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Donnerstag, 29. April 2021

113. Jahrgang Nr. 17

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Seit 30 Jahren im Spielfieber Bereits seit 30 Jahren besteht die Ludothek Laufental-Thierstein. Von Beginn an war auch Barbara Kummer mit dabei und bekleidete während vieler Jahre das Präsidium. Nun gibt sie das Amt an Katja Schweizer ab.

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Melanie Brêchet Seit 30 Jahren werden in der Ludothek Laufental-Thierstein Spiele an Kinder und andere Spielernaturen ausgeliehen. Am Anfang musste man sich noch, an den Regalen der Stedtlibibliothek vorbei, in den dritten Stock der Lokalität beim Untertor im Stedtli Laufen bemühen. Seit fünf Jahren befindet sich die Ludothek im Erdgeschoss der umgebauten Amthausscheune, nach wie vor in direkter Nachbarschaft zur Stedtlibibliothek. Ihre Nachfolge sei sorgfältig vorbereitet worden, sagt Barbara Kummer, die von Anfang an mit dabei war. Nachfolgerin Katja Schweizer sei schon seit fünf Jahren im Team und Schritt für Schritt auf die kommende Aufgabe vorbereitet worden. Und auch wenn Barbara Kummer ihre Tätigkeit in der Ludothek bis zum letzten Tag gerne gemacht habe, sei es jetzt der richtige Moment zum Aufhören: «Ich bin jetzt langsam im Pensionsalter und da wir mittlerweile ein gutes, stabiles Team haben, kann ich mit gutem Gewissen aufhören und an jüngere Leute übergeben», sagt sie. Ähnlich tönt es auch von Gundi Binkert, welche ihr Amt als Sekretärin ebenfalls an Anna Kottmann abtritt. «Ich habe mein Amt sehr gerne gemacht. Aber ich gehe jetzt in Pension und möchte mich nicht mehr einmal wöchentlich binden, um einen Dienst in der Ludothek zu absolvieren.

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Katja Schweizer freut sich auf ihre neue Aufgabe: «Ich traue mir dieses Amt zu und habe eine Familie im Rücken, die mich unterstützt. Es gehört aber auch eine gehörige Portion Idealismus dazu.» In den letzten 30 Jahren habe sich in der Ludothek einiges verändert, sagt Barbara Kummer: «Es kommen mehr Familien mit kleinen Kindern. Teenager und Erwachsene besuchen uns nicht mehr so oft, obwohl wir hier auch Spiele für diese Kundschaft hätten.» Es seien die Onlinespiele, die das analoge Spiel verdrängen würden, sagen alle drei Frauen unisono. Barbara Kummer betont die Nachhaltigkeit einer Ludothek: Spiele können ausprobiert und erst bei Gefallen angeschafft werden. «Das könnte uns zu Aufschwung

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verhelfen.» Auch sei während der Pandemie eine Zunahme der verkauften Abonnements verzeichnet worden. «Die Leute sind häufiger zu Hause – gemeinsam Spielen ist wieder ‹in›.»

Jubiläum ohne Feier

Den Abschluss ihrer 30-jährigen Tätigkeit und überhaupt das ganze Jubiläumsjahr haben sich Barbara Kummer und Gundi Binkert natürlich etwas anders vorgestellt. Bunte Anlässe und glückliche Kindergesichter hätten sich die beiden zum Abschied gewünscht. Bekanntermassen ist alles anders gekommen. Dennoch bestehen noch ein paar wenige Pläne, wie das Jubiläumsjahr doch noch gebührend abgeschlossen werden kann. Der Anlass

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«Mit König Laufi unterwegs», welcher anlässlich des 725-Jahr-Jubiläums der Stadt Laufen hätte stattfinden sollen, soll voraussichtlich am 5. September über die Bühne gehen. Der Jubiläumsanlass zum 30-jährigen Bestehen der Ludothek Laufental-Thierstein, ein Parcours zum Thema Zirkus im Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach, wurde bereits auf kommendes Jahr verschoben. Anstelle der traditionellen Spielnacht hätte es eine Schnitzeljagd geben sollen, diese wurde aufgrund der Pandemie nun bis auf weiteres verschoben. Die Verabschiedung von Barbara Kummer und Gundi Binkert soll aber trotz allem gefeiert werden – jedoch nur im kleinen Rahmen, innerhalb des Teams.

3 Der Dugginger Gemeinderat Matthias Gysin wurde in den Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates gewählt.

Posieren mit Spiel-Favoriten: Barbara Kummer (Mitte) übergibt das Präsidium der Ludothek Laufental-Thierstein an Katja Schweizer (r.). Auch Sekretärin Gundi Binkert gibt ihre Aufgabe an ein jüngeres Teammitglied weiter. FOTO: MELANIE BRÊCHET

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Freitag, 30.04.2021 Wechselhaft mit veränderlicher Bewölkung, etwas Sonne und einzelnen Regengüssen.

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7 Dank den Terrassenöffnungen herrscht bei den Gastronomen Aufbruchstimmung. Sie üben aber auch Kritik, beispielsweise an der Handhabung der Härtefallbeiträge.

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LAUFENTAL

Donnerstag, 29. April 2021 Nr. 17

L AUFEN

DUGGINGEN

Lokale Ärzte wollen nicht mit Gesundheitszentrum arbeiten

Im Einsatz für die Menschenrechte

Medbase zieht sich aus dem Projekt in Laufen zurück. Das Kantonsspital Baselland wird das Zentrum beim Bahnhof alleine führen. Dimitri Hofer Es schien, die Arbeiten für das Regionale Gesundheitszentrum in Laufen schritten wie geplant voran. Vor einem knappen Jahr wurde die Kooperation des Kantonsspitals Baselland (KSBL) mit der Gesundheitsdienstleisterin Medbase verkündet. Erst im Januar informierten die beiden Partner, mit dem Einkaufszentrum Birs Center beim Laufner Bahnhof eine passende Lokalität gefunden zu haben. Wie sich jetzt zeigt, lief hinter den Kulissen jedoch einiges nicht so, wie man sich das wünschte. Überraschend teilte das KSBL am Freitag mit, dass sich Medbase aus dem Projekt zurückzieht. «Das KSBL übernimmt die Führung und wird alleiniger Mieter der Flächen im Birs Center.» Die Projektarbeit der vergangenen Monate wird als «intensiv und erfolgreich» beschrieben. Beim ambulanten Gesundheitszentrum, das den Betrieb im Verlauf des Jahres 2022 aufnehmen soll, handelt es sich um die Nachfolgelösung für den Ende vergangenen Jahres geschlossenen Laufner Standort des KSBL.

Medbase überzeugte Ärzte nicht

Zu den Gründen für den Rückzug von Medbase aus dem Gesundheitszentrum findet sich in der Mitteilung kein Wort. Fragt man aber nach, woran es gelegen hat, wird deutlich, was in Laufen schon länger gemunkelt wurde: Mit der Anwer-

Verzögerung: Das Gesundheitszentrum zieht noch nicht anfangs Jahr ins Birs Center. FOTO: JURI JUNKOV

bung der lokalen Ärzteschaft, beim Zentrum mitzuarbeiten, haperte es gewaltig. «Medbase ist führend im Management ambulanter Zentren und in der haus- und familienärztlichen Grundversorgung», schreibt das Unternehmen mit Sitz in Winterthur auf Anfrage. Dabei sei die Zusammenarbeit mit der niedergelassenen Ärzteschaft zentral. Da beim Gesundheitszentrum die Partnerinnen und Partner vor Ort von einer Zusammenarbeit nicht überzeugt werden konnten, könne Medbase ihren Mehrwert nicht leisten. Differenzen zwischen den beiden Partnern habe es keine gegeben, versichern sowohl Medbase als auch das KSBL.

Am Angebot ändert sich nichts

Bis das Gesundheitszentrum im Birs Center eröffnet wird, bleibt dem KSBL noch Zeit. Eine Kooperation mit den ortsansässigen Ärzten spielt bei den Planungen des Zentrums eine wichtige Rolle. Was Medbase nicht geschafft hat, will das KSBL erreichen. «Wir sind weiterhin offen für Kooperationen und werden den Dialog mit den Ärzten vor Ort erneut aufnehmen», erklärt KSBL-Sprecherin Astrid Minder auf Anfrage. Nun gelte es, die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte zu einer Partnerschaft zu bewegen. Vor den Zuständigen beim KSBL dürften herausfordernde Monate liegen. Trotz des Rückzugs von Medbase soll sich an den dereinst im Gesundheitszentrum verfügbaren Dienstleistungen nichts ändern. «Durch die neue Ausgangslage fallen keine Angebote weg. Sie bleiben unverändert bestehen», betont Minder vom KSBL. «Das zukünftige medizinische Portfolio des Regionalen Gesundheitszentrums Laufen entspricht einem ganzheitlichen Versorgungsmodell mit ambulanten Angeboten der Hausarzt- und Familienmedizin, Therapien, Diagnostik inklusive Radiologie und Facharztsprechstunden in Spezialgebieten und Notfallversorgung mit medizinischer Betreuung rund um die Uhr.» Ebenso verbleibe der Rettungsdienst vor Ort, der die Rettungskette in die KSBLKliniken und Zentrumsspitäler garantiert. Geplant war Eröffnung des «Regionalen Gesundheitszentrum Laufen» auf anfangs 2022. Da sich der Auszug des Vormieters aus den Räumlichkeiten des Birscenters verzögert, verschiebt sich nun die Eröffnung. «Das genaue Datum für den Start am neuen Ort können wir daher noch nicht fixieren», erklärt Astrid Minder

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Sechs Delegierte vertreten die Schweiz im Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates. Einer davon ist der Dugginger Gemeinderat Matthias Gysin. Anfang Jahr wurde er vom Bundesrat Ignazio Cassis zu diesem Amt ernannt. Gaby Walther Seit fünf Jahren sitzt Matthias Gysin im Gemeinderat Duggingen. Nun bekommt der 48-Jährige die Chance, Einblick in eine um einiges grössere Organisation zu erhalten. Anfang Jahr wurde er als lokaler Schweizer Stellvertreter in den Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates (KGRE) gewählt. Die Schweiz verfügt dort über sechs ordentliche Mitglieder und sechs Stellvertreterinnen und Stellvertreter, die jeweils zur Hälfte die Kantone sowie die Gemeinden und Städte vertreten. «Über Marianne Hollinger, die während Jahren als Gemeindepräsidentin von Aesch in dem Kongress Einsitz hatte, lernte ich diese Organisation kennen und kam auf die Idee, mich für die Amtsperiode 2021–2026 zu bewerben», erzählt der Ökonom und Vater von fünfjährigen Zwillingen. Im Januar wurde die Delegation von Bundesrat Ignazio Cassis nominiert. Bei der Zusammensetzung wurden Geschlecht, Region und die politische Zugehörigkeit berücksichtigt. Wobei mit Vollmitglied Franziska StadelmannMeyer, Gemeindepräsidentin von Muttenz, eine weitere Person aus dem Baselland im Kongress sitzt. «In meinem Fall ist sicher aussergewöhnlich, dass ich als Vertretung aus einem kleinen Dorf komme und als einziger nur Gemeinderat und nicht Gemeindepräsident bin», meint Gysin.

Fokus Gemeindeautonomie

Der KGRE wurde 1994 ins Leben gerufen und hat zum Ziel, die Lokal- und Regionaldemokratie in den 47 Mitgliedstaaten des Europarates zu stärken. Der Kongress verfolgt die gleichen Ziele wie der Europarat: den Schutz der Menschenrechte, das Eintreten für Rechtsstaatlichkeit und die Entwicklung der Demokratie in den Mitgliedstaaten. «Menschenrechte sind für unser geord-

Vor dem Gemeindehaus in Duggingen: Matthias Gysin wird als Gemeinderat nach Strassburg reisen und im Europarat Einsitz nehmen. FOTO: GABY WALTHER netes Zusammenleben und für geordnetes, miteinander Wirtschaften wichtig. Je besser wir einander vertrauen können, umso besser können wir miteinander funktionieren und wirtschaftliche Aktivitäten betreiben», erklärt Gysin. «Damit das funktioniert, braucht es Vertrauen von den Einwohnerinnen und Einwohnern in den Staat. Menschenrechte definieren, wo der Staat nicht eingreifen darf, zum Beispiel in die Meinungsfreiheit. Die Schweiz, welche die Menschenrechte sehr gut schützt, hat erstens Interesse daran, dies zu deklarieren, und zweitens ist sie daran interessiert, dass die Länder, mit denen sie zu tun hat, sich daran halten. Dies auch zum Schutz jener Schweizerinnen und Schweizer, die in einem anderen Land davon betroffen sein können. Auf lokaler Ebene wichtig ist, dass eine gewisse Unabhängigkeit und Autonomie funktionieren, damit die Gemeinderäte auf Anliegen der Bevölkerung eingehen können und sich nicht einzig auf die Zentralregierung ausrichten müssen.»

Etwas bewegen können

Der KGRE ist ein Gremium von über 600 Personen. Gysin ist überzeugt, dass der KGRE etwas bewegt hat und bewegen wird. Dabei gebe es auch Rückschritte, wie am Beispiel der Frauenrechte in der Türkei zu sehen sei. Durch den Kongress werde das Thema Menschenrecht sensibilisiert und mit Resolutionen gestärkt. Wichtig seien aber auch die persönlichen Begegnungen mit anderen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern. Der KGRE löse sicher keine grossen Revolutionen aus, denn es seien so viele verschiedene Länder und Meinungen im Kongress dabei. Aber längerfristig könne sicher etwas bewegt werden. «Wenn ich davon nicht überzeugt wäre, wäre ich nicht dabei», so Gysin. Die zweimal jährlich stattfindenden Plenarsitzungen des Kongresses werden im Europapalast in Strassburg abgehalten, wo auch das Kongresssekretariat seinen Sitz hat. Daneben finden Kommissionssitzungen und andere Einsätze wie zum Beispiel Wahlbeobachtungen statt.

DIT TINGEN

Die Wiesentour ist ein Erlebnis für alle Sinne Im Laufental gibt es die erste Wiesentour der Schweiz. Auf der Dittingerweide wartet für Gross und Klein ein Erlebnis für alle Sinne, verknüpft mit einem spannenden Wissensspiel.

«In Dittingen wird die Biodiversität seit Jahren gezielt gefördert», erklärt Ueli Jermann, Präsident der Burgerkorporation. Dittingen weist kantonsweit die grössten Naturschutzgebiete auf. «Von 400 Hektaren Land, welches den Burgern gehört, geniessen über 170 Hektaren einen Schutzstatus.» Manche Gebiete brauchen ihre Ruhe, andere macht man zugänglich zur Bewusstseinsförderung, dem Schönen Sorge zu tragen.

Bea Asper Die Dittingerweide ist die artenreichste Magerweide im Baselbiet. Die Burgerkorporation Dittingen als Landeigentümerin wurde für die vorbildliche Pflege 2006 mit dem Naturschutzpreis ausgezeichnet. Sie macht nun den Weg frei für die erste Wiesentour der Schweiz. Auf Gross und Klein wartet ein Erlebnis für alle Sinne, verknüpft mit einem spannenden Wissensspiel. Die Farbenpracht ist eine Augenweide und es duftet wunderbar. An manch ausgeschilderten Orten riecht man Thymian, Salbei, Orchideen und viele weitere Pflanzen, die auf intensiv bewirtschafteten Flächen verdrängt werden von düngerliebenden Gräsern.

Neun Kilometer lange Strecke

Das Wissenswerte aus diesem Naturreich ist modern aufbereitet worden. So haben Mitglieder von Pro Natura Baselland viel Herzblut in die Wiesentour gesteckt und ernteten Zuspruch vom Bauernverband beider Basel und Baselland Tourismus.

Grundlage für die Artenvielfalt

Artenreichste Magerweide im Baselbiet: Auf der Wiesentour erfahren Wanderinnen und Wanderer viel Wissenswertes. FOTO: BEA ASPER Diese Woche war die offizielle Eröffnung der neun Kilometer langen Strecke. Diese startet bei der Postauto-Haltestelle Dittingen Dorf und endet in Laufen (beim Bahnhof). Die abwechslungsreiche Tour führt zum Teil durch Wiesen, welche sonst nicht begehbar sind. Landeigentümer

und Bewirtschafter vertrauen darauf, dass sich die Besucher an die Regeln halten, den Trampelpfad nicht verlassen und den Kot ihres vierbeinigen Begleiters aufräumen. Denn die Wiesen bilden nach wie vor die Nahrungsgrundlage für Wiederkäuer. In ihrer Art gibt es bei den Grünflächen zahlreiche Unterschiede.

Eine geführte Gruppenwanderung ist in Dittingen vorgesehen für Sonntag, den 30. Mai. Eine zweite Wiesentour gibt es in Arboldswil (hier findet eine geführte Wanderung am 6. Juni statt). Die Wiesentouren sind ausgeschildert mit grünen Wegweisern und führen zu Posten, welche mit einem Stab markiert sind. Mit dem QR-Code wird man auf die richtige Seite der Homepage www.wiesentour.ch geleitet. Dort findet man Informationen zum Standort sowie eine inspirierende Frage dazu. «Die Idee ist, dass man sich Gedanken macht und Antworten in der Wandergruppe zusammen diskutiert, bevor man die Lösung mit einem Klick auf dem Handy erfährt», erklärt Urs Chrétien von Pro Natura. «Die Wiesen sind uns Menschen so nah und doch so fern. Sie bilden die Grundlage für die Artenvielfalt und nehmen Einfluss auf

das gesamte Leben. Die Zusammenhänge sind nicht auf den ersten Blick erkennbar, es wird höchste Zeit, in diese Bildung zu investieren», erklärt Chrétien auf der Begehung zusammen mit Vertretern der Burgerkorporation Dittingen. So lautet zum Beispiel eine Frage: «Wie sähe unsere Landschaft aus, wenn sich alle Menschen vegan ernähren würden?» In der Antwort dazu heisst es von Pro Natura: «Rund zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Schweiz (inkl. Sömmerungsgebiete) sind Grasland. Das heisst, es ist für den Ackerbau nicht geeignet. Auf diesen Flächen können nur schlecht oder gar nicht direkt menschliche Nahrungsmittel produziert werde. Stattdessen fressen Raufutterverzehrer wie Rinder, Kühe, Ziegen und Schafe das Gras und die Kräuter und wir nutzen die Milchprodukte und das Fleisch. Wenn diese Produkte nicht mehr genutzt werden, würde der Grossteil dieser Flächen in der Schweiz verganden und allmählich zu Wald werden. Damit würde die grosse Artenvielfalt unserer extensiven Wiesen und Weiden und auch viel landschaftliche Qualität verschwinden.» Das Kulinarische kommt nicht zu kurz auf der Wiesentour: Der «Bergmattenhof» hat seine Terrasse geöffnet und lockt mit Produkten von Kühen, welche von den artenreichen Wiesen lebten.


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Donnerstag, 29. April 2021 Nr. 17

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Zwingen, 24. April 2021

TODESANZEIGE

Unsere Toten sind nicht abwesend, sondern nur unsichtbar. Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer. (Aurelius Augustinus)

Sonntag, 2. Mai, 9.30 Uhr 2. Konfirmationssonntag, 1. Gruppe und 10.45 Uhr 2. Konfirmationssonntag, 2. Gruppe, Pfarrer Michael Brunner und Anita Violante Mittwoch, 5. Mai, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer, Evelyne Standke und Sigrid Petitjean. Anmeldung bis 3.5. unter Tel. 079 519 29 72 oder evelyne.standke@kgleimental.ch.

Freitag, 7. Mai, 15-20 Uhr Ökum. Lesenacht, Anita Violante und Catherine Adamus. Anmeldung bis 6.5. unter Tel. 061 731 38 86 oder sekretariat@kgleimental.ch

Robert «Robi» Franz-Dreier 7. Juli 1928 – 23. April 2021 Traurig, aber getröstet durch die vielen wunderschönen, gemeinsamen Jahre, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem herzensguten Vater, Grossvater, Schwiegervater und treuem Freund.

Enrico Narcisi 19.03.1943 bis 22.04.2021

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch

Wir nehmen Abschied von meinem Ehemann, unserem Vater, Grossvater und Urgrossvater und sind dankbar für alles was du uns gegeben hast.

Nach einem reich erfüllten Leben hat sich sein Lebenskreis geschlossen und er dur�e friedlich einschlafen. Wir danken für alles, was du uns in deinem Leben geschenkt hast. Traueradresse:

In liebevoller Erinnerung:

Unser Familienoberhaupt ist im hohen Alter und dennoch unerwartet verstorben. Er hat ein aktives und selbstbestimmtes Leben geführt. Seine Familie war ihm wichtig und vor einem Monat konnten er und Florentina den 70. Hochzeitstag feiern. Seine Kameradschaften, die er als Schwinger, Turner, Wanderer und Jasser gepflegt hat, haben ihm sehr viel bedeutet. Papä du hast unser Leben geprägt und bereichert. Wir hatten eine schöne gemeinsame Zeit und vermissen dich. Dein unverwechselbarer Schalk und deine von vielen geschätzten Kochkünste, die du deine Kinder jeden Mittwoch bis zuletzt hast geniessen lassen, werden wir in wunderschöner Erinnerung behalten.

Laufen

Familie Haberthür-Narcisi

Rosa Haberthür

In Liebe sagen wir Adieu!

Donnerstag, 29. April, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, 17.00 – 19.00 Uhr «Händeauflegen mit Musik», mit Gisela Schnell Kocher und Tatjana Fuog, bitte um Anmeldung via 076 582 37 24 bis zum Mittag an dem Tag.

Weidenweg 22

Kinder und Enkelkinder

4222 Zwingen

Familie und Freunde

Florentina Franz-Dreier Remo und Martha Franz mit Sabrina, Elena mit Daniel und Silas, Céline mit Christan, Emily und Luisa Heidi und Rolf Häring-Franz mit Géraldine und Giulia, Pauline, Danée und Alessandro Fredy Franz und Sabine

Freitag, 30. April, 19.15 Uhr, ref. Kirche Laufen, «Einfach zuhören+». Menschen, welche diese Zeit ganz unterschiedlich wahrnehmen, kommen zu Wort. Sie erzählen in der Ich-Form über ihre Ängste, was sie wütend macht, worauf sie hoffen, was sie sich wünschen, in welchen Zusammenhängen sie das Aktuelle erleben. Die anderen hören vorerst einfach zu. Im zweiten Teil wird in moderierten Kleingruppen über das Gehörte und das Eigene diskutiert. Musik und Stille gestalten den Abend wesentlich mit. Es sind alle eingeladen, gerade auch die, welche «es» kaum mehr hören können. Sonntag, 2. Mai, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Dienstag, 4. Mai, Märtseelsorg: Auch am 4. Mai finden sie das ökumenische Pfarrteam wieder am Markt beim Stand, unterwegs oder auf der ökumenischen Kirchenbank bei der Katharinenkirche. Wir haben Zeit für Gespräche und Ihre Anliegen.

�ie Trauerfeier �ndet am Freitag, 30. April 2021 um 14.00 �hr in der Kirche in Zwingen statt.

Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt.

Meltingen, im April 2021 Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Ich bin durch ein helles grosses Tor gegangen, jenseits der Grenzen unserer Zeit, ein Raum der Schwerelosigkeit. Fernab von Angst und Leid, in Frieden und Gelassenheit. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte. Mein Leiden hat ein Ende. Seit Schulbeginn hattest du einen Kampf und einen steinigen Weg, der dich dein ganzes Leben begleitet hat. Jetzt hat deine enorme Kraft nicht mehr ausgereicht, um ein weiteres Mal aufzustehen. Dein Leiden hat ein Ende. Jetzt bist du frei. Wir vermissen dich so sehr. Zutiefst traurig und in unendlicher Liebe nehmen wir Abschied von unserem Sohn und Bruder

BENJAMIN

Grellingen

7. Juni 1997 - 20. April 2021

Sonntag, 2. Mai, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi.

Wir vermissen dich Linda und Roland Häner Patrizia Häner mit Mirco und Verwandte

Kleinlützel Sonntag, 2. Mai, 14.00 Uhr, Dorfkirche Kleinlützel, Andacht mit Pfarrer Claudius Jäggi, anschliessend Kirchgemeindeversammlung.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Trauerfamilie Franz, Brüelweg 49, 4147 Aesch

Wir trauern um unseren Patron und Firmengründer

Robert Franz ROFRA

Gemeinsam mit seiner Frau Florentina hat er die Firma gegründet und viele Jahre erfolgreich geführt. In schwierigen Zeiten hat er mit enorm persönlichem Einsatz den Grundstein für unsere erfolgreiche Unternehmung gelegt und die Entwicklung vorangetrieben. Wir sind froh und dankbar, für das was er zeitlebens geleistet hat und er so gehen konnte, wie er sich das immer gewünscht hat. Wir werden seinen humorvollen, umtriebigen und bis zuletzt an der Firma interessierten Geist vermissen. Geschäftsleitung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rofra Bau AG

Traueradresse: Roland Häner, Marchweg 213, 4233 Meltingen Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: max. TN-Zahl: 50 Pers. – Anmeld.: freiwillig – Maskenpflicht!

Sonntag, 2. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr

Dreissigster: Samstag, 29. Mai 2021 um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Meltingen Anstelle von Blumen gedenke man der Pro Juventute, Postkonto 80-794402-9 oder IBAN: CH68 0900 0000 8079 4402 9, Vermerk: Benjamin Häner. Gilt als Leidzirkular.

ChinderChilche-Sonntagsschule: Sonntag, 9. Mai, 10.15 –11.15 Uhr, mit Beginn im Gottesdienst, danach im Gde.-Saal. Thema: schenkend-helfende Mutterhände. Leitung: Jacqueline Wirz Landuydt.

Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50

Benjamin Häner Benjamin war seit klein auf ein begeisterter Bohneschränzer.

Begleitung bedeutet, dass wir Sie nicht alleine lassen. Für uns eine Selbstverständlichkeit.

Mit Benjamin verlieren wir ein geschätztes Mitglied in unserem Verein. Der Familie sprechen wir unser tiefstes Beileid aus. Benj wir vermissen dich, machs guet! Guggenmusik Bohneschränzer Mältige

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Konfirmandenunterricht: Jeweils donnerstags von 18.00 – 19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Gruppe 1: 29. April, 20. Mai und 3. Juni. – Gruppe 2: 6. Mai, 27. Mai und 10. Juni. – Kein Konf. am Do.,13. Mai = Auffahrtstag.

Fassungslos und traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem Mitglied

7. Juni 1997 – 20. April 2021

Samstag, 8. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle im Zentrum Passwang, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 9. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Muttertagsgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Org. Blandine Abgottspon, SoSchule/ChinderChilche: Beginn im GD, Thema: siehe unten!

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Donnerstag, 29. April 2021 Nr. 17

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 26. April 2021 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Die beiden Beach-Volleyballfelder im Schwimmbad werden vom Schwimmbad abgegrenzt. Dazu werden sie eingezäunt. Die beiden Beach-Volleyballfelder werden somit zu öffentlichen Sportanlagen. • Als Anerkennung und im Sinn der Gesundheitsförderung wird allen Mitarbeitenden, den Behördenmitgliedern und den

Kommissionsmitgliedern ein Gutschein für ein Saisonabonnement im Schwimmbad abgegeben.

Vorverkaufsdatum für die Schwimmbadabonnemente Der Vorverkauf findet im Schwimmbad statt: Montag, 3. Mai 2021 14.00 bis 18.00 Uhr Dienstag, 4. Mai 2021 14.00 bis 18.00 Uhr Mittwoch, 5. Mai 2021 14.00 bis 18.00 Uhr

Wir bitten auch die Besitzer eines Vorjahresabonnements, sich per Internet oder mit Anmeldeformular zu registrieren. Damit können Änderungen der Personalien oder auch der Kategorien nachgeführt werden. Bitte nehmen Sie auf jeden Fall Ihr Vorjahresabonnement mit. Bei Verlust der Vorjahreskarte ist der Depotbetrag von CHF 5.00 nochmals zu entrichten. Sie müssen keine Passfotos mitbringen, denn beim Bezug des Saisonabonnements wird eine Digitalaufnahme vor Ort erstellt. Das Schwimmbad Nau öffnet am Samstag, 8. Mai 2021.

Neue Farbe für die Badi

Aufwendig: Die Becken des Schwimmbads Laufen werden jedes Jahr neu gestrichen, bzw. gespritzt.

BG-Nr. 0801/2021. Bauherrschaft: Cuno und Susanne Degiacomi, Maiersackerweg 45, 4242 Laufen. – Projekt: Dachverbreiterung / Photovoltaikanlage, Parz. 2462, Maiersackerweg 45, 4242 Laufen. – Projektverfasser/in: Cuno und Susanne Degiacomi, Maiersackerweg 45, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Z’LAUFE ISCH MÄRT

Ein ausserordentlicher Monatsmarkt

FOTOS: STL

Für das sommerliche Blau in den Schwimmbecken des Schwimmbads Laufen muss jedes Jahr ein neuer Anstrich her. Insgesamt 400 Kilogramm Farbe braucht Bademeister Matthias Jermann alljährlich, um die Becken im Schwimmbad Laufen zu streichen. Dieses Jahr waren diese Arbeiten jedoch mit einer echten Geduldsprobe verbunden. Ursprünglich nach Ostern geplant, liess das Wetter die Malerarbeiten bis vor zwei Wochen nicht zu. Regen, eiskalte Temperaturen und sogar Schnee machten den Verantwortlichen mehrere Male einen Strich durch die Rechnung. Vorletzte Woche konnten schliesslich das Kinder- und das Schwimmerbecken gestrichen werden. Letzte Woche folgten die Markierungen im Schwimmerbecken und das Streichen des Sprungbeckens. Einer planmässigen Öffnung des Schwimmbads am 8. Mai, also bereits in einer guten Woche, steht somit nichts mehr im Weg. Ebenfalls einen neuen Anstrich hat das «Beizli» erhalten. Die Platten im Raum wurden mit einer Antirutsch-Beschichtung versehen, sodass die Unfallgefahr für Besucherinnen und Besucher und insbesondere für rennende Kinder deutlich gesenkt werden konnte. Der Vorverkauf der Abonnemente findet vom 3. bis 5. Mai 2021 im Schwimmbad, jeweils von 14 bis 18 Uhr, statt. Das

Baugesuch, Auflage vom 29. April bis 10. Mai 2021

Nächsten Samstag hätte der 1. Mai-Markt über die Bühne gehen sollen. Tausende Menschen hätten durch das Laufner Stedtli flanieren und das breite Angebot bestaunen sollen. Ein buntes Programm auf der Bühne hätte das Ganze noch abgerundet. Ein Publikumsmagnet sondergleichen! Daraus wird nun bekanntlich nichts. Die Marktfahrer waren über die Absage natürlich sehr enttäuscht, zeigten aber auch grosses Verständnis für den Entscheid. Als Ersatz für den abgesagten Event findet nächsten Dienstag ein Monatsmarkt statt. Und auch wenn es kein 1.-Mai-Markt ist, wird dieser Markt in diesem Monat besonders gross ausfallen: Einige Markthändler, welche am 1. Mai zugegen gewesen wären, haben kurzfristig umdisponiert und werden ihre Waren am Monatsmarkt anbieten. Und natürlich sind auch jene Händler mit dabei, welche auch sonst an den Monatsmärkten vertreten sind. Bei hoffentlich schönem Frühlingswetter können diesen Monat endlich auch wieder die Restaurants und Cafés ihre Terrassen und Boulevardbestuhlung öffnen und ihre Gäste bedienen – selbstverständlich unter den geltenden Auflagen des Bundesamts für Gesundheit BAG. Am ganzen Markt gilt Maskenpflicht, auch auf den Terrassen und der Aussenbestuhlung der Restaurants und Cafés. Freuen wir uns also auf ein kleines Stück Normalität und gemütliches Beisammensein am ausserordentlichen Mai-Monatsmarkt im Stedtli Laufen. (stl)

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«Aus der Region für die Region»

CAROLE SEEBERGER, STADTRÄTIN

Welche Früchte kaufe ich heute ein? Am liebsten regional saisonal. Zu dieser Jahreszeit ist es nicht ganz einfach. Äpfel – das passt! Erdbeeren aus Spanien? – Ich pflücke sie lieber direkt auf dem Feld, und gedulde mich noch etwas auf diese süsse Köstlichkeit. Denn auch ein Rüebli passt ins Birchermüesli! Nach dem Einkaufen sitze ich an meinem Pult und frage mich, für wen arbeite ich heute wieder? Für die Stadt oder für die Region? Bei den Zweckverbänden sollen die Interessen und Möglichkeiten der Stadt vertreten sein. Beim Gestalten heisst es kommunal und regional denken. Es macht Sinn, gewisse Herausforderungen gemeinsam zu meistern, wie für die Betreuung und Pflege im Alter oder bei der Sozialhilfe. Vor mir liegt die Statistik 2020 der Sozialberatung Laufental: 48 Prozent der bearbeiteten Fälle und damit über 200 an der Zahl betreffen Laufen, inklusive den abgeschlossenen Dossiers. Die andere Hälfte des Kuchens teilen sich die zehn restlichen Mitgliedsgemeinden auf, mit Fallzahlen zwischen einem und knapp neunzig Fällen. So unterschiedlich die Zahlen auch sind: Entscheidend ist ein funktionierendes System für all diejenigen, die darauf angewiesen sind. Besonders in Zeiten wie jetzt, wo mehr Leute an der Tür der Sozialdienste klingen als üblich, ist die gute Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden und Behörden Gold wert! Gerne wandere ich durchs Laufental und es ist mir dann auch klar, dass die ländlichen Gemeinden unterschiedlich sind. Wo brauchen die Seniorinnen und Senioren einen Besuchsdienst oder einen Fahrdienst, wenn alle bis ins hohe Alter am liebsten daheim wohnen? Wie steht es mit der Mobilität wenn ein Arztbesuch ansteht, Einkäufe getätigt werden müssen und die Familie nicht vor Ort wohnt? Die IBBS – die Information Beratung und Bedarfsabklärungsstelle im Stedtli – soll die richtige Adresse auch für solche Bedürfnisse sein. Ein Besuch an der Hauptstrasse 37 lohnt sich – und wenn Sie schon dort sind – geniessen Sie doch einen Kaffee oder nutzen Sie unser schönes Stedtli für einen Einkaufsbummel!

Umleitung Jubiläumsweg an der Lützel Die Brücke über die Lützel ist morsch geworden und muss ersetzt werden. Die Lützel kann momentan nicht mehr über die Fussgängerbrücke passiert werden. Für den Jubiläumsweg ist eine Umleitung über die Delsbergstrasse eingerichtet. Die Sperrung dauert bis auf weiteres. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Technische Dienste

Brücke Umleitung

Rutschsicher: Die Platten im Badibeizli wurden mit einem Antirutsch-Belag versehen. Lösen eines Saison-Abonnements für das Schwimmbad Laufen berechtigt ausserdem zu vier kostenlosen Eintritten in das

Schwimmbad Aesch. Dies dank einer entsprechenden Vereinbarung beider Gemeinden. (stl)

Umleitung:


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Donnerstag, 29. April 2021 Nr. 17

HERZLICHEN DANK

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird.

allen, die ihr Mitgefühl und ihre Anteilnahme zum Hinschied von

Franz Kafka

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Onkel und Schwager

Johann (Hans) Zeugin-Smorodovs

Karl-Heinz Weible-Früh

Dr. med.

28. Januar 1929 – 24. April 2021 Nach einem reich erfüllten Leben durfte er friedlich einschlafen.

In Liebe und Dankbarkeit Christa Weible-Früh Martin und Claudia Weible-Süss Dominik Weible und Roxy Steiner Claudia Weible Imhof und Alexander Imhof Isabelle Imhof David Imhof und Nina Schmidlin Philipp Imhof Barbara und Alex Fringeli-Weible Robin Fringeli Verwandte und Freunde

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Praxis Dr. med. Florian Leupold Facharzt Allgemeine Innere Medizin Passwangstrasse 10, Breitenbach 061 781 32 32

Die Praxis bleibt wegen Ferien vom 10. Mai bis 14. Mai 2021 geschlossen.

Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 5. Mai 2021 um 14.00 Uhr in der ref. Kirche in Aesch statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Alterszentrum Im Brüel, 4147 Aesch, IBAN: CH49 0900 0000 4000 0931 9, Vermerk: Karl-Heinz Weible-Früh Traueradresse: Martin Weible, Steinackerstrasse 57, 4147 Aesch

Bärschwil

30. 3. 1930 – 31. 3. 2021 zum Ausdruck gebracht haben. Insbesondere möchten wir uns bei allen bedanken, die den Verstorbenen in der letzten Phase seines Lebens begleitet haben sowie bei Herrn Pfarrer Fellmann für die würdevolle Trauerfeier. Die Trauerfamilie Soli Deo

Vito Latino geboren 2. Oktober 1931 in Ciminna (PA) Italien, ist am 20. April 2021 gestorben. Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung ihm entgegengebracht wurde. Wir alle vermissen ihn schon sehr.

Baupublikation

Bauherr: Roman Stegmüller, Hof Wasserberg 81, 4252 Bärschwil Projektverfasser: Bauherr Bauobjekt: Selbstbedienungskiosk mit gedecktem Sitzplatz, bereits ausgeführt Bauplatz: Hof Wasserberg Bauparzelle: 1577 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 14.05.2021

Danke für die vielen aufrichtigen Beileidsbekundungen für meinen verstorbenen Ehemann, Vater, Nonno und Bruder Vito.

Was bleibt ist Deine Liebe und Deine Jahre voller Leben und das Leuchten in den Augen aller, die von Dir erzählen.

Danke von Herzen an das Kantonal Spital Liestal, an alle der Spietex, die für Vito gesorgt haben, und an das Rosengarten Seniorenzentrum Laufen und das wunderbare Personal.

Julia Engelmann

Büsserach

Kurt Wilhelm Reber-Kuonen 26.10.1957 - 26.04.2021

Baupublikation

Du durftest daheim im Beisein deiner Frau und deiner beiden Töchter friedlich entschlafen.

Gesuchsteller: Marco und Renato Lisser, p. Adr. Marco Lisser, Neumattstrasse 1, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Neubau Terrassenhaus mit zwei Wohnungen Standort: Obere Hofmattstrasse 40 Grundstück: GB 2071 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Otto Partner Architekten AG, Benzburgweg 30, 4410 Liestal Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 14. Mai 2021

Du wirst immer in unseren Herzen sein. Lilli Kuonen Reber Anita und Philipp Gerster Iris Reber und Thomas Niessen Arnold Reber und Trudi Zurflüh Rosmarie und Stefan Schneeberger Stefan und Nicole Reber Die Abschiedsfeier findet im Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Lilli Kuonen Reber, Rebenhöheweg 20, 4242 Laufen

Nunningen

Und in den Wald gehe ich, um meinen Verstand zu verlieren und meine Seele zu finden. John Muir

To d e s a n z e i g e Wir nehmen Abschied von unserem Bruder, Schwager und Onkel

Walter Born 29. November 1945 – 23. April 2021 In seiner geliebten Natur ist er unerwartet an Herzversagen von uns gegangen. Seine Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft werden uns in bester Erinnerung bleiben.

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Cartier Edi und Verena, Talstrasse 34, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Cartier Edi und Verena, Talstrasse 34, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Schiebetüre in Fassade / Gartensitzplatz mit Treppe Bauplatz: Glasi 1b Parzelle: GB-Nr. 1138 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 14. Mai 2021

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Stebler-Buri Erich, Breitiweg 21, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Stebler-Buri Erich, Breitiweg 21, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Wärmepumpe aussen Bauplatz: Breitiweg 21 Parzelle: GB-Nr. 2769 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 14. Mai 2021

Macht Gottes Taten unter den Völkern bekannt, verkündet: Sein Name ist gross und erhaben! Jesaia 12, 4 b

Geschwister und Anverwandte

Schlicht und einfach war Dein Leben treu und fleissig Deine Hand so vieles hast Du uns gegeben ruhe sanft und habe Dank

Wir sind traurig, aber von Herzen dankbar für die wunderbaren, gemeinsamen Erlebnisse und die unvergessliche Zeit, die wir zusammen verbringen durften.

WalterMüller-Vögtli * 22. Oktober 1934

† 26. April 2021 In liebevoller Erinnerung

Rosmarie Müller-Vögtli Dagmar und Ruedi Stalder-Müller Christian und Sabine Müller-Schneider Ramona Stalder und Heinz Wohlgemuth Die Beisetzung findet im Familienkreis am 5. Mai 2021, 14:30 Uhr, in der Kirche St. Germanus in Seewen statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2 Vermerk: Trauerfall Walter Müller-Vögtli Traueradresse: Rosmarie Müller-Vögtli, Bollbodenstrasse 18, 4206 Seewen Gilt als Leidzirkular.

Die Abdankungsfeier und Urnenbestattung finden im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Katharina Born, In den Reben 19, 4203 Grellingen

Mütter halten die Hände ihrer Kinder für eine Weile, aber ihre Herzen für immer. Nun ruht ihr fleissigen Mutterhände, für jeden stets hilfsbereit; ihr konntet bessere Tage haben, doch dafür nahmt ihr euch nie Zeit. Nun ruhet sanft und schlaft in Frieden, habt tausend Dank für eure Müh`. Nach einem reicherfüllten Leben, ist heute meine liebe Mutter und Schwiegermutter

Magdalena Amstad 06.01.1933 – 19.04.2021

Im 89. Altersjahr friedlich eingeschlafen. Wir sind dankbar für ihre grosse Liebe und die vielen schönen Momente die sie uns geschenkt hat. Verena und Anton Schmidlin-Amstad Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 29.April 2021 um 14.30 Uhr in der Kirche Wahlen statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Traueradresse: Verena Schmidlin, Hinterleimenweg 13, 4246 Wahlen


THIERSTEIN

Donnerstag, 29. April 2021 Nr. 17

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NUNNINGEN

Wirte tappen oft im Dunkeln Absage Gemeindeversammlung Aufgrund von zwei kurzfristig aufgetretenen Infektionen mit COVID-19 innerhalb der Gemeindebehörden wurde entschieden, die Gemeindeversammlung vom 26. April abzusagen. Die zu behandelnden Geschäfte werden anlässlich der Gemeindeversammlung vom 14. Juni behandelt werden. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung

Wahl- und Abstimmungsresultate Kantonale Abstimmungsresultate:

JA

NEIN

Akontozahlungen Soloth. Spitäler (Stimmbet.: 23%)

358

208

Besuch beim Frohsinnwirt: Roger Henz (3.v.r.) umgeben von der Gruppe Wirtschaft des Forum Schwarzbubenland, mit Leiter Mark Winkler (3.v.l.) und Wirtschaftsförderer Thomas FOTO: MARTIN STAUB Boillat (Mitte).

Regierungsratswahlen, 2. Wahlgang (Stimmbet.: 22.4%): 1 2 3 4

Aschberger Richard, SVP Hodel Peter, FDP.Die Liberalen Kolly-Altermatt Sandra, CVP Müller Thomas A., CVP

208 227 276 192

Nachdem letzte Woche die Gastronomiebetriebe ihre Terrassen öffnen durften, herrscht bei den Wirtinnen und Wirten Aufbruchstimmung. Aber nur ein ganz kleines bisschen.

Erneuerungswahl Amtsgerichtspräsidium (Stimmbet.: 17.7%): 1

Marcionelli Gysin Georgia, FDP.Die Liberalen

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Banntag 2021 – noch unter dem Corona-Diktat Aufgrund der aktuellen Infektionslage möchte der Verschönerungsverein VVB von der Durchführung des Banntags im traditionellen Rahmen absehen.

Martin Staub Im «Frohsinn» in Nunningen, einem traditionellen Familienbetrieb, herrscht reger Betrieb an diesem sonnigen Dienstagmorgen. Roger Henz, der Wirt des Traditionsbetriebs, hat sich etwas einfallen lassen und den Parkplatz mit einem gut durchlüfteten Zelt bestückt, in dem sich die Gäste an Vierertischen bequem niederlassen können und bei schlechteren Witterungsbedingungen sogar vor Regen geschützt sind. «Genau nach den Vorgaben des Bundes», wie Henz, Präsident von Gastro Dorneck-Thierstein und Vizepräsident des Branchenverbandes GastroSolothurn, gegenüber dem Wochenblatt mitteilt. In seinem Betrieb war am Dienstag

Begeisterten Wanderern soll trotzdem die Möglichkeit eröffnet werden, diesen Feiertag zu begehen. Am Banntagmorgen, 13. Mai, wird der VVB von 09:00-10:00 Uhr auf dem oberen Pausenplatz des Schulhauses Mur Cervelats, Brötchen und Getränke an all jene abgeben, die sich individuell auf ihren eigenen Banntag begeben möchten. „Es het solangs het“! Der VVB hofft, im nächsten Jahr wieder einen Banntag im traditionellen „Kleid“ durchführen zu können. Verschönerungsverein Breitenbach

Anlässe 24. Mai 28. Mai 31. Mai

Pfingstmarkt, Einwohnergemeinde Papiersammlung (Tour) Kartonsammlung (Tour)

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

vergangener Woche die Gruppe Wirtschaft des Forum Schwarzbubenland zu Gast, um mit ihm und Franco Pitarro, Wirt und Besitzer des Landgasthofs Roderis, über die Lage der Gastronomie in diesen schwierigen Zeiten zu diskutieren. Beide, Henz und Pitarro, zeigten sich trotz gewaltigen Verlusten und Einschränkungen während der vergangenen Lockdown-Monate verständnisvoll gegenüber den Behörden, welche zurzeit «wirklich kein leichtes Spiel» hätten. Trotzdem deponierten die beiden Betroffenen einige Störfaktoren, insbesondere im Bereich von Abläufen, welche dringend verbessert werden sollten. So zum Beispiel die Handhabung von Härtefallbeiträgen, welche nach den durchschnittlichen Umsätzen der Jahre 2018/19 errechnet werden. Beide Betriebe, «Roderis» und «Frohsinn», erhielten davon zwölf Prozent ausbezahlt. «Aber erst in den letzten Tagen in einem einmaligen Betrag für die vergangenen vier Monate», ärgerte sich Henz, der sich wie Pitarro mehr Transparenz und Planungssicherheit wünschte. Als weiteres Beispiel von «Blindflug» nannte Franco Pitarro den Öffnungsschritt Gartenrestaurant: «Wir öffnen,

aber wissen nicht, ob die versprochenen Härtefallbeiträge nun weiterhin gelten, gekürzt oder gar gestrichen werden.» Auf Drängen des Branchenverbandes sei nach einigen Tagen die gute Nachricht der verantwortlichen Regierungsrätin eingetroffen, bestätigte Roger Henz einige Tage nach dieser Sitzung auf Anfrage. Dieses im Rahmen der Wirtschaftsförderung Forum Schwarzbubenland einberufene Treffen habe zum Ziel, nach der Anhörung der beiden Gastroprofis Hilfe anzubieten, erklärte Kantonsrat Mark Winkler, Leiter der Gruppe Wirtschaft. Man war sich aber allseits einig, dass das Thema vielschichtig, komplex und undurchsichtig sei, und die unterschiedliche Handhabung in den verschiedenen Kantonen mache die Sache auch nicht einfacher. Die Gastronomie müsse frühzeitig und besser informiert sein, um die nächsten Schritte von Covid-19-Massnahmen planen und Entscheide treffen zu können. «Wir werden euch dabei unterstützen und gegebenenfalls auch eine Werbeaktion im Wochenblatt starten, um die Branche wieder auf dem Weg in rosigere Zeiten zu begleiten», versprach Wirtschaftsförderer Thomas Boillat.

SCHWARZBUBENL AND

Einige Etablierte müssen Platz machen für Neue

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Am Sonntag fanden im Kanton Solothurn die Gemeinderatswahlen statt. In der Amtei Dorneck-Thierstein kam es in elf Gemeinden zu spannenden Kampfwahlen.

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

besetzt die FDP drei Sitze. In Witteswil ist ebenfalls die FDP neu mit drei Sitzen im Gemeinderat erstarkt. Dies zu Lasten der CVP. In Seewen wurde als aktueller Gemeinderat einzig Simon Esslinger, SP, wiedergewählt. Abgewählt hingegen wurden Gottfried Bachmann, FDP, und Kuno Trösch, CVP. In Bättwil wurde Michael Weintke von der Freien Liste abgewählt. In Meltingen muss Isabella Wyss, SVP, ihren Sitz für Dominic Schaller von der gleichen Partei räumen. In Hofstetten-Flüh und in Hochwald stehen die Wahlen des Gemeinderats wiederum erst Mitte Juni an.

Gaby Walther

LESERINNENFOTO

Besuche auf dem Fenstersims: Der junge Waldkauz benutzt den Fenstersims nach seinen ersten Nachtflügen als Schlafplatz. FOTO: GIORGIA IMBER, GRINDEL

Mit viel Spannung wurden die Gemeinderatswahlen im Kanton Solothurn erwartet. Im Schwarzbubenland fanden im Vorfeld Stille Wahlen im Bezirk Thierstein in den Gemeinden Bärschwil, Breitenbach, Büsserach, Erschwil, Fehren, Grindel, Himmelried und Nunningen statt. Im Bezirk Dorneck stellten sich in Büren und Metzerlen-Mariastein gleich viel Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung, wie Sitze zu vergeben waren. In den übrigen elf Dörfern wurde das Volk zur Urne gebeten und sorgte zum Teil für überraschende Resultate. Einige aktuelle Politikerinnen und Politiker müssen den Platz für neue Gemeinderatsmitglieder räumen. Im Hauptort des Schwarzbubenlands versprachen die Wahlen am meisten Spannung. Der FDP gelang es, einen dritten Sitz zu gewinnen. Gemeinsam mit der Vertreterin der CVP kommen sie nun auf vier Sitze. Damit regiert in den nächsten vier Jahren eine bürgerliche Mehrheit in Dornach. Die Anzahl der Sitze im Dornacher Gemeinderat wird ab Sommer von neun auf sieben reduziert. In Rodersdorf schafften es gleich zwei Kandidaten der neugegründeten Vereinigung «Zämmestoh für Rodersdorf» (ZFR), die den aktuellen Gemeinderat scharf kritisiert, den Sprung in die Dorfregie-

Frauenmehrheit in der Solothurner Regierung Blick ins Schwarzbubenland: In knapp der Hälfte der 23 Gemeinden, wie hier in Bärschwil, fanden stille Wahlen statt. FOTO: GABY WALTHER

rung (siehe auch Seite 9). In Kleinlützel konnte sich die Ortssektion der SVP einen Sitz ergattern. Nicole Spiess verdrängte die bisherige Verena Thürkauf (Findungsteam EWG Kleinlützel). Die verbliebenen sechs bisherigen Exekutivmitglieder wurden wiedergewählt. In Nuglar-St. Pantaleon gelang dasselbe der bereits etablierten Gruppierung Nebelfrei. Sie schicken Lilitt Bollinger neu in den Gemeinderat. Abgewählt wurde Andreas Ballmer von der Freien Liste. Am Passwang, in Beinwil, wollten die Wähler von der Gruppe Pro Wahlen Beinwil nichts wissen. Abgewählt wurde jedoch Pia Roth-Bader von der CVP. Neu

Der Frauenanteil auf Gemeindeebene ist gering. Als einzige Gemeinde überwiegt der Frauenanteil in Erschwil. Die Frauen belegen dort fünf der sieben Sitze. In den übrigen Gemeinden kommt der Frauenanteil selten auf einen Drittel. Umso erfreulicher ist das Resultat bei den Regierungsratswahlen. Erstmals in seiner Geschichte wird der Kanton Solothurn von einer Frauenmehrheit regiert. Im zweiten Wahlgang schafft CVP-Präsidentin Sandra Kolly den Sprung in den Regierungsrat. Sie ist neben den bereits gewählten Susanne Schaffner (SP) und Brigit Wyss (Grüne) die dritte Frau in der fünfköpfigen Kantonsregierung. Der zweite noch zu vergebende Sitz geht an Peter Hodel von der FDP. Damit erobern die Freisinnigen etwas überraschend auf Kosten der CVP einen zweiten Sitz im Regierungsrat. Die neue Solothurner Regierung besteht aus zwei Vertretern der FDP und je einer Vertreterin von CVP, SP und Grünen.


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Donnerstag, 29. April 2021 Nr. 17

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Proinnova AG, Hauptstrasse 126, 4147 Aesch BL Projektverfasser: Proinnova AG, Hauptstrasse 126, 4147 Aesch BL Bauobjekt: Einfamilienhaus Ausnahmegesuch: Überschreitung der max. Gebäudehöhe um 0.19 m infolge Hochwasserschutzmassnahmen Bauplatz: Büneweg 32, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2640 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 29. 4. 2021 – 14. 5. 2021

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978

Traurig aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Ururgrossmutter

Marie Krüttli-Dreier 26. 3. 1929 – 25. 4. 2021 Sie durfte im Kreise ihrer Familie friedlich einschlafen.

In liebevoller Erinnerung: Marianne Riedo-Krüttli Theres Zeugin-Krüttli Lorenz und Fränzi Krüttli-Moser Erwin und Rösli Krüttli-Stich Alfons und Astrid Krüttli-Neyerlin Beat und Martina Krüttli-Pally Christian und Eva Krüttli-Schweizer Anna Krüttli-Bachmann Peter und Sandra Krüttli-Sommer Bernadette Michel-Krüttli und Patrik Tanno Deine Grosskinder, Urgrosskinder, Ururgrosskinder, Verwandte, Freunde und Bekannte

Baupublikation

Bauherr: Zell Nathalie und Oliver, In den Reben 46, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Beck Oser Architekten ETH SIA, Laufenstrasse 16, 4053 Basel Bauobjekt: Aussenschwimmbad Bauplatz: In den Reben 46, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4090 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 29. April 2021 – 14. Mai 2021

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Raphael und Jasmine Schott, Büntenweg 344, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Sitzplatzerweiterung mit Stützmauer, Erstellung Doppelparkplatz Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauplatz: Büntenweg 344 / 346 Bauparzelle: 77 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 14. Mai 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Roman und Veronique CueniGirod, Huggerwaldstrasse 9, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport Grundeigentümer: Daniel und Katharina Girod-Handschin, Heimine 816, 3925 Grächen VS Bauplatz: Oberer Eichweg Bauparzelle: 893 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 14. Mai 2021

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN Verkehrsbeschränkung in Dornach – Hochwald Verbindungsstrasse (Hochwald- und Dornacherstrasse) Dornach – Hochwald

Die Beisetzung findet aufgrund der aktuellen Situation im engsten Familienkreis statt. Anzeige gilt als Leidzirkular. Traueradresse: Beat Krüttli, Jurastrasse 31, 4242 Laufen Anstelle von Blumenspenden bitten wir dem Seniorenzentrum Rosengarten, 4242 Laufen, IBAN CH86 0076 9016 9100 0789 8 zu gedenken.

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Brunner Christian Winkel 3, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Brunner Christian Winkel 3, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Klein-Windgenerator Bauplatz: Winkel 3 Parzelle: GB-Nr. 2418 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 14. Mai 2021

Witterswil

Baupublikation

Bauherrschaft: AVERUM Baumanagement GmbH, Im Bohnacker 6, 4108 Witterswil Projektverfasser: Hansjörg Müller + Partner Architekten AG, Hauptstrasse 69, 4147 Aesch Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-19, Neubau 2 EFH Bauplatz: Sonnenrain / Marchbachstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 1882 / 1885 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 14. Mai 2021

verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten an der Dornacherstrasse in Hochwald im Ausserortsbereich, Abschnitt Gemeindegrenze Dornach bis Ortseingang (Hochwald), sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Kantonsstrassenverbindung Dornach – Hochwald wird für den Gesamtverkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt via Gempen. – Der Zugang zu den Höfen «Untere Tüfleten» auf Boden Dornach und «Oberi Tüflete» auf Boden Hochwald» sind via Dornach über die Kantonsstrasse (Hochwaldstrasse) bis zur Baustelle wie üblich gewährleistet. – Die Hochwaldstrasse in Dornach endet bei der Baustelle auf Höhe der Einmündung zum Hof «Oberi Tüflete» als Sackgasse. – Der Vitaparcours ist von der Sperrung nicht betroffen. – Die Zufahrten zum Gewerbegebiet «Berglen» in Hochwald an der Dornacherstrasse im Ausserortsbereich wird gewährleistet. – Dauer: Montag, 17. Mai bis ca. Freitag, 24. September 2021 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 30. April 2021 fad/zea

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherrschaft: Fabio und Nadia Riggi, Buchenstrasse 8, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Wärmepumpe Bauort: Buchenstrasse 8 (W2a) Bauparzelle: GB-Nr. 389 Projektverfasser: Frei + Partner AG, Lüsselmattweg 3, 4222 Zwingen Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 14. Mai 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Rodolphe und Catherine Zbinden, Zwärenstrasse 18c, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Wärmepumpe Bauort: Zwärenstrasse 18c (W2b) Bauparzelle: GB-Nr. 603 Projektverfasser: Hauser Heizung Sanitär, Postfach 738, 4123 Allschwil Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 14. Mai 2021

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Seewen

Baupublikation

Bauherrschaft: Ruth und René WohlgemuthStalder, Allmendstrasse 26, 4206 Seewen Grundeigentümer: René Wohlgemuth-Stalder, Allmendstrasse 26, 4206 Seewen Projektverfasser: Bauherrschaft Bauobjekt: Neubau Weideunterstand, Lagerschuppen und Mergelplatz Bauplatz: Hof 8 (Rüchlig), Juraschutzzone (ausserhalb Bauzone) Bauparzelle: GB 1893 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 14. Mai 2021 an die Baukommission 4206 Seewen


DORNECK/LEIMENTAL

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RODERSDORF

Vom Applaus zur Abwahl Rodersdorf hat ein bewegtes Wochenende hinter sich. Am Samstag erhielt der Gemeinderat von der Gemeindeversammlung Applaus für die Aufwertung des GrossbühlAreals, am Sonntag nahm er die Abwahl zweier Mitglieder zur Kenntnis. Bea Asper In der Coronazeit eine Grossveranstaltung durchzuführen, kam für Karin Kälin, Gemeindepräsidentin von Rodersdorf, zuerst nicht in Frage. Das von Statthalter Roland Matthes aufgestellte Schutzkonzept für eine Landsgemeindeversammlung überzeugte sie letztlich. Mit 243 erschienenen Stimmberechtigten gab es am Samstag einen neuen Rekord in der Geschichte der Gemeindepolitik — die dreistündige Versammlung auf dem Areal Grossbühl verlief ruhig und wurde vergoldet von Eitel Sonnenschein. Anlass für den Grossaufmarsch war die Genehmigung des Bruttoinvestitionskredites von 397 500 Franken für die «Auf-

Rekord: 243 Stimmberechtigte nahmen an der GV teil. wertung Umgebungsgestaltung Grossbühl». Das Projekt beschäftigt die Gemeinde seit acht Jahren. «Die Schulkinder, welche an den ersten Plänen mitwirkten, haben das Dorf bereits verlassen. Es ist höchste Zeit für die Realisierung», ging aus den zahlreichen Voten hervor, die sich einen zügigen Baubeginn wünschen. Eine ältere Rednerin verdeutlichte dies mit ihrem Wunsch, «ich möchte den generationenübergreifenden Begegnungsort noch erleben». Kritische Stimmen gaben zu bedenken, dass das Projekt an die neuen Gegebenheiten angepasst werden sollte. Vor kurzem war bekannt geworden, dass der Gemeinderat plant, das Schulgebäude zu erweitern und mit dem Kindergarten zu

FOTO: BEA ASPER

ergänzen. «Die Arbeiten für die Aussengestaltung sollten deswegen aufgeschoben werden, bis die Planung der Schulraumerweiterung ausgereift ist», lautete ein Antrag aus der Versammlung. Gemeinderätin Sonja Seeholzer hielt dazu fest, dass der Gemeinderat seine erste Schulraumplanung revidiert habe und weitere Abklärungen treffe. Fest stehe aber, dass das Aufwertungsprojekt für das Grossbühlareal einer Schulhauserweiterung nicht im Weg stehen werde. Seeholzer konnte souverän aufzeigen, dass die geplanten Bereiche auf dem Areal für Erholung, Fitness, Sport und Essen (Grillplatz) klar den gewünschten Bedürfnissen entsprechen, verbindend wirken und als Ganzes den Gemein-

schaftssinn von Rodersdorf stärken werden. Die Mehrheit der Versammlung zeigte immer wieder mit Applaus, dass sie das Projekt des Gemeinderates voll unterstützt. Der Antrag auf Verschieben wurde mit über 200 Stimmen abgelehnt. Chancenlos war auch ein Antrag auf Urnenabstimmung. Die überwältigende Mehrheit befand dies für obsolet, da ein Grossteil der Stimmberechtigten trotz ausserordentlicher Lage nun an der Abstimmung partizipiere. Seeholzer und Kälin zeigten sich am Ende der Versammlung sichtlich glücklich über die grosse Zustimmung zum Bruttokredit, der sich im Verlauf der Gestaltungsarbeiten um einige Zehntausende Franken reduzieren wird durch Eigenleistung des dafür gegründeten Vereins sowie durch Unterstützungsgelder verschiedener Institutionen.

«Zämmestoh für Rodersdorf» gewinnt zwei Sitze

Trotz dieses Erfolges kam am Sonntag bei den Wahlen die Ernüchterung. Die SP verlor einen ihrer vier Sitze, Sonja Seeholzer verpasste die Wiederwahl (232 Stimmen). Gemeindepräsidentin Karin Kälin, die auf der SP-Liste doppelt aufgeführt war, machte weniger Stimmen als ihr Herausforderer Thomas Bürgi von «Zämmestoh für Rodersdorf». Er kam auf

431 Stimmen, Kälin auf 384 Stimmen. Die SP ist zudem weiter vertreten im Rat mit Christophe Grundschober (259 Stimmen) und Jonas Maienfisch (256). Der neuen Gruppierung «Zämmestoh für Rodersdorf» gelang auch der Gewinn eines zweiten Sitzes, gewählt ist Dominik Sigrist mit 423 Stimmen. Ein Achtungserfolg verbuchte die dritte Kandidatin, Patricia Brenta mit 356 Stimmen. Die Liste «Gut Bürgerlich Rodersdorf» verlor einen ihrer drei Sitze. Ihr langjähriger Gemeinderat Ueli Hauser schaffte die Wiederwahl nicht, er kam auf 319 Stimmen. Klar wieder gewählt sind die Finanzexpertin Ingeborg Pesenti mit 418 Stimmen und Statthalter Roland Matthes mit 344 Stimmen. Er kommt in seiner Analyse zum Schluss, «dass der Wahltag der Zahltag ist für die Politik der letzten vier Jahre. Auch wenn die Bürgerlichen bei vielen Entscheidungen machtlos waren, sind sie Teil des Gemeinderates. Die neue Gruppierung versprach andere Wege zu gehen und offenbar ist es das, was sich ein Grossteil der Stimmberechtigten wünscht». Seeholzer gibt zu bedenken: «Es ist viel kritisiert worden, die Zukunft wird zeigen, ob die neue Gruppierung es besser machen wird, wenn sie nicht mehr in der Opposition ist, sondern im Gemeinderat in der Verantwortung steht.»

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Leserinnen und Leser unterwegs mit der Kamera Tobias Meier Ich bin 27 Jahre jung und lebe zusammen mit meiner Freundin und zwei kleinen Hunden im wunderschönen Wahlen. Ich arbeite in einem Büro in Zwingen als Sachbearbeiter. Meine Hobbys sind Fotografieren, Wandern, Natur, Hunde (Tiere im allgemeinen) und der Schiesssport. Meine Hauptmotive sind Landschaften, Tierporträts, Porträts von Menschen, Autos und Motorräder. Meine Fotos entstehen mit einer Sony Alpha7 Mark 3 Vollformat Kamera und diversen Objektiven. Meine Motivation ist die Natur, die Abenteuer und die Gefühle, die ich beim Fotografieren erleben darf.

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DIE GEWERBE SEITE AUS DEM LAUFENTAL

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Der Laufentaler Gewerbeverein

25. Jahrgang, Nr. 4

Neue Fachkräfte Worst Case: Lehrabbruch

Alle Jahre wieder lancieren auch kommenden August rund 35‘000 junge Menschen in der Schweiz ihre Karriere mit einer Berufslehre. Für jene Lehrbetriebe, die sich aktiv um ihren Berufsnachwuchs bemühen und sich Zeit für die Jugendlichen nehmen, zahlt sich dieses Engagement in den meisten Fällen aus. Sie leisten einen unverzichtbaren Einsatz, in dem sie die Möglichkeit schaffen, innert zwei bis vier Jahren aus Schulabgängerinnen und Schulabgängern professionelle Fachkräfte zu formen, die für unsere Wirtschaft unverzichtbar sind – und evtl. dem Lehrbetrieb auch weiterhin die Treue halten.

Der Abbruch einer Lehre ist keine Bagatelle und hat tiefgreifende Konsequenzen: Der Lehrabbrecher hält für seine weitere berufliche Zukunft deutlich schlechtere Karten in den Fingern. Im schlimmsten Fall droht eine finanzielle Abhängigkeit vom Staat, die nicht leicht zu brechen ist. Auf der anderen Seite verliert der Lehrbetrieb eine sich entwickelnde Arbeitskraft. Die betrieblichen und finanziellen Bemühungen waren umsonst. «Das Worst Case-Szenario ist, wenn ein Unternehmen aufgrund schlechter Erfahrungen zukünftig auf die Berufsbildung verzichtet», sagt Thomas Disler, der im Vorstand des Gewerbevereins KMU Laufental für das Lehrlingswesen verantwortlich ist.

Das Engagement der Unternehmen kann aber nur fruchtbar sein, wenn auf Seiten der Jugendlichen die nötige Qualität, Bereitschaft und Motivation vorhanden ist. Hier sind die Schulen, das Elternhaus aber auch die Politik gefordert, um unserem unvergleichlichen dualen Bildungssystem Sorge zu tragen und stets die fantastischen Möglichkeiten aufzuzeigen, die eine erfolgreich absolvierte Berufslehre mit sich bringt. Thomas Disler

Schule und Wirtschaft Die Ursachen für die hohe Anzahl der Lehrabbrüche sind vielfältig. In der Pflicht stehen einerseits die Schulen, welche die Jugendlichen vor allem in den letzten obligatorischen Jahren versiert auf die Arbeitswelt vorbereiten sollten. «Ich höre immer wieder von Schnupperlehrlingen, die wenig Motivation für ihren Einsatz aufbringen und sich kaum für den Betrieb

interessieren. Diese Einsätze sollten nicht einfach runtergespult werden, sondern auf die Jugendlichen ausgerichtet sein», so Disler, der fordert, dass sich die Schule wieder mehr an der Wirtschaft orientiert. Natürlich sind das Interesse und die Qualität der Jugendlichen notwendig, um zu reüssieren. Die weiterführenden Schulen haben eine zu grosse Sogwirkung auf Schülerinnen und Schüler mit gutem Notenschnitt. «Wir dürfen nicht aufhören zu zeigen, dass die Lehre eine optimale Basis für eine Berufskarriere ist und enorme Perspektiven bietet», sagt Thomas Disler. Gute Zeiten – schlechte Zeiten Allzu oft wissen die Jugendlichen bis kurz vor Schulabschluss nicht, wie es nachher weitergehen soll. Dementsprechend oft wird aufs Geratewohl

hin ein Beruf gewählt, der nicht mit den Interessen übereinstimmt. «Hier sind die Eltern gefordert, sich aktiv mit der Zukunft ihrer Kinder auseinanderzusetzen. Unverzichtbare Basics wie z. B. Umgangsformen mit Vorgesetzten und Kunden müssten eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Sind sie oftmals aber nicht», hält Thomas Disler fest. Die Unternehmen sind gut beraten, bereits bei der Rekrutierung darauf zu achten, dass Lernende nicht nur zum Beruf, sondern auch zur Firma passen. Während der Lehre ist eine nahe Begleitung und ein Vertrauensverhältnis wichtig, um die Motivation und die Einsatzbereitschaft hoch zu halten – in guten wie in schlechten Zeiten.

Strategien gegen Lehrabbruch Der Online - Lehrstellen - Treffpunkt yousty.ch hat für Lehrbetriebe folgende Ratschläge, um einem allfälligen Lehrabbruch entgegenzuwirken: • Überblick über die schulischen Leistungen verschaffen und ungenügende Noten unterschreiben lassen. • Unterstützung der Jugendlichen mit

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EISHOCKEY

Gemeinsam erfolgreicher in die Zukunft Seit drei Jahren arbeiten Laufen, Zunzgen-Sissach, Rheinfelden und Herrischried im Nachwuchsbereich eng zusammen. Jetzt geht man noch einen Schritt weiter. Vor wenigen Tagen gründeten die vier Klubs den Verein «HC Nordwest United», unter dem der gesamte Nachwuchs ab sofort auftritt. Damit verspricht man sich den Beginn einer Erfolgsgeschichte. Edgar Hänggi «Der gemeinsame Name ist ein Zeichen intern, aber auch extern. Wir demonstrieren hiermit eine Einheit und den Willen, gemeinsam stärker zu werden», so Roman Bucher, Geschäftsleitungsmitglied und Urgestein des EHC Laufen. Finanziert wird der Klub durch jeden der vier Vereine, die auch die Vorstandspersonen stellen, wobei das Präsidium jährlich ändert. Die Spieler bleiben Mitglied des Stammvereins, müssen auch an den Anlässen ihres Klubs mitmachen. Für Bucher ist dieses Projekt ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. «Auf Stufe der Jüngsten wurde bereits eng zusammengearbeitet, und weil das sehr erfolgreich war, will man es jetzt auch auf den gesamten Nachwuchs ausbauen.» Hauptgrund sei, so Bucher, der erleich-

Einheitlich: Bald werden die regionalen Hockeyspieler als HC Nordwest United auftreten. terte administrative Aufwand, und dies sowohl vom Faktor Zeit wie Geld. «Wir können jetzt Spieler in jedem Team einsetzen, ohne dass dies von Lizenzen und Kosten abhängt. Auf diese Weise können jeder Nachwuchsspieler und jede Nachwuchsspielerin ihren Fähigkeiten und

Interessen entsprechend eingesetzt werden und trainieren.»

Einheitliches Logo geplant

Momentan spielen die Teams noch in ihren gewohnten Vereinsfarben, aber es ist angedacht, dass die bekannten Trikots

FOTO: EH-PRESSE

mit einem einheitlichen Logo des Dachvereins versehen werden. Die Topteams werden hingegen ein neues Dress erhalten. In der Meisterschaft werden die Teams als HC Nordwest United geführt. In der Region kommen Erinnerungen an die regionale Fussballlösung «Six United»

auf. Den Namen akzeptierte der Fussballverband damals nicht und die Frage, ob ein Spieler in seinen Stammverein zurückkehrt, wenn er mehrere Jahre an einem anderen Standort spielte, brachte die eigentlich gute Sache dann zu Fall. «Natürlich wurde diskutiert, wie es sein wird, wenn Spieler vor einem Wechsel in ein Aktivteam stehen. Auf dem Papier ist es geregelt. Jeder Spieler «gehört» seinem Stammverein. Klar besteht das Risiko, dass Spieler, welche etwa zwei, drei Saisons an einem anderen Standort spielen und dort Kollegen haben, nicht mehr nach Laufen zurückkehren. Aber der gesamte Vorteil mit dem Nachwuchs überwiegt dies bei weitem.» Federführend sind die NachwuchsSportchefs der vier Vereine. In Laufen ist es Guy-Noel Klar. Am Standort Laufen wird man U9-, U11-, U13-, U17- und U20Teams haben. Wichtig war bei der Organisation, dass an jedem Standort sicher je ein U9- bis U13-Team vorhanden ist und so gewährleistet wird, dass auf jeder dieser Altersstufen an jedem Ort trainiert und gespielt werden kann. Im Trainerstaff gibt es Änderungen. So steht Oliver Sutter als Leiter Nachwuchs Querfeld/Erfassung nicht mehr zur Verfügung. Er wird jedoch weiterhin für die übergreifenden United-Turniere auf diesen Stufen organisatorisch verantwortlich sein. Seine Arbeit am Standort Laufen übernimmt Michael Strasser, sodass Kontinuität gewährleistet ist. Der Beginn der Sommertrainings wurde auf den 3. Mai terminiert. Am 28. August soll der Kickoff-Day sein und das Herbstcamp in Laufen soll vom 2. bis 6. Oktober durchgeführt werden. Alles hängt jedoch von der Entwicklung der Pandemie ab.

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35. Zertifikatsversammlung der BLKB ist online Digitalen Event anschauen und einen von über 1000 Preisen gewinnen! Auch in diesem Jahr musste auf die Realisation einer physischen Zertifikatsversammlung im bekannten Rahmen verzichtet werden. Die BLKB geht daher neue Wege und organisiert 2021 die erste digitale BLKBZertifikatsversammlung. Teilnahme für alle offen Der digitale Event steht nicht nur Inhaberinnen und Inhabern von Kantonalbankzertifikaten der BLKB offen. Alle Interessierten sind eingeladen, sich die 35. Zertifikatsversammlung unter blkb.ch/kbz anzuschauen und am grossen Gewinnspiel mit über 1000 Preisen teilzunehmen. Schauen Sie rein und erfahren Sie, was die BLKB im letzten Jahr bewegt hat und wie wir als Bank für Sie da sind. Auch wenn im vergangenen Jahr ganz vieles ganz anders war, gleich bleibt unsere Passion, für die Region und für Sie da zu sein. Das hat bei uns Tradition, seit zehn Generationen.

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Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier allein (ohne Karton): 03. Mai Büsserach 05. Mai Brislach 26. Mai Nunningen

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Endlich ist wieder Spargelzeit!

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Spargelrisotto mit Onsen-Ei Onsen-Eier

4 frische Eier Die Eier im Wasserbad oder im Steamer bei 65 °C für 60 Minuten garen.

Risotto

500 g Spargel

1 EL Rapsöl 2 Frühlingszwiebeln, fein geschnitten 350 g Risottoreis 1,5 dl Weisswein 1 l Gemüsebouillon 150 g Ricotta oder Frischkäse 2 EL Sbrinz 1 Bund Schnittlauch, fein geschnitten Sbrinz am Stück, in Späne gehobelt Den Spargel waschen, rüsten und schräg in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Das Rapsöl erhitzen und zuerst die Frühlingszwiebeln und dann den Reis glasig dünsten, mit Weisswein ablöschen. Bouillon nach und nach zugiessen. Nach 10 Minuten die Spargelstücke zugeben, ca. 10 Minuten weiterköcheln bis der Reis

«al dente» ist. Ricotta, Sbrinz und Schnittlauch unterrühren, der Risotto sollte noch etwas flüssig sein, neben dem Herd zugedeckt kurz ziehen lassen. Den noch fliessenden Risotto in vorgewärmte Suppenteller anrichten. Die Schale der frisch gegarten OnsenEier mit einem scharfen Messer mittig rundherum aufklopfen und pro Person ein Ei auf das angerichtete Risotto rutschen lassen Sbrinzspäne darüberstreuen.

Variante

Onsen-Ei durch Spiegelei oder pochiertes Ei ersetzen. Dazu passt ein Saisonsalat.

EINGESANDT

EINGESANDT

GV des Turnverein Laufen

Es grünt so grün

Das digitale Zeitalter macht auch vor dem Breitensport nicht Halt: Nach 135 Jahren bestritt der Turnverein Laufen seine Generalversammlung zum ersten Mal nicht vor Ort, sondern über Zoom. Die Jahresberichte waren rasch zusammengefasst, da sämtliche Wettkämpfe und Turnfeste wegen der Pandemie abgesagt worden waren; zuletzt auch das Baselbieter Kantonalturnfest 21 in Zwingen, welches der Verein als Mitorganisator bestritten hätte. Anstelle des abgesagten Kantonalturnfestes plant der TV Laufen nun einen vereinsinternen Wettkampf vom 25 - 27. Juni auf den Sportanlagen in Stein-Säckingen — sofern die epidemiologischen Umstände dies zulassen. Für die Fitness der Turner und Turnerinnen sorgten über die Winterzeit virtuelle Trainings. Die Intensität und Abwechslung der Trainingseinheiten waren von Yanick Hellinger offenbar derart professionell gestaltet, dass sich sogar die Schweizer Armee dafür interessierte, um die Soldaten zum Schwitzen zu bringen. Mit Fides Döbeli und Sandra Strub traten zwei Leiterinnen von ihrer Funktion

Endlich wieder raus in den Wald und junge Triebe naschen! Weissdornblätter sind besonders zart, sind gut fürs Herz und lassen sich direkt vom Ast kosten. Oder junge Buchenblätter, die sich eben erst aufgefächert haben. Herrlich zitronig. Bärlauch sollte es hier doch auch irgendwo haben? Ach ja, den Giersch, auch Geissfuss genannt, kenne ich noch vom letzten Jahr. Er hat mehr Vitamin C als Zitronen und auch sein Eisengehalt ist beachtlich. Ein Erkennungsmerkmal ist unter anderem sein dreikantiger Stiel. Ich drehe ihn in den Fingern und denke mir noch, dass er letztes Jahr irgendwie noch kantiger gewesen ist, zweifle aber keine Sekunde an meinen Pflanzenkenntnissen. Dieser Bärlauch ist aber aussergewöhnlich scharf. Ein eigenartiger Schleim hat sich im Hals angesammelt und es scheint, als ob die Verdauung gerne in umgekehrter Richtung arbeiten möchte. Notruf? Weder Rega noch Rettungswagen fänden eine Lande- oder Parkmöglichkeit inmitten von Wurzeln und Felsen. Ich weiss ja selbst nicht, wo ich mich befinde. Irgendwo im Röschenzerwald,

zurück, die seit über zehn Jahren das Geräteturnen erfolgreich mitgeprägt und für die zahlreichen Erfolge des Vereins in dieser Disziplin viel Begeisterung und Engagement beigesteuert haben. Martin Meury bedankte sich bei den beiden mit einer visuellen Tour d’Horizon durch ihre Leiterinnen-Laufbahn. Ausserdem orientierte er, dass die Gerätemeisterschaft in Laufen auf den 18. September 2021 verschoben wurde. Dank den Lockerungen und dem milden Wetter haben die Riegen unter Einhaltung des Schutzkonzepts ihre Trainings wieder aufgenommen. Die Jugendlichen der neu geg ründeten Aerobic-Gruppe durften als erste die neuen Sek-Turnhallen an der Brislachstrasse testen. Ausserdem informierte Christina Heizmann, dass das Kinderturnen (Kitu) nach den Sommerferien wieder starten werde. Für die nahe Zukunft sei sie auf der Suche nach engagierten Leiterinnen. Peter Hellinger Turnverein Laufen

Redaktionsschluss

intergga.ch

Geplanter Unterbruch in Grellingen

Aufgrund dieser Arbeiten wird es zu einem Unterbruch bei Internet, Festnetz-Telefonie und TV kommen.

Willi Thalmann, Breitenbach

zwei Stunden von der letzten Zivilisation entfernt. Wer hilft mir dann? Ok. Ich nehme einen Schluck Wasser und versuche es mit der nächstbesten Heilungsmethode: Atmen. Wenn der Wald mich vergiften kann, dann kann er mich auch heilen. Mit diesen Gedanken gebe ich mich ganz der Mutter Natur hin und übergebe mich. Das tut gut. Oh, so schön grün?! Das soll mir mal jemand nachmachen! Kann es sein, dass ich Bärlauch mit Maiglöckchen verwechselt habe? Unmöglich, er riecht unverkennbar nach Knoblauch. Meine späteren Recherchen haben ergeben, dass Giersch eine dreigeteilte Blattform hat. Mein Kraut aber glänzt und spriesst in gegenüberliegenden Blattpaaren. Sieht ganz so aus, als ob ich Bingelkraut erwischt habe. Frisch gegessen leicht giftig und abführend. Für Wiederkäuer sogar tödlich! Na, zum Glück gehöre ich nicht zu jener Gattung. Komisch. Heute mag ich nichts Grünes mehr kosten. Aber morgen, morgen esse ich wieder im Wald! Helene Huber, Kleinlützel

EINGESANDT

Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Um der stetig wachsenden Nachfrage nach mehr Bandbreite und höheren Übertragungskapazitäten zu genügen, baut die interGGA zusammen mit ihrem Service-Provider Quickline ihre Infrastruktur weiter aus.

Keine leere Versprechung: Unsere Schreibmaschinenausstellung ist endgültig Vergangenheit. Für mich hatte sie aber einige Folgen. Ich bekam mehrmals Telefonanrufe von Leuten, die mir alte Schreibmaschinen anboten. Leider musste ich die Angebote meistens ablehnen, da unser Lagerplatz sehr beschränkt ist. Eine habe ich dann trotzdem angenommen: Eine über 110 Jahre alte Remington. Vom Zahn der Zeit arg mitgenommen, sah sie natürlich nicht sehr gut aus. Ich trug sie in meinen Bastelkeller und bin nun daran, sie soweit möglich wieder instand zu stellen. Kleine Erfolge habe ich schon erzielt. Man kann wieder darauf schreiben! Ich bekam die grösste Hochachtung vor den Entwicklern dieser Maschinen. Ich begreife nun auch, dass es den Beruf des Schreibmaschinenmechanikers geben musste. Hut ab vor den Berufsleuten, welche die Maschinen instand hielten! Ich wäre froh, es stünde mir einer zur Seite! Nun noch etwas zum Industriemuseum: Unsere Ausstellung mit Zeugen unserer heimischen Industrie ist am Samstag, den 1. Mai, zum letzten Mal vor der Sommerpause von 14 – 16 Uhr geöffnet. Der Vorstand ist in der Zwischenzeit beschäftigt, die Sonderausstellung zur Glasherstellung zu gestalten. Wir hoffen, Ihnen eine tolle Sache präsentieren zu können

Donnerstag, 6. Mai 2021, 2.00 – 6.00 Uhr Ausserhalb der angegebenen Zeiten sind sämtliche Dienste verfügbar. Wir danken für Ihr Verständnis. Ihre interGGA

Gesundheitsversorgung im Laufental: Gedanken dazu Im Januar wurde die Laufentaler Bevölkerung im Gymnasium über das geplante Gesundheitszentrum informiert. Viele Folien wurden den Anwesenden gezeigt und so vorgegaukelt, dass eigentlich alles bereits beschlossen ist und ein breites Angebot vorhanden sein wird. Ein Notfallbetrieb, wie wir ihn bis dahin kannten, wird es nicht mehr geben. Dafür einen oder vielleicht zwei vollausgestattete Ambulanzwagen. Ende März 2020 ist das Business Case ausgearbeitet und das medizinische Angebot geprüft und festgelegt. Stand April 2021: Medbase ist abgesprungen, bei den Ambulanzwagen kann es zu Engpässen kommen. Die Regierung sowie das Kantonsspital Baselland setzen alles daran, die Laufentaler Bevölkerung zu verunsichern und zu verärgern. Wie viel Geld geht mit all diesen nicht zustande kommenden Projekten verloren? Millionen Steuergelder und Krankenkassengelder werden für Studien und Projektierungen ausgegeben und müssen im eigentlichen Gesundheitswesen eingespart werden. Das Geld fliesst an Planungsfirmen, GesundheitsÖkonomen, Architekturbüros und Marketingabteilungen, statt dorthin, wo es

gehört: in die Gesundheitsversorgung, in die Aufrechterhaltung der Spitäler als Grundversorger, zum Patienten. Zu viele wollten in den vergangenen Jahren ein Stück vom Kuchen. Das lukrative Gesundheitsgeschäft ist verlockend. Seit der Umstellung auf reines Profitdenken gehen die Spitallandschaft sowie alle zugehörigen Angebote wie Hausarztpraxen etc. den Bach runter. In der Privatwirtschaft wird nach spätestens zehn Jahren die Notbremse gezogen. Beim Staat wird fleissig weiter an einem Fehlentscheid festgehalten, da keiner einen Fehlentscheid zugeben will. Der leidtragenden Bevölkerung sind die Hände weitestgehend gebunden. Wir von Pro Spital Laufen warten auf den Entscheid des Kantonsgerichts. Das Kantonsspital BL sowie der Kanton hatten bis zum 19. April Zeit, dem Gericht ihre Stellungnahme abzugeben. Nachdem nun bekannt ist, dass Medbase abgesprungen ist, sind wir gespannt, auf welcher Grundlage das KSBL wie auch der Kanton argumentiert haben. Der Glaubwürdigkeit hat dieser Umstand jedenfalls nicht geholfen. Marisa Hänggi-Cueni, Laufen

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GEDANKENSTRICH

Unsterblich

Gaby Walther

Seit einem Jahr werden wir täglich konfrontiert mit Zahlen der Coronatoten. 4, 20, 100 ... Es sind Zahlen, mit denen ich wenig anfangen kann. Bei 100 Toten in der Schweiz müsste mich die Zahl schockieren. Ich gebe mir Mühe. Doch es gelingt mir nicht richtig. Fehlt es mir an Empathie? Ein sehr eigenartiges Buch kam mir letzthin in die Finger. Im Roman «Eine Zeit ohne Tod» aus dem Jahr 2005 lässt José Saramago in einem Land niemand mehr sterben. Zuerst erfreuen sich die Menschen über die Unsterblichkeit. Doch bald sind Krankenhäuser und Pflegeheime überfüllt mit Bettlägerigen, die leiden, aber nicht sterben. Das Pflegepersonal ist überfordert. Die Bestattungsinstitute beklagen sich über mangelnde Arbeit. Der Kirche ist der Sinn abhanden gekommen, denn von einem Hoffen auf das Paradies und Gott kann beim ewigen Leben auf der Erde nicht mehr gesprochen werden und so fehlen die Gläubigen in der Kirche. Ein wenig Abhilfe in der aussergewöhnlichen Situation schafft die Mafia. Für viel Geld bringt sie die Sterbewilligen über die Grenze, denn dort kann gestorben werden. Moralisch natürlich verwerflich. Nach einigen Monaten kommt der Tod angekündigt zurück und von einem Tag auf den anderen sterben Tausende. Eine Katastrophe! Schliesslich entscheidet sich der Tod, jeder Person mit einem Brief eine Gnadenfrist von einer Woche zu gewähren, um ihre Angelegenheiten regeln zu können. Die Empörung im Volk ist jedes Mal gross: beim Nichtsterben, beim plötzlich angekündigten Sterben, welches Panik auslöst, und beim vorgewarnten Sterben, welches Ungerechtigkeiten hervorruft. Das Buch ist skurril. Oftmals wollte ich es weglegen und doch nahm ich es immer wieder in die Hand und las es schliesslich zu Ende. Schlauer als zuvor bin ich nicht. Ich weiss nicht einmal, ob ich es weiterempfehlen soll. Der Schriftsteller veröffentlichte den Roman mit 83 Jahren. Inzwischen ist er verstorben. Ich nehme an, das Thema Tod hatte ihn so voller Rätsel gelassen wie mich. Somit zurück zur anfangs gestellten Frage. Fehlt es mir an Empathie beim Betrachten der Todeszahlen? Wahrscheinlich nicht, eher an Nähe und an Vorstellungskraft. Eine einzige bekannte Tote vermag die eigene Welt zum Stillstand zu bringen, Tausende in fernen Ländern nicht. So werden mir auch in Zukunft die Zahlen nicht viel sagen. Meine Empathie ist bei den Menschen, die mir etwas bedeuten. Dann schockiert der Tod immer, egal zu welchem Zeitpunkt. Erspart bleibt er uns nicht.

VER ANSTALTUNG

Farbgeschehen gin. Die nächste Ausstellung im Kulturzentrum alts Schlachthuus in Laufen wird ihre Vernissage am Freitag 28. Mai um 19 Uhr haben. Jörg Niederberger zeigt seine Werke, die ganz klein sein können, aber auch architektonische Ausmasse annehmen können. Es ist ein offenes Farbgeschehen, das zu bewegen mag. Der 64-jährige Niederberger ist in Luzern aufgewachsen und lebt nun seit einigen Jahren in Kleinlützel, wo er die Pfeifenfabrik neu eingerichtet hat.


Donnerstag, 29. April 2021 Nr. 17

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DIES UND DAS

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POLITIK

EINGESANDT

ALLES WAS RECHT IST

Dringliche Interpellation zu Rettungsdienst im Laufental

OL in kleinem Rahmen

Rechtsphilosophie

Der Gemeinderat bewilligt dem Organisator OLV Baselland die Durchführung der Sprint Schweizermeisterschaft. Der Wettkampf findet, coronakonform, nur im kleinen Rahmen statt, mit Kontrollposten, die im bebauten Gebiet der Gemeinde von 9 bis 16 Uhr stehen; der Wettkampf findet nur im urbanen Bereich auf einer Spezialkarte statt. Die Zielarena befindet sich auf dem Schul- & Sportplatz-Areal an der Birs. Dem Veranstalter wird erlaubt, die Bewegungen über die Fuss- und Velobrücke der Birs zu verlangsamen und mit Helfern zu regeln. Die Zufahrtsstrasse zum Schulhaus und die dortigen Parkplätze können nicht benutzt werden; es ist kein Publikum zugelassen, der Wettkampf der Elite wird von 13-16 Uhr im Internet sowie auf lokalen Fernsehsendern direkt übertragen. Das Sportamt Liestal stellt das Speakermobil zur Verfügung, das über eine Lautsprecheranlage Interviews, Medaillenzeremonien und Musik überträgt. Wir freuen uns, Gastgeber dieser Meisterschaft zu sein. Gemeinderat Zwingen

Meine Frau sagte kürzlich zu mir: «Wenn Du schon eine Kolumne ‹Alles, was Recht ist› schreibst, musst Du den Lesern auch einmal erklären, was Recht eigentlich ist.» Sie hat Recht, überfordert mich damit aber auch. Ein Versuch. Mit der Frage, was Recht ist, befasst sich die Rechtsphilosophie. Zahlreiche Philosophen wie Aristoteles, Hegel, Kant, Marx etc. haben schon vor langer Zeit über diese Frage nachgedacht. Heute ist vieles geklärt und man kann sagen, das Recht besteht aus unseren Rechtsnormen (Verfassung, Gesetze, Verordnungen etc.) sowie aus dem sogenannten ungeschriebenen Recht (Gewohnheits- und Richterrecht). Viel interessanter ist natürlich eine weitere Frage der Rechtsphilosophie, nämlich diejenige nach der Gerechtigkeit. Auch darüber wurde schon viel nachgedacht und geschrieben. Es existieren zahlreiche Gerechtigkeitstheorien.

WoS. Der Landrat Marc Scherrer (CVP) hat bezüglich der Situation des Rettungsdienstes im Laufental eine Interpellation eingereicht. Wie das Wochenblatt berichtete, hat das Kantonsspital Baselland aktuell sechs Rettungswagen im Einsatz, zwei davon sind in Laufen, drei in Liestal und eines auf dem Bruderholz stationiert. Aufgrund des Personalmangels seien aber momentan nicht alle Fahrzeuge in Betrieb, so stehe in Laufen aktuell nur eines von zwei Fahrzeugen im Einsatz. Aufgrund dessen könnten die Kapazitäten zu knapp sein und es müssten Rettungswagen aus Basel, Reinach oder sogar Liestal gerufen werden. In seiner Interpellation schreibt Marc Scherrer, dass dadurch wertvolle Zeit verloren gehe, die im Einzelfall über Leben oder Tod entscheiden könne. Der Interverband für Rettungswesen gebe als Richtlinie an, dass ein Rettungswagen in 90 Prozent der Fälle innerhalb von 15 Minuten vor Ort sein müsse. Laut Aussagen des Leiters Rettungsdienst im Kanton Baselland sei der kantonale Rettungsdienst «am absoluten Limit». Die Hilfsfristen würden nur knapp oder aber gar nicht eingehalten. Marc Scherrer betont, dass ein in allen Situationen profes-

sioneller und funktionierender Rettungsdienst für die Bevölkerung und deren Bezirke von höchster Bedeutung seien. Er bittet darum den Regierungsrat um die Beantwortung folgender Fragen: Wie sehen die monatlichen Hilfsfristen der Rettungsdienste im Kanton BaselLandschaft für das Jahr 2020 aus? Wird das zweite Einsatzteam in Laufen, welches aufgrund des Personalmangels nach Liestal berufen worden ist, in absehbarer Zeit wieder in Laufen stationiert sein? Was gedenkt der Regierungsrat zu unternehmen, damit es inskünftig zu keinen Engpässen kommt und die geforderten Hilfsfristen eingehalten werden? Gibt es von Seiten der Regierung Überlegungen, ob man die drei Notfalldienste (Rettungsdienst KSBL, Rettungsdienst NWS und Sanität Basel) zu einem bikantonalen Rettungsdienst — analog der Sanitätsnotrufzentrale beider Basel — zusammenlegt? Falls Nein, weshalb nicht? Seine Interpellation hat Landrat Marc Scherrer am letzten Donnerstag an der Landratssitzung als dringlich eingereicht. Von Seiten Regierung sollen auf die aufgeführten Fragen innerhalb eines Monats Antworten vorliegen.

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«Lösungsorientiert in die Zukunft!» Mit grosser Freude und Genugtuung stellen wir fest, dass sich (bei einer Wahlbeteiligung von 50,8 Prozent) der Grossteil der Wählerinnen und Wähler unserer Gemeinde mit diesem Wahlversprechen identifiziert. Unsere Kandidierenden für die Neubesetzung des Einwohnerrats für die Legislatur 2021–2025 sind, leider mit einer Ausnahme, mit sehr guten Resultaten wieder oder neu gewählt worden. Darin lesen wir auch eine Anerkennung für die Arbeit des jetzigen Rates, haben sich doch 6 von 7 «Bisherigen» für eine Wiederwahl zur Verfügung gestellt: ein gutes Zeichen. Wir danken, selbstverständlich auch im Namen der Gewählten, herzlich für das geschenkte Vertrauen. Für das Findungsteam Erich Lutz-Saner, Kleinlützel

Ich bedanke mich im Namen der SP Seewen bei allen Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen für die Wiederwahl in den Gemeinderat. Der einzige Sitz im Gemeinderat konnte durch die SP stabil gehalten werden. Seewen bleibt ein ausserordentlich hartes Pflaster für unabhängige und rot-grüne Anliegen. Mit einer gewissen Ernüchterung nehme ich zur Kenntnis, dass zwei kollegiale autonome bürgerliche Gemeinderäte abgewählt wurden. Ihnen gebührt mein Dank für die gute Zusammenarbeit im jetzigen Gremium. Ich danke an dieser Stelle meinem Mitkandidaten Ueli Gasser für die Bereitschaft, in dieser

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Eines scheint mir jedoch wichtig: Gerechtigkeit ist immer subjektiv. Jeder versteht das Seinige darunter. Das prägende Element des heutigen Gerechtigkeitsbegriffs ist die Gleichheit. Juristen sagen dazu, der Gesetzgeber und der Richter sollen Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich und Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich behandeln. Die Kritiker monieren sogleich, es handle sich dabei um eine inhaltsleere Formel. Was bedeutet denn schon «Massgabe der Gleichheit» und «Massgabe der Ungleichheit»? Eine Klientin empörte sich einst nach der Verkündung des abschlägigen Urteils beim Richter: «Dieses Urteil kann ich kaum glauben, es ist so ungerecht!» Darauf erwiderte der Richter: «Glauben können sie in der Kirche, hier sind wir im Gerichtssaal.» Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbandes.

Gemeinderatswahlen Seewen Kampagne mitzuhelfen, unsere Anliegen im Dorf mit einzubringen. Gleichzeitig gratuliere ich sämtlichen gewählten Gemeinderäten. Ich werde mich auch in der kommenden Legislatur als einziger nicht Einheimischer im Gemeinderat für nachhaltige Lösungen einsetzen. Ich stehe weiter ein für eine starke Verwaltung mit starken Kooperationen mit den umliegenden Gemeinden, welche weiter auszubauen sind. Dies alles mit einem respektvollen Umgang miteinander oder ganz im Sinne: Für alle, statt für wenige. Simon Esslinger Gemeinderat und Kantonsrat Seewen

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Die Gemeinderatswahlen in Kleinlützel sind Geschichte. Ich danke herzlich allen Lützlerinnen und Lützlern, welche für mich gestimmt haben. Auch wenn es für eine Weiterführung meines Mandates im Einwohnergemeinderat nicht ausgereicht hat, bin ich sehr dankbar für den Zuspruch und glücklich darüber, dass ich mein persönliches Ziel erreicht habe, Schlimmeres, respektive den «Trump im Taschenformat», zu verhindern. Allen Gewählten gratuliere ich und wünsche ihnen viel Freude und Erfolg in ihrer anspruchsvollen Aufgabe. Verena Thürkauf Kleinlützel

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Bei einer rekordverdächtigen Stimmbeteiligung von 88,7 Prozent (Stimmberechtigte 257) sind am vergangenen Sonntag die Erneuerungswahlen in den Bürgerrat Bärschwil abgehalten worden. Dabei wurden erfreulicherweise zwei unserer Kandidaten, Paul Henz-Hofer und Patrik Stegmüller, mit 149 bzw. 139 Stimmen in den 5-köpfigen Rat gewählt. Die Kandidaten der Liste «Gmeinsam i Bürgerrot» danken an dieser Stelle allen Bärschwiler Wählerinnen und Wählern für ihre Stimmabgabe. Den drei Bürgerräten Karl Laffer-Mühlemann, Daniel Stegmüller und Romeo Laffer-Reinhard gratulieren wir zu ihrer Wiederwahl und freuen uns auf eine gemeinsame, erfolgreiche Zusammenarbeit im Rat. Wir hoffen, dass mit dem Abschluss dieser Wahlen auch der offenbar aufgewirbelte Staub sich wieder legen wird. Im Namen der Liste «Gmeinsam i Bürgerrot» Ursula Allemann-Henz

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Michi, unser Koch, schafft es, Lebenslust, Freude, regionales und deutlich schmackhaftes Essen auf den Teller zu zaubern. Unterstützt wird er von unserer Mary-Ann, die mit viel Spass und Hingabe in der Küche dabei ist. Susann arbeitet mit mir an der Front. Susann, die mit viel Elan, Fröhlichkeit und Herzlichkeit ihren Beruf ausübt, voller Herzblut dabei ist und mit ihrer Ehrlichkeit ein wahres Juwel ist. Immer frisches Gemüse und frischer Salat sowie Fleisch aus der Region. Unsere Küche, ein Gaumenschmaus für jedermann. Wir bieten mittags neben unserer vielseitigen Speisekarte auch grosszügige Menus mit Vorspeise und Dessert an. Haben Sie Lust auf eine gut bürgerliche Küche, dann besuchen Sie uns gerne. Jeder Gast wird von uns empfangen als wäre er in seinem zweiten Zuhause. Geselligkeit, Fröhlichkeit, Musse, Lebenslust und auch mal über trübe Stunden reden und zuhören gehören zu unserer Berufung. Das bedeutet nicht nur Essen und Trinken zu servieren, «denn der Mensch lebt nicht vom Brot alleine», sondern vom Wohlfühlen, von Zuwendung und Empathie. Wenn Gäste auch Freunde werden, mit einem zufriedenen Lächeln gehen, gerne wieder einkehren, dann haben WIR alles richtig gemacht. Wir freuen uns darauf, unsere Stammgäste und auch neue Gäste bald in unserer besonderen Atmosphäre begrüssen zu dürfen und mit leckerem Essen zu verwöhnen.

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So halte ich Knochen und Gelenke in Schwung Bewegt durchs Leben Mit Bewegung fördere ich meinen Gelenkstoffwechsel. Schwimmen, Velofahren und Spazieren etwa kurbeln diesen an. Ausgewogen gegen Arthrose Jedes Kilo Körpergewicht zu viel belastet meine Gelenke. Gesundes Abnehmen, ausgewogene Ernährung kombiniert mit moderater körperlicher Aktivität wirkt vorbeugend gegen Arthrose. Richtiges Schuhwerk wählen Bei unseren Gelenken hoch im Kurs: Bequemes, flaches Schuhwerk, welches guten Halt gibt und die Bewegungsfreude fördert. Orthopädische Einlagen können Fehlstellungen korrigieren.

IST GEGEN KNOCHENBRÜCHE KEIN KRAUT GEWACHSEN? Erkrankungen des Bewegungsapparates, Unfall- und Sportverletzungen oder Überlastungsschäden: Unser menschliches Gerüst kriegt immer wieder mal etwas ab. Werden die Schmerzen zu gross, dann bleibt der Gang zur Fachärztin oder dem Facharzt unabdingbar. Unser Körper muss viel aushalten. Ob im beruflichen oder im privaten Alltag: Der Bewegungsapparat ist im Dauereinsatz. Er sorgt für sämtliche Bewegungsabläufe und bildet gleichzeitig auch das Stützgerüst. Entscheidend ist das harmonische Zusammenspiel von Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern. Knochen und Skelett: vielfältige Aufgaben Das Skelett gibt uns Form und Halt, gleichzeitig schützt es unsere inneren Organe. Besteht es beim Säugling aus zirka 300 Knochen, so sind es beim erwachsenen Menschen noch rund 206 bis 214. Denn im Verlaufe der menschlichen Entwicklung wachsen einzelne Knochen

das

zusammen. So wird unser Skelett stabiler und belastbarer. Gelenke verbinden die Knochen und bestimmen den Radius sowie die Richtung unserer Bewegungen. Unfallchirurgische Versorgung rund um die Uhr Ein Kraut gegen Brüche gibt es freilich nicht. Für akute Verletzungen wie Knochenbrüche, Bänder- oder Muskelverletzungen, steht der Bevölkerung in und um Dornach das breite Know-how der unfallchirurgischen Spezialisten zur Verfügung. Die Notfallstation des Spitals Dornach ist während 24 Stunden an 365 Tagen geöffnet. Patienten erhalten hier die erste klinische und radiologische Untersuchung, welche oft durch eine Computertomographie oder MRI-Untersuchungen ergänzt wird. Wenn notwendig, werden die Patientinnen umgehend im Spital Dornach vom Team der Unfallchirurgie operiert. Von der sehr engen Zusammenarbeit zwischen den Spezialisten der Unfallchirurgie und den Gelenkspezialisten der crossklinik profitieren die Patientinnen in höchstem Masse. Für unsere älteren Patienten wird auch eine Ab-

Auf den Körper hören Wenn Gelenke schmerzen, dann hat dies einen Grund: Sie brauchen eine Pause. Mit entzündungshemmenden oder schmerzstillenden Medikamenten weiter zu trainieren kann für die Gelenke schwerwiegende Folgen haben. Langsam starten Gerade nach Operationen oder langen Bewegungspausen ist ein sanfter, kontrollierter Start ratsam. Gehe ich meine Bewegungslust sanft an, unterstütze ich die Belastbarkeit meiner Gelenke.

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AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Mit Stein kollidiert

Junger Rotfuchs: Raus aus dem dunklen Bau an die wohltuende Frühjahrssonne.

FOTO: ROLF KARRER, WAHLEN

ZWINGEN. WoS. Am letzten Samstagmorgen verursachte ein Personenwagenlenker in Zwingen einen Selbstunfall. Der 22-jährige Personenwagenlenker fuhr auf der Passwangstrasse Richtung Zwingen. Kurz vor der Einmündung Allmendweg geriet der Personenwagenlenker über den rechtsseitigen Fahrbahnrand hinaus und kollidierte frontal mit einem grossen Stein. Nach dem Aufprall wurde das Fahrzeug auf die Strasse zurückgeschleudert und kam dort zum Stillstand. Personen wurden bei diesem Selbstunfall nicht verletzt. Die ausgelaufenen Flüssigkeiten konnten durch die Feuerwehr aufgenommen und fachgerecht entsorgt werden. Das massiv beschädigte Fahrzeug musste durch einen Abschleppdienst geborgen und abtransportiert werden.

Brandausbruch an der Birs

BÄRSCHWIL

BREITENBACH

L AUFEN

Helikoptereinsatz zur 50 neue Arbeitsplätze Alle Ampeln auf grün Waldbrandbekämpfung WoS. Der Business Park Oberbaselbiet/ WoS. Die Kreisschule Thierstein West, Laufental/Thierstein blickt auf ein weiteres bedeutendes Geschäftsjahr zurück. Insgesamt wurden in den vergangenen zwei Jahren über 100 Erstgespräche geführt, 25 fundierte Businesspläne erarbeitet und 50 neue Arbeitsplätze im Kanton Basel-Landschaft geschaffen. «Diese Zahlen zeigen, dass Nachfrage und Bedürfnis nach Firmengründungen gross sind und das zweistufige Vorgehen des Business Parks der richtige Weg ist», so der Geschäftsführer Thomas Bretscher. In einem Erstgespräch wird abgeklärt, ob die Geschäftsidee erfolgsversprechend und zielführend ist. In einem zweiten Schritt wird mit Fachpersonen ein Businessplan erstellt. Die Stiftung Business Park leistet damit einen wichtigen Beitrag für die regionale Wirtschaft. Ohne Unterstützung durch die öffentliche Hand und durch Partner aus der Privatwirtschaft wäre dies nicht möglich.

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WoS. In Bärschwil musste zur Bekämpfung von einem Waldbrand der Helikopter eingesetzt werden. Am Sonntag kurz nach 12 Uhr wurde der Kantonspolizei Solothurn ein Waldbrand in Bärschwil gemeldet. Zur Bekämpfung des Feuers im Gebiet Riseten/Roti Flue standen Angehörige der Feuerwehren Fringeliberg, Liesberg, Breitenbach und Laufen im Einsatz. Weil das betroffene Gebiet teilweise schwer zugänglich ist, musste zudem ein Löschhelikopter eingesetzt werden. Dank gut koordiniertem Einsatz konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und schliesslich vollständig gelöscht werden. Die Schadenfläche betrifft zirka einen Quadratkilometer. Aufgrund der aktuell trockenen Waldböden ist im Umgang mit Raucherwaren und Feuerstellen grosse Vorsicht geboten, ermahnt die Polizei.

welche seit 2009 als geleitete Schule zertifiziert ist, wurde in der Zeit vom 01./02. Dezember 2020 einer externen Schulevaluation unterzogen. Der Schlussbericht liegt nun vor. In allen geprüften Bereichen hat die Schule gut abgeschnitten. Grundlage für die Evaluation waren einerseits Schüler-, Eltern- und Lehrpersonenbefragungen in Form von Fragebogen und andererseits Gesprächsrunden mit den selben Personenkreisen sowie der Schulleitung, dem Sekretariat und der Aufsichtsbehörde. Die externe Evaluation erfolgte durch die Fachstelle externe Schulevaluation der Pädagogischen Hochschule FHNW. Der Kreisschule Thierstein West wird attestiert, dass die Teilautonomie der Schule gewährleistet ist, damit die Schule an ihrer eigenen Entwicklung selbständig weiterarbeiten kann.

LIESBERG. WoS. Am Samstagabend kam es an der Birsböschung in Liesberg zu einem Brandausbruch. Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen. Dank dem schnellen Einsatz der zuständigen Feuerwehr konnte der Brand rasch eingedämmt und gelöscht werden.

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In der Schule Streiche spielen, Leute beobachten, ohne dass sie es merken oder beim UNO spielen schummeln: Ab und zu einfach mal unsichtbar sein, wäre wirklich megacool! Genau das geschieht mit Tilda, als sie an einer Blume aus dem geheimnisvollen Garten des Nachbarn riecht: Schwupps – ist sie nicht mehr zu sehen. Natürlich will Tildas Freundin Anni sofort auch eine Unsichtbar-Blume und so schleichen sich die beiden noch einmal in Nachbars Garten, um eine zu stibitzen. Der Gartenbesitzer aber passt gut auf die kostbaren Pflanzen auf – und für die beiden Freundinnen beginnt ein Abenteuer, in dem nicht nur viele magische Blumen vorkommen, sondern auch der Gärtner Herr Bovist, ein Gauner namens Gunnar oder der fiese Lukas. Die ersten drei Bände dieser spannenden neuen Buchreihe der Kinderbuchautorin Nelly Möhle stehen bei uns in der Kinderbuchabteilung bereit zur Ausleihe, weitere erscheinen demnächst. Und – psst! – wer weiss: vielleicht wachsen im Garten eurer Nachbarn ja ähnliche Zauberblumen? Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch

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