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Donnerstag, 18. September 2014

106. Jahrgang – Nr. 38

Herbstausstellung

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Beim Schulhaus, da steht ein Lindenbaum

Freitag, 19. September 2014 Etwas wechselhaft, einzelne Schauer oder Gewitter möglich.

14ºC 25ºC

Samstag, 20. September 2014 Weiterhin wechselhaft. Etwas mehr Gewitterbereitschaft.

16ºC 26ºC

Sonntag, 21. September 2014 Vermehrt Wolken, und gegen Nachmittag zunehmend Gewitter oder Schauer.

16ºC 23ºC

Laufen

3 Die Coiffeuse Sabine Stebler ist an den Berufsmeisterschaften SwissSkills im Einsatz. Die 22-Jährige hat sich als eines der besten Nachwuchstalente der Schweiz für das Finale in Bern qualifiziert.

Hofstetten

17 Am Samstag hatte der Cäcilienverband Schwarzbubenland (CVS) sein 13. Chortreffen in Hofstetten. Pater Armin Russi OSB stand einer Vesper vor, die von neun Liedern umrahmt wurde.

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Mit einer Linde, einem druckfrischen Buch und einer Gedenktafel erwies Bärschwil am Wochenende seinem langjährigen Lehrer und Ehrenbürger Max Käsermann die verdiente Ehre. Roland Bürki

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undert Jahre alt wäre er am vergangenen Sonntag geworden, der Lehrer, Turner, Politiker und Berichterstatter Max Käsermann. Ein tragischer Verkehrsunfall im Januar 2004 setzte seinem schaffensreichen Leben im neunzigsten Lebensjahr ein Ende. «Als unser Mitglied war Max Käsermann ein Philanthrop, ein Menschenfreund also, ein Wohltäter, ein grosses Vorbild und im Verfolgen unserer Werte ein echter Unionist», würdigte ihn Georg Meier von der Philanthropischen Gesellschaft Union Laufen anlässlich Vernissage des neuen Buches «Freuden und Leiden eines Dorfschulmeisters» (das Wochenblatt berichtete). Die Union Laufen hatte ihm bereits am Samstagvormittag beim neuen Bärschwiler Schulhaus als Geburtstagsgeschenk eine Linde gepflanzt. Ganz einfach, weil Max das Lied «Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum» am allerliebsten hatte, sagte Meier zum denkwürdigen und nachhaltigen Pflanzakt. Der Schuss von der Kanzel Gemeindepräsident Theo Henz hatte die Ehre und das Vergnügen, zahlreiche Vernissagebesucher in der prächtig geschmückten Kirche St. Lukas begrüssen zu dürfen: Familienangehörige und

Begehrt: Sie alle wollen das neue Dorfschulmeister-Buch bei Ottilia Henz (3. v. l.) erstehen.

Freunde von Käsermann, ehemalige Schülerinnen und Schüler und auffällig auch einige Chronisten und Buchautoren aus der Region. Der präsidiale Dank galt insbesondere dem Ehepaar Ottilia und Paul Henz-Hofer, welches das Buch über Max Käsermann zusammengetragen, gestaltet und herausgegeben hatte. In seinem Statement wollte Paul Henz aber nicht näher auf die 251 Buchseiten eingehen, um ja die Spannung betreffend die Geheimnisse des Buches aufrechtzuerhalten. Noch spannender machte es Käsermanns langjähriger Freund Oswald Müller, ehemaliger Präsident des Solothurner Kantonalturnverbands, der die unzähligen Tätig-

keiten seines Freundes würdigte, daneben aber auch Unbekanntes in Anekdotenform servierte. So, als der Bärschwiler Pfarrer einst quasi als Schuss von der Kanzel dem reformierten Lehrer Käsermann die Leviten las, weil dieser wegen eines Turnfestes in Gerlafingen die Buben vom Kirchgang abgehalten hatte. Fotoausstellung mit Anklang Überraschend auch die Antwort Käsermanns auf die Frage eines Turnkameraden, was dieser Lausanner OK-Präsident da auf Französisch eigentlich gesagt habe: «Tut mir leid, ich habe nicht alles verstanden, wir sind hier in Lausanne, ich aber habe Französisch in

FOTO: ROLAND BÜRKI

Neuchâtel gelernt.» Müller schuf mit der lebendigen Schilderung seines omnipräsenten Freundes eine richtig gute Stimmung, welche echt «gluschtig» auf die Freuden und Leiden dieses Bärschwiler Dorfschulmeisters machte. Dass nach dem Kauf des Buches ein Besuch der «Weisch no»–Fotoausstellung ein absolutes Muss war, sprach sich beim anschliessenden Vernissage-Apéro rasch herum. Ein Festgottesdienst am Sonntag, verbunden mit der Einweihung einer Gedenktafel, rundete das festliche Wochenende ab. Das Buch ist erhältlich bei der Gemeindeverwaltung Bärschwil oder bei Paul und Ottilia Henz, Bärschwil.

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De Hirsche z’Laufe Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.84, mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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LAUFEN

Erinnerungen in Worte fassen

Geschichten aus dem Laufental: Barbara Glättli will im Kurs der Volkshochschule die Leute dazu animieren, ihre Erlebnisse FOTO: GABY WALTHER aufzuschreiben. gwa. In den letzten Tagen erschien das neue Herbst/Winter-Programm der Volkshochschule beider Basel. Eine Vielzahl Kurse verschiedenster Richtungen bietet die Volkshochschule an und möchte so dazu animieren, sich weiterzubilden und im Austausch mit anderen neue Sichtweisen und Fähigkeiten zu erwerben. Neu im Programm ist unter anderem der Kurs «Geschichten aus dem Laufental – selbst verfasst», welcher an fünf Abenden in Laufen stattfinden wird. «Der Kurs richtet sich an Menschen – natürlich nicht nur an jene, die im Laufental leben – die Lust haben, Erinnerungen, prägende Eindrücke aus der Region und eigene Erlebnisse aufzuschreiben und diese Geschichten mit den anderen Kursteilnehmenden auszutauschen, sodass durch den Schreibprozess

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und das Diskutieren neue Erinnerungen geweckt werden», erklärt Barbara Glättli. Als Journalistin, einst tätig beim SRFRegionaljournal Basel und bei verschiedenen Zeitungen, ist ihr aufgefallen, dass viele Menschen etwas erzählen wollen. Sie will die individuelle Kreativität wecken und dazu motivieren, Erinnerungen zu Papier zu bringen. Dabei erwartet sie weder literarische Werke noch politische Abhandlungen. Vielmehr geht es darum, im Austausch mit den anderen sich zu erinnern, Vergessenes wieder zu beleben, in der kurzen Zeit von rund 30 Minuten die Gedanken zu formulieren und mit Stift oder am mitgebrachten Laptop auf ein bis zwei Seiten festzuhalten. Die Texte können als Prosa, als Dialog, als Gedicht oder in einer beliebig anderen Form abgefasst sein. Im Kurs soll die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte angeregt werden, so die Kommunikationsfachfrau. Die Gruppengrösse beträgt fünf bis zwölf Personen. Am Anfang des Abends wird ein Thema bestimmt, wie zum Beispiel der erste Schultag, das Lädeli im Dorf, das Hochwasser oder eine aussergewöhnliche Begegnung. Dazu schreiben alle ihre Erlebnisse auf. Die Texte werden danach vorgelesen und besprochen. Wer möchte, kann zu Hause weiter an seinem Text feilen. Schliesslich werden alle im Kurs entstandenen Texte gesammelt und in Heftform als Andenken an die Kursteilnehmenden abgegeben. «Nicht nur die grossen historischen, politischen Ereignisse, sondern auch die Alltagsgeschichten sind wertvoll genug, dass sie aufgeschrieben und bewahrt werden», ist Barbara Glättli überzeugt. So richtet sich der Kurs an all jene, denen es wichtig ist, dass erlebte Geschichte nicht in Vergessenheit gerät. Die Kursleiterin ist gespannt, wer sich für den Kurs anmelden wird und was für Geschichten aus der Vergangenheit ans Licht geholt werden. «Geschichten aus dem Laufental – selbst verfasst»: Mi. 12.11.14–10.12.14, 18.30–20.45 Uhr, 5-mal, Gymnasium Laufen, Kurspreis: CHF 235.– inkl. Unterlagen. Info und Anmeldung: Volkshochschule beider Basel, Tel. 061 269 86 66, vhsbb@unibas.ch, www.vhsbb.ch

Dabei sein ist alles Die Coiffeuse Sabine Stebler aus Büsserach ist ab heute an den Berufsmeisterschaften SwissSkills im Einsatz. Die 22-Jährige hat sich als eins der besten Nachwuchstalente der Schweiz für das Finale in Bern qualifiziert. Melanie Brêchet Fischlin

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oiffeuse war ursprünglich nicht ihr Berufswunsch. Sabine Stebler, gebürtig aus Nunningen, interessierte sich vor allem für den Beruf der Kleinkindererzieherin. Leider schaffte sie es nicht, eine der begehrten Lehrstellen zu ergattern. Also entschied sie sich, eine Coiffeurlehre zu starten. Offenbar eine gute Wahl, wie ihre Teilnahme an den Schweizer Berufsmeisterschaften SwissSkills zeigt. Sabine Stebler wird sich ab heute mit 35 weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern in ihrer Berufskategorie messen. Sie hat sich mit einer gewagten, auffälligen Frisur an einem Modell, einer guten Kollegin, qualifiziert. Im Wettkampf vom heutigen Donnerstag gilt es, erneut ihr Modell zu frisieren, und zwar genau so, wie auf dem Bewerbungsfoto. Das sei gar nicht mal so einfach, sagt Sabine Stebler. Ausserdem gehören zum Wettbewerb ein Herrenschnitt und eine Hochsteckfrisur, beide Male inklusive Färben. Beim Herrenmodell möchte Stebler mit einer eher klassischen Frisur glänzen, aufgepeppt mit hellen Strähnen. Für die Hochsteckfrisur hat sich Sabine Stebler etwas ganz Spezielles ausgedacht. Sie hat ihrem Modellkopf Strähnen in den Logo-Farben der SwissSkills eingefärbt und kombiniert hier ebenfalls mit einer eher klassischen «Banane». Sabine Stebler zeigte sich vor ihrem grossen Auftritt nervös und

In ihrem Element: Sabine Stebler mit ihrem Modellkopf, mit welchem sie an den SwissSkills in Bern punkten will.

FOTO:MELANIE BRÊCHET

aufgeregt. Schliesslich müsse sie sonst nicht vor so vielen Zuschauern arbeiten, sondern nur im beschaulichen Laufner Stedtli beim Stedtlicoiffeur, wo sie auch ihre Lehre absolviert hat. Leider kann vom Geschäft niemand dabei sein, wenn das Nachwuchstalent in Bern sein Können beweist. Ganz alleine musste Sabine Stebler aber nicht nach Bern reisen: Sie wird von ihren Eltern und natürlich ihrem Modell begleitet. Ihrer Familie, dem Team vom Stedtlicoiffeur und natürlich auch ihrem Modell ist sie für die Unterstützung sehr dankbar. Wie sie in Bern abschneiden wird und ob es für das Finale am Sonntag reichen wird, kann Sabine Stebler schlecht einschätzen. Frisuren seien Geschmackssache und ihr Erfolg hänge nicht zuletzt von den Vorlieben der Jury ab. Ausserdem sei ihr Motto sowieso: Dabei sein ist alles! Eine Ehrung durfte Sabine Stebler

aber bereits entgegen nehmen: Alle SwissSkills-Teilnehmenden aus dem Kanton Solothurn wurden Anfang September vom Solothurner Regierungsrat Remo Ankli mit einer Auszeichnung und einer Uhr für ihre hervorragenden Leistungen belohnt. Der Solothurner Gewerbeverband lud die Nachwuchstalente überdies zu einem Nachtessen ein. Die SwissSkills Bern 2014 sind etwas noch nie Dagewesenes: Es sind die ersten Schweizer Berufsmeisterschaften an ein und demselben Ort. An diesem Grossanlass präsentieren sich über 130 Berufe aus Handwerk, Industrie und Dienstleistung. In rund 70 Berufen kämpfen die jungen Berufsleute um den Titel des Schweizer Meisters. Zu den SwissSkills in Bern werden etwa 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Besucher aus der ganzen Schweiz erwartet.

ROGGENBURG

Ein Fest für alle Sinne

Mexikanische Gartenkultur: Alexandra Müller (r.) führt durch Roggenburgs Gärten. dust. Roggenburg hat eine auffallend aktive Bevölkerung. Und vielschichtig dazu. Während die einen alljährlich Tausende Besucher zu den bekannten Motocrossrennen anlocken, sind andere daran ein Kulturfest auf die Beine zu stellen. Am letzten Samstag waren letztere an der Reihe. Das Kulturfest Roggenburg 2014 war angesagt. GartenKultur im Wandel der Zeit war das Thema, das sich ab 13 Uhr bis um Mitternacht durchzog. Zentrum des Anlasses war das Haus Kirchgasse 1, bei Alexandra Müller daheim. Die Organisatorin dieses ungewöhnlichen Anlasses lebt mit ihren Kindern seit einigen Jahren in Roggenburg. Mit ihren Ideen als begeisterte Gärtnerin und Verwerterin von Selbstgezogenem hat sie bereits einige Roggenburgerinnen und Roggenburger überzeugt. Auf einem durch die Organi-

satorin selbst geführten Rundgang durch verschiedene Gärten und Häuser konnten die paar Dutzend Gäste – je nach Tageszeit mal mehr, mal weniger – sich einen Eindruck von der Kreativität dieser Gruppe machen. Bereits beim Eröffnungsapéro mit einem reichhaltigen Buffet – ausschliesslich aus Roggenburger Gärten – liessen es sich die Besucherinnen und Besucher gutgehen. Es folgte der Gartenrundgang durch Müllers Garten, wo die Zusammenarbeit von Mensch und Natur augenfällig zelebriert wird. «Das Thema ist aktuell«, meint Alexandra Müller und fügt an: «Rund um die Erde machen sich die Menschen wieder Gedanken, wie wir die Zukunft gestalten, wie wir mit unseren Ressourcen und der Umwelt umgehen.» Die Fortsetzung folgte bei Willi Bru-

FOTOS: MARTIN STAUB

der, einem rüstigen 87-Jährigen, welcher

seit 40 Jahren selber pflanzt und nun einen Teil des Gartens der Gruppe um Alexandra Müller zur Verfügung stellt. Hier durften die Gäste unter anderem sehen, wie wachsende Maispflanzen als Bohnenstangen dienen und den Geschmack von runden Picknick-Gurken im Gaumen erleben. Ein kulinarisches Highlight folgte beim Gemeinschaftsgewächshaus hinter der Kirche. Voller Stolz präsentierte Alexandra Müller mit Musiker Joachim Scherrer den gelungenen Roggenburger Mozzarella, der zusammen mit den einheimischen Biotomaten vorzüglich schmeckte. Ein entstehender Rosenduftgarten, eine interessante Diaschau über eine Äthiopienreise, diverse literarische Kurzbeiträge, musikalische Intermezzi und ein Freiluftkino waren weitere Höhepunkte, welche dieses Kulturfest abrundeten. Diverse Erzeugnisse aus der Produktion von Alexandra Müller und ihren Leuten können übrigens an der Kirchgasse 1 in Roggenburg gekauft werden.

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12. – 28. September

Bruno Leus – Objekte und Druckgrafiken Öffnungszeiten: Do und Fr, 18.00–20.30 Uhr, So, 11.00–16.00 Uhr Der Künstler ist am Freitag und Sonntag in der Galerie anwesend. KONZERT

Samstag, 20. September, 20.15 Uhr

* Pippo Pollina Trio – L’Appartenenza

Die geballte Ladung an hochkarätigen Musikern sorgt für frischen, rhythmischen Groove. Pippo Pollina (Gesang, Piano, Gitarre) Max Kämmerling (Gitarren) Roberto Petroli (Klarinette, Saxofon) KONZERT FÜR KINDER

Sonntag, 21. September, 15.00 Uhr

* Lyrixx

Die fetzige und rockige Musik gefällt nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern. FILM

Donnerstag, 25. September, 20.30 Uhr

Der Imker

Das berührende Schicksal eines Bienenzüchters. Regie: Mano Khalil, mit Barbara Bienz, lbrahim Gezer, Nicole Hohl, Gabriele Schneider Krummenacher, Viktor Krummenacher u. a. Dokumentation; CH 2013, 105 Min.

Roggenburger Mozzarella: Flüssigkeit abgiessen und geniessen.

* Vorverkauf Terra Travel, Bahnhofstrasse 3, Laufen Tel. 061 761 30 33 Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46


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Donnerstag, 18. September 2014 Nr. 38

Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 18. September, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon).

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche

Sonntag, 22. September 2014 10.00 Uhr Gästegottesdienst Thema: Warum lässt Gott das zu? mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte, anschliessend Apéro Dienstag, 23. September 2014 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend

Jubiläumsgottesdienst Sonntag, 21. September, 16 Uhr mit Kinder-Gottesdienst Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Freitag, 18. September, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 18. September, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse. Sonntag, 21. September, 10.00 Uhr, Besammlung beim Stadthaus Laufen, ökum. Bettagsgottesdienst mit dem ökum. Pfarrteam. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der ref. Kirche Laufen statt. Kleinlützel Sonntag, 21. September, 10.00 Uhr, kath. Kirche Kleinlützel, ökum. Bettagsgottesdienst mit dem ökum. Pfarrteam. Heute ist Chinder-Sunntig. Burg im Leimental Sonntag, 21. September, 19.00 Uhr, Schlosskapelle Burg, ökum. Bettagsgottesdienst mit dem ökum. Pfarrteam. Nachher findet ein gemütliches Beisammensein im Pfarreisaal statt.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche Sonntag, 21. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Gottesdienst zum Eidgenössischen Bettag mit Einführung in das Abendmahl für die 3.- und 4.-Klässler der Kirchgemeinde Thierstein, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntagsschule/ChinderChilche mit Teilnahme am Gottesdienst. Samstag, 27. September, 10 Uhr, Kapelle des Zentrums Passwang, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntag, 28. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, ErntedankGottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth, Erntedank-Früchte-Arrangement durch Sigristin Natascha Balimann. Sonntagsschule/ChinderChilche mit Beginn im Gottesdienst. Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst. Konfirmandenunterricht: jeweils donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus, im Gemeindesaal: Gruppe 2 am 18. September. Gruppe 1 am 25. September. Live in Concert mit «Nightingale ’n’ Crow»: Freitag 19. September 2014, um 20 Uhr in der reformierten Kirche, Breitenbach. Eintritt Erwachsene: Fr. 15.–, Eintritt Kinder: Fr. 10.–. Vorverkauf: 061 811 66 77. – Die «Nachtigallen und Krähen» sind ein moderner Chor mit sehr versierten Sängerinnen und Sängern und Instrumentalisten, hat seinen Ursprung in Frenkendorf/Füllinsdorf, wird angeleitet von Florian Kirchhofer, Musiker und Organist aus Brislach. Eintritt: 45 Minuten vor Konzertbeginn.

Nichts geht jemals verloren, es verändert die Form, ja, es wandelt sich, es transformiert sich. Aber denke daran: Nichts geht jemals verloren.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Sohn, unserem Bruder, Onkel und Schwager

Thomas Dreier «Tom» 16. Mai 1962 bis 4. September 2014

Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten . . . und doch ist einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält. R. M. Rilke

Dein Herz hat aufgehört zu schlagen. Friedlich bist du eingeschlafen.

Die Trauerfamilie Bertha Dreier-Roth Peter Dreier mit Familie Roswita Dreier Markus Dreier mit Familie

Wir haben Abschied genommen von

Annerös Vögtlin-Allemann Wir danken allen, die Annerös zu Lebzeiten Gutes erwiesen haben. Die vielen Beweise der Anteilnahme waren uns ein Trost in den schweren Stunden.

Die Urnenbeisetzung findet in Kleinlützel im engsten Familienkreis statt. Gilt als Leidzirkular.

Danke für das tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben, für einen Händedruck, wenn die Worte fehlten, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für ein stilles Gebet. Danke auch für die Spenden ans Antoniushaus Solothurn, für heilige Messen und Grabschmuck. Grellingen, im September 2014

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Sonntag, 21. September 2014, um 11.00 Uhr in der katholischen Kirche Grellingen. (Statt Karten)

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Donnerstag, 18. September, 14.30 Uhr Treffpunkt, zu Gast: Maja Stieger und Werner Alder, Appenzellermusik – Hackbrettbau und Brauchtum. Pfarrer Armin Mettler und Team – Freitag, 19. September, 9 Uhr Ökum. Begegnungswanderung, Margarethenkirche Binningen– Witterswil. Treffpunkt Bahnhöfli Flüh, Pfarrer Armin Mettler und Team 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen Evelyne Standke, ökum. Kirche Flüh – Sonntag, 21. September, 11 Uhr Ökum. Gottesdienst auf der Landskron, Pfarrer Armin Mettler, Günter Hulin und Paul Schwindenhammer – Mittwoch, 24. September, 18.30 Uhr Roundabout – Streetdance-Grupp, Isabel Reimer – Freitag, 26. September, 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Pflegewohnheim Flühbach Pfarrer Armin Mettler 19.30 Uhr Jugendtreff, ökum. Kirche Flüh 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Einsingen um 19.30 Uhr, St.-Johannes-Kapelle Hofstetten

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Praxis Dr. med. R. Haberthür FMH Innere Medizin / spez. Hämatologie-Onkologie

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Nunningen

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Bruder, Onkel und Cousin

Baupublikation

Baupublikation

Bauherr: Stebler Blech AG Brügglistrasse 4, 4208 Nunningen Bauobjekt: Erweiterung Ost Architekt: Holzart Arch. AG Zullwilerstrasse 49, 4208 Nunningen Bauplatz: Bretzwilerstrasse 30, Bau 92 Bauparzelle: GB-Nr. 2439 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist:18. September–2. Oktober 2014 Die Baukommission

Bauherr: Stebler Blech AG Brügglistrasse 4, 4208 Nunningen Bauobjekt: Rückbau Heizöltank Umbau Tankraum Architekt: Holzart Arch. AG Zullwilerstrasse 49, 4208 Nunningen Bauplatz: Bretzwilerstrasse 30, Bau 92 Bauparzelle: GB-Nr. 2439 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist:18. September–2. Oktober 2014 Die Baukommission

Grellingen

Baupublikation Gesuchsteller: Stephan Jeger und Dorthe Jensen Hoesdgaard Gehrenstrasse 27, 4227 Büsserach Bauobjekt: Um- und Anbau EFH Standort: Gehrenstrasse 27 Grundstück: GB-Nr. 1544 Nutzungszone: Wohnzone W2a Projektverfasser: Schnell Gallus Sinsenstrasse 6, 4244 Röschenz Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 3. Oktober 2014

Einwohnergemeinde Grellingen

Einladung zur Gemeindeversammlung Ort: Zeit:

Grellingen, Gemeindesaal, Baselstrasse 6 Donnerstag, 2. Oktober 2014, 20.00 Uhr

Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 21. Mai 2014. 2. Pensionskasse / Beschluss über die Besitzstandregelung. 3. Bewilligung von Verpflichtungskrediten für folgende Projekte: a) Fr. 235 000.– für den Erwerb eines neuen Werkhoffahrzeuges, b) Fr. 240 000.– für den Ersatz der Wasserleitung in der Delsbergstrasse, Etappe 1. c) Fr. 250 000.– für den Ersatz der Wasserleitung im Terrassenweg. 4. Verschiedenes. Die einzelnen Traktanden sind im Vorbericht näher beschrieben. Die Unterlagen zu den Traktanden 1 und 3 sind in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht aufgelegt. Ein Teil ist auch im Internet abrufbar. Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann innert 10 Tagen beim Regierungsrat schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden. Grellingen, 25. August 2014 Einwohnergemeinde Grellingen Der Gemeinderat

Rodersdorf

Seewen Gemeinde Rodersdorf

Baupublikation Bauherrschaft: Orange Communications SA Rue du Caudray 4, 1020 Renens Bauobjekt: Aktualisierung, Ausbau und Erweiterung der Mobilfunk- und WLL-Basisstation, Upgrade to 800, 900 and 2100 Mhz for existing site GSM 1800 Bauplatz: Höchmatt 2 und 3 (Tongrube Lungelen) Projektverfasser: Amodus SA z.H. Herrn Martin Savard, Chemin du PetitFlon 29, 1052 Le Mont-sur-Lausanne Bauparzelle: 1486 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 3. Oktober 2014

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Thomas und Barbara Müller-Borer, Kastelweid 391, 4204 Himmelried Projektverfasser/in: Bauherrschaft Bauvorhaben: Gartensanierung mit Pavillon und Pergola Bauplatz: Kastelweid 391 Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 1203 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: Keine Einsprachefrist: 2. Oktober 2014

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr: Vasilije und Lidija Radulovic Hollenweg 48, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Eric Wilhelm Architekt Oberwilerstrasse 40B, 4106 Therwil Bauobjekt: Veloabstellplatz / Vordach / Aussentreppe / Sektionaltor Bauplatz: Hollenweg 48, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 4402 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 3. Oktober 2014

Rodersdorf

Baupublikation Bauherr: Alexander Gröli Bauobjekt: Wärmepumpe für Schwimmbadheizung Bauplatz: Dammstrasse 17 Bauparzelle: GB-Nr. 238 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 2. Oktober 2014

Marie und Adolf Steiner Leo und Daisy Grun mit Familie Theres Cueni mit Familie

Traueradresse: Leo Grun, Fichtweg 10, 4254 Liesberg Dorf

Büsserach

Gesuchsteller: Andreas und Ursula Jeker Wahlenstrasse 34, 4227 Büsserach Bauobjekt: Umbau Wohnteil Bauernhaus / Anbau Einstellraum Standort: Wahlenstrasse 34 Grundstück: GB-Nr. 859 Nutzungszone: Landwirtschaft Projektverfasser: GLB Oberaargau Murgenthalstrasse 70, 4900 Langenthal Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 3. Oktober 2014

18. Mai 1938 bis 8. September 2014

Die Abdankungsfeier mit anschliessender Urnenbestattung findet am Freitag, 19. September 2014, um 14.30 Uhr in der Dorfkirche Liesberg statt.

vom 27.09. bis 12.10.2014

Baupublikation

Josef Grun

Flurgenossenschaft Rodersdorf Informations- und Publikationspflicht Gemäss § 27 Abs. 3 der Verordnung über die Bodenverbesserungen in der Landwirtschaft vom 24. August 2004 (BoVO, BGS 923.12) geben wir Ihnen Kenntnis von der geplanten Mitgliederversammlung. Datum:

23. September 2014, um 20.00 Uhr

Ort:

Gemeindeverwaltung Rodersdorf, Gemeindesaal, Leimenstrasse 2

Traktandenliste: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Begrüssung Wahl Tagespräsident und Stimmenzähler Protokoll der Mitgliederversammlung vom 28. 4. 2014 Orientierung über öffentliche Auflage Änderung des Beizugsgebietes Statuten Unterhaltsreglement Wahlen: Revisor Orientierungen Verschiedenes

Bis Traktandum 4 sind alle Grundeigentümer stimmberechtigt. Nach Annahme der Änderung des Beizugsgebietes (Trakt. 5) sind nur noch diejenigen Grundeigentümer stimmberechtigt, welche weiterhin Mitglied der Flurgenossenschaft sind. Die betroffenen Grundeingentümer wurden mit persönlicher Einladung vom 11. September 2014 über die Mitgliederversammlung orientiert. Flurgenossenschaft Rodersdorf

Gilt als Leidzirkular.


LAUFENTAL LAUFEN

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LAUFEN

Zweimal Leus in Laufner Galerien

Künstler-Geschwister: Marie-Louise Leus und Bruno Leus.

FOTOS: EDMONDO SAVOLDELLI

sav. Bruno Leus im Kulturzentrum Alts Schlachthuus und Marie-Louise Leus in der Chelsea Galerie hatten am letzten Wochenende Vernissage. Obwohl die Geschwister Leus schon zweimal zusammen ausgestellt haben, sagen beide unisono: «Das ist Zufall». Beide wussten nicht, dass zum gleichen Datum eine Ausstellung des andern geplant war. Doch ebendies gibt den Besuchern eine schöne Gelegenheit, in zwei unterschiedliche künstlerische Universen einzutauchen. Bruno Leus, geb. 1943 in Basel, wohnt seit 1976 in Flüh, wo er auch sein Druckatelier unterhält. Seit 1996 hat er zusätzlich in Wintersingen ein grosses Atelier, in welchem seine plastischen Arbeiten entstehen. Leus, in der Vergangenheit mit Preisen und Auszeichnungen geehrt, ist in der Region vor allem durch seine Arbeiten im öffentlichen Raum bekannt. Im Alte Schlachthuus zeigt Leus Druckgrafiken, Glasarbeiten, Stahlschnitte und farbige gefräste Holzarbeiten jüngeren Datums. Imposant ist gleich beim Treppenaufgang die wandübergreifende Arbeit «Grosse und kleine Spritzer», welche mit grossen und kleinen organischen Formen eine starke, die Wand auflösende Wirkung er-

Donnerstag, 18. September 2014 Nr. 38

Überzeugungskraft und eine Portion trockenen Humors des Künstlers, der seine Mittel beherrscht, innewohnt. Die fünf Jahre jüngere Marie-Louise Leus betreibt ihr Atelier in Allschwil und wohnt in Therwil. Wie Bruno Leus hat sie die Fachklasse für Gestaltung an der Kunstgewerbeschule in Basel besucht. Auch sie wurde mit Stipendien und Werkbeiträgen geehrt. Leus betitelt ihre Ausstellung in der Chelsea Galerie mit «Standpunkt». Dabei geht es weniger um ein «Hier stehe ich» als um ein «Wo stehe ich?». Von ihrem Standpunkt aus schaut Marie-Louise Leus in Kuppelgewölbe, in mannigfach und komplex geklappte Räume, in Räume zwischen Himmel und Erde. Katholisch aufgewachsen, lässt sie sich immer noch durch romanische, gotische und vor allem barocke Kirchenarchitektur begeistern und begann «wie ein Kind» selbst Altar- und Kirchenmodelle zu modellieren, wenn ihr auch die konfessionelle Religiosität inzwischen abgeht. Die Sinnlichkeit der 27 Prunkornate der schwarzen Madonna von Einsiedeln inspirierten sie zu einer ganzen Serie «merci à marie». Die retrospektiv aufgebaute Ausstellung, die bis ins Jahr 1989 zurückreicht, aber auch viele neue Ar-

Radio SRF in Laufen auf Mission Fusion Das «Regionaljournal unterwegs» diskutierte am 10. September in Laufen auf dem Rathausplatz über die Kantonsfusion von Baselland und Basel-Stadt. Olivia Borer

U

m 17.30 Uhr ging das «Regionaljournal unterwegs» von Radio SRF auf Sendung. Trotz guter Wetterverhältnisse versammelten sich nur sehr wenige Besucherinnen und Besucher auf dem Rathausplatz, wo der SRF-Van mit Radiostation gastierte. Patrick Künzle, Regionaldirektor Basel/Baselland führte mit seiner Gesprächsmoderation durch die knapp 30-minütige Sendung über die Abstimmung zur Kantonsfusion beider Basel. Seine Gäste waren der FDP-Landrat Rolf Richterich (Laufen), der gegen eine Prüfung der Kantonsfusion plädierte und Heinz Aebi, ehemaliger Gemeindepräsident von Nenzlingen. Im einstigen SP-Landrat und Fusionsbefürworter Aebi fand Richterich seinen Gegenpol und die Zuhörerinnen und Zuhörer die Garantie auf einen Schlagabtausch der kontroversen Meinungen. Den Auftakt zur Diskussion lieferten Marlène Sandrin und Claudia Kenan von Radio SRF mit einer Bestandsaufnahme der Stimmung im Stedtli zweieinhalb Wochen vor dem Urnengang zur Kantonsfusion. Wenn es nach der Mehrheit der Laufentaler geht, findet die Fusionsfrage am 28. September ihren Abschluss: Von 122 befragten Personen sprachen sich 83 gegen die Kantonsfusion aus. Nur 20 wollen Ja stimmen und 19 Personen sind noch unschlüssig. Kenan nahm das Nein im

Fusionsbefürworter und -gegner: Heinz Aebi (l.) und Rolf Richterich (2. v. r.). FOTO: OLIVIA BORER Im Hintergrund Marlène Sandrin (l.) und Claudia Kenan. Stedtli anders wahr, als im Oberbaselbiet, wo Radio SRF vor Laufen Halt gemacht hatte. Es sei kein emotionales, sondern ein selbstverständliches Nein gegen die Fusion. Es sei spürbar, dass der Konflikt von damals bei der Bevölkerung noch nachwirke. Mit dem Konflikt von damals ist der Anschluss des Laufentals an das Baselland vor 20 Jahren gemeint, nachdem sich der Jura vom Kanton Bern abgespalten hatte. Heinz Aebi setzte sich damals für einen Anschluss des Laufentals an den Kanton Basel-Landschaft ein. Dieser politischen Überzeugung wegen wurde 1989 sein Auto in Brand gesetzt. An der hiesigen Debatte waren Richterich und Aebi ebenfalls Feuer und Flamme doch hielten sie die Diskussion sachlich und wahrten einen respektvollen Umgangston. Nichtsdestotrotz konnte sich Rolf Richterich einen sarkastischen Unterton nicht verkneifen, als er bemerkte, wie erstaunlich es sei, dass Aebi zuerst für einen Wechsel zum Kanton Baselland

kämpfte und nun mit der allfälligen Fusion schon wieder den Kanton wechseln wollte. Für ihn sei der «Fusionsprozess hochgestochen», eine Zusammenlegung der beiden Kantone würde das Laufental noch mehr zur Randregion machen und dessen Einfluss schmälern. Dem widerspricht Heinz Aebi, der in der Fusion eine Chance für die ansässige Wirtschaft und Kultur sieht. Zudem gäbe es keine Parallelen im Vergleich der damaligen Situation durch den Anschluss des Laufentals an Baselland und der gegenwärtigen Situation. Damals wurden jahrzehntelange Auseinandersetzungen abgeschlossen, dies sei heute anders. Auch Kenan bemerkte, dass die heutige Diskussion weniger vergiftet sei, als vor gut 20 Jahren. Denn wie Alexander Imhof, Stadtpräsident von Laufen, kürzlich feststellte: Es gibt keine Trennungsgeschichte. Apropos Geschichte: Als das Laufental 1989 dem Wechsel zu Baselland zugestimmt hatte, lag die Stimmbeteiligung bei 93,6 Prozent.

LIESBERG

Ein Farbklecks bedeutet das Aus Bruno Leus: Stahlschnitt. zielt. Eine Serie kleiner Holztafeln spielt mit gefrästen, zeichenhaft organischen Formen und starken Farbkontrasten und entwickelt eine grosse dekorative Kraft. Überzeugend sind auch die schlichte Eleganz der weissen Profile und die grafische Wirkung seiner Metallschnitte. Leus arbeitet oft mit dem «Abfallmaterial» seiner Werke weiter und verwendet die Negativformen in neuen Zusammenhängen. Wenn man ihn nach seiner Arbeitsmethode und seinen Motiven befragt, bleibt er karg in der Antwort. «Ich musste etwas machen» oder «Es hat sich so ergeben» weisen auf einen Künstler, der weit davon entfernt ist, seine Arbeit intellektuell zu überhöhen. Leus sucht das Frappierende seiner Kunst in der Reduzierung der Mittel und der überraschenden Einfachheit, welcher jedoch die grosse

Marie-Louise Leus: «mich anschauen» (Ausschnitt). beiten zeigt, vermittelt einen schönen Überblick über die Arbeitsweisen der Künstlerin in ihrem steten Drang, sich in Zeichnung, Malerei und Objekten Ausdruck zu verschaffen und damit sich selbst auf die Spur zu kommen. Herzstück der Ausstellung mögen zwei von Selbstporträts gefüllte Wände sein – «mich anschauen» sind sie benannt. Hier zeigt Leus in souverän gemalten Porträts vom Kleinkind bis zur älter werdenden reifen Frau alle ihre Facetten im «Sichanschauen» und ihre ganze Verletzlichkeit.

Spassige Kampftruppe: Nach zweistündigem Einsatz fühlen sich alle als Sieger.

KORRIGENDUM

Bürki – nicht Asper

FOTO: MARTIN STAUB

Bruno Leus, Objekte und Druckgrafiken, Kulturforum Laufen, Alts Schlachthuus, Seidenweg 55. Do/Fr 18–20.30 Uhr, So 11–16 Uhr. Bis 28. September. Marie-Louise Leus: «Standpunkt». Malerei, Objekte, Zeichnungen. Chelsea Galerie, Delsbergerstrasse 31. Di–Do 14–18 Uhr, Fr 10–20 Uhr, Sa 10–14 Uhr. Bis 18. Oktober.

LAUFEN

Es lockt die Karibik WOS. «Die Chorprobe» heisst die 9. Produktion des Vereins hof-theater.ch. Das musikalische Lustspiel erzählt die Geschichte eines kleinen Dorfchores und seinem höchst ambitionierten Dirigenten. Ein Geheimtipp: Nicht nur, aber auch für Freunde des Gesangs! Erneut macht die Truppe in Laufen bei Monika und Christoph Mathys Station. Das hof-theater hat sich in acht Jahren in der Schweizer Kulturszene etabliert: Mit rund 300 Vorstellungen in der ganzen Deutschschweiz, fast 40 000 Zuschauern und rund 50 Bauernhöfen als Spielorte handelt es sich um die grösste Theaterveranstalter im Landwirtschaftsbereich. Hoftheater, Laufen. Neuhof, In den Spitzen 5, Wahlen. Freitag, 19. Sept, Küche ab 18.00 Uhr, Spielbeginn 20.00 Uhr.

dust. «Noch immer stehen wir in der Öffentlichkeit in etwas schiefem Licht, weil Paintball als Kriegsspiel deklariert wird», sagt Mirco Langone. Der Geschäftsführer der Paintball Arena Liesberg sieht diese Aktivität, die sich im ehemaligen Zementi-Areal übrigens grosser Beliebtheit erfreut, als Spiel und Sport. Das Wochenblatt packt die Gelegenheit beim Schopf, eine Gruppe zu begleiten, welche sich einmal auf das Abenteuer einlassen will. Einige davon entpuppen sich zwar im Laufe des zweistündigen Wettkampfes als Wiederholungstäter. Zum Beispiel Evelyn, welche ihre Kolleginnen und Kollegen für diesen Spass aufgeboten hat. «Ich war schon einmal dabei und fand das Spiel mit den Paintballs irgendwie cool», schwärmt die Nunningerin, die sich aber für ihren Zweitauftritt besonders gut einkleidet: Auch Knieschoner und Velohelm dürfen nicht fehlen. «Es zwickt schon ein bisschen, wenn man von so einem Farbgeschoss getroffen wird», sagt sie lachend, bevor sie sich, wie die acht weiteren Kämpferinnen und Kämpfer mit der von der Paintball Arena zur Verfügung gestellten Ausrüstung auf das Spielareal begibt: Overall,

Handschuhe und Kopfschutz. «Jeder hat nur zwei Augen», mahnt die Mitarbeiterin, «deshalb ist es absolut tabu, das Spielfeld ohne Maske zu betreten.» Nachdem sie allen die Markierer – so werden die Schiessgeräte beim Paintball genannt – mit Munition und Luft gefüllt und ausführlich erklärt hat, kanns losgehen. Die beiden Teams Rot gegen Schwarz begeben sich in Deckung. «3 – 2 – 1 – los!» Ziemlich heftig rattern die Spielgeräte und die orange Farbe der Paintbälle – mit Lebensmittelfarbe gefüllte Gelatinekapseln – zerspritzen an den Hauswänden, Carrosserien oder auf dem Overall eines Mitspielers, der sich mit erhobener Hand sofort als geschlagen und ausgeschieden outet. Keine 30 Sekunden dauert es jeweils, bis sich die ersten Opfer hinter das Schutznetz zurückziehen und auf die nächste Runde warten müssen. Die Farbspuren an den Overalls zeugen nach den durchschnittlich 5 bis 10 Minuten dauernden Kampfrunden von vollem Einsatz. Spass haben offenbar alle. Gewinner und Verlierer. Ob sie wieder hingehen? «Ja, gut möglich», lacht Jonas, «aber etwas Zeit werde ich bis dahin schon verstreichen lassen.»

dust. Den Artikel über die Höhenfeuer im letzten Wochenblatt schrieb Roland Bürki und nicht Bea Asper. Die Redaktion entschuldigt sich für diesen Fehler.


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LAUFENTAL DENKPAUSE

Ein JA ist nur logisch!

Brigitte Bos-Portmann

müssen aber neu definiert werden. Statt 86 wenig autonomen Gemeinden und einer zentralistische Kantonsverwaltung soll es zu 6 starken selbständigen Regionen kommen, welche die ihnen vom Kanton übertragenen Aufgaben zusammen lösen müssen. So die Idee des neuen Gesetzes, das wahrlich einen grossen Umbau des heutigen Baselbiets bedeutet, insbesondere weil auch Gemeindefusionen zum Thema werden. Wohlverstanden, gegen die Ideen des Gemeindestrukturgesetzes ist nicht viel einzuwenden, es zielt in die richtige Richtung. Der Reformbedarf wird richtigerweise erkannt und bekannt gemacht. Es zeigt aber auch klar und deutlich, welch steiniger und langer Weg vor uns liegt. Dieser dürfte wesentlicher länger dauern als die 3-4 Jahre, welche eine Prüfung der Fusion dauern würde. Würden diese guten Ideen nicht bei den politischen Grenzen zu unserem Partner Basel-Stadt aufhören, dann ergäbe sich ein viel grösserer Spielraum für echte und weitsichtige Reformen. Wir hätten auch wesentlich früher Klarheit über die Zukunft. Starke Gemeinden und ein schlanker, aber starker Kanton – damit lassen sich die grossen, übergeordneten Aufgaben in den Bereichen Verkehr, Mobilität, Gesundheitswesen, Wirtschaft- und Finanzpolitik angehen. Deshalb unbedingt ein Ja am 28. September.

In den vergangenen Wochen verging kein Tag ohne Medienberichte und Leserbriefe zur Abstimmung über den Gegenvorschlag zur Fusionsinitiative. In den Leserbriefen hielten sich Pro und Contra Argumente zu dieser zweistufigen Fusionsprüfung in etwa die Waage. Mit der eben erst veröffentlichten Idee eines neuen Gemeindestrukturgesetzes wird nun definitiv klar, dass die heutigen Strukturen zwischen Kanton und Gemeinden und unter den Gemeinden des Baselbiets den Anforderungen absolut nicht mehr genügen. Sie sind schlicht nicht mehr zeitgemäss. Damit wird auch offensichtlich, wir kommen nicht um tiefgreifende Anpassungen und Veränderungen in unserem Kanton herum. Bisher haben die Gegner der Fusionsprüfung mit einem möglichen Identitätsverlust argumentiert, ja nichts ändern am Erfolgsmodell Kanton Baselland war die Devise. Die Strukturen und die Aufgabenverteilung zwischen den Gemeinden und dem Kanton Baselland Brigitte Bos-Portmann, Laufen, Landrätin CVP

BLAUEN

Musikverein feiert 100 Jahre dust. Der Musikverein Blauen lädt dieses Wochenende zum grossen Jubiläumsfest. Am Freitag, 19. September ist in der Mehrzweckhalle die Oberaargauer Brass Band OBB zu Gast (19.30 – 21.00 Uhr). Im Anschluss daran folgt die

Brass Band BBK Büsserach. Am Samstag, 20. September, warten unter vielen Gastvereinen die Schwarzenberger Herolde, der MV Kippel und weitere Vereine aus der Region auf zahlreiche Besucher. (www.mvblauen.ch)

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LESERBRIEF

VERANSTALTUNG

Mir wei luege

« gmüetlich höckle und z’friede si»

Man sagt den Baselbieterinnen und Baselbietern eine gewisse Bedächtigkeit nach. Man überstürzt nichts, man wägt sorgfältig ab. Wie heisst es doch im Baselbieter Lied so schön: «Mir wei luege». Diese Haltung ist auch bei der anstehenden Prüfung der Kantonsfusion angesagt. Die Neugestaltung unseres Kantons bietet viele Chancen, und darum sollten wir nicht kategorisch Nein sagen zu Perspektiven, die wir im Detail noch gar

nicht kennen. Liegt eine neue Verfassung vor und sind die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen auf dem Tisch, können wir uns in aller Ruhe für ein Ja oder für ein Nein zur Fusion aussprechen. Wie dies Baselbieterinnen und Baselbieter eben so zu tun pflegen. Darum Ja zur Prüfung der Kantonsfusion.

Würde heute jemand kommen und sagen das TNW-Abo gilt nur bis zur Grenze an den Kanton Baselstadt oder aus Städtersicht bis zur Grenze zum Kanton Baselland, das gebe einen Aufschrei im Volk. Es würde plädiert werden, dass wir eine Region sind und dass dies kleinbürgerliches Denken sei. Doch will man prüfen, ob man zusammen tun will, was zusammen gehört, wird sehr schnell mit viel Emotionen und wenig Logik der Kopf geschüttelt. Als quasi Entschuldigung, dass man den Mut zu Neuem verloren hat, wird dann vorgeschoben, dass man den Kanton Nordwestschweiz haben will und nicht nur einen Kanton Basel. Herr Landrat Kirchmayer hat uns an der Podiumsdiskussion, auf die Frage eines jungen SVPlers, es mache doch mehr Sinn einen Kanton Nordwestschweiz zu gründen, deutlich erklärt, dass dies auch von Anfang an seine Vision war, doch nach Abklärungen seinerseits mit Staatsrechtlern stellte man fest, dass diese Vision nur Realität werden kann, wenn die beiden Basel zuvor fusionieren. Schlussfolgerung: Sagen wir Nein zur Prüfung, sagen wir Nein zu einer starken Region Nordwestschweiz. Ich sage JA zu einer starken Region, JA zur Zukunft darum ganz klar JA am 28. September zur Kantonsfusionsprüfung.

Mit grosser Freude laden wir zum ersten Jodler-Obe in die Serafinhalle Laufen ein. Nach dem etwas ungewöhnlichen Sommer und den verdienten Ferien möchten wir die Gäste mit einem abwechslungsreichen Programm, einem gemütlichen zusammen höckle verwöhnen. Mit viel Liebe und Mühe werden wir den Saal dekorieren, damit die Klänge des Chinderchörli Bölchenflueh unter der Leitung von Rita Wermuth in Zufriedenheit aufgenommen werden können. Mit rassigen Klängen bringt das Trio-Postwurm die Anwesenden zum Staunen und ladet zum Tanze ein. Die bekannten Säntis-Jodler aus der Ostschweiz präsentieren Lieder aus ihrem Repertoier mit Appenzeller Naturjodel (Zäuerli) und Jodellieder sowie Acappella (moderne rythmische Songs). Gönnen Sie ihren Lachmuskeln eine gründliche Massage mit dem Stockhorn-Housi. Er sorgt für unterhaltsame Auflockerung. Auch wir, der Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» Laufen wird unter der Leitung von Kurt Grun sein Bestes geben. Selbstverständlich freuen wir uns, wenn Ihr alle, während der Pause unsere Lose «rübis und stübis» aufkauft. Schmackhafte und bewährte Gaben der farbenfrohen Tombola warten auf die Gewinnerinnen und Gewinner. Auch haben wir ein paar Überraschungen bereit. Unter der Nummer 079 377 97 87 nimmt unsere Präsidentin die Reservation gerne entgegen. Ab 18.30 Uhr steht unsere Küchenmannschaft bereit und serviert ein schmackhaftes Nachtessen. Sehr geschätzte Jodelfreunde, wir heissen Sie und Ihre Angehörigen zu unserem ersten Jodler-Obe recht herzlich willkommen und wünschen Ihnen einige gemütliche Stunden im Kreise der heimatlichen Klänge. Sollte Sie sich nach dem Konzert angesprochen fühlen und an einem Donnerstagabend nichts vorhaben, so sind Sie herzlich und ungezwungen zu einem Probebesuch eingeladen.

Sabine Zutter-Kessler, Dittingen Vizepräsidentin glp Laufental

Jodlerklub «Echo vo dr Flueh» Laufen

Alexander Imhof Stadtpräsident Laufen

LESERBRIEF

Wo sind sie geblieben? Lebe ich in einer verkehrten Welt oder wo sind die grossen Kämpfer von einst geblieben? Als es um die Laufentalfrage ging, waren sie weltoffen, mutig und weitsichtig. Und heute? Heute hören wir von den Kämpfern von damals Sätze wie: Da wissen wir was wir haben, und meinen damit den Halbkanton Baselland. Woran liegt das? Hat es mit dem Alter der Kämpfer zu tun? Nein das glaube ich kaum, sonst würde nicht ein 90jähriger, ehemaliger Kämpfer vor die Leute stehen und sagen, dass er für eine Kantonsfusionsprüfung ist, und sollte diese ergeben, dass es mehr Nachteile als Vorteile bringt, können wir in vier Jahren immer noch Nein sagen. Also woran liegt es denn, dass sich ehemalige Kämpfer heute der Kantonsfusionsprüfung gegenüber verhalten wie damals die Gegner eines Kantonswechsels? Damals nannten sie die Gegner engstirnig, ängstlich und wenig bis gar nicht zukunftsorientiert. Muss ich jetzt von ihnen dasselbe denken? Damals hatten sie Angst, die «urchigen» Oberbaselbieter könnten den Übertritt vom Laufental zum Kanton Baselland verhindern, und heute? Heute stehen die Kämpfer von damals zusammen mit den Gegnern von damals und den «urchigen» Oberbaselbietern von damals am Feuer und singen unter Baselbieterfahnen das Baselbieterlied. Ich glaub ich bin im falschen Film!

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THIERSTEIN

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BREITENBACH

Von Adele bis Queen

Reissen alle mit: Die ausdruckstarke und stimmgewaltige Fabienne Jäggi und ihre Mitmusiker rocken die Bühne. FOTO: KATHARINA KILCHER

Gegen dreihundert Zuschauer kamen am letzten Freitagabend in den Griensaal, um das neuste Programm des Perkussionsensembles Rhythm project zu geniessen. Katharina Kilcher

L

ebhaft geht es zu und her im Breitenbacher Griensaal. Da werden Hände geschüttelt, Schultern geklopft, einander von weitem zugenickt und lebhaft diskutiert. Fast jeder kennt jeden hier in der Region. Auch die Hauptdarsteller des Abends, gut erkennbar in ihren dunkelroten Hemden mit aufgesticktem Bandnamen, wuseln durch die Reihen und begrüssen ständig neue Bekannte und

Fans. Endlich sitzen alle auf ihren Plätzen, das Licht erlischt, kein Mucks ist mehr zu hören. Zum Auftakt zeigt ein witziger Videoclip die Bandmitglieder beim Zügeln und Verstauen der Instrumente und in ihrem Tourbus auf der Fahrt nach Breitenbach. Der Vorhang geht auf und augenblicklich ziehen die Bandmitglieder das Publikum in ihren Bann. In Berndeutsch und mit trockenem Humor begrüsst Simon Eberhard die Anwesenden und erzählt die eine oder andere, teilweise nicht ganz jugendfreie Anekdote. Stimmgewaltig wie eh und je singt Fabienne Jäggi «The show must go on» von Queen. Timon Düblins Gitarrensolo dazu kann sich auch hören lassen, Freddie Mercury hätte bestimmt seine helle Freude daran gehabt. Auch mit Adele kann es die Sängerin locker aufnehmen und intoniert «Rolling in the deep» mit ihrer Hammerstimme. Nach der Pause liefern sich Paul Kümin und Oliver Hendry ein Schlagzeugduell pas-

send zum Song «Spiel mir das Lied vom Tod» von Ennio Morricone. Bei «Acquarius» aus dem Musical Hair hält es niemanden mehr auf dem Stuhl. Das Publikum applaudiert lautstark und wird mit der Zugabe «Music was my first love» belohnt. Man darf wohl keinen Aufwand scheuen und muss eine grosse Portion Idealismus besitzen, um ein solch aufwändiges Projekt durchzuziehen. Doch nun steht es. Der Erfolg vom letzten Jahr gibt den Initianten recht. Diese Formation aus Gesang, Band, Bläsern und einem Streicherensemble ist wohl einmalig und vermag die Vielfalt der Schlaginstrumente in Szene zusetzen. David, ein junger Musikfan, resümiert: «Das Konzert war eine Bombe» und ein Zuhörer aus Basel fügt hinzu: «Imposant, alle Altersgruppen sind vertreten.» Eine ältere Dame strahlt übers ganze Gesicht und meint: «Die sind einfach genial.» Die Premiere scheint mehr als geglückt.

EINGESANDT

BEINWIL

Schwarzbuebe Racer am Race for life

Basler setzen sich ein

Biken für einen guten Zweck: Die Schwarzbuebe Racer nach ihrem Einsatz am Gotthard. FOTO: ZVG

Am Samstag, 6. September, fand zum fünften Mal die Charity Radtour «Race for life», früher unter dem Namen «Race against cancer», zugunsten der Krebsliga statt. Nach den letzten beiden Austragungen in Root (LU) fand das Rennen diesmal wieder am Gotthardpass statt. Der Rundkurs von 25 km führte von Airolo über die Tremola hoch zum Gotthardpass und via neue Passstrasse wieder hinunter nach Airolo. Beim Rennen gibt es weder eine Zeitmessung noch eine Rangliste. Vielmehr steht der Gedanke der Solidarität zu allen an Krebs erkrankten Menschen im Vordergrund. Das Motto «never give up» gilt vom Start um sieben Uhr morgens bis zum Ende des Rennens um 19.00 Uhr. Die Schwarzbuebe Racer sind als

Team seit 2011 dabei und starteten bereits zum zweiten Mal mit zwei Teams. Pro Team gilt, ein Spendenziel von 5000 Franken zu erreichen, welches vollumfänglich der Krebsliga zugute kommt. Erfreulicherweise konnte das Spendenziel bereits bis zum Start am 6. September erreicht werden, was die Fahrer des Teams sehr freut und wir unseren Spendern und Gönnern von Herzen verdanken. Auch in diesem Jahr war der Fanclub der Schwarzbuebe Racer wieder mit dabei. Das nötige Wetterglück machte den Anlass zu einem unvergesslichen Erlebnis. Gesamthaft fuhren die elf Schwarzbuebe Racer 46 mal auf den Gotthardpass hinauf. Philippe Strohmeier

WOS. Noch bis Ende Woche forsten Basler Zivilschützer in Beinwil Bachläufe und Rückhaltebecken aus, säubern sie und ersetzen Schwellen. Während vier Wochen absolvieren je rund 100 Angehörige des Zivilschutzes Basel-Stadt den WK entlang der kilometerlangen und teilweise nur schwer zugänglichen Bachläufe in Beinwil und in Mümliswil-Ramiswil. Ohne deren Unterhalt würden den beiden Gemeinden im Extremfall Überschwemmungen und Hangrutschungen drohen. Der baselstädtische Zivilschutz führt seit Jahren ausserkantonale Wiederholungskurse durch, in diesem Jahr erstmals im Kanton Solothurn. Für die Zivilschutzpioniere sind sie unerlässlich. Im Stadtkanton gibt es, bedingt durch die kleine Fläche und die geografischen Bedingungen, zu wenig praxisorientierte Einsatz- und Weiterbildungstätigkeiten, die dem Grundauftrag dieser Spezialisten entsprechen, teilen die beiden Kantone mit.


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Donnerstag, 18. September 2014 Nr. 38

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Bau- und Umweltschutzdirektion Tiefbauamt


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NUNNINGEN

Bilderausstellung im Frohsinn dust. Zum dritten Mal kommt Kurt Häner mit seinen Bildern nach Nunningen. Diesmal begleitet von der peruanischen Kßnstlerin Lidia Krauer-Jemenez. Samstag, 20. und Sonntag, 21. Septem-

ber, präsentieren der gebĂźrtige Schwarzbube, der seit vielen Jahren in Olten wohnt, und die SĂźdamerikanerin ihre Gemälde im Restaurant Frohsinn zu den Ăźblichen Ă&#x2013;ffnungszeiten.

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NUNNINGEN

WOS. Der 27. Herbstmärt vom Bettagsamstag, 20. September, wird von 08.30 bis 17.00 Uhr im Dorfzentrum von Nunningen durchgefßhrt. Der Verein Dorfmuseum zeigt an seinem Stand alte Brandeisen im Einsatz! Mit einer handbetriebenen StÜr-Esse, welche in Betrieb genommen wird, werden diese Brandeisen vorgefßhrt und auch die Besucherinnen und Besucher kÜnnen selber einen Brandversuch machen. Verschiedene Dorfbeizli sind weiter auf dem Marktareal anzutreffen und erwarten gerne die Besucherinnen und Besucher. Fßr die Kinder sind wie jedes Jahr auf dem Platz bei der alten Sägerei in der Wieden ein Kettenflieger, eine Hßpfburg und eine Schiessbude aufgestellt.

HĂ&#x201E;NER GARTENSERVICE

Donnerstag, 18. September 2014 Nr. 38

Die besten Musical Songs Singen Sie auch unter der Dusche? Dann kennen Sie dieses befreiende, wohltuende GefĂźhl. Singen ist mehr als das Vortragen irgendeines Liedes. Beim Gesang kann man sich entspannen und fĂźr einen Moment den Alltagsstress und das Negative um sich herum vergessen. Vor 22 Jahren haben sich in Frenkendorf Gesangsfreudige zusammengeschlossen, um dieses GefĂźhl zu erleben und die Lieder der guten alten Zeit zu singen. Zu Beginn gab es noch manch schrägen Ton. Doch in der Zwischenzeit konnten wir das Niveau steigern. Heute kĂśnnen wir stolz sein auf unseren Chorklang. Unser nunmehr fĂźnfzigkĂśpfiger Chor ÂŤNightingaleâ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;CrowÂť hat im Jahre 2014 ein Projekt lanciert mit dem Namen ÂŤThe Voice Project 2014 â&#x20AC;&#x201C; die besten Movie und Musical SongsÂť. Seit Januar studieren wir bekannte Lieder aus Film und Musicals ein (zum Beispiel aus Dirty Dancing, Sister Act, Dschungelbuch, Titanic). Ende September ist es nun so weit. Wir mĂśchten unsere Lieder dem Publikum vortragen. Es sind fĂźnf Konzerte in der Region geplant, eines davon findet in Breitenbach, am Freitag, 19. September, um 20 Uhr in der Ref. Kirche statt. Florian Kirchhofer

Im vergangenen Wochenblatt berichtete Ratskollege Silvio Jeker Ăźber ÂŤver(w)irrte Volksvertreter aus dem SchwarzbubenblandÂť (Zitat), welche seinen dringlichen Auftrag partout nicht unterstĂźtzen wollten. Bei den ÂŤgeistig VerwirrtenÂť handelt es sich gemäss Jeker also um Kantonsräte, welche eine andere Denkweise haben und diese so ausdrĂźcken. Der SVP-Vertreter aus Erschwil verlangte Massnahmen gegen die steigende Zahl von Einbruchdelikten in unserer Region. Ich unterstĂźtzte im Rat das Anliegen von Kantonsrat Jeker, auch ich kann die Ă&#x201E;ngste und BefĂźrchtungen der Einwohner nachvollziehen. ZurĂźck zur Session, wo auffallend viele Geschäfte nicht eindeutig gefällt wurden: mit knapp 48:42 Stimmen wurde das Globalbudget der Fachhochschule angenommen; unser Regierungsrat Remo Ankli musste sich mit einem starken Plädoyer dafĂźr einsetzen! Mit 72:24 Stimmen wurde eine Massnahme vom Sparpaket gutgeheissen, nämlich

der Reduktion der Prämienverbilligung fĂźr die Krankenkassenprämien (um ca. 12%). Auch nicht einstimmig war der unpopuläre Entscheid, die Kopfsteuer von CHF 20.- auf CHF 30.- erhĂśhen 76 Ja gegen 18 Nein, so das Resultat. Meine Parteikollegin Vreni, sie kommt vom ländlich geprägten Bucheggberg, und ich als Schwarzbube waren sodann die Einzigen, welche sich vergebens gegen die Schaffung von noch grĂśsseren Zivilschutzkreisen wehrten. FĂźr die Ersatzwahl eines Mitgliedes in die Kantonale Schätzungskommission benĂśtigte der Kantonsrat 5 Wahlgänge. Das revidierte Wirtschafts- und Arbeitsgesetz gab ebenso Anlass fĂźr verschiedene Ansichten und Vorstellungen Ăźber LadenĂśffnungszeiten, Alkoholausschank und Sexarbeitâ&#x20AC;Ś Die obigen Abstimmungs- und Wahlergebnisse wĂźrden Ăźbrigens nach Leseart von Kollege Jeker folgenden Schluss zulassen: Im Parlament sitzen verwirrte Volksvertreter - und nicht nur aus allen Parteien, inklusive SVP, sondern auch aus allen Regionen, inklusive ÂŤsâ&#x20AC;&#x2122;Vreni vom BuechibärgÂť. Christian Thalmann Kantonsrat FDP

EINGESANDT

Clean Up Day in BĂźsserach

Sorge zur Umwelt tragen: Die Jugendlichen sammelten Abfall ein. Die Leiter Benjamin Meyer und Kathrin Schwyzer vom Mosquito-Jugendraum BĂźsserach haben beschlossen am Schweizerischen Litteringtag mitzumachen. Das Ziel der Aktion war, dass die Jugendlichen wieder sensibilisiert werden, zur Umwelt Sorge zu tragen und auch der BevĂślkerung zu zeigen, dass die Jugendlichen zupacken kĂśnnen.

FOTO: ZVG

Am Freitag, 12. September um 19.00 Uhr versammelten sie sich. Mit Handschuhen, Abfallsäcken, Musik und viel Enthusiasmus machten sie sich auf den Weg. Es kam eine Menge zusammen, die sie dann fachgerecht auf dem Werkhof entsorgten. Nadine Saner Meury Mosquito-Team Bßsserach


Donnerstag, 18. September 2014 Nr. 38

Heckenpflanzen Thuja Smaragd, 100–150 cm, Fr. 12.– Kirschlorbeer und Buchs,100–150 cm, Fr. 8.– Franz Bohrer, 4254 Liesberg Tel. 079 302 57 47 Bitte keine SMS!

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* * * EUROPA-PARK RUST * * * Daten: Mittwoch, 15. Oktober Abf. 6.55 Uhr, Laufen, Erich Saner Car-Terminal Fahrt inkl. Eintritt, ab 7 Jahren Fr. 79.– Kinder von 4 bis 6 Jahre Fr. 59.–

OLMA ST. GALLEN Donnerstag, 16. Oktober Abf. 6.10 Uhr, Laufen, Erich Saner Car-Terminal Rückfahrt um 17.30 Uhr Nur Carfahrt Fr. 48.– Kinder bis 16 Jahre Fr. 38.–

4243 Dittingen !"#$%&'('%$

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Erlebnis- und Kulturreisen *Montenegro – Süddalmatien 24. Sept.–3. Okt., 10 Tage Fr. 2390.– ROM – die Ewige Stadt 27. Sept.–1. Okt., 5 Tage Fr. 1120.– *Provence 4.–8. Oktober, 5 Tage Fr. 1250.– *Toskana 9.–13. Oktober, 5 Tage Fr. 860.– *Venedig mit Hotel am canale Grande 23.–26. Oktober, 4 Tage Fr. 1150.– Prag – Abschlussfahrt 2014 13.–16. November, 4 Tage Fr. 985.–

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Ferien à la Car(te) Herbstferien an der Costa Brava/Dorada Lloret de Mar, Sta. Susanna, La Pineda, Salou und Cambrils Freitag, 3.–12. Oktober, 9 Tage Berg- und Wanderferien in Tirol Seefeld, Fulpmes, Mayrhofen, Pertisau Sonntag, ab 1. 6. bis 21. 9., je 8 Tage Verlangen Sie noch heute unsere Reiseprogramme 2014. Die mit * gekennzeichneten Reisen werden im 5*-Brillant-Klasse-Car durchgeführt.

100-Jahr-Jubiläum des Musikvereins Blauen Freitag und Samstag, 19. und 20. September 2014 Freitag:

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Stützpunktfeuerwehr Laufental Einladung zur Hauptübung 2014 Liebe Einwohnerinnen, liebe Einwohner Gerne möchten wir Sie zu unserer Hauptübung einladen, welche wie folgt stattfindet: Datum: Samstag, 20. September 2014 Zeit: 13.15 Uhr Ort: Zwingen, Dorfstrasse (alte Birsbrücke) Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Stützpunkfeuerwehr Laufental Das Kommando www.feuerwehrlaufen.ch


DORNECK MARIASTEIN

Donnerstag, 18. September 2014 Nr. 38

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HOFSTETTEN

In den sauren Apfel beissen

Von der Vesper zum bunten Abend Am Samstag hatte der Cäcilienverband Schwarzbubenland (CVS) sein 13. Chortreffen in Hofstetten. Pater Armin Russi OSB stand einer gehaltvollen Vesper vor, die von neun Liedern umrahmt wurde. Thomas Brunnschweiler

Das Heft in den Händen behalten: Roland Heim (l.) will die Pensionskasse nicht nach FOTO: GINI MINONZIO Bundesrecht sanieren. gin. «Das ist ein Jahrtausendwerk!», rief Regierungsrat Roland Heim der Parteiversammlung CVP Dorneck-Thierstein letzte Woche zu. Er meinte damit die Sanierung der kantonalen Pensionskasse, der satte 1,1 Milliarden fehlen. Zum Vergleich: Der Voranschlag 2014 des Kantons Solothurn sieht einen totalen Aufwand von zwei Milliarden vor. Neu schreibt ein Bundesgesetz vor, dass diese Deckungslücke geschlossen werden muss. Wie das geschehen soll, ist noch offen. Entweder entscheiden sich die Solothurner Stimmberechtigten am 28. September, einen der beiden Vorschläge des Kantonsrates anzunehmen. Dann haben die Steuerzahler, die Rentner und die Arbeitnehmenden 40 Jahre Zeit, um diese Deckungslücke zu schliessen. Oder die Stimmberechtigten lehnen beide Vorschläge ab. «Dann kommt automatisch die Sanierung nach Bundesrecht zum Zuge», erklärte Heim. Und die werde hart, sehr hart sein. Denn die Sanierung müsse innerhalb von zehn Jahren geschehen. «Das wird ohne Steuererhöhung nicht möglich sein», prophezeite Heim. Die Sanierung nach Bundesrecht wäre für den Kanton eine Katastrophe. Heim appellierte daher dringend an alle 24 Anwesenden, keine der beiden Varianten in der Stimmvorlage abzulehnen. Gegebenenfalls könne man sich bei einer der Varianten der Stimme enthalten. Beitrag der Gemeinden Nach Heims Einschätzung müssen weder die Gemeinden noch der Kanton die Steuern erhöhen, wenn eine der beiden vorgeschlagenen Varianten angenom-

men wird. Bei der Variante 1 müssten die Gemeinden für die nächsten 40 Jahre einen jährlichen Beitrag von 3,1 Millionen leisten, der Kanton von 11,1 Millionen und Arbeitnehmende und Rentner von 33,3 Millionen. Der Beitrag der Gemeinden entspräche laut Heim maximal 1,5 Steuerprozenten. Beinwil beispielsweise müsste jährlich 6000 Franken bezahlen, Breitenbach 71 000 Franken, Erschwil 18 000 Franken, Hofstetten-Flüh 61 000 Franken, NuglarSt. Pantaleon 29 000 Franken und Rodersdorf 26 000 Franken. Die vollständige Liste findet sich im Netz. Gemeinden müssen so oder so sparen Bei der Variante 2 würde der Kanton den Anteil der Gemeinden übernehmen. Finanzieren würde das der Kanton, indem er die freiwilligen Leistungen wie den Beitrag an die Ergänzungsleistungen kürzen würde, so Heim. Die Gemeinden müssten also auch bei der Variante 2 etliche Einsparungen vornehmen. Susanne Koch, CVP-Kantonsrätin und Erschwiler Gemeindepräsidentin, favorisiert klar Variante 2. Damit entfalle der administrative Aufwand für die Gemeinde. Allerdings sieht sie die Lage nicht so optimistisch wie Heim. Der Handlungsspielraum der Gemeinde sei eh schon recht klein und er werde mit der Sanierung der Pensionskasse zusätzlich eingeschränkt, so Koch. Der Anhang I, Übernahme des versicherungstechnischen Fehlbetrages durch die Einwohnergemeinden, finden Sie auf: www.so.ch/staatskanzlei/volksrechte/wahlenabstimmungen

EINGESANDT

Kirchgemeinde feiert 30 Jahre

Jubiläum: Mit neuem Abendmahltisch. FOTO: ZVG

Am Sonntag, 7. September, durfte die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Oristal, welche im Jahre 1984 gegründet wurde, mit einem Gottesdienst ihr 30jähriges Jubiläum feiern. Das Oristal (bestehend aus den Reformierten der Gemeinden Büren und Nuglar-St. Pantaleon) ist die zweitjüngste Kirchgemeinde im Kanton Solothurn und konnte in den letzten Jahren entgegen den Trends der Zeit eine konstante Mitgliederzahl verzeichnen. Dankbar blickte die Gemeinde im Gottesdienst auf die vergangene Zeit zurück, auf den grossen Einsatz unzähliger treuer Menschen und den Segen Gottes über die Jahre. Gleichzeitig feierte die Gemeinde zum ersten Mal das Teilen von Brot und Wein am neuen Abendmahlstisch, gefertigt durch die Schreinerei Andreas Hettich in Gempen. Der Tisch konnte

zum grossen Teil durch Spendengelder finanziert werden und hat das Budget der Kirchgemeinde nur teilweise belastet. Der aus alter Eiche angefertigte Tisch wurde in den Gesprächen beim Apéro riche von den etwa 50 anwesenden Gottesdienstbesuchern bewundert und gewürdigt. Vom Synodalrat der Kirche Solothurn bekam die Gemeinde zur Feier des Tages eine grosse Kirchenbibel überreicht, die auf dem neuen Tisch aufgestellt wurde. Pfarrerin Cornelia Fluri-Stücklin wies in ihrer Predigt darauf hin, dass wir als Menschen und als Kirchgemeinden mit viel Unfertigem und Halbfertigem leben müssen. Trotzdem dürfen wir in der Gewissheit leben, dass in Jesus Christus das Halbfertige vollendet wird und dass wir deshalb mutig in die Zukunft schreiten dürfen. Der Gottesdienst wurde bereichert durch Vorträge eines spontan gebildeten ad-hoc-Chores aus der Kirchgemeinde, welcher unter der Leitung von Frau Ingrid Dingwall die Feier musikalisch begleitete. Zum Abschluss dankte der Präsident Kurt Buser allen Beteiligten für den gelungenen Anlass und lud nach einem kurzen Rückblick auf die 30 Jahre zum Apéro ein. Bei gemütlichem Zusammensein klang die Feier in den Sonntag aus und in den Beginn einer neuen Wegstrecke der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oristal. Cornelia Fluri, Pfarrerin Kurt Buser, Präsident

E

s war das 13. Mal, dass sich der 26-jährige Cäcilienverband Schwarzbubenland, der zehn Kirchenchöre umfasst, zum zweijährlichen Chortreffen einfand. Insgesamt zählt der Verband 250 Einzelmitglieder. In der Kirche von Hofstetten sangen die Chöre aus Büsserach, Breitenbach, Bärschwil, Meltingen, Oberkirch, Seewen, Dornach, Hofstetten-Flüh und Metzerlen. Erschwil kam aufgrund anderweitiger Verpflichtungen nicht mehr dazu, das Gottesdienstprogramm einzuüben, das unter dem Motto stand: «Bleib bei uns, Herr!» Die vereinigten Chöre, die rund drei Viertel der Anwesenden ausmachten, wurden von Barbara Schröder dirigiert und teilweise von der Organistin Aurore Baal begleitet, die auch drei Instrumentalstücke spielte.

Allgemeinchristlicher Charakter Pater Armin war es offensichtlich ein Anliegen, den Anwesenden aufzuzeigen, dass es neben der Eucharistiefeier noch andere Gottesdienstformen gibt. Gerade die Vesper hat auch einen überkonfessionellen Charakter. In der Kirchenmusik ist die ökumenische Dimen-

Imposant: Neun Chöre des Cäcilienverbands Schwarzbubenlands sangen geFOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER meinsam in der Kirche Hofstetten. sion seit langem unübersehbar. Das zeigte sich auch an einigen der neun Stücke. So stammt der Text von «Gottes grenzenlose Liebe» von Charles Wesley, einem der Begründer der methodistischen Bewegung; die Melodie von «Bleib bei uns, Herr» entspringt der Feder des Anglikaners William Henry Monk und das letzte Lied, «Mit Dank wir sollen leben», schrieb der bekannte lutheranische Kirchenmusiker Samuel Scheidt im 17. Jahrhundert. Inniger Gesang Eröffnet wurde die Vesper jedoch mit einer Weise aus der Benediktiner Antiphonale in einem modernen dreistimmigen Satz von Oliver Sperling. Voll Innigkeit erklang «Der Abend kommt» nach dem vierstimmigen a-capella -Satz des bekannten englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams. Als Fuge da-

gegen beginnt das dreistimmige Lied «Ich will dem Herrn singen» von Dieter Golombek. Der Gesang des grossen Chors tönte volltönig, homogen und innig. Die Wortbeiträge von Pater Armin und zwei Laien umkreisten das gnadenhafte Handeln Gottes und den Wunsch nach Frieden in der Welt. Nach dem Gottesdienst begaben sich die Chöre zum «Mammut», der Mehrzweckhalle, um bei einem feinen Essen neue Kräfte zu tanken. Freie humoristische Darbietungen und Gesang lockerten den Abend auf. Die von den Chören Hofstetten und Metzerlen inbrünstig vorgetragene «Leimentaler Landeshymne» (L.Gschwind / E.Golimund) machte Helen Jeger, der Präsidentin des CVS, Mut für die Zukunft des Cäcilienverbandes. Vom 5. bis 11. Oktober 2014 findet übrigens in Mariastein die 13. Solothurner Kirchenmusikwoche statt.

RODERSDORF

Theater ex/ex spielt Maupassant rung verwandelt. Die Geschichte handelt von Flucht in Kriegszeiten, von sozialen Rollen und von Grenzen, die es zu überschreiten gilt. «Boule de Suif» ist eine Prostituierte, welche Herz zeigt, ihren Proviant mit den Reisegefährten teilt und in Bedrängnis kommt, als ein Offizier ihre weiblichen Dienste in Anspruch nehmen will, bevor er der Gruppe die Weiterreise erlauben will …

«Boule de Suif, das Fettklösschen»: Sasha Mazzotti spielt mit dem ex/ex-Theater eine Prostituierte aus dem 19. JahrhunFOTO: ZVG/ dert. ANDREA ERCOLANI

sav. Wie weiland Shakespeare ist die ex/ex-Theatertruppe diesmal mit dem Wagen unterwegs. Vom 24. bis 27. September spielt sie «Eine für alle» auf dem Rodersdorfer Bahnhofplatz. Theater an unüblichen Orten zu spielen gehört zum Markenzeichen von ex/ex. Es ist zwar schon einige Jahre her (2007), aber wer von den vielen Zuschauern der 52 Vorstellungen von «Und wäre da nicht Ida Kramer …» erinnert sich nicht an den Parcours, den die Schauspieler und Schauspielerinnen auf dem Walzwerkareal im Münchenstein absolvierten? Oder an die Theater-Reise «Rodersdorf einfach» (2010), welche im 10er-Tram von Basel her ih-

ren Anfang nahm, um an verschiedenen Standorten im Leimentaler Dorf weiter gespielt zu werden? Diesmal dient als Kulisse der Rodersdorfer Bahnhofplatz und als Versatzstück ein Bauwagen, welcher multifunktional zum Einsatz kommt. Gespielt wird «Eine für alle», nach der frühen, erfolgreichen Novelle «Boule de Suif» von Guy de Maupassant. Die Autorinnen Sasha Mazzotti (sie spielt auch die Hauptrolle), Barbara Rettenmund und Sandra Moser haben der MaupassantGeschichte zusätzlich eine Rahmenhandlung verpasst. Diese beginnt im «Ochsen» – bei einer Chorprobe, die sich schon bald in die Theaterauffüh-

Profis und Laien So wie die ex/ex-Leute den Theatertempel mit seiner Guckkastenbühne verlassen haben, erproben sie auch neue Formen des Spiels und arbeiten ohne Scheu mit Laienschauspielern zusammen, welche in die Erarbeitung der Stücke mit einbezogen werden. Schon in «Rodersdorf einfach» wirkten die einheimischen Irene Heeb, Anna Trümpy und Silvan Rechsteiner mit und haben auch diesmal ihren Part gefunden. Trümpy und Rechsteiner gar als verliebtes Paar und Silvan Rechsteiner zusätzlich als Regieassistent. Vorgängig zur Aufführung gibt es im nahen Restaurant Bahnhof einen kulinarischen Einstieg mit Gulaschsuppe oder Linsensalat. Ex/ex-Theater: «Eine für alle». Rodersdorf, Bahnhofplatz. Aufführungen: Mittwoch, 24.9., Donnerstag, 25.9., Freitag, 26.9. und Samstag, 27. 9. Vorstellungsbeginn jeweils um 19.30 Uhr. Kasse und Theaterbeiz ab 18.30 Uhr.

METZERLEN

Herbstlicher Auftakt mit Kürbisfest Am 20. September ist es wieder so weit. Das bereits zur herbstlichen Tradition gewordene Kürbisfest und der dazugehörige Markt finden von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr mitten im Dorfkern von Metzerlen statt. Der kleine, aber feine Markt lebt grösstenteils von der Kreativität seiner Verkäufer, welche ein buntes Angebot pflegen und ihre Produkte an liebevoll dekorierten Ständen feilbieten. Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. Neben dem

Beizli des Kirchenchors, in dem diverse Kürbis-Köstlichkeiten auf dem Menü zu finden sind, kann man sich an der traditionellen Cüplibar, im Turner Beizli oder am Raclettestand verköstigen. Auch dieses Jahr findet im Rahmen des Kürbisfestes ein Wettbewerb statt: Diesmal wird der schönste Drachen gekürt – Fliegen können muss der Drachen ausnahmsweise nicht. An diesem besonderen Herbstwettbewerb kann jedermann teilnehmen, der Ideenvielfalt

und Gestaltungsmöglichkeit sind keine Grenzen gesetzt. Die selbstgemachten Drachen können ab 11.00 Uhr zur Prämierung auf dem Marktplatz abgegeben werden, um 16.00 Uhr findet die Preisverleihung statt. Wir hoffen, dass möglichst viele schöne und originelle Drachen abgegeben werden, die im Herbst unser Dorf schmücken. Verein Dorfläbe Metzerlen


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Donnerstag, 18. September 2014 Nr. 38

Industrie setzt auf Erdgas Die GASAG baut in der Industriezone «Ried» bei Laufen/Dittingen das Versorgungsnetz aus. Mehrere dort ansässige Firmen haben sich für einen Erdgasanschluss entschlossen. Schon vor einigen Jahren kam der Wunsch auf, die Versorgung mit Erdgas im Industriegebiet «Ried», das auf den Gemeindegebieten von Laufen und Dittingen liegt, auszubauen. Mit dem Neubau des Feuerwehrstützpunktes Laufen und dem Entscheid mehrerer im Gebiet ansässiger Firmen kann die Erdgasversorgung nun wirtschaftlich vorangetrieben werden. Das Erdgas wird vor allem für Heizung und Prozesswärme verwendet.

Gräben gezogen und neue Erdgasleitungen verlegt sowie die Hausanschlüsse für die neuen Industrie- und Gewerbekunden vorbereitet. Das Erdgas wird von der bestehenden Versorgungsleitung in der «Ricola-Kurve» abgeleitet und über die neue Brücke entlang der SBB-Linie ins Gewerbe- und Industriegebiet «Ried» gezogen. Bis im September ist der Ausbau abgeschlossen.

eine organische Schwefelverbindung, wie Tetrahydrothiophen (THT), beigefügt. Dies nennt man Odorierung und ist eine wichtige Sicherheitsmassnahme in der Gasinstallation. Die Aktiengesellschaft Erdgas AG, Laufental-Thierstein wurde 1993 gegründet. Zu den Aktionären gehören die EBM, welche das Mandat für die Geschäftsund Betriebsführung innehat, sowie die Gemeinden Breitenbach, Brislach, Büsserach, Dittingen, Grellingen, Laufen, Meltingen, Zullwil und Zwingen.

Zusammenschweissung der PE (Polyethylen)-Rohre.

Verlegen der Erdgasleitung

Insgesamt werden bis 2019 im Endausbau sieben neue Erdgas-Verbraucher ans Netz gehen und zusätzlich eine Menge von jährlich rund 2,5 Gigawattstunden beziehen. Kapazitäten für weitere Anschlüsse von Verbrauchern sind vorhanden. Aktuell haben nun die Bauarbeiten im Areal begonnen. Auf rund 950 Metern werden

Erdgas ist eine natürliche und umweltschonende Energie, die die Kunden wirtschaftlich und komfortabel mit Wärme versorgt. Es enthält rund einen Drittel weniger CO2 als Erdöl, geringer Aufwand für Wartung und Unterhalt dank sauberer Verbrennung und komfortabel und bequem; immer vorhanden, wenn gebraucht. Sämtliches Material, das beim Bau eingesetzt wird, wird nach den Normen des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW) geprüft, sämtliche Verbindungen werden auf Dichtheit geprüft. Damit der Kunde Lecks oder defekte Anlagen schnell bemerkt, wird dem Erdgas

Das Gewerbegebiet «Im Ried» in Zwingen/Dittingen

Erdgas AG Laufental-Thierstein Geschäftsadresse: EBM (Genossenschaft Elektra Birseck) Weidenstrasse 27, 4142 Münchenstein Tel. 061 415 41 41, Fax 061 415 46 46


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Tag der offenen Tür Samstag / Sonntag 20. und 21. Sept. 2014, 10.00 bis 17.00 Uhr mit Attraktionen für Jung und Alt.

Besichtigen Sie den Octavia RS! An der Ausstellung stehen die neuen Octavia und die gesamte Škoda-Palette zur Probefahrt und zum Entdecken bereit. Verpflegung und Attraktionen für Jung und Alt. – Hüpfburg für Kinder – Hau den Lukas –

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Freitag, 19. September 2014, von 15 bis 18 Uhr Samstag, 20. September 2014, von 10 bis 17 Uhr

KELSAG Sperrgut-Sammlung

In den nächsten Wochen finden wieder Sperrgut-Sammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Bitte stellen Sie das Sperrgut bis spätestens 7.00 Uhr gut sichtbar und mit entsprechender Sperrgutmarke versehen an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit. Achten Sie darauf, dass das Material nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt ist. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren, was bitte zu berücksichtigen ist. Das maximal zulässige Gewicht pro Sperrgutmarke beträgt 25 kg. Die Sperrgutmarke kostet CHF 12.50. Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Sperrgut: 31. März Fehren, Meltingen, Zullwil, Nunningen, Himmelried 02. April Nenzlingen, Blauen, Zwingen, Dittingen 04. April Breitenbach, Büsserach 07. April Burg, Rodersdorf, Metzerlen, Hofstetten-Flüh 09. April Laufen 11. April Erschwil, Beinwil, Wahlen, Brislach 25. April Ederswiler, Roggenburg, Kleinlützel, Röschenz, Bärschwil Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch

Sollten Sie uns nicht besuchen können, so vereinbaren Sie Ihren persönlichen Termin.

René Richterich, 079 481 00 07 / 061 771 00 52

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Herbstmärt Nunningen

Samstag, 20. September 2014 ab 8.30 –17.00 Uhr im Dorfzentrum – – – –

diverse Marktstände alte Brandeisen im Einsatz vom Verein Dorfmuseum verschiedene Beizli Kettenflieger, Hüpfburg und Schiessbude

Herzlich laden ein: Die Marktfahrer Marktkommission


SPORT

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FUSSBALL

Cup unterbricht die Meisterschaft Spielgemeinschaft des TSV Wahlen und des HC Gym Laufen

2. Liga Samstag, 20. September 2014 SPORTHALLE GYMNASIUM • LAUFEN

Missglückter Start in die Meisterschaft 2. Liga Am letzten Wochenende startete das Fanion-Team der SG Wahlen Laufen mit einer knappen Niederlage gegen den TV Kleinbasel (25 : 23) in die neue Saison. Die Mannschaft wusste, dass mit den Baslern gleich eine ambitionierte Mannschaft auf die Laufentaler wartet. Die Baselbieter vermochten einzig mit einer kämpferisch sehr starken Abwehr zu überzeugen. Im Angriff liegt mit der Chancenauswertung (4 verschossene Penaltys) jedoch noch einiges im Argen. Auch das rasche Umstellen vom Angriff in die Abwehr ist noch stark verbesserungswürdig. Für die Zuschauer war es jedoch jederzeit eine spannende Begegnung, lagen doch die Gastgeber bis 30 Sekunden vor Spielschluss nur mit einem Tor in Front. Leider wurde der Gegenstoss zum Ausgleich vergeben. Mit der SG ATV /KV Basel gastiert am Samstag eine weitere starke Mannschaft aus der Stadt in Laufen, und es wird wiederum zu einer sehr schweren Auseinandersetzung kommen.

Dank einem überzeugenden Heimsieg konnte Laufen an der erweiterten Tabellenspitze andocken. In der 3. Liga bleibt Dornach Leader Therwil weiter auf den Fersen. Edgar Hänggi

Spielwaren und Tombola 4246 Wahlen bei Laufen Telefon 061 761 71 00

Handball Samstag, 20. September 2014 13.30 Uhr – Junioren U15 SG Wahlen Laufen – TV Birsfelden 15.00 Uhr – Junioren U19 SG Wahlen Laufen – TV Stein

17.00 Uhr – Herren 2. Liga SG Wahlen Laufen – SG ATV/KV Basel

2. Liga: In Laufen scheint man allmählich ruhiger und dadurch auch selbstsicherer zu werden. Gegen das noch sieglose Oberdorf holte das Rossinelli-Team drei weitere Punkte und befindet sich aktuell mit 11 Punkten auf Platz sechs, vier Zähler hinter Leader Pajde. Das 4:0 isoliert gesehen täuscht etwas darüber, dass Laufen mehr machen musste für den Sieg, als man meinen möchte. Oberdorf vergab einige Möglichkeiten. Das sei typisch, wenn man im Tabellenkeller sei, dann scheitert man eben, war eine Erklärung. Man könnte es aber auch anders sehen, eben weil man die Tore nicht macht befindet man sich am Tabellenende. Laufen konnte das egal sein. Ein Fehler des Goalies nutzte der Franzose Nicolas Puymege zum Führungstreffer. Noch war in der zweiten Hälfte alles möglich. In der 67. Minute wurde Andy Jeker im Strafraum gefoult und Puymege erhöhte per Elfmeter auf 2:0. Sechs Minuten später machte das 3:0 alles klar. Kurz vor Schluss gab es den zweiten «Elfer». Wieder holte man Jeker von den Beinen. Jetzt durfte sich Verteidiger Michel Doppler als Torschütze notieren lassen. Am Samstag (17 Uhr) ist Laufen im 1/16 Final des Basler Cups zu Gast bei Viertligist Frenkendorf und müsste sich für die nächste Runde qualifizieren können. Aus regionaler Sicht im Cup noch dabei ist Röschenz, das am Samstag (18 Uhr) zuhause Zweitligist Olympia empfängt. 3. Liga: Breitenbach musste nach dem überraschenden Remis in Therwil gegen

Vorentscheidung: Laufens Nicolas Puymege erhöht gegen Oberdorf per Penalty auf 2:0. Der Franzose hat nun bereits vier Tore auf seinem Konto. FOTO: EH-PRESS Allschwil mit 1:2 die zweite Niederlage einstecken. So warten die Schwarzbuben weiterhin auf den ersten Sieg. Shtiefen Frokkaj brachte Breitenbach per Kopf in Führung. Innert fünf Minuten ging Allschwil mit Nachschüssen in Führung und gab diese nicht mehr ab. «Wir waren kämpferisch top, das Teamwork war super und bis zum Strafraum war der Spielaufbau gefällig. Leider sind wir vor dem Tor aber zu fahrig. Selbst die einfachsten Bälle finden den Weg ins Tor nicht», so Trainer Rolf Zuber. Panik sei aber fehl am Platz. «Uns bringt hartes Arbeiten etwas, denn wir müssen das Glück erzwingen.» Bereits die vierte Niederlage setzte es für Zwingen ab. Zu Hause verlor man gegen Dornach 2:4. «Nach einem Laufduell und einem Foul musste Daniel Stegmüller bereits in der 7. Minute vom Platz. Der folgende Freistoss führte zum 0:1. Als nur sieben Minuten später das 0:2 fiel, hatte ich Angst, dass wir eine Kanterniederlage einstecken», so Zwingen-Trainer Stephan Walti. Doch sein Team hielt bis zum Schluss dagegen. In der 65. und 90. Minute konnte Sandy Sprunger jeweils Resultatkosmetik betreiben. «Ich muss meinem Team ein Kompliment machen. Wer weiss, vielleicht wäre noch etwas drin gelegen. Allerdings hatten wir gegen das verstärkte Dornach nach dem

frühen Platzverweis keine wirklich grosse Chance auf einen Punktgewinn», sah es Walti realistisch. SCD-Trainer Bruno Mühlheim sah es zwar als Vorteil, dass er aus der ersten Mannschaft den Brasilianer Da Silva sowie José Blanco bekam und dass die zwei dann auch drei der vier Tore erzielten, doch das sei nicht entscheidend gewesen. «Meine Spieler kamen auch zu Möglichkeiten, vergaben diese aber. Das Resultat geht in Ordnung. Sicher hat uns der frühe Platzverweis und die Führung geholfen, aber wir waren auch die bessere Mannschaft.» Nach der deutlichen Niederlage gegen Münchenstein kam Soleita Hofstetten in Basel gegen Türkgücü zu einem verdienten 3:0 Erfolg. Die Tore erzielten Daniel Eberle (7.), Nils Lehni (71.) und Simon Hasenfratz (83.) auf Penalty. «Wir fanden immer besser ins Spiel und belohnten uns mit dem Führungstreffer. Dank der starken und überzeugenden Teamleistung gelang es uns in der zweiten Hälfte noch die beiden Treffer zum 3:0 zu erzielen», bilanziert Trainer Jegge Stöckli. Mit dem Sieg setzte sich der Aufsteiger mit neun Punkten auf Platz vier. Laufen verlor bei Leader Therwil 0:2. Am Donnerstag (20 Uhr) wird in Laufen das Nachtragsspiel gegen Binningen stattfinden. Für die weiteren Teams ist Pause angesagt.

19.00 Uhr – Herren 3. Liga SG Wahlen Laufen – ESV Weil II

Matchballsponsor: MOWEB, 4242 Laufen

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JAGDSCHIESSEN

Kämpften äusserst erfolgreich: Korbballerinnen aus Meltingen-Zullwil.

Vorbereitung auf die Jagd Mit 6300 Schuss haben sich die Solothurner Jäger auf die kommende Bewegungsjagd vorbereitet. Jedes Jahr kurz vor Beginn der Herbstjagd messen sich die Solothurner Jagd-Reviere im jagdlichen Standschiess-Wettkampf. Die Wettkämpfe werden von den Jagdschützen-Gesellschaften im Kanton Solothurn und unter dem Patronat von RevierJagd Solothurn organisiert. Ausgetragen werden die Wettkämpfe an verschiedenen Tagen auf den Jagdschiessständen Egerkingen, Hochwald und Zuchwil. Sie tragen massgeblich zur optimalen Vorbereitung auf die Herbstjagd bei. Die Wettkämpfe werden in vier Disziplinen abgehalten. Beim Revierwettkampf sind sämtliche Jäger, die einem Revier angehören, zum Schiessen zugelassen. Beim Preis des Regierungsrates sind nur Jagdaufseher, die in einem solothurner Revier tätig und nicht Pächter

sind, zugelassen. Bei der sog. Solothurner Meisterschaft handelt es sich um einen offenen Wettkampf; mitmachen können also auch Jäger/Jägerinnen, die ausserhalb des Kantons Solothurn wohnhaft sind. Unter besten Wetterbedingungen konnte der diesjährigen Schiesswettbewerbe durchgeführt werden; zwar liess der bekannte Morgennebel auch dieses Jahr den einen oder anderen Schützen während des Wettkampfes warten, dennoch konnten sämtliche Disziplinen bis zum Ende des Standschiess-Wettkampfes durchgeführt werden. Die Organisation klappte an allen drei Standorten hervorragend. Entsprechend gut war denn auch die Stimmung unter den Anwesenden in den jeweiligen Schiessständen. Mirjam Jäger-Clavadetscher Delegierte Kommunikation RJSo

mgt. Beim kantonalen Spiel-Final des Solothurner Turnverbandes (SOTV) am Sonntag in Recherswil räumte ein Team aus dem Schwarzbubenland so richtig ab: Die Knaben aus Meltingen-Zullwil feierten in der Kategorie Oberstufe einen Doppelsieg. Beim Kantonalfinal Spiele in Recherswil massen sich die besten Jugendriegen des Kantons in Alaska-, Völker-,

FOTO: ZVG

Kasten-, Korb- und Volleyball sowie Ball über die Schnur. Bei den Ausscheidungen in den fünf Verbands-Regionen hatten sich über 100 Teams für den Final qualifiziert. So spielten über 800 Kinder und Jugendliche um die begehrten Medaillen. Zahlreiche Medaillen gingen in die Region: So feierten die Oberstufen-Knaben aus MeltingenZullwil einen Doppelsieg. Ihre weibli-

chen «Gspändli» schafften es immerhin auf den dritten Rang. Daneben feierte die Jugi Büsserach den 2. Platz in der Kategorie Knaben Unterstufe, in der Kategorie Mädchen Unterstufe sicherte sich Erschwil Bronze. Während die Oberstufenkinder Korbund Volleyball spielten, war für die Kinder der Mittelstufe Kastenball und Ball über die Schnur vorgesehen. Die kleinsten massen sich im Alaska- und im Völkerball. Gespielt wurde in reinen Knaben- oder Mädchengruppen, aber auch gemischt. Die Organisatoren zeigten sich sehr zufrieden mit dem Anlass. «Es lief alles super», bilanziert SOTV-Jugend-Chef Peter Studer. Es gab keine gravierenden Unfälle und am Nachmittag kam sogar die Sonne hervor. «Der Turnverein Recherswil hat alles perfekt organisiert, die Anlagen sind in einem ausgezeichneten Zustand.» In zwei Jahren soll der kantonale SpieleFinal wieder stattfinden. Allerdings fehlt noch ein Organisator. «Wir würden gerne wieder einmal ins Schwarzbubenland reisen», sagt Peter Studer mit einem Augenzwinkern.

TENNIS

Clubturnier 2014 des TC Laufen mit Finaltag abgeschlossen Auch dieses Jahr konnte das Clubturnier des Tennisclub Laufen mit einer erfreulich grossen Anzahl Teilnehmern durchgeführt werden. In insgesamt sechs Kategorien wurden den ganzen Sommer durch die Finalisten ausgemarcht. Am Samstag vor einer Woche haben

nun bei prächtigem Tennis-Wetter die Finalspiele stattgefunden. In zum Teil hochstehenden, nervenaufreibenden und hart umkämpften Matches wurden folgende Sieger ermittelt: Junioren: Sandro Priolo, Mixed: Jennifer Steg/Pascal Steg, Damen Doppel: Esther Grond/Daniela Walker, Herren Dop-

pel: Matthias Kottmann/Thomas Friedli, Damen Einzel: Daniela Walker, Herren Einzel: Urs Düblin. Dem sportlichen Teil folgte eine gemütliche Grillade für alle Beteiligten und deren Familien. Thomas Troxler


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Donnerstag, 18. September 2014 Nr. 38

EINGESANDT

GEDANKENSTRICH

Fünf Jahre Liesberger Flohmarkt

Ambiance: Am Flohmarkt im Seemättli, Liesberg.

LESERBRIEF

Für jeden statt für wenige Bei der öffentlichen Krankenkasse geht es um die einheitliche Organisation der Grundversicherung. Nicht mehr und nicht weniger! Die Leistungen der Grundversicherung sind gesetzlich festgelegt und müssen von allen Kassen auf dieselbe Weise gedeckt werden. Nur kosten diese Leistungen heute von Kasse zu Kasse unterschiedlich viel. Warum? Wen trifft also die überteuerte Prämie? Kranke Menschen, ältere Menschen, Familien und alle jene, die keine Zeit oder Möglichkeit haben, sich im Wettbewerb der über 60 Kassen in der Schweiz zurechtzufinden. Was soll also das Gerede über den Verlust von Wahlfreiheit bei der öffentlichen Krankenkasse? Wenn es doch um ein Angebot geht, dass a) eine Pflicht ist und b) für alle gleich sein soll. Eine neue Organisationsform ist deshalb gefragt und die öffentliche Krankenkasse eine gute Lösung dazu – und zwar eine gerechte Lösung – für alle statt für wenige. Evelyn Borer Kantonsrätin, Dornach

Der beliebte Antiquitäten, Floh- und Buuremärt in Liesberg ist zu einem Event geworden, der nicht mehr wegzudenken ist. Im Jubiläumsjahr wird dieser Markt fünf Mal durchgeführt und mit einem tollen Wettbewerb mit Einkaufsgutscheinen abgerundet. Das initiative Duo Kilian Kohler / Patrik Balmer hat über 100 Aussteller aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Aus-

FOTO: ZVG

land verpflichtet, um ihre Waren zu präsentieren. In der Mehrzweckhalle Seemättli und auf dem Vorplatz werden Flohmarktartikel, Schmuck, Spielsachen, Einrichtungsgegenstände und viel Essbares angeboten. Besonders Wert wird auf einheimische Produzenten gelegt. So gehören Käse, Kartoffeln, Wein, Schnaps, Gebackenes und Gebasteltes aus Lies-

berg zum Angebot. Wer zu Hause stumpfe Messer und Rüster hat, dem sei der Messer- und Scherenschleifservice empfohlen. Rahmtäfeli, Zuckerwatte und Magenbrot künden die Herbstspezialitäten an. Eine Schaukäserei wurde auch ins Programm aufgenommen. Für kulinarische Liebhaber ist auf jeden Fall gesorgt. Im Pilzhüsli werden erlesene Pilzschnitten angeboten, auf dem Grill brutzeln Bratwürste und in der Crèpepfanne schmoren feine Pfannkuchen. Das Restaurant mit 100 Sitzplätzen findet bei den Besuchern und Ausstellern grossen Anklang. Wer mit dem Auto anreist, kann auf genügend Parkplätze zählen und das Postauto hält direkt vor dem Markt. Die Organisatoren laden herzlich zum Besuch ein, für jeden hat es etwas dabei! Jürg Jeanloz Antiquitäten- Floh- und Buuremärt an den Sonntagen vom 28. September, 26. Oktober und 30. November 2014 von 9.00 – 16.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Seemättli in Liesberg.

EINGESANDT

Erster Velofahrkurs in Laufen Wie komme ich mit dem Velo sicher durch den Kreisel am Laufner Vorstadtplatz? Und was ist noch mal der Unterschied zwischen einem Stop-Balken und den Haifischzähnen? Welchen Abstand soll ich zu parkierten Autos halten, wenn ich mit dem Velo durch die Hinterfeldstrasse fahre? Fragen über Fragen am ersten Velofahrkurs, den Pro Velo beider Basel für Kinder ab 6 Jahren zusammen mit einer erwachsenen Begleitperson in Laufen durchführte. Bevor die Fahrpraxis geübt wurde, mussten sich alle noch etwas gedulden. Die Eltern erfuhren im Theorieteil Nützliches über die Rechtslage und über ihre Funktion im Strassenverkehr und ihre Vorbildfunktion. Gleichzeitig lernten die Kinder auf dem Schulhausplatz durch die Gänge zu schalten, zurückzuschauen, den Arm korrekt auszustrecken und punktgenau anzuhalten – oder auch mehrere Dinge gleichzeitig. Erst danach ging es in den dichten Laufner Verkehr, durch die Begegnungszone im Stedtli, den besagten Kreisel und mit

einem Abstecher in die Hinterfeldstrasse und über die Birspassarelle bis zum Güterbahnhof. Die Kinder durften zeigen, was sie schon über Velomanöver wussten und konnten auch ihr Wissen über die Verkehrschilder unter Beweis stellen. Beim Güterbahnhof hiess es dann, Eisenbahnschienen im rechten Winkel zu queren, was mittels einer Slalomfahrt um Becher herum geübt wurde. Zurück im Stedtli wurde im Viereck der Amthaus-, Bauern-, Wassertor- und Hinteren Gasse das Linksabbiegen geübt, bevor es zurück zum Schulhaus ging. Müde aber mit vielen Eindrücken durften die stolzen Kinder die Signalwesten abgeben und mit ihren Eltern den Heimweg antreten. Auch wenn in Laufen nur eine Gruppe mit 7 Kindern unterwegs war, will Pro Velo den Kurs auch im nächsten Jahr anbieten und hofft, dann vielleicht sogar zwei Gruppen führen zu können. Informationen zu allen Kursen gibt es auf www.provelo-beiderbasel.ch. Sabine Asprion

LESERBRIEF

Rettung des Schwarzbubenlandes Lieber Silvio Jeker, Was für ein wortgewaltiges Statement. Nichts weniger als die Rettung des Schwarzbubenlandes vor den kriminellen Elementen hast du im Sinn. Doch: Du bist etwas spät dran! Vor dir hat Fabio Jeger im Jahr 2012 einen ähnlichen Auftrag eingereicht, noch vorher Christian Imark im 2011 und ebenfalls 2011 liess sich Remo Ankli zum Thema verlauten. Deine Aufforderung zur Zusammenarbeit unseres Polizeicorps mit den Baselbieter Kollegen wird denn auch bereits praktiziert. Deshalb ist dein Auftrag auch nicht wirklich dringlich. Sondern genauso populistisch motiviert wie die Vermutung, wer deinen Auftrag nicht als dringlich erkannt habe, hätte nur aus dem Grund abgelehnt, weil du ihn geschrieben hast resp. er – oder in meinem Falle – sie sei weit vom Volk entfernt. Ich muss dich enttäuschen. Wir haben einfach schon gewusst, dass die Zusammenarbeit Solothurner und Baselbieter Polizei praktiziert wird. Aber auch so ist es kaum möglich, das ganze Kantonsgebiet oder die ganze Grenze quasi ununterbrochen zu kontrollieren. Dazu wären mehr Polizeibeamte hilfreich. Aber diese fehlen. Und deshalb folgt auch hier noch eine Bitte: Wenn das nächste Budget für die Polizei zur Debatte steht, sieh doch zu, dass deine Fraktionskollegen einer Erhöhung zustimmen und nicht wieder aus lauter Volksnähe sparen und noch weiter kürzen wollen. Herzlichen Dank jetzt schon für deinen Einsatz. Evelyn Borer, Kantonsrätin, Dornach

LESERBRIEF

Symbolpolitik mit Einbruchdiebstahl Silvio Jeker prangert mich und einige weitere Kantonsratsmitglieder an, weil wir uns nicht für die dringliche Behandlung seines Vorstosses ausgesprochen haben (Wochenblatt 11.09.2014). Der Vorstoss verlangt die Kontaktaufnahme der Regierung mit dem Regierungsrat Baselland in Bezug auf Sofortmassnahmen. Die Begründung des Vorstosses ist gegenüber der Polizei diffamierend, es wird impliziert, die Polizei unternehme nichts gegen Einbruchdiebstähle. Einbruchdiebstähle sind gravierend. Sie müssen bekämpft werden. Dies stellt niemand in Frage. Ein Aktivismus des Parlaments ist aber nicht angezeigt. Der Kantonsrat sollte sich mit den strategischen Fragen und dem Budget der Polizeiarbeit sowie der interkantonalen Zusammenarbeit beschäftigen. Die Forderung nach diffusen und symbolischen «Sofortmassnahmen» ohne die Analyse, ob Polizei und Regierung überhaupt Fehler vorgeworfen werden können, unterstütze ich nicht. Denkpause einlegen Silvio Jeker als Präsident der Solothurner SVP sollte vielleicht besser eine echte Denkpause einlegen und erklären, warum seine Fraktion 2011 fast einstimmig die Erhöhung des Polizeikorps abgelehnt hat. Wäre diese Stellenerhöhung für die Polizei durchgekommen, wäre heute auch die Polizeiarbeit des Schwarzbubenlands besser dotiert. Eine Verbesserung der interkantonalen Zusammenarbeit bei der Verbrechensbekämpfung unterstütze ich selbstverständlich – so wäre der Austausch und die Vernetzung der Patrouillen zwischen Baselland und Solothurn eine gute Sache. Daniel Urech Kantonsrat Grüne Dornach

Mein Fitnessabo läuft aus

Martin Staub «Dann lös doch einfach ein neues», werden Sie nun denken. So einfach ist das aber nicht. Obschon ich seit über 20 Jahre regelmässig im Fitnessstudio anzutreffen bin, mache ich mir alle 13 Monate – so lange ist mein Abo jeweils gültig – Gedanken über die Fortsetzung meines Gesundheits- und Fitnessprogrammes. «Die Natur bietet mehr, als Laufbänder und Ergometer». Und das erst noch zum Nulltarif.» «Kannst du deine Zeit nicht vernünftiger nutzen, als hier in diesen Hallen an Maschinen zu hängen und jedes Mal die gleichen anstrengenden Bewegungen abzuspulen?» Dies sind so Gedanken, die mir dabei durch den Kopf schwirren. Dazu ertappe ich mich jeweils gegen Ablaufdatum meines Abos vermehrt dabei, wie ich andere beim Training beobachte. Nein, nicht nur die gut definierte Damenwelt, sondern eher jene meist männliche Spezies, die mit solch einer Verbissenheit - der Fitnesstrainer sagt dem «Disziplin» – am Werk ist, dass ich nur wegschauen kann. Nun hat es in Fitnesstempeln Spiegel ringsum, damit sich die Kraftprotz-Narzissten auch anschauen können. «Die Übungen kontrollieren», nennen sie selber diesen Akt der Selbstbeweihräucherung. So bleibt mir nichts anderes übrig, als vorne, hinten, links und rechts deren Übungen «mitzukontrollieren». Ein Fitnesstraining kann in solchen Momenten für mich zur Kraftprobe werden. Rein optisch meine ich. Dass Mann oder Frau den einen oder andern Muskel etwas aufpeppen will, kann ich nachvollziehen. Sieht ja auch noch gut aus. Begegne ich aber Muskelpaketen, welche bauchnabelaufwärts aussehen, wie das Expansionsgefäss, das mir mein Heiziger kürzlich im Keller eingebaut hat (obs beim Draufklopfen auch so hohl tönt, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen), wird’s mir etwas mulmig ums Sportlerherz. Genau deshalb stelle ich die Erneuerung meiner Indoor-Fitness-Aktivität immer wieder in Frage. Soll ich fortan nur noch joggen, biken und wandern, und die Schönheiten, die uns Mutter Natur bietet, geniessen? Einmalig, schmerzfrei und ohne spiegelbildliche Vervielfältigung. Ich werds mir überlegen. *PS: Vermutlich werde ich – nachdem sich diese schlechten Gedanken gelegt haben – auch im kommenden Jahr ab und zu im Studio schwitzen. Manchmal regnets ja auch.

Redaktionsschluss Für Eingesandtes, Leserbriefe und PR-Texte gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch


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LESERGALERIE

Im Lichte des Fühherbstes

Herbstidylle: Spinnennetze nach dem Regen.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Drillinge: Diese Kürbisse schenken sich nichts, denn alle wollen einen warmen SonnenFOTO: ANJA HÄNER, ERSCHWIL platz.

In Zwingen: Hecke mit Hagebutten auf den Erlen.

Vom Vogelberg aus: Samstag, 13. September, 19.51 Uhr.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

FOTO: MARTIN STAUB

VEREINSNACHRICHTEN ! Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–17 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 10–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 10–13 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14–17 Uhr, Fr 17–19 Uhr, Sa 10–12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien nur Fr 17–20 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 17–20 Uhr, Sa 10–14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10–17 Uhr.

! Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 061 781 42 45, 079 772 33 19. Rolf Zumsteg. zumis-bow@ambonet.ch www.bogenschuetzen-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub DorneckThierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wassergymnastik in Breitenbach. Auskunft und Gratis-Probestunde bei Marianne Frossard, dipl. Wasserfitnessinstruktorin. 061 761 69 25 oder 079 699 77 51. Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit

Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

! Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Budokan Laufen, Industriestrasse 12, Zwingen. Trainings für Kinder und Erwachsene. Judo, MMA und Jiu-Jitsu. Auskünfte: Präs.: Matthias Studer, 079 391 20 80. Adresse: Budokan Laufen, Matthias Studer, Oberdorfstrasse 35, 4244 Röschenz. SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssklaufen.ch Bitte News beachten!

! Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstrasse 8, 4226 Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Dittingen für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 761 58 08, www.kunst-und-fengshui.ch

Uhr: Fitgym, Do 19.00 Uhr: Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich.

und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

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Gymstudio SANA, Zullwilerstrasse 1, 4208 Nunningen. Do 9.00 Uhr: Jazztanz und Rückentraining, Do 18.30 Uhr: Funktionelle Gymnastik. Auskunft: 061 791 90 61, vilma.haener@bluewin. ch (für beide Studios)

Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com

Spitex Thierstein/Dorneckberg, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 783 91 55, www.spitex-thdo.ch

Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, KidsYoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, phone (ab 16.00 pm) 061 781 40 26.

Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre

SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstanzen: Laufen, Aula Baselstr., Di, 16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase in Breitenbach, wo Sie sich wohl fühlen und neue Kräfte sammeln können. Mit anerkannt. Yogalehrerinnen und Gastreferenten. Angebote: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@gmx.ch, 079 962 62 57. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

! Jugendgruppen

Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach, Tel. 061 791 90 61. Kurse abends. Mo 19.00 Uhr: Funktionelle Gymnastik, Di 19.30 Uhr: Bauch, Beine, Po, Mi 19.00

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos

Familienzentrum Chrättli Laufen, Naustrasse 73, Laufen, Tel. 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montagund Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Dienstag- und Freitagmorgen. www.chraettli.ch. Kinderkleiderbörse im Birs-Center Laufen: 21. + 22. März und 26. + 27. September 2014. Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch

! Selbsthilfegruppen Wir sind eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und möchten uns gegenseitig unterstützen, unsere Erfahrungen teilen und uns gegenseitig stärken. In Zwingen, jede Woche, Di, 17–19 Uhr. Info: 076 307 23 25 oder 061 689 90 90. Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

! Mütter- und Väterberatung

! Tierschutzvereine

Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch

Tierschutzverein sucht Lokalität und aufgestellte Leute zum Stricken, Nähen, Basteln usw. für den Verkauf zugunsten von Tieren. Region Laufen/Breitenbach. Kontakt: Tel. 061 911 19 44 und 079 455 62 73 (AB).

Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

! Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Alters-

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc.

Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG

Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch


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Donnerstag, 18. September 2014 Nr. 38

DIES UND DAS DELEMONT / REGION

DENKPAUSE

Zukunftsgerichtete Gesundheitsversorgung im Laufental heitsversorgung im Laufental gebildet werden. Zudem verweist der Regierungsrat in seiner Stellungsnahme ein weiteres Mal darauf, dass durch die erfolgte Ausgliederung der Spitäler nun die Verantwortlichkeit beim Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung des Kantonsspitals Baselland liege. Andreas Giger-Schmid Letzten Dezember reichte ich parteiübergreifend mit meiner Laufentaler Landratskollegin und meinen Laufentaler Landratskollegen das Postulat «Zukunftgerichtete Gesundheitsversorgung im Laufental» ein. Mit diesem Vorstoss sollte eine konstruktive Spital- und Gesundheitsversorgungsperspektive im Laufental mittel und langfristig aufgezeigt werden. Mit grossem Mehr wurde dieser Vorstoss im Parlament überwiesen und anfangs Juli erhielten wir die vom Regierungsrat erarbeitete Vorlage.

Nach dem erfolgten Schliessungsentscheid der Geburtsabteilung im Spital Laufen hat der Regierungsrat damit die Chance verpasst, das Vertrauen innerhalb der Bevölkerung nachhaltig wieder zu stärken und ist leider nicht bereit, eine klare Verantwortung zu übernehmen. In der erfolgten Kommissionsdebatte der landrätlichen Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission wurden zudem die hohen Spitalkosten aufgeführt und dass diese mit Argwohn betrachtet werden müssen. Schlussendlich wurde der vom Regierungsrat beantragten Abschreibung des Postulats mit grossem Mehr zugestimmt.

Leider hat es jedoch der Regierungsrat in seinem Bericht verWir Laufentalerinnen und Laufenpasst, klare Eckwerte und Zutaler müssen deshalb mit weiteren kunftsperspektiven für das Spital Gesundheitsinitiativen, Vorstössen Laufen aufzuzeigen. Es werden und Projekten aktiv werden, um darin nur die zurzeit bestehenden eine moderne und zukunftsgerichLeistungen und Disziplinen aufgetete Gesundheitsversorgung im zählt, für die Zukunft soll ein Laufental zu gewährleisten. «Runder Tisch» mit allen LeisAndreas Giger-Schmid, Landrat Grellingen, Mitglied tungserbringern der Gesundlandrätliche Volkswirtschaft und Gesundheitskommission

SPORTARTIKEL

Neueröffnung Scheiwi-Sport in Arlesheim PR. Jetzt starten wir einen Neuanfang und vergessen den Brandanschlag. Nach einer langen Durststrecke möchten wir alle zu unserer Neueröffnung am Samstag 20. September von 9.00 bis 18.00 Uhr einladen. Mit den Firmen Jenzer AG, Buchmann Konditorei AG und Rietschi Theo AG, werden

die Gäste mit Rauchwürsten, Feuerbrot, Brandlöscher-Bier und Mineral verpflegen. Es wird ein symbolischer Preis von je 2 Franken verlangt. Diesen Erlös werden wir zugunsten des Sonnenhofs, Zentrum für Menschen mit Behinderung, einsetzen. Scheiwi-Sport, Postplatz 1, 4144 Arlesheim

VERANSTALTUNG

Auf Spurensuche in Delémont Das Musée Jurassien zeigt eine neue Ausstellung: «Kriegsspuren 14–18 aus heutiger Sicht». Eine spannende Auseinandersetzung auch für Deutschschweizer. Martin Staub

D

elémont ist nur 17 Kilometer von Laufen entfernt und per Bahn und Privatauto in knapp 20 Minuten zu erreichen. Der Kantonshauptort Jura hat auch einiges an Kulturellem zu bieten. Das Musée Jurassien D’Art et d’Histoire beispielsweise. Vor zwei Jahren rundum renoviert, bietet das Haus eine spannende permanente Ausstellung, jeweils aber auch eine befristete Jahresausstellung. Und dies nicht nur für Einheimische und französisch Sprechende. Am letzten Freitag präsentierten Nathalie Fleury und Joséphine Métraux die neue Ausstellung «14–18 aus heutiger Sicht». Das Projekt «Kriegsspuren», dem sich nun auch das jurassische Museum angenommen hat, ist Teil der grenzübergreifenden Ausstellungsreihe «Der Erste Weltkrieg am Oberrhein». Mit Begeisterung führte Nathalie Fleury, Presseverantwortliche, durch die Hauptausstellung. In acht Themenkreisen zeigt diese Objekte, Reliquien, Fotos, Zeitungsausschnitte, Literatur und vieles mehr, welche die vier Kriegsjahre aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Die Präsentation wagt vor allem die Optik aus heutiger Sicht – hundert Jahre nach diesem sinnlosen Krieg. So beispielsweise in Comics oder Videospielen, welche die stete Faszination der Gewalt zelebrieren oder verurteilen. In-

Andrew Bond: Darauf freuen sich Kinder. FOTO: ZVG

WOS. Unter diesem Titel feiert die BewegungPlus Laufen am 21. und 28. September ihr 11-jähriges Bestehen. Mit dem Wunsch nach mehr Himmel auf Erden entstanden Angebote wie die Nachbarschaftshilfe (seit 10 Jahren), familiengerechte Gottesdienste und Glaubenskurse, resp. Treffs, die helfen, den christlichen Glauben wieder zu entdecken oder zu vertiefen. Jugendliche und Kinder sollen möglichst mit eigenen al-

tersgerechten Angeboten gefördert werden. Auch stellt die evangelische Freikirche ihre Räumlichkeiten zu günstigen Konditionen der Spielgruppe Windrädli zur Verfügung. Am 21. September starten die Festivitäten mit einem Gottesdienst um 16 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen. Am 28. September gibt’s dann für die kleineren Gäste ein spezielles Kinderkonzert mit Andrew Bond. Tickets können unter www. bewegungplus-laufen.ch bestellt oder in der Papeterie Cueni in Laufen gekauft werden. Wir freuen uns auf viele Kinder mit ihren Eltern, die einen fröhlichen Nachmittag erleben werden. Anschliessend gibt’s gratis Geburtstagskuchen und andere leckere Dinge. Peter Seeberger BewegungPlus Laufen, Wahlenstrasse 81, Laufen (Industriepark Nord, beim Windrädli) www.bewegungplus-laufen.ch.

teressant die Sammlungen von Reliquien aus der Kriegszeit, die von Menschen gesammelt und von Museen – unter anderem auch vom Musée Jurassien – aufbereitet wurden, um der Nachwelt einen Eindruck vom damaligen Leben zu vermitteln. Eindrücklich auch die Bilder von Plätzen und Orten von damals mit Vergleichsbildern von heute: Schützengräben, Munitionslager, Bunker und Ähnliches. Nicht fehlen darf da die Geschichte um den berühmten Fritz – La Sentinelle des Rangier – eine von Charles L’Eplattenier geschaffene Skulptur, die bis in die heutige Zeit die Gemüter erregte. Neben der Hauptausstellung, welche bis am 2. August 2015 dauert, zeigt das Musée Jurassien drei aufeinanderfolgende Ausstellungen im Labor-Raum. Zensierte Postkarten, das Thema der ersten dieser drei Ausstellungen, wurde am Freitag von Joséphine Métraux vorgestellt. Die Kuratorin verstand es, zahlreiche Postkarten aus der Zeit zwischen

1914 und 1918 zu präsentieren, welche die Schweizer Bundespost damals zensierte. Spannend für die Besucher, der Frage nachzugehen, welche Karten aus welchen Gründen zensiert wurden. Das Musée Jurassien d’Art et d’Histoire richtet seine Ausstellungen auch an ihre deutschsprachigen Nachbarn aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland. So auch die hier beschriebene Jahresausstellung «14–18 aus heutiger Sicht», welche in einer Broschüre ausführlich auch in Deutsch dokumentiert wird. Ein Besuch lohnt sich sowohl für interessierte Erwachsene wie auch für Schulklassen, welche sehr gerne durch die Ausstellungen geführt werden, wie Nathalie Fleury erklärte.

Musée Jurassien, Delémont, 52, rue du 23 juin. «14–18 aus heutiger Sicht». 12. September 2014 bis 2. August 2015. Eine Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg heute. Zensierte Postkarten. 12. September 2014 bis 4. Januar 2015. Di–Fr, 14–17 Uhr; Sa/So, 11–18 Uhr. www.mjah.ch.

LESERBRIEF

Non-Profit-Organisationen sind Profis Antwort auf den Leserbrief von Kurt Meier, Reinach, im Wochenblatt Nr 37, vom 11. September 2014. Sehr geehrter Herr Meier

Mehr Himmel auf Erden

Zensierte Postkarten: Die Kuratorin Joséphine Métraux präsentiert ihre neue FOTO: MARTIN STAUB Ausstellung der Presse.

Non-Profit-Organisationen sind Profis! Sie unterscheiden sich von den profitorientierten Organisationen wie die Firma Acura, indem sie ihre allfälligen Gewinne wieder der Organisation zu kommen lassen, redliche Arbeitsbedingungen haben, mit Mitarbeitenden in der Region für die Region arbeiten. Ob sich die Lösung der Gemeinde Grindel mit der Firma Acura tatsächlich bewährt, wird erst die Zukunft zeigen. Es ist bekannt, dass profitorientierte Firmen auf den Markt der älteren Menschen drängen. Sie erhoffen sich dort eine lukrative Einnahmequelle. Allerdings wird damit der Mittelstand ausgehöhlt. Ist einmal das Vermögen aufgebraucht, haben diese Firmen oft kein Interesse mehr, Leistungen zu erbringen. Dann kann die öffentliche Spitex mit der Versorgungspflicht antraben und die Lücke wieder schliessen. Zudem bedeutet dies für die älteren Menschen einen viel früheren Bezug der Ergänzungsleistungen. Diese wiederum müssen von den Ge-

meinden und dem Kanton getragen werden. Die SPITEX Thierstein/Dorneckberg, eine Non-Profit-Organisation, ist seit bald 40 Jahren erfolgreich in der Region tätig und eine der grösseren Spitex-Organisationen im Kanton Solothurn. Sie ist gut aufgestellt und schlank organisiert mit kurzen Entscheidungswegen. Die rund 60 Mitarbeitenden, die sich insgesamt 26 Vollzeitstellen teilen und rund 350 Klienten pro Jahr betreuen, wohnen in der Region. Wir bilden auch Lernende in der Grundbildung FaGe und Mitarbeitende in der FaGe Nachholbildung aus. Als Non-Profit-Spitex sind wir dem Spitex Verband Kanton Solothurn angeschlossen. Wir halten uns bei den Anstellungsbedingungen an die Empfehlungen des Verbands. Dazu gehört auch, dass wir unseren Mitarbeitenden die Wegzeit von einem zum anderen Klienten bezahlen. Bei vielen privaten Organisationen ist dies nicht der Fall. Das kann unter Umständen bedeuten, dass Mitarbeitende 8 Stunden pro Tag für die Spitex unterwegs sind und nur 5 Stunden dafür bezahlt werden. Pflegende können sich heute ihren Arbeitgeber aussuchen. Wer sich zu

Dumpingpreisen anstellen lässt, handelt meist aus einer Not heraus und wechselt die Stelle, sobald er/sie etwas Besseres gefunden hat. Das ist wohl auch der Grund dafür, warum es bei Acura so viel Personalwechsel gibt, was bei den hilfebedürftigen Einwohnern von Grindel, so wie ich gehört habe, zu grossem Unmut führt. Die bundesweit einheitlichen Tarife sind nicht kostendeckend. Die Spitex unterliegt dem Tarifschutz, der klar regelt, was verrechnet werden darf und was nicht. So dürfen zum Beispiel die Wegzeiten, die in unserem weitläufigen Gebiet sehr ins Gewicht fallen, dem Klienten nicht in Rechnung gestellt werden. Diese nicht gedeckten Kosten übernimmt die Gemeinde. Die Senioren tun gut daran, genau zu prüfen, auf welche Organisation der Hilfe und Pflege sie sich einlassen. Herr Meier, bevor Sie zu einem solchen Schlag ausholen, wäre es angebracht, sich zu informieren. Wir nehmen aber an, dass Ihr Auftritt Interessen verfolgt, damit die Acura sich auf dem Markt etablieren kann. Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg


DIES UND DAS

Donnerstag, 18. September 2014 Nr. 38

GESUNDHEITSTIPP

LESERBRIEF

EINGESANDT

Frauenpower

Fusionierte Bauernfängerei

Von Roggenburg nach Roggenburg

Lieben Sie den Morgennebel? Die frische kühle Brise? Wir leben im Rhythmus der vier Jahreszeiten, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Dem Herbst ist hier nicht auszuweichen. Er zeigt sich bereits in den warmen Farbtönen der trocknenden Blätter an Bäumen und Sträuchern. Die Natur verändert sich in wunderbarer Weise. Wir Menschen erleben diese Rhythmen auch. Der Spätsommer/Herbst zeigt sich bei den Frauen in den Wechseljahren. Die Veränderung wird spürbar und sichtbar. Das homöopathische Heilmittel Helonias dioica, die falsche Einhornwurzel, passt sehr gut in diese Zeit. Die Indianer kannten die Wirkung dieser Giftpflanze schon lange. Die Wurzel aus Nordamerika wird im Herbst gesammelt. Helonias hilft in der Überwindung dieses Wechsels. Bei Trägheit, Müdigkeit und Erschöpfung stärkt Helonias die Frauen. Zyklusstörung mit Reizbarkeit kann behoben werden. Helonias ist wirksam bei Beckenboden- und Rückenschwäche, Rücken- und Kreuzschmerzen, sowie Druck im unteren Bauchraum durch Senkung der Gebärmutter. Ein Kältegefühl um die Beine, als ob der Wind ständig blasen würde, ist für dieses Heilmittel typisch. Damit die Frauenpower nicht verloren geht, stützen wir sie erfolgreich in der Übergangszeit. Eli Schläppi staatl.gepr. Naturärztin Laufen

VERANSTALTUNG

«Ängel uff Umwääg» im Theater in Reinach WOS. Seit seiner Gründung 1986 führt der Verein Theater Passepartout praktisch alljährlich ein unterhaltsames und besinnliches Theaterstück auf. Auch in diesem Jahr ist die Bühne im Pfarreiheim St. Nikolaus an der Gartenstrasse in Reinach Austragungsort für eine himmlische Komödie in drei Akten. «Ängel uff Umwääg» heisst das Stück von Claudia Gysel, welches Regisseur Paul Klee zusammen mit seiner Laiengruppe in den letzten Monaten eingeübt hat. Premiere ist am 19. September um 20.00 Uhr (siehe Inserat in dieser Nummer).

Gespannt lauschte ich an der Podiumsdiskussion vom 2. September in Laufen den Worten der Fusionsbefürworter. Eigentlich dachte ich an eine flammende und überzeugende Rede für die Fusion. Es blieb ein laues Lüftchen und die Initianten sind wohl selbst nicht mehr von ihrem Vorhaben überzeugt. Mich überkommt das Gefühl, dass diese erneute Fusionsdebatte aus einer Bierlaune heraus entstanden ist. Dennoch: Der Abend war eine echte Bereicherung. Denn nachdem die beiden Fusionsbefürworter ihre Konjunktiv-Argumente zur Fusion (hätte, könnte, sollte, würde) ausführten, bin ich jetzt 200prozentig von einem Nein zur Fusion der beiden Basel überzeugt. Eigenartig wurde es, als die beiden Herren sich gegenseitig Mut zusprachen und die Rede plötzlich von vier anstelle der zehn Jahre war, in welcher die Verfassung ausgearbeitet werden soll. Kennen Sie das Projekt STEP? Seit über drei Jahren wird in die Entwicklung von Laufen investiert. Gekostet hat das Projekt bereits über 1,9 Mio Franken, umgesetzt wurde hingegen, ausser einer Konzeptstudie, noch kaum etwas. Das sind politische Prozesse, die dauern, erst recht, wenn sich 125 Verfassungsräte einig werden sollen. Die Erwähnung der besseren Wahrnehmung in Bern ist ein weiteres Sackgasse-Argument. In Bern müssen Allianzen mit anderen Kantonen geschmiedet werden. Bei derselben Anzahl Parlamentarier bleibt der Status quo. Was erschwerend dazukommen würde, wäre natürlich die rot-grüne Verwässerung des bürgerlichen Landkantons, da in Basel-Stadt doch über 50 Prozent links-grüne Politik unterstützen. Die letztendlich einzig wirklichen Profiteure wären die gewählten Politiker, die sich ihr Amt vergolden und verrenten lassen werden. Marcel Schenker

VERANSTALTUNG

Rennatmosphäre wie vor 100 Jahren WOS. Am Samstag erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strasse von Dornach nach Gempen eine Rennatmosphäre wie vor 100 Jahren. Rund 100 historische Renn- und Tourenwagen starten zur Bergprüfung, die im Jahr 1911 zum ersten Mal ausgetragen wurde. Nicht der schnellste Fahrer von Dornach nach Gempen, sondern der Teilnehmer mit der besten Taktik und dem präzisesten fahrerischen Können gewinnt. Auf der 5,2 Kilometer langen Strecke gilt es, die eigene Zeit aus dem Trainingslauf möglichst exakt zu erreichen. Auch wenn die Geschwindigkeit begrenzt ist, werden die automobilen Preziosen stellenweise flott um die 30 Kurven ziehen. Start zum Trainingslauf um 9.15 Uhr, Wertungsläufe ab 10.30 Uhr, Renn- und Festbetrieb bis 18 Uhr.

Klosteranlage Roggenburg, Deutschland. Von Roggenburg nach Roggenburg sind es gemäss Google Earth 348 Kilometer, wenn man für die Überwindung dieser Strecke wo möglich die Autobahn benutzt, was der Gemeinderat von Roggenburg Schweiz, verstärkt durch seine Gemeindeverwalterin, auch tat, als er der Einladung des Gemeinderates von Roggenburg Deutschland folgte. Die Einladung erfolgte auf Grund der feierlichen Verabschiedung des scheidenden 1. Bürgermeisters Franz Clemens Brechtel, der die Geschicke der Gemeinde, die nun von Mathias Stölzle geleitet werden, achtzehn Jahre lang behütete. Noch vor Franz Clemens Brechtel hatte ein gewisser Adolf Thoma († 2014) dieses Amt inne. Der Gemeindepräsident von Roggenburg Schweiz hiess zu jener Zeit Moritz Nötzli. Es waren diese beiden Herren, welche die Freundschaft zwischen den beiden Roggenburg begründeten. Auslöser war ein fehlgeleiteter Brief nach Roggenburg Deutschland, der irrtümlicherweise in Roggenburg Schweiz landete. Der Absender dieses Briefes ist mir nicht bekannt, aber ihm gilt mein Dank für die ungewollte Initiierung dieser schönen Freundschaft zwischen den beiden Roggenburg. Ist Roggenburg Schweiz hauptsächlich durch sein jährlich stattfindendes

FOTO: ZVG

internationales Motocross bekannt, so nimmt für Roggenburg Deutschland ein eher geistliches Bauwerk, nämlich die berühmte, etwa vor 900 Jahren gegründete Klosteranlage des Prämonstratenserordens, diesen Platz ein. Die Klosteranlage von Roggenburg besteht heute aus einer prächtigen Klosterkirche mit einer monumentalen Orgel und wunderschönen Wand- und Deckenfresken, sowie zahlreichen, aufwändig renovierten Räumen des alten Klosters, die nun Schule, Verwaltung und anderen Zwecken dienen. Dazu kamen neue Gebäude, für die zu einer Gemeinde zusammen geschlossenen Orte Roggenburg, Biberach, Ingstetten, Messhofen, Schiessen, Schleebuch und Unteregg, die insgesamt nahezu dreitausend Einwohner zählen. Erwartet und herzlich begrüsst wurden wir bei unserer Ankunft von einer Abordnung des Gemeinderates unter Leitung des ersten, zweiten und dritten Bürgermeisters. Von da an genossen wir ein reichhaltiges, kulturelles Programm, für das die Gemeinde Roggenburg Deutschland keine Mühen gescheut hatte. Das Programm begann mit einer Führung von Pfarrer Gilbert durch die Klosteranlage und die prächtige Kirche, auf dessen Orgel uns Pater Stefan sein virtuoses Können demonstrierte.

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Am Abend fand dann die eigentliche Abschiedsfeier für Franz Clemens Brechtel in der historisch renovierten Bibliothek des Klosters statt. Seit Freitag, den 5. September 2014, darf er sich ehrenhalber «Altbürgermeister» von Roggenburg nennen. Durch die Feier, die unter anderem auch den 90-jährigen Adolf Schmid für seine Verdienste für die Gemeinde mit dem Ehrenbürgerrecht auszeichnete, führte der neue 1. Bürgermeister Mathias Stölzle. Ausserdem wurde mir die Ehre zuteil, der Festgemeinde die Grussbotschaft unserer Gemeinde zu überbringen, was ich bisher in keiner würdigeren Umgebung tun durfte. Das Programm des nächsten Tages führte uns durch die Partnerorte der Gemeinde Roggenburg. Dabei wurden uns prunkvolle Kirchen und Kapellen, aber auch ein fortschrittlicher Kindergarten, und zu unserer grossen Freude auch eine kleine Brauerei in Biberach gezeigt, welche die Getränke zu den traditionellen «Weisswürschtel» lieferte, die wir zusammen mit den traditionellen Klängen einer meisterhaft spielenden einheimischen Kapelle genossen. Den Höhepunkt des Tages bildete dann eine Führung durch die Kreisstadt Ulm, wo wir uns in den verwinkelten Gassen der Altstadt gelegentlich in Venedig wähnten, wenn wir gerade einem der idyllischen Wasserwege folgten, um die prächtigen Fachwerkhäuser zu bewundern. Am Ende dieses unterhaltsamen, informativen, aber auch anstrengenden Tages versammelten wir uns zum gemütlichen Ausklang um die schweren Holztafeln des rustikalen Barfüsser Brauereihauses Ulm. Am Sonntag, dem letzten Tag unseres Besuches in Roggenburg Deutschland, begaben sich die Gemeinderäte beider Roggenburg, egal, ob katholisch oder protestantisch, zur feierlichen Messe in die prächtige Klosterkirche. Danach fand man sich zum leider unausweichlichen Abschied in der nahe gelegene «Alte Roggenschenke» um die schöne Freundschaft der beiden Roggenburg noch einmal mit einem kleinen «Mass» aus eigener Brauerei zu bekräftigen. Peter Hufschmid Gemeindepräsident Roggenburg Schweiz

AUTOMOBIL

Sonderverkauf bei Centra- und Gundeli-Garage PR. Die beiden auf Volvo und Hyundai spezialisierten Garagen führen bis Anfang Oktober einen grossen Sonderverkauf für Neu- und Gebrauchtwagen durch. Bei neuen, speziell gekennzeichneten Volvo-Lagerfahrzeugen wird während der Aktion der Rabatt verdoppelt. Zusammen mit den bestehenden Vorteilsangeboten erhalten Kunden je nach Modell bis zu 20% Rabatt. Bei Neuwagen von Hyundai beträgt der Nachlass modellabhängig bis zu CHF 10 000.-.

Zudem gibt es anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Gundeli-Garage als spezielles Angebot den Hyundai ix20 1.4 CRDi für CHF 19 780.- statt CHF 25 180.-, also mit über 20% Rabatt. Wegen dringendem Platzbedarf werden zurzeit auch Occasionen und Dienstfahrzeuge bis zu CHF 25 000.günstiger angeboten. Alle Gebrauchtwagen sind ab MFK, servicegepflegt, unfallfrei und mit garantiertem Kilometerstand. Um die hohe Qualität der Fahrzeuge zu verdeutlichen, wird auf alle

Occasionsfahrzeuge ein kostenloser Umtausch innert 30 Tagen und bis 1500 km gewährt. Ein Besuch lohnt sich! Gehen Sie am besten gleich vorbei, denn wer zuerst kommt, hat die grösste Auswahl. Es gilt die Devise: First come - first served.

Centra-Garage AG, Leimgrubenweg 14, 4053 Basel. Telefon 061 338 66 11. www.centra-garage.ch. Gundeli-Garage AG, Leimgrubenweg 22, 4053 Basel. Telefon 061 338 66 00. www.gundeli-garage.ch


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Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen erfahrenen

Lastwagenchauffeur Kat. C/E Anhängerzug für Milchtransporte Bitte senden Sie uns Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen an: Werner Gasser, Baselstrasse 27, 4222 Zwingen, oder melden Sie sich telefonisch bei Herrn Gasser, Tel. 061 761 36 69 / Natel 079 417 89 90

Fahrzeugmarkt

Ausbildung • Weiterbildung • Kurse • Lehrstellen


Basel läutet den Auto-Herbst ein Vom 25. bis 28. September findet die «Auto Basel 2014» auf dem Messe-Areal statt. Auf über 16 000 Quadratmetern Fläche präsentieren rund 130 Aussteller Personenwagen, Nutzfahrzeuge und Zubehör. Praktisch alle in der Region erhältlichen Marken sind mit von der Partie.

Simon F. Eglin

Auto Basel 2013: Im vergangenen Jahr feierte die Auto Basel das 10-Jahr-Jubiläum. Dementsprechend gross war der Publikumsaufmarsch.

E

nde September soll die Auto Basel 2014 wieder rund 25 000 Autofans aus der Region und über deren Grenzen hinaus hin zur Messe Basel locken – und dies bereits zum elften Mal. «Im Vergleich zum letzten Jahr, als wir das 10-Jahr-Jubiläum mit speziellen Ausstellungen feierten, konzentrieren wir uns in diesem Jahr wieder aufs Kerngeschäft», sagt Bettina Schmid von der Garage Schmid in Reinach, die für das Marketing des Grossanlasses verantwortlich ist. Das heisst: In erster Linie präsentieren die regionalen Auto-Händler sowie Anbieter von Zubehör ihre Neuheiten. Und dies nicht zu knapp: Über 130 Aussteller werden an der Auto Basel 2014 teilnehmen und zeigen auf einer Fläche von rund 16 000 Quadratmetern mehr als 350 Fahrzeuge im Segment Personen- und Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. «Mit 41 Marken decken wir praktisch sämtliche in der Region erhältliche Marken ab. Es fehlen lediglich einige Anbieter der Luxus-Klasse», sagt Bettina Schmid.

Alternativer Antrieb Die drittgrösste Automesse der Schweiz kann mit vielerlei Premieren aufwarten. Neu sind die Marken Caterham und Lotus vertreten. Lotus lockt als «Zückerli» für MotorsportFans mit dem Formel-1-Boliden des legendären Ayrton Senna, der vor 20 Jahren auf der Rennstrecke verstarb.

Fotos: zVg.

Auch Bentley und Tesla geben sich die Ehre an der Auto Basel. Letztere Marke aus den USA ist momentan in aller Munde als Produzent von in Sachen Qualität und Leistung hochklassigen Elektrofahrzeugen der Luxusklasse. Doch auch weitere alternative Antriebsmethoden zu Benzin und Diesel sind ein Thema an der Auto Basel. «Wir sind stolz darauf, auch im 11. Jahr auf ‹Erdgas› als Hauptsponsor zählen zu dürfen», sagt Pressesprecher Christoph Keigel. Bei einem Wettbewerb wird die Möglichkeit geboten, einen Lancia Ypsilon Ecochic zu gewinnen.

Attraktive Angebote Die Auto Basel 2014 ist keine Veranstaltung der Messe Schweiz, sondern

wird von A bis Z vom regionalen Autogewerbe organisiert. Der Anlass findet sowohl in der Halle 2 wie auch draussen auf dem Messeplatz statt. Hier können diverse Modelle auch gleich Probe gefahren werden. «Mit dieser Möglichkeit heben wir uns von anderen Ausstellungen ab», freut sich Bettina Schmid. Ebenfalls nicht Standard ist die Möglichkeit, sich direkt vor Ort auf der Auto Basel für den Kauf eines Autos zu entscheiden. Die Gelegenheit ist günstig, denn viele Aussteller nutzen die Leistungsschau für attraktive Angebote, die nur für die vier Tage der Auto Basel gelten. Dies gilt nicht nur für die Anbieter von Autos, sondern auch für die zahlreichen Aussteller aus den Bereichen Tuning, Zubehör und Dienstleistungen.

Auto-Basel Messe Basel: Ab 25. September wird Basel vier Tage lang AutoHauptstadt der Schweiz sein.

Auto Basel 2014 Die Auto Basel 2014 findet vom Donnerstag, 25., bis und mit Sonntag, 28. September 2014, auf dem Gelände der Messe Basel (Halle 2) statt. Öffnungszeiten !

Donnerstag, 25. September

16.00 bis 20.00 Uhr

!

Freitag, 26. September

12.00 bis 20.00 Uhr

!

Samstag, 27. September

10.00 bis 18.00 Uhr

!

Sonntag, 28. September

10.00 bis 18.00 Uhr

Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zur Auto Basel 2014 finden Sie unter

www.auto-basel.ch

Weltpremiere: Der brandneue Volvo XC90 Zürich – Die monatelangen Spekulationen haben ein Ende: Volvo Cars hat seinen brandneuen Volvo XC90 enthüllt. Damit löst das Unternehmen sein Versprechen ein, einen attraktiven siebensitzigen Premium-SUV auf den Markt zu bringen, der mit weltweit einmaligen Sicherheitsmerkmalen, neuen Antriebstechnologien, einer bislang unerreichten Kombination von Leistung und Kraftstoffeffizienz und Innenausstattung vom Feinsten zu beeindrucken weiss.

Skalierbare Produktarchitektur (SPA) Drei Jahre Entwicklungsarbeit und ein Teil der im 11-MilliardenWachstumsplan vorgesehenen Investitionen stecken im Volvo XC90. Der neue Vorzeige-SUV, mit dem Volvo das nächste Kapitel seiner Unternehmensgeschichte aufschlägt, gibt die künftige Designausrichtung des schwedischen Autohauses vor, überzeugt durch innovative Technologien und basiert auf der skalierbaren Produktarchitektur (SPA).

Um diesen historischen Moment der nunmehr 87 Jahre währenden Firmengeschichte gebührend zu zelebrieren, ziert die Frontpartie des neuen XC90 eine neue, prägnantere Version unseres berühmten Eisensymbols. Der Pfeil wurde auf elegantere Art und Weise in den Diagonalbalken auf dem Kühlergrill eingebunden. Im Zusammenspiel mit den T-förmigen Tagfahrleuchten – die das Design-Team in Anlehnung an das Werkzeug des legendären nordischen Donnergotts «Thors Hammer» nennen – verleiht das modernisierte Emblem dem Fahrzeug so ein ganz neues und unverwechselbares Gesicht, das zeigt, mit welcher Zuversicht das Unternehmen auf künftige Entwicklungen schaut. Weitere Informationen: Garage Halbeisen AG, Volvo-Vertretung Schneckelerstrasse 14, 4414 Füllinsdorf Telefon 061 901 81 81 und 061 901 81 87

Volvo XC90 – Wir denken auch über den Kurvenrand hinaus.


Produktionsstart für neuen ŠKODA Octavia Scout Im Werk Mladá Boleslav beginnt Fertigung des neuen ŠKODA Octavia Scout ! Abenteurer für Familie und Freizeit setzt ŠKODA-Modelloffensive fort ! Allradantrieb, zwei Tonnen Zugkraft, kerniger Look, weniger Verbrauch. Mladá Boleslav, 21. August 2014 – Im ŠKODA Stammwerk Mladá Boleslav läuft der neue ŠKODA Octavia Scout vom Band. Der Allrounder begeistert mit kernigem Auftritt und höchster Vielseitigkeit. Trotz mehr Leistung sinken Verbrauch und Emissionen um bis zu 20 Prozent. Typisch ŠKODA, bietet der CrossoverKombi jede Menge Platz, höchste Funktionalität, modernste Sicherheits- und Komfortsysteme und ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Markteinführung begann bereits Ende August. Der neue ŠKODA Octavia Scout ist ein echter Abenteurer für Familie und Freizeit und fühlt sich auf der Strasse genauso wohl wie im Gelände. Innovativer Allradantrieb auf Basis der Haldex5-Technik, leistungsstarke Motoren, erhöhte Bodenfreiheit, grössere Böschungswinkel, eine Zugkraft von bis zu zwei Tonnen und das Schlechtwegepaket machen das jüngste ŠKODAModell zu einem der vielseitigsten Fahrzeuge seiner Klasse. Der neue ŠKODA Octavia Scout ist ausschliesslich auf Basis der Octavia-Combi-Variante im Angebot. Schon Ende August rollten die ersten Fahrzeuge in den Handel. Seit dem Jahr 2007 gehört der ŠKODA Octavia Scout zur ŠKODA, Modellpalette. Von 2007 bis Ende 2013 lieferte der Hersteller weltweit rund 53 600 Octavia Scout an Kunden aus, das entspricht etwa 8 Prozent der Octavia-Verkäufe in diesem Zeitraum.

« Der neue ŠKODA Octavia Scout

ist ein echter Abenteurer für Familie und Freizeit und fühlt sich auf der Strasse genauso wohl wie im Gelände.

Die regionalen ŠKODA-Händler Bernhard Zeugin, Garage Seewental in Duggingen, und Heinz Schumacher, Schumacher Auto AG in Metzerlen, freuen sich auf Ihren Besuch.

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Schuhmacher Auto AG, Challstrasse 8, 4116 Metzerlen, Telefon 061 733 13 13, www.schumacherautoag.ch Bernhard Zeugin, Garage Seewental AG, Seewenstrasse 18, 4202 Duggingen, Telefon 061 741 23 00, www.sewental.ch

DER «KLEINE TWINGO» IST ZURÜCK

Toyota Set Aygo

vermittelt und auch im städtischen Verkehr Spass macht. Temperament und Dynamik des Energy TCe 90 machen aber auch den Trip aus der City heraus und die langen Reisen zum Vergnügen.

Clever und zweimal vernetzt

Renault wagt es, den Twingo neu zu erfinden. Damit kehren der individuelle Charakter und die Ur-Idee des kleinen, vielseitigen City-Fahrzeugs zurück. 20 Jahre nach der Premiere kommt die dritte Generation in einer völlig neuen Auflage und mit neuen Ideen auf den Markt. Das kleine, quirlige Stadtfahrzeug gibt sich äusserst handlich, ist komplett neu konzipiert, mit einem ebenso sympathischen wie bekannten Charme ausgestattet, farbenfroh, und personalisierbar nach Belieben.

bringt dem kleinen Stadtfahrzeug klare Vorteile. Ein Wendekreis mit 4,30 m Radius ermöglicht das Parkieren in kleinsten Lücken und die erhöhte Position hinter dem Lenkrad bietet eine Übersicht, die zu den Besten in dieser Fahrzeugkategorie zählt. Gegenüber dem aktuellen Modell ist die Karosserie 10 cm kürzer gebaut, während im Innenraum in Längsrichtung 33 cm mehr zur Verfügung stehen.

Fahrspass und viel Fahrdynamik, in der Stadt und über Land

Fünf Türen und die Modularität, die durch den vollständig flachen Boden im Kofferraum möglich wird, bieten im neuen Twingo komfortable Platzverhältnisse für vier Personen. Die Ladelänge von 2,31 m setzt in dieser Klasse die Referenz. So schafft es der neue Twingo als einziges Stadtfahrzeug, eine schwedische Bibliothek oder einen Kontrabass zu transportieren. Der neue Twingo bietet als einziges City-Fahrzeug zwei Möglichkeiten, sich multimedial zu vernetzen: eine clevere Verbindung über das Smartphone dank R & GO mit dem gratis integrierten Navigationssystem oder über RLink Evolution®. Diese neuste Generation mit dem integrierten Tablett-Computer bietet einen breiten Katalog an Applikationen für den Einsatz im Automobil. Den neuen Renault Twingo erhalten Sie jetzt bei der Garage Keigel und allen RenaultPartnern der Region.

In der Stadt zu Hause

Der neue Twingo bietet die Wahl zwischen zwei ebenso sparsamen wie kräftigen Dreizylindermotoren, wahlweise mit Saug- oder Turbomotor. Diese treiben ein Fahrzeug mit einem präzisen Fahrwerk an, das Sicherheit

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Ein wendiges City-Fahrzeug, das Spass macht.

Der neue Twingo erbt die Innovationskraft und das Know-how von Renault in Bezug auf die kleinen, kompakten Fahrzeuge. Die Architektur mit dem innovativen Heckmotor

Die nächsten Sonderseiten

erscheinen im Frühling 2015


Die neue Mazda Hauptvertretung in Muttenz

Der neue SUV Mazda CX-5 mit 4!4-Antrieb.

Vorbeikommen und gewinnen Seit Beginn 2014 vertritt das als Peugeot-Konzessionär bestens bekannte Traditionsunternehmen Autohaus Wederich, Donà AG, neu zusätzlich die Marke Mazda. Im modernen Showroom in Muttenz steht die gesamte Modellpalette zum Kennenlernen für Sie bereit. Zum Beispiel der kompakte Mazda 2 als Sondermodell «RS Sport», der neue Mazda 3 oder der äusserst beliebte SUV Mazda CX-5 mit 4!4 Antrieb. Bei einem Besuch können Sie Ihr Wunschmodell jetzt nicht nur auf einer Probefahrt ausführlich testen, sondern auch gleich am grossen Mazda-Wettbewerb teilnehmen.

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Restaurant Alpenblick Passwang

Alpenblickfest Deutsch für Frauen in der Gemeinde Breitenbach im Herbstsemester 2014 Sprechen Sie schon Deutsch? Nein, aber Sie möchten lernen, besser Deutsch zu sprechen beim Einkaufen, beim Arztbesuch, beim Suchen einer Wohnung und auf der Post / Bank? Die Deutsch- und Integrationskurse im K5 Basler Kurszentrum beschränken sich nicht auf Grammatik und Orthografie. Die Erfahrung zeigt, dass sich Sprache immer mit einem bestimmten Lebensumfeld verbindet. Die Migrantinnen erhalten die nötigen Informationen, um sich in ihrer unmittelbaren Region wohlzufühlen. Während die Frauen lernen, werden ihre Kleinkinder betreut, die dabei ebenfalls spielerisch in Kontakt mit der deutschen Sprache kommen. Kurszeiten: A1.1 Anfängerinnen; Montag, 10.00 bis 11.30 Uhr, Mittwoch, 10.00 bis 11.30 Uhr A1.1 Fortgeschrittene; Montag, 8.20 bis 9.50 Uhr, Dienstag, 8.20 bis 9.50 Uhr A2; Dienstag, 10.00 bis 11.30 Uhr. Mittwoch, 8.20 bis 9.50 Uhr Kurskosten: Fr. 5.– pro Lektion, vier Lektionen pro Woche. Ab 27. Okt. bis 17. Dez.: Fr. 160.– Kursort: kath. Pfarreiheim Breitenbach Anmeldung und Information: K5 Basler Kurszentrum, Telefon 061 365 90 20, www.k5kurszentrum.ch

Sonntag, 21. September 2014 von 10.00 bis 19.00 Uhr Als neue Betreiber des Restaurants Alpenblick Passwang laden wir alle

Guldentaler, Laufentaler, Dornecker, Thiersteiner und Basler zu einem gemütlichen Beisammensein mit Alphornbläsern, Jodlerchor, Tanzmusik, Ballonflugwettbewerb (Gewinnen Sie einen Flug nach Friedrichshafen ins Zeppelinmuseum) und Gastronomie mit Festbetrieb ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch Georg Schellenberg mit Team

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Diverses

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 18. September 2014 Nr. 38

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

Ende der Sommerferien: 69 Rinder von nah und fern wurden während 120 Tagen vom Weidhirt Hugo Schneider auf den saftigen Wiesen der Nenzlinger Weiden nach Strich und Faden verwöhnt. Am Samstag verabschiedeten die BürgergemeinFOTO: KURT BÜRKI de Nenzlingen und der Weidhirt die tierischen Gäste.

ZWINGEN/LAUFEN

SOLOTHURN

KORRIGENDUM

Strasse wird gesperrt

Preis für Waldarbeit

WOS. Vom 20. September bis 16. November wird der Schutzwald «Chattelhollen» in Dittingen gepflegt und der Fels geräumt. In dieser Zeit ist von Montag bis Freitag, zwischen 8.00 und 17.00 Uhr, der Durchgangsverkehr auf der Kantonsstrasse H18 im Bereich Dittinger Rank bis Einfahrt Laufen stark eingeschränkt. Eine Ampel regelt den Verkehr. Die Zufahrt nach Dittingen bleibt gewährleistet. An den beiden Wochenenden vom 20./21.September und 15./16. November wird die Strasse zwischen Dittinger Rank und Laufen von 7.00 bis 18.00 Uhr zudem vollständig gesperrt sein. Der Verkehr wird während dieser Zeit umgeleitet. Die Umleitung über Laufen und Breitenbach ist signalisiert. Die Durchfahrt der Postautokurse und Rettungsdienste bleibt gewährleistet.

gin. Die Waldgruppe des Gempner Behindertenheimes Sonnhalde und der Forstbetrieb Dorneckberg haben einen Anerkennungspreis des Kantons Solothurn erhalten. Sie wurden für den Sozialpreis 2014 nominiert und erhielten so 5000 Franken. In enger Zusammenarbeit mit dem Revierförster Roger Zimmermann arbeitet die Waldgruppe jeden Werktag im Wald, zugunsten der Allgemeinheit. Sie pflegen Hecken und stufige Waldränder. Sie reissen schädliche Unkräuter aus. Sie gewinnen Brennholz, das in der eigenen Bäckerei verfeuert wird, erklärte Iris Schelbert in der Laudatio bei der Preisübergabe von letzter Woche in Solothurn. Angefangen hatte das Projekt 2003, als der Sozialpädagoge Wilke Brandt von der Sonnhalde mit einem jungen Mann in den Wald ging und mit einfachen Aufräumarbeiten begann.

Im Zentrum Passwang sang das Jurarösli!

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Herzliche Gratulation zum eidg. dipl. Schreiner-Werkmeister!

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Lieber Marcel

Wir gratulieren dir zum erfolgreichen Abschluss der Höheren Fachschule Bürgenstock als eidg. dipl. SchreinerWerkmeister.

Wir freuen uns, mit dir eine weitere Generation von Professionalität, Innovation und Erfolg in unserem Unternehmen zu sichern. Viel Glück, alles Gute und viel Freude beim Erreichen deiner weiteren Ziele. Schreinerei Weber AG Seewen

Schreinerei Weber AG Mühlemattweg 2 CH-4206 Seewen SO Telefon +41 61 911 01 74 www.schreinerei-weber.ch 30 Jahre eidg. dipl. Schreinermeister! Lieber Camille Wir gratulieren dir herzlich zu deinem Jubiläum und danken dir für deine wertvolle Unterstützung in all den Jahren. Viel Glück, alles Gute und weiterhin viel Freude an deinem Beruf. Schreinerei Weber AG Seewen

Jodlerklub Jurarösli aus Liesberg: Zu Besuch im Zentrum Passwang. dust. Auf der Titelseite von vergangener Woche hat unser Autor versehentlich den Jodlerklub Echo vo dr Flueh zum 10-jährigen Jubiläum singen lassen. Es war aber der Liesberger Jodlerklub Jurarösli, wie das Foto eindeutig beweist. Der Autor entschuldigt sich in aller Form für dieses Versehen.

LAUFEN. WOS. Am Sonntag gegen 16.00 Uhr fuhr auf der Delsbergerstrasse in Laufen eine Autofahrerin in einen Motorrad-Fahrer. Die 20-jährige Autolenkerin war auf der Lützelstrasse in Laufen in Richtung Delsbergerstrasse unterwegs. Bei der Verzweigung wollte sie nach links in Richtung Laufen abbiegen. Da übersah sie einen 52-jährigen Motorradlenker, der auf der Delsbergerstrasse in Richtung Delémont unterwegs war. Es kam es zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Motorradlenker stürzte zu Boden, wurde verletzt und musste in ein Spital eingeliefert werden. Sozialpreis an Pro Senectute KT. SOLOTHURN. WOS. Das Projekt SeniorInnenhilfe Pro Senectute/Schule Derendingen ist im Landhaus von Landammann Peter Gomm mit dem Sozialpreis 2014 des Kantons Solothurn ausgezeichnet worden. Das Preisgeld beträgt 20 000 Franken. Überzeugt hat das Projekt SeniorInnenhilfe vor allem durch seinen wichtigen Beitrag zur Förderung der Beziehung zwischen den Generationen. In der Schule Derendingen wird in Zusammenarbeit mit der Pro Senectute (Geschäftsleiterin Ida Boos Waldner, Breitenbach) das Projekt erfolgreich umgesetzt. Bis heute engagieren sich 15 Seniorinnen und Senioren regelmässig in den Klassenzimmern der Schule Derendingen. Sie besuchen jeweils unentgeltlichen an einem halben Tag pro Woche eine Schul- oder Kindergartenklasse und stellen ihre Zeit und Lebenserfahrung zur Verfügung. So begegnen sich drei Generationen in einem Klassenzimmer. Benefizflüge Motorfluggruppe Basel REGION. WOS. Die Motorfluggruppe Basel (MFG) führt alle zwei Jahre kostenlos Rundflüge für Menschen in schwierigen Lebenssituationen durch. Am Samstag, 27. September, ab 09.00

Uhr, wird die MFG Basel beim Clubhaus «Pintli», (Areal Euroairport) diese Aktion erneut starten.

MUSIK-TIPP

Johnny Winter Der grandiose Gitarrist, Sänger und Produzent starb am 16. Juli im Alter von 70 Jahren in einem Hotelzimmer im Kanton Zürich. Johnny Winter war bis zuletzt auf Konzerttournee gewesen. Zudem hatte er ein paar Monate vor seinem unerwarteten Ableben mit Ben Harper, Eric Clapton, Dr. John, Joe Bonamassa, Billy Gibbons (ZZ Top), Brian Setzer und anderen Stargästen sein letztes Studioalbum «Step Back» (Sony Music) eingespielt, das vor zwei Wochen veröffentlicht wurde. Darauf befinden sich Interpretationen von 13 Blues- und Rockklassikern wie beispielsweise «Unchain My Heart», «Sweet Sixteen», «Long Tall Sally» und «Blue Monday». Es sind Songs, die Johnny Winter als Musiker beeinflussten und inspirierten. Neues gibt es leider nicht zu hören. Nicht alle Coverversionen sind von gleicher Güte. Zu den vorzüglichen gehört «Death Letter», das der Texaner allein nur mit Gitarrebegleitung vorträgt. Im Vergleich zum vorletzten Studiowerk «Roots» (2011) ist «Step Back» nicht besser, aber alles in allem ein würdiges Abschiedsalbum der weissen Blues-Rock-Ikone Johnny Winter. Benno Hueber

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Beim Schulhaus, da steht ein Lindenbaum. Mit einer Linde, einem druckfrischen Buch...