101_2021

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 101 I 175. Jahrgang I Dienstag, 28. Dezember 2021

Kein Rücktritt

Der Wettswiler Gesundheits- und Sozialvorstand Fritz Kurt tritt wieder an – als Parteiloser. > Seite 3

Festtagspause

Es herrscht Ruhe auf der Baustelle des Autobahnzubringers Obfelden/ Ottenbach. > Seite 5

Panik bei Tieren

Das laute und farbenprächtige Feiern des Jahreswechsels kann eine Belastung sein. > Seite 5

Sessions-Rückblick

Der Ämtler Nationalrat Martin Haab lässt die letzten Wochen Revue passieren. > Seite 6

Eine leidenschaftliche Wirtin nimmt Abschied

Dinieren an Silvester Drei Speiselokale verraten ihre kulinarischen Pläne zum Jahreswechsel. > Seite 7

Verein auflösen

«Man muss Menschen mögen», sagt Els Imhof und erklärt damit eine wichtige Voraussetzung für eine über 50-jährige erfolgreiche Karriere in der Gastrobranche. Ende Jahr hört die «Central»Wirtin in Affoltern auf. Und schaut dankbar zurück.

Per Ende Jahr ist Schluss mit «Knonaueramt solidarisch». Gegründet vor fast genau fünf Jahren mit dem Ziel, die Konzernverantwortungsinitiative zu unterstützen, wird der Verein aufgelöst und das Restguthaben an die Koalition für Konzernverantwortung und die Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien (ask!) überwiesen. Zahlreiche lokale und regionale Veranstaltungen haben eine breite Bevölkerung für das konfliktbeladene Rohstoffgeschäft sensibilisiert. Die Abstimmung vom November 2020 war mit 50,7 Prozent Zustimmung eine Sensation in der Geschichte der Initiativen in der Schweiz. Gescheitert ist die Konzernverantwortungsinitiative damals nur am Ständemehr. (red.)

von Werner Schneiter

> Bericht auf Seite 5

Seit Wochen ist das «Central» in Affoltern ausgebucht – über Mittag und vor allem am Abend. Das liegt nicht nur an der exzellenten Menükarte. All die vielen Gäste wollen Els Imhof nochmals hinter dem Buffet und am Tisch sehen. Denn an Silvester wird sie die Gäste letztmals als Wirtin begrüssen. Zu diesem Zeitpunkt endet in der Gastro-Branche eine Laufbahn, die nach einer Lehre im Berner Oberland 1971 im (längst abgerissenen) Restaurant Post in Affoltern ihren Anfang nahm. Dort blieb sie zehn Jahre. «Eine wilde Zeit, in der ich mit den Gästen viel unterwegs war – auch an Ski-Weekends, Festen und Grümpelturnieren. Wir waren eine Familie», erinnert sie sich. Ihre Wege führten weiter in die Tennishalle in Affoltern; fünf Jahre führte sie das «Prisma» in Zürich. Es folgten aber auch nicht so ganz einfache Jahre, Anfang der 90er-Jahre bis 2008 in der «Kreuzstrasse» in Obfelden und danach in der «Reussbrücke» in Ottenbach.

Slam-Poetin

Els Imhof: Über 50 Jahre in der Gastrobranche – Ende Jahr ist Schluss im «Central»

Klare Linie und Vertrauen 2008 übernahm Els Imhof das «Central» in Affoltern als Pächterin von der Inhaberfamilie Furrer. Sie führte das Traditionshaus auf hohem Niveau weiter, setzte aber eigene Akzente und auf einen Führungsstil, der insbesondere auf Vertrauen und klarer Linie basiert. Im Wissen auch, dass gutes Personal gerade auch in dieser Branche zum

Gerne unter Gästen: «Central»-Wirtin Els Imhof verabschiedet sich – nach über 50 Jahren in der Gastrobranche. (Bild Werner Schneiter)

Kapital gehört. «Als Chefin musst du deinen Angestellten auch mal Danke sagen», hält Els Imhof fest. Und die danken es ihr mit Treue und guter Arbeit. Das «Central» hat derzeit zehn 100-Prozent-Stellen. Dass sie so aussergewöhnlich lange in einer Branche verbracht hat, in der es – nicht nur wegen Corona – in den vergangenen Jahren zunehmend schwieriger geworden ist, begründet Els Imhof mit einem Satz: «Man muss Menschen mögen.» Und sie mag Menschen, was wohl alle, die bei ihr einkehren, bestätigen werden. Sie lebt Gastfreundschaft vor, empfängt, betreut und bedient mit ungekünstelter Herzlichkeit: eine «geborene», leidenschaftliche und authentische Wirtin. Und sie nimmt sich Zeit für ihre Gäste, denen sie ausserordentlich dankbar ist. Sie sagt aber auch:

«Die Anforderungen und Ansprüche an Küche und Personal sind gestiegen. Das ist auch eine Herausforderung – insbesondere an mich, weil ich hier allein die Verantwortung trage.» Dass sie das gut meistert, belegt der grosse Stammkundenkreis, den sie im Laufe der Jahre erweitert hat. Dazu hat auch der Catering-Service beigetragen, genauso wie ihre Events mit den «Käse-Königen» Beeler und Antony im Restaurant. Oder mit Koch Leo Hagenbuch, mit Wine-andDine-Abenden. «Die beste Mund-zuMund-Werbung», fügt Els Imhof bei.

Nun als Gast im «Central» Und all das soll nun bald Geschichte sein? «Ja», sagt Els Imhof. Aber ein wenig Wehmut und Bedauern schwingt natürlich mit. Eigentlich habe sie den

Entscheid, jetzt aufzuhören, schon vor drei Jahren getroffen. Nochmals eine Lehrtochter ausbilden – und dann ist Schluss, habe sie sich damals gesagt. Corona, fügt sie bei, habe ihren Entscheid nicht beeinflusst. Ja, man hätte sich die 72-Jährige auch weiter zwischen Küche, Theke und Gästen vorstellen können. Hat Els Imhof Pläne für ihre PostCentral-Zeit? «Nein, gar keine. Erstmal mache ich gar nichts – und danach nur noch das, was mir Freude bereitet», hält sie fest. Dachlissen ist weiterhin ihr Ruhepol. Im «Central» wird man sie weiterhin antreffen – in einer ungewohnten Rolle, die man sich noch gar nicht so recht vorstellen kann: als Gast mit weiteren Gästen am Tisch. Und das bei der neuen Pächterfamilie Kurt aus Obfelden, der sie alles Gute wünscht.

Jugendarbeit im öffentlichen Raum

Christbäume verbrennen

Freitagabends sind in Affoltern jeweils zwei Jugendarbeitende zu Fuss unterwegs, um auf Kinder und Jugendliche – ab der 5. Klasse bis zu 20-Jährigen – einzugehen. Eine gute Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen nehme dabei einen besonders wichtigen Teil ein, betont Noah Vogt, der jeweils von Tamara Albisser oder Valentina Maksimovic begleitet wird. Schliesslich brauche es eine gute Beziehung, um eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der auch unangenehme oder Tabu-Themen besprochen werden können. Das oberste Ziel: Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu mehr Selbstständigkeit und -verantwortung unterstützen. (red.)

Nach einem kurzen Gastspiel in der Stube hat er schon bald wieder ausgedient, der Christbaum. Für einen würdigen Abschied und letzten grossen Lichterzauber hat in Affoltern 2016 der hiesige Feuerwehr-Oldtimer-Verein Vefa eine neue alte Tradition begründet. Seither wurde jedes Jahr im Januar eine Feuerstelle eingerichtet, wo die Bevölkerung ihre Nadelbäume auf die «letzte Reise» schicken konnten. Nach einem Jahr Pandemiepause hat der organisierende Verein für 2022 wieder eine Bewilligung erhalten. Der Anlass findet am Samstag, 8. Januar, ab 17 Uhr bei der Bushaltestelle Friedhof an der Zwillikerstrasse in Affoltern statt. (tst.)

> Bericht auf Seite 3

Faszinierendes Flammenspektakel in Affoltern. (Archivbild Thomas Stöckli)

> Veranstaltungshinweis auf Seite 13

Nach zwei Soloprogrammen über abgründige Krisengebiete ist Lara Stoll mit ihrem vierten Programm nun am «Gipfel der Freude» angekommen. So zumindest suggeriert es der Titel ihres aktuellen Programms, mit welchem sie am 7. Januar in Hausen gastiert. Die vielseitige Künstlerin steht seit 15 Jahren auf den unterschiedlichsten Bühnen, was ihr diverse Auszeichnungen eingebracht hat. Man darf sich also auf einen frechen, witzigen, tiefgründigen und hochgegriffenen Abend freuen. (red.)

> Bericht auf Seite 13 ANZEIGEN

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Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Erneuerungswahl der Mitglieder der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022–2026 (definitive Wahlvorschläge) Aufgrund der Veröffentlichung der provisorischen Wahlvorschläge vom 14. Dezember 2021 liegen nach Ablauf der Nachfrist für die am 27. März 2022 stattfindenden Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 – 2026 folgende definitiven Wahlvorschläge vor: Erneuerungswahl der Mitglieder des Gemeinderates Name, Vorname, Geschlecht

Jahrgang

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/neu

Bachmann, Christian, m

1968

Informatiker

Sagiweg 5

Belp (BE)

bisher

Dosch, Priska, w

1977

Polizistin

Steinbüllenstr. 18

Surses (GR)

bisher

Gruber, Keila, w

1977

Praxismanagerin

Dorfstr. 11

Gampel-Bratsch (VS)

bisher

Humbel, Ernst, m

1967

Landwirt

Wolserstr. 21

Maschwanden (ZH)

neu

Schüpbach, Michael, m

1976

MA Tiefbau u. Werke

Steinbüllenstr. 24

Arni (BE)

neu

Schuler, Michael, m

1982

Abteilungsleiter Bau

Dorfstr. 104

Schübelbach (SZ)

bisher

Erneuerungswahl des Präsidenten des Gemeinderates Name, Vorname, Geschlecht

Jahrgang

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/neu

Bachmann, Christian, m

1968

Informatiker

Sagiweg 5

Belp (BE)

bisher

Schuler, Michael, m

1982

Abteilungsleiter Bau

Dorfstr. 104

Schübelbach (SZ)

bisher

Unser geliebter Silvan ist von uns gegangen. Wir sind erschüttert und es ist unfassbar.

Silvan Baur

14. September 2002 – 18. Dezember 2021 Anita, Dani, Lukas und Olivia Baur Grossmueti, Grosi, Grossvater und Familien Lavinia und alle Freunde Die Trauerfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Familie Baur, Bäumlisächerstrasse 1, 8907 Wettswil

Es sind mehr Personen vorgeschlagen, als Stellen zu besetzen sind. Gemäss § 54 GPR sind die Voraussetzungen für die stille Wahl nicht erfüllt. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung wird für die Wahl am 27. März 2022 ein leerer Wahlzettel verwendet.

Schützenverein Obfelden – Maschwanden Erneuerungswahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission Name, Vorname, Geschlecht

Jahrgang

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/neu

Ehrler, Ueli, m

1978

Landwirt

Ausserdorfstr. 95

Küssnacht am Rigi (SZ) bisher

Fravi, Gion, m

1963

Treuhandexperte

Dorfstr. 65

Andeer (GR)

bisher

Gnos, Martin, m

1968

Head Digital

Bungartstr. 21

Isenthal (UR)

neu

Steiner, Rania, w

1964

Informatikerin

Dorfstr. 61

Luthern (LU)

neu

Studer, Michael, m

1982

Landwirt

Dörflistr. 13

Maschwanden (ZH)

bisher

Erneuerungswahl des Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission Name, Vorname, Geschlecht

Jahrgang

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/neu

Fravi, Gion, m

1963

Treuhandexperte

Dorfstr. 65

Andeer (GR)

bisher

Es sind gleich viele Personen vorgeschlagen, als Stellen zu besetzen sind. Gemäss § 54 GPR sind die Voraussetzungen für die stille Wahl erfüllt. Die Vorgeschlagenen werden somit in stiller Wahl gewählt.

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von unserem Schützenkameraden und Aktivmitglied

Kurt Tellenbach Kurt war während vieler Jahre Mitglied unseres Vereines und ein aktiver Schütze, der an vielen sportlichen Wettkämpfen und Veranstaltungen des Vereines teilnahm. Wir werden Kurt in guter Erinnerung behalten. Seine ruhige Art und sein feiner Humor werden uns fehlen. Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Der Vorstand und die Mitglieder Erneuerungswahl der Mitglieder der Primarschulpflege Name, Vorname, Geschlecht

Jahrgang

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/neu

Bühlmann, Marina, w

1989

Hochbauzeichnerin/Bäuerin

Hinterdorfstr. 35

Mels (SG)

neu

Dosch, Ursin, m

1973

Polizist

Steinbüllenstr. 18

Surses (GR)

bisher

Gsell, Silvie, w

1980

Tierärztin

Dorfstr. 56

Meilen (ZH)

bisher

Sigg Birchmeier, Rebekka, w

1976

Kunstschaffende

Sagiweg 1

Wädenswil (ZH)

neu

Steiger, Martin, m

1981

Informatiker

Bungartstr. 17

Schlierbach (LU)

neu

Erneuerungswahl des Präsidenten der Primarschulpflege Name, Vorname, Geschlecht

Jahrgang

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/neu

Dosch, Ursin, m

1973

Polizist

Steinbüllenstr. 18

Surses (GR)

bisher

Es sind gleich viele Personen vorgeschlagen, als Stellen zu besetzen sind. Für die Primarschulpflege wird in jedem Fall eine Urnenwahl durchgeführt. Gestützt auf Art. 9 der Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde Maschwanden wird ein gedruckter Wahlvorschlag für den Wahlgang am 27. März 2022 verwendet. Ein allfälliger zweiter Wahlgang wird für alle Behörden am 15. Juni 2022 durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

Am längsten Tag hat sie das Licht der Welt erblickt, am kürzesten Tag hat sie diese wieder verlassen.

ABSCHIED Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter

Margarete Kunz 21. Juni 1936 – 22. Dezember 2021

Nach einem erfüllten, arbeitsreichen Leben durfte Greta friedlich einschlafen.

Martin Kunz, Fabienne Kunz René und Sri Kunz

28. Dezember 2021 Gemeinderat Maschwanden

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: René Kunz, Heimpelweg 2, 8910 Affoltern am Albis

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"Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall dort, wo wir sind." Victor Hugo

Traurig, aber dankbar für die gemeinsame Zeit, müssen wir von unserem geliebten Lebensgefährten, Papa, Grosspapa, Schwiegervater, Bruder, Götti, Onkel und Freund

Peter Böni

9. März 1946 - 18. Dezember 2021

nach kurzer Krankheit Abschied nehmen. In Liebe Franziska Kradolfer Katja und Harry Böttcher-Böni mit Dennis und Lionel Sibylle und Alejandro González-Böni mit Linda Rosmarie Fäh-Böni Anverwandte und Freunde Wir nehmen im engsten Familienkreis Abschied. Traueradressen: Franziska Kradolfer, Erlensträsschen 51, 4125 Riehen, Katja Böttcher, Säntisstrasse 16, 8942 Oberrieden, Sibylle González, Isenbachstrasse 14, 8906 Bonstetten


Bezirk Affoltern

Neujahrsapéro abgesagt Aufgrund der steigenden Fallzahlen hat der Gemeinderat von Bonstetten entschieden, den Neujahrsapéro vom 4. Januar 2022 abzusagen. Er hofft, die Bevölkerung von Bonstetten an der 900-Jahr-Feier am Wochenende vom 24. bis 26. Juni 2022 begrüssen zu dürfen. Anstelle eines Apéros können die Einwohnerinnen und Einwohner von Bonstetten im Januar 2022 ein kleines Geschenk beim Schalter der Einwohnerdienste der Gemeindeverwaltung beziehen. Gemeinderat Bonstetten

WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag Zum 85. Mal Geburtstag feiern, das darf morgen Dienstag, 29. Dezember, Hildegard Rössler in Affoltern. Wir wünschen der Jubilarin alles Gute und einen freudigen Festtag.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Dienstag, 28. Dezember 2021

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Fritz Kurt tritt als Parteiloser an Der Gesundheits- und Sozialvorstand will sich weiter für Wettswil einsetzen Verwirrung um seinen vermeintlichen Rücktritt: Der Wettswiler Gesundheits- und Sozialvorstand Fritz Kurt stellt sich Fragen des «Anzeigers».

schen Halt zu bieten und sie auf dem Weg zur finanziellen Selbstständigkeit bestmöglich zu unterstützen. Was wollen Sie in den nächsten vier Jahren bewegen? 180 Wettswiler Bürgerinnen und Bürger haben sich an der Erstellung eines Altersleitbildes beteiligt. Mit der Veröffentlichung des Leitbildes fängt jedoch die Arbeit erst richtig an. Wir werden 2022 ein Kernteam zur Umsetzung des Altersleitbildes gründen und Ideen des Altersleitbilds umsetzen.

«Anzeiger»: Die FDP hat sich mittels Leserbrief für Ihre Verdienste bedankt und die Kandidierenden für die Gemeinderatswahlen bekannt gegeben. Treten Sie nicht wieder an? Fritz Kurt: Durch den Leserbrief der FDP ist einige Verwirrung entstanden. Ich habe mich vor einigen Monaten für den Austritt aus der Partei entschieden, trete als Gemeinderat jedoch wieder an – allerdings parteilos. Weshalb haben Sie sich dazu entschieden? Ich habe mir einen Rücktritt ernsthaft überlegt. Schlussendlich habe ich mich mit Überzeugung für eine weitere Amtsperiode entschieden. 2018 haben wir den Sozialdienst Unteramt (Sodu) gegründet, der ein Erfolgsmodell ist. Dort gibt es personell (vier Pensionierungen) und im Verwaltungsrat viele Wechsel. Deshalb haben meine Kollegin Monika Rohr (Präsidentin Sodu und Gemeinderätin von Stallikon, Anm. d. Red.) und ich uns entschieden, uns noch einmal für vier Jahre zur Verfügung zu stellen und natürlich setze ich mich ger-

Fritz Kurt erläutert, weshalb die FDP Wettswil ihn verabschiedet hat und weshalb er sich trotzdem für eine weitere Amtszeit im Gemeinderat zur Verfügung stellt. (Bild Salomon Schneider) ne für Wettswil ein und fühle mich im Verwaltungsrat Sodu und im Gemeinderatskollegium Wettswil wohl. Weshalb ist der Sozialdienst Unteramt ein Erfolgsmodell? Wir arbeiten sehr effizient. Es ist zwar nicht günstiger geworden, dafür

können wir unsere Klienten viel besser unterstützen. Wir haben immer wieder grosse Erfolge, wenn wir Menschen wieder in den ersten Arbeitsmarkt zurückführen können. Damit erhalten sie Perspektiven und gewinnen Selbstvertrauen. Niemand ist gerne in der Sozialhilfe und unser erklärtes Ziel ist es, den Men-

Wie wird dies konkret aussehen? Das wissen wir natürlich noch nicht genau. Wir haben Massnahmenkataloge in sieben Lebensbereichen zusammengetragen. Nun müssen wir mit dem Kernteam schauen, was und wie wir umsetzen können. Teilweise widersprechen sich die Ideen auch. Es gibt Menschen, die sich ein Altersheim wünschen, andere wollen altersdurchmischtes Wohnen. Ich werde mich für altersdurchmischte Wohnformen mit privaten Investoren einsetzen, da ich als Architekt Erfahrung mit Wohnformen im Alter habe und Durchmischung als zukunftsträchtig und für alle Seiten bereichernd erachte. Interview: Salomon Schneider

Ein wichtiges Angebot im Sozialraum

Aufsuchende Jugendarbeit in Affoltern Freitagabends sind in Affoltern jeweils zwei Jugendarbeitende zu Fuss unterwegs, um im öffentlichen Raum proaktiv auf Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse bis 20-jährig einzugehen. Die Aufsuchende Jugendarbeit ist ein regelmässiges Angebot in Affoltern. Auf der Grundlage von ehrlichem Interesse fragen die Jugendarbeitenden nach dem Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen, bieten ein offenes Ohr bei Sorgen und Ängsten und teilen gerne freudige Ereignisse mit ihnen. Eine gute Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen nimmt dabei einen besonders wichtigen Teil ein. Zum einen ist das Angebot der Aufsuchenden Jugendarbeit komplett freiwillig und zum anderen braucht es eine gute Beziehung, um eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der auch unangenehme oder auch TabuThemen besprochen werden können. Die Jugendarbeit ist dabei unter anderem mit der Fachstelle Contact vernetzt, der kostenlosen Jugendberatung des

Bezirks Affoltern, um Kinder und Jugendliche in schwierigen Situationen über dieses Angebot informieren zu können. Insbesondere durch die Pandemie ist bei den Kindern und Jugendlichen ein erhöhter Gesprächsbedarf und bei vielen ein erhöhter Leidensdruck spürbar.

Auch vermittelnd Wenn eine gute Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen vorhanden ist, versuchen die Jugendarbeitenden auch problematische Verhaltensweisen kritisch anzuschauen und gemeinsam zu reflektieren. Durch gegenseitiges Verständnis und Vertrauen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, auch festgefahrene Meinungen hinterfragen zu können. In diesem Zusammenhang vermittelt die Aufsuchende Jugendarbeit auch zwischen Kindern und Jugendlichen sowie der restlichen Gesellschaft im öffentlichen Raum, um bei Interessenskonflikten gemeinsame Lösungen zu finden. Die Aufsuchende Jugendarbeit leistet einen wichtigen Beitrag zum sozialen

Von links: Noah Vogt, Valentina Maksimovic und Tamara Albisser. (Bild zvg.) Frieden und dem Generationenverständnis. Das oberste Ziel bleibt dabei, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu mehr Selbstständigkeit und Selbstverantwortung zu unterstützen. Seit Oktober 2021 hat Noah Vogt, Sozialarbeiter FH, die Verantwortung der Aufsuchenden Jugendarbeit von Philipp Hauri übernommen, welcher neu die Verantwortung für den Freitagstreff in der «Hirtschüür» hat. Noah Vogt begleitet jeweils eine weibliche Jugend-

arbeiterin: Valentina Maksimovic oder Tamara Albisser. Sämtliche Angebote der Jugendarbeit werden professionell vom Verein für Jugend und Freizeit (VJF) im Auftrag der Stadt erbracht. Jugendarbeit Affoltern Kontakt Aufsuchende Jugendarbeit in Affoltern: Noah Vogt, Mittwoch bis Freitag (ab dem 5. Januar), Telefon 079 721 58 78 oder E-Mail noah.vogt@vjf.ch.

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Affoltern am Albis

Du hast gesorgt und geschafft mit all deiner Kraft. Nun ruh dich aus du gutes Herz, die Zeit wird lindern unseren Schmerz.

Am 22. Dezember 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Margarete Kunz Hohensinner

geboren am 21. Juni 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. 28. Dezember 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 22. Dezember 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Paul Scholze geboren am 19. Dezember 1939, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Dienstag, 4. Januar 2022 um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis. 28. Dezember 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Maschwanden Am Freitag, 17. Dezember 2021 ist in Maschwanden verstorben:

Bachmann Karl geboren am 1. Dezember 1937, von Rickenbach ZH, wohnhaft gewesen in Maschwanden. Die Abdankung findet am Freitag, 7. Januar 2022, um 14.15 Uhr in der Kirche Maschwanden statt.

Mettmenstetten Am 22. Dezember 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Lothar Samuel Daniel Rentsch

Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

Wir nehmen Abschied von meinem Kari, unserem Vater, Schwiegervater, Dädi, Bruder, Schwager, Onkel und Freund

Karl Bachmann

1. 12. 1937 – 17. 12. 2021

Lieber Dädi, du hast uns alle ganz unerwartet und plötzlich verlassen. Wir vermissen dich und werden dich immer in unseren Herzen tragen.

Leny Bachmann-Scheidegger Ueli und Susanne Bachmann-Grob Martin und Vreni Bachmann-Leuthard Rolf und Susanne Bachmann-Vontobel Res und Susanne Bachmann-Schoch Esthi und Peter Zürcher-Bachmann Enkel und Urenkel Alice Mènardo-Bachmann Verwandte und Freunde Die Abdankung mit Beisetzung findet am 7. Januar 2022, um 14.15 Uhr auf dem Friedhof in Maschwanden statt. Die aktuellen kirchlichen Corona-Massnahmen für Veranstaltungen im Freien müssen eingehalten werden. Anstelle von Blumen unterstütze man die Schweizerische Vogelwarte, 6204 Sempach, IBAN CH47 0900 0000 6000 2316 1, Postkonto: 60-2316-1, Postfinance AG, 3030 Bern, Vermerk: Karl Bachmann. Im Bezirk werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Esthi Zürcher, Uerzlikerstrasse 2, 8926 Hauptikon

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehemann, Vater und Grossvater

Lothar Samuel Daniel Rentsch 11. März 1932 – 22. Dezember 2021 Ein reich erfülltes Leben ist zu Ende gegangen. Nach kurzer Krankheit durfte er friedlich einschlafen. Wir sind sehr traurig, aber auch dankbar, dass er so lange mit uns leben durfte.

In stiller Trauer Ingrid Rentsch-Runge Beatrix und Reto Michael und Christina mit Eliane und André, Gregor, Nicolas und Leonard Suzanne und Jürg mit Philipp und Christian Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 5. Januar 2022, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten statt (Urnenbeisetzung vorab um 13.30 Uhr auf dem Friedhof). Aufgrund der aktuellen Corona-Situation gibt es in der Kirche eine Zertifikats- und Maskenpflicht. Traueradresse: Beatrix Rentsch, Hohlenweg 6, 3308 Grafenried

geboren am 11. März 1932, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten ZH. Die Beisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten findet am Mittwoch, 5. Januar 2022, 13.30 Uhr, die Abdankung im Anschluss um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, statt. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 18. Dezember 2021 ist in Meilen gestorben:

Baur, Silvan geboren am 14. September 2002, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis

Wir sind ein erfolgreiches Sicherheitsunternehmen mit über 27 Jahren Erfahrung und mit rund 85 Angestellten. Unseren Hauptsitz haben wir in Wettswil am Albis. Wir suchen per sofort oder nach Absprache:

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Seminarhotel und Bildungshaus Das ehemalige Zisterzienserkloster mit seiner gotischen Kirche ist ein beliebtes Seminarhotel und Ausflugsziel mit Panoramaterrasse. Es wird von der evang.-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich getragen. Zentral gelegen zwischen Zürich-Zug-Luzern ist das Kloster Kappel gut zu erreichen. Die inspirierende Umgebung mit herrlichem Blick in die Alpen sowie die historischen und zeitgemässen Räume bieten den idealen Rahmen für Seminare und Bankette. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per 1. März 2022 oder nach Vereinbarung eine(n) fachlich fundierte(n), kommunikative(n) und verkaufsorientierte(n)

Réceptionist/-in 60 – 80 % Ihr Aufgabengebiet: Sie übernehmen das umfassende Aufgabengebiet des Tagesgeschäfts unserer Réception vom Checkin bis zum Check-out und sind zuständig für den herzlichen Empfang und die kompetente Betreuung unserer Gäste. Sie bewirtschaften Hotelbuchungsplattformen, führen die Kasse und erstellen Seminarrechnungen.

Sekundarschule Affoltern a.A./Aeugst a.A Auf Beginn des Schuljahres 2022 / 2023 suchen wir

eine schulische Heilpädagogin / einen schulischen Heilpädagogen Pensum rund 70 % Ihre Aufgaben • Heilpädagogische Unterstützung von IF und ISR Schülerinnen und Schülern • Beratung der Lehrpersonen in mehreren Klassen eines Jahrgangsteams • Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Unterrichtsteam, im Jahrgangsteam und im Sonderpädagogikteam • Mitarbeit im Gesamtteam • Pensum erweiterbar mit 20 % PICTS (pädagogischer ICT Support). Wir bieten die Möglichkeit den CAS PICTS berufsbegleitend zu absolvieren

Ihr Profil: Sie sind ausgebildete/r Réceptionist/-in oder Hotelfachfrau/-mann. Sie sind dienstleistungsorientiert und sprachgewandt (Deutsch & Englisch fliessend, mündlich & schriftlich sowie Französischkenntnisse), überzeugen durch ein sicheres und zuvorkommendes Auftreten, verfügen über fundierte EDVKenntnisse (Fidelio V8 von Vorteil). Gleichzeitig haben Sie ein Flair für Zahlen.

Ihre Voraussetzungen • Abschluss in schulischer Heilpädagogik oder Bereitschaft den Masterstudiengang zu absolvieren • Freude Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen zu unterstützen und die integrative Schulung zu prägen • Selbständiges, initiatives, vernetztes Arbeiten im Team

Sie führen die Ihnen zugeteilte Schicht an der Réception selbständig, arbeiten genau, sind flexibel und bewahren in Spitzenzeiten die nötige Ruhe. Sie schätzen die Vorteile unregelmässig sowie auch abends und am Wochenende zu arbeiten (monatlicher Einsatzplan ohne fixe Tage, Frühdienst von 7- 16 Uhr sowie Spätdienst von 13-22 Uhr, 365 Tage im Jahr).

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Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen per Post oder E-Mail an: Sekundarschule Affoltern a.A./Aeugst a. A., Postfach 615, 8910 Affoltern a.A. / schulverwaltung@osa.ch / www.osa.ch

Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto per Email an: karin.engeli@klosterkappel.ch

Gerne erteilt Ihnen unsere Schulleiterin Frau Tamara Meier weitere Auskünfte unter schulleitungtm@osa.ch oder ab 03.01.2022 auf der Telefonnummer 043 322 60 25.


Bezirk Affoltern

Viele Unfälle durch Alkohol Alkohol verursacht im Schweizer Strassenverkehr jährlich Unfälle mit mehr als 30 Todesopfern. Auch bei geringem Konsum besteht ein Risiko – daran erinnert eine neue Kampagne der BfU. Alkohol gehört zu den Hauptursachen für Tote und Schwerverletzte auf Schweizer Strassen: Bei jedem neunten schweren Unfall ist Alkohol im Spiel. Durchschnittlich werden dabei jedes Jahr 32 Menschen getötet und mehr als 420 schwer verletzt. Meist passieren solche Unfälle nachts, insbesondere an Wochenenden und an Feiertagen. Bereits kleine Mengen verlängern die Reaktionszeit und schränken das Sehvermögen, die Konzentration und die Koordination ein. Alkoholkonsum macht zudem müde – auch dies eine gefährliche Voraussetzung für eine Fahrt mit dem Auto oder einem anderen Fahrzeug. Nimmt man zudem Medikamente ein, kann dies die ungünstigen Effekte noch verstärken. Daher empfiehlt die BFU, frühzeitig eine Alternative einzuplanen, falls man auswärts Alkohol trinken möchte.

Konsequenzen bis zur Freiheitsstrafe Die BFU sensibilisiert für das Thema im Rahmen einer neuen Präventionskampagne. Die Kampagnenbotschaften basieren auf qualitativen Interviews mit Lenkerinnen und Lenkern aus unterschiedlichen Alters- und Bevölkerungsgruppen. Eine wichtige Erkenntnis: Die Wirkung des Alkohols auf die Fahrfähigkeit wird nach wie vor unterschätzt. Dabei drohen beim Fahren unter Alkoholeinfluss nicht nur Unfälle, sondern auch finanzielles und juristisches Ungemach, wie die BfU mitteilt: Wer mit zu viel Alkohol im Blut ein Fahrzeug lenkt oder alkoholisiert einen Unfall verursacht, muss mit Führerausweisentzug, Bussen, Leistungskürzungen durch Versicherungen oder gar mit Freiheitsstrafen rechnen. In der Schweiz gilt der Grenzwert von 0,5 Promille. Für Neulenkende und einige Berufsgruppen beträgt der Grenzwert 0,1 Promille – de facto eine Nulltoleranz.

So kommt man sicher nach Hause: • Als Alternative zum eigenen Auto öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis nutzen. • Fahrgemeinschaft bilden und vereinbaren, dass die Fahrerin oder der Fahrer nicht trinkt. • Als Gastgeberin oder Gastgeber: Immer alkoholfreie Getränke bereithalten. • Alkoholisierte Personen bei sich übernachten lassen oder ein Taxi organisieren. (red./BfU)

Kalender ist abholbereit Er hängt in vielen Haushalten im Knonauer Amt, der doppelseitige A4Kalender des «Anzeigers». Auch fürs kommende Jahr dürfen die Leserinnen und Leser auf diese Planungshilfe mit Wochennummerierung, Feiertagen und Mondphasen zählen. Der Kalender liegt wie bereits letztes Jahr wieder im WeissMedien-Haus an der Oberen Bahnhofstrasse 5 in Affoltern vor dem Empfang auf und kann dort gratis abgeholt werden. (red.) ANZEIGE

Dienstag, 28. Dezember 2021

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Die Kreuzung Hirschen ist schon bereit

Rotes Kreuz bildet aus und entlastet

Aktuell ruhen die Arbeiten auf der Baustelle des Autobahnzubringer A4 Obfelden/Ottenbach. Vor der Festtagspause hat sich allerdings einiges getan, vom Obfelder Knoten Hirschen bis zum Ottenbacher Fabrikkanal.

Freiwillige des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) mit medizinischen Kompetenzen sollen helfen, das Gesundheitspersonal zu entlasten.

Update zum Bau des Autobahnzubringers Obfelden/Ottenbach

Sie hat zuletzt immer mal wieder für Verwirrung gesorgt, die ändernde Verkehrsführung an der Kreuzung beim ehemaligen Restaurant Hirschen zwischen Obfelden und Autobahnanschluss. Nun ist hier ein nächster Schritt vollzogen: Die Bauarbeiten bei der Kreuzung Hirschen seien soweit abgeschlossen, dass die Verkehrsführung schon an die zukünftige Verkehrsführung angepasst werden konnte, hat das Tiefbauamt vor der Festtagspause auf der Baustelle mitgeteilt. Einzig die Hauptachse, die in Zukunft über den Autobahnzubringer geleitet wird, führt derzeit noch über die Dorfstrasse durch Obfelden. Noch nicht in Betrieb sind zudem die Lichtsignalanlage und die zweite Spur von Affoltern her.

Im Januar beginnen in Bickwil die Tagebauarbeiten am Tunnel.

Fabrikkanal-Brücke fast fertig Viel getan hat sich auch am anderen Ende der Zubringer-Baustelle: Die Brücke über den Fabrikkanal ist fast fertig. Die Betonarbeiten seien abgeschlossen und auch die sogenannten Schlepp-Platten eingeschüttet, teilt das Tiefbauamt mit. Bevor der Verkehr ab Mitte 2022 über die neue Brücke rollen kann, müssen noch die Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten abgeschlossen, die Brücke abgedichtet und der Deckbelag eingebaut werden. (red.)

Die aktuelle Corona-Welle fordert das Gesundheitspersonal stark. In vielen Kantonen sind die medizinischen Einrichtungen in einer schwierigen Situation und brauchen Unterstützung. Das SRK wurde deshalb vom Bund angefragt, das Gesundheitssystem mit Freiwilligen zu unterstützen. Eingesetzt werden insbesondere Freiwillige mit medizinischen oder pflegerischen Kompetenzen. Sie unterstützen zum Beispiel das Personal in Impfzentren, Spitälern oder Alters- und Pflegeheimen. Die Rotkreuz-Rettungsorganisationen und die Kantonalverbände verfügen über geschulte Freiwillige mit den gefragten Kompetenzen. Da Personen gefragt sind, die schnell verfügbar und bereits geschult sind, vermittelt das SRK aktuell ausschliesslich bereits aktive Freiwillige. Auch Angehörige des Rotkreuzdiensts (RKD) sind seit Mitte Dezember gemeinsam mit dem Sanitätsdienst der Armee wieder im Einsatz. Dies zurzeit vor allem bei der Einsatzausbildung der Spitalsoldaten, aber auch direkt in Spitälern und Impfzentren, die Unterstützung benötigen. (red./SRK) Weitere Infos unter redcross.ch/mitmachen.

Die Brücke über den Fabrikkanal ist schon weitgehend fertig. (Bilder Kanton ZH)

Tierischer Silvester-Horror

Der Verein Knonaueramt solidarisch löst sich auf

Dem lauten und farbenprächtigen Feiern des Jahreswechsels können Tiere nichts abgewinnen. Viele geraten ab dem unverständlichen Knallen und Pfeifen in Panik.

Gegründet vor fast genau fünf Jahren mit dem Ziel, die Konzernverantwortungsinitiative zu unterstützen, wird der Verein Knonaueramt solidarisch per Ende 2021 aufgelöst. Eine besondere Geschichte im Säuliamt geht damit zu Ende.

Nicht selten verunfallen in Panik geratene Hunde oder Katzen müssen aus Verstecken gerettet werden, aus denen sie sich nicht selbstständig befreien können. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz empfiehlt Tierhaltern deshalb, Vorsorgemassnahmen zu treffen. So kann man schreckhafte Hunde während des ganzen Tages mit einem gut sitzenden Geschirr sichern und an die Leine nehmen: Die ersten Raketenknaller beginnen bereits am Morgen oder sogar am Vortag. Auch Katzen bekommen ab dem Morgen Hausarrest. Für extreme Fälle beim Tierarzt ein Beruhigungsmittel besorgen oder pflanzliche Mittel anwenden: Niemals Medikamente ohne vorgängige Absprache mit dem Tierarzt verabreichen! Ohrstöpsel sind für Haustiere tabu: Diese führen zu Verletzungen, denn Tiere haben andere Gehörgänge als Menschen. Hunde und Katzen kennzeichnen für den Fall, dass sie davonlaufen: Ein Mikrochip ist bei Hunden Pflicht. Dieser empfiehlt sich auch für Katzen. Zudem eignet sich ein Halsband mit Namenschild und Telefonnummer zur schnellen Identifizierung. Geräuschkulisse schaffen: Fenster und Läden schliessen und eine gewohnte Geräuschkulisse im Haus herstellen – Radio und TV dürfen jetzt ruhig mal etwas lauter sein, die Silvesterraketen sind es auch.

Begonnen hat die Geschichte von «Knonaueramt solidarisch» mit den Solidaritätsinitiativen in verschiedenen Säuliämtler-Gemeinden. In deren Gemeindekasse flossen im Jahr 2013 Millionen aus dem kantonalen Finanzausgleich. Das zusätzliche Geld stammte aus dem Börsengang von Glencore, der damalige CEO Glasenberg wohnt in Rüschlikon. Die Initiativen forderten die Rückgabe eines Teils dieses Geldes in Länder, wo Firmen mit Sitz in der Schweiz Rohstoffe in ausbeuterischer Manier abbauen. Die Initiativen kamen in fünf Ämtler Gemeinden zur Abstimmung, vier davon haben sie angenommen. Zwei weitere Gemeinden spendeten ohne Abstimmung. Zusammen konnten weit über 400 000 Franken für Opfer der Rohstoffbranche überwiesen werden.

Veranstaltungen haben eine breite Bevölkerung für das konfliktbeladene Rohstoffgeschäft sensibilisiert. Die Abstimmung zur Konzernverantwortungsinitiative vom November 2020 war mit 50,7 Prozent Zustimmung eine Sensation in der Geschichte der Initiativen in der Schweiz. Gescheitert ist sie am Ständemehr. Die Enttäuschung darüber war bei den Befürwortenden gross. In engagierten Kreisen ist aber auch der Wille immer noch gross, sich weiterhin für Gerechtigkeit im Rohstoffhandel einzusetzen und den Akteuren mit ihrem oft menschenverachtenden und umweltzerstörenden Verhalten auf die Finger zu schauen. Aus dem Kampagnenbüro Konzernverantwortungsinitiative ist die Koalition für Konzernverantwortung gewor-

den. 110 Hilfs- und Entwicklungspolitische Organisationen sind in der Koalition zusammengeschlossen und halten den politischen Druck für mehr Konzernverantwortung auch in der Schweiz aufrecht. Die EU wird in den nächsten Wochen ein KonzernverantwortungsGesetz präsentieren, das die EU-Staaten umsetzen müssen. Mit einem grossen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer verbindet der Vereinsvorstand die Bitte: «Unterstützt weiterhin unser gemeinsames Anliegen!» (konzern-initiative.ch/). Der Verein Knonaueramt solidarisch überweist die noch vorhandenen Mittel an die Koalition und an die Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien ask! Vorstand Verein Knonaueramt solidarisch

Aufs Rohstoffgeschäft sensibilisiert Die Solidaritätsinitiativen und in der Folge die Aktionen vom Verein Knonaueramt solidarisch sind eine Geschichte mit Ausstrahlung weit über die Grenzen hinaus. Zahlreiche lokale und regionale

Gruppenbild bei der Vereinsgründung 2016 in Obfelden. (Archivbild Heiner Stolz)

Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz


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Forum

Mettmenstetten will keine höheren Steuern Am Steuerfuss in Mettmenstetten gibt es nichts zu rütteln, «Anzeiger» vom 17. Dezember. Die Gemeindeversammlung in Mettmenstetten erlebte einen Grossaufmarsch: Viele sind wohl an die Versammlung gegangen, um zu verhindern, dass der Steuerfuss erhöht wird. Das ist ja verständlich, niemand hat Lust, höhere Steuern zu zahlen. Aber wer hat nachgerechnet? Die Erhöhung wäre kein Unglück gewesen, aber sie wurde mit grossem Mehr abgelehnt. Auch Liegenschaften im Eigentum der Gemeinde werden bis auf Weiteres nicht (mehr) verkauft. Der Gemeinderat hat seinerzeit die sehr hohe Investition in die Schulanlage

mit dem Argument verkauft, sie sei verkraftbar, trotz der hohen Belastung der Gemeindefinanzen bleibe der Steuerfuss unangetastet. Das ist nun anders herausgekommen, und im nächsten Frühling tritt der gesamte Gemeinderat zurück. Mit einer Erhöhung des Steuerfusses hätte den Nachfolgern (die es noch gar nicht gibt) ein weniger «gäächer» Start ermöglicht werden sollen. Aber das wollten die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen nicht. Auch das ist kein Unglück, und offenbar waren auch frühere Prognosen allzu pessimistisch. Es bleibt zu hoffen, dass sich trotz der finanziellen Schieflage mutige Neue für die Exekutive finden werden. Bleiben wir zuversichtlich! Matthias Hubacher, Mettmenstetten

Bezirks-SVP: Neujahrsapéro abgesagt Im kleinen Kreis und unter Bekannten wurde auf den 6. Januar ein Neujahrsapéro der SVP des Bezirks Affoltern angekündigt. Eine öffentliche Einladung hätte dieser Tage publiziert werden sollen. Die unerfreuliche Pandemie-Situation drängt uns leider, diesen Anlass mit dem Referat von Susanne Brunner, Unternehmerin und Gemeinderätin SVP

Stadt Zürich, zum Thema «Warum wir mehr SVP-Politik brauchen – für Stadt und Land» auf später zu verschieben. Wir wünschen Ihnen allen ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr – und bleiben oder werden Sie gesund! SVP Bezirk Affoltern, Hans Finsler

Corona-Tests sind wieder gratis Das sind doch richtige Good News! Ja, bei der eingereichten Petition im Herbst habe ich auch dafür unterschrieben. Und siehe da, das Anliegen wurde erhört. Gut, da ich ja mein Zertifikat in der Tasche habe, bräuchte es mich nicht mehr zu interessieren, wie das jetzt ganz genau ist. Und plötzlich, man kann es kaum fassen, werden wir überschüttet mit Begriffen wie 3G, 2G, 2G+ – wer soll dieses Ausmass an Absurdität noch verstehen? Wird mir in der Tat vorgeschrieben, mit wem ich mich treffen darf ? Seit mehr als einem Jahr werden Coronatests verlangt, welche seit Anfang Oktober jeder aus seiner eigenen Tasche bezahlen musste. Diese Tests sind sicher ein gutes Instrument, die Pandemie einzudämmen. Es macht durchaus Sinn, dass sich auch Geimpfte und Genesene für Anlässe testen lassen, aber wenn diese Tests für die ungeimpfte Personen nicht mehr ausreichen, um ihre Gesundheit zu beweisen, reicht es dann bei den Geimpften? Oder nützen sie bei den Ungeimpften nur nicht mehr, weil sie gratis sind? Für mich ist diese

Massnahme ganz klar eine Diskriminierung von Menschen, welche anders denken. Wie kann eine flächendeckende 2G-Pflicht verhängt werden, welche geimpfte und genesene Personen in eine falsche Sicherheit hüllt? Ist das einfach eine Beruhigungspille, weil sich die Meldungen von Impfdurchbrüchen oder Lockdowns in durchgeimpften Ländern wie Holland und England häufen und die Impfung vielleicht nicht das hält, was uns versprochen wurde? Wir leben in einer Demokratie, in der Eigenverantwortung und Freiheit grossgeschrieben werden. Ich bin erstaunt, wie alles einfach hingenommen wird. Darf man überhaupt noch etwas hinterfragen? Wo sind die Juristen, die für die Rechte der Menschen einstehen? Wo sind die Politiker, die für die ganze Bevölkerung einen gangbaren, ehrlichen Weg suchen? Wo sind die Kirchen, welche die Nächstenliebe vorleben und keine Ausgrenzung dulden? Wo stehe ich? Wo stehst du? Liselotte Trachsel, Mettmenstetten

Wählen über alles Moitié-Moitié oder von allem etwas?, Kantonsratskolumne vom 17. Dezember. Hätte man doch so viel Auswahl wie im einem guten Käseladen. Aber im Schlechten kauft (wählt) man auch nicht einfach einen Käse, Hauptsache man hat einen?! Wenn beim Emmentaler Tilsiter drauf steht, weiss man, dass das eine Vortäuschung ist. Genau gleich bei den Parteien, die sich christlich nennen wie; EVP, EDU, CVP (jetzt endlich nur Die Mitte, da Christ zu anspruchsvoll geworden ist?!). Da sollte

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen sowie vollständiger Adresse und Telefonnummer versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. Ein Recht auf Publikation eines Leserbriefs besteht nicht. Die Redaktion entscheidet über die Titelsetzung und behält sich Kürzungen vor. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir über nicht publizierte Leserbriefe keine Korrespondenz führen. (red.)

man meinen, dass zumindest die Zehn Gebote eingehalten werden gegenüber dem Volk, das sie zu vertreten geschworen haben! Nun, den AHV-Rentengelder-Klau von über 9 Mrd. haben eben diese Parteien mitunterstützt. Gemäss Verfassung wäre 1 Prozent MwSt. nur für die AHV-Kasse gewesen, aber das Parlament hatte sich da über Jahre schön bedient. Auch etliche andere Volksentscheide wurden einfach nicht umgesetzt; Freie Limmat, Gassenzimmer, Sommerzeit (zweimal abgelehnt!) per Notrecht doch eingeführt! Etc.! Also eigentlich eigenartig, dass die Leute doch noch abstimmen gehen. Offensichtlich sind wir nur eine Schein-Demokratie; in Wirklichkeit ist es eine Wirtschaft-Diktatur, so wie ich es sehe. Ich stimme dennoch immer noch ab, damit ich sagen kann, dass ich so nicht gestimmt habe und weil es eigentlich wirklich eine gute Sache wäre; aber nur, wenn dann das Resultat auch umgesetzt würde! Als überzeugter Christ kann ich in der Schweiz aber leider keine christliche Partei mehr wählen, solange die AHV-Gelder nicht zurückbezahlt worden sind. Und zwar auf Antrag der christlichen Parteien. Bruno Pfister, Stallikon

Dienstag, 28. Dezember 2021

DER ÄMTLER NATIONALRAT MEINT

Martin Haab, SVP, Mettmenstetten

Ein unvollständiger Rückblick auf die Wintersession in Bern Wie in jeder Session gibt es viele Traktanden, die wenig Wellen werfen und wenige Traktanden, die grosse Wellen auslösen. Zu jenen Geschäften, über welche in der Medienlandschaft heftig diskutiert wurden, gehören zum Beispiel die längst fällige Revision der AHV, sowie die Massentierhaltungsinitiative. Kommt das angekündigte Referendum zur AHV-Revision zustande, so stehen die Chancen gut, dass beide Vorlagen im Herbst 2022 zusammen dem Volk vorgelegt werden. Die AHV ist die wichtigste Altersvorsorge-Einrichtung der Schweiz. Wer ein Leben lang gearbeitet und seine Beiträge bezahlt hat, soll eine sichere Rente erhalten. Eine Reform ist aufgrund der demografischen Entwicklung – der zunehmenden Überalterung unserer Gesellschaft – notwendig. Unter Federführung der SVP schlossen die bürgerlichen Parteien einen massvollen Kompromiss, damit die Renten auch für künftige Generationen gesichert werden. Mit der Reform soll das AHV-Alter der Frauen innert vier Jahren schrittweise auf 65 Jahre angehoben und damit jenem der Männer angeglichen werden. Das letzte Wort wird voraussichtlich das Volk haben, denn bereits wurde von linker Seite das Referendum angekündigt.

Während zwei Tagen wurde über die eingereichte Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz (Massentierhaltungsinitiative)» debattiert. Die Volksinitiative will die «Massentierhaltung» verbieten und die Würde der Tiere in der landwirtschaftlichen Tierhaltung in die Verfassung aufnehmen. Wohlverstanden, es geht hier nur um die Nutztiere, von den Haltebedingungen von Hund, Katze und Hamster spricht niemand. Obwohl die Schweiz im internationalen Vergleich unbestritten die höchsten Tierwohl-Richtlinien innehält und eine eigentliche Massentierhaltung, wie sie das Ausland kennt, in der Schweiz nicht existiert, beharren die Initianten auf ihren Forderungen. Die neu einzuführenden Standards würden nicht nur die Versorgungssicherheit der Schweiz negativ beeinträchtigen, sondern auch Folgekosten für die Landwirte mit sich ziehen, welche diese neuen Regeln umsetzen müssten. Zudem könnte die Schweiz aufgrund des einzigartigen Standards den internationalen Verpflichtungen im Bereich von WTO nicht mehr nachkommen. Eine klare Verteuerung der Nahrungsmittel wäre die Folge und der Einkaufstourismus würde unnötig angekurbelt. Der Nationalrat beschloss daher, die Initiative entgegen dem Willen von Linksgrün mit 111 zu 60 Stimmen bei 19 Enthaltungen abzulehnen.

Zu den Geschäften, welche weit weniger emotional behandelt wurden, gehört zum Beispiel eine Motion von Nationalrat Zuberbühler (SVP AR). Der Bundesrat wird beauftragt, den Sold für Angehörige der Armee an die Kauf kraft anzupassen und regelmässig zu überprüfen. Dies ist dringend nötig, da der Sold seit über 30 Jahren nicht mehr angepasst worden ist. Nach der Zustimmung des Nationalrates in der Sommersession 2021 stimmt auch der Ständerat der Motion zu. Dies ist ein wichtiges Zeichen für die Wertschätzung unseres Schweizer Milizsystems. In der Wintersession werden im Rat das Budget für das Folgejahr behandelt und allfällige Nachtragskredite bewilligt. Auch in diesem Jahr schlägt Corona unserem Finanzminister Bundesrat Ueli Maurer und damit unserem ganzen Land mächtig auf den Magen. Etliche zusätzliche Ausgaben erscheinen sinnvoll, andere eher weniger. Das Parlament beschloss Nachtragskredite von 175 Millionen Franken für das Jahr 2021. Diese wurden im Schatten der bereits bewilligten rund 25 Milliarden Franken für die Folgen der CoronaPandemie durchgewunken. Die Mehrheit der 175 Millionen Franken decken den Impfwochen-Flop des Bundesrates (96.2 Millionen Franken) ab. Die SVP lehnte diese Ausgaben als einzige Fraktion ab.

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Dienstag, 28. Dezember 2021

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«Alte Geschichten»: Willy Hug auf der Spur einer alten Ansichtskarte nach Russland. > Seite 9

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Das Ensemble «il desiderio» eröffnet im Kloster Kappel das Jahr 2022 mit festlichen Klängen. > Seite 13

Nachwuchspianist Der 15-jährige Nikolaj spielt in Bonstetten am Klavier klassische Werke. > Seite 13

Wo Restaurants zu Silvester einladen Drei Lokale in Bonstetten, Wettswil und Rifferswil Drei Restaurants in Bonstetten, Wettswil und Rifferswil, die – wie andere auch – coronabedingt unterschiedlich schwierige Zeiten durchleben. Und nun an Silvester zum Dinner einladen. «Wir sind im November 2017 mit viel Arbeit und Leidenschaft gestartet», sagt Tiziano Tuozzo, Inhaber des Restaurants Milia’s in Bonstetten. Und das nach einer schwierigen Vorgeschichte. Der

Betrieb des Hotels Oktogon wurde 2015 eingestellt, und auch dem nachfolgenden Bistro-Betrieb war kein Erfolg beschieden. Das «Milia’s», ein Familienunternehmen, startete erfolgversprechend; ein früher auch als Bankettsaal genutzter Raum wurde wieder Teil des Restaurants, dem auch eine Sushi-Bar angegliedert ist. Drei Viertel der Karte beansprucht die italienische Küche, zudem gibt es auch Schweizer Klassiker wie Cordon bleu.

Es bestand die Hoffnung, den sogenannten «Break Even», die Gewinnschwelle, früher als geplant zu erreichen. Corona machte dann aber einen Teil dieser Hoffnungen wieder zunichte. Von März bis Mai 2020 und von Dezember 2020 bis Mai 2021 blieb der Betrieb aus bekannten Gründen geschlossen. «Mit der Zertifizierungspflicht haben wir rund die Hälfte unserer Platzkapazität – 25 im Restaurant – verloren. Dennoch benötigen wir so viel Personal wie bei 30 bis 40 Plätzen. Das sind sechs 100-Prozent-Stellen», sagt Tiziano Tuozzo. Aus seinen Worten klingt zwar keine Resignation, aber dennoch sagt er: «Nochmals ein Jahr unter den zurzeit bestehenden Voraussetzungen – das geht nicht.» Das «Milia’s hat an Silvester geöffnet und bietet sowohl ein Fleisch- als auch ein Fischmenü nach italienischer Art. Nach Mitternacht ausserdem eine italienische Tradition: das Linsengericht. Und als Schlusspunkt ein kleines Feuerwerk.

Fürs Risiko belohnt worden «Wir sind am 4. Juni 2021 gut gestartet, hatten einen ansprechenden Sommer und keinen schlechten Winter. Klar sind wir ein Risiko eingegangen, aber belohnt worden», so bilanziert Jérôme Gabathuler, der das Casa Lío bei der Golf Driving Range in Wettswil führt. Da gibt es 50 Innen- und 100 Aussenplätze und eine kleine, aber breit gefächerte Menükarte, international ausgerichtet – mit orientalischer und mediterraner Küche. Fisch? «Ja, aber nur aus einheimischen Gewässern. Das ist uns sehr wichtig», betont Gabathuler. Zu Silvester bietet das Casa Lío einen Dreigänger. Auf eine Party muss aber verzichtet werden.

Happige Einbussen Viel Arbeit und Leidenschaft im «Milia’s» in Bonstetten, von links: Paulo, Merita und Chef Tiziano Tuozzo.

MARKTPL ATZ

Ohne Unterhaltung, aber mit «Behaglichkeit in entspannter Atmosphäre»

Bietet «Behaglichkeit in entspannter Atmosphäre»: Vitto Laubscher, Wirt im «Schwiizer Pöschtli» in Rifferswil. (Bilder Werner Schneiter) und mit à-la-carte-Gerichten lädt das Restaurant Schwiizer Pöschtli in Rifferswil zu Silvester ein. Vitto Laubscher wirtet dort seit 2015. Er hat das Traditionslokal, hinter dem eine Genossenschaft steht, weitergebracht – mit jährlichen Umsatzsteigerungen und mit traditionellen Gerichten wie Züri-Gschnätzlets, Leberli, Cordon bleu und saisonal mit einer Wildkarte, die besonderen Gefallen findet. Dann kam Corona und mit dem Virus auch happige Umsatzeinbussen, erst recht mit den verschärften Regeln. Vitto Laubscher kommuniziert den Rückgang auch in

Zahlen. So schmolz der jährliche Umsatz von 1,4 Mio. Franken (2019) auf 500 000 Franken, die Gästezahl von 4000 auf 1500. Fürs kommende Jahr gibt es aktuell etwa 170 Vor-Reservierungen. Sechs Hotelzimmer sind vereinzelt gebucht. So bleibt die Hoffnung, dass sich im «Schwiizer Pöschtli» Restaurant (19 Plätze), im Gaststübli (18), im Chefs-table (8), im Sitzungsraum (16) und im Saal (110) im neuen Jahr wieder vermehrt Gäste einfinden. (-ter.) Informationen: www.milias.ch; www.casa-lio.ch; www.schwiizerpöschtli.ch

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

So wappnet sich das Shoppi Tivoli für alle möglichen Notfälle Bei rund 4,6 Millionen Besucher pro Jahr und einem Gebäudekomplex dieser Grösse, ist das Shoppi Tivoli einer Vielzahl möglicher Notfälle ausgesetzt. Tritt ein Notfall auf, bedarf es einer raschen, koordinierten und fachmännischen Reaktion. Dafür sorgt nicht nur ein professionelles Notfallmanagement, sondern insbesondere auch das ausgebildete und kompetente Personal. Brand, Diebstahl, Stromausfall, medizinische Erstversorgung – das ist nur ein Teil der möglichen Notsituationen, auf die sich das Shoppi Tivoli in Spreitenbach repetitiv vorbereitet. Dabei sind «kleinere» medizinische Hilfestellungen vorwiegend bei Epileptikern, Diabetikern und Kreislaufkollapsen die häufigste Ursache für einen Notfall-Einsatz. Leider kommt es zirka einmal im Jahr

auch zu schwereren medizinischen Notsituationen, die bis zur Reanimation des Patienten führen können. Ein Brandalarm ist die zweithäufigste Ursache für einen Schnelleinsatz. Glücklicherweise handelt es sich dabei in der Regel um Fehlalarme, die durch das sensible und flächendeckende Brandschutz-Konzept ausgelöst werden. Dennoch wird jeder einzelne Brandalarm ernst genommen und der Noteinsatz gemäss den strikten Richtlinien durchgeführt. Das Notfallhandbuch des Shoppi Tivoli enthält praktisch alle möglichen Notfall-Szenarien mit systematisch aufgeführten Abläufen und Handlungen, die ausgeführt werden müssen. Anhand dessen wird das Personal regelmässig geschult und auf solche Notfälle vorbereitet. Bei medizinischen Notfällen ist stets ausgebildetes Personal vor Ort, um lebensrettende Massnahmen einzuleiten und eine medizinische Erstversorgung sicherzustellen.

Dafür wurde beispielsweise im Dezember 2021 der Betriebsnothelferkurs absolviert bzw. repetiert. Im Gegensatz zum regulären Nothelfer handelt es sich beim Betriebsnothelfer um eine nicht obligatorische Ausbildung, die das medizinische Ersthelfer-Fachwissen der Teilnehmenden noch weiter vertieft. Ausserdem steht das Shoppi Tivoli in engem Kontakt mit dem Kantonsspital Baden und koordiniert entsprechende Notfall-Anfahrtspläne, damit z.B. ein Sanitätsfahrzeug ohne Zeitverlust den schnellstmöglichen Zugang zum Patienten erlangt. Centerleiter Patrick Stäuble meint dazu: «Wir alle hoffen, dass Notsituationen am besten überhaupt nicht oder nur sehr selten auftreten. Weitgehende und regelmässige Vorbereitungen und Schulungen sind aber unverzichtbar und können im Notfall Menschenleben retten.» Shoppi Tivoli

Im Shoppi Tivoli bereitet man sich mit regelmässigen Notfallübungen auf einen Ernstfalleinsatz vor. (Bild zvg.)


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Serie

Dienstag, 28. Dezember 2021

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Kneippkurort Affoltern: «Alle gehen barfuss, was sich furchtbar komisch ausmacht» Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (144) Auf einer nach Russland geschickten Ansichtskarte wird vor 120 Jahren der Kneippkurort Affoltern beschrieben. 80 Jahre früher, heute vor 200 Jahren, kommt in Wörishofen 1821 Sebastian Kneipp zur Welt. Seine propagierten Kneippkuren machten auch Affoltern während Jahrzehnten zu einem führenden Kneippkurort.

Mercedes Araceli. Diese heiratete den Sohn des damals amtierenden Bundesrates Adolf Deucher. Nach der Heirat trug sie den Namen Dr. Mercedes Araceli Deucher-de Soto, wohnhaft in Bern. Aber wo sind die vielen Fotos von Signor de Soto hingekommen? Eine Suche führte nach Bern zu Irène Cagianut, einer Enkelin. Die hochbetagte Dame glaubte die Fotos zu besitzen und wollte sie zur Verfügung stellen. Aber es kam dann leider doch nicht zustande. Trotzdem gibt es noch einige Fotos von Signor Manuel de Soto, denn einigen Auserwählten schenkte er immer Abzüge. Aber es gibt auch noch Fotos aus den Erinnerungsalben von anderen Kurgästen oder dem Personal.

von Willy Hug Im August 1901 trifft in Riga eine Ansichtskarte ein, darauf ein Bild von Affoltern und Kneippern im Fussbad. Adressiert ist die Karte an: Wohlgeboren Herrn Alfred von Schneck, Kirchenstrasse 8, Riga, Russland. Riga ist heute die Hauptstadt von Lettland und die Kirchgasse heisst nun Baznicas iela. Das Haus steht immer noch, aber wer war dieser Alfred von Schneck? Abgestempelt wurde die Karte am 30. Juli 1901 im Mettmenstetten und frankiert mit einer Zehn-Rappen-Briefmarke. Wer mag wohl der geheimnisvolle Absender A.E.L. gewesen sein? «Verehrter Herr Schneck! Hiermit eine Ansicht vom Dorfe Affoltern, eine Nachbargemeinde von uns, die eine dreiviertel Stunde von uns entfernt ist und wo es zur Zeit sehr lebhaft zugeht mit dem Kneippen. Ist die Kneippkur bei ihnen in Riga auch bekannt? Hier in Affoltern sollen gegenwärtig etwa 200 Kurgäste sein und alle gehen barfuss, was sich furchtbar komisch ausmacht. Ich war kürzlich einmal dort, es gibt sehr viele Fremde, man hört verschiedene Sprachen und in dem sonst so ruhigen Dorfe ist es jetzt fast so lebhaft wie in einer Stadt. Ergebenst A.E.L.»

Initiative Gottesmänner Nicht nur mit Sebastian Kneipp in Wörishofen war es ein Pfarrer, welcher die Kneippmedizin propagierte, sondern auch in Affoltern. Pfarrer und Arzt Johann Jakob Egli von Bonstetten führte medizinisch sowohl die «Arche» wie auch das «Kurhaus Lilienberg». Egli liess sich 1889 von der Kneippmedizin begeistern, als sich die beiden Gottesmänner in Wörishofen begegneten. Ein weiterer Pfarrer in Affoltern unterstützte den reformierten Egli. Dieses Mal war es sogar der katholischer Pfarrer J.J. Marty. Er verfasste 1896 einen Fremdenführer für Affoltern und Umgebung, herausgegeben vom Verkehrs- und Verschönerungsverein.

In der Mitte posiert der spanische Konsul Signor Manuel De Soto y Morillas hinter dem von Ernst Baltisberger (Vierter von links) gebauten Faltboot. (Archivbilder zvg.)

Wo sind die Fotos des Konsuls geblieben? Einer der Gäste, welche jedes Jahr immer wieder zur Kneippkur kam, war der spanische Konsul de Soto. Offenbar fühlte er sich sehr wohl in der «Arche». Wer war dieser Konsul? Er war ein geselliger, eher kleiner, rundlicher Mann, stets gut gekleidet, oft mit Krawatte und Hut. Man sah ihn oft im Dorf oder in der Umgebung mit seiner Fotokamera. Auch liess er sich zusammen mit anderen Kurgästen, Einheimischen oder Kindern fotografieren. Sein ganzer Name lautete: Signor Manuel de Soto y Morillas. Er war 1862 in San Miguel, der mittelamerikanischen Republik Salvador geboren. In Zürich, wo er bis 1950 lebte, amtete er als spanischer Generalkonsul. 1886 heiratete er in Ermatingen Alice Eugenie Fanny Isabella Henriette Johanna Ziegler. 1890 bekamen sie eine Tochter,

Vor der «Arche» posiert der Bademeister Jakob Bliggensdorfer. Auf dem Dach die Sonnenterrasse. Es gab auch ein Sonnen- und Luftbad für Damen auf dem Chrämerhoger und für die Männer beim Archewäldli.

Gruppenbild mit dem Bademeister. Tausende besuchten während Jahrzehnten den Kneippkurort Affoltern. Der Kuraufenthalt dauerte oft zwei oder drei Wochen.

Auch Kinder waren ein beliebtes Fotomotiv.

Tempi passati Affoltern war nicht der einzige Wasserkurort im Säuliamt. Etwa das Wängibad war bereits seit 1412 bekannt. In Albisbrunn gab es die erste Kaltwasseranstalt der Schweiz, 1839 gegründet. Der bekannte Komponist Richard Wagner schrieb dort zwölf Jahre später bei seinem Kuraufenthalt 19 Liebesbriefe an seine Minna. Das Kneippen in der «Arche» verlor nach dem Zweiten Weltkrieg an Bedeutung und 1952 besiegelte ein Umbau das endgültige Ende. Die beiden Kurhäuser «Lilienberg» und «Lilienhof» waren sogar nur bis 1923 in Betrieb. Geblieben sind diese zwei stattlichen Gebäude, welche wie Schlösser hoch über Affoltern thronen. Verschwunden ist auch der prächtige zur «Arche» gehörende Park, wo die Kurgäste flanierten. Ein Schild, welches an die illustre Kneippzeit in Affoltern erinnert, sucht man bis heute vergebens beim Kneippbrunnen neben der Arche. Viele Geschichten über die erwähnten Kurorte konnten sowohl im «Anzeiger», wie auch in der (vergriffenen) Buchausgabe nachgelesen werden.

Pfarrer Sebastian Kneipp propagierte die nach ihm benannten Kuren.


Affoltern a. A.

Affoltern a. A. R t Restaurant t

Die besten

Cordon bleus

im Säuliamt – auch Take Away

Silvester 1. Januar

Feines à la Carte Anstossen aufs neue Jahr? Wir haben geöffffnet! f

Liebe Gäste, das Jahr neigt sich zu Ende und somit auch meine Gastrozeit.

Vielen herzlichen Dank

Beat G. Reding & Team

Mühlebergstrasse 4 8910 Affoltern am Albis

Tel. 044 761 62 72

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Veranstaltungen

«Canzoni e Sonate» zum Jahresanfang

«Il desiderio»: Alte Musik im Kloster Kappel

Das Ensemble «il desiderio» für Alte Musik. (Bild zvg.)

Am 1. Januar eröffnet das Ensemble «il desiderio» für Alte Musik um 17.15 Uhr im Kloster Kappel das Jahr mit festlichen Klängen. Im Programm «Canzoni e Sonate» bringt das Ensemble affektvolle, virtuose und cantable Musik des angehenden Barocks zur Aufführung. Die Canzone (italienisch für «Lied») war im Mittelalter das Gegenstück zum französischen Chanson, die Sonate entwickelte sich im Barock zur Instrumentalmusikform, wie wir sie noch heute kennen. In «Canzoni e Sonate» führt der Zink das Ensemble an. Zum Zinken gesellen sich die Flöte, die Posaune und der Dulzian, die im Frühbarock äusserst beliebte Blasinstrumente waren.

Wie zur Zeit des Venezianers Giovanni Gabrielis üblich, unterlegt ein Continuo mit Orgel diese sinnliche und spielfreudige Musik. Zum Jahresanfang bietet sich im Kloster Kappel eine wunderbare Gelegenheit, diese alten Instrumente zu erleben. Dazu sind Texte zu hören, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Volker Bleil. Kloster Kappel Eintritt ist frei (Kollekte). Zutritt mit 2G-Zertifikat plus Maskenpflicht. Im Anschluss Möglichkeit zum Abendessen mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Drei Menüs stehen zur Auswahl: Fleisch, Fisch, vegetarisch (auf Voranmeldung, Kosten: Fr. 32.–). Weitere Infos unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Dienstag, 28. Dezember 2021

Krisengebiete und Gipfel der Freude

Tiefgründiges und Witziges mit Slam-Poetin Lara Stoll in Hausen In der gut einstündigen Lesung verarbeitet die mehrfach ausgezeichnete Slam-Poetin Lara Stoll die Schrecken und den Terror des Alltags. Mit diesem «Gipfel der Freude» gastiert sie am 7. Januar in Hausen.

Nach zwei Soloprogrammen über abgründige Krisengebiete ist Lara Stoll mit ihrem vierten Programm nun am «Gipfel der Freude» angekommen. Oder ist diese Überschwänglichkeit lediglich Mittel zum Zweck oder ist ihr tatsächlich ein Sünneli über die Leber gerudert? Eigentlich wäre als Titel ja «Krisengebiete 3-4» gesetzt gewesen, «aber da wär wohl kein Schwein gekommen», wie Stoll meint. Die vielseitige Künstlerin steht seit 15 Jahren auf den unterschiedlichsten Bühnen, was ihr diverse Auszeichnungen eingebracht hat. So unter anderen: 2010 Schweizer Poetry-Slam Meisterin und Europameisterin PoetrySlam, 2019 den Deutschen Kleinkunstpreis und 2021 den Salzburger Stier. Geboren wurde sie 1987 in Schaffhausen und aufgewachsen ist sie im Thurgau. Ihr Zeitvertreib: Rotwein und jedes zweite Jahr stricken im Dezember. Ausserdem produziert sie seit ihrem Filmstudium mit dem Kollektiv «Bild mit Ton» experimentelle Sendeinhalte und Filme und nachdem sich die Punkband «Pfffff» aufgelöst hat, ist sie als eines der Gründungsmitglieder der Band «Stefanie Stauffacher» (Lyrics & Voice) zugange. Aber eben, man kann die vielseitige Künstlerin auch als Slam-Poetin engagieren, sie sei recht pünktlich und kleiner und älter als man denkt, und für 100 Franken mehr Gage könne man sie auch mit zusätzlich anarchistischem Verhalten buchen. Noch ist ungewiss, ob der

Klavierklänge zum neuen Jahr Nachwuchstalent spielt in Bonstetten Am Samstag, 1. Januar, um 14 Uhr spielt der 15-jährige Nikolaj in der Kirche Jesu Christi HLT klassische Werke. Mit fünf Jahren setzte sich Nikolaj das erste Mal mit Begeisterung ans Klavier. Freudig erlernte er bald die ersten Stücke und begann sich dabei für die hohe Komplexität und Dynamik klassischer Musik zu begeistern. Ausgebildet vom sympathischen, wunderbaren Pianisten Simon Bächinger wusste er immer wieder mit seinem Fingerspitzengefühl und insbesondere seiner Musikalität zu begeistern. Neben viel Beifall wurde er dafür unter anderem durch die Finalteilnahme am renommierten Musikwettbewerb Laupersdorf belohnt. Sein Debüt als Solopianist gab Nikolaj Anfang Januar 2020 und rührte sein Publikum nicht zuletzt mit seiner Zugabe «Drei Nüsse für Aschenbrödel». Seine Lieblingsstücke stammen nach wie vor aus der Feder grosser Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart, Frédéric Chopin und Sergei Rachmaninov. Mit seinen Interpretationen nimmt er die

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Für mehr Gage anarchistischer auf der Bühne: Lara Stoll. (Bild zvg.) Verein Kultur im Dorf Hausen diese Mehrkosten auf sich genommen hat. Aber man darf sich überraschen lassen und sich auf einen frechen, witzigen, tiefgründigen und hochgegriffenen Abend mit Lara Stoll freuen. (san)

Freitag, 7. Januar, 20.15 Uhr. Gemeindesaal Weid, Kasse und Einlass 19.45 Uhr. Ticketreservierung dringend empfohlen info@kulturimdorf.ch. Bitte kurz vor der Veranstaltung www.kulturimdorf.ch konsultieren, betreffend Covid-Auflagen. www.larastoll.ch

Die Weihnachtszeit festlich verabschieden Christbaumverbrennen in Affoltern

Letztes Jahr musste der beliebte Anlass pandemiebedingt ausfallen, nun lädt der FeuerwehrOldtimer-Verein wieder zum Christbaumverbrennen. Am Samstag, 8. Januar 2022, ab 17 Uhr vis-à-vis des Friedhofs Affoltern.

Nikolaj spielt am 1. Januar klassische Werke. (Bild zvg.) Zuhörenden mit auf eine Reise hin zu Leichtigkeit, Freude und Genuss.

Samstag, 1. Januar, 14 bis zirka 15 Uhr, Kirche Jesu

Kirche Jesu Christi HLT Bonstetten

Maskenpflicht, www.nikolaj.ch.

Es ist eindrücklich zu sehen, wie die Flammen meterhoch in den Himmel züngeln und die Funken weitherum niederrieseln. Und es ist ein würdiger Abgang für den Baum, der in den vergangenen Tagen in der heimischen Stube für Weihnachtsstimmung gesorgt hat. Das Christbaumverbrennen des Feuerwehr-Oldtimer-Vereins Affoltern (Vefa) beim Friedhof hat klein angefangen, sich dann aber immer mehr zum be-

liebten Anlass entwickelt. Nach einem Jahr Pause soll dieser Brauch nun wieder reaktiviert werden. Wie gehabt können die Bäume auch schon ein paar Tage im Voraus beim Banner des Anlasses deponiert werden. Die Organisatoren des Vereins Vefa sorgen für Verpflegungsmöglichkeiten vor Ort – der Erlös aus der Festwirtschaft trägt dazu bei, dass der Verein weiter altes, beziehungsweise ausgemustertes Feuerwehrmaterial pflegen, restaurieren und für kommende Generationen als Zeugen der Zeit aufbewahren kann. Zum Bestand gehören unter anderem ein frisch restaurierter 1934er Cadillac und ein Saurer-Tanklöschfahrzeug. (tst.) Christbaumverbrennen am Samstag, 8. Januar 2022, ab 17 Uhr vis-à-vis Friedhof Affoltern. www.vefa.ch.

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Meterhoch steigen die Flammen beim Christbaumverbrennen auf. (Archivbild tst.)


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