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Donnerstag, 11. September 2014

105. Jahrgang – Nr. 37

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK

Beachten Sie unsere Informationen auf Seite 17 P.P. A 4144 Arlesheim

Reinach

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Notlösung oder Quartierrettung?

Neuer Kopf: Melchior Buchs steht seit diesem Sommer an der Spitze des Business Parc Reinach. Das «Wochenblatt» hat sich mit dem Ökonomen zum Gespräch getroffen.

Innerhalb von drei Wochen schlossen in Reinach und Münchenstein gleich zwei Quartier-Postfilialen. Postagenturen in kleinen Geschäften erhalten die wichtigsten Dienstleistungen am Leben.

Münchenstein

Tobias Gfeller

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D Jubiläumsprogramm: Die Musikschule Münchenstein feiert vom 11. bis 14. September im Kuspo ihr 50-jähriges Bestehen.

Agenda

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Redaktion 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

Kein adäquater Ersatz Nun traf es im August die Postfiliale «Münchenstein Zollweiden» und vor wenigen Tagen die Poststelle im Surbaumquartier in Reinach. Bei den bedienten Postagenturen im Blumengeschäft Dufour an der Baselstrasse 60 in Münchenstein und eben in der Näf Textilreinigung kann die Kundschaft Briefe und Pakete aufgeben und avisierte Sendungen abholen sowie Briefmarken

Neben dem Reinigungsservice nun auch das Postgeschäft: Patricia Wicky und Ursula Ariza. kaufen und bargeldlose Einzahlungen – auch weiterhin mit dem «Gelben Büchlein» – tätigen. Mit der PostFinance Card sind zudem Bargeldbezüge (bis max. CHF 500.–) möglich. Doch eine Postagentur ist eben nicht ein völlig adäquater Ersatz für eine Postfiliale. «Einzahlungen können nur noch mit der PostFinance Card und nicht mehr mit Bargeld getätigt werden», betont Raudzus. Dafür seien im Gegensatz zu den normalen Poststellen Zahlungen mit den Maestro-Karten der Banken möglich. Auch verschwinden die Postfächer. Den Kunden bietet die Post einen Hauslieferdienst oder ein Postfach bei der Hauptpost. Gute Erfahrungen mit Postagenturen Der Vorteil an Postagenturen liegt in den längeren Öffnungszeiten, die sich

nicht mehr nach den normalen Postzeiten, sondern nach den Öffnungszeiten des Geschäftsbetriebs des Agenturpartners richten. So verbessern sich die Öffnungszeiten in Reinach wöchentlich um elf Stunden, in Münchenstein um sechs. Das Agenturpersonal wird im Vornherein speziell geschult. «Das Postgeheimnis – zu dem sich der Partner vertraglich verpflichtet – - bleibt auch in einer Agentur gewahrt», stellt Yvonne Raudzus klar. Die Posträumlichkeiten in der Zollweiden Münchenstein werden aufgelöst. Dort bestand ein Mietverhältnis. Was mit dem Lokal im Surbaumquartier passiert, das im Eigentum der Post steht, sei noch unklar. Weitere Entscheide im Poststellennetz im Birseck gibt es gemäss Yvonne Raudzus nicht, wobei die Weiterentwicklung eine Daueraufgabe bleibe.

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er Betrieb in der Näf Textilwäscherei im Surbaumquartier in Reinach ist am Montag aussergewöhnlich gross. Dies hat aber nur bedingt mit vielen Hemden und Anzügen zu tun, die gereinigt werden müssen. Viel eher ist es die neue Postagentur, die seit Montag in die Textilwäscherei an der Baslerstrasse 99 integriert ist. Die langjährige Postfiliale – 30 Meter daneben – ist nun definitiv Geschichte. Yvonne Raudzus, Mediensprecherin der Post AG, begründet die Schliessungen mit verändertem Kundenverhalten und einem laufenden Strukturwandel. «SMS, E-Mail und das Internet allgemein verdrängen die herkömmlichen Postdienstleistungen an unseren Schaltern. Dazu kommen private Anbieter auf dem Postmarkt, die uns natürlich konkurrieren.»

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Surbaumquartier wird abgesägt Wenn immer eine Poststelle schliesst, hagelt es Kritik. Diese blieb auch in Reinach nicht aus. «Es gab viele Reaktionen, als bekannt wurde, dass die Postfiliale im Surbaum schliesst», berichtet Barbara Wackernagel, Präsidentin des Quartiervereins Reinach Nord. Vor allem das Wegfallen von Bargeldeinzahlungen sei für Senioren eine negative Veränderung. «In der Postfiliale gab es auch noch ganze Briefmarkenbögen, in der Postagentur nur noch Zehnerpackungen.» Die Schliessung der Poststelle sei für das Surbaumquartier ein weiterer Rückschlag. «Ich habe Angst, dass irgendwann noch der kleine Coop schliesst.» Der Weg werde immer weiter, bis man in die wichtigen Läden kommt. «Es ist allFortsetzung auf Seite 2


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Donnerstag, 11. September 2014 Nr. 37

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Offizielle Spitexorganisationen der Region Aesch/Pfeffingen Tel. 061 753 16 16 Arlesheim/Münchenstein Tel. 061 417 90 90 Dornach Tel. 061 701 89 02 Reinach Tel. 061 711 29 00 Detaillierte Auskünfte über das jeweilige Angebot erhalten Sie unter der oben aufgeführten Tel.-Nr.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Im Langacker 11, 4144 Arlesheim Geschäftsführer/Redaktionsleiter Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 706 20 27 markus.wuersch@azmedien.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif): mm sw Fr. –.91, mm farbig Fr. 1.13 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Beglaubigte Auflage 31 409 Ex. (WEMF 2013) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Auflage: 74 951 Ex. • AnzeigerKombi 31: Auflage: 207 077 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner

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REGION

Altes in neuem Zustand halten Am 13. und 14. September finden die Europäischen Denkmaltage statt. In Arlesheim werden gleich mehrere Projekte vorgestellt. Bojan Stula

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n diesem Jahr befassen sich die Tage des Denkmals mit etwas, was wir jeden Tag müssen, wollen oder uns gönnen: Mit dem Essen, Trinken und Kochen. Das diesjährige schweizweite Thema lautet «Zu Tisch». In Arlesheim bieten der Denkmalschutz, Firmen und der Heimatschutz am 13. und 14. September ausserdem Führungen und Besichtigungen zu den zu folgenden fünf Projekten: 1. Arlesheimer Dom Der Arlesheimer Dom wurde 1679 bis 1681 erbaut und knappe hundert Jahre später im Stile des Rokokos umgebaut und erweitert. Die reich bemalten Decken des Doms zeigten Risse auf. «Eine mögliche Ursache der Risse sind die durch das Glockenläuten verursachten Erschütterungen», sagt Walter Niederberger von der kantonalen Denkmalpflege. Mit Hanfseilen, Kuhhaar und alten Verputztechniken konnte man diese Risse reparieren. 2. Die letzte Mühle Früher verfügte Arlesheim über vier Mühlen. Heute gibt es noch die 1780 erbaute Mühle am Eingang zur Ermitage. «Diese Mühle verfügt zwar über kein Mühlrad mehr», sagt Brigitte Frei, kantonale Denkmalpflegerin. «Der Mahltisch ist aber noch in gutem Zustand.» 3. Rätselhafter Sundgauerhof Im Dach des Sundgauerhofs gibt es eine schöne Deckenmalerei. Diese sei für ein

Restauriert: Die Deckengemälde des Arlesheimer Doms. Wohnhaus wie den Sundgauerhof atypisch, erklärt Niederberger. Der Denkmalschutz konnte anhand der Jahresringe im Holz herausfinden, dass das Dach 1679 gebaut wurde – interessanterweise im selben Jahr wie der Arlesheimer Dom. Es sei aber noch unklar, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Dom und dem Wohnhaus gibt, denn die Geschichte des Sundgauerhofs ist noch immer nicht vollständig erforscht. Im Erdgeschoss wird künftig eine Bio-Bäckerei Brot anbieten. Im Obergeschoss gibt es eine Wohnung und in der Scheune wird ein Pilates-Studio eingerichtet. 4. BBC-Montagehallen Im November 2013 ist die Stamm Bau AG in die alten BBC-Montagehallen in Arlesheim gezogen. Zuvor hat sie die 1893 bis 1919 entstandenen Hallen zurückhaltend saniert. Diese waren in gu-

FOTO: ZVG

tem Zustand und liessen sich mit relativ kleinem Aufwand instand setzen. Für den Umbau war der Architekt Hansjörg Fankhauser zuständig, der an den Denkmal-Tagen auch durch die Montagehallen führen wird. 5. Wohnsiedlung Schappe Wo heute eine grosse Wohnsiedlung mitten in Arlesheim steht, befand sich ursprünglich eine grosse Fabrik. Die ehemalige Spinnerei stand jahrzehntelang leer. Die Migros wollte auf dem Gelände ein Shoppingcenter eröffnen, doch nach Einsprache der Bevölkerung funktionierten sie mit der Gemeinde das Gelände zur sogenannten Schappe um. Hansjörg Stalder vom Baselbieter Heimatschutz und der Architekt der Siedlung, Daniel Stefani, werden die Führungen mit spannenden Hintergrundinformationen anreichern. (STU)

Notlösung oder Quartierrettung? Fortsetzung von Seite 1 gemein schade, dass das Quartier trotz geplanter Wohnüberbauungen ein wenig abgesägt wird von Dienstleistungen.» Als Nächstes bange man ja auch um das Surbaumschulhaus. Traditionell ist es die SP, die sich für den Erhalt des Service Public einsetzt. Dieter Rehmann, Co-Präsident der SP Münchenstein, zeigt aber auch Verständnis für das Handeln der Post. «Es ist zweischneidig: Man kann nicht verlangen, dass alles so bleibt, wie es mal war, aber selber das Angebot nicht genügend benutzen.» Diese Strukturanpassungen seien aus Sicht der Post wohl nötig. «In den Postagenturen werden immerhin die Grunddienstleistungen noch angeboten.»

«Das Risiko ist kalkulierbar» Für die Agenturpartner zahlt die Post eine finanzielle Abgeltung, die sich aus einer fixen Vergütung und variablen Komponenten abhängig von Umsatz und Erreichung von Qualitätszielen zusammensetzt. Für Beat Tschudin, Inhaber der Näf Textilreinigung in Reinach, ist es bereits die dritte Postagentur in einem seiner Betriebe in der Region. Doch diejenige in Reinach unterscheidet sich von den anderen beiden. Für ihn ging es auch darum, dem Surbaumquartier zu helfen. «Der Wegzug der Post wäre nicht gut für das Quartier, aber auch nicht gut für mich.» Dann bliebe mit dem Coop nur noch ein Kundenmagnet. «Eine Poststelle hat auch einen gewissen sozialen Aspekt», findet Tschudin. So

NETZ THERWIL bietet er in seiner Postagentur auch Abfallmarken an, was für Senioren sehr wichtig sei. Für die neu eingerichtete Postagentur muss Beat Tschudin zusätzlich Personal einstellen, da bis anhin im Geschäft nur immer jemand Dienst hatte. Und für beide Aufgaben, Reinigung und zusätzlich Post, ginge das nicht. Das wirtschaftliche Risiko für sein Geschäft bezeichnet er als «kalkulierbar». Sein Bezug zu Reinach stehe im Vordergrund. Für das Vorgehen der Post hat er Verständnis. Im Wissen, dass die Poststelle im Surbaum für die Menschen auch eine Identifikation darstellte, glaubt Tschudin, dass es bis zu einem halben Jahr gehen kann, bis sich die Leute an die neue Situation gewöhnt haben.

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KMU-Betriebe leisten Grossartiges Willkommen zur Netz Therwil am Samstag, 13. September,, ab 10 Uhr in und um die Mehrzweckhalle. Anlässlich der vielseitigen Gewerbeausstellung erwarten Sie 60 Aussteller. Sie stehen den Besuchern Red und Antwort, erklären ihren Betrieb und ihre Produkte. Gespräche unter Besuchern und Ausstellern bereiten Freude und Spass, Netzwerke, die sich lohnen. Während die Erwachsenen bekannte und neue Geschäfte, Handwerksbetriebe besuchen, vergnügen sich die Kinder beim Raiffeisen Torwand-Schiessen, Rodeo-Reiten, Kinder-Schminken, Hüpfburg. Den Jugendlichen gewähren die KMU-Betriebe Einblicke in ihre Berufsarbeit. Und alle profitieren bim Wettbewerb mit attraktiven Preisen, der Festwirtschaft mit Kaffee und Kuchen. Seien Sie willkommen, wir freuen uns! www.netztherwil.ch Gewerbe Therwil OK Netz Therwil

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Arleser Bettagsfeier 2014

Regierungsrat Anton Lauber ist Gastredner Vor einem guten Jahr gewann der bisherige Allschwiler Gemeindepräsident Anton Lauber überaus deutlich die Ersatzwahl in den Baselbieter Regierungsrat. Seither amtiert er als Finanz- und Kirchendirektor. In dieser Eigenschaft wird er, im Rahmen des ökumenischen Gottesdienstes im Badhof am Sonntag, 21. September 2014 um 10.00 Uhr zu uns sprechen. Zu Arlesheim hat der frischge-backene Regierungsrat eine besondere Beziehung. Lange Jahre führte der promovierte Jurist ein partnerschaftliches Advokaturund Notariatsbüro im Bezirkshauptort. Somit wird auch er in der Tradition früherer Bettagsredner wie Beni Huggel und Martin Heller eine Art Heimspiel ab-solvieren. Und dazu heissen wir ihn und auch Sie herzlich willkommen. Die gottesdienstliche Feier ist Teil der seit einem Dutzend Jahren zur Tradition gewordenen «Arleser Bettagsfeier». Sie wird vom Gemeinderat patroniert, konkret in Gestalt unseres lokalen «Finanz- und Kirchendirektors» Lukas Stückelberger. Im Anschluss an den

Gottesdienst halten der Musikverein und der Männerchor Arlesheim ein Matinéekonzert. Dieses mündet in ein vom Gemeinderat gesponsertes Pot-au-feu und ein Kaffee- und Kuchenbuffet, dargereicht von den beiden Arleser Weltgruppen. Kuchenspenden nehmen diese sehr gerne vor Ort entgegen. Die Kirchen Arlesheim Waldtraut und Arnold Kupferschmidt

Diamantene Hochzeit Am Donnerstag, 11. September 2014 feiern die Ehegatten Waldtraut und Arnold Kupferschmidt, wohnhaft am Hofmattweg 57 in Arlesheim, ihren 60. Hochzeitstag. Zu diesem festlichen Anlass gratulieren wir ganz herzlich und wünschen dem Ehepaar alles Gute, Zuversicht und noch viele gemeinsame Jahre. Der Gemeinderat Margaretha und Urs Gruber

Goldene Hochzeit Am Donnerstag, 11. September 2014 feiern Margaretha und Urs Gruber, wohnhaft am Zinn-hagweg 25 in Arlesheim, ihren 50. Hochzeitstag. Wir gratulieren den Jubilaren zur Goldenen Hochzeit ganz herzlich und wünschen für die kommenden, gemeinsamen Jahre alles Gute, viel Freude und Glück. Der Gemeinderat

Gedanken für die Zukunft: Christine Leuenberger (r.) moderiert den Workshop in der Lukas Klinik.

98. Geburtstag Am Samstag, 13. September 2014 feiert Frau Frieda Schaulin-Kilchher, wohnhaft an der Basel-str. 112a in Arlesheim, ihren 98 Geburtstag. Zu diesem festlichen Anlass gratulieren wir ganz herzlich und wünschen alles Gute, viel Freude und beste Gesundheit im neuen Lebensjahr. Der Gemeinderat

LANDRUHE

Ausflug in die Ettenbühler Gärten

Der 2. September ist ein goldener Spätsommertag. Der Chauffeur, Herr Kuster, wählt eine interessante Strecke über Reinach, Münchenstein, Dreispitz und wir staunen, wie viel sich baulich entwickelt hat. Die Fahrt geht weiter durch schöne Rebhänge, Winzerdörfer und weite Felder, bis wir das Anwesen der Ettenbühler Gärten im Markgräfler Land erreichen. Auf den ersten Blick sind wir begeistert von diesen herrschaftlichen Gärten. Mammutbäume, üppige Duftrosen, prachtvolle Stauden, ein 5 Hektar grosses Anwesen mit 30 Gartenzimmern zu unterschiedlichsten Themen: Goldener

FOTO: BEA ASPER

Frieda Schaulin--Kilchher

er Nachmittag war äusserst abwechslungsreich und es gab sehr anregende Gespräche», ist das Fazit zweier Teilnehmerinnen im Alter von 70 und 80 Jahren. Die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung könnten nicht über einen Kamm geschert werden, sondern seien sehr individuell ausgelegt und vom jeweiligen Gesundheitszustand abhängig, war eine der Erkenntnisse, die man am Montagnachmittag in einem Workshop zu Papier brachte. Der Gemeinderat hatte die ältere Bevölkerung aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen an der Erarbeitung des Altersleitbilds. Einige Dutzende Seniorinnen und Senioren nahmen diese Gelegenheit wahr und fanden sich am Montag

im Saal der Lukas Klinik ein. Moderiert wurde die Diskussion von der Organisationsberaterin Christine Leuenberger. Zusammen mit Fachleuten für Altersfragen von Kanton und Institutionen versuchte der Gemeinderat herauszufinden, was der älteren Bevölkerung von Arlesheim wichtig ist und was die Gemeinde verbessern könnte. In einem Postenrundgang konnten die Teilnehmenden die verschiedenen Themenbereiche detailliert besprechen und Anliegen deponieren. Das Thema «bezahlbares Wohnen» beschäftigte die Anwesenden sehr. Weiter kristallisierte sich heraus, dass vielen Menschen der Zustand der Strassen und die Art des Belages wichtig ist und darüber entscheidet, ob man sich innerhalb des Dorfes zu Fuss oder noch mit dem Fahrrad bewegt. Dass die ältere Bevölkerung mobil ist und sich einbringt in das gesellschaftliche Leben und auch zurecht kommt mit den neuen Technologien, sind erklärte Ziele im Altersleitbild des Kantons. Ein wichtiges Ziel ist auch, den Informationsfluss sicherzustellen, dass ältere Menschen wissen, an wen sie sich bei Fragen wenden können, sei dies in finanziellen, rechtlichen, kulturellen oder gesellschaftlichen Fragen. Eine Kontakt-

JUGENDHAUS

WINTERBÖRSE

Ü-16 Konzert-Abend

Sommer Ade, der Winter naht

Im 2013 führte das Jugendhaus Arlesheim zwei Ü16-Konzerte durch. Die Idee dahinter: Jungen regionalen Bands eine Plattform bieten, Konzerterfahrungen zu sammeln und das Jugendhaus für einen Abend ausschliesslich für die älteren Jugendlichen zu öffnen. Im letzten Jahr rockten bereits sechs Bands das Jugendhaus, und die Ü16-Konzerte gehen diesen Herbst in eine weitere Runde. Natürlich sind auch ältere Semester und Liebhaber guter Musik herzlich dazu eingeladen, sich unters Publikum zu mischen! Am 19. September spielen ab 20 Uhr Larrix & Waffles und Vertex OTP im Jugendhaus Arlesheim. Wir freuen uns auf einen Abend mit viel guter Musik und ausgelassener Stimmung! Vorstand Jugendhaus Arlesheim

Anfang April fand bereits zum dritten Mal die Sommerbörse in der Trotte in Arlesheim statt. Unzählige Kinderkleider und Spielsachen wechselten ihre Besitzer. Der Vinzenz-Verein konnte eine stattliche Spende entgegennehmen und viele Familien freuten sich über günstig erworbene Kinderkleidung oder einen angemessenen Verkaufserlös. Haben Sie schon einen Blick in die Kinderkleiderschränke geworfen? Ist die Winterjacke Ihres Jüngsten schon wieder zu klein geworden? Die Hose der Tochter zu kurz? Gleich nach den Herbstferien, am 22. Oktober 2014, können Sie an der nächsten Winterbörse wieder gebrauchte Kinderkleidung, Wintersportartikel und Spielsachen zu sehr günstigen Preisen erstehen. Wir freuen uns auf Ihr Mitmachen! Ohne die vielen freiwilligen Helfer/-innen, die sich während ein paar Stunden für diesen Anlass engagieren, wären Winter- und Sommerbörse nicht möglich. Die Arbeitsgruppe freut sich deshalb über Zuwachs! Wer mithelfen möchte, den Raum in der Trotte vorzubereiten, Kleider anzunehmen (21. Oktober), Verkaufsberatung und Kasse zu machen (22. Oktober) oder bei der Kleiderrückgabe und dem Aufräumen sich zu engagieren

Arlesheim strebt Verbesserungen an für die ältere Bevölkerung. Wie die aussehen sollen, erarbeitet der Gemeinderat mit den Betroffenen.

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ZVG

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Das Leben im Alter bewusster gestalten

Bea Asper

Beeindruckende Gartenlandschaft.

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Garten, Gemüsegarten, alter Rosengarten, Teichgarten mit Pergola bis zum weissen Hochzeitsgarten! Ein romantisches Landhaus empfängt uns zum feinen Mittagessen und Kaffee aus grossen, englischen Rosentassen. Ein Grüppli beginnt noch einen Jass mit dem Arleser Jass-König Valentin König, die jungen Betreuer suchen den Weg durchs Labyrinth und andere kaufen Rosen oder Stauden für daheim. Ich bin immer wieder beeindruckt von der herzlichen, familiären Stimmung zwischen den Bewohnern und Betreuern. Danke an die Organisatoren Sabine Biner und Denise Kraus von der Aktivierung, den umsichtigen Heimleiter Dieter Kolitsch und ein grosses Merci an die freiwilligen Begleiter und Helfer, ohne sie, wären solche Unternehmungen für einzelne Bewohner gar nicht mögStiftungsrat Landruhe lich. Karen Bossard Weitere Höhepunkte im September: Freitag, 26. September: Projektstart zum Bewohner-Adventschor unter der Leitung von Myriam Dickinson sowie Konzerte mit Klavier am 27. September und Schwyzerörgeli am 28. September.

Design- und Kunstausstellung les cigales // do Brasil // XandX Vernissage: Freitag, 12. Sept. 2014, ab 19.00 Uhr lineabianca.ch Dorfplatz Arlesheim Ausstellung vom 12. bis 20. Sept.

und Verknüpfungsstelle zu schaffen für die ältere Bevölkerung war am Montag auch in Arlesheim ein zentraler Diskussionspunkt. Sinn des Lebens Teilnehmerin Suzette Kunz gab aber auch zu bedenken, dass man nicht nur Anforderungen an die Gemeinde stellen soll, sondern auch an sich selbst. «Man soll sich einbringen und die Nachbarschaft pflegen», sagte Kunz gegenüber dem «Wochenblatt». Eine besonders gute Sache seien Quartierfeste. Überhaupt sprudelten die Gedanken, und ein Teilnehmer erinnerte daran, dass man im gestressten Arbeitsleben zu wenig ins Grübeln gerate über den Sinn des Lebens. Doch gerade diesen philosophischen Fragen nachzugehen sei wichtig in der Vorbereitung darauf, Rentner zu werden. «Denn, was mache ich nun mit all meiner Zeit?», war ein wichtiger Diskussionspunkt am Montag. Der Gemeinderat versprach den Teilnehmenden, den Workshop zusammen mit Fachleuten schriftlich aufzuarbeiten und die Zusammenfassung in die Vernehmlassung zu geben. Darauf basierend soll dann das Altersleitbild für Arlesheim festgelegt werden.

(23.Oktober 2014), kann uns gerne kontaktieren: Anja Helmling-Grob, 061 331 506, Kathrin Pregger 061 701 84 40


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ARLESHEIM

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THEATER AUF DEM LANDE

USESTUEHLE

Vierviertelschwein und Auftaktkeule

Stimmungsvolles Dorffest profitiert vom Wetterglück

Nasobem, Gingganz, Palmström – der weise Humorist Christian Morgenstern und sein Werk werden zu neuem Leben erweckt. Klaus Henner Russius und die Sängerin Christine Hutmacher zeigen gemeinsam mit drei weiteren Musikern am 20. September in der Trotte Arlesheim eine vergnügliche musikalisch-literarische Hommage mit unsterblichen Klassikern. Der 20. September ist auch der Start des Tadl in eine neue Theatersaison. Wir haben für Sie ein neues, spannendes, heiteres und tolles Programm zusammengestellt: Volker Ranisch kommt mit Robert Walser nach Arlesheim, Stroh

Theater auf dem Lande Samstag, 20. September 2014 20.15 Uhr, Trotte Arlesheim

Morgensternabend «Ein Vierviertelschwein und eine Auftakteule» vergnüglich, musikalisch, literarisch Reservation: info@tadl.ch

mann-Kauz zeigen den «Landfroue-Hydrant, Lili Pastis bringen «Chasch mi gärn ha», «die Entdeckung der Currywurst» gespielt von Jaap Achterberg, Jürg Kienberger zeigt sein berühmtes «Ich biene, ergo summ» und René Ander-Huber, Helmut Vogel und Klaus Henner Russius lassen mit «Widmer!» den Geist des verstorbenen Schriftstellers Urs Widmer wieder aufleben. Im Hofgut treten dann im Mai 2015 Sibylle und Michael Birkenmeier mit «dings14» und Knuth & Tucek mit «Rausch» auf. Auch das Basler Marionettentheater macht wieder einen Abstecher nach Arlesheim und bringt mit «Kei Angscht, Haas» eine schöne Geschichte für die kleinen Theaterfreunde. Wir freuen uns sehr auf die neue Saison und auch darauf, Sie bei unseren Veranstaltungen begrüssen zu dürfen. Details zu unserem Programm finden Sie auch unter: www.tadl.ch. Tickets für den Morgensternabend am 20.September, 20.15 Uhr, könen Sie gerne reservieren unter: info@tadl.ch. Ihr Theater auf dem Lande

Tanzender Löwe: Die asisatische Kampfkunstschule Tian Long Guan setzt sich in Szene. FOTOS: T. KRAMER/R. SCHÖNE

Sphärisch: Erleuchteter Iglu auf dem DorfFOTO: ZVG platz zieht die Blicke an.

KAMMERMUSIK ARLESHEIM

Vokalmusik der Renaissance Zug um Zug: Schach vor der Trotte.

Sechsköpfiger Klangkörper: Das Dufay-Ensemble in der reformierten Kirche. Kammermusik Arlesheim lädt Sie herzlich zum dritten Konzert dieser Saison ein. Das Dufay-Ensemble singt am kommenden Sonntag, 14. September, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Arlesheim Vokalmusik der Renaissance. Das aus sechs professionellen Sängern bestehende Dufay-Ensemble aus Freiburg hat sich mit zahlreichen Auftritten bei bedeutenden Festivals und Konzertreihen

tok. Es gibt keine Zweifel: Petrus muss ein Arleser sein. Das prächtige Herbstwetter jedenfalls war das Sahnehäubchen über ein zweitägiges Usestuehle mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die am vergangenen Wochenende voll auf Ihre Kosten kamen – am Samstag bis weit in die Nacht hinein.

sowie durch die bislang vorliegenden sieben CD-Veröffentlichungen einen herausragenden Platz in der internationalen Alten-Musik-Szene ersungen. Immer wieder begeistert die nach historischem Vorbild nur aus Männern besetzte Gruppe mit ihren Interpretationen der Vokalmusik des 16. Jahrhunderts. Für seinen sehr sonor fundierten, aber gleichermassen transparenten Klang erntet das Dufay-Ensemble immer viel Lob. In seinem Konzert in Arlesheim wird das Dufay Ensemble Psalmvertonungen der Renaissance vorstellen. Im Vordergrund steht dabei der 51. Psalm «Miserere mei, Deus», der gleich in mehreren Vertonungen, u. a. von Orlando die Lasso, Josquin Desprez und William Byrd, erklingen wird. Die Arbeit des DufayEnsembles profitiert von der Tatsache, dass die meisten Mitglieder neben der Tätigkeit als professionelle Sänger auch in anderen musikalischen Bereichen ausgebildet sind, etwa als Dirigenten, Organisten oder Kirchenmusiker. Gönnen Sie sich mit dem Besuch dieses besonderen Konzertes eine besinnliche Stunde. Wie üblich sind die Konzertkarten ab 16 Uhr an der Abendkasse erhältlich oder im Vorverkauf unter der Nummer 061 701 79 61. Ihre Kammermusik Arlesheim

GESUNDHEIT

Was uns heilt Der Körper heilt sich immer selbst. Sind wir jedoch in einem Leidensprozess und stossen körperlich oder seelisch an Grenzen, sind ganzheitliche Ansätze und Lebensumstände zu hinterfragen. Herz, Kopf und Bauch tauschen oft unterschiedliche Signale aus. Wir sind blockiert. Bauch- und Kopfschmerzen oder gar Herzrasen plagen uns.

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Sonntagsbrunch: Auf Europas grösster Karussell-Bar bedienten sich die Gäste.

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Mit dem Glauben und Vertrauen in die in uns innewohnende Weisheit eröffnen sich Veränderungsmöglichkeiten. Wir werden wieder handlungsfähig. Meist geht es jedoch dabei ums Loslassen. Aufgabe des Heilers ist es, den meist spirituellen Weg aufzuzeichnen. Durch die von ihm praktizierte energetische Heilmethode wird eine Tiefenentspannung bewirkt. Blockierte Energiefelder werden gelöst, was zur Veränderung und Heilung führt. Es ist unwichtig, wie wir diese Methode bezeichnen. Wir arbeiten immer mit Energiefeldern. Das Vorgehen wird lediglich durch Kultur und Tradition anders bezeichnet. Wissenschaftlich erklärt die QuantenPhysik die Vorgänge am besten. Ein Geheimnis bleiben die genauen Prozesse immer noch. Desirée Dobo www.die-heilerin.ch

Nachwuchskurs im Sportschiessen mit dem Luftgewehr auf 10 m, Luftdruckanlage Hagenbuche in Arlesheim Jahrgänge 1999 bis 2005 (männlich oder weiblich) Kursbeginn: 6. Oktober, jeweils montags Anmeldungen erwünscht bis 20. September 2014 an den Kursleiter: Andreas Meier unter 079 328 38 25 Sportschützen Birseck, Arlesheim www.spbirseck.ch

MUSIKSCHULE

Konzert Kinderchor: «Höchste Eisenbahn» «Wir rattern und wir rollen durch die weite Welt und halten nur, wo’s uns gefällt»! Der Kinderchor mit allen Altersstufen und die « Seven Singers» laden Sie herzlich auf eine gemeinsame Reise ein. Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger von einem InstrumentalEnsemble, bestehend aus Lehrpersonen der Musikschule. Das Konzert findet statt am Samstag, 13. September, 17 Uhr, Aula Gerenmatte. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen. Musikschule Arlesheim Thomas Waldner, Schulleitung

NATURSCHUTZVEREIN ARLESHEIM

Fledermäuse, heimliche Nachbarn In der Schweiz leben etwa 30 Fledermausarten –weltweit sind es rund 1000 Arten, die vor allem in tropischen Gebieten heimisch sind. Während die Weissrand- und die Zwergfledermaus vor allem in grösseren Siedlungen vorkommen, sind andere Arten wie die Bechsteinfledermaus reine Waldbewohner. Das Grosse Mausohr oder die sehr seltene Kleine Hufeisennase sind auf offene Dachstöcke angewiesen, um ihre Jungen aufzuziehen. Einige Fledermausarten zählen in Mitteleuropa zu den am stärksten gefährdeten Tierarten. Alte Dachstöcke und Häuser werden renoviert, abgerissen oder verschlossen. Lebenswichtige Schutz- und Fortpflanzungsräume gehen so verloren. Die Fledermäuse brau-

chen aber auch eine vielseitig strukturierte Landschaft. In der Dämmerung werden die Fledermäuse aktiv. Sie fressen Mücken, Fliegen, Käfer und verschiedene Spinnenarten. Am Donnerstagabend, 18. September, um 20 Uhr in der Trotte Arlesheim erzählt Céline Martinez, Präsidentin des Vereins pro Chiroptera und kantonale Fledermaus-Schutzbeauftragte des Kantons Baselland in ihrem Vortrag viel Spannendes über die Fledermäuse. Der Naturschutzverein Arlesheim freut sich auf viele interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer – auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Weitere Informationen finden Sie unter www.fledermaus.ch Daniela Villaume, Präsidentin

GESCHÄFTSWELT

MBSR 8-Wochen-Kurs gegen Stress Gereizt und überfordert, schalten wir häufig auf Autopilot. Dann fehlt uns meistens ein innerer Abstand, wir reagieren blind oder erstarren gar, statt angemessen und kreativ agieren zu können. Im MBSR 8-Wochen-Kurs nach Prof. Jon Kabat-Zinn lernen wir, unsere Aufmerksamkeit auf die aktuelle Erfahrung zu richten – auf die Gedanken, Gefühle und die Empfindungen des Körpers. Vor allem der Körper vermittelt uns verlässliche Signale – die wir jedoch oft überhören. MBSR steht für Mindfulness Based Stress Reduction, übersetzt: Stressbewältigung durch Achtsamkeit. In einer kleinen Gruppe üben wir Achtsamkeit mit dem Body Scan (Körperreise), mit sanften Übungen aus dem Yoga sowie mit Sitz- und Gehmeditation. Dank dieser Achtsamkeitsübungen kann sich eine akzeptierende Bewusstheit für den jeweils gegenwärtigen Moment entwickeln. Wir behandeln auch Themen wie zum Beispiel Umgang mit schwierigen Gefühlen und Schmerzen, Achtsamkeit beim alltäglichen Handeln, beim persönlichen Verhalten und in der Kommunikation. Tägliches Üben ermöglicht ein besseres Erkennen unserer Denk-

und Handlungsmuster und unterstützt uns dabei, dem täglichen Stress im Leben bewusst und konstruktiv zu begegnen. Dies führt allmählich zu Veränderungen: zu nachhaltig besserer Gesundheit, mehr Gelassenheit und Vertrauen. Weitere Informationen unter www.mbsr-verband.ch. Verschiedene Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten des MBSR 8-Wochen-Kurses, da seine Wirksamkeit in Studien nachgewiesen werden konnte. Petra Zimmermann

Stressbewältigung durch Achtsamkeit

MBSR 8-Wochen-Kurs 21. Oktober bis 9. Dezember 2014 Dienstags, 18.00 bis 20.30 Uhr und Samstag, 29. Nov., 10.00 bis 16.00 Uhr Kursleitung: Petra Zimmermann, zert. MBSR-Lehrerin Kursort: Walzwerk, Tramstrasse 66, 4142 Münchenstein Kosten: CHF 660.–, inkl. Kursunterlagen und Übungs-CDs Anmeldung bis 22. Sept. 2014 an petrazimmermann11@gmail.com


ARLESHEIM

24. Sonntag im Jahreskreis: Samstag, 13. September 17.00 Kloster Dornach: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 14. September 10.00 Krypta: Taufe 11.15 Kloster Dornach: Gottesdienst mit Eucharistiefeier mit Kinderfeier, anschl. Apéro im oder vor dem Kloster Dornach 18.00 Regionaler Gottesdienst im Kloster Dornach Dienstag, 16. September 7.00 Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. eucharistische Anbetung bis 21.00 Mittwoch, 17. September 7.30 Krypta: Laudes 9.00 Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefei 9.45 Krypta: Rosenkranzgebet 15.30 Landruhe: Kath. Gottesdienst

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MÄNNERRIEGE

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim

Donnerstag, 11. September 2014 Nr. 37

19.30 Ref. Kirche: Ök. Abendlob, Einsingen um 18.30 anschliessend Teilete Donnerstag, 18. September 7.30 Krypta: Laudes 19.00 Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier 20.00 Krypta: Anbetung und Rosenkranz bis 22.00 Freitag, 19. September 7.30 Krypta: Laudes 10.15 Obesunne: Ref. Gottesdienst 18.00 Krypta: Vesper Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 12. September 10.15 Eucharistiefeier im Andachtsraum der «Obesunne» Sonntag, 14. September 10.00 Predigt-Gottesdienst. Sonntagschule. Mit Pfarrer Thomas Mory zu LK 10, 25–37: «Beim Wort genommen». Anschliessend Kirchenkaffee im

Kirchgemeindehaus Mittwoch, 17. September 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus. An- und Abmeldungen bis jeweils Dienstag, 11.30, 061 701 31 61 15.30 Gottesdienst in der «Landruhe» 19.30 Ökumenisches Abendlob in der reformierten Kirche. Anschliessend «Teilete» im Kirchgemeindehaus; 18.30 Einsingen 20.15 Chorprobe im Kirchgemeindehaus, Carmen Ehinger, 061 701 27 44 Christkatholische Gottesdienste Arlesheim Sonntag 14. September 10.15 Eucharistiefeier mit Taufe, Klosterkirche Dornach mit Pfr. Christoph Bächtold www.christkatholisch.ch/baselland

Reise mit Damen Nach zwei Jahren war es wieder soweit: am 1. September morgens um 6 Uhr fuhren 45 Damen und Herren mit Ruedi Meier ostwärts – hinter einer Schlechtwetterzelle her – Richtung Zell am See in Österreich. Während des Kaffeehalts in Sargans schüttete es aus allen Kübeln, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat! Das nasse Wetter der letzten Tage liess die Flüsse anschwellen, sodass sich beim Besuch der Krimmler-Wasserfälle ein beeindruckendes Bild ergab. Im schönen und grosszügig gebauten Hotel richteten wir uns ein und genossen das ausgezeichnete Abendessen. Am Dienstag flanierten wir durch das Dorf Zell am See, wo unsere Damen sich mit Dirndl-Kleidern eindeckten (was dann am Abend zu bewundernden Aahs und Oohs führte). Leider war die Sicht am

Nachmittag bei Regen und Nebel im Arthurhaus in Mühlbach so dicht, dass wir die schöne Aussicht nur auf der Postkarte bewundern konnten. Am nächsten Tag war Salzburg angesagt – zumindest bei trockenem Wetter. Donnerstags – endlich war es sonnig – wanderten wir durch die eindrückliche Sigmund Thun-Klamm, bevor wir alle mit Traktor und stehend in einem Anhänger (haben Sie schon einen Pferdetransporter mit Rundsicht gesehen?) auf die Kohlschnait-Alm gefahren wurden. An der Sonne(!) wurde eine Jausenmahlzeit aufgetischt und zwei Einheimische in Lederhosen haben uns dazu aufgespielt. Es war ein gemütlicher und schöner Abschluss, bevor wir am Freitag die Heimreise antraten. Attilio Restelli

6 Jahren und für Jugendliche. Freitags: Einsteiger, 16.15–17.00 Uhr; Anfänger, 17.00–18.00 Uhr; Fortgeschrittene, 18.15–19.15 Uhr. Auskunft und Anmeldung: 061 702 20 92 oder www.kinderschachclub-arlesheim.ch.

Bernard Zwicky, Baselstrasse 8, 4144 Arlesheim, 061 701 21 26.

VEREINSNACHRICHTEN ÷×××Arlesheim Verein «AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Diverse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsführung. Öffnungszeiten des Büros im Untergeschoss der Gemeindebibliothek, Ermitagestrasse 2: Dienstag und Freitag 15.30–17.30 Uhr, Mittwoch 9.00–11.00 Uhr. 061 701 55 45. Altersturnen Arlesheim. Jeden Montag 17.00–17.50

Fr 18.30–20.00 Gym Münchenstein; H2L 1: Mo + Mi 20.00–22.00 Hagenbuchen; H2L 2: Fr 20.00–22.00 Hagenbuchen; H3L: Mo 20.00–21.30 Gerenmatte I, Mi 20.00–22.00 Hagenbuchen; H4L 1: Mi 20.00–21.30 Gerenmatte I; H4L 2: Fr 20.00–21.30 Gerenmatte I. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch

Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, Tel. 061 702 28 26.

Boccia-Club Arlesheim. Schwimmbadweg 14, Arlesheim (bei der Dreifachturnhalle). Bei gutem Wetter Spielbetrieb und Geselligkeit mittwochs ab 15 Uhr. Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagenbuchen 8, Arlesheim, 061 701 28 84, www.boccia-arlesheim.ch

Gemeindebibliothek Arlesheim. Kathi Jungen, Ermitagestrasse 2, 4144 Arlesheim, Tel. 061 701 97 13, Fax 061 701 97 14. Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di 14.30–18.30; Mi 9.00–11.00 und 14.30–18.30; Do 14.30–18.30; Fr 14.30–19.30; Sa 10.00–12.30 Uhr. Während der Schulferien: Fr 14.30–20.00 Uhr.

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Arcade Reinach. Kontakt: August Dietrich, Arlesheim, 061 701 27 86. Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.15– 21.45 im Domhofkeller. Information: C. Ehinger, 061 702 20 75. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00.

und 18.00–18.50 Uhr in der Turnhalle am Domplatz. Auskunft: 061 701 21 26. Altersverein Arlesheim und Umgebung. Präsidentin: A.-M. Scherler (061 701 43 69). Aktivitäten: Ausflüge, Info-Veranstaltungen, Jassturniere, Weihnachtsfeiern. Werden auch Sie Mitglied! Mehr unter www.ava-arlesheim.ch. Adresse: Postfach 106, 4144 Arlesheim. Atmungsturnen Arlesheim. Jeden Donnerstag 20.00–21.00 in der Turnhalle Gerenmatt I oben. Basketball-Club Arlesheim. U12 (gemischt 2001 und jünger): Mi + Fr 17.00–18.00 Hagenbuchen; HU14 (1999 + 2000): Mi + Fr 18.00–19.30 Gerenmatte I;HU16 (1997 + 1998): Mi + Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen; HU19 (1994–1996): Mo 18.30–20.00 Hagenbuchen, Di 20.00–21.30 Gerenmatte I; DU14 (1999 + 2000): Mo 18.30–20.00 Gym. Münchenstein + Fr 18.30–20.00 Gerenmatte II; DU16 (1997 + 1998) + DU19 (1994–1996): Mi 18.30–20.00 +

Elternbildung Arlesheim. Präsident: Dieter Hügli, Familienzentrum Oase, Im oberen Boden 26, Leitung Sandra Joppen, 061 701 60 01, Spielgruppen, Kurse und Angebote für Kinder und Erwachsene. Aktuelles Programm unter: www.elternbildung-arlesheim.ch. Babysittervermittlung: Jaqueline Tanner, 061 702 10 64. FC Arlesheim. Der Fussballclub bietet Trainingsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Co-Präsidenten: Lumir Kunovits, 079 796 32 87, lumir.kunovits@fcarlesheim.ch und Flurin Lutz, 079 614 70 73, flurin.lutz@ fcarlesheim.ch. Junioren, Juniorinnen und Aktive melden sich bei Flurin Lutz. Zusätzliche Infos und viel Spannendes auf www.fcarlesheim.ch FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, Mobil: 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net Feldschützengesellschaft Arlesheim. 300m Schiessen. Ab Do, 10.04.14, 18 Uhr Beginn Training 300m Schiessanlage Gobenmatt Arlesheim. Interessierte 300m Schützen/Innen sind herzlich willkommen. Weiter Infos: www.fsg-arlesheim.ch

Offener Brief der interGGA Geordneter Wechsel statt Schlammschlacht auf dem Rücken der Abonnenten Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Wir setzen alles daran, den Wechsel zum neuen Serviceprovider Quickline so reibungslos wie möglich durchzuführen. Dabei stehen die Bedürfnisse der Abonnenten im Mittelpunkt. Mit Quickline erhalten unsere Abonnenten ein faires und transparentes Angebot, welches zukunftsgerichtet und innovativ ist.

GGA Arlesheim. Präsident: Oswald Mathis, Neumattstrasse 56, 061 701 44 14. Geschäftsstelle: Hanspeter Born, Reichensteinerstrasse 23, 061 703 92 10. Bei Störungen im Kabelnetz, 061 821 00 10, WD RegioNet AG, 4710 Balsthal.

glp Grünliberale Partei. Ortsgruppe Arlesheim, 4144 Arlesheim. arlesheim@grunliberale.ch, www.arlesheim.grunliberale.ch; Präsident: Jean-Claude Fausel, Mobile 079 222 80 84. Hauseigentümerverein Arlesheim. Sekretariat: Frau Ursula Meier-Thüring Tel. 061 701 14 13. Rechtsberatung: Herr Dominik Lüscher, c/o Bürgschaftsgenossenschaft Baselland, Tel. 061 416 82 24, E-Mail: dluescher@bgbl.ch Jodlerclub Arlesheim. Probe jeden Donnerstag 20.00–21.45 Uhr im Domplatzschulhaus. Neue Sänger stets willkommen. Auskunft: E. Binggeli, Präs., 061 411 15 94. Jugendhaus Arlesheim. Öffnungszeiten: Dienstag: 15–18 Uhr, Mittwoch: 14–18 Uhr, Donnerstag: 15–18 Uhr, Freitag: 16–18 Uhr / 20–23 Uhr, Samstag: 14–18 Uhr / 20–23 Uhr, Sonntag 14–17 Uhr (2. und 4. im Monat). Weitere Auskünfte unter der Nummer 061 701 34 44. Jungwacht/Blauring Arlesheim. Sinnvolle Freizeitbeschäftigung für alle Mädchen und Buben von 6 bis 16 J., z. B.: Zeltlager, Seifenkistenrennen, Kerzenziehen, Seilbrücke, Kochen, Schnitzeljagd, Feuermachen, Geländespiele, Schmuck basteln, Abenteuer, Spiele erfinden… Gruppenstunden jeden Samstag, 14–16 Uhr. Präses ist Simon Grossen: simon.grossen@gmail.com, Tel. 076 404 93 55, www.jubla-arlesheim.ch

Musikverein Arlesheim. Gesamtprobe jeden Freitag, Zusatzprobe am Dienstag, jeweils ab 20.00 in der Domplatz-Turnhalle. Jugendmusik Arlesheim. Probe jeden Dienstag ab 18.30 Uhr in der Domplatz-Turnhalle. Kontakt: Beat Marti, Präsident (061 701 81 92) oder unter www.mv-arlesheim.ch Orchesterverein Arlesheim. Proben jeden Di 19.30 Uhr, Aula Gerenmatt. Musikbegeisterte Streicher und Bläser sind herzlich willkommen. Kontakt: Andreas Nüesch, Präsident (061 751 70 45) oder unter www.orchester-arlesheim.ch Pfadiabteilung Rychestei. Aaron Messmer v/o Azamo, azamo@rychestei.ch, 079 792 10 84, www.rychestei.ch SLRG Sektion Birseck. Wintertraining im Hallenbad Dornach. Jugendgruppen (7- bis 16-Jährige): jeden Mi 18.20–19.20 und 19.20–20.20 Uhr. Aktive (ab 16 Jahren): jeden Mi 20.30–22.00 Uhr. Anfängerschwimmkurse: Mi 17.30–18.10 Uhr. Weitere Auskünfte: www.slrg-birseck.ch Sozialdemokratische Partei (SP) der Schweiz, Sektion Arlesheim. Kontaktadresse: Marie Regez, Tel. 077 442 87 82, Präsidentin. Mehr unter: www.sp-arlesheim.ch

Kath. Frauenverein Arlesheim. Die Veranstaltungen sind jeweils im Pfarrblatt publiziert. Kontaktadressen: Moni Allemann, Präsidentin, Au-strasse 47, 4144 Arlesheim, 061 701 77 58. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen! Kinderschachclub Arlesheim. Kurse für Kinder ab

Sportfischer und Wandergruppe Arlesheim. Präsident:

Warum haben wir uns für einen Serviceprovider-Wechsel entschieden? Seit unserer Gründung haben wir uns kontinuierlich weiterentwickelt. Nach einem aufwändigen Evaluationsverfahren haben wir uns für den neuen Partner «Quickline» entschieden. Mit dem klaren Entscheid für Quickline und der Einführung neuer Produkte führen wir diese Entwicklung konsequent im Interesse und entsprechend den Bedürfnissen der Abonnenten weiter.

Vor über 10 Jahren wurde die damalige «GGA Reinach und Umgebung» in die Firma «interGGA AG» umgewandelt. Eigentümer der interGGA AG sind die Gemeinden des Leimen- und Birstals sowie zwei Genossenschaften und Firmen.

Unsere Aufgaben mit Einwohner-Fokus

Was bedeutet der Wechsel für Sie? Der Wechsel zu Quickline bedingt bei Ihnen gewisse Anpassungen: Die Umstellung des Fernsehangebots fand bereits im Mai 2014 statt. Der nächste Umstellungsschritt betrifft das Internet und die Telefonie. Dieser Wechsel wird bis zum 1. Dezember 2014 vollzogen. Dieser Tage haben alle Haushalte im Versorgungsgebiet der interGGA Post von uns erhalten. Darin wird über die nächsten Umstellungsschritte informiert. In den Unterlagen finden Sie eine Rückantwortkarte, welche ausgefüllt an die interGGA zurück gesendet werden kann. Anschliessend erhalten Sie einen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen, persönlichen Vertragsvorschlag.

Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Akti-

Männerriege Arlesheim. (Faustball, Volleyball, Gymnastik) Mittwoch 19 Uhr, Turnhalle Gerenmatten (im Sommer Sportplatz Hagenbuchen). Präsident: Attilio Restelli, Brachmattstr. 1, 4144 Arlesheim, 061 302 45 32, www.mr-arlesheim.ch

Spitex Birseck. Geschäftsstelle, Loogstrasse 24, 4142 Münchenstein; Hilfe und Pflege zu Hause, Mütter- und Väterberatung, in der Oase, Im oberen Boden 26, 4144 Arlesheim. Tel. 061 417 90 90, Mo–Fr 8.00–11.00/15.00–16.00 Uhr, übrige Zeit Telefonbeantworter. Fax 061 417 90 99, E-Mail: info@spitex-birseck.ch

Sie profitieren im interGGA Netzverbund langfristig von modernen, innovativen und günstigen Produkten. Ein Anteil der Abogebühren fliesst zurück in die Produktion der Dienste, den Unterhalt und den Ausbau der Netzinfrastruktur, so dass wir auch zukünftig Weiterentwicklungen und moderne Dienstleistungen gewährleisten können.

Die Aufgabe der Gemeinden und der interGGA ist es, Ihnen moderne Kommunikationsdienste wie TV, Radio, Internet, Telefonie und neu auch zeitversetztes TV und mobile Dienste in guter Qualität und zu günstigsten Konditionen zur Verfügung zu stellen.

Männerchor Arlesheim. Chum doch au cho singe! Mer hän jede Donnschtig Prob, und zwar zobe am achti in dr Aula vom Geremattschuelhus. Neui Sänger wärde abgholt. Uskunft: Victor Gass, Kirchbündtenstr. 5, 4107 Ettingen, 061 721 64 37, oder über eins von unsere Aktivmitglieder. www.maennerchor-arlesheim.ch

Stiftung Sunnegarte. Familienergänzende Kinderbetreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch. Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81.

So bieten wir zum Beispiel den bisherigen günstigsten Internetzugang für Fr. 9.90 pro Monat zu einem besseren PreisLeistungsverhältnis an. Nach dem Motto fair und transparent erhalten Abonnenten neu das Internetprofil 5000/500 ohne Volumenbegrenzung. Weitere Informationen zu den Produkten und zum Wechsel zu Quickline finden Sie auch im Internet unter www.intergga.ch/umzug. Für eine Verunsicherung gibt es keinen Anlass. Im Wissen, dass die Produkte und Dienstleistungen von Quickline zu den wohl attraktivsten und zuverlässigsten auf dem Schweizer Telekommunikationsmarkt gehören, sichern wir einen reibungslosen Wechsel mit einer pragmatischen Vorgehensweise zu.

Persönliche Information und Auskunft Wir stehen Ihnen bei Fragen und Unklarheiten persönlich zur Verfügung unter der Kundendienstnummer 061 711 55 55 von 08.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 17.00 Uhr oder direkt in unserem Shop im Mischeli Center in Reinach. Wir freuen uns, Sie weiterhin als Abonnenten bei der interGGA, dem Kabelnetz Ihrer Gemeinde bedienen zu können! Verwaltungsrat und Geschäftsstelle der interGGA AG

Kontakt Kundendienst Tel. 061 711 55 55, E-Mail: info@intergga-ag.ch Öffnungszeiten: Mo – Fr: 8.00 – 12.00 Uhr, Mo – Fr: 13.00 – 17.00Uhr

ve, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontaktperson: René Piesker (Präsident), 061 701 98 05. Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Kontaktperson: Rolf Hilpert, Waldstrasse 40, 4144 Arlesheim, 061 701 63 90. Turnverein Arlesheim. Der polysportive Verein für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: MuKi, KiTu, polysportive Mädchen- und Knabenabteilungen, Badminton, Handball, Volleyball, Leichtathletik, Break-Dance, Hip-Hop, Aerobic, Trampolin. Erwachsene: Aerobic, Badminton, Frauenturnen, Gymnastik, Leichtathletik, Trampolin, Volleyball, Unihockey. Kursangebote: Turnen für Alle, Gesundheitsturnen für Senioren, Tao & Tanz. Auskunft unter 079 547 55 98 oder auf www.tvarlesheim.ch.

«Interims-Shop» im Mischeli Center Niederbergstrasse 1 4153 Reinach Öffnungszeiten: Mo – Fr: 9.00 – 13.00 Uhr, Mo & Di: 14.00 – 17.00Uhr

Nächste Schritte Um über den 01. Dezember hinaus weiterhin, wie gewohnt, über das Kabelnetz Ihrer Gemeinde telefonieren und im Internet surfen zu können, empfehlen wir Ihnen folgende Vorgehensweise: 1. Vertrag Ihres heutigen Anbieters auf Mindestvertragsdauer und Kündigungsfristen überprüfen. 2. Kündigungsschreiben «Kündigung meines Internetanschlusses / Kombi Abonnements» ausfüllen und abschicken. 3. Sollten Sie Ihre Rufnummer behalten wollen, «Vollmachtsformular zur Nummernportierung» ausfüllen und an die interGGA retournieren. 4. Quickline Internet und/oder Telefon mit gewünschten Aufschaltdatum anmelden. Die Kündigungsvorlage und das Vollmachtsformular erhalten Sie als Beilage zu unseren Mailings sowie auf Wunsch auf dem Postweg zugestellt. Zusätzlich stehen Ihnen diese auf der interGGA Webseite unter http://www.intergga.ch/ umzug.html zum Download zur Verfügung.


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Donnerstag, 11. September 2014 Nr. 37

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A. DIE GEMEINDE INFORMIERT 1. Aus der Verwaltung Gemeindeverwaltung am 12. September 2014 am Nachmittag geschlossen Wegen einer internen Veranstaltung bleibt die Gemeindeverwaltung am 12. September 2014 am Nachmittag geschlossen. Fälligkeit Gemeindesteuern Bitte denken Sie diesen Monat daran, auch die Steuern für das Jahr 2014 einzuzahlen. Diese sind am 30. September fällig. Die Gemeinde erhebt keine Fälligkeitszinsen, wenn Sie die Vorausrechnung fristgerecht per 30.9.2014 und den Differenzbetrag spätestens 30 Tage nach definitiver Rechnungsstellung bezahlen. Allen Steuerpflichtigen, die ihre Zahlungen bereits geleistet haben, danken wir bestens. Filmaufnahmen beim Schulhaus Weiermatten Im Auftrag der Gemeinde Reinach macht die Firma fadeout in den nächsten Tagen Filmaufnahmen beim Schulhaus Weiermatten. Die Aufnahmen werden aus ca. 30 Metern Höhe von einem Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr aus gedreht. Aufgrund der Perspektive werden auf den Bildern keine Personen identifizierbar sein. Die Schulleitung ist informiert. Am 15. September 2014 ist Badesaisonschluss im Gartenbad Reinach Bis zum 15. September haben die Badegäste des Gartenbads Reinach Gelegenheit, ihre Kabinen, Kästchen und Liegestuhlfächer zu leeren. Gäste, die ihren Liegestuhl, Luftmatratze usw. im Schwimmbad überwintern lassen möchten, können dies tun, indem sie nachträglich eine Gebühr von CHF 20.– (Jahresmiete) entrichten und ihre Gegenstände zum Schutz vor Staub und Tieren gut verpacken. Die Liegestuhlfächer sollten aber nicht abgeschlossen werden, damit im nächsten Frühling die Reinigungsarbeiten durchgeführt werden können. Egal ob die Jahresmiete bezahlt wurde oder nicht, die Gäste sind gebeten, alle Kabinen- und Kästchenschlüssel bis zum 15. September 2014 zu retournieren. Für nicht abgeholte Sachen wird keine Haftung übernommen und nicht reservierte Kabinen und Kästchen werden geräumt. Die nächste Saison kommt bestimmt! Das Gartenbad Team freut sich auch nächste Jahr am 2. Mai 2015 für Sie, geschätzte Badegäste, bereit zu sein! Gartenbad Reinach: Saisonbericht 2014 Die Gartenbadsaison 2014 hat ordnungsgemäss am 2. Mai mit bedecktem Wetter begonnen. Die Badewassertemperatur betrug lediglich 14,8°C und die Lufttemperatur knapp 16,5°C. Die Hoffnung auf besseres Wetter hat den ganzen Mai auf sich warten lassen. Erst am 6. Juni erreichte die Wassertemperatur die 21,4°C Marke. Dann endlich kam am 9. Juni schönes Badewetter mit zum Teil bis zu 34.4°C Lufttemperatur und 3288 Eintritte und es ging für 10 Tage sonnig weiter. Danach folgte mehrheitlich schlechtes Wetter. Für diejenigen, die Ruhe und Platz zum Schwimmen brauchten, war es ein Paradies und sie konnten unbehindert ihre Längen ziehen. Vom Frühschwimmen machten diese Saison 333 Badegäste Gebrauch. Leider

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«Fluktuation fördern und auch ein zweites Zentrum anstreben»

konnte keines der drei vorgesehen Nachtschwimmen stattfinden, weil es das nasse Wetter nicht zuliess. Glücklicherweise sind auch dieses Jahr keine Unfälle zu verzeichnen, dank der guten Betreuung und Eingreifen des Badepersonals. Die Saison 2014 schloss leider mit der geringen Besucherzahl von 50 000.–. Kehrichtmarkenverkauf Aufgrund der Schliessung der Poststelle 2 beim Surbaum können Marken für die Kehricht- und Grünabfuhr neu bei der Reinigung Näf beim Surbaum gekauft werden. Herbstaktion im Migros Sternenfeld Wie jedes Jahr findet unsere Kompost-Herbstaktion am Samstag, 13.9.2014, von 8.00 bis 11.30 Uhr im Migros Sternenfeld im Kägen (Do-it-yourself) statt. Besuchen Sie uns bei Fragen zum Kompostieren oder kontaktieren Sie uns unter 061 716 44 44 oder unter kompostberatung@reinach-bl.ch. Kompostberatung Reinach Abfuhrdaten 16. September 2014: Grünabfuhr, Gesamte Gemeinde Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Kanal. Grosse Management-Erfahrung: Melchior Buchs an seinem Arbeitsort, dem Business Parc.

FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Verkehrsbehinderungen

Vom 15. September bis 19. September 2014 werden zwischen dem Brauereiweg und der Brunngasse Belagsarbeiten zwischen dem nördlichen Randstein und dem Gleis ausgeführt. Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Brunngasse gesperrt Ab Montag, 15. September 2014 bis Samstagmorgen 20. September 2014 wird der Einmündungsbereich Hauptstrasse/Brunngasse für den gesamten Verkehr gesperrt. Im Rahmen der Bauarbeiten Umgestaltung Ortszentrum/Hauptstrasse werden Belagsarbeiten bis auf Höhe des Hotels Rynach ausgeführt. Eine Umleitung via Baumgartenweg wird signalisiert.

2. Veranstaltungshinweise Feierabendkonzert Am Sonntag 14. September 2014 findet die Schlagzeug-Matinée in der Aula Bachmatten um 11.15 Uhr statt. Es spielen Schülerinnen und Schüler von Akimi Miyazaki (Marimbaphon/Schlagzeug) und Taijiro Miyazaki (Schlagzeug).

Melchior Buchs ist seit kurzem der neue Geschäftsführer des Business Parc Reinach. Mit dem Ökonomen, der einmal Präsident des FC Thun war, hat das «Wochenblatt» ein Gespräch geführt. Thomas Brunnschweiler

W

ochenblatt: Wie kam es zur Neubesetzung der Leitung des Business Parc Reinach? Melchior Buchs: Nachdem das Datum der Pensionierung von Gerda Massüger absehbar war, wurde der Leitungswechsel bereits 2013 kommuniziert. Da ich bereits seit 2010 hier zusammen mit einer Geschäftspartnerin mit einer Firma für Innovations-Kommunikation präsent bin und als Coach Personen in die selbstständige Geschäftstätigkeit begleite, wurde ich von der Stiftung angefragt, ob ich die Leitung übernähme. Wie sieht Ihr Werdegang aus? Ich stamme aus Thun. Nach der dortigen Schulzeit studierte ich in Bern Volks- und Betriebswirtschaft sowie Privatrecht. Nach einer Zeit in einer PR-Agentur war ich acht Jahre lang als vollamtlicher Gemeinderat der Stadt

Thun und als Grossrat des Kantons Bern in der Politik. Als Vize-Stadtpräsident und Bauvorsteher habe ich einiges angerissen. Anschliessend habe ich in Thun meine eigene Firma für Raumplanung und Regionalentwicklung gegründet. Im Mandat oblag mir ab 2003 die Geschäftsführung des Entwicklungsraums Thun und der Regionalen Verkehrskonferenz Oberland West. Zudem war ich zwischen 2007 und 2014 Generalsekretär des FASMED, des schweizerischen Dachverbands für Medizintechnik. Welche Schwerpunkte wollen Sie im Business Parc Reinach setzen? Melchior Buchs: Mit dem Wirken von Gerda Massüger ist eine Etappe abgeschlossen. Das Haus ist seit dem Frühjahr 2014 voll. Wir haben 41 interne und 33 externe Start-up-Firmen als Mitglieder, die unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Ich möchte die Fluktuation fördern und womöglich auch ein zweites Zentrum mit unabhängigen Strukturen anstreben. Der Business Parc Reinach ist ein geeigneter Ort für Veranstaltung im Bereich Startups, ein Kompetenzzentrum mit regionaler Ausstrahlung. Wir verfügen unterdessen über ein beachtliches Netzwerk, das unsere Mitglieder nutzen können. Es gibt zwar in anderen Kantonen Technoparks (eine eingetragene Marke), aber diese dienen eher zu Forschung und Entwicklung

und sind für die Nutzer aufgrund der Bestückung mit Labors teurer als wir. Wir beschränken uns auf Büroräume und den Dienstleistungssektor. Damit wir wirtschaftlich arbeiten können, brauchen wir eine gewisse Grösse. Abgegolten werden von den Kantonen nur die Beratungen vor der Gründung eines Unternehmens, nicht aber die Betriebskosten. Deshalb müssen wir selbsttragend sein. Welche Bedeutung hat der Business Parc Reinach für die Region? Melchior Buchs: In erster Linie schaffen wir Arbeitsplätze, bisher insgesamt rund 500. Neben klassischen Start-ups gibt es bei uns auch Mitglieder, die im Business Parc für eine ausländische Firma den schweizerischen oder europäischen Geschäftssitz aufbauen. So startete Intermune, die jetzt von Roche gekauft wird, ihre Tätigkeit in Europa im Business Parc. Wie erleben Sie den Wechsel vom Berner Oberland ins untere Baselbiet? Melchior Buchs: Die Region ist sehr offen und hat eine grössere wirtschaftliche Dynamik als das Berner Oberland. Man ist hier sehr rasch im Gespräch mit den Leuten. Das Grenzüberschreitende und Urbane erlebe ich als angenehm. Ich fühle mich hier wohl, obwohl ich die Wochenenden noch mehrheitlich zusammen mit meiner Frau in Thun verbringe.

(Fortsetzung auf Seite 10)

AUS DER GEMEINDE

Reinach weiht die neue Hauptstrasse ein Am Samstag 20. September gehört die Strasse der Bevölkerung: Mit einer grossen Usestuehlete weiht Reinach die umgestaltete Hauptstrasse ein. Die Bauarbeiten an der Hauptstrasse schreiten zügig voran. Bis Ende September sind ein Grossteil der Bau- und Gestaltungsarbeiten abgeschlossen. Bevor es dafür zu kühl wird, möchten der Kanton, die Gemeinde und der kmu Reinach die umgebaute Hauptstrasse gemeinsam mit der Bevölkerung einweihen. Am 20. September findet ein grosses Einweihungsfest mit einer Usestuehlete und diversen Attraktionen statt. Dazu wird die Hauptstrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt, die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr ist also empfohlen. Das Tram verkehrt regulär, ab 16 Uhr bietet ein Oldtimertram Extrafahrten an.

Usestuehlete, «Reinach bittet zu Tisch», Attraktionen, Bars und Nightshopping Die Reinacher Usestuehlete beginnt um 16 Uhr. Um 16.30 Uhr findet die Preisverlosung des kmu-Wettbewerbs statt, anschliessend die offizielle Einweihung mit einem Apéro und Grussworten von Regierungsrätin Sabine Pegoraro, Gemeindepräsident Urs Hintermann, Gemeinderat Stefan Brugger, BLT-Direktor Andreas Büttiker und kmu Reinach-Präsidentin Ute Gasser. Von 18 bis 20 Uhr startet für alle, die sich einen Platz reserviert haben, die Attraktion «Reinach bittet zu Tisch». Entlang der Hauptstrasse schlängelt sich eine freundlich dekorierte Tafel, an der ein feines Menu serviert wird. Wer ohne Reservation zum Fest kommt, wird an den Ständen und Bars der Usestuehlete kulinarisch verwöhnt. Die Läden laden zum NightShopping ein. Nach dem Eindunkeln

wird die Beleuchtung der neuen Wartehallen eingeschaltet. Letzte Arbeiten dauern noch bis Ende November Gleich nach dem Fest gehen aber noch die letzten Arbeiten vonstatten. Der Einbau des Deckbelags auf der Strasse ist am Sonntag 28. September geplant (Ausweichdatum 5. Oktober). Dazu muss die Hauptstrasse von vier Uhr morgens bis am Montag um 5 Uhr gesperrt werden. Danach müssen die Fugen entlang der Gleise gefräst und ausgegossen werden. Auch beim Coop-Kreisel und dem Platz vor der Kantonalbank sowie bei der Mitteldorfstrasse sind noch einige Abschlussarbeiten nötig. Endgültig fertig sind die Bauarbeiten voraussichtlich Ende November 2014, bei schlechter Witterung muss der Deckbelag beim Kreisel im Frühjahr 2015 eingebaut werden.


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REINACH

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Amtliche Publikationen

NACHRUF

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 9)

3. Online-Tipp Reinach aktuell: Neue Sendung zu Filmtagen und Arbeitsgruppen Lebendiges Reinach In der neuen Sendung erfahren Sie, was die Reinacher Filmtage so besonders macht und wie alles anfing. Zudem besuchte das Team

die aktuelle Ausstellung «Recyclingkunst» der Arbeitsgruppen Lebendiges Reinach. Die Sendung «Reinach aktuell» wird online auf www.reinach-bl.ch sowie auf dem GemeindeTV-Kanal der interGGA (analog: Frequenz 119.25 MHz, digital: Sendeplatz 8) gezeigt und kann auch mit der App der Gemeinde unterwegs angeschaut werden.

Zum Tod von Liselotte Schelble Hintermann Eine grosse Trauergemeinde hat am Samstag in der Mischeli-Kirche bewegten Abschied von Liselotte Schelble Hintermann genommen. Der grosse Kreis der Trauernden ist Zeichen ihrer vielen und erfolgreichen Tätigkeitsfelder und der familiären und freundschaftlichen Verbundenheit mit Liselotte. 1946 in Zürich geboren, hat sie seit 1950 in Reinach gelebt. Sie wurde Primarlehrerin und Legasthenietherapeutin. Eine politische Karriere war zwar familiär vorgespurt, war doch ihr Vater, Fritz Ramstein, lange Zeit Gemeinderat in Reinach. Dennoch war es keine Selbstverständlichkeit, dass sie 1972, als Berufsfrau und Mutter zweier Kinder, nur wenige Jahre nach der Einführung des Frauenstimmrechts im Kanton Baselland, in den Einwohnerrat gewählt wurde und ihn 1983 präsidierte. Im sel-

ben Jahr wurde die äusserst aktive Vertreterin der Sozialdemokratischen Partei in den Landrat gewählt. Ihre Sachkompetenz, ihre Beharrlichkeit, verbunden mit ausgeprägter Offenheit und Kompromissbereitschaft zeichneten ihren politischen Stil aus. 1995/96 amtete sie als Landratspräsidentin. 1996 heiratete sie ihren langjährigen Partner Urs Hintermann. Nach ihrem Rücktritt aus dem Landrat 1997 widmete sie sich wieder vermehrt ihrer beruflichen Tätigkeit und war auch nach ihrer Pensionierung in diesem Feld tätig. Ihre Freizeit war ausgefüllt mit Theater- oder Opernbesuchen und weiten Reisen, die sie zusammen mit ihrem Ehemann unternahm. Sie wollte noch so viel sehen und erleben. Ihr früher Tod macht uns traurig. Für die SP-Reinach, Regina Wecker

Liselotte Schelble Hintermann

AUS DER GEMEINDE

Neuer Pepp in der Unterführung Baselstrasse Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Reinach haben der Unterführung Baselstrasse einen neuen Anstrich verpasst. Zusätzlich wird auch eine bessere Beleuchtung montiert. Wer durch die Unterführung Baselstrasse läuft, erhält nun einen blumigen Empfang. Die Klasse 4k der Sekundarschule Bachmatten hat in ihrer Projektwoche die Unterführung Baselstrasse neu bemalt. Im Zusammenhang mit dem Label Kinderfreundliche Gemein-

KANTONSFUSION

Gemeinsam sind wir stark Die meisten Wirtschafts- und Interessenverbände sind heute bikantonal organisiert. Gemeinsam lassen sich Interessen eben wirkungsvoller umsetzen und die OrBianca Maagganisationen erStreit (SP) halten ein grösseres Gewicht. Dies gilt auch für die beiden Halbkantone: ein gemeinsamer

Kanton mit schlanken Strukturen, einer klaren Aufgabentrennung zwischen Kanton und Gemeinden und einer gemeinsamen politischen Steuerung ist wesentlich effizienter als das heutige Gebilde aus zwei Halbkantonen, die im Wesentlichen nur noch über Staatsverträge funktionieren können. Ein Kanton Basel wird gegen aussen stärker auftreten. Und auch in einem gemeinsamen Kanton können wir uns weiterhin als Städter und Landschäftler fühlen. Bianca Maag-Streit, Landrätin

LESERBRIEF

Überakademisierung: heikles Thema Viele Eltern glauben, dass für ihre Kinder einzig der Weg über eine Hochschulbildung ins berufliche Glück führt. Das mag für viele so sein aber sicher nicht für alle. Jean- Jacques Professor Stefan Welz (GLP) Wolter, Universität Bern, behauptet, die Überakademisierung sei einer der Hauptursachen für die in vielen Ländern grassierende Jugendarbeitslosigkeit und sei ein Grund für deren ungenügende Wettbewerbsfähigkeit.

Denn ohne kompetente Fachkräfte an den Werkbänken bleibe Innovation in den Labors der Universitäten stecken. Lassen wir unsere Kinder gedeihen und geben ihnen genügend Luft! Dank einer Lehre und deren Weiterbildungsmöglichkeiten, sind sie oftmals den schulmüden, gleichaltrigen in Bezug auf Reife und Lebensfähigkeit überlegen. Sucht vermehrt in Berufen, wo Fachkräfte dringend gebraucht werden und nutzt deren Weiterbildungsmöglichkeiten! Also ein Hoch auf unser duales Bildungssystem. Ein Hoch auf unsere motivierte Jugend. Jean-Jacques Welz GLP Sektionspräsident, Landratskandidat

de sollte die Unterführung gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern von Reinach neu gestaltet werden. Dazu wurde ein Schülerwettbewerb lanciert, um ein Motiv für die Bemalung der Unterführung zu finden. Die Jury aus Gemeinde- und Kantonsvertretern hat das Siegerprojekt von Anne-Marlen Riemensperger ausgewählt. Letzte Woche war es dann soweit. Die Klasse bemalte mit Lehrer Patrick Jeppesen die Unterführung neu. Gemeinderat Reinach

Die Klasse 4k verpasste der Unterführung Baselstrasse einen neuen Anstrich.

REINACHER MARKT

Andi und das Magenbrot K469214/003-738357

LESERBRIEF

1. Koffermarkt in Reinach Am 8. November öffnen sich in der Aula des Schulhaus Fiechten zum ersten Mal die Türen für den Reinacher Koffermarkt. An einem Koffermarkt werden ausschliesslich selber hergestellte Artikel gezeigt und verkauft. Jede Verkäuferin und jeder Verkäufer präsentieren ihre Kreationen in einem Koffer, welcher zugleich die Ausstellungsfläche ist. Bereits haben sich 20 Damen gemeldet, welche am 1. Koffermarkt teilnehmen möchten! Wenn auch Sie Interesse haben Ihre Kreationen zu zeigen und zu verkaufen, dann melden Sie sich schnell an, denn erfahrungsgemäss sind die Tische sehr schnell reserviert. Nähere Details auf www.koffermarkt-reinach.ch oder Anmeldung via Email an: evelyn.herbert@hotmail.com Für das Koffermarkt-Team Evelyn Herbert

Wer kennt es nicht, das von allen geliebte Magenbrot der Confiserie Herzig-Jonasch? Von Anfang an sind Herr und Frau Herzig-Jonasch am Reinacher Märt dabei und seit jeher bekannt für ihre süssen Sachen: selbst gemachte Rahmtäfeli, Toggenburger Bireweggen und Birebrot, Mandeln-Makrönli, Appenzeller Birefladen etc. und nicht zu vergessen, die süssen Schleckereien für Kinder. Je nach Anlass sind bis zu 12 Personen für die Firma tätig. Herr und Frau Herzig-Jonasch sind überzeugt, dass Märkte als Begegnungsorte, wo man noch miteinander reden und Gedanken austauschen kann, Zukunft haben. Bei-

de freuen sich auf die Herbstmesse, aber vorher freuen wir uns mit ihnen auf den Reinacher Märt am 30. September. Dazu eine kleine Geschichte: Kleins Andi kam an den Stand und fragte: «Was kosten 200 Gramm Magenbrot?». «5 Franken», war die Antwort. Andi sagte: «Nein danke». «Du kannst auch die Hälfte für 2 Franken 50 haben». «Nein danke». Ein Mann, der daneben stand offerierte dem Buben 200 Gramm Magenbrot. «Nein danke», sagte er noch einmal und rannte davon. Nach kurzer Zeit kam er zurück und kaufte sich mit seinem Fünfliber 200 Gramm Magenbrot. Gut gemacht, Andi! Willy Göttin

FLOHMÄRT IN REINACH

Am nächsten Samstag ist Flohmarkt Der 38. «Flohmärt mit Herz» findet am 13. September ab 9 Uhr auf dem Schulhausplatz des Weiermattschulhauses in Reinach statt. Nach dem regenreichen «Sommer» hoffen wir, dass Petrus uns hoffentlich am 13. September mit seiner Nässe ein paar Stunden in Ruhe lässt. Wiederum laden wir die Besucher ein, ab 9 Uhr durch die vielen Stände auf dem Weiermatt-Areal zu flanieren. Sicher gibt es wieder viele «Schnäppchen», die mit ein

wenig Geschick zu erwerben sind. Für das leibliche Wohl auf dem Platze ist auch gesorgt. Ob etwas Feines vom Grill oder ein währschaftes Raclette, wir bedienen Sie gerne. Ab der Hauptstrasse in Reinach können sie der Signalisation folgen und gelangen auf den grossen Parkplatz. Wir freuen uns auf sie. OK-Team Flohmärt Ski-Club Wagenführer Basel www.scwagenfuehrer.ch


REINACH

Für und mit Menschen

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LESERBRIEF

Kunst in Reinach Der Pfiff ist weg. Der Einwohnerrat hat im Rahmen des Stabilisierungsprojektes ein Sparpaket beschlossen. Zu den Opfern des Streichkonzerts gehört auch «Kunst in Reinach». Das gilt es zu akzeptieren, aber auch zu bedauern. «Kunst in Reinach» hat sich in rund 20 Jahren zu einer attraktiven Ausstellung entwickelt, die jedes zweite Jahr an einem Wochenende im November stattfindet, so auch 2014. Sie ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und wird geschätzt. Es ist eine Plattform, die etablierte und junge Künstler aus der Region anzieht und diese somit auch unterstützt. Die Auswahlkriterien sind streng und die Vielfalt und Qualität entsprechend hoch. Es ist eine Erfolgsstory, was sich anhand der steigenden Besucherzahlen – 2012 war es eine vierstelli-

ge Zahl in drei Tagen – und der vielen roten Punkte an den Kunstobjekten zeigt. Mit diesem kulturfördernden und publikumswirksamen Anlass ist jetzt Schluss. Es fehlt offenbar an Geld, auch an der politischen Lobby. Der Pfiff ist weg. Heute gilt der Slogan «Die Stadt vor der Stadt». Diesem Anspruch wird aber Reinach, eine der reichsten Gemeinden des Baselbiets, zumindest in diesem kulturellen Bereich nicht gerecht. Liebe Leser und Leserinnen, kommen sie am 7. bis 9. November an die neunte und wohl letzte Ausstellung «Kunst in Reinach» im gerade auch für diese Ausstellung attraktiven Gemeindehaus. Es lohnt sich, Sie werden sehen. Hans-Peter Mangold

MÄNNERCHOR REINACH

Tagesausflug der Wandergruppe

Nur eine von unzähligen Aufgaben der Polizei: Eine Polizistin betreut ein verlassenes Mädchen.

Am Montagabend informierte die Polizei BL in der Aula des KV Baselland in Reinach über den vielseitigen Beruf von Polizeibeamten. Das Interesse war gross. Axel Mannigel

E

s war ein schöner Spätsommerabend und im Joggeli harrten die Fans des EM-Qualifikationsspiels der Schweiz gegen England. Rund 50 interessierte Männer und Frauen hingegen warteten um kurz vor 19 Uhr auf den Beginn der Info-Veranstaltung in Reinach. Seit einigen Jahren führt die Polizei Basel-Landschaft solche Veranstaltungen vier Mal im Jahr durch und kann auf positive Erfahrungen sowie Rekrutierungserfolge zurückblicken. «Neben anderen Massnahmen wie etwa Werbekampagnen sind solche Abende eine schöne Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und direkt Kontakt aufzunehmen», erklärt Meinrad

Stöcklin, Leiter Stabsdienst Kommunikation, den Vorteil der Veranstaltung. Ziel war es, über die Aufgaben und Struktur der Polizei Basel-Landschaft sowie über die Rekrutierung und den Ablauf der Polizeischule zu informieren. Ein Image-Film der Polizei Basel-Landschaft sowie ein Beitrag über die interkantonale Polizeischule Hitzkirch rundeten die Präsentation ab. Faszinierend anspruchsvoll Rund 60 000 Anrufe gehen jährlich bei der Polizei Basel-Landschaft ein, das sind etwa 165 pro Tag. Und jedes Mal steckt etwas dahinter. Immer wieder wurde während der einstündigen Veranstaltung der Satz geprägt: «Man weiss nie, was kommt.» Das, so Claudia Räber, Leiterin der Grundausbildung, welche die Präsentation durchführte, mache den Beruf des Polizisten einerseits so faszinierend, andererseits aber auch sehr anspruchsvoll. Ein wacher Geist, Entschlossenheit und Mut, Dynamik, Ausgeglichenheit und Humor sind nur einige der benötigten Eigenschaften, die Interessierte mitbringen sollten. In einem umfangreichen Bewerbungsprozess prüft die Polizei, ob alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt werden.

FOTO: AXEL MANNIGEL

Und in der soliden Aus- und Weiterbildung wird dafür gesorgt, dass die zukünftigen Polizisten und Polizistinnen die Sicherheit gewinnen, die sie für alle möglichen Situationen – von Routine bis extrem heikel – benötigen. Fitness und gutes Deutsch Zwar sind es immer die Grossereignisse wie der Brand des Moulin Rouge, die Taxi-Räuber oder schlimme Verkehrsunfälle, die haften bleiben, doch der Alltag eines Polizeibeamten besteht zu 70 Prozent aus Büroarbeit. «Ganz wichtig ist dabei die Bereitstellung der Daten für juristische Zwecke», bemerkt Pascal Rüede, Leiter HR. Schliesslich müssen die Dokumente, die von den Polizisten angefertigt werden, auch vor Gericht Bestand haben. Die Beherrschung der deutschen Sprache ist neben körperlicher Fitness und anderen Faktoren deshalb unabdingbar. Dass auch der Abend in Reinach ein Erfolg war, zeigt die gut ausgefüllte Bestellliste für die Bewerbungsunterlagen. «Ich habe schon lange vor, zur Polizei zu gehen», meint ein junger Mann und lacht: «Jetzt muss ich allerdings noch etwas trainieren.»

EIDG. ABSTIMMUNG

EIDG. ABSTIMMUNG

Ausufernde Kosten und Serviceabbau

Prävention macht Sinn

Seit wann bringt weniger Konkurrenz bessere Leistungen zu tieferen Kosten? Die Befürworter der Einheitskrankenkasse wollen uns genau das weismachen. Doch ich kenne kein Beispiel, in dem weniger Wettbewerb zu höherer Qualität führt. Dagegen gibt es viele Beispiele, die belegen, dass fehlender Wettbewerb ausufernde Kosten und schlei-

Ich als Bewegungspädagogin mit langjähriger, verbindlicher Kundschaft, weiss wie unterschiedlich Krankenkassen die Anerkennung von qualifizierten Anbietern Sabine Erzer (SP) im Bewegungsbereich handhaben. Rückengymnastik oder Pilates werden im Rahmen einer Primäroder Sekundärprävention, nur von wenigen Kassen in der Grundversicherung mit einer Gutschrift unterstützt. Meist übernehmen nur die Zusatzversicherungen einen Teil der Kurskosten. Somit wird das prophylaktische und gesundheitserhaltende Training in einer Pilates- oder Rückengymnastik-Stunde, nur bei denjenigen belohnt, die sich eine Zusatzversicherung leisten können oder wollen. Die öffentliche Krankenkasse wird verstärkt auf Prävention setzen. Somit würden alle, die sich Zeit für einen vorbeugenden Bewegungskurs bei einer Fachperson nehmen, von einem finanziellen Beitrag einer einheitlichen Kasse profitieren. Prävention macht Sinn. Ein Argument mehr für ein ja am 28. September «Für eine öffentliche Krankenkasse» damit bei vorbeugenden und gesundheitsfördernden Massnahmen alle Versicherten einheitlich behandelt Sabine Erzer werden.

chenden Serviceabbau zur Folge hat – gerade auch im Versicherungsbereich. Bestes Beispiel hierfür ist die IV, die sich in arger finanzieller Schieflage befindet. Lernen wir daraus. Sagen wir am 28. September 2014 klar Nein zur Einheitskrankenkasse. Franz Hartmann, Landrat, Reinach

KANTONSFUSION

Warum das Erfolgsmodell aufgeben? Das Erfolgsmodell Schweiz baut auf seine basisdemokratischen und föderalistischen Strukturen. Damit wird den unterschiedlichen Mentalitäten, Kulturen und Sprachen ideal Rechnung getragen und dies wiederum ermöglicht ein weitgehend konfliktfreies Miteinander. Nun soll durch Fusion und Zusammenlegung ein teures, anonymes und bürokratisches Grossgebilde namens «ein Basel» als Testlauf und Anstoss für die übrige Schweiz entstehen. Überschaubare Grösse und Bürgernähe werden als «Kantönligeist» geopfert und sollen durch professionelle Strukturen ersetzt werden, dies heisst jedoch vor allem: bürokratischer sowie juristisch geprägter und komplexer werden. Bei politischen Zusammenschlüssen wird zudem das höhere Leistungsniveau

für verbindlich erklärt, d. h. kostspieligere Rahmenbedingungen gelten, sodass angestrebte Verkleinerungen der Behörden und Verwaltungen ausbleiben. Zumal die Grösse der Stadt Basel den Aufbau einer Stadtverwaltung neben einer Gemeindeverwaltung für die übrigen, nicht der Stadt einverleibten Gemeinden des neuen Kantons Basel, notwendig macht. Endlose Diskussionen um Egalisierung von Kantonsverfassungen, Tauziehen um Liquidation und Neuorganisation von zwei Verwaltungen, gepaart mit der Harmonisierung zweier Schulsysteme, Steuern, Finanzausgleich, Gerichtsbehörden, Verkehrsbetrieben etc. werden die Folge eines Fusionsprozedere sein. Es droht ein Scherbenhaufen mit zahlreichen Verlierern. Steffen Herbert, Reinach

Mittwoch, 3. September 2014, 7.30 Uhr: 37 erwartungsfrohe Mitglieder des MCR bestiegen den Saner-Car. Die Fahrt ging in die Ostschweiz. Über Koblenz, Winterthur, Frauenfeld erreichten wir Bussnang. Hier erwartete uns das erste Highlight des Tages, den Besuch der Firma Stadler Bussnang AG. Ein Dia-Vortrag vermittelte uns einen Überblick über die Entwicklung der Stadler Rail Group. Nebst den schweizerischen Standorten Bussnang, Altenrhein und Winterthur ist diese auch in Deutschland, Polen, Ungarn, Tschechien, Osterreich, Holland, Weissrussland und Algerien mit Produktionsbetrieben und Servicestellen vertreten. Beeindruckend die Produktepalette, umfasst diese doch sowohl Vollbahnen (z.B. Doppelstock S-Bahnen, Flirt) als auch Stadt- oder Strassenbahnen (unser BLT-Tango), U-Bahnen und Zahnradbahnen (Bsp. Wengernalpbahn). Der anschliessende Rundgang

durch die Produktionshallen zeigte uns anhand der verschiedenen Produktionsstadien die beeindruckende Leistungsfähigkeit der Firma. Kurz nach Mittag ging die Fahrt weiter nach Hosenruck auf den Nollen, wo uns im Hotelgarten ein Apéro erwartete. Die Rundsicht über Bodensee und Säntisgebiet war uns leider wegen tief hängender Wolken verwehrt und der kalte Wind trieb uns rasch hinein zum Mittagessen. Gut gesättigt ging die Fahrt dann weiter nach Steckborn. Von dort genossen wir die Rheinschifffahrt bei G+G (Getränk und Gesang) bis nach Diessenhofen. Hier wurden wir vom Saner-Car erwartet, welcher uns in flotter Fahrt zurück nach Reinach brachte. Den Kollegen Bruno Hochuli und Walter Züllig sei hiermit für die tadellose Organisation dieses Ausfluges nochmals im Namen aller Teilnehmer herzlich Bobo Realini gedankt.

VEREINSNACHRICHTEN Reinach Altersverein Reinach & Umgebung, Postfach 1226, 4153 Reinach, Präs.: Ernst Bammerlin, 061 711 05 11, Mutationen: Hans Guetg, 061 711 62 25. Neue Mitglieder stets willkommen! Amicale de langue française de Reinach et environs.

Réunion mensuelle. S’adresser à Monique Beer, tél. 061 741 14 91, home.intergga.ch/alfreinach Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Arcade Reinach. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.


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REINACH

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DIE POLIZEI MELDET

KITA

Auffahrkollision: Zeugen gesucht

10 Jahre KiTa Kids & Co Reinach

Am Dienstag, 9. September, gegen 7.40 Uhr, ereignete sich auf der Bruggstrasse eine Auffahrkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Lastwagen. Der Lenker des Lieferwagens war in Richtung Reinach unterwegs und konnte im stockenden Verkehr nicht mehr rechtzeitig anhalten. Deshalb wich er nach links aus und kam auf einer Verkehrsinsel zum Stillstand. Während des Ausweichmanövers kollidierte der Liefer-

wagen mit dem Heck eines Lastwagens. Der Lenker des Lastwagens bemerkte den Unfall nicht und fuhr in Richtung Reinach Zentrum weiter. Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können – insbesondere der bislang unbekannte Lastwagenlenker – werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale in Liestal zu melden (Telefon 061 553 35 35).

KANTONSFUSION

Ein klares Nein zur Fusion «Seine Behörden wirken darauf hin, dass er (der Kanton Basel-Landschaft) zu einem Vollkanton mit einer ganzen Standesstimme und mit zwei MitgliePaul Wenger (SVP) dern des Ständerates wird». So steht es in § 1 der Verfassung des Kantons Basel-Landschaft. Und solange diese Verfassung nicht geändert ist, gilt sie für mich als Landrat uneingeschränkt. Es ist bekannt, dass die Gelder für die Kantone im Ständerat verteilt werden. Und warum nutzt man den Weg über zwei Vollkantone mit vier Standesstimmen nicht endlich? Das Stimmverhalten der Stände hat schon manchen Abstimmungskampf entschieden. Ein Kanton Basel würde sich nämlich nach wie vor mit zwei Ständeräten begnügen müssen.

Einen schlanken Staatsapparat versprechen uns die Befürworter. Falsch. Zuerst müsste der Staatsapparat ausgebaut werden. Oder würde Basel ohne Stadtverwaltung agieren wollen? Wieso leistet sich Basel heute eine Beamtendichte (inkl. Gemeinden) von 12 500; der Kanton Basel-Landschaft aber nur 7 700? Wohnbevölkerung BS 195 000; BL 280’000. Wieso lebt uns Basel nicht schon lange freiwillig vor, die eigene Verwaltung runter zu fahren? Wir unterscheiden uns: Sozialhilfequote BS 5,9%; BL 2,3%? Arbeitslosenquote BL 3,7%; BL 2,7. Viele Fragen würden vom Verfassungsrat nicht geklärt. Wir wüssten nichts über die Höhe der Steuern. Meine Vision: Unsere gute Partnerschaft weiter vertiefen und den Verfassungsauftrag Vollkanton endlich umsetzen. Wir brauchen keine Verschmelzung zweier grundverschiedener Staatsapparate und Mentalitäten. Paul Wenger, Landrat SVP

KANTONSFUSION

Die CS-Studie zur Fusion Die Studie der Credit Suisse gelangt zum Schluss, dass beim geplanten Fusionsprozess ein Jahrhundertprojekt realisiert werden muss. Ein solches Projekt könne aber nur gelingen, wenn in einem Kraftakt aller Beteiligten ein «grosser Wurf» ins Auge gefasst werde. Dass die Verfasser der Studie nicht unbedingt daran glauben, wird deutlich: Es bestehe nicht nur das Risiko, dass ein überdimensionierter Staatsapparat mit längeren Informations- und Entscheidungswegen entstehe, der komplexer und schwieriger zu kontrollieren wäre, sondern gleichzeitig würde der Einfluss auf und die Identifikation mit dem neuen Kanton aus Sicht der einzelnen Einwohner möglicherweise geringer ausfallen. Auch die unterschiedliche Ausgangslage in den beiden Basel – gerade in Fi-

nanz- und Wirtschaftspolitik – , auf deren Grundlage dieser «grosse Wurf» gelingen müsste, wird in der Studie hervorgehoben. So seien etwa die Steuern für Unternehmen in der Stadt massiv höher als auf der Landschaft. Eine Angleichung des Niveaus, wie dies bei einer Fusion für den innerkantonalen Finanzausgleich zwingend nötig wäre, hätte für mindestens einen Kanton negative Folgen. Als Alternative zu einer Zusammenlegung der beiden Kantone – so die Studie weiter – könnten die bremsenden Effekte der Kantonsgrenze auch durch eine weitere Vertiefung der Kooperation und Zusammenarbeit bei überkantonalen Themen wie beim Gesundheitswesen, Verkehrsnetzen etc. reduziert werden. Deshalb: Adrian Billerbeck Fusion Nein! SVP Reinach

Wenn sich etwas mehrfach jährt, ist das ein Jubiläum wert. Darum wollen wir dies feiern mit Ihnen und mit verschiedenen Attraktionen dienen. Am Samstag, 20. September, von 10 bis 14 Uhr ist es so weit, und wir stehen an der Burgstrasse 5 für Sie bereit. Freudig erwarten wir ein jedermann, der sich von unserer KiTa überzeugen kann. Es warten ein offenes Haus und gutes Essen, und natürlich Getränke nicht zu vergessen. Nun bloss nicht zögern, seien Sie so frei, und schauen Sie am 20. September bei uns vorbei. Das Team vom Kids & Co Reinach

GESCHÄFTSWELT

Dank an die Familie Hornstein Für die vielen Jahre, in denen Sie gezeigt und bewiesen haben, was es braucht im Geschäftsleben, um menschlich durchzuhalten, möchte ich mich von Herzen bedanken. Ihr Engagement, Freude, Durchhaltewillen, Fantasie, Kampf, Verzicht, ihre Bereitschaft immer wieder neu zu beginnen, Vorbild zu sein, Teamgeist und Familiensinn zu leben, im Geschäft Schönheit, Harmonie, Ästhetik und eine gute Atmosphäre zu verbreiten, langjährige Mitarbeiter zu halten, sowie stetige Weiterbildungen, Schulungen auf sich zu nehmen, für Umstellungen bereit zu sein, den Kunden echte Hilfe, Beratung und Begleitung zu bieten: das und vieles mehr ist bewundernswert. Sie und Ihr Team begegnen uns immer freundlich, respektvoll, einfühlsam, sehr kompetent, kreativ, gepflegt, sauber, ehrlich, innovativ. Danke auch für die Grosszügigkeit in Form von Treueprämien, Prozenten, kleinen Geschenken und Ihren Spenden ans WBZ. Ihre Bescheidenheit ist auch Ihre Grösse! Ich glaube, ich spreche im Namen vieler dankbarer Kunden. Ruth Neeser

EIDG. ABSTIMMUNG

ENWOHNERRAT

Lokalkomitee gegründet

Verpasste Chance, ein Vorbild zu sein

Das lokale Komitee Reinach für eine öffentliche Krankenkasse bestehend aus neun Reinacher Ärzten und Fachleuten aus dem Gesundheits- und Sozialbereich wird sich bei der Abstimmung vom 28. September für eine öffentliche Krankenkasse starkmachen: Nathalie Dessemontet, med. Praxisassistentin; Christine Fries, Sozialarbeiterin; Beatrice HasAbstimmungsparolen SP Reinach Kantonale Vorlagen: Ja Gegenvorschlag zur Fusionsinitiative «ein Basel» Ja Änderung des Gesetzes über die Ergänzungsleistungen zu AHV und IV, Anpassung des Vermögensverzehrs Ja Änderung der Kantonsverfassung: §68: Landratspräsidium Ja Teilrevision des Landratsgesetzes: Parlamentsreform, Kontrolle der Beteiligungen Nationale Vorlagen: Nein Initiative «Schluss mit der MwStDiskriminierung des Gastgewerbes» Ja Initiative «Für eine öffentliche Krankenkasse»

SP Reinach

ler, Physiotherapeutin; Claude Hodel, Sozialdiakon; Bianca-Maag Streit, Drogistin; Lina Nichele, Bewegungspädagogin; Anne-Marie Schriber, dipl. Pflegefachfrau; Andreas Wirz-Ridolfi, Dr. med. Chirurg FMH Akupunktur/TCMSpezialist; Kathrin Wolf, Dipl. Pflegefachfrau und Leiterin Pflegedienst. Heute veranstalten die über 60 privaten Krankenkassen einen teuren Pseudo-Wettbewerb. Um Profit zu machen, gehen die Krankenkassen auf die Jagd nach «guten Risiken» und verschleudern so unsere Prämiengelder. In den letzten Jahren sind die Prämien unaufhaltsam angestiegen. Diese Prämienexplosion schadet uns allen. Mit der öffentlichen Krankenkasse wird das Kosten- und Prämienwachstum dank Einsparungen bei den Werbe-, Marketing- und Verwaltungskosten kurzfristig gebremst. Mittel- und langfristig werden grosse Einsparungen ermöglicht, dank einer besseren Betreuung von chronisch Kranken. Die AHV zeigt, dass öffentliche Versicherungen vorbildlich funktionieren und das Wohl der Versicherten in den Mittelpunkt stellen. Das muss auch bei der KrankenClaude Hodel versicherung so sein. www.oeffentliche-krankenkasse.ch

Jedem ist klar: Vorbild sein, heisst, dieses auch zu leben! Wasser predigen und Wein trinken, macht unglaubwürdig. Vielleicht ist genau dies der Jacqueline Bader Punkt, wieso die Rüedi (FDP) Politikerinnen und Politiker im Beliebtheitsranking so ziemlich an letzter Stelle stehen. Wir Einwohnerräte haben es leider an der letzten Sitzung verpasst, ein Zeichen in die andere Richtung zu setzen. Wir hatten die schwierige Aufgabe, den Rotstift in allen Bereichen anzusetzen, um zu sparen; auch bei uns selbst. So ging es auch um die Reduktion der Sitzungsgelder für den Einwohnerrat. Doch wie es eben so ist– es ist einfacher bei den Anderen zu sparen, als bei sich selbst. Schade! Vorbild ist man eben nicht auf dem Papier; um Vorbild zu sein, muss man es eben leben! Jacqueline Bader Rüedi FDP Reinach


REINACH GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Donnerstag, 11. September Pfarreizentrum St. Marien 8.30 Rosenkranz 9.15 Gottesdienst Freitag, 12. September Seniorenzentrum Aumatt 10.15 Gottesdienst Samstag, 13. September Dorfkirche St. Nikolaus 17.30 Sonntagsgottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 14. September Kapelle Fiechten 10.15 Santa Messa 12.00 Tauffeier Pfarreizentrum St. Marien 15.30 Gottesdienst für die Vietnamesen Dorfkirche St. Nikolaus 9.30 Tauffeier 10.30 Sonntagsgottesdienst mit Eucharistiefeier, es singt der Kirchenchor

Dorfkirche St. Nikolaus 19.00 Rosenkranzandacht

Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch

Mittwoch, 17. September Dorfkirche St. Nikolaus 9.15 Gottesdienst

Freitag, 12. September 19.15 Timeout

Donnerstag, 18. September Pfarreizentrum St. Marien 8.30 Rosenkranz 9.15 Gottesdienst Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 14. September 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrer Benedikt Schölly 10.30 Gottesdienst mit Jungschar und Konfbegrüssung in der Mischeli-Kirche, Apéro, Pfarrerin Florence Develey und Pfarrer Benedikt Schölly. Kein Gottesdienst in der Fiechtenkapelle Montag, 15. September 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Kirchgemeindehaus Mischeli 20.00 Singprobe der Kantorei im Kirchgemeindehaus

Kloster Dornach 18.00 Regionaler Gottesdienst

Dienstag, 16. September 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus Mischeli (Anmeldung bis spätestens Montag um 11.00, 061 711 44 76)

Montag, 15. September Seniorenzentrum Aumatt 14.31 Rosenkranzgebet

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein

Dienstag, 16. September

Wiedenweg 7, Reinach

Samstag, 13. September 9.00 Frauezmorge mit Arlette Block, Thema: «Erstes, zweites, drittes Kind» Sonntag, 14. September 10.00 Jugend-Gottesdienst 4D, Predigt: Säm Baumgartner, separates Kinderprogramm Dienstag, 16. September 9.15 Treffpunkt Mittwoch, 17. September 20.00 Hauskreise und Kleingruppen Donnerstag, 18. September 9.30 Seniorenausflug Gemeinde evangelischer Christen Birseck GECB Kägenhofweg 2–4, 4153 Reinach www.gecb-reinach.ch Sonntag, 14. September 9.30 Gottesdienst, Kinderhort Dienstag, 16. September

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19.30 Hauskreise in der Region Birseck Kontaktadresse und Infos: Josef Imfeld, 061 751 48 64 BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck), www.cbb-reinach.ch, Kägenstrasse 14, 3. Stock, Infotel 079 229 22 53 Samstag, 13. September 9.00 Frauezmorge bei Chrischona, Wiedenweg 7. Thema: «Einzel-, 1., 2., 3. Kind»; Referentin: Arlette Block Sonntag, 14. September 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl. Predigt: Ernst Batzli. Separates Kinderprogramm Mittwoch, 17. September 14.30 55+-Nachmittag. Leitung: Ernst Batzli Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 14. September 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 17. September 20.00 Gottesdienst

Praxis Dr. med. Hanspeter Merz Facharzt FMH für Allgemeinmedizin Angensteinerstrasse 6, 4153 Reinach Telefon 061 711 90 76 www.arztmerz.ch Die Praxis bleibt vom Montag, 15.09.2014 bis und mit Montag, 29.09.2014 geschlossen. Angaben über Vertretung am Praxistelefon: 061 711 90 76.

Täglicher Mahlzeitendienst für ältere Leute in Reinach Telefon 076 317 60 90 www.cucina-amici.ch/57

Premiere bei der Birseck Garage AG in Reinach Unser Familienunternehmen mit seinen vier Mitarbeitern, seit vielen Jahren erfolgreich geführt von Esther und Antonio Di Giorgio, ist Ihre offizielle Renault-Vertretung in der Region. Nutzen Sie unsere Dienstleistungen wie zum Beispiel unseren Service für alle Marken, das Räder-Hotel inklusive Reinigung der Reifen und Felgen mit einer speziellen Räderwaschmaschine, die Achsenvermessung, Klimaservice und vieles mehr.

hinten v. l. Esther DiGiorgio, Besnik Ferati, Jean-Louis Lang und Antonio DiGiorgio vorne v. l. Davide Congedi und Syart Tika.

Kommen Sie am 13. und 14. September zur Ausstellung in unserem Showroom vorbei und begutachten Sie unseren neuen Renault Twingo, den Sie ab sofort bei uns beziehen können. Zudem profitieren Sie während der Star-Wochen von interessanten Angeboten auf allen Modellen und es erwartet Sie ein grosser Wettbewerb, bei dem Sie eine Reise für zwei Personen nach Hollywood in die Welt der Filmstars gewinnen können oder 100 × 2 Kinotickets. Ausserdem erhalten Sie vom 6. bis 20. September 2014 beim Kauf von jedem Neuwagen einen Satz Winterräder geschenkt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Garage mit Showroom in Reinach. Öffnungszeiten: Montag – Freitag 7.30 – 12.00 Uhr, 13.30 – 17.30 Uhr Samstag nach Vereinbarung Offizielle Renault-Vertretung Birseck Garage AG, Hauptstrasse 68, 4153 Reinach Telefon: 061 711 15 45 E-Mail: info@birseckgarage.ch


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TODESANZEIGEN DANKSAGUNGEN TODESFÄLLE Aesch Arnold Kellenberger-Wächter, geb. 28. Juni 1922, gest. 3. September 2014, von Walzenhausen AR (Pfeffingerstrasse 10). Stille Bestattung. Dornach Elsa Bertha Rebetez-Wullimann, geb. 19. September 1922, gest. 3. September 2014, von Haute-Sorne JU (Dorneckstrasse 31). Trauerfeier: Freitag, 12. September 2014, 14.30 Uhr, kath. Kirche Dornach. Urnenbeisetzung im Anschluss an die Trauerfeier auf dem Friedhof Dornach. Münchenstein Urs Konrad Egger-Pagan, geb. 22. April 1957, gest. 8. September 2014, von Basel, St. Ursen FR (Aeussere lange Heid 5). Die Bestattung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anne Gunilla Eicher-Bartning, geb. 30. September 1939, gest. 28. August 2014, von Riggisberg BE (Gutenbergstrasse 25). Wurde bestattet. Anna Gschwend-Litzlbauer, geb. 21. Dezember 1926, gest. 24. August 2014, von Altstätten SG (Hardstrasse 25). Wurde bestattet. Helen Schmidlin-Bachmann, geb. 5. Dezember 1934, gest. 29. August 2014, von Basel, Grellingen BL (Löffelackerstrasse 21). Wurde bestattet. Hedwig Elisabeth Wymann-Dörr, geb. 5. August 1935, gest. 2. September 2014, von Sumiswald BE (Lärchenstrasse 34). Abdankung: Donnerstag, 11. September 2014, 14.00 Uhr, röm.-kath. Kirche St. Franz Xaver, Loogstrasse 20, Münchenstein. Reinach René Huguenin Virchaux-Petit, geb. 17. August 1927, gest. 26. August 2014, von Le Locle NE, Genève (Römerstrasse 61). Wurde bestattet. Fritz Langlotz, geb. 12. Januar 1944, gest. 7. September 2014, von Ramlinsburg BL (Neuwillerstrasse 14). Trauerfeier: Freitag, 12. September 2014, 10.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Alice Salathe-Dettwiler, geb. 22. Oktober 1925, gest. 8. September 2014, von Frenkendorf BL, Basel (Therwilerstrasse 44). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Mittwoch, 17. September 2014, 10.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Suzanne Sieber-Michet, geb. 11. Juli 1937, gest. 7. September 2014, von Buchegg SO (Fiechtenweg 27). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Dienstag, 16. September 2014, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Arthur Wälti-Herzog, geb. 1. November 1963, gest. 9. September 2014, von Mels SG (Hauptstrasse 29). Trauerfeier und Erdbestattung im Familienkreis, Friedhof Fiechten, Reinach.

Annahmeschluss für Todesanzeigen im «Wochenblatt für das Birseck und Dorneck» Im «Wochenblatt für das Birseck und Dorneck» können Todesanzeigen bis Mittwoch, 10 Uhr, für die Ausgabe vom folgenden Donnerstag aufgegeben werden. Manuskripte oder Vorlagen senden Sie bitte an inserate@wochenblatt.ch oder bringen Sie direkt an den Wochenblatt-Schalter. AZ Anzeiger AG, Im Langacker 11 4144 Arlesheim, Tel. 061 706 20 20


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Informationen Bauarbeiten Post- und Bankenplatz Der Gussasphalt vor den Geschäften am Postund Bankenplatz konnte planmässig aufgetragen werden. In einer zweiten Phase wird voraussichtlich am Samstag 13.09.2014 der Bodenbelag in der Postpassage aufgetragen. Der bereits aufgetragene Gussasphalt im Bereich des Fusswegs vor den Geschäften entspricht nicht den Vorstellungen der Bauherren. Ein externer Experte wird hinzugezogen, um eine Einschätzung vorzunehmen. Im Weiteren werden unterschiedliche Lösungen zur Behebung der Mängel geprüft. Der Gemeinderat und die Bauherren danken für das Verständnis. Informationen über den weiteren Verlauf der Bauarbeiten folgen in den nächsten Wochen. Gemeinderat Aesch

Gemeindeversammlung 24. September 2014 Im Erläuterungsbüchlein der nächsten Gemeindeversammlung, das bereits den Stimmberechtigten zugestellt worden ist, hat sich auf Seite 4 ein Darstellungsfehler in der Tabelle «Kostenschätzung Schulhaus Neumatt», Spalte Gebäudeunterhalt, eingeschlichen. Die unteren zwei Detailpositionen 75 000 und 180 000 sind irrtümlich bei der letzten Neudarstellung nicht entfernt worden. Sämtliche Summen und der Kreditantrag über CHF 2,78 Mio. sind jedoch richtig berechnet. Es handelt sich um einen reinen Darstellungsfehler. Der Gemeinderat bedauert dies ausserordentlich und dankt für das Verständnis der Bevölkerung. Der Gemeinderat freut sich, Sie an der Gemeindeversammlung begrüssen zu dürfen. Gemeinderat Aesch

Landrat genehmigt den Zubringer zum Pfeffingerring (Durchstich) Mit grosser Begeisterung hat der Gemeinderat vom Entscheid des Landrates vom 4. September 2014 über die Realisierung des Zubringers Pfeffingerring erfahren. Der Landrat genehmigt damit für die Projektierung und Realisierung CHF 22.4 Mio. Kantonsgelder. Für die Weiterentwicklung von Aesch Nord bedeutet die Genehmigung des Zubringers einen Meilenstein, auf den Aesch seit 30 Jahren wartet. Auch das ansässige Gewerbe zieht einen Nutzen aus der Realisierung des Zubringers, indem die Hauptverkehrsachse vom täglichen Stau entlastet wird. Der Landrat sieht den Baubeginn für das Jahr 2016 vor. Die Inbetriebnahme des Zubringers kann somit aller voraussicht nach im Jahr 2019 erfolgen. Der Gemeinderat ist bestrebt, die Planung und Realisierung voranzutreiben, sodass der Spatenstich so früh wie möglich durchgeführt werden kann. Gemeinderat Aesch

Saisonschluss Gartenbad Aesch: Samstag, 13. September 2014 Die Badesaison 2014 geht nach einem sehr durchzogenen und eher kühlen, regnerischen Sommer ihrem Ende entgegen.

Bitte räumen Sie Ihre Saisonkabinen und Miet-Liegestuhlkästen bis am Samstag, 13. September 2014. Für nicht abgeholte Sachen wird keine Haftung übernommen. Das gesamte Gartenbadteam lädt Sie am 13. September 2014 zu einem gemütlichen Ausklingen der Saison ein. S’hett so langs hett! Allen Badegästen danken wir für ihren Besuch und wünschen einen angenehmen Herbst und Winter. Wir freuen uns, Sie im Mai 2015 wieder begrüssen zu dürfen. Im Namen des Gartenbad-Teams Markus Hänggi, Betriebsleiter

Wasserversorgung Aesch, Wasseruhrenablesung 2014 Mitte September wird mit der Wasseruhrenablesung begonnen. Die Liegenschaftsbesitzer und besitzerinnen werden gebeten, den mit der Ablesung beauftragten Personen den nötigen Zutritt zu gewähren. Die Ableser können sich mit einem Dokument der Gemeinede ausweisen. Die Hauseigentümer und -eigentümerinnen sind gebeten, die Wasseruhren zur Ablesung frei zu halten. Bei einer eventuellen Abwesenheit, wird durch die Ableser eine blaue Antwortkarte in den Briefkasten gelegt. Die Karte muss mit den nötigen Angaben versehen und ohne Frankatur an die Gemeindeverwaltung gesendet werden. Die Einwohnergemeinde Aesch lässt auch dieses Jahr wieder einige Wassermesser ersetzen. Diese Wasseruhren werden auf dem neusten Stand der Technologie sein und in Zukunft eine Fernablesung ermöglichen. Die betroffenen Liegenschaftsbesitzenden werden schriftlich in Kenntnis gesetzt. Bauabteilung Aesch

Häckseldienst Am Dienstag, 16. September 2014 (Anmeldung telefonisch oder per Internet!) Am Dienstag, 16. September 2014 haben Sie Gelegenheit, Ihren Baum- und Sträucherschnitt vor Ihrer Liegenschaft zum Häckseln bereitzustellen (Äste bis Ø 15 cm und verholzte Gartenpflanzen und Stauden). Ausgenommen werden Wurzeln, Heckenabschnitt, loses Laub und Kleinmaterial, da sonst beim Häckseln die Maschine beschädigt wird. Bitte beachten Sie: Häckseln bis zu 15 Minuten ist gratis. Für grössere Mengen verrechnen wir einen Unkostenbeitrag. Die auf die 15 GratisMinuten nachfolgende erste Viertelstunde kostet Fr. 30.–. Danach werden pro weitere Viertelstunde je Fr. 50.– verrechnet. Die Gemeinde stellt nach erfolgter Leistung Rechnung. Bitte deponieren Sie das Material in einem Behälter oder sauber gehäuft am Trottoirrand vor Ihrer Liegenschaft. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass das Häckselmaterial nicht mitgenommen wird. Bei vielen Anmeldungen kann es vorkommen, dass Sie erst am Mittwoch bedient werden. (Fortsetzung auf Seite 18)

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CVP Aesch-Pfeffingen: Hundert Jahre im Dienste der Demokratie

Parteivorstand mit Gemeinderat in Festlaune (v. l.): Urs Küng-Fleig, Ralph Schwegler, Géraldine Häring, Christine MasekFOTO: THOMAS KRAMER Huber, Heidi Häring-Franz (Präsidentin), Markus Lenherr (Gemeinderat) und Christian Helfenstein.

In entspanntem, familiärem Ambiente feierte die CVP Aesch-Pfeffingen am Freitag im Beisein nationaler Parteiprominenz ihr 100-Jahr-Jubiläum. Oliver Sterchi

D

en hundertsten Geburtstag gebührend zu feiern: das hatte der Vorstand der CVP AeschPfeffingen im Sinn, als er am letzten Freitag über hundert Leute zum Jubiläumsfest der Ortspartei in den Pfeffinger Schlosshof lud. «Es war ein grandioses Fest», resümiert Parteipräsidentin Heidi Häring. Unter den Gästen befanden sich auch prominente Partei-Exponenten aus dem lokalen und nationalen Politbetrieb: Neben Regierungsrat Toni Lauber, Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter und Béatrice Wertli, Parteisekretärin der CVP Schweiz, gaben sich auch der Fraktionspräsident der CVP im Landrat, Felix Keller, und Landrätin Sabrina Corvini-Mohn die Ehre. Kantonalpräsident Marc Scherrer musste sich wegen seiner Masterfeier

NATUR- UND VOGELSCHUTZVEREIN

Exkursion zum Klingnauer Stausee Seit 1935 wird in Klingnau die Aare gestaut, um Elektrizität zu gewinnen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich dieser Stausee zu einem wichtigen internationalen Rastplatz für Vögel auf dem Weg in den Süden. Vor allem Enten und Limikolen, die ans Wasser gebunden sind, nutzen diesen Stausee. Bis jetzt konnten schon ca. 310 Vogelarten nachgewiesen werden. Auch der Biber wurde dort mit sechs Revieren heimisch. Wir werden uns auf dieser Exkursion speziell den Vögeln in diesem Auengebiet von nationaler Bedeutung widmen. Gerne laden wir Sie zu dieser Nachmittags-Exkursion ein. Wir treffen uns am Sonntag, den 14. September, um 11 Uhr bei der Kantonalbank in Aesch um Fahrgemeinschaften zu bilden. Die Wanderstrecke ist in ebenem Gelände: 4 bis 5 Kilometer. Das Ende der Exkursion ist ca. um 17 Uhr. Zu diesem Rundgang sind alle, auch Nichtmitglieder, herzlich eingeladen. Weitere Informationen unter www.nvvaesch.ch Natur- und Vogelschutzverein Aesch-Pfeffingen, Gerhard von Ah

entschuldigen lassen. Auch Bundesrätin Doris Leuthard habe man angefragt, verrät Häring, aber diese habe wegen ihrer vielseitigen Verpflichtungen schlichtweg keine Zeit gehabt. Engagement in der Familienpolitik Die CVP Aesch ging 1914, zwei Jahre nach der Gründung der nationalen Mutterpartei, aus dem Katholischen Volksverein hervor. Noch im selben Jahr wurde ein Mitglied der Ortspartei in den Landrat gewählt: Karl von Blarer, späterer Baselbieter Landratspräsident und Nationalrat. 1917 wurde im Landrat erstmals eine katholische Fraktion gegründet, die sich in der Familienpolitik engagierte und unter anderem für die Einführung von Kinderzulagen kämpfte. Seit ihrer Gründung stellte die CVP Aesch-Pfeffingen 13 Landräte und 6 Gemeindepräsidenten. Heute ist die Ortspartei durch Landrätin Sabrina Corvini-Mohn und Gemeinderat Markus Lenherr mit zwei Exponenten in der kommunalen und kantonalen Politik vertreten. In den Jahren 1992 bis 2010 bildete die CVP Pfeffingen eine eigene Sektion innerhalb der Kantonalpartei, fusionierte dann aber wieder mit der Schwesterpartei aus dem Nachbardorf. Dass das Jubiläumsfest gerade in Pfeffingen statt-

fand, ist laut Häring kein Zufall. Damit habe man die wiederhergestellte Einheit der beiden Sektionen demonstrieren wollen, sagt die Präsidentin. Konflikt ist Schnee von gestern Die Feststimmung konnte auch vom internen Zwist, der die Ortspartei vor rund zwei Jahren erschüttert hatte, nicht getrübt werden. Damals war es zwischen dem jetzigen CVP-Gemeinderat Markus Lenherr und dem Vorstand zum Zerwürfnis gekommen. Dies, weil Lenherr gegen den Willen des Vorstands für den abtretenden Ivo Eberle in die Aescher Exekutive nachgerückt war. Lenherr war im Jahr davor bereits aus dem Gemeinderat ausgeschieden, da die CVP nach den kommunalen Wahlen einen ihrer zwei Sitze im Rat verloren hatte. Das Comeback Lenherrs blieb innerhalb der Partei nicht ohne Reaktion. So hatte alt Gemeindepräsident Cyrill Thummel nach 50 Jahren Mitgliedschaft seinen Austritt aus der CVP Aesch bekannt gegeben. Von all dem will Heidi Häring heute nichts mehr wissen. Für sie ist der Konflikt Schnee von gestern. Sie will ihren Blick lieber nach vorne richten. Das erklärte Ziel der Partei ist es, bei den Gemeinderatswahlen 2016 den verlorenen zweiten Sitz zurückzuerobern.

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Amtliche Publikationen

AESCH PFEFFINGEN AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 17) Anmeldung: Um die Häckseltour besser organisieren zu können, ist eine Anmeldung bis Montag, 15. September 2014, 12.00 Uhr erforderlich. Telefon an Gemeindeverwaltung Aesch, Bauabteilung, Tel. 061 756 77 56 oder per Internet: www.aesch.bl.ch ››› Online-Schalter ››› Häckseldienst. Bauabteilung Aesch

– 19. Oktober Bürgerrat Aesch – 26. Oktober Gemeinderat Aesch und Schulrat Sekundarschule Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem gemütlichen Sonntagsspaziergang durch die Aescher Weinberge und geniessen Sie den einheimischen Rebensaft. Gemeinderat Aesch

Räbwach 2014 im Wächterhüsli

89. Seniorentreff Aesch-Pfeffingen

Bis 1921 hatte der Bannwart die Pflicht, sich von Ende August bis zum Schluss der Traubenlese ständig, d. h. Tag und Nacht im Klusberg aufzuhalten,. Dies war nötig, um die Reben kurz vor der Ernte gegen Diebe und Vandalen zu schützen. Heute wäre dies unvorstellbar. Aber ein bisschen «bewacht» werden die Reben immer noch: Die Mitglieder der Weinbaugenossenschaft Aesch führen auch diesen Herbst jeweils sonntags von 10.30 bis 17.00 Uhr eine kleine Eigengewächswirtschaft mitten im Aescher Rebberg und halten so mit all ihren Gästen gemeinsam die Rebwache. Dieses Jahr laden die folgenden Rebleute die Bevölkerung dazu ein, sie bei ihrer «Rebwache» zünftig zu unterstützen und die Bewirtung mit Eigengewächs und einem kleinen Imbiss zu geniessen: – 21. September Zunft zu Rebleuten Basel – 28. September Stephan und Sonja Arnold – 5. Oktober Zunft zu Wein- und Herbergsleuten Aesch – 12. Oktober Ralph Schwegler

Der nächste Treff findet am Dienstag, 16. September 2014 um 14.30 Uhr im Gasthof Mühle in Aesch statt. Wir freuen uns, Sie zu einem Vortrag von Herrn Prof. E. Parlow, Universität Basel, mit dem Titel «Kann der Mensch Wetter und Klima beeinflussen?» einladen zu dürfen. Wetter und Klima sind zwei Begriffe, die unser tägliches Leben direkt beeinflussen und doch eine unterschiedliche Bedeutung haben. So kann der Mensch mit recht guter Genauigkeit das Wetter der nächsten Tage vorhersagen, aber nicht nach seinen Wünschen steuern. Anders beim Klima: hier sorgen wir Menschen massiv für eine globale Modifikation in der nahen Zukunft mit zum Teil unvorhersagbaren Folgen. Der Vortrag versucht, etwas Licht in diese komplexe Thematik zu bringen. Wir hoffen, dass wir Ihr Interesse geweckt haben. Die Teilnahme am Seniorentreff steht allen Seniorinnen, Senioren und andern Interessierten offen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Konsumation vor Ort bezahlen die Besucherinnen und Besucher selbst. Für den Seniorenrat F. Albrecht, R. Schillinger, M. Streule

LANDRATSWAHLEN 2015

Nominationen der SP

v.l.: Christine Koch (bisher), Rolf Coray, Jan Kirchmayr und Sibylle Probst.

An ihrer Sektionsversammlung haben die Mitglieder der SP Aesch-Pfeffingen am 1. September vier Personen für die Landratswahlen 2015 nominiert. Es sind dies Christine Koch (bisher), Rolf Coray, Jan Kirchmayr und Sibylle Probst. Sie kandidieren zusammen mit 6 Personen aus Reinach auf der Liste 2 unseres Wahlkreises. Wir drücken allen die Daumen! SP Aesch-Pfeffingen

FELDSCHÜTZEN PFEFFINGEN

AKKORDEON ORCHESTER AESCH

Feldschützen auf Goldkurs

Galaabend – Vorverkauf im Gange

Kommenden Freitagmorgen startet das dritte und letzte Wochenende des Kantonalschützenfestes beider Basel. Dann werden auch noch die letzten der gegen 6000 angemeldeten Schützen ihre Programme absolvieren. Auch von uns Feldschützen standen schon einige im Einsatz, durchwegs mit guten Erfolgen. Unser Ziel, in der Sektionswertung den Goldkranz zu gewinnen, wird immer wahrscheinlicher. Das kommende Wochenende wird Gewissheit bringen. Aber auch unser Nachwuchs steht in Nichts nach. Vergangenen Sonntag fand auf der Schiessanlage Lachmatt in Muttenz der zum Fest gehörende Jugendtag statt. Sieben Junioren und Jungschützen haben sich für diesen Anlass qualifizieren können. Von ihnen erreichten Tobias Rippstein, Marcel Schneider und Robin Hunziker den Ausstich der besten Zehn. Detaillierte Resultate finden Sie auf unser Homepage www.fspfeffinJürg Meyer gen.ch

KANTONSFUSION

Was da bei einer möglichen Kantonsfusion nicht alles besser werden soll! Bürokratie halbieren, Landgemeinden stärken, Wirtschaftsaufschwung auslösen, bessere Wahrnehmung in Bern, Berlin oder sogar in NewYork (!), höhere Sozialleistungen, Synergien im öVBereich, bessere Bildungsmöglichkeiten für die Jungen, erhöhter Umweltschutz und Verbesserung der Sicherheit etc. etc. Wer wird das alles bezahlen müssen? Natürlich die arbeitende Bevölkerung der beiden Halbkantone. Man kann doch nicht so naiv sein und glauben, dass die langjährige politische BaslerRegierungskultur sich verändern wird, oder dass die im Verhältnis zur Einwohnerzahl überproportionale Anzahl städtischer Verwaltungsbeamter eine Reduktion erfährt. Es ist trügerisch mit solchen, aus dem Zusammenhang gerissenen Argumenten eine unnötige Kantonsfusion schmackhaft machen zu wollen. Das könnte die Steuerzahler beider Basel teuer zu stehen kommen. Bauen wir lieber unsere gegenseitige Partnerschaft weiter aus und verzichten wir auf die vagen und fragwürdigen Vorstellungen gewisser Kreise. Hans-Beat Henke, Pfeffingen

Ist bei uns wirklich alles besser, billiger, effizienter? Können wir die künftigen, grossen Probleme selber lösen? Schaue ich mir unseren finanziellen Handlungsspielraum an, kommen mir Zweifel. Auch die Spannungen innerhalb des Kantons nehmen laufend zu! Reinach kann sich kein Hallenbad leisten, zahlt jedoch 10 Millionen in den Finanzausgleich – damit sich Gelterkinden im Gegenzug für mehrere Millionen ein solches bauen kann? Da läuft doch einiges schief. Für mich ist klar, dass uns der Alleingang in unseren Entwicklungsmöglichkeiten stark einschränkt. Ich glaube auch nicht an die erfolgreiche Fortführung des Partnerschaftsmodells mit seinem Dickicht von inzwischen 110 Partnerschaftsverträgen. Solches ist alles an-

dere als effizient. Jedes noch so kleine Geschäft muss in diversen Gremien vorbehandelt werden. Wichtige kommen erst gar nicht voran, wie man bei der Spitalplanung sieht. Alles dauert nicht nur viel länger, sondern kostet auch viel Geld! Lassen wir doch dieses Projekt seriös prüfen. Erst dann wissen wir wirklich, ob eine Fusion der beiden Basel wirklich sinnvoll ist, die Effizienz erhöht wird und Doppelspurigkeiten endlich eliminiert werden können. Wir wissen dann auch, ob es tatsächlich billiger oder teuer für uns wird. Alles andere ist Panikmache und Spekulation, und dies sollten wir nicht als Grundlage für einen solchen wichtigen Entscheid wählen. Ja zur Prüfung der Fusion! Paul Svoboda, Gemeinderat

KIRCHENCHOR

Gastsänger gesucht Liebe Sängerinnen und Sänger mit Interesse an Kirchenmusik! Der Kirchenchor Pfeffingen führt am Weihnachtstag, 25. Dezember, die wunderschöne Pastoralmesse in C-Dur von Franz Xaver Brixi (1732–1771) auf. Es werden vier Solisten sowie ein professionelles Instrumentalensemble mitwirken. Für dieses Projekt suchen wir Gastsänger zur Verstärkung unseres Chores. Wenn Sie Interesse haben, laden wir Sie herzlich ein, unverbindlich an einem Probenabend teilzunehmen. Die Proben

finden jeden Mittwoch von 20 bis 21.45 Uhr im Gemeindesaal in Pfeffingen statt. Probenbeginn ist ab sofort, spätestens ab Mittwoch, 17. September. Für erfahrene Sängerinnen und Sänger ist nach Absprache mit dem Chorleiter auch ein späterer Probenbeginn möglich. Nähere Informationen erhalten Sie gerne von unserem Dirigenten oder unserer Präsidentin. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Lukas Wanner, Tel. 061 693 24 02 Yvonne Bader, Tel. 061 751 70 40

gramm beginnt um 19.30 Uhr. Nebst Festwirtschaft, Tombola und Bar bieten wir auch in diesem Jahr ein feines Menü an, welches von der Metzgerei Schaad in Aesch gekocht wird. Darin enthalten ist ein Welcome-Cüpli zum Apéro, als Vorspeise einen Antipasto-Teller und im Hauptgang servieren wir ihnen Rindsgeschnetzeltes «Stroganoff» mit Reis und Gemüse. Das Menü gibts nur im Vorverkauf. Zum Dessert empfehlen wir unser Kuchen- und Tortenbuffet mit lauter hausgemachten Spezialitäten. Eintrittskarten zum Preis von 35 Franken für Erwachsene (Kinder 12 Franken), sowie das Menü für 35 Franken pro Person gibt es bereits im Vorverkauf bei der Raiffeisenbank in Aesch oder online via www.gala-abend.ch. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage oder via Infohotline 079 214 Franco D’Elia, OK Präsident 52 16.

REITERKAMERADEN AESCH

Erfolgreiche Reitertage

Versprechungen könnten teuer werden.

KANTONSFUSION

Alleingang wirklich sinnvoll?

Am Samstag, 1. November, führt das Akkordeon Orchester Aesch in der Löhrenackerhalle seinen 16. Galaabend durch. Als Stargast wird in diesem Jahr Marc Pircher auftreten. Der Tiroler Sunnyboy ist als Stimmungsmacher bekannt und wird mit seinen Hits wie «Sieben Sünden» so manchen Besucher aus der Reserve locken. Aus der Gemeinde Pfund im Oberinntal im Tirol kommen die Pfunds-Kerle. Diese werden mit ihrer Show für manchen Lacher im Publikum sorgen und nach dem Programm bis um 2 Uhr morgens zum Tanz aufspielen. Ein weiteres Highlight wird der Auftritt der Dalhousie Pipe Band aus Basel sein, welche uns ein Hauch vom Basel Tattoo in unsere Halle zaubern wird. Eröffnet wir der Galaabend wie jedes Jahr vom Akkordeon Orchester Aesch selbst. Die Türöffnung ist um 17.30 Uhr und das Unterhaltungspro-

Reitsport der anderen Art.

ZVG

Dank der guten Pflege unseres Grasturnierplatzes konnten wir trotz des vielen Regens den Concours mit der PNWVereinsmeisterschaft am 15. - bis 17. August problemlos durchführen. Am verregneten Freitag mit den regionalen und nationalen Prüfungen war unser Vereinsmitglied Roger Wenger zweimal siegreich. Abends genoss man feine Raclettes und beim ersten Aescher Frauentragen kam richtig Spannung auf, da nicht nur Gleichgewicht, sondern auch Ausdauer gefragt war. Diesen Sieg holte sich der Oberbaselbieter Christian Klaus! Am Samstag wollte unsere Equipe den PNW-Vereinsmeistertitel verteidigen. Leider konnte trotz Führung nach der Dressur unsere Equipe nicht gewinnen, es gab zu viele Springfehler. Der Sieg ging dieses Mal ins Leimental. Beim anschliessenden Seilziehen wurden die starken Männer und Frauen angefeuert

und gute Stimmung machte Franco D’Elia mit seiner Livemusik. Der Sonntag zeigte sich sommerlich schön. Die brevetierten Reiterinnen und Reiter konnten in den freien Springprüfungen wichtige Erfahrungen sammeln. Auch Dieter Währy brillierte mit einer Null-Fehler-Runde. Am Nachmittag fand das spannende Aescher Derby statt, wo es rasant durchs Wasser und über Wälle und Gräben ging, Sieger wurde Paul Konrad Widmer. Am vergangenen Dienstag fand die interne Vereinsmeisterschaft im Springen statt. Wir gratulieren bei den brevetierten Reitern Dieter Währy und bei den lizenzierten Roger Wenger zum Meistertitel. Abschliessend unserer Veranstaltungen fand nun letzten Sonntag noch der Dressur- und Jugendtag statt. Diese Veranstaltung wird speziell für junge Reiter/innen gemacht. Hier können schon die ganz Kleinen (ab 6 Jahren) mitmachen. Sie geniessen es sehr, sind nervös und strahlen wie kleine Prinzen und Prinzessinnen unter ihren Helmen hervor. Früh übt sich, wer ein Meister werden will! Wir danken allen, die uns besucht und unterstützt haben und unser Engagement und Arbeit somit würdigen. Wir freuen uns im kommenden Jahr unser 70-jähriges Vereinsbestehen zu feiern. Reiterkameraden Aesch

LESERBRIEF GESCHÄFTSWELT

Schlafstörungen mit Spagyrik behandeln Schlecht geschlafen. Ärger über den Wecker, der viel zu früh klingelt. Kaum Energie aufzustehen. Halb betäubt durch den Tag wandeln. Abends todmüde, aber trotzdem wieder schlechter Schlaf. Kommt ihnen das bekannt vor? Bei uns erhalten Sie nicht einfach ein Schlafmittel aus dem Gestell. Für uns ist wichtig, ihnen nachhaltig zu helfen. Deshalb suchen wir zusammen mit ihnen nach den Ursachen und mischen ihnen ein persönlich auf Sie zugeschnittenes Heilmittel. Dazu kombinieren wir gerne spagyrische Heilpflanzenessenzen von Heidak mit Dr. Schüssler-Essenzen und Bachblüten. Wir beraten Sie gerne. Drogerie Heiniger, Hauptstrasse 97

Easy vote Sehr erfreut haben wir zur Kenntnis genommen, dass die CVP Aesch-Pfeffingen zu ihrem hundertjährigen Jubiläum einen namhaften Beitrag an die Finanzierung des «easyvote»-Büchleins leistet. Doch nicht nur sie möchte das Abstimmungsbüchlein für junge Aescher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger finanziell unterstützen, auch die SP Aesch-Pfeffingen leistet einmalig einen Beitrag an die bei uns entstandene Idee. Es freut uns sehr, dass diese zwei Parteien unser Anliegen unterstützen. Wir sind trotzdem der Ansicht, dass es auf Dauer nicht die Aufgabe der Par-

teien sein kann, diese Broschüre zu finanzieren. Sie leisten genügend für die Meinungsbildung der jüngeren Generation und verfügen über sehr begrenzte Mittel. Grundsätzlich sollte eine höhere Stimmbeteiligung der Jungen im Interesse der Gemeinde Aesch liegen. Wer wählen geht, interessiert sich für Politik, und nur so kann auch künftig das Milizsystem funktionieren. Deshalb hoffen wir sehr, dass die Gemeinde Aesch sich doch noch dazu entschliessen kann, in Zukunft die Kosten von 3800 Franken pro Jahr zu übernehmen. Sibylle Probst und Jan Kirchmayr

KANTONSFUSION

Fusionsprüfung? Auf den Plakaten schreiben die Fusionsbefürworter verharmlosend von einer Fusionsprüfung, über die wir am 28. September abstimmen. In der Tat wird es jedoch um ein jahrelanges Debattieren über die Verfassung eines wiedervereinigten Kantons Basel gehen, was wohl einige Millionen an Steuergeldern kosten wird, mit ungewissem Ausgang. Wollen Sie das? Ich bin der Meinung, wir konnten uns in den vergangenen zwei Jahren mehr als genug mit den Vor- und Nachteilen einer Kantons-Fusion auseinandersetzen, diese abwägen und uns eine Meinung dazu bilden. Ganz praktisch

gesehen: Basel-Stadt hat eine höhere Staatsquote, höhere Arbeits- und Sozialhilfequoten als Basel-Land, dass da die Steuern steigen werden liegt auf der Hand. Auch die Halbierung der Verwaltungskosten wird durch eine baselstädtische Kommunalverwaltung wieder zunichte gemacht. Auch die Stärkung der Nordwestschweiz in Bern bleibt ein Wunschdenken der Fusionsbefürworter, da die Anzahl Sitze in Stände- und Nationalrat gleich bleibt wie bisher. Darum: keine unnötigen Experimente und ein Nein am 28. September zum Fusions-Gegenvorschlag. Andreas Wolf


AESCH PFEFFINGEN KANTONALSCHÜTZENFEST

GOTTESDIENSTE

Kämpfen um Schützenkönigsehren Am nächsten Wochenende geht das Kantonalschützenfest beider Basel 2014 zu Ende. Den Schlusspunkt des drei Wochenenden dauernden und von rund 6000 Schützinnen und Schützen besuchten Schützenfestes setzt der Schützenkönigsausstich. Die Bewerber, Teilnehmer aus dem ganzen Land, mussten im Vorfeld bei den Aktiven sieben Schiessprogramme, bei den Junioren deren vier absolvieren. Die jeweils höchsten Gesamtresultate pro Sportgerätkate-

gorie berechtigen zur Teilnahme am Schützenkönigsausstich. Dieser wird am Sonntag, 14. September, in der GSA Schürfeld in Aesch um 13.30 Uhr mit acht Junioren in der Kat. Sportgewehr gestartet, gefolgt von 16 Aktiven mit dem Ordonnanzgewehr, dann 16 Junioren mit demselben Sportgerät und als Höhepunkt 16 Aktive mit dem Sportgewehr. Die Konkurrenzen dauern bis ca. 17 Uhr. Diese äusserst attraktiven Finalrunden können hinter der Feuerlinie über grossformatige Bildschirme verfolgt werden. Zum Abschluss werden die Schützenkönige im Festzelt bei der Rangverkündung und der Abgabe der Medaillen geehrt. Kommen Sie, staunen Sie, fiebern Sie mit: Sie sind herzlich eingeladen. Werner J. Häring

ERWACHSENENBILDUNG

Zum 41sten für Aesch und Pfeffingen Zum 41sten Mal jährt sich das Angebot der Erwachsenenbildung Aesch Pfeffingen (EBAP). Wer kennt es nicht, das «blaue Büechli» (EBAP Kursprogramm), welches zwei Mal jährlich in jeden Haushalt verschickt wird! Jährlich werden ca. 200 Kurse in Aesch und Pfeffingen einmalig oder wiederholend angeboten oder rund 40 Angebote pro Woche! Die Vielfalt ist einzigartig. So unter anderem Themen aus der Gesundheit, Weiterbildung, sinnvolle Freizeitgestaltung oder seit kurzem auch ergänzende Informationen für Familien (z. B. Mittagstisch), Betagte Menschen (z. B. Drehscheibe) usw. Die EBAP garantiert die Kontinuität des hohen Qualitätsstandards. Laufend kommt Neues hinzu. Zeitgemäss und abwechslungsreich sind die Ange-

bote für alle Generationen und Menschen wie z. B. Jugendliche, Familien, Senioren usw. Die gestiegenen Ansprüche werden immer wieder durch attraktive Angebote ergänzt. Damit lässt sich auch die Erfolgswelle des blauen «Büechlis» mit 75 verschiedenen Arten von Angeboten für alle Altersstufen erklären. Auch nach so vielen Jahren ist es für beide Gemeinden nach wie vor kulturell eine grosse Bereicherung. Die grosse Verbreitung und das Interesse in der Bevölkerung macht dieses «Büechli» zu einem unersetzlichen Informationsorgan beider Gemeinden und für alle Haushalte. Vielen Dank an alle Mitwirkende! Gemeinderat Soziales, Markus Lenherr CVP

Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-aesch.ch Samstag, 13. September 16.30 Tauffeier 18.00 Gottesdienst mit Eucharistie mit Jahrzeiten 18.30 Santa messa per gli Italiani nell’Alterszentrum Sonntag, 14. September 11.00 Gottesdienst mit Eucharistie Mittwoch, 17. September 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie Donnerstag, 18. September 10.15 Gottesdienst mit Abendmahl im Alterszentrum 16.30 Rosenkranzgebet in der Kirche Freitag, 19. September 18.15 Andacht im Alterszentrum Katholische Gottesdienste in Pfeffingen Samstag, 13. September Kein Gottesdienst Sonntag, 14. September 10.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier, mit Kirchenchor Donnerstag, 18. September 17.00 Rosenkranzgebet Freitag, 19. September 9.15 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 14. September 10.00 Gottesdienst. Pfarrerin Inga Schmidt. Kollekte: Kinderprojekt Burma Donnerstag, 18. September 10.15 Abendmahlfeier im Alterszentrum «Im Brüel» Amtswoche: 13.–19. September Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02 Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 14. September 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst; Predigt von Pfarrer Reinhard Möller über «Unterwegs: Dem Ziel entgegen!». Sonntagsschule; Kinderhort; Gemeindekaffee Mittwoch, 17. September 19.30 Bibelabend

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen Akkordeon-Orchester Aesch. Präsident: Simon Zeier, Tel. 079 255 10 10. Dirigent: Rudi Meier, Mühlering 26, 4225 Brislach. Tel. 061 761 80 71. Proben: Do, 20–22 Uhr, Mehrzweckraum Schützenmattschulhaus. Anfängerkurse jederzeit.

tem Repertoire (s. www.bacchanalchor.ch). Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Proben jeweils Montag, 20.00 Uhr in der Aula S1 Neumattschulhaus. Kontakt: Andreas Greuter, Rauracherweg 5 4148 Pfeffingen, Tel. 061 753 18 05.

Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im Lehrschwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50.

Badmintonclub Aesch. Beat Wittlin, Telefon 061 411 04 79. Training: Montag ab 18.30 und Donnerstag 20.00, Juniorentraining: Donnerstag 18.30 Uhr.

Attraktives Aesch. Präsidentin Regina Ventura, Römergässli 2, 4147 Aesch, Tel. 076 779 43 38, E-Mail regina.ventura@attraktivesaesch.ch oder info@attraktivesaesch.ch

Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51.

Bacchanal-Chor Aesch.. Gemischter Chor mit brei-

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf,

Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Arcade Reinach. Kontaktperson: Martin Baumann, 061 751 56 81. CVP Aesch-Pfeffingen. Postfach 147, 4147 Aesch. Präsidentin: Heidi Häring, weitere Informationen und Kontakte via: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen vermittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Tel. 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch Elisabethenverein Aesch. Kontaktadresse: Elisabeth Alter, Hauptstrasse 111, 4147 Aesch, Tel. 061 751 16 06.

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Amtliche Publikationen

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PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Buslinie 65 verkehrt vom 15. bis 17. September 2014 nur bis «Pfeffingen, Post» Aufgrund von Kanalsanierungsarbeiten im Kreuzackerweg kann die Buslinie Nr. 65 der BLT von Montag, 15. September 2014, bis Mittwoch, 17. September, nur bis zur Haltestelle «Pfeffingen, Post». Die Haltestelle «Pfeffingen, Bergmattenweg» kann in dieser Zeit leider nicht bedient werden. Für Ihr Verständnis und Ihre Kenntnisnahme danken wir Ihnen. Gemeinderat Pfeffingen und BLT

89. Seniorentreff Aesch-Pfeffingen Der nächste Treff findet am Dienstag, 16. September 2014 um 14.30 Uhr im Gasthof Mühle in Aesch statt. Wir freuen uns, Sie zu einem Vortrag von Herrn Prof. E. Parlow,

Entsorgungskalender

Die nächste Entsorgung von: Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Häckseldienst Papier-/Kartonsammlung Metall Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar

Universität Basel, mit dem Titel «Kann der Mensch Wetter und Klima beeinflussen?» einladen zu dürfen. Wetter und Klima sind zwei Begriffe, die unser tägliches Leben direkt beeinflussen und doch eine unterschiedliche Bedeutung haben. So kann der Mensch mit recht guter Genauigkeit das Wetter der nächsten Tage vorhersagen aber kaum nach seinen Wünschen steuern. Anders beim Klima: hier sorgen wir Menschen massiv für eine globale Modifikation in der nahen Zukunft mit zum Teil unvorhersagbaren Folgen. Der Vortrag versucht, etwas Licht in diese komplexe Thematik zu bringen. Wir hoffen, dass wir Ihr Interesse für diesen Vortrag geweckt haben und freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen. Die Teilnahme am Seniorentreff steht allen Seniorinnen, Senioren und andern Interessierten offen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Getränke sind jedoch durch die Besucher selbst zu bezahlen. Für den Seniorenrat: F. Albrecht, R. Schillinger, M. Streule

findet statt am: Dienstag, 16. September 2014 Mittwoch, 17. September 2014 Montag, 22. September 2014 Mittwoch, 24. September 2014 Mittwoch, 22. Oktober 2014 Mittwoch, 17. Dezember 2014

KANTONSFUSION

Zukunft gestalten Wenn wir Ende September darüber abstimmen, ob die Fusion der beiden Basel ernsthaft geprüft, also konkretisiert werden soll, dann geht es ganz wesentlich darum, ob wir uns bei der politischen Gestaltung unseres Wirtschafts- und Lebensraumes weiterhin Doppelspurigkeiten, ein Gegeneinander statt ein Miteinander leisten können. In Fragen der Raumplanung, der Verkehrsplanung (öV und Strasse), der Spitalversorgung (Spitzenmedizin, klinische Forschung), aber auch der Bildung (an der Uni sind mehr Studierende aus BL als aus BS), der Kultur (Stadttheater) müssen die beiden Kantone Lösungen suchen und finden, die für beide

«stimmen». Warum sollen wir das nicht gemeinsam machen, vor allem auch im Interesse unserer jungen Generation? Wirtschaftlich sind wir ohnehin voneinander abhängig; die Wirtschaftsoffensive BL hat bei weitem (noch?) nicht das gebracht, was man erwartet hat. Ein wirklich selbstständiges Baselbiet ist Wunschdenken. Packen wir die Chance und sagen wir Ja zur Prüfung einer Fusion. Nebenbei: Wussten Sie, dass nur knapp 30 Prozent der Einwohner von Pfeffingen Bürger der Gemeinde resp. des Kantons sind, und dass knapp 40 Prozent der Erwerbstätigen in Baselstadt (gemäss Volkszählung 2000) arbeiten? Eugen Tanner


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Unser Team braucht Verstärkung!

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Wir brauchen Verstärkung! per sofort oder nach Vereinbarung

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Der Regionale Führungsstab Angenstein (RFSA) übernimmt in Katastrophen, Notlagen und schweren Mangellagen die operative rückwärtige Führung des Gemeindeverbundes Angenstein mit den Gemeinden Aesch, Pfeffingen, Duggingen, Grellingen und Nenzlingen. Im Rahmen des Bevölkerungsschutzes ist er für diese fünf Gemeinden verantwortlich. Aufgrund einer Stellenvakanz sucht der Stab RFSA per sofort einen/eine

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann melden Sie sich unter der Telefon 061 781 13 09 bei Herrn Rolf Jeker. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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Dienstchef/in Information/Kommunikation Ihre Aufgaben im Führungsstab: Unterstützung des Vertreters Allgemeine Verwaltung bei der Öffentlichkeitsarbeit. Mitarbeit bei der Erstellung und Aktualisierung der Einsatzdokumentation. Vorbereitung von Mitteilungstexten entsprechend der Eventualplanung für den Katastrophenschutz und die Bewältigung einer besonderen und ausserordentlichen Lage. Ihre Aufgaben im Falle eines Ernstaufgebotes: Beratung des Stabschefs und des Vertreters Allgemeine Verwaltung in allen Informationsfragen der internen und externen Kommunikation. Vorbereitung von Medienauftritten der Gemeindebehörde und des Stabschefs. Unterstützung des Vertreters Allgemeine Verwaltung bei der Information der Bevölkerung in der eigenen Gemeinde. Abstimmung der Informationstätigkeiten mit dem Informationsdienst des Kantonalen Krisenstabes und den Nachbargemeinden. Was Sie mitbringen: Sie interessieren sich für die vielseitigen Belange des Bevölkerungsschutzes, sind interessiert an der Stabsarbeit in einem Team von ca. zehn Stabsangehörigen, nehmen gerne an den monatlichen Sitzungen und den weiteren, wenigen Arbeits- und Übungstagen teil. Wir bieten Ihnen: Sachgerechte Ausbildung zu Beginn der Stabstätigkeit und periodische Weiterbildungen. Eine interessante Tätigkeit zugunsten der Bevölkerung. Sie übernehmen spannende Aufgaben in einem umfangreichen und vielseitigen Verantwortungsgebiet, in dem Sie weitestgehend selbstständig agieren können. Für detailliertere Informationen wenden Sie sich bitte an den Stabschef des RFS Angenstein, Hanspeter Häring, Telefon G 061 552 44 51.

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Stiftung Kloster Dornach Hotel, Restaurant Öffnungszeiten Klosterschenke Montag bis Samstag ganzer Tag Sonntag bis 18.00 Uhr Klosterkirche Samstag, 13. 9. 2014 17.00 Uhr Regionaler Gottesdienst Sonntag, 14. 9. 2104 9.00 Uhr Eucharistiefeier italienisch/deutsch 10.15 Uhr Gottesdienst christkatholische Kirche 11.15 Uhr Regionaler Gottesdienst 18.00 Uhr Regionaler Gottesdienst Samstag, 20. 9. 2014 17.00 Uhr Regionaler Gottesdienst Sonntag, 21. 9. 2014 9.00 Uhr Eucharistiefeier italienisch/deutsch 11.15 Uhr Gottesdienst 18.00 Uhr Regionaler Gottesdienst Kloster Ausstellung im Kreuzgang Ölbilder von Paul Gubler 1. September bis 1. Oktober 2014 Bilder der Basler Fasnacht, Landschaftsbilder, Bilder der Stadt Basel, Schlösser, Weisskopfadler, Bilder aus fernen Ländern, Auenlandschaften usw. Klosterladen Hier finden Sie allerlei Geschenkideen wie z. B. – Hausgemachte Konfitüre aus frischen Früchten – Wohltuendes Meersalz mit Rosenblüten – Liebevoll zusammengestellte Duftsäckchen – Verschiedene Honig- und Sirupsorten Für weitere Informationen: Stiftung Kloster Dornach Amthausstrasse 7 Postfach 100, 4143 Dornach 1 Tel. 061 701 12 72 Fax 061 701 12 49

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Vom 9. bis 13. September

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Oktoberfest-SStimmung Oktoberfest-Stimmung

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am Freitag, den 12. September

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Startschuss am Freitag, den 19. September 2014 Infos gerne stets unter: www.kreuz-breitenbach.ch Paul und Rita Neuenschwander-Bieri Telefon 061 781 50 40


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MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.bl.ch

Einladung zur Gemeindeversammlung Mittwoch, 17. September 2014, 19.30 Uhr im Kuspo Bruckfeld, Loogstr. 2 Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 19. Juni 2014 2. Basellandschaftliche Pensionskasse (BLPK) Ausfinanzierung Besitzstand und Genehmigung Vorsorgeplan 3. Antrag gemäss § 68 GemG von Daniel Altermatt im Namen der Grünliberalen Partei (glp) Münchenstein betreffend Ausdehnung des Geltungsbereichs Parkierreglement 4. Antrag gemäss § 68 GemG von Arnold Amacher betreffend Schaffung einer Parkierzone Dorf 5. Antrag gemäss § 68 GemG von Paul Messmer und Hans Schenker im Namen des Komitee PRO Münchenstein betreffend Wiederaufnahme der Buslinie 58/Erheblicherklärung 6. Verschiedenes Präsentation des Gemeinderats über das Projekt «Geografisches Informationssystem Münchenstein (GIS)» Der ausführliche Ratschlag kann kostenlos abonniert oder im Einzelfall bei der Gemeindeverwaltung bestellt oder bezogen werden. Die Publikation liegt zudem in den Poststellen, am Schalter der Basellandschaftlichen Kantonalbank Gartenstadt und in der Apotheke Zollweiden auf und kann auf der Webseite der Gemeinde www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Politik», «Gemeindeversammlung» heruntergeladen werden. Dort zu finden sind auch folgende Beilagen zu Traktandum 2: – Faktenblätter zu den einzelnen Planangeboten der BLPK – Merkblatt Wahlmöglichkeiten für angeschlossene Arbeitgeber – Übersicht über die BLPK-Reform, schematischer Ablauf Der Gemeinderat

Abstimmung vom 28. September 2014 Die Abstimmungsunterlagen (Stimmrechtsausweis, Wahlzettel) werden den Stimmberechtigten per Post zugestellt. Stimmberechtigte, die bis Dienstag, 23. September 2014, nicht im Besitz des Stimmrechtsausweises sind, können diesen bis spätestens Donnerstag, 25. September 2014 persönlich bei der Gemeindeverwaltung anfordern. Fehlende Unterlagen (Wahlzettel) können bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 416 11 06/07) angefordert oder direkt im Wahllokal angefordert werden. Für die «Briefliche Stimmabgabe» wird auf die Ausführungen auf der Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen. Der Stimmrechtsausweis muss zur Gültigkeit die eigenhändige Unterschrift der stimmberechtigten Person aufweisen. Die Stimmrechtsausweise können unfrankiert der Post übergeben werden.

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Tage voller Jubel- und Festmusik stehen ins Haus

Das Wahllokal an der Schulackerstrasse 4 (Gemeindeverwaltung) ist wie folgt geöffnet: – Samstag, 27. September, von 18.30 bis 20.00 Uhr – Sonntag, 28. September, von 9.00 bis 11.00 Uhr Allgemeine Dienste

Demissionen Feuerwehr Münchenstein Der Gemeinderat nimmt Kenntnis von den Demissionen des Kommandanten Jörg Zimmermann sowie des Vize-Kommandanten Van Hiep Nguyen der Feuerwehr Münchenstein auf den Zeitpunkt der Hauptübung vom 13. September 2014. Der Gemeinderat dankt Jörg Zimmermann und Van Hiep Nguyen für ihren langjährigen Einsatz bei der Feuerwehr Münchenstein. Um die Führungsstruktur der Feuerwehr Münchenstein trotz der vorgenannten Demissionen zu gewährleisten, wird auf den Zeitpunkt der Offizierssitzung der Feuerwehr Münchenstein vom 15. September 2014 interimistisch ein neuer Kommandant eingesetzt. Der Gemeindepräsident wird den interimistischen Kommandanten anlässlich der Hauptübung vom 13. September 2014 vorstellen. Die Offiziere und das Kommando der Feuerwehr wurden bereits schriftlich über die Einsetzung des interimistischen Kommandanten informiert. Zudem wird eine den Gemeinderat beratende Arbeitsgruppe mit Angehörigen der Feuerwehr Münchenstein, dem Gemeindepräsidenten, dem Leiter Allgemeine Dienste und Sicherheit (Gemeindeverwaltung), den politischen Mitgliedern der Feuerwehrkommission, einem Vertreter der BGV sowie einem Berater aus der Feuerwache Basel oder einem Offizier einer externen Feuerwehr eingesetzt. Die Arbeitsgruppe hat den Auftrag, den Gemeinderat in folgenden Belangen zu beraten: – Sicherstellung des Kommandos der Feuerwehr und Festlegung des angestrebten Mannschaftsbestandes – Entschädigungsregelung für die Angehörigen der Feuerwehr und Überarbeitung des Feuerwehrreglements – Definition benötigte Infrastruktur und Materialbedarf Wir danken den Angehörigen der Feuerwehr für den weiteren Einsatz zu Gunsten der Bevölkerung von Münchenstein. Der Gemeinderat

Impression von der Montagsprobe: Das Orchester «Jekami» umfasst rund 150 Musizierende aller Altersgruppen. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Die Musikschule begeht vom 11. bis 14. September im Kuspo-Zentrum ihr 50-Jahr-Jubiläum. Neben einem Jubiläumskonzert gibt es am Wochenende ein vielfältiges NonstopProgramm. Thomas Brunnschweiler

Einladung zur Feuerwehr-Hauptübung vom 13. September 2014 Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr ist die Feuerwehr Münchenstein ein Garant für die Sicherheit der Bevölkerung. Dass die Feuerwehr einmal im Jahr ihre Schlagkraft und Leistungsfähigkeit der Öffentlichkeit vorführt, ist eine langjährige Tradition. Deshalb lädt die Feuerwehr Münchenstein auch in diesem Jahre alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner, Verwandte, Bekannte, Kinder, Freunde und Kameraden zur diesjährigen Hauptübung ein. Am Samstag, 13. September 2014, um 14.00 Uhr starten wir gemeinsam mit allen Besucherinnen und Besuchern beim Feuerwehrmagazin (Fortsetzung auf Seite 26)

D

er Geiger Yehudi Menuhin hat einmal gesagt: «Die Musik spricht für sich allein, vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.» In den nächsten Tage erhält die Musik in der Kuspo-Halle tatsächlich eine Chance, und mit ihr eine stattliche Anzahl an Musizierenden, die ihr Können zeigen werden. 1964 wurde die Musikschule von Othmar Lenherr gegründet. Von einem provisorischen Sekretariat aus wurden die Lektionen für die damals 262 Schülerinnen und Schüler, die an verschiedenen Primarschulen unterrichtet wurden, koordiniert. Im Herbst 1981 konnten im alten Schulhaus «Neue Welt» die ersten eigenen Räume bezo-

gen werden. Heute steht das ganze Gebäude der Musikschule zur Verfügung. In den Kantonen Basel-Landschaft, Luzern und Genf sind Musikschulen im Bildungsgesetz verankert. «Wir sind eine offizielle Schulart und unsere Lehrkräfte unterstehen personalrechtlich dem Kanton», sagt Thomas Schild, der seit 33 Jahren Lehrer und seit 20 Jahren Leiter der Musikschule ist. Italianità als verstecktes Motto Von fast italienischer Leichtigkeit ist der Festführer, der – wie Thomas Schild betont – ganz ohne Werbung auskommt. Im Jubiläumskonzert, das heute und morgen stattfindet, kommen das symphonische Orchester «Jekami», das Vokalensemble «Voices», drei Lehrerensembles und ein rund 150-köpfiger Chor zum Einsatz. Mit «Lord of the Dance», dem Quintett für Klavier und Bläser von Mozart, dem «Gefangenenchor» von Verdi und der «Ode an die Freude» von Beethoven ist für alle etwas dabei. Am Wochenende heisst es dann offiziell: «Happy Birthday!» Am Samstag gibt es von 11 Uhr bis zum frühen Abend Live-Musik von unterschiedlichen Ensembles. Der Unterhaltungsabend mit kabarettistisch-musikalischen Produktionen und dem Salonorchester

«Musica da Ballo» gestaltet sich kulinarisch all’ Italiana. Von «Dolce ma non troppo», über «Pa(ga)nini alla turca» bis zur «Minestrone con forza» reicht das Angebot. Der sonntägliche «Jazz zum Brunch» wird vom Quartett «JazzTicket» und der Combo der Musikschule bestritten. Dann folgt nochmals eine Serie von Ensemble-Darbietungen, bis der Kinderchor, der Musikverein und die Jugendmusik Münchenstein und das Jubiläumsorchester einen musikalischen Blumenstrauss übergeben. Musik von unschätzbarem Wert Die Bedeutung der Musikschule, in der derzeit rund 40 Lehrkräfte etwa 700 Schülerinnen und Schüler unterrichten, ist nicht zu verkennen. «Musik ist für die Gesamtentwicklung des Menschen von unschätzbarem Wert», sagt Thomas Schild. Schüler, die musizieren, haben auch in anderen Gebieten Vorteile. Musizieren erhöht zwar erwiesenermassen die Sozialkompetenz und die Koordinationsfähigkeit, letztlich bleibt aber Menuhins Spruch zu bedenken: «Die Musik spricht für sich allein.» Jubiläum im Kuspo-Zentrum: Jubiläumskonzert: 11. 9., 19.30 Uhr, und 12. 9., 19.30 Uhr. Unterhaltungsabend: 13. 9., 19.15 Uhr (Saalöffnung: 18.45 Uhr). Jazz zum Brunch: 14. 9., 10 Uhr; Musikalischer Blumenstrauss: 14. 9., 16 Uhr. Musik à discrétion: Sa, 13. 9., 11–17 Uhr; So, 14. 9., 12.30–15 Uhr (im «Da Capo al Fine» und im Café «Intermezzo»).


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MÜNCHENSTEIN

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Amtliche Publikationen

BÜRGERGEMEINDE

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.bl.ch (Fortsetzung von Seite 25) Münchenstein an der Loogstrasse 17. Unter dem Motto «Münchenstein macht Feuerwehr» besteht die Möglichkeit für Gross und Klein, an interessanten Posten das Feuerwehrhandwerk zu erproben. Die Feuerwehr Münchenstein freut sich auf einen unvergesslichen Tag mit der Bevölkerung. Feuerwehr Münchenstein

Ausbau Kreisel Heiligholz für die Verkehrssicherheit Ab Montag, 22. September 2014, werden Anpassungsarbeiten am Kreisel Heiligholz in Münchenstein vorgenommen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Neben einem neuen Betoninnenring sowie teilweise neuen Strassenabschlüssen wird der Deckbelag im Bereich des Kreisels erneuert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis am 7. November 2014. Während den Bauarbeiten kommt teilweise eine Lichtsignalanlage zum Einsatz, die zu Verkehrsbehinderungen führen kann. Die Reinacherstrasse und die westliche Kreiselseite müssen teilweise gesperrt werden. Umleitungen werden grossräumig signalisiert. Für weitere Informationen steht Herr Robert

In Concert: Das Jean-Paul Brodbeck Trio

Leu vom Tiefbauamt Kreis 1 des Kantons Basel-Landschaft zur Verfügung: Tel. 061 552 40 81. Die Bauverwaltung

62. Baselbieter Team-OL: Anmeldungen noch bis morgen Freitag Das Sportamt Baselland teilt mit, dass der Baselbieter Team-OL am Sonntag, 5. Oktober 2014, ausgetragen wird und in ein grosses OL-Sportwochenende in Liestal integriert ist. Wenige Stunden vor dem Weltcup-Finallauf im Liestaler Stedtli erwartet das organisierende Sportamt am Start des Baselbieter Team-OL im Gebiet Limperg mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bis morgen Freitag, 12. September 2014, ist eine Anmeldung in der Hauptkategorie noch möglich. Neu im Angebot sind Kategorien für Schulklassen-Teams, um den OL- Sport in den Baselbieter Schulen stärker zu verankern. In drei Spezialkategorien können Schülerinnen und Schüler der vierten bis neunten Klasse teilnehmen. Weitere Informationen online via www.bl.ch/sportamt oder von Christian Saladin, stv. Leiter Sportamt Baselland, Tel. 061 552 14 01. Die Gemeindeverwaltung

Brückenschlag: Das Jean-Paul Brodbeck Trio.

ZVG

Ein aussergewöhnliches Konzert präsentiert die Kulturkommission der Bürgergemeinde am Samstag, den 4. Oktober: Das bekannte Jean-Paul Brodbeck Trio mit Special Guest Domenic Landolf (Sax) kommt in unseren schönen Trotte-Saal. Das Trio ist bekannt durch viele Auftritte im Bird’s Eye in Basel und in zahlreichen bekannten Jazz-Clubs der Schweiz und im Ausland. Das Jean-Paul Brodbeck Trio verbindet klangliche Möglichkeiten der klassischen Kammermusik mit den Ausdrucksformen eines

Kürbisschnitzen und allerlei

Kunsthaus an der Helsinki-Strasse lich organisierten und finanzierten Verfahrens herausfinden, welche Möglichkeiten im Umgang mit der Dreispitzhalle bestehen. Am vorgesehenen Standort soll unter Berücksichtigung der finanziellen Ressourcen sowie der Vorgaben des Quartierplans Kunstfreilager die bestmögliche Lösung herausgearbeitet werden. Zum Wettbewerb wurden die folgenden Büros eingeladen: Blue Architects, Zürich; Lost Architekten, Basel; Buchner Bründler Architekten, Basel; Käferstein Meister, Zürich; Luca Selva Architekten, Basel Am 3. September 2014 haben die oben aufgeführten Büros die Arbeit für ihre Studienprojekte aufgenommen. Die Jurierung der Projekte ist für Frühjahr 2015 vorgesehen.

LESERBRIEF

Bus verbindet uns Menschen im Dorf Am 17.September ist die nächste Gemeindeversammlung. Unter anderem wird der Erheblichkeits-Entscheid zur Wiedereinführung der 58er-Linie mit einem Kleinbus der BLT zur Debatte stehen, welcher behindertengerecht ist und auch für Kinderwagen ect. Platz hat. Bitte geht an die Gmeini, es ist wichtig, dass wir Bescheid wissen, was Sache ist, und wir uns bemühen, etwas bewirken zu können. Diese Querverbindung hilft auch, die Menschen zusammenzubringen! Ausserdem ist der Seniorendienst bereits überlastet, das Altersheim will ihren Insassen auch einen Busdienst anbieten, aber was machen die andern? Leute, die mit dem Bus zur Arbeit, zur Theraphie (Bruderholzspital) zu Besuchen dort, zur Birshofklinik, zum Einkaufen, Arzt-

besuch, zur Post, ins die Restaurants wollen etc. Vieles läuft an der Gartenstadt vorbei, auch die Gemeindeverwaltung, das Kuspo – und was ist mit dem Dorf, dem Erholungsgebiet, den Schulhäusern, den Kindern, den Kirchgängern, den Friedhofgängern, den Weihnachtsmarktbesuchern, den Leuten mit Kinderwagen, den Jungen und Alten, welche zum Training wollen? Dann haben wir noch das Gstaad und im Walzwerk wären sie auch froh um mehr Besucher. So ein Bus kostet nicht nur, sondern bringt Vorteile. Ich glaube unsere Gemeinde würde an Gemeinsamkeit gewinnen, wenn wir quer verbunden sind, indem wir wieder durch unsere Gemeindemitte fahren können und so zusammenfinden und zusammen auch Silvia Briefer Lösungen finden.

GEMEINDEVERSAMMLUNG

Die Chance für eine Busverbindung Es gibt viele Gründe, weshalb in Münchenstein ein Bus zwischen Schlossmattweg und Bruderholzspital verkehren sollte. Für zahlreiche Personen, denen das kirchliche Leben bedeutsam ist, fehlt mit der Streichung der Buslinie die Anbindung zur Dorfkirche, denn sie soll weiterhin besucht werden können, und für Beerdigungen ist der Bus ebenso von Bedeutung. Die Kirchenpflege befürchtet, dass viele Menschen ohne eigenes Auto an den vielfältigen und wichtigen kulturellen und sozialen Anlässen im Kirchgemeindehaus und in der Dorfkirche nur noch beschränkt oder nicht

mehr teilnehmen können, wenn eine öV-Verbindung fehlt. Der Gemeinderat hat sich leider gegen die Wiedereinführung eines Busbetriebes ausgesprochen. Wenn Sie einen Bus befürworten, könnten Sie an der Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 17. September, dazu beitragen, dass der Antrag für die «Wiederaufnahme der Buslinie 58» als erheblich erklärt wird, was eine erneute Bearbeitung des Geschäftes durch den Gemeinderat zur Folge hat. Kirchenpflege der reformierten Kirche Münchenstein

chenstein-Neuewelt. Wir versprechen einen faszinierenden Abend voller Jazz und Lyrik in höchster Vollendung. Kulturkommission, Werner Benseler

GARTENSTADT

DREISPITZ/KUNSTFREILAGER

WoB. In einem von der Stiftung Kunsthaus Baselland und der Christoph Merian Stiftung partnerschaftlich organisierten und finanzierten Verfahren sollen in den nächsten Monaten Studienprojekte für ein neues Kunsthaus auf dem Dreispitz erarbeitet werden. Eingeladen sind fünf Architekturbüros. Auf dem Gelände der heutigen Dreispitzhalle an der Helsinki-Strasse 5 im Freilager Dreispitz soll möglicherweise ein neues Kunsthaus Baselland entstehen. Der Kunstverein Baselland als Träger des Kunsthauses, die Stiftung Kunsthaus Baselland als Bauherrin und die Christoph-Merian-Stiftung als Grundeigentümerin haben dies ins Auge gefasst. Gemeinsam möchten die beiden Stiftungen im Rahmen eines partnerschaft-

modernen Jazz-Trios. Das Repertoire umfasst neue Kompositionen Brodbecks, welche grösstenteils in New York 2012 entstanden und Stücke aus dem Great American Song-Book. Den Musikern gelingt der Brückenschlag von einem starken Traditionsbewusstsein hin zu einem zeitgemässen Ausdruck, bei dem die Improvisation im Vordergrund steht. Das lyrische Element wechselt sich ab mit einer Ästhetik, die aus dem Bebop hervorging und durch klassische und poppige Elemente bereichert wird. Zu dem erreicht die Musik durch das dynamisch bestens ausgewogene Zusammenspiel eine sehr eigenständige und persönliche Qualität. Spannend wird der Abend sicher, mit dem Trio und Domenic Landolf, einem begnadeten Tenorsaxofonisten. Wer den Vorverkauf nicht nutzen kann (siehe Inserat), hat Gelegenheit, Billette zu bestellen bei benseler.werner@bluewin.ch oder direkt an der Abendkasse ab 19 Uhr. Speis und Trank durch die Männerriege MTV Mün-

DIE POLIZEI MELDET

Velofahrer bei Kollision mit Auto verletzt WoB. Im Bereich der Einmündung der Heidenstrasse in die Heiligholzstrasse ereignete sich am Freitagmorgen, 5. September, gegen 7.20 Uhr, ein Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Personenwagen. Dabei wurde ein 14-jähriger Velofahrer verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen fuhr der Schüler auf dem Velo von der Heidenstrasse auf die Heiligholzstrasse hinaus und prallte dort seitlich in einen vortrittsberechtigten Personenwagen, welcher von einer 47-jährigen Frau gelenkt wurde. Der Velofahrer, der keinen Velohelm trug, prallte mit dem Kopf gegen die Frontscheibe des Autos, zog sich dabei Verletzungen zu und musste in der Folge durch die Sanität Basel ins Spital eingeliefert werden.

Von Montag, 15. September, bis Samstag, 27. September, werden in der Gartenstadt in Münchenstein Kürbisse zum Leben erweckt. Denn SkultpurenKünstler Jerome van de Vlag beehrt das Einkaufszentrum mit seiner flotten Klinge. Am Samstag, 27. September wird der Holländer die hohe Kürbiskunst präsentieren und aus einem Riesenkürbis eine Skulptur für die Gartenstadt-Besucher schnitzen. Der Art Direktor der Jucker Farm hat dabei nicht nur ein Händchen für Kürbisse, sondern ist auch für seine Kunstwerke aus Stroh, Sand und Eis berühmt. Doch nicht nur der Meister des Fachs selbst darf sich an den Kürbis wagen. Auch Kinder können am Freitag, 24. September ihr Talent auf die Probe stellen. Denn mit Wendolina schnitzen die Kids an einem eigenen Kunstwerk. Wer die Vorzüge des Herbstes auf andere Art geniessen möchte, kann am Mittwoch, 17. September am Drachen basteln teilnehmen und den selbst ge-

bastelten Flieger danach hoch über Münchenstein steigen lassen. Am Samstag, 20. September, wartet eine ganz besondere Überraschung auf die Besucher: 120 Aussteller laden auf dem Gartenstadt-Areal zum Flohmarkt ein. Interessierte können dort auf die Suche nach antiken Schätzen gehen und die farbenfrohen Stände entdecken. Wer sein Glück auf die Probe stellen möchte, kann am grossen Wettbewerb teilnehmen und Geschenkgutscheine im Wert von zweimal je 50 Franken und einmal 100 Franken gewinnen. Als Hauptgewinn winken eine «Smartbox Erlebnis pur» im Wert von 160 Franken sowie die «Smartbox Schweiz erleben» im Wert von 200 Franken. Mittwoch, 17. September, 13.30–17 Uhr, Drachen basteln mit Wendolina Samstag, 20. September, 8– 8 Uhr, Flohmarkt mit 120 Ausstellern Mittwoch, 24. September, 13.30–17 Uhr, Kinder-Kürbisschnitzen mit Wendolina Samstag, 27. September, 10–18 Uhr, Profi-Schnitzer Jerome van de Vlag-Aufführung

Stimmen Sie am 28. September

Nein zum parteilastigen Einwohnerrat • Wir wollen frei und parteipolitisch unabhängig bleiben. Nein zu einer Teilentmündigung! • Wir wollen unser urdemokratisches Mitsprache- und Mitbestimmungsrecht mit der bewährten Gemeindeversammlung behalten. • Ein Einwohnerrat bringt eine enorme Mehrbelastung für Gemeinderat und Verwaltung, und kostet sehr viel mehr als die Gemeindeversammlung!

Ein Nein zum Einwohnerrat empfehlen Ihnen: Walter Banga, René Nusch, Christine Frey, Stefan Haydn, Paul Messmer, Karl Müller, Stephan Naef, Hans Schenker, Paul Schindler, Doris Würsch.

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Politischer Kulturwandel Mit aktuell rund 12 000 Einwohnern hat Münchenstein eine Grösse erreicht, in der die zu lösenden Sachgeschäfte immer komplexer werden. Absehbar ist auch, dass der Gemeinde durch die anvisierte Dezentralisierung unseres Kantons künftig zusätzliche Aufgaben übertragen werden. Um diesen Herausforderungen genügen zu können, braucht es je länger je mehr vertiefte Hintergrundund Sachkenntnisse. Die tiefe Beteiligung der rund 7 500 Stimmberechtigten an den Gemeindeversammlungen ist ein deutliches Warnzeichen, dass in unserem jetzigen System das lokalpolitische Interesse erschreckend gering ist. Oft hängen wichtige Entscheidungen von der zufälligen Zusammensetzung der Gemeindeversammlung ab; sie können immer weniger als repräsentativ bezeichnet werden. Es ist da-

her Zeit für einen Systemwechsel. Wie die Gemeinden Allschwil, Binningen, Reinach, Pratteln und Liestal braucht auch unsere Gemeinde ein kompetentes Gemeindeparlament. Die von den Stimmberechtigten gewählten Einwohnerräte, die in ihrem Amt zu politischen Halbprofis werden, sind prädestiniert dazu, die kommenden Herausforderungen zu meistern. Sie sind in der Regel in der Gemeinde gut vernetzt und können so auch Ansichten, Ideen und Vorschläge aus der Bevölkerung aufnehmen und in geeigneter Form im Rat einbringen. Ich bin überzeugt, dass sich dieser politische Kulturwandel positiv auf die Entwicklung unserer Gemeinde auswirken wird. Daher ein überzeugtes Ja zur Einführung des Einwohnerrates. Bruno Krähenbühl, a. Landrat


MÜNCHENSTEIN

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PARTEIEN

PARTEIEN

Die Parolen der FDP

Abstimmungsparolen der Grünen

An der Parteiversammlung der FDP vom 1. September wurden neben den Vorlagen für die anstehende Gemeindeversammlung auch die Kandidierenden für die Landratswahlen 2015 nominiert. Es sind dies: Christine Frey, Sandra Guex, Dominic Degen und David Meier. Für die Gemeindeversammlung folgt die FDP den Anträgen des Gemeinderates und empfiehlt diesem in seinen Anträgen zu folgen. An der Parteiversammlung war das Thema Besitzstandwahrung bei der BVK und die damit verbundenen Ausgaben von rund einer Million Franken zwar nicht wirklich umstritten, gab aber einiges zu diskutieren. Letztlich möchte

An ihrer Mitgliederversammlung vom 3. September fassten die Grünen Münchenstein die Parolen zu den Abstimmungen vom 28. September: Gemeinde: Ja zum Einwohnerrat Kanton: Ja zum Gegenvorschlag zur Initiative «Für die Fusion BS/BL», Ja zur Änderung des Gesetzes über Ergänzungsleistungen, Ja zur Änderung der Kantonsverfassung (Konstituierung des Landratspräsidiums), Ja zur Teilrevision des Landratsgesetzes (Parlamentsreform und Regelungen der Beteiligungen des Kantons) Bund: Nein zur Volksinitiative «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes», Stimmfreigabe zur Volksinitiative «für eine öffentliche Krankenkasse» Röm. kath. Landeskriche: Ja zur Gleichstellungsinitiative. Von all diesen Abstimmungen liegen

aber die FDP das Vertrauen in unsere Institutionen und in unsere Gemeinde als Arbeitgeber fördern und auch den Arbeitnehmern gegenüber Fairness zeigen. Deshalb sagen wir zu diesem Antrag Ja. Die Parkplatzsituation in Münchenstein gab ebenfalls Anlass zu einer regen Diskussion, aber klar war auch hier, dass die FDP die Anträge mit einem Ja unterstützt. Die Situation rund um das Parkplatzregime der Gemeinde soll aber weiterhin beobachtet werden und falls nötig, auch Korrekturen angebracht werden. David Meier,Präsident FDP.Die Liberalen Münchenstein

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Ein Einwohnerrat für Münchenstein Als ich noch als Gemeinderätin vorne im Kuspo sass und vor einer manchmal knappen Hundertschaft von Stimmberechtigten mein Geschäft vortrug, fragte ich mich schon, warum so wenige Einwohnerinnen und Einwohner sich für

die naheliegenden Themen der Gemeindepolitik interessieren und eine zufällig zusammengewürfelte Gruppe über ihre Gemeinde bestimmen lassen. Nun, vielleicht sind die Geschäfte nicht für alle Leute wirklich naheliegend, interessant und wichtig. Es ist wohl auch nicht jedermanns und jederfraus Sache, sich an der Gemeindeversammlung Reden zu Themen anzuhören, die nicht immer und für alle sehr spannend sind. Auch exponiert man sich, indem man per Handaufstrecken seine Meinung öffentlich kundtut. Da ist es doch sinnvoller, wenn wir eine angemessene Anzahl Vertreterinnen und Vertreter in den Einwohnerrat wählen, die sich interessiert und in ausgewogener Zusammensetzung um das Gemeinwohl Münchensteins kümmern, und die dem Gemeinderat ein motivierter Gesprächs- und Diskussionspartner sind. Mitglieder eines Einwohnerrates sind laufend über die anstehenden Geschäfte informiert und verfolgen das Geschehen in der Gemeinde intensiv, was bei einer vierteljährlichen Teilnahme an den Gemeindeversammlungen nie im selben Mass möglich ist. Ich setze mich deshalb für die Einführung des Einwohnerrates in Münchenstein ein und freue mich, die geeigneten Personen wählen zu dürfen. Susanne Haas, ehemalige Gemeinderätin

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Donnerstag, 11. September 10.30 Alters- und Pflegezentrum Hofmatt. Gottesdienst für Demenzkranke. Predigt: Pfarrer Markus Perrenoud Sonntag, 14. September 9.00 Dorfkirche anschl. Chillekaffi im Gruethuus 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrerin Birgit Schmidhalter. Kollekte: HEKS Komitee BL Anlässe: Donnerstag, 11. September 19.30 Jubilate Chor, KGH Freitag, 12. September 9.30 Offener-Eltern-Kind-Treff, KGH 9.25 Gemeindeausflug Flüeli Ranft Dienstag, 16. September 14.00 Kreativgruppe, KGH Mittwoch, 17. September 14.00 Wabadu, KGH 19.30 Sommerabendgespräch zu Dtn 26, KGH Amtswoche: 13.–19. September Pfarrerin Birgit Schmidhalter, 061 931 11 20

Dienstag, 16. September 18.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Mittwoch, 17. September 9.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier 17.00 Stunde der Einkehr entfällt Donnerstag, 18. September 14.30 Kaffeetreff im ref. Kirchgemeindehaus 15.30 Ökum. Erntedankgottesdienst im Altersheim Hofmatt 19.00 Elternabend Firmung 2015 im Pfarreiheim

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch Samstag, 13. September 18.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 14. September 9.45 Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Kollekte für Arbeitslosenrappen

Wir bieten zwei Veranstaltungen mit gleichem Thema zu verschiedenen Zeiten an. Kinder- und Jugend-Betreuung kann durchgehend besucht werden. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen. 061 411 58 90

Alttäufergemeinde (Mennoniten) Unteres Birstal, Baselstrasse 95 Einfahrt Neumattstr., 4142 Münchenstein www.bruggi.ch, bruggi@menno.ch Sonntag, 14. September 10.00 Gottesdienst Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein www.ecksteinbirseck.org Sonntag, 14. September 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eggstei.

ASV Münchenstein. Präsident: Andi Thummel, Delsbergerallee 58, 4053 Basel. Telefon 061 331 21 00, E-Mail: athummel@bluewin.ch. Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball für

JA zur Gemeindeversammlung Als liberale Kraft in Münchenstein wollen wir die Gemeindeversammlung beibehalten, weil sie: • der Grundstein der schweizerischen Basisdemokratie ist; • die schlankste und unbürokratischste Form der kommunalen Legislative darstellt; • den kommunalen Zusammenhalt und Diskurs fördert; • sie sich über Jahrzehnte bewährt hat. Sagen Sie JA zur bewährten Gemeindeversammlung und stimmen Sie am 28. September mit

uns besonders die Schaffung eines Einwohnerrates für Münchenstein und die Fusionsabstimmung BS/BL am Herzen. Sowohl unsere Gemeinde als auch der Kanton können in den bisherigen Strukturen den erhöhten Anforderungen der Zeit nicht mehr gerecht werden. Ein Einwohnerrat bietet dank besserem Initiativrecht ein Demokratiegewinn für die Bewohner, und die Fusion der Kantone BS und BL bietet die Chance, die Strukturen der längst gelebten Realität Anton Bischofberger anzupassen. Grüne Münchenstein

www.gruenemuenchenstein.ch

NEIN zum Einwohnerrat KOMMUNALE ABSTIMMUNG VEREINSNACHRICHTEN BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: MarieFrance Berger, 076 382 28 65; Präsident: Michel Wellig, 079 430 91 49. Cäcilienchor Münchenstein. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Wir proben jeden Dienstag um 20 Uhr im kath. Pfarreiheim. Auskunft: Monika Schmid, Tel. 061 411 91 42, www.caecilienchor-muenchenstein.ch CVP Christlich-demokratische Volkspartei Münchenstein. Kontakt: Susanne Suter, Zelgweg 41, 4142 Münchenstein, Tel. 077 424 67 87, E-Mail: cvp.mstein@gmail.com Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71. Babysittervermittlung: Frau S. Schaitl, Tel. 061 411 68 94, E-Mail: info@ vitawellness.ch Familiengarten-Verein Münchenstein. Anmeldungen für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Erwin Streit, Tel. 079 356 80 37, EMail es@streitimmob.ch. Familiengarten-Verein Münchenstein, Postfach 911, 4142 Münchenstein. Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02.

Aus der Vergangenheit lernen Während 18 Jahren durfte ich Mitglied der Gemeindekommission(GK) sein, einmal als Präsident, zweimal als Vizepräsident. Deshalb glaube ich in der Lage zu sein, deren Arbeitsweise zu beurteilen. Vor der nächsten GK-Sitzung erhielten die Mitglieder jeweils «dicke Post» mit den Vorlagen. Es blieben zwei bis drei Wochen Zeit, um die Unterlagen zu studieren, Auskünfte einzuholen, Besprechungen abzuhalten und allenfalls Abänderungsanträge zu formulieren. Der Gemeinderat hingegen hatte monatelang Zeit, eine Vorlage auszuarbeiten. Zudem stehen ihm die Mitarbeitenden von Gemeinde und Kanton bei der Vorbereitung zur Verfügung; entsprechend gross ist sein Wissensvorsprung und sein Netzwerk. Als GK-Mitglied musste ich immer

Täglicher Mahlzeitendienst für ältere Leute in Münchenstein Telefon 076 317 60 90 www.cucina-amici.ch/57

wieder auf ungenügend fundierter Basis Entscheide fällen. Noch grösser ist das Wissensdefizit bei den zufällig zusammengewürfelten Besucherinnen und Besuchern der Gmeini. Dies ist einer Gemeinde mit einem 55-MillionenBudget unwürdig und gibt dem Gemeinderat und ein paar weiteren «Dorfkönigen» zu viel Macht. Wir brauchen deshalb dringend einen Wechsel zum Einwohnerrat(ER), weil dies eine seriösere Bearbeitung der Geschäfte ermöglicht. Er gibt zudem politisch noch Unerfahrenen eher die Gelegenheit, sich zu engagieren, als z. B. ein Auftritt an einer «Gmeini». Als langjähriger Kenner des alten Systems sage ich Ja zur Einführung eines Einwohnerrates. Dr. med. Arnold Amacher, ehem. Präsident Gemeindekommission

Kleines Inserat, grosse Wirkung.

FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 31 63, david.meier@fdpmstein.ch, www.fdp-muenchenstein.ch Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe? Wir haben Probe jeweils am Mittwoch von 20.00 bis 21.45 Uhr, in der Aula vom alte Neuewält-Schuelhus. Auskunft: Gaby Zaugg, 076 385 60 63, gaby.zaugg@ebmnet.ch FC Münchenstein. Spikopräsident Hanspeter Ryser, Tel. 079 262 68 13, Juniorenobmann Daniel Geiser, Tel. 079 375 01 45. Training 1. und 2. Mannschaft, A-Junioren Di. und Do. Sportplatz Au. Damen Mi. und Fr., B-Jun. Mo./Mi. und Fr., C-Jun. Mo. und Do., Da/Db-Jun., Di./ Do. und Fr., Dc/Dd-Jun. Mo. und Mi., Ea-Jun. Di. und Do., Eb-Jun Mo. und Mi., Fa/Fb/Fc-Jun. Di. und Fr., Piccolo Mi. Senioren Di., Veteranen/Ü50 Do., Sportplatz Welschmatt. Weitere Infos finden Sie unter www.fcmuenchenstein.ch

Praxiseröffnung Dr. J. Gartmann, Emil-Frey-Strasse 181A in 4142 Münchenstein, freut sich bekannt zugeben, dass Frau Dr. med. Dorothée Iven, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin (FMH), Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM), am 13. Oktober 2014 eine eigenständige Praxis in den gemeinsamen Räumlichkeiten eröffnet. Sprechstundentermine können per sofort vereinbart werden. E-Mail: iven.gartmann@hin.ch/Tel. 061 411 44 33

Gemeindebibliothek Münchenstein. Einkaufszentrum Gartenstadt. Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 14–19 Uhr, Sa 9–12 Uhr. Tel. 061 411 13 13. Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golfswing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im GolfShop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00–22.00, Sa–So 8.00–18.00 Uhr, www.tgcm.ch, Tel. 061 413 13 00, info@tgcm.ch glp Grünliberale Partei. Ortsgruppe Münchenstein, Postfach 79, 4142 Münchenstein 3. muenchenstein@grunliberale.ch, www.muenchen stein.grunliberale.ch; Präs.: Daniel Altermatt. Grüne Münchenstein. Kontaktadresse: Toni Bischofberger, Zollweidenstr. 15, 4142 Münchenstein. HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu: Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Str. 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christa Scherrer, 079 388 65 82. IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson: Ruth Riedwyl, Amselstrasse 6, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 64 07, E-Mail: riedwyl.ruth@ebmnet.ch, www.ig-dorf.ch

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein

NEIN zum Einwohnerrat

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Jugendliche ab 12 Jahren. Montag 20.00 Uhr, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch 20.00 Uhr, Turnhalle Loog, Tel. 061 411 28 85.

Igom/Interessengemeinschaft der Ortsvereine Münchenstein. Präsident Jürg Bühler, Christoph Merian-Strasse 5, 4142 Münchenstein, Tel. 061 279 90 90, E-Mail info@buehlerpartner.ch, www.igom.ch

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Donnerstag, 11. September 2014 Nr. 37

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Gemeinderat

Sanierung Unterer Zielweg

Anlässlich der Sitzung vom 8. September 2014 hat der Gemeinderat • verschiedene Beiträge an Institutionen und für Konzerte gesprochen. • die Anfrage für neue Abendverkaufszeiten für die Coop Verkaufsstelle in Dornach positiv beantworten. Die Öffnungszeiten sind neu am Freitag jeweils bis 20.00 Uhr festgelegt. Je ein Abendverkauf bis 20.00 Uhr findet auch am 30.10.2014 und 23.12.2014 statt. • die Arbeiten für die Sanierung des Brosiweges vergeben: Albin Borer AG erhält den Auftrag für die Tiefbauarbeiten und die Firma Lissag wird mit den Rohrleitungsarbeiten beauftragt. Gemeindepräsidium

An die Bevölkerung Am Unteren Zielweg (Goetheanumstrasse bis Herzentalstrasse) gehen die Sanierungsarbeiten nach etlichen Verzögerungen, bedingt durch die Hausanschlüsse und die Optimierung der IWB und EBM Leitungen, dem Ende entgegen. Nachdem die letzten Hausanschlussarbeiten beendet werden konnten, werden nun das Trottoir und die Strassenabschlüsse in 2 Etappen erstellt. Diese Arbeiten werden bis ca. am 26. September 2014 fertig sein. Danach werden der Strassenbau und die Belagsarbeiten ausgeführt, so dass ca. in der ersten Oktoberhälfte der grösste Teil der Sanierungsarbeiten abgeschlossen werden kann. Nach diesen Arbeiten, kann der Untere Zielweg wieder nach dem alten Verkehrsregime befahren werden. Wir bitten die Bevölkerung und vor allem die Anwohner um Kenntnisnahme und danken für das entgegengebrachte Verständnis. Bauverwaltung Dornach

Information zur Abstimmung vom 28. September 2014

Gesetz über die Pensionskasse Kanton Solothurn Am 28.September 2014 werden wir u.a. über das Pensionskassengesetz des Kantons Solothurn abstimmen. Damit soll die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, wie der in den vergangenen 40 Jahren entstandene Fehlbetrag von 1.1 Milliarden Franken gedeckt werden soll. Entstanden ist dieser Fehlbetrag durch zu geringe Arbeitnehmer und -geberbeiträge für das Staatspersonal (Kantonsverwaltung) und die Lehrpersonen in sämtlichen Volksschulen des Kantons. Der Verband Solothurner Einwohnergemeinden hat intensive Diskussionen und Verhandlungen mit dem Kanton geführt und verschiedene Modellvarianten ausgearbeitet. Alle Gemeinden haben sich ebenfalls mit der Thematik beschäftigt und konnten sich zu einem Beteiligungsmodell äussern. Mit grossem Mehr wurde beschlossen, im Grundsatz die Ausfinanzierung zu unterstützten, jedoch ohne Gemeindebeteiligung, denn der Kanton kann die Sanierung einfacher und v.a. günstiger vornehmen als 118 einzelne Einwohnergemeinden. Da auch ein Fehlbetrag in der Pensionskasse bei den Verwaltungsmitarbeiter/innen der Gemeinde Dornach entstanden ist, hat die Gemeinde Dornach bereits in der Jahresrechnung 2013 Rückstellungen in Höhe von 1.78 Mio. Franken vorgenommen. Die zweite Tranche des gleichen Betrages erfolgt in der Rechnung 2014. Der Gemeinderat Dornach empfiehlt somit den Stimmberechtigten auf dem Abstimmungstalon BEIDE Fragen mit «JA» zu beantworten und zudem die Variante 2 ANZUKREUZEN. Weitere Auskünfte können Sie gerne im Gemeindepräsidium erhalten. Gemeinderat

Baupublikation Dossier-Nr.: 2014/0104 Bauherr: Kocher Reto und Céline – Adresse: Luzernerstrasse 41b, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Erstellen einer Sichtschutzwand, Südseite – Bauplatz: Luzernerstrasse 41b – Parzelle GB Dornach Nr.: 3346 – Projektverfasser: Kocher Reto, Luzernerstrasse 41b, 4143 Dornach Publiziert am: 11. September 2014 Einsprachefrist bis: 26. September 2014 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bau-/Werk- und Planungskommission der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung Dornach

Närrischer Tanz durchs menschliche Spiegelkabinett

Am Mittwoch, 17. September 2014 wird die Grünabfuhr durchgeführt. Bitte beachten Sie die speziellen Anordnungen im Abfallkalender und die Hinweise der Umweltkommission betreffend Grüngut/Grünschlecht. Das Grüngut muss am Mittwochmorgen, d. h. spätestens um 7.00 Uhr, bereitBauverwaltung Dornach gestellt werden.

Noch wird die Verkleidung nicht durchschaut (v. l.): Cesario/Viola (Johanna Semmelroggen) und die Gräfin Olivia (Lara Hörler). FOTO: ZVG / TORSTEN BLANKE

Häckseldienst Am Freitag und Samstag, 19. und 20. September 2014 ist der Häckseldienst wiederum in Betrieb. Das Häckselgut muss am Freitagmorgen, d. h. spätestens um 8.00 Uhr, gut sichtbar bereitgestellt werden. Anmeldungen bis Mittwoch, 17. September 2014, 11.30 Uhr, an die Bauverwaltung (Tel. 061 706 25 00 oder über den OnlineSchalter unter www.dornach.ch). Zu späte Anmeldungen werden nicht mehr berücksichtigt. Besten Dank für die Kenntnisnahme. Bauverwaltung/Umweltschutzkommission

Am Freitag fand im Goetheanum die Premiere von «Was ihr wollt» statt. Die «Junge Bühne» unter Andrea Pfähler lässt die Komödie von Shakespeare zwischen Traum, Ernst, Albernheit und Musikshow oszillieren.

2. Gempen Memorial – Ramstel geschlossen

Thomas Brunnschweiler

Nach drei Jahren ist es wieder soweit; am Samstag, 20 September 2014 starten wieder die Motoren zum 2. Gempen Memorial. Infolge dieses Rennens bleibt die Sammelstelle Ramstel geschlossen. Besten Dank für Ihr Verständnis. Bauverwaltung Dornach

Informationen aus der Einwohnerkontrolle Wussten Sie, dass das Gesuch • um Erteilung eines Lernfahr- oder Führerausweises • um Umtausch eines ausländischen Führerausweises • auf Umtausch des blauen Führerausweises in einen Führerausweis in Kreditkartenformat bei der Einwohnerkontrolle bezogen werden kann? Bitte nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit, da wir Ihre Personenangaben bestätigen müssen. Einwohnerkontrolle Dornach Detaillierte Informationen gibt Ihnen gerne die Einwohnerkontrolle: Tel. 061 706 25 20, Fax. 061 706 25 25 Öffnungszeiten: – Montag/Mittwoch 8.30–11.30 / 14.00–16.00 Uhr – Dienstag 7.30–11.30 / geschlossen – Donnerstag 8.30–11.30 / 14.00–18.00 Uhr – Freitag 8.30–11.30 / geschlossen

HOCHWALD

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Bauherr: Nicole Erne, Radackerweg 4, 4146 Hochwald – Bauobjekt: Erstellen Sichtschutz H=1.65 anstelle Lebhag entlang Grenze Nord – Bauplatz: Radackerweg 4, 4146 Hochwald – Parzelle: GB 3521 Bauherr: Einwohnergemeinde, Haupt-

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Grünabfuhr

Amtliche Publikationen

Baupublikationen

Donnerstag, 11. September 2014 Nr. 37

strasse 1, 4146 Hochwald – Bauobjekt: Maschendrahtzaun H=2.00 bezw. 1.50 entlang Grenze um Reservoir – Bauplatz: Reservoirweg, 4146 Hochwald – Parzelle: GB 3395 Planauflage: Gemeindesekretariat Hochwald, sowie Montag, 19 bis 20 Uhr bei der Baukommission. Einsprachefrist: bis 25. September 2014

D

as «närrische» Stück «Was ihr wollt» wird von vielen Kritikern als die beste romantische Komödie aus der Feder von Shakespeare angesehen. Tatsächlich bietet sie alle Ingredienzien, die unterhaltsames Theater ausmachen: Geschlechterrollentausch, Zwillingsthematik, narzisstischen Liebeswahn, eitles Verschmähen, humorvolle Parallelhandlungen, Fechtszenen, Tanz- und Akrobatikeinlagen und Slapstick. Andrea Pfähler hat die Übersetzung von Thomas Brasch gekürzt und Szenen geschickt umgestellt. Der anschauliche, in den Alltagsjargon hineingehende

Text von Brasch ist für die Schauspielerinnen und Schauspieler eine Steilvorlage, sich sprachlich, mimisch und gestisch zu entfalten. Da der Resonanzraum des elisabethanischen Zeitalters fehlt, wurde vieles Assoziationsfeldern unserer Zeit angepasst. Dennoch bleibt das Land Illyrien ein Zwischenreich zwischen Traum und Wirklichkeit. Das Stück gerät nie zur Verkleidungsklamotte, sondern lässt bei aller Heiterkeit die Abgründe menschlicher Identitätssuche erahnen. Es ist gleichsam ein psychologisches Spiegelkabinett. «Unser Schwerpunkt lag in der Erfahrung des Theaterspielens, nicht in der Beschäftigung mit politisch oder gesellschaftlich brisanten Themen», so Andrea Pfähler. Ihr ist es gelungen, das Stück leichthändig, temporeich und witzig zu inszenieren. So bleiben auch Zwischenbeifall und häufiges Gelächter nicht aus. Textsicher, agil, individuell Die Rollenzuteilung ist optimal, die Ensembleleistung hervorragend. Fabian Welsch vermag als narzisstischer Herzog Orsino ebenso zu überzeugen wie Johanna Semmelroggen als fast hermaphroditische «Cesariola» (Viola/Cesario), die an ihrer Verstellung leidet. Lara Hörler verkörpert die Gräfin Olivia mit

REF. KIRCHE/JUGENDARBEIT

LESERBRIEF

Spielbus Gigersloch

Fataler Entscheid

Am Mittwoch und Donnerstag, 17./18. September, sind alle Schulkinder (Kindergartenkinder bitte in Begleitung einer erwachsenen Person) auf der Sportanlage Gigersloch willkommen. Für sechs Franken steht das gesamte Angebot mit Hüpfburgen, Slakline, Einrädern, Schminken, Basteln etc. zur Verfügung und es gibt auch ein zVieri. Mit dem Spielbus möchten wir den Kindern eine Vielfalt von Erfahrungsmöglichkeiten bieten. Dabei ziehen wir Jugendliche in die Planung und Durchführung mit ein. Geöffnet ist jeweils von 14 bis 17.30 Uhr, und bei schlechtem Wetter wird der Spielbus um eine Woche auf den 24./25. September verschoben. Erwachsene zahlen keinen Eintritt. Beim Kaffee- und Kuchenbuffet können aber auch sie einen Beitrag beisteuern. Gerne erinnern wir die Kinder ab 12 Jahren daran, dass die ersten Workshops der Mädchen- und Bubenwoche in der zweiten Herbstferienwoche bereits ausgebucht sind. Anmeldungen sind online unter: maedchenwoche.ch und bubenwoche.ch möglich. Wir freuen uns auf viele fröhliche Gesichter! Pascale Thommen, Bea Flores, Thomas Gschwind und René Burri

Der Dornacher Gemeinderat hat in einem Grundsatzentscheid beschlossen, Mobilfunkantennen auf öffentlichen Gebäuden zu erlauben. Mobilfunkantennen strahlen Tag und Nacht in unsere Häuser, in unsere Betten, in unsere Köpfe, in unseren Leib, ohne Unterbruch. Wieso sollte ich in meiner Wohnung diese Strahlung erdulden müssen? Es ist elektromagnetischer Hausfriedensbruch, der jetzt offiziell gefördert wird. Schlimmer noch als Hausfriedensbruch ist das permanente Eindringen in unser Privatestes, in unser Denkorgan und in unseren Leib hinein. Passen wir auf, Elektrizität ist nicht harmlos, das beweisen anerkannte Studien. Mir ist als Elektroingenieur schon klar, warum ich kein Mobiltelefon, kein WLAN, überhaupt keine drahtlosen Geräte benutze. Je mehr man darüber erfährt, desto sparsamer geht man mit dieser Kraft um. Je weniger man weiss, desto hemmungsloser nutzt man sie. Wann sind wir so krank und so einsichtig, dass wir alle damit aufhören wollen? Warum schlafe ich im abgeschirmten Keller viel besser als im luftigen Dachgeschoss? Warum flüchten andere ganz in den Keller? Mit wie vielen aktiven Han-

zunehmender Verunsicherung angesichts der Intrigen und Identitätswechsel. Irrwitzig burlesk und agil ist Moritz Rudolf als zunehmend liebestrunkener Haushofmeister Malvolio. Er amüsiert das Publikum fast mehr als der Narr, den Joscha Schönhaus Gaiser mit Grandezza und komischer Würde spielt. Auch die anderen Truppenmitglieder, die aufzuzählen zu weit führen würde, verleihen ihren Rollen einen unverwechselbaren Charakter. Bezaubernd sind ebenfalls die Kinder, die mitspielen. Teilnehmer für nächsten Kurs gesucht Den «Verein Junge Bühne» gibt es seit Anfang dieses Jahres. Er ist Kooperationspartner des Goetheanums, das die Infrastruktur zur Verfügung stellt. «Es ist der dritte Jugendkurs und das dritte Mal Shakespeare», sagt Andrea Pfähler. Sich mit einem klassischen Stoff zu beschäftigen, sei der ausdrückliche Wunsch der Jugendlichen gewesen. Bei «Was ihr wollt» spielen viele Jugendliche mit, die schon in «Romeo und Julia» mittaten. Für den nächsten Kurs kann man sich jetzt anmelden per E-Mail an kontakt@andreaphaehler.ch. Weitere Spieldaten: 11., 12. und 13. September, 20.00 Uhr, Goetheanum, Grundsteinsaal, Kollekte.

dys im Gemeinderatszimmer können Gemeinderäte noch klar denken? Warum bekommt die Gemeindeverwaltung eine Schutzfolie und wir Anwohner nicht auch? Welche Gemeinderäte haben diesen Irrsinnsentscheid zu verantworten? Ich hoffe sehr, dass es Einsprachen hagelt, dass die Gemeinderäte konfrontiert werden und dass sie ihren fatalen Entscheid schleunigst verwerfen. Philipp Merz, Dornach


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Donnerstag, 11. September 2014 Nr. 37

DORNACH GEMPEN HOCHWALD EIDG. ABSTIMMUNG

VEREINSNACHRICHTEN Dornach Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 Uhr in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@ gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50. Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Jeweils Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Mobile 077 481 94 34, G: 061 701 36 41 oder P: 061 751 45 02, Bea Flores. Mutter/Vater-Kind-Treffpunkt: (ab 0 – 5 Jahren), jeweils Montag, 15.30 - 17.30 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 712 00 39, Anja Juzl. Spielgruppe «Räupli»: (ab 3 – 5 Jahren), jeden Dienstag und Freitag, 9 – 11 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 703 06 93, Christine Melcher-Ruh. Kindertreff: (ab 7 Jahren), jeden Mittwoch und Donnerstag, 14 – 17 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendtreff: (ab 10 Jahren), jeweils Freitag, 18 – 21 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendhaus Dornach. Das aktuelle Programm findet ihr in den Gemeindeanschlagkästen. Tel. 061 701 60 53, jugidornach@intergga.ch

Männerchor «Liederkranz» Dornach. Chorprobe jeden Donnerstag 19.30–21.00 Uhr. Probelokal: Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontaktperson: Fritz Schüpbach, Telefon 079 530 04 12, www.maennerchor-dornach.ch Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 Uhr, in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Theo Götz, Tel. 061 701 35 68. Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00, im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Susanne Hänger, Dornach, 061 701 60 75. Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; DbJunioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; FbJunioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.

Tennisclub Dornach. Saisonspielbetrieb von April bis Oktober auf 3 Sandplätzen mitten im Grünen in Dornach neben der Birs. Juniorentraining (auch für Nicht-Clubmitglieder) Mi 14–16 Uhr, Erwachsenen-Gruppen-Training nach Absprache. Kontaktperson: Claudia Schreiber (Präsidentin), info@tcdornach.ch, Tel. 079 622 60 75, www.tcdornach.ch Turnverein Dornach. TRAINING. Mutter und Kind-Turnen: DO; Kinderturnen: MO; Jugendriege: DO; Hip-Hop (Kinder): DI; Badminton (Kinder): MI; Unihockey (Kinder): FR; ActiFit Frauen: DO; ActiFit Männer: FR; GymFit Frauen: DO (Fitness), DI (50+-); GymFit Männer: MO (Fitness und Spiel), MO (Fitness); Volleyball (Frauen): MI; Faustball (Männer): MI; Aerobic: MO; Yoga: DI; Skiturnen: DO. – www.tvdornach.ch Veloclub Dornach. Anfang April–Ende September: Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen. Jeden Dienstag, 18.15 Uhr (bei nasser Strasse wird auf Donnerstag verschoben). Treffpunkt: Parkplatz Restaurant Öpfelsee. Kontaktperson: Marcel Boppart, Tel. 061 701 63 37. Weitere Infos: www.vcdornach.ch

Wettbewerb dient nur den Gesunden Wer die Krankenkasse wechselt, muss über seinen Gesundheitszustand Auskunft geben. Leider ist es Menschen mit Geburtsgebrechen und chronisch Kranke nicht vergönnt, die Fragen nach Beschwerden und Spitalaufenthalten mit Nein zu beantworten. Sie können damit nur die Grundversicherung wechseln – mit der Folge, dass sie in Zukunft mit zwei Krankenkassen zu tun haben. Ein administrativer Mehraufwand, den sich vor allem kranke Menschen nicht auch noch zumuten können. Für sie besteht die Wahlfreiheit nur auf dem Papier. Die Krankenkassen hingegen sind an gesunden Kunden interessiert. Entsprechend viele Ressourcen ziehen sie für Werbemassnahmen ab – mit zum Teil kuriosen Folgen. Die

EGK musste vor zwei Jahren unter dem Jahr die Prämien massiv erhöhen, weil ihr Kundenstamm aufgrund einer Werbekampagne zu schnell gewachsen war. Sie hatte schlicht zu wenig finanzielle Rücklagen. Natürlich nutzten die gesunden EGK-Kunden die erstbeste Möglichkeit, um zur nächstbilligeren Kasse zu wechseln. Die Kranken blieben mit der teureren Prämie zurück. Deshalb meine Frage: Sollte ein Gesundheitssystem nicht auf die Kranken statt auf die Gesunden ausgerichtet sein? Wir können diesen ungesunden Wettbewerb stoppen, und zwar mit einem Ja zu einer einheitlichen Grundversicherung! Lorenzo Vasella, Vater eines chronisch kranken Kindes

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Wieder geöffnet

Hochwald, im September 2014

Kommunale Ersatzwahl Hochwald 2014: Ausschreibung für das Amt des Gemeindepräsidiums und Einberufung der Wahlberechtigten für den Urnengang vom 30. November 2014 Der Gemeinderat der Einwohner- und Bürgergemeinde Hochwald, gestützt auf § 30 Absatz 1 c) des Gesetzes über die politischen Rechte vom 1. Januar 2013, beschliesst: 1. Ausschreibung / Wahlfestsetzung / Einberufung In der Gemeinde Hochwald ist das Amt des Gemeindepräsidenten / der Gemeindepräsidentin neu zu besetzen. Die Ersatzwahl für dieses Amt für den Rest der Amtsperiode 2013–2017 findet am 30. November 2014 statt. Die Wahlberechtigten der Gemeinde Hochwald werden zu diesem Urnengang einberufen. Die Wahl erfolgt nach dem Majorzverfahren (§ 41 ff. und § 113 ff. GpR). 2. Zweiter Wahlgang Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 8. März 2015 statt. 3. Wählbarkeitsvoraussetzungen Wählbar ist, wer in der Einwohnergemeinde Hochwald stimmberechtigt ist. Wählbar ist auch, wer sich verpflichtet, vor Amtsantritt die Stimmberechtigung in der Gemeinde und die Wählbarkeitsvoraussetzungen zu erwerben (§ 32 Abs. 2 des Gemeindegesetzes). 4. Teilnahme an der Wahl Es dürfen sich nur Kandidaten und Kandidatinnen an der Wahl beteiligen, die sich innert Frist (s. Ziffer 5) angemeldet haben. 5. Wahlvorschlag / Anmeldung Ein Wahlvorschlag ist auf einem amtlichen Formular «Wahlvorschlag für Beamtenwahlen» aufzuführen, welches bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden kann. Der Wahlvorschlag muss von mindestens 10 in der Einwohnergemeinde Hochwald Stimmberechtigten unterzeichnet sein. Der Wahlvorschlag ist spätestens bis Montag, 20. Oktober 2014, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 6. Wahlzettel Für die Gestaltung und den Druck der Wahlzettel ist die Gemeindeverwaltung verantwortlich. 7. Wahlpropagandamaterial Die Wahlpropagandaschrift darf (gefaltet) höchstens das Format A5 aufweisen und nicht mehr als 50 Gramm wiegen. Sie ist in genügend Exemplaren spätestens bis Montag, 27. Oktober 2014, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung abzuliefern. 8. Zustellung an die Stimmberechtigten Die Zustellung des Wahlmaterials an die Stimmberechtigten erfolgt bis zum Freitag, 7. November 2014. 9. Briefliche Stimmabgabe Sobald die Stimmberechtigten das amtliche Wahlmaterial erhalten haben, können sie bis Samstag, 29. November 2014, spätestens bis 18.00 Uhr brieflich wählen. Hochwald, 8. 9. 2014 Einwohnergemeinde Hochwald Gemeinderat und Gemeindeschreiber


DORNACH GEMPEN HOCHWALD GEWERBEVEREIN

Seniorenausflug ins Oberland Die Jahrgänge 1944 und älter waren am 1. September vom Gewerbeverein Dornach zu einer tollen Ausfahrt eingeladen, für die «Geraden» gratis, die «Ungeraden» entrichteten einen symbolischen Beitrag von Fr. 30.–, wahrlich ein Schnäppchen! Mit dem Car wurden die Gäste (30 Personen – warum eigentlich nicht mehr?) auf direktem Weg nach Heiligenschwendi auf 1200 M.ü.M. ins Hotel Alpenblick gefahren. Allerdings wurde es mit der Sicht auf die Alpen nichts, dafür entschädigte uns ein schmackhaftes Mittagessen. Nach kurzer Fahrt nach Uetendorf besichtigten wir dort die Glockengiesserei. Bei einem Rundgang mit sachkundigen Erklärungen staunten wir nicht schlecht, wie daselbst noch nach

alter Väter Manier gearbeitet wird, keine Spur von neuer Technologie. Immerhin, die gefertigten Glocken hatten trotzdem einen heimeligen Klang. Die Rückreise führte durchs Emmental (wo verschiedene Teilnehmer von heimatlichen Gefühlen übermannt wurden) nach Dornach ins Restaurant Nepomuk, wo der traditionelle Wurstsalat den Tag ausklingen liess. Den Sponsoren (Bürger- und Einwohnergemeinde, Baloise SOBA, Raiffeisenbank, Firma Elva Stefan Rumpel), ohne diese ein solches Angebot unmöglich wäre, sei herzlich gedankt. Auch vielen Dank an Felicitas Schneider, die für die Organisation verantwortlich war. Ein äusserst zufriedener Teilnehmer, Fritz Ochsenbein

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Dornach steht vor einer wichtigen Weichenstellung

LESERBRIEF

Ver(w)irrte Volksvertreter Diese Woche ist im Kantonsrat Unglaubliches geschehen. Wir forderten mit einem Vorstoss dringliche Massnahmen gegen die steigende Zahl von Einbrüchen im Schwarzbubenland. Doch die Ratsmehrheit sah keine Dringlichkeit, womit der Auftrag jetzt monatelang durch die Amtsstuben geistert. Auch vier von unseren dreizehn Kantonsrätinnen und Kantonsräte aus dem Schwarzbubenland betrachten die Einbruchswelle als nicht dringend. Da ist die massive Zunahme der Einbrüche in den letzten Monaten, vor allem in Grenznähe, das Tagesgespräch im Schwarzbubenland. Fast alle sind mittlerweile davon betroffen, oder kennen jemanden im nächsten Umfeld, der Opfer eines Einbruchs wurde. Mit einem Vorstoss haben wir den Regierungsrat beauftragen wollen, mit dem Kanton Basel-Landschaft zusam-

men koordinierte Sofortmassnahmen gegen die Einbrüche im Schwarzbubenland und Laufental zu ergreifen. Wir verlangten wir Dringlichkeit des Auftrags. Doch die Linke und einige Abtrünnige der FDP sorgten dafür, dass das Zweidrittelsmehr im Kantonsrat knapp nicht zustande kam. Dass Kantonsräte aus dem Schwarzbubenland selber das Problem für nicht dringlich anschauen, ist unfassbar und enttäuschend. So stimmten die drei Dornacher Daniel Urech (Grüne), Hans Büttiker (FDP) und Evelyn Borer (SP) sowie Mark Winkler (FDP) aus Witterswil gegen die Dringlichkeit. Entweder passt es ihnen nicht, dass der Vorstoss aus der Feder eines SVPlers stammt. Oder sie haben sich so weit vom Volk entfernt, dass die Sorgen und Nöte der Menschen schlicht an ihSilvio Jeker, SVP nen vorbei gehen.

Wohnen und Arbeiten: So könnte es auf dem Areal Widen in Dornach in einigen Jahren aussehen.

Ende September wird über die das Räumliche Teilleitbild «Widen» abgestimmt. Der Ausgang der Abstimmung hat auch Konsequenzen für die Gesamtentwicklung der Gemeinde und die Finanzen der Kommune.

ie Beteiligung an der Informationsveranstaltung im Schulhaus Brühl am 3. September war eher bescheiden. Zur Debatte stand das 270 000 Quadratmeter grosse Widen-Areal, auf dem die Gebäude der ehemaligen Swissmetal stehen. In den letzten zwei Jahren wurde von Fachleuten und einer Begleitgruppe der lokalen Bevölkerung ein Teilleitbild erarbeitet, das die groben Leitlinien der zukünftigen Entwicklung skizziert. Vorgesehen ist ein Mix von industrieller, gewerblicher und Wohn-Nutzung. Als Folge der Liquidation der Swissmetal, deren Tätigkeiten teilweise von der Baoshida

KANTONALE ABSTIMMUNG

GESCHÄFTSWELT

Nicht auf dem Buckel der Gemeinden

Grundkurs Schüssler-Salze

Thomas Brunnschweiler

Teilleitbild Widen: Nein

D

Die Verkehrsproblematik ist in weiter Ferne gerückt, ein Zeitplan von 30 Jahren wird heute gehandelt. Die nächste Baustelle steht bereit vor uns: die Realisierung des neuen revidierten Raumplanungsgesetzes mit seinen Verordnungen. Hier wäre die Aufnahme dieses Projektes mit geringeren Kosten möglich gewesen. Ihre Nein-Parole bringt viele Vorteilen für unsere Gemeinde: Eine substanzielle Sparübung, der Druck von allfälligen Investoren fällt weg, weitere Abklärungen über Besitzverhältnisse, langjährige Pachtverträge, Nutzungen usw. könnten seriös geführt werden, die Übernahme von weiteren guten Einzelargumenten steht nicht im Weg. Die Zeit ist unsere Verbündete: «In die Urne legen wir heute die Nein-Parole ein». Gérald Donzé

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Samstag, 13. September 20.00 Konzert Neues Orchester Basel

Sonntag, 14. September 10.30 Ökumenische Erntedankfeier 12.30 Tauffeier

Sonntag, 14. September 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie 11.30 Tauffeier 18.00 Regionaler Gottesdienst mit Eucharistie im Kloster Dornach Dienstag, 16. September 19.30 Elternabend der Erstkommunikanten Freitag, 19. September 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. JM für Janina Kasprzok

Katholische Gottesdienste in Gempen Sonntag, 14. September 10.30 Ökumenische Erntedankfeier

Donnerstag, 18. September 19.00 Gottesdienst mir Eucharistie. Jahrzeit für Christine Bloch-Kölliker und Josef Vögtli-Stocker

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Samstag, 13. September 15.30 Gottesdienst im Spital Dornach mit Pfarrerin Noëmi Breda. Musikalische Begleitung durch Organistin Alexandra Stashenko Sonntag, 14. September 10.30 Gottesdienst in der katholischen Kirche Gempen zum ökumenischen Erntedank mit Pfarrerin Noëmi Breda. Und in der katholischen Kirche Hochwald mit Gemeindeleiter Thomas Wittkowski

ge Mischnutzung des Widen-Gebiets könne die Negativentwicklung spürbar bremsen, nicht zuletzt darum, weil die Steuereinnahmen von neuen Bewohnern und juristischen Personen Mehreinnahmen generieren würden.

Klare Stellungnahme der Fachleute Die Fachleute, die das Projekt aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten, sind sich einig, dass die Beibehaltung des Status quo keine Lösung sei, da für eine rein industrielle und gewerbliche Nutzung zu wenig Nachfrage bestehe. Liquidator Fritz Rothenbühler betonte, dass bei der Zustimmung zum Teilleitbild die Mitwirkungsrechte der Gemeinde bestehen blieben. Bei einer Ablehnung würden hingegen Investoren längerfristig keine guten Bedingungen vorfinden. Stefanie Ledergerber erläuterte die verkehrstechnischen Fragen. Bei einer Entwicklung des Widen-Areals hätten der H18-Vollanschluss und die S-Bahnstation Apfelsee Priorität, aber auch der öV und die Velowegsituation müssten verbessert werden. Finanzfachmann Heini Sommer zeichnete ein düsteres Bild für den Fall einer Ablehnung des Teilleitbildes. Das Gemeindedefizit würde bis ins Jahr 2035 voraussichtlich auf 3 Millionen Franken ansteigen. Nur eine nachhalti-

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Mit der Gemeindeabstimmung vom 28. September über ein «Räumliches Teilleitbild Widen» wird eine Grossbaustelle ohne klares Budget vorgelegt! Prognosen, Schätzungen und Zahlen wurden haufenweise aufgestellt. Über die effektiven Kosten dieser Vernehmlassung erfahren wir wenig. Die unmittelbaren Folgen dieses Projektes schaffen vorderhand noch grössere Schulden in den Gemeindefinanzen. Zuerst müssen folgende Fakten u. a. seriös hinterfragt werden: Beendigung des Konkursverfahrens abwarten, Zukauf durch die Gemeinde von ca. 6000 m2 Boden für den Ausbau «eines attraktiven Naturraumund Erholungsgebietes» abwägen, Sanierung der Altlasten ist Sache des Besitzers und/oder des späteren Käufers jeder einzelnen Parzelle (die Belastung der Allgemeinheit soll damit verhindert werden).

Swissmetal Ltd. weitergeführt wird, hat die Grundeigentümerin, die Weidenareal Metall AG (WAM), beschlossen, das Areal kurz- bis langfristig einer nachhaltigen Nutzung zuzuführen.

Gegen die Beteiligung der solothurnischen Gemeinden an der Sanierung der kantonalen Pensionskasse formiert sich breiter Widerstand: Am Freitag erläuterte die Spitze eines jüngst formierten Komitees aus Vertretern der drei Städte und einer wachsenden Zahl von Gemeinden ihre Gründe für ein klares Nein zur Beteiligung. Sie plädieren am 28. September für ein Ja zu Variante 2. Am 28. September hat das Solothurner Stimmvolk über das «Gesetz über die Pensionskasse Kanton Solothurn» zu befinden. Zur Diskussion stehen zwei Sanierungsvarianten: eine mit Beteiligung der Gemeinden, die andere ohne. Bei Annahme der Gesetzesvariante mit Gemeindebeteiligung am 28. September beliefe sich die Mehrbelastung der solothurnischen Gemeinden auf jährlich 3,1 Mio. Franken – während einer Dauer von 40 Jahren. Das «Komitee für eine faire Pensionskassen-Sanierung» umfasst aktuell knapp 30 Mitglieder, doch täglich weitere Gemeindepräsidenten hinzu. Das Komitee setzt sich mit Nachdruck für ein Ja zu Variante 2 am 28. September Komitee für faire ein. Pensionskassen-Sanierung

Die Saner Apotheke lädt zum Grundkurs Schüssler-Salze ein. Lernen Sie die Wirkungsweise, Dosierung und Anwendung der Schüssler Salze Nr. 1 bis 12 kennen. Anhand von konkreten Krankheitsbildern erhalten Sie praktische Tipps, wie Sie Schüssler Salze gezielt einsetzen und kombinieren können. Die Mineralstoff-Therapie eignet sich insbesondere für Menschen mit grossem Interesse an Selbstbehandlung auf der Basis

VISUALISIERUNG: ZVG

Chance für die Gemeinde Daniel Schneider vom Dornacher Planungsteam strich die Chancen eines neuen Dorfteils heraus, in dem sich Arbeit, Wohnen und Erholung ergänzen. Die neuen Bauten müssten in das Ensemble der erhaltenswerten Gebäude integriert werden und vor allem sei das Potenzial des Erholungsraums «Birsbogen» stärker zu nutzen. Lionel Leuenberger vom Amt für Raumplanung in Solothurn machte klar, dass man nicht nur über ein technisches Teilleitbild abstimme, sondern über eine wichtige politische Weichenstellung. Schliesslich könne Dornach mit dem Projekt auch im Konkurrenzkampf mit anderen Gemeinden besser bestehen. Sowohl der Gemeinderat, das Amt für Raumplanung als auch die Regierung in Solothurn befürworten das Räumliche Teilleitbild «Widen». Nun liegt es an den Stimmbürgerinnen und -bürgern, Chancen und Risiken gegeneinander abzuwägen. Am 28. September wird abgestimmt.

von Naturheilmitteln. Der Kurs wird von Susanne Villalonga, Apothekerin FPH und bekannte Schüssler-Expertin, geleitet und findet am 25. September von 19.30 bis 21.30 Uhr im Kloster Dornach statt (Unkostenbeitrag 24 Franken). Telefonische Anmeldung unter 061 706 92 00 oder über dornach@saner-apotheke.ch. Saner Apotheke Dornach Bahnhof www.saner-apotheke.ch


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AGENDA

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Sonntag, 14. September

Donnerstag, 18. September

Arlesheim ! Denkmaltage. Eröffnung auf dem Domplatz. 13.30 Uhr. Führungen am Samstag und Sonntag: Dom, Sundgauerhof, Mühle Ermitage, Stamm Bau AG, Schappe. Historisches Essen. Programm: www.hereinspaziert.ch ! Kammermusik Arlesheim. Dufay-Ensemble: Vokalmusik der Renaissance. Werke von Orlando di Lasso, Josquin Desprez, Jacobus Vaet u. a. Reformierte Kirche. 17 Uhr. Dornach ! Poetische Soirée V: Conrad Ferdinand Meyer. Michael Blume, Einführung und Rezitation. Goetheanum, Schreinereisaal. 16.30 Uhr. Münchenstein ! Musikschul-Jubiläum. Programm siehe Artikel Seite 25.

Film im Stärne: «Workers» von José Luis Valle, Mexico 2013.

Donnerstag, 11. September Dornach ! Was ihr wollt. Eine Produktion der «Jungen Bühne» in Kooperation mit der Goetheanum-Bühne. Andrea Pfaehler, Regie und Leitung. Goetheanum, Grundsteinsaal. 20 Uhr. Vorreservation möglich, Eintrittskarten sind nur am Aufführungstag ab 1 Stunde vor Beginn am Saaleingang erhältlich. Münchenstein ! Musikschul-Jubiläum. Programm siehe Artikel Seite 25.

Freitag, 12. September Dornach ! Was ihr wollt. Eine Produktion der «Jungen Bühne» in Kooperation mit der Goetheanum-Bühne. Andrea Pfaehler, Regie und Leitung. Goetheanum, Grundsteinsaal. 20 Uhr. Münchenstein ! Musikschul-Jubiläum. Programm siehe Artikel Seite 25.

Samstag, 13. September Arlesheim ! Filmvorführung: Workers von José Luis Valle, Mexico 2013. Gasthaus zum

ZVG

Stärne, Ermitagestrasse 1. Essen 18.30 Uhr (Anmeldung 061 701 99 52). Film 20.15 Uhr. ! Denkmaltage. Eröffnung auf dem Domplatz. 13.30 Uhr. Führungen am Samstag und Sonntag: Dom, Sundgauerhof, Mühle Ermitage, Stamm Bau AG, Schappe. Historisches Essen. Programm: www.hereinspaziert.ch Dornach ! Lauzeta. Sommerliche Erhebung. Lyriklesung aus einem Zyklus von 133 Gedichten von Reinhart Moritzen, gelesen von Reinhart Moritzen. Mit einer Einführung zu Dichtern, die ebenfalls über Chartres geschrieben haben. Goetheanum, Nordsaal. 16 Uhr. ! Derniere: Was ihr wollt. Eine Produktion der «Jungen Bühne» in Kooperation mit der Goetheanum-Bühne. Andrea Pfaehler, Regie und Leitung. Goetheanum, Grundsteinsaal. 20 Uhr. ! Konzert zum Erntedank. Neues Orchester Basel. Katholische Kirche. 20 Uhr. Münchenstein ! Musikschul-Jubiläum. Programm siehe Artikel Seite 25. Reinach ! Flohmarkt. Schulhausplatz des Weiermattschulhauses. 9 bis 16 Uhr.

Mittwoch, 17. September Arlesheim ! Von Wasser und Brot – wettbewerbliche Überlegungen zu fairen Preisen und transparenter Preispolitik. Vortrag von Stefan Meierhans, eidg. Preisüberwacher. Trotte. 19.30 Uhr.

Dornach ! Lebendiges Gestalten. Der Architekturimpuls Rudolf Steiners im Spiegel der organischen Architektur. Goetheanum. Täglich 8–22 Uhr. Bis 18. Oktober.

Reinach ! Manuela Studer. Bilder. Heimatmuseum, Kirchgasse 9. Sa/So, 14 bis 17 Uhr, Di, 19 bis 21 Uhr. Bis 7. September. ! SommerArt. Recyclingkunst oder die Kunst des Recycelns. Galerie 47, Brunngasse 4. Sa/So/Mi, 14–17 Uhr, Di, 9–11 und 14–17 Uhr, Do, 9–11 Uhr. Bis 14. September. ! Carlos Varela, «Prisma, Spectra». Ausstellung im Gemeindehaus und in der Galerie Werkstatt. Gemeindehaus: Mo, Di, Do 8.30–12, 14–17 Uhr; Fr 8.30–12, 14–16 Uhr. Galerie Werstatt: Sa, So 14–16 Uhr.

Wildspezialitäten aus Leimentaler Jagd liebevoll zubereitet Wir freuen uns auf Ihren Besuch! W. & A. Gertsch-Aeschlimann

Restaurant und Hotel täglich offen

Tel. 061 721 10 32, Fax 061 721 27 30 hotelroe.bb@bluewin.ch www.roessli-bielbenken.ch

Schon gehört?

Violinkonzerte

Lisa Batiashvili

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 4. September 2014 Hans-E. Schneider Kirschgartenstr. 35, 4147 Aesch

Bücher Top 10

Der Bider &Tanner-CD-Tipp Bider-&-Tanner-CD des Monats September

Herzlichen Glückwunsch

1. BERNHARD SCHLINK: Die Frau auf der Treppe Roman, Diogenes Verlag 2.

Kastelau, Roman, Nagel & Kimche Verlag 3. JEAN-LUC BANNALEC:

Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 15. September 2014, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hören Sie mal bei uns rein. Musik-CDs und -DVDs gibts am Bankenplatz. Aeschenvorstadt 2, 4010 Basel, T 061 206 99 98, CD-Onlineshop: www.musikwyler.ch

Für Lisa Batiashvili war es schon lange ein Herzenswunsch, eine CD mit Werken von Johann Sebastian Bach aufzunehmen. Warum hat es die 35-jährige georgische Geigerin nicht schon früher realisiert? «Weil man dafür reif oder wenigstens gereift sein muss», meint sie. Sie wollte selbst herausfinden, was für sie eine stimmige Bach-Interpretation ist, die Spielpraxis mit dem alten Bogen ausprobieren und dabei trotzdem mit ihrer modernen Geige spielen. «Ich mache mir die jeweilige Artikulation und die spezielle Klangvorstellung zu eigen, die für Bach eine ganz andere ist als für Prokofiew.» Zusammen mit ihrem Ehemann François Leleux legt sie nun das Doppelkonzert für Violine und Oboe BWV 1060 vor. Ein beglückendes und freudvolles Musizieren, was die beiden an den Tag legen. Leuleux bezaubert den Hörer mit einem vollen und runden Klang, während Batiashvili voller Leichtigkeit und Engagement in die Seiten streicht. Nebst Johann Sebastian Bachs Violinkonzert BWV 1042 ist hier eine Triosonate von Carl Philipp Emanuel Bach zum 300. Geburtstag mit der tatkräftigen Unterstützung von Emanuel Pahud zu hören.

Bücher Top 10

Belletristik

CHARLES LEWINSKY:

In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail wettbewerb@ wochenblatt.ch, Fax 061 706 20 30 oder Postkarte an das Wochenblatt für das Birseck und Dorneck, Postfach 843, 4144 Arlesheim.

Papier

Ausstellungen Arlesheim ! Friedensreich Hundertwasser: «Die Ernte der Träume». Bilder und Druckgrafiken. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Sonntag–Freitag, 11–17 Uhr. Bis 31. Januar 2016. ! Christa Ullrich-Schwarz «Liebe zur Landschaft». Foyer Klinik Arlesheim AG. Bis 14. September. ! Katja Dormann-Alexandrow: «Passagen». Malerei. Trotte Arlesheim. Mo–Fr 15–19 Uhr; Sa, So 11–18 Uhr. Bis 14. September.

Gasthof Rössli Biel-Benken

präsentiert Ihnen das Kreuzworträtsel

Lösung 36/2014:

Münchenstein ! Poetry Night - ein Abend zum LautHören. Michael Fehr, Beat Sterchi, Dawn Nilo u. Stéphanie Rosianu, Ensemble ö! Schaulager, Auditorium. 20 Uhr.

Münchenstein ! Paul Chan: Selected Works. Ausstellung im Schaulager, Ruchfeldstrasse 19. Di, Mi, Fr, Sa, So, 12–18 Uhr. Do, 12–22 Uhr. www.schaulager.org. Bis 19. Oktober. ! Kunst im Birshof: Flowers. In Zusammenarbeit mit der Galerie Carzaniga, Basel. Bilder von Lorenz Spring, Otto Abt, Susi Kramer, Samuel Buri etc. Hirslanden-Klinik Birshof, Reinacherstr. 28. Mo–Fr 8–18.30 Uhr. Bis Mitte November. ! «Der Birs entlang». Bilder von Daniel Bolsinger, Therwil. Restaurant Birsstube, Hofmatt. Pumpwerkstr. 3. Bis Mai 2015 zu den Restaurant-Öffnungszeiten. Vernissage: Samstag, 13. September, 15 bis 17 Uhr.

Bretonisches Gold Kommissar Dupins dritter Fall Krimi, Kiepenheuer & Witsch Verlag

Sachbuch 1.

GIULIA ENDERS: Darm mit Charme Gesundheit, Ullstein Verlag 2. WOLFGANG KOYDL: Die Besserkönner Was die Schweiz so besonders macht Politik, Orell Füssli Verlag 3. RUDOLF H. STRAHM: Die Akademisierungsfalle Warum nicht alle an die Uni müssen Wirtschaft, Hep Verlag 4.

4.

ROBERT LABHARDT: Krieg und Krise, Basel 1914–1918 Geschichte, Das Huhn, das vom Fliegen Bertelsmann Verlag träumte, Roman 5. Kein & Aber Verlag ADAM LE BOR: SUN.MI HWANG:

5. ALFRED BODENHEIMER: Kains Opfer, Roman, Nagel & Kimche Verlag 6. WOLF HAAS: Brennernova Krimi, Hoffmann & Campe Verlag

Der Turm zu Basel BIZ – Die Bank der Banken und ihre dunkle Geschichte Wirtschaft, Rotpunktverlag 6. MARTIN MÖHLE: Das Rathaus in Basel Geschichte, Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte 7.

7.

DOMINIQUE OPPLER: Ausflug in die Vergangenheit DANIEL GLATTAUER: Archäologische Streifzüge Geschenkt Roman, Deuticke durchs Baselbiet, Archäologie, Librum Publishers Verlag 8. 8. ANTHONY BEEVOR: Der Zweite Weltkrieg, Geschichte, Bertelsmann Aller Liebe Anfang, Roman, Verlag S. Fischer Verlag 9. JUDITH HERMANN:

9. SIMONE LAPPERT: Wurfschatten, Roman, Metrolit Verlag 10. ROBERT SEETHALER: Ein ganzes Leben, Roman, Hanser Verlag

JOELLE KUNTZ: Die Schweiz- oder die Kunst der Abhängigkeit, Zwischenruf Politik, NZZ Libro Verlag 10. THOMAS HAMPSON, HANS-JÜRGEN LINKE: Thomas Hampson «Liebst du um Schönheit» Biografie, Henschel Verlag

20140911 woz wobanz slim  

Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck – Notlösung oder Quartierrettung? Innerhalb von drei Wochen schlossen in Reinach und Münchenstei...