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Donnerstag, 11. September 2014

106. Jahrgang – Nr. 37

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Freitag, 12. September 2014 Wechselspiel von Sonne und Wolken. Aber ganztags trocken.

11ºC 19ºC

Samstag, 13. September 2014 Weiterhin wechselhaft. Es dürfte aber trocken bleiben.

11ºC 22ºC

Sonntag, 14. September 2014 Fortsetzung. Wolken und Sonne lösen sich ab. Wahrscheinlich weiterhin trocken.

11ºC 20ºC

Laufen

3 Die diesjährige Baselbieter Genusswoche wird am kommenden Donnerstag, 18. September, auf dem Laufner Rathausplatz eröffnet.

Witterswil

13 Solothurn wisse das Technologiezentrum Witterswil sehr zu schätzen, versicherte Regierungsrätin Esther Gassler bei ihrem Besuch vom Montag.

Aktuell Stellen Immobilien

Grosser Tag für das Zentrum Passwang Viel Prominenz traf sich auf dem Platz vor dem Zentrum Passwang in Breitenbach. Vertreter aus Heim, Politik und Gesellschaft fanden sich hier ein, um gemeinsam das zehnjährige Bestehen des Zentrums zu feiern. Thomas Immoos

Z

wei Clowninnen eröffneten gewissermassen den offiziellen Teil, indem sie die Gäste ins Festzelt baten. Die Redner erinnerten an die schwierige Zeit, als das damalige Spital Breitenbach schliessen musste. Gemeindepräsident Dieter Künzli erwähnte die sinkenden Belegungszahlen, sodass die Schliessung per 30. März 2003 unumgänglich geworden sei. Der Stiftungsrat unter Präsident Willy Menth habe dann eine neue Trägerschaft gegründet mit dem Ziel, aus dem

In Festlaune: Die Bewohner folgten den musikalischen Darbietungen rund um die Jubiläumsfeier. früheren Spital ein Alters- und Pflegezentrum zu machen. Als eine besondere Leistung des Stiftungsrates würdigte Künzli, dass es ihm gelungen sei, die zu-

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Jodlerklub «Echo vo dr Flue»: Erfreute Bewohner und Gäste mit seinen Jodelliedern.

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vor kritische Bevölkerung von diesem ehrgeizigen Vorhaben zu überzeugen. Das Zentrum ist gut aufgestellt Landammann Peter Gomm erinnerte an seine Eröffnungsansprache, als er auch die Pionierleistung des Stiftungsrates eingegangen sei. «Inzwischen ist das Zentrum eine blühende Institution.» Der Regierungsrat hob hervor, dass das Zentrum jedes Jahr nicht nur über dem Budget liege, sondern auch Gewinn erwirtschafte. Dies ermögliche regelmässig Investitionen und Verbesserungen, die den Bewohnerinnen und Bewohnern zugute kämen. Gomm empfahl zum Schluss Regierungsrat Remo Ankli, der bis zu seiner Wahl in die Solothurner Regierung Stiftungsratspräsident des Zentrums gewesen war, als Festredner in zehn Jahren. Denn er, Gomm, werde dann das Pensionsalter erreicht haben. Michael Rosenberg, der Leiter des

FOTOS: THOMAS IMMOOS

Zentrums, dankte in seiner kurzen Rede vor allem seinen Mitarbeitenden. Diese leisteten im schwierigen Demenzbereich mit grosser Kompetenz und Einfühlsamkeit hervorragende Arbeit. Er würdigte vor allem die geringe Fluktuation: «Es ist gut auch für die Patienten, dass Sie dem Zentrum die Treue halten.» Rosenberg würdigte auch die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem benachbarten Laufental und dem Altersheim Rosengarten in Laufen. Nach den Ansprachen boten Otto Spirig und Ueli Frei eine längere «Zeitreise». Dabei blickten sie musikalisch und kabarettistisch zurück auf ihr Leben, von der Geburt bis zum Altersheim. Umrahmt wurde die Jubiläumsfeier von musikalischen Darbietungen eines Bläserensembles, des Jodlerklubs «Echo vo dr Flue» sowie – nach dem Essen im Festzelt – einer Band.

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Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.84, mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

Beglaubigte Auflage 21 258 Ex. (WEMF 2013) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 74 987 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 207 077 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

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LAUFEN

Mit dem Smartphone den Geschäftsprozess optimieren

Genusswoche startet im Stedtli

Helfen, den Geschäftsalltag zu vereinfachen: (v.l.) Cedric Steiner und Daniel Fiechter von der Firma taktwerk. FOTO: GABY WALTHER

gwa. Der Umgang mit Smartphones und Tablets hat sich im privaten Gebrauch stark durchgesetzt. Laut einer Studie, welche im Februar durchgeführt wurde, besitzen in der Schweiz 69 Prozent der Bevölkerung ein Smartphone und 39 Prozent ein Tablet. Grund genug, diese Geräte auch im geschäftlichen Bereich einzusetzen. Am 20. Lunch Report des Gewerbevereins KMU Laufental vom letzten Donnerstag im Restaurant Central in Laufen zeigte die Firma taktwerk auf, wie sich Geschäftsprozesse mittels mobilen IT-Geräten optimieren lassen. Geschäftsführer der taktwerk GmbH, Daniel Fiechter, erklärte an einem Beispiel, wie eine solche Nutzung aussehen könnte: Der Handwerker trägt den Auftrag oder den Rapport direkt auf dem Tablet ein. Die Angaben werden erfasst, sind auf dem PC im Geschäft ersichtlich, das mühsame Abtippen bleibt einem erspart und kein Rapport geht verloren. Über eine App lassen sich Ersatzteile schnell und einfach bestellen, übers Kundenportal können Bestellungen ausgelöst oder Gutscheine eingelöst

werden. Tausende verschiedene Apps bietet der Markt an, doch welche ist gut, welche deckt die Anforderungen? Am Anfang steht die Analyse, um die Bedürfnisse, den Nutzen und die Vorteile einer solchen Investition zu eruieren. Es könne sein, dass einfach die bestehenden Programme des PCs, zum Beispiel Kalender, Kontakte und Ähnliches, übernommen und auf die Smartbox übertragen werden, erklärte Fiechter in seinem Vortrag. Vielleicht mache es Sinn, den bestehenden Prozess zu erweitern. Vielleicht werde sogar ein neues Geschäftsmodell erfunden. taktwerk bietet Hilfe bei der Auswahl der Geräte, bei der Sicherheit und der Integration bestehender Systeme. «In den letzten Jahren fand eine rasante Entwicklung statt, die nicht aufzuhalten ist», meinte Mitinhaber Cedric Steiner. Gerade bei den jungen Leuten könne man mit einer zeitgemässen Technologie punkten. Doch ob sich die Investition lohne, müsse jedes Geschäft individuell abklären, sind sich die beiden Jungunternehmer einig.

VERANSTALTUNG

Bezirksschützen: 125-Jahr-Jubiläum Der Bezirksschützenverband Laufental feiert dieses Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Dieses Ereignis wird mit verschiedenen Aktivitäten gefeiert. Zentraler Anlass des Jubiläums ist die Jubiläumsfeier am 20. September, von 13.30 bis 15.30 Uhr, im Stedtli Laufen. Ausgehend vom Rathausplatz wird es einen Jubiläumsmarsch durch das Stedtli bis zum Helye-Platz geben, wo Ansprachen und ein Apéro folgen. Dabei sein werden die Landratspräsidentin, Laufentaler Landräte und -rätinnen so-

wie mehrere Gemeindepräsidenten und -präsidentinnen. Aus Schützenkreisen werden ehemalige Schützenkönige – unter ihnen auch der 3oo-m-Weltmeister Charles Jermann – erwartet. Zudem werden Ehrenmitglieder sowie Fahnendelegationen aller Laufentaler Schützenvereine anwesend sein. Musikalisch wird der Anlass durch die Stadtmusik Laufen untermalt.

SPORT

BERICHTIGUNG

Rücktritt

Zum Jugendprojekt LIFT

WOS. Nach reiflicher Überlegung hat sich Lukas Kummer entschieden, seinen Rücktritt vom Leistungssport im Skeleton zu geben. Diese Entscheidung fiel ihm nicht einfach. Doch nach der grossen Enttäuschung zum Ende der letzten Saison hat sich Kummer dazu entschieden, seine Prioritäten neu zu setzen. Er will in der Arbeitswelt als Jurist Fuss fassen und neue Ziele anzuvisieren.

Peter Stähli, Bezirksschützenverband Laufental

Die sogenannte Genusswoche gibt es schweizweit seit 2002. Seit letztem Jahr macht auch das Baselbiet mit. Die diesjährige zweite Baselbieter Genusswoche wird am kommenden Donnerstag, 18. September, auf dem Laufner Rathausplatz eröffnet. Martin Staub

A

us dem regionalen Leiterwagen», «Von der Freude am Essen zur Kunst, die dahinter steckt», «Kulinarik auf dem Schiff». Mit solchen und ähnlichen Voten locken Gastronomiebetriebe zur zweiten Baselbieter Genusswoche. Die zweite Septemberhälfte gilt schweizweit seit zwölf Jahren dem Genuss von regionalen Produkten. Die aus der Romandie stammende Genusswoche ist 2013 erstmals auch zum Kanton Baselland übergeschwappt. Was letztes Jahr noch vorwiegend im oberen Kantonsteil stattfand, wird dieses Mal breiter und vielfältiger präsentiert. Von den rund 40 Anbietern mit über 150 Veranstaltungen rund um das Thema Genuss, kommt auch das Laufental gebührend zum Zuge. So findet der Auftakt zur zweiten Baselbieter Genusswoche (18. bis 28. September) am kommenden Donnerstag im

LAUFEN

Kampagne gegen Dämmerungseinbrüche WOS. Die Polizei Basel-Landschaft startet am Donnerstagabend, 11. September, in Gelterkinden mit der diesjährigen Informations-Kampagne gegen Dämmerungseinbrüche. Am Montag, 15. September, und Dienstag, 16. September, folgen identische Anlässe in Laufen und Therwil. Regierungspräsident und Sicherheitsdirektor Isaac Reber sowie Polizeikommandant Mark Burkhard orientieren aus erster Hand über die aktuelle Situation, erläutern Massnahmen und Verhaltenstipps und stellen sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Dem Publikum stehen anschliessend die Fachleute der Polizei für Detailfragen und Tipps zur Vorbeugung zur Verfügung. Im Anschluss steht jeweils ein Apéro auf dem Programm. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Platzzahl ist beschränkt. Die Veranstaltung in Laufen: Montag, 15. September, 19.30 Uhr Laufen, Alts Schlachthuus.

Im Wochenblatt Nr. 35 (28. 8. 14) wurde in einem Bericht über das Jugendprojekt LIFT geschrieben: «. . . LIFT sei deshalb eine Chance, ausländischen oder zurückgebliebenen Jugendlichen die Tür ins Arbeitsleben zu öffnen.» Dies stimmt so nicht. LIFT richtet sich an Jugendliche ab dem 7. Schuljahr mit erschwerter Ausgangslage bezüglich Lehrstellensuche und Berufseinstieg. Mögliche Anzeichen sind Motivationsprobleme, ungenügende Schulleistungen, fehlende Unterstützung aus dem Umfeld oder wenig Selbstwertgefühl. Am LIFT-Projekt im Laufental nehmen sowohl schweizerische als auch ausländische Jugendliche teil, die nicht als zurückgeblieben benannt werden können. Für die SEK Zwingen, Ivana Kilian

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Ein Thema für die Genusswoche: Feines aus der Küche eines hiesigen Gastronomiebetriebes. Laufner Stedtli statt. Von 11.30 bis 13.30 Uhr laden die Stadt Laufen und das Organisationskomitee die Bevölkerung auf dem Rathausplatz zu einem köstlichen Buffet mit regionalen Spezialitäten ein. Die regionalen Produzenten und Gastronomen bieten hier ihre Delikatessen an. Mit der Begrüssung um 12.00 Uhr wird die zweite Baselbieter Genusswoche offiziell eröffnet. Das Rathausstübli verwöhnt mit feiner Suppe nach lokalem Rezept, das Restaurant Brücke, Grellingen, bringt seine hausgemachten Teigwaren mit. Für erlesene Backwaren sorgen die Bäckereien Zemp, Kern und Niederberger und die Metzgereien Studer und Rechsteiner bieten ihre Wurstspezialitäten

FOTO: ZVG

an. Dazu passt der Pinot Noir vom Weinbau Thüring in Zwingen vorzüglich. «Es war eine spannende Aufgabe, die Anbieter zur Mitwirkung einzuladen», erklärt Georges Thüring, der als OK-Mitglied das Laufental vertritt. Unter den auf der Homepage aufgeführten Veranstaltern findet sich übrigens die Chocolate Factory Café Konditorei Kern, die am Abend des Eröffnungstages von 18.00 bis 22.00 Uhr ihre Spezialitäten anbietet. Das Restaurant Bergmattenhof Dittingen empfiehlt sich im Rahmen der Genusswoche mit seinen Menüs mit Fleisch und Gemüse vom eigenen Biobetrieb. www.baselbieter-genusswoche.ch

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Grosse Liebe Von Navid Kermani Das kleine rote Buch über die grosse Liebe hat mich magisch angezogen. Über die Liebe kann man immer schreiben – eines der grossen Themen unseres Menschseins. Navid Kermani hat es geschrieben. Er ist 1967 in Siegen geboren, hat iranische Eltern und ist deutscher und iranischer Staatsbürger. Er studierte Orientalistik, Philosophie und Theaterwissenschaften, arbeitet als freier Schriftsteller und lebt in Köln. Das erste Mal hat der Junge mit fünfzehn geliebt und seither nie wieder so gross. Gedauert hat diese Liebe keine Woche und hat doch sein Leben, vielleicht auch deshalb, verändert und geprägt. Der Gymnasiast verliebt sich in die «Schönste des Schulhofs», die eine drei Jahre ältere Abiturientin ist. In drei gemeinsamen Nächten geniesst er zum ersten Mal die Wonnen sinnlicher Glückseligkeit. Detailliert werden die Begegnungen der Liebenden beschrieben. Vom Aufflammen des Begehrens über die Erfüllung bis zum desaströsen Zerplatzen der Liebeswünsche. Kermani schreibt berührend, ergreifend und sehr poetisch. Nur an einer einzigen Stelle gibt er das Motiv preis, das ihn zum Schreiben dieses Romans geführt hat. Der aufmerksame Leser wird bemerken, dass der raffiniert konstruierte Roman ein Versuch ist, eine erloschene Liebesfähigkeit zu verarbeiten. Ein spezielles, sensibles und absolut lesenswertes Buch! Christine Eckert

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Donnerstag, 11. September, 20.30 Uhr

Blue Jasmine

Ein Psychodrama, wie man es selten zu sehen bekommt. Regie: Woody Allen, mit Cate Blanchett, Joy Carlin, Richard Conti, Glen Caspillo, Alec Baldwin. Komödie, Drama; USA 2013, 98 Min. AUSSTELLUNG

12. – 28. September Vernissage: Freitag, 12. Sept., 19.00 Uhr

Bruno Leus – Objekte und Druckgrafiken Öffnungszeiten: Do und Fr, 18.00 – 20.30 Uhr, So, 11.00 – 16.00 Uhr Der Künstler ist am Freitag und Sonntag in der Galerie anwesend. DISCO

Freitag, 12. September, 21.00 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJ DD

DJ DD hat seinen Sound-Koffer aufgerüstet und steht parat. Die Frauen der «Wandelbar» warten freudig hinter dem Tresen und wir vom Disco-Team freuen uns, euch wieder zu sehen. KONZERT

Samstag, 20. September, 20.15 Uhr

* Pippo Pollina Trio – L’Appartenenza

Die geballte Ladung an hochkarätigen Musikern sorgt für frischen, rhythmischen Groove. Pippo Pollina (Gesang, Piano, Gitarre) Max Kämmerling (Gitarren) Roberto Petroli (Klarinette, Saxofon) KONZERT FÜR KINDER

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Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 11. September, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Gäste: «Pidu und ich». Die aus der Region stammenden Liedermacher Peter Zaugg (Gesang, Gitarre) und Roland Horstmann (Gitarren) verzaubern uns mit ihren Mundartliedern, lassen uns Heiterkeit und Fröhlichkeit tanken. Freitag, 11. September, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 11. September, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse. Samstag, 13. September, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Thema: Erntedank, Ensemble: Chor der Trachtengruppe Thierstein, Leitung: Paul Stebler. Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 14. September, Kein Gottesdienst in Laufen! Sonntag, 14. September, 10.00 Uhr, chalet amis de la nature Retemberg, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Donnerstag, 18. September, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon).

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 14. September 2014 19.30 Uhr Abendgottesdienst Mittwoch, 17. September 2014 14.00 Uhr Schatzsucher

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche Sonntag, 14. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntagsschule/ ChinderChilche mit Beginn im Gottesdienst. Sonntag, 21. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst zum Eidgenössischen Bettag mit Einführung in das Abendmahl für die 3.- und 4.Klässler der Kirchgemeinde Thierstein, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntags-schule/ChinderChilche mit Teilnahme am Gottesdienst. Konfirmandenunterricht: jeweils donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus, im Gemeindesaal: Gruppe 1 am 11. September. Gruppe 2 am 18. September. Projektkurse Religion für die 7.- und 8.-Klässler der Kreisschule Thierstein West: am Dienstag, 16. September, von 17.30 bis 20 Uhr im Schulhaus Mur in Breitenbach, Kurszuteilung gemäss vorgängiger Anmeldung.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Sonntag, 14. September, 10 Uhr Erntedankgottesdienst mit Schülern und Schülerinnen der MUSOL, dem Ref. Kirchenchor, Jasmine Weber und Pfarrer Michael Brunner. Wer will, bringt Gaben mit. – Dienstag, 16. September, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil – Mittwoch, 17. September, 9 Uhr Ökum. Fraueträff mit Znüni, Widerstandskämpferinnen, Brigitte Gschwind und Team 18.30 Uhr Roundabout, Isabelle Reimer – Donnerstag, 18. September, 14.30 Uhr Treffpunkt, zu Gast: Maja Stieger und Werner Alder, Appenzellermusik – Hackbrettbau und Brauchtum. Pfarrer Armin Mettler und Team – Freitag, 19. September, 9 Uhr Ökum. Begegnungswanderung, Margarathenkirche Binningen-Witterswil. Treffpunkt Bahnhöfli Flüh, Pfarrer Armin Mettler und Team 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen, Evelyne Standke, ökum. Kirche Flüh

Entreiss dich, Seele, nun der Zeit. Entreiss dich deiner Sorgen. Und mache dich zum Flug bereit in den ersehnten Morgen. Hermann Hesse

Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen. Behaltet mich so in Erinnerung, wie ich in den schönsten Stunden mit euch beisammen war.

Völlig unerwartet, durch Herzversagen, ist mein Sohn, unser Bruder, Onkel und Schwager

Benoît Cueni (Senne)

4. Februar 1957 bis 4. September 2014 leise von uns gegangen.

In stiller Trauer: Cecile Cueni-Sütterlin Gabi und Dieter Jeltsch-Cueni mit Rebekka Marietta von Büren und Paul Wuyts mit Benjamin Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 12. September 2014, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Wahlen statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der IVB Behindertenselbsthilfe beider Basel, Postkonto 40-37124-6. Dreissigster: Sonntag, 12. Oktober 2014, um 10.00 Uhr in Wahlen.

Zutiefst traurig müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Cousin und Götti

Alex Schneider 22. April 1964 bis 4. September 2014

Wir vermissen Dich. In unseren Herzen bleibst du immer in guter Erinnerung. Rosmarie Schneider-Jossen Heinz Schneider-Pina mit Eric und Nico Myrtha und Andreas Borer-Schneider Ueli und Manja Schneider mit Steve und Lena Ursi Schneider und Bruno Kilcher mit Sandra und Jonathan Anverwandte und Bekannte Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am 15. September 2014 um 14.30 Uhr in der Kirche in Nenzlingen statt. Dreissigster am 4. Oktober 2014 um 17.45 Uhr in der Kirche Nenzlingen. Traueradresse: Rosmarie Schneider, Blauenweg 5, 4224 Nenzlingen Gilt als Leidzirkular.

Traueradresse: G. Jeltsch-Cueni, Unterer Mettenbühlweg 4, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.

Gedenke an den Herrn, deinen Gott; denn er ist’s, der dir Kräfte gibt. 5. Mose 8, 18

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Grindel

Baupublikation Bauherrin: Erben des Borer Gerold p. Adr. Borer-Hänggi Peter, Hinterfeldweg 241 4247 Grindel Bauobjekt: Neubau Schopf und Materialcontainer sowie Stützmauern und Umgebungsarbeiten Bauplatz: Schulstrasse 9, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 405 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 25. September 2014

Wegen Erneuerung einer Wasserleitung wird der Verkehr auf der Mariasteinstrasse im Bereich der Bitzigasse behindert und mittels einer Lichtsignalanlage geregelt. Dauer: 15. September 2014 bis 31. Oktober 2014 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 12. September 2014

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Baupublikation Bauherrin: Borer Nadine Hauptstrasse 93, 4247 Grindel Bauobjekt: Umnutzung: Zimmer in Coiffeursalon sowie neuer Laubengang und Cheminéeofen mit Abluftanlage Bauplatz: Hauptstrasse 93, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 415 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 25. September 2014

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Gemeinde Metzerlen

Öffentliche Planauflage Gestützt auf § 15 ff. des Planungs- und Baugesetzes (PBG) legt die Gemeinde Metzerlen-Mariastein folgende Planungsunterlage öffentlich auf:

Änderung Bauzonenplan, «Niederdorf» Plan Massstab 1:1000 inkl. Planungsbericht zur Orientierung

Bauherr: Arthur & Urban Stöckli Ettingerstrasse 15, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Arthur & Urban Stöckli Ettingerstrasse 15, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Wärmepumpe Bauplatz: Ettingerstrasse 15, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3941 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 26. September 2014

Auflagezeit:

11. September bis 10. Oktober 2014 Auflageort: Gemeindeverwaltung Metzerlen-Mariastein Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen

Laufen, 3. September 2014 Wir trauern um unseren lieben Freund und Mitrotarier

Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr Mittwoch von 16.00 bis 18.30 Uhr (sonst auf Vereinbarung)

Baupublikation Bauherr: M. Kämpf & A. Strauss In der Leimgrube 25, 4126 Bettingen Projektverfasser: Büro für Baupläne Frau Annkathrin Tschopp, Rheinfelderstrasse 51 4450 Sissach Bauobjekt: EFH Bauplatz: Witterswilerstr. 30, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3507 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 26. September 2014

Mariastein

Rechtsmittel: Während der Auflagefrist kann jedermann, der durch die vorgenannte Nutzungsplanung berührt ist und an deren Inhalt ein schutzwürdiges Interesse hat, beim Gemeinderat schriftlich und begründet Einsprache erheben. Gemeinderat Metzerlen-Mariastein

Marcel Cueni 9. April 1927 bis 1. September 2014 Der Verstorbene war 32 Jahre Mitglied unseres Clubs. Wir verlieren in ihm einen hilfsbereiten Freund, der sich mit den Idealen des rotarischen Gedankens identifiziert hat. Wir werden unserem Clubkameraden ein ehrendes Andenken bewahren.

Rotary-Club Laufen Klaus Fischer Präsident

John Brosi Sekretär

Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 11. September 2014, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Pfarrkirche in Zwingen statt.

Seewen BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Öffentliche Planauflage Gemeinde Seewen Gestützt auf § 68 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) vom 3. Dezember 1978 wird der kantonale Erschliessungsplan über die

Grellinger-/Dorfstrasse Lindenrainstrasse bis Bürenstrasse Situationsplan 1:500 öffentlich aufgelegt. Dem kantonalen Erschliessungsplan kommt gleichzeitig die Bedeutung der Baubewilligung gemäss § 39 Abs. 4 PBG zu. Auflagezeit:

15. September bis 14. Oktober 2014

Auflageorte:

– Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 17, 4206 Seewen (während der Schalteröffnungszeiten) – Kreisbauamt III, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach (während der ordentlichen Bürozeiten)

Am Donnerstag, 18. September 2014, zwischen 17.00 Uhr und 19.30 Uhr findet im Sitzungszimmer des Schulhauses Zelgli eine öffentliche Fragestunde statt. Einsprachen können innerhalb der Auflagezeit beim Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn, schriftlich eingereicht werden. Die Einsprachen sollen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Solothurn, 12. September 2014

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur

Der Himmel erzählt die Herrlichkeit Gottes, und das Firmament verkündet das Werk seiner Hände. Psalm 19, 2


LAUFENTAL ZWINGEN

Donnerstag, 11. September 2014 Nr. 37

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BRISLACH

Abschied mit volkstümlichen Klängen

Flammender Appell für ein Nein zur Fusion

Des Lobes voll: Renate Mendelin wird, wie die Sängerinnen und Sänger im Hintergrund, FOTOS: MARTIN STAUB die motivierenden Proben unter Florian Kirchhofer vermissen. dust. Ein grossartiges Jubiläum konnte Florian Kirchhofer zwar nicht feiern, als er am vergangenen Sonntag in der Kirche Zwingen seine beiden Kirchenchöre Nenzlingen und Erschwil ein letztes Mal dirigierte. Sieben Jahre waren es in Nenzlingen, deren drei in Erschwil. Trotzdem – der Brislacher muss in dieser Zeit einiges bewirkt haben, wie die Abschiedsreden kundtaten. Die Rednerinnen und Redner, darunter Pfarrer Markus Schöbi, Vertreterinnen des Kirchenchores Nenzlingen und ein solcher aus dem Kirchenchor Erschwil, lobten allesamt die Kraft ihres musikalischen Leiters, «welche sich unmittelbar auf die Sängerinnen und Sänger überträgt», wie Mitsängerin Renate Mendelin ausführte. «Florian, du verstehst es, Menschen mit Musik für den Glauben zu begeistern», war ein weite-

res Votum für den abtretenden Kirchenmusiker, diesmal von Therese Bitterli, Mitsängerin und Präsidentin der Kirchgemeinde Nenzlingen. Zum Abschiedsgottesdienst wählte Florian Kirchhofer die Mundart-Messe «Juchzed und singed» des Ostschweizers Peter Rot. Dazu waren Lisette Schneider als Gesangssolistin und diverse Instrumentalisten im Einsatz. Ein ungewohntes, aber durchaus fröhliches Musikerlebnis mit volkstümlichem Charakter, zu dem insbesondere das appenzellische Hackbrett, die beiden Klarinetten und ein Kontrabass beitrugen. Florian Kirchhofer wird die Region verlassen, dürfte aber sein musikalisches Talent weiterhin zum Einsatz bringen, wie er gegenüber dem Wochenblatt verriet. Leider wahrscheinlich vorwiegend auf der Südseite des Passwangs.

Es brennt: Die JSVP BL mit Präsident Gabriel Bieli (2. v. l.) freut sich über das Feuer und das immer zahlreichere FOTO: ROLAND BÜRKI Publikum.

Das Brislacher Höhenfeuer wollte zusammen mit drei feurigen Ansprachen ein starkes Signal setzen: Das Baselbiet bleibt selbstständig. Bea Asper

W

ein Baselbieter durch und durch, der seine Heimat nicht wechseln wolle. Sein Publikum jedenfalls dankte es ihm mit warmem Applaus, musste dann aber beim gemeinsam gesungenen Baselbieter Lied doch dann und wann auf das Textblatt schielen. Und Schneider selbst musste beim Schluss «doo säägen alli joo» nachschieben, dass dies explizit für die Fusion natürlich nicht gelte. Dreimal Nein zur Fusion Gewandt und selbstsicher führte Gabriel Bieli, Präsident der Jungen SVP BL, durch den Feuerabend und zog gleich drei prominente Redner aus dem Ärmel. Landrätin Jacqueline Wunderer aus Röschenz meinte in bestem «Baaseldytsch», beide Kantone, BL und BS, lägen ihr am Herzen. Doch als Landrätin habe sie dem Kanton BL ein Treuegelöbnis geleistet und da seien auch ihre Freunde. Ihre Zahlenvergleiche in Sachen Staatsangestellte, Budget und Kultur sahen das Baselbiet klar im Vorteil, während sie das Fusionsverfahren als «Blankocheck für unbestimmte Zeit» bezeichnete. «Ich stehe zum Baselbiet», schloss die Landrätin. Ihr Landratskollege Georges Thüring wollte dagegen mit den jetzt exakt 39 Höhenfeuern die Herzen der Basel-

Ein letzter Einsatz: Der Dirigent gestaltet seinen Verabschiedungsgottesdienst mit.

ohl noch nie hat die einst mehrheitlich für Bern votierende Gemeinde Brislach so viele rote Baselbieter Stäbe gesehen wie am vergangenen Samstag auf ihrem Fasnachtsfeuerplatz. Da hingen sie reihenweise an Girlanden, ein ganz grosser grüsste im Festzelt, während ein besonderer Rotstab, nämlich derjenige «vo Lieschtel und vo Baselland», sich kurz vor 18 Uhr akustisch bemerkbar machte. Musicalstar Florian Schneider gab zum 101. Mal mit Ergriffenheit sein Rotstablied zum Besten. Vor einem leider um diese Zeit noch nicht so zahlreichen, dafür umso dankbareren Publikum. «Ich habe es bewusst im Stil des 19. Jahrhunderts getextet, um etwas bewegen zu können», erklärte der Sänger dem Wochenblatt. Er sei ganz einfach

ROGGENBURG

DUGGINGEN

Ein Fest für die Kultur in den Gärten

Ein Jahrhundertwerk

dust. Nach ratternden Töffmotoren auf dem Motocrossgelände folgt am kommenden Samstag in Roggenburg ein Anlass der ruhigeren Art. Das Kulturfest Roggenburg 2014 präsentiert sich wie jenes vor zwei Jahren als Ort der Begegnung. Nach dem grossen Kulturfest im September 2012 hat sich das Organisationsteam diesmal für eine Variante im kleineren Rahmen entschieden. Das diesjährige Thema ist «Gartenkultur im Wandel der Zeit». Die Kultur des Gartens und des Gärtnerns wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Aus der Sicht der Wirtschaft, über Kunst, Wissenschaft, Gesundheit und Spiritualität. Es werden Kinder und Erwachsene aus verschiedenen Berufen, wie Künstler, Gärtner, Landwirte und soziale Berufe, zum Zuge kommen. Eines aber ist allen Programmpunkten gemeinsam: Es geht um die Gartenkultur in Roggenburg. Erstaunlich, was das OK alles an Interessantem ausgegraben hat. Das Thema «Gartenkultur» ist für das OK hochaktuell. «Rund um die Erde machen sich Menschen Gedanken, wie wir die Zukunft gestalten, wie wir mit unseren Ressourcen und mit der Umwelt umgehen», sagt Alexandra Müller. Und die Organisatorin des Kulturfestes fügt an: «Nicht wenige kaufen ihre Nahrung heute bewusster ein oder bauen diese im eigenen Garten wieder selber an. Dabei erkennt man schnell die Sackgassen von Monokultur, Fliessbandarbeit, genveränderten Pflanzen, die Folgen des Saatgutmonopols und nicht zuletzt, wie wir selber mit Natur

bea. Das Heimatkunde-Buch von Duggingen verspricht nicht nur spannende Anekdoten von früher, sondern ist ein umfangreiches Nachschlagewerk. «Ein solches Werk wird es im nächsten Jahr und wohl auch im nächsten Jahrzehnt nicht wieder geben», sagte Gemeinderat Herbert Näf am Montagabend in der Mehrzweckhalle von Duggingen. Diese war festlich hergerichtet worden und in der Küche bereiteten Mitarbeitende der Gemeinde und weitere Helferinnen und Helfer einen reichhaltigen Apéro vor. Der Kinderchor, Nachwuchstalente, der Musikverein und auch der Jodlerklub Mis Dörfli von Duggingen standen bereit, um die zahlreich erschienenen Gäste mit Darbietungen zu verwöhnen. Auch Regierungsrat Anton Lauber ist gekommen, um der Gemeinde zu ihrem Werk zu gratulieren und seine Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen: «Da wurde Grossartiges geleistet.» Zehn Jahre lang haben viele engagierte Dugginger am Heimatkunde-Buch gearbeitet, gingen auf Spurensuche, haben in Archiven gestöbert, Dokumente entziffert, Fotos bearbeitet, viele Puzzle-Teile zusammengesetzt und Seite um Seite fertig gestellt. Zuletzt setzte sich das Arbeitsteam zusammen aus Reinhard Vögtlin, Pascal Favre, Othmar Zeugin, Thomas Hägeli, Françoise Kilchenmann und Herbert Näf. Entstanden ist ein gigantisches Sammelwerk von Wissen aus und über die Heimat. Und das sollte gebührend gewürdigt und gefeiert werden. Deswegen

und uns selber umgehen.» In Roggenburg beschäftigt sich eine Gruppe Menschen – die Kulturfestgruppe – aktiv mit diesen Themen. Hier werden in verschiedenen Gärten unterschiedlichste Methoden ausprobiert und Versuche durchgeführt. Es wird nicht nur Gemüse produziert. Auch eigene Zuchten, und somit auch eigenes Saatgut, entsteht hier. Untereinander werden Ideen, Arbeiten und Waren ausgetauscht. Seit zwei bis drei Jahren zeigt sich die Gruppe mit diesen Arbeiten der Öffentlichkeit und führt einen kleinen Hofladen mit verarbeiteten Produkten aus verschiedenen Roggenburger Gärten. Auch Milchprodukte aus Roggenburger Milch wird hier angeboten sowie Gemüsejungpflanzen während der Saison. Mit dem Kulturfest werden mit Beispielen aus diesen Projektarbeiten neue Erkenntnisse und uralte Traditionen präsentiert. Es gibt nicht nur viel für die Sinne, sondern auch für den Gaumen. Bereits beim Eröffnungsapéro, um 13 Uhr, können Roggenburger Produkte, ausprobiert werden. Es folgen diverse Rundgänge und Besichtigungen durch verschiedene Anlagen. Auch die Musik fehlt nicht. Um 17.15 Uhr spielt Joachim Scherrer eine Klaviersonate von Beethoven und um 18 Uhr folgt der Auftritt einer Gitarrenklasse der Musikschule LaufentalThierstein. Den krönenden Abschluss bildet ab 20.30 Uhr der Open-Air-Film «Das Geheimnis der Bäume».

Kulturfest Roggenburg: Samstag, 13. Sept., ab 13 Uhr.

bieterinnen und Baselbieter entflammen, am 28. September Nein zu stimmen. Mit Blick auf die auch im Laufental spürbaren negativen Auswirkungen des Baselbieter Zentralismus meinte Thüring: «Ein schwaches Baselbiet würde auch einem «Kanton Basel» nichts nützen.» Und visionär blickte der Grellinger in die Zukunft: Statt eines unsicheren Fusionsprozesses beider Basel sollte die Schweiz über eine grundlegende Neuordnung unseres Landes nachdenken. Alt Nationalrat Walter Jermann nahm sich der Fusionen an, die er erlebt habe. «Dittingen und Wahlen haben in der Verwaltung fusioniert, heute ist es teurer, zudem gingen teilweise Arbeitsplätze verloren», sagte Jermann. Auch der Kanton Glarus bestehe heute noch aus drei Gemeinden und es sei kein Franken gespart worden. «Eine Fusion ermöglicht keine grossen Sparübungen», folgerte der Dittinger und rief zu einem Nein auf, «da wissen wir, was wir haben.» Zusammen mit Georges Thüring und dem OK-Team der JSVP setzte er vor immer mehr Publikum das Höhenfeuer in Brand, das nach kurzer Zeit seine Flammen hoch hinauf lodern liess und das benachbarte Nenzlinger Höhenfeuer grüsste.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe: Sie erledigten die Hauptarbeit für das Heimatkundebuch, doch dahinter standen weitere engagierte Dugginger, die mithalfen, Material zusammenzutragen und alle Puzzle-Teile zusammenzusetzen. wurde aus der Vernissage vom Montag ein grossartiges Fest. Es gab frohe Lieder, Polka, Marsch, Jauchzer und Freudentränen. Es war immer sein Traum: ein Buch über Duggingen, über die Natur- und Kulturschätze, die Gemäuer, über die Bewohner, ihre Vorfahren und ihre historischen Entscheide zu machen. Nun ging sein Traum in Erfüllung. Reinhard Vögtlin begann aus dem Buch die Anekdoten und Geschichten zu erzählen, wie es zum Brand kam im Schloss und was er sonst noch in den alten Schriften entdeckt hat. Danach war allen klar, dieses Buch muss man haben.

Am Montag bekam man es zum Vorzugspreis unter 30 Franken, mittlerweile stieg der Preis auf 34 Franken, sagte Näf. Erhältlich ist das Werk im Dorflädeli und auf der Gemeindeverwaltung. 1200 Exemplare wurden gedruckt, einige gingen an den Kanton, andere an die Schulen, an die Bügergemeinde und an die Einwohnergemeinde. Der Regierungsrat hatte das Projekt unterstützt mit 50 000 Franken. Näf schätzt die Schlussabrechnung auf 100 000 Franken, damit kommt man unter die von der Gemeinde bewilligte Marke von 120 000 Franken.


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Donnerstag, 11. September 2014 Nr. 37

Zullwil

Gemeinde Zullwil

Öffentliche Auflage von Beitragsplan

Neue Wasserleitung; Reben (Reben Nr. 212 – Wegackerstrasse) Gemäss Kantonaler Verordnung über Grundeigentümerbeiträge und -gebühren vom 3. Juli 1978, §§ 15 ff., wird für folgende Arbeit ein Beitragsplan mit der provisorischen Berechnung der Beiträge öffentlich aufgelegt: Beitragsplan Nr. 1446.2-2C Wasserleitung Auflagefrist 11. September 2014 bis 13. Oktober 2014 Auflageort

Gemeindeverwaltung

Rechtsmittel Einsprachen gemäss § 16 der kantonalen Verordnung über Grundeigentümerbeiträge und -gebühren sind in der Auflagefrist schriftlich und begründet an das Gemeindepräsidium zuhanden des Gemeinderates einzureichen. 4234 Zullwil, 9. September 2014

Der Gemeinderat


LAUFENTAL NACHRUF

LESERBRIEF

Marcel Cueni

Das Baselbiet bleibt selbständig

Regierungsstatthalter: Marcel Cueni im Element Am 1. September ist unser Alt-Gemeinde-Präsident Marcel Cueni- Stark (Lehrer Marcel) verstorben. Marcel CueniStark hat in Zwingen eine grosse Spur eines fruchtbaren Schaffens für die Gemeinde Zwingen und dem Laufental hinterlassen und sich grosse Verdienste erworben. Diese möchte der Gemeinderat in grosser Dankbarkeit für die geleisteten Dienste in der nachfolgenden Würdigung nochmals kurz Revue passieren lassen. Die Würdigung entstammt dem Artikel von Josef Scherrer. Die ungekürzte Fassung kann in der Heimatkunde Zwingen, unter dem Titel «44 Jahre im Dienste der Öffentlichkeit», nachgelesen werden.

gungsanlage und regionale Wasserversorgung hat-ten oberste Priorität. 1971 erwarb die Gemeinde zu einem Quadratmeterpreis von 18 Franken von der Papierfabrik Laufen 70 000 Quadratmeter Land in der Grossmatt. Heute stehen auf diesem Land das Primarschulhaus und die grosszügige Sportanlage «Grossmatt». 1993, erneut auf Initiative von Gemeindepräsident Marcel Cueni, wurden die jahrzehntelangen Spannungen zwischen der Papierfabrik Zwingen und der Gemeinde so weit abgebaut, dass die Gemeinde schliesslich das gesamte Schlossareal erwerben konnte. Als tüchtiger Gemeindepräsident wollte sich Marcel Cueni vermehrt für die Region engagieren. Dies war ihm bekanntlich bereits mit der ARA und der regionalen Wasserversorgung gelungen.

Benno Jermann Namens des Gemeinderats Zwingen

44 Jahre im Dienste der Öffentlichkeit Lehrer Marcel unterrichtete in Zwingen die 3. und 4. Klasse. Er bleibt als strenger, geachteter Lehrer in Erinnerung, der es verstanden hat, die Schüler so zu fördern, dass sie auch weiterführende Schulen besuchen und auf dem angelegten Grundwissen aufbauen konnten. Als Gemeindepräsident Fritz Anklin mitten in seiner Amtszeit verstarb, trat Marcel Cueni 1967 als Vertreter der Sozialdemokratischen Partei (SP) in die Bresche und übernahm eine gänzlich neue Aufgabe, die des Gemeindepräsidenten. Im aufstrebenden Dorf standen grosse Probleme an und Marcel Cueni engagierte sich an vorderster Front. Ortsplanung, Abwasserreini-

1975 nominierte ihn eine überparteiliche Gruppierung von SP und FDP als Kandidaten für das Regierungsstatthalteramt. Er wurde mit Glanzresultat gewählt. Während 14 Jahren war Marcel Cueni als Regierungsstatthalter stets für die Bevölkerung zugänglich. Trotz harter und fordernder Amtsgeschäfte war er auch für einen Spass zu haben, als er 1981 in Frank Elstners Fernsehshow «Wetten, dass…» die Publikumswette annahm und auf einer Kuh ins Festzelt einritt. Verantwortung für die Gemeinschaft mitzutragen war für Marcel Cueni zeitlebens ein hohes Ziel. Selbst nach seiner Pensionierung als Regierungsstatthalter stellte er sein Wissen und seine Erfahrung erneut in den Dienst der Gemeinde und amtete von 1991 bis 1996 wiederum als geschätzter Gemeindepräsident.

Vor 20 Jahren, als das Laufental sich mit knappem Mehr für den Beitritt zum Kanton Basel-Landschaft entschieden hat, wurde uns Laufentalern ebenfalls versprochen, dass der Bezirk Laufental die Selbständigkeit wie bis anhin bewahren kann. Dies wurde im «Laufentalvertrag «vom 12.Mai 1989 festgehalten. Was ist jedoch in der Zwischenzeit von nur 20 Jahren mit der versprochenen «Selbständigkeit» des Bezirkes Laufental alles geschehen? Schlag auf Schlag wurden uns im Laufental sinnvolle kantonale Amtsstellen und Einrichtungen weggenommen oder in einen anderen Bezirk verlegt. Angefangen hat es mit der Berufsberatung. Weiter ging es mit dem Steueramt und der Verlegung der Bezirksschreiberei und des Bezirksgerichtes. Kürzlich wurde das Bauinspektorat und die Geburtenabteilung im Kantonsspital Laufen ebenfalls geschlossen. Bereits wurde bei der Regierung mit dem Gedanken gespielt, den vom Kanton Bern gratis übernommenen «Hof zu Laufen», sprich Amthaus zu verkaufen. Der Laufentalvertrag hat mit einer Ausnahme die Gültigkeit bereits nach 10 Jahren verloren. Darf man hier noch von einem «selbstständigen» Bezirk Laufen sprechen? Die Identität des Laufentales zum übrigen Kantonsteil ist schon nach wenigen Jahren verloren gegangen und das spürt der Laufentaler auch. Frust und Enttäuschung haben sich bemerkbar gemacht. Aus all diesen Gründen, müssen sich die Fusionsgegner nicht wundern, wenn im Laufental am 28.9 mehrheitlich ein Ja zur Fusion mit dem Kanton BaselStadt in die Urne gelegt wird. Meine persönliche Meinung ist: Bei einem Ja zur Fusion könnten wir Laufentaler vom Regen in die Traufe fallen. Karrer Guido, Präsident Vereinigung Berntreuer Laufentaler

LAUFEN

Theater auf Bauernhof dust. Erneut macht die Truppe Hof-Theater in Laufen, auf dem Neuhof, bei Monika und Christoph Mathys Station. Die Chorprobe heisst die 9. Produktion des Vereins hof-theater. Das musikalische Lustspiel erzählt die Geschichte eines kleinen Dorfchores. Laufen, Neuhof, in den Spitzen 5, Freitag, 19. 09., 20 Uhr

LAUFSPORT

Cuplauf in Dittingen Bei idealem Laufwetter fanden sich am Abend des 2. September 40 Ausdauersportlerinnen und -sportler zum zweitletzten Lauf des 18. Intersport-LaufCups ein. Der 6,2 km lange Crosslauf führte auf attraktiven, zum Teil ganz schmalen Wegen rund um den Chälen in Dittingen mit Start und Ziel beim Sportplatz. Ganz einsam musste Manuel Hügli aus Brislach diese Runde laufen, traf er doch schon nach 26 Minuten, mit einem Vorsprung von mehr als einer Minute auf den zweiten Läufer, im Ziel ein. Mit diesem Sieg hat Hügli schon den vierten Cuplauf dieser Saison für sich entschieden. Bei den Frauen siegte die erst 15 Jahre alte Läuferin Anja Fringeli aus Breitenbach. Mit einer Zeit von 34:42 war sie fast zwei Minuten schneller als ihre Mutter, die zweite wurde. Das Finale des Intersport-Lauf-Cup 2014 findet am Sonntag, 2. November in Zwingen statt. Weitere Informationen unter www.lsglaufen.ch Auszug aus der Rangliste: Männer: 1. Manuel Hügli 26:07; 2. Philippe Hügli 27:13; 3. Tobias Götz 28:41. Frauen: 1. Anja Fringeli 34:42; 2. Rita Fringeli 36:40; 3. Hanni Hueber 36:46. WalkerInnen: 1. Franziska Hänggi 49:49; 2. Thomas Meury 51:06; 3. Brigitte Schalch 59:13. Kinder (2km): 1. Dimitri Mayr 11:06; 2. Timo Meury 11:07; 3. Rahel Studer 12:23. Kinder (1km): 1. Mike Thalmann 4:44; 2. Jana Thalmann 5:03; 3. Simon Thalmann 5:35.

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DENKPAUSE

Zusammen sind wir stärker

Adrian Schmidlin Für mich bilden die beiden Gebietsteile, Basel-Stadt und BaselLandschaft eine zusammenhängende Region. Beide sind aufeinander angewiesen, voneinander abhängig. Und beide stehen vor grossen Aufgaben, die nur gemeinsam gelöst werden können. Die Finanzen drohen aus dem Ruder zu laufen. Gebühren- und Steuererhöhungen dürften im Kanton Baselland und in manchen seiner Gemeinden nur noch eine Frage der Zeit sein. Grosse Herausforderungen stellen sich auch beim Verkehr und der Mobilität, im Gesundheitswesen, in der Siedlungsentwicklung, in der Bildung, in Kultur und Wirtschaftspolitik. Diese betreffen uns alle gleichermassen: Uns auf dem Land und die Menschen in der Stadt. Die Probleme, die gelöst werden müssen, überschreiten die heutigen Grenzen. Die Region muss sich als Einheit dem nationalen und globalen Wettbewerb stellen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Am 28. September entscheiden wir darüber, ob ein gemeinsamer Kanton Basel ernsthaft in Erwägung gezogen werden soll. Die engen Verflechtungen und gegenseitigen Abhängigkeiten der beiden Kantone erfordert die Prüfung dieser Alternative. Es wäre ein Fehler, wenn wir diese

Möglichkeit zum Vornherein ausschliessen würden. Klar spielen auch Emotionen eine Rolle. Manche befürchten bei einem Zusammengehen der beiden Basel den Verlust der eigenen Identität. Diese Bedenken hat es auch beim Kantonswechsel des Laufentals gegeben. Doch ich fühle mich nach zwanzig Jahren im Baselbiet auch heute noch als Laufentaler. Und ich werde ebenso in einem gemeinsamen Kanton Basel Laufentaler bleiben. So wie der Emmentaler im Kanton Bern oder der Entlebucher im Kanton Luzern stolz auf seine Wurzeln ist. Sich Gedanken zu machen, den gemeinsamen Lebensraum erfolgreich auf die Zukunft auszurichten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Gemeinsam Neues zu schaffen setzt Weitblick und gegenseitige Achtung voraus und erfordert innovatives Denken und nüchternes Handeln zum Nutzen beider Gebiete. Beide können voneinander lernen und die auf uns zukommenden Herausforderungen gemeinsam besser bewältigen. Nicht zuletzt auch im Interesse und als starker Partner unserer Nachbarn, das Schwarzbubenland und den Kanton Jura. Am Anlass der Wirtschaftskammer zum Thema «Energiewende – Herausforderung für die Wirtschaft» lobte Regierungsrätin Sabine Pegoraro die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Kanton mit den Worten: «Gemeinsam sind wir stark». Diese Aussage trifft auch für die Abstimmung vom 28. September zu: Zusammen sind wir stärker! Adrian Schmidlin, Grellingen. Von 1976-1985 Mitglied Bezirkskommission/ Bezirksrat Laufental. Leiter der Verhandlungsdelegation Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn. e. Geschäftsleiter der Wirtschaftsförderung Promotion Laufental.

VEREINSLEBEN

100 Jahre MV Blauen (III) Die Aufnahme von drei im Verein ausgebildeten Musikantinnen, denen in den folgenden Jahren etliche weitere folgen sollten, entpuppte sich für den Verein als überlebenswichtig. So zählte man 1987 30 aktive Musikantinnen und Musikanten, darunter Erwin Bucher-Meury, der für 60 Jahre aktives Musizieren mit einer Medaille des internationalen Musikverbandes ausgezeichnet wurde. Das 75-Jahr-Jubiläum feierte der Verein am 3./4. Juni 1989 mit der Durchführung des Laufentaler Musiktages. Erstmals stand dafür die neue Mehrzweckhalle zur Verfügung, die mit ihrer ausgezeichneten Infrastruktur gegenüber früher die Durchführung von Anlässen sehr erleichterte. Die frühen Neunzigerjahre waren geprägt durch kurzfristige Dirigentenwechsel und teilweise schlechten Probenbesuch. Wie alle Laufentaler Musikcorps trat auch der MV Blauen auf den 1.1.1994 zum Musikverband BaselLandschaft über. Eine Neuinstrumentierung und neue Uniformen waren die äusseren Zeichen dieses Wechsels. Vier Jahre später organisierte man mit grossem Erfolg erstmals im Laufental einen kantonalen Musiktag. 2005 nahm der Verein – erstmals nach einem Unterbruch von 40 Jahren – an einem kantonalen Musikfest teil. Mit einem Diplom und dem Goldlorbeerkranz kehrte er am 26. Juni aus Liestal nach Blauen zurück. An der GV 2008 übernahm José Martin Blanco aus Büsserach das Dirigentenamt. Als ausgebildeter Musikpädagoge und Lehrer an der Musikschule Laufental-Thierstein nimmt er sich besonders der Förderung der Jungmusikanten an. Bereits im ersten Jahr seiner Tätigkeit gestaltete er mit dem Kirchenchor Blauen und dem Jodlerklub Zwingen einen gemeinsamen Unterhaltungsabend, der das Publikum begeisterte. Luzia Argast heisst die erste Präsidentin des MV Blauen. An der GV 2010 wurde sie in dieses Amt gewählt. Am

Herbstkonzert vom 30. Oktober wurde Walter Meury besonders geehrt. Nach 60 Jahren aktiven Musizierens im MV Blauen wurde ihm – als zweitem Vereinsmitglied – die Medaille des internationalen Musikverbandes überreicht. Während 60 Jahren fehlte er äusserst selten bei den Musikproben. Er bekleidete zudem verschiedene Chargen im Vorstand (Präsident, Sekretär, Kassier). Den Höhepunkt in der Vereinstätigkeit der letzten Jahre bildete die Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen am 18. Juni 2011. Erstmals in der bald 100-jährigen Vereinsgeschichte stellte sich der Verein dieser Herausforderung. Mit dem Selbstwahlstück «The Lonesome Knight» und dem Aufgabenstück «To tue Summit» hatte man sich intensiv auf den Anlass vorbereitet. Obwohl die Platzierung durch die Experten den (hohen) Erwartungen nicht ganz entsprach, war die Teilnahme doch ein unvergessliches Ereignis. Mit der Teilnahme am kantonalen Musiktag in Basel am 17. Juni 2012 stellte sich der Dirigent José Martin Blanco einer neuen Herausforderung. Diese gelang vollauf, wie der vorzügliche Expertenbericht für das Selbstwahlstück «Shalom» zeigte. Der Auftritt im Stadtcasino, im akustisch hervorragenden Musiksaal, war für die Musikanten ein sehr eindrückliches Erlebnis. Am 19. und 20. September feiert der MV Blauen nun sein 100-jähriges Bestehen. Mit den zahlreichen Jungmusikanten und der Unterstützung der Behörden und der ganzen Dorfbevölkerung darf er zuversichtlich in das 2. Jahrhundert seines Bestehens blicken. Mit einem Galakonzert der beiden Spitzenvereine Oberaargauer Brass Band und Brass Band Konkordia Büsserach am 19. September und einer grossen Marschmusikparade am 20. September, soll das Jubiläum gebührend gefeiert werden. (Siehe Inserat) Hansruedi Meury Blauen


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THIERSTEIN

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NUNNINGEN

Sind Windräder sauber? Ein deutscher Investor möchte im Naherholungsgebiet Nunningen/Seewen einen Windpark bauen. Gini Minonzio

I

n Nunningen und Seewen wird ein Windpark stehen. In rund vier Jahren, wenn es nach der Betreiberfirma Vento Ludens Suisse GmbH geht, die zur deutschen Horst-Walz-Gruppe gehört. Oder am Sankt-NimmerleinsTag, wenn es nach zahlreichen Nunningern geht. Letzte Woche hatte Vento Ludens ihr Projekt 70 Nunningern vorgestellt. Dabei blieben jedoch viele Fragen offen. Ob die Referenten schlecht vorbereitet waren, sie Informationen nicht preisgeben wollten oder ob es sich um eine rollende Planung handelt, lässt sich schwer beurteilen. Klar ist, dass Vento Ludens auf dem Gelände des Hofes Steinegg (zwischen Nunningen und Seewen) drei Windräder aufstellen will. Doch schon bei der Höhe der Windräder machte Thomas Weyer, Geschäftsführer der Vento Ludens Suisse GmbH, widersprüchliche Angaben. Bei der Präsentation zeigte er Fotomontagen der Windräder in der Nunninger Landschaft. Dabei ging er von einer Gesamthöhe von 149 Metern aus. Bei der Diskussion gab er jedoch zu, dass Vento Ludens sehr wahrscheinlich mit einer Gesamthöhe von 180 Metern plane. Die Höhe wirkt sich auch auf die Lärmbelastung aus. In der Präsentation zeigte Weyer, dass bei den Höfen Steinegg und Binz die Windräder noch mit rund 42 Dezibel zu hören sind. Das ist leiser als tagsüber in den Innenräumen eines Wohnhauses, erklärte Weyer. Armin Hänggi, der zusammen mit seiner Familie den Hof Binz bewirtschaftet, ist aber mit diesem Vergleich nicht zufrieden: «Es ist kein gleichmässiges Geräusch wie beim Verkehr, sondern der Lärm pulsiert rhythmisch. An das kann man sich nicht gewöhnen!» Landschaft und Ruhe Hänggi will sich gegen den Windpark wehren. «Sie haben mir schon eine grosse Summe angeboten, damit ich meinen Widerstand aufgebe, aber das kommt für mich nicht infrage», erklärt er. Es gebe auch noch andere Werte als Geld. Er stört sich auch daran, dass mit den

Haben einen schweren Stand: Thomas Weyer (r.) und Benjamin Szemkus (M.) FOTO: GINI MINONZIO unterstreichen die Vorteile der Windenergie. Windrädern die Landschaft verschandelt wird. Die Behörden hätten ihm vorgeschrieben, welche Farbe und welches Material die Fassaden seines Hofes haben müssen. Und gleich daneben erlaubten sie den Bau von Windrädern, die von Weitem sichtbar seien und dem Ruhe suchenden Wanderer den Spaziergang vermiesten. Auch befürchtet Hänggi, dass beim Bau des Windparkes Wasserquellen und wertvoller Boden für immer zerstört werden. «Für den Bau sind Transporter mit einem Gesamtgewicht bis 135 Tonnen unterwegs», so Hänggi. Allein für die Fundamente der drei Windräder werden 3000 Tonnen Beton verbaut, lässt er Weyer vorrechnen. Der Transport der schweren Lasten und die Grabarbeiten könnten durchaus Wasserquellen abdrücken. Auch der unterirdische Anschluss ans Netz könne manchen Schaden anrichten, befürchtet Hänggi. Der Anschlusspunkt könnte in Brislach sein, auch wenn sich Vento Ludens noch nicht festgelegt hat. Die Grabungstiefe beträgt bis zu einem Meter, sagt Corinne Tschudin, Projekt-Manager bei Vento Ludens. Wie weiter? Die Gemeinderäte von Seewen und Nunningen werden ihren Gemeindeversammlungen einen Vertrag vorlegen, mit dem die Firma sich absichern will, dass man dem Projekt freundlich gesinnt ist. Für ihre Umtriebe sollen die Gemeinden eine ertragsabhängige Entschädigung erhalten. Als Beispiel zeigte Weyer in seiner Präsentation eine Berechnung, die von einem jährlichen Ertrag von 3,8 Mil-

lionen Franken ausgeht. Das ergäbe eine jährliche Vergütung von 50 000 bis 100 000 Franken in den ersten zwölf Jahren. Danach soll die Anlage amortisiert sein und die Vergütung würde sich verdoppeln. Weyer bemerkte, dass diese Berechnung wohl etwas hochgegriffen sei, was im Saal für Heiterkeit sorgte.

Offene Fragen Einige Fragen wollte Corinne Tschudin, Projekt-Manager Vento Ludens, nur schriftlich beantworten, weil sie die Zahlen nicht im Kopf habe. Hier ein Auszug: Kosten des ganzen Projektes? Dies kann man noch nicht angeben. Wie hoch muss die Windgeschwindigkeit sein, damit Vento Ludens den Windpark baut? Dies ist von vielen weiteren Aspekten abhängig. Mit welcher Rendite rechnen Sie? Ohne Windmessung auf dem Standort können wir dies nicht sagen. Welche Abgeltung erhält der Landeigentümer? Einen Anteil vom Ertrag des Windparks.

BREITENBACH

VERANSTALTUNG

Rat absolvierte Sitzungsmarathon

CVP-Familiensonntag in Meltingen

bü. Jugendarbeit, Frühförderung der deutschen Sprache und die Strassen der Bürgergemeinde waren die Hauptthemen einer gut dreistündigen Ratssitzung. Gemeinderätin Helene Sollberger hat lange über die Situation der Jugend in Breitenbach nachgedacht. Viele Jugendliche seien privilegiert und hätten ein Umfeld, das eine lückenlose Betreuung sowie mannigfaltige Freizeitbeschäftigungen ermögliche. «Nicht alle Jugendlichen in unserer Gemeinde haben es so gut», zog sie in ihrem Memorandum an das Ratskollegium Bilanz. Sollberger plädierte für eine gut organisierte Jugendarbeit, um Kosten infolge Jugendarbeitslosigkeit, GraffitiEntfernungen oder die zahlreichen Spuren von Littering auffangen oder zumindest mildern zu können. Dass Breitenbacher Jugendliche auswärts Angebote für Jugendliche beanspruchten, bezeichnete sie als unfair. Auf ihre Initiative stellten eine Vertreterin und zwei Vertreter solcher Jugendangebote ihre Organisation mitsamt den Leistungen vor. Marlies Alder von der Suchthilfe Ost GmbH zeigte am Beispiel einer Gemeinde auf, wie man dem Problem des Konsums von Alkohol und Tabak in einem zwei bis drei Jahre dauernden Projekt wirksam begegnen kann. Der Suchtmittelkonsum beeinträchtige die Lebensqualität in einer Gemeinde auch durch Gewalt, Vandalismus und Ruhestörungen. Markus Gander,

Geschäftsleiter von Infoklick.ch, Kinderund Jugendförderung Schweiz, orientierte über die vielfältigen Angebote seiner Organisation. Infoklick unterstützt Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen auf flexible Weise bei der Umsetzung ihrer Projektideen oder bietet eigene Projekte im Jugendbereich an. Beispiele aus dem Laufental zeigte Philipp Frei auf. Der Zentrumsleiter Region Laufen der offenen Jugendarbeit, die von acht Laufentaler Gemeinden finanziert wird, berichtete über die Arbeit im Jugendtreff, auf der Strasse, bei Beratungen und in Projekten. Jugendliche würden in ihren Fragen, Problemen und bei Herausforderungen bei Bedarf auch längerfristig unterstützt. Der Rat beschloss in der Folge, in einer der nächsten Ratssitzungen über eine konkrete Umsetzung zu beraten. Deutschunterricht in der Spielgruppe Auf das Schuljahr 2015/16 hin soll bis Ende Februar 2015 ein Feinkonzept zur Frühförderung von Deutsch in der Spielgruppe stehen, entschied der Rat. Hingegen war er nicht bereit, auf Antrag der Bürgergemeinde das Höchsttempo auf dem Rohrholzweg und dem Rüttiweg auf 40 km/h zu senken. Beide sind im Besitz der Bürgergemeinde. Diese will nun über die Bücher gehen, ob sie ihre geteerten Strassen zwecks Unterhalt an die Einwohnergemeinde abtreten will.

Am kommenden Sonntag, 14. September, lädt die CVP Meltingen zusammen mit der CVP Dorneck-Thierstein zum beliebten Familiensonntag auf den Schopfbodenhof in Meltingen ein. Ab 11.00 Uhr offeriert die Meltinger Ortspartei einen Apéro, anschliessend werden Hamburger, Steaks und Bratwürste angeboten, dazu gibt es Pommes frites, Rösti und Salat. Die Festansprache hält Regierungsrat Roland Heim aus Solothurn, der Meltinger Gemeinderat Sascha Kohler zeigt seine Bilder. Für die musikalische Unterhaltung sorgt eine ad hoc-Band, die einige weltberühmte Duette der Rock- und Popgeschichte zum Besten gibt. Parkplätze sind beim Schopfbodenhof vorhanden, der Weg ist ab dem Dorfzentrum ausgeschildert. CVP Dorneck-Thierstein, Micha Obrecht, Präsident

K469214/003-738357


THIERSTEIN

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REGION

NON à la Carrière de Scholis/Lucelle! Ein riesiger Aufschrei ging im Frühjahr durch Lucelle und den Sundgau: Ein französisches Grossunternehmen droht mit dem Projekt eines Steinbruchs die Idylle rund um das ehemalige Kloster und den Lützelsee empfindlich zu stören. Roland Bürki

N

on à la Carrière au Scholis/Lucelle», auf Deutsch «Nein zum Steinbruch beim Hof Scholis östlich von Lucelle» heisst es auf einem Kleber», den das Comité gegen den Steinbruch in Lucelle an der Pressekonferenz vom Montag vor Ort verteilte. Dass ein französisches Grossunternehmen in 500 Metern Distanz zu den historischen Klosteranlagen (F) und zum unter Naturschutz stehenden Lützelsee (CH) einen 30 bis 40 Meter tiefen Steinbruch errichten will, um später Schweizer Bauschutt abzulagern, verstanden und verstehen Domherr Charles Diss, alt Sous-Préfet Alain Koegler sowie Anwohner Felix Lanz, Jean-Pierre Ramseyer und Fritz Ramseier vom kurzerhand gebildeten Comité gegen das Projekt überhaupt nicht. In einer ersten Versammlung nach Bekanntwerden des Projektes im April 2014 hätten sich ausnahmslos alle Anwohner auf der französischen wie der Schweizer Seite gegen den Steinbruch gestellt. «Unsere Kinder erben einst eine «Paysage massacré», eine abgeschlachtete, abgeholzte Landschaft», brachte Alain Koegler die Stimmung in der Bevölkerung, bei den Gemeinden im Sundgau und in der jurassischen Gemeinde Baroche sowie bei diversen Natur- und Umweltverbänden in Frankreich und der Schweiz auf den Punkt. Domherr Charles Diss nützte die Gelegenheit, anhand der Geschichte des 1124 gegründeten Klosters, einer Abtei der Zisternienser, die kulturelle Bedeutung des Ortes, gleichzeitig aber

Widerstand gegen Steinbruch: Das Comité mit (v.l.) Fritz Ramseier, Felix Lanz, FOTO: ROLAND BÜRKI Alain Koegler und Jean Pierre Ramseyer auch die erhaltene Schönheit und Stille der Natur zu betonen. «Was sich über Jahrhunderte erhalten konnte, ist nun bedroht», sagte der Domherr. Jean-Pierre Ramseyer vom Hof «Neuhof» verdeutlichte auf der Karte, dass der geplante Steinbruch zwischen zwei bemerkenswerte Naturreservate und innerhalb des Perimeters der denkmalgeschützten Abtei zu liegen kommt. Das scheint den verkaufswilligen Grundbesitzer aber nicht zu stören, wie an der Presseorientierung durchschimmerte. Das sind Auswirkungen des Projekts Laut den Ausführungen des Comités sind die Verläufe der Wasseradern im Gebiet von Scholis alles andere als klar. Es befürchtet Auswirkungen auf den Lützelsee und das ganze Lützeltal. So durch die Abnahme der Wassermenge und die Verschmutzung mit Staub und giftigem Bauschutt-Abwasser. «Leider hat das bisher Kleinlützel und den Kanton Solothurn wenig bis gar nicht inte-

Die Situation: Projektzone (rot) und die beiden Naturreservate (gelb)

ressiert», bedauerte Arzt Fritz Ramseier, der schon seit 40 Jahren seinen zweiten Wohnsitz in Lucelle hat. Fraglich ist auch, ob die von Mönchen im 12. Jahrhundert errichtete Staumauer des als Frischwasserreservoir gedachten Lützelsees den Erschütterungen durch die zwei bis drei Sprengungen pro Woche im Steinbruch standhält. Weitere Hindernisse dürften dem Projekt durch den Denkmalschutz auf dem als «Monument historique» geführten Kloster und durch die gebotene Totenruhe auf dem weiterhin benützten Friedhof erwachsen. Schliesslich streifte das Comité auch noch offene Fragen zum Schutz von Flora und Fauna und zur Verträglichkeit von Bauschutt-Sattelschleppern mit dem Tourismusverkehr auf den engen Strassen. Mehr Gewicht in Colmar durch Petition «Ein Grossunternehmen hat viel Einfluss», war als Sorge aus den Voten der Comité-Mitglieder heraus zu spüren. Mit einer breit in der Bevölkerung, bei den Gemeinden und den interessierten Verbänden beider Länder abgestützten Petition hoffen sie, ein entsprechendes Gegengewicht in die Waagschale des Präfekten in Colmar legen zu können. Er wird einst über das bisher noch nicht eingereichte Baugesuch entscheiden müssen. «Es wäre hilfreich, wenn sich auch Solothurner Politiker der Sache annehmen würden», wünschte sich Fritz Ramseier gegenüber dem Wochenblatt.

BREITENBACH

Wo der Kopf versagt, kommt der Bauch ins Spiel EINGESANDT

90 Jahre PTA Schweiz

PTA Breitenbach: Ein kleines Fest für 90 Jahre PTA. Vergangenes Wochenende feierten Pfadis landauf, landab ein grosses Jubiläum: Vor 90 Jahren wurde die erste «Pfadi Trotz Allem» (PTA) der Schweiz ins Leben gerufen. Die PTA bietet Kindern und Jugendlichen mit einer Behinderung die Möglichkeit, Pfadi zu machen, neue Freunde zu finden und einfach ganz viel Spass zu haben. Auch die PTA der Pfadfinderabteilung Thierstein Breitenbach, die selber

Kreativ: Die beiden Künstlerinnen Gaby Aellen und Gisèle Hügli.

erst vor 6 Jahren gegründet wurde, organisierte ein Geburtstagsfestli zu diesem grossen Jubiläum. Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Wenn du Lust hast vorbeizuschauen, dann melde dich doch einfach! Allzeit bereit: Rubia, v/o Kimberly Moritz App, v/o Raphael Joray app@pfadi-thierstein.ch

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meb. Das Kulturforum Bodenacker zeigt im Alterszentrum Bodenacker AZB in Breitenbach bereits zum zweiten Mal nach 2011 Werke von den beiden Künstlerinnen Gisèle Hügli und Gaby Aellen. Vergangenen Sonntag wurde die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet. Die beiden Künstlerinnen verbinde die gemeinsame An- und Einsicht, dass Malen etwas Seelen pflegendes und Befreiendes sei und dass bei diesem Prozess der viel gelobte Kopf mehr im Weg

stehe, als der Sache diene, sagte der ehemalige Leiter des AZB Urs Spielmann in seiner Laudatio. Es sei der Bauch, welcher den Pinsel leite und nicht der Kopf. Ob das Entstandene schliesslich stimmig sei oder nicht, , könne nur die Künstlerin selbst beurteilen. Der Betrachter könne dies nie ganz nachvollziehen. Fast noch wichtiger als das Bild sei dabei die Ehrlichkeit des Prozesses. Es sei daher auch nicht zentral, ob man schliesslich ein Bild verstehe. Man versuche ja auch nicht, die Lieder eines Vo-

gels zu verstehen, sagte einst der grosse Picasso. Über ein Bild lasse sich nicht viel sagen, so Spielmann weiter. Entweder man liebt oder verabscheut es. Spielmann forderte die Gäste der Vernissage dazu auf, sich von den Künstlerinnen ihre Techniken oder Herstellungsweisen erklären zu lassen. Solche Fragen beantworte ein Künstler immer gerne, man sollte es aber tunlichst unterlassen danach zu fragen, was das Ganze bedeuten oder darstellen soll. Gisèle Hügli aus Brislach mag es ruhig und klar in ihren Bildern. Sie verwende selten mehr als drei Farben in einem Werk und arbeite auch gerne mit speziellen Materialien wie zum Beispiel Sand, sagt sie von sich selbst. Ins Auge stechen dem Betrachter ihre Werke, welche aus Rost geschaffen sind. Mittels eines speziellen Verfahrens bringt Hügli eine Eisengrundierung auf Papier zur Oxydation und lässt so ihre bemerkenswerten Rostbilder entstehen. Seit fünf Jahren arbeitet die 64-jährige Hügli im Atelier des bekannten Künstlers Rolf Blösch in Courroux. Blösch sei für sie ein Lehrer und ausserdem ihr grosses Vorbild, so Hügli. Gaby Aellen aus Breitenbach mag es bunter. Ihre Bilder wirken fröhlich, mitunter sogar verträumt-romantisch. Die 53-jährige Aellen ist Malpädagogin und aktuell auf der Suche nach einem Atelier in der näheren Umgebung, um Kurse für Kinder anzubieten. Die Werke der beiden Künstlerinnen können noch bis Ende Oktober im AZB Breitenbach bewundert werden. Die Türen stehen täglich offen von 9.30 bis 18.00 Uhr.


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Kreuzworträtsel Der glückliche Gewinner der Ausgabe von letzter Woche ist Margrit Anklin, Ausserfeld 9 4228 Erschwil Der Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken wurde gespendet von Cosmos Fitness, Laufen

!"#$%&'() *+,-#.'/" !"#$%&'%#('")" 0"12#3415#'3#678#98#7:6; <=#>4&1#?+5@A !"1#0B5,%&-#C"1#'DD-,#E"-F" +52#G+-("H#I"-D#GDB%J +52#I41#'DD-3#@+-("#G,+52&-"(A C"#$%&'()#+52#K'3"D"-

Wir gratulieren unserem

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Chef Anton Borer zum 65. Geburtstag Wir wünschen ihm gute Gesundheit und weiterhin viel Erfolg. Wir freuen uns auf ein tolles Fest. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der albin borer ag

Das gesuchte Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei: Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach Die Lösungen müssen spätestens bis Dienstag, 16. September 2014, 12 Uhr bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


DORNECK WITTERSWIL

Wie weit weg ist Solothurn? Was weiss man auf der anderen Seite des Berges vom TZW? Diese Fragen richteten Wirtschaftsund Politikvertreter an Regierungsrätin Esther Gassler (Mitte).

«Austausch in den Randregionen» Glenn Steiger fordert ein Jugendparlament Schwarzbubenland, das sich speziell für die Interessen der beiden Bezirke Dorneck und Thierstein einsetzt.

doch in der Ambassadorenstadt sei man sich die Wertschöpfung der einzelnen Regionen sehr bewusst. Der Kanton Solothurn setze sich aus den verschiedenen Regionen zusammen. «Jede Region für sich fühlt sich zurückgesetzt, doch der Eindruck täuscht», betonte Gassler. «Wir gehen immer wieder auf jede einzelne Region ein.» Das TZW werde in Solothurn sehr wahrgenommen und man wisse es zu schätzen, versicherte Esther Gassler. Gerade im Hinblick auf die Erfolgsgeschichte der Unternehmung IES sprach Gassler von einem «Leuchtturm», worauf die Region und der Kanton stolz seien. Mit einigen wenigen Wissenschaftlern und kleinen Labors hatte die IES vor fünf Jahren im TZW begonnen. Mittlerweile sind es Hunderte Quadratmeter Mietfläche und top moderne Laboreinrichtungen. Das Unternehmen hat sich ein enormes Knowhow erarbeitet in der Untersuchung von Pflanzenschutzmittel auf die Umwelt. Das Unternehmen liefert Daten für die Zulass-Gesuche – und dies im internationalen Markt. IES ist nur eines von vielen Unternehmen im TZW mit kleinem und schwerem Anfang aber gigantischer Entwicklungsfähigkeit. Und Nussbaumer, der auf 500 Jahre Familiengeschichte im Leimental zurückblickt, will seine Vision von nachhaltigen Arbeitsplätzen weiter ausbauen. Jetzt sind es im TZW 250 Arbeitsplätze – sein Wunsch ist es, diese Zahl in den nächsten Jahren zu verdoppeln.

EINGESANDT

Die JASOL hat ein neues Gesicht WOS. Seit Montag 1. September arbeitet Melissa Müller mit einem 60-Prozent-Pensum für die JASOL (Jugendarbeit Solothurnisches Leimental). Sie studiert an der Fachhochschule Nordwestschweiz Soziale Arbeit im Modus studienbegleitende Praxisausbildung. Nach der Ausbildung als Möbelschreinerin hat Melissa ein Jahr lang auf einem Robinsonspielplatz gearbeitet und anschliessend die Berufsmatur

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BÄTTWIL

Wahrnehmungen ausgetauscht

bea. Solothurn wisse das Technologiezentrum Witterswil sehr zu schätzen, versicherte Regierungsrätin Esther Gassler bei ihrem Besuch vom Montag. Zwischen dem Technologiezentrum Witterswil und Solothurn liegen Berge. Mit seiner Nähe zur Stadt Basel und gut integriert ins Dreiländereck gehöre das TZW zum Wirtschaftsraum Basel, sei aber auf den Kanton Solothurn angewiesen, sagte TZW-Förderer Ueli Nussbaumer am Montag im Gespräch mit Regierungsrätin Esther Gassler. «Wir bewegen uns in einem Spannungsfeld», konstatierte Nussbaumer. Für ihn war es enttäuschend, dass Solothurn für das neue Projekt der Uni Basel am TZW nicht auf eine spezielle Unterstützung eingegangen sei. Nussbaumer hat im Wirtschaftsalltag manchmal den Eindruck, zwischen dem Dorneck und Solothurn liegen nicht nur Berge, sondern Grenzen. «Wir werden vielleicht zu wenig wahrgenommen in Solothurn.» Konkret wünscht sich Nussbaumer, dass Solothurn auch Unternehmen im Live Sciences viel Aufmerksamkeit schenken und das Potenzial des TZW bewusster machen würde. Daran zu arbeiten, hat er sich auf die Fahne geschrieben und sich daran gemacht, sein Netzwerk Richtung Mittelland auszubauen – etwa als neues Vorstandsmitglied der Solothurnischen Handelskammer. Esther Gassler räumte zwar ein, dass die Geografie des Kantons Solothurn manches nicht leichter mache,

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Richtung Soziales und Gesundheit erlangt. In Bättwil aufgewachsen kennt sie die Situation im Solothurnischen Leimental aus dem Effeff. Auch in der offenen Jugendarbeit wirkt sie schon seit längerem immer wieder mit. So war sie beim Projekt «Jugendraum Bättwil/Witterswil» beteiligt, hat den Theaterverein «Jou Jetzä» ins Leben gerufen und sich im Organisationskomitee der ersten Leimentaler JugendTAGE 2012 engagiert. Mit dem Ausbildungsbeginn von Meli stösst auch Metzerlen-Mariastein als fünfte Gemeinde zur offenen Jugendarbeit – herzlich willkommen! Niggi Studer, Jugendarbeiter JASOL

Offener Brief der interGGA Geordneter Wechsel statt Schlammschlacht auf dem Rücken der Abonnenten Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Wir setzen alles daran, den Wechsel zum neuen Serviceprovider Quickline so reibungslos wie möglich durchzuführen. Dabei stehen die Bedürfnisse der Abonnenten im Mittelpunkt. Mit Quickline erhalten unsere Abonnenten ein faires und transparentes Angebot, welches zukunftsgerichtet und innovativ ist.

Olivia Borer

V

or 10 Jahren beteiligten sich noch wesentlich mehr Stimmberechtigte am Urnengang zu den Kantonratswahlen. Glenn Steiger, seit seinem 14. Lebensjahr politisch aktiv, bezweifelt, dass fehlende Stimmen des politischen Nachwuchses ein Grund für die sinkende Stimmbeteiligung sind. Um die Jugend in den Bezirken Dorneck und Thierstein direkt in die Politik einzubinden und für diese zu motivieren, tüftelt der 17-jährige Bättwiler seit August 2012 an seinem Anliegen, ein Jugendparlament Schwarzbubenland (JuPa SBL) ins Leben zu rufen. Steiger, der Vorstandsmitglied des Jugendparlamentes Kanton Solothurn ist, legt grossen Wert auf einen engen Zusammenhalt der weit verstreuten Region Schwarzbubenland und hofft, das Gemeinschaftsgefühl mit politischen Projekten, sowie Anlässen von Jugendlichen für Jugendliche zu stärken. Hierfür findet er grosse Unterstützung bei Niggi Studer von der Jugendarbeit Solothurnisches Leimental (JASOL). So erreichten die beiden über den Postweg im Juni dieses Jahres 5152 im Schwarzbubenland lebende Jugendliche mit den Jahrgängen 1988-2001. Grosse Nachfrage Die Evaluation dieser Umfrage ergab, dass 72 Personen gerne in einem JuPa SBL mitwirken würden, 142 zeigten sich unentschlossen. Der Bättwiler freut sich über dieses Ergebnis, diese Zahl

könne er nur als phänomenal bezeichnen. Zudem zeigt er sich erstaunt über die gleichmässige Verteilung auf die teilnehmenden Gemeinden: Im Thierstein meldeten sich 38 Personen – die grösste Resonanz gab es aus den Gemeinden Nunningen mit acht Interessierten und Büsserach, wo sich sieben Angeschriebene politisch für die Region einsetzen wollen. In Dornach und dem Dorneckberg sind dies 24, sowie 10 Polit-Interessierte aus dem Hinteren Leimental. Für die Unterstützung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde und des Dachverbands Kinder- und Jugendarbeit Kanton Solothurn (DKJSO) ist der Gymnasiast besonders dankbar. So hofft Steiger, die weitere Finanzierung des regionalen Jugendparlaments ohne Mitgliederbeiträge generieren zu kön-

nen. Doch zuallererst stehe die Verabschiedung des privat-rechtlichen Vereins «Jugendparlament Schwarzbubenland» Mitte November bevor.

Erste GV des JuPa SBL Am 15.November 2014 findet im Jugendhaus Dornach eine GV zum JuPa SBL statt. Alle Jugendlichen aus dem Schwarzbubenland sind herzlich dazu und zur anschliessenden Podiumsdiskussion eingeladen. Bei Fragen wenden Sie sich an: steigerglenn@bluewin.ch

DORNACH

Workshops für Zusammenhalt WOS. In Dornach findet vom 14. bis 17. Oktober die interkantonale Mädchenbzw. Bubenwoche statt. Mädchen im Alter von 12-18 Jahren können sich so beim Singen, im Hip-Hop tanzen, beim Radiomachen oder beim Haus eigenen Girls Magazine als Redaktionsmitglied versuchen. Die Jungs haben u.a. die Gelegenheit Hung Kuen Kung Fu auszuprobiern und sich als Feuerwehrmann oder im Improtheater zu profilieren. Die Workshops lassen keine Wünsche offen

Warum haben wir uns für einen Serviceprovider-Wechsel entschieden? Seit unserer Gründung haben wir uns kontinuierlich weiterentwickelt. Nach einem aufwändigen Evaluationsverfahren haben wir uns für den neuen Partner «Quickline» entschieden. Mit dem klaren Entscheid für Quickline und der Einführung neuer Produkte führen wir diese Entwicklung konsequent im Interesse und entsprechend den Bedürfnissen der Abonnenten weiter.

Vor über 10 Jahren wurde die damalige «GGA Reinach und Umgebung» in die Firma «interGGA AG» umgewandelt. Eigentümer der interGGA AG sind die Gemeinden des Leimen- und Birstals sowie zwei Genossenschaften und Firmen.

Sie profitieren im interGGA Netzverbund langfristig von modernen, innovativen und günstigen Produkten. Ein Anteil der Abogebühren fliesst zurück in die Produktion der Dienste, den Unterhalt und den Ausbau der Netzinfrastruktur, so dass wir auch zukünftig Weiterentwicklungen und moderne Dienstleistungen gewährleisten können.

Unsere Aufgaben mit Einwohner-Fokus

Was bedeutet der Wechsel für Sie?

Die Aufgabe der Gemeinden und der interGGA ist es, Ihnen moderne Kommunikationsdienste wie TV, Radio, Internet, Telefonie und neu auch zeitversetztes TV und mobile Dienste in guter Qualität und zu günstigsten Konditionen zur Verfügung zu stellen.

Politisches Engagement: Der 17-jährige Glenn Steiger im Proberaum des JuFOTO: OLIVIA BORER gendtheatervereins Bättwil.

Der Wechsel zu Quickline bedingt bei Ihnen gewisse Anpassungen: Die Umstellung des Fernsehangebots fand bereits im Mai 2014 statt. Der nächste Umstellungsschritt betrifft das Internet und die Telefonie. Dieser Wechsel wird bis zum 1. Dezember 2014 vollzogen. Dieser Tage haben alle Haushalte im Versorgungsgebiet der interGGA Post von uns erhalten. Darin wird über die nächsten Umstellungsschritte informiert. In den Unterlagen finden Sie eine Rückantwortkarte, welche ausgefüllt an die interGGA zurück gesendet werden kann. Anschliessend erhalten Sie einen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen, persönlichen Vertragsvorschlag.

und jeden Abend gibt es ein offenes Rahmenprogramm für die Teilnehmenden. In dieser Woche voller Spass und Spannung können die Mädchen und Jungs ungestört neue Stärken entdecken und auch gerade im Kurs weiterentwickeln. Auf diese Art werden der Selbstwert und das Selbstbewusstsein der Jugendlichen gestärkt. Zudem geht es darum Vorbilder zu finden: Die Workshops der Mädchen werden alle von engagierten Frauen geleitet, die der Jungs von

So bieten wir zum Beispiel den bisherigen günstigsten Internetzugang für Fr. 9.90 pro Monat zu einem besseren PreisLeistungsverhältnis an. Nach dem Motto fair und transparent erhalten Abonnenten neu das Internetprofil 5000/500 ohne Volumenbegrenzung. Weitere Informationen zu den Produkten und zum Wechsel zu Quickline finden Sie auch im Internet unter www.intergga.ch/umzug. Für eine Verunsicherung gibt es keinen Anlass. Im Wissen, dass die Produkte und Dienstleistungen von Quickline zu den wohl attraktivsten und zuverlässigsten auf dem Schweizer Telekommunikationsmarkt gehören, sichern wir einen reibungslosen Wechsel mit einer pragmatischen Vorgehensweise zu.

Persönliche Information und Auskunft Wir stehen Ihnen bei Fragen und Unklarheiten persönlich zur Verfügung unter der Kundendienstnummer 061 711 55 55 von 08.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 17.00 Uhr oder direkt in unserem Shop im Mischeli Center in Reinach. Wir freuen uns, Sie weiterhin als Abonnenten bei der interGGA, dem Kabelnetz Ihrer Gemeinde bedienen zu können! Verwaltungsrat und Geschäftsstelle der interGGA AG

Kontakt Kundendienst Tel. 061 711 55 55, E-Mail: info@intergga-ag.ch Öffnungszeiten: Mo – Fr: 8.00 – 12.00 Uhr, Mo – Fr: 13.00 – 17.00Uhr

motivierten Männern, die alle ihr Wissen an die nächste Generation weitergeben. An der Abschlussparty am Freitagabend werden die Produkte, Erkenntnisse und Erfahrungen der letzten Woche den anderen Kolleginnen und Kollegen gemeinsam im Plenum vorgestellt. Weitere Infos sowie Anmeldemöglichkeiten sind online unter www.maedchenwoche.ch einsehbar. Bei Fragen melden Sie sich direkt bei der Projektverantwortlichen: pascale.thommen@jugidornach.ch.

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Nächste Schritte Um über den 01. Dezember hinaus weiterhin, wie gewohnt, über das Kabelnetz Ihrer Gemeinde telefonieren und im Internet surfen zu können, empfehlen wir Ihnen folgende Vorgehensweise: 1. Vertrag Ihres heutigen Anbieters auf Mindestvertragsdauer und Kündigungsfristen überprüfen. 2. Kündigungsschreiben «Kündigung meines Internetanschlusses / Kombi Abonnements» ausfüllen und abschicken. 3. Sollten Sie Ihre Rufnummer behalten wollen, «Vollmachtsformular zur Nummernportierung» ausfüllen und an die interGGA retournieren. 4. Quickline Internet und/oder Telefon mit gewünschten Aufschaltdatum anmelden. Die Kündigungsvorlage und das Vollmachtsformular erhalten Sie als Beilage zu unseren Mailings sowie auf Wunsch auf dem Postweg zugestellt. Zusätzlich stehen Ihnen diese auf der interGGA Webseite unter http://www.intergga.ch/ umzug.html zum Download zur Verfügung.


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Freitag:

Brass-Band-Galakonzertabend ab 19.30 Uhr, MZH Blauen Oberaargauer Brass Band (OBB) Brass Band Konkordia Büsserach

Samstag: Parademusik/Konzerte ab 17.00 Uhr, Blauendorf Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde Deutschland MV Alpenrose Kippel VS MV Duggingen BBK Zwingen MVBB Liesberg MVBB Röschenz Anschliessende Konzerte der teilnehmenden Vereine in der MZH Blauen

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SPORT

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REGIOFUSSBALL

Laufen findet allmählich seinen Tritt In der 2. Liga ist Laufen nach dem Sieg in Pratteln definitiv angekommen. Eine Etage tiefer überraschte Breitenbach bei Leader Therwil mit einem Remis, bleibt aber weiter sieglos.

2. Liga Samstag, 13. September 2014

FC Laufen – FC Oberdorf

18.00 Uhr Uhr, Sportplatz Nau, Laufen

eh.- Der FC Laufen kann am kommenden Samstag

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in der sechsten Runde bereits zum vierten Mal vor eigenem Anhang antreten. Der Schrecken der

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Startniederlage gegen Arlesheim ist verflogen. Gegen Amicitia Riehen gab es einen Sieg und im Wochentags-Spiel gegen Rheinfelden ein Remis. Nach dem Erfolg zuletzt in Pratteln ist das Selbstvertrauen weiter gewachsen. Noch ist das Team als Ganzes noch zu wenig stilsicher. Daher braucht es auch gegen Oberdorf die Unterstützung der Fans. Das Team von Trainer Mario de Meo wartet noch auf den ersten Sieg. Auf der anderen Seite will Philippe Rossinelli die Gunst nutzen und mit ei-

Treffsicher: Philipp Schmidlin (hier im Bodenkampf) bewies nun mehrmals seine Treffsicherheit mit DistanzschüsFOTO: EH-PRESS sen.

Edgar Hänggi 2. Liga: Der Frust des späten Ausgleichs beim Aufsteiger Oberwil hatte keine Spuren hinterlassen. In der Partie unter der Woche wäre gegen Rheinfelden auch mehr als das Unentschieden drin gelegen. Nach zahlreichen guten Aktionen war es erneut Philipp Schmidlin mit einem Distanzschuss, der das Tor zum 1:1 getroffen hatte. Am Samstag ging es dann nach Pratteln. Die Equipe vom neuen Trainer Roger Iseli startete gut und hatte bereits neun Punkte auf dem Konto. Laufen wollte sich aber nicht verstecken, sondern will mehr und mehr selbst die Partien bestimmen. In der 62. Minute brachte der Franzose Nicolas Puymege die Gäste in Führung. Diese vermochte das Team dann mehr oder weniger souverän zu verteidigen. Mit acht Punkten kann man sich nun wieder Richtung Tabellenspitze orientieren. Damit diese Position gefestigt werden kann, ist ein Sieg gegen das schwach gestartete Oberdorf Pflicht. Die Oberbaselbieter haben nach fünf Partien erst einen Punkt gesichert und dabei bereits 17 Gegentreffer kassiert. Zuletzt gab es gegen Pajde auf eigenem Platz ein 0:2. 3. Liga: Für eine Überraschung sorgte Breitenbach, das beim zuvor unbesiegten Leader Therwil ein Remis holte. Gerade mal zwei echte Ersatzspieler sowie Trainer Rolf Zuber selbst setzten sich auf die Einwechselbank. Breitenbach ging durch Musaj früh in Führung. «Wir standen gut und gewährten Therwil in der ersten Hälfte keine zwingenden Chancen. Klar kam das Heimteam, das

nun alles nach vorne warf, dann zu Möglichkeiten und hatte viel mehr Spielanteil.» Zuber ärgert sich trotzdem über den Ausgleich. «Eine Unaufmerksamkeit kostete uns in der 87. Minute den Sieg. Am Schluss müssen wir mit dem Punkt aber zufrieden sein.» Allerdings ist es bereits das dritte Remis und so verliert man weiter an Boden. Zusammen mit Nordstern, einem anderen Traditionsverein, ist Breitenbach weiter sieglos. Am Dienstag mussten die Schwarzbuben zu Allschwil und da rechnete Zuber wieder nicht mit einem Sieg. Im zweiten Heimspiel gab es für Soleita Hofstetten die zweite Niederlage. Nach 0:6 gegen Therwil nun ein 0:4 gegen Münchenstein. «Am Anfang liessen wir drei hochkarätige Chancen liegen und hätten führen müssen. Wie die Redewendung schon sagt: Wer die Tore nicht macht, bekommt sie dann. Wir agierten zu behäbig», so Trainer Jegge Stöckli. Das Laufentaler-Derby ging an Laufen, das gegen Zwingen mit dem 1:0 zu seinem ersten Sieg kam. «Wir haben hervorragend begonnen und in einigen Sequenzen konnte man sehen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Die Führung durch den Elfmeter von Imran Fejzulahovic war eine zu geringe Ausbeute», so Spielertrainer Marc Eigenmann. Sein Gegenüber Stephan Walti

Beatrice Imhof, Wahlen

nem weiteren Sieg drei

ORIENTIERUNGSLAUF

weitere Punkte holen, um

Verbands OL begeistert Turner

sich mehr und mehr nach

FOTO: ZVG

plätze verwies. Die diesjährige Austragung im Gebiet Herrenmatt in Hochwald wusste einmal mehr zu gefallen und zeigte, dass der Orientierungslauf bei den regionalen Turnerinnen und Turnern immer noch auf grosse Beliebtheit stösst und nicht aus dem Jahresprogramm des Regionalturnverbandes wegzudenken ist. Dies, zumal immer wieder zahlreiche junge Athletinnen und Athleten die Gelegenheit nutzen, sich auch mal Abseits der Tartanrennbahn oder dem Korbballfeld in Szene zu setzen und die stets gemütliche Atmosphäre des Anlasses bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern geschätzt wird.

ten in sechs Kategorien um Sieg und Ehrenmeldungen. Der Tagessieg ging dabei an die Männerriege Büren, die in der Kategorie «Turner offen» die beiden Teams des TV Meltingen auf die Ehren-

Rangliste: Kategorie Turner: 1. MR Büren 1, 2. TV Meltingen 2, 3. TV Meltingen 1; Kategorie Männer 45+: 1. MR Büren 2, MR Meltingen, 3. MTV Hochwald 2; Kategorie Jugend: 1. Jugi Seewen 1; Kategorie Turnerinnen: 1. DR Dornach; Kategorie Frauen 45+: 1. DTV Hochwald 2; Kategorie Anfänger: 1. TV Meltingen 3.

oben orientieren zu können. Diese Partie ist auch eine erste Weichenstellung, in welche Richtung es geht.

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von Zwingen musste nach dem Sieg gegen Breitenbach wieder eine Niederlage hinnehmen. «Wir hatten wohl alle nicht unseren besten Tag erwischt. Ich mache den Spielern aber keinen Vorwurf, denn am Willen lag es nicht. Wir zeigten nach der Pause gute 20 Minuten. Als die Tore nicht fielen, verloren wir das Ziel etwas aus den Augen.» Jetzt konzentriere man sich auf Sonntag (13 Uhr), wenn es gegen Dornach geht. Derweil sich Eigenmann am Samstag (18 Uhr) auf ein Wiedersehen mit seinem ex-Trainer Davide Fellino freut und ihm und dem FC Therwil zeigen will, dass Punkte gegen Laufen nicht sicher sind. Dornach setzte sich zu Hause gegen Aesch durch und hat sich auf Platz zwei heraufgearbeitet. Aesch ging zwar früh in Führung und einiges deutete darauf hin, dass die Gäste die drei Punkte behalten würden. Erst recht, als Dornachs Ertl in der 83. Minute vom Platz flog. Doch Ernes Hodzic (86.) und Björn Züger (89.) drehten das Ergebnis in extremis. «Ein Unentschieden wäre sicherlich über das ganze Spiel betrachtet, gerecht gewesen. Aber das zählt halt nun mal nicht im Fussball», so ein zufriedener Bruno Mühlheim. In Zwingen möchte man mit einem weiteren Erfolg an der Spitze dran bleiben. Allerdings weiss Mühlheim, dass sich sein Team im «Eichhölzli» immer schwer tut.

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Gute Vorbereitung: Ist beim OL die halbe Miete. rtvdt. Bei besten äusseren Bedingungen fand am Dienstag, 2. September, in Hochwald der traditionelle Verbands OL des regionalen Turnverbandes Dorneck-Thierstein statt. 26 Teams kämpf-


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Gutes Hören mit neuem Gesicht die neue Herausforderung in Laufen. Anja Waldmeier wird Jan Kappe in Teilzeit mit vollem Einsatz unterstützen, für die Kundinnen und Kunden da sein und ihren Beitrag zu Qualität und Beständigkeit der JK Hörberatung in Laufen leisten. Somit steht einem florierenden, standort- und kundentreuen Fachgeschäft für Hörberatung nichts mehr im Wege. JK Hörberatung ist immer da für die Kundinnen und Kunden im Laufental, Schwarzbubenland und der Region.

Die JK Hörberatung hat sich in Laufen an der Bauerngasse 6 etabliert. «Unter anderem dank treuer Kundschaft, welche ich nach meinem Schritt in die Selbstständigkeit weiter betreuen durfte», erklärt Jan Kappe, Inhaber der JK Hörberatung. Seit 1. September kümmert sich nebst Jan Kappe eine weitere Fachkraft um die geschätzte Kundschaft. JK Hörberatung in Laufen hat sich seit der Eröffnung vor rund einem halben Jahr prächtig entwickelt. Geschäftsführer und Inhaber Jan Kappe führt das einerseits auf seine kundenfreundliche Philosophie «individuell und persönlich» zurück. Andererseits aber auch auf seine treue Stammkundschaft, welche durch Mund-Propaganda immer wieder neue

JK Hörberatung bietet viele Vorteile: «Wir machen keinen Unterschied zwischen Kundinnen und Kunden, die ihre Hörgeräte bei uns gekauft haben, und solchen, die von andern Anbietern zu uns kommen», sagt Jan Kappe. Dass JK Hörberatung als eigenständiger und unabhängiger Betrieb Geräte jeden Gesichter zur JK Hörberatung an die Bauerngasse 6 in Laufen führt. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, hat der innovative Geschäftsmann

nun eine Mitarbeiterin aus dem Baselbiet mit eidg. Fachausweis eingestellt. Anja Waldmeier Hörgeräteakustikerin mit 16-jähriger Erfahrung freut sich auf

Herstellers anbieten kann, ist ebenfalls ein grosser Pluspunkt. Zudem sind die Räumlichkeiten an der Bauerngasse 6 ebenerdig und rollstuhlgängig; einen Kundenparkplatz gibt es direkt vor dem Geschäft. Für JK Hörberatung stehen zufriedene Kundinnen und Kunden an oberster Stelle. Jan Kappe ist von seiner Kundschaft begeistert und bedankt sich an dieser Stelle aufs Herzlichste für deren Treue. Neukundinnen und -kunden laden er und Anja Waldmeier gerne zum kostenlosen Hörtest und Probetragen ein. JK Hörberatung Laufen – HAPPY TO HEAR Jan Kappe / Inhaber Bauerngasse 6, 4242 Laufen 061 761 80 00 Fax 061 761 80 01 www.hoerberatung-laufen.ch


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Donnerstag, 11. September 2014 Nr. 37

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Wer kennt Thomas Schmid?

Kiwanis offeriert Nachtessen

Diese Frage stellte Pfarrer Bruno Stöckli am 17. August am Ende des Gottesdienstes in Bärschwil und beantwortete sie gleich selbst, indem er auf das Konzert von Bachs «Kunst der Fuge» Teil 2, hinwies, welches Thomas Schmid auf dem Cembalo spielen würde. Etwa eine Stunde lang erfüllte die Musik von J.S. Bach, meisterhaft interpretiert von Thomas Schmid, das Musikzimmer an der Bachstrasse Bärschwil. Am 14. September um 16 Uhr spielt Thomas Schmid auf der in historisierender Weise nachgebauten Regalorgel in der Rauracherstube des Schlosses Zwin-

gen. Das ursprüngliche Instrument war 1649 ein Geschenk Alberts von Ramstein, dem damaligen Fürstbischof von Basel, an das Kloster Bellelay. Das seltene Kleinod, welches auf einem Tisch Platz findet, verfügt über ein Manual mit 38 Tasten. Zwei Blasbälge versorgen die Labial- und Zungenpfeifen mit Wind. Es eignet sich für geistliche und weltliche Stücke aus dem frühen Barock. Thomas Schmid wird am kommenden Sonntag Werke von sechs Komponisten dieser Epoche vorstellen.

EINGESANDT

Herren Vize-Schweizermeister und Damen in die NLA aufgestiegen

GEDANKENSTRICH - EXTRA

Kampf den / der Studierenden

Gemütliches Beisammensein: Kiwanis-Club Breitenbach mit Behinderten und ihren Betreuern. FOTO: ZVG

Marianne Schlapp-Peter

Traditionell offeriert der Kiwanis-Club Breitenbach Behinderten und ihren Betreuern aus der Region ein «GrillNachtessen» mit einem grossen Salatbuffet. Zum Abschluss des gemütlichen

Abends brachte die breite Auswahl bei den Desserts nicht nur die Behinderten ins Schwärmen. Willi Spaar

LESERBRIEF

Spitex an Vollblutprofi anvertrauen Vize-Schweizermeister im Korbball: Die erfolgreiche Erschwiler Mannschaft mit Coach Hanspeter Jeker (in Weiss).

FOTO: ZVG

Der TV Erschwil konnte die gute Ausgangslage nach der Vorrunde nutzen und wird Vize-Schweizermeister im Korbball Nationalliga A der Herren. Die Erschwiler Damen werden sensationell NLB Meister und steigen wieder in die höchste Spielklasse auf. Infolge des schlechten Sommerwetters wurde der Spielplan der Rückrunde durcheinandergewirbelt, so konnte in der ersten Runde nur gerade ein Spiel gespielt werden. Die restlichen Spiele wurden auf die 5te und 6te Runde verteilt. Nach einer harten und intensiven Vorbereitungszeit, präsentierten sich die Schwarzgelben zum Rückrundenstart bereit. So verlief der Start in die Rückrunde nach Plan und das erste Spiel konnte gegen Kreuzlingen gewonnen werden. Im zweiten Spiel kam es bereits zum Spitzenspiel mit dem späteren Schweizermeister Madiswil. In einem hochstehenden und dramatischen Spiel setzten sich die Berner schlussendlich knapp durch und konnten die LeaderPosition festigen.

Das Team um Coach Hanspeter Jeker konnte schlussendlich die restlichen drei Spiele dieser Runde für sich entscheiden und ging mit einem Rückstand von drei Punkten auf Madiswil in die letzte Runde. Fokussiert und zielstrebig konnten die ersten drei Spiele im vergangenen Wochenende klar gewonnen werden. Madiswil hingegen ging im ersten Spiel gegen Altnau als Verlierer vom Platz und so betrug der Vorsprung nur noch 1 Punkt. Das letzte Spiel musste entscheiden. Ein Sieg gegen Neuenkirch musste her, um das Unmögliche doch noch möglich zu machen. Leider war das nötige Quäntchen Glück nicht auf unserer Seite und so stand Madiswil bereits vor ihrem letzten Spiel als Schweizermeister fest. Nichtsdestotrotz war es eine SuperSaison und der verdiente Lohn konnte in Form der Silbermedaille entgegen genommen werden. Pascal Grolimund TV Erschwil

Meine berufliche Laufbahn hat mich zudem gelehrt, dass diejenigen Organisationen am besten arbeiten, die sich unabhängig von fremden Einflüssen mit schlanker Struktur voll und ausschliesslich auf die Dienstleistungserbringung konzentrieren können. Das gibt dem Kunden die gesuchte Preisstabilität. Dies ist bei vielen Non-Profit-orientierten Vereinen und Stiftungen mit komplizierteren Strukturen oft nicht möglich. Konzentration auf das Kerngeschäft mit kurzen Entscheidungswegen und klaren Verantwortlichkeiten sind unerlässlich. Herkömmliche Spitex Trägerschaften wie Vereine oder Stiftungen, als Trägerorganisation der Spitex Thierstein-Dorneck, werden sich daher überlegen müssen, ob sie die oft im roten Bereich und ohne Reserven arbeitenden Spitex Geschäftsbereiche selber weiterhin betreiben wollen - was zur weiteren Abwälzung der ungedeckten Kosten auf die Gemeinden führt. Oder ob sie sich - und damit auch gleich die Gemeinden - davon entlasten wollen und die Versorgungsverantwortung mit einem Leistungsvertrag einem grösseren Vollblutprofi wie dier Acura anvertrauen wollen. Diese macht offenbar einen guten Job in Grindel. Kurt Meier, Reinach

LESERBRIEF

Gegen eine öffentliche Krankenkasse

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Licht an für Dein Projekt WOS. Die Kinder- und Jugendförderung Kanton Solothurn führt dieses Jahr bereits zum 8. Mal den Jugendprojektwettbewerb durch. Beim Jugendprojektwettbewerb können Jugendliche, die bereits erfolgreich ein eigenes Projekt realisiert haben, dieses vor einem breiten Publikum präsentieren und Preisgelder von insgesamt 15 000 Franken gewinnen. Der Wettbewerb bietet mehr als nur eine Anerkennung für ihr Engagement – durch die öffentliche Preisverleihung werden auch andere Jugendliche und junge Erwachsene ermutigt, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Zudem wird mit dem Jugendprojektwettbewerb jugendliches Engagement in der Gesellschaft sichtbar gemacht. Die prämierten Projekte dienen als gutes Beispiel dafür, dass auch Jugendliche Verantwortung übernehmen und

Voranzeige!

Es freut mich zu lesen, dass Grindel in der Frage der kommunalen Spitex Versorgung neue Wege gegangen ist. Die Spitex und deren Kosten werden rein demographisch bedingt in allen Gemeindebudgets weiter zunehmen. Es gilt daher, von der Spitex optimale Strukturen, eine effiziente und marktorientierte Organisation, eine vernünftige Betriebsgrösse und grösstmögliche Preissicherheit zu verlangen. Wenn verschiedene Anbieter am Markt tätig sind, ist wie überall üblich aus den Angeboten dasjenige mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis, einer transparenten Preispolitik für die Gemeinde, einer hohen Leistungsbereitschaft und natürlich einem tadellosen Service für unsere Bevölkerung auszuwählen. Leistungs- und Versorgungsaufträge sind daher von den Gemeinden unbedingt auszuschreiben. Vor 10 Jahren war ein Wechsel der Spitex noch nicht möglich, da keine anderen grossen und verlässlichen Spitex Anbieter am Markt tätig waren. Aus diesem Grunde ist der öffentlich-rechtlichen Spitex auch historischer Dank geschuldet. Heute ist eine Optimierung mit Wahl der Spitex Organisation möglich. Die Zeiten ändern sich und mit Ihnen die Anforderungen an die Strukturen und deren Betreiber.

ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten. Der Wettbewerb besteht aus zwei Kategorien: In die Kategorie Jugend fallen sämtliche Projekte, die von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 26 Jahren initiiert, organisiert und durchgeführt wurden. Von den Teilnehmenden muss mindestens eine Person im Kanton Solothurn wohnhaft sein. Im Rahmen des Wettbewerbes wird den Jugendlichen ausserdem eine unkomplizierte Projektberatung angeboten. Die Kategorie Institutionen ist für Projekte von Institutionen oder festen Vereinen vorgesehen und wird in der Bewertung schwächer gewichtet als die Kategorie Jugend. Neu können zudem auch Projektideen eingereicht werden. Anmelden kann man sich bis am 30. September auf der Webseite www.jugendfoerderung.ch/wettbewerb.

Zum dritten Mal in nur zwei Jahrzehnten sind wir aufgerufen, über die Einführung einer öffentlichen Krankenkasse abzustimmen. Die Umstellung des Systems auf eine staatliche Monopolkasse wird mindestens zwei Milliarden Franken und mehrere Jahre mit einer gewissen Rechtsunsicherheit kosten. Eines ist sicher: Die Prämien werden auch mit einer Einheitskasse steigen. Die Prämien dienen dazu, unsere Gesundheitskosten zu finanzieren. Solange unsere Ansprüche an die medizinische Versorgung steigen, werden auch die Prämien steigen. Daran kann auch eine Einheitskasse nichts ändern. Von hundert Franken wird nur ein Fünfliber für die Verwaltungskosten verwendet. Ohne Wettbewerb unter den Kassen wird diese Effizienz verloren gehen. Bis heute haben wir es in der Schweiz geschafft, unser Gesundheitswesen fast schuldenfrei zu finanzieren. Ganz im Gegensatz zu Ländern, in denen staatli-

che Einheitskassen im Einsatz sind. Die Folgen sind dort überall dieselben: schleichender Abbau der medizinischen Grundversorgung, Schuldenlöcher und ausgeprägte Zwei-Klassen-Medizin. Kein Wunder haben vor einigen Monaten mehrere tausend Grenzgänger nahe Basel protestiert, als sie von der französischen Regierung gezwungen werden sollten, in die französische Staatskrankenkasse zu wechseln. Die Telefoniererei für den Verkauf von Krankenversicherungen würde mit einer Einheitskasse eher zunehmen, da der Wettbewerb um die Zusatzversicherungen noch intensiver werden würde. Dieses Ärgernis kann einfacher gelöst werden. Nur deswegen sollten wir unser qualitativ gutes Gesundheitswesen nicht einem grossen Experiment mit ungewissem Ausgang ausliefern. Aus diesen Gründen lehne ich die Initiative für eine öffentliche Krankenkasse ab. Reto Flury

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Olivia Borer Schon wieder straft mich ein verächtlicher Blick – keiner Lügen, nein, schlimmer, der Wahrheit! Für diese gibt es kein Schulterklopfen, sondern ein abschätziges Hochziehen beider Augenbrauen. Nun ja, man nimmt, was man kriegen kann. Angefangen hat dieser non-verbale Schlagabtausch mit meinem Bekenntnis zum Studententum: «Aha, Studentin bist du also.» «Jawohl.» Knallhart dem Blick standhalten. Nur nicht einknicken denke ich mir. Doch alles innerliche Anfeuern an mein Selbstwertgefühl ist vergebens, kaum ist der innere Appell verhallt, höre ich mich auch schon rechtfertigen. Rechtfertigen für einen «Beruf», der für viele gar nicht als Arbeit einzuordnen ist. Denn für unzählige berufstätige Personen sind Studenten nichts weiter als junge Leute, die den Startschuss ins Leben und den Berufsalltag verpasst haben – aus Faulheit verpassen wollten. Freigeister, die keine Ahnung vom Leben, geschweige denn von finanziellen Auslagen haben. Dazu sei angemerkt, dass sich die Mehrheit der Studenten mit Nebenjobs während des Vollzeitstudiums herumschlagen. Doch lassen wir das. Sollte es sich denn mal nicht um die Arbeitsmoral oder die Geldfrage handeln, bringt der gemeine Student auch schon gerne eine halbe Ewigkeit damit zu dem Gegenüber sein Studienfach erklären zu wollen. Doch diese Hürde bietet sich nur den Geisteswissenschaftlern. Was ein angehender Mediziner oder Jurist im Universitätsalltag leistet, kann sich ja jeder in etwa vorstellen. Hält man bei den Erklärungsversuchen inne, um nach Luft zu schnappen, folgt sogleich die ungeliebte Frage, was man denn damit machen kann – mit dem Studium wohlgemerkt. Nun liegt es am Studenten nonverbale Zeichen zum Besten zu geben: Resigniert werden die Augen niedergeschlagen. Im Kampf der Studierenden schrecke ich vor einer Aufgabe aber besonders zurück – die Frage nach der Länge der Sommerferien zu beantworten. Wie kann ich denn auch 3,5 Monate Semesterferien vor einem Berufstätigen rechtfertigen, ohne dass er mir an die Gurgel will? Ich werde nervös, stammle was von drei Uniarbeiten schreiben, Praktikum, Arbeitserfahrung sammeln, Geld verdienen. Wie auch die Erklärungen, so geht mir der Atem aus. Es verwundert daher kaum, dass ich, während ich nach Luft ringe, mit einem abfälligen Schnauben meines arbeitstätigen Gegenübers bedacht werde. Apropos non-verbale Kommunikation. Olivia Borer studiert Medienwissenschaften und Englisch an der Uni Basel. Die Breitenbacherin hat beim Wochenblatt ein Praktikum absolviert.


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SPORT WAGEN MIT ALLTAGSQUALITÄTEN Schwarzbuebe-Garage AG | Grellingerstrasse 19a | 4208 Nunningen | Telefon 061 791 90 78 / Fax 061 791 96 70 schwarzbuebe-garage@bluewin.ch | www.schwarzbuebe-garage.ch Mit frischem Design und faszinierender Performance bringt Subaru eine neue Version des WRX STI auf den Markt. Unter der aerodynamischen Hülle verbergen sich Eigenschaften, die schlicht begeistern. Schon heute ist der Subaru WRX STI eine Rallye-Ikone mit 300 PS. Und trotzdem: Der Wagen taugt als Alltagsauto und ermöglicht 5 Personen bequem Platz. Die viertürige Limousine ist bereits ab 44 900 Franken in der Schwarzbuebe-Garage AG in Nunningen erhältlich. Technik In Sachen 4!4-Antrieb ist Subaru ein Pionier und immer eine Wagenlänge voraus. Der einzigartige symmetrische Allradantrieb in Verbindung mit dem tiefen Schwerpunkt packt die Strasse an allen vier Rädern, meistert jede Steigung und jede noch so heikle Unterlage. Die Technik mit handgeschaltetem Getriebe vermittelt ein besonderes Fahrerlebnis und entzückt jeden Fahrer. Unser Service Die Schwarzbuebe-Garage AG ist als Subaru-Markenvertretung seit über 40 Jahren für Sie da. Gerne erledigen wir für Sie Serviceund Reparaturarbeiten an Ihrem Fahrzeug, egal welche Marke. Selbstverständlich haben wir auch günstige Occasionen, alle ab Motorfahrzeugkontrolle. Für unsere Kundschaft haben wir die Reifen der Qualitätsmarke Vredestein an Lager. Kommen Sie zu uns in die Schwarzbuebe-Garage, testen Sie Ihr Lieblings-Subarumodell und lassen Sie sich fachmännisch beraten.

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DIES UND DAS DENKPAUSE

Ver(w)irrte Volksvertreter aus dem Schwarzbubenland

Silvio Jeker, Kantonsrat Erschwil Diese Woche ist im Kantonsrat Unglaubliches geschehen. Wir forderten mit einem Vorstoss dringliche Massnahmen gegen die steigende Zahl von Einbrüchen im Schwarzbubenland. Doch die Ratsmehrheit sah keine Dringlichkeit, womit der Auftrag jetzt monatelang durch die Amtsstuben geistert. Auch vier von unseren dreizehn Kantonsrätinnen und Kantonsräte aus dem Schwarzbubenland betrachten die Einbruchswelle als nicht dringend. Da ist die massive Zunahme der Einbrüche in den letzten Monaten, vor allem in Grenznähe, das Tagesgespräch im Schwarzbubenland. Fast alle sind mittlerweile davon betroffen, oder kennen jemanden im nächsten Umfeld, der Opfer eines Einbruchs wurde. Mit einem Vorstoss haben wir den Regierungsrat beauftragen wollen, mit dem Kanton Basel-Landschaft zusammen koordinierte Sofortmassnahmen gegen die Einbrüche im Schwarzbubenland und Laufental zu ergreifen. Weil das Problem unerträglich gross ist und wir vor der «dunklen

Jahreszeit» stehen, in der die Einbruchsintensität noch einmal zunehmen kann, verlangten wir Dringlichkeit des Auftrags. Doch die Linke und einige Abtrünnige der FDP sorgten dafür, dass das Zweidrittelsmehr im Kantonsrat knapp nicht zustande kam. Jetzt wird der Auftrag ordentlich abgewickelt – und das kann ein halbes Jahr oder länger dauern. Dass Kantonsräte beispielsweise aus dem Niederamt oder Bucheggberg keine Ahnung von der Sicherheitslage im Schwarzbubenland haben, ist eine Sache. Dass aber Kantonsräte aus dem Schwarzbubenland selber das Problem für nicht dringlich anschauen, ist unfassbar und enttäuschend. So stimmten die drei Dornacher Daniel Urech (Grüne), Hans Büttiker (FDP) und Evelyn Borer (SP) sowie Mark Winkler (FDP) aus Witterswil gegen die Dringlichkeit. Entweder passt es ihnen nicht, dass der Vorstoss aus der Feder eines SVP’lers stammt, oder sie haben sich so weit vom Volk entfernt, dass die Sorgen und Nöte der Menschen schlicht an ihnen vorbei gehen. Wir sind jedenfalls enttäuscht und hätten von den vier Volksvertretern mehr Engagement für Dorneck und Thierstein erwartet. Denn mit dem Ausblenden des Problems löst man es sicher nicht. Schliesslich ist die Gewährleistung der Sicherheit des Volkes immer noch die wichtigste Aufgabe des Staates. Wenn sich in den betroffenen Gemeinden Bürgerwehren bilden, ist das kein Zeichen von grossem Vertrauen in den Kanton und seine Polizei.

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LESERBRIEF

LAUFEN

Ja zur öffentlichen Krankenversicherung

Laden mit besonderer Atmosphäre

Marktwirtschaftliche Mechanismen führen in der Regel zu einem günstigen, auf die Bedürfnisse der Kundschaft zugeschnittenen Produkt. Dies trifft auf die Krankenversicherungen leider nicht zu – im Gegenteil. Die gesetzlich vorgeschriebene Grundversicherung wird von den über 60 Versicherungen exakt gleich angeboten. Zwar besteht ein Risikoausgleich unter den Kassen, dieser verhindert aber nicht, dass Jagd auf die guten Risiken – Junge und Gesunde – gemacht wird und ältere und chronisch kranke Menschen an den Rand gedrängt werden. Alleine die Mehrkosten dieses Pseudowettbewerbes betragen bis 500 Millionen Franken pro Jahr! Die öffentliche Krankenkasse stoppt diese jahrelange Fehlentwicklung. Sie kann sich nicht den guten Risiken zuwenden und die schlechten zur Konkurrenz drängen. Nur eine Kasse für alle, hat ein wirkliches Interesse daran, Prävention zu betreiben und kranke und pflegebedürftige Menschen optimal zu versorgen. Das spart Kosten und verbessert die Qualität. Bei Spitälern, Ärzten und anderen Leistungserbringern entstehen wegen der uneinheitlichen Bürokratie zusätzliche, nicht bezifferbare Mehrkosten. Die immensen Kosten für die gut dotierten und überdurchschnittlich oft von Parlamentarier/innen ausgeübten Verwaltungsratsmandate entfallen. Langfristig können rund zwei Milliarden Franken pro Jahr eingespart werden – das sind 10 Prozent der gesamten Kosten. Es ist Zeit für eine öffentliche Krankenkasse. Remo Waldner, Breitenbach

Inhaberin und Verkaufsteam: Katharina Gerster, Helene Früh und Anita Tüscher (v.l.). FOTO: ZVG

PR. Vielen ist der kleine, spezielle, etwas versteckte Geschenkladen an der Hauptstrasse 37 in Laufen (neben der UBS) schon bestens bekannt. Wer schon einmal in dem Laden mit der besonderen Atmosphäre ein Geschenk gekauft hat, der kommt immer wieder gerne vorbei. Reinschauen – Zeit haben und geniessen, das ist meine Devise. Wer möchte nicht ab und zu die Seele baumeln lassen oder einfach für ein paar Minuten der Hektik des Alltags entgehen? Dann sind Sie in meinem La-

den an der richtigen Adresse. Meine Kundinnen und Kunden können in einer angenehmen, ungezwungenen Umgebung ihre Geschenke, Wohnaccessoires, Möbel, Gartentische, Rosenbögen, Vorhänge usw. aussuchen. Auf Kundenwünsche gehe ich gerne ein, weshalb mein Kundenkreis stetig am Wachsen ist. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Katharina Gerster Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 09.00-12.00 und 14.00-18.30 Uhr; Samstag: 09.00-16.00 Uhr

POLITIK

Pensionskasse nicht auf dem Buckel der Gemeinden sanieren

Redaktionsschluss

Ihr Credo ist unmissverständlich: Keine Sanierung der kantonalen Pensionskasse auf dem Buckel der Gemeinden. (v.l.) Hardy Jäggi, Kurt Fluri, François Scheidegger, Martin Wey und Kurt Bloch.

Für PR-Texte, Leserbriefe und Eingesandtes gilt: Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch

EINKAUFEN

Herbstzauber – Machen Sie mit! PR. Die Pracht und Vielfalt des Herbstes wird im Mühlematt Shopping in Oberwil präsentiert mit einem breitgefächerten Angebot von Produkten aus der Region. Machen Sie mit! Bringen Sie Ihre Produkte aus Hof und Garten, ob frisch, eingemacht, gedörrt oder gebacken, alles ist willkommen. Auch Artikel in handwerklicher, künstlerischer und kulinarischer Art können zum Kauf angeboten werden. Nicht zu vergessen sind auch die Geschenkartikel für Weihnachten. Der Herbstzauber soll ein bunter, abwechslungsreicher und attraktiver Markt sein. Er wird im gedeckten Bereich des Mühlematt Shoppings durchgeführt und zwar am Samstag, 1. November 2014. Markttisch wird zur Verfügung gestellt. Sind Sie an einer Teilnahme interessiert oder haben Sie Fragen, dann rufen Sie an: Telefon 061 733 85 50 oder ein Mail an: centac.as@gmail.com. Weitere Informationen erteilt: Annamarie Schelling. 061733 85 50; ass.schelling@gmx.ch

FOTO: ZVG

Am Freitag erläuterte die Spitze eines jüngst formierten Komitees aus Vertretern der drei Städte und einer wachsenden Zahl von Gemeinden ihre Gründe für ein klares Nein zur Beteiligung. Sie plädieren am 28. September für ein Ja zu Variante 2. Am 28. September hat das Solothurner Stimmvolk über das «Gesetz über die Pensionskasse Kanton Solothurn» zu befinden. Es stimmt unter anderem darüber ab, wie die Organisation der Pensionskasse und die Ausfinanzierung der Deckungslücke geregelt ist. Dabei geht es um die Übernahme einer Schuld von satten 1,1 Milliarden Franken. Zur Diskussion stehen zwei Sanierungsvarianten: eine mit Beteiligung der Gemeinden, die andere ohne. Bei Annahme der Gesetzesvariante mit Gemeindebeteiligung am 28. September beliefe sich die Mehrbelastung der solothurnischen Gemeinden auf jährlich 3,1 Mio. Franken während einer Dauer von 40 Jahren. «Aus diesem Grund haben wir uns sehr kurzfristig entschlossen, uns mit Nachdruck gegen eine Lösung auf dem Buckel der Gemeinden einzusetzen», sagte der Grenchner Stadtpräsident François Scheidegger am Freitagmorgen

in Egerkingen vor den Medien. Das «Komitee für eine faire Pensionskassen-Sanierung» umfasst aktuell knapp 30 Mitglieder. Doch weil sowohl Gruppe wie Kampagne erst Anfang Woche ins Leben gerufen respektive lanciert wurden, stossen laut Scheidegger und seinen beiden Kollegen aus den Städten, Martin Wey (Olten) und Kurt Fluri (Solothurn), täglich weitere Gemeindepräsidenten hinzu. Um zu bekräftigen, dass es sich bei der Opposition nicht um ein rein städtisches Anliegen handelt, waren in Egerkingen auch zwei Komiteemitglieder aus kleineren Gemeinden zugegen: Kurt Bloch, Gemeindepräsident in Mümliswil-Ramiswil und Hardy Jäggi, Gemeindepräsident in Recherswil. Mit der Anwesenheit von SP-Mann Jäggi – es finden sich weitere linke Exponenten im Komitee – ist bereits gesagt: Die Opposition gegen die Sanierung via Gemeindekasse ist überparteilich. Der Gründe sind einige, weshalb die Kommunen gegen die Sanierung der Pensionskasse auf ihrem Buckel Sturm laufen. Das Komitee setzt sich mit Nachdruck für ein Ja zu Variante 2 am 28. September ein. Wolfgang Niklaus

LESERGALERIE

Drei erste Herbstminiaturen aus der Region

Herbststimmung: Am Bodenweg in Zwingen. FOTOS: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Herbst an der Birs.

Spinnennetze im Morgentau.


DIES UND DAS

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NEUERSCHEINUNG

EINGESANDT

BERUFSABSCHLUSS

Romantisches am Klavier

Sicherheit im Schwarzbubenland

Erfolgreiche Berufsabgänger ausgezeichet

dust. «Musik hat mich immer begeistert und ist eine wesentliche Bereicherung in meinem Leben.» Mit diesen Worten kündigt Stivi seinen dritten Tonträger an, der soeben erschienen ist. Diesmal hat sich der Kleinlützler Vinzenz Stich – so sein bürgerlicher Name – auf «Romantische Klavier-Melodien» konzentriert. Unter den 11 Titeln auf der neuen CD sind Melodien von Schumann, Beethoven und C.M.v. Weber zu hören. Stivi sucht sich aber auch immer wieder gerne modernere oder weniger bekannte Komponisten für seine musikalischen Präsentationen aus. So erscheinen auch Namen wie Anton Diabelli, Hannes Meier und Daniel Hellbach auf der aktuellen CD. Mit Letzterem zusammen spielte Vinzenz Stich auch einige vierhändige Stücke ein. Ein besonderer Genuss für Liebhaber der Klaviermusik. Stivi – Vinzenz Stich – empfielt sich übrigens als Instrumentalist auf der Orgel oder dem Klavier für verschiedene Anlässe an. Stivi, Romantische Klavier-Melodien, erhältlich direkt beim Interpreten Vinzenz Stich, Baumgarten 230, 4245 Kleinlützel. 061 773 14 24; www.stivimusik.ch

LESERBRIEF

Vergelt’s Gott Anfangs August verletzte ich mich bei einem Fall. Nach zwei Wochen im Rollstuhl verlangte die Therapeutin von mir, wieder mit dem Rollator zu gehen. Es ging immer besser. So entschloss ich mich in die Migros zu gehen. Am Anfang gings noch gut. Doch die Schmerzen wurden immer grösser, sodass ich immer wieder den Rollator als Sitzbank benützen musste. Da kam ein Mann und unterstütze mich beim Gehen bis zur Migros. Er konnte kein Deutsch, war aber mit seiner Frau und einem kleinen Kind unterwegs. Im Laden verlangte ich eine Verkäuferin und zeigte ihr meine elektrische Zahnbürste. Nach kurzer Zeit erschien sie wieder mit drei Ersatzbürsten. Nach dem Bezahlen an der Kasse wurden zwei Frauen auf meinen schlechten Zustand aufmerksam. Sie beorderten mich auf eine Sitzbank und wollten meinen Namen und meine Herkunft wissen. «Ich komme aus dem Alterszentrum Bodenacker und heisse Franz Hammel», gestand ich ein. Eine Frau fuhr mit dem Auto dorthin, um Hilfe zu holen. Die andere blieb bei mir. Auf einem Rollstuhl und dem Rollator waren wir bald wieder im Heim. Mir aber bleibt nur eins: Allen vielen Dank zu sagen, die mir so geholfen haben. Dem Mann, den Angestellten der Migros, den beiden Frauen und den beiden Pflegeangestellten vom AZB. Allen Vergelt’s Gott! ,

Franz Hammel (im 90. Lebensjahr)Bewohner im AZB, Breitenbach

Kantonsrat Silvio Jeker aus Erschwil forderte im Kantonsrat mit einem dringlichen Auftrag sofortige und mit dem Kanton Basel-Landschaft koordinierte Massnahmen gegen die Einbruchswelle in grenznahen Gemeinden des Schwarzbubenlandes. Das nötige Zweidrittels-Mehr wurde um wenige Stimmen verpasst. Das Parlament ist offenbar der Meinung, das Problem sei nicht dringlich. Die SVP sieht das anders. Die Polizei kann in der Einbruchsserie kaum Erfolge verbuchen, respektive kommuniziert sie nicht. Es ist Monate her, seit überhaupt eine Polizeimeldung über einen Einbruch im Schwarzbubenland publiziert wurde. Es entsteht der Eindruck, dass die Polizei die im Schwarzbubenland aus dem Ruder laufende Einbruchssituation unter dem Deckel halten will. Dafür publiziert die Polizei jeden Monat stolz die «Radarstatistik». Dies führt dazu, dass das Vertrauen in die Polizei und somit in den Kanton in den hauptsächlich betroffenen Gemeinden schwindet. Untrügliches Zeichen

dafür ist, dass sich bereits Bürgerwehren bilden, die Quartiere vor Einbrechern schützen wollen. Nun kommt der Herbst und damit die «dunkle Jahreszeit». Es ist davon auszugehen, dass die Einbruchsintensität noch einmal zunimmt. Aus diesem Grund verlangte Silvio Jeker mit seinem Auftrag dringend mit dem Kanton Basel-Landschaft koordinierte Massnahmen gegen die Einbrüche im Grenzgebiet zu Frankreich. Die Ratslinke und einige Vertreterinnen und Vertreter der Freisinnigen sahen keine Dringlichkeit. Nun wird es Monate dauern, bis der Auftrag behandelt wird. Es bleibt nur zu hoffen, dass die blosse Einreichung des Auftrags als eine Art «Hilferuf» von der Kantonspolizei Solothurn wahrgenommen wird, die sich dem Problem rasch und vorrangig annimmt. SVP Kanton Solothurn Weitere Auskünfte: Christian Imark, Fraktionschef, Tel. 079 406 84 41 Silvio Jeker, Parteipräsident, Tel. 079 501 19 00

AUSSTELLUNG

«Prisma, Spectra» in Reinach PR. Der Einsatz von Kamera, Computer und Printer täuscht darüber hinweg, dass Carlo Varela dennoch ganz in der Tradition der klassischen Malerei steht, die mit Zeichenstift, Pinsel und Co. die sie umgebende Welt «einfängt». Stift und Skizzenblock sind für den in Kolumbien geborenen Künstler, der als 11-Jähriger nach New York kam und seit 1989 in Basel lebt, die digitale Kamera. Den Wechsel zu Leinwand und Ölfarbe, um im vergleichenden Bild zu bleiben, vollzieht er mit dem Computer, Bildprogrammen und dem Plotter. Das bei Reisen in andere Städte – aber auch in Basel – aufgezeichnete Rohmaterial bearbeitet Carlos Varela in mehreren Arbeitsschritten, entsprechend seiner jeweiligen Grundidee. Grafische Elemente, Strukturen, Farbverschiebungen etc. benutzt er als Gestaltungsmittel bis das Bild stimmt

und ausgedruckt werden kann. Die Bildwelt von Carlos Varela ist nicht nur in ihrer Vielfalt, sondern auch in ihrer Vielschichtigkeit packend, manchmal rätselhaft, dann wieder schlicht, um danach in einen barocken Detailreichtum einzutauchen. Sie gibt dem Betrachter Impulse für eigene Gedanken und Bilder, die sich mit denen des Künstlers verbinden und in ihnen aufgehen können, gleichsam als eine neue, vom Betrachter in den Bildern nur für sich angelegte Ebene. Die von Kultur in Reinach gemeinsam mit der Gemeinde Reinach durchgeführte Ausstellung «Prisma, Spectra» in den Galerien Gemeindehaus und Werkstatt dauert bis zum 25. Oktober 2014. Weitere Infos: www.kir-bl.ch.

Die Preisgewinner: Mit Vertretern der Lehrfirmen. Am letzten Mittwoch hat in Grellingen die Preisverleihung für den besten Berufsabschluss stattgefunden. In diesem Jahr konnten gleich zwei Berufsabsolventen als Preisgewinner ausgezeichnet werden. Julia Schär als Augenoptikerin, die ihre Ausbildung in der Firma Fielmann AG in Basel abgeschlossen hat, und Marc Bannier als Informatiker, der in der Firma EOTEC AG in Muttenz ausgebildet worden ist und gleichzeitig auch die Berufsmatur erfolgreich abgeschlossen hat. Beide haben einen Notendurchschnitt von 5,3 erreicht.

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FOTO: ZVG

Der Anlass wurde in diesem Jahr von Herrn und Frau Lüber, Restaurant zur Brücke, organisiert, der in jedem Jahr wechselweise in einem Betrieb in der Gemeinde übergeben wird, die selbst Lernende ausbilden. Der Preis im Wert von tausend Franken wurde von der Einwohnergemeinde gestiftet. Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Preisgewinner und einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt. Gemeinderat Grellingen

EINGESANDT

Gemeinsam am Ziel

Der Künstler ist an den Sonntagen in der Galerie Werkstatt anwesend.

AUSSTELLUNG

60 Gewerbe an der NetzTherwil WOS. Die Gewerbeausstellung NetzTherwil findet am Samstag, 13. September, in der Mehrzweckhalle in Therwil statt. Ab 10 Uhr morgens erwarten die Besucherinnen und Besucher 60 Aussteller vielseitiger Gewerbe. Diese stehen den Besuchern Rede und Antwort, indem sie sowohl ihren Betrieb, als auch ihre Produkte erklären. Jedoch bietet die NetzTherwil nicht nur den erwachsenen KMU-Interessierten eine gelungene Gewerbeausstellung.

Denn auch für die kleinsten Besucher ist gesorgt: Kinder können sich unter anderem beim Torwand-Schiessen, RodeoReiten, Kinder-Schminken oder Hüpfburg spielen austoben. Zudem bieten die KMU-Betriebe Einblicke in ihre Berufsarbeit, die auch für die Jugendlichen interessant sein dürften. Besuchen Sie auch die Ausstellungsstände von BiBo und Wochenblatt. Weitere Infos finden Sie unter www.netztherwil.ch

Haben es geschafft: Jacqueline Wohlgemuth, Rita Christ, Nadja Christ, Christof Schnell FOTO: ZVG und Ueli Eisenhut als Rennteam. Am Wochenende waren wir vom Team der Raiffeisenbank Gilgenberg an der Abschiedsparty von Viktor Röthlin in Sarnen OW. Wir nahmen am ersten Switzerland Light Marathon um den

Sarnersee teil, welcher auch von ihm organisiert wurde. Rita Christ Raiffeisenbank Gilgenberg


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Wir sind eine führende schweizerische Familienunternehmung auf den Gebieten der Blechtechnologie, der Oberflächentechnik und der Metallverpackungen. Unsere rund 120 Mitarbeitenden entwickeln und produzieren anspruchsvolle Lösungen für unsere Kunden in verschiedenen internationalen Industrien. Innovative Entwicklungen, höchste Qualität der Produkte und Dienstleistungen sowie kundenorientierte Flexibilität zeichnen die Leistungen unserer Unternehmung aus. Ab August 2015 bieten wir folgende Ausbildung an:

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Ausbildung • Weiterbildung • Kurse • Lehrstellen

EINWOHNERGEMEINDE KLEINLÜTZEL

Ausbildung als Kauffrau/Kaufmann öffentliche Verwaltung (Profil E / Erweiterte Grundausbildung oder Profil B / Basisausbildung) Ab August 2015 suchen wir eine/n motivierte/n und zielstrebige/n Schulabgänger/in, welche/r die Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann EFZ antreten will. In unserer Gemeinde mit rund 1270 Einwohnern/Einwohnerinnen erwartet Sie eine spannende und vielseitige Ausbildung in einem aufgestellten Team und Arbeitsumfeld. Sie haben die Möglichkeit, eine abwechslungsreiche und solide Grundausbildung im anspruchsvollen kaufmännischen Beruf zu erlangen. Für diese Aufgabe bringen Sie Motivation und echtes Interesse am kaufmännischen Beruf mit. Sie besitzen Disziplin, persönliches Engagement und Eigenverantwortung, und die Arbeit mit und für Menschen bereitet Ihnen Freude. Zuverlässigkeit sowie gute Umgangsformen sind für Sie eine Selbstverständlichkeit. Sind Sie interessiert? Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Foto, Zeugniskopien sowie das Ergebnis des Multichecks) senden Sie bis spätestens 10. Oktober 2014 an die Einwohnergemeinde Kleinlützel, Huggerwaldstrasse 175, 4245 Kleinlützel. Gerne beantworten Nicole Schneider, Telefon 061 775 90 01, oder Carmen Flury, Telefon 061 775 90 02, Ihre Fragen. Zusätzliche Informationen über die Gemeinde Kleinlützel finden Sie auf unserer Homepage unter: www.kleinluetzel.ch

EINWOHNERGEMEINDE KLEINLÜTZEL

Ausbildung als Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Ab August 2015 suchen wir eine/n motivierte/n und zielstrebige/n Schulabgänger/in, welche/r die Lehrstelle als Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt EFZ antreten will. Sie absolvieren Ihre vielseitige dreijährige Ausbildung in einem interessanten Betrieb mit erfahrenem Team und arbeiten in verschiedenen Bereichen wie: Unterhalt von Strassen und Flurwegen, Wasser- und Abwasserversorgung, Abfallbewirtschaftung, Wartung und Unterhalt von öffentlichen Gebäuden, Anlagen, Betriebsarealen und Grünanlagen. Für diese Aufgabe sind handwerkliches Geschick, Freude an der Arbeit in der Natur und Öffentlichkeit, gute körperliche Verfassung, freundliche Umgangsformen, Zuverlässigkeit und eine gute Auffassungsgabe unerlässlich. Sind Sie interessiert? Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Foto, Zeugniskopien) senden Sie bis spätestens 10. Oktober 2014 an die Einwohnergemeinde Kleinlützel, Huggerwaldstrasse 175, 4245 Kleinlützel. Gerne beantworten Franz Baumgartner, Telefon 079 699 37 13, oder Carmen Flury, Telefon 061 775 90 02, Ihre Fragen. Zusätzliche Informationen über die Gemeinde Kleinlützel finden Sie auf unserer Homepage unter: www.kleinluetzel.ch


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Donnerstag, 11. September 2014 Nr. 37

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE

Wohnen im Lützler Wald: Zwei Holzhäuser, durchgehend massiv aus einheimischem Holz.

FOTO: MARTIN STAUB

REGION

REGION

Europäische Tage des Denkmals

Flicken statt Wegwerfen

WOS. Die diesjährigen Europäischen Tage des Denkmals vom 13. und 14. September stehen unter dem Motto «Zu Tisch». An sieben Orten im Kanton Solothurn erfährt man mehr über den Zusammenhang von Baukultur und Gastronomie, von Architektur und Tischkultur, von traditionellen und modernen Küchen. «Zu Tisch» bitten das Amt für Denkmalpflege und Archäologie und die Nationale Informationsstelle für Kulturgüter-Erhaltung NIKE in Zusammenarbeit mit Hauseigentümern, dem Bund Schweizer Architekten BSA, der Ballyana-Stiftung Schönenwerd, dem Museum Blumenstein in Solothurn, dem Solothurner Heimatschutz und der Stiftung Kloster Dornach. Vom Kapuzinerkloster zum Hotel Das Kloster Dornach wurde ab 1672 nach dem Bauschema des Kapuzineror-

dens errichtet. Der 1928 erweiterte Gebäudekomplex wandelte sich nach der Aufhebung des Klosters 1990 zum Hotelbetrieb. Heute bietet er Raum für Hochzeiten und Bankette, in Refektorium und Bibliothek finden Tagungen statt, und in den schlichten Mönchszellen schlafen Hotelgäste. Das Kloster Dornach ist am Sonntag, 14. September, von 10.30 bis 14.00 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet. Es werden Führungen von Freddy Buess, Stiftung Kloster Dornach, sowie Benno Mutter, Kantonale Denkmalpflege Solothurn, angeboten. Im Kanton Baselland finden ebenfalls diverse Veranstaltungen zum Tag des Denkmals statt. Allein Arlesheim bietet an fünf Standorten Führungen an. www.nike-kulturerbe.ch

WOS. Beim Rollkoffer klemmt der Reissverschluss, die bequemsten Schuhe verlieren die Sohle und das Sitzgeflecht des Hockers hat ein Loch. Wer hilft da weiter? www.reparaturfuehrer.ch! Die Online-Plattform vermittelt Handwerker, Künstler und Institutionen, die Reparaturdienste anbieten. Dank einem interaktiven Reparaturführer lassen sich heute per Klick unkompliziert regionale Reparaturangebote finden. Diese Dienstleistung – entstanden 1996 in Thun und Bern – hat sich inzwischen zu einem Zusammenschluss von mehreren Gemeinden und Kantonen entwickelt. Neu schliesst sich auch der Kanton Solothurn an. Der nächste Laden, die nächste Werkstatt, welche Reparaturdienste anbietet, findet sich unter der Online-Plattform www.reparaturfuehrer.ch.

«Ab ufs Land» KT. BASELLAND. WOS. Baselland Tourismus und der Bauernverband beider Basel haben auf dem Kienberghof in Sissach eine neue Themen-Panoramakarte präsentiert. 60 Bauernhöfe treten darin als Direktvermarkter, Gastronomen, Caterer, Übernachtungs- und Erlebnisanbieter auf. Aus der Region sind u.a. der Sonnenhof in Nenzlingen, der Neuhof in Wahlen und der Gehrenhof in Brislach vertreten. Immer mehr Bauernhöfe nutzen ihr Potenzial, um den Besucherinnen und Besuchern schöne Hoferlebnisse zu bieten: Streichelgehege begeistern die Kleinsten, Familien schlafen im Stroh, Gruppen buchen Aktivitäten – Landwirtschaft und Tourismus gehen somit Hand in Hand. Die Direktvermarktung und der Kundenkontakt werden für viele Landwirtschaftsbetriebe immer wichtiger. Zustand der Kantonsstrassen erfassen KT. BASELLAND. WOS. Am Mittwoch, 10. September, starten die periodisch durchgeführten Aufnahmen des Zustandes der Kantonsstrassen im Kanton Basel-Landschaft. Wie die Bauund Umweltschutzdirektion mitteilt, dienen die Resultate als Grundlage für Unterhalts- und Planungsarbeiten. Die Arbeiten dauern zirka zehn Tage und werden den Verkehr nicht behindern. Das Tiefbauamt erfasst in der Regel alle vier Jahre den Zustand der rund 460 Kilometer Kantonsstrassen im Baselbiet. Für die Messungen werden die Fahrbahnoberflächen aufgenommen sowie die Ebenheiten gemessen. Stopp Einbruch! LAUFEN. WOS. Die Polizei BaselLandschaft startet am Donnerstagabend, 11. September, in Gelterkinden mit der diesjährigen InformationsKampagne gegen Dämmerungseinbrüche. Am Montag, 15. September folgt ein identischer Anlass im Alts Schlachthuus in Laufen. Beginn 19.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

CD-WETTBEWERB

Ariana Grande Ariana Grande (21) ist auf bestem Weg, ein globaler Popstar zu werden. Sie brachte im letzten Jahr ihr Debütalbum «Yours Truly» in den USA an die Spitze der Charts und gewann den American Music Award als beste neue Künstlerin. Diesen durchschlagenden Erfolg erreichte sie damals bei uns nicht. Das ändert sich nun mit der zweiten, direkt auf Platz 2 eingestiegenen zweiten CD «My Everything» (Universal Music), die sie mit namhaften Produzenten und Musikern realisierte. Ariana Grande verzichtet auf die skandalträchtige Anmache einer Miley Cyrus und tut stattdessen das, was eine Sängerin in erster Linie tun sollte, nämlich gut singen. Die Amerikanerin beeindruckt mit immensem Stimmumfang und modern gestylten R’n’Bund Popsongs, die teilweise mit Rapeinlagen durchsetzt sind. Diese Musik ist vorwiegend auf eine jugendliche Zuhörerschaft zugeschnitten. Das WochenBlatt verlost drei von der Plattenfirma Universal Music zur Verfügung gestellte Exemplare des neuen Hitalbums von Ariana Grande. Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen wollen, senden Sie bis am 18.9.2014 eine Postkarte an: Redaktion WochenBlatt, Ariana Grande-Wettbewerb, Hauptstrasse 39, 4242 Laufen.

Möbel-Restaurationen Es gibt Möbel, die nicht zu ersetzen sind. Natel 078 715 11 65 Tel. 061 781 20 22 www.möbelrestauration-nussbaumer.ch

Benno Hueber

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Grosser Tag für das Zentrum Passwang. Viel Prominenz traf sich auf dem Platz vor de...