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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 102I 170. Jahrgang I Freitag, 23. Dezember 2016

Abschiedsfest

Für Hedinger Senioren

Primus Kaiser war 16 Jahre Gemeindeschreiber in Bonstetten. > Seite 3

Die Kommission für Altersfragen hat nützliche Informationen gebündelt. > Seite 5

Siegerprojekt für Kindergarten in Ebertswil gewählt

Weihnachten – eine wahre Geschichte?

Es bietet eine sinnvolle Grundrissgestaltung und Raumaufteilung sowie die Möglichkeit, weitere Kosteneinsparungen vorzunehmen: Das Projekt des Büros Illiz Architektur GmbH macht das Rennen im Wettbewerb für den Neubau eines Kindergartens mit Schulraum in Ebertswil. Der Gemeinderat Hausen übernimmt die Empfehlung der Jury und erklärt das Projekt zum Wettbewerbssieger: «Es erfüllt die Vergabekriterien am besten», so die Begründung. Der Gemeinderat wird die Bevölkerung anlässlich der Informationsveranstaltung vom 25. Januar 2017 auch über das Kindergarten-Projekt näher orientieren. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Neues Pumpenhaus Das Grundwasserpumpwerk Mettenholz in Obfelden wurde neu gebaut. Es hat weniger gekostet als budgetiert. Die Obfelder Stimmbürger haben an der Gemeindeversammlung im vergangenen Dezember einem Neubauprojekt zugestimmt. Die Arbeiten konnten termingerecht ausgeführt werden. Das neue Pumpenhaus mit topmoderner Anlage wurde am vergangenen Donnerstag eingeweiht. Es wurde 70 Zentimeter höher gebaut und liegt damit über dem maximalen Wasserspiegel. Elektrische Installationen und Apparate sind über Terrain angeordnet. Es gibt keine offenen Wasserflächen mehr. Die hochmoderne Anlage wird computergesteuert von der Leitzentrale im Werkhof aus bedient. ................................................... > Bericht Seite 11

«Urgestein». So pflegte unser Professor für Neues Testament jeweils zu sagen, und ein ehrfürchtiges Raunen ging durch die Reihen des Hörsaales. Das Prädikat «Urgestein» erhielten jene biblischen Überlieferungen, von denen man annimmt, dass sie mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit historisch sind. Als frischgebackener Student hatte ich ein grosses Interesse an dieser Klassifizierung. War man doch dem lieben Gott gleich etwas näher, wenn man wusste, was zur Zeit Jesu w i r k l i c h geschehen war und nicht bloss später erzählt wurde, etwa in den Gemeinden der Evangelisten. Echt oder unecht, wahr oder nicht wahr: Das hat mich damals beschäftigt. Heute sehe ich vieles ein wenig anders. Ich glaube, jedes biblische Zeugnis ist auf seine Art wahr. Vielleicht nicht immer historisch, aber wahr allemal. Zum Beispiel die Weihnachtsgeschichte: Nach allem, was man heute weiss, ist sie kaum historisch. Zwei der vier Evangelien erwähnen die Geburt im Stall mit keinem Wort. Auch in den Paulusbriefen sucht man sie vergeblich. Und ein Stern, der genug hell gewesen wäre, um den drei Königen den Weg zu zeigen, war nach astronomischen Erkenntnissen zu jener Zeit wahrscheinlich nicht am Himmel ...

Eigene Erfahrungen mit Gott Und doch ist sie wahr, die Weihnachtsgeschichte. So wahr wie eine Geschichte nur sein kann! Einfach anders. Sie bringt Erfahrungen zum Ausdruck, die Menschen unterwegs mit Jesus gemacht haben. Zum Beispiel, dass Gott uns unendlich verliebt machen kann ins Leben, wie man es etwa erlebt, wenn einen ein Neugeborenes anlächelt. Oder dass es in Gottes letzter Wirklichkeit keine Grenzen mehr

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Benzin-Dieb Mettmenstetter Zeugenaufruf auf Facebook stösst auf grosse Resonanz. > Seite 8

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Geburtenboom Am 17. und 18. Dezember kamen im Spital Affoltern sieben Babys auf die Welt. > Seite 8

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Prägende Bilder Kinderbuch-Illustratorin Tatjana Hauptmann kam nach Affoltern. > Seite 13

Krippenvielfalt im Kloster Kappel Krippen aus Holz und Keramik, aus Filz, Metall und Kunststoff, Mini-Krippen im Streichholzschachtel-Format und opulente Landschaften im maurischen Stil, die mehrere Quadratmeter einnehmen. Die Vielfalt der Ausstellung «Lieblingskrippen» im Kloster Kappel ist beeindruckend. Maria und Josef, das Jesuskind, Ochs und Esel, Hirten und Schafe und vielleicht die drei Könige gehören zur Grundausstattung. Dazu kommen Bauten im jeweils passenden Stil. In verschiedenen Nischen, auf Fensterbänken und in Vitrinen der alten Gemäuer sind die privaten Leihgaben liebevoll in Szene gesetzt. Noch bis zum 10. Januar lässt sich die Ausstellung bestaunen. ................................................... > Impressionen auf Seite 5

Die Entwicklung steuern

Christbaum in der Kirche Mettmenstetten. (Bild zvg.) gibt zwischen Arm und Reich, gebildeten und einfachen Leuten, «Königen und Hirten». Historisch oder nicht historisch ist für den Glauben gar nicht so wichtig. Denn hinter allen Geschichten von Gott stehen E r f a h r u n g e n mit Gott, Erfahrungen von Menschen, die uns etwas für sie Lebensentscheidendes weitergeben wollen. Die beiden Weihnachtsüberlieferungen im Markus- und im Lukasevangelium sind ein Spiegel solcher Erfahrungen bis auf den heutigen Tag. Und

so glaube ich, die Geschichte vom Kind in der Krippe, von den verwunderten Hirten und den knienden Königen im Stall, diese Geschichte will vor allem etwas: Sie will u n s verwickeln und verlocken in eigene Erfahrungen mit dem nahen Gott, hier und heute! Das Kind in der Krippe schreit durch die Jahrhunderte und Jahrtausende hindurch um u n s e r Herz! In dem Sinn: Frohe Weihnachten!

Rund 8 ha gross und unmittelbar unter dem Dorfzentrum gelegen ist das unerschlossene Bauland im Gebiet Weierächer-Grabmatten von grosser Bedeutung für die künftige Entwicklung von Wettswil. Das hat der Gemeinderat erkannt und im vergangenen Jahr die Ausarbeitung eines Entwicklungsleitbildes veranlasst, welches die Zielvorstellungen und Rahmenbedingungen bezüglich Erschliessung, Nutzung, Bebauung und öffentlicher Aussenräume festhält. Nun folgt die Ausarbeitung des Quartier- und Gestaltungsplanes. ................................................... > Bericht auf Seite 8 anzeigen

Andreas Fritz, reformierter Pfarrer in Mettmenstetten

Bald massive Steuererhöhungen Bei Annahme der Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III entstehen Finanzlöcher Am 12. Februar 2017 stimmt die Schweiz über die Unternehmenssteuerreform III (USR III) ab. Mit der kantonalen Umsetzung würden die Bezirksgemeinden um 6,24 Millionen stärker belastet. ................................................... von salomon schneider Aufgrund internationalen Drucks haben National- und Ständerat mit der Unternehmenssteuerreform III ein Gesetz erarbeitet, das Spezialbesteuerung sogenannter Statusgesellschaften unterbindet. Um den Kantonen trotzdem zu ermöglichen, diesen Status-

gesellschaften steuerlich entgegenzukommen, beinhaltet die USR III zahlreiche Optionen zur steuerlichen Begünstigung von Unternehmen allgemein. Dafür wird die bevorzugte Besteuerung einzelner Organisationsformen abgeschafft. Gerade die Kantone, in denen zahlreiche Statusgesellschaften beheimatet sind, wollen alle Optionen ausnutzen und die Steuern für alle Unternehmen massiv senken. Der Kanton Zürich beheimatet zwar nicht viele Statusgesellschaften, will aber wettbewerbsfähig bleiben. Er plant deshalb eine Unternehmenssteuersenkung um 2,9 Prozent und zahlreiche weitere Steuervergünstigungen für Unternehmen.

Gemeinden werden ausgeblutet Die dadurch entstehenden Steuerausfälle von 700 bis 800 Millionen Franken können von den flankierenden Massnahmen der Bundesvorlage bei Weitem nicht abgefedert werden. Die Vernehmlassungsvorlage zur Umsetzung der USR III, die momentan zur Stellungnahme bei den Gemeinden liegt, sieht deshalb drastische Kürzungen und Mehrzahlungen beim Finanzausgleich vor. Allein für die Gemeinden im Knonauer Amt rechnet der Regierungsrat mit direkten Unternehmenssteuerausfällen von 1,23 Millionen Franken und Mehrbelastungen durch den Umbau des Finanz-

ausgleichs von 4,94 Millionen Franken. Um die finanziellen Auswirkungen der kantonalen Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III abzufedern, müssten alle Bezirksgemeinden die Gemeindesteuern wohl stark heben – und dies in einer Zeit, in der Mehreinnahmen durch Grundstückgewinnsteuern immer öfter ausbleiben. Sollte die Bundesvorlage zur USR III abgelehnt werden, würde der internationale Druck auf die Schweiz erheblich zunehmen. Denn die internationale Gemeinschaft hat der Sonderbesteuerung einzelner Akteure definitiv den Kampf angesagt. ................................................... > Bericht auf Seite 9

500 51 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Grundbucheinführung für die Gemeinde Kappel am Albis Inkraftsetzung Das eidgenössische Grundbuch für die politische Gemeinde Kappel am Albis ist vom Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 14. Dezember 2016 auf den 1. Januar 2017 in Kraft gesetzt worden und gilt von diesem Zeitpunkt an als eingeführt. Ab Inkraftsetzungsdatum können alle eintragungsbedürftigen, aber nicht eingetragenen dinglichen Rechte gegenüber gutgläubigen Dritten nicht mehr geltend gemacht werden und verlieren, sofern sie nicht binnen zweier Jahre von dem genannten Zeitpunkt an zur Eintragung gelangen, ihre Wirkung auch unter den Parteien (§ 270 des zürcherischen Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch). Grundbuchamt Affoltern 8910 Affoltern am Albis

Öffnungszeiten der Bezirksverwaltung über den Jahreswechsel 2016/2017 Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab

Freitag, 23. Dezember 2016, bis und mit Montag, 2. Januar 2017,

Todesfälle Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege Kappel am Albis für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Für die zurückgetretene Luzia Galliker ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger als Mitglied der Schulpflege zu wählen. Die Ersatzwahl erfolgt nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung (Art. 7) und gemäss Gesetz über die politischen Rechte (§ 48 und folgende). Wählbar ist jede stimmberechtigte Person mit politischem Wohnsitz in der Gemeinde Kappel am Albis. Für die Ersatzwahl als Mitglied der Schulpflege sind Wahlvorschläge bis zum 1. Februar 2017 einzureichen. Jeder Vorschlag (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort) muss von mindestens 15 Stimmberechtigen der Gemeinde Kappel am Albis (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet sein. Die Unterzeichnung kann nicht zurückgezogen werden. Entsprechende Formulare können unter www.kappel-am-albis.ch vom Internet heruntergeladen oder bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Wird für die Vakanz nur eine Person vorgeschlagen und stimmt der zunächst eingereichte Vorschlag mit dem definitiven Vorschlag überein, erklärt der Gemeinderat die Vorgeschlagene bzw. den Vorgeschlagenen als in stiller Wahl gewählt (§ 54 GPR). Andernfalls erfolgt die Wahl an der Urne am 21. Mai 2017. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, ab Publikationsdatum gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Rekurse müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Kappel am Albis

Statthalteramt Bezirksratskanzlei Bezirksgericht Mietgericht Paritätische Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen

Verkehrsanordnung

am 23./27./28./29. und 30. Dezember 2016 ist das Bezirksgericht für dringende Notfälle jeweils zwischen 09.00 und 10.00 Uhr unter der Telefonnummer 044 763 17 00 erreichbar.

Senkung Ausserortshöchstgeschwindigkeit

Die Bezirksverwaltung

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – NAFEZI Fejsal, 1990, Staatsangehöriger von Kosovo – SAHITI Merite, 1981, Staatsangehörige von Serbien

Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnungen verfügt:

Auf der Ebertswilerstrasse, Fahrtrichtung Sihlbrugg, wird die Ausserortshöchstgeschwindigkeit, ab dem Signal «Ende der Höchstgeschwindigkeit 50 generell», auf einer Länge von zirka 250 m, von 80 km/h auf 60 km/h gesenkt. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen.

Affoltern am Albis, 23. Dezember 2016

Kappel am Albis, 23. Dezember 2016

Gemeinderat Affoltern am Albis

Gemeinderat Kappel am Albis

Am 7. Dezember 2016 ist in Gjilan, Kosovo, gestorben:

Imrije Bunjaku geb. 2. April 1943, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Auf der unbenannten Flurstrasse zwischen Mettmenstetterstrasse und Ankenrain sowie auf der Verbindung zwischen der Hölibachstrasse und der Sennhüttenstrasse ist der Verkehr mit Motorwagen und Motorrädern verboten. Landwirtschaftliche Fahrzeuge sind gestattet.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Gegen diese Verfügungen kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Obfelden, 23. Dezember 2016 Der Gemeinderat Obfelden

Stallikon Am Montag, 19. Dezember 2016, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Stutz, Karl geboren am 14. Januar 1943, von Birmensdorf ZH, Fehraltorf ZH, wohnhaft gewesen Loomattstrasse 8a, 8143 Stallikon. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattgsamt Stallikon

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Notariatskreis Schlieren (Gemeinden Aesch, Birmensdorf, Bonstetten, Schlieren, Stallikon, Uitikon, Urdorf und Wettswil)

Ersatzwahl Notarin/Notar für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Stille Wahl

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Hausen am Albis

Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei Zürich folgende Verkehrsanordnung verfügt:

Affoltern am Albis

Verbot für Motorwagen und Motorräder

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

geschlossen:

Wir wünschen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr.

Verkehrsanordnungen

Gesuchsteller: Weisbrod-Zürrer AG, Weisbrod-Areal 3, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Boog Leuenberger + Partner AG, Kasimir-Pfyffer-Strasse 2, 6003 Luzern Bauprojekt: Sanierung und Umnutzung Langhaus Um- und Ausbau Dachgeschoss mit Dach- und Fassadensanierung auf Kat.-Nr. 3784, WeisbrodAreal 3/4 (G)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Dirk Eckhardt und Simona Müller, Schweikhof 2, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Andreas Pizza, Albisriederstrasse 20, 8003 Zürich Bauprojekt: Neubau Sickerleitung, neues Fenster Fassade Ost auf Kat.-Nr. 2159, Schweikhof 2 (LW) (Gebäude Inventar-Nr. 514)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Prika AG, Gewerbestrasse 6, 6330 Cham Vertreter: Baureal AG, Leimattenstrasse 6, 8907 Wettswil am Albis Bauprojekt: Abbruch best. Wohnhaus, Vers.-Nr. 920, Neubau Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage, Kat.Nr. 1650, Leberenstrasse 11 (Wohnzone W2b)

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 21. Oktober 2016 ist fristgerecht ein gültiger Wahlvorschlag eingereicht worden. Dieser wurde am 6. Dezember 2016 veröffentlicht. Die gleichzeitig eröffnete zweite Frist bis 13. Dezember 2016 ist unbenutzt abgelaufen. In Anwendung von § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) hat der Stadtrat Schlieren, als wahlleitende Behörde, an seiner Sitzung vom 19. Dezember 2016 Von Arx, Tobias, 1982, Notar-Stellvertreter, Bettlistrasse 37, 8600 Dübendorf per 1. Mai 2017 für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 in stiller Wahl als Notar des Notariatskreises Schlieren gewählt erklärt. Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Dietikon, Bahnhofplatz 10, 8953 Dietikon, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Stadtrat Schlieren (Kreiswahlvorsteherschaft des Notariatskreises Schlieren) 8952 Schlieren, 23. Dezember 2016


Bezirk Affoltern

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Nach 16 Jahren Gemeindeschreiber in Bonstetten Primus Kaiser lud zum Abschiedsfest Am Freitag, 16. Dezember, lud Primus Kaiser seine Weggefährten, Kolleginnen und Mitstreiter der letzten 16 Jahre in den «Löwen» Bonstetten zu seinem Abschiedsfest ein. Zusammen mit ihnen schaute er nochmals kurz zurück. Er legte sein Herz offen – was ihn bewegt, Freude gemacht, Dämpfer versetzt, bereichert hat. Die Bilanz war positiv. Vor allem das Menschliche stand bei ihm Zentrum. Auch an diesem Abend spürten das die Gäste. Es herrschte eine warme, herzliche Atmosphäre, so wie es Primus Kaiser liebt. Vielleicht war er gerade deswegen im beruflichen Alltag immer für die Leute da. Er versteckte sich nie hinter der Bürokratie, wenn ein Behördenmitglied oder die Mitarbeiter etwas von ihm wollten. Gemeindepräsident Bruno

Primus und Regina Kaiser stossen auf die Zukunft an. (Bilder zvg.)

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch anzeige

Freitag, 23. Dezember 2016

Der Hausdienst bedankt sich mit einer Riesentorte bei Primus Kaiser.

Steinemann lobte denn auch gerade diese Seite an Primus Kaiser. Unkompliziert und direkt sei die Zusammenarbeit gewesen, meinte er und fügte das eine und andere Beispiel an. Im Namen der Gemeinde und der Mitarbeitenden übergab er dem scheidenden Gemeindeschreiber einen grossen Geschenkkorb und ein Kuvert, mit dessen Inhalt sich Primus und Regina Kaiser einen Wunsch erfüllen können. Mehr verriet Bruno Steinemann nicht. Sein Vorgänger, alt-Gemeindepräsident Charles Höhn, verriet dafür das eine oder andere Detail aus Kaisers Amtszeit. Er sprach von Stärken und

Schwächen, wie sie alle haben. So sehe er Primus Kaiser als sensiblen Mensch, was aber gerade auch eine seiner Stärken sei. Und für diese mochten ihn die Menschen, die ihn kannten. Die beiden Kollegen vom Hausdienst machten das sichtbar. Sie brachten eine riesige Torte mit, auf der sie sich mit den Worten «Vielen Dank für Deine tolle Unterstützung und Deine fröhliche und liebevolle Kollegschaft …» bei Primus Kaiser bedankten. Schön, wenn ein Gemeindeschreiber nach 16 Jahren mit einem solchen Abend in einen neuen Lebensabschnitt starten kann. (hn)

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Verhaltenskodex für Mitarbeitende Die Direktion der Justiz und des Innern setzt einen Verhaltenskodex für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kraft. Der Leitfaden definiert das Verhalten im Arbeitsalltag. «Würden meine Familie und Freunde mein Verhalten gutheissen?» Bei Zweifeln solle man Hilfe und Rat einholen. Das ist ein Ratschlag aus den Richtlinien für ein integeres Geschäftsverhalten, welche ab 1. Januar 2017 verbindlich für alle Mitarbeitenden der Direktion der Justiz und des Innern sind. Es geht um Menschenverstand, um Verantwortung, Loyalität und Transparenz. Das Ansprechen von Compliance-Bedenken ist darin ebenso geregelt wie das richtige Verhalten bei Interessenkonflikten oder der Umgang mit Geschenken und Einladungen. Der neue Verhaltenskodex ist eine Ergänzung, eine Präzisierung des Personalgesetzes, welches die Grundzüge der allgemeinen Treuepflicht und des Geschenkannahmeverbots für das Kantonspersonal regelt. (pd.)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiert Rolf Müller morgen Samstag, 24. Dezember, den 85. Geburstag. Wir gratulieren zu diesem besonderen Tag und wünschen dem Jubilaren alles Gute. Am kommenden Sonntag, 25. Dezember, feiert Erwin Josef Walker in Affoltern seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren und wünschen einen schönen Festtag.


Gemeinde Bonstetten

Affoltern am Albis, im Dezember 2016

Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates und für das Amt der Gemeindepräsidentin/des Gemeindepräsidenten für den Rest der Amtsdauer 2014–2018

Traurigen Herzens und in liebevollen Gedanken verabschieden wir unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter zu ihrer letzten Reise, die den Kreis ihres Lebens schliesst.

Ansetzung der 2. Frist zum Einreichen von Wahlvorschlägen und Mitteilung über die eingereichten provisorischen Wahlvorschläge

Germaine Joséphine Schneebeli

Gestützt auf die Wahlanordnung vom 8. November 2016 sind für die Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates und für das Amt der Gemeindepräsidentin/des Gemeindepräsidenten für den Rest der Amtsdauer 2014–2018 folgende gültige Wahlvorschläge eingereicht worden:

geb. Schilling * 22. September 1927 † 14. Dezember 2016

Für ein Mitglied des Gemeinderates (in alphabetischer Reihenfolge) Name, Vorname Ehrler, Peter Schuler, Claudia

Geburtsjahr Beruf Adresse 1961 Kaufmann Im Schachenhof 31, 8906 Bonstetten 1974 Unternehmerin Hohli Gass 7, 8906 Bonstetten 8906 Bonstetten

Rufname Peter

Partei FDP parteilos

Rufname Frank

Partei FDP

Wir werden dich sehr vermissen. Sonja und Stefan Keller-Schneebeli Roger und Maguy Schneebeli-Yaghmour mit Stephanie Bruno Schneebeli mit Samuel Kathrin und Thomas Peter-Schneebeli mit Laura und Carlo

Für das Amt als Gemeindepräsident/in (in alphabetischer Reihenfolge) Name, Vorname Rutishauser, Frank Robert Wuillemin, Claude Louis

Geburtsjahr Beruf 1970 Rechtsanwalt 1958

Adresse Sunnebergweg 2, 8906 Bonstetten

Leiter Im Eiacher 1, 8906 Bonstetten Zustellung Pakete

SVP

In Anwendung von Art. 8 der Gemeindeordnung sowie § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 30. Dezember 2016 angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge geändert, zurückgezogen oder auch neue Wahlvorschläge bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Abteilung Präsidiales, Am Rainli 2, Postfach, 8906 Bonstetten, eingereicht werden können. Formulare für die Wahlvorschläge sind infolge der Festtage über die Gemeindewebseite www.bonstetten.ch herunterzuladen. Wählbar als Mitglied des Gemeinderates ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Bonstetten hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden.

Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 27. Dezember 2016, um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle in Affoltern am Albis statt. Zuvor erfolgt die Urnenbeisetzung um 14.00 Uhr im engsten Familienkreis. Anstelle von vergänglichen Blumen wären wir sehr dankbar für eine Spende zu Gunsten der Schweizer Alzheimervereinigung, Postkonto 10-6940-8. Traueradresse: Roger Schneebeli, Thunstrasse 150D, 3074 Muri bei Bern

Wählbar in das Amt als Gemeindepräsidentin/Gemeindepräsident sind nur Personen, die entweder bereits Mitglied des Gemeinderates sind oder gleichzeitig als Mitglied kandidieren. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Auf jedem Wahlvorschlag dürfen höchstens so viele wählbare Personen genannt sein, als Sitze zu besetzen sind. Die als Mitglied des Gemeinderates und/oder als Gemeindepräsidentin/Gemeindepräsident vorgeschlagene/-n Person/-en wird/werden vom Gemeinderat in stiller Wahl als gewählt erklärt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl am Sonntag, 12. Februar 2017, durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 23. Dezember 2016

DANKE für die herzliche Anteilnahme beim Abschied von

Brigitte Huser an alle Verwandten, Bekannten, Nachbarn und die langjährigen Treuhand-Kunden von Brigitte.

Die Trauerfamilie

Gemeinderat Bonstetten/Abteilung Präsidiales

DANKSAGUNG Danke für Eure Anteilnahme am Tod von

Regula Schwemmer Für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, für einen Blick oder eine Umarmung, wenn die Worte fehlten, für die vielen Geldspenden zugunsten der Palliativstation des Spitals Affoltern.

Linda, Niklaus, und Marius Messerli und die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Dezember 2016

Informationen und Angebote für Seniorinnen und Senioren Mitteilungen des Gemeinderats Hedingen Ausserordentliche Gemeindeversammlung 2017

Wo kann man sich hinwenden, wenn man Fragen zur Vorsorge oder zu Renten hat? Wie geht man vor, wenn man eine seniorengerechte Wohngelegenheit sucht? Wie und wo knüpft man im Alter noch soziale Kontakte? Hedingen bietet dazu ab sofort Hilfe an. Wer noch jünger ist und sich im Internet zu Hause fühlt, holt sich solche Informationen wohl am ehesten bei «Google». Wie aber macht man dies, wenn man bereits älter ist und den Anschluss an die digitale Welt verpasst hat? Die Kommission für Altersfragen der Gemeinde Hedingen, die aus mehreren Anregungen am Dorftreff 2014 entstanden ist, hat daher im Lauf des Jahres 2015 damit begonnen, verschiedene nützliche Informationen und alle bestehenden Dienstleistungen für Seniorinnen und Senioren zu sammeln und zusammenzufassen. Als Resultat liegt nun eine Mappe mit allen Informationen und Angeboten in einer «seniorengerechten» gedruckten Fassung vor. Die aus mehreren Einzelblättern bestehende Mappe ist nach Lebenslagen oder Bedürfnissen geordnet: Sie wird in den nächsten Tagen an alle Haushaltungen verschickt, in denen mindestens eine Person wohnt, die 60 und mehr Jahre alt ist. Die Mappe kann auch telefonisch bei der Gemeindeverwaltung, Abteilung Soziales, unter 044 762 25 55, kostenlos bezogen werden. Zudem können alle Informationen auch im Internet unter www.hedingen.ch/senioren heruntergeladen werden. Die Kommission für Altersfragen ist überzeugt, mit dieser Mappe vor allem der älteren Generation den Zugang zu den zahlreichen bestehenden Angeboten zu erleichtern und wertvolle Informationen und Tipps geben zu können. Die Kommission besteht aus Martin Vetsch (Vorsteher Soziales, Vorsitz), Peter Bilang, Ursula Decurtins, Barbara Hack, Gabriela Vanetta, Felix Wintsch, Regula Wissmann und Samuel Büchi (Bereichsleiter Soziales, Sekretär).

Für die Vorberatung zuhanden der Urnenabstimmung vom 21. Mai 2017 zum Beitritt zur Interkommunalen Anstalt Kesb wird am 30. März 2017 eine ausserordentliche Gemeindeversammlung durchgeführt. Neben diesem Traktandum werden den Stimmberechtigten diverse Bauabrechnungen zur Genehmigung unterbreitet. Die Thematik Revision Bauzonenordnung (BZO) soll ebenfalls im Rahmen dieser Veranstaltung nähergebracht werden.

Die neue Mappe für Senioren in Hedingen. (Bilder zvg.)

Weitere Veranstaltungen Am 12. Januar 2017 informiert der Gemeinderat zusammen mit der Ernst Schweizer AG über den Privaten Gestaltungsplan auf dem Areal Ernst Schweizer AG, Metallbau. Das Projekt und der geplante Ablauf werden vorgestellt und allfällige Fragen beantwortet. Am 1. Februar 2017 findet eine Informationsveranstaltung statt, an welcher der von der Gemeinde beauftragte Verkehrsplaner die verschiedenen Varianten der Verkehrsführung an der Arnistrasse vorstellen wird.

Spezialistin im Bereich Soziales: Marina Frei. Neue Mitarbeiterinnen in der Verwaltung Nach siebzehn Jahren bei der Gemeindeverwaltung geht Rosmarie Anderegg auf den 31. Januar 2017 vorzeitig in Pension. Mit ihrem Abgang verliert Hedingen eine sehr zuverlässige Mitarbeiterin mit hervorragendem Fachwissen. Der Gemeinderat dankt ihr für ihre ausgezeichnete Arbeit. Mit Marina Frei konnte eine ausgewiesene Spezialistin gefunden werden, die die Arbeit von Rosmarie Anderegg im Bereich Soziales weiterführt. Marina Frei bringt grosse Erfahrung aus anderen Gemeinden mit und erwarb zudem erfolgreich den eidge-

Sachbearbeiterin Bau und Sicherheit: Nadja Mörgeli. nössischen Fachausweis Sozialversicherungs-Fachfrau. Sie ist Mutter zweier Kinder und 36 Jahre alt. Weiter hat der Gemeinderat Nadja Mörgeli als Sachbearbeiterin Bau und Sicherheit bestimmt. Nadja Mörgeli ist 23 Jahre alt und arbeitete nach ihrer Verwaltungslehre in verschiedenen Bereichen bei der Gemeindeverwaltung in Langnau am Albis. Sie wird ab dem 1. Januar 2017 den neu organisierten Bereich Bau und Sicherheit unterstützen. Der Gemeinderat heisst beide Mitarbeiterinnen herzlich willkommen und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit diesen Anstellungen konnten die letzten Vakanzen besetzt werden.

Verwaltung mit neuen Öffnungszeiten Verhandlungsbericht und Informationen des Gemeinderates Bonstetten aus den Sitzungen vom 6. und 20. Dezember. Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamtes Bonstetten bleiben über die Festtage vom Freitag, 23. Dezember 2016, bis und mit Montag, 2. Januar 2017, geschlossen. Ab Dienstag, 3. Januar 2017, stehen die Mitarbeitenden gerne wieder zur Verfügung. Zur Meldung von Todesfällen ist das Bestattungsamt jeweils von 8 bis 10 Uhr über die Pikettnummer 044 701 95 72 zu erreichen. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal wünschen der Bonstetter Bevölkerung schöne und erholsame Festtage und ein glückliches und gesundes neues Jahr. Die Büros und Telefone der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamtes Bonstetten sind ab 1. Januar 2017 wie folgt geöffnet bzw. bedient: Montag, Mittwoch, Donnerstag von 8 bis 11.30 und 14 bis 16.30 Uhr; Dienstag 8 bis 11.30 und 14 bis 18.30 Uhr; Freitag durchgehend von 7 bis 13 Uhr. Mit den neuen Öffnungszeiten erhalten die Besucher mehr Flexibilität, da die Büros an einem Abend länger (Dienstag), an einem Morgen früher (Freitag) und über eine Mittagszeit (Freitag) geöffnet sind. Die Mitarbeitenden stehen für die Kundschaft nach Absprache auch ausserhalb der Öffnungszeiten für Dienstleistungen zur Verfügung.

Blaue Zone beim Volg 2001 verfügte die Direktion für Soziales und Sicherheit des Kantons Zürich für den privaten Kundenparkplatz Volg die Blaue Zone. Die in verschiedenen Medien geäusserten Bedenken, diese Markierung seien von der Gemeinde unrechtmässig angebracht worden, stimmen nicht.

Öffnungszeiten der Verwaltung über Festtage Die Schalter der Gemeindeverwaltung schliessen dieses Jahr am Freitag, 23. Dezember, um 14 Uhr und öffnen am Dienstag, 3. Januar 2017, 7 Uhr, wieder. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Verwaltung wünschen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. (dk)

«Lieblingskrippen» in allen Variationen Die Ausstellung im Kloster Kappel offenbart eine Vielfalt an Stilen und Materialien

Die schönen Kreationen sind auf Fensterbänken ...

Noch bis 10. Januar 2017 sind die «Lieblingskrippen» verschiedener Herkunft und Art zu bestaunen.

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... und in Nischen liebevoll arrangiert. (Bilder Thomas Stöckli)

Einbürgerungen Der Einbürgerungsausschuss hat in seiner Sitzung vom 6. Dezember 2016 folgenden Personen das Gemeindebürgerrecht (unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung) erteilt: – Rennemann, Thomas, geb. 1966, von Deutschland, und Di Stefano, Tiziana, geb. 1972, von Italien, sowie die Kinder Rennemann, Philip, geb. 2004 und Rennemann, Lennard, geb. 2007, beide von Deutschland; – Knoche, Joachim, geb. 1961, von Deutschland; – Martinovic, Vladimir, geb. 1973, von Serbien

Im Weiteren hat der Gemeinderat – zu Handen des Zweckverbands Sozialdienst Bezirk Affoltern eine Vernehmlassung zur künftigen KesbOrganisation verabschiedet; – eine gewässerschutzrechtliche Bewilligung an Roland Stöckli Baumanagement AG, Merenschwand, in Bezug auf den Neubau von vier Reiheneinfamilienhäusern an der Chilestrasse 8a bis d erteilt; – das Einleitungskonzept 2016 des Zweckverbandes Kläranlage Birmensdorf im Grundsatz genehmigt; – die Bauabrechnung für die Strassenverbreiterung und die unterirdische Meteorwasserleitung Hohli Gass genehmigt; – die Bauabrechnung für den Deckbelagseinbau und die Randsteinanpassungen Hohli Gass genehmigt; – die Bauabrechnung für den Ersatz der Trinkwasserleitung Hohli Gass genehmigt; – die Überarbeitung des Generellen Wasserversorgungsprojekts (GWP) genehmigt. (dn)


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Dezember 2016

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Neubau eines Kindergartens in Ebertswil: Projektwettbewerb ist entschieden Aus den Verhandlungen des Gemeinderates von Hausen am Albis Im Hinblick auf den Neubau eines Kindergartens mit Schulraum in Ebertswil führte der Gemeinderat einen Projektwettbewerb durch. Dafür setzte er einen Bauausschuss und eine Jury ein. Die Jury kürte Ende September 2016 das eingegangene Projekt des Büros Illiz Architektur GmbH zum Siegerprojekt. Das Projekt sei eindeutig das beste Projekt und biete am ehesten die Möglichkeit, weitere Kosteneinsparungen vorzunehmen. Der Gemeinderat befasste sich am 25. Oktober 2016 mit den Ergebnissen aus dem Projektwettbewerb. Die Auswertung und die Empfehlung der Jury kann der Gemeinderat nachvollziehen. Das Projekt überzeugt; es erfüllt die Vergabekriterien am besten. Es weist eine sinnvolle Grundrissgestaltung und Raumaufteilung auf. Der Gemeinderat übernimmt die Empfehlung der Jury und erklärt das Projekt des Büros Illiz Architektur GmbH zum Wettbewerbssieger.

Der Gemeinderat wird die Bevölkerung anlässlich der Informationsveranstaltung vom 25. Januar 2017, an welcher in erster Linie die beiden kommunalen Vorlagen der Urnenabstimmung vom 12. Februar 2017 vorgestellt werden, auch über das Kindergarten-Projekt näher informieren.

Schutzvertrag für das Gebäude des Gasthofs Löwen Die Kantonale Denkmalpflegekommission kam in ihrem Gutachten vom 6. September 2016 zum Schluss, dass das Gebäude des Gasthofs Löwen schutzwürdig sei. Eine entsprechende Unterschutzstellung kann durch behördliche Verfügung oder im Einverständnis mit den Eigentümern mittels Vertrag erfolgen. Die Gemeindebehörden haben einen Vertrag mit den Eigentümern ausgearbeitet. Dieser stellt die äussere Wirkung des Gebäudes, den Weinkeller sowie den Dachstuhl unter Schutz. Mit Beschluss vom 22. November 2016 genehmigte der Gemeinderat diesen Schutzvertrag.

Ortsdurchfahrt: kantonales Sanierungsprojekt (Stellungnahme Gemeinderat) Einblick in die Innenraumstruktur des künftigen Kindergartens. publireportage

Das von den kantonalen Behörden ausgearbeitete Vorprojekt für die Ortsdurchfahrt durch Hausen wurde der

Gemeinde zur Stellungnahme unterbreitet. Es beinhaltet die Errichtung von Fussgänger-Schutzinseln, die Verschiebung von Fussgängerübergängen, die Anpassungen der Strassenränder, der Fahrbahngeometrie und der öffentlichen Beleuchtung. Damit sollen die Verkehrssicherheit (v.a. auch für die Fussgänger) erhöht, der Verkehrsfluss verbessert und die verschiedenen Verkehrsarten entflochten werden. Die Unterlagen lagen im Bauamt der Gemeinde öffentlich auf. Der Gemeinderat befasste sich an seiner Sitzung vom 22. November 2016 mit dem Vorprojekt und verabschiedete eine Stellungnahme zuhanden der kantonalen Baudirektion mit dem Ziel, dass im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt werden.

Erhalt und Zusammenstellung historischer Dokumente und Bilder Im Februar 2007 wurden Martin Elmiger und René Marthaler gemäss ihrem Vorschlag beauftragt, Dokumente und Bilder über die Gemeinde Hausen am Albis zusammenzustellen und zu erhalten. Hierfür stellte der Gemeinderat einen Kredit von 10 000 Franken als Spesenentschädigung für die nächsten Jahre zur Verfügung. Dieser Betrag ist nun aufgebraucht. Der Gemeinderat beschloss am 6. Dezem-

Kindergarten Ebertswil: Visualisierung des Eingangsbereiches. (Illustrationen zvg.) ber 2016, Martin Elmiger und René Marthaler – unter Anerkennung ihrer wertvollen Arbeit – erneut einen Betrag von 10 000 Franken für die Fortsetzung der Arbeit zur Verfügung zu stellen.

Gemeindeverwaltung Delia Varuolo erwartet ein Kind. Sie wird voraussichtlich Ende Februar 2017 ihren Mutterschaftsurlaub antreten und in der Folge die Gemeindeverwaltung (Abteilung Steuern) definitiv verlassen. Als befristet angestellte Nachfolgerin konnte Frau Cheyenne Wyss ab Mitte März engagiert werden. Frau Wyss ist bis Ende 2016 in der Steuerverwaltung tätig und wird nach

ihrem Sprachaufenthalt in die Gemeindeverwaltung zurückkehren. Auf Anfang 2017 wird Beatrice Gähwiler ihr Arbeitspensum für die Gemeinde erhöhen und die Hauswartung des Mehrzweckgebäudes übernehmen. Ebenfalls per Anfang 2017 wird Hanspeter Wabel den austretenden Christian Sieber im Entsorgungsteam Chratz ersetzen. Gemeinderat und Verwaltung danken Delia Varuolo und Christian Sieber für ihre wertvolle Arbeit und wünschen Hanspeter Wabel einen guten Start. Gleichzeit freuen wir uns, dass Cheyenne Wyss in die Gemeindeverwaltung zurückkehren wird. Andreas Kapp, Gemeindeschreiber


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Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Dezember 2016

Entwicklungs-Leitbild Weierächer-Grabmatten Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil Für das eine Baulandfläche von rund 8 ha aufweisende Quartierund Gestaltungsplangebiet Weierächer-Grabmatten wurde an drei Workshops ein Entwicklungs-Leitbild ausgearbeitet. Der Gemeinderat hat demselben zuhanden der weiteren Planungsarbeiten die Zustimmung erteilt. Nach erfolgter rechtskräftiger Einleitung des Quartierplanverfahrens für das Gebiet Weierächer-Grabmatten (unterhalb des Dorfkerns) hat der Gemeinderat im vergangenen Jahr – im Hinblick auf die Grösse, Vielfältigkeit und Bedeutung der unerschlossenen und gestaltungsplanpflichtigen Baulandflächen – die Ausarbeitung eines Entwicklungsleitbildes veranlasst. Das Leitbild soll die konzeptionelle Grundlage für die Quartier- und Gestaltungsplanung bilden und die Zielvorstellungen und Randbedingungen bezüglich Erschliessung, Nutzung, Bebauung und öffentlicher Aussenräume formulieren, wobei der Betrachtungsperimeter des Leitbildes nicht nur den Quartier- und Gestaltungsplanperimeter, sondern auch die angrenzenden Gebiete (namentlich auch die Kernzone) umfasst. Die Entwicklung des Gebietes Weierächer-Grabmatten konnte in der Zwischenzeit an drei jeweils dreistündigen Entwicklungswerkstätten in enger Zusammenarbeit mit den Direktbetroffenen (Grundeigentümern) sowie Interessenvertretungen aus Bevölkerung und Politik eingehend erörtert und leitbildmässig erarbeitet werden. Der Gemeinderat hat dem nach dem dritten Workshop noch abschliessend

Das Planungsgebiet Weierächer-Grabmatten, unterhalb des Dorfkerns Wettswil. (Bild zvg.) bereinigten Leitbild zugestimmt und dessen Zielvorstellungen und Randbedingungen zuhanden der nun folgenden Ausarbeitung des Quartier- und Gestaltungsplanes verabschiedet.

Einbürgerungen Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat folgende Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil a.A. aufgenommen: Sascha Jooss, geb. 1968, und Evelyn Jooss geb. Korluss, geb. 1976, beide deutsche Staatsangehörige; Alysia Kourpas, geb. 2005, britische Staatsangehörige; Jonathan Halbleib, geb. 1994, deutscher Staatsangehöriger.

Karton-Strassensammlung Die Karton-Sammelmenge hat in den letzten Jahren zugenommen. Für diesen Wertstoff wird deshalb (und nicht zuletzt auch der Benutzerfreundlich-

keit wegen) ab kommendem Jahr die Strassensammlung eingeführt. Diese wird – analog der Altpapier-Abfuhr – jeden 1. Mittwoch des Monats durchgeführt. Mit der Einführung der Strassensammlung wird die Karton-Entsorgungsgebühr bei der Abfallsammelstelle aufgehoben. Weitere Informationen können dem Flyer entnommen werden, welcher zusammen mit dem Abfall-Kalender 2017 verschickt wurde.

Bibliothek Die Schul- und Gemeindebibliothek wird im Sommer 2017 von der Poststrasse 2 (Liegenschaft der Politischen Gemeinde) in den Schulhaus-Neubau Ägerten umziehen. Die Finanzierungs-Regelung zwischen der Primarschulgemeinde und der Politischen Gemeinde ist deshalb im Rahmen einer Leistungsvereinbarung den veränderten Verhältnissen angepasst worden. Die Betriebskosten, welche für die neue, erweiterte Bibliothek auf

jährlich rund 310 000 Franken veranschlagt werden (bisher rund 260 000 Franken), finanzieren die beiden Kostenträger künftig je zur Hälfte.

Regenbecken Pünten Die mechanische Abflussregelung des im Jahre 2005 erstellten Regenbeckens Pünten ist, nachdem deren Betrieb bereits seit einigen Jahren nicht immer problemlos verlief, defekt und bedarf deshalb einer Sanierung. Aufgrund der vorgenommenen Abklärungen und gemäss Projekt des Gemeindeingenieurbüros gpw wird sie nun durch eine elektronisch gesteuerte Anlage ersetzt. Für diese – mit umfangreicheren baulichen Anpassungen im Regenbecken verbundene – Sanierungsmassnahme wurde ein Kredit von 146 000 Franken bewilligt.

Baubewilligungen Es wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: Amag Auto-

mobil- und Motoren AG für Neubau Carosserie Center an der Leimattenstrasse; Marc Blum für Abbruch Einfamilienhaus und Neubau DoppelEinfamilienhaus an der Stationsstrasse 50; Antonella Ancona für Gartenumgestaltung mit Schwimmteich beim Wohnhaus Heissächerstrasse 68; Barbara Hertig und Andreas Aemmer für Gartenumgestaltung beim Wohnhaus Ettenbergstrasse 76; Tina Spiess für Stützmauer beim Wohnhaus Hinderweidstrasse 12; Bruno und Othmar Kyburz für Aussen-Wärmepumpe beim Wohnhaus In der Rehweid 4; Sonia Mancini und Sahil Sharma für Sitzplatz-Verglasung beim Mehrfamilienhaus Im Grundächer 18. Verbunden mit dem Hinweis auf den traditionellen Neujahrs-Apéro (2. Januar 2017, 17 bis 18.30 Uhr, Schulhaus Mettlen) wünschen der Gemeinderat und das Gemeindepersonal der Bevölkerung besinnliche Weihnachten sowie Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr. (rs.)

Vermummt und mit abmontierten Nummernschildern Benzin-Dieb in Mettmenstetten erregt die Gemüter

Stellvertretend für alle sieben stellen sich Alina und Finja als Fotomodelle zur Verfügung. (Bild zvg.)

Babyboom im Spital Affoltern Sieben Geburten in wenigen Stunden Obwohl der Vollmond schon vorbei war, kamen am 17. und 18. Dezember insgesamt sieben Babys auf die Welt, ein seltener Rekord. Fünf Mädchen und zwei Jungs wollten unbedingt noch mit ihren Eltern Weihnachten feiern und machten sich

in dieser Reihenfolge auf in die grosse weite Welt: Finja, Ayda, Valeria, Praveen, Alina, Daniel und Malina Louann. Die Geburtsabteilung unter der neuen Leitung von Dr. Daniel Ryser und Chefhebamme Miriam Bühlmann hatte also alle Hände voll zu tun und freut sich über den Kindersegen im Spital Affoltern. (pd.)

Der Ärger ist gross, als derselbe Täter innert acht Tagen zum zweiten Mal vorfährt, um Benzin zu stehlen. Er wird noch grösser, als der Dieb auf seiner Flucht nicht davor zurückschreckt, Beat Graf anzufahren. So startete der Geschäftsleiter der Karl Graf Automobile AG auf Facebook einen Zeugenaufruf. Die Resonanz ist eindrücklich: Über 1000 Mal wurde der Beitrag in kürzester Zeit geteilt. Schliesslich wird «Blick» aufmerksam und widmet der Mettmenstetter Garage fast eine ganze Seite. Dass mal einer das Bezahlen vergisst und wieder abfährt, das sei schon hin und wieder vorgekommen. «Das ist in der Regel nicht absichtlich», so Beat Graf. Dass sich einer vermummt und mit abmontierten Nummernschildern vorfährt, mit der Absicht, Benzin zu stehlen, das sei eine neue Erscheinung. Erstmals geschah dies am Donnerstagabend, 8. Dezember. Für die Mitarbeiter hängte Beat Graf danach Bilder des Fahrzeugs, ein silberner Opel Agila mit zwei Vignetten auf der Frontscheibe und einem Kratzer am Seitenspiegel, auf. So war man bereit, als derselbe Benzindieb eine Woche später am späten Freitagnachmittag wieder vorfuhr. Diesmal blieb es entsprechend beim Diebstahl-Versuch. Als er mit einigen Mitarbeitern den Täter stellen wollte, wurde Beat Graf dann angefahren. Das Resultat: ein blauer Fleck am Arm, etwas Rückenschmerzen und eine zerkratzte Brille.

Die Überwachungskamera hat den Benzindiebstahl festgehalten. (Bild zvg.) Zeugenaufruf So ärgert sich Beat Graf weniger über die geringe Schadensumme – rund 40 Liter Benzin beim ersten «Besuch» – als über die Dreistigkeit des Diebes und die Umtriebe, die ihm dadurch entstehen. Benzin nur gegen Voraus-

kasse ist für ihn trotzdem kein Thema, schliesslich will er den Kunden das Tanken erleichtern. Bleibt zu hoffen, dass sich der Benzindieb eruieren lässt. Die Kantonspolizei ist jedenfalls dankbar für entsprechende Hinweise unter Telefon 044 247 22 11. (tst.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Dezember 2016

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6,24 Millionen Mindereinnahmen für die Gemeinden im Bezirk Affoltern Kanton Zürich plant Mehrbelastungen, wenn die Unternehmenssteuerreform III angenommen wird

Mit dem Vorschlag des Regierungsrates zur Umsetzung der USR III in kantonales Recht würden die Bezirksgemeinden um diese Beträge stärker finanziell belastet. (Grafik Salomon Schneider)

Die Unternehmenssteuerreform III will den speziellen Steuerstatus von Holdings, Domizil- und gemischten Gesellschaften abschaffen. Um die steuerliche Attraktivität des Kantons Zürich zu erhalten, will der Regierungsrat die Gewinnsteuern für alle Unternehmen senken und die Einnahmenausfälle auf die Gemeinden abwälzen. ................................................... von salomon schneider National- und Ständerat haben dem internationalen Druck zur Abschaffung der Spezialbesteuerung sogenannter Statusgesellschaften nachgegeben und die Unternehmenssteuerreform III (USR III) ausgearbeitet. Trotz der Abschaffung der Sonderbesteuerung bietet die Vorlage den Kantonen mehrere Möglichkeiten, steuerlich attraktiv zu bleiben (siehe Kasten). Der Zürcher Regierungsrat hat entschieden, alle durch die USR III entstehenden Möglichkeiten zur steuerlichen Entlastung von Unternehmen nutzen zu wollen, obwohl Statusgesellschaften nur drei Prozent der Zürcher

Unternehmen ausmachen. Sie sind aber für elf Prozent des durch Unternehmen erwirtschafteten Steuersubstrates verantwortlich und müssten mit einer Verdoppelung bis Verdreifachung der Steuern rechnen.

Wirtschaftsmotoren haben hohe Unternehmenssteuern Wie wenig sich die Höhe der Unternehmenssteuern auf die Attraktivität von Standorten auswirkt, zeigt ein Vergleich der Unternehmenssteuerbelastungen in den Kantonen. Die wirtschaftlich unbedeutenden Kantone Nidwalden und Appenzell Ausserrhoden hatten 2014 die tiefsten Unternehmensgewinnsteuern, die Wirtschaftsmotoren Genf und Basel die höchsten. Zürich hatte die sechsthöchsten Unternehmensgewinnsteuern. Trotzdem wollen alle Kantone die Unternehmenssteuerreform III nutzen, um die Gewinnsteuern für Unternehmen allgemein massiv zu senken und weitere Steuersparmöglichkeiten für Unternehmen zu schaffen. Im internationalen Vergleich können in Europa bereits heute nur Irland und Bulgarien im Bereich Unternehmenssteuern mit der Schweiz mithalten. Mit den Steuerentlastungen für Unternehmen zie-

len die Kantone darauf ab, sich innerhalb der Schweiz noch stärker die Finanzmittel abzugraben.

Ausfälle von fast einer Milliarde Der Kanton Zürich will durch Steuersenkungen für Unternehmen und neue Möglichkeiten Unternehmen steuerlich entgegenzukommen Mindereinnahmen von 700 bis 800 Millionen in Kauf nehmen. Durch Abwanderungen von Firmen müsste der Kanton Zürich bei Annahme der USR III sowieso mit Mindereinnahmen von 500 bis 700 Millionen rechnen, wenn die anderen Kantone ihre Steuersenkungen durchziehen. Roger Keller von der Zürcher Finanzdirektion erläutert die Krux mit der USR III: «Durch die Abschaffung der Sonderbesteuerung von Spezialgesellschaften entsteht unter den Kantonen ein Abwärtswettlauf. Jene, die stark von Steuereinnahmen durch Spezialgesellschaften abhängig sind, müssen die Gesamtunternehmenssteuern senken, um die Spezialgesellschaften halten zu können. Damit verschärft sich der Steuerwettbewerb unter den Kantonen noch stärker und der Kanton Zürich wird zum Handeln gezwungen.»

So können Kantone trotz Unternehmenssteuerreform III für Statusgesellschaften attraktiv bleiben Gewinne aus Patenten dürfen von den Kantonen bis zu 90 Prozent tiefer besteuert werden. Aufwände für Forschung und Entwicklung können von Unternehmen bis zu 150 Prozent vom Gewinn abgezogen werden.

Eigenkapitalreserven von Unternehmen können steuerlich begünstigt werden. Die Gewinnsteuerbelastung von Unternehmen kann durch diese Massnahmen um bis zu 80 Prozent reduziert werden.

Unternehmen, die ihren Firmensitz in die Schweiz verlegen, können in den ersten Jahren zusätzlich entlastet werden. Internationale Doppelbesteuerung von Unternehmen wird verhindert. (sals)

So wäre der Bezirk Affoltern betroffen Bei einer Annahme der Unternehmenssteuerreform III müssten die Gemeinden im Knonauer Amt ein Finanzloch von 6,24 Millionen stopfen. Gerade die Unternehmensstandorte Affoltern (- 550 000 Franken) und Mettmenstetten (- 240 000 Franken) müssten mit empfindlichen Mindereinnahmen bei den Unternehmenssteuern rechnen. Zudem müssten die Gebergemeinden massiv mehr Geld in den Finanzausgleich einzahlen und die Empfängergemeinden würden massiv weniger erhalten. Ein finanzieller Befreiungsschlag über den Finanzausgleich – wie ihn Rifferswil dieses Jahr vollzogen hat – wäre in Zukunft wohl nicht mehr möglich. Gemessen an der Steuerkraft wären Affoltern und Maschwanden von den finanziellen Ausfällen durch die Unternehmenssteuerreform III am stärksten betroffen. In Affoltern machen die prognostizierten Ausfälle 8,2 Steuerprozente aus, in Maschwanden sogar 9,6.

Positionen der Gemeinden Bis Anfang März läuft in den Gemeinden die Vernehmlassung zu den Gesetzesanpassungen wegen der USR III, wobei die prognostizierten Einnahmenausfälle zu einiger Verunsicherung in den Gemeinden geführt haben. Der Rifferswiler Gemeindepräsident Marcel Fuchs erklärt: «Ein zusätzlicher Wegfall von Steuereinnahmen und Finanzausgleich wäre in der gegenwärtigen finanziellen Situation von Rifferswil schwierig zu verkraften und kaum durch andere Massnahmen aufzufangen. Die Auswirkungen der Reform auf Rifferswil werden momentan analysiert und dementsprechend werden wir an der Vernehmlassung teilnehmen.»

Auch dem Obfelder Finanzvorstand Christoph Kobel machen die finanziellen Ausfälle Sorgen: «Die Ausfälle beim Finanzausgleich in der vom Gemeindeamt berechneten Grössenordnung (- 580 000 Franken, Anm. der Red.) bedeuten einen wesentlichen Einnahmenausfall. Bei der Verteilung der Aufgaben und Kosten zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden sitzen die Gemeinden am kürzesten Hebel. Die Versuchung, auf den oberen Ebenen, Kosten auf die unteren Ebenen abzuwälzen ist beim Bund und dem Kanton stark spürbar.»

Die Wahl zwischen Pest und Cholera Ganz anders als der Zürcher Regierungsrat und der Bund sieht der Bonstetter Finanzvorstand Frank Rutishauser die USR III: «Die Gemeinden sind von der Unternehmenssteuerreform III überhaupt nicht betroffen, und wenn, dann nur positiv. Durch die Unternehmenssteuerreform III wird es zu Mehreinnahmen kommen, aufgrund der zur Abstimmung stehenden Änderung der Bundesgesetze. Diese Reform betrifft einzig die nationale und internationale Ebene. Die Finanzen der Gemeinden werden davon nicht tangiert.» Da der internationale Druck zur Abschaffung der Spezialbesteuerung von Statusgesellschaften sehr gross ist, sieht sich der Bund zum Handeln gezwungen. Die Steuerausfälle in den Kantonen sollen zum Teil durch die Erhöhung des Kantonsanteils der Bundessteuer aufgefangen werden – von 17 auf 21,1 Prozent. Die Abstimmung über die USR III kann als GiftpillenAbstimmung betrachtet werden. Denn sowohl eine Annahme als auch eine Ablehnung würden wohl finanzielle Nachteile für die Schweiz nach sich ziehen.


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Freitag, 23. Dezember 2016

Trinkwasser für Obfelden

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Nachschlagewerk für Schule und Kesb

Das Grundwasserpumpwerk Mettenholz wurde eingeweiht

Mit einem neuen Leitfaden soll die Zusammenarbeit zwischen Schulen und der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) unterstützt werden. Die Schule spielt beim Kindesschutz eine wichtige Rolle. Denn Lehrpersonen können mit ihren Beobachtungen zur frühen Erkennung einer möglichen Gefährdung eines Kindes beitragen. Da die Schule in solchen Fällen aber nicht in die Erziehungsbefugnis der Eltern oder Erziehungsberechtigten eingreifen darf, sondern einzig die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) dazu berechtigt ist, braucht es Regeln für die Zusammenarbeit zwischen Kesb und Schulen. Bereits seit dem 1. Februar 2016 gelten solche Grundsätze. Diese werden nun mit einem neuen Leitfaden ergänzt und konkretisiert.

Ständige Weiterentwicklung Res Bachmann, in Leuchtweste, erklärt Tiefbausekretär Thomas Hunziker (von links) Gemeindepräsident Thomas Ammann, Ingenieur Philipp Derungs und Pascal Meier Chromstahlrohrmonteur der Firma Inox-Montagen Meier & Stöckli GmbH, wie die neue Anlage funktioniert. (Bild Andrea Bolliger)

Die Grundwasserpumpe wird beim neuen Pumpenhaus angeliefert.

Das Grundwasserpumpwerk Mettenholz in Obfelden war sanierungsbedürftig. Die Gemeindeversammlung gab vor einem Jahr grünes Licht für einen Neubau. Jetzt ist es fertig und das wurde am 15. Dezember mit einem kleinen Aufrichteund Einweihungsfest gefeiert.

Prozent durch die Anlage geliefert, der Rest wird wie bisher zugekauft. Die Schutzzone im Zuströmbereich wurde vergrössert. Dies sehen die Vorgaben des Awel für sämtliche Anlagen, die älter als zwanzig Jahre alt sind vor. Die engere Schutzzone rund ums Pumpenhaus wird noch eingezäunt.

................................................... von andrea bolliger Gemeinderat Christian Kägi begrüsste am vergangenen Donnerstag den Obfelder Gemeindepräsidenten Thomas Ammann, Tiefbausekretär Thomas Hunziker und weitere Gäste im neu erstellten Pumpenhaus zu einer Besichtigung. Das neu gebaute Häuschen steht mitten in einer Wiese, birgt modernste Technik und ist blitzblank sauber. Von hier soll bald die Hälfte des Obfelder Trinkwassers ins Netz gespeist werden. Bereits 2003 wurde der schlechte bauliche Zustand des Grundwasserpumpwerks Mettenholz festgestellt. Weil sich dieses nahe an der Autobahn A4 befindet, wurden nur provisorische Massnahmen zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität umgesetzt. 2013 wurde eine hydrogeologische Prüfung durchgeführt, um festzustellen, ob die Lage negative Auswirkung auf die Gewinnung des Trinkwassers haben könnte. Diese Prüfung war negativ. anzeige

Allerdings sollten die Schutzzonen im Zuströmbereich vergrössert werden. Eine in Auftrag gegebene Studie lieferte die notwendigen Eckdaten für die Sanierung. Der Vertikalfilterbrunnen hatte seine technische Lebensdauer erreicht und sollte durch einen Neubau ersetzt werden. Im Pumpenhaus mussten sämtliche elektrischen Installationen und Apparate über Terrain angeordnet werden. Diese stimmten an der Gemeindeversammlung im vergangenen Dezember der vom Gemeinderat bevorzugten Variante mit dem Ersatzneubau zu und genehmigten den Kredit von 1,07 Millionen Franken für die Sanierung.

Trinkwasser war stets einwandfrei Ingenieur Philipp Derungs blickte zurück. Die Lage des alten Pumpenhauses sei zu tief gewesen. Der maximale Wasserstand reichte bis zur Haustüre, so dass das Wasser fast ungefiltert bis zum Brunnen vordringen konnte. Das Trinkwasser sei zwar stets einwandfrei gewesen. Dennoch hätte eine Renovation die kritischen Punkte nicht lösen können. Das neue Pumpenhaus wurde nun 70 Zentimeter höher gebaut und liegt damit über dem maximalen Wasserspiegel. Der neu gebohrte, zwölf Meter tiefe Brunnen befindet sich in der Verlängerung im Hause. Dort lässt sich das Dach öffnen. Die Lebensdauer einer Wasserpumpe beträgt rund zwölf Jahre. Wenn sie ausgewechselt

werden muss, kann sie durch die Dachluke ausgebaut und die neue ebenso eingesetzt werden.

Topmoderne Anlage Res Bachmann, Leiter Werkdienst und Brunnenmeister erklärte nun die Anlage. Der Brunnenkopf ist luftdicht und wird nur über ein Luftfiltersystem belüftet. So gibt es keine offenen Wasserflächen mehr, die verunreinigt werden könnten. Zwei Pumpen befördern das Wasser in die Reservoire. Diese arbeiten wesentlich energieeffizienter und leiser als die alten und werden abwechslungsweise eingesetzt. Diese verfügen über eine elektronische Steuerung, die dafür sorgt, dass das Grundwasserniveau auf einem vordefinierten Tiefstand gehalten wird. So kann mit einer verminderten Förderleistung länger gepumpt werden. Zudem wird der Grundwasserleiter dadurch geschützt. Bevor das Wasser ins Netz geht, prüft ein Messgerät die Trübung und eine UV-Anlage sorgt für bakteriologisch keimfreies Wasser. Eine Entfeuchtungsanlage trägt dazu bei, dass die Anlage störungsfrei funktioniert. Diese wird von der Leitzentrale im Werkhof gesteuert. Über Hand-Schalter kann die Anlage zudem vor Ort bedient werden. Die erteilte Konzession sieht keine grössere Fördermenge vor. Von den rund 400 000 m³ des gesamten Obfelder Trinkwasserverbrauchs werden 50

(Bild zvg.)

Noch nicht am Netz Das von der Gemeindeversammlung genehmigte Budget von 1.07 Mio wurde unterschritten. Dies ist auch ein Verdienst der guten Planung und Ausführung. Am vergangenen Freitag, wurde die Anlage nun zu Testzwecken und für die Mitarbeiterschulung mit dem Computer verbunden. Bis das Wasser aus dem Pumpwerk Mettenholz aus den Wasserhähnen fliesst, müssen sich die Obfelder noch gedulden. Dies, wegen einer Verzögerung bei einer Kanalsanierung der Gemeinde Affoltern. Dieser Kanal liegt in der Schutzzone. «Das Pumpwerk Mettenholz hätte während dieser Zeit ohnehin vom Netz gehen müssen», erklärt Res Bachmann. Wie lange sich die Sanierung noch hinauszögert, ist nicht bekannt. Nach der Führung durch die Anlage Mettenholz verschob sich die geladene Gesellschaft in den Brunnmattsaal. Dort hatten sich bereits sämtliche am Bau beteiligten Mitarbeiter versammelt. Der Gemeinderat bedankte sich mit einem Abendessen für die geleistete Arbeit.

Der Leitfaden ist als Nachschlagewerk konzipiert. Anhand von Beispielen zeigt er auf, wann es für die Schule notwendig sein könnte, eine Meldung an die Kesb zu machen und beschreibt, wie die Schulen bei einer Gefährdungsmeldung an die Kesb vorgehen können. Dabei wird insbesondere auf die Möglichkeiten und Grenzen des Informationsaustausches zwischen der Schule und der Kindesschutzbehörde aufmerksam gemacht. Mit dem neuen Leitfaden sollen in erster Linie Schulbehörden, Schulleitungen, Lehrpersonen und die weiteren Mitarbeitenden der Schule sowie die Mitarbeitenden der Kesb angesprochen werden. Der Leitfaden zur Zusammenarbeit zwischen den Schulen und den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) gilt ab 1. Januar 2017. Eine breit abgestützte Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der Verbände aus dem Schulfeld, der KesbPräsidienvereinigung, der Justiz- und der Bildungsdirektion hat den Leitfaden erarbeitet. Diese Arbeitsgruppe überprüft den Leitfaden jährlich und entwickelt ihn praxisnah weiter. (pd.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Dezember 2016

Von Dorothea Wutz bis Peter Pan Illustratorin Tatjana Hauptmann in der Buchhandlung in Affoltern Illustrationen in Kinderbüchern – das ist der Stoff, der das Weltbild im frühen Kindesalter prägt. Etwa Tiere, Märchenfiguren oder Fabelwesen. Gegen 150 Bücher hat Tatjana Hauptmann illustriert. Am Sonntag konnte man die Illustratorin bei Kuchen und Kaffee im «Scheidegger» treffen.

Aufwachsen im Nachkriegsdeutschland Für Tatjana Hauptmann war es nicht einfach, nach dem Krieg als Tochter eines russischen Adligen und einer Tänzerin am Staatstheater in Wiesbaden aufzuwachsen. Vielleicht hat sie deshalb eine solch erstaunliche Fantasie entwickelt, die ihre Illustrationen prägen. Nach dem Grafikstudium zeichnete sie beim ZDF unter anderem Mainzelmännchen. Der Durchbruch gelang ihr mit «Ein Tag im Leben der Dorothea Wutz», das 1978 zum schönsten Schweizer Kinderbuch des Jahres erkoren wurde. Tatjana Hauptmann ist dem Diogenes Verlag, aber auch sich selbst treu geblieben. Der Verlag von Daniel Keel

Wertsachen weg in Wettswil Dieselbe Täterschaft dreimal aktiv In Wettswil ist vermutlich dieselbe Täterschaft für drei Einbrüche verantwortlich.

................................................... von regula zellweger Wer kennt Adelheid Schleim oder Dorothea Wutz? Die Schnecke und das Schwein haben dieselbe «Mutter»: Tatjana Hauptmann. Sie hat ihnen ihr Aussehen und ihren Charakter gegeben. Und beide Bücher sind im Diogenes Verlag erschienen, dem die Illustratorin seit 1977 die Treue hält. So auch «Der kleine Häwelmann», die Geschichte der abenteuerlichen Nachtfahrt des kleinen Jungen, der nicht schlafen wollte. Eine Geschichte, die Theodor Storm 1849 für seinen Sohn schrieb. Noch heute ist das Kunstmärchen eine der beliebtesten Kindergeschichten der deutschen Literatur. Und seit jeher auch beliebt in Russland. Es war denn auch ein russischer Baron, welcher der kleinen Tatjana immer wieder dieses Märchen erzählte: ihr Vater, Baron Nikolai Fjedorowitsch von Sass.

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Tatjana Hauptmann vor ihrem «Peter-Pan-Buch», das sie mit viel Feingefühl, Fantasie und zeichnerischem Können illustriert hat. (Bild Regula Zellweger) war für sie wie eine Familie. Hier bekam sie Wertschätzung und grosse Freiheit in der Wahl der Bücher, die sie illustrieren wollte. Ihr Stil hat sich zwar entwickelt, aber noch immer legt sie Wert auf Genauigkeit. Die Gesichter ihrer Figuren und die Körperhaltung drücken Gefühle aus, sind keine Schemen. Sie ist der Ansicht, dass naturalistisch zeichnen können die Basis für jede künstlerische Weiterentwicklung bildet: «Talent ist der Grundstock – um gut zu werden, muss man arbeiten, arbeiten, arbeiten.»

Peter Pan Das neuste Werk, das Tatjana Hauptmann geschaffen hat, ist die Illustrierung des Klassikers Peter Pan – auch eine Geschichte, die sie vom Vater erzählt bekommen hat. «Geschichten werden weitergetragen», erzählt die Künstlerin und betont, wie wichtig es ist, dass Eltern ihren Kindern Geschichten erzählen. Es geht dabei nicht nur um das Vermitteln von Inhalten, sondern von Gefühlen, von prägenden Werten, von Geborgenheit. Peter Pan ist ein Junge, der nicht erwachsen werden will. Das «PeterPan-Syndrom» hat längst in der Psychologie Einzug gehalten. Doch Tatjana Hauptmann hat damit nichts am Hut. Sie will nicht pathologisieren,

sondern sie plädiert dafür, dass man sich seine Kindlichkeit achtsam bewahrt, um zu sehen, was Kinder sehen, um zu träumen, was Kinder träumen.

Langer Prozess Obwohl Tatjana Hauptmann anzahlmässig viele Bücher und manch dickes Buch mit Märchen oder klassischer Literatur illustriert hat, schüttelt sie ihre Bilder nicht aus dem Ärmel. Oft dauert der Prozess Wochen lang. Beispielsweise trug sie die Frage «Wie soll das Schiff von Captain James Hook aussehen?» lange mit sich herum. Schliesslich kam die Erleuchtung: Sie faltete ein Papierschiff und stattete es mit Bullaugen und den nötigen Segeln und Takelagen aus Papier aus. So segelt es denn jetzt über eine Doppelseite, bestückt mit einem fröhlichen Windrad und aus den Kanonen kommen schillernde Seifenblasen. In der Buchhandlung konnte man am vergangenen Sonntag das persönliche Gespräch mit der bekannten Illustratorin suchen und sich Bücher signieren lassen. Einmal mehr ein Anlass, mit dem die Buchhandlung Scheidegger nicht nur Verkaufsförderung betreibt, sondern wertvolle Begegnungen zwischen Büchermachern im weitesten Sinn und Buch-Fans ermöglicht.

Die unbekannte Täterschaft drang am vergangenen Freitag zwischen 18 und 23.15 Uhr durch Aufbrechen einer Türe in eine Eigentumswohnung ein. Im Gesamtbetrag von gegen 800 Franken wurden Schmuck und Bargeld entwendet. Die Kantonspolizei beziffert den Sachschaden auf ebenfalls rund 800 Franken. Im gleichen Zeitraum wurde auch in unmittelbarer Nachbarschaft eingebrochen. Durch Aufbrechen eines Fensters gelangten die Diebe ins Einfamilienhaus, durchsuchten die Räumlichkeiten. Ihnen fielen Uhren und Schmuck von noch unbekanntem Wert in die Hände. Der Sachschaden beläuft sich auf gegen 1000 Franken. Der dritte Einbruch in Wettswil ereignete sich von Freitag auf Samstag in einer Terrassenwohnung. Der Einstieg erfolgte via Balkontüre. Auch in diesem Fall kamen diverse Wert-

sachen im Betrag von knapp 2000 Franken weg. Sachschaden: rund 1500 Franken.

Missglückte Einbruchsversuche In drei weiteren Fällen blieb es beim Einbruchsversuch. So auf dem Schulgelände in Ottenbach, wo Unbekannte zwischen 16. und 19. Dezember versuchten, diverse Türen zu knacken. Der Schaden beläuft sich gemäss Kapo auf mehrere hundert Franken. Schaden in der Höhe von gegen 1000 Franken entstand am 18. Dezember um zirka 18 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in Stallikon. Die Balkontüre einer Wohnung liess sich nicht überwinden, wurde aber stark beschädigt. Rund 1000 Franken kostet die Reparatur. Rund 800 Franken für die Reparatur einer Türe muss in einem Garagenbetrieb in Ottenbach aufgewendet werden. Dort versuchten Einbrecher, vom 16. auf den 17. Dezember einzudringen. (-ter.)

Nothilfe für Bevölkerung von Aleppo 400 000 Franken aus dem Lotteriefonds Der Regierungsrat hat 400 000 Franken aus dem Lotteriefonds zugunsten der Bevölkerung freigegeben, die unter der katastrophalen Situation in der vom Krieg verwüsteten syrischen Grossstadt Aleppo leidet. Zehntausende von Menschen leiden zurzeit unter den kriegerischen Auseinandersetzungen im Grossraum Aleppo (Syrien). Die humanitäre Lage ist katastrophal: Unzählige Menschen leiden unter Hunger, sind obdachlos,

vertrieben und auf der Flucht. Das Elend ist nach Augenzeugenberichten unermesslich. Der Regierungsrat erachtet einen Nothilfe-Beitrag deshalb als nötig, auch als Zeichen der Solidarität des Kantons Zürich mit der betroffenen Bevölkerung im Grossraum Aleppo. Er hat für die Flüchtlingshilfe in Syrien bereits früher namhafte Mittel aus dem Lotteriefonds gewährt (2012 und 2015). Der Nothilfebeitrag geht an die Stiftung Glückskette, die in Syrien mit drei Hilfswerken zusammenarbeitet, welche die Bevölkerung unterstützen. (ki.)

Spende an Kinderspitex Die Spitex fährt mit Strom Soziale FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil

Fahrzeugübergabe in Mettmenstetten Die Spitex Knonaueramt sucht ihre Klienten künftig auch mit Elektroantrieb auf. Der erste i-Miev wurde am Mittwoch übergeben. Die Mehrkosten im Vergleich zu einem Benziner trägt die Zürcher Kantonalbank.

Von links: Markus Reich (Organisator Charity Event), Claudia Rosse (Kispex Zürich), Reto Bernhard (FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil). (Bild zvg.) Charity im Unteramt? Ja das funktioniert! Schon viel zu lange war es her, als am 21. Oktober der Gemeindesaal in Bonstetten zum Spielparadies, ja zum Casino Royal verwandelt wurde. Eingeladen waren alle, die teilnehmen wollten, um bei Spiel und Spass zugunsten der Kispex (Kinderspitex) Zürich einen tollen Abend zu verbringen. Um auf die Kinderspitex zu kommen, mussten die Organisatoren nicht lange überlegen. Eine Organisation zu beschenken, deren Aufgabe darin besteht, für kranke Kinder da zu sein und deren Eltern Stunden der Erholung zu gönnen, die sie so dringend brauchen, war auch deshalb ein Anlie-

gen, weil die Kispex trotz ihrem Namen nicht mit der Spitex zusammengeschlossen ist, sondern den finanziellen Kraftakt jedes Jahr erneut aus eigener Kraft angehen muss. Am 14. Dezember durfte die FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil 2000 Franken an die Kispex übergeben. Ein schönes Geschenk in der Adventszeit. Auch wenn dies nur ein Tropfen auf den heissen Stein der Kosten in der Betreuung kranker Kinder ist, macht es stolz, dass dies im Unteramt zugunsten von Kindern, auch im Unteramt, möglich ist. Markus Reich, FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil

«Für uns ist das ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk», sagt Verena Bieri, Geschäftsleiterin der Spitex Knonaueramt. Schon seit Jahren habe man die Anschaffung von Elektroautos diskutiert. Der höhere Preis sprach bis anhin dagegen. Die Lösung: für die Preisdifferenz werden Sponsoren gesucht. Den ersten i-Miev, den die Spitex am Mittwoch übernehmen durfte, hat die Zürcher Kantonalbank mit 10 000 Franken gesponsert. Das ist kein Zufall: Die ZKB ist seit sieben Jahren Hauptpartnerin des kantonalen Spitex-Verbands. Das Wahrnehmen von regionaler Verantwortung gehört ebenso zum Leistungsauftrag der Bank wie der verantwortungsvolle Umgang mit Umwelt und Gesellschaft. Da passe das Sponsoring eines Elektroautos für die Spitex Knonaueramt bestens, so Martin Diethelm, ZKB-Filialleiter in Affoltern. Der neue Spitex-Stromer wird im Oberamt eingesetzt. Ein zweiter für Obfelden und Ottenbach soll dem-

Fahrzeugübergabe: Garagist Beat Graf (rechts) mit Martin Diethelm (ZKB) sowie Verena Bieri und Petra Dunkel (von links), Spitex Knonaueramt. (Bild Thomas Stöckli) nächst dazukommen. Hier teilen sich verschiedene Sponsoren den Mehrbetrag. Der i-Miev fahre sich ganz wie ein «normales» Auto, versichert Beat Graf von der Mettmenstetter Autogarage Graf. Er bietet Platz für vier Personen und auch genügend Stauraum – sogar für einen Rollstuhl. Mit 150 km Reichweite ist der Stromer für Kurzstrecken-Einsätze der Spitex bestens geeignet. Aufladen lässt er sich über Nacht an einer beliebigen Steckdose oder an der Schnelllade-

station, momentan noch bei der Garage Graf, die fürs erste Jahr den Strom sponsert, danach am SpitexStandort Hausen. Weiter sei auch Herstellerin Mitsubishi der Spitex Knonaueramt preislich entgegengekommen. Das Konzept mit den Elektroautos will die Spitex übrigens weiterverfolgen. So sollen in den kommenden Jahren möglichst alle 13 Fahrzeuge durch Elektro- statt Verbrennungsmotoren angetrieben werden. (tst.)


Stellenanzeiger

An der Sekundarschule Güpf werden 105 Schüler/-innen in fünf Mosaikklassen unterrichtet.

SCHULE

Wir suchen eine/einen

Schulische Heilpädagogin/ Schulischen Heilpädagogen für 17 Lektionen (62 %) welche/welcher Heterogenität – wie wir – als Chance sieht und sich für die Integration von Schüler/-innen mit besonderen Bedürfnissen einsetzt. Stellenantritt: 9. Januar 2017 oder nach Vereinbarung Auskunft: Schulleiter Sekundarschule, Peter Thiele Telefon 044 762 25 84 peter.thiele@schulehedingen.ch Bewerbung: Bitte senden Sie Ihre Unterlagen an Schulleitung Sekundarschule Schachenstrasse 7 8908 Hedingen www.schulehedingen.ch

Wir suchen für eine Mittelstufenklasse der Primarschule eine/einen

SCHULE

Klassenlehrerin/Klassenlehrer mit Lehrdiplom Primarstufe für 20 – 24 Lektionen (mind. 72 %) für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Mensch und Umwelt, Bildnerisches Gestalten und Sport. Stellenantritt: ab 20. April 2017 24 Wochenlektionen als Mutterschaftsvikariat ab 1. August 2017 ca. 20 WL in kantonaler Anstellung zusammen mit der bisherigen Klassenlehrerin Auskunft:

Bewerbung:

Schulleiter Primarschule, Ueli Trindler Telefon 044 762 25 83 ueli.trindler@schulehedingen.ch Bitte senden Sie Ihre Unterlagen an Schulleitung Primarschule Schachenstrasse 7 8908 Hedingen www.schulehedingen.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Ins Säuliamt adressiert Einmaliges Comeback Das Verschicken von Weihnachtsund Neujahrskarten war einst ein gesellschaftliches Muss. > Seite 19

Das Konzert der Urformation von «Last Avenue», damals «Mild’n», ist ab morgen online. > Seite 23

Freitag, 23. Dezember 2016

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Die Welt retten Silvia Kamm, alt Kantonsrätin aus Bonstetten, ist heute Personalleiterin beim VCS Schweiz. > Seite 27

Weihnachtsgeschenk der besonderen Art

Schöne Bescherung: Beim Kia-Wettbewerb abgeräumt

Attraktive Angebote im Gymfit

Einem Freiämtler hat die Garage Arnold Glück gebracht

Das Fitnesscenter Gymfit rüstet fast jährlich mit neuester Technologie auf dem Fitnessund Gesundheitsmarkt auf. So kann es den Kunden stets die optimale Betreuung und Training auf höchstem Niveau bieten. Kein Ziel ist zu hoch!

Die Garage Arnold AG in Merenschwand ist ein kleiner Betrieb, welcher zwei Angestellte und zwei Lehrlinge beschäftigt.

Diesen Sommer wurden 28 verschiedene eGym-Geräte implementiert. Die Geräte sind sehr einfach und bequem bedienbar und verursachen keinerlei Lärm. Die Technologie dahinter ist einzigartig: Durch Kraftmessungen wird die ideale Trainingsbelastung des Kunden ermittelt. Diverse Analysemöglichkeiten lassen die Betreuung damit noch nachhaltiger und erfolgreicher, das Training noch effizienter gestalten. Trainer und Mitglieder haben jederzeit den Überblick über die Trainingserfolge. Zusätzlich werden die Gymfit-Mitglieder durch das Erreichen verschiedener Ziele zum Training motiviert. Mit der automatischen Aufzeichnung von Muskeldisbalancen erhält das Mitglied eine weitere Möglichkeit, seine Gesundheit und das Wohlbefinden zu verbessern. Durch das neue Tanita Körperanalysegerät werden die Betreuung, die Beratung und der Trainingserfolg noch weiter optimiert. Mit diesem brandneuen Analysegerät können Trainierende spannende Informationen über ihren Gesundheitszustand erfahren wie zum Beispiel Körperfett in Prozenten und Kilogrammen, fettfreie und Muskelmasse, Wasserhaushalt, Bestimmung des Viszeralfetts, metabolisches Alter, Aussagen über den Gesundheitszustand der Muskelmasse und weitere mehr. Das Gymfit hat sich dieses Jahr ein besonders gesundes Weihnachtsgeschenk für seine bestehenden und für

Bei der Herbstausstellung nahm Hans Huwiler einen Prospekt mit und füllte zu Hause den darin enthaltenen Wettbewerbstalon aus. Kurz vor Weihnachten wurde er benachrichtigt, dass er einen brandneuen Kia cee’d Trend GT 1.0 gewonnen hat. Eine Probefahrt mit einem Kia ist immer ein Gewinn, kann man dabei doch das fantastische Preis-LeistungsVerhältnis der Kia-Modelle quasi am eigenen Leib erfahren. Die Garage Arnold in Merenschwand zeigt unverbindlich die aktuelle Modelpalette.

Mireja Gloor (links), 1. Lehrjahr, und Joëlle Hug, 3. Lehrjahr, mit Geschäftsführer Dave Sägesser. (Bild zvg.) Neukunden ausgedacht. Jedes Mitglied erhält einen Gutschein für eine Tanita Ganzkörperanalyse im Wert von 89 Franken. Aber auch Neukunden können profitieren: Wer jetzt im Gymfit eine Jahresmitgliedschaft abschliesst, trainiert bis Mitte Januar 2017 kostenlos! Besonders stolz ist das Gymfit auf das einzigartige Groupfitness-Angebot. Über 60 Stunden pro Woche werden angeboten. Diverse Polfitness-Kurse können in diesem Center zu einem fairen Preis besucht werden. Ab Februar steht wieder ein neuer PolefitnessBeginner-Kurs auf dem Programm. Ausserdem wird ein Polefitness-Kurs für Kinder angeboten. Mädchen von 8 bis 13 Jahren können teilnehmen. (pd.) Anmeldung im Gymfit, Telefon 044 761 77 74 oder gymfit-affoltern.ch.

Weihnachtsverkauf im Landimärt Obfelden Öffnungszeiten über die Festtage

Schöne preisgünstige Weihnachtsbäume wurden angeboten und auf Wunsch zugeschnitten. Die Weihnachtsnische mit schönen Accessoires lud zum Verweilen ein und so erstrahlt mancher Weihnachtsbaum im neuen Glanz. Es konnten viele Weine degustiert werden, was rege genutzt wurde und Anklang bei den Kunden fand. In der weihnachtlichen Festwirtschaft lockte der Duft des Glühweins. Die feinen Würste vom Grill mundeten den Gästen. Am Basteltisch konnten die kleinen Gäste ein Glas mit einer Backmischung fantasievoll verzieren. Jeder Kunde wurde mit einem feinen Mailänderli beschenkt. (pd.)

Gabriele Mohr beim Einpacken eines Weihnachtsbaumes. (Bild zvg.) Der Landimärt ist über die Feiertage wie folgt geöffnet: 24. Dezember, 8 bis 17 Uhr. Am 25. und 26. Dezember bleibt der Laden geschlossen. Vom 27. bis 30. Dezember, 8 bis 19 Uhr. Am 31. Dezember 8 bis 17 Uhr. Ab dem 3. Januar ist der Landimärt wieder zu den normalen Öffnungszeiten offen.

Erfahrung ist das A und O Nebst der offiziellen Kia-Vertretung ist die Firma Partner des Multimarkenkonzeptes «le Garage». Dank einer Multimarkenausstattung (Testgeräte und spezielWettbewerbsgewinner Hans Huwiler (links) und Garagist le Werkzeuge) in Sepp Arnold freuen sich. (Bild pc) der Werkstatt, könDie Probefahrt wird überzeugen. Der nen Service und Reparaturen aller Betrieb mit seiner 20-jährigen Erfah- Marken angeboten werden. (pc.) rung in Merenschwand berät und begleitet seine Kunden auch nach dem Garage Arnold AG, Zürichstrasse 39, Merenschwand. Kauf mit einem Topservice. Telefon 056 664 16 58. www.garagearnold.ch.

Das wertvollste Weihnachtsgeschenk Ein echtes, mit Wärme erfülltes Zuhause Weihnachtswünsche der Remax Affoltern. Besonders in der Weihnachtszeit stellt sich die Frage, was ein echtes Zuhause ausmacht. Ist es die üppige Dekoration? Kerzenschein? Der Duft von selbstgemachten Köstlichkeiten? Teure Geschenke auf dem Gabentisch? Was aber, wenn sich niemand an liebevoll arrangierten Kränzen und Glaskugeln erfreut? Wenn unter der bunt geschmückten Tanne keiner in die klassischen Weihnachtslieder mit einstimmt? Wenn das «Jingle Bells» aus dem Radio in leeren Räumen verhallt? Wenn es für den Festtagsschmaus auf der grossen Tafel nur eines Gedecks bedarf ? Wenn jemand das Lichterfest alleine verbringen muss? In den sozialen Netzwerken macht gerade der Spot einer deutschen Supermarkt-Kette die Runde: Ein nett aussehender, weisshaariger Grossvater, der nichts gemein hat mit Ebenezer Scrooge aus Charles Dickens Weihnachtsgeschichte und dem man es daher nicht wie jenem gönnt, einsam zu anzeige

Am vergangenen Wochenende führte der Landimärt Obfelden den bereits traditionellen Weihnachts-Landitag durch.

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Weihnachtswünsche von Remax. (zvg.) sein. Sein Haus hat er in Vorfreude auf den Besuch seiner Kinder und Enkel stimmungsvoll dekoriert, die Zutaten für ein leckeres Festtagsmahl sind eingekauft. Doch dann die herbe Enttäuschung – die Tochter und die beiden Söhne sind beruflich zu sehr eingespannt, sind auf Reisen, haben Wichtigeres zu tun, als ihren Vater an den Weihnachtstagen zu besuchen, wieder einmal. Erst die Nachricht seines Todes rüttelt die Familie auf. Plötzlich wird möglich, was zuvor unmöglich schien. Man lässt Arbeit Arbeit sein, besteigt Autos, erwischt den nächsten Flieger und versammelt sich trauernd vor dem Elternhaus, das so viele Jahre

Heimat bedeutete. Der für das Leichenmahl aufwendig gedeckte Tisch erweist sich jedoch als Festtagstafel. Der Vater als quicklebendig. Die Todesanzeige als fingiert, um endlich einmal wieder alle rund um einen perfekt gelungenen Gänsebraten zu vereinen. Aus dem Off singt eine sanfte Stimme: «Home means nothing without you.» Ende gut alles gut? Bedarf es tatsächlich der Werbung, um daran zu erinnern, was wirklich von Bedeutung ist? Was tatsächlich zählt – nicht nur im Advent und an Heiligabend? Dass ein Haus, eine Wohnung erst zum Zuhause wird durch die Menschen, mit denen man darin Zeit verbringt? Dass gemeinsam verbrachte Stunden das wertvollste Geschenk sind? Dass es die Nähe und menschliche Wärme sind, die durch die dunkle Jahreszeit bringen? Remax Plus Affoltern wünscht zur Advents- und Weihnachtszeit ein mit lieben Menschen, mit viel Lachen und angeregten Gesprächen erfülltes, echtes Zuhause. Paul Stöckli, Gabriela Weiss, Gian Keifer, Sven Lott, Roland Meyer


irchliche Anzeigen

Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Samstag, 24. Dezember 23.00 Christnachtfeier mit dem Projektchor und Pfr. Ch. Menzi K. Müller, Orgel Sonntag, 25. Dezember 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Chr. Boeck, Cello K. Müller, Orgel

Freitag, 23. Dezember 19.30 Musik und Wort Buonamici Quartett und Pfarrer Andreas Fritz Sonntag, 24. Dezember 22.00 Christnachtfeier Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Albert Bolliger Montag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Ursula Hauser, Orgel, und Ursula Bosshardt, Flöte Donnerstag, 29. Dezember 19.30 Neumondsingen in der reformierten Kirche Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 24. Dezember, Heiliger Abend 16.00 Familienweihnachtsfeier mit Krippenspiel Musik: Jonas Gross, Panflöte 22.45 Weihnachtssingen mit dem Cäcilienverein und Orchester 23.00 Feierliche Mitternachtsmesse musikalische Umrahmung durch den Cäcilienverein mit der «Windhaager Messe» in C-Dur von Anton Bruckner Reimann für Chor, Streicher und zwei Hörner Sonntag, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Weihnachtsgottesdienst dt./it. Musik: Thomas Schudel, Orgel und Anja Simeon, Cello Anschl. Chilekafi Montag, 26. Dezember, Stephanstag 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei Dienstag, 27. Dezember 11.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 28. Dezember 9.15 Kein Gottesdienst

Ref. Kirche Aeugst a. A. In der Kirche brennt bis zum 28. Dezember das Friedenslicht, das seinen Weg von Bethlehem auch bis nach Aeugst genommen hat. Wer sein Licht für die Weihnachtstage daran entzünden möchte, bringe bitte eine Kerze/Laterne mit. Samstag, 24. Dezember 17.00 Familiengottesdienst zum Heiligen Abend Pfarrerin Bettina Stephan, Marlies Schmidheiny Eva Stückelberger und Aeugster Kinder Sonntag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan, Musik: Naëmi Tanner, Harfe

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.30 «Schtriit um d’Maria» – Familiengottesdienst Pfr. Th. Müller Sonntag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfr. W. Schneebeli Es singt der Kirchenchor. Mittwoch, 28. Dezember 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 Familienweihnachtsfeier mit Pfrn. S. Sauder und dem Musical-Kinderchor Orgel: J. Bachmann Wer will, Laternli mitnehmen, um das Licht vom Christbaum nach Hause zu tragen 22.00 Christnachtfeier mit Pfrn. S. Sauder Orgel: R. Merz Flöte: R. Brawand Anschliessend Glühwein im Kirchgemeindehaus Sonntag, 25. Dezember, Weihnachten 17.00 Gottesdienst mit Abendmahl Wort: Susanne Sauder Musik: Josef Bachmann

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 24. Dezember 17.00 Kolibri-Weihnacht mit der Kolibri-Gruppe von Sandra Cierny und Pfrn. Irene Girardet 22.30 Christnachtfeier mit Pop- und klassischen Weihnachtsliedern Martin Gaisser, Gitarre Jonas Plüss, Kontrabass Thomas Plüss, Saxofon, Vincent Dallèves, Orgel, und Pfrn. Irene Girardet Anschliessend Glühwein vor der Kirche Sonntag, 25. Dezember 6.00 Currende-Singen Besammlung bei der reformierten Kirche 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit Laura Winter, Trompete, Vincent Dallèves, Orgel, und Pfrn. Irene Girardet

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 24. Dezember 16.00 Familienweihnacht Für alle, die gerne mit Kindern feiern Mit vielen Liedern und Musik Pfarrerrin Renate Hauser, Organistin Anette Bodenhöfer 22.00 Heilig-Abend-Feier mit Renate und Walter Hauser, Pfarrer Weihnachtliche Musik mit Corinna Meienberg und Nina Lutz, Violinen, und Anette Bodenhöfer, Orgel Sonntag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Walter Hauser Susanna Baltensberger, Orgel und Verena Oehler, Blockflöte, spielen Weihnachtsmusik des französischen Barock

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Freitag, 23. Dezember, 17.00 Uhr, bis Montag, 26. Dezember 13.00 KlosterTage zu Weihnachten «Lasst uns . . . die Geschichte sehen (Lk 2,15) . . .» Das Programm versteht sich als Angebot, aus dem die Teilnehmenden wählen, was ihnen entspricht Mit: Annekäthi Aerni, Fachfrau für meditativen Kreistanz, und Pfrn. Henriette Meyer-Patzelt, Meditationsleiterin Leitung: Pfr. Markus Sahli und Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Kosten im Einzelzimmer: Fr. 495.–/ Doppelzimmer Fr. 435.– Anmeldung: Tel. 044 764 87 84 Samstag, 24. Dezember 23.00 Christnachtfeier mit dem Projekt-Chor, den Konfirmandinnen und Konfirmanden Pfr. Christof Menzi Sonntag, 25. Dezember, Weihnachten 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Christine Boeck, Cello Katrin Müller, Orgel 17.15 Musik und Wort mit dem Trio Rafale «Verklärte Nacht» Maki Wiederkehr, Klavier Daniel Meller, Violine Flurin Cuonz, Violoncello Lesungen: Pfr. Markus Sahli Im Anschluss besteht die Möglichkeit für ein 3-GangMenu Anmeldung: Tel. 044 764 88 10 Mittwoch, 28. Dezember 17.00 Kein offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 29. Dezember 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 24. Dezember 22.00 Heiligabend-Gottesdienst Pfr. Andres Boller, KnObf-Chor (Leitung Angela Bozzola) Sonntag, 25. Dezember 9.30 Weihnachts-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Bettina Ferrat, Erich Eder (Orgel) Roman Fankhauser und Martin Meier (Trompeten) www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 24. Dezember 22.00 Heiligabend-Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Bill Nulty, Trompete Veronica Nulty, Orgel Sonntag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Inge Rother Mira Luttikhuis, Geige Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro Samstag, 31. Dezember 17.00 Ökumenischer Silvestergottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn und Diakon Pedro Guerrero, Affoltern Margrit Schönholzer Cathy und Walti Winkler, Alphorn Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Knonau Samstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 «Licht holen in der Kirche» vor allem für Familien mit Kindern Pfr. Thomas Maurer Wir verteilen das Friedenslicht von Bethlehem, Sie können gerne Lampen mitbringen Dauer der Feier ca. 40 Minuten 23.00 Christnachtfeier Pfr. Thomas Maurer Thema «vom Schenken und dem grössten Geschenk» Mark Reding, Klarinette und Eri Ikeda-Reding, Fagott Sonntag, 25. Dezember, Weihnachten 11.00 (!) Weihnachtsgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Abendmahl Mit Claudia Beck, Hackbrett und Motoko Matsushita, Orgel

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 24. Dezember 17.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Maschwanden Team Sonja Neuweiler Musik: Doris Zbinden 22.30 Christnachtgottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. Claudia Mehl und den Konfirmanden Musik: Therese Salzmann und Cornelia Fischer Sonntag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl (Wein) in Maschwanden mit Pfrn. Claudia Mehl Musik; Veronika Hvalic

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 24. Dezember, Heiligabend 22.30 Christnachtfeier «Was isch das für e Nacht?!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Jürg Morgenthaler, Saxofon Sonntag, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Dies ist der Tag, den Gott gemacht» Pfarrerin Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Claudia von Wartburg, Querflöte

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 24. Dezember 16.00 Familiengottesdienst 17.30 Weihnachtsgottesdienst 23.00 Christmette mit dem MauritiusChor Sonntag 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst Montag, 26. Dezember 10.00 Eucharistiefeier zum Stefanstag

Samstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 Kirche Stallikon: Familiengottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Marina Wehrli, Orgel 22.00 Kirche Stallikon: Christnachtfeier mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Marina Wehrli, Orgel und Werner Brawand, Euphonium Sonntag, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Musik: Casey Crosby, Orgel Fahrdienst: Anmeldung bis 24. Dezember, Tel. 044 777 99 72 So, 25./Mi, 28./Fr, 30. Dezember 17.00 bis 20.00 Uhr Kirche Stallikon: Licht und Stille

Wiesenstrasse 10

Freitag, 23. Dezember 17.30 Singing Christmas Tree (Werdmühleplatz Zürich) Sonntag, 25. Dezember 6.00 Strassensingen Anschliessend Gefängniseinsatz 9.30 Besinnlicher Weihnachts-Zmorge mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 25. Dezember 9.45 Weihnachtsgottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 25. Dezember 10.30 Gottesdienst für die ganze Familie www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Samstag, 24. Dezember 16.00 bis 17.00 Uhr Weihnachtsandacht Sonntag, 25. Dezember 10.00 bis 11.15 Uhr Weihnachtsgottesdienst Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel 23.15 Mitternachtsfeier mit festlicher Orgel Anette Bodenhöfer Violine: Nina Lutz und Corinna Meienberg Sonntag, 25. Dezember, Weihnachten 6.00 Currendesingen Start beim reformierten Pfarrhaus 11.00 Eucharistiefeier Musik: Kirchenchor mit Ad-hoc-Orchester

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 24. Dezember 17.00 Familien-Weihnachtsfeier mit dem Krippenspiel «Es Zeiche vom Himmel» mit Pfr. A. Saporiti, Frau B. Broch und 14 Kindern 23.00 Christmette mit Pfr. A. Saporiti Musik: Roman Deuber (Klavier) und Gabriela Glaus (Gesang) Sonntag, 25. Dezember Weihnachten 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musik: Angela Bozzola (Orgel) und Siddique Eggenberger (Tenor)

Kath. Kirche Obfelden Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Samstag, 24. Dezember, Heiliger Abend 17.00 Familienweihnachtsfeier mit Krippenspiel Musik: Fusako Sidler, Querflöte und Natali Gretener, Klavier 22.30 Festlicher Weihnachtsgottesdienst mit den italienischen Pfarreiangehörigen Sonntag, 25. Dezember, Weihnachten 10.30 Weihnachtsgottesdienst Musik: Irene Züst, Panflöte

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 24. Dezember 18.00 Weihnachtsfeier GsE Sonntag, 25. Dezember 10.00 Weihnachts-Gottesdienst «Gastfreundschaft», Andi Wolf Kinderprogramm Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 25. Dezember 9.45 Weihnachtsgottesdienst (Urs Baumann), Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Januar-Programm 2017 Dienstag, 3./10./17./24./31. Januar SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 11./18./25. Januar FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 5. Januar 2017 STERNWANDERUNG Bergwandergruppe: 8.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Wanderzeit: 3 Std. Lieli–Oberwil–Zwillikon Wandergruppe: 10.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Wanderzeit: 1¾ Std. Affoltern–Obfelden–Zwillikon Spaziergruppe: bis 11.15 Uhr im Rest. Löwen Spazierzeit: 1½ Std. Affoltern–Zwillikon 13.00 Uhr, gemeinsames Mittagessen, Rest. Zwilike, Zwillikon Menü Fr. 25.— Nicht-Wanderer treffen sich direkt zum Mittagessen. Anm. für alle Teilnehmer bis Dienstag, 3. Januar, 13 Uhr, an: Hans Heierli, 044 761 71 43 Donnerstag, 12. Januar 2017 SENIORENTREFF Älterwerden in einem anderen Land. Mit Heidi Zingg Knöpfli von mission 21. 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 19. Januar 2017 EXKURSION Solebad Rheinfelden 2 Stunden «Wohlfühlen» 8.35 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 26. Januar 2017 Mittagstisch der Pro Senectute 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.–, An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88


Vermischtes

Freitag, 23. Dezember 2016

Weihnachtlicher Lichterschmuck

Dieses Haus erleuchtet die dunklen Nächte in Ebertswil.

Die festlich geschmückte «Villa Via» bringt Fröhlichkeit ins neblige Hausen. (Bilder Andrea Bolliger)

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Das Rentier zieht den Schlitten durch einen Mettmenstetter Vorgarten.

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Serie

Freitag, 23. Dezember 2016

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Glitzernder Schnee, Tannenzweige, fröhliche Kinder: Weihnachts- und Neujahrskarten Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (111) Das Verschicken von Weihnachtsund Neujahrskarten war einst ein gesellschaftliches Muss. Einige Beispiele von Karten aus den 1930er-Jahren, welche ins Säuliamt adressiert waren, sind Zeitdokumente und mögen bei älteren Betrachtern Erinnerungen wachrufen. «Herzliche Weihnachtswünsche», «Frohes Weihnachtsfest», «Viel Glück zum neuen Jahr», so oder ähnlich lauteten die Weihnachts- und Neujahrsgrüsse. Heute ist der schöne Brauch eher aus Autor Willy Hug. der Mode gekommen und die Karten von damals mögen für den heutigen Geschmack etwas kitschig wirken. Das Verschicken von Weihnachts- und Neujahrskarten gehörte jedoch einst zum gesellschaftlichen Muss. Wer dies damals als Kind erlebte, mag sich erinnern, wie sich beim Betrachten der Motive eine faszinierende und verträumte Welt öffnete. Viel Glitzer und verschneite Tannen, fröhliche Kinder, Weihnachtsbäume und Spielsachen. Beliebte Neujahrsmotive waren das Kleeblatt, das Schweinchen oder auch der Kaminfeger. Als Glücksbringer erhielt letzterer eine besondere Bedeutung. Ein ehemaliger Kaminfegermeister aus Affoltern erlebte, dass Leute seine russige Montur anfassen wollten, denn das brachte Glück. Die Ansichten auf den Karten waren durchweg romantisierend, oft auch lustig. Bereits ab 1850 verbreiteten sich Glückwunschkarten. Ein erster Höhepunkt war um 1900. Der Fortschritt in der Drucktechnik und im Postwesen verhalfen den Glückwunschkarten zum Siegeszug. Der Gestaltung waren kaum Grenzen gesetzt, Relief- und Mehrfarbendruck mit Gold und Silber. Die Karten versetzten in Weihnachts- und Neujahrsstimmung und versprachen Glück. Das Weihnachtsfest stellte schon damals einen Höhepunkt des Jahres, auch des Kirchenjahres dar. Es war oft das einzige Fest, an dem sich die ganze Familie und Verwandte besuchten und Geschenke überreichten. Die Bräuche haben sich geändert. Heute sind beispielsweise Geburtstags-Partys populär! Und das Internet bietet neue Möglichkeiten, aber Glück wünscht man sich heute noch auf das neue Jahr.


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Veranstaltungen agenda

Freitag, 23. Dezember Affoltern am Albis 08.30-11.30: Schulsilvester-Brunch mit Kinderhüeti. Info und Anmeldung bis 19. Dezember: daniela_bachmann@outlook.com. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Telefonische Anmeldung: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.00: 17 Jahre Break: Vom Oldie bis zum aktuellen Charthit mit «The Bünzlikrachers». Mit Shuttlebus. Break Event-Hall. Industriestr. 19.

Samstag, 24. Dezember Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi, letzter Wochenmarkt für dieses Jahr mit traditioneller Weihnachtsmusik. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Pasta, frisches Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und persische Köstlichkeiten, Früchte aus Kamerun, Handwerkliches. Marktplatz. 17.00-21.00: Weihnachtsfeier für Alleinstehende 2016 des RotaryClubs Zürich Knonaueramt. Klassische Klänge mit Michiko Tsuda, Weihnachtsgeschichte von Pfr. Christoph Hürlimann. Anmelden bei Michael Grimmer, Fliederstrasse 5, 8908 Hedingen, 043 888 68 79 oder m.grimmer@peyerpartner.ch. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten 11.00-17.00: Seidenkreationen und Recycling-Produkte. Atelier Rita Tomasini (neben Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

Mettmenstetten 17.00: Krippenspiel «Es Zeiche vom Himmel» 14 begeisterte Kinder spielen während des Familiengottesdienstes die Weihnachtsgeschichte nach. Katholische Kirche. Im Rüteli.

Stallikon 18.30-23.30: WeihnachtsgospelDinner mit Queen Yahna. Türöffnung 18. Uhr. Die stimmgewaltige Broadway-Grösse Queen Yahna bei Kerzenschein und einem festlichen Menu geniessen. Mehr unter www.utokulm.ch. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Sonntag, 25. Dezember Hausen am Albis 06.00: Currende-Singen. Ein besonderes Ereignis für Jung und Alt. Taschenlampe und der Witterung entsprechende Kleider mitbringen, Taschenlampe nicht vergessen. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort im Klosterkeller: «Verklärte Nacht» mit Trio Rafaele. Werke von L.v. Beethoven und A. Schönberg. Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Im Anschluss besteht

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Freitag, 23. Dezember 2016

Vier Filme zum Jahreswechsel

Einmaliges Comeback von «Mild’n»

Im Kino Mansarde in Muri

Konzertfilm kommt zu Weihnachten

«Willkommen bei den Hartmanns» Für diese Komödie hat sich die Prominenz des deutschen Films vor der Kamera versammelt. Angelika Hartmann (Senta Berger) entscheidet sich gegen den Willen ihres Gatten Richard, (herrlich mürrisch von Heiner Lauterbach verkörpert) zuhause den Flüchtling Diallo (Eric Kabongo) aufzunehmen. Plötzlich stehen auch noch die dauerstudierende Tochter Sofie (Palina Rojinski) und der überarbeitete Sohn Philipp (Florian David Fitz) vor der Türe. Das Chaos bei den Hartmanns ist perfekt. Regisseur Simon Verhoeven («Männerherzen») beleuchtet das Thema Flüchtlingskrise auf facettenreiche und verständnisfördernde Weise. Alle Charaktere werden überspitzt dargestellt und gängigen Stereotypen wird ein Spiegel vorgesetzt.

«Cafe Society» – im Hollywood der 1930er Hier findet sich der junge Bobby im mitreissenden Zirkel des berühmt berüchtigten Café Society wieder. Voller Hoffnung, in der Filmbranche Fuss zu fassen, taucht er in die illustre Gesellschaft ein und verliebt sich Hals über Kopf. Mit dieser Geschichte über Erwartungen und Enttäuschungen hat Woody Allen das diesjährige Cannes Filmfestival eröffnet und erneut für Furore gesorgt. Topschauspieler wie Steve Carrel oder Kirsten Stewart sorgen für beste Kinounterhaltung.

chen ist. Der Fall geht Eliane so nahe, dass sie ihre Distanz zum kleinen Patienten verliert und ihn beschützen möchte; etwa vor seiner Tante und seiner Grossmutter, welche sich um das Sorgerecht des Knaben streiten. Dann wird Yves seiner Tante zugesprochen. Er fällt in sich zusammen und lässt sich abholen. Als er sich dann doch zu wehren beginnt, ist es zu spät. Eliane selbst verliert den Boden unter ihren Füssen. Sie möchte um Yves kämpfen und weiss doch genau, dass ihr dies nicht zusteht.

«Florence Foster Jenkins» Dieser Film erzählt die wahre Geschichte der gleichnamigen, legendären Erbin und exzentrischen Persönlichkeit im New York der 40er-Jahre. Geradezu zwanghaft verfolgt sie ihren Traum, eine umjubelte Opernsängerin zu werden. Die Stimme, die sie in ihrem Kopf hört, ist wunderschön – für alle anderen klingt sie einfach nur grauenhaft. Ihr Ehemann und Manager, St. Clair Bayfield, englischer Schauspieler von Adel, ist entschlossen, seine geliebte Florence vor der Wahrheit zu beschützen. Als Florence aber beschliesst, ein öffentliches Konzert in der Carnegie Hall zu geben, muss sich St. Clair seiner grössten Herausforderung stellen. Mit «Florence Foster Jenkins» hat Regisseur Stephen Frears der mehrfachen Oscar-Preisträgerin Meryl Streep eine einzigartige Paraderolle geschaffen. Unterstützt wird sie dabei von Hugh Grant und Simon Helberg. (jn) Termine: «Willkommen bei den Hartmanns» am 30.

«Finsteres Glück» – bedrückend und berührend

Dezember, um 17 Uhr und 19.30 Uhr (D, 111 Min., ab 12 J.). «Cafe Society» am 5. Januar, 18 Uhr; (E/d, 96 Min., ab 14 J.). «Finsteres Glück» am 6. Januar,

Am Tag der totalen Sonnenfinsternis 20.30 Uhr, (CH/d, 110 Min., ab 12 J.). «Florence im Elsass 1999, wird die Psychologin Foster Jenkins» am 5. Januar, 20.30 und 6. Januar, Eliane Hess (Eleni Haupt) zu einem 18 Uhr (E/d/f, 111Min., ab 12 J.) Reservierungen sind Notfall ins Krankenhaus gerufen. Ein- im Internet unter www.kinomansarde.ch oder geliefert worden ist der achtjährige telefonisch unter 056 664 21 21 möglich. Yves (Noé Ricklin), der Stunden zuvor bei einem Autounfall seine Eltern und seine Geschwister verloren hat. Der Junge steht unter Schock, redet ohne Ende, erwähnt jedoch mit keinem Wort das unaussprechlich Schlimme, das eben über ihn hereingebro- Eliane und Yves in «Finsteres Glück». (Bild zvg.) anzeige

die Möglichkeit für ein 3-GangMenü. Anmeldung 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mittwoch, 28. Dezember Kappel am Albis 17.00: KEIN offenes Singen während den Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

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«Mild’n» im Sommer 2001. Von links: Adrian Kaiser, Simon Dinkel, Martin Gaisser und Dominik Stählin. (Bild Marius Morger, zvg.)

Das einmalige Comeback der Urformation der Hausemer Band Last Avenue, damals «Mild’n», fand im Oktober statt. Der Live-Mittschnitt des Konzerts ist ab dem 24. Dezember im Internet zu sehen und zu hören. 2016 ist sie volljährig geworden, die Hausemer Band Last Avenue. 18 Jahre musikalischer Erfolg, das war Grund genug für eine Reunion der Urformation, damals noch unter dem Namen «Mild’n» bekannt. Und so rockten Adrian Kaiser, Simon Dinkel, Martin Gaisser und Dominik Stählin am legendären Hausemer Has Club

Festival im Oktober wieder einmal miteinander. Unter der Regie von Luca Bermudez ist von diesem Konzert ein Live-Mitschnitt entstanden. Unvergessen sind die frühen Hits «On Again», «Chicken From Chicago» und «Schlaraffeland». Silvan Mächler, der damals schon «Blue Cap», die Debut-Scheibe von «Mild’n» mitproduziert hatte, war für das Aufnehmen und das Mixen des Tons verantwortlich. Pünktlich zu Weihnachten wird der Konzertfilm morgen Samstag, 24. Dezember, um 12 Uhr online veröffentlicht. (mg/tst.) Konzertfilm unter www.lastavenue.ch/mildn.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Highheels von New York bis Aeugst» Die «Sammlung Blattmann» enthält Schuhe der ganz besonderen Art. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 811.30/14-16.30 Uhr. Bis 15. Januar.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Affoltern am Albis Galerie Leuenberger & Töchter GmbH, Lindenmoosstrasse 19: Einweihungsausstellung: Lisa Olia

mit Öl- und Veloursbildern. Mo/Di/Do, 10-12/13.30-18.30 Uhr, Fr, 10-12/13.30-17.30 Uhr. Bis 30. Dezember (26.+28. Dez. geschlossen).

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Doppelausstellung «Lieblingskrippen», eine einmalige Auswahl besonderer Familienstücke und «LICHTbilder», Fotogemälde von Brigitta M. Andermatt. Bis 10. Januar.

Mettmenstetten Bibliothek, Primarschulhaus Gramatt: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Ausstellung «Mättmi-Künschtler». Öffnungszeiten entsprechen denen der Bibliothek. Bis Januar.


Vermischtes

Freitag, 23. Dezember 2016

Kein Nachtnetz über Weihnachten

Über 100 Jahre alt und doch zeitgemäss

Erfahrungsgemäss ist Nachfrage gering

Musikalisch gestaltete Mitternachtsmesse in Affoltern

An Heiligabend und am ersten Weihnachtstag verkehren im ZVV keine Nacht-S-Bahnen und Nachtbusse. Grund dafür ist die erfahrungsgemäss sehr geringe Nachfrage in diesen Nächten. In diesem Jahr fallen die Weihnachtsfeiertage auf ein Wochenende. Aufgrund der erfahrungsgemäss sehr geringen Nachfrage und aus Rücksicht auf das Personal sind in den Nächten von Samstag auf Sonntag, 24. auf 25. Dezember, und von Sonntag auf Montag, 25. auf 26. Dezember, keine

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Nacht-S-Bahnen und Nachtbusse im Gebiet des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) im Einsatz. Der Fahrplan ist auf www.zvv.ch und in der ZVV-FahrplanApp entsprechend angepasst. Von dieser Regelung nicht betroffen ist die Nacht von heute Freitag auf Samstag, 23. und 24. Dezember. In jener Nacht gilt der reguläre Nachtnetzbetrieb. Auch in der Silvesternacht verkehren die Nacht-S-Bahnen und die meisten Nachtbusse bis 4 Uhr morgens im Halbstundentakt. In der Stadt Zürich fahren die Trams und Busse der VBZ nach Spezialfahrplan. (pd.)

Wildtiere lieben Christbäume Bei uns Menschen schmücken Christbäume das Wohnzimmer, bei den Elchen, Wildpferden, Hirschen und Wisenten im Wildnispark Zürich Langenberg stehen sie auf dem Speisezettel. Die nicht verkauften Weihnachtsbäume aus der Region sind im Wildnispark Zürich Langenberg nach dem 24. Dezember gern gesehene Leckerbissen. Für zahlreiche Wildtiere bedeuten die Nadelbäume eine beliebte Abwechslung im Menüplan. So kommen etwa Wildpferde, Hirsche, Wisente und Steinböcke in den Genuss der stachligen Bäume. Für die Elche sind

Nadelbäume sogar die Hauptnahrung im Winter. Vier bis sechs Christbäume frisst ein ausgewachsener Elch pro Tag. Aktuell leben fünf erwachsene Elche sowie ein Jungtier im Langenberg, der Bedarf ist also gross. Die Tiere lieben vor allem die nährstoffreichen Pflanzenteile wie Zweige, Knospen und Nadeln. Elche sind wahre Futterspezialisten, die ihre Nahrung ganz gezielt aussuchen. Im Frühling, Sommer und Herbst fressen Elche vorwiegend Salweiden. Gebrauchte Weihnachtsbäume können übrigens nicht verfüttert werden. Lametta- und Wachsreste sind schädlich für die Tiere. (pd.)

Grösster und schönster Christbaum?

Beim Restaurant Löwen in Hausen ist man stolz auf die weihnachtliche Dekoration. (Bild zvg.)

Mitglieder des Cäcilienvereins sind überzeugt: «Mitwirken macht Freude und Freunde». (Bild zvg)

Mitternachtsmesse mit dem Cäcilienverein, der neuen Dirigentin und Anton Bruckners Messe in C-Dur, auch «Windhaager Messe» genannt. Fast scheint es, als hätte die Wahl der Messe, die den nächtlichen Festgottesdienst begleitet, auch symbolischen Charakter. Der Komponist war zum Zeitpunkt, als er diese Messe komponiert hat, zarte 17 Jahre alt und stand am Anfang seiner Laufbahn. Er litt trotz seiner Erfolge sein ganzes Leben an Minderwertigkeitsgefühl und einer tiefen Einsamkeit. Ausserdem arbeitete er oft bis an den Rand des Verkraftbaren, so begab er sich im Sommer 1867 zur Heilung seiner Nervenkrise drei Monate in eine Kur. Heute wäre die Diagnose seiner Erkrankung wohl als «Burn-Out» zu bezeichnen. Stimmt nachdenklich und ist doch so «modern». Und ist die Tatsache, dass Bruckner schon vor gut 120 Jahren an zu viel Arbeit fast zugrundegegangen ist, nicht auch topaktuell und zeitgemäss? So passt diese Messe wohl umso mehr in diese Zeit der Besinnung – sowohl als sinnlicher Hörgenuss wie auch Denkanstoss. Maja Fluri, die neue Dirigentin des Cäcilienvereins, leitet zum ersten Mal den musikalischen Teil eines Festgottesdienstes. Ob sie sich etwa auch aus diesem Grund für diese Messe entschieden hat? Sie ist jung – wenn auch nicht mehr 17 Jahre alt – ihre erfrischende Art erscheint allerdings zeitlos. Sie stellt sich nach der Übernahme der musikalischen Leitung des

Cäcilienvereins aus den erfahrenen Händen von Alois Heer der Herausforderung, zukünftig das Leben des Chores mitzuprägen, und wird einen Teil ihres beruflichen Lebens diesem widmen.

«Ein echter Bruckner» Die Messe in C-Dur von Anton Bruckner, (1824–1896) die vom Cäcilienverein, einem Ad-Hoc-Orchester und Mirco Bergo an der Orgel an der diesjährigen Mitternachtsmesse aufgeführt wird, war ursprünglich für eine Altsolistin, zwei Hörner und Orgel geschrieben worden. Kajetan Schmidinger, Schuldirektor aus Oberösterreich, bearbeitete in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts unter genauester Beibehaltung des harmonischen und melodischen Ablaufes die Messe für vierstimmigen gemischten Chor, Streichquintett, zwei Hörner und Orgel. Er hat dadurch ein wohlklingendes, andächtiges Werk geschaffen, das sich für jeden Hörer als ein «echter Bruckner» ausweist. Wie der Organist an seinem Instrument Register zuschaltet oder wegnimmt, spielt Bruckner auch in diesem Orchesterund Chorwerk blockweise mit den klanglichen Gegensätzen der instrumentalen oder vokalen Stimmengruppen.

Geniessen, Zuhören und Nachdenken Zu Lebzeiten galt Anton Bruckner als begnadeter Orgelvirtuose, er wurde vor allem für seine Improvisationen

auf diesem Instrument bewundert. Seine musikalische Schaffenskraft zeigte sich auch, indem er als Chorleiter und Musikpädagoge tätig war. Erst spät im Leben wurde er von Zeitgenossen als Komponist gewürdigt. Seine Tonschöpfungen werden der Romantik zugeordnet und seine Werke haben bis weit ins 20. Jahrhundert grossen Einfluss auf die Musikgeschichte ausgeübt. Seine bedeutendsten und wohl auch bekanntesten Kompositionen sind seine grossangelegten Sinfonien. Auch die Kirchenmusik hat er um wichtige Werke bereichert – mit drei grossen Messen (alle drei sind wegen ihrer Dimension kaum je in einem Gottesdienst zu hören, sondern werden in Konzerten aufgeführt) und das «Te Deum» von dem die letzte Zeile «Non confundar in aeternum (In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden» als Aufschrift Bruckners Sarkophag ziert. Mit «Brucknerschen Wohlklang» wird der Cäcilienverein dem Fest-Gottesdienst eine warme Festlichkeit verleihen. Und als Verein auch einmal mehr darauf hinweisen, dass Gesang und das Mitwirken als Sänger mithelfen kann, einem drohenden «Ausbrennen» entgegenzuwirken. Ein weihnachtlicher Impuls in einer Zeit mit viel Anforderung an Jeden und hoffentlich etwas Zeit zum Innehalten, Zuhören und Nachdenken. (sci) 24. Dez. katholische Kirche Affoltern, Seewadelstrasse, 22.45 Uhr Weihnachtslieder-Singen für alle. Die Mitternachtsmesse beginnt um 23 Uhr. Weitere Infos: www.caecilienverein-affoltern.ch.

Gerüstet für Nationalliga B Schachclub Wettswil verstärkt sich mit Ex-Schweizer-Meister Anfang November gewann Wettswil sein Aufstiegsspiel gegen Wollishofen und kehrte damit in die zweithöchste Schweizer Liga zurück. Nun vermeldet es einen namhaften Zuzug. Erstmals spielte der Schachclub Wettswil 2015 in der Nationalliga B, stieg aber nach einer Saison wieder ab. Das Team blieb zusammen und realisierte überragend den sofortigen Wiederaufstieg. Ziel ist, sich in der Nationalliga B zu etablieren. Wettswil unterstreicht sein Vorhaben mit dem Zuzug des Spitzenspielers Andreas Huss.

Der gebürtige Wiesendanger ist schon lange Mitglied des Schachclubs Wettswil, spielte aber aufgrund seiner Stärke bei Nationalliga-A-Spitzenteams. Mit seinem Stammklub Winterthur wurde er 1972 und 1981 Schweizer Mannschaftsmeister, der gleiche Triumph gelang ihm später mit Luzern. Das Husarenstück lieferte er jedoch 1983 ab, als er beim Einzelwettbewerb in Baden den Titel des Schweizer Meisters errang. Gefragt nach weiteren Höhepunkten in seiner Laufbahn nennt der 66Jährige vor allem die Erringung des Titels «IM» (Internationaler Meister), den er sich 1987 mit Topresultaten über die Landesgrenzen hinaus ver-

diente. «Und natürlich die Einsätze in der Schweizer Nationalmannschaft, zum Beispiel acht Olympia-Teilnahmen, wobei die letzte 1994 in Moskau unvergessen bleibt. Ein Highlight war natürlich auch, als ich einmal an eurem Jahresschlussabend Kegelkönig wurde», lacht der sympathische Hoffnungsträger Wettswils. Der in Lausanne wohnhafte Huss amtiert aktuell als Schweizer Einzelbundesmeister und gewann zudem dieses Jahr mit Echallens den Schweizer Teamcup. Der Schachclub Wettswil blickt der Mitte März 2017 beginnenden Saison optimistisch entgegen. Sein Ziel, sich in der Nationalliga B halten zu können, scheint realistisch. (pd.)

«Abgemacht, du gewinnst alle Partien ...», scherzt Klubpräsident Kaspar Köchli (rechts) zu Wettswils neuem Spitzenspieler Andreas Huss. (Bild Marcel Hess)


Extra

Freitag, 23. Dezember 2016

wer sie waren – was sie wurden

gut zum druck

«Ich wollte die Welt retten und die N4 verhindern»

Brieflich

Silvia Kamm, alt Kantonsrätin aus Bonstetten, ist heute Personalleiterin beim VCS Schweiz Sie ortet sich im links-grünen Spektrum ein, sass von 1993 bis 2000 für die Grünen im Kantonsrat und arbeitet seit 2014 als Personalleiterin beim Verkehrsclub der Schweiz (VCS) in Bern: Silvia Kamm eckte als Ämtler Kantonsrätin oft an. ................................................... von werner schneiter «Ich wollte die Welt retten und im Säuliamt die N4 verhindern», bekennt die 54-jährige Silvia Kamm lachend, und sie hat auch nichts einzuwenden gegen das Etikett «Feministin». Sie ging mit der notwendigen Ernsthaftigkeit zu Werke und hat schon als Kind am Küchentisch im elterlichen Bergbauernhof im Glarnerland gelernt, zu streiten und sich in Auseinandersetzungen zu behaupten. Und dazu, den Respekt vor der Natur zu wahren. «Damit bin ich gross geworden», sagt sie beim Gespräch im Hotel Central in Zürich. Solcherlei Eigenschaften hat sie mitgenommen in die Politik. 23 Jahre wohnte Silvia Kamm in Bonstetten und rutschte im Jahr 1993 für den Aeugster Arzt Hansruedi Fischer in den Kantonsrat nach – im Wissen, Mitglied einer Minderheitspartei zu sein. Sie sagt, deswegen nie frustriert gewesen zu sein, und betont ihre andere Rolle als Parlamentarierin, nämlich ein Umweltschutz-Thema medienwirksam aufzubringen – im Wissen, dass sie damit im Parlament nicht durchdringt, aber dass das Anliegen später von anderen Parteien, auch von bürgerlichen, als «salonfähig» erachtet wird. «Niederlagen im Rat habe ich nicht persönlich genommen. Ich sah mich zu diesen Kantonsratszeiten in einer Vorreiterrolle», hält Silvia Kamm fest und fügt mit fast schelmischem Lächeln bei: «Ich liebte im Ratssaal den Schlagabtausch mit Rechts. Aber ich habe immer die Sache in den Vordergrund gestellt und nicht auf die Person gespielt. Mit Bürgerlichen habe ich oft Kaffee getrunken, konnte auch mit SVP-lern einen Jass klopfen. Es ist wichtig, zwischen dem Menschen und seiner politischen Haltung zu unterscheiden.» Ein Bürgerlicher, mit dem

sie es besonders gut konnte, war der 2008 verstorbene FDP-Vertreter und Arzt Werner Hegetschweiler, damals Präsident der Geschäftsprüfungskommission, wo Silvia Kamm ebenfalls Mitglied gewesen ist. Dies, obwohl ein Ämtler ihre Wahl verhindern wollte …

Kantonsrat als Lebensschule Ihre Zeit als Kantonsrätin nennt Silvia Kamm auch als eine Art Lebensschule. Sie hat Einblick erhalten, wie Parlament und Staat funktionieren, warum Prozesse in der direkten Demokratie manchmal so lange dauern. Und sie hat sich mit Dingen auseinandergesetzt, um die sie sich als Nicht-Politikerin nicht gekümmert hätte. Sie findet auch lobende Worte für das Wahlsystem und den Umstand, dass der Kantonsrat ein gutes Spiegelbild der Gesellschaft darstelle und alle Schichten angemessen vertreten seien. «Nicht alle Kantonsräte sind Polit-Profis. Es gibt solche, die können kaum einen zusammenhängenden Satz bilden. Alles menschlich», fügt Silvia Kamm bei. Sie schaut mit Freude zurück auf ihre sieben Jahre im Rathaus an der Limmat, hegt aber keinerlei Gedanken an eine Rückkehr. «Anfänglich konnte ich mir ein Leben ohne Politik nicht vorstellen, aber es geht!» Ab und zu ist sie auf der Ratstribüne anzutreffen und an Wochenenden auch in Bonstetten, was sie auch heute noch als ein «Nachhausekommen» bezeichnet. Dort engagiert sie sich in der Umweltgruppe der Gemeinde. In Bern sieht sie sich eher als «Touristin», auch wenn sie dort vor eineinhalb Jahren ihre Zelte aufgeschlagen hat und in der Bundeshauptstadt beim VCS Schweiz als Personalleiterin arbeitet. Zuvor hat sie das eidgenössische Diplom einer Personalfachfrau erworben. Über ihre Zukunft macht sie sich keine Gedanken: nix ist fix, Optionen offenhalten, lautet ihre Devise. «Ich bin bodenständig und mit Humor ausgestattet – das hilft in allen Phasen», sagt sie und lebt getreu dem Motto «das Leben ist gut für Überraschungen – man muss es nur zulassen.» Ihre politischen Gene hat sie ihrer 25-jähri-

Als ich noch ein kleiner Junge war, schrieb ich dem Samichlaus einen Brief: «Liebe Samichlaus, ich han keis Versli gmacht, defür e Zeichnig. Wie gahts am Eseli? Liebi Grüess.» Vor einigen Jahren fand meine Mutter beim Aufräumen diesen Brief und gab ihn mir strahlend zurück. Zuerst freute ich mich sehr über dieses lustige Zeitdokument aus meiner Kindheit. Aber Halt – hatte mir meine Mutter damals nicht hoch und heilig versprochen, den Brief an den Samichlaus weiterzuleiten? Ich bin nicht nachtragend, aber in diesem Moment kam ich mir schon ein bisschen betrogen vor. Letzte Woche sah ich in einem Einkaufszentrum am Stadtrand ein grosses Werbeplakat und erlebte eine weitere Enttäuschung. Der Samichlaus hat gar keinen Esel mehr! Er arbeitet jetzt für einen amerikanischen Süssgetränke-Hersteller und fährt mit einem riesigen Lastwagen quer durchs ganze Land. Vielleicht sollte ich dem Samichlaus wieder einmal einen Brief schreiben. Martin Gut

Oft als Gast in Bonstetten und in Zürich: Silvia Kamm an der von Weihnachtsbäumen flankierten Limmat. (Bild Werner Schneiter)

herkömmliches gen Tochter übertragen, die Mitarbeiterin von Grünen-Präsidentin und Nationalrätin Regula Rytz ist und als Stadträtin (Stadtparlament) der Grünen in Bern kandidiert hat.

Nach Austritt wieder Mitglied bei den Grünen In ihrer Partei hat Silvia Kamm im Jahr 2004 den grossen Knall hautnah miterlebt: die Abtrennung der Grünliberalen, als die Konflikte in dieser vielschichtigen, auch mit dikatorischen Elementen bestückte Partei unüberbrückbar wurden. «Wir hatten etliche Flügel. Inhaltlich waren die Differenzen plötzlich zu gross. Der rüde Umgang unter Mitgliedern bewog mich dann, den Grünen den Rücken zuzukehren. Mit Regierungsrätin Verena Diener und Nationalrat Martin Bäumle gehörte ich zu den Gründungsmitgliedern der Grünliberalen», sagt Silvia Kamm. In dieser Partei hat sie eineinhalb Jahre mitgewirkt und ist dann wieder ausgetreten, weil sie sich – nicht zuletzt wegen Differenzen bei Asylfragen – am falschen Platz fühlte. Seit Herbst 2016 ist sie wieder Mitglied beim Grünen Bündnis in Bern, hat aber keinerlei politische Ambitionen

mehr. Auch wenn Silvia Kamm ihre parlamentarische Karriere als abgeschlossen bezeichnet, wird ihre Stimme als Grüne in der Politik nach wie vor zu hören sein.

«Wer sie waren – was sie wurden» «Wer sie waren – was sie wurden», heisst eine neue Serie, die in loser Folge erscheint. Porträtiert werden Personen, die in früheren Jahren im Säuliamt öffentlich präsent waren und zum Teil sogar für überregionale Schlagzeilen gesorgt haben: Politikerinnen, Sportler, Behördenmitglieder, Verbandsfunktionäre, Gewerbetreibende und andere. Der «Anzeiger» geht dabei der Frage nach, was nach dem Karrierenende geschehen ist, wie sie heute leben und was sie zu sagen haben. (-ter.) Bisher erschienen: Sonny Schönbächler – Sprung ins Glück in Norwegen («Anzeiger» vom 18. November). Erich Rüfenacht – Er drückte auch dem Papst die Hand («Anzeiger» vom

X-mas X-mas ist das neudeutsche Wort für Weihnachten. X ist der griechische Buchstabe Chi, der als Abkürzung und Hinweis auf Christus verwendet wird. Bei den heutigen Weihnachtsumtrieben sucht man allerdings vergeblich nach stichhalten Hinweisen auf den ursprünglichen Sinn und Gehalt des populären Festes. Eine Verbindung zwischen der armseligen Geburt im Stall von Bethlehem und der grössten Konsumorgie aller Zeiten lässt sich beim besten Willen nicht herstellen und selbst an den lockigen Haaren des Jesuskindes nicht herbeiziehen. (ubo)

gedankensprünge Probezeit Im Dezember alle Jahre wieder Übt mein Nachbar fleissig Weihnachtslieder Wenn er kräftig in die Tasten haut Werden stille Nächte plötzlich laut

2. Dezember).

Martin Gut

wetter

Im Spital Affoltern geboren

Ruhlat, 13. Dezember.

Matej, 14. Dezember.

Selina Alicia, 14. Dezember.

Ayda, 17. Dezember.

Malina, 18. Dezember.

(Bilder Irene Magnin)

bauernregel «Wenn dunkel der Dezember war, dann rechne auf ein gutes Jahr.»

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Finja, 17. Dezember.


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102 2016  

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