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Donnerstag, 2. Oktober 2014

105. Jahrgang – Nr. 40

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK

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Arlesheim

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Die Stimmberechtigten in Münchenstein haben der Einführung eines Einwohnerrats zum wiederholten Mal eine Absage erteilt. Die Gegner der Vorlage dürften von der Fusionsvorlage profitiert haben.

«wunderBar»: Der Jugendzirkus Robiano verzauberte das Publikum dank eines abwechslungsreichen Programms.

Reinach

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Schüler helfen Senioren: Die Klasse 12f des Bildungszentrums kvBL Reinach führen derzeit für ältere Menschen einen Computerkurs durch.

Agenda Stellen Immobilien Events

Münchenstein hält an der Gmeini fest

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Lukas Hausendorf

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twas mehr als jeder zweite Münchensteiner ging am Sonntag an die Urne. Die hohe Wahlbeteiligung von 52,7 Prozent ist aber kaum mit der Einwohnerratsvorlage zu erklären. Das Thema hat den Kreis politisch Interessierter und Aktiver bestimmt bewegt in den vergangenen anderthalb Jahren, mobilisiert hat am Sonntag aber die kantonale Fusionsvorlage. Und sie hat vor allem das Lager der Nein-Sager gestärkt. Und dieselben Nein-Sager, welche die Prüfung einer Kantonsfusion mit Basel-Stadt Birs abwärts schickten, haben auch der Reformation der Münchensteiner Gemeindeordnung eine Absage erteilt. Mit 1967 oder 53,9 Prozent NeinStimmen gegenüber 1685 Ja-Sagern fiel das Ergebnis aber nicht sehr deutlich aus. «Ich erwartete immer ein sehr knappes Resultat», sagt Stefan Haydn, Co-Präsident der SVP Münchenstein. Er sei am Sonntag im Wahlbüro gewesen und habe beim Auszählen geschwitzt. Dennoch ist der knappe Sieg angesichts des mobilisierten konservativen Lagers ein Achtungserfolg für das Jungpolitiker-Bündnis «The Next Generation» um Adil Koller (SP) und Filip Winzap (BDP). Anderthalb Jahre lang haben die beiden für das Kommunalparlament geweibelt und einen beträchtli-

Ein Bild, das bleibt: Auch in Zukunft werden die Münchensteinerinnen und Münchensteiner im Kuspo zur GemeindeversammFOTO: ARCHIV WOCHENBLATT lung zusammenkommen und über Sachthemen abstimmen. chen Aufwand betrieben, um eine breite und sachliche Debatte über das Pro und Kontra eines Einwohnerrats zu initiieren. Mit Erfolg: Im Dorf wurde tatsächlich weit über den Kreis der Parteigänger hinaus über die Vorlage diskutiert. Und der neuerliche Zulauf an Stimmbürgern an den letzten Gemeindeversammlungen ist mitunter ein Effekt dieser Debatte, die im Kern die Frage der bürgerlichen Mitbestimmungsrechte behandelte. Für die Gegner des Einwohnerrats war klar: Die Abkehr von der Versammlungsdemokratie hin zum Prinzip der Repräsentation ist ein Demokratieverlust. Für die Befürworter des Einwohnerrats war es natürlich genau umge-

kehrt. «Die Gegner haben unsere Argumente einfach anders interpretiert», sagt Koller. «Es ist schon okay» Koller und Winzap stecken ob ihrer ersten Abstimmungsniederlage nicht den Kopf in den Sand. «Es werden bestimmt wieder neue Ideen von uns kommen», sagt Koller. Das Abstimmungsergebnis ist für ihn «okay». Das Leben geht auch für Gemeindepräsident Giorgio Lüthi (CVP) weiter, der sich schon früh als Fan eines Einwohnerrats exponierte. Er hofft nun, dass der Mobilisierungsschub der vergangenen Gmeinis nicht ein Strohfeuer ist. «Dieser Trend soll anhalten», sagt er. Gleichzeitig erteilt er aber

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auch jenen, die nun auf eine Aufwertung der Gemeindekommission hoffen , die von Beginn weg in alle Geschäfte des Gemeinderats involviert werden soll, eine klare Absage. «Das wäre ein verkappter Einwohnerrat, dazu sage ich ganz klar Nein», hält er fest. Vorerst ist das Thema nun wieder vom Tisch. In Münchenstein weiss man aber nie, wann es wieder auf die Agenda gebracht wird. Nach der Abschaffung des Einwohnerrats 1979 war das nun schon die zweite Abstimmung zu seiner Wiedereinführung nach 2006. Für die Befürworter gilt darum nach wie vor das Credo: Je mehr die Gemeinde wächst, desto grösser ist beim nächsten Mal die Chance auf ein Ja.


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REGION

Donnerstag, 2. Oktober 2014 Nr. 40

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Offizielle Spitexorganisationen der Region Aesch/Pfeffingen Tel. 061 753 16 16 Arlesheim/Münchenstein Tel. 061 417 90 90 Dornach Tel. 061 701 89 02 Reinach Tel. 061 711 29 00 Detaillierte Auskünfte über das jeweilige Angebot erhalten Sie unter der oben aufgeführten Tel.-Nr.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Im Langacker 11, 4144 Arlesheim Geschäftsführer/Redaktionsleiter Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch

BIBERFACHSTELLE BASELLAND

Bibernachwuchs in der Reinacherheide In der Birs wurde vor rund 200 Jahren der letzte Biber der Schweiz erlegt. Nun hat ein Biberpaar, welches seit geraumer Zeit in der Reinacherheide lebt, Nachwuchs erhalten. Letzte Woche entdeckte ein Ranger des Naturschutzdienstes Baselland, welcher häufig in der Heide unterwegs ist, eindeutige Jungbiberspuren an verschiedenen Bäumen am Birsufer. Die Freude ist gross, ist dies doch der erste Nachwuchs seit der Ausrottung des Bibers in der Birs. Die Besiedelung der Birs hat nämlich auf sich warten lassen. Im Jahr 2010 dann endlich wurde ein Biber nachgewiesen, oberhalb des Kraftwerkes Dornachbrugg. Nach kurzer Zeit dann zügelte dieser bereits wieder, allerdings nicht sehr weit birsabwärts. Er lebt nun seit 2011 in der Reinacherheide. Auffallend in den letzten Wochen war die rege Frass- und Fälltätigkeit, die im Biberrevier beobachtet werden konnte. Dies lässt sich nun erklären, erweitert sich doch mit der Aktivität von Jungtieren auch der Radius der Nah-

Deutliche Spuren des Jungbibers in der Reinacherheide.

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rungsbeschaffung. So hat der Biber vor kurzer Zeit auch wieder begonnen, den in die Birs fliessenden Dorfbach zu stauen, um auch dort vom Nahrungsangebot profitieren zu können. Der Biber scheint sich also definitiv wohlzufühlen im Naturschutzgebiet Reinacherheide, wo ihm ein erstklassiger Lebensraum mit einem grossen Nahrungsangebot zur Verfügung steht. Mit Infoplakaten vom Naturschutzdienst Baselland wird die Öffentlichkeit über das Leben der unermüdlichen Nager informiert. Um Biber nicht unnötig zu stören, werden Besucherinnen und Besucher gebeten, die Wege nicht zu verlassen – ein Verhalten, welches im kantonalen Naturschutzgebiet Reinacherheide allerdings ohnehin vorgeschrieben ist. Wir warten nun gespannt, wohin die Jungtiere, welche nach zwei Jahren das elterliche Zuhause verlassen müssen, ziehen werden. Astrid Schönenberger Leiterin Biberfachstelle

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Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

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ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.ch Umstellung Gemeindeinformatik

KESB Birstal

Verwaltung am 17. Oktober 2014 geschlossen

Befristete Stelle als juristische/r Mitarbeiter/in

Am Donnerstag, 16. Oktober 2014 und am Freitag, 17. Oktober 2014, werden umfassende Arbeiten an der Gemeindeinformatik durchgeführt (Serverumstellungen, Updates, usw.). Davon betroffen sind sämtliche Computerund Softwaresysteme der Verwaltung. Am Donnerstag, 16. Oktober 2014, ist die Verwaltung geöffnet. Aufgrund der stark eingeschränkten Verfügbarkeit der EDV kann aber nur ein begrenztes Dienstleistungsangebot erbracht werden. Am Freitag, 17. Oktober 2014, bleibt die Verwaltung den ganzen Tag geschlossen. Unter der Telefonnummer 061 706 95 55 erhalten Sie dann Informationen zu den Pikett-Diensten. Die Sozialberatung im Pfeffingerhof bleibt am 16. Oktober 2014 und am 17. Oktober 2014 den ganzen Tag geschlossen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Die Gemeindeverwaltung

Die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Birstal ist zuständig für Belange im Kindes- und Erwachsenenschutz für acht basellandschaftliche Gemeinden. Per 1. Januar 2015 wird ein/e juristische/r Mitarbeiter/in (40%) gesucht, befristet bis 31. August 2016. Das entsprechende Stelleninserat finden Sie in dieser Wochenblattausgabe und unter www.arlesheim.ch/Verwaltung/Stellenangebote. Die Gemeindeverwaltung

Rechnungsprüfungskommission/ Geschäftsprüfungskommission

Ersatzwahlen Die Gemeindekommission hat André Schaub in die Rechnungsprüfungskommission (RPK) gewählt. Er tritt die Nachfolge von Marco Derungs an, welcher per 30.06.2014 aus der RPK zurückgetreten ist. Im Weiteren hat die Gemeindekommission Veronica Münger und Markus Dudler in die Geschäftsprüfungskommission (GPK) gewählt. Sie ersetzen Margot Zwicky und Kurt Schmidlin, welche ebenfalls Mitte Jahr aus der GPK zurückgetreten sind. Der Gemeinderat Holzschlagarbeiten

Sperrung Schönmattweg Der Schönmattweg bleibt wegen Holzschlagarbeiten von Montag, 6. Oktober 2014 bis und mit Freitag, 10. Oktober 2014, tagsüber von 07.30 Uhr bis 17.00 Uhr, für sämtlichen Verkehr gesperrt. Die Arbeiten werden durch die Firma Tree Team aus Laupersdorf unter der Leitung der Forstbe-triebsgemeinschaft Arlesheim/Münchenstein ausgeführt. Bei Fragen oder Anliegen kontaktieren Sie bitte direkt die Firma Tree Team unter Telefon 079 219 75 37. Die Gemeindeverwaltung

Robiano bietet märchenhaftes Zirkusspektakel

Goldene Hochzeit Am Mittwoch, 8. Oktober 2014, feiern Susanne und Hans-Rudolf Hockenjos-Zaugg, wohnhaft am Schalampyweg 2 in Arlesheim, ihren 50. Hochzeitstag. Wir gratulieren den Jubilaren zur Goldenen Hochzeit und wünschen ihnen für die weiteren gemeinsamen Jahre alles Gute, viel Freude und Glück. Der Gemeinderat

Karl Sprecher

95. Geburtstag Am Mittwoch, 8. Oktober 2014, feiert Herr Karl Sprecher, wohnhaft am Mattweg 24 in Arlesheim, seinen 95. Geburtstag. Zu diesem festlichen Anlass gratulieren wir ganz herzlich und wünschen dem Jubilar alles Gute, Zufriedenheit und Freude im neuen Lebensjahr. Der Gemeinderat

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien vom Montag, 6. Oktober 2014 bis Freitag, 17. Oktober 2014 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 20. Oktober 2014 ist das Sekretariat für Neuanmeldungen und Auskünfte wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung Birseck

Weltmeister gegen Europameister Dieses Jahr sind zahlreiche Juniorenteams am Start, so auch das Weltmeisterteam um Yannick Schwaller. Gespannt werden die Auftritte der neu formierten Schweizer Teams verfolgt werden. Kaum ein Team spielt in gleicher Besetzung wie letzte Saison. Es treffen viele arrivierte Teams auf aufstrebende Gegner. Spannung und sicher tolles Curling ist angesagt. Daten zum Swiss Cup Basel 2014: Beginn am Donnerstag, 2. Oktober um 18 Uhr, Spiele bis ca. 22.30 Uhr. Freitag, 3. Oktober: 5 Spielrunden in den Gruppen von 9 bis ca. 23 Uhr. Samstag, 4. Oktober: 5 Spielrunden in den Gruppen 8.30 bis ca. 23 Uhr. Sonntag, 5. Oktober: Viertelfinals, Halbfinals und Final 8.30, 11.30 und 14.45 Uhr. Preisgeld: insgesamt 43 200 Franken., Sieger 14 000 Franken, 2. Platz 7 000 Franken, 3./4. Platz 3 500 Franken.

MÄNNERRIEGE

Im Val Bedretto Endlich! Bucheli & Co. konnten doch für drei Tage schönes Wetter in der ganzen Schweiz melden. Das haben wir natürlich benutzt um eine Spezialwanderung in Angriff zu nehmen und sind deshalb am letzten Freitag mit der Bahn nach Airolo gefahren, anschliessend mit der Seilbahn Airolo Funivia zur Mittelstation Pesciüm. Von dort aus führt ein sehr gut beschilderter Wanderweg Richtung Nufenenpass durch ein sehr schönes, wildes und hauptsächlich mit Lärchenwald bepflanztes alpines Gebiet mit massenhaft Heidelbeersträuchern. Es war so warm unter der Tessinersonne, dass wir unsere Jacken von Beginn an wegpackten und den ganzen Tag nicht mehr benötigten.

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Susanne und Hans-Rudolf Hockenjos-Zaugg

CURLING

Die diesjährige Ausgabe wird wieder nach dem Triple Knock Out System gespielt. Wer drei Mal in der Vorrunde verliert, kann die Koffer packen. In den Playoffs, beginnend mit den Viertelfinals, darf sich der spätere Sieger keine Niederlage mehr erlauben. Der Sieger wird am Sonntag gegen 17 Uhr feststehen. Illustre Namen figurieren auf der Teilnehmerliste: Titelverteidiger Norwegen mit Thomas Ulsrud, Schottland mit David Murdoch, Schweden mit Niklas Edin, Deutschland mit Andy Kapp. Auf Schweizer Seite sind sicher die amtierenden Europameister Adelboden und die Dritten der WM Genf zu beachten.

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Der Weg führte – wie in den Bergen üblich – bergab und wieder bergauf, sodass wir gegen halb eins doch langsam gespannt waren auf die angekündigte Picknickstelle. Nun, es war nichts mit einem Tisch mit Bänken, wir machten es uns so bequem wie möglich auf einem Steinmäuerchen, das an einen Brunnentrog gebaut war. Bei unserem Weitermarsch trafen wir auf eine verlassene Alphütte, vor der ein glänzender Belag lag. Robi suchte den direkten Weg darüber, aber nach ein paar Schritten sank er mit den Schuhen rein in den tückischen Jauchemorast! In Ronco angekommen konnten wir den Durst löschen, bevor es endgültig nach Hause ging. Attilio Restelli

Kopfüber: Diese Trapeznummer zeigt die ganze Faszination des Zirkus.

Am letzten Wochenende begeisterte der Jugendzirkus Robiano mit seinem abwechslungsreichen Programm «wunderBar» auf der Zirkuswiese in Arlesheim die Zuschauer. Isabelle Hitz

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as geschieht eigentlich nachts, wenn die letzten Gäste und die Wirtsleute die «wunderBar» verlassen haben, der Boden gefegt und die Tür verriegelt wurde? Da die kleine Mathilda ihren Teddybären in der Gaststube vergessen hat, darf sie noch einmal zurück in die «wunderBar» und gerät so unvermittelt in ein turbulentes und ausgelassenes Zirkustreiben. Denn Nacht für Nacht versammeln sich in der Bar allerhand Märchenfiguren wie Schneewittchen, Frau Holle oder das Aschenputtel, um ein grosses Fest zu feiern, bei dem es märchenhaft, akrobatisch, fröhlich und manchmal auch ganz alltäglich zu und

FOTO: CHRISTIANJAEGGI.COM

her geht. Denn wenn Schneeweisschen und Rosenrot nicht gerade am Trapez elegant durch die Luft schweben, können sie auch ganz schön heftig miteinander zanken – wie richtige Geschwister eben. Kunterbunt und fröhlich Mit dem farbenfrohen vielseitigen Programm «wunderBar» unter der Regie von Jakob Surbeck ist es den rund zwanzig jungen Artisten des Robiano einmal mehr gelungen, die Zuschauer in eine wunderbare Welt der Märchen, Kunststücke, Fantasien und Clownerien zu entführen. Die Artisten verzauberten die Besucher mit viel Charme und Können, und dank Mathilda verlor niemand den roten Faden der Rahmengeschichte. Sei es Rapunzel als Jongleurin, der gestiefelte Kater und seine Truppe mit ihrem akrobatischen Können oder seien es die sieben Zwerge als clowneske Abwechslung – die Nummern überzeugten durchwegs auf hohem Niveau. Das Spektrum der Darbietungen war breit: Rasante akrobatische Nummern wechselten sich ab mit gekonnten und ästhetischen Kunststücken am Trapez, Vertikaltuch oder am chinesischen Mast. Im-

mer wieder verblüfften die Jugendlichen auch beim Jonglieren mit Keulen, Flaschen oder Bällen und zeigten grosses Geschick mit ihren Diabolos. Stimmungsvoll umrahmt wurde das Spektakel von der fünfköpfigen Zirkuskapelle, und auch die Artisten selber sorgten mit charmanten rhythmischen Einlagen für Abwechslung. Gross und Klein genossen das Zirkustreiben sichtlich und dankten mit lang anhaltendem Applaus. Faszination Zirkusleben Strahlende Gesichter gab es aber nicht nur unter den Zuschauern, auch die Artisten genossen ihr Premiere-Wochenende in vollen Zügen. Ladina, Valentin und Anouk (alle 12 Jahre) sind glücklich, dass bei den ersten Vorstellungen alles so gut geklappt hat. Das Schönste am Zirkus ist für die drei Artisten aber nicht die Aufführung, sondern das Zirkusleben während der Proben in den Sommerferien und an den Trainingswochenenden. «Der Zirkus ist ein megatolles Hobby», bringt Valentin (12 Jahre) seine Begeisterung für den Robiano auf den Punkt. Weitere Vorstellungen im Oktober finden statt in Zug, Vordemwald, Sissach, Basel, Reinach und Oberwil. www.robiano.ch

KUNSTAUSSTELLUNG

Rhythmisch verdichten und auflösen

Ein bewährtes System

Gesund versichert Am vergangenen Sonntag hat die Schweizer Stimmbevölkerung die so genannte Einheitskassen-Initiative mit 62 Prozent der Stimmen abgelehnt. Im Namen der EGK-Gesundheitskasse danke ich allen, die sich so intensiv mit dem Thema Krankenversicherung auseinandergesetzt und ihre Meinung an der Urne kundgetan haben. Das Schweizer Stimmvolk hat sich bereits zum vierten Mal in den vergangenen 20 Jahren für ein System entschieden, das sich bewährt hat. Ich kann die Enttäuschung der Befürworter einer Einheitskasse verstehen. Ich denke aber, dass eines der Hauptanliegen der Initianten, nämlich eine Senkung der Krankenkassenprämien, wohl nicht möglich gewesen wäre. Ja, die Gesundheitskosten steigen Jahr für Jahr an. Dies liegt aber nicht an der Verwaltung der Krankenversicherungen, die im Vergleich zur Prämie tendenziell sinken. Die steigenden Kosten sind vor allem in den immer besseren – und daher auch teureren – Behandlungsmöglichkeiten auszumachen. Diese sind dank des heutigen Systems für jede Schweizerin, jeden Schweizer unabhängig von seiner Versicherung frei zugänglich. Ich kann Ihnen mit gutem Gewissen versprechen, dass die Mitarbeitenden der EGK-Gesundheitskasse auch in Zukunft ihr Möglichstes tun werden, damit Sie in jeder Lebenssituation optimal abgesichert sind. Bleiben Sie gesund! Ihr Pascal Bolliger Leiter Verkauf

laufen@egk.ch

Blick in die Ausstellung.

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In der Trotte zeigt Ernst Schneider Skulpturen aus Stein und Draht, ein grosses Holzobjekt und Bilder aus Acryl. Am grossen Holzobjekt auf dem Vorplatz kommt keiner vorbei, der in die Ausstellung will. Ein Fisch, ein neues Helikopter-Design, eine aufspringende Kugel? Die gebogenen Latten formen ein sattes und doch durchlässiges Gebilde. Das Ding steht unter Spannung, es könnte sich jederzeit fortbewegen oder weiter aufgehen. Tritt man jetzt in die Ausstellung, betritt man eine mit den aufgestellten Objekten sorgfältig austarierte Ruhe. Es sind Marmorsteine und ein Sandstein und sie bleiben Steine. Sie werden nicht in eine willkürliche Form gezwungen. In ihrem Anblick bleibt man bei ihnen,

schweift nicht ab, denn die künstlerische Oberflächenbearbeitung eröffnet einen Einblick in ihre gewachsene Struktur. Die Formen wachsen mithilfe des Künstlers, des Umraums und des Lichtspiels über sich hinaus und werden noch interessanter als sie eh schon sind. Zwischen den Steinen weisse Knäuel aus langem, dünnem Draht. Skulpturen ohne feste Kontur und abgeschlossenen Innenraum aus körperlichen Zeichnungslinien oder den Spuren eines Drahtstifts anstelle eines Bleistifts. Der plastisch wirkende grün-blaue Berg auf einem Wandbild ist wie ein Fenster zur Formen- und Materialheimat mancher Objekte. Vom Ausstellungsinnenraum geht der Blick durchs offene Tor wieder aufs Holzobjekt draussen. Es gehört dazu – und es hat sich nicht bewegt, es ist immer noch da. Ernst Schneider hat lange in Arlesheim gelebt, wohnt jetzt in Basel. Seine plastischen Werke entstehen im Atelier in Rodersdorf. Vor vier Jahren war er beteiligt am spektakulären und naturnahen Kunstevent «Licht und Klang», welches das Publikum in Scharen in die nächtliche Ermitage zog. Am kommenden Sonntag, 11 Uhr , führt er persönlich durch die Ausstellung. Die Trotte ist jeden Nachmittag von 14 bis 18 Uhr geöffnet (Samstag/Sonntag von 11 bis 18 Uhr). Die Ausstellung dauert noch bis 12. Oktober. Ruedi Bind


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GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim

bis 21.00

27. Sonntag im Jahreskreis:

Mittwoch, 8. Oktober 9.00 Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier 9.45 Krypta: Rosenkranzgebet

Samstag, 4. Oktober 17.00 Kloster Dornach: Gottesdienst mit Eucharistiefeier zu Ehren des Hl. Franziskus von Assisi unter Mitwirkung des Domchores, anschl. Apéro Sonntag, 5. Oktober 9.00 Krypta: Gregorianischer Gottesdienst mit Eucharistiefeier unter Mitwirkung von Kelly Landerkin, Schola Cantorum 11.15 Kloster Dornach: Gottesdienst mit Eucharistiefeier und Taufe 18.00 Regionaler Gottesdienst im Kloster Dornach Dienstag, 7. Oktober 7.00 Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. eucharistische Anbetung

Donnerstag, 9. Oktober 19.00 Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier 20.00 Krypta: Anbetung und Rosenkranz bis 22.00 Freitag, 10. Oktober 10.15 Obesunne: Ref. Gottesdienst Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 3. Oktober 10.15 Katholischer Gottesdienst im Andachtsraum der «Obesunne» Sonntag, 5. Oktober 10.00 Predigtgottesdienst. Pfarrer Matthias Grüninger zu Ri 9, 1–5; «Kleiner Gernegross». Anschliessend Kirchenkaffee im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 8. Oktober 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus. An- und Abmeldungen bis jeweils Dienstag, 11.30, 061 701 31 61

ARLESHEIM KURSANGEBOT

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Das Schöne liegt so nah

Der Kurs findet in Arlesheim, im Schulhaus Gerenmatt (Sekundarschule) statt. Willkommen sind Jugendliche und Erwachsene, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, und die bei praktischen Tätigkeiten ihre Sprachkenntnisse verbessern möchten (Niveau A1-B1). Aktiv und spielerisch erweitern wir den Wortschatz und üben Aussprache und Satzbau. Gleichzeitig erhalten wir einen Einblick in die Schweizer Kultur.

Treffpunkt Küche – Ak"v Deutsch lernen

Der sechsteilige Kurs beginnt am Mi!woch, 29. Oktober 2014 Kursdaten (immer mi#wochs): 29.10., 5.11., 12.11., 19.11., 26.11. und 3.12.2014 Kurszeit: 18.30–20.30 Uhr. Kurskosten: Fr. 120.– Der Kurs wird von der Gemeinde Arlesheim und vom Kanton Basellandscha" unterstützt. Anmeldung bis 24. Oktober an Birgit Hausheer: 076 374 40 13 oder birgit.hausheer@bluewin.ch

Viele Eindrücke bleiben vom Herbstausflug des Altersvereins haften. Die gut gelaunte Reisegruppe, das herrliche Wetter, die Abwechslung durch Bahn-, Car- und Schifffahrt und das feine Essen beim Zvierihalt. Da gabs keine Zeit für Langeweile. Zudem finden sich in einer 110-köpfigen Reisegruppe immer alte Bekannte für einen unterhaltsamen Schwatz. Im übervollen Zug nach Zell im Wiesental kamen viele von uns auch mit anderen Fahrgästen ins Gespräch. Versorgt mit einem Getränk führten uns die Chauffeure in den drei Meier-Cars durch den Hotzenwald nach Bad Säckingen. Unterwegs freuten wir uns an den vielen blumengeschmückten Schwarzwaldhäusern und an der sonnenbeschienenen Landschaft. Zur guten Stimmung trug das feine Essen im Hotel am Hochrhein bei und so dislozierten wir froh gelaunt auf das Trompeter-Schiff, wo uns

die Crew von Kapitän Michlmayr herzlich empfing und nochmals einen Apéro kredenzte, den die Reisegesellschaft der Säulizunft herzlich verdankt. Es war ein herrlicher Nachmittag und ich gebe die vielen Dankeschöns gerne an alle weiter, die zu diesem gelungenen Anlass beigetragen haben. Heinz Heller, Reiseleiter Altersverein

ressen: Moni Allemann, Präsidentin, Au-strasse 47, 4144 Arlesheim, 061 701 77 58. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen!

Sozialdemokratische Partei (SP) der Schweiz, Sektion Arlesheim. Kontaktadresse: Marie Regez, Tel. 077 442 87 82, Präsidentin. Mehr unter: www.sp-arlesheim.ch

Design- und Kunstausstellung BOUNCE // steinbuehl.com // NEGRA Vernissage: Freitag, 3. Okt. 2014, ab 17.00 Uhr lineabianca.ch Dorfplatz Arlesheim Ausstellung vom 3. bis 31. Okt.

VEREINSNACHRICHTEN

Verein «AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Diverse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsführung. Öffnungszeiten des Büros im Untergeschoss der Gemeindebibliothek, Ermitagestrasse 2: Dienstag und Freitag 15.30–17.30 Uhr, Mittwoch 9.00–11.00 Uhr. 061 701 55 45. Altersturnen Arlesheim. Jeden Montag 17.00–17.50 und 18.00–18.50 Uhr in der Turnhalle am Domplatz. Auskunft: 061 701 21 26. Altersverein Arlesheim und Umgebung. Präsidentin: A.-M. Scherler (061 701 43 69). Aktivitäten: Ausflüge, Info-Veranstaltungen, Jassturniere, Weihnachtsfeiern. Werden auch Sie Mitglied! Mehr unter www.ava-arlesheim.ch. Adresse: Postfach 106, 4144 Arlesheim. Atmungsturnen Arlesheim. Jeden Donnerstag 20.00–21.00 in der Turnhalle Gerenmatt I oben. Basketball-Club Arlesheim. U12 (gemischt 2001 und jünger): Mi + Fr 17.00–18.00 Hagenbuchen; HU14 (1999 + 2000): Mi + Fr 18.00–19.30 Gerenmatte I;HU16 (1997 + 1998): Mi + Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen; HU19 (1994–1996): Mo 18.30–20.00 Hagenbuchen, Di 20.00–21.30 Gerenmatte I; DU14 (1999 + 2000): Mo 18.30–20.00 Gym. Münchenstein + Fr 18.30–20.00 Gerenmatte II; DU16 (1997 + 1998) + DU19 (1994–1996): Mi 18.30–20.00 + Fr 18.30–20.00 Gym Münchenstein; H2L 1: Mo + Mi 20.00–22.00 Hagenbuchen; H2L 2: Fr 20.00–22.00 Hagenbuchen; H3L: Mo 20.00–21.30 Gerenmatte I, Mi 20.00–22.00 Hagenbuchen; H4L 1: Mi 20.00–21.30 Gerenmatte I; H4L 2: Fr 20.00–21.30 Gerenmatte I. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch Boccia-Club Arlesheim. Schwimmbadweg 14, Arlesheim (bei der Dreifachturnhalle). Bei gutem Wetter Spielbetrieb und Geselligkeit mittwochs ab 15 Uhr. Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In

den Hagenbuchen 8, Arlesheim, 061 701 28 84, www.boccia-arlesheim.ch Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Arcade Reinach. Kontakt: August Dietrich, Arlesheim, 061 701 27 86. Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.15– 21.45 im Domhofkeller. Information: C. Ehinger, 061 702 20 75. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00. Elternbildung Arlesheim. Präsident: Dieter Hügli, Familienzentrum Oase, Im oberen Boden 26, Leitung Sandra Joppen, 061 701 60 01, Spielgruppen, Kurse und Angebote für Kinder und Erwachsene. Aktuelles Programm unter: www.elternbildung-arlesheim.ch. Babysittervermittlung: Jaqueline Tanner, 061 702 10 64. FC Arlesheim. Der Fussballclub bietet Trainingsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Co-Präsidenten: Lumir Kunovits, 079 796 32 87, lumir.kunovits@fcarlesheim.ch und Flurin Lutz, 079 614 70 73, flurin.lutz@ fcarlesheim.ch. Junioren, Juniorinnen und Aktive melden sich bei Flurin Lutz. Zusätzliche Infos und viel Spannendes auf www.fcarlesheim.ch FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, Mobil: 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net Feldschützengesellschaft Arlesheim. 300m Schiessen. Ab Do, 10.04.14, 18 Uhr Beginn Training 300m Schiessanlage Gobenmatt Arlesheim. Interessierte 300m Schützen/Innen sind herzlich willkommen. Weiter Infos: www.fsg-arlesheim.ch Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, Tel. 061 702 28 26.

GGA Arlesheim. Präsident: Oswald Mathis, Neumattstrasse 56, 061 701 44 14. Geschäftsstelle: Hanspeter Born, Reichensteinerstrasse 23, 061 703 92 10. Bei Störungen im Kabelnetz, 061 821 00 10, WD RegioNet AG, 4710 Balsthal. Gemeindebibliothek Arlesheim. Kathi Jungen, Ermitagestrasse 2, 4144 Arlesheim, Tel. 061 701 97 13, Fax 061 701 97 14. Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di 14.30–18.30; Mi 9.00–11.00 und 14.30–18.30; Do 14.30–18.30; Fr 14.30–19.30; Sa 10.00–12.30 Uhr. Während der Schulferien: Fr 14.30–20.00 Uhr.

Kinderschachclub Arlesheim. Kurse für Kinder ab 6 Jahren und für Jugendliche. Freitags: Einsteiger, 16.15–17.00 Uhr; Anfänger, 17.00–18.00 Uhr; Fortgeschrittene, 18.15–19.15 Uhr. Auskunft und Anmeldung: 061 702 20 92 oder www.kinderschachclub-arlesheim.ch.

glp Grünliberale Partei. Ortsgruppe Arlesheim, 4144 Arlesheim. arlesheim@grunliberale.ch, www.arlesheim.grunliberale.ch; Präsident: Jean-Claude Fausel, Mobile 079 222 80 84.

Männerchor Arlesheim. Chum doch au cho singe! Mer hän jede Donnschtig Prob, und zwar zobe am achti in dr Aula vom Geremattschuelhus. Neui Sänger wärde abgholt. Uskunft: Victor Gass, Kirchbündtenstr. 5, 4107 Ettingen, 061 721 64 37, oder über eins von unsere Aktivmitglieder. www.maennerchor-arlesheim.ch

Hauseigentümerverein Arlesheim. Sekretariat: Frau Ursula Meier-Thüring Tel. 061 701 14 13. Rechtsberatung: Herr Dominik Lüscher, c/o Bürgschaftsgenossenschaft Baselland, Tel. 061 416 82 24, E-Mail: dluescher@bgbl.ch

Männerriege Arlesheim. (Faustball, Volleyball, Gymnastik) Mittwoch 19 Uhr, Turnhalle Gerenmatten (im Sommer Sportplatz Hagenbuchen). Präsident: Attilio Restelli, Brachmattstr. 1, 4144 Arlesheim, 061 302 45 32, www.mr-arlesheim.ch

Jodlerclub Arlesheim. Probe jeden Donnerstag 20.00–21.45 Uhr im Domplatzschulhaus. Neue Sänger stets willkommen. Auskunft: E. Binggeli, Präs., 061 411 15 94.

Musikverein Arlesheim. Gesamtprobe jeden Freitag, Zusatzprobe am Dienstag, jeweils ab 20.00 in der Domplatz-Turnhalle. Jugendmusik Arlesheim. Probe jeden Dienstag ab 18.30 Uhr in der Domplatz-Turnhalle. Kontakt: Beat Marti, Präsident (061 701 81 92) oder unter www.mv-arlesheim.ch

Jugendhaus Arlesheim. Öffnungszeiten: Dienstag: 15–18 Uhr, Mittwoch: 14–18 Uhr, Donnerstag: 15–18 Uhr, Freitag: 16–18 Uhr / 20–23 Uhr, Samstag: 14–18 Uhr / 20–23 Uhr, Sonntag 14–17 Uhr (2. und 4. im Monat). Weitere Auskünfte unter der Nummer 061 701 34 44. Jungwacht/Blauring Arlesheim. Sinnvolle Freizeitbeschäftigung für alle Mädchen und Buben von 6 bis 16 J., z. B.: Zeltlager, Seifenkistenrennen, Kerzenziehen, Seilbrücke, Kochen, Schnitzeljagd, Feuermachen, Geländespiele, Schmuck basteln, Abenteuer, Spiele erfinden… Gruppenstunden jeden Samstag, 14–16 Uhr. Präses ist Simon Grossen: simon.grossen@gmail.com, Tel. 076 404 93 55, www.jubla-arlesheim.ch Kath. Frauenverein Arlesheim. Die Veranstaltungen sind jeweils im Pfarrblatt publiziert. Kontaktad-

Orchesterverein Arlesheim. Proben jeden Di 19.30 Uhr, Aula Gerenmatt. Musikbegeisterte Streicher und Bläser sind herzlich willkommen. Kontakt: Andreas Nüesch, Präsident (061 751 70 45) oder unter www.orchester-arlesheim.ch Pfadiabteilung Rychestei. Aaron Messmer v/o Azamo, azamo@rychestei.ch, 079 792 10 84, www.rychestei.ch SLRG Sektion Birseck. Wintertraining im Hallenbad Dornach. Jugendgruppen (7- bis 16-Jährige): jeden Mi 18.20–19.20 und 19.20–20.20 Uhr. Aktive (ab 16 Jahren): jeden Mi 20.30–22.00 Uhr. Anfängerschwimmkurse: Mi 17.30–18.10 Uhr. Weitere Auskünfte: www.slrg-birseck.ch

Haushalthilfe Selbstständige Haushalthilfe, mit fachkundigen Kenntnissen im pflegerischen Bereich, bietet Ihnen Unterstützung im Haushalt: Pflege, Reinigungsarbeiten, Einkaufshelfer etc. Telefon 076 531 94 02

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Arlesheim

Spitex Birseck. Geschäftsstelle, Loogstrasse 24, 4142 Münchenstein; Hilfe und Pflege zu Hause, Mütter- und Väterberatung, in der Oase, Im oberen Boden 26, 4144 Arlesheim. Tel. 061 417 90 90, Mo–Fr 8.00–11.00/15.00–16.00 Uhr, übrige Zeit Telefonbeantworter. Fax 061 417 90 99, E-Mail: info@spitex-birseck.ch Sportfischer und Wandergruppe Arlesheim. Präsident: Bernard Zwicky, Baselstrasse 8, 4144 Arlesheim, 061 701 21 26. Stiftung Sunnegarte. Familienergänzende Kinderbetreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch. Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81. Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Aktive, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontaktperson: René Piesker (Präsident), 061 701 98 05. Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Kontaktperson: Rolf Hilpert, Waldstrasse 40, 4144 Arlesheim, 061 701 63 90. Turnverein Arlesheim. Der polysportive Verein für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: MuKi, KiTu, polysportive Mädchen- und Knabenabteilungen, Badminton, Handball, Volleyball, Leichtathletik, Break-Dance, Hip-Hop, Aerobic, Trampolin. Erwachsene: Aerobic, Badminton, Frauenturnen, Gymnastik, Leichtathletik, Trampolin, Volleyball, Unihockey. Kursangebote: Turnen für Alle, Gesundheitsturnen für Senioren, Tao & Tanz. Auskunft unter 079 547 55 98 oder auf www.tvarlesheim.ch.


ARLESHEIM

Donnerstag, 2. Oktober 2014 Nr. 40

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USESTUEHLE

GASTRONOMIE

WINTERBÖRSE 2014

1500 Franken für den Sonnenhof

Wild und Wein im Ochsen

Kleiderverkauf für einen guten Zweck

Die Bankleitung übergibt der SonnenZVG hof-Vertretung den Scheck. Die Vertreter der BLKB Arlesheim konnten dem Sonnenhof einen Scheck über 1500 Franken überreichen. Die BLKB hatte am 6. und 7. September bei der «Usestuehle» mitgemacht und vor der Bank Essen und Getränke verkauft. Der Erlös wurde auf einen runden Betrag aufgerundet. Den Scheck übergaben Urs Hofmann, Marktgebietsleiter Arlesheim; Jürg Zumbrunn, Leiter Firmen und Kredite; Markus Meier, Leiter Private Banking, und Pascal Karrer, Leiter der Nie-

derlassung in Arlesheim an die Vertreter des Sonnenhofs, Thomas Schneeberger und Annelies Verdugo. Der Sonnenhof Arlesheim ist ein Zentrum für Menschen mit Behinderung und bietet eine umfassende pädagogische, medizinische und therapeutische Förderung auf anthroposophischer Grundlage an. Mit der Teilnahme an der «Usestuehle» und der Unterstützung des Sonnenhofs zeigte die BLKB, wie sie in der Region verankert ist und wie wichtig ihr auch die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist. Als Universalbank für alle Geschäftsbereiche will sie mehr sein als ein lokales Finanzinstitut. Als einzige Bank, die den Baselbieterinnen und Baselbietern gehört, will sie ihren Kundinnen und Kunden immer auch wieder etwas zurückgeben. Denn Nummer 1 im Kanton ist sie unter anderem auch darum, weil sie nie abgehoben hat, sondern immer auch «eusi Bank» geblieben ist. Christoph Loeb, Leiter CEO-Office Basellandschaftliche Kantonalbank

PR. Sie lieben Wild? Können nicht genug kriegen von Reh, Gemse, Hirsch und Wildschwein? Küchenchef Ralph Schafferer komponiert diese herrlichen Geschmacksnoten mit den Früchten des Herbstes wie Kürbis, Waldpilzen, Holunder und mehr. Dipl. Sommelier F. Mazzarelli von Kaufmann Wine & Drinks kredenzt die dazu passenden Weine. Beim Apéro können Sie diverse KaufmannKlassiker degustieren und zum WildMenu den jeweils passenden Wein. Ein Event der Extraklasse für 148 CHF pro Person inkl. Apéro, 5-Gang-Menu, Weine, Mineralwasser und Kaffee. Beginn um 18.30 Uhr mit Apéro in der Zunftstube, ab 19.30 Uhr 5-Gang-Menu im Restaurant. Schnell reservieren Freitag, 24. Oktober, unter 061 706 52 00 oder gasthof@ochsen.ch, da die Platzanzahl beschränkt ist.

Wie gewohnt findet die Börse in der ersten Woche nach den Herbstferien vom Dienstag 21. Oktober bis Donnerstag 23. Oktober in der Trotte Arlesheim statt. Wir nehmen am Dienstag, zwischen 14 und 19 Uhr Ihre gut erhaltenen, modisch aktuellen und sauberen Wintersportartikel für Kinder (ab Gr. 104!), Jugendliche und junge Erwachsene zum Weiterverkauf entgegen. Auch Spielsachen und Kinderbücher in gutem Zustand sind willkommen. Wir bitten Sie, jeden Artikel mit einer Kartonetikette zu versehen. Folgende Angaben müssen darauf enthalten sein: Artikelbezeichnung, Farbe, Grösse, Preis und Telefonnummer. Bei der Annahme bekommen Sie noch eine Kundennummer (die gleiche wie letztes Jahr oder von der Sommerbörse, wer schon dabei war) zugeteilt. Maximale Stückzahl: 40 Artikel. Die Verkaufspreise

werden von Ihnen festgesetzt. Bitte denken Sie jedoch daran, dass wir keine Second-Hand-Boutique sind. Der Erlös geht nach Abzug eines Unkostenbeitrages von 20% an die Eigentümer der Waren. Verkauf ist am Mittwoch von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. Nicht verkaufte Artikel bzw. Auszahlungen können am Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr abgeholt werden. Nicht abgeholte Artikel und Auszahlungen verfallen nach diesem Zeitpunkt zugunsten einer wohltätigen Institution. Der gesamte Reinerlös kommt sozialen Institutionen in Arlesheim zugute. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit der Börse einen Dienst anbieten können, und hoffen, dass Sie das Angebot rege benützen. Frau K. Pregger, Tel. 061 701 84 40, kathrinpregger@sunrise.ch

FILM IM STÄRNE

Like Father, Like Son

DIE POLIZEI MELDET

Alte Frau dreist bestohlen WoB. Am Freitag, 26. September, kurz vor 16.30 Uhr, wurde im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses am Hofmattweg 61 eine 89-jährige Frau Opfer eines perfiden Diebstahls. Gemäss Polizei wurde die Rentnerin zunächst von einem unbekannten Mann im Bereich des Hauseingangs angesprochen. Der Mann gab an, er suche nach einer Person. Die Frau konnte keine Angaben zur gesuchten Person machen und wollte anschliessend den Lift nicht zusammen mit dem Mann betreten. Daraufhin griff der Mann unvermittelt und überraschend in die vorgehängte Handtasche der Frau, entwendete daraus zwei Couverts mit Bargeld in der Höhe von mehreren 1000 Franken und ergriff umgehend die Flucht, entweder in Richtung Hofmattweg oder Mattweg.

Es kam zu keinerlei Gewalteinwirkung, die Rentnerin blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Der Täter ist ca. 30 Jahre alt, etwa 170 cm gross, hat eine eher dunkle Hautfarbe, ist von mittlerer Statur und hat mittellange dunkelbraune Haare. Gemäss der Geschädigten soll er eine slawische Sprache gesprochen haben. Die Frau hatte das Geld zuvor bei einer Bank bezogen und fuhr danach mit dem Tram nach Hause. Womöglich war sie beim Bargeldbezug entsprechend beobachtet worden. Anwohnerinnen und Anwohner und weitere Personen, die allenfalls fallrelevante Beobachtungen gemacht haben, sind gebeten, sich zu melden, und zwar bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal, Telefon 061 553 35 35.

GESCHÄFTSWELT SEIFENKISTEN

Der Wanderpokal wandert weiter Luk. Das verflixte dritte Mal. Schon wieder hat es nicht geklappt. Jannik Kolter, der zweimalige Gewinner des begehrten Wanderpokals des Arlesheimer Seifenkistenrennens von Jungwacht und Blauring, konnte am Sonntag den Pokal nicht verteidigen. Dabei war er nur einen Triumph davon entfernt, die Trophäe auf immer sein eigen nennen zu können. Nach zwei Läufen, die unter idealsten Bedingungen stattfinden konnten, landete der Münchensteiner auf Rang 3. Geschlagen von seinem Bruder Jérôme und dem stolzen Sieger Nicola Bucher. Auf seiner Kiste Roter Blitz liess dieser die Konkurrenz hinter sich, und zwar deutlich. In beiden Läufen flitzte er die 750 Meter lange Strecke in der Ermitage in weniger als einer Minute hinunter. Bei einer Gesamtzeit von 1.53 Minuten deklassierte er den Zweitplatzierten um ganze 18 Sekunden.

Schnellste Dame des Rennens war Anouk Wetzel auf Rang 4. Das Teilnehmerfeld war dieses Jahr mit 28 Fahrern deutlich besser besetzt als in den letzten Jahren. Sehr zur Freude der zahlreichen Zuschauer, die zu Hunderten die idyllisch gelegene Rennstrecke am Gobenmattweg säumten und die mutigen Fahrer kräftig anfeuerten. Während der sportliche Sieger unbestritten war, gab die Kür der originellsten Seifenkiste Anlass zu Kritik. Der Flitzer der Basler Jubla Allerheiligen war in den Augen vieler keineswegs der schönste, konnte die Wahl aber dennoch gewinnen. Was nicht zuletzt am eifrigen Werben um Stimmen des mitgereisten Allerheiligen-Anhangs lag. Die Organisatoren des Rennens ziehen nun in Erwägung, künftig auf ein demokratisches Verfahren zu verzichten und die originellste Seifenkiste von einer Jury bestimmen zu lassen.

LESERBRIEF

Glaspaläste im Wandel der Zeit Ich beziehe mich auf den Leserbrief von Herrn Gigli, den ich nach reichlicher Überlegung an der frischen Luft beantworten möchte. Meiner Meinung nach huldigt man heute, auch wenn die Roche den grösseren als die reformierte Kirche hat, deren Turm genauso wenig. Viel mehr schätzen auch die Leute, deren Existenz am Chemie-Multi hängt, den Rückzug ins beschauliche Arlesheim (das übrigens das heutige Gesicht auch wegen verdichteter – sprich höherer – Bauten in der Stadt wahren konnte). Überall wird mit Reichtümern und Besitz geprahlt, auch in Arlesheim. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Glaspaläste, die in Paris zur Jahrhundertwende anlässlich verschiedener Ausstellungen errichtet, und schliesslich

durch ein scheinbar unnützes Metallgestell überragt wurden. Heute darf kein Pariser mehr höher bauen als Eiffel 1889, man bewahrt sich dieses Symbol der Finanzkraft und Dominanz aus vergangenen Zeiten als Fanal in der Skyline. Nicht dass ich erwarte, dass dereinst dem Roche-Turm ähnliche Bedeutung beigemessen werden wird, aber dennoch sollte man ihn als Zeichen des Fortschritts und Aufbruchs und nicht als Wertewandel ansehen. Der aufklärerische französische Philosoph Ornicar sagte einst sinngemäss: «Hinterfragt Machtzentren so gut ihr könnt und nehmt euch von ihnen so viel ihr könnt.», und so will auch ich es halten. Colin Kyburz, Münchenstein

Neuste LeuchmittelGeneration Am Donnerstag/Freitag, 2./3. Oktober von 16 Uhr bis 20 Uhr und am Samstag, 4. Oktober von 10 Uhr bis 18 Uhr öffnen wir unsere Türen am Fabrikmattenweg 21 in Arlesheim. Kommen Sie an unsere Info-Veranstaltung, informieren Sie sich über die neuste Entwicklung in der Lichttechnik und lernen Sie die LCC Technologie kennen. Die LCC-Technologie (Laser Crystal Ceramics) ist eine Weiterentwicklung der LED-Technologie und die neueste Generation von Leuchtmitteln. Endlich lässt sich modernes Umweltdenken in Kombination mit Energiesparen im häuslichen oder gewerblichen Gebrauch tatsächlich verwirklichen. Die Thematik ist alt, alles andere ist neu, hochspannend und absolut innovativ. Die Veranstalter freuen sich auf Ihren Besuch und stehen für Fragen zur Verfügung. GAMA Spektrum, Markus Jeanneret www.gama-gmbh.ch, Tel. 061 703 97 07

Das Grundthema ist ernst. Vollzieht sich in «Like Father, Like Son» doch ein tiefer Einschnitt in das Gefüge zweier Familien. Deren sechsjährige Söhne wurden nach der Geburt vertauscht. Ein Junge landete als Einzelkind bei einem Paar, sein gefühlskalter Vater müht sich als Architekt ab; der andere Junge hat einen Handwerker zum Papa, der mit seinen Kindern jede freie Minute verbringt. Bei ihren regelmässigen Treffen scheinen die so unterschiedlichen Väter nicht fähig, einen Bund zu schliessen, während sich die Frauen schnell annähern. Doch muss bald von beiden Familien eine Entscheidung getroffen werden. Nur: Welche ist die richtige? Die Kinder tauschen, sie behalten? Der eine Vater strebt insgeheim eine harschere, endgültige Lösung an. Und an dieser schwierigen Stelle könnte sich ein Film verkrampfen – doch lässt der Japaner Hirokazu Kore-

eda den Zuschauer im milden Fluss von Kamera, Musik und Erzählung weitertreiben. Like father, Like Son ist kein Kino an der Schmerzgrenze, keine Übung in bodenlosem Pessimismus. Der Verlust des Glaubens oder der Hoffnung wird nicht zugelassen. Das wäre ohnehin zu viel der Erschütterung gewesen für einen Film, der den Konflikt zwar intensivst thematisiert, zu keiner Zeit aber zelebriert. Am 3. Oktober um 19 Uhr findet im Gasthaus Stärne in Arlesheim die erste Vorführung statt und am 11. Oktober um ca. 20.15 Uhr die zweite. Am 11. Oktober um 18.30 Uhr gibt es vorgängig ein dem Film angepasstes feines Nachtessen. Das Menu für diesen Abend finden Sie auf www.werkstar.ch. Bitte melden sie sich für das Nachtessen telefonisch an. Wir freuen uns auf ihren Besuch. Das Stärne-Team

KINDERSCHACHCLUB

Wo Kleine grosse Meister werden

Usestuehle-Schach: Die beiden Jungs FOTO: ZVG überlegen den nächsten Zug. PR. Strategiespiele erfreuen sich bei Kindern anhaltend grosser Beliebtheit. Nicht nur auf dem Computer. Die Mutter aller Strategiespiele findet aber auf dem Brett statt: Schach. Das nach wie vor populärste Brettspiel der Welt ist kurzweiliges Vergnügen und Denkschule in einem. Der Kinderschachclub Arlesheim vermittelt die Freude und Faszination an diesem Spiel seit mittlerweile zehn Jahren. Der gelungene Auftritt des Vereins vor einem Monat am Arlesheimer «Use-

tuehle» zeigte: Auch hier erfreut sich der Klassiker ungebrochener Beliebtheit. Neben dem grössten Generationen-Turnier der Region mit 28 Teilnehmern luden mehrere Gartenschachbretter zu einer spontanen Partie ein. «Die Leute verweilten bei uns . Es wurde praktisch zwei Tage lang durchgespielt», erzählt Jugendleiter Peter Hug. Nach den Herbstferien bietet der Kinderschachclub nun wieder einen Einsteigerkurs für Kinder ab 5 Jahren an. In neun Lektionen werden ihnen dabei spielerisch die theoretischen Grundkenntnisse des Spiels vermittelt. Dabei kommen die Duelle auf dem Brett auch bestimmt nicht zu kurz. Quasi en passant schulen die Kinder dabei ihre analytischen Fähigkeiten und Sozialkompetenzen. Präsidentin Lourdes Savitzky-Ruh: «Es ist Spass und Lernen ganz ohne Druck.» Schach Einführungskurs im Gemeindesaal des Domplatzschulhauses für Kinder ab 5 Jahren. Ab 24. Oktober. Jeweils am Freitag zwischen 16.15 und 17 Uhr. Kursgeld für alle neun Lektionen: 54 Franken. Anmeldung online unter www.kinderschachchlub-arlesheim.ch

LESERBRIEF

Von bedrohten Gotteshäusern … Leserbriefschreiber Gigli stösst sich in seinem Beitrag im Wochenblatt vom 25. September an neu entstehenden Hochhäusern, die unsere Kirchen als stadtprägende Symbole verdrängen würden. Dieser Logik kann ich nur bedingt folgen. Für mich sind Hochhäuser nicht primär etwas Bedrohliches und Negatives, sondern Ausdruck von gut gehenden und Arbeitsplätze schaffenden Unternehmen. Und sie sind auch Ausdruck dafür, dass man nicht ständig nur in die Breite, sondern auch platzsparend in die Höhe bauen soll und muss.

Und was die Kirchen betrifft, so wage ich zu behaupten, dass diese weniger von den wertschöpfungsreichen und nicht zuletzt auch Kirchensteuern bezahlenden Unternehmen bedroht sind, als vielmehr von einer zunehmend materialistisch denkenden und nach ihrem individuellen Glück strebenden Gesellschaft. Es sind die leichtfertig und teilweise aus monetären Gründen aus unseren Landeskirchen austretenden Menschen, die langfristig die wertvolle Rolle unserer Kirchen untergraben. Oliver Ehinger, Arlesheim


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A. AUS DEM EINWOHNERRAT BESCHLÜSSE DES EINWOHNERRATES VOM 29. SEPTEMBER 2014 1. In die Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM wird an Stelle der zurückgetretenen Gerda Massüger FDP für den Rest der Amtsperiode 2012/2016 gewählt: Torsten Haizmann FDP. 2. In die Planungskommission PlaKo wird an Stelle des zurücktretenden Klaus Endress FDP für den Rest der Amtsperiode 2012/2016 gewählt: Gerda Massüger FDP. 3. Das Postulat Nr. 455/14 von Caroline Mall SVP «Gefährliches Parkfeld an der Ettingerstrasse 43, Reinach» wird zurückgezogen. 4. Betreffend Vorlage Nr. 1095/14 «Revision Personalreglement, Entschädigungen an Mitarbeitende und Behörden» 4.1. Der Einwohnerrat beschliesst die Revision von § 64 und § 82 des Personalreglements vom 28. August 2006. 4.2. Er beauftragt den Gemeinderat, die beschlossenen Anpassungen dem Kanton zur Genehmigung zu unterbreiten und anschliessend in Kraft zu setzen. 4.3. Er nimmt Kenntnis von der geplanten Revision der Personal- sowie der Arbeitszeitverordnung. 5. Betreffend Vorlage Nr. 1090/14 «Handhabung von Fonds gemäss HRM2» 5.1. Der Einwohnerrat beschliesst die Auflösung der Fonds «Mensch, Arbeit und Unternehmen», «Frühpensionierungen», «Personal» und «Asyl». Die Verordnungen werden aufgehoben. 5.2. Der Einwohnerrat beschliesst die Überweisung des Fondskapitals an die bestehenden Fonds «Soziales» und «Kultur» zu gleichen Teilen. 5.3. Der Einwohnerrat stimmt der Ausbuchung des Fonds «Asyl» zu. 6. Betreffend Vorlage Nr. 1098/14 «Schulraum für Reinach, Übergangslösung ab Sommer 2015 – Kredit-vorlage» 6.1. Der Einwohnerrat nimmt den Bericht zur Übergangslösung für den Schulraum ab Sommer 2015 zur Kenntnis. 6.2. Für die Massnahmen der Übergangslösung im Aumatten wird ein Investitionskredit über CHF 440 000.– bewilligt (Kosten inkl. 8% MWST). 6.3. Für die Massnahmen der Übergangslösung im Fiechten wird ein Investitionskredit über CHF 586 000.– bewilligt (Kosten inkl. 8% MWST). 6.4. Für die Anpassungen in den Schulanlagen Weiermatten und Bachmatten II, das zusätzliche Mobiliar und die Umzugskosten für Primar- wie Musikschule bewilligt der Einwohnerrat einen Kredit über CHF 253 000.– (Kosten inkl. 8% MWST). 6.5. Er nimmt zur Kenntnis, dass für die Nutzung der Schulräumlichkeiten im Sekundarschulgebäude Bachmatten II für die Primar- und Musikschule insgesamt Mietkosten in der Höhe von CHF 340 000.– pro Jahr anfallen (Kosten inkl. 8% MWST und Nebenkosten), welche über das ordentliche Budget (laufende Rechnung) beantragt werden.

Donnerstag, 2. Oktober 2014 Nr. 40

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Primarschule braucht mehr Raum – aber nicht zu jedem Preis

6.6. Er nimmt Kenntnis von den Abklärungen mit dem Kanton, dass das Bachmatten II unverkäuflich ist. 6.7. In das Schulhaus Bachmatten II werden Schüler der Primarschule 5. und 6. Klasse, sowie vom Integrationskurs Fremdsprachen umdisponiert (keine Schüler der 3. und 4. Klassen). 7. Die Vorlage Nr. 1091/14 «RevOR Phase 3, Zonenplanung Landschaft» wird an die Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM überwiesen. 8. Erwahrung der Ersatzwahl in den Gemeinderat 8.1. Der Einwohnerrat erwahrt die Stille Wahl von Klaus Endress FDP in den Gemeinderat. 8.2. Dieser Beschluss wird im amtlichen Publikationsorgan veröffentlicht. 9. Als Vizepräsidentin der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK wählt das Büro Jacqueline Bader FDP. Einwohnerrat Reinach Eric Urban, Präsident Regula Fellmann, Sekretärin Beschlüsse des Einwohnerrates unterliegen gem. § 121 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist beginnt am 2. Oktober 2014 und dauert bis zum 3. November 2014.

Erwahrung der Ersatzwahl eines Mitglieds in den Gemeinderat Klaus Endress FDP wurde am 1. September 2014 vom Einwohnerrat in Stiller Wahl als Mitglied in den Gemeinderat für den Rest der Amtsperiode bis 30. Juni 2016 als gewählt erklärt. Nachdem innert der gesetzlichen Frist von 3 Tagen gemäss § 83 i.V.m. § 15 des Gesetzes über die politischen Rechte keine Beschwerde erhoben wurde, hat der Einwohnerrat das Wahlergebnis an seiner Sitzung vom 29. September 2014 erwahrt. Der Einwohnerrat gratuliert Klaus Endress zu seiner Wahl in den Gemeinderat.

B. AMTLICHE MITTEILUNGEN 1. Reinacher Ergebnisse der eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen vom 28. September 2014 Eidgenössische Vorlagen • Volksinitiative vom 21. September 2011 «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!» Zahl der gültigen Stimmen: 6428 Zahl der leeren Stimmzettel: 90 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 159 Stimmbeteiligung: 51.58% Es stimmten mit Ja: 1676 Es stimmten mit Nein: 4752 • Volksinitiative vom 23. Mai 2012 «Für eine öffentliche Krankenkasse» Zahl der gültigen Stimmen: 6553 Zahl der leeren Stimmzettel: 38 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 159 Stimmbeteiligung: 52.15% Es stimmten mit Ja: 2335 Es stimmten mit Nein: 4218 (Fortsetzung auf Seite 8)

Provisorium: Im Schulhaus Bachmatten II sollen ab Sommer 2015 zur Deckung von Kapazitätsengpässen Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse sowie vom Integrationskurs Fremdsprachen platziert werden. FOTO: THOMAS KRAMER

In Reinach werden die Primarschulhäuser umund ausgebaut, eine Übergangslösung ist notwendig. Der Einwohnerrat diskutierte über Kosten und Belegung. Axel Mannigel

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n Sachen Schulraum steht die Gemeinde Reinach vor grossen Herausforderungen. Diesen hatte sich auch der Einwohnerrat am Montagabend einmal mehr zu stellen. Denn mit der Einführung von Harmos ab dem nächsten Schuljahr wird sowohl eine bauliche Erneuerung als auch der Ausbau des Schulraums für die Primarstufe dringend notwendig. Verständlich, dass solche Aktionen Geld kosten. Die Frage war: wie viel? Der Gemeinderat hatte eine Grobkostenschätzung für die notwendigsten bauliche Massnahmen und Anpassungsarbeiten vorgelegt, die der FDP für

die Schulhäuser Fiechten und Aumatten jedoch zu hoch ausfiel. «Wir freuen uns über diese Zwischenlösung, beantragen aber ein Kostendach von 586 000 Franken für Fiechten und 440 000 Franken für Aumatten», führte Gerda Massüger aus – und stiess damit bei den Einwohnerräten auf offene Ohren. Beide Anträge der FDP wurden gutgeheissen. Als weitere Massnahme ist laut Gemeinderätin Béatrix von Sury (CVP) das Sekundarschulhaus Bachmatten II als Primarschulprovisorium vom Kanton zu mieten und ab Sommer 2015 zur Deckung von Kapazitätsengpässen zu nutzen. Dabei geht es um die Koordination der Klassen 3 bis 6, was die SP dazu anregte, einen siebten Antrag zur Vorlage zu ergänzen. Dieser wollte erreichen, dass nur Schüler der Primarklassen 4 und 5 sowie des Integrationskurses Fremdsprachen in das Schulhaus Bachmatten II umdisponiert werden. Mit deutlicher Mehrheit wurde auch dieser Antrag angenommen. Frischwarenmarkt: «Weder Fisch noch Vogel» Eine andere Herausforderung stellt der Frischwarenmarkt dar, der jeden Frei-

tagmorgen vor dem Reinacher Gemeindehaus seine Produkte anbietet. In seiner Stellungnahme machte Claude Hodel (SP), Präsident der Sachkommission Bevölkerungsdienste, Wirtschaft und Kultur (BWK), deutlich, dass «ohne zusätzlichen Aufwand die Tage des Marktes gezählt sind». Hodel warf die Frage auf, ob ein Frischwarenmarkt überhaupt Sinn mache. Nur zwei Marktfahrer kämen aus Reinach und Atmosphäre sowie Angebot seien mit den Märkten in Arlesheim oder Binningen nicht vergleichbar. Kommissionskollege Roland Fischer (GLP) schlug in dieselbe Kerbe: «Der Markt ist einfach nicht attraktiv.» In Arlesheim sei Herzblut drin, doch in Reinach sei der Markt «weder Fisch noch Vogel». Die Marktfahrer würden sich jedenfalls verstärkte Öffentlichkeitsarbeit vonseiten der Gemeinde wünschen. «Wir haben bereits verschiedene Möglichkeiten geprüft und auch umgesetzt», entgegnete Gemeinderat Paul Wenger (SVP). Mit den bisherigen Bemühungen habe man nicht mehr erreicht, doch vielleicht könne ja der Gewerbeverein kmu Reinach etwas bewirken.

PARTEIEN

Klaus Endress neu im Gemeinderat An der Einwohnerratssitzung vom vergangen Montag wurde die stille Wahl von Klaus Endress in den Gemeinderat erwahrt. Somit tritt Klaus Endress sein neues Mandat an. Klaus Endress war während 22 Jahren Mitglied des Einwohnerrates. Eine lange Zeit! Es wäre gut, es gäbe einige Einwohnerräte, die an diese Zeit herankommen; dies würde für mehr Kontinuität im Rat sorgen. Er war während acht Jahren Präsident der Finanzkommission, deren Mitglied er heute noch ist. Er war auch Mitglied der wichtigen Reform-Kommission. Ihm lagen schon bisher die Finanzen der Gemeinde am Herzen. Dabei hat er

sich für einen sinnvollen Einsatz der Mittel eingesetzt. Sparen ist gut - das war schon immer seine Devise, aber investieren, wenn dies langfristig Sinn macht, ist besser. Als Mitglied der Reformkommission hat er erfolgreich auf die Art, wie mit den Finanzen umgegangen sind, Einfluss genommen. Während die BudgetDebatten vor ein paar Jahren noch mühsam waren mit vielen Änderungswünschen auf Detailebene, haben wir nun Globalbudgets. Sie lassen auf der einen Seite jedem Bereich den nötigen Entscheidungsspielraum, wie die vorhandenen Gelder eingesetzt werden, auf der andern Seite ist dadurch viel Luft

aus den Budgets weggefallen. Lieber Klaus, wir danken dir herzlich für deinen Einsatz im Einwohnerrat und wünschen dir nun für dein Wirken im Gemeinderat viel Erfolg und aber auch Gerda Massüger, viel Freude. Präsidentin der FDP.Die Liberalen

ELTERNBILDUNG REINACH

Kursangebot immer beliebter Haben Sie schon mal gedacht: «Immer diese Jungs»? Ich des Öfteren, weshalb es sich lohnte, dieses Urteil und meine Einstellung dazu näher zu beleuchten. Nach dem inspirierenden Workshop mit Jürgen Funck am Reinacher Elterntag im April wurde das Thema im Kursprogramm der Elternbildung Reinach aufgegriffen und an zwei weiteren Abenden vertieft. Für uns Teilnehmer war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Wir konnten uns informieren, austauschen, uns Unterstützung holen. Neue Ideen gab es frei Haus – denn wenn

Kreativität und Humor verloren gehen, lässt Hilflosigkeit manches unmöglich erscheinen. Für mich als Mitarbeiterin im Kurswesen war es erfreulich, zu sehen, dass Eltern für sie interessante Kursangebote schon ein halbes Jahr im Voraus annehmen. Das macht Mut, dieses neue Konzept anlässlich des nächsten Elterntages weiterzuführen. Ausserdem zeigt es, dass auch in der Zeit von Online-Familienberatung, Elterntelefonen und sich weltweit etablierenden Eltern-Lernprogrammen wie STEP, Gordon Training

oder Familylab Themen-spezifische Information gewünscht wird. Der direkte Austausch wird dabei als besonders fruchtbar erlebt. Damit das Angebot der Elternbildung Reinach bestehen bleiben kann, sind wir jetzt auf Ihre persönliche Unterstützung angewiesen. Werden Sie unsere Kollegin im spannenden Kurswesen, bringen Sie Ihre Talente für die vielfältigen Sekretariatstätigkeiten ein oder verschaffen Sie Eltern eine Auszeit, indem Sie Ines Schauer, Babysitter vermitteln. www.elternbildung-reinach.ch


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REINACH

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Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 7) Kantonale Vorlagen • Änderung vom 10. April 2014 des Gesetzes über Ergänzungsleistungen zur AHV und IV; Anpassung Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (Vermögensverzehr) Zahl der gültigen Stimmen: 6078 Zahl der leeren Stimmzettel: 223 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 159 Stimmbeteiligung: 49.91% Es stimmten mit Ja: 2910 Es stimmten mit Nein: 3168 • Änderung vom 10. April 2014 der Kantonsverfassung (§ 68 betreffend Konstituierung Landratspräsidium) Zahl der gültigen Stimmen: 5391 Zahl der leeren Stimmzettel: 636 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 159 Stimmbeteiligung: 47.79% Es stimmten mit Ja: 3653 Es stimmten mit Nein: 1738 • Teilrevision vom 10. April 2014 des Landratsgesetzes (Parlamentsreform sowie Regelung der Steuerung und Kontrolle der Beteiligungen des Kantons) Zahl der gültigen Stimmen: 5361 Zahl der leeren Stimmzettel: 660 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 159 Stimmbeteiligung: 47.74% Es stimmten mit Ja: 3756 Es stimmten mit Nein: 1605 • Änderung vom 12. Juni 2014 der Kantonsverfassung (Gegenvorschlag zur formulierten Verfassungsinitiative «Für die Fusion der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft») Zahl der gültigen Stimmen: 6367 Zahl der leeren Stimmzettel: 104 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 159 Stimmbeteiligung: 51.22% Es stimmten mit Ja: 2358 Es stimmten mit Nein: 4009 Allfällige Beschwerden gegen die Gültigkeit dieser Abstimmungen sind innert 3 Tagen seit Veröffentlichung dem Regierungsrat einzureichen (gem. § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte).

C. DIE GEMEINDE INFORMIERT 1. Aus der Verwaltung Abgesagter Frischwarenmarkt am 19. September Der Frischwarenmarkt am 19. September 2014 musste leider kurzfristig abgesagt werden, die Bevölkerung wurde vorgängig im Wochenblatt entsprechend informiert. Die Bauarbeiten an der Hauptstrasse schreiten zügig voran und sind wetterabhängig. Aus diesem Grund konnte erst kurzfristig der Termin des Deckbelagseinbaus, der unter anderem am 19. September geplant war, kommuniziert werden. Da die Bauarbeiten mit viel Lärm und unangenehmem Teergeruch verbunden sind, wurde der Markt zugunsten der Markhändler sowie der Kundinnen und Kunden ausnahmsweise abgesagt. Die Markthändler wurden am 12. September umgehend informiert. Leider hat diese Mitteilung nicht mehr alle Kundinnen und Kunden erreicht. Die Bauarbeiten an der Hauptstrasse sind jedoch bald abgeschlossen und tangieren den Frischwarenmarkt künftig nicht mehr. Dem Gemeinderat ist der Frischwarenmarkt

wichtig. Er unterstützt die Markthändler auch zukünftig dahingehend, dass an den Markttagen die Marktstände von der Gemeinde aufund abgebaut werden und betreibt Öffentlichkeitsarbeit, sei dies mit Inseraten, Beiträgen im Gemeinde-TV oder im jährlichen Marktkalender. Bei Temperaturen ab -5 Grad ermöglicht er sogar die Durchführung des Marktes im Gemeindehaus, was wohl einzigartig ist in der Schweiz. Der nächste Frischwarenmarkt findet am Freitag, 3. Oktober 2014 statt, wie immer mit frischen und saisonalen Produkten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Meldungen aus der Bevölkerung an die Polizei Reinach Letzte Woche wurden sechs Fische im Dorfbrunnen ausgesetzt. Dank einer aufmerksamen Einwohnerin, die den Fall der Polizei Reinach meldete, konnten die Fische dem Fischerverein Münchenstein/Reinach noch rechtzeitig übergeben werden. Die Polizei Reinach bedankt sich für diese aufmerksame Meldung und beim Fischerverein Münchenstein/Reinach für seine Unterstützung. Wem Ungewöhnliches auffällt, darf sich bei der Polizei Reinach unter Tel. 061 716 43 19 melden. Vielen Dank. Weiterbildungsangebote für Erwachsene In Reinach gibt es auch in diesem Jahr wieder über 350 Weiterbildungsangebote für Erwachsene: Sprachkurse und Vortragsreihen, Exkursionen, Fachkurse und Kulturelles. Wer etwas für die persönliche oder berufliche Weiterbildung tun will, findet hier ein überaus reichhaltiges Angebot. Mehr Infos auch auf www.reinach-bl.ch. Kursbroschüren sind direkt beim Anbieter oder im Stadtbüro der Gemeinde Reinach erhältlich. Abfuhrdaten 4. Oktober 2014: Recycling-Park, 9 bis 15 Uhr 7. Oktober 2014: Grünabfuhr, Gesamte Gemeinde 8. Oktober 2014: Papierabfuhr, Kreis West 8. Oktober 2014: Kartonabfuhr, Kreis Ost Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Kanal.

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien vom Montag, 6. Oktober 2014 bis Freitag, 17. Oktober 2014 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 20. Oktober 2014 ist das Sekretariat für Neuanmeldungen und Auskünfte wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung Birseck

GESUNDHEIT

BIBLIOTHEK

Arbeits- und Merditationszyklus

Lesung mit Eveline Hasler

PR. Als Gefangene unserer Emotionen sind wir uns kaum bewusst, was wir denken. Bewusste und unbewusste Ängste begleiten uns durch den Alltag, verursachen Stress und Depressionen bis zur körperlichen Krankheit. In der Meditation lernen wir u. a. unsere Gedanken zu beruhigen und den Verstand unter Kontrolle bringen. Wir lernen auch verschiedene spirituelle Aspekte kennen, wie z. B. Bewusstsein, Loslassen, Macht der Gedanken, Gesetz der Resonanz, Vergebung, etc., die uns helfen, die Probleme des Alltags besser zu meistern und uns im Rahmen der geistigen Gesetze zu bewegen. Kraft unseres neuen Bewusstseins schaffen wir ein verbessertes Energiefeld und geben dem Körper die Möglichkeit zur Selbstheilung. Der Körper hat die Fähigkeit, sich grundsätzlich selbst zu heilen, wenn wir die Voraussetzungen dazu schaffen. Heilung und Heil-sein ist ganzheitlich zu betrachten. Körper, Seele und Geist beeinflussen sich gegenseitig. Das sind die Aspekte der Meditations- und Arbeitsgruppe, die wir am 15. Oktober um 19.30 Uhr beginnen. Auskünfte: Désirée Dobo, Energetisch sensitive Heilerin SVNH, 061 701 96 97, dobo@intergga.ch, www.die-heilerin.ch. Siehe Inserat.

ENDRESS+HAUSER

Perspektivwechsel für guten Zweck

Malaktion: Sandra Stauffer vom Reinacher WBZ und Endress+Hauser-Mitarbeiter FOTO: WBZ, RAFFAELA BERNOLD Eckhard Reuter. Fast 75 Mitarbeitende der Reinacher Firma Endress+Hauser haben ihre Computertastatur gegen einen Farbpinsel, eine Astschere oder ein anderes Werkzeug eingetauscht. Was steckt dahinter? Die Idee, sich sozial zu engagieren, für einen Tag die Perspektive zu wechseln und dabei die Kolleginnen und Kollegen einmal von einer anderen Seite kennenzulernen. Insgesamt sieben Gruppen des Endress+Hauser Kompetenzzentrums für Automatisierungslösungen waren am vergangenen Freitag in Reinach sowie im grenznahen Deutschland im Einsatz und erledigten Arbeiten, für die es sonst keine Ressourcen gegeben hätte. Zwei der Gruppen übernahmen Aufgaben im Natur- und Vogelschutz im Reinacher Umland. Da wurden im Gebiet Rüttenen Hecken- und Waldränder gepflegt und Fallobst zum Mosten aufgesammelt, das andernfalls verdorben wäre. In Münchenstein im Gebiet Heiligholz wurden gebietsfremde Pflanzen ausgerissen, weil sie sich zu stark ausbreiten. Auf deutscher Seite halfen die Mitarbeitenden von Endress+Hauser bei vielfältigen Unterhaltsarbeiten in den Kindergärten von Tüllingen, Lörrach, Hausen im Wiesental sowie auf dem Bauernhof Jost in Maulburg. Die farbenfrohste Aufgabe hatte jedoch die Gruppe, die im Reinacher Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ) zusammen mit einigen der Bewohnern die Flurwände mit gelben, pastellgrünen und blauen Farbstreifen verschönerte. Sandra Kurzweg, Sozialpädagogin im WBZ, bedankte sich nach getaner Arbeit bei allen Beteiligten: «Die Bewohner, die heute Nachmittag von der Arbeit kamen und das Ergebnis sahen, waren begeistert. Etwas Tolles ist entstanden.»

«Mit dem letzten Schiff» heisst der neue Roman von Eveline Hasler aus dem sie am 2. Oktober, um 19.30 Uhr, in der Gemeinde- und Schulbibliothek liest. Darin richtet die Autorin ihr Augenmerk auf einen Nebenschauplatz im Zweiten Weltkrieg: auf all die Dichter und Denker, die sich auf der Flucht vor dem Naziregime in Südfrankreich einfanden, in der Hoffnung auf einen Retter in der Not. Der junge amerikanische Journalist Varian Fry erhält 1940 den Auftrag, verfolgten Künstlern die Ausreise in die USA zu ermöglichen. Die Arbeit Frys ist illegal und brandgefährlich, denn das Vichy-Regime hat sich verpflichtet, Gegner des Nationalsozialismus an die Deutschen auszuliefern. Unter Einsatz seines Lebens verhilft er im Verlauf eines Jahres fast 2000 Menschen, vor allem Künstlern und Intellektuellen, aber auch vielen Unbekannten, zur Flucht. Eveline Hasler er-

zählt die Geschichte dieses «amerikanischen Schindlers» und seiner Helfer mit grosser Eindringlichkeit. Die Autorin wurde in Glarus geboren, studierte Psychologie und Geschichte in Fribourg und Paris und war einige Zeit als Lehrerin tätig. Heute lebt sie im Tessin. Sie schreibt vor allem historische Romane, wie z.B. «Anna Göldin – letzte Hexe», aber auch Kinderbücher, wie die «Hexe Lakritze». Eveline Hasler wird heute Abend aus ihrem Buch lesen. Beim anschliessenden Apéro besteht die Möglichkeit ihren neusten Roman zu kaufen und signieren zu lassen. Der Lesung wird von Kultur in Reinach und der Gemeinde- und Schulbibliothek organisiert. Kollekte zur Deckung der Unkosten. Weitere Infos: www.bibliothek-reinach.ch und www.kir-bl.ch Pascale Stocker

VEREIN FÜR NATUR- UND VOGELSCHUTZ

Grösste Flugshow Europas Jedes Jahr durchqueren im Herbst Millionen von Zugvögeln die Schweiz- meist von uns Menschen unbemerkt. Am Sonntag 5. Oktober von 9 bis 16 Uhr laden der Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach sowie der Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein anlässlich des 21. EuroBirdwatch zur Beobachtung dieser herbstlichen Flugshow ein. Heuer sind 63 Sektionen des Schweizer Vogelschutzes SVS beteiligt. An dem von BirdLife International europaweit koordinierten Anlass nehmen 37 Länder teil. Die beobachteten Zugvögel werden gezählt und anschliessend schweizsowie europaweit statistisch erfasst. Die Ergebnisse werden in der Woche darauf unter www.birdlife.ch/ebw14 publiziert. Kommen Sie vorbei an unserem Informationsstand auf dem Bruderholz, südlich des Predigerhofs, an der Wegkreu-

zung bei der grossen Linde und gucken Sie durch das Fernrohr! Fachpersonen werden Ihnen Spannendes über die ziehenden Vögel erzählen. Welches Zugverhalten haben sie, wohin führt ihr Flug? Es gibt Zugvögel, die mehrere tausend Kilometer fliegen müssen, bis sie in ihren Winterquartieren ankommen. Dabei sind sie natürlichen Gefahren wie starken Winden oder geografischen Hindernissen wie den Alpen ausgesetzt. Auch menschliche Aktivitäten beeinträchtigen sie: Rast- und Nahrungsplätze verschwinden, Windräder können tödlich sein, Lichtquellen bringen sie von ihrer Route ab. In den Überwinterungsgebieten in Afrika werden oft noch lebensbedrohende Chemikalien eingesetzt und in einigen Mittelmeerländern ist die Jagd auf Vögel nach wie vor eine Gefahr. Verein für Natur- und Vogelschutz


REINACH

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ALTERSVEREIN REINACH UND UMGEBUNG

Ein Abend im Zeichen der Energiepolitik

Herbstausflug 2014 Es sah nach einem trüben und nassen Tag aus, als wir am letzten Donnerstag von Reinach Richtung Berner Oberland losfuhren. Aber bald wurde es heller, die Sonne kam zum Vorschein und bescherte uns einen herrlichen Tag. Die Reise führte vorerst über Langenbruck nach Kirchberg und Ersingen ins Restaurant Bären, wo wir uns bei Kaffee und Gipfeli stärken konnten. Nach der Znünipause gings weiter dem Thunersee entlang bis nach Gunten. Es war eine herrliche Fahrt durchs Bernbiet. Jetzt gings in die Höhe (1000m) nach Schwanden ob Sigriswil. Im dortigen Gasthof Rothorn gabs zum Mittagessen einen deftigen Bernerteller mit allem

was dazugehört und zum Dessert eine «Brönnti Creme». Während das Dessert serviert wurde, hatten wir das Vergnügen mit der Kapelle Bio-Oergeler. Dieser Name ist passend, handelt es sich doch um drei BioBäuerinnen, die flott aufspielten und für gute Unterhaltung sorgten. Auf der Heimreise hatten wir noch einen schönen Blick auf die Hängebrücke von Sigriswil. Die Brücke ist 340 m lang, 180 m hoch und 1.20 m breit. Ich bin sicher, dass einige nur schon vom hin schauen «weiche Knie» bekommen haben. Über die Autobahn mit dem üblichen Stau vor Basel kehrten wir nach Reinach zurück, mit dem Gedanken einen schönen Tag Peter Fessler erlebt zu haben.

LESERBRIEF

Intergga / ImproWare / Quickline

Meinungsaustausch (v. l.): Marcel Schweizer, Dominik Müller, Silvio Tondi, Christoph Buser und Felix Jehle.

Am Mittwoch vergangener Woche diskutierten im Reinacher Gemeindesaal Vertreter von Wirtschaft und Verwaltung über die Totalrevision des kantonalen Energiegesetzes. Oliver Sterchi

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nergiepolitik ist ein hochaktuelles Thema. Unlängst haben Bundesrat und Parlament den Ausstieg der Schweiz aus der Atomtechnologie beschlossen. Auch auf kantonaler Ebene tut sich etwas: Die Totalrevision des Baselbieter Energiegesetzes ist in Planung. Momentan befindet sich das Gesetz in der Vernehmlassung. Die Gemeinde Reinach nahm dies zum Anlass, um Vertreter von Wirtschaft und Verwaltung zu einer Standortbestimmung in den Gemeindesaal einzuladen. Nach der Begrüssung durch Gemeinderat Silvio Tondi stellte Felix Jehle vom kantonalen Amt für Umweltschutz und Energie die Details der geplanten Gesetzesrevision vor. Das neue Gesetz sieht vor, den Energieverbrauch des Kantons bis 2030 um ein Drittel zu reduzieren und 40 Prozent des Bedarfs durch erneuerbare Energien zu decken. Jehle bezeichnete die Zielvorgaben als überaus ambitioniert, gab sich jedoch zuversichtlich, was die Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft betrifft. Jehle rief zudem in Erinnerung, dass der Kanton Baselland in energiepolitischen Fragen

stets eine Vorreiterrolle in der Schweiz innehatte, die das neue Gesetz zusätzlich unterstreichen würde. Gesetz darf Innovation nicht blockieren Als Nächster ergriff Christoph Buser, Direktor der Wirtschaftskammer Baselland, das Wort. Er wies auf die kritischen Stimmen in Politik und Wirtschaft hin, die am geplanten Gesetz nicht nur Gutes fänden. Buser stellte daraufhin sechs Bedingungen vor, die die Wirtschaftskammer Baselland an die Revision stellt: Unter anderem sollen Vertreter der Wirtschaft stärker in den Entscheidungsprozess eingebunden werden. Der FDP-Landrat betonte, dass die Umstellung der Energieversorgung für einige KMU entscheidende finanzi-

FOTOS: OLIVER STERCHI

elle Auswirkungen haben wird. Insgesamt plädierte Buser für ein pragmatisches Vorgehen. Zum Schluss äusserte sich noch Dominik Müller, Geschäftsführer eines Solarunternehmens, zur regionalen Energiepolitik. Er lobte die guten Rahmenbedingungen, die die Schweiz und insbesondere der Kanton Baselland für Firmen im Bereich der erneuerbaren Energien bieten. Müller warnte jedoch davor, mit Gesetzen Beschränkungen einzuführen. Man müsse die rasant voranschreitenden technischen Innovationen immer mitdenken, das Gesetz sei folglich offen zu formulieren, damit zukünftige Technologien ebenfalls berücksichtigt werden.

Reinach zum fünften Mal «Energiestadt» ost.Am Ende der Veranstaltung wurde die Gemeinde Reinach zum wiederholten Mal mit dem Label «Energiestadt» zertifiziert. Marcel Schweizer, Botschafter des Labels «Energiestadt», übergab Gemeinderat Silvio Tondi ein Zertifikat für den vorbildlichen Energiehaushalt der Gemeinde. Für Reinach war es bereits die fünfte Zertifizierung in Folge. In seiner Ansprache lobte Schweizer die Gemeinde für ihre Bemühungen um die Förderung von nachhaltigen Energien. Das Label «Energiestadt» ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die sich durch eine nachhaltige kommunale Energiepolitik auszeichnen. Europaweit sind über 1200 Gemeinden zertifiziert, davon sechzehn im Baselbiet.

Zertifikatsübergabe: Silvio Tondi und Marcel Schweizer (r.).

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Freitag, 3. Oktober Seniorenzentrum Aumatt 10.15 Gottesdienst Samstag, 4. Oktober Dorfkirche St. Nikolaus 17.30 Vorabendgottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 5. Oktober Kapelle Fiechten 10.15 Santa Messa Dorfkirche St. Nikolaus 10.30 Sonntagsgottesdienst mit Eucharistiefeier

Donnerstag, 9. Oktober Pfarreizentrum St. Marien 8.30 Rosenkranz 9.15 Gottesdienst Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Freitag, 3. Oktober 18.00 Mischelikonzert im Saal vom Kirchgemeindezentrum, Bach und sein geliebtes Clavichord Sonntag, 5. Oktober 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrerin Gabriella Schneider 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Gabriella Schneider. Kein Gottesdienst in der Fiechtenkapelle

Kloster Dornach 18.00 Regionaler Gottesdienst Montag, 6. Oktober

Während der Herbstferien findet kein Spielnachmittag, keine Kantoreiprobe und kein Mittagstisch statt.

Seniorenzentrum Aumatt 14.30 Rosenkranzgebet Dienstag, 7. Oktober

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein

Dorfkirche St. Nikolaus 17.00 Rosenkranzandacht Mittwoch, 8. Oktober Dorfkirche St. Nikolaus 9.15 Gottesdienst

Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Donnerstag, 2. Oktober 14.30 Nachmittagsbibelkreis Sonntag, 5. Oktober KEIN Gottesdienst am Wiedenweg 7

Gemeinde evangelischer Christen Birseck GECB Kägenhofweg 2–4, 4153 Reinach www.gecb-reinach.ch Sonntag, 5. Oktober 9.30 Gottesdienst, Kinderhort Dienstag, 7. Oktober 19.30 Hauskreise in der Region Birseck Kontaktadresse und Infos: Josef Imfeld, 061 751 48 64 BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck), www.cbb-reinach.ch, Kägenstrasse 14, 3. Stock, Infotel 079 229 22 53 Sonntag, 5. Oktober BegegnungsSonntag bei Bplus Laufen mit Mittagessen. Treffpunkt mit oder ohne Auto: 10.00, CBB. Kein Gottesdienst im CBB Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 5. Oktober 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 8. Oktober 20.00 Gottesdienst

Noch bis vor wenigen Wochen interessierten die im Titel erwähnten Bezeichnungen praktisch niemanden in der Region, bis die aus meiner Sicht ungeschickten Aufschaltungen der neuen TV Sender von Intergga ab Provider Quickline vorgenommen wurden. Nach diesen Aufschaltungen haben sich nach Senderverlusten und Aufschaltung von vielen für unsere Region unnützen Regional TVs aktive Stimmen zum Geschehen gemeldet und dies beanstandet. Diesbezüglich ist man in Sachen Korrektur des Senderdiktates neu miteinander im Gespräch, es ist zumindest so kommuniziert worden. Nun steht aber der Wechsel in Sachen Internet und Telefonie bei Intergga von Provider ImproWare zu Provider Quickline bevor. Dies wirft nun schon im Vorfeld etwas höhere Wellen, da dieser Wechsel nun verbunden ist mit Aussagen von Intergga gegen ImproWare

und umgekehrt, und man aus diversen Zeitungsartikeln der Tagespresse von den gerichtlichen Hickhacks der beiden gegeneinander erfährt. Wäre es nun nicht an der Zeit, einmal ganz glasklare Informationen von Intergga, aber auch von der Gemeinde Reinach zu erhalten? Alles was bisher in der Sache kommuniziert wurde, ist diffus und stets noch biegsam. Die offenen Karten gehören jetzt vollumfänglich und noch vor Umschaltung im Dezember oder Januar auf den Tisch. Der Ausstieg von Binningen bei Intergga, und kritische Stimmen in Aesch sind begründet. Die breite Bevölkerung ist in der Sache nicht im Bild und macht deswegen auch die Faust im Sack zur Sache. ImproWare danke ich für die Info-Mail, die noch letzten Freitag übermittelt wurde. Also, wir wollen hören und lesen, aber nur Wahrheiten, keine Werner Gysin halben Sachen.

INTERGGA

Kunden wurden nicht befragt Über vieles werden wir befragt und können dann abstimmen. Jeder seriöse Dienstleister befragt seine Kunden vor einer einschneidenden Umstellung über Zufriedenheit und deren Bedürfnisse. Nicht so der Dienstleister InterGGA. Ich habe niemanden gefunden, der mit dem jetzigen Angebot nicht zufrieden war. Auch wollten nur einige wenige zeitversetztes Fernsehen oder «video on demand». Uns Endkunden wurde ein Wechsel des Providers, ohne eine Umfrage über Bedürfnisse oder Zufriedenheit, aufgezwungen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass nur einige Herren bei der InterGGA diesen Wechsel wollten. Noch unseriöser bei der ganzen Umstellung ist die Preispolitik der InterGGA. Es wurde immer gesagt: gleicher Preis für gleiche, oder sogar bessere

Leistung. Die erste negative Überraschung haben wir ja mit der Umstellung des Fernsehens schon gemacht. Jetzt wird plötzlich ein Abo für TV, Internet und Telefon für 35 Franken angeboten. Schön, nur niemand, nicht im Shop im Mischeli noch am Telefon, sagt, dass das ein Einführungspreis ist und nach dieser Zeit nicht mehr gilt und man den Vertrag erst nach einem Jahr mit dreimonatiger Frist künden kann. (Hompage Quickline) Nun ein Vorschlag für die Zufriedenheit aller Kunden: Warum nicht beide Provider auf dem InterGGA-Netz lassen? Die Kunden haben freie Wahl, die InterGGA verliert keine Kunden und alle, ausser eventuell die Geschäftsleitung der InterGGA, sind wieder zufrieden. Ist doch ein echt schweizerischer Armin Heiniger Kompromiss.

KANTONSFUSION

Die Fusionspläne sind vom Tisch Mit einem überaus deutlichen und innerhalb des Kantons einheitlichen «Nein» haben die Stimmbürger des Baselbiets die Fusionspläne wuchtig abgelehnt. Dieses klare Votum bringt aus meiner Sicht zu einem grossen Teil die Befürchtung zahlreicher Baselbieterinnen und Baselbieter zum Ausdruck, dass mit einer Fusion die Eigenständigkeit, die Identität und die politische Selbstbestimmung des Baselbiets aufgehoben würden. Diese Werte haben aber nicht nur einen hohen ideellen und emotionalen Stellenwert und sind sehr eng mit der Zugehörigkeit zum Kanton Baselland verknüpft, sondern beinhalten auch die Forderung, dass unser Kanton gefestigt und in seiner Eigenart gestärkt wird. Weiter bewerte ich das Resultat nicht als ein «Nein» zu einer Partnerschaft

mit dem Stadtkanton, sondern vor allem als ein «Ja» zu einem eigenständigen Kanton im Baselbiet. Dies bedeutet für die Politik, dass Regierung und Parlament der Landschaft angehalten sind, als gleichberechtigte Partner mit der Stadt Basel und den anderen Kantonen der Region zusammenzuarbeiten und auf «Augenhöhe» zu verhandeln, um gemeinsam tragfähige und nachhaltige Lösungen in bestimmten Handlungsfeldern zu erarbeiten. Mit dem Bekenntnis der Bevölkerung zur Fortführung der Partnerschaft und gegen die Fusion wurde nun die notwendige Sicherheit geschaffen, um weitere Entwicklungsschritte in unserem Kanton vorantreiben zu können. Die Fusionsfrage ist aber definitiv vom Tisch. Jonathan Schwenter, SVP Reinach


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Wirtschaftsschüler weisen Senioren den Weg in die digitale Welt

Ungewohnte Rollenverteilung: Ältere Schüler, junge Lehrer – das ist das Praxisprojekt «Internet-Café für Senioren». FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Der Verein Senioren für Senioren Reinach BL führt derzeit zusammen mit der Klasse 12f des Bildungszentrums kvBL Reinach einen Computerkurs für Senioren durch. Am Montag startete das Projekt. Thomas Brunnschweiler

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m Jugendraum des neuen reformierten Gemeindezentrums fanden sich am Montagnachmittag 14 Seniorinnen und Senioren ein, um sich im Internet-Café für Senioren in die Geheimnisse des World Wide Web einweihen zu lassen oder ihre Grundkenntnisse zu erweitern. Rosmarie Meyer, die Präsidentin von «Senioren für Senioren» begrüsste die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie sechs Schüler der Wirtschaftsklasse 12f, die für einmal selbst Lehrer sein durften. Betreut wird das integrierte Praxisprojekt vom Wirtschaftslehrer Matthias Gloor. Zum Projekt gehören nicht nur die Festle-

VEREINSNACHRICHTEN Reinach. Baha’i von Reinach. «Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen.»Aus den Baha’i-Schriften.Wir bieten kostenlose Andachten, Kinder- und Juniorenklassen sowie Erwachsenenkurse zum Thema «Nachdenken über das geistige Leben» an.reinach@ bahai.ch, www.bahai.ch oder 061 711 27 06. Betagtenhilfe Reinach. Anfragen betr. HaushaltHilfedienst: Frau D. Veltin und Frau I. Visentin, Auskunft und Beratung Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr, Do 14.00-16.00 Uhr, Tel. 061 711 22 20. Mittagsclub: Frau E. Garnier, Tel. 061 711 22 20 jeweils bis Mittwoch, 11.00 Uhr. Mahlzeitendienst: Frau D. Veltin, Tel. 061 711 22 20, Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr. Seniorenwandergruppe 60+: Informationen erhalten Sie unter: 061 711 22 20. Wandergruppe I: (2½ – 4 Sdt.); KurzWandergruppe II: (1½ – 2 Sdt.). Theatergruppe: Frau M. Berger 061 713 20 25. Senioren-Volkstanz: Herr F. Briner 061 711 54 20.

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gung der Unterrichtseinheiten, sondern auch die Raumsuche und die Mobilisierung von Sponsoren. Die Schüler realisieren das Projekt ausserhalb der Schulzeit. Mehrheitlich Frauen Zwei Drittel der Teilnehmenden waren Frauen. Über die Gründe dieses Ungleichgewichts lässt sich nur spekulieren. Vielleicht haben Frauen punkto Computer mehr Nachholbedarf als Männer – oder aber sie sind neugieriger und lernwilliger als diese. Nachdem die technischen Probleme mit dem Internet gelöst waren, zeigte sich rasch, dass es innerhalb der Gruppe unterschiedliche Levels bezüglich der Vorkenntnisse gab. Die einen bewegten sich mühelos im Netz, andere mussten sich die einfachsten Vorgänge erklären lassen. Und so waren die sechs Helfer pausenlos gefordert. Danilo Porru, einer der Schüler, erklärte am Schluss: «Am Anfang hatten wir Schwierigkeiten mit dem Internetzugang und damit, dass der Wissensstand zwischen Anfängern und Fortgeschrittenen gross ist. Deshalb konnten wir nicht alles machen, was geplant war. Die Senioren sind sehr sympathisch.» Auch Abiram Kalaventham fiel die Bandbreite bei den Vorkenntnis-

sen auf. «Ich finde es aber schön, dass so viele Senioren gekommen sind und das Interesse so gross ist», sagte er. Ferien buchen, Powerpoint beherrschen Bei den Senioren kam das Projekt gut an, auch wenn sich bei den etwas fortgeschritteneren PC-Benutzern ein bisschen Ungeduld breitmachte. Greta Kürsteiner sagte: «Ich war schon einmal an einem Kurs und habe heute nichts Neues gelernt. Es war etwas schwierig, weil die Laptops keine Maus haben. Ich finde es jedenfalls nett, dass Junge etwas für uns Senioren machen.» Ein nicht namentlich genannt sein wollender Senior mit Jahrgang 1933 und ebenfalls mit Vorkenntnissen erklärte: «Ich habe konkret gelernt, Ferien oder Flüge zu buchen. Die Jungen haben es gut gemacht und waren sehr hilfsbereit.» Margot Wicki-Schwarzschild, die schon lange mit dem Computer arbeitet, freut sich auf das nächste Mal, weil es dann um Powerpoint-Präsentationen geht. Am Ausgang konnte man mittels Kollekte einen Beitrag an die Klassenkasse leisten. Nächste Termine: 28. Oktober (Office); 11. November (Skype); 2. Dezember (Fotoshop). Anmeldung: Senioren für Senioren Reinach, Postfach, 4153 Reinach; wms12@hotmail.ch.


REINACH VEREINSNACHRICHTEN Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Arcade Reinach. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. CVP Reinach. Präsident: Denis von Sury d’Aspremont, Hollenweg 31, 4153 Reinach. Tel. 078 626 28 25, E-Mail denis.vonsury@magnet.ch, Internet www.cvp-reinach.ch Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Wiedenweg 7, Reinach. www.elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 077 444 48 14. El Puente Reinach unterstützt Schulungs- und Entwicklungsprojekte in Guatemala. Nachhaltige, effiziente Hilfe zur Selbsthilfe. Kontakt: 061 711 68 65, elpuente@tiscali.ch, www.elpuente-info.ch Familienzentrum OASE, Wiedenweg 7, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14–17 Uhr, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Auskunft: 061 712 12 48. www.elternbildungreinach.ch Faustball. Di 19.00–21.00 Uhr, Fiechtenhalle, Präsident: Roger Wenger, Hinterkirchweg 6, 4153 Reinach, 061 711 09 61. Neumitglieder sind jederzeit herzlich willkommen. FDP Reinach. Präsidentin: Gerda Massüger, Habsmattweg 9, 4153 Reinach, Tel. 061 712 16 22, E-Mail gerda.massueger@businessparc.ch, www.fdp-reinach FeB, Verein für familienergänzende Kinderbetreuung Reinach. Kinderbetreuung stundenweise od. ganztags nach den Richtlinien der Tagesfamilien Schweiz. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Mo, Di u. Do 8.30–10.30. 061 711 22 77. Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Clubhaus Einschlag, 061 711 89 42. Präsident: Roland Ming, G: 061 639 73 18. Juniorenobmann: Raffaele Stornaiuolo, rstornaiuolo@bluewin.ch, 061 711 16 86. Gemeinde- und Schulbibliothek. Weiermattstrasse 11, 4153 Reinach, Tel. 061 711 12 68. Präsidentin: Frau Yvonne Erb. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.15–19.15 Uhr.

GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Hauseigentümerverein Reinach. Die Interessengemeinschaft der Reinacher Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer: Der Verein hat viel zu bieten zu einem bescheidenen Mitgliederbeitrag. Sekretariat: c/o Online Treuhand AG, Nenzlingerweg 5, 4153 Reinach, Tel. 061 717 81 99, Fax 061 717 81 95. Drucksachenverkauf und Kasse (Mietverträge, Formulare usw.): c/o Raiffeisenbank, Hauptstrasse 9, 4153 Reinach, Tel. 061 711 41 20, Fax 061 711 43 90. Heimatmuseum Reinach. Kirchgasse 9, 061 711 47 57, offen: So 14.00–17.00 Uhr, geschlossen: Ferienzeit/Feiertage. Präsident Fredi Kilchherr, 061 711 10 22, Vermietung/Führungen Moritz Grellinger, 061 711 64 92. www.heimatmuseumreinach.ch Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–22.00 Uhr im Pavillon des WeiermattSchulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 061 599 29 80. Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j. Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: P. Zimpel, G. Guisanstr. 20, 4054 Basel . Präs. D. Feigenwinter, Tannenweg 21, 4153 Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag. kmu Reinach BL. Präsidentin: Ute Gasser, Unterer Rebbergweg 99, 4153 Reinach, Tel. 061 712 24 08, Fax 061 712 08 48. Sekretariat: Mirjam Anderhalden, Tel. 061 713 98 00, Fax 061 713 98 01. Postadresse: Postfach 935, Reinach BL 1. Kultur in Reinach (KiR). Präsident: Heiner Leuthardt, Postfach 803, 4153 Reinach. Kulturelle Veranstaltungen in Reinach, Ausstellungen in der Galerie Werkstatt, Club-Anlässe für Mitglieder, Programm auf www.kir-bl.ch (siehe Agenda), Auskunft: 061 712 05 15.

1, oder durch den Präsidenten, Olivier Humair, 061 741 17 10. netzwerk rynach begleitet Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Präsident Felix Neidhart, 061 711 90 09. Anfragen für Begleitungen an Irmgard Böhmer, Vermittlungsstelle, 079 252 57 30 oder www.netzwerk-rynach.ch Obst- und Gartenbauverein Reinach. Gemüse, Beeren, Blumen pflanzen macht Spass. Wir vermieten Gärten in Reinach. Kontakt: 061 711 15 82, E-Mail ogv.reinach@intergga.ch Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30 Uhr, Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Verena Riemek, verena.riemek@hotmail.com oder 061 421 98 58. www.orchester-reinach.ch Pfadfinderinnenabteilung 3 Tannen AeschReinach. Für Mädchen von 6 bis 11 und 10 bis 17 Jahren, jeden zweiten Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr. Kontakt: Corinna Geissmann, c.geissmann@hotmail.com, 076 371 11 88. Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die Anliegen der Bewohner und Bewohnerinnen, fördert die Gemeinschaft, vermittelt Informationen und ist Drehscheibe zur Gemeinde Reinach. Adresse: QVRN, Postfach 162, 4153 Reinach. Kontakt: Barbara Wackernagel, 061 711 89 55; Markus Huber, 061 711 04 83, Mail vorstand@qvrn.ch, www.qvrn.ch Reinacher Sport-Verein. Präsident: Joachim Bausch, 061 711 35 92. Handball: Mo 20.00– 22.00 Uhr, Fiechtenhalle, Daniel Wenger, 061 712 12 94. Unihockey: Andreas Mäder, 079 717 33 43. Männerriege: Fr. 20.00–22.00 Uhr, Lochackerhalle, Bächler Marcel, 061 711 03 18. Fitness: Fr 20.00–22.00 Uhr, Lochacker, Heinz Habegger, 061 711 54 96.

Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 20 Uhr in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcr-reinach. ch

Samariterverein Reinach. Monatliche Übungen und regelmässige Kurse. Programm erhältlich bei Daniel Mathys, Predigerweg 3, 4153 Reinach, 061 411 03 08, 079 655 21 04 oder unter www.samariter-reinach.ch. Postendienst bei Anlässen aller Art nach Vereinbarung. Gemütliches Beisammensein nach Übungen und gemäss spezieller Anzeige oder unter www.samariter-reinach.bl.

Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils Freitag, 20 Uhr, im Weiermatt-Schulhaus (Anbau). Auskunft: Postfach 613, 4153 Reinach

Schemeli Bühne Reinach. Kontaktadresse und Präs.: Pia Meister, Hartweg 3, 4222 Zwingen, 061 761 30 68. Proben jeweils am Di, 19.30–

Donnerstag, 2. Oktober 2014 Nr. 40

22.00 Uhr, im Schulhaus Bruggweg in Dornach. Schützengesellschaft Reinach. Kontaktadresse: www.sg-reinach.ch, Postfach 333, 4153 Reinach 1 Schwimmen für Alle Reinach SfAR. Schwimmkurse für jedes Alter. Schwimmtraining für Kinder und Jugendliche (ausser Schulferien). Wassertraining Juni–August im Gartenbad Reinach mittwochs und freitags zwischen 18.00 und 20.00 Uhr. Wassertraining September–Mai im Hallenbad Muttenz dienstags zwischen 18.30 und 20.30 Uhr, mittwochs zwischen 18.00 und 20.00 Uhr und freitags zwischen 18.20 und 21.00 Uhr. Polysporttraining Osterferien– Herbstferien montags zwischen 18.00 und 20.00 Uhr beim Gartenbad. Polysporttraining Herbstferien– Osterferien in der Turnhalle Surbaum montags zwischen 17.45 und 19.45 Uhr. Kontakt: Aldo Battilana, 079 569 80 32, sfar@sfar.ch Senioren für Senioren, Reinach. Hilfe anfordern und effizient leisten! Präsidentin: Rosmarie Meyer. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www.seniorenhelfensenioren.ch Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach, www.sp-reinach.ch, Präs.: Markus Huber, 061 711 04 83, EMail markus.huber@inter-gga.ch SPITEX Reinach. Gemeindekrankenpflege: Kägenstrasse 17, 061 711 29 00. Sprechstunden: Mo–Do 14.30–15.30, Telefonsprechzeit: Mo–Fr 7.15–8.00, 14.00–16.00 Uhr, in der Zwischenzeit automatischer Telefonbeantworter. Hauspflegevermittlung: Kägenstrasse 17, 061 711 29 01, Telefonsprechzeit: Mo–Fr, 7.30–11.30 Uhr, übrige Zeit automatischer Telefonbeantworter. SVKT Frauensport Reinach. Präsidentin: Chantal Kaiser, Tel. 079 231 19 89. Auskunft: Turnen/Netzball, Di 20.15: Chantal Kaiser, Tel. 079 231 19 89; Gymnastik, Do. 8.00: Myriam Thommen, Tel. 061 711 28 90, Jazzgymnastik, Do 19.15: Pascale Häner, Tel. 061 711 36 12; Volleyball, Do 20.00: Marie-Therese Müller, Tel. 061 711 35 62; Kinder- + Jugendturnen: Kathrin Ammann, Tel. 061 482 27 56, Mutter- + Kindturnen: Brigitte Ruha, Tel. 061 599 34 51. SVKT Gymnastikgruppe Reinach. Kontakt: Heidi Leisinger, 061 711 48 33. Do 20.15 Uhr, Gymnastik + Spiel, Di 20.15 Uhr, Fitness-Team Turnhalle Surbaum, Mi 10.00 Uhr, Gymnastik, Pfarreiheim St. Nikolaus.

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SVP Schweizerische Volkspartei Reinach. Postfach 355, 4153 Reinach 1, Präsidentin Caroline MallWinterstein, Unterer Rebbergweg 81, 4153 Reinach. Die SVP Reinach trifft sich jeden 1. Donnerstag im Monat ab 17.00 Uhr am Stammtisch im Restaurant Charleston, Pizzeria Cucina Amici. Tageszentrum für Betagte Reinach. Stockackerstrasse 36 A, Mo und Mi, 9–17 Uhr. Betreuung pflegeabhängiger, älterer Mitmenschen. Zentrumsleiterin: Rosmarie Nebel, 079 433 40 67; Präsident: Robert Heimberg, 061 711 70 06. Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Reinach 1. Probe jeden Dienstag, 19.30–22 Uhr: Weiermatthalle; Präs: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40. Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Therese Stalder, Tel. 061 713 96 34; Mitgliederbeitr. 30 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch Turnverein STV Reinach. www.tvreinach.ch, Turnen: Erwachsene: Geräteturnen und Ballspiele, Kinder: Gerätejugi, Ballspiel- und Leichtathletik-Jugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben, Markus Schürch: 079 283 74 50, Liga-Mannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Dienstag, 20.00 Uhr, Surbaumhalle. Auskunft: Monika Loop, 061 711 28 63. Veloclub Reinach. Grosses Angebot für Velofahrer und Mountain Biker. Kinder bereits ab 10 Jahren. Trainingszeiten Mo/Do jeweils um 18.15 Uhr, Sa um 13.30 Uhr (nur Bike). Treffpunkt: Heimatmuseum/Ernst Feigenwinter-Platz Reinach. Auskünfte über Aktivitäten: www.vcreinach.ch oder Thomas Kaiser (Präsident), Rainenweg 39 D, 4153 Reinach, präsident@vcreinach.ch. Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Jahresprogramme bei Fabio Di Pietro, Herrenweg 32, 061 712 55 06, www.vnvr.ch oder info @vnvr.ch. Jugendgruppe 1 × pro Monat für Kinder ab 8 Jahren, jeweils Samstagnachmittag. Vitaswiss Sektion Reinach. Gymnastik, Atemgymnastik und Pilates, jeweils Mo, Di, Mi, Fr, vormittags und abends. Auskunft erteilt unsere Präsidentin Maja Rieser, Talholzstrasse 14, 4103 Bottmingen, Tel. 061 401 12 62.

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Freitag, 31. Oktober 2014 Zeit: 19.00–22.00 Uhr Samstag, 1. November 2014 Zeit: 8.00–12.00 Uhr, 13.00–16.00 Uhr

Kursort:

BSA Egerten, 4153 Reinach (neben Bildungszentrum kvBL)

Kursgeld:

Fr. 150.–, inkl. Ausweis

vom 13. bis 21. Oktober 2014

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Anmeldungen an: www.samariter-reinach.ch/kurse info@samariter-reinach.ch

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nebenamtliche/n Hauswart/in ca. 30 Std. pro Monat Ihre Hauptaufgaben: • Kleiner Gebäudeunterhalt • Kontrolle der technischen Einrichtungen (Heizung, Lüftung, Wasser) • Ausführen kleiner Reparaturen • Organisation Serviceleistungen • Wohnungsübergaben / Abnahmen • Gartenunterhalt Ihr Profil: • Abgeschlossene handwerkliche Lehre, vorzugsweise in der Baubranche (Sanitär, Heizung, Mechanik) mit Flair für Gartenarbeiten • Unternehmerisches Denken und Freude am Umgang mit Menschen Interessiert? Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte bis zum 14. Oktober 2014 an: Stiftung Alterssiedlung, Sekretariat Hauptstrasse 33, 4143 Dornach Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau K. Amhof, Tel. 061 706 25 42.

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Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Birstal (KESB Birstal) ist zuständig für Belange im Kindes- und Erwachsenenschutz für acht basellandschaftliche Gemeinden und sucht per 1. Januar 2015 befristet bis 31. August 2016 eine/n

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Donnerstag, 2. Oktober 2014 Nr. 40

TODESANZEIGEN DANKSAGUNGEN

TODESFÄLLE Aesch Sarah Christina Mary Baumgartner-Moylan, geb. 19. Dezember 1962, gest. 25. September 2014, von Irland (Austrasse 31). Asche wird verstreut. Christian Alfred Gerber, geb. 12. Oktober 1951, gest. 22. September 2014, von Schangnau BE (Akazienweg 14). Wurde bestattet. Jyonne Tacchella, geb. 21. Januar 1954, gest. 23. September 2014, von Melano TI (Steinweg 5). Wurde bestattet. Arlesheim Hannelore Lisbeth Anna BürginZwirner, geb. 4. August 1939, gest. 18. September 2014, von Basel (Birseckstrasse 48). Trauerfeier im engsten Familienkreis. Susi Evelyn Gina Zwicky-Meyer, geb. 25. November 1928, gest. 26. September 2014, von Glarus Nord GL (Finkelerweg 60). Trauerfeier im engsten Familienkreis.

Münchenstein Sylvia Blatter-Durnwalder, geb. 6. Dezember 1926, gest. 24. September 2014, von Münchenstein BL, Zürich (Schulackerstrasse 32). Die Beisetzung findet in engsten Familien- und Freundeskreis statt. Marcelle Greiner-Thevenet, geb. 3. Juni 1935, gest. 25. September 2014, von Basel (Gutenbergstrasse 17). Abdankung: Freitag, 3. Oktober 2014, 14.30 Uhr, Leonhardskirche Basel. Beisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis. Hans Hänggi, geb. 16. Dezember 1957, gest. 16. September 2014, von Meltingen SO (Binningerstrasse 31). Wurde bestattet. Lina Miéville-Brunner, geb. 20. Juni 1920, gest. 29. September 2014, von Milvignes NE, Essert-Pittet VD (Pumpwerkstrasse 3). Abdankung und Bestattung: Freitag, 10. Oktober 2014, 14.00 Uhr, ref. Dorfkirche, Kirchgasse 2, Münchenstein Dorf. Hugo Max Zürcher, geb. 20. Juli 1946, gest. 22. September 2014, von Trub BE (Bruckfeldstrasse 15). Wurde bestattet.

Reinach Meinrad Büchel, geb. 4. April 1928, gest. 25. September 2014, von Liechtenstein (Aumattstrasse 79). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis, Friedhof Fiechten, Reinach. Albertine Frei-Hügel, geb. 22. September 1925, gest. 27. September 2014, von Neckertal SG (Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Donnerstag, 2. Oktober 2014, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. René Pauletto-Villa, geb. 16. Mai 1938, gest. 22. September 2014, von Zürich (Dachsweg 13). Wurde bestattet. Ruth Rudin-Bucher, geb. 12. April 1928, gest. 29. September 2014, von Ziefen BL (Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Mittwoch, 8. Oktober 2014, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Hans Windler-Stäheli, geb. 17. Januar 1923, gest. 3. September 2014, von Basadingen-Schlattingen TG (In den Gartenhöfen 25). Wurde bestattet.

Annahmeschluss für Todesanzeigen im «Wochenblatt für das Birseck und Dorneck» Im «Wochenblatt für das Birseck und Dorneck» können Todesanzeigen bis Mittwoch, 10 Uhr, für die Ausgabe vom folgenden Donnerstag aufgegeben werden. Manuskripte oder Vorlagen senden Sie bitte an inserate@wochenblatt.ch oder bringen Sie direkt an den Wochenblatt-Schalter. AZ Anzeiger AG Im Langacker 11 4144 Arlesheim Telefon: 061 706 20 20 Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 7.30 bis 12 Uhr; 13.30 bis 17 Uhr, Freitag: 7.30 bis 12 Uhr, 13.30 bis 16 Uhr.

E. D. N. I. C. M. P. S. S. R. Nach einem langen, erlebnisreichen Leben ist am Dienstagmorgen, 30. September 2014

Marianne Fiechter, geb. Bischof 3. April 1915 in ihre geistige Heimat zurückgekehrt, voll Dankbarkeit für das auf dem langen Lebensweg Empfangene. Aufbahrung in der Klinik Arlesheim, früher Ita-Wegman-Klinik Aussegnung am Donnerstag, 2. Oktober, 19.15 Uhr Trauerfeier am Samstag, 4. Oktober, um 11 Uhr in der Friedhofskapelle Dornach

Marco Bischof, Zürich Daniel Bischof, Zürich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik Arlesheim Gedenkfeier am Mittwoch, 29. Oktober, um 20 Uhr im Therapiehaus der Klinik. Traueradresse: Klinik Arlesheim, Dr. Andreas Jäschke

Pfeffingen, Ende September 2014 HERZLICHEN DANK allen, welche uns beim Hinschied unseres lieben, unvergesslichen

Rudolf (Roli) Meyer-Durrer 1943 bis 2014 ihr Mitgefühl schriftlich oder mündlich bekundet haben, für die Blumen sowie für die Überweisungen an eines der Hilfswerke, für die Teilnahme an der Gedenkfeier, für deren Gestaltung und die Musikbegleitung sowie für die Zusicherung, den Verstorbenen in liebevoller Erinnerung zu behalten.

Lisa, Nina, Sacha, Mia und Ella


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Aus der Gemeinderatssitzung vom 24. September 2014 • Aufgrund der vom Stimmvolk am 3. März 2013 angenommenen Teilrevision des Raumplanungsgesetzes hat der Kanton Basel-Land einen Grundlagenbericht zum Raumkonzept Basel-Land erstellt. Die Gemeinden wurden aufgefordert, eine Stellungnahme dazu abzugeben. Der Gemeinderat genehmigt die gemeinschaftliche Stellungnahme der Birsstadtgemeinden, welche Reinach im Auftrag derselben verfasst hat. • Anschliessend an die Gemeinderatssitzung fand die Gemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle Löhrenacker statt. Gemeinderat Aesch

Gemeindeversammlung Aesch vom 24. September 2014 Anwesend ca. 100 Stimmberechtigte 1. Beschlussprotokoll der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2014. ://: Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 17.06.2014 wird einstimmig genehmigt. 2. Besprechung und Beschlussfassung über den Investitionskredit für die Schulhaussanierung Neumatt und die Schulraumanpassung in allen Schulgebäuden in der Höhe von CHF 2.78 Mio. ://: Dem Investitionskredit wird mit grossem Mehr bei 1 Gegenstimme und 2 Enthaltungen zugestimmt. 3. Besprechung und Beschlussfassung über die Erheblicherklärung des Antrages gemäss § 68 GemG an der GV vom 17.06.2014 betreffend Gemeinnützige Trägerschaften beim Wohnungsbau (Antrag Jan Kirchmayr) ://: Der Antrag von Jan Kirchmayr (SP) gemäss § 68 GemG der Gemeindeversammlung vom 17.06.2014 wird mit 41 zu 35 Stimmen als nicht erheblich erklärt. Namens der Gemeindeversammlung Die Gemeindepräsidentin: M. Hollinger Der Verwaltungsleiter-Stv.: C. Wehrly Gegen Gemeindeversammlungsbeschlüsse kann gemäss § 49 des Gemeindegesetzes innert 30 Tagen nach Beschlussfassung das Referendum ergriffen werden. Das gesamte Protokoll ist ab Anfang Oktober unter www.aesch.bl.ch nachzulesen.

Abstimmungsergebnisse vom 28. September 2014 Stimmberechtigte: 6631 Eidgenössische Vorlagen 1. Volksinitiative «Schluss mit der MwStDiskriminierung des Gastgewerbes» Stimmbeteiligung: 47.14% 874 Ja – 2216 Nein 2. Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» Stimmbeteiligung: 47.71% 1108 Ja – 2039 Nein Kantonale Vorlagen 3. Änderung des Gesetzes über Ergänzungsleistungen zur AHV und IV «Vermögensverzehr» Stimmbeteiligung: 45.42% 1344 Ja – 1564 Nein 4. Änderung der Kantonsverfassung §68 betr. Konstituierung Landratspräsidium Stimmbeteiligung: 43.78% 1752 Ja – 850 Nein 5. Teilrevision vom 10. April 2014 Gesetzes über die Organisation und Geschäftsführung des Landrates (Landratsgesetz) Stimmbeteiligung: 43.67% 1725 Ja – 850 Nein 6. Änderung der Kantonsverfassung «Verfassungsrat für die Ausarbeitung der Verfassung des Kantons Basel» (Gegenvorschlag zu zurückgezogen Initiative) Stimmbeteiligung: 46.89% 991 Ja – 2080 Nein Beschwerden gegen diese Abstimmungen sind gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte innert 3 Tagen nach der ordentlichen Veröffentlichung an den

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Aescher Schulraumkonzept: Souverän bewilligt Investitionskredit

Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft zu richten. Gemeindeverwaltung Aesch Der Verwaltungsleiter: M. Gysin

Sperrung Klusstrasse 2.–4. Oktober 2014 infolge Einbau neuer Strassendeckbelag In der Klusstrasse, Abschnitt Gartenstrasse bis Drosselweg, wird der bestehende Strassendeckbelag vollständig erneuert. Infolge von unvorhergesehenen Mehrarbeiten verlängern sich die Belagsarbeiten um 1 Tag entgegen dem Informationsschreiben an die Direktbetroffenen vom 3. auf den 4. Oktober. Für den Einbau des Deckbelages muss am Donnerstag 2. Oktober 2014 um 6.00 Uhr bis am Samstag, 4. Oktober 2014 um 7.30 Uhr die Klusstrasse Abschnitt Gartenstrasse bis Drosselweg für den gesamten Fahrverkehr vollständig gesperrt werden. Die Zu- und Wegfahrt zum Bachmattweg und Eggfluhweg ist über den Bachmattweg/Brunnmattweg möglich. Der Weiherweg ist über die Kirschgartenstrasse und diese über den Krebsenbachweg erreichbar. Damit der neu eingebaute Belag genügend aushärten kann, ist die Klusstrasse erst ab Samstagmorgen, 4. Oktober 2014, 7.30 Uhr wieder befahrbar. Es ist zu beachten, dass auf dem frischen, noch heissen Belag das Schuhwerk stark verschmutzt werden kann. Bei Regenwetter müssen die Arbeiten verschoben werden. Der Gemeinderat dankt allen Betroffenen für ihr Verständnis. Gemeinderat Aesch

Ehemaliges Gärtnereigelände wird rekultiviert Ab Oktober 2014 wird die stillgelegte Gärtnerei in der Vorderen Klus zurückgebaut und rekultiviert. Ziel ist es, das Gelände bis zum Frühjahr 2015 wieder für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Aus diesem Grund werden in Abstimmung mit den lokalen und kantonalen Behörden die Gewächshäuser und Frühbeete fachgerecht rückgebaut. Da der Boden mit Spuren von Pflanzenschutzmitteln belastet ist, wird dieser vorschriftsgemäss entsorgt und gegen frische Erde ausgetauscht. Abschliessend wird Wiesenund Kräutersalat eingesät. Während des Rückbaus und der Rekultivierung wird es im Bereich der Vorderen Klus zeitweise zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen durch Lastwagen kommen. Die allfällige Lärmbelästigung und mögliche Nutzungseinschränkungen sollen unter anderem durch eine optimierte Streckenführung auf ein Minimum reduziert werden. Grundeigentümerin ist die Bad Schauenburg AG, welche zur Novartis-Gruppe gehört. Die Gärtnerei diente bis 2003 unter anderem dem Basler Friedrich Miescher Institut (FMI) für die Pflanzenforschung. Die Bad Schauenburg AG bedauert die Unannehmlichkeiten, welche durch den Rückbau entstehen und bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis. Bad Schauenburg AG Novartis-Gruppe

Rücktritt aus der Kommission für Altersfragen Herr Hansruedi Ritz wirkte seit dem 1. August 2004 aktiv in der Kommission für Altersfragen mit und war somit vom Moment der Gründung dieser Kommission mit dabei. Er gibt sein Amt nun per Jahresende ab, hat sich jedoch dazu bereit erklärt, sich befristet weiterhin zur Verfügung zu halten. Der Gemeinderat bedankt sich herzlich bei Herrn Ritz für den Einsatz und für die wertvolle Mitarbeit zum Wohl der älteren Bevölkerung in den Gemeinden Aesch und Pfeffingen. Er wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft. Gemeinderat Aesch

Heimatmuseum Aesch Sonderausstellung «Lazy Baby» oder als Amerika nach Aesch kam Das Heimatmuseum Aesch erzählt seit bald 30 Jahren viele spannende und wissenswerte Geschichten aus der Aescher Vergangenheit und beherbergt wunderbare Schätze. Hunderte von Gegenständen und Bildern sind als Zeugen der Zeit ausgestellt und warten auf interessierte Besucherinnen und Besucher. Am 14. Oktober 2013 fand beim Schlatthof eine Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Notlandung (Fortsetzung auf Seite 16)

Kein Neubau nötig, aber Optimierung der bestehenden Substanz: Das Primarschulhaus Neumatt.

Aesch rechnet mit einer leichten Zunahme bei der Schülerzahl und investiert 2,78 Millionen Franken in die Räume für Schule und Kinderbetreuung. Bea Asper

U

m Harmos und dem Bevölkerungswachstum gerecht zu werden, müssten andere Gemeinden zweistellige Millionenbeträge in die Schulräume stecken, gab Aeschs Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger an der Gemeindeversammlung von letzter Woche zu bedenken. Aesch aber sei es gelungen, ein Optimum herauszuholen für 2,78 Millionen Franken. Dieser Investitionskredit und das von Schulchef Bruno Theiler präsentierte Raumkonzept wurden von den 77 Stimmberechtigten mit grossem Mehr gutgeheissen. Nicht glücklich waren einige Anwesende mit der Informationspolitik des Gemeinderates, andere fragten sich, ob die Sanierungsarbeiten wohl rechtzeitig fertig werden. Doch Gemeindekommission und Parteien stellten sich hinter das Projekt und lobten es. Mehrfachnutzungen, Sanierungen «Der Zeitplan ist in der Tat ehrgeizig», räumte Theiler ein. Die Analysen bezüglich Schülerzahlentwicklungen (es sind einige Quartierpläne in Arbeit) sowie die Abklärungen von Bausubstanz und Raummöglichkeiten hätten ihre Zeit in Anspruch genommen, erklärte Theiler. Er machte darauf aufmerksam, dass durch das Engagement von Arbeitsgruppe und Gemeinderat die Aescher nicht Geld ausgegeben hätten für grosse Planungen, deren Ausführungen dann eventuell nicht bewilligt würden. «Wir kommen jetzt direkt mit dem Investitionskredit», hob Theiler hervor. Die Analyse ergab, dass Aesch in Zukunft mit fünf statt vier Klassenzügen zu rechnen hat. Der berücksichtigte Zeitraum umfasst acht bis zehn Jahre, in dieser Zeit komme Aesch ohne Neubau aus. Es brauche Optimierungen, Erweiterungen sowie Nutzung anderer Gemeindeliegenschaften – für die Kinderbetreuung. Die Erdbebensicherheit sei gegeben, doch brauche es den Einbau einiger Brandschutzmassnahmen. Im Neumattschulhaus werden in den Korridoren Gruppenräume erstellt, Raumaufteilungen verbessert, Mehrfachnutzungen (auch Mittagstisch und Mehrzweckraum) realisiert und Sanierungen vorgenommen. Das alles soll in Zusammenar-

beit mit dem Vereinskartell vorgenommen werden, versprach Theiler. Auch beim Schützenmattschulhaus werden mit baulichen Massnahmen die Raumaufteilungen optimiert, sodass Halbklassenzimmer und Gruppenräume geschaffen werden. Zudem gibt es Raum für die Schulsozialarbeit. Im Gemeindehof gibt es ergänzende Massnahmen: mehr Raum für die Kinderbetreuung und für die ergänzenden Dienste. Der für diesen Schritt notwendige Platz wird durch den Einbezug der Hauswartwohnung geschaffen. Im Weiteren soll für die Kinderbetreuung ein Aussenraum zur Verfügung gestellt werden. Die an Privatpersonen vermieteten Gärten würden vorerst nicht angetastet, meinte Theiler auf eine Anfrage. Doch für die Ferienpass-Aktivitäten, sagte er, müssten während der Bauarbeiten Alternativräume gefunden werden. Vom Kanton Basel-Landschaft werden vier Regelklassenzimmer im Sekundarschulhaus gemietet. Die Erschliessung erfolge über die Verbindungstür. In den Räumen werden Spezialräume für das Werken sowie für Musik untergebracht. Die jährlichen Mietkosten betragen 60 000 Franken. Renovationsarbeiten erfolgten durch den Kanton als Eigentümer, informierte Bildungschef Bruno Theiler. Günstiges Wohnen teilte Versammlung Ein Kampf der Weltansichten gab es beim anderen Geschäft der Gemeindeversammlung, nämlich bei der Frage der

FOTOS: THOMAS KRAMER

Erheblicherklärung des Antrages von Jan Kirchmayr. Der junge Aescher möchte, dass die Gemeinde mit einem Reglement die Voraussetzungen schafft, um Wohngenossenschaften zu fördern. Der Gemeinderat stellte sich dagegen, während die Gemeindekommission dem Souverän nahelegte, den Gemeinderat mit der Ausarbeitung einer Vorlage zu beauftragen. In der Abstimmung unterlag Kirchmayr knapp mit 35 zu 41 Stimmen. Bauherren Vorgaben zu machen, untergrabe den liberalen Gedanken dieses Landes, sagten Redner im Anzug. Kirchmayr wehrte sich gegen Vorwürfe von Sozialismus und Planwirtschaft. In anderen Regionen seien von der öffentlichen Hand geförderte Wohngenossenschaften Realität nicht Utopie, was einige Redner bezeugten. Die CVP meinte zwar auch, dass sich Aesch Gedanken machen müsse zu Bevölkerungsentwicklung und Wohnraumkosten, doch die kantonalen und nationalen Gesetze seien ausreichend. Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger hielt fest, dass in Aesch nicht die Einwohnergemeinde, sondern die Bürgergemeinde der richtige Adressat sei, da diese auch über Landreserven verfüge. Für Jan Kirchmayr ist das Thema nicht vom Tisch. Wie er gegenüber dem «Wochenblatt» sagte, werde er weiter kämpfen, dass in Aesch nicht nur grosse, teure Wohnungen entstehen, sondern auch bezahlbarer Wohnraum für Studierende oder ältere Menschen: «In Aesch soll es Platz haben für alle!»

Raumaufteilung wird optimiert: Gebäudekomplex der Primarschule Schützenmatt.


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www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 15) des B-17 Bombers «Lazy Baby» statt. In Anlehnung daran, hat das Heimatmuseum nun die Sonderausstellung «Lazy Baby» oder als Amerika nach Aesch kam, laciert. Mit dieser wird der Bevölkerung die Möglichkeit eröffnet, Gebrauchsgegenstände, Fotos und Dokumente aus dieser Zeit zu besichtigen.

Nun wird die Sommerbepflanzung eine Woche früher als sonst abgeräumt. Der Boden benötigt danach zwei bis drei Wochen, um sich zu erholen. Da die Winterbepflanzung aufgrund der notwendig tiefen Temperaturen nicht zu früh vorgenommen werden darf, werden die betroffenen Gräber dieses Jahr eine Woche länger als üblich leer sein. Die Mitarbeiter des Werkhofs bereiten die Gräber wie gewohnt auf den 1. November (Allerheiligen) für den Winter vor. Der Gemeinderat und der Werkhof entschuldigen sich bei den betroffenen Personen für die entstandenen Unannehmlichkeiten und bedanken sich für die Geduld. Gemeinsam wurde entschieden, als Dankeschön für die Adventszeit pro Grab ein Weihnachtsgesteck anzubringen. Gemeinderat Aesch

Bring- und Holtag und Sonderabfallsammlung in Aesch Die Sonderausstellung ist am Sonntag, 5. Oktober 2014 erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Heimatmuseum ist mit Ausnahme der Schulferien jeweils am ersten Sonntag des Monats von 10.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Stiftungsrat Heimatmuseum

Papier- und Kartonsammlung am Dienstag, 7. Oktober 2014 Papier bzw. Karton wird jeden ersten Dienstag im Monat von der Arbeitsgemeinschaft Lottner AG/Klein AG eingesammelt. Am Dienstag, 7. Oktober 2014 findet die nächste Papier- und Kartonsammlung statt. Die Sammlung beginnt um 7.00 Uhr. Zu spät bereitgestellte Papier-/Kartonbündel werden nicht abgeführt. Bitte stellen Sie das Papier und den Karton (separat gebündelt) am gleichen Ort wie den Kehricht zur Abholung bereit. Papier und Karton werden nur separat gebündelt mitgenommen. Altpapier und Karton, verpackt in Kartonschachteln, Plastikoder Papiersäcken, werden nicht eingesammelt. Sollte Ihr Papier oder Karton nicht abgeholt worden sein, melden Sie dies bitte unter der Tel. 061 386 96 66 (Lottner AG). Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit. Bauabteilung Aesch

Friedhofbepflanzung wird ausgetauscht Die Sommerbepflanzung auf dem Friedhof erwies sich bedauerlicherweise als ungeeignet und entsprach nicht den Vorstellungen. Die Pflanzen wucherten stark und wurden in den letzten Wochen widerholt zurückgeschnitten, was nicht den gewünschten Erfolg brachte.

Am 18. Bring- und Holtag auf dem Schwimmbadparkplatz konnten gut erhaltene, brauchbare Waren gebracht und geholt werden. Dank konsequenter Kontrolle bei der Warenannahme wurde viel Tauschgut umgesetzt und blieb wenig übrig, das entsorgt werden musste. Dies freute uns natürlich sehr. Bilder zum Bring- und Holtag finden Sie auf unserer Homepage unter www.aesch.bl.ch ››› Portrait ››› Einblicke ››› Bring- und Holtag. Auch die Sonderabfallsammlung wurde wiederum rege genutzt. Der am Samstag entgegengenommener Sonderabfall kann nun fachgerecht entsorgt werden und belastet so unsere Umwelt nicht. Herzlichen Dank! Umweltschutz- und Energiekommission Aesch

95. Geburtstag Am 26. September 2014 durfte Frau Lucie KuriMorell ihren 95. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre nebst guter Gesundheit auch viel Freude, Kraft und Zuversicht. Gemeinderat Aesch

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien vom Montag, 6. Oktober 2014 bis Freitag, 17. Oktober 2014 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 20. Oktober 2014 ist das Sekretariat für Neuanmeldungen und Auskünfte wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung Birseck

PARTEIEN

Gratis Liegestuhl Wie kann man als Arbeitsverweigerer und Querulant einen Anspruch auf Sozialleistungen durchsetzen, der einen höheren Lebensstandard erlaubt als sich ein doppelt erwerbstätiges Paar leisten kann? Die Antwort ist leider einfach: Man erfindet eine neue Behörde, genannt Kesb (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde), und erlaubt ihr, Geld à discrétion zu verteilen. Dies über die Köpfe der bisher in den Gemeinden Verantwortlichen hinweg und ohne deren Erfahrungen zu berücksichtigen! Ich war von Anfang an – auch in der Gemeindekommission – konsequent gegen diese Zentralisierung der Sozialhilfe bei zum Teil selbst ernannten «Fachleuten» irgendwo in einem schönen neuen Büro. Leider haben die Stimmberechtigten

anders entschieden. Das ist auch für alle ehrlich bemühten Helfer frustrierend und die Ausrede «das Gesetz schreibt uns vor» gilt nicht. So gehen unsere Gemeinden auch ohne die zum Glück abgelehnte «Kantonsfusion» Pleite und wir steuern auf Basler Zustände hin. Um diese Entwicklung zu vermeiden, brauchen wir Politiker, die sich getrauen, Forderungen nach Rückkehr zur alten Ordnung zu stellen. Wer seine «Pappenheimer» persönlich kennt, kann besser mit ihnen umgehen als ferne Theoretiker, die nur noch Reglemente auslegen und für sich und ihre Kollegen (sogenannte «Sozialarbeiter») neue Stellen schaffen. Peter Lehner, Aesch Landratskandidat der SVP

PARTEIEN

Wohnraum für alle statt für wenige An der letzten Gemeindeversammlung wurde der Antrag für mehr bezahlbaren Wohnraum von Sibylle Probst und Jan Kirchmayr mit 41 zu 35 Stimmen abgelehnt. Das in unseren Augen knappe Resultat widerspiegelt die Unzufriedenheit der Aescherinnen und Aescher in Bezug auf bezahlbaren Wohnraum deutlich.

Gespannt sind wir auf die Gemeinderatsvorlage zum Antrag von Monika Schober und Christine Koch betreffend hindernisfreie Bauten und Wohnraum für alle Generationen. Unser Engagement für Wohnraum für alle in Aesch ist noch lange nicht zu Ende. Wir bleiben dran! Vorstand SP Aesch-Pfeffingen

BLUTSPENDE

PARTEIEN

80 Menschen spendeten Blut

FDP für mehr Mitbestimmungsrecht

Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Aesch und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Aesch gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 10. Februar 2015 in Aesch, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte.Weitere Informationen unter www.blutspende-basel.ch. Stiftung Blutspendezentrum SRK

ZUNFT

Räbwache vom 5. Oktober Am 5. Oktober 2014 wirtet die Zunft zu Wein- und Herbergsleuten ab 10.30 Uhr bis 17 Uhr im Wächterhüsli mitten im Rebberg von Aesch. Ein Ort, der Ruhe ausstrahlt. Die Aussicht auf die Reben und im Hintergrund das Dorf Aesch ist wirklich ein Ort, welcher zum Geniessen einlädt. Sie haben die Gelegenheit, unseren eigenen Zunftwy zu kosten. Auch kulinarisch möchten wir Sie mit unserer Treber-Winzerwurst mit Risotto verwöhnen. Mit einen Zunftkaffee und einem Stück Kuchen lässt sich der Nachmittag perfekt abrunden. Die Zunft zu Wein- und Herbergsleuten freut sich, Sie begrüssen zu dürfen. Ralph Schwegler

DIE POLIZEI MELDET

Brand in Abbruchliegenschaft WoB. An der Industriestrasse in Aesch brannte es am Samstagmorgen, 27. September, in einer Abbruchliegenschaft. Die entsprechende Meldung durch eine aufmerksame Drittperson, welche eine stark Rauchentwicklung festgestellt hatte, war um 7.31 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal eingegangen. Nach dem entsprechenden Meldungseingang hatte die aufgebotene und rasch angerückte Feuerwehr Klus die Situation rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand; zum Zeitpunkt des Eintreffens der Rettungskräfte hatte sich gemäss den bisherigen Erkenntnissen niemand mehr im Haus befunden. Die Liegenschaft brannte mehr oder weniger aus. Die Brandursache ist noch offen und Gegenstand von laufenden Ermittlungen durch die Polizei Basel-Landschaft. Der entstandene Sachschaden lässt sich noch nicht näher beziffern, weitere Abklärungen sind im Gang.

Anlässlich der letzten Gemeindeversammlung habe ich im Namen der FDP Aesch einen Antrag auf Änderung der Gemeindeordnung eingereicht. Demnach soll in Zukunft ein Drittel der an einer Gemeindeversammlung anwesenden Stimmberechtigten beschliessen können, dass die Schlussabstimmung über eine Vorlage an der Urne stattfinden kann. Somit soll die Beschlussfassung zu einem Traktandum vertagt werden und per briefliche Stimmabgabe einer grösseren, repräsentativeren Anzahl Stimmberechtigten vorgelegt werden. Die heutige Gemeindeorganisation setzt für das Mitbestimmungsrecht eine Anwesenheit anlässlich der jeweiligen Versammlung voraus. Naturgemäss kann nicht immer gewährleistet werden, dass eine repräsentative Mehrheit der Aescher Bevölkerung sich zu einer bestimmten Vorlage äussern kann. Dies

wird uns immer wieder eindrücklich vor Augen gehalten, wenn man die Anwesenden in der Mehrzweckhalle etwas näher betrachtet. So basiert ein Beschluss vielmehr auf der Fähigkeit der jeweiligen Interessensgruppen, die eigenen Anhänger zu mobilisieren. Doch gerade bei wichtigen Vorlagen mit einer strategischen Tragweite, wie beispielsweise Quartierpläne, sollen die anwesenden Stimmberechtigten die definitive Beschlussfassung der Gesamtbevölkerung delegieren können. Letztlich würden auch Personen mit Einschränkungen und anderen wichtigen Verpflichtungen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Ich bin gespannt, ob der Gemeinderat auch für mehr Mitbestimmungsrecht einstehen wird. Cristian Manganiello Präsident FDP.Die Liberalen Sektion Aesch

LESERBRIEF

Eiertanz um Easyvote Leider hat sich der Gemeinderat nicht dazu durchringen können die jährlichen 3800 Franken für Easyvote zu sprechen. Statt dessen hat er die Verwaltung mit zusätzlichen Abklärungen beauftragt. Ich kann nicht verstehen, wieso der Gemeinderat um diesen Betrag einen solchen Eiertanz aufführt. Wieso hat der Gemeinderat ein Problem, den Antrag von Syblille Probst und Jan Kirchmayr, allen Jugendlichen bis 25 Jahren die Easyvote-Abstimmungsunterlagen abzugeben, einfach umzusetzen? Ist es etwa so, dass der Vorschlag aus der «falschen» politischen Ecke kommt? Die CVP Aesch-Pfeffingen findet Easyvote eine gute Sache. Wenn es darum

geht, junge Erwachsene für die Politik zu interessieren sind parteipolitische Ränkespiele fehl am Platz. Die CVP unterstützt alle Bestrebungen, die Easyvote Unterlagen an die jungen Stimmbürger abzugeben. Damit dies bereits für die Abstimmungen vom vergangenen Sonntag geschehen konnte, hat die CVP aus Anlass ihres 100-Jahr-Jubiläums einen einmaligen Beitrag gesprochen. Die politischen Parteien sind nicht in der Lage ,die Abgabe von Easyvote auf Dauer zu übernehmen. Hier soll die Gemeinde einspringen. Die nötigen Mittel sind vorhanden, z. B. im Fonds zur Jugendföderung. Christian Helfenstein, CVP Aesch-Pfeffingen

FEUERWEHR KLUS

Verbale Entgleisungen von Joggern Was für eine Welt! Drinnen kämpfen die Feuerwehrleute gegen die Flammen und draussen werden sie aufs das Übelste von Joggern beschimpft, weil der Birsuferweg aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde. So geschehen letzten Samstag beim Brand einer Liegenschaft an der Industriestrasse in Aesch. Die Mehrheit zeigte Verständnis für solche Sicherheitsmassnahmen, aber

ein paar wenige nahmen sich das Recht, meine Leute aufs Primitivste zu beleidigen. Das kann ich als Kommandant der Feuerwehr Klus nicht dulden. Ich bitte diese Leute um mehr Verständnis, denn wir machen hier nur unseren Job, und dies freiwillig zugunsten der ganzen Bevölkerung. Martin Karrer Kommandant Feuerwehr Klus

RAIFFEISENBANK

Vorsorgen und Steuern sparen Die private Vorsorge gewinnt an Bedeutung. Investitionen in die Säule 3a eignen sich dazu besonders gut. Denn mit dem Vorsorgesparen für die Zukunft lassen sich gleichzeitig Steuern sparen. AHV und Pensionskasse reichen in der Regel nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard auch nach der Pensionierung zu sichern. Viele investieren daher in die als dritte Säule bekannte Selbstvorsorge. Im Mittelpunkt für die private Vorsorge steht oft ein Säule-3aSparkonto, das bei Raiffeisen «Vorsorgeplan 3» heisst und sich für die private Vorsorge besonders gut eignet: Einerseits können die jährlichen Einlagen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, andererseits bietet das Konto einen Vorzugszins von derzeit 1.250 %. Der maximal jährlich einzahlbare Beitrag wird vom Bund festgelegt. Für das Jahr 2012 beträgt die Einzahlungslimite für Erwerbstätige mit Pensionskasse CHF 6 739.00 und für Erwerbstätige ohne Pensionskasse beträgt die Einzahlung 20% des Erwerbseinkommens bzw. maximal CHF 33 696.00. Der Kunde bestimmt individuell und flexibel jedes Jahr im Rahmen des Maximalbetrages die Höhe der Einlage auf sein Vorsorgekonto. Während der Sparphase ist das Vorsorgeguthaben nicht vermögenssteuerpflichtig und die Zinserträge sind von der Einkommens- sowie Verrechnungs-

steuer befreit. Bei der Auszahlung unterliegt das Kapital einem reduzierten Steuersatz. Das Kapital auf dem Vorsorgekonto kann auch in Vorsorgefonds angelegt werden. Diese Produkte bilden eine Alternative zu den Spareinlagen auf Vorsorgekonti und erlauben es, von den Ertragschancen an den Finanzmärkten zu profitieren. Ylenia Zarra, Kundenberaterin, Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen


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PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Abstimmungsergebnisse vom 28. September 2014 Stimmberechtigte: 1682 Stimmbeteiligung: 59.2% Eidgenössische Abstimmungsvorlagen • Volksinitiative «Schluss mit der MwStDiskriminierung des Gastgewerbes!» 223 Ja 731 Nein (23.4%) (76.6%) • Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» 278 Ja 690 Nein (28.7%) (71.3%) Kantonale Abstimmungsvorlagen • Anpassung Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (Vermögensverzehr) 395 Ja 523 Nein (43%) (57%) • Änderung Kantonsverfassung (§ 68, betreffend Konstituierung Landratspräsidium) 586 Ja 249 Nein (70.2%) (29.8%) • Änderung Landratsgesetz (Parlamentsreform sowie Regelung der Steuerung und Kontrolle der Beteiligungen des Kantons 229 Nein 602 Ja (72.4%) (27.6%) • Änderung Kantonsverfassung (Gegenvorschlag zur Formulierten Verfassungsinitiative «Für die Fusion der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft» 308 Ja 648 Nein (32.2%) (67.8%) Allfällige Beschwerden gegen die Gültigkeit der Abstimmungen sind gemäss § 83 Absatz 3 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 7. September 1981 innert 3 Tagen seit der amtlichen Veröffentlichung des Ergebnisses im Amtsblatt, d.h. bis 7. Oktober 2014 dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft einzureichen. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Aktuelle Entwicklungen Schulraumplanung «Kindergarten und Primarschule Pfeffingen» Im Rahmen der regelmässigen Überprüfung der Parameter, welche die Schulraumplanung der Gemeinde Pfeffingen massgebend mitbeeinflussen, wurde festgestellt, dass sich die Schülerzahlen in den vergangenen Monaten über den bisherigen Erwartungen und Prognosen entwickelt und unerwartet stark zugenommen haben. Im Weiteren wurde per 1. August 2013 die

maximale Klassengrösse, aufgrund einer Änderung der entsprechenden kantonalen Verordnung, von bisher 26 auf neu 24 Schülerinnen und Schüler reduziert. Aus diesem Grunde müssten Klassen mit einer Klassengrössen ab 25 Schülerinnen und Schüler grundsätzlich doppelt geführt werden. Zudem wird in den kommenden Jahren aufgrund der erwarteten Bautätigkeit, eine weitere Bevölkerungszunahme erwartet. Diese Faktoren führen nun dazu, dass für die Schule und die damit zusammenhängenden weiteren Betreuungsangebote (Ausbau Mittagstisch und Tagesbetreuung) höchstwahrscheinlich ein neues Raumprogramm notwendig machen. Der Gemeinderat hat deshalb folgende Sofortmassnahmen beschlossen: – Die aktuelle Projektierungsplanung «Neubau Schulhaus» wird sistiert. – Das Raumentwicklungspotential der Gemeinde und die damit verbundenen Auswirkungen auf den zukünftig benötigten Schulraum werden neu ermittelt. – Für die Übergangszeit, bis zur Bereitstellung des notwendigen neuen Schulraumes, wurde die Planung eines Provisoriums an die Hand genommen. Über die weiteren Entscheidungen wird der Gemeinderat zu gegebener Zeit wiederum informieren. Gemeinderat Pfeffingen

Vorsicht: Einbruchzeit auch in Pfeffingen Leider ist es in den vergangenen Tagen auch in unserer Gemeinde wieder zu Einbrüchen, bzw. Einbruchsversuchen, in den Liegenschaften mit entsprechenden unangenehmen Folgen für die Liegenschaftsbesitzer gekommen. Die Polizei Basel-Landschaft ruft deshalb erneut die diversen Verhaltensmassnahmen in Erinnerung, welche das Einbruchrisiko vermindern können: – Abschliessen: Verschliessen Sie Fenster (auch schräg gestellte) und Türen immer sorgfältig, bevor Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung verlassen. – Keine Hinweise auf Abwesenheit: Geben Sie Ihre Abwesenheit nicht durch Hinweise oder Notizen an der Haustür bekannt. – Technische Massnahmen: Türen, Fenster und Lichtschächte sind oft nur kleine Hindernisse für Einbrecher. – Lassen Sie insbesondere im Garten keine Gegenstände liegen, welche Einbrecher für den Einstieg in die Liegenschaften benützen können, wie z. B. Gartenleitern oder Gartengeräte. Diese gehören unbedingt unter Verschluss. – Die Aussenbeleuchtung brennen lassen, oder noch besser, Bewegungsmelder an Schockbeleuchtung gekoppelt, signalisiert dem Eindringling, da wohnen Leute die sich mit Einbruchschutz befasst haben. Die Innenbeleuchtung mittels Zeitschaltuhr einschalten, sobald die Dämmerung herein bricht!

– Pflegen Sie im Wohnquartier den Gemeinschaftssinn mit den Nachbarn. Ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft ist eine gute und günstige Methode in Sachen Einbruchschutz. Melden Sie verdächtige Wahrnehmungen umgehend über die Telefonnummer 112 an die Polizei. – Die Beratungsstelle für Verbrechensprävention der Polizei Basel-Landschaft (Tel. 061 553 30 66) informiert Sie gerne produkteneutral, unverbindlich und kostenlos zu den Themen Prävention und Einbruchschutz. Polizei BL

«Selbstbestimmt leben im Alter – Chancen und Grenzen». Die Tipps dazu liefert Thomas Leyhe, Professor Dr. med., Ärztlicher Leiter des Zentrums für Alterspsychiatrie an den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel. Ein Podiumsgespräch mit Fachleuten und mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen und Meinungen einzubringen, schliesst sich an. Der Anlass beginnt um 9 Uhr morgens und endet um 13 Uhr nach einem Apéro und lockeren Gesprächen. Der Eintritt ist frei. Es lädt ein: Seniorenrat Aesch-Pfeffingen

Familien- und Jugendberatung Birseck

Goldene Hochzeit

Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien vom Montag, 6. Oktober 2014 bis Freitag, 17. Oktober 2014 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinderund Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde (Tel. 061 756 77 80). Ab Montag 20. Oktober 2014 ist das Sekretariat für Neuanmeldungen und Auskünfte wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung Birseck

Seniorenausflug Der Gemeinde- und der Bürgerrat Pfeffingen haben am Mittwoch, 24. September 2014, zum traditionell alle zwei Jahre stattfinden Seniorenausflug eingeladen. 113 Seniorinnen und Senioren bestiegen um 11.00 Uhr am Dorfplatz erwartungsvoll die drei bereitstehenden Reisecars. Die Busfahrt führte uns nach Luzern, wo auf das Kursschiff «Gottardo» der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstädtersees umgestiegen wurde, welches uns bis nach Vitznau brachte. Von dort ging es mit der Rigibahn nach Rigi Kaltbad, wo ein währschafter Z’Vieriteller und ein Dessert auf eine gutgelaunte Reiseschar wartete. Schlussendlich bestiegen wird die Luftseilbahn hinunter nach Weggis, um dort mit den Reisecars wieder die Rückfahrt nach Pfeffingen anzutreten. Es zeigte sich, dass Petrus einmal mehr den Pfeffingern wohl gesonnen ist und die Reisegruppe genoss, bei prächtigem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen die schöne Fahrt in die Zentralschweiz. Mit vielen neuen Eindrücken trafen gegen 19.45 Uhr alle wohlbehalten wieder in Pfeffingen ein. Einige Bilder vom Ausflug sind auf unserer Homepage im Fotoalbum aufgeschaltet. Gemeinde- und Bürgerrat Pfeffingen

Selbstbestimmte Zukunft für Senioren! Notieren Sie sich den Samstag, 25. Oktober 2014. Dann findet der 8. Seniorentag im katholischen Pfarreiheim Aesch statt. Das Thema heisst

Am heutigen Donnerstag, 2. Oktober 2014, darf das Ehepaar Heinz und Verena Karrer-Ditzler, wohnhaft am Eichenweg 6, das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin viele schöne gemeinsame Erlebnisse. Gemeinderat Pfeffingen

Baupublikation Baugesuch Nr. 1605/2014 Gesuchsteller: Amherd Franz, Im Steinler 7, 4148 Pfeffingen – Projekt: Kamin, Parz. 684, Im Steinler 7, Pfeffingen – Projektverfasser: Isler Christian Cheminéebau, Landskronstrasse 4, 4153 Reinach Auflagefrist: 13.10.2014 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungs- und Bauge-

Entsorgungskalender

Die nächste Entsorgung von: Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Metall Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar

setz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.– erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Bürgergemeinde Pfeffingen

Möchten Sie einen körperlichen Einsatz leisten zum Wohle des Waldes? Einladung zum freiwilligen Arbeitseinsatz am Samstag, 18. Oktober 2014 Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner, liebe Bürgerinnen und Bürger, die Bürgergemeinde lädt alle herzlich ein, an der kommenden «Waldputzete» mit Muskelkraft mitzuarbeiten. Auf dem Programm steht Holzschlagräumung. Treffpunkt: 8.00 Uhr auf dem Parkplatz, vis-à-vis Pfarrhaus Ausrüstung: gute Schuhe, Arbeitskleider, Handschuhe, evtl. Regenschutz Arbeitsende: ca. 13.00 Uhr Für das leibliche Wohl ist die Küchenmannschaft der Bürgergemeinde besorgt: Das «Znüni» und das Mittagessen wird von der Bürgergemeinde spendiert. Wir freuen uns auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auch Kinder haben ihren Spass daran. Der Bürgerrat

findet statt am: Dienstag, 7. Oktober 2014 Mittwoch, 15. Oktober 2014 Mittwoch, 22. Oktober 2014 Mittwoch, 29. Oktober 2014 Montag, 3. November 2014 Mittwoch, 17. Dezember 2014

PARTEIEN

POLIZEI

NATUR- UND VOGELSCHUTZ

Alters- und Jugendpolitik wie weiter?

Autofahrer rammt Roller

Vogelzug auf den Bergmatten

Eine Mehrheit der Anwesenden stellten sich an der Gemeindeversammlung hinter den Gemeinderat und wollten von diesem keine konkreten und verbindlichen Vorschläge, wie man bezahlbarem Wohnraum für Jung und Alt fördern könnte. Selbst diese an sich einfache Massnahme löste noch fragwürdige Reaktionen aus. Ein Parteipräsident liess sich sogar zur Aussage hinreissen, dass eine solche Prüfung zu einer sozialistischen Planwirtschaft nach dem Muster der totalitären UdSSR führen wird. Es enttäuscht uns junge Menschen, dass man weniger mit Argumenten als vielmehr mit verstaubten Schlagworten aus der Zeit des kalten Kriegs operiert. Dies löst doch unsere Probleme nicht! Der Gemeinderat scheint nicht Willens, etwas für uns Junge und für weniger be-

tuchte ältere Personen zu machen. Auch andere Parteien konnten sich nicht dazu durchringen, einmal wirklich etwas zu unternehmen und nicht nur zu reden. Wir möchten in Aesch bleiben, wir möchten, dass dies auch andere junge und ältere Menschen, aber auch junge Familien tun können. Der Entscheid ist für uns als Demokraten zu akzeptieren, das Problem jedoch ist mit dieser Ablehnung leider nicht gelöst. Wir bleiben dran und werden an anderen, vielleicht genehmeren Lösungen arbeiten. Grosse Quartierpläne stehen an. Vielleicht lässt sich dort etwas erreichen und vielleicht fokussiert sich der Gemeinderat nicht nur auf Gutverdienende, sondern macht sich Gedanken, wie alle einen Platz in Aesch haben können. Sibylle Probst und Jan Kirchmayr

WoB. Am Montag, 29. September, gegen 11.30 Uhr, ereignete sich bei der Verzweigung Hauptstrasse/Jurastrasse in Aesch ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Roller. Ein 69-jähriger Mann fuhr mit seinem Personenwagen auf der Jurastrasse in Richtung Klusstrasse. Er hielt sein Fahrzeug am Stoppsignal der Jurastrasse an. Bei der Wegfahrt übersah er einen 66-jährigen Mann, der mit seinem Roller auf der Hauptstrasse in Richtung Reinach unterwegs war. In der Folge kam es zur Kollision. Der Rollerfahrer stürzte zu Boden und erlitt dabei mittelschwere Verletzungen. Er musste durch die Sanität Käch in ein Spital eingeliefert werden. Der Autolenker blieb unverletzt.

Millionen von Zugvögeln sind wieder unterwegs auf ihrer alljährlichen Reise in den warmen Süden, um den nordals auch mitteleuropäischen Winter zu umgehen. Am 5. Oktober findet der International Bird Watch statt. Dabei werden an diesem Wochenende in ganz Europa die ziehenden Vögel bestimmt und gezählt. Auch wir vom Natur- und Vogelschutzverein AeschPfeffingen beteiligen uns an dieser Zählung. Auf den Bergmatten, in der Nähe des Blattenpasses, stellen wir einen kleinen Beobachtungsstand auf. Die Zugvögel, wie diverse Finken-, Meisenarten, Drosseln, Ringeltauben,

aber auch Greifvögel wie Mäusebussarde, nutzen u. a. den Blattenpass, um die ersten Jurahöhen auf ihrer Reise in den Süden zu überwinden. Wir laden Sie ganz herzlich dazu ein, mit uns am Sonntag, den 5. Oktober von 10 bis 13 Uhr die vorbeiziehenden Vögel zu beobachten. Je nach Wetter und Glück können Hunderte von Zugvögeln beobachtet werden. Hier erfahren Sie viel Wissenswertes über das Verhalten der Zugvögel, ihre Ziele und Besonderheiten der Reisen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen. Natur- und Vogelschutzverein Aesch-Pfeffingen, P. Schaub

www.wochenblatt.ch

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-aesch.ch Samstag, 4. Oktober 18.00 Gottesdienst mit Eucharistie 18.30 Santa messa nell’Alterszentrum Sonntag, 5. Oktober 11.00 Gottesdienst mit Eucharistie 16.00 Gottesdienst in albanischer Sprache Mittwoch, 8. Oktober 9.15 Gemeinschaftsgottesdienst der Frauen

Donnerstag, 9. Oktober 10.15 Gottesdienst mit Eucharistie im Alterszentrum 16.30 Rosenkranz Freitag, 10. Oktober 18.15 Andacht in der Kapelle des Alterszentrums

Sonntag, 5. Oktober 10.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Donnerstag, 9. Oktober 17.00 Rosenkranzgebet Freitag, 10. Oktober Kein Gottesdienst

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen Samstag, 4. Oktober Kein Gottesdienst

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch

Sonntag, 5. Oktober 10.00 Gottesdienst. Pfarrer Adrian Diethelm. Kollekte: Stiftung Arbeitslosenrappen Donnerstag, 9. Oktober 10.15 Heilige Messfeier im Alterszentrum «Im Brüel» Amtswoche: 4.–10. Oktober Pfarrer Adrian Diethelm, 061 751 17 00 Hinweis: Das Sekretariat bleibt ab Montag, 6. Oktober bis und mit Sonntag, 12. Oktober geschlossen.

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 5. Oktober 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst; Predigt: Dr. Martin Erdmann (USA). Sonntagsschule; Kinderhort; Gemeindekaffee Mittwoch, 8. Oktober 19.30 Bibelabend


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Donnerstag, 2. Oktober 2014 Nr. 40

AESCH PFEFFINGEN

SCHACHSPORT

BÜRGERGEMEINDE

KANTONSFUSION

Sieg für den Aescher Max Lo Presti

Räbwach im Wächterhüsli

Ja zu einem starken Kanton BL

WoB. Am Samstag 27. Oktober fand zum 125- Jahr-Jubiläum der Schweizer Einzelmeisterschaft in Bern das Ju-

Pfeffinger Forum am 3. November 2014

Bundesrat Schneider-Ammann und Exponenten aus Wirtschaft + Politik Zum Thema: «Verhandeln für die Schweiz» www.pfeffingerforum.ch

gend-Teamturnier Hans Klee statt. Für die Junioren des SC Therwil und des KSC Arlesheim Junioren verlief dieses äusserst erfolgreich. Beim Jugend-Teamturnier tritt man im 2er-Team gegen andere Teams an. Die Trainingsgemeinschaft SC Therwil/KSC Arlesheim stellte alleine 8 Teams (16 Spieler) auf, was ein Rekordwert im Vergleich mit anderen Schachsportvereinen bedeutet. Das Jungtalent des SC Therwil, Max Lo Presti aus Aesch, sicherte sich mit dem neuen Junior Jan Selinga (Linthal GL) im Team «Optimus» gleich den Sieg in der U14.

Traditionsgemäss findet an den Sonntagen vom 21. September bis 26. Oktober die Räbwach im Wächterhüsli statt. Der Bürgerrat bewirtet Sie gerne am Sonntag, 19. Oktober, von 10.30 bis 17 Uhr mit unserem Bürgerwein und den Speck-/Wurst- und Käseplättli aus Unterschächen und Sachseln. Auch dieses Jahr können Sie ein Original «Sachsler Bratchäs» geniessen – lassen Sie sich überraschen! Selbstverständlich gibt es auch Kaffee und Kuchen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Bürgerrat Aesch

Das deutliche Nein zur Fusionsinitiative verstehen wir als klares Bekenntnis der Stimmbevölkerung für den Kanton Basel-Landschaft. Es ist kein Votum gegen die Stadt, sondern eines gegen die Fusion. Nun können wir als eigenständiger Kanton den richtigen und zukunftsweisenden Weg der Partnerschaft weiterführen – und dabei denken wir an alle Nachbarkantone! Es ist an der Zeit, dass wir im Baselbiet alte Stärken wieder betonen. Schon länger wird über das Thema «Gemeindestrukturen» gesprochen – wir freuen uns, dass sich diesbezüglich im Basel-

Dr. med. Heinz Schön

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen Heimatmuseum Aesch. Das Heimatmuseum Aesch ist in einem aus dem Jahre 1608 stammenden Bauernhaus eingerichtet. Zu sehen sind Objekte aus der Frühgeschichte, aus der Geschichte des Weinbaues, der Landwirtschaft und des Dorfhandwerkes des 19. und 20. Jahrhunderts. Speziell ist die kleine ethnographische Sammlung des Naturheilkundepioniers Dr. h.c. Alfred Vogel sowie die Gedenkstätte für den Dichter Traugott Meyer (1895–1959). Hauptstrasse 29, 4147 Aesch (neben der Gemeindeverwaltung). Öffnungszeiten: Jeweils am 1. Sonntag im Monat (Ausnahme Schulferien) 10–12 und 15–17 Uhr. Anfragen und Reservationen für private Anlässe unter Tel. 061 756 77 54. Jazzclub Aesch / Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt-Adresse: Frau Pia Schwegler, Klusstrasse 17, 4147 Aesch, Tel. 061 751 60 13, pia.schwegler@intergga.ch

biet nun etwas tut, und laden Sie ein, die aktuelle Vernehmlassungsvorlage zum «Gemeindestrukturengesetz» zu lesen. Mit dieser Vorlage werden Landrat und Regierungsrat verpflichtet, das Subsidiaritätsprinzip zu beachten, die Gemeindeautonomie verstärkt umzusetzen sowie Regelungen zu schaffen, die auf die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Gemeinden abgestimmt sind! Ein starker Kanton braucht starke, auch in Zukunft funktionsfähige Gemeinden! Géraldine Häring, Landratskandidatin, Präsidentin JCVP BL Sabrina Corvini-Mohn, Landrätin

Lady Fäger, die grupfte Hiener, GO Hiener GO. Präsidentin: Monika Ehrensperger, 061 751 14 97; Kassier: Ursi Lehmann, 061 751 46 92. E-Mail: carmen_l@gmx.ch Laufträff Birsegg Aesch. Lauf + Nordic WalkingTraining jeden Do. um 19 Uhr; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch Männerchor Aesch. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Mehrzweckraum Schützenmatt. Kontakt: Christian Helfenstein, Neumattstrasse 27, 4147 Aesch. Telefon 061 751 53 93. Neue Sänger sind jederzeit willkommen (siehe www.maennerchor-aesch.ch). Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Foyer Mehrzweckhalle. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen! Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH Löhrenacker, 19–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, Tel 079 707 87 21.

Kath. Kirchenchor Aesch. Gesangstunde: jeden Donnerstag, 20.00 bis 21.45 Uhr, im Pfarreiheim, bei der Kirche.

Männerriege Pfeffingen. Jeden Donnerstag, 20.15 Uhr in MZH Pfeffingen. 60 Min. Gymnastik, 45 Min. Spiel (Volleyball/Unihockey). Auskunft: Kurt Kaiser,Tel 061 751 52 04.

Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen.

Marktkommission Aesch. Kontaktadresse: Marcel Hinterobermaier, Bahnhofstrasse 2, 4147 Aesch, Tel. 061 751 10 45.

MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bauabend: Jeden Dienstag 19–21 Uhr, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Telefon 061 751 52 69. Musikverein Aesch. Proben jeweils Donnerstag, 20.15 bis 22.00 Uhr, Aula S1 (Schulanlage Neumatt). Präsidentin: Daniela Menteli, Tel. 061 751 13 21 oder info@mvaesch.ch. www.mvaesch.ch Natur- und Vogelschutzverein Aesch/Pfeffingen. Auskunft über Vereinsaktivitäten erteilt Präsident Patrick Schaub, Kirschgartenweg 11, 4147 Aesch, Telefon 077 434 16 56 und www.nvvaesch.ch Pfadi Bärenfels. Wölfe 7–11 J.: Rahel Cueni, 079 430 16 48. Pfadi 11–16 J.: Fabian Borer, 079 584 76 83. Abteilungsleiter: Claudio Valente, 079 664 84 73. info@baerenfels1941.ch, www.baerenfels1941.ch Pistolenclub Aesch. Schiesstrainings von April bis September Mo/Do von 18–20 Uhr und Sa von 10–12 Uhr in der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld. Kontakte: felix.heiniger@bluewin.ch, 079 699 94 51, oder direkt am Schiessstand. Ref. Frauenverein, Aesch-Pfeffingen. Co-Präsidium: Elsbeth Fügi, Tel. 061 751 25 75 und Annamarie Horat, Tel. 061 751 29 48. Monatliche Zusammenkünfte jeden 2. Dienstag im Monat, 14 Uhr, Steinackerhaus. Samariterverein

Aesch.

Vize-Präsident:

Fritz

Stenz, Klusstrasse 10, 4147 Aesch, Tel. 061 751 46 53. Kurs-Anmeldungen: Theresia Imgrüth Nachbur, Jurastrasse 27, 4147 Aesch, Tel. 079 503 92 78, E-Mail th.imgrueth@vtxmail.ch. Neu-Mitglieder sind herzlich willkommen. www.samariter-aesch.ch Schachclub Pfeffingen. Präsident: Felix Keller, Bergmattenweg 45, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 51 91. Offizieller Spielabend einmal pro Monat am Montagabend, weitere Daten nach Absprache, im Gemeindehaus Pfeffingen.

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Abwesend vom 11. bis 19. Oktober 2014 Info über Stellvertretungen auf www.dr-schoen.ch

Schützenklub Aesch. Die Adresse für das sportliche Schiessen und alle Fragen über die Schiess-pflicht: Werner J. Häring, Präsident, Neumattstrasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 29 20. www.aesch-klub.ch SP Aesch-Pfeffingen. www.sp-aesch-pfeffingen.ch. Präsidentin: Christine Koch, Tel. 061 753 18 15. Für alle statt für wenige! Spitex Birstal. Krankenpflege, Hauspflege und Mahlzeitendienst. Neuhofweg 51, 4147 Aesch, Tel. 061 753 16 16. SVKT Frauensportverband Aesch. Präsidentin: Sonja Fiechter, Dorneckweg 22, 4147 Aesch, Telefon 061 701 86 09. Turnstunden jeden Montag 19.30–20.30 und 20.30–21.30. Schulhaus S1 oben. SVP Schweizerische Volkspartei Aesch-Pfeffingen. Präsident: Peter Lehner, Parkweg 1, Tel. G 061 751 51 52.

Natur- und Vogelschutzverein AeschPfeffingen

Vogelzug auf den Bergmatten Sonntag, 5. Oktober 2014 Stand: 10 bis 13 Uhr auf den Bergmatten Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen


Donnerstag, 2. Oktober 2014 Nr. 40

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Baugesuche Nr. 2014/1631 Gesuchsteller: Blöchliger Roger, Heiligholzstrasse 40, 4142 Münchenstein – Projekt: Kamin , Parzelle 3166, Heiligholzstrasse 40, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: : Spehr AG, Heiligholzstrasse 47, 4142 Münchenstein Auflagefrist: 13. Oktober 2014

Abstimmungsresultate vom 28. September 2014 Stimmberechtigte: 7687 Stimmbeteiligung: 52,65% Eidgenössische Vorlagen • Volksinitiative vom 21. September 2011 «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!» Ja 1039 Nein 2837 • Volksinitiative vom 23. Mai 2012 «Für eine öffentliche Krankenkasse» Ja 1522 Nein 2436 Kantonale Vorlagen • Änderung vom 10. April 2014 des Gesetzes über Ergänzungsleistungen zur AHV und IV; Anpassung Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (Vermögensverzehr) Ja 1946 Nein 1647 • Änderung vom 10. April 2014 der Kantonsverfassung (§ 68 betreffend Konstituierung Landratspräsidium) Ja 2277 Nein 878 • Teilrevision vom 10. April 2014 des Landratsgesetzes (Parlamentsreform sowie Regelung der Steuerung und Kontrolle der Beteiligungen des Kantons) Ja 2341 Nein 822 • Änderung vom 12. Juni 2014 der Kantonsverfassung (Gegenvorschlag zur formulierten Verfassungsinitiative «Für die Fusion der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft) Ja 1608 Nein 2205 Kommunale Vorlage • Einführung der ausserordentlichen Gemeindeorganisation (Einwohnerrat) - IV. Teilrevision der Gemeindeordnung der Einwohnergemeinde Münchenstein (Vorlage für die Gemeindeabstimmung vom 28. September 2014) Ja 1685 Nein 1967 Allfällige Beschwerden wegen Verletzung des Stimmrechts oder wegen mangelhafter Vorbereitung und Durchführung von Abstimmungen und Wahlen sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der ordnungsgemässen Veröffentlichung des Ergebnisses, dem Regierungsrat einzureichen. In der Beschwerdebegründung ist glaubhaft zu machen, dass die geltend gemachten Unregelmässigkeiten nach Art und Umfang geeignet waren, das Ergebnis wesentlich zu beeinflussen. Das Wahlbüro

Anpassungen in der Tarifsubvention für familien- und schulergänzende Angebote Die Gemeinde Münchenstein legt grossen Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Angebote an familien- und schulergänzender Betreuung sind über die ganze Gemeinde verteilt. Die unterschiedlichen Modelle für die verschiedenen Altersgruppen und die Betreuung können zum Teil modular gebucht werden. Namentlich sind das die Angebote Tagesheim, Tagesfamilien, Spielgruppen und Mittagstische mit Nachschulbetreuung. Um diese Angebote auch in Zukunft in dieser Form anbieten zu können, wurde die Tarifsubvention überarbeitet und angepasst. Ziel war ein Subventionsmodell, welches zwar einkommensabhängige Tarifermässigungen ermöglicht, aber für die Gemeinde, und damit schlussendlich auch für die Steuerzahlenden, in einem tragbaren Rahmen bleibt. Konkret bedeutet dies, dass der Minimalstundenansatz auf Fr. 5.- pro Stunde erhöht wurde. Eine detaillierte Tarifliste ist auf der GemeindeWebseite unter der Rubrik «Aktuelles» zu finden. Abteilung Kind, Jugend und Familie

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«Münchenstein ist meine Heimat, mit der mich viele Erinnerungen verbinden»

Tagesbetreuung an schulfreien Tagen Nicht nur die zwölf Schulferienwochen pro Jahr, sondern auch weitere schulfreie Tage können bei vielen Erziehungsberechtigten einen Betreuungsengpass der Kinder verursachen. Die Schulergänzende Betreuung der Gemeinde Münchenstein bietet hier Abhilfe: Sie bietet an schulfreien Tagen eine halb- oder ganztägige Betreuung inklusive Mittagessen an. Egal ob der Vormittag (Fr. 60.–) oder der Nachmittag (Fr. 70.–) gebucht wird - das Kind wird gesund verpflegt, kann mit andern Kindern spielen und geniesst eine professionelle Betreuung. Am Nachmittag findet jeweils ein kleiner Ausflug statt. Teilnehmen können alle Kinder der Primarschule und der Kindergärten Münchensteins. Anmeldeschluss ist jeweils drei Wochen vor dem besagten Tag. Die Schulergänzende Betreuung findet jeweils statt, wenn mindestens fünf Kinder angemeldet werden. Die kommenden Daten der schulfreien Tage: – Dienstag, 28. Oktober 2014 – Donnerstag, 12. März 2015 – Mittwoch, 15. April 2015 – Donnerstag, 30. April 2015 Für weitere Informationen oder Anmeldeformulare steht die Leiterin der Schulergänzenden Betreuung, Anja Haldimann, gerne zur Verfügung. Tel. 079 761 83 50, E-Mail: seb@muenchenstein.ch Abteilung Kind, Jugend und Familie

Wir alle werden älter – reden Sie mit! Workshop vom 30. Oktober 2014 mit anschliessendem Apéro Wohnen? Gesundheit? Mobilität? Dienstleistungen? Die Gemeinde Münchenstein interessiert sich für sämtliche Ideen und Anregungen, wie die über 55-jährige Bevölkerung künftig von Seiten Gemeinde begleitet werden soll. Zu diesem Zweck findet am Donnerstag, 30. Oktober 2014, von 16.00 bis 19.00 Uhr im Kultur- und Sportzentrum an der Loogstrasse 2 ein öffentlicher Workshop unter dem Titel «Älter werden gemeinsam gestalten» statt. Die Veranstaltung gilt als Startschuss für die Erstellung eines Altersleitbildes Münchensteins, das ausdrücklich durch die Bevölkerung mitgeprägt und mitgetragen wird. Deshalb sind alle interessierten Münchensteinerinnen und Münchensteiner von 0 bis 99 herzlich zum Workshop ins Kuspo eingeladen. Im Anschluss an die Ideensammlung wird beim Apéro die Möglichkeit für weitere anregende Gespräche und Geselligkeit geboten. Anmeldungen nimmt gerne das Sekretariat der Sozialen Dienste telefonisch unter 061 416 11 30 entgegen. Soziale Dienste

Sonderabfallsammeltag am 1. November 2014 Am Samstag, 1. November 2014, steht auf dem Areal des Werkhofs an der Pumpwerkstrasse 7 in Münchenstein, von 9.00 bis 15.00 Uhr eine mobile Sammelstelle zur Entgegennahme von Haushalt-Sonderabfällen bereit. Die von der Gemeinde organisierte Sammelaktion findet einmal pro Jahr statt. Sie soll Anlass dazu geben, Putzschränke, Hausapotheken, Keller und Garagen zu entrümpeln. Was alles als Sonderabfall gilt und angenommen wird, kann einem Merkblatt entnommen werden, das in der Woche vor der Aktion an alle Haushalte verteilt wird. Das Dokument kann auch auf der Gemeinde-Webseite www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Aktuelles» abgerufen werden. Nicht angenommen werden übrigens Sonderabfälle aus Gewerbe und Industrie. Es gilt zu beachten, dass die Sammelaktion eine Ergänzung zum Angebot der permanenten Abgabestellen für Sonderabfälle aus Haushaltungen ist. Das ganze Jahr hindurch können die bestehenden Rückgabemöglichkeiten der Verkaufsstellen und Fachgeschäfte genutzt werden. Die Bauverwaltung

Gemeindebibliothek: Herbstferien und Anlässe Während der Schulferien vom 5. bis 19. Oktober 2014 ist die Gemeindebibliothek jeweils montags und mittwochs von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. In dieser Phase kann von einem doppelten Ausleihangebot profitiert werden.

(Fortsetzung auf Seite 22)

Schon als 15-Jähriger mit Lionel Hampton auf der Bühne: Der Jazzmusiker Jean-Paul Brodbeck.

Jean-Paul Brodbeck aus Münchenstein gibt am Samstag mit seinem Trio im Rahmen des Programms der Kulturkommission erstmals in der Trotte ein Konzert. Das Wochenblatt hat mit dem Pianisten gesprochen.

Konzert im Casino erkannte mich Hampton im Publikum wegen meiner Baseballmütze und holte mich spontan auf die Bühne, wo ich den Pianisten ersetzte und einen Boogie-Woogie spielte. Ich war natürlich mächtig stolz. Als ich im nächsten Jahr wieder spielen sollte, war ich schon sehr viel nervöser. Vor zwei Jahren habe ich jenen Pianisten in New York getroffen und die Geschichte zum Vergnügen beider nochmals erzählt.

die Menschen auf ihrem Weg begleiten. Wer das offizielle Aufnahmeverfahren bestanden hat, bleibt in der Regel bis zum Schluss. Später auf dem Musikmarkt zu bestehen, ist kein leichtes Unterfangen, die meisten finden ihren Platz an einer Musikschule. Ihr Vater, Dölf Brodbeck, ist alt Landrat. Sie kommen also aus einem politisch engagierten Umfeld. Hat das auf Sie abgefärbt? Jean-Paul Brodbeck: Nicht wirklich. Natürlich bin ich politisch interessiert, aber mehr auch nicht. Meine Mutter war Künstlerin und ziemlich apolitisch. Mein Vater ist immer noch aktiv. Zu erwähnen ist, dass ich durch die politische Arbeit meines Vaters viele Leute kennen gelernt habe.

ochenblatt: Am Samstagabend treten Sie mit Ihrem Trio und dem Spezialgast Domenic Landolf, Saxofon, in der Trotte auf. Fühlen Sie sich etwas wie «der heimkehrende verlorene Sohn»? Jean-Paul Brodbeck: Das würde ich so gar nicht sagen. Münchenstein ist meine Heimat, mit der mich viele Erinnerungen verbinden. Es ist eher ein herzliches Zurückkommen. Und dass ich im Rahmen des Kulturprogramms auftreten kann, ehrt mich natürlich.

Sie haben bei Hans Feigenwinter in Basel Jazz studiert und mit sehr vielen Jazz-Koryphäen musiziert. Was muss man neben hinreichender Technik und Rhythmusgefühl mitbringen, um neben Lionel Hampton, Herbie Mann oder Billy Hart bestehen zu können? Jean-Paul Brodbeck: Den «Drive» hatte ich schon immer. Es braucht den gewissen Funken, was den Rhythmus betrifft. Man muss auch eine Persönlichkeit entwickeln und verschiedene Positionen einnehmen können. Als Pianist ist man meistens Begleiter, wobei man auch die Fähigkeit besitzen sollte, den solistischen Klang zu entwickeln.

Sie machten mit zehn Jahren erste Versuche auf dem Klavier. Als Sie 15 waren, lud Sie Lionel Hampton auf die Bühne ein, um mit ihm zu «jammen». Wie kam es dazu? Jean-Paul Brodbeck: Lionel Hampton wurde in Basel jeweils vor seinen Konzerten zu einem Ständchen empfangen, wo ich als Pianist mitspielte. Im

Was ist Ihnen in Ihrer pädagogischen Arbeit als Dozent an der Musikhochschule Luzern besonders wichtig? Jean-Paul Brodbeck: Ich versuche, den Studenten die Grundlagen und das Feuer für den Jazz zu vermitteln. Die Tätigkeit als Musiker ist ein praktischer Beruf, was bei der heutigen Theorielastigkeit oft vergessen geht. Wir müssen

PARTEIEN

SPORTTAG IN MÜNCHENSTEIN

Danke Münchenstein

Höher, schneller, weiter

Thomas Brunnschweiler

W

Der Abstimmungskampf um die Einführung eines Einwohnerrates hat eines gezeigt: Münchenstein ist eine politisch aktive Gemeinde, Jung und Alt und alle politische Parteien zusammen haben sich mit der Vorlage intensiv auseinander gesetzt. Dabei verlief die Diskussion sehr sachlich und auch freundschaftlich. Über die sozialen Medien, allen voran Facebook, konnte man manches «Wortgefecht» live miterleben. Auch die vielen interessanten Leserbriefe im Wochenblatt waren ein klares Zeichen des politischen Austausches. Am Schluss hat sich Münchenstein gegen den Einwohnerrat und somit für die Gemeindeversammlung entschieden und folgte damit der Empfehlung und Kampagne der FDP. Für diese Unterstützung danken wir herzlich. Wir freuen uns darauf, uns weiterhin an den Gemeindeversammlungen für die Anliegen Münchensteins starkzumachen. David Meier Präsident FDP Münchenstein

Im Sand gelandet: «Wir sind alle ziemlich weit gesprungen.» ZVG Das Schulhaus Neue Welt hat am vergangenen 16. September einen Sporttag durchgeführt. Wir hatten deshalb einen Tag lang keinen Unterricht. Die Lehrerinnen und Lehrer haben den Sporttag organisiert, und auch ein paar Eltern ha-

FOTO: ZVG

Welche Art von Musik dürfen die Besucher am Samstagabend erwarten? Jean-Paul Brodbeck: Wir spielen hauptsächlich Standardwerke aus dem Great American Songbook, das heisst Melodien aus den 30er- und 40er-Jahren, etwa von Gershwin oder Cole Porter. Es ist melodischer moderner Jazz in der Tradition des Bebop, der den Swing ablöste und die Grundlage des modernen Jazz ist. Jean-Paul Brodbeck Trio feat. Domenic Landolf, Trotte Münchenstein, Samstag, 4. Oktober 2014, 20 Uhr. Eintritt: 25 Franken. Vorverkauf: Apotheken Gartenstadt und Zollweiden; VelosMotos Bernhard Hofer, Hauptstr. 35. Abendkasse. Saalöffnung: 19 Uhr.

ben zum guten Gelingen beigetragen. Die Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur fünften Klasse wurden in Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe repräsentierte ein anderes Land. An den verschiedenen Posten kämpften jeweils zwei Gruppen zur selben Zeit. Es war ein echter Wettkampf. Wir fanden alle Posten toll. Beim Weitsprung sind wir alle weit, ziemlich weit gesprungen. In der Turnhalle mussten wir Bälle werfen. Es hat uns allen Spass gemacht. Wir haben den Tag sehr genossen, und das Wetter war auch schön. Bei der Rangverkündigung wurde es richtig spannend. Am Nachmittag gingen die dritte bis fünfte Klasse in die Grün 80, und die Einführungsklasse, die erste und zweite Klasse gingen auf den Robispielplatz. Wir hatten sehr viel Spass und waren sehr zufrieden. Wir möchten den Lehrerinnen ganz herzlich danken, dass sie diese Idee gehabt haben. Klasse 4c


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 2. Oktober 2014 Nr. 40

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.bl.ch (Fortsetzung von Seite 21)

Die kommenden Veranstaltungen der Gemeindebibliothek im Herbst und Winter 2014: – Märlistunde für Kinder ab 4 Jahren am 23. Oktober, 20. November und 18. Dezember, jeweils von 14.00 bis ca. 15.15 Uhr – Lesung mit Michael Theurillat in der Trotte in Zusammenarbeit mit der Kulturkommission der Bürgergemeinde am Samstag, 15. November, 19.30 Uhr – BibliotheksBücherKaffee BiBüKa am Sonntag, 30. November, von 11.00 bis ca. 13.00 Uhr Bereits stattgefunden hat am Montag, 22. September 2014, ein vom Roten Kreuz Baselland organisierter Abend im Rahmen des Projekts «Mitten unter uns» zum Thema Eritrea. Das Team der Gemeindebibliothek freute sich als Gastgeber 45 angemeldete Gäste in ihren Räumlichkeiten zu einem sehr interessanten Abend begrüssen zu dürfen. Die Gemeindebibliothek

Abschluss Bauarbeiten Instandsetzung Birsbrücke und Brücke über die A18 im Bereich Hofmatt Das Tiefbauamt des Kantons Basel-Landschaft teilt mit, dass sich die Arbeiten an den

im Titel genannten Brücken nach einer rund sieben Monate dauernden Bauzeit in der Schlussphase befinden. Mit den aktuell ausgeführten Markierungsarbeiten enden die Bauarbeiten. Kleinere Abschluss- und Aufräumarbeiten werden noch bis Mitte Oktober andauern. Dank des grossen Einsatzes aller Beteiligten konnten alle Arbeiten innerhalb des vorgegebenen Termins zwei Wochen früher als geplant erfolgreich abgeschlossen werden. Die ausgeführten Instandsetzungs- und Erneuerungsarbeiten dienen dem Erhalt der vorhandenen Bausubstanz und der Anpassung an die aktuellen Normen. Nach Abschluss der Arbeiten ist der Betrieb der Brücken ohne grössere bauliche Interventionen für weitere 25 Jahre gewährleistet. Das Tiefbauamt des Kantons Basel-Landschaft dankt allen Verkehrsteilnehmern und den Anwohnerinnen und Anwohnern für das entgegengebrachte Verständnis. Die Gemeindeverwaltung

Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein

Schulferien Öffnungszeiten • Herbstferien vom 4. bis 19. Oktober 2014 Während den Schulferien ist das Kirchgemeindehaus nur für Gottesdienste und angekündigte Veranstaltungen geöffnet. Das Sekretariat ist jeweils geöffnet von Dienstag bis Donnerstag, 9.30 bis 11.30 Uhr. Die Kirchenpflege

Bürgergemeinde Münchenstein Abstimmung über die Bürgergemeindeordnung vom 28. September 2014 Die Bürgergemeindeordnung ist mit 699 Ja zu 56 Nein Stimmen angenommen worden. Die Stimmbeteiligung betrug 55,5%.

Herzlichen Dank unseren Wählerinnen und Wählern, dass Sie uns tatkräftig unterstützt haben bei diesen so wegweisenden Abstimmungsvorlagen. Mit dem Verhindern des kosten treibenden Einwohnerrates und der teuren Fusionsprüfung der beiden Basler Halbkantone helfen Sie mit, die stetige Kostensteigerung der Gemeinde zu bremsen. Die bewährte Gemeindeversammlung, als Ausdruck der gelebten direkten Demokratie kann beibehalten werden und der Bürger und Steuerzahler wurde von den zusätzlichen Kosten verschont. Liebe Wählerinnen und Wähler, herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung. SVP, Sektion Münchenstein-Arlesheim

LESERBRIEF

Wir waren viel zu lange tolerant Kopfschüttelnd habe ich am 25. September die Antwort von Urs Brunner auf den Leserbrief von René Hersperger vom 18. September gelesen. Während Herr Hersperger aus meiner Sicht anständig und sachlich seinen Unmut über den überbordenden Lärm in Münchenstein äussert, wird Herr Brunner beleidigend und verletzend. Zugegeben, meine Sympathien liegen als Anwohner vom Dorf klar bei Herrn Hersperger und ich bin der Meinung, dass wir eben viel zu lange tolerant waren und das Maul nicht aufgemacht haben. Die Schiessanlagen in Basel wurden vor über 100, in

Reinach vor über 30 und in Allschwil vor 5 Jahren geschlossen. Während dem wird im «guete Pflaschter» Münchenstein inmitten eines Wohnquartieres munter weiter drauflos geballert. Es nähme mich Wunder, ob Herr Brunner so lange geschwiegen hätte wie wir, wenn er auch im Dorf wohnte. Auf jeden Fall werden wir an einer der nächsten Gemeindeversammlungen die Chance erhalten, über die Stilllegung des Schiessstandes in Münchenstein abzustimmen. Auch halb Arlesheim wäre uns dankbar für diesen Entscheid. Reto Fehlmann

NATUR- UND VOGELSCHUTZVEREIN

Auf den Spuren von Federer und Chiudinelli

Internationaler Zugvogeltag

Die erfolgreichen Junioren.

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WoB. Die Nachwuchsförderung der Tennisschule Proteam trägt Früchte. Die 15&U Mannschaft des TC Bruderholz hat sich für die Finalrunde der Schweizer Meisterschaften vom 25. und 26. Oktober in Winterthur qualifiziert. Somit gehören die Spieler zu den besten vier Teams in der Schweiz. «Alle Mitglieder der Mannschaft trainieren und spielen seit Jahren bei uns. Man sieht, dass die gute, kontinuierliche Trainerarbeit Früchte trägt», sagt Frank Babik von der Tennisschule Proteam.

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 5. Oktober 9.15 Dorfkirche 10.15 Kirchgemeindehaus. Anschliessend Chillekaffi. Predigt: Pfarrerin Birgit Schmidhalter. Kollekte: Kinderhilfe Bethlehem Anlässe: Donnerstag, 2. Oktober Ausflug Herrenjass 14.30 Kaffeetreff, KGH 19.30 Jubilate Chor, KGH Freitag, 3. Oktober 9.30 Offener-Eltern-Kind-Treff, KGH Amtswoche: 4.–10. Oktober Pfarrerin Birgit Schmidhalter, 061 931 11 20 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch 27. Sonntag im Jahreskreis: Sonntag, 5. Oktober 9.45 Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Kollekte für St. Beat Luzern und geistliche Begleitung der Theologiestudierenden Alttäufergemeinde (Mennoniten) Unteres Birstal, Baselstrasse 95 Einfahrt Neumattstr., 4142 Münchenstein www.bruggi.ch, bruggi@menno.ch Sonntag, 5. Oktober 10.00 Gottesdienst Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein www.ecksteinbirseck.org In den Herbstferien finden am 5. und 12. Oktober keine Anlässe statt. Nächste Verantaltung: 19. Oktober. 061 411 58 90

In jeder Minute ziehen irgendwo auf der Erde Vögel. Ihre Wanderzüge umspannen praktisch die gesamte Oberfläche unseres Planeten wie ein Netz. Am Sonntag, den 5. Oktober geben Fachleute anlässlich der internationalen Zugvogeltage (Euro Bird Watch) an einer Beobachtungsstation auf dem Bruderholz zwischen 9 und 16 Uhr Auskunft zum Vogelzug. Zugvögel legen jedes Jahr tausende von Kilometern zurück, um den Winter in wärmeren Gebieten zu verbringen. Jedes Jahr sammeln sie sich und fliegen Richtung Süden – wie wissen sie, wohin sie fliegen müssen, wann es Zeit ist, unser Land zu verlassen und wann sie wieder zurückkehren müssen? Wie können sie eine so gefährli-

che Reise überleben, und wie gehen sie mit starken Winden umgehen? Heute wissen wir dank den Forschern recht viel über den Vogelzug, aber er ist nach wie vor eines der grössten Wunder der Natur. Feldornithologen des Natur- und Vogelschutzvereins Münchenstein (NVVM) und des Vereins für Naturund Vogelschutz Reinach (VNVR) beantworten all diese Fragen. Besucherinnen und Besucher haben auch die Gelegenheit selber mittels Fernrohr oder Fernglas ziehende Vögel beobachten. Die Beobachtungsstation befindet sich auf dem Bruderholz, 300 Meter südlich des Predigerhofs. Natur- und Vogelschutzverein www.nvvm.ch

SATUS TURNVEREIN

Pilatesgruppe im Emmental Letzten Samstag in aller Herrgottsfrühe standen Frauen in Wanderschuhen an Haltestellen des 10er-Trams in Münchenstein. Das Tram liess auf sich warten – die Telefone liefen heiss. Schliesslich kurvte der 10er doch noch an. Alle zwölf Frauen schafften es rechtzeitig auf den Zug nach Burgdorf. Bei strahlendem Sonnenschein wanderten wir von Langnau bergauf zur Hohwacht. Dort legten wir einen Znünihalt ein und bewunderten das Panorama, bevor es auf dem Höhenweg weiterging bis Blapbach. Auf der Sonnenterrasse des Restaurants gönnten wir uns die berühmten Meringues. Vom Aussichtspunkt Blapbach hatten wir eine fantastische Rundumsicht auf die grüne Hügellandschaft. In der Ferne sahen wir die Napfkette bis zum Pilatus, die markante Schrattenfluh und die schneebedeckten Berner Hochalpen. Schliesslich mussten wir uns von

der grandiosen Aussicht losreissen und den Abstieg in Angriff nehmen. Über Alpweiden ging es bis zum Waldrand und auf dem Weg weiter bis zur Kambly-Fabrik in Trubschachen. Beim Anblick der verlockenden Gutzis in allen Varianten konnten wir natürlich nicht widerstehen und probierten uns durchs Sortiment. Den Kambly-Zug betraten wir mit vollen Kambly-Taschen. Die Fahrt nach Bern verlief ruhig. Ab Bern ging dann die Post ab. Im selben Zug reisten Fans des FC Thun auf dem Weg zum Match ins Joggeli. Die Jungs stimmten sich lautstark auf das Spiel ein und liessen sich auch durch Vallys Zwischenruf «Hopp FCB» nicht die Stimmung verderben. Herzlichen Dank, liebe Bea, für die Organisation dieses Ausfluges in Deine alte Heimat. Es war ein toller Tag bei allerschönstem Wetter. Patricia Weisskopf

RUDOLF STEINER SCHULE

Frische Würze für den Mittagstisch Ein neuer Esssaal samt moderner Küche ist am vergangenen Samstag in der Rudolf Steiner Schule Münchenstein (RSSM) feierlich eingeweiht worden. Dies sei ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Schule, sagte Gabriela Bötticher, Präsidentin des Schulvorstands, in ihrer Einweihungsrede. Damit entwickle sich das Angebot der RSSM weiter in Richtung einer Ganztagesbetreuung. Bisher stand in der RSSM nur ein kleiner Essraum mit einer minimal eingerichteten Küche zur Verfügung. Der neue Essraum hingegen wurde grosszügig konzipiert mit einem lichtdurchfluteten Hauptraum und einer geräumigen, halb offenen Küche. Dies setzt einen frischen architektonischen Akzent in das denkmalgeschützte Gebäude der ehemalige Schriftgiesserei.

Seit die neue Küche in Betrieb ist, sind die Anmeldungen für den Mittagstisch sprunghaft angestiegen – auch dank der Verpflichtung eines neuen Küchenteams, das kreativ italienische Speisen auftischt. Nun kann auch der Kochunterricht in der Schule selber durchgeführt werden. Und der Esssaal wird auch während der beliebten Schulfeste – dem Frühlingsfest und dem Märchenfest im Herbst – zur Verfügung stehen. Die Schaffung einer neuen Schulküche war an der RSSM schon lange ein Thema. Konkrete Formen nahm das Projekt an, nachdem die Schule eine Schenkung erhalten hatte. Dennoch sind die Kosten von rund CHF 130 000.– noch nicht ganz gedeckt. Die Leitung der privat finanzierten Schule hofft noch auf Beiträge von weiteren Gönnern und Stiftungen. Raphael Weber

LESERBRIEF

Schiesslärm in Münchenstein

SATUS SENIORENRIEGE

Ausflug zum Saut du Doubs «Nach em Räge schiint d’Sunne» … So fing unser diesjähriger Ausflug am 21. September mit der gemischten Seniorenriege vom Satus-Münchenstein an. Sie führte uns zum französisch-schweizerischen «Niagarafall.» Um dorthin zu gelangen, fuhren wir mit der SBB nach Les Brenets. Nach einer kurzen Wanderung über Stock und Stein trafen wir am Anlegesteg ein, wo unser Schiff startbereit stand. Es führte uns Richtung Doubs-Wasserfall, eine interessante Gegend zum Erholen, die wir nie vergessen werden. Den Apéro am Wasser mit einer genüsslichen Überraschung genossen wir sehr. Es wurde gelacht über frühere An-

TENNIS

lässe: «Weisch no …?». Unser Mittagessen nahmen wir im Restaurant Saut du Doubs ein, leider verstrich nur die Zeit zu schnell. Bei der Rückfahrt durch die wildromantischen Schluchten erzählte uns der Kapitän geheimnisvolle Geschichten über die Magie des Orts. Die Gesellschaft kam nicht mehr aus dem Staunen, die Erinnerung wird bleiben. Der Abschied näherte sich, in La Chaux-de-Fonds nahmen wir eine kurze Kaffeepause ein, doch die schönen Stunden bleiben zurück in unserem Herzen. Dem Organisator Willy Maeder möchten wir herzlich danken. Gäll, bis zum nächsten Mal! Mary Pfeffer

Ich bin keine lärmüberempfindliche Person und auch kein Militärgegner. Sport ist für mich und meine Familie ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Auch kulturelle Anlässe schätzen wir sehr, wenn sie die gesetzten Lärm- und Zeitvorschriften einhalten. Der Schiesslärm an der Au in Münchenstein ist aber definitiv über dem Erträglichen. Die wenigen schönen Feierabende und Wochenende werden dadurch zu oft «zerstört». Dieser Zustand verschlimmert sich, seit andere Gemeinden reagierten und entweder ihren Schiessplatz lärmsanierten, unterirdisch bauten, oder sich in die Schiessanlage einer anderen Gemeinde einkauften. Wenn wir nicht reagieren, wird sich die Situation nie verbessern – eher verschlimmern. Dass Münchenstein seinen Schiessplatz am tiefsten

Punkt der Gemeinde baute und der Schiesslärm wie in einer römischen Arena sich in ganz Münchenstein inklusive in Reinach und in Arlesheim verteilt, ist sehr unglücklich. Es geht hier nicht um Schuldzuweisungen, Selbstmitleid oder übertriebene «Motzerei» vom Hügel. Ist es nicht schön, dass wir gar nicht persönlich werden müssen (Urs Brunner), sondern in unserer wunderbaren Demokratie herausfinden dürfen, ob eine Mehrheit der gleichen Meinung ist? Ich warte jetzt gespannt darauf, wie über die Erheblichkeit meines Antrages entschieden wird, und bin auch aufgrund der vielen positiven Feedbacks davon überzeugt, dass die meisten Münchensteiner/-innen mir zustimmen werden. Christian Vogel


MÜNCHENSTEIN GESCHÄFTSWELT

Donnerstag, 2. Oktober 2014 Nr. 40

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VEREINSNACHRICHTEN

Kürbispracht in Gartenstadt

Münchenstein. Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02. FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 31 63, david.meier@fdpmstein.ch, www.fdp-muenchenstein.ch Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe? Wir haben Probe jeweils am Mittwoch von 20.00 bis 21.45 Uhr, in der Aula vom alte Neuewält-Schuelhus. Auskunft: Gaby Zaugg, 076 385 60 63, gaby.zaugg@ebmnet.ch FC Münchenstein. Spikopräsident Hanspeter Ryser, Tel. 079 262 68 13, Juniorenobmann Daniel Geiser, Tel. 079 375 01 45. Training 1. und 2. Mannschaft, A-Junioren Di. und Do. Sportplatz Au. Damen Mi. und Fr., B-Jun. Mo./Mi. und Fr., C-Jun. Mo. und Do., Da/Db-Jun., Di./ Do. und Fr., Dc/Dd-Jun. Mo. und Mi., Ea-Jun. Di. und Do., Eb-Jun Mo. und Mi., Fa/Fb/Fc-Jun. Di. und Fr., Piccolo Mi. Senioren Di., Veteranen/Ü50 Do., Sportplatz Welschmatt. Weitere Infos finden Sie unter www.fcmuenchenstein.ch

Geschicktes Händchen: Der holländische Skulptur-Künstler Jerome van de Vlag schnitzte am Samstag ein Kunstwerk aus einem Kürbis.

FOTO: ZVG

Gemeindebibliothek Münchenstein. Einkaufszentrum Gartenstadt. Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi

Praxis

Dr. med. M. Vollgraff wegen Ferien geschlossen vom 05.10.2014 bis 19.10.2014

Viele stark reduzierte Artikel aus reiner Wolle, aus Wolle und Seide gemischt für Damen, Herren und Kinder Eurythmiekleider, Buretteseide, Fr. 39.50

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Igom/Interessengemeinschaft der Ortsvereine Münchenstein. Präsident Jürg Bühler, Christoph Merian-Strasse 5, 4142 Münchenstein, Tel. 061 279 90 90, E-Mail info@buehlerpartner.ch, www.igom.ch Jubilate-Chor der Ref. Kirchgemeinde Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag von 19.30 bis 21.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein. Infos: Susanna Hunziker, Tel. 061 712 10 31 und www.jubilate.ch. Wir freuen uns auf Sie. Kinderhüeti Münchenstein. Eltern hüten gegenseitig ihre Kinder im Alter von ca. 2–6 Jahren an der schönen Fichtenwaldstrasse 20. Di. und Do., 14.15–17 Uhr. Schnuppern möglich! Auskunft: Anita Huwiler, Präsidentin, www.kinderhüeti.ch Männerriege, Turnverein Neuewelt. Kuspo Bruckfeld: jeweils mittwochs, Seniorenturnen ab 18 Uhr, Männerturnen ab 20 Uhr. Nach dem Training treffen wir uns im Restaurant Ruchfeld. www.tv-neuewelt.ch Militärschiessverein Münchenstein. Präsident JeanMarc Schraner, Wilhelm Haas-Weg 36, 4142 Münchenstein, Telefon P: 061 411 62 14. www.msv-muenchenstein.ch. Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein. Cornelia Imseng (Präsidentin) conny.imseng @bluewin.ch, Margot Aregger (Finanzen) bauscherli@teleport.ch


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

Baupublikationen Dossier-Nr.: 2014/0109 Bauherr: Hitsch Christian und Andrea – Adresse: Oberer Zielweg 36, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Erstellung eines Gartenzauns – Bauplatz: Oberer Zielweg 36 – Parzelle GB Dornach Nr.: 2091 – Projektverfasser: Gesuchsteller Publiziert am: 2. Oktober 2014 Einsprachefrist bis: 16. Oktober 2014 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bau-/Werk- und Planungskommission der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung Dornach

Wahl- und Abstimmungsresultate vom 28. September 2014 1. Eidgenössische Vorlagen 4064 Stimmberechtigte 2013 Stimmende 49.5% Stimmbeteiligung • Wollen Sie die Volksinitiative «Schluss mit der MWST-Diskriminierung des Gastgewerbes!» annehmen? 524 Ja 1417 Nein • Wollen Sie die Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» annehmen? 738 Ja 1249 Nein 2. Kantonale Vorlagen 4064 Stimmberechtigte 1820 Stimmende 44.8% Stimmbeteiligung Variante 1: 1. Wollen Sie das Gesetz über die Pensionskasse Kanton Solothurn mit Aufteilung des Fehlbetrages auf den Kanton und die Einwohnergemeinden annehmen? 513 Ja 1063 Nein Variante 2: 2. Wollen Sie das Gesetz über die Pensionskasse Kanton Solothurn mit Übernahme des Fehlbetrages alleine durch den Kanton annehmen? 1130 Ja 507 Nein

Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 16.10.2014 Baukommission Gempen

Abstimmungsresultate 28. September 2014 • Eidgenössische Volksabstimmung – Volksinitiative «Schluss mit der MwStDiskriminierung des Gastgewerbes» Ja 81 Nein 183 Stimmbeteiligung 47,5% – Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» Ja 104 Nein 161 Stimmbeteiligung 47,7%

Die Zukunft des Swissmetal-Areals wird klarer

3. Kommunale Vorlagen 3987 Stimmberechtigte 1980 Stimmende 49.7 % Stimmbeteiligung • Wollen Sie die 10 Leitsätze des räumlichen Teilleitbilds «Widen» annehmen? 1261 Ja 715 Nein Gemeindepräsidium Dornach

Papiersammlung Am Mittwoch, 8. Oktober 2014 wird die Papiersammlung, Haus-zu-Haus, in Dornach durchgeführt. Das Papier muss am Mittwoch gebündelt und bis spätestens um 7.00 Uhr bereitgestellt werden. Bitte deponieren Sie das Altpapier an der gleichen Stelle, wo normalerweise auch der Hauskehricht zur Abfuhr bereit steht. Besten Dank für die Kenntnisnahme. Bauverwaltung Dornach

Informationen aus der Einwohnerkontrolle Wussten Sie, dass Ihnen die Einwohnerkontrolle eine Wohnsitzbescheinigung oder eine Lebensbestätigung direkt am Schalter ausstellen kann? Sie müssen dazu persönlich vorbeikommen und einen Ausweis vorlegen; die Gebühr beträgt je Fr. 10.–. Einwohnerkontrolle Dornach Detaillierte Informationen gibt Ihnen gerne die Einwohnerkontrolle: Tel. 061 706 25 20, Fax. 061 706 25 25 Öffnungszeiten: – Montag/Mittwoch 8.30–11.30 / 14.00–16.00 Uhr – Dienstag 7.30–11.30 / geschlossen – Donnerstag 8.30–11.30 / 14.00–18.00 Uhr – Freitag 8.30–11.30 / geschlossen

Blick von Oberdornach hinüber zur ehemaligen Swissmetal: Im räumlichen Teilleitbild Widen wird grob festgelegt, wie FOTO: THOMAS KRAMER das 270 000 Quadratmeter grosse Entwicklungsgebiet gestaltet werden soll.

Das Dornacher Stimmvolk gab deutlich grünes Licht für die Planung eines neuen, durchmischten Quartiers auf dem Widen-Areal. Michel Ecklin

D

ie Umgestaltung des Industrieareals Widen (ehemalige Swissmetal) in Dornach ist am letzten Abstimmungssonntag einen Schritt weitergekommen. Die Dornacher Stimmbevölkerung folgte der Empfehlung von Gemeinderat, Amt für Raumplanung sowie Regierungsrat und genehmigte das Teilleitbild Widen deutlich. 1261 Stimmbürger (63,8 Prozent) sagten Ja, 715 Nein. Die Stimmbeteiligung betrug 49,7 Prozent. Das Leitbild sieht auf den 270 000 Quadratmetern zwischen Birs und Eisenbahn eine Mischung von Gewerbe, Wohnen und öffentlichem Grünraum vor. Der derzeit noch gültige Zonenplan erlaubt nur industrielle und gewerbliche Nutzung. Dem Gemeinderat schwebt ein «Zukunftsquartier» vor; er erhofft sich von der Umgestaltung die Sanierung der angeschlagenen Dornacher Finanzen.

«Ein Impuls ist notwendig, um die Entwicklungen in den Widen und auf dem Areal der ehemaligen Swissmetal anzustossen», schrieb der Gemeinderat im Vorfeld. Das Leitbild sei «der Schlüssel zum Erfolg». Entsprechend zufrieden über das Abstimmungsresultat ist Gemeindepräsident Christian Schlatter: «Das Ja zur Widen ist ein klares Zeichen, das den Gemeinderat darin bestärkt, den eingeschlagenen Weg weiterzuführen», sagte er gegenüber dem «Wochenblatt». Auch soll der partizipative Prozess weitergeführt werden. Gegner befürchten höhere Steuern Tatsächlich gaben vor der Abstimmung in einem breit angelegten Mitwirkungsverfahren rund 50 Einwohner und Institutionen ihre Meinung ab. Die Gegner des Teilleitbilds waren nicht grundsätzlich gegen eine Umgestaltung des Areals. Sie hätten aber lieber das Ende des Konkursverfahrens betreffend Swissmetal abgewartet, bevor man Richtlinien für die Planung erlasse. «Mit dem Wohnanteil kann der Konkursverwalter jetzt mehr herausholen als nur mit Industrie», sagte FDP-Präsident Urs Bendel nach dem Entscheid gegenüber der «bz Basellandschaftliche Zeitung». Seine Partei hatte an der Gemeindeversammlung im Juni eine Volksabstimmung herbeigeführt. Andere Gegner der Vorlage befürchten, mit einer Zunahme

der Bevölkerung um rund 1500 Einwohner und mit den neuen Arbeitsplätzen kämen hohe Infrastrukturkosten auf die Gemeinde zu, etwa in den Bereichen Verkehr, Bildung und Soziales. Zudem sei unklar, wer die – vermutlich hohen – Kosten für die Sanierung des Bodens übernehmen solle. Manche sahen anstatt eines finanziellen Zustupfs eine Steuererhöhung auf Dornach zukommen. Befürworter erwarten positive Impulse Definitiv entschieden ist mit dem Urnengang aber noch nichts. Das Leitbild ist zwar verbindlich, enthält aber noch keine Details. Erst mit der anstehenden Revision des Zonenplans wird es konkrete Gestalt annehmen. FDP-Präsident Urs Bendel machte deutlich, dass die Gegner des Teilleitbilds im Revisionsprozess Einfluss nehmen wollen. «Wir werden mit Argusaugen beobachten, was jetzt passiert.» Man wolle keine «Grünflächen zum Abwinken» oder «zweitklassigen Wohnraum». «Es soll eine Aufwertung von Dornach geben – ich habe erhebliche Zweifel, ob das jetzt der Fall sein wird.» Ganz anders äussert sich hierzu Christian Schlatter: «Wir sind überzeugt, dass wir mit dem Teilleitbild den Grundstein zum Erfolg des Widen-Areals gelegt haben, und freuen uns auf positive Impulse für die ganze Gemeinde.»

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Bauherr: Einwohnergemeinde Gempen, Hauptstr. 16, 4145 Gempen – Bauobjekt: Salzsilo – Architekt: Bauherr – Bauplatz: Hauptstr. 14, 4145 Gempen – Bauparzelle: GB Nr. 1531 Bauherr: Elisabeth Ehrsam, Kirchackerweg 13, 4145 Gempen – Bauobjekt: Einfriedung – Architekt: Bauherr – Bauplatz: Kirchackerweg 13, 4145 Gempen – Bauparzelle: GB Nr. 1657 + 1659

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Stichfrage: 3. Welche Variante soll in Kraft treten, wenn beide Varianten angenommen werden? 389 Var. 1 1138 Var. 2

Amtliche Publikationen

Baugesuche

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PETITION • Kantonale Volksabstimmung «Gesetz über die Pensionskasse Kanton Solothurn» Stimmbeteiligung 44,1% – Variante 1 (PKG Kt. und Gde): Ja 59 Nein 162 ohne Antwort 25 – Variante 2 (nur Kt.): Ja 149 Nein 74 ohne Antwort 23 – Stichfrage; Variante 1 oder Initiative 35 Variante 2 oder Gegenvorschl. 153 ohne Antwort 58

700 Unterschriften gegen Mobilfunkantennen Die Petition «Keine Mobilfunkantennen im Dorfkern von Dornach» wurde am 10. September lanciert und hat in gerade einmal 17 Tagen an die 700 Unterschriften zusammengebracht. Dieses Ergebnis ist ganz unabhängig von politischen Institutionen und ist nur mit der Hilfe vieler engagierter freiwilliger Personen erreicht worden. Es zeigt die weitverbreitete Überzeugung, dass die sich immer steigernde Belastung mit elektromagnetischer Strahlung eine Verminderung der Wohnqualität im Dorf mit sich bringt. Die meisten Unterschreibenden fanden, dass dem Antennen-Wildwuchs Einhalt geboten werden muss.

Ein Bundesgerichtsurteil sagt, dass Grenzwerte ausdrücklich nicht aus medizinischen Erwägungen, sondern alleine aufgrund der technischen Machbarkeit und Finanzierbarkeit festgelegt werden. Es geht bei diesen Grenzwerten offensichtlich nicht um die Gesundheit der Bevölkerung! Kühe haben unter einer Antenne auffällig viele missgebildete Kälber geboren, solange die Antenne da war. Frankreich hat kürzlich die Grenzwerte weit unter die CH-Norm gesenkt. Ja sogar der Hauseigentümerverband empfiehlt, Mobilfunkantennen nur ausserhalb der Wohngebiete zuzulassen, da sie den Eigentumswert der nahe gelegenen Häuser vermindern.

Die Petition wird dem Dornacher Gemeinderat am Freitag, 3. Oktober, um 11 Uhr übergeben werden mit der dringlichen Bitte, seinen Grundsatzentscheid bezüglich Antennen auf öffentlichem Grund neu zu beraten und jetzt keine Antennen auf dem Verwaltungsgebäude zuzulassen. Längerfristig sollte man über einen Zonenplan nachdenken, der Antennen in Wohngebieten generell untersagt, sodass auch auf privatem Gelände kein Antennen-Wildwuchs möglich sein wird. Sie wollen noch unterschreiben? Es ist heute Donnerstag bis 22 Uhr an der Hohlen Gasse 7 vor der Liegenschaft möglich. Philipp Merz, Christian Ginat

Sperrung Schönmattweg Aufgrund von Holzschlagarbeiten ist der Schönmattweg zwischen Arlesheim und Gempen von Montag, 6. Oktober, bis und mit Freitag, 10. Oktober 2014 , tagsüber von 7.30 bis 17.00 Uhr, für sämtlichen Verkehr gesperrt. Die Arbeiten werden durch die Firma Tree Team aus Laupersdorf unter der Leitung der Forstgemeinschaft Arlesheim/Münchenstein ausgeführt. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie direkt die Firma Tree Team unter 079 219 75 37. Gemeindeverwaltung

VEREINSKARTELL

Einladung zur Fête de la Choucroute Im Namen des Vorstands des Vereinskartells Dornach und der Association Dornach Réunies laden wir Sie herzlich zur Fête de La Choucroute in DornachMulhouse ein. Sonntag, 12. Oktober, Abfahrt Bahnhofsplatz um 11 Uhr. Im Un-

kostenbeitrag von Fr. 25.– sind inbegriffen: Die Carfahrt, ein Apéro, das Mittagessen und ein Kaffee und Dessert (ohne Getränke).» Zirka um 18 Uhr sind wir zurück in Dornach. Bitte melden Sie sich bis 4. Oktober beim Präsidenten des Ver-

einskartells, Urs Immeli, Apfelseestrasse 21, Dornach (uimmeli@intergga.ch), Tel 061 701 65 49 an. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen! Vereinskartell Dornach


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Donnerstag, 2. Oktober 2014 Nr. 40

DORNACH GEMPEN HOCHWALD

GOETHEANUM

LESERBRIEF

Bilder aus «Peer Gynt» in Eurythmie

Neue FDP nach Vorstellung der FWD?

Mit «Licht und Lüge», einem auf Henrik Ibsen fussenden Gesamtkunstwerk, wurde die neue Bühne des Grossen Saals des Goetheanums eingeweiht. Margrethe Solstad setzte als künstlerische Leiterin die Textfassung von Christian Morgenstern eurythmisch um, wobei auch Werke norwegischer Komponisten zum Einsatz kamen, welche die Camerata Da Vinci unter Giovanni Barbato hervorragend interpretierte. Peer Gynt erscheint als Bruder Leichtfuss, der sein eigenes Wesen nicht zu kennen scheint und eine innere Reise zur Selbstfindung antritt, auf

der ihm Solveig («die Sonnenfrau») hilft. Die Eurythmie ist eine eigenständige darstellende Kunstform, die Rudolf Steiner als expressionistische Gebärdensprache schuf. Für Neulinge mag die pantomimisch-tänzerische Darstellung des am Rand der Bühne gesprochenen Wortes gewöhnungsbedürftig sein, aber die fast sublimierte Darstellungsweise, die auf Entschleunigung sowie weiche Bewegungen und Lichteffekte setzt, wirkt sich wohltuend auf das Gemüt aus. Es gibt neben dem japanischen No-Theater wohl keine andere Bühnenform, die so stark ritualisiert ist wie die Eurythmie.

Barbara Stuten, Trond Solstad und Urs von Glenck lasen den Text gut artikuliert und in wechselnden Tonlagen. Das Eurythmie-Ensemble vermochte durch eine homogene Leistung zu überzeugen. Dass Margrethe Solstad neben der Holbergsuite von Edvard Grieg auch die moderne Sinfonie für Streicher op. 26 von Knut Nystedt (1950) heranzog, die zur existenziellen Tiefe des Stücks passt, ist begrüssenswert. Ein Kompliment gilt auch Ilja van der Linden und Peter Jackson, die das Geschehen in einen faszinierenden Nordlichtzauber tauchten. Thomas Brunnschweiler

DIE POLIZEI MELDET

Gotlind Schütze seit letztem Samstag vermisst WoB. Seit vergangenem Samstag, 27. September, wird in Dornach Gotlind Schütze vermisst. Die Vermisste bestieg gegen 8 Uhr am Bahnhof Dornach den Zug nach Laufen. Sie wollte in Zwingen umsteigen. Die Vermisste wurde letztmals im Zug gesehen. Sie gab an, einen Spaziergang auf dem

Passwang mit Ziel Vogelberg unternehmen zu wollen. Gotlind Schütze ist vom Ausflug nicht zurückgekehrt. Sie ist auf Medikamente angewiesen. Die Vermisste ist 69-jährig, 160 bis 165 cm gross, von schlanker Statur und hat gewellte graue Haare und ein oval-rundliches Gesicht. Sie trägt vemutlich eine

dunkelrote Jacke, blaue Hosen, Wanderschuhe und einen roten Hut. Personen, die sachdienliche Angaben über den Verbleib von Gotlind Schütze machen können, werden gebeten, sich mit der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn in Verbindung zu setzen, Telefon 032 627 71 11.

KATHOLISCHE KIRCHE

TEILLEITBILD WIDEN

Liebe Mauritiuskirche …

Kritisch und konstruktiv begleiten

So begann die Predigt des ehemaligen Gemeindeleiters und heutigen Regionalverantwortlichen der Bistumsregion St. Urs, Tobias Fontein, am Festgottesdienst des 22. September. Er schilderte, was die Kirche in den vergangenen 75 Jahren erleben durfte. Sie wird viele weitere Jahre da stehen und die Menschen einladen, frohe und traurige Stunden in ihr zu verbringen. Frohe Klänge von Miriam Terragni, Querflöte, und Catherin Sarasin am Flügel begleiteten den Gesang der Festgemeinde. Während des Apéros erfreute das Bläserquartett aus Seewen die Gäste und trug zur Festfreude bei. Schon am Vormittag erlebten zahlreiche Familien mit Kindern herzhafte und ansteckende Freude. Im Gottesdienst durften sie erfahren, dass gemeinsame Lebensfreude und froher Mut Vieles zum Guten wenden kann. Gott selber will uns helfen, trotz allem immer wie-

der Freude und frohen Mut ins Leben zu bringen. Diese Lebensfreude war auch beim anschliessenden ChlöpferBrötle, bei Spiel, Spass, Mauritiusquiz und kreativem Basteln zu spüren. Von vielen Kinderhänden gebastelt, ist an der Wand in der Kirche ein grosses, buntes Herz zu sehen, das noch einige Zeit an das 75-Jahr-Kirchweih-Jubiläum erinnert. Am späteren Nachmittag feierte die Moritzen-Bruderschaft ihr 20-jähriges Bestehen mit dem traditionellen «Schnitz und Späck». Die Bruderschaft Sanctae Margarithae zu Solothurn und die Magdalenenzunft Dornach gratulierten zum Jubiläum und wünschten weiterhin eine erfreuliche Zusammenarbeit. Die Ausstellung «Von der alten zur neuen Kirche» ist noch bis zum 23. November zu sehen. Ruedi Grolimund, Toni Bieri

MAGDALENEN-ZUNFT

Jürg Hürlimann neuer Zunftmeister Einen Jahresbott der besonderen Art – der unterdessen 47. – hielt die Magdalenen-Zunft Dornach am 19. September im Kloster Dornach ab. Bereits zum zweiten Mal übergab der interimistisch agierende Zunftmeister Stephan Rumpel die Meisterkette an einen Nachfolger. Jürg Hürlimann wurde mit grossem Applaus zum neuen Zunftmeister gewählt. Auch Neuaufnahmen konnte die Versammlung in diesem Jahr verzeichnen. Thomas Heller, Lorenz Altenbach und Max Sutter Junior wurden von den Mitgliedern durch Akklamation als neue Zunftbrüder willkommen geheissen. Rumpel, welcher mit viel Herz und grossem Engagement die Geschicke der Dornacher Magdalenen-

Zunft insgesamt über 10 Jahre leitete, wurde mit grossem Applaus und einem beeindruckenden Unterhaltungsabend verabschiedet. Eine Delegation des Walliser Türkenbundes Brig Mekka 1903, Delegationen der Säuli-Zunft Arlesheim, Zunft zum Stab Liestal und die Zunft zu Wein- und Herbergsleuten Aesch gaben ihm die Ehre. Aber auch ein Dani von Wattenwyl, Karli Schweizer (Striggede) und Daniel Wittlin (sägs im Däni) zählten zu den Ehrengästen. Ein gelungener Abend, welcher allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Daniel Müller, Schreiber Magdalenen-Zunft Dornach.

Wir haben zur Kenntnis genommen, dass der Dornacher Souverän dem TLB Widen deutlich zugestimmt hat. Mit der Ermöglichung einer Volksabstimmung haben wir unseren Beitrag zu einer hohen demokratischen Legitimation für diesen wichtigen Entscheid geleistet. Gleichzeitig konnten wir aber auch feststellen, dass 36% der Stimmenden unsere grossen Bedenken bezüglich der geplanten Entwicklung dieses Areals teilen. Wir erwarten deshalb, dass der Gemeinderat diesen Bedenken eines erheblichen Teils der Bevölkerung bei seinen nächsten Schritten Rechnung tragen wird. In diesem Sinne wird die FdP die Umsetzung des TLB Widen auch in Zukunft kritisch und konstruktiv begleiten. FdP Dornach, Vorstand

In rechthaberischer Weise masst sich Gemeinderätin Frau Kradolfer an, der FDP Dornach eine Lektion «Demokratie» zu erteilen. Sie stellt unsere Plakataktion als emotionale Reaktion, als Missachtung demokratischer Regeln an den Pranger. Sie glaubt zu wissen, dass die FDP keine Parole gefasst hatte, als die Plakate bestellt wurden. Anscheinend verbreitet sie ungeprüfte Berichte aus ihrem Umfeld weiter. Nun folgende Zeilen. Der Vorstand hat an seiner ordentlichen Sitzung vom 2. September, der gefassten Parolen-Fassung folgend, die Aufstellung von Plakaten beschlossen. Geehrte Frau Kradolfer, es waren keine «jemanden, welchen die Emotionen so hoch gegangen sind, dass, sie die einfachsten demokratischen Regeln missachteten» (Zitat). Nein, so war es nicht. Als Vertreter der ältesten demokrati-

KLOSTER DORNACH

Ausflug der «Freunde des Klosters» Über 100 Mitglieder und Gäste des Vereins «Freunde des Klosters Dornach» kamen am letzten Samstag mit auf die Reise, die in die Haute-Saône führte. An Mulhouse und Belfort vorbei ging es auf Nebenstrassen durch pittoreske Dörfer bis nach Ronchamp. Unterwegs begrüssten uns die führenden Köpfe des Vereins: Hans Abt, Joe Dietlin und Pfarrer Franz Kuhn. Im Hintergrund war Gabriele Widmer am Werk. Nach einem Zwischenhalt nahmen wir den Weg zur Kapelle «Notre Dame du Haut» in Angriff. Ein letzter Anstieg zu Fuss und wir standen für ein «Familienfoto» vor der Kapelle. Wir umrundeten und bestaunten das imposante Bauwerk von Le Corbusier. Trotz seiner Entstehungszeit vor 60 Jahren wirkt das Gebäude immer noch sehr modern. Vor allem auch der Innenraum mit der

Katholische Gottesdienste in Dornach

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Samstag, 4. Oktober 15.30 Gottesdienst mit Eucharistie im Spital Dornach

Sonntag, 5. Oktober Kein Gottesdienst

Sonntag, 5. Oktober 10.30 Gottesdienst mit Kommunion 18.00 Regionaler Gottesdienst mit Eucharistie im Kloster Dornach

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald

NATUR- UND VOGELSCHUTZ

Den Vogelzug erleben

Katholische Gottesdienste in Gempen Sonntag, 5. Oktober 9.15 Gottesdienst mit Kommunion

%

auf diverse Lagervelos

Papiersammlung in Dornach Am Mittwoch, 8. Oktober 2014, findet in Dornach die Papiersammlung (ohne Karton) im Auftrag der KELSAG statt. Bitte stellen Sie das Papier bis spätestens 7.00 Uhr gebündelt und gut sichtbar an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken oder Containern verborgen. Wir bitten zu beachten, dass das Sammelfahrzeug nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren kann. Die nächsten Sammeldaten finden Sie auf unserer Homepage www.kelsag.ch

Sonntag, 5. Oktober 10.00 Gottesdienst im TimotheusZentrum zum Thema: «1. Könige 19,1–13a. Der Prophet Elia – zwischen Erschöpfung und Engelbegegnung». Musikalische Begleitung von Organistin Alexandra Stashenko. Mit anschliessendem Kirchenkaffee Sonntagsschule: Keine im Oktober

VEREINSNACHRICHTEN Dornach Bibliothek Dornach. Pfarreiheim kath. Kirche, Bruggweg 106, geöffnet: Mittwoch 14.00–15.30 und 19–20 Uhr, Samstag 10–11 Uhr. Ludothek geöffnet: Mittwoch 14–16 und 19–20 Uhr. Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 Uhr in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@ gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50. Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Jeweils Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Mobile 077 481 94 34, G: 061 701 36 41 oder P: 061 751 45 02, Bea Flores. Mutter/Vater-Kind-Treffpunkt: (ab 0 – 5 Jah-

Zugvögel über dem Gempen

Hauptstrasse 35 4142 Münchenstein Telefon 061 411 24 06

wechselnden Lichtführung ist eindrücklich. Franz Kuhn konnte uns mit geschichtlichen Hinweisen und besinnlichen Worten auf den Raum einstimmen. Nicht zu vergessen: das Gnadenbild von Notre Dame du Haut, das auf uns herabblickte. Dass mit Renzo Piano ein weiterer Grosser der heutigen Architektur das ganze Ensemble mit dem neu gebauten Kloster und der neuen Porterie ergänzt hat, vernahmen wir im Eingangsbereich. Das anschliessende feine Mittagessen für hundert Gäste im Restaurant «Marchal» war eine gastronomische Glanzleistung. Durch die Haute-Saône und den Pruntruter Zipfel gelangten wir auf den «Col des Rangiers», wo uns ein Schlummertrunk offeriert wurde. Die Heimfahrt nach Dornach war dann bloss noch wie ein Hansjörg Hänggi Katzensprung.

GOTTESDIENSTE

Freitag, 10. Oktober 15.00 Gottesdienst mir Kommunion im APH Wollmatt

Die Zeit des herbstlichen Vogelzuges ist wieder da. Im Rahmen des internationalen «Euro Birdwatch» wird am Morgen des 5. Oktober auf dem Gempenplateau ein öffentlicher Beobachtungsposten eingerichtet. Von den beiden Naturund Vogelschutzvereinen Dornach und Arlesheim sind Vogelkenner anwesend und zählen die vorbeifliegenden Vögel. Schauen Sie vorbei, beobachten Sie etwas mit und lassen Sie sich informieren über die erstaunlichen Fähigkeiten der Vögel. Zu Zeit und Ort schauen Sie bitte in das Inserat in dieser Ausgabe. Der Weg zum Beobachtungsposten ist für Fussgänger ab Gempen Dorf ausgeschildert und den Lageplan finden Sie auf der Homepage www.nvd-dornach.ch Lukas Howald

scher Partei in unserem Lande, (Gründungsjahr 1894) brauchen wir ganz bestimmt keine Lektionen von Ihnen. Unsere FDP besitzt seine bewährten politischen Strukturen, sie wirkt und arbeitet bewusst weiter zum Wohle unseres Landes. Wozu dann, ihrer Vorstellung folgend, eine neue FDP? Ihre abwegigen Darstellungen, ihre verdrehten Fragestellungen sind sicher während einer politischen Leere entstanden. Sie entstellen unsere bewährten Zielvorstellungen und verballern sie wie vergifteten Pfeilen um Sie herum! Unsere klaren Vorstellungen, unsere Sorgen um die Heimat, unsere Arbeit für das Wohl der Allgemeinheit zeugen, ob sie es wahrnehmen oder nicht, von einer sehr langen Tradition. Die Zukunft wird uns recht geben, davon sind wir felsenfest überzeugt. C’est le ton qui Gérald Donzé fait la musique!

Datum: Zeit:

Sonntag, 5. Oktober 2014 8.00 bis 13.00 Uhr

Ort:

Ausgangs Gempen, an Strasse gegen Nuglar, blaues Zelt am Feldweg südlich der Passhöhe. Fussgänger finden ab der Postautohaltestelle Gempen Dorf kleine Wegweiser.

Ausrüstung: Warme Kleidung! Feldstecher, falls vorhanden. Bei starkem Regen oder Nebel wird nicht beobachtet. Natur- und Vogelschutzverein Dornach www.nvd-dornach.ch

ren), jeweils Montag, 15.30 - 17.30 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 712 00 39, Anja Juzl. Spielgruppe «Räupli»: (ab 3 – 5 Jahren), jeden Dienstag und Freitag, 9 – 11 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 703 06 93, Christine Melcher-Ruh. Kindertreff: (ab 7 Jahren), jeden Mittwoch und Donnerstag, 14 – 17 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendtreff: (ab 10 Jahren), jeweils Freitag, 18 – 21 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendhaus Dornach. Das aktuelle Programm findet ihr in den Gemeindeanschlagkästen. Tel. 061 701 60 53, jugidornach@intergga.ch

Zahnprothesen Reparaturen/Reinigungen/Anpassungen Zahntechnisches Labor Zimmermann Werbhollenstrasse 52, 4143 Dornach Telefon 061 701 99 28

Wieder geöffnet


Donnerstag, 2. Oktober 2014 Nr. 40

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* * * EUROPA-PARK RUST * * * Daten: Mittwoch, 15. Oktober Abf. 6.55 Uhr, Laufen, Erich Saner Car-Terminal Fahrt inkl. Eintritt, ab 7 Jahren Fr. 82.– Kinder von 4 bis 6 Jahre Fr. 62.–

OLMA ST. GALLEN Donnerstag, 16. Oktober Abf. 6.10 Uhr, Laufen, Erich Saner Car-Terminal Rückfahrt um 17.30 Uhr Nur Carfahrt Fr. 48.– Kinder bis 16 Jahre Fr. 38.–

Puccini-Gala im KKL Luzern Datum: Mittwoch, 29. Oktober Inkl. Karten der 1. Kategorie

Fr. 125.–

Prag – Saison-Abschlussfahrt 2014 Datum: 13.–16. November, 4 Tage Fr. 985.– Alles inbegriffen ausgenommen das Mittagessen am 3. Tag! Verlangen Sie noch heute unsere neuen Reiseprogramme 2014/2015.

Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt Sonntag, 5. Oktober 2014, 9.00 –16.00 Uhr ca. 90 Aussteller mit Kunst und Trödel, Raritäten, Antikes, Kurioses, Möbel, Figuren, Landwirtschaftsprod., «OswaldNahrungsmittel», Käserei, Cüpli-Bar, «CELLO’s Schleifservice», Grill, Kaffee und Kuchen u. v. m. in 4112 Bättwil/Flüh, Hauptstrasse 76 (Tram 10, Tramstation Flüh aussteigen) Areal Oberstufenzentrum Leimental (OZL) Info: 061 731 19 62

• Fondue Bacchus • Fondue Chinoise • Wild-Spezialitäten Diverse Säle für Geschäfts- und Weihnachtsessen, Familienfeste, Hochzeiten, Geburtstage. 26 bis zu 100 Personen. Rheinfelderstrasse 58, 4127 Birsfelden info@restaurant-hard.ch / www.restaurant-hard.ch Telefon 061 313 03 40 Täglich geöffnet

Metzgete !"#$%&'(")("#*%+,("(")("#$-")(.#-/#0(1.2342".#5.(-"('' (-"(#6(.7'(.(#1.2..

10./11./12. Oktober 2014 7./8./9. November 2014 6./7./8. Februar 2015 Bitte telefonisch reservieren unter 061 911 01 17 Auf Ihren Besuch freut sich Familie Stebler Restaurant Steinegg, Himmelried Di und Mi Ruhetag / ab 11.30 Uhr durchgehend warme Küche


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AGENDA

Donnerstag, 2. Oktober 2014 Nr. 40

rata Da Vinci; musikalische Leitung, Giovanni Barbato; Eurythmieaufführung der Goetheanum-Eurythmie-Bühne; Margrethe Solstad, künstlerische Leitung. Goetheanum, Grosser Saal. 20 15 Uhr.

Donnerstag, 9. Oktober Dornach ! PSS PSS. Aufführung von Baccalà Clown di Pessi e Fassari. Von und mit Camilla Pessi und Simone Fassari. Louis Spagna, Regie. Goetheanum, Grosser Saal. 20.15 Uhr. Münchenstein ! Münchensteiner Blues Night. Mike Andersen. Fahrbar-Depot. Tramstrasse 66. 20.30 Uhr.

Ausstellungen

Skulpturen und Bilder: Ernst Schneider zeigt seine Werke in der Trotte Arlesheim.

Donnerstag, 2. Oktober Arlesheim ! Curling. Swiss Cup Basel 2014. Internationales Turnier mit den Besten der Welt. Curlingzentrum. 18 Uhr.

Dornach ! Christian Morgenstern. Ein Programm mit Sprache, Musik und Eurythmie. Mit Marie-Odile Heinrich, Jürg Gutjahr und Dirk Heinrich. Goetheanum, Schreinereisaal. 20 Uhr.

Reinach ! Lesung mit Eveline Hasler. Die Autorin stellt ihr neues Buch «Mit dem letzten Schiff» vor. Gemeindebibliothek. Weiermattstrasse 11. 19.30 Uhr.

Münchenstein ! Lyrischer Jazz mit dem JeanPaul-Brodbeck-Trio und Domenic Landolf, Tenorsax. Trotte, Hauptstrasse 25. 20 Uhr.

Freitag, 3. Oktober Arlesheim ! Curling. Swiss Cup Basel 2014. Internationales Turnier mit den Besten der Welt. Curlingzentrum. 9 bis ca. 23 Uhr. ! Film im Stärne. Like father, like son, Hirokazu Kore-Eda, Japan 2013. Gasthaus zum Stärne, Ermitagestr. 1. 19 Uhr.

Samstag, 4. Oktober Arlesheim ! Curling. Swiss Cup Basel 2014. Internationales Turnier mit den Besten der Welt. Curlingzentrum. 9 bis ca. 23 Uhr.

Sonntag, 5. Oktober Aesch ! Lazy Baby, Bomberabsturz 1943 auf dem Schlattfeld. Sonderausstellung im Heimatmuseum. Hauptstrasse 27. 10–12 Uhr und 15–17 Uhr. Arlesheim ! Curling. Swiss Cup Basel 2014. Internationales Turnier mit den Besten der Welt. 8.30 Uhr Vierterfinals, 11.30 Uhr Halbfinals, 14.45 Uhr Final. Curlingzentrum. Münchenstein ! Froschmuseum geöffnet. Über 15 000

ZVG

Froschfiguren aus allen Materialien und Formen. Grabenackerstr. 8. 14–17 Uhr.

Münchenstein ! Paul Chan: Selected Works. Ausstellung im Schaulager, Ruchfeldstrasse 19. Di, Mi, Fr, Sa, So, 12–18 Uhr. Do, 12–22 Uhr mit Schaulagernacht ab 18 Uhr. Führung, Vortrag, Film. Bis 19. Oktober. ! Kunst im Birshof: Bilder von Lorenz Spring, Otto Abt, Susi Kramer, Samuel Buri etc. Hirslanden-Klinik Birshof, Reinacherstrasse 28. Mo–Fr, 8–18.30 Uhr. Bis Mitte November. ! «Der Birs entlang». Bilder von Daniel Bolsinger, Therwil. Restaurant Birsstube, Hofmatt. Pumpwerkstrasse 3. Bis Mai 2015, zu den Restaurant-Öffnungszeiten. Reinach ! Carlos Varela, «Prisma, Spectra». Gemeindehaus: Mo, Di, Do, 8.30–12, 14–17 Uhr; Fr, 8.30–12, 14–16 Uhr. Galerie Werkstatt: Sa, So, 14–16 Uhr. Bis 25. Oktober.

Montag, 6. Oktober Dornach ! Kammerchor Werbeck Ensemble. Mit Werken von G. P. da Palestrina, C. V. Stanford, B. Britten, Schriefer u. a. Christiaan Boele, Leitung. Goetheanum, Grosser Saal. 20.15 Uhr.

Mittwoch, 8. Oktober Dornach ! Licht und Lüge. Bilder aus «Peer Gynt» von Henrik Ibsen; Musik von Knut Nystedt und Edvard Grieg. Orchester Came-

Schon gehört?

Meditation

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 25. September 2014 Renate Cardella Christoph Merian-Strasse 8 4142 Münchenstein In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail wettbewerb@ wochenblatt.ch, Fax 061 706 20 30 oder Postkarte an das Wochenblatt für das Birseck und Dorneck, Postfach 843, 4144 Arlesheim. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 6. Oktober 2014, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bücher Top 10

Der Bider &Tanner-CD-Tipp

Bider-&-Tanner-CD des Monats Oktober

Herzlichen Glückwunsch

Elina Garanca

Bücher Top 10

Belletristik

Sachbuch

1.

1.

BERNHARD SCHLINK:

GIULIA ENDERS: Darm mit Charme. Alles über ein unterschätztes Organ, Gesundheit, Ullstein Verlag 2.

Die Frau auf der Treppe Roman, Diogenes Verlag 2. SUN-MI HWANG:

PETER SCHOLL-LATOUR: Das Huhn, das vom Fliegen Der Fluch der bösen Tat. träumte, Roman, Das Scheitern des Westens Kein & Aber Verlag im Orient, Politik, 3. Propyläen Verlag 3. WOLF HAAS: FELIX ERBACHER: Brennerova, Krimi, Basler Wirtschaftsgrössen Hoffmann & Campe Verlag und Pioniere, Wirtschaft, 4. Münsterverlag 4. KEN FOLLETT:

Hörgenuss mit zwei Buchstaben?

Tombola

Dornach ! Lebendiges Gestalten. Der Architekturimpuls Rudolf Steiners im Spiegel der organischen Architektur. Goetheanum. Täglich 8–22 Uhr. Bis 18. Oktober.

Dornach ! Ishtar – Eurythmie im Dialog. Chantal Heijdeman, Eurythmie und Musik; Bettina Grube, Melanie Mac Donald, Regie und Choreografie; Mohtaram Momeni, persische Einstudierung; Geoffrey Norries, Sprecher; Guus Fabius, Cello; Paul de Ridder und Jannemijn Visser, Improvisationsinstrumente. Goetheanum, Grundsteinsaal. 16.30 Uhr.

präsentiert Ihnen das Kreuzworträtsel

Lösung 39/2014:

Arlesheim ! Friedensreich Hundertwasser: «Die Ernte der Träume». Bilder und Druckgrafiken. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Sonntag–Freitag, 11–17 Uhr. Bis 31. Januar 2016. ! Ernst Schneider. Skulpturen und Bilder. Trotte. Mo–Fr, 14–18 Uhr, Sa, So, 11–18 Uhr. Bis 12. Oktober. ! «Kraftvoll dazwischen». Bilder von

Stafan Bohl. Klinik Arlesheim. Haus Wegmann, Pfeffingerweg 1: tägl. 8–20 Uhr. Haus Lukas, Brachmattstr. 19: tägl. 8–13.15 Uhr, 14.30–18.30 Uhr. Bis 16. November.

CDs gibts am Bankenplatz. Aeschenvorstadt 2, 4010 Basel, T 061 206 99 98, CD-Onlineshop: www.musikwyler.ch

Elina Garanca, 1976 in Lettland geboren, stammt aus einer Musikerfamilie. Ihr Vater ist Chordirigent, die Mutter Sängerin. Nachdem sie zu Beginn Musicalsängerin werden wollte, entschied sie sich nach der Schulzeit, Operngesang zu studieren, und schrieb sich an der Lettischen Musik-Akademie bei ihrer Mutter zum Studium ein. Nach einigen Stationen erlangte Elina Garanca den Durchbruch als Sesto in Mozarts «La Clemenza di Tito» unter Nikolaus Harnoncourt bei den Salzburger Festspielen 2012/13. Heute ist diese grossartige, warme und geschmeidige Stimme nicht mehr aus der Opernwelt wegzudenken. Nun ist eben ihre neue CD «Meditation» erschienen. Auf dem Album verbindet sie geistliche Werke von Gounod, Mascagni, Gomez, Mozart, Bizet, Puccini, Adam, Allegri mit solchen von Komponisten aus ihrer Heimat. Begleitet von ihrem Mann Karel Mark Chichon am Pult der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken, ist eine wunderbare Reise durch die europäische Musiklandschaft, durch vertraute und neue Klänge entstanden. Ein dazu passender Lesetipp: Elina Garanca, «Wirklich wichtig sind die Schuhe».

Kinder der Freiheit, Roman, HANS KÜNG: Glücklich sterben. Lübbe Verlag Im Gespräch mit Anne Will, 5. Religion, Piper Verlag ERIC-EMMANUEL SCHMITT: 5. Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte, Roman, S. Fischer Verlag 6. CHARLES LEWINSKY: Kastelau, Roman, Nagel & Kimche Verlag 7. THOMAS HETTCHE: Pfaueninsel, Roman, Kiepenheuer & Witsch Verlag 8. FELICITAS MAYALL: Schwarze Katzen. Laura Gottberg ermittelt. Krimi, Kindler Verlag 9.

MARTIN MÖHLE: Das Rathaus in Basel, Geschichte, GSK 6. SUSAN SITZLER Geschwister. Die längste Beziehung des Lebens, Psychologie, Klett-Cotta Verlag 7. BARBARA LÜTHI: Live aus China. Mein Leben im Reich der Mitte, Erlebnisbericht, Orell Füssli Verlag 8. FERDINAND VON SCHIRACH: Die Würde ist antastbar, Essays, Politik 9.

SOPHIA LOREN: Mein Leben. Biografie, Panischer Frühling, Roman, Piper Verlag Suhrkamp Verlag 10. GERTRUD LEUTENEGGER:

10. ANGELIKA OVERATH: Sie dreht sich um, Roman, Luchterhand Literaturverlag

WOLFGANG KOYDL: Die Besserkönner. Was die Schweiz so besonders macht, Politik, Orell Füssli Verlag

20141002 woz wobanz slim  
20141002 woz wobanz slim  

Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck – Münchenstein hält an der Gmeini fest. Die Stimmberechtigten in Münchenstein haben der Einführu...