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Donnerstag, 31. Juli 2014

106. Jahrgang – Nr. 31

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

15ºC 28ºC

Freitag, 1. August 2014 Recht sonnig, am Nachmittag lokale Gewitter möglich.

16ºC 27ºC

Samstag, 2. August 2014 Mix aus Sonne und Haufenwolken, im Laufe des Tages wieder einige Schauer oder Gewitter.

16ºC 24ºC

Sonntag, 3. August 2014 Auch der Sonntag zeigt sich wechselhaft. Einzelne Schauer und Gewitter möglich.

Himmelried

9 «Chrüterhäx» Beate Beckmann stand vor der Kamera Rede und Antwort. In einem Videoclip lässt sie Fernsehzuschauer an der Wirkkraft von Kräutern teilhaben.

Seewen

10 Reformierte Kirchgemeinde feierte ihren 60. Geburtstag. Eine aufbauende Predigt, eine Würdigung der verflossenen 60 Kirchgemeindejahre und ein «Apéro riche» bildeten den passenden Rahmen.

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Komprimierte Natur in Nenzlingen Der Ricola-Kräutergarten und seine Umgebung war am Sonntag besonders stark von Erwachsenen und Kindern frequentiert. Grund war der Naturerlebnistag, mit einem vielseitigen Angebot. Martin Staub

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ie Idee entstand in den Reihen des Natur- und Vogelschutzvereins Blauen-Dittingen-Nenzlingen (NVBDN). Und weitere vier Organisationen waren spontan davon begeistert. Am «Naturerlebnistag für alle» nun kann sich Gross und Klein über die einheimische Tier- und Vogelwelt informieren, im Lehrbienenstand des Bienenzüchtervereins Laufental Interessantes über die Bienen erfahren, die 13 Kräuter eines Ricola-Bonbons kennen lernen und sich mit regionalen Produkten verköstigen. «Den Naturerlebnistag in dieser Vielseitigkeit gabs vorher noch nie», erklärt Bea Steffen, Vorstandsmitglied NVBDN. Die zahlreich aufmarschierenden Besucherinnen und Besucher geben den Initianten aber recht. Auf so kleinem Raum so viele Aspekte der heimischen Natur zu erleben, ist sonst kaum möglich. So zeigen die beiden Jagdgesellschaf-

Kasperlitheater: Magdalena Franc (l.) zieht Jung und Alt in ihren Bann.

Das Natur- und Erlebnismobil: Bietet Wissenswertes über einheimische Tierarten. ten aus Nenzlingen und Blauen-Zwingen die einheimischen Vögel und Wildtiere im Natur- und Erlebnismobil. Die Felle, Skelette und Tierpräparate werden rege bestaunt und ertastet. Die jungen Mitglieder der Jagdgesellschaften geben ihr Wissen bereitwillig weiter. Beispielsweise Patrick Lack, Nenzlingen, neu als Jäger patentiert, und Jodok Bracher, kurz vor der Patentierung, sie plaudern aus der Schule einer intensiven und aufwendigen Jagdausbildung, die rund an-

derthalb Jahre dauert und fast im ganzen Land Gültigkeit hat. Veronika Guggisberg, Betreuerin des Nenzlinger Ricola-Kräutergartens, kann sich an diesem Sonntagmorgen über Kundschaft auch nicht beklagen. Nebst den Kräutern für die Bonbons, die hier im Kreis zur Präsentation aufwachsen, lernen die Gäste auch viele andere Kräuter kennen, welche gesundheitsfördernde Stoffe enthalten. Der NVBDN hat sich am Naturerlebnistag auf Vogelbeobachtung spezialisiert. «Unser Wappentier, der Neuntöter (im Logo des NVBDN abgebildet), ist uns heute besonders wohlgesinnt», schwärmt Regula Aebi, Präsidentin des NVBDN, die einem Beobachter den Feldstecher in die Hand drückt und in die Richtung zeigt, wo sich ein solches Exemplar auf einem Ast ausruht. Einige Meter weiter befindet sich der

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Vereinsbienenstand des Bienenzüchterver-Vereins Laufental, der heute ebenfalls für das Publikum geöffnet hat. Ferdinand Fringeli, welcher den Stand ganzjährig betreut, gibt gerne Auskunft über die 30 000 bis 40 000 Bienen, die hier in elf Völkern fleissig Honig sammeln. Der Bienenkenner zeigt hier unter anderem, wie er die Varroamilbe, welche schon ganze Bienenvölker vernichtet hat, in Schach hält. Magdalena Franc, Mitglied NVBDN, schliesslich ist mit ihrem Kasperlitheater für die Unterhaltung der Kleinsten verantwortlich. Ihre Geschichte «Vo dr Häx Zischelgift» stösst auch bei den Grösseren auf helle Begeisterung. Und nach dem informativen Rundgang an diesem schönen Sonntag lädt die Festwirtschaft zu Köstlichkeiten aus der Region ein: von Gemüse über das Fleisch bis zum Nenzlinger Weisswein.


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Empfehlungen

Dienstag, 5. August 2014 Ansichten einer Marktfrau Eigentlich hatte ich es mir etwas anders vorgestellt, wie ich mir die Zeit zwischen den Laufner Juli- und Augustmarkt gestalten würde. Ich habe mich nämlich entschieden, diese Wochen ohne jegliche Marktteilnahmen zu geniessen. Einfach einmal zu Hause bleiben, genügend Zeit haben um meine Blumenbeete zu pflegen, gelegentlich die Wanderschuhe zu schnüren und in der näheren Umgebung Wiesen und Wälder zu durchstreifen. Einen Monat ohne längere Autofahrten und die üblichen Staus auszukommen. Der einzige Vorsatz, den ich einhalten konnte, war der vom Autofahren. Aber für den Rest musste ich mich den Gegebenheiten anpassen, die Petrus uns allen beschert hat.

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Bei 30° im Schatten ist Gartenarbeit schier unmöglich und auch die Wanderschuhe bleiben ungenutzt. Und wenn’s tags darauf dann wieder wie aus Kübeln giesst, fallen die guten Vorsätze halt buchstäblich ins Wasser. Dafür konnte ich es mir wieder einmal leisten, so richtig auszuschlafen. Ohne lärmenden Wecker aufzuwachen ist Luxus pur. Mehr als einmal habe ich mir die Frage gestellt, ob es nicht langsam an der Zeit wäre mit meinem Marktgeschäft Feierabend zu machen. Seit die Fussball-WM endlich vorüber ist, darf ich das Fernsehprogramm wieder nach meinem Geschmack auslesen. Und so kam ich kürzlich in den Genuss von Kurt Aeschbachers Sendung: «Durch die Blume», vom Markt auf dem Bundesplatz. Der Gitarrist von Patent Ochsner, der ihm

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Brauchen Sie einen sauberen

MALER Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.84, mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Beglaubigte Auflage

21 258 Ex. (WEMF 2013) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 74 987 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 207 077 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch

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Donnerstag, 31. Juli 2014, ab 15.30 Uhr geschlossen Freitag, 1. August 2014, ganzer Tag geschlossen Samstag, 2. August 2014, offen von 9.00 bis 13.00 Uhr

WAREN-, VIEH- und JAHRMÄRKTE 2014 5. August 4. November 2. September 2. Dezember 7. Oktober

zufällig begegnete, meinte Markt sei eben etwas Tolles, immer wieder Überraschendes. Wer in ein Geschäft gehe, wisse was er suche, wer aber auf den Markt gehe, wisse nie, was er finde. Eine Überraschung liege immer drin. Und Peter Reber, der ja vor vielen Jahren ein wunderschönes MäritLied* geschrieben hat, rühmte den Markt wegen den vielen freundlichen Begegnungen. Danach war mir klar: Jawohl, das ist so und da möchte ich auch gerne noch eine Weile dabei sein.

*Morge am sächsi, d’Stadt tuet no schlafe doch öpper isch flissig, reiht Tische a Tisch Morge am sächsi, jä öpper tuet schaffe d’Märitlüt chömme, will Märittag isch… Ihre Anna Brösmeli


LAUFENTAL LAUFEN

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LAUFEN

Kühle Drinks zu heisser Musik

Les Chanterelles: Marianne Altermatt (l.) und Helene Gunti. FOTO: ZVG dust. Morgen Freitag, am 1. August, öffnet die Wandelbar im Bistro und Hof Alts Schlachthuus. Die diplomierten Barkeeperinnen Aura, Sarah, Gaby und Simone laden zum dritten Mal in diesem Jahr zu einem lauen Sommer-Lieder-Abend mit selbst gemixten Drinks, Cocktails und anderem. «Und diesmal – zu Ehren des Nationalfeiertages – gibts Raclette ab 18.00 Uhr», teilen die vier unermüdlichen Hobby-Gastronominnen mit. Den musikalischen Teil bestreiten diesmal Les Chanterelles. Die beiden

Schwestern, Marianne Altermatt und Helene Gunti aus Kleinlützel, haben sich als Gesangsduo bereits mehrfach einen Namen gemacht. Beispielsweise als Schitzelbänggler in Laufen an der diesjährigen Fasnacht. «Aber wir haben musikalisch (und auch sonst) noch viel mehr auf dem Kasten», sagt Helene Gunti lachend und gibt gleich einen Abriss ihres Programms: «Aus aktuellem Anlass – 1. August, Nationalfeiertag – werden wir Lieder in allen Landessprachen singen, aber auch anderssprachige, die wir ins Schweizerdeutsche übersetzt haben. Unter anderem von Paul Anka, den Everly Brothers, Umberto Tozzi, Frank Sinatra … Man wird auch Lieder hören von Vico Torriani, Franz Schubert, Reinhard Mey, Polo Hofer und sogar ein echtes Jodellied …» Einem unterhaltungsreichen Sommer-Lieder-Abend in der Wandelbar steht somit nichts mehr im Wege. 1. August, Alts Schlachthuus. Raclette ab 18 Uhr, Konzert ab 20 Uhr.

WETTBEWERB CYCLOPE

Tickets für Cyclope gewonnen dust. Je zwei Tickets für Cyclope (Aufführung vom 1. August, 18.45 Uhr, Klybeckquai, Basel) haben gewonnen: Elvira Hänggi, Büsserach; Silvia Rüegg, Brislach; Dominique Hofer, Büsserach. Trotz fehlerhafter E-Mail-Adresse im

Wochenblatt (der Autor entschuldigt sich tausendmal), gingen zahlreiche Mails für die Teilnahme am CyclopeWettbewerb ein. Die GewinnerInnen werden direkt von Cyclope kontaktiert.

GESCHÄFTSLEBEN

Neue Herausforderung nach 20 Jahren an der Front

Neue Herausforderung: Fredi Mendelin. FOTO: ZVG

WOS. Ab 1. August steht die BLKB Laufen unter der Leitung von Daniel Sieber. Zwanzig Jahre lang stand der Name Fredi Mendelin für die BLKB in Laufen. 1994 kam der heute 59-Jährige zusammen mit einem 32-köpfigen Team in der Folge des Kantonswechsels des Laufentals von der Berner zur Basellandschaftlichen Kantonalbank. Als Niederlassungsleiter der BLKB Laufen konnte Fredi Mendelin ein markantes

Wachstum der Bank mitprägen und miterleben. Er ist massgeblich an der starken Marktpositionierung im Laufental beteiligt. Nun steht ein Wechsel an: Im Zuge der Neuorganisation der BLKB übernimmt Fredi Mendelin die Leitung des Hypotheken-Beratungscenters für das Marktgebiet Arlesheim. Er wird sein umfassendes Fachwissen künftig für die Hypothekarkundinnen und -kunden der Niederlassungen in Arlesheim, Reinach, Aesch, Münchenstein sowie Laufen und Breitenbach zum Einsatz bringen. Seine jahrelange Erfahrung an der Front des Bankgeschäftes gibt er in seiner neuen Funktion an die Beratungsteams im ganzen Marktgebiet weiter. Zudem fällt die Abwicklung von Spezialgeschäften im Hypothekenbereich in seinen Verantwortungsbereich. Neuer Leiter der BLKB in Laufen wird Daniel Sieber (29). Der Laufentaler ist seit 2008 für die BLKB tätig und ist seit Anfang Jahr stellvertretender Niederlassungsleiter in Laufen.

Blick hinter die Kulissen McDonald’s lüftet für 14 Kinder das Geheimnis, warum Burger, Chicken Nuggets und Apfeltaschen so herrlich schmecken. Vom Tiefkühler bis zur Friteuse erleben sie den Werdegang der weltumspannenden Speisen. Jürg Jeanloz

Z

uoberst auf dem Dach des Restaurants starten 14 Kinder zwischen 7 und 13 Jahren das Erlebnis «Ferienpass mit McDonald’s». Eine herrliche Aussicht auf das Bahnhofareal von Laufen und daneben eine schnaubende Maschinerie. «Unsere Friteusen entwickeln so viel ölgesättigte Lüfte, dass sie in diesem Monoblock gereinigt werden müssen», erklärt die Begleiterin Marta Rogala. Gleich daneben Garderobe und Dusche für das Personal, damit auch diese sich von Pommes frites-Düften entledigen können. «Wir dürfen während der Arbeit keinen Schmuck tragen», fährt Rogala weiter. Unverständnis bei Lea! Ein kleiner Stein könnte in eine Mahlzeit fallen, ist die Antwort auf die Frage des Mädchens. «Was macht ihr, wenn die Tiefkühlmaschine ausfällt», erkundigt sich Fabio. Der Tiefkühler werde dreimal im Tag überprüft und sobald die Temperatur unter -18 Grad falle, werde der Techniker aufgeboten, so die Hostess. Fleisch, Fisch und Geburtstagstorten dürfen auf keinen Fall auftauen. Verdorbene Lebensmittel und Speiseresten werden eingesammelt und einer Biogasanlage zugeführt. McDonald’s Schweiz habe auch ein eigenes Recyclingsystem und alle Kartonschalen seien aus Alt-

So wird der Hamburger gemacht: Kinder bei McDonald’s im Ferienpass. FOTO: JÜRG JEANLOZ

karton hergestellt. «Die Farben unsere Lappen haben alle ihre Bedeutung», fährt Rogala weiter. Gelb für die Tische, blau für die Küche, weiss für den Grill und rot für die Toilette. Ebenso haben alle Zangen einen farbigen Griff, damit der Fisch nicht mit der Pommes-fritesZange berührt wird. Pommes frites, die im Wärmebehälter älter sind als sieben Minuten, werden nach dem Pfeifton entsorgt. So streng sind da die Sitten, Hygiene und Qualität stehen ganz oben auf der Liste. Jedes runde Brötchen ist tiefgekühlt und separat verpackt. Zuerst wird es langsam aufgetaut und dann leicht getoastet. Beim Füllen von warmem Fleisch, Tomaten, Zwiebeln und Ketchup läuft den Kindern schon das Wasser im Mund zusammen. Hurtig setzen sie sich an den Tisch und verzehren genüsslich den Burger. Zuletzt dürfen sie auf einem Blatt mit vielen Buchstaben 14 Wörter suchen und diese mit einem Farbstift markieren. Wer alles richtig hat, erhält ein Geschenk. Rogala lässt es sich nicht nehmen, noch etwas Wer-

bung in eigener Sache zu machen. Sie empfiehlt die Geburtstagsparty, die mit Hamburgern, Getränken, Spielen und 11/2 Stunden Betreuung gebucht werden kann.

Ferienpass Laufental-Thierstein dust: Seit dieser Woche läuft wieder das Ferienpass-Angebot in der Region. Vom 28. Juli bis am 16. August können die Kinder und Jugendlichen unter über 100 Kursangeboten auswählen. Cécile Jenzer leitet das Ferienpassangebot bereits seit 19 Jahren. Nach dem Motto «20 Jahre sind genug» hält sie Ausschau nach einer Nachfolge. Cécile Jenzer stellt in diesem Jahr einen weiteren Teilnehmerrückgang fest.

EINGESANDT

Homepage für das Laufentaler Obst «Es ist langsam an der Zeit», hiess es im Februar an der GV des Obst- und Gartenbauvereins Laufental. «Es ist langsam Zeit, dass wir auch eine Homepage haben. Wir brauchen eine Plattform, wo sich die Mitglieder und interessierte Leute über unsere Vereinsaktivtäten informieren können.» Derjenige, der dies aussprach, war der neu gewählte Sekretär des Vereins (wen es wunder nimmt, wer das ist, soll die Homepage besuchen) und hat sich damit auch gleich eine Ladung Arbeit aufgebürdet. Nach zähem Kampf mit

Providern und Content-ManagementSystemen wurde schlussendlich eine Hompage geschaffen, welche vielfältige Informationen rund um den Verein und um das Thema Obstbau bietet. Eine spezielle Obstsorte für Ihren Garten? Woher aber beziehen? Sie suchen eine Brennerei in der Nähe, um die gute Kirschernte zu verwerten? Wann findet der nächste Baumschnittkurs des Vereins statt? Auf der Homepage des Obst- und Gartenbauvereins Laufentals finden sich Antworten zu solchen Fragen und noch vieles mehr.

Man kann sogar online Mitglied im Verein werden. Vielleicht kommt der geneigte Leser beim Durchschauen der Fotogalerie ja auf den Geschmack. Das Formular ist schnell ausgefüllt. Vorbeischauen lohnt sich. Die Homepage wird laufend ausgebaut. Anregegungen und konstruktive Kritik sende man an info@obstbauverein-laufental.ch Roland Roth www.obstbauverein-laufental.ch


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Gottesdienste BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 10. August Thema: Zweierschaften mit Kinder-Gottesdienst 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/ChinderChilcheSonntagsschule: Sonntag, 3. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Georg Pace aus Moutier. Donnerstag, 7. August, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Georg Pace aus Moutier Sonntag, 10. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Michelle Hostettler aus Zullwil, Pfarrer Stéphane Barth. Beerdigungs- und Seelsorgevertretung: Pfarrer Stéphane Barth ist vom Sa, 26. Juli, bis zum Sa, 9. August, in den Ferien. Während dieser Zeit übernimmt Pfarrerin Christine Surbeck aus Basel die Beerdigungen und die Seelsorge in dringenden Fällen. Ihre Telefonnummer ist: 078 805 27 24. Diese Rufnummer wird auch auf dem Telefonbeantworter des Pfarramts hinterlegt. Seniorennachmittag: Montag, 11. August, um 15 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Breitenbach: Thema: Das Calancatal zwischen Misox und Tessin.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Sonntag, 3. August, 11 Uhr Tour de Leimental; Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner, Kirche Witterswil

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 1. August, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheims: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 3. August, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Vikarin Maria Wüthrich stellt sich vor. Dienstag, 5. August, 10.00 Uhr, Offene Kirche mit Bistro. Das ökumenische Team lädt an jedem Markttag von 10.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 15.00 Uhr in die Katharinenkirche Laufen zum Verweilen ein. 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt.

Wenn wir dir auch Ruhe gönnen, ist doch voll Trauer unser Herz, dein Leid sehen und nicht helfen können war unser allergrösster Schmerz.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, meinem Pflegevater, Schwiegervater, unserem Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Romeo Borer-Henz 20. Februar 1945 bis 24. Juli 2014 Nach langer Krankheit wurde er von seinen Leiden erlöst.

Wir vermissen dich: Sonja Borer-Henz Peter und Barbara Henz-Borer Geschwister und Anverwandte Wir nehmen im engsten Familienkreis Abschied von Romeo. Traueradresse: Sonja Borer-Henz, Dorfstrasse 77, 4245 Kleinlützel Gilt als Leidzirkular.

HERZLICHEN DANK für die grosse und liebevolle Anteilnahme sowie die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben Mama, Schwiegermama, Grossmutter, Urgrossmutter und Tante

Sonntag, 3. August 2014 10.00 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte

Traurig, jedoch voller Dankbarkeit und Liebe müssen wir Abschied nehmen von meiner geliebten Mutter, Schwiegermutter, unserer Grossmutter, Schwester, Tante und Gotte

Alice Niederhäuser-Karrer erfahren durften. Von ganzem Herzen danken wir allen, die der Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen haben, ganz besonders Herrn Abbé Justin, den Sakristaninnen und dem Organisten für die feierliche Gestaltung des Trauergottesdienstes. Bedanken möchten wir uns bei Herrn Dr. med. M. Cueni für die einfühlsame ärztliche Begleitung. Ebenfalls danken wir für die schönen Blumen und die grosszügigen Spenden. Liesberg, im Juli 2014

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

Vreny Schnider-Roos 12. Januar 1928 bis 26. Juli 2014 Nach einem reich erfüllten Leben ist sie überraschend an den Folgen eines Sturzes verstorben. Durch die vielen schönen Erinnerungen an die Stunden in den Bergen und im Garten bleibst du für immer in unseren Herzen.

In stiller Trauer:

Die Trauernden

Urs und Esther Schnider-Giger Eva Schnider Anita Schnider Gritli Schaad-Roos Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 7. August 2014, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Breitenbach statt. Anstelle von Blumen gedenke man dem Antoniushaus, 4500 Solothurn, Postkonto 45-676-1. Traueradresse: Urs Schnider, Blattenackerweg 14, 4226 Breitenbach

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Vom Jugilager der heimischen Natur und noch mehr vom Naturerlebnistag

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So schön kann Mais sein.

Königinnen der Nacht.

Libelle über dem Weiher:

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Naturerlebnistag in Nenzlingen: Beobachtung der einheimischen Vogelwelt. FOTO: FOTOSTUDIO HAMANN

Naturerlebnistag in Nenzlingen: Ferdinand Fringeli informiert im Lehrbienenstand. FOTO: MARTIN STAUB

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Naturerlebnistag in Nenzlingen: Veronika Guggisberg (l.) zeigt den Ricola Kräutergarten. FOTO_ MARTIN STAUB


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HIMMELRIED

«Eifach gsund» – diese wilden Kräuter Mehrere Stunden stand «Chrüterhäx» Beate Beckmann vor der Kamera Rede und Antwort. In einem Videoclip der EGK-Gesundheitskasse lässt sie Fernsehzuschauer an der Wirkkraft von Kräutern teilhaben. Roland Bürki

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hr Haus mit der Strassennummer 350 ist nicht ganz einfach zu finden. «Stimmt», nickt Beate Beckmann, «Kräuterhexen sind eine rare, versteckte Gattung.» Dass Himmelried aber in Wirklichkeit eine gewöhnungsbedürftige Hausnummerierung aufweist, scheint sie mit einem charmanten Lächeln als eher unwichtig abzutun. Denn Besuch erhält Beckmann als «Chrüterhäx vo Himmelried» trotz allem regelmässig, sei es von wissbegierigen Exkursionsteilnehmern auf der Suche nach essbaren Wildpflanzen oder dann von frohen Apéro-Runden bei irgendeiner Feier. An diesem Donnerstag ist alles etwas anders. Ein Filmteam der Santémedia, Produzentin von medizinischen und gesundheitspolitischen TV-Sendungen, bespricht in ihrer guten Stube die nächsten Filmaufnahmen. «Wir haben draussen mit Frau Beckmann schon einige Sequenzen über den Weissdorn, ein Heilmittel für Herz und Kreislauf, gedreht», erklären Produktionsleiter David Staudenmann und Kameramann Urs Gruenig. Nach dieser Kaffeepause komme jetzt das Johanniskraut an die Reihe. Kluge Gesundheitstipps am Fernsehen Hinter den Videoclips von anderthalb Minuten Dauer unter dem Motto «eifach gsund» steht die EGK-Gesundheitskasse. Die einzige Krankenkasse, welche mit ihrem Namen ihr Credo an die Gesundheit manifestiert. «Clips über gesundes Essen, sportliche Leistungsfähigkeit oder wie heute über Kräuter und ihre Wirkung wollen kurze, kluge Tipps

Naturtalent: «Chrüterhäx» Beate Beckmann kennt sich mit Kräutern und Fernsehteams bestens aus. FOTO: ROLAND BÜRKI zur Förderung der Gesundheit geben», sagt Tina Hutzli, PR-Redaktorin bei der EGK, zu den Clips. Kurzfilme, deren Würze eben in der Kürze liegt. Zu sehen sind sie bei TELE TOP, Tele 1, TeleBärn, Tele M1 und TVO. Am nächsten Drehort, einer sonnenbeschienenen Wiese neben grasenden Ziegen, dreht sich nun also alles um das dort spriessende Johanniskraut. So ungefähr nach der legendären Nummer des Cabarets Rotstift «Mir maches namaal» schreitet die Kräuterhexe immer wieder auf das Kraut zu, klemmt eine Blüte ab und hält deren typische Merkmale gegen die Kamera. Gleichzeitig beantwortet sie völlig unbefangen die Fragen zu Eigenschaften und Wirkung des Wildkrauts. Nach ihr soll es die Haut heilen, Sonnenbrand lindern und ein depressives Gemüt aufheitern. «Sie ist ein Naturtalent vor der Kamera», urteilen Gruenig und Staudenmann mit Blick auf die nächsten Sequenzen. «Ich war doch schon mal bei ‹SF bi de Lüt› mit Nick Hartmann und in ‹Bauer ledig sucht›,» verrät die Kräuterhexe dem Wochenblatt. Und stellt sich für die nächsten Szenen mit dem Feldthymian und der Schafgarbe lustvoll vor die Kamera.

«D Chrütterhäx vo Himmelried» bü. Ersten Nahkontakt mit Kräutern hatte Beate Beckmann alias «Chrüterhäx» einst durch die drei Siefersheimer Kräuterhexen in RheinlandPfalz. Diese beeindruckten sie auf einer Exkursion mit der Mystik eines fast vergessenen Kräuterwissens. Mit dem Bezug ihres Hauses in Himmelried vor zehn Jahren inmitten einer blühenden Flora erwachte in ihr der Wunsch, sich dieses Wissen um Wildpflanzen, ihre Verwendung und ihre Heilkraft Schritt für Schritt im Selbststudium anzueignen. Heute gibt sie ihre mittlerweile grosse Erfahrung in Wanderungen oder Kochkursen weiter und verkauft ihre zahllosen Kräuterprodukte wie etwa den Löwenzahnhonig am Arlesheimer Wochenmarkt. Weitere Infos unter www.chrüterhäx.ch und www.egk.ch

BREITENBACH

Anno 1914 – Leben wie vor 100 Jahren

Buchhalter Thalmann: Ich bin ein Nostalgiker. FOTO: ROLAND BÜRKI

bü. Vom nächsten Montagabend an flimmert auf SRF 1 ab 19.10 Uhr nach der verkürzten Sendung «Schweiz aktuell» die Belle Époque von 1914 über die

helvetischen Bildschirme. Im Mittelpunkt stehen eine Fabrikanten- und eine Arbeiterfamilie aus dem Zürcher Oberland.

Mit dabei ist als einziger Vertreter aus der Nordwestschweiz der Breitenbacher Kantons- und Gemeinderat Christian Thalmann. Zwei Wochen lang weilte er zu den Dreharbeiten rund um die Weberei Grünthal im Zürcher Oberland, wo er den schnauzbärtigen Buchhalter Thalmann mimte. «Erwarten Sie nicht zu viel Bildschirmpräsenz von meiner Person», dämpfte der auch schon scherzhaft als «Schwarzbuben-Moviestar» Gehandelte zu hohe Erwartungen. Buchhalter stünden mit ihrem Stehpult voller Zahlenkolonnen nie im Rampenlicht.

ERSCHWIL

Die SOBV Jugend Brass Band gastiert im Thierstein

Die Dirigenten: Jennifer Tauder...

... und Tristan Uth.

WOS. Nach einer intensiven Trainingswoche in Zweisimmen stehen die beiden Konzerte in Solothurn und Erschwil als Höhepunkte vor der Tür. Harte Probearbeit, aber auch Entspan-

nung und Geselligkeit waren wichtige Elemente des vom Solothurnischen Blasmusikverbandes SOBV organisierten Musiklagers. So werden die beiden Bands am

FOTOS: ZVG

Samstag in Solothurn und am Sonntag in Erschwil ihr Bestes geben. Bereits ab 18.00 Uhr wird die Brass Band Erschwil am Sonntag die Festwirtschaft eröffnen. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Über 70 Brass-Band-begeisterte Jugendliche nahmen dieses Jahr am Jugend-Brass-Band-Lager des SOBV teil. Die aus allen Kantonsteilen stammenden Teilnehmer wurden in eine A- und eine B-Band aufgeteilt. Beide Bands werden dieses Jahr von je einem Musikprofi, der im Thierstein aktiv ist, geleitet: von Tristan Uth, BB Büsserach (ABand), und Jennifer Tauder, BB Meltingen (B-Band). Konzertdaten: Sa, 2. August, 20.00 Uhr im Konzertsaal in Solothurn; So, 3. August, 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Brühl in Erschwil. www.sobv-online.ch/jbb.


10

Donnerstag, 31. Juli 2014 Nr. 31

SOMMER-KREUZWORTRÄTSEL

Gewinner stehen fest dust. «Eine Flasche Chastelbachbier zum WM Finale». Das richtige Lösungswort zu unserem Sommer-Kreuzworträtsel haben über 60 Wochenblattleserinnen und -leser in den vergangenen Wochen auf Postkarte eingeschickt. Zahlreiche weitere Rätselliebhaber dürften sich mit dem Wettbewerb beschäftigt und die Lösung gefunden haben. Nach dem Einsendeschluss, vergangenen Donnerstag, 24. Juli, war unsere Glücksfee aktiv und hat zwei Gewinnerinnen und einen Gewinner gezogen: Kathrin Cienkiewicz, Laufen, gewinnt den 200-Franken-Gutschein von Erich Saner Reisen AG. Regina EtterChrist, Seewen, und Konrad Neyerlin, Wahlen, dürfen sich auf einen 100Franken-Gutschein von Erich Saner Reisen AG freuen. Das Wochenblatt gratuliert und hält die Gutscheine auf der Redaktion zum Abholen bereit.

DORNECK

SEEWEN

Reformierte Kirchgemeinde feierte ihren 60. Geburtstag

Rück- und Ausblick: Kirchgemeindepräsidentin Esther Häner und alt Kirchgemeinderat Jörg Oberli würdigen u. a. auch die in Seewen gelebte Ökumene.

UNWETTERHILFE

Hilfe für Berggemeinden WOS. Mit Bestürzung hat die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden vom verheerenden Ausmass der Schlammlawinen und Überschwemmungen als Folge der Unwetter vor allem in den Kantonen Bern und Luzern sowie in angrenzenden Gebieten Kenntnis genommen. Die betroffene Bevölkerung soll in dieser schweren Stunde erfahren, dass sie mit ihren Sorgen und ihrem Leid nicht allein gelassen wird. Die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden hat deshalb einen speziellen UnwetterFonds errichtet und stellt vorerst 1 Million Franken für Sofortmassnahmen zur Verfügung. Damit will sie ihre Teilnahme zum Ausdruck bringen und es den finanzschwachen Berggemeinden erleichtern, Aufräumarbeiten, Wiederaufbau sowie Projekte für vorbeugende Schutzmassnahmen rasch an die Hand zu nehmen. Spenden an: Postkonto 80-66-8 mit dem Vermerk «Unwetter Schweizer Patenschaft für Berggemeinden, Zürich»

FOTO: ROLAND BÜRKI

Eine aufbauende Predigt, eine Würdigung der verflossenen 60 Kirchgemeindejahre und ein «Apéro riche» bildeten den passenden Rahmen für das Jubiläum. Roland Bürki

E

igentlich ist unsere Kirchgemeinde schon sieben Jahre älter», liess Jörg Oberli, über 40 Jahre Mitglied und Präsident im Kirchgemeinderat, beim Apéro riche die Geschichte von 25 entschlossenen Seewenern wieder aufleben. Sie hatten 1947 mit ihrer Unterschrift die Schaffung einer Reformierten Kirchgemeinde in

Seewen angeregt. Es dauerte sieben lange Jahre, bis 1954 die Kirchenordnung plus ein Kirchensteuerreglement sowie das allererste Budget von 600 Franken standen. «Somit fand die junge Reformierte Kirchgemeinde Seewen Aufnahme in der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Solothurn», hielt Oberli den denkwürdigen Akt fest. Die Seewener Frauen hätten damit notabene 20 Jahre vor dem politischen das kirchliche Stimm- und Wahlrecht erhalten. Als weitere Meilensteine bezeichnete Oberli den 1996 unterzeichneten Pastorationsvertrag mit der Kirchgemeinde Bretzwil-Lauwil, die Einweihung des Kultusraums im Schulhaus Zelgli vor 14 Jahren sowie die seit 30 Jahren im Dorf gelebten ökumenischen Gottesdienste. Oberlis Nachfolgerin im Präsidium, Esther Häner, wünschte sich für die Zukunft eine lebendige, fröhliche Kirche mit noch mehr aktiven Gemeindeglie-

dern. Eine Kirche, die auch Neues wagt. Das taten mutig einige Gäste, traten vor die Feiernden und gratulierten mit warmen Worten. So Eveline Schärli von der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Solothurn und Hans Rudolf Huber, Präsident der Kirchenpflege Bretzwil-Lauwil. Auch eine kleine Kirchgemeinde gehört zu Gottes Haus «Ihr seid Gottes Ackerfeld und Bauwerk», stellte Pfarrer Martin Hohl, bis 2009 Seelsorger in Bretzwil-Lauwil und Seewen, Worte des Apostels Paulus ins Zentrum seiner Predigt. Um gleich auch noch Petrus’ Aussage über Jesus Christus als grundlegenden Eckstein des gemeinsamen Gotteshauses nachzuschieben. «Ihr in Seewen seid als lebendige Bausteine hier verankert als ein Teil dieses Baus, doch ebenso global verbunden mit allen christlichen Gemeinden und

Konfessionen dieser Welt», machte der Pfarrer der jubilierenden Gemeinde die Bedeutung dieses Gotteshauses als «gewaltige Firma» bewusst. Das Haus biete Schutz, Wärme, Sicherheit, Geborgenheit und Heimat. Ausserhalb dieser Mauern gehe alles bachab: «Dieses Haus aber steht für Gnade, Barmherzigkeit, Vergebung und Neuanfang, es verleiht dank dem Eckstein Jesus Christus eine Perspektive über den Tod hinaus.» Der Kirchgemeinde Seewen wünschte der Pfarrer Gemeindeglieder, die sich als lebendige, aktive Bausteine im Hausbau integrieren liessen. Ganz im Sinne jener Sigristin, die nach vierzig Jahren gesagt habe: «Ich war dem lieben Gott seine Putzfrau.» Darüber konnte die Kirchgemeinde bei bewegender Musik von Orgel und Tuba, gespielt von Sabine und Christian Müller-Schneider, in aller Stille nachdenken.

VEREINSNACHRICHTEN ! Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–17 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 10–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 10–13 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14–17 Uhr, Fr 17–19 Uhr, Sa 10–12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien nur Fr 17–20 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 17–20 Uhr, Sa 10–14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10–17 Uhr.

! Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 061 781 42 45, 079 772 33 19. Rolf Zumsteg. zumis-bow@ambonet.ch www.bogenschuetzen-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub DorneckThierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wassergymnastik in Breitenbach. Auskunft und Gratis-Probestunde bei Marianne Frossard, dipl. Wasserfitnessinstruktorin. 061 761 69 25 oder 079 699 77 51. Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit

Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

! Kampfkunst Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, Telefon 061 361 62 59, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Budokan Laufen, Industriestrasse 12, Zwingen. Trainings für Kinder und Erwachsene. Judo, MMA und Jiu-Jitsu. Auskünfte: Präs.: Matthias Studer, 079 391 20 80. Adresse: Budokan Laufen, Matthias Studer, Oberdorfstrasse 35, 4244 Röschenz.

Uhr: Fitgym, Do 19.00 Uhr: Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Gymstudio SANA, Zullwilerstrasse 1, 4208 Nunningen. Do 9.00 Uhr: Jazztanz und Rückentraining, Do 18.30 Uhr: Funktionelle Gymnastik. Auskunft: 061 791 90 61, vilma.haener@bluewin. ch (für beide Studios) Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga (Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, KidsYoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung unter: www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, phone (ab 16.00 pm) 061 781 40 26. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstanzen: Laufen, Aula Baselstr., Di, 16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssklaufen.ch Bitte News beachten!

Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16.

! Kursangebot

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Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

! Kulturelles/Volkstümliches Trachtengruppe Laufental, 4242 Laufen. Leitung und Info: Adolf Imhof, Saalhof, 4242 Laufen, 061 761 61 24.

! Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos + Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen, Naustrasse 73, Laufen, Tel. 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montagund Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Dienstag- und Freitagmorgen. www.chraettli.ch. Kinderkleiderbörse im Birs-Center Laufen: 21. + 22. März und 26. + 27. September 2014. Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

! Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

! Pro Senectute und Spitex

Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 Spitex Thierstein/Dorneckberg, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 783 91 55, www.spitex-thdo.ch SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch

! Selbsthilfegruppen Wir sind eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und möchten uns gegenseitig unterstützen, unsere Erfahrungen teilen und uns gegenseitig stärken. In Nunningen, jede Woche, Di, 18–20 Uhr. Info: 076 307 23 25 od. 061 689 90 90. Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

! Tierschutzvereine Tierschutzverein sucht Lokalität und aufgestellte Leute zum Stricken, Nähen, Basteln usw. für den Verkauf zugunsten von Tieren. Region Laufen/Breitenbach. Kontakt: Tel. 061 911 19 44 und 079 455 62 73 (AB).

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Musikreisen Menuhin-Festival in Gstaad Freitag, 22. August, 1 Tag Fr. 350.– *Bayreuther Festspiele «Tannhäuser» 27. – 29. August, 3 Tage Fr. 2280.–

Ferien à la Car(te) Herbstferien an der Costa Brava/Dorada Lloret de Mar, Sta. Susanna, La Pineda, Salou und Cambrils Freitag, 3.–12. Oktober, 9 Tage Berg- und Wanderferien in Tirol Seefeld, Fulpmes, Mayrhofen, Pertisau Sonntag, ab 1. 6. bis 21. 9., je 8 Tage Verlangen Sie noch heute unsere Reiseprogramme 2014. Die mit * gekennzeichneten Reisen werden im 5*-Brillant-Klasse-Car durchgeführt.

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Donnerstag, 31. Juli 2014 Nr. 31

Kreuzworträtsel Die glückliche Gewinnerin der Ausgabe von letzter Woche ist Werner Stingelin, Neutalweg 5 4203 Grellingen Der Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken wurde gespendet von Cosmos Fitness Studio, Laufen

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DORFPLATZ Der Stürmenkopf (V, Schluss)

OPEN-AIR-KINO

Kulturförderung – jugendgerecht statt elitär

Mandela – Der lange Weg zur Freiheit

von Linard Candreia Die progymnasiale Klasse 3m (Gymnasium Laufental-Thierstein) war am 23. Juni 2014 auf dem Stürmenkopf. Ein paar Tage nach der Wanderung wurden die Schüler mit einem Foto von Karl Imber, Grindel, konfrontiert. Das eindrückliche Bild, das den Stürmenkopf im Nebelmeer darstellt, war vor Jahren sogar in einer amerikanischen Fotozeitschrift erschienen. Es folgen ein paar Schülerimpressionen:

«Der Stürmenkopf, umgeben wie von einem Schleier, still, wie der Morgen nach einer Feier. Majestätisch lugt er aus dem Nebel hervor und reckt sich unserem Himmel empor. Bewaldet, drum herum ganz dicht, wunderschön aus jeder Sicht.» Sara Käppeli «Stolz erhebt sich der Stürmenkopf unter ihm tobt der Nebeltopf. Wie das Matterhorn, könnte man meinen, tut der Stürmenkopf im Lichte scheinen. Nur die Spitze erhebt sich, der Rest verschwindet im Dickicht.» Ivo Bossart

Kulturförderung. Dieser Begriff hat für viele einen elitären Beigeschmack. Dass Kulturförderung aber auch ausserhalb von Konzertsälen und Theaterbühnen stattfinden kann, zeigt die Offene Jugendarbeit Laufen. In Zusammenarbeit mit jungen Bands fanden im ersten Halbjahr mehrere Konzerte im Jugendzentrum und Open-Air statt. Und dabei ist Kulturförderung auch Jugendförderung.

die Förderung junger Menschen als Ziel. In der Zusammenarbeit mit den Jugendarbeitenden lernen Jugendliche, eigene Ideen zu planen und umzusetzen. Das Erstellen eines Zeitplans und eines Budgets, das Suchen nach Geldgebern für einen Anlass, die Organisation des Auf- und Abbaus: das alles sind Fähigkeiten, die Jugendlichen in Schule und Beruf wieder zugutekommen.

Überall liegen Kabel herum, geNeue Ideen entstehen stresst und etwas nervös überprüDie Jugendlichen sind es denn fen junge Musikerinnen und Musi- auch, welche die Anlässe zu einem ker ihre Instrumente. Noch zwei grossen Teil mitgestalten. UnterMinuten bis zum Konzertbeginn. stützt werden sie dabei von den Auf diesen Moment haben die beJugendarbeitenden, aber auch von teiligten Jugendlichen lange hin engagierten Lehrkräften und Orgearbeitet. Hinter ihnen liegen ten wie das Schwimmbad Nau, wo Stunden, die sie in Planung und das «Rock am Pool» stattfand. Vorbereitung investiert haben, um Und die Ideen gehen ihnen nicht diesen Moment möglich zu maaus. Einer der Bandmitglieder chen. meinte nach dem Event in der Badi «Danke für die Unterstützung. «Es gibt keine Angebote für uns» Das war cool, aber das nächste Startschuss der Kulturförderung Mal müssen wir das grösser mader Offenen Jugendarbeit war eichen!» ne Befragung, die 2012 unter Jugendlichen im Laufental gemacht Die Offene Jugendarbeit Region wurde. Mit dem Ergebnis, dass es Laufen ist ein Angebot des Komkaum Ausgehmöglichkeiten für Ju- petenzzentrums Kind, Jugend, Fagendliche gibt. In den meisten milie KJF (www.kjf.ch) der Stiftung Bars und Clubs ist der Eintritt erst Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL mit achtzehn Jahren erlaubt – und und arbeitet im Auftrag der Gedas Geld dazu fehlt sowieso den meinden Laufen, Zwingen, Rösmeisten. Das Jugendzentrum biechenz, Wahlen, Nenzlingen, Blautet dazu zwar eine Alternative, für en, Liesberg und Grellingen. Die viele ist das Angebot aber zu weStiftung Jugendsozialwerk Blaues nig attraktiv. Dazu Philipp Frei, Kreuz BL (www. jugendsozialLeiter der Offenen Jugendarbeit: werk.ch), bekannter Anbieter in «Mit der Kulturförderung wollen der Nordwestschweiz, engagiert wir das Angebot des Jugendzensich in der Präventionsarbeit sowie trums attraktiver gestalten und in der sozialen und beruflichen Injungen Bands die Möglichkeit getegration. Zum Auftrag gehören ben, erste Bühnenerfahrung zu die Offene Jugendarbeit, Familiensammeln.» angebote, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration. Jugendförderung inklusive Stiftung Jugendsozialwerk Neben dem Schaffen von jugendgerechten Freizeitangeboten hat die Kulturförderung aber auch www.kjf.ch; www.jugendsozialwerk.ch

«Das Matterhorn des Laufentals, eingehüllt im Nebelschal. Der Stürmenkopf, da steht er prächtig, über das Wetter herrscht er mächtig.» Robin Stoffel

«Ragt aus der weissen Decke in den Himmel ein dunkler Fleck majestätisch und gewaltig schaut er auf uns herab.» Timon Düblin

Mandela – Der lange Weg zur Freiheit, 23. 8. Open-Air-Kino auf dem Parkplatz Alts Schlachthuus, 21. bis 30. 8. 2014.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch

100 Jahre Musikverein Blauen (I)

Josephine Schmidlin

Serah Saner

Kaum ein anderer Mensch hat die Weltpolitik unserer Zeit so beeinflusst wie Nelson Mandela. Nun wird seine aussergewöhnliche Lebensgeschichte zum ersten Mal auf die grosse Leinwand gebracht und spannt einen dramatischen Bogen von seiner Kindheit, der ersten grossen Liebe und seinem beginnenden Kampf gegen die Apartheid bis zu seiner Amtseinführung als erster Präsident des demokratischen Südafrikas. Bildgewaltig wird die zutiefst persönliche Geschichte eines Mannes porträtiert, der sich konsequent allen Widerständen entgegen stellt, um für ein besseres Leben in seinem Heimatland zu kämpfen. Noch während seiner 27-jährigen Haftstrafe auf der berüchtigten Gefängnisinsel Robben Island stieg Nelson Mandela zum charismatischen Führer der Anti-Apartheid-Bewegung auf und zum weltweiten Symbol für friedlichen Widerstand. «Mandela: Long Walk to Freedom» beschreibt die Entstehung einer modernen Ikone, die die Aufhebung der Rassentrennung und damit eine langersehnte politische Wende in Südafrika herbeiführte und ist gleichzeitig eine Liebeserklärung an einen Menschen, der durch seinen unermüdlichen Kampf für Freiheit, Gleichheit und Unabhängigkeit die ganze Welt verändert hat. Die Geschichte basiert auf Mandelas Biografie «Long Walk To Freedom» aus dem Jahr 1994, das Drehbuch zum Film schrieb der Oscar-nominierte William Nicholson («Gladiator», «Les Misérables»).

EINGESANDT

«Langsam vergeht die Zeit, Nebel weit und breit. Doch weit, weit in der Ferne, was hab ich dort gesehen? Da schaut was aus dem Nebel, es sieht aus wie ein Kegel.»

«Praktisch im Näbel ischr verschwunde Doch Karl Imber het’n gfunde Nur de Gipfel luegt use Als würd d’Landschaft pfuse»

Donnerstag, 31. Juli 2014 Nr. 31

Musikverein Blauen 1927: Erste Uniform aus Münchenstein. Am 19. Und 20. September feiert der Musikverein Blauen sein 100-jähriges Bestehen. In einer Festschrift hat der Chronist Peter Meury-Saner, ehemaliger Gemeindeschreiber von Blauen und Laufen, Höhepunkte und besondere Ereignisse festgehalten. Die Gründung des Musikvereins Blauen geht auf die Initiative des damaligen Ortspfarrers Armand Meyer zurück. Am Weihnachtsabend des Jahres 1913 trat er mit einigen jungen Musikanten vor die Öffentlichkeit. Seine angeschlagene Gesundheit hinderte ihn aber an der Gründung und Leitung eines Musikvereins. 1914 erklärte sich der damalige Lehrer und spätere Verbandspräsident Jules Cueni nach längerem Ersuchen und Drängen bereit, im Falle einer Neugründung die Leitung zu übernehmen. Und so wurde der Musikverein Blauen aus der Taufe gehoben, Statuten wurden verfasst, ein Vorstand und ein

FOTO: ZVG

Dirigent gewählt und die nötigen Instrumente bei den Firmen Hug und Bellon in Basel gemietet. Unter der Leitung von Jules Cueni wurde fortan im Schulhaus fleissig geübt, so dass man schon bald mit kirchlicher Musik an den Fronleichnamsprozessionen teilnehmen konnte. Im Sommer unternahm man Ausflüge in die nähere Umgebung, und im Winter trat man mit Konzerten und Theateraufführungen an die Öffentlichkeit. Ein erster Höhepunkt für den Verein sollte die Durchführung des 8. Laufentaler Musiktages werden. Es war am 5. Juni 1921, einem strahlenden Sommertag. Der junge Verein konnte auf die Mithilfe der gesamten Dorfbevölkerung zählen. 18 Verbands- und Gastvereine mit 850 Musikanten stellten sich dem Urteil der Experten. Der wirtschaftliche Erfolg blieb dank der zahlreichen Besucher nicht aus. Das Fest aber blieb in wenig

angenehmer Erinnerung. Weil sich einige Vereine mit dem Urteil der Experten nicht anfreunden konnten, zerrissen sie bei der Rangverkündigung kurzerhand die abgegebenen Kränze und schickten sie am nächsten Tag an den Festpräsidenten zurück. In Zukunft verzichtete man im Verband auf die Abgabe von Kränzen… In der Eidg. Musikzeitung wurde das Vorkommnis am Musiktag in Blauen in aller Öffentlichkeit verurteilt. Dass das Fest wegen eines heftigen Gewitters jäh abgebrochen werden musste, passte zu diesem unerfreulichen Ereignis. An der nächsten Delegiertenversammlung hatte dieses Ereignis ein unliebsames Nachspiel. Einige Vereinsdelegierte griffen den Verbandspräsidenten in ungerechtfertigter Weise persönlich an, so dass er sofort zurücktrat. Die Zukunft des Musikverbandes war damit in Frage gestellt. In der Sorge um den Verband stellte sich schliesslich Jules Cueni, immer noch Dirigent des MV Blauen, zur Verfügung, «vorläufig das Präsidium des Verbandes zu übernehmen». Er behielt die Verbandszügel über 20 Jahre in der Hand, und das Geschehen im Verband beruhigte sich wieder. Im Jahr 1926 reichte Jules Cueni den Dirigentenstab des MV Blauen an Hans Gerster weiter. Seit der Gründung im Jahr 1914 hatte der Verein unter seiner Leitung gestanden. 1929 wurde die Führung des Dirigentenstabes dem aus Zwingen gebürtigen Lehrer Leo Jermann übertragen, der den Verein während einem Vierteljahrhundert prägen sollte. (Fortsetzung folgt) Hansruedi Meury Blauen

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GEDANKENSTRICH

Kann mich nicht entscheiden

Martin Staub «Guten Morgen. Ich hoffe Sie tun heute sind grosse.» Nein, liebe Leserinnen und Leser, nicht Sie sind gemeint mit diesem kauderwelschen Einführungssatz. Sondern ich. Jeden Tag bekomme ich mehrere solcher Briefe auf die Redaktion. Dieser hier ist von einem ganz gescheiten Mann. Brendan Nelson heisst er, hat den Doktortitel und ist Leiter Rechnungswesen bei der Royal Bank of Scotland in London. «Ich bin Dr. Brendan Nelson, Vorsitzender des Prüfungsausschusses Abteilung einer Bank aus London Piccadilly Circus», umschreibt er sich noch genauer. Nelson, vielleicht ein Nachkomme des 1798 geborenen Kommandanten, dessen Statue in der Londoner St.Pauls Kathedrale bewundert werden kann, hat einen Geschäftsvorschlag für mich. «Ich wende mich an Sie als Bezug auf ein Geschäft Vorschlag die von einer immensen Nutzen für beide von uns sein wird.» Das tönt ja spannend. In seiner Abteilung entdeckte er offenbar eine verlassene Summe von 16,5 Millionen £ (engl. Pfund). Über den genauen Fundort schweigt Lord Nelson auf die feine englische Art. Und wem hats gehört? Einer gewissen «Mrs Surti Dahlie, einer Switzniederländischen Geschäftsfrau und Witwe», die Opfer des Flugzeugabschusses MH370 wurde. Unglaublich? Der Verfasser gibt zudem noch an, alle Hebel in Bewegung gesetzt zu haben, um Angehörige zu finden, welche das Geld abholen könnten. Vergebens. So bin ich nun der Glückliche, welcher den Deal nur noch mit einigen Kleinigkeiten beglaubigen soll, dann gehören 55 Prozent dem ehrlichen Finder, Dr. Brendan Nelson, und die restlichen 45 Prozent mir. Also rund 11 Millionen Fränkli, in unserer Währung. Und wie ist der Herr Doktor auf mich gekommen? «Nachdem durch eine methodische Suche gegangen entschied ich mich Sie zu kontaktieren hoffen dass Sie diesen Vorschlag interessant finden.» Nun muss ich noch kurz überlegen, ob ich diesen oder den 10 Minuten später eingetroffenen Vorschlag interessanter finden soll. Frau Dr. Nerea Luque aus dem sonnigen Spanien stellt mir nämlich 1,5 Millionen Euro mit wesentlich weniger Formalitäten in Aussicht. Anruf oder EMail genügt.

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DIES UND DAS

Donnerstag, 31. Juli 2014 Nr. 31

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GASTBEITRAG

Familien-Variationen Am Anna-Tag ehren wir die Namensgeberin unserer Kirche und unserer Pfarrgemeinde. Zur Hl. Anna gehören natürlich auch ihr Mann, der Hl. Joachim, und jene Frau, die in der kath. Kirche am meisten verehrt wird: ihre gemeinsame Tochter Maria, die Mutter Jesu. Fehlt eigentlich nur noch der Hl. Josef, dann hätten wir die ganze irdische Familie Jesu zusammen – abgesehen von möglichen, uns unbekannten Geschwistern. Wie wir nun aber wissen, hat sogar die so genannte «Heilige Familie» nicht so ganz ins damalige Konzept gepasst. Der Evangelist Matthäus schreibt: «Maria war mit Josef verlobt. Noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Hl. Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht blossstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.» Die Kirche hat fast 2000 Jahre lang dieses nicht ganz unwichtige Detail gleichsam theologisch vergewaltigt. Alle, die sich nicht an das von der Kirche vorgeschriebene Beziehungsmodell hielten, wurden verurteilt, gebrandmarkt, verfolgt, ausgeschlossen. Sicher einer der Gründe für den Exodus und für leere Gotteshäuser. Kaum jemand lässt sich heute noch von der Kirche vorschreiben, mit wem er wie zu leben hat. Die Kirche hat den Leuten eingeredet und eingebläut, dass die Ehe das Zeichen und die Lebensform schlechthin sei, in der die unverbrüchliche Verbun-

denheit zwischen Gott und Mensch am Vollkommensten zum Ausdruck komme. Deshalb die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe. Angesichts einer seit vielen Jahren konstanten Ehescheidungsquote um die 50 Prozent, hat die Wirklichkeit das theologisch-theoretische Konstrukt umgehauen. Es ist im Grunde auch theologisch daneben – also falsch! Denn wenn man schon nach einem Zeichen sucht, das die unverbrüchliche Verbundenheit Gottes mit den Menschen leuchtend und überzeugend zum Ausdruck bringen soll, dann ist das weder die Ehe, noch sonst eine hervorzuhebende Lebensform, sondern allein die Liebe, das Vertrauen, das Zueinanderstehen – egal in welcher Lebensform! Zur Familie heute gehört auch der Sohn, der als Single lebt, die alleinerziehende Schwester und der schwule Bruder, die lesbische Tante, oder die verwitwete Grossmutter, die glücklich in «wilder Ehe» lebt. Ist doch ok! Hauptsache, sie lieben sich! Und manchmal mögen sie sich sogar alle miteinander. Cool! Franz Sabo Franz Sabo ist katholischer Pfarrer von Röschenz

EINGESANDT

14. Jugendsportcamp TV Breitenbach Samstag, 12. Juli 10.45 Uhr: Etwas unter Zeitdruck lade ich mit meinem Sohn das Gepäck ins Auto und schon sind wir unterwegs zum Schulhaus Schwedenschanze wo sich die Leiter um 11.00 Uhr besammeln. 46 Jugendliche und 15 Leiter des Turnvereins Breitenbach werden nun vom 12. - 19. Juli ihr Jugendsportcamp in Pieterlen verbringen. In Pieterlen werden dann noch 27 Jugendliche vom Turnverein Pieterlen zu uns stossen. Wie geplant verlässt der Reisebus um 11.30 Uhr Breitenbach. Kinder und Eltern fiebern einer ganzen Woche in welcher sie getrennt sind (teils zum ersten Mal) entgegen. Mit einer halben Stunde Verspätung treffen wir um 13.30 Uhr in Pieterlen ein, wo wir von einigen Leitern welche den Lagerort vorbereitet haben, erwartet werden. Am Abend werden dann von jeder Gruppe (inkl. Leiter) ganz eifrig Gruppenfahnen gebastelt. Sonntag, 13. Juli 09.30 Uhr: Der gemeinsame Kirchenbesuch steht an. Mit gemischten Gefühlen schaue ich der Messe, wo eine Taufe stattfindet, entgegen. Werden unsere Kinder die Zeit in der Kirche einigermassen anständig rumbringen, werden sie gar von der Messgestaltung des Pfarrers gefesselt? Ja, es ist eine völlig aussergewöhnliche Messe in der der Pfarrer selbst Flöte und Orgel spielt und sogar ein Lied von Peter Reber singt. Kein Mucks von unseren Kindern, ausser bei den Liedern. Zurück von der Kirche werde ich langsam nervös. In diesem Lager werde ich auch wieder mal selbst eine Sportlektion leiten und versuchen den Kids die Weitsprungtechnik spielerisch näherzubringen. Um 14.30 Uhr bin ich dann beruhigt, die erste Lektion ist sehr gut verlaufen. Montag, 14. Juli 16.00 Uhr: Wieder einmal heisst es Fun mit ID (Innerer Dienst). Gruppe 3 darf heute die eigens mit Plastik angelegte Wasserrutsche geniessen. Haben sich die Mädels anfangs noch etwas geziert, waren am Schluss doch fast Alle auf der Wasserrutsche unterwegs. Am Abend sorgt dann das «Nummernspiel» wieder für spannende Momente. Dienstag, 15. Juli 09.00 Uhr: Ein ganz normaler Sporttag steht vor uns. Sämtliche Gruppen werden von morgens um 08.00 Uhr bis abends um 17.00 Uhr durch die Sportleiter im Trab gehalten. Um 19.30 Uhr beginnt dann der Leiterwettkampf. In zwei Gruppen dürfen die Leiter aus drei Spielen einen Sieger erküren, Die Kinder dürfen nun auch endlich mal zuschauen und sich amüsieren.

Nachdem wir alles gegeben haben wird doch tatsächlich die falsche Leitergruppe zum Sieger ausgerufen. Die «Grünen» haben gewonnen, wir Leiter von der «Orangen Truppe» staunen nicht schlecht. Jetzt dürfen sich die «Grünen» eine Aufgabe für die «Orangen» für die nächsten Tage ausdenken. Mittwoch, 16. Juli 09.00 Uhr: Eine Stunde länger schlafen hat alle wieder etwas lebendiger gemacht. Besammlung zum Ausflug. Nachdem alle nun Tee gefasst haben kann die Schar den Marsch nach Grenchen antreten. Etwas später als erwartet trifft die Wandergruppe in der Badi ein, wo bereits Andy und ich mit der Verpflegung auf sie warten. Das kalte Wasser hindert die Kinder nicht daran den Sprung zu wagen. Selbstverständlich immer unter Aufsicht von Leitern. Auf dem Rückweg um 15.30 Uhr dürfen wir dann noch Tee und Wasser an einen Zwischenhalt bringen. Das warme Wetter macht doch Einigen zu schaffen. Donnerstag, 17. Juli 17.30 Uhr: Nun wird gekocht. Die Kinder dürfen unter der Anleitung der Leiter selber ein tolles Menu kochen. Nach der hervorragenden Vorspeise gibt es dann einen Hotdog vom Grill. Gruppe 1 serviert, jeder Teilnehmer hat nun einen «Personal Hotdog Koch». Während der Zubereitung meins Hotdogs werde ich das Gefühl nicht los, dass da was nicht mit rechten Dingen zugeht. Man lenkt mich ab und übergibt mir dann genüsslich meinen Hotdog. Ich geniesse den Hotdog wie wenn nichts anderes wäre. Scharf habe ich ja gern und den Essig welcher enthalten war konnte ich auch nicht so richtig zuordnen. Freitag, 13. Juli 08.00: Beginn Sportlektionen. Wie jeden Tag beginnt nun die erste von sieben Sportlektionen. Heute sind die Kinder besonders nervös, ist dies doch der letzte Tag um die Vorführungen für den Bunten Abend noch fertig einzustudieren. Über 100 Besucherinnen und Besucher treffen im Laufe des Nachmittags ein und können sich am Bunten Abend davon überzeugen, was ihre Kleinen die ganze Woche gelernt haben. Absolute Spitzenklasse! Ich kann nach dem Leitertanz nur noch atemlos auf das tolle Sportcamp des Turnvereins Breitenbach zurückblicken und mich bei allen Kindern und Leiterinnen und Leitern recht herzlich für die tolle Woche mit vielen sehr schönen Momenten bedanken. Wir werden eventuell auch in Zukunft unser Lager gemeinsam mit Pieterlen durchführen. Eine echte Bereicherung! Franz Brunner Lagerleitung


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Lastwagenchauffeur Kat. C/E Anhängerzug für Milchtransporte Bitte senden Sie uns Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen an: Werner Gasser, Baselstrasse 27, 4222 Zwingen, oder melden Sie sich telefonisch bei Herrn Gasser, Tel. 061 761 36 69 / Natel 079 417 89 90


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Donnerstag, 31. Juli 2014 Nr. 31

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Nasser Juli: Die Wassertropfen im richtigen Blickwinkel bieten sich als Fotomotiv an.

REGION

DIE POLIZEI WARNT

SVP verliert Zugpferd Caspar Baader

Vorsicht mit Feuerwerk

dust. Nationalrat Caspar Baader hat am Mittwoch vergangener Woche dem Präsidenten des Nationalrates, Ruedi Lustenberger, und dem Regierungsrat des Kantons Baselland sein Demissionsschreiben zugestellt. Seit 27. April 1998 war Baader Mitglied des Nationalrates. Caspar Baader habe während sechzehn Jahren den von der Baselbieter Wählerschaft erteilten Auftrag mit grosser Freude erfüllt, heisst es in einer Medienmitteilung der Parteileitung. Während rund zehn Jahren war Caspar Baader als Fraktionschef der Schweizerischen Volkspartei im Nationalrat tätig. Baader will künftig seine Zeit vermehrt seinem Betrieb und seiner Familie widmen. Christian Miesch wird als erster Nachrückender seine Nachfolge im Nationalrat antreten.

WOS. Im Umgang mit Feuerwerk kommt es am 1. August immer wieder zu Unfällen mit teilweise schwerwiegenden Folgen. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen zu beachten. Erfahrungsgemäss mehren sich in den Tagen vor der Bundesfeier auch die Telefonanrufe bei der Polizei, in welchen sich Personen über Lärm durch Feuerwerkskörper am Tag und auch zu später Nachtstunde beklagen. Ebenfalls stellt das Grenzwachtkorps (GWK) in der Nordwestschweiz an den Landesgrenzen zu Frankreich und Deutschland während dieser Zeit regelmässig verbotene Feuerwerkskörper oder zu viel Feuerwerk sicher. Vor dem Abbrennen von Feuerwerk sollte die Gebrauchsanweisung sorgfältig gelesen werden. Lagern Sie Feuerwerk an einem kühlen, trockenen Ort ohne Zugang für Unberechtigte und

FOTO: RENATO LÜTHI, NENZLINGEN

Kinder. Halten Sie einen Feuerlöscher, eine Löschdecke oder einen Eimer mit Wasser bereit. Gelagertes Feuerwerk vor Funkenwurf schützen. Beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern sollte genügend Abstand zu Menschenansammlungen, Gebäuden und Wäldern eingehalten werden. Kinder sollten nicht unbeaufsichtigt Feuerwerk abbrennen. Halten Sie Raketen und dergleichen beim Abfeuern nicht mit blossen Händen. Nähern Sie sich einem Feuerwerkskörper bei einem Versagen erst nach 10 Minuten. Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, an Gebäuden die Fenster zu schliessen und die Sonnenstoren hochzuziehen. Feuerwerkskörper ab der Kategorie 4 dürfen nur durch Personen mit Fachkenntnissen verwendet werden. Weitere Informationen und Tipps können Sie auch folgender Internetseite entnehmen: http://www.fedpol.admin.ch

Aktives APH Stäglen NUNNINGEN. WOS. Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheims Stäglen (APH) kommen in den Genuss einer Ferienwoche. Vom 17. bis 23. August werden diese im idyllischen Aeschiried ob dem Thunersee eine einwöchige Luftveränderung geniessen. Bleibt zu hoffen, dass bis dahin das Wetter wieder mitspielt. Das APH Stäglen ist auch bekannt für seine öffentlichen Unterhaltungsnachmittage, zu welchen auch die Bevölkerung herzlich eingeladen ist. So ist am 3. August das Quartett Sorpresa aus Basel zu Gast. Am 10. August singt und spielt Hans Stalder aus Merligen und am 31. August sorgt Walter Saner aus Kleinlützel mit seiner Handorgel für Stimmung im Stäglen. Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 15.00 Uhr. Hof-Theater macht Station WAHLEN. WOS. «Die Chorprobe» heisst die 9. Produktion des Vereins hof-theater.ch. Das musikalische Lustspiel erzählt die Geschichte eines kleinen Dorfchores und seinem höchst ambitionierten Dirigenten. Regisseur Hans Peter Incondi setzte das Stück auf bewährte Art meisterhaft um. Ein Geheimtipp: Nicht nur, aber auch für Freunde des Gesangs! Erneut macht die Truppe dieses Jahr in Wahlen bei

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Monika und Christoph Mathys, im Neuhof, In den Spitzen 5, Station. Und zwar am 19. September. Ausführlichere Vorschau folgt später.

MUSIK-TIPP

Eric Clapton & Friends Eric Clapton betonte wiederholt, dass J. J. Cale für ihn wie für andere Musiker zu den einflussreichsten Protagonisten der Rockgeschichte zählt. Clapton landete mit Cales Kompositionen «After Midnight» und «Cocaine» zwei Welthits. 2006 spielten die beiden Songschreiber und virtuosen Gitarristen gemeinsam das Album «The Road to Escondido» ein. Ein Jahr nach dem Tod seines Weggefährten Cale erweist ihm Clapton nun mit dem Album «The Breeze - An Appreciation of J. J. Cale» (Universal Music) die Reverenz. Er hat es mit Mark Knopfler, John Mayer, Willie Nelson, Tom Petty, Don White und anderen Musikerfreunden aufgenommen. Clapton & Friends interpretieren auf ihre Weise 16 Hits von Cale. Er hatte sich im Verlauf seiner langen Karriere nie um aktuelle Trends oder um einen Stilwechsel gekümmert. Er war zeitlebens seinem groovenden Laidback-Mix von Blues, Rock und Country treu geblieben. Das Tribute-Album von Clapton & Friends verläuft respektvoll in dieser Spur. Wer Lust auf mehr hat, greife zu den Originalen von Cale. Benno Hueber

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Komprimierte Natur in Nenzlingen. Der Ricola-Kräutergarten und seine Umgebung war a...