102_2021

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 102 I 175. Jahrgang I Freitag, 31. Dezember 2021

Böller und Raketen

Feuerwerks-Fans kommen in Affoltern an zwei Verkaufsstellen auf ihre Kosten. > Seite 3

Austausch als Gewinn Religionspädagogin Corinne Kunz freut sich über erfrischende Begegnungen. > Seite 4

«Progressiv sein»

Gaby Vanetta wird sich als Präsidentin der Kirchenkommission Hedingen engagieren. > Seite 5

Falsche Polizisten

Diese Woche häuften sich im Bezirk Meldungen zu Aktivitäten von Telefonbetrügern. > Seite 7

Innehalten und staunen

Z

Lärmbelastung bleibt Häufig fahren Töffpiloten und Autofahrende solcherart über die Buchenegg, dass übermässig Lärm produziert wird. Die Kantonsregierung plant keine Massnahmen. Drei Kantonsräte, darunter Thomas Schweizer (Hedingen), wollten vom Regierungsrat wissen, welche Massnahmen er gegen die Lärmbelastung an der Bucheneggstrasse plane. In ihrer Antwort schreibt die Kantonsregierung zwar, der von rücksichtslosen Verkehrsteilnehmenden unnötigerweise verursachte Lärm wirke sich störend aus. Eine Lärmsanierung stellt sie aber keine in Aussicht, da die übers Jahr verteilten durchschnittlichen Lärmimmissionsgrenzwerte nicht überschritten würden. Und da es keine Unfallschwerpunkte auf der Bucheneggstrasse gebe, sei eine Temporeduktion aus Umweltschutzgründen schwer zu begründen. Der Bundesrat erarbeite zurzeit ein Massnahmenpaket gegen Lärm im Strassenverkehr. (sts)

> Bericht auf Seite 3

Der fortwährende Wandel alles Lebendigen Nicht genug also, dass uns das Virus an Leib und Leben bedroht, es wirkt auch als zwischenmenschlicher und innerfamiliärer Spaltpilz. Und hat eine Eigenschaft, die wir in anderem Zusammenhang oft lobend erwähnen: Es wandelt und verändert sich. So, wie das Leben überhaupt in stetem Wandel ist, seit es einfache und komplexe, kurz- und langlebige Lebewesen gibt auf unserer Erde, die sich den unterschiedlichen Lebensräumen angepasst haben und dies laufend weiter tun. Ein Wandel, zu dem das Sterben und Aussterben ebenso gehört, wie das Ausschlüpfen und Geborenwerden und das Entstehen neuer Lebensarten. Wohl die meisten der bisher entdeckten Arten von Lebewesen sind wissenschaftlich beschrieben. Es ist erforscht, mit wem sie verwandt sind, woher sie stammen und weshalb die einen bereits verschwunden sind. Aber das eigentliche Wesen des Lebens können wir nicht (restlos) ergründen.

Was ist das Leben und woher kommt es? Das Leben ist einfach da. Es ist ein Wunder, Schöpfungswunder. Uns geschenkt in grosser Fülle und Vielfalt. Es lässt sich beschreiben, was zu ihm gehört. Aber dies bleibt eine Annäherung. Da fehlt immer noch etwas, etwas Entscheidendes. Was das Leben-an-sich ist, bleibt offen. Uns bleibt das Staunen. Staunen verstan-

> Berichte auf Seite 15 ANZEIGEN

Sind Ihre Prognosen fürs 2022 hochfliegend? Weekend mit Jugendlichen im Haus «Mösli», Hintere Buchenegg, Juni 2021. (Archivbild Susanne Sauder) den als eine Mischung aus Stehenbleiben und Schauen, Innehalten und Bewundern, mit allen Sinnen wahrnehmen und dabei wissen, dass da mehr ist als das sinnlich Wahrnehmbare. Staunen verstanden als Andacht, dem Glauben verbunden und dem Himmel nahe. Eine Prognose, die ich für das Jahr 2022 wagen würde: Staunen vermag uns Glück zu schenken. Gefühle des

Fusionierte Gemeinde startet morgen Samstag

Beim «Vorprojekt KG+ Bezirk Affoltern» waren 2016 noch alle 13 reformierten Kirchgemeinden des Bezirks am Verhandlungstisch. Obfelden, Knonau und Stallikon-Wettswil klinkten sich im Laufe des Fusionsprozesses aus, im Juli 2020 schliesslich auch noch Kappel. In den neun verbliebenen Gemeinden Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil kam der Zusammenschlussvertrag zur regionalen Kirchgemeinde im September 2020 an die Urne. 4186 Ja- zu 1670 Nein-Stimmen, so das damalige Verdikt. Ein halbes Jahr später resultierte ein ebenso deutliches Ja zur neuen Kirchgemeindeordnung und wiederum ein

Niels Hintermann hat sich im Abfahrts-Weltcup zum Medaillenfahrer gemausert. Und Die Skiakrobaten Noé Roth und Pirmin Werner standen schon zweimal gemeinsam auf dem Podest – Olympia kann kommen. In fünf Wochen sollen sie beginnen, die Olympischen Winterspiele in Peking. Das Knonauer Amt wird an diesem sportlichen Grossanlass stark vertreten sein. Niels Hintermann vom Skiclub Hausen hat mit seinen zwei Podestplätzen im Weltcup bewiesen, dass mit ihm zu rechnen sein wird, wenn am 6. Februar die Abfahrts-Medaillen vergeben werden. Gleiches gilt in der Skiakrobatik für Noé Roth und Pirmin Werner. Die beiden Athleten der Mettmenstetter Freestyle Company Jumpin standen diesen Winter sogar schon zweimal gemeinsam auf dem Podest. (tst.)

Letzter Tag für neun Kirchgemeinden Für neun Kirchgemeinden endet heute Freitag ihre eigenständige Geschichte mit dem Start der fusionierten Kirchgemeinde Knonauer Amt per 1.1.2022.

Damit der Körper mehr Fett verbrennt, benötigt er mehr Muskeln. > Seite 9

Bereit für die Winterspiele

Prognosen für das Jahr 2022 – Gedanken von Pfarrerin Susanne Sauder ufälligerweise stosse ich auf eine in meinen Unterlagen gespeicherte Computer-Datei mit dem Titel «NZZ Folio Prognose Toto» mit 18 Fragen für das Jahr 2018. Neugierig lese ich sie (hier einige davon): Wird Donald Trump Ende 2018 noch im Amt sein? – Kommt es zu einer Grippe-Pandemie? – Wird ein Schweizer Start-up 2018 zum Überflieger? – Werden Hacker 2018 ein Supervirus freisetzen? – Kann man 2018 am Kiosk mit Bitcoins bezahlen? – Kommt 2018 die Impfung gegen Alzheimer? – Werden wir 2018 ausserirdisches Leben finden? – Wird der Sommer 2018 heisser als der Hitzesommer 2003? etc. Einige Fragen haben sich in der Zwischenzeit eindeutig beantwortet oder bleiben weiterhin offen, andere belustigen oder beunruhigen uns, und nochmals andere fordern unseren Blick in die Zukunft heraus. Doch bereits die Zweite bleibt uns vier Jahre später womöglich im Hals stecken: Kommt es zu einer Grippe-Pandemie? Die Fragen eines Prognose Toto 2022 würden sicher sehr anders lauten. Womöglich kämen sie weniger leichtfüssig daher und hätten einen ernsteren Unterton. Die letzten Monate mit dem Virus haben ihre Spuren überall hinterlassen. Wir haben unzählige Fakten und Meinungen dazu gehört, haben uns Kenntnisse angeeignet in einem Gebiet, das uns im Alltag vorher kaum tangierte und stellen vielleicht ernüchtert fest: Letztlich hat es uns als Gesellschaft mehr auseinandergebracht als miteinander verbunden.

Fit werden

halbes Jahr später wurde die neunköpfige Kirchenpflege um Sibylle Gloor gewählt. Sie durfte gleich den neuen Kirchgemeindeschreiber Simon Plüer begrüssen, der sein Amt Anfang Oktober angetreten hat. Der jüngste Meilenstein war dann am 7. Dezember das Ja zum ersten Budget. Auch wenn gerade mal 55 Stimmberechtigte – bei gut 10 000 betroffenen Kirchensteuerpflichtigen – an diese wichtige Kirchgemeindeversammlung in Ottenbach fanden. Morgen Samstag nimmt die Kirchgemeinde Knonauer Amt nun offiziell den Betrieb auf. Damit verschwinden auch die bisherigen neun lokalen Kirchgemeinden. Der «Anzeiger» hat dies zum Anlass genommen, bei Direktbetroffenen aus diesen neun Gemeinden nachzufragen, was sie von der fusionierten Kirchgemeinde erwarten und was sich für sie persönlich mit dem Zusammenschluss ändert. (tst.)

> Stellungnahmen auf Seite 4 und 5

Glücks und des Danks über das Leben, das einfach da ist, uns und allen anderen Geschöpfen geschenkt. So wünsche ich Ihnen fürs kommende Jahr viele Momente zum Staunen – über das sich wandelnde Leben, und was es Ihnen in den kommenden 365 Tagen alles zeigen und schenken möge. Susanne Sauder, Pfarrerin in Bonstetten

Zwei neue «Brocki» für Affoltern Heute Freitag schliesst das Brockenhaus der Heilsarmee. Im Februar und April eröffnen aber im Stadtzentrum zwei neue Läden. Für Ämtler «Brocki»-Fans bedeutet der nahende Januar in diesem Jahr eines: Entzug. Nach mehr als 20 Jahren schliesst die Heilsarmee ihr Brockenhaus an der Zwillikerstrasse. Die Ware wird nach Baar geschafft, wo im Frühling eine grössere Brockenstube eröffnen soll. Lange steht der Bezirkshauptort jedoch nicht ohne Brockenhaus da: Ab Februar begrüsst Mirjam Rhyner ihre Kundinnen und Kunden am Fabrikweg 9. Dort wagt sie nun den Schritt in die Selbstständigkeit, nachdem sie zuvor bei der Heilsarmee angestellt war. Ebenfalls etwas wagen will Jana Kunz: Auch sie eröffnet ein Brockenhaus, und zwar am Breitenweg 14. Dort konnte sie ein Haus zur Zwischennutzung mieten. Ihr Sortiment wird sie auf drei Stockwerken präsentieren, der Start ist im April geplant. (lhä)

> Bericht auf Seite 7

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Ein weiteres herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende zu. Geschätzte Leserinnen und Leser, Inserentinnen und Inserenten, an dieser Stelle bedanken wir uns recht herzlich bei Ihnen für Ihre Treue und die gute Zusammenarbeit. Die Redaktion und der Verlag wünschen allen einen guten und gesunden Start ins neue Jahr.

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerung.

Josef Müller

23. Februar 1934 bis 26. Dezember 2021

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Im Alter von 82 Jahren habe ich mein Lebensziel erreicht. Ich möchte euch allen, die ihr mich ein Stück meines Lebensweges begleitet habt, für all die Liebe, Freundschaft und Verständnis, aufrichtig danken.

Wir vermissen dich: Josef Müller jun. Sandra und Ueli Müller Janick Müller Ramon Müller Verwandte und Freunde

Bauprojekte

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Liebe Freundinnen, Freunde und Bekannte

Lebensfreude, Wille und Liebe prägten dein Leben.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Todesanzeige

Traurig, aber dankbar für die gemeinsame Zeit nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Grosspapi und Götti.

Danken möchte ich aber auch all denen, die mich durch Schmerzen zu neuen, tieferen Erkenntnissen kommen liessen. «Man soll nie, auch unter den schmerzlichsten Lebensverhältnissen, an die Unmöglichkeit glauben, dass sie sich jemals wieder heller gestalten können. Glaube doch niemand, dass die ewigen Sterne selbst ausgelöscht seien. Sie leuchten noch über den Wolken. Und alles Leiden ist nur Gewölk. Es entspinnt sich und zerrinnt.»

Besonders danken wir Frau Dr. D. Wegener und dem SeniorenMittagstisch-Team Bonstetten. Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 7. Januar 2022 um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten statt. Im engen Familienkreis nehmen wir in der katholischen Kirche Bonstetten bei einer Abdankungsfeier Abschied.

Heinrich Zschokke

Ich grüsse euch alle ein letztes Mal.

Anstelle von Blumen unterstütze man im Sinne des Verstorbenen das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Zürich, IBAN CH41 0900 0000 8000 2495 0.

Peter Weiss

Walchwil, 28. Dezember 2021

Es werden keine Leidzirkulare versandt. Aufgrund der aktuellen Situation fand der Abschied im engsten Familienkreis statt. Wer möchte, gedenke dem Pestalozzidorf in Trogen, Postkonto 90-7722-4.

Traueradresse: Josef Müller jun., Chapfstrasse 37, 8906 Bonstetten

ABSCHIED Wir trauern um unser langjähriges Aktivmitglied

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Lothar Rentsch

Maschwanden

Wir behalten ihn als liebenswerten Kameraden in guter Erinnerung, denn nicht nur seine Stimme im Bass wird uns nun fehlen.

Berchtoldstag, 2. Januar 2022

Seiner Familie sprechen wir unser tiefes Beileid aus.

Geöffnet 14 bis 17 Uhr

Bauherrschaft: Franziska und David Buholzer, Ausserdorfstrasse 14, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Dachsanierung, Vers.-Nr. 52, Ausserdorfstrasse 14, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 867, Zone: Kernzone

11. März 1932 – 22. Dezember 2021

Sängerbund am Albis Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 5. Januar 2022 um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt (es gilt in der Kirche Zertifikats- und Maskenpflicht).

Wechselausstellung: Licht − einst und heute Führungen für Gruppen nach Vereinbarung: Telefon 044 767 05 55

Maschwanden Bauherrschaft: Maria Vonwil, Bahnhofstrasse 19, 5642 Mühlau Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Photovoltaikanlage auf Garagendach (Vers.-Nr. 167), Ausserdorfstrasse 17, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1011, Zone: Kernzone

Erneuerungswahl der Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2022–2026 Definitive Wahlvorschläge Nach Ablauf der zweiten Frist für die Erneuerungswahl der Mitglieder der Reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2022–2026 liegen folgende definitive Wahlvorschläge vor: Name, Vorname

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

Affoltern am Albis

bisher neu

Blum Dominik

Zimmermann

1995

Bachstr. 12

Wichtrach BE

neu

Am 24. Dezember 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Durler-Steiger Gabriella

pensioniert

1953

Hölibachstr. 2

Engelberg OW

neu

Jacobje Wubs

Kutassy Christoph

Dipl. Architekt ETH

1965

Morgenhölzlistr. 72

Niederglatt ZH

bisher bisher

Pfeifer Jürg

PPM dipl. Oek.

1954

Schwerzimattstr. 46

Zürich

geboren am 17. Februar 1968, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Schori von Euw Marlise

pensioniert

1943

Alte Landstr. 27

Schwyz

neu

31. Dezember 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

1966

Schürweidstr. 43

Schangnau BE

bisher

Zanoli-Beutler Regula

1965

Schürweidstr. 3

Buchholterberg BE

neu

Bonstetten

Wittwer Gabriela kaufm. Angestellte

Partei

EVP

Name, Vorname

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

bisher neu

«Josef» Fridolin Müller

Kutassy Christoph

Dipl. Architekt ETH

1965

Morgenhölzlistr. 72

Niederglatt ZH

bisher

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Am 26. Dezember 2021 ist in Bonstetten gestorben:

Bestattungsamt Bonstetten

Canzoni e Sonate

Festliche Musik des Frühbarocks mit Werken von Banchieri, Cima, Picchi u.a.

Ensemble Il desiderio

Präsident:

geboren am 23. Februar 1934, von Glarus Nord, wohnhaft gewesen Chapfstrasse 37, Bonstetten.

Musik und Wort r zum Neuen Jahr Samstag, 1. Januar 2022 17.15 Uhr im Klosterkeller

Partei

Die Urnenwahl wird am 27. März 2022 durchgeführt. In Anwendung von Art. 6 der Kirchgemeindeordnung i. V. m. § 55 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die politischen Rechte wird ein amtlicher Wahlzettel verwendet, der die vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge enthält. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herr Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

Kloster Kappel 8926 Kappel am Albis Tel. 044 764 88 10 | info@klosterkappel.ch www.klosterkappel.ch ww


Bezirk Affoltern

Rüsten gegen Omikron Die Corona-Fallzahlen sind in der Schweiz in den letzten beiden Wochen wieder deutlich gestiegen und schneller als erwartet ist Omikron bereits die dominante Virusvariante. Das haben die wissenschaftlichen Experten des Bundes am Point de Presse vom vergangenen Dienstag mitgeteilt. Patrick Mathys, Leiter Krisenbewältigung im Bundesamt für Gesundheit (BAG) warnte vor sehr hohen Fallzahlen und einer grossen Belastung der Spitäler. Aktuell werden fast 40 Prozent der Intensiv-Pflegeplätze durch Covid-Patienten belegt – Tendenz steigend. Eine optimale Versorgung aller Patienten sei unter diesen Bedingungen nicht mehr gewährleistet, so Mathys. Nach wie vor entscheidend in der Bekämpfung der Pandemie seien das Impfen, Testen, Maskentragen und Lüften in Innenräumen sowie die Reduktion von Kontakten, hielt Tanja Stadler, ETHProfessorin und Leiterin der Corona-TaskForce, fest. Weitergehende Massnahmen als die bisherigen werde es zurzeit nicht geben, twitterte Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch. Der Bundesrat wolle genauere Daten zur Gefährlichkeit von Omikron abwarten. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Eine Jubilarin und zwei Jubilare wohnen in Affoltern, sie alle sind in den ersten Tagen des Jahres 1942 geboren worden: Am Neujahrstag kam Alfonso Braiotta auf die Welt. Sicher ein glücklicher Jahresbeginn für ihn und seine Eltern! Morgen Samstag, 1. Januar, jährt sich dieser Glückstag zum 80. Mal. Am Sonntag, 2. Januar, feiert Erika Brederoo ihren 80. Geburtstag und am Montag, 3. Januar, Emil Gremaud. Herzliche Gratulation Ihnen allen, nur das Beste im neuen Lebensjahrzehnt und allen Feiernden es Guets Neuis!

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 31. Dezember 2021

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Regierung unternimmt vorerst nichts gegen störenden Lärm Keine Temporeduktion auf der Bucheneggstrasse vorgesehen Viele Auto- und Töfffahrende sind auf der Bucheneggstrasse massiv zu schnell unterwegs und produzieren viel Lärm. In ihrer Antwort auf eine Anfrage aus dem Kantonsrat stellt die Zürcher Regierung aber keine Abhilfe in Aussicht. Von stefan schneiter Die Bucheneggstrasse ist nicht nur die kürzeste Verbindung zwischen Stallikon und Langnau für Auto- und Töfffahrende, sondern auch – zusammen mit der Albisstrasse – eine beliebte Rundraserstrecke für eine bestimmte Gruppe von Mobilisten, die mit ihrem Tun viel Lärm produzieren und Unfallgefahren provozieren. Im Sommer vor einem Jahr haben 94 Anwohnerinnen und Anwohner der Bucheneggstrasse deshalb eine Petition eingereicht, mit der sie Massnahmen gegen den aus ihrer Sicht zu lauten Motorenlärm forderten. Passiert ist seither wenig. Im September haben die drei Kantonsräte Thomas Schweizer (Grüne, Hedingen), Gabriel Mäder (GLP, Adliswil) und Davide Loss (SP, Thalwil) eine Anfrage «Lärmbelastung Bucheneggstrasse» eingereicht, um zu erfahren, wie sich der Regierungsrat zur Problematik auf den Kantonsstrassen stellt. Sie fragten nach Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, welche vonseiten der Kantonsregierung vorgesehen sind.

«Lärmsanierung nicht vorgeschrieben» Die nun von der Regierung vorgelegte Antwort zeigt: Es sind keine Massnahmen vorgesehen. Die Bucheneggstrasse sei eine der am wenigsten befahrenen Kantonsstrassen und die allgemeine Lärmbelastung sehr tief, schreibt der Regierungsrat, um dann aber festzuhalten: «Umso störender wirkt sich der von rücksichtslosen Verkehrsteilnehmenden unnötigerweise verursachte Lärm aus.» In diesem Sommer nahm das Tiefbauamt Lärmmessungen vor. Dabei zeigte sich,

dass an schönen Tagen jeder fünfte Personenwagen und jedes zehnte Motorrad massiv zu laut unterwegs war. Massnahmen dagegen sieht der Regierungsrat deswegen aber keine vor. Zwar büsse die Kantonspolizei Verkehrsteilnehmende, die sich nicht an Geschwindigkeitsbeschränkungen hielten und unnötigen Lärm verursachten. Ansonsten seien aber die kantonalen Möglichkeiten beschränkt, da dies primär Sache des Bundes sei. Eine Lärmsanierung sei «rechtlich nicht vorgeschrieben», da nicht die Lautstärke einzelner Fahrzeuge rechtlich relevant ist, sondern «Durchschnittswerte» über längere Zeiträume hinweg, welche auf der Buchenegg eingehalten würden. Zwei Unfallschwerpunkte auf der Bucheneggstrasse eine auf Gemeindegebiet Adliswil, eine auf Stalliker Boden – wurden saniert. Und so kommt die Regierung zum Schluss: «Da keine Unfallschwerpunkte mehr bestehen, ist eine Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit oder ein Überholverbot aus Sicherheitsgründen nicht erforderlich. Da die Immissionsgrenzwerte der Lärmschutzverordnung eingehalten werden, ist auch eine Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit aus Umweltschutzgründen schwer zu begründen.»

Ziel: Temporeduktion «Enttäuschend» nennt Kantonsrat Thomas Schweizer die Antwort der Regierung. Der Regierungsrat attestiere zwar, dass eine Lärmbelästigung bestehe, doch da man diese über das ganze Jahr hinweg rechnerisch mittle, sei diese aus seiner Sicht quasi irrelevant. «Die Regierung drückt sich und versteckt sich hinter Paragrafen. Sie hat aber ihre Möglichkeiten nicht ausgeschöpft. Man kann handeln, wenn man erkennt, dass ein Problem besteht, das man lösen muss. Sie tut das aber nicht.» So gibt es laut Schweizer keinen Grund, erst abzuwarten, bis es zu Unfällen komme, bevor man die Geschwindigkeit auf den beiden Strassen von 80 auf 60 km/h reduziere. Konkret können die drei Kantonsräte, welche die Anfrage eingereicht haben, wenig unternehmen. Als Nächstes ist in der Sache ein Gespräch im

Einige Mobilisten auf zwei und vier Rädern benutzen die Bucheneggstrassse gern als Raserstrecke und produzieren damit unnötigen Lärm. (Bild sts) Januar vorgesehen. Zu diesem werden sich Vertreter des Kantons sowie der Gemeinde Langnau treffen. Der Lead liegt laut Thomas Schweizer bei Langnau, da dort am meisten Menschen von den Lärmimmissionen betroffen seien. Stallikon und Hausen würden in der Folge auch mit einbezogen. An den Gesprächen will der Langnauer Gemeinderat Rolf Schatz, der sich in dieser Angelegenheit stark engagiert, den Vertretern des Kantons eine Temporeduktion von 80 auf 60 km/h vorschlagen, die Installation eines Lärmblitzers sowie von fix installierten Kameras, welche die Vorbeifahrenden filmen. Diese Kameras

könnten insbesondere gegen solche Fahrzeuglenkende zum Einsatz gelangen, die, wie Schweizer und Schatz unter Berufung auf Erfahrungen der direkt betroffenen Anwohner erzählen, an schönen Tagen mehrmals, mit der Stoppuhr über die beiden Passstrassen donnern. Definitiv Abhilfe schaffen bei der Lärmbelastung wird aber wohl erst Bundesbern. Der Bundesrat erarbeitet zurzeit ein Massnahmenpaket und wird dem Parlament Gesetzesänderungen vorlegen, um übermässige Lärmemissionen im Strassenverkehr einfacher und stärker sanktionieren zu können.

Mit Böllern und Raketen ins neue Jahr Feuerwerkverkauf am Kronenplatz und bei Jumbo in Affoltern Das Jahr 2022 naht. Für jene, die es mit Feuerwerk begrüssen wollen, gibt es in Affoltern zwei Verkaufsstellen. Einen Tag in ihrer Laufbahn als Feuerwerkverkäuferin wird Lisa Gasser nicht mehr vergessen: Es ist jener, als auf dem Kronenplatz ein Cabriolet mit Diplomatenkennzeichen vorfuhr. Das Ehepaar, das aus dem Auto stieg, war in Konsumlaune, es kaufte die tausendfränkige Feuerwerk-Batterie und anderes noch dazu. Im engen Cabrio würde der Transport allerdings schwierig, das ahnte auch Lisa Gasser, sodass sie den beiden spontan ihr Auto auslieh. Diplomatenbesuch ist dieses Jahr bisher ausgeblieben. Überhaupt, sagte Gasser am Mittwochnachmittag, sei es bisher ruhiger als in anderen Jahren. «Vielleicht sind die Leute nach einem weiteren Pandemie-Jahr nicht so feierwütig», werweisst sie. Oder aber es läuft, wie es auch in den vergangenen Jahren immer wieder gelaufen ist: Je näher der Silvesterabend rückt, desto mehr Kundschaft stöbert durch das Zelt. «Manchmal hatten wir den Lieferwagen schon wieder eingeräumt, als plötzlich noch

Leute kamen.» Lisa Gasser springt seit fast 20 Jahren als Verkaufsaushilfe ein. Früher im Geschäft von «Raketenwalti» Walter Baltisberger, nach seinem Tod nun für den neuen Anbieter. Besonders die Feuerwerksbatterien würden immer begehrter, sagt Gasser. Diese zündet man einmal, danach feuern sie zahlreiche Geschosse in den Himmel. Bei den Namen dieser Produkte liessen sich die Hersteller mal wieder nicht lumpen: Von «Magic Moments» über «Orient» und «Venus» bis hin zu «Cuba Libré» ist alles dabei. Auch Vulkane seien seit jeher sehr beliebt, gerade weil sie keinen Lärm machen. Anders ist das – Nomen est Omen – bei der «Horror-Knall»-Rakete. Solcherlei Produkte schafften es in den letzten Jahren jedoch immer weniger, die Gunst der Kundschaft zu gewinnen. «Viele haben Haustiere und möchten nichts, was chlöpft und tätscht», sagt Lisa Gasser. Andere wiederum verzichten der Umwelt zuliebe auf Knalleffekte. (lhä) Der Kauf von Feuerwerk auf dem Kronenplatz ist bis heute Freitag, 31. Dezember, von 10 bis 18.30 Uhr, möglich. Auch bei Jumbo ist heute von 8 bis 18 Uhr noch Feuerwerk erhältlich.

Verkauft seit fast 20 Jahren Feuerwerk: Lisa Gasser. (Bild Livia Häberling)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 31. Dezember 2021

«Als überzeugte Demokratin werde ich die neue Kirchgemeinde mittragen» Pfarrerin Susanne Sauder ist seit 17 Jahren in der Kirchgemeinde Bonstetten tätig und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den anderen Pfarrpersonen der reformierten Kirchgemeinde Knonauer Amt. Zu Beginn des KG+-Prozesses war ich sehr offen für die Ideen. Ich habe seit Jahren gesehen, dass sich die Kirche bewegen muss und fand es super, dass etwas passiert. Ich war der Meinung, dass wir handeln und redimensionieren müssen. Die Reformation war ein unglaublich innovativer Prozess und die reformierte Kirche hat sich über die Jahrhunderte immer wieder innovativ gezeigt, beispielsweise in Bezug auf Frauenrechte. In diesem Sinne war ich

Susanne Sauder, Pfarrerin in Bonstetten. (Bild Salomon Schneider)

der Meinung, dass wir die kleinen Kirchgemeinden reformieren müssen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Ich war bei meinen ersten Pfarrstellen immer im Team aktiv und habe die Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen Pfarrpersonen geschätzt. Ich freue mich deshalb besonders, wieder in einem Team zu arbeiten. Ich hätte mir auch vor KG+ bei den Säuliämtler Kirchgemeinden mehr Zusammenarbeit gewünscht, was leider nur punktuell passiert ist. Wenn alle in ihrem stillen Kämmerlein arbeiten und am Sonntag um 10 Uhr den Gottesdienst abhalten, gibt es wenig Austausch und noch weniger Innovation. Was mir letztlich gefehlt hat, war eine Alternative zur grossen Kirchgemeinde. Ich habe es bedauert, dass letztlich das Zusammengehen mit den beiden anderen reformierten Unterämtler Kirchgemeinden nicht mehr geprüft wurde; vielleicht noch mit Hedingen dazu. Die ganz grosse Kirchgemeinde hat mich nicht überzeugt. Ich hatte die Sorge, dass sie zu zentralistisch werden könnte, und ich hätte mir gewünscht, dass die Bevölkerung und die in der Kirche engagierten Menschen besser abgeholt würden. Schlussendlich haben sich die Mitglieder der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten jedoch klar für die Kirchgemeinde Knonauer Amt entschieden. Im ersten Moment hat mich dieses Resultat betroffen gemacht, ich war aber immer überzeugte Demokratin und werde die neue Situation mittragen und mich voll für ihren Erfolg engagieren. Wir haben für die neue Kirchenkommission Bonstetten neun Bewerbende, von 17 bis 74 Jahren und ich bin überzeugt, dass wir eine grosse Kirchen-

kommission bekommen, in der die Arbeit hervorragend aufgeteilt werden kann und wir uns auf gute Events und Theater fokussieren können. Bisher war die Arbeitsbelastung für die Kirchenpflegemitglieder sehr gross. Da sich die Kirchgemeinde Knonauer Amt um die administrativen Belange kümmert, können wir uns voll auf die Arbeit für und mit der Gemeinde konzentrieren. Mit der neuen Organisation werden wir auch neue Zeiten für die Gottesdienste ausprobieren und erhoffen uns, dass uns die Narrenfreiheit zugestanden wird, auch beim Gottesdienst innovativer zu werden. All unsere Mitarbeitenden leisten hervorragende Arbeit. Die Steckenpferde der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten sind jedoch unsere Sozialdiakone Jeremy Notz und Ilona Stirnimann. Sie schreiben immer wieder Theater, die sie mit unseren Jugendlichen aufführen und so einen generationenübergreifenden Zusammenhalt in der Kirchgemeinde schaffen. Mit der neuen Kirchgemeinde können wir hoffentlich auch noch Jugendliche aus den anderen Gemeinden für das Projekt gewinnen. Theater bringen einen super Zusammenhalt, stärken das Selbstbewusstsein der Jugendlichen. So werden unsere Theater den Zusammenhalt der gesamten Kirchgemeinde Knonauer Amt stärken. Als weiteres Projekt haben wir damit begonnen, den Kirchengarten neu zu beleben, mit Kulturevents, Gartenhäuschen, einer Feuerschale und Bänken. Der Kirchengarten soll ein besinnlicher Begegnungsort mitten im Dorf sein und Platz für Gemeinschaft in all ihren Formen sein. Aufgezeichnet von Salomon Schneider

«Für mich persönlich ändert sich nichts» Ganz viele Freiwillige bereichern mit ihrem Einsatz das Leben in den Kirchgemeinden. Eine von ihnen ist Irene Studer, die in Maschwanden das «Fiire mit de Chliine» mitorganisiert. Zusammen in einem Team von drei Personen organisiere ich neun Mal im Jahr den Gottesdienst «Fiire mit de Chliine», mit den kleinsten bis fünf Jahre alten Kirchenmitgliedern. Wir singen, erzählen und basteln zu einem Thema. Zum Schluss gibt es jeweils im Pfarrhaus frischen Zopf und etwas Feines zum

Trinken. Jeden dieser Morgen empfinde ich als ein ganz besonderes schönes Erlebnis – strahlende Kinderaugen bedeuten für mich stets etwas Wunderbares. Ich erwarte, dass trotz der Fusion die Kirche im wahrsten Sinne des Wortes im Dorf bleibt. Ich hoffe auch, dass sich gewisse Synergien ergeben und diese genutzt werden. Für mich persönlich und meine freiwillige Arbeit ändert sich durch den Zusammenschluss nichts. Aufgezeichnet von Martin Mullis

Irene Studer, Freiwillige Arbeit, Maschwanden. (Bild Martin Mullis)

Im Herbst 2020 habe ich in der Kirchgemeinde Aeugst als Mitarbeiterin Katechetik begonnen. Jetzt bin ich für den Club 4 – das ist der Unterricht für die 4.-Klass-Kinder – und die JuKi zuständig. Die JuKi ist die Jugendkirche für die 5. bis 8. Klasse. Die Anlässe für die Kinder der 5. Klasse werden im kleinen Rahmen hier in Aeugst durchgeführt. Ab der 6. Klasse finden die Treffs zusammen mit der reformierten Kirche Affoltern statt. Diese regionale Zusammenarbeit bringt Mehrwert. Als Team können wir mehr Anlässe zu verschiedenen spannenden Themen an unterschiedlichen Wochentagen anbieten. Die Jugendlichen können sich dann gemäss ihrem persönlichen Interesse anmelden. Ich finde es grossartig, die Kinder ein Stück auf ihrem Glaubens-

weg zu begleiten und mit ihnen Gott, den christlichen Glauben und die Kirche zu entdecken. Ich mache mit ihnen immer wieder besondere und berührende Erfahrungen. Eindrückliches Erlebnis war der Sonnenaufgang mit den 6.-KlassKindern frühmorgens auf dem Hochwachtturm. Wir sangen «Laudato si»

Corinne Kunz, Mitarbeiterin Katechetik, Aeugst. (Bild Marianne Voss)

Kirchgemeinde Knonauer Amt: Stimmen zum Zusam Die neue Kirchgemeinde Knonauer Amt startet per 1. Januar 2022. Damit endet heute Freitag auch die Eigenständigkeit der Kirchgemeinden Aeugst, Affoltern, Bonstet-

ten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil. Was bedeutet das für die Menschen, die sich in diesen Gemeinden engagieren?

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«Es war wichtig, dass die Gem entscheiden konnten» Hans Asper hat den KG+-Prozess geleitet und wird sich künftig in der Affoltemer Kirchenkommission engagieren. Ich bin seit sieben Jahren in der reformierten Kirchenpflege aktiv und werde mit Pia Kinner die Co-Leitung der reformierten Kirchenkommission Affoltern übernehmen. Ein Engagement in der reformierten Kirchenpflege Knonauer Amt habe ich bewusst ausgeschlossen, da es mir wichtig erscheint, dass vor allem neue, unverbrauchte Kräfte den Aufbau dieser neuen Kirchgemeinde prägen. Der Weg zur Kirchgemeinde Knonauer Amt war für mich sehr bereichernd und spannend, aber auch lange und intensiv. Ich war 2014 an einer Tagung der Landeskirche im Kloster Kappel, an der KG+ Thema war. 2015 ist an einer Bezirksversammlung der Säuliämtler Reformierten jemand aufgestanden und hat gemeint, nach langem Reden um einen Zusammenschluss sei nun die Zeit zum Handeln gekommen. Eigentlich hatte die reformierte Gemeinde Affoltern als grosse Kirchgemeinde in diesem Moment einen Zusammenschluss noch nicht nötig. Wir wollten jedoch für die nächste kirchliche Generation denken und handeln. Eine Mitwirkung von Affoltern von Beginn an würde es uns zudem erlauben, den Zusammenschluss mitzugestalten. Deshalb hatten wir uns in der Kirchenpflege von Affoltern für diese «Reformation» der Kirchgemeinden eingesetzt. Ich habe den Prozess sehr gerne begleitet, selbst wenn das Vorhaben für mich sehr aufwendig war. Entlastend war für mich die kompetente und effiziente Unterstützung durch den externen Projektleiter und besonders bereichernd war, dass ich zahlreiche

Hans Asper will in der reformierten Kirchenkomm «wir das Standbein pflegen und mit dem Spielbe engagierte Menschen aus den anderen reformierten Kirchgemeinden kennenlernen durfte, die ich ohne KG+ wohl nie kennengelernt hätte. Die Kirchgemeinden waren in der Vergangenheit sehr stark auf sich selbst fokussiert, im Verlaufe des Prozesses sind sie sich jedoch deutlich nähergekommen. Alle Kirchgemeinden haben ihre Stärken und ihre Schwächen. Mit der Kirchgemeinde Knonauer Amt wird es nun möglich, dass wir gegenseitig von den Stärken aus allen Orten in der gesamten Kirchgemeinde profitieren können. Der Zusammenschluss ist nur deshalb erfolgreich zustande gekommen, weil die Kirchenpflegen, Pfarrpersonen und Mitarbeitenden der neun Gemeinden, die nun die

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«Religiosität neu erfinden» «

«Gewinnbringender Austausch» Corinne Kunz aus Aeugst arbeitet seit letztem Jahr im Bereich Religionspädagogik. Sie freut sich über die erfrischenden Begegnungen mit den Kindern und Jugendlichen. Von der neuen Kirchgemeinde erhofft sie sich einen motivierenden Austausch.

Aus neun Kirchgeme

und genossen anschliessend ein feines Zmorge am Feuer. Vor Weihnachten war ich am ersten JuKi-Treff der 5.-Klass-Kinder beeindruckt, wie liebevoll sie die mitgebrachten Wichtelgeschenke füreinander ausgesucht hatten und mit welcher Freude sie ihre JuKi-Schatzkisten verziert haben. Ein anderer schöner Weihnachtsmoment waren die Päckli, welche wir im Club 4 für Kinder in Osteuropa gepackt haben. Von der neuen, grossen Kirchgemeinde erwarte ich einen gewinnbringenden Austausch untereinander. Ich hoffe, dass wir gegenseitig von unserem Wissen, unseren Erfahrungen und Ideen profitieren können, und so die neue Kirchgemeinde im grossen Ganzen wie auch im Kleinen vor Ort wachsen kann. An meiner eigentlichen Arbeit wird sich wohl nicht viel verändern. Die Ansprechpersonen jedoch werden neu sein. Zudem bin ich auf den Konvent gespannt. Da werde ich viele neue Leute kennenlernen – ebenso im Sommer, wenn ich die Ausbildung zur Katechetin starte und mich nochmals in die Schulbank setze. Aufgezeichnet von Marianne Voss

Julie Vaucher ist neben der Kirche Ottenbach aufgewachsen. Als Vertreterin der jungen Generation will sie durch Kreativität und neue Ideen ihren Beitrag leisten. Meine Konfirmation war bereits schon vor einiger Zeit. Allgemein kann ich sagen, dass die Kirche in Ottenbach stets ein wichtiger Ort für mich war und immer sein wird. Zum einen, weil ich neben dem physischen Gebäude aufgewachsen bin und ich die Kirche wunderschön finde, zum andern, weil ich dort viel Zeit zugebracht und viel erlebt habe. Ein wichtiger Wendepunkt war für mich, als Elisabeth Pfarrerin in Ottenbach

Julie Vaucher, ehemalige Konfirmandin, Ottenbach. (Bild Martin Mullis)

wurde, da ich sie unglaublich schätze und sie frischen Wind in die Institution bringt. Mit der Kirchenfusion habe ich mich ehrlich gesagt nicht so gross auseinandergesetzt. Was ich weiss ist, dass die Kirche sich neu erfinden muss, sonst wird es mit ihr nicht mehr lange weitergehen. Veränderung ist unaufhaltsam und doch streben Menschen oft das Gewohnte an. Doch in der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, kreativ zu werden. Die Institution Kirche ist schon lange am Bröckeln, aber nur weil sie starr und stur bleibt. Würde sie sich äusserlich etwas lockern und einfach ihre Essenz, die wunderschöne Lehre über Gott, die Liebe, und einen Ort, wo alle zusammenkommen können, beibehalten, sähe ich eine Zukunft für sie. Durch die Fusion dürften mehr Leute zusammen kommunizieren, der Dialog wird diverser. Ich hoffe, dass so meine kreative Arbeit auf mehr Anklang trifft. Ich habe gemeinsam mit Pfarrerin Elisabeth Armingeon ein neues Format ins Leben gerufen, wo wir zusammen spazieren und sie sozusagen ihre Predigt im Gehen erzählt. Daraus entstehen kurze Videos, die man auf YouTube anschauen kann. Auch weitere filmische Projekte sind geplant. Das ist unser Weg, gerade in der von Restriktionen geprägten Zeit. Spiritualität zu den Menschen zu bringen und so zu zeigen, dass Religiosität sich durchaus neu erfinden darf, wäre das Ziel. Es muss nicht immer sonntags um 10 Uhr in der Kirche sein, es kann überall passieren, im Bus beim Heimfahren, am Abend vor dem Schlafengehen oder indem man jemand anderem das Video zeigt. Aufgezeichnet von Martin Mullis

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Bezirk Affoltern

meinden wird eine

Zusammenschluss

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Dieser Frage ist der «Anzeiger» nachgegangen und lässt auf dieser Doppelseite deshalb aus jeder der neun betroffenen Gemeinden jemanden zu Wort kommen:

Was sind ihre Aufgaben? Was erwarten sie von der fusionierten Kirchgemeinde? Und was konkret verändert sich für sie persönlich mit dem Zusammenschluss? (tst.)

Gemeindemitglieder

enkommission Affoltern dazu beitragen, dass m Spielbein Neues wagen». (Bild Salomon Schneider)

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alb die ardie

Kirchgemeinde Knonauer Amt bilden, sich im Prozess in Arbeitsgruppen, an Grossgruppenkonferenzen oder in Vernehmlassungen kritisch mitgestaltend engagierten, immer mit dem Ziel vor Augen, eine Kirchgemeinde zu werden und dennoch lebendige Kirchen in den Orten zu ermöglichen.

Neue Perspektiven der Mitwirkung Vor der Abstimmung zum Zusammenschluss war ich nervös. Im Kopf wusste ich zwar, dass wir eine gut durchdachte Vorlage mit breiter Mitwirkung erarbeitet hatten und die Stimmberechtigten bei solchen Vorlagen ihre Behörden in der Regel unterstützen würden. Einige Gegner waren jedoch

sehr aktiv. Schlussendlich hat die Bevölkerung die Anträge der Kirchenpflegen mit grosser Mehrheit unterstützt, was mich natürlich sehr gefreut hat. Nach der darauffolgenden Zustimmung zur Kirchgemeindeordnung haben wir nun mit der Annahme des Budgets Anfang Dezember auch die letzte Hürde genommen, damit die neue Kirchgemeinde Knonauer Amt am 1. Januar 2022 starten kann. Im Prozess war es sicherlich wichtig und richtig, dass die Bevölkerung über den Namen abstimmen konnte. So konnten in einer emotionalen Frage alle abgeholt werden. Dass diese Abstimmung wirklich durchgeführt wurde, war auf ebenso kontroverse wie sorgfältige Auseinandersetzungen innerhalb der Projektgremien zurückzuführen. Die Kirchgemeinde Knonauer Amt wird nun die gesamten administrativen Aufgaben bewältigen, und in den Kirchenkommissionen können wir uns voll auf die Gestaltung des kirchlichen Lebens konzentrieren. Das öffnet mir im Vergleich zur Tätigkeit als Kirchenpfleger neue Perspektiven der Mitwirkung. Die Erwartungen unserer Mitglieder an die reformierte Kirche sind äusserst unterschiedlich. Mit unseren bisherigen Angeboten gelingt es uns allerdings nur, die Erwartungen eines Teils unserer Mitglieder zu erfüllen. Wenn wir weitere Mitgliedersegmente erfolgreich ansprechen wollen, müssen wir immer wieder Neues wagen, ohne das Herkömmliche, Bewährte zu vernachlässigen. «Wir pflegen das Standbein und wagen mit dem Spielbein Neues» – ein Slogan einer Tagung der Landeskirche im Kloster Kappel bringt dieses Anliegen sehr treffend zum Ausdruck. Aufgezeichnet von Salomon Schneider

» «Kirche soll im Dorf bleiben»

nd gt. ch erhe mit deen der eaist sie ernz, iemne en der eift. in ns en en die ch Das ioen ass rf, nnnn en, ingt.

Rosmarie Bellmont ist seit 21 Jahren Sigristin in Rifferswil und kümmert sich darum, dass es den Menschen in den kirchlichen Räumen wohl ist. Sie hofft, dass die Kirche im Dorf bleibt. Seit 21 Jahren bin ich hier in der Kirchgemeinde Rifferswil als Sigristin tätig. Schon meine Mutter übte dieses Amt aus, indirekt habe ich es von ihr übernommen. Mein Pensum beträgt knapp 30 Prozent, und ich bin für die Kirche, den Aussenbereich mit der grossen Treppe und dem Lift sowie für die Räume im Kirchgemeindehaus Engel zuständig. Das heisst konkret: Ich erledige Reinigungsarbeiten, kümmere mich um Schmuck und Blumen, betreue Gottesdienste, Hochzeiten, Konzerte oder Abdankungen, pflege die Rabatten draussen, wische Blätter zusammen oder schaufle Schnee und organisiere auch den Chilekafi. Zusammenfassend heisst das: Ich sorge dafür, dass es den Menschen in unseren Räumen wohl ist. Wenn in der Adventszeit in der Kirche unsere wunderschöne Krippe mit den vielen grossen Figuren aufgestellt wird, ist das für mich jedes Jahr ein besonderes Highlight. Jetzt sind Maria und Josef im Stall, umgeben von den Hirten und den vielen Tieren. Die drei Könige werden auch bald ankommen. Als Sigristin erlebe ich natürlich auch herausfordernde oder heitere Situationen. An eine Episode erinnere ich mich gut, als vor einigen Jahren am Heiligabend-Gottesdienst der Sitz in der Kanzel brach. Es krachte und unsere Pfarrerin verschwand. Natürlich erschraken die Gottesdienstbesucher. Doch als sie wieder auftauchte und

nichts passiert war, mussten alle lachen. Wenn wir nun zur neuen, grossen Kirchgemeinde gehören, hoffe ich sehr, dass die Kirche doch auch weiter hier im Dorf bleibt und dass nicht plötzlich Angebote verschwinden. Was mich und meine Arbeit betrifft, wurde mir gesagt, werde sich nichts ändern. Davon gehe ich nun einmal aus. Meine Ansprechpersonen in Rifferswil bleiben ja dieselben, da sich die meisten Mitglieder der Kirchenpflege ab jetzt in der Kirchenkommission engagieren. Und auch unser Pfarrer ist immer noch derselbe. Er ist die Person, mit der ich bei meiner Arbeit natürlich oft Kontakt habe. Aufgezeichnet von Marianne Voss

Freitag, 31. Dezember 2021

«Dass alles Administrative zentral erledigt wird, finde ich gut» Brigit Homberger hat während 25 Jahren das Sekretariat der Kirchgemeinde Hausen geführt und viele Veränderungen miterlebt. Im Hinblick auf die neue Kirchgemeinde ist sie positiv eingestellt. Ende Februar wird sie pensioniert. Vor 25 Jahren begann ich, in Hausen ein Sekretariat für die Kirchgemeinde zu führen. Unsere Sigristin musste damals auch administrative Arbeiten erledigen, was sie ungern tat. Ich jedoch, als ausgebildete KV-Frau, tat das gerne. So entstand ein kleines Sekretariat, wo ich am Anfang vor allem für das Pfarramt tätig war. Im Laufe der Jahre kam dieses und jenes dazu, und auch die Kirchenpflege begann den Service des Sekretariats zu nutzen. Heute umfasst mein Job ein Pensum von knapp 15 Prozent. Ich führe die Mitgliederkartei, sortiere die Post, kontrolliere die Monatsrechnungen, betreue die Raumreservierungen, erledige Korrespondenz, Versände und E-Mails. Als ich anfing, steckte die EDV noch in den Kinderschuhen. Ich arbeitete mit einem Computer, der aber auch ab und

(Bild Marianne Voss)

zu mal den Dienst verweigerte. Internet und E-Mail gab es noch nicht. Ich musste mich während der vielen Jahre dauernd an die technischen Neuerungen anpassen, neue Betriebssysteme und Softwareanwendungen erlernen. Das fiel mir nicht immer leicht. Wenn ich zurückdenke, muss ich schmunzeln. Die Organisation des Sekretariats war verglichen mit heute ziemlich unprofessionell und sehr familiär. Am Freitag fand jeweils ein Kafichränzli statt, zusammen mit der Organistin und ein paar Mitgliedern. Im Hinblick auf die neue Kirchgemeinde bin ich persönlich positiv eingestellt, denn das Kirchenleben im Dorf wird sich nicht wesentlich verändern. Als Sekretärin finde ich es eine gute Lösung, dass nun alles Administrative zentral erledigt wird. Somit hat die Kirchenkommission Zeit, sich wirklich um das Leben in der Dorf kirche zu kümmern. Was die Zukunft von Hausen betrifft, habe ich ein gutes Gefühl. Wir haben hier viele engagierte Menschen. Für meine Arbeit hat die Fusion in den letzten Wochen nochmals einige Neuerungen mit sich gebracht. Ich musste mich zum Beispiel in das neue

Brigit Homberger, Kirchgemeindesekretärin, Hausen. (Bild Marianne Voss) Raumbelegungssystem einarbeiten. Ich bin noch bis Ende Februar hier, dann höre ich auf. Nicht wegen der neuen Kirchgemeinde, sondern, weil ich im Februar 64 und somit pensioniert werde. Es ist für mich der richtige Zeitpunkt zum Aufhören, obwohl ich es sehr spannend finde, ein Teil zu sein von all den Veränderungen. Aufgezeichnet von Marianne Voss

«Progressiv sein und etwas bieten» Gaby Vanetta wird sich als Präsidentin der Kirchenkommission Hedingen engagieren und freut sich auf das neue Kirchenleben in Hedingen, das Säuliämtler aus allen Gemeinden anziehen soll. Ich habe bereits zwölf Jahre in der reformierten Kirchenpflege Hedingen gewirkt und freue mich, zukünftig die Kirchenkommission präsidieren zu dürfen. Die letzten vier Jahre waren stark geprägt von KG+. Ich war immer offen für dieses Projekt, da Synergien genutzt werden können und das kirchliche Leben im Dorf bleiben kann. Es war jedoch ein Prozess, in dem verschiedenste relevante Stimmen laut wurden. Ich war der Meinung, dass die Vorteile einer bezirksweiten Kirchgemeinde überwiegen. Es gibt jedoch nichts rein Positives. Bei allen Veränderungen gibt es auch negative Effekte, die ausgehalten und abgefedert werden müssen. In den letzten Jahrzehnten wurde es immer schwieriger, engagierte Leute zu finden, die sich in der Kirchenpflege engagieren wollten. Mit der neuen Organisation können wir uns voll auf das kirchliche Leben im Dorf fokussieren. So nimmt die Arbeitsbelastung ab und die Motivation zu. Schlussendlich war der hervorragende Zusammenhalt in der reformierten Kirchgemeinde Hedingen für mich der Grund, weshalb ich mich als Präsidentin der Kirchenkommission zur Verfügung gestellt habe. Vor zwei Jahren ging das langjährige Pfarrehepaar Walter und

Gaby Vanetta, Präsidentin Hedinger Kirchenkommission. (Bild Salomon Schneider) Renate Hauser in Pension und wir konnten mit Ueli Flachsmann einen Pfarrer finden, der auch in der Jugendarbeit die hervorragende Vorarbeit seiner Vorgänger weiterführt und Visionen für alle Generationen mitbringt. Diesen Weg möchte ich in den nächsten Jahren weitergehen. Der Pfarrer ist auch Mitglied der Kirchenkommission und so können wir sehr viel gestalten. Hedingen ist seit Jahren bekannt für die musikalische Untermalung der Gottesdienste. Wir haben mit Anette Bodenhöfer eine hervorragende Organistin, die sich immer wieder Neues einfallen lässt. Sie ist sicher auch ein Grund, weshalb unsere speziellen Gottesdienste sehr gut besucht sind. Wir hoffen, zukünftig auch Musikbegeisterte aus anderen Gemeinden des Knonauer Amts anziehen zu können. Und natürlich werden wir

auch unseren Bettagsgottesdienst am Hediger Weiher weiterführen, der sehr beliebt ist und Festcharakter hat. Ziel ist es, das Bewährte weiterzuführen und gleichzeitig innovativ zu sein. Unsere Pfarrpersonen haben sehr viel mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet und sie abgeholt. Wenn wir progressiv sind und etwas bieten, gibt es vielleicht ja auch Menschen, die wieder in die reformierte Kirche eintreten. Wir arbeiten auch primär ökumenisch aktiv. Es sind schlicht und einfach alle willkommen und viele Freiwillige engagieren sich für unsere Aktivitäten. Mit der Freiwilligenarbeit ist es wie mit allem: Viele Freiwillige sorgen für ein gutes Programm und ein gutes Programm führt zu mehr Freiwilligen und besseren Veranstaltungen. Zukünftig gibt es in der Kirchgemeinde Knonauer Amt eine Fachstelle Gemeindeentwicklung. Von dort erhoffe ich mir Inputs und Konzepte für Angebote, die wir auch in Hedingen umsetzen können. Schlussendlich wollen wir alle Generationen mit guten, modernen Angeboten abholen. Unsere Mitglieder bringen hervorragende Ideen, von denen wir viele umsetzen werden. Gleichzeitig darf der kirchliche Hintergrund nicht vergessen gehen. Die christlichen Werte setzen auf Gemeinschaft und Gleichbehandlung aller. Dies ist der Kern des Glaubens, um den sich mein Engagement dreht. Zudem bin ich überzeugt, dass die Kirche hervorragende Antworten zu den Fragen einer immer komplexeren Welt bietet. Aufgezeichnet von Salomon Schneider

«Erweiterung des Fachwissens» Seit über fünf Jahren leitet Jana Weiss das «Ämtler Tandem». Vom Zusammenschluss erhofft sie sich auch engere Zusammenarbeit.

Rosmarie Bellmont, Sigristin, Rifferswil.

5

Meine Aufgaben sind vielfältig und abwechslungsreich. Eine Hauptaufgabe betrifft das «Ämtler Tandem», ein von der reformierten Kirche initiiertes, überkonfessionell angelegtes Projekt. Im Dorf beschäftige ich mich mit Altersarbeit, wie Kontakte mit Einsamen, Besuchsdienste, Gespräche und Vermittlungen. Regelmässig treffe ich bedürftige Personen zu Gesprächen. Eine alleinstehende Person dankte mir kürzlich herzlich für diese Unterstützung und zeigte sich überglücklich. Für mich war das ein sehr zufriedenstellendes Erlebnis. Wir sind vier Diakoninnen im Amt.

Der Zusammenschluss wird sicher eine Zusammenarbeit generieren und willkommene Synergien schaffen. Auch wird die engere Teamarbeit eine Erweiterung des Fachwissens ermöglichen. Natürlich dürften auch gewisse Abläufe vereinfacht zu bewerkstelligen sein. Veränderungen durch die Fusion werden mich nicht allzu sehr betreffen. Ich werde darauf achten, dass meine bisherige lokale Arbeit so optimal wie möglich weiter besteht. Natürlich werde ich mich bemühen müssen, künftig auch regionaler zu denken und zu handeln. Ich freue mich aber sehr auf neue inspirierende Kontakte und auf die Möglichkeit, meine persönlichen Ideen in ein erweitertes Netzwerk einzuspeisen. Aufgezeichnet von Martin Mullis

Jana Weiss, Sozialdiakonin, Mettmenstetten. (Bild Martin Mullis)


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Erneuerungswahlen der Rechnungsprüfungskommission sowie der Mitglieder der Sozialkommission für die Amtsdauer 2022–2026 Stille Wahl Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 7. Dezember 2021 sind nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen (bis 14. Dezember 2021) keine weiteren Personen zur Wahl vorgeschlagen worden.

SO 02. JAN CLARIGNA & FRIENDS S T R E I C H Q U A RT E T T

In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung sowie § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte sind vom Gemeinderat als wahlleitende Behörde am 21. Dezember 2021 als in stiller Wahl folgende Behörden gewählt erklärt worden:

Musik zum Berchtoldstag

16:00 Uhr

D O 0 6 . J A N C O L E T TA G E R H A R D S HOFFMANN

5 Mitglieder und Präsident/in der Rechnungsprüfungskommission

Jazz am Donnerstag

20:15 Uhr

Name, Vorname

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

b/n*

Partei

Heinemann Mirjam

Sachbearbeiterin Immobilien

1956

Alte Schulhausstr. 3

Zürich

b

FDP

Kleiner Ralph

Underwriting Manager

1968

Maschwanderstr. 8

Kappel a. A. ZH

b

SVP

Schmidhauser Hansjörg

Betriebsökonom

1951

Rebhaldenstr. 96

Zürich

b

parteilos portiert SP

von Ah Sacha

Treuhänder

1985

Wolserstr. 52

Obfelden ZH

n

parteilos

D O 1 3 . J A N S W I N G D E PA R I S

Wider Werner

pensioniert

1956

Löwenweg 10

Zürich / St. Gallen

n

SVP

20:15 Uhr

Kappel a. A. ZH

b

FR

20:15 Uhr

Underwriting Manager

1968

Maschwanderstr. 8

11:00 Uhr

FR SVP

Von Mettmenstetten nach Knonau

Jazz am Donnerstag

14. JAN 2050 – CLEVER VORGESORGT Von und mit Reeto von Gunten

20:15 Uhr

DO 20. JAN OLIVIERI JAZZ

3 Mitglieder der Sozialkommission Name, Vorname

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

b/n*

Partei

Bosshard Ursula

pensioniert/ Lehrerein

1954

Neugutstr. 7a

Flaach ZH

b

parteilos portiert SP

Intrass Esther

Kauffrau

1964

Maschwanderstr. 4

Obfelden ZH

n

parteilos portiert CVP

Weiss Jana

Sozialbegleiterin/FA Sozialdiakonin

1972

Rebhaldenstr. 92

Zürich

n

parteilos

20:15 Uhr

FR

2 1 . J A N M O D U S Q U A RT E T Jazz & Orientalische Musik

D O 2 7 . J A N R O B E RT O B O S S A R D NEW GROUP Jazz am Donnerstag

20:15 Uhr

FR

28. JAN ENNIO & IO

20:15 Uhr

Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten.

Erneuerungswahl der Mitglieder und des Präsidenten des Gemeinderates sowie des Schulpräsidenten und der Mitglieder der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2022–2026

Kompositionen von Ennio Morricone und Luciano Biondini

Wir sind ein erfolgreiches Sicherheitsunternehmen mit über 27 Jahren Erfahrung und mit rund 85 Angestellten. Unseren Hauptsitz haben wir in Wettswil am Albis.

Definitive Wahlvorschläge Nach Ablauf der zweiten Frist (Wahlausschreibung vom 7. Dezember 2021) für die Erneuerungswahlen der Mitglieder und des Präsidenten des Gemeinderates sowie des Schulpräsidenten und der Mitglieder der Primarschulpflege liegen folgende definitive Wahlvorschläge vor: 7 Mitglieder und Präsident des Gemeinderates sowie Schulpräsident

Jazz am Donnerstag

20:15 Uhr

*bisher/neu

Wir suchen per sofort oder nach Absprache:

Name, Vorname

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

b/n*

Partei

Caruso Diana

Inkassospezialistin

1981

Wolserstr. 20

Obfelden ZH

b

FDP

1974

Im Bächler 17

Zürich

b

SP

Egger Isabelle

Klassik – Jazz – Improvisation

SA 08. JAN NAHREISE X

Präsident: Kleiner Ralph

07. JAN CHOPIN VISIONS

Frick Daniel

Schreiner

1982

Wolserstr. 39

Obfelden ZH

n

parteilos

Gysel Markus

Infomatiker

1961

Alte Schulhausstr. 28

Wilchingen SH

n

EVP

Verantwortliche Personal und Administration (80–100%) Weitere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle finden Sie unter www.starco.ch.

Hinners Stephan

Bau-Projektleiter

1976

Hölibachstr. 122b

Obfelden ZH

b

parteilos

Kobel Christoph

Dipl. Elektroing. ETH

1961

Brunnenweg 16

Obfelden ZH/ Langnau i.E.

b

EVP

Schönbächler Marcel

pensioniert

1952

Schwerzimattstr. 5

Einsiedeln SZ

b

SVP

Weiss Peter

Betriebsökonom HWV

1960

Rebhaldenstr. 92

Zürich

b

GLP

Bau-Projektleiter

1976

Hölibachstr. 122b

Obfelden ZH

b

parteilos

Frick Daniel

Schreiner

1982

Wolserstr. 39

Obfelden ZH

n

Gysel Markus

Infomatiker

1961

Alte Schulhausstr. 28

Wilchingen SH

n

EVP

Suche

Gerne auch im Baurecht oder direkter Kauf. Auch grössere Parzelle. Natel: 079 888 55 99 E-Mail: suchebauland@gmx.ch

Präsident: Hinners Stephan Schulpräsident:

Bauland mit oder ohne Altliegenschaft

4 Mitglieder der Primarschulpflege Name, Vorname

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

b/n*

Partei

Frick Christa

Kaufm. Angestellte

1969

Maschwanderstr. 10

Obfelden ZH

b

parteilos portiert EVP

Frick Daniel

Schreiner

1982

Wolserstr. 39

Obfelden ZH

n

parteilos

Isselhorst Heike

Leiterin Kommunikation

1980

Hölibachstr. 115

Obfelden ZH

n

parteilos

Leoni Daisy

Primarlehrerin

1981

Hölibachstr. 117

Zürich

n

SchönbächlerGhilardi Vanessa

Betriebsökonomin FH

1979

Morgenhölzlistr. 6

Winterthur ZH

n

Sommer Olivia

Hortleitung (Sozialpädagogin)

1981

Sentmattstr. 36

Buus BL / Affoltern i. E.

n

Steigmeier Karin

Familienmanagerin/ kfm. Angestellte

1967

Im Bächler 6

Endingen AG

b

portiert SP

Steinmann Benno

Personalfachmann

1963

Lindenmatt 4

Horw LU

b

parteilos portiert FDP

parteilos

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*bisher/neu Die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind nicht erfüllt. Die Urnenwahl wird am 27. März 2022 durchgeführt. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung i. V. m. § 55 Abs. 1 lit. a GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 31. Dezember 2021

7

«Brocki»-Fans können aufatmen Nach Schliessung Ende Jahr: Im Februar und April eröffnen in Affoltern zwei neue Brockenhäuser Heute Freitag schliesst das Brockenhaus der Heilsarmee in Affoltern. Für SecondhandFans gibt es jedoch gute Nachrichten: In den kommenden Monaten eröffnen in Affoltern gleich zwei neue Lokale. von livia häberling Nach über 20 Jahren in Affoltern ist heute Freitag finito: Die Heilsarmee schliesst ihr Brockenhaus an der Zwillikerstrasse 1 und zügelt die Ware in den nächsten Wochen nach Baar, wo ein grösserer Laden geplant ist.

Steht Affoltern also bald ohne ein «Brocki» da? Ohne ein Lokal, das Hochzeitsgeschirr und Pokale verkauft und CDs aus den 90ern? Keinesfalls, sagt Mirjam Rhyner. Vor drei Jahren ist die 36-Jährige für ihren Job im HeilsarmeeBrocki ins Aeugstertal gezogen. Und weil sie sich inzwischen bestens eingelebt hat, möchte sie nicht mehr weg: «Für mich war klar, dass ich weiterhin im Bezirk leben und arbeiten möchte.» Deshalb endet für Rhyner mit der Schliessung des Heilsarmee-Brockenhauses auch das Kapitel als Angestellte. Ab Januar ist sie ihre eigene Chefin, in ihrem eigenen Brocki. Ihr Sortiment darf in alle Richtungen wachsen: «Quer-

beet soll es sein, für ein breites Publikum.» Kleider und Bücher und Haushaltsgeräte und Dekomaterial und vieles mehr wird es bei Mirjam Rhyner ab 1. Februar zu erstöbern geben. Dazu hat sie am Fabrikweg 9 in Affoltern einen Laden gemietet. Derzeit ist sie daran, die 335 Quadratmeter zu füllen. Auf Facebook hat sie einen Aufruf platziert, ausserdem bringen Freunde und Bekannte, die schon länger ins Projekt eingeweiht sind, eingelagerte Gegenstände vorbei. «Das Lokal wird voll bis Februar», ist Rhyner überzeugt.

Spenden für Tierschutzprojekte Dass sie einmal ein eigenes Brockenhaus führen würde, hätte sie wohl kaum gedacht, als sie in einer Confiserie noch Pralinés über den Ladentisch reichte. Zwar sagt sie, das Verkaufen liege ihr im Blut und die Faszination für Secondhand-Artikel begleite sie schon lange, doch habe sie zunächst geglaubt, in Brockenhäusern werde vor allem Freiwilligenarbeit geleistet. Später stellte sie begeistert fest, dass es dort tatsächlich Arbeitsstellen gibt, und nun schafft sie selbst welche: Für ihr «Brocki», das von Dienstag bis Samstag geöffnet sein wird, schwebt ihr ein Dreierteam vor. Mit ihrem Unternehmertum möchte sie aber nicht nur Löhne bezahlen, sondern auch Gutes tun. Konkret soll ein Teil der Einnahmen in TierschutzProjekte fliessen, zum Beispiel in den Gnadenhof von Ivo Zürcher oder in den Verein «Natys Tiere in Not». Sie führe bald «das Brocki mit dem Herz für Tiere», sagt Rhyner. Um das zum Ausdruck zu bringen, taufte sie ihren Laden «Brocki Malia», ein Wort-Mix aus Brocki und Animalia.

«Brocki» und Vintage-Artikel auf drei Stockwerken

Die 36-jährige Mirjam Rhyner eröffnet Anfang Februar am Fabrikweg 9 in Affoltern ihr Brockenhaus «Brocki Malia». (Bilder Livia Häberling)

Falsche Polizisten sind aktiv Wenn man am Telefon aufgefordert wird, jemandem Bargeld oder Wertgegenstände zu übergeben oder irgendwo zu deponieren, sollten die Alarmglocken schrillen. Diese Woche häuften sich bei der Kantonspolizei Meldungen aus Bonstetten und Affoltern zu Betrugsversuchen nach dem Schema «Falscher Polizist». Dabei geben sich die Täter als Polizisten aus und versprechen, Wertsachen in Sicherheit zu bringen. Nach aktuellem Kenntnisstand blieben die Versuche erfolglos – zumindest in den bisher gemeldeten Fällen. Am Donnerstag, 23. Dezember, wurde in Affoltern in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Was die Täterschaft dabei erbeutet hat, ist noch in Abklärung. Mehrere zehntausend Franken Sachschaden entstanden tags darauf beim Brand eines unbewohnten Nebengebäudes in Ottenbach. Und auch mit Sachbeschädigungen musste sich die Polizei im Knonauer Amt in den vergangenen Tagen befassen. Am Donnerstag, 23. Dezember, randalierten Jugendliche in Bonstetten sowie in Hedingen, wo sie einen Abfalleimer anzündeten und einen Automaten aufbrachen. Ähnliches ereignete sich am Montag, 27. Dezember, am Bahnhof Affoltern. Hier wurde ein Automat aufgebrochen und die Geldkassette entwendet. (tst.)

Auch die gebürtige Luzernerin Jana Kunz startet in ein neues berufliches Abenteuer. Sie ist seit jeher Secondhand-Fan, wohnt seit Längerem in Affoltern und ebendort konnte sie nun hinter der Buchhandlung Scheidegger ein älteres, leerstehendes Haus mieten.

Am Breitenweg 14 in Affoltern steigt Jana Kunz ab April ins «Brocki»-Geschäft ein; der Laden soll sich über drei Etagen erstrecken. Eines Tages – das kann in einem, aber auch erst in drei, vier Jahren sein – wird es abgerissen und muss einem Neubau weichen. Bis dahin aber macht die 42-Jährige aus der ehemaligen Metzgerei ein «Pop-up»-Brockenhaus. Jana Kunz hat bis vor Kurzem selber in einem Brockenhaus gearbeitet, Nun hat sich ihr die Chance geboten, etwas Eigenes zu eröffnen. Deshalb hat die ausgebildete Innendekorateurin ihre Stelle gekündigt, um sich voll dem Brockenhaus-Projekt zu widmen. Die Kundinnen und Kunden sollen ein breites Sortiment mit Kleidern, Möbeln, «Krimskrams» und vielem anderen vorfinden. Das Spezielle an ihrem «Brocki» sei, dass neben Design-Klassikern auch ein breites Vintage-Sortiment zu finden sei. Ausserdem biete sie auch Haus- und Wohnungsräumungen, Abholungen und einen Lieferdienst für

gekaufte Möbel an. Momentan ist Jana Kunz damit beschäftigt, das Ladenlokal herzurichten. Eine Wand muss noch raus, die Wände wollen gestrichen, Böden verlegt werden. Später wird sich die Verkaufsfläche vom Keller bis ins Obergeschoss erstrecken. «Brocki Malia» von Mirjam Rhyner, Fabrikweg 9, Affoltern. Neueröffnung am Dienstag, 1. Februar. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr. Sachspenden werden ab Januar nach telefonischer Anmeldung unter 079 155 73 36 oder brockimalia@ gmail.com entgegengenommen. «Brocki», von Jana Kunz, Breitenweg 14, Affoltern. Neueröffnung im April 2022. Voraussichtlich von Mittwoch bis Samstag geöffnet. Infos und Anfragen für Räumungen sind per sofort möglich. Per E-Mail an info@hausflohmarkt.ch oder per Telefon: 079 940 00 17.

ZWISCHEN-RUF

FORUM

Im Januar hätte ich Zeit gehabt

Auferstehen der Ämtler reformierten Kirchen

Sommerferien anno dazumal. Irmgard, die schöne Irmgard holte mich ab. Fröhlich marschierten wir in Richtung Badeanstalt, bogen jedoch 200 Meter davor links ab, gingen durchs Fabriktor, dann hoch in den ersten Stock. Wir bauten Ventilatoren. Eigentlich nur die Regler davon. Die Fachbegriffe hab ich vergessen, nicht aber den Stundenlohn. Der betrug DM 1.30, wow! Irmgard zog immer ihr Gedichtbuch aus der Tasche und verkündete zum Beispiel: «Heute ist Goethe dran.» Während des Arbeitens repetierten wir Zeile für Zeile. Dann deklamierten wir:

Genau heute, am 31. Dezember 2021, erfolgt die Auslöschung von neun unserer 13 reformierten Ämtler Kirchgemeinden. Dies nach 500 Jahren des Lebens, des Arbeitens, des Sparens, des Aufbauens und des Pflegens von überschaubaren dörflichen Gemeinschaften. Die zugehörigen Kirchen sind sogar noch einige hundert Jahre älter und reichen weit in die vorreformatorische Zeit zurück ... Und morgen, ab Neujahr 2022, finden sich etwa 50 Mio. Franken an einem Geld- und Liegenschaftenhaufen vereint. Und niemand weiss, wozu ein solcher Berg in der Zeit der Negativzinsen eigentlich gut sein soll. Verwaltet wird er künftig von sechs Kirchenpflegerinnen und drei Kirchenpflegern aus lediglich fünf der bisherigen neun Gemeinden. So war es nicht gemeint. Aber: «viele schlaue Füchse sind eben der Hasen Tod» – vor allem der kleinen. Neben Hedingen sind die drei kleinen Dörfer Maschwanden, Ottenbach und Rifferswil nicht in der Grosskirchenpflege vertreten.

Es war getan, fast eh gedacht Der Abend wiegte schon die Erde und an den Bergen hing die Nacht ... Nach einer Woche hatten wir genug Feriengeld. Mit dem Zug fuhren wir nach Neuenbürg zu Irmgards Grosseltern. Täglich trafen wir uns mit zwei sehr netten Studenten. Meiner hiess Werner. Er konnte auswendig Klavier spielen! Und Motorrad fahren! Von ihm erhielt ich anschliessend wunderbare, gescheite Briefe. Ein dreiviertel Jahr lang. Im letzten stand, er könne mir aus philanthropischen Gründen nicht mehr schreiben. Es habe mit

seiner Ex-Freundin zu tun. Im Lexikon stand: philanthropisch gleich menschenfreundlich.

Irmgard zog weg Die schöne Irmgard zog leider mit ihrer Familie nach Berlin, und nach einem kurzen Briefwechsel hörte ich nichts mehr von ihr. Aber: Dreissig Jahre später rief sie mich an. Sie habe meine Schweizer Adresse von einem alten Schulkollegen erfahren. Und sie schluchzte. Ihr Mann habe sie verlassen. Sie brauche Hilfe. Sie sei total verzweifelt. Ob sie ein paar Monate zu mir nach Zürich kommen könne. «Äh, ja, gerne.» Aber es war kurz vor Weihnachten, und ich erklärte Irmgard, an den Feiertagen müsse ich zu meiner Mutter und an Silvester sei ich bei meinen Verwandten im Schwarzwald. Am 1. Januar jedoch sei ich zurück. Dann solle sie kommen. Ich würde mich freuen. Und das war falsch. Irmgard konnte ihre Verzweiflung nicht verschieben auf den ersten Januar. Sie warf sich unter einen Zug, und ich schwor mir, menschlicher zu werden. Ute Ruf

Eigene Dorfkirche zurückholen Wir wenigen, die wir uns gegen das antidemokratische Tun seit fünf Jahren

gewehrt hatten, haben eindeutig zu wenig gemacht, um die schiefe Entwicklung zu verhindern! Doch wer hätte überhaupt ahnen können, was da «zielstrebig» – und bewusst neben den zuständigen Kirchgemeindeversammlungen vorbei! – gespielt wurde? Die neun Kirchenpflegen mit ihren Präsidien haben Schritt für Schritt versagt und so die 10 000-köpfige Stimmbürgerschaft verraten. Lediglich die Kappeler Reformierten haben noch rechtzeitig «Halt, so nicht!» gesagt. Und sich nach Knonau, Obfelden und Stallikon-Wettswil aus KG+ verabschiedet. Freuen wir uns also auf die Zeit, da viele zweifelnde Reformierte, in kleinen Gruppen vereint, sich klug anschicken werden, die eigene Dorf kirche zurückzuholen! Begleitend dazu werden engagiert die ortsnahen Kirchen – mit Kirchenpflegen, die man kennt! – wieder aufgebaut! Ja, vielleicht kommt sogar die neue Grossskirchenpflege bald, früher oder halt etwas später, zum Schluss, dass dieser ungute Knoten mit dem vielen Leerlauf wieder aufgelöst werden muss – und stellt selbst Antrag zur zukunftsträchtigeren Rückumwandlung. Hans Rudolf Haegi, alt Präsident der reformierten Kirche Affoltern


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Klimaziele erreichen

Regierungsrat Martin Neukom referiert mit Gemeinderat Gregor Blattmann in Hausen. > Seite 11

Freitag, 31. Dezember 2021

Inspiration Evergreens Organist Viswas Orler improvisiert in Aeugst über vertraute musikalische Themen. > Seite 14

9

Solide Vorrunde

Der FC Wettswil-Bonstetten überwintert auf Rang fünf und ist im Cup noch dabei. > Seite 15

Wenn mehr als der Feiertagsspeck weg soll Angebote von Ämtler Fitness-Centers während der Pandemie Die Corona-Massnahmen fördern Übergewicht, das gleichzeitig einen erheblichen Risikofaktor für einen schweren Verlauf einer Infektion darstellt. Zeit, mit Fitnesstraining zu beginnen? Die meisten Fitness-Centers im Knonauer Amt legen ihren Schwerpunkt auf die Gesundheit und unterstützen ihre Kundinnen und Kunden auch während der Pandemie auf der Suche nach dem Gleichgewicht. von bernhard schneider Fitness bedeutet, genügend Fettreserven im Körper zu haben, aber nicht zu viel, ein ausgewogenes Verhältnis von Muskeln, Sehnen und Skelett, Beweglichkeit, Ausdauer und Schnellkraft. Um das Optimum zu erreichen, braucht es meist individuelle Beratung – ein Angebot, auf das alle im Bezirk Affoltern domizilierten Fitness-Centers setzen. Feiertage und Jahresende erinnern jedes Jahr manche daran, wie wenig sie im Lauf des Jahres für ihre Gesundheit getan haben, doch die Einschränkungen infolge der Pandemie hindern viele daran, dies zu ändern. Heidi Harms, Geschäftsführerin von dr.rickli Premium Training in Obfelden bedauert: «Wir haben 40 bis 50 Prozent unserer Kunden verloren und es gibt andauernd neue Massnahmen mitzuteilen.» Susanne Theofanidis, Geschäftsführerin des Gymfit Affoltern, ist optimistischer und stellt fest, dass die freiwillige Einführung von 2G Anfang Dezember bei den Mitgliedern überwiegend positive Reaktionen ausgelöste – bei den einen, weil sie sich deswegen sicherer

legt, da praktisch alle Mitglieder, die das Angebot nutzen, geimpft sind. Das umfassende Online-Angebot, das Gymfit bereits zu Beginn der Pandemie aufbaute, wird einerseits von älteren Mitgliedern genutzt, die sich zu Hause am sichersten fühlen, anderseits auch von Berufstätigen und Eltern, die zwischendurch eine Lektion mit minimalem Zeitaufwand besuchen können. Auch Team Training stellt Zoom-Lektionen an sowie einige Trainings auf Youtube, die jederzeit abgerufen werden können, zur Verfügung. dr.rickli bietet für Leute ohne Zertifikat Videos für zu Hause an.

fühlen, bei den anderen, weil sie dank dieser Massnahme noch etwas länger ohne Maske trainieren durften.

Eigene Erwartungen als höchste Hürde Beim Neueinstieg in ein regelmässiges Training stellen die eigenen Erwartungen meist die höchste Hürde dar. Eine scheinbar rasche Gewichtsabnahme ist nur durch Entwässerung möglich, und gerade dies gilt es zu verhindern. Damit der Körper mehr Fett verbrennt, benötigt er mehr Muskeln, und diese sind im Verhältnis zum Volumen schwerer als Fett. Vielleicht ist deshalb der erste Schritt zum Abnehmen, an Muskelgewicht zuzulegen. Die nachhaltige Kontrolle des Gewichts erfordert daher Geduld, Ausdauer und qualifizierte Beratung – oder, mit den Worten von Team Training Hedingen: «Mit einem persönlichen Trainer zu arbeiten ist effizient, individuell und sicher.» Einen umfassenden Ansatz verfolgt auch das Gesundheitszentrum Gut in Mettmenstetten: «Richtig bewegen, gesund essen, bewusst entspannen. Auf diesen drei Säulen basieren unsere Werte für ein gesundes, beschwerdefreies Leben.» Nicht jeder Trend basiert auf neuen Erkenntnissen. Doch es gibt Innovationen, die im Alltag ebenso viel nützen wie im Sport. Dazu zählt Muskellängentraining: Muskeln werden unter der Belastung des eigenen Körpergewichts gezielt gedehnt und verlängern sich dabei nicht nur, sondern werden gleichzeitig straffer. Sonny Schönbächler, Inhaber des Gymfit Affoltern, erachtet die fachliche Begleitung als sehr wichtig, damit die Bewegungen richtig ausgeführt werden und das Training den erwünschten Nutzen bringt. Gymfit bietet mit «Bio-

Angebote zum Jahresanfang

Susanne Theofanidis erteilt eine Biokinematik-Lektion. Gymfit Affoltern überträgt Gruppentrainings, die eine Beteiligung zu Hause zulassen, online. (Bild bs) kinematik» und «Five» zwei Formen von Gruppentrainings im Bereich Muskellängentraining an. «Wer sich mit 60 nicht mit 20-Jährigen misst, sondern sich über die eigenen kleinen Fortschritte freut, staunt nach ein oder zwei Jahren regelmässigen Trainings, wie viel Beweglichkeit er zurückgewonnen hat», meint ein Gymfit-Mitglied, das Muskellängentraining nach anfänglichem Zögern fest in den Trainingsplan eingebaut hat. Wie das Gymfit bietet auch Team Training einen Five-Circle für individuelles Muskellängentraining an.

Funktionierende Schutzkonzepte Seit Weihnachten besteht trotz 2G wieder Maskenpflicht, denn die Ämtler Fitness-Centers verzichten auf 2G+, damit jene Mitglieder, die noch nicht boostern

konnten, nicht ausgeschlossen werden. «Sehen wir es positiv als Extratraining an», schreibt Gymfit auf der Homepage, denn die Maske reduziert die Sauerstoffzufuhr und kann deshalb gleichsam als eine Art Höhentraining betrachtet werden. Das Gesundheitszentrum Gut prüft, künftig intensive Kurse ab Januar gemäss den 2G+ Bestimmungen ohne Maske durchzuführen. «Bei jeder Kontrolle wurde hervorgehoben, dass unsere Schutzkonzepte funktionieren», hält Susanne Theofanidis fest, «wir haben eine ausgezeichnete Lüftung und messen regelmässig die Luftqualität. Unsere Räume sind gross genug, damit die Leute nie zu dicht beieinander sind.» Im Sommer hat Gymfit zudem ein Trainingszelt aufgestellt, das Trainieren im Freien erlaubte. Das Boot-Camp wurde seit dem Kälteeinbruch ins Innere ver-

Eine Ganzkörperanalyse befindet sich im Angebot aller befragten Fitness-Centers, als Basis für die Festlegung der Trainingsschwerpunkte. Team-TrainingLeiterin Corinne Kobel weist auf das Figurabo hin, das für Mitglieder und Externe als vierwöchiges Intensiv-Programm angeboten wird. Team Training hat zudem im Sinn der Flexibilität Monatsabos eingeführt. Dr.rickli bietet ein Food&Fit Spezialprogramm an, das zu Hause mit dem dazugehörigen Videos ausgeführt werden kann. Gymfit hat die Preise generell um 30 Prozent gesenkt. Doch Susanne Theofanidis betrachtet einen anderen Aspekt für die Motivation zum Training als ebenso wichtig: «Sowohl unser langjähriges GroupfitnessTeam als auch unsere jungen Mitarbeitenden an der Theke tragen viel zur guten Stimmung im Gymfit bei, denn wer sich wohlfühlt, trainiert häufiger und besser.» Dem Wunsch von Corinne Kobel können sich alle anschliessen: «Ich hoffe, dass ab dem 24. Januar wieder Normalbetrieb erlaubt ist!»

Karriere-Kick Fremdsprachen Eine Studie untersucht, welche Sprachen bis 2050 gesprochen werden Lohnt es sich zu Zeiten von DeepL und Google-Übersetzer noch, Fremdsprachen zu lernen? Mit Englisch kommt man beim Reisen gut zum Ziel. Französisch ist Pflichtfach in der Volksschule. Aber Mandarin, Thai, Russisch, Arabisch oder Japanisch lernen? Lohnt sich der Aufwand? von regula zellweger Fremdsprachen können – das würde man gern. Aber stundenlang Vokabeln und Grammatik büffeln? Es gibt Menschen, denen das Sprachenlernen Spass macht – und sie lernen Fremdsprachen, ganz einfach aus Freude. Andere lesen Fremdsprachen im Sprachgebiet auf wie die Masern, scheinbar ganz ohne Anstrengung. Nicht zu unterschätzen ist auch die Rolle der Unterhaltungsmedien auf die Sprachpräferenzen und -kompetenzen der Zukunft. Öffnen Fremdsprachen das Tor zur Welt, wie man so schön sagt? Kann bei Stellenbewerbungen eine exotische

Fremdsprache das Zünglein an der Waage sein? Ja, aber es wird auch in Zukunft nur ein Faktor unter vielen anderen sein, Persönlichkeit und Fachkompetenzen bleiben zentral.

Schwierige Wahl Mit der Globalisierung ist die Arbeitswelt internationaler geworden. Damit können Fremdsprachen karrierefördernd sein. Es ist aber bekannt, dass Fremdsprachen, die man im Alltag nie anwenden kann, bald wieder weitgehend vergessen sind. Schätzungen zufolge werden heute mehr als 7.139 Sprachen gesprochen und jeden Tag entstehen neue, während andere aussterben. Ungefähr 40 Prozent der heutigen Sprachen sind bedroht zu verschwinden, während die Top-Sprachen vermutlich immer weiter verbreitet werden. Idealerweise hat man für das Lernen einer Sprache ein motivierendes Ziel. Vielleicht möchte man ein Land bereisen und mit der Bevölkerung kommunizieren oder man arbeitet in einem Unternehmen, dessen Partner in einem bestimmten Land lokalisiert sind.

Es gilt, sich zu fragen: «Will ich eine Sprache lernen, die von vielen Menschen gesprochen wird – oder will ich mich auf dem Arbeitsmarkt mit einer in der Schweiz eher selten gesprochenen Sprache positionieren? Und welche Fremdsprachenkenntnisse verlangt der Arbeitsmarkt der Zukunft?

Studie Fremdsprachen Preply bietet die weltweite OnlineVernetzung von Lehrern und Schülern an und hat vor Kurzem eine Studie veröffentlicht. Diese besagt, dass Mandarin, Spanisch, Englisch und Hindi bis 2050 die vier meistgesprochenen Sprachen sein werden. Alle diese Sprachen werden einen Zuwachs an Muttersprachlern verzeichnen, wobei Englisch und Spanisch mit 44 Prozent den grössten Zuwachs verzeichnen werden. Das Ergebnis besagt, dass 2050 folgende Sprachen weltweit am meisten gesprochen werden: Zuerst MandarinChinesisch, danach folgen in der Rangliste Spanisch, Englisch, Hindi, Portugiesisch, Bengalisch, Arabisch, Yue-Chinesisch, Indonesisch, Japanisch, Marathi,

Punjabi ... Deutsch erscheint nicht unter den ersten 20 Sprachen. Fast alle europäischen Sprachen werden weiterhin stabiles Wachstum aufzeigen. Mit Ausnahme der deutschen Sprache. Es wird angenommen, dass die Zahl der deutschen Muttersprachler in Zukunft signifikant, um 35 Prozent, abnehmen wird. Deutsche konzentrieren sich in Zukunft auf romanische Sprachen, Japanisch und Russisch. Österreicher wollen Italienisch lernen und die Schweizer fühlen sich zu Spanisch und Englisch hingezogen.

Karriere-Wirksamkeit Amy Pritchett, Student Success Manager bei Preply, beantwortete die Frage nach den Sprachen, mit denen man sich in Zukunft optimal in der Arbeitswelt positionieren kann: «Die Entscheidung, eine neue Sprache zu lernen, hängt immer von den eigenen Karrierezielen und dem Sektor ab, in dem man arbeitet. Für Führungskräfte, die im Bereich der internationalen Beziehungen tätig sind, wird Englisch weiterhin die Sprache sein, mit der man sich auch in Zukunft optimal

positionieren kann, allerdings wird aus europäischer Sicht das Beherrschen der französischen Sprache in Zukunft schon fast Voraussetzung für diejenigen, die in europäischen Institutionen arbeiten wollen.» Wer sich für den internationalen Handel interessiere, werde Sprachen wie Mandarin und Hindi wählen, um die Geschäftsbeziehungen mit potenziellen Kunden in China und Indien zu stärken, so Amy Pritchett weiter; beides Länder, die mittlerweile ein wichtiger Teil des Weltmarktes sind. «Für Sänger und Schauspieler ist es vielleicht Zeit, Spanisch zu lernen, denn der Einfluss der lateinamerikanischen Kultur ist in der Unterhaltungsbranche auf der ganzen Welt nicht aufzuhalten.» Die Studie ist unter folgendem Link zu finden: www.preply.com/de/blog/wichtigsten-sprachen/. Serie Arbeitswelt von Regula Zellweger, dipl. Psychologin FH, dipl. Berufs- und Laufbahnberaterin, Buchautorin. Bisher: Arbeitszufriedenheit, 8.10.; Portfolio-Lebensstil, 15.10.; Burnout vorbeugen, 19.10.; Übergänge, 2.11.; Resilienz, 16.11.; Entscheiden, 26.11.; Krisenmanagement, 7.12.; Erwartungen, 21.12.


Ref. Kirche Knonau

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Samstag, 1. Januar 17.00 Neujahrsgottesdienst mit Pfarrer Beat Gossauer

Freitag, 31. Dezember 18.00 Gottesdienst zum Jahresabschluss in der Reformierten Kirche Hedingen Samstag, 1. Januar – Neujahr 11.00 Eucharistiefeier 17.00 Ökumenischer Stationengottesdienst, Start in der Katholischen Kirche Affoltern Sonntag, 2. Januar 10.30 Eucharistiefeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 18.30 Santa Messa Freitag, 7. Januar – Herz-Jesu-Freitag 20.00 Taizé-Feier in der Ref. Kirche Affoltern Bitte beachten: Bei Gottesdiensten gilt ab 50 Personen eine Zertifikatspflicht. www.kath-affoltern.ch

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 31. Dezember 17.00 Silvestergottesdienst in Ottenbach mit Pfrn. C. Mehl Samstag, 1. Januar 17.00 Neujahrsgottesdienst zur Jahreslosung mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho und Veronica Hvalic www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hausen a. A.

Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch.

Samstag, 1. Januar 17.00 Ökumenische Neujahrsandacht in der katholischen Kirche mit Anette Bodenhöfer, Orgel, Nina Lutz, Violine und dem ökumenischen Pfarrteam. Anmeldung erforderlich: Tel. 044 764 00 11 oder sekretariat@kath-hausen.ch Sonntag, 2. Januar 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrer Christian Wermbter Montag, 3. Januar 10.00 – 11.30 Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 7. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Aeugst a. A. Freitag, 31. Dezember 19.00 Orgelkonzert von Viswas Orler zum Jahresende mit Improvisationen über Melodien von den Beatles, Frank Sinatra, Louis Armstrong u.v.m., 2G erforderlich 23.30 Silvester-Anstossen vor der Kirche bei der Feuerschale, alle bringen ihr eigenes Glas und Schämpis & Knabberzeugs, kein Zertifikat erforderlich Sonntag, 2. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Bonstetten zum Berchtelistag mit Pfr. Thomas Müller Freitag, 7. Januar 19.30 Kino in der Chilestube: «Dancer – bad boy of ballet», ein Film von Steven Cantor, 2G erforderlich

Ref. Kirche Affoltern am Albis Freitag, 31. Dezember, Silvester Anstelle des geplanten Festes zum Übergang gibt es eine kleine aber feine Feier mit einem Ausklang der Kirchgemeinde Affoltern am Albis und dem Einklang der Kirchgemeinde Knonauer Amt. 16.30 in der Kirche «Ausklang und Einklang» mit Musik, Glocken und einer kleinen Besinnung von Pfr. W. Schneebli Musik: Anette Bodenhöfer und Nina Lutz Samstag, 1. Januar, Neujahr 17.00 Ökumenischer Stationen-Gottesdienst zur biblischen Jahreslosung 2022 «Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen.» (Johannes 6,37) Start bei der Katholischen Kirche. Schluss mit Tee, Punsch, Brot und Wurst vor der Reformierten Kirche. Bitte ein Windlicht mitbringen. Sonntag, 2. Januar 10.00 Regional-Gottesdienst in Bonstetten Pfr. Th. Müller 9.30 Fahrdienst vor der Senevita, der Kirche und der Post Dienstag, 4. Januar 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal (Zertifikat)

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 2. Januar 10.00 Regional-Gottesdienst zum Berchtelistag in Bonstetten, mit Pfr. Th. Müller (Affoltern a. A.) www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hedingen Freitag, 31. Dezember 18.00 Ökumenischer Abendgottesdienst zum Jahreswechsel Pfarrer Ueli Flachsmann und Diakon Pedro J. Guerrero-Diaz, Gemeindeleiter Musik: Nina Lutz (Violine), Anette Bodenhöfer (Orgel) Sonntag, 2. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Bonstetten Pfarrer Thomas Müller Für beide Gottesdienste gilt eine Maskenpflicht.

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 1. Januar 10.00 Neujahrsgottesdienst in der Klosterkirche – mit Zertifikat und Maske Pfrn. Ilona Monz Musik: Sawako Miura (Orgel), Kumiko Jöhl (Horn) Sonntag, 2. Januar 9.30 Regionalgottesdienst im Oberamt in Rifferswil Pfr. Christian Wermbter

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Freitag, 31. Dezember ab 17.00 KlosterTage zum Jahreswechsel «Engel an der Pforte» Mit Pfr. Volker Bleil, Pfrn. Regula Eschle Wyler und Pfrn. Ilona Monz Samstag, 1. Januar 10.00 Neujahrsgottesdienst in der Klosterkirche (2G, Maskenpflicht) 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller «Canzoni e Sonate» Il desiderio – Ensemble für Alte Musik Hans-Jakob Bollinger, Zink / Susann Landert, Dulzian Ulrich Eichenberger, Posaune / Juan Sebstiàn Lima, Theorbe Daniel Rüegg, Orgel / Agathe Gautschi, Zink und Blockflöte Lesungen: Pfr. Volker Bleil (2G, Maskenpflicht) Donnerstag, 6. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Silvester, 31. Dezember 17.00 Altjahresfeier Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg 23.45 Turmbläser Neujahr, 1. Januar 17.00 Regionalgottesdienst In Maschwanden Bärchtoldstag, 2. Januar 9.30 Regionalgottesdienst In Rifferswil 19.30 Neumondsingen In der Kirche Mettmenstetten Freitag, 7. Januar 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 31. Dezember 17.00 Kirche Ottenbach: ökumenischer Silvestergottesdienst, Pfrn. Claudia Mehl Sonntag, 2. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Bonstetten, Pfr. Thomas Müller Dienstag, 4. Januar 15.45 Minichile, Gruppe Regenbogen 18.00 Konfirmandenunterricht Mittwoch, 5. Januar 19.00 «5 vor 12»: Dokumentarfilm «Breaking Boundaries» im Kirchgemeindehaus Freitag, 7. Januar 18.30 Phönix-Treff www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Freitag, 31. Dezember, Silvester 17.00 Ökumenischer Silvestergottesdienst Pfarrerin Claudia Mehl Andrea Kobi, Orgel Sonntag, 2. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Bonstetten

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 31. Dezember 17.00 Altjahresfeier in der reformierten Kirche in Mettmenstetten Sonntag, 2. Januar 9.30 Gottesdienst zum neuen Jahr in der Kirche in Rifferswil www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 2. Januar 10.00 Kirche Stallikon, Neujahrs-Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Zhanel Messaadi, Orgel/ Regula Brawand, Querflöte Maskenpflicht Bilderausstellung: Inspirationen von Ursula Venosta, in den kirchlichen Räumen Wettswil, geöffnet während der Bürozeiten und nach den Gottesdiensten. Licht und Stille, Kirche Stallikon Besuchen Sie die Kirche bei Kerzenlicht 31. Dez./2. Jan./5. Jan., 17.00 – 20.00 Uhr. www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Da für alle.

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Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 1. Januar – Hochfest Der Gottesmutter Maria 10.00 Hl. Messe zum Neujahr Sonntag, 2. Januar – Erscheinung des Herrn 8.00 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe mit Aussenden der Sternsinger im Gottesdienst

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 2. Januar 10.00 Gottesdienst & Livestream «Seid nicht bekümmert!» Mehr unter www.sunntig.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 2. Januar 2022 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 2. Januar 10.30 Gottesdienst Thema: Neues Jahr – Neuanfänge in der Bibel Hort, Sonntagsschulen, Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Dienstag, 4. Januar 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe

Samstag, 1. Januar 2022: Neujahrskonzert 14.00 – 16.00 mit Jungpianist Nikolaj Zurbuchen und anschl. Apéro

Mittwoch, 5. Januar 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz

Sonntag, 2. Januar 2022: 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung

Donnerstag, 6. Januar 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe Freitag, 7. Januar 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst mit Anbetung und Einzelsegen

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 1. Januar 17.00 ökumenischer Neujahrsgottesdienst mit Matthias und Irene, Musik von Anette Bodenhöfer und Nina Lutz Der Gottesdienst ist mit Anmeldung. Sonntag, 2. Januar 11.00 Wortgottesfeier mit Sternsingeraussendung mit Matthias, Sarah und Anette. Der Gottesdienst ist mit Anmeldung. Donnerstag, 6. Januar 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 1. Januar 2022 17.00 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bozzola und Sopranistin B. Graf Anschliessend an den Gottesdienst Apéro im Freien und im Foyer dürfen Sie einen JahresHeiligen ziehen, der Sie durch das Jahr 2022 begleitet. Zertifikatspflicht 2G Sonntag, 2. Januar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bodenhöfer keine Zertifikatspflicht, Maskenpflicht 11.00 Taufe von Briana Couceiro Santana Mehr unter: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Freitag, 31. Dezember 17.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Jahresabschluss in der Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 2. Januar 2022 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi Bitte beachten: Bei Gottesdiensten gilt ab 50 Personen eine Zertifikatspflicht www.kath-affoltern.ch

Weil ich zuhause alt werden möchte, unterstützt «mich Pro Senectute. Ihre Spende hilft dabei.» prosenectute.ch | IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7

Seniorendienste Affoltern a.A.

Januar – Programm 2022 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14.00 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94 Jeden Mittwoch FITNESS ab 60 (exkl. Schulferien) Seniorenturnen für sie und ihn Turnhalle Ennetgraben 12.45 Uhr und 14.00 Uhr Donnerstag, 6. Januar 2022 WANDERUNG Sempach – Oberkirch – Sursee Wanderzeit: 3 Std. KURZWANDERUNG Sursee – Oberkirch – Nottwil Wanderzeit: 2 Std. 8.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpfl. im Restaurant (Zertifikat) Leitg: E. Bründler / M. Ineichen Anm.: Ursula Frutig, 044 761 80 66 bis spätestens Mo., 03.01.22 Teilnehmerzahl begrenzt Donnerstag, 13. Januar 2022 SENIORINNEN-TREFF (Zertifikat) «Beschwingt ins neue Jahr» 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 20. Januar 2022 SCHNEESCHUH- oder WINTERWANDERUNG Nach Verhältnissen Auskunft bei Anmeldung Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43 bis spätestens Di., 18.01.22 ProSenectute Tavolata, Sonntag, 9. Januar 2022, 12.00 Uhr Familienzentrum (Zertifikatspflicht) An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 Mittagstisch, Donnerstag, 27. Januar 2022, 11.15 Uhr Rest. Rosengarten 2G-Zertifikatspflicht An-/Abmeldung: Esther Maurer, 079 358 58 18


Veranstaltungen

Freitag, 31. Dezember 2021

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Klimaschutz und Energiewende Weichenstellung im Kanton und in der Gemeinde Am Samstag, 15. Januar, findet im Gemeindesaal Weid in Hausen von 10.30 bis 12 Uhr eine Veranstaltung mit Regierungsrat Martin Neukom und Gemeinderat Gregor Blattmann statt.

Armut und sozialer Abstieg sind Themen des Films. (Bild zvg.)

Das Neue Evangelium Kinofoyer Lux am Freitag, 7. Januar Eine neue Art von Film, irgendwo zwischen Fiktion und Dokumentation, ein Evangelium für das 21. Jahrhundert, ein Manifest für die Opfer des westlichen Kapitalismus. Das süditalienische Matera, gegründet 251 Jahre vor unserer Zeitrechnung, war 2019 «Kulturhauptstadt Europas». Milo Rau entschied sich, als er gebeten wurde für das Kulturhauptstadt-Jahr etwas in Matera zu inszenieren, für einen JesusFilm. Die uralten Gemäuer geben immer wieder Kulissen für Bibelfilme ab und unweit des Städtchens befand sich während der Dreharbeiten eine grosse provisorische Flüchtlingsunterkunft. Im Titel verweist Rau auf jene Leidensgeschichte nach Matthäus, die – übertragen auf die wirklichen, wichtigen Probleme unserer Zeit – nichts an Aktualität verloren hat. Was würde Jesus predigen und welche Botschaft würden er und seine Jünger unters Volk bringen? All diese vielschichtigen Fragen versucht der Schweizer Theaterund Filmregisseur Rau zu beantworten. Als Jesus besetzte er den Aktivisten Yvan Sagnet, geboren 1985 in Kamerun, der

seine Jünger in den Flüchtlingslagern und in der Landwirtschaft rund um die Stadt Matera findet. Sagnet hat in Italien nicht nur studiert, sondern auch Erfahrungen als einer jener Erntehelfer gesammelt, gegen deren Ausbeutung er kämpfte, im Leben wie im Bibelfilm. Er wurde 2017 mit dem Verdienstorden der Italienischen Republik geehrt. Die Themen Armut und sozialer Abstieg in einer Theateraufführung in die Passionsgeschichte einzubetten, ist mutig, ein eigenwilliges filmisches Experiment! Unmissverständlich ist die Aussage, geprägt von schnörkelloser Direktheit und klaren Botschaften. Ein Manifest der Solidarität der Ärmsten, ein filmischer Aufstand für eine gerechtere, menschlichere Welt; ausgezeichnet mit dem Schweizer Filmpreis 2021.

Im November hat das Zürcher Stimmvolk das abgeänderte Energiegesetz angenommen; auch die Bevölkerung in unserm Bezirk hat zugestimmt. Die Mehrheit im Kanton will CO2-neutrale Heizungen fördern und zeigt damit, dass die Klimakrise ernst genommen wird. Die Energiewende ist unausweichlich. Jetzt braucht es Nägel mit Köpfen. Aus diesem Grund lädt die SP Hausen am 15. Januar zu einer Veranstaltung zum Thema Klimaschutz und Energiewende ein. Regierungsrat Martin Neukom wird dabei in einem Einführungsreferat Einblick in die kantonale Energie- und Umweltpolitik geben. Er wird aufzeigen,

welche Schritte nun nötig sind, um das neue Energiegesetz umzusetzen und die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Denn, so die Aussage im Abstimmungsbüchlein fürs neue Energiegesetz: «Die Klimakrise ist eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit. Um die Folgen – Hitzewellen, Dürre, Hochwasser und Stürme – einzugrenzen, braucht es rasche und wirksame Massnahmen.» Der Hausemer Gemeinderat Gregor Blattmann, Umwelt- und Sicherheitsvorsteher und Biobauer, wird aus Sicht der Gemeinde, die das Label «Energiestadt» erhalten hat, berichten: Was ist möglich, wo sind die Stolpersteine? Was erwarten Gemeinden vom Kanton? Die Darlegungen der beiden Referenten werden durch eine Diskussion zwischen ihnen ergänzt. Ganz konkret können so die möglichen und notwendigen Schritte für eine zukunftsgerichtete Energiepolitik besprochen werden. Die Besucherinnen und Besucher des Anlasses

werden selbstverständlich die Gelegenheit haben, Fragen zu stellen und (kurze) Meinungen einzubringen. Geleitet wird das Podium durch Barbara Moser, Mitglied der Schulpflege Sekhausen, Biologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf. Eingeladen sind alle Interessierten und rund um das Klima Besorgten. Der Anlass ist eine gute Gelegenheit, die Klimapolitik des Regierungsrates und seine Pläne kennenzulernen und am Beispiel der «Energiestadt» Hausen Näheres über konkrete Schritte und Probleme bei der Umsetzung zu erfahren. Auf den geplanten Apéro muss leider verzichtet werden, dennoch besteht im Anschluss die Gelegenheit zur persönlichen Begegnung mit den Referenten. Es gelten die eidgenössischen und Kantonalen Corona-Regeln: 2G, Zertifikats- und Maskenpflicht. SP Hausen am Albis

Kinofoyer Lux «Das Neue Evangelium», Freitag, 7. Januar, 20.15 Uhr, im Kinofoyer Lux. Film von Milo Rau mit Yvan Sagnet, Marcello Fonnte, Enrique Irazoqui und Maia Morgenstern, CH 2020, 107 Min, I/d. Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse geöffnet ab 19.45 Uhr, kein Barbetrieb, keine Pause. Infos zum Film und zu den Schutzmassnahmen unter www.kinolux.ch.

Regierungsrat Martin Neukom (rechts) wird am Anlass ein Einführungsreferat zur kantonalen Energie- und Umweltpolitik halten. Zudem wird Gemeinderat Gregor Blattmann aus Sicht der Gemeinde berichten. (Bilder zvg.)

Ämtler Bibliotheken im Januar 2022 Bei Bibliotheksbesuchen und Veranstaltungen gilt für alle Personen ab 16 Jahren die Zertifikatspflicht nach der 2G-Regel und eine Maskentragpflicht. Über die Durchführung von Veranstaltungen, die aktuellen Sicherheitsmassnahmen oder kurzfristigen Änderungen informieren die Bibliotheken auf ihren Webseiten. Für Kundinnen und Kunden ohne Zertifikat besteht bei vielen Bibliotheken die Möglichkeit, online, per E-Mail oder Telefon Medien zu reservieren und diese dann abzuholen. Informationen dazu können bei den entsprechenden Bibliotheken eingeholt werden.

Bibliothek Aeugst Mittwoch, 12. Januar, 15 bis zirka 15.20 Uhr: Kamishibai – Geschichte aus dem Koffer. Conny Hofmann erzählt Kindern ab 3 Jahren eine spannende Geschichte. Samstag, 15. Januar, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Buchstart / «Versliziit». Amy Charles vermittelt Reime für die Kleinsten. Diese Veranstaltung richtet sich an Kinder zwischen 9 Monaten und 3 Jahren mit ihren Eltern.

Regionalbibliothek Affoltern Am Freitag, 31. Dezember, ist die Bibliothek von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Am Samstag, 1. Januar, bleibt sie geschlossen. Dienstag, 4. Januar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern

zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Mittwoch, 12. Januar, 17 bis 18.30 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Samstag, 15. Januar, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Montag, 17. Januar, 18 bis 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Mittwoch, 19. Januar, 9 Uhr: Büchermorgen: Es wird über das Buch «10 unbekümmerte Anarchistinnen» von Daniel de Roulet diskutiert. Donnerstag, 20. Januar, 15 bis 15.30 Uhr: Buchstart-Treff. Mittwoch, 26. Januar, 17 bis 18.30 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Samstag, 29. Januar, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Bibliothek Bonstetten Samstag, 8. Januar, 9.30 Uhr: «GschichteZyt» für die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer ab 4 Jahren in Begleitung erzählt eine Bibliothekarin eine

Bibliothek Mettmenstetten

Bibliothek Stallikon

Ab dem 1. Januar gelten neue Öffnungszeiten: Montag (neu) 15 bis 18 Uhr / Dienstag 15 bis 18 / Mittwoch (ganzes Jahr) 15 bis 18 Uhr / Donnerstag 9 bis 11 und 15 bis 18 Uhr / Samstag 10 bis 12 Uhr.

Mittwoch, 12. Januar, 15 bis 16 Uhr: Zyt für Gschichte. Im Singsaal neben der Bibliothek. Spielgruppenleiterinnen vom Wöschli erzählen Geschichten für die Kleinen. Die digitale Bibliothek kann jederzeit genutzt werden. Für aktuelle Informationen kann die Webseite www.bibliothek-mettmenstetten.ch konsultiert werden.

Bibliothek Hedingen

Bibliothek Obfelden

Samstag, 8. Januar, 10 bis 12 Uhr: Neujahrsapéro in der Bibliothek. Mittwoch, 19. Januar, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Freitag, 28. Januar, 17 bis 21 Uhr: Kino in der Bibliothek. Filmabend für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Anmeldung bis am Mittwoch vor der Vorstellung. Unkostenbeitrag für Getränk und Snack: 5 Franken.

Die Bibliothek ist ab Dienstag, 4. Januar, wieder offen.

Freitag, 21. Januar, 9.15 bis 9.45 Uhr (Achtung: neuer Tag und neue Zeit): Buchstart-Treff. Leseanimatorin Sandra FranzenMüller führt die Kleinen und ihre Bezugspersonen in die Welt der Versli, Reime und Geschichten mittels Krabbel-, Finger- und Wortspielen ein. Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern zwischen 1 bis 3½ Jahren sind herzlich eingeladen. Samstag, 29. Januar, 10 bis 12 Uhr: Neujahrsapéro. Das Bibliotheksteam lädt zum Bücher-Apéro in die Bibliothek ein. Es sind viele Neuheiten aus allen Medienressorts ausgestellt. Bitte vor dem Anlass die Website www.bibliothek-stallikon.ch beachten, ob der Apéro wegen der aktuellen Coronasituation durchgeführt werden kann.

Geschichte oder zeigt ein BilderbuchKino.

Bibliothek Hausen

Bibliothek Knonau Die Bibliothek ist ab Dienstag, 4. Januar, wieder offen. Mittwoch, 19. Januar, 15 bis 15.45 Uhr: Gschichtä Ziit.

Bibliothek Maschwanden Die Bibliothek ist ab Dienstag, 4. Januar, wieder offen. Weitere Infos sind auf www.maschwanden.ch zu finden.

Bibliothek Ottenbach Jeweils donnerstags, 15 bis 17 Uhr: Chrabbelgruppe. Dienstag, 11. und 25. Januar, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli» für Kinder von 0 bis 3 Jahren.

Bibliothek Rifferswil Samstag, 8. Januar, 14 bis 17 Uhr: Spielnachmittag. Es darf in der Bibliothek nach Lust und Laune gespielt werden; eigene Spiele oder jene der Bibliothek. Alle sind willkommen. Die Bibliothek bietet einen Abholservice und für ältere oder besonders gefährdete Personen einen Lieferdienst nach Hause an. Telefonanruf genügt: 044 764 11 14.

Bibliothek Wettswil Mittwoch, 26. Januar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff. Für Kinder zwischen 9 und 36 Monaten in Begleitung. Gemeinsam Sprache mit Reimen, Liedern und Geschichten erleben. Mittwoch, 26. Januar, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit. Für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Gemeinsam eine Geschichte erleben.

Irene Scheurer, Regionalbibliothek Affoltern


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Veranstaltungen

AGENDA

Elegante Klänge und eine winterliche Reise

Freitag, 31. Dezember Aeugst am Albis

Silvester-Orgelkonzert: Viswas Orler improvisiert über Evergreens. Stilrichtungen von Barock bis modern. Eintritt frei, Ref. Kirche.

Samstag, 1. Januar Bonstetten

14.00: Nikolaj (15), Piano solo, spielt klassische Werke. Eintritt frei, Kollekte. Kirche Jesu Christi, Heumattstrasse 2.

Kappel am Albis

17.15: «Canzoni e Sonate»: Das Ensemble für Alte Musik «il desiderio» spielt festliche, virtuose Musik aus dem Frühbarock, auf z.T. alten Instrumenten. Dazu Texte ausgewählt und gelesen von Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei, Kollekte. Klosterkeller, Kappelerhof 5.

Freitag, 31. Dezember 2021

Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte Clarigna & Friends Streichquartett Clarigna Küng: Violine; Pawel Katz: Violine; Johannes Gürth: Viola; Sarah Cohen: Violoncello Das Clarigna & Friends Streichquartett entstand aus der Idee, mit einer klassischen Besetzung europäische Volksmusik in modernem Gewand darzubieten, lebendig – groovig – berührend. Aus dem Osten der Schweiz, im Norden Europas und im Nordwesten von Wien – seelenwärmende Melodien und pulsierende Tanzrhythmen für Streichquartett. Programm nach Ansage. Sonntag, 2. Januar, Türöffnung ab 15.30 Uhr, Beginn 16 Uhr, Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken, Kaffee und Kuchen 15 Franken.

Coletta Gerhards Hoffmann

Sonntag, 2. Januar Affoltern am Albis

16.00: Musik zum Berchtoldstag «Clarigna & Friends Streichquartett». Heiteres zum Jahreswechsel, Programm nach Ansage. Kasse und Türöffnung ab 15.30 Uhr. Kulturkeller LaMarotte, Centralweg 10.

Donnerstag, 6. Januar Affoltern am Albis

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Coletta Gerhards Hoffmann». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. LaMarotte, Centralweg 10.

Ausstellungen

Francis Coletta: Gitarre; Kalli Gerhards: Bass; Chris von Hoffmann: Schlagzeug Der aus Marseille stammende Francis Coletta ist musikalisch breit aufgestellt. Mit seiner fundierten Ausbildung in klassischer Gitarre arbeitet er mit Welt-Grössen aus Klassik, Jazz und Pop zusammen. Kalli Gerhards studierte an der Hochschule für Musik in Hamburg. Seit 1990 lebt er in Zürich und ist seit vielen Jahren der Bassist des Zurich Jazz Orchestra. Chris von Hoffmann spielt in verschiedenen Formationen und ist Organisator der Freitagskonzerte im Hotel Montana Luzern. Freuen darf man sich auf viel Swing, Jazz Standards von Wes Montgomery bis zu französischen Chansons. Donnerstag, 6. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken.

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So 11–17 Uhr oder nach Anmeldung. Bis 31.Juli 2022.

Ebertswil

Bushaltestelle Ebertswil Schulhaus (Start): Ebertswiler Krippenweg. Wanderund Spazierweg um Ebertswil, Hirzwangen und Husertal mit Weihnachtskrippen, frei von kommerziellen und religiösen Hintergründen. Letzte Tage.

Kappel am Albis

Kloster, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Wenn ich male, bete ich.» Farb-Ikonen und Farbtafeln von Matthias Müller Kuhn zur Bilderdecke von Zillis. Täglich 8–22 Uhr. Bis 23. Januar.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Collage Trinity». Gruppenausstellung mit Mixed-Media-Collagen und Druckgrafiken von Jemina Paluch, Stallikon, San Schaller und Sigal Asraf, Uster. Mo bis Fr 15–19 Uhr, Sa und So 10–12 Uhr. Bis 8. Januar.

Komposition, Inspiration und Improvisation sind die drei Grundpfeiler des musikalischen Wirkens von Marcin Grochowina. (Bild zvg.) Chopin Visions Marcin Grochowina: Piano; Rätus Flisch: Kontrabass; Tony Renold: Schlagzeug Komposition, Inspiration und Improvisation sind die drei Grundpfeiler des musikalischen Wirkens von Marcin Grochowina. Im Programm «Chopin Visions» kommt dies wundervoll zum Tragen. Brillante Improvisationen über berühmte Chopin-Themen fügen sich darin zu einer elegant fliessenden, spannenden und sehr reichhaltigen Suite zusammen. Auch Chopin war übrigens ein begnadeter Improvisator – genau wie diese drei hochkarätigen Virtuosen. Mit ungewöhnlichen Programmen, etwa einem George-Gershwin-Projekt oder Kompositionen aus dem KZ Theresien-

stadt, versucht Grochowina, die Spezialisierung des Konzertbetriebes zu durchbrechen und die künstlerischen Gesten von Komposition und Improvisation sinnvoll miteinander zu verbinden. Nicht von ungefähr gilt Marcin Grochowina als Pianist, der «Brücken schlägt». Freitag, 7. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken.

Die Kommission Biodiversität Mettmenstetten erfasste und bestimmte 2019 die Kleinlebewesen in den kommunalen Fliessgewässern und legte eine Karte an – ein Projekt mit Modellcharakter. Im Januar sind die Zugvögel noch nicht zurückgekehrt, aber Amseln, Blaumeisen oder Elstern lassen sich ganzjährig beobachten. Von Mettmenstetten führt die Nahreise nach Knonau, der Bezirksgemeinde, die weitaus am meisten Solarstrom produziert. Knonau ist die am längsten besiedelte Gemeinde der Region: Vom Zugersee her liessen sich bereits in der Steinzeit Menschen hier nieder. Auch die frühmittelalterliche Besiedlung dürfte hier begonnen haben. Dementsprechend steht in Knonau die älteste Kirche der Region, im 8. Jahrhundert gebaut, erhielt sie 1519 ihre heutige Form. Zürich gelang es im Spätmittelalter, seine Herrschaft bis nach Knonau auszuweiten und unterstützte mit diesem Ziel sogar Erzfeind Schwyz bei der Eroberung der Stadt Zug. Kurz vor der Reformation baute die Stadt Zürich hier das Landvogteischloss. Im «Depot» erwartet die «Wandergruppe» ein besonderer Imbiss: Frisch zubereitete Pinsa, nach einem Rezept der alten Römer. Ein bisschen wie Pizza mundet Pinsa auch heutigen Gaumen vorzüglich. Als Gast wird sich Esther Breitenmoser in einem Interview zu aktuellen Themen in Knonau äussern. Samstag, 8. Januar, Kasse, Kaffee und Gipfeli

Nahreise von Mettmenstetten nach Knonau

ab 10 Uhr, Bibliothek Mettmenstetten, Schulhausstrasse 12, Start 11 Uhr, Eintritt 25,

Reiseleitung: Urs Heinz Aerni, Journalist, Kulturvermittler und Ornithologe; Bernhard Schneider, Historiker und Kenner der Regionalgeschichte

Mitglieder 18, Kulturlegi 12 Franken, Essen 20 Franken.

Hans-Ruedi Widmer, «LaMarotte»

Elvis und Mani Matter auf der Orgel

Eiskalte Geschichten aus dem Freiamt

Silvester-Orgelkonzert in der Kirche Aeugst: Viswas Orler improvisiert über Evergreens.

«Do tschudderet‘s di und s lauft dr iisig chalt dr Rugge z durab…» Wenn es langsam dunkel wird im winterlichen Waltenschwiler Wald, erzählen Sylvia Spiess und Irene Briner auf dem Sagenweg ziemlich gruselige Geschichten. Es wird berichtet von Leuten mit eiskalten Herzen, von bettelarmen Nachbarn und von Menschen, die trotz allem gerne für andere da sind. Die kostenlose Geschichtenführung vom Sonntag, 16. Januar, startet um 16 Uhr beim Waldhaus am Tierpark Waltenschwil (Tierparkweg) und dauert eine gute Stunde. Zum Aufwärmen gibt es danach heissen Tee und Kuchen. Es gelten die BAG-Bestimmungen.

Am Silvesterkonzert improvisiert der Aeugster Organist Viswas Orler über bekannte Evergreens, und das in verschiedenen Stilrichtungen von Barock, Romantik bis in die Moderne. Was passiert also, wenn der Organist das musikalische Thema der JamesBond-Filme vor sich hat, und daraus ein eigenes Stück, zum Beispiel im klassischen oder gar barocken Stil, improvisiert? Man darf gespannt sein. Sicher ist nur, dass er aus dem 007-Thema kein 0815-Stück macht. Auf dem Notenstän-

der des Organisten finden sich ausserdem die musikalischen Themen und Motive von «Yesterday» (Beatles), «New York New York» (Frank Sinatra), «What A Wonderful World» (Louis Armstrong), «Are You Lonesome Tonight» (Elvis Presley), «Somewhere Over The Rainbow» (Harold Arlen) und «Hemmige» (Mani Matter). Wer Evergreens einmal ganz anders hören möchte, wird am Silvesterkonzert der Kirche Aeugst interessante Hörerlebnisse machen. Johannes Bartels, Kirche Aeugst Silvester, 31. Dezember, 19 Uhr, in der reformierten Kirche Aeugst. Eintritt frei. Zertifikatspflicht.

Der Organist Viswas Orler. (Bild zvg.)

Betreuerteam Freiämter Sagenweg

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Agenda-Einträge

ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich in der Agenda des «Anzeigers». Die Angaben sind jeweils bis am Mittwoch, um 10 Uhr, per E-Mail an agenda@affolteranzeiger.ch einzusenden. (red.)

Seehof 041 726 10 01 Gottha

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Kinoprogramm Sins KW 01 | Donnerstag 30. Dez. bis Mittwoch 05. Jan.

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

D 14 (14)

D 12 (14) House of Gucci The Matrix Resurrections Spider-Man Täglich (ausser Fr) 20.15 Täglich ((ausser Fr)) 17.00 Do Sa So Täglich (ausser Fr) 20.15 Mo Di Mi

No Time To Die So

Aline Do Sa So Mo Di Mi

r D (10) West Side Story 17.00 So 20.00

Sing 2 20.00 Täglich 17.00 D 12 (14)

D6

Clifford der grosse rote Hund 14.30 Täglich 14.15 D6

D 14 (14)

16.30

R Codde Kinoprogramm QR

D 8 Der Wolf und der Löwe D 6 Encanto D 12 The Addams Family 16.30 Täglich 12.00 Do Sa Mo Di Mi 11.00 So So 11.30

D6

14.00

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D-Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.


Sport

Freitag, 31. Dezember 2021

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Mit fünf Podestplätzen ins Olympiajahr Die Schweizer Aerials-Hoffnungen liegen auf Noé Roth und Pirmin Werner Heute Freitag fliegt die Schweizer Delegation der Skiakrobaten nach Kanada. Dort steht nächsten Mittwoch der fünfte Weltcup auf dem Programm. Anfang Februar geht es dann an die Olympischen Winterspiele nach Peking. Von Thomas sTöckli Das Sommertraining auf der Wasserschanzen-Anlage Jumpin in Mettmenstetten zeigt offenbar Wirkung: Bisher holten die Schweizer diesen Winter nicht weniger als fünf Weltcup-Podestplätze: Noé Roth zweimal Bronze und einmal Silber, Pirmin Werner je einmal Silber und Bronze. «Zweimal zwei Leute auf dem Podest in vier Weltcups, das ist schon super», so Nationaltrainer Michel Roth, zumal die ganz Grossen alle am Start gewesen seien. Dass die Resultate so gut ausfielen, habe sogar ihn etwas überrascht, gibt er zu. Zumal Noé Roth im Training eher Mühe bekundet hatte. Im Wettkampf konnte er sich allerdings auf sein Gefühl verlassen und so massiv steigern. Dass mit Maxim Burov ein Russe bisher alles gewonnen hat, beunruhigt Michel Roth nicht weiter: «Wir sind nahe dran», stellt er fest – und ruft insbesondere den letzten Weltcup vom 11. Dezember in Ruka in Erinnerung, als sich Noé Roth als Zweiter nur ganz knapp geschlagen geben musste. Als grosser Favorit werde der Russe speziell unter Druck stehen und mit zunehmenden Schwierigkeiten dann auch nicht mehr so konstant sein, ist der Schweizer Cheftrainer überzeugt.

Niels Hintermann holt Bronze in Bormio Grossartige Leistung von Niels Hintermann. Am Weltcup-Abfahrtsrennen in Bormio fuhr er hinter Sieger Dominik Paris (IT) und seinem Schweizer Teamkollegen Marco Odermatt mit dem dritten Platz aufs Podest. Der 26-Jährige aus Bülach wuchs in Hausen auf und ist Mitglied des Skiclubs Hausen. Nachdem er schon vor Weihnachten bei der Abfahrt in Gröden auf den dritten Platz gefahren war, ist Hintermann im Dezember 2021 der stärkste Schweizer Abfahrer. Seinen ersten grossen Erfolg im Weltcup konnte Niels Hintermann 2017 in Wengen feiern, als er dort die Alpine Kombination gewann. (red.)

Pirmin Werner (links) und Noé Roth vermochten diese Saison im Weltcup zu überzeugen. (Bild FIS Freestyle) Die Frauen im Pech Sorgen bereitet hingegen der MixedTeam-Wettkampf. Dabei gilt dieser Wettbewerb, in dem je zwei Männer und eine Frau für ihr Land auf Punktejagd gehen, eigentlich als grosse Stärke des Schweizer Teams. Die beste Athletin, Carol Bouvard, bekundete nach einer sehr guten Vorbereitung im Weltcup allerdings Mühe. Und vor drei Wochen zog sie sich bei einem Sturz in der Qualifikation zum Weltcup im finnischen Ruka einen Riss des vorderen Kreuzbands, eine Meniskusverletzung sowie

einen Frauen-Startplatz, wahrscheinlich für Alexandra Bär, um so im Teamwettkampf mitmischen zu können.

Wohl länger in Nordamerika Nun geht es für die Schweizer Skiakrobaten also erst mal nach Le Relais, Kanada. Eine Woche später steht in Deer Valley, USA, der letzte Weltcup vor den Olympischen Spielen an. Hier hat Noé Roth letztes Jahr gewonnen – und hier sollen die Top-Schwierigkeiten gezeigt werden, also Dreifachsaltos mit fünf Schrauben. Die Zeit danach bis zum

FCWB überwintert solid auf Rang fünf Hochs und Tiefs in der Meisterschaft, im Cup winkt die Hauptrunde Dem FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) gelang eine gute Vorrunde. Für ganz oben reichte es nicht, weil die Spitzenspiele, sogenannte Sechspunktematchs, verloren gingen. Ein furioser Auftritt im Cup gibt Hoffnung auf ein weiteres Spektakel 2022 in diesem Wettbewerb. Von kaspar köchli Der FC Wettswil-Bonstetten verpasste bekanntlich Ende Juni 2021 die Promotion in die dritthöchste Schweizer Liga nur hauchdünn. Er totalisierte damals in 13 Spielen sagenhafte 34 Punkte, bei einem Torverhältnis von 28:8. Seine überragende Leistung wurde deshalb nicht gekrönt, weil in der anderen Gruppe Biel im Nachtragsspiel gegen Grasshoppers II kurz vor Schluss der Siegtreffer gelang, mit 35 Zählern WB überholte und ihm den Aufstieg vor der Nase wegschnappte.

Der Saisonstart glückte

Weltcup-Podest in Bormio: Niels Hintermann vom Skiclub Hausen hat gut lachen. (Screenshot SRF)

möglicherweise eine Patellaluxation am linken Knie zu. Am gleichen Wettkampf sind auch die anderen beiden Schweizerinnen, Ursina Platz und Alexandra Bär, gestürzt, wobei sich Letztere eine Hirnerschütterung zugezogen hat. In den nächsten Tagen entscheidet sich, ob Carol Bouvard unters Messer muss. «Die Chancen auf einen Olympiastart liegen für sie unter 20 Prozent», so Michel Roth. Nach aktuellem Stand hätten die Schweizerinnen einen Quotenplatz. Und auch falls sie diesen nicht halten können, besteht aufgrund des hohen Team-Rankings die Chance auf

Olympia-Start wollte das Schweizer Team eigentlich in Japan überbrücken. Nun hat der Inselstaat die Grenzen allerdings komplett dichtgemacht. Als Plan B war Airolo vorgesehen, wo aber im Moment der Schnee fehlt, oder Ruka, Finnland, was durch die Reiserei ein zusätzliches Infektionsrisiko bergen würde. Deshalb tendiert das AerialsTeam dazu, vorerst in Nordamerika zu bleiben und in Kanada zu trainieren, dann in die Schweiz zurückzukehren und mit der ganzen Schweizer Delegation am 2. oder 4. Februar nach Peking zu fliegen. Die Aerials-Wettkämpfe sind vom 10. bis 16. Februar eingeplant. Doch werden die Spiele überhaupt stattfinden? «Nach aktuellem Stand finden sie statt und alles andere ist Spekulation», so der Nationaltrainer. Darauf basiert denn auch seine Planung. Schritt für Schritt gehen, Tag für Tag schauen und alles tun, um gesund zu bleiben und bereit zu sein, lautet das Credo. Mit Verweis auf die positiv getesteten Damen im Ski Alpin und den aus demselben Grund verhinderten Spengler-Cup-Gastgeber HC Davos schränkt Michel Roth allerdings ein: Wenn die Hälfte nicht gehen könne, mache der Anlass keinen Sinn. Und was sind die Ziele, falls die Spiele durchgeführt werden können? «Pirmin und Noé sind absolut top und haben die Möglichkeit, eine Medaille zu holen – und das wird auch das Ziel sein», so der Nationaltrainer. Doch die Konkurrenz ist gross und Michel Roth weiss: «In unserer Sportart geht alles sehr schnell.» Entsprechend wertvoll sei es, gleich zwei Athleten zu haben, die so weit vorne mitspringen können.

Mitte August 2021 startete der FCWB in die neue Saison. Der Auftakt zu Hause gegen das hoch eingestufte Paradiso gelang optimal, die Tessiner wurden gleich mit einer 4:0-Packung zurück in den Sottoceneri geschickt. Im hart umkämpften Spiel erzielten die physisch überzeugenden Ämtler alle Tore in der Schlussviertelstunde. In der nächsten Partie teilte WB mit dem starken Aufsteigerteam Freienbach die Punkte (1:1), ehe es eine Woche später souverän St. Gallens Reserven 3:1 schlug. Nach dem 2:0-Auswärtssieg gegen Winterthur II durfte der Start mit zehn Punkten aus vier Partien als geglückt bezeichnet werden. Mitte September folgte ein kleiner Rückschlag, als sich die heimstarken

Rotschwarzen zu Hause überraschend von Aufsteiger Uzwil mit 2:1 düpieren liessen. Die Reaktion WBs folgte auf dem Fuss, auswärts wurde Balzers 1:0 niedergerungen und der zweite Tabellenrang zurückerobert. Alle fieberten berechtigt optimistisch dem Treffen mit Tuggen auf dem heimischen Moos entgegen. Die Spitzenpaarung hielt, was sie versprach. WB dominierte in Hälfte eins, war aber trotz Topchancen nur einmal erfolgreich. Die zweiten 45 Minuten boten das umgekehrte Bild, als die Märchler das Geschehen bestimmten und den Match schliesslich mit 4:2 zu ihren Gunsten drehten.

5:1-Furioso im Cup Anfang Oktober gastierte zur ersten Qualifikationsrunde des Schweizer Cups (2022) 1.-Ligist FC Buochs in Wettswil. Die Nidwaldner hatten kurz zuvor im diesjährigen Cup-Sechzehntelfinal für Furore gesorgt, als sie sich dem FC Luzern erst nach verlängertem Spiel 1:2 beugen mussten. Den Ämtlern gelang ein traumhafter Auftritt. Sie belohnten ihre zügig vorgetragenen Angriffe durch Tore in regelmässigen Abständen und zogen mit 5:1 fulminant in die nächste Runde. Dort treffen sie am 27. März 2022 zu Hause auf den FC MartignySports (1. Liga). Der Sieger dieser Partie gelangt in die Hauptrunde, mit Vertretern der Super League. Gerne erinnert sich WB an August 2017 zurück, als es verbunden mit einem riesigen Fest den grossen FC Basel empfangen durfte.

Jugendlicher Schwung Wieder zurück in der Meisterschaft, zog WB im Auswärtsspiel gegen Linth einen schwarzen Tag ein. Die Partie ging diskussionslos 0:3 verloren. Im folgenden Match gegen Eschen zeigten sich die Ämtler zwar spielerisch verbessert, ver-

Eines von WBs insgesamt 21 Toren in der ersten Saisonhälfte 2021/22: David Brunners (vorne) Treffer gegen St. Gallens Nachwuchs. (Bild Kaspar Köchli) gassen jedoch das Toreschiessen und mussten abermals als Verlierer (0:1) vom Platz. Die Baisse endete beim souveränen 2:0-Auswärtserfolg in Thalwil und eine Woche später wurde die aufsteigende Form bestätigt. Gegen Gossau schenkte WB-Trainer Jérôme Oswald wiederum der Jugend (Altersdurchschnitt 22 Jahre) das Vertrauen. Und das Drehbuch passte, die Treffer zum 2:1-Sieg erzielten die Jüngsten auf dem Platz, Gabriel Di Battista (17) und Mijo Jakovljevic (18). Um den Anschluss an die oberste Spitze halten zu können, war ein Punkt im folgenden Spitzenspiel gegen Baden Pflicht. Allerdings blieb es beim Wunsch, die Aargauer setzten sich knapp mit 1:0 durch. In der letzten Meisterschaftsrunde reiste mit Schlusslicht-Team Ticino U21 ein vermeintlich schwacher Gegner nach Wettswil. Die Südschweizer traten jedoch unbekümmert auf und erwiesen sich als Knacknuss. Mit viel Geduld und

unbedingtem Siegeswillen konnten die Heimischen mit zwei Toren in der Schlussphase das angestrebte Punktetrio einfahren. Ende November stand in Lugano bereits das erste Rückrundenspiel auf dem Programm. Paradiso revanchierte sich mit 2:1 für die Vorrundenniederlage und sicherte sich damit hinter Baden den Vize-Wintermeistertitel. Auf der anderen Seite verabschiedete sich WB definitiv von den Spitzenrängen. Es liegt aber mit 22 Punkten (14 Spiele) gesichert auf dem fünften Platz, acht Zähler hinter dem zweiten Rang (Aufstiegsspiel) und 15 vor dem zweitletzten (Abstiegsplatz). Seinen Trainingsbetrieb wird Wettswil-Bonstetten bereits in zweieinhalb Wochen wieder aufnehmen und vom 19. bis 25. Februar ist das Vorbereitungslager auf Gran Canaria geplant. Der Anpfiff zur Rückrunde erfolgt dann am 5. März, im Wettswiler Moos gastiert der FC Freienbach.


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Extra

Freitag, 31. Dezember 2021

Was uns 2021 vorenthalten wurde Dem Recherche-Desk-Team (RDT) des «Anzeigers» bleibt nichts verborgen Im vergangenen Jahr versuchten noch unbekannte Kreise fünf gravierende Vorfälle, welche sich im Säuliamt ereigneten, unter dem Rader der Öffentlichkeit zu halten. Das hat das RDT des «Anzeigers» mit viel Aufwand verhindert und so gelingt es nun, unsere Leserinnen und Leser lückenlos zu informieren.

März 2021 In einer geheimen Sitzung des Stadtrats Affoltern wurde mit einem Stichentscheid des Stadtpräsidenten der Antrag, einen Meckerer-Preis für den unbequemsten Einwohner zu verleihen, abgelehnt. Es war vorgesehen, den Preisempfänger während einer Stunde in den Minizoo am Breitenweg einzuschliessen.

Juli 2021 Eine kleine Gruppe aargauischer Ultras versuchte an einem heissen Sommerabend, die zürcherische Grenze bei

Obfelden zu stürmen. Die alkoholisierten Fussball-Hooligans waren mit Tarnanzügen bekleidet, wurden jedoch von der Polizei abgewehrt.

Jahreswechsel Es sprach der 31. Dezember, zu seinem Freund, dem 1. Jänner: «Was bin ich doch für ein Genie! Ein grösseres, das gab es nie in all den zweiundfünfzig Wochen, die langsam vor mir hergekrochen! Ich bin so klug, ich bin so weise. Ich bin der Grösste auf der Reise von zwölf mal um die dreissig Tage. Doch geb ich zu, dass meine Lage so ganz zuoberst und am Schluss, zur wahren Weisheit führen muss.

August 2021 Ein anonymer News-Scout probierte, der Redaktion plumpe Fake-News zu verkaufen. Er versuchte mit einer Spendenaktion Hilfsgelder für Corona-Trychler aufzutreiben, welche in einem Überschwemmungsgebiet blockiert waren.

Wer so viel sah, in zwölf Monaten, was all die vielen Tage taten, was sie versäumten, unterliessen das könnte einen zwar verdriessen der weiss nun wirklich alles besser und wird zum Grad- und Ungradmesser!

September 2021 Eine völlig neue Interpretation des Begriffs «Helikoptereltern» schuf der folgende Vorfall: Ein begüterter Vater begleitet seinen fünfjährigen Sohn mit dem Helikopter zum Waldkindergarten. Er begründet sein Verhalten mit Zeitnot, da er anschliessend sofort an einer KlimaDemonstration auf dem Bundesplatz in Bern teilnehmen wollte.

ACHILLES-VERSE

Die namenlose Ziegen-Zicke hätte sich über einen Mitmeckerer gefreut. (Archivbilder mm)

Oktober 2021 Ein Wanderer fotografierte im Gomwald zwischen Jonen und Affoltern mit seinem Handy ein Wildschwein. Er stellte seine seltene Aufnahme in den Whats-

App-Status mit der Bemerkung «Wildsau im Gomwald». Er erntete damit einen Internet-Shitstorm der Gender-Community, da es sich eindeutig um einen Keiler handelte. Die jungen Tiere nennt man übrigens «Frischlinge». (mm)

Drum rat ich dir, willst du was fragen, so frag mich jetzt. Ich werd dir sagen, was alles so geschehen ist, damit du gut gerüstet bist und besser anfängst, als dies Jahr, das wirklich kein so gutes war!» Vom Kirchturm her ertönen Glocken. Sylvesters Mundwerk kommt ins Stocken. Dem grossen Zeiger an der Uhr fehlt bis zum Strich noch eine Spur Dann ist das alte Jahr vorbei, Sylvesters Sprüche einerlei! Neujahr will sich auf Gott besinnen, das neue Jahr in Ruh’ beginnen. (MüR)

HERKÖMMLICHES

Matthäi am letzten Halbstarke Vandalen auf der Reuss.

Bei einigen der Kuhglocken wurde später Rost festgestellt.

Ein vielbeschäftigter Vater löste einiges Kopfschütteln aus.

Richtige Bezeichnung des Schwarzwilds: weiblich: «Bache», männlich: «Keiler».

Wenn jemand im Sterben lag, sagte man früher: Bei ihm oder ihr ist Matthäi am letzten – eine merkwürdige Redensart, die sinngemäss sagt: Das letzte Kapitel im Lebensbuch des betreffenden Menschen ist demnächst abgeschlossen. Und auf das letzte Kapitel spielt die verschlüsselte Andeutung tatsächlich an, nämlich auf das Schlusskapitel des Matthäusevangeliums, wo es im allerletzten Satz – Matthäi am letzten – heisst: «Seid gewiss. Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt». Diese Verheissung des auferstandenen Christus gilt nach biblischer Überzeugung nicht nur den Lebenden, sondern auch den Sterbenden, denen das letzte Stündchen schlägt. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen

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Risiken abseits der Pisten

Mittwoch

LEBENSWEISHEIT «Bricht der erste Morgen des neuen Jahres an, so erscheint der Himmel nicht anders als am Tage zuvor – und doch ist einem seltsam frisch zumute.» Yoshida Kenkō

Skitouren boomen – immer mehr Menschen widmen sich diesem Sport abseits der Piste. Jedes Jahr verlieren dabei in der Schweiz 19 Personen ihr Leben. Die grösste Gefahr: Lawinen. Eine gründliche Planung ist deshalb unverzichtbar. Immer mehr Menschen widmen sich gemäss der Studie «Sport Schweiz 2020» dem Tourengehen mit Ski oder Snowboard, einer Aktivität, die einzigartige Wintermomente verspricht. Die Zahl der Skitourengängerinnen und Skitourengänger hat sich seit 2014 mehr als verdoppelt, auf 3,4 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung. Im Schnitt kommen beim Skitourengehen in der Schweiz jedes Jahr 19 Personen ums Leben. Hauptgrund dafür sind Lawinen (66 %). Zum Vergleich: Beim Ski- und Snowboardfahren auf den Pisten, die vor Lawinen gesichert

sind, sterben im Schnitt 5 Personen. Dies, obwohl diese beiden Sportarten hierzulande von viel mehr Menschen betrieben werden als das Skitourengehen (Skifahren 34,9 % der Schweizer Bevölkerung, Snowboarden 5,3 %). Skitouren sind anspruchsvoll, und es gibt in der Schweiz kaum signalisierte und gesicherte Routen. Für die Beurteilung des Lawinenrisikos ist man deshalb meist selbst verantwortlich. Kenntnisse in Lawinenkunde und eine gründliche Planung sind Pflicht, um sich und auch andere vor Lawinen zu schützen. Diese Kenntnisse erlangt man zum Beispiel in Kursen. Unerfahrene schliessen sich am besten einer Gruppe unter lawinenkundiger Leitung an.

Web-App hilft bei der Planung Bei der Planung hilft auch die von der BfU unterstützte Web-App skitourenguru.ch. Die App bewertet das Lawinenrisiko von Tausenden von Skitouren im

gesamten Alpenraum auf Basis des aktuellen Lawinenbulletins, des Geländes und weiterer Faktoren. Ein einfaches Ampelsystem zeigt das Risiko der geplanten Tour und hilft somit bei der Wahl einer Tour mit einem möglichst tiefem Risiko.

Die wichtigsten Tipps für das Skitourengehen • Sich in Lawinenkunde ausbilden; • Sich über aktuelle Lawinengefahr, Schneeverhältnisse und Wetter informieren; • Wenig Erfahrung? Sich einer lawinenkundigen Leitung anschliessen; • Tour mit tiefem Lawinenrisiko wählen und nicht allein aufbrechen; • Handy und Notfallausrüstung mitführen: Lawinenverschütteten-Suchgerät, Sonde, Schaufel und eventuell Lawinenairbag. (BfU) Weitere Infos auf bfu.ch/skitouren