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10. Juli 2014 | Nr. 28 | 74. Jahrgang

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WOCHENTHEMA

Militärisches Stelldichein AM 12. JULI findet in Grenchen das Militär Oldtimer Treffen statt. Militärfahrzeugbesitzer stellen beim Velodrome Suisse ihre Schmuckstücke aus. Der Auftritt der Berittenen Artilleriemusik Solothurn ist ein weiterer Höhepunkt des Anlasses. SABINE SCHMID (TEXT)

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as Militär Oldtimer Treffen hat bereits früher stattgefunden. «Sporadisch, alle zwei Jahre in Eptingen im Kanton Baselland», erklärt Max Frey, Organisator und Besitzer von Militärfahrzeugen. Anlässlich eines Saurer-Treffens habe er vergangenes Jahr mit den Grenchnern Ivo von Büren und Peter Büchel gesprochen. Beide ebenfalls Besitzer von Militärfahrzeugen. «Und da haben wir ein Oldtimer-Treffen in Grenchen gleich zu Faden geschlagen.» Und in der Folge Punkt für Punkt aufgegleist. Jetzt ist alles organisiert, alles parat für das grosse OldtimerTreffen am Samstag, 12. Juli. Das Programm verspricht einen spannenden Tag, nicht zuletzt auch wegen der berühmten Alouette-Helikopter, die ebenfalls ihren Auftritt geniessen, sowie der Berittenen Artilleriemusik Solothurn, kurz BAMS. Das Treffen verspricht interessante

Die Uniformen der BAMS sind originalgetreu der alten blauen Artillerieuniform der Schweizer Armee von 1895 nachempfunden. (Bild: Benno Hunziker) Einblicke in die militärische Vergangenheit der Schweiz, die sicher nicht nur Militär-Fans begeistern werden. Mit der BAMS hat Solothurn ein Stück Tradition aus der Zeit um die Jahrhundertwende hinübergerettet. Es war 1929 als ehemalige Artillerietrompeter die Berittene Artilleriemusik Solothurn gegründet haben. Es ist die letzte Musikgesellschaft dieser Art in der Schweiz und heute national ein Begriff. Mittlerweile sorgt die BAMS nicht nur in Solothurn, sondern an vielen Grossanlässen in der ganzen Schweiz für begeisterte Zuschauer.

Solche Anlässe sind immer mit grossem Aufwand verbunden, müssen doch die Pferde aus der ganzen Region an einen Ort gebracht werden. Es ist also immer auch eine logistische Herausforderung. Und auch das Musizieren auf dem Pferderücken will gelernt sein. Man muss nicht nur den richtigen Ton treffen und im Takt bleiben, sondern gleichzeitig auch im Sattel eine gute Figur machen. Und beides erfordert viel Training und Fleiss. Mehr zum Militär Oldtimer Treffen lesen Sie auf Seite 5.

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Veranstaltungen/Stellen

Donnerstag, 10. Juli 2014 | Nr. 28

Wir gratulieren

Moghees Chaudhry zur erfolgreichen Lehrabschlussprüfung als Polymechaniker EFZ und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Erfolg.

Albinot Celiku Manuel Mehr

Albinot Celiku Haustechnikpraktiker EBA Sanitär, 1. Rang, Note 5,4 Manuel Mehr Heizungsinstallateur EFZ Wir gratulieren den jungen Berufsleuten zu den hervorragend bestandenen Berufsprüfungen. Wir freuen uns mit euch.

STELLENMARKT

IMPRESSUM

Verkäuferin/Schichtleiterin 50–80% amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 035 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

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Amtliche / Kirche

Nr. 28 | Donnerstag, 10. Juli 2014

KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

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Cslovjecsek-Weder Christine + Adrian Sägemattstrasse 15, 2540 Grenchen Bauvorhaben Neubau EFH Bauplatz Studenstrasse 4 / GB-Nr. 9366 Planverfasser Bigolin + Crivelli Architekten AG Bettlachstrasse 8, 2540 Grenchen Einsprachefrist 24. 7. 2014. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Goda Verwaltung AG, Postfach 9330 8036 Zürich Bauvorhaben Nutzungsänderung UG + DG (alt: Nebenräume, neu: Wohnen) Bauplatz Gibelstrasse 60 / GB-Nr. 6076 Planverfasser Rüpp Innenarchitektur GmbH Tigelbergstrasse 1, 9442 Berneck Einsprachefrist 24. 7. 2014. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller

Basciani Pompeo + Ruth Moosstrasse 23, 2540 Grenchen Bauvorhaben Sitzplatzverglasung + Überdachung Gartencheminée Bauplatz Moosstrasse 23 / GB-Nr. 6247 Planverfasser Brunner Polybau GmbH Kirchenfeldstr. 469, 4712 Laupersdorf Einsprachefrist 24. 7. 2014. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 10. 7. 2014

BAUDIREKTION GRENCHEN

Militärfahrzeug-Treffen in Grenchen Samstag, 12. Juli 2014, ab 10.00 Uhr beim Velodrome SUISSE

Landung Oldtimer-Helikopter Alouette II und III

Rahmenprogramm / Festwirtschaft Info unter www.mili-oldtimer-grenchen.com

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 13. Juli 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe von Alexandra Giszas, Grenchen. «Paulus fordert uns auf, um die Wette zu laufen», 1. Korintherbrief 9, 24–27. Pfarrerin Kornelia Fritz. Markuskirche Bettlach Sonntag, 13. Juli 10.00 Uhr Kein Gottesdienst. Für die ganze Kirchgemeinde findet der Gottesdienst in Grenchen statt. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 12. Juli 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 13. Juli 10.00 Uhr Eucharistiefeier. Dienstag, 15. Juli 9.00 Uhr Eucharistiefeier fällt aus. Mittwoch, 16. Juli 19.00 Uhr Eucharistiefeier fällt aus. Donnerstag, 17. Juli 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. Freitag, 18. Juli 8.00 Uhr Eucharistiefeier: CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 13. Juli Es findet kein Gottesdienst statt. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 13. Juli 19.00 Uhr Gottesdienst spanisch-deutsch.

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Grenchen

Nr. 28 | Donnerstag, 10. Juli 2014

«Jeder kann ein Militärfahrzeug kaufen» ●

GRENCHEN Am kommenden Samstag stellen Militärfahrzeugbesitzer alte Transportmittel der Schweizer Armee beim Velodrome Suisse aus. Wie kommt man eigentlich in den Besitz eines solchen Fahrzeugs - wir haben bei Mitorganisator Max Frey nachgefragt.

«

1600 Berna Lastwagen mit verschiedenen Aufbauten für die Armee beschafft. Es sind Fahrzeuge von hoher Qualität. Das zeigt sich daran, dass noch heute viele dieser Fahrzeuge in einem hervorragenden Zustand und funktionsfähig sind. «Aber den Ansprüchen einer modernen Armee dennoch nicht mehr genügen», ergänzt Frey. Und es sei auch nicht das Fahrzeug allein, das den Reiz ausmacht. Das umfangreiche Zubehör bestehend aus Seilwinden, Umlenkrollen, Schanzwerkzeug und Ersatzteilen machen ein solches Fahrzeug zu einem wahren Schatz für Liebhaber.

SABINE SCHMID (TEXT)

Wer ein altes Militärfahrzeug kaufen will, der hat verschiedene Möglichkeiten», erklärt Max Frey, Mitorganisator des Militär Oldtimer Treffens Grenchen. «In Raron im Wallis beispielsweise gibt es drei bis vier Versteigerungen im Jahr, an denen man alte Militärfahrzeuge erwerben kann.» Die Bestandesreduktion der Schweizer Armee, sowie die ständige Erneuerung der Ausrüstung bedinge, dass überzähliges Material sowie Fahrzeuge laufend verkauft werden. Und jeder, der sich dafür interessiert, kann im Prinzip auch ein Fahrzeug kaufen. Da müsse man auch nicht Unmengen von Geld hinblättern. Ein Lastwagen sei schon für vier bis fünf tausend Franken erhältlich. Selbstverständlich machen auch hier Angebot und Nachfrage den Preis. Seltenere Fahrzeuge kosten natürlich mehr. «Auch bei Militärfahrzeugen gibt es die Ferraris, die halt viel Geld kosten.» Vor Jahren hat der Bund auch Panzer verkauft. Wenn man nun aber ein qualifizierter Sammler ist - so wie Max Frey - dann erhält man die Fahrzeuge gratis. «Wobei genau genommen handelt es sich um eine Dauerleihgabe», fährt Frey fort. «Ich restauriere und erhalte die Fahrzeuge für die Nachwelt.» Mit zwei Kollegen mietet er eine Halle, wo die Fahrzeuge parkiert sind. Da stehen zwei Panzer, zwei Pinzgauer, mehrere Lastwagen, also rund sieben bis acht Fahrzeuge. «Wir Samm-

Zerstörung wertvoller Lebensräume Die Witi-Schutzzone würde mit der geplanten Pistenverlängerung massiv

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PROGRAMM

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Militär Oldtimer Treffen Grenchen, Samstag, 12. Juli 10 Uhr Eröffnungsansprache durch Stadtpräsident Scheidegger, im Anschluss Begrüssung durch Brigadier Rolf Siegenthaler 11.30 Uhr Landung der Helikopter Alouette II und III ex CH-Armee 14 Uhr Überraschung 15 Uhr Abflug der beiden Helikopter 15.30 Uhr Vorführung berittene Artilleriemusik Solothurn 16.30 Uhr Beginn musikalischer Unterhaltung mit «Tiroler Aschi»

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Geschichtsträchtige Helikopter Zwischen 1964 und 1976 hat die Schweizer Armee rund 3200 Saurer und rund 1600 Berna Lastwagen mit verschiedenen Aufbauten für die Armee beschafft. ●

Wochenthema

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Eine ganz besondere Bedeutung haben übrigens die sogenannten Alouette-Helikopter. Es sind die ersten He-

ler werden meistens von den Platzverhältnissen eingeschränkt», so Frey. Was das für Leute seien, die Militärfahrzeuge kaufen, wollen wir wissen. «Querbeet», antwortet Max Frey. Aber natürlich haben sie eine Affinität zum Militär, zur Schweizer Geschichte, zu alten Fahrzeugen im Allgemeinen.

Fahrzeuge mit Vergangenheit Wer ein Militärfahrzeug erwirbt, erhält meistens auch eine ausführliche Dokumentation des Transportmittels. «Ein Fahrtenbüchlein, in dem vermerkt ist, welcher Fahrer in welchem WK von wo bis wo damit gefahren ist.» Kriegserprobt sind die Transportmittel aber nicht. «Höchstens wenn die Schweizer Armee ein amerikanisches Fahrzeug gekauft hat, das eventuell im Krieg war.» Diese Geschichte ist aber meistens nicht dokumentiert. Und die Sterne der amerikanischen Fahrzeuge wurden jeweils überspritzt. Nur wenn man genau hinschaue,

Die Alouette II ist der erste Helikopter, der im Einsatz der Schweizer Armee stand.

könne man ihn vielleicht noch erkennen. Aber das sind jene Fahrzeuge, die eher selten sind. Häufiger sind Fahrzeuge von den Fabrikanten Saurer, Berna und FBW. Von 1964 bis 1976 hat die Schweizer Armee rund 3200 Saurer und rund

likopter, die die Armee ab 1958 gekauft hat. Sie dienten anfänglich als Beobachtung-, Verbindungs-, Transport- und Rettungshelikopter und wurden offiziell erst 1991 ausser Dienst gestellt. Am 11. Juni 1994 wurden auf dem Militärflugplatz Alpnach

Die geplante Pistenverlängerung käme vollständig in die Witi-Schutzzone zu liegen und würde wertvolle Lebensräume für Tiere zerstören. (Bild: zVg.) beeinträchtigt. Lebensraum von gefährdeten Tierarten wie Feldhase, Weissstorch, Kreuzkröte würde zerstört. Wertvolle periodisch vernässte Flächen, die regelmässig von Zugvögeln und Amphibien genutzt werden, gingen verloren. Der regionale Wildtierkorridor würde extrem eingeengt. Der Riederengraben und der Witibach müssten im Bereich der neuen Piste eingedolt werden. Insgesamt würden gut fünf Hektare Fruchtfolgefläche verloren gehen, was etwa sieben Fussballfeldern entspricht. Die wirtschaftlichen Argumente für den Pistenausbau werden sehr pau-

schal begründet. Laut einer Studie der Universität St. Gallen aus dem Jahr 2009 über die „Regionalflugplätze und deren Wirkung auf das Luftfahrtsystem der Schweiz“ wird die Wichtigkeit für Standortentscheide durch die befragten Unternehmen aber als gering eingestuft. Zudem werden die Fortschritte in der Flugzeugentwicklung nicht mit einbezogen, könnten doch bald moderne Businessjets, wie zum Beispiel der neue Pilatus PC-24, vollbetankt auf der bestehenden Piste starten. Und obwohl immer wieder betont wird, dass im Projekt den Umweltinteressen eine hohe Bedeutung

Die Pistenverlängerung würde ein neues Anflugregime erforderlich machen, bei dem ein Überflug von Altreu, dem europäischen Storchendorf in Betracht gezogen wird. Die grösste Storchenkolonie der Schweiz würde durch den Flugbetrieb gefährdet. Zudem könnten die Vögel auch zu einem Sicherheitsrisiko für die startenden und landenden Flugzeuge werden. Die Solothurner Umweltverbände wehren sich nicht gegen eine Güterabwägung, welche auch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte berücksichtigt. Gerade der Nutzen einer Pistenverlängerung für die Wirtschaft konnte bisher aber nicht belegt werden. Deshalb und aufgrund der Tatsache, dass die Kosten auf Seite der Umwelt nicht durch entsprechende Massnahmen aufgewogen wurden, führt dazu, dass die Solothurner Umweltverbände die Verlängerung in der vorgeschlagenen Form integral ablehnen und sich stattdessen für den ungeschmälerten Erhalt der Witi-Schutzzone einsetzen. mgt

in Obwalden die letzten sechzehn verbliebenen Alouette II versteigert. Zwei Alouette landen nun am 12. Juli - gutes Flugwetter vorausgesetzt - um 11.30 Uhr beim Velodrome in Grenchen. 1964 wurde dann die grössere und leistungsfähigere Alouette III eingeführt. Bis 1972 hat die Schweizer Armee 85 Modelle beschafft. Sie kamen für Transporte von Personen und Lasten zum Einsatz, aber auch für Rettungsflüge, zur Brandbekämpfung und in der Katastrophenhilfe, vereinzelt auch im Ausland. Einen wichtigen Stellenwert nahm die Alouette III bei der Pilotenausbildung ein - Generationen von Helikopter-Piloten haben ihr Brevet auf der Alouette III erlangt. Die Ära dieser Helikopter ging 2010 zu Ende. Die verbleibenden Modelle wurden der National Disaster Management Authority in Pakistan übergeben, die die Helikopter zur Bewältigung von Naturkatastrophen brauchen. In der Schweizer Luftwaffe wurde die Alouette III durch zwanzig Helikopter vom Typ Eurocopter EC635 ersetzt. Geschichtsträchtig sind sie also alle, die Transportmittel, die am 12. Juli beim Velodrome Suisse begutachtet und bestaunt werden können...

NEWS

zukommt, werden kaum konkrete ökologische Ersatzmassnahmen genannt. Solche seien in Erarbeitung. Aus der Sicht der Umweltverbände sind auch nur annähernd adäquate Ersatzmassnahmen unrealistisch und nicht umsetzbar, da sie auf weiteren landwirtschaftlichen Flächen zu liegen kämen, was den Verlust von weiteren Fruchtfolgeflächen für die Landwirtschaft zur Folge hätte.

Auch Altreu betroffen

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GRENCHEN Die Solothurner Umweltverbände sind auch nach der ersten Informationsveranstaltung im Rahmen des zweiten Koordinationsgesprächs überzeugt, dass die neue „verträglicher“ gestaltete Ost-Variante der Pistenverlängerung keine akzeptable und umweltverträgliche Lösung darstellt.

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Gegen die Pistenverlängerung

er Regierungsrat fordert, dass das Projekt Pistenanpassung den Grundsätzen der Nachhaltigkeit genügen muss, da es in einer besonders sensiblen Landschaft geplant ist. Die Landschaft ist nicht nur sensibel, sie ist auch geschützt, denn die Verlängerung käme vollständig und zentral in die Witi-Schutzzone zu liegen. Der Bund hat die hohe ökologische Bedeutung der Witi-Ebene erkannt, und deshalb rund 160 Millionen Franken in den Witi-Tunnel investiert, um den wertvollen Lebensraum zu erhalten und nicht vollständig durch die Autobahn zu zerschneiden. Als Garantie zum zukünftigen Erhalt und zum Schutz der Aareebene schuf der Regierungsrat die Kantonale Landwirtschafts- und Schutzzone Witi.

GRENCHEN

Musigbar Open-Air Kommenden Samstag, 12. Juli findet bereits zum dritten Mal der Open-Air-Anlass der Musigbar statt. Im ebenso einmaligen wie lauschigen Hinterhof an der Solothurnstrasse 8 bei Toni Lötscher eröffnet traditionellerweise die Jabahe-Band mit ihrer musikalischen Weltreise um 15 Uhr den Event. Danach tritt die Band BabsGinger auf. Sie besteht aus den beiden Schweizer Songwritern Babs und Res. Ihre Musik ist eine Mischung aus Pop und Rock, in welche auch Elemente aus Jazz und Blues einfliessen. Melodie und Text stehen im Mittelpunkt ihrer Musik, welche ohne grossen technischen Schnickschnack auskommt. Danach ist die Bühne für jedermann frei. Einige Musiker aus der Region haben bereits ihr Kommen angesagt. Die DJ’s Eugen und Lili legen auf. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Der Reinerlös geht an die Jabahe-Band. Details zum Anlass Samstag, 12. Juni, ab 15 Uhr. Musigbar Open-Air. Hinterhof Solothurnstrasse 8 (bei schlechter Witterung in der Mix It Bar, Bielstrasse 7). Mit: Jabahe-Band, BabsGinger, Open Stage. DJ’s Eugen und Lili.


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Menschen

Nr. 28 | Donnerstag, 10. Juli 2014

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Im Streiflicht: 4. Kunstmarkt coffre ouvert in Grenchen

Toller Anlass für Platz und Stadt

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ie Kunstgesellschaft Grenchen hatte am vierten «coffre ouvert» wieder Wetterglück und ein Haufen Leute schlenderte durch die Wagenburg auf dem Marktplatz. Knapp 60 Kunstschaffende und Sammler aus der Schweiz und dem nahen Ausland boten hier direkt aus dem Kofferraum Teile ihres Werks feil (darunter viele Gemälde und Aquarelle aber auch Stiche und Skulpturen) und sorgten für ein wahrhaft buntes Treiben.

Für Sie unterwegs Stefan Kaiser

Claude Desgrandchamps, OK-Präsi des «coffre ouvert», mit Philipp Glocker, Präsident der Kunstgesellschaft Grenchen.

Uli Schmissart und Schauspielerin Carole Schmitt aus Köln mit dem Kunstmaler Günter Schmitt aus Bellach.

Alexandra und Nina Häfliger aus Subingen mit Marlise Thiel aus Luterbach.

Nicht zum ersten Mal dabei: Lotti Walti, Rothrist, und Rosa Gasche, Kriegstetten.

Der in Grenchen aufgewachsene Thomas Steinbeck aus Solothurn.

Regula Lüthi und Elisabeth Aeschlimann, beide aus Grenchen, von der Brocante an der Bündengasse.

Lasen in der Zeitung vom Anlass: Rüdiger Rehkop und Brigitte Trösch Rehkop aus Nidau.

Zwei Skulpturen-Vertreter: Hermann Jüni, Büren an der Aare und Beat Julius Müller, Kunstgesellschaftsmitglied aus Solothurn.

Thomas Weya, Bettlach, besucht seine Schwester Sarah Weya, Lommiswil.

Die Grenchnerin Rita Steiner mit eindrücklichen Porträts.

Wider das «hässliche Entlein» GRENCHEN Die Verleihung des Wakkerpreises 2008 hat Grenchen damals ganz schön in die Medien gebracht. Sechs Jahre und ein paar Städterankings mit viel Unterhaltungs- aber wenig Nutzwert später, ärgern sich Politik und Behörde zu recht: Wie soll die Stadt auf schlechte Noten in den Städterankings reagieren?

Werk war damals ebenso ein Präsentationsobjekt wie zum Abschluss der Flughafen.

Wie Balsam für die Ohren ...

JOSEPH WEIBEL (TEXT)

N

ZZ Folio 111/2008 hat Grenchen vier Seiten gewidmet. Der Autor staunte schon im Vorspann: «Die Krisenstadt arbeitet intensiv an ihrem Image und punktet.» Betitelt war die Reportage mit: «Das hässliche Entlein». Einerseits erhielt die Uhrenstadt 2008 den Wakkerpreis, andererseits belegte sie in der Liste der «Schweizer Top-Städte» des Zürcher Wirtschaftsmagazins «Bilanz» den letzten Platz. Dieses Ranking sei ein «katalogisierter Hafechäs», wurde der damalige Stadtpräsident Boris Banga zitiert. Zwischenzeitlich hat sich Grenchen immerhin vom letzten Platz «entfernen» können. Im Juni rangierte Solothurn von 147 bewerteten Städten und Gemeinden auf Platz 137 - wie 2013 bereits. Für den heutigen Stadtpräsiden-

«Wer in Grenchen aussteigt, wird vom neuen Kunsthaus empfangen», stand 2008 im NZZ-Folio, in dem Jahr als Grenchen mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet wurde. Im Bilanz-Städteranking belegt die Uhrenstadt allerdings immer die hintersten Ränge. (Bild: Sabine Schmid) ten François Scheidegger ist «das Ranking Zürich-gefärbt und in jeder Hinsicht fragwürdig», ist im Grenchner Tagblatt zu lesen.

Stadtrundgang für Journalisten Jedenfalls war die Bilanz der «Bilanz» ein Thema an der letzten Gemeinderatssitzung. Gemeinderätin Clivia Wullimann schlug beispielsweise vor, dass Lamentieren wenig bringe. Viel eher sollte man zu einer Charmeoffensive starten und die ver-

antwortlichen Journalisten zu einem Stadtrundgang einladen. Dazu kam es vor sechs Jahren automatisch. «Stadtpräsident Boris Banga ist seit der Verleihung des Wakkerpreises zum Stadtführer mutiert», steht beispielsweise in einer Reportage im Solothurner Wirtschaftsmagazin «Wirtschaftsflash» (November 2008). Er begleitete immer wieder nationale Medienleute durch die Metropole: Zur Bergstasse beispielsweise, dann in die Sportzone, und zum Weiler Staad. Das Eta-2-

... fühlen sich aber vor allem die eingangs erwähnten Aussagen im NZZ Folio an. «Wer in Grenchen aussteigt, wird vom neuen Kunsthaus empfangen. Der lichte Glasbau, der sich an ein frisch renoviertes Herrschaftshaus lehnt, ist der vorläufig letzte Akt einer Reihe von gezielten städtebaulichen Eingriffen, die der Uhrenstadt den Wakkerpreis 2008 eingetragen haben. Früher habe man in Biel gefrotzelt, Grenchen sei nur das Rotlicht auf dem Weg nach Solothurn; die Bieler hätten auf dem Weg nach Osten stets an derselben Ampel vorbei fahren müssen und hätten dabei Wetten abgeschlossen. Wer auf Rot tippte, gewann. «Heute ist die Solothurnstrasse die einzige Kantonsstrasse der Schweiz, auf der nur 20 km/h gefahren werden darf. Dem NZZ Folio ist natürlich auch das «Bilanz»-Städteranking zu Ohren gekommen. Der Augenschein brachte den NZZ-Journalisten zu einer schlichten und klaren Erkenntnis: «Tatsächlich wartet die «Bilanz»-Rangliste mit einigen Absurditäten auf. So belegt die gesichtslose Zürcher Vorortsgemeinde Wallisellen, deren grösste Attraktion das Einkaufszentrum Glatt ist, den 4. Rang... (...)».

Steuersenkung am wirksamsten Erwähnt wird in der Reportage unter anderem auch die Potenzialstudie der Credit Suisse, die die Region 2007 bereits als eine der zukunftsträchtigsten der Schweiz erkannte. Aus dem einstigen Bauerndorf ist ein Standort der Hightech-Industrie entstanden. In der Uhrenindustrie kommen sämtliche Formen moderner Hochpräzisionstechnik zum Einsatz: Metall- und Kunststoffverarbeitung, Beschichtungstechnik, Präzisionsmechanik, Automation, Optik, Elektronik. In Grenchen würden diese Hightech-Industriezweige im Cluster zusammenfinden: die Medizinaltechnik und die Zulieferbetriebe der Automobilindustrie. NZZ Folio erkennt: «Das schlechte Image ist ein Selbstläufer. Wie beim österreichischen Wein: Obwohl in Österreich seit einigen Jahren einige der besten Weine der Welt gekeltert werden, erinnern sich die Leute immer nur an den Frostschutzmittelskandal von 1985.» Zurück zur Gegenwart. Stadtpräsident François Scheidegger nahm die Resultate an der letzten Gemeinderatssitzung nicht ernst. «Die Mängel dieses Rankings sind so eklatant, dass man die Resultate nicht allzu ernst nehmen darf», wird er weiter im Grenchner Tagblatt zitiert. Sein Vorschlag: «Eine wesentliche Verbesserung Grenchens im Ranking wäre vor allem durch eine Steuersenkung zu erreichen.»


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 10. Juli 2014 | Nr. 28 IN GRENCHEN IST WAS LOS!

FREITAG, 11. JULI

SONNTAG, 13. JULI

17.00–22.00 Uhr: «Minigolf-Volksturnier». Volksturnier für jedermann, keine Anmeldung nötig. Minigolf-Anlage beim Parktheater, Lindenstrasse 39.

10.00–17.00 Uhr: «Minigolf-Volksturnier». Minigolf-Anlage beim Parktheater, Lindenstrasse 39.

MONTAG, 14. JULI

SAMSTAG, 12. JULI

8.30–10.00 Uhr: Kreatives Tanzen und Bewegen. Restaurant am Girardplatz (Fitnessraum), Girardstrasse 19.

10.00–22.00 Uhr: «Minigolf-Volksturnier». Volksturnier für jedermann, keine Anmeldung nötig. Minigolf-Anlage beim Parktheater, Lindenstrasse 39.

MITTWOCH, 16. JULI

Ab 10.00 Uhr: Militär-Oldtimer-Treffen mit alten Saurer/Berna/FBW u.v.m. 10.00: Eröffnungsansprache durch Brigadier Rolf Siegenthaler 11.30: Landung der Helikopter Alouette II und III Ex-CH-Armee 14.00: Einfahrt Spezialfahrzeuge 15.00: Abflug der beiden Helikopter 15.30: Vorführung berittene Artilleriemusik Solothurn 16.30: Beginn der musikalischen Unterhaltung mit Tiroler Aschi. Velodrome Suisse.

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Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles  Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch

15.00 Uhr: Musigbar Open-Air. Open-Air im Hinterhof bei Toni Lötscher. Mit der Jabahe-Band, Babs Ginger und weiteren Bands. Jam Session und kulinarische Verpflegung inkl. Reinerlös zugunsten Jabahe-Band. Bei schlechter Witterung in der Mix-It Bar an der Bielstrasse 7. Solothurnstrasse 8

14.00–19.00 Uhr: Die Bibliothek ist während der Sommerferien jeweils am Mittwochnachmittag von 14-19 Uhr geöffnet. Stadtbibliothek, Lindenstrasse 17.

MONTAG, 21. JULI 8.30–10.00 Uhr: Kreatives Tanzen und Bewegen. Restaurant am Girardplatz (Fitnessraum), Girardstrasse 19.

MITTWOCH, 23. JULI 17.00–19.00 Uhr: Kindernachmittag und kreativer Grillplausch im Garten. Anmeldung erwünscht. Unter dem Motto «Kräuterhexe und Wurzelsepp» lernen Kinder Pflanzen und Landschaften von Grenchen in der Gartenausstellung des Museums kennen. Für Kinder von 7–11 Jahren. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Gastauftritt: Büren an der Aare». Mit Objekten zur Geschichte der Bürener Wallfahrt und der Fasnacht, dem «Büre Nöijohr». Bis 30. Juli. «Moderne Architektur im Kanton Solothurn 1940–1980». Bis 14. September. Die kantonale Denkmalpflege inventarisierte die schützenswerten Bauten aus der Zeit von 1940 bis 1980 im Kanton Solothurn. Mi/Fr–So 14–17 Uhr Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Weltenwürfe». Werke der Künstlerinnen Sandra Boeschenstein, Julia Steiner und Monica Ursina Jäger. Bis. 21. September. Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

Kapelle Allerheiligen: Für Besichtigungen geöffnet. Aufsichtsperson steht für Auskunft zur Verfügung. Sa 13.30–16 Uhr Galerie Urs Leimer Immobilien AG: Werke von Toni Bieli. Arbeiten in Mischtechnik aus den Jahren 2008 bis 2014. Bis 12. September. Öffnungszeiten: Mo–Fr 7.30–12/13.30–17.30 Uhr. Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: «Let‘s Money». Der Künstler Pino Simili spielt in seinen Collagen mit Farben und Formen und interpretiert Schlagzeilen aus Medien und Presse. Bis 28. Oktober. Mo–Mi/Fr 8.30–12/13.30–17 Uhr, Do 8.30–12/13.30–18 Uhr

DEMNÄCHST

BÄRGCHILBI STIERENBERG 9.–10. August Sa. ab 15 Uhr, So. ab 9 Uhr: Samstag: Raclette mit Unterhaltung. Sonntag: Bärgchilbi mit ökumenischem Gottesdienst. Verschiebedatum bei schlechtem Wetter: 16./17. August. Organisiert vom Jodlerklub Bärgbrünnli Grenchen. Stierenberg.

18. GRÄNCHNER CHÜRBISNACHT 24. Oktober, 16.00–22.00 Uhr: Das grosse Gränchner Chürbisfest mit grossem Kürbis- und Kunsthandwerkermarkt, kulturellem Rahmenprogramm und dem traditionellen Lichterumzug um 20 Uhr. Marktplatz

GRENCHNER KULTURNACHT – 3. BLAUE NACHT Foto: Grenchen Tourismus. Wandflue

Ausflugstipp: Auf den Spuren des Grenchner Bären Erkunden Sie auf der gemütlichen, jedoch spektakulären Gratwanderung entlang der Wandflue die Grenchenberge. Geniessen sie eine einmalige Aussicht auf Grenchen, die Alpen und den Bielersee und lassen Sie es sich in einer der zahlreichen Bergbeizen bei Speis und Trank gut gehen. Vor Bären brauchen Sie sich nicht zu fürchten. Aber noch vor 250 Jahren war der Braunbär auch im Wald oberhalb Grenchens daheim. Schliesslich war es ein Bettlacher Holzfäller, der Ende Oktober 1754 den letzten Bären im Kanton Solothurn erlegt hatte, indem er sich der Legende nach mit ihm die Wandflue runter stürzte. Am Fusse des Felsens blieb der Bär tot liegen, auf ihm ohnmächtig der geschwächte aber lebendige Mann. Diese Geschichte schrieb der Berner Professor Emanuel Friedrich Zehnder

1838 nieder. Im «Heimatbuch Grenchen» steht dazu: «Durch den Todessturz des Zotteltieres war in unserer Gegend die Bärengefahr definitiv beseitigt.» Routenempfehlung: Untergrenchenberg–Obergrenchenberg–Oberes Brüggli–Bettlachberg–Untergrenchenberg. Dauer: 2 Stunden, 45 Minuten Die Linie 38 der BGU – Busbetriebe Grenchen und Umgebung – führt Sie ins schöne Naherholungsgebiet. (Fahrplan unter www.bgu.ch) GRENCHEN…NATUR…UND…(VIEL)…MEHR…

13. September, 16.00–00.30 Uhr: Das Grenchner Kulturspektakel. Programmdetails folgen demnächst. Ganze Stadt.

Vorfreude auf die 18. Gränchner Chürbisnacht. (Bild: Hanspeter Baertschi)

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Grenchner Stadt-Anzeiger 28/2014

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