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Vermisst

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25. September 2014 | Nr. 39 | 74. Jahrgang

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Freitag und Samstag, 26. und 27. September 2014

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WOCHENTHEMA

Guter Tropfen GRENCHNER WEIN ist legendär und war lange Zeit mit einem äusserst zweifelhaften Ruf behaftet. Er sei sauer, schlicht ungeniessbar, hiess es allenthalben. Heute gibt es noch eine Handvoll Hobbywinzer in Grenchen. Und die produzieren in kleinen Mengen bemerkenswert gute Weine. JOSEPH WEIBEL (TEXT)

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n Schriften des Kultur-Historischen Museums gibt es einiges zu lesen über den Ursprung und die Produktion von Grenchner Wein. 1983 gründeten um die 30 Hobbywinzer den Verein «Gränchner Räbbuure». Sie bewirtschafteten zwei Jahre später 2393 Rebstöcke. Kathy Müller, so ist in einer Schrift nachzulesen, hatte deren 700. 2007 waren es noch fünf aktive Winzer: Manfred Kliegl, Paul Rüfenacht, Max Schwaller und Didi Wohlfahrt. Die Liste ist seither nicht länger geworden.

Weltweit 300 Mio. Hektoliter... Grenchen ist nicht wirklich mit allen Vorzügen ausgestattet, die ein Weingebiet auf sich vereint. Umso schöner ist deshalb die Geschichte um den Grenchner Wein, die nachzulesen sich lohnt.

Grenchner Wein: Besser als sein Ruf. (Bild: Kultur-Historisches Museum Grenchen, Alfred Fasnacht, Ausstellung «Gretulozuzi» 2007)

Wein gibt es auf der Erde allenthalben genug. Weltweit werden knapp 300 Millionen Hektoliter produziert. Etwas weniger als die Hälfte alleine in Italien (45 Mio.), Frankreich (44) und Spanien (40).

... und 0,84 Mio. in der Schweiz In der Schweiz, mit elf mehr oder weniger grossen Weinbaugebieten, wurden letztes Jahr 0,84 Millionen Hektoliter produziert. Dieser Ausstoss

ist im weltweiten Vergleich verschwindend klein; umso vielfältiger ist aber die Auswahl. Auf einer Fläche von 14'920 Hektaren werden 200 Rebsorten kultiviert. Die grössten Weinbaugebiete in der Schweiz sind das Wallis (5236 ha), das Waadtland (3814) und Genf (1340 ha). Auf Platz 4 ist das Tessin und auf Platz 5, erstaunlicherweise, Zürich, noch vor dem 3-Seengebiet, Aargau, Schaffhausen und Luzern.

Herbst-/WinterTrends 2014


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Veranstaltungen

Donnerstag, 25. September 2014 | Nr. 39


Amtliche / Kirche

Nr. 39 | Donnerstag, 25. September 2014

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller

Tobler Edwin + Verena, Bergstrasse 15 2540 Grenchen Bauvorhaben Solaranlage Bauplatz Bergstrasse 15 / GB-Nr. 4102 Planverfasser EES Jäggi-Bigler AG, Industriestrasse 15 4554 Etziken Einsprachefrist 9. 10. 2014. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Goda Verwaltung AG, Postfach 9330 8036 Zürich Bauvorhaben Nutzungsänderung (alt: Hobbyraum, neu: Wohnung) Bauplatz Karl Mathy-Strasse 44A / GB-Nr. 6273 Planverfasser Rüpp Innenarchitektur GmbH Tigelbergstrasse 1, 9442 Berneck Einsprachefrist 9. 10. 2014. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Strassenhockeyclub Grenchen/ Limpachtal, p. A. Stefan Kunz Hauptstrasse 8, 3317 Mülchi Bauvorhaben Erweiterung Hockeyplätze AusnahmeUnterschreitung der gesetzlichen gesuch Gebäudeabstände zwischen den Nebenbauten Bauplatz Witmattstrasse 75 / GB-Nr. 1755 Planverfasser Gesuchsteller Einsprachefrist 9. 10. 2014. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 25. 9. 2014

BAUDIREKTION GRENCHEN

Stadtkanzlei Feuerungskontrolle von Öl- und Gasfeuerungen Die Mitarbeiter der Feuerungskontrolle der Stadt Grenchen kontrollieren während der Heizperiode ab Mitte Oktober wieder Öl- und Gasfeuerungen. Gemäss den gesetzlichen Grundlagen (LRV) ist jede Anlage alle zwei Jahre messpflichtig. Die Kontrolle muss durch die amtlichen Kontrolleure erfolgen, private Feuerungskontrolleure oder Messungen durch Servicemonteure der Heizungsfirmen können nicht anerkannt werden. Bei neuen Anlagen ist spätestens 3 Monate nach Inbetriebnahme die Feuerungsanlage durch die Baudirektion, Abteilung Feuerungskontrolle, Dammstrasse 14, 2540 Grenchen, auf die Einhaltung der in der Luftreinhalteverordnung (LRV) vorgeschriebenen Grenzwerte kontrollieren zu lassen. Die entsprechende Aufforderung hat durch die Eigentümer zu erfolgen. Der von der Stadt Grenchen mit der Feuerungskontrolle beauftragte Mitarbeiter, Thomas Staufer, verfügt über einen Personalausweis. Die Administration der Feuerungskontrolle ist unter 032 654 67 46 (Baudirektion) erreichbar. Feuerungskontrolle von Holzfeuerungen bis 70 kW In den privaten Holzfeuerungen werden immer noch rund 2 Prozent der Haushaltabfälle illegal verbrannt, was in etwa gleich hohe Schadstoffemissionen verursacht wie die Verbrennung der übrigen 98 Prozent in Kehrichtverbrennungsanlagen! Gemäss Beschluss des Regierungsrates (RRB 2008/771) unterstehen auch die kleinen Holzfeuerungen bis zu 70 kW der 2-jährlichen Kontrollpflicht. Die Stadt Grenchen hat die Kontrolle dem Kreiskaminfeger (Felix Weber, Bettlach, Telefon 032 645 35 47) und seinen MitarbeiterInnen übertragen. Sie werden die Arbeit – vorwiegend eine visuelle Kontrolle von Anlage, Brennstoff, Brennstofflager, Asche und Kaminanlage – normalerweise im Rahmen der periodischen Anlagenreinigung erledigen. Die Holzfeuerungen können während des ganzen Jahres kontrolliert werden. Grenchen, 25. September 2014 BAUDIREKTION GRENCHEN

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 28. September 19.00 Uhr Gottesdienst. «Siebli – was muss im täglichen Leben alles ‹gsieblet› werden?» Sprüche 16, 1. Pfarrer Bruno Wiher. Dienstag, 30. September 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St. Josephskapelle, Tunnelstrasse Markuskirche Bettlach Sonntag, 28. September 10.00 Uhr Gottesdienst. Pfarrer Roland Stach. Freitag, 26. September 16.00 Uhr Fiire mit de Chline in der Markuskirche. Stars und Stärnli im Kirchgemeindehaus Markus. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 27. September 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 28. September 10.00 Uhr Eucharistiefeier. 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache. Dienstag, 30. September 9.00 Uhr Eucharistiefeier entfällt. 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St.-Josefs-Kapelle. Mittwoch, 1. Oktober 19.00 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 2. Oktober 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. Herz-Jesu-Freitag, 3. Oktober 8.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend Anbetung und eucharistischer Segen. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Am Sonntag, 28. September findet kein Gottesdienst statt. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 28. September 9.30 Uhr Gottesdienst mit Kinderprogramm. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 28. September 19.00 Uhr Gottesdienst.

IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 035 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Herbst-/Winter-Trends 2014

Mode-Apéro* Donnerstag, 25., bis Samstag, 27. September DO/FR 9.00–12.00 Uhr/13.30–18.00 Uhr SA 9.00–16.00 Uhr Stossen Sie mit uns auf die neue Herbst- und WinterKollektion an und lassen Sie sich für die kommenden Jahreszeiten inspirieren. Verlängern wir ein wenig den Sommer! Doch der Geruch von gerösteten Kastanien lässt sich dennoch schon erahnen.

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Grenchen

Nr. 39 | Donnerstag, 25. September 2014

Weine aus aller Welt GRENCHEN Trotz des trüben Sommers dürfte der Jahrgang 2014 ein guter werden, sagt der Grenchner Weinhändler Markus Glaus. Ausserdem: Passend zur Traubenlese, die im Herbst erfolgt, kann man am letzten Septemberwochenende bei den DIVINO-Partnern in über 75 Landi-Filialen in der Deutschschweiz auserlesene und international prämierte Weine gratis degustieren.

genden Cuvée assembliert. Vicente Leite de Faria, Önologe und Besitzer des Familienbetriebs, hat in den besten Weingütern des Dourotals Erfahrung gesammelt und produziert seit 2000 seine eigenen Weine - charakterstarke Trouvaillen, die bisher zahlreiche Auszeichnungen errungen haben.

Ripasso Valpolicella DOC Classico Superiore

JOSEPH WEIBEL (TEXT)

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ein. Über Wein kann man Markus Glaus nicht mehr viel erzählen. Er winkt aber ab. Im übertragenen Sinne kann man sich in dieser Branche ebenso wenig auf dem Trester ausruhen wie anderswo auch. Das Sortiment wird immer grösser. Und diesem Umstand muss ein Betrieb wie das Wy-Huus Glaus Rechnung tragen. Markus und Susanna Glaus ist das bis heute geglückt. Sie feiern mit ihrem Geschäft das 20-Jahr-Jubiläum. ●

Wochenthema

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die Jahre leicht ausbauen oder zumindest halten.» Das spricht für seine Kundschaft. Und der stellt er ein gutes Zeugnis aus: «Die Leute trinken zwar nicht unbedingt mehr Wein, dafür aber qualitativ guten.»

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Früher gab es in der Schweiz vor allem den Chasselas und den Pinot Noir. Heute werden in allen elf Schweizer Wein-Regionen immer neue Sorten angebaut. (Bild: Oliver Menge)

Spanier und Italiener sind nach wie vor beliebt Hobby zum Beruf gemacht Markus Glaus hat sein Hobby zum Beruf gemacht und sich ständig weitergebildet. Unter anderem auch in der Weinschule in Wädenswil. Berufsbegleitend liess er sich zudem zum eidgenössisch diplomierten Handelsagent ausbilden. Er erwarb das Weinhandelspatent und arbeitete 16 Jahre lang im Weinhandel, ehe er sich selbstständig machte.

Mehr Qualität - weniger Quantität Auch wenn der Wind in der Branche rauer geworden ist, so würde er keinen Moment seinen damaligen Entschluss bedauern. «Traumumsätze gab es zwar nie», schmunzelt er, «aber wir konnten unsere Erträge über all

NEWS

Was trinkt den seine Kundschaft am liebsten? Markus Glaus blättert in seinem Hirnarchiv wie in einer WeinKladde. Er nennt unzählige Traubensorten und Gebiete, zeigt auf der Karte, wo beispielsweise der Ribera del Duero aus einer Tempranillo-Traube wächst. Oder die südlichen Gebiete von Spanien, im Valdepenas, wo Wein gekeltert ist, der bei uns zu günstigen Preisen gekauft werden kann. Spanische Weine figurieren auf der Beliebtheitsskala an zweitoberster Stelle. Die «Renner» sind nach wie vor die «Italiener». Der Süden habe massiv zugelegt. «Süden» heisst Apulien und Sizilien. Hier werden der legendäre Primitivo (Apulien) und Nero d’Avola (Sizilien) gekeltert.

Schweizer Wein wächst In der Schweiz werden in elf Regionen Reben angebaut. «Früher gab es in der Schweiz den Chasselas und den Pinot Noir. Heute werden in allen Regionen immer neue Sorten angebaut.» Das wirkt sich natürlich positiv auf das Angebot und die Qualität aus. A apropos Qualität. Welchen Einfluss hat das mässige Wetter in diesem Jahr auf die Weinqualität und -quantität? Markus Glaus winkt ab. Im Allgemeinen dürfte der «2014» ein einigermassen guter Jahrgang werden.

Bei Landi gratis degustieren Und während in den Reben vielerorts gekeltert wird, kann man andernorts degustieren, und das erst noch gratis. Bei allen DIVINO-Partnern in über 75 Landi-Filialen in der Deutschschweiz kann man am letzten Septemberwochenende auserlesene und international prämierte Weine gratis degustieren. Zum Beispiel Weine aus der Iselisberger Pinot Noir Spätlese. Für die Spätlese wurden nur beste Trauben von alten Rebstöcken mit

kleinem Ertrag verwendet. Die Trauben stammen ausschliesslich von einer 75 Aren grossen Parzelle, die im Familienbesitz von Markus Frei ist. Eine späte Lesung des Traubenguts garantiert hohe Öchslewerte und bildet beste Voraussetzungen für einen ausgezeichneten barriquegereiften Rotwein.

«Animus Douro DO» - die Seele aus dem Douro-Tal Ebenfalls ein schönes Weinanbaugebiet ist das portugiesische Douro, es beginnt rund 80 Kilometer östlich der Stadt Porto und folgt dem Flusstal über eine Distanz von 80 Kilometern bis zur spanischen Grenze. Das Weinanbaugebiet ist spektakulär auf Terrassen-Rebgärten kultiviert und befindet sich in extrem schieferhaltigen Lagen im Umfeld des Douro-Flusses. Die traditionellen Rebsorten Tinta Roriz, Touriga Nacional, Touriga Franca und Tinta Barroca werden für den «Animus Douro DO» separat vinifiziert. Der Wein reift in Barriques und wird schliesslich zu einem hervorra-

Wer gute, klassische Weine aus Italien bevorzugt, der ist mit einem Vertreter von der Winzerfamilie Zeni bestens beraten. Das Weingut Zeni liegt in Bardolino auf zauberhaften Moränehügeln am Gardasee. «Nur aus den besten Trauben können charakterstarke und hochwertige Weine entstehen, die Ausdruck eines einzigartigen Terroirs sind», so die Philosophie von Fausto Zeni. Das Familienunternehmen in fünfter Generation keltert den Ripasso (kleiner Bruder vom Amarone) nach dem traditionellen Verfahren: Dem vergorenen Valpolicella werden Traubentrester des Amarone hinzugefügt. Durch den erneuten Gärungsprozess erhält der Wein mehr Farbintensität, mehr Fülle und die typischen Geschmacksnuancen des Amarones. Nach mehrmonatigem Ausbau in grossen Holzfässern erhält der Ripasso seinen gehaltvollen, fruchtbetonten Körper, hat Aromen von reifen Beerenfrüchten und ist ein optimaler Begleiter zu gegrilltem Fleisch, Hartkäse und Nudelgerichten.

GRATIS DEGUSTIEREN

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Alle drei Spitzenweine gibt es neben zahlreichen anderen Spezialitäten am 26. und 27. September 2014 bei allen 75 DIVINO-Partnern in den Landi-Filialen gratis zu degustieren und zu einem absolut attraktiven Bestpreis (solange Vorrat reicht) oder auf Bestellung unter www.divino.ch. Alle Kunden, die sechs und mehr Flaschen vom Animus oder Ripasso kaufen, erhalten von den Winzerfamilien als Dankeschön eine Magnumflasche desselbigen Weines gratis dazu.

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Firmen im Blickpunkt

NEWS

Premiere für BMW 2er Active Tourer

GRENCHEN

Uhrenarbeiter erzählt Das Kultur-Historische Museum Grenchen präsentiert das Szenenspiel «Adolf Gschwind - ein Uhrenarbeiter erzählt». Die Regisseurin Iris Minder hat dieses speziell für das Museum ausgearbeitet und mit dem jungen Schauspieler Tom Muster einstudiert. Nach der Uraufführung anlässlich der Grenchner Kulturnacht finden in den nächsten Monaten drei weitere Vorstellungen statt: Dienstag, 18. November 2014, 19 Uhr, Samstag, 10. Januar 2015, 15 Uhr, Sonntag, 22. Februar 2015, 15 Uhr. Kosten: Museumseintritt von 5 Franken, Kinder bis 16 Jahre gratis. Das Szenenspiel kann auch für Gruppen gebucht werden. Kosten: 70 Franken exkl. Museumseintritte. Ergänzt wird das Szenenspiel durch die kürzlich erschienene Publikation «Erinnerungen eines ETAArbeiters» von Adolf Gschwind. Erhältlich im Museumsshop bei Bücher Lüthy oder der BGU-Infostelle für 25 Franken.

GRENCHEN Über das kommende Wochenende geht ein BMW-Familientraum bei der Vogelsang AG Grenchen in Erfüllung! Ab heute Donnerstag hat die Langeweile ein Ende - mit der Premiere des ersten BMW 2er Active Tourer in Grenchen.

GRENCHEN

Bauarbeiten

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angeweile war gestern - der BMW Active Tourer ist heute. In dem Fahrzeugsegment, indem bisher Pragmatismus die höchste Form der Gefühle darstellte, bringt BMW markentypische Dynamik, Stil und Eleganz ins Spiel. Dank kompakten Abmessungen deckt der BMW 2er Active Tourer mit seinem grosszügigen Raumangebot wachsende Mobilitätsansprüche perfekt ab. Er kombiniert maximale Variabilität mit vorbildlicher Funktionalität und garantiert mit einer neuen Motorengeneration und einem neu entwickelten Fahrwerk die für alle BMW Modelle typische Fahrdynamik sowie ein markentypisches, intensives Fahrerlebnis.

Moderner Frontantrieb Um die hohen Anforderungen an Raumangebot, Variabilität und Funktionalität in diesem Segment der Pre-

Die Vogelsang AG lädt Kunden, Freunde des Hauses, Interessenten und Anhänger der weiss-blauen Premiummarke ab heute zu einer Präsentation des ersten BMW 2er Active Tourers ein. mium Kompaktklasse zu verwirklichen, setzt BMW beim 2er Active Tourer auf einen modernen Frontantrieb, der den fahraktiven Ansprüchen an ein Modell der Marke BMW gerecht wird.

Premiere bei der Vogelsang AG Für den neuen 2er Active Tourer stehen zunächst drei leistungsstarke und verbrauchsgünstige Drei- und Vierzylindermotoren einer neuen Motorengeneration zur Wahl. Sie über-

zeugen durch ihre kompakte Bauweise, sind quer zur Fahrtrichtung eingebaut, mit BMW TwinPower Turbo Technologie ausgerüstet und erfüllen die Schadstoffnorm EU6. Die Vogelsang AG lädt zu diesem Termin seine Kunden, Freunde des Hauses, Interessenten und Anhänger der weiss-blauen Premiummarke zu einer ersten Präsentation des aufregenden und in vielerlei Hinsicht revolutionären Premium-Kompaktmodells ein. mgt

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An der Waldeggstrasse in Grenchen ersetzt die SWG ab dem 29. September die Wasserhaupt- und Zuleitungen. Die Sanierung betrifft den Abschnitt Waldeggstrasse 2 bis 16. Der Abschnitt 2 bis 12 ist während der Bauarbeiten gesperrt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Anfangs November 2014. Die SWG dankt den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis.

GRENCHEN

Kunstausstellung Der Jubilar und Maler Francesco Paolo Marmo organisiert zu seinem 80. Geburtstag im Eusebiushof eine Bilderausstellung mit dem Titel «Mediterrane Farben und Ansichten». Freitag, 26. September um 19 Uhr Vernissage, 27. und 28. September von 9.30 bis 12 Uhr und 15 bis 19 Uhr.


Büren / Seeland

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Spass-Turnier für Körper und Geist

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m fünften Super-5-Kampf der Dorfvereine von Rüti zogen wieder bunte Trupps durchs Dorf und massen sich mit fasnächtlichem Ernst in den Disziplinen Zielfischen, 300-Meter-Schiessen, Hornussen, Zielschiessen mit dem Fussball und einem Quiz über Allgemeinwissen. 27 fünfköpfige Teams waren auf Tour und sorgten mit überregionaler Verstärkung von Murten über Matzendorf bis Moosseedorf für tolle Wettkämpfe.

Für Sie unterwegs Stefan Kaiser

«M. Bro’s» mit Mini-Quads: Philipp Heiri, Selzach, Luc Marti, Bettlach, Andy Durrer, Biel, Jan Stauffer, Rüti, und Stefan Kuster, Arch.

Von den UHC Rüti Kings: Linda Röthlisberger (im OK vom Super-5-Kampf), Marianne Schmutz, Chrigu Rohner und Sabrina Zenger.

Von der «Spezialeinheit Enzian»: Julia Zaborsky, Rüti, Lorenz Grimm, Koppigen, und Mariana Stotzer, Büren.

Das Team «Desperados» mit dem Rapid Spezial, Jahrgang 1957, von Markus Nussbaumer aus Matzendorf.

UHC Rüti Kings: Gilles Schär, Lyss, Matthias Sahli, Lyss, Urs Schaller, Innerberg, Roland Hommann, Busswil, und Pädu Schweini, Lyss.

Enzo und Olivia mit Loris Miglierina aus Nidau.

«Kaffee-Tanten mit Onkel»: Jutta Corte, Bruno Burkhalter, Lis Grunder, Brigitta Signorini und Marianne Schlatter, alle aus Rüti.

Die «Grumpy Cat’s»: Veronica Adamo, Grenchen, Jeannine Gehrig, Murten, Joëlle Glauser, Arch, Nicole Beiner, Selzach, und Anja Fuhrimann, Moosseedorf.

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Menschen

Nr. 39 | Donnerstag, 25. September 2014

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...Wenn man das Tagebuch des Todes findet GRENCHEN Der Nachwuchsschauspieler Tom Muster aus Grenchen freut sich, im Stück «Totentanz» bald wieder in seine Lieblingsrolle zu schlüpfen. Das Schauspielern ist für ihn mehr als ein Hobby. Sein Traum ist es, eines Tages davon leben zu können. Seine Mentorin Iris Minder unterstützt und fördert.

Theaterstücke von Iris enthalten sowohl traurige als auch lustige Komponenten», sagt er. Tom will sich jedoch nicht auf nur einen Rollentypus beschränken. Nächstes Jahr darf er zum Beispiel bei den Freilichtspielen in die Rolle des Bösewichts schlüpfen. Tom, der aussieht, als könnte er keiner Fliege was zuleide tun, grinst. Er freut sich schon auf die Rolle, welche seine bisher Grösste sein wird. Seine Lieblingsrolle ist die Figur des Timo in «Totentanz». «Timo ist eigentlich eine tragische Figur», meint Tom. Das Stück handelt von einem Jugendlichen, der das Tagebuch vom Tod findet. So kommt er in Kontakt mit dem Tod und fürchtet sich ständig, dass dieser ihn holt. Vor zwei Jahren wurde «Totentanz» auf die Bühne gebracht. Zu Toms Freude kann er dieses Jahr nochmals Timo spielen, denn das Stück wird am 1. und am 2. November 2014 in der Aula 4 in Grenchen wieder aufgeführt.

JENNIFER GERMANN (TEXT)

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er 16-jährige Kantischüler Tom Muster hat ein eher ungewöhnliches Hobby, wobei man es wohl besser als Leidenschaft bezeichnet: Die Schauspielerei. Angefangen hat alles vor acht Jahren, als eine Kollegin ihn zum Theaterkurs mitnahm. Ein halbes Jahr später stand er zum ersten Mal auf der Bühne, um verschiedene Weihnachtsgeschichten aufzuführen. Mittlerweile hat er schon etliche Theaterstücke hinter sich. Meistens spielt er in Stücken von Iris Minder mit, Leiterin des Theaterateliers in Grenchen. Wenn Tom von ihr spricht, kann man seine Bewunderung heraushören. «Sie schreibt alle Stücke selbst», erzählt er. Iris Minder ist zudem Regisseurin der Freilichtspiele in Grenchen, bei denen Tom bereits dreimal selber mitgewirkt hat. Als er 2009 zum ersten Mal auf der Bühne der Freilichtspiele stand, wusste er, dass er seine Leidenschaft gefunden hat.

Eine andere Welt

Vom Bauernjungen zum Bösewicht Damals spielte er die Rolle eines Bauernjungens. Im Allgemeinen hat Tom eher lustige Rollen. «Die meisten

Der 16-jährige Grenchner Nachwuchsschauspieler Tom Muster hat grosse Pläne: Sein Hobby zum Beruf machen, das ist sein Traum. (Bild: Iris Minder)

Immer wieder in andere Rollen zu schlüpfen ist nicht ganz einfach, bestätigt Tom. «Am Anfang muss ich mir ein Bild von der Rolle machen. Wie geht die Person? Wie redet sie? Wie denkt sie?» Iris Minder hilft ihm dabei, sich einer Rolle anzunähern. «Kostüme erleichtern es mir, in die Rolle hineinzukommen. Am schwierigsten ist es, die zu dem Charakter und der Situation passenden Emotionen wiederzugeben.» Doch genau darin liegt der Reiz des Schauspielerns. Tom schwärmt: «Ich finde es interessant und fantastisch, wie man in andere Charaktere hineinschlüpft und so eine andere Person entdecken kann.» Als er einmal einen Geisteskranken spielen musste, war das eine

echte Herausforderung. Manchmal hilft persönlich Erlebtes: Während der Aufführungen von «Totentanz» verstarb Toms Urgrossmutter. So kam Tom zum ersten Mal in Kontakt mit dem Tod. Dies half ihm, sich in die Rolle des Timos zu versetzen. Das Spielen überwältigt ihn immer wieder: «Nach jeder Aufführung denke ich 'Wow'». Er weiss, dass die Unterstützung und Förderung, welche er bekommt, keine Selbstverständlichkeit ist und ist sehr dankbar, dass er seine Leidenschaft leben kann. Auf der Bühne ist ihm auch schon passiert, dass er vergessen hat, dass da noch ein Publikum zuschaut. So sehr taucht er manchmal in die andere Realität ab. «Das ist schon eine prägende Erfahrung», sagt er.

Schauspielerische Zukunft? Tom interessiert sich ausserdem für das musikalische Schauspiel. Da das Stück «Näbu», welches nächstes Jahr an den Freilichtspielen aufgeführt wird, ein Singspiel ist, wird er da sein Gesangstalent beweisen können. Tom nimmt regelmässig Gesangsstunden. Durch Musicals hat er eine weitere Tätigkeit gefunden. Bei der Gruppe YDMC (young damian music company) wirkt er nächstes Jahr als Regieassistent von Damian Meier beim einen Musical mit. Doch im Herzen ist er Schauspieler. Sein Traum ist, einmal davon leben zu können. Doch der Kantischüler mit dem Schwerpunktfach Englisch ist sich bewusst, dass dies ein nicht ganz einfacher Weg ist. Nach der Kantonsschule möchte er zuerst an die Pädagogische Hochschule. Vielleicht wird er später Theaterwissenschaften studieren. Sicher ist, dass die Schauspielerei immer zu seinem Leben gehören wird.

Durch Zufall zur Malerei gekommen BETTLACH Gilbert Schelling ist ein Spätzünder. Vor viereinhalb Jahren hat er seine Passion zur Malerei entdeckt und seither sind über 100 Werke mit Acrylfarben entstanden. In der Bildergalerie am Bach in Bettlach stellt er einen Teil seiner Werke aus. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

Das macht richtig Spass: Mal selbst Hand anzulegen. Hier nimmt der junge Mann das Spreizgerät in die Hand, um eine Türe bei einem Autounfall aufzubrechen.

So macht Anpacken Spass GRENCHEN Der Traum jedes Knaben: Wenn er gross ist, wird er Lokomotivführer, Polizist oder dann Feuerwehrmann. Die Grenchner Feuerwehr hat den Bubentraum einen Nachmittag lang erfüllt und liess die Jungs und auch Mädels anpacken: An der Wasserpumpe, am Brechwerkzeug oder als Begleiter im Löschfahrzeug. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

Der Grenchner Feuerwehrkommandant Bruno Bider kündete es im Vorfeld an: «Wir wollen eine Hauptübung zum Anfassen.» Was er damit meinte? Ganz einfach: An verschiedenen Posten waren kleine Feuerwehrmänner und -frauen gefragt. Zum Beispiel auf einer Spritztour im Löschfahrzeug die

Stadt erkunden; hoch hinaus über die Dächer von Grenchen mit der Drehleiter oder selbst Hand anlegen beim Aufbrechen eines Unfallautos. Die Jungs und Mädels hatten jedenfalls mächtig Spass. Noch einmal richtig interessant für alle der recht zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf dem Grenchner Marktplatz - wurde es bei einer Demonstration beim Spiel mit Feuer und Gas. Was alles falsch läuft, wenn heisses (Friteuse-)Öl mit Wasser in Verbindung kommt; oder was passiert, wenn eine Haarspraydose wegen Überhitzung explodiert oder wie sich ein Fernsehgerät recht «unsanft» entzünden kann. Feuerwehr pur. Für die Kinder war es ein Riesenspass, selbst einmal Hand anzulegen. Für die Erwachsenen wurde aber auch eindrücklich demonstriert, wie wichtig im Ernstfall richtiges Handeln und vor allem auch der Einsatz der Feuerwehr ist.

Es war ein Zufall. Als der Lehrer Gilbert Schelling in Pension ging, nahm er als erste «ausserdienstliche» Arbeit die Renovation seines Hauses in Angriff. Er blickte sodann auf die neu gestrichenen aber leeren Wände. «Ich fand einfach keine passenden Bilder für die Wände», erinnert er sich. Seine Frau sagte ihm: «Dann male doch selber Bilder.» Gesagt. Getan. Mit Acrylfarben bemalt Gilbert Schelling Leinwände oder auch mal

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ein Stück Laminat. Er experimentiert mit Drahtnetzen, die er über ein Gemälde zieht. «Manchmal setze ich den Pinsel an, ohne zu wissen, was für ein Gemälde letztlich entstehen soll.» Er sagt drum auch: «Meinen Stil habe ich noch nicht gefunden.» Die Malerei macht ihm in erster Linie Spass. «Zum Broterwerb soll diese Passion auch nicht werden», schmunzelt er. Ihn freut es, wenn er ein Bild verkaufen kann. Kürzlich waren es an einem Samstag gleich deren neun, die einen neuen Besitzer gefunden haben. Die Preise liegen in einem überaus tiefen Bereich. Leben könnte Gilbert Schelling davon wahrlich nicht. ●

TERMIN NACH ABSPRACHE

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Die Ausstellung in der Galerie am Bach an der Schmittengasse 1 in Bettlach öffnet Gilbert Schelling auf vorgängige telefonische Anfrage.

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GRENCHEN

Für Vielschwimmer Ab dem 1. Oktober profitieren Vielnutzer der Schulschwimmhalle vom neuen 10er-JetonAbonnement. Dieses kann ab sofort am Schalter der Schulverwaltung an der Schulstrasse 35 bezogen werden. Besitzerinnen und Besitzer eines 10er-Jeton-Abonnements profitieren von einer Vergünstigung von 15 Prozent auf den Einzelpreis. Die Eintrittspreise (10-er Jeton-Abonnement): Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr 21 Franken (anstatt 25), Erwachsene ab 17. Lebensjahr 51 Franken (anstatt 60). Schalter-Öffnungszeiten der Schulverwaltung: Montag bis Freitag: 9 bis 12 Uhr / 14 bis 17 Uhr. Während der Schulferien: Montag bis Freitag: 9 bis 12 Uhr. Die Schulschwimmhalle Grenchen verfügt über ein 25-m-Schwimmerbecken (28°C) sowie ein Nichtschwimmerbecken (29°C) zum gemütlichen Baden und Planschen für Gross und Klein.

GRENCHEN

Für Neuzuzüger

Der pensionierte Lehrer Gilbert Schelling hat seine Passion zum Malen entdeckt.

Am kommenden Mittwoch, 1. Oktober lädt Grenchen Tourismus alle Neuzüger und Neuzügerinnen zu einer kostenlosen Stadtführung durch Grenchen ein. Besammlung ist um 17.30 Uhr vor der Infostelle Grenchen Tourismus (BGU Büro, Kirchstrasse 10, beim Postplatz). Anmeldung erwünscht: info@grenchentourismus.ch


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Immobilien

Donnerstag, 25. September 2014 | Nr. 39

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Nr. 39 | Donnerstag, 25. September 2014

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Was verbindet Sarah und Mutz mit der HESO? Auf den Tag genau vor 8 Jahren haben sie sich an der HESO getroffen. Sarah besuchte den Möbel-Märit-Stand an der HESO und liess sich von Stefan «Mutz» die Vorzüge einer roviva-Matratze erklären. Während des Verkaufsgesprächs fiel ihr nicht nur ein spezieller Schmelzglastisch auf ... die Geschichte nahm ihren Lauf ... und findet mit der heutigen Hochzeit einen Höhepunkt. Herzlichen Glückwunsch dem Brautpaar.

Sarah Marisa...

...und Stefan «Mutz»...

...unterwegs in die gemeinsame Zukunft.

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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 25. September 2014 | Nr. 39

Foto: ZVG. Der Eingang zur Ausstellung befindet sich an der Solothurnstrasse, auf der Südseite des Gebäudes, in Richtung Parkfeld.

«EPART» – junge Kunst in «alter EPA» Die EPA ist zurück in Grenchen! Halt, nein, nicht die EPA sondern «EPART»… Junge Kunstschaffende beleben mit zeitgenössischen Arbeiten die Lagerräume der altehrwürdigen ehemaligen «EPA» an der Bettlachstrasse 20 in Grenchen. Die Ausstellung feierte im Rahmen der Grenchner Kulturnacht vom 13. September 2014 erfolgreich Vernissage und ist nun bis 19. Oktober 2014 jeweils von Donnerstag bis Sonntag kostenlos zu besuchen. Einzelne Kunstschaffende sind jeweils vor Ort.

Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch

Die Künstler Nadine Andrey, Franziska Baumgartner, Claudia Breitschmid, Stefanie Daumüller, Philippe Eiselen, Lea Fröhlicher, Laura Grubenmann, Konrad Gruber, Lucas Herzig, Mauro Schönenberger, Gregory Sugnaux, Vera Trachsel. Öffnungszeiten Donnerstag bis Freitag, 16–19 Uhr Samstag bis Sonntag, 14–17 Uhr

Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

DEMNÄCHST

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 25. SEPTEMBER 14.30 Uhr: Circus GO: «Brot und Spiele». Ein abwechslungsreicher Mix aus Luftnummern, Tanz, Jonglage, hochakrobatischer Artistik, Magie, Illusionen, fröhlicher Hundeshow und Clownerie. Schwimmbad Süd (Parkplatz). Vorverkauf: Circus Ticket Hotline, 0900 000 665 oder www.circus-go.ch

FREITAG, 26. SEPTEMBER 21.00–3.00 Uhr: Konzert von Bluez Ballz feat. Roger T. Mit Jan Bukacek (Gitarre, Stimme), Thomas L. C. Elsasser (Bass) und Roger T. (Schlagzeug, B-Voc., Harp). Türöffnung: 20.30 Uhr. Seit über 10 Jahren zelebrieren, der aus Prag stammende Ausnahmegitarrist Jan Bukacek und der Bassist Thomas L.C. Elsasser den Blues. Nach über 600 Konzerten im In- und Ausland als «Bluesballs» wollen die zwei Musiker jetzt mit eigenen Songs unter dem Namen Bluez Ballz feat. Roger T. neu durchstarten. Live und im Studio werden sie vom Basler Shuffle-King und Profi-Drummer Roger T. (Moondog Show, The Rocket Wheels ) unterstützt. Die drei Künstler stehen für Leidenschaft zur Bluesmusik: Sie grooven, rocken, funken und geizen nicht mit packenden Gitarren-Solis. Die Musigbar ist ab 20.30 Uhr geöffnet. www.bluezballz.ch Musigbar, Bielstrasse 7.

lichen zur Ausgangszeit am Samstagabend einen sportlichen, gut erreichbaren und kostenlosen Freiraum an, der von allen genutzt werden kann. Angeboten werden Basketball, Fussball, Unihockey, Badminton und Volleyball. Auch Tanz, Hip-Hop, Breakdance werden geübt. Das Angebot ergibt sich aus dem Wunsch der Jugendlichen. Nebst dem Sport gibt es Musik, einen Töggelikasten und einen Kiosk. www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

LENGNAU 20.00–0.30 Uhr: Konzert: Honky Tonk Pickers. Country, Cajun, Rock ’n’ Roll. www.bärensaal.ch Bärensaal, Solothurnstrasse 21.; Reservierung: baerensaal@quickline.ch

MITTWOCH, 1. OKTOBER 17.30 Uhr: Kostenlose Stadtführung für alle Neuzuzüger und Neuzuzügerinnen. Besammlung ist um 17.30 Uhr vor der Infostelle Grenchen Tourismus. Infostelle Grenchen Tourismus (BGU-Büro), Kirchstrasse 10.

FREITAG, 3. OKTOBER 17.00–22.00 Uhr: Grill- Plausch mit musikalischer Unterhaltung. Org.: Schwyzerörgelifründe Grenchen. Restaurant Häxecafi, Kapellstrasse 26. 17.30 Uhr: Herbstfest. Musikalische Begleitung von den HasenmattÖrgelern. Mit feinem Herbstbuffet. Alterszentrum Kastels, Kastelsstrasse 31.

SAMSTAG, 4. OKTOBER 14.00–15.30 Uhr: Handball-Meisterschaftsspiel. 1. Meisterschaftsspiel der Saison 2014/2015. TV Grenchen gegen Handball Emme 2. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25.

PANIK & POESIE

17./18. Oktober, 19.30–22.00 Uhr: Entdecken Sie die Geheimnisse der Astronomie. Bei schönem Wetter sehen Sie in der Jurasternwarte mittels Teleskop Sternbilder, Planeten, Kugelsternhaufen, Sterne oder Galaxien. Bei schlechtem Wetter gibt es interessante Filme und Präsentationen. Jurasternwarte, Untergrenchenberg.

31. Oktober, 16.00–22.00 Uhr: Wortfront spielt Kammerpop – Lieder zwischen Panik & Poesie. Sandra Kreisler und Roger Stein sind das Gesicht der Formation, welche grandios gereimte, witzige und bei alledem immer leicht von der typischen Wiener Melancholie umwehte Texte vorträgt. Lieder von Wortfront sind Momentaufnahme, Milieustudie und Mahnung in einem. Kleintheater Grenchen, Aula Schulhaus IV, Schulstr. 35.

18. GRÄNCHNER CHÜRBISNACHT 24. Oktober, 16.00– 22.00 Uhr: Das grosse Gränchner Chürbisfest mit grossem Kürbis- und Kunsthandwerkermarkt, kulturellem Rahmenprogramm und dem traditionellen Lichterumzug um 20 Uhr. Marktplatz.

In Grenchen gibts Kürbis.

17.00 Uhr: Fussball-Meisterschaftsspiel. 1. Liga classic: Grenchen - Kriens. wwww.fcg.ch Stadion Brühl, Brühlstrasse 21. 20.30–23.30 Uhr: Midnight Sports & Music. Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

14.00–14.45 Uhr: «Orgelklänge». Albert Knechtle, Organist an der Eusebiuskirche Grenchen spielt Barockmusik auf der neuen Orgel. Eintritt frei, Kollekte. Kapelle Allerheiligen, Allerheiligenstrasse.

Bluez Ballz feat. Roger T. gastieren in der Musigbar.

Foto: ZVG

Foto: ZVG

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Der Dorfschmied Hans Brechbühl». Die Nachbargemeinde Leuzigen zeigt sich im Dachgeschoss des Museums mit einem Gastauftritt. Bis 31. Oktober. www.museumgrenchen.ch Mi/Fr–So 14–17 Uhr. Kapelle Allerheiligen, Allerheiligenstrasse: Kapelle für Besichtigungen geöffnet. Aufsichtsperson steht für Auskunft zur

SAMSTAG, 27. SEPTEMBER

20.30–23.30 Uhr: Midnight Sports & Music. Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Midnight bietet den Jugend-

NACHT DES OFFENEN DACHES

Verfügung. Für Führungen ausserhalb dieser Zeiten: Siegrist Paul Sperisen, 032 653 10 49. Sa 13.30–16 Uhr. Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: «Let‘s Money». Der Künstler Pino Simili spielt in seinen Collagen mit Farben und Formen und interpretiert Schlagzeilen aus Medien und Presse, als handle es sich um den Refrain eines bekannten Liedes, um eine sich wiederholende Melodie. Bis 28. Oktober. Mo–Mi/Fr 8.30–12/13.30–17 Uhr, Do 8.30–12/13.30–18 Uhr.

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Grenchner Stadt-Anzeiger 39/2014