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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 23. Januar 2014 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Region

Bereit für den Schritt ins nächste Jahrhundert Vor 100 Jahren setzte Fritz Zubler in Hunzenschwil den Grundstein für das erfolgreiche Bauunternehmen.

staltete Behmen-Gebäude in Aarau, die Neubauten der Lagerhäuser in Hunzenschwil und das Hero-Gebäude in Lenzburg in Form einer Blechbüchse mit runden Löchern.

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as Jubiläumsjahr ist ein echter Meilenstein in unserer Firmengeschichte, wir möchten in diesem Jahr sowohl die Vergangenheit reflektieren, aber vor allem auch in die Zukunft blicken», erklärt Peter Zubler anlässlich der Infoveranstaltung zum Jubiläumsjahr. Es sei nicht selbstverständlich, dass man sich in einem nicht ganz einfachen Umfeld als Familienbetrieb behaupten könne. Den Grundstein dazu legte 1914 der damals 22-jährige Zimmermann Fritz Zubler mit seiner eigenen Zimmerei in Hunzenschwil. Er baute den kleinen Betrieb in den folgenden Jahren sukzessive aus. Bereits 1920 konnte er den Zimmereibetrieb durch eine Schreinerei mit Fensterbau ergänzen. Mit dem 1931 am Gönhardweg 28 in Aarau erworbenen Gebäude, das zu Beginn als Filiale diente, legte Fritz Zubler den Grundstein für den heutigen Geschäftssitz des Unternehmens. Anfang der Vierzigerjahre trat die zweite Generation ins florierende Unternehmen ein. Die Söhne Fritz, Werner und Hans waren aus demselben starken Holz geschnitzt wie ihre Eltern und führten den Betrieb mit dem leidenschaftlichen Elan weiter. Ihr grosses Engagement und Know-how stellten die Brüder beim Bau von einem der Meilensteine der Firmengeschichte unter Beweis – der Kettenbrücke. Bis zum Eintritt der dritten Generation 1982 mit Peter und Urs Zubler zeichneten Fritz, Werner und Hans Zubler verantwortlich für etliche erfolgreiche Projekte.

Immer mit der Zeit gegangen Die Zubler AG ist immer mit der Zeit gegangen.» So wurden die fünf Unternehmenssparten Hoch- und Tiefbau, Umbau/Renovation, Fenstertechnik, Holzbau sowie Bauplanung in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut und fortlaufend modernisiert. «Die 2012 hinzugekommene Bauplanung unterstützt unsere Kunden bei der Planung und Koordination ihrer Projekte», erklärt Urs Zubler, VR-Vizepräsident der Zubler AG. «Unsere Kunden haben hierbei eine einzige Ansprechperson für die verschiedenen Arbeitsbereiche und können zugleich vom Know-how aller Abteilungen profitieren.» Im Bereich Umbau/Renovation setzt das Unternehmen auf Vielseitigkeit und erledigt Maurer-, Gipser- und Plattenlegerarbeiten auch bei bereits fertiggestellten Bauprojekten. Besonders innovativ ist die Holzbauabteilung. Sie entwickelte in Zusammenarbeit mit einem Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen eine Pressvorrichtung für den Elementbautisch. Tag der offenen Tür in Hunzenschwil Mit dem in einhundert Jahren gesammelten Erfahrungsreichtum und der Leistungskraft von 125 Mitarbeitenden geht die Zubler AG ins Jubiläumsjahr 2014. Nebst einem grossen Festakt im September wird der Tag der offenen Tür für die Bevölkerung am 21. Juni in Hunzenschwil bereits die nächste grosse Herausforderung. (ST/Eing.)

Prägende Jahre für das Unternehmen Weitere Eckpfeiler in der Geschichte der Zubler AG sind das in Schiffsform ge-

Die Zubler AG ist auch auf der Grossbaustelle der Coop in Schafisheim präsent.

Alle Teilnehmer versammelt inmitten der Primeln.

Fotos: SB

Ein Austausch für mehr Toleranz Was die Gartenbauschule Niederlenz so besonders macht, erkundeten Schüler aus Deutschland und Polen während fünf Tagen. Selina Berner

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m Internationalen Leonardo-DaVinci-Projekt in der Gartenbauschule Niederlenz nahmen 28 Schüler und Lehrer teil. Den drei Gärtner-Klassen aus Deutschland und Polen wurde gezeigt, wie die Pflanzenzüchtung und Saatgutproduktion in Niederlenz funktionieren. Peter Stadelmann, Betriebsleiter der Gartenbauschule, weiss, warum seine Primel-Zucht auf so viel Interesse stösst: «Wir bestäuben alle unsere Primeln von Hand. Eine solche ‹Nifeliarbeit› betreibt praktisch niemand mehr in Europa. Das macht uns einzigartig.» Die Handbestäubung ist vonnöten, um die verschiedenen intensiven Farben hervorzubringen.

Stundenlang werden die Primeln von Hand bestäubt. Bei diesem Projekt sei das zu erlernende Fachwissen jedoch zweitrangig, wie Johannes Peperhove vom Bildungszentrum Gartenbau Münster-Wolbeck erklärt: «Wichtig ist vor allem, dass sich die Schüler austauschen und somit ihre Sozialkompetenz fördern. Ausserdem sollen sie durch dieses Projekt toleranter gegenüber anderen Kulturen und Religionen werden.» Den Schülern schien der Austausch sichtlich Spass zu

Ramona Härdi ist erfolgreich ins 2014 gestartet

INSERATE

PLUSMINUS

Elite Damen umhängen lassen. Super Leistung. Auch am zweiten Januar-Wochenende stand Ramona bei der HallenSchweizer-Meisterschaft im Inline in Embrach im Einsatz. Ramona konnte in allen drei Distanzen (1500, 500 und 3000 m) die Rennen gewinnen und wurde Schweizer Meisterin bei den Elite Damen. (Eing.)

HYPI-Service rund um Geldanlagen

Börsenmeinung Die Zuversicht wächst und mit ihr die Risikobereitschaft der Anleger. Die Finanzmärkte werden vermehrt mit positiveren Prognosen konfrontiert. Trotz besseren Aussichten rechnet beinahe jeder damit, dass kein Inflationsdruck aufkommen wird. Dies ist eigentlich ein ideales Umfeld für Aktien. Die bessere Stimmung lässt sich auch an einem gewissen Nachholbedarf feststellen. Zu Beginn des Jahres war die Nachfrage nach zurückgebliebenen Titeln, nach sogenannten Turnaround-Storys, wie Charles Vögele, Orell Füssli, Mikron oder Cytos, um nur einige zu nennen, deutlich höher. Viele Anleger versuchen mit solchen Aktien Verpasstes nachzuholen. Die Vergangenheit hat aber auch gezeigt, dass es gefährlich werden kann, wenn die Euphorie zu gross wird.

Börsentrend Schweiz Swiss Market Index

HYPI-Aktie Kurswert CHF 4’025.–

HYPI-Kassenobligationen 2 3 4 5

Jahre Jahre Jahre Jahre

0.375% 0.500% 0.750% 1.000%

6 Jahre 7 Jahre 8 Jahre

1.125% 1.250% 1.375%

INSERATE

Ramona Härdi in Davos auf dem Eis.

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m ersten Januar-Wochenende stand Ramona erstmals am Start der Eisschnelllauf-Schweizer-Meisterschaften auf der Natureisbahn in Davos. Die Natureisbahn ist nicht einfach zu fahren, da die Oberfläche sehr rau und uneben ist. Trotzdem gelang ihr ein guter 500-mLauf. Beim anschliessenden 1000-m-Lauf stellte Ramona persönliche Bestzeit auf

Foto: zvg

(1.36,13 Min.). Nachdem es die ganze Nacht regnete und schneite, war am zweiten Tag die Rennbahn unbefahrbar und es konnten keine Rennen mehr stattfinden. Die 500-m-Distanz konnte nicht in die Rangliste aufgenommen werden, da immer zwei 500-m-Rennen eine Wertung ergeben. Bei dem 1000-m-Rennen konnte Ramona sich die Bronze-Medaille bei den

Edelmetall-Richtpreise

Indizes SMI SPI DAX

8’479.35 8’087.30 9’710.20

DOW JONES NASDAQ NIKKEI

Alle Angaben ohne Gewähr. Stichtag 20. 1. 2014

16’458.55 3’591.25 15’641.70

in CHF Kauf Verkauf 1 kg Gold 36’264.00 37’162.00 1 kg Silber 584.00 606.00 1 kg Platin 42’120.00 43’719.00 20er-Goldvreneli 207.00 234.00

machen. Maximilian (21) aus Deutschland meinte: «Ich war überrascht von der Gartenbauschule Niederlenz, hätte nicht gedacht, dass diese so gross ist. Ausserdem wurden wir so herzlich von den Schweizer Schülern hier aufgenommen, das war schön.» Bevor die Klassen aber wieder abreisten, verbrachten sie einen Abend im Thermalbad und lernten die Schweizer Küche kennen beim gemeinsamen Raclette-Essen.

RUPPERSWIL Kirchgemeindehaus Rupperswil: Seniorentreff Dienstag, 28. Januar, 14 Uhr. Thema: «Neapel sehen und dann sterben». DiaVortrag mit Dr. Frieder Oelhafen, Rupperswil. Wenn man dieses alte neapolitanische Sprichwort liest, denkt man heute vielleicht zuerst an die Mafia. Ursprünglich war es aber anders gemeint: Neapel sei so schön, dass man auf Erden nichts Schöneres mehr sehen könne und das

Weiterleben sich nicht mehr lohne. Der Referent erzählt von zwei Reisen nach Neapel und Umgebung und zeigt Bilder von prunkvollen Schlössern und Kirchen, von durch den Vesuv verschütteten und wieder ausgegrabenen Städten sowie von romantischen Mittelmeerlandschaften auf den Touristen-Inseln Capri und Ischia. Kostenloser Fahrdienst zu kirchlichen Anlässen: Sekretariat, Telefon 062 897 28 71. (Eing.)

20140123 woz lbaanz  
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