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Menschen

Nr. 23 | Donnerstag, 5. Juni 2014

Interkulturelles Sprachcafé - von Frauen für Frauen GRENCHEN Die Idee ist einfach gut: An einem internationalen Frauenstammtisch lernen sich Frauen unterschiedlicher Kulturen kennen und lernen dabei erst noch Deutsch.

Messerli, Mitorganisatorin des Sprachcafés und Vize-Präsidentin von Granges MELANGES.

Auch für Schweizerinnen Die Frauen kommen aus allen Herren Länder. Auf einer Teilnahmeliste von Granges MELANGES sind rund 16 verschiedene Nationen ersichtlich, nebst den oben genannten auch Azerbaydschan, Polen, Pakistan, Finnland, Thailand, Ghana, Somalia, Kosovo, Sri Lanka und mehr. Auch die Schweiz ist natürlich vertreten - denn auch Schweizerinnen sind selbstverständlich mehr als willkommen. Vor allem, da sie - wie Frauen aus Deutschland und Österreich auch - sprachlich einen wertvollen Beitrag leisten können. Und weil es auch für sie eine interessante Plattform ist und eine gute Gelegenheit Frauen aus verschiedenen Kulturen kennen zu lernen.

SABINE SCHMID (TEXT, BILD)

D

er internationale Frauenstammtisch, oder besser gesagt das interkulturelle Sprachcafé, findet jeweils am ersten Freitag im Monat im Restaurant La Trattoria am Girardplatz statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Und ob man einfach gelegentlich mal hereinschaut oder jedes Mal teilnimmt, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass die Frauen sich wohlfühlen, unter sich sind, andere Frauen kennenlernen und sich austauschen, über Frauenthemen allgemein, über das Muttersein, über die Kinder, über Schule und Kindergarten, über den Beruf aber auch über spezifische Themen, die Frauen aus fremden Kulturen ganz besonders betreffen. Und das alles auf Deutsch! Ein hervorragender Deutschkurs...

An jedem ersten Freitag im Monat nach neun Uhr treffen die ersten Frauen ein. Und um 9.30 Uhr - dann ist offizieller Beginn des Sprachcafés sitzt eine rund 15-köpfige Frauenrunde an einem langen Tisch zusammen. Eigentlich ja nichts ungewöhnliches, ausser, dass die Frauen aus den unterschiedlichsten Ecken der Welt stammen. Eine Frau aus Afghanistan sitzt visà-vis einer Japanerin, diese spricht

NEWS

GRENCHEN

Qualifiziert für WM Karateka Dejan Jedrinovic vom KARATE KAI GRENCHEN hat sich für die JSKA-Weltmeisterschaft vom 14. - 19. Mai 2014 in Terni (Rom) qualifiziert. In der Altersklasse zwischen 25-39 Jahren konnte er damit nach langer Vorbereitungszeit sein Können unter Beweis stellen. An der Weltmeisterschaft in Italien erreichte Dejan Jedrinovic im Kumite den 3.Platz unter den 22 teilnehmenden Ländern. Seit 20 Jahren übt der 26-Jährige seinen Sport schon aus. Zusätzlich arbeitet Dejan Jedrinovic zu 100 Prozent als Manufacturing Engineer bei der Firma Depuy Synthes in Bettlach.

GRENCHEN

Jungtierschau Der Ornithologische Verein Grenchen lädt am 14. und 15. Juni zur Jungtierschau in der Kleintieranlage Garnbuchi ein. Am Samstag ist die Anlage von 10 - 22 Uhr, am Sonntag von 9 - 16 Uhr geöffnet. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

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GRANGES MELANGES

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Das Sprachcafé von Granges MELANGES lebt von alltäglichen Gesprächen, von Themen, die Frauen rund um den Globus interessieren. Morgen Freitag ist es wieder so weit - von 9.30 bis 11 Uhr im Restaurant La Trattoria am Girardplatz.

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Granges MELANGES zieht die Fäden Organisiert wird das interkulturelle Sprachcafé von Granges MELANGES, dem Verein, der mit verschiedenen Anlässen durch das ganze Jahr hin-

durch Themen rund um das Fremdund Heimischsein in Grenchen aufgreift. Natürlich geht es dabei auch immer wieder um das Thema Integration. «Die Sprache ist das wichtigste Instrument einer erfolgreichen Integration. und sie zu lernen auch das vordergründige Ziel des interkulturellen Sprachcafés», erklärt Elisabeth Egli, Präsidentin von Granges MELANGES. Und nie lernt man eine Sprache besser als in Alltagsgesprächen, so heisst es. Und genau aus diesem Grund wurde das Sprachcafé 2013 aus

der Taufe gehoben. Die Atmosphäre im Restaurant ist ungezwungen, die Gespräche ergeben sich, peinliche Pausen entstehen nicht, im Gegenteil, sehr rasch ist jede in ein Gespräch vertieft.... Und dabei lernen die Frauen eben nicht nur deutsch, sondern profitieren von ganz vielen positiven Nebeneffekten. «Das Sprachcafé ist ja gleichzeitig eine wichtige Austauschplattform, wo man wertvolle Hinweise erhält, die man auf Ämtern mühsam zusammensuchen muss», sagt Anna

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DIE KATEGORIEN-BESTEN

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GRENCHEN

Papiersammlung

Netto Handicap bis 16.0: 1. Martine Joye Yenni, 2. Andreas Jaggi, 3. Otto Pfister. Handicap 16.1 bis 26.0: Agnes Hänggi-Meili, 2. Rita Brunner, 3. Pascal Ingold. Netto Handicap 26. 1 bis --1. Ivo Erard, 2. Marcel Bolliger, 3. Franz Schilt. Der Austragungstermin 2015 der 7. Grenchner-Golf-Trophy steht bereits fest: 20. Mai.

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JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

An der 6. Grenchner Golf-Trophy herrschten auch ideale Wetterbedingungen. Auf dem Bild die Initianten und Organisatoren (links): Roland Möri, Tony Broghammer, Peter Krebs und Urs Grütter. mit einem gepflegten Buffet im Wylihof. Sozusagen die Belohnung für ein letztlich auch anstrengendes Turnier.

Verdienter Pokalsieger Peter Krebs verriet den gespannten Teilnehmern, wer 2014 zu Pokal und Ehren gekommen ist. Wie letztes Jahr bereits erzielte der Grenchner Unternehmer Rolf Brunner das Beste Brutto-Resultat (26). Sein Handicap mit 9.7/10 verrät, dass der Tagessieger kein Zufälliger ist. Die Grenchner Golf-Trophy kennt jeweilen auch Spezialpreise. So die beste Dame bzw. der beste Herr mit dem längsten Drive. Martine Joye Yenni kam beim Abschlag auf 175 Meter, ihr Gatte Patrick Yenni auf 236 Meter. Nearest-to-thePin bei den Damen war Madeleine Krebs, bei den Herren Peter Brotschi. Nearest-to-the-Bottle-Gesamtsieger wurde Lisa Sickmann.

LUTERBACH/GRENCHEN Die Grenchner Golf-Trophy hat nach sechs Austragungen schon fast Kultcharakter und vor allem immer mehr Teilnehmer. 2009 wurde sie von den Grenchner Unternehmern Urs Grütter, Roland Möri, Peter Krebs und Tony Broghammer ins Leben gerufen.

G

Golf-Trophy wird zur Erfolgsgeschichte

espielt wird im Golfclub Wylihof in Luterbach; ansonsten ist bei der Golf-Trophy so ziemlich alles eingegrenchnert. Zum Beispiel auch der eindrückliche Gabentempel. «Da möchte so mancher Solothurner ein Grenchner sein», feixt Gründer Urs Grütter. 76 Teilnehmer waren es dieses Jahr. Viel mehr erweitern wollen die Organisatoren das Teilnehmerfeld nicht. Tony Broghammer: «Die Limite ist bei 80 Teilnehmern». Möglich gemacht werde die Trophy dank den treuen Sponsoren, mittlerweile deren 19 an der Zahl. Abgerundet wird der Tagesanlass im Wasseramt natürlich

Das interkulturelle Sprachcafé ist ein Projekt von Granges MELANGES, dem Verein, der sich aktiv um eine verbesserte Integration und Akzeptanz ausländischer Menschen in Grenchen bemüht. Es findet immer am ersten Freitag im Monat von 9.30 bis 11 Uhr im Restaurant La Trattoria am Girardplatz statt. «Man kann aber jederzeit dazu stossen oder auch eher gehen, ganz wie es beliebt», sagen die Organisatorinnen Egli und Messerli. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Sprachcafé ist kostenlos, jede bezahlt nur, was sie konsumiert. Informationen erteilt Elisabeth Egli unter 079 282 19 86. www.granges-melanges.ch

mit einer Schweizerin, eine Frau aus Venezuela ist in ein Gespräch mit einer Frau aus Deutschland vertieft. Eine Frau kommt aus Eritrea, auch Brasilien ist vertreten - eine kunterbunte Frauentruppe. Und das ist in der Tat sehr spannend, ergibt auch optisch ein vielfältiges Bild.

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Heute Donnerstag sammeln die Grenchner Schulen Papier ein. Infozettel werden keine mehr verteilt. Die Daten sind auf dem städtischen Entsorgungsplan ersichtlich.

Kulturelle Vielfalt am Stammtisch

Verdienter Tagessieger ist der Grenchner Unternehmer Rolf Brunner mit dem besten Bruttoresultat von 26 Punkten.

20140605 woz gsaanz  

Grenchner Stadt-Anzeiger 23/2014

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Grenchner Stadt-Anzeiger 23/2014