreitägiges Dorffest mit Festhalle lag finanziell einfach nicht drin», orientierte Rainer Jeger von der Brass Band Meltingen. Der Anlass finde nun exklusiv am Sonntag, 14. Juni 2015, im Breitenbacher Grien statt. Er verstehe Meltingen und wolle

Musikalischer Auftakt: Nach dem Marsch St. Triphon geht der Vorstand (am Tisch) FOTO: ROLAND BÜRKI zügig durch die Geschäfte. auch keine Kritik üben, antwortete Verbandspräsident Cueny. «Leider geht viel verloren in den Dörfern, wenn der Musiktag ausgelagert wird», bedauerte er und regte ein «Zurückbuchstabieren zu den Wurzeln» an, damit auch kleinere Vereine nicht unter einen zu hohen Erwartungsdruck gerieten. Während Rainer Jeger die Verlegung nach Breitenbach auch mit gesellschaftlichen Veränderungen und Infrastrukturproblemen begründete, regte der Büsseracher Markus Blanco an, sich über eine «Grundausstattung» des Musiktages Gedanken zu machen. Sodass jeder Verein in seinem Dorf etwas machen und die Bevölkerung etwa mit der Marschmusikparade für die Blasmusik erwärmen könne. Die Frage «Wie viel Musiktag und wo» wird den Vorstand und die Vereine noch weiter beschäfti-

gen, ebenso der Umstand, dass für den Musiktag 2016 nach einer Absage aus dem Leimental noch immer kein veranstaltender Verein in Sicht ist. Die 22 Delegierten erteilten dem Vorstand den Auftrag, bis 30. November nochmals bei allen Musikvereinen, auch im Bezirk Dorneck, nachzuhaken. Die übrigen Geschäfte wie Rechnung 2014 und Budget 2015, beide mit schwarzen Zahlen, Bestätigung des Vorstands oder Beibehaltung des bisherigen Mitgliederbeitrags gingen zügig über die Bühne. Sympathisch und berührend zugleich gestaltete sich die Totenehrung für sechs im letzten Verbandsjahr verstorbene Mitglieder, für die Cueny jeweils eine Grabkerze mit dem Logo des Verbandes bereithielt. Und Kassier Urs Bieli ging bestimmt zufrieden mit seiner Urkunde als neues Ehrenmitglied nach Hause.

BÜSSERACH

Schlager auf die schräge Art kk. Die Rockband «Schlagrahm» heizte am letzten Samstag im Konzertsaal in Büsserach mächtig ein. Gleichzeitig stellten drei bekannte DJs ihr gemeinsames Musikprojekt «Tanz mit mir» vor. Möglich machten diesen Konzertabend die Freizeitprofis. Eine Vereinsgruppe bestehend aus diversen Vereinen wie der Traffic Team Sound & Light, der Schwarzeliste, der Kulturbar Bären und vielen anderen. Sie organisieren mittlerweile in der ganzen Schweiz Konzerte. Kurz nach 22.00 Uhr beginnt das Konzert der Rockband «Schlagrahm», einem Quartett eigenwilliger Schlagerparodisten aus Eschenbach (SG). Die vier Rocker drehen ihre Gitarren-Regler voll auf und lassen es so richtig krachen, obwohl anfangs nur wenige Zuschauer anwesend sind. Das tut aber ihrer guten Laune keinen Abbruch. Im Gegenteil sie geben erst richtig Gas und röhren Peter Maffays «Über sieben Brücken musst du gehen» in den Saal. Frech flirtet Ronny, der Frontmann, mit ein paar jungen Frauen und begrüsst sie mit den Worten: «Euch kennen wir doch!» Die Angesprochenen freuen sich sichtlich, dass er sich noch an sie erinnert und erwähnen dann auch, dass sie die Formation schon am Rock am Bärg

EINGESANDT

Herbstidylle

Unten grau und oben blau: Blick über die Blauenweide.

FOTO: REINHARD HÄNGGI

Heizt ein: Die Rocker der Band «Schlagrahm», die so schräg sind, dass sie schon wieder gut sind. FOTOS: KATHARINA KILCHER gesehen und mit ihnen abgefeiert hätten. Beim Song «Ich will hoam nach Fürstenfeld» kocht die Stimmung unter den Zuschauern langsam hoch. Mit lauten Gitarrensoli und vollem Körpereinsatz rocken sich die selbsternannten Schlagerstars von Ohrwurm zu Ohrwurm. «Die Band ist so schräg, dass sie schon wieder gut ist», meint eine junge Frau mit verschmitztem Lächeln. Auch das Outfit der vier Musiker ist witzig. Sie

Jonathan Sollberger, Mélanie von Bergen, Simon Fürstenberger (v. l.): Das sympathische Dreiergrüppchen bei ihrer Arbeit hinter dem Tresen des Schwarzliste-Stands.

stehen in Trainingsanzügen der 80erJahre, Stirnbändern und Sonnenbrillen auf der Bühne. Nach einer Pause geht es in die zweite Runde und allmählich füllt sich der Saal mit jungen Partygängern. Die Leute tanzen und grölen ausgelassen die bekannten «Evergreens» mit. Bei der Zugabe brodelt es im Saal, die Gitarren dröhnen und Ronny, der Sänger, schmettert «Marmor, Stein und Eisen bricht…» aus voller Kehle in die Menge. Nach einer DJ-Einlage mit DJ Luciano, welcher die Tanzwut unter den jungen Gästen gekonnt schürt, steht eine Premiere auf dem Programm. Ein sichtlich leicht kribbeliger Alex Costanzo (Alessandro Costanzo) aus Meltingen sowie der charmante Dave S (David Schmid) aus Breitenbach und der coole Rapper Schwarzbueb (Andreas Schmid) aus Büsserach stellen ihr gemeinsames Projekt «Tanz mit mir» das erste Mal live vor. Sie bestehen die Feuertaufe auf Anhieb und erhalten frenetischen Applaus für ihre tanzbaren Beats und den eingängigen Songtext. Sichtlich erleichtert und erfreut, dass ihr Song so gut beim Publikum angekommen ist, feiern sie den Erfolg ausgelassen mit ihren Freunden, Bekannten und Fans.


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Die Mutter, sie lehrte uns zu lieben, zu achten und zu arbeiten. In jungen Jahren war sie schön und liebevoll, sie beschützte und umsorgte. In mittleren Jahren war sie schön und stark, sie verband und hielt zusammen. In späten Jahren war sie schön und zerbrechlich, es lag an uns, sie zu beschützen und zu umsorgen. Wir atmen auf und lassen dich gehen; in Dankbarkeit und Liebe.

Wir nehmen Abschied von unserem lieben Mutti, unserem Grossmutti, unserem Uri und unserer Schwester, Schwägerin, Tante und unserem Gotti

Maria Thomann-Baumgartner Mary 26. April 1918 bis 18. Oktober 2014 Sie hat uns verlassen und ihre Reise in die Ewigkeit angetreten. Das Ziel ihrer Reise ist uns noch unbekannt, doch eines Tages werden wir uns wiedersehen und dieses Wiedersehen wird die grössere Freude sein als all die gemeinsamen Stunden der Vergangenheit. Bis dahin bleiben uns unsere grossen und kleinen Erinnerungen in unseren Herzen. Wir vermissen dich: Verena Pfeiffer mit Kind und Grosskindern Rosina Henz-Thomann mit Kindern und Grosskindern Ella Glanzmann-Thomann mit Kindern und Grosskindern Die Abdankung und Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 29. Oktober 2014, um 14.00 Uhr in der Kirche Himmelried statt. Dreissigster: Sonntag, 30. November 2014, um 10.30 Uhr. Da Mary ihre letzte Ruhe im Gemeinschaftsgrab findet, bitten wir, auf Blumenspenden zu verzichten. Traueradresse: Verena Pfeiffer, Fehrenstrasse 32, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.

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Die Lösungen müssen spätestens bis Dienstag, 28. Oktober 2014, 12 Uhr bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


DORNECK

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BÄTTWIL

Das Gewerbe im Leimental lebt Am Wochenende fand im OZL in Bättwil die 7. Gewerbeausstellung des Gewerbevereins Hinteres Leimental statt. Am Sonntag feierte der GHL seinen 25-jährigen Geburtstag. Dazu wurde er von Regierungsrat Remo Ankli und der Solothurner Verbandspräsidentin Marianne Meister beglückwünscht. Jürg Jeanloz

V

or 25 Jahren sei in der DDR die Mauer gefallen und zum selben Zeitpunkt auch der Gewerbeverein Hinteres Leimental gegründet wurden, begann Remo Ankli seine regierungsrätliche Grussbotschaft. Er freue sich, dass sich das Gewerbe so gut entwickelt habe, was in dieser schnelllebigen Zeit keine Selbstverständlichkeit sei. Die Jugendlichen würden von der aktiven Präsenz des Gewerbes profitieren, denn das schweizerische Lehrstellenmodell sei eine Erfolgsgeschichte. Im Oberstufenzentrum Leimental (OZL), wo die Gewerbeschau im Gang ist, würde der Grundstein für die Ausbildung der jungen Menschen gelegt. Ankli warnte aber davor, dass in den nächsten Jahren ein Rückgang der Schulabgänger zu erwarten und deshalb der Nachwuchsförderung höchste Priorität einzuräumen sei. «Wir vergessen das Schwarzbubenland nicht», versicherte Marianne Meister, Präsidentin des Solothurnischen Gewerbeverbands, den zahlreichen Gästen im Festzelt. Höhepunkt des Tages sei aber die Ehrung des jungen Parkettlegers Martin Altenbach aus Rodersdorf, der an den Schweizer Berufsmeisterschaften Swiss Skills in Bern die

Die neusten sanitären Einrichtungen: Erzer AG, Witterswil. FOTO: MARTIN STAUB

Goldmedaille in seiner Berufsgattung errungen habe. Sie freue sich, dass ein junger Solothurner ausgezeichnet wurde. «Ihr seid uns wichtig», richtete sie ihre Worte an den jubilierenden Gewerbeverein im Leimental. Gerade deshalb sei es erforderlich, dass die Gewerbler für ihre Sache kämpfen. Das Bundesparlament habe fatalerweise beschlossen, eine Mediensteuer für alle Gewerbebetriebe einzuführen, auch wenn niemand in der Firma Radio höre oder TV schaue. Der Gewerbeverband habe deshalb das Referendum dagegen ergriffen. Erbschaftsteuer- und Ecopop-Intitiative seien zu bekämpfen, denn sie schadeten der Wirtschaft. Mit einem feurigen Appell richtete sie sich auch an die Konsumenten, die im benachbarten Ausland einkaufen und damit der Schweizer Wirtschaft einen Umsatzverlust von 5 Mia. Franken bescherten. «Helft uns Arbeitsplätze und Lehrstellen zu erhalten», rief sie den Anwesenden ins Gewissen. Diese engagierte Rede wurde mit dem sanften Patchwork Blues der Musikgesellschaften Hofstetten, Metzerlen und Roderdorf abgeschlossen und mit einem gediegenen Apéro gefestigt.

Profis im Kanalreinigen: Marquis AG, Hofstetten. FOTO: MARTIN STAUB

Besuchen die Gewerbeausstellung: Einmarsch der Ehrengäste und OK-Mitglieder.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Dein Freund: Die Polizei Kanton FOTO: MARTIN STAUB Solothurn. Paul Schoenenberger ehrt den Goldmedaillengewinner an den Swiss Skills: JungFOTO: JÜRG JEANLOZ Parkettleger Martin Altenbach aus Rodersdorf.

Sorgten für gute Stimmung: Die Leimentaler Countryband Ringabell.

FOTO: GABY WALTHER

Am Stand des Leimentals als Wohnregion: Martin Speiser, OK-Mitglied, Karin Kälin, Gemeindepräsidentin Rodersdorf, Markus Gschwind, Gemeinderat Hofstetten-Flüh (v. l.).

BÄTTWIL

Der Blauenwald im Fotobuch

dankt

Der Gewerbeverein Hinteres Leimental (GHL) dankt den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse an der diesjährigen Gewerbeausstellung. Allen Ausstellern sowie den vielen Helferinnen und Helfern danken wir für ihren engagierten Einsatz und den Sponsoren für die finanzielle Unterstützung. Der Vorstand des GHL

dust. Noch bevor am vergangenen Freitag die Gewerbeausstellung GHL in Bättwil ihre Tore öffnete, lud die Forstbetriebsgemeinschaft Am Blauen (FBG Am Blauen) zur Vernissage ihres neuen Fotobuches ein. «Der Blauenwald im Leimental - grenzenlose Schönheit», so der Titel des Werkes, sei nicht zum Lesen sondern zum Anschauen, «etwas für Herz und Gemüt», meinte Robert Dreier, Vizepräsident der FBG Am Blauen, als er vor den Vertretern der beteiligten Gemeinden Bättwil, Ettingen, Hofstetten-Flüh, Witterswil, Metzerlen-Mariastein und des Staatswaldes Rotberg, den Band vorstellte. Obschon – etwas Text begleitet die prachtvollen Bilder trotzdem. Passende Zitate von Berthold Brecht, Paul Claudel oder Franz Kafka zum Beispiel, sowie Kurzbeschreibungen zu einzelnen Bildern. Dazu noch vier Seiten mit Kommentaren von Jürg Froelicher, Kantonsoberförster SO, Ueli Meier, Kantonsforstingenieur BL und die beiden beteiligten Kreisförster Martin Roth (SO) und Christian Gilgen (BL). Die Idee entstand, als nach dem Gewinn des Binding Waldpreises im Jahre 2012 eine Festschrift herausgege-

Massgebend am Projekt Fotobuch beteiligt: Christoph Sütterlin, Martin Roth und Robert Dreier (v.l.). FOTO: MARTIN STAUB

ben wurde, welche die Qualitäten der FBG Am Blauen in Wort und Bild festhielt. Zahlreiche überschüssige Bilder, welche den Blauenwald im Wechsel der Jahreszeiten, in unterschiedlichem Licht und mit ausserordentlichen Details darstellten, sollten nicht ungebraucht in einem Archiv verschwinden. Die Betriebskommission der Forstgemeinschaft, die Kreisförster Martin Roth und Christian Gilgen sowie Revierförster Christoph Sütterlin entschlossen sich, mit den beiden Fotografen, Sabina Roth und Peter

Gartmann in einem Bildband die Schönheit des Blauenwaldes visuell festzuhalten. Die anwesenden Gäste freuten sich über ihr Gratisexemplar des neuen Fotobuches, in welches zwischen Apéro und Häpply die ersten Blicke in das Werk geworfen wurden und ausschliesslich positive Reaktionen auslösten. Das Fotobuch «Der Blauenwald im Leimental - grenzenlose Schönheit» kann auf den Gemeindeverwaltungen der beteiligten Gemeinden oder unter www.fbgamblauen.ch bezogen werden.


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Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen tüchtigen

Carrosseriespengler (50-70%) Wir erwarten: – abgeschlossene Berufslehre – präzises und selbstständiges Arbeiten – Einsatzbereitschaft – gute Umgangsformen Wenn wir Sie angesprochen haben, freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung: GARAGE FREDY BORER GmbH Brückenstrasse 3 4227 Büsserach

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DORNECK BÜREN

Freuen sich über das erneuerte Hallenbad: Architekt Werner Hartmann (l.), Baukommissionspräsident Andreas Vögtli. FOTO: BEA ASPER bea. Die Bevölkerung vom Dorneckberg darf sich freuen: Das erneuerte Hallenbad im Schulhaus des Oberstufenzentrums ist nicht nur für Schüler gedacht. Die Sanierung des Hallenbades im Schulhaus des Oberstufenzentrums in Büren war umstritten. Zum einen, weil die Zukunft der Schule mit vielen Fragen behaftet ist, zum andern wegen der Energiebilanz eines Schwimmbades und dann eben auch wegen der Investitionskosten von 3,39 Millionen Franken, wofür die Verbandsgemeinden aufzukommen hatten. Der Entscheid an der Urne im Jahr 2012 fiel knapp aus: 844 Stimmberechtigte sagten Ja zur Sanierung, 755 sprachen sich dagegen aus. Nach 14-monatiger Bauzeit erscheint das Bad nun in neuem Glanz und Baukommissionspräsident Andreas Vögtli verspricht, dass das Bad ab dem neuen Jahr auch der Bevölkerung zugänglich sein soll. «Voraussichtlich am Mittwoch ab 14 bis etwa um 21.30 Uhr» , erklärt Vögtli. «Die Auflagen bezüglich Badeaufsicht sind sehr streng und wir suchen nach Aufsichtspersonen mit CPR-Brevet.» Auch die Schwimmschule und Vereine sollen vom neuen Bad profitieren können, verrät Vögtli. Die Baukommission Hallenbad sowie Architekt Werner Hartmann stiessen letzten Frei-

tag zusammen mit den Handwerkern, Ingenieuren und Behörden auf die gelungenen Arbeiten an. Das Betonbecken ist von alten, mittlerweile gefährlichen Stoffen befreit und komplett saniert worden. Erreicht wurden aber auch das erklärte Ziel, die Wasserqualität und die Energiebilanz zu verbessern. Die bestehende Ozonanlage ist einer Generalrevision unterzogen worden, was einer Kosteneinsparung gegenüber einer Neuanlage von 50 Prozent ergab, erläutert Architekt Werner Hartmann. Er verweist darauf, dass die Gebäudehülle besser isoliert wurde und dass mithilfe neuster Wärmetechnik sich nun mindestens 60 Prozent der in der Raumluft enthaltenen Wärme zurückgewinnen lassen. Die Garderoben und Sanitäreinrichtungen sind ebenso modernisiert worden. Die Duscheinrichtungen stammten aus dem Jahre 1975. Der Garderoben- und Duschbereich, aber auch das Bad erfüllen neu die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes. Er selbst sei ja keine Wasserrate, meint Vögtli, «aber ich bin glücklich, dem Zweckverband ein solch tolles Schwimmbad übergeben zu dürfen.» Im nächsten Jahr soll dieses zusammen mit der Bevölkerung mit einem grossen Fest eingeweiht werden.

DORNACH

KANTON SOLOTHURN

Weihnachtsmarkt

Solothurner OLMA-Auftritt verewigt

Die Anmeldung ist bis 28. Oktober einzusenden an: OK Weihnachtsmarkt, Sekretariat, Postfach 331, 4143 Dornach. Formular unter www.dornacherweihnachtsmarkt.ch.

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NUGLAR - ST. PANTALEON

Schwimmen für alle

Noch ist es Herbst. Trotzdem: Die Vorbereitungen für den diesjährigen Weihnachtsmarkt in Dornach sind in vollem Gange. Am 6. und 7. Dezember ist es soweit. Auch in diesem Jahr werden Sie den Dornacher Weihnachtsmarkt geniessen, weil die Angebote schön und reichhaltig sind, weil die Marktfahrerinnen und Marktfahrer, die Vereine und engagierten Leute sich vieles haben einfallen lassen, weil Sie Bekannte treffen und Neues finden werden. Die Stärnestroos für chli und gross wird glänzen und strahlen, und das Begleitprogramm mit Musik und Informationen wird bereit sein, um Sie und Ihre Familie zu unterhalten… Bevor es so weit ist, ist noch etwas Arbeit zu leisten. Und es hat noch einige Plätze frei um Ihre Waren, Ihr Selbstgemachtes, Ihre Geschenkideen zu präsentieren und zum Verkauf anzubieten. Evelyn Borer, OK Dornacher Weihnachtsmarkt

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WOS. Genau ein Jahr nach dem erfolgreichen Solothurner Auftritt an der OLMA in St. Gallen erscheint eine Broschüre inkl. DVD als Zeitdokument und Erinnerungsstück. Sie dokumentiert den gelungenen Solothurner Auftritt an der letztjährigen OLMA. Das schalkhafte Motto «mir gäh dr sänf drzue» hatte die richtige, sympathische Schärfe und wurde von den Ostschweizer Gastgebern gut verdaut. Die 64-seitige A4-Broschüre inkl. DVD kann beim Lehrmittelverlag Solothurn unter kdlv@sk.so.ch oder www.lehrmittel-ch.ch für CHF 19.– bestellt werden. Viele Bilder zeigen den Umzug, der mit über 2200 Solothurner Teilnehmern aus Vereinen, Verbänden und Schulklassen als einer der grössten Umzüge in der ganzen OLMA-Geschichte gilt. Die Tierausstellung in der Halle wie auch in der Arena fand mit vielen Vorführungen und Kommentierungen grossen Anklang. Ein weiterer Teil präsentiert die beeindruckende Sonderschau, dem Publikumshit der Messe, die mit strahlenden «Leuchttürmen» aus Kultur, Tourismus, Landwirtschaft, Industrie und Gewerbe die regionale Vielfältigkeit unseres Kantons unterstrich. Die 64-seitige Broschüre soll als Erinnerungsstück den Solothurner Auftritt noch einmal Revue passieren lassen und die Erinnerungen mit den Fotoaufnahmen von Umzug, Arena, Tier- und Sonderschau auffrischen. Ergänzt wird die Broschüre durch eine DVD mit verschiedenen Filmbeiträgen. So unter anderem auch den in der Sonderschau gezeigten Film «So bure mir, so läbe mir». Das Wochenblatt verlost fünf Broschüren inkl. DVD. Mail an ‹raetsel.@wochenblatt.ch›, Stichwort «OLMA». Einsendeschluss: Donnerstag, 30. Oktober 2014. Bitte Name und Postadresse nicht vergessen.

«Wir sind auf Augenhöhe mit Baselbieter Gemeinden» 2013 wollte Gemeindepräsident Hans Peter Schmid nach 16 Jahren Exekutive nicht mehr zur Wahl antreten. Doch das Umfeld war damals ungünstig für einen Wechsel. Nächstes Jahr tritt er ab, in der Gemeinde läuft es rund. Jetzt ruft sein Rebberg. Roland Bürki

N

uglar findet sich erstmals 1147 in einer Urkunde als ‹nugerolo et capellam›, als Nuglar mit Kapelle also», weiss Hans Peter Schmid (64), Gemeindepräsident und promovierter Historiker, zu berichten. Schmid ist aber nicht nur Historiker, sondern auch Kommunikations- und PR-Fachmann und deshalb spontan in der Lage, seine heutige Gemeinde kurz und treffend zu skizzieren: «Aktuell ist NuglarSt. Pantaleon eine aufgeschlossene, moderne Gemeinde mit einem zeitgemässen Profil, das nicht hinter demjenigen benachbarter Baselbieter Gemeinden zurücksteht. Wir sind auf Augenhöhe mit ihnen. Die Leute wohnen gerne hier.» Der Gemeinderat habe viel an diesem Profil gearbeitet und Wert auf professionelle Führung und Verwaltung gelegt. «Der Gemeindeapparat ist modern, immer noch klein, aber sehr effizient», fügt der ursprünglich aus Zofingen stammende Gemeindepräsident mit Genugtuung bei. Nicht zuletzt auch wegen des noch gut funktionierenden Milizsystems. So sorgen in der Gemeinde FDP, der Verein Nebelfrei und die SVP für Nachwuchs in Kommissionen und im sechsköpfigen Gemeinderat. Schmid, Mitglied beim Verein Nebelfrei, wollte 2013 eigentlich nicht mehr kandidieren, trat dann aber wegen der vakanten Gemeindeverwalterstelle im Sinne «geregelter Bahnen» nochmals zur dritten Amtsperiode als Gemeindepräsident an. «Nun habe ich per spätestens 30. Juni 2015 demissioniert und bin zuversicht-

Zufrieden: Gemeindepräsident Hans Peter Schmid auf Augenhöhe mit dem Baselbiet im Hintergrund. FOTO: ROLAND BÜRKI lich, dass sich eine gute Nachfolgelösung finden wird», so der Gemeindepräsident.

strasse etwa könnten wir eigentlich loslegen, wir bräuchten nur noch auf den Knopf zu drücken.»

Gute Erinnerung an Amtszeit Natürlich hat Schmid beim Besuch des Wochenblatts mit Fragen nach Höheoder auch Tiefpunkten in seiner Amtszeit gerechnet. Und da hat er einiges vorzuweisen. Die teilweise kontroversen, aber fruchtbaren und nie ideologisch geprägten Diskussionen im Gemeinderat etwa. Der Anschluss der Gemeinde-Abwasserreinigungsanlage an die ARA Frenkendorf. Dann die Inbetriebnahme des Reservoirs Schwarzacker oder die Werterhaltung der Infrastruktur und der Schulhäuser. Besonders freut ihn auch die optimierte Erschliessung mit Postautokursen. «Megastolz dürfen wir auf unseren Kindergarten und die Primarschule sein, die hervorragende Bildungsarbeit leisten», betont Schmid mehrmals. Die einzigen Wermutstropfen findet er in den vergangenen Streitereien über die gemeinsame regionale Primarschulleitung oder im hartnäckigen Widerstand gegen vom Souverän beschlossene Strassenprojekte: «Bei der Ausserdorf- und Gempen-

Nugerolo zum Zweiten Nugerolo ist nicht nur der ursprüngliche Name für Nuglar, sondern auch leicht anklingend an südliche Gefilde der Name des charaktervollen Weins aus Schmids Rebberg. 2007 haben seine Frau Christine und er eine halbe Hektare Land am südseits gelegenen Kirchrain rekultiviert und mit Cabernet Jura, Solaris und Birstaler Muscat pilzwiderstandsfähige Sorten angepflanzt. Seit 2010 keltern die beiden «Neowinzer» im Keller des ehemaligen Coop-Ladens die eigenen Trauben. Der Erfolg mit ihren anspruchsvollen Weinen gibt ihnen recht und spornt sie an. Hans Peter Schmids Augen beginnen zu leuchten, wenn er von der abwechslungsreichen Arbeit in Rebberg und Keller spricht. Ab 2015 dann gar im «Vollzeitjob» eines Pensionierten. Sein angekündigtes «lachendes und weinendes Auge» beim Abschied nach insgesamt 18 Jahren als Gemeinderat und «Amme» dürften dann schnell wieder leuchtenden Winzeraugen weichen.

BÜREN

Sozialkosten – Fass ohne Boden?

Podium zum Thema: (v. l.) Christian Schlatter, Gemeindepräsident Dornach und ModeraFOTO: MARTIN STAUB tor, Doris Zobrist, Brigitta Küry, Claudia Hänzi und Susanne Koch. dust. Rund 60 Gemeindepräsidenten und -räte aus dem Dorneck und Thierstein folgten am Mittwoch vergangener Woche der Einladung des Forum Regio Plus zur Jahreskonferenz nach Büren. Mit dem Thema «Sozialregionen und KESB» (Kinds- und ErwachsenenSchutzbehörde) packte der Verein ein heisses Eisen an, wie sich im Laufe des Abends herausstellte. Bereits Esther Altermatt, Präsidentin der Gastgeberge-

meinde, stellte in ihrer Begrüssung fest, dass die seit 2013 wirksame KESB im ganzen Kanton in aller Munde sei. Und dies eher im kritischen Sinne. «Mittlerweile stellt die Rubrik Soziales bei den Gemeindefinanzen rund ein Drittel des Gesamtbudgets dar», so Esther Altermatt. Eine Aussage, welche kein anderes Behördenmitglied infrage stellte. «Die Abläufe beim KESB gestalten sich nicht optimal», doppelte Susanne Koch,

Gemeindepräsidentin aus Erschwil, nach. So sei eine Kostensteigerung allein in der Administration von 35 Prozent auszumachen, die Informationen flössen schwerfällig und der Lastenausgleich nach Einwohnerzahl statt nach Fällen, berge keine grosse Motivation, die Fallzahlen tief zu halten, argumentierte Koch. Claudia Hänzi, Chefin ASO Kanton Solothurn (Amt für Soziale Sicherheit), versuchte denn in ihrem Referat gewisse Wogen zu glätten. So seien die Gemeinden angehalten, sich zu informieren und sich auch zu wehren. «Seid kreativ und kritisch, nehmt nicht alle Entscheide als vollendete Tatsachen. Prüft und klärt ab, eine Kompetenz, die weiterhin bei Gemeinden und Sozialregionen liegt», verkündete sie. Und sie legte den Anwesenden nahe, auch selbst nach Lösungen zu suchen, die oftmals günstiger kämen und erst noch effizienter seien als die «Kantonslösung». Eine gute und wichtige Rolle in diesem Bereich seien die PriMas, erklärte Brigitta Küry. «Die ‹Privaten Mandatsträger› arbeiten weitgehend ehrenamtlich und leisten einen ausgezeichneten Job als Begleiter eines Klienten» stellte die Sozialarbeiterin, Sozialregion Dorneck, fest. Ein möglichst breit gefächertes Netz von Privaten Mandatsträgern aufzubauen helfe nicht nur Kosten einzudämmen, sondern sei auch Grundstein einer gut funktionierenden Sozialhilfe, schob Doris Zobrist, Leiterin Sozialregion Dorneck, nach.


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SPORT

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EISHOCKEY

Laufen fand die Lücke nicht Mit der Niederlage gegen Leader Brandis rutschte Laufen auf Platz acht ab. Zwischen Sieg und Niederlage passt wie erwartet oft nur ein Blatt Papier.

Startschuss zur neuen Saison fab. Am kommenden Wochenende findet im Gymnasium Laufen die erste grosse Heimrunde der neuen Saison statt – fast alle Mannschaften des Volleyballclubs Laufen sind dabei im Einsatz. Damen 1 Die Damen starten gegen die dritte Mannschaft des VB Therwil in die neue Saison. Der Abstieg in die 2. Liga und die damit verbundenen personellen Abgänge sind längst verdaut und die Damen motiviert, ihr Können in der zweiten Liga zu demonstrieren. Nebst Trainer Draho Greso sind mit Rebecca Borer, Anja Hänggi und Sandra Eyene drei neue Spielerinnen zum Team gestossen. Dies schafft gute Voraussetzungen für den Wiederaufstieg. Herren 1 Die Herren nahmen ihre Herausforderung Nationalliga B bereits letzten Sonntag auswärts gegen den VBC Luzern in Angriff, wobei sie eine 3:0-Niederlage einstecken mussten. Das Herrenteam präsentiert sich mit drei neuen Spielern: Frédéric Murset (VBC Delémont), der NLB-erfahrene Miro Eigenmann (Volley Oberdiessbach) und Michel Scherrer, der aus seiner Verletzungspause zurückkehrt. Mit einem Kader von 12 Spielern wollen die Herren am Sonntag gegen den TV Schönenwerd II die Startniederlage vergessen machen. Folgende Spiele finden dieses Wochenende im Gymnasium Laufen statt: Samstag, 25. 10. 2014 13:00 Juniorinnen U19 2 – VBC Gym Liestal 13:00 Juniorinnen U17 – KTV Riehen 2 15:00 Damen 2 – TV Arlesheim

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zum 1:0 für Brandis. Auch im zweiten Drittel, das torlos endete, und im Schlussdrittel hatte Laufen mehr Offensivaktionen, schoss mehr auf das Tor und war einem Treffer weit näher als der Gegner. Allerdings kam man mit der Abwehrarbeit des Torhüters nicht klar. Kiener ging, sobald ein Laufner auch nur mit dem Stock zum Schuss ausholte, auf die Knie und machte das Gehäuse mit den Schonern dicht. Laufens Spieler schossen meist flach, sodass die Pucks alle abprallten. Auf Schulterhöhe war Kiener weniger sicher. In der 43. Minute erzielte Hänggi aber doch den längst fälligen Ausgleich. In der 53. Minute machte dann aber doch der letztjährige 1.-Liga-Topskorer Patric Buri, der nach einem Solo und ei-

nem Schlenzer aus dem Handgelenk zum 2:1 traf, den Unterschied aus. Laufen gelang, trotz zahlreicher Möglichkeiten, kein weiterer Treffer mehr. Trainer wie Spieler wissen, dass man vorerst nicht auf die Tabelle schauen darf. Es kann schnell gehen und alles kann in der Tabelle ändern. Trotzdem ist jeder gewonnene Punkt eine Beruhigung. Am Samstag spielt Laufen ab 17 Uhr auswärts gegen die Argovia Stars. Obwohl die Aargauer nicht gerade als Lieblingsgegner der Laufner gelten, liegt in dieser Saison etwas drin. Die Differenz zwischen den Teams ist gering. Details können zwischen Erfolg und Niederlage entscheiden. Ergo kann dieses Detail am Samstag auch für Laufen entscheiden.

Breitenbach bezwingt alten Rivalen

15:00 Herren 2 – VBC Gelterkinden 17:00 Herren 3 – ATV Basel Stadt 17:00 Damen 4 – SV Lausen Sonntag, 26. 10. 2014 13:00 Damen 3 – SV Lausen 15:00 Damen 1 – VB Therwil 3 17:00 Herren 1 – TV Schönenwerd II

EISLAUFEN

Kinderkurs des EC Laufen startet

Es ist soweit – wir starten auch dieses Jahr wieder mit unserem beliebten Kinderkurs. Er findet jeweils Samstags, von 9.45 bis 10.45 Uhr, in der Eishalle Laufen statt. Der Kurs startet am Samstag, 25. Oktober und dauert bis und mit Samstag, 14. März 2015. Unsere Leiterinnen freuen sich auf eine grosse, eislaufbegeisterte Kinder-

Bollwerk: Auch in dieser Szene scheitert Laufens Laubacher an Brandis-Schlussmann Kiener. FOTO: EH-PRESS

FUSSBALL

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Beliebter Kinderkurs: Der Eislaufclub Laufen lädt ein.

ie Freude über das gewonnene Derby gegen Zunzgen-Sissach ist in Laufen längst vorbei. Am Mittwoch musste man in Langenthal eine 5:7 Niederlage einstecken. Es war ein Spiel, das auch hätte gewonnen werden können. Trainer Christof Amsler bekam aber auch am Samstag recht mit seiner Saisonvorschau. Die Partie gegen Leader Brandis war offen. Laufen machte jedoch mehr für das Spiel, war meist spielbestimmend. Irgendwann im ersten Drittel bekam man den Eindruck, dass es zu wenig Toren käme und jeder Fehler bereits die Entscheidung bringen könnte. Die beiden Goalies Christoph Imhof bei Laufen und Kilian Kiener bei Brandis machten ihren Job sehr gut. In der 10. Minute musste Laufens Verteidiger Roy Hänggi auf die Strafbank. Es war die erste von lediglich vier kleinen Strafen für die Laufentaler, die äusserst diszipliniert auftraten. Dies wohl auch auf Anraten ihres Trainers. Bei den in dieser Saison vergrösserten Defensivdritteln wird das Boxplay gerade gegen Teams, welche einen überdurchschnittlichen Spieler in ihren Reihen haben, noch schwieriger. Nach einer Minute Powerplay traf dann Curdin Kasper

FOTO: ZVG

schar. Weitere Infos erhalten Sie unter www.eclaufen.ch/kinderkurs oder per Email unter kiku@eclaufen.ch. Wir freuen uns auf euch! Eislaufclub Laufen Eishalle Laufen, 25.10.2014 – 14.03.2015. Kurstag: Samstag, 09.45–10.45 Uhr. Weitere Infos unter www.eclaufen.ch/kinderkurs oder unter kiku@eclaufen.ch.

eh. In der 2. Liga kam Laufen gegen Timau zu einem wichtigen Sieg. Dasselbe trifft in der 3. Liga auch auf Breitenbach und Zwingen in der Relegationszone zu. 2. Liga: Das Team von Trainer Philippe Rossinelli hat den «Schock» des späten Ausgleichstreffers in Reinach gut weggesteckt. Im Heimspiel gegen Tabellennachbar Timau gab es Sieg Nummer vier. Die Aufgabe gegen Timau war nicht einfach. Eine weitere Heimniederlage. Auf der anderen Seite galt dies auch für das Team des Trainerduos Guidantoni/Sciortino. Entsprechend offensiv wollte man spielen, um so die Laufner in der Defensive zu Fehlern zu zwingen. Für die Gäste begann die Partie auch nach Wunsch. Der torgefährliche Antonio Viscusi erzielte schon nach zwei Minuten den Führungstreffer. Trotzdem wurden die Laufentaler nicht panisch und wurden in der 18. Minute mit dem Ausgleich durch Jeremias Borer belohnt. Danach war beidseits alles möglich. In der 78. Minute traf der erst vier Minuten zuvor eingewechselte Massynissa Oumana zum 2:1. Timau versuchte nun mit allen Mitteln, den Ausgleich zu erzielen. Dies eröffnete Laufen Konterchancen. In der 82. Minute war es Captain Matthias Bohler, der mit dem 3:1 alles klar machte. Am Samstag (17 Uhr) muss Laufen bei Gelterkinden antreten. Eine weitere Partie, wo es darum geht, den Gegner auf Distanz zu halten. 3. Liga: Zwischen Nordstern und Breitenbach ging es auf dem Rankhof um Punkte gegen den Abstieg. Das Ergebnis von 6:1 für die Schwarzbuben war aufgrund des Gezeigten zu hoch, aber Breitenbachs Plus waren die Routiniers im Team. Goalie Berat Sinani, Captain Shtiefen Frrokaj und Stürmer Visar Musaj waren immer dann zur Stelle, als es wichtig war. Ismailji, Jashari, Albert Frrokaj (2) und Musaj schraubten das Skore bis zur 63. Minute auf 5:0, ehe Nordstern mit einem Penalty traf. Das sechste Tor, erzielt durch Volpe, machte dann alles klar, da Nordstern resignierte. Einen wichtigen Erfolg feierte auch Zwingen bei Türkgücü. Zum 5:2-Erfolg

Rückhalt: Goalie Sinani und Captain Shtiefen Frrokaj waren Breitenbachs entscheidender Rückhalt gegen Nordstern. FOTO: EH-PRESS trafen Misev, Jorai und Hänggi in den ersten 17 Minuten. Die Türken kamen dann auf 2:3 heran, doch Lindenberger und Hidber machten alles klar. «Wir zeigten eine starke Startphase, hatten das Spiel auch dann noch im Griff, als wir das Tempo reduzierten. Es hat sich aber gezeigt, dass wir noch nicht so stabil sind, wie wir sollten», so Trainer Stephan Walti. Aufsteiger Soleita-Hofstetten überrascht immer mehr. Am Samstag bezwangen die Schwarzbuben zu Hause auch Binningen. Von Graffenried (2), Sutton und Lehni erzielten die Tore zum 4:0. Mit dem sechsten Erfolg bleibt der SSH an Therwil dran. «Im Gegensatz zu den letzten Spielen konnten wir mit der Chancenauswertung sehr zufrieden sein. Die beiden ersten Abschlüsse führten gleich zu Toren. Binningen hatte zwar mehr Ballbesitz, doch wir standen gut und brachten den höchsten Heimsieg der Saison sicher über die Zeit», durfte Assistenztrainer Christian Kunz als Fazit ziehen. Der Dornacher Boskovic konnte die Führung von Allschwil ausgleichen und trotz Chanenplus für die Schwarzbuben blieb es beim

1:1. «Wir sind jetzt neun Spiele ungeschlagen», freute sich Trainer Bruno Mühlheim. Am Montag musste er zur Kenntnis nehmen, dass die Partie wegen eines nicht spielberechtigten Spielers mit 0:3-Forfait verloren ging. Nicht vom Fleck kommt Laufen, das in Aesch mit 3:4 verlor. Am Samstag kommt es in Breitenbach zum Spiel gegen Soleita Hofstetten. «Die beiden Siege gegen Aesch und Nordstern beruhigen und bringen Selbstvertrauen. Aufgrund der bisherigen Partien ist aber Soleita Favorit», so Interims-Trainer Sven Gloor. In Hofstetten denkt man weiter nicht an einen möglichen Gruppensieg. «Wir freuen uns auf das Kantonsderby. In erster Linie geht es bei uns darum, mit einem weiteren Sieg Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Ich denke, Breitenbach ist zu schlecht platziert, wenn ich die beiden letzten Spiele ansehe», so Assistenztrainer Kunz. Das Spiel wird am Samstag um 19 Uhr angepfiffen. Die weiteren Partien: Samstag, 17 Uhr Laufen – Nordstern; 19 Uhr Dornach – Binningen. Sonntag: 13 Uhr Zwingen – Aesch.


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• Freitag, 24. Oktober Moules-Essen • Freitag, 7. November Wild-Abend • Freitag, 21. November Chateaubriand-Abend


SPORT HANDBALL

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VOLLEYBALL

Alle drei Teams gewannen

Im Sprung: Thomas Schmidlin beim Erzielen eines seiner neun Tore. Handball 2. Liga us. SG Wahlen Laufen - Handball Birseck 27:22 (16:12): Die SG Wahlen Laufen ging mit einigem Respekt in dieses Spiel, umso mehr nicht weniger als fünf Stammspieler (Verletzung und Ferien) fehlten. Diese wurden durch Nachwuchsspieler ersetzt, welche zum Teil ihren ersten Einsatz im Fanionteam absolvierten. Die Gastgeber kontrollierten das Spiel, trotz einigen nicht genutzten, 100-prozentigen Torchancen, darunter auch zwei Siebenmeter. Auch in der Abwehr schlichen sich immer wieder Fehler ein, welche sicherlich auch zum Teil auf die ungewohnte Zusammensetzung der Mannschaft gingen. Die Birsecker machten aber zu viele Fehler um die SG Wahlen Laufen je in Bedrängnis zu bringen. Morgen Freitag, 24. Oktober, treffen nun die Laufentaler auswärts (20.30 Uhr Sporthalle Spiegelfeld) auf die starken Blau Boys Binningen.

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VBC Laufen setzt auf bewährten Trainer

FOTO: SVENJA JEKER

Handball 3. Liga SG Wahlen Laufen - TV Sissach 26:24 (15:14): Das «Zwei» war während der ganzen Partie durch die Oberbaselbieter sehr stark gefordert und konnte den Sieg erst in den letzten paar Minuten sicherstellen. Der TV Sissach war vor allem körperlich überlegen – was die Laufentaler mit einem schnelleren Spiel wettmachen konnten. Damit liegt die SG Wahlen Laufen nun auf dem dritten Tabellenplatz. Handball Junioren U19 SG Wahlen Laufen - SG Leimental 25:16 (12:07): Mit einem klaren Sieg gewannen die U19 Junioren gegen die als stärker eingeschätzten Leimentaler. Die Gastgeber zeigten für einmal in der Abwehr eine sehr solide Leistung. Dies war die Grundlage zur klaren Dominanz in dieser Partie. Auch dieses Team belegt zur Zeit den dritten Tabellenplatz.

Der neue Trainer der beiden Fanionteams des VBC Laufen heisst Drahoslav Greso. Der 195 cm grosse gebürtige Slowake, der selbst in der Schweizer Ü50-Nationalmannschaft spielt und kürzlich an der WM in den USA die Bronzemedaille gewann, ist beim VBC Laufen ein bekanntes Gesicht: In den Saisons 2009/2010 und 2010/2011 war er bereits einmal Trainer der Herren. Im Interview verrät er, wie er die Saisonvorbereitung erlebt hat. Fabienne Suter Drahoslav Greso, warum sind Sie nach Laufen zurückgekehrt? Die Zeit in Laufen hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Ausserdem durfte ich hier viele tolle Leute kennen lernen. Als ich diesen Sommer wieder als Trainer angefragt wurde, musste ich nicht lange überlegen. Wie sind Sie mit der Saisonvorbereitung Ihrer beiden Teams zufrieden? Die Vorbereitung lief nicht ganz so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Bei den

Nach drei Saisons wieder zurück beim VBC Laufen: Drahoslav Greso (53) FOTO: FABIENNE SUTER trainiert die Fanionteams. Damen hätte ich mir mehr Trainingsspiele gewünscht, um herauszufinden, wo wir stehen. Bei den Herren war die Schwierigkeit, dass wir aufgrund von Abwesenheiten selten komplett als Team im Training waren und so nicht alle gewünschten Spielvarianten trainieren konnten. Trotz allem denke ich, dass beide Teams gut auf die neue Saison vorbereitet sind. Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen der Mannschaften? Jede einzelne Spielerin und jeder einzelne Spieler hat individuelle Stärken und Schwächen. Meine Aufgabe als

Trainer ist es, das Spielsystem so anzupassen, dass die jeweiligen Stärken optimal ausgenutzt werden können. Gleichzeitig gehe ich auf die Schwächen ein und versuche mit den Spielerinnen und Spielern, an diesen zu arbeiten und wenn möglich zu eliminieren. Was sind Ihre Erwartungen und Ziele für die Saison 2014/2015? Ich richte meine Ziele und Erwartungen an jenen der Spielerinnen und Spieler aus. Sie müssen ihre Ziele in ihren Köpfen und Herzen haben und etwas dafür tun, um diese zu erreichen.


25. Oktober 2014 8. November 2014 22. November 2014 immer ab 18.00 Uhr Restaurant «Im Zentrum» In Reinach BL (neben Post in Migros-Passage)

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FC Breitenbach Sportanlage Grien Spiele vom Wochenende Samstag, 25. 10. 2014 19.00 Uhr 3. Liga

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Freitag, 24. 10. 2014 20.00 Uhr Senioren

Wir freuen uns auf Ihren Besuch Kostas & Claudia & Team Tel. 061 711 28 25 Tel. 061 761 31 04 Nat. 079 431 17 36

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Samstag, 25. 10. 2014 11.00 Uhr Junioren Eb 14.30 Uhr Junioren D-Mädchen 16.00 Uhr Junioren C

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DORFPLATZ VERANSTALTUNG

Donnerstag, 23. Oktober 2014 Nr. 43

SPITEX BIRSTAL

Jodler-Obe mit Theater in Nunningen Die Spitex ist auch für Familien da!

Fleissig am Üben für den Jodlerobe: Jodlerklub «Sunnesyte». Auch in diesem Jahr führt der Jodlerklub «Sunnesyte» seinen traditionellen Jodler-Obe durch. Dieser findet am Samstag, 25. Oktober 2014, in der Hofackerhalle in Nunningen statt. Ab 19 Uhr steht der Saal offen und die warme Küche wird betrieben. Neben einem reichhaltigen Dessert-Buffet und verschiedenen Snacks, bieten wir auch Schweinehals-Braten mit Gemüse und Kartoffelstock an. Um 20 Uhr beginnt der musikalische Teil. Neben dem heimischen Jodlerklub «Sunnesyte», und dessen Kleinformationen, wirken auch die Jung-Formation «Sunntigs-Zwaschple» und das Schwyzerörgeli-Trio «Eggflue» mit. Für fröhlichen Jodelgesang und lüpfige Schwyzerörgeli-Unterhaltung ist damit bestens

FOTO: ZVG

gesorgt.Auch ein Lustspiel darf bei der diesjährigen Ausgabe des Unterhaltungsabends nicht fehlen. In Form des Stücks «Es Chnächtli und es Mägdli» von Josef Brun, ist die Theatergruppe des JK Sunnesyte fündig geworden, und hat das Stück mit viel Fleiss einstudiert. Anschliessend an das Theater spielt das Schwyzerörgeli-Trio Eggflue zum Tanz. Auch die Festwirtschaft wird weiter geöffnet sein. Zudem wird eine kleine aber feine Bar betrieben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Jodler-Obe 2014, und auf gemütliche Stunden mit Ihnen. Jodlerklub und Theatergruppe «Sunnesyte», Nunningen Platzreservationen: Bethli Stebler, 061 791 08 05 oder 061 911 01 17.

LESERBRIEF

Der (a)soziale Irrsinn Die Schweiz versinkt im überbordenden Sozialchaos. Auch das Laufental ist ganz direkt von den Kostenexplosionen im Sozialbereich betroffen. Die Hauptursache ist in der Umstrukturierung der Zuständigkeiten und der dadurch erfolgten Gesetzesänderung im ZGB Art. 440 zu finden. Am 1. Januar 2013 ist das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht in Kraft getreten. Gleichzeitig haben die neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) ihre Arbeit aufgenommen. In dieser erst sehr kurzen Zeit brachte es die neue «Fachbehörde» fertig, Mehrkosten von über 117 Prozent in Laufen oder CHF 280 000.– zu verursachen. In anderen Gemeinden sieht es nicht besser aus, das unrühmliche Schlusslicht im Laufental bildet Röschenz mit Mehrausgaben über 125 Prozent. Leider wurde die neue Behörde mit allzu viel Vollmachten ausgestattet und so ist es den Gemeinden nicht möglich, sich sachdienlich in die Diskussion und vor allem die Beschlüsse einzubringen. Wenn man die Beschlüsse nicht mittragen will, bleibt den Gemeinden erstinstanzlich nur der gerichtliche Weg oder diese kommentarlos zu finanzieren. Auch lassen griffige Kontrollmechanismen auf sich warten und so

werden Entscheide gefällt, die mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar sind. Leidtragende sind selbstverständlich die Sozialhilfebezüger auf der einen Seite, die nur noch teuer verwaltet und bewirtschaftet werden und auf der anderen Seite die Steuerzahler/Innen. Das Ziel der Nothilfe, bedürftigen Menschen in einer Krisensituation zu helfen und die Notlage zu überbrücken wurde längst aus den Augen verloren. So hat sich im Baselland auch ein Sozialhilfetourismus auf der Suche nach den besten Konditionen entwickelt. Leider beklagen einige Gemeinden wie Waldenburg ganze Familienclans, die sich über die Sozialhilfe finanzieren. Es braucht dringend einen Kurswechsel, das Sozialboot steuert schon seit längerer Zeit ziel- und orientierungslos umher. Wir müssen verhindern, dass Menschen unverschuldet in die Sozialhilfe gelangen. Lösungsansätze wären zum Beispiel Inländervorrang auf dem Arbeitsmarkt oder auch die jährliche Anpassung der Grenzgängerkontingente. Meine Devise lautet: Krankheit muss geschützt, Faulheit bestraft und Fleiss belohnt werden! Marcel Schenker, SVP Laufen u. Umgebung

LESERBRIEF

Wenn Volkswille und Verfassung nichts mehr zählen Mit grosser Bestürzung erfuhr ich Anfang dieses Monats, dass nun Ende 2015 die Geburtsabteilung des Spitals Laufen definitiv geschlossen wird. Dies ohne weitere Gründe anzugeben, was nun so schnell zu diesem für die Laufentaler und Thiersteiner nicht nachvollziehbaren Entscheid geführt hat. Schliesslich wurden im letzten November 7570 Unterschriften gegen die Schliessung gesammelt. Ebenfalls wissen die Verantwortlichen sehr genau vom Laufentalvertrag, indem der «dauernde» Erhalt von Gynäkologie und Geburtshilfe am Kantonsspital Laufen garantiert werden! Genau dieser Vertrag ist im Moment vor Gericht hängig! Michael Rolaz hat am 23. April dieses Jahres an einer CVP Veranstaltung versprochen, solange das Verfahren hängig sei, werde nichts an der Geburtsabteilung gemacht. Trotz all diesen Tatsachen müssen wir nun also vernehmen, dass bereits ab November keine Geburten

mehr angenommen werden in Laufen. Auch gibt es Anzeichen, dass der Notfalldienst des Spitals Laufen nur noch beschränkt aufrecht erhalten wird. Für mich als Laie ein klares Zeichen von kalkulierter Salamitaktik. Wir, die betroffene Bevölkerung werden nur bedingt angehört und überhaupt nicht ernst genommen. Mit dem Entscheid zur Schliessung der Geburtenabteilung des Spitals in Laufen werden die Laufentaler und Thiersteiner trotz eines hängigen Gerichtsentscheids vor beschlossene Tatsachen gestellt. Dies zeugt von der mangelnden demokratischen Sensibilität der Verantwortlichen. Offenbar zählt weder Verfassung noch Volkswille. Ich bin wütend und enttäuscht und hoffe und wünsche mir, dass sich möglichst viele Leute mit kreativen Ideen noch gegen diesen Entscheid auflehnen. Barbara Borer, Kleinlützel

Alle Hände voll zu tun: die Spitex packt mit an. FOTO: ZVG Wer denkt, die Spitex betreue nur Betagte, irrt. Zwar steht sie mehrheitlich bei älteren Menschen im Einsatz, aber sie unterstützt auch Familien. Fällt ein Elternteil aus oder ein Kind wird krank, ist oft externe Hilfe nötig. Die heutigen Familienstrukturen, bei denen sowohl der Vater als auch die Mutter berufstätig sind, erfordern schon bei «Normalbetrieb» eine ausgeklügelte Organisation. Unvorhergesehenes wie Krankheit oder Unfall, aber auch geplante Ausfälle wie beispielsweise ein Spitalaufenthalt, brin-

gen einen eingespielten Tagesablauf schnell ins Wanken. Zwar gewähren Arbeitgeber Zeit für die Pflege von Familienangehörigen, aber diese ist limitiert. Zudem lässt sich das Genesungstempo nur bedingt beschleunigen, während die Arbeit nicht warten kann. Gut, wer Grosseltern oder Freunde hat, die einspringen. Für alle anderen gibt es zum Glück die Spitex! Erfahrene Pflegefachleute nehmen sich kranken Kindern oder Eltern an und führen pflegerische Handlungen nach ärztlicher Verordnung aus. Hauspflegerinnen kümmern sich um den Haushalt, besorgen die Wäsche, erledigen Einkäufe und bereiten die Mahlzeiten zu. Die Spitex hilft beispielsweise auch nach einer Geburt oder in der Rekonvaleszenz nach einem Unfall. Das oberste Ziel ist immer die unmittelbare Entlastung. Die Hilfe erfolgt rasch und unbürokratisch – ein Anruf auf 061 753 16 16 genügt! Für den Fall, dass die Spitex Einsätze nicht übernehmen kann, vermittelt sie dank ihrem guten Netzwerk im Sozial- und Gesundheitswesen die geeignete Partnerorganisation. Spitex Birstal, u.a. für Duggingen und Grellingen

LESERBRIEF

Tue Gutes und rede darüber Am 3. Oktober gegen 14.45 Uhr, die Paramedic Laufen (Tel 061 766 44 55) erhält einen Notruf. Eine Person ist von einer Leiter auf den Betonboden gestürzt und liegt verletzt aber bei Bewusstsein auf dem Boden. 6 Minuten später trifft die Paramedic am Unfallort ein. 2 motivierte, freundliche und äusserst kompetente junge Sanitäter begrüssen die Verletzte an der Unfallstelle. Sofort werden Massnahmen ergriffen um die Verletzte schmerzlos mit dem Krankenwagen transportieren zu können. In der Notfallstation Laufen empfängt ein top ausgebildetes Personal den Trupp mit der Verletzten. Alles geht sehr schnell. Die Verletzte wird notversorgt und auf mögliche innere- und äussere Verletzungen untersucht, Spezialisten werden dazu gezogen, es wird geröntgt und verordnet. Die Angehörigen der Verletzten werden bei jedem Schritt persönlich informiert. Auch die Registrierung der Personalien der Verletzten am Empfang ist herzlich und hilfsbereit. Bereits drei Stunden später befindet sich die Verletzte im «eigenen» Bett auf der Überwachungsstation der Chirurgie. 24 Stunden lang werden «Herz und Nieren» beobachtet. Ein fachlich top

ausgebildetes Personal motiviert die Verletzte, besonders in den Nächten, die endlos lang scheinen. Jede erdenkliche Hilfe wird geleistet, sei es mit Gesprächen oder medizinisch. Nach drei Tagen ist es soweit. Entwarnung. Der Zustand der Verletzten hat sich stabilisiert und sie kann ins normale Patientenzimmer der chirurgischen Abteilung verlegt werden. Schritt für Schritt wird die Patientin freundlich vom Stationspersonal empfangen und begleitet. Bereits darf die Physiotherapie sachte und gefühlsvoll beginnen. Ein grosser Motivator für die Genesung ist das tolle Mahlzeiten-Wunschangebot – Küche ausgezeichnet! Mit leisen Schritten und einem Lächeln auf den Lippen begrüsst das Reinigungspersonal die Patientin und erledigt ihre Arbeit vorzüglich. An der letzten Visite vor Austritt erhält die Patientin Besuch von 15 Fachärzten. Der Gesundheitszustand wird noch einmal ausgiebig geprüft, damit beim Austritt keine Komplikationen entstehen. Kantonsspital Laufen – Eine Supersache. Danke dass es euch gibt.

VERANSTALTUNG

KURS

Arbeitsmarkt in Bewegung

Eine Einführung in die Kunst des Pendelns

Der Fachkräftemangel ist in aller Munde. Die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative verschärft den Druck auf die Wirtschaft zusätzlich. Nun steht auch noch die Aufkündigung der Bilateralen im Raum. Was bedeutet das und was ist zu tun? Am Donnerstag, 30. Oktober um 18 Uhr findet zu diesem Thema eine öffentliche Veranstaltung statt. Ort: Endress+Hauser AG, Kägenstrasse 2, Reinach. Als Referenten haben sich zur Verfügung gestellt: Prof. Dr. Rolf Weder befasst sich als Studien-Dekan des Wirtschaftwissenschaftlichen Zentrums der Universität Basel mit diesem wichtigen Thema. Klaus Endress beleuchtet aus der Sicht des VR-Präsidenten der Endress+Hauser AG, was es konkret bedeutet, die bilateralen Verträge in Frage zu stellen. Dr. Franz Saladin wird als Direktor der Handelskammer beider Basel täglich mit dem Thema konfrontiert und muss Lösungsansätze aufzeigen können. Im Anschluss an die Kurzreferate bleibt Zeit für Fragen und Diskussion. Gerda Massüger, FDP Reinach

PR. Mit Hilfe des Pendels kann Erspürtes sichtbar gemacht werden, sowohl bei geobiologischen, psychologischen oder medizinischen Belangen, wie auch bei ganz alltäglichen Fragen, wie zum Beispiel, ob ein Lebensmittel, Medikament oder Baumaterial zuträglich ist . Neben der theoretischen Einführung wird viel praktisch geübt. Der Pendelkurs findet an vier aufeinanderfolgenden Mittwochabenden ( 5. November bis 26. Nov., jeweils von 19.00 bis 22.00 h) im Ev. Reformierten Kirchgemeindehaus (Timotheuszentrum), Gempenring, in Dornach statt, unter der Leitung von Frau Petra Baumgartner, dipl. Innenarchitektin, Feng Shui- und geobiologische Beraterin. Auskunft und Anmeldung siehe Inserat.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung unter info @fdp-reinach.ch

Odette Dreier, Kleinlützel

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GEDANKENSTRICH

Authentisch? Ohne mich!

Gini Minonzio Können Sie sich noch an die Zeit erinnern, als man integriert handeln musste? Damals war ich noch jung und bemühte mich redlich. Aber dauernd hatte ich das Gefühl zu versagen, weil ich nie recht verstanden habe, was gemeint war. Nach einer Weile war es dann nicht mehr so wichtig, denn nun musste man ganzheitlich denken. Auch das habe ich nie begriffen. Wie um Himmels Willen kann man wissen, ob man schon «ganz» gedacht hat? Ob da nicht noch etwas ist, an das man nicht gedacht hat? Später musste man alles vernetzt machen und danach nachhaltig. Spätestens dann entspannte ich mich. Ich hatte die Worthülsen erkannt. Es sind ja recht harmlose Spielchen, mit denen man leicht Wichtigtuer erkennt. Alles in allem ohne gravierende Folgen. Als Nonplusultra ist nun aber «authentisch» aufgekommen. Das kann sehr lustig sein, wenn ein Kulturredaktor eine Schauspielerin als authentisch preist (ist das nicht ein authentischer Widerspruch? Die Aufgabe einer Schauspielerin ist doch, allen etwas vorzumachen!). Oder wenn die Werber von authentischem Käse schwärmen. Der Spass hört jedoch auf, wenn wir nun alle aufgefordert sind, authentisch zu sein. Stellen Sie sich vor, alle würden plötzlich authentisch handeln, echt, ungefiltert. Wie lange halten Sie dieses Gedankenspiel durch? Ich keine drei Sekunden. Dann kommt mir jener Dozent für pädagogische Fördermassnahmen in den Sinn, der seine Studenten regelmässig als dumm und unfähig beschimpft. Mit der Begründung, ein guter Dozent müsse authentisch sein. Also ich weiss nicht. Ich bin eigentlich ganz dankbar für unauthentische Reaktionen: Wenn mein Fehler der Frau am Postschalter noch mehr Arbeit aufhalst und sie mir trotzdem freundlich hilft. Eine authentische Reaktion wäre zweifellos, wenn sie mir mit begleitenden Zischgeräuschen das fehlerhafte Formular vor die Füsse würfe (so wie an grösseren italienischen Schaltern üblich). Ich bin um jeden froh, der nicht authentisch ist, sondern sich besser benimmt, als seinem Naturell oder seiner Laune entspricht. Ich glaube, das nennt man Zivilisation.

WANDERTIPP

Zur Ruine Sternenfels Sonntag, 2. November. Von Gempen wandern wir über die Hochebene zum Eimerech und hinunter zur Ruine Sternenfels. Von dort gehts weiter unterhalb des Schlimm- und des Herrenbergs nach Nuglar. Wanderzeit: ca. 3 Std. Verpflegung: Zwischenverpflegung aus dem Rucksack, Essen im Restaurant. Treffpunkt: 10.20 Uhr Schalterhalle Basel SBB. Auskunft und Anmeldung bis 29. Oktober bei Nelly Gasser, Tel. 061 361 70 76 oder 079 345 04 58. Sektion Birsigtal und Birseck Details und Wanderangebote: www.naturfreunde-nw.ch


DORFPLATZ

Donnerstag, 23. Oktober 2014 Nr. 43

EINGESANDT

REGION

Ein neuer Dirigent bringt neuen Wind ins Musiklager

Kaliumiodid im Briefkasten

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Dass der Bund vorsorglich Jodtabletten nach Hause schickt, sorgt in der Region für Aufregung. Bea Asper

M Freuen sich über den Applaus: Die Jugendmusik gab ein Konzert in Oberkirch. Der Musikverein Konkordia Nunningen und die Stadtmusik Laufen organisierten in der ersten Herbstferienwoche wiederum gemeinsam ein Musiklager mit Harmoniebesetzung. Stefan Tschirren hatte als Mitglied der beiden Vereine die administrative Leitung des Lagers. 36 Jugendliche aus der Jugendmusik Gilgenberg, aus Blauen, Büsserach, Grellingen und Laufen fuhren nach Bürchen ins Wallis, um dort gemeinsam zu musizieren. Begleitet wurden sie von Registerleiterinnen und Leitern aus dem Musikverein Nunningen. Eine besondere Herausforderung war im Vorfeld die Suche nach einem Dirigenten. Der Dirigent der Jugendmusik Gilgenberg war vor dem Lager zurückgetreten und eine neue Direktion war noch nicht im Amt. Glücklicherweise konnte sich Matthias Kümin, Dirigent der Stadtmusik Laufen, entschliessen, die musikalische Leitung zu übernehmen. Schon nach wenigen Proben war klar, Kümin war ein Glücksgriff. Mit viel Einfühlungsvermögen, Witz, Temperament und musikalischem Können begeisterte er Gross und Klein. So wurde oft über die Probezeit hinaus in die Instrumente geblasen. Es war von Vorteil, dass das Lagerhaus etwas abseits des Dorfes stand. Da konnte im und ums Haus gespielt, gesungen, gelacht und telefoniert werden. Davon wurde rege Gebrauch gemacht.

FOTO: ZVG

Zwischen den Proben sass man in der Sonne, redete zusammen, spielte Fussball oder las in einem Buch. Die Zeit verging wie im Flug. Am Donnerstag wanderten die Musikantinnen und Musikanten bei strahlendem Sonnenschein am Fusse der Moosalp den Suonen (alte Wasserleitungen) entlang. Auch dabei war Konzentration gefragt, denn ein falscher Tritt führte direkt ins kühle Nass. Auf der anschliessenden Sesselbahnfahrt konnten sich die erhitzten Köpfe wieder etwas abkühlen. Nach dem Konzert vor dem Restaurant Ronalp hiess es schon bald wieder Abschied nehmen. Am letzten Abend wartete eine Lagerolympiade. In Gruppen konnten alle ihre Talente noch einmal beweisen. Gefragt waren eine gute Nase, ein sensibles Gehör, ein scharfer Blick, Geschicklichkeit und Taktik. Wichtig war am Schluss nicht allein der Sieg, sondern der Spass am Mitmachen. Gesamthaft haben wir 28 Stunden lang Musik gemacht, 18-mal herrlich gegessen , 11 neue Stücke einstudiert, 8 Stunden Car gefahren, 8 Stunden gewandert und 5-mal wenig geschlafen. Einmal mehr ein Musiklager mit tollen, aufgestellten Jugendlichen, die die Freude an ihrem Hobby im Schlusskonzert in der Kirche Oberkirch zum Ausdruck gebracht haben. Käthi Grolimund

EINGESANDT

Die Chemie stimmte Als ob es dieser Bestätigung noch bedurft hätte im Raum Basel, bewies das texanische Singer/Songwriter-Ehepaar Jason Eady und Courtney Patton dem Publikum am 19. Oktober im Kulturzentrum «Alts Schlachthuus» in Laufen, wie vielfältig die Reaktionen sein können, wenn die richtigen Elemente im Spiel sind. Zwei Gitarren verursachten kein grosses Aufheben, folglich machte sich Jason Eady gleich daran, das Publikum in Versuchung zu führen. Mit Temptation von seinem neuen Album «Daylight & Dark» gelang das auf Anhieb, weil alles passte: die kluge, metaphorische Adaption eines Bibelverses, seine unaufgeregte Stimme, die für Country-Musik wie gemacht scheint, sowie der sorgfältige Background-Gesang von Courtney Patton. Das zweite Lied gehörte ihr: Twisted sind die Worte, die man sich an den Kopf wirft, bevor man aus der Tür stürmt und sie einen Moment später richtig knallen lässt. Der Refrain «Crying eyes are overrated… – Tränen sind überbewertet…» lädt förmlich dazu ein, richtig laut mitgesungen zu werden, wenn man im Auto mit gepackten Sachen davonbraust. Ziemlich befreiend. Im Gegensatz zur wuchtigen Produktion des Liedes auf Platte, die den Refrain schier unwiderstehlich macht, sorgten die reduzierte Instrumentierung und die leiseren Zwischentöne im Text für fast andächtige Stille im Konzertsaal. Der Vorwurf, dass der männliche Protagonist im Song es fertigbrachte, aus einem glänzenden Juwel einen stumpfen Kiesel zu machen, verfehlte seine Wirkung nicht bei den Zuhörern. Nach diesem Auftakt wollte man nur noch eines: mehr davon!

Und die beiden lieferten: Jason Eady liess mit dem Titellied seines vierten Albums «AM Country Heaven», das von den US-Genre-Kommentatoren in 2012 hoch eingestuft wurde, keinen Zweifel darüber, was er von der Musik hält, die heute als Country im Radio gespielt wird. Seine Frau bewies mit Someday Soon, jenem Rodeo-Song-Klassiker, der von Suzy Bogguss einst perfekt gesungen wurde, dass ihre Stimme ein sehr schönes Klanginstrument ist. Weil die Chemie auch zwischen der temperamentvollen Courtney Patton und ihrem ruhigeren Ehemann stimmt, fallen den beiden Duette leicht. In Man On A Mountain, einer flotten Bluegrass-Nummer, wird die Mittelstation als ziemlich perfekter Ort besungen, wo sich Kerle vom Berg oben und Mädels aus dem Tal treffen sollten. Sollte dieser Kompromiss nicht funktionieren, dann kann man sich das Ticket künftig gleich sparen. Die vier Zugaben am Schluss waren der abschliessende Höhepunkt einer Setliste von 28 Liedern. Der Titel von Cane River Blues liess bezüglich Stil keine zwei Meinungen zu. Bluegrass-Ikone Ralph Stanleys All I Ever Loved Was You sangen sie mit abgestelltem Strom vorne am Bühnenrand. Und damit die fehlende, aber eigentlich unabdingbare, Steel-Guitar in Eadys One Too Many doch erklingen konnte, «miaute» seine Frau auf unnachahmliche, wie kreative, Weise den Ton des Instruments an den nötigen Stellen nach. Chemie liefert manchmal auch ganz unerwartete Resultate. Die Nebenwirkung waren Standing Ovations. Thomas Kobler

uss ich diese Tabletten jetzt einnehmen? Was bewirken sie?» Diese Fragen bekam die Breitenbacher Apothekerin Regula Studer diese Woche schon oft zu hören. Die Aktion des Bundes verunsichert und macht den Schwarzbuben bewusst, dass sie in einem Atomkanton wohnen. Man findet im Briefkasten ein Flugblatt, das ankündigt, dass der Bund im November per Post an jeden Einwohner persönlich eine Packung Jodtabletten senden wird. «Wir waren aufgefordert, dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport die Adressen aller Einwohner zu melden», erklärt Simone Jermann-Strub von der Breitenbacher Gemeindeverwaltung. Neuzuzüger erhalten bei der Anmeldung einen Gutschein mit dem sie in der Apotheke die Packung Jodtabletten abholen können. Dies wird offenbar auch getan. «Es wurden bereits Gutscheine bei uns eingelöst», bestätigt Regula Studer von der Schwarzbuebe-

Verbreitungsgebiet: Der Radius wurde von 20 auf 50 Kilometer erweitert. GRAFIK: ZVG

Jodtabletten: Regula Studer wusste als Vorstandsmitglied des Schweizer Apothekerverbandes seit einiger Zeit, dass das Schwarzbubenland neu in den FOTO: BEA ASPER Verteiler kommen wird für die Abgabe von Jodtabletten. Apotheke auf Anfrage. Kunden wollten von der Apothekerin wissen, ob sie persönlich die Packung Tabletten bereits zu Hause habe. «Nein, auch ich werde mein persönliches Paket nach Hause geschickt bekommen.» Als Vorstandsmitglied des Apothekerverbandes pharmaSuisse weiss Studer schon lange von der geplanten Aktion des Bundes. Der Zwischenfall in einem Atomkraftwerk in Japan habe in der Schweiz dazu geführt, dass die Vorsorgemassnahmen erweitert werden, erklärt Studer. Dazu zählt die Vergrösserung des Verteilgebietes. Früher waren Jodtabletten im Umkreis von 20 Kilometern der Schweizer Kernkraftwerke verteilt worden, jetzt wurde der Radius erweitert auf 50 Kilometer. «Im Jahr 2004/2005 waren letztmals Jodtabletten verteilt worden», heisst es auf dem Infoblatt des Bundes, und er fordert auf, diese alten Tabletten nach Erhalt der neuen Packung in der Apotheke abzugeben. Darauf sowie auf

alle Fragen und Sorgen habe man sich in den Apotheken gut vorbereitet, sagt Studer. Sie versucht, verunsicherte Anrufer zu beruhigen. «Diese Tabletten sind eine reine Vorsichtsmassnahme und müssen vielleicht niemals eingenommen werden. Sie bezwecken den Schutz der Schilddrüse vor radioaktivem Iod.» Sollte sich in einem Kernkraftwerk ein gravierender Zwischenfall ereignen, würde der Bevölkerungsschutz die Einwohner aufrufen, die Tabletten einzunehmen. Mit dem persönlichen Vorsorge-Paket sind die Einwohner aufgefordert, die Tabletten sicher aufzubewahren – «ausserhalb der Reichweite von Kindern». Und was passiert, wenn die Kaliumiodid-65-AApot-Tabletten versehentlich eingenommen werden? «Es kann nicht viel passieren, da im Ernstfall selbst Säuglinge damit behandelt werden – einfach nur mit einer halben Tablette pro Tag», erklärt Regula Studer.

EINGESANDT

«Die angenehmste Art, in den Himmel zu kommen!» Mit diesem Satz kommentierte ein Fluggast, seine Begeisterung an den Benefizflügen der Motorfluggruppe Basel teilnehmen zu dürfen. Bei strahlendem Sonnenschein und perfekter Alpensicht konnten, die von den Piloten und dem Ernst Müller Fond gesponserte Rundflüge der MFG am 27. 9. 14 veranstaltet werden. Alle zwei Jahre engagieren sich die Piloten und Vereinsmitglieder für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Dieses Jahr wurde die Institution Mobile Basel ausgewählt, die sich der professionellen Betreuung und Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen in den Bereichen Wohnen, Freizeit und Arbeit sowie im sozialen Alltag widmet. Insgesamt konnten 35 begeisterte Passagiere an den Rundflügen der klubeigenen Flugzeuge teilnehmen. Neun erfahrene Piloten der MFG brachten den Passagieren das Fliegen näher. Sie erklärten, was es alles braucht, um mit einer Piper oder Cessna in die Luft zu steigen und auch wieder sicher runter zu

Motorfluggruppe: (v. l.) Sponsor Peter Müller mit Ehefrau und Fluggästen. FOTO: ZVG kommen. Durch das Tragen eines Kopfhörers, während dem jeweils halbstündigen Rundflug, konnten die Gäste den gesamten Gesprächsfunk zwischen Tower und Flugzeug hautnah miterleben. Die anfängliche Nervosität unter den Gästen war sofort verflogen als sie in der Luft waren und die Alpen wie Eiger, Mönch und Jungfrau erblickten. Für alle Beteiligten der Mobile Basel war es das erste Mal im Leben, dass sie mit einer

einmotorigen Maschine in die Lüfte steigen durften. Hier einige Aussagen «Ihr habt mich heute glücklich gemacht» oder «Wow wir haben ja in Basel mehr Grünflächen, als ich dachte» und «Ich werde dieses besondere Erlebnis nie wieder vergessen» zeigen deutlich, welch grosse Freude der Flugtag den Teilnehmenden gemacht hat. Neben dem ehrenamtlichen Einsatz der Vereinsmitglieder konnte dieser Anlass durch den Ernst Müller Fond des Unternehmens Müller Group aus Münchenstein ermöglicht werden. Herr Müller mit seiner Ehefrau durfte den herzlichen Dank und die glücklichen Gesichter selbst in Empfang nehmen, als sie für einige Stunden am Fluggeschehen anwesend waren. Für die Piloten war es eine ideale Möglichkeit, unseren Mitmenschen mit Beeinträchtigung ein Gefühl der Freude und Freiheit in der Luft zu vermitteln. Treffend gilt hier: «Abheben vor Freude»! Elke Modl-Rathenow


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Donnerstag, 23. Oktober 2014 Nr. 43

DIES UND DAS

GESCHÄFTSLEBEN

COIFFURE UND KOSMETIK

Business Park Laufental & Thierstein ernennt Geschäftsführer

«entdecke dein neues ich» – in der Wohlfühlatmosphäre beim Stedtlicoiffeur

Die treibenden Kräfte: Marc Scherrer, Präsident des Stiftungsrats (l.), und Daniel Fiechter, Geschäftsleiter. FOTO: ZVG WOS. Die Stiftung zur Förderung von Jungunternehmertum in der Region Laufental und Thierstein ernennt einen Geschäftsführer und kommt damit den Forderungen der Leistungsvereinbarungen mit den Kantonen Baselland und Solothurn nach. Der Stiftungsrat der Stiftung Business Park Laufental & Thierstein hat anlässlich der letzten Sitzung das Mandat der Geschäftsleitung an Daniel Fiechter übertragen. Fiechter ist selber Jungunternehmer und mit seiner Firma taktwerk GmbH im Business Park einquartiert. Als Stiftungsrat hat er massgeblich zum Neustart des Business Parks beigetragen und ist mit der Materie bestens

vertraut. Der 27-jährige Fiechter hat vor der Gründung seiner Firma an der Universität St. Gallen ein Studium in Betriebswirtschaft abgeschlossen. Business Park gut gestartet Der Neustart des Business Parks, welcher mit dem Eröffnungsanlass Ende Juni offiziell lanciert wurde, ist gelungen: Bereits konnten rund elf Erstberatungen sowie sechs Business Plan Beratungen durchgeführt werden. Mit der BOHA AG und Rolf Boss Consulting Services wurden zwei Firmen erfolgreich gegründet, welche ihren Sitz nun ebenfalls in den Räumen des Business Parks haben.

NEUERÖFFNUNG

Aesch und von Euw – die Herrenkombination PR. Martin von Euw, seines Zeichens Herrenausstatter am Brausebad in Basel, ist in Aesch aufgewachsen. Jetzt kommt er zurück. Mit seinem Herrenmodegeschäft von Euw an die Hauptstrasse 80. Am 25. Oktober wird an der Hauptstrasse 80 in Aesch das neue Herrenmodegeschäft M. von Euw AG mit einem umfassenden und attraktiven Angebot in allen Herrengrössen eröffnen. Martin von Euw ist in Aesch aufgewachsen und erfüllt sich mit dieser Filiale einen kleinen Jugendtraum. Er wird das bisherige Herrenmodegeschäft Bloch übernehmen und das Angebot an Herrenmode erweitern. Die Herren aller Grössen und Formen sollen in der Region mit quali-

tativ hochstehender Business- und Freizeitmode modisch überrascht und freundlich bedient werden. Das Hauptgeschäft in Basel am Brausebad kann in diesem Jahr das 60-jährige Bestehen feiern. Umso mehr passt es Martin von Euw sehr gut, dass er in der Heimat seiner Jugend nun die modischen Herren von Aesch und Umgebung mit Freizeitund Businessbekleidung ausstatten kann. Selbstverständlich verstehen Martin von Euw und sein Team, dass prompt ausgeführte Änderungen und Stilberatung zum Standard eines guten Herrenmodegeschäftes gehören. Neueröffnung: Samstag, 25. Oktober. MVE Gmbh H. von Euw Herrenmode, Hauptstrasse 80, Aesch.

GESUNDHEIT

Die Lebensmitte – eine Zeit des Wandels PR. Ab etwa Anfang Vierzig erreichen wir unsere Lebensmitte – eine Zeit des Übergangs und persönlichen Wandels. Bei Frauen kündet sich diese Zeit meist durch körperliche und hormonelle Veränderungen an. Männer erleben nicht selten Gefühle der Verunsicherung und Unzulänglichkeit oder leiden unter körperlichen Beschwerden. Rückenleiden, Atemprobleme, Erschöpfung, Schlafstörungen oder eine erhöhte Reizbarkeit bis hin zu Depressionen sind in dieser Lebensphase vermehrt anzutreffen. Es lohnt sich, inne zu halten, um sich Erholung und Entspannung zu gönnen,

oder bei einer persönlichen Standortbestimmung alte Muster und Werte zu hinterfragen und Raum für Neues zu schaffen. Das Angebot der Praxis Zeitraum-Laufen, bietet Ihnen die Gelegenheit, sich in Begleitung erfahrener Therapeutinnen ganzheitlich auf Körper und Seele einzulassen. Gönnen sie sich Zeit für eine positive Veränderung in dieser Lebensphase, um neue Perspektiven zu entdecken, ihre Lebensfreude zu entfalten und dadurch ihr Wohlbefinden im Alltag zu steigern.

PR. Wer möchte nicht einmal zurücklehnen und sich voll und ganz verwöhnen lassen? Sich wohl fühlen, weil man schön ist? Für einmal Zeit für sich selber nehmen und sich bewusst auf ein Nachtessen oder einen Konzertbesuch vorbereiten und freuen können? Sugaring (Haarentfernung im Gesicht mit Zuckerpaste) sowie Tages-, Abend-, Braut – und Festtags- Make up sind die neuen Dienstleistungen, die ab November im Salon beim Stedtlicoiffeur angeboten werden. Für die Kunden heisst das, «entdecke dein neues ich». Der

Verwöhn-Aspekt wird hier ganz gross geschrieben. Das Stedtlicoiffeur-Team strotzt stets vor neuen Ideen und Zielen. Nach dem Motto «Stillstand ist Rückschritt» sind die Mitarbeiterinnen motiviert, sich zusammen mit der Geschäftsführung über interne und externe Schulungen neue Arbeitstechniken und Serviceformen anzueignen. Die Kunden profitieren dabei sowohl von hoher fachlicher Kompetenz und grosser Kreativität, als auch von den neuen Serviceleistungen. Somit geniessen die Kunden ein Schönheits-

GESUNDHEITSTIPP

VERANSTALTUNG

Zeitalter

Der Rodersdorfer Chor präsentiert: Pasqualino

Wir befinden uns mitten im elektronischen Zeitalter. Der Umgang mit der Zeit hat sich total verändert. Ein SMS ist in Sekunden auf der anderen Seite der Erdkugel. Ohne Informationsaustausch können wir keine Stunde stillsitzen. Wir sind heutzutage nicht schneller fertig mit einer Arbeit, sondern wir leisten mehr in der gleichen Zeit. Das fordert unser Nervensystem heraus. All die Reize müssen verarbeitet werden. Argentum nitricum, homöopathisches Silbernitrat, beruhigt das Nervensystem. «Wenn die Zeit zu langsam vergeht», also Unruhe herrscht, ist Argentum nitricum angebracht. Auch bei Lampenfieber und Erwartungsangst wählen wir Silbernitrat. Die Angst vor dem Versagen wird ersetzt durch Kraft und Vertrauen in sich selbst. Wer zusätzlich von Magenkrämpfen belastet wird, findet Linderung. Ein weiteres wichtiges Signal für die Anwendung dieses Heilmittels ist der Zwang zum ständigen Gähnen, einer tiefen, wohltuenden Einatmung. Sie zeigt uns Müdigkeit an, verbunden mit Anspannung. Nehmen sie sich immer wieder Zeit, um durchzuatmen. Zeit ist etwas Kostbares. Nur einmal am Tag sollten sie sich 5 Minuten schenken und ihr Bewusstsein schärfen für das hier und jetzt. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Infos zum Praxisangebot: www.zeitraum-laufen.ch

In vier Aufführungen wird Ende Oktober der Rodersdorfer Chor einmal mehr seine Vielseitigkeit aufzeigen. Unter der bewährten musikalischen Leitung Jürg Mosimanns und der gewohnt einfallsreichen Regie Niggi Ullrichs kommt nämlich ein ganz spezieller Leckerbissen: Pasqualino, eine vom Basler Musiker David Wohnlich 1983 eigens fürs Gymnasium Oberwil komponierte Oper. Dieses sonst nirgendwo aufgeführte Werk ist eigentlich eine Persiflage auf die «klassische» Oper (Don Pasquale von Gaetano Donizetti), die alles hat, was eine erfolgreiche oder wenigstens beliebte Oper ausmacht: viele Chöre, Solisten/-innen in allen Lagen, Komik, Dramatik, Herzschmerz und ein Happyend mit einem tollen Finale. Pasqualino wird – wie der Name schon verrät – miniaturisiert daher kommen, die Handlung, die Figuren, der Konflikt und alle Musik ist weniger vom Oper-Habitus als vom Ensemblegeist geprägt. Diese kleine Opernschwester hat aber nichts an virtuoser Attraktivität für eine Aufführung im Dorf eingebüsst. Die bühnenwirksame Umsetzung setzt allerdings beträchtliche handwerkliche Fähigkeiten voraus, damit es funktioniert und die sind in Rodersdorf seit jeher in Fülle vorhanden. Und Rodersdorf wäre nicht Rodersdorf, wenn die Aufführung nicht wieder mit ganz speziellen Highlights aufwarten würde. Denn wer erinnert sich nicht gerne an die festlich gedeckte Tafel mit Gschwelti und Käse oder an die aufmüpfigen Vaganten im Tram und hinter den Scheunen, respektive die vornehme

Rundumangebot in einer Wohlfühlatmosphäre. Neue hochwertige Färbeund Strähnenprodukte geben uns zudem die Möglichkeit, speziell hautverträglichere Colorationsservices mit tollen Ergebnissen für die Haare anbieten zu können. Lassen auch sie sich von den vielen aktuellen Angeboten überraschen und entdecken sie ihr neues Ich. Für die dekorative Kosmetik und das Sugaring gilt bis am 31. Januar ein Einführungsangebot von 10 Prozent Rabatt.

Bereit für die Aufführung: Der RodersFOTO: ZVG dorfer Chor Gesellschaft in der Dorfkirche, nicht zu vergessen die bunten Fabelwesen in dunkler Nacht sowie romantische Waldspaziergänge mit Musik, Tanz, Liedern und vielem mehr. Über 25 erfolgreiche, meist eigenwillige, fantasievolle und aufwändige Aufführungen oder kammermusikartige Konzerte fanden jedes Mal ein aufmerksames Publikum. Dieses Mal wird sich Dank Pasqualino die neue schicke Turnhalle zur Piazza wandeln. Die Geschichte samt Musik und Gesang wird inmitten des Publikums stattfinden, wo sich die Querelen, Intrigen und Skandälchen aus David Wohnlichs Commedia dell’Arte-Libretto wunderschön entfalten können. Die Solis singen Barbara Schneebeli, Sopran, Christa Mosimann, Alt, Sebastian Mattmüller und Florian Engelhart, Bass. Der 35-köpfige Chor und ein kleines Ad-hoc-Orchester vervollständigen das Ensemble. Danielle Spielmann Aufführungen: Di 28., Mi 29., Do 30., Fr 31. Oktober, jeweils 20 Uhr. Reservationen: inge.pesenti@bluewin.ch oder ab 18.10.: 061 731 26 86. Abendkasse ab 19.30 Uhr.

MUND- UND ZAHNPFLEGE

Myofunktionelle Therapie (MFT) – eine ganzheitliche und interdisziplinäre Therapieform PR. Dieses orale Muskelfunktionstraining der Zunge und Lippe dient als Basis für die Lautbildung sowie das korrekte Schlucken (keine Logopädie!). Es beeinflusst die Zahnstellung, die Atmung sowie die Körperhaltung. Ein gesundes Neugeborenes besitzt von Natur aus die Fähigkeit zu atmen, schlucken und an der Mutterbrust zu saugen. Es wird bereits hier für einen guten Mundschluss und eine gesunde Zahn- und Kieferentwicklung vorbereitet. Gleichzeitig wird die Nasenatmung gefördert. Das Zusammenspiel der Kie-

fer-, Gesichts- und Halsmuskulatur wird trainiert, was für das spätere Kauen und Sprechen wichtig ist. Angewohnheiten (Habits) wie Nuggi, Daumen lutschen, Kauen von NägelStiften-Bändel etc., Lippen-/Wangenbeissen, Zungenpressen, Zungenbeissen, Zähne knirschen, Mundatmung, Essen und Schlucken mit offenem Mund sind Funktionsstörungen im Mund und Rachenbereich, die zu Schäden des Kauorganes führen können. Dieses muskuläre Ungleichgewicht im Gesichtsbereich hat negative Auswir-

Salmen Praxis Dr. med. dent. Stephan Jeker

kungen auf die Körperhaltung, die Ästhetik und das Erlernen von korrekten Bewegungsabläufen. Deshalb ist eine ganzheitliche Diagnostik sowie die fächerübergreifende interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt, Kieferorthopäden, Augenarzt, HNO-Arzt, Orthopäden, Chiropraktiker, Physiotherapeuten, Osteopäden und Logopäden sinnvoll. Annette Schneider, MF-Therapeutin

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Dr. med. dent. B. Roth Zahnärztin

Dr. med. dent. A. Hongler Kieferorthopädie


DIES UND DAS

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VERANSTALTUNG

Märchenfest in Münchenstein WOS. Wenn sich Klassenzimmer in Märchenbühnen verwandeln, Märchenerzähler und Schauspieler sich einstimmen, Puppenspieler ihre Marionetten zum Leben erwecken und im Saal die Scheinwerfer gerichtet werden, dann ist wieder Märchenfestzeit an der Rudolf Steiner Schule Münchenstein. In diesem Jahr ist auch die Compagnie Nicole & Martin mit dabei, mit ihren nostalgischen Zirkuswagen und dem weissen Kuppelzelt, das hinter der Gartenstadt auf viele Besucher wartet. Eröffnet wird das Märchenfest am Freitagabend mit einem Märchenspiel von Ottfried Preussler. Am Samstag und Sonntag stehen dann Zwerge, Könige, Drachen, Feen, Prinzessinnen und Helden bereit, Sie in die wundersame Welt der Mär-

chen und Legenden zu entführen. Bekannte Märchenbühnen und Märchenerzähler machen es möglich: Bühne Orion aus Winterthur, Puppenbühne Zottelbär, I burattinai aus Colmar, Carmen Acconcia, Marionettenbühne Neuenweg, Denise Racine mit ihrem Solotheater und viele andere Mitspieler. Feine Verpflegungsangebote sorgen für das leibliche Wohl. Marktstände, Buchantiquariat, Mineralien, Kleiderbörse, Wollworkshop, Kerzenziehen, Ponyreiten und vieles mehr lassen nicht nur die Herzen der kleinen Gäste höherschlagen. Rudolf Steiner Schule Münchenstein, Märchenfest 2014, Freitag, 24.10., 19.00–21.00 Uhr, Samstag, 25.10., 13.30–19.40 Uhr, Sonntag, 11.00–17.00 Uhr.

SOZIALES

Aussenstehende Person kann helfen Neulich fragte mich mein Sohn, ob ich Zeit hätte, um mit ihm Auto zu fahren. Er möchte bald die Fahrprüfung machen und ist um jede Übungsrunde froh. Ich freute mich, war ich doch der Überzeugung, dass mein Sohn nun dankbar an meinen Lippen hängen würde, um die Tipps und Ratschläge einer erfahrenen Autolenkerin in sich einzusaugen. Es kam ganz anders und bald darauf herrschte dicke Luft. Ihm gingen meine Ansichten sichtlich gegen den Strich, wusste er doch sowieso alles besser. Ich war sauer und genervt. Es wurde

eine gefühlte lange Runde. In Wirklichkeit wollte – nein – brauchte er einfach einen möglichst schweigsamen Erwachsenen neben sich. Ärger entsteht durch die fixe Idee, wie eine Situation zu sein hat. Nur das macht uns Kummer. Und oft ist uns die Überzeugung, die wir haben, noch nicht mal bewusst. Ein Gespräch mit einer aussenstehenden Person kann Ihnen weiterhelfen. Ich freue mich auf Sie! Eva Rolli www.kummer-nummer.ch

VERANSTALTUNG

«Ich gestatte mir, zu leben» Gemeinsam wollen wir es uns gut gehen lassen, bei einem reichhaltigen Zmorge und anschliessendem interessanten Vortrag. Die Referentin, Frau Annelies Strupler, ist verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern. Zusammen mit ihrem Mann hat sie ein Ausbildungsprojekt aufgebaut. Damit half sie jungen Menschen, mehr aus ihrem Leben zu machen und den richtigen Platz zu finden. Ebenso betätigte sie sich als Farb- und Stilberaterin. Mit dem Thema «ich gestatte mir zu leben» will uns Frau Annelies Strupler an ihren Erfahrungen teilhaben lassen. Sie schreibt dazu: «Eigentlich ist dieses Thema meine Lebens-

geschichte. Wir alle haben Eltern, die vielleicht Erwartungen in uns hineingesetzt haben. Konnten wir diese erfüllen? Im Erwachsensein werden wir oft in ein Schema gedrückt oder man erfüllt anderer Leute Wünsche. Dabei kommt man zu kurz und am Ende unseres Lebens steht auf dem Grabstein: Ihr Leben war Arbeit und Mühe. Das will niemand.» Brigitte Schmidt Das FraueZmorge findet am Samstag, 8. November, von 9.00 bis 11.00 Uhr, in den Räumlichkeiten der FMG Laufental-Thierstein, Bodenackerstrasse 21, Breitenbach, statt. Auskunft & Anmeldung (bis 3. November 2014): G. Schlumpf, Tel. 061 771 00 03, oder B. Schmidt, Tel. 061 761 77 21, per E-Mail: brigitte.schmidt@gmx.ch.

WETTBEWERB

Gewinner Aescher Börsenspiel Die Gewinner des 5. Aescher Börsenspiels der Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen stehen fest: 1. Platz: Daniel Kaiser, 2. Platz: Franz Otter, 3. Platz: Franz Zeder.

VERANSTALTUNG

Maginificat Das Magnificat ist die einzige Komposition dieser Art von Johann Sebastian Bach. Der liturgische Ort war von alters her die Vesper, die an Hochfesten mehrstimmig und mit Orchesterbegleitung musiziert wurde. Bachs Werk glänzt durch seinen Einfallsreichtum, die Kürze und Prägnanz der Sätze und stellt auch für Bach eine nicht alltägliche Meisterleistung dar. Dichtung und Wahrheit umranken die Entstehungsgeschichte von Mozarts Requiem: der geheimnisumwitterte Auftrag, das im Voraus entrichtete grosszügige Honorar, die Geheimhaltung als Auftragsbedingung, Mozarts früher Tod während der Arbeit am von ihm nicht mehr vollendeten Requiem. Im Requiem wird in der Kontrapunktik und im Gestischen die Barockmusik eines Händel und Bach als Inspirationsquelle erkennbar. In der Kühnheit seiner Harmonik und der Sensibilität der Klangmischungen weist Mozart aber weit ins 19. Jahrhundert hinein. Joachim Krause

Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich, bedanken uns bei den 353 Teilnehmenden und freuen uns auf das Börsenspiel im nächsten Jahr. Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen


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KALEIDOSKOP

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F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE 6. Blues und Rock Night HOCHWALD. WOS. Am 25. Oktober ab 19.30 Uhr lädt die Kulturkommission Hochwald zur sechsten Blues und Rock Night in Hochwald ein. Nach der Vorband Cliché wird die Alex Felix Jazz Club Band zu hören sein.

Prachtstrüffel: Wir staunten nicht schlecht, als wir letzte Woche im Bueberg (zwischen Röschenz und Kleinlützel) Trüffel gefunden hatten. Diese haben wir vom Pilzkontrolleur kontrollieren lassen um sicherzustellen, dass es sich wirklich um Trüffel handelt. Laut ihm ist es nicht ungewöhnlich, dass in der Region Trüffel wachsen. Normalerweise sind sie jedoch unter der Erde verborgen und werden nur mit dafür ausgebildeten Tieren gefunden. Unsere lagen aber auf der Erde, weshalb wir sie überhaupt sehen konnten. Auf dem Foto abgebildet ist unsere Tochter Amélie, welche stolz unseren Fund präsenFOTO UND TEXT: SABINA HÜGLI-SCHWYZER tiert.

SEEWEN

DORNACH

SEEWEN

Verkehrsunfall fordert vier Verletzte

Totengedenken an der Birs

Bärndütschi Chansons einmalig interpretiert

WOS. Am Samstagnachmittag ereignete sich eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto in Seewen. Eine Autolenkerin war mit ihrem Fahrzeug auf der Grellingerstrasse von Seewen nach Grellingen unterwegs. In einer Rechtskurve verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte die 19jährige Schweizerin seitlich-frontal mit einem entgegenkommenden Lieferwagen. Die Lenkerin des Personenwagens sowie der Fahrer des Lieferwagens und zwei Beifahrer erlitten dabei leichte bis mittelschwere Verletzungen und mussten ins Spital überführt werden. An den beteiligten Autos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren 10 000 Franken. Die Strasse zwischen Seewen und Grellingen musste für vier Stunden gesperrt werden.

Der christlichen Tradition des Totengedenkens folgend, feiern wir am 31. Oktober ein stilles Ritual am Wasser. Dabei verbinden wir uns mit Menschen, die in den Tod voraus gegangen sind. Wir legen unsere Gefühle, Gedanken und Gebete als schwimmende Lichter auf den Fluss und entlassen sie in die Stille. Wer will bringt windgeschützte Schwimmlichter aus organischem Material mit. Treffpunkt: 18.30 Uhr beim Kloster Dornach. Wer gerne ein Seelenlicht unter Anleitung herstellen möchte, trifft sich bereits um 16.00 Uhr im Kloster Dornach. Rüstmesser, Rübe oder Zierkürbis sind mitzubringen. Regina Scherer-Buscher, Seelsorgerin, leitet und begleitet den Anlass, der musikalisch umrahmt und etwa eine Stunde dauern Evelyn Borer, wird. Stiftung Kloster Dornach

WOS. Am 26. Oktober, um 11.15 Uhr, findet im Museum für Musikautomaten Seewen wiederum ein Sonntags-Matinée statt. Berndeutsche Chansons begeistern seit zwanzig Jahren Peter Wyss und Christoph Zehnder. Die Leidenschaft führt den gebürtigen Oberwiler(Zehnder) und Binninger (Wyss) dazu, Bekanntes wie auch Unbekanntes von den Berner Chansonniers einzustudieren und neu zu interpretieren. Karibum, wie sie sich nennen, pflegen die leisen Töne, der grösste Teil der Chansons wird zweistimmig gesungen und mit zwei Gitarren begleitet. Ihr Vortrag ist in dieser Art einmalig. Alltagsthemen werden oft mit einem Augenzwinkern präsentiert. Gleichzeitig runden sie ihr Programm mit pfiffigen Gedichten und Geschichten «us eem Läbe» ab.

Die Winterzeit beginnt REGION. WOS. Am kommenden Wochenende steht die Umstellung der Uhren von Sommer- auf Winterzeit bevor. Dadurch erhöht sich die Gefahr von Dämmerungseinbrüchen eklatant. Durch die frühe Dunkelheit werden Dämmerungseinbrecher wieder vermehrt aktiv. Von den Einbrüchen sind Mehr- wie auch Einfamilienhäuser gleichermassen betroffen. Die Polizei rät, Nachbarhilfe zu leisten und Verdächtiges der Polizei über die Notrufnummer 112 oder 117 zu melden. 20. Baselbieter Naturschutztag KANTON BASELLAND. WOS. Anlässlich des Europäischen Naturschutzjahrs wurde am 28. Oktober 1995 vom Basellandschaftlichen Natur- und Vogelschutzverband BNV und von Pro Natura Baselland der Baselbieter Naturschutztag aus der Taufe gehoben. Seither ziehen jedes Jahr am letzten Samstag des Oktobers über 1000 Frauen und Männer in vielen Baselbieter Gemeinden die Arbeitshandschuhe an und pflanzen Hecken, pflegen Feuchtbiotope, werten Waldränder auf, bauen Trockenmauern und pflanzen Hochstammbäume. Am 25. Oktober 2014 jährt sich dieser Grosseinsatz für die Natur zum 20. Mal. Dieses Jahr sind Anlässe in 58 Baselbieter Gemeinden gemeldet, so zum Beispiel auch in Blauen, mit der Weidputzete auf der «Blauenweid». Besammlung ist um 8.30 Uhr beim Schützenhaus, es folgt ein Mittagessen und Ende der Arbeit ist um 16.00 Uhr. In Dittingen ist um 8.30 Uhr Besammlung beim Schulhausplatz. Die Pflege der naturgeschützten Dittinger Weide steht auf

dem Programm. Um 14.30 Uhr findet ebenfalls ein gemeinsames Mittagessen statt.

MUSIK-TIPP

Bryan Adams Der Kanadier hat im Verlauf seiner Karriere schon viele Hits geschrieben und mehr als 65 Millionen Platten verkauft. Seine aktuelle heisst «Tracks Of My Years» (Universal Music) und enthält mit «She Knows Me» nur ein einziges neues Stück, das er mit seinem langjährigen Songwriting-Partner Jim Vallance geschrieben hat. Ansonsten werden Evergreens aus den 1950er bis 1970er Jahren gecovert: Beispielsweise «Rock And Roll Music» von Chuck Berry, «Any Time At All» von den Beatles, «Lay Lady Lay» von Bob Dylan und «I Can’t Stop Loving You» von Ray Charles. Bryan Adams interpretiert den Mix aus rockigen und romantischen Songs in seinem unverwechselbaren Stil. Seine Fans werden das Coveralbum, das in der Schweizer Hitparade direkt auf Platz sechs eingestiegen ist, wohl toll finden. Bei einer kritischen Beurteilung hinterlässt es jedoch einen eher schalen Eindruck. Ihm fehlt es weitgehend an Herzblut und Innovation. Das Projekt «Tracks Of My Years» war wohl mehr eine Pflichtübung als eine Herzensangelegenheit, zumal es laut Bryan Adams auf Wunsch der Plattenfirma realisiert wurde. Benno Hueber

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Schlossverein will Geschichte der «Papyri» lebendig erhalten. Zu seinem 40-Jahr-Jub...