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P.P. A 4144 Arlesheim

Donnerstag, 27. September 2012

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Aesch

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Amtliches Publikationsorgan

103. Jahrgang

Nr. 39

Bewegende Trauerfeier für Otto Stich Über 500 Menschen nahmen am vergangenen Freitag Abschied vom verstorbenen Alt-Bundesrat Nach der Trauerfeier macht sich in Dornach der Gedanke breit, einen Platz oder auch eine Strasse nach Otto Stich zu benennen.

Mit Getöse: Markus Lenherr (CVP) hat beschlossen, als Erstnachrückender wieder im Gemeinderat Einsitz zu nehmen. Der Parteileitung passt dieser Entscheid aber gar nicht.

Münchenstein

Axel Mannigel

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Mit Gebrüll: Der in Münchenstein wohnhafte Erzähler Paul Strahm durfte am Mittwoch den GertrudHempel-Volkserzähler-Preis 2012 entgegennehmen.

Agenda Stellen

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bwohl auch etliche hochrangige politische Vertreter Otto Stich die letzte Ehre erwiesen, begann Tobias Fontein, Leiter der Römisch-katholischen Gemeinde Dornach, betont schlicht, indem er auf eine namentliche Nennung verzichtete. Das war ganz im Sinne Stichs, der seine Autobiografie mit «Ich blieb einfach einfach» betitelt hatte. So war es Fontein auch ein Anliegen, in seiner Rede ein Bild des Menschen Otto Stich zu zeichnen, der nie die Bodenhaftung und die Verbindung zu seinem Dornach verlor. Daran konnte auch seine Laufbahn, die ihn bis in höchste Ämter führte, nichts ändern. Das mussten auch seine politischen Mitstreiter, Nachfolger und Gegner anerkennen. Von ihnen waren die beiden SP-Bundesräte Simonetta Sommaruga und Alain Berset sowie zahlreiche alt Bundesräte da. Ebenfalls präsent war SP-Parteipräsident Christian Levrat, alt SP-Präsident Helmut Hubacher, der Solothurner SP-Landammann Peter Gomm, der grüne Basler Regierungspräsident Guy Morin und der SP-Regierungsrat Urs Wü-

Kerzen und Kränze: In der Dornacher Kirche St. Mauritius mischte sich in die Trauer auch Dankbarkeit und Anerkennung. thrich aus Baselland. Dazu natürlich die Dornacher Parteikollegen sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger. Sie alle konnten sich zusammen mit Pfarrer Fontein an einen Menschen erinnern, dem zeitlebens der Kontakt und das Miteinander mit anderen von zentraler Wichtigkeit waren.

Engagiert, aber nicht immer einfach Dabei war Stich, im Gegensatz zu seiner Maxime, nicht immer einfach. Denn er war einer, der tat, was er sagte, und sagte, was er dachte. Fontein: «Otto Stich war ein Mann der Öffentlichkeit. Mit seinem Einsatz hat er sich oft auch ausgesetzt. Wer macht das heute noch?»

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Auch so manche Anekdote zum Schmunzeln brachte der Pfarrer vom Familienmenschen und Naturfreund Stich, der gut über sich selbst lachen konnte, etwa anhand der Karikaturen an der Basler Fasnacht. Wie passend, dass das ‹Ave Maria› auf einem FasnachtsFortsetzung auf Seite 2


DIE ZWEITE

2 Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Im Langacker 11, 4144 Arlesheim Geschäftsführer/Redaktionsleiter Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 706 20 27 markus.wuersch@azmedien.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, SolPrint, 4553 Subingen Kontakte Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch mm sw Fr. –.87, mm farbig Fr. 1.12 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt 31 112 Ex. (WEMF 2011) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombination • Birs-Kombi: Inserate-Kombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 257 Ex. • AnzeigerKombi WG31: Inserate-Kombination mit Birs-Kombi-Titeln, Fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Grossauflage: 207 077 Ex.

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

Trauerfeier für Otto Stich

Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

Jungbürgerfeier: Party und Politik

Fortsetzung von Seite 1 piccolo gespielt wurde. Auch sonst blieb man musikalisch gesehen auf dem Boden. Immer wieder trugen die Schwarzbuebe-Jodler zum Gottesdienst bei. Später, nach dem Abendmahl, hielten der Solothurner Ständerat Roberto Zanetti, der Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau, Urs Niggli, und der Zunftmeister der Magdalenenzunft, Hans Zeltner, drei Ansprachen. In ihnen beschrieben sie Otto Stich als einen Streiter für soziale Gerechtigkeit (Zanetti), engagierten Vordenker in Sachen Ökologie (Niggli) und treuen Zunftbruder (Zeltner). Eine Strasse für Otto Stich? Dass Otto Stich nun ein permanentes Denkmal gesetzt werden soll, scheint nur allzu verständlich. Entsprechend ist in Dornach die Möglichkeit ins Gespräch gebracht worden, einen Platz oder eine Strasse nach dem alt Bundesrat zu benennen. Solch ein Begehren hält René Umher, Präsident der SP Dornach, für «durchaus realistisch». Denn damit würde Stichs Arbeit und Engagement – gerade auch für Dornach – entsprechend gewürdigt. Auch Gemeindepräsident Christian Schlatter scheint ein solches Vorhaben unterstützen zu wollen. Der «Basellandschaftlichen Zeitung» sagte er am Dienstag: «Falls ein solches Begehren geäussert wird, macht sich der Gemeinderat über den Standort Gedanken». Was es letztendlich wird, eine Strasse, ein Platz oder ein Baum, für diese Entscheidung sei es aber zu früh.

VERLOREN

Talentierte Geigerin vergass Geige im Tram Am Freitag, dem 21. September, um 17.30 Uhr verliess die junge Dornacher Geigerin Johanna Tüscher das Tram Richtung Basel. Sie stieg an der Station Arlesheim Dorf aus. Allerdings, wie sie zu ihrem Schrecken bemerkte, ohne ihre Geige! Leider haben alle Nachforschungen keinen Erfolg gebracht. Für Johanna, die sehr an der Geige hängt, bedeutet das einen unersetzbaren Verlust. Die Geige befindet sich in einem schwarzen Kasten der Firma Gewa und hat eine gelblich-braune Färbung. Es wird ein Finderlohn von CHF 500.– ausgeschrieben. Hinweise bitte an Telefon 061 702 03 59. Ruth Tüscher

FORUM WÜRTH

Vorverkauf eröffnet WoB. Das Kulturprogramm im Forum Würth Arlesheim bietet von Januar bis Juni 2013 jeden Monat ein Leckerli. Der Kartenvorverkauf beginnt am 1. Oktober 2012. Bekannte Künstler der Genres Musik, Literatur und Kleinkunst stehen im ersten Halbjahr 2013 im Forum Würth Arlesheim auf der Bühne. Den Beginn macht die Sängerin Nubya, die am 24. Januar 2013 ein Konzert rund um ihr neues Album «Today» präsentiert. Am 28. Februar 2013 folgt das Seh- und Hörspiel «Als der Regen kam» nach dem gleichnamigen Roman von Urs Augstburger, ein multimediales Erlebnis mit Musik, Videos und Lesung. Die Gessler-Zwillinge führen am 21. März 2013 mit Hintersinn und spitzer Zunge durch ihr als Charity-Gala getarntes Programm «Friede, Freude, Eierkuchen». Am 18. April 2013 präsentiert a-live mit «still different» die vielfältigste A-cappella-Show der Schweiz. Es folgt Heinz de Specht mit dem Liederprogramm «schön» am 16. Mai 2013. Und wenn der Ursus nicht mit Nadeschkin auf der Bühne steht, dann räumt er den Kunstbetrieb auf: «Kunst aufräumen» mit Ursus Wehrli am 13. Juni 2013 im Forum Würth Arlesheim. Mehr Informationen gibt es im Internet: www.forum-wuerth.ch/arlesheim.

Abstimmen und Party machen – Party machen und abstimmen: Jungbürger wurden am Freitag ermuntert, beides zu tun.

Mehr als eine Party: Mit ihrer Einladung zur Jungbürgerfeier wollen Birsecker und Leimentaler Gemeinden bei den 18-jährigen Jugendlichen das Interesse wecken, sich auch am politischen Leben zu beteiligen. Bea Asper

W

enn man in der Schweizer Politik etwas bewegen will, hat man nur die Wahl zwischen SVP und SP», sagt Raphael Massafra aus Reinach. «Die Parteien der Mitte sind einzeln zu klein und auch permanent im Wechselkurs.» Allerdings sei er kein Fan von links und die SVP treibe manches zu sehr auf die Spitze. Deswegen falle es ihm schwer, sich parteipolitisch festzulegen, «was man aber muss, wenn man eintreten will in die Entscheidungsgremien der GemeindeKantons- oder Nationalpolitik», weiss Massafra.

Er sitzt mit seinem Kollegen Joel Zimmerli (auch er aus Reinach) an der Jungbürger-Party im Palais noir – dem Reinacher Jugendhaus – an einem Tisch und macht sich Gedanken über nationale und internationale Politik. Die Inputs dazu kämen aus der Familie und dem Bekanntenkreis, aber auch aus dem Fernsehen und der Zeitung. In der Schule hätten sie lediglich erfahren, wie das Schweizer Staatssystem in seinen Grundzügen funktioniere. Jetzt Wählen und Abstimmen Dass die Gemeinden Reinach und Münchenstein sowie Gemeinden aus dem Leimental ihn und alle anderen Jungbürger zum Essen und zum Feiern eingeladen haben, interpretiert er «als Einladung, sich am Gemeindeleben zu beteiligen». Das Erlangen der politischen Mündigkeit bedeute für 18-Jährige, sich aktiv einzubringen, sind Massafra und Zimmerli überzeugt. Mit dem Politisieren werden sie jedoch noch zuwarten – Ausbildung und Beruf haben Vorrang. Aber vom Wahl- und Stimmrecht wollen sie Gebrauch machen. «Wer nicht abstimmt, glaubt, dass er als Einzelpersonen nichts bewirken kann. Wer aber so denkt, zählt zur Mehrheit», geben die beiden zu bedenken. Und: Jung sein und

SYMBOLBILD

sich für Politik interessieren seien keineswegs Widersprüche, sagt Massafra. Im Gegenteil: «Man sollte immer seine Meinung kundtun und sich engagieren.» Er zählt sich in seinem Jahrgang zwar zu den Ausnahmen, doch er glaubt, es liege auch daran, dass die Menschen in der Schweiz von der Politik zu wenig aktiv abgeholt würden. Die Botschaft verstanden Auch an anderen Tischen sitzen 18-jährige Frauen und Männer zusammen und diskutieren über Politik, insbesondere über das Handeln und die Sitten anderer Länder. Viele von ihnen haben die Botschaft der Gemeindebehörden verstanden: Es geht nicht nur um Party machen, sondern darum, in Zukunft vom Recht Gebrauch zu machen, in der Schweiz zu allem seine Meinung äussern zu dürfen. Auch Anthea Denz aus Reinach hat sich vorgenommen, an Abstimmungen und Wahlen teilzunehmen. Sich selber aufstellen lassen will sie sich hingegen noch nicht. «Ich könnte mich derzeit parteipolitisch nicht festlegen», sagt sie dem «Wochenblatt». «Aber wahrscheinlich wird sich die Schweiz parteipolitisch ja auch noch verändern und dann sehen wir weiter.»

VEREIN FÜR PILZKUNDE LAUFENTAL-THIERSTEIN

KABELNETZ-TV

Pilzausstellung in Zwingen

Wiederaufschaltung von «regioTVplus»

WoB. Der Verein für Pilzkunde Laufental-Thierstein zeigt am 6. und 7. Oktober im Gemeindesaal und Primarschulzentrum in Zwingen eine grosse Pilzausstellung. Es werden 200 bis 300 verschiedenen Pilzarten aus der Region gezeigt. Der beliebte Anlass hat in früheren Jahren jeweils 1500 bis 3000 Besucher begeistert. Der Verein wurde 1999 von 33 interessierten Pilzfreunden gegründet und hat mittlerweile 100 Mitglieder. Das Ziel des Vereins ist die Förderung der Pilzkunde, das Kennenlernen der Pilze und der Schutz der Pilzflora. Dazu werden von Mai bis Oktober jeden Dienstag Pilzbestimmungsabende veranstaltet, um die wichtigsten Merkmale der Pilze zu erkennen. Einmal im Monat finden Exkursionen im Gelände

statt, bei denen das vielfältige Pilzvorkommen der Region im natürlichen Umfeld beurteilt werden kann. Ein Ziel ist natürlich, die essbaren Pilze von den giftigen oder nicht geniessbaren Pilzen zu unterscheiden, da die verschiedenen Speisepilze eine willkommene Abwechslung auf unserem Speisezettel bieten. Die Pilzausstellung ist eine gute Gelegenheit sich mit dem Thema Pilze auseinander zu setzten und sich über die Aktivitäten des Vereins zu orientieren. Im Ausstellungsrestaurant oder im Risottobeizli können sie diverse Wildpilzgerichte geniessen. Weitere Informationen zu den Aktivitäten und Veranstaltungen finden sie auf der Vereinshomepage www.pilzverein.ch.

WoB. Letzte Woche haben Vertreter von Fadeout und von StadtTV einen Vertrag zur künftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Nun läuft die Sendung «regioTVplus» des Unternehmens StadtTV wieder im Programm von «GemeindeTV». Mit der Unterzeichnung dieses Vertrags konnten die Unstimmigkeiten der letzten Monate ausgeräumt und die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit geschaffen werden. Am 20. September wurde die Sendung «regioTVplus» wieder in das Programm von «GemeindeTV» aufgenommen. Die Einigung zwischen der interGGA, Fadeout und StadtTV kam bei einem gemeinsamen Gespräch unter der Moderation von Hanspeter Ryser, einem Vertreter der Aktionäre, zustande. Alle Beteiligten haben dabei in einer positiven Atmosphäre eine Lösung gesucht und erarbeitet. Fadeout wird die Sendung «regioTVplus» von StadtTV gleich wie die Sendungen diverser weiterer Lieferanten im Rahmen des Programms »GemeindeTV» ausstrahlen. Die Beschwerde, welche StadtTV am 16. Januar 2012 beim Bakom gegen die interGGA eingereicht hatte, wird zurückgezogen. Das Programm «GemeindeTV» wird in über 100 000 Haushalten in den Kabelnetzen der Netzbetreiber interGGA, EBM und EBL übertragen.


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Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.ch Ergebnisse der Abstimmung vom 23. September 2012 A. Eidgenössische Abstimmung 1. Bundesbeschluss vom 15. März 2012 über die Jugendmusikförderung (Gegenentwurf zur Volksinitiative «jugend + musik») 2028 Ja 493 Nein 2. Volksinitiative vom 23. Januar 2009 «Sicheres Wohnen im Alter » 1129 Ja 1376 Nein 3. Volksinitiative vom 18. Mai 2012 «Schutz vor Passivrauchen» 1122 Ja 1432 Nein B. Kantonale Abstimmung 4. Frage 1: Formulierte Gesetzesinitiative vom 17. März 2011 «Schluss mit den Steuerprivilegien» 935 Nein 1430 Ja Frage 2: Formulierter Gegenvorschlag «Änderung des Gesetzes über die Staats und Gemeindesteuern (Steuergesetz)» 1140 Ja 1155 Nein Stichfrage: Volksinitiative 1271 Gegenvorschlag 1022

Baupublikation Scattarreggia-Kellenberger Brigitte und Guiseppe, Alemannenweg 1, 4144 Arlesheim – Carporterneuerung, Alemannenweg 1, Parz. 1242, Arlesheim – (ProjektverfasserIn: Scattarreggia-Kellenberger Brigitte und Guiseppe, Alemannenweg 1, 4144 Arlesheim) Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim. Einsprachefrist: 8. Oktober 2012 Einsprachen sind 4-fach an das Kant. Bauinspektorat, Rheinstr. 29, 4410 Liestal, zu richten.

Gemeindeversammlungen 2013

Termine festgelegt Die Termine für die Gemeindeversammlungen im kommenden Jahr wurden wie folgt festgelegt: • Mittwoch, 24. April 2013, Kredite, Reglemente • Donnerstag, 20. Juni 2013, Rechnung, Planungen, Kredite • Mittwoch, 30. Oktober 2013, Reserve • Donnerstag, 21. November 2013, Budget, Finanzplan Die Versammlungen finden jeweils um 20.00 Uhr in der Aula der Gerenmattschulen statt. Gemeinderat Tempo 30

Start der Umsetzungsarbeiten Im Mai dieses Jahres fand eine Informationsveranstaltung zur Einführung Tempo 30 statt und die entsprechenden Planunterlagen konnten während vier Wochen auf der Bauverwaltung eingesehen werden. Die

Reaktionen waren durchaus positiv. In der Zwischenzeit liegt auch die Bewilligung des Kantons vor, sodass mit den Ausführungen in zwei Etappen begonnen werden kann. Mitte November werden in den beiden Zonen «Ost» (östlich der Tramlinie) und «Süd» (im oberen Dorfteil) die entsprechenden Markierungsund Signalisationsarbeiten durchgeführt. Diese Arbeiten dauern gut zwei Wochen. Die zweite Etappe, Umsetzung in den Zonen «Mitte» und «West» ist auf den Frühling 2013 geplant und sollte bis Ende März abgeschlossen sein. Eine detaillierte Dokumentation finden sie auf der Homepage unter www.arlesheim.ch/Aktuelles/Projekte. Gemeinderat Wahlbüros

Sitze verteilt Am 4. September 2012 hat der Gemeinderat die Mitglieder der Wahlbüros für die Amtsperiode vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2016 gewählt. Inzwischen haben sich die Wahlbüros wie folgt konstituiert: Wahlbüro I Benedikt Bischofberger, Präsident Michael Roesle, Vizepräsident Nicole Stocker, Vizepräsidentin Sébastien Ammann Tiziano Bloch Conradin Haller Thomas Huber David Nyfeler Jean-Pascal Stoll Daniela Thurnherr Julia Vetter Veronika Wenk-Senn Wahlbüro II Aaron Messmer, Präsident Karin Brodbeck, Vizepräsidentin Nathalie Stocker, Vizepräsidentin Julia Apaza Arpi Valentin Haller Ferhat Koca Geraldine Leuthardt Lukas Müller Veronica Münger Monika Onorato-Fivian Martina Thurnherr Samantha Weder Gemeinderat

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während der Herbstferien vom Montag, 1. Oktober, bis Freitag, 12. Oktober 2012, geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinderund Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 53 53, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 15. Oktober 2012, ist das Sekretariat für Neuanmeldungen und Auskünfte wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung Birseck

MÄNNERRIEGE

Die Männerriege auf dem Moron Was für ein fantastisches Wetter! Wir starteten ab Le Fuet zur 2-Tages-Wanderung via die Bergerie de Loveresse auf den Moron im Jura, wo wir mit einem überwältigenden Blick auf die zahlreichen Gipfel der Berneralpen belohnt wurden. Erst recht auf dem – nach Plänen des Stararchitekten Mario Botta – durch Lehrlinge gebauten Turm, von wo aus auch der Blick über die Tannen nach Norden frei war. Im neu renovierten und erweiterten Grathaus des SACAngensteins bereitete uns Gherardo ein feines Nachtessen. Anschliessend nach dem Abwasch wurde gejasst oder aber

Gewerbeschau im Tal vertagt

diskutiert. Das Grathaus ist mit neuesten Errungenschaften ausgerüstet: so hat es auf der Terrasse einen ferngesteuerten Sonnenschirm, der automatisch aus- und einfährt, je nachdem die Sonne scheint und/oder der Wind auffrischt. Am nächsten Morgen – strahlend blauer Himmel, draussen wehte ein frischer Wind – waren wir am Morgenessen, als plötzlich der Sonnenschirm ausfuhr! Ob ihn der Betrieb der Kaffeemaschine ausgelöst hat oder sonst etwas, konnten wir nicht feststellen. Die Technik macht manchmal Kapriolen! Nach dem Verlassen des Grathauses führte uns der Weg über Champoz zum wunderschön gelegenen und fast kreisrunden Lac Vert, ein in einem seit langem aufgegebenen Kalksteinbruch entstandenen See mit etwa 200 m Durchmesser. Ein Platz gerade richtig für einen Aperitif, bevor wir den letzten Abschnitt nach Court in Angriff nahmen um dann im Garten des Restaurants l’Ours ein feines Fischmenu serviert zu Attilio Restelli bekommen.

Bleibt vorerst der letzte grosse AGIV-Auftritt: Die Gewerbeschau im Arlesheimer Dorfkern im Juni 2009.

Gewerbeschau und Jubiläumsfest des Turnvereins in einem: Das Industriegebiet im Tal hätte nächsten Sommer eine grosse Festhütte werden können. Jetzt ist das Gewerbe ausgestiegen. Lukas Hausendorf

E

s muss nicht immer der Dorfkern sein», meinte der neu gewählte Präsident des Arlesheimer Industrie- und Gewerbevereins Urs Schneeberger im März dieses Jahres, als er den Mitgliedern des AGIV die Idee einer Gewerbeschau im Tal präsentierte. Idealerweise hätte diese im Sommer 2013 stattgefunden. Jetzt ist das Vorhaben aber vorerst auf Eis gelegt, wie Thomas Bloch vom AGIV-Vorstand gegen-

über dem «Wochenblatt» in diesen Tagen bestätigt. Eine Nummer zu gross Angedacht war ursprünglich, dass die Gewerbeschau mit dem Jubiläumsfest des Turnvereins verknüpft wird, der nächstes Jahr seinen 150. Geburtstag feiert. Vertreter beider Vereine sassen auch schon gemeinsam an einem Tisch, dabei soll sich aber herauskristallisiert haben, dass die Verbindung beider Anlässe zu einem Megaevent womöglich eine Nummer zu gross ist. «Wir lassen den Turnverein sein Fest feiern und überlegen uns jetzt wieder etwas Eigenes», sagt Bloch. Damit ist auch klar, dass der Rückzieher nicht dem fehlenden Engagement der Gewerbetreibenden geschuldet ist, wie das unlängst in den Nachbargemeinden Münchenstein und Dornach der Fall war. Auch am Tal als Austragungsort für die nächste Leistungsschau des AGIV wird festgehalten. Jetzt muss aber ein neues Konzept her und auch die Standortfrage muss noch en Detail geklärt

FOTO: ARCHIV WOCHENBLATT

werden, zumal das Tal ein sehr weitläufiges Industriegebiet ist. Eine Frist habe man sich laut Bloch nicht gesetzt. «Wenn wir eine zündende Idee haben, kann es plötzlich schnell gehen», meint er. Das Ziel bleibt eine Gewerbeschau im Jahr 2014. Turnverein feiert im Dorf Statt im Herzen der Arlesheimer Industrie wird der Turnverein seinen runden Geburtstag nun im Dorfkern feiern. Das Fest am 24. und 25. August wird vor der Kulisse des Doms und dem benachbarten Schulgelände stattfinden. Für den Stabhochsprung-Event, der in die Feierlichkeiten integriert wird, könnte man sich im Dorf kaum eine ansprechendere Szenerie vorstellen. Für den Festbetrieb konnten laut OK-Präsident Thomas Borer schon zehn Vereine engagiert werden. Der Verzicht auf eine gemeinsame grosse Kiste mit dem AGIV scheint für alle Beteiligten nun die beste Lösung zu sein. Jetzt können beide Vereine nach eigenem Gusto feiern und dürften voll auf ihre Kosten kommen.

NEUES THEATER AM BAHNHOF

FAMILIENZENTRUM OASE

Funkbombe gezündet

Ein «Riesen-Dankeschön»

The Monotones spielen heute Donnerstag, 27. September, im bachuz-Zwischenhalt des Neues Theaters am Bahnhof. Türöffnung ist um 20 Uhr. Mit den Monotones zünden wir eine Funkbombe, die Euch den Alltagstrott vergessen lässt und auch den Hinterletzten zum Tanzen bringt. «Vielseitigkeit macht die Monotones aus, und damit gelingt es ihnen, den Spagat zwischen retro und modern, zwischen Funk, Acid Jazz und House und zwischen Bühne, Club und Wohnzimmer zu schaffen und ihre diversen Einflüssen zu einem Funk des 21. Jahrhunderts zu vereinen. Während der Groove zum Tanzen anregt, ist die Melodie eingängig und ein Genuss zum Hören. Der Beat geht direkt in die Beine, der Ton direkt ins Herz.» Jonas Darvas

GESCHÄFTSWELT

Grippeimpfung 2012 PR. Lassen Sie sich spontan und unkompliziert direkt in der Apotheke Schneeberger durch Frau Dr. med. Stauffer aus Arlesheim impfen. Die Ärztin wird an folgenden Nachmittagen anwesend sein: Di, 16.10. / Do, 18.10. / Di, 13.11. / Do, 15.11. Um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir Sie um Ihre Voranmeldung unter 061 706 50 51. Selbstverständlich dürfen Sie aber auch spontan vorbeikommen. Die Kosten für die saisonale Grippeimpfung 2012 betragen 29 Franken.

Auch dieses Jahr wieder hat die Pflanzgartenvereinigung auf dem Arleser Gemüsemarkt ihre Produkte verkauft und den Erlös dem Familienzentrum gespendet. Die Oase möchte sich ganz herzlich im Namen der Kinder für die grosszügige Spende bei allen Mitgliedern und dem Vorstand, die Gemüse aus ihrem Garten zum Verkauf zur Verfügung gestellt haben, bedanken. Ein ganz besonderes Dankeschön auch an die Mitglieder, die in aller Frühe dekorative Blumensträusschen gebunden haben und Brot gebacken haben, um den Marktstand nicht nur besonders bunt und fröhlich zu gestalten, sondern die dadurch auch die Einnahmen gesteigert

haben. Und nicht zu vergessen das herrliche Sirup-Sortiment, das extra gekocht wurde und ebenso Kundschaft an den Stand gelockt hat. Ihr Einsatz hat sich wirklich gelohnt, denn am Arleser Gemüsemarkt ist ein stolzer Betrag zusammengekommen. Dieses Jahr möchte das Familienzentrum ein Kind unterstützen, deren Eltern aus einem Kriegsgebiet stammen. Mit der Spende kann ein zusätzlicher Spielgruppenmorgen finanziert werden, der dazu beiträgt, dass das Kind bis zum Eintritt in den Kindergarten unsere Landessprache versteht und somit eine bessere Bildungschance erhält. Sandra Joppen

ALTERSVEREIN

Perfekter Ausflug an den Titisee Neunzig erwartungsfrohe Mitreisende, schönster Sonnenschein, zwei herausgeputzte Cars und ein tolles Ziel – die perfekten Voraussetzungen für die Reise des Altersvereins am 20. September. Weil die Strasse durchs Weratal gesperrt war, kamen wir dank der Umfahrung in unbekannte und herrliche Gegenden. Chauffeur Hans kannte aber eine Abkürzung via Uriellas Wohnsitz und wir kamen in den Genuss, den Kuppelbau von St. Blasien von oben zu sehen. Unser Reiseleiter las gruselige Sagen von buckligen Männlein und schönen Seejungfrauen vor, bis es ihm fast schlecht wurde. Die Saiger Höhe erreichten wir

bei bester Laune und das lohnte sich. Der Vesperteller liess keinen Wunsch offen, Schwarzwälder-Spezialitäten von Schinken bis Kirschtorte. Danach genossen viele von uns die Sonnenstrahlen auf der Höhe über dem Titisee, bis es via Feldberg und durch das Wiesental wieder zurück ging. Viele Komplimente wurden verteilt: an die Chauffeure für die sichere Fahrt, an den Reiseleiter für das gut gewählte Ziel und für die Fahrt durch den beliebten Schwarzwald und vom Reiseleiter selbst an die höheren Mächte für das tolle Wetter. Typisch Altersverein: gemütlich, zufrieden und dankbar. Heinz Heller


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KAMMERMUSIK ARLESHEIM

Zum Jubiläum A-cappella-Gesang Einen Tag nach ihrem 15-Jahr-Jubiläum in Basel trat die fünfköpfige SpitzenBand ohne Instrumente The Glue anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Kammermusik Arlesheim im Saal des Forum Würth auf. Mit afrikanischen Klängen und ironischen Seitenhieben auf den Kampf der Kulturen begann die in Bermudas auftretende Boygroup ihr abwechslungsreiches Programm. Nach «Burning Ring of Fire» von Cash/Carter und einer italienischen Canzonetta voller absurder Wortspiele wurde es theatralisch und mystisch. Dudelsäcke und ferne Stimmen evozierten den Steinring von Stonehenge und die Klischees englischer Hochmoorromantik. Am Faszinierendsten bei The Glue ist die Vielfalt der Möglichkeiten, welche die körpereigenen Resonanzräume bilden. Da trällert, dudelt, tiriliert, geigt

Amoklauf in Knittelversen

und trompetet es und Michael Moor spendet den Rhythmus als lebendige Beatbox. Zudem nehmen sich die fünf Sänger selbst nicht allzu zu ernst, spielen mit den Klängen, wechseln fliegend die Rollen, die Instrumente und die Singstimme. Jeder ist ein Solist. Nach einem russischen Lied und einer Popballade gab Moor eine Kostprobe seines Könnens und Verband Rhythmus und Melodie zu einem vollständigen Stück. Nach «La Corrida» von Francis Cabrel brach über die Zuhörer ein volltönendes lateinamerikanisches Intermezzo herein, bei dem sie ihre Hüften schwingen mussten. «Sandburgen bauen» rundete das Programm ab, dem die fünf Superstimmen zum Entzücken aller noch ein unverstärktes südafrikanisches Liebeslied folgen liessen. Thomas Brunnschweiler

GOTTESDIENSTE Kath. Gottesdienste in Arlesheim 26. Sonntag im Jahreskreis Samstag, 29. September 17.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Gest. Messe für Pater Tony Jurt, JZ für Anneliese Hahling-Fellmeth und Werner Aeschbach-Borer

Freitag, 5. Oktober 10.15 Obesunne: Kath. Gottesdienst 18.30 Krypta: Beichtgelegenheit 19.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier (Herz-Jesu-Freitag) Ev.-ref. Kirchgemeinde Arlesheim

Sonntag, 30. September 9.00 Santa Messa 11.15 Gottesdienst mit Eucharistiefeier

Freitag, 28. September 10.15 Reformierter Gottesdienst im Andachtsraum der «Obesunne»

Dienstag, 2. Oktober 7.00 Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschliessend ewige Anbetung bis 21.00 19.00 Krypta: Rosenkranz

Sonntag, 30. September 10.00 Predigt-Gottesdienst. Pfarrer Rudolf Stumpf, Aesch zu Hiob 42, 1–8: «Bestehen auf gegebene Zusagen». Anschliessend Kirchenkaffee

Mittwoch, 3. Oktober 9.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier

Dienstag, 2. Oktober 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus

Donnerstag, 4. Oktober 19.00 Santa Messa 20.00 Krypta: Anbetung mit jungen Erwachsenen bis 21.00

Mittwoch, 3. Oktober 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus. An- und Abmeldungen unter 061 706 90 30

Gemeindebibliothek Arlesheim. Kathi Jungen, Ermitagestrasse 2, 4144 Arlesheim, Tel. 061 701 97 13, Fax 061 701 97 14. Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di 14.30–18.30; Mi 9.00–11.00 und 14.30–18.30; Do 14.30–18.30; Fr 14.30–19.30; Sa 10.00–12.30 Uhr. Während der Schulferien: Fr 14.30–20.00 Uhr. Hauseigentümerverein Arlesheim. Sekretariat: Frau Lydia Wicki, Tel. 061 701 10 62. Rechtsberatung: Herr Dominik Lüscher, c/o Bürgschaftsgenossenschaft Baselland, Tel. 061 416 82 24, E-Mail: dluescher@bgbl.ch Jodlerclub Arlesheim. Probe jeden Donnerstag 20.00–21.45 Uhr im Domplatzschulhaus. Neue Sänger stets willkommen. Auskunft: E. Binggeli, Präs., 061 411 15 94.

FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Mit der Livecomic-Oper «Im Herr Miller si Reis ins Morgeland» startete das Neue Theater am Bahnhof fulminant in die neue Spielzeit. Ein Genuss der speziellen Art. Thomas Brunnschweiler

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim

Öffentlich-historisches Colonial-Schaustück: Georg Franciscus Müller spielt den Elefanten (Robert Koller). Am Klavier Jürg Henneberger.

Jugendhaus Arlesheim. Öffnungszeiten: Dienstag: 15–18 Uhr, Mittwoch: 14–18 Uhr, Donnerstag: 15–18 Uhr, Freitag: 16–18 Uhr / 20–23 Uhr, Samstag: 14–18 Uhr / 20–23 Uhr, Sonntag 14–17 Uhr (2. und 4. im Monat). Weitere Auskünfte unter der Nummer 061 701 34 44. Jungwacht/Blauring Arlesheim. Sinnvolle Freizeitbeschäftigung für alle Mädchen und Buben von 6 bis 16 J., z. B.: Zeltlager, Seifenkistenrennen, Kerzenziehen, Seilbrücke, Kochen, Schnitzeljagd, Feuermachen, Geländespiele, Schmuck basteln, Abenteuer, Spiele erfinden… Gruppenstunden jeden Samstag 14–16 Uhr, in altersgerechten Gruppen. Präses ist Catherine Adamus: c.adamus@rkk.arlesheim.ch, Tel. 079 745 70 15. Scharleiter ist Philpp Steiner: 8899ph@web.de; Tel. 079 515 47 41. jubla-arlesheim.ch

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ie Barockliteratur ist den meisten heute paradoxerweise ebenso fremd wie die klassische Moderne nach Strawinsky. Umso einleuchtender ist es, diese beiden Elemente zu verbinden. In der LivecomicOper, die auch Öffentlich-historisches Colonial-Schaustück genannt wird, geht es vordergründig einmal um eine historische Führung im Kloster St. Gallen, die ein etwas an Emil erinnernder Hausmeister (David Bröckelmann) aufgrund der Absenz des Abtes anbietet. Dabei weckt der Facility Manager ungewollt den Geist von Georg Franciscus

Müller (1646–1723), der sich mit einem Reisebericht in Knitttelversen verewigt hat (Codex Sangalliensis Nr. 1311). Müller war ein netter Elsässer, der sich bei der niederländischen OstindienKompanie einschrieb und als Soldat per Schiff nach Südostasien aufbrach. In seinem «Reissbuch» liess er Krokodil, Kokospalme, Walfisch und Menschenfresser persönlich zu Wort kommen. Seinen Nachlass vermachte er schliesslich dem Kloster St. Gallen. Laterna-Magica-Effekte Der Bassbariton Robert Koller, der Müller mimt und dessen Reise nochmals nacherzählt, meistert die musikalisch unglaublich anspruchsvolle Aufgabe mit Bravour, auch die oft sirenenartig eingeschobenen Sprünge ins Altregister. Eigentlich plante der Komponist Matthias Heep einen Liederzyklus. Dass nun Koller das gesamte Werk auswendig in dramatisierter Form singen muss, verzögerte den Aufführungsbeginn. Ulrich Scheel greift mit seinem Stift und dem Beamer auf einer optischen Ebene ins Geschehen ein. Er illustriert – ähnlich wie Müller in seiner Handschrift – die Reise, ironisiert sie und setzt schwarzen Humor ein. Dann aber greift der Stift selbst ins

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Geschehen ein, rückt dem Protagonisten auf den Leib, lässt Klänge und Fantasien sichtbar werden. Ulrich Scheel wird seinem Ruf als meisterlicher Zeichner einmal mehr gerecht. Jürg Henneberger am Klavier gibt dem Stück als musikalischer Leiter den Puls und engagiert sich nebst der schwierigen musikalischen Aufgabe auch noch körperlich auf der Bühne. Faszinierend ist das Ineinandergleiten verschiedener Ebenen. Da ist die reale Ebene der Zuschauer, die plötzlich zu der Reisegruppe mutiert; dann gibt es die an eine Laterna-Magica-Vorstellung erinnernde Ebene des Comic, die Ebene des Bühnenspektakels und jene, auf der alle Ebenen – zum Beispiel im genüsslichen Betrachten eines Sexheftchens – zusammenfliessen. Ironisch durchbrochen wird das barocke Schau- und Schauerstück immer wieder durch köstliche Auftritte von David Bröckelmann, sodass auch am Schluss das düstere Memento mori von Müller nicht das letzte Wort behält. Herauszuheben ist neben der stimmigen Ausstattung durch Nives Widauer auch die starke Inszenierung durch Georg Darvas. Ein höchst gelungener Mix verschiedener Medien.


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Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

Amtliche Publikationen

Familienfreundliche Wohnungen durch Genossenschaft erstellen

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www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch A. AUS DEM EINWOHNERRAT

B. AMTLICHE MITTEILUNGEN 1. Baugesuche

Einladung zur 409. Sitzung des Einwohnerrates vom Montag, 24. September 2012, 19.30 Uhr im Gemeindesaal

096/12 Gesuchsteller: Proinnova AG, Hauptstrasse 130, 4147 Aesch – Projekt: Abbruch Einfamilienhaus und Garage, Neubau 3 Reiheneinfamilienhäuser mit Carport – Parz. 578, Dornacherweg – Projektverfasser: Proinnova AG, Hauptstrasse 130, 4147 Aesch

TRAKTANDENLISTE: 1. Beschlussprotokoll der 408. Sitzung vom 27. August 2012 2. Wahl eines Mitglieds in die Sachkommission Bevölkerungsdienste, Wirtschaft und Kultur BWK anstelle des zurückgetretenen Marcel Kohler SVP 3. Interpellation Nr. 684 von Caroline Mall SVP Auftragserteilung an Handwerker-Betriebe in Reinach Schriftliche Antwort des Gemeinderates; Behandlung nach der Pause 4. Interpellation Nr. 685 von Urs Treier SVP Verkehrsmassnahmen auf dem Parkplatz Friedhof Fiechten Mündliche Antwort des Gemeinderates nach der Pause 5. Bericht der Spezialkommission Gemeindeordnung zur Vorlage Nr. 1038 Totalrevision der Gemeindeordnung sowie des Organisations- und Verwaltungsreglements 2. Lesung Büroantrag: Beratung 6. Bericht der Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM zur Vorlage Nr. 1036 Entwicklung Areal Stockacker Büroantrag: Beratung 7. Tätigkeitsbericht der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK für das Jahr 2011 Büroantrag: Beratung 8. Vorlage Nr. 1046 des Gemeinderates Vertrag über die regionale Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Birstal Büroantrag: Direktberatung 9. Vorlage Nr. 1048 des Gemeinderates Therwilerstrasse, Strassenkorrektion und neuer Sauberwasserkanal, Kreditabrechnung Büroantrag: Überweisung an die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK 10. Postulat Nr. 445 von Christine Dollinger, Sachkommission BSG Förderung von Tageseltern 11. Allfällige neue persönliche Vorstösse 12. Diverses und Mitteilungen Freundliche Grüsse Einwohnerrat Reinach Ruth Schaller, Präsidentin Regula Fellmann, Sekretärin Die Sitzung ist öffentlich

Die hier aufgeführten Baugesuche orientieren Sie über die laufenden Bauvorhaben. Sie wurden in der laufenden Woche publiziert. Detaillierte Informationen über die Planauflage- und Einsprachefristen entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft, den Aushängen in den Schaukästen der Gemeinde oder der Reinacher Homepage unter der Rubrik «Amtliche Mitteilungen» (www.reinach-bl.ch).

2. Kommunale Wahl vom 23. September 2012 Wahl der Sozialhilfebehörde Gewählt sind: Ramseyer Hans, CVP (1948 Stimmen) Leu Roger, FDP (1753 Stimmen) Rolaz-Grollimund Linda, SP (1743 Stimmen) Eichenlaub Heidi, SP (1708 Stimmen) Peter Sabrina, SVP (1382 Stimmen) Oeggerli Jean-Marc, FDP (1377 Stimmen) Wahlbeteiligung: 26.86% Allfällige Beschwerden gegen die Gültigkeit dieser Wahl sind innert 3 Tagen seit Veröffentlichung dem Regierungsrat einzureichen (gem. § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte).

3. Reinacher Ergebnisse der kantonalen und eidgenössischen Abstimmungen vom 23. September 2012 Kantonale Vorlage «Schluss mit den Steuerprivilegien» Zahl der gültigen Stimmen: 4803 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 137 Stimmbeteiligung: 37.87% Es stimmten mit Ja zu Initiative: 3034 Es stimmten mit Nein zur Initiative: 1629 Initiative o. A 140 Es stimmten mit Ja zum Gegenvorschlag: 1992 Es stimmten mit Nein zum Gegenvorschlag: 2464 Gegenvorschlag o. A 347 Stichfrage Initiative: 2705 Stichfrage Gegenvorschlag: 1728 Stichfrage o. A 370 Eidgenössische Vorlagen Bundesbeschluss «Jugendmusikförderung» Zahl der gültigen Stimmen: 4884 Zahl der leeren Stimmzettel: 106 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 138 Stimmbeteiligung: 39.31% Es stimmten mit Ja: 3784 Es stimmten mit Nein: 1100

(Fortsetzung auf Seite 9)

Visualisierung: So könnte das Stockacker-Areal von aussen gesehen einmal aussehen.

Die Realisierung von 64 familienfreundlichen Wohnungen im Areal Stockacker rückt mit der Zustimmung des Einwohnerrates zur Realisation in greifbare Nähe. Heiner Leuthardt

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nbestritten war an der Einwohnerratssitzung von Montag, dass auf dem sich in Gemeindebesitz befindlichen Areal Stockacker familienfreundliche Wohnungen durch eine Genossenschaft erstellt werden. Markus Huber, Vizepräsident der Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität (BUM) betonte aber, dass hier trotz der Wohnbaugenossenschaft keine Wohnungen für Einkommensschwache entstehen würden.

Gegliederte Baugestaltung vorgesehen Konkret schlägt das siegreiche Bebauungskonzept Piano Forte vom Team Neff Neumann und Schweingruber so-

wie Zulauf Landschaftsarchitekten auf dem länglichen Areal zwei auf den Längsseiten angeordnete Häuserzeilen vor, in deren Mitte ein öffentlicher Raum entsteht. Auf den nach aussen orientierten Seiten befinden sich private Gärten. Die Gebäude sind abwechselnd ein- bis dreistöckig, zum Teil aufgeteilt in Gruppen, was gegenüber einer geschlossenen Häuserzeile viel lockerer wirkt. Piano Forte, das 64 familiengerechte Wohnungen vorsieht, setzte sich in einem Wettbewerb durch, zu dem fünf Planungsteams eingeladen worden waren. Durch den Verzicht auf geschlossene Kubaturen sei jedoch der bauliche Aufwand höher, meinte BUM-Vizepräsident Markus Huber. Daher sei es zweifelhaft, dass man eine Genossenschaft finde, die das Projekt mit der Vorgabe von Piano Forte realisieren wolle. «Aus Sicht der BUM hätte zuerst eine Wohnbaugenossenschaft gesucht und dann das Bebauungskonzept erarbeitet werden sollen.» Daher solle für die verbindliche Weiterbearbeitung das Siegerprojekt als zwingende Vorgabe gestrichen werden, «um allenfalls eine bessere Lösung finden zu können.» Im gleichen Sinne argumentierten die SVP, die CVP und die BDP.

FOTO: ZVG

Thierry Bloch (FDP/GLP) setzte sich für Piano Forte ein und gab zu Bedenken, dass Baukunst die Gemeinde aufwerte, da seien Mehrkosten vertretbar. «Zudem gibt die Abkehr vom Siegerprojekt ein falsches Signal.» Von Seiten der SP wurde ergänzt, dass mit der Realisation durch die Genossenschaft Kosten von rund 20 Prozent gespart werden. Mit oder ohne Bebauungskonzept Erstaunt über die Kritik zeigte sich Gemeindepräsident Urs Hintermann. Es sei ja der Einwohnerrat gewesen, der den Auftrag gab, zuerst das Areal zu entwickeln und dann einen Investor resp. Genossenschaft zu suchen. «Wir haben bereits Anfragen von Genossenschaften, die das Projekt realisieren wollen.» Die Weiterführung der Entwicklung Areal Stockacker wurde beschlossen, wobei man offen liess, ob dies mit Piano Forte geschehen solle oder nicht. Weiter verabschiedete der Rat in zweiter Lesung die Totalrevision der Gemeindeordnung sowie des Organisationsund Verwaltungsreglements. Im Schnelldurchgang wurde der Vertrag der regionalen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Birstal genehmigt.

AUS DER GEMEINDE

Reinacher Sportanlagen brauchen Auffrischung Das Gemeindesportanlagenkonzept (GESAK) zeigt, dass die Infrastruktur in Reinach zwar ausreichend, aber vielerorts veraltet ist und grosser Sanierungsbedarf besteht. Angesichts der damit verbundenen Kosten steht der Gemeinderat einem kommunalen Hallenbad-Neubau erneut ablehnend gegenüber. Mit unzähligen kleinen und relativ kostengünstigen Massnahmen könnte das Sport- und Bewegungsangebot in Reinach schon bald massgeblich aufgewertet werden, erläuterten Experten an einer Informationsveranstaltung vom 25. September zum Gemeindesportanlagenkonzept (GESAK). Auch der Gemeinderat beurteilte die Ergebnisse des GESAK an seiner Sitzung vom 18. September positiv. «Generell haben die Anlagen erheblichen Erneuerungsbedarf», erklärte Paul Wenger, Gemeinderat Freizeit und Kultur. Das GESAK zeige aber, dass die Bedürfnisse der Bevölkerung durch die bestehende Infrastruktur, mit Ausnahme eines Hallenbads, weitgehend abgedeckt seien und eine Sportzone im Fiechten nicht angezeigt sei. GESAK schlägt grosse und kleine Massnahmen zur Umsetzung vor Wie die Schulhäuser sind die Reinacher Sportanlagen, darunter auch das Gar-

tenbad, in die Jahre gekommen. Viele Turnhallen und die dazugehörigen Nebenräume sind zu klein und entsprechen nicht mehr den heutigen Nutzungsbedürfnissen. Das GESAK zeigt, dass mehrere Anlagen in den nächsten Jahren saniert oder umgebaut werden müssen. Zudem sollten die Spielplätze aufgewertet und auf unterschiedliche Altersgruppen hin ausgestaltet werden. Auch kleinere Massnahmen wie die Einrichtung von ausgeschilderten Laufstrecken, die Installation einer Natureisbahn in der kalten Jahreszeit, die Aufwertung der Skating-Anlage oder die Anschaffung von neuen Spiel- und Sportgeräten sind im GESAK enthalten. Gemeinderat empfiehlt Aufwertung des Bestehenden Insgesamt weist das GESAK einen geschätzten Finanzbedarf von rund 72 Mio. Franken aus, davon entfallen etwa 35 Mio. Franken auf ein Hallenbad. Im Rahmen des «Strategischen Sachplans Freizeit und Kultur» für die nächsten drei Jahre muss die Politik nun entscheiden, welche Umsetzungsschwerpunkte aus dem GESAK weiterverfolgt werden sollen. Da in den nächsten Jahren auch auf anderen Bereichen hohe Kosten auf die Gemeinde zukommen, empfiehlt der Gemeinderat, die Priorität auf die Erneuerung und Verbesserung der bestehenden und von der Bevölkerung ge-

Viele Sportanlagen in Reinach sind veraltet (im Bild: Turnhalle Surbaum). schätzten Sport- und Freizeitanlagen zu legen und vorläufig keine Neubauten zu planen. Damit läge das kommunale Hallenbad weiterhin auf Eis. Hingegen wird der zuständige Gemeinderat bereits bestehende Kontakte mit den zuständigen Gemeinderäten der Birsstadtgemeinden intensivieren, um die Möglichkeiten eines interkommunalen Hallenbades durch die jeweiligen Gesamtgemeinderäte möglichst schnell und verbindlich klären zu lassen. Das letzte Wort im Umgang mit den Empfehlungen und deren Umsetzung aus dem GESAK hat aber der Einwohnerrat. Gemeinderat Reinach


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Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

Amtliche Publikationen

Erfolgreiche Erweiterung des Business Parcs

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 7)

1. Aus der Verwaltung

Volksinitiative «Sicheres Wohnen im Alter» Zahl der gültigen Stimmen: 4955 Zahl der leeren Stimmzettel: 75 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 139 Stimmbeteiligung: 39.62% Es stimmten mit Ja: 2481 Es stimmten mit Nein: 2474

Abfuhrdaten 2. Oktober 2012 Grünabfuhr, Gesamte Gemeinde 3. Oktober 2012 Papierabfuhr, Kreis Ost 3. Oktober 2012 Kartonabfuhr, Kreis West

Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» Zahl der gültigen Stimmen: 5051 Zahl der leeren Stimmzettel: 2 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 138 Stimmbeteiligung: 39.79% Es stimmten mit Ja: 2068 Es stimmten mit Nein: 2983

Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde sowie auf www.reinach-bl.ch unter Politik&Verwaltung/Verwaltung/Abfall.

Familien- und Jugendberatung Birseck

C. DIE GEMEINDE INFORMIERT

Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während der Herbstferien vom Montag, 1. Oktober, bis Freitag, 12. Oktober 2012, geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinderund Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 53 53, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 15. Oktober 2012, ist das Sekretariat für Neuanmeldungen und Auskünfte wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung Birseck

DIE POLIZEI MELDET

Auto gegen Tram: Niemand verletzt

Totalschaden. Das Unfallauto.

FOTO: ZVG

Im Bereich der Verzweigung Baselstrasse/Fleischbachstrasse ereignete sich am Samstag, 22. September, gegen 10.15 Uhr, ein spektakulärer Verkehrsunfall zwischen einem Tram der BLT-Linie 11 und einem Personenwagen. Verletzt wurde niemand, allerdings kam es zu einem 15-minütigen Unterbruch des Trambetriebes. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft war

ein 80-jähriger Franzose mit seinem Personenwagen (französische Kennzeichen) in der Baselstrasse in Richtung Reinach-Dorf unterwegs und wollte bei der Kreuzung Baselstrasse/Fleischbachstrasse nach rechts in die Fleischbachstrasse abbiegen. Dabei konsultierte er offenbar die falsche Ampel, überfuhr das Rotlicht und kollidierte mit einem aus Richtung Reinach herannahenden Tramzug. Durch die heftige Kollision wurde der Personenwagen mehrere Meter auf die Baselstrasse zurück geschleudert und kam dort zum Stillstand. Der Autofahrer hatte Glück im Unglück, blieb unverletzt und musste nicht ins Spital eingeliefert werden; er liess sich jedoch von einem Arzt begutachten. Am Personenwagen entstand Totalschaden, er musste abgeschleppt werden. Das Tram wurde vorne rechts beschädigt, konnte aber nach einem rund 15-minütigen Betriebsunterbruch weiterfahren.

RAIFFEISENBANK

Schritt für Schritt zum Vermögen Regelmässiges Sparen ist das Geheimnis für einen nachhaltigen Vermögensaufbau. Der Raiffeisen Fonds-Sparplan hilft, auf die Wünsche und Bedürfnisse von morgen vorbereitet zu sein: Unabhängig davon, ob ein Vermögen aufgebaut werden soll, um sich Träume schon in wenigen Jahren zu erfüllen oder erst in ferner Zukunft. Der ideale Zeitpunkt, um sich an den

Finanzmärkten zu engagieren, ist schwer zu finden. Beim Raiffeisen Fonds-Sparplan ergibt sich dank dem gleich bleibenden Betrag, der regelmässig investiert wird, über die Zeit ein günstiger Durchschnittspreis. Der sogenannte Durchschnittskosteneffekt entsteht dadurch, dass automatisch bei hohen Kursen weniger Anteile gekauft, bei tiefen Kursen dagegen mehr Anteile gekauft werden. Beim Fonds-Sparplan kann ab 50 Franken pro Monat investiert werden. Zudem können die Einzahlungen auch spontan geändert oder eine Einzahlungspause eingelegt werden. Die Fondsanteile lassen sich ausserdem jederzeit verkaufen. Für die Käufe von Anlagefonds über den Raiffeisen Fonds-Sparplan kommt ein verbilligter Courtage-Tarif zur Anwendung. Ausserdem entfallen für diese Käufe die sonst üblichen Minimum-Gebühren. So sind auch Investitionen mit kleinen Beträgen sehr attraktiv. Für den Raiffeisen Fonds-Sparplan steht eine breite Palette an Raiffeisenund Vontobel-Fonds zur Verfügung. Die richtige Fondswahl wird in einem persönlichen Gespräch mit einem Raiffeisen Anlageberater durch die Ermittlung der Anlagestrategie getroffen. Thomas Beljean, Finanzberater, Raiffeisenbank Reinach

Zwei Jahre nach der Erweiterung des Business Parcs ist klar, dass sich die Investition von neun Millionen Franken gelohnt hat. Aktuell sind hier 42 Start-ups tätig. Heiner Leuthardt

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ir alle konnten zu Recht stolz sein auf diesen schönen Bau – ein stolzes Investment von insgesamt neun Millionen Franken. Das ist viel, aber wir haben dafür auch viel bekommen… – oder auch wenig, wenn man es an den Rettungsschirmen für gestrauchelte Banken und Volkswirtschaften misst», formulierte spitz Klaus Endress, Präsident des Stiftungsrates des Business Parcs. Bei seiner Begrüssung von rund 70 geladenen Finanzberatern, Treuhändern, HR-Verantwortlichen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik am Dienstagabend im Business Parc rechnete er vor, dass mit einer Milliarde Schweizer Franken 110 solcher Business Parcs geschaffen werden könnten, «gemeinnützige Stiftungen, die dem Staat nicht zur Last fallen, Institutionen, die mutige Menschen mit Ideen auf einen erfolgreichen Weg bringen, unternehmerisch tätig zu sein, Arbeitsplätze zu schaffen, beizutragen zum Wohlstand der Gesellschaft.» Ein oder zwei Business Parcs für die Nordwestschweiz, die von vielen getragen würden, könnten jedoch genügen. Die Reinacher Einrichtung biete ein von aussen wie von innen at-

Einblick: Barbara Jentges, CEO der PhACT GmbH, erläutert die Tätigkeit ihrer Firma – Beat Oberlin, Stiftungsrat, Gerda Massüger, Geschäftsführerin des Business Parcs sowie Klaus Endress, Präsident des Stiftungsrates (hinten, v. l.) hören aufmerksam zu., FOTO: HEINER LEUTHARDT traktives Gebäude und die nötige Infrastruktur sowie ein angepasstes Dienstleistungsangebot, das geschätzt werde. «Per Ende letzten Jahres waren wir nahezu vollständig ausgebucht, nur wenige Quadratmeter standen in diesem Gebäude noch zur Verfügung», bilanzierte Endress. Heute sind nahezu 90 Prozent der Flächen vermietet.» Vermietet sind sie an 42 Start-ups mit rund 100 Arbeitsplätzen. «Insgesamt betreut der Business Parc aktuell 67 Start-ups mit mehr als 200 Arbeitsplätzen», erläuterte die Geschäftsführerin des Business Parcs, Gerda Massüger. «Von allen rund 120 Start-ups haben nur gerade zwei nicht reüssiert.» Das ergibt eine Erfolgsquote von 98,5 Prozent.

Diese ist beachtlich, weil mehr als die Hälfte der Start-ups nach fünf Jahren wieder vom Markt verschwinden. Letzteren Effekt führt Gerda Massüger im Wesentlichen auf schlechte Vorbereitung, fehlendes Verkaufstalent und Geldnot zurück. Umgekehrt bietet der Business Parc mit seinem Beratungsangebot eine solide Einstiegshilfe. Beat Oberlin, Mitglied des Stiftungsrates, betonte die Bedeutung der Startups für die Wirtschaft, «für die es geeignete ‹Brutstätten› braucht.» Dies erfülle der Business Parc in mehrfacher Hinsicht: «Er führt Jungunternehmer zusammen, ermöglicht ihnen optimales Arbeiten, bietet Pool-Services zu äusserst günstigen Konditionen sowie Sparring-Partner im Hause.»

WAHL SOZIALHILFEBEHÖRDE

FAMILIENZENTRUM OAS E

Herzlichen Dank

Rückblick auf das Jubiläumsfest

Liebe Wählerin, Lieber Wähler, Sie haben am vergangenen Wochenende die Mitglieder der Sozialhilfebehörde für die Amtsperiode 2013 bis 2016 gewählt. Das ResulRoger Leu (FDP) tat ist eindeutig. Sie schenken grösstenteils dem jetzigen Team auch für die kommenden vier Jahre Ihr Vertrauen. Dies sicherlich mit der Erkenntnis, dass im Sozialhilfebereich Kontinuität und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen. Die Sozialhilfe ist komplex, anspruchsvoll und für alle beteiligten Exponenten herausfordernd. Zusammen mit meinen bisherigen Kolleginnen und Kollegen der Sozialhilfebehörde und neu mit Jean-Marc Oeggerli werde ich mich auch in Zukunft für die sozial schwachen Menschen in unserer Gemeinde einsetzen, um diesen bei einer bedürfnisgerechten Reintegration zur Seite zu stehen. Für diese Arbeit haben Sie mir Ihr Vertrauen ausgesprochen. Dafür danke ich Ihnen, sehr geehrte Wählerin, sehr geehrter Wähler, ganz herzlich. Ich freue mich auf die Roger Leu kommenden vier Jahre. Mitglied Sozialhilfebehörde FDP Reinach

20 Jahre Familienzentrum Oase: Das feierten wir mit vielen Gästen bei wunderschönem Wetter. Beim Spielen ohne Grenzen konnten Jung und Alt im Spielpark von Play4you und mit dem Spielbusmaterial ihre Geschicklichkeit und Beweglichkeit unter Beweis stellen. Die Jüngsten konnten sich auf der Hüpfburg austoben und die Älteren genossen bei geselligem Zusammensitzen das kulinarische Angebot. Bastelfans gestalteten farbenfrohe «Hampelbären» und Geschicklichkeitsspiele, und ein Stand mit Selbergemachtem lockte zum Einkaufen. Für Spannung in der Luft sorgte Christian Ziegler mit seiner Diabolound Jongliereinlage. Das Abendprogramm leiteten dann die Rambassen mit ihrer fetzigen Guggenmusik ein. Sehr gefreut haben uns die Grussworte des Gemeinderates vertreten durch Herrn Paul Wenger und der Besuch unserer

Gründerinnen sowie der ehemaligen Präsidentinnen und Mitarbeitenden. Zum Abschluss knallten die Tischbomben für die Kinder und die Zapfen der Sektflaschen für die Erwachsenen. Nach dem letzten gemütlichen Anstossen und Plaudern ging es für die einen nach Hause und für die anderen ans Aufräumen. Zufrieden und froh über einen solch schönen Tag, danken wir allen, die uns unterstützt und besucht haben. Info an unsere Gäste: In den Herbstferien bleibt die Oase wegen Renovationsarbeiten am ganzen Gebäude zwei Wochen geschlossen. Am 15. Oktober begrüssen wir Sie gerne wieder im offenen Treffpunkt mit Spielzimmer und feinen Zvieriangeboten (Mo–Do von 14 bis 17 Uhr) sowie an unserem Mittagstisch (Mo–Fr). Ihr Oase-Team

ALTERSVEREIN REINACH UND UMGEBUNG

Herbstausflug ins Appenzell Beim letzten Ausflug in die Ostschweiz besuchten wir Heiden im Kanton Appenzell Ausserrhoden und die Bodenseeregion. Damit auch die Anhänger von Appenzell Innerrhoden auf die Rechnung kamen, führte unsere Reise diesmal nach Appenzell, Innerrhoden, und ins Alpsteingebiet. Auf der Fahrt nach Appenzell machten wir Halt in Kaiserstuhl um uns mit Kaffee und Gipfeli zu stärken. Über Glattfelden, Gossau kamen wir gegen Mittag im Restaurant Traube, Appenzell an, wo uns das Mittagessen serviert wurde; ein typisches Appenzellermenü (AppenzellerHackbraten mit Chäschnöpfli und Gemüse). Nach dem Essen hatten wir genügend Zeit uns im Ort umzusehen und die bunt bemalten Hausfassaden, die Appenzell bekannt machen, zu bestaunen. Auch haben einige von uns für einen grösseren Umsatz in den verschiedenen Spezialitätengeschäften gesorgt.

Die Reise führte alsdann weiter von Appenzell über Urnäsch-SchwägalpWattwil zu unserem letzten Aufenthalt in der Rosenstadt Rapperswil. Das Wetter hätte für diese Fahrt nicht besser sein können. Über die Autobahn kehrten die 102 Teilnehmer gut gelaunt wieder nach Reinach zurück. Nicht vergessen: Freitag, 5. Oktober, Jass-Cup; Sonntag, 14. Oktober, Brunch im Restaurant Albatros WBZ; Mittwoch, 31. Oktober, Lottomach WBZ. Peter Fessler


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Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

WAHL SOZIALHILFEBEHÖRDE

Die SP dankt für Ihre Stimmen Die letzten Wahlen in diesem Jahr für eine Reinacher Behörde sind Geschichte. Endlich hängen keine Wahlplakate mehr, endlich können sich alle Reinacher BehörLinda Rolaz-Groldenvertreterinnen limund (SP) und -vertreter wieder voll und ganz den Sachgeschäften widmen. Und dies tun sie garantiert lieber als Wahlempfehlungen verteilen, das kann ich Ihnen versichern. Über die Arbeit der Sozialhilfe Behörde hört man im Laufe des Jahres kaum etwas, und das ist gut so. Denn es ist eine von Amtes wegen verschwiegene, aber wichtige Reinacher Behörde.

Unsere beiden Kandidatinnen, Linda Rolaz-Grollimund und Heidi Eichenlaub, wurden souverän wieder gewählt. Sie freuen sich über das gute Wahlresultat. Für die Un- Heidi Eichenlaub terstützung und (SP) das Vertrauen in unsere Kandidatinnen dankt Ihnen die SP Reinach ganz herzlich. Es ist eine gute Wahl. Linda und Heidi verfügen als bisherige über viel Erfahrung und arbeiten engagiert mit Kopf und Verstand, aber sie haben auch das Herz auf dem richtigen Fleck. Markus Huber, Co-Präsident SP Reinach

Trotz Bedarf – Gemeinderat will keine neuen Sportbauten

WAHL SOZIALHILFEBEHÖRDE

Die SVP Reinach dankt Die SVP Reinach bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern, welche am vergangenen Wochenende unserer bewährten Sabrina Peter zur Wiederwahl in die Sozialhilfebehörde verholfen haben. Leider hat es unsere seit acht Jahren kompetent arbeitende Andreea Lack knapp nicht mehr geschafft. Wir bedauern diesen Wahlausgang und können nicht ganz nachvollziehen, wieso die berufliche Kompetenz einer Ärztin in dieser Behörde nicht mehr gefragt war. Andreea Lack hatte gute und auch seriöse Arbeit geleistet. Aber in der Politik ist immer eine Unbekannte mit im

Spiel. Oft spielen Gründe eine Rolle, die sachlich nicht erklärt werden können. Die SVP Reinach dankt jedenfalls Andreea Lack ausdrücklich für ihre achtjährige kompetente Mitarbeit in der Sozialhilfebehörde. Ebenso gratulieren wir allen Gewählten zu ihrem erfolgreichen Abschneiden und geben der Hoffnung Ausdruck, dass in dieser wichtigen Behörde weiterhin sachbezogen und gewohnt kompetent gearbeitet wird. Dir, liebe Sabrina nochmals herzliche Gratulation zur Wiederwahl und alles Gute in Deinem Amt. Paul Wenger, SVP Reinach

NETZWERK RYNACH

Mit Monika unterwegs Eine Mitarbeiterin erzählt: «Ich hole Monika alle 14 Tage zum Einkaufen, Zuhören und Kaffeetrinken ab. Die Freude auf ein paar kurzweilige Stunden steht ihr schon bei der Begrüssung ins Gesicht geschrieben. Monika kauft gerne ein und studiert sehr genau die verschiedenen Lebensmittel. Manchmal wird sie wehmütig, wenn ihr bewusst wird, dass sie nicht mehr selber kochen kann. Aber vor den Regalen mit Süsswaren treten diese Gedanken wieder in den Hintergrund. Monika hat vor ca. sechs Monaten einen elektrischen Rollstuhl erhalten. Da ihr bei längerer Fahrt die Kraft zum Bedienen des Joysticks fehlt, kann sie den Rollstuhl nur kurze Zeit selber führen. Dann übernehme ich den Joystick. Mir passieren manchmal kleine Missgeschicke, über die wir dann herzlich lachen können. Etwa, wenn der Trottoirrand so

www.netzwerk-rynach.ch

hoch ist, dass wir mit dem Rollstuhl weder vorwärts noch rückwärts ausweichen können. Oder wenn Monika im Kaffee mit Rollstuhl samt Tisch einen Meter vorwärts fährt, weil ich vergessen habe, ihn auszuschalten. Nach etwa zwei Stunden verabschiedet sie mich mit frohen Augen und mit der Frage im Gesicht, ob ich in 14 Tagen wieder komme. Das bestätige ich jeweils gerne, obwohl ich nach zwei Stunden körperlich und geistig müde bin. Die Zufriedenheit, die ich beim Heimgehen spüre, überwiegt alles; ein Gefühl, das mit Worten nicht zu beschreiben ist. Eines kann ich versichern: Nicht nur wir, die wir Menschen in schwieriger Lebenslage begleiten, geben viel, es kommt ebenso viel zurück». Was wäre das Netzwerk Rynach ohne seine freiwillig Mitarbeitenden? Felix Neidhart

Monika (Name geändert) ist im Rollstuhl. Durch Vermittlung von Frau Böhmer fand sich eine Mitarbeiterin, die Monika seit 2010 begleitet. Netzwerk Rynach vermittelt auch Ihnen eine Begleitung, wenn Sie es wünschen: Tel. 079 252 57 30.

E B M-DELEGIERTENWAHL

Kapazitäten nutzen Für die EBM-Delegiertenwahlen vom November steigt die SP Reinach mit Rudolf Jegge und Pierre Martin ins Rennen für die neun zu vergebenden Sitze. Beide sind pensioniert, aber noch voller Tatendrang und wollen ihre freien Kapazitäten der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Rudolf Jegge ist Dipl. Ing. ETH und schlicht «the Energy-Man». Er hat über 20 Jahre Erfahrung in Energiefragen, arbeitete er doch bei der IWB in der Fachstelle Energie als Chef der Energieberatung. Ausserdem war er im Auftrag des DEZA in Kirgisien tätig, wo er sich mit Energiefragen befasste. Auch im Amt für Umwelt und Energie hat er gearbeitet. Vor einigen Jahren hat er selbst ein Entwicklungsprojekt aufgebaut; er hat eine Organisation gegründet, die für KMU in Drittweltländern Energieprojekte unterstützt. Pierre Martin hat Deutsch, Franzö-

sisch und Geschichte unterrichtet. Er war Schulleiter an der Sekundarschule. Eine Schule zu führen, bedingt Weitblick zu haben, standfest zu sein und Empathie für Lehrer und Schüler zu empfinden. Durch das Geschichtsstudium begründet er die Gegenwart in der Vergangenheit und kann so Fehlentwicklungen früh erkennen. Beide Männer haben an ihrem Haus Solarzellen installiert, Pierre Martin schon vor 20 Jahren! Beide engagieren sich für den sorgsamen Umgang mit unseren Ressourcen und für Nachhaltigkeit.Kürzlich hat Eveline WidmerSchlumpf empfohlen, Steuern nicht mehr nach Verdienst, sondern nach Energieverbrauch zu erheben, ähnlich der Lenkungsabgabe in Basel auf Elektrizität. Da sind wir gut beraten mit unseren zwei Delegierten! Verena Kuntner, Einwohnerrätin, SP Reinach

Interesse an Sport und Spiel: Viele Reinacher folgten den Ausführungen des Planungsbüros und des Gemeinderates.

Das Gemeindesportanlagenkonzept (GESAK) zeigt, dass die Sportinfrastruktur in Reinach zwar ausreichend, aber vielerorts veraltet ist. Tobias Gfeller

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nsgesamt 18 Massnahmen im Gesamtwert von 72 Millionen Franken schlägt das externe Raumplanungsbüro BHP Raumplan AG aus Bern zur Auffrischung der sportlichen Infrastruktur in Reinach vor. Am Dienstag präsentierte das Büro die Vorschläge anlässlich einer Informationsveranstaltung im Gemeindesaal. Das viel diskutierte Hallenbad ist dabei mit einem Investitionsvolumen von 35 Millionen Franken integriert. Dieses sei aber laut Planungsbüroleiter Heinrich Hafner nicht nötig. «Trotzdem empfehlen wir für das Hallenbad detaillierte Abklärungen, was Grösse und Ausmass angeht.» Gemeinderat Paul Wenger stellte nach Beendigung von Hafners Erläuterungen gleich klar, dass «das Hallenbad als kommunale Idee auf Reinacher Boden nicht weiterverfolgt wird».

Zu klein und zu wenig hoch Die analysierte Infrastruktur umfasst vor allem Schul- und Sportanlagen, Freiflächen und Spielplätze. «Die Quantität der Infrastruktur ist eigentlich gut», erklärte Hafner. «Nur fehlt es an vielen Standorten an der nötigen Qualität – vieles ist verbesserungswürdig.» Den grössten Brocken machen die Sporthallen aus, die aus den 1970er-Jahren stammen und stark sanierungs- oder sogar erneuerungswürdig sind. Diese seien laut Hafner für einzelne Sportarten zu klein und zu wenig hoch. Als Beispiel nannte er die Halle Surbaum. «Die Sporthallen sind aktuell nicht attraktiv, um in Reinach neue Vereine ins Leben zu rufen.» Im Surbaum empfiehlt das Raumplanungsbüro einen kompletten Neubau einer Doppelturnhalle, der rund 8,5 Millionen Franken kosten würde. Auch den Bau einer neuen Turnhalle als Ersatz für die Mehrzweckhalle auf der Schulanlage Weiermatt schlägt das Büro vor. Als grösste Einzelmaske steht das Gartenbad im GESAK, das für rund elf Millionen Franken saniert und aufgewertet werden sollte. «Die Zeit drängt beim Gartenbad», stellte Heinrich Hafner vor den zahlreich erschienenen Zuhörern klar. Es gehe darum, die Badi für Kinder und Jugendliche wieder attraktiver zu machen. Beim Standort Fiechten

FOTO: TOBIAS GFELLER

sieht Hafner Sanierungsbedarf bei der Dreifachturnhalle, inklusive der Zuschauerinfrastruktur. Sonst bestehe in der Sportzone kein dringender Handlungsbedarf. Neben den Grossprojekten haben jedoch viele Reinacher Spielplätze und Freiflächen eine Sanierung dringend nötig. FC Reinach Präsident Roland Ming und Sportchef Peter Oppliger konnten sich mit dieser Analyse gar nicht anfreunden. «Wir wollen alles an einem Ort. Aktuell sind wir auf drei verschiedene Örtlichkeiten verteilt. Diese Dezentralisierung ist unser Tod», enervierte sich Ming. Beschränkung aufs Bestehende Das GESAK ist für die Gemeinde ein Planungsinstrument, das es den Behörden ermöglicht, einen Überblick über die Gesamtsituation der Reinacher Infrastruktur zu erhalten. Eine Umsetzung aller Massnahmen ist dabei aber Utopie. Dies stellte auch Gemeinderat Paul Wenger klar. «Die finanziellen Aufwendungen wären auch ohne die 35 Millionen Franken für das Hallenbad enorm.» Der Gemeinderat beschränkt sich in naher Zukunft auf die Sanierung und Aufwertung von Bestehendem und verzichtet auf Neubauten.» Am Freitag befasst sich die dafür zuständige Einwohnerratskommission mit dem Thema.

LESERBRIEF

WAHL SOZIALHILFEBEHÖRDE

Und die Anwohner der Birsigtalstrasse?

Herzlichen Dank für Ihre Stimme

In seinem Leserbrief («Wochenblatt»Ausgabe 38 vom 20. 9. 2012) beschwert sich Benno Büchel darüber, dass der Rebberg als «Ausweichroute» benutzt wird. Ich möchte darauf hinweisen, dass die Birsigtalstrasse täglich (und fast durchgehend auch nächtlich) von ca. 20 bis 30 000 Motorfahrzeugen benutzt wird. Auch an der Birsigtalstrasse wohnen Menschen und diesen wird nun immer mehr zugemutet, auch noch die Lärmund Abgas-Emissionen des Verkehrs von anderen Gebieten zu übernehmen, deren Anwohner sich von der Durchfahrt einiger Fahrzeuge gestört Eduard Hofmann fühlen.

WAHL SOZIALHILFEBEHÖRDE

Gratulation und Dank Bei den Wahlen in die Sozialhilfebehörde wurde Hans Ramseyer mit dem besten Resultat wiedergewählt. Wir gratulieren ihm zu dieser ehrenvollen Wahl herzlich und wünschen ihm in der neuen Amtsperiode alles Gute! Den Wählerinnen und Wählern, die Hans Ramseyer unterstützt haben, danken wir für das ausgesprochene Vertrauen. Guido Brügger Präsident CVP Reinach

Liebe Reinacherinnen und Reinacher, nun haben Sie es endlich geschafft. Das das waren die letzten Wahlen in diesem Jahr. Ich möchte mich bei allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen danken. Die letzten vier Jahre haben mich sehr geprägt und ich konnte viel Lebenserfahrung sammeln. Dank Ihren Stimmen, die sie mir gegeben haben, kann ich nun weitere Erfahrungen sammeln. Die Sozialhilfebehörde hat mich auf den beruflichen Weg gebracht, den ich noch immer gehe, und der meinen Horizont erweitert. Mit vollem Einsatz und Engagement werde ich auch die nächsten vier Jahre mein Amt ausüben. Es gibt viele Menschen die Hilfe brauchen; diesen helfe ich im Rahmen meines Amtes stets gerne weiter. Allen gewählten Mitgliedern wünsche ich

viel Kraft, Mut und Erfolg in der Sozialhilfebehörde. Ich freue mich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit vielen intensiven Gesprächen und Kontakten. Wir waren in der vergangenen Legislatur ein gutes und eingespieltes Team und das werden wir mit Sicherheit die nächsten vier Jahre weiter sein. Leider hat Andreea Lack die Wiederwahl nicht mehr geschafft. Liebe Andreea, ich möchte mich auf diesem Weg ganz herzlich für deinen Einsatz und deine Zusammenarbeit bedanken und wünsche dir alles Gute. Herrn Oeggerli gratuliere ich zur gewonnenen Wahl und heisse ihn herzlich willkommen in der Sozialhilfebehörde. Auf eine gute und erspriessliche Zusammenarbeit. Sabrina Peter, SVP Mitglied Sozialhilfebehörde

VEREINSNACHRICHTEN Reinach Senioren für Senioren, Reinach. Hilfe anfordern und effizient leisten! Präsidentin: Rosmarie Meyer. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www.seniorenhelfensenioren.ch Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach, www.sp-reinach.ch, Präsident: Markus Huber, 061 711 04 83, E-Mail markus.huber@ inter-gga.ch SPITEX Reinach. Gemeindekrankenpflege: Kägenstrasse 17, 061 711 29 00. Sprechstunden: Mo–Do 14.30–15.30, Telefonsprechzeit: Mo–Fr

7.15–8.00, 14.00–16.00 Uhr, in der Zwischenzeit automatischer Telefonbeantworter. Hauspflegevermittlung: Kägenstrasse 17, 061 711 29 01, Telefonsprechzeit: Mo–Fr, 7.30–11.30 Uhr, übrige Zeit automatischer Telefonbeantworter. SVKT Frauensport Reinach. Kontakt allgemein: Chantal Kaiser, Tel. 061 713 13 23. Auskunft: Turnen/Netzball, Di 20.15: Chantal Kaiser, Tel. 061 713 13 23; Gymnastik, Do. 8.00: Myriam Thommen, Tel. 061 711 28 90, Jazzgymnastik, Do 19.15: Pascale Häner, Tel. 061 711 36 12; Volleyball, Do 20.00: Marie-Therese Müller, Tel. 061 711 35 62; Kinder- + Jugendturnen: Kathrin


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Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

AUS DER GEMEINDE

Neuer Recycling-Park startet ab 2013 als Pilotversuch beim Feuerwehrmagazin Ende Jahr schliesst der Recycling-Park auf dem Areal des Alten Werkhofs und macht Platz für die Deponiesanierung und eine Wohnüberbauung. Ab 5. Januar 2013 steht der Bevölkerung jeden 2. Samstag ein neues mobiles Entsorgungsangebot auf dem Areal des Werkhofs Wasser und der Feuerwehr bereit. Ab 2013 Neuer Recycling-Park beim Feuerwehrmagazin Aufgrund der Deponiesanierung beim Alten Werkhof wird der Recycling-Park Ende Jahr aufgehoben. Der Einwohnerrat hat den Gemeinderat Ende 2011 beauftragt, neue Standorte für einen mobi-

len Betrieb zu evaluieren und für maximal 2 Jahre einen Pilotbetrieb umzusetzen. Nach einer eingehenden Prüfung diverser Optionen hat sich der Gemeinderat für den Betrieb einer mobilen Entsorgungsstation beim Feuerwehrmagazin an der Bruggstrasse entschieden. Der neue Recycling-Park wird ab 5. Januar 2013 alle zwei Wochen samstags am frühen Morgen auf- und späteren Nachmittag wieder abgebaut. Die Zufahrt erfolgt über die Sternenhofstrasse und wird beschildert. Die Wegfahrt führt direkt über die Pfeffingerstrasse in die Bruggstrasse. Das geplante Verkehrsregime und die Öffnungszeiten

wurden auf den Betrieb der Feuerwehr abgestimmt. Der neue Recycling-Park wird als Pilotversuch durch die Reinacher Unternehmung Jost Transport AG im Auftrag der Gemeinde betrieben. Es werden weiterhin wie gewohnt alle recyclierbaren Abfälle mit Ausnahme von Grünabfällen entgegengenommen. Die Gemeinde führt Grüngut bereits wöchentlich ab, so dass auf die zusätzliche Sammlung von Grünabfällen verzichtet werden kann. Wie die Entsorgung genau geregelt wird, gibt die Gemeinde ab November 2012 mit Plakaten und Flyern bekannt. Gemeinderat Reinach

WAHL SOZIALHILFEBEHÖRDE

BUUREZUNFT

Danke für Ihr Vertrauen

Zunftausflug nach Basel

Ein grosses Dankeschön an alle Wählerinnen und Wähler, die mir durch ihre Stimme das Vertrauen geschenkt haben! Und ebenso danke ich allen, die mich während der Jean-Marc Wahlen unterOeggerli (FDP) stützt haben. Ich freue mich auf die neue Herausforderung als Mitglied der Sozialhilfebehörde. Ich kann Ihnen versprechen, mein ganzes Wissen und Können in dieses Amt einzubringen. Jean-Marc Oeggerli

Während die eine, kleinere Gruppe anlässlich unseres Zunftausflugs das Museum für Spielzeugwelten in Basel besuchte, folgte die andere, grössere, einer versierten Stadtführerin und erhielt interessante Infos zum Thema: «Schattige Gassen und krumme Ecken». Beide Gruppen trafen sich alsdann zu einem zünftigen Nachtessen im Gasthaus Löwenzorn. Nach einem geselligen Zusammensein begaben sich einige Zunftangehörige auf den Heimweg; einige sollen noch

Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Freitag, 28. September

Dorfkirche St. Nikolaus 17.30 Vorabendgottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 30. September Kapelle Fiechten 10.15 Santa Messa Dorfkirche St. Nikolaus 10.30 Sonntagsgottesdienst mit Eucharistiefeier Montag, 1. Oktober

Ammann, Tel. 061 482 27 56, Mutter- + Kindturnen: Heidi Traub, Tel. 061 712 50 10. SVKT Gymnastikgruppe Reinach. Kontakt: Heidi Leisinger, 061 711 48 33. Do 20.15 Uhr, Gymnastik + Spiel, Di 20.15 Uhr, Fitness-Team Turnhalle Surbaum, Mi 10.00 Uhr, Gymnastik, Pfarreiheim St. Nikolaus. SVP Schweizerische Volkspartei Reinach. Postfach 355, 4153 Reinach 1, Präsidentin Caroline Mall-Winterstein, Unterer Rebbergweg 81, 4153 Reinach. Die SVP Reinach trifft sich jeden Donnerstag ab 17.00 Uhr am Stammtisch im Restaurant Charleston. Tageszentrum für Betagte Reinach. Stockackerstrasse 36 A, 4153 Reinach. Öffnungszeiten: Mo und Mi 9–17 Uhr. Präsident: Werner Torggler, 061 711 74 67. Der TAKA-Verein sucht für Singplauschtreffs Leute für Wander-, Bergler-, Lumpen-, Volksund Seemannslieder und Naturromantik. Programm bestellen bei TAKA, Klusweg 52, 4153 Reinach, 061 713 86 13. Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Reinach 1. Probe jeden Dienstag, 19.30–22 Uhr: Weiermatthalle; Präs: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40. Tierparkverein Reinach. Täglich offen, DamHirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Therese Stalder, Tel. 061 713 96 34; Mitgliederbeitr. 30 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch Turnverein STV Reinach. www.tvreinach.ch, Turnen: Erwachsene: Geräteturnen und Ballspiele, Kinder: Gerätejugi, Ballspiel- und Leichtathletik-Jugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben, Markus Schürch: 079 283 74 50, LigaMannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Dienstag, 20.00 Uhr, Surbaumhalle. Auskunft: Monika Loop, 061 711 28 63. Veloclub Reinach. Grosses Angebot für Velofahrer und Mountain Biker. Kinder bereits ab 10 Jahren. Trainingszeiten Mo/Do jeweils um 18.15 Uhr, Sa um 13.30 Uhr (nur Bike). Treffpunkt: Heimatmuseum/Ernst Feigenwinter-Platz Reinach. Auskünfte über Aktivitäten: www.vcreinach.ch oder Thomas Kaiser (Präsident), Rainenweg 39d, 4153 Reinach, 061 713 13 23. Verein für familienergänzende Kinderbetreuung Reinach. Kinderbetreuung stundenweise oder

Pfeffinger Forum vom 22. Oktober 2012 mit Bundesrat Burkhalter www.pfeffingerforum.ch

GOTTESDIENSTE

Seniorenzentrum Aumatt 10.15 Gottesdienst Samstag, 29. September

VEREINSNACHRICHTEN

in der Stadt geblieben sein. Der Schreiber, Georg Schumacher

Seniorenzentrum Aumatt 14.30 Rosenkranzgebet Dienstag, 2. Oktober Dorfkirche St. Nikolaus 17.00 Rosenkranzandacht Mittwoch, 3. Oktober Dorfkirche St. Nikolaus 9.15 Gottesdienst Donnerstag, 4. Oktober Pfarreizentrum St. Marien 8.30 Rosenkranz 9.15 Gottesdienst, anschliessend Monatskaffee Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Donnerstag, 27. September 19.30 Infoabend im Kirchgemeindehaus Mischeli zum «Stille Wochenende» vom 1./2. Dezember Freitag, 28. September 12.00 Länder-Mittagstisch im Kirchgemeindehaus Mischeli (Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 17.00, 061 711 77 63) Sonntag, 30. September 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum

Aumatt, Pfarrerin Gabriella Schneider 10.30 Gottesdienst in der MischeliKirche, Pfarrerin Gabriella Schneider (Kinderhütedienst im Soussol der Kirche). Kein Gottesdienst in der Fiechtenkapelle Montag, 1. Oktober 20.00 Singprobe der Kantorei im Kirchgemeindehaus Mischeli Mittwoch, 3. Oktober 19.30 «Der wilde Mann» offene Männergruppe – Stark, Alter! Ein Abend zum mutig Älterwerden im Kirchgemeindehaus Mischeli, Foyer Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Sonntag, 30. September KEIN Gottesdienst am Wiedenweg (Gemeindeferienwoche) Gemeinde evangelischer Christen Birseck GECB Sonntag, 30. September 9.30 Gottesdienst mit Kinderhort und Sonntagschule Unter der Woche 19.30 Hauskreise in der Region Birseck Kontaktadresse und Infos: Josef Imfeld, Tel. 061 751 48 64 BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck), www.cbb-reinach.ch, Kägenstrasse 14, 3. Stock, Infotel 061 712 19 31 Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst mit Mittagessen. Predigt: Hansruedi Wittwer Sonntag, 7. Oktober Ausflug zum Schloss Wildenstein, Details siehe Homepage. Kein Gottesdienst im CBB

VEREINSNACHRICHTEN ganztags nach den Richtlinien der Tagesfamilien Schweiz. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Mo, Di u. Do 8.30–10.30 Uhr. 061 711 22 77.

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Lernende werben für ihre Lehrbetriebe Mit der Fotokampagne «Die Zukunft sähe schwarz aus ohne unsere Lehrbetriebe» soll auf das Engagement der Lehrbetriebe, aber auch auf die Probleme der zunehmenden Bürokratisierung aufmerksam gemacht werden.

Machen auf die Bedeutung einer Berufslehre aufmerksam (im Uhrzeigersinn, beginnend v. o. l.): Lehrlinge aus Aesch, Arlesheim, Reinach und Münchenstein. Foto: ZVG.

Guido Herklotz Rund 2000 Lernende schlossen im vergangenen Sommer im Baselbiet erfolgreich ihre Lehre ab. Und aktuell absolvieren rund 5400 junge Menschen ihre Berufsbildung. Sie werden von 3000 Unternehmen in 140 Berufen ausgebildet. «Diese Zahlen sind beeindruckend», freut sich Christoph Buser, Geschäftsführer der Konferenz der Gewerbe- und Industrievereine des Baselbiets (KGIV) und seit 1. September auch neuer Direktor der Wirtschaftskammer Baselland. Es gibt in der Region also erfreulicherweise viele Unternehmen, die Jugendlichen einen Einstieg ins Berufsleben ermöglichen und an unsere Zukunft denken. Noch. Denn viele Lehrbetriebe fühlen sich durch Vorschriften und bürokratische Aufwände schikaniert «Wir haben festgestellt, dass bei den Firmen die Lust, Lehrlinge auszubilden, abnimmt. Das ist eine alarmierende Entwicklung», warnt Buser.

Unzufriedene Lehrbetriebe Buser weist darauf hin, dass die Lehrbetriebe nach wie vor unter einer wachsenden Bürokratie leiden. Konkrete Beispiele kann er einige nennen: Häufiges Freistellen der Lernenden für Schulanlässe, laufend angepasste Bildungsverordnungen, umfassendere Lerndokumentationen und Bildungsberichte bedeuten eine zunehmende Belastung. Dieser schleichenden Bürokratisierung müsse man sich entgegenstellen. «Der rege Wechsel im Bildungssystem führt zu einer Unzufriedenheit bei den Lehrbetrieben», hält Buser fest. Bewährt habe sich das duale Bildungssystem mit seiner Ausbildung nahe an der Praxis. «Davon profitieren die Lernenden, die Ausbildungsbetriebe und schliesslich die ganze Wirtschaft», sagt Buser. Unter dem Motto «Die Zukunft sähe schwarz aus ohne unsere Lehrbetriebe» startet die KGIV nun eine Lehrbetriebskampagne, die sensibilisieren soll. Über 20 Baselbieter Gewerbevereine, so auch der kmu Reinach, der Arlesheimer Gewerbe- und Industrieverein, der Verein Gewerbe und Industrie Aesch sowie der Gewerbeverein Münchenstein machen an der Aktion mit. Die Azubis wurden in das Projekt eingebunden. Insgesamt mehr als 600 Jugendliche aus dem ganzen Baselbiet, die sich in einem Ausbildungsverhältnis befinden, haben sich in den vergangenen Tagen ablichten lassen, um auf die Bedeutung der Berufslehre aufmerksam zu machen. Buser: «Ich denke, dass einer breiten Öffentlichkeit nicht klar ist,

wie anspruchsvoll eine Ausbildung für den Lehrbetrieb mit dem ganzen Drumherum geworden ist.»

Anliegen auf sympathische Art und Weise deponieren Einerseits soll mit dieser Kampagne den Lehrbetrieben für ihr Engagement gedankt werden. Denn: Lernende auszubilden bedeuten auch hohe Kosten für das Unternehmen. Das könne – je nach Beruf 100 000 Franken oder mehr pro Lernende ausmachen», erklärt Buser. Andererseits möchten die Initianten auf die Gefahren der Bürokratisierung aufmerksam machen. «Wir stellen keine politischen Forderungen. Die Fotos haben einen tollen Effekt. Damit wird das Anliegen auf sympathische Art und Weise deponiert.» Die Fotos können die Unternehmen beispielsweise in ihren Kommunikationsmitteln einsetzen. «Die Zukunft sähe schwarz aus ohne unsere Lehrbetriebe» ist eine Fortsetzung aus dem gleichnamigen Projekt im vergangenen Jahr. Dieses wurde im Sommer 2011 mittels einer grossflächigen Plakataktion und sogenannten «Lehrbetriebsklebern» lanciert.

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Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

Amtliche Publikationen

Markus Lenherr gegen den Willen der CVP zurück im Gemeinderat

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch Abstimmungsergebnisse vom 23. September 2012 Stimmberechtigte: 6715 Eidgenössische Vorlagen 1. Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung. Stimmbeteiligung: 34.61% 1777 Ja 470 Nein 2. Volksinitiative «Sicheres Wohnen im Alter». Stimmbeteiligung: 34.97% 1180 Ja 1117 Nein 3. Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen». Stimmbeteiligung: 35.58% Initiative: 1311 Ja – 810 Nein Gegenvorschlag: 1002 Ja – 1044 Nein Stichfrage: 1146 Initiative / 852 Gegenvorschlag Kantonale Vorlage 4. Gesetzesinitiative «Schluss mit den Steuerprivilegien». Stimmbeteiligung: 32.79% 1142 Ja 1465 Nein Kommunale Wahl Wahl Sozialhilfebehörde Gewählt sind: Imhasly Hanspeter, CVP 561 Lenherr Viktor, CVP 535 Albrecht Felix 534 Rothen-Moser Hans Peter, SP 512 Nicht gewählt sind: Dill Hansjörg 309 Andere 111 Leere 1551 Beschwerden gegen diese Abstimmungen und Wahlen sind gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte innert 3 Tagen nach der ordentlichen Veröffentlichung an den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft zu richten. Gemeindeverwaltung Aesch Der Verwaltungsleiter: N. Hug

Hecken beweg(t)en Aesch In letzter Zeit ist es etwas stiller geworden rund um das Heckenschneiden an den Strassen- und Trottoirrändern. Dies liegt nicht nur daran, dass die Kontrollen bewusst zurückgestellt wurden – der Gemeinderat informierte diesbezüglich – sondern auch daran, dass sich die verschiedenen Parteien gemeinsam an einen Tisch setzten und eine Lösung, die für alle Seiten akzeptierbar ist, suchten. Diese Lösung wurde nun in der Arbeitsgruppe «Hecken» gefunden und soll der Dezember-Gemeindeversammlung als Änderung im Strassenreglement vorgelegt werden. Die beiden zuhanden der Gemeindeversammlung vom Juni 2012 gestellten Anträge in dieser Sache, werden nun hinfällig. Der Gemeinderat freut sich, dass gemeinsam ein guter Weg gefunden werden konnte, der schliesslich auch der Sicherheit im Strassenverkehr Genüge tun wird. Gemeinderat Aesch

Bereitstellung von Wohnraum für Asylsuchende In den ersten acht Monaten des Jahres 2012 wurden in der Schweiz rund 20`000 neue Asylgesuche gestellt. Dies ist ein Zuwachs von über 50% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gemäss den Erfahrungen der letzten Jahre dürfte sich der Gesuchseingang auf die kalte Jahreszeit hin noch etwas verstärken und somit die Zahl vom 30`000 neuen Gesuchen erreicht werden. Seit dem Jahr 2008 erfolgten, in Absprache mit dem Verband Basellandschaftlicher Gemeinden, die Zuweisungen prioritär in die kommunalen Kollektivunterkünfte. Die maximale Auslastung in diesem Bereich ist nun so gut wie erreicht und lässt nur noch minimalsten Handlungsspielraum offen. Der Gemeinderat wurde in seiner letzten Sitzung über die aktuellen Aescher Zahlen informiert: Die Gemeinde liegt mit der derzeitigen Quote 0,45 % um 0,02 % unter dem kanto-

nalen Durchschnitt und damit auch um 0,35 % unter dem Maximum, dass den Gemeinden vonseiten des Kantons zugewiesen werden kann. – Aufgrund all dieser Tatsachen wird sich der Gemeinderat in nächster Zeit Gedanken dazu machen müssen, wie und wo weitere Plätze für die Gemeinde zur Verfügung gestellt werGemeinderat Aesch den können.

Verkehrspolizeiliche Anordnung vom 11. September 2012 Aesch, Langenhagstrasse, vor Parzelle Nr. 5548 (Techno AG); Markierung einer Parkverbotslinie (ca. 15 Meter) Gegen diese Anordnungen kann gemäss §§ 172 ff. des Gemeindegesetzes (SGS 180) in Verbindung mit dem Verwaltungsverfahrensgesetz (SGS 175) innert 10 Tagen, von der Veröffentlichung im Amtsblatt an gerechnet, schriftlich und begründet beim Regierungsrat, Rathausstr. 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde muss ein klar umschriebenes Begehren und die Unterschrift der Beschwerdeführenden oder der sie vertretenden Person enthalten. Die angefochtene Anordnung ist der Beschwerde in Kopie beizulegen. Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig.

Neue Gemeindevertretung in der Verwaltungskommission Schiessanlage Schürfeld Nach dem Rücktritt von Werner Häring als Präsident der Verwaltungskommission für den Zweckverband Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld konnte der Gemeinderat nun in seiner letzten Sitzung Herrn Ueli SiegenthalerGschwind zu seinem neuen Vertreter in die Verwaltungskommission wählen. Wir freuen uns über die Amtsannahme von Herrn Ueli Siegenthaler, gratulieren ihm herzlich zur Wahl und wünschen ihm viel Freude und Befriedigung an den neuen Aufgaben. Gemeinderat Aesch

Wechsel im Stiftungsrat Heimatmuseum Der Präsident des Stiftungsrats Heimatmuseum hat dem Gemeinderat Herr Ruedi Fringeli als Nachfolger in den Stiftungsrat für den zurückgetretenen Paul Schäfer vorgeschlagen. Der Gemeinderat hat der Einsitznahme von Ruedi Fringeli in den Stiftungsrat Heimatmuseum per sofort zugestimmt. Wir freuen uns über die Amtsannahme von Herrn Ruedi Fringeli, gratulieren ihm herzlich zur Wahl und wünschen ihm viel Freude und Befriedigung an den neuen Aufgaben. Gemeinderat Aesch

Papier- und Kartonsammlung am Dienstag, 2. Oktober 2012 Am Dienstag, 2. Oktober 2012 findet die nächste Papier- und Kartonsammlung statt. Das Papier bzw. der Karton wird jeden ersten Dienstag im Monat eingesammelt von der Arbeitsgemeinschaft Lottner AG/Klein AG eingesammelt. Die Sammlung beginnt um 7.00 Uhr. Zu spät bereitgestellte Papier-/Kartonbündel werden nicht mehr abgeführt. Bitte stellen Sie das Papier und den Karton am gleichen Ort wie den Kehricht zur Abholung bereit. Es werden keine Bündel aus Kellern oder Treppenhäusern/-eingängen geholt. Papier uns Karton werden nur gebündelt mitgenommen. In Kartonschachteln, Plastik- oder Papiersäcken bereitgestelltes Altpapier bzw. Karton wird nicht eingesammelt. Sollte Ihr Papier oder Karton nicht abgeholt worden sein, rufen Sie Tel. 061 386 96 66 (Lottner AG) an. Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit Bauabteilung Aesch

(Fortsetzung auf Seite 17)

Löst er eine parteiinterne Zerreissprobe aus? Markus Lenherr nimmt sein formelles Recht wahr, als Erstnachrückender für den abtretenden Parteikollegen Ivo Eberle wieder im Aescher Gemeinderat Einsitz zu nehmen. FOTO: THOMAS KRAMER

Im März wurde Markus Lenherr aus dem Gemeinderat abgewählt, nun gibt er als Erstnachrückender sein politisches Comeback. Er durchkreuzt damit die Pläne des Vorstands, der auf einen Neustart mit Heidi Häring hoffte. Thomas Kramer

J

etzt heisst es Abschied nehmen und loslassen, damit in meinem Leben wieder Platz für Neues entsteht.» So äusserte sich Markus Lenherr im «Wochenblatt», vier Tage nach seiner unerwarteten Abwahl als Aescher Gemeinderat im letzten März. Jetzt, ein halbes Jahr später, meldet sich der alt CVP-Gemeinderat wieder zurück auf der Aescher Politbühne. Als erster Nachrückender auf der Liste der CVP erbt Lenherr den frei werdenden Sitz von Ivo Eberle, der auf Ende Jahr aus «persönlichen Gründen» aus der Aescher Exekutive ausscheiden wird. Am Montagabend informierte Lenherr die CVPParteileitung, seit Dienstag ist auch der Gesamtgemeinderat orientiert.

«Eine Herzensangelegenheit» «Der Gemeinderat ist für mich eine Herzensangelegenheit», begründet er sein politisches Comeback gegenüber dem «Wochenblatt». «Ich bin ein Mensch, der in der Gegenwart lebt – und als solcher bin ich weiterhin motiviert, mich im Gemeinderat für Aesch einzusetzen.» Ebenfalls ausschlaggebend für seine Rückkehr nennt Lenherr die Aescher Verwaltungsreform. «Diese ist abgeschlossen und greift jetzt. Damit habe ich die Sicherheit, dass ich als Gemeinderat die anstehenden Sachgeschäfte vertieft anpacken und Lösungen für die Bedürfnisse aus der Bevölkerung mit der Verwaltung ausarbeiten kann.» Naheliegend wäre, dass er von Eberle das Departement Hochbau übernehmen wird. «Als Betriebswirt und Um-

welt-Ingenieur mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit wäre mir dieses Departement auf den Leib geschneidert», so Lenherr. Vorstand: «Lenherr hat CVP geschadet» Ende gut, alles gut? Für Markus Lenherr mag das so stimmen. Aber nicht für seine Partei, die CVP. Denn Lenherr handelt ganz bewusst gegen den Willen des Vorstands. «Wir erklärten ihm bereits am 6. September, dass wir mit seinem allfälligen Nachrücken nicht einverstanden wären», sagt Armin Hauser, CVP-Vizepräsident und Kommunikationsverantwortlicher, gegenüber dem «Wochenblatt». Nach dem Wahldebakel im ersten Halbjahr – die CVP verlor im März je einen Sitz im Gemeinderat und in der Gemeindekommission, im Mai ging ein Sitz im Schulrat verlustig —, hätte der Vorstand nur allzu gern mit einem neuen Gesicht im Gemeinderat einen resoluten Neustart machen wollen – atmosphärisch und personell. Mit Heidi Häring – sie ist hinter Lenherr die zweite Nachrückende – wäre auch eine potenzielle Gemeinderätin bereitgestanden, die von der Parteileitung getragen worden wäre. Häring sei teamfähig, kooperativ und bereit, wenn nötig auch Kompromisse einzugehen. Eigenschaften, die der Vorstand beim «Alpha-Tier Markus Lenherr» vermissen würde, aber in einer Situation, wo sich der zuletzt zerstrittene Gemeinderat zusammenraufen will, entscheidend seien. Armin Hauser sagt sehr deutlich: «Markus Lenherr hat der Partei im letzten Jahr geschadet.» Er verweist auf Lenherrs harte Haltung im emotional geführten Heckenstreit sowie die (verfrühte) Aussage im «Wochenblatt», er wolle Marianne Hollinger das Gemeindepräsidium streitig machen. Auch missfällt dem Vorstand die Nähe Lenherrs zum SP-Gemeinderat Paul Svoboda – neben Marianne Hollinger die dritte starke Persönlichkeit im Gemeinderat. Und schliesslich hätte der Vorstand mit einem Nachrücken von Heidi Häring noch so gerne einen Schlussstrich unter eine hässig geführte und am Ende verlorene Präsidiumswahl gezogen, in der sich die CVP offiziell auf die Seite der SP-Kandidatin Silvia Büeler schlug. Aus all diesen Gründen fürchtet die Parteileitung, dass die Rückkehr von Markus Lenherr der CVP Stimmen kos-

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ten wird – und weitere Sympathien. So ist als prominentestes Beispiel alt Gemeindepräsident Cyrill Thummel diesen Sommer nach rund 50 Jahren Mitgliedschaft aus der CVP Aesch ausgetreten. Lenherr: «Fühle mich getragen» Markus Lenherr bedauert, dass der Vorstand sich öffentlich in dieser Heftigkeit gegen ihn ausspricht. «Man sucht in dieser Situation offensichtlich einen Schuldigen», sagt Lenherr. Als «Verhinderer» eines Neubeginns möchte sich Markus Lenherr aber keinesfalls verstanden wissen und betont, dass ihn die Vergangenheit nicht mehr interessiere. Auch für ihn persönlich sei die Rückkehr in den Gemeinderat ein Neustart: «Ich komme in ein neues Team mit zum Teil neuen Gesichtern und neuen Ideen.» Schliesslich verweist er nochmals auf sein Abstimmungsergebnis im März: «Als Erstnachrückender bin ich für dieses Amt legitimiert, darüber hinaus fühle ich mich von meinen Wählern weiterhin getragen.» Schliesslich betont er, dass das Tuch zwischen ihm und dem Vorstand trotz dieses Angriffs auf seine Person nicht zerschnitten ist und dass er als überzeugtes CVP-Mitglied Einsitz im Gemeinderat nehmen wird. Gleichzeitig weiss er aber auch, dass er mit seinem Entscheid über die Köpfe der Parteileitung hinweg innerhalb der CVP Aesch eine schwere Zerreissprobe auslösen könnte, die im äussersten Fall mit einem freiwilligen Parteiaustritt Lenherrs oder gar einem erzwungenen Parteiausschluss enden könnte. Vorerst gibt er sich zuversichtlich: «Wir werden über Gemeinsamkeiten sprechen müssen. Es liegt im Gesamtinteresse!»

Gemeinderat Aesch wieder komplett tok. Neben Ivo Eberle wird auch Silvia Büeler (SP) den Gemeinderat auf Ende 2012 verlassen. Die SP hat im Unterschied zur CVP ihr Nachrückungsverfahren schon länger – und ohne Nebengeräusche – abgeschlossen, Eveline Sprecher wird den frei werdenden SP-Sitz übernehmen (das «Wochenblatt» berichtete).


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Amtliche Publikationen

Z U N F T AE SC H

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 15)

Energiestadt – Info 9/12 Das Energie-Lexikon Was genau ist Photovoltaik? Sind Elektroheizungen klimaschädlich oder energieeffizient? Was genau ist eine Einspeisevergütung, was graue Energie? Im elektronischen Energie-Lexikon werden in verständlicher Sprache Fakten, Grundbegriffe und Zusammenhänge im Fachbereich Energie erklärt. Zu finden ist das Lexikon im Internet unter www.energie-lexikon.info (Quelle: Bundesamt für Umwelt, umwelt 3/2011) Bauabteilung Aesch Umweltschutz- & Energiekommission

Baupublikation Das Bauvorhaben liegt ausserhalb der Bauzone und/oder bedarf einer Rodungsbewilligung Baugesuch Nr.: 1782/2012 Parzelle(n) Nr.: 1501 – Projekt: Einbau Räbbeizli, Mittlerer Rebberweg 1, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Weinbau Monika Fanti, Mittlerer Rebberweg 1, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Jacques Krapf Architekt, Klusstrasse 7, 4147 Aesch

Baugesuch Nr.: 1798/2012 Parzelle(n) Nr.: 785 – Projekt: Einfamilienhaus, Eichbergweg 9, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Keller Leuthardt Estelle und Leuthardt-Keller Daniel, Mattweg 36, 4144 Arlesheim – ProjektverfasserIn: Scoob Partner GmbH, Färberstrasse 19, 4057 BaselPlanauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 8. Oktober 2012 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während der Herbstferien vom Montag, 1. Oktober, bis Freitag, 12. Oktober 2012, geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinderund Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 53 53, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 15. Oktober 2012, ist das Sekretariat für Neuanmeldungen und Auskünfte wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung Birseck

Willkommen zur «zünftigen» Rebwach Zur beliebten Tradition sind die seit einigen Jahren im Kluser Rebberg stattfindenden Rebwach-Sonntage geworden. Am kommenden Sonntag lädt die Zunft ein zu einem Besuch beim idyllisch gelegenen Wächterhüsli, mitten im Rebberg. Von 10.30 bis 17 Uhr ist der bewährte Räbhüsli-Beizer, Bruno Zumsteg, mit seinem Team für Flüssiges und Kulinarisches besorgt. Im Chessi werden jedenfalls die schmackhaften Treberwürste dampfen. Gleichfalls werden die leckeren Chäs-Brättli gluschtig machen und auch unser roter und weisser Herbergswy wird zum geselligen Anstossen verlocken. Ausserdem sorgen wiederum «Die fidelen Schloss-Buam» für gemütliche und weinselige Stimmung und es wird gut tun, dem Frohsinn zu huldigen. Also, windet euch das Weinlaub um den Kopf und auf zu einem Spaziergang in die Klus, um einige dionysische Stunden zu geniessen. Herzlich willkommen! Zunft zu Wein- und Herbergsleuten

Räbwach-Sunntig 30. September 2012 bei der Zunft ab 10.30 Uhr bim Wächterhüsli mitten im Kluser Rebberg

WAHL SOZIALHILFEBEHÖRDE

Überwältigende Stimmenzahl KATH. KIRCHGEMEINDE

Abschied von Frau Olivia Forrer Es ist üblich, dass eine Theologin oder ein Theologe an der ersten Stelle nach dem Studienabschluss vier bis fünf Jahre bleibt und dann eine andere Stelle antritt, um neue Erfahrungen sammeln zu können. Wir hatten das Glück, dass unser Theologe José Oliveira zehn Jahre und unsere Theologin Olivia Forrer sieben Jahre an ihrer ersten Stelle geblieben sind. José Oliveira haben wir im Sommer verabschiedet. Nun hat auch Frau Forrer eine neue Stelle gefunden, die ganz auf sie zugeschnitten ist. An der Fachstelle Religion Technik Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz

in Brugg kann sie ihr Wissen aus dem Studium der Chemie und der Theologie ideal verbinden. Wir danken Frau Forrer für ihr grosses Engagement in unserer Pfarrei und wünschen ihr in der neuen Aufgabe alles Gute. In einem festlichen Gottesdienst wollen wir Frau Forrer verabschieden und allen die Gelegenheit geben, sich beim Apéro von ihr zu verabschieden: Samstag, 3. November, 18 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche, anschliessend Apéro im Mehrzweckraum des Alterszentrums. Alle sind herzlich eingeladen. Der Kirchegemeinderat

Danke, liebe Aescher Einwohnerinnen und Einwohner, herzlichen Dank! Mit überwältigender Stimmenzahl haben Sie uns Ihr Vertrauen ausgesprochen, in den nächsten vier Jahren die Arbeit in der Sozialhilfebehörde Aesch weiterzuführen. Dieses Vertrauen ist für uns Verpflichtung, die Aufgaben wie bisher mit dem nötigen Fachwissen sowie dem dazugehörenden gesunden Menschenverstand und mit Engagement anzugehen. An dieser Stelle gratulieren wir Felix Albrecht und Hans Peter Rothen zu ihrer Wiederwahl und wir freuen uns, dass wir im bewährten Team die Arbeit fortHanspeter Imhasly, setzen können. Präsident Sozialhilfebehörde, Viktor Lenherr, Mitglied Sozialhilfebehörde

PARTEIEN

BÜRGERGEMEINDE

CVP-Nachrückungsverfahren

Einladung zur Räbwach

Den Rücktritt von Gemeinderat Ivo Eberle bedauern wir sehr, suchte er doch meist den Kompromiss vor der Konfrontation. Wir danken ihm bestens für seinen grossen, uneigennützigen

Einsatz. Gemäss amtlichem Wahlergebnis ist Markus Lenherr der Erstnachrückende. Er hat in seiner Amtszeit ebenfalls Positives für Aesch initiiert und umgesetzt. Auch ihm gebührt dafür unser Dank. Seine Abwahl erfolgte aufgrund des zum Wahltermin gerade aktuellen Hecken-Themas. Dass nur dies dazu führte und seine anderen Umsetzungs-Erfolge unberücksichtigt blieben, ist nicht verständlich. Trotzdem will der Vorstand der CVP Aesch-Pfeffingen aktiv mithelfen, dass im Gemeinderat den Sachthemen wieder oberste Priorität eingeräumt wird. Dazu müssten die neuen und unbedingt auch alle bisherigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte das Ihrige dazu beitragen! Deshalb kann der gesamte Vorstand wie auch der grösste Teil der CVP-Mitglieder das Nachrücken von Markus Lenherr in den Gemeinderat nicht unterstützen. Sein Führungsanspruch und die enge Kooperation mit anderen Exponenten im Gemeinderat tragen nicht zur dringend notwendigen Versachlichung bei. Sehr gerne hätte die CVP Heidi Häring als versierte und vom Wahlkampf nicht voreingenommene, offene und kompromissfähige Persönlichkeit nachrücken lassen. Weitere mittelfristige Wechsel im Gemeinderat bleiben nun die einzige Alternative und Hoffnung, um Ruhe in den Gemeinderat zu bringen und dessen Verantwortung für Aesch zu fördern. Vorstand CVP Aesch-Pfeffingen

Liebe Aescherinnen und Aescher, vom 16. September bis 21. Oktober findet im Wächterhüsli jeden Sonntag von 10.30 bis 17 Uhr die Räbwach statt. Dies ist eine sehr gute Gelegenheit, sich in der wunderschönen Klus bei einer Eigengewächswirtschaft verwöhnen zu lassen. Es sind nun noch vier Sonntage, an welchen die Reben «bewacht» werden und der Bürgerrat Aesch freut sich besonders, wenn am 14. Oktober 2012 möglichst viele Leute den Weg in die Klus Bürgerrat Aesch finden.

Amtliche Publikationen

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch Abstimmungsergebnisse vom 23. September 2012 Stimmberechtigte: 1598 Stimmbeteiligung: 44,4% Eidgenössische Abstimmungsvorlagen Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung (Gegenentwurf zur Volksinitiative «jugend+musik») 506 Ja 171 Nein (74,7%) (25,3%) Volksinitiative «Sicheres wohnen im Alter» in der Aussenpolitik (Staatsverträge vors Volk)» 398 Ja 288 Nein (58,0%) (42,0%) Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» 263 Ja 431 Nein (37,9%) (62,1%) Kantonale Abstimmungsvorlagen Formulierte Gesetzesinitiative «Schluss mit den Steuerprivilegien» 352 Ja 309 Nein (53,3%) (46,7%) sowie Gegenvorschlag des Regierungsrates 308 Ja 334 Nein (48,0%) (52,0%) Stichfrage: – Gesetzesinitiative: 323 Stimmen (51,9%) – Gegenvorschlag: 299 Stimmen (48,1%) Allfällige Beschwerden gegen die Gültigkeit der Abstimmungen sind gemäss § 83 Absatz 3 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 7. September 1981 innert 3 Tagen seit der amtlichen Veröffentlichung des Ergebnisses, d. h. bis 2. Oktober 2012 dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft einzureichen. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Voranschläge 2013 Der Gemeinderat hat die Voranschläge 2013 beraten und zu Handen der Gemeindeversammlung vom 27. November 2012 verabschiedet. Erneut zeigt sich, dass das Budget durch zahlreiche fremdbestimmte Faktoren geprägt wird, auf die die Gemeinde keinen direkten Einfluss nehmen kann. Hierzu gehören der Kantonale Finanzausgleich, die Pflegefinanzierung, sowie die Wirtschafts- und Zinsfaktoren. Letztere wiederum beeinflussen negativ die (ungewisse) Entwicklung der Steuereinnahmen. Es bleibt somit schwierig, sowohl Erträge als auch Aufwendungen möglichst genau und zuverlässig zu budgetieren. Der Anteil an nicht direkt beeinflussbaren Faktoren mit Auswirkungen auf unseren Finanzhaushalt (z. B. Beiträge an die Pflegekostenfinanzierung sowie Sozialhilfeunterstützungen) steigt weiterhin an. Die Massnahmen des Gemeinderates zur Budgetdisziplin haben nur einen beschränkten Einfluss auf das Rechnungsergebnis. Dies alles führt dazu, dass für die laufende Rechnung des Jahres 2013 ein Mehraufwand von CHF 335 900.– veranschlagt wird. Der Gesamt-Aufwand beträgt CHF 8 003 100.– und liegt damit knapp 0,5% unter dem Voranschlag 2012 und effektiv 0,25% unter der Rechnung 2011. Der Gesamt-Ertrag von CHF 7 667 200.– liegt 0,8% unter Voranschlag 2012 und rund 5,1% unter der Rechnung 2011. Trotz des im zweiten Jahr in Folge sich abzeichnenden negativen Ergebnisses schlägt der Gemeinderat vor, den Steuerfuss für natürliche Personen unverändert bei 45% der Staatssteuer zu belassen. Die Investitionsrechnung sieht Ausgaben von CHF 1 240 400.– und Einnahmen von CHF 559 000.– vor. Dies entspricht einer Zunahme der Nettoinvestitionen in Höhe von CHF 681 400.–. Bei veranschlagten Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen von CHF 588 100.– und dem vorgenannten Aufwandüberschuss von CHF 335 900.– resultiert demnach ein Finanzierungsfehlbetrag von CHF 429 200.–.

Entsorgungskalender Die nächste Entsorgung von: – Kehricht/Kleinsperrgut brennbar – Garten- und Küchenabfälle – Papiersammlung – Häckseldienst – Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar – Metall

Für die Spezialfinanzierungen werden, bei unveränderten Gebühren, folgende Zahlen veranschlagt: Wasserversorgung Aufwand CHF 327 100.– Ertrag CHF 228 400.– Mehraufwand CHF 98 700.– Abwasserbeseitigung Aufwand CHF 417 500.– Ertrag CHF 485 000.– Mehrertrag CHF 67 500.– Abfallbeseitigung Aufwand CHF 170 100.– Ertrag CHF 188 300.– Mehrertrag CHF 18 200.– Antennenanlage Aufwand CHF 131 200.– Ertrag CHF 122 600.– Mehraufwand CHF 8 600.– Gemeinderat Pfeffingen

Rücktritte aus der Sozialhilfebehörde Die drei langjährigen Mitglieder der Sozialhilfebehörde Pfeffingen, Herr Peter Hass, Frau Ruth Walter und Herr Erwin Weber, haben per 31. Dezember 2012, d. h. per Ende der laufenden Amtsperiode 2009–2012, ihren Rücktritt aus der Behörde bekanntgegeben. Der Gemeinderat dankt an dieser Stelle allen drei scheidenden Mit-gliedern für ihre wertvolle und engagierte Tätigkeit zum Wohle der Pfeffinger Bevölkerung ganz herzlich. Wir erinnern daran, dass die Mitglieder der Sozialhilfeperiode für die nächste Amtsperiode 2013–2016 an der Gemeindeversammlung vom 27. November 2012 gewählt werden. Von den bisherigen Mitgliedern stellt sich Frau: Elsbeth Fischer, Präsidentin der Sozialhilfebehörde, zur Wiederwahl. Einwohnerinnen und Einwohner, welche in der Sozialhilfebehörde mitarbeiten wollen und sich für eine Wahl zur Verfügung stellen möchten, können ihre Kandidatur schriftlich der Gemeindeverwaltung bis 11. Oktober 2012 melden. Die Namen der Kandidierenden werden in diesem Fall zusammen mit den Unterlagen zur Gemeindeversammlung bekannt gegeben. Gemäss § 4 der Gemeindeordnung gilt für Gemeindewahlen das Majorzverfahren. Hinsichtlich der Nomination von Kandidatinnen und Kandidaten sind keine Fristen gesetzt, es können also anlässlich der Gemeindeversammlung noch Vorschläge eingebracht werden. Wahlberechtigt sind nicht nur die mit den Gemeindeversammlungsunterlagen vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten, sondern alle Stimmberechtigten der Gemeinde Pfeffingen. Gemeinderat Pfeffingen

Fälligkeit der Gemeindesteuern 2012 Ende September 2012 werden die Gemeindesteuern 2012 zur Zahlung fällig. Auf Zahlungen, die nach diesem Datum eingehen, muss gemäss § 6 Absatz 3 des kommunalen Steuer-Reglementes vom 29. November 2000 ein Verzugszins erhoben werden, sofern die Vorausrechnung nicht beglichen wurde. Der Gemeinderat hat den Verzugszins für Fälligkeiten des Jahres 2012 auf 5% festgesetzt. Wir empfehlen Ihnen, die Gemeindesteuer 2012 in Ihrem eigenen Interesse vor dem Fälligkeitstermin, d. h. vor dem 30. September 2012, zu bezahlen. Die Gemeindesteuerbeträge können mit dem mit der Vorausrechnung erhaltenen Einzahlungsschein oder auf das Postcheckkonto 405583-5 der Gemeindeverwaltung, unter Angabe des Steuerjahres, einbezahlt werden. Weitere Auskünfte zum Stand Ihres Steuerkontos oder zur Fälligkeit der Gemeindesteuern erhalten Sie unter der Telefonnummer 061 756 81 23. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

(Fortsetzung auf Seite 18)

findet statt am: Dienstag, 2. Oktober 2012 Mittwoch, 10. Oktober 2012 Mittwoch, 31. Oktober 2012 Montag, 5. November 2012 Mittwoch, 12. Dezember 2012 nächste Abfuhr im 2013 noch offen


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Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

Amtliche Publikationen

WAHL SOZIALHILFEBEHÖRDE

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch (Fortsetzung von Seite 17)

Kaffeetreff in Pfeffingen Nach unserem erfolgreichen Start freuen wir uns, Sie am Donnerstag, 4. Oktober 2012, ab 14.30 Uhr wieder bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen im Pfarrhaus, an der Allmendgasse 2 in Pfeffingen, begrüssen zu dürfen. Der monatliche Kaffeetreff bietet eine gute Gelegenheit, neue Kontakte im Dorf zu knüpfen. Kommen Sie auch vorbei! Auf ein zahlreiches Erscheinen freut sich das Kaffeetreff-Team

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während der Herbstferien vom Montag, 1. Oktober, bis Freitag, 12. Oktober 2012, geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinderund Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 53 53, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde (Tel. 061 756 77 80). Ab Montag, 15. Oktober 2012, ist das Sekretariat für Neuanmeldungen und Auskünfte wieder täglich von 9 bis 11 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familien- und Jugendberatung

AKKORDEON ORCHESTER AESCH

Gala-Abend: Ticketvorverkauf jetzt lanciert Wer sich sein Ticket für den 14. GalaAbend, organisiert vom Akkordeon Orchester Aesch, frühzeitig sichern will, der hat ab jetzt Gelegenheit dazu. Unter www.gala-abend.ch oder bei der Raiffeisenbank Aesch sind die Karten für 32 Franken (Kinder 16 Franken) ab sofort zu haben. Der Gala-Abend findet am Samstag, 10. November, in der Mehrzweckhalle Löhrenacker statt. Highlight ist der Auftritt der jungen Zillertaler, da-

zu hat das AOA seinen Auftritt und für die Lachmuskeln gibts Comedy mit Walti Dux. Die Festwirtschaft öffnet um 17.30 Uhr, es wird ein Gala-Menü serviert (Apéro, Kürbiscremesuppe, Kalbsbraten mit Kartoffelstock und Gemüse für 35 Franken). Eine Tombola und eine Skihüttenbar beleben die Freinacht, die bis 3 Uhr in der Früh dauert. Franco D’Elia

Herzlichen Dank Liebe Wählerinnen, liebe Wähler, ich danke Ihnen herzlich, auch im Namen der SP Aesch-Pfeffingen, für das Vertrauen, das Sie mir mit der Wiederwahl entgegengebracht haben. Ich freue mich, mit dem nötigen Verantwortungsbewusstsein weitere vier Jahre in der Sozialhilfebehörde mitwirken zu dürfen. Hans Peter Rothen, SP Aesch-Pfeffingen

VERKEHRSVEREIN

Danke dem Trachtenverein

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.pfarrei-aesch-bl.ch Samstag, 29. September 18.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier, mit Jahrzeiten und Taufen 18.30 Santa messa per gli italiani nell’Alterszentrum Sonntag, 30. September 9.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier 10.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier in Pfeffingen Dienstag, 2. Oktober 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Mittwoch, 3. Oktober 9.15 Wortgottesdienst Donnerstag, 4. Oktober 10.15 Gottesdienst mit Abendmahl im Alterszentrum 16.30 Rosenkranz Freitag, 5. Oktober 18.15 Andacht im Alterszentrum

Freitag, 5. Oktober Kein Gottesdienst

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst. Pfarrer Adrian Diethelm. Kollekte: Blaues Kreuz Baselland Donnerstag, 4. Oktober 10.15 Heilige Messfeier im Alterszentrum «Im Brüel» Amtswoche: 29. Sept.–5. Oktober Pfarrer Adrian Diethelm, 061 751 17 00

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen Samstag, 29. September 18.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier in Aesch Sonntag, 30. September 10.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Donnerstag,4. Oktober 19.00 Rosenkranzgebet

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 30. September 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst; Predigt von Pfr. Reinhard Möller über: «Unser Platz im Netzwerk von Geben und Empfangen» (2. Kor. 9,6–15). Sonntagsschule; Kinderhüte; Gemeindekaffee 12.00 Jugendgruppe Mittwoch, 3. Oktober 19.30 Bibelabend

Aesch/Pfeffingen

58 04.

nerstag des Monats im Restaurant Gempenblick

Blauring Aesch. Mädchen ab 8 Jahren. Kontakt-adresse: Aline Wanner, Brüelweg 32, 4147 Aesch, aline_wanner88@hotmail.com, 061 751

Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Don-

(ehem. Rebmesser) Reinach. Kontaktperson:

Wie im letzten «Wochenblatt» berichtet, wurde durch den Trachtenverein Aesch ein Bänkli am Klusbach gesponsert. Wir vom Verkehrsverein möchten uns auf diesem Weg im Namen aller Bänklibenutzer bestens beim Trachtenverein für diese tolle Geste bedanken und hoffen, dass Ihr schöne Stunden auf Eurer Bank Rolf Imgrüth, verbringen werdet. Verkehrsverein Aesch-Pfeffingen,

VEREINSNACHRICHTEN

Viele stark reduzierte Artikel aus reiner Wolle, aus Wolle und Seide gemischt für Damen, Herren und Kinder Eurythmiekleider, Buretteseide, Fr. 39.50

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Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt Sonntag, den 30. September 2012

Dornach, Herzentalstrasse 40 Telefon 061 701 38 26 Besuchen Sie unsere Website: www.alfredneuman.ch

MZH Liesberg, in 2 Hallen und im Freien. Von 9.00 bis 16.30 Uhr. Mit Festwirtschaft. Grosser Parkplatz. Kommen Sie vorbei, es hat für jeden etwas dabei. Auskunft: Telefon 061 771 02 18

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an alle werdenden Eltern und Interessierten zu unserem Informationsabend zum Thema:

Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett Ärzte, Hebammen und Schwestern der Geburtsabteilung sowie der Universitätskinderklinik beider Basel informieren Sie über diesen Themenkreis. Gerne werden sie Ihnen auch Ihre persönlichen und allgemeinen Fragen beantworten. Anschliessend besteht die Möglichkeit, die Entbindungsund Wochenbettstation zu besichtigen. Der Informationsabend findet am Donnerstag

4. Oktober 2012, um 19.30 Uhr in der Aula im 1. OG des Kantonsspitals Bruderholz statt. Sollten Sie die Informationen in einer Fremdsprache benötigen, rufen Sie bitte Telefon 061 436 21 83 an. Eintritt 10.-

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Frauenklinik Bruderholz Kantonsspital Baselland

Kantonsspital Baselland Liestal S Bruderholz S Laufen


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Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

Amtliche Publikationen

Für Erzählkunst geehrt

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.bl.ch Baugesuche Nr. 0014/2012 Gesuchstellerin: Pakery Keller Paula, Blumenstrasse 11, 4142 Münchenstein – Projekt: Dachaufbau / Fenstervergrösserung, Parzelle 2724, Blumenstrasse 11, 4142 Münchenstein. Neuauflage: geändertes Projekt – Projektverfasser: Hübscher Roland, Lochburggstrasse 46, 4242 Laufen Auflagefrist: 8. Oktober 2012

Abstimmungsresultate Münchenstein vom 23. September 2012 Stimmberechtigte: 7777 Stimmbeteiligung: 39,67% Eidgenössische Volksabstimmung Über die Änderung des Bundesbeschlusses vom 15. März 2012 über die Jugendmusikförderung (Gegenentwurf zur Volksinitiative «jugend + musik») Ja 2324 – Nein 635 – Leer 44 – Ungültig 0 Über die Volksinitiative vom 23. Januar 2009: «Sicheres Wohnen im Alter» Ja 1350 – Nein 1600 – Leer 65 – Ungültig 0 Über die Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» Ja 1277 – Nein 1752 – Leer 25 – Ungültig 0 Kantonale Volksabstimmung Über die Formulierte Gesetzesinitiative vom 17. März 2011 «Schluss mit Steuerprivilegien» und den Gegenvorschlag des Regierungsrates vom 19. April 2012 Initiative: Ja 1755 – Nein 1004 Gegenvorschlag: Ja 1330 – Nein 1329 Stichfrage: Initiative 1528 – Gegenvorschlag 1072 Allfällige Beschwerden wegen Verletzung des Stimmrechts oder wegen mangelhafter Vorbereitung und Durchführung von Abstimmungen und Wahlen sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der ordnungsgemässen Veröffentlichung des Ergebnisses, dem Regierungsrat einzureichen. In der Beschwerdebegründung ist glaubhaft zu machen, dass die geltend gemachten Unregelmässigkeiten nach Art und Umfang geeignet waren, das Ergebnis wesentlich zu beeinflussen. Das Wahlbüro

Schutzwände und Porenasphalt gegen H18-Lärm Die Lärmemissionen rund um die Kantonsstrasse H18 geben bei den direkten Anwohnern häufig Anlass zu Klagen und Reklamationen. In diesem Zusammenhang treffen bei der Verwaltung immer wieder Forderungen nach Lärmsanierungen ein. In einem untersuchten Perimeter der H18 befinden sich zurzeit 14 Gebäude mit einer Grenzwertüberschreitung. Trifft die prognostizierte Verkehrszunahme ein, dürfte sich diese Zahl auf 17 Gebäude steigern. Gemäss dem Umweltschutzgesetz und der Lärmschutz-Verordnung sind Massnahmen zu prüfen, wenn Grenzwerte überschritten werden. Die Sanierungspflicht liegt beim Anlageneigentümer, also dem Kanton Basel-Landschaft, der auch die Kosten für allenfalls notwendige Massnahmen übernehmen muss. Nach einer Prüfung soll nun der Einbau eines Porenasphaltbelags von Reinach Nord bis zum Übergang zu Tempo 120/100 die Emission um drei Dezibel senken. Im Bereich der Grundwasserwanne und bei den Brücken kann dieser Belagstyp allerdings nicht eingebaut werden. Deshalb sind folgende Massnahmen vorgesehen, für die nun die nun eine Planauflage durchgeführt wird: – Ersatz der drei Meter hohen Lärmschutzwand auf der Birsbrücke durch eine vier Meter hohe Wand – Erstellung einer zwei Meter hohen Lärmschutzwand auf der bestehenden Treppenmauer Die Lärmschutzwände sollen bis 2014 realisiert sein, der Einbau des Porenasphalts ist ab 2015 vorgesehen. Der Gemeinderat begrüsst die Erstellung der beiden projektierten Lärmschutzwände und bittet das Tiefbauamt des Kantons BaselLandschaft mittels eines Schreibens, den

geplanten Einbau des Porenasphalts baldmöglichst umzusetzen. Der Gemeinderat

Müll rund ums Stadion St. JakobPark: Runder Tisch Im Stadion St. Jakob-Park werden seit einer Weile an zwei Cateringständen Mehrwegbecher gegen Pfand eingesetzt. Die Abfallvermeidungsstrategie des Stadionbetreibers sieht nun vor, das Mehrweg-Konzept auf das ganze Stadion auszuweiten. Diese Taktik wird zurzeit jedoch unterlaufen, da einzelne Caterer, Kioske und diverse Bars im Umfeld des Stadions – unter anderem auch auf Münchensteiner Boden – vor, während und nach den Spielen Getränke in Büchsen, Flaschen und Einwegbechern verkaufen. Dementsprechend leide die Sauberkeit im Umfeld des Stadions, wie das Amt für Umwelt und Energie Basel-Landschaft mitteilt, das in diesem Zusammenhang zu einer Besprechung mit den Gemeinden Münchenstein, Muttenz und weiteren Gesprächspartnern einlädt, um die zentralen Aspekte der Abfallproblematik zu erörtern und Lösungsansätze zu identifizieren. Am Treffen von heute Donnerstag, 27. September 2012, werden vonseiten der Gemeinde Münchenstein Gemeinderat Felix Bossel und Bauverwalter Gilbert Davet teilnehmen. Der Gemeinderat

Parkierreglement: Einsprache gegen die verkehrspolizeiliche Anordnung Wie bereits vorgängig an dieser Stelle mitgeteilt, wird in Münchenstein per 1. Oktober 2012 ein neues Parkierreglement eingeführt mit dem Ziel, die überlasteten Quartiere von Fremdparkierern zu entlasten, den Anwohnern verbesserte Parkiermöglichkeiten zu bieten und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Am Montag, dem 17. September 2012, wurde die Bauverwaltung darüber orientiert, dass eine Einsprache gegen die Verkehrspolizeiliche Anordnung im Zusammenhang mit dem Parkierreglement durch eine Einwohnerin beim Regierungsrat eingereicht wurde. Die vorgesehenen Markierarbeiten vom Dienstag, 18. September, wurden in Folge auf Empfehlung der kantonalen Rechtsberatung abgesagt. Es wird zurzeit abgeklärt, ob die Einsprache alle Strassen der vorgesehen Parkierzone betrifft oder lediglich vereinzelte Parkplätze. Aus diesem Grund wurden die Tafeln, welche die Markierungsarbeiten auf Dienstag angekündigt haben, wieder entfernt. Die Bauverwaltung wird die Markierungsarbeiten aufnehmen, sobald die kantonalen Stellen diese freigeben. Für weitere Auskünfte: Martin Strübin, Leiter Tiefbau, Tel. 061 416 11 59, E Mail: martin.struebin@muenchenstein.bl.ch

Abwasserreglement vom BUD genehmigt Ende Juli 2012 hat die Gemeindeverwaltung Münchenstein das von der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2012 beschlossene Abwasserreglement der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) zur Genehmigung vorgelegt. Gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung ist innerhalb der gesetzlich festgelegten Frist keine Beschwerde erhoben und kein Referendum ergriffen worden. Nach §§ 167 und 168 des Gesetzes vom 28. Mai 1970 über die Organisation und die Verwaltung der Gemeinden (Gemeindegesetz, SGS 180) sowie § 4 der Verordnung vom 9. März 1999 über die Genehmigung der Gemeindereglemente sind Abwasserreglemente der BUD zur Genehmigung vorzulegen. In einem Schreiben vom 18. September 2012 an die Gemeindeverwaltung Münchenstein teilt das BUD mit, dass die zuständige Fachinstanz die Prüfung des Abwasserreglements vorgenommen hat und keine Mängel festgestellt wurden. Dementsprechend wurde das Abwasserreglement der Gemeinde Münchenstein genehmigt. Die Gemeindeverwaltung

Zurückschneiden von Hecken und Sträuchern Da sich die Wachstumsperiode der Vegetation im Herbst dem Ende zuneigt, ist die Gelegenheit momentan günstig, die Pflanzen entlang der Grundstücksgrenzen zurückzuschneiden. Dies betrifft sämtliche Stellen, wo Büsche und Bäume gegen eine Strasse oder ein Trottoir hin wachsen (siehe Planskizze). (Fortsetzung auf Seite 20)

«Märchen bereichern mein Leben»: Preisträger Paul Strahm mit «Rabenlist und Löwenmut», dem dritten für den Zoo Basel verfassten TiermärFOTO: ZVG chenband mit CD.

Am Mittwochabend durfte der in Münchenstein wohnhafte Erzähler Paul Strahm den Gertrud-Hempel-Volkserzähler-Preis 2012 in Valbella/Lenzerheide entgegennehmen. Isabelle Hitz

M

it dem handgeschmiedeten «Ring der Erzähler» hat die Gertrud-Hempel-Stiftung im Rahmen des Internationalen Kongresses «Bergwelt in Märchen, Sagen und Geschichte» zum vierten Mal einen Schweizer ausgezeichnet. Vor Paul Strahm wurden mit Silvia Studer-Frangi (2002), Inge von der Crone (2007) und Lydia Urner (2009) bereits drei Schweizerinnen geehrt. Für den begnadeten Münchensteiner Erzähler bedeutet der «Erzählerring» eine grosse Ehre: «Es freut mich sehr, dass meine Arbeit hinter dem Erzählen anerkannt wird», freut er sich.

Mit den Zoo bekannt geworden Paul Strahm, der bis 2009 im TSMSchulzentrum für Kinder und Jugendli-

che mit Behinderung tätig war, zählt zu den bekanntesten und gefragtesten Märchenerzählern der Schweiz und tritt im ganzen deutschsprachigen Raum auf. Für den Zoo Basel hat er lange Zeit im «Märchenpavillon» seine Tiergeschichten erzählt und drei Tiermärchenbücher mit CD verfasst. Für den Band «Federkleid und Zottelfell» erhielt er den zweiten Preis der Schweizer Vereinigung zur Förderung der Jugendkultur, den «Märchen-Oskar» und den Förderpreis des Schweizer Fernsehens. Strahm inszeniert heute hauptsächlich Märchen für Erwachsene, am liebsten aus dem südostasiatischen Raum. Wichtig ist ihm dabei, dass die Geschichten nicht «weinerlich» daherkommen. Besonders am Herzen liegen ihm auch seine Auftritte in deutschen Gefängnissen, ein Engagement, das neben der hohen Qualtität von Strahms Auftritten zur Verleihung des Preises beigetragen hat. Auf Reisen das Erzählen entdeckt «Ich bin zum Erzählen gekommen wie Maria zum Kind», lacht Strahm. Denn obwohl der Lehrer und Heilpädagoge in der Schule schon jahrelang mit Märchen gearbeitet hat, konnte er sich nicht vorstellen, öffentlich aufzutreten. Auf einer Reise in die USA und nach Neuseeland besuchte der Heilpädagoge Schulen und brachte Schweizer Sagen mit, die er auch gleich erzählte. Wieder

daheim, absolvierte er verschiedene Erzählerausbildungen und kam so auf den Geschmack. Bald wurden der Zoo und die Schweizer Märchengesellschaft auf den warmherzigen Erzähler aufmerksam, und Strahm wurde mit seinen Auftritten immer bekannter. «Ich bilde mich ständig weiter und arbeite auch immer mit einem Coach», betont er, denn die eigenen Schwächen bemerkt man selber selten. «Durch das Eintauchen in die Gefühlswelt und Denkweise der Helden erlebe ich Gefühle, die mich in meinem Alltag nie berührt hätten, das gibt mir eine innere Entwicklung» sinniert der Erzähler.

Die Stiftung Seit 2001 verleiht die GertrudHempel-Volkserzählerstiftung ein Mal im Jahr den «Ring der Erzähler» für besondere Leistungen im freien mündlichen Erzählen. Die von der deutschen Erzählerin Gertrud Hempel gegründete Stiftung fördert Erzähler auch mit Workshops, Seminaren und Kongressen. www.maerchengesellschaft.ch www.gertrud-hempelvolkserzähler-stiftung.de www.geschichtenhut.ch

DIE POLIZEI MELDET

BÜRGERGEMEINDE

Motorradfahrer durch Autofahrer verletzt

Einblicke ins Ledergeschäft

WoB. Am Montagmorgen kurz vor halb acht Uhr ereignete sich auf der Bruderholzstrasse in Münchenstein ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad. Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt. Ein 48-jähriger Motorradlenker fuhr auf der Bruderholzstrasse in Münchenstein in Richtung Muttenz. Gleichzeitig bog ein 21-jähriger Autolenker von der Baselstrasse kommend in die Bruderholzstrasse ein. Der Autolenker wechselte vom rechten auf den linken Fahrstreifen und übersah den Motorradfahrer auf der linken Fahrbahn. Dabei kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Lenker des Motorrades stürzte, rutschte einige Meter entlang der Leitplanke und kollidierte schliesslich mit einem Lichtmast. Er zog sich diverse Verletzungen zu und musste durch die Sanität Käch ins Spital eingeliefert werden. Das Motorrad wurde beschädigt und musste durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden.

Wussten Sie, dass hier bei uns in Münchenstein die Winter Creations AG zu Hause ist? Die Winter Unternehmensgruppe besteht seit 1892 und spielt eine wichtige Rolle im europäischen Ledergeschäft. Es ist ein unabhängiges Familienunternehmen, das heute bereits in der dritten Generation weltweit 400 Personen beschäftigt. Im Mittelpunkt stehen Leder und lederähnliche Produkte. Früher gab es in vielen Bereichen keine Alternative zu Leder, heute sind auch von der Winter-Gruppe beeinflusste Entwicklungen dazugekommen, die von echtem Leder oft kaum zu unterscheiden sind. Dank des grossen Materialspektrums und der innovativen technischen Eigenschaften bieten diese neuen Produkte grosse Vorteile für die Möbelindustrie und die Innenausbaubranche. Überall auf der Welt befinden sich an prominenten Orten Möbel, deren Oberfläche mit Winter-Produkten besticht. Die Firma Winter hat sich bereit erklärt, für die Bürgergemeinde Münchenstein eine Führung durch ihre Münchensteiner Betriebsräume zu ver-

anstalten. Deshalb laden wir Sie herzlich zu einer Betriebsbesichtigung am 17. Oktober ein. Anschliessend an die Führung wird uns ein Apero serviert. Wir bitten Sie um Anmeldung (siehe Inserat), da die Teilnehmerzahl beschränkt ist. Auf einen interessanten Nachmittag freut sich die Bürgergemeinde Münchenstein. Kulturkommission Regine Knauer


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Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

GEMEINDE / E B M

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.bl.ch (Fortsetzung von Seite 19)

Für die festgelegten Abstände von Bäumen, Sträuchern oder Hecken zum Trottoir oder zur Strasse hin gibt es mehrere gute Gründe. So können zum Beispiel sehbehinderte Menschen durch überhängende Äste verletzt oder zumindest überrascht werden, es kann zu Verkehrsunfällen kommen, wenn Verkehrsschilder, Lichtsignale oder Strassenbeleuchtungen überwachsen sind und Velofahrer/-innen werden genötigt, Richtung Strassenmitte auszuweichen. Auch Rettungsfahrzeuge könnten bei ihren Einsätzen durch herauswachsende Äste bei ihrer Arbeit behindert werden. Auch in diesem Jahr möchte sich die Gemeinde dieser Problematik annehmen und bedankt sich im Voraus bei allen Liegenschaftsbesitzern für die entsprechenden Pflegearbeiten. Ihre Gemeindepolizei

Pilzkontrolle bis 4. 11. 2012 Unsere Pilzkontrolleure, Frau Susanne Eggimann und Herr André Soguel, stehen für die Kontrolle von gesammelten Pilzen bis Sonntag, 4. November 2012, wie jedes Jahr im Kontrolllokal des Schulhauses Loog (Hinweistafel beachten) zur Verfügung, jeweils: – mittwochs, 18.30 bis 19.00 Uhr – samstags, 18.30 bis 19.00 Uhr –sonntags, 18.00 bis 19.00 Uhr Ausnahmsweise können mit den Pilzkontrolleuren auch Kontrollen ausserhalb dieser Präsenzzeiten vereinbart werden (Tel. 061 411 54 97, 061 313 11 29 oder 079 423 58 85). Gemeindeverwaltung Münchenstein

Unterirdische Wertstoffsammelstelle Gruthweg/ Löffelmattschulhaus Im Gruthweg wurde im Bereich zwischen dem Steinweg und der Pfarrgasse eine neue

unterirdische Anlage mit vier Einwurfsäulen zur Sammlung von Altglas sowie Blech- und Alubehältnissen erstellt. Unmittelbar an die Anlage grenzt ein Umschlagplatz für die Sammelstelle, längeres Parkieren auf dem Umschlagplatz ist zu keiner Zeit gestattet. Die Öffnungszeiten der Sammelstelle sind von Montag bis Samstag, jeweils von 7.00 bis 20.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeitfenster ist die Benützung der Anlage nicht erlaubt. Um die Anwohner vor unnötigen Lärmstörungen zu bewahren, bitten wir Sie nachdrücklich um Einhaltung dieser Vorschriften. Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlage werden die bestehende oberirdische Glas- und Blechsammelstelle im Gruthweg (oberhalb des Pausenhofs vom Löffelmattschulhaus) aufgehoben und die Container entfernt. Die Bauverwaltung

Öffnungszeiten Gemeindebibliothek während der Herbstferien Während der Schulferien vom 1. bis 14. Oktober 2012 ist die Gemeindebibliothek wie folgt geöffnet: • Montag, 1. Oktober, und Mittwoch, 3. Oktober 2012, von 14.00 bis 18.00 Uhr • Montag, 8. Oktober, und Mittwoch, 10. Oktober 2012, von 14.00 bis 18.00 Uhr Am Freitag, 2. November von 19.30 Uhr bis am Samstag, 3. November, 8.30 Uhr, findet die Erzählnacht 2012 für Kinder von 5 bis 11 Jahren statt. Anmeldeformulare mit weiteren Infos liegen in der Bibliothek auf (Anmeldeschluss ist der 24. Oktober, 18.00 Uhr). Gemeindebilbiothek

Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein Öffnungszeiten während der Herbstferien Während der Herbstferien vom 1. bis 14. Oktober 2012 ist das Kirchgemeindehaus nur für Gottesdienste und angekündigte Veranstaltungen geöffnet. Das Sekretariat hat folgende Öffnungszeiten während der Herbstferien: Dienstag bis Freitag, 9.00 bis 11.30 Uhr Für dringende Fälle ist nach vorgängiger Anmeldung die Bedienung ausserhalb dieser Öffnungszeiten möglich. Die Kirchenpflege

PRIX SANA

Münchensteiner geehrt

Preisträger: Alexander Raouzeos.

FOTO: ZVG

WoB. Letzte Woche hat die Fondation Sana in Bern den zweiten Prix Sana verliehen. Gewürdigt wurden vier Menschen, die sich seit Jahren in bemerkenswerter Weise für die Gesundheit und Lebensqualität kranker oder behinderter Mitmenschen einsetzen. Mit drei andern Geehrten wurde Alexander Raouzeos aus Münchenstein ausgezeichnet. Alexander Raouzeos unterstützt seit Jahren Waisenkinder im

Faller TAXI 061 701 11 11 Tag und Nacht

Kosovo und sammelt mit unermüdlichem Einsatz Geld und andere Mittel für Organisationen wie den WWF oder Médecins Sans Frontières (MSF). Dies, obschon er selbst als Folge einer Tumorerkrankung seit Kindesalter körperlich behindert und mittlerweile Tetraplegiker mit Sprachverlust ist. Zugunsten der Kinderspitex etwa hat er in einem langwierigen Effort ein Buch mit einem einzigen Finger abgetippt, gestaltet und schliesslich verkauft. Des Weiteren entwirft und verkauft er Kunstkarten, Memorys und Lesezeichen, deren Erlös er jeweils spendet. Die Jury zeigte sich durch diese ungebrochene Lebensfreude und diesen unermüdlichen Einsatz eines selbst gesundheitlich schwer belasteten jungen Menschen tief beeindruckt. Die Fondation Sana ist eine gemeinnützige Stiftung im Gesundheitsbereich und Hauptaktionärin der HelsanaGruppe. Sie setzt sich aktiv ein für ein gut ausgebautes und soziales Gesundheitswesen. Dies unter anderem mit dem Hilfsfonds für Versicherte in Not, dem Fonds für Gesundheitsförderung, Forschung und Prävention und mit der Verleihung des Prix Sana. Der Preis, welcher von einer Jury um den Vorsitzenden Prof. Dr. René Prêtre (Kinderarzt und Schweizer des Jahres 2009) vergeben wird, ist insgesamt mit 30 000 Franken dotiert. Um diese stillen Heldinnen und Helden zu findenauch fürs nächste Jahr zu finden, ist die Fondation Sana auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Vorschläge für den Prix Sana 2013 können ab sofort eingereicht werden. Die Bedingungen und das Eingabe-Formular sind unter www.fondation-sana.ch erhältlich.

Münchenstein steigert Anteil an erneuerbaren Energien Die Gemeinde Münchenstein fördert mit der EBM zusammen umweltfreundliche Energien. Auf dem Dach des Kultur- und Sportzentrums Bruckfeld (Kuspo) hat die EBM in eine PhotovoltaikGrossanlage investiert. Die integrierte Anlage wertet das Gebäude architektonisch auf: Die gegen Süden ausgerichtet Fläche mit den Photovoltaik-Panels ist aus einem Guss gestaltet. Sie besitzt weder Aussparungen noch störende Aufbauten. Die Fläche der Anlage beträgt 600 Quadratmeter. Insgesamt sind 357 Photovoltaikmodule montiert. Die installierte Leistung beträgt 91 KilowattPeak. Sie produziert jährlich rund 90 Megawattstunden Strom. Dies entspricht einem Jahres-Energieverbrauch von zwanzig Haushalten. Am 19. September wurden die neuen Anlagen offiziell eröffnet. Die Bevölkerung hatte die Möglichkeit, an verschiedenen Führungen, einen Blick auf die neuen Installationen zu werfen. Rund 120 Personen nahmen die Gelegenheit wahr, sich über den neuen Wärmeverbund und die Fotovoltaikanlage zu informieren. Des Weiteren hat die EBM Wärme AG als Energielieferantin im Auftrag der Gemeinde Münchenstein die beiden bestehenden Wärmeverbünde im Loogquartier umgebaut: Sie wurden miteinander verbunden und die Anlagen opti-

Solarstrom vom Kuspo-Dach: Eine Photovoltaik-Grossanlage prägt seit einigen Tagen das FOTO: ZVG «Gesicht» des Kultur- und Sportzentrums Bruckfeld. miert, wodurch vier alte Heizanlagen demontiert werden konnten. So kann die Wärme für die angeschlossenen Liegenschaften noch umweltfreundlicher und effizienter produziert und verteilt werden. Der Anteil an erneuerbaren Energien im Wärmeverbund konnte gesteigert werden. Neu werden 40 Prozent des Wärmebedarfs durch erneuerbare

Holzenergie abgedeckt. Jährlich werden 100 000 Liter Heizöl eingespart. An dem Wärmeverbund Loog sind die Gemeindeverwaltung, der Werkhof, das Loogschulhaus, die Alterssiedlung Loog, das Kultur- und Sportzentrum Bruckfeld (Kuspo), das Alters- und Pflegeheim Hofmatt und der kantonale Polizeiposten angeschlossen.

REFORMIERTE KIRCHE

SATUS TV FRAUENRIEGE

Weihnachtsmusical – mach mit!

Ausflug ins Berner Oberland

Hallo zusammen! Dieses Jahr gibt es im Reformierten Kirchgemeindehaus wieder ein Weihnachtsmusical. Wir spielen die Geschichte «Di allereerscht Wienacht» von Andrew Bond mit einigen Liedern zwischendrin. Wer also gerne mitspielen oder mitsingen oder beides möchte, kann sich anmelden! Wir werden auch Kulissen, Requisiten und Kostüme gemeinsam basteln! Unsere Treffen finden im Reformierten Kirchgemeindehaus an der Lärchenstrasse 3 statt. Und zwar jeweils am Samstag, 27. Oktober, 3., 10., 17., 24. November, 8., 15. Dezember. Die Aufführung findet statt am Sonntag, 16. Dezember. Anmeldetalons findest Du im Gemeindebrief vom September/Oktober (liegt im Kirchgemeindehaus auf). Wir freuen uns sehr auf Deine Anmeldung! Bei Fragen kannst Du uns gerne kontaktieren, (Alex Schaub, Tel. 061 413 88 11 oder 078 623 20 25). Für das Vorbereitungsteam: Alex Schaub

Weihnachtsmusical 2012 Wer möchte mitmachen? Anmeldetalons im aktuellen Gemeindebrief (liegt im Kirchgemeindehaus auf) Weitere Infos im Text

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein ASV Münchenstein. Präsident: Andi Thummel, Delsbergerallee 58, 4053 Basel. Telefon 061 331 21 00, E-Mail: athummel@bluewin.ch. Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball für Jugendliche ab 12 Jahren. Montag 20.00 Uhr, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch 20.00 Uhr, Turnhalle Loog, Tel. 061 411 28 85. Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Gempenblick (ehem. Rebmesser) Reinach. Kontaktperson: Dr. Bernhard Glutz, Tel. 061 411 62 54. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: MarieFrance Berger, 076 382 28 65; Präsident: Michel Wellig, 079 430 91 49. Cäcilienchor Münchenstein. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Wir proben jeden Dienstag um 20 Uhr im kath. Pfarreiheim. Auskunft Marie-Anne Vuille, Tel. 061 411 36 47, www.caecilienchor-muenchenstein.ch CVP Christlich-demokratische Volkspartei Münchenstein. Kontakt: Thomas Argast, Hauptstras-

Sehr früh am Morgen trafen sich zwölf unternehmungslustige Frauen am Treffpunkt Basel SBB. Mit dem Zug ging es Richtung Interlaken. Schon bald wurden uns Cappuccino und gesunde Vollkorngipfeli von unserer Reiseleitung Lisbeth und Vally serviert. In Interlaken stiegen wir um nach Grindelwald. Dort bezogen wir unser feudales Nachtquartier mit direktem Blick auf die Eigerwand. Kurz darauf starteten wir unsere Wanderung. Diese führte uns über einen Höhenweg nach Bort (Mittelstadion der Firstbahn). Wir genossen – wie bestellt – bei strahlend blauem Himmel die Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Am Abend wurde uns im Restaurant Wetterhorn ein ausgezeichnetes viergängiges Menü serviert.

Sonntagfrüh ging es ohne Frühstück zu Fuss ins Dorf, wo wir im Restaurant Derby ein reichliches Frühstücksbuffet vorfanden. Per Zug reisten wir zurück nach Interlaken, danach per Postauto zu den Beatushöhlen. Dort erwartete uns eine Führung durch den sehenswerten Höhlenrundgang. Mit dem Schiff ging es weiter nach Thun und wieder in den Zug, in welchem leider die Klimaanlage defekt war, sodass wir uns auf der Heimreise wie in einer Sauna fühlten. Den beiden tollen Organisatorinnen Lisbeth und Valentina ein grosses Dankeschön für das super Weekend.

Die Schreiberinnen Susi und Christina

SATU S TV MÜNCHENSTEIN

Dank an Bea – jetzt kommt Zumba Wir bedanken uns herzlich für die abwechslungsreichen, auf hohem Niveau gestandenen Lektionen die Bea Moser unseren Teilnehmern geboten hatte. Jahrelang waren die Aerobicstunden, gespickt mit Kickboxen, Stepp, Schwingstab und vieles mehr, ein Qualitätsausweis unseres Turnvereins. Wir sind aber auch froh, dass wir mit Carmen Bonatti eine Leiterin gefunden haben, die mit Zumba eine andere Linie von Bewegung anbieten kann. Bereits hat sie die ersten Erfahrungen gesammelt und sie hat schon einige Fans gefunden. Es ist für Carmen nicht einfach, die Nachfolge von Bea anzutreten, aber wenn sie weiterhin mit solchem Tempo und Temperament ihre Lektionen vor-

trägt, wird der Erfolg nicht lange auf sich warten lassen. Nochmals vielen Dank an Bea Moser auch dafür, dass du die Pilates-Lektionen auch in Zukunft leiten wirst und wir wünschen Carmen Bonatti viel Geduld und Erfolge mit Zumba. (Siehe auch Inserat) Ruedi Pfeffer SATUS TV Münchenstein Unsere Montagslektionen:

19.00–20.00 ZUMBA mit Carmen 20.15–21.30 Pilates mit Bea Turnhalle «Neue Welt» Münchenstein Auskunft: Ruedi Pfeffer, 061 751 67 35, ruedi.pfeffer@intergga.ch

VISUAL ART SCHOOL

Ausstellung «Zwischen» WoB. Die zwei Kunststudentinnen der Visual Art School Basel Clarissa Mendes (Brasilien) und Lucie Gmünder (Schweiz) zeigen dieses Wochenende Ihre Abschlussarbeiten in den Räumlichkeiten der Schule im Walzwerk, Münchenstein. Die Ausstellung «Zwischen» öffnet einen Raum des Dialoges, in dem die Poesie der Farbe, der Bewegung, der Transparenz und der Stille lebt. Es werden Malerei, Zeichnung und Fotografie gezeigt. Die zwei jungen Künstlerinnen eröffnen die Ausstellung am 28. September um 19 Uhr mit einer Performance zu-

sammen mit dem Instrumentenbauer und Musiker Dieter Buchwalder, welcher sein neues Instrument zum ersten Mal in der Öffentlichkeit bespielt. Am Samstag, dem 29. September, stellt Clarissa Mendes um 18 Uhr ihr Kunstprojekt vom letzten Jahr, «Voyage au Brésil», (auf französisch) vor. Am Sonntag, dem 30. September, gibt es um 11 Uhr ein Gitarrenkonzert von Aliéksey Vianna (Solistendiplom in klassischer Gitarre an der Hochschule für Musik Basel). Durch Rhythmus und Harmonie bringt er den Zwischenraum zum Klingen.


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Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

Stricken ist wieder im Trend Seit über 20 Jahren gibt es das Zollweiden-Center in Münchenstein und auch die Wulle-Boutique, die ich vor bald sieben Jahren übernommen habe. In dieser Zeit ist die Wulle-Boutique einer Art Strick- und Begegnungsort geworden. Immer mehr Jugendliche sowie Wiedereinsteigerinnen finden den Weg zur Strickkunst, denn diese Tätigkeit beruhigt bekanntlich Körper und Geist. Gerne gebe ich Tipps, was Modelle und Muster, Wollgarn- und Farbkombinationen anbelangt. Damit auch Sie in diesem Herbst voll im Trend liegen, sollten Sie sich die neuen Filati-Strickmagazine von Lana Grossa nicht entgehen lassen. Im Herbst/Winter 2012/13 steht der Ma-

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch 26. Sonntag im Jahreskreis Samstag, 29. September 18.30 Gottesdienst mit Kommunionfeier Sonntag, 30. September 9.45 Gottesdienst mit Kommunionfeier. Kollekte: Diözesane Kollekte für die Aufgaben des Bistums Dienstag, 2. Oktober 18.30 Gottesdienst mit Eucharistie Mittwoch, 3 Oktober 9.00 Gottesdienst mit Eucharistie 17.00–18.30 Stunde der Einkehr entfällt in der Ferienzeit Sonntag, 30. September: 15.30 Einweihung der St. Ursen-Kathedrale in Solothurn Donnerstag, 4. Oktober: ab 14.30 Kaffeetreff im ref. Kirchgemeindehaus

Alttäufergemeinde (Mennoniten)

se 39, 4142 Münchenstein, Tel. 079 379 74 27, E-Mail: cvp.mstein@gmail.com

S. Schaitl, Tel. 061 411 68 94, E-Mail: info@ vitawellness.ch

Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71. Babysittervermittlung: Frau

FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsidentin: Christine Pezzetta, Gruthweg 53, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 48 80. E-Mail: christine@pezzetta.ch. Homepage: www.fdp-muenchenstein.ch

Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe? Wir haben Probe jeweils am Mittwoch von 20.00 bis 21.45 Uhr, in der Aula vom alte Neuewält-Schuelhus. Auskunft: Gaby Zaugg, 076 385 60 63, gaby.zaugg@ebmnet.ch

GOTTESDIENSTE

GESCHÄFTSWELT

schenlook im Fokus der Mode und fehlt auf keiner Fashion-Show. Wolle in allen Variationen ist einfach das Lieblingsmaterial für Designer. «Frau» strickt sich ein Hauch von Schal mit Lace Garn – und «Mann» häkelt sich eine trendige Wollmütze! Die neue Kollektion von Lana Grossa zeigt eine ganze Generation von Wolle, die extrem leicht, soft und formstabil ist. So ist Ihr Lieblingsoutfit – weil mit dickerer Nadelstärke 10 bis 15 in kürzester Zeit eine Mütze gestrickt oder gehäkelt ist. Dazu liegen auch «Kettengarne» voll im Trend. Diese vereinen extrafeine Merino-Wolle mit Seide, Baby Alpaka oder Kaschmir zu einem edlen und angenehm zu tragenden Strickvergnügen. Starten Sie gemeinsam mit mir in den Strick-Herbst. Ich freue mich auf Ihr Kommen und berate Sie gerne. Öffnungszeiten: ausser Montag und Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr; Samstag von 9 bis 16 Uhr. www.wulle-boutique.ch Brigitta Jeker

Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 30. September 9.00 Dorfkirche 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrer Martin Breitenfeldt. Kollekte: Blaues Kreuz Baselland Anlässe im Kirchgemeindehaus Donnerstag, 27. September 14.00 Arbeitskränzli Freitag, 28. September 15.00–18.00 Offener Eltern-, Baby- und Kleinkind-Treff Donnerstag, 4. Oktober Herrenjass Ausflug 14.30 Kaffeetreff Amtswoche: 29. September–5. Oktober Pfarrer Martin Breitenfeldt, 076 341 42 59

Unteres Birstal, Baselstrasse 95 Einfahrt Neumattstr., 4142 Münchenstein www.bruggi.ch, bruggi@menno.ch Freitag, 28. September 10.00 Gebetsgruppe 20.00 Jugend Gruppe Sonntag, 30. September Kein Gottesdienst Freitag, 5. Oktober 10.00 Gebetsgruppe Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein www.ecksteinbirseck.org In den Herbstferien finden am 30. September und 7. Oktober keine Anlässe statt. Nächste Veranstaltung: Sonntag, 14. Oktober. Infos unter 061 411 58 90

VEREINSNACHRICHTEN

FC Münchenstein. Spikopräsident Hanspeter Ryser, Tel. 079 262 68 13, Juniorenobmann Daniel Geiser, Tel. 079 375 01 45. Training 1. und

Neueröffnung ab 17. September 2012 – Eröffnungs-Angebot: September: Kaffee Fr. 3.50 und Oktober: Kaffee und Kuchen Fr. 4.70 – täglich wechselnde, günstige Mittagsmenüs – täglich hausgemachter Kuchen – jeden Samstag offenes Frühstücks-Buffet Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Familie Kaya Baselstrasse 71, 4142 Münchenstein Tel. 061 411 12 15

Inserieren bringt Erfolg

Eröffnung Porta Nuova

Stiftung Kloster Dornach

Galerie und Atelier zur Förderung von Kunst, Kultur und Pädagogik Ausstellung mit Elisa Richle Radierung/Monotypie 22. bis 30. September 2012 Mittwoch bis Samstag, 15 bis 18 Uhr Sonntag, 11 bis 17 Uhr

Matinée Lesung mit der Schreibwerkstatt Bottmingen Sonntag, 30. September, 11 Uhr Ziegelei Oberwil Hohestrasse 134, 4104 Oberwil www.porta-nuova.ch

Hotel, Restaurant Öffnungszeiten Klosterschenke Montag bis Samstag ganzer Tag Sonntag bis 18.00 Uhr Klosterkirche ACHTUNG! Infolge der Kirchenrenorvation bleibt die Klosterkirche vom 28. August bis 20. November 2012 geschlossen. Alle Gottesdienste fallen aus. Ausflug «Freunde des Klosters Dornach» Samstag, 29. September 8.00 Uhr ab Bahnhof Dornach Münstertal/St. Trudpert Klosterladen Hier finden Sie allerlei Geschenkideen wie z. B. – Hausgemachte Konfitüre aus frischen Früchten – Wohltuendes Meersalz mit Rosenblüten – Liebevoll zusammengestellte Duftsäckchen – Verschiedene Honig- und Sirupsorten Für weitere Informationen: Stiftung Kloster Dornach Amthausstrasse 7 Postfach 100, 4143 Dornach 1 Tel. 061 701 12 72 Fax 061 701 12 49

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Heckenscheren, Motorsägen und Fadenmäher stehen gegenwärtig im Dauereinsatz. Ganze Berge von Grüngut werden abgeschnitten und zum Abtransport bereitgestellt. Der Gartenfreund hat zwei Möglichkeiten, sein Schnittgut zu entsorgen. Er bringt das Grüngut zur Sammelstelle seiner Gemeinde oder bestellt eine Mulde. JÜRG JE AN LOZ

Der reichliche Regen im Frühjahr hat Bäume und Sträucher zu üppigem Wuchs angeregt. Der unübersichtliche Blätterwald sorgt aber für Schatten und überwucherte Wege. Gemeindeangestellte, Gartenbauer und Private schneiden jetzt ihre Sträucher zurück und müssen dann das Grüngut loswerden. Verbrennen ist nicht erlaubt und umweltschädlich; Gartenabfälle im Wald entsorgen ist nicht gestattet. Öffentliche Container Die Gemeinden der Region stellen auf eigene Kosten grosse Mulden auf, damit die Hausbesitzer ihr Grüngut fachgerecht entsorgen können. Die Kelsag in Liesberg hat diesen Service für 31 Gemeinden übernommen, lässt die Container regelmässig leeren und verarbeitet die Abfälle in ihrer eigenen Biogasanlage. Zwei Fliegen auf einen Streich: Das Grüngut wird aber nicht nur zu wertvollem Kompost und Flüssigdünger verarbeitet, sondern das gewonnene Gas produziert mittels Generator auch Strom. In diesen Container dürfen nur Hecken- und Blumenschnitt, Gras, Laub, Stroh und Äste mit maximal 20 Zentimeter Durchmesser geworfen werden. Verboten sind Fleisch, Speisereste, Tierkot, Zeitungen, Windeln, Metalle und weitere Abfälle. Für Küchenabfälle stehen separate Container bereit, welche aus hygienischen Gründen immer wieder gewaschen werden. Die Kelsag hat für die Küchenabfälle kompostierbare Bio-Beutel herstellen lassen, die mit den Speiseresten zusammen vergären. Wie Kelsag-Geschäft sführer Stefan Schwyzer be-

tont, sei die Disziplin der Bevölkerung bezüglich des Grünguts sehr gut. Die Kelsag sammle jährlich 6000 Tonnen Grüngut und nur wenige Mulden müssen beanstandet werden. Schliesslich steht für die Bevölkerung wertvolle Komposterde gratis zur Verfügung. Mulden-Service Wer grössere Mengen Grüngut produziert, kann bei einem privaten Mulden-Service eine Mulde bestellen. Wie die Firma Holzherr mitteilt, können Container von 1 bis 40 Kubikmetern bereitgestellt werden. Die Preise berechnen sich nach Distanz und Mengen. Bereits einen Tag nach Bestellung liefert Holzherr die benötigte Mulde aus.

Reichlich Gartenabfälle: Eine Grüngutmulde steht zum Abtransport bereit.

Gegenwärtig befällt der berüchtigte Buchsbaumzünsler die Buchsbäume in unserer Region. Der Buchsbaumzünsler ist ein ostasiatischer Kleinschmetterling, der seine Eier auf die Blätter des Buchsbaumes legt. Die geschlüpften grünen Raupen fressen den Baum kahl und überwintern problemlos. Die Raupen ziehen ein feines, dem einer Spinne ähnliches Netz auf und erschweren die Bekämpfung beträchtlich. Die Bekämpfung sollte stets mit dem Ziel der Eingrenzung dieses eingeschleppten Schädlings erfolgen. Regelmässige und sorgfältige Befallsüberwachung der Buchsbestände ist unabdingbar. Im Haus- und Kleingarten können über die gesamte Vegetationsperiode hinweg bei regelmässiger, sorgfältiger Kontrolle Gespinste herausgeschnitten, die Raupen abgesammelt und entsorgt werden. Die Bekämpfung dieses neu-

en Schädlings mit Pflanzenschutzmitteln erweist sich als schwierig. Folgende Mittel sind für die Bekämpfung des Buchsbaumzünslers zugelassen: «Delfin» Andermatt Biocontrol AG; Wirkstoff muss auf junge Raupen appliziert werden, im Bioanbau zugelassen; nützlingsschonend «Kendo» Syngenta Agro AG/Maag Agro, Anwendungskonzentration 0,015%, nicht nützlingsschonend

Kahl gefressen: Die Raupe des Buchsbaumzünslers hat sich gütlich getan.

«Befallene Buchsbäume dürfen auf keinen Fall in die Mulden geworfen werden», warnt Stefan Schwyzer. Die Bäume sind sofort in einen grossen Sack zu stecken und der öffentlichen Müllabfuhr beizugeben oder mit einer Blache bedeckt direkt der Kelsag in Liesberg bringen.


Betten-Haus Bettina, Therwil – Schlafkultur auf höchstem Niveau Das Betten-Haus Bettina präsentiert heute auf einer Ausstellungsfläche von 800 m2 eine Wohnwelt rund ums Thema Schlafen. In grosser Marken-Auswahl findet die anspruchsvolle Kundschaft Bettgestelle, Schränke, Einlegerahmen, Matratzen, Duvets, Kissen und vieles mehr. Von bewährt traditionell bis modern innovativ und immer von bester Qualität. Ebenfalls beachtenswert ist das preisgünstige Sortiment für die budgetbewusste junge Generation. Immer wieder werden auch Ausstellungsmodelle zu reduzierten Preisen angeboten. Gut möglich, dass Sie darunter Ihr lange gesuchtes Traumbett als Einzelstück finden. Zum umfangreichen Bettina-Kundenservice gehören kostenlose Lieferung, Montage

Grosse Auswahl findet die Kundschaft an Bettgestellen, Matratzen, Duvets, Kissen und vieles mehr.

und Entsorgung. Auf Wunsch berät Sie das BettinaTeam auch gerne bei Ihnen zuhause. Geschätzt wird überdies die einfache Zufahrt mit zahlreichen Parkplätzen direkt vor dem Haus.

Betten-Haus Bettina AG Gewerbe Erlenstrasse Süd, 4106 Therwil Telefon 061 401 39 90 www.bettenhaus-bettina.ch Öffnungszeiten: Montag–Freitag 9–12 und 13–18.30 Uhr Samstag 9–16 Uhr

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Willy Flühmann AG, Oberwil 1988 als Einzelfirma in Basel gegründet und ab 1992 mit neuer Rechtsform als AG weitergeführt. Damals waren wir zwei Leute und meine Frau im Büro. Heute sind wir vier gelernte Installateure sowie zwei Büroperlen für telefonische Auftragsbewirtschaftung, Rapportwesen und Rechnungsstellungen sowie meine Frau immer noch als Finanzministerin, zuständig für alle buchhalterischen Belange. Wir sind «EIN TEAM» und unsere Stärke sind: Flexibilität im Ausführen von Arbeiten von Umbauten, Sanierungen, Revisionen, Reparaturen und Neuersatz. Unser Bereich umfasst Heizungsanlagen im konventionellen sowie im alternativen Bereich wie Solarheizungen, Wärmepumpen, Gas- und Ölheizungen. Sanitärreparaturen und Sanierungen wie auch der Einbau von elektronischen Steuerungen und Lüftungen sind in unserem Angebot. Wir erstellen gerne für Sie eine unverbindliche, bis ins Detail ausgearbeitete Offerte für alle Angele-

genheiten im Heizungs- und Sanitärbereich. Reparieren und Neueinbau von thermostatischen Radiatorventilen der Marken Danfoss oder Oventrop erledigen wir zu Fixpreisen. Bei Sanierungen und Umbauten übernehmen wir das Erstellen aller anfallenden Gesuche und Bewilligungen, Sie müssen uns nur die amtlichen Gebühren entrichten. Ebenfalls die Organisation aller beteiligten Fachfirmen wie Kaminbauer, Entsorgungsunternehmen, Inbetriebnahmetechniker, Elektriker, IWB etc. wird durch uns erledigt, ohne Zusatzkosten. Also auch hier: ALLES AUS EINER HAND. Ihre Fachfirma mit über 20-jähriger Erfahrung W. Flühmann AG Binningerstrasse 55 4104 Oberwil Telefon 061 403 13 13, E-Mail: fluehmann.ag@bluewin.ch www.fluehmann-heizungen.ch


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Die nächste

Autoseite erscheint am 29. November 2012


Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

DORNACHER, GEMPNER UND HOCHWALDNER WOCHENBLATT

Amtliche Publikationen

Neue Kindertagesstätte

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

Wahl- und Abstimmungsresultate vom 23. September 2012 Eidgenössische Vorlagen 4036 Stimmberechtigte 1786 Stimmende 41,6% Stimmbeteiligung Wollen Sie den Bundesbeschluss vom 15. März 2012 über die Jugendmusikförderung annehmen? (Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative «jugend+musik») 1362 Ja 293 Nein Wollen Sie die Volksinitiative «Sicheres Wohnen im Alter» annehmen? 832 Ja 798 Nein Wollen Sie die Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» annehmen? 703 Ja 971 Nein Gemeindepräsidium Dornach

Baupublikationen Dossier-Nr.: 2012/0129 Bauherr: Sérieys-Heller André – Adresse: Landskronstrasse 3, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Sérieys-Heller Beatrice – Adresse: Landskronstrasse 3, 4143 Dornach – Bauobjekt: Photovoltaikanlage – Bauplatz: Landskronstrasse 3, Parzelle GB Dornach Nr.: 2814 – Architekt: EBM Ecotec AG, Weidenstrasse 27, 4142 Münchenstein Dossier-Nr.: 2012/0130 Bauherr: Gonzalez-Patallo Pedro und Arancha – Adresse: Spalenring 123, 4055 Basel – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus – Bauplatz: Herzentalpark 13 – Parzelle GB Dornach Nr.: 3128 – Architekt: Gränacher Hans, Drahtzugstrasse 67a, 4057 Basel Dossier-Nr.: 2012/0131 Bauherr: Spinnler Thomas – Adresse: Fluhweg 12, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Wärmepumpe mit Erdsonde – Bauplatz: Fluhweg 12, Parzelle GB Dornach Nr.: 1098 – Architekt

Priohaus GmbH, Passwangstrasse 37, 4226 Breitenbach Dossier-Nr.: 2012/0132 Bauherr: Wehrli Marc – Adresse: Bruggweg 8, 4143 Dornach – Grundeigentümer:Gesuchsteller – Bauobjekt: Anbau Atelier an best. Garage – Bauplatz: Bruggweg 8b – Parzelle GB Dornach Nr.: 48 – Architekt Futec AG, Gewerbestrasse 6, 4105 Biel-Benken BL Publiziert am:27. September 2012 Einsprachefrist bis: 11. Oktober 2012 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können auf der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, Parterre, eingesehen werden. Allfällige Einsprachen sind zu begründen und innerhalb der Einsprachefrist im Doppel per eingeschriebenem Brief an die Bau-/Werkund Planungskommission der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung Dornach

Papierabfuhr (Karton wird nicht mitgenommen) Am Mittwoch, 3. Oktober 2012, wird die Papiersammlung, Haus-zu-Haus, in Dornach durchgeführt. Das Papier muss am Mittwoch gebündelt und bis spätestens um 07.00 Uhr bereitgestellt werden. Bitte deponieren Sie das Altpapier an der gleichen Stelle, wo normalerweise auch der Hauskehricht zur Abfuhr bereitsteht. Besten Dank für die Kenntnisnahme. Bauverwaltung Dornach

Musikschule Schülerkonzert Donnerstag, 27. September 2012, um 18.00 Uhr Schülerkonzert der Querflötenklasse von Solveigh Kossmann. Das Konzert ist im Saal der Jugendmusikschule am Quidumweg 25 zu hören. Wir laden Sie herzlich dazu ein. Jugendmusikschule Dornach

Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Eidgenössische Volksabstimmung vom 23. September 2012 Stimmberechtigte 563 Stimmrechtsausweise 259 Vorlage 1: Bundesbeschluss vom 15. März 2012 über die Jugendmusikförderung (Gegenentwurf zur Volksinitiative «jugend+ musik») 77 Nein 165 Ja Stimmbeteiligung 43,7% Vorlage 2: Volksinitiative vom 23. Januar 2009 «Sicheres Wohnen im Alter» 116 Nein 131 Ja Stimmbeteiligung 45,3%

Vorlage 3: Volksinitiative vom 18. Mai 2010 «Schutz vor Passivrauchen» 83 Ja 170 Nein Stimmbeteiligung 45,6%

Kantonale Volksabstimmung vom 23. September 2012 Stimmberechtigte 563 Stimmrechtsausweise 259 Stimmbeteiligung 42,1% Vorlage 4: Änderung der Kantonsverfassung: Ergänzung der Unvereinbarkeiten (KRB vom 21. März/12. Juni 2012) 218 Ja 12 Nein Wahlbüro

Amtliche Publikationen

HOCHWALD

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Baupublikationen Bauherr: Vögtli Marie-Louise – Seewenstr. 8, 4146 Hochwald – Bauobjekt: Neue Dachlukarne – Parzelle: GB 2919, 4146 Hochwald Bauherr: Baumgartner Thomas – Seewenweg 30, 4146 Hochwald – Bauobjekt: Gartenbassin – Parzelle: GB 2702, 4146 Hochwald

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Planauflage: Gemeindesekretariat Hochwald, sowie Montag, 19.00–20.00 Uhr bei Baukommission. Einsprachefrist: bis 12. Oktober 2012 Die Baukommission

Liebevolle Betreuung: Kleinkindererzieherin Sabrina Ammann führt die Kindertagesstätte am Bahnhof Dornach-Arlesheim.

Seit August werden Kinder in der Überbauung Le Pont direkt am Bahnhof Dornach-Arlesheim während fünf Tagen in der Woche betreut. Jay Altenbach

D

as geschäftige Leben hat Einzug am Bahnhof Dornach-Arlesheim gehalten. Die Postkunden erledigen ihre Geschäfte, andere holen beim Bäcker den Coffee-to-go oder in der Apotheke das bestellte Medikament. Weiter hinten sind schon vor längerer Zeit ein Velogeschäft, der Coiffeur und die Beautyoase eingezogen. Seit 2. August gibt es nun auch die Kinderbrugg. Sabrina Ammann aus Oberwil hat ihren lang gehegten Wunsch endlich in die Tat umsetzen können und ihre eigene Kindertagesstätte eröffnet. Ein Glücksfall für Dornach, wo die Kindertagesstätte im Apfelsee vor einiger Zeit seine Tore schliessen musste. Per Zufall stiess die Kleinkindererzieherin mit 15-jähriger Berufserfahrung auf die Wohnungsinserate der Überbauung Le Pont. «Dank der Anbindung an den öffentlichen Verkehr und dank Park-

plätze in unmittelbarer Umgebung ist es der ideale Ort für arbeitstätige Eltern, die ihren Nachwuchs in die Kinderbrugg bringen wollen», sagt Ammann im sympathisch klingenden Welsch-Dialekt. «Ausserdem gibt es in unmittelbarer Nähe vier Spielplätze, wo sich die Kinder austoben können.» Mitarbeiterinnen gesucht Die Dreizimmerwohnung befindet sich im Parterre des Hauses Nummer 20 an der Bahnhofstrasse. Zum Bahnhof hin sind die Fenster durch eine zusätzliche Brüstung gesichert. Am grossen Holztisch neben der Wohnküche lässt sich nach Lust und Laune basteln, malen und zu Mittag essen. Daneben lädt im Wohnzimmer ein kuschliger Teppich zu ersten Krabbelversuchen ein. In den beiden hinteren Zimmern stehen zwei Kinderbettchen für den Mittagsschlaf bereit und im zweiten Zimmer Spielsachen für grössere Kinder. Im Badezimmer dazwischen putzen die Kids ihre Zähnchen oder werden gewickelt. Zurzeit sind jeden Tag zwei gelernte Kleinkindererzieherinnen anwesend, die den Tag mit den Kindern zusammen gestalten. In der Kindertagesstätte werden maximal 14 Kinder betreut. Dafür wird Sabrina Ammann in den kommenden Monaten eine weitere gelernte Mitarbeiterin oder Mitarbeiter und zwei Praktikantinnen oder Praktikanten einstellen.

FOTO: JAY ALTENBACH

Warteliste für Babys Die Kosten für ein Kind betragen pro Tag 120 Franken. Bei einem Kleinkind berechnet sie 12 Franken mehr. Geöffnet ist die Kinderbrugg von 7 bis 18 Uhr. An Weihnachten, während der Basler Fasnacht und in den Sommerferien wird die Kinderbrugg jeweils eine Woche geschlossen sein. Bundessubventionen hat die Kleinkindererzieherin auch angefordert, wartet aber noch auf Bescheid. Bis jetzt kommen zehn Kinder regelmässig in die Kinderbrugg. Das Interesse ist gross. Für Babys besteht bereits eine Warteliste. Das Angebot hat sich herumgesprochen und auch die Homepage kinderbrugg.ch wird rege genutzt. Sabrina Ammann ist der familiäre Charakter der Tagesstätte wichtig, sie hat keine Expansionspläne und will nur eine Kindergruppe mit maximal 14 Kindern führen. Deshalb hat sie nach einem kleinen, feinen Ort gesucht und ist glücklich diesen im Le Pont gefunden zu haben.

Tag der offenen Tür Am Samstag, 29. September, führt die Kinderbrugg einen Tag der offenen Tür von 9 bis 15 Uhr durch. Kinder, Eltern und Nachbarn sind herzlich eingeladen, KITA-Luft zu schnuppern. www.kinderbrugg.ch

LESERBRIEF

NACHRUF

Zur Trauerfeier für Otto Stich

Zum Tod von alt Bundesrat Otto Stich

Es ist Herbstbeginn. Die Trauerfeier am Nachmittag von Anton Otto Stich war für mich berührend. Viele Menschen sind gekommen, auch solche, die Bundesräte waren und noch sind. Simonetta Sommaruga, Herr Berset, viele schön Uniformierte mit grossen Fahnen, goldenen Knöpfen, aus nah und fern sind sie gekommen. Otto Stich hat sich bemüht, ehrlich und bescheiden zu sein und nicht wie der Wind seine Meinung zu wechseln; dazu braucht es Mut. Anfangs rezitierte der Pfarrer das Gedicht von Rainer Maria Rilke: «Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Erde ziehn. Ich werde den letzten wohl nicht vollbringen, doch versuchen will ich ihn.» Die musikalischen Darbietungen bewegten meine Seele. Hier, wo ich seit bald einem Jahr lebe, steht noch an der Wand: Otto Stich Stube. Ich schaue oft dorthin. Irene Rosmarie Sigl, Haus Engel

Mit dem Tod von Otto Stich verliert die SP Dornach ihr prominentestes Mitglied, ein engagierter Mitstreiter und ein guter Berater. Auch wenn es in letzter Zeit stiller um ihn geworden ist, erinnern wir uns gerne an frühere Debatten mit ihm. Er trat oft als Redner in der Bezirkspartei auf und besuchte unsere Sektionsversammlungen. Er besass die seltene Gabe, uns auf schwierige politische Fragen einfache und verständliche Antworten zu geben. Während seiner Nationalratszeit konnte er so anschaulich aus dem Bundeshaus-Geschehen erzählen, dass man glauben konnte, selbst dabei gewesen zu sein. Wenn wir rügten, es gehe alles viel zu langsam, antwortete er, dass das so sei in einer Demokratie, es gebe eben keine bessere Regierungsform. Als er in den Bundesrat gewählt wurde, war das verständlicherweise eine Riesenfreude für die SP Dornach. Es schmerzte sehr, in der ehemaligen AZ zu lesen, man wisse kaum etwas über Otto Stich. Diesseits des Juras wusste man, zu was Otto Stich fähig war. So

bürgerlich, wie es in den Medien stand, war er natürlich nicht. Seine Herkunft und seine Gesinnung waren stets spürbar. Für uns war es nicht erstaunlich, zu hören, dass er ein guter Bundesrat sei. Wie der Titel von seinem Buch «Ich blieb einfach einfach» sagt, so blieb er auch als Bundesrat. Ob im Dorf, im Laden, im Bus oder an unseren Versammlungen, er blieb der Otto. Ob Waldweihnacht oder Raclettestübli, 1. Maifeier oder «100 Jahre SP Dornach» – er feierte fröhlich mit. Sein herzhaftes Lachen, sein Humor und seine Fröhlichkeit werden uns in bester Erinnerung bleiben. Seine politische Karriere war lang und erfolgreich. Er musste aber auch mit Niederlagen fertig werden, dort kam dann sein weicher Kern unter der harten Schale zum Vorschein. Es ist auch diese Eigenschaft, die ihn bei den Mitmenschen so sympathisch und beliebt machte. Wir sind sehr traurig über den grossen Verlust von Otto Stich und denken mit herzlicher Teilnahme an seine Familie. Vreni Staub


DORNACHER, GEMPNER UND HOCHWALDNER WOCHENBLATT

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Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

MAGDALENEN-ZUNFT

TV DORNACH

RAIFFEISENBANK

Jahresbott 2012

Fit durch den Winter

Einfach in Aktien investieren

Am vergangenen Freitag führte die Magdalenen-Zunft Dornach ihre traditionelle Mitgliederversammlung, genannt Jahresbott, durch. Nach der Behandlung der statutarischen Geschäfte wurde Jürg Hürlimann als neues Mitglied aufgenommen. Hans Zeltner trat als Zunftmeister zurück, da er beruflich so sehr in Anspruch genommen wird, dass er das Amt nicht weiterführen konnte. Er übergab die Meisterkette an Stephan Rumpel, der somit die Zunft bereits zum zweiten Mal als Zunftmeister leiten wird. Angeführt vom Banner und zwei Tambouren verschoben sich die Teilnehmer anschliessend zum Heimatmuseum, wo sie zusammen mit den eingeladenen Ehrengästen einen Apéro genossen. Dieses Jahr beehrten uns Diego Yanez (Chefredaktor SF DRS), Hansjörg «Häbse» Hersberger, Dr. Hans Vo-

egtli, Adrian Meury und Heiner Gammeter (Meister, resp. Säckelmeister der Zunft zu Wein- und Herbergsleuten Aesch), Thomas Heller (Hof Baumgarten) und Verny Zeltner (Ehefrau des Altmeisters) mit ihrem Besuch. Für ihren langjährigen Einsatz wurden folgende zurücktretende Mitglieder geehrt: Robi Werdenberg (Santiglaus am Weihnachtsmarkt), Kurt Otzenberger (Zeremonienmeister) und Hans Zeltner (Zunftmeister). Das traditionelle Zunftmähli wurde uns von Urs Schindlers SchlosshofTeam serviert. Es war hervorragend und wir konnten einen schönen und gemütlichen Abend zusammen verbringen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten! Für die Magdalenen-Zunft, Bernhard Meister

LUDOTHEK

Megaschön und cool … … so lautet die Aussage eines Kindes über den Spielnachmittag der Ludothek Dornach. Wie alle Jahre hat die Ludothek zu einem Spielnachmittag eingeladen. Mit Mama, Papa, Oma und Opa kamen die Kinder aus allen Richtungen zu diesem Anlass und genossen den schönen Tag im katholischen Pfarreiheim. Zusammen spielen, Familienzeit geniessen, Spannung und Entspannung – all dies wurde den Anwesenden an diesem abwechslungsreichen Spieltag von der Ludothek geboten. Dank den vielen verschiedenen Attraktionen mussten die Kinder gar nicht erst zum Mitmachen aufgefordert werden. Die Highlights für die älteren Kinder waren der grosse «Töckeli-Kasten», das «Pfeil schiessen auf Ballone» sowie der vielfältige «Fuhrpark». Gross und Klein fuhren mit verschiedenen Traktoren, Einrad, Dreirad, Laufrad umher alles rollte über den Platz. Die ausgefallenen Fortbewegungsmittel wurden auf Herz und Nieren geprüft und sowohl von den Kindern wie auch von den Er-

wachsenen für gut befunden. Eine Verschnaufspause bot die Bastelecke – fleissig wurden dort Windrädli gebastelt. Das Ziehen von «Überraschungspäckli» hielt die Spannung bei den Kindern während Stunden aufrecht. Dieser Tag kann unter das Motto «Familie mitenand – Spiele mitenand» gestellt werden. Der Anlass war ein super Erfolg – nicht zuletzt deshalb, weil sich so viele Gäste eingefunden haben. Dadurch wurde der Anlass zu einem wahren Spielfest! Die Ludothek freut sich, die Festbesucher bald einmal im Spielverleih der Ludothek wiederzusehen. Diese befindet sich im Katholischen Pfarreiheim am Bruggweg 106 in Dornach. Gerne machen wir noch darauf aufmerksam, dass die Ludothek Dornach über ein breites Angebot an elektronischen Spielen (z.B. Nintendo DS oder Nintendo Wii) verfügt. Öffnungszeiten: Mittwoch, 14 bis 16 Uhr, 19 bis 20 Uhr. Vreny Zeltner

Ab dem 18. Oktober bietet der Turnverein Dornach unter dem Motto «Fit durch den Winter» schon das dritte Jahr die beliebte Winter-Fitness-Stunde an. Dieses Training richtet sich an alle, welche sich auch gerne im Winter sportlich betätigen und fit bleiben wollen, Spass an Bewegung haben und etwas Ausdauer trainieren möchten. Die Stunde wird abwechslungsweise von zwei bewährten Fitnessinstruktorinnen geleitet und richtet sich an jedermann/frau, unabhängig vom Alter. Eine Mitgliedschaft ist nicht nötig, bezahlt wird direkt in der Turnhalle (7 Franken pro Training). Daneben stehen weiterhin die altbewährten Trainings der ActiFit Frauen und -Männer, GymFit Frauen und -Männer sowie Aerobic, Yoga, Volleyball und Faustball zur Verfügung. Für Kinder und Jugendliche bietet der Turnverein nebst Muki, Kitu und Jugi auch Hip-Hop, Badminton und Unihockey an. Schnuppertrainings sind in allen Stunden jederzeit möglich (siehe Inserat). Details und Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.tvdornach.ch oder unter Tel. 061 702 04 70 (Irene Mathiuet). Irene Mathiuet

Indexfonds sind eine einfache, transparente und kostengünstige Möglichkeit, an der Entwicklung eines Aktienmarktes teilzuhaben. Bei den Indexfonds geht es nicht darum, besser als der Index abzuschneiden, sondern die Kursentwicklung so genau wie möglich wiederzugeben. Der passive Ansatz ermöglicht ein besonders kostengünstiges Management. Ausserdem ist der Kurs der Anlagen immer sehr einfach zu verfolgen, da er an die Indexentwicklung gekoppelt ist. Indexfonds sind nicht dasselbe wie die sogenannten ETFs (Exchange Traded Funds), die während des Börsentags kontinuierlich gehandelt werden. Sie sind also nicht börsennotiert. Beim Verkauf von Fondsanteilen fallen dafür keine Kosten an. Der Kauf und Verkauf von Anteilen des Indexfonds ist an jedem Bankwerktag möglich und zudem von der Umsatzabgabe befreit. Indexfonds bieten auf diese Weise eine wesentlich höhere Kostentransparenz. Allgemein überwiegen die Vorteile der Indexfonds für die Kunden, die keinen Bedarf am Intraday-Handel haben. Diese Anlageform passt vor allem zu Investoren, die langfristig denken und auch bereit sind, im Lauf der Zeit Wertschwankungen zu akzeptieren. Im Januar 2011 brachte Raiffeisen in Zusammenarbeit mit Pictet ihren ersten

passiv verwalteten Fonds auf den Markt: den Raiffeisen Index Fonds SPI. Dieser Fonds folgt dem Swiss Performance Index (SPI). Der SPI gilt als Gesamtmarktindex für den Schweizer Aktienmarkt. Er enthält nahezu alle an der SIX Swiss Exchange gehandelten Beteiligungspapiere von Gesellschaften mit Sitz in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein. Claude Künzli, Anlage- und Finanzberater, Raiffeisenbank Dornach

Katholische Gottesdienste in Dornach

Katholische Gottesdienste in Gempen

Samstag, 29. September 15.30 Gottesdienst mit Eucharistie im Spital Dornach

26. Sonntag im Jahreskreis 30. September Kein Gottesdienst in unserer Kirche. Einladung nach Hochwald oder Dornach

Mittwoch, 3. Oktober 9.00 Gottesdienst mit Eucharistie 19.00 Oktoberrosenkranz

GOTTESDIENSTE

26. Sonntag im Jahreskreis 30. September 10.30 Gottesdienst mit Kommunion Freitag, 5. Oktober 15.00 Gottesdienst mit Eucharistie im APH Wollmatt 19.00 Gest. JM für Anna u. Jakob Ditzler-Gechter, Jakob u. Elisabeth Ditzler-Gasser, Hans u. Jeanette DitzlerFrey, Annelise Oser-Ditzler; Martha u. Oskar Glanzmann-Hirn u. Stephan Glanzmann

Dienstag, 2. Oktober 19.00 Gest. JM für Heinz Meier-Tschan; Adelrich Meier-Meier

Evangelische-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Noëmi Breda und Organistin im TimotheusZentrum in Dornach, anschliessend Kirchenkaffee

Sonntag, 30. September 26. Sonntag im Jahreskreis 9.15 Gottesdienst mit Kommunion

Mittwoch, 3. Oktober 15.15 Mittwochstube im Timotheus-Zentrum in Dronach

Die nächsten Sammeldaten finden Sie auf unserer Homepage www.kelsag.ch

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Papiersammlung in Dornach Am Mittwoch,3. Oktober 2012, findet in Dornach die Papiersammlung (ohne Karton) im Auftrag der KELSAG statt. Bitte stellen Sie das Papier bis spätestens 7.00 Uhr gebündelt und gut sichtbar an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken oder Containern verborgen. Wir bitten zu beachten, dass das Sammelfahrzeug nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren kann.


TODESANZEIGEN / DANKSAGUNGEN

Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

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TODESFÄLLE Arlesheim Rosmarie Widmer-Altorfer, geb. 1. August 1930, von Basel/BS, Zeglingen/BL (Bromhübelweg 15). Wurde bestattet.

Elisabeth Jaeggi-Wiesner, geb. 19. Januar 1927, gest. 13. September 2012, von Zürich/ZH, Walterswil/SO (Zollweidenstrasse 27). Wurde bestattet. Beda Küng-Graf, geb. 19. März 1930, gest. 24. September 2012, von Stein/AR,

Dornach Maria Elisabeth Schmidt, geb. 18. Juli 1929, gest. 18. September 2012, von Gänsbrunnen/SO (Grenzweg 4). Wurde bestattet. Münchenstein Dominique Bischofberger-Friesewinkel, geb. 12. April 1963, gest. 19. September 2012, von Oberegg/AI (Amerbacherstrasse 39). Urnenbeisetzung: Donnerstag, 27. September 2012, 10.00 Uhr, Friedhof Münchenstein. Abschiedsfeier: Donnerstag, 27. September 2012, 11.00 Uhr, Alti Gmeini, Hauptstrasse 50, Münchenstein Dorf.

Münchenstein/BL (Pumpwerkstrasse 3). Abdankung: Montag, 1. Oktober 2012, 14.00 Uhr, Dorfkirche Friedhof Münchenstein. Anschliessende Urnenbestattung im engsten Familienkreis. Michael Erwin Steiner, geb. 16. Dezember 1990, gest. 20. September 2012, von Guttet-Feschel/VS (Gruthweg 20a). Abdankung: Freitag, 28. September 2012, 13.30 Uhr, Dom in Arlesheim. Anschliessende Erdbestattung auf dem Friedhof in Münchenstein. Helene Zuber-Roth, geb. 12. November 1937, gest. 21. September 2012, von Günsberg/SO, Basel/BS (Lehengasse 31). Abdankung: Donnerstag, 4. Oktober 2012, 14.00 Uhr, Friedhof Rüti Oberwil, anschliessende Urnenbestattung im engsten Familienkreis. Reinach Ingrid Bräuchi-Wenger, geb. 22. März 1941, gest. 14. September 2012, von Rei-

Racheter

nach/BL (Baumgartenweg 31). Wurde bestattet. Bernhard Diepolder, geb. 26. Oktober 1928, gest. 22. September 2012, von Aesch/BL (Thiersteinerstrasse 20). Trauerfeier: Dienstag, 2. Oktober 2012, 10.30 Uhr, kath. Kirche in Aesch. Kurt Hintermann-Jörg, geb. 12. Juli 1931, gest. 24. September 2012, von Beinwil am See/AG (Einschlagweg 10a). Trauerfeier und Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Rosa Kähr-Vögtli, geb. 16. März 1933, gest. 18. September 2012, von Rüderswil/BE (Aumattstrasse 7). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Dienstag, 2. Oktober 2012, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Edith Metz-Kislig, geb. 26. November 1920, gest. 14. September 2012, von Zürich/ZH (In den Nussbäumen 6). Wurde bestattet.

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Anmerkung des Gewerbevereins Dornach: Speziellen Dank gilt den folgenden Sponsoren, ohne die die diesjährige Seniorenfahrt nicht hätte durchgeführt werden können.

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Am 3. September war es wieder soweit. Die Dornacher Senioren durften sich auf die seit vielen Jahren beliebte und vom Gewerbeverein organisierte Seniorenfahrt freuen. Nach dem grossen Zittern – fällt die Fahrt ins Wasser, oder??? – konnte der Gewerbeverein Dornach mit Felicitas Schneider neue Sponsoren gewinnen! Bei diesen bedanken wir uns alle herzlich, denn es ist für uns wichtig, mit «Gleichgesinnten» zu lachen, zu plaudern und einfach etwas Tolles zu erleben. Mit dem Bus ging es dann bei schönem Wetter nach Erlach, wo wir uns bei einem sehr guten Essen (Eglifilet aus der Region!!!) und einem ebenso guten Tropfen stärken konnten. Anschliessend ging es per Schiff zurück nach Biel, was wir alle sehr genossen haben. Von da an brachte uns der Bus wieder zurück nach Dornach, wo wir im Restaurant Wollmatt noch mit einem feinen Wurst- und Käsesalat verwöhnt wurden. Ein toller Ausklang nach einem wunderschönen Tag. Danke dem Gewerbeverein, speziell Felicitas Schneider, danke Anna Hartmann und allen Sponsoren.

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Die nächste

GEWERBESEITE DORNACH erscheint 25. Okt. 2012 Für Ihre Fragen wenden Sie sich an Manuela Koller, 061 706 20 25 manuela.koller@azmedien.ch

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WOCHENBLATT AGENDA

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Donnerstag, 27. September 2012 Nr. 39

der Grimm. Tischpuppenspiel mit Stehfiguren. «Wägwarte»-Märlibühni. Für Kinder ab 4 Jahren. Goetheanum, Theater Felicia. 11 Uhr. Münchenstein  Thé dansant. Tanz-Café «In the Mood», Pumpwerkstrasse 25.

Dienstag. 2. Oktober Münchenstein  Thé Dansant. Park im Grünen, Restaurant Seegarten. 14 bis 19 Uhr.

Donnerstag, 4. Oktober

Gempenturm. Mi/ Do 11–20 Uhr, Fr/ Sa 11–22 Uhr, So 11–20 Uhr. 28. September bis Ende November 2012. Münchenstein  Clarissa Mendes und Lucie Gmünder. Werkausstellung: Malerei, Zeichnung, Foto, Performance. Visual Art School Basel, Walzwerkareal. Sa/So, 29./30. September, 11–20 Uhr. Vernissage: Freitag, 28. September, 19 Uhr. Konzert: Sonntag, 30. September, 11 Uhr.  Stromspur – Mensch und Technik im Gleichgewicht. Sonderausstellung im EBM Elektrizitätsmuseum. Weidenstrasse 8. Mi/Do 13–17 Uhr, So 10–16 Uhr. Bis 27. Januar 2013.

Münchenstein  Seniorentanz. Tanz-Café «In the Mood», Pumpwerkstrasse 25. 14.30 bis 17.30 Uhr.  Offenes Chanting-Singen. Rudolf Steiner Schule. 20 Uhr.

Ausstellungen Arlesheim  «Die Erde durchlichten». Bilder von Ortwin Pennemann. Foyer der Ita Wegman Klinik. Täglich von 8 bis 21 Uhr. Bis 11. November.  «Liebe auf den ersten Blick». Bilder aus der Sammlung. Bonnard, Dalì, Ernst, Hockney, Kiefer, Klee, Lichtenstein, Picasso, Tinguely u. a. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Mo–So, 11–17 Uhr. Bis 6. Januar 2013.

Aesch  Herbstfest im Rebberg. Domaine Nussbaumer, Vordere Klus. 11 bis 18 Uhr.

Dornach  Geschichten, die das Leben schreibt. Bilder von Monique Kobel. Spital Dornach. Führung So 7. Okt. 13.30–17 Uhr. Bis 30 November.  «Blumen sind die Sterne der Erde». Bilder von Anita Maria Kreisl. Speisehaus am Goetheanum, Dorneckstrasse 2. Mo–Fr 8–18, Sa/So 8–16 Uhr. Bis Ende September.  Wir sind die Grafen von Thierstein! Zeitgeschichte in einem Basler Historienbild des 19. Jahrhunderts. Heimatmuseum Schwarzbubenland. Hauptstrasse 24. So 15–17 Uhr. Bis 28. Oktober.

Dornach  Der arme Müllersbursch und das Kätzchen. Ein Märchen zu Michaeli der Brü-

Gempen  Impressionen aus Stadt und Land. Bilder von Ursula Brückner. Restaurant

Alles andere als monoton: The Monotones spielen heute Abend im Neuen Theater am Bahnhof in Arlesheim.

Donnerstag, 27. September

Freitag. 28. September

Arlesheim  The Monotones. Funky Music. bachuz-Zwischenhalt im Neuen Theater am Bahnhof. Stollenrain 17. 20 Uhr.

Münchenstein  Thé dansant. Tanz-Café «In the Mood», Pumpwerkstrasse 25. 14.30 bis 17.30 Uhr.

Münchenstein  Seniorentanz. Tanz-Café «In the Mood», Pumpwerkstrasse 25. 14.30 bis 17.30 Uhr.

Samstag, 29. September Dornach  Der arme Müllersbursch und das Kätzchen. Ein Märchen zu Michaeli der Brüder Grimm. Tischpuppenspiel mit Steh-

figuren. «Wägwarte»-Märlibühni. Für Kinder ab 4 Jahren. Goetheanum, Theater Felicia. 15 Uhr.

Sonntag, 30. September

Das Kulturhaus Bider & Tanner und der Reinhardt Verlag laden Sie herzlich ein zur Buchpräsentation

Herzlichen Glückwunsch

Werner Ryser: «Klosterzelg» 333 Seiten, erschienen im Reinhardt Verlag September 2012

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 20. September 2012 Sabine Hellriegel, Alemannenstrasse 7, 4153 Reinach. In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail: wettbewerb@ wochenblatt.ch, Fax: 061 706 20 30 oder Postkarte an das Wochenblatt für das Birseck und Dorneck, Postfach 843, 4144 Arlesheim. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 1. Oktober 2012, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Lösung 38/2012: Lebensmut

FOTO: ZVG

Aeschenvorstadt 2 | 4010 Basel T 061 206 99 99 | Onlineshop: www.biderundtanner.ch

IIn B t it sich i h eine reiche Basell streiten Stiftung und ein multinationaler Konzern um den Besitz von Klosterzelg, ein Hofgut an bester Lage über der Stadt. Kurz bevor ein Vertrag zustande kommt, wird der alte Bauer erschlagen in seinem Obstgarten aufgefunden. Der Journalist Jakob Amberg findet heraus, dass zwischen den Personen an der Spitze des Konzerns und der Stiftung, alles Angehörige der städtischen Oberschicht, zahlreiche Verbindungen bestehen und dass überhaupt nicht klar ist, wer welche Interessen vertritt. Nach einem zweiten Mord gerät Amberg selber ins Fadenkreuz der Ermittlungen. Für die Akteure im grossen Spiel um Klosterzelg wäre er als Täter die ideale Lösung. Werner Ryser lebt in Basel. Er ist Redaktor des «akzent magazins», Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft in der Regio Basiliensis. Er ist Co-Autor der beiden Bücher «Basel – Porträt eines Lebensraums» und «Dreiland – Porträt eines Lebensraums». Veranstaltungsort: Kulturhaus Bider & Tanner Aeschenvorstadt 2, 4010 Basel Termin: Mittwoch, 10. Oktober 2012, 19.30 Uhr (Türöffnung: 19.15 Uhr) Eintritt: Fr. 15.–, mit der Bider & TannerKundenkarte Fr. 10.– Vorverkauf: Kulturhaus Bider & Tanner, 061 206 99 96 oder ticket@biderundtanner.ch

1.

1. JEAN ZIEGLER: MARTIN SUTER: Wir lassen sie verhungern. Die Zeit, die Zeit, Roman, Die Massenvernichtung in der Dritten Welt, Politik, Diogenes Verlag Bertelsmann Verlag 2. 2. E. L. JAMES: THOMAS MAISSEN Schweizer Geschichte Shades of Grey 2. Gefährliche Liebe, Roman, im Bild, Geschichte, Hier & Jetzt Verlag Goldmann Verlag 3. 3. ROLF DOBELLI Die Kunst des klugen KEN FOLLET: Handelns. 52 Irrwege, Winter der Welt, Roman, die Sie besser anderen Bastei Lübbe Verlag überlassen, Philosophie, Hanser Verlag 4. 4. ALAIN CLAUDE SULZER: UELI STECK: Aus den Fugen, Roman, 8000+, Aufbruch in die Galiani Verlag Todeszone, Bergsteigen, Malik Verlag 5. 5. JAN-PHILLIP SENDKER: MANFRED SPITZER: Herzenstimmen, Roman, Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um Blessing Verlag den Verstand bringen, Digitale 6. Medien, Droemer Verlag 6. E. L. JAMES: DANIELE GANSER: Shades of Grey 1. Europa im Erdölrausch. Die Geheimes Verlangen, Folgen einer gefährlichen Roman, Goldmann Verlag Abhängigkeit, Wirtschaft, Orell Füssli Verlag 7. 7. CHARLOTTE LINK: ALFRED BRENDEL: Im Tal des Fuchses, A bis Z eines Pianisten. Ein Roman, Blanvalet Lesebuch für Klavierliebende, Musik, Hanser Verlag 8. 8. JUSSI ADLER OLSEN: URSULA NUBER: Verachtung. Der vierte Fall Wer bin ich ohne dich? Warum Frauen depressiv für Karl Mork, Thriller, werden – und wie sie zu DTV Verlag sich selbst finden 9. 9. WOLF HAAS: GIANLUIGI NUZZI: Seine Heiligkeit. Die Die Verteidigung der geheimen Dokumente aus Missionarsstellung, dem Schreibtisch von Roman, Hoffmann & Campe Papst Benedikt XVI., Verlag Religion, Piper Verlag 10. 10. GERTRUD HÖHLER: PETROS MARKARIS: Die Patin. Wie Angela Zahltag. Ein Fall für Merkel Deutschland Kostas Charitos, Krimi, umbaut, Politik, Diogenes Verlag Orell Füssli Verlag

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Bewegende Trauerfeier für Otto Stich. Über 500 Menschen nahmen am vergangenen Freitag Abschied vom verstorbenen Alt-Bundesrat. Nach der Trau...