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P.P. 2540 Grenchen

23. Januar 2014 | Nr. 04 | 74. Jahrgang

www.grenchnerstadtanzeiger.ch

Bestattungen Grenchen • Bettlach • Selzach

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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Dienstag, 28. Januar 2014, 20.00 Uhr

Das bisschen Spass muss sein Musikalische Comedy- Revue

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Ob Bata Illic, Nana Mouskouri, Mireille Mathieu oder Howard Carpendale – die schräge Familie Malente parodiert sie alle: die Stars und Sternchen, die mit Schlagern, die noch heute jeder im Ohr hat, die Hitparaden stürmten. Peter und Vico Malente bringen für diesen besonderen Abend ihre liebsten Kollegen aus dem Showgeschäft auf die Bühne zurück. www.nordtour-gmbh.de

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WOCHENTHEMA

Gesundes Wintergemüse ALS ZUTATEN von wärmenden Aufläufen, Suppen und Eintöpfen bringt uns das Wintergemüse gesund durch den Winter. SABINE SCHMID (TEXT, BILD)

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Diese Woche im

ls Wintergemüse bezeichnet man Gemüsesorten, die vorwiegend im Winter geerntet werden. «Dazu gehören beispielsweise Nüsslersalat und Rosenkohl», sagt der Grenchner Bauer Willi Gloor, der im Staad 14,5 Hektaren Land bewirtschaftet. Rosenkohl zählt dank seinem hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt zu den wertvollsten Wintergemüsen. Sein Geschmack wird durch den Frost sogar noch verbessert. Er wird lockerer, weicher und damit auch leichter verdaulich. Zum Wintergemüse zählen auch alle Wurzelgemüse, die durch ihre Lagerfähigkeit den Winter überdauern. Dazu gehören Klassiker wie Rüben, Randen und Sellerie aber auch weniger bekannte Sorten wie Pastinaken, Bodenkohlraben (Chouxraven) oder Weissrüben. «Letztere sind mit Kümmel und weisser Sauce verfeinert besonders bekömmlich», weiss Gloor. Gesund sind auch Topinambur: «Sie regen die Bauchspeicheldrüse an und sind gut zur Vorbeugung von

Diese Woche im Willi Gloor bringt jede Woche gesundes Wintergemüse auf den Markt - regional, frisch und erst noch farblich assortiert. Diabetes», so Gloor. Und Winterretich: «Er hat einen positiven Einfluss auf die Leber». Oder Peterliwurzel, der nicht nur Suppen wunderbar würzt, sondern nebst B-Vitaminen auch viel Eiweiss, Kalzium und Eisen enthält

und durch seinem hohen Gehalt an Folsäure und Vitamin E besticht. Mit so viel Unterstützung kommt man hoffentlich gesund durch den Winter. Willi Gloor lacht: «Wir auf jeden Fall sind selten mal krank.»

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Veranstaltungen

Donnerstag, 23. Januar 2014 | Nr. 04

SCHNEEPLAUSCH SAANENMÖSER Sonntag, 23. Februar 2014

SCHNEEPLAUSCH SÖRENBERG Sonntag, 26. Januar 2014 Samstag, 8. Februar 2014

IMPRESSUM

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amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Joseph Weibel und Sabine Schmid, ständige MitarbeiterInnen: Sandra von Ballmoos, Stefan Kaiser Tel. 032 652 66 65 oder 079 607 24 61 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 035 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Amtliche / Kirche

Nr. 04 | Donnerstag, 23. Januar 2014

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller:

Borer-Tschui Stefan und Alexandra Bahnhofstrasse 15, 2544 Bettlach Bauvorhaben: Abbruch Garagen und Neubau EFH Bauplatz: Wissbächlistrasse 39 / GB-Nr. 9736 Planverfasser: Architekturbüro Fluri Gisler+Partner AG Luzernstrasse 28 A, 4553 Subingen Einsprachefrist: 6. 2. 2014. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Kocher Max, Weinbergstrasse 37 2540 Grenchen Bauvorhaben: Solaranlage Bauplatz: Weinbergstrasse 37A / GB-Nr. 5164 Planverfasser: Gesuchsteller Einsprachefrist: 6. 2. 2014. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Schnyder Manfred, Bahnhofstrasse 12 2540 Grenchen Bauvorhaben: Nutzungsänderung (alt: Werkstatt, neu: Wohnung) Bauplatz: Bahnhofstrasse 12 / GB-Nr. 4231 Planverfasser: Gesuchsteller Einsprachefrist: 6. 2. 2014. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 23. Januar 2014

Baudirektion Grenchen

Stadt Grenchen Amtliche Publikation Die Sprechstunde des Stadtpräsidenten findet statt am Mittwoch, 29. Januar 2014, 17.00 –19.00 Uhr im Hôtel-de-Ville, Bahnhofstrasse 23, Sitzungszimmer 1. Stock. Stadtkanzlei Grenchen

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 26. Januar 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl. «Die Taufe Jesu», Markus 1, 9–13. Pfarrerin Kornelia Fritz. Dienstag, 28. Januar 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St.-Josefs-Kapelle Tunnelstrasse. Markuskirche Bettlach Sonntag, 26. Januar 10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zur «Woche der Einheit». Gemeindeleiter Franz Günter und Pfarrer Roland Stach. Mitwirkung des Cäcilienvereins und des MarkusCHORs. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 25. Januar 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 26. Januar 9.45 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionfeier im Kinderheim Bachtelen. 10.00 Uhr Eucharistiefeier, mitgestaltet vom Kirchenchor und mit Verabschiedung Roman Wermuth. 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache fällt aus. Dienstag, 28. Januar 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St.-Josefs-Kapelle. Mittwoch, 29. Januar 18.30 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 30. Januar 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Freitag, 31. Januar 8.00 Uhr Eucharistiefeier. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 26. Januar Es findet kein Gottesdienst statt. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 26. Januar 9.30 Uhr Gottesdienst mit Kinderprogramm. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 26. Januar 19.00 Uhr Gottesdienst.

Sonntag, 26. Januar 10.00 Uhr Gottesdienst an der Mühlestrasse 9 mit Kinderbetreuung. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

Hilfe zur Selbsthilfe Helfen Sie mit! Procap, Schweizerischer Invaliden-Verband Postfach, 4601 Olten, Tel. 062 206 88 88 PC 461809-1, www.procap.ch für Menschen mit Handicap

Standaktion Samstag, 25. 1. 2014 von 9 bis 12 Uhr Marktplatz Grenchen SVP Amteipartei Solothurn-Lebern

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AMTLICHE PUBLIKATIONEN

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Einwohner: 4679 Höhe: 445 Meter über Meer Fläche: 7,3 km 2

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Gemeinde-News – Januar 2014

GA-Flexicard wird teurer Der Gemeinderat will der Bevölkerung immer noch 4 Tageskarten GA-Flexicard der SBB zur Verfügung stellen. Der Preis pro Tageskarte wurde um 3 Franken erhöht. Die Einwohnergemeinde Lengnau bietet der Bevölkerung von Lengnau 4 Tageskarten GA-Flexicard an. Die Tageskarte wird nur an Einwohnerinnen und Einwohner der Einwohnergemeinde Lengnau abgegeben. Die Auslastung der Tageskarten beträgt 87%. Der Gemeinderat will die Nutzung des öffentlichen Verkehrs fördern. Die Tageskarten werden deshalb durch die Einwohnergemeinde Lengnau subventioniert. Trotzdem wurde der Preis pro Tageskarte per 01.01.2014 auf Fr. 43.– festgesetzt

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Grenchen

Nr. 04 | Donnerstag, 23. Januar 2014

Wenn das Gute liegt so nah ●

GRENCHEN Schweizer Bauern produzieren auch für den Winter eine reiche Auswahl an regionaler Frischkost. So kann man den Kochtopf selbst im Winter mit gesundem Gemüse füllen.

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n Grenchen hat zum Beispiel Bauer Willi Gloor eine grosse Auswahl an Wintergemüse, das er jede Woche auf den Markt trägt. Am Freitag nach Grenchen, am Samstag nach Solothurn. Und so sind die Tage vor dem Markt besonders arbeitsintensiv. Zusammen mit seinen zwei Söhnen Marc und Sven und seiner Frau Zarifa füllt er Harasse um Harasse mit Rüben, Randen, Sellerie und anderem gesunden Wurzelgemüse.

Der Bauernhof der Familie Gloor ist IPSuisse zertifiziert. Das Gütesiegel garantiert tiergerechte und umweltschonend hergestellte Produkte. Der Hof der Familie Gloor ist 14 Hektare gross. 41 Prozent davon sind ökologische Wiesen zur Förderung der Biodiversität. Willi Gloor erzählt, dass seine Öko-Wiesen vielen seltenen Vögeln, Insekten, Kriech- und anderen Kleintieren eine Heimat bieten. Einige von ihnen bedanken sich beim Bauer übrigens damit, dass sie sich an Läusen oder anderem Ungeziefer satt essen, die sich an Gloors Gemüse gütlich tun. Von der Vereinigung IP Suisse werden übrigens nur sieben Prozent ökologische Fläche gefordert.

SABINE SCHMID (TEXT, BILD)

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Ein Traditionsbetrieb Willi Gloor führt den Hof in der vierten Generation. «Unsere Familie geht bereits seit 1895 auf den Markt», weiss der Bauer. Und was hat sich verändert in der Zeit: «Nun, unsere Vorfahren haben ihr Obst und Gemüse noch auf umgebauten Kinderwagen in die Stadt gefahren.» Später mit Ross und Wagen, dann mit Traktoren. Sicher war alles noch viel beschwerlicher, die Erträge fielen bescheidener aus. Die Abhängigkeit von Wind und Wetter indes mag heute wie früher manchmal Sorgenfalten in die Gesichter der Bauer gezeichnet haben. «Hier sieht man noch die Spuren vom nassen Herbst», erzählt Willi Gloor, als wir auf dem Weg zu den gedeckten Nüssler-Rabatten einen Blick auf die weitläufigen Ackerflächen werfen. Und drinnen, in den grossen Gewächshäusern spriesst der Nüssler in Reih und Glied aus dem Boden. Der feine Wintersalat, mit seinem be-

Nüsslersalat ist sehr aufwendig in der Produktion. Er muss bodennah abgeschnitten werden. Dazu brauchts im Winter gute Kleider und Isoliermatten zum Abknien. Niemand weiss das besser als sie - Zarifa und Willi Gloor mit Sohn Marc. tont nussigen Geschmack, seinen vielen Vitaminen. Einzig die aufwendige Rüstarbeit kann den Bequemen davon abhalten ihn zu geniessen. Das gilt aber nur, wer den Nüssler aus dem eigenen Garten holt. Wer ihn kauft, darf auf einen gut vorgerüsteten Nüssler zählen. «Wir bearbeiten in einer Stunde rund vier bis fünf Kilo Nüssler.» Zuerst muss man ihn bodennah abschneiden, dann abdrehen, abrüsten und waschen. Ein aufwendiges Verfahren. Aber es lohnt sich. Nüsslersalat ist beliebt. Eine Spezialität vom Hof Gloor, die von

Wochenthema

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lichkeiten werden im Herbst geerntet, bleiben aber - sofern optimal gelagert - bis weit in den Frühling frisch.

Wintergemüse richtig gelagert August bis April erhältlich ist. Bei Minustemperaturen werden die Nüsslerrabatten mit einem oder zwei Flies abgedeckt, da er gefroren nicht gut geerntet werden kann. «Und er muss immer erntefrisch auf den Markt», ergänzt Gloor. Nebst dem Nüssler ist einzig noch der Rosenkohl ein Gemüse, das dem Winter im Garten standhält. Die restlichen gesunden Köst-

Rüben, Randen und Co. beispielsweise gehören in ein Plastik mit Löchern. «Dadurch wird der Gasaustausch gewährleistet», erklärt Bauer Gloor. Der Keller muss ausserdem eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen. «Die Rüben beispielsweise enthalten mehr Wasser als ein Blattsalat», weiss er. Bei unsachgemässer Lagerung werden sie gummig, verlieren Feuch-

tigkeit und Geschmack. Im Plastik aber bleiben sie knackfrisch und geben in unterschiedlichen Farben auch optisch etwas her auf dem Teller. Jedes Gemüse hat seine Vorlieben, wie es gerne überwintert. Der Lauch etwa wird samt der Wurzel geerntet und aufrecht in Harassen geschichtet, die auf Wasser oder feuchter Erde lagern. Im Gegensatz zur Zwiebel, die bevorzugt eine eher trockene Lagerung. Auf jeden Fall hat der Kunde eine grosse Auswahl an Schweizer Gemüse, das im Winter erhältlich ist. «Kassenschlager sind klar die Rüben», verrät Willi Gloor. Selbstverständlich geht auch viel Nüssler über den Markttisch. Die Nachfrage nach Zuckerhut ist wieder steigend. Auch Wirz ist beliebt, beispielsweise als Suppengemüse. Leicht rückläufig ist die Nachfrage nach Kabis. Einzig der Rotkabis ist im Herbst als Beilage zu Wild äusserst gefragt.

Firmen im Blickpunkt

NEWS

Raiffeisenbank Wandflue: Gutes Ergebnis Kosten im Griff

GRENCHEN Die Raiffeisenbank Wandflue verzeichnet im Geschäftsjahr 2013 ein Wachstum sowohl bei den Hypothekarausleihungen wie auch bei den Kundengeldern. Durch die positive Entwicklung des Zinsengeschäfts, des Kommissions- und Dienstleistungsgeschäfts sowie des übrigen ordentlichen Erfolgs erhöhte sich der Jahresgewinn um 1 Prozent.

Aufgrund des Bezugs des Neubaus in Grenchen ist der Geschäftsaufwand gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Das Kosten-/Ertragsverhältnis (Cost-Income-Ratio) bewegt sich mit 62.5 Prozent im angestrebten Zielbereich und bescheinigt der Bank ein gutes Kostenbewusstsein und eine hohe Effizienz.

RAIFFEISENBANK WANDFLUE

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ie Hypothekarausleihungen stiegen von 464 Mio. Franken auf 484 Mio. Franken (+ 4.4 Prozent). Dank einer konservativen und strengen Belehnungs- und Vergabepraxis bleibt das Risiko für die Bank tief, auch wenn die Zinsen steigen oder die Immobilienpreise wider Erwarten sinken sollten. Das tiefe Niveau der Wertberichtigungen konnte gehalten werden und beträgt 0.41 Prozent der Ausleihungen. Gesamthaft wurden der Bank 21 Mio. an neuen Geldern anvertraut.

Kundenanlagen gewachsen Die Anlagemärkte zeigten auch im Jahr 2013 einen volatilen Verlauf, die Zinsen verharrten auf tiefem Niveau. Dies erklärt den Rückgang bei den Anlagen in Termingeldern von 59.5 Mio. Franken auf 54.9 Mio. Franken (- 7.7 Prozent). Er wird allerdings deutlich kompensiert mit einer Steigerung bei den Spar- und Anlagegeldern von 399 Mio Franken auf 421 Mio. Franken (+ 5.7 Prozent).

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Die Raiffeisenbank Wandflue Genossenschaft wurde 1902 gegründet und hat sich zu einer wichtigen Finanzdienstleisterin in der Region entwickelt. In den 3 Bankstellen arbeiten 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 2 davon sind in Ausbildung. Die Bank weist eine Bilanzsumme von rund 565 Millionen Franken aus und zählt über 14'000 Personen zu ihren Kundinnen und Kunden. Davon sind 7'431 als Genossenschafter Mitbesitzer der Bank. Die Raiffeisenbank Wandflue ist Teil der Raiffeisen Gruppe. Diese umfasst 316 genossenschaftlich strukturierte Raiffeisenbanken mit insgesamt 1063 Bankstellen. Die rechtlich autonomen Raiffeisenbanken sind in der in St.Gallen domizilierten Raiffeisen Schweiz Genossenschaft zusammengeschlossen. Raiffeisen ist mit einer Bilanzsumme von 172 Milliarden Franken die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz.

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Die Raiffeisenbank Wandflue darf auf ein erfolgreiches Jahr mit guten Ergebnissen zurückblicken. (Bild: Raiffeisenbank in Grenchen)

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Zinsenmarge bleibt schmal Das anhaltend tiefe Zinsniveau verstärkt den Druck auf die Zinsmarge. Dank Volumenwachstum konnte ein leichter Anstieg um 1.5 Prozent beim Erfolg aus dem Zinsengeschäft erzielt werden, was einen Ertrag von 8.0 Mio. Franken (Vorjahr 7.9 Mio. Franken) ergab.

Starkes Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg der Ertrag überproportional zum Aufwand, woraus

eine Zunahme des Ertrags von 43.1 Prozent resultiert. Die Ursache für diese positive Entwicklung ist vor allem im Wertschriften- und Anlagegeschäft zu finden (+ 24.7 Prozent).

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Übriger ordentlicher Erfolg gestiegen

Die Raiffeisenbank Wandflue konnte dank einer Aufstockung der Beteiligung an der Gruppenzentrale Raiffeisen Schweiz von einer markant höheren Zinsausschüttung profitieren. Der übrige ordentliche Ertrag stieg deshalb von 0.15 Mio. Franken auf 0.20 Mio. Franken (+ 37.4 Prozent).

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GRENCHEN

Indoor Hallenturnier Beim Indoors Aurora Hallenturnier 2014 am vergangenen Wochenende unterlag die erste Mannschaft des FC Grenchen im Finale mit 4:1 gegen XAMAX FCS und belegte damit den sehr guten zweiten Rang. Und das am Tag, nachdem die eine oder andere Zeitung den «Patienten FC Grenchen» bereits «zum Tode» verurteilt hatte. Beim Turnier habe die erste Mannschaft des FC Grenchen eindrucksvoll gezeigt, dass das volle Leben in ihr steckt! Das Team des FC Grenchen spielte von Anfang an dynamisch, trat selbstbewusst auf und konnte sich gegen starke Gegner bis ins Finale qualifizieren. Den Besuchern auf der Tribüne fiel der hoch motivierte FC Grenchen ebenfalls besonders positiv auf. «Die aktuelle Mannschaft spiele mit sehr viel mehr Herzblut und viel besser zusammen, als letztes Jahr nach der Winterpause», war die einhellige Meinung und Anerkennung auch von den Beobachtern der anderen Teams und Vereine zu vernehmen. Torschützenkönig des Indoors Aurora Hallenturniers 2014 war Syart Bala, der auch das Tor im Finale gegen Xamax für Grenchen holen konnte. mgt


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km 108 500 32 950 16 500 45 200 160 300 16 500 23 600 77 690 77 000 40 800 52 400 110 000 3 500 79 800 17 000 48 650 3 000 62 000 66 500

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gestern 13 800.– 39 800.– 42 800.– 39 800.– 17 800.– 58 900.– 49 800.– 28 800.– 15 900.– 14 900.– 24 900.– 13 900.– 45 900.– 10 900.– 39 900.– 42 900.– 42 900.– 27 900.– 23 900.–

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Bielstrasse 21, 2545 Selzach Tel. 032 641 13 69, Fax 032 641 30 47 www.ueberland-garage.mehrmarken.net

Toyota Yaris 1,3 Sportfahrwerk 1. Hand, 1. 2008, 52 000 km, 8-fachBereifung, Alufelgen Fr. 10 900.–

Ford KA 1.25 Titanium Inv.-Setzung 11. 2009, 40 000 km, 69 PS weiss Fr. 8800.– BMW 320d Touring Dynamic Ed. Kombi 12. 2010, 63 900 km, weiss, 184 PS Neupreis Fr. 58 890.– Preis Fr. 24 800.–

VW AMAROK Canyon,2.0 TDI, Inv.-Setzung 10. 2013, 6000 km, 180 PS, Automat Fr. 53 310.–

Nissan X-Trail 2.5 Automat 1. Hand, 8. 2006, 55 000 km, 8-fachBereifung Fr. 14 500.–

BMW X6 xDrive 40d SUV/Geländewagen 12. 2010, 88 700 km, schwarz mét., 306 PS Neupreis Fr. 118 700.– Preis Fr. 57 800.–

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BMW Z4 sDrive23i Cabriolet 3. 2011, 40 100 km, beige mét., 204 PS Neupreis Fr. 65 940.– Preis Fr. 34 800.–

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VW T5 Multivan TSI, Comf. Match, DSG Inv.-Setzung 7. 2013, 9900 km, 240 PS 7-Plätzer Fr. 59 900.–

Toyota Avensis 2.0 Sol Automat 1. Hand, 6. 2004, 105 000 km, 8-fachBereifung Fr. 12 500.–


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Menschen

Nr. 04 | Donnerstag, 23. Januar 2014

Verrückt nach Wein - und der Albatros GRENCHEN Vielem ist Jeannot Cahen seit Jahren treu: dem Wein, den Fröschen, der Liebe zu seiner Heimat Frankreich. Seit er pensioniert ist, hat er allerdings noch mehr entdeckt, was sein Leben bunt macht. Die «Albatros» ist zur täglichen Begleitung geworden. Der Weinhändler, erstmals porträtiert in «2540 Grenchen», wie er heute lebt.

Die Trauben begleiten ihn noch immer

SANDRA VON BALLMOOS (TEXT, BILD)

S

chon vor der Wohnungstüre im vierten Stock an der Marktstrasse 1 begrüssen einen Frösche in verschiedensten Formen. Auf den ersten Blick sind es vielleicht acht, wenn man genau hinschaut vielleicht fünfzehn, die ersten fünfzehn von etwa 3000. Jeannot und Dorli Cahen empfangen einen noch mit umgebundener Kochschürze. Frösche, kochen und geniessen; drei Leidenschaften, die Cahens offenherzig auf den ersten Blick zeigen. Im Buch «2540 Grenchen» hat Jeannot Cahen sein Rezept für Boeuf Bourgignon preisgegeben. «Das beste, das wir je hatten, haben mir Leute zurückgemeldet», sagt er, zu recht ein bisschen stolz.

Der Wein brachte den Franzosen in die Schweiz Wer sein Leben lang eng verbunden war mit dem Wein, muss ein Geniesser sein, sonst hätte er in der falschen Haut gesteckt. Jeannot Cahen, mit richtigem Namen Jean-François, manchmal auch Fränzli oder seltener Louis genannt, ist im Burgund aufgewachsen. Noch heute hat er nur den französischen Pass. Sein Grossvater

NEWS

Dorli und Jeannot Cahen am Tisch im Stübli. Hier spielen sie oft Joker oder Bridge, sogar um Geld, das sie dann in den Ferien gemeinsam wieder ausgeben. Wellensittich Coco schaut, dass alles mit rechten Dingen zu und her geht. war Kellermeister, die Liebe zum Wein liegt in den Genen. Als 17-Jähriger kam er in die Schweiz und wollte bleiben. Er hatte hier mehrere Stellen bei Händlern, Weinbauern, in der Gastronomie und führte zwölf Jahre lang in Grenchen seine eigene Weinhandlung Saint François. Bis in den frühen Neunzigern die Wende kam. Gesundheitliche Probleme, bereits zwei Herzinfarkte, die operierte Gallenblase, die Scheidung von seiner ersten Frau. Jeannot Cahen wurde durchgeschüttelt, ist gefallen und wieder aufgestanden. Er fasste sich, arbeitete in zwei Distillerien, im Schweizerhof in Bern und in der EPA Grenchen. Er lernte seine zweite Frau kennen. Als 56-Jähriger wechselte er in einen ganz neuen Bereich und fand bei der Micro-Crystal eine Anstellung, die blieb bis zur Pensionierung. Und jetzt? Jeannot Cahen wird in diesem

Jahr 70, auch seine Frau Dorli feiert diesen runden. «Jetzt haben wir Zeit, jetzt wollen wir reisen», sagen die beiden.

Albatros ahoi! Die gemeinsame Freude an Schifffahrten haben Cahens kurz nach der Pensionierung entdeckt. Damals machten sie aus reinem Gwunder eine Fahrt von Basel bis nach Amsterdam. «Das ging gut», sagt Jeannot Cahen, wie wenn er daran gezweifelt hätte. Test bestanden. Es folgten vier weitere Schiffsreisen, Passau-Budapest-Passau, die Mecklenburger Seenplatte und von Stralsund über Polen nach Berlin, von Bremerhaven nach St. Petersburg und zurück, schliesslich von Bremerhaven rund um Norwegen bis nach Kirkenes. Auf diesen Reisen haben die Cahens sich verliebt. Verliebt in die Albatros, «unsere

Albatros», sagen sie einstimmig. «Ich weiss jeden Tag, wo das Schiff gerade ist. Heute ist es in Sevilla, am Wochenende wird es in Monaco eintreffen.» Im Herbst gönnen sie sich ihr eigenes Geburtstagsgeschenk zu den beiden 70. Wieder mit der Albatros fahren sie von Bremerhaven bis Nizza. «Die Crew auf dem Schiff ist so herzlich, so international, so gastfreundlich und aufmerksam. Wenn wir zurückdenken an die Feier zu unserem 15-Jahre-Ehe-Jubiläum...» Jeannot Cahen zeigt Speisekarten, verziert mit Grüssen, Zeichnungen, persönlichen Worten. «Der Kellner hat sich von einem Jahr zum nächsten sogar erinnert, dass ich Vodka mit Apfelsaft mag», rühmt er. Die Natur, Situationen, Menschen hält er auf den Reisen mit seiner Kamera und im Herzen fest. «Man sieht auf diesen Reisen unglaublich viel», sagt Jeannot Cahen.

Auch wenn Jeannot Cahen längst nicht mehr beruflich mit Trauben, Wein und Gebranntem zu tun hat, sind die Beeren und Fässer nicht weg aus seinem Leben. «Ich bin immer noch weinverrückt», sagt er. Die Weinauktion im Burgunder Hospice de Beaune verfolgt er im Internet. «Die Preise für manche Weine sind verrückt. Das konnte man sich früher nicht vorstellen», sagt er. Die 2013er sind wegen des Hagels im Frühling besonders teuer. Im Schnitt koste ein Fass à 228 Liter 40’000 Euro, eine unglaubliche Summe. «Das teuerste Fass wechselte für 131’000 Euro den Besitzer. So hohe Summen bezahlen heute die Chinesen und die Japaner.» Jeannot Cahen trinkt heute eher deutschen Wein. «In Deutschland bekommt man für einen guten Preis guten Wein. Französische Weine sind überteuert.» Den eigenen Wein bauten Cahens nie an. Aber: In ihrem Schrebergarten stehen zwei Rebstöcke, seit Jahren. Dorli Cahen macht daraus das weltbeste Traubengelée, wie die Familie bestätigt. ●

2540 GRENCHEN

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2002 hat ein Autorenteam 23 Geschichten aufgeschrieben von in Grenchen lebenden Menschen, Familien und Paaren. Viele sind eingewandert, haben Interessantes aus der Heimat berichtet und sich eingelebt in ihrem neuen Zuhause. Die Porträts erschienen in dem Buch «2540 Grenchen». Das Buch ist vergriffen, unter anderem aber noch vorhanden im Kultur-Historischen Museum Grenchen. Jean-François Cahen wurde damals vorgestellt. Der Stadt-Anzeiger blickt zurück auf die Jahre seit der Erscheinung. Was hat sich verändert, was ist geblieben?

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Die neue Serie im Grenchner Stadt-Anzeiger: GRENCHEN - SO SCHÖN

NEWS

13 Mal ... mit Mario Chirico Grenchen - so schön! Unter diesem Titel publizieren wir alle zwei Wochen 13 Antworten einer Grenchnerin oder von einem Grenchner. Zufriedene Grenchnerinnen und Grenchner verraten ihre schönsten Ausgeh- und Freizeittipps.

GRENCHEN

Herzliche Gratulation Am kommenden Freitag um 20 Uhr führt das russische Nationalballet Tschaikowskys Schwanensee im Grenchner Parktheater auf. Der Grenchner Stadt-Anzeiger hat 3 x 2 Tickets verlost und wünscht den Gewinnerinnen Pascale Basler aus Lengnau, Nathalie Bur aus Selzach und Heidi Leutwiler aus Bettlach einen unterhaltsamen Abend.

GRENCHEN

Toni Bieli stellt aus Noch bis am 28. März zeigt Toni Bieli Arbeiten aus den Jahren 1976 bis 1986 in der Galerie Urs Leimer Immobilien AG an der Bahnhofstrasse 1 in Grenchen.

BETTLACH

Unterhaltungsabend

Hier gehe ich immer wieder gerne hin In meiner Freizeit bin ich gerne in der Natur und geniesse die Ruhe in unseren Wäldern und die grossartige Aussicht, wenn ich auf dem Obergrenchenberg auf Augenhöhe mit den Alpen bin. Mein kulturelles Highlight ist Ich habe leider zu wenige Gelegenheit, das erstklassige Theaterprogramm im Parktheater zu geniessen. Der Uhrencup ist immer wieder ein gesellschaftlicher Höhepunkt in Grenchen. Das Velodrome und die damit verbundenen Aktivitäten werden zunehmend Lücken schliessen. Warum ich meine Wohngegend ganz besonders liebe Arbeiten, Freizeit und Natur sind in unmittelbarer Nähe. Berge die so hoch sind, wie manch bekannter Skiort. Wo gibt es das? Ein kurzer Arbeitsweg ist für mich eine unbezahlbare Lebensqualität. ●

Mein besonderer Wellness-Tipp Ein feines Nachtessen im Kreise von Familie und Freunden, ein Glas Wein und eine Zigarre. Hier lasse ich mich kulinarisch am liebsten verwöhnen Am liebsten zu Hause auf der Terrasse, auswärts im «Grenchner Hof».

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ZUR PERSON

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Name Mario Chirico Tätigkeit Unternehmer, Rechtsanwalt und Notar Hobbies Laufsport, Motorsport, Fotografieren Homepage www.chiricoimmobilien.ch

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An unserem Hausberg mag ich am meisten Frühmorgens nach einer Wanderung über dem Nebelmeer zu frühstücken.

Konzert Musikschule

Der Jodlerklub lädt zu seinem Unterhaltungsabend ein. Am 24. und 25. Januar, jeweils um 20 Uhr, finden die Vorstellungen statt. Nebst einem abwechslungsreichen Liederprogramm spielt die klubeigene Theatergruppe den Schwank «Verchehrt ... richtig». Am Samstag spielt Vincenzo zum Tanz auf. Platzreservation unter Telefon 032 652 01 08 (Mo bis Fr 18 bis 19 Uhr).

GRENCHEN

Hier jogge, spaziere oder fahre ich mit dem Velo Als Läufer liebe ich den Wald und die Herausforderung Grenchenberg; aber auch die Wege in der Witi und der Aare entlang.

Vom Flughafen Grenchen würde ich am liebsten... ... aus dem Nebelmeer in warme und sonnige Gefilde fliegen.

Mit der Bahn fahre ich regelmässig Ich bin selten mit der Bahn unterwegs, da ich vorwiegend in Grenchen und Umgebung arbeite. Meine Lieblingsnachbargemeinde Jede Gemeinde hat ihre Vor- und Nachteile, ich habe keine Lieblingsnachbargemeinde. Mein Kraftort ist... ... ganz klar die Natur und die Wandfluh, von der ich die Aussicht geniesse. Der FC Grenchen ist für mich... ... ein wichtiges Aushängeschild für die Stadt. Der FC mit seinen Juniorenabteilungen muss unbedingt erhalten bleiben. Grenchen liebe ich weil? Eine Stadt liebt man nicht, die kann man mögen. Ich liebe meine Frau. Grenchen hat einen speziellen Charakter und ist immer wieder für Überraschungen gut. Bearbeitung: jwg

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Die Musikschule Grenchen feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass findet am Mittwoch, 5. Februar um 19 Uhr im Girard-Saal Bachtelen an der Bachtelenstrasse 24 in Grenchen ein Generationen-Konzert statt. Dazu sind alle herzlich eingeladen.

BETTLACH

Schnittkurs Am kommenden Samstag, 25. Januar organisiert der Obst- und Gartenbauverein Bettlach einen kostenlosen Schnittkurs an Obstbäumen. Der Kurs findet nur bei ganz schlechten Wetterverhältnissen nicht statt. Informationen gibt es im Zweifelsfall unter Telefon 079 261 34 58. Ansonsten versammeln sich Interessierte um 13.30 Uhr auf dem Parkplatz beim Gemeindehaus Bettlach.

LENGNAU

«Fiire mit de Chliine» Am Samstag, 1. Februar von 9.30 bis 11 Uhr findet in der katholischen Kirche Lengnau eine ökumenische Kleinkinderfeier für Kinder von 0 bis 5 Jahren statt.


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Stellenmarkt / Diverses

Wir entwickeln und produzieren in unserem Bereich Blechengineering Maschinengehäuse für die Maschinenindustrie. Wir haben per August 2014 noch eine

Lehrstelle als Metallbauer/-in frei. Du bringst mit: • Sek E • Gute Leistungen in Rechnen, technischem Zeichnen und Werken • Absolvierte Schnupperlehre bei Mecaplex Metall AG während einer Woche Wir bieten Dir: • 4-jährige Ausbildung • Interessante Arbeiten in Metallbau und Blechverarbeitung • Abwechslung, selbstständiges Arbeiten in einem guten Team • Modern eingerichteter Arbeitsplatz Bildung in beruflicher Praxis: • 4 Tage pro Woche abwechslungsreiches Handwerk bei uns in der Firma unter Anleitung von ausgebildeten und erfahrenen Berufsleuten Schulische Bildung: • 1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule Olten • Überbetrieblicher Kurs • Insgesamt 10 Wochen, aufgeteilt in verschiedene Module Bei Fragen steht Dir unser Produktionsleiter, Thomas Muster, gerne zur Verfügung: 032 644 23 04. Interessiert? Dann schick doch Deine Bewerbung mit Foto per E-Mail an die Personalabteilung: j.wihler@mecaplexmetall.ch. MECAPLEX METALL AG Solothurnstrasse 138, 2540 Grenchen www.mecaplexmetall.ch

Donnerstag, 23. Januar 2014 | Nr. 04


Büren / Seeland

Nr. 04 | Donnerstag, 23. Januar 2014

«Ich mag es zu kneten und zu 'bäppelen'» ROMONT Seit zwölf Jahren fabriziert Ruth Ory bei sich zu Hause fabelhafte Figuren aus Keramik in allen Grössen und Farben. Es sind originelle lustige Figuren, die mit ihrem eigenen Stil viele Menschen erfreuen. Manche haben sogar den Weg in die USA gefunden. STEFAN KAISER (TEXT, BILDER)

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as Haus von Ruth Ory in Romont erreicht man über eine abenteuerliche schmale Strasse, die parallel oberhalb der Route de Vauffelin verläuft und fast an eine Staumauer erinnert. Kaum auf dem Parkplatz vor dem Haus angekommen, sind im Garten bereits die ersten Keramikfiguren von Ruth Ory zu erkennen: Eulen und Raben stehen auf Stelen aus Naturholz, auf dem Fenstersims sitzt frech eine Gruppe Hühner mit Küken und am Boden tummelt sich weiteres Getier und fast täuschend echt aussehende Pilze wie Morcheln und Tintlinge. Als Ruth Ory sich vor zwölf Jahren auf die Suche nach einem Hobby für die Zeit nach der Pension machte, ist sie zur Freude für ihre Umgebung aufs Modellieren mit Ton gekommen. Seither hat sie in ihrem Kelleratelier in grosser Vielfalt hunderte kreative, originelle und lustige Figuren geformt, bemalt und gebrannt und in alle Welt verkauft.

Ton passt überall hin Die Ideen für ihre Figuren kommen ihr im Alltag: «Ich sehe was und denke, das bilde ich aus Ton nach», erklärt Ruth Ory. Am Ton gefalle ihr besonders, dass sie an keine Form ge-

Ruth Ory in ihrem Garten in Romont mit den fabelhaften Wesen, die sie aus Ton in allen Grössen und Farben modelliert. bunden ist und sich das Endprodukt fast überall hinstellen lasse, draussen im Garten oder drinnen im Haus. Beim Modellieren fühlt sie sich frei, «und ich mag es zu kneten und zu 'bäppelen', das gefällt mir», verrät die rüstige Rentnerin weiter. Manche Figuren kombiniert sie mit Holz. Dazu sammelt sie an Flüssen Schwemmholz oder sucht sich im Wald knorrige Stücke mit schönen Astlöchern. Darin bringt sie dann ihre Erdmännchen, Vögel oder Pilze unter oder verwandelt ein passendes Holzstück mit Augen und Mund aus Keramik in ein urchiges Gesicht eines Waldgeistes. Mittlerweile hat sie ihr Handwerk so weit perfektioniert, wobei sie nur Werkzeug aus dem Haushalt verwendet, dass z.B. ihre Morcheln oder Erdmännchen fast echt anmuten und ih-

re Figuren durchaus einen einzigartigen Stil aufweisen. Einen Einblick in Ruth Orys Fabelwelt erhält man gelegentlich an Märkten oder Basaren in der Region. Etwa am Gschänkli-Märet in ihrer Heimatgemeinde Selzach war sie lange regelmässig dabei. «Viel Ware schicke ich auf Auftrag an eine Boutique in Saas Fee, die ich in den Ferien einmal per Zufall entdeckte. Und ich habe auch schon Ware in die USA verschickt», erzählt Ruth Ory nicht ohne Stolz. Im Juli will sie an den Markt in Zweisimmen, doch wer nicht warten oder nicht so weit reisen will, kann Ruth Ory auf Anfrage auch unter dem Jahr zu Hause besuchen und sich im angebauten Wintergarten einen Überblick über ihr kreatives Schaffen verschaffen.

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Immobilien

Donnerstag, 23. Januar 2014 | Nr. 04

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Nr. 04 | Donnerstag, 23. Januar 2014

Empfehlungen

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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 23. Januar 2014 | Nr. 04

Bild: KHMG. Heimatsammlung Hans Kohler Grenchen. Luterbacherhof in den 1950er Jahren mit Blumenuhr.

Geburtsjahre des modernen Grenchen

• Tennis • Sauna/Dampfbad • Squash • Step/Aerobic/Dance • Fitness • Tischtennis • Solarium • Spielautomaten • Billard • 1 Restaurant • Boccia • 1 Pub

Die Stadt Grenchen hat in der Nachkriegszeit eine Blüte erlebt. Dank des Wirtschaftswachstums erfolgte auch ein riesiger Bauschub. Zahlreiche Wohnsiedlungen und die ersten Hochhäuser entstanden. Grenchen erhielt in dieser Zeit zahlreiche Quartierschulhäuser und Freizeitanlagen wie Parktheater, Schwimmbad oder Fussballstadion. Für den nachhaltigen Umgang mit den Bauten der Nachkriegszeit erhielt Grenchen 2008 den Wakkerpreis. Das Kultur-Historische Museum Grenchen fragt in seiner aktuellen Ausstellung nach Besonderheiten dieser Epoche und bietet in nächster Zeit neben dem Museumsbesuch (Mi/Fr/Sa/So 14–17 Uhr) auch zahlreiche Führungen und Veranstaltungen zum Thema. Hier eine Auswahl: So., 26. Januar, 15.00 Uhr: Museumsführung mit Fokus «Wohnen & Einrichtung» Do., 6. Februar, 19.00 Uhr: Vortrag «Nachkriegsmoderne in Grenchen» So., 9. März, 15.00 Uhr: «Stadtführung mit Fokus Haldenschulhaus» Sa., 5. April, 15.00 Uhr: «Stadtführung mit Fokus Marktplatz» So., 18. Mai, 10.00–17.00 Uhr: Internationaler Museumstag mit Party im Lifestyle der Fünfziger Jahre. Mehr Veranstaltungen und Informationen zu Ausstellungen und Museum finden Sie unter www.museumgrenchen.ch.

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IN GRENCHEN IST WAS LOS

DONNERSTAG, 23. JANUAR 17.30–22.00 Uhr: Donnerstagabend Bahnrennen. Die Rennen starten um 18.45 Uhr. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25.

20.30–23.30 Uhr: Midnight Sports & Music. Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Midnight bietet den Jugendlichen einen sportlichen, kostenlosen Freiraum an. Doppelturnhalle Zentrum.

MONTAG, 27. JANUAR

FREITAG, 31. JANUAR

8.30–10.00 Uhr: Kreatives Tanzen und Bewegen. Org.: Pro Senectute Fachstelle Grenchen. Restaurant am Girardplatz (Fitnessraum), Girardstrasse 19.

11.30 Uhr: Suppentag. Hausgemachte Suppe, dazu gibt es Brot und Wienerli und zum Kaffee oder Tee feine Kuchen. Zwinglihaus.

SONNTAG, 26. JANUAR

DIENSTAG, 28. JANUAR

SAMSTAG, 1. FEBRUAR

15.00–16.00 Uhr: Museumsführung mit dem Fokus «Wohnen & Einrichtung». Dabei geht es nicht nur um die wichtigsten Grenchner Bauwerke der Zeit, man erfährt auch, wie eine damals moderne Einrichtung das Leben der Menschen und insbesondere der Frauen radikal veränderte. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

20.00 Uhr: «Das bisschen Spass muss sein». Musikalische Comedy-Revue mit der Familie Malente. Parktheater.

08.00–21.00 Uhr: Junioren-Hallenfussballturnier der Fussballvereine Fulgor, Wacker, Italgrenchen und Bettlach. Verpflegungsmöglichkeiten vor Ort. Doppelturnhalle Zentrum und Turnhalle Nordbahnhof.

19.30 Uhr: «Bankgeschichten». Ein komödiantischer Theaterreigen mit Musik. Mit Silvia Jost, Andreas Berger und Rainer Walker. Schulhaus IV.

08.30–17.00 Uhr: Schneeschuhwanderung Haute Route du Jura. Tour: WT 1-2, 11 km, 350 m Aufstieg, 1000 m Abstieg, 4-5 Stunden Marschzeit. Anmeldung: Anita Panzer: 079 507 83 91, allegra@apatrek.ch. . Bahnhof Grenchen Süd, Bahnhofstr. 65.

08.00–17.00 Uhr: Junioren-Hallenfussballturnier der Fussballvereine Fulgor, Wacker, Italgrenchen und Bettlach. Verpflegungsmöglichkeiten vor Ort. Doppelturnhalle Zentrum und Turnhalle Nordbahnhof.

Anmeldung erwünscht: info@museumgrenchen.ch. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3. 14.30–15.45 Uhr: HandballMeisterschaftsspiel. Aufstiegsspiel gegen den SG Gerlafingen Regio. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25.

FREITAG, 24. JANUAR 20.00 Uhr: Das Russische Nationalballett tanzt Schwanensee. Das Russische Nationalballett aus Moskau tanzt im Parktheater Grenchen P.I. Tschaikowskys Schwanensee – ein überragendes Meisterwerk voller Poesie, Anmut und Eleganz (Libretto: nach M. Petipa/ Choreographie: L. Iwanow). Tickets an der Abendkasse erhältlich. Parktheater Grenchen

SAMSTAG, 25. JANUAR 20.15 Uhr: «Hudeligugeli». ActionTheater mit Henry Camus. Klavier und Jonglage werden elegant kombiniert. Reservation:032 644 32 11. Schulhaus IV (Aula), Schulstrasse 35.

17.00–18.00 Uhr: Konzert von I Cameristi. Metamorphosen in Natur und Mythologie. Mit Fabienne Sulser (Flöte) und Dominik Kiefer (Violine). Werke von G. F. Händel, Antonio Vivaldi («Die vier Jahreszeiten»), Claude Debussy und J. B. Lully. Eintritt frei. www.abendmusik.ch Zwinglikirche, Zwinglistrasse 9.

MITTWOCH, 29. JANUAR 19.00-21.30 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Aktuelle Informationen zur Schnee- und Pistensituation unter www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg.

DONNERSTAG, 30. JANUAR 19.00 Uhr: Abschiedsvortrag von Fred Fasnacht.Er zieht mit «Wichtiges und Unwichtiges – Episoden aus der Grenchen Geschichte» Bilanz über seine Nachforschungen über Grenchen. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

DEMNÄCHST

GENERATIONEN-KONZERT

24-STUNDEN-RENNEN

5. Februar, 19.00 Uhr: Zum 100-JahrJubiläum lädt die Musikschule Grenchen zum grossen Generationen-Konzert. Bachtelen, Girardsaal, Bachtelenstr. 24.

21./22. Februar, 19.00–19.00 Uhr: Rennen für 4er- oder 5er-Teams. 24-Stunden-Rahmenprogramm mit Live-Musik, Festwirtschaft und Ausstellung. www.velodromesuisse.ch Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25

VOLLMONDSCHNEESCHUHWANDERUNG 15. Februar, 17.30 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg (mit Fondue-Essen). Anmeldung: 032 644 32 11 oder info@grenchentourismus.ch. Treffpunkt bei der Holzerhütte Grenchen.

14.00–16.00 Uhr: «Heute bist du Architekt». Kindernachmittag. Es wird die alte Stadt Grenchen entdeckt und das Grenchen der Zukunft erfunden. Für Kinder von 9–12 Jahren.

SONNTAG, 2. FEBRUAR

11.15 Uhr: «Impression». Führung mit Eva Inversini. Die jährliche Ausstellung für aktuelle Druckgrafik zeigt jurierte Werke von insgesamt 52 Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Schweiz (bis 2. Februar). Kunsthaus Grenchen,

AUSSTELLUNGEN / MUSEEN Galerie Urs Leimer Immobilien AG, Bahnhofstrasse: Bilderausstellung von Toni Bieli. Arbeiten 1976 bis 1986, Konkrete Kunst und geometrischer Siebdruck. Bis 28. März. Mo–Fr 7.30–12/13.30–17.30 Uhr Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Moderne Architektur im Kanton Solothurn 1940–1980». Bis 14. September. Die kantonale Denkmalpflege inventarisierte die schützenswerten Bauten aus der Zeit von 1940 bis 1980 im Kanton Solothurn. Auf dieser Grundlage stellen das Historische Museum Olten und das

Kultur-Historische Museum Grenchen Beispiele der neuen Architektur vor. Die zeitgleich stattfindenden Ausstellungen fragen nach Besonderheiten dieser Architektur im historischen Kontext und erinnern an führende Architekten dieser Jahre. «Vom Bauerndorf zur Industriestadt». Dauerausstellung zum Thema Industriegeschichte der Region Grenchen. www.museumgrenchen.ch Mi/Fr–So 14–17 Uhr Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Impression». Die jährliche Ausstellung für aktuelle Druckgrafik zeigt jurierte

Werke von insgesamt 52 Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Schweiz. Bis 2. Februar. Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: Max Obrecht: «Luz Cubana – Kubanisches Licht». Bis 7. März. Max Obrecht huldigt mit seinen Werken dem kubanischen Volk. Gleichzeitig sollen die Werke auch als stiller Protest gegen die widersprüchlichen Lebensbedingungen in Kuba gedacht sein. Mo/Di/Mi/Fr 8.30–12/13.30–17 Uhr, Do 8.30–12/13.30–18 Uhr

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Grenchner Stadt-Anzeiger 04/2014