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Donnerstag, 27. März 2014

106. Jahrgang – Nr. 13

Frühlingsausstellung Sa/So, 29./30. März 2014 10 bis 17 Uhr

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Freitag, 28. März 2014 Es dürfte es recht sonnig werden. 2ºC 14ºC Samstag, 29. März 2014 Die Sonne setzt sich weiterhin durch. 3ºC 16ºC

4ºC 18ºC

Sonntag, 30. März 2014 Etwas mehr Wolken, aber wieder frühlingshafte Temperaturen.

Breitenbach

11 Die Freude bei Kantonsund Gemeinderat Christian Thalmann ist riesig: Er darf im SRF-Filmprojekt «Anno 1914» einen Buchhalter von damals mimen.

Seewen

15 Nach 48 Jahren und gleichzeitig an seinem 70. Geburtstag übergab Heinz Klötzli den Taktstock des Cäcilienchors Seewen an seine Nachfolgerin Carmen Stark.

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Amthaus Laufen hat ausgedient Morgen Freitag dreht Amtsgerichtspräsident Beat Lanz in Laufen zum letzten Mal den Schlüssel. Mit dem Wegzug des Bezirksgerichts nach Arlesheim steht das Amthaus definitiv leer. Martin Staub

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ach 168 Jahren – 1846 nahm der Amtsbezirk Laufen hier in diesem Gebäude seinen Betrieb auf – hat das Amthaus Laufen ausgedient. Das Bezirksgericht Laufen bildet fortan die 5. Kammer des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West (ZKGW) mit Sitz in Arlesheim. Die fünf Arbeitsstellen und auch deren Funktion blieben zwar erhalten, erklärt Gerichtspräsident Beat Lanz, der aber keinen Hehl daraus macht, dass für ihn der Umzug nach Arlesheim einen gewichtigen Einschnitt bedeutet. «Mit dem Wegzug des letzten Amtes aus diesem Gebäude stirbt faktisch die Funktion des Bezirks Laufen», sagt er. Nachdem Ende Dezember 2013 die Bezirksschreiberei mit Amtsnotariat, Grundbuch-, Erbschafts- sowie Betreibungs- und Konkursamt zwecks Zentralisierung in Laufen aufgelöst wurde, ist nun das Bezirksgericht an der Reihe. Dass diese Zentralisierungsübung dem Kanton tatsächlich den erwarteten Spareffekt bringen wird, bezweifelt Lanz genauso wie Gerichtsschreiber Dominik Hänggi Maini. «Das Baselbieter Volk hat die als Sparpaket taxierte Vorlage ‹Focus› am 17. Juni 2012 zwar angenommen, war sich aber kaum bewusst, welche Konsequenzen dieser Entscheid nach sich zieht», urteilt

Hänggi Maini. Seiner Meinung nach sei allein schon durch die notwendigen baulichen Massnahmen an den neuen Standorten Arlesheim und Sissach (Zivilkreisgericht Ost) der Spareffekt höchst fragwürdig. Schon im Jahre 2006 ist im Kanton Basel-Landschaft die Zentralisierung der Bezirksgerichte thematisiert worden. Die Idee sei aber dann nach Widerstand von Bevölkerung und Gemeinden sang- und klanglos wieder in den Schubladen verschwunden, sagt Beat Lanz, der seit 1987 in Laufen als Gerichtspräsident amtet. Ob anstehende Wahlen Grund für den Rückzug waren, will er zwar nicht bestätigen, stellt aber fest, dass bei der Vernehmlassung zum Massnahmenpaket «Focus» im Sommer 2011 wieder die genau gleichen, nicht mehr gültigen Daten hervorgeholt und ungeprüft und unverändert in die Vorlage integriert wurden. Dem Umzug an den neuen Arbeitsort sehen sowohl Lanz wie auch Hänggi Maini trotzdem zuversichtlich entgegen. «Wir kennen uns und werden in Arlesheim ein gutes Team bilden», sind beide überzeugt. Ein Schloss steht leer Eine Frage aber bleibt. Was passiert mit dem nun leerstehenden Amthaus? Der Kanton als Besitzer habe sich da wohl viel zu spät Gedanken darüber gemacht, findet Lanz. Obschon bereits vor zwei Jahren nach dem Volksentscheid klar war, dass dieses – vermutlich um 1600 erbaute – einstige Wasserschloss bald leer stehen wird, ist die weitere Nutzung noch ungewiss. Mögliche Szenarien sind der Verkauf an die Stadt Laufen oder eine Umnutzung durch den Kanton. Nur wofür, wenn der Kanton doch alle Stellen aus dem Bezirk abzieht? Für Geschichtskenner Pierre Gürtler ist diese Ungewissheit ein nicht befriedigender Zustand. Noch unter der Bauherrschaft des Kantons Bern wurde 1989 das

Abschiedsbild: Das Bezirksgericht Laufen mit Marco Domasco, Eva Schnell, (beides Mitarbeitende), Beat Lanz, Amtsgerichtspräsident, Dominik Hänggi MaiFOTO: MARTIN STAUB ni, Gerichtsschreiber, und Andrea Sommer, Praktikantin (v. l.). «Kantonale Verwaltungsgebäude Amthaus und Schloss Laufen» – so stehts in der Baudokumentation von damals – komplett umgebaut und erneuert. «Wir durften während eines Jahres die Räume der Stadt beim Rathausplatz nutzen», erinnert sich Beat Lanz, damals 32-jährig. Dass das Amthaus noch heute ein Bijou ist, zeigt eine Besichtigung des roll-

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stuhlgängigen Gebäudes mit Lokalhistoriker Gürtler und den beiden Gesprächspartnern Lanz und Hänggi Maini. «Diese Zügelschachteln werden in den nächsten Tagen alle gefüllt», erklärt Letzterer eine Woche vor Zügeltermin beim Vorbeigehen an einem Riesenstapel Faltkartons. Etwas Wehmut klingt spürbar mit.

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Dienstag, 1. April 2014

Ansichten einer Marktfrau

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Veronika, der Lenz ist da, die Vögel singen trallala, die ganze Welt ist wie verhext, Veronika, der Spargel wächst, Veronika, die Welt ist grün, drum lasst uns in die Wälder ziehn. Sogar der Grosspapa, sagt zu der Grossmama: Veronika, der Lenz ist da.

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Während den herrlichen Frühlingstagen, die seit dem letzten Markttag herrschten, tönte dieser Evergreen immer wieder einmal aus dem Radio. So richtig ansteckend.

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Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.84, mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

Und jetzt freue ich mich auf den feinen badischen Spargel, denn dass der in diesem Jahr ein paar Wochen früher auf den Markt kommt, ist fast anzunehmen bei diesen Temperaturen. Es sollte also nicht mehr allzu lange dauern (auf peruanischen Flugspargel, kann ich gerne verzichten). Es ist doch wunderschön, wie sich in unseren Breitengraden

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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Es stimmt, der Lenz ist da, die Vögel zwitscherten sogar im Laufner Städtli, als wir abends beim Einpacken waren. Tags darauf ging ich in den Wald, um zu schauen, ob der Bärlauch auch schon zu spriessen begonnen habe. Und siehe da, der Waldboden war tatsächlich bedeckt von diesen feinen und aromatischen Blättern, die ich mir nun fast täglich unter den Salat mische, und ab und zu gibt es ein feines Bärlauchsüppchen. Herrlich!

Beglaubigte Auflage 21 258 Ex. (WEMF 2013) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen • Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 74 987 Ex. • AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 207 077 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

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www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

WAREN-, VIEH- und JAHRMÄRKTE 2014 1. April 1. Mai 3. Juni 1. Juli 5. August

2. September 7. Oktober 4. November 2. Dezember

die Jahreszeiten abwechseln. Wie jede Saison ihren Reiz hat, und wir es jedes Jahr aufs Neue geniessen dürfen, wenn wir uns diesem Rhythmus anpassen. Auch auf dem Monatsmarkt lassen sich die verschiedenen Saisons jeweils erkennen. So gibt es am kommenden Dienstag 1. April bestimmt schon wieder die ersten frischen Gartenkräuter, dekorative Ostergeschenke und vieles Andere mehr. Eben Frühlingsmarkt, und das ist kein April-Scherz. Ihre Anna Brösmeli


LAUFENTAL

Donnerstag, 27. März 2014 Nr. 13

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LAUFEN

Als Europa am Äquator lag

FOTO: GABY WALTHER

Wetzel zeigte auf, wie die Lage der Kontinente und ihre Anordnung mit verschiedenen Methoden rekonstruiert werden kann. So lässt sich die geografische Breite anhand magnetischer Mineralien ableiten, weil das Erdmagnetfeld sich in gewissen Zeiträumen kehrt und diese Informationen im Gestein gespeichert werden. Er zeigte auf, dass durch die Verschiebungen der Erdplatten und durch das Hervortreten des Magmas der Meeresspiegel damals um 100 Meter gestiegen war. Der Referent verstand es, mit einfachen Worten, gut ausgewählten Grafiken und Bildern einen hoch komplexen Sachverhalt so zu erklären, dass die rund 25 Personen im Alts Schlachthuus ihm folgen konnten. Gewisse Fakten hatte man vielleicht bereits in der Schule gelernt, andere waren neu, Erkenntnisse auf dem neusten Stand der Wissenschaft eben, die sicher den einen oder anderen dazu anregten, sich weiter ins Thema zu vertiefen – sei dies alleine zu Hause oder in einem der weiteren Vorträge. Die SamstagsUni Laufen bietet zum Thema Dinosaurier drei weiterführende Veranstaltungen an. So findet am 5. April ein Vortrag zu «Dinosaurier in der Schweiz» und am 12. April zu «Dinosaurierspuren im Juragebiet» statt. Die Exkursion ins Naturmuseum Solothurn am 10. Mai zum «Dinosaurierspuren bei Lommiswil» schliesst die Vortragsreihe ab.

Laufen, wie dieses «Buch» zu entziffern ist. Er schlug am letzten Samstag das Kapitel «Jura» auf, jene Periode, welche vor ca. 206 Millionen Jahren begann und vor 145 Millionen Jahren endete.

Dinosaurier – SamstagsUni in Laufen, Kulturzentrum Alts Schlachthuus, Samstag, 5. und 12. April, 10.15–11.45 Uhr; Exkursion, 10. Mai, 15.00–18.30 Uhr, Treffpunkt: Hauptbahnhof Solothurn, www.vhsbb.ch.

Die SamstagsUni in Laufen befasst sich in diesem Jahr mit den Dinosauriern. Am letzten Samstag gab Professor Andreas Wetzel eine Einführung ins Lesen der Gesteinsschichten und öffnete so den Blick in die Vergangenheit. Gaby Walther

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LAUFEN

Neu im Angebot ein Kinderchor WOS. Am Samstag, 29. März, führt die Regionale Musikschule LaufentalThierstein im Kulturzentrum Alts Schlachthuus die jährlich stattfindende Instrumentenpräsentation durch. Um 13.30 Uhr und um 15.00 Uhr stellen die Lehrpersonen im grossen Saal die Instrumente, die an der Musikschule angeboten werden, musikalisch vor. Nach den beiden Vorführungen können die Kinder und Erziehungsberechtigten in den Musikzimmern mit den Musiklehrpersonen in Kontakt treten, die Instru-

mente ausprobieren und sich beraten lassen. Bei diesem Anlass ist auch «Musik Hug» mit einer Instrumentenausstellung anwesend und gibt Auskunft betreffend Instrumentenkauf und Instrumentenmiete. Neu im Angebot der Musikschule sind ein Kinderchor und ein Jugendchor, die ab August 2014 starten. Wer sich an der Musikschule anmelden möchte bekommt bei diesem Anlass alle Informationen und Anmeldeunterlagen. Anmeldeschluss für das neue Schuljahr ist der 31. Mai 2014.

ätten wir vor 200 Millionen Jahren in Mitteleuropa gelebt, dann hätten wir nicht ins Flugzeug steigen müssen, um karibische Verhältnisse anzutreffen. Denn damals lag Mitteleuropa beinahe am Äquator, war durchflutet vom Meer und es herrschten ähnliche klimatische Verhältnisse wie heute auf den Bahamas. Die Kontinente, welche vor 300 Millionen Jahren noch als ein Superkontinent, genannt Pangäa, zusammenhingen, waren bereits etwas auseinandergedriftet, die Pole eisfrei, der CO2-Gehalt 4- bis 6-mal höher als heute und die Saurier beherrschten die Erde. Doch wieso weiss man das alles? Dokumentiert ist die Geschichte in den Gesteinsschichten. Darin lässt sich lesen, ähnlich wie in einem Buch, dazu braucht es allerdings einiges an spezifischem Wissen. Andreas Wetzel, Professor für Sedimentologie an der Universität Basel, erklärte in seinem Vortrag in Rahmen der SamstagsUni

SamstagsUni: Professor Andreas Wetzel erklärt die Zeitepoche des «Jura».

LAUFEN

YNight – Ein Klassik-Experiment auch für Partygänger

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LAUFEN

Freitag, 21. März – Sonntag, 6. April 2014

Bettina Spinnler – Bilder

Der Bär ist wieder los! Der Initiant: Etienne Abelin auf der Violine.

Hochbetrieb: Die Crew hinter dem Tresen konzentriert bei der Arbeit. FOTO: KATHARINA KILCHER

kk. Letzten Freitag wurde die Kulturbar Bären offiziell aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Und die Gäste kamen in Scharen, um dies zu feiern. Ein Hauch von Hoffnung liegt in der Luft an diesem vorfrühlingshaften Abend im Laufner «Stedtli». Der Bären ist wieder offen und damit hält neues Leben Einzug ins Zentrum von Laufen. Vorläufig öffnet die Kulturbar jeweils freitags und samstags ihre Pforten. Die Idee der Wiedereröffnung stammt von der Eventorganisation des «Traffic Teams» aus Büsserach und ist spontan während der Fasnacht entstanden. Schon die grün ausgeleuchteten Schaufenster und das rappelvolle Lokal machen neugierig und laden ein, ein Glas trinken zu gehen. Die Barkeeperinnen haben alle Hände voll zu tun und mixen einen Drink nach dem anderen. Die drei sympathischen jungen Damen hinter der Bar bedienen schon wie Profis und sorgen mit einem Lächeln und einem perfekten Cocktail für gute Laune. Oliver, einer der Initianten, erklärt:» Im richtigen Leben gehen alle hauptberuflich einer anderen Tätigkeit nach.» Man spürt das Engagement und den Spass,

den sie haben und dies in ihrer freien Zeit. Das überwiegend junge Publikum kennt sich, begrüsst sich überschwänglich und unterhält sich lebhaft. Die Organisatoren wollen auch kulturell aktiv werden. Und so sollen künftig im Keller des Bären Whisky- und Zigarrenabende, Konzerte und Lesungen stattfinden. Als Fan kann man dem Bären-Club 111 beitreten und von vielen Privilegien profitieren. Beispielsweise vom Vorverkaufsrecht bei Veranstaltungen und der Möglichkeit, den Bärenkeller auch für private Zwecke zu mieten. Ein Herr im mittleren Alter antwortet auf die Frage, ob es ihm hier gefällt:» Ja, es hat zwar vorwiegend jüngere Leute, aber ich finde die Atmosphäre im Bären einmalig und der Caipirinha ist einer der besten, den ich seit langem getrunken habe.» Auch ehemalige «Bärengäste» sind also herzlich eingeladen, einen Augenschein zu nehmen. Denn so Oliver: «Ein Zielpublikum gibt es bei uns nicht. Es sind alle willkommen.» Wenn die Kulturbar eine Chance haben soll, dann sollte man die Gelegenheit unbedingt nutzen und wieder einmal im Bären vorbeischauen.

dust. Mit Klassik ist das so eine Sache. Nur für ein ausgewähltes Publikum, für echte Klassikfreaks halt. Diese Erfahrung mussten auch jene Musiker machen, die am Samstag nächster Woche im Kulturforum Laufen auftreten. «Wenn die Leute nicht zu uns kommen, gehen wir zu ihnen», sagte sich Etienne Abelin und schloss sich zusammen mit einiger seiner Freunde, die ähnliche Erfahrungen gemacht hatten. Der Violinist gebar zusammen mit Michael Wendeberg (Piano), David Schnee (Violine), Andreas Fleck (Cello) die «YNight – Klassik im Klub». Bereits viermal hat die Gruppe zusammen mit weiteren Beteiligten diese vielschichtige Konzertform durchgeführt – mit durchschlagendem Erfolg. «Eine sehr entspannte aber gleichzeitig konzentrierte Atmosphäre bei den Musikern und im Publikum. Meist ein guter Fluss und Rhythmus von Live-Acts und DJ-Sets», schildert Etienne Abelin seine Erfahrungen. Tatsächlich, von einem «handelsüblichen» Klassikkonzert ist dieser Event weit entfernt. «Im Mittelpunkt steht die Entdeckung der Animation von Stephen Malinowski», erklärt Abelin. Nebst den Instrumentalisten, darunter in Laufen auch Violinistin Maria Strelbitska, werden DJ Saint Paul und VJ Jonas Mettler für akustische und visuelle Nebengeräusche sorgen. «Wir erlebten an den vergangenen YNights viel Begeisterung, viel Lachen», erklärt Etienne Abelin und: «man begibt sich gemeinsam auf eine Reise mit dem Publikum. Jeder Abend ist anders. Wir sind gespannt, wie es in Laufen wird.»

FOTO: ZVG

Wer neugierig ist, wer Lust auf einen bereichernden, anregenden Abend hat, wo man mit Musikern ins Gespräch kommen wird und die Bar geniesst, der ist am 5. April im alts Schlachthuus (20 Uhr), genau richtig. Und wer Klassik liebt auch. «Es steht nebst neuer groovigmelodiöser indie classical Musik auch wunderschöne klassische Musik von Brahms und Debussy auf dem Munuplan, freut sich Etienne Abelin auf die YNight, die Fünfte.

Öffnungszeiten: Do, Fr: 18.00–20.30 Uhr, So: 11.00–16.00 Uhr FILM

Donnerstag, 27. März 2014, 20.30 Uhr

Hanezu no tsuki

Sorgfältig inszeniertes Drama um eine Dreiecksbeziehung. Regie: Naomi Kawase mit Tôta Komizu, Hako Ohshima, Tetsuya Akikawa. Drama: JP 2011; 91 Min. KABARETT

Freitag, 28. März 2014, 20.15 Uhr

* Milena Moser und Sybille Aeberli

Die Unvollendeten in Love – das zweite erfolgreiche Programm von Sibylle Aeberli und Milena Moser. LOUNGE-KONZERT

Samstag, 5. April 2014, 21.00 Uhr Türöffnung, 20.00 Uhr

*Ynight – Klassik im Club

Komikerin, Satirikerin und Liedermacherin:

Das Programm der hochkarätigen Musiker schlägt den Bogen von Giovanni Sollima und Judd Greenstein über Claude Debussy und Johannes Brahms hin zu Radiohead’s Streichquartettarrangement von «Paranoid Android».

Sie getraut sich an die grossen Themen Politik, Religion und Gesellschaft

Sonntag, 6. April 2014, 10.30 Uhr

Freitag, 28. März 2014, 20.00 Uhr Katholischer Pfarreisaal Breitenbach Lisa Catena «Wäutfriede»

Eintritt: Fr. 28.–, 25.–, 10.– Kein Vorverkauf Sonntag, 30. März 2014, 17.00 Uhr Katholischer Pfarreisaal Breitenbach Lorenz Pauli «Eine Hand voll Buchstaben – ein Kopf voll Geschichten» Kinderbuchautor für Kinder von 4 bis 11 und ihre Erwachsenen Eintritt: Fr. 12.–, 10.–, 5.–

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Dixie-Surprise

Klassischen Dixieland-Hits, von denen ganz besonders die gesungenen Nummern von Louis Armstrong und Louis Prima begeistern. Tischreservation, Tel. 061 761 31 22 * Vorverkauf Terra Travel, Bahnhofstrasse 3, Laufen Tel. 061 761 30 33 Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46


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Donnerstag, 27. März 2014 Nr. 13

Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 27. März, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «Die Saat von heute ist das Brot von Morgen!» Ökumenischer Anlass zur Aktion 2014 von Brot für alle. Freitag, 28. März, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 28. März, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+. Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse. Samstag, 29. März, 11.30 Uhr, ökumenischer Suppentag. Kath. Pfarreiheim Laufen, 11.30 bis 14.00 Uhr. Wir sammeln Geld für die diesjährige Kampagne von Fastenopfer und Brot für alle. Sonntag, 30. März, Kein Gottesdienst in Laufen! Dienstag, 1. April, 10.00 Uhr, Offene Kirche mit Bistro. Das ökumenische Team lädt an jedem Markttag von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr in die Katharinenkirche Laufen zum Verweilen ein. 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt. Riederwald Sonntag, 30. März, 10.30 Uhr, katholische Kapelle Riederwald, ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis und Abbé Justin Khuala Mvumbi. Anschliessend an den Gottesdienst findet das Suppenzmittg statt. Kleinlützel Sonntag, 30. März, 10.30 Uhr, Dorfkirche Kleinlützel, ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli und Theologe Odo Camponovo. Anschliessend an den Gottesdienst findet der Suppentag statt.

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag, 29. März 2014 14.00 Uhr Jungschar Sonntag, 30. März 2014 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte, anschliessend Kirchenkaffee Mittwoch, 2. April 2014 14.00 Uhr Schatzsucher

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 6. April Thema: Überfliessendes Leben durch starke Gemeinschaft mit Kinder-Gottesdienst 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Lebensgefährtin, unserem Mami, unserer Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin, Tante, Gotte und Freundin

Hedy Plösser-Huber 18. Februar 1938 bis 21. März 2014 Im März 2014

DANKSAGUNG

Nichts ist ohne dich so, wie es war, doch du lebst weiter in unseren Herzen.

Otto (Otti) Graf

Rainer Schmidlin und Familie Thomas Plösser-Holzer und Familie Eveline Fischer-Plösser und Familie Marcel Plösser und Familie Roland Plösser-Przystanska und Familie Anverwandte, Freunde und Bekannte

Es war sein letzter Wille, im engsten Familienkreis an einem stillen Ort verabschiedet zu werden. Wir haben von Otti an seinem geliebten Doubs Abschied genommen.

Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 28. März 2014, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Breitenbach statt. Urnenbestattung im engsten Familienkreis.

Herzlichen Dank für die Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschied von unserem

Herzlich danken möchten wir allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten, welche in Gedanken Abschied von ihm genommen haben und ihm zu Lebzeiten mit Freundschaft und Zuneigung begegnet sind.

Die Trauerfamilie Beatrix und Martin Scherrer-Graf mit Sabrina und Philippe Peter und Melanie Graf-Vögtli mit Leonie

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/SonntagsschuleChinderChilche: Sonntag, 30. März, 10.00 Uhr, kath. Kirche Breitenbach, ökumenischer Gottesdienst zur diesjährigen Brot-für-alle und Fastenopfer-Aktion: «Die Saat von heute ist das Brot von morgen», Pfarrer Stéphane Barth und Pfarrer Markus Fellmann. Sonntag, 6. April, kein Gottesdienst. Sonntag, 13. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Palmsonntags- und Taufgottesdienst, Täufling: Colin Riggenbach aus Breitenbach, Pfarrer Stéphane Barth. Konfirmandenunterricht: Jeweils am Donnerstagabend von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Breitenbach. Gruppe 2: am 27. März. Gruppe 1: am 3. April: Treffen mit den Firmlingen der kath. Kgde. Breitenbach-Fehren. Ökumenisch angelegte Suppentage/ Mittagessen zur Aktion von Brot für alle und Fastenopfer: Am Sonntag, 30. März, um 10.30 Uhr im grossen Saal zuoberst im Gemeindehaus Himmelried. Am Sonntag, 30. März, um 10.30 Uhr in der Mehrzweckhalle beim Schulhaus Bärschwil. Alterssonntag mit Mittagessen, Sonntag, 30. März, ab 11.30 Uhr im grossen Saal des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach, Anmeldungen verschickt das kath. Pfarramt Breitenbach. Neuer Club. Mittwoch, 9. April, Treffpunkt um 13 Uhr mit Pw vor dem ref. KGH. Gemeinsame Fahrt nach Laufen zum Trainingscenter der Keramik Laufen AG. Besichtigung der Sanitär- und Armaturenproduktion und Besuch von LAUFEN Forum. Gegen 16.30 Uhr Verabschiedung. Anmeldung bis zum 5. April bei Roswitha Amstutz, Wahlen, Tel. 061 791 90 02 oder Mobile 077 409 24 92.

Wir wanderten durch Wald und Feld und sahen Gottes schöne Welt. Nun lasst mich ruhen, die Zeit ist da, ihr alle bleibt mir lieb und nah.

Auf dem Weg des Lebens zählen alle, die ihre Lebensfreude nicht verlieren, zu den Gewinnern.

TO D E S A N Z E I G E U N D D A N K S A G U N G Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter und Tante

Marianne-Renate Kunz Weber 2. Mai 1937 bis 19. März 2014 Nach geduldig ertragener Krankheit durfte sie ruhig einschlafen.

In stiller Trauer: Markus Kunz mit Anna Klemm Marcel Kunz mit Claudia Merignac und Kindern Norbert Kunz mit Stefan Schuschies Lucia Kunz mit Kerstin und Klarissa Ilse und Gottlieb Rosenauer Weber Armin und Marianne Weber mit Kerstin Ursula Reichlin und Sonia Hänggi Cornelia Reichlin Die Trauerfeier findet in der Kirche Liesberg Dorf am Freitag, dem 28. März 2014, um 14.30 Uhr statt. Anschliessend Beisetzung der Urne im engsten Familienkreis. Wir danken allen, die unsere Mutter gepflegt und auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Traueradresse: Norbert Kunz, Fichtweg 39, 4254 Liesberg Dorf Gilt als Leidzirkular.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der schweizerischen Kinderkrebshilfe, Postkonto 50-1225-5. Dreissigster: Samstag, 3. Mai 2014, um 18.00 Uhr. Traueradresse: Thomas Plösser, Alice Vogt-Strasse 19, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.

Du hast gesorgt, Du hast geschafft, bis Dir die Krankheit nahm die Kraft. Wie schmerzlich wars, vor Dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen. Erlöst bist Du von allen Schmerzen, doch lebst Du weiter in unserem Herzen.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserem lieben Mutti, unserem Schwiegermutti, unserem Blauenmutti, Urgrossmutti, unserer Schwester, Tante, Schwägerin und Gotte

Irène Borruat-Meury 30. Dezember 1928 bis 19. März 2014 Sie durfte nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit friedlich einschlafen. Deine Liebe und Güte werden uns ewig in Erinnerung bleiben.

Gaston Borruat-Meury Franz und Vreni Meury mit Kindern Margrith Meury mit Kindern Ruedi Meury und Theres Lischetti mit Fabian Meury Markus Borruat Vroni und Franz Guggisberg mit Simon und Marina Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 28. März 2014, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Blauen statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Laufental, Postkonto 01-22925-4. Dreissigster: Samstag, 3. Mai 2014, um 17.45 Uhr in der Pfarrkirche Blauen. Traueradresse: G. Borruat, Unterdorfstrasse 1, 4223 Blauen

Der etwas andere Bestattungsdienst Doris Passalacqua-Burkhalter Nebelberg 2 4208 Nunningen Tel. 061 791 11 41 dopa@bluewin.ch www.die-bestatterin.ch

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Freitag, 28. März 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pflegewohnheim Flühbach 19.30 Uhr Jugendtreff, Martina Hausberger, ökum. Kirche Flüh 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Pfarrer Paul Schwindenhammer, Armin Mettler und Evelyne Horni, Kirche St. Lèger in Leymen. – Sonntag, 30. März, 10 Uhr Ökumenisches Jahr. Zu Gast: Röm.kath. Kirchgemeinde Merzhausen-Au, Freiburg i. Br. STABAT MATER, gesungen vom Chor «Coro Piccolo» mit Stefan Pöll. Pfarrer Michael Brunner. – Dienstag, 1. April, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil. – Mittwoch, 2. April 14.30 Uhr Geschichtenabenteuer für Kindergarten- und Primarschulkinder, «Vertrauen», Anmeldung bis 31. März bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84. 18.30 Uhr Roundabout-StreetdanceGruppe, Martina Hausberger.

Abholdienst: Bitte melden unter Telefon 061 731 38 86 (Mo bis Fr, 8.30–11.30 Uhr)

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für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

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LAUFENTAL LAUFEN

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Donnerstag, 27. März 2014 Nr. 13

ZWINGEN

KMU Laufental im Fieber der AGLAT

Die Kampfkasse gegen ein neues Kraftwerk in der Birs wird aufgestockt Die Fischer stocken ihre Kampfkasse auf, um sich gegen ein geplantes Kleinkraftwerk zur Wehr zu setzen. Auch das drohende Patentsystem wollen sie mit bekämpfen.

Marc Scherrer: Der Präsident moderiert FOTOS: MARTIN STAUB die GV 2014.

Georges Thüring: Der OK-Präsident der AGLAT 14 wirbt für seine Ausstellung.

dust. Die diesjährige Generalversammlung des Gewerbevereins KMU Laufental am Donnerstag war geprägt von Überraschungen. Überrascht war man von den schönen Räumlichkeiten im Schulhaus Serafin, welche viele der über hundert Mitglieder und Gäste zum ersten Mal betraten. Positiv überrascht zeigten sich die Gewerbler auch über den musikalischen Auftritt der einheimischen Turmbläser, welche seit vielen Jahren schon den Laufner Neujahrsapéro von den Höhen der Katharinenkirche umrahmen. Überrascht – und auf dem linken Fuss erwischt – wurde schliesslich der Vorstand, dessen Kabel für die visuelle Laptopunterstützung partout nicht in die vorgesehenen ultramodernen Anschlüsse dieses Bauwerkes passen wollten. Mit einer halben Stunde Verspätung eröffnete dann aber Präsident Marc Scherrer nach ein paar Schweisstropfen souverän die 24. GV. Der Rest lief wie am Schnürchen und die gut gelaunten Laufentaler Gewerbler genossen den Abend und liessen sich vom Service-Personal – diesmal waren es die Pfluderi Fäger – verwöhnen. Im Mittelpunkt stand, wenn auch nicht traktandiert, die diesjährige Gewerbeausstellung AGLAT 14 (13.–15.

Juni), welche OK-Präsident Georges Thüring nach dem offiziellen Teil auszugsweise zum Begutachten ausbreitete. Das Wasser sollte den Anwesenden bereits vor dem schmackhaften Schwedenbraten (Metzgerei Rechsteiner) einem feinen Dessert (Kern) und dem abschliessenden Kaffee (Stadt Laufen) im Munde zusammenlaufen. Keine Überraschung bedeutete für Vorstand und Präsidenten, dass die Mitgliederzahl des Gewerbevereins KMU Laufental von 277, Ende Jahr 2012, auf 284, Ende 2013, gar auf 295, im März 2014 stieg. «Ein solcher Anstieg vor einer Gewerbeschau ist ein bekanntes aber erfreuliches Phänomen», erklärte Marc Scherrer. Etwas im Schatten der kommenden AGLAT stand die Präsentation des Jahresprogramms. Darunter einige LunchVorträge, der «Gwärbler-Usflug» und der traditionelle Behördenapéro. Das Thema Finanzen, von Thomas Brunner präsentiert, zeigte eine ausgeglichene Jahresrechnung sowie ein auffallend positives Budget 2015. Die AGLAT 14 sollte einem Gewinn von rund 25 000 Franken abwerfen, schätzte der Kassier. AGLAT 14, 13–15. 6.; Areal Eishalle Laufen.

Gini Minonzio

D

ieses Kraftwerk wird es nicht geben!», rief Urs Campana, Präsident des Kantonalen Fischereiverbandes Baselland, am Freitag den knapp hundert Fischern zu, die an der Generalversammlung der Fischerei-Pachtvereinigung des Bezirks Laufen (FIPAL) teilnahmen. Um das geplante Kraftwerk der EBL bei der Birsbrücke in Zwingen zu verhindern, ficht die FIPAL in diesen Tagen sowohl die Bewilligung für die Konzession als auch für das Baugesuch an, erklärte FIPALPräsident Christian Trutmann. Für die gerichtlichen Auseinandersetzungen wurden bereits 10 000 Franken ausgegeben. Nun versucht die FIPAL die Kampfkasse mit Sponsorensuche und öffentlichen Aufrufen zu äufnen. Das geplante Kraftwerk gefährde bei einem Hochwasser die Anrainer, erklärte Trutmann. Zudem habe es zwischen Laufen und Grellingen, auf nur 10 Kilometern, bereits sechs Kleinkraftwerke, welche die Birs ökologisch überstrapazierten. So habe auch letzte Woche ein Fischer gesehen, wie der Wasserstand wegen einer Störung beim Grellinger Kraftwerk Büttenen in der Birs mehrmals rasch fiel, so Campana. Selbst bei der Messstation Münchenstein zeigt die Statistik des Bundesamtes für Umwelt

Grosser Vorstand: Werner Streich, Christian Trutmann und Edy Tagliati sind FOTO: GINI MINONZIO Teil des 11-köpfigen Vorstandes.

an, dass der Wasserabfluss kurzfristig heftig von 9 auf 13 Kubikmeter/Sekunde hochschnellte, um dann auf 7 Kubikmeter/Sekunde abzufallen. Wie sehr die entsprechenden Wasserschwankungen den Kleinlebewesen und den Fischen geschadet haben, könne man nicht sagen, so Campana. Doch im Sommer könnten wegen solcher Vorfälle viele Tiere sterben. Nur kein Patentsystem Die Fischer haben sich einstimmig dafür ausgesprochen, dass es beim Pachtsystem bleibt. Der Kanton hegt nämlich Pläne, das Fischereiregal von den Gemeinden zu übernehmen und eine Patentfischerei einzuführen. Dann müssten Fischer nicht mehr in einem Verein Mitglied sein, um fischen zu dürfen. Campana befürchtet, dass es auch ein Ziel des Kantons sein könnte, die Verei-

ne zu schwächen: «Dann wird es viel weniger Leute geben, die sich für die Birs einsetzen und Verunreinigungen oder Unfälle mit Kraftwerken melden.» Letztes Jahr hat die FIPAL für ihre 20 Kilometer lange Strecke von Liesberg nach Duggingen den Gemeinden und dem Kanton 30 000 Franken an Pachtzinsen abgeliefert. Da haben die Fischer 2100 Forellen gefischt. Somit musste die FIPAL für jedes Tier, das durchschnittlich 350 Gramm wiegt, 14 Franken zahlen. Wobei der Ertrag in der Birs recht unterschiedlich ist. Im Gemeindegebiet von Duggingen wurden so wenige Tiere gefischt, dass für jeden Fang umgerechnet 49 Franken Pachtzins abgeliefert werden mussten. Zum Pachtzins kommen noch jährlich Tausende Arbeitsstunden, die für die Birs und die Aufzucht der Jungtiere aufgewendet werden, so Trutmann.

BÄRSCHWIL / LAUFEN

LAUFEN

Dank Crowdfunding zum Debütalbum

Oberflächenstrukturen

hof. Die junge Laufentaler Hard Rock Band The Möles taufte am Samstagabend ihr Debütalbum feuchtfröhlich in der Biomill. Einige Tage zuvor empfingen Marc Schmidlin (Gitarre/Gesang), Gregor Allemann (Gitarre), Gabriel Hofer (Bass) und Daniel Probst (Schlagzeug) das Wochenblatt im Bärschwiler Proberaum zum Interview. Eingerahmt von Verstärkern und unter den wachsamen Augen der musikalischen Helden des Quartetts an den Wänden, sprachen die Bandmitglieder über die Entstehungsgeschichte des Tonträgers. Obwohl Eure Band bereits seit dem Jahr 2008 existiert, erscheint erst jetzt das Debütalbum. Wieso hat es so lange gedauert? Schmidlin: Zu allererst wollten wir auf keinen Fall ein lediglich halbbatziges Album veröffentlichen, weshalb wir uns genügend Zeit gelassen haben. Probst: Sehr wichtig war aber auch, dass wir glauben, uns musikalisch nun gefunden zu haben. Während wir uns bei unseren bisherigen Stücken oftmals nicht recht zwischen den Stilen entscheiden konnten, dominiert bei den zehn Songs des Albums eindeutig der gradlinige, erdige Rock’n’Roll.

ersten Stock der Biomill, und damit nur wenige Meter vom Konzertclub entfernt, in dem wir unser Album taufen werden. Zwischen Oktober und Februar waren beinahe jeden Tag einer oder mehrere von uns in der ehemaligen Futterfabrik anzutreffen. Ich verbrachte alleine dreihundertfünfzig Stunden im Studio.

Das Album «Premium Spirit» ist nicht Eure erste Veröffentlichung. Vor einigen Jahren erblickte bereits eine EP mit sieben Liedern das Licht der Welt. Wie unterschied sich deren Produktion von der des Debütalbums? Schmidlin: Die EP wurde damals vollkommen in Eigenregie aufgenommen, gemischt und gemastert. Selbst das Artwork stammte von uns. Dieses Mal liessen wir unsere Songs hingegen vom renommierten Produzenten V.O. Pulver im Little Creek Studio in Gelterkinden abmischen. Allemann: Aufgenommen wurde die CD im Planetary Studio in Laufen von Patrick Schibler. Dieses befindet sich im

Die Entstehung eines eigenen Albums ist mit hohen Kosten verbunden, die häufig eine Herausforderung darstellen. Wie wurde der Tonträger finanziert? Hofer: Das Debütalbum konnte nur dank der Unterstützung von rund vierzig Personen realisiert werden, welche uns finanziell unter die Arme griffen. Durch das Crowdfunding kamen insgesamt dreitausend Franken zusammen, die wir in die Produktion des Albums stecken konnten. Probst: Als Dankeschön für ihre Geldbeträge erhielten die Gönner, bei denen es sich grösstenteils um Freunde und Verwandte von uns handelt, Geschenke

Inspiriert von natürlichen Farben und Formen: Bettina Spinnler zeigt ihre Werke in der Galerie Kulturforum Laufen.

Proben dreimal pro Woche: The Möles bestehend aus Gregor Allemann, Gabriel Hofer, Marc Schmidlin und Daniel Probst (v.l.). FOTO: DIMITRI HOFER

FOTO: GABY WALTHER

wie T-Shirts, Gratiseintritte oder eine Erwähnung im Booklet des Albums. Allemann: Ein Wohnzimmerkonzert, das wir für eine Spende von tausend Franken gespielt hätten, wird jedoch leider nicht stattfinden. Nach der Veröffentlichung eines Albums versuchen Bands normalerweise, an möglichst vielen Konzerten ihre neuen Songs dem Publikum live vorzustellen. Wie sehen Eure diesbezüglichen Pläne aus? Schmidlin: Einige Auftrittsdaten stehen schon fest, werden jedoch erst in einigen Wochen auf unserer neugestalteten Homepage bekanntgegeben. Hofer: Unser nächstes grosses Ziel ist es, auch ausserhalb der Schweiz Konzerte zu spielen. Aber auch auf der Bühne des altehrwürdigen Metaltempels Z7 in Pratteln würden wir sehr gerne einmal stehen. Informationen zur Band findet man unter www.the-moles.net. Das Wochenblatt verlost drei handsignierte Exemplare von «Premium Spirit». E-mail bis Do, 3.4.14, an redaktion.laufen@wochenblatt.ch. Stichwort: «The Möles»

gwa. Es gibt unterschiedlichste Arten von Haut. Zart präsentiert sie sich bei der Qualle, filigran bei der Fruchthülle der Physalis. «Mich fasziniert die Haut», erzählt die Künstlerin Bettina Spinnler und tatsächlich sind solche interessanten Erscheinungen in ihren Bildern zu entdecken. Anderseits sind die Malereien und Grafiken aber auch abstrakt gehalten, ohne Titel. «Ich möchte, dass jeder seinen eigenen Zugang zu den Werken finden kann», erklärt die 32-Jährige, welche in Bubendorf aufgewachsen ist und dort lebt. Sie ist Lehrerin für Bildnerisches Gestalten am Gymnasium Liestal und freischaffende Künstlerin. Bei einem Sonntagsspaziergang entdeckte sie die Galerie Kulturforum Laufen und war begeistert von dem schönen Raum. Sie bewarb sich und durfte am letzten Freitag Vernissage in Laufen feiern. Ihre Werke sind bis zum 6. April dort ausgestellt. Zu sehen sind einerseits Acrylmalereien und andrerseits Druckgrafiken, kombiniert mit verschiedenen Mischtechniken. Die Malereien zeichnen sich

durch differenzierte Farbmischungen, Kontraste und Kombinationen unterschiedlicher Oberflächenstrukturen aus, welche durch Hinzufügen von Sand, Papier oder weiterem Material entstehen. Beim Druck bedient sich die Künstlerin verschiedener Drucktechniken, etwa der Monotype-Technik. Dabei wird auf Glas- oder Metallplatten gezeichnet und, solange die Farbe noch feucht ist, mittels einer Druckpresse auf das Papier gedruckt, es entsteht ein Tiefdruck. Durch Experimentieren und Kombinieren entstehen dabei interessante Werke, die durch Farbe und Form überzeugen. Gern erklärt Bettina Spinnler freitags und sonntags während der Ausstellungszeit noch genauer, wie sie unter anderem mit Säure die Linien auf die Kupferplatte brennt und mit der Presse die Abzüge herstellt. Öffnungszeiten der Galerie: Donnerstag und Freitag: 18.00–20.30 Uhr, Sonntag: 11.00–16.00 Uhr. Die Künstlerin ist freitags und sonntags in der Ausstellung anwesend. Finissage: Sonntag, 6. April.


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Donnerstag, 27. März 2014 Nr. 13

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Die Praxis von

Dr. med. Th. Mosimann

Central 3, Breitenbach bleibt wegen Ferien vom Freitagnachmittag, den 11.4.2014 bis und mit Montag, 21.4.2014 geschlossen.

Die Praxis Dr. med. Markus Rudin

Allgemeine und Innere Medizin FMH in Nunningen bleibt geschlossen

vom Samstag, 5. April, bis Ostermontag, 21. April 2014

Erschwil

Grellingen Ein gutes Vaterherz hat aufgehört zu schlagen.

Einwohnergemeinde Grellingen

Baupublikation Bauherrschaft: Gasser-Stebler Martin und Rita Rübackerweg 10, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherrschaft Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauobjekt: Ersatz Stützmauer Bauplatz: Rübackerweg 10 Bauparzelle: 1158 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 11. April 2014

Werner Kormann-Noth

Planauflage

31. August 1923 bis 21. März 2014

Strassenbauprojekt In den Reben Erneuerung Stützmauer und Werkleitungen Die Einwohnergemeindeversammlung hat am 4. Dezember 2013 das Strassenbauprojekt Weg In den Reben, Erneuerung Stützmauer und Werkleitungen im Bereich der Parzelle Nr. 299 bis Parzelle Nr. 607, beschlossen.

In stiller Trauer:

Grellingen, 17. März 2014

Gemeinderat Grellingen

Kleinlützel

Gestützt auf § 15 ff. des Planungs- und Baugesetzes vom 3. Dezember 1978 legt der Gemeinderat Kleinlützel öffentlich auf:

Teilzonenplan «Schlossfabrik»

Erweiterung der Industriezone GB.-Nr. 2624 (Einzonung für Parkplätze) Situation 1: 1000 Auflagdauer: 27. März 2014 bis 25. April 2014 Auflageort: Gemeindeverwaltung (während der üblichen Schalterstunden) Einsprachen:

sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat der Einwohnergemeinde, 4245 Kleinlützel, einzureichen. Der Gemeinderat

Witterswil

Baupublikation Bauherrschaft: Picardi-Grella M. und S. Amselweg 19, 4108 Witterswil Projektverfasser: Picardi-Grella M. und S. Amselweg 19, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 01-14 Erweiterung Sitzplatz, Erweiterung Carport, Schopf Bauplatz: Amselweg 19 Bauparzelle: GB-Nr. 1675 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 10. April 2014

Projektverfasser: Hänzi Fritz und Fröhlich Louis In den Gärten 6 und 4, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 03-14 Lärmschutzwand und Sichtschutz Bauplatz: In den Gärten 6 und In den Gärten 4 Bauparzelle: GB-Nr. 1866 und 1620 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 10. April 2014

Nunningen

Baupublikation

Bauherr: Gasser-Gasser Josef Wieden 1, 4208 Nunningen

Bauherr: Karsten Rieper und Tatjana von Toenges in den Bündten 350, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Aufgeständerte, termischen Sonnenkollektoren auf Dach Bauplatz: In den Bündten 350 Bauparzelle: GB-Nr. 1704 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 11. April 2014

Architekt: Johann Volonté AG Lebernstrasse 9–11, 4208 Nunningen Bauplatz: Wieden Bauparzelle: GB-Nr. 1210 Planauflage: Gemeindekanzlei

Bauherr: Dominik Huber Birsstrasse 320, 4052 Basel Projektverfasser: Dominik Huber Birsstrasse 320, 4052 Basel Bauobjekt: Velodach mit Ständern Bauplatz: Ettingerstrasse 1, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2980 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 11. April 2014

Einsprachefrist: 27. März bis 10. April 2014

Baupublikation Bauherr: Henz-Hänggi Ruth und Hugo Schliefbodenweg 10, 4208 Nunningen Bauobjekt: Sanierung Heizanlage Architekt: Hans Häner AG Passwangstrasse 23, 4226 Breitenbach Bauplatz: Schliefbodenweg Bauparzelle: GB-Nr. 2264 Planauflage: Gemeindekanzlei

Baupublikation Bauherr: Einwohnergemeinde Bärschwil Steinweg 114, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Erschliessung Baugebiet Hinterrain (Strasse, WL, KL und Beleuchtung) Projektverfasser: Sperisen Ingenieure GmbH 4222 Zwingen Bauplatz: Hinterrain Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 11. April 2014

Einsprachefrist: 27. März bis 10. April 2014

Büsserach

Baupublikation Bauherrschaft: Patrick und Sina Rütti-Hänggi Neumattstrasse 29, 4227 Büsserach Bauobjekt: Erweiterung Doppelgarage Projektverfasser: Patrick und Sina Rütti-Hänggi Neumattstrasse 29, 4227 Büsserach Bauplatz: Neumattstrasse 29 Bauparzelle, GB-Nr.: 2512 Planauflage: Baubüro Einsprachefrist: 11. April 2014

Baupublikation Bauherr: Swisscom AG Grosspeterstrasse 18–20, 4052 Basel Bauobjekt: Neubau Rohrleitung Architekt: Swisscom AG Grosspeterstrasse 18–20, 4052 Basel Bemerkungen: Bauen ausserhalb der Bauzone Bauplatz: Kreuzstiegen Bauparzelle: GB-Nrn. diverse im Gebiet Kreuzstiegen Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 27. März bis 10. April 2014

Kurt Bumbacher-Scherrer Ehemaliger Friedhofsgärtner 16. August 1928 bis 25. März 2014 Nach einem langen, erfüllten Leben ist er Zuhause friedlich eingeschlafen und von seinen Altersbeschwerden erlöst worden.

Markus und Denise Bumbacher-Schnyder Patrizia Häner-Bumbacher und Dieter mit Dominik, Tina und Michel Beat und Caroline Bumbacher-Leko mit Jan und Nils Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 2. April 2014, um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt nach der Trauerfeier. Traueradresse: Patrizia Häner, Hagenbuchenstrasse 35, 4244 Röschenz

Bärschwil

Baupublikation Bauobjekt: Garage und Einstellraum

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Papi, Schwiegervater und Grosspapi

Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit mit Dir und werden Dich für immer in unseren Herzen tragen.

Bauherrschaft: Hänzi Fritz und Fröhlich Louis In den Gärten 6 und 4, 4108 Witterswil

Baupublikation

Der Tod kann auch freundlich kommen zu Menschen, die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will, deren Augen müde wurden, deren Stimme nur noch sagt: Es ist genug. Das Leben war schön.

Öffentliche Planauflage

Baupublikation

Hofstetten-Flüh

Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Beisetzung im engsten Familienkreis statt.

Einwohnergemeinde Kleinlützel

Bauherrschaft: Krummenacher Beatrice Gertrud Niederebnetstrasse 11, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherrschaft Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauobjekt: Gerätehaus/Stützmauer Bauplatz: Niederebnetstrasse 11 Bauparzelle: 1095 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 11. April 2014

Bauherrschaft: Heizmann Anton Käselstrasse 10, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherrschaft Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauobjekt: Erstellung Aussenkamin für Schwedenofen Bauplatz: Käselstrasse 10 Bauparzelle: 994 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 11. April 2014

Heinz Kormann Susanne und Bruno Tschopp-Kormann Oliver Tschopp mit Leonie und Sascha Ilona und Philipp Klötzli-Tschopp Anverwandte und Bekannte

Gilt als Leidzirkular.

Baupublikation

Baupublikation

Nach kurzer Krankheit ist er friedlich eingeschlafen. Wir vermissen dich sehr, aber in unseren Herzen und unserer Erinnerung lebst du mit deiner Liebe weiter.

Gemäss § 7, Strassenreglement der Einwohnergemeinde, ist das Projekt öffentlich aufzulegen. Die Auflage findet statt vom 28. März bis 28. April 2014. Die Projektunterlagen können während der Schalterstunden von Montag bis Freitag, 10.00 bis 11.30 und 16.00 bis 17.15 Uhr, Dienstag zusätzlich bis 18.30 Uhr, in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Gegen das Bauprojekt – technische Ausführung – kann innerhalb der Auflagefrist beim Gemeinderat schriftlich und begründet Einsprache erhoben werden.

Baupublikation Bauherrschaft: Borer-Zimmerli Johnny u. Esther Ebnetweg 12, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherrschaft Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauobjekt: Einbau Zentralheizung, Vordach über Hauseingang, Fassadenveränderung Bauplatz: Passwangstrasse 5, 4228 Erschwil Bauparzelle: 140 und 888 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 11. April 2014

Traurig, aber mit viel Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater

Zullwil

Baupublikation Bauherrschaft: Green Coast AG Grienbachstrasse 36, 6300 Zug Bauobjekt: Einbau Dachfenster Architekt: Kohler Holzbau AG, 4234 Zullwil Bauplatz: Hauptstrasse 19 Bauparzelle GB-Nr: 351 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 11. April 2014

Rodersdorf

Baupublikation Bauherrschaft: Herr und Frau L. und E. Berrel Bauobjekt: EFH Bauplatz: Landskronstrasse 19 Bauparzelle: GB-Nr. 794 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 10. April 2014


LAUFENTAL KURSTIPP

Donnerstag, 27. März 2014 Nr. 13

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LAUFEN

Gelungener Stabwechsel vor dem Jubiläumsjahr

Pedro Garcia-Baró, unterrichtet Spanisch an der Volkshochschule beider Basel

Viva España! Kennen Sie die Fallas de San José oder die Fiesta de San Fermin in Pamplonas oder waren Sie gar schon mal mitten drin in der Tomatenschlacht «La Tomatina» in Buñol? In unseren Spanischkursen gehen Sie nicht nur die ersten sprachlichen Schritte, sondern erfahren auch viel über Land und Leute. Pedro GarciaBaró, Kursleiter der VHSSprachkurse in Laufen, vermittelt Ihnen mit abwechslungsreichen und unterhaltsamen Übungen Vokabeln und Grammatik sowie den Klang und die Aussprache dieser temperamentvollen Weltsprache. Am Ende des ersten Niveaus können Sie einfache Mitteilungen lesen, Fragen stellen und Antworten verstehen und gar Postkarten, auf Spanisch formuliert, nach Hause schicken: Der Sommerurlaub und die Spanischen Fiestas können kommen! Comprender y hablar no es un problema para usted? Entonces el curso de conversación es perfectamente apropiado para usted! Ofrecemos distintos niveles. ¡Esperamos darle la bienvenida en uno de nuestros cursos!

Aktuelle Spanischkurse von Pedro Garcia-Baró in Laufen: A1 Spanisch 1. Semester für Anfänger/-innen ohne Vorkenntnisse, Do 20.10.-21.40 Uhr, 08.05.02.10.14, 15-mal, Kosten: CHF 345.- | A2 Spanisch 4. Semester, Di 18.30-20.00 Uhr, 29.04.-30.09.14, 15-mal, Kosten: CHF 345.- | A2 Spanisch 6. Semester «Curso de conversación para principantes A2», Mo 18.30-20.00 Uhr, 28.04-29.09.14, 15-mal, Kosten: CHF 345.- | Info und Anmeldung : Volkshochschule beider Basel, T 061 269 86 66, vhsbb@unibas.ch, www.vhsbb.ch

LAUFEN

Musik- und Tanzgruppen gesucht WOS. Der 1.-Mai Markt in Laufen zieht jedes Jahr Tausende von Besuchern aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland an. Auf der Showbühne wird jeweils ein abwechslungsreiches Programm geboten. Wer möchte sich dieses Jahr mit seiner Gruppe am 1. Mai auf der Bühne in Laufen präsentieren.? Ein Auftritt dauert rund 20 Minuten und kann zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden. Die Bühne misst 4 x 8 m und ist nicht gedeckt. Wer Interesse an einem Auftritt am 1. Mai in Laufen hat., sende bitte eine Mail mit Angabe über Stilrichtung und Anzahl Personen an Annamarie Schelling, Mail: ass.schelling@gmx, Stichwort: Showbühne 1. Mai bis spätestens 5. April

Ulrich Thiersch, der neue Leiter der Musikschule Laufental-Thierstein, ist seit 230 Tagen im Amt. Zeit, dem Nachfolger von Isidor Lombriser einige Fragen zu stellen.

die Präsidentin Doris Gitzi planmässig auf Ende Schuljahr, dazu noch ein weiterer Schulrat. Es werden also zwei neue Schulräte gesucht, jeweils einer aus dem Laufental und einer aus dem Thierstein. Sie erwartet eine interessante und wichtige Aufgabe im Dienste der musikalischen Bildung der Kinder. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bei ihrer Gemeinde melden.

Interview: Martin Staub

Nächstes Jahr wird die Musikschule 40 Jahre alt. Ein Jubiläum, das die Öffentlichkeit mitfeiern soll, finden Sie nicht? Wir sind schon mitten in der Planung des Jubiläumsjahres! Die Musikschule wurde am 9. Mai 1975 gegründet. Diesen Geburtstag feiern wir am 9. Mai 2015 mit einem grossen Fest und zahlreichen Veranstaltungen, sie dürfen gespannt sein. Das Jubiläumsjahr wird aber schon im Advent 2014 eingeläutet, indem wir in allen Kirchen der Region in den Gottesdiensten musikalische Beiträge bringen. Damit wollen wir unserer regionalen Struktur Rechnung tragen und unsere Präsenz zeigen.

Herr Thiersch, Sie sind Nachfolger von Isidor Lombriser als Leiter der Regionalen Musikschule. Wie erlebten Sie den Stabwechsel? Der Stabwechsel ist aus meiner Sicht durch drei Dinge begünstigt worden: 1.Meine Wahl zum neuen Schulleiter erfolgte sehr frühzeitig. Dadurch konnte ich meinen Einstieg gut vorbereiten. 2. Mein Vorgänger Isidor Lombriser hat mich in seinem letzten Amtsjahr, als ich noch Lehrperson für Cello an der Musikschule war, in wichtige Zukunftsentscheidungsprozesse mit einbezogen. 3. Vom Schulrat, dem Kollegium und dem Sekretariat habe ich grosse Unterstützung erhalten. Dafür bin ich sehr dankbar!

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FOTO: MARTIN STAUB

ist ein kleiner, aber wichtiger Teil. Den grössten Teil der regionalen Beziehungspartner habe ich aber neu kennengelernt und bin dabei, die Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Wichtig ist mir dabei, die bestehenden Verbindungen weiter zu pflegen und bewährte Zusammenarbeit fortzuführen.

terkommunal belegt werden. Mein langfristiges Ziel ist es, aus den Reihen der eigenen Schülerinnen und Schülern ein Orchester bilden zu können. Von welchen Veranstaltungen war oder ist ihr erstes Schuljahr 13/14 geprägt? In diesem Schuljahr finden ca. 60 Veranstaltungen statt. Diese sind im Wesentlichen Musizierstunden der Instrumentalklassen und Ensembles, aber auch Veranstaltungen, an denen die Musikschule musikalisch umrahmend beteiligt ist. Höhepunkt in diesem Jahr ist unsere Präsenz an der AGLAT im Juni in Laufen. Dort findet auch das Highlightskonzert der Zertifikate statt.

Und welche Schwerpunkte prägen ausserdem das Schuljahr 14/15? Wir werden natürlich weitere Veranstaltungen zum Jubiläum haben, auch eine besondere Instrumentenpräsentation. Die Zertifikate sind – wie jedes Jahr – ein wichtiges Schulereignis und der Kinder- und Jugendchor wird etabliert. Für mich persönlich steht noch der Abschluss meiner berufsbegleitenden Schulleiterausbildung Anfang 2015 an.

Wie steht es mit dem notwendigen Beziehungsnetz aus? Konnten Sie da von Ihrer langjährigen Anstellung als Musiklehrer profitieren? Einerseits kann ich auf bestehende Beziehungen zurückgreifen, denn ich kenne vom aktiven Musizieren her z.B. Schulleiter anderer Musikschulen. Das

Welches sind die Stärken der Regionalen Musikschule Laufental-Thierstein? Bauen Sie auf Bestehendes auf, oder haben Sie Veränderungen vor? Die Stärken unserer Musikschule liegen historisch und kulturell bedingt im Bereich der Blasmusik, der Bands und quantitativ – was die Schülerzahlen anbelangt – im Bereich Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Keyboard. Es sind starke Säulen unserer Schule, sie müssen unterstützt und gepflegt werden und sich auch weiterentwickeln. Der Bereich der klassischen Orchesterinstrumente ist dagegen zahlenmässig deutlich geringer. Wir haben erste Schritte unternommen, um besonders den Streichensembles neuen Schwung zu geben, denn sie bilden die Basis für Orchesterarbeit. Dann gibt es Instrumente, die nur im interkommunalen Austausch belegt werden können. Dies sind u.a. Oboe, Fagott und Kontrabass. Diese Instrumente werden jetzt in der Instrumentenpräsentation am 29. März vorgestellt, denn sie können in-

VERANSTALTUNG

LAUFEN

Ludothek lädt zur Spielnacht ein

Hauskonzert – Ein Kleinod in der Laufner Kulturszene

Welche Schwerpunkte setzten Sie sich für das erste Semester in der neuen Rolle? Das erste Semester stand unter dem Motto des Kennenlernens und Einarbeitens. Auf der Personal-Ebene waren die Mitarbeitergespräche mit den Lehrpersonen sehr wertvoll für mich. Auf organisatorischer Ebene habe ich die Strukturen und Abläufe kennengelernt. Es ist eine grosse Vielfalt an Themen, mit denen ich mich als Schulleiter auseinandersetzen muss. Das gefällt mir.

WOS. Am Samstag, 5. April, heisst es wieder eine Nacht lang Spiel und Vergnügen im katholischen Pfarreiheim in Laufen. Wer daheim nicht genügend Leute für eine Partyspielrunde findet, ist herzlich willkommen an diesem Abend mit anderen Spielbegeisterten in Gruppen Spiele wie «Activity», «Nilpferd auf der Achterbahn», «Tabu» oder andere zu spielen. Die Ludothek Laufental-Thierstein stellt viele Neuheiten von Gesellschaftsspielen des vergangenen Jahres zum Ausprobieren zur Verfügung. Auf Wunsch erklären die anwesenden Ludothekarinnen gern die Spielregeln oder spielen mit. Auch Grossspiele wie zum Beispiel Tischfussball, Billard, Königsspiel oder Wey-Kick laden zum Wettkampf ein. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es Snacks und Getränke in der Cafeteria. Das Ludothekarinnenteam freut sich auf viele Spielbegeisterte. Samstag, 5. April, 17-23 Uhr, kath. Pfarreiheim Laufen www.ludolauthi.ch

LAUFEN

Klavier in der Katharinenkirche WOS. Lukas Geniušas, ein 24-jähriger russischer Pianist, gibt am 2. April in der St. Katharinenkirche ein Konzert. Bereits mit 5 Jahren hat Lukas Geniušas am Frédéric Chopin College in Moskau sein Studium aufgenommen und schloss

Zufrieden und motiviert: Ulrich Thiersch an der Tür zur Musikschule.

dieses 2008 mit Höchstnoten ab. Lukas Geniušas spielt Werke von Chopin, Bartók und Prokofjev. Das Konzert wird durch die Emil und Rosa RichterichBeck Stiftung ermöglicht. Mittwoch, 2. April, 19.30 Uhr.

bü. Seit 2001 begeistern Madeleine Perler und Werner Schmidlin mit ihren musikalisch-literarischen Hauskonzerten. Der Erfolg spornt sie auch für eine nächste Konzertreihe an. Seit 2001 laden Pianistin Madeleine Perler und ihr Mann, der frühere Gymnasiallehrer Werner Schmidlin, zu ihren Hauskonzerten im familiär-intimen Musiksalon in der Schliffmatt ein. Gut 30 an Musik und Literatur interessierte Damen und Herren lauschten am vergangenen Sonntagabend gespannt der mit Musik von Alexander Skrjabin angereicherten Erzählung «Ein Hungerkünstler» von Franz Kafka, dem letzten Event in der Hauskonzertreihe 2013/14. «Fast wie eine Musikpartitur liest sich die Sprache von Franz Kafka», meinte Schmidlin gegenüber dem Wochenblatt zur skurrilen Geschichte des Mannes, der in seinem Gitterkäfig als Hungerkünstler nach Beachtung und Bewunderung hungert. Eine Beachtung, die Franz Kafka von seinem übermächtigen Vater wegen seiner «nutzlosen Schreibe» nie zu spüren bekam. Volle Aufmerksamkeit erhielten aber Madeleine Perler und ihr Mann, als sie rhythmisch vorgelesene Textteile aus Kafkas Erzählung mit Passagen aus den «Six Préludes» von Skrjabin kombinierten, etwa zum Abschnitt über die Besucher des zur Schau gestellten Hungerkünstlers: «…an den spätern Tagen gab es Abonnenten, welche tagelang vor dem kleinen Gitterkäfig sassen; auch in der Nacht fanden Besichtigungen statt, zur Erhöhung der Wirkung bei Fackelschein…» Da liessen die paar angehängten Kla-

Gibt es Neuigkeiten im Angebot des kommenden Schuljahres? Ja! Ich freue mich, dass wir ab August 2014 einen Kinderchor und einen Jugendchor unter der Leitung von Frau Rickhaus-Nussbaumer anbieten können. Ihr Vorgesetzter ist doch der Schulrat mit Präsidentin Doris Gitzi aus Grellingen. Wie erleben Sie die Zusammenarbeit? Gibt es da in nächster Zeit Veränderungen? Wie eingangs schon erwähnt ist die Zusammenarbeit mit dem Schulrat sehr angenehm und konstruktiv verlaufen, ich habe Unterstützung und Respekt erfahren. Leider demissioniert

Ulrich Thiersch, 230 Tage als Leiter der Musikschule. Wie sieht ihr Fazit aus? Das Fazit ist von Dankbarkeit geprägt. Die Leitung der Musikschule ist eine sehr interessante und wichtige Aufgabe. Sie gelingt aber nur durch das gute Zusammenspiel aller Beteiligten. Wir haben ein sehr gutes Team an der Musikschule, dem die musikalische Ausbildung der jungen Menschen am Herzen liegt. Dafür stehe ich als Leiter der Regionalen Musikschule LaufentalThierstein ein.

Auf die nächste Konzertreihe: Pianistin Madeleine Perler (Mitte) und Sprecher Werner FOTO: ROLAND BÜRKI Schmidlin freuen sich mit Tochter Antonia auf neue Taten. viertakte die fast unwirkliche nächtliche Stimmung schon etwas unter die Haut gehen. Beruhigend aber dann die sechs an Chopin und Liszt angelehnten Préludes op.13 von Alexander Skrjabin, die Madeleine Perler so harmonisch und meisterhaft auf ihrem Bösendorfer Flügel zum Besten gab. Der langanhaltende Applaus galt nicht nur Musik und Lesung, sondern auch der Initiative für die aussergewöhnlichen Hauskonzerte. Die Konzerte sind ein Geben und Nehmen «Es ist eine grosse Genugtuung, etwas schenken zu können, das in vielfältiger Weise zurückkommt», hielt Madeleine Perler fest. Das seien angeregte Gespräche bei einem Glas Wein, Begeisterung

und auch Anregungen von Gästen sowie die Motivation, eine nächste Konzertreihe in Angriff zu nehmen. «Die Auseinandersetzung mit neuen Kompositionen und Texten bringt uns viel», fügte die Pianistin bei. «Ja, das Publikum merkt, dass wir nicht uns, sondern die Werke in den Mittelpunkt stellen, die immer auch einen Bezug zu unserem Dasein haben», ergänzte ihr Gatte. Das schaffe die offene und vertrauliche Atmosphäre in unserem Haus. Und sicher zur Freude der vielen Stammgäste blickte er schon auf den nächsten Winter: «Jetzt im Frühjahr geht es wieder an die Auswahl der neuen Werke und im Sommer folgt das für uns spannende gegenseitige Üben, Kommentieren und natürlich auch Kritisieren.»


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THIERSTEIN

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Donnerstag, 27. März 2014 Nr. 13

BREITENBACH

Schwarzbube taucht in «Belle Epoque» ein Die Freude bei Kantonsund Gemeinderat Christian Thalmann ist riesig: Er darf im SRF-Filmprojekt «Anno 1914» einen Buchhalter von damals mimen. Roland Bürki

H

ut, Mantel, Militärfahrrad und die Mappe mit dem Schwarzbubenkleber sind die ständigen Begleiter von Christian Thalmann (40). So kennt man ihn einfach im Bezirkshauptort, den Leiter Finanzen und Buchhalter der Bandfabrik, den gründlich analysierenden Finanzchef im Gemeinderat Breitenbach und den Kantonsrat, den es wöchentlich nach Solothurn ins kantonale Parlament zieht. Die Kirchgänger nehmen ihn als stimmgewaltigen Sänger des Kirchenchors Breitenbach wahr, während die dichten Zuschauerreihen an der Strassenfasnacht ihn doch nicht unbedingt hinter der Larve oder dieses Jahr gar hinter einer grausig geschminkten Totenfratze vermuten. Thalmann, der in Breitenbach verwurzelt ist, bodenständigen Schwarzbubendialekt spricht und im Apéroverein am Schmutzigen Donnerstag einmal im Jahr das Fest des Apéro feiert, sagt von sich: «Ich bin ein Nostalgiker, der nicht einfach im Mainstream mitschwimmt.» Ein Auto besitzt er nicht, da sind ihm die Fahrten mit Militärvelo und obligatem Hut viel zu lieb, genauso wie seine alte Hermes-Schreibmaschine, auf die der nur vordergründig zahlenorientierte Finanzfachmann geistreiche, witzige Passagen etwa für eine Ansprache hineinhackt. Und blickt man im Entree zu seinem Büro in der Bandfabrik auf das wunderbare Biedermeiersofa mit dem klassischen Stehpult, kann man Thalmanns Passion für die Zeit vor 100 oder 200 Jahren durchaus nachvollziehen, wenn er kommentiert: «Damals trugen alle Hüte und die Buchhalter noch Ärmelschoner».

So kennt man ihn: Christian Thalmann anno 2014. Wie wird er in der «Belle FOTO: ROLAND BÜRKI Epoque» aussehen? Riesige Vorfreude auf die «gute alte Zeit» Dass Christian Thalmann bald einmal vielleicht auch an einem Stehpult stehen wird, ist purer Zufall. Eine «Schweiz aktuell»-Sendung, die Protagonisten für die SRF-Zeitreise «Anno 1914: Leben wie vor hundert Jahren» suchte, packte den Nostalgiker derart stark, dass er sich spontan um die Rolle des Buchhalters in der Weberei Grünthal im Zürcher Oberland bewarb. «Als Leiter Finanzen der Bandfabrik Breitenbach in einer Region, wo früher die Posamenterei mit ihren wunderbaren ‹Syydebändel› heimisch war, und als gelernter Buchhalter elektrisierte mich das Fernsehprojekt förmlich», erklärt Thalmann seine Motivation. «Dass ich es aus der Schar der 60 letztlich zum Casting ein-

geladenen Männer, Frauen und Jugendlichen in die Traumrolle als Buchhalter geschafft habe, erfüllt mich mit riesiger Freude», bekennt der notabene einzige Darsteller aus der Nordwestschweiz. Man habe beim Casting seinen Dialekt als «witzig» empfunden; mit dieser Chance hoffe er, das immer wieder beklagte «Medienloch Schwarzbubenland» etwas auffüllen zu helfen. Die Vorfreude auf die Dreharbeiten ist ihm jedenfalls trotz der breiten Hutkrempe ins Gesicht geschrieben: «Dafür lasse ich mir Haare und Oberlippenbart wachsen und nehme noch so gerne zwei Wochen Ferien.» Ausgestrahlt wird «Anno 1914» ab 4. August auf SRF 1 im Anschluss an die verkürzte Sendung «Schweiz aktuell» um 19.10 Uhr.

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Auftritt des Jurassischen Kammerchors

Eine Hand voll Buchstaben

WOS. Am Samstag, 29. März, um 20 Uhr tritt der Jurassische Kammerchor in der Kirche in Erschwil auf. Unter der Leitung von Mark Kölliker und begleitet von Benjamin Guélat an der Orgel ist das Requiem von Maurice Duruflé (1902–1986) und die Messe in G-Dur von Josef Gabriel Rheinberger (1839– 1901) zu hören. Seit seiner Gründung (Anfang 2011) hat der Jurassische Kammerchor vor allem die A-cappella-Chorliteratur gepflegt auf der Suche nach einem ausgewogenen, homogenen Stimmklang.

Sehr rasch hat sich der Chor mit seinen erfolgreichen Auftritten einen ausgezeichneten, überregionalen Ruf erworben. Im November 2013 hat der Jurassische Kammerchor beim 9. schweizerischen Chorwettbewerb in Aarau in der Kategorie «gemischte Chöre» den 1. Preis erlangt. Bisher ist der Chor mit acht verschiedenen Konzertprogrammen aufgetreten. Der Chor besteht aus rund 30 Sängerinnen und Sängern, tritt aber auch in unterschiedlich kleineren Formationen auf.

VERANSTALTUNG

Auftritt von Lisa Catena mit «Wäutfriede» WOS. Lisa Catena erfindet sich neu – und begeistert als komisches Talent. Bekannt geworden als Liedermacherin, traut sie sich in ihrem ersten Kabarettprogramm an die ganz grossen Themen – Politik, Religion und Gesellschaft. Ihr dabei zuzusehen, ist ein grosses Vergnügen zwischen Comedy und bitterböser Satire. Wäutfriede erzählt die Geschichte eines Blumenkindes im betonharten Alltag: Die 68er haben Spuren hinterlassen – und eine Rudolf-Steiner-Generation, die sich in der kalten Realität behaupten muss. Wir begleiten Lisa Catena in der Rolle des naiven Hippie-Mädchens, das beinahe zur Nationalrätin gewählt wird, ein Büropraktikum absolviert und sich

auf ein vermeintliches Treffen mit Jesus höchstpersönlich freut. Muss sie die Realität auch mal zünftig zurechtbiegen, so landet das Blumenkind doch immer zielsicher auf dem wunden Punkt und erzählt strahlend, was die meisten nicht mal zu denken wagen. Als erste Frau überhaupt gewinnt Lisa Catena den «Swiss Comedy Award 2013» sowie «De goldig Biberflade» der Appenzeller Kabarett-Tage. Diese Veranstaltung entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Kulturforum Laufen und dem Kultur- und Leseverein Breitenbach.

Kath. Pfarreisaal Breitenbach, Freitag, 28. März, 20 Uhr.

Kinderbuchautor: Lorenz Pauli.

FOTO: ZVG

WOS. Am Sonntag tritt Lorenz Pauli in Breitenbach auf. Mit dem Erzähltheater «Eine Hand voll Buchstaben – ein Kopf voll Geschichten» lässt er die Geschichten lebendig werden. «Sprache soll nicht nur Werkzeug oder Transportmittel sein, sondern auch ein Spielzeug. Geschichten sollen Spass machen. Pädagogische Absichten stehen hinten an. Und: Eine Geschichte ist nur dann eine gute Geschichte, wenn sie auch nach dem letzten Wort weitergeht. In unserem Kopf», schreibt der Kinderbuchautor. Lorenz Pauli, für Kinder von 4 bis 11 Jahren und ihre Erwachsenen: «Eine Hand voll Buchstaben – ein Kopf voll Geschichten», Sonntag, 30. März, 17.00 Uhr, katholischer Pfarreisaal Breitenbach.

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Donnerstag, 27. März 2014 Nr. 13

MARIASTEIN

Jahreskonzert der vier Elemente Der Musikverein Konkordia Nunningen und die Jugendmusik Gilgenberg freuen sich, Sie zum diesjährigen Jahreskonzert unter dem Motto «Die vier Elemente» einzuladen: Samstag, 5. April, 20.00 Uhr, Hofackerhalle in Nunningen. Nach einem feurigen Auftakt mit «Dynamite» durch die Jugendmusik Gilgenberg folgt ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Melodien wie «Selections from the Lion King» und «Smoke on the Water». Nachdem Ihnen die Jugendmusik ordentlich eingeheizt hat, sorgt ein heftiges Gewitter zu Beginn des zweiten Konzertteils, bestritten vom Musikverein, für etwas Abkühlung. Lassen Sie sich von der einmaligen Atmosphäre von «Earthdance» mitreissen. Nach einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programm tauchen wir nach der Pause unter anderem ein in

die Welt von Arielle und verzaubern Sie mit den wunderschönen Klängen von «Die kleine Meerjungfrau». Reservieren Sie sich diesen Abend und erleben Sie mit uns die vier Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde hautnah. An diesem Konzertabend wird der Musikverein mit dem inspirierenden irischen Folk «Lord Tullamore» auch ein erstes Mal das Selbstwahlstück für das Kantonale Musikfest vortragen. Am Samstag, 28. Juni, wird der Musikverein Konkordia Nunningen mit diesem Stück in Kriegstetten auf Punktejagd gehen. Es besteht die Möglichkeit, sich vor dem Konzert bei uns zu verpflegen. Musikverein Konkordia Nunningen und Jugendmusik Gilgenberg Platzreservationen nimmt Alice Hänggi, 061 791 94 54, zwischen 18 und 20 Uhr gerne entgegen. Weitere Infos unter ww.mvknunningen.ch.

VEREINSLEBEN

Neue Ehrenpräsidentin Neun Jahre lang hatte Jacqueline Kübler die Musikgesellschaft Harmonie Büsserach als motivierte, initiative und umsichtige Präsidentin geführt. Zum letzten Mal eröffnete sie am letzten Samstag die 117. Generalversammlung. Mit Wein und Geschenken dankten ihr die Anwesenden und ernannten sie zur Ehrenpräsidentin. Die Leitung übernimmt nun Eliane Lack. Die übrigen Chargen sind: Thomas Mosimann (Vizepräsident), Daniela Grolimund (Aktuarin), Michaela Saner (Kassierin), Claudio Karrer (MukoPräsident) und Jacqueline Kübler (Beisitzerin). Die Höhepunkte des vergangenen Vereinsjahres 2013 waren: Letztes Jahreskonzert des Ehrendirigenten Reto Borer, 103. Bezirksmusiktag in Bärschwil, Eröffnung Grillstelle Spitzacker sowie der Auftritt an der Olma in St. Gallen. Die Musikgesellschaft Harmonie Büsserach darf auch in diesem Jahr sechs neue Mitglieder im Verein willkommen heissen: Henz Tina, Kübler Rivana und Mosimann Seraina (Quer-

EINGESANDT

Fahrerinnen und Fahrer tauschen sich aus

flöte), Sivalingam Jennifer (Klarinette), Stebler Lea und Schmid Andreas (Trompete). Als Highlight stehen der MGHB die Büsseracher Musikfesttage (Neuuniformierung und Bezirksmusiktag) vom 30. Mai bis 1. Juni 2014 auf dem Programm. Am Freitag abend mit der Power Polka Band, der Brazzline, das international bekannte Traktorkestar und DJ Dave S. Am Samstag wird die neue Uniform mit Zirka - die Band präsentiert. Umrahmt wird der Anlass mit Konzerten der Kreiselbachmusikanten, der Brass Band Büsserach und des Männerchors Büsserach. Am Sonntag findet der 104. Thiersteiner Bezirksmusiktag statt. Zum ersten Mal beteiligen sich auch Dornecker Musikvereine am Anlass. (Details auf www.mghb.ch). Weiter stehen weitere Anlässe auf dem Jahresprogramm. Unter anderem 20. Juni Konzert Fussballfieber mit anschliessendem Public Viewing Schweiz-Frankreich und 24. August Ständeli Fischzucht Büsserach. Eliane Lack

Seelsorger, Lehrer und Dichter Im Kloster Mariastein feierte dieser Tage Pater Bruno Stephan Scherer, langjähriger Dorfpfarrer in Beinwil und Erschwil, seinen 85. Geburtstag Thomas Immoos

P

ater Bruno freut sich über den Besuch. Soeben hat er im Kreise der Mönche im Kloster Mariastein seinen 85. Geburtstag feiern können. An seinem Ehrentag hat er auch Besuch von Verwandten erhalten und Briefe von Gläubigen von Pfarreien, in denen er als Seelsorger gewirkt hat. Mit vollem Namen heisst der Jubilar Pater Bruno Stephan Scherer. Vor 85 Jahren wurde er in Gretzenbach geboren. Dort lernte er einige Benediktiner kennen, deren Wirken den Knaben tief beeindruckte. So wurde er nach dem Gymnasium in Altdorf mit 20 Jahren ebenfalls Benediktinermönch und fünf Jahre später zum Priester geweiht. Neben seinem Geburtstag feiert er dieses Jahr zwei weitere Jubiläen: Mönch seit 65, Priester seit 60 Jahren. Neben Theologie hat er Germanistik studiert und über den katholischen Schriftsteller Reinhold Schneider eine Doktorarbeit verfasst. Mit jungen Jahren schon wurde er Lehrer am Kollegium in Altdorf, wo auch andere Benediktiner unterrichteten. Pater Brunos Fächer waren Deutsch und Religion. Damals präsidierte Scherer auch den Innerschweizer Schriftstellerverein. Schon früh pflegte er seine grosse Leidenschaft für Lyrik. «Mit 17 Jahren habe ich mein erstes Gedicht geschrieben», erinnert er sich. Seither sind unzählige weitere dazu gekommen. Die Reihe seiner Publikationen ist lang. Es dürften über siebzig Bücher und Broschüren – Lyrik, Essays und Fachliteratur – gewesen sein, schätzt der noch immer rege an allem interessierte Mönch.

85-jährig: Pater Bruno Stephan Scherer ist noch immer neugierig und rege. FOTO: THOMAS IMMOOS

Mit Mönch, Lehrer und Lyriker ist aber das Wirken Pater Brunos noch unvollständig beschrieben. Während zehn Jahren wirkte er als Pfarrer in der katholischen Diaspora in Zürich und pflegte freundschaftliche Kontakte zum damaligen Stadtpräsidenten Sigmund Widmer und dessen Frau sowie dem renommierten Publizisten Arnold Kübler. Dass seine Werke Beachtung finden, freut ihn natürlich, wie jeden Schriftsteller. Besonders gefreut hat Pater Bruno aber, dass eines seiner Gedichte in eine Anthologie aufgenommen wurde: «Gottesgedichte – Ein Lesebuch zur deutschen Lyrik nach 1945». In diesem Lyrikband finden sich unter anderem Gedichte von Ingeborg Bachmann, Ernst

Jandl und Kurt Marti. 1984 berief ihn der Abt nach Beinwil. Dort wurde er Gemeindepfarrer, ein Amt, das er mit Leidenschaft bis kurz vor seinem 80. Geburtstag ausübte. Zeitweise betreute Pater Bruno auch die Pfarreien Erschwil und Wahlen. «Ich war gerne Seelsorger», sagt er. Seit rund fünf Jahren lebt er nun wieder in seinem Kloster Mariastein. Noch immer schreibt er Gedichte. Seine Hauptarbeit liegt heute im Bündeln seiner Werke. Gerne würde er eine Gesamtausgabe seiner lyrischen und Prosaarbeiten, seiner Aufsätze und Predigten vorantreiben – «sechs, sieben Bände dürften es schon werden», sagt er schmunzelnd.

Frühlings-Ausstellung Samstag/Sonntag, 29./30. März 2014, von 10 bis 17 Uhr

Das neue Fahrteam: 13 Freiwillige haben sich für diesen guten Zweck angemeldet. FOTO: ZVG

Ruth Jeker von der Fachstelle für Altersfragen Dorneck-Thierstein in Breitenbach hat 13 freiwillige Fahrerinnen und Fahrer zu einem Austauschtreffen bei Raclette eingeladen. Im speziell für Rollstuhltransporte ausgerüsteten Fahrzeug fahren sie Seniorinnen und Senioren zum Arzt, Zahnarzt oder zum Spital, gelegentlich auch zu Destinationen in der ganzen Schweiz. Dieser Fahrdienst in Breitenbach besteht seit Mai 2007; damit wurde eine wichtige Lücke im Thierstein geschlossen. Pro Jahr gibt es über 500 Fahrten; zwei Drittel der Fahrgäste wohnen in Breitenbach. Aktuell steht die Anschaffung eines neuen Autos an. – Der Fahrdienst wird von Ruth Jeker koordiniert. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer geben einerseits mit ihrem Engagement der Gesellschaft etwas zurück, und sie erleben anderseits die vielen Kontakte mit den älteren Menschen als etwas Sinnvolles und Beglückendes. Ida Boos, Geschäftsleiterin Pro Senectute Kanton Solothurn

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REGION

SEEWEN

Solothurner Bäuerinnen und Bauern von Schwarzbuben regiert

Abschied mit Warmherzigkeit

«Insignie der Macht»: Die abtretende Präsidentin Heidi Kofmel (l.) überreicht ihrer Nachfolgerin Rita Hänggi ein Glöckchen; das zweite Zeichen, die silbrige Arbeitsbiene, hat sie ihr bereits ans Trachtenkleid geheftet. FOTOS: BENILDIS BENTOLILA

BB. An der stimmungsvollen Delegiertenversammlung (DV) des Solothurnischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands (SOBLV) wählten die Frauen Rita Hänggi-Saner aus Beinwil zu ihrer neuen Präsidentin Die DV des SOBLV am letzten Donnerstag war eher ein Fest denn eine Versammlung! Es war ein fröhliches Treffen unter Freundinnen. Die Landfrauen der Sektion Mümliswil-Ramiswil hatten die Aula des Schulhauses Brühl in ein Frühlingsparadies verwandelt. Die abtretende Präsidentin Heidi Kofmel freute sich, an ihrer letzten DV eine grosse Gästeschar begrüssen zu können, unter vielen anderen ihre Vorgängerinnen Ursula Zimmermann und Susi Erb, die Präsidentin des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands, Christine Bühler, den Gemeindepräsidenten Kurt Bloch, den ehemaligen respektive

Prominenz an der DV: Christine Bühler, Präsidentin Schweizerischer Bäuerinnenund Landfrauenverband, Annemarie Saladin, Präsidentin Bäuerinnen- und Landfrauenverein Dorneckberg, Andreas Vögtli, Präsident Solothurnischer Bauernverband.

den aktuellen Vorsteher Amt für Landwirtschaft Robi Flückiger respektive Felix Schibli, und den Präsidenten Solothurnischer Bauernverband Andreas Vögtli, Büren. Heidi Kofmel wurde 2004 als Vertreterin des Wasseramts in den kantonalen Vorstand und bereits nach zwei Jahren als Präsidentin des SOBLV gewählt. Nun trat sie zurück. Als Nachfolgerin präsentierte sich Rita Hänggi-Saner, Beinwil, seit Mitte Januar Wirtin auf dem Erzberg: «Ich entschied mich mit dem Einverständnis meines Mannes, das Amt der Präsidentin zu übernehmen, bevor wir uns entschlossen hatten, die Bergwirtschaft zu betreiben. Wir sind ein gutes Team, das heisst, wenn ich nicht auf dem Erzberg bin, kann mein Mann mit Unterstützung von Verwandten und Bekannten die Gäste betreuen. Zudem werde ich dafür besorgt sein, die Verbandstätigkeiten möglichst auf unsere Freitage von Mittwoch und Donnerstag zu legen.» Ihre Kolleginnen wählten sie mit riesigem Applaus. Rita Hänggi ist seit sieben Jahren Vorstandsmitglied des Verbands als Vertreterin des Thiersteins und hat erfahren, dass die Vorstandsfrauen kooperativ sind und die Präsidentin, wo immer möglich, unterstützen. So blickt sie zuversichtlich auf die Amtstätigkeit und freut sich auf die neben ihrem Beruf zweite neue Herausforderung. Sie sagt: Ich feiere nächstens meinen 50. Geburtstag und bin «im Schuss». Vorläufig sehe ich kein Hindernis, als Wirtin und als Verbandspräsidentin meinen vollen Einsatz zu geben.»

Nach 48 Jahren und gleichzeitig an seinem 70. Geburtstag übergab Heinz Klötzli den Taktstock des Cäcilienchors Seewen an seine Nachfolgerin Carmen Stark. Eine beachtliche Fangemeinde erfreute sich an den musikalischen Leckerbissen. Jürg Jeanloz

D

ank grossen Überredungskünsten des Kirchenrates sei er als frisch gebackener Lehrer zum Leiter des Cäcilienchors fast genötigt worden, erinnerte sich Heinz Klötzli mit schelmischem Lachen. Dabei habe er von Kirchenmusik nichts verstanden und sei einfach ins kalte Wasser geworfen worden. Umso mehr freue er sich, dass so viele Leute sich an diesem Samstagabend die Zeit genommen hätten, um seinen Abschied zu feiern. Er habe seinen Chor, der tolle 33 Mitglieder zählt, sehr geschätzt. Er habe immer das verwirklichen dürfen, was er für richtig empfand. Mit jugendlichem Elan bestieg der ehemalige Segelflieger das Dirigentenpodium und stimmte Le Vigneron von Abbé Bovet an. Herrlich erfrischend hörte sich das bekannte Lied an, der begnadete Dirigent war ganz in seinem Element. Konzentriert folgten die Sängerinnen und Sänger seinen Einsätzen und bekundeten ihre Begeisterung für den auserwählten Abend. Gleich liess er noch ein romanisches Lied folgen, das liebevoll und zärtlich daherkam. «Zu

Der Dirigent im Element: Heinz Klötzli mit seinem Cäcilienchor FOTOS: JÜRG JEANLOZ

meinem Abschiedskonzert habe ich den Chor Cantuccini eingeladen», fuhr Klötzli fort. Das vierköpfige Ensemble habe ihn derart fasziniert, dass er sie zur Politur seines Festtages erkoren habe. Fein und wirkungsvoll sangen sie Polo Hofers «bruuni Ouge» und das Volkslied «Dorma bain». Zwei Damen und zwei Herren in vier verschiedenen Stimmlagen sangen a cappella und begeisterten nicht nur gesanglich, sondern auch mit brillantem Ausdruck. Zusammen mit dem Cäcilienchor stimmten die vier jungen Leute noch «Lueget vo Bärg und Tal an und animierten die Gäste im Gotteshaus zum leisen Mitsingen. «Du hast mit Deinem Einsatz unseren Gläubigen viel Freude bereitet», lobte Pater Josef Vögtli den Dirigenten in seiner Laudatio. Er habe mit seinem Chor Wanderungen und Reisen unternommen und viel dazu beigetragen, dass so viele dem Chor treu geblieben sind. Bevor Heinz Klötzli den Taktstock seiner Nachfolgerin Carmen Stark über-

gab, stimmte er zum letzten Mal «Ramseiers wei go grase» an. Die Sängerinnen und Sänger gaben alles und würdigten ihren langjährigen Chef mit kraftvollen Einsätzen. Präsidentin Christiena Béguelin überreichte dem Jubilar eine Collage aus Steinen, das ihn und seine Sängerrunde darstellte. Mit kräftigem «Happy Birthday to You» verabschiedeten sich der Chor und die Gäste von diesem einzigartigen Musikus.

Stabübergabe: Heinz Klötzli übergibt den Taktstock an Carmen Stark.

SEEWEN

KMU befeuern die Wirtschaft

HOFSTETTEN

Kein Heizöl, mehr Recycling und Elektrovelos für Hofstetten-Flüh bea. Mit einem Energieleitbild und einem «üppigen» energiepolitischen Programm will Hofstetten-Flüh die Auszeichnung Energiestadt erreichen. «Für Dienstfahrten werden den Verwaltungsmitarbeitern zwei Elektrovelos zur Verfügung gestellt. Sie könnten mit dem Logo «Energiestadt HofstettenFlüh» versehen werden und so das energiepolitische Image der Gemeinde hinaustragen.» Das ist einer der zahlreichen Vorschläge im Energiepolitischen Programm zum Energieleitbild, das der Gemeinderat verabschiedet hat. «Auch die Einwohner sollen Zugang zu einem Elektrovelo erhalten. Mit einem Konzept soll im 2015 aufgezeigt werden, wie die Ausleihe und die Miete zu regeln wären. Der Testlauf wäre im 2016.» Das erklärte Ziel ist Energiestadt des «european energy award» zu werden. «Der Gemeinderat betrachtet die Steuerung des Energiehaushalts als wesentliche Aufgabe eines zukunftsorientierten Umgangs mit Ressourcen.» Mit der Zertifizierung als Energiestadt bekenne und verpflichte sich die Gemeinde zu einer Entwicklung in Richtung einer nachhaltigen Energieversorgung und -nutzung», heisst es im Arbeitspapier. Hoch gesteckte Ziele Im Sommer fällt die Entscheidung. Das Programm, das Hofstetten-Flüh sich vorgenommen hat, sei üppig, sagt Sandra Kunz, Umweltwissenschafterin von Energie Schweiz. Der Gemeinderat be-

hält sich allerdings vor, die Umsetzung nach dem wirtschaftlich und politisch Machbaren auszurichten. Bei nicht sofortiger Erfüllung gebe es nicht eine Strafe, sondern einfach eine Aufschiebung, weiss Gemeindeverwalter Bruno Benz. Allerdings muss für die Umsetzung Geld bereitgestellt sein und es soll eine Kommission beauftragt werden, zu kontrollieren, Energiebilanz zu ziehen und die Daten anderen Energiestädten gegenüber zu stellen. Wie viel die Energiestadt kosten darf, gab an der Sitzung vom Dienstag im Rat zu reden, letztlich einigte man sich auf Zusagen von einigen Zehntausend Franken, konkret wird es aber erst in den Budgetrunden. Auch Abfallmenge reduzieren Im Energieleitbild hat der Gemeinderat 18 Leitsätze für verbindlich erklärt. «Wir erfassen die Wärme-, Strom- und Wasserverbräuche der gemeindeeigenen Gebäude und werten sie mit dem Energiebuchhaltungsprogramm aus. Die Ergebnisse fliessen in eine Sanierungsplanung ein.» Und: «Wir versorgen alle gemeindeeigenen Gebäude, die neu gebaut oder saniert werden, weitgehend mit erneuerbaren Energien. Wir nutzen unsere Möglichkeiten, mit Regelungen zur Versorgung und Entsorgung Anreize in Richtung Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu setzen.» Auch Müll ist Thema im Energieleitbild: «Wir arbeiten darauf hin, dass sich die Wiederverwertungquote von Abfällen in unserer Gemeinde stetig erhöht.»

Im Ersatzteillager: Peter Müller, Geschäftsleiter der Spenglerei Müller-Rieder AG, erklärt den Mitgliedern des Gewerbeverbands Dorneckberg das Wesen einer Kupplung. FOTO: JÜRG JEANLOZ jjz. Nach Besichtigung der Spenglerei Müller-Rieder AG in Seewen schaute der Gewerbeverein Dorneckberg an seiner Generalversammlung zuversichtlich ins 2014. Von der Kantonalpräsidentin Marianne Meister wurden die Mitglieder aufgefordert, Kontakte zu pflegen. 550 000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sorgen in der Schweiz für wirtschaftliches Wohlergehen und vier Millionen Arbeitsplätze und Lehrstellen. Auf dem Dorneckberg mit seinen fünf Gemeinden sind 300 KMU angesiedelt, 27 stimmberechtigte Mitglieder trafen sich in Seewen zur Generalversammlung. Trotz des bescheidenen Budgets präsentierte Präsident Dr. Roman Baumann Lorant ein reichhaltiges Jahresprogramm. Zwei Gewerbezeitungen berichten über die Aktivitäten auf dem Dorneckberg; für die Redaktion konnte als Nachfolger von Ueli Gröbli der ausgewiesenen Marketingprofi Kurt

Kellenberger gewonnen werden. Mit einem Herbstausflug und einem Netzwerkanlass werden die Banden innerhalb des Vereins noch enger geknüpft. Der umtriebige Präsident kam aber nicht darum herum, seinen Mitgliedern eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge schmackhaft zu machen. Seit 1988 sind die Beträge nicht mehr erhöht worden, die Erhöhung um 30 respektive 50 Franken kompensiert eigentlich nur die Teuerung. Ohne Diskussion wurde die Erhöhung genehmigt und dem wieder gewählten Vorstand Décharge erteilt. Ein Herz für das Gewerbe In aufgeräumter Stimmung stellte Peter Müller seinen Familienbetrieb vor. 13 Mitarbeiter und 3 Lehrlinge sind in den Bereichen Sanitär, Heizung, Spenglerei, Werkleitungen und Reparaturen tätig. «Bei Leitungsbrüchen rücken wir aus, damit Sie am Morgen beim Aufstehen

wieder sauberes Wasser haben», spasste Müller. 200 Kubikmeter Wasser würde ein «Seebner» pro Tag verbrauchen, weshalb seine Crew stets einsatzbereit sein müsse. Ob Schnitzel, Öl oder Sonnenenergie, die Firma Müller-Rieder AG bietet alle Heizsysteme an. «Mis Härz schloht fürs Gwärb», gestand Marianne Meister, Präsidentin des Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverbands. Sie führe einen Lebensmittelladen in Messen und fülle jeden Tag um 5.30 Uhr frische Jogurts auf. Sie kämpfe gegen die Mindestlohn-Initiative und lasse sich nicht vom Staat vorschreiben, wie sie ihre Löhne gestalte. Im Kantonsrat würde sie sich auch gegen Steuererhöhungen wehren und dafür sorgen, dass der Amtsschimmel nicht noch mehr Auswüchse treibe. «Kaufen Sie ihre Lebensmittel in der Schweiz ein, um unsere Arbeitsplätze zu sichern», lautete ihr feuriger Schlussappell.


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EINGESANDT

MARIASTEIN

Blumen für die Jäger Die Jägervereinigung der Bezirke Dorneck und Thierstein hat ihre GV in Rodersdorf abgehalten. Die schöne Mehrzweckhalle wurde von der ansässigen Jagdgesellschaft festlich dekoriert und der Duft des von der JG Rodersdorf gespendeten Aser lag schon beim Betreten in der Luft. Vielleicht darum ging die Abhandlung der Traktandenliste ohne Probleme über die Bühne. Der Präsident, Marcel Wyser, hat gekonnt durch den Abend geführt und wiederum viele Gegebenheiten in reimende Verse gefasst. Ohne Diskussion wurden Präsident und Vorstand für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Ernsthafter wurde es nur bei der Bekanntmachung der Fallwildstatistik. Es war zu erfahren, dass im letzten Jahr 109 Rehe den Tod durch den Verkehr erlitten und dass die Hunderisse (19 Rehe) deutlich zugenommen haben und die Anzahl der entdeckten Luchsrisse (14 Rehe) sogar übertroffen hatten. Bei allem Verständnis gegenüber den Hundehaltern, aber da muss der Verantwortung besser nachgelebt werden. Im Gesamten rückten die Jäger und Wildhüter 178 Mal aus, um die durch den Autoverkehr verletzten Wildtiere zu erlösen oder getötete zu bergen. Nebst den Rehen waren Wildschweine, Füchse, Dachse und Marder Opfer des Autoverkehrs. Eine Dienstleistung welche durch die Jäger gratis erbracht wird. Das Kantonale Jagdgesetz muss der Eidgenössischen Verordnung angepasst werden. Die Revision ist in Bearbeitung. Vieles ist noch nicht bekannt. Die Sorgen sind gross, dass einer Minderheit, wie es die Jäger sind, immer mehr Lasten aufgebürdet werden. Die Jagd sollte im Kanton Solothurn eine Volksjagd bleiben. Mit anderen Worten ausgedrückt, die Jagd soll

DORNECK

auch für Jäger mit durchschnittlichem Einkommen offen stehen. Bei den anstehenden Diskussionen über Wildschaden, Schiessnachweis und vorgeschriebene Ausbildungslehrgänge mit Ausbildungsgattern für Jagdhunde steigen die Kosten neben der Revierpacht schnell mal in Höhen, welche das durchschnittliche Monatseinkommen überfordern. Zum Glück gab es auch Momente zur Freude. Gemeindepräsidentin, Frau Kälin Neuner-Jehle und Vize-Präsident, Herr Matthes, von Rodersdorf erzählten Interessantes über die Rodersdorfer Wildschweine. Die Wildschweine haben gelernt, dass in Rodersdorf und im angrenzenden Elsass die Jäger nicht zur gleichen Zeit zur Jagd gehen. So würden sich die Wildschweine je nach dem geschickt über die Grenze verschieben und weichen damit einer Bejagung aus. Der gespendete Kaffee wurde mit Applaus verdankt. Spätabends fand ein Gratulant aus dem Emmental den Weg in die Halle. Er habe den Auftrag, den Jägern einen Strauss Blumen zu überreichen. Mit gelungenen Geschichten und Witzen hat Gusti Häckerli die Jägerschaft zum Lachen gebracht. Dass er uns anfänglich als Basler Jäger ansprach, hat nicht allen gefallen. Dass Bestreben, die Solothurner Jagd mehrheitlich Jägern, welche im Kanton Wohnsitz haben, festzulegen, mag ja seine sympathische Berechtigung haben, aber gerade im Dorneck Thierstein ist die Ausrichtung gegen Basel sehr ausgeprägt und mancher Steuerbatzen wird auch dort verdient. Daher ist eine Abschottung gegenüber ausserkantonalen Jägern gerade in den Bezirken Dorneck und Thierstein nicht sympathisch. Für den Bericht: Hugo Bürki, JVDT

Irritation im Dom

Fiktion oder Realität? Matthias Breitenbach als Prediger.

Organisiert von der Kaserne Basel inszenierte Boris Nikitin in der Klosterkirche ein Stück mit dem Namen «How to Win Friends & Influence People». Es handelte von der Kraft des Wortes, von Glaubensbekenntnissen und von Fiktionen. Edmondo Savoldelli

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Präsident JVDT Marcel Wyser und Gusti Häckerli. FOTO: ZVG

VERANSTALTUNG

Internationale Ökumene in Flüh WOS. Im März wird die Ökumene im Solothurnischen Leimental international. Zu Gast in der Heiliggeistkirche Flüh, der ersten Ökumenischen Kirche der Schweiz, ist die Römisch-Katholische Kirchgemeinde Merzhause-Au, Freiburg i.Br. (D) mit dem Chor «Coro Piccolo». Im Mittelalter sehr beliebt, oft vertont

und gesungen, dennoch fast aus der Liturgie verschwunden ist das Sabat Mater in der Mitte eines Gottesdienstes. Dies wird das Thema des ökumenischen Gottesdienstes, rund ums Leiden in der Welt sein. Freuen wir uns auf den klingenden Besuch aus unserem nördlichen Nachbarland am Sonntag, 30. März, 10 Uhr in der Ökumenischen Kirche Flüh.

in Theater ist ein Theater, eine Kirche ist eine Kirche. Dort finden Aufführungen statt, etwa Schauspiele oder Opern, hierhin geht man in Glaubensdingen zur Messe, zur Predigt, zur Beichte. Was nun, wenn sich die Grenzen zwischen diesen Institutionen und «Spielorten» auflösen, wenn nicht mehr klar ersichtlich ist, was dem Besucher vorne auf der Bühne oder im Chor geboten wird? Seit jeher bedienen sich Theater wie Kirche gleicher oder ähnlicher Mittel, um ihr Zielpublikum zu erreichen, zu berühren oder gar zu manipulieren. Wer schon einmal einen Altar von hinten gesehen hat, zweifelt kaum an seinem Kulissencharakter, und die Liturgie kann leicht als zuweilen pompöse Inszenierung mit altüberlieferten Regieanweisungen gelesen werden.

Historisch bekannte Prediger wie etwa der Florentiner Girolamo Savonarola beeindruckten ganze Stadtbevölkerungen in derart hohem Masse mit ihrer Rhetorik, dass wohl mancher Schauspieler blass vor Neid gegenüber diesem Feuer des Wortes werden könnte. Und ist nicht die Katharsis nach dem Durchleben von Furcht und Mitleid im antiken Drama als kultische Reinigung der Seele zu verstehen? Auch in den Mysterienspielen wurden von alters her Glaubensinhalte mit den Mitteln des Theaters transportiert. Alles bloss Fiktion? Die Trennung von Theater und Kirche scheint also nur eine vorläufige zu sein. Mit dieser Ambivalenz spielt der Basler Theatermacher Boris Nikitin. Er und eine Truppe des Theaters Freiburg gingen am letzten Wochenende in der Klosterkirche von Mariastein der Frage nach: «How to Win Friends & Influence People». Darüber, wie man mit positivem Denken sozial und beruflich erfolgreich wird, hatte Dale Carnegie 1937 den gleichnamigen Bestseller geschrieben. Nikitin nahm den Gedanken auf, dass Gemeinschaft nur dann gelingt, wenn der Einzelne seine Haltung als Mittelpunkt des Geschehens aufgibt und dem Gegenüber das Gefühl vermittelt, wichtig zu sein, geliebt zu werden. Dies realisierte er mit einer kleinen Liturgie, in welcher der Schauspieler Matthias Breitenbach als Redner, entflammter Prediger und in einer Videoeinspielung als Sänger auftrat. Unterbrochen wurde sein Vortrag durch Statements von Bea-

FOTO: ZVG

trice Fleischlin, Autorin und Performerin, Heide Cerny und Uli Winterhager, beide Laiendarsteller. Und hier begann für die Zuschauer die Irritation und zugleich der Spass am Durchschauen-Wollen des Gehörten. Waren die dargebotenen Lebensgeschichten und Glaubensbekenntnisse echt oder fiktiv? Immerhin hiess der Untertitel der Veranstaltung «eine Predigt». War das wirklich Empathie, was vom Predigerpult daherkam oder ein abgekartetes Spiel zum Zwecke des AufsGlatteis-Führens? Was, wenn Nikitin den Zuschauern sagen wollte: «Passt auf, was ihr glaubt!»? Warum die zweifache, identische Erzählung vom ungläubigen Thomas, die in dessen Entscheidung kulminierte, er wolle lieber glauben als durch Beweise wissen? Wollte Nikitin damit den Finger auf die Wunde des aufgeklärten materialistischen Bewusstseins legen? «Der grösste Glaube ist der Glaube an die Fiktion, wohl wissend, dass es eine Fiktion ist», sagte der amerikanische Dichter Wallace Stevens. Wenn in intimen Momenten von Matthias Breitenbachs Predigt süsse Sphärenmusik und zu ekstatischer Verzückung nach freikirchlichem Vorbild brausende Orgeltöne erklangen, war die Verunsicherung für das Publikum komplett – oder aber der Spass an der Subversion. So oder so: Die von Basel mit einem Bus hergeführten Zuschauer applaudierten kräftig, derweilen sich der Gastgeber, Abt Peter von Sury, mit seinen Brüdern in der Gnadenkapelle zum Beten versammelt hatte.


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Spielgemeinschaft des TSV Wahlen und des HC Gym Laufen

2. Liga Samstag, 29. März 2014 SPORTHALLE GYMNASIUM • LAUFEN

SG Wahlen Laufen gegen Zweitplatzierten 2. Liga Der Heimclub kann sich mit einem Sieg in der Partie gegen den HB Blau Boys Binningen auf den zweiten Tabellenplatz vorschieben. Auswärts hat man gegen diesen Gegner im Oktober 2013 mit einem Tor Unterschied verloren. Das Farmerteam der 1. Liga Mannschaft HSG Leimental verfügt über hervorragend ausgebildete Spieler. In dieser Auseinandersetzung treffen zwei Teams mit in etwa der gleichen Spielstärke aufeinander. Tabelle 2. Liga Spiele 01. TV Birsfelden II 18 2. HB Blau Boys Binningen 17 3. SG Wahlen Laufen 16 4. TV Kleinbasel 18 5. SG ATV/KV Basel 17 6. TV Möhlin II 18 7. HC Vikings Liestal 18 8. TV Magden 18 9. TV Pratteln NS II 18 10. GTV Basel 18

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Junioren U15 In dieser Partie treffen die beiden Tabellennachbarn aufeinander und es geht dabei um den zweiten Platz in der laufenden Rangliste. Auch hier ist ein ausgeglichenes Spiel zu erwarten. Junioren U19 Mit dem GTV Basel ist der Tabellendritte in Laufen zu Gast. Dabei werden die Einheimischen auf einen stärkeren Gegner treffen. Um hier Punkte zu holen, braucht es eine Topleistung. 3. Liga Auch hier kommt es zu einer Begegnung zwischen zwei Tabellennachbarn im Mittelfeld. Das Auswärtsspiel haben die Laufentaler im November mit 24:20 verloren.

Handball Samstag, 29. März 2014 13.30 Uhr: Junioren U15 SG Wahlen Laufen – TV Kleinbasel 15.00 Uhr: Junioren U19 SG Wahlen Laufen – GTV Basel

17.00 Uhr: Herren 2. Liga SG Wahlen Laufen – HB Blau Boys Binningen 19.00 Uhr: Herren 3. Liga SG Wahlen Laufen – TV Sissach

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SPORT

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FUSSBALL

Für Laufen wird es eng Nach der 0:3-Niederlage in Liestal rutschte Laufen auf den letzten Platz ab. Am Samstag kommt es nun zum Derby gegen Muttenz.

2. Liga Interregional Samstag, 29. März 2014

FC Laufen – SV Muttenz 17 Uhr, Sportplatz Nau, Laufen eh.- Am kommenden Samstag gastiert der SV Muttenz im Nau. Nach einer schwierigen letzten Saison mit dem Abstieg und dem Rücktritt von Trainer Sahin genoss Muttenz auf diese Saison hin nicht viel Kredit. Doch dem neuen Trainer Björn Ulli und seinem Staff gelang es eine willige Equipe zusammen zu stellen. Immer wieder lösten die Ergebnisse der Muttenzer Erstaunen aus. Auch am Sonntag, als das höher gehandelte Kosova auf dem Margelacker gleich mit 3:0 bezwungen wurde. Mit bereits 26 Punkten ist der samstägliche Gast auf dem beachtlichen vierten Rang klassiert. Ulli, der seine Visitenkarte auch schon in Laufen hinterliess, möchte nur zu gern auch am Samstag drei weitere Punkte holen. Ein Sieg würde wohl den definitiven Klassenerhalt bewerkstelligen und somit wäre das Hauptziel bereits unter Dach und Fach.

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ach drei Remis in einer Woche schien man in Laufen auf der Spur. Allerdings musste man sich bei der Betrachtung der Ergebnisse fragen, ob das Glas halb voll oder nicht doch halb leer ist. Drei Spiele, keine Niederlage – aber anders gesehen, auch sechs von neun möglichen Zählern verloren. In Liestal spielte Laufen recht flott mit, doch mehr und die besseren Möglichkeiten hatte das Heimteam. Die junge Viererkette, die bisher gut spielte, war mehrmals etwas unsortiert. Liestal versuchte sein Heil immer wieder mit Steilvorlagen in den Strafraum, wo vor allem der torgefährliche Franzose Hengel immer wieder für Aufregung sorgte. Dem 0:1 ging bereits eine heisse Aktion voraus, als Hengel aus wenigen Metern das Spielgerät an die Latte donnerte. Liestal reagierte nach dem Abpraller schneller und so konnte der Franzose sein Tor doch noch erzielen. Laufens beste Aktion löste etwas später der immer besser gefallende Schnell aus. Allerdings war Stürmer Ndiaye in dieser Aktion zu eigensinnig. Ein Rückpass auf Schnell hätte wohl den Ausgleich gebracht. Liestal hatte danach weitere

Rückhalt: Innenverteidiger Mirco Schnell, einer der jungen Laufner, die überzeugen. FOTO: EH-PRESS

Möglichkeit, während Laufen nach einem Schuss des ansonsten wirkungslosen Bouzaamouche wohl nicht zu Unrecht einen Handspenalty reklamierte. Acht Minuten vor der Pause legte dann Stasi den Ball per Kopf zu Siedler, der herrlich einschoss. Offenbar war jedoch Stasi in Abseitsposition. Laufen machte nach der Pause das Spiel, musste es machen, und Liestal vertraute auf Konter, die aber brandgefährlich waren. Laufen hatte zwei sogenannt «Hundertprozentige». In der 62. Minute, als Ndiaye aus sechs Metern den Ball über die Latte drosch und dann in der 84., als Bohler seinen Schuss vom Goalie abgewehrt sah. Dazwischen entschied Hengel mit dem Treffer zum 3:0 die Partie. «Wir können den jungen

HANDBALL

FUSSBALL

Knappe Niederlage — Titel weg!

Breitenbach/Zwingen als Profiteure

Beatrice Imhof, Wahlen

KORBBALL

Starke und faire Leistungen

Voller Einsatz: Beat Kohler (Nr. 13) ist in Bedrängnis. Finalspiel: Im Endspiel der U16 Knaben setzten sich die Nunnninger gegen Erschwil durch. FOTO: ZVG

rtvdt. Am letzten Samstag fand in Büsserach die Korbball Regionalmeisterschaft der Jugend U14 und U16 des Turnverbandes Dorneck-Thierstein statt. Eine erfreuliche Anzahl von 18 Mannschaften kämpfte in vier Kategorien um den regionalen Titel der Hallenmeisterschaft. Die zwei Mannschaften aus Nunningen und Erschwil in der Kategorie U14 Mädchen wurden in die Gruppe der Knaben U14 eingeteilt. Am Schluss spielten die beiden Teams den Final gegeneinander, welcher Nunningen für sich entschied und somit als Regionalmeister vom Platz ging. Bei den Knaben U14 spielten 8 Mannschaften um den Titel. Das Team aus Erschwil freute sich am Schluss über den Sieg in dieser Kategorie. Auf Platz 2 folgte die Heimmannschaft aus Büsserach und als Dritte nahmen die Knaben aus Nunningen den schönen Pokal mit Freude entgegen. Im Finalspiel der Mädchen U16 konnte sich die Mannschaft aus Nun-

ningen gegen Ettingen durchsetzen und wurde Regionalmeister. Im Spiel um Rang 3 siegten die Mädchen aus Hochwald-Gempen gegen Erschwil. Die Mannschaften aus Nunningen und Erschwil spielten im Final der Knaben U16 um den Titel. Nach einer ausgeglichenen 1. Halbzeit gelang es Nunningen in der 2. Hälfte der Partie für sich zu entscheiden und sich als Sieger feiern zu lassen. Den 3. Rang sicherten sich die Jungs aus Meltingen im Halbfinal gegen die Mannschaft aus Büren. Der Turnverband bedankt sich bei allen jungen Spielern, welche topmotiviert sehr gute Leistungen zeigten, bei allen Schiedsrichtern, beim Turnverein Büsserach für die gute Bewirtschaftung und bei allen Zuschauern, welche die Spieler lautstark unterstützt haben. Rangliste: Mädchen U14: 1. Nunningen, 2. Erschwil; Knaben U14: 1. Erschwil, 2. Büsserach 1, 3. Nunningen 1, 4. Nunningen 2, 5. Hochwald-Gempen, 6. Büsserach 2, 7. Meltingen, 8. Büren; Mädchen U16: 1. Nunningen, 2. Ettingen, 3. Hochwald-Gempen, 4. Erschwil; Knaben U16: 1. Nunningen, 2. Erschwil, 3. Meltingen, 4. Büren

Spielern keinen Vorwurf machen. Es ist halt so. Wenn man im Abstiegskampf steckt, geht alles schief.» Rossinelli spricht da auch die verletzungsbedingten Absenzen von Leistungsträgern wie Eigenmann, Jeker und Boumelaha an. Jetzt zählen nur noch Siege. Bereits im Derby gegen Muttenz, das Kosova am Sonntag keine Chance liess. Das Hinspiel verlor Laufen unglücklich mit 3:4. Das war so etwas wie der Anfang einer Negativspirale. Muttenz dagegen holte locker seine Punkte. Muttenz, Liestal und Dornach sind wahrscheinlich ausser Abstiegsgefahr. Binningen könnte es demnächst schaffen. Allschwil und Laufen werden dagegen wohl einen Abstiegsplatz unter sich ausmachen.

us. SG Wahlen Laufen – TV Birsfelden II 29 : 30 (16:13). Die Gastgeber begannen diese entscheidende Partie furios. Schon nach fünf Minuten führten sie mit 5:1 Toren. Es schien, sie wollten die favorisierten Hafenstädter überrennen. Es gelang der SG Wahlen Laufen durch eine kämpferisch hervorragende Leistung, die Gäste bis zur Spielmitte mit einem 3 Tore Vorsprung in Schach zu halten. Nach der Pause begann der TV Birsfelden sehr stark und holte Tor um Tor auf, sodass des zur Halbzeitmitte gar zu einem Vorsprung reichte. Aber die Laufentaler gaben sich nicht geschlagen und kämpften sich nochmals auf ein Unentschieden heran. Erste einige Sekunden vor Spielschluss gelang den Gästen das Siegestor. Damit sicherten sie sich den 2.LigaMeistertitel und sind aufstiegsberechtigt in die 1. Liga. Um diesen Aufstieg realisieren zu können, muss jedoch ihr Fanion-Team von der 1. Liga in die Nationalliga B aufsteigen. Die SG Wahlen Laufen zeigte eine beherzte Partie und war in einem ausgeglichenen Spiel die etwas unglücklichere Mannschaft. Es stehen noch zwei Begegnungen an und mit zwei Siegen kann

FOTO: SVENJA JEKER

man sich noch den Vize-Meistertitel sichern. Handball 3. Liga SG Wahlen Laufen – HC Therwil 26 : 22 (14 : 09). Mit diesem in keiner Spielphase in Frage gestellten Sieg, machten die Laufentaler in der Tabelle einen Sprung ins Mittelfeld. Auch hier stehen noch zwei Partien offen, um sich um weitere Plätze zu verbessern. Die jungen Spieler in diesem Team vermögen sich immer besser in Szene zu setzten. Sie können sich hier weiter entwickeln und sich für das Fanion-Team empfehlen. Handball Junioren U15 SG Wahlen Laufen - SG ATV/KV Basel 18 : 16 (07 : 09). Die erste Spielhälfte gelang der Heimmannschaft nicht nach Wunsch. So war man über weite Phasen zu unbeweglich und vergab sogar 3 Siebenmeter. Dies führte auch zu einem Pausenrückstand von 2 Toren. In der zweiten Hälfte konnte sich die SG Wahlen Laufen jedoch deutlich steigern, sowohl in der Abwehr wie auch im Angriff und sie gab das Spiel nicht mehr aus den Händen. Damit eroberte die SG Wahlen Laufen wiederum den 2. Tabellenplatz.

eh. In der ersten Runde nach der Winterpause fiel ausgerechnet der Spitzenkampf in Dornach dem zurückgekehrten «Winterwetter» zum Opfer. So konnte Dornach den Versuch, Leader Oberwil eine weitere Niederlage zuzufügen, nicht in die Tat umsetzen. Eine erste oder auch weitere Überraschung setzte es auf dem Grien in Breitenbach ab. Die jungen Schwarzbuben beendeten die Hinrunde mit dem mehr als überraschenden 1:0-Erfolg gegen Leader Oberwil. Den Auftakt zur Rückrunde konnte Breitenbach gegen den bisher überzeugenden Tabellenvierten Allschwil gleich mit 3:0 entscheiden. Thomas Martin brachte die Schwarzbuben kurz nach der Pause in Führung. Eine Viertelstunde vor Schluss war es Grava, der auf 2:0 erhöhte. Das 3:0 in der Nachspielzeit durch Arber Frrokaj war nur noch Nachschlag. Mit jetzt 17 Punkten und wenigen Strafpunkten sind die Schwarzbuben auf gutem Weg. «Ausser in der Startviertelstunde setzte das Team die taktische Marschrichtung konsequent um. Mit Einsatz, Wille, Glück und einem überragenden Hess im Tor überstanden wir alle heiklen Momente», so ein zufriedener Trainer Zuber. Ebenfalls zufrieden war Zwingens Trainer Walti. Dank dem 3:2 Heimsieg gegen Amicitia Riehen konnten sich die Laufentaler auf Kosten des Gegners von einem Abstiegsplatz entfernen. Stegmüller eröffnete in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das Skore. Stöckli erhöhte in der 56. Minute auf 2:0. Nach dem Anschlusstor war es nochmals Stöckli, der mit dem 3:1 die Vorentscheidung realisierte. Trotz dem zweiten Gegentreffer in der 90. Minute rettete Zwingen die drei Punkte. Im Derby Laufen gegen Riederwald konnte man keine Tore notieren. Aufgrund der Ausgangslage und der Vorbereitung sicher zu wenig für Laufen. Dies auch, weil das Team von Spielertrainer Marc Eigenmann am Samstag (18 Uhr) zu Leader Oberwil reisen muss. Um 19 Uhr hat Breitenbach beim einstigen Aufstiegsmitfavoriten Münchenstein anzutreten. Dornach muss am Sonntag, 11 Uhr zu Allschwil und um 13.30 Uhr wird das Derby Riederwald gegen Zwingen angepfiffen.


KELSAG Sperrgut-Sammlung

In den nächsten Wochen finden wieder Sperrgut-Sammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Bitte stellen Sie das Sperrgut bis spätestens 7.00 Uhr gut sichtbar und mit entsprechender Sperrgutmarke versehen an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit. Achten Sie darauf, dass das Material nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt ist. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren, was bitte zu berücksichtigen ist. Das maximal zulässige Gewicht pro Sperrgutmarke beträgt 25 kg. Die Sperrgutmarke kostet CHF 12.50. Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Sperrgut: 31. März Fehren, Meltingen, Zullwil, Nunningen, Himmelried 02. April Nenzlingen, Blauen, Zwingen, Dittingen 04. April Breitenbach, Büsserach 07. April Burg, Rodersdorf, Metzerlen, Hofstetten-Flüh 09. April Laufen 11. April Erschwil, Beinwil, Wahlen, Brislach 25. April Ederswiler, Roggenburg, Kleinlützel, Röschenz, Bärschwil Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch


DORFPLATZ VERANSTALTUNG

DENKPAUSE

Wie geht es eigentlich dem Opfer?

Georges Thüring

Donnerstag, 27. März 2014 Nr. 13

Einrichtungen demoliert hat, rundet das Bild dieses Falles ab. Inzwischen befindet er sich wieder in einem einige wenige tausend Franken günstigeren Setting, wobei ein Boxtraining offenbar nicht mehr zur regulären Tagesstruktur gehören soll. Interessant in diesem Fall ist noch folgende Tatsache: Ein psychiatrisches Gutachten, das offenbar im Jahre 2012 erstellt worden ist, hat diesem Straftäter eine «hohe Rückfallgefahr» attestiert. Aufgrund seiner Renitenz und seiner konsequenten Verweigerungshaltung konnte bis heute kein neues Gutachten erstellt werden. Ich bin weder Strafrechtler, Psychologe noch Psychiater, sondern ein schlichter Staatsbürger und Steuerzahler, der in seinem bisherigen Leben versucht hat, Recht und Ordnung zu befolgen, sich anständig aufzuführen und sich auch im Dienste der Allgemeinheit zu engagieren. Der Fall Carlos zeigt mir, dass das Jugendstrafrecht dringend angepasst werden muss. Es braucht auch dort wieder mehr gesunden Menschenverstand. Auch jugendliche Straftäter dürfen nicht verhätschelt und mit Sondersettings, deren Kosten jeder Verhältnismässigkeit spotten, belohnt werden. Ich habe nichts gegen Resozialisierung von Tätern. Doch eine Straftat muss gesühnt werden. Eine Strafe kann nicht etwas Angenehmes sein, sie muss weh tun. Und auch bei gefährlichen Jugend-Straftätern müssen wir uns fragen, wer schliesslich vor wem geschützt werden muss. Eine lebensgefährliche Messerstecherei ist nun einmal kein Bagatell-Delikt! Übrigens: Wie geht es eigentlich dem Opfer – nicht nur in diesem Fall. Von ihnen spricht in der Regel niemand. Und sie erhalten sicher auch keine solche teueren Sondersettings. Ich meine, auch im Respekt vor den Opfern ist es höchste Zeit, dass Gewalttäter entsprechend bestraft und konsequent behandelt werden. Dies gilt auch im Fall Carlos.

Seit dem Spätsommer des letzten Jahres beschäftigt die Öffentlichkeit der «Fall Carlos». Kurz zur Erinnerung: Es geht um einen mittlerweile 18-jährigen Sprössling eines Schweizers und einer Brasilianerin, der bisher 34 Mal wegen verschiedener Delikte verurteilt werden musste. Vor drei Jahren brachte dieser Carlos einen anderen Jugendlichen mit einem Messer beinahe um. Aufgrund einer Sendung des Schweizer Fernsehens wurde im August 2013 bekannt, dass in diesem Fall von der zuständigen Jugendanwaltschaft des Kantons Zürich eine besondere Betreuungsmassnahme – sprich Sondersetting – angeordnet worden ist. Für stolze monatliche Gesamtkosten von fast 30 000 Franken wurde dieser Gewalttäter in Reinach untergebracht und rund um die Uhr von Fachkräften und einem Privatlehrer betreut. Darin waren auch Boxstunden bei einem hinlänglich bekannten Kampfsport-Studio unserer Region eingeschlossen. Der Gewalttäter hätte quasi mit Steuergeldern zur Kampfmaschine ausgebildet werden können. Aufgrund der berechtigten öffentlichen Empörung musste dieses Sondersetting dann eingestellt werden und der mit öffentlichen Geldern verwöhnte Straftäter kam dann wieder in den Jugendstrafvollzug. Ende Februar dieses Jahres musste Carlos auf höchstrichterlichen Beschluss aus Lausanne aus der geschlossenen Unterbringung wieder entlassen werden, weil die erneute Inhaftierung wegen des öffentlichen Drucks rechtswidrig gewesen sei. Dass sich der Delinquent in diesem Jugendstrafvollzug praktisch nur renitent gezeigt und u.a. das Mobiliar seiner Zelle und andere Georges Thüring, Landrat, Grellingen

Theater in der Herz-Jesu-Kirche WOS. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums gastiert am kommenden Samstag, 29. März (20 Uhr) das NiNA-Theater in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen. Für einmal wird der Kirchenraum zur Bühne, auf welcher das professionelle Ensemble das Stück «Man sieht nur, was man weiss» aufführt. Eine Theateraufführung im sakralen Raum. Geht das? «Es ist eine Bereicherung», meint Reto Baumgartner, der die Hauptrolle des Restaurators Kunz spielt. Der Kirchenraum sei gefüllt von Emotionen und deshalb für das Stück besonders geeignet. Vordergründig ist es ein Kriminalfall und handelt von Kunstfälschung. Letztlich geht es – wie der Titel andeutet – um Wahrheit und Lüge, der Suche nach dem Ich und die Auseinandersetzung mit dem Leben. Im Zentrum des Stücks steht ein Restaurations-Team: Als ein

barockes Marienbild, auftaucht, stellt sich die Frage, ob es echt sei? Kunz, der Kunstfachmann, stösst beim Versuch, hinter den Schleier aus Staub und Patina zu dringen, an seine Grenzen. Die Geister der Vergangenheit tauchen auf. Helen, die junggebliebene Restauratorin mit einer Passion für gefälschte Modetaschen, hadert mit der Gegenwart und der gescheiterte Künstler Severin blickt endlich der Wahrheit ins Auge. Durch poetische Bilder, Musik, Multimedia, Sprachspiele, aber auch Humor wird der Kirchenraum zum Handlungsraum, in welchem zentralen Fragen des Lebens thematisiert und diskutiert werden. Eine abendfüllende Inspiration, die bereits in zahlreichen anderen Kirchen der Schweiz Erfolge feiern konnte. NiNA-Theaer: «Man sieht nur, was man weiss», Samstag, 29. März , 20 Uhr, Herz-Jesu-Kirche Laufen, Kollekte

GESUNDHEIT

Meditation mit Yoga-Lehrer Nachdem Matthias von Dach mehrere Jahre an der Volkshochschule, der Migros Klubschule und der Kriya-Yoga Gruppe Basel unterrichtet hatte, übertrug ihm sein Lehrer 2005 die Aufgabe, Kriya Yoga zu unterrichten und verlieh ihm den spirituellen Namen Satyananda. Seither bietet Satyananda Yogalektionen, Kriya Yoga Seminare, Vorträge und intensive Retreats in der ganzen Schweiz an und wirkt bei der Ausbildung von zukünftigen YogalehrerInnen mit. Er ist Mitglied der International Yoga Teachers Association (IYTA). Seit der Eröffnung im Januar 2012 unterrichtet Satyananda auch im Yogastudio SATSAN in Lausen (www.satsan.ch). Satyananda vermittelt in erster Linie die Kriya-Yoga Meditationstechnik. Diese wurde durch den indischen Yogi Paramahansa Yogananda (Autor der «Autobiographie eines Yogi») im Westen erstmals einem breiten Publikum bekannt gemacht. Sie vereinigt sämtliche bestehenden Yoga-Arten in eine Übungsabfolge und ermöglicht es daher, die spirituelle Entwicklung ganzheitlich zu fördern und optimal zu beschleunigen. «Eine halbe Minute Kriya entspricht einem Jahr natürlicher geistiger

Entwicklung» sagte Yogananda. Regelmässiges Üben dieser Technik fördert Zufriedenheit, Selbstvertrauen, Ruhe und Ausgeglichenheit, Sorgen und Ängste werden abgebaut. Dem Yogi wird ermöglicht, die Pflichten des Alltags mit der spirituellen Entwicklung zu kombinieren, Erfahrungen auf sich selbst zu beziehen und daraus Erkenntnis abzuleiten, was wiederum Verständnis und schlussendlich allumfassende Liebe entwickelt. Im Oktober 2011 erschien das Buch «Der Yoga-Code» des Baselbieter Autors. Anhand zahlreicher Beispiele beschreibt der diplomierte Yoga- und Ayurveda-Lehrer detailliert die geistige Wirkungsweise der Yogastellungen. Die bestehende Literatur weist selten auf den mentalen, geistigen Nutzen der Übungen hin, die geistige Wirkung bleibt oft Randnotiz. «Der Yoga-Code» schliesst diese Lücke und beschreibt Yoga als weit mehr als eine Methode, mit der sich Vitalität erlangen und körperliche Entspannung erfahren lässt. Nächste Events: Vortrag «Was ist Kriya-Yoga?»: 26.3.2014, 20 Uhr, Laufen, Röm.Kath.Pfarreiheim, Dachsaal, Röschenzstr. 39. Kosten: 20.- (werden beim Besuch des Seminars zurückerstattet) Einführungsseminar KriyaYoga Meditation: 5/6.4.2014 (Sa 9-17 Uhr, So 9-12.30 Uhr. Regelmässige Yogakurse im Studio SATSAN in Lausen: Yoga in der Schwangerschaft, MuKi-Yoga, Hatha-Yoga, Kriya-Yoga…etc. (www.satsan.ch) Infos: www.satyananda.ch/www.satsan.ch Anmeldung und Rückfragen: SATSAN Yoga und Bewegung, info@satsan.ch, 061 599 11 59. www.yogacode.ch

LESERBRIEF

VERANSTALTUNG

Pro memoria Laufentalvertrag

Klavier zu vier Händen

ln diesen Tagen verlässt das hohe Gericht das ehrwürdige, alte Amthaus. In Laufen als letzte Abteilung der Verwaltung, nachdem das Konkursamt, dieBezirksschreiberei etc. bereits ausgelagert wurden. ln den letzten Wochen gab auch die wegzurationalisierende Geburtenabteilung des Bezirksspitals zu reden; anderes ist schon früher verschwunden. Im Folgenden zitiere ich aus einem Schreiben, welches ich persönlich am 2. September 1983, also eine Woche vor der Abstimmung mit einer Stimmbeteili-

gung von 93 Prozent, erhalten habe vom Baselbieter Laufentalkomitee. Damals war ich in der Bezirkskommission und auch sonst sehr aktiv. Der Brief umfasst fünf Seiten und ich zitiere: «Das Laufental wird ein eigener Bezirk im Kanton BL mit einem eigenen Bezirksgericht, Statthalter und eigener Bezirksschreiberei, die auch für alle die Notariatsgeschäfte erledigt.» Des Weiteren zitiere ich: «Der Aufnahmevertrag ist ein einmaliges staatspolitisches Werk, das gesamtschweizerisch Anerkennung gefunden hat.»

Die ganze Herrlichkeit mit dem Staatsvertrag dauerte also schrittweise nicht mal 30 Jahre! Also auch in unserer weitgerühmten schweizerischen Demokratie sind Staatsverträge nicht mehr als ein Stück Papier. Wie wollen wir, um ganz aktuell zu bleiben, das Vorgehen einer Grossmacht wie Russland be- oder verurteilen, da wir auch nicht fähig sind, Staatsverträge einzuhalten? Dem habe ich nichts weiter beizufügen. Lotty Zemp Meyer, Laufen

WOS. Eine Reinacher Musikerin ist in Reinach zu hören in einem Konzert, das von Kultur in Reinach organisiert wird. Die Pianistin Saori Miyazaki gibt zusammen mit ihrem Ehemann Alexander Troitskiy, ebenfalls Pianist, ein Rezital für zwei Klaviere: am Sonntag, den 30. März, 17 Uhr, in der Aula des Bachmattschulhauses, Lochackerstrasse 75. Als Tochter eines Musikerehepaares bekam Saori Miyazaki schon mit sechs Jahren Klavierunterricht in ihrem Heimatort. Später studierte sie in Freiburg i. Br. und in Basel.

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GEDANKENSTRICH

Hilf Dir selbst!

Gini Minonzio Angefangen hat es schleichend. Und ich gebe zu, zuerst habe ich nur den Kopf geschüttelt und das Ganze daneben gefunden. Aber das war ganz mein Fehler: Ich hatte schlicht das Potential nicht gesehen. Also angefangen hatte es so: Ich fuhr bei starkem Regen schön angepasst bei Stans auf der Autobahn und musste plötzlich schockartig auf den Pannenstreifen ausweichen. Das Auto neben mir war arg ins Schleudern geraten. Das Wasser in den tiefen Spurrillen hatte meinen Überholer wohl aus der Bahn geworfen. Na ja dachte ich, wenn ich wieder komme, wird das vorüber sein, denn diese viel befahrene Strasse werden sie bald reparieren. Und als ich das nächste Jahr vorbeikam, hatte das Strassenverkehrsamt das Problem prompt behoben. Und das erst noch, ohne viel auszugeben und die Strasse zu sperren. Es hatte... ein Schild aufgestellt: «Achtung Spurrillen». Und liess es die letzten paar Jahre stehen. Dieses Beispiel hat irgendwie Schule gemacht. Kein Wunder, denn täglich lesen etwa 50 000 Leute dieses Schild. So kann man den abgewandelten Spruch inzwischen schon auf Müeslipackungen lesen: «Achtung, kann Nussschalen enthalten». Ist ja super. Wie bitte soll man ein Müesli essen, wenn man nicht herzhaft kauen darf? Immer schön den schwarzen Peter weiterreichen. Immerhin am Eggfluehtunnel sind sie hilfsbereit. Sie machen nicht nur auf das Problem aufmerksam, sondern geben gleich die Lösung an: «Beschlag? Scheibenwischer ein!» Das hat mich doch letzthin auf eine Idee gebracht, wie die Redaktionen in den Tageszeitungen oder Online-Portalen noch schneller werden können. Statt Zeit zu verplempern mit langen Recherchen, könnten sie einfach vor jeden Artikel einen Hinweis abdrucken: «Rechtschreibfehler? Duden auf!» oder noch besser: «Unsinn? Hirn ein!»

VORANZEIGE

Musikalisches Laufen Am 6. Juni 2015 findet in Laufen der Kantonale Musiktag des Musikverbandes beider Basel statt. Der Anlass soll ganz um das neue Primarschulzentrum stattfinden. Es gilt also, den 6. Juni 2015 jetzt schon zu reservieren. OK Stadtmusik Laufen


Kreuzworträtsel Die glückliche Gewinnerin der Ausgabe von letzter Woche ist Christine Lindner, Fehrenstrasse 52 4227 Büsserach Der Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken wurde gespendet von Sportshop Karrer AG, Laufen

Super, Jasmin! Zu Dim Abschluss

als diplomierti Betriebswirtschafterin HF im Rang gratulierä mir Dir recht herzlich. Hesch super gmacht. Andreas und Dini Familie

Das gesuchte Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei: Atelier dies&das, Laufen Die Lösungen müssen spätestens bis Dienstag, 1. April 2014, 12 Uhr bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

www.atelierdiesunddas.ch Hauptstrasse 24 4242 Laufen 079 334 85 71 Diesunddas@freenet.ch Dienstag bis Donnerstag 9.00 – 11.30 Uhr Freitag 9.00 –11.30 / 14.00 –18.30 Uhr Samstag 9.00 – 16.00 Uhr


DIES UND DAS NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Donnerstag, 27. März 2014 Nr. 13

GESUNDHEITSTIPP

«MIT DEM WOCHENBLATT UND ŠKODA ZUM AUTOSALON»

Windstärke

Ein Salon-Tag in der VIP-Lounge

Wir empfehlen

Frühlingsinspirationen Mittwochsgruppe: Von der ŠkodaLounge hatte man den besten Blick auf den Salon.

Frische Dekoideen für Frühling und Ostern Die Lust auf Frühling wurde dieses Jahr früh geweckt und zum Teil auch schon gestillt. Was für wunderbar helle und warme Tage hat uns dieser März schon beschert! Genau die richtige Zeit, um Ihnen eine unserer Neuanschaffungen vorzustellen. «Frühlingsinspirationen» ist in fünf Kapitel eingeteilt. «Bezaubernde Dekorationen», Liebevolle Geschenke», «Anmutige Tischdeko», «Farbenfrohe Ostereier» und «Grundanleitung». Was bedeutet, dass hier alle Techniken und Materialien zu finden sind, die man für das Nacharbeiten der Modelle braucht. Wunderschön sind die vielen Blumendekorationen mit Osterglocken, Tulpen, Narzissen, Wiesenschaumkraut, Vergissmeinnicht, Pensées, Margeriten und blühenden Ästen. Zu jeder Bastelidee gibt es einen lustigen Titel, sorgfältige Anleitungen und ein passendes Bild. Das Buch kommt hell und fröhlich daher und macht Lust zum Reinschauen und Nacharbeiten. Vielleicht entscheiden Sie sich für die «federleichten Grüsse»? Christine Eckert

Wind ist nicht gleich Wind. Wir kennen die leichte Brise, den Luftzug, Durchzug und Sturm. Sie haben eines gemeinsam, die Bewegung. Bewegung bedeutet Kraft, Dynamik und Ausdauer. Wind ist die Energie des Frühlings. Im Frühling bewegt und entfaltet sich die Natur und dehnt sich aus. Der Wind trägt seinen Teil dazu bei. Zu viel Wind/Sturm bricht das Holz, stört das Gleichgewicht. Wenn sie am Morgen aufstehen, gut aufgeladen durch einen wohltuenden Schlaf, wird die Dynamik in den Tag frühlingshaft sein! Ein solcher Tag wird durch Frische, Kraft und Harmonie geprägt. Wenn die biochemischen Abläufe im Körper ihr optimales Tempo finden, ist die Energiegewinnung gewährleistet. Die Lebhaftigkeit ist die Stimmung des Frühlings. Wenn die «Windstärke» dieser Stimmung zunimmt und nicht mehr kontrolliert werden kann entsteht Sturm. Das bedeutet Wut und Cholerik. Einen Ausgleich schafft hier die Heil- und Nahrungspflanze des Frühlings, der Sonnenwirbel, bzw. Löwenzahn. Bei Wind im Innern, wie Blähungen, lindert Löwenzahn (Taraxacum) die Beschwerden. Er fördert den Gallefluss und wirkt der Gallensteinbildung entgegen. Bei aufgestauter Wut ist Taraxacum hilfreich. Damit die Luft nicht wegbleibt und die Galle nicht überläuft. Eli Schläppi, taatl. gepr. Naturärztin, Laufen

FOTO: THOMAS KRAMER

tok. Rund 700 000 Besucher zog es dieses Jahr wieder nach Genf an den internationalen Automobilsalon. Mit dabei waren auch einige «Wochenblatt»-Leserinnen und -Leser, die im Vorfeld unseren «Salon»-Wettbewerb richtig gelöst hatten («Frontantrieb» lautete die gesuchte Antwort) und schliesslich von der Glücksfee auch als Gewinner unter den 400 Einsendungen gezogen wurden. Als Gäste unseres Wettbewerbspartners Škoda genossen die Gewinner in

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der erhöhten VIP-Lounge am Stand von Škoda nicht nur eine wunderbare Aussicht über das Automeer und das Besucherheer. Ein reichhaltiges Zmorge, später ein Mittagessen und ein Dessertbuffet inklusive Bewirtung gehörten ebenfalls zum exklusiven Verwöhnprogramm, das unsere Leser vor zwei Wochen erleben durften. Es waren rund 100 Personen in zwei Gruppen – eine am Mittwoch und die andere am Donnerstag – nach Genf unterwegs.

En Guete! Auch die Donnerstagsgruppe genoss das Skoda-VIP-Verwöhnprogramm. FOTO: MARTIN STAUB

FIRMENJUBILÄUM

Chapuy lädt zur Jubiläumshausmesse PR. Die Firma Chapuy feiert ihr 50-jähriges Bestehen mit einer grossen Jubiläumshausmesse am Wochenende vom 28. – 30. März. Alles begann im Jahre 1964 auf einer verregneten Ferienreise der Familie Chapuy mit dem Zelt in England. Der 12-jährige Peter sah dort erstmals Wohnwagen und war sofort begeistert davon. Er setzte seine ganze Überredungskunst ein, bat und drängte seine Eltern, bis diese am Ende der Ferien einen gebrauchten Wohnwagen kauften und dank vorhandener Anhängekupplung gleich mit nach Hause nahmen. Peter putzte und polierte zuhause den Wohnwagen, während er bereits von den nächsten Ferien träumte. Als jedoch der Wagen kurz darauf nicht mehr an seinem Platz stand als Peter von der

GESCHÄFTSWELT

Mein KraftOrt Feng Shui Beratung PR. Der Frühling ist eine Zeit des Neubeginns, des Aufbruchs, des Erwachens zu neuem Leben und somit eine unterstützende Jahreszeit, um sich Neuem zuzuwenden. Falls Sie in irgendeiner Form eine Veränderung anstreben, rate ich Ihnen, diese gemeinsam mit Feng Shui zu planen, denn das uralte Wissen dieser taoistischen Weisheit unterstützt uns Menschen in jeder Lebenssituation. Wenn Sie an Feng Shui interessiert sind, lade ich Sie herzlich zu meinen Frühlingsanlässen ein: 5. April Räucherseminar: An diesem Tagesseminar möchte ich Ihnen die Tradition und Kunst einer Hausräucherung nach Feng Shui näher bringen. Sie erfahren Hintergründe und Zusammenhänge rund ums Thema Räuchern und Space Clearing. Nach diesem Tag können Sie selbständig in Ihrem Umfeld eine Räucherzeremonie durchführen. 15. Mai Vortragsabend: Den Vortragsabend organisiere ich für Menschen, die grundsätzlich an Feng Shui interessiert sind, vielleicht schon ein Buch darüber gelesen haben und mich als Person kennenlernen möchten. Sie erfahren dabei, wie ich Feng Shui anwende und umsetze und was es mit dieser Weisheit auf sich hat - ausser Möbel rücken. 14./15. Juni Workshop: Dieser Wochenend-Workshop bietet Ihnen die Gelegenheit, in einer kleinen Gruppe Ihre eigene Feng Shui Analyse zu erarbeiten. Dadurch lernen Sie Feng Shui zu verstehen, was Ihnen bei der Umsetzung enorm hilft. Ich besuche Sie vor dem Workshop zuhause und kann Ihnen deshalb am Ende des Seminars praktische Umsetzungstipps mit auf den Weg geben. Ich freue mich auf Sie! Monika Neff www.meinkraftort.ch

Schule heimkam, hing der Haussegen bei Familie Chapuy schief. Schliesslich brachte er den Vater dazu, erneut mit England zu verhandeln und nochmals einen ähnlichen Wagen zu kaufen. Doch dasselbe Szenario spielte sich ab und dies bedeutete die Gründung des Unternehmens. Die Eltern Chapuy führten das Unternehmen bis 1970 in Dornach und ab 1971 auf dem heutigen Ausstellungsgelände in Aesch-Angenstein. Peter Chapuy absolvierte nach der obligatorischen Schulzeit eine Lehre als Speditionskaufmann. Er war jedoch immer davon überzeugt, eines Tages Wohnwagenhändler zu werden. Nach einem Englandaufenthalt arbeitet Peter im elterlichen Betrieb mit und übernimmt diesen ab 1978 schliesslich ganz. Bereits im folgenden Jahr konnte

er die Umsatzzahlen verdoppeln und etwas später, weitere Vertretungen übernehmen. Die heutige Chapuy Caravaning AG beschäftigt um die 15 Mitarbeiter und verkauft ca. 250 Fahrzeuge pro Jahr. Peter Chapuy leitet das Unternehmen mit grossem Elan und wird dabei kräftig von den künftigen Geschäftsführern Mario Deiss und Philippe Mendelin sowie dem ganzen Team unterstützt. Zum Jubiläum bietet die Chapuy Caravaning AG einen Tabbert-Wohnwagen und ein Bürstner Reisemobil als spezielle Chapuy Edition mit viel Sonderzubehör an (siehe Inserateteil). Um sich bei Kundschaft und Lieferanten für die Treue und tolle Zusammenarbeit zu bedanken, hat die Chapuy Caravaning AG zu einem Jubiläumsabend eingeladen.

DENKPAUSE

Zur Abstimmung Änderung des Pensionskassengesetzes vom 18. Mai 2014

Andreas Giger-Schnmid

rund 900 Millionen Franken bedeutet. Der ursprüngliche Gegenvorschlag der Baselbieter Regierung kam den Gemeinden nur minimal – 6,5%, also 58,6 Millionen Franken – entgegen, indem die Ausfinanzierung der Musiklehrkräfte, sowie Teile der Kindergarten- und Primarlehrkräfte übernommen wurden. Am 20. Februar korrigierte der Landrat den Gegenvorschlag der Regierung und übernahm die Ausfinanzierung der Pensionskassenansprüche der Gemeindelehrkräfte, in der Höhe von 276,1 (30%) Millionen Franken. Nach der Zustimmung des Landrates zum modifizierten Gegenvorschlag wurde die Gemeindeinitiative zurückgezogen. Der Landrat empfiehlt mit 47 Jagegen 29 Nein-Stimmen bei 5 Enthaltungen, die Änderung des Gesetzes über die Durchführung der beruflichen Vorsorge durch die Basellandschaftliche Pensionskasse am 18. Mai anzunehmen. Die Finanzen vieler Baselbieter Gemeinden sind prekär, BLPK-Sanierungsrücklagen zu machen waren für die meisten Gemeinden weder möglich noch tragbar. Mit einem Ja am 18. Mai werden vor allem die unverhältnismässig zur Kasse gebetenen kleinen Gemeinden entlastet. Ein Schritt zu mehr Gemeinde- und Finanzautonomie. Es ist deshalb zu hoffen, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger diesen Änderungen am 18. Mai auch zustimmen.

Der Bund hat 2004 mit einer über zehnjährigen Übergangsfrist beschlossen, dass nicht nur privatrechtliche, sondern neu auch öffentlich-rechtliche Pensionskassen ab dem 1. Januar 2015 eine volle Kapitalabdeckung sicherstellen müssen. Anlässlich der Volksabstimmung vom 22. September 2013 wurde das neue Pensionskassengesetz vom Baselbieter Stimmvolk angenommen. Damit erhielt die Basellandschaftliche Pensionskasse (BLPK) eine langfristige Grundlage, welche der neuen Bundesgesetzgebung entspricht. Am 8. April 2013 haben 28 Einwohnergemeinden die formulierte Gemeindeinitiative (Gesetzesinitiative «Ausfinanzierung der Basellandschaftlichen Pensionskasse») eingereicht. Diese verlangte, dass der Kanton auch die Ausfinanzierung der Einwohnergemeinden übernimmt. Für den Kanton hätte dies zusätzliche Mehrkosten von Andreas Giger-Schmid, Landrat Grellingen


DIES UND DAS

Donnerstag, 27. März 2014 Nr. 13

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EINGESANDT

Wechsel an der Spitze

Segelfluggruppe Dittingen: (v.l.) Beat Jermann (neuer Obmann), Regina Weibel (neue OK-Präsidentin der Dittinger Flugtage) und Thomas Anklin (abtretender Obmann). FOTO: ZVG Nach 20 Jahren Tätigkeit als Obmann der Segelfluggruppe übergab Thomas Anklin sein Amt an Beat Jermann. Die Generalversammlung würdigte Anklins Vorstandstätigkeit während der letzten 35 Jahre – er war zuvor als Flugzeugwart aktiv – mit einer «Standing Ovation» und der Ernennung zum Ehrenmitglied des Vereins. Der 59-jährige Anklin hatte in seiner Amtszeit viele freudige, aber auch viele schwierige Themen zu bewältigen. Er konnte dabei immer auf die Unterstützung seiner Familie zählen. Ehefrau und Sohn sind ebenfalls sehr passionierte Piloten. Neben den ordentlichen Geschäften befand die Versammlung ebenfalls über den Abschluss der Dittinger Flugtage 2013. Die Organisatoren zeigten sich, sowohl ablaufmässig, wie auch finanziell zufrieden. Der Grossanlass ist für den kleinen Verein immer wieder eine be-

sondere Herausforderung. Die grosse Unterstützung in der Region spornt die Macher aber immer wieder auf ein Neues an. In der Folge stimmten die anwesenden Mitglieder auch für eine Weiterführung dieser einzigartigen Airshow. Als nächstes Durchführungsdatum wurde das Wochenende vom 22. und 23. August 2015 festgelegt. Wie an der Vereinsspitze, so gab es auch in der Führung des Organisations-Komitees der Dittinger Flugtage einen wichtigen Wechsel. Die ebenfalls in Dittingen wohnhafte Regina Weibel löst den abtretenden und langjährigen OKPräsidenten Thomas Sütterlin ab. Sütterlin hatte mit seinen innovativen Ideen den Anlass in den letzten 10 Jahren geprägt und auf das heutige Niveau gebracht. Urs Winkelmann

EINGESANDT

Greatest Hits auf dem Eis «Greatest Hits on Ice» lautete das Motto des diesjährigen Schaulaufens, welches von Präsidentin Tanja von Allmen und Trainerin Anita Oel-Teuber präsentiert wurde. Showelemente und Kürausschnitte wurden bunt gemixt und von

unseren Läuferinnen vor vollen Rängen vorgetragen. Auch unsere Kinderkursgruppen mit ihren fantasievollen Kostümen begeisterten die Zuschauer.

Stolz: Trainerin Anita Oel-Teuber zwischen den Eisläuferinnen.

Getupft: Showelemente und Kürausschnitte wechselten sich ab.

Karin Hänggi

Kinderkursgruppe: Die Kinder begeisterten mit ihren bunten Kostümen.

FOTO: ZVG


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Sind Sie interessiert an einer Tätigkeit in einer der grossen Spitex-Organisationen im Kanton Baselland? Die Spitex Reinach sucht für Abend- und Wochenendeinsätze per sofort oder nach Vereinbarung eine

FaGe, FA SRK oder dipl. Pflegefachperson 30–50% Weitere Informationen zu dieser abwechslungsreichen Stelle finden Sie unter www.spitex-reinach.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Bitte senden Sie Ihre Unterlagen an: Spitex Reinach Sandra Ebner Kägenstrasse 17 4153 Reinach oder per E-Mail an: sandra.ebner@spitex-reinach.ch

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Restaurant Ochsen 4242 Laufen Tel. 061 781 12 22

Breitenbachstrasse 19 Telefon 061 781 11 85 Telefax 061 781 11 08 E-Mail: info@traube-buesserach.ch Interrnet: www.traube-buesserach.ch Montag ganzer Tag und Dienstag bis 16.30 Uhr Ruhetag

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Auf Ihren Besuch freut sich das Ochsen-Team! Parkplätze hinter dem Haus

Restaurant Rose

Steinrain 4, 4112 Flüh Do – Mo 9.00 – 23.30 Uhr Di und Mi geschlossen Tel. 061 731 31 75 Fax 061 731 34 05 info@roseflueh.ch • www.roseflueh.ch

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Restaurant Pizzeria Domino

Hier macht essen Freude

Jetzt aktuell:

Ein feines Stück Fleisch mit Morcheln und grünem Spargel darf es sein, und dazu ein Gläschen regionalen Wein.

Freitag, 4. April 2014, 20.00 Uhr

Im Hirschen z’Laufe

volkstümliche Stubete

18. April «Karfreitag»

mit dem Schwyzerörgeli Quartett Chirsichratte andere Formationen willkommen

Feinste Fischmenus, Badischer Spargel und andere Köstlichkeiten

Am 20. April «Ostersonntag»

Feine Festtagsmenus, Badischer Spargel. Und vieles mehr.

www.hirschen-laufen.ch Telefon 061 761 60 80

Unser Säli bis 40 Personen steht bereit für Ihren persönlichen Anlass Wir freuen uns auf Ihre Reservation. M. + Ch. Gschwind-Zablonier

Restaurant Pizzeria da Rames www.darames.ch Seit 2000 in Laufen!

Tagesmenüs ab 14.– CHF Pizzas zum Abholen 3.– CHF Ermässigung Öffnungszeiten: Montag Ruhetag Di – So, 10.30 – 14.00 / 17.30 – 23.00 Samstag ab 17.30 – 23.00 Wir freuen uns auf Ihren Besuch Das Pizzeria-da-Rames-Team Röschenzstrasse 45, 4242 Laufen Telefon 061 761 41 80

Ihr Restaurant im Herzen von Laufen Reto und Linda Brügger-Hänggi Hauptstr. 6, 4242 Laufen, Tel. 061 761 66 47

Das Cordon-bleu-Restaurant in Laufen. Wir servieren es auf 10 verschiedene Arten. Hausspezialitäten: – Entrecôte im Pfännli «Café de Paris» – Fondue chinoise Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ein Besuch im Restaurant Pizzeria Domino in Brislach lässt Ihre Herzen höher schlagen. Ob leichte Sommergerichte oder Salate, ob feinste italienische Gerichte oder währschafte Schweizer Kost, Sie werden begeistert sein. Besonders gefragt sind gegenwärtig die Fitness-Teller. Roastbeef, Carpaccio, Poulet und eine schöne Auswahl an frischen Salaten werden liebevoll zusammengestellt.

en off r e s e ras Bi Ter ffen o

Pferde-Entrecôte Besonders beliebt sind bei unseren Kunden Cordon bleu oder Pferde-Entrecôte. Dazu werden frisches Gemüse, Pommes frites, Teigwaren oder Reis serviert. Auf jeden Fall werden Sie auf der reichhaltigen Karte Ihr Lieblingsmenu finden! Tagesmenu und Pizza Jeden Mittag werden 5 verschiedene Menus zwischen 15 und 20 Franken angeboten. Darin enthalten sind Suppe, Hauptgericht und Salat. Am Abend können Sie eine der 30 leckeren Pizzas bestellen. Wer zu Hause essen möchte, kann sich die Pizza für 14 Franken inkl. Salat abholen. Über die Gasse können auch andere Gerichte verkauft werden. Das Restaurant ist gemütlich eingerichtet und bietet 65 Plätze. In der kommenden warmen Zeit steht eine Gartenterrasse mit 25 Plätzen zur Verfügung. Das Ehepaar Pasupathy legt Wert auf guten Kontakt mit der Brislacher Bevölkerung und empfängt gerne Gäste aus den ansässigen Vereinen. Jali und Thevan Pasupathy freuen sich auf Ihren Besuch und garantieren Ihnen, dass Sie sich bei ihnen wohl fühlen. Restaurant Pizzeria Domino, Familie Jali und Thevan Pasupathy Breitenbachstrasse 14, 4225 Brislach, Telefon 061 781 26 33 Montag geschlossen Di bis Fr 10.30–14 Uhr und 17–24 Uhr, Sa 16–24 Uhr und So 10.30–22 Uhr

In

n dia

R e s t au r a n t L a u

An beiden Abenden ab 20.00 Uhr

Akustik Pop Rock Abend mit der Live Band TAKE A SEAT Geniessen Sie mit uns einen gemütlichen Abend und träumen Sie von vergangenen Zeiten...

Metzgete am 29. und 30. März 2014 Öffnungszeiten: Freitag bis Dienstag 9 bis 23 Uhr (9. bis 16. April 2014 geschlossen)

Wir freuen uns auf Sie, Ihr Weisses Kreuz Team

Herzlich willkommen!

Paul & Rita Neuenschwander-Bieri Telefon 061 781 50 40

Telefon 061 791 90 95

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Mittagsbuffet mit kalten und warmen Speisen + Dessert 17.90 CHF Am Abend erhalten Sie ab einer Bestellung von 100 CHF 20 CHF Reduktion für Ihren nächsten Besuch.

061 761 61 09 Hauptstrasse 28, 4242 Laufen www.indianrestaurantroessli.ch · 7 Tage offen

R e s t au Freitag, 28. & Samstag, 29. März 2014 Musikalische Frühlingsgrüsse verbunden mit feinem Essen.

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rant Reh

Telefon 061 781 26 33

Pizza zum Mitnehmen Fr. 14.– dazu Salat gratis! 5 verschiedene Mittags-Menüs Das 5. Menü jeden Tag mit Cordon bleu für Fr. 15.– bis Fr. 20.– Öffnungszeiten: 10.30–14.00 / 17.00–24.00 Uhr Samstag: 16.00–24.00 Uhr Sonntag: 10.30–22.00 Uhr Montag Ruhetag Breitenbachstrasse 14, 4225 Brislach

4227 Büsserach Telefon 061 781 41 16

Während der Ostertage geöffnet! Verschiedene Menu Fisch und Fleisch Pizza zum Mitnehmen ab Fr. 10.–! Wir freuen uns auf Ihren Besuch Das Reh-Team


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Donnerstag, 27. März 2014 Nr. 13

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Donnerstag, 27. März 2014 Nr. 13

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Wer nicht inseriert, wird vergessen.


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 27. März 2014 Nr. 13

C A R TO O N

IN KÜRZE Wald brennt NUNNINGEN. WOS. Auf dem Chänzberg im Wald zwischen Nunningen und Himmelried ist am Freitagabend ein Brand ausgebrochen. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde im Wald ein Feuer gemacht und nicht komplett gelöscht. Auf dem trockenen Waldboden entfachte sich dann ein Glimmbrand, der sich über eine Fläche von mehreren hundert Quadratmetern ausbreitete. Die Feuerwehren Nunningen und Bretzwil konnten diesen Brand rasch löschen und richteten für die Nacht eine Brandwache ein.

Ökumenischer Suppentag LAUFEN. WOS. Am Samstag lädt das röm.-kath. Pfarramt Laufen von 11.30 bis 14.00 Uhr, im röm.-kath. Pfarreiheim, Röschenzstrasse 39 in Laufen zum Ökumenischen Suppentag ein, zu dem alle herzlich willkommen sind. Vortrag über Kirchenfenster DITTINGEN. WOS. Am Samstag, 29. März, um 17 Uhr hält in der Kirche Dittingen Doris Weber einen Vortrag über die Kirchenfenster der St. Niklauskirche. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte eingezogen.

MUSIK-TIPP Thalmann goes Hollywood: In der neuen Sommerserie spielt der Breitenbacher FDP-Kantonsrat Christian Thalmann den Buchhalter. Cartoon: Moritz Antony

RÖSCHENZ

REGION

BREITENBACH

Jacqueline Wunderer im Landrat

Rosenaktion

102 Menschen spendeten Blut

WOS. Heute Donnerstag findet die Anlobung von Jacqueline Wunderer im Landrat statt. Als Erstnachrückende auf der Liste der SVP im Wahlkreis Laufen nimmt sie den Platz von Guido Halbeisen, welcher seinen Rücktritt aus dem Landrat per Ende Februar bekannt gab, ein. In einem offiziellen Empfang begrüssen der Gemeinderat Röschenz die neue Landrätin am Freitag, um 17 Uhr auf dem Dorfplatz.

WOS. An über 800 Verkaufsorten in der Schweiz bieten am 29. März rund 4000 Freiwillige Fairtrade-Rosen für fünf Franken pro Stück zum Kauf an. Der Erlös der Rosenaktion fliesst in die Projektarbeit von Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein. Verkauft werden die Rosen unter anderem in Laufen, Bärschwil, Wahlen, Blauen, Grellingen, Zwingen, zum Teil nach dem Gottesdienst, in Röschenz unter Mithilfe der 5. Primarklasse vor dem Dorfladen.

WOS. 102 Menschen spendeten in Breitenbach Blut. Diese beachtliche Anzahl Menschen rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Breitenbach gebührt grosser Dank. Die nächste Spendemöglichkeit findet am 26.8. in Breitenbach statt, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte.

William White Der auf Barbados geborene und aufgewachsene William White kam mit 19 Jahren nach Winterthur, wo seine Mutter herkommt. Er lebt nun im Berner Oberland und feiert das zehnjährige Jubiläum seiner Solokarriere mit dem vierten Studioalbum «Open Country». Es wird samt BonusCD mit Liveaufnahmen von einem Konzert anno 2012 in Winterthur geliefert und rangiert aktuell auf Platz zwei der Schweizer Hitparade. Die zehn neuen Songs wurden in Zusammenarbeit mit bestandenen ReggaeMusikern wie Devon Bradshaw (ehemaliger Bassist bei Burning

Spear) und Ian Coleman (Gitarrist bei Ziggy Marley) auf Jamaika aufgenommen. Den abschliessenden Mix besorgte der renommierte brasilianische Produzent und mehrfache Grammy-Gewinner Alvaro Alencar. Der Aufwand hat sich gelohnt. «Open Country» ist sehr professionell gemacht und offenbart das Songwritertalent von William White. Die im Stilspektrum von Reggae, Soul, Funk, Folk und Pop konzipierten Songs sind melodiös und groovig. Sie bieten vergnügliche Unterhaltung. Benno Hueber

Samstag 29. März 2014

Wir feiern Geburtstag Feiern Sie mit uns: • Geburtstagsmenü: Ghackts mit Hörnli und Öpfelmues à Fr. 7.–/Teller • Süsse Überraschung zu jedem Kaffee • Spezieller Rosenverkauf ab 10 Uhr so lang s’hed • Kinderschminken ab 13 Uhr • Gratis Ballon für Kinder bei Vögele Shoes Profitieren Sie von den tollen Sonderangeboten.

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Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental – Amthaus Laufen hat ausgedient. Morgen Freitag dreht Amtsgerichtspräsident Beat Lanz...