Page 1

AZ 4242 Laufen

Neu: Colt Super GOAL

Donnerstag, 21. Februar 2013

T 061 789 93 33 · F 061 789 93 30

redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Amtliches Publikationsorgan

105. Jahrgang

Nr. 08

Mit Feuer dem Winter an den Kragen

Freitag, 22. Februar 2013 Wechselhafte Bewölkung, dazwischen auch ein paar Schneeflocken möglich. -4 / -1 ºC Samstag, 23. Februar 2013 Hochnebelartige Wolken, nur wenig Sonne und vereinzelt Schneeflocken. -3 / 0 ºC Sonntag, 24. Februar 2013 Weiterhin sehr wechselhaft, hochnebelartige Bewölkung; daraus auch einzelne Flocken möglich.

inserate.laufen@wochenblatt.ch

-5 / 0 ºC

In Hofstetten ist das mystische Schyblischlo ein besonderes Spektakel Böögverbrennen, Schyblischloh und Glockenklang waren in Hofstetten zum Ausklang der Fasnacht und zur Frühlingsankunft angesagt und lockten einige hundert Gäste auf den TCS-Platz. Jürg jeanloz

W

Sport: Die Eishockey-Männer von Laufen haben noch viel Potenzial. 8

Thierstein: Auf der Hohen Winde herrscht noch immer bestes Skiwetter. Der Skilift ist im Dauerbetrieb. 10

Stellen

18

Immobilien

20/21

Aktuell

13/14

ann wird’s mal richtig Sommer», rätzte die Gugge Glori-Moore durch das verschlafene Hofstetten und trieb es mit ihrem Titel wirklich auf die Spitze. An grossen Schneehaufen vorbei und in dicke Bärenfelle gehüllt, holte die Gugge die Kinder beim Anführer Koni Gschwind ab. Zwei Dutzend Kinder konnten den Moment kaum erwarten, sich in den kleinen Umzug einzureihen. In blauem Edelweisshemd mit rotem Halstuch und Wetterhut brach die wilde Schar auf. Mit Haselrute, einer Kollektion Schybli und einer grossen Glocke ging es lärmend dem TCS-Platz entgegen. Sobald Rottenführer Gschwind in seine Holzpfeife blies, ertönte es lautstark: Strau, Stroh, Stäggewälle, Mit der alte Fasnachtsschälle, S’Dorf uf und s’Dorf durab, Wär nüt git, isch Lumpepack. Was früher ernst gemeint war und dringend fürs Fasnachtsfeuer gebraucht

Der letzte Umzug: Mit Glockengeläut wird der Winter vertrieben.

wurde, galt am Sonntagabend lediglich den Zaungästen, die sich ob der leidenschaftlichen Kinderschar bestens amüsierten. Schon von Weitem erkannte man das Fasnachtsfeuer und die ersten Schybli flogen in weitem Bogen dem Dorf zu. Wie junge Rösslein trieb es die Kinder dem Festplatz zu. Kleine Feuer loderten lustig und ermöglichten den Kindern, ihr Schybli an die lange Haselrute zu

FOTO: JÜRG JEANLOZ

stecken und tüchtig anzubrennen. Sobald die runden Eschentellerchen richtig glühten, ging es rasch zum Schyblibock, wo das Schybli mit der Rute über die Abschussrampe gezogen wurde, sich vom Stecken löste und einen Feuerschweif hinter sich ziehend in die dunkle Nacht hinausflog. Langgezogene «Ah» ertönten, wenn das Schybli über 50 Meter in die Tiefe sauste und Gelächter verbreitete sich, wenn es kurz nach

061 763 77 77

Breitenbach

www.edel-swiss.ch

Glaserei Glasbruch: Isolierglas, Tische, Türen, Tablare, Spiegel

Begeben Sie sich in eine Aura aus Stärke und Unabhängigkeit, bekennen Sie sich zu einem selbstbestimmten und couragierten Stilgefühl – natürlich ohne dabei die Sinnlichkeit zu vergessen. Die neue Mode machts möglich.

Ihr Modehaus in Laufen

der Rampe abstürzte. Koni Gschwind war natürlich ein alter Hase und jagte das Schybli mit folgendem Spruch ins All: Schybli, Schybli du muesch fliege, Dass mir ändlech es nöis Schuelhuus kriege! Mit Bööggverbrennen klang der Abend aus und verhiess der Bevölkerung den lang ersehnten Frühling.


2

Empfehlungen

Maler Express Team Buschor Ihr Familienunternehmen für alle Maler- und Tapezierarbeiten

Gratis Heimberatung Telefon 061 733 16 10

Achtung – Achtung Kaufe jegliche Art von Pelzen bis zu 3000 Euro. Teppiche, antike Ölgemälde, Nähmaschinen, alte Bücher, Münzen, Silber und Schmuck. Kostenlose Hausbesuche. Abwicklung diskret und seriös. Fam. Florian, seit 1891 Tel. 0049 1577 462 82 49

www. maex-team.ch

Ankauf von Antik-Möbeln und alles von A bis Z. Modeschmuck, Gold und Silber. Zahle Fr. 40.– pro Gramm Gold. Komme gleich vorbei und zahle bar. Bitte alles anbieten.

Natelnummer 077 451 46 79 Zu verkaufen / vermieten

Western-Dekoration Über 200 Westernsättel, Silbersporen, Bullpeitschen, Packtaschen, Revolver- und Winchester-Futterale, Steckbriefe, Handschellen, Indianerdecken, Fallen, Westernhüte, Lassos, Chaps, Longhorns, Bisonkopf, alte Wirtshausschilder usw. Günstige Preise. Tel. 056 633 44 82, www.westernmuseum.ch

Die BDP Baselland hat folgende Parolen beschlossen: Für die eidg. Abstimmungen: NEIN zur Abzocker-Initiative JA zum Bundesgesetz über die Raumplanung Stimmfreigabe zum Beschluss über die Familienpolitik

+HUUHQPRGH )UHL]HLWPRGH %HUXIVNOHLGXQJ $UEHLWVVFKXW]VFKXKH Basel • Steinenvorstadt 75 • Tel. 061 281 54 64 Laufen • Hauptstrasse 40 • Tel. 061 761 52 82

Sie möchten im Wochenblatt inserieren? Ich berate Sie gerne!

Für die kant. Abstimmungen JA zum Gasttaxen-Gesetz NEIN zur Volksinitiative JA zu Wildenstein und Schloss Bottmingen JA zum Gegenvorschlag Stichfrage Gegenvorschlag

Caroline Erbsmehl, Verkauf Inserate Telefon 061 789 93 35 caroline.erbsmehl@azmedien.ch

Schaffelle schöne, ausgesuchte Dekorationsfelle, meist in Brauntönen Richtpreis Fr. 110.–/ Fr. 120.– etc.

Dornach Herzentalstrasse 40 Telefon 061 701 38 26 Besuchen Sie unsere Website: www.alfredneuman.ch

Hellfühlende Wahrnehmung und heilende Hände

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter MarkusWürsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch

Auflage 20 322 Ex. Copyright Herausgeberin Inseratekombination • Birs-Kombi: Inserate-Kombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Aufl.: 76 257 Ex. • AnzeigerKombi WG31: Inserate-Kombination mit Birs-Kombi-Titeln, Fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Grossaufl.: 207 077 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Druck AZMedien AG, 5001 Aarau

Ein Produkt der

Kontakte Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Verleger: Peter Wanner

Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch mm sw Fr. –.79, mm farbig Fr. 1.03 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

leiten mich, um Sie zu unterstützen. Zur Aktivierung Ihrer Selbstheilungskräfte und der Verbindung mit Ihrem höchsten Selbst. Bei psychosomatischen und chronischen Erkrankungen, Lebensängsten, Trauer, seelischen Blockaden. Tel. 076 212 64 93 in Basel


Donnerstag, 21. Februar 2013 Nr. 08

LAUFENTALER WOCHENBLATT

3 REGION

Bund zahlt für H18 Die bisher von den Kantonen unterhaltene Strasse zwischen Basel und Delsberg gehört ab dem Jahr 2014 in den Zuständigkeitsbereich des Bundes. Dimitri Hofer

D

ie H18 von Basel nach Delémont besitzt für die Bevölkerung der Region eine grosse Bedeutung. Unzählige Menschen fahren unter der Woche mit dem Automobil auf ihr, um an den Arbeitsort zu gelangen. Aber auch der Schwerverkehr, Shoppingtouren, der abendliche Ausgang und Ausflüge aller Art sorgen für eine starke Frequentierung. Die gesamthaft 38 Kilometer lange Strecke ist das am meisten befahrene Teilstück der nationalen Verkehrsachse Basel-JuraWestschweiz. Aufgrund ihrer Lage stellt sie im eidgenössischen Strassennetz eine Verbindung der Deutschschweiz mit der Romandie dar. Die Wichtigkeit wurde in den letzten Jahren in Bundesbern erkannt. Eine vom Parlament beschlossene Ergänzung des Nationalstrassennetzes der Schweiz schliesst auch die H18 mit ein. Die bisherige Kantonsstrasse wird damit ab dem 1. Januar 2014 vollständig vom Bund unterhalten werden. Mit der Aufwertung hat das überparteiliche Komitee «Pro Bundesstrasse Basel-Jura» sein vor rund zehn Jahren gestecktes Ziel erreicht. Geschäftsleiter Adrian Schmidlin aus Grellingen betont die Bedeutung des jahrelangen Lobbyings, welches erforderlich war, um die eidgenössischen Räte von ihrem Anliegen zu überzeugen. «Etliche namhafte Parlamentarier aus der ganzen Schweiz haben sich als Mitglieder des Komitees in der Haupt-

Hat das Ziel erreicht: Adrian Schmidlin neben der künftigen Nationalstrasse beim EggflueTunnel. FOTO: DIMITRI HOFER

stadt für die H18 eingesetzt.» Die Erlangung des Nationalstrassenstatus sei längst nötig gewesen, da es sich bei der Strecke um einen äusserst wichtigen Abschnitt handle, der bestehende Autobahnen miteinander verbindet. Wichtig sei nun, dass der National- und der Ständerat die noch vorhandene Differenz bei der Finanzierung bereinigen können, damit eine kontinuierliche Verbesserung der Strasse ermöglicht wird. Von den Kantonen Baselland, Solothurn und Jura wurden verschiedene Projekte aus der Taufe gehoben, welche eine Behebung von Engpässen und Entlastung von Ortszentren auf der H18 zum Ziel haben. Diese werden aufgrund des Entscheids des Parlamentes dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) übergeben werden. Eines davon ist die geplante Umfahrung von Laufen und Zwingen, für die vom Kanton Baselland ein Vorprojekt erarbeitet wurde, in welchem drei weitere Tunnel vorgesehen sind. Projektleiter Axel Mühlemann hofft, dass der Bund die Dringlichkeit der Umfahrung einsehen werde. Des-

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Country-Musik

Klassisches Konzert

WOS. Im Kulturzentrum alts Schlachthuus in Laufen werden zwei rein akustische County-Konzerte zu hören sein. Am 1.3. tritt Bob Livingston auf. Der texanische Singer/Songwriter und Musikbotschafter wird Laufen auf seiner Rückreise von Indien und Sri Lanka nach Texas die Ehre erweisen und für einige Tage in der Schweiz weilen. Seine Schweizer Premiere bestritt Bob Livingston in Laufen im November 2009. Seine ungebremste Spielfreude, seine humorvolle und faszinierende Erzählkunst sowie seine Vielseitigkeit überzeugten das Publikum damals vollends. Am 6.3. treten Colin Brooks & Owen Temple auf. Diese Musik ist ganz in der Tradition von Country und Blues zu Hause. Das Album «Blood And Water» ist ein Klassealbum. In nachdenklichen bis düsteren Farben besingt Owen Temple den aktuellen Zustand der amerikanischen Gesellschaft und überzeugt als typischer texanischer Troubadour mit Tiefgang und Authentizität. Seine Songs sind voll von skurrilen Charakteren und schrägen Lebensläufen.

WOS. Am Freitag, 22. Februar, sind um 19.30 Uhr in der St. Katharinenkirche Gidon Kremer, einer der berühmtesten Geiger unserer Zeit, und die Kremerata Baltica, ein aus jungen baltischen Musikern bestehendes Kammerorchester, zu hören. Gidon Kremer und seine Kremerata Baltica spielen Werke oder Fragmente von Vytautas Barkauskas, Giya Kancheli, Leonid Desyatnikov, P. I. Tschaikowsky, Georgs Pelecis und Astor Piazzolla. Gidon Kremer hat auf fast allen grossen Bühnen mit den besten Orchestern Europas und Amerikas gespielt sowie unter der Leitung führender Dirigenten des 20. Jahrhunderts eine Vielzahl von Werken aufgenommen. Vor 15 Jahren entschloss sich der weltbekannte Geiger, mit den besten Musikstudenten aus den drei baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland ein eigenes Kammerorchester zu gründen. Dieses Ensemble hat in der Zwischenzeit in der ganzen Welt konzertiert, hat einen eigenen farbigen und warmen Musikklang entwickelt.

halb würden momentan Gespräche zwischen dem Kanton und dem ASTRA laufen. Mit Beginn des kommenden Jahres befindet sich das Projekt dann in den Händen des Bundes. Dass er die Umfahrung noch persönlich miterleben wird, glaubt Pensionär Adrian Schmidlin nicht. Der ehemalige Geschäftsleiter der Wirtschaftsförderung Laufental weiss, wie langwierig die Entwicklung und Realisierung von solchen Riesenprojekten sein können. Gerade deswegen müssten sich die Nordwestschweizer Politiker auch weiterhin in Bern für die Strassen in ihren Wohnkantonen einsetzen.

www.kfl.ch KAMMERKONZERTE LAUFEN

Freitag, 22. Februar, 19.30 Uhr

* Gidon Kremer mit Kremerata Baltica Das weltbekannte Orchester spielt in der St.-Katharinen-Kirche. KINDERFILM

Samstag, 23. Februar, 15.00 Uhr

Wicky auf grosser Fahrt – Action, Komödie, Abenteuer Eine abenteuerliche Reise über stürmische Ozeane, über tropische Walküren-Strände und durch gefährliche Eiswüsten. Regie: Christian Ditter mit Jonas Hämmerle, Waldemar Kobus, Valeria Eisenbart. Deutschland, 2011, 96 Min. FILM

Donnerstag, 28. Februar, 20.30 Uhr

Schnee am Kilimanjaro – Drama Grosse Gefühle, eine dramatische Rahmenhandlung und viele Stars. Regie: Henry King, mit Gregory Peck, Susan Hayward, Ava Gardner. USA, 1952, 111 Min. AUSSTELLUNG

1. – 17. März

Norbert Muspach – Steinzeugen Vernissage: 1. März 2013, 19.00 Uhr Öffnungszeiten: Do, Fr, 18.00 – 20.30 Uhr So, 11.00 – 16.00 Uhr * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 Terra Travel, Bahnhofstrasse 3, Laufen Tel. 061 761 30 33


WOCHENBLATT

4

Donnerstag, 21. Februar 2013 Nr. 08

Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Sonntagsschule Sonntag, 24. Feburar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrerin Barbara Jansen aus Frenkendorf. Dienstag, 26. Februar, 15.30 Uhr, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, reformierte Andacht, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 3. März, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Verabschiedung von Sonntagsschulleiterin Esther Hänggi, Sonntagsschule mit Beginn um 10.15 Uhr im Gottesdienst.

Mit dem Tode unserer Mutter verlieren wir vieles, aber niemals die mit ihr verbrachte Zeit!

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Muetti, Mutti, Uromi, unserer Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante und unserem Gotti

Cäcilia Sieber-Ris 28. Mai 1923 bis 13. Februar 2013 Nach einem langen Leben durfte sie am Aschermittwoch für immer einschlafen.

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme sowie die Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung, welche wir beim Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwester

Emilia Hofer-Gemperle 2. Oktober 1911 bis 22. Januar 2013 erfahren durften.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Wir werden dich vermissen: Vreni Honnecker-Sieber Ursi Schäublin-Sieber Marianne und Marius Stegmüller-Sieber und Familie Bethli und Franz Stebler-Sieber und Familie Peter und Astrid Sieber-Vögtli und Familie Josef Sieber Geschwister, Anverwandte und Bekannte

– Freitag, 22. Februar, 10.30 Uhr Ökum. Gottesdienst mit Eucharistie, Pflegewohnheim Flühbach – Sonntag, 24. Februar, 10 Uhr Gottesdienst, Pfr. A. Mettler – Dienstag, 26. Februar, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil – Mittwoch, 27. Februar, 18.30 Uhr Roundabout – Streetdance M. Hausberger – Donnerstag, 28. Februar, 14.30 Uhr Treffpunkt, Wege zum Berge Athos, Hans H. Münchhalfen, Pfr. A. Mettler und Team – Freitag, 1. März, 19.30 Uhr Weltgebetstag zum Thema Frankreich, M. Hausberger und Team

Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Samstag, dem 23. Februar 2013, um 14.30 Uhr in der Kirche St. German in Seewen statt.

Abholdienst: Bitte melden unter Telefon 061 731 38 86 (Mo bis Fr, 8.30–11.30 Uhr)

Traueradresse: Familie Peter Sieber-Vögtli, Unterackert 2e, 4206 Seewen

Dreissigster: Sonntag, 24. März 2013, um 9.30 Uhr. Anstelle von Blumen- oder Geldspenden berücksichtige man das Antoniushaus, 4500 Solothurn, CH73 0900 0000 4500 0676 1.

Gilt als Leidzirkular.

Besonders danken möchten wir: – Herrn Pater Berno, Otto Blom für die würdevolle, persönliche, liebenswerte Gestaltung der Trauerfeier für Emilia; – Herrn F. Jeger, Organist, für die musikalische Begleitung; – den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals in Laufen für die liebevolle Betreuung und Begleitung, die sie der lieben Verstorbenen in den letzten Tagen und Stunden ihres Lebens entgegengebracht haben; – Dr. med. FMH V. Misev und seinem Team für die langjährige Betreuung. Ebenfalls herzlichen Dank allen Verwandten, Nachbarn, Freunden, Bekannten, Jasskolleginnen, Landfrauen und allen, die Emilia auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Ein herzliches Dankeschön für die vielen Beileidsbezeugungen, die tröstenden Worte, gestifteten heiligen Messen, Blumen und Spenden jeglicher Art, sie haben uns tief berührt. Wir danken allen, die unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwester stets mit Liebe und Freundschaft begegnet sind. Fehren, im Februar 2013

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

R. und W. Probst-Hofer

Dreissigster: Samstag, 23. Februar 2013, 18.00 Uhr in der Kirche Fehren.

Laufen Freitag, 22. Februar, 10.00 Uhr, Andacht in der Kapelle des Altersheimes, kath.-ref. alternierend. Alle sind immer willkommen. Sonntag, 24. Februar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis.

DANKSAGUNG Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstr. 21, Breitenbach Kontakt: Tel. 061 761 44 67 www.fmg-laufental-thierstein.ch

Für die grosse Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Ernst Hänggi-Heusler

Sonntag, 24. Februar 2013 10.00 Uhr Gottesdienst anschliessend Kirchenkaffee, mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Dienstag, 26. Februar 2013 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 3. März Thema: Licht durch barmherziges Handeln, mit Kindergottesdienst 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

erfahren durften, danken wir von ganzem Herzen. Danken möchten wir Herrn Pfarrer Markus Schöbi für die tröstenden Abschiedsworte und dem Jodlerklub Jurarösli für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes. Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und zu lachen. Lasst mir meinen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Peter Brunner-Kunst

Vielen Dank den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Laufen sowie Herrn Dr. Hofer für die langjährige Betreuung. Danken möchten wir auch für die überaus zahlreichen Beileidsbezeugungen, Blumenarrangements, grosszügigen Spenden und allen, die mit uns gemeinsam Abschied genommen und den Verstorbenen zur letzten Ruhe geleitet haben.

Die Trauerfamilie Dreissigster: Sonntag, den 3. März 2013, um 9.30 Uhr in der Kapelle Riederwald.

1. Mai 1937 bis 12. Februar 2013 Fassungslos und traurig sind wir über deinen Tod. Wir werden dich immer in liebevoller Erinnerung in unseren Herzen tragen und sind dankbar für deine Liebe, Fürsorge und die Zeit, die du uns geschenkt hast.

Der Abschied fällt uns schwer: Erika Brunner-Kunst Stefan Brunner mit Markus und Sara Silvia und Ueli Haefeli-Brunner Marco und Christina Brunner-Probst mit Josephine Geschwister und Anverwandte Nachbarn und Freunde Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, dem 22. Februar 2013, um 14.00 Uhr in der römischkatholischen Kirche in Breitenbach statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Schulprojekts Burundi, Valiant Bank AG, CH87 0630 0016 9552 8350 0. Traueradresse: Erika Brunner-Kunst, Mettenbühlstrasse 20, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

466034/003-740143

German Borer Erdbestattungen Kremationen Überführungen Kilian + Daniel Borer 4227 Büsserach

Tel. 061 781 18 97 Natel 079 254 61 49 Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


Donnerstag, 21. Februar 2013 Nr. 08

LAUFNER WOCHENBLATT

5

Wenn Väter Kumpels werden Mit der Eishockeyschule versucht der EHC Laufen, schon Kindern die Sportart näher zu bringen. Dabei werden die Väter zu Kumpels. Sie füllen die Trinkflaschen und halten auch das Taschentuch. Edgar Hänggi

R

ené Gamper, mittlerweile im Pensionsalter, wollte eigentlich sein Rentnerdasein zu geniessen. Als ihn aber vor drei Jahren der damalige Präsident Roman Bucher anrief und fragte, ob er nicht mithelfen könne, den Rückgang im Nachwuchs zu stoppen, war er wieder voll bei der Sache. Nach dem Boom, der vom Bau der Eishalle ausgelöst wurde, ging es in den letzten Jahren abwärts. Andere Sportarten und Freizeitbetätigungsfelder waren wichtiger für die Kinder. Zu lange wurde dem schleichenden Rückgang zu wenig Bedeutung beigemessen. Man hatte bald zu wenig Spieler, um auf jeder Stufe Teams eigenständig stellen zu können. Dadurch fehlen nun auch Nachwuchsspieler, die man laufend in die erste Mannschaft einbauen könnte. Das Zauberwort, das diese Situation wieder kehren soll, heisst Hockeyschule. Ab Mitte September können Kinder in der Hockeyschule schnuppern. Jeweils samstags ab 10.30 Uhr bis Mittag lernen Buben und Mädchen unter Anleitung von ausgebildeten Trainern sowie Spielern der ersten Mannschaft das

Komplex: Ohne Vater, manchmal Mutter, geht es noch nicht bei der komplexen Ausrüstung. FOTO: EH-PRESS

Spiel. Bewusst nimmt man bereits Kinder ab drei bis vier Jahren auf. «Sobald ein Kind ausreichend laufen kann, steht es auch ohne Probleme auf den Kufen.» Gamper kann dabei besorgte Eltern beruhigen. «Die Kinder tragen eine derart gute Ausrüstung, dass wir seit Jahren keine Unfälle mehr registrieren.» In der Tat ist es wohl einfacher, sich beim Treppensteigen zu verletzten, als in der Hockeyschule auf dem Eis. Man muss nicht mal Schlittschuhlaufen können. Die Ausrüstung bekommen die Kids kostenlos. Dank Sponsoren ist die Hockeyschule für Kinder gratis. Wichtig ist aber, dass Eltern ihre Sprösslinge nicht einfach zum Eishockey schicken, sondern sie begleiten und unterstützen. Wer schon mal eine Hockeyausrüstung angezogen hat weiss, dass kleine Kinder damit hoffnungslos überfordert wären. Daher sind samstags die Umkleidekabi-

nen auch ein Vater-Sohn-Treffen. In Laufen gibt man sich grosse Mühe mit den Kindern. Man lässt aber auch die Eltern nicht nur zuschauen. So werden Trainings für Eltern angeboten und man informiert, was gerade gemacht wird. Für Gamper ist dies ein wichtiger Punkt, denn «Eltern sind in diesem Alter der Kinder wie verlängerte Trainerarme». Der getätigte Effort ist erfolgreich. Gamper kann in dieser Saison von 54 neuen Spielern berichten, die aus der Hockeyschule in den Verein eingetreten sind. «Es braucht Aktivitäten, denn von sich aus kommen die wenigsten. Man darf aber nicht glauben, dass Kinder, die einmal den ersten Schritt gemacht haben, alle weiteren auch machen.» Nur gute Arbeit kann Kinder und Eltern überzeugen und daran arbeitet man beim EHC Laufen.

RECYCLING / KOMPOSTIERUNG

SCHIESSSPORT

KELSAG-Produkte für biologischen Landbau zugelassen

Camille Jecker ist Schweizer Meister

Seit Jahren produziert die KELSAG in Liesberg hochwertige Produkte aus der Kompostierung für den Einsatz als Bodenverbesserer. Bekannt sein dürfte der Qualitäts-Kompost, der sehr guten Anklang bei Privat-Abnehmern und in der Landwirtschaft findet. Mehr als 1 Million Kubikmeter Humus gehen in der Schweiz jährlich durch Bodenerosion verloren. Der aus den Grünabfällen produzierte Kompost schliesst den Kreislauf wieder; indem Kompost dem Boden zurückgegeben wird. Vor eineinhalb Jahren ist die Kompostieranlage durch eine Biogas-Anlage ergänzt worden. Auf der Biogas-Anlage wird aus dem angelieferten Grüngut und der übrigen Biomasse Energie erzeugt, indem im Fermenter Methangas entsteht und aus dem Methangas dann Strom erzeugt wird, der ins örtliche Netz der EBM eingespeist wird. Am Tag der offenen Tür im Juni 2012 haben über 1000 Besucher die Anlagen in Liesberg besichtigt und einen Eindruck über das Schaffen der KELSAG erhalten. Es ist für die KELSAG sehr wichtig, interessierte Kreise für den Absatz der aus Biomasse erzeugten Produkte zu gewinnen und auch darüber zu informieren. Auf der kombinierten Biogas-/Kompostieranlage entstehen nebst Methangas und elektrischem Strom

auch Flüssigdünger (Presswasser), Gärkuchen und Kompost als weitere Produkte. Die Biomasse, welche nach dem Gärprozess aus dem Fermenter kommt, wird ausgepresst. Das Presswasser (eine Art Gülle) enthält viele Nährstoffe und ist weniger geruchsintensiv als Gülle, da durch den Gärprozess das Methangas entzogen wurde. Der Feststoff (Gärkuchen) hat ähnliche Qualitäten wie Kompost und kann für bestimmte PflanzenKulturen direkt ab Presse verwendet werden. Hinweise zur optimalen Anwendung finden sich in «Schweizerische Qualitätsrichtlinie 2010 der Branche für Kompost und Gärgut», www. vks-asic.ch. Der Kompost wird noch einem längeren Bearbeitungsprozess unterzogen und dann ausgesiebt und abgegeben. Alle diese Produkte werden umfangreichen Tests und Analysen unterzogen um den Qualitätsanforderungen des VKS (Verband Kompost- und Vergärwerke Schweiz) zu entsprechen. Alle unsere Produkte erfüllen die Vorgaben für den biologischen Landbau. Auf der Betriebsmittelliste 2013 des FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau in 5070 Frick) sind die KELSAGProdukte aufgeführt. Ein Beweis für Qualität. Ihre KELSAG

Schweizer Meister: Camille Jecker mit seiFOTO: ZVG ner Goldmedaille.

rebi. Am vergangenen Samstagmorgen trafen sich 15 Veteranenschützen mit ihren Luftpistolen in Tafers, um am Final um den Schweizer-Meister-Titel zu kämpfen. Camille Jecker aus Wahlen wurde Schweizer Meister der Veteranen im Luftpistolen-Schiessen. Die beiden Führenden des Vorprogrammes, Camille Jecker und JeanClaude Schafer, nützten ihren Vorsprung aus, und mit dem zweithöchsten Meister-Final-Resultat von 92.2 Punkten wurde Jecker verdienter Sieger mit total 465.2 Punkten vor dem Freiburger Schafer, der 461.6 Punkte schoss. Infolge des Glanzresultates von 95.1 Punkten, das ist das beste Finalresultat, schaffte es der St. Galler Heinrich Rhyner auf den dritten Platz mit total 461.1 Punkten.


WOCHENBLATT

6

Donnerstag, 21. Februar 2013 Nr. 08

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Danksagung

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck. Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

«Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung» Aristoteles

Dr. med. Heinz Schön

16. August 1925 bis 15. Januar 2013

Wir danken allen, die sich beim Abschied von

Otto Cueni-Frey

FMH Innere Medizin Hausarzt Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch

mit uns verbunden fühlten und uns ihre Anteilnahme zum Ausdruck brachten.

Abwesend vom 2. bis 10. März 2013

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Info über Stellvertretungen auf www.dr-schoen.ch

Erika Cueni-Frey und Familie Der Dreissigste findet am Samstag, dem 2. März, um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche Röschenz statt.

Witterswil

Baupublikation Bauherr: Richard Barner Traubenweg 16, 4108 Witterswil Bauobjekt: Terrainausgleich Erneuerung Gitterzaun Bauplatz: Traubenweg 16 Bauparzelle: GB-Nr. 1450 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: an die Baukommission Witterswil bis 8. März 2013

Liebä Roger Du hesch meh gseh, als es z gseh git, du hesch meh gwüsst, als es z wüssä git, bisch einä gsi, wo mit eim Bei innärä angerä Wält gläbt het, und trotzdem hesch du no ab so villem chönnä stunä. Roger, du bisch eifach liebenswärt gsi!

Kleinlützel

Baupublikation Bauherrschaft: Zürcher Fredy Obere Frohmatt 649, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Zürcher Fredy Obere Frohmatt 649, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Thermische Solaranlage in Dach eingebaut (Süd) Bauplatz: Obere Frohmatt Bauparzelle: 3086 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 8. März 2013

Roger Emanuel Saner

Erschwil

3. Mai 1977 bis 17. Februar 2013 Mir si alli so truurig, dass du eus am 17. Februar 2013 verloh hesch und eus vorusgangä bisch. Einwohnergemeinde Erschwil

Öffentliche Auflage Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation Bauobjekt: 13-006 Neubau Einfamilienhaus Grundbuch-Nr.: 1210 Adresse: 4412 Nuglar, Bielackerstrasse 2 Gesuchsteller: Guldenfels Lorenz und Schriber Guldenfels Christine 4054 Basel, In den Ziegelhöfen 45 Grundeigentümer: Guldenfels Lorenz und Schriber Guldenfels Christine 4054 Basel, In den Ziegelhöfen 45 Planverfasser: Mangold Mariann, Architektin 4466 Ormalingen, Hemmikerstrasse 55 Datum Baugesuch: 18. Februar 2013 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 8. März 2013

Büren

Gestützt auf §§ 15 ff. des kantonalen Planungs- und Baugesetzes legt der Gemeinderat öffentlich auf: Änderung Zonenreglement (erneute Auflage aufgrund einer Einsprache) Gegenstand der erneuten Planauflage ist die Änderung von § 5, Dachflächenfenster (grün markiert). Der Zonenplan liegt zur Orientierung auf. Auflagezeit: Auflageort:

21. Februar bis 22. März 2013 Gemeindeverwaltung Erschwil, während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten (Montag bis Mittwoch und Freitag, 10.00 bis 11.30 Uhr sowie Dienstag, 19.00 bis 20.00 Uhr)

Einsprachen: Während der Auflagefrist kann jedermann, der durch die Änderung des Zonenreglementes berührt ist und an dessen Inhalt schutzwürdiges Interesse hat, beim Gemeinderat Einsprache erheben. Auf den Sachverhalt der Einsprache kann nicht erneut eingetreten werden. Die Einsprache ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Der Gemeinderat

Rosemarie Saner-Wolf und Leo Hell Nathalie Saner und Stefan Mindt Beatrice Saner und Peter Feurer Monique Schmidlin-Saner mit Michel und Noël Gerhard Prüssner Daniel und Rika Saner-Grigor Christian und Sylvia Saner-Felix Rebecca und Erich Lang-Saner mit Familie Thierry Saner und Susanne Probst Olivia und Daniel Belnava-Saner mit Familie Pascal Saner Freunde Janus-Team Der Beerdigungsgottesdienst mit anschliessender Beisetzung findet statt am Dienstag, 26. Februar 2013, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Büsserach. Anstelle von Blumenspenden möge man der Caritas Ciacova, Rumänien, gedenken. Spendenkonto in der Schweiz: Raiffeisenbank Lüsseltal, 4227 Büsserach, Konto ALK 1190401. Traueradresse: Rosemarie Saner-Wolf, Hirzengarten 4, 4226 Breitenbach

Baupublikation Bauherrschaft: André Schreiber-Schobegger St. Pantaleonstrasse 49, 4413 Büren Bauobjekt: Einbau Photovoltaikanlage Projektverfasser: PIKEY SOLEY Althausmatt 4, 4455 Zunzgen Bauplatz: St. Pantaleonstrasse 49 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1718 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 8. März 2013 Baukommission Büren

Mariastein-Metzerlen

Meltingen

Baupublikation

Baupublikation

Baupublikation

Gesuchsteller: Max Hürbi Sonnenfeld 151, 4233 Meltingen

Bauherrschaft: Von Roll Schweiz AG Passwangstrasse 20, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Teilrückbau Bau 92 Projektverfasser: Von Roll Schweiz AG Passwangstrasse 20, 4226 Breitenbach Bauplatz: Firmengelände Isolawerke Bauparzelle, GB-Nr.: 1551 Planauflage: Baubüro Einsprachefrist: 8. März 2013

Bauherrschaft: Sandra und Stefan Iseli-Stöckli Birkenstrasse 4, 4227 Büsserach Bauobjekt: Einbau Zwei Dachflächenfenster Projektverfasser: Holzbauplanung Blaser AG Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen Bauplatz: Birkenstrasse 4 Bauparzelle, GB-Nr.: 1794 Planauflage: Baubüro Einsprachefrist: 8. März 2013

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Jörg Schöpflin Gehrenring 6, 4227 Büsserach Bauobjekt: Aussenkamin und Gartenteich Projektverfasser: Jörg Schöpflin Gehrenring 6, 4227 Büsserach Bauplatz: Gehrenring 6 Bauparzelle, GB-Nr.: 1648 Planauflage: Baubüro Einsprachefrist: 8. März 2013

Bauherrschaft: Annemarie Hänggi Grienstrasse 14, 4227 Büsserach Bauobjekt: Abbruch und Wiederaufbau Carport Projektverfasser: Alex Jeker Holzbau und Bedachungen Industriestrasse 13, 4227 Büsserach Bauplatz: Grienstrasse 14 Bauparzelle, GB-Nr.: 1842 Planauflage: Baubüro Einsprachefrist: 8. März 2013

Bauobjekt: Anbau Carport Bauplatz: Sonnenfeld 151 Parzelle: GB-Nr. 925 Bemerkung: 2. Auflage (Projektänderung) – Unterschreitung Grenzabstand – Teilweise bereits ausgeführt Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 8. März 2013

Baupublikation Bauherrschaft: Alfons und Christine Meier (-Bhend) Kienstelweg 27, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Photovoltaikanlage auf das best. Satteldach Bauort: Kienstelweg 27 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1484 Projektverfasser: Bauherrschaft Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 8. März 2013

Büsserach

Heute inserieren, morgen profitieren.


LAUFENTALER WOCHENBLATT

Donnerstag, 21. Februar 2013 Nr. 08

7

VERANSTALTUNG

– DENKPAUSE –

Ich war fremd, Ihr habt mich aufgenommen

LESERBRIEF

SP-Kandidat kennt seinen Laden nicht Im Prospekt des linken Regierungsratskandidaten wird auch sein politischer und gesellschaftlicher Leistungsausweis hervorgehoben. So wird unter anderem sein Engagement als Präsident des Vereins für Sozialpsychiatrie Baselland VSP lobend erwähnt. Offenbar kennt der zivilgesellschaftlich so engagierte Kandidat die Tätigkeiten seiner Organisationen schlecht oder überhaupt nicht. Zur VSP gehört zum Beispiel der Werkplatz Liestal, der eine geschützte Werkstätte für psychisch kranke Menschen führt und verschiedene nützliche Dienstleistungen anbietet. Dazu gehört beispielsweise auch das Aufhängen von Plakaten. Im Gegensatz zu bürgerlichen Par-

teien, welche diese Dienstleistung schon in Anspruch genommen haben und mit der Arbeitsausführung sehr zufrieden waren, ist den Baselbieter Sozialdemokraten diese Idee offensichtlich nicht gekommen. Besonders peinlich für den Präsidenten dieser sozialen Einrichtung, der es zulässt, dass eine ausländische Firma das Aufhängen seiner Plakate vornimmt, statt dass er seinen Schutzbefohlenen diese Tätigkeit vermittelt. Der Kandidat schimpft sich zwar sozial, verhält sich aber keineswegs so, wie dieser bedauerliche Fall zeigt. Einen solchen Regierungsrat brauchen wir nicht. Juliana Nufer, Stadträtin FDP Laufen

LESERBRIEF

Freudentag für vierte Landessprache Am 20. Februar 1938, heute vor genau 75 Jahren, sagten die Schweizer Mannen in einer Abstimmung Ja zur Änderung des Verfassungsartikels 116. Rätoromanisch wurde somit vierte Landessprache. Mit einer rekordverdächtigen Mehrheit von 92 Prozent. Bundesrat Philipp Etter (1891–1977) hatte sich im Vorfeld stark für die gefährdete Sprache und Kultur gemacht und im Nationalratssaal sich helvetisch-bodenständig ausgedrückt: «Die Tradition ist in der Demokratie eine der stärksten geistigen, erhaltenden Kräfte. Wir sind ein kleines Land, und je enger horizontal uns die Grenzen gezogen sind, desto mehr müssen wir suchen, vertikal unsere Kraft, Stärke und Grösse zu vertiefen.» Die Schweizer sollten entscheiden, ohne vom Ausland beeinflusst zu werden, meinte der Magistrat weiter. Die italienischen Faschisten hatten es nämlich auch auf die Tessiner und Rätoromanen abgesehen: Die alte Bündner Sprache sei ja nichts anderes als ein lombardischer Dialekt, posaunten italienische Sprachforscher. Solchen struben Ideen musste der Riegel für immer geschoben werden. Die eidgenössische Volksabstimmung stand somit auch im Zeichen des Näherrückens in schwierigen Zeiten und der «geistigen Landesverteidigung», die an der Landesaustel-

lung 1939 in Zürich einen ersten Höhepunkt erreichte und auch den Rätoromanen gebührenden Platz bot. Philipp Etter (Kath.-Konservative Partei) setzte sich für die romanische Minderheit (damals rund 1 Prozent der Gesamtbevölkerung) ohne Wenn und Aber ein, schwärmte gar in pathetischer Weise, als er in St. Moritz das Lied «Chara lingua da la mamma» hörte: «Alle waren beim Klang jenes Liedes tief ergriffen. Wir spürten, dass es sich um etwas Heiliges handelt, an dem wir alle teilhaben, Rätoromanen, Eidgenossen deutscher, französischer und italienischer Zunge, um das Heilige der Muttersprache und der Gleichberechtigung aller dieser Sprachen auf schweizerischem Boden und im schweizerischen Recht.»Nach Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses vom 20. Februar vor 75 Jahren läuteten in vielen rätoromanischen Gemeinden die Glocken. Der Mittelbündner Kapuzinerpater, Dichter und Jäger Alexander Lozza (1880– 1953) griff zur Feder und schrieb unter anderem in seinem Gedicht «La carta lingua naziunala» (frei übersetzt): «Nicht die vierte Landessprache, eine von vier ist romanisch! Gesichert, dank eidgenössischem Gesetz, nicht mehr auf allen Vieren gehend, sondern mit Schneid.» Linard Candreia

«Ich war fremd und Ihr habt mich aufgenommen». Für dieses Anliegen beten alle Christen dieser Welt am Weltgebetstag, dem ersten Freitag im März eines Jahres. Auch in Laufen gibt es eine Feier um 20 Uhr in der reformierten Kirche. In Frankreich, unserem Nachbarland wurde die Liturgie für die diesjährige Feier entworfen. Frankreich ist seit langem ein Einwanderungsland und viele Menschen aus verschiedensten Ländern der Welt leben und prägen das Leben dort. Doch nicht nur in Frankreich auch in vielen anderen Ländern sowie auch in der Schweiz leben Menschen aus fremden Ländern. Das Thema «Ich war fremd und Ihr habt mich aufgenommen» ist so topaktuell wie in Frankreich. Im öffentlichen Leben und im politischen Diskurs ist es zum Dauerbrenner geworden. Die Botschaft, die in dieser Weltgebetstagsfeier verkündet wird, kann den betreffenden Diskussionen eine neue Wendung geben. Im weltumspannenden Beten und Hören von Gottes Wort und im Handeln, das daraus wächst, können aus Fremden Geschwister werden. Die Weltgebetstagsgruppe Laufen, die sich aus Frauen verschiedener Konfessionen zusammensetzt, hat eine Feier vorbereitet, in der für das obige Anliegen gebetet wird. Sie lädt alle Frauen, Männer und Kinder zu der Feier in Laufen herzlich ein und freut sich auch Sie am Freitag 1. März, 20 Uhr in der reformierten Kirche in Laufen zu begrüssen. Sie hat auch einen Fahrdienst organisiert. Das Vorbereitungsteam der drei Laufner Kirchgemeinden Fahrdienst: Bitte melden Sie sich bis am Mittwoch, dem 27. Februar, bei Regina Zuber (061 761 10 06) oder Elisabeth Tschumi (061 761 58 01)

Für eine zeitgemässe Familienpolitik

Andreas Giger

U

nsere heutige Bundesverfassung äussert sich nur ungenügend zur Familie. Sie hält einzig deren generellen Schutz fest und garantiert eine Mutterschaftsversicherung und Kinderzulagen. Der neue Familienartikel soll eine der bestehenden Lücken schliessen. Ein Grossteil der Eltern ist heute erwerbstätig. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist darum ein grosses Bedürfnis. Der neue Familienartikel in der Verfassung soll Bund und Kantone verpflichten, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Familien eine freie Wahl haben, wie sie Familienleben und Arbeit organisieren. Nebst der Förderung von modernen Arbeitsformen geht es darum, das Angebot an Kindertagesstätten und Tagesstrukturen auszubauen und deren Qualität weiterzuentwickeln. Betreuungsange-

bote für Kinder im Vorschul- und Schulalter gehören heute zur Grundinfrastruktur. Sie bieten den Eltern faire Rahmenbedingungen und unterstützen die Kinder in ihrer Entwicklung. Der neue Verfassungsartikel verpflichtet überhaupt nicht zu staatlicher Gratisbetreuung, noch reduziert er die jetzigen Kostenansätze. Dadurch entsteht mit Sicherheit auch nicht der Druck oder gar der Zwang zur Fremdbetreuung der Kleinkinder. Vielmehr geht es darum, den vorhandenen Mangel an Betreuungsplätzen den heutigen Bedürfnissen und den enormen Nachfragen gerecht zu werden. Deshalb stimmt der Vorwurf bestimmt nicht, dass aus unseren Kindern mit dem Familienartikel Staatskinder würden. Das ist reine Polemik. Familien leben nicht von schönen Worten und Vergangenheitsverklärung. Was junge Paare und Familien brauchen, ist eine Gesellschaft, die gemeinsam mit ihnen Verantwortung für die Zukunft übernimmt. Familien leisten unabhängig von ihrer Lebensform sehr viel für die Gesellschaft. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Kinder und später für Eltern und Grosseltern. Sie vermitteln Werte wie Solidarität und Gemeinsinn und schenken Vertrauen und Geborgenheit. Mit dem neuen Verfassungsartikel wird die gesellschaftliche Bedeutung der Familien an die heutigen Lebensformen angepasst und gewürdigt. Deshalb sage ich am 3. März Ja zum neuen Familienartikel! Andreas Giger-Schmid ist Landrat aus Grellingen

VERANSTALTUNG LESERBRIEF

Ein Job für jedermann und jedefrau Aus eigener Erfahrung als Unternehmer weiss ich, dass mit Sicherheit genügend Personen zu finden sind, die gerne mit dem Plakate-Aufhängen ihre Haushaltskasse aufbessern würden. Für mich ist darum unerklärlich, wieso die SP für den Wahlkampf von Regierungsratskandidat Eric Nussbaumer eine deutsche Firma beauftragt; zumal Herr Nussbaumer in einem BaZ-Interview gesagt hat, dass er nicht in Deutschland einkaufe. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass die SP in der ganzen Nordwestschweiz niemanden finden konnte, der für sie die Plakate aufhängen würde. «Wasser predigen und Wein trinken», so kommt mir das vor. Darum wähle ich am 3. März Thomas Weber, einen Mann, der für unsere regionale Wirtschaft einsteht. Rolf Richterich, Landrat, Fraktionspräsident FDP

Nacht der Eulen WOS. Die Eulen faszinieren uns Menschen seit jeher. Sie sind selten zu sehen, ihre nächtlichen Rufe geheimnisvoll und mit einer Prise des Gruselns gewürzt. So ranken sich denn auch viele Legenden um diese heimlichen Bewohner unserer Wälder, Felsen und der offenen Feldflur. Eulen gehören zu den faszinierendsten Vogelarten unseres Landes. Nachts wenn der Mensch schläft, werden die nachtaktiven Eulen erst so richtig aktiv. Am häufigsten anzutreffen ist der Waldkauz. Auf den Ruf des Männchens antwortet das Weibchen oft mit «kiiwitt». Unsere Vorfahren hörten darin «komm mit» und deuteten die nächtlichen Töne als Vorboten des Todes. Neben dem Waldkauz sind auch die Waldohreule und die Schleiereule regelmässig im Baselbiet zu beobachten. Zu den eher seltenen oder gar ausgestorbenen Eulenarten im Kanton Basel-Landschaft gehören Uhu, Rauhfusskauz und der Stein-

kauz. Im Kanton Solothurn brüten neben dem Waldkauz noch Waldohreule, Uhu, Schleiereule und Raufusskauz. Wer mehr über die nachtaktiven Eulen erfahren will, muss die Nacht also zum Tage machen. Eine «Nacht der Eulen» wurde bereits im Jahr 2003 in der Deutschschweiz und der Romandie erfolgreich durchgeführt. Der Natur- und Vogelschutzverein Blauen-Dittingen-Nenzlingen führt deshalb eine nächtliche Exkursion durch. Es besteht die Hoffnung, einige ruffreudige Eulen zu hören und — mit viel Glück — auch zu sehen. André und Priska Humair sowie Regula Aebi werden die Exkursion leiten. Vor der Exkursion werden die einheimischen Eulenarten kurz eingeführt. Und nach der Exkursion sind alle zu einer Feuerzangenbowle am offenen Feuer eingeladen. Freitag, 1. März, 19.30 Uhr, Mehrzweckraum Blauen


SPORT

8

Donnerstag, 21. Februar 2013 Nr. 08

EISHOCKEY

Saison ist nicht nur Statistik Ein fünfter Rang in der Regular Season und das Aus in den Achtelfinals gegen Koppigen. Laufen hat keines seiner Saisonziele erreicht. Der neue Trainer Christof Amsler will aber nicht nur die nackten Zahlen gelten lassen. Edgar Hänggi

N

ach vier Saisons beim Gruppenkonkurrenten Altstadt Olten hat der Sissacher Christof Amsler das Amt des Trainers in Laufen angetreten. Eishockey ist eine jener Teamsportarten, die sehr stark durch Statistiken geprägt werden. Statistisch gesehen hat Laufen in der bereits ad acta gelegten 2. Liga-Saison die selbst gesteckten Ziele nicht erreicht. Ein Rang unter den vier Bestklassierten sowie mindestens das Erreichen des Viertelfinales hätte es sein sollen. In seiner Nachbetrachtung will sich Amsler aber nicht nur auf die Statistik stützen. «Eine Saison ist nicht nur Statistik. Daher dürfen wir auch nicht nur die nackten Zahlen nehmen, um Bilanz zu ziehen.» Amsler will damit auch nicht sein Abschneiden im ersten Jahr schönreden. Zu lange ist er schon im Geschäft. «Ich hatte schon Anfang Saison gesagt, dass die Gruppe ausgeglichener wurde. Uns fehlten am Ende zwei Punkte, und wir hätten auf Rang drei abgeschlossen und dadurch einen einfacheren Achtelfinalgegner erwischt. Dadurch wäre dann ja auch die Chance gestiegen, die Viertelfinals zu schaffen. Dann hätte man gejubelt und uns auf die Schultern geklopft.» Leader Wettingen-Baden zog an der Spitze einsam seine Runden. Die Teams zwischen Platz zwei und sechs lagen jedoch auf Augenhöhe, während Bucheggberg und Brandis punktemässig wohl distanziert wurden, aber doch für jeden Gegner Knacknüsse darstellten.

Mittelpunkt: Trainer Christof Amsler ist auch während der Spiele oft mitten drin statt nur FOTO: EH-PRESS dabei.

Laufen hatte in der Vorrunde Mühe, schoss wenig Tore und kam nie richtig vom Fleck. «Ja, wir mussten uns zuerst aneinander gewöhnen. Wir haben aber auch ein paar junge Spieler eingebaut und das braucht auch seine Zeit.» Für Amsler hat die Entwicklung seines Teams mehr Bedeutung als Platz vier oder fünf in der Tabelle.«Als Philipp Aeppli zu uns stiess und sich die jungen Spieler angepasst hatten, lief es. Wir hatten eine sehr gute zweite Saisonhälfte und erzielten auch viele Tore. In den Playoffs machten wir aber wieder Fehler. Wir entschieden uns in manchen Situationen falsch und machten die Tore nicht, während Koppigen genau das machte, was sie können und das Optimum herausholte.» Gegen den HCMM schied Koppigen dann aber sang- und klanglos aus. Amsler bleiben die positiven Momente in Erinnerung. «Mich überraschte der unheimliche Zusammenhalt im Team.

Obwohl wir ein grosses Kader hatten, gab es nie Unzufriedenheit. Wohl auch, weil alle zum Einsatz kamen.» Was die neue Saison betrifft, hat Amsler schon viel gearbeitet. «Es ist für mich erstaunlich, wie weit ich schon bin. Wir trainieren noch weiter, aber das Gros des Kaders steht. Fast alle werden weiter machen. Wir müssen die jungen Spieler noch näher an die Leistungsträger bringen und den einen und anderen Externen holen. Allerdings werden wir dafür die Entwicklung in der Region abwarten müssen. ZS/II ist in die 2. Liga aufgestiegen. Was mit der 1. Liga-Equipe passiert, ist unklar. Ebenfalls, was mit Rheinfelden geht, das sich gegen den Abstieg wehrt.» In den nächsten Jahren kann Laufen noch nicht auf den grossen Nachschub aus dem eigenen Nachwuchs hoffen, doch so lange in der ersten Mannschaft gut gearbeitet wird, wächst auch der Nachwuchs heran.

SKELETON

VOLLEYBALL

Enttäuschendes letztes Weltcup-Rennen

Entscheidendes Wochenende

WOS. Der Laufner Lukas Kummer belegte den enttäuschenden 23. Rang beim letzten Weltcup-Rennen der Saison im Skeletonsport der Männer in Sochi (Russland). Die Rennen dauerten vom 3. bis zum 18 Februar. Die letzte Station der Viessmann Weltcuptour 2012/2013 war der vorolympische Event in Sochi. Auf der neuen Olympiabahn in Rosa Khutor wurde das letzte und 9. Rennen der Saison ausgetragen. Bester Schweizer ist enttäuscht Nach einem völlig misslungenen Lauf im unteren Bahnteil, wo es teilweise bergauf geht, verlor Kummer vom Sweiss Skeleton Team über 2 Sekunden auf den Seriensieger Martins Dukurs und klassierte sich lediglich auf dem 23. Rang. Immerhin war er bester Schweizer. Olympia-Test Das Resultat spiegelt ein wenig den Verlauf der Saison, ist aber für Kummer eine grosse Enttäuschung, hat er sich doch beim Olympia-Testevent mehr als nur ein 23. Rang erhofft, nach dem Aufwärtstrend in den vergangenen Wochen. Rangliste: 1. Martins Dukurs (LAT) 2. Alexander Tretiakov (RUS) 3. Frank Rommel (GER) Ferner: 23. Lukas Kummer (SUI) 24. Michael Höfer (SUI).

Auf gehts!: Die Damen des Volleyballclubs Laufen sind bereit.

fab. Am kommenden Wochenende geht es für die Damen des Volleyballclubs Laufen ums Ganze. Sie kämpfen um den Verbleib in der 1. Liga. Dabei treffen sie auf den Achtplatzierten der Gruppe A, VBC Cossonay II. Die erste Mannschaft dieses Vereins spielt in der Nationalliga A. Es ist somit zu erwarten, dass sich die Gegnerinnen der Damen Verstärkung von den Höherklassierten holen, um sich den Ligaerhalt zu sichern. Doch die Laufnerinnen werden von Trainer Marco Boccali bestens auf die Spiele eingestellt sein, sodass sie mit Selbstvertrauen und dem nötigen Ehrgeiz auftreten werden. Das Hinspiel fin-

FOTO: ZVG

det am Samstag, 23. 2., um 14.30 Uhr in Cossonay statt. Einen Tag später empfangen die Laufnerinnen die Damen aus dem Kanton Waadt um 14.00 Uhr im Gym Laufen. Der Sieger aus diesen beiden Partien verbleibt definitiv in der 1. Liga. Für den Verlierer ist jedoch noch nicht alles vorbei. Er hat am Wochenende vom 2./3. März nochmals eine kleine Chance, den Ligaerhalt zu schaffen. Im Anschluss an die Damenpartie treffen die Herren um 17.00 Uhr in ihrem letzten Meisterschaftsspiel auf VC Los Unidos Ob. Seetal. Die Laufner sind auf dem guten dritten Tabellenrang klassiert. Für sie ist die Saison anschliessend zu Ende.


Schwarzbuben für Remo Ankli Wir unterstützen die Kandidatur von Remo Ankli, Kantonsrat und Gemeindepräsident von Beinwil

in den Regierungsrat Co-Präsidium: Marion Ammann, Opernsängerin, Dornach; Rolf Grütter, alt Kantonsrat, Breitenbach; Hanspeter Stebler, alt Kantonsrat, Nunningen Esther Altermatt, Gemeindepräsidentin, Büren; Bruno Baud-Mangold, alt Gemeinderat, Nuglar; Walter Borer, alt Kantonsrat, Erschwil; Dr. Hans Büttiker, Kantonsrat, Dornach; Monika und Kaspar Eigenmann, Hofstetten; Deborah Fischer-Ahr, Gemeindepräsidentin, Hofstetten; Thomas Frank, Gemeinderat, Rodersdorf; Donat Fritsch, Unternehmer und Gemeinderat, Hofstetten; Patrick Gassmann, alt Gemeindepräsident, Breitenbach; Regula Gilomen, alt Kantonsrätin, Gempen; Richard Grolimund, Rentner, Erschwil; René Häner, alt Gemeinderat, Nunningen; Hermann Giger, Breitenbach; Christoph Hänggi, Präsident Alterszentrum Bodenacker, Meltingen; Guido Hänggi, alt Kantonsrat, Breitenbach; Werner Hartung, Gemeindepräsident, Büsserach; Kurt Henzi, alt Gemeindepräsident, Dornach; Robert Hofer, Dornach; Georg Hofmeier, alt Kantonsrat, Nuglar; Christian Huber, Büsserach; Christian Jäger, alt Kantonsrat, Dornach; Dieter Jeker, Büsserach; Heiner Jeker, Pensionär, Büsserach; Ueli Joss, Gempen; Edgar Jungo, Dornach; Franz Kilcher, Dornach; Ruedi Kohler, Zullwil; Dr. Dieter Künzli, Gemeindepräsident, Breitenbach; Dr. Heinz Lanz, alt Kantonsrat, Gempen; Erich Lutz, Gemeindepräsident, Kleinlützel; Hans-Peter Marti, Oberrichter, Breitenbach; Armin Nüssli, Rodersdorf; Hans Oser, alt Gemeindepräsident, Hofstetten; Willi Pfund, Dornach; Heidi und Marcel Rauber, Breitenbach; Stephan Renz, alt Gemeindepräsident, Hochwald; Paul Schönenberger, Inhaber Treuhandbüro, Flüh; Ruth Saladin, dipl. Architektin, Seewen; François Sandoz, Gemeindepräsident, Bättwil; Mark Seelig, Gemeindepräsident, Witterswil; Fredi Simonetti, Breitenbach; Patrik Stadler, Gemeinderat, Gempen; Heiner Studer, Kantonsrat, Nunningen; Christian Thalmann, Kantonsrat, Breitenbach; Silvia Vögtli, Hochwald; Martin Vogel, Unternehmer, Büren; Mark Winkler, Unternehmer, Witterswil. Treten Sie dem Komitee bei: Finanzielle Unterstützung:

www.fdp-dorneck-thierstein.ch Raiffeisenbank Dornach, Konto «Unterstützung für Remo Ankli» IBAN CH80 8093 9000 0039 1663 7

Kontaktadresse: Hanspeter Stebler, Zwigackerstrasse 19, 4208 Nunningen

Kreuzworträtsel Der glückliche Gewinner der Ausgabe von letzter Woche ist Anita Sütterlin, Leimertsgartenweg 4 4222 Zwingen Der Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken wurde gespendet von Beauty Concept, Breitenbach

Das gesuchte Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen F 061 789 93 30 E inserate.laufen@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei: Schwarzbuebe-Apotheke Breitenbach Die Lösungen müssen spätestens bis Dienstag, 26. Februar 2013 12 Uhr, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


10

THIERSTEINER WOCHENBLATT

Donnerstag, 21. Februar 2013 Nr. 08

BEINWIL

Frau Holle in Hochform

Bitte selber anbügeln: Talstation Skilift Hohe Winde.

Tief verschneite Bäume, Pulverschnee vom Feinsten: Auf der Hohen Winde herrschen ideale Bedingungen, um mit Ski und Snowboard dem Wintersport zu huldigen.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

aum zu glauben, aber ausgerechnet während der Fasnachtsferien hatte Frau Holle Erbarmen mit den Kindern und Schneesportlern und schüttelte ihre Decken kräftig über dem Skiparadies von Beinwil aus. «Hier kann unsere Familie unkompliziert und günstig Skifahren», meint Mirjam Jeker. Sie und ihre beiden Kinder lassen sich im Viertelstundentakt vom Bügellift auf die Bergstation der Hohen Winde ziehen, um die Ab-

fahrt durch romantischen Waldpartien und über hügelige Weiden zu geniessen. «Wir sind das grösste Skiparadies im Schwarzbubenland», erklärt Martin Borer, der mit seinem Bruder Friedrich den Skilift mit einer Länge von 1320 und einer Höhendifferenz von 300 Metern geplant und realisiert hat. Kein Gedränge, keine Hektik und trotzdem eine abwechslungsreiche Abfahrt, so macht Skifahren richtig Spass. Seit 1976 läuft der Skilift jeden Winter und wird von einer Handvoll Männern im Frondienst betrieben und unterhalten. «Wir führen alle Reparaturen selbst aus», fährt der 87-jährige Borer fort. Liebevoll streicht er über die beiden Lastwagen-Dieselmotoren, die im Untergeschoss geräuschvoll den Takt angeben und oben das Schwungrad mit dem Seil antreiben. Es war zu teuer, den Starkstrom in diese verlassene Gegend auf 760 m ü. Meer zu ziehen, begründet Martin Borer die Anschaffung dieser mächtigen Sechszylindermotoren. «Wenn einer der beiden ausfällt, kön-

nen wir den Skilift immer noch in Betrieb halten», lautet die einfache Lösung. Hundert Bügel hängen am starken Seil und bewegen sich mit der stattlichen Geschwindigkeit von 2,5 m pro Sekunde bergwärts. Für die Kleinsten steht der Pinocchio-Kinderlift zur Verfügung, der gratis benützt werden kann. Der ganze Betrieb ist selbsttragend, Löhne und Dividenden werden keine bezahlt. Die Halbtageskarte kostet 12 für Kinder und 18 Franken für Erwachsene. Im gemütlichen Restaurant an der Talstation können sich die Gäste aufwärmen und leisten gleichzeitig einen Zustupf an die Betriebskosten. Dank geräumter Strasse kann bis zur Talstation mit dem Auto gefahren werden. Wer mit dem Postauto (Linie 111) anreist, wird an der Haltestelle Schachen mit dem Shuttle-Bus abgeholt.

BREITENBACH

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Musikcomedy mit «Les trois Suisses»

Susanne Koch Hauser in den Kantonsrat

Remo Ankli in den Regierungsrat

WOS. Die populäre MusikcomedyBand beeindruckt am 1. März in Breitenbach mit ihrem neuen Programm «Herzverbrecher» wie gewohnt mit einfallsreicher Instrumentierung, raffiniertem Gesang und subtilem Humor. Drei charmante, lebenserfahrene Herren versuchen die Klippen der Midlife-Crisis zu umschiffen und lassen ihr Liebesleben Revue passieren. Sie sinnieren über die kleinen, feinen Unterschiede zwischen Mann und Frau, Trieb und Treue, Single- und Paarleben. Fazit: Die Sehnsucht nach glücklicher Zweisamkeit lässt die liebenswürdigen Casanovas erneut Charmeoffensiven auf die begehrte Damenwelt starten. So erwarten Sie herzzerreissende Szenen, Komik und berührende Momente, eingebettet in einen betörenden musikalischen Soundtrack der letzten 30 Jahre Pop- und Rockmusik.

Susanne Koch Hauser ist bestens gerüstet, die Amtei Dorneck-Thierstein in Solothurn zu vertreten. Sie wird sich engagiert und hartnäckig dafür einsetzen, dass auch die kommende Generation gute Rahmenbedingungen in Umwelt, Ausbildung und Arbeitswelt antrifft. Als langjährige Gemeindepräsidentin, die dank ihrer grossen Exekutiverfahrung die Anliegen der kleineren und mittleren Gemeinden kennt, wird sie sich gegen weitere Abwälzungen von Lasten durch den Kanton auf die Gemeinden zur Wehr setzen. Als Präsidentin der Kreisschule Thierstein West wird sie sich für die Schullandschaft des Schwarzbubenlands stark machen, damit unsere Kinder gut auf das Arbeitsleben vorbereitet werden. Mit ihrer Wahl ist auch gewährleistet, dass weiterhin eine kompetente Frau das Schwarzbubenland vertritt! Geben auch Sie Susanne Koch Hauser die Stimme, damit sie in Solothurn die Interessen unseres Kantons und insbesondere jene unserer Randregion vertreten kann. Für die Regierungsratswahlen empfehlen wir Roland Heim und Roland Fürst. Beide sind fachlich gut gerüstet und werden sich auch für die Anliegen des Schwarzbubenlands einsetzen.

Das staatsmännische Auftreten, die ruhige und besonne Art, das sorgfältige Abwägen der Argumente, um dann leistungsorientiert zu arbeiten. Diese sind die Eigenschaften warum ich Remo Ankli wähle. Martin Vogel, Büren, Unternehmer und Kantonsratskandidat

Jürg Jeanloz

K

Breitenbach, Freitag, 1. März 2013, 20.00 Uhr, kath. Pfarreisaal (Veranstalter: Kultur- und Leseverein Breitenbach, www.klv-breitenbach.ch) Vorverkauf: Schwarzbuebe Apotheke, Tel. 061 781 24 44

K469214/003-738357

Hansruedi Vogt und Reinhard Hänggi, CVP Erschwil

Auskünfte geben Telefon 061 791 90 10 oder Internet www.hohe-winde.ch. Mittwoch: 13.00–16.30 Uhr, Samstag und Sonntag: 9.00–16.30 Uhr


THIERSTEINER WOCHENBLATT

Donnerstag, 21. Februar 2013 Nr. 08

11 BREITENBACH

Ein grosses Jodlerfest Der Jodlerklub Bärgbrßnneli Liesberg hat die Delegiertenversammlung des Nordwestschweizerischen Jodlerverbands in Breitenbach perfekt organisiert. Benildis Bentolila

E

in so schÜnes Lied habe ich schon lange nicht mehr gehÜrt, sagte Dieter Kßnzli, Gemeindepräsident von Breitenbach, nachdem das ErÜffnungslied Bärgarve, verklungen war. Mir lief es beim AnhÜren kalt den Rßcken hinunter. Peter Scheurer, Gemeindevizepräsident von Liesberg, doppelte nach: Beim AnhÜren dieses wunderbaren Jodellieds aus Hunderten von Kehlen habe ich mich gefragt, wann ihr alle aus vier Kantonen zusammen geßbt habt.

Werner Hänggi Malergeschäft Oberfeld 121 4233 Meltingen Tel. 061 791 07 80

%Â VVHUDFK

Roland Stebler Bodenbeläge Ramstenrßtti 19 4208 Nunningen Tel. 061 791 94 43

Parkettarbeiten Teppiche, Laminat PVC-Beläge Kork, Linoleum

Ihr Spezialist fĂźr den besonderen Wohnraum oder Wintergarten und der Profi fĂźr die spezielle Fenster- oder Dachbeschattung

schreinerei ming mobile 079 423 52 49 4233 meltingen www.schreinerei-ming.ch info@schreinerei-ming.ch

4208 Nunningen

KNECHT GmbH Tel. 061 791 04 43 www.knechtgmbh.ch

Hof Prinzi, 4204 Himmelried Telefon 061 941 25 73 www.luethi-gartenbau.ch

Singen statt streiten Die beiden BehÜrdenmitglieder beschrieben perfekt, was ein Zusammentreffen unter Jodlerinnen und Jodlern bedeutet. Auch wenn es sich um eine Delegiertenversammlung handelt, das gemeinsame Singen und Jodeln und Juzen ist wohl fßr die meisten das Wichtigste. Wenn dann noch die Alphornbläser und die Fahnenschwinger, welche im Nordwestschweizerischen Jodlerverband (NWSJV) eingeschlossen sind, dazu kommen, ist die Welt fßr alle, denen unsere Heimat viel bedeutet, vollkommen. Da sitzen sie stundenlang beieinander und schwatzen und lachen. Scheint irgendwo eine schwierige Diskussion aufzukommen, stimmt jemand ein Lied an und alle fallen ein in den Gesang. Die Einigkeit ist wiederhergestellt. Stolz sind Jodlerinnen und Jodler auf ihre Trachten. Männer und Frauen tragen ihr festliches Kleid. Das Alphorntrio Richard Vela, Bin-

Jodlerfamilie: Die Ehrendamen Andrea Fringeli und Doris Laffer und der Fähnrich RenÊ BÊgueFOTO: BENILDIS BENTOLILA lin ehren die Vereinsfahne.

ningen (in der Tracht seiner Heimat, dem Mendrisiotto), Markus Aebi, Reinach, und RenÊ Buser, Nuglar, erÜffnete die 78. DV mit Dank von HansjÜrg Sommer, unterstßtzt von den Fahnenschwingern Pascal Oberli, Himmelried, und Ueli Bringold, Beinwil. Grosse Veteranenehrung Verbandspräsident Edwin Meister freute sich, dass trotz Schnee und Fasnacht sich bereits am Nachmittag fast 500 Personen in der MZH Grien von Breitenbach einfanden. OK-Präsident Hanspeter Steiner, Aktivmitglied des organisierenden Jodlerklubs Bärgbrßnneli Liesberg, kßndigte fßr den Abend zur 28. Veteranenehrung, welche von Vizepräsidentin Silvia Meister, Matzendorf durchgefßhrt wurde, gar 850 Personen

an. Der Verband zählt 2394 Mitglieder. Kassier Heiko Steiner, Liesberg Dorf, konnte einen Jahresgewinn von knapp 1000 Franken melden. Ulrich Bucher, OK-Präsident des Jodlerfests in Derendingen vom 7. bis 9. Juni 2013, rief den Anwesenden in Erinnerung: In 111 Tagen ist es so weit, dass wir uns in der schÜnen Tracht und frisch frisiert wiedersehen. Karin Niederberger, Präsidentin des EidgenÜssischen Jodlerverbands, machte Reklame fßrs EidgenÜssische in Davos im 2014. Merkt euch, rief sie den Anwesenden zu, fßr ein Jodlerfest ist kein Weg zu weit! Der frÜhliche Nachmittag schloss nach Abhaken der 14 Traktanden mit dem Steimanndli-Juiz von AndrÊ von Moos unter der Leitung von Daniel Wermuth.

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Bei sechs Gemeinderäten in Grindel ist einer zu viel

Wählt Albert Studer

In der Gemeindeordnung der Gemeinde Grindel ist unter § 23 Absatz 1 festgehalten: Der Gemeinderat zählt fßnf Mitglieder. Weshalb es in Grindel allerdings schon seit mehreren Jahren, ganz offensichtlich ein sechstes Gemeinderatsmitglied gibt, entzieht sich momentan dem Wissen des amtierenden, offiziellen Gemeinderats. Dieses ominÜse, selbst ernannte, sechste Gemeinderatsmitglied organisiert seit mehreren Jahren diverse Gemeindegeschäfte, handelt mit unserer Nachbarsgemeinde neue Wasserpreise aus und besitzt Kenntnisse, von denen die offiziellen Gemeinderäte nur träumen kÜnnen! Allerdings scheint es unserem selbsternannten Mitglied nicht bewusst zu sein, dass er mit diesem ßber Jahre ausgeßbten Verhalten ganz klar gegen die im Jahre 1994 erstellte und von ihm persÜnlich unterzeichnete Gemeindeordnung der Gemeinde Grindel verstÜsst. Auch § 24 Absatz 1 des selben Reglements scheint unserem ominÜsen Mitglied nicht mehr so richtig in Erinnerung zu sein, denn ansonsten wäre ihm durchaus bewusst, dass da steht: Der Gemeinderat (hier ist mit Sicherheit der offizielle Gemeinderat gemeint) ist das vollziehende und verwaltende Organ der Gemeinde. Durch das Verhalten dieses selbst ernannten Gemeinderats kam der amtierende, offizielle Gemeinderat zum Schluss, dass ßber die vielen Jahre, oder eventuell auch durch die vielen, seit dem Jahr 1994 erstellten Kopien des besagten Reglements, ein gewichtiger Paragraph aus der Gemeindeordnung der Gemeinde Grindel verschwunden sein muss! Bestimmt gibt es in diesem, vom selbsternannten Mitglied erarbeiteten

und unterzeichneten Reglement, einen Paragraphen, in dem geschrieben steht: Je nach Wille und Dreistigkeit ist es durchaus mÜglich, sich selbst zum Gemeinderat, oder auch gleich zum Gemeindepräsidenten zu ernennen! An der ausgedehnten, vom amtierenden, offiziellen Gemeindepräsidenten in Auftrag gegebenen Suchaktion beteiligt sich momentan die gesamte Gemeindeverwaltung, mit allen gewählten Mitgliedern. Auch die Einwohnerschaft wird gebeten, im Dorf nach dem verlorenen Paragraphen Ausschau zu halten und dessen Auffindung sofort an die zuständigen BehÜrdenmitglieder zu melden! Sollte der Paragraph nicht aufgefunden, oder gar nachgewiesen werden, dass ein solcher nicht besteht, mßssten die diversen, ßber Jahre vom amtierenden Gemeinderat gesammelten Aufwendungen, die durch das Verhalten dieses ominÜsen Mitglieds verursacht wurden, aufgelistet werden. Und wegen der enormen HÜhe der entstandenen Kosten, wie in der Gemeindeordnung unter § 21 Buchstabe b Ziffer 3 vorgesehen, der Gemeindeversammlung zur Kenntnisnahme vorgelegt werden. Abschliessend mÜchte der amtierende, offizielle Gemeinderat auf die bevorstehenden Gemeinderatswahlen aufmerksam machen, damit die Gemeinde von einem vollständigen Gemeinderat geleitet werden kann. Also liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Grindel, meldet euch! Die Gemeinde Grindel ist auf eine aktive Beteiligung der BevÜlkerung angewiesen, Nur der offizielle Weg ist der richtige Weg — alle anderen Wege hÜhlen die demokratischen Grundrechte aus. Gemeinderat Grindel

Bei den Regierungsratswahlen geht es um weitere Stärkung der bßrgerlichen Mehrheit, wobei die SVP entsprechend ihrem Wähleranteil in die Regierung eingebunden werden muss. Mit Albert Studer haben wir eine kompetente PersÜnlichkeit, welche die Anliegen der einfachen Bßrgerinnen und Bßrger kennt. Mit seinen Erfahrungen als Gemeinderat, Gemeindepräsident von Hägendorf und Kantonsrat ist er fßr die Regierungsarbeit bestens gerßstet. Als Unternehmer mit Angestellten verfßgt er ßber Wirtschafts- und auch Fßhrungserfahrung. Als volksnahe PersÜnlichkeit ist er bereit Regierungsverantwortung zu ßbernehmen, und lÜsungsorientiert mitzuarbeiten. Mit seiner bodenständigen Haltung und verantwortungsbewussten Einstellung gegenßber allen Regionen verdient er grosse Unterstßtzung. Geben Sie Albert Studer Ihre Stimme. Beat Balzli, Amteipräsident SVP Dorneck-Thierstein


DORNECKBERGER UND LEIMENTALER WOCHENBLATT

12

Donnerstag, 21. Februar 2013 Nr. 08

NUGLAR

– GEDANKENSTRICH –

Wie das Wildschwein auf den Teller kommt

Das Pferd in der Lasagne

Spezialität ist ein inflationäres Wort, gerade in der Gastronomie. Wenn eine Beiz jedoch ganzjährig Wildschwein-Speisen anbietet, darf der Küchenchef mit Recht von Spezialitäten reden. Denn allein der Weg von der Wildsau in die Pfanne ist speziell – selbst dort, wo es von den Tieren wimmelt. Melanie Aprin

E

s häufen sich Jahr für Jahr die Wildsauen in unserer Region», sagt der Gastronom und Bierbrauer Martin Klotz. Er ist Geschäftsführer der Alten Brennerei in Nuglar. Wo früher mal Schnaps gebrannt wurde, gibt es heute ein kleines Restaurant. Hier bereitet Küchenchefin Susanna Keller das ganze Jahr über Wildsau-Variationen zu. Klotz und Keller kaufen ihr Fleisch in der Region. Klotz sagt, dass es für Otto Normalverbraucher schwer sei, «das begehrte Stückchen Fleisch zu bekommen». Denn ob nun Wildschwein-Bratwürste oder Wildschwein-Gulasch – nichts von dem finde sich in Supermärkten und auch nicht beim regulären Metzger. So entstehe Klotz zufolge der Eindruck, «dass ein kumpelhaftes Netzwerk von Jägern die kulinarische Verwertung steuert». Immerhin würden jährlich Tausende von Wildschweinen geschossen.

Das Mysterium lichtet sich im Dialog mit Jägern wie Luzius Götz. Er ist in den Wäldern rund um Nuglar zugleich der Wildhüter. Götz bestätigt, dass die Abschusspläne von Basel-Land und Solothurn bei jeweils rund 1000 Sauen im Jahr liegen. Es sei aber nicht so, «dass die Jäger den Absatz steuern und bestimmen, wer etwas bekommt und wer nicht». Auch Roger Zimmermann, Revierförster vom Forstbetrieb Dorneckberg und einer von neun Jägern im Revier von Nuglar, will von einem ominösen Weg der Schweine auf den Teller nichts wissen. Es sei nicht schwierig, an ein saftiges Stück Wildschwein heranzukommen, und es wäre schön, «wenn mehr örtliche Restaurants dieses Fleisch anbieten würden». Das gelte vor allem für seinen Wirkungskreis, in dem das Schwarzwild schon seit vielen Jahren Schäden anrichte. Auch daher seien Wildsauen auf freiem Feld inzwischen quasi Freiwild. «Trifft ein Mitglied unserer Jagdgesellschaft ausserhalb des Waldes auf ein Wildschwein, sollte er schiessen», erklärt Zimmermann. Der Schütze habe dann ein Vorkaufsrecht. «Kauft er seiner Jagdgesellschaft das erlegte Tier nicht ab, bekommt es die Gesellschaft.» Die Jagdgesellschaft darf das Schwein verwerten. Zuvor müsse ein Tierarzt es jedoch auf Parasitenbefall – speziell auf Trichinen – überprüfen. Das müsse auch der Schütze machen lassen, wenn er das Fleisch für den Eigenbedarf oder privaten Verkauf haben wolle. Bringt der Jäger das Fleisch unter die Leute, sollte er sich an den Fixpreisen der Jagdgesellschaft orientieren. Der Preis sei im Schwarzbubenland recht stabil und schwanke – «je nach Grösse der Wildsau» – zwischen drei und sieben Franken pro Kilo. Ein Abnehmerproblem habe seine Jagdgesellschaft übrigens nicht: «Bisher sind wir noch nie auf einem Stück sitzen geblieben.»

Gaby Walther Auf dem Tisch dampft eine Lasagne. Schnell ist sie zubereitet, 45 Minuten im Backofen erwärmen und fertig. Kein Zwiebelschneiden, Fleischanbraten, Tomatensauce- und Bechamelsaucerühren, kein stundenlanges Kochen, kein Geschwirrabwaschen. Fixfertig steht das Essen nach kurzer Zeit in der Aluschale auf dem Tisch.

Noch nicht pfannenfertig: Martin Klotz bietet das ganze Jahr über Wildschweinkost aus der FOTO: ZVG Region an.

NUGLAR-ST. PANTALEON

VERANSTALTUNG

Auch im Idyll gibt es viel zu tun

Ökumenischer Suppentag in Flüh

map. Es gibt Dörfer, die wegen ihrer Landschaft selbst im Winter ein bisschen grüner wirken als andere. Die Schwarzbuben-Dörfer Nuglar und St. Pantaleon fallen in diese Kategorie. Von einer Ökogemeinde möchte hier dennoch niemand sprechen. «Natürlich stimmt es, dass die Natur bei uns intakt wirkt», sagt Patrick Saladin, der die Forst-, Natur- und Landschaftskommission leitet. Er denkt dabei an die Hochstamm-Landschaft mit den Tausenden von Obstbäumen und die vielen Wiesen, die der Gemeinde den Ruf einer «grünen Perle» eingebracht haben. «Sicher erweckt das den Eindruck, dass es hier sehr ökologisch zugeht.» Wer indes «die Lupe draufhält», finde «vergängliche Strukturen». Er meine damit «unscheinbare Biotope wie Altgrasstreifen, Tümpel, Lesesteinhaufen oder totes Holz von abgestorbenen Bäumen». Diese Strukturen «fallen unserem Ordnungssinn zum Opfer, was Tieren, wie etwa der Zauneidechse oder dem Hermelin ihren Lebensraum raubt». So seien «einige charakteristische Tierarten der Obstgärten wie Steinkauz bereits vor Jahrzehnten auch im Schwarzbubenland verschwunden». Das Gleiche widerfahre «einzelnen Spechtarten, die gerne in voluminösen alten Bäumen residieren und auf viele Insekten angewiesen sind». Sein Appell sei daher, «nicht zu viel Kulturpflege zu betreiben und unserer Flora und Fauna den nötigen Freiraum zu lassen». Das betreffe auch private Gärten: Wer dort Naturräume erhalte, dem würden es «Schmetterlinge, Singvögel, Igel und Co. mit ihrem Besuch danken». Über diesen Appell hinaus geht die Botanikerin Ingrid Dingwall. Sie ist in der Gemeinde seit über zehn Jahren De-

In Nuglar leben ökologisch denkende Menschen: Zum Beispiel der Klimaforscher Staffan Sjögren (l.) und der Geograf Urs Geissbühler. Gemüse vom Biohof ist für sie eine Selbstverständlichkeit und nur der kleinste Beitrag zur Natur.

WOS. Am Samstag, 2. März, findet in der ökumenischen Kirche Flüh um 11.30 Uhr der ökumenische SuppenZmittag statt. Am Samstag, 16. März, ab 11.30 Uhr wird in der Mehrzweckhalle Witterswil der ökumenische Reistag durchgeführt. Nebst dem Geniessen des gemeinsamen Essens soll mit der Spende gleichzeitig ein Zeichen gegen den Hunger in der Welt gesetzt werden. Brot für alle/Fastenopfer sammelt in diesem Jahr unter der ökumenischen Kampagne 2013 für das Länderprojekt Indien.

FOTO: MELANIE APRIN

LESERBRIEF legierte für den Naturschutz. Die Expertin erinnert daran, dass ein Gros der Natur «nicht in der Bauzone liegt, sondern Wald und Wiese ist». Es sei daher mit ein paar Sträuchern aus dem Gartenzentrum und Steinhaufen nicht getan. Man müsse die grossen Flächen ausserhalb des Dorfes schützen, solange die Arten noch vorhanden seien. Früher hätten die Leute vielleicht nicht gewusst, was für seltene Arten in unserer Gegend existieren. Doch seit 1998 gebe es ein Naturinventar. Seither sei alles bekannt. Es schmerze, «wenn dieses Wissen nicht in aktiven Naturschutz umgesetzt wird». Aktuell stecke in dieser Hinsicht viel Hoffnung in dem ökologischen Vernetzungsprojekt der Dorneckberg-Gemeinden. Durch das Projekt werden nach Auskunft der lokalen Imkerin Elisabeth Glaser beispielsweise «Waldränder und Hecken aufgewertet» – was auch für ihre inzwischen durch zu viele fremdländische Pflanzen bedrohten Bienen gut sei. All das reiche aber nicht, sagt Glaser. Wichtig sei, dass die Menschen wieder ein allgemein intaktes Umweltbewusstsein entwickelten.

Da trifft es sich gut, dass viele Zuzüger genau das mitbringen. Denn wegen der Idylle haben sich in Nuglar-St. Pantaleon etliche Naturschützer wie der Geograf Urs Geissbühler angesiedelt. Seit acht Jahren engagiert auch er sich in der Forst-, Natur- und Landschaftskommission und unterstützt darüber hinaus Hochstamm Suisse und Pro Specie Rara. Vor seinem Haus in nachhaltiger Holzbauweise steht zudem das örtliche Depot eines Bio-Hofs, der den Dorfkunden wöchentlich Gemüse liefert. Ein solcher Kunde ist der promovierte Klimaforscher Staffan Sjögren, den es aus Schweden zurück in die Heimatregion seiner Frau verschlagen hat. Auch er interessiert sich sehr für die «Bottom-up-Bewegung», die er hier angetroffen habe und bei der sich in seinen Augen neue und alte Bürger gemeinsam für die Natur einsetzen. Saladin sagt dazu, dass man die Alteingesessenen indes kaum für Ökologie sensibilisieren müsse. «In denen steckt der Naturschutz schon drin. Daher wurde diese wunderbare Kulturlandschaft auch bis heute erhalten.»

Martin Vogel in den Kantonsrat Ich wähle Martin Vogel, weil er Worten Taten folgen lässt und die Interessen der Bevölkerung und nicht der Politik vertritt. Urs Bussmann, Bättwil

Qualité & Prix steht auf der Verpackung. Preisgünstige Qualität – ein Widerspruch in sich, das sollte dem Konsumenten auffallen. Aber natürlich erwarte auch ich keine hausgemachte Lasagne, gebe mich zufrieden mit weich gekochten Pastablättern, übergossen mit einem Gemansche von roter Sauce, die dank ihrer Farbe irgendwie an Tomaten erinnert und noch lange, auch nach dem Zähneputzen, einen eigenartigen Geschmack im Mund hinterlässt. Das Fleisch, welches in der Sauce herumschwimmt, ist kaum definierbar. Doch das ist egal, es interessiert mich nicht, von welchem Teil des Rindes es abstammt, noch weniger interessiert es mich, wie das Rind gehalten wurde. Noch besser – ich weiss es nicht, denn bei dem günstigen Preis kann es nur aus einer Masttierzucht sein, gezeugt mit dem einzigen Zweck, unter kostengünstigen Bedingungen schnell zu wachsen, um, viele Kilometer weiter, unter noch günstigeren Bedingungen geschlachtet zu werden. Würde ich das alles genauer wissen, würde ich wohl keinen Bissen runterbringen. Doch das Einzige, was mich interessiert, ist, dass das Fleisch von einem Rind abstammt. Und nun erfahre ich, dass dem gar nicht so ist. Ein riesiger Lebensmittelskandal wurde aufgedeckt – das Rind war ein Pferd. Anstelle von nur Rindfleisch wurde auch Pferdefleisch in die Lasagne gemixt. Das ist wirklich tragisch. Nicht weil das Fleisch minderwertig wäre. Im Gegenteil, Pferdefleisch ist hochwertig, enthält mehr Eisen und weniger Fett als Rindfleisch. Doch so ein Pferd gehört einfach nicht in eine Lasagne. Ein Pferd ist ein edles, schönes Tier, auf dem es sich reiten lässt, wohingegen die Rindviecher nur blöd auf der Weide, ach nein, zusammengepfercht im Stall stehen und mit ihren grossen Kulleraugen dumm aus der Wäsche schauen. Nein, Lasagne mit Pferdefleisch esse ich nicht, da mache ich es doch lieber wie die Grossverteiler und werfe das Essen in den Abfall. Armes Pferd, bist umsonst gestorben, wirst nicht einmal gegessen! Mit Gentests soll nun sichergestellt werde, dass wirklich kein Pferd mehr als Rind deklariert wird. Bravo, das Geld wird nicht in gute Tierhaltung, sondern in aufwendige Tests investiert. Richtig so, der Konsument soll wissen, was er isst. Ich habe natürlich immer noch Hunger und überlege, ob ich nun eine Kalbsbratwurst, in der sicher kein Pferd, höchstens ein Schwein steckt, braten oder doch lieber eine Büchse Ravioli öffnen soll.

Hugo Ruf in den Regierungsrat Bei einer Wahl im ersten Wahlgang führen Hugo Ruf und sein OK drei Volksfeste durch. Im oberen Kantonsteil (SolothurnGrenchen), im unteren Kantonsteil (Olten-Niederamt) und im Schwarzbubenland wird je ein Volksfest besonderer Art stattfinden. In diesen Regionen wird Hugo Ruf als Regierungsrat auch jeden zweiten Monat für eine öffentliche Veranstaltung zur Verfügung stehen. Nach einer Kurz-Info von ihm wird er Fragen aus dem Publikum beantworten und so die Interessen, Anliegen und Bedürfnisse der Bevölkerung direkt und aktuell kennen lernen. Die Bedürfnisse der Bevölkerung werden ihm immer wichtig sein.

Wählen Sie Hugo Ruf – parteiungebunden – in den Regierungsrat!


30 Jahre Heidi-Reisen Carreisen & Kleinbusvermietung

Basler Ferienmesse 22. – 24. Februar Besuchen Sie uns an unserem Stand – Halle 1, Stand G 09 5% Messe-Rabatt

Ski- und Board-Express SAANENMÖSER oder SÖRENBERG jeweils Samstag und Sonntag bis 30./31. 3. Fr. 65.– inkl. TK für ALLE Altersklassen (in Zusammenarbeit m. Carverb. BE/SO) ADELBODEN-LENK jeweils Samstag und Sonntag bis 30./31. 3. Fr. 79.– inkl. TK für ALLE Altersklassen (in Zusammenarbeit m. Carverb. BE/SO)

Winterferien in Tirol Jeden Sonntag ab 20. Januar bis Sonntag, 10. März, nach Seefeld (6 Hotels), nach Pertisau (6 Hotels), nach Fulpmes (1 Hotel)

Di, 26. Februar, Gourmetschmaus im Schwarzwald 10 Uhr, Fahrt, feines Menü mit Dessert Fr. 72.– Do, 14. März, winterliches Romoos / Äntlibuech 10 Uhr, Fahrt, feines Mittagessen Aktionspreis: Fr. 65.– 19./20. März, Saisoneröffnungshit im Schwarzwald Fahrt, HP im guten Hotel Ehrich, 2× ME, Musik Fr. 239.– Di, 26. März, Metzgete im Sahlenweidli 10 Uhr, Fahrt, Berner Fleischplatte

Fr. 82.–

29. März bis 1. April, Ostern in Südfrankreich Fahrt, HP, 3× ME, Canal du Midi, Bummelzug Fr. 679.– So, 7. April Saisoneröffnungsfahrt / Schwarzwald 8 Uhr , Fahrt, Kaffeehalt, feines Menü mit Dessert Fr. 79.24. bis 30. April, Pilgerreise nach Lourdes Fahrt, Vollpension in guten Hotels

Fr. 965.–

Anmeldungen / Info Tel. 061 771 03 06

Automobilsalon Genf TÄGLICH VON 7. bis 17. MÄRZ 6.10 Uhr Laufen, Car-Terminal (Gratis-Parkplätze sind vorhanden) 7.00 Uhr Basel, Meret-Oppenheimer-Strasse 7.15 Uhr Pratteln, Windrose Carfahrt direkt zum Messegelände Fahrt inkl. Eintritt Fr. 58.– Nur Fahrt, Erwachsene Fr. 49.–

Shopping in Mailand Samstag, 16. 3., 23. 3. 2013, 5.10 Uhr 5 Stunden Aufenthalt im Zentrum

Fr. 65.–

Oper & Musical MADAME BUTTERFLY in der Oper Zürich So, 24. 3., 1 Tag

Fahrt inkl. 1. Kategorie und AE Fr. 355.– THUNERSEESPIELE «Der Besuch der alten Dame» Sa, 20. 7. , 10. 8., 17. 8., je 1 Tag Fahrt inkl. Premium-Plätzen Fr. 200.– THUNERSEESPIELE «Der Besuch der alten Dame» Do, 1. August, 1 Tag Fahrt inkl. 1. Kategorie und Matinee-Brunch Fr. 140.– Verlangen Sie noch heute unsere neuen Reiseprogramme 2013. Die mit * gekennzeichneten Reisen werden im 5*-Brillant-Klasse-Car durchgeführt.

Ausflug mit Sa, 9. 3. – Umweltarena Spreitenbach und Wasserwirbel-Kraftwerk Schöftland Erw. Fr. 33.–, Kind Fr. 26.– (bis 6 J. Fr. 19.–) Anmeldung bis 28. Februar: kontakt@feel-bl.ch

Restaurant Traube, 4227 Büsserach Breitenbachstrasse 19 Telefon 061 781 11 85 Telefax 061 781 11 08 E-Mail: info@traube-buesserach.ch Internet: www.traube-buesserach.ch

Jetzt in der Fastenzeit unsere feinen

Fisch-Spezialitäten

geniessen ab Freitag, 22. Februar 2013 Lassen Sie sich von unserem Angebot überraschen. Auf Ihren Besuch freuen sich Vreni und Ueli Zürcher-Anklin und Personal


Praxiseröffnung

Venenlaserzentrum Wir freuen uns, unsere Praxiseröffnung bekannt geben zu dürfen.

Praxis für Venenerkrankungen Frau Dr. med. Ulrike Käseberg Facharzt für Chirurgie

Herr Dr. med. Nikolaus Linde

Facharzt für Allgemeinmedizin FMH Fähigkeitsausweis Phlebologie (Venenheilkunde) FMH Wir sind seit vielen Jahren auf die Behandlung von Venenerkrankungen aller Art wie Krampfadern, Besenreiser, offene Beine spezialisiert. Unsere Spezialität ist die Behandlung grosser Krampfadern (auch geschlängelte) und Besenreiser mit Laser anstatt Operation, also ambulant in örtlicher Betäubung und ohne «Gummistrümpfe». Krankenkassen-anerkannt. Gerne freuen wir uns über Ihren Anruf unter Tel. 061 761 41 33. Venenlaserzentrum Hauptstrasse 19, 4242 Laufen BL Info unter www.venenclinic.ch


Stark reduzierte Wintermode

70%

. . . solange Lager Me kauft by Mode von Euw in Dornach y

Mode von Euw AG • Mode für Sie & Ihn Nepomuk-Platz 3–5 • 4143 Dornach Telefon 061 713 11 80 • www.mode-voneuw.ch

«Die Vebo Breitenbach dankt dem Männerchor Kleinlützel für die Spende.»

Genossenschaft Grienackerweg 10 4226 Breitenbach Tel. 0041 61 789 93 93 Fax 0041 61 789 93 92

Fahrzeugmarkt

7


DORFPLATZ

Donnerstag, 21. Februar 2013 Nr. 08

17

LESERGALERIE

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Weils so schön war

Sachlich falsch, im Ton daneben

Kirchgarten Nein

Der als Inserat im Wochenblatt veröffentlichte Artikel von Remo Oser unter dem Titel «Ein Baselbieter Gaunerstück» kann aus verschiedenen Gründen nicht unwidersprochen bleiben. Erstens: Indem er als «CVP-Gemeinderat» unterschreibt, erweckt er den Eindruck, die CVP sei gegen die Kandidatur von Thomas Weber für das Amt des Regierungsrats. Tatsache ist: An ihrem Parteitag vom 24. Januar 2013 hat sich die Parteibasis mit 89 zu 11 Stimmen klar für den gemeinsamen Kandidaten der bürgerlichen Parteien ausgesprochen. Zweitens: Remo Oser spricht in seinem Kommentar von «Übeltätern», «Gaunerstück», «Schmierenkommödie». Dabei rückt er Thomas Weber – aber auch Wirtschaftskammer-Direktor und FDP-Landrat Christoph Buser – in die Nähe von Verbrechern. So konstruiert er beispielsweise irgend eine undurchsichtige Machenschaft der Wirtschaftskammer hinter den Kulissen. Tatsache ist: Der Wirtschaftsrat – das Parlament der Wirtschaftskammer – hat an seiner Versammlung am 31. Januar nach einge-

Immer wieder ein Erlebnis: Blick von der Hohen Winde.

hender Diskussion mit grossem Mehr die Unterstützung von Thomas Weber beschlossen. Wie um den demokratischen Entscheid der CVP foutiert sich Remo Oser auch um diesen demokratisch gefällten Entscheid. Drittens: Statt dass Remo Oser Personen derart an den Pranger stellt und öffentlich verbal mit Dreck bewirft, stünde es meinem Parteikollegen besser an, das Gespräch zu suchen, was der Tradition der Christdemokraten entspricht. Das hat er leider nicht getan – und damit nicht nur die Betroffenen vor den Kopf gestossen, sondern insbesondere auch einen Grossteil der CVP-Basis. Tatsache ist: Aus vielen persönlichen Gesprächen weiss ich, dass die überwiegende Mehrheit der CVP nicht mit Osers Kritik einverstanden ist. Weder inhaltlich noch vom Ton her. Wenn Herr Oser derart Mühe hat, demokratische Entscheide der CVP-Basis zu akzeptieren, sind die Christdemokraten womöglich gar nicht mehr seine politische Heimat. e. Landrat Urs Berger (CVP)

LESERBRIEF

FOTO: GEROLD ALLEMANN

Spannender als ein Thriller LESERBRIEF

Entmachtung von Volk und Parlament Es ist wichtig, dass in der Schweiz und im Kanton Solothurn die bürgerlichen Kräfte gestärkt werden. Wohlstand wird durch Arbeit geschaffen und nicht durch Bürokraten. Diese Maxime wurde in Europa abgeschafft und die Schweiz tendiert in dieselbe Richtung. Wir müssen uns daran erinnern, dass wir nicht nur staatsbürgerliche Rechte haben, sondern auch Pflichten. Man versucht aber nach und nach, die Volksrechte auszuhöhlen. Die Ausschaffungsinitiative wird nicht umgesetzt. Auf Grund des (nicht zwingenden) Völkerrechts darf die Schweiz gemäss Bundesgericht einen zu 1½ Jahren Freiheitsstrafe verurteilten mazedonischen Staatsangehörigen nicht ausweisen. Dank der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) sind Mörder, Vergewaltiger und Terroristen ziemlich sicher. Gemäss dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wurde der britischen Justiz verboten, den Hassprediger Abu Hamsa al-Masri von London nach den USA zu überstellen, weil ihm angeblich «inhumane und entwürdigende Behandlung» drohe. Seine «verhältnismässigen» Zitate: «Beseitigt die Ju-

den vom Antlitz der Erde, schlachtet die Ungläubigen ab, errichtet das weltweite Kalifat!». Dem zufolge Raubüberfall verurteilten Häftling Robert Napier wurde eine 2400 Pfund Entschädigung zugesprochen, weil er seinen Nachttopf selber leeren musste und die Auflösung eines illegalen Hausbesetzervereins in der Schweiz verletze angeblich ein Menschenrecht. Es ist ein Hohn, wenn das höchste Schweizer Gericht solche willkürlich neu generierten Menschenrechte unseren von Volk und Ständen angenommenen Verfassungsbestimmungen vorgehen lässt. Am Schluss ist jede Ausweisung menschenrechtswidrig. Allerdings wartet man vergeblich auf ein Urteil, das es als eine Menschenrechtsverletzung betrachtet, natürlichen Personen 75 Prozent Steuern vom Einkommen abzuzwacken. Es scheint, dass wir eine neue Volksinitiative lancieren müssen, dass Landesrecht dem nicht zwingenden Völkerrecht grundsätzlich vorgeht. Dies ist meine Position und die der SVP. Peter M. Linz, Kantonsratskandidat SVP

«Das Ziel müsste sein, dass Migrationspolitik so langweilig wird wie Finanzpolitik», wird Professor Leimgruber, Ethnologe an der Uni Basel, in der Wochenzeitung Zeit (Nr. 7, 07.02.) zitiert. Dabei ist Finanzpolitik spannender als jeder Thriller. Beispiel gefällig? Der Integrierte Aufgaben- und Finanzplan ist das zentrale Planungsinstrument des Regierungsrates. Er stellt darin die geplanten Aufgaben und die Entwicklung der Finanzen über alle staatlichen Tätigkeiten dar und erläutert sie. Den IAFP für 2013–2016 hat der Regierungsrat am 8. Mai 2012 vorgestellt. Bei einem Aufwand von gut 2 Mia. Franken zeigt der IAFP einen Ertrag, der kräftig hinterherhinkt. Der Regierungsrat spricht von einem strukturellen Defizit von 150 Mio. Franken pro Jahr. Auf der Einnahmenseite beklagt der Regierungsrat «reduzierte Ausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank» und «Einnahmenausfälle bei der Staatssteuer». Auf der Ausgabenseite Mehrkosten verursacht durch die «Revision des Krankenversicherungsgesetztes» und «deutliche Kostensprünge namentlich in den Bereichen Bildung und Soziales». Als Gemeinderat mache auch mir Gedanken über die permanente Kostensteigerung in den Aufgabenbereichen Bildung und Soziale Sicherheit. Da wird noch mit dem Hobel daran zu arbeiten

sein. Hier würde ich aber gerne auf eine Position in der Ertragsrechnung des IAFP eingehen, nämlich die Position 462, Finanz- und Lastenausgleich. Der Kanton Solothurn rechnet für 2013–2016 mit gut 220 Mio. Franken pro Jahr aus dem NFA (Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen). Das Eidgenössische Finanzdepartement lobt den NFA als ein «gerechtes Ausgleichssystem zwischen ressourcenstarken und ressourcenschwachen Kantonen. Übermässige und weitgehend unbeeinflussbare Sonderlasten von Bergkantonen und grossen Zentren unseres Landes sollen abgegolten werden». Der Kanton Solothurn ist kein Bergkanton und grosse Zentren haben wir höchstens aus eigener Sicht. Wir sind also ressourcenschwach. Natürlich müssen wir über Einnahmensteigerungen und Ausgabenreduktionen nachdenken! Aber vor allem müssen wir daran arbeiten, uns aus dieser Ressourcenschwäche herauszuarbeiten, auch wenn es sich gemütlicher einrichten lässt am NFA-Tropf. Vielleicht findet das im IAFP 2013– 2016 keinen Niederschlag, weil der ein mittelfristiges Instrument darstellt und diese Aufgabe ist eine wirklich langfristige. Thomas Frank, Gemeinderat Rodersdorf

Es geht natürlich um das Geld. Wer profitiert? Wir haben die Kirchgemeinde, die mit den Einnahmen der Baurechtszinsen ihr Budget aufbessern möchte, um bei schwindenden Mitgliedern die Finanzen im Griff zu halten. Der als segensreiche Investor gepriesene ist eine Pensionskasse, die nur eines braucht: Rendite. Der Investor hat keinen Bezug zu Laufen, ihn interessiert Ihre Meinung nicht. Diese Kasse muss Ihr Geld mit möglichst hoher Rendite anlegen, Punkt. Scheinbar geht beim Kanton alles ein bisschen leichter, wenn man als Millionen schwerer Investor ein Baugesuch eingibt. Da lassen sich durchaus ein bis zwei Stockwerke aufstocken. Klar, der Kanton steht in der Pflicht, er braucht Investoren, um die Wirtschaft anzukurbeln, um den Schuldenberg abzubauen. Man kann luxuriös bauen und das kostet halt etwas. Der Laufner wird dann vergeblich nach einer Wohnung suchen, die für Familien bezahlbar ist. Die Kirche, Planer und Investoren sollten sich doch mal überlegen, ob es nicht ein sozialeres, ökologischeres, nachhaltiges Projekt sein könnte. Warum immer die gleichen Planungsbüros involviert sind, die schon genug hässliche Spuren hinterlassen haben, frage ich mich auch. Es gibt für solche Projekte auch Planer, die es verstehen das Ganze Umfeld mit einzubeziehen und nicht nur einfach ihr Ding hinklotzen. Ich stimme Nein! Eric Schnell, Laufen

LESERBRIEF

Teurer Kirchgarten Die Gemeindeversammlung von Laufen hat den Quartierplan Kirchgarten mit einigen Änderungen genehmigt. Das Referendum zielt auf jene Bestimmungen, die an der Gemeindeversammlung keine Mehrheit gefunden haben. Vor allem geht es dabei um die Gebäudehöhe ab gewachsenem Terrain. Die Mehrfamilienhäuser hinter dem Pfarreiheim an der Röschenzstrasse sind sehr hoch, obwohl es nur drei Geschosse sind; dazu kommt jeweils eine fassadenbündige Attikawohnung. Die Etagen sind drei Meter hoch. Solch hohe Wohnungen sind für günstige Wohnungen nicht üblich. Seid mal ehrlich: Würdet ihr ja stimmen, wenn Ihnen vor Ihrem eigenen Haus eine ganze Wohnsiedlung als Mehrfamilienhäuser vor der Nase gesetzt wird? Das Referendum soll angenommen werden, damit der Quartierplan angepasst werden kann, und stimme NEIN zum vorliegenden Quartierplan Kirchgarten. Anna Bibbò

LESERBRIEF REDAKTIONSSCHLUSS Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Freitag, 15 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen ohne rechtzeitige Vorankündigung kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden.

LESERBRIEF

LESERBRIEF

JA zur Familienpolitik

Ein Schwarzbube in den Regierungsrat

Jede Familie, jede Gesellschaft verändert sich. Nicht immer entsprechen diese Entwicklungen unseren ursprünglichen Vorstellungen. Wie eine Gesellschaft mit Veränderungen umgeht, bestimmt deren Wert. Die Familie ist eine kleine Interessengruppe und hatte bis jetzt keine starke Lobby. In unserer Bundesverfassung gibt es u.a. einen Artikel für die Jungendpolitik, Alterspolitik, Agrarpolitik, Konjunkturund Wirtschaftspolitik usw. Bei einem JA zur Abstimmung Familienpolitik wird sie inmitten dieser wichtigen Anliegen ihren verdienten Platz erhalten. Er wird den Rahmen bilden, damit Familien bessere Wahlmöglichkeiten haben Familie, Beruf und Ausbildung unter einen Hut zu bringen. Eine bedarfsgerechte, moderne Ausrichtung der Familienpolitik bringt für Eltern, Kinder und Arbeitgeber Sicherheit und eine gewisse Beruhigung im Alltag. Sie bringt Stabilität und Kontinuität für alle Kinder und hat positive Auswirkungen auf das Berufs- und Ausbildungsleben. Wie sie Eltern nutzen, liegt in ihrer persönlichen Entscheidung und Verantwortung. Es geht um eine Grundsatzfrage ob der Staat, das sind wir, Familienförderung aktiv betreiben will und

auch welchen Wert sie in unserer Gesellschaft haben soll. Natürlich wird uns diese Familienpolitik etwas kosten; nicht von heute auf morgen. Sie wird uns aber auch viel bringen, wenn wir sie bedarfgerecht umsetzen. Sie verhindert Familienarmut. Sie fördert eine echte Partizipation und bringt einen Mehrwert für Familien, für die Wirtschaft und die Sozialwerke. Dass die Rollenverteilung nicht mehr überall nach altem Muster gelebt wird, ist normal. Die Bildung der Frauen als gleichberechtigtes Geschlecht hat ihren Teil dazu beigetragen. Und wer möchte die Zeiten zurück, als Töchter hören mussten, sie würden sowieso heiraten und deshalb sei keine Ausbildung nötig? Wem Kinder (sprich: Familien) am Herzen liegen, muss JA stimmen für diesen Bundesverfassungsartikel. Nebenbei erhöht sich die Chancengleichheit für alle Kinder durch ein stabiles Betreuungsnetz. Es ist eine Frage der Wertschätzung gegenüber der kleinsten demokratischen Form als Basis unserer Gesellschaft.

Maria Wermelinger-Jäggi, Präsidentin CVP Frauen BL

Nach der Demission des bisherigen Regierungsrates Klaus Fischer aus Hofstetten-Flüh, stammt ausser Remo Ankli kein anderer Regierungsratskandidat mehr aus dem Schwarzbubenland. Keiner der amtierenden zwei Ständeräte und der sieben Nationalräte und Nationalrätinnen des Kantons Solothurn kommen aus dem Schwarzbubenland. Es liegt an uns Schwarzbuben, diese regionalpolitische Frage mit der Stimmabgabe zu beantworten. Remo Ankli ist Gemeindepräsident von Beinwil und seit 2005 Kantonsrat. Seine menschlichen und politischen Fähigkeiten sind die Basis für einen zukünftigen Regierungsrat. Als jüngster Kandidat mit 39 Jahren steht er für einen Generationswechsel im Regierungsrat bereit. Für uns Schwarzbuben ist eine Vertretung im Solothurnischen Regierungsrat zusätzlich von Wichtigkeit, speziell im Interesse für eine Verbindung zum wichtigen Wirtschaftsraum Basel. Ich kenne Remo Ankli seit mehreren Jahren und schätze seinen unermüdlichen Einsatz. Ich wähle Remo Ankli als neuen Regierungsrat aus dem Schwarzbubenland. Georg Hofmeier, Nuglar

Unverständlich Was nicht verständlich ist: Auf dem Kirchgemeindeareal sind 6 Wohnblöcke mit 4(!) Stockwerken geplant. Ich bin überzeugt, dass auf so grosser Fläche (12 000 Quadratmeter) auch 3-stöckig gebaut werden kann, wie im ganzen Hinterfeld üblich und ohne so wuchtig zu wirken. Muss denn immer die Rendite an erster Stelle stehen? Was ich bedaure: Das grosse Fussballfeld steht jederzeit allen Jugendlichen für Sport frei zur Verfügung. Die letzte grosse Grünfläche links der Birs wird unseren Jungen verloren gehen. Claudio Eiselin


Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per 1. Mai 2013 oder nach Vereinbarung einen

Die PRAXIS PFEFFINGEN BL, www.praxispfeffingen.ch sucht infolge Praxiserweiterung eine

Chauffeur C/E

(ca. 80%) mit Stellenantritt per 1. Mai oder 1. Juni 2013. Ihre Tätigkeit in einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis mit komplementärmedizinischer Tätigkeit und Selbstdispensation ist sehr abwechslungsreich. Sie arbeiten in einer modern ausgerüsteten, effizient organisierten Praxis: unter anderem Arbeit am Patienten, Assistenz bei Wundversorgungen, Labor, RX, Ergometrie, Administration (elektronische KG). Wir sind ein Team mit 3 Ärzten und 4 bis 5 MPA. Ihre Bewerbung senden Sie bitte schriftlich mit vollständigen Unterlagen an: Praxis Pfeffingen Im Noll 38, 4148 Pfeffingen Tel. 061 756 98 88 praxis.pfeffingen@hin.ch

Medizinische Praxisassistentin

für den Transport von Kies mit Kippsattelschlepper oder für die Auslieferung von Beton mit einem Fahrmischer. Sie arbeiten gewissenhaft und kundenorientiert, gehen mit Fahrzeugen sorgfältig um und schätzen eine verantwortungsvolle Dauerstelle. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an: PriMa Rent GmbH, z.Hd. Herrn M. Meier, Brislachstrasse 25 4226 Breitenbach, Telefon 061 785 92 00

Gesucht Teilzeit-Angestellte als Coiffeuse

Gemeinderat Himmelried 4204 Himmelried

Wir suchen per 1. Mai 2013 oder nach Vereinbarung eine/einen

Verwaltungsangestellte(n) 60–80% Ihre Aufgabenbereiche: • Führung der Finanzbuchhaltung der Einwohner- und Bürgergemeinde, in Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverwalter • Fakturierung von Steuern und Gebühren • Mahn- und Inkassowesen • Führung der Einwohnerkontrolle • Kundenbedienung am Schalter und Telefon Ihr Profil: • Abgeschlossene kaufmännische Lehre • Mehrere Jahre Erfahrung im Finanz- und Rechnungswesen, mit Vorteil bei einer Gemeindeverwaltung • Sehr gute PC-Anwendungskenntnisse (MS Office) • Genaue, strukturierte und selbstständige Arbeitsweise • Sicherer schriftlicher Ausdruck, Muttersprache Deutsch; Sprachkenntnisse in Französisch und/oder Englisch von Vorteil • Freude am Umgang mit Menschen • Belastbar, kontaktfreudig, flexibel und teamorientiert Was wir bieten: • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen im Rahmen der Dienstund Gehaltsordnung • Abwechslungsreiche, verantwortungsvolle und selbstständige Tätigkeit in einem kleinen Team • Modern eingerichteten Arbeitsplatz Sie haben Interesse an dieser anspruchsvollen Tätigkeit? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, welche Sie bis zum 5. März 2013 an die Gemeindeverwaltung Himmelried, z. H. Herrn Roland Schmid, Hauptstrasse 52, 4204 Himmelried, richten. Wir nehmen Ihre Bewerbungen gerne auch elektronisch entgegen unter: ernst.winistoerfer@himmelried.ch. Für Auskünfte steht Ihnen der Gemeindeverwalter Ernst Winistörfer gerne zur Verfügung (Tel 061 741 17 78). Gemeinderat Himmelried

Restaurant / Dancing Mini-Golf Gartenwirtschaft

Gesucht nach Übereinkunft Service-Angestellte/r 80% Ehrlichkeit ist Bedingung. Interessenten mögen sich melden: Restaurant Chez Georges Grellingen, Tel. 079 325 53 30

Livia Kündig Inhaberin Friedhofstrasse 12 4227 Büsserach Tel. 079 599 92 73

SPILAG AG ist eine etablierte Schweizer Firmengruppe. Wir sind spezialisiert auf die Herstellung und Pflege von innovativer Berufsbekleidung. Wir suchen für unsere Filiale in Laufen BL per 1. Mai 2013 oder nach Vereinbarung eine engagierte und freundliche

Verkäuferin für Herren-, Freizeitmode und Berufsbekleidung (ca. 60%) Ihr Profil: Sie verfügen über mehrjährige Verkaufserfahrung in der Textilbranche, haben Freude am Verkaufen. Ihre Muttersprache ist Deutsch.

Sommersaison Wir suchen auf 1. April 2013

Jungkoch Servicemitarbeiterin Serviceaushilfe, evtl. Student/in für Wochenende Frau M. Halbeisen, Am Passwang 113 4719 Ramiswil, Tel. 062 391 33 13

Die Aufgaben: Nach erfolgter Einarbeitung beraten Sie kompetent und zielgerichtet unsere Kundschaft und helfen so mit, die gesteckten Ziele zu erreichen. Unser Angebot: Wir bieten selbstständiges Arbeiten und Verantwortung in einem erfolgreichen Unternehmen. Unterstützt werden Sie durch erfahrene Kolleginnen. Bitte senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung in deutscher Sprache mit Foto an: Spilag AG, Personalabteilung Baselstrasse 80, 4242 Laufen

Ausbildung • Weiterbildung • Kurse • Lehrstellen

Wir sind eine führende schweizerische Familienunternehmung auf den Gebieten der Blechtechnologie, der Oberflächentechnik und der Metallverpackungen. Unsere rund 130 Mitarbeitenden entwickeln und produzieren anspruchsvolle Lösungen für unsere Kunden in verschiedenen Industrien. Innovative Entwicklungen, höchste Qualität der Produkte und Dienstleistungen sowie kundenorientierte Flexibilität zeichnen die Leistungen unserer Unternehmung aus.

Ausbildung • Weiterbildung • Lehrstellen

Lehrstelle als Restaurationsfachfrau/-mann per August 2013 Die Ausbildung ist ein guter Einstieg in die Berufswelt. Ihre Arbeit ist vielseitig und herausfordernd. Anforderungen: Abgeschlossene Schule Teamfähigkeit und Selbstständigkeit Freude am Kontakt mit Menschen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Schulzeugnisse, Foto). Auf Wunsch Zimmer im Haus. Restaurant Martin Hauptstrasse 94, 4112 Flüh

Die vierjährige Lehre als Anlage- und Apparatebauer/in ist ein interessanter Einstieg in die Berufswelt. Denn als Anlagen- und Apparatebauer/in lässt du ein Produkt vor deinen Augen entstehen. Wir bieten für das Jahr 2013 (Lehrbeginn im August) folgende Lehrstelle an:

Lehrstelle als Anlage- und Apparatebauer/in Du bringst mit: • Abgeschlossene obligatorische Schulzeit • Interesse an Metallen, Werkzeugen und Geräten • Handwerkliches Geschick • Gutes Auffassungsvermögen • Freude an praktischer Arbeit Wir bieten dir: • Eine vielseitige und gründliche Ausbildung mit guter Betreuung • Einblick in die verschiedenen Abteilungen • Ein angenehmes Arbeitsklima Bist du zudem zuverlässig und aufgeschlossen? Dann sende deine Bewerbungsunterlagen an Frau Paola D’Agostino, Leiterin Personal, oder per E-Mail an paola.dagostino@stebler-co.ch. Gerne stehen wir dir unter 061 795 98 83 für weitere Auskünfte zur Verfügung. Stebler + Co. AG, Brügglistrasse 4, CH-4208 Nunningen Tel. 061 795 98 83, Fax 061 795 98 89, www.stebler-co.ch

Der erfolgreiche Weg zu besseren Noten:

Einzelnachhilfe

– zu Hause – für Schüler, Lehrlinge, Erwachsene

durch erfahrene Nachhilfelehrer in allen Fächern. Für alle Jahrgangsstufen.

Telefon 061 261 70 20 www.abacus-nachhilfe.ch K484560

Finde Deine Lehrstelle bei Franz Dreier AG! Wir sind ein in der Nordwestschweiz bekanntes und bestens etabliertes Unternehmen in Türen- und Metallbau. Im Sommer 2013 bieten wir einem engagierten Jugendlichen eine fundierte kaufmännische Berufsbildung. – Starte mit uns in die Zukunft! Unsere Frau Larissa Portaluri freut sich über Dein Interesse und auf Deinen Anruf.

Metallbau und Türen Unterer Eichweg 666, 4245 Kleinlützel Tel. 061 775 75 75


DIES UND DAS

Donnerstag, 21. Februar 2013 Nr. 08

19

ZAHNARZT-TIPP

HOLZSCHLAG

Mundgeruch vermeiden

Sehr gutes Geld für wertvolles Holz

Mundgeruch ist unangenehm – für die Betroffenen wie für ihr Umfeld. Gemäss Zahlen der schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft SSO ist Mundgeruch aber weitverbreitet: Rund die Hälfte der Bevölkerung leidet sogar an chronischem Mundgeruch, der durch Bakterien verursacht wird. Mangelnde Mundhygiene, ein schlechter Zustand der Zähne, Entzündungen der Schleimhäute, des Zahnfleisches oder des NasenRachen-Raumes tragen das ihre zu Mundgeruch bei. Auch Rauchen, Stress, Mundatmung, Fasten und die Einnahme von Medikamenten kann Mundgeruch begünstigen. In den meisten Fällen steht also keine allgemeine Erkrankung dahinter, sondern Probleme in der Mundhöhle. Eine Behandlung durch den Zahnarzt kann darum Abhilfe schaffen. Bei der Behandlung des Mundgeruchs durch den SSO-Zahnarzt werden allfällige Erkrankungen an Zähnen und Zahnfleisch geheilt. Dazu muss der Patient eine gründliche und regelmässige Mundhygiene betreiben, welche die täg-

liche Reinigung der Zungenoberfläche mit der normalen Zahnbürste oder einem speziellen Zungenschaber umfasst. Auf Empfehlung des Zahnarztes können auch desinfizierende Mundspülungen zur vorübergehenden Unterstützung angewendet werden. Neben der zahnärztlichen Kontrolle und Dentalhygiene sind erfrischende zuckerfreie Kaugummis und Pastillen, das Gurgeln mit Mundwasser oder Salzwasser und der Verzicht auf Nikotin und Alkohol eine gute prophylaktische Massnahme. Der regelmässige Verzehr von Nature-Joghurt kann zur Verringerung von schlechtem Atem beitragen und die gestörte Mundflora wiederherstellen. Sprechen Sie Ihren Zahnarzt darauf an, wenn Sie glauben, an Mundgeruch zu leiden. Er wird die notwendigen Abklärungen und therapeutischen Massnahmen vornehmen und Sie gegebenenfalls an Ihren Hausarzt oder einen Spezialisten weiterweisen. Dr. med. dent. Dominik Rychen, Mitglied Zahnärztegesellschaft SSO

VEREINSLEBEN

Bis zum nächsten Jahr! Forstleute der Region: Vor dem teuersten Bergahorn des Wertholzverkaufs Gempen.

Im vollen Gang: Der Apéro-Verein am Schmutzige Donnschtig in Breitenbach.

FOTO: ZVG

LESERBRIEF

Ein Schwarzbube in die Regierung Unser Schwarzbubenland ist eine schöne ländliche Region im nördlichen Teil des Kantons Solothurn. Diese Gegend soll wiederum durch einen Schwarzbuben in der Regierung vertreten sein. Unser Kandidat, Remo Ankli, wohnt in Beinwil am Passwang und erfüllt viele Bedingungen um als Regierungsrat erfolgreich zu werden. Als Gemeindepräsident kennt er die Anliegen der Bevölkerung von der Basis her. Mit seiner Ausbildung als Historiker und Theologe und seinem aktiven

Wirken als Kantonsrat und Parteisekretär der FDP bringt er für eine Tätigkeit in der Regierung unseres Kantons beste Voraussetzungen mit. Ich kenne Remo Ankli als engagierten, vielseitig interessierten und teamfähigen Menschen und kann ihn für dieses Amt, zusammen mit Esther Gassler, bestens empfehlen.

Regula Gilomen, Gempen Alt-Kantonsrätin FDP

SPITEX

Hohe Anforderungen an die Spitex Auf den ersten Blick erscheint uns die Spitex als ein einfaches und unkompliziertes Arbeitsfeld. Auf den zweiten Blick jedoch wird bewusst, wie anspruchsvoll, individuell, komplex aber auch einsam die Spitex-Arbeit sein kann. Die Spitex-Organisation hat diverse neue Anforderungen zu erfüllen und diese inzwischen auch umgesetzt wie Pflegefinanzierung, Administrativvertrag, RAI-Homecare, Neuerungen bei der Betriebsbewilligung, Umsetzung des Finanzmanuals, Kostenrechnung, Umstellung bei der Rechnungsstellung, uns so weiter. Neben den Aspekten der innerbetrieblichen Organisation sind für die Spitex weitere Faktoren wichtig. Für ein gutes Gelingen eines Spitex-Einsatzes bedarf es der professionellen und umsichtigen Bedarfsabklärung mit dem «kleinen Netz rund um den hilfebedürf-

tigen Menschen» und vor allem auch mit dem «grossen Netz der Dienstleistungspartner im Gesundheitswesen». Ausser der unerlässlichen Zusammenarbeit mit den Angehörigen sollten die involvierten Berufsleute der Spitäler, der Ärzte sowie die Verantwortlichen des Erwachsenenschutzes und der Sozialregion gut Hand in Hand arbeiten. Es ist wichtig, dass der Planung und Organisation des Spitex-Einsatzes angemessen Zeit eingeräumt wird. So wird dem Umstand, dass sich die betroffenen hilfebedürftigen Menschen gerade in einer kritischen Lebenssituation befinden Rechnung getragen und die Zeit wird nützlich und sinnvoll eingesetzt. Den rund 60 Mitarbeitenden in der Spitex Thierstein/Dorneckberg wurde mit dem jährlichen Abschlussessen am 1. 2. 2013 für den wertvollen Einsatz speziell gedankt. Geschäftsleiterin Ida Waldner-Boos

Der diesjährige Wertholzverkauf in Gempen wurde bereits zum 17. Mal durchgeführt. Beim Wertholzverkauf bieten die Forstreviere der Region ihre besten Qualitäten einer internationalen Käuferschaft an. Dieses Jahr haben 27 Forstreviere aus den Kantonen BL, SO, JU und GR Holz nach Gempen gebracht. Nur ca. 2 Prozent der jährlich geschlagenen Holzmenge ordnet man dem Wertholz zu. Dabei müssen folgende Qualitätskriterien erfüllt werden: starke Durchmesser mind. 40 cm, astfreie und gerade Stämme, regelmässiger Jahrringaufbau und gesundes Holz. Nebenbei spielen auch hier die Gesetze des Marktes, auf dem zurzeit im Bereich des Wertholzes vor allem der Bergahorn, die Eiche, der Nussbaum, die Douglasie und die Lärche gesucht sind, eine grosse Rolle. Das Wertholz findet seinen Verwendungszweck oft in der Furnierindustrie. Die Furniere werden für die Innenausstattung von Autos, bei Möbeln oder edlen Ausbauten wie zum Beispiel an

Empfangsschaltern oder Bars in Luxushotels verwendet. Das Wertholz findet aber auch seine Verwendung im Instrumentenbau für Geige, Gitarre oder Cello. Die Waldeigentümer kämpfen zurzeit mit den schlechten Holzpreisen bei der Buche. Die Erlöse der Buche sind sehr stark unter Druck geraten, und decken kaum noch den Aufwand der Holzernte geschweige denn der Waldpflege. Aber ohne Waldpflege kann der Waldeigentümer keine Furnierstämme produzieren! Die Eurokrise fördert den Import von Holzprodukten aus Deutschland und Österreich. Die einheimischen Sägereien haben Mühe ihre Produkte zu verkaufen, was sich unmittelbar auf den Rundholzpreis auswirkt der sofort stark sinkt. Bei den Spitzenqualitäten konnten dieses Jahr trotz der weiterhin schlechten Marktverhältnisse sehr gute Resultate erzielt werden. Die Ergebnisse des diesjährigen Wertholzverkaufs waren sehr zufriedenstellend. Die Holzkäufer, die nicht nur aus der Schweiz sondern

FOTO: ZVG

aus ganz Deutschland und Frankreich, oft mehrere hundert Kilometer fahren, um nach Gempen zu kommen, haben dank der gut präsentierten Qualitäten sehr hohe Preise für einzelne Stämme bezahlt. Der höchst bezahlte Stamm, ein geriegelter Bergahorn, stammt aus dem Kanton Jura aus der Region Courgenay und wurde für 7300 Franken pro Kubikmeter verkauft. Der Gesamterlös des Stammes ergab bei einer Masse von 1,74 m3 einen Betrag von über 12 700 Franken. Drei weitere Stämme aus der Region Liestal, Oberdorf und dem Kanton Jura wurden für über 5600 Franken/m3 verkauft. Der beste bezahlte Nussbaum, stammt aus Itingen BL und wurde für über 4400 Franken/m3 verkauft. Beim Wertholzverkauf 2013 in Gempen wurden total 219 Stämme mit einer Gesamtmenge von 232 Kubikmetern angeboten, der Durchschnittserlös lag bei 637 Franken/m3. Raurica Holzvermarktung AG Markus Wagner, Geschäftsführer

LESERBRIEF

PRO SENECTUTE

Wählt grün!

Hilfe beim Steuererklärung-Ausfüllen

In den zwei Jahren, die ich jetzt für Dorneck-Thierstein im Kantonsrat sitze, habe ich erlebt, dass gerade ökologische Fragen häufig entlang der Parteilinien entschieden werden. Entsprechend war häufig der Ausgang bei entscheidenden Abstimmungen knapp. Selbst die zwei FdP-Mitglieder, die der Atomenergie kritisch gegenüberstehen, reihten sich fast immer in die Fraktionsmeinung ein — bei der SVP war praktisch nie eine eigenständige Meinung auszumachen. Auch wenn Solothurn weit weg ist, sollten wir dafür sorgen, dass Menschen in die politischen Ämter gewählt werden, welche sich für eine Zukunft einsetzen, in der auch unsere Nachkommen Lebensgrundlagen finden und sich in Freiheit entfalten können. Wir Grünen (Liste 4) sind eine Gruppierung, die sich genau dafür einsetzt: Ein nachhaltiger Umgang mit den Lebensgrundlagen, Menschlichkeit als Element staatlicher Strukturen, Solidarität statt Raffgier als Leitlinie für das Wirtschaftsleben und das Steuersystem sowie Respekt vor der Individualität und dem Recht jedes Menschen auf seine Freiheit. Diese Werte wollen wir weiterhin in der Politik vertreten. Wählen Sie den Kantonsrat mit Liste 4 und Brigit Wyss in den Regierungsrat! Daniel Urech, Dornach, Kantonsrat Grüne

WOS. Im Februar gilt es, die Steuererklärung auszufüllen. Zwar ist die Arbeit dank der neuen elektronischen Formulare einfacher geworden, doch nicht für alle. Es gibt Menschen, die Hilfe beim Ausfüllen der Steuererklärung benötigen. Auch in diesem Jahr übernehmen Fachleute von Pro Senectute diese Arbeit für alle Seniorinnen und Senioren, die Ihre Steuererklärung nicht selbst ausfüllen möchten – oder dazu nicht mehr in der Lage sind. Auch dieses Jahr werden die Steuerpflichtigen aufgefordert, ihre Steuererklärungen auszufüllen. Was für die meisten Menschen eine lästige Pflicht ist, kann für so manchen Betagten zu einem wahren Alptraum werden. Schliesslich gilt es, eine Vielzahl von Unterlagen zusammenzutragen und die Zahlen korrekt und exakt in die Steuererklärungsformulare zu übertragen. Pro Senectute hilft Zum Glück gibt es Pro Senectute. Von Mitte Februar bis zum 31. Mai übernehmen professionelle Steuerberaterinnen und Steuerberater das Ausfüllen der Steuererklärung. Gerade für hochbetagte Personen, welche mit dem Ausfüllen der Steuererklärung überfordert sind, ist diese Dienstleistung ein Segen. Regel-

mässig kommen aber auch Rentnerinnen und Rentner vorbei, die ihre Zeit lieber für etwas anderes verwenden und ihre Steuererklärung gerne von ausgewiesen Fachkräften ausfüllen lassen. Kommt auch nach Hause Die Dienstleistung «Steuererklärungen ausfüllen» kann von allen Menschen ab dem 60. Lebensjahr in Anspruch genommen werden – von Vermögenden genauso wie von finanziell Benachteiligten, von Fitten wie von körperlich Eingeschränkten. Der moderate Unkostenbeitrag richtet sich nach dem steuerbaren Einkommen Bund. Besonders attraktiv ist diese Dienstleistungen für all jene, die im Kanton Basel-Landschaft leben. Zu ihnen kommen die Steuerexperten direkt nach Hause, um beim Ausfüllen der Steuererklärung zu helfen. Die Steuerpflichtigen brauchen am Ende bloss noch die Unterlagen zu unterschreiben und fristgerecht bei der Steuerbehörde einzureichen.

Informationen und Anfragen: 061 206 44 55 (vom 11. Februar bis 31. Mai 2013). Mo, Di, Do, Fr, 9.00– 12.00 Uhr, und Mi 14.00–16.00 Uhr. info@bb.pro-senectute.ch


Zu vermieten 1 – 1½-Zimmer

3 – 3½-Zimmer

Zu vermieten in KLEINLÜTZEL ab 1. März 2013 schöne, helle

Zu vermieten

Im Stedtli Laufen per 1. März 2013 in 3-Familien-Haus mit Garten

1½-Zimmer-Wohnung

Brislach, Lüsselweg 11 3-Zimmer-Wohnung

3½-Zimmer-Wohnung

Miete inkl. NK Fr. 650.–. Besichtigung nach Vereinbarung. Tel. 061 771 02 90 oder 079 302 58 38

2 – 2½-Zimmer

4 – 4½-Zimmer und grösser

idyllische Lage am Lüsselbach 75 m², im 1. OG, grosse moderne Wohnküche. Miete Fr. 1150.– plus NK Fr. 150.–. Auskunft Tel. 077 253 91 38, Frau Götschi Autoabstellplatz Fr. 20.–. Mögen Sie eine ruhige Wohnlage, dann sind Sie hier richtig.

Hochparterre, 83,5 m², Wohnküche, GWM, Cheminéeofen, Laminatböden, eigener Waschturm, Kellerabteil. Mietzins Fr. 1570.– inkl. NK. Tel. 078 854 64 46, ab 11 Uhr Zu vermieten, ab sofort, in Breitenbach in 3-Familien-Haus an ruhiger, sonniger Lage

Ihre Traumwohnung An ruhiger, bevorzugter Lage mit weitem Blick ins Grüne vermieten wir im Dorf Zwingen eine neuwertige, komfortable 2½-Zimmer-Wohnung (ca. 50 m²) Fr. 980.– exkl. • Parkettboden – Steinabdeckung – Glaskeramik – Einbauschränke • stimmungsvoller Südbalkon • wegweisende Architektur in solider Ausführung mit viel Holz und Licht (1996 ausgezeichnet durch den Heimatschutz) • Schulen, Läden, Bahnhof: 3 Minuten • Erholungsraum in nächster Nähe: Finnenbahn, Tennisplätze, Sportanlagen, Birsufer Lassen Sie sich begeistern – rufen Sie uns an: 061 761 86 68 oder 079 622 62 70

3½-Zimmer-Wohnung ca. 80 m² Miete Fr. 1090.– + NK R. Lantz, 061 781 24 77 / 079 322 28 68

Zu vermieten in Hofstetten

3-Zimmer-Wohnung mit grosser Terrasse Fr. 1400.– inkl. NK Tel. 061 761 36 16

Wir vermieten per sofort in Blauen im Alten Schulhaus, eine neue

Zu vermieten

2½-Zimmer-Dachwohnung in Zwingen mit gedecktem Balkon, ruhige Wohnlage in EFH am Rebberg. Nur an alleinstehende Person, zu Rentnerehepaar passend. MZ Fr. 1150.– inkl. Autoeinstellplatz und Heizung. Verfügbar ab 01.03.2013 Telefon 061 761 17 66

Zu vermieten in Büsserach

3½-Zimmer-Wohnung

5½-Zimmer-Wohnung

Miete inkl. Heizung, Strom, Wasser 1 Autoabstellplatz, TV-Anschluss. Fr. 1230.–. Keine Haustiere! Telefon 061 781 35 49

2½-Zimmer-Wohnung im 2. OG, ca. 67 m² Grosse Wohnküche mit GWM und Parkett, Vorraum, Wohn- und Schlafzimmer mit Linoleum, DU/WC mit WM/TM, Loggia, Lift, grosses Reduit, Kellerabteil. Wohnung ist rollstuhlgängig. Parkplatzmiete Fr. 50.–. Miete Fr. 1475.– exkl. NK. Gemeinde Blauen Tel. 061 761 17 73/Finanzverwaltung

Zu vermieten in Erschwil ab April 2013 in 2-Familien-Bauernhaus

3-Zimmer-Wohnung Büsserach Zu vermieten helle

3½-Zimmer-Wohnung

in 2-Familien-Haus mit übl. Komfort und Balkon Tel. 061 791 92 56

an sonniger Lage, mit Balkon. Mietzins Fr. 940.– plus NK pro Monat. Ab sofort oder nach Vereinbarung.

4½-Zimmer-Wohnung auf Wunsch mit Abwartposten 118 m², grosse, helle Zimmer, Keramikund Laminatböden, Wohnküche mit GK, GWM, Bad/WC, sep. WC, Schwedenofen, Estrich, Keller und Gartenanteil. Miete Fr. 1690. – exkl. NK. Tel: 061 761 80 75 oder 079 823 56 40

Wir freuen uns auf Ihren Anruf: Tel. 061 411 14 18* oder 076 270 35 24*

Laufen Zu vermieten im Städtchen in gepflegtem Haus per sofort oder nach Vereinbarung

4½-Zimmer-Dachwohnung, 76 m² Lift, Dachbalkon, ruhige Lage, an ruhige Personen, NR. Autoabstellplatz kann dazugemietet werden. MZ Fr. 1420.– ohne NK.

Parterre Für weitere Auskünfte Tel. 079 644 23 61

Tel. 079 531 60 10, von 14 bis 19 Uhr

Zu vermieten ab sofort oder nach Vereinbarung in Laufen, Delsbergerstrasse 104, ca. 5–10 Min. vom Zentrum und Bahnhof

Zu vermieten nach Vereinbarung in 4244 Röschenz, Oberdorfstrasse 43 sehr schöne und originelle 5½-Zimmer-Maisonettewohnung, 110 m² Bietet viel Platz, mit direktem Zugang in den Garten. Ideale Familienwohnung. Haustiere erlaubt. Preisvergünstigung nach WEG möglich. Einstellplätze vorhanden. Mietzins Fr 2235.– inkl. NK (NK Fr. 185.–)

EG, 2-Zimmer-Wohnung Miete mtl. Fr. 1100.– + Fr. 250.– Strom Telefon 079 393 50 62

Wahlen An zentraler Wohnlage vermieten wir eine

2-Zimmer-Wohnung

Wir vermieten in Laufen, Delsbergerstrasse 12, an zentraler Lage, schöne, heimelige

3½-Zimmer-Wohnung mit Cheminée, ca. 112 m², 3. OG (Lift). Mietzins Fr. 1650.– + NK Fr. 250.–. 1 Abstellplatz inklusive. Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Direct Mail Immobilien AG Frau I. Hof, Tel. 061 331 52 48

In Zwingen komfortable, rustikale

3-Zimmer-Wohnung Cheminée, Küchenbar, offene Sichtbalken, Kabel-TV. Telefon 061 481 72 19 oder 076 509 50 10

Wohnfläche 55 m². Verbilligter Mietzins. Einstellhalle. Bezug nach Vereinbarung. Trösch & Co., Graben Telefon 062 963 00 77

Helle, schöne 2-Zimmer-Wohnung, 60 m² in Blauen BL Mit 2 Balkonen, Cheminée, Keller, Waschküche, Garage und Aussenparkplatz. Inkl. Wasser, Heizung, Strom und Garage. Mtl. Fr. 1290.– Per sofort oder nach Vereinbarung. Besichtigung unter: 079 827 63 74

Zu vermieten in Breitenbach per 1. Mai 2013

3-Zimmer-Wohnung Die Wohnung liegt an einem ruhigen und sonnigen Ort neben dem Dorfbach. Moderne Küche mit Glaskeramik, zwei Balkone. Miete Fr. 1120.– + NK Fr. 180.–. Auskunft: Telefon 079 334 76 59

Nunningen Zu vermieten per 1. Mai 2013 oder nach Übereinkunft

3-Zimmer-Wohnung 3 – 3½-Zimmer Zu vermieten in 4208 Nunningen Brunngasse 5

3½-Zi.-Wohnung, 2. OG, 100 m² 2 Balkone, Parkettböden, geschossversetzt mit interner Treppe. Abstellplatz gratis. Miete Fr. 1350.– inkl. NK. Besichtigungstermine unter 061 791 95 91*

4 – 4½-Zimmer und grösser Zu vermieten in Röschenz

grosse 2½-Zimmer-Wohnung

EG, 3-Zimmer-Wohnung

Telefon 078 626 89 97

Zu vermieten in Zullwil grosse, helle

Zu vermieten im Dorfkern von Blauen

Miete mtl. Fr. 980.– + Fr. 200.–

120 m². MZ inkl. Garage + NK Fr. 1750.–.

Ruhige, sonnige Lage, Wohnküche mit Glaskeramikherd und selbstr. Backofen, grosser Südbalkon, kleiner Nordbalkon. Mietzins Fr. 960.– plus Nebenkosten ca. Fr. 180.– Autoabstellplatz Fr. 35.– Autogarage Fr. 95.– Riedberg Wohnbau AG, Bächgass 6 4208 Nunningen, Tel. 061 791 91 00 E-Mail: riedbergwohnbau@bluewin.ch

Tel. 061 731 17 76 Fax 061 731 17 61 info@witro-gmbh.ch www.witroimmo.ch


Zu vermieten

Zu verkaufen

4 – 4½-Zimmer und grösser

Häuser Zu vermieten in Dittingen, per 1.April 2013 oder nach Vereinbarung

4½-Zimmer-Wohnung modern, Parkettböden, Balkon. Miete Fr. 1300.– + NK. Auskunft: Tel. 061 761 51 22 Duggingen BL Zu vermieten ab 1. April 2013

4-Zimmer-Haus mit Garten

Zu vermieten in ZWINGEN

4½-Zimmer-Wohnung frisch renoviert, am Dorfrand, ebenerdiger Eingang, gr. Terrasse, gr. Rasengarten ca. 220 m². Miete Fr. 1400.– inkl. Parkplatz + NK Fr. 300.–. Tel. 061 763 89 10

Wahlen, Laufenstrasse An zentraler Lage verkaufen/vermieten wir

Autoeinstellplätze Bezug sofort oder nach Vereinbarung. Trösch & Co., Graben Telefon 062 963 00 77

Wahlen An zentraler Wohnlage vermieten wir eine

5-Zi.-Maisonette-Wohnung im DG Wohnfläche 109 m². Verbilligter Mietzins. Einstellhalle. Bezug 1. April 2013. Trösch & Co., Graben Telefon 062 963 00 77

Wir vermieten in Ettingen, an der Witterswilerstrasse 22, per sofort oder nach Vereinbarung helle

(ca. 110 m²) Neue Wohnküche, Bad/WC, WC, ged. Terrasse, rollstuhlgängig, sep. Entree mit Einbaugarderobe, sep. Waschküche (WM/TB), Keller und Estrich. Gepflegte Aussenanlage mit ged. Sitzplatz, zentrale Lage und herrlicher Ausblick. Miete Fr. 1850.– + Fr. 270.– NK. Liegenschaftsverwaltung M. Bloch Tel. 061 751 25 80 / 079 626 55 44

6-Zimmer-EFH, 145 m² Wohnzimmer mit Parkett und Schwedenofen, inkl. Garage und Abstellplatz. Miete Fr. 2300.– exkl. NK. Besichtigungstermine unter 061 791 95 91*

Gesucht Nachmieter/Untermieter für

Büroräume (stilles Gewerbe) in Arlesheim 256 m², EG/OG/Atelier Sockel inkl. Archiv, Küche, Du/WC, Garderobe

info.arlesheim@remax.ch Tel. 061 701 44 44 Team Salathé, Baselstrasse 54 4144 Arlesheim www.besteseigenheim.ch

Zu verkaufen in 4208 Nunningen, Breitiweg 7

5-Zimmer-EFH Südhanglage, WF 100 m², Baujahr 1963, teilrenoviert 1999, sofort bezugsbereit. VB Fr. 460 000.– Infos unter Telefon 061 791 95 91*

Totalmiete mtl. Fr. 4380.– NK mtl. Fr. 530.– Parkplätze innen Fr. 150.– oder aussen Fr. 30.– können dazugemietet werden. Termin nach Vereinbarung. Anfragen unter Chiffre 3533 an AZ Anzeiger AG, Postfach 843, 4144 Arlesheim.

4½-Zimmer-Wohnung, 93 m² mit Balkon 20 m². Miete inkl. NK Fr. 1550.–. Garage kann dazugemietet werden! Besichtigung nach Vereinbarung Tel. 061 771 02 90 oder 079 302 58 38

Zu vermieten

Ladenlokal im Stettli Laufen an Toplage Miete Fr. 1200.–. Mietbeginn nach Übereinkunft. Nikolaus Jeker, Tel. 079 444 20 12 Hauptstrasse 24, 4242 Laufen

Gesucht GESUCHT

kleines Häuschen am Waldrand (ca. 10 m²) zum Mieten oder Kaufen Raum Laufental oder Thierstein Natel 079 681 30 20

Besichtigung und nähere Auskünfte: Tel. 061 761 56 94 / 079 566 03 11

Anmeldung erwünscht!

Diverses

Zu vermieten in KLEINLÜTZEL ab 1. Juni 2013 schöne, sonnige, grosszügige

in 4-Familien-Haus, mit Balkon. Miete Fr. 1200.–, Garage Fr. 90.–, Abstellplätze Fr. 25.–, NK Fr. 200.–.

Mo, 4. 3. 2013, 18.30 Uhr Rest. Seegarten, Münchenstein Rainstrasse 6 (Grün 80) Mehr Infos auf www.remax.ch

Zu vermieten in 4226 Breitenbach Brislacherstrasse

im Hochparterre, 78 m² Wohnfläche. Geräumige Küche, grosse Spielwiese. Mietzins Fr. 1500.– inkl. Nebenkosten. W. Hermans, Tel. 061 721 57 52

4-Zimmer-Wohnung

Infoabend für Selbstverkäufer von Immobilien. Gratis, unverbindlich und informativ. Tipps vom Profi.

Häuser

4-Zimmer-Wohnung

Zwingen Zu vermieten per 1. Mai 2013 schöne, komfortable

Wie verkaufe ich privat mein Haus erfolgreich?

Diverses

Bauland


KALEIDOSKOP

22

Donnerstag, 21. Februar 2013 Nr. 08

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

BRISLACH

REGION

BASELLAND

Fernheizung rückt in greifbare Nähe

Sportförderung Kinder

Strahlung ist meist hausgemacht

gin. Der Wärmeverbund in Brislach ist in den Bereich des Möglichen gekommen, teilt das Dorfblatt mit. Es habe sich schon eine beachtliche Anzahl Interessenten bei der Arbeitsgruppe Wärmeverbund Brislach gemeldet. Das Projekt sieht vor, 1000 Kilowatt Wärmeenergie mit Hackschnitzeln zu erzeugen. Gemäss der Bilanz des Försters wächst diese Menge an Energieholz in den umgebenden Wäldern jedes Jahr nachhaltig nach. Um die Bevölkerung über mögliche Kostenmodelle zu informieren, will die Gemeinde am 26. Februar eine Informationsveranstaltung abhalten. Falls genügend verbindliche Anmeldungen zusammenkommen und die Durchleitungsrechte vorhanden sind, könnten sich ab Herbst 2014 weitere Hausbesitzer vom Öltank oder von der lauten Wärmepumpe verabschieden.

WOS. Die Anmeldung für das Nachwuchsförderungs-Programm Talent Eye 2013/2014 ist jetzt online. Kinder der ersten Primarschulklasse können angemeldet werden. Sie absolvieren danach einen sportmotorischen Fähigkeitstest. Die 48 geeignetsten Kinder aus der Region Basel werden ausgewählt, die dann während zweier Jahren vom Förderprogramm Talent Eye profitieren können. Es geht nicht darum, Erfolge in speziellen Sportarten anzustreben. Durch gezieltes Training einer vielseitigen, spielerischen Palette von sportlichen Bewegungen wird einer zu frühen Spezialisierung auf eine Sportart entgegengewirkt. Talent Eye ist ein gemeinsames Programm des Instituts für Sport und Sportwissenschaften der Universität Basel sowie der Sportämter der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft. www.talenteye.ch

WOS. Der Kanton Baselland hat den Immissionskataster zur nichtionisierenden Strahlung (Mobilfunk etc.) im Internet abgelegt. Er ermöglicht eine nahezu flächendeckende Darstellung der Belastung durch elektromagnetische Strahlung. Die dargestellten Werte sind das Ergebnis von Modellberechnungen. Die Immissionsgrenzwerte betragen zwischen 28 und 61 Volt pro Meter, je nach Sendeanlagen. Die Feldstärkekarte zeigt, dass auch der tiefste Wert von 28 Volt pro Meter nicht annähernd erreicht wird. Die stärkste Belastung im Laufental ist auf der Eggflueh. Innerhalb von Gebäuden werden keine Werte angezeigt. Messungen haben gezeigt, dass innerhalb von Gebäuden in der Regel der grösste Anteil der Strahlungsbelastung von eigenen, privaten Quellen (Mobiltelefone, drahtlose Telefone und WLAN) verursacht wird.

Inserieren bringt Erfolg

Hundekot ist tödlich BRISLACH. gin. Brislach mit seinen schönen Spazierwegen ist bei Hundehaltern beliebt. Immer wieder kann beobachtet werden, dass Hundehalter gleich mehrere Hunde aus dem Auto holen und sie frei über die Felder ziehen lassen, teilt das Dorfblatt mit. Die Gemeinde bittet alle Hundehalter dringend, die Hunde nicht frei über die Felder laufen zu lassen. Hundekot, der ins Futter der Kälber und Kühe gelangt, kann schwere Krankheiten und sogar Totgeburten auslösen. Deshalb sollen alle Hundehalter den Kot ihrer Tiere ausnahmslos aufnehmen. Dazu stehen 13 Hundekotkästen auf dem Gemeindebann bereit. Die Chance der Stille MARIASTEIN. WOS. Suchenden Menschen will das Kloster Mariastein die Chance geben, an einem Wochenende der Stille loszulassen, sich selbst zu entdecken und dabei vielleicht auch einen neuen Draht, eine neue Beziehung zu Gott zu finden. Infos an der Klosterpforte, 061 735 11 11.

Film für Kinder und Göttis LAUFEN. gin. Das Kulturforum Laufen hat an die lieben Kinder gedacht, die Lausbuben bewundern: Am 23. Februar um 15 Uhr können sie im Laufner Kulturzentrum alts Schlachthuus dem schlauen Vikingerbuben Wickie auf grosser Fahrt zuschauen.

MUSIK-TIPP

Sina

D

uette» (Musikvertrieb) ist ein weiteres Hitalbum in der schon zwanzig Jahre langen Karriere der Walliserin. Es ist eine Zusammenstellung von Mundartliedern, die Sina kürzlich oder schon vor Jahren mit Marc Sway, Polo Hofer, Stefanie Heizmann, Erika Stucky, Gigi Moto, Ritschi (von Plüsch), Steff La Cheffe, Adrian Stern, Büne Huber, Michael von der Heide und Kuno Lauener aufgenommen hat. Der Sampler, der stilmässig ein Mix von Pop, Rock und Jazz ist, vereinigt Hochkaräter der einheimischen Musikszene mit der erfolgreichsten Schweizer Mundartsängerin. Sina wird gemeinsam mit ihrer Band und den Duettpartnern Erika Stucky, Adrian Stern, Ritschi und Büne Huber diesen Frühling sechs exklusive Club-Konzerte geben. Benno Hueber

t n ei re S ah J 25

Mir fürs sind v Bad om F und ach Dac h GmbH

Bedachungen & Sanitäre Anlagen ■ Blitzschutzanlagen ■ Kunststoffbedachungen ■ Kundenservice ■ Umbauten – Reparaturen ■ Sanitärservice

Brühlgasse 4 ● 4153 Reinach Telefon 061 711 19 91 www.messerli-spenglerei.ch

113 784548

Ungewohnte Perspektive: Kessilochbrücke im Winterkleid.

Vollsperrung der Kantonsstrasse NUGLAR - ST. PANTALEON. gin. Ab Montag, 4. März, wird die Kantonsstrasse im Bereich Neunuglar für den Individualverkehr komplett gesperrt, teilt das Dorfblatt mit. Solange die Sicherheitsholzerei dauert, wird der Individualverkehr über Lupsingen umgeleitet.

Märchenstunde LAUFEN. WOS. Am Mittwoch, 27. Februar, führt die Stedtlibibliothek Laufen wieder ihre beliebte Märchenstunde für Kinder ab vier Jahren durch. Beginn ist um 14.00 Uhr in der Stedtlibibliothek Laufen.

113-792702

Meldungen über Sprengschäden NUGLAR - ST. PANTALEON. gin. Ende Dezember haben Hausbesitzer der Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon Schäden an Gebäuden gemeldet. Die Schäden sollen mutmasslich von den Sprengungen im Steinbruch herstammen, den die Pratteler Firma Surer AG betreibt. Wie die Gemeinde im Dorfblatt mitteilt, ist sie jedoch nicht für Sprengbewilligungen zuständig. Diese erteilt das Amt für Umwelt des Kantons Solothurn.

20130221_WOS  

Mit Feuer dem Winter an den Kragen. In Hofstetten ist das mystische Schyblischlo ein besonderes Spektakel.