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Donnerstag, 7. August 2014

106. Jahrgang – Nr. 32

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

15ºC 27ºC

16ºC 26ºC

16ºC 28ºC

Freitag, 8. August 2014 Recht sonnig, gegen Abend aber etwas steigendes Schauer- und Gewitterrisiko.

Brass-Musik auf höchstem Niveau

Samstag, 9. August 2014 Mit einer Störungszone verbreitet Regengüsse und Gewitter. Sonntag, 10. August 2014 Wechselhaftes Wetter. Regengüsse aber auch sonnige Abschnitte.

Laufen

13 Dieses Wochenende reisen gleich mehrere Beachvolleyball-Weltmeister in die Laufner Altstadt. Das 14. Stedtli-Beach-Turnier ist bereit für eine hochkarätige Durchführung.

Bärschwil

8 Bärschwil gedachte am 1. August des 200. Geburtstages seines berühmten Sohnes Amanz Gressly und feierte einen langen Nationalfeiertag.

A-Band: Die Musikantinnen und Musikanten, darunter viele aus dem Schwarzbubenland, folgten dem Dirigenten Ton auf Ton.

Bereits zum 13. Mal führte der SOBV (Solothurner Blasmusikverband) eine Lagerwoche für JugendBrass-Bands durch. Am Wochenende zeigten die Bands ihr Können in Solothurn und Erschwil.

b-klassig klingen muss, bewiesen die jugendlichen Instrumentalisten – gut ein Drittel davon Mädchen – eindrücklich. Ob laut und fetzig in «Cry of the Falcon» oder zart und harmonisch in «Hymn to fallen», die Dirigentin, die übrigens auch die Brass Band Meltingen leitet, verstand es, die Jugendlichen zu Höchstleistungen anzuspornen. Das Publikum quittierte mit anhaltendem Applaus und wurde mit Zugaben belohnt. Nach der Pause legte die A-Band los,

mit Tristan Uth an der Front. Die «Jubilee Ouverture» von Philip Sparke, ein Feuerwerk der modernen Brass-BandMusik, eröffnete den Auftritt einer Formation, von der man nur bedauern konnte, dass diese eine gute Stunde später aufgelöst werden sollte. Balsam für die Ohren eines klangverwöhnten Publikums. Eine Augenweide bot die Dirigiertechnik des deutschen Musikers, welche das gesamte Spektrum zwischen Tanz, Kampf und Demut auskostete. Die ta-

FOTOS: MARTIN STAUB

dellos gespielten Soli von Gastposaunist Roger Stöckli und Es-Cornetist David Eggenschwiler liessen die Funken der Begeisterung auf die Zuhörerschaft überspringen, das abschliessende «Resurgam» von Eric Ball – von Tristan Uth mit ergreifenden Worten angesagt – verwandelte den Konzertsaal in eine Kirche. Gibts eine höhere Stufe des Konzertgenusses? Minutenlange stehende Ovationen gaben eine überdeutliche Antwort.

Martin Staub

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Ü

ber 60 Jugendliche musizierten vergangene Woche im Lagerhaus Zweisimmen mit ihren Lehrmeistern, studierten ein musikalisches Programm ein, welches – nach Solothurn am Samstag – am vergangenen Sonntag in Erschwil aufgeführt wurde. Bis auf den letzten Platz war die Mehrzweckhalle gefüllt, als Jennifer Tauder den Taktstock hob und mit der «Fanfare for a new Age» das Konzert der B-Band eröffnete. Dass eine B-Band keinesfalls

B-Band: Dirigentin Jennifer Tauder wusste ihre Schützlinge zu begeistern.

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.84, mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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LAUFENTAL LAUFEN

LAUFEN

Ferienpass in luftiger Höhe meb. Letzten Samstagmorgen durften Ferienpasskinder in der Kletterhalle in Laufen erste Kletter-Erfahrungen sammeln. Den Kurs führte die SAC Sektion Hohe Winde durch. Klettergurt anziehen und einfach los klettern. So manches Kind hat sich die Angelegenheit wohl ungefähr so vorgestellt, als es sich für den Ferienpasskurs «Klettern in der Kletterhalle» anmeldete. Dass diese Sportart aber auch einiges an Theorie und Wissen erfordert, wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren schon bald klar. Die Brüder Ivan und Pascal Saner legten in ihren Ausführungen besonderen Wert auf das Thema Sicherheit. Denn schon bei den Kleinsten ist diese das A und O im Klettersport. Geklettert wird immer im Dreierteam. Ein Kind klettert, ein Zweites sichert das Seil mit Hilfe eines Karabinerhakens und das dritte Kind hält das Sicherungsseil noch zusätzlich fest. Es ist dabei wichtig, dass die Kinder im Team in der gleichen Gewichtsklasse sind, um ihre Teammitglieder auch richtig halten zu können. Klettern sei ein sehr sicherer Sport, wenn einige Regeln eingehalten würden, so Ivan Saner. Ein Kletterseil könne nämlich bis zu 2500 Kilogramm tragen, ein Karabinerhaken 2300 Kilo-

gramm. Natürlich gäbe es auch in diesem Sport Verletzungen, diese resultierten aber meist aus Unaufmerksamkeiten oder Fehlern des Kletterers oder der Person, welche sichert. Angst brauche man nicht zu haben, nur konzentriert müsse man sein. Dann hiess es ab in die Klettergurte! Der Sitz der Gurte wurde natürlich von den Kursleitern akribisch überprüft. Anschliessend stand ein weiterer Theorie-Teil auf dem Programm: Der richtige Knoten musste gelernt werden. Mit Hilfe von Übungsseilen lernten die Kinder den sogenannten Halbmastwurf, auch VP genannt. Aber auch danach ging es noch nicht direkt ans Klettern. Ein richtiges Aufwärmen in Form einer Stafette brachte die Kinder auf Betriebstemperatur. Und dann ging es endlich los. Behände kletterten bereits die Jüngsten die Wände hoch und zeigten dabei keinerlei Berührungsängste. Unter der fachkundigen Anleitung von Ivan und Pascal Saner konnte schliesslich jedes Kind ein Erfolgserlebnis verbuchen. Der Verein SAC Hohe Winde kann sich zur Zeit nicht über zu wenig Mitglieder beklagen. Für Kinder und Jugendliche besteht bereits eine Warteliste. Der SAC Hohe Winde empfiehlt das Klettern Kindern ab zehn Jahren.

Feurige Ansprache – grosses Feuerwerk

Fackelumzug: Wer keinen Lampion mitbrachte, wurde durch die Stadt gratis ausgerüstet.

Laufen feierte den Nationalfeiertag am 31. Juli. Ein Fest auf dem Rathausplatz, ein Lampionumzug für Kinder und ein Riesenfeuerwerk für alle. Festredner war Regierungspräsident Isaac Reber. Martin Staub

E Kontrolle: Ivan und Pascal Saner kontrollieren die Knoten der Kinder akribisch. FOTO:MELANIE BRÊCHET

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Toskana Familienreiseführer von Companions Die Schulferien sind noch nicht zu Ende und eine Reise in den Süden immer eine Option. Wenn man mit Kindern verreist, braucht das etwas mehr Planung und dafür ist dieser kleine Reiseführer auch gedacht. Der Verlag «Companions» hat schon etliche Reiseführer herausgegeben, die konsequent aus der Eltern-Kind-Perspektive geschrieben sind. So zum Beispiel für Berlin, die Algarve, den Gardasee, Dänemark, Ibiza, Mallorca, Hamburg, Teneriffa und viele mehr. Es werden familienfreundliche Strände vorgestellt, interessante Familientouren beschrieben, die spannendsten Attraktionen für Kinder herausgesucht und kinderfreundliche Restaurants und Hotels empfohlen. Die Toskana ist ja in wenigen Stunden erreichbar und hat viele

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wunderschöne Gegenden, dies sowohl am Meer als auch im Landesinneren. So wird am Meer zum Beispiel Castiglione della Pescaia vorgeschlagen. Ein Städtchen mit Burg, Flussmündung, Lagunen und einem Kanalhafen. Auch gibt es dort viele verschiedene Strände mit sehr guter Wasserqualität. Als Stadt ist Pisa sehr verlockend für Kinder. Wer möchte nicht mal die Schräglage dieses Turmes sehen! Dann gibt es zu Füssen des Monte Amiata einen Parco Faunistico. Dort trippeln Mufflons über die Wiesen, versammelt sich Damwild am See und sogar Apenninische Wölfe hört man heulen. Dies sind nur einige wenige Beispiele aus der Fülle dieses kleinen Führers! Ich war schon oft in der Toskana, früher auch mit den Kindern und leider gab’s damals solche Reiseführer noch nicht. Es war aber trotzdem immer schön! Christine Eckert

s ist immer so eine Sache mit den 1-August-Feiern. Die einen möchten dem blossen Festen frönen, andere durchaus auch eine vaterländische Botschaft eines möglichst prominenten Politikers mit nach Hause nehmen. Und da Ersteres meist auch mit einem gewissen Lärmpegel einhergeht, drohen die patriotischen Worte des Festredners im feierlichen Schallpegel zu ertrinken. Dessen bewusst sah Stadtpräsident Alex Imhof diesem Phänomen vor und kündigte Isaac Rebers Referat zum 723. Geburtstag der Schweiz mit der dringlichen Bitte an, dem Regierungspräsidenten doch diese paar Minuten zuzuhören. Rebers Worte wurden erhört. Einerseits dank der Disziplin des zahlreich anwesenden Publikums, andererseits aber sicher auch dank der optimal ausgesteuerten Lautsprecheranlage, welche jede Silbe des neu angetretenen Regierungspräsidenten widergab. Von Zugehörigkeitsgefühl, von lebendigem Föderalismus in unserem Lande, von der Rückbesinnung auf die computerunab-

Festansprache: Regierungspräsident Isaac Reber.

FOTOS: MARTIN STAUB

hängige Kommunikation und vielem mehr berichtete Isaac Reber. Nicht aber von Fusion. «Klar muss die Debatte über eine Fusion der beiden Basel geführt werden», hob er an, «ich selber sehe meine Rolle darin aber zurückhaltender.» Parteien und Komitees sollten diese Diskussion führen, vertrat er die Ansicht. «‹Mir wei luege›, reicht heute definitiv nicht mehr», erklärte er und bog in seiner Rede damit in die Kurve der derzeit allerorten schwieriger werdenden Finanzlage ein. «Meine Aufgabe ist es, zu schauen, dass die richtigen Themen zur richtigen Zeit auf die Agenda kommen und dass wir für die inhaltlichen Auseinandersetzungen einen guten Rahmen schaffen», so Reber. Nach diesem eindrücklichen, gut verdaulichen Referat, welches über das Niveau üblicher Vaterlandsfloskeln zu solchen Anlässen hinausragte, war der Weg frei, für die anderen Bräuche und Rituale, welche eine Bundesfeier ausmachen. Die beiden Stadtpolizisten, der altbekannte Max Wey und der neue Martin Christ, versorgten die Kinder kurz vor dem Eindunkeln mit Lampions, damit ein schöner Latärnliumzug durch die Hintere Gasse spaziere. Die Beizli im

und ums Stedtli verzeichneten Hochbetrieb und pünktlich um 22.30 Uhr zündete das viertelstündige Feuerwerk – verantwortlich dafür war Daniel Scheidegger – und zauberte die imposantesten Feuerblüten und Silberregen an den Laufner Nachthimmel.

Keiner zu klein: Ein Latärnliträger zu sein.

Der Stadtpräsident: Alex Imhof.

Warten: Bald ist Umzugsstart.

Am Fackeltisch: Die Stadtpolizei und Roland Niederberger (l.).

Feuerwerk: Ein passendes Leserfoto aus dem Stedtli.

FOTO: JOEP NEIJT, HIMMELRIED


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Gottesdienste Das Bewusstsein eines erfüllten Lebens und die Erinnerung an viele gute Stunden sind das grösste Glück auf Erden. Cicero

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 10. August Thema: Zweierschaften mit Kinder-Gottesdienst 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Adolf Anklin-Besserer

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/ChinderChilcheSonntagsschule: Donnerstag, 7. August, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Georg Pace aus Moutier Sonntag, 10. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Michelle Hostettler aus Zullwil, Pfarrer Stéphane Barth Donnerstag, 14. August, 10 Uhr, Andachtsraum des Altersheims Stäglen in Nunningen, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Samstag, 16. August, 10 Uhr, Kapelle des Zentrums Passwang, Breitenbach, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Sonntag, 17. August, kein Gottesdienst Beerdigungs- und Seelsorgevertretung: Pfarrer Stéphane Barth ist vom Sa, 26. Juli, bis zum Sa, 9. August, in den Ferien. Während dieser Zeit übernimmt Pfarrerin Christine Surbeck aus Basel die Beerdigungen und die Seelsorge in dringenden Fällen. Ihre Telefonnummer ist: 078 805 27 24. Diese Rufnummer wird auch auf dem Telefonbeantworter des Pfarramts hinterlegt. Seniorennachmittag: Montag, 11. August, um 15 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Breitenbach: Thema: Das Calancatal zwischen Misox und Tessin.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Sonntag, 10. August, 11 Uhr Tour de Leimental; Gottesdienst Pfarrer Michael Brunner und Gustav Ragettli, Kirche Hofstetten

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 8. August, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 10. August, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Daniel Frei. Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Danke All denen einen herzlichen Dank, die Tränen der Trauer mitweinten, die ihre Ohren gaben zum Hören, die Worte fanden zum Trösten, die ihre Hände reichten als Halt, die Wärme schenkten gegen die Kälte, die Nähe gaben, die Leere zu vertreiben, die verstehen, dass ein besonderes Glück für ein Leben lang im Herzen bleibt und Kraft schenkt, ein Licht anzuzünden, wenn es dunkel ist. Danken möchten wir der inneren Medizin, ganz besonders den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Laufen für die liebevolle Pflege und Betreuung, ebenfalls der Spitex Aesch für die liebevolle Unterstützung.

Der Nebel lichtet sich und ich sehe die Sonne

Dankbar und traurig nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Pfarrer Markus Schöbi für den Trauergottesdienst und die Urnenbeisetzung, welche er mit liebevollen und einfühlsamen Worten gestaltet hat, sowie an Herrn Thüring für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes.

Egon Isler-Schaller

Ein besonderes Dankeschön für die Geld- und Blumengaben, die Messespenden und die Kondolenzbriefe sowie all jenen, die Adolf auf seinem letzten Weg begleitet haben.

14. Juli 1936 bis 4. August 2014

Grellingen, im August 2014

Nach kurzem Spitalaufenthalt ist er am Montagnachmittag friedlich eingeschlafen.

In stiller Trauer: Christian Isler und Lamina Burkhardt Isabelle Isler und Sandro Hügli-Isler mit Jakob, Johann und Emil Geschwister und Anverwandte

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Sonntag, 10. August 2014, um 10.00 Uhr in der kath. Kirche Grellingen.

Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, dem 12. August 2014, um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt. Anschliessend Urnenbeisetzung. Anstelle von Blumen bitten wir Sie, folgender Institution zu gedenken: Schweizerische Alzheimervereinigung, Postkonto 10-6940-8, IBAN CH33 0900 0000 1000 6940 8. Traueradresse: Isabelle Isler, Hintere Gasse 7, 4242 Laufen

Sonntag, 10. August kein Gottesdienst in Breitenbach Dienstag, 12. August 19.30 Uhr Gebetsabend

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

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Baupublikation Bauherrschaft: Louise Meier, Edwin Meier Elisabeth Studer Rotbergstrasse 10, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Terrassenüberdeckung, Dachund Fassadensanierung, Zaunersatz Bauort: Rotbergstrasse 10, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1643 Projektverfasser: Bauherrschaft Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 22. August 2014

Baupublikation Bauherrschaft: Corina u. Thomas Krämer-Winzeler Rotbergstrasse 9, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Einfamilienhaus mit Carport und Geräteraum Bauort: Blauenweg 1, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2189 Projektverfasser: Rörvikshus Schweiz GmbH 9427 Wolfhalden Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 22. August 2014

Witterswil

Grindel

Baupublikation

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Bauherrschaft: F. und M. Orlando-Bruat Im Rainacker 7, 4108 Witterswil Projektverfasser: M. Moser, Arch., Arlesheim Bauobjekt: Baugesuch Nr. 19-14 Stützmauer Bauplatz: Im Rainacker 7 Bauparzelle: GB-Nr. 1299 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 21. August 2014

Bauherr: Gonzales Tizado Arturo Norimatt 3, 4242 Laufen

Hofstetten-Flüh

Baupublikation Bauherr: Daniel und Cornelia Plattner Chöpfliweg 11, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Philip Brom Gartenbau GmbH Mühleweg 2, 4112 Bättwil Bauobjekt: Sichtschutzelemente mit Holzwänden Bauplatz: Chöpfliweg 11, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3374 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 22. August 2014

Bauobjekt: Einfamilienhaus Um- und Wohnungs-Anbau Bauplatz: Oberdorfweg 95, 4247 Grindel Bauparzelle: GB-Nr. 763 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 21. August 2014

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


THIERSTEIN

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NUNNINGEN

Christophe Loetschers Stäglen-Arena Das APH Stäglen ist bekannt für kleine, aber würdige Bundesfeiern. Dieses Jahr enthüllte Regierungsrat Remo Ankli dort, dass die 723-jährige Schweiz ihre erste Bundesfeier erst 1891 feierte. Roland Bürki

W

er in unserer Stäglen-Arena zum 1. August spricht, ist berühmt», meinte augenzwinkernd Christophe Loetscher, Heimleiter und umtriebiger Organisator «kleiner, würdiger» Bundesfeiern ohne die üblichen knallenden Argumente. Insbesondere an seine Heimbewohnerinnen und -bewohner und deren Familien gewandt, lobte der Heimleiter: «Sie sind viel aufmerksamer als die Arena-Gäste im Fernsehen.» Seiner bisher unveröffentlichten Promi-Liste durfte er dieses Jahr Regierungsrat Remo Ankli beifügen. Dieser entschuldigte sich vor dichtbesetzten Reihen erst einmal, wegen des in Tenero besuchten Jugendsportlagers etwas verspätet vors Mikrofon zu treten. Er sei im Übrigen nicht berühmt, er sei einfach überall bekannt, relativierte der Regierungsrat Loetschers Promi-Liste.

«Hier bin ich Mensch» «Ich höre schon des Dorf’s Getümmel, hier ist des Volkes wahrer Himmel, zufrieden jauchzet gross und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein», brach Ankli unvermittelt die Feststimmung aus Goethes «Faust» auf die «Stäglen-Arena» herunter. Es sei tatsächlich schön, bei einer Feier zu Ehren

Das Album der ersten Bundesfeier von 1891: Es inspirierte Remo Ankli zu seiner AnFOTOS: ROLAND BÜRKI sprache. unseres Landes, bei einem «Getümmel» also, hier zusammen zu sein. Vielfach gäben Jahreszahlen oder Jubiläen Anlass für eine Feier, sagte der Regierungsrat und nannte als Beispiele Kaiser Franz Josefs Kriegserklärung von 1914 oder den 6. Juni 1944, «den längsten Tag» im zweiten Weltkrieg. «Geschichte erst macht den menschlichen Geist fähig, sich den Herausforderungen der Gegenwart zu stellen», blickte Ankli auf den Kern des heutigen Bundesfeiertags, Bundesbrief und Rütlischwur von 1291, zurück. Um dazu gleich ein historisches Album nachzuschieben: «Die allererste Feier am 1. August wurde 1891 zur Erinnerung an die Gründung der Eidgenossenschaft vor 600 Jahren abgehalten.» Man habe damals damit die Spaltung zwischen Liberalen und KatholischKonservativen kitten wollen. «Da kamen die Taten und Schlachten der alten Eidgenossen gerade recht, weil sie für beide politischen Lager, für Katholiken und Protestanten sowie für Sieger und Unterlegene im Sonderbund gleichermassen akzeptabel und somit integrierend waren», beleuchtete Ankli die Hin-

tergründe zu dieser Première. Neben der Integration dränge sich an der heutigen Bundesfeier das Gefühl der Dankbarkeit förmlich auf. Für Verschonung in beiden Weltkriegen, für den Wohlstand, für die Sicherheit und für unser schönes Land. Der Regierungsrat stellte stattdessen eine gewisse Verzagtheit der Schweizer fest, die er in Verlustängsten ortete. «Der 1. August soll uns unserer privilegierten Situation bewusst und dankbar werden lassen», erinnerte Ankli an die Werte, welche die zukunftsorientierte Schweiz des 19. Jahrhunderts beflügelt hätten. Werte wie Leistungsbereitschaft, Freiräume für Eigeninitiative, Eigentumsgarantie, Unternehmergeist oder unbehinderter Wettbewerb. «Wir sollten diese bewährten Werte zum Massstab nehmen und dankbar, unverzagt und hoffnungsvoll in die Zukunft gehen», unterstrich Ankli und meinte, «hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.» Das konnte das rassig aufspielende Ländlertrio Käthi und Peter Minder mit Hans Kämpf nur unterstreichen: «Den alljährlichen Auftritt unter diesen Menschen hier möchten wir nicht missen.»

GRINDEL

Damenriege im Glück

Gemeinderätin und Festredner: Manuela Sender übergibt Silvio Jeker den eisernen Flaschenmann. FOTOS: JÜRG JEANLOZ jjz. Am 1. August feierte die Damenriege ihren 50. Geburtstag und wurde vom Gemeinderat, diversen Gruppen und Turnerkollegen gebührend geehrt. Festredner Silvio Jeker nahm in seiner Rede die EU ins Visier. In Grindel ist die Welt noch in Ordnung. Die Bundesfeier wird mit einheimischen Kräften zelebriert, einzig der Festredner wurde aus Erschwil eingeflogen. Er sei aber mit Grindel stark verbunden, meinte Silvio Jeker. Schliesslich habe er dort den ersten Kuss von einer rassigen «Gringlerin» erhalten und als

Töfflibueb habe er seine regen Kontakte gepflegt. In Solothurn rümpfe man ob soviel Abgeschiedenheit die Nase, desgleichen rümpfe die EU die Nase über die Schweiz. Obschon nur 15 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer einen Beitritt zur EU wünschen, würden Heerscharen von Schweizer Amtsträgern den EU-Beitritt durch die Hintertüre in die Wege leiten. Dabei sei die EU eine intellektuelle Fehlkonstruktion mit hoher Arbeitslosigkeit, bankrotten Staaten und tiefer Schuldenkrise. «Grindel ist Schweiz», rief er den 200 Gästen zu.

Vorstellung der Jungbürgerinnen und Jungbürger: Gemeindepräsidentin Ursula Borer

Es gelte Sorge zu tragen zu unserem föderalistischen System mit hoher Eigenverantwortung, gesundem Menschenverstand und sozialer Kompetenz. Die Schweiz, Grindel und die Damenriege seien alle eine Erfolgsgeschichte, sagte der 35-jährige Präsident der SVP Solothurn, und er wünsche, dass das so bleibe. Nach diesen patriotischen Ausflügen leitete die Musikgesellschaft Grindel zu unbeschwerteren Dingen über und spielte «In fröhlicher Runde». Sie liess auch noch ihre sängerischen Qualitäten aufblitzen und stimmte «S’het deheim e Vogel gsunge» an. Für eine würdige Aufnahme der Jungbürger sorgte Gemeindepräsidentin Ursula Borer. Je zwei Jungbürgerinnen und Jungbürger mussten nicht nur ihre Treue zum Heimatland geloben, sondern wurden auch noch mit einem Quiz zu Schweizer Dörfern getestet. Zum 50. Geburtstag der Damenriege und zum Gaudi der Gäste intonierte der Seniorenclub «Lustig ist das AHV-Leben», derweil der Dienstagklub der Jubilarin ein Bänklein am Waldrand widmete. Die Musikgesellschaft Grindel überraschte Damenriegepräsidentin Rebecca Lutz mit zwei Flaschen alkoholfreiem Champagner. Jugi, Turnverein und Männerriege legten sich sportlich ins Zeug und ein Feuerwerk beschloss den fröhlichen Abend.

Alle singen mit: Schweizer Landeshymne


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FEHREN / REGION

THIERSTEIN BÄRSCHWIL

Auf tierischer Mission von Mallorca bis Fehren

Der grosse Tag des Amantius Franciscus Xaverius Gressly Bärschwil gedachte am 1. August des 200. Geburtstages seines berühmten Sohns und feierte einen langen Nationalfeiertag. Roland Bürki

D Im Dauereinsatz für den Tierschutz: Olivier und Rebecca Bieli auf dem «Gnadenhof Papillon». FOTOS: ZVG rj. Wenn man als umweltbewusster Bürger zur Entsorgungsstelle fährt, die Bierund Weinflaschen fachgerecht entsorgt und dann auf dem Weissglas-Container ein Aquarium mitsamt Fischen antrifft, so mag man glauben, dass man sich am Abend zuvor ein Gläschen zu viel gegönnt hat. Doch diese Geschichte hat sich tatsächlich so ähnlich ereignet. Das Aquarium steht heute in Munchhouse im Elsass auf dem «Gnadenhof Papillon». Der «Gnadenhof» wurde von Olivier und Rebecca Bieli vor zwei Jahren ins Leben gerufen und bietet misshandelten und notleidenden Fischen, Pferden, Hasen, Schafen, Enten, Hühnern, Katzen, Hunden und Schweinen ein zu Hause. Er ist gleichzeitig auch der Wohnort des Ehepaars Bieli, das praktisch jede freie Minute in den Tierschutz investiert. Rebecca Bieli ist 29 Jahre alt und Steuerberaterin, Olivier Bieli arbeitet «nebenberuflich» bei der Kantonspolizei Basel-Stadt. Der Tierschutz sei, was den Zeitaufwand anbelange, seine Hauptbeschäftigung, erklärt der 30-Jährige, der nach eigenen Angaben durch sein «Helfer-Syndrom» zum Polizisten und Tierschützer wurde. Im Jahre 2011, damals noch in Bottmingen wohnhaft, hat das Ehepaar die «Schweizerische Hunderettung Mallorca» gegründet. Ziel war es, durch Auslandeinsätze die Situation der vielen streunenden Vierbeiner auf der Mittelmeerinsel zu verbessern. «Flächendeckende Kastrationen sind der einzige Weg, um Überpopulationen in den Griff zu bekommen», erklärt Olivier Bieli. Die Regierung würde sich aber einseitig

Neues Zuhause: Die schwarzen Büsi (oben) aus Fehren im Katzenheim «Lucky Looser Cats».

auf das Töten von Streunern fokussieren, was grauenvoll sei und langfristig die unkontrollierte Fortpflanzung der Tiere nicht verhindere. 2012 startete der Verein eine Zusammenarbeit mit einem Tierheim in Rumänien. Mit dem «Gnadenhof», der aus Kostengründen im Elsass errichtet wurde, folgte die Ausweitung der Aktivitäten nach Frankreich. Aufgrund des Engagements abseits von Mallorca nannte sich der Verein fortan «Schweizerische Hunde- und Katzenrettung» (SHKR). Das Haupteinsatzgebiet der SHKR ist jedoch die Schweiz. Vor rund einem Monat standen Olivier und Rebecca Bieli in Fehren im Einsatz. Beim betreuten Wohnheim Seidengarten gibt es rund 20 streunende Katzen, die kastriert werden sollten. Da sie keinen Besitzer haben, der die Kosten dafür übernimmt, hat die Heimleitung die SHKR kontaktiert. So boten Olivier und Rebecca Bieli an, die Tiere einzufangen und einem Tierarzt zur Kastration zu übergeben. Dieser führt die Kastration gratis durch, die Materialkosten werden durch die Spendengelder gedeckt. Trotz grossem Einsatz konnten die Tierschützer nur sechs Vierbeiner zur Kastration bringen. «Es tappen nie alle Tiere in die Falle», sagt Olivier Bieli. Glücklicherweise hat ein paar Tage zuvor die Katzenliebhaberin Marianne Mühle schon gute Vorarbeit geleistet und ebenfalls sechs Katzen kastrieren lassen. Auch sie hat so etwas wie einen kleinen «Gnadenhof». Ihr Haus in Arisdorf beherbergt seit rund 20 Jahren ihr persönliches Katzenheim «Lucky Looser Cats». Die ehemalige Mitarbeiterin einer Tierpraxis vermittelt dabei auch Jungtiere, gerade wohnen einige junge Büsis vom Einsatz in Fehren vorübergehend bei ihr. «Ich helfe immer wieder gern, wo ich kann», sagt die 53-Jährige. Ihre Namensvetterin Marianne Hänggi, die als Betreuerin im Seidengarten arbeitet, ist sichtlich zufrieden mit der Arbeit der Tierschützer, auch wenn noch nicht alle Katzen erwischt wurden: «Sie haben super Arbeit geleistet und die Bewohner und ich sind ihnen sehr dankbar dafür.»

as Festzelt vor der Kirche macht es deutlich: Bärschwil hat weit mehr zu bieten als eine Ansprache zum 1. August. Das Tagesprogramm reicht vom mittäglichen Schwedenbraten über Festansprachen und Darbietungen der Dorfvereine bis hin zur Abendunterhaltung mit Musik und Tanz. Dass nach dem Mittagessen Gemeindepräsident Theo Henz von einem «Malheur» spricht, weil der angekündigte Festredner, Feuerwehrinspektor Markus Grenacher, mit einer Motorradpanne im Südtirol festsitzt, scheint im gut besetzten Festzelt kaum jemanden zu beunruhigen. Im Gegenteil, die Musikgesellschaft Bärschwil im roten T-Shirt mit weissem Kreuz macht mit «Marmor, Stein und Eisen bricht» so richtig Stimmung für Amanz Gressly, den Bärschwiler Geologen, der sich schon zu seiner Jugendzeit mit Steinen beschäftigte. Grund genug für den Gemeindepräsidenten, dem am 17. Juli 1814 in Bärschwil Geborenen eine Gedenkstunde zu widmen.

Geologe und Historiker: Peter Borer (l.) und Simon Lutz.

Gemeindepräsident flankiert: Theo Henz in würdigem Rahmen mit Damen FOTO: ROLAND BÜRKI und Fahnen. «Mergelkönig vom Hauenstein» Dem Chronisten und Autor Simon Lutz aus Grindel, der eigens zu Gresslys 200. Geburtstag eine Gedenkschrift verfasst hat, bereitet es sichtlich Vergnügen, neben der Biografie des in ganz Europa bekannten Geologen auch weniger Bekanntes über den Mann, der sich selbst nicht ernst nahm, zu vermitteln. «Dä cha mee als numme Brot ässe», habe es geheissen, als der junge Gressly sich den Wissenschaften, erst der Medizin, dann der Geologie zuwandte. Lutz zeichnet den Festbesuchern dann das Bild eines freien Mannes mit zerrissenen Kleidern, wildem Bart und ungepflegtem Äusseren, der mit Begeisterung für seine Geologie lebt und tagelang den Jura und später die Alpen durchstreift. «Seine mergelverschmutzten Kleider haben ihn beim Bau der Hauensteinlinie gar zum «Mergelkönig vom Hauenstein» gemacht», weiss Lutz zu berichten. Serviertochter Pauline im häufig besuchten Olten habe dann regelmässig wieder für entsprechende Körperpflege und saubere Kleider gesorgt. Gressly starb überraschend am 13. April 1865, so Chronist Lutz.

«Macht von unseren Rechten Gebrauch!» «Eure Demokratie ist anstrengend», zitiert Gemeindepräsident Theo Henz in seinen Gedanken zum 1. August eine deutsche Journalistin. Ständig müsse man sich informieren, eine Meinung bilden und abstimmen: «Soll die Vignette 100 Franken kosten, soll man mindestens 4000 Franken verdienen oder ist eine Einheitskrankenkasse sinnvoller?» Das seien auf den ersten Blick nicht weltbewegende Fragen, dennoch hätten sie mehr Auswirkungen als man glaube, erklärt der Gemeindepräsident. Um das Recht, selbst zu entscheiden, kämpften in einigen Ländern Menschen unter Einsatz ihres Lebens. «Wir sollten uns dessen wieder einmal bewusst werden und von unseren Rechten wieder vermehrt Gebrauch machen», regt Henz zum Schluss an. Den Beifall hat er verdient wie auch die Trachtengruppe Bärschwil, die mit dem Publikum ins weinselige Welschland tanzt. Oder Peter Borer, der seine Versteinerungen samt einem Gressly-Gedenkwein präsentiert.

KLEINLÜTZEL

Ein Drache, so rot wie die Schweizer Flagge

www.gnadenhof-papillon.org. www.shkr.ch

EINGESANDT

«Dr schnällscht Breitebacher» Namensgeber und Pfarrer: Fabio erklärt dem Pfarrer den Namen des neuen Mannschaftstransporters.

Und los gehts: Mit Volldampf aus den Startlöchern. FOTO: ZVG

Alle Jahre wieder findet nebst der Bundesfeier der bekannte «schnällscht Breitebacher» statt, durchgeführt von der Jugendriege Breitenbach. Auch in diesem Jahr waren wieder einige fröhliche Gesichter am Start. 33 Kinder, grosse und kleine, rannten um die Wette. Jeder wollte schliesslich Breitenbach

beweisen, wer der Schnellste im Dorf ist. Bei der anschliessenden Siegerehrung, wurden jeweils den 3 schnellsten aus den Kategorien eine Medaille übergeben. An alle Teilnehmer ein grosses Dankeschön. Alexandra Contino Jugi Breitenbach

dust. Während andernorts Politiker mit ihren Reden an diesem Tag das Bild der Schweiz ins rechte Licht rücken, ist den Kleinlützlern der 1.-August-Brunch heilig. Und weil diesem Zmorge normalerweise auch ein Gottesdienst vorausgeht, passt hier die Einsegnung eines neuen Feuerwehrautos bestens. Rot wie die Schweizerflagge präsentierten sich die beiden Fahrzeuge der Feuerwehr Kleinlützel, welche am 1.August-Morgen für rund eine Stunde die Laufenstrasse vor dem Kinderspielplatz zur Zeremonie vereinnahmten. Das Löschfahrzeug, genau 13 Jahre alt, und der neue Mannschaftstransporter,

den die rund 30 Mannen der Lützler Feuerwehr bereits Anfang Februar dieses Jahres in Empfang nehmen durften. Diesen galt es, vor versammelter Brunch-Gemeinde einzuweihen. Beide Fahrzeuge liess Kommandant Hannes Niederer so sauber herausputzen, dass beide nagelneu aussahen und dem gut gelaunten Pfarrer Ernst Eggenschwiler noch sicherheitshalber eingeflüstert wurde, an welche Frontscheibe er das segensreiche Weihwasser zu senden hatte. Der Aufkleber auf der Kühlerhaube lüftete das Geheimnis. Der Mercedes Sprinter 316, ein Mehrzweckfahrzeug

FOTO: MARTIN STAUB

für den Transport von acht Leuten, inklusive notwendigem Material, sollte auf den Namen, der sich unter dem Kleber verbarg, getauft werden. Fabio Wyser wurde aus den Kleinlützler Schülern als Täufer erkoren und durfte nun seinen Namensvorschlag auf dem neuen Feuerwehrauto entblättern: «Dragon, Drache», fügte der Knabe akustisch bei, während sich Pfarrer Eggenschwiler über die Namensgebung freute und die Taufe mit einer Extraportion Weihwasser absegnete. Anschliessend gings zum wohlverdienten Brunch mit einem 1.-AugustWeggen für jeden.


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KELSAG Papier- und Kartonsammlung In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden müssen. Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens, gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier allein (ohne Karton) 18. August Büsserach 25. August Zwingen 20. August Nunningen 27. August Brislach Papier und Karton gleichzeitig (getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt*) 12. August Büren 3. September Fehren, Meltingen, Zullwil 18. August Hochwald, Seewen 4. September Hofstetten-Flüh 19. August Rodersdorf, Burg 5. September Wahlen, Grindel 29. August Ederswiler, Roggenburg 8. September Himmelried, Nenzlingen 29. August Kleinlützel, Dittingen 10. September Erschwil, Beinwil 1. September Bärschwil, Liesberg Karton allein (ohne Papier): 15. September Büsserach 17. September Nunningen

IHR PARTNER

Anmeldungen / Info

Silvretta – Samnaun – St. Moritz 13.–14. August, 2 Tage Fr. 225.– Wochenmärkte in Como und Cannobio 6.–7. September, 2 Tage Fr. 245.– *Wattenmeer und Inselwelt – Ostfriesland 17.–23. August, 7 Tage Fr. 1370.– *Steiermark – Genuss und Lebenslust 31. August – 5. September, 6 Tage Fr. 1290.– *Loiretal und Loireschlösser 1. – 5. September, 5 Tage Fr. 1250.– *Inselwelt Kroatiens 13. – 20. September, 8 Tage Fr. 1690.– *Sardinien – das Naturjuwel 15. – 22. September, 8 Tage Fr. 1580.– Malerischer Gardasee 22.–26. September, 5 Tage Fr. 1190.– Mosel – Trier 23.–26. 5eptember, 4 Tage Fr. 870.– *Montenegro – Süddalmatien 24. Sept.–3. Okt., 10 Tage Fr. 2390.– ROM – die ewige Stadt 27. Sept.–1. Okt., 5 Tage Fr. 1120.– *Provence 4.–8. Oktober, 5 Tage Fr. 1250.– *Toskana 9.–13. Oktober, 5 Tage Fr. 860.– *Venedig mit Hotel am canale Grande 23.–26. Oktober, 4 Tage Fr. 1150.–

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Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch. *«getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet) leicht automatisch separieren.


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Donnerstag, 7. August 2014 Nr. 32

In der Stiftung Regionales Alters- und Pflegeheim FRENKENBÜNDTEN in Liestal leben gegenwärtig rund 140 Bewohnerinnen und Bewohner in fünf internen und einer externen Wohngruppe mit unterschiedlichen Betreuungsschwerpunkten.

In der Stiftung Regionales Alters- und Pflegeheim FRENKENBÜNDTEN in Liestal leben gegenwärtig rund 140 Bewohnerinnen und Bewohner in fünf internen und einer externen Wohngruppe mit unterschiedlichen Betreuungsschwerpunkten.

Infolge interner Neuorientierung der jetzigen, langjährigen Stelleninhaberin suchen wir für drei der internen Wohngruppen per 1. Dezember 2014 oder nach Vereinbarung eine/n

Für die fachspezifische Führung unserer geschützten Wohngruppe mit 24 Bewohnerinnen und Bewohnern suchen wir per 1. November 2014 oder nach Vereinbarung

eine/n Wohngruppenverantwortliche/n dipl. Pflegefachfrau/-mann HF mit zusätzlicher Weiterbildung

Abteilungsleiter/in 90–100%

(vorzugsweise in Demenz und Lebensgestaltung und/oder in Palliative Care)

Für diese anspruchsvolle und selbstständige Aufgabe verfügen Sie über: • eine Ausbildung als diplomierte/r Pflegefachfrau/-mann mit Führungserfahrung in Langzeitpflege von Vorteil • Weiterbildung in Pflege, Management, und/oder Organisationsentwicklung, idealerweise auf Stufe Weiterbildungsmaster oder äquivalent

Wir erwarten • eine innovative Persönlichkeit mit breiten Fachkenntnissen und sozialen Kompetenzen • Freude an der Fachführung im Alltag mit Leadership-Fähigkeiten

Das vollständige Stelleninserat mit detaillierten Angaben zum Stellen- und Anforderungsprofil finden Sie auf unserer Website http://www.frenkenbuendten.ch/Home/Aktuell/Stellenangebote.

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Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung

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Donnerstag, 7. August 2014 Nr. 32

EINGESANDT

GEDANKENSTRICH

Jugilager TV Nunningen in Appenzell Traumstart des neuen Dirigenten Am Sonntag, 20. 7. 2014, trafen sich am Morgen 60 Kinder und Jugendliche sowie 23 Leiterinnen und Leiter des Turnvereins Nunningen auf dem Frohsinnplatz zur 16. Auflage des traditionellen Jugilagers. Nach der Verabschiedung von den Eltern und der Abgabe des blauen Lager-Shirts, eines TVN-Caps und einer TVN-Sonnenbrille machten wir uns mit Postauto und Zug auf den Weg nach Appenzell. Unterwegs gab es einen Mittagshalt in Rapperswil, wo wir uns am See die Zeit vertrieben. Nach dem Zimmerbezug und einem feinen Nachtessen stand für die Jüngeren Basteln und für die Älteren Spielen auf dem Programm. Mit einem Dessert und dem obligaten Lagertanz, welcher jeweils vor dem Morgenessen und der Nachtruhe getanzt wurde, endete der erste Lagertag. Am Montag und Dienstag konnte das Sport- und Freizeitprogramm bei regnerischem Wetter mit einigen Planänderungen abgehalten werden. Am Mittwoch besserte sich das Wetter, sodass alle Gruppen draussen turnen konnten. Die traditionelle Tageswanderung führte uns am Donnerstag bei schönem Wanderwetter auf dem «Pfeff ond Lischt»Weg rund um Appenzell. Auf dem Rückweg konnten sich die Kinder an und in der Sitter die Zeit vertreiben. Bei sehr schönem Wetter ging es am Freitagmorgen mit dem Sportprogramm und am Nachmittag mit einem Badibe-

such bzw. einem Dorf-OL weiter. Mit «Pool-Games», einem Dorflauf in altersgemischten Gruppen sowie zwei Filmabenden inklusive Glace wurde das Lager am Abend jeweils abgerundet. Die Kinder absolvierten während der ganzen Woche in den verschiedenen Gruppen einen Lagerwettkampf, welcher am Freitagabend während des Sommernachtsfestes mit der Siegerehrung seinen Höhepunkt fand. Nachdem am Samstag das Lagerhaus wieder auf Hochglanz poliert war, traten wir zufrieden die Heimreise an. Zur tollen Lagerstimmung hat nebst dem abwechslungsreichen Programm vor allem die vorzügliche Küche unter Küchenchef Dominik Hänggi beigetragen. Die Eltern und Daheimgebliebenen konnten sich auf der jederzeit aktuellen Jugilager-Homepage laufend über das Lagergeschehen informieren und Hunderte von Fotos anschauen. Auf dem Frohsinnplatz in Nunningen konnten nach der Vorführung des Lagertanzes alle Kinder wieder wohlbehalten ihren Eltern übergeben werden. Der Turnverein Nunningen dankt an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern, den Sponsoren, dem Lagerleiter Mario Altermatt sowie dem Küchen- und Leiterteam für die Unterstützung und natürlich allen Teilnehmern für dieses tolle Jugilager 2014. John Brosi und das Leiterteam des Turnverein Nunningen

Auf zu neuen Ufern!?

Katharina Kilcher

Im Element: Andreas Stalder, der neue Dirigent des JK Bärgbrünneli. Wie vom Blitz getroffen mussten wir Bärgbrünneler letzte Weihnachten die Botschaft entgegennehmen, dass unsere Dirigentin Sandra Ledermann den Jodlerklub per sofort verlässt. Guter Rat war teuer, denn wo sollten wir kurzfristig eine neue Kraft rekrutieren. Wir studierten viele Varianten mit Aushilfsdirigenten, aber keine Lösung machte uns richtig glücklich. Unter den Absolventen des neuen Dirigentenkurses fragten wir schliesslich den Mümliswiler Andreas Stalder an, und das war die Sternstunde für den JK Bärgbrünneli aus Liesberg. Schon in der ersten Probe fühlten wir, dass die Chemie zwischen Andi und uns stimmt. Er legte zwar die Schlussprüfung erst im April ab, aber er bereitete sich gut auf die Übernahme des Klubs vor und leitete die Proben mit Umsicht und Ruhe. Da Andi seit 20 Jahren bei den Guldenthaler Jodlern sang, hatten wir nicht nur einen einsatzfreudigen Dirigenten, sondern auch einen guten Jodler gefunden.

FOTO: ZVG

Aber es sollte noch besser kommen. Für das Eidgenössische Jodlerfest in Davos studierten wir das schwierige Stück «Im Läbe het di mängisch scho ganz öppis Grosses übernoh» von Marie-Theres von Gunten ein. Mit Geduld und Sachkenntnis stimmte uns Andi auf das Lied ein, dessen Text mit unserer misslichen Situation etwas gemeinsam hatte. Gross war die Freude, als wir in Davos mit der Bestnote 1 bedacht wurden. Im überfüllten Saal des Hotels Schweizerhof trugen wir das anmutige Lied stimmig und mit viel Herzblut vor. Der 36-jährige Andreas Stalder arbeitet morgens als Landmaschinenmechaniker und bewirtschaft nachmittags seinen Bauernbetrieb in Mümliswil. Der Vater von zwei Buben zieht Rinder und Ziegen auf. «Die Kameradschaft liegt mir sehr am Herzen», erklärt Andi, den nichts aus der Ruhe bringen kann. Singen ist seine grosse Leidenschaft! Jürg Jeanloz, JK Bärgbrünneli Liesberg

EINGESANDT

Auf Schmuggler- und Kriegspfaden Das Gruppenbild: Die gesamte versammelte Lagerschar.

FOTO: ZVG

EINGESANDT

Drei Gemeinden – ein Lager

Ein Lagerteam macht Blau: Das SoLa-Team Dittingen-Blauen-Liesberg. Am 19. Juli reiste das SoLa-Team Dittingen-Blauen-Liesberg mit insgesamt 57 TeilnehmerInnen in das Sommerlager nach Rüschegg-Heubach. Unser Motto lautete dieses Jahr «Mir mache Blau». Bereits beim ersten Abendessen wurde klar, dass unserem Reisebüro ein Fehler unterlaufen sein musste und wir zusammen mit den Schlümpfen im selben Haus Ferien gebucht haben. Am nächsten Morgen wurde Baby Schlumpf vom bösen Garagmel entführt und wir setzten uns zum Ziel, den kleinsten Schlumpf wieder zurückzuholen. So wappneten wir uns die ganze Woche, damit wir bereit waren, um gegen Gargamel zu bestehen. Um unsere Kraft und unseren Kampfgeist zu stärken, massen wir uns gegenseitig in einer Burgschlacht. Die Ausdauer trainierten wir auf einer Wanderung quer durch das Schwarzenburgerland und sogar die Angst haben wir im nahegelegenen Seilpark überwunden. Die Kids bastelten

FOTO: ZVG

Schlumpfmützen und färbten selber T-Shirts. Natürlich kamen auch Spiel und Spass bei diversen Geländespielen oder Sternläufen nicht zu kurz. Gestärkt und voller Selbstvertrauen traten wir den finalen Kampf gegen Gargamel an und konnten diesen auch gewinnen. Dies wurde am Abend auch gebührend gefeiert und somit war das SoLa so schnell vorbei, wie es begonnen hat. Ich bedanke mich ganz herzlich beim Leiterteam für sein grosses und tolles Engagement. Danke auch unserem Küchenteam, welches uns die ganze Woche kulinarisch verwöhnte. Das Sola 2014 in Rüschegg-Heubach war einmal mehr ein voller Erfolg mit vielen unvergesslichen Erlebnissen. Der Lagerrückblick findet am 5. September um 19.00 Uhr im Schulhaus Dittingen statt! Damian Cueni Infos und Fotos unter www.soladittingenblauen.ch!

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Am Donnerstag, 31. Juli, machten sich elf Black-Boys-Biker auf den Weg in das entfernteste Tal der Schweiz, das Val Müstair (Münstertal), um an den zwei folgenden Tagen (1. und 2. August) auf bekannten Schmuggler- und Kriegspfaden zu biken. Für Freitag, 1. August, stand die Durchquerung der abenteuerlichen Vald’Uina-Schlucht auf dem Programm. Wir logierten im Hotel Stelvio in Sta. Maria, von wo wir auch zur Tour starteten. Auf den ersten Kilometern ging es rasant runter ins Vinschgau. Ab Laatsch war der Spass vorbei und es begann die Steigung Richtung Schlinig und Schlinigpass. Nachdem wir an Schlinig vorbei waren, konnten wir den letzten Anstieg zur Sesvennahütte sehen. Da türmte sich eine Felswand mit Wasserfall auf, die über den Wanderweg bezwungen werden musste. Auch das schafften alle und wir trafen uns zum verdienten Cappuccino und Kaiserschmarren in der Sesvennahütte. Nach der Rast ging es auf dem Wanderweg über den Schlinigpass Richtung Val d’Uina. Dieser abenteuerliche Fussweg wurde vor über 100 Jahren in die fast senkrechte, 800 Meter hohe Felswand gehauen. Der gut einen Meter breite Weg ist zumeist als Felsüberdachte Galerie im Fels und führt auch durch zwei nicht beleuchtete Tunnel. Nervenkitzel ist auf der gut 1000 m langen Passage garantiert, wenn auch

der Weg mit Seilen und Geländern gesichert ist. Doch trittsicher und schwindelfrei sollte man sein. Der Bach tost an der tiefsten Stelle rund 100 Meter unter dem Weg ins Tal, Richtung Sur En. Nachdem wir die Schlucht hinter uns gebracht hatten, ging es zum Hof Uina Dadaint. Von da ging es rasant runter nach Sur En. Auf dem Inntal-Bikeweg fuhren wir Richtung Martina, bezwangen die Norbertshöhe, durchquerten Nauders, um über den Reschenpass zum Reschensee zu gelangen. Nach einem kurzen Regenschauer ging es dem See entlang nach St. Valentin und runter nach Laatsch. Da wartete der letzte Anstieg zurück nach Sta. Maria auf uns. Die zweite Tour vom Samstag, 2. August, über die Bocchetta di forcola (Nachschubweg aus dem 1. Weltkrieg) fiel leider dem schlechten Wetter zum Opfer. Da es am Morgen regnete, die Gegend nebelverhangen war und die Tour auf fast 2800 m hinaufführen sollte, haben wir uns entschieden, nichts zu riskieren und die Tour abzusagen. Dadurch konnten wir uns mehr den kulturellen Schätzen des Münstertales widmen. Trotz allem kehrten wir am Sonntag zufrieden, mit eindrücklichen Bildern im Gedächtnis und den Fotokameras aus dem Münstertal nach Hause zurück. Willi Grolimund

Wieder einmal sitze ich vor dem PC und durchforste die Stellenangebote im Internet. Und ich werde von Inserat zu Inserat nachdenklicher. Habe ich überhaupt noch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt? Diese Frage stelle ich mir gerade relativ oft. Langsam werden die Kinder flügge und dadurch habe ich wieder mehr Kapazität. Gerne würde ich wieder ins Berufsleben einsteigen. Jetzt ist der Moment gekommen, um nochmals durchzustarten. Meinem Leben eine neue Richtung zu geben. Ich habe mich damals für die klassische Rollenverteilung entschieden, sprich: Frau bleibt zu Hause bei den Kindern, Mann geht arbeiten. Ich weiss, dass ich privilegiert bin, weil viele Frauen gar keine Wahl haben, diese Entscheidung zu treffen. Nebenher habe ich aber immer im Betrieb meines Mannes gearbeitet. Aber jetzt ist der Moment gekommen, wo ich gerne etwas Eigenes machen würde. Nur, ich habe das Gefühl, dass niemand auf mich gewartet hat! Doch ich bin da ein wenig anderer Meinung! Hallo, liebe Arbeitgeber, wisst ihr eigentlich, wie viel Potenzial euch durch die Lappen geht? Hausfrauen, oder lassen Sie uns lieber von Familienmanagerinnen sprechen, sind Allrounderinnen. Sie sind flexibel, arbeiten rund um die Uhr, besitzen eine gute Allgemeinbildung, weil sie ihre Kinder bei den Hausaufgaben abfragen, machen Taxidienst, betreuen betagte Eltern, kümmern sich um das private Sozialleben, plagen sich mit Lehrpersonen und Ämtern rum, arbeiten gemeinnützig, behalten auch in den hektischsten Momenten einen klaren Kopf, organisieren Ferien und sonstige Festivitäten und obendrein erledigen sie die Hausarbeit. Dies nur ein paar Dinge, welche zum täglichen Brot gehören. Ich denke, die Liste eines Hausfrauen-Daseins könnte endlos fortgesetzt werden, aber ich will Sie ja nicht langweilen. Umgemünzt auf ein Jobangebot würde dies wohl so lauten: «Sind Sie belastbar, flexibel, krisenresistent, besitzen Durchhaltevermögen, behalten auch in stressigen Situationen einen ruhigen Kopf, sind teamfähig, können aber auch selbstständig arbeiten und sind zudem ein Organisationstalent?» Nun, diese Kriterien erfülle ich allesamt und kann beherzt mit Ja antworten. Doch scheint es, dass die Wirtschaft dies noch nicht bemerkt hat. Nun, ich lasse mich nicht unterkriegen. Denn ich bin überzeugt, dass ich ein neues und interessantes Tätigkeitsgebiet finde, wo ich meine Fähigkeiten einbringen kann. Denn wenn ich eins gelernt habe als Familienfrau, dann ist es Geduld, Kreativität und Durchhaltewille. Die Autorin ist Freie Mitarbeiterin beim Wochenblatt

Die Bikerbande: (hinten v. l.) Willi Grolimund (Organisator), Alois Züger, Hansruedi Disler, Urs Hammel, Peter Gasser, Jean-Claude Jenni, Heinz Wasmer, Alfred Kilcher, Heinz FOTO: ZVG Schneider. (vorne v. l.) Daniel Züger, Cedric Schweitzer.


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Das Malergeschäft Bodenbeläge Georg Borer feiert sein 20jähriges Jubiläum. Der Familienbetrieb wurde 1994 durch Georg und Rita Borer gegründet und hat sich in der Region etabliert. Das dreiköpfige Team, Georg Borer, Denise Jermann und Rita Borer leistet Kundenarbeit mit Ehrgeiz und Leidenschaft. Die Firma Georg Borer ist Mitglied im Gewerbevein Lüsseltal und im Schweizerischen Maler- und Gewerbeverband. HINTERE GASSE 8 4242 LAUFEN TEL. 061 781 30 66

MARILLE BIENEK

Für Malerarbeiten und Bodenbeläge, bei Neubauten und Umbauten, das Team erfüllt die Kundenwünsche. Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne. Ein herzliches Dankeschön für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. Georg Borer, In den alten Bündten 4, 4228 Erschwil, Tel. 061 781 35 57 Mobile 079 459 93 45, Fax 061 783 80 11, E-Mail: georg.borer@ebmnet.ch

Unterlagsböden Fliessunterlagsböden Dekorböden Industriering 67 4227 Büsserach Tel. 061 781 34 32 Fax 061 781 11 42 E-Mail b.borer@ambonet.ch

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DIES UND DAS

Donnerstag, 7. August 2014 Nr. 32

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VERANSTALTUNG

Begrüssen Sie gleich mehrere Weltmeister im Stedtli

SPORT

Solothurner Tenero Lager – eine Sucht? mvd. Bei wechselhaftem Wetter trainierten rund 140 Solothurner Turnerinnen und Turner im Alter von 14 bis 20 Jahren im Jugendsportlager des Solothurner Turnverbandes (SOTV) in Tenero. Mit den illustren Gästen am Besuchstag vom Donnerstag kam auch das schöne Wetter im Lager an. Jeweils vormittags wurde in den Pflichtfächern Gymnastik, Geräteturnen, Leichtathletik, Polysport und Schwingen trainiert. Am Nachmittag standen dann über zehn Wahllektionen zur Auswahl: Beachvolleyball, Biken, Kanu, Gymnastik, Ultimate, Volleyball,

Wassersport oder diverse Spielvarianten waren unter anderem im Angebot. Das 30-köpfige Leiterteam bot ein vielfältiges und abwechslungsreiches Sportangebot. Für die Hauptleitung unter Rosmarie Strähl (Hünenberg) und Markus Blanco (Büsserach) lief alles wunschgemäss ab. Angeführt von Kantonsratspräsident Peter Brotschi und Regierungsrat Dr. Remo Ankli traf zudem eine grosse Schar von ehemaligen Lagerleitern und Küchencrews zum Besuchstag am Donnerstag im Centro Sportivo ein. Remo Ankli lobte die gute Stimmung im Lager und dankte dem Leiterteam.

WOS. Dieses Wochenende reisen gleich mehrere Beachvolleyball-Weltmeister in die Laufner Altstadt. Das 14. MobiliarStedtli-Beach-Turnier ist bereit für die Durchführung einer der hochkarätigsten Ausgaben in ihrer Geschichte. Im Vorfeld eines BeachvolleyballTurniers kann es lange unklar sein, wie die sportliche Besetzung des Turniers bei Anpfiff aussieht. Nun darf das Organisationsteam mit grosser Freude bestätigen, dass am kommenden Wochenende aus sportlicher Perspektive eines der hochkarätigsten Ausgaben des Traditionsturnieres in der Altstadt stattfinden wird. Gleich mehrere Weltmeister/-innen werden bei strahlender Sonne und gegen 30 Grad Hitze ihr Können demonstrieren. Das OK zeigt selbstverständlich Flexibilität und lässt die angeforderten Regenpellerinen gegen eine Extrabestellung Sonnencreme für die Besucher austauschen. Die Vorbereitungen sind an jeder Ecke im vollen Gange – das Bauteam übt seit Monaten mit Nachdruck das korrekte Eindrehen von Schrauben, die Spielfeldverantwortlichen ebnen nun seit geraumer Zeit täglich die Sandkasten ihrer Nachbarn, der technische Verantwortliche machte sich nächtelang mit dem vollen Funktionsumfang seines Funkgerätes vertraut und das Grillteam ist nun seit dem ersten Sonnentag auf der Suche nach dem perfekten Steak. Sämtliche dieser Mühen werden sich auch dieses Jahr wieder lohnen, denn mit Betschart/Eiholzer stehen am Samstag internationale Topspielerinnen im Laufner Stedtli. Sie wurden 2013 U20-Europameisterinnen, Nina Betschart ist ausserdem U21-Weltmeisterin 2011 und 2012 und hat mit Anouk Vergé-Dépré 2013 den U22-Europameistertitel geholt. Am Sonntag stehen danach die frischgebackenen U17-Weltmeister Breer/Hausener auf dem Centercourt. Als Auftakt kämpfen am Freitag unsere regionalen Vereine und Firmen mit Herzblut um die wertvollen Preise im Kottman-Kohler-Beach-Cup. Selbstverständlich darf auch eine gelungene Afterparty an beiden Tagen nicht fehlen – das Trio «Meins und Dein» aus Bern be-

Stedtli-Beach-Turnier: Beachvolleyball bis tief in die Nacht.

FOTO: ZVG

gleitet wiederum durch den gesamten Anlass. Die Jungs aus Bern zählen seit letztem Sommer die bleibenden Stunden, bis sie endlich wieder das Publikum in Laufen unterhalten dürfen. Das Organisationsteam und der Volleyball Club Laufen freuen sich, Sie bei dieser hochkarätigen Ausgabe des Mo-

biliar-Stedtli-Beach-Turniers begrüssen zu dürfen und bedanken sich herzlich bei sämtlichen Firmen, Vereinen, Helfenden und Zuschauern, welche diesen Anlass durch die grosszügige Unterstützung jedes Jahr aufs Neue ermöglichen.

! Jugendgruppen

Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch.

Stedtli-Beach-Turnier, 8.bis 10. August.

VEREINSNACHRICHTEN ! Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–17 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 10–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 10–13 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14–17 Uhr, Fr 17–19 Uhr, Sa 10–12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien nur Fr 17–20 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 17–20 Uhr, Sa 10–14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10–17 Uhr.

! Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 061 781 42 45, 079 772 33 19. Rolf Zumsteg. zumis-bow@ambonet.ch www.bogenschuetzen-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub DorneckThierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wassergymnastik in Breitenbach. Auskunft und Gratis-Probestunde bei Marianne Frossard, dipl. Wasserfitnessinstruktorin. 061 761 69 25 oder 079 699 77 51. Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit

Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

! Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Budokan Laufen, Industriestrasse 12, Zwingen. Trainings für Kinder und Erwachsene. Judo, MMA und Jiu-Jitsu. Auskünfte: Präs.: Matthias Studer, 079 391 20 80. Adresse: Budokan Laufen, Matthias Studer, Oberdorfstrasse 35, 4244 Röschenz.

Uhr: Fitgym, Do 19.00 Uhr: Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Gymstudio SANA, Zullwilerstrasse 1, 4208 Nunningen. Do 9.00 Uhr: Jazztanz und Rückentraining, Do 18.30 Uhr: Funktionelle Gymnastik. Auskunft: 061 791 90 61, vilma.haener@bluewin. ch (für beide Studios) Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, KidsYoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, phone (ab 16.00 pm) 061 781 40 26. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstanzen: Laufen, Aula Baselstr., Di, 16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssklaufen.ch Bitte News beachten!

Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16.

! Kursangebot

Yoga Oase in Breitenbach, wo Sie sich wohl fühlen und neue Kräfte sammeln können. Mit anerkannt. Yogalehrerinnen und Gastreferenten. Angebote: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@gmx.ch, 079 962 62 57.

Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstrasse 8, 4226 Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Dittingen für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 761 58 08, www.kunst-und-fengshui.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach, Tel. 061 791 90 61. Kurse abends. Mo 19.00 Uhr: Funktionelle Gymnastik, Di 19.30 Uhr: Bauch, Beine, Po, Mi 19.00

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

! Kulturelles/Volkstümliches Trachtengruppe Laufental, 4242 Laufen. Leitung und Info: Adolf Imhof, Saalhof, 4242 Laufen, 061 761 61 24.

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos + Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen, Naustrasse 73, Laufen, Tel. 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montagund Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Dienstag- und Freitagmorgen. www.chraettli.ch. Kinderkleiderbörse im Birs-Center Laufen: 21. + 22. März und 26. + 27. September 2014. Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

! Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

! Pro Senectute und Spitex

Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 Spitex Thierstein/Dorneckberg, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 783 91 55, www.spitex-thdo.ch SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch

! Selbsthilfegruppen Wir sind eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und möchten uns gegenseitig unterstützen, unsere Erfahrungen teilen und uns gegenseitig stärken. In Nunningen, jede Woche, Di, 18–20 Uhr. Info: 076 307 23 25 od. 061 689 90 90. Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

! Tierschutzvereine Tierschutzverein sucht Lokalität und aufgestellte Leute zum Stricken, Nähen, Basteln usw. für den Verkauf zugunsten von Tieren. Region Laufen/Breitenbach. Kontakt: Tel. 061 911 19 44 und 079 455 62 73 (AB).

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc.

Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG

Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch


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DIES UND DAS

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EINGESANDT

EINGESANDT

KESB Laufental bekommt Recht und geht in die Offensive

Musical Lager «Ab dure Wald» in Elm

Mit Urteil vom 23. Juli 2014 (das begründete Urteil liegt seit dem 31. Juli 2014 vor) hat das Kantonsgericht Basel-Landschaft den Entscheid der KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) Laufental vom 31. Oktober 2013 zur Errichtung von Vormundschaften und die Besuchsrechtsregelung für die Kinder von Michael Ghembremeskel geschützt und dessen Beschwerde vollumfänglich abgelehnt. Michael Ghembremeskel ist eritreischer Staatsbürger und nicht sorgeberechtigter Kindsvater. Schon längere Zeit vor dem tragischen Suizid der Kindsmutter – am 17. November 2012 – lebte er von dieser und den drei gemeinsamen Kindern getrennt in Italien. Die Kindsmutter, ebenfalls eritreische Staatsbürgerin, war am 6. September 2011 mit ihren Kindern von Italien in die Schweiz eingereist und hatte Asylanträge gestellt. Auf diese ist das Bundesamt für Migration nicht eingetreten, da auch die Kindsmutter zuvor schon über mehrere Jahre hinweg in Italien gelebt hatte. Bereits mit Beschluss vom 4. Juni 2014 hat das Kantonsgericht BaselLandschaft es mit Blick auf das Kindswohl abgelehnt, die Obhut der Kinder auf den leiblichen (aber nicht rechtlichen) Vater zu übertragen. Der Beschluss des Kantonsgerichts wurde zwischenzeitlich ans Bundesgericht weitergezogen. Dieses hat es in einem Zwischenentscheid vom 1. Juli 2014 abgelehnt, auf Antrag des Kindsvaters vorsorgliche Massnahmen zu treffen. Dem Beschluss des Kantonsgerichts vom 4. Juni 2014 folgte eine Intensivierung der öffentlichen Kampagne, welche der Kindsvater und sein Berater, Dr. Ernst Madorin, schon seit Monaten gegen den Präsidenten der KESB Laufental und gegen die Pflegeeltern, bei wel-

chen zwei der drei Kinder platziert sind, führen. Die Kampagne gipfelte in einem Flugblatt, welches am 21. Juli 2014 in die Haushalte von Laufen und Sissach verteilt worden ist. Darin wird der Präsident der KESB Laufental als Lügner diffamiert und ihm Unfähigkeit vorgeworfen. Diese Vorwürfe sind haltlos und vollkommen aus der Luft gegriffen, ebenso wie die in gleicher Sache schon am 27. Januar 2014 wegen amtsmissbräuchlicher Verfahrensleitung gegen den missliebigen Behördenpräsidenten eingereichte Strafanzeige – wie das Urteil des Kantonsgerichts vom 23. Juli 2014 nun gezeigt hat. Strafanzeigen wegen übler Nachrede Die Gemeindedelegierten der KESB Laufental, in ihrer Funktion als Anstellungsbehörde, haben über ihren leitenden Ausschuss schon nach der erwähnten Strafanzeige vom 27. Januar 2014 beschlossen, dem Behördenpräsidenten erforderlichenfalls eine Rechtsvertretung zur Verfügung zu stellen. Im Hinblick auf die seither erfolgten Persönlichkeitsverletzungen hat die Vorsitzende der Gemeindedelegierten am 28. Juli 2014 nun beschlossen, das erteilte Mandat zu erweitern. Konkret wird die KESB Laufental ihrem Präsidenten einen Anwalt bestellen, welcher Strafanzeigen wegen übler Nachrede und Ehrverletzung prüfen sowie zivilrechtlich gegen die Urheber der Persönlichkeitsverletzungen vorgehen und ggf. Genugtuung fordern soll. Auf Antrag der Pflegeeltern wird der zuständige Spruchkörper der KESB Laufental in Erwägung ziehen, analoge Beschlüsse zu fassen. Für die KESB Laufental: Rene Merz, Vizepräsident Cecile Jenzer, Vorsitzende der Gemeindedelegierten

Lagerleben: Während einer Woche wurde für das Musical im Lager in Elm gebastelt, gesungen, getanzt und geprobt. FOTO: ZVG Ab durch den Wald und rein ins Vergnügen. So chaotisch, wie’s manchmal im Wald zu und her geht, läuft es auch bei Rotkäppchen und den anderen Märchenfiguren des Musicals. Von Tag zu Tag ergibt sich aber eine klare Waldregel. Währenddessen entstehen in der Kreativwerkstatt der Leiterinnen Kostüme aus den verrücktesten Materialien und die Tänzerinnen wippen noch im Schlaf die Füsse im Takt. Auch kulinarisch bleibt nichts zu wünschen übrig. An der Musik wird fleissig gefeilt und die Vorfreude auf die Aufführung wächst stetig: Samstag 30. August, um 19 Uhr, Sonntag 31. August um 15 Uhr jeweils im Griensaal, Breitenbach. Sarah Zuber

Redaktionsschluss Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

VEREIN ÖFFENTLICHE ZEITUNG BASELLAND

Alle können den lokalen und fairen Journalismus fördern Guter Journalismus ist teuer. Denn eine gut recherchierte Geschichte bedeutet für den Journalisten mehrere Stunden bis mehrere Tage Aufwand. Das ist ein Hauptgrund, warum in lokalen Zeitungen wenig politische Artikel zu finden sind. Dabei wäre eine engere journalistische Begleitung des öffentlichen Geschehens in der Gemeinde mehr als nur wünschenswert. Denn die Medien tragen in der Demokratie die Verantwortung für die Rolle des unabhängigen Beobachters. Der Verein Öffentliche Zeitung Baselland (ÖZB) will genau eine solche demokratie-relevante Berichterstattung fördern. Zurzeit konzentriert der noch junge Verein seine Arbeit darauf, die Menschen im Baselbiet auf die Proble-

matik aufmerksam zu machen. Als Endziel hat sich die ÖZB den Betrieb einer Redaktion gesetzt, die aus allen Baselbieter Gemeinden berichtet. Dabei setzt der Verein auf eine möglichst breit abgestützte, das heisst «öffentliche» Finanzierung. Alle Bereiche der Öffentlichkeit – die Wirtschaft, der Staat aber vor allem die Zivilgesellschaft – sollen ihren Beitrag leisten dürfen. Der Verein Öffentliche Zeitung Baselland freut sich deshalb über jede Unterstützung in Form einer Mitgliedschaft. Als Mitglied des Vereins ÖZB setzen Sie sich ein: für eine demokratierelevante Berichterstattung auf lokaler Ebene. für eine unabhängige Sicht der Dinge in Ihrer Gemeinde.

für eine Bereicherung der so wichtigen lokalen Presse. für eine gelebte Demokratie in der Gemeinde und damit für die Stärkung der lokalen Strukturen. Gerne nehmen wir Ihre Anfragen unter info@oeffentlichezeitung.ch oder unter der folgenden Vereinsadresse entgegen: Verein Öffentliche Zeitung Baselland, 4410 Liestal Weitere Informationen sowie die Vereinsstatuten erhalten Sie unter www.oeffentlichezeitung.ch oder unter 079 644 29 11. Lorenzo Vasella, Präsident Verein ÖZB info@oeffentlichezeitung.ch; www.oeffentlichezeitung.ch

DENKPAUSE

Wo steht mir bloss der Kopf in diesen Tagen?!

Brigitte Bos

auch nicht meine Absicht. Gemeinsam haben leider alle Kriege, wo auch immer sie stattfinden auf dieser Welt, dass es zu Flüchtlingsströmen kommt und zu zivilen Opfern. Jeder getötete Mensch ist einer zuviel. Auf dieses Leid haben wir hier im sicheren Europa keinen Einfluss. Auf etwas können wir aber sehr wohl Einfluss nehmen und zwar auf etwas, das unglaublicherweise vor unserer Haustüre stattfindet. Die Demonstrationen gegen Israel haben in unserem Land und vielen Europäischen Ländern zu einer Hetze und zur Verunglimpfung von Jüdischen Menschen geführt, so wie wir es uns vor einigen Wochen noch nicht hätten vorstellen können. Der Krieg in Gaza wird als Vorwand benutzt, um gegen Juden zu hetzen und um antisemitische Äusserungen ungehemmt zu verbreiten. Dem können wir nicht nur, dem müssen wir mit aller Entschlossenheit entgegentreten. Antisemitismus hat keinen Platz, wir wollen das nie wieder in Europa. Ich bin überzeugt, dass die antijüdischen Zwischenfälle nicht einfach nur so aufhören werden. Ich wünschte mir zwar sehr, dass es keine täglichen Meldungen mehr dazu gäbe, keine versuchten Brandanschläge auf Synagogen, keine erhöhten Sicherheitsvorkehrungen für jüdische Einrichtungen und keine Schilder an Wirtshäusern, die besagen, dass Juden nicht bedient werden (wie in Lüttich). Von alleine werden aber solche Vorkommnisse nicht aufhören, im Gegenteil. Wir haben es in der Hand, diese unheimliche Entwicklung zu stoppen. Hier und jetzt sind wir gefordert.

Als Baselbieter Landrätin schreibe ich gerne hin und wieder etwas zu aktuellen Themen unserer Region. In diesen Tagen will es trotz gewichtigen politischen Themen im Kanton einfach nicht gelingen, mich auf diese zu konzentrieren. Viel zu präsent sind die täglichen Meldungen aus verschiedenen Kriegsgebieten. Sie haben recht, wenn Sie nun entgegnen, Kriege gab es doch schon immer und wird es wohl immer geben und an Meldungen aus Syrien, aus Lybien, aus Somalia, Ukraine, Gaza und anderen Kriegsschauplätzen ist man sich gewohnt. In der Tat, es sind alles Konflikte, die wir zur Kenntnis nehmen, aber in ihrer Komplexität der Entstehung und des Fortgangs in der Regel nie ganz genau verstehen oder verstehen wollen. Ein Konflikt ist von dieser Regel aber ausgenommen. Der andauernde Konflikt Israels mit seinen Nachbarn, welcher aktuell zum Krieg in Gaza geführt hat. Sobald Israel sich zu wehren beginnt, wird gegen Israel auf den Strassen demonstriert. Egal wieviele Raketen in den Monaten davor auf Israelischem Gebiet gelandet sind, egal, ob dabei nie Rücksicht auf Zivilisten genommen wurde. Ich möchte hier auf keinen Fall eine Debatte um die Schuldfrage dieses Konfliktes lostreten. Brigitte Bos, Landrätin CVP und Vorstandsmitglied der Das ist nicht meine Aufgabe und Christl. Jüdischen Arbeitsgruppe beider Basel

LESERBRIEF

Weniger Ausländer? – So einfach geht es nicht Mit einer Brise Ausländerabneigung gewürzt und geschürt, wurde die Masseneinwanderungsinitiative am 9. Februar 2014 angenommen, was die einen als Gewinn, die anderen als Katastrophe erklärten. Die Gewinner erhoben so die Probleme zur Chefsache. Die Katastrophenwirtschaft und deren Akteure in den mehrheitlich bürgerlichen Politkreisen haben bei den auftretenden Missständen weggeschaut und die Personenfreizügigkeit als «das» Erfolgsmodell hingestellt. Mit immer mehr Wirtschaft samt Arbeitsplätzen erhöht sich die ausländische Wohnbevölkerung zwangsläufig. Besorgt um den gesellschaftlichen Zusammenhalt unseres Landes muss von

der Wirtschaft erwartet werden können, dass sie umdenkt mit Sicht auf das Masshalten, ihre Hausaufgaben macht, der hausgemachten Korruption, Schummelei und den grassierenden Missbräuchen absagt. Wir alle müssen in obigem Sinne unseren Beitrag leisten. Konkurrenz, Wettbewerb sind Begriffe, die unser Arbeiten und Wirtschaften zur Sklaverei verkommen lassen. Ja zu einem sauberen Wirtschaften, nein aber zu all dem, was in den vergangenen Jahrzehnten an unhaltbaren, verwerflichen Zuständen zu Tage getreten ist. B. Ruf-Bachmann Brislach


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VERANSTALTUNG

Elf Jahre Open Air Himmelried WOS. Am kommenden Wochenende, 8. und 9. August, steigt die 11. Auflage des beliebten «little Woodstock» in Himmelried. Dieses Festival ist wohl eines der kultigsten Open Airs der Region. Mit viel Hingabe und Idealismus entsteht auf dem verträumten Gelände «Stollen» – zwischen Seewen und Himmelried gelegen – das charmante, heimelige und familiäre Open Air Festival. Hier trifft man viele freundliche Open-Air-Gänger. Ein Geheimtipp schlechthin. Das Open Air Himmelried bietet für alle freien Eintritt – «aber gratis heisst nicht gleich billig» –, das diesjährige Konzertprogramm enthält viele spannende musikalische Leckerbissen und ist sicherlich ein Ausflug wert. Freitag, 8. August Start mit Wildwood: Vier Jungs aus dem Baselbiet rocken die Bühne mit harten Riffs und energetischen Refrains. Göttlich höllisch hört es sich an. Wären Wildwood ein Film, so wären die Hauptdarsteller die «Vier Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle». Weiter gehts mit den Laufener Dicksie Dicks: Für viele bereits bestens bekannt, die zehn Schnäbis aus dem Laufental, welche nach eigenem Bekunden gekommen sind, um die Weltherrschaft an sich zu reissen. Mit ihrem Cover-Akustik-Sound haben sie schon einige Bühnen der Region geplättet und holen am Freitag in Himmelried zu einem erneuten Schlag aus. Den krönenden Abschluss am Freitagabend macht ZlangZlut: Ein Basler Rock-Duo mit einer ziemlich unkonventionellen Besetzung aus Elektro-Cello, Schlagzeug und Gesang. Rock mit Cello und Schlagzeug? Geht das? Und wie – ZlangZlut machen eine wilde Mischung aus Punk und Rock. Stilbildend ist das knatternde Cello mit tiefen Basstönen und dem charakteristischen Sägen einer Gitarre. Grandios, wie die ungewöhnliche Melange funktioniert. Samstag, 9. August Los gehts abzirka 15 Uhr mit der vierköpfigen jungen energiegeladenen Band Hammer On – welche zum Start-up

mächtig einheizen. Und Achtung! Danach machen Andy Hates us ihre spezielle Aufwartung in Himmelried. Virtuose Pop-Rocker im Dada-Land. Sind sie dir zu krank, bist du vielleicht einfach zu normal. Andy Hates us, eine Band zwischen lieblich zart und ein bisschen gestört, und man sagt, dass gar manche Leute ihre Musik ein wenig peinlich finden . . . Weiter gehts mit Nightshift, einer Cover-Rock-Band, deren Wurzeln in der Blues-, Rock- und Heavy-Szene der 70er- und 80er-Jahre liegen. Ihr Repertoire führt den Konzertbesucher zurück in die Zeit der wilden Tage, als noch Musikgeschichte geschrieben wurde. Eine perfekte Open-Air-Live-Band mit treibendem Sound. Als weiteren Höhepunkt begrüssen wir Jilt auf der Open-Air-Bühne. Wer kennt sie nicht, «Jilt» aus dem Schwarzbubenland. Einmal mehr lassen sie in Himmelried die Bühne rocken. Zum Schluss des Festivals erwarten wir Groove-T-Gang (sprich: GruftiGäng), eine Live-Band, die seit gut 30 Jahren auf der Bühne steht. Groove-TGangsind ein Geheimtipp für guten Hardrock und Blues der 70er-Jahre. Ein abwechslungsreiches Programm mit Eigenkompositionen und auch Songs der Rocksaurier Deep Purple, Uriah Heep oder Jethro Tull sorgen für eine geballte Ladung Stimmung. Der erdige Sound wird vorwiegend durch originale Instrumente unterstützt. Ein besonderes Juwel ist die 40-jährige Hammondorgel, die ihren gewichtigen Beitrag zum Sound und zur Erscheinung der Band leistet. Das Himmelrieder Festival bietet seinem Publikum während zweier Tage ein breites Sortiment mit vielen musikalischen Hightlights und auch verschiedensten kulinarischen Genüssen, sodass jede und jeder sicherlich auf den Geschmack kommt. Auf dem Gelände steht ein Zeltplatz zur Verfügung. Das Open Air Festival Himmelried der Treffpunkt für Jung und Junggebliebene.

Open Air Festival Himmelried: 8./9. August

EINGESANDT

«Usebänklete und Inestuehlete!» In diesen Tagen erstrahlt die reformierte Kirche in Laufen in einem ganz neuen Licht. Zumindest in ihrem Innenraum! Da die zwar bequemen, aber doch schon in die Jahre gekommenen Bänke renovationsbedürftig wurden und die reformierte Kirchgemeinde das Glück hatte, einen beachtlichen Geldbetrag von einem anonymen Spender zu erhal-

auf, welche eine kleine Kirche frisch gebaut hatte und nur noch das entsprechende Bankmaterial fehlte. Am 29. Juli war dann die grosse «Züglete». Es wurde ein Lastwagen vollgeladen und somit alles «usebänklet». Der nun leere Kirchenraum konnte mal einer sehr gründlichen Reinigung unterzogen werden und schon wurden die neuen Stühle, welche wir glücklicherweise bei einer Schreinerei aus der Region, nämlich der Drechslerei Stich in Kleinlützel, herstellen lassen konnten, wieder «inegstuehlet». Nun wirkt der Innenraum ganz anders: Frisch, luftiger und richtig «useputzt»! Wir haben insgesamt 150 Stühle

Reise nach Ungarn: Die alten Kirchenbänke. ten, stellte sich die Frage, ob wir den Betrag für die Renovation der Bänke oder für eine modernere und vor allem flexiblere Inneneinrichtung verwenden sollten. Da die Flexibilität im Vordergrund stand, beschloss die Kirchgemeinde die Bänke durch Stühle zu ersetzen. So haben wir die Möglichkeit, die sonst schon tollen Gottesdienste mit entsprechender Bestuhlung noch attraktiver zu gestalten. Vielleicht kann dann auch mal ein Tanzgottesdienst oder ein anderer aussergewöhnlicher Anlass stattfinden! Um die Bänke nicht einfach fortzuwerfen, suchten wir nach einer ärmeren Kirchgemeinde, welche sie eventuell verwenden könnte. Durch entsprechende Connection nahmen wir mit einer ungarischen Kirchgemeinde Kontakt

Neu bestuhlt: Die Stühle bieten mehr Gestaltungsmöglichkeiten. machen lassen, welche aber nicht immer alle aufgestellt sein werden. So kann je nach Besucherandrang die Anzahl der Sitzgelegenheiten erhöht oder vermindert werden. Kommen Sie an einem Sonntagmorgen doch mal vorbei zum Probesitzen! Désirée Eckert, Laufen Wann genau was stattfindet, können Sie auf der Website www.ref-laufental.ch nachschauen!


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Donnerstag, 7. August 2014 Nr. 32

KALEIDOSKOP

C A R TO O N

IN KÜRZE

Das Pilotprojekt im Laufental ist gescheitert.

Cartoon: Moritz Antony

RÖSCHENZ

KANTON BASELLAND

Einbruchserie

Abfallmengen nur geringfügig verändert

WOS. In den letzten Tagen trieben Einbrecher in Röschenz ihr Unwesen: in der Zeitspanne zwischen Donnerstag, 31. Juli und Sonntag, 3. August, wurden insgesamt neun Fälle gemeldet (davon vier Versuche). Das Deliktsgut steht noch nicht abschliessend fest. Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Bevölkerung um aktive Mithilfe und Aufmerksamkeit und sucht gleichzeitig Zeugen. Möglicherweise kam bei diesen Einbrüchen (oder einem Teil davon) ein schwarzer Personenwagen der Marke Audi A4 mit BL-Kontrollschildern zum Einsatz. Dieses Auto war wenige Tage zuvor gestohlen und mittlerweile wieder aufgefunden worden. Da die Täterschaft offensichtlich hin und wieder Fahrzeuge von Einbruchsopfern als Fluchtfahrzeug verwendet, bittet die Polizei die Bevölkerung, Autoschlüssel sorgsam aufzubewahren.

WOS. Die Bau- und Umweltschutzdirektion hat die Abfallstatistik 2013 veröffentlicht. Sie zeigt, dass die Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft mit durchschnittlich 164 kg pro Person und Jahr um drei Prozent im Jahr 2013 weniger Hauskehricht und Sperrgut eingesammelt und abgeführt wie im Jahr 2012. Bei den Wertstoffen (ohne Grünabfälle) ergibt sich insgesamt eine Abnahme um knapp 3,5 Prozent auf 122,6 kg pro Person und Jahr. Die Menge der erfassten Grünabfälle beträgt 60,5 kg pro Person und Jahr und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent gesunken. Die von den Gemeinden gesammelten Abfallmengen haben sich in den letzten zehn Jahren nur geringfügig verändert und schwanken um 350 kg pro Person und Jahr (Hauskehricht und Sperrgut, Wertstoffe und Grünabfälle).

Im letzten Jahrzehnt hat sich jedoch die Abfallwirtschaft im Kanton weiterentwickelt und in verschieden Regionen haben sich regionale Entsorgungszentren etabliert. Diese stellen für viele Personen eine Alternative zum Entsorgungsangebot der Gemeinden dar, da die Abfälle nicht auf einen bestimmten Termin bereitgestellt werden müssen und die Entsorgungszentren ein breites Spektrum an Abfällen und Wertstoffen entgegen nehmen. Die kantonale Abfallstatistik umfasst jedoch nur Abfälle, welche von den Gemeinden gesammelt wurden. Die Direktanlieferungen bei regionalen Entsorgungszentren werden nicht erfasst, da keine Differenzierung zwischen privaten und gewerblichen Anlieferungen möglich ist. Insgesamt kann deshalb davon ausgegangen werden, dass die in den Haushaltungen anfallende Abfallmenge leicht steigt.

Spitzenkorbball in Erschwil ERSCHWIL. WOS. Am Wochenende vom 9. und 10. August findet in Erschwil die 4. Runde der Korbball Nationalliga statt. Am Samstag kämpft das Heimteam der Herren in drei Partien um Punkte in der höchsten Liga. Am Sonntag spielen die Damen aus Erschwil um wertvolle Zähler im Kampf um den Wiederaufstieg in die Nationalliga A. Neben den beiden Heimmannschaften können viele weitere regionale Teams angefeuert werden. Bei den Herren in der Nati B sind dies Grindel, Nunningen, Meltingen und Hochwald-Gempen. Bei den Damen ist das Schwarzbubenland durch Grindel in der höchsten Liga vertreten. Spielbeginn ist am Samstag um 12.00 Uhr, am Sonntag um 10.00 Uhr. Workshop «Mein Schulkind begleiten» DORNACH. WOS. Die Schulzeit ist eine Herausforderung für das Kind und die Familie. Lernen, Hausaufgaben, Leistungsdruck, Tagesstruktur, etc. gilt es zu bewältigen. Der Workshop gibt Anregungen für den Erziehungsalltag und bietet Gelegenheit für den Austausch mit anderen Eltern. Für Eltern von 6-12-jährigen Kindern. Mittwoch, 20. August, 19.15 bis 21.00 Uhr in der Schulanlage Brühl in Dornach. Anmeldung erforderlich: Fachstelle kompass, Solothurn, Unterstützung für Eltern, Kinder und Jugendliche (032 624 49 39 oder www.kompass-so.ch). Brand im Lagerhaus HOFSTETTEN-FLÜH. WOS. Am Freitag, 1. August, zündeten mehrere Jugendliche am Landskronweg in HofstettenFlüh in einer alten Liegenschaft, welche seit Jahren als Lagerraum genutzt wird, Feuerwerkskörper. Einer der «Böller» gelangte kurz vor 16.30 Uhr in den oberen Stock und verursachte dort einen Dachstockbrand. Nach erfolglosen Versuchen, das Feuer selber zu löschen, mussten schliesslich die Feuerwehren Hofstetten-Flüh und Egg

zur Brandbekämpfung aufgeboten werden. Diese konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden von mehreren 10 000 Franken.

MUSIK-TIPP

The Blackberry Brandies Das Basler Duo Bettina Schelker und Thomas Baumgartner lancierte mit «From Sinners To Saints» (Phonag) im Mai ihr zweites Album, das insgesamt wuchtiger tönt als das Debüt «Love And The Gun» (2013). The Blackberry Brandies fallen durch ihre musikalische Eigenständigkeit und Bandbreite positiv auf. Sie beherrschen den spielerischen Umgang mit verschiedenen Stilen. Südstaatenrockund Blues bilden den Hauptanteil ihrer americananahen Musik. Eine Ausnahme ist auf dem Neuling die popinfizierte Single-Auskopplung «Carol». Der Fleetwood Mac-Klassiker «Go Your Own Way» ist die einzige Coverversion. Die übrigen elf Songs wurden selber komponiert und getextet. Sie dokumentieren teilweise persönliche Geschichten. The Blackberry Brandies gastierten im Vorfeld zum Release von «From Sinners To Saints» in den USA. Ab September steht eine mehrwöchige Europatournee an. Die nächsten Gigs in unserer Region finden am 27. November in Basel und am 13. Dezember in Gelterkinden statt. Benno Hueber

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Brass-Musik auf höchstem Niveau. Bereits zum 13. Mal führte der SOBV (Solothurner B...