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P.P. 2540 Grenchen

3. April 2014 | Nr. 14 | 74. Jahrgang

Bestattungen Grenchen • Bettlach • Selzach In den schweren Stunden des Abschiednehmens begleiten und unterstützen wir Sie. Erlimoosstrasse 3a 2544 Bettlach

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BETTLACH Am Dienstag war es just ein halbes Jahr her, seit Barbara Leibundgut in Bettlach als erste Gemeindepräsidentin ihr Amt angetreten hat. SABINE SCHMID (TEXT, FOTO)

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ie ist in Bettlach aufgewachsen und nach Lehr- und Wanderjahren in Solothurn, Brugg und Teufenthal 1996 wieder in ihr Heimatdorf zurückgekehrt. «Bettlach hat mir gefehlt, die Leute, das Dorf.» In den 15 Jahren Abwesenheit hatte sich zwar vieles verändert, Heimat ist Bettlach aber geblieben und so war für Barbara Leibundgut klar, sich im Dorf, für Bettlach, engagieren zu wollen. Nebst Ämtern in Kirchgemeinde und Schulkommission war sie elf Jahre als Vollmitglied im Gemeinderat, zuvor bereits 1,5 Jahre als Ersatzmitglied. Jetzt ist sie als erste Frau zur Gemeindepräsidentin gewählt worden, schreibt damit also auch ein bisschen Geschichte. Geschichte schreiben - das tönt für die Pragmatikerin dann doch etwas zu abgehoben. «Ich freue mich einfach darauf, mich für Bettlach zu engagieren.» Ihr Vorgänger Hans Kübli war 18 Jahre Gemeindepräsident und habe die Übergabe vorbildlich gelöst. Er hat sozusagen Tabula Rasa gemacht.

Barbara Leibundgut ist seit einem halben Jahr im Amt. Nachdem sie gewählt war, hat sie ihre bisherigen Ämter für Schule und die Anstellung als Schulleiterin aufgegeben, eine Entscheidung, die sie reiflich überlegt hat, weil sie immer und gerne für die Schule gearbeitet hat. «Er hat mir sehr wenige Akten hinterlassen, weil er der Meinung war, seine Notizen würden mir nicht viel bringen.» Für Nachfragen sei er aber immer und gerne erreichbar. «Die restlichen Pendenzen kenne ich aus dem

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Gemeinderat und weiss, wo sie archiviert sind.» Und auch sonst habe man ihr den Start leicht gemacht. Die Unterstützung im Team sei grossartig, das erste halbe Jahr also mehr als gelungen.


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Veranstaltungen

Donnerstag, 3. April 2014 | Nr. 14

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IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 035 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

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Amtliche / Kirche

Nr. 14 | Donnerstag, 3. April 2014

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller

Dervi Immo AG, Hauptstrasse 41 4952 Eriswil Bauvorhaben Abbruch Wohnhaus und Neubau Wohn- und Geschäftshaus Bauplatz Bachstrasse 21 und Girardstrasse 12 / GB-Nr. 8795 Planverfasser Ivo Erard Architekten+Planer AG Niklaus-Wengi-Str. 105, 2540 Grenchen Einsprachefrist 17. 4. 2014. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 3. 4. 2014

BAUDIREKTION GRENCHEN

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 6. April 2014 10.00 Uhr Gottesdienst. Pfarrer Marcel Horni. Markuskirche Bettlach Sonntag, 6. April 2014 10.00 Uhr Gottesdienst. Pfarrerin Katrin Bardet. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 5. April 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 6. April 10.00 Uhr Eucharistiefeier. 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache in der Kirche. Dienstag, 8. April 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Abendlob in der Kapelle. Mittwoch, 9. April 19.00 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 10. April 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Abendlob in der Kapelle. Freitag, 11. April 8.00 Uhr Eucharistiefeier. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 6. April 9.30 Uhr Eucharistiefeier mit Jahrzeitmesse 2. Quartal mit Pfr. Dr. K. Wloemer, anschliessend Mittagessen mit der Familie von Mathilde Tschuy-Bieli. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Dienstag, 8. April 20.00 Uhr Gottesdienst. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 6. April 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinderprogramm.

Sonntag, 6. April 10.00 Uhr Gottesdienst an der Mühlestrasse 9 mit Kinderbetreuung. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

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Grenchen / Seeland

Nr. 14 | Donnerstag, 3. April 2014

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«Gemeinde muss zum Wohl der Bürger agieren» BETTLACH Barbara Leibundgut ist seit einem halben Jahr Gemeindepräsidentin von Bettlach. Wir haben mit ihr zurück geschaut, nicht auf sechs Monate, sondern auf Stationen, die ihren Weg bisher geprägt haben. SABINE SCHMID (TEXT, FOTO)

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ie ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter von 30, 28 und 25. Ob sie denn auch schon Enkelkinder habe? «Nein, leider nicht», sagt sie und lacht. Nicht weil sie es bedauert, noch keine zu haben, «die kommen dann schon», sondern weil das «Nein, leider nicht», seit der diesjährigen Fasnacht schon fast zu einem geflügelten Wort geworden sei, das ihr Parodie-Pendant am Bettle-Gwösch als Antwort auf einfach alles zur Hand hatte. Man merkt gleich, das Barbara Leibundgut eine fröhliche, aufgestellte Person ist, auch bodenständig, eine angenehme Gesprächspartnerin, die im Interview zwar hauptsächlich Fragen beantworten muss, von sich selber aber auch sagt, gut zuhören zu können. Eine wichtige Begabung, wenn man die Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner ernst nehmen will, wenn man sie vertreten will. Denn das sieht Barbara Leibundgut als ihre Hauptaufgabe. «Die Gemeinde muss zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger agieren.»

Berufstätige Familienfrau In ihrem Leben gibt es drei Leidenschaften: ihre Familie, ihr Engagement für die Schule, das sie auf vielerlei Arten ausgeübt hat und die Politik. Kinder hatte sie schon früh. Es liess sich aber gut vereinbaren mit ihrem Beruf. Nach der Handelsschule in Solothurn hat sie in Brugg das Hauswirtschaftsseminar absolviert und später in Teilpensen unterrichtet. Zum Beispiel im aargauischen Teufenthal.

Barbara Leibundgut, Gemeindepräsidentin von Bettlach: «Ich sehe Probleme als Herausforderungen.» «Eine Nachbarin zeigte mir ein Inserat und riet mir: Bewirb dich, ich hüte die Kinder.» Sie war Kindergärtnerin und zusammen mit einer weiteren Nachbarin haben die Frauen dann einen sehr modern anmutenden Kinderhütedienst auf die Beine gestellt. «Aus der Not entstanden, weil es keine Kitas gab», erinnert sie sich. Alle drei Frauen haben im Teilpensum gearbeitet und jede hat an den arbeitsfreien Tagen die Kinder der anderen Mütter gehütet. «Das heisst, ich hatte mehrmals die Woche acht bis neun Kinder am Tisch.» Auch das eine Herausforderung und prägend für den weiteren Lebensverlauf, wie auch ihr Engagement für das Konsumentinnenforum beispielsweise. Barbara Leibundgut war Präsidentin der Aarauer Sektion und damit automatisch Vorstandsmitglied des schweizerischen Ver-

bands. Sie erinnert sich an ein Podium bei den Metzgermeistern des Kantons Aargau, an dem sie als knapp 30-Jährige in einem Saal voller Metzgermeister diese darauf hinweisen musste, dass die Herkunft des Fleisches angeschrieben werden sollte, nicht weil man ihnen misstraue, sondern als Information für die Konsumentinnen und Konsumenten. ●

Wochenthema

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Nervös, nein das war sie nicht, und sie hatte auch das Gefühl ernst genommen worden zu sein. «Später habe ich erfahren, dass sie jemand Angriffigeres erwartet hatten.» Ihre Sichtweise haben die Metzger aber verstanden, auch wenn sie nicht so

4 Fragen an Robert Gerber, Kommandant der Polizei Stadt Grenchen

Mehr Straftaten in Grenchen GRENCHEN In den letzten Tagen hat das Bundesamt für Statistik die Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 herausgegeben, gestern hat der Kanton Solothurn seine Zahlen veröffentlicht. Robert Gerber erklärt die Phänomene hinter der Zahlenflut.

Nein, das sind professionelle Banden, die Einbrüche minutiös planen. Spezialisten, die bestens vorbereitet sind. Sie wissen, wann neue Velos eingetroffen sind, müssen die Fabrik über längere Zeit beobachtet haben. Und wenn sie, wie das erste Mal, die gestohlene Ware im firmeneigenen Lieferwagen wegtransportieren, dann wird nicht einmal die Polizei stutzig, würde sie die Einbrecher beim Verladen beobachten. In dieser Gegend sind die Täter ausserdem weitgehend unbeobachtet, hier wohnt weit und breit niemand.

SABINE SCHMID (TEXT)

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err Gerber, schweizweit sind die Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um rund drei Prozent gesunken, gilt das auch für Grenchen? Nein, in Grenchen haben die Straftaten um rund vier Prozent zugenommen. Die sogenannten Tätlichkeiten, dazu gehört beispielsweise die häusliche Gewalt, haben allgemein zugenommen. Was gesamtschweizerisch eher rückläufig war sind Einbrüche, und die haben in Grenchen leicht zugenommen. Trotzdem ist Grenchen nicht der ‚Wilde Westen’, wie ich immer wieder betone. Berücksichtigt man nämlich die Häufigkeitszahl, die die Straftaten in Relation zu den Anzahl Einwohnern setzt, steht Grenchen mit 79,5 pro 1000 Einwohnern im Vergleich zu anderen Städten wie Solothurn (193,2) und Olten (132) sehr gut da. Was sind die Gründe für die Zunahme? Zwischen Biel und Zürich ist Grenchen die am besten erschlossenste Stadt. In

Robert Gerber, Kommandant der Polizei Stadt Grenchen Nullkommanichts ist man auf der Autobahn und in rund einer Stunde über der Grenze. Dies erklärt auch die niedrige Aufklärungsquote. Allerdings konnte letztes Jahr dank DNA-Spuren ein Einbruch zugeordnet werden, der vor acht Jahren passierte. Die Spuren wurden bei einer Schlägerei sichergestellt, in die der damalige Täter verwickelt war. Nicht immer kommen die Täter nämlich von weit her ... Aktuell hat der Einbruch in die BMC-Fabrik von sich reden gemacht, der zweite in Folge. Sind das die gleichen Diebesbanden, die für Hauseinbrüche verantwortlich zeichnen?

Gibt es neue Trends, die sich Einbrecher heute zunutze machen? Nein, es sind eigentlich immer die gleichen Muster, die wir beobachten. Im Herbst und Vorwinter dominieren die sogenannten Dämmerungseinbrüche. Jetzt verschaffen sich die Verbrecher eher wieder vormittags oder nachts unerlaubten Zutritt zu Häusern. Neue Trends gibt es höchstens im Bereich der Trickdiebstähle. Jemand fragt nach dem Weg zum Spital, bedankt sich überschwänglich mit einer Umarmung, verschenkt ausserdem eine Kette und stiehlt dabei den Schmuck. Dagegen schützt man sich am besten mit einer gesunden Portion Skepsis und Misstrauen. Ich habe das früh gelernt, da ich weitab von der Stadt aufgewachsen bin und im Sommer oft auf der Alp war. Meine Frau sagt zwar immer, ich hätte zu viele Vorurteile, aber ich bin bis jetzt nicht schlecht damit gefahren (lacht).

leicht von ihrer Position abwichen. Und ja das habe sicher auch mit ihrem Frausein zu tun. Frauen pflegen einen andern Umgang, reden vielleicht eher, und doch will sie sich nicht darauf versteifen, weil so generell es dann doch nicht gültig sei.

Heimkommen nach Bettlach Von Teufenthal kehrte die Familie dann zurück nach Bettlach. Nicht zuletzt auch, weil ihre Eltern eine Uhrenfabrik führten und ihr Mann 1996 operativ in den Betrieb eingestiegen sei. Sie leiten das Unternehmen nun eigenständig, und Barbara Leibundgut ist Mitglied des Verwaltungsrats. Als Tochter einer Unternehmerfamilie sei sie sehr offen erzogen worden. Statt auswärts habe der Vater seine Kunden meist zu Hause verköstigt. «Wir knüpften also schon früh Kontakte zu Menschen aus aller Welt.»

Beziehungen, die zum Teil bis heute mit der zweiten Generation - Bestand haben. Sie selber hat zurück in Bettlach erstmals im Wallierhof, der Bäuerinnenschule, unterrichtet und dann die Stelle für Koordination der Lernendenausbildung des Kantons Solothurn übernommen. In dieser Funktion hat sie die KV Reform im Kanton aufgegleist und eng mit Jugendlichen und Berufsbildern der kantonalen Verwaltung und der Einwohnergemeinden zusammengearbeitet. Ausserdem war sie vom Kanton aus in der Gleichstellungskommission, organisierte den Einführungstag für neue Mitarbeitende und war Ansprechperson für Probleme am Arbeitsplatz wie Mobbing oder sexuelle Belästigung. Sie konnte dazu diverse Ausbildungen machen und hat auch aus dieser Tätigkeit viel mitgenommen. Es war eine positive Erfahrung, den Menschen die sich in einer Negativspirale befinden, Auswege aufzuzeigen, ihnen vor allem aber auch das Gefühl zu geben, dass ihnen jemand zuhört und ihre Anliegen ernst nimmt. Und das haben diese Menschen enorm geschätzt. «Ich habe erfahren, dass ich Probleme eher als Herausforderung sehe, die ich recht pragmatisch angehe, und versuche aus dem Raum zu schaffen.» Eine Begabung, die keineswegs selbstverständlich ist. 2008 hat Barbara Leibundgut dann nochmals eine neue Aufgabe übernommen, in die sie sehr viel Herzblut gesteckt hat. Sie übernahm die Leitung der Tagesschule in Solothurn, die nach einer Volksabstimmung neu eingeführt werden sollte. «Ich wurde Mitte März gewählt und fing vier Tage später an, vor mir zwei Ordner voller Anmeldungen». Das Wichtigste war: das Kindeswohl und das Wohlergehen der Betreuungspersonen in den Vordergrund stellen, ähnlich wie sie es heute als Gemeindepräsidentin macht, wenn sie das Wohl der Bürgerinnen und Bürger als grösstes Gut erachtet.

Erfolgreicher Pfaditag Der erste überregionale Pfaditag in den Kantonen Bern, Zürich, Genf und Solothurn hat Mitte März rund 15’000 Kinder und Jugendliche begeistert. Auch im Kanton Solothurn stürzten sich zahlreiche Kinder in ein einmaliges Abenteuer zum Thema «Zeitreisen». Rund 200 Kinder und Jugendliche aus dem Kanton Solothurn nutzten die Gelegenheit, um ihr erstes, echtes Pfadiabenteuer zu erleben: Ein Ganove hatte die Baupläne einer Zeitmaschine gestohlen und reiste durch die Zeit. Dabei brachte er alles durcheinander, und es galt, ihn schnellstmöglich aufzuhalten. Dazu verwandelten sich alle Abteilungen im Kanton in eine Zeitmaschine und boten den interessierten Kindern und Jugendlichen einen spannenden Nachmittag im Freien, mit Schnitzeljagd, einem Spiel mit über 100 anderen Kindern sowie einer rasanten Seilbahnfahrt.

Überkantonaler Schnuppernachmittag Erstmals wurden zeitgleich in mehreren Kantonen Schnuppernachmittage organisiert - und das mit Erfolg: Von rund 15’000 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 14 Jahren waren rund 5’000 zum ersten Mal an einem Pfadianlass dabei. «Dem kürzlich thematisierten Mitgliederschwund in der Pfadi wirkt ein erfolgreicher Schnuppernachmittag mit Sicherheit entgegen», so Simon Klaus v/o Cotello, welcher zusammen mit dem OK-Pfaditag für die Durchführung im Kanton zuständig war. Auch nach dem Pfaditag gibt es viel zu erleben: Jeden Samstag während der Schulwochen findet in den Abteilungen im Kanton ein altersgerechtes Programm für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren statt. Jederzeit und oftmals ohne Voranmeldung darf daran teilgenommen werden. Weitere Informationen zu Pfadi und Pfaditag auf: www.pfadi.org oder www.pfaditag-solothurn.ch. mgt

Ein überregionaler Pfaditag hat über 15'000 Kinder begeistert. (Bild: zVg.)


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Diverses

Donnerstag, 3. April 2014 | Nr. 14


Pedro Lenz in der Zähnteschür

Zehn Fragen an Yvan Kohler, Gemeindepräsident Romont

«Un balcon sur les Alpes...» Diese Anlässe gefallen mir in unserem Ort ... Le Club Sport Culture et Loisirs organise chaque année 3-4 manifestations. Toute la population est invitée à participer. Par exemple: La nuit des étoiles, visite de la brasserie Knuexx à Longeau - Week-end à Zermatt - Participation à des concerts, etc.

Im Zwei-Wochen-Takt stellen wir den Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten in den Seeländer Gemeinden unseres Streugebiets zehn persönliche Fragen. Den fünften Fragebogen hat Yvan Kohler beantwortet, Gemeindepräsident von Romont.

Was würde ich in Romont gerne einkaufen, das es im Ort nicht zu kaufen gibt... Romont n’a plus de magasin, mais les premiers centres commerciaux sont à moins de 3 km du village à Granges et à Longeau. Mais il faut prendre sa voiture.

D

as hat mich kürzlich ganz besonders gefreut ... La participation de notre Club Sport Culture et Loisirs au Chienbäse de Liestal. Das ärgert mich immer wieder ... Les gens, qui jettent leurs déchets dans la nature.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würd ich mir für Romont wünschen ... Réalisation du projet de Parc éolien, qui serait financièrement très intéressant pour notre commune. Une légère augmentation de la population.

Hier gehe ich immer wieder hin ... Walking autour du village - VTT à Montagne de Romont et au marché de Soleure le samedi matin.

BETTLACH Am Freitag, 11. April gastiert das Duo Längs&Breits in der Bettlacher «Zähnteschür». Pedro Lenz liest dabei aus seinem neuesten Buch «Liebesgschichte» und wird musikalisch umgarnt von Werner Aeschbacher. Pedro Lenz und Werner Aeschbacher sind in der Tat ein ungleiches Duo, das dem Namen seines Programms Längs&Breits auch optisch alle Ehre macht. Lenz lebt als Dichter, Schriftsteller und Kolumnist in Olten. Sein Schaffen wurde mehrfach ausgezeichnet und auch mit seinem Mundartwerk «Liebesgschichte» ist er erfolgreich. Es sind Geschichten, die dort anfangen, wo Hollywood-Romanzen in der Regel aufhören: Beim ersten Kuss im Sonnenuntergang. Während Lenz Stimme sich in der aktuellen Vorstellung also eher den irdischen Unzulänglichkeiten zuwendet, streben Aeschbachers diverse

Langnauer- und Schwyzerörgeli dem Himmel zu. Beide Künstler verbinden traditionelle Formen mit experimentellen, zuweilen ungezügelten Klängen. Lenz und Aeschbacher bilden ein ungleiches Paar, doch sie sind verbunden im gemeinsamen Willen, Wort und Klang sinnlich zu verschmelzen. «Längs u Breits» dehnen sich in alle Richtungen aus und doch kehren sie immer auf den Boden zurück. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr. Das Lokal ist ab 19.00 Uhr geöffnet. mgt ●

Mit diesen Worten mache ich Fremden Romont schmackhaft ... Romont est à la campagne avec une vue magnifique sur la vallée et les Alpes et est à moins de 3 km de la ville, où toutes les infrastructures existent.

ZUR PERSON

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Yvan Kohler ist Gemeindepräsident von Romont und geht immer wieder gerne auf den Samstagsmarkt in Solothurn.

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(Bild: zVg.)

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Duo Längs&Breits (Pedro Lenz und Werner Aeschbacher). Freitag, 11. April, 20 Uhr Zähnteschür, Bettlach Vorverkauf portmann@zsbettlach.ch, Telefon 032 645 30 62 Infos www.zsbettlach.ch

Name Yvan Kohler Funktion Maire de Romont Im Amt seit Entrée au conseil le 1.1.1980 - Maire depuis 1.1.1992 (34 ans au conseil sans interruption) Zivilstand Marié Hobbies Photos - Motos - Romont

TICKETS UND VORVERKAUF

Was würde ich in meinem Wohnort ganz besonders vermissen ... Notre maison à la campagne à proximité de la ville, le calme et la qualité de la vie, à l’abri des pollutions. Ce que je ne voudrais pas faire c’est : vivre en ville. jwg

Wir von Romont sind besonders stolz auf ... Romont est un balcon sur les Alpes avec une vue magnifique. En hiver souvent en-dessus de la mer de brouillard.

Der Romontberg ist für mich... L’endroit, où l’on va installer un parc éolien.

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Büren / Seeland

Nr. 14 | Donnerstag, 3. April 2014

Pedro Lenz und Werner Aeschbacher gastieren in der Zähnteschür. (Bild: zVg.)


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Donnerstag, 3. April 2014 | Nr. 14

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Menschen

Nr. 14 | Donnerstag, 3. April 2014

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FDP GRENCHEN STELLEN SICHERHEITS- UND BEREITSCHAFTSDIENSTE VOR

«Sicherheit ist eine Frage der Lebensqualität»

«

Grenchen hat zwar kein Spital und keine Notfallaufnahme mehr, dafür einen effizienten Sicherheits- und Bereitschaftsdienst», sagte FDP-Fraktionschef Hubert Bläsi vor vielen Interessierten, die der Einladung der FDP gefolgt sind und Zeuge einer eindrucksvollen Demonstration wurden. Sicherheit sei eine Frage der Lebensqualität, betonte Robert Gerber, Kommandant der Stadtpolizei. Sein Korps gehört neben der Feuerwehr, der Rettung und dem Zivilschutz zu den vier Rettungsdiensten der Stadt Grenchen.

Für Sie unterwegs Joseph Weibel

Eindrucksvolle Demonstration: Die städtischen Sicherheits- und Bereitschaftsdienste von Grenchen zeigten auf vielfältige Weise ihr Können.

Aus einem Unfallwagen wird ein Verletzter geborgen und in einem Rettungszelt vom Rettungsdienst sofort ärztlich versorgt.

Eine Rettung aus einem Unfallwagen muss rasch aber für den Verletzten möglichst schonungsvoll vonstatten gehen.

Chefs von Feuerwehr, Zivilschutz und Rettung (v.l.): Bruno Bider (Feuerwehr), Reinhard Grichting (Rettungsdienst), Markus Böhi (Zivilschutz).

Prominente Zaungäste (l.): FDP-Fraktionschef Hubert Bläsi, Robert Gerber, Stapo-Kommandant und Stadtpräsident François Scheidegger.

Übungsakteure (links): Marco Regalo und Marc Kohler (Stadtpolizei, rechts) und in der Mitte René Lipp von der Feuerwehr Grenchen.

Sie «versorgen» den «Verletzten» Matthias von Arx: Samuel Frühauf und Michèle Kohler vom Grenchner Rettungsdienst.

Auch sie harrten der Kälte und schauten interessiert zu (links): Renato und Ursula Müller sowie Konrad Schleiss.

Tempo 20, 30 oder 50? GRENCHEN Wieder in aller Munde oder besser gesagt auf dem Tisch des Gemeinderats: Tempo 30 oder 50? Wir haben nicht Politiker befragt, sondern Grenchner und Grenchnerinnen, was sie von Tempolimiten und Verkehrsberuhigungen halten. SABINE SCHMID (TEXT, BILDER)

I

m November 2012 hat der Gemeinderat dem weiteren Ausbau von Tempo-30-Zonen Einhalt geboten, vereinzelt sogar einen Rückbau auf 50er Zonen ins Auge gefasst, beispielsweise an der Kastelsstrasse. Bewohner des Kastelsquartiers haben eine Petition gegen die Zurückstufung eingereicht. Erst jetzt stand die Angelegenheit wieder auf der Traktandenliste des Gemeinderats.

Sandra Weber aus Grenchen mit Tochter Zoé (6) und Gottikind Luana (4): «Wenn man Kinder hat, ist es beruhigend zu wissen, dass die Autos mit 30 statt mit 50 unterwegs sind.»

Beat Iten "Fife", Solothurn: «Möglich wäre allenfalls ein teilweiser Rückbau der Kastelsstrasse, vor Schulhaus und Altersheim gilt Tempo 30, für die restliche Strasse Tempo 50.»

Carmen Leimer, Boutique Olivia, Grenchen: «Der jetzt diskutierte Rückbau von 30er in 50er Zonen zeigt vor allem eines: Es steckt kein erkennbares Konzept hinter den Verkehrsberuhigungen.»

Martin Banz, Banz Optik, Grenchen: «Im Fall der Kastelsstrasse wäre vielleicht eine Tempolimite von 40 ein guter Kompromiss, da es eine gerade und übersichtliche Strasse ist.»

Mehmet Polat, Baracoa, Grenchen: «Ich bin gegen einen Rückbau von 30er in 50er Zonen. Das kostet vor allem wieder viel Geld.»

Hans-Peter Lanz, Möbel Lanz, Grenchen: «20er Zonen sind unnötig. Sie erziehen die Fussgänger dahingehend, dass sie nicht mehr auf den Verkehr achten.»

Anna Messerli und Regula Lüthi, Grenchen: «Es ist nicht verständlich, dass nicht alle Strassen in Schulhausnähe 30er Zonen sind.»

he eine 30er Zone eben doch sinnvoll sei. Warum also nicht eine teilweise Zurückstufung, das schlägt beispiels-

weise Beat Iten vor, den man vielleicht besser unter seinem Übernamen ‚Fife’ kennt, ein ehemaliger Fuss-

baller des FC Grenchen, der in Grenchen immer noch arbeitet, mittlerweile aber in Solothurn wohnt.

Messerli und Regula Lüthi: «Es ist unverständlich, dass nicht alle Strassen in Schulhausnähe - namentlich die Lindenstrasse - 30er Zonen sind.»

20er Zonen wenig sinnvoll Zum Schutz der Kinder Der Grenchner Stadt-Anzeiger hat einige Stimmen zum Thema eingeholt. Die Antworten vielen recht einheitlich aus: 30er Zonen ja - überall da, wo sie Sinn machen, in Schulhausnähe also, in Wohnquartieren, auch im Zentrum. Carmen Leimer von der Boutique Olivia fand sogar: «Es dürfte noch mehr 30er Zonen geben. Vor allem in Wohnquartieren sollte Tempo 30 die Regel sein.» Es fehle nämlich an einem klar erkennbaren Konzept, beklagt die Boutiquebesitzerin. Das finden auch Anna

Was gleich mehrere Befragte moniert haben, sind die 20er Zonen im Zentrum. «Das kann man nicht fahren», sagt etwa Martin Banz von Banz Optik. «20er Zonen erziehen die Fussgänger dahingehend, dass sie nicht mehr auf den Verkehr achten», meint Hans-Peter Lanz von Möbel Lanz. Und so gingen einzig, was die Zurückstufung der Kastelsstrasse anbelangt, die Meinungen etwas auseinander. Es sei nicht einfach Tempo 30 auf der Kastelsstrasse einzuhalten. Die meisten waren aber der Meinung, dass in Schulhaus- und Altersheimnä-


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 3. April 2014 | Nr. 14

Foto: ZVG. Der international als «Geigengenie» bekannte Alexandre Dubach spielt als Solist gemeinsam mit dem Stadtorchester Grenchen im Parktheater.

Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 3. APRIL 19.00 Uhr: Musizierstunde der Musikschule Grenchen. Eintritt frei. Schulhaus IV (Aula), Schulstrasse 35.

Dubach und das Stadtorchester Grenchen spielen das Beethoven Violin-Konzert in D-Dur und die Mendelssohn Sinfonie Nr.1 in c-Moll. Parktheater, Lindenstrasse 41.

15.00 Uhr: «Gastauftritt: Büren an der Aare». Kurzführung. Mit Markus Schär und Monika Bruder. Kultur-Historisches Museum (Marti-Schenk-Raum).

LENGNAU

FREITAG, 4. APRIL 9.30–11.00 Uhr: Interkulturelles Sprachcafé. Ein Treffpunkt des lebendigen Austausches zwischen Frauen unterschiedlicher Herkunft. Auskunft: 032 652 25 48. Restaurant am Girardplatz, Girardstrasse 19.

20.00 Uhr: «Pension Schöller». Lustspiel. Schopfbühne, Schützengasse 4. 20.30–23.30 Uhr: Midnight Sports & Music. Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche. www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

LENGNAU 19.00 Uhr: Heilung durch Sinn. Vortrag von Annamarie Mathys über Viktor E. Frankl, den Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse. Eusebiushof.

20.00–0.30 Uhr: Zusatzkonzert von Läärguet. Da die Tickets zur Plattentaufe innert kürzester Zeit ausverkauft waren, gibt die Band ein Zusatzkonzert. Bärensaal, Solothurnstrasse 21.

20.00 Uhr: «Pension Schöller». Lustspiel. Schopfbühne, Schützengasse 4.

13.30–16.30 Uhr: «Tag der Astronomie». Sonnenbeobachtung in der Jurasternwarte. Bei schönem Wetter kann die Sonne mit ihren Sonnenflecken und Protuberanzen beobachtet werden. Bei schlechtem Wetter zeigt das Team den Besuchern interessante Filme und Präsentationen. Jurasternwarte, Untergrenchenberg. 15.00–16.30 Uhr: Stadtführung mit dem Fokus «Marktplatz». Marktplatz (Stadtdach). 17.00 Uhr: Fussball-Meisterschaftsspiel. 1. Liga Classic: FC Grenchen–FC Sursee. Stadionrestaurant geöffnet. Stadion Brühl, Brühlstrasse 21. 17.00 Uhr: Fussball-Meisterschaftsspiel. 2. Liga: FC Wacker Grenchen–FC Gerlafingen. Stadionrestaurant geöffnet. Stadion Riedern, Niklaus Wengi-Str. 30. 19.30–21.30 Uhr: Frühlingskonzert. Der virtuose Thuner Geigen-Solist Alexandre

MONTAG, 7. APRIL 8.30–10.00 Uhr: Kreatives Tanzen und Bewegen. Org.: Pro Senectute Fachstelle Grenchen. Restaurant am Girardplatz (Fitnessraum), Girardstrasse 19.

DIENSTAG, 8. APRIL

MITTWOCH, 9. APRIL

Läärguet spielen ein Zusatzkonzert in Lengnau. (Bild: ZVG)

17.30 Uhr: «Kostenlose Stadtführung für Neuzuzüger». Besammlung ist um 17.30 Uhr vor der Infostelle Grenchen Tourismus. Infostelle Grenchen Tourismus (BGU-Büro), Kirchstrasse 10.

SONNTAG, 6. APRIL

SAMSTAG, 12. APRIL

9.30 Uhr: Wanderung beim Kloster Schönthal in Langenbruck. Besammlung: 09.30 Uhr Postplatz Nord. Anmeldung bis 5. April: Margrit Hegelbach 079 660 82 11. Postplatz.

20.00 Uhr: «Pension Schöller». Lustspiel. Schopfbühne, Schützengasse 4.

10.00 Uhr: Matinéekonzert: «Music for ever». Die StadtMusik Grenchen spielt unter der Leitung von Rainer Ackermann. Mit dem Tambourenverein Biel als Gastformation. Eintritt frei. Parktheater (Theatersaal), Lindenstr. 41.

Am Samstag, 5. April, 19.30 Uhr, spielt das Grenchner Stadtorchester im Parktheater die erste Sinfonie von Mendelssohn und das Violin-Konzert von Beethoven D-Dur, welches vom virtuosen Geiger Alexandre Dubach interpretiert wird. Dubach begann mit 7 Jahren Violine zu spielen. Seine Lehrerin war Elisabeth Schöni. Weiter wurde er unter anderem vom Grenchner Ehrenbürger Yehudi Menuhin unterrichtet. Als 15-Jähriger spielte er das erste Mal in der Tonhalle Zürich, wo er zwischen 1981 und 1985 regelmässig auftrat. Auch international machte sich Alexandre Dubach bald einen Namen. Unter anderem in Wien, Gernsbach oder Freiburg, wo er oftmals den ersten Platz bei Wettbewerben gewann. Heute wird der Thuner Violonist in Zeitungsberichten als das «Geigengenie» oder «begnadeter Virtuose» bezeichnet. Am Sonntag, 6. April, 10.00 Uhr, spielt die Grenchner Stadtmusik unter der Leitung von Rainer Ackermann ein Matinéekonzert mit dem Titel «Music for ever» im Parktheater. Unterstützt werden die Grenchner dabei vom Tambourenverein Biel. Ganz nach dem Motto der Stadtmusik «Musik für uns und fürs Volk» erwartet die Zuschauer eine abwechslungsreiche musikalische Reise mit wilden Trompetenstücken, Posaunenvariationen und Interpretationen von James Bond-Filmmusik.

10.00–11.00 Uhr: Liederkonzert. Der Corale Pro Ticino singt Lieder aus dem Tessin und Italien von wildromantischen Tälern, von der Liebe und vom Wein. Alters- und Pflegeheim Sägematt.

10.00–16.00 Uhr: «JouJoux Dancecamp». Vom 8. - 11. April. In den MS Sports Hip-Hop Tanzcamps lernen die Kids die Freude und den Umgang mit der Bewegung. Anmeldung: www.mssports.ch Lindenhaus, Lindenstrasse 29.

SAMSTAG, 5. APRIL

Hochklassige Konzerte von Stadtorchester und Stadtmusik

20.30–23.30 Uhr: Midnight Sports & Music. Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

SONNTAG, 13. APRIL 17.00 Uhr: «Pension Schöller». Lustspiel. Schopfbühne, Schützengasse 4.

AUSSTELLUNG/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Gastauftritt: Büren an der Aare». Mit Objekten zur Geschichte der Bürener Wallfahrt und der Fasnacht, dem «Büre Nöijohr». Bis 30. Juli. «Moderne Architektur im Kanton Solothurn 1940–1980». Bis 14. September. Die kantonale Denkmalpflege inventarisierte die schützenswerten Bauten aus der Zeit von 1940 bis 1980 im Kanton Solothurn. Auf dieser Grundlage stellen das Historische Museum Olten und das Kultur-Historische Museum Grenchen Beispiele der neuen Architektur vor. Die zeitgleich stattfindenden Ausstellungen fragen nach Besonderheiten dieser Architektur im historischen Kontext und erinnern an führende Architekten dieser Jahre. Mi/Fr–So 14–17 Uhr

Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Der Zukunft ein Fundament». Im Rahmen des 30-Jahr-Jubiläums. Bis 18. Mai. Die Ausstellung gibt mit Dokumenten, Fotografien und Kunstwerken Einblick in die facettenreiche und kontinuierliche Tätigkeit des Kunsthauses während der vergangenen dreissig Jahre. Mai. Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: «Let‘s Money». Der Künstler Pino Simili spielt in seinen Collagen mit Farben und Formen und interpretiert Schlagzeilen aus Medien und Presse, als handle es sich um den Refrain eines bekannten Liedes. Bis 28. Oktober. Mo–Mi/Fr 8.30–12/13.30–17 Uhr, Do 8.30–12/13.30–18 Uhr

DEMNÄCHST

SPORTLEREHRUNG DER STADT GRENCHEN 25. April, 19.00 Uhr: Sportlerinnen und Sportler aus verschiedenen Disziplinen erfahren die Wertschätzung der Stadt Grenchen für ihre Leistungen. Der Anlass ist öffentlich. Velodrome Suisse.

VELOBÖRSE 26. April, 9.15–13.00 Uhr: Kauf und Verkauf von gebrauchten und neuen Velos, Trottinett, Dreirädern etc. Unter dem Stadtdach, Marktplatz.

EDELMAIS 26. April, 20–22.45 Uhr: René Rindlisbacher und Sven Furrer sind Edelmais. Im neuen Programm «Gymi5» wagen die Beiden ein Wiedersehen mit ihren alten Klassenkollegen. www.edelmais.ch Parktheater, Lindenstr. 41.

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Grenchner Stadt-Anzeiger 14/2014