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Donnerstag, 9. Oktober 2014

106. Jahrgang – Nr. 41

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Freitag, 10. Oktober 2014 Vorerst noch meist sonnig, dann aus Westen vermehrt Wolken, bis gegen Abend steigendes Schauerrisiko. Samstag, 11. Oktober 2014 Veränderlich mit Wolken, sonnigen Auflockerungen und einzelnen Regengüssen. Sonntag, 12. Oktober 2014 Wechselhaft. Ab und zu auch einige Regentropfen. Durch nachlassenden Föhn etwas kühler.

Trockenmauer für eine intakte Natur In Büren, im Gebiet «Ob den Reben», sind derzeit 15 Zivildienstleistende daran, eine zerfallene über 100-jährige Trockenmauer wieder aufzubauen. Martin Staub

Erschwil / Grindel

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Hochbetrieb auf dem Beobachtungsposten Gupf: Sing- und Greifvögel, Kormorane, Tauben und viele andere Arten machten sich auf, ihre Winterquartiere im Süden anzufliegen.

Mariastein

11 Seit 26 Jahren treffen sich im Zweijahresrhythmus Sänger und Musiker anlässlich der Solothurner Kirchenmusikwoche zum gemeinsamen Feiern und Musizieren. Dieses Jahr erstmals in Mariastein.

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S

teine werden herangeschleppt, mit Meissel und Hammer in die richtige Passform gestutzt und millimetergenau in die bereits aufgebauten Schichten eingepasst. «Bei einer Trockenmauer muss alles haargenau passen», erklärt Felix Riegger. Der Bauleiter dieses Projekts zeigt anhand der bereits fortgeschrittenen Arbeit, worauf es ankommt, wenn weder Sand noch Zement, noch irgend ein anderes Bindemittel verwendet wird. «Diese Mauer ist voll durchlässig und hält keinen Tropfen Wasser auf», schildert Riegger, «eine wichtige Voraussetzung für die dahinterliegende Trockenwiese.» Die Zivildienstleistenden sind eifrig daran, das vorhandene Steindepot zu verarbeiten. Vorwiegend Idealisten, welche sich entschlossen, anstelle des Militärdienstes 13 Monate aktiv auf das Schwerpunktprogramm Natur- und Landschaftspflege zu setzen. Drei Wochen davon gehören nun der Trockenmauer von Büren. «Eine Trockenmauer bietet Lebensraum für Eidechsen, Schlangen und viele weitere Kleintiere, ermöglicht optimale Bedingungen für die Flora der dahinterliegenden Trockenwiese und wertet zudem das Landschaftsbild auf», argumentiert Gabi Widmer Haberthür vom Natur- und Vogelschutzverein Büren / Dorneckberg, welcher das Projekt in zweijähriger Vorbereitungszeit initiiert hat. Eine erste Trockenmauer – nur we-

Krampfen und Lachen: Felix Riegger, Verena Brändle, Gabi Widmer und die Zivildienstleistenden am Werk. nige hundert Meter weiter westlich – habe der Verein bereits vor einigen Jahren realisiert, ergänzt Verena Brändle. Die beiden Co-Präsidentinnen dieses aktiven Natur- und Vogelschutzvereins freuen sich, dass dank gemeinnützigen Stiftungen, der öffentlichen Hand und zahlreichen Spendern die nötigen rund 80 000 Franken aufgebracht werden konnten. Die Vorfreude auf den Abschluss der Arbeiten ist gross. Bei Projektleiter Felix Riegger, bei Gabi Widmer und Verena Brändle vom Auftrag gebenden Verein, vor allem aber auch bei den Zivildienstleistenden, die voraussichtlich am 17. Oktober mit Ehrfurcht den letzten Stein setzen werden.

FOTO: MARTIN STAUB

Aufwändiges Projekt Für die Trockenmauer von Büren sind rund 75 Tonnen Steine notwendig. Nur wenige Exemplare aus der alten Steinmauer können verwendet werden. Die frostfesten Steine aus Muschelkalk stammen aus dem benachbarten Süddeutschland. Einheimische frostbeständige Kalksteine seien kaum zu finden, erklärte Agroingenieur Felix Riegger, Projektleiter im Auftrag von Fonds Landschaft

Schweiz. Das Hinterfüllmaterial kommt aber aus der Region. Die rund 15 Zivildienstleistenden kommen aus der ganzen Schweiz. Viele mit einem verwandten beruflichen Hintergrund: Studenten, Lehrer, Natur- und Umweltspezialisten, wie zum Beispiel der Zürcher Umweltingenieur Samuel Erzinger (28), der hier in Büren beim Bau der Trockenmauer aktiv anpackt.

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Donnerstag, 9. Oktober 2014 Nr. 41

ZWINGEN

RÖSCHENZ

Ums Schloss wirds trocken

Aufgestellt im Kirchendienst

Hochwasserexperten: Jaroslav Misun, Leiter Abteilung Wasserbau BL, Philipp Meyer, Projektleiter BL, und Michael Aggeler, Ingenieur der Böhringer AG. FOTO: JÜRG JEANLOZ An einer Informationsveranstaltung erfuhr die Bevölkerung von Zwingen, dass mit Sohleabsenkungen der Birs, einem Entlastungskanal und einem kleinen Damm den Überschwemmungen bei Hochwasser begegnet werden soll. jjz. Überschwemmungen haben in Zwingen Tradition. 1938, 1973 und 2007 stand Zwingen immer wieder unter Wasser. «Wir sind gebrannte Kinder und haben nasse Füsse», meinte Gemeindepräsident Benno Jermann zu den sechzig Anwesenden, die sich über die projektierten Massnahmen zum Schutz gegen Überschwemmungen orientieren liessen. «Das Schloss, die darunter liegende Ribimatte und die Dorfstrasse sind besonders gefährdet», erklärte Michael Aggeler vom Ingenieurbüro Böhringer AG. Das Schloss wird südlich von der Birs umflossen und nördlich von einem Kraftwerkkanal eingefasst, der erst bei der Dorfstrasse wieder in das alte Birsbett einmündet. Experten des Baselbieter Tiefbauamtes und der Ingenieur haben beschlossen, die Birssohle nach der Einmündung abzusenken und die Blockrampe teilweise zurückzubauen. Das Ufer soll gesichert und strukturiert werden. Zum Schutz der landwirtschaftlich genutzten Ribimatte soll bis zur Einmündung der Lüssel ein kleiner flacher Damm gebaut werden. Zwi-

schen Birs und Kraftwerkkanal ist ein Entlastungskanal vorgesehen, der das Wasser gleichmässig verteilt. Schliesslich sollen die Pfeiler der alten und unter Denkmalschutz stehenden Holzbrücke vor dem Schloss entfernt und die Brückenplatte verstärkt werden. All diese Massnahmen kosten 2,2 Mio. Franken, wovon 35 Prozent der Bund übernimmt. Den Rest teilen sich der Kanton Basel-Landschaft zu 4/5 und die Anstösser zu 1/5 auf. Den Anstössern wird angeboten, ihre Uferstreifen unentgeltlich an den Kanton abzutreten, um keine Anstösserbeiträge und keine Unterhaltskosten zu bezahlen. Die Nutzung solcher Streifen bleibt ihnen immer noch erhalten. Wie Jaroslav Misun, Leiter Abteilung Wasserbau betont, haben die Hochwasserschutzmassnahmen keinen Einfluss auf das Projekt des geplanten und umstrittenen Wasserkraftwerks. Bezüglich des Gebiets «I de Wide» verweist er auf die Inkaufnahme, den Golfplatz bei Hochwasser überfluten zu lassen. Bis 31. Oktober 2014 hat die Bevölkerung von Zwingen in einem Mitwirkungsverfahren die Möglichkeit, Bedenken oder Anregungen zu diesen Massnahmen zu formulieren. 2015 wird der Landrat den Beschaffungskredit dazu genehmigen und ein bis zwei Jahre später kann mit der Realisierung begonnen werden.

Fröhliches Team beim Erntedank-Gottesdienst: Lea, Nico, Jasmin, Timo, Fabian und Pfarrer Franz Sabo.

Pfarrer Franz Sabo und fünf Ministranten gestalten den Gottesdienst zum Erntedankfest. Eine grosse Gläubigerschar freut sich am Spiel der Holzbärger Ländlerfründe und an der reichlich geschmückten Kirche. Jürg Jeanloz

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ine fröhliche Gruppe macht sich zum Gottesdienst bereit. Pfarrer Franz Sabo und seine fünf Ministranten treffen in der Sakristei die letzten Vorbereitungen «Wer trägt die Kerzen», fragt Sabo in die Runde. Jasmin und Timo stellen sich zur Verfügung. Während der Pfarrer und seine kleinen Helfer in die vollbesetzte Kirche von Röschenz einziehen, spielen die Holzebärger Ländlerfründe ein lüpfiges Tänzchen. Vor dem Altar türmen sich Kürbisse, Zwiebeln, Äpfel, Rüben, Kohl, ein grosses Brot und ein Bauernzopf auf. Jasmin und Timo begleiten den Pfarrer

zum Stehpult, derweil Lea, Fabian und Nico andächtig hinter dem Altar stehen. Die Kinder erledigen ihre Aufgabe routiniert und ruhig. Pfarrer Sabo weiht Brot, Früchte und Gemüse. «Wir haben es in der Schweiz gut und werden reich beschenkt», mahnt er die Gläubigen. Es sei nicht selbstverständlich, wenn man täglich von den Schicksalen der verfolgten Menschen hört. Er macht sich auch darüber Gedanken, welche Dinge ihm am Herzen liegen. Kartoffelpuffer, Pudding, Pavarotti oder Whitney Houston sind nur einige Stichworte, die er aufzählt. «Herr gib uns unser tägliches Brot», singen alle Anwesenden und werden von den Ländlerfründe gefühlvoll begleitet.

Minis In der Schweiz gibt es schätzungsweise 20 000 Ministrantinnen und Ministranten. Minis sind in der Regel zwischen 9 und 18 Jahre alt, es gibt aber keine Altersbeschränkung nach oben. Seit 1994 sind Mädchen offiziell als Minis zugelassen.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Die Ministranten holen die Gaben und reichen sie dem Pfarrer. Mit dem «Vreneli-Schottisch geht die andächtige Messe zu Ende. «Wir haben keine Nachwuchsprobleme bei den Ministranten», stellt Pfarrer Sabo erfreut fest. 35 Kinder, gleich viele Mädchen wie Buben, seien gegenwärtig im Amt. Die Ministranten, kurz Minis genannt, machen ihre Dienste ab der Erstkommunion und bleiben fünf bis sechs Jahre. «Sie verschönern die Liturgie und helfen auch bei Hochzeiten und Totenmessen», ergänzt er. Und wenn sie während der Messe kichern, könne er vielfach auch das Lachen nicht unterdrücken. Auf die Frage, wie ihnen der Dienst gefällt, antworten alle begeistert. «Ich beherrsche langsam meinen Job», erklärt der 11-jährige Timo und Fabian meint, dass dank den Gottesdienstbesuchen mit seinen Eltern er zu diesem Amt gekommen sei. Jedes Jahr fahren sie zur Belohnung in den Vergnügungspark Rust und nehmen an einem Spaghetti-Abend teil. Absoluter Höhepunkt sei die Reise nach Hamburg gewesen, wo man eine Schiffsparade, ein Miniaturmuseum, das Musical «König der Löwen» und letztendlich auch einen MC Donaldsbesuch erleben durfte.

NENZLINGEN

Ersatzmutter für Kängurus Jeannette Egli kennt sich mit Kängurus aus. In ihrem Zuhause in Nenzlingen tummeln sich zurzeit rund 20 Exemplare. Zwei davon zieht sie derzeit mit der Milchflasche gross. dust. Whity und ET nennt Jeannette Egli ihre beiden «Kängis», welche ohne die sorgsame Pflege der Tierliebhaberin wohl kaum überleben würden. «Ich habe schon viele Jungkängurus mit dem Schoppen grossgezogen», erklärt sie und lädt sogleich zur Fütterung ein. ET, das 10 Monate alte Weibchen, bereits gut entwickelt, zieht stehend die ihm zustehende Portion Spezialmilch rein. Whity, ein Männchen, 7 Monate alt, wartet aber noch immer im Stoffbeutel auf die Ersatzmutter, welche dieses

dann wie ein Kleinkind auf dem Schoss mit Nahrung versorgt. Jeannette Egli ist bekannt für ihre Känguru-Zuchtqualitäten. Deshalb bekam sie schon mehrfach von andern Tierhaltern mutterlose Jungtiere zum Grossziehen. So wie die beiden jetzigen, von denen eines von der Mutter nicht angenommen wurde, beim andern musste die Mutter altershalber eingeschläfert werden. Whity und ET sind Albinos. «Wegen der auffälligen weissen Farbe könnten sie in der australischen Wildnis kaum überleben», erklärt Hans, ihr Mann, der früher – vor seiner Pension – als Dompteur im Zirkus Knie Löwen und Tiger bändigte. Auch Jeannette ist dem Zirkus zugetan. Als Werbefachfrau bei Starlight arbeitet sie hinter den Kulissen.

www.kfl.ch JAZZ-MATINEE

Sonntag, 12. Oktober, 10.30 Uhr

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Spielen, was uns Spass macht! Tischreservation Tel. 061 761 31 22 AUSSTELLUNG

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Daniel Gaemperle – Une fleur dans la barbe

Vernissage: Donnerstag, 16. Oktober, 19.00 Uhr. Öffnungszeiten: Do und Fr, 18.00– 20.30 Uhr, So, 11.00–16.00 Uhr FILM

Donnerstag, 16. Oktober, 20.30 Uhr

Trance – Crime, Drama, Mystery

Ein filmisches Verwirrspiel mit überraschenden Wendungen und Finten. Regie: Danny Boyle; mit James McAvoy, Vincent Cassel, Rosario Dawson. Drama, Thriller, Kriminalfilm; GB/F, 2013, 101 Min.

Von der Grösse her ist kaum ein Unterschied feststellbar: Kängurus sind sehr lange von der Mutter abhängig.

Jeannette Egli als Ersatzmutter: Whity saugt an seiner Milchflasche. FOTOS: MARTIN STAUB


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Donnerstag, 9. Oktober 2014 Nr. 41

Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 9. Oktober, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «Gesellschaftsspiele, Kaffee und Kuchen». Wir verbringen den Nachmittag mit Gesellschaftsspielen und viel Gaumenfreuden. Freitag, 10. Oktober, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 12. Oktober, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit cand. theol. Lea Scherler (Basel).

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 12. Oktober 2014 19.30 Uhr Abendgottesdienst

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste Donnerstag, 9. Oktober, 10 Uhr, Dachkapelle im Altersheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst für die Seniorinnen/ Senioren, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntag, 12. Oktober, kein Gottesdienst. Sonntag, 19. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrerin Barbara Jansen aus Frenkendorf. Pfarrvertretung: Vom Samstag, 11. Oktober, bis zum Samstag, 25. Oktober, wird Pfarrer Stéphane Barth ferienhalber im Pfarramt vertreten von Pfarrerin Christine Surbeck aus Basel, Telefon 078 805 27 24. Sie ist bei Beerdigungen und seelsorgerlichen Belangen für Sie da. Konfirmandenunterricht: Jeweils donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus, im Gemeindesaal: Gruppe 2 am 2. Oktober. Nach den Herbstferien: Gruppe 1 am 30. Oktober. Gruppe 2 am 6. November. Neuer Club: Mittwoch, 15. Oktober 2014, um 13.30 Uhr am Helias-HeylePlatz in Laufen, beim Laufentaler Museum «Jura Fossilien». Die Führung kostet Fr. 100.– (ob 10 oder 15 Personen kommen, spielt daher keine Rolle). Die Führung dauert mindestens eine Stunde. Anmelden kann man sich bei: Roswitha Amstutz, Wahlen, 061 791 90 02.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Sonntag, 12. Oktober, 10 Uhr Gottesdienst zu Gast: Pfarrer Christian Weber

Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus Flog durch die stillen Lande Als flöge sie nach Haus

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Bruder, Götti und Onkel

Adolf Brunner 22. Dezember 1932 bis 2. Oktober 2014 Am letzten Donnerstag durfte er friedlich im Alterszentrum Bodenacker einschlafen.

In Trauer Margrith und Engelbert Hänggi-Brunner mit Familie Rösli und Hubert Häner-Brunner mit Familie Pauline und Anton Straumann-Brunner mit Familie Lydia und Josef Borer-Brunner mit Familie Viktor und Vreni Brunner-Andres mit Familie Anna und Esso Saner-Brunner mit Familie Martha und Engelbert Hänggi-Brunner mit Familie Ottilia Saner-Brunner mit Familie Othmar und Gerda Brunner-Borer mit Familie Lisbeth und Chlaus Hofer-Brunner mit Familie Niklaus und Agnes Brunner-Barmettler mit Familie Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 14. Oktober 2014, um 14.00 Uhr in Oberkirch statt. Dreissigster: Samstag, 8. November 2014, um 18.00 Uhr in Oberkirch. Traueradresse: Niklaus Brunner-Barmettler, Schlossweg 108, 4234 Zullwil Gilt als Leidzirkular.

Geh ans Werk, der Herr wird dir helfen!

1. Chronik 22,16

Meltingen, im Oktober 2014 Das Lied, es war mein Freudenstrahl in aller Erdenpein, o gebt mir noch als Abschiedsgruss ein Lied ins Grab hinein. Aus dem «Sängertestament» von Heinrich Pfeil

WIR DANKEN HERZLICH (statt Karten) für die zahlreichen Zeichen der Anteilnahme beim Abschied von

Benoît Cueni Besonders danken wir – Herrn Pfarrer Stefan Stadler für die sehr einfühlsamen Worte und dem Organisten Jörg Lippuner; – Herrn Dr. W. Bucher, Basel, für die langjährige und persönliche Betreuung; – Herrn Dr. M. Cueni, Hausarzt – den Schulkameraden. Ebenfalls danken wir für die zahlreichen Karten, Spenden für heilige Messen und späteren Grabschmuck. Wahlen, im Oktober 2014

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Sonntag, 12. Oktober 2014, um 10.00 Uhr.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem grosszügigen Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Hugo Jeger-Jeger 1. November 1924 – 2. Oktober 2014 Deine positive Lebenseinstellung und Fürsorge, dein Pioniergeist, dein Weitblick und dein grossherziges Handeln bleiben uns Vorbild und Wegweiser.

In stillem Gedenken: Lydia Jeger-Jeger Gaby und Theo Zeier-Jeger mit Familie Peter Jeger Dominik und Sibylle Jeger-Schad mit Familie Matthias Jeger und Christiane Schmitt mit Familie Verwandte und Freunde Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Samstag, 11. Oktober 2014, 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Meltingen statt. Im Sinne von Hugo kann die Caritas Schweiz, Projekt «Kinder in die Schule», IBAN CH69 0900 0000 6000 7000 4, mit einer Spende unterstützt werden, Vermerk: Hugo Jeger-Jeger. Traueradresse: Lydia Jeger-Jeger, Oberfeld 125, 4233 Meltingen

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


Donnerstag, 9. Oktober 2014 Nr. 41

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Donnerstag, 9. Oktober 2014 Nr. 41

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren. Albert Schweitzer

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Johanna Haberthür 6. Februar 1919 bis 3. Oktober 2014 Nach einem erfüllten Leben ist sie friedlich eingeschlafen. Wir werden sie vermissen Verwandte, Bekannte und Freunde

Die Praxis von Frau Dr. med. Luzia Huber-Borer bleibt ferienhalber vom 18.10.14 bis und mit 27.10.14 geschlossen.

Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 14. Oktober 2014, um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche in Hofstetten statt. Traueradresse: Kathrin Wampfler, Hutmattweg 8, 4114 Hofstetten

Himmelried

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie über das Ableben unseres langjährigen Gemeindepräsidenten und Gemeinderats

Rudolf Pius Imhof-Hueber 18. Juni 1940 bis 6. Oktober 2014 in Kenntnis zu setzen. Er verstarb nach schwerer Krankheit. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seinen lieben Angehörigen, welchen wir unser herzliches Beileid aussprechen.

Gilt als Leidzirkular.

In stiller Anteilnahme Stadtrat und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Laufen

Baupublikation Gesuchsteller: Schützengesellschaft Himmelried Projektverfasser: dito Gesuchsteller Grundeigentümer: Bürgergemeinde Himmelried Bauvorhaben: Zugangstreppe zum Schützenhaus Bauplatz: Hauptstrasse 117 Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 1576 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: Bauen ausserhalb der Bauzone Einsprachefrist: 23. Oktober 2014

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr: Martin und Cornelia Hasenfratz Im Wygärtli 62, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Natural Blue GmbH Rathausstrasse 14, 6340 Baar Bauobjekt: Projektänderung Gartengestaltung Bauplatz: Im Wygärtli 62, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 2512 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 24. Oktober 2014

Wir können Tränen vergiessen, weil du gegangen bist, oder wir können lächeln, weil du gelebt hast.

Traurig, aber mit viel Liebe und Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grosspapi, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Rudolf Imhof-Hueber alt Nationalrat 18. Juni 1940 bis 6. Oktober 2014 Im tiefen Glauben an Gott durfte er nach tapfer ertragener Krankheit friedlich einschlafen. Wir vermissen dich sehr. In unseren Herzen wirst du immer bei uns sein. Hanni Imhof-Hueber Alexander Imhof und Claudia Weible Imhof mit Isabelle, David und Philipp Simon und Gabriele Imhof mit Jeannine und Noah Petra und Martin Weber-Imhof mit Tobias Geschwister und Anverwandte

Witterswil

Baupublikation Bauherrschaft: Familie Grosser Sommergasse 8, 4108 Witterswil Projektverfasser: Patrick Grosser Bauobjekt: Baugesuch Nr. 27–14 Geräteschuppen Bauplatz: Sommergasse 8 Bauparzelle: GB-Nr. 1367 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 23. Oktober 2014

Die Trauerfeier findet am Freitag, 17. Oktober 2014, um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt, mit anschliessender Urnenbeisetzung. Anstelle von Blumenspenden bitten wir im Namen des Verstorbenen um eine Spende an Green Cross Schweiz, 8005 Zürich, PC 80-576-7. Traueradresse: Hanni Imhof-Hueber, Hintere Gasse 14, Pf, 4242 Laufen Dreissigster: Freitag, 14. November 2014, 19.30 Uhr.

Seewen

Baupublikation Bauherrschaft: Imhof Stefan Hauptstrasse 28, 4127 Birsfelden

Der Tod ist nie endgültig. Es gibt immer die Erinnerung an ein grosszügiges Herz, an offene Hände, an wache Augen, an das gemeinsame Leben.

Bauobjekt: Umbau Wohnhaus mit Einbau Pellets-Heizungsanlage Bauplatz: Allmendstrasse 16 Projektverfasser: Zihlmann Eliane Unterm Schellenberg 6, 4125 Riehen Bauparzelle: 3000 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 24. Oktober 2014

Baupublikation Bauherrschaft: Beatrice Meyer und Urs Stolz Hubackerstrasse 13, 4206 Seewen Bauobjekt: Neubau Schwimmbad und Terrainanpassungen Bauplatz: Hubackerstrasse 13 Projektverfasser: Poolprofi AG Breitenbachstrasse 80, 4242 Laufen Bauparzelle: 3427 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 24. Oktober 2014

Kleinlützel

Baupublikation Bauherrschaft: FC Kleinlützel Postfach 5, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: FC Kleinlützel Postfach 5, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Neubau Garderoben in best. Halle Bauplatz: Niedermatt 506 Bauparzelle: 3084 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 24. Oktober 2014

Beinwil

WIR DANKEN BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Beinwil Passwangstrasse Gestützt auf § 5 lit. d der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Holzfällarbeiten (Schutzwaldprojekt Schild) wird die Durchfahrt auf der Kantonsstrasse, Passwangstrasse ausserorts (STRADA 7500/120–126) im Bereich Grenze Mümliswil-Ramiswil bis Obere Buchen, in beiden Fahrtrichtungen zeitweilig erschwert; es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Die Verkehrsregelung erfolgt durch einen Verkehrsdienst. Der Postautodienst ist gewährleistet. Dauer: 14. Oktober bis 31. Oktober 2014 jeweils von 8.00 bis 17.00 Uhr Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 10. Oktober 2014

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur

Zum Tode unserer geliebten Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Anna Vögtlin-Erbsmehl durften wir eine grosse Anteilnahme erfahren. Die vielen Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit, sei es durch Beileidsbriefe, heilige Messen, Spenden für das Antoniushaus in Solothurn sowie späteren Grabschmuck, haben uns tief bewegt. Dafür danken wir herzlich. Ein besonderer Dank gilt Dr. Martin Reifler für die langjährige ärztliche Begleitung, der Spitex Birstal und dem Spital Laufen für die liebevolle Betreuung. Die würdige Abdankung und die tröstenden Abschiedsworte des Gemeindeleiters von Oberkirch, Diakon Rolf Zimmermann, werden uns in guter Erinnerung bleiben. Vielen Dank allen, besonders den Nachbarn, die der Verstorbenen während ihres Lebens mit Güte und Liebe begegnet sind und ihr das letzte Geleit gaben. Grellingen, im September 2014

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Samstag, 18. Oktober 2014, 19.00 Uhr, katholische Kirche Grellingen.


LAUFENTAL LAUFEN

Donnerstag, 9. Oktober 2014 Nr. 41

GRELLINGEN

IG wahrt öffentliche Ruhe und Ordnung gin. Die IG Laufen hat sich beim KIGA kundig gemacht, ob in Laufen die Geschäfte an Allerheiligen geöffnet haben dürfen. Das KIGA-Baselland habe ihnen in fast unverständlicher juristischer Weise mitgeteilt, dass die Verkaufsgeschäfte an Allerheiligen besser geschlossen bleiben, erklärt Roger Chalon von der IG Laufen. Allerheiligen gilt als lokaler Feiertag. An diesem Tag «sind insbesondere zur Wahrung der öffentlichen Ruhe, die lokalen Verkaufsgeschäfte geschlossen zu halten» steht denn auch explizit im geltenden Laufner Polizeireglement. Deshalb habe der Vorstand der IG Laufen beschlossen, diese Sache im Moment auf sich beruhen zu lassen, so Chalon. Am 1. November sind bis auf Weiteres alle Verkaufsgeschäfte geschlossen zu halten. «Dies zur Wahrung von Ruhe und Ordnung in Laufen», fügt Chalon an.

VERANSTALTUNG

Lotto-Match im Central in Laufen Am Samstag, 18. und Sonntag, 19. Oktober führt der Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» Laufen seinen traditionellen Lotto-Match im Hotel Restaurant Central in Laufen durch. Am Samstag ab 20.00 Uhr und Sonntag ab 14.00 Uhr. Die vielen tollen Preise dürfen sich sehen lassen! Der Organisator Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» Laufen und das Central Team freuen sich, Sie als LottoTeilnehmer begrüssen zu dürfen. Der Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» Laufen sucht dringend Sänger zur Verstärkung in allen Stimmlagen. Singen ist für jedermann der reden kann. In einem der vorhandenen Register finden Sie den richtigen Platz. Sie lernen den Umgang mit der richtigen Atemtechnik dies stärkt die Gesundheit. Singen hilft, den alltäglichen Stress abzubauen. Wir proben jeden Donnerstag, 20.00 bis 22.00 Uhr, in der Aula Sekundarschulhaus, Brislachstrasse 54, Laufen. Fühlen Sie sich angesprochen, und haben Sie Freude am Singen? Dann melden Sie sich unverbindlich unter Mobile 079 377 97 87 oder kommen einfach bei einer Gesangsprobe vorbei. Unsere Vereinsaktivitäten findet Ihr auf unserer Homepage www.jodelklublaufen.ch. Kurt Kupferschmid, Aktuar

LIESBERG / BREITENBACH

Sportliche Jungmusikanten

GEDANKENSTRICH

Marode Leitungen und ein Montagsfahrzeug

Nahrungskette

Der Gemeinderat Grellingen zog an der Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag das Traktandum «Beschaffung eines neuen Werkhoffahrzeuges» zurück. Über den Kredit soll erst an der Budgetversammlung abgestimmt werden.

Martin Staub

Gaby Walther

E

igentlich hätte das 166 000 Franken teure Werkhoffahrzeug, welches 2009 angeschafft wurde, seinen Dienst 12 bis 15 Jahre lang tun sollen. Doch bereits nach einem halben Jahr standen die ersten Reparaturen an und nach fünf Jahren belaufen sich die Kosten auf über 23 000 Franken. «Wir kontaktierten den Hersteller, doch die Firma Meili wehrte sich, behauptete, die Schäden seien durch Bedienungsfehler der Anwender entstanden und weigerte sich, die Kosten für die Reparaturen zu übernehmen», erzählte Gemeindepräsident Hans-Peter Hänni an der Gemeindeversammlung Grellingen vom letzten Donnerstag. Der Zustand des Fahrzeuges hat sich weiter verschlechtert und es scheint, dass das Fahrzeug für die zum Teil steilen Strassen in Grellingen zu schwach ist. Der Gemeinderat beantragte aus diesem Grund, ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Die Firma Aebi bot 74 000 Franken für den Eintausch an, somit würden sich die Kosten für ein neues, stärkeres Fahrzeug auf 235 000 Franken belaufen. In der sachlich und mit Respekt geführten Diskussion fand ein Votant, dass das Vorgehen des Gemeinderates nicht korrekt sei, der Kredit müsse an der Budgetversammlung im Dezember beantragt werden, dann wisse man auch, wie die Finanzlage der Gemeinde aussehe. Nach kurzer Besprechung entschied sich der Gemeinderat, das Traktandum

zurückzuziehen und im Dezember neu aufzulegen. Er gehe lieber das Risiko ein, dann ein schlechteres Angebot der Firma Aebi annehmen zu müssen, statt die Ablehnung des Kredites nun in Kauf nehmen zu müssen. Diskussionslos bewilligten die 38 Stimmberechtigten die beiden Kredite von 240 000 bzw. 250 000 Franken zur Ersetzung der zum Teil 100 Jahre alten Wasserleitungen in der Delsbergstrasse und im Terrassenweg. 800 Millionen Franken gebe die Schweiz jährlich für Wasserleitungen aus. In Grellingen sei schon vieles gemacht worden, aber einiges stehe auch noch an, erzählte Gemeinderat Hans Raithofer. Er zeigte Leitungsstücke, die grosse Löcher aufwiesen. Durch so ein Leck, das nicht immer leicht zu finden sei, gehen pro Minute bis 2000 Liter Wasser verloren, so Raithofer.

VERANSTALTUNG

BRISLACH

Filmabend in der Kirche

Kürbisfest geht in die zweite Runde

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 33. Jungmusikantenlagers Laufental-Thierstein erleben in dieser Woche im luzernischen Sörenberg unter dem Motto «Sounds of sports» eine ganz besondere Art der musikalischen Weiterbildung. Während in den Register- und Gesamtproben spannende Rhythmen und virtuose Klänge einstudiert werden, sind die Jugendlichen in diesem Jahr auch physisch gefordert. Wer sich durch Geschick und Fitness auszeichnen kann, wird jeweils mit den begehrten PaJumu-Bildli (in Anlehnung an die Panini-Sammelbilder) belohnt. Beweisen die Teilnehmer/innen, dass ihnen bis Ende der Woche die Puste nicht ausgeht, dürfen sie sich über ein komplettes PaJumu-Album freuen. Da neben den sportlichen Aktivitäten und dem fieberhaften Sammeln auch dieses Jahr wieder ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Konzertprogramm einstudiert wird, empfehlen wir Ihnen wärmstens einen Konzertbesuch an diesem Wochenende. Die Abschlusskonzerte finden am Samstag, 11. Oktober, 20.00 Uhr im Griensaal Breitenbach und am Sonntag, 12. Oktober, um 18.00 Uhr, in der Kulturhalle Seemättli in Liesberg statt. Die Jumu’s freuen sich auf zwei atem(be)raubende Konzertabende mit Ihnen.

Am 1. November, um 20.00 Uhr, ist der Schweizer Dokumentarfilm «Treffpunkt Gipfelkreuz – Ort des Friedens zwischen Himmel und Erde» in der reformierten Kirche in Laufen zu sehen. Regie führte Jakob Julen, Kameraleitung hatte Samuel Gyger und die Postproduction übernahm Marc Villiger. Wenn Sie Lust haben sich durch atemberaubende Bilder der Walliseralpen und bezaubernde Musik in eine andere Welt entführen zu lassen, so sind Sie herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, die Kollekte geht zugunsten der Schweizer Berghilfe. Der Film zeigt drei Seilschaften, welche auf drei verschiedenen Gratwegen das 4506 Meter hohe Weisshorn besteigen. Ziel und Treffpunkt ist das Gipfelkreuz. Doch die Reise nach oben ist auch eine Reise nach innen. Dies verdeutlichen die Portraits der verschiedenen Teilnehmer der Seilschaften. Was treibt junge Menschen an, solch eine riskante Sportart auszuüben? Welche Sehnsucht zieht eine Hausfrau immer wieder auf die höchsten Gipfel? Was geht in einem Pfarrer vor, wenn er das erste Mal auf einem 4500m hohen Gipfel ankommt? Staunen, Respekt, Ehrfurcht, Dankbarkeit, Frieden, Leidenschaft? Dieser faszinierende Film zeigt die Begegnung mit der Natur und dem Göttlichen und nicht zuletzt mit sich selbst.

Sebastian Schmid

Désirée Eckert, Laufen

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Leitungen mit Löchern: Gemeinderat Hans Raithofer zeigt Rohrstücke der zum Teil hundertjährigen Leitungen, die ersetzt werden müssen. FOTO: GABY WALTHER Im Traktandum Verschiedenes konnte der Gemeinderat ein paar erfreuliche Zahlen präsentieren. Statt 1 450 000 Franken wurde der Gemeinde durch den Finanzausgleich 1 741 973 Franken zugesprochen. Ebenso erhält die Gemeinde einen Zusatzbeitrag von 200 000 Franken, weil sie zu den 36 Gemeinden mit tiefem Steuerertrag zählt. Im Weiteren liegt ein Gesuch zur Unterstützung der Gemeinde beim Kanton vor. Regierungsrat Anton Lauber hat bereits einen Zustupf versprochen. Gemeinderat Stephan Pabst orientierte über das Beschäftigungsprogramm, welches seit Montag läuft. Jeweils am Montag-, Dienstag- und Mittwochmorgen sollen Personen, welche Sozialhilfe beziehen, durchs Beschäftigungsprogramm Tagesstrukturen und Hilfe zur Wiedereingliederung ins Arbeitsleben erhalten.

Kürbisse: Die Familie der Kürbisgewächse umfasst 800 Sorten. bü. Nach dem grossen Erfolg im letzten Jahr laden Agnes und Albert Hügli auf den 12. Oktober erneut zum Fest der bunten Kürbisse auf den Gehrenhof. Kürbisse sind kein Gemüse, sondern die grössten Beeren der Welt. Solche gab es vor einem Jahr auf dem Brislacher Gehrenhof in 50 Varianten zu bewundern. Die Familie der Kürbisgewächse umfasst beeindruckende 800 Sorten, die heutzutage im Herbst gefragter denn je sind. Dabei führten die im 16. Jahrhundert aus Mittel- und Südamerika eingeführten grossen Beeren in Europa lange ein Schattendasein als Zierpflanzen, als Essen der armen Leute oder einfach als Viehfutter. Das ist passé. Die Speisekürbisse etwa mit ihren Vitaminen und Mineralstoffen haben sich immer mehr in der gepflegten Küche etabliert. Auch bei der zweiten Auflage des Kürbisfestes dreht sich wieder alles um

FOTO: ROLAND BÜRKI

die kleinen und grossen Früchte. Da können nicht nur Kürbisse gekauft, sondern solche auch zu Dekorationen veredelt oder geschnitzt werden. Dass sie auch vorzüglich munden, beweisen Spezialitäten wie Kürbissuppe, Kürbisbratwürste oder gar ein feiner Kürbiskuchen. Für musikalische Unterhaltung sorgen «Kari & Friends», während das Ponyreiten, die verschiedenen Tiere auf dem Bauernhof und das Mosten für Kinder immer beliebte Anziehungspunkte sind. Eine Hüpfburg aus Stroh sorgt bei den Kids für viel Spass. Nach dem Besuch der Cüpli-Bar schliesslich dürfte auch das Ausfüllen des Wettbewerbsformulars über verschiedene Samen leicht von der Hand gehen. Das Kürbisfest von Sonntag, 12. Oktober, findet von 10.00 – 16.30 Uhr auf dem Gehrenhof in Brislach statt. Wegweiser und Kürbisse weisen den Weg.

Die Aussichten stehen schlecht. Maisstauden säumen Strassenränder wie überlebensgrosse Soldaten. Statt den Weitblick zum Stürmen, zum Gempen oder ganz einfach über die weite Landschaft zu geniessen, fühle ich mich ein bisschen wie die Feldmaus, die sich durch die engen Erdgänge vorwärts bewegt. Links und rechts feldgrüne Armeen, die sich farblich allmählich dem Herbst anpassen. In wenigen Tagen oder Wochen wird wieder alles dem Erdboden gleichgemacht. Wir gewinnen den Überblick zurück. Das für Menschen ungeniessbare Getreide, fein geschreddert, wird in überdimensionierten Pneuwagen an Monstertraktoren vor ungeduldig hupenden Automobilisten den Bauernhöfen zugeführt. Futter für die Kühe und Rinder, welche Milch produzieren oder als saftige Steaks auf unseren Tellern landen. Schlechte Aussichten. Zwar soll es Hoftiere geben, welche den sanften, stressfreien Tod auf dem Bauernhof sterben, statt lebendig im Totenwagen durch die herbstliche Landschaft vor den Metzger gefahren zu werden. Tod auf dem Bauernhof oder Exit für Tiere: stressfrei, entspannt vor Ort – ein solches Steak zergeht förmlich auf der Zunge. Zäh stattdessen jenes, von einem im Schlachthaus in Achtungsstellung erschossenen Tier – am Ende dieser Nahrungskette steht der Zahnarzt. Durch die haushohen Maisfelderlabyrinthe fahrend stelle ich mir das ganze Prozedere an mir selber vor und beginne zu zweifeln. Ob ich nun vor der Exekution noch ein paar Kilometer weit durch die Gegend transportiert, statt zuhause im Liegestuhl bei entspannter Lektüre erlegt werde, würde wohl die (Fleisch-)Suppe nicht viel feisser machen. In Ruhe und am Leben gelassen zu werden, wäre da schon eher eine akzeptable Alternative. Ähnlich dürften die Tiere denken (die Fähigkeit vorausgesetzt), nehme ich mal an. Die Aussichten für sie stehen leider schlecht. Zu vielen Menschen schmeckt das Gemüse besser, nachdem es durch das Rind, Schwein oder Huhn gepresst wurde. Maisstauden werden als saftiges Steak, Bratwurst oder Ghackts erst geniessbar. Noch bin ich nicht Vegetarier. Bei solchen Gedanken aber setze ich auf Gemüsesuppe, Käseschnitten und Spaghetti Napoli. Vorübergehend.


Nunningen

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Wittling Andrea Bretzwilerstrasse 50a, 4208 Nunningen

Bauherr: Fürsorgefonds Stebler & Co. AG Brügglistrasse 4, 4208 Nunningen

Bauobjekt: Sitzplatzüberdachung

Bauobjekt: Geräteraum

Architekt: Wittling Andrea Bretzwilerstrasse 50a, 4208 Nunningen

Architekt: Architekturbüro Daniel Lüthi Hollenweg 4, 4208 Nunningen

Bauplatz: Bretzwilerstrasse

Bauplatz: Brügglistrasse 19

Bauparzelle: GB-Nr. 3163

Bauparzelle: GB-Nr. 1418

Planauflage: Gemeindekanzlei

Planauflage: Gemeindekanzlei

Einsprachefrist: 9. bis 23. Oktober 2014

Einsprachefrist: 9. bis 23. Oktober 2014

Meltingen

Baupublikation Gesuchsteller: Gottfried und Alice Lutz-Hänggi Hübel 30, 4233 Meltingen Bauobjekt: Autounterstand und Grundstückeinzäunung Bauplatz: Striffi Bauparzelle: GB-Nr. 222 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 23. Oktober 2014

Kreuzworträtsel Die glückliche Gewinnerin der Ausgabe von letzter Woche ist Imelda Moser, Schulstrasse 367 4252 Bärschwil Der Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken wurde gespendet von Sie + Er Kosmetik, Breitenbach

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

Wir gratulieren Raffael Häner und Jolanda Schöni zum erfolgreichen Abschluss als BACHELOR OF ARTS in Sozialer Arbeit an der FHNW in Basel. Und Nanina Häner zur erfolgreichen LAP als FACHFRAU BETREUUNG KLEINKINDER mit der ausgezeichneten Note 5,5 im Rang. WIR SIND SEHR STOLZ AUF EUCH Esthy, Beat, Matthias

Das gesuchte Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei: Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach Die Lösungen müssen spätestens bis Dienstag, 14. Oktober 2014, 12 Uhr bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


THIERSTEIN BREITENBACH

ERSCHWIL

«Die Gemeinde schaut dann schon» Der Gretchenfrage, ob Jugendarbeit Aufgabe der Gemeinde sei, konnte sich der Rat nicht entziehen: Er will im Februar 2015 einen Entscheid fällen. bü. Sie hatte vorher lange über die Situation der Jugendlichen in Breitenbach nachgedacht, als Gemeinderätin Helene Sollberger vor einem Monat im Rat ihre Gedanken zu einer möglichen Jugendarbeit im Bezirkshauptort deponierte. «Nicht alle Jugendlichen hier haben es gut, in Krisensituationen suchen sie dort Unterstützung, wo sie niederschwellig, also leicht zugänglich ist», hatte Sollberger damals dargelegt und drei Organisationen mit solch niederschwelligen Angeboten Gelegenheit gegeben, ihre Art Jugendarbeit vorzustellen. Explizit hatte die Gemeinderätin in diesem Zusammenhang Probleme und Krisen wie Arbeitslosigkeit, Beziehungs- oder Familienstress, Gewalterlebnisse oder Ärger mit Littering und Graffiti im Visier. Am Montagabend wollte Sollberger im Rat nun ausloten, ob und wie der Gemeinderat das Thema Jugendarbeit weiter verfolgen oder einfach ad acta legen wolle. Die sofort aufkommende Frage nach einer zwingenden Verpflichtung Brei-

tenbachs zur Jugendarbeit entwickelte sich mit Blick auf das Damoklesschwert der Kosten rasch zur Gretchenfrage. Der Vorschlag, auf freiwilliger und somit kostenloser Basis Jugendarbeit zu leisten, erschien angesichts überforderter oder gar erschöpfter Freiwilliger als nicht realistisch. Der Rat musste nolens volens die Realität einer veränderten Gesellschaft hinnehmen. Einer Gesellschaft, in der «Eltern ihre Verantwortung nicht ausreichend wahrnähmen und die Gemeinde dann schon schaue». «Es gibt auch bei uns Jugendliche, die durch die Maschen fallen», gestand Gemeindepräsident Dieter Künzli ein. «Gar nichts machen, ist deshalb auch nicht richtig», brachte es Gemeinderat Fridolin Borer auf den Punkt und Kollege Marcel Humair sah deshalb im Sinne eines Mittelwegs nur eine Teilmitgliedschaft bei der Offenen Jugendarbeit Region Laufen. Mit sechs gegen eine Stimme beschloss der Rat nach einigen Bedenken dann doch, 18 000 Franken im Budget 2015 für Jugendarbeit zu reservieren, einen definitiven Beschluss aber erst im Februar 2015 zu fällen. Nämlich dann, wenn der Rat auf Erfahrungen von einem runden Tisch über Jugendarbeit zurückgreifen kann.

EINGESANDT

Tischtennisturnier für alle Der Tischtennisclub Breitenbach kann nächstes Jahr auf sein 40-jähriges Bestehen zurückblicken. Der Club hat sich trotz vielen neuen Trendsportarten prächtig entwickelt. Dieses Jahr werden vier Mannschaften an der lokalen Meisterschaft teilnehmen. Montags finden unsere gut besetzten Junioren- und Erwachsenen-Trainings statt. Aber nebst dem sportlichen Aspekt darf auch der gesellige Teil nicht zu kurz kommen. Am 1. November 2014 findet das erste Volksturnier der Vereinsgeschichte statt. Dabei dürfen nur Hobby-Spiele-

rinnen und -Spieler teilnehmen, welche nicht einem Tischtennisclub angeschlossen sind. Die Kosten je Teilnehmer/in betragen günstige CHF 10.00. Es werden zwei Kategorien (Plausch und Fortgeschrittene) angeboten. Jeder Teilnehmer absolviert mindestens 4 Spiele. Zuerst werden Gruppenspiele ausgetragen und im Anschluss das K.O.-System angewendet. Auf spannende Spiele und viele Teilnahmen freut sich das OK. Tischtennisclub Breitenbach Anmeldung und Infos unter www.ttcbreitenbach.ch

BREITENBACH

Himmlisches Zirkusvergnügen mit afrikanischem Touch

Gaston & Roli: Seit 1999 bringen Gaston Häni und Roli Noirjean (beide Schweiz, Letzterer aus Laufen) das Publikum zum FOTO: ZVG Lachen. Der Circus Nock beschränkt sich nicht darauf, der älteste Schweizer Zirkus zu sein. Er präsentiert unter dem Motto «Nock - immer Nock» ein vielfältiges Programm und gleichzeitig einen der besten Nachwuchsartisten Europas. Das Publikum zeigt sich vom Gebotenen begeistert. Artisten aus zehn Nationen und ein Programm, das an Vielfalt kaum zu übertreffen ist, prägen die 154. Tournée. Die Todeskugel mit drei waghalsigen Motorradfahrern, das Todesrad sowie die Starclown Gaston und Roli sorgen für reichlich Adrenalin und Unterhaltungswert.

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Zu den weiteren Höhepunkten zählt zweifellos der spanische Jongleur Michael Ferreri. Für das Jahr 2015 ist er an das Nachwuchsfestival in Monte Carlo eingeladen. In diesem Jahr ist das 18jährige Talent, dem eine grosse Karriere vorausgesagt wird, dank dem Circus Nock live in der Schweiz zu sehen. Vielleicht zum letzten Mal – denn es rufen die grossen Bühnen dieser Welt. Die diesjährigen Publikumslieblinge stammen indes aus Äthiopien. Mit ihrer Ikarier- respektive Kontorsionistennummer sowie dank ihrer gewinnenden Ausstrahlung beeindrucken die «Habesha Icarians» und die vier Frauen von «Dream Circus Ethiopia» die Zuschauer nachhaltig. Die aktuelle Tournee steht aber auch im Zeichen eines Comebacks. Nach siebenjähriger Absenz und mehrjährigem Auslandaufenthalt, wo er sich zum ausdrucksstarken Artisten entwickeln konnte, kehrte Francesco Nock (8. Generation Nock) in die heimische Manege zurück. Für den Familienbetrieb Nock ist das ein bedeutender Gewinn. Doch Nock wäre nicht Nock ohne die beliebten Tiernummern. Pferde, Kamele, Esel sowie Ponys präsentieren sich unter der Leitung von Franziska Nock (7. Generation Nock) gemeinsam. Und exklusiv in dieser Saison präsentiert Nock eine Hundenummer mit fünf Hunden. Für die Dienstagsvorstellung in Breitenbach verlost das Wochenblatt 3x2 Tickets. E-Mail bis Freitag, 10. Oktober, punkt 12.00 Uhr, an: ‹rätsel@wochenblatt.ch› Stichwort «Himmlisches Zirkusvergnügen». Die drei Gewinner erhalten bis spätestens Freitag, 10. Okt., 16.00 Uhr, Bescheid. Breitenbach - Areal von Roll, 14. + 15. Oktober. Di 20.00 Uhr; Mi 15.00 Uhr. www.nock.ch

Nur der Fischadler blieb aus

Auf dem Gupf bei Grindel: Willkommen auf der Durchreise in den Süden

Hochbetrieb auf dem Beobachtungsposten Gupf: Sing- und Greifvögel, Kormorane, Tauben und viele andere Arten machten sich auf, ihre Winterquartiere im Süden anzufliegen. Jürg jeanloz

W

ährend das Jungvolk Fussballikonen und hübsche Damen auf dem Handy speichert, sind es bei den Naturfreunden einzigartige Vogelbilder und -stimmen. So entzückte Theo Walser die Vogelbeobachter mit dem melodischen Gesang der Heidelerche, obschon nebenan friedliches Glockengebimmel zu vernehmen war. Wenige Minuten später flogen einige Exemplare dieser unscheinbaren Vögelchen über die Köpfe

der gutgelaunten Truppe weg, die auf dem Gupf stand und Ausschau nach den gefiederten Heimkehrern hielt. Bis am Abend waren es immerhin 55 Heidelerchen, die gezählt und von Josef Borer auf einer Strichliste notiert wurden. Aber es nützte nichts, als eine Dame die Rufe des Fischadlers in den warmen Sonntag ertönen liess; der imposante Greifvogel mit einer Flügelspannweite von 1,7 Meter wollte an diesem Tag einfach nicht aufkreuzen. Dafür nutzten die Mäusebussarde und Sperber das herrliche Herbstwetter, um am Himmel ihre Kreise zu ziehen. Sogar eine Rohrweihe liess sich beobachten, deren Bestand sich unter der intensiv betriebenen Landwirtschaft stark reduziert hatte. Als würde ihn dieser Vogelzug nichts angehen, sass ein Rotmilan zuoberst auf einem dürren Baum und genoss sichtlich das warme Herbstwetter. Alle Feldstecher richteten sich auf diesen Raubvogel, den man aus nächster Nähe beobachten konnte. Er putzte mit seinem kräftigen

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Schnabel sein Gefieder, das schwarzweiss in der Sonne glänzte. Auffällig war seine rotbraune Brust, die dem grossen Greifvogel ein imposantes Aussehen verlieh. Immer verliess er seinen Aussichtsposten, um nach einiger Zeit wieder zurückzukehren. Eine Mehlschwalbe und einige Uferschwalben wurden auf dem verspäteten Rückflug in ihr Winterquartier beobachtet. Sie fliegen pro Tag bis 100 Kilometer, sind Kälte und Regen ausgesetzt und landen vielfach in Fangnetzen der dubiosen Hobbyköche. In einer Gruppe Kormorane flogen sogar zwei Gänse als blinde Passagiere mit. «Hört ihr das Quäken des Mittelspechts», fragte Josef Borer seine Kameraden. Seit Jahren begleitet und kartiert er diesen wunderschönen, seltenen Vogel, der sich in lichten Wäldern versteckt und ein Einsiedlerleben führt. Ausgerechnet auf dem Gupf war das schwarzweisse Kerlchen mit dem knallroten Häubchen deutlich zu vernehmen.

BREITENBACH

40 Jahre Dirigent – oder der unerreichte Versuch, Blickkontakt herzustellen

Isidor Lombriser mit Ehrenurkunde umrahmt von: Pfarrer Markus Fellmann, Kaspar FOTO: ZVG Sutter, Präsident Kirchgemeinde, sowie Markus Meyer, Präsident Kirchenchor. Stellen Sie sich folgende Szene vor: drei Burschen mit Freude an der Musik interessieren sich für den Chorgesang. Also Hopp, auf zur Probe, mal schnuppern, dachten sich die Drei. Doch halt; die Jünglinge mussten eine halbe Stunde vor der offiziellen Chorprobe beim Dirigenten vorstellig werden. Und vorsingen. Sie lesen richtig: einzeln vorsingen vor einem unbekannten Herrn mit Vollbart! Der Herr mit Vollbart urteilte rasch und sicher: Beat und Fabian wurden den Tenören zugewiesen, der dritte

Bursche landete stimmlich etwas tiefer beim Bass. Diese Handlung spielte nicht anno 1914, sondern ging 1988 vonstatten. Der Herr mit Bart leitete damals schon 14 Jahre den Kirchenchor Breitenbach – heuer feiert Isidor Lombriser sein 40-jähriges Jubiläum als Chorleiter in Breitenbach. Den Bart hat er zwischenzeitlich abrasiert, ansonsten hat er sich nicht gross verändert. Seine musikalische und pädagogische Kompetenz, sein Ideenreichtum zur Gestaltung von liturgischen und weltlichen Anlässen so-

wie sein feiner, manchmal auch bissiger Humor machten und machen jede Gesangsstunde zu einem Erlebnis. In guter Erinnerung sind mir die Musicals «Ding Dang Dinglikon» und «Freu Dich mit uns, Jona», beide von Paul Burkhard, in Erinnerung geblieben. Isidor Lombriser bewies damit, dass auch mit Schülern, Laiensängern und -musikanten Unvergessliches auf die Beine gestellt werden kann. Auch die alljährlichen Adventskonzerte heben sich von der Masse ab: als roter Faden dient ein Thema, welches mit stimmungsvollen Melodien und meditativen Texten zu einem Ganzen zusammengewoben wird. Chorarbeit bedeutet für einen Dirigenten Geduld aufbringen: Sängerinnen sind redefreudig und kommentieren gerne, Sänger vergessen ab und zu die Noten, an der Aussprache muss regelmässig gefeilt werden. Das Einstudieren neuer Ordinarien für Weihnachten benötigt Durchhaltevermögen – Isidor Lombriser meistert dies perfekt – auch die Singweekends zusammen mit den Chorkollegen aus Laufen sind dafür wie geschaffen. Ein wichtiges Anliegen von Lombriser blieb während der vergangenen 40 Jahre leider unerreicht: der ständige Blickkontakt der Sänger zum Dirigenten – umgekehrt funktioniert es! Wir sind uns dieses Makels bewusst und geloben endlich Besserung. Im Namen des Kirchenchors Breitenbach spreche ich Isidor Lombriser für seinen unermüdlichen Einsatz und seine geleistete Arbeit den besten Dank aus und wünsche ihm für die Zukunft weiterhin viel Freude an der Musik und am Dirigieren. Christian Thalmann, (Bass, ehemals dritter Bursche)


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Fahrzeugmarkt


DORNECK

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DORNACH

MARIASTEIN

«Die Vorteile unserer Region bekannter machen»

Woche des kirchlichen Lobgesangs

Wirtschaftsförderer Thomas Kübler und der HEV Dorneck-Thierstein sehen weitere Möglichkeiten vom Wirtschaftsmotor Basel zu profitieren. bea. Die überdurchschnittliche Zunahme des Wohnungsbaus im Dorneck (teils über 20 Prozent) und Baugesuche im Thierstein bringen dem Hauseigentümerverband HEV Dorneck-Thierstein gute Wachstumszahlen. An seinem Herbstanlass vom letzten Freitag in Dornach freute sich der Vorstand, das 3000. Mitglied begrüssen und mit einem kleinen Geschenk überraschen zu dürfen. Christoph und Yvonne Heinzelmann aus Breitenbach bekamen für ihre Mitgliedschaft im HEV einen Gutschein für einen Ausflug mit Hotelübernachtung überreicht. Die beiden waren sehr berührt von der «Aufmerksamkeit und guten Atmosphäre des HEV», sprachen dem Vorstand ihren Dank aus und schätzten das gesellige Beisammensein mit den zahlreich erschienenen Hauseigentümern bei einem reichhaltigen Apero. Andreas Hänggi, Präsident des HEV Dorneck-Thierstein, teilte mit, dass auch die 2999. und 3001. Mitglieder ein kleines Präsent erhalten sollen. Namentlich seien dies Rita Ammann aus Erschwil und Hanspeter Waller aus Witterswil. Die beiden hätten leider nicht teilnehmen können am Herbstanlass, der Vorstand werde sie dann besuchen, so Hänggi. Wahrscheinlich hält der Aufwärtstrend der Bodenpreise an. Wirtschaftsförderer Thomas Kübler sprach in seinem Referat zum Thema «wie die Region vom Wirtschaftsmotor Basel profitieren kann», davon, dass der Wirtschaftsraum Basel in den letzten zehn Jahren eine enorme Dynamik erfahren habe, zu einer der stärksten Motoren Europas aufgestiegen sei und in den kommenden Jahren wohl weitere, Tausende Arbeitskräfte anziehen werde. «Von dieser Entwicklung dürften das Schwarzbubenland wie auch das Laufental als attraktive Wohnorte weiter profitieren», meinte Kübler. Wobei er zu verstehen gab, dass man nichts dem Zufall überlasse. Das Forum Regio Plus und die Promotion Laufental seien dar-

an, an der Vermarktung zu arbeiten, damit die Vorteile der Region wie die hohe Lebensqualität, das sehr gute Bildungsangebot, der ausgebaute ÖV, das vielfältige Kultur- und Freizeitangebot bekannter werden, respektive dort bekannt werden, wo man es eben noch nicht weiss. Kübler zeigte mit Erhebungen auf, dass die Baubranche gute Zahlen schrieb, doch vergleichsweise mit dem Bauboom im vorherigen Jahrhundert einen kleineren Anteil an der Gesamtwirtschaft (am BIP) ausmacht und es seien deutliche Unterschiede spürbar. Der Trend zum verdichteten Bauen bringe mit sich, das Mehrfamilienhäuser mit Eigentumswohnungen an Bedeutung gewinnen, während Einfamilienhäuser mit grossem Umschwung weniger werden. Vor allem im Dorneck hätten die Bodenpreise stark angezogen. Die Bandbreite im Schwarzbubenland sei gross. Während in Dornach für den Quadratmeter von 1000 bis 1800 Franken zu bezahlen ist, findet man in Beinwil Land für 100 Franken pro Quadratmeter. Politisch sei für die Region wichtig, gegen Auszonungen anzukämpfen und sich die Baulandreserven zu sichern, betonte Kübler. Im Bereich Freizeit und Natur sei noch Potenzial vorhanden, «um die Attraktivität unserer Region weiter zu steigern». Ein Augenmerk gelte es aber auch auf die zum Teil eher ältere Bausubstanz zu werfen und darauf, dass grosse Einfamilienhäuser zum Teil nur noch von einer Person bewohnt werden. Küblers Fazit: Die Gemeinden seien gefordert, sich mit dem Thema «Wohnen im Alter» auseinander zu setzen.

KANTON SOLOTHURN

SEEWEN

Preis für Malerei geht ins Schwarzbubenland

Siebers kühne Hof-Viehschau

WOS. Der Solothurner Regierungsrat hat dem Schauspieler Mike Müller den mit 20 000 Franken dotierten diesjährigen Kunstpreis des Kantons Solothurn zugesprochen. Acht Kulturschaffende erhalten Auszeichnungspreise, die mit je 10 000 Franken dotiert sind. Darunter der Kleinlützler Daniel Gaemperle, der den diesjährigen Preis für Malerei erhält. Die öffentliche Übergabefeier findet am Montag, 17. November, im Landhaus in Solothurn statt. 1954 in Algier (Algerien) geboren, lebt Daniel Gaemperle seit 1987 in Kleinlützel. Der ausgebildete Hochbauzeichner und künstlerische Autodidakt arbeitet seit Jahrzehnten unermüdlich mit der Kunst. Er stellte in der Schweiz, aber auch international aus. Seine Werke zieren öffentliche Gebäude und mehrere Kantone sind im Besitz von Gaemperles Kunstwerken. Seit den 80er-Jahren gewinnt Gaemperle Kunstwettbewerbe und erhält Stipendien sowie öffentliche Preise. Gaemperles Arbeiten auf Leinwand, Papier oder Glas entstehen aus dem technisch präzisen Umgang mit den Materialien. Dabei bleibt er stets seinen Formen treu: offen, einnehmend, und in ihrer Abstraktheit immer auch anmutig weich und organisch. Als weitere Preisträger wurden bestimmt: Joachim Johannes Flück (Preis für Musik), Pedro Lenz (Preis für Literatur), Patrick Lüthy (Preis für Fotografie), Kerstin Schult (Preis für Kulturvermittlung), Rhaban Straumann (Preis für Schauspiel), Verein Jazz im Chutz (Preis für Musik), Barbara Wiggli (Preis für Bildhauerei und Objektkunst). Ein ausführlicher Bericht über den Preisträger folgt am 20. November nach der Übergabefeier.

3000. Mitglied: Andreas Hänggi, Präsident HEV Dorneck-Thierstein, übergibt Christoph und Yvonne Heinzelmann aus Breitenbach ein kleines Geschenk. FOTO: BEA ASPER

Die Vorsänger: Die Fachgruppe Liturgiegesang mit Leiter Hansruedi von Arx (r.) gibt den Ton an.

Seit 26 Jahren treffen sich im Zweijahresrhythmus Sängerinnen, Sänger und Musiker anlässlich der Solothurner Kirchenmusikwoche zum gemeinsamen Feiern und Musizieren. Dieses Jahr erstmals in Mariastein. Martin Staub

M

ontag, 18 Uhr. Um diese Zeit, zur Vesper, sind die Patres und Mönche in der Basilika Mariastein normalerweise vorwiegend unter sich. Heute aber sind die vorderen Bankreihen gut besetzt. Im Chor stellt sich eine Gruppe von vier Frauen und drei Männern auf, ausgerüstet mit Notenblättern. «Die Gruppe Fachatelier Literaturgesang – das sind diese sieben Personen, welche die heutige Vesper begleiten – musste mächtig Gas geben, um schon nach dem ersten Kurstag hier aufzutre-

ten», lacht Sandra Rupp Fischer. Die Direktorin des Kirchenmusikverbandes Bistum Basel hat als Leiterin der 13. Solothurner Kirchenmusikwoche, die Fäden über die hier angebotenen sieben Fachateliers in der Hand: Rund 70 Erwachsene sowie 40 Kinder und Jugendliche bilden sich während sechs Tagen in den Fachateliers Ensemble, Gregorianik, Orgel, Dirigieren, Literaturgesang, Kinderchor und Jugendchor weiter. «An jedem Tag feiern wir auch gemeinsam, wobei jeweils eine Fachgruppe musikalisch das Zepter übernimmt», erklärt Rupp Fischer. Heute ist die kleinste Gruppe an der Reihe. An den folgenden Tagen stehen auch Orgelmusik, Gregorianik, Kinder- und Jugendchor im Zentrum von gemeinsamen Stundengebeten und Gottesdiensten.

Das Volk: Dazu gesellt sich auch der Abt.

FOTOS: MARTIN STAUB

Aufwändiges Projekt

Die Solothurner Kirchenmusikwoche findet alle zwei Jahre im Rahmen der vom Bistum Basel getragenen Schweizerischen Kirchenmusikwoche statt. Für die Trockenmauer von Bü-Bis sind rund Einsiedeln 75 Tonnenund Stei-St. anhin,ren war neben Gallennejeweils Solothurn Durchnotwendig. Nurdritter wenige Exemplare ausvermisste der altendort, Steinführungsort. Man in den Räumen der können Kantonsschule, die geistmauer verwendet Die Ambiance, frostfesten Steine lich, werden. besinnliche weshalb man sich nach einer neuen Umgebung aus Muschelkalk stammen aus dem benachbarten Südumschaute. «Der Entscheid für die Anlage rund um das Kloster Mariastein ist deutschland. Einheimische frostbeständige Kalksteine seioptimal», wie die Leiterin feststellt. «Nebst Räumen im Kloster enden kaum zu finden, erklärteselbst Agroingenieur Riegger, wird auch im KurhausFelix Kreuz gesungen und musiziert. Für die Übernachtungen Projektleiter im Auftrag von Schweiz. bietenFonds sich Landschaft in Mariastein nebst dem Kloster auch Gasthäuser und Hotels Das Hinterfüllmaterial kommtan, aber aus und der Jugendlichen Region. und die Kinder sind in der Jugendherberge Burg Rotberg besDie rund 15 Zivildienstleistenden kommen der ganzen tens aufgehoben. Gutaus möglich, dass wir in zwei Jahren wieder hier versind», Schweiz. Viele mit einem wandten beruflichen Hinterschwärmt Sandra Rupp Fischer. Höhepunkt der Solothurner Kirchengrund: Studenten, Lehrer, Natur- undist Umweltspezialisten, musikwoche der Abschlussgottesdienstwie vomzum kommenden Samstag, 10.00 Beispiel der Zürcher Umweltingenieur Samuel ErUhr, in der Basilika unter Mitwirkung sämtlicher Zur EuchazingerTeilnehmenden. (28), der hier in Büren beimmit Bau der Trockenmauer ristiefeier Gesamtchor und Orchester, istaktiv die Öffentlichkeit herzlich eingeanpackt. laden.

oder die heimeligen Lieder des Jodelklubs Passwang aus Mümliswil, der vielstimmig verspricht: «Hütt jutzen i». Nein, Zeit zum Jutzen hat Schauexperte Beat von Felten aus Kestenholz nicht, der sich als Mitglied der Schaukommission des Solothurner Fleckviehzuchtverbandes die 30 Tiere der Reihe nach vorführen lässt. «None e paar Schritt füre», fordert der Fachmann im Chüjermutz, bückt sich, schaut bei Sarah, Simone, Brunette sowie allen anderen Tieren mit Kennerblick hin und notiert sich seine Punkte für Typ, Fundament, Euter und Strich. Von Felten wickelt die Punktierung zügig ab und erklärt dem Publikum seine Wertungen.

Volle Kraft voraus: Die beiden Chefs vom Hof Unterackert Peter Sieber und Muni Adrian. 1964 wurde sie gegründet, die Viehzuchtgenossenschaft Himmelried. Jetzt ist sie in Auflösung. Peter Sieber liess sich als letztes Mitglied die Jubiläumsviehschau zum 50. Geburtstag nicht nehmen und organisierte sie kühn im Alleingang. bü. Der schmuck herausgeputzte Hof Unterackert glänzt an diesem Samstagnachmittag in gastfreundlichem Sonnenlicht. «I bi dr Peter», begrüsst Landwirt Peter Sieber, seit 40 Jahren Pächter auf dem idyllisch gelegenen Hof Unterackert, jeden einzelnen Gast an «sei-

ner» Viehschau. Sieber ist nämlich zusammen mit Tochter Silvia noch das einzige Mitglied der in Auflösung begriffenen Himmelrieder Viehzuchtgenossenschaft. Die andern Züchter hätten sich mangels Zeit «auf und davon gemacht», so Sieber, der gern «grad use» redet. Es werde aber wieder eine Genossenschaft geben. Siebers zahlreiche Helfer im kultigen Bauernhemd führen unterdessen seine 22 fein herausgeputzten Kühe, sieben Rinder und Stier «Adrian» der Reihe nach auf den Schauplatz. «Alle Tiere tragen noch ihre Hörner», stellt ein Wanderer aus Basel begeistert fest.

FOTO: ROLAND BÜRKI

Das entspricht ganz der Philosophie des umtriebigen Peter Sieber und seiner Familie, der erklärt: «Wir machen Natur, das ist gar nicht so schlecht, und wir nehmen uns Zeit für die Konsumenten. Was, wenn die Konsumenten sich nicht mehr Zeit für uns nehmen?» Der Schauexperte in Aktion Doch sie nehmen sich Zeit. Zeit für Siebers Viehschau. Zahlreich haben sie sich auf «Unterackert» eingefunden, die Kunden, Bekannten oder Leute aus der Umgebung und geniessen die Sonne, ein Bier mit Schinken und Kartoffelsalat

«Miss Unterackert» bezaubert Publikum Dieses hört gespannt zu, was der Experte zu Siebers Reinbestand an Simmentaler Kühen zu sagen hat, etwa: «Typstarke, tiefe Kuh, gute obere Linie und starkes Bein.» Und es applaudiert nicht nur den Tieren mit den höchsten Punktzahlen. «Es ist eine spezielle Viehschau hier», lobt Urs Kipfer, Präsident des Solothurner Fleckviehzuchtverbandes, die naturnahe Tierhaltung mit dem «richtigen Stier für die ganze Herde». Seine Glocke für die bestbewertete Kuh «Klara», will diese aber partout nicht tragen. Da hat Alfred Siegrist von Swissherdbook mit seiner Glocke für «Germaine», der Kuh mit der grössten Lebensleistung, mehr Glück. Ausgerechnet der kleinsten Kuh «Erika» aber aus der berggängigen Walliser Evolène-Rasse winkt das grösste Glück: Das Publikum wählt sie zur viel beklatschten «Miss Unterackert». Sympathien wiegen eben manchmal schwerer als Masse und Milchleistung.


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SPORT

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EISHOCKEY

Auftakt in ausgeglichener Gruppe Der EHC Laufen geht am Samstag im Heimspiel gegen Zunzgen-Sissach in die dritte Saison mit Trainer Christof Amsler. Das Erreichen der Playoffs ist einmal mehr das Ziel.

2. Liga – Gruppe 3 Samstag, 12. Oktober 2014

EHC Laufen – Zunzgen-Sissach 20.15 Uhr, Eishalle, Laufen eh.- Am Samstag beginnt für Laufens erste Mannschaft die neue Saison gleich mit dem Regioderby gegen Zunzgen-Sissach. Es ist auch das Duell der beiden TrainerBrüder Amsler. Seit Christof in Laufen tätig ist (er geht bereits in seine dritte Saison, was für Trainer in Laufen schon rekordverdächtig ist), haben diese Partien eine noch speziellere Bedeutung. In der vergangenen Saison führte Laufen im ersten Drittel locker 2:0, musste dann aber dem aufdrehenden Gegner aus dem Oberbaselbiet Tor um Tor zugestehen und verlor am Ende 4:5. Im Rückspiel stellte Laufen mit einem 6:2-Erfolg auch die familiären Verhältnisse wieder her. Allerdings führt Bruder Michael bereits wieder, gewann doch ZS ein Vorbereitungsspiel in Laufen mit 3:2. Es werde ein Spiel auf Augenhöhe, denn ZS trainiere und spiele wieder in Sissach und habe sich zudem noch verstärken können, ist Laufens Christof Amsler überzeugt. Wer gewinnt das nächste Bruder-Duell? Abschlusstabelle 2. Liga Gruppe 3, 2013/14 Spiele Pkte 1. Argovia Stars 18 44 2. Altstadt Olten 18 38 3. Meinisberg 18 30 4. Laufen 18 30 5. Rheinfelden 18 28 6. Bucheggberg 18 26 7. Langenthal 18 25 8. Zunzgen-Sissach 18 19 9. Koppigen 18 16 10. Brandis 18 14 Hockeyschule des EHCL Seit dem 30. August ist sie wieder in Betrieb. Die beliebteste Schule ohne Noten, dafür mit viel Spass. Die Rede ist von der Hockeyschule des EHC Laufen. Unter der Leitung von Nachwuchstrainer haben Mädchen und Jungs ab 4 Jahren die Möglichkeit, spielerisch das Schlittschuhlaufen und das Eisho-

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FUSSBALL

Frauen-Fussball-Nationalmannschaft holt Bronze

Dritter Platz: Die Nationalmannschaft von Special Olympics in Antwerpen. Die Frauen-Fussball-Nationalmannschaft von Special Olympics hat an den Europäischen Sommer Spielen (EM) in Antwerpen/Be die Bronzemedaille gewonnen. «Ich bin sehr zufrieden», bilanziert Cheftrainerin Gisela KnijffImark aus Laufen, die als Head-Coach, zusammen mit Co-Trainer Damian Broch, ebenfalls Laufen, das Team mit mehreren Spielerinnen aus den beiden Basel auf dieses Glanzlicht vorbereitet

FOTO: ZVG

hatte. «Es macht mich auch unheimlich stolz, dass wir zudem als fairste Fussballmannschaft der Spiele geehrt wurden», bilanziert die Laufentalerin, die im kommenden Jahr die «Nati» auch an den World Summer Games in Los Angeles betreuen wird. Insgesamt waren rund 2000 Sportlerinnen und Sportler aus 58 Ländern an den EM dabei. Gekämpft wurde in 10 Sportarten. Willi Wenger-Wüthrich

b Samstag wird auch regional wieder Eishockey gespielt. Das Auftaktspiel des EHC Laufen in der 2. Liga Gruppe 3 ist gleich ein brisantes Derby. Ab 20.15 Uhr stehen sich Laufen und Zunzgen-Sissach gegenüber. Die Oberbaselbieter können nach erzwungenem Exil (wegen des defekten Daches wurde das Benützen der Halle verboten) wieder in heimischem Umfeld trainieren und spielen, was auf jeden Fall ein Vorteil ist. Vergangene Saison gewannen beide Teams jeweils das Auswärtsspiel, so dass der Familienfriede gewahrt blieb. Beide Teams werden von einem Amsler trainiert. Christof in Laufen, Michael in Zunzgen-Sissach. «Klar denkt man in den Direktbegegnungen daran, dass auf der anderen Seite der Bruder an der Bande steht und man will auch deshalb gewinnen, doch das hat nicht erste Priorität. Ich muss meine Arbeit machen und mit meinem Team das Spiel gewinnen.» Es ist Amslers dritte Saison in Laufen und soll, wenn es nach ihm und der Vereinsleitung geht, auch nicht die letzte Saison. Seine Arbeit wird geschätzt und er hat nicht nur spielerische Stabilität, sondern auch Disziplin ins Laufner Spiel zurückgebracht. Sicher auch deshalb kam es kaum zu Veränderungen im Team. Sebastien Koulmey, Z’Berg und Thalmann sind aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr dabei. Zurück ist Roger Pfeiffer, der aus beruflichen Gründen die letzte Saison mit Koppigen bestritt. Stefan Henz, Pascal Glanzmann und Fabian Burkhalter, welche vergangene Saison mit B-Lizenzen spielten, sind nun definitiv beim EHC Laufen. Allerdings be-

Bollwerk: Auch auf sie kommt es an, damit Laufen defensiv stabil ist. Pascal FOTO: EH-PRESS Glanzmann und Goalie Christoph Imhof klagt das Team einen herben Verlust. Der erfahrene Simon Fässler erlitt im Training einen Kreuzbandriss sowie einen Meniskusschaden. Er wird deshalb sechs bis neun Monate ausfallen und somit für die gesamte Saison. «Wir müssen nicht darüber diskutieren, dass dies ein schwerwiegender Ausfall ist. Simon ist ein erfahrener, starker Verteidiger und ihn können wir nicht ersetzen», so Trainer Amsler. Die Vorbereitungszeit bezeichnet er dennoch als gut. Man konnte nach seinen Vorstellungen arbeiten und auch die Testspiele brachten die für ihn notwendigen Aufschlüsse. Sieben Partien konnten auf eigenem Eis ausgetragen werden. Mit Ausnahme von Herrischried (3. Liga) waren es alles Gegner aus der 2. Liga. Einzig das Spiel gegen den samstäglichen Meisterschaftswidersacher ZS wurde mit 2:3 verloren. Die Hauptprobe vor dem ersten Ernstkampf konnte gegen Boll mit 6:2 erfolgreich gestaltet werden. «Es ist auf jeden Fall positiv, wenn wir Erfolgserlebnisse haben, aber man darf die Ergebnisse nicht überbewerten.» Amsler weiss, wie er die Spiele einzuordnen hat, und ist davon überzeugt, dass er sein Team auf den richtigen Pfad bringen konnte. Wohin der Weg führt, kann er aber auch nicht voraussagen. «Die Gruppe ist noch aus-

geglichener geworden. Einige Teams konnten sich noch verstärken, darunter auch ZS und Rheinfelden. Ich sehe wirklich niemanden, der für einen Playout-Platz gesetzt werden könnte. Für uns bedeutet das, dass wir in jedem Spiel Vollgas geben müssen und dass wir uns keine grossen Leistungsschwankungen oder zahlreiche Verletzungsabsenzen erlauben können.» Angesprochen auf Saisonziele hält sich der Teamverantwortliche zurück. «Ich nenne keine anzustrebende Ränge. Es ist nicht, dass ich mich ende Saison nicht damit messen lassen möchte, sondern es bringt nichts. Klar ist, dass wir die Playoffs schaffen müssen und ich möchte das so früh wie möglich schaffen. Was dann kommt, hängt von vielen Faktoren ab, die ich teilweise nicht beeinflussen kann.» Vergangene Saison schaffte Laufen Platz vier in der Qualifikation, scheiterte aber in der ersten Payoff-Runde in drei Partien an Freimettigen. Auch eine Saison zuvor bedeuteten die Achtelfinals (gegen Koppigen) Endstation. Die zweite Mannschaft startete mit einem Erfolg in die neue Saison. Am Sonntag bezwang man als Viertligist in der ersten Runde des Berner Kantonalcups den HC St. Imier (3. Liga) in der Overtime 4:3.

FUSSBALL

Weiterer Rückschlag für Laufen eh. 2. Liga: Nachdem es beim Heimsieg gegen Oberdorf danach aussah, als sei Laufen in der 2. Liga angekommen und könne sich an der Spitzengruppe orientieren, geriet man wieder auf die Verliererbahn. Gegen den Tabellenvorletzten Old Boys hätte ein Sieg drin liegen müssen. Die Stadtbasler hatten zuvor erst sieben Tore erzielt und waren in sieben Partien sieglos. Das Spiel nahm für das Rossinelli-Team auch den gewünschten Auftakt. In der 18. Minute brachte Philipp Schmidlin mit seinem dritten Saisontor Laufen in Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es hektisch. Zuerst verursachte Innenverteidiger Carmelo Fontana einen Elfmeter, der zum Ausgleich führte. Zudem sah er die rote Karte. In der Nachspielzeit gab es dann auch noch eine Verwarnung für Captain Mathias Bohler, die später Konsequenzen hatte. Dennoch gelang dem Heimteam durch Nicolas Puymege das 2:1. In der 62. Minute unterlief Michel Doppler ein Eigentor zum Ausgleich für die Gäste und in der 85. Minute sah Bohler die Ampelkarte. Old Boys nutzte nur eine Minute später die doppelte Überzahl zum 3:2 aus. Am Sonntag (14 Uhr) muss Laufen nach Reinach, wo gegen das mit einigen erfahrenen Spielern bestückte Spitzenteam auf Kunstrasen das Siegen nicht einfach wird. 3. Liga: Für Breitenbach wird die Lage zusehends kritischer. Gegen Türkgücü kassierte man Niederlage Nummer vier und wartet nach sieben Partien weiter auf den ersten Sieg. Allerdings ist Trainer Rolf Zuber derzeit nicht alleine deshalb nicht zu beneiden. Gegen die offensivstarken Türken fehlten ihm gleich 11 (!) etatmässige Stammspieler aus den unterschiedlichsten Gründen. Da beide

Treffsicher: Nicolas Puymege, mit fünf Toren bester Torschütze und Laufens FOTO: EH-PRESS Hoffnung. Goalies ausfielen, hütete mit Silvan Lüscher ein B-Junior das Tor. An ihm lag es aber nicht, dass die Partie 3:5 verloren ging. Die mit A- und B-Junioren sowie Spielern der 5. Liga-Equipe bestückten Schwarzbuben konnte zur Pause noch ein 2:2 realisieren. Selbst ein Platzverweis gegen die Einheimischen nutzte nichts. Dass Breitenbach zuletzt alles versuchte, zeigen auch vier Verwarnungen gegen Spieler von Türkgücü. Zwingen kam bei Allschwil immerhin zu einem 0:0-Remis. Trainer Stephan Walti, der nach einem Sportunfall im Spital weilte und durch Präsident Rolf Boss auf der Bank vertreten wurde, ist zufrieden. «Es ist doch einmal schön, ohne Gegentore auszukommen.» Laufen konnte sich ebenfalls nicht aus den kritischen Regionen befreien. Gegen Münchenstein setzte es eine knapp 2:3 Niederlage ab. Andreas Neyerlin und Patrick Platzgummer waren für den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgt. Münchenstein gelang aber selbst in Unterzahl kurz vor Schluss das 3:2. Der Spitzenkampf der Gruppe endete zwi-

schen Therwil und Dornach 1:1. Damit können beide Trainer leben. Dieses Remis nutzte der kecke Aufsteiger Soleita Hofstetten. Nach dem fünften Saisonsieg, ein 1:0 gegen Schlusslicht Nordstern, rangiert das Team von Jegge Stöckli neu auf Platz zwei: «Es sind drei weitere Punkte für den Ligaerhalt. Doch wie schon in den Spielen zuvor machten wir aus unseren Torchancen zu wenig. Wir hätten zur Pause weit höher führen müssen. Auch nach der Pause hatten wir Möglichkeiten. An der Effizienz müssen wir jedenfalls noch arbeiten.» Man darf gespannt sein auf die weiteren Auftritte des SSH. Am kommenden Wochenende sind die Teams wie folgt im Einsatz: Am Samstag kommt es um 18 Uhr zum Spiel Laufen gegen Türkgücü. Um 19 Uhr empfängt Breitenbach den FC Aesch. Zur selben Zeit wird in Dornach auf dem Gigersloch das überraschende Spitzenspiel zwischen Dornach und Soleita Hofstetten angepfiffen. Zwingen empfängt am Sonntag um 13 Uhr den FC Münchenstein.


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DIES UND DAS AUSSTELLUNG

Ungebrochen popolär Zunächst versuchte man noch, «Generalsammlungen» anzulegen. Das bedeutet, dass man alle auf der Welt erhältlichen Marken gesammelt hat - heutzutage aufgrund der Masse verschiedener Exemplare undenkbar! Das Sammeln von Briefmarken, die Philatelie, ist deshalb noch immer ein sehr populäres Hobby. Die Philatelie oder Briefmarkenkunde beschäftigt sich mit dem systematischen Sammeln von Postwertzeichen sowie von Belegen für ihre Verwendung auf Postsendungen jeglicher Art und der Erforschung post-

KURSTIPP

Marianne Volonté, Programm-Kommission, empfiehlt:

Theater lernen bei den Profis Als Schauspielerin oder Schauspieler in die Haut eines anderen Menschen zu schlüpfen, sich in unterschiedliche Gedanken, Verhaltensweisen oder Gesten hineinzudenken und sie dann treffend auszudrücken, ist eine faszinierende Erfahrung. Im Schauspielkurs der Volkshochschule beider Basel können wir die Kunst der Darstellung auch als Laien ausprobieren. Georg Darvas, Schauspieler, Regisseur und Leiter des Neuen Theaters am Bahnhof in Dornach zeigt gemeinsam mit der Schauspielerin Yael Schüler, was alles hinter einer «fertigen» Szene im Theater steckt und wie sie erarbeitet wird. An 14 Kursabenden in Laufen trainieren die Teilnehmenden mit den Schauspielprofis Stimme, Körperbewusstsein und Wahrnehmung und arbeiten anschliessend an Szenen und Monologen. Theatererfahrung oder andere Vorkenntnisse braucht es dafür nicht. Eine kleine Dosis Lampenfieber gibt es nach Wahl: Je nach Wunsch des Kursensembles wird der Unterricht mit einer kleinen Aufführung abgeschlossen. «Schauspielkurs – Entdecken der eigenen spielerischen Fähigkeiten»; 29.10.2014 – 11.2.2015; jeweils Mi 18.15 – 20.00 Uhr; Laufen, Primarschule Baselstrasse 5, CHF 547.00. Informationen und Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch

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BREITENBACH

Eintauchen in die Welt der Briefmarken Am kommenden Sonntag haben die Sammlerfreunde Gelegenheit in die Welt der Philatelie einzutauchen. Es gibt nicht viele Hobbys, die so polarisieren wie das Sammeln von Briefmarken. Für viele gilt es als langweilig, aber andererseits ist es auch mit Erfolgserlebnissen verbunden: Ein wahrer Sammler freut sich, wenn es ihm gelungen ist, eine Marke zu ergattern, hinter der er schon lange her ist. Solche kleinen Freuden machen beinahe schon «süchtig», und daher ist Briefmarken sammeln bei Weitem kein angestaubtes Hobby, sondern auch für junge Menschen interessant. Seit im Jahr 1840 mit der britischen «One Penny Black» die erste Briefmarke erschien, begannen die Menschen, sich für das Sammeln zu interessieren. Bereits 1860 wurden die ersten Briefmarkenalben und wenig später Fachzeitschriften veröffentlicht.

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geschichtlicher Dokumente. Es gibt wohl kaum ein Hobby, das so komplex und spannend ist, wie das Sammeln von Briefmarken. Zur Freude von jedem Briefmarkensammlerherz bietet sich am kommenden Sonntag die Gelegenheit, die Ausstellung im Hotel Restaurant Central in Laufen zu besuchen. Nebst einer Ausstellung wie man Briefmarken, Briefe oder seltene Belege sammelt, haben Sie die Möglichkeit bei verschiedenen bekannten Händlern Ihre Sammlung zu ergänzen. Ohne Altersbegrenzung,, weder nach unten noch nach oben Mit Briefmarken geht der Briefmarkensammler auf Reisen in ferne Länder, lernt unbekannte Kulturen kennen und unternimmt eine Zeitreise in die Vergangenheit. Das Abenteuer Briefmarken sammeln fasziniert auch noch im heutigen Internetzeitalter weiterhin Jung und Alt. Ob reine Motivsammlung oder wertvolle Spezialsammlung, wer einmal vom Sammelfieber befallen wurde, hört so schnell nicht wieder damit auf. Viel Spass beim Abenteuer Briefmarken! Der Verein hofft auf einen regen Besuch. Briefmarkensammler-Verein Laufen und Umgebung Die Präsidentin Heidi Jeker

Briefmarkenbörse und -Ausstellung, 12. Oktober, Hotel Restaurant Central, Laufen. 09. 30 Uhr bis 16.00 Uhr.

PRO SENECTUTE

Mehr Millionäre als arme Rentner WOS. Die Zahl der älteren Menschen, welche Ergänzungsleistungen benötigt, nimmt stetig zu, jene der Millionäre ebenfalls. Pro Senectute Kanton Solothurn appelliert mit der Herbstsammlung 2014 an die Solidarität der Bevölkerung als urschweizerische Qualität. Die Zahl der Millionäre betrug 2013 gemäss Hochrechnungen von Pro Senectute schweizweit für alle Altersklassen 264 000 Personen, 55 000 Millionäre mehr als 2008. Pro Senectute schätzt, dass etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) dieser Millionäre im AHV-Alter ist. Bei den Ergänzungsleistungen waren es 185 000 Personen, die finanziell nicht über die Runden kamen. Das ist eine Zunahme von 27 000 EL-Beziehenden im AHV Alter seit 2008. Der Trend ist ungebrochen und die Schere zwischen arm und reich öffnet sich weiter. Zahlen und Fakten zu arm und reich im Kanton Solothurn Im Kanton Solothurn lebten 2008 2767 Millionäre und 4504 Pensionierte benötigten Ergänzungsleistungen. Von 2008 bis 2013 nahm die Zahl der Millionäre um geschätzte 595 Personen auf total 3362 Personen zu. Im gleichen Zeitraum nahm die Zahl der Rentnerinnen und Rentner mit EL bei AHV um 998 auf total 5502 Personen zu. Dies sind 10,6 Prozent der total 51 906 AHV-Berechtigten (Stand 2013). Altersarmut hat verschiedene Ursachen: Die Kündigung der Wohnung, ein Stellenverlust kurz vor der Pensionierung oder ein längerer Spitalaufenthalt bringen das schmale Budget rasch aus dem Gleichgewicht. Weil Betroffene sich oft zurückziehen, bleibt Armut im Alter unsichtbar. Pro Senectute Kanton Solothurn schaut hin und hilft: mit einem niederschwelligen und kostenlosen Beratungsangebot an vier Standorten sowie in Härtefällen mit finanzieller Hilfe, welche auch durch Spenden finanziert wird. Helfen Sie mit, Menschen ein würdevolles Alter zu ermöglichen. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass Pro Senectute Kanton Solothurn ihre Arbeit im Dienste betagter Menschen weiterführen kann. Postkonto: 45-455-2. Wir danken Ihnen herzlich!

Drangeblieben – und der Traum ist wahr geworden! Mit 55 Jahren hat Erna Hofmann den letzten Schritt in die freiberufliche Selbständigkeit gemacht. Seit August führt sie ihre «Mal-Werkstatt» in Breitenbach als Kunstmalerin und Kursleiterin in Vollzeit. Marguerite Canonica

K

lein aber fein! So präsentiert sich die «Mal-Werkstatt», die Erna Hofmann an der Brislacherstrasse 8 in Breitenbach eingerichtet hat. Beim Betreten des hellen Raums, ausgestattet mit Regalen, Pinwänden, Staffeleien und Materialtischen, öffnet sich dem Besucher eine andere Welt. Sechs Einzelarbeitsplätze laden ein zur lustvollen, kreativen Arbeit. Eine kleine Kaffee-Ecke ermöglicht gemütliches Zusammensitzen und regen Gedankenaustausch. Hier lebt Erna Hofmann ihren Traum. Dieser Traum nahm in den 90er-Jahren nach einem Besuch des Schweizer Erfolgsmusicals «Space Dream» seinen Anfang: Ein dort gehörtes Credo liess sie nicht mehr los: «Träume nicht dein Leben. Lebe deinen Traum!» Mit 38 entschied sich die ausgebildete Primarlehrerin und dreifache Mutter für die Malerei und eignete sich bei diversen Künstlern in der Region verschiedenste Techniken an. Erste Malkurse für Kinder bot sie von zu Hause aus an, in der Buchbinderei Schwab in Bubendorf kam ein Engagement als freischaffende Kursleiterin hinzu. Ihre Kinder wurden älter, es entstand immer mehr Freiraum für die Malerei. Ein Teilpensum im Lehrberuf ermöglichte ihr die künstlerische Ausbildung. 1999 begann sie mit dem ersten Seminar bei Prof. Emil Sar-

GESUNDHEITSTIPP

Nordostwind Den kalten trockenen Nordostwind kennen wir auch unter dem Namen «Bise». Er kommt aus Nordosten und bringt kühle starke Winde nach Mitteleuropa. Wind erleben wir im Herbst bewusster durch die farbig fallenden Blätter. Manche Menschen sind empfindlich auf kühle, trockene Herbstwinde und werden durch diese geschwächt. Die Trockenheit löst Husten aus. Ein akuter, trockener, bellender Husten ist auch der Pseudokrupp (falscher Krupp), der vor allem bei Kleinkindern auftritt. Die Entzündung des Kehlkopfes, ausgelöst durch Viren oder durch kalten Nordostwind, führt zu einer Enge der Atemwege, manchmal verbunden mit Atemnot. Aconitum (Sturmhut) ist das erste homöopathische Heilmittel der Wahl. Im akuten Zustand der Atemnot bei Pseudokrupp zeigt der Sturmhut viel Kraft und ist eine bewährte Naturmedizin. Ein zweites wichtiges homöopathisches Heilmittel ist der geröstete Meeresschwamm (Spongia tosta). Er regt den Organismus an, die Trockenheit zu überwinden und wirkt heilend auf das Schleimhautsystem der Atemwege. Auch bei erwachsenen Menschen mit pfeifendem Husten, Heiserkeit und nächtlichen Atemgeräuschen beruhigt Spongia. Bereits im 13. Jhdt. wurde der geröstete Meeresschwamm als Heilmittel erwähnt. Wir trotzen dem kalten Nordostwind! Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Ganz auf die Kunst konzentriert: Kunstmalerin Erna Hofmann in ihrer «Kunst-Werkstatt» in Breitenbach. FOTO: MARGUERITE CANONICA gant am Kunstforum in Bregenz. Es wurde Erna Hofmann immer klarer: «Die Kunst ist mein Weg.» Im Nebenerwerb gründete sie 2006 ein Atelier mit Mal- und Zeichenkurse für Erwachsene. Durch Zufall wurde sie an die Volkshochschule beider Basel empfohlen und sie durfte sich mit ihren Bildern vorstellen. 2007 wurde sie ins Kursprogramm aufgenommen. Ein weiterer Grundstein war gelegt, damit der Traum auch Realität wird. Um die 50 machte Erna Hofmann berufsbegleitend eine dreijährige Grundausbildung in Maltherapie mit Diplomabschluss. Da lernte sie die Malerei von einer andern Seite kennen. Sie spürte das innere Feuer, die Leidenschaft, den unbeugsamen Willen, ihre Selbstverwirklichung anzugehen. Was ist ihr wichtig, was ist zweitrangig? Sie überlegte, hinterfragte, klärte ab, liess sich beraten. Das Bauchgefühl mischte kräftig mit. Wenn es um Vorsorge (Krankheit, Unfall, Alter) und andere Verpflichtungen finanzieller Art geht musste gerechnet werden. Welches ist die beste Variante, schaff’ ich die Balance, wie ist der Markt, die regionale Konkur-

renz und vieles mehr. Ihre drei erwachsenen Töchter bestärken sie in ihrem Vorhaben. Auch die positiven Rückmeldungen langjähriger Kursteilnehmer ermutigten sie. Im Frühjahr dieses Jahres schliesslich gab sie sich einen Ruck – und tut es. Sie kündigte auf Ende Schuljahr ihre Stelle als Primarlehrerin zugunsten ihres Einfraubetriebs. Ihre kleine Malschule mit dem Namen «MalWerkstatt Erna Hofmann» steht. Sie bringt es auf den Punkt mit den Worten: «Mein Traum lebt und ich in ihm!»

Bürgerjournalismus tok. Dieser Artikel ist im Rahmen des Grundkurses «Bürgerjournalismus» entstanden. Der vierteilige Kurs fand im Mai und Juni 2014 statt und wurde von Thomas Kramer (Chefredaktor «Wochenblatt») und Frank Lorenz (dipl. Journalist und ref. Pfarrer Reinach) konzipiert und geleitet.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite, für Leserbriefe, Eingesandtes und PR-Texte gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch


DIES UND DAS

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FITNESS / GESUNDHEIT

SALVEO Fitness-Studio lud zum Tag der offenen Tür.

Tolle Fitnessangebote im SALVEO: Aktive Besucherinnen und Besucher am Tag der ofFOTO: ZVG fenen Tür. PR. Trotz wunderschönem Wochenende konnten wir am 27. und 28. September viele interessierte Kunden im Salveo Fitness-Studio begrüssen. Die 30-minütigen Kurse im Fitness Bereich oder Vorführungen im Tanzwerk3 haben die Besucher immer wieder zum Mitmachen animiert. Interessierte konnten sich Informationen über die verschiedenen Angebote

im Salveo Fitness-Studio, RisiFit Physiotherapie und Tanzwerk3 einholen. Wir danken allen die zum Gelingen beigetragen haben und freuen uns Dich/Euch wieder im Studio begrüssen zu dürfen. Wir sind auch in Zukunft für Sie da. SALVEO Fitness-Studio, Riedstrasse 8, 4222 Zwingen, Tel. 079 257 83 18. www.salveo-fitness.ch

VERANSTALTUNG

Grösste Reptilienbörse der Schweiz in Lausen Am 19. Oktober 2014, 10 Uhr bis 16 Uhr, findet zum 14.Mal auf 1800 Quadratmetern die grösste und bestbesuchte Reptilienbörse der Schweiz in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen-BL statt. Über 150 Aussteller aus dem Inund Ausland treffen sich hier, um ihre ca. 3000 bis 5000 exotischen Tiere zu präsentieren und zu verkaufen. Rund 3000 Besucher aller Altersklassen besuchen jedes Mal diesen grossartigen exo-

tischen Anlass, um zu staunen oder Informationen auszutauschen. Die Baselbieter Reptilienbörse findet einmal im Jahr statt. Organisation der Börse: Markus und Cornelia Borer Laufen Eintrittspreise: Erwachsene CHF 7.-, Jugendliche 10-16 Jahre CHF 4.- inklusive zwei Fach-Vorträge von je ca. 45 Minuten Dauer. Restaurantbetrieb. www.BoaPython.ch

LAUFEN

Perlen des Schwarzbubenlandes

Feines aus dem Schwarzbubenland: Am letzten Wochenende im Birs Center. WOS. Jeden Monat erhält eine Organisation oder ein Verein Gelegenheit, sich an einem Wochenende im Laufner Bir Center zu präsentieren. Vergangenen Freitag und Samstag

FOTO: ZVG

nutzte Schwarzbubenland Tourismus dieses Gelegenehit und stellte sich unter dem Motto «Perlen vor unserer Haustür» inmitten von Konsumentinnen und Konsumenten ins beste Licht.

LESERBRIEF

Das ist unser System Im Prinzip ist es egal, welche Kommunikationsfirma man wählt, Intergga, Sunrise (Alptraum Sunrise) oder Swisscom. Man ist zumindest für die Zeit, für die man unterschrieben hat, mit der Firma auf Gedeih und Verderb verbunden. Es ist natürlich jedem freigestellt, zu kündigen und eine andere Firma zu bevorzugen. Wer aber kündigt, dem wird zuerst einmal das Leben schwer gemacht. Jeder Leser weiss, von was ich spreche. Gemeinsam haben alle Kommunikationsfirmen, dass sie mit dem Kunden mehr oder weniger machen, was ihnen beliebt. Wäre dem nicht so, würden wir nur noch Loblieder, z.B. über Sunrise oder in diesem Fall Intergga singen. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Der potenzielle Kunde wird zuerst einmal, wo er geht und steht, umworben. Es

wird mehr versprochen als gehalten. Der Kunde bleibt dank überbordender Innovativität im Dunkeln. Hand aufs Herz: Wer hat noch den Durchblick? Das hat natürlich System. Den letztlich sind wir als Kunde nur Mittel zum Zweck. Ein Kunde zu sein, heisst: Bezahlen. Wer sich einbildet mehr zu sein, der kann sich einmal umdrehen und hinschauen, mit wem er sich eingelassen hat. Also bilden wir uns nichts ein, wir sind nur Kunden und mit denen macht man heute leider, was man will. Wie sagt der Leserbriefschreiber? Die Faust im Sack machen! Genau diese Freiheit haben wir als Kunde, nicht mehr und nicht weniger. Was beklagen wir uns, das ist unser System meine Damen und Herren. Jörg Bader, Reinach


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Restaurant / Dancing Mini-Golf Gartenwirtschaft

Gesucht per sofort Koch Interessenten mögen sich melden bei: Frau Schindelholz Tel. 061 741 17 00 oder 079 325 53 30

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Ausbildung • Weiterbildung

Aluminium Laufen AG ist ein mittelgrosses, zukunftsorientiertes Schweizer Unternehmen mit einer modernen Infrastruktur und stellt Profile und Gussteile her. Rund 60% der Produkte werden in den EU-Raum exportiert. Zur Ergänzung unseres Instandhaltungsteams suchen wir einen selbstständigen, initiativen und teamfähigen

Betriebselektriker (w/m) Ihre Aufgaben – Neuinstallationen – Lokalisieren und Beheben von Störungen und Schwachstellen – Instandhaltungsarbeiten und Reparaturen an unseren Anlagen – Anlagenrevisionen – Organisation und Durchführung innerbetrieblicher Kontrollen Ihr Profil – Grundausbildung zum Betriebselektriker, Elektromonteur oder Automatiker – Kenntnisse moderner Steuerungen – Kenntnisse in Regelungstechnik – Erfahrung im Betriebsunterhalt – Bereitschaft zu Pikettdienst Unser Angebot – vielseitiges und interessantes Aufgabengebiet – ein angenehmes Arbeitsklima – Jahresarbeitszeit – zeitgemässe Anstellungsbedingungen Ihre Bewerbung Wenn Sie in dieser Aufgabe eine spannende Herausforderung erkennen, freuen wir uns, Sie kennen zu lernen. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an: Aluminium-Laufen AG Liesberg Personalabteilung Industriestrasse 5 4253 Liesberg jobs@alu-laufen.ch

Ausbildung • Weiterbildung • Kurse • Lehrstellen

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Donnerstag, 9. Oktober 2014 Nr. 41

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KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

Erinnerung an wunderbare Herbsttage: Auf dem Käsel in Erschwil.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

REGION

RÖSCHENZ

DORNACH

Heftige Gewitter

Schwerer Selbstunfall

Vermisst

WOS. Heftige Gewitter, zum Teil mit Hagel, bescherten diversen Feuerwehren sowie der Polizei am Sonntagabend viel Arbeit. Bei der Polizei Basel-Landschaft gingen rund 50 Notrufe ein. Dies vorwiegend wegen überschwemmten Kellern. Betroffen waren vor allem das Laufental sowie das Gebiet Lupsingen/Seltisberg/Itingen. Alleine aus Laufen gingen 14 Meldungen ein, aus Brislach waren es sechs sowie aus Liesberg und Röschenz je vier. In Laufen stand unter anderem die Bahnhofs-Unterführung phasenweise unter Wasser und war nicht mehr passierbar. Im Kanton Solothurn war ausschliesslich das Schwarzbubenland betroffen. Aus mehreren Gemeinden gingen aus der Region rund 15 Meldungen bei der Kantonspolizei Solothurn ein. Dabei ging es ebenfalls jeweils um Wasser, das in Gebäude eindrang.

WOS. Am Montagabend, gegen 18.15 Uhr, ereignete sich auf der Challstrasse ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 20jährige Autolenkerin fuhr von Metzerlen Richtung Röschenz. Auf der kurvenreichen Strecke überholte sie zwei vor ihr fahrende Personenwagen. Beim Wiedereinbiegen unmittelbar vor einer Rechtskurve verlor sie die Kontrolle über den Personenwagen und kollidierte mit der Felswand. Anschliessend überschlug sich das Auto und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Lenkerin sowie der 29-jährige Beifahrer konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen. Sie erlitten Verletzungen und mussten ins Spital eingeliefert werden. Die Polizei sucht Zeugen. Gesucht wird der Lenker eines dunklen Sportwagens (evtl. Marke Lotus), der das Auto vorgängig mit überhöhter Geschwindigkeit überholt haben soll.

WOS. Seit dem 27. September wird in Dornach Gotlind Schütze vermisst. Die Vermisste bestieg gegen 8.00 Uhr am Bahnhof Dornach den Zug nach Laufen. Sie wollte in Zwingen umsteigen. Die Vermisste wurde letztmals im Zug gesehen. Sie gab an, einen Spaziergang auf dem Passwang mit Ziel Vogelberg unternehmen zu wollen. Gotlind Schütze ist vom Ausflug nicht zurückgekehrt. Sie ist auf Medikamente angewiesen. Die Vermisste ist 69-jährig, 160 bis 165 cm gross, von schlanker Statur und hat gewellte graue Haare und ein oval-rundliches Gesicht. Sie trägt eine dunkelrote Jacke, blaue Hosen, Wanderschuhe und einen roten Hut. Hinweise an die Kantonspolizei Solothurn, Tel. 032 627 71 11.

Jugendlicher von Roller angefahren BREITENBACH. WOS. Am Mittwoch, 1. Oktober, gegen 18.30 Uhr, überquerte ein Jugendlicher in Breitenbach an der Fehrenstrasse den Fussgängerstreifen unweit der Bushaltestelle «Oberfeld» und wurde dabei von einer Rollerlenkerin angefahren. Der Jugendliche zog sich mittelschwere Verletzungen zu. Die Rollerfahrerin erkundigte sich beim Fussgänger nach seinem Wohlbefinden und fuhr im Anschluss in Richtung Fehren weiter. Die Polizei wurde erst am Folgetag über das Ereignis in Kenntnis gesetzt. Die Rollerfahrerin ist etwa 17 Jahre alt und hat blondes, schulterlanges Haar. Sie trug einen langen, schwarzen Mantel, dunkle Hosen und einen dunklen Helm. Die junge Frau fuhr einen weissen Roller mit blau/roten Streifen mit Solothurner Kontrollschildern. Beim Kontrollschild war ein «L» angebracht. Personen, die Angabe zum Unfallhergang oder zur Rollerlenkerin machen können, werden gebeten, dies der Polizei Kanton Solothurn in Breitenbach zu melden (Telefon 061 785 77 01). Blues im Pub HIMMELRIED. WOS. Am Freitag, 10. Oktober tritt im Heaven’s Pub in Himmelried John Casey auf. Ab 20 Uhr wird er das Publikum mit Blues verzaubern. 150 Jahre Kirche St. Josef WAHLEN. WOS. Vor 150 Jahren, am 15. Oktober 1864 wurde die Kirche St. Josef in Wahlen eingeweiht. Am Sonntag, 19. Oktober wird das Jubiläum mit einem Gottesdienst und anschliessendem Apéro im Gemeindesaal gefeiert. Führung in der Dorfkirche BÜREN. WOS. Der Kulturverein Büren lädt am Donnerstag, 16. Oktober von 18.30 bis 20 Uhr zur Führung in der Dorfkirche St. Martin ein. Dr. M. Clausen erklärt die Kirche, ihre Bilder und Gegenstände.

Beliebter Ferienpass LEIMENTAL. WOS. Der Raiffeisen Ferienpass hinteres Leimental wurde im Sommer zum vierten Mal durchgeführt und war gut besucht. An den 63 Angeboten nahmen 590 Kinder teil.

MUSIK-TIPP

Tony Bennett und Lady Gaga Die Pop-Diva Lady Gaga (28) als Jazz-Sängerin, das geht doch nicht! Doch, das funktioniert jedenfalls in der Kooperation mit der Jazz-Legende Tony Bennett (88). Sie harmonieren trotz 60 Jahre Altersdifferenz auf «Cheek to Cheek» (Universal Music) bestens. Ihre Coverversionen von Klassikern des «Great American Songbook» sind gelungen. Der BigbandSound, Swing und CroonerJazz animiert zum Mitwippen und Tanzen. Lady Gaga ist dem immer noch vitalen Tony Bennet eine leidenschaftlich performende und dennoch anpassungsfähige Partnerin. Beide präsentieren nebst den Duetten noch je eine Solonummer, er Duke Ellingtons «Sophisticated Lady», sie Billy Strayhorns «Lush Life». «Cheek to Cheek» gibt es in zweifacher Ausführung. Die Standard-CD enthält elf Songs, die Deluxe-Edition sieben mehr. Letztgenannte enthält den Song «The Lady is a Tramp», der schon auf Tony Bennetts 2011 erschienenen Album «Duets II» zu hören war. Benno Hueber

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20141009 woz wosanz slim  

Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Trockenmauer für eine intakte Natur. In Büren, im Gebiet «Ob den Reben», sind derze...