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Donnerstag, 7. November 2013

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105. Jahrgang – Nr. 45

Der neue Citroën C4 Picasso ab Fr. 23’500.– oder Fr. 199.–/Monat

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10ºC 14ºC

8ºC 11ºC

7ºC 9ºC

Freitag, 8. November 2013 Zuerst Aufhellungen, dann rasche Bewölkungszunahme und aufkommende Regengüsse. Samstag, 9. November 2013 Vorerst noch bewölkt und etwas Regen, am Nachmittag Wetterbesserung. Sonntag, 10. November 2013 Am Vormittag teils kräftiger Regen, am Nachmittag einige Aufhellungen.

Dittingen

7 Es überrascht, das neue Laufentaler Jahrbuch. Es berichtet über die grosse Hingabe, mit der die Laufentaler vielfältige Kultur schaffen.

Kleinlützel

9 Für das Kunstprojekt «Bi-Location» der Lausannerin Anne-Julie Raccoursier wird in jedem Schweizer Kanton ein Apfelbaum gepflanzt. Einer davon beim russischen Schriftsteller Michail Schischkin in Kleinlützel.

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13/14/16 20 22/23

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Vignetten-Millionen für Umfahrung Mit der Abstimmung über die Preiserhöhung der Autobahnvignette fällt das Volk auch eine Vorentscheidung über die Realisierung der Umfahrung Laufen-Zwingen. Raphael Joray

E

s gibt Angenehmeres, als dem Stimmbürger eine Gebührenerhöhung schmackhaft zu machen», stellte Adrian Schmidlin vom Komitee pro Bundesstrasse Basel-Jura fest, als er am Donnerstag den Informationsanlass zur Autobahnvignette im Gymnasium Laufen eröffnete. Am 24. November entscheidet das Volk, ob rund 400 zusätzliche Kilometer in das Nationalstrassennetz aufgenommen werden sollen. Ermöglicht würde dies durch eine Erhöhung der Autobahnvignette von heute 40 auf neu 100 Franken. «Die 300 Millionen Franken Mehreinnahmen pro Jahr fliessen zu 100 Prozent in die Strasse», versicherte Schmidlin. Bei Annahme der Vorlage wäre der Bund ab 2014 auch für die H18 von Basel nach Delémont verantwortlich und damit für alle anstehenden Ausbauprojekte, wie etwa die Umfahrung LaufenZwingen. Mit geschätzten Kosten von rund 950 Millionen Franken ist dieses Projekt eindeutig ein zu grosser Brocken für den Kanton – umso wichtiger für die Befürworter, dass der Besitz an den Bund übergeht. Deshalb wurde auch viel Prominenz nach Laufen geladen, um für ein Ja zu weibeln: Erwin Wieland, Vizedirektor des Bundesamts für Strassen, Baselbieter Regierungsrätin Sabine Pegoraro (FDP), Solothurner Stadtpräsident und Nationalrat Kurt

Bezahlen gerne 60 Franken mehr: Franz Saladin, Oliver Jacobi, Erwin Wieland, Sabine Pegoraro und Kurt Fluri (v. l.). FOTO: RAPHAEL AMMANN

Fluri (FDP), Oliver Jacobi, Leiter des Tiefbauamtes Baselland und Franz Saladin (FDP), Direktor der Handelskammer beider Basel. Der Tenor war einheitlich: Die 60 Franken seien ein verkraftbarer Aufpreis, denn eine bessere Verkehrsanbindung und weniger Stau seien zentral für eine positive Entwicklung des Laufentals und der ganzen Region. Auch «das Schwarzbubenland und das Dorneck haben dringend eine Standortaufwertung verdient», meinte Fluri. Er verwies dabei auf die verschiedenen Firmenansiedlungen, welche die Stadt Solothurn durch ihre eigene Umfahrung erlebt habe. Pegoraro konnte einer Umfahrung ebenfalls nur Positives abgewinnen und warnte gleichzeitig vor einem «Stillstand» bei einer Ablehnung der Vorlage.

Da die Erweiterung der Nationalstrassen fest an den Vignettenaufschlag gekoppelt sei, würde bei einem Nein viel Zeit verloren gehen. «Die Stauprobleme blieben weiterhin ungelöst», sagt die Regierungsrätin. Für ein Nein kämpft derweil eine unheilige Allianz der Verkehrsverbände TCS und VCS. Der TCS findet es falsch, dass der Bund den Netzbeschluss mit der 100-Franken-Vignette verknüpft hat und sieht «keine Dringlichkeit» zu einer Preiserhöhung, da in den Strassenkassen noch Rückstellungen in Milliardenhöhe vorhanden seien. Zudem will der TCS vor einer weiteren Preiserhöhung einen Fonds errichten, um sicherzustellen, dass Strassengelder nicht zweckentfremdet würden. Der VCS lehnt die 100-Franken-Vi-

gnette aus anderen Gründen ab. Aus seiner Sicht laufen Projekte wie die Umfahrung Laufen-Zwingen dem «Ziel einer umweltgerechteren Mobilität» entgegen. Am Podium selbst gab es ebenfalls kritische Töne. Nicht zum Umfahrungsprojekt an sich, sondern zum Realisierungshorizont, der weiterhin offen bleibt. Denn auch bei einer Vignettenpreiserhöhung bleiben die Gelder begrenzt, die Liste der landesweiten Ausbauwünsche bleibt hingegen unverändert lang. Es stellt sich also die Frage, ob das Laufental überhaupt eine genug starke Lobby hat, um dem Milliardenprojekt Umfahrung Laufen-Zwingen in Bern zum raschen Durchbruch zu verhelfen. Oder ob es weiterhin ein Papiertiger bleibt.

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LAUFENTAL

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LAUFEN

Beste Vorsorge gegen Demenz: Sich sozialverträglich zu machen Demenz ist ein Thema, das viele betrifft, und dementsprechend gross war auch das Interesse an der Veranstaltung «Brennpunkt Demenz» in Laufen, durchgeführt vom Roten Kreuz Baselland. Gaby Walther

M

it dem Älterwerden der Bevölkerung wächst auch die Anzahl der demenzkranken Menschen. 3900 Menschen leiden im Kanton Baselland darunter und es wird erwartet, dass sich die Zahl bis im Jahr 2050 verdoppeln wird. Mit welchen Problemen diese Menschen zu kämpfen haben, wie Angehörige und Pflegepersonal damit umgehen können, was die Erkenntnisse der Medizin sind und wie der Kanton zum Thema steht, waren die Themen an der vom Roten Kreuz Baselland organisierten öffentlichen Veranstaltung in der Aula des Gymnasiums in Laufen. Musikalisch und visuell begleitet wurde der Abend von der Gruppe «Zusammenspiel». Harfe und Saxofon «kommentierten» die Live-Zeichnungen von Matthias Winkler. «Demenz nimmt zu, es ist eine schleichende Krankheit, verändert die Betroffenen und ist nicht heilbar. Zwei Drittel der Kranken werden von den Angehörigen betreut, deshalb ist auch die Entlastung der Angehörigen ein wichtiges Thema», leitete die Geschäftsleiterin Rotes Kreuz BL, Monika Bitterli, den Abend ein. Christoph Held, Gerontopsychiater, erzählte, wie Demenzkranke oft Momente der völligen Desorientierung erleben. Dissoziative Momente nennt er das, wenn der Mensch sein Dasein im Moment nicht wahrnehmen kann, wenn er zum Beispiel weiss, dass

Visuell-auditive Umrahmung: Die Vorträge und Diskussionen zum Thema Demenz wurden durch die Band «Zusammenspiel» zeichnerisch und musikalisch aufgelockert. Ein FOTO: GABY WALTHER sinnliches Vergnügen. der Kaffee heiss ist, er sich damit die Lippen verbrennen kann und trotzdem trinkt oder wenn er den Schmerz einer vollen Blase spürt, aber nicht die Verknüpfung herstellen kann, dass der Gang zur Toilette Erleichterung bringen könnte. Die Pflegenden müssen durch Beobachtungen und Erfahrung merken, wie sie unterstützen und helfen können. «Das ist keine einfache Aufgabe, Demenzkranke sind anspruchsvolle Patienten», so der Autor, der in seinem Buch «Gute Betreuung – was heisst das?» über solche Schwierigkeiten und Beobachtungen schreibt. Gabriele Marty von der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion BL zeigte in ihrem Referat auf, wie der Kanton in seinem aufgestellten Leitbild auf die Situation des Älterwerdens und seine Folgen eingehen möchte. In der folgenden Podiumsdiskussion wurde sichtbar, dass es wichtig ist, dass es Angebot zur Unterstützung für Angehörige gibt und dass man sich Hilfe holen soll, bevor man ausgebrannt ist, denn Demenz ist ein schleichender Prozess. Die

Krankheit wird auch je länger je mehr in der Öffentlichkeit spürbar werden. Bereits gibt es in Deutschland Städte, welche mit dem Slogan «Demenzfreundliche Stadt» werben. Neue Anforderungen, auch finanzielle, aber auch veränderte Lebenssituationen – Single, Menschen ohne Familien – verlangen neue Lösungen. «Sport und gesundes Leben sind wichtige Präventionsmassnahmen gegen Demenz, doch die beste Vorsorge ist es, sich sozialverträglich zu machen, damit man dann auch noch Freunde hat, die Helfen und für einen da sind, wenn man krank ist», so Held. Doch er warnte auch vor zu viel Positivismus. «Leben mit Demenz ist manchmal schwierig und unerträglich. Es gibt nichts, was das einfach macht, man muss es aushalten können.» Die Zeit der Vorträge und Diskussionen war schnell vorbei. Am Anschluss an die Veranstaltung hatten die Gäste die Möglichkeit, sich mit den Referenten zu unterhalten und sich an den Ständen über die verschiedenen Angebote zur Unterstützung zu orientieren.

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Verdient unsere Unterstützung

An die Laufentaler/Laufentalerinnen

Die Gerichtsbezirke Laufental und Arlesheim sind zusammengelegt und es stehen Neuwahlen für Richter im Nebenamt an. Genauer: Zwölf Mitglieder des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West für die Amtsperiode vom 1.4.2014 bis zum 31.3.2018 sind zu wählen. Sabine Asprion Stöcklin aus Laufen, bisher Vizepräsidentin am Bezirksgericht in Laufen, stellt sich erneut zur Wahl. Ihre bisherige Arbeit wird geschätzt, sie setzt sich für faire Verfahren und die korrekte Anwendung des Gesetzes ein. Als Anwältin kennt sie sich im Zivilrecht bestens aus und kann voll aus der Praxis schöpfen. Sie verdient unsere Unterstützung. Marlen und Linard Candreia-Hemmi

Am 24. November sind Wahlen der Richter und Richterinnen in das Zivilkreisgericht West. Ich bitte alle Wählerinnen und Wähler, setzt ein Zeichen für das Laufental und wählt vor allem Kandidaten/-innen aus dem Laufental.

KINDERKONZERT

Sonntag, 10. Nov. 2013, 15.00 Uhr

*Lyrixx

Die Musik ist fetzig, rockig und gefällt nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern. Kinder ab 4 Jahren. FILM

Donnerstag, 14. Nov. 2013, 20.30 Uhr

DISCO

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Freitag, 8. Nov. 2013, 20.30 Uhr

Schlachthuus-Disco mit DJane Nordlicht und DJane Süssstoff Schnupperkurs «Tango Argentino» LITERATURABEND Freitag, 8. November 2013, 20.00 Uhr Reformierte Kirche Fehrenstrasse 46, Breitenbach

Dani von Wattenwyl

«Autorenlesung mit dem Basler Multitalent» bekannt durch Radio, Fernsehen und Theater Eintritt: Fr. 15.–, 13.–, 8.–

Wenn die Gerichte schon aus dem Laufental verschwinden, so sollen wir mindestens mit unseren Richtern vertreten sein. Deshalb: Am 24. November 2013 an die Urne! Rolf Stöcklin, Laufen

Lionel (Tangoschule Basel) und Lia heissen zu dieser Schnupperstunde alle willkommen, die es probieren möchten, gerne auch Einzelpersonen. KABARETT

Samstag, 9. Nov. 2013, 20.15 Uhr

*Uta Köbernick – Rabenlieder Musikkabarett vom Feinsten: tiefsinnige und überraschende Wortakrobatik. LITERATUR

Sonntag, 10. Nov. 2013, 10.30 Uhr

Literaturapéro der Stedtlibibliothek

Heidi Bühler-Naef stellt Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt vor.

The Angels’ Share

So hübsch und harmlos diese unterhaltsame Komödie daherkommt, besitzt sie doch hochprozentige Gesellschaftskritik. Regie: Ken Loach; mit Paul Brannigan, Siobhan Reilly, John Henshaw. Komödie, Drama; Frankreich, Grossbritannien 2012, 101 Minuten. LITERATUR

Freitag, 15. Nov. 2013, 20.00 Uhr

Peter Hufschmid liest aus «Kinga, Jäger des Traums» Einblicke in eine für viele noch unbekannte Welt der Aborigines.

* Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 Terra Travel, Bahnhofstrasse 3, Laufen Tel. 061 761 30 33


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Gottesdienste Wie schmerzlich wars, vor dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen. Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft und hab für alles vielen Dank.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 8. November, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 8. November, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+. Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 20.30 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Freitag, 8. November, 20.30 Uhr, JugendTreff 15+. Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 20.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 15 Jahren. Sonntag, 10. November, kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Donnerstag, 14. November, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Laufen. Thema: «Gschichte vo Geschtert», Charlotte Galli (Laufen) blickt zurück und erzählt aus ihrem Leben als Ballerina am Theater Basel und Bern. Das weckt auch in uns Nachdenken und Erinnern. Donnerstag, 14. November, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon).

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Tante und Gotte

Käthy Müller-Dietiker 10. Juni 1932 bis 31. Oktober 2013 Nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit ist sie sanft entschlafen. Wir vermissen dich sehr, aber in unseren Herzen lebst du mit deiner Liebe weiter.

In stiller Trauer: Heinz und Rosmarie Müller-Keller Roland Müller und Patricia Bongni mit Diego Claudia Müller und Robin Wullschleger Josef Müller und Dora Lörtscher Stefan Müller und Christine Stoll Valeska Müller Fabiola Müller Katharina und Kurt Fringeli-Müller Florian Fringeli Olivia Fringeli Salome Fringeli Tobias Fringeli Agi Hof-Dietiker Verwandte, Freunde und Bekannte

Grellingen Sonntag, 10. November, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Heute ist Kirchgemeindeversammlung der Kirchgemeinde Laufental! Sonntag, 10. November, 10.45 Uhr, Kirchgemeindeversammlung im Kirchensaal Grellingen. Wir offerieren Ihnen nach der Versammlung ein kleines Mittagessen. Liesberg Freitag, 8. November, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Rütli (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch. Kleinlützel Sonntag, 10. November, 14.00 Uhr, katholische Kirche Kleinlützel, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Heute ist Kirchgemeindeversammlung der Kirchgemeinde Kleinlützel!

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und ChinderChilcheSonntagsschule Sonntag, 10. November, kein Gottesdienst / keine ChinderChilche-Sonntagsschule. Montag, 11. November, 14.00 Uhr, Klosterkirche Beinwil, Beerdigung von Ernst Schaub-Wüthrich, 26. Juli 1916 bis 28. Oktober 2013, Pfarrer Stéphane Barth. Mittwoch, 13. November, 16 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Fiire mit de Chliine zum Thema: Die Engel Max und Wanda. Donnerstag, 14. November, 15.30 Uhr, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth. Samstag, 16. November, 10 Uhr, Kapelle Zentrum Passwang, Breitenbach, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth. Samstag, 16. November, 18.30 Uhr, kath. Kirche, Bärschwil, ökumenischer Gottesdienst zum Thema: «Uf der Suechi nach Liecht», Pfarrer Stéphane Barth, Pfarrer Bruno Stöckli, Katechetin Jeannine Laffer, Primarschulkinder. Sonntag, 17. November, 10.15 Uhr, Taufgottesdienst, Täufling: Noà Meyer aus Himmelried, Verabschiedung von Albert und Denise von Allmen, seit 40 Jahren Sigristen-Ehepaar der Kirchgemeinde. Pfarrer Stéphane Barth. Konfirmandenunterricht: jeweils donnerstags, 18.00 bis19.30 Uhr, Gemeindesaal der ref. Kirche Breitenbach: Gruppe 1 am 31. Oktober. Ausfall am Do, 7. November, wegen Weiterbildung Pfr. St. Barth. Gruppe 2 am 14. November. Gruppe 1 am 21. November. Weiterbildung Pfarrer Stéphane Barth/ Vertretung im Pfarramt: Von Montag, 4. November, bis Freitag, 8. November, wird Pfarrer Stéphane Barth im Pfarramt vertreten von Pfarrer Georg Pace aus Moutier, Tel. 032 493 11 09. Er ist bei Beerdigungen und seelsorgerlichen Belangen für Sie da. Für die von Pfarrer Stéphane Barth in Erschwil, Meltingen und Fehren unterrichteten Schulklassen springt während dieser Zeit die pensionierte Katechetin Julia Hofmann aus Kleinlützel ein. Lesung mit Dany von Wattenwyl. Freitag, 8. November 2013, um 20 Uhr im Gottesdienstraum der reformierten Kirche Breitenbach. Neuer Club. Freitag 15. November, 19 Uhr Lottomatch im Gemeindesaal der ref. Kirche Breitenbach. Kontaktperson: Lotti Gygli aus Büsserach, Telefon 061 781 28 06. Seniorennachmittag. Montag, 18. November, um 15 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Breitenbach, Thema: Wibrandis Rosenblatt: Die Frau im Hintergrund. Feines Zvieri von Martha Schenker.

Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 8. November 2013, um 14.00 Uhr in der St.-Katharinen-Kirche in Laufen statt. Anschliessend Urnenbestattung auf dem Friedhof St. Martin.

«Anflass la carezia ina via en tschiel e regurdientschas daventassen scalems, ascendessen nus e prendessen Tei anavos.»

Wir danken herzlich für die zahlreichen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem geliebten

Johann Soliva-Hänggi erfahren durften. Ein herzlicher Dank geht an alle, die in der Kirche von ihm Abschied genommen und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben. Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung ihm entgegengebracht wurde. Ein spezieller Dank geht an das Pflege- und Ärzte-Team des Spitals Dornach für die liebevolle Behandlung und Pflege, an Pfarrer Eggenschwiler für den würdig gestalteten Trauergottesdienst und an Frau Fuog für das schöne Orgelspiel. Die vielen Beileidsbezeugungen, Spenden, heiligen Messen und Blumen haben uns sehr gerührt. Für das alles danken wir von ganzem Herzen.

Die Trauerfamilien

Zullwil, Ende Oktober 2013

Der Dreissigste findet am Samstag, 9. November 2013, um 18.00 Uhr in der Kirche Oberkirch statt.

Traueradresse: Heinz Müller-Keller, Gartenstrasse 34, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular. Glückliche Stunden – Nicht weinen, danken, dass sie gewesen!

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Seniorchefin

Katharina Müller-Dietiker Am 31. Oktober 2013 ist sie für immer eingeschlafen. Wir werden unsere Seniorchefin sehr vermissen! Es bleibt die dankbare Erinnerung an einen wunderbaren Menschen. In stiller Trauer Firmenleitung und Mitarbeiter der René Müller AG, Liesberg und Laufen

Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag, 9. November 2013 09.00 Uhr FRAUEZMORGE 14.00 Uhr Jungschar Sonntag, 10. November 2013 19.30 Uhr Abendgottesdienst

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 17. November EXPOSED Licht in eine korrupte Welt mit Kinder-Gottesdienst 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Sonntag, 10. November, 10 Uhr Gottesdienst, Pfr. A. Mettler – Dienstag, 12. November, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil – Mittwoch, 13. November, 17 Uhr Meitliträff 8+, Spieleabend M. Hausberger – Freitag, 15. November, 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Einsingen um 19.30 Uhr, Kirche Rodersdorf Voranzeige: – Montag, 18. November, 19.30 Uhr «Erfolgreich wirtschaften – erfolgreich leben». Ein Abend mit FCB-Präsident Bernhard Heusler, Pfarrer und «rotblau» Kolumnist Martin Dürr und Pfarrer Michael Brunner, ökum. Kirche Flüh

ln Liebe, Dankbarkeit und mit grossem Schmerz nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Hans Sutter-Neuschwander 19. Juli 1930 bis 1. November 2013 Du wirst für immer in unserem Herzen bleiben.

Lysel Sutter-Neuschwander Franziska Hänggi-Sutter und Joachim Prokscha Rebecca Gonzalez-Hänggi Stefanie und Andreas Dill-Hänggi mit Nico und Jasmin Sven Hänggi Geschwister und Anverwandte Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 8. November 2013, um 14.30 Uhr in der Kirche in Erschwil statt. Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man die Spitex Thierstein/Dorneckberg, 4226 Breitenbach, Postkonto 40-200735-9. Dreissigster am Samstag, 7. Dezember 2013, um 18.00 Uhr. Traueradresse: Lysel Sutter-Neuschwander, Schulstrasse 38, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular.

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LAUFEN

Bluegrass mit Pfiff und Witz Die bekannten Kruger Brothers aus North Carolina machten auf ihrer Schweizer Tournee Halt in Laufen und erfreuten das Publikum im ausverkauften Schlachthaus mit Eigenkompositionen und Countrymelodien. Jürg Jeanloz

S

chon ein bisschen», erwidert Jens Kruger auf die Frage, ob er nicht Heimweh nach der Schweiz habe. «Vor allem nach Cervelat, Cremeschnitten und Chäschüechli von der Migros», fährt der in Luzern aufgewachsene Kruger mit einem Augenzwinkern fort. North Carolina sehe aus wie das Laufental und er fühle sich in Amerika sehr wohl. Die Musik habe ihn und sein Bruder Uwe nach Übersee getrieben, wo sie vor 16 Jahren auf Tournee gingen. Jens Kruger komponiert fortwährend neue Stücke und tritt mit seinem Bruder sogar in Sinfonieorchestern auf. «Das ist in der Schweiz unvorstellbar», lautet sein Fazit nach einigen erfolglosen Anläufen. «Hoi zäme», ruft Jens in den Saal, «Martin Meier hat uns wieder gedraftet». Er greift zum Banjo, Uwe zur Gitarre und gemeinsam mit dem Bassisten Joel Landsberg und dem Perkussionisten Josh Day beginnen sie mit einem sanften Stück, das an eine irische Volks-

Gitarrenspezialisten unter sich: Vorne Uwe Kruger, hinten Joel Landsberg. FOTO: JÜRG JEANLOZ

weise erinnert. Jedes Instrument ist zu hören, die Abstimmung unter den Künstlern klappt perfekt. Irland hat es ihnen angetan, ihre Bluegrassstücke tönen echt und authentisch. Zwischen den Stücken wird immer wieder gescherzt und gelacht, die beiden 50-jährigen Brüder schrecken auch nicht vor Selbstironie zurück. «Die Iren haben mich zum Schwangerschaftsturnen aufgeboten», witzelt der 150 kg schwere Uwe. Das Bier im Pub sei ihm aber doch lieber gewesen, schliesslich seien sie deutschen Ursprungs. Mit weicher, aber ausdrucksvoller Stimmer interpretiert Uwe den Song «Ticket», seine Kollegen unterstützen gesanglich und instrumental phänomenal. Jens animiert zum Mitsingen des

Refrains und zum Mitklatschen. Die 200 Gäste pfeifen und johlen. Mit «Watches the Clouds» lassen sie einen weiteren Heuler folgen. «Wir machen den ganzen Tag Musik und spielen, was wir mögen», sagt Jens, der für sein Banjo-Spiel dieses Jahr den Steve Martin Prize im Wert von 50 000 Dollar erhalten hat. Das sei einer der grössten Auszeichnungen für einen Musiker in Amerika. Sogar auf Kreuzfahrten spielten die beiden Brüder im Polyesteranzug und zum Jux lassen sie ein Medley mit alten Liedern, darunter sogar ’s Buurebüebli, folgen. Mit Memory remains verabschieden sich die vier sympathischen Künstler unter stehenden Ovationen. «Wir kommen nächstes Jahr wieder!», lautet ihr Credo.

RÖSCHENZ

ZWINGEN

100 Jahre Folke Truedsson

Zum Dessert gabs Erdbeertörtchen und Wunschkonzert

Der schwedische Botschafter in der Schweiz: Per Thöresson durfte unter den Gästen drei der begehrten Kunstbände verlosen, links Britta Baumann. FOTO: ZVG meb. Mit wunderbarer Aussicht über das Laufental und die Juraketten liegt oberhalb von Röschenz das Atelier, in welchem der schwedische Bildhauer und Maler Folke Truedsson zwischen 1970 und seinem Tod im Jahr 1989 oft wohnte und arbeitete. Er hinterliess eine grosse Zahl von Skulpturen, Gemälden und Zeichnungen, die von seiner Tochter und ihrem Mann, Britta und Niklaus Baumann verwaltet und gepflegt werden. Dieses Jahr hätte Folke Truedsson seinen hundertsten Geburtstag feiern können. Der Zeitpunkt schien also perfekt, ein neues Buch über den vielseitigen Künstler zu verfassen. Denn bereits vor über 30 Jahren war ein Fotoband mit Weken von Folke Truedsson erschienen. Er fotografierte die Werke damals selbst. Dieser Band ist vergriffen und es existierte bis heute kein geschriebenes Werk mehr über den Schweden. In Mailis Stensman aus Stockholm, einer Kunstsachverständigen und Verfasserin von etlichen Kunstbüchern fanden die Baumanns schliesslich jemanden, der diese Aufgabe übernehmen konnte. Stensman kannte den Künstler sogar persönlich aus früheren Tätigkeiten. Britta Baumann durchforschte das ganze Atelier und das Archiv und auch viele Schränke in ihrem Zuhause in Pfeffin-

gen nach geeignetem Material. Sie übergab schliesslich der Autorin unter anderem Fotos, Texte, Kritiken und Kataloge von Ausstellungen, aus welchen in jahrelanger Arbeit ein Buch entstehen sollte. Gemäss den Ausführungen von Niklaus Baumann zeige der nun vorliegende Kunstband die Bedeutung, die Folke Truedsson in der Kunstgeschichte Schwedens hat und unterstreiche auch die Ausstrahlung auf die Schweiz mit dem schönen Röschenz als Inspirationspunkt. Anlässlich der Buchvernissage, welche von zahlreichen Gästen besucht wurde, las eine Bekannte der Familie, Katja Rauch, aus dem Werk vor. Sie wählte einen Abschnitt, in welchem die Entstehung des wichtigsten Werkes von Folke Truedsson beschrieben wird, nämlich das 100 Quadratmeter grosse Betonrelief «Pelarsal» im Radiohaus in Stockholm, welches Anfangs der Sechzigerjahre entstanden ist. Der schwedische Botschafter Per Thöresson drückte in seiner Ansprache am Sonntag seine Bewunderung für dieses Werk aus und bezeichnete sich selbst als grosser Bewunderer des Künstlers Truedsson. Zur Zeit sind in der Galerie in Röschenz frühe Werke des Künstlers zu sehen. Bezugsquelle und Kontakt über: www.folketruedsson.ch

Von der BBKZ getragen: Iris Eggler am Dirigentenstab. dust. Die Brass Band Konkordia Zwingen (BBKZ) hat neu eine Sängerin. Iris Eggler, ausgebildete Sängerin mit Lehrdiplom und Ostschweizerin. An letzteres konnte sich die illustre Musikgsellschaft noch am wenigsten gewöhnen, an ihre Dirigierkunst und ihr Wesen schon. «Die neue Dirigentin passt zu uns», meinte Benno Jermann, Gemeindepräsident, und ältestes Aktivmitglied der BBKZ, anlässlich des Unterhaltungskonzertes vom letzten Wochenende. Und dass die 32-Jährige die Zwingner Musiker im Griff hat, stellte der geneigte Zuhörer bereits nach den ersten Tönen fest. «Fanfare and Flourishes», ein furioser Einstieg wie im Fernsehen, mit Pauken und Cornets (anstelle von Trompeten). Das Programm nahm seine Fortsetzung im lockeren Stil, bei dem sich hochstehende und technisch anspruchsvolle Brass Band Literatur mit eingängigen Melodien für das Gehör und das Gemüt der zahlreich erschienenen Zu-

schauer abwechselten. Besondere Erwähnung verdienen die Titel «Boogie Woogie Bugle Boy», ein Cornettrio, gespielt von Manuel Vögtli, Cornelia Sommer und Dominik Borer, aber ebenso «Gaelforce», ein von tiefen Trommeltönen unterlegtes Tongemälde oder «The Ashokan Farewell», wo eine «ähnliche Landschaft «wie wir sie hier haben» (Zitat Benno Jermann) tonlich und rhythmisch beschrieben wird. Auflockernd auch die Ansage der beiden Mitglieder Cornelia Sommer und Colin Tresch, die im Zwiegespräch das Publikum unterhielten und wie nebenbei eine kompetente Ansage ablieferten. Und manchmal durfte der Amtsälteste Benno Jermann einspringen, um einer Botschaft einen Hauch von Erfahrenheit mitzugeben. Erste Liebe Iris Eggler dirigiert die BBKZ seit rund einem halben Jahr. Sie hat Spass daran und der kommt nicht von ungefähr. Die St. Gallerin ist auf einem Bauernhof in

FOTO: MARTIN STAUB

einer musikalischen Familie aufgewachsen. Sie selber durfte als Neunjährige Euphonium lernen. Ihre erste Liebe zur Brassband Musik. Eggler bewarb sich in Zwingen für das Dirigentenamt, weil sie das breite Spektrum von Tonqualität, Dynamik und Interpretationsmöglichkeiten einer Brass Band fasziniert, und mit der BBKZ ausschöpfen möchte. Es hat offensichtlich gefunkt zwischen Musikanntinnen, Musikanten und ihr. Die Sangeskunst von Iris Eggler durfte das Publikum übrigens auch noch geniessen. Aus der Dessertkarte konnten alle Anwesenden drei Stücke auswählen, welche die BBKZ als Zugabe zum Besten geben sollte. Und «Lauretta’s Aria» – wo kurzerhand Yolanda Hodel(-Sommer) als Vizedirigentin einsprang – war nebst «Born Free» und dem «Deutschmeister Regimentsmarsch» natürlich dabei. Wie sich im Laufe des Konzertes herausstellte, sind Erdbeertörtchen Egglers Lieblingsdessert und an ihr Ostschweizerdialekt haben sich die Zwingner mittlerweile auch schon gewöhnt.


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Donnerstag, 7. November 2013 Nr. 45

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck. Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Rodersdorf

Baupublikation Bauherr: Markus Bachmann Landskronstrasse 10, 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Gartenumgestaltung und Neubau Carport Bauplatz: Landskronstrasse 10 Bauparzelle: GB-Nr. 601 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 22. November 2013

Einladung

Sonntag, 10. November 2013, 10.45 Uhr im Kirchensaal Grellingen, nach dem Gottesdienst Traktanden

1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler, Genehmigung der Traktandenliste 2. Genehmigung des Protokolls der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 16. Juni 2013 3. Antrag 1: «Stühle statt Bänke» 4. Antrag 2: Überweisung von Fr. 23 500.– aus dem Konto «Kollekten» in den Hilfsfonds 5. Präsentation des Budgets 2014. Antrag 3: Genehmigung des Budgets 2014 6. Antrag 4: Steuerfuss für das Jahr 2014: 0,7% des Einkommens und 0,07% des Vermögens, wie bisher 7. Wahl eines Revisors/Revisorin 8. Verschiedenes und Anregungen (können bis 4. November 2013 auch schriftlich eingereicht werden) – Wir suchen eine aufgestellte Person als Mitglied der Kirchenpflege! Vorschläge/Meldungen Ihrerseits! – Wer hat Lust, für unsere Kirchgemeinde diverse Anlässe zu filmen oder zu fotografieren? Die Künstler würden in unseren Medien (Web-Seite, Kirchenbote, Flyers, Wochenblatt etc.) mit Namen genannt werden und hätten somit Gratis-Werbung! – Information zu künftigen Gottesdiensten in Grellingen

Bauherrin: E. und K. Lutz-Neyerlin Hofackerstrasse 209, 4247 Grindel Bauobjekt: Neubau Carport Bauplatz: Hofackerstrasse 209 Bauparzelle: GB-Nrn. 892 Planauflage: beim Baupräsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 22. November 2013

Seewen

Baupublikation Bauherrschaft: Müller-Vögtli Thomas + Brigitte Hubackerstrasse 7, 4206 Seewen Bauobjekt: Überdachung Whirlpool und Erstellung eines Parkplatzes Bauplatz: Hubackerstrasse 7 Bauparzelle: GB 2434 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 22. November 2013

Büsserach

Baupublikation Bauherrschaft: Daniel Spaar und Mirjam Franz Im Grossen Grien 8, 4242 Laufen Bauobjekt: Neubau EFH mit Garage Heizung: Wärmepumpe Projektverfasser: Arbacasa GmbH Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil Bauplatz: Grabenackerstrasse 3 Bauparzelle, GB-Nr.: 1487 Planauflage: Baubüro Einsprachefrist: 22. November 2013

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer lieben Verstorbenen

Mathilde Kübler-Hofer 23. April 1919 bis 5. November 2013 Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie ruhig einschlafen.

In stiller Trauer: Josef Kübler-Hofer und Anverwandte Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 13. November 2013, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Fehren statt. Dreissigster am Sonntag, 8. Dezember 2013, um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche Fehren.

Grindel

Baupublikation

Weinet nicht an meinem Grabe, tretet leise nur herzu, denkt, was ich gelitten habe, gönnet mir die ew’ge Ruh.

zur ordentlichen Versammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Laufental

Gilt als Leidzirkular.

Seewen WIR DANKEN HERZLICH Gemeinde Seewen SO

Öffentliche Planauflage Gestützt auf das Kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG) §15 ff., legt die Gemeinde Seewen folgende Planungsunterlagen öffentlich auf:

Teilzonen- und Gestaltungsplan Gewerbezone «Bödeli» mit Zonen- und Sonderbauvorschriften Umfassend folgende Nutzungsplanunterlagen: – Teilzonenplan 1:1000 – Gestaltungsplan 1:500 – Waldfeststellungsplan 1:1000 – Zonen- und Sonderbauvorschriften Gleichzeitig liegt zur Orientierung (kein Genehmigungsinhalt) der Planungsbericht auf. Auflagezeit

Die Auflage erfolgt vom 11. November bis zum 12. Dezember 2013 Auflageort Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 17, 4206 Seewen, zu den offiziellen Öffnungszeiten. Die Unterlagen können auch auf der Homepage der Gemeinde unter www.seewen.ch – News – eingesehen werden. Verbindlich sind jedoch die in der Gemeindeverwaltung aufliegenden Exemplare des Teilzonen- sowie des Gestaltungsplanes mit Zonen- und Sonderbauvorschriften. Einsprachen Innerhalb der Auflagefrist kann jedermann, der durch die vorgenannte Nutzungsplanung berührt ist und an deren Inhalt ein schutzwürdiges Interesse hat, beim Gemeinderat, 4206 Seewen, Einsprache erheben. Die Einsprachen sind schriftlich zu begründen und haben einen Antrag zu enthalten. 4206 Seewen, 14. Oktober 2013 Der Gemeinderat

für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Peter Wipfli 10. März 1944 bis 9. Oktober 2013 erfahren durften, sowie die vielen Zeichen der Verbundenheit, die persönlichen Worte und zahlreichen Beileidskarten sowie Spenden. Ganz besonders danken wir Herrn Christof Klingenbeck für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes sowie seinem Jugendfreund Walter Gisler für die Alphornklänge. Einen besonderen Dank richten wir an Dr. med. Peter Hofer von Laufen für seine langjährige Betreuung sowie an Dr. med. Jean-Claude Roches von Arlesheim. Einen weiteren Dank richten wir an die Spitex Laufen und an das Seniorenzentrum Rosengarten. Danke an die Firma Ricola, Laufen, und all meinen Arbeitskollegen/ Arbeitskolleginnen für die tröstenden Worte, den Verwandten, den Freunden, den Bekannten und allen, die Peter auf seinem letzten Weg begleitet haben.

Die Trauerfamilie

Laufen, im November 2013

Dreissigster am Freitag, 8. November 2013, um 19.30 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Laufen.

Kleinlützel Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seine Arme um dich und sprach: «Der Friede sei mit dir.»

Baupublikation Bauherrschaft: Bio Energie Lützeltal GmbH Huggerwaldstrasse 15, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Bio Energie Lützeltal GmbH Huggerwaldstrasse 15, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Um- und Neubau Holzkraftwerk, Umnutzung LKW-Einstellhalle in Holzschnitzellager, Stützmauer, Rapsöltank Bauplatz: Neumatt Bauparzellen: 3390/3398 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 22. November 2013

Hans-Jörg Schaffter 29. November 1962 bis 3. November 2013 Nach geduldig ertragener Krankheit durfte er nach einem kurzen Aufenthalt im Hospiz friedlich einschlafen. In unseren Herzen ist immer ein Platz für ihn.

In stiller Trauer: Therese Schaffter-Grun Erika und Thomas Fringeli-Schaffter mit Stephanie Fringeli mit Sabrina Fringeli und Marc Spies Ursula und Mathias Karrer-Schaffter mit Anina Matthias und Daniela Schaffter-Flury mit Svenja und Jan Christa Hueber und Bruno Imhof mit Vera und Carmen Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 15. November 2013, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Liesberg statt. Dreissigster: Samstag, 30. November 2013, um 18.30 Uhr. Traueradresse: Therese Schaffter-Grun, Bäumliweg 30, 4254 Liesberg Dorf Gilt als Leidzirkular.


LAUFENTAL

Donnerstag, 7. November 2013 Nr. 45

RÖSCHENZ

DITTINGEN

Eingängige Ballade für Kopenhagen

Kultur leben und miterleben

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Der Songwriter und die Sängerin: Remo Dürr und Gabriela Grossenbacher freuen sich auf zahlreiche Stimmen aus der Region. FOTO: MARTIN STAUB

dust. Auch wenn es in den letzten Jahren meistens hiess: «Switzerland – zero points», stürzten sich auch dieses Jahr wieder viele ins Abenteuer «Eurovision Song Contest». So bewerben sich auf der Eurovisionplattform von SF TV nicht weniger als 158 Interpretinnen, Interpreten und Formationen mit ihren Videos für die Ausgabe 2014, welche anfangs Mai in Kopenhagen ausgetragen wird. Darunter auch Remo Dürr (42) aus Röschenz, zweifacher Vater und Übersetzer im Hauptberuf. Bereits zum zweiten Mal hat der Songwriter zur Gitarre gegriffen und einen Song für diesen bekannten Wettbewerb geschrieben. «Born to be child», heisst die Ballade, für welche Remo Dürr die Leadsängerin Gisel de Marco und Gabriela Grossenbacher als Backgroundsängerin gewinnen konnte. Beide haben schon in der Endrunde der Castingshow «The Voice of Switzerland gestanden, und beide hat Remo Dürr über Facebook kennen gelernt. «Ein Glücksfall», wie der Songwriter erzählt, «die beiden Stimmen, die eine aus Zug, die andere aus Bern, passen genau zur

eingängigen Ballade, welche den Glauben an sich selber und das Bewahren der eigenen Kindheit zum Thema hat.» «Born to be Child», ein Titel, der an einen alten Steppenwolf-Song erinnert, aber völlig anders tönt. «Ein Ohrwurm», gibt Gabriela Grossenbacher zu, aber vielleicht gerade deshalb mit guten Chancen beim Publikum und den Experten. «In den letzten Jahren haben solche Titel oft gut gepunktet», stellt Remo Dürr fest. Vom 4. bis 18. November haben alle die Möglichkeit, ihrem Favoriten ihre Stimme zu geben. Danach sind die Experten an der Reihe und entscheiden bis zum 30. November mit, welche drei Kandidaten am 1. Februar 2014 zusammen mit zwei Beiträgen aus der Romandie und einem aus dem Tessin live übertragenen Finale teilnehmen dürfen. Remo Dürr siehts realistisch: «Da müssen viele Faktoren passen, um es so weit zu schaffen.» «Aber die Hoffnung stirbt zuletzt», ergänzt Gabriela Grossenbacher schmunzelnd. Videos sehen und voten; www.eurovisionplattform.sf.tv.

LIESBERG

Die Seele baumeln lassen

Kalendermacher: Gerhard Vitt, Christina Borer, Bernhard Bucher und Pierre Gürtler freuen sich über das neue Laufentaler Jahrbuch zum Thema Kultur. FOTO: GINI MINONZIO

Es überrascht, das neue Laufentaler Jahrbuch. Es berichtet über die grosse Hingabe, mit der die Laufentaler vielfältige Kultur schaffen. Gini Minonzio

K

ultur lebt man, Kultur gibt Wurzeln», sagte Landrat Georges Thüring letzte Woche an der Vernissage des Laufentaler Jahrbuches. Diese wurde im Dittinger Restaurant Bergmattenhof im kleinen Rahmen gefeiert. Das Laufentaler Jahrbuch 2014 widmet sich dem Thema Kultur. Thüring hat sich als Co-Präsident der landrätlichen Kulturgruppe intensiv mit Kultur beschäftigt. Auch ist er als Mitgründer der Theatergruppe Grellingen,

als Sänger im Jodlerclub und als Organisator von Schwingfesten und der Laufentaler Gewerbeausstellung AGLAT ein vielfältiger Kulturschaffender. «Kultur», nun meint Thüring, «Kultur ist wichtig, damit man weiss, woher man kommt.» Gelebt und gepflegte Kultur gebe einen Zusammenhalt in der Bevölkerung. «Breitenkultur» nennt Thüring die gelebte Kultur in den Dörfern, in Anlehnung an den Begriff «Breitensport». Es sei auch Aufgabe des Staates, diese Breitenkultur zu fördern, so Thüring. Die Themen Zusammenhalt und Wurzeln waren auch Pate bei der Entstehung des Laufentaler Jahrbuches, das nun im 29. Jahrgang vorliegt, erzählte Christina Borer, die Initiantin des Jahrbuches. Nach all den Turbulenzen um den Kantonswechsel des Laufentales wollte die ehemalige Sekretärin des JaKommitees (Befürworter des Anschlusses an Baselland) etwas politisch und konfessionell Neutrales auf die Beine

stellen. Zudem sollte es das kulturelle und geschichtliche Gedächtnis des Laufentales stärken. Gefragt, welche kulturellen Vereine sie besonders ansprechen, zählt Borer die Musikgesellschaften auf, die Gesangsvereine, die Orchester, der Kammerchor. «Musik schlägt mich in den Bann», gibt sie freimütig zu. Doch auch dem Schreiben ist sie nicht abgeneigt, und so kommt es, dass sie zusammen mit Gerhard Vitt, Bernhard Bucher und Pierre Gürtler ein eingeschworenes Quartett bildet. Dieses war von Anfang an dabei, als es galt, das erste Laufentaler Jahrbuch zusammenzustellen. Das Thema für das 30. Jahrbuch, die Jubiläumsausgabe, steht noch nicht fest. Die Gruppe werde es erst im Januar festlegen, so Borer. Das Laufentaler Jahrbuch wird von Haus zu Haus verkauft und ist auch im Büro des Wochenblattes in Laufen und in diversen Dorfläden erhältlich.

REGION

Umkämpfte Richterwahlen

Lebensglück: Barbara Allenbach, Tanja Schäfer und Marianne Kämpfer. FOTO: JÜRG JEANLOZ

jjz. Freiburger und Liesberger Jodler trafen sich zu einem gemütlichen Stelldichein in Liesberg. Alphornbläser, Örgelispieler, erfrischende Jodlerinnen und ein Blumenkomiker rundeten das Programm ab. Mäuschenstill war es in der Liesberger Mehrzweckhalle Seemättli, als die welschen Gäste zum Lied «’s Dorf erwachet» ansetzten. Überwältigend wurde der kräftige Klang der Sängerinnen und Sänger des Jodlerklubs Edelweiss in den Saal getragen und mit einem reinen Juchzer abgeschlossen. Mit Leidenschaft und Einfühlungsvermögen besangen die Freiburger den jungen Tag, der sich in aller Stille mit der aufgehenden Sonne übers Dorf breitet. Die Damen in der Freiburger Tracht, die Herren in der blauen Greyerzer Kleidung mit aufgesticktem Edelweiss und schwarzweisser Hemdkordel wussten derart zu gefallen, dass sie noch zu einem französischen Lied aufgemuntert wurden. «Le vieux chalet», in einen warmen Jodel gebettet, kündete einen ergreifenden Augenblick des Abends an. Landauf landab wird zur Schlachtplatte eingeladen, was die beiden 22jährigen Jodlerinnen Tanja Schäfer und Barbara Allenbach dazu veranlasste, «Häberlis Metzgete» zu besingen. Gna-

gi, Leberwurst und Rippli waren nur einige der Beilagen, die die beiden jungen Damen mit lieblichen Stimmen servierten. Fasziniert vom perfekten Vortrag applaudierten die 350 Gäste entzückt und lange anhaltend. Poppiger ging es mit dem Alphorntrio Schönbächler zu, das seine Stücke mit Keyboard-Sound kräftig aufmischte. Der alte Gassenhauer «Hello, Mary Lou» kam schneidig daher und belegte den Trend, die Volksmusik modischer und angepasster zu kredenzen. Mit dem bedeutungsvollen Titel «D’ Lüt im Dorf» warteten die Gastgeber aus Liesberg auf. Ihre jungen Mitglieder entwickelten einen feinen Chorklang und begeisterten mit einem engagierten Auftritt. Die Bärgbrünneler Formation forderte das Publikum mit dem Lied «Dini Seel chli la bambälä lah» auf, den Abend zu geniessen und sich entspannt zurückzulehnen. Das tat es dann auch und spendete viel Beifall. Die 22jährige Dirigentin Sandra Ledermann der Gastgeber, bei Andy Borg im Musikantenstadl und beim Schwingerkönig Matthias Sempach aufgetreten, liess es sich nicht nehmen, mit dem Heuler «Lasst uns heute feiern» einen würdigen Schlusspunkt hinter den abwechslungsreichen Abend zu setzen.

tob. Am 24. November werden die nebenamtlichen Richterinnen und Richter des neu geschaffenen Zivilkreisgerichts West gewählt. Ein Wahlgang von politischer und regionaler Brisanz. Mit der Zusammenlegung der Bezirksgerichte Arlesheim und Laufen zum Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West in Arlesheim geht parallel einer Reduktion der Anzahl Sitze der Richterinnen und Richter im Nebenamt einher. Waren es bis anhin 23 nebenamtliche Richter, werden es künftig nur noch deren zwölf sein, die diesen anspruchsvollen Job ausüben. Wahlberechtigt ist die Bevölkerung der zwei Bezirke Arlesheim und Laufental. Ursprünglich hätten die Richtersitze im Konsens – also nach Proporzstärke – unter den Parteien aufgeteilt werden sollen. Doch daraus wurde aufgrund des Widerstands seitens der CVP und der FDP nichts. «Ich verstehe die Richter, die mit Leidenschaft ihrer nebenamtlichen Tätigkeit nachgehen, dass sie nicht einfach so zurücktreten wollen», sagt dazu Christine Frey, Präsidentin der Baselbieter FDP. «Sie wollen vom Volk gewählt oder abgewählt werden.» Es stehen aber nicht nur veritable Kampfwahlen an. Ebenfalls Brisanz birgt die Frage, ob es den drei Kandidierenden aus dem Laufental gelingt, sich im bevölkerungsstärkeren Bezirk Arlesheim zu behaupten. Insgesamt stellen sich zwanzig Personen – acht Frauen und zwölf Männer – zur Wahl, die von fünf Parteien – FDP, CVP, SVP, SP und Grüne ins Rennen geschickt werden. Unabhängige Richter erwünscht Die FDP kommt gleich mit fünf Bisherigen. Christine Frey erwartet trotz Parteibüchlein von ihren Kandidierenden politische Unabhängigkeit. «Es ist nach-

chung tragen.» Die SP schliesslich erweiterte nach dem Scheitern des freiwilligen Proporzes ihre Liste auf sechs Kandidaten. «Das ist durchaus eine bedeutende Wahl, auch wenn sie nicht das Gewicht einer Parlamentswahl hat», sagt SP-Generalsekretär Ruedi Brassel. Drei bis vier Sitze steuert die SP an.

Arbeitsort Arlesheim: 20 Kandidierende bewerben sich als nebenamtliche Richter FOTO: ZVG für die Amtszeit 2014 bis 2018. vollziehbar und richtig, dass Richter an den Parteianlässen und in der Öffentlichkeit keine grossen Auftritte haben.» Ihre Grundhaltung werde aber durch die Parteizugehörigkeit sichtbar. Politische Unabhängigkeit wird übrigens bei allen Baselbieter Parteien gross geschrieben. Ebenso die Bedeutung der Wahl. Auf die leichte Schulter wird dieser demokratische Prozess nicht genommen. «Diese Richterwahlen sind für uns sehr wichtig», unterstreicht Bjørn Schaub, Geschäftsleiter der Grünen. Die Grünen wollen mit dem bisherigen Richter Arvind Jagtap ihren einzigen Sitz verteidigen. CVP-Wahlkampfleiter Philipp Hägeli hofft neben den vier Bisherigen auf den Röschenzer Benno Hueber, der die nicht mehr antretende Susanne Amrein ersetzen und so den fünften Sitz halten soll. «Engagiert und seriös» gehe die CVP an diese Wahl, bekräftigt Hägeli. Die SVP schickt drei Kandidaten ins Rennen. Für Parteipräsident Oskar Kämpfer besteht – trotz der von ihm gewünschten Unabhängigkeit in der Rechtsauslegung – auch ein gewisser Spielraum. «Wir portieren und wählen Richter, die eine liberale Rechtspre-

Erfahrung als Richter wichtig Die Richter im Nebenamt, die nicht zwingend ausgebildete Juristen sein müssen, kommen nicht bei allen Streitfällen zum Einsatz. «Bis zu einer Streitgrenze von 30 000 Franken und bei Summarverfahren ist der Einzelrichter alleine zuständig. Ab dieser Grenze – man spricht dann von sogenannten Plenarfällen – entscheidet die Dreierkammer, bestehend aus einem Gerichtspräsidenten im Vollamt und zwei nebenamtlichen Richtern», erklärt Roland Hofmann, selbst Präsident am Bezirksgericht Arlesheim. Da gehe es um strittige Scheidungen, vermögensrechtliche Fälle wie Forderungen oder Erbstreitigkeiten. «In einer Gerichtskammer sind permanent 200 bis 250 Fälle hängig», so Hofmann. In Arlesheim gibt es aktuell vier Kammern, am Bezirksgericht Laufen eine. Ob ein Fall für das Gericht aufwendig ist, hänge aber nicht nur von der Streitsumme ab. Hofmann betont, wie wichtig die Erfahrung für die nebenamtlichen Richter ist. «Ein Nichtjurist hat nicht unbedingt länger, um sich im Amt als Richter zurechtzufinden», stellt Hofmann klar. «Personen aus anderen Berufsgattungen können wertvolle Beiträge bei der Urteilsfindung leisten.» Aufgrund der Reduktion der Anzahl Richter steige auch die Arbeitsbelastung und somit die Erfahrung in der Ausübung als nebenamtlichen Richter.


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Die Spuren Deines Lebens, Deiner Hände Werk und die Zeit mit Dir wird stets in uns lebendig sein. Meine Kräfte sind zu Ende, nimm mich, Herr, in deine Hände.

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschiednehmen von unserem lieben Vater, unserem herzensguten Opi und Uropi

MAX ANKLIN-BORER Ein spezieller Dank gilt den Herren Dr. Raphael Haberthür und Dr. Fredi Rappo und ihren Teams für die liebe Betreuung während seiner Krankheit.

Traurig nehmen wir Abschied von

Ursula Gebhardt–Bucher 25. September 1943 bis 1. November 2013 Nach geduldig ertragener Krankheit wurde meine Ehefrau, unsere Mutter, Schwiegermutter, Omi, Schwester, Schwägerin, Tante und unser Gotti von ihrem Leiden erlöst.

Danke an Herrn Pfarrer Bruno Stöckli für die tröstenden und lieben Abschiedsworte, dem Organisten und dem Kirchenchor für die Mitgestaltung des Abschiedsgottesdienstes sowie der Fahnendelegation der Musikgesellschaft Harmonie.

Franz Gebhardt-Bucher Daniel Gebhardt Marguerite Gebhardt-Sehr mit Domenico und Michele Christian und Franziska Gebhardt-Borer mit Laura und Claudio Manuela und Hans Neyerlin-Gebhardt mit Sven und Nils und Verwandte

Verdanken möchten wir ebenfalls die Blumenspenden, gestifteten heiligen Messen, Spenden für späteren Grabschmuck und sonstige Zuwendungen. Ein ganz liebes «Vergelts Gott» allen, die Max im Leben im Guten begegnet sind und die ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben. Vater, mir vermissä Di.

Die Trauerfamilie Dreissigster: Samstag, 9. November 2013, um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Büsserach

Die Trauerfeier findet am Freitag, 8. November 2013, um 14.00 Uhr in der Kirche Zwingen statt. Traueradresse: Franz Gebhardt, Grienweg 3, 4222 Zwingen Gilt als Leidzirkular.

Gleichzeitig Jahrzeit für Rosa Anklin-Borer Es werden keine Danksagungen verschickt.

Kreuzworträtsel Der glückliche Gewinner der Ausgabe von letzter Woche ist Erich Jeker, Baumenrainweg 491 4252 Bärschwil Der Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken wurde gespendet von Stedtli Apotheke, Laufen

Das gesuchte Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte per Postkarte, Fax oder E-Mail an:

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei: Sportshop Karrer AG, Laufen Die Lösungen müssen spätestens bis Dienstag, 12 November 2013, 12 Uhr, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


THIERSTEIN

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KLEINLÜTZEL

Apfelbäume als kulturelle Botschafter Für das Kunstprojekt «BiLocation» der Lausannerin Anne-Julie Raccoursier wird in jedem Schweizer Kanton ein Apfelbaum gepflanzt. Einer davon beim russischen Schriftsteller Michail Schischkin in Kleinlützel. Dimitri Hofer

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m Garten der Familie Schischkin in Kleinlützel wird am kommenden Dienstag ein junger Apfelbaum gepflanzt werden. Was sich wie eine unspektakuläre und alltägliche Handlung anhört, ist Teil einer landesweiten Kunstinstallation. In jedem Kanton soll ein solcher Baum die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland symbolisieren. Die Pflänzchen entstanden allesamt durch Pfropfen eines Apfelbaumes, welcher 2015 bei der Eröffnung der renovierten Schweizer Botschaft in Moskau gesetzt werden wird. Die Idee für das diplomatische Werk stammt von der Waadtländer Künstlerin Anne-Julie Raccoursier. Die Westschweizerin konnte einen vom Bundesamt für Bauten und Logistik sowie dem Bundesamt für Kultur ausgeschriebenen Kunstwettbewerb für sich entscheiden. Ihr Projekt «Bi-Location» sieht die Pflanzung von insgesamt sechsundzwanzig Apfelbäumen in der Schweiz als kulturelle Verbindung zu Russland vor. Wachsen werden die Bäume jeweils an Orten oder bei Personen, die einen Bezug zum flächenmässig grössten Staat

der Welt haben. «Bislang konnten zehn Apfelbäume gepflanzt werden. Unter anderem im Kanton Aargau beim Schach-Grossmeister Viktor Kortschnoi und im Kanton Freiburg beim ehemaligen Eishockeyspieler Slawa Bykow», erzählt Raccoursier. Der nächste Baum wird die Lausannerin nach Kleinlützel führen, wo der russische Schriftsteller Michail Schischkin mit seiner Familie seit zwei Jahren lebt. Der Autor, dessen Werke bereits in dreissig Sprachen übersetzt wurden, gehört zu den bedeutendsten russischen Literaten der Gegenwart. Neben vier fiktiven Romanen schrieb der in Moskau geborene Schischkin mit «Russische Schweiz» auch einen literarischhistorischen Reiseführer. Darin begab er sich auf die Spuren von russischen Persönlichkeiten, die sich in der Schweiz

EINGESANDT

BEINWIL

Umwelttag

Freude über flüsterleise Paradestrecke

Die Natur gibt uns und der Tierwelt einen Lebensraum, welchen wir erhalten und pflegen müssen. Eine Gelegenheit, sich dafür aktiv einzusetzen, ist der Arbeitstag für die Umwelt in Büsserach. Der einmal pro Jahr stattfindende Anlass, zu welchem alle Büsseracherinnen und Büsseracher herzlich eingeladen sind, wurde vor rund 12 Jahren aus der Idee der Umweltkommission ins Leben gerufen. Mittlerweile wird die gemeinsame Arbeit in der Natur in vielen Gemeinden einmal pro Jahr durchgeführt. Bei windigem aber trockenem Wetter trafen sich die zahlreichen motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag den 2. November, um die beiden Arbeitsplätze beim ökologisch wertvollen Weiher bei der Aqua Solar und im Gritt (Gebiet Blumengarten) in Angriff zu nehmen. Damit die Wiese im Gritt als Magerwiese bestehen bleibt, muss sie zwei Mal pro Jahr gemäht werden. Dies ist — auch mit professionellen Maschinen — aufgrund der Hanglage und Hügel eine Herausforderung. Aber wie jedes Jahr konnte die Gruppe von Freiwilligen unter Anleitung von Profis ihre Arbeit verrichten und die Tiere des Sonnenhofes der Familie Kübler können sich über Heu aus der Magerwiese freuen. Der Lebensraum für das kleine Knabenkraut (eine Orchideenart) und Engelwurz (ein Doldengewächs mit schöner Blüte, welche im Sommer blüht) sowie dem schönen Riesenschachtelhalm, der als Zeichen für eine Feuchtwiese gilt und an Schnittlauch erinnert, ist nun wieder gesichert. Nach dem offerierten Mittagessen dankte die Gemeinde und die Umweltkommission den 35 Helferinnen und Helfern sowie der Aqua Solar, denn mit ihrem Engagement tragen sie dazu bei, dass Büsserach und Umgebung weiterhin grün und nahe der Natur bleibt. Und damit das so bleibt, plant Kurt Strübi zusammen mit der Schule Büsserach bereits die Anpflanzung von 52 Hochstamm-Bäumen. Christoph Peter

Seit zwei Jahren in Kleinlützel: Die Familie Schischkin erhält einen ApfelFOTO: DIMITRI HOFER baum. aufhielten. Das Buch prädestiniere ihn dazu, den elften Baum zu erhalten, findet Raccoursier, die von Schischkins Schaffen begeistert ist. Durch seine hervorragende Arbeit sei er ein kultureller Botschafter Russlands in der Schweiz. Für den Träger der drei wichtigsten russischen Buchpreise liegt die Pflanzung des Apfelbaumes am nächsten Dienstag zwischen zwei Aufenthalten im Ausland. Da sein Roman «Briefsteller» dieses Jahr in den USA erscheint, befindet sich der Autor momentan auf einer Lesereise in den Vereinigten Staaten. Einen Tag nach dem Besuch von Raccoursier wird er nach Brüssel fliegen, um sich dem Belgischen Publikum vorzustellen. «Als Schriftsteller bin ich sehr viel unterwegs», sagt Schischkin, für den der Apfelbaum in seinem Garten eine Ehre ist.

Gelungenes Bauwerk: Die Fachleute halten bei der Bauabnahme Rückblick. FOTO: ROLAND BÜRKI

bü. «Der Strassenbelag vor dem Restaurant Reh war im Eimer, die Strasse rumpelte gewaltig», erklärt Gemeinderat Urs Saner anlässlich der Bauabnahme des total erneuerten Streckenabschnitts. Zahlreiche Herren von Kanton, Gemeinde, EBM, Swisscom, Projektverfasser und Bauunternehmen, grösstenteils im orangen Signal-Outfit, lauschen dabei dem baugeschichtlichen Rückblick, den Projektleiter Antonio Fadda vom Dornacher Kreisbauamt III vornimmt. Der sanierungsbedürftige Belag sowie die Einmündung der geplanten neuen Brücke über die Lüssel hätten vor sechs Jahren den Start des Projektes beim Joggehus ausgelöst, so Fadda. Der Projektleiter erinnert an die widersprüchlichen Aussagen und Begehren aus der Vernehmlassung zum Strassenprojekt, an das daran anknüpfende optimierte Strassenprojekt und die nach der zweiten Ausschreibung vergebenen Bauarbeiten. «Mit der Vergabe der Bauarbeiten sind für das Projekt Gesamtkosten von 1,25 Millionen Franken genehmigt worden. Die Bauarbeiten haben im August 2012 begonnen und sind diesen September mit dem Einbringen des

lärmdämmenden Deckbelags beendet worden», lobt Fadda alle Beteiligten. Er hoffe aufgrund einer Hochrechnung, den Strassenbau am Ende gar mit 1,1 Millionen Franken abschliessen zu können. Und das trotz Ausdolung des «Joogehusgrabens», dessen Bachwasser nun frei im Steinkorsett zur Lüssel fliesst, und das auch trotz historisch wertvoller, zur Hammerschmiede und zum Häuserensemble passender Wackenpflästerung an der Postautohaltestelle und beim Restaurant. «In Beinwil sind alle glücklich über das schöne Bauwerk», bedankt sich Gemeindepräsident Hans Baur herzlich. Auch Roger Borer dankt namens des Bauunternehmens für den Auftrag sowie die «speziellen Bausitzungen im speziellen Beibel» und meint: «Beinwil darf stolz sein auf dieses Bauwerk.» Noch ist aber die befreiende rotlichtlose Zeit in der Klostergemeinde nicht angebrochen, denn die Arbeiten an der neuen Girlangbrücke dauern noch an. «Und 2014 wartet schon die Sanierung der Passwangstrasse Nord», blickt Gemeinderat Urs Saner in die Verkehrszukunft.


WOS 45 | 7. November 2013

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Im August 2003 wurde die Firma Tschan & Nyffenegger AG gegründet. Seit Juni 2011 ist Marcel Tschan Alleininhaber. Neu heisst die Firma Tschan Nutzfahrzeuge AG. Unser Team besteht nebst mir als Geschäftsführer aus drei Mitarbeitern, einem Lernenden und einer Bürokraft. Die Firma ist stetig gewachsen und hat sich nach und nach in der Region etabliert. Wir bieten Reparaturen- und Servicearbeiten sämtlicher Marken an. Dazu gehören beispielsweise Bremsprüfungen, MFK-Bereitstellung sowie Tacho-Service, Klima-Service und Texa-Diagnostik etc. Zudem sind wir ein Wabco-Service Stützpunkt. Wir beraten unsere Kunden gerne und kompetent für jedes Anliegen. Guter Kundenservice sowie exakte und rasche Ausführung der Kundenaufträge haben bei uns oberste Priorität.

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Donnerstag, 7. November 2013 Nr. 45

REGION

BREITENBACH

Thomas Kübler wird neuer Wirtschaftsförderer

Schnelle Feuerwehr war rasch im Bild An ihrer Hauptübung rettete und löschte die Breitenbacher Feuerwehr nicht nur, nein, sie fasste am Brandort auch gleich den Brandstifter. Roland Bürki

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Ein waschechter Schwarzbube: Thomas Kübler, neuer Wirtschaftsförderer für die ganze Region. FOTO: ZVG

WOS. Die Vorstände der beiden Wirtschaftsfördervereine Promotion Laufental und Forum Regio Plus (Schwarzbubenland) haben den neuen Wirtschaftsförderer gewählt: Es ist Thomas Kübler aus Büsserach, wie die beiden Organisationen mitteilen. Nach der Kündigung von Max Käsermann, der das Amt des Wirtschaftsförderers seit 2007 ausübt, meldeten sich elf Bewerber auf ein Inserat im Wochenblatt. Die guten Erfahrungen mit dem gemeinsamen Wirtschaftsförderer überzeugten die beiden Vereine, dass wiederum ein gemeinsamer Wirtschaftsförderer für das Schwarzbubenland und Laufental gesucht werden soll. Ein Findungsteam, zusammengesetzt aus den beiden Vorständen, entschied sich nach eingehender Evaluation einstimmig für Kübler. Der Büsseracher mit Jahrgang 1965 ist in der Region bestens bekannt und vernetzt. Durch seine Tätigkeit als Delegierter für regionale Wirtschaftskontak-

te der Schweizerischen Nationalbank in der Nordwestschweiz sowie als stellvertretender Direktor von BAK Basel Economics, konnte er sich in der Region Laufental/Schwarzbubenland, aber auch in der ganzen Nordwestschweiz, ein wichtiges Netzwerk bei der Industrie und den KMU aufbauen. Thomas Kübler gilt als Macher, spricht die hiesige Sprache und verfügt über das optimale Fachwissen. «Kübler ist die Idealbesetzung», lautet das Credo bei den Präsidenten der Wirtschaftsfördervereine Walter Jermann (Promotion Laufental) und Dr. Hans Büttiker (Forum Regio Plus). Vorbehaltlich der Zustimmung der beiden Generalversammlungen im Frühling 2014, wird Kübler sein Amt bereits per 1. Januar 2014 antreten. Das Forum Regio Plus und die Promotion Laufental sind überzeugt, dass die Qualität der Wirtschaftsförderung mit Kübler Bestand hat und weiter ausgebaut werden kann.

ERSCHWIL

A-cappella-Konzert in Erschwil Der jurassische Kammerchor besteht seit nicht einmal drei Jahren. Unter der Leitung von Mark Kölliker widmet er sich mit einer ganz besonderen Begeisterung der A-cappella-Chorliteratur: In dieser kurzen Zeitspanne ist er bereits mit sechs verschiedenen Konzertprogrammen aufgetreten. Am Mittwoch der diesjährigen Karwoche hat er aber auch Bachs «Johannespassion» in Laufen präsentiert. Über diese Aufführung berichtete Martin Staub im «Laufentaler WochenBlatt» vom 4. April u. a. Folgendes: «Diese Aufführung erwies sich als perfekt eingespieltes Gesamtwerk, welches das in Scharen aufgelaufene Publikum zu schätzen wusste, wie der nicht enden

wollende Applaus zum Schluss bewies. (…) Besonders eindrücklich kam der Gesamtchor zur Geltung, welcher – je nach Bedarf – subtil oder fulminant vom Orchester der ‹Basler Kammersolisten barock› begleitet wurde.» Am kommenden Sonntag, 10. November, wird der jurassische Kammerchor erneut in der Region zu hören sein. Mit «O Nata Lux», einem Programm, das von Schütz und Purcell über Mendelssohn und Wolf bis in die Gegenwart (Lauridsen und Messiaen) dürfte die Kirche von Erschwil vorübergehend zum «Mekka der Chormusik» avancieren. (17 Uhr, Eintritt frei, Kollekte) Jurassischer Kammerchor

LESERBRIEF

amstagnachmittag kurz nach vier Uhr beim Amtshaus. Eine grössere Gruppe von Passanten starrt angestrengt Richtung Eingang. Ist das Rauch, der da kaum sichtbar zur Ritze der Eingangstüre herausquillt? Vier anfahrende Feuerwehrfahrzeuge zerstreuen jeden Zweifel: Es brennt im frisch renovierten Amtshaus, der Albtraum jedes Hauswarts. Das bestätigt auch der Einsatzleiter, der sich kurz einen Überblick verschafft: «Durch einen Brand sind Personen im ersten und dritten Stock eingeschlossen und sofort zu retten». Seine knappen Befehle zum Einsatz von mechanischer und Auszugleiter sowie einer Druckleitung hallen über den Platz zum Publikum, das angesichts der zahlreichen Gäste in Feuerwehruniform nun den Braten einer Übung gerochen hat. «Wenn diese nur eine Dreiviertelstunde dauern soll, dann muss es spritzen und tätschen», meint sachkundig ein Feuerwehr-Oberleutnant der Feuerwehr Hofstetten-Flüh. Und es «tätscht» tatsächlich. Ein erster Atemschutztrupp

Langsamer als sein Job erlaubt: Der Brandstifter. dringt ins 1918 erbaute Haus ein, andere AdF (Angehörige der Feuerwehr) erstellen eine Druckleitung, während rettende Engel im Feuerwehrgewand die Leitern himmelwärts in Stellung bringen. Kurz darauf lässt sich der erste Gerettete, gesichert am Seil, durch das Mansardenfenster im Dach über die mechanische Leiter zum sicheren Erdboden geleiten. Nach dreizehn Minuten sind alle drei eingeschlossenen Personen in Sicherheit und wenig später ist auch der Brand gelöscht. Doch dann geht ein ungläubiges Staunen und Raunen durch die Zuschauerreihen: Die Feuerwehr war einfach zu schnell und hat im Haus gleich auch noch den Brandstifter am

FOTO: ROLAND BÜRKI

Schopf gepackt. Unter grossem Beifall kann ihn der Chef der Regionenpolizei Nord der Kantonspolizei Solothurn, Martin Husistein, gleich an einen kühlen Ort zu Wasser und Brot abführen. In seiner Manöverkritik lobt Leutnant Patrik Fuchs die rassigen, zügigen Aktionen, die korrekten Befehle und die ebenso korrekte Handhabung der Gerätschaften. Abstriche macht er bei der Sicherheit: «Einmal fehlten die Handschuhe, dazu waren die angrenzenden Strassen nicht gesichert.» Feuerwehrkommandant Stephan Henzi ist sichtlich zufrieden und gratuliert seiner «jungen, dynamischen Truppe»: «Wir sind auf dem rechten Weg!»

KLEINLÜTZEL

Lederhosenparty unter Mitwirkung der Öffentlichkeit dust. Nach der Erstausgabe vor drei Jahren, lud die Fasnachtsclique Litzler Chnertsch zum zweiten Mal zum Litzler Stadl, einer supponierten Livesendung nach dem Muster Musikantenstadl. Diese Riesengaudi wollten sich wiederum Unzählige ansehen. Und mitmachen – denn das Unterhaltungsorchester, Komiker Huggi und auch Sängerin Sarah Jane forderten an diesem Abend vom Publikum ein schweisstreibendes Gymnastikprogramm. Die Stühle wurden nur selten gebraucht. Hände hoch, klatschen, Polonaise und weitere Bewegungen sollten die Hits aus mindestens fünf Jahrzehnten begleiten. Ab und zu gabs aber doch entspannende Momente, die nicht minder unterhaltend waren. Beispielsweise das einheimische Gesangsduo Les Chanterelles, welche den Basler Schnitzelbanksängern den Rang abliefen, die mexikanischen Bonkers, eine Musikgruppe männlicher Jungstars, die den Mädchen gehörig den Kopf verdrehte, oder die kabarettistischen Einlagen von Mitgliedern der Fasnachtsclique, welche keine Mühe scheuten und dem abtretenden Gemeindepräsidenten sogar einen 15 minütigen Doku-Film widmeten.

Vorwärts marsch: Sarah Jane wird von einer Polonaise umgarnt.

FOTOS: MARTIN STAUB

Ja zur Familieninitiative der SVP Viele Leistungen werden heute für Familien mit Kindern erbracht, bei denen beide Eltern entweder Teilzeit oder voll erwerbstätig sind. Selbst, wenn sie zusammen nur eine Vollstelle bekleiden, werden sie begünstigt. Das Argument sticht deshalb nicht, dass bei der Einverdienerfamilie mit einem 100 ProzentJob ein Ehegatte kein Einkommen hat und deshalb ein Steuerabzug ungerechtfertigt ist. Der Staat finanziert Kinderkrippen, die pro Kind vielmals mehr kosten, als was ein Elternteil verdient. Zudem erhalten sie in gewissen Kantonen noch Familienergänzungsleistungen. Eine Einverdienerfamilie hingegen, bei der ein Elternteil selbst die Kinder erzieht, kann weder Familienergänzungsleistungen beantragen noch einen Steuerabzug für die Selbstbetreuung geltend machen. Dies hat System, denn die traditionelle Familie, die vielerorts nach wie vor beliebt ist, wird seit 30 Jahren geächtet und das Gegenmodell wird mit Millionenbeträgen von Staats wegen

aufgrund des Gleichstellungsartikels in der Bundesverfassung und durch die Medien gefördert, obwohl das Eherecht es den Ehegatten überlässt, wie sie die Familie organisieren. Ausser, dass das Bruttoinlandprodukt steigt, macht es volkswirtschaftliche keinen Sinn, seine zwei Kleinkinder dem Staat für 5000 Franken monatlich zur Betreuung zu überlassen, während man/frau für einen Lohn von 4000 Franken die angebliche Selbstentfaltung findet. So ist es nur gerecht, wenn Eltern, die dem Staat nicht zur Last fallen, für die Selbstbetreuung der Kinder auch einen Steuerabzug geltend machen können. Alle externen Betreuer in Krippen, Tagesmütter, Lehrer oder Aufsichtspersonen in Tagesschulen arbeiten selbstverständlich für einen Lohn. Nur die Arbeit eines Elternteils, der seine Kinder selbst erzieht ist scheinbar wertlos. Es geht hier also nicht um die Förderung eines Familienmodels, sondern um gleich lange Spiesse. Peter M. Linz, Büsserach

Zur Kuh degradiert: Präsident der Fasnachtsclique Alain von Wartburg (r.) unterstützt Komiker Huggi. Drei Gäste aus dem Publikum geben dazu den Ton an.

Stargast Sarah Jane: Hält den ganzen Saal auf Trab.

Linedance Gruppe Hotboot’s: Mit einer Spontaneinlage eines Lützler Löffelers.

Bonkers: Leadsänger inszeniert einen fulminanten Abgang.


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DORNECK

SEEWEN

WITTERSWIL

Der Musiker als Maschinist

Ein Blick in die Vergangenheit Witterswil möchte seine Geschichte aufarbeiten. Am letzten Donnerstag stellte die Arbeitsgruppe Ortsgeschichte eine erste Broschüre vor. Joseph Stebler berichtet darin ausführlich über den ehemaligen Flugplatz Witterswil. Weiter Broschüren zur Geschichte des Dorfes sollen folgen.

Musiker, Komponist und Maschinist in einem: Wolfgang Heisig an seiner HupfeldFOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER Meisterspielpianola und einem Welte-Flügel. bru. Im Museum für Musikautomaten gastierte am Samstagabend der Phonolaspieler und Komponist Wolfgang Heisig. Es war eine ebenso faszinierende wie irritierende Erfahrung für das Publikum. Der 11. Kulturherbst in Seewen begann mit der Präsentation eines wenig bekannten Musikautomaten. Die Phonola der Ludwig Hupfeld AG wurde 1902 als Konkurrenzprodukt zum amerikanischen Pianola auf den Markt gebracht. Sie ist ein mechanisches Musikinstrument, das Klaviermusik von gestanzten Papierrollen reproduzieren kann. Mit diesem Instrument wurden anfangs des 20. Jahrhunderts ganze Konzerte bestritten. Phonolaspieler, die mittels Pedalen und Handgriffen die Dynamik und Geschwindigkeit beeinflussen können, galten als eigenständige Künstler. Fehlerfrei und komplex Der in Zwickau geborene Musiker Wolfgang Heisig widmet sich seit 1990 intensiv der Phonolamusik. Er brachte seine Hupfeld-Meisterspielphonola mit, auf der er einen Querschnitt des Repertoires präsentierte. Die Musik der Phonola ist faszinierend, weil die Musik technisch stets fehlerfrei wiedergegeben wird. Darüber hinaus lassen sich Kompositionen auf dem Klavier spielen, die für einen Menschen unspielbar sind, sei es aus Gründen des Tempos, des Rhythmus oder der Tonfülle. Bereits in Händels «The Harmonious Blacksmith» wurde hörbar, dass man das Tempo fast ad libitum steigern kann. Es folgte eine

Collage zu Beethovens «Die Wut über den verlorenen Groschen», in der vor allem das klangmathematische Element beeindruckte. Die «Sonatine bureaucratique» von Eric Satie – gemäss Heisig «der erste Komponist, der wirklich Humor besass» –, versehen mit Zwischentexten, amüsierte und verwirrte zugleich. Mit einem Jazz-Stück wurde der erste Teil abgeschlossen. Rauschhaft bis zur Schmerzgrenze «Nun geht es ans Eingemachte», sagte Heisig nach der Pause, der durch seinen trockenen Humor für zusätzliche Unterhaltung sorgte. Bei einigen Zuhörern, die nach der Pause nicht zurückkehrten, hatte die Irritation schon über die Neugier gesiegt. Der zweite Teil war ein Erlebnis im akustischen Grenzbereich. Samuel Conlon Nancarrow komponierte 51 Studien für das automatische Klavier und war besessen von den Möglichkeiten dieses Instruments. Heisig verglich ihn sogar mit Bach. Die «Study No. 7» ist so abstrakt, komplex und rhythmisch schwierig, dass die rauschhafte Musik den unvorbereiteten Hörer beinahe in den Wahnsinn treiben könnte. Glücklicherweise war die «Study No. 20» meditativer. Mit den «Heislvertonungen» wusste Wolfgang Heisig auch als Komponist zu gefallen. Als Zugabe gab es als Welturaufführung eine harmonisch gefällige Kombination von Phonola und einem Mixtur-Trautonium, einem Synthesizer. Der Abend war ein höchst spannender Einblick in ein wenig bekanntes Kapitel der Musikgeschichte.

Gaby Walther

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ur 320 Einwohner, 54 Häuser, davon 52 mit angebautem Stall, drei Wirtschaften und zwei politische Parteien machten 1947 das Dorf Witterswil aus. In dieser ländlichen Idylle sollte ein Flugplatz gebaut werden. Obwohl kaum jemand ein Flugzeug von nah gesehen hatte, geschweige dann darin geflogen war, wehrte sich niemand aus der Bevölkerung gegen das Vorhaben. Man war stolz, dass hier ein solches Projekt geplant war und so gab der Gemeinderat bereits nach vier Tagen die Bewilligung», erzählte Josef Stebler. Er berichtete, welche Schwierigkeiten mit dem Vorhaben trotzdem auftauchten, wie sich Umweltschutzverbände, kantonale Regierung, Bund und Presse einmischten, als der Flugplatz bereits in Betrieb war und weshalb der Flugbetrieb nach nur sieben Jahren wieder eingestellt wurde. Während vier Jahren hatte der Autor, sich mit der Geschichte des Flugplatzes auseinandergesetzt, Akten studiert und schliesslich zusammengefasst. Entstanden ist in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Ortsgeschichte und der Unterstützung der Gemeinde ein knapp 50 Seiten dickes, spannendes Heft zur Geschichte und Geschichten von Witters-

Erinnert sich noch an den Flugplatz: Der Autor Josef Stebler hat die Witterswiler Flugplatzgeschichte aufgearbeitet. FOTO: GABY WALTHER wil unter dem Thema «Der Flugplatz Witterswil». Mit Fotografien, Briefauszügen, Zeitungsausschnitten und Anekdoten wurde die vergangene Zeit wieder zum Leben erweckt. «Die Arbeitsgruppe wird in den nächsten Jahren das grosse Archiv, welches auf über 100 Jahre zurückgeht, analysieren und aufarbeiten», so Gemeindepräsident Mark Seelig. Jährlich soll eine Broschüre zu einem geschichtlichen Thema erscheinen. Die erste Ausgabe mit einer Auflage von 300 Stück scheint ein Erfolg zu sein. An der Vernissage vom letzten Donnerstag erschienen rund 150 Personen und lauschten den Vorträgen. Nebst Stebler erinnerte sich auch Markus Ritzi an den Flugplatz. Sein grösster Wunsch, fliegen zu lernen, erfüllte er sich auf dem Flugplatz in Witterswil. Als günstigste Variante bot sich das Segelfliegen an, konnte das Flugzeug doch selber gebaut und repariert werden. Der Grundstein für Ritzis beachtliche Karriere – bildete er sich doch später weiter zum Militärund Swissairpiloten aus und holte sich als Segelflieger den Schweizermeisterti-

tel – wurde somit in dem kleinen solothurnischen Ort gelegt. Über Schweizer Flugplätzen berichtete auch Rolf Ellwanger aus Muri bei Bern. In seinem Buch «Ehemalige Schweizer Flugplätze» führt der Journalist 25 kleinere und grössere Flugplätze auf, darunter auch jener aus Witterswil, die schliesslich wieder verschwanden. «Alle wollen fliegen, keiner will Flugplätze», schloss der Aviatikpublizist und Buchautor seinen Kurzvortrag zum Thema «Tops und Flops – Ehemalige Schweizer Flugplätze im Visier». Stebler, der eigentlich Architekt ist, aber als Pensionär mit Freude die Geschichte aufarbeitete, wird auch bei den weiteren Broschüren als Autor tätig sein. Geplant ist ein Heft zum Thema der Flurnamen. «Im Gegensatz zu einem Buch kann eine Broschüre schneller und günstiger realisiert werden», begründet die Stebler die Wahl dieser Veröffentlichungsart. Die Broschüre «Witterswil Geschichte und Geschichten. Der Flugplatz Witterswil» kann auf der Gemeinde Witterswil für zehn Franken bezogen werden.

SPORT / FUSSBALL

HOFSTETTEN

Soleita ungeschlagen!

Hubertusmesse mit Wildbretverzehr

go. Die Vorrunde ist Geschichte und die Resultate sind vielversprechend. Die Veteranenmannschaft im Fussball, Soleita Hofstetten, hat sich im Mittelfeld etabliert und will in der Rückrunde die Luft nach oben nutzen. Die 5.-Liga-Mannschaft ist ungeschlagen Wintermeister geworden in ihrer Gruppe und führt diese sehr souverän an. Wenn da kein Einbruch erfolgt, steht ein Aufstieg in die 4. Liga vor der Tür. Bei der 4.-Liga-Mannschaft wurde der Spitzenkampf gegen Ettingen etwas unglücklich 0:1 verloren, da Ettingen aber gegen Röschenz letzten Samstag

Punkte liess und Soleita sonntags auswärts Allschwil im letzten Spiel 1:0 schlug, kommen beide auf 26 Punkte und das Kopf-an-Kopf-Rennen wird in der Rückrunde sicher weiter gehen. Wir dürfen gespannt sein, wer am Schluss der Saison aus der nächsthöheren Liga grüsst. Oder gibts in der Rückrunde noch eine andere Mannschaft, die allenfalls für Überraschungen sorgt? So kehrt nun die Winterpause in Hofstetten ein und mit dem Frühling kommt dann auch der Baubeginn des neuen Garderobengebäudes, das alle mit Sehnsucht erwarten.

EINGESANDT

Jassabend mit Geselligkeitseffekt Lange ist’s her seit dem fantastischen und tollen Donnschtig-Jass im August 2011. Noch heute schwärmen alle davon – einfach grandios, ein unvergesslicher Event! Nicht ganz so gross aber auch ein Erfolg war das Saujassen während den Kantons- und Regierungsratswahlen der SP Dornach vergangenen Winter. Viele Jassinteressierte waren an beiden Events mit dabei, ob als Zuschauer, zum Jassen selbst oder im Organisationsteam. Und immer wieder kam mir zu Ohren: Warum machen wir das nicht des Öfteren? Das soll sich nun mit diesem ersten und hoffentlich nicht letzten Jassabend ändern. Hans Büttiker und ich als Organisatoren möchten Sie an dieser Stelle recht herzlich auffordern, ermuntern und einladen, den Worten Taten folgen zu lassen und sich am Freitag den 15. November zu einem gemütlichen Jass-

abend einzufinden. Dabei sollen nebst dem Jassen auch die Gemütlichkeit und Geselligkeit nicht zu kurz kommen, was ja bekanntlich für ein aktives Dorfleben eine wichtige Rolle spielt. Gespielt wird übrigens ein ganz normaler Trumpfjass (Schieber) in zehn Durchgängen mit wechselnden Partnern. Gewinner ist, wer am Ende die meisten Punkte «erjasst» hat. Für die 1.- bis 3.-Platzierten gibt es Naturalpreise im Wert zwischen 50 und 200 Franken. Der Einsatz kostet Sie 10 Franken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, für die Organisation jedoch wünschenswert. Haben wir nun Ihre Lust am Jassen, am Mitmachen geweckt? Wenn ja, dann freuen wir uns Sie am Freitag, den 15. November 2013 um 19.00 Uhr im Café Museum in Oberdornach begrüssen zu können. René Umher und Dr. Hans Büttiker

dust. Am kommenden Sonntag, 10. November, gastiert die Jagdhorn-Bläsergruppe «Schwarzbuebe» in der Kirche Hofstetten mit der Hubertusmesse. Für die Jagdhorn-Bläsergruppe, welche ihre Hubertusmesse jedes Jahr an einem andern Ort durchführt, ist dies bereits die 41. Ausgabe. Pfarrer Günter Hulin wird an diesem feierlichen Gottesdienst die hl. Messe zelebrieren, die Bläsergruppe, unter der Leitung von André Fehlmann, Grindel, die Hubertusmesse von Reinhold Stief aufführen. Eingeladen ist nicht nur die Jägerschaft, sondern alle Interessierten. Auch zum anschliessenden, von der Jagdgesellschaft Flüh offerierten Apéro in der Mehrzweckhalle Mammut. Hier treffen sich ab 12.15 Uhr die Besucherinnen und Besucher auch zum anschliessenden Mittagessen: Wildsaupfeffer, Spätzli und Rotkraut sowie Kaffee und Kuchen. Kirche Hofstetten, Hubertusmesse, Sonntag, 10. November, 10.00 Uhr.

DORNACH

Neue Spitaldirektorin WOS. Mit der Besetzung zweier Schlüsseldirektionen kann die Solothurner Spitäler AG (soH) ihr Geschäftsleitungsteam wieder komplettieren. Barbara Schunk (47) wird neue Direktorin des Spitals Dornach. Lars Neeb (45) übernimmt die Leitung des Bürgerspitals Solothurn. Beide sind ausgewiesene Ökonomen mit langjähriger Erfahrung im Spitalmanagement.


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Tagesreisen im Advent Colmar/Kaysersberg (4 Std. Halt) 29.11., 6.12., 13.12. Shopping Mailand (5 Std. Halt) 30. 11. , 7. 12., 14. 12. Europapark Rust (Halt bis 19.30 h) Kinder von 4 bis 11 Jahren 1.12., 8.12., 15.12. Heidelberg (5 Std. Halt) 3.12.,10.12. Offenburg und Gengenbach 3.12. Stuttgart (5 Std. Halt) 4.12., 11.12. Strassburg (5 Std. Halt) 4.12., 11.12. Einsiedeln (5 Std. Halt) 5.12., 8.12. Bremgarten (4 Std. Halt) 5.12., 8.12. Baden-Baden (5 Std. Halt) 5.12., 12.12. Konstanz (5 Std. Halt) 11.12.

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FDP.Die Liberalen Dorneck-Thierstein

100 Tage Remo Ankli im Regierungsrat – eine erste Bilanz Moderation Martin Staub, Redaktor Wochenblatt Schwarzbubenland/Laufental

Einladung zur Partei- und Delegiertenversammlung Freitag, den 8. November 2013, Pfarreisaal Breitenbach, Obergeschoss

19.00 Uhr Begrüssung / Apéro 20.00 Uhr Beginn der Versammlung Zudem Informationen über die eidg. Abstimmungsvorlagen vom 24. November 2013: Volksinitiative 1:12 / Familieninitiative / Änderung Nationalstrassenabgabegesetz Die Versammlung ist öffentlich und jedermann ist herzlich eingeladen.

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Organisation

Walter Meier Bärschwil

Freundlich lädt ein:

Brass Band Konkordia Büsserach

An die geschätzten Gäste des Restaurants

Meltingerberg Aus gesundheitlichen Gründen ist es mir nicht mehr möglich, das Restaurant weiterzuführen. Deshalb soll ein

Austrinken stattfinden. Wir heissen Sie gerne willkommen am Freitag 15. 11. 2013 ab 12.00 Uhr Samstag 16. 11. 2013 Sonntag 17. 11. 2013 jeweils den ganzen Tag Es ist mir ein grosses Bedürfnis, mich von möglichst vielen Gästen persönlich zu verabschieden und Ihnen zu danken für die Treue zu unserem Betrieb während mehr als elf Jahren. Auf Ihren Besuch freuen sich

Hans Borer und das Meltingerberg-Team


SPORT

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FUSSBALL

Richtungweisendes Nachtragsspiel Nachdem auch das letzte Heimspiel der Vorrunde verloren ging, wird das Nachtragsspiel in Dulliken sehr wahrscheinlich die Richtung weisen, wo es im Frühling langgehen wird.

2. Liga – Gruppe 3 Samstag, 9. November 2013

EHC Laufen – EHC Meinisberg 17.15 Uhr, Eishalle, Laufen eh.- Am Samstag empfängt Laufen den EHC Meinisberg. Die Seeländer lagen in der ausgeglichenen Gruppe nach vier Spielen nur einen Zähler hinter Laufen. Auf eigenem Eis hatten die Laufentaler meist die Oberhand. So vor drei Jahren, als man zuhause 7:2 gewann. Meinisberg stieg Ende Saison in die 3. Liga ab. Nach dem Wiederaufstieg gewann Laufen letzte Saison knapp mit 4:3. In Biel setzte es aber jeweils knappe Niederlagen ab. Meinisberg konnte auf diese Saison hin Spieler aus Lyss verpfl ichten, so dass das Team etwas stärker sein sollte als letzte Saison, wo man um einen Punkt hinter Laufen Rang sechs belegte und in den Achtelfinals gegen RB Bern in drei Partien scheiterte. Am Dienstag (nach Redaktionsschluss) spielte Meinisberg zuhause gegen den EHC Rheinfelden. Tab. 2. Liga-Gr. 3 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

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LAUFEN TEAMS on ICE Einen ersten Erfolg feierten die EHCL-Frauen am 19. Oktober. Das Heimspiel gegen den HC Prilly wurde 5:2 gewonnen. Nach einer Niederlage beim Leader Fribourg vermochte man letzten Samstag bei den Brandis Juniors im Penaltyschiessen zu gewinnen. Mit dem Heimspiel gegen Biasca geht es am 17. November um 10 Uhr weiter. Über ein Besuch des Spiels würden sich die Laufner Eisgirls freuen.

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er im Tabellenkeller steckt, dem lacht auch das Glück nicht. Ein im Teamsport immer wieder gerne verwendetes Zitat, das aber irgendwie seine Berechtigung hat. So verlor Laufen am Samstag das Heimspiel gegen eine keineswegs bessere Equipe aus Kilchberg-Rüschlikon. Zweimal passte man bei Standards nicht auf und so konnte der aufgerückte Captain der Zürcher Freistossvorlagen für Laufens Goalie Tobias Schnell unerreichbar ablenken. Man erinnert sich da gerne an die beiden Freistosstore der Schweiz in Norwegen, als Fabian Schär zweimal traf. So gesehen liegen die Gegentore nicht allein am schlechten Tabellenplatz. Was das erwähnte Glück betrifft, ist jedoch das Auslassen von drei klaren Torchancen zu erwähnen. Nach sechs Minuten hätte Laufen bereits mit zwei Toren in Führung liegen müssen. In der 2. Minute schoss Kevin Eigenmann allein vor dem Tor den Goalie an und vier Minu-

FOTO: EH-PRESS

ten später lupfte Matthias Bohler am hinteren Pfosten ein Querzuspiel von Gers Delia über die Latte. Laufner Tore hätten die sehr nervös gestarteten Gäste wohl noch mehr aus dem Tritt gebracht. In der 35. Minute vermochten die Gäste das Spielgerät gerade noch von der Torlinie wegzuschlagen. Der Anschlusstreffer durch Virgile Boumelaha kam in der 90. Minute zu spät, um noch ein positives Ergebnis erreichen zu können. Da Allschwil (Niederlage bei Red Star), Binningen (Niederlage bei Kosova) und Dulliken (Niederlage in Liestal) ohne Punkte blieben, ist in Sachen Relegation Status quo. Sollte Laufen das Nachtragsspiel in

Dulliken – Spielbeginn ist nach der dritten Änderung nun Freitag um 20.15 Uhr – gewinnen, käme man zwar nicht von einem Abstiegsplatz weg, hätte aber den Anschluss hergestellt. Allerdings ist Laufen auswärts noch punktelos. Sollte es eine weitere Niederlage absetzen, wird die Vereinsleitung wohl die Reissleine ziehen und bereits die regionale 2. Liga planen. Das wäre dann wohl auch mit dem Abgang des einen und anderen auswärtigen Spielers verbunden. Noch aber liegt alles drin. Wer weiss, vielleicht macht die Mannschaft ihrem Trainer Philippe Rossinelli nun halt ein verspätetes Geschenk zum 60. Geburtstag.

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eh. Der EHC Laufen konnte seine Tabellenführung nicht verteidigen. In Langenthal setzte es eine 5:7-Niederlage ab. Jetzt muss am Samstag gegen Meinisberg wieder eine Reaktion folgen. Lange sah es danach aus, als ob der EHC Laufen seinen Spitzenplatz auch beim starken Langenthal verteidigen könnte. Marc Grünig brachte die Laufentaler in der 13. Minute im Powerplay in Führung, doch das Heimteam konnte ausgleichen und das 1:1 hatte Bestand bis zur ersten Pause. Im Mitteldrittel waren erst 86 Sekunden gespielt, da brachte Sebastien Koulmey die Laufner wieder in Front. Es kam noch besser. Stefan Henz – ehemaliger Nachwuchsspieler in Laufen und jetzt in Diensten des 1.-Ligisten Basel/KLH – will mittels B-Lizenz in Laufen Spielpraxis holen und kam zu seinem ersten Einsatz. Er brachte sein Team in der 30. Minute auf Zuspiel von Stefan Keller 3:1 voraus. Auf beiden Seiten waren Möglichkeiten für weitere Treffer vorhanden, doch die beiden Goalies – Komonyi und Christoph Imhof – waren auf dem Posten.

Überzeugende Leistung: Laufens Pierre FOTO: ZVG Brem (Mitte).

Sotschi im Visier und Vorbereitungsrennen, bevor Ende November das erste Weltcuprennen in Calgary ansteht. Sein Ziel sind die Olympischen Spiele in Sotschi. Um dort mit von der Partie zu sein, muss Kummer in den kommenden sieben Weltcup-Rennen dreimal in die Top 12 fahren.

Mit neun kleinen Strafen musste Laufen in den beiden ersten Dritteln aber zu oft in Unterzahl spielen und liess dabei Kräfte. Wie schon beim Sieg in Rheinfelden setzte es dann wieder zwei Gegentreffer in kurzer Folge ab. Kaum auf dem Eis, musste Laufen den Anschlusstreffer hinnehmen. Gespielt waren erst 15 Sekunden! 103 weitere Sekunden und der Gleichstand war erneut Tatsache. Man war nun gespannt, wie sich

Herren verteidigen Tabellenspitze

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Unbelohnt: Marc Grünig erzielte in Langenthal zwei Tore, doch dies reichte nicht zu einem positiven Ergebnis. FOTO: EH-PRESS

die Laufner, bei denen das Fehlen von Philipp Aeppli (er dürfte bis Ende Jahr ausfallen) und Fabian Burkhalter nicht zu übersehen war, verhalten. Die Reaktion war durchaus positiver Art. In der 47. Minute war es wiederum Grünig, der Laufen wieder in Führung schoss und gut zwei Minuten später erhöhte Captain Stefan Keller auf 5:3. Das schien die Vorentscheidung gewesen zu sein. Doch Langenthal schlug eiskalt zurück. Keine Minute später folgte schon der Anschlusstreffer und nun war es ein offener Schlagabtausch, bei dem die Zuordnung nicht mehr stimmte. In der 52. Minute registrierte man den Ausgleich und statt dem verdienten Punktgewinn, den sich Laufen via Overtime gesichert hätte, gab es in den letzten 68 Sekunden noch zwei weitere Gegentreffer zum bitteren 5:7. Am Samstag muss gegen Meinisberg (Penaltyniederlage gegen Rheinfelden) versucht werden, mit einem Sieg weiter auf Kurs zu bleiben. Mit der Rückkehr von Patrick Willemin und David Keller konnte zumindest an der Personalfront wieder etwas verbessert werden.

VOLLEYBALL

Ich berate Sie gerne!

WOS. Nach dem Sieg beim ersten Selektionsrennen in La Plagne konnte sich der Skeleton-Sportler Lukas Kummer auch beim zweiten Rennen in Igls durchsetzen. Damit ist er für die Weltcup-Mannschaft selektioniert. Bereits kommende Woche geht es nach Nordamerika für weitere Trainingseinheiten

Gestoppt: Typisch für das Spiel – Laufens Noah Guntern wird vom Zürcher Spieler gestoppt.

fab. Während die Damen seit ihrem Startsieg keine weiteren Punkte sammeln konnten, stehen die Herren mit drei Siegen aus drei Spielen als Tabellenleader da. Nachdem die Herren dank einer souveränen Leistung auch ihr zweites Spiel der Saison gegen den VBC Aeschi mit 3:1 gewinnen konnten, übernahmen sie die Tabellenspitze. Diese wollten sie im dritten Spiel letzten Samstag verteidi-

gen. Mit einem Kader von nur acht Spielern mussten sie auswärts gegen den VBC Bösingen antreten. Hauptangreifer Pierre Brem agierte aufgrund diverser Abwesenheiten als Aussenangreifer. Er erledigte seine Aufgaben auf der neuen Position hervorragend und erzielte einen grossen Teil der Punkte. Die Laufner konnten ihre Gegner auch dank guten Services und vielen Spielvariationen unter Druck setzen und liessen die Freiburger gar nicht erst ins Spiel kommen. Das Resultat fiel dann auch dementsprechend klar aus: 3:0 für die Laufner. Mit diesem Sieg konnten sie ihre Leaderposition festigen. Auf den Lorbeeren ausruhen wollen sich die Herren aber nicht. «Wir sind sehr zufrieden mit den bisherigen Spielen und sehen uns natürlich gerne an der Tabellenspitze. Der Fokus liegt aber bereits auf dem nächsten Spiel. Dieses nehmen wir dann wieder mit komplettem Kader in Angriff», so Captain Michel Ancel nach dem Spiel.

Nach dem 3:1-Sieg im ersten Spiel mussten die Damen in ihrem zweiten Spiel in Münchenbuchsee eine klare Niederlage einstecken. Gegen die starken Bernerinnen hatten sie wenig Chancen und leisteten sich zudem viele Eigenfehler. Auch im dritten Spiel am vergangenen Samstag in Münsingen fanden die Damen kein Erfolgsrezept. Mit den druckvollen Services ihrer Gegnerinnen kamen sie nicht zurecht und auch sonst haperte es. Zwischendurch zeigten die Laufnerinnen zwar gute Aktionen, doch reichte dies längst nicht für einen Exploit. Die Damen mussten sich am Schluss mit einer klaren 3:0-Niederlage abfinden. Co-Trainerin Wally Schmidlin fand klare Worte: «Diese beiden Niederlagen sind aufgrund der klaren Satzresultate hart. Doch man muss bedenken, dass wir gegen die beiden momentan stärksten Teams in unserer Gruppe gespielt haben. Es gilt nun, den Kopf nicht hängen zu lassen und in den Trainings weiter hart zu arbeiten.»


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Heimrunde erstmals im Primarschulhaus «Serafin» fab. Am Samstag findet die nächste grosse Heimrunde statt. Erstmals spielen die Teams des VBC Laufen in der Doppelturnhalle des neu erstellten Primarschulhauses «Serafin» an der Baselstrasse. Bis anhin musste der Verein auf die Standorte Breitenbach oder Liesberg ausweichen, wenn die Hallen im Gymnasium besetzt waren. Mit dem Bau der neuen Mehrzweckhalle wurde nun eine geeignete Alternative in Laufen geschaffen. Die Mannschaften müssen sich wohl erst noch in der neuen Location eingewöhnen, schliesslich sind gewisse Faktoren wie zum Beispiel die Lichtverhältnisse anders als in der gewohnten Gymi-Halle. Die Spielerinnen und Spieler hoffen auch in der neuen Wirkungsstätte auf die Unterstützung ihrer Fans.

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Damen 1 Das Damen 1 trifft auf Volley Oberdiessbach. Die Bernerinnen konnten letzten Samstag gegen TV Grenchen ihr erstes Spiel gewinnen. Gegen die Laufnerinnen wollen sie weitere Punkte holen. Doch auch das Damen 1 ist nach den beiden letzten Niederlagen hungrig auf Punkte. Herren 1 Das Herren 1 bekommt es mit U60 Muristalden zu tun. Als Tabellenerste gehen die Laufner als klarer Favorit ins Spiel. Mit einem Sieg möchte das Herren 1 ihre Leaderposition bestätigen. Folgende Spiele finden am Samstag statt: 13.00 Damen 3 – SC Uni Basel 3 13.00 Juniorinnen U17 – KTV Riehen 15.00 Damen 1 – Volley Oberdiessbach

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Ja zur Vignette – weil das Baselbiet die grosse Gewinnerin ist

Kleintiere zeigen sich in Bretzwil

Niemand mag Gebührenerhöhungen – auch ich nicht. Ich bin aber dann bereit, mehr für etwas zu bezahlen, wenn ich einen angemessenen Gegenwert dafür kriege. Und das ist bei der Autobahnvignette der Fall. Denn die Vignette für 100 Franken macht dringend notwendige Investitionen in die Strasse möglich. Gerade der Kanton Basel-Landschaft profitiert stark davon. Nach dem Kanton Bern und dem Kanton Graubünden werden in keinem Kanton mehr Strassen zu Nationalstrassen als in unserem Kanton: nämlich 38 Kilometer. Dies ist mit vielen Vorteilen verbunden. Erstens sind Nationalstrassen sicherer, z. B. durch Trennung des Auto- und Veloverkehrs oder richtungsgetrennte Fahrbahnen. Zweitens wird der Kanton BaselLandschaft finanziell stark entlastet, weil er nicht mehr für den Unterhalt dieser Strecken aufkommen muss. So spart der Kanton jährlich 8 Millionen Franken. Drittens wird der Kanton mittelfristig von zahlreichen Ausbauten realisieren. Im Mittepunkt steht dabei die Umfahrung von Laufen und Zwingen

sowie der Muggenbergtunnel und der integrale Halbanschluss Nord und Süd. Ganz anders sieht es bei einem Nein aus: Fällt die Erhöhung des Vignettenpreises durch, kann auch das Nationalstrassennetz nicht erweitert werden. Dies hätte zur Folge, dass die Kantone weiterhin für den Unterhalt dieser Strassenabschnitte verantwortlich sind und die Ausbauprojekte nicht kommen. Gerade wenn man bedenkt, dass nächstes Jahr nicht weniger als 16 Kantone Sparpakete planen, lässt das für die Strasse Böses erahnen. Für den Kanton BaselLandschaft sieht die Rechnung bei einem Nein folgendermassen aus: Keine Entlastung von 8 Millionen Franken; keine Fortschritte bei den lang ersehnten Ausbauprojekten Laufen-Zwingen und dem Muggenbergtunnel; keine Verbesserung der Sicherheit auf den Strassen. Deshalb gibt es für mich als Baselbieterin keinen Zweifel am 24. November: Ich werde Ja sagen zur VignettenVorlage. Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin CVP

GEDANKENSTRICH

Früher war Weihnachten später

Die Farben am richtigen Fleck: Die Jungzüchter zeigen ihr Können.

Da soll noch einer sagen, dass unsere Jugend fantasielos sei und bei allem ein materieller Gewinn rausspringen müsse! Am Samstag vor zwei Wochen konnte man nämlich während drei Stunden am Bahnhof SBB in Basel vier Mädchen im Alter von 15 bis 16 Jahren antreffen, welche in lustige Tierkostüme gekleidet waren und selbstgemalte Schilder in den Händen hielten, auf denen «FREE HUGS», also «GRATIS UMARMUNGEN» zu lesen war. Auf fröhliche und unaufdringliche Art sprachen sie die Passanten an und fragten sie, ob sie eine Umarmung möchten. Auf die Frage, warum sie das machten und ob sie für einen guten Zweck sammeln würden, antworteten sie ganz einfach: «Nein, einfach um Menschen glücklich zu machen!» Es war erstaunlich, was für eine Bandbreite von Erfahrungen sie dabei erleben konnten: So gingen viele Leute vorbei, lächelnd zwar, aber ohne das Angebot wahr zu nehmen. Aber genau so viele Menschen nahmen das Angebot nach kurzem Zögern an und meinten danach: «Oh, das hat aber gut getan!» Andere dankten den Mädchen mit ei-

WOS. Solothurner Jung-Züchter sind am 9. und 10. November Gast an der Regionalen Kaninchen- und Geflügelausstellung in Bretzwil. Im Namen des Kantonalverbandes führt der Kleintierzüchterverein Gilgenberg-Nunningen die Kantonale Jungzüchterausstellung durch. Jugendliche aus dem ganzen Kanton Solothurn bringen ihre Tiere nach Bretzwil, um sie von Experten bewerten zu lassen. Die Tiere werden nach den entsprechenden Standardbeschreibungen beurteilt und punktiert. Nicht nur die Punkte sind wichtig. Am Samstagabend werden nach der

Rangverkündigung die Geselligkeit gepflegt und mit Gleichgesinnten Erfahrungen ausgetauscht. Am Sonntag trifft man sich zum Mittagessen oder Zvieri, bevor die Tiere um vier Uhr wieder in ihre Stallungen nach Hause gebracht werden. Interessierte und Freunde der Kleintiere sind herzlich eingeladen, die Ausstellung mit Festwirtschaft und Tombola in der Turnhalle in Bretzwil am Samstag oder Sonntag zu besuchen. Öffnungszeiten: Samstag, 9. November, 10.00–23.00 Uhr; Sonntag, 10. November, 10.00–16.00 Uhr. Turnhalle Bretzwil.

LESERBRIEF nem «Gott segne dich», was wiederum bei den jungen Leuten positive Emotionen und ein Gefühl von «Wow!» auslöste. Bei manchen Menschen hat sich jedoch der Gedanke von «man muss etwas leisten» so starr in den Köpfen festgesetzt, dass sie die «Zuwendung umsonst» nicht annehmen konnten und die Teenager mit Worten wie «Sucht euch gefälligst Arbeit oder geht wenigstens nach Hause für die Schule lernen» abwiesen. Oder eine Person konnte das Ganze nicht ohne ein anzügliches «Ist das alles gewesen?» und einer unangebrachten Geste annehmen. Doch im Grossen und Ganzen war es für die jungen Damen ein sehr positives Erlebnis und sie waren stolz etwas Gutes, einfach so, getan zu haben. Sollten auch Sie wieder mal das Gefühl haben, eine «Gratis-Umarmung» zu brauchen, so können Sie etwas Ähnliches am 17. November um 17.00 Uhr in der reformierten Kirche Laufen bekommen. Da findet nämlich ein Segnungsgottesdienst statt, wo jeder sich ohne Zwang von unserem Segnungsteam einen Zuspruch und eine Art «GratisUmarmung von Gott» holen kann. Sind auch Sie dabei? Désirée Eckert, Laufen

VERANSTALTUNG

Bärschwil spielt Theater

«Dr Geischt im Gmeinihuus»: Theater-Team Bärschwil ist bereit für sein neues Stück. FOTO: ZVG

WOS. Nach zwei Jahren Pause, führt das Theater-Team Bärschwil wieder eine Aufführung in drei Akten auf. An den ersten zwei Wochenenden im November ist es soweit und es heisst wieder «Vorhang auf» für das Luststück «Dr Geischt im Gmeinihuus». Die Spielerinnen und Spieler sind konsequent und eifrig am Proben und freuen sich auf die Aufführungen. Das Luststück handelt in einem Ratshaus wo zwei Beamte bis anhin ein ziemlich geruhsames Leben

führten. Dies ändert sich allerdings schlagartig, als die neu gewählte Gemeindepräsidentin eine Gemeindefusion anstrebt und durch dieses Vorhaben doch einen ziemlichen Wirbel auslöst und sogar den alten Hausgeist auf den Plan ruft. Das Theater-Team Bärschwil heisst alle herzlich willkommen zu den Theater-Aufführungen. «Dr Geischt im Gmeinihuus» am 8. und 9. November sowie am 15. und 16. November.

Katharina Kilcher

FOTO: ZVG

EINGESANDT

Gratis-Umarmung!

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Keine Lohnpolizei für Unternehmen Cédric Wermut hat kürzlich in der Arena behauptet, 96 Prozent der Unternehmen seien von der 1:12-Initiative nicht betroffen. Das ist falsch. Von dieser Initiative ist jedes Unternehmen und sei es noch so klein betroffen. All die Zulieferfirmen, die für die grossen Weltkonzerne Maschinen und Anlagen und Zwischenprodukte liefern, verlieren ihre Aufträge, wenn die Grossen ins Ausland abwandern. All die Handwerker, die den Gutverdienenden die Häuser bauen, verlieren Kunden, wenn diese in ein Land abwandern, in dem sie sich nicht als Abzocker beschimpfen lassen müssen. Es ist schon sehr naiv zu glauben, dass mit der Annahme der 1:12-Initiative die Löhne gerechter verteilt werden. Jeder Konzern hat Dutzende Möglichkeiten, diese neue Vorschrift zu umgehen und Firmen neu zu strukturieren, die Gewinne als Dividenden statt als Löhne auszuzahlen oder die Konzern-

leitung ins Ausland auszulagern. Das lernt ein BWL-Student im 1. Semester. Mit dieser Initiative würde zudem ein zusätzlicher riesiger Bürokratiemehraufwand geschaffen. Diese Lohnbestimmungen müssen ja auch kontrolliert werden und es müssten alle, auch jede kleine Handwerkerbude, den Nachweis erbringen, dass sie die 1:12-Initiative nicht verletzen. Wie soll denn das gehen? Muss sich in Zukunft jedes kleine KMU mit Lohnpolizisten herumschlagen? Haben die Handwerker nicht schon genug unproduktiver Bürokratieaufwand wegen den unzähligen Gesetzesvorschriften, mit denen sie sich tagtäglich herumschlagen müssen? Ich finde einen Lohn von zehn Millionen für einen Manager auch nicht in jedem Fall angemessen, aber mit dieser 1:12-Initiative werden solche Ungerechtigkeiten nicht aus der Welt geschaffen. Margareta Bringold, glp Laufental

GESUNDHEIT

Kriya-Yoga Meditation mit regionalem Yoga-Lehrer und Autor PR. Nachdem Matthias von Dach mehrere Jahre an der Volkshochschule, der Migros Klubschule und der Kriya-Yoga Gruppe Basel unterrichtet hatte, übertrug ihm sein Lehrer 2005 die Aufgabe, Kriya Yoga zu unterrichten und verlieh ihm den spirituellen Namen Satyananda. Seither bietet Satyananda Yogalektionen, Kriya Yoga Seminare, Vorträge und intensive Retreats in der ganzen Schweiz an und wirkt bei der Ausbildung von zukünftigen YogalehrerInnen mit. Er ist Mitglied der International Yoga Teachers Association (IYTA). Seit der Eröffnung im Januar 2012 unterrichtet Satyananda auch im Yogastudio SATSAN in Lausen. Satyananda vermittelt in erster Linie die Kriya-Yoga Meditationstechnik. Diese wurde durch den indischen Yogi Paramahansa Yogananda (Autor der «Autobiographie eines Yogi») im Westen erstmals einem breiten Publikum bekannt gemacht. Er vereinigt sämtliche bestehenden Yoga-Arten in eine Übungsabfolge und ermöglicht es daher, die spirituelle Entwicklung ganzheitlich zu fördern und optimal zu beschleunigen. «Eine halbe Minute Kriya entspricht einem Jahr natürlicher geistiger Entwicklung» sagte Yogananda. Regel-

mässiges Üben dieser Technik fördert Zufriedenheit, Selbstvertrauen, Ruhe und Ausgeglichenheit, Sorgen und Ängste werden abgebaut. Dem Yogi wird ermöglicht, die Pflichten des Alltags mit der spirituellen Entwicklung zu kombinieren, Erfahrungen auf sich selbst zu beziehen und daraus Erkenntnis abzuleiten, was wiederum Verständnis und schlussendlich allumfassende Liebe entwickelt. Im Oktober 2011 erschien das Buch Der Yoga-Code des Baselbieter Autors. Anhand zahlreicher Beispiele beschreibt der diplomierte Yoga- und Ayurveda-Lehrer detailliert die geistige Wirkungsweise der Yogastellungen. Die bestehende Yoga Literatur konzentriert sich vor allem darauf, wie die Übungen körperlich korrekt ausgeführt werden. Selten wird auf den mentalen, geistigen Nutzen der Übungen verwiesen, dabei bleibt die geistige Wirkung oft eine Randnotiz und der Zusammenhang zwischen körperlicher Ertüchtigung und geistigem Nutzen wird nicht erklärt. Der Yoga-Code schliesst diese Lücke und beschreibt Yoga als weit mehr als eine Methode, mit der sich Vitalität erlangen und körperliche Entspannung erfahren lässt. (www.yogacode.ch). Vortrag «Was ist Kriya-Yoga?»: 8.11.2013 (Röm.-kath. Pfarreiheim, Dachsaal, Röschenzstrasse 39, Laufen). Kosten: Fr. 20.– (werden beim Besuch des Seminars zurückerstattet). Einführungsseminar Kriya-Yoga-Meditation: 23/24.11. 2013 (Sa 9–17h, So 9–12.30 Uhr). www.satyananda.ch/www.satsan.ch

Die Herbstmesse ist in vollem Gange und die Weihnachtsdekoration steht schon seit Tagen in den Schaufenstern. Wollen wir bereits den ganzen Weihnachtshype bevor die Blätter von den Bäumen fallen? Stimmt Sie dies nicht auch nachdenklich? Oder steh ich alleine da mit meiner Meinung? Lust auf Erdbeeren unter dem Weihnachtsbaum — heute kein Problem. Alles und jedes sind jederzeit zu haben. Haben wir generell verlernt auf etwas zu warten? Wollen und müssen wir immer alles umgehend haben? Oder werden wir dank ausgeklügelter Marketingstrategen zu dem geformt? Andererseits gibt es tonnenweise Ratgeber, welche uns helfen sollen bewusster zu leben. Was für ein Widerspruch das Leben doch ist. Am liebsten würde ich die Notbremse ziehen und zu einer Demo «Zum Widerstand gegen den immer länger währenden Weihnachtsterror» aufrufen. Verstehen Sie mich nicht falsch. Eigentlich mag ich die Vorweihnachtszeit und Weihnachten sehr. Aber nicht diesen immer wie früher startenden Weihnachtsterror, wo sich alles nur noch um Konsum dreht. Wer in aller Welt kauft schon anfangs Oktober Weihnachtsschmuck oder Weihnachtsplätzchen? Mir ist klar, auch wenn wir gerne bewusster und im Jetzt leben möchten, ist dies manchmal nicht möglich. In vielen Dingen werden wir fremdbestimmt. Hier ein kleines Beispiel. Es gibt Individuen, die bereits im August Winterjacken kaufen. Als ich dann im Oktober die Jacke probieren gehen wollte, hiess es: «Sie hätten viel früher kommen sollen». Aber hallo, wollen Sie eine Winterjacke probieren bei 30 Grad? Das finde ich leicht absurd. Zurück zu Weihnachten. Vielleicht haben Sie einen Tipp, wie Weihnachten wieder später stattfinden könnte. Eventuell müssen wir wirklich mal an die Grossverteiler appellieren. Doch jeder hat Angst, dass der andere noch früher ist und ihm etwas vom Geschäft abgeht. Dabei ist doch die Kaufkraft etwa gleich. Oder liege ich völlig falsch? In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, wenn es dann soweit ist, eine selbstbestimmte Weihnachtszeit und lassen Sie sich nicht vom Weihnachtsrummel überrollen.

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Bolt in der Wandelbar WOS. Der Komiker Marc Bolt aus Basel tritt mit seinem Programm «Mono log!» heute Donnerstag um 19 Uhr im Rahmen der Wandelbar im Bistro des Alts Schlachthuus auf. Dabei geht es um spielende Worte und arbeitende Sätze.

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DIES UND DAS

Bildbearbeitung leicht gemacht Beim Anschauen der Ferienfotos kommen nicht nur schöne Erinnerungen auf. Die Bilder zeigen manchmal auch Unerwünschtes: den Industriekamin im Hintergrund, den hässlichen Zaun am Bildrand. Wie man diese Fotos dann retten kann, zeigt Webdesigner Jonas Eckert im Kurs «Photoshop-Grundlagen» der Volkshochschule beider Basel. Für Fotointeressierte werden an

Regionalturnverband auf Erfolgskurs fünf Kursabenden im Gymnasium Laufen nicht nur Tricks und Tipps gezeigt, um danach zeitsparend und mit Freude an seinen Fotos arbeiten zu können. Die Kursteilnehmer erhalten neben einem Lehrbuch ausserdem einen Memorystick mit einer aktuellen Testversion des vielseitigen Programms Adobe Photoshop. Nebst einfachen Bildmontagen und Textkombinationen werden im Kurs Möglichkeiten der Automatisation gelernt. Für die Anwendung des Gelernten können Sie eigene Bilder mitbringen. Und wie immer in Weiterbildungskursen nimmt man sich endlich einmal wieder Zeit, etwas zu lernen, das einen interessiert. Und wenn man dabei Hilfe braucht, ist eine Fachperson zur Stelle. K 320 2050 Photoshop-Grundlagen, Laufen. Montag, 13.1.–10.2.2014, 5-mal, 18.45–21.30 h. Laufen, Gymnasium, Steinackerweg 7, CHF 443.00 inkl. Lehrbuch und Memorystick. Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch

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Peter Hufschmid liest aus seinem Werk lc. Am Freitag, 15. November, 20 Uhr, liest Peter Hufschmid, Gemeindepräsident von Roggenburg, im Bistro/Alts Schlachthuus in Laufen aus einem seiner Bücher, das sich mit den Ureinwohnern Australiens befasst. Einige ereignisreiche Jahre verbrachte Hufschmid in Australien, wo seine Tochter Jasmin in Sydney Tiermedizin studierte. Aus den dabei entstandenen Reiseberichten und

Artikeln über Australien wuchs noch vor Ort der Gedanke, ein Buch über das traditionelle Leben der Aborigines zu schreiben. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz suchte der Autor nach einem ruhigen Platz zum Schreiben und Malen und wurde schliesslich in Roggenburg fündig. Sein Roman «Kinga, Jäger des Traums» gibt interessante Einblicke in eine für viele noch unbekannte Welt.

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Das Herz – die Pumpe des menschlichen Körpers, die alle Organe mit Blut versorgt Das Herz ist ein lebenswichtiges Organ des Menschen. Es versorgt unseren Organismus mit der notwendigen Sauerstoffmenge. Achten Sie deshalb auf ein gesundes Herz – der HerzCheck gibt Ihnen Aufschluss über Ihre Herzgesundheit!

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Rund 120 Teilnehmende fanden am letzten Samstag, 2. November, den Weg in die Turnhalle nach Meltingen, wo die alljährliche Delegiertenversammlung des Regionalturnverbandes DorneckThierstein stattfand. Nach stimmigen Klängen der Brass Band Meltingen hiess Gérard Zufferey, Gemeindepräsident von Meltingen, die Versammlung mit einigen Worten über das Turnerleben im Dorf und deren Wichtigkeit, herzlich willkommen. Der Präsident Marc Schmidlin führte mit einer humorvollen Art durch den Nachmittag. Eine unterhaltsame Foto-Show, in welcher das Turnerjahr visuell nochmals durchlebt wurde, sorgte für viel Applaus. Mit 650 Franken aus der Tellersammlung wurde die Jugendriege Meltingen-Zullwil von der Versammlung finanziell unterstützt. Mario Borer, Präsident des Regioturnfestes in Zwingen, lud alle Vereine herzlich zu diesem Anlass vom 21. Juni 2014, welcher von den beiden Turnvereinen Zwingen und Brislach durchgeführt wird, ein. Erfreut dürfen wir in unserem Vorstand Andreas Meier vom Turnverein Breitenbach aufnehmen. Er wird das Resort Geräteturnen übernehmen. Als feierlicher Höhepunkt wurden verschiedene Vereine für ihre Erfolge im vergangenen Jahr geehrt. Die herausragenden Leistungen der Jugendabteilung waren erneut sehr erfreulich. Nebst eini-

Ein Gruppenbild: Alle an der DV Geehrten.

FOTO: ZVG

gen regionalen Erfolgen konnten auch starke nationale Ergebnisse erzielt werden. Bei den Jugendkorbball-Schweizermeisterschaften in Aadorf holte unser Verband 50 Prozent aller möglichen 12 Medaillen in unsere Region. Völlig unerwartet mussten wir in diesem Jahr von unserem langjährigen Vorstandsmitglied und Geräteturnverantwortlichen Walter Mumenthaler Abschied nehmen. Er wurde mit einer Laudatio von Daniel Erzer posthum zum Ehrenmitglied ernannt. Zum Schluss der Versammlung be-

dankte sich Antje Lässer, Präsidentin des Solothurner Turnverbandes, für die Einladung und zeigte sich erfreut darüber, dass die diesjährige kantonale Delegiertenversammlung am 30. November in Büsserach stattfindet. Der Regionalturnverband Dorneck-Thierstein dankt dem Turnverein Meltingen und der Gemeinde, welche sich um das leibliche Wohl der Versammlung gesorgt und die Lokalitäten zur Verfügung gestellt haben. Jacqueline Hänggi

LESERBRIEF

GESUNDHEITSTIPP

Mit Ablehnung erreichen wir nichts!

Salvare

Sollte am 24. November die Erhöhung des Vignettenpreises abgelehnt werden, heisst es: Zurück auf Feld eins! Erreicht wird nichts, es wird lediglich eine sinnvolle Lösung verhindert. Die Gegner aus der Strassenlobby argumentieren mitunter schwer nachvollziehbar. So hört man, die Quersubventionierung der Strasse zur Schiene müsse endlich aufhören. Mit der Quersubventionierung hat die Erhöhung des Vignettenpreises aber nicht das Geringste zu tun! Denn der Ertrag aus der Vignette kommt auch künftig zu 100 Prozent der Strasse zugute. Auf der anderen Seiten wollen die grünen Gegner nicht zur Kenntnis nehmen, dass der Grabenkampf Schiene gegen Strasse die Verkehrsprobleme nicht löst. Mit der FABI-Vorlage, über die wir im Februar 2014 abstimmen werden, hat das Parlament ein starkes Zeichen zugunsten des öV gesetzt, das nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden darf, indem man die Augen vor gewichtigen Problemen auf der Strasse verschliesst. Als vehementer Befürworter

des öV nehme ich die Anliegen der Bevölkerung ernst, welche unter starken Immissionen durch den Strassenverkehr leidet und auch aus Sicherheitsüberlegungen auf Entlastungen zählt. Das einzige, was mit einem Nein zur Vignette erreicht wird, ist, dass wir mehrere Jahre verlieren. Für das Baselbiet wäre eine Ablehnung zudem ein Eigentor erster Güte. Denn ohne Vignettenpreiserhöhung bleiben die H2 und die H18 im Zuständigkeitsbereich des Kantons, dessen Finanzen bekanntlich nicht gerade auf Rosen gebettet sind. Der Kanton verfügt schlicht und einfach nicht über die Mittel, um Probleme auf der Strasse selber zu lösen. Es bliebe der Status quo, der Bevölkerung wäre nicht geholfen bei ihrem Kampf gegen Lärm in Siedlungen. Kommt die Erhöhung hingegen durch, gehört die Region Basel schweizweit zu den Gewinnern. Darum sage ich: Ja zur Vignette! Claude Janiak, Ständerat Basel-Landschaft

AUSSTELLUNG

Glaskunst einer Ex-Laufentalerin

Auch kleinere Objekte: Glaskunst wird durch das durchscheinende Licht lebendig.

VERANSTALTUNG

FOTO: ZVG

PR. Besuchen Sie die Ausstellung mit dem Thema «Gegensätze», welche im Atelier und Wintergarten präsentiert wird. Diesmal hat es auch kleinere Objekte dabei, um jedem Budget gerecht zu werden. Lassen Sie sich von der Vielfalt der Ausstellung überraschen, welche seit dem 2. November noch bis zum 18. November dauert. Natürlich können Sie auch Ihr persönliches Glasbild in Auftrag geben. Kommen Sie und lassen Sie sich inspirieren. Glasbilder erzeugen unterschiedliche Farbreflexe, die im Raum und an Gegenstanden erscheinen, hervorgerufen durch das durchscheinende

Wir werden im Sommer angelockt von seinem warmen würzigen Duft. Der Name Salbei kommt von salvare-heil und ganz sein. Er speichert die Wärme eines Sommertages und gedeiht dadurch wunderbar. Ein trockener, felsiger Boden ist seine Heimat. Die violett-blaue Farbe der Lippenblüten leuchtet uns entgegen. Wenn Sie mit der Hand über die filzig weichen Blätter streichen, begleitet Sie der ätherische Öl-Duft bis nach Hause. Salbei wirkt reinigend, trocknend und desinfizierend. Die zusammenziehende Kraft entsteht durch seine Gerbstoffe. Es wird ihm eine ordnende, zentrierende, Konzentration fördernde Wirkung auf den Geist zugesprochen. Altes loslassen und dadurch Platz schaffen für Neues. In der kalten Jahreszeit räuchert man mit Salbei die Räume aus, ebenso im Krankenzimmer. Dies entsprach bereits im Mittelalter der Raumpflege. Die Kraft dieser heilenden Pflanze vermag die Poren zu schliessen, die Feuchtigkeit zu regulieren und so Stabilität und Gesundheit zu erhalten. Dies ist besonders wichtig bei übermässigem Schwitzen im Klimakterium. Ebenso bei sensiblen, empfindlichen Menschen die zu nassen Händen oder Füssen neigen. Zur richtigen Zeit die Schleusen, sprich Poren schliessen um heil und ganz zu bleiben. Eli Schläppi, staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Sonnenlicht. Der ständige Wechsel des Sonnenstandes macht die Glaskunst sehr lebendig. Bei bewölktem Himmel, ergeben sich farbige ruhige Momente. Einige Glasobjekte eignen sich auch für die LED-Beleuchtung um auch dem Abend gerecht zu werden. Zu meiner Person: Ich bin diplomierte Glasmalerin und führe seit längerem ein Atelier. Die ersten Jahre in Liesberg im Laufental und seit ein paar Jahren im OberbaselJudith Heer biet in Anwil. Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag, Montag, jeweils von 14.00 bis 20.00 Uhr.

Adventsverkauf WOS. Am 9. und 10. November laden die Frauen der Bastelgruppe Frauengemeinschaft Bärschwil zum alljährlichen Adventsverkauf im Gemeindehaus ein. Sie verkaufen allerlei handgefertigte Arbeiten, Diverses aus dem Flohmarkt und ein reichhaltiges Kuchenbuffet mit Kaffee, Tee wird angeboten. Der Erlös geht zugunsten des WBZ Reinach, der Beschäftigungsstätte Laufen und dem Hirsacker in Liesberg. Öffnungszeiten: Samstag, 9. Nov., 14–19 Uhr. Sonntag: 10. Nov.,10–12 und 14–17 Uhr.


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Gemeinde Hofstetten-Flüh Die Gemeinden Hofstetten-Flüh mit rund 3000 Einwohnerinnen und Einwohnern sucht infolge Pensionierung einer unserer Hauswarte zur Verstärkung unseres Teams per Mai 2014 oder nach Vereinbarung

einen Hauswart / eine Hauswartin (100%) Das Team ist für die bauliche und technische Betriebsbereitschaft der Gemeindebauten verantwortlich. Das Aufgabengebiet umfasst: • Ausführung von Reinigungs-, Unterhalts- und Wartungsarbeiten • Kontrollen der technischen Anlagen/Einrichtungen • Erledigung von kleineren Reparaturen • Pflege der Sport- und Aussenanlagen • Betreuung von Anlässen in Gemeindeliegenschaften, teilweise auch an Wochenenden • Piketteinsätze im Turnus mit den anderen Teammitarbeitenden • Winterdienst bei den öffentlichen Gebäuden und aushilfsweise auf dem Gemeindestrassennetz • Bereitschaft, das Tagespikett der Gemeindefeuerwehr zu ergänzen Sie verfügen über eine abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung – von Vorteil mit Weiterbildung zum eidg. dipl. Hauswart – und Erfahrung im Hauswartdienst. Im Weiteren ist es unerlässlich, dass Sie in unmittelbarer Nähe der Gemeinde oder in der Gemeinde selbst wohnhaft sind. Wir suchen eine einsatzfreudige und teamfähige Persönlichkeit, die sich durch gründliches und selbstständiges Arbeiten auszeichnet. Sie schätzen den Kontakt zur Bevölkerung, zu Schüler- und Lehrerschaft und sind flexibel für Pikett- und Spontaneinsätze. Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche, verantwortungsvolle Aufgabe in einem kompetenten Team. Ihr Engagement honorieren wir mit zeitgemässen Anstellungsbedingungen und einem sehr gut ausgerüsteten Arbeitsplatz. Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bis spätestens 22. November 2013 an folgende Adresse: Gemeinde Hofstetten-Flüh, p. Adr. Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten. Auskünfte erteilt Ihnen Herr Thomas Schelker, Chef Hauswartdienste, Telefon 061 735 91 97, oder Herr Roland Ebner, Leiter Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Telefon 061 735 91 80.

Praxisgemeinschaft für Allgemeinmedizin in Breitenbach sucht eine flexible

Lehrstellen Flexibilität und Teamgeist Die ISBA AG ist ein dynamischer KMUBetrieb mit rund 50 Mitarbeitenden im Laufental. Wir beliefern die ganze Schweiz mit Kunststoffprodukten für Industrie und Bau. Wir suchen eine motivierte Persönlichkeit, welche per August 2014 eine

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(Branche Industrie) antreten möchte. Wie bieten eine spannende, praxisorientierte und abwechslungsreiche Ausbildung. Sie werden während der gesamten Lehrzeit betreut und Ihre Persönlichkeitsentwicklung wird gefördert. Ausserdem werden Sie Ihre Französischkenntnisse mit unserer Kundschaft aus der Romandie einsetzen können. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen mit Multicheck.

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DIES UND DAS DENKPAUSE

Das Laufentaler Jahrbuch: Ein wichtiger Beitrag zur Laufentaler Kultur und Identität!

Georges Thüring

dieses Jahrbuch und seine Themen zum Selbstbewusstsein des Laufentals bei. Das Jahrbuch fördert die Identität unseres Bezirks und sorgt immer wieder von Neuem für unser Zusammengehörigkeitsgefühl. Meines Wissens verfügt kein anderer Bezirk unseres Kantons über ein derartiges Jahrbuch. Auch in dieser Beziehung sind wir einzigartig und speziell. Das ist gut so. Und umso dankbarer müssen wir den Jahrbuch-Machern sein, dass sie diese wichtige Pflanze auch in Zukunft hegen und pflegen. Ich meine, nachdem den Baselbieter Bezirken in den letzten Jahren immer mehr die Flügel gestützt worden sind und ihre Funktion mittlerweile einer politischen Farce gleichkommt – was für uns besonders schmerzlich und tragisch ist – müssen wir mit aller Kraft dafür sorgen, dass das Laufental kulturell seine eigene Identität bewahrt. Zumindest in dieser Hinsicht wollen wir nicht gleich geschaltet werden. Es mag zwar eine politisch übermächtige Zentrale Liestal geben, doch unser kulturelles Zentrum liegt weder dort noch gar in der Stadt, sondern in der Vielfalt unserer dreizehn auch kulturell lebendigen Gemeinden mit ihren unzähligen Vereinen und Einrichtungen, die jahraus, jahrein Unschätzbares leisten. Es ist schade, dass in den anderen vier Bezirken unseres Kantons kein vergleichbares Identitätsgefühl herrscht. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieses über das vielfältige kulturelle Schaffen, das nämlich auch dort besteht, allmählich doch noch herausbildet. Denn nur so können wir in naher Zukunft vielleicht eine Abkehr von diesem unsäglichen Baselbieter Zentralismus bewirken. Es wäre dringend nötig. Doch vorerst wollen wir uns an der erbaulichen und inspirierenden Lektüre des neuesten Laufentaler Jahrbuches erfreuen.

Ende Oktober durfte ich an einem Treffen all jener teilnehmen, die zum Erscheinen des neuen Laufentaler Jahresbuches in irgendeiner Form einen Beitrag geleistet haben. Ich durfte einen Beitrag zum Thema Kultur beisteuern, was mich natürlich ausserordentlich gefreut und zugleich geehrt hat. Das Laufentaler Jahrbuch erscheint in diesen Tagen in seiner 29. Auflage. Nächstes Jahr kann dieser in unserem Tal nicht mehr wegzudenkende Kalender also sein 30-jähriges Bestehen feiern. Das ist eine tolle, nicht selbstverständliche Leistung, die wir Laufentaler nicht hoch genug schätzen können. Und ich möchte es nicht unterlassen, den Herausgebern Christina Borer-Hueber und Gerhard Vitt aus Röschenz sowie Bernhard Bucher und Pierre Gürtler aus Blauen für ihre langjährige grossartige Arbeit zu danken. Weshalb ist die Herausgabe dieses Jahresbuches so wichtig? Dieser Kalender gibt jeweils nicht nur einen informativen und statistischen Überblick über die dreizehn Gemeinden des Laufentals. Jedes Jahrbuch ist auch einem Leitthema gewidmet, welches auf unseren Bezirk hinunter gebrochen und aus der Sicht des Laufentals aus verschiedenen Blickwinkeln und von zahlreichen Autorinnen und Autoren mit dem nötigen Einfühlungsvermögen beleuchtet wird. Seit gut dreissig Jahren tragen Georges Thüring, Grellingen, ist Landrat SVP.

EINGESANDT

Ein Ja auch für die Sicherheit

Feiern mit den Kleinen

Weshalb bin ich für die Erhöhung des Vignettenpreises? Bei einem Ja zur Vignette können die verschiedenen bestehenden Projekte auf der H18 ohne Verzug weiter bearbeitet und schrittweise realisiert werden. Bei einem Nein übernimmt der Bund die in der Netzerweiterung vorgesehenen Strecken nicht, auch nicht die H18. Ein Nein führt zu weiteren zehn Jahren Verzögerung bis nur schon die Planung der aufgegleisten Projekte Dornach/Aesch, Angenstein/Muggenbergtunnel oder zur Umfahrung von Laufen und Zwingen weiter geht. Mit der Annahme der Vignette geht die Zuständigkeit für Betrieb, Unterhalt und Ausbau der H18 und von Teilen der H2 vom Kanton auf den Bund über. Nebst der Tatsache, dass der Kanton Basel-Landschaft jährlich mit 20 Mio. CHF entlastet würde, spricht auch das Argument der Sicherheit klar dafür. Das Geld, das der Kanton so einspart, kann er für andere wichtige Projekte auf den verbleibenden Kantonsstrassen verwenden. Dazu gehören z.B. die Entflechtung von Schnell- und Langsamverkehr sprich, es können neue Velowege und sichere Trottoirs gebaut werden. Oder auf gefährlichen Streckenabschnitten effiziente Massnahmen zur Vermeidung von Unfallgefahren getroffen werden. Natürlich würden solche Projekte auch ohne die Vignette geplant. Jedoch dauert die Realisierung ohne die Vignettenpreiserhöhung einfach ein Vielfaches länger. Denn dem Kanton fehlt dazu schlicht das Geld. Ein Ja zur Erhöhung des Vignettenpreises verbessert also auch die Sicherheit auf unseren verbleibenden Kantonsstrassen. Deswegen stimme ich am 24. November Ja. Franz Meyer, Landrat, Präs. Bau- und Planungskommission BL

VERANSTALTUNG

Uta Köbernick – Rabenlieder

schweiz weit verbreitet, wurden aber bis ins 19. Jahrhundert wegen ihres Fells und Fleisches ausgerottet. Über die Aare und den Rhein haben sie nun auch die wieder die Nordwestschweiz besiedelt. Entlang der Birs, aber auch in Seitengewässern wie der Lützel, bestehen viele geeignete Lebensräume für die Biber. Bibervortrag: Freitag, 15. November, 20 Uhr, im Gemeindesaal (Schulhaus), Pfeffingerweg 9, Nenzlingen. Eintritt frei. Im Anschluss lädt der NVBDN die Zuhörer/-innen zu einem Apéro ein.

Sa, 9. November, 20.15 Uhr, Alts Schlachthuus, Laufen. Erwachsene: Fr. 30.–; Schüler, Lehrlinge: Fr. 20.–. Vorverkauf: Buchhandlung und Papeterie Cueni, Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46; Terra Travel, Bahnhofstrasse 3, Laufen, Tel. 061 761 30 33.

Die Rückkehr der Biber WOS. Im Jahr 2000 setzte sich Pro Natura Baselland das Ziel, innert zehn Jahren die Rückkehr des Bibers in die Nordwestschweiz zu ermöglichen. Was damals als ambitioniert klang, ist heute Realität: Die einheimischen Nagetiere haben Abschnitte des Rheins, der Ergolz und der Birs wieder besiedelt. Und nun sind die Biber auch auf bestem Weg, ins Laufental zurückzukehren: Erste Exemplare der vorwiegend nachtaktiven Nagetiere sind wiederholt gesichtet worden. Als Leiter des mittlerweile abgeschlossenen Projekts «Hallo Biber!» hat sich Urs Leugger dafür eingesetzt, dass Wasserkraftwerke für Biber und Fische durchgängig werden, dass kanalisierte Flussabschnitte wieder renaturiert werden und die Behörden entlang von Gewässern Zonen ausscheiden, in denen Biber und Natur Vorrang haben. An einem Vortragsabend des Natur- und Vogelschutzvereins Blauen, Dittingen, Nenzlingen (NVBDN) spricht der Biberexperte über den aktuellen Stand der Ausbreitung, erläutert die vielen spannenden Eigenschaften dieser Pflanzenfresser und beantwortet gerne Fragen. Biber waren einst in der Nordwest-

LESERBRIEF

WOS. Uta Köbernick singt und erzählt Geschichten und Gedanken mit sprachlicher Präzision und beiläufiger Poesie. Dabei erscheint sie gleichermassen naiv wie weise und versteht es doch, mit ihrer Sicht immer wieder aufs Neue zu verblüffen. Der Humor kommt nicht zu kurz. Auch wenn er manchmal ziemlich schräg ist, zaubert er lächelnde Mundwinkel in die Gesichter der Zuhörerinnen und Zuhörer. «Schlag dir das aus dem Kopf, sagte der Vater. Ich werde es versuchen, antwortete der Sohn und erlag seinen Kopfverletzungen.» Ihre Lieder und Gedichte – oftmals sind es nur einzelne Sätze – sind kurz und schlicht. Sie offenbaren den klaren Blick einer guten Beobachterin. «Meine Heizung sehnt sich den Frühling herbei – unerträglich diese Hitze.» Uta Köbernick wurde in Berlin geboren und lebt heute in Zürich. Nach Engagements als Schauspielerin ist sie seit 2007 als Solokünstlerin unterwegs. Für ihr erstes Bühnenprogramm «Sonnenscheinwelt» erhielt sie 2009 den Förderpreis des Deutschen Kleinkunstpreises. Für ihre erste CD «auch nicht schlimmer» wurde sie 2011 mit dem Förderpreis der Liederbestenliste ausgezeichnet.

NENZLINGEN

Der Biber: Bald ein Laufentaler?

FOTO: ZVG

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Zusammen: Erwachsene und Kindern feiern in der Reformierten Kirchgemeinde Laufental gemeinsam. FOTO: ZVG Mit viel Herzblut wurde am Samstag, 19. Oktober, zum letzten Mal in diesem Jahr der Anlass «Fiire mit de Chliine» Anlass durchgeführt. Die Kleinsten der ref. Kirchgemeinde Laufental erlebten zusammen mit ihren Eltern oder Grosseltern eine stimmungsvolle und abwechslungsreiche Reise nach Südamerika.

Neben dem gemeinsamen Singen, Geschichtehören und Tanz kamen auch die spontanen Antworten unserer kleinsten Kirchenmitglieder nicht zu kurz. Schön, wenn so ein kleiner Anlass einem als Eltern das Herz erwärmt. Vielen Dank allen Beteiligten. Denise Gerber

GASTBEITRAG

Geld für Sanierungen und wichtige Strassenbauten Wird der neue Netzbeschluss umgesetzt – das hängt allein von der Erhöhung des Vignettenpreises ab – dann übernimmt der Bund sämtliche Kosten zu 100 Prozent; nicht nur für den Betrieb und Unterhalt, sondern auch für den Ausbau und die notwendigen Sanierungen der H2 Pratteln–Sissach (10 km) und der H18 Basel–Delémont (38 km). Dass ein Ausbau nötig ist, beweisen die täglichen Staus und die Belastung der Ortschaften mit Lärm und Abgasen. Dass Sanierungen anstehen, zeigt sich nicht nur am Zustand der Infrastruktur, sondern auch an der deutlichen Mehrbelastung durch den gewachsenen Verkehr. Im Baselbiet stehen Projekte im Umfang von über 1,4 Mia. Franken für diese beiden Strassen an. Auf der H2 muss die über 40 Jahre alte, sanierungsfällige Umfahrung der Stadt Liestal an Hochwasserschutz, Erdbebensicherheit, Verkehrssicherheit und Lärmschutz angepasst werden. Auf der H18 soll die Schnellstrasse bei Aesch staufrei direkt durch den neuen Muggenbergtunnel an den Eggfluetunnel angeschlossen werden. Der Eggfluetunnel entspricht noch nicht der vom Bund geforderten Sicher-

heit und muss mit zusätzlichen Notausgängen und neuer Lüftung ausgestattet werden. Nach der Eggflue schliesst direkt die Umfahrung Zwingen-Laufen an, sodass die Strecke von Aesch bis nach Laufen komplett vom Durchgangsverkehr entlastet wäre. Mal abgesehen davon, dass der Kanton BaselLandschaft solche Investitionen gar nicht alleine stemmen kann und die Realisierungschancen mit einem Bundesbudget von 1,5 Mia./Jahr deutlich stiegen, würden bei einer kompletten Entlastung durch den Bund im Baselbiet durchschnittlich 20 Mio./Jahr für andere wichtige Aufgaben frei, wie verbesserten Verkehrsfluss und Sicherheit auf den übrigen Kantonsstrassen. Der Erlös der Autobahnvignette fliesst zu 100 Prozent in die Strasse. Auch ausländische Benutzer tragen massgeblich dazu bei: 2012 mit einem Anteil von 37 Prozent. Mit der Vignettenpreiserhöhung leisten alle, und nicht nur die Baselbieter einen Beitrag an die für die Region so wichtigen Ausbauten, auch auf den verbleibenden Kantonsstrassen. Oliver Jacobi, KantonsingenieurBaselland

EINGESANDT

Alterszentrum als Bauernhof Die Kuh «Rosa» stand am 3. November neben einem Apfelbaum im Foyer des Alterszentrums Bodenacker. Da fühlten sich die Kinder und Eltern, die den Spielparcours der Ludothek besuchten, um einen kurzweiligen Sonntag zu verbringen, gleich wie auf dem Bauernhof. Was gibt es alles auf dem Bauernhof zu tun und was kann man dort lernen? Herausforderungen gab es für jedes Kind. Wie flechte ich einen Sonntagszopf aus drei Strängen? Kann ich durch alleiniges Tasten Gemüse und Früchte in einem Sack erkennen? Welches Tier versteckt sich unter einem Farbtopf — kann ich mich noch recht erinnern? Bleibt das Ei immer schön auf dem Löffe, wenn ich es auf dem Löffel über ein kippendes Brett und durch einen Reifen balanciere? Kann ich wohl die Stimmen der Tiere auf dem Bauernhof nachmachen? Wie meistere ich den Parcours mit Hindernissen über das Feld mit dem Traktor oder dem Steckenpferd? Fängt das Säuli mit seiner hohlen Schnauze

wohl den Ball, den ich ihm zuwerfe, oder muss ich selbst genau zielen? Was fressen wohl die Tiere, die auf dem Bauernhof leben? Entspannung bot zwischendurch eine Geschichte vom Bauernhof. Nach den bewältigten Aufgaben gab es einen kleinen Zopf zur Belohnung. Spiele luden im Saal zum gemütlichen Vergnügen ein oder wer wollte, konnte auch noch malen oder eine Tierfigur basteln. Eine Runde Ponyreiten konnten die Kinder, nachdem die Sonne doch noch die Oberhand gewonnen hatte. 32 Helfer/innen und Ludothekarinnen sowie vier Ponyführerinnen und vier Ponys engagierten sich am Sonntag für etwa 175 Kinder, die den Anlass besuchten. Ihnen gilt ein grosser Dank, denn nur durch ihren Einsatz war dieser Anlass, der durch die Ludothek Laufental-Thierstein organisiert wurde, möglich. Gundi Binkert


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IN KÜRZE Schwerverletzter Autofahrer KLEINLÜTZEL. WOS. Ein Autolenker war am Sonntag, gegen 13.25 Uhr, auf der Laufenstrasse in Richtung Kleinlützel unterwegs. In einer Kurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr in die Wiese, teilt die Polizei mit. Dort überschlug sich das Auto und kam auf den Rädern stehend zum Stillstand. Der Lenker, ein 23-jähriger Schweizer, verletzte sich dabei schwer und wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. Seine Beifahrerin trug nur leichte Verletzungen davon. Die Laufenstrasse war während der Aufräumarbeiten nur einspurig befahrbar.

Sauberkinder: Am 26. Oktober halfen am Umweltschutztag 15 Personen mit, Fehrens Wald zu putzen, darunter auch FOTO: KATHRIN HÄNGGI einige Kinder, die hier, beim Schulhaus, den gesammelten Abfall präsentieren.

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LAUFEN

Des Dudels Kern

Sina kommt ins Alte Schlachthaus

WOS. Was in aller Welt sind Sackpfeifen, Missionarsharmonium, Chalumeau? Unter Krummhörner, Schalmei, Blockflöte, Posaune kann man sich wenigstens etwas vorstellen. Auf jeden Fall spielen Musikanten von «Dudels Kern» virtuos mit diesen Instrumenten und führen die Zuhörer ins Mittelalter. Mit Musik, aber auch mit spannenden und interessanten Erklärungen. Meinrad Müller, Peter Schnitzler, Céline Shuler, Ursula Dill und Kurt von rohr werden ohne Strom, aber mit Dampf an diesem Abend spielen. Ein besonderes Konzert, sackstarke Volksmusik vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Ein einzigartiges Konzert in der Flühner Galerie JetztoderNie.

WOS. Seit 20 Jahren steht Sina erfolgreich auf grossen und kleinen Schweizer Bühnen und ist mit sieben Gold- und zwei Platinauszeichnungen eine feste Grösse des heimischen Musikschaffens. Nach ihrer ausverkauften Jubiläumstour «Duette» mit 13 Musikern/-innen, zieht es Sina nun für einige Konzerte auf klei-

Freitag, 8. November, 20. Uhr, Galerie JetztoderNie, Talstrasse 57, Flüh. Für Reservationen: info@piabrodmann.ch oder 061 721 22 89.

Musikalisches Trio: Sina und ihre beiden FOTO: ZVG Instrumentalisten.

ne Bühnen, unter anderem am 23. November ins Kulturforum in Laufen. Mit ihren beiden Multi-Instrumentalisten wird die Sängerin Songs von früher und jetzt neu interpretieren und die dazugehörenden Geschichten erzählen – mal sanft, dann groovig und kraftvoll. Eines ist sicher: Sina wird sich als humorvolle Geschichtenerzählerin wohlfühlen in dieser Intimität, wo neben luftigen Arrangements auch viel Platz für Improvisation bleibt. Es wird persönlich – so als ob Sina zu Hause im Wohnzimmer sässe. Sina ist unterwegs mit: Peter Wagner (Piano, Gitarre, Percussion, Melodica, Backing Vocals) und Michael Chylewski (Bass, Gitarre, Percussion, Backing Vocals). Kulturforum Laufen (Alts Schlachthuus), Samstag, 23. November, 20.15 Uhr. Billette: Terra Travel und Papeterie Cueni Laufen

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Raucher brechen ein DUGGINGEN. WOS. In der Nacht auf Samstag wurde in einem Tankstellenshop an der Baselstrasse in Duggingen ein dreister Einbruch verübt, teilt die Polizei mit. Die unbekannte Täterschaft (gemäss ersten Erkenntnissen zwei Personen) brach ein und entwendete rund 150 Stangen Zigaretten mit einem Verkaufswert von über 10 000 Franken. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen, schliesst nicht aus, dass die Stangen irgendwo wild angeboten werden, und macht darauf aufmerksam, dass der Erwerb von Hehlerware strafbar ist. Kreationen aus Filz und Wolle AESCH. WOS. Sechs kreative Frauen, darunter die Laufentalerin Verena Karrer, präsentieren am kommenden Wochenende in der Bürgerschüre Aesch ihre kreativen Kostbarkeiten. Darunter Hüte, Schmuck, Schals, Kleider, Schuhe, Objekte und vieles mehr. Die ausnahmslos handgefertigten Unikate können am Freitag (14-19 Uhr), Samstag (10-19 Uhr) und Sonntag (10-17 Uhr) bewundert und erworben werden. Brass Band und Orgel BREITENBACH. WOS. Die Brass Band Breitenbach lädt am kommenden Frei-

tag ein zu einem kirchlichen Konzert in der kath. Kirche in Breitenbach. Als Gast hat die unter Enrico Calzaferri spielende Band den Organisten David Rumsey eingeladen. Beginn 20 Uhr. Kinderkonzert LAUFEN. WOS. Lyrixx besteht aus Christoph Helfenfinger und Roger Geisseler. Bereits 2005 erschien ihre erste CD «De Nasebär». Seither hat das bekannte Gesangsduo zwei weitere Scheiben auf den Markt gebracht. Am Sonntag, 10. November, 15 Uhr, ist Lyrixx im Alten Schlachthaus zu Gast.

MUSIK-TIPP

Cher Die unverwüstliche Cher gibt nach zwölfjähriger Plattenabstinenz mit «Closer To The Truth» (Warner Music) ein kommerziell gelungenes Comeback. Ist die früher extravagant bis provokativ aufgetretene Diva tatsächlich schon 67 Jahre alt? Auf dem Cover blickt sie uns als eine von sämtlichen Spuren des Alters befreite Pin-Up-Blondine entgegen. Glattpoliert sind ebenfalls die von Cher gecoverten Songs, eine Mischung von oft verhallten Dancenummern und Schmalzballaden. Ist dieser ziemlich bombastisch aufgetischte Elektropop die propagierte Adult Dance Music? Zweifel sind angebracht. Viele haben von diesem US-Megastar nach der langen Pause originellere und nachhaltigere Popsongs erwartet. Ein Pluspunkt ist dagegen Chers immer noch beachtliche Stimme. Benno Hueber

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