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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

Mit Schwung, Kraft und Lebensfreude in ein gesundes 2020.

Frohe Festtage und alles GUTe im neuen Jahr!

GESUNDHEITSZENTRUM GUT www.gut-tut-gut.ch

aus dem bezirk affoltern I Nr. 101 I 173. Jahrgang I Dienstag, 31. Dezember 2019

Neuer Name

Neue Inspiration

Aus der «Psychiatrischen Spitex» wird das «Zentrum für Psychosoziale Pflege». > Seite 3

Gedanken zum Jahreswechsel von Pfarrer Christoph Hürlimann, Kappel. > Seite 5

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Falsche Polizistin

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Eine Frau in Hausen liess TelefonBetrüger mit ihrer Masche abblitzen. > Seite 9

Gemeinschaft erlebt Gut besuchte Weihnachtsfeier für Alleinstehende im Kasinosaal Affoltern. > Seite 10

Spital, Umwelt und aktive Vereine Von den 10ern in die 20er-Jahre – Gedanken zum Jahrzehntwechsel ................................................... von thomas stöckli

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ie Silvesternacht markiert diesmal nicht nur den Jahreswechsel, sondern auch den Abschluss der 10er-Jahre. Ein Jahrzehnt, in dem viel passiert ist im Knonauer Amt. Es war das erste Jahrzehnt mit der Autobahn A4, die die Verkehrsflüsse im Bezirk markant verändert hat. Auf der einstigen Nord-SüdAchse hat sich der Durchgangsverkehr mit der Eröffnung Ende 2009 auf einen Schlag drastisch reduziert. Gleichzeitig stieg die Attraktivität des Bezirks als Wohnregion weiter an, was zu einem kontinuierlichen Bevölkerungswachstum und damit auch zu einer Steigerung des «hausgemachten» Verkehrs führte. Und da wären noch die Gemeinden Obfelden und Ottenbach, die immer noch unter dem überkantonalen Durchgangsverkehr leiden und weiter um ihre längst versprochene Umfahrung bangen müssen. Anfang Jahr soll der Kantonsrat den Zusatzkredit bewilligen für die Mehrkosten, die zu einem grossen Teil verzögerungsbedingt sind.

Die Kantonsschule ist gescheitert, das Spital hat bewegt Mit grosser Einigkeit stand das Knonauer Amt als Wachstumsregion hinter dem Wunsch, eine eigene Kantonsschule zu erhalten. Trotz Petition mit fast 4000 Unterschriften fand man beim Kanton allerdings (noch) kein Gehör. Polarisiert wie kein anderes Thema hat in der Region in den letz-

Stimmen zum Jahreswechsel Was bleibt von 2019 in Erinnerung, was sind die Projekte, die man sich fürs kommende Jahr vorgenommen hat? Der Jahreswechsel bietet Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und Pläne zu schmieden. Und genau zu diesen Themen hat der «Anzeiger» verschiedene Säuliämtlerinnen und Säuliämtler befragt. Neben Schicksalsschlägen und Krankheit bleiben erfreuliche Begegnungen und Familien-Erlebnisse in Erinnerung. Auch in die Zukunft blicken die Befragten überwiegend optimistisch. Hier freut man sich auf den bevorstehenden Umzug, da auf sportliche Herausforderungen und vielerorts aufs Reisen. «2020 wird ein gutes Jahr!», ist Ursula Schmid aus Obfelden überzeugt. Und Manuela Pelenk vom Leiterteam des TV Mettmenstetten freut sich auf die neue Turnhalle, die in zwei Jahren mehr Platz biete, um die turnerischen Fähigkeiten und den Spass am Geräteturnen auszuleben. ................................................... > Ergebnisse der Umfrage auf den Seiten 6 und 7

ten zehn Jahren derweil die Debatte um die Zukunft des Spitals Affoltern. Am 24. November 2013 sagte auf Bezirksebene zwar eine Mehrheit Ja zur Bildung einer Gemeinnützigen Spital AG, in vier Gemeinden war allerdings die Mehrheit dagegen – und damit die hohe Hürde einer Einstimmigkeit gerissen. Im zweiten Anlauf, fast sechs Jahre später, sprachen sich dann 91,5 % für die Auflösung des Zweckverbands aus. Mit dem flächendeckenden Ja zu den Nachfolgeorganisationen, der gAG Spital Affoltern und der IKA Pflege Sonnenberg, kann das Splitting von Akutspital und Langzeitpflege auf kommendes Jahr hin nun umgesetzt werden. Die nächste Hürde wird die Vergabe der Leistungsaufträge ab 2023 durch die Gesundheitsdirektion sein. Dafür gilt es, das Spital in Form zu bringen. Dazu braucht es Änderungen. Ein erster empfindlicher Einschnitt war der Verzicht auf die defizitäre Geburtenabteilung.

Wahl- und NichtwahlÜberraschungen Auf nationaler Ebene waren es Umweltthemen, die das Jahrzehnt politisch geprägt und sich auch auf das Säuliamt ausgewirkt haben. Der «Fukushima-Effekt» löste 2011 eine erste «Grüne Welle» aus, die Klimadiskussion bescherte den Grünen und Grünliberalen 2019 weitere Mandate. Überraschend wurden dabei die Grünliberalen im Bezirk zur zweitstärksten Kraft hinter der SVP. Mit ihrer Kombination von Ökologie und Ökonomie

haben sie auch im bürgerlichen Lager überzeugt. Durfte das Knonauer Amt mit Toni Bortoluzzi und Hans Kaufmann bis zu dessen Rücktritt 2014 noch zwei Nationalräte nach Bern schicken, war unser Bezirk ab Herbst 2015 vorübergehend gar nicht mehr im eidgenössischen Parlament vertreten. Im Laufe der Legislatur sollten Hans-Ulrich Bigler und Martin Haab nachrücken. Die Wiederwahl schaffte 2019 allerdings überraschend nur der Mettmenstetter. Dafür sorgte das Knonauer Amt 2015 international für Schlagzeilen: durch den Besuch des damaligen französischen Staatspräsidenten François Hollande bei der Ernst Schweizer AG in Hedingen.

Sportlich waren es zwei MegaAnlässe, die aus dem zu Ende gehenden Jahrzehnt in Erinnerung bleiben: Das Zürcher Kantonal-Schwingfest lockte am 6. Mai 2018 6800 Zuschauer – unter ihnen Bundesrat Ueli Mauer – in die eigens dafür errichtete Arena auf dem Flugplatz Hausen. Möglich machten es 530 Frauen, Männer und Kinder, die am Anlass sowie tags zuvor am Jubiläumsabend 100 Jahre Turnverein Hausen für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Ein gutes Jahr später kämpften am Regionalturnfest Obfelden rund 4000 Turnerinnen und Turner um Auszeichnungen. Und das Publikum würdigte den Einsatz der Teilnehmenden, Organisatoren und der rund 1000 Helfer mit einem Grossaufmarsch.

Weltmeisterlich – auch als Organisatoren

Musikfeste: Fortsetzung folgt

Gefeiert wurde im Bezirk in den vergangenen zehn Jahren ebenfalls. In Mettmenstetten etwa 2016 das 900-Jahre- und in Rifferswil 2019 das 1000-Jahre-Dorfjubiläum. Und sogar Elite-Weltmeister hat die Region gestellt: Der Aeugster Adrian Brennwald holte 2010 den globalen Titel im Double Ironman und doppelte fünf Wochen später über die dreifache Ironman-Distanz nach. Den DoubleTitel verteidigte er im Folgejahr in Weltrekord-Zeit. Kickboxer Enver Sljivar, der «Iron Bull» aus Affoltern, sammelte von 2015 bis 2019 nicht weniger als fünf Weltmeistertitel und Sportkletterin Petra Klingler holte sich 2016 in Paris die höchste Auszeichnung im Bouldern.

Über die Bezirksgrenzen hinaus mobilisiert haben auch die Musikvereine Bonstetten (2013) und Hausen (2019) mit ihren regionalen Musiktagen. Und es geht weiter: Vom 19. bis 21. Juni 2020 wird der Musikverein Harmonie Affoltern zu seinem 100-jährigen Bestehen über 600 Musikantinnen und Musikanten zum regionalen Musiktag des Verbands Amt und Limmattal auf dem Schulareal Ennetgraben empfangen. Es ist beeindruckend, was die Vereine mit Unterstützung aus der Region auf die Beine stellen können. Sie leisten damit in Fronarbeit einen integrativen Beitrag ans gesellschaftliche und soziale Zusammenleben, der unbezahlbar ist und gar nicht genug gewürdigt werden kann.

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Grosses Entsorgen Im Öki-Hof Affoltern war viel los am Tag nach den Weihnachtsfeierlichkeiten. > Seite 11

Norovirus im Seewadel Im Pflegeheim Seewadel in Affoltern ist der Norovirus ausgebrochen. 74 Menschen, 47 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 27 Mitarbeitende, sind infiziert mit dem Virus, der hoch ansteckend ist und zu heftigem Erbrechen und Durchfall führt. Alle Bewohnenden dürfen derzeit ihre Zimmer nicht verlassen. Gegessen wird nicht gemeinsam, sondern jeder und jede für sich in ihren Zimmern. Die Menschen laufen alle mit Mundschutz umher, Händedesinfektion ist ein Muss für alle im Haus. Angehörige sind gehalten, derzeit auf Besuch im Pflegeheim zu verzichten. Sämtliche gemeinschaftlichen Anlässe wie Silvesterfeier oder Neujahrsapéro sind abgesagt. Das Café Seewadel ist geschlossen, voraussichtlich bis am 3. Januar, bis das Gröbste überstanden ist. ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Stolze Gockel in Obfelden

Kantonale Geflügel- und Kaninchenschau im Zendenfrei Geschätzte Leserinnen und Leser, Inserentinnen und Inserenten, die Redaktion und der Verlag des Anzeigers bedanken sich für Ihr Interesse, Ihre Aufträge und die gute Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft und wünschen Ihnen von Herzen einen guten Start in ein glückliches neues Jahr.

Ein stolzer Gockel: Ein Appenzeller gold- und schwarzgetupfter Spitzhauben-Hahn. (Bild Martin Mullis) Hähne, Hennen, Gänse, Truten und rund 330 Kaninchen bevölkerten am letzten Wochenende die Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden. Drei

Bezirksvereinigungen von Kleintierzüchtern luden zur Ausstellung. Die farbenprächtigen Güggel stellten sich durch ihr Hahnengekrähe nicht nur

optisch, sondern natürlich auch akustisch in den Vordergrund. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 9


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Todesfälle Affoltern am Albis Am 23. Dezember 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Heinrich Achermann geboren am 27. Januar 1926, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Der Tag und Ort der Beisetzung/Abdankung wird in der privaten Todesanzeige bekannt gegeben. Das Bestattungsamt

Mettmenstetten Am Freitag, 3. Januar 2020, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Elsa Scheidegger-Gallmann, Bahnhofstrasse 29, statt. Der Friedhofvorsteher

Obfelden Am 22. Dezember 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hurter-Meier Elisabeth, geb. 10. Juni 1922, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt im Haus zum Seewadel, Obere Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, Witwe des Hurter-Meier Alfred. Die Abdankung findet am 7. Januar 2020, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 26. Dezember 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Weber-Zugnoni, Elisabetta Maria, geb. 09. Oktober 1949, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis.

Liegenschaften Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege Maschwanden Rest der Amtsdauer 2018 bis 2022 Zu der am 12. November 2019 angeordneten Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege Maschwanden ist folgender Wahlvorschlag eingegangen: Nicole Ehrler-Studer, geb. 30.11.1984, kaufm. Angestellte, Ausserdorfstrasse 95 Gemäss § 6 Abs. 2 der Kirchgemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von sieben Tagen bis spätestens 7. Januar 2020 angesetzt, innert welcher der Wahlvorschlag zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Kirchgemeinde Maschwanden hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Kirchgemeinde Maschwanden unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Die definitiven Wahlvorschläge werden amtlich veröffentlicht. Für die Ersatzwahl gelten die Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte der Stillen Wahl. Sind die Voraussetzungen für die Stille Wahl nicht erfüllt, wird ein leerer Wahlzettel verwendet (§§ 48-54 GPR). Ein allfälliger erster Wahlgang fände am 9. Februar 2020 statt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern a.A. Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Beweismittel sind, soweit möglich, beizulegen.

1. Die der Kirchgemeinde im Pfarramt zur Verfügung stehenden Stellenprozente werden für die Amtsdauer 2020 – 2024 der Pfarrerinnen und Pfarrer wie folgt aufgeteilt: Pfarrerin Bettina Bartels mit 40 Stellenprozent, davon 2 Stellenprozent für die gemeindeeigene Pfarrstelle, Pfarrer Thomas Müller mit 80 Stellenprozent, davon 4 Stellenprozent für die gemeindeeigene Pfarrstelle, Pfarrer Werner Schneebeli mit 80 Stellenprozent, davon 4 Stellenprozent für die gemeindeeigene Pfarrstelle. 2. Den Stimmberechtigten der Kirchgemeinde werden zur Bestätigung für die Amtsdauer 2020 – 2024 mit den Stellenprozenten gemäss Ziffer 1 vorgeschlagen:

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Pfarrerin Bettina Bartels Pfarrer Thomas Müller Pfarrer Werner Schneebeli 3. Gemäss § 13 Abs. 3 des Kirchengesetzes können mindestens 100 Stimmberechtigte der Kirchgemeinde für jede bzw. jeden der in Ziffer 2 aufgeführten Pfarrerin und Pfarrer schriftlich die Wahl an der Urne verlangen. Die Unterschriften sind der Kirchenpflege, Zürichstrasse 94. 8910 Affoltern am Albis, binnen 30 Tagen seit der amtlichen Veröffentlichung dieses Beschlusses einzureichen. Wird binnen dieser Frist keine Urnenwahl verlangt, so wird die Kirchenpflege die Pfarrerin und Pfarrer gemäss Ziffer 2 als in stiller Wahl gewählt erklären. 4. Die stille Wahl und die Wahl an der Urne erfolgen unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflichten der gewählten Pfarrerinnen und Pfarrer in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer. 5. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. 6. Mitteilung an Stadtrat Affoltern am Albis, an die Bezirkskirchenpflege sowie an den Kirchenrat. 7. Amtliche Veröffentlichung im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern.

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Affoltern am Albis, 31. Dezember 2019 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis Der Präsident: Hans Asper Die Aktuarin: Monika Sutter, Sekretariat

Berchtoldstag, 2. Januar 2020 geöffnet 14 bis 17 Uhr Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

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Berchtoldschiessen 2020 Donnerstag, 2. Januar 2020 Zeit: 13.30 bis 15.00 Uhr Der Vorstand

Die Kirchenpflege beschliesst:

In Zwillikon per 1. März 2020

Kirchenpflege Maschwanden

Bestattungsamt Wettswil am Albis

Feldschützenverein Wettswil

Pfarrbestätigungswahlen 2020 – Publikation Bestätigung und Aufteilung der Stellenprozente

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31. Dezember 2019

Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 09. Januar 2020, um 14.45 Uhr in der kath. Kirche Bonstetten statt.

Schiessvereine

(Aus Versehen publizierte der Anzeiger am 20.12.19 das falsche Logo)

Wechselausstellung: Licht − einst und heute Geöffnet:Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Ethisch verantwortungsvoll wirtschaften und Gewinne erzielen – ein Widerspruch? Brunch mit Diskussion Samstag, 11. Januar 2020, 9.30 – 12.00 Uhr im katholischen Pfarreizentrum Hausen am Albis, Bifangstrasse 4 Sozialdemokratische Partei Hausen am Albis

Diskussion am runden Tisch mit Danièle Gosteli Hauser, Bereich Wirtschaft und Menschenrechte bei Amnesty International, Sektion Schweiz Daniel Sommer, Kantonsrat EVP, Mitglied bei «Verantwortungsvolle Unternehmer für die Konzernverantwortungs-Initiative» Franz Schüle, Präsident Verein «Knonaueramt solidarisch», Gesprächsleiter


Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Dezember 2019

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«Psychiatrisch» will niemand gepflegt werden Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch anzeige

Aus der «Psychiatrischen Spitex» wird das «Zentrum für Psychosoziale Pflege» Wer psychische Probleme hat und seinen Alltag nicht mehr alleine meistern kann, der erhält ambulante Hilfe durch die Spitex Knonaueramt. Da der Begriff «psychiatrisch» bei vielen negative Assoziationen weckt, heisst die «Psychiatrische Spitex» neu «Zentrum für Psychosoziale Pflege». ................................................... von stefan schneiter Ab 1. Januar 2020 nennt sich die bisherige «Psychiatrische Spitex» neu «Zentrum für Psychsosoziale Pflege» (ZPP). Warum dieser Namenswechsel? «Beim Wort Psychiatrie denken viele Menschen gleich an Klinik oder an eine psychiatrische Institution. Dem Begriff haftet heute immer noch ein Stigma an», sagt Maja Brühlmann, Leiterin des ZPP in der Spitex Knonaueramt. Der bisherige Name wecke bei potenziellen Kundinnen und Kunden sowie deren Angehörigen Berührungsängste. «Es gibt Kunden, die sagen uns: Ihr seid hoffentlich am Auto nicht mit eurem Namen angeschrieben. Oder: Ihr tragt doch wohl keinen Rucksack, auf dem steht, wer ihr seid.» Viele von psychischen Problemen Betroffene hätten daher eine Hemmschwelle, sich an sie zu wenden. Dem ZPP gehören neun diplomierte Psychiatrie-Pflegefachpersonen und zwei Fachfrauen Gesundheit an. Sie bieten in allen 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern Menschen Unterstützung an, die ihr Leben nicht mehr selbst meistern können. Sei dies auf-

Maja Brühlmann leitet das Zentrum für Psychosoziale Pflege. (Bild Stefan Schneiter) grund einer psychischen Krise, einer Erkrankung oder wegen akuter Stresssituationen. Das können laut Brühlmann Menschen mit Suchtproblemen sein, mit Depressionen, solche, die isoliert zu Hause leben und sich nicht mehr aus den eigenen vier Wänden herauswagen oder die Angst davor haben, sich mit andern Personen zu treffen. Derzeit sind das rund 120 Personen im Bezirk. Und nicht nur ältere. Geschätzt rund die Hälfte von ihnen ist zwischen 40 und 60 Jahre alt, ein Viertel sogar jünger als 40 und nur etwa ein weiterer Viertel ist über 60 Jahre alt.

Den Alltag selbst meistern Das ZPP zielt darauf ab, die Betroffenen durch gezielte Beratung und professionelle Unterstützung zu befähigen, ihren Alltag so selbstständig wie

möglich zu strukturieren und mit den Auswirkungen ihrer psychischen Situation umzugehen. Zunächst wird in einem Gespräch unter vier Augen der Unterstützungsbedarf genau abgeklärt. «Es ist immer nur eine Fachperson von uns, die sich einer bestimmten Kundensituation annimmt. Die Begegnung erfolgt auf Augenhöhe und wir versuchen von Anfang an eine vertrauensvolle, von gegenseitigem Respekt getragene Beziehung aufzubauen», betont Maja Brühlmann. Die Einsätze finden in der Regel einmal wöchentlich rund eineinhalb bis zwei Stunden lang statt. Nach Festlegung der individuellen Lern- und Entwicklungsziele erhalten die Betroffenen Unterstützung bei der Problem- und Krisenbewältigung, bei der Haushaltführung und Selbstpflege. Auch werden sie bei Gängen zu Behörden und zu Institutionen begleitet, und die Zu-

sammenarbeit mit dem Helfernetz (Spital, Sozialamt, Hausärztin usw.) wird koordiniert. Die Betreuung kann, je nach Situation und Unterstützungsbedarf, von wenigen Monaten – etwa bei einer Wochenbettdepression – bis zu mehreren Jahren – bei chronisch psychischen Erkrankungen – dauern.

Das Positive bestärken «Unser Ansatz ist, dass wir die Menschen bestärken, in dem, was sie können. Wir gehen nicht über Defizite, sondern setzen auf die positiven Kräfte in den Menschen. Wir empowern sie», umschreibt Maja Brühlmann das Vorgehen. Ziel ist es, die Menschen in ihrer Selbstbestimmung zu fördern, ihre Lebensqualität zu steigern und ihr Selbstmanagement zu stärken. Weitere Infos unter www.spitexka.ch.


Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung

Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem Vati, unserem Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater

Gottlieb Stehli

Ich setzte den Fuss in die Luft, und sie trug. Hilde Domin

Traurig, aber dankbar für die vielen gemeinsamen und schönen Lebensjahre, nehmen wir Abschied von

Elisabeth Hurter-Meier

21. Juli 1928 – 24. Dezember 2019

Bis zuletzt führte er zu Hause ein zufriedenes und selbstständiges Leben. Nach kurzer schwerer Krankheit ist er im Spital Affoltern a.A. friedlich eingeschlafen. In stiller Trauer Elisabeth Bravin-Stehli und Patrik Dudler Alice und Heinz Bolliger-Stehli Katharina und Rico Roth-Stehli Jörg Stehli und Gabi Perl Enkel und Urenkel Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Alice Bolliger-Stehli, Obermühleweid 2, 6330 Cham

10. Juni 1922 – 22. Dezember 2019

Deine Wärme und Herzlichkeit bleiben in unseren Herzen. In Liebe und Dankbarkeit Rita und Othmar Rist-Hurter mit Matthias, Sophie und Linus Heinz und Catia Hurter-Etzensberger Manuel Hurter Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 7. Januar 2020, um 14 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Tanne, Schweizerische Stiftung für Taubblinde in Langnau am Albis: PC-Konto 80-9944-5, IBAN CH68 0900 0000 8000 9944 5, Vermerk: Elisabeth Hurter Traueradresse: Rita und Othmar Rist-Hurter, Rindelstrasse 22, 8912 Obfelden

Nach einem reich erfüllten und glücklichen Leben ist

Heinrich Achermann 27. Januar 1926 – 23. Dezember 2019

friedlich eingeschlafen. Die letzten Jahre hat er in der Senevita Obstgarten verbracht, einige Tage in der Pflegeabteilung. Für die liebevolle Betreuung und Pflege, auch durch die Spitex, möchten wir uns herzlich bedanken. Wir sind traurig, denken jedoch gerne an die vergangenen Zeiten mit interessanten Gesprächen zurück. Ruedi und Priska Achermann mit Familien Die Urnenbeisetzung mit anschliessendem Gottesdienst findet am Mittwoch, 8. Januar 2020, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt. Traueradresse: Ruedi Achermann, Pfaffensteinstrasse 47, 8118 Pfaffhausen

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.

Tief bewegt nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau und unserem lieben Mueti

Elsi Scheidegger-Gallmann 27. April 1933 – 21. Dezember 2019

Dein Leben war geprägt von Arbeit, Liebe und Fürsorge für Deine Familie. Wir sind unendlich dankbar für den Weg den wir gemeinsam mit Dir gehen durften. In unseren Herzen wirst Du immer Deinen Platz haben. Du fehlst uns sehr: Fritz Scheidegger-Gallmann Vreni und Ernst Suter-Scheidegger Jöggi Scheidegger und Toni Born Belinda Suter und Dominique Lambert Christof und Jasmin Suter-Haller mit Luca und Malea und Verwandte

Nach kurzer schwerer Krankheit ist sie von uns gegangen. Traurig nehmen wir Abschied von unserer geliebten

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 3. Januar 2020, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Mettmenstetten statt. Anschliessend Trauergottesdienst um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche.

Elisabetta Maria Weber-Zugnoni

Wir bitten, statt Blumen zu spenden des Vereins Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis zu gedenken. Postkonto 87-267156-1, IBAN CH780900 0000 8726 7156 1 Vermerk: Elsi Scheidegger

9. Oktober 1949 – 26. Dezember 2019 Traueradresse: Vreni Suter, Bahnhofstrasse 29, 8932 Mettmenstetten

In stiller Trauer Silvana und Luigi Giardiello mit Michele, Giovanna und Roberta Alice und Mario Barino-Zugnoni Lorenzo Zugnoni Barbara Zugnoni-Waleczek Heinz Hofmann Ein aufrichtiger Dank geht ans Pflegepersonal vom Haus Rigi in Affoltern am Albis. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Die Abdankung findet am 9. Januar 2020, um 14.45 Uhr, in der katholischen Kirche Bonstetten statt. Anstelle von Blumen gedenke man des Vereins ALS Schweiz, 4053 Basel, IBAN CH83 0900 0000 8513 7900 1 Traueradresse: Alice Barino-Zugnoni, Wiedingstrasse 56, 8055 Zürich


Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Dezember 2019

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Norovirus – Seewadel im Ausnahmezustand 47 Bewohnende und 27 Mitarbeitende sind von der Magen-Darm-Erkrankung betroffen Im Pflegeheim Seewadel ist der Norovirus ausgebrochen. 74 Menschen, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende, sind infiziert. Das Café Seewadel ist geschlossen, alle Heimbewohner bleiben in ihren Zimmern. ................................................... von stefan schneiter Eine Norovirus-Infektion ist eine akute Magen-Darm-Erkrankung, die

heftiges Erbrechen und Durchfall zur Folge hat. Ausgebrochen ist sie im Pflegeheim Seewadel in der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember. Und das explosionsartig. Gleich 17 Fälle waren in der ersten Nacht zu verzeichnen. Inzwischen sind 74 Menschen befallen: 47 der 80 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 22 Pflegemitarbeitende und fünf Personen vom Küchenund vom Reinigungsdienst. Der Norovirus ist hoch ansteckend. Die Übertragung erfolgt direkt von Mensch zu Mensch, über verunreinigte Gegenstände oder Lebensmittel sowie über Tröpfcheninfektion. Schon ein Händeschütteln reicht aus für eine Übertragung. Der Erreger überlebt auf Lebensmitteln und auf allen Gegenständen, wie etwa Türklinken, Wasserhähnen, Treppengeländern.

Anlässe abgesagt

Händedesinfektion ist zurzeit im Seewadel unabdingbar für alle. (Bilder sts)

Entsprechend hat das Seewadel sofort reagiert und verschiedene Massnahmen ergriffen. «Alle Menschenansammlungen sind zu vermeiden», erklärt Seewadel-Geschäftsleiterin Verena Feller. So bleiben alle Bewohnerinnen und Bewohner derzeit in ihren Zimmern, nehmen das Essen dort zu sich und zwar in wegwerfbarem Plastikgeschirr statt dem üblichen Porzellangeschirr. Auch wurden alle gesellschaftlichen Anlässe abgesagt. So findet heute keine Silvesterfeier mit

dem beliebten Lottospiel statt, ebenso wurde der Neujahrsapéro abgeblasen. Das Café Seewadel bleibt bis auf Weiteres geschlossen, voraussichtlich bis am 3. Januar. Angehörige sind gebeten, auf Besuche im Seewadel zu verzichten. Alle Personen im Haus laufen mit Mundschutz herum, Händedesinfektion ist allerorts angesagt. Die Demenzabteilung ist isoliert, da man dementen Menschen, die sich gern bewegen, das Umhergehen nicht verbieten kann.

Voller Einsatz des Personals Viel Arbeit hat derzeit die Wäscherei zu bewältigen. «Es fällt ungefähr die vierfache Menge an Wäsche an wie normal», sagt Monica Weber, Bereichsleiterin der stationären Pflege. Alles muss bei einem Befall gewaschen werden, Kleider, Bettwäsche, Handtücher, ja sogar Teppiche werden derzeit in der Wäscherei gereinigt. «Der extreme Wäscheanfall ist eine logistische Herausforderung», betont Feller. Es wird sozusagen rund um die Uhr gewaschen. «Was das ganze Personal derzeit leistet, ist enorm. Mitarbeitende, die gleich zu Beginn des Ausbruchs an Weihnachten erkrankt sind, kommen, sobald sie wieder einigermassen gesund sind und die Regenerationszeit überstanden haben, wieder arbeiten», lobt Verena Fellner ihr Personal.

Seewadel-Geschäftsleiterin Verena Feller und der für die Entsorgung zuständige Marcel Bollhalder inmitten der Berge von Wäsche- (rot) und Abfallsäcken (schwarz). Auch fällt enorm viel Abfall an, bedingt durch die besonderen Massnahmen. Der Abfall wird in diesen Tagen nicht wie sonst entsorgt, sondern wird direkt vom Öki-Hof in Affoltern abgeholt, da dieser ihn direkt in die Verbrennungsanlage werfen kann. Das «Gute» an der Situation ist einzig, dass der Norovirus nicht sehr langlebig ist. In der Regel leiden Erkrankte einen Tag lang an Erbrechen und Durchfall. Danach werden sie 72

Stunden in Isolation belassen und dann «ausgeschleust», wie Monica Weber das nennt. «Das heisst, die Genesenen müssen duschen, neue Kleider anziehen, und das ganze Zimmer wird gereinigt und anschliessend alles feucht desinfiziert.» Im Seewadel geht man davon aus, dass bis am 3. Januar das Gröbste überstanden sein wird. Auf www.seewadel.info wird aktuell über den Stand der Dinge informiert.

Erlöschen oder Verwandeln? – der Abschied ist nicht leicht

Gedanken zum Jahreswechsel von Pfarrer Christoph Hürlimann Wir nehmen Abschied von einem Jahr. Wird es im endgültigen Vergessen verschwinden? Ich möchte in eine bestimmte Stunde zurückkehren, eine Erfahrung wiederholen, in ein Gefühl noch einmal hineinkriechen. Es gelingt nicht. Was ich erlebe, ist ein dünner Abklatsch – eine verblichene Kopie, in der die Farben nicht mehr leuchten. Die Ferien in der Toscana kehren nicht zurück. Das zarte Poulet aus Avignon ist plötzlich zäh. Die Abendstimmungen auf den Fotos im Wallis sind blass. Um diesem Schaden zu begegnen, haben Schwellen wie der Jahreswechsel Rituale hervorgebracht, die der Erinnerung Kraft zurückgeben. Das Loslassen, das zum Jahreswechsel gehört, hat Rituale der Stille hervorgebracht: Die Begrüssung des Neuen kulminiert im Knall der Korken, die den Flaschenhals verlassen. Einige Menschen finden im Übergang die Verwandlung. Im Abschied ist dann der Same enthalten, der im Kommenden zur Frucht wird. Um die Rituale des Übergangs hat sich ein Liederschatz gebildet. Manchmal haben diese Lieder eine gewisse Länge, weil sie einen Weg nachbilden. Das Herz muss einen Weg zurücklegen, auf dem sich Gefühle entwickeln können.

Sei du selbst der Vollender Da alles, was der Mensch beginnt vor seinen Augen auch zerrinnt sei du selbst der Vollender.» Beim Jahreswechsel mag uns auf besondere Weise das Angefangene, das nicht fertig Gewordene, beschäftigen. Ist es der Pullover, der einfach nicht wachsen will. Mit einigem Unbehagen schaue ich auch auf einen Stoss von Unterlagen, den ich von einem Silvester zum anderen schleppe. Es sei gestanden: In einer Schublade befinden sich sogar die ersten fünf Seiten eines Romans mit dem anspruchsvollen Titel «Die Philosophie eines Mörders.» Wie soll ich all dem Unfertigen begegnen? Langsam vollzieht sich eine Klärung – wie wenn feste Umrisse von Häusern und Bäumen aus dem Nebel auftauchen. Ich spüre: Es kommt nicht auf den einzelnen Schritt an, sondern auf die Gesamthaltung.

Nach dem Leuchtturm Ausschau halten

Auf der Suche nach dem Leuchtturm. (Bild zvg.)

«Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last Und wandle es in Segen.»

Jochen Klepper lernte beides kennen – des Jahres Last und die Sehn-

sucht darnach, die Last möge sich in Segen verwandeln.

Ich schaue auf alles Angefangene und Unfertige, das um den Jahreswechsel daliegt. Diese Rundschau führt in die Verwirrung und zum Verschleiss, wenn ich gleichzeitig all diese Baustellen angehe – vom Pullover bis zum unfertigen Roman. Ich wähle den einzig gangbaren Weg: mich in meiner ganzen Unfertigkeit, mit allen Baustellen,

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Gott zu überlassen. Erst wenn ich das getan habe, in einer stärkeren Hand Ruhe gefunden, schaue ich, welchen konkreten Schritt ich zuerst wage. Zuerst habe ich mich ganz losgelassen. Dann habe ich mich neu empfangen. So komme ich neu zu mir selber. Dabei achte ich darauf, dass ich oft mit meinen Worten den Schritten voraus bin. Worte sind Zielsetzungen, zu denen ich mich erst aufmache. So weist mir der Leuchtturm den Weg, den Pullover neu in die Hände zu nehmen. Es mag auch vorkommen, dass der Leuchtturm die Route eines Schiffes ändert. So lasse ich mich dazu inspirieren, die bereits verstrickte Wolle aufzulösen und einen Schal zu stricken. Oder ich winde einen Wunderknäuel mit vielen Überraschungen und wünsche einem Menschen damit ein Jahr, in dem die Aufmerksamkeit für das Unerwartete nicht erlöscht. Der angefangene Pullover wird zur Quelle der Neugier und der Hoffnung. Nach dem Leuchtturm Ausschau halten, der mir Orientierung schenkt oder auf einen überraschenden Weg führt? Beides macht mir Mut, nicht im gleichen Trott weiterzugehen, sondern auf die innere Stimme zu hören, die mir die Schritte vor meinen Füssen neu zeigt. Christoph Hürlimann, Kappel a. A.


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Jahreswechsel

Dienstag, 31. Dezember 2019

Titel, die Sie 2019 im «Anzeiger» nicht gelesen haben

A

nmerkung des Amtes für politische Korrektheit: Achtung! Die nachfolgenden Bilder und Texte können Spuren von Ironie enthalten. Zu Bild 1: Masochisten kämpften um den undankbarsten Job. Nach einem grossen und intensiven Kampf erhielt der Säuliämtler Daniel Sommer neben vielen anderen Bewerbern den begehrten Posten im Zürcher Kantonsrat. Die Arbeitsstelle gilt als undankbarer und zudem als schlecht bezahlter Job. Aus unerfindlichen Gründen freuen sich diese Menschen (auch Politiker genannt), zerrieben zu werden und letzten Endes als gescheiterte und desillusionierte Menschen zurückzutreten.

Zu Bild 2: Das Säuliamt lebt noch im Mittelalter. Das Bild der vier Politikerinnen besitzt einen historischen, wenn nicht gar epochalen Wert. Im Jahre 2019 nach Christi Geburt, regieren im Säuliamt immer noch erst vier Frauen von insgesamt 14 Gemeinden als Gemeindepräsidentinnen. Das Verhältnis symbolisiert die ausserordentliche Rückständigkeit des ländlichen Bezirks. Zu Bild 3: Kinderarbeit in Hedingen.

Kantonsrat als undankbarster Job? Daniel Sommer trägts jedenfalls mit Fassung. (Archivbilder Martin Mullis)

Die fortschrittlichen Ausnahmen. Ämtler Gemeindepräsidentinnen von links: Nadia Hausheer, Katrin Röthlisberger, Esther Breitenmoser und Gabriela Noser.

Kinderarbeit? Die Jugendfeuerwehr Bezirk Affoltern.

Tierquälerei? Leicht übergewichtige Katze in komatösem Zustand.

Samstagnachmittag im Herbst auf einem Platz in der Gemeinde Hedingen. Die paranoide Sparwut und der immense Kampf um die niedrigsten Steuern, bewirkt immer groteskere Szenen. So werden bereits sogenannte

Zu Bild 4: Tierquäler lässt seine Katze nicht behandeln. Die leicht übergewichtige Katze «Luna von der Stöckweid», leidet unter der sehr seltenen «somnum desidiam recesseras feles». Sie verursacht, dass

Kinderfeuerwehrsoldaten für Sicherheits- und Schutzmassnahmen uniformiert, ausgebildet und eingesetzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt und der Statthalter war ebenfalls anwesend.

die schön gezeichnete Kätzin mehrmals wöchentlich in einen komatösen und angsterregenden Zustand versetzt wird. Seit Jahren weigert sich jedoch der Halter, sein Tier medizinisch behandeln zu lassen. (mm)

glosse

«Fürchtet Euch nicht!» Eine allgemeine Zusammenfassung der Presseerzeugnisse am Ende dieses zweiten Jahrzehnts mag – oberflächlich betrachtet – erschrecken. Wer jedoch genauer und vor allem objektiv hinschaut, merkt bald, dass Prosperität und Zuversicht durchaus vorherrschen. Zwar gilt nach wie vor das Faustrecht: «America First», immerhin darf aber der mächtigste Mann der Welt straflos und in Grossbuchstaben öffentlich als Idiot bezeichnet werden. Von der norwegischen Tageszeitung «Dagbladet» über die «Süddeutsche Zeitung» bis zum «Corriere della Sera» in Mailand, sind alle Journalisten einhellig der Meinung, dass Populismus in Sachen Gefährlichkeit kaum überboten werden kann. Merkwürdig allerdings halten sie die akribisch festgehaltenen, politischen Begehren einer 16-jährigen Schwedin für ausreichend, um die Welt zu retten, was ziemlich nahe beim Populismus liegt. In der Schweiz wiederum erscheinen in den News lediglich der IS und Helene Fischer als relevante Bedrohung der Menschheit. Wen wundert es da, dass im Säuliamt eine auf dem Niveau einer Schülerzeitung operierende Firmenpostille aus der Baubranche einen veritablen Sturm im Blätterwald auslöste. Das Phänomen der politischen Korrektheit verhindert wirkungsvoll allfällige undifferenzierte Behauptungen, welche nur völlig einseitige Betrachtungen bekannt geben. Nur mit derartigen Massnahmen sind die Vorzüge unseres reichen und sicheren Landes zu erhalten. Dass dabei Vater Staat leider seinen Schäfchen die intimsten und persönlichsten Situationen und Verhaltensweisen vorschreiben soll, dürfen wir doch ruhig in Kauf nehmen. Realpolitisch gesehen fällt die Bilanz jedoch eher ernüchternd aus. Sind doch stets mehr Wutbürger festzustellen, welche immer noch nicht begriffen haben, dass wir den ÖkoBannstrahl in Bezug auf Fleisch, Flugzeug und Wohlgefühl klaglos hinzunehmen haben. Schauen wir also zuversichtlich ins neue Jahr; genau wie damals in Nazareth wird mit grosser Wahrscheinlichkeit bald einmal im Säuliamt ein Engel erscheinen, der uns zuruft: «Fürchtet Euch nicht!» (mamu)

Ein völlig unerwarteter Zwischenfall

Esther Burkhardt auf dem Postplatz in Hausen. (Bild Marianne Voss) Esther Burkhardt aus Hausen war als Historikerin tätig und wohnt in Hausen, seit zwei Jahren in einer Genossenschaftswohnung. Das Jahr 2019 begann für sie erfreulich, nämlich mit wunderschönen Frühlingsferien in der Toskana zusammen mit einer Freun-

din. «Wir hatten viel Zeit zum Austauschen und für lange Spaziergänge.» Der Tiefschlag folgte gleich nach der Heimkehr. Sie erlitt einen Hirnschlag während einer Einladung bei Freunden. Diese reagierten sehr schnell und richtig. «Ich wurde sofort ins Unispital

eingeliefert und dort während einer Woche betreut.» Das Glück im Unglück: Sie habe bereits nach zwei Stunden wieder reden können. Auch das Gefühl im Gesicht und am Körper sei wieder erwacht. «Das war ein völlig unerwarteter Zwischenfall, und ich hatte unglaublich Schwein.» Die ausführlichen Abklärungen nach dem Vorfall deckten bei ihr ein Herzproblem auf, das nun unter Kontrolle ist. Dass sie sich bis heute so gut erholt hat von all dem, ist für sie ein grosser Erfolg. «Ich tue aber auch etwas dafür. Ich gehe dreimal pro Woche ins RehaTraining.» Ihr «Projekt» für 2020 hat sie kürzlich gekauft. Es steht bereits im Nebenzimmer: ein E-Piano in hoher Qualität. Sie hat schon immer Klavier gespielt, ihr grosses Konzertklavier aber nicht vom eigenen Haus im Husertal in die Wohnung im Dorf mitgenommen. «Jetzt, mit bald 80 Jahren, werde ich wieder jeden Tag Klavier spielen und weiss dabei, dass ich niemanden störe. Das ist für mich sehr schön.» (mvo)

2020 – Umzug ins Glarnerland 40 Jahre lebte Ursula Schmid in Obfelden. Hier zog sie zwei Söhne gross. Sie engagierte sich in der Gemeinde, im Samariterverein, im gemeinnützigen Frauenverein und als Korporal in der Feuerwehr, zuständig für den Bereich Sanität. Die gelernte Musikalienhändlerin hatte sich schon immer zu Themen rund um Gesundheit hingezogen gefühlt. Neben Familie und Berufstätigkeit im kaufmännischen Bereich schloss sie 1990 ihre Ausbildung als Therapeutin für reflektorische Gelenkmobilisation ab. Es folgten Aus- und Weiterbildungen in Traditioneller Chinesischer Medizin TCM, teilweise in China und in Nepal. Diese Auslandaufenthalte prägten sie, ihre Werte und ihr Lebenskonzept. 14 Jahre war sie Präsidentin einer Hilfsorganisation, die in Kathmandu eine Free Clinic unterhielt. In den letzten Jahren machten es ihr gesundheitliche Probleme immer weniger möglich, in ihrem geliebten Beruf zu arbeiten. 2019 beschloss sie, dem Leben nochmals eine Wende zu

Ursula Schmid freut sich auf den Neuanfang im Jahr 2020 (Bild Regula Zellweger) geben. Sie liebt die Natur, die Bergwelt und hat nun eine Wohnung ab März 2020 im Kanton Glarus gefunden, auf die sie sich sehr freut. Damit wohnt sie nicht zu weit weg von ihren Söhnen und deren Familien und kann im-

mer mal wieder als Grossmutter einspringen. Sie hat bereits neue Ziele, will ihr umfassendes Wissen um Heilpflanzen vertiefen und im Glarnerland vermitteln. Sie ist überzeugt: 2020 wird ein gutes Jahr! (rz)

Operationen verhindern

Manuela Schönbächler, Rifferswil. (Bild Bernhard Schneider)

Manuela Schönbächler hat soeben ihre Biokinematik-Stunde im Gymfit Weihnachtsprogramm abgeschlossen. Der Trainingsraum war bis auf den letzten Platz gefüllt mit Frauen und Männern jeden Alters. Sie blickt auf das Jahr 2019 zurück: «An Misserfolge kann ich mich gar nicht erinnern. Es gab Veränderungen, die zum Leben gehören, vor allem aber erlebte ich viel Freude dank dem Coaching, das ich in Biokinematik erteile, das mir unzählige positive Feedbacks gebracht hat. Biokinematik ist ein Muskel-Längentraining, ein anspruchsvolles Krafttraining mit dem eigenen Körper, das einer präzisen Anleitung im Einzelcoaching bedarf, ergänzt mit Gruppentraining. Dabei werden Kraftreize in der maximalen Länge der Muskeln gesetzt, was zu mehr Kraft und Beweglichkeit führt. Mit diesem Training verschwinden Schmerzen. Ich erlebe, dass Operationen überflüssig werden, beispielsweise bei Bandscheibenvorfall, Achillessehnenbeschwerden oder infolge einer Verengung im Spinalkanal. Im nächsten Jahr möchte ich die Biokinematik-Coachings weiter ausbauen, insbesondere in Unternehmen, wo ich von den Lernenden bis zur Geschäftsleitung Leute mit unterschiedlichsten Tätigkeiten begleite beim Wiedergewinnen ihrer Beweglichkeit. Unabhängig davon, ob jemand unter Muskelverkürzung wegen des Radfahrens oder vom Sitzen am Computer leidet, bringt Biokinematik enorm viel neue Lebensqualität.» (bs)


Jahreswechsel

Dienstag, 31. Dezember 2019

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Für Hilfsbereitschaft und gesunden Ein Jahr der Menschenverstand Veränderungen Die Familie Frick ist so etwas wie das Zentrum von Wolsen – nicht nur, weil dort das Dienstleistungsunternehmen Davanti domiziliert ist. Gerade eben haben Anna Frick und ihre Familie mit ihrem Adventsfenster und ihrer liebevoll gestalteten Krippe in den Tagen vor Weihnachten rund 100 Personen ins Staunen versetzt. Aber nicht nur deswegen: Die 63-jährige Anna Frick ist eine stets fröhliche Frau mit gewinnendem, erfrischendem Lachen, die auf Menschen zugeht und sie mit ihrer herzlichen Art schnell für sich gewinnt. Und immer ein offenes Ohr hat, wenn Hilfe nötig ist. «Sie kommt sofort, wenn jemand ruft, krank ist oder sonst Support benötigt», betont ihr Ehemann Mäni Frick. Ein schriftlicher Beleg für ihre sprichwörtliche Hilfsbereitschaft ist die Weihnachtskarte ihres «Gottechinds»: «Du bisch es Gschänk für die Wält», steht da handgeschrieben – ein rührender Satz, der punktgenau trifft. Anna Frick ist auch stets zur Stelle, wenn es der Einsatzplan des von ihrem Sohn Daniel und Schwiegertochter Christina geführten Geschäfts mit gut einem Dutzend Mitarbeitenden

Spass am Geräteturnen

Manuela Pelenk, Aeugst. (Bild bs) Manuela Pelenk gehört dem Leiterteam des TV Mettmenstetten an. Sie blickt mit Vergnügen zurück auf das Jahr 2019: «Ich habe dieses Jahr den Leiterkurs Geräteturnen Jugend und Sport absolviert. Diese Tätigkeit fordert mich selbst bezüglich Beweglichkeit und Kraft, vor allem aber bereitet sie mir viel Freude, denn unsere Kinder des TV Mettmenstetten sind sehr erfolgreich. Meine Tochter Noemi hat die Goldmedaille bei den kantonalen Gerätemeisterschaften in Bonstetten gewonnen. Zudem bin ich viel unterwegs mit FunTone by Jana Spring. Dies ist ein funktionelles Training, das Kraft, Koordination und Beweglichkeit fördert. Es gibt mir vor allem auch Anregungen fürs Aufwärmen mit den Kindern mit Musik und Intervallen. So können wir Rumpfstabilität und Beweglichkeit spielerisch trainieren, denn Spass im Training ist enorm wichtig. Auch beim Dehnen ist man weggekommen vom Nachdehnen und Wippen, ins Zentrum rückt die Beweglichkeit der Hüften. Die Ausbildung bei Jugend und Sport vermittelt mir die erforderlichen Kenntnisse, um die Leistung der Kinder zu fördern. Für nächstes Jahr möchte ich dies alles weiter entwickeln. Wir harmonieren im Leiterteam des TV Mettmenstetten ausgezeichnet miteinander. Wir sind ein innovatives, gut durchmischtes, gut qualifiziertes Team, das zusammen mit unseren motivierten Kindern viel Spass am Sport hat. Wir freuen uns auf die neue Turnhalle, die uns in zwei Jahren mehr Platz gibt, um die turnerischen Fähigkeiten und Spass am Geräteturnen auszuleben.» (bs)

Anna Frick, die gute Fee im Obfelder Dorfteil Wolsen. (Bild Werner Schneiter) verlangt. Dort ist sie zu 20 bis 30 Prozent tätig, vorwiegend mit Putzarbeiten in Arztpraxen und Büros. Daneben schaut sie zu ihren Enkelkindern, kocht – und ist eigentlich rundum glücklich. «Wir haben hier in Wolsen und in meiner Familie ein ausgespro-

chen gutes Klima. Ich wünsche mir, dass das im neuen Jahr so bleibt.» Ihr Wunsch an der Schwelle von 2020 ist eigentlich profan, aber nicht mehr so selbstverständlich: «Hilfsbereitschaft und gesunder Menschenverstand». (-ter.)

Für den Ottenbacher Timon Alder war 2019 ein Jahr der Veränderungen. Im Januar rückte er in die Rekrutenschule ein. Bei der Infanterie musste er körperlich oft an die Grenzen gehen: «Auch wenn im Moment nicht alles positiv war, rückblickend ist es eine gute Erfahrung.» Nach einem von Tauchurlaub geprägten Sommer fing er im September das Jura-Studium an der Uni Zürich an. Diesen Sommer haben dort über 700 Studierende das Jura-Studium begonnen: «Dies macht das Studium oft unübersichtlich und unpersönlich. In der Berufsschule, der BMS als auch der Passerelle waren wir in normalen Klassen eingeteilt. Jetzt muss man sich selber organisieren und der Unterricht ist viel weniger persönlich.» Timon Alder ist seit über zwei Jahren bei den Jungen Grünliberalen Zürich aktiv. Diesen Herbst wurde er in den Vorstand gewählt und hat das Ressort Administration und Kasse übernommen: «Die politische Arbeit macht mir viel Spass; deshalb war es ein logischer Schritt, mich noch aktiver zu engagieren.» Im kommenden Januar stehen für Timon Alder die ers-

Den inneren Schweinehund im Griff Eine schwarze Mütze mit einem Edelweiss, ein vielfarbiges Hemd und ein Rauschebart; der Mann ist nicht zu übersehen. Andy Hablützel, etwas über 50 Jahre alt, reagiert auf die Bitte des «Anzeigers» erst etwas skeptisch. Nach kurzem Zögern blitzen seine Augen und verhalten schmunzelnd erklärt er sich bereit, die Fragen zu beantworten. Der gelernte Bäcker/ Konditor und spätere Schweisser wohnt in Obfelden und wurde an einem 11.11. im Bezirksspital Lachen im Zimmer 111 geboren. Infolge seiner Erkrankung an Multiple Sklerose lebt er nun als IV-Rentner. Andy Hablützel ist ledig und die Frage nach einem Haustier beantwortet er fröhlich lachend. Vor einiger Zeit habe er noch einen Hund besessen, heute lebe er nur noch mit seinem inneren Schweinehund, den er jedoch so ziemlich im Griff habe. Als grösster Erfolg des Jahres 2019 bezeichnet er ohne nachzudenken die Tatsache, dass er seit einiger Zeit keinen neuen Schub seiner Krankheit hinnehmen musste. Darüber hinaus könne er leider keine zusätzliche Errungenschaft vorweisen.

Blickt fröhlich und zuversichtlich in die Zukunft: Andy Hablützel aus Obfelden. (Bild Martin Mullis)

Wenn er auf das vergangene Jahr zurückblicke, müsse er als Misserfolg die heutige Neidgesellschaft speziell erwähnen. «Die Menschen sollten unbedingt wieder vermehrt vor der eigenen Haustüre wischen», erklärt er

dezidiert. Ein Projekt für das kommende Jahr kann Andy Hablützel nicht nennen. Sein Plan für 2020 bestehe lediglich in der Hoffnung, dass seine Krankheit nicht weiter fortschreitet. (mm)

Gesundheit, Gesang und Reisen

Ein sehr positiv denkender Mensch: Erika Bernhard aus Affoltern. (Bild Martin Mullis)

Vor sich ein dampfendes Teeglas liest Erika Bernhard im Café Casino in Affoltern die Zeitung. Die 77-jährige Rentnerin ist sofort bereit dem «Anzeiger» die wenigen Fragen zu beantworten. Die ehemalige Verkäuferin im

Kaufhaus Globus in Zürich lebt allein in der Stadt Affoltern. In ihrem bisherigen Leben ist sie weit gereist, besuchte unter anderen Zielen auch Australien und sämtliche europäischen Inseln. Einen persönlichen Misserfolg

im Jahre 2019 kann sie nicht nennen. Allerdings empfindet sie das immer wärmere Klima nicht nur als unangenehm, sondern auch als beängstigend. Einige Sorgen bereiten ihr auch die stetig steigenden KrankenkassenPrämien. Als einen Erfolg und als ein überaus positives Ereignis im zu Ende gehenden Jahr erzählt sie mit strahlenden Augen ein unerwartetes Erlebnis. Sie durfte für gute Freunde im Nachbardorf Hedingen in deren Abwesenheit ihre Katze füttern. Zu ihrer riesigen Überraschung zeigten sich ihre Freunde überaus generös und dankten mit einem Geschenk, welches ihr riesige Freude bereitete. Als ausserordentlich positiv empfindet Erika Bernhard auch das Engagement von der Kirche und der Stadt Affoltern zugunsten der älteren Leute. Ihr grösster Wunsch für das kommende Jahr gilt natürlich ihrer Gesundheit und den Projekten, die da heissen Mitsingen im «Gemischten Chor Affoltern» und natürlich, wenn immer möglich auch 2020 eine grössere Auslandreise zu unternehmen. (mm)

Timon Alder, Ottenbach. (Bild zvg.) ten Prüfungen an: «Mein Ziel ist es, mir die Zeit optimal einzuteilen. Damit Studium, Politik und Lohnarbeit nebeneinander Platz haben.» (sals)

Klimaneutrale Energie gewonnen Der 70-jährige Ingenieur Mirek Spicar blickt mit viel Freude auf 2019 zurück, insbesondere, weil er mit der Geburt von Ronja am 23. Dezember erstmals Grossvater geworden ist: «Wir können alle zusammen feiern, denn meine beiden Kinder, meine Enkelin und ich sind zwischen dem 19. und dem 26. Dezember zur Welt gekommen. Doch auch sonst geht es mir gut, denn seit ich regelmässig trainiere, bin ich bei bester Gesundheit und auch beruflich erfolgreich, obwohl ich eigentlich pensioniert wäre. Mein interessantester Auftrag in diesem Jahr ist die Leitung des Projektes ‹Power to gas› in Island. Wir reinigen und komprimieren Kohlendioxid, das aus der Erde kommt. Mit Überschussstrom gewinnen wir Wasserstoff aus der Spaltung von Wasser. Diesen Wasserstoff lassen wir mit dem Kohlendioxid reagieren und erhalten dadurch Methan beziehungsweise synthetisches Erdgas, das wir verflüssigen und ins Schweizer Gasnetz einspeisen. Hinter diesem nachhaltigen Projekt stehen alle Energieproduzenten der Schweiz. Ich bin stolz, dass sie mich in meinem Alter als Projektleiter gewählt haben. Im kommenden Jahr werde ich weiter trainieren, um meine Fitness zu pflegen. ‹Power to gas› wird mich wohl noch ein oder zwei weitere Jahre lang beschäftigen. Ich freue mich auf die Zeit mit der Familie und insbesondere mit meiner Enkelin, auf die Velotouren in der warmen Jahreszeit, auf die Pflege von Haus und Garten.» (bs)

Mirek Spicar, Ottenbach. (Bild Bernhard Schneider)


Stellenanzeiger Baudirektion Tiefbauamt

Ihre neue Herausforderung per 1. Mai 2020 oder nach Vereinbarung als

Die Gemeinde Knonau zählt rund 2300 Einwohnerinnen und Einwohner, ist durch den öffentlichen Verkehr gut erschlossen und besitzt eine kunden- und qualitätsorientierte Gemeindeverwaltung.

Finanzverwalter/-in und Stv. Gemeindeschreiberin (100 %) Unser langjähriger Finanzverwalter tritt per April 2020 eine neue berufliche Herausforderung in einer grösseren Gemeinde an. Aus diesem Grund suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/-n Nachfolger/-in für unseren Finanzverwalter sowie für die Stellvertretung der Gemeindeschreiberin. Wir sind ein junges, offenes und motiviertes Team und freuen uns Sie kennenzulernen und eventuell bald in unserem Team begrüssen zu dürfen. Ihre Hauptaufgaben sind: – Fachliche, organisatorische und administrative Führung des Bereiches Finanzen – Rechnungsführung der Politischen Gemeinde (Einheitsgemeinde) – Vollzug des Lohnwesens – Erstellung Gebührenabrechnungen – Weitere Aufgaben innerhalb des Verwaltungsteams – Ausbildung von Lernenden im Fachbereich Ansprechperson intern und extern im Fachbereich – Umsetzung von Beschlüssen und Mitarbeit in Projekten – Stellvertretung des Gemeindeschreibers Wir erwarten von Ihnen: – Kaufmännische Ausbildung EFZ, idealerweise in einer Zürcher Gemeindeverwaltung – Weiterbildung und Erfahrung im Bereich öffentliche Finanzen – IT-Kenntnisse im Bereich FIS-Abraxas von Vorteil – Flair für Zahlen, exakte, speditive und selbstständige Arbeitsweise – Freude, Menschen zu beraten und Auskünfte zu erteilen – Gutes Auftreten und gute Umgangsformen Arbeiten Sie gerne in einem kleinen und gut funktionierenden Team? Sind Sie eine fachlich ausgewiesene, belastbare und initiative Persönlichkeit, die gerne Verantwortung für einen Teil unserer Verwaltung übernimmt? Dann sind Sie für uns die richtige Person! Es erwarten Sie: – Eine interessante, anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgabe – Anstellungsbedingungen basierend auf der kantonalen Besoldungsverordnung – Ein modern eingerichteter Arbeitsplatz – Unterstützung bei der Weiterbildung – Junges und dynamisches Team

Handwerkerin / Handwerker mit Führerausweis Kat. C (100 %) Zu Ihrem vielseitigen Aufgabenbereich gehören die Mitarbeit in den verschiedenen Unterhaltsgruppen wie Grünpflege, Reinigung, bauliche Reparaturen, Winterdienst und Unfalldienst. Der Einsatz im Winter- und Sommerpikettdienst und die Ausführung von Einzelaufträgen aller Art im allgemeinen Unterhaltsdienst gehören ebenfalls zum Pflichtenheft. Sie verfügen Sie über eine abgeschlossene Berufslehre mit Fähigkeitszeugnis vorzugsweise als Strassenbauer/in, Betriebsfachmann/frau Fachrichtung Werkdienst oder Maurer/in. Der Besitz des Führerausweises Kat. C (LKW) ist Bedingung, Kat. CE (LKW-Anhänger) ist von Vorteil. Für den Einsatz im Sommer- und Winterpikettdienst muss der Wohnort im Kanton Zug oder in der näheren Umgebung liegen. Nähere Informationen finden Sie unter www.zg.ch/stellen.

Generationen im Klassenzimmer Sie haben Zeit, Freude und Geduld, um Kindern in Schule und Kindergarten Ihre Erfahrungen und Ihr Wissen zur Verfügung zu stellen? Durch Zuhören, Vorlesen, Spielen und Betreuen von Fachaufgaben helfen Sie zwei bis vier Stunden pro Woche als Freiwillige im Klassenzimmer. Die Freiwilligenarbeit bei Pro Senectute Kanton Zürich bietet Ihnen Zugang zu einem attraktiven Weiterbildungsangebot. Zudem nehmen Sie am jährlichen Erfahrungsaustausch für Generationen im Klassenzimmer teil. Sie brauchen keine besondere Ausbildung. Interessiert? Franziska Marty, Pro Senectute Kanton Zürich, gibt Ihnen gerne Auskunft: Telefon 058 451 52 70 / E-Mail: franziska.marty@pszh.ch

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Konnten wir Ihr Interesse für diese Stelle wecken? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen und Foto an die Gemeindeverwaltung Knonau, Daniela Rieder, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau oder auch elektronisch per Mail an daniela.rieder@knonau.ch. Telefonische Auskünfte erteilt Ihnen gerne unser Finanzverwalter Marco Katakalos, 044 768 50 59 oder marco.katakalos@knonau.ch. Informationen über die Gemeinde Knonau erhalten Sie unter www.knonau.ch.

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eine(n) Leiterin/Leiter Organisation und Administration 60–80% eine(n) Pädagogische(n) Leiterin/Leiter 50–70% Die beiden Pensen von 60% und 50% können auf Wunsch durch zusätzliche Mitarbeit in der Betreuung um je 20% erhöht werden. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die ausführlichen Stellenausschreibungen mit Ansprechpersonen sowie weitere Informationen über die Primarschule Affoltern am Albis, finden Sie unter: www.psa.ch

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Dezember 2019

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Viel Beachtung für die Welt der kleinen Rassentiere Kantonale Geflügel- und Kaninchenschau in Obfelden Drei Bezirksvereinigungen von Kleintierzüchtern stellen in Obfelden rund 700 Kaninchen und Rassegeflügel aus. Der kleine, aber exklusive Zoo erhielt vor allem von Familien mit Kindern grosse Aufmerksamkeit.

selbstverständlich nicht nur die Mehrheit der Gäste der Kleintierschau, welche die wunderschönen Tiere ohne Wertung bewunderten, sondern insbesondere die Fachleute, Züchter und Experten.

................................................... von martin mullis

Die Geflügel- und die Kaninchenzucht gilt längst als anerkannte Wissenschaft und verlangt viel Kenntnis und Engagement. Immerhin hält der Mensch seit mehr als 8000 Jahren Hühner und erste Berichte über Wildkaninchen stammen von den Phöniziern im 1. Jahrtausend v. Chr. OK-Präsident Gion Gross aus Birmensdorf und sein Stellvertreter Ueli Hug aus Ottenbach, durften am letzten Sonntagmorgen bereits in den ersten Stunden 250 Besucher begrüssen. Im Zendenfrei anzutreffen war auch Urs Weiss, Präsident des Verbandes «Kleintiere Schweiz». Vor dem Gehege eines der optisch imposantesten Tiere, ein Appenzeller Spitzhauben-Hahn, gold- und schwarzgetupft, mit einer gleichmässigen Kammzackenbreite, scharten sich besonders viele Besucher. Das Verdikt «stolz wie ein Gockel» war hier real und krähte wie zur Bestätigung seines Hochmutes. Der höchstbewertete Hahn der Ausstellung, ein perlgrau-gesperberter Zwerg-Cochin, mit der Bewertungsnote 97, wurde als Mister Zürich gekürt. An den Gehegen angebracht waren Bewertungskarten, welche über alle wichtigen Informationen der Züchter, Rasse, Vorzüge und Mängel der Tiere informierten.

Die kantonale Geflügel- und Kaninchenschau «Schweizerische Klubschau Bantam Klub Schweiz», «Klub-Rammlerschau Alaska- und Havanna-Klub Schweiz» und «Kleintiere Zürichsee, Amt und Limmattal», stellen zusammen rund 700 Kleintiere aus. Insgesamt werden 370 Hähne, Hennen, Gänse und Truten sowie 330 Rammler und Zibben den strengen Experten vorgestellt. Was früher beim Sonntagsspaziergang fast bei jedem Bauernhof als kleine Attraktion galt, konnte am letzten Sonntag und Montag im Zendenfrei in geballter Ladung besichtigt werden. Wie jeder ordentliche Güggel, der täglich in aller Herrgottsfrühe die Nachbarn aus den Federn scheucht, veranstalteten dies die mehr als 300 Hähne natürlich auch im Ausstellungsraum in Obfelden. Ein einzigartiges Konzert, an dem sich vor allem die jungen und jüngsten Besucher erfreuten. Immer wieder wurde das Gegacker der Hennen und Hähne jedoch von den begeisterten Ohs und Jöhs der Knirpse vor den Gehegen übertönt. Die disharmonische Untermalung der im wahrsten Sinne des Wortes lebendigen Ausstellung, erfreute

Die Zucht verlangt viel Engagement

OK-Vizepräsident Ueli Hug präsentiert «Mister Zürich», den bestbewerteten Hahn. (Bild Martin Mullis)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit 50 Jahre sind an Silvester, 31. Dezember, Evelyne und Manfred Ruschmann-Aenishänslin in Obfelden ein Ehepaar. Zur goldenen Hochzeit wünschen wir alles Gute.

Zum 97. Geburtstag In Zwillikon wird am Donnerstag, 2. Januar, Erika Agatha Brander-Grob gefeiert. Sie darf auf stolze 97 Lebensjahre zurückblicken. Wir gratulieren herzlich.

Zum 90. Geburtstag In Affoltern dürfen in den kommenden Tagen drei Jubilare ihren 90. Geburtstag feiern. An Neujahr, 1. Januar, Dahmane Garoui, am Donnerstag, 2. Januar, Bertha Anna Pegoraro-Bachofen und am Samstag, 4. Januar, Frieda Heidi Madöry-Christmann. Wir wünschen allen dreien alles Gute im neuen Lebensjahr und ein schönes Fest.

Zum 85. Geburtstag Heute Silvester, 31. Dezember, feiern in Affoltern zwei Jubilare ihren 85. Geburtstag. Es sind dies Albert Frei und Joseph Guido Jud. An Neujahr, 1. Januar, feiert Paul Aschwanden in Affoltern und am Donnerstag, 2. Januar, Saverio Cea in Obfelden. Wir wünschen allen viel Freude am Jubeltag und ein tolles neues Lebensjahr.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern werden an Neujahr, 1. Januar, Liselotte Küpfer-Angst und Josef Hagen gefeiert. Sie dürfen auf stolze 80 Lebensjahre zurückblicken. Wir gratulieren ihnen und wünschen viel Freude und gute Gesundheit.

Einbrüche, Diebstähle und eine falsche Polizistin Rauch, eine Ölspur, Vandalen und Lärm beschäftigten Feuerwehr und Polizei im Bezirk ebenfalls. Einbrecher sind vom 19. auf den 20. Dezember durch eine unverschlossene Sitzplatztüre in die Wohnung eines Reihen-Einfamilienhauses in Bonstetten eingedrungen. Sie haben mehrere hundert Franken Bargeld erbeutet. «Gelegenheit macht Diebe». Oder ein unbeaufsichtigter Einkaufswagen in einem Einkaufszentrum in Affoltern. Von dort wurde am 20. Dezember eine Tasche samt Bargeld in der Höhe von rund 400 Franken gestohlen. Noch ungeklärt ist, was Einbrecher am 23. Dezember zwischen 14.45 und 22 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in Stallikon gestohlen haben.

Durch das Aufbrechen der Sitzplatztüre entstand ein Schaden von zirka 1000 Franken. In einem Einkaufszentrum in Affoltern wurde am 24. Dezember ein Jugendlicher durch einen Mitarbeiter bei einem Ladendiebstahl ertappt. Er wurde angehalten und der eintreffenden Polizei übergeben.

Nach Bankkonto gefragt Am 20. Dezember um 9.20 Uhr erhielt eine Frau in Hausen einen Telefonanruf. Eine Frau, Schweizerdeutsch sprechend, meldete sich bei unterdrückter Nummer als Polizistin. Es sei in der Nähe eingebrochen worden, dabei habe man ein Notizbuch mit dem Namen der Angerufenen gefunden, sagte die Frau und fragte nach einem

Bankkonto. Worauf die Angerufene den Hörer auflegte.

Schwarzes Backgut Am 21. Dezember um 7.20 Uhr wurde der Feuerwehr in Stallikon Rauchentwicklung bei einem Bauernhaus gemeldet. Die Bäuerin war am Backen, aber der Ofen defekt. Der einzige Sachschaden dürfte verkraftbar sein: schwarzes Backgut … Wesentlich höher ist der Sachschaden, der zwischen 20. und 23. Dezember beim Schulhaus Pünten in Stallikon angerichtet worden ist. Vandalen haben dort einen Tischtennis-Tisch zerstört und Schaden in der Höhe von rund 3000 Franken hinterlassen. Zerstörungswut auch in Knonau: Unbekannte haben dort zwischen 18.

Zwischen Perron und Zug gestürzt

Unfall im Bahnhof Hardbrücke Am frühen Sonntagmorgen, 29. Dezember, stürzte ein Mann im Bahnhof Zürich Hardbrücke zwischen Perron und S5. Dabei zog er sich mittelschwere Verletzungen zu. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen. Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich befand sich ein 24-jähriger Mann gegen 00.40 Uhr auf dem Perron 4, Sektor C, neben einem wartenden Zug. Als sich die S5 (Pfäffikon SZ – Affoltern – Zug) in Richtung

Bahnhof Altstetten in Bewegung setzte, stürzte der Mann aus bisher unbekannten Gründen zwischen Perron und Zug auf das Bahntrassee. Beim Eintreffen der Polizei befand sich der Verletzte bereits wieder auf dem Perron und wurde durch Begleitpersonen betreut. Mit mittelschweren Verletzungen wurde er durch die Sanität von Schutz & Rettung in Spitalpflege gebracht. Der genaue Unfallhergang ist unklar und wird nun abgeklärt. Bisher gibt es keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Zur Spurensicherung

wurde der Unfalltechnische Dienst der Stadtpolizei Zürich sowie Kriminaltechniker der Kantonspolizei Zug aufgeboten. Im Einsatz standen auch Angehörige der SBB und der Transportpolizei. Personen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 28./29. Dezember 2019, zwischen 00.40 und 00.45 Uhr, im Bahnhof Hardbrücke, Perron 4, Sektor C, Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich, Tel. 044 411 71 17, zu melden.

und 21. Dezember Steine in einen Garten geworfen und dabei Schäden am Schwimmbeckenrand verursacht. Die Reparaturarbeiten ziehen Kosten von zirka 500 Franken nach sich. Ein unbekannter PW- oder Lastwagenlenker hat am 21. Dezember, zirka 16 Uhr, zwischen Hornbach-Parkplatz und Kreisel in Affoltern eine Ölspur hinterlassen. Für deren Beseitigung sorgte die Stützpunktfeuerwehr. Anwohner meldeten am 21. Dezember um 1.15 Uhr eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten am Bahnhof Mettmenstetten . Beim Eintreffen der Kommunalpolizei wollte davon jedoch niemand etwas wissen. Etwa zur gleichen Zeit beschwerten sich Nachbarn über Lärm auf dem Migros-Parkplatz in Affoltern. Die Kommunalpolizei fand niemanden mehr vor. (-ter.)

Bruno Keller wird neuer Kapo-Kommandant Der Regierungsrat hat Bruno Keller (63) auf den 1. Mai 2020 zum Kommandanten der Zürcher Kantonspolizei ernannt. Bruno Keller ist zurzeit Chef der Sicherheitspolizei und stellvertreten- Bruno Keller. (zvg.) der Kommandant der Kapo Zürich. Er löst Thomas Würgler ab, der nach über elf Jahren Tätigkeit an der Spitze der Kantonspolizei Ende April 2020 mit Erreichen der Altersgrenze ausscheidet.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Dezember 2019

«Zusammen ist es schöner als alleine» Gut besuchte Rotary-Weihnachtsfeier für Alleinstehende im Kasinosaal Affoltern Seit vielen Jahren lädt der Rotary Club Zürich-Knonaueramt am 24. Dezember alle Alleinstehenden zu einer Weihnachtsfeier ein. Rund 110 Frauen und Männer genossen diesmal einen Abend mit Musik, Weihnachtsgeschichte, gutem Essen und dem beliebten Lottospiel. ................................................... von marianne voss Die ersten Gäste kamen an diesem 24. Dezember schon früh in den festlich dekorierten Kasinosaal in Affoltern. In ruhiger, gemütlicher Atmosphäre genossen die vorwiegend älteren Frauen und Männer den Kaffee mit den Weihnachtsguezli sowie den Schwatz mit Bekannten. In der Küche im Hintergrund herrschte derweil Hochbetrieb. Die bewährte Küchencrew – bestehend aus Rotariern und ihren Partnern – bereitete das Abendessen vor. Sie würzten die Kürbissuppe und rösteten die Kerne. Der Kartoffelstock kam nicht etwa aus der Packung, sondern wurde von Grund auf frisch zubereitet. 30 Kilo-

gramm Kartoffeln standen bereit, um püriert zu werden. Dazu gab es Kalbsgeschnetzeltes, 20 Kilogramm. Diese grossen Mengen waren nötig, denn es mussten rund 110 Gäste und gut 40 Rotarier mit ihren Angehörigen verpflegt werden. Seit mehr als 35 Jahren führt der Rotary Club Zürich-Knonaueramt die Weihnachtsfeier für Alleinstehende durch. Eingeladen sind alle Menschen jeden Alters, jeder Konfession und Nationalität. Wie die Feier selber ist es bei den Rotariern auch Tradition, dass sie an dem Abend mit anpacken. Eine ganze Schar von Mitgliedern des Clubs mit ihren Familien stand im Einsatz. «Unsere Familienweihnacht findet seit vielen Jahren jeweils hier statt», erklärte ein Rotarier fröhlich. Die Helferinnen und Helfer stammten altersmässig aus drei Generationen und sie hatten alle Spass daran, an diesem Weihnachtsabend Alleinstehende zu verwöhnen. Ob Tierarzt, Garagist, Geschäftsführer oder Lehrer, ob Pensionär oder Teenager – sie kochten, begrüssten, nahmen Mäntel ab, servierten, schenkten Wein nach und unterstützten schliesslich die Gäste beim Lottospiel.

Fassstrasse fürs Servieren des Hauptgangs. Vorne rechts Präsident Hans Peter Hefti.

Voller Kasinosaal an der Weihnachtsfeier für Alleinstehende. (Bild Marianne Voss) Regionale und internationale Projekte Der Abend wurde offiziell eröffnet mit virtuoser Klaviermusik, gespielt von der bekannten Pianistin Michiko Tsuda. Die Gäste lauschten andächtig und als die bekannten Weihnachtslieder erklangen, sangen sie spontan mit. Der Präsident, Hans Peter Hefti, begrüsste die Gäste und gab ein paar Erklärungen zum Club. Rotary ist ein international verbreiteter Service-Club, in dem sich Angehörige verschiedener Berufe unabhängig von politischen oder religiösen Ausrichtungen zusammengeschlossen haben. «Die Mitglieder helfen andern Menschen, fördern Integrität und setzen sich für eine weltweite Verständigung und Frieden ein.» Der Rotary Club Zürich-Knonaueramt zähle 50 Mitglieder und bestehe seit 50 Jahren. Der Club fördere sowohl regionale wie auch internationale Projekte. «Gemeinsam wollen wir

mir Ihnen Weihnachten feiern», betonte der Präsident. «Denn zusammen ist es schöner als alleine.»

Gott Vater: «Wir lassen den Menschen doch nochmals 2000 Jahre Zeit, vielleicht werden sie bis dann gescheiter.»

Zeit – ein kostbares Gut

Beschenkt auf den Heimweg

Für die Organisation des Anlasses war dieses Jahr Marcel Tillmann, Chef des Gemeindienstes im Club, verantwortlich. Er führte durch den Abend und stellte auch Martin Mullis aus Ottenbach vor, der eine heitere aber auch tiefgründige Weihnachtsgeschichte vortrug. Es ging um die Zeit. «Die Rotarier schenken heute den Gästen ihre Zeit», so der Erzähler. Zeit sei nicht käuflich und werde immer kostbarer. «Als Journalist habe ich die Möglichkeit gehabt, eine Reportage im Himmel zu machen», berichtete er humorvoll. Das Führungsgremium im Himmel habe die grossen Probleme auf der Erde gesehen und nach Lösungen gesucht. Doch das war schwierig und endete schliesslich im Beschluss von

Nach dem feinen Dreigang-Essen folgte der beliebte Lotto-Match. Mit voller Konzentration waren die Gäste beim Spiel dabei und freuten sich, wenn sie eine Zahlenreihe vollständig hatten und «Lotto» rufen durften. Drei Tische voller schöner Gaben standen bereit, und die meisten trugen am Schluss glücklich ein schönes Geschenk mit nach Hause. Für die Organisatoren wurde es gegen Mitternacht, bis im Saal und in der Küche wieder alles aufgeräumt und geputzt war. Aber Weihnachten hatte für sie trotz der grossen Arbeit dennoch stattgefunden, denn sie konnten an diesem Abend viele alleinstehende Menschen beschenken und glücklich machen.

kommentar

Gut gemeint

Biblische Texte, besinnliche Musik

von christine häusermann

J

ede Familie, ja, jede Person hat ihre eigenen Weihnachtsrituale oder auch keine. Das ist ihre private Angelegenheit. Patienten in einer Langzeitpflegeeinrichtung können nicht mehr wählen, wie ihr eigenes Weihnachtsritual aussehen soll, sie werden vielleicht mit dem Rollstuhl in den Aufenthaltsraum geschoben. «Etwas Abwechslung tut gut.» «Man muss ihnen doch auch eine Weihnachtsfeier anbieten.» Muss man wirklich? Und wer muss? Betreuende Mitarbeiterinnen übernehmen vielleicht freiwillig das Gestalten einer Weihnachtsfeier oder es ist sogar in ihrem Pflichtenheft festgehalten. Für dieses liebevolle und achtsame Engagement gebührt ihnen Respekt und Dank. Sie gestalten die Feier aber nach ihrem Gutdünken, vielleicht nach ihrem eigenen religiösen Empfinden, auf welcher Religion oder welchem «Religionsmix» dieses Empfinden auch immer basiert. Wer anpackt und sich engagiert, der sagt auch wie und was. Aber müsste man

den religiösen Teil nicht einer Pfarrerin oder einem Pfarrer überlassen? Und wenn ja, welchem? Dem katholischen, dem reformierten? Und was ist mit den Freikirchen? Und wenn ein Patient einen anderen Glauben hat, wird er trotzdem in den Aufenthaltsraum geführt und der christliche Glaube oder das, was die Organisatorinnen darunter verstehen, wird über ihn – pardon – gekippt? Eine demente Patientin kann sich nicht mehr gegen eine Religiosität wehren, die ihr als handlungsfähige Person vielleicht zutiefst fremd gewesen wäre, zum Beispiel: «Ich sehe das anders.» «Für mich ist das religiöser Kitsch» oder «Mir ist Maria an Weihnachten das Wichtigste.» Gewiss, man kann die Haltung einnehmen, für sie ist das eh nur noch eine Party, aber wissen wir das? Müsste man die Religion bei Menschen, die nicht mehr selber entscheiden können und die keine Angehörigen haben, die wissen, ob und welche Religion für sie wichtig war, nicht einfach weglassen? Reichten auch Musik, Lichter und Gedichte ohne religiöse Botschaft?

Weihnachtsfeier für Langzeitpflege-Patienten Gleich zwei Weihnachtsfeiern organisierten die Mitarbeitenden der Langzeitpflege im Haus Pilatus für die Patientinnen und Patienten, am 23. und am 24. Dezember. ................................................... von christine häusermann Paula Gut-Funk arbeitet als freiwillige Mitarbeiterin ehrenamtlich in der Langzeitpflege, sie macht regelmässig Besuche und bei den alljährlichen Weihnachtsfeiern begleitet sie seit Jahren die Weihnachtslieder, die mit und für die Patienten gesungen werden, auf dem Elektropiano. Als vor ein paar Jahren auch Felix Hofstetters Mutter wegen ihrer fortgeschrittenen Demenz im Haus Pilatus gepflegt wurde, konnte ihn Paula Gut-Funk motivieren, mit seiner Querflöte an den Weihnachtsfeiern mitzumachen. Die weichen Flötenklänge machen die musikalische Umrahmung noch stimmungsvoller und passen gut zum Klavier. Das «Weihnachtsduo» der beiden Ottenbacher wird sehr geschätzt und die beiden Musizierenden sind mit Freude dabei. «Es ist ein geringer Aufwand für mich, der offenbar viel Freude bereitet», meint Felix Hofstetter, dessen Mutter mittlerweile gestorben ist, der sein Engagement aber gerne weiterführt. Und für Paula Gut-Funk

Gemeinsam Weihnacht feiern: Mit Musik und Texten. (Bild Christine Häusermann) ist es eine langjährige Selbstverständlichkeit, die aber langsam absehbar wird, wie sie durchblicken lässt.

Feiern bedeutet auch Aufregung Es ist eine grosse Feier, die am 23. Dezember im Aufenthaltsraum im ersten Stock im Gange ist. Die Tische sind zusammengeschoben und weihnächtlich dekoriert – auch mit Kerzen, nur dürfen sie aus Brandschutzgründen nicht angezündet werden. Viele Angehörige sitzen neben Patienten. Eine Patientin sitzt sogar inmitten ihrer ganzen Familie, auch zwei Kleinkinder sind mit von der Partie. Das ist eine Bereicherung für alle und fügt sich stimmig in den Kreislauf des Lebens. Aber auch die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Betreuung aufgeboten. Feiern, das bedeutet neben Freude auch Aufregung, die zwar animiert, aber oft auch unruhig macht, besonders auf die Nacht hin.

Aktivierungstherapeutin Ranjini Erika Lauper moderiert die Feier. Sie liest verschiedene Texte, erzählt Geschichten, die sie selber erlebt hat und die sie mit der Weihnachtsgeschichte in Verbindung bringt. Sogar ein Gemälde von Maria mit dem Kind hat sie mitgebracht, um daran zu erinnern, warum das Weihnachtsfest gefeiert wird. Auch Mitarbeiterin Barbara Djoubna trägt zwei biblische Texte vor, dazwischen spielt das Duo Gut/Hofstetter besinnliche Musik oder begleitet die Weihnachtslieder, für die das gut vorbereitete Team die Strophen verteilt. Nach gut einer Stunde endet die Weihnachtsfeier. Die beiden Musikanten erhalten ein kleines Präsent für ihren Einsatz und stärken sich nun mit den Bewohnerinnen und Bewohnern bei Kaffee und Weihnachtsstollen. Der nächste Einsatz ist am Folgetag, Heiligabend, dann einen Stock tiefer.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Dezember 2019

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Das grosse Entsorgen nach Weihnachten Hochbetrieb im Öki-Hof Affoltern am Tag nach den Weihnachtsfeierlichkeiten Viele Leute hatten nach den Familienfesten besonders viel zu entsorgen. ................................................... von stefan schneiter «Muss ich diese Baumnüsse nun beim Holz entsorgen? Oder wo genau?» César Garcia steht im Hof der Sammelstelle im Öki-Hof in Affoltern. Der Spanier kennt sich hier nicht so genau aus. Für seine Tochter, die hier in Affoltern wohnt und arbeitet, besorgt er am 27. Dezember, nach den Weihnachtsfeierlichkeiten, den Entsorgungsdienst. Zu sechst haben sie Weihnachten gefeiert, er ist extra aus Spanien hergereist. Nun muss er sich zuerst zurechtfinden und orientieren, wohin etwa die Glasabfälle gehören, die an diesen Weihnachtsfeierlichkeiten mit seiner Familie in grossen Mengen angefallen sind. Doch wird César Garcia bald fündig, unter Mithilfe der Angestellten am Öki-Hof, und so kann er säckeweise Wein- und Bierflaschen am richtigen Ort loswerden. Dasselbe tut, kurz nach ihm, auch Timo Schmid. «Mit all dem Weihnachtsmüll gibt es mehr als sonst zu entsorgen», meint der Deutsche, der in Affoltern zu Hause ist. «Wir hatten ein grosses Familienfest mit acht Personen, da gabs viel Wein und Prosecco.» Und so schleppt er entsprechend viel Altglas vom Auto zu den Entsorgungsbehältern. Hinzu kommt eine beachtliche Menge an Verpackungsmaterial. «Weihnachten ist das Fest der Geschenke, und die müssen halt verpackt werden.» Insbesondere falle viel Karton dadurch an, dass man heute halt das meiste über Amazon bestelle und nicht mehr in den Warenhäusern einkaufen gehe, hält der junge Mann lachend fest. Es ist ein emsiges Kommen und Gehen im Öki-Hof an diesem verregneten Vormittag. Die Autos stauen sich immer wieder mal für kurze Zeit, bevor sie in den Innenhof der Entsorgungssammelstelle reinfahren können. Kistenweise wird die zu entsorgende Ware herangeschleppt,

«Man kommt nicht ganz darum herum, Sachen nach Weihnachten zu entsorgen, doch wir achten schon beim Einkauf stark darauf, dass möglichst wenig Abfall anfällt», sagen Margrit und Carmen Flüeler.

Das Auto ist ideal zur Entsorgung des vielen Abfalls nach den Festtagen. viel Haushaltabfall, auch mal ein kleines Möbelstück, viele Bilderrahmen gehen den Weg alles Vergänglichen. Und immer wieder Karton, Karton, Karton. Und eben, Glas, das an diesem Tag beim Reinwerfen in die Metallcontainer für eine stete klirrende Geräuschkulisse sorgt. Margrit Flüeler ist mit ihrer Tochter Carmen vorgefahren. Nein, sie

So manche Flasche Wein wurde an Weihnachten entkorkt.

«Wohin gehört denn…?» Entsorgung im Öki-Hof in Affoltern unter dem Glanz des Christbaums. (Bilder Stefan Schneiter)

müssten nicht speziell Weihnachtsabfall loswerden, sagen die beiden, auch wenn durchaus einiges an Weihnachtskonsum zusammengekommen sei. Beide betonen, sie seien sehr abfall- und entsorgungsbewusst. Margrit Flüeler hat zehn Jahre lang an Schulen im Bezirk Umweltunterricht erteilt. «Ich hoffe, ich konnte den Kindern

einiges mitgeben in dieser Hinsicht.» Es sei schon so, dass die Leute vor allem die graue Energie bei den Konsumwaren vergessen würden. «Es ist halt bequem, man kann hier einfach alles entsorgen und fährt erleichtert davon. Dabei sollten sich die Leute schon beim Einkauf jedesmal überlegen: Brauch ich das oder brauch ich es nicht?» Die Schweiz exportiere mit der

grauen Energie zur Herstellung der Waren ihre Probleme in andere Länder. «Dabei hätten wir Konsumenten es voll in der Hand, wenn wir in den Läden vieles boykottieren und gar nicht erst kaufen würden.» Sie, so erklärt Margrit Flüeler, bringe daher auch sehr viele Sachen, die sie nicht mehr benötige, ins Brockenhaus. «Das ist mir wichtig.»

ämtler kantonsräte meinen

Rauchfrei ins Jahr 2020

Neue Plattform Stopsmoking.ch hilft Die neue nationale Plattform Stopsmoking.ch versammelt Informationen, Tipps und Hilfsangebote zum Rauchstopp – und unterstützt damit Raucherinnen und Raucher auf den Weg in ein rauchfreies neues Jahr. Viele Raucherinnen und Raucher nutzen den Jahreswechsel, um einen lang gehegten Wunsch in die Tat umzusetzen: endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Die neue nationale OnlinePlattform Stopsmoking.ch stellt viele wertvolle Informationen und praktische Hilfsmittel zum Rauchstopp bereit – und hilft damit auf dem Weg in ein rauchfreies Leben. Wie in vielen Dingen des Lebens zahlt sich auch beim Rauchstopp eine gute Vorbereitung aus. Stopsmoking.ch informiert über die breite Palette an Unterstützungsmethoden, die Aufhörwillige nutzen können. Dazu gehören Rauchstopp-Medikamente und Nikotinersatzprodukte, telefonische Rauchstoppberatung, diverse Rauchstopp-Apps und Beratungsstellen und -angebote in der Nähe. Und natürlich enthält Stopsmoking.ch auch eine Menge nützlicher Tipps und

Hilfsmittel für den Rauchstopp. So lassen sich auf der Plattform der Grad der Nikotinabhängigkeit bestimmen – und darauf basierend die geeigneten Entwöhnungshilfen auswählen. Die «Selbstkontrollblätter» helfen den Rauchstopp zu planen.

Gewohnheiten erkennen Rauchen ist meistens eng mit bestimmten Gewohnheit verknüpft (Kaffee trinken, Arbeitspausen, telefonieren, auf den Bus warten). Wer seine Rauchgewohnheiten kennt, kann die kniffligen Situationen vermeiden – und Strategien entwickeln, falls sie sich nicht umgehen lassen. Fast unvermeidbar bei einem Rauchstopp sind Phasen des zwanghaften Verlangens nach einer Zigarette. Diese heiklen Phasen – auch Craving genannt – halten im Normalfall nur eine bis drei Minuten an. Um sich gegen einen Rückfall zu wappnen, hilft eine Beschäftigung, z.B. ein Glas Wasser trinken, sich die Zähne putzen oder Liegestützen machen. Wer sich bereits im Vorfeld solche Beschäftigungen zurechtlegt, ist auf die kleinen Krisen vorbereitet. Mehr Informationen: www.stopsmoking.ch.

Ronald Alder (glp, Ottenbach)

Mit nachhaltigen Finanzen ins neue Jahr In neun Sitzungen hat der Kantonsrat das Budget für das Jahr 2020 beraten. Gemäss diesem Budget wird der kantonale Haushalt 16 Milliarden Schweizer Franken betragen und mit 61 Millionen positiv abschliessen. Über 37 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird die kantonale Verwaltung zählen. Die Zahlen sind atemberaubend. Umso wichtiger ist, dass mit den Einnahmen und Ausgaben verantwortungsvoll umgegangen wird.

wurden erhöht und das Personal erhält eine fünfte Ferienwoche, den Teuerungsausgleich und eine angemessene Lohnerhöhung. So stellen wir sicher, dass der Kanton Zürich sowohl für die Bevölkerung wie auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter attraktiv bleibt.

Als Grünliberale haben wir uns dafür eingesetzt, dass der Kanton Zürich über ein ausgeglichenes Budget verfügt. Wir haben Anträgen zugestimmt, die das Kostenwachstum eindämmen. So wollen wir die Basis dafür legen, dass die dringend notwendigen Investitionen in den Natur- und Klimaschutz und in die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf finanzierbar bleiben.

Hätten sich die linken Parteien mit all ihren Forderungen durchgesetzt, so würde der Kanton nicht mit + 61 Millionen dastehen, sondern mit - 91 Millionen. Angesichts der ungewissen Zukunft wäre dies verantwortungslos. Zudem hätte man dann auch eine Steuererhöhung ins Auge fassen müssen.

Wir haben einzelne Massnahmen zugunsten der Umwelt festgelegt. Die Krankenkassen-Prämienverbilligungen

Wir haben uns erfolgreich gegen die Angriffe von links und rechts gewehrt.

Hätten sich die rechten Parteien durchgesetzt, so würde der Kanton zwar mit einem positiven Abschluss von + 109 Millionen planen, es müssten aber empfindliche Abstriche

gemacht werden, insbesondere bei der Bildung. Da die Bildung eine der wichtigsten Ressourcen unseres Landes ist, wäre auch dies eine unverantwortliche Vorgehensweise. Mit der Budgetberatung haben die Grünliberalen gezeigt, dass wir uns für die Umwelt, für einen starken Wirtschaftskanton Zürich und auch für die finanzielle Nachhaltigkeit einsetzen. Die Grünliberalen haben im letzten Frühling bei den Kantonsratswahlen und im Herbst bei den Nationalratswahlen so stark zugelegt, dass wir nun zweitstärkste politische Kraft im Säuliamt sind. Vielen Dank für dieses Vertrauen und ich kann Ihnen versichern, dass wir uns umso mehr für die Interessen von Umwelt und Wirtschaft einsetzen werden. Ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr und freue mich auf den Austausch und viele Begegnungen mit Ihnen.


Gewerbe/Dienstleistungen

Freude am Leben

Eigener Klang

Die Bühnenproduktion «Respire» bringt Akrobatik, Tanz und Humor nach Hausen. > Seite 15

Marco Marchi & The Mojo Workers bluesen im Januar im Pöschtli Aeugstertal. > Seite 17

Dienstag, 31. Dezember 2019

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Raketen-Krimi Detektiv Adrian Aegerter aus Affoltern ermittelt über die Festtage. > Seite 21

Auf leisen Sohlen Europa erkunden Carmen Schulz gibt ihr Viva Studio an Edith Delvecchio ab und geht auf Wanderschaft Per Anfang Januar übernimmt Edith Delvecchio das Viva Studio in Affoltern. Ihre Vorgängerin will die neue Freiheit in ihren Barfussschuhen erwandern – ein erstes Ziel ist der Jakobsweg in umgekehrter Richtung. ................................................... von thomas stöckli «Es sind viele Pfunde hier geblieben», sagt Carmen Schulz und lacht. In Erinnerung bleiben deshalb die schönen Momente, an denen Frauen bei ihr ihre Ziele erreicht haben. Dabei ging es oft nicht primär ums Gewicht, sondern auch um Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Und manchen auch um das Gemeinschaftserlebnis beim Zumba oder Step Aerobic, den geselligen Austausch über gesunde Ernährung oder Ausflüge zum Minigolf, Bowling oder Stand-up-Paddeln auf dem Türlersee. «Es haben sich nette Freundschaften entwickelt», so die Studioinhaberin. Manche Kundinnen seien seit der Eröffnung 2008 dabei. Ende Jahr endet nun allerdings die Ära vom Viva Studio Affoltern unter Carmen Schulz. Als neue Inhaberin übernimmt Edith Delvecchio. «Ich freue mich, dass es weitergeht», so Carmen Schulz, und ihrer Nachfolgerin wünsche sie, dass diese genauso

viel Freude daran habe. Die neue Besitzerin will das Studio vergrössern und das Angebot um Stoffwechsel-Analyse ergänzen.

wandererin. Und sie kann es sich auch vorstellen, zwischendurch eine Teilstrecke nicht auf ihren Barfussschuhen, sondern im Kanu zurückzulegen.

Zu Fuss nach Leipzig

Schauen, was sich ergibt

Für Carmen Schulz, die sich mit grossem Engagement mehrheitlich alleine um das Studio gekümmert hat, beginnt mit dem Loslassen ein neuer Abschnitt. «Eigentlich wollte ich einfach mal zwei Wochen am Stück Urlaub machen», blickt sie zurück auf den Auslöser, der sie vor fast drei Jahren dazu brachte, über ihr Leben nachzudenken und noch einmal etwas ganz anderes zu wagen. Aus dem zwei Wochen wurden zwei Monate, dann zwei Jahre. Und damit reifte der Entschluss, nicht nur das Studio, sondern auch das Haus in Aeugst abzugeben. Als erstes Projekt steht nun im Frühling oder Frühsommer kommenden Jahres eine 900-Kilometer-Wanderung von Aeugst über Einsiedeln, den Bodensee, Ulm, Nürnberg, Zwickau und ihre Geburtsstadt Altenburg nach Leipzig auf dem Programm – auf dem Jakobsweg aber in umgekehrter Richtung. Dabei werde sie die eine oder andere Freundin etappenweise begleiten. Und eventuell wartet nach den 20 bis 25 km langen Etappen am Tagesziel jeweils auch ihre Schwester mit dem Wohnmobil. Es geht nicht um den

In Leipzig muss nicht Endstation sein: «Wenn es mir gefällt, weite ich das aus», so Carmen Schulz. Es ziehe sie nicht nach Südamerika oder Thailand, vielmehr würde sie gerne Europa erkunden. Dabei will sie nicht nur reisen, sondern unterwegs auch lernen: «Ich stelle mir vor, eine Saison auf einem Weingut mitzuhelfen oder auch mal auf einem Bauernhof», führt sie aus. Aber auch mal einfach einen Monat an einem Ort bleiben, die Gegend erkunden, Menschen kennenlernen, da töpfern, dort flechten lernen. Auf dem Prozess genoss die Aeugsterin stets die Unterstützung ihrer Söhne, die mittlerweile auf eigenen Füssen stehen. Und wichtig sei auch die positive Einstellung: Sich überlegen, wie etwas gehen könnte, und nicht, weshalb es nicht geht: «So sieht man Möglichkeiten – auch wenn das heisst, dass man sich mal von etwas trennen muss.» Aus dem Säuliamt wird sich Carmen Schulz also auf unbestimmte Zeit verabschieden, aber nicht für immer, wie sie betont: «Ich wandere nicht aus. Ich werde zurückkommen.»

Carmen Schulz (links) übergibt ihr Viva Studio an Edith Delvecchio. (Bild zvg.) schnellsten Weg von A nach B, sondern um Ruhe, Gelassenheit und Acht-

samkeit: «Wo es schön ist, da bleiben wir etwas», so die angehende Weit-

Verstörendes aus dem Exil

Das Kino Mansarde in Muri startet mit drei Filmen ins neue Jahr

Mit Yoga ins Jahr 2020. (Bild zvg.)

2020 kann kommen – die neuen Kurse starten Das neue Jahr steht an und somit auch die beliebten Yogakurse. Chantal Steiger, Bewegungspädagogin und Yogalehrerin, bietet diverse Kurse an, Yoga, Pilates oder auch die Kombination von beiden Stilen. Das fliessende, organische Bewegen ist stets präsent in den Lektionen. Unterrichtet wird Vinyasa, ein kraftvolles Yoga und Inside Yoga. Dieser Stil ist geprägt vom Vinyasa und den neusten Ausrichtungsprinzipien. Ein intelligentes Alignment (Ausrichtung des Körpers), lässt den Körper stärker und beweglicher werden. Sich aus seinen Komfortzonen herauszubewegen, hin zu einer

neuen Bewegungsfreiheit. Begleitet wird alles mit Musik. Dazu kreiert Chantal Steiger Flows (Bewegungsabfolgen einzelner Positionen) die dazu anregen, die eigene Kreativität zu fördern. Die Stunden sind offen für alle interessierten Menschen, die Freude haben an der Bewegung und neue Wege gehen möchten im Bereich des Yoga. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich und seinem Körper Gutes zu tun, um mit voller Energie und innerer Balance durch das Jahr hindurch zu gehen. (pd.) Start der Kurse 6. Januar, in Affoltern, www.jala-yoga-pilates.ch / 044 761 40 66

Samirs neuester Film «Baghdad in My Shadow» zeigt einen verstörenden wie auch positiven Blick auf die irakische Gemeinde im London der Gegenwart, wo sich drei Exil-Iraker regelmässig im Café Abu Nawas treffen. Amal flüchtete aus Bagdad vor ihrem gewalttätigen Ehemann und hat sich in London neu verliebt, Muhanad, ein junger IT-Spezialist, ist schwul und wird deswegen im Irak mit dem Tode bedroht. Der Dichter Taufiq floh vor Folter und Terror und kümmert sich in London um die Witwe seines Bruders und deren Sohn Naseer. Dieser gerät unter den Einfluss radikaler Islamisten und wird zu einer Bedrohung für die geflüchteten Iraker. Samirs Thriller, an dem er gut zehn Jahre gearbeitet hat, zelebriert einerseits die lebensfrohe Kultur und Tradition des Iraks und kritisiert andererseits radikalfundamentalistische Ideologien. Do, 9. Januar, 18 Uhr In «La belle époque» wird der Misanthrop Victor (Daniel Auteuil) mit zunehmendem Alter immer griesgrämiger. Seinen Job als Comiczeichner würde er am liebsten an den Nagel hängen, moderne Errungenschaften überfordern und sein Umfeld langweilt ihn. Schliesslich setzt ihn seine Frau auch noch vor die Türe. Da schenkt ihm sein Sohn ein besonderes Erlebnis: In Filmstudios ausserhalb von Paris werden aufwendige, mit Schauspielern nachgestellte Zeitreisen

für Gutbetuchte organisiert, die der Vergangenheit nachhängen. Victor wünscht sich zum Tag, als er seine Frau kennenlernte, zurück. Damals wurde er noch geliebt. Bald verwischen sich aber für Victor – genauso wie auch für den Zuschauer – die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Glänzende Besetzung, geschliffene Dialoge, humorvoll inszeniert. Do, 9. Januar, 20.30 Uhr / Fr, 10. Januar, 18 Uhr. «Le Mans 66 – gegen jede Chance» führt zum 24-Stunden-Autorennen von Le Mans, bei dem Ford

im Jahr 1966 Ferrari besiegte. Der amerikanische Sportwagenhersteller Carroll Shelby (Matt Damon) erhält den Auftrag, für die biedere Ford Motor Company einen Rennwagen zu bauen, der es mit dem Rivalen Ferrari aufnehmen kann. Als Fahrer ist der unkonventionelle Brite Ken Miles (Christian Bale) vorgesehen. Eine Geschichte über eine Männerfreundschaft und ein legendäres Rennen, die einen auch packt, wenn man kein Faible fürs Rennfahren hat. Fr, 10. Januar, 20.30 Uhr. Reservierungen unter www.kinomansarde.ch.

Samirs Film «Baghdad on my Shadow» zeigt, wie der Irak zwischen Orient und Okzident - zwischen Moderne und Tradition steht. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Dienstag, 31. Dezember 19.00 Gottesdienst zum Jahresschluss Pfarrerin Bettina Stephan Musik: Susanna Baltensperger, Orgel und Jemma Abrahamyan, Violine Samstag, 4. Januar 19.00 Konzert zum Neuen Jahr: Sebastian Bohren (Violine) spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Lucas Franco Jordan und Eugene Ysaye Sonntag, 5 Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Bonstetten Pfarrerin Susanne Sauder Mittwoch, 8. Januar 17.00 Offenes Singen mit Theresa von Siebenthal

Mittwoch, 1. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. R. Eschle Wyler, anschliessend Apéro Sonntag, 5. Januar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Y. Schönholzer

Ref. Kirche Affoltern a. A. Mittwoch, 1. Januar, Neujahr 17.00 Ökumenischer Stationen-Gottesdienst «Ich glaube; hilf meinem Unglauben!» (Mark. 9,24 Jahreslosung 2020). Beginn in der ref. Kirche, Schluss bei Wurst und Tee in der kath. Kirche. Freitag, 3. Januar 14.00 Seniorentreff im Chilehuus: «Von Juppen, Jausen und Vorsässen», Erinnerungen an unsere Ferienwoche im September 2019 (Auch wer nicht dabei war, ist willkommen!) Samstag, 4. Januar 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten, Pfr. Th. Müller 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 5. Januar 10.00 Regional-Gottesdienst in Bonstetten, Pfr. Th. Müller 9.30 Fahrdienst vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon

Ref. Kirche Hausen a. A. Mittwoch, 1. Januar 17.00 Ökumenische Neujahrsandacht in der katholischen Kirche mit Anette Bodenhöfer, Orgel, Nina Lutz und Corinna Meienberg, Violine, Diakon Matthias Kühle-Lemanski und Pfarrerin Irene Girardet Anschliessend Apéro Sonntag, 5. Januar 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer

Ref. Kirche Hedingen Dienstag, 31. Dezember 18.00 Ökumenischer Abendgottesdienst zum Jahreswechsel VDM Lukas Zünd und Diakon Pedro Guerrero Nina Lutz und Sarah Ihn, Violine Anette Bodenhöfer, Orgel Anschliessend Apéro Sonntag, 5. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Bonstetten Pfarrerin Susanne Sauder Fahrdienst auf Anfrage bei Franziska Frei (044 761 00 05)

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Dienstag, 31. Dezember 23.40 Ausläuten des alten – Einläuten des neuen Jahres, anschl. Apéro Mittwoch, 1. Januar 10.00 Neujahrsgottesdienst mit Pfrn. Regula Eschle Wyler, anschl. Neujahrsapéro 14.30 Vernissage zum neu erschienenen Büchlein «Auf der Schwelle» mit Pfr. Christoph Hürlimann (Verfasser) und Elsbeth Tanner (Fotografin), mit musikalischer Umrahmung. Eintritt frei. Leitung: Pfr. Volker Bleil Mittwoch, 1. Januar 17.15 Musik und Wort: «Offenes Singen zum Neujahr mit dem Bach Collegium». Wir nutzen die herrliche Akustik der alten Klosterkirche und singen, unterstützt von Mitgliedern des Bach-Collegiums Zürich, Lieder zur Weihnacht und zum Jahreswechsel. Dazwischen erklingen Bach-Choräle. Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei, Kollekte. Donnerstag, 2. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Mittwoch, 8. Januar 17.00 offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 9. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Ausstellung Ausstellung «ohne Worte – das Bild wirkt» Zeichnungen, Bilder, Installationen von Carmen Cabert. Dauer der Ausstellung bis 6. Januar 2020. Die Künstlerin ist jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr anwesend.

Ref. Kirche Knonau 31. Dezember Silvester Ausläuten und Einläuten eines gesegneten Neuen Jahres Kirchenpflege und Pfarrer wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr 1. Januar Neujahr 17 Uhr Wort und Musik zum neuen Jahr, mit Pfr.Thomas Maurer, Jumko Takayama, Sopran; anschliessend Neujahrsapéro

Ref. Kirche Maschwanden Mittwoch, 1. Januar 10.00 Regionaler Neujahrsgottesdienst in Kappel mit Pfrn. R. Eschle-Wyler 17.00 Neujahrsgottesdienst in Knonau mit Pfr. T. Maurer Sonntag, 5. Januar 9.30 Sternsingergottesdienst in Mettmenstetten in der katholischen Kirche mit Pfr. A. Saporiti und Pfrn. C. Mehl, Musik: Angela Bozzola. Anschliessend ziehen die Kinder durch die Dörfer, bringen den Segen und sammeln Geld für benachteiligte Kinder

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Obfelden

Silvester, 31. Dezember 17.00 Altjahresfeier + Umtrunk, Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Daniel Rüegg 23.45 Turmbläser Neujahr, 1. Januar 10.00 Neujahrsgottesdienst in Kappel oder 17.00 Uhr in Knonau Freitag, 3. Januar 20.00 NAchtsamkeit, Meditationsnacht in der Kirche, Leitung Andreas Fritz Sonntag, 5. Januar 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten, Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Marina Wehrli Sonntag, 5. Januar 17.00 Jugendgottesdienst in Maschwanden www.ref-mettmenstetten.ch

Dienstag, 31. Dezember 18.00 Ökum. Gottesdienst zum Jahreswechsel in der ref. Kirche Hedingen Mittwoch, 1. Januar – Neujahr 11.00 Festlicher Gottesdienst zum Jahresbeginn; Musik: Monika Meier (Panflöte), anschl. Apéro 17.00 Ökum. Stationen-Gottesdienst für Gross und Klein; Beginn in der reformierten Kirche; Abschluss bei Wurst und Brot in der kath. Kirche. Bitte ein Windlicht mitbringen für das Friedenslicht. Samstag, 4. Januar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 5. Januar 10.30 Sternsinger-Familiengottesdienst zusammen mit der Chinderchile, anschl. Dreikönigskuchenessen 17.30 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa Mittwoch, 8. Januar 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Dienstag, 31. Januar 17.00 Kein ökum. Gottesdienst in Obfelden. Sie sind herzlich nach Ottenbach eingeladen. 17.00 Ökum. Gottesdienst zum Jahreswechsel in der ref. Kirche Ottenbach Mittwoch, 1. Januar – Neujahr (Siehe unter Affoltern) Sonntag, 5. Januar 10.30 Sternsinger-Familiengottesdienst anschl. Dreikönigskuchenessen

Ref. Kirche Obfelden Sonntag 5. Januar 10.00 Gottesdienst zum Jahresbeginn mit Pfrn. Eva Eiderbrant. Musik: Sabine Geiger (Gesang) und Erich Eder (Orgel). Anschliessend Neujahrsapéro mit Dreikönigskuchen. Montag 6. Januar 15.45 Minichile im ref. Kirchgemeindehaus Dienstag 7. Januar 11.30 Seniorenmittagstisch im kath. Chilehuus Dienstag 7. Januar 17.30 Konf-Unterricht im ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag 9. Januar 12.00 Club 4, Gruppe Alpha www.kircheobfelden.ch

Kath. Kirche Bonstetten Mittwoch, 1. Januar 10.00 Neujahrsgottesdienst mit Sopranistin, Anschliessend Apéro Freitag, 3. Januar 09.00 Herz-Jesu-Gottesdienst Sonntag, 5. Januar 10.00 Hl. Messe mit Aussendung der Sternsinger Dienstag, 7. Januar 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 8. Januar 9.15 Ökum. Morgengebet 19.00 Rosenkranz Donnerstag, 9. Januar 9.00 Hl. Messe

Ref. Kirche Ottenbach Dienstag, 31. Dezember, Silvester 17.00 Ökumenischer Silvestergottesdienst VDM Lilian Gächter und Diakon Pedro-José Guerrero Veronica Nulty, Orgel Sonntag, 5. Januar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Obfelden Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Mittwoch, 1. Januar 10.00 Neujahrs-Gottesdienst «Glaube, Friede, Hoffnung…» Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Apéro Sonntag, 5. Januar 9.30 Regionalgottesdienst mit Gospelklängen in Rifferswil Markus 9,24: «Vom Glaube und vom Zwiefle…» Pfrn. Yvonne Schönholzer, Nadine Urmi, Thomas Schmid und Thomas Steinmann

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Mittwoch, 1. Januar 17.00 Kirche Stallikon, Neujahrs-Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler, anschliessend Apéro Licht und Stille bis 20.00 Uhr Sonntag, 5. Januar 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Mittwoch, 8. Januar 9.30 Kirche Stallikon, Fiire mit de Chliine, mit anschliessendem Königskuchen-Essen Leitung: Judith Fries Donnerstag, 9. Januar 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag 10. Januar 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Hausen a. A. Mittwoch, 1. Januar 17.00 Ökumenischer Neujahrsgottesdienst mit Anette Bodenhöfer, Nina Lutz und Sarah Ihn, anschliessend Behördenapéro Samstag, 4. Januar 17.00 Wortgottesfeier zu Dreikönige 18.30 Santa messa Sonntag, 5. Januar 11.00 Wortgottesfeier mit Sternsingeraussendung zu Dreikönige Donnerstag, 9. Januar 8.15 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti

Kath. Kirche Mettmenstetten Mittwoch, 1. Januar 17.00 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bozzola Akkordeon: Michèle Weiss Anschliessend Apéro Sonntag, 5. Januar 9.30 Ökum. Dreikönigsgottesdienst mit Pfr. A. Saporiti, S. Bartels und Pfrn C. Mehl Mitwirkung: B. Broch Orgel: A. Bozzola Anschliessend Chilekafi

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 5. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasino Kinderprogramm in der EMK Montag, 6. Januar 12.00 Mittagstisch Dienstag, 7. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend in der EMK Donnerstag, 9. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend Ref. Kirche Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 1. Januar 17.00 Stationen-Gottesdienst mit Beginn in der reformierten Kirche mehr unter: www.emk-affoltern.ch Sonntag, 5. Januar 10.00 Allianzgottesdienst im Kasino mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 5. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasinosaal Dienstag, 7. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend in der EMK Donnerstag, 9. Januar 14.30 Frauen-Treff 20.00 Allianz-Gebetsabend in den politischen Gemeinden (Treffpunkt reformierte Kirche) mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 5. Januar Keine Veranstaltung in der ETG 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasinosaal Affoltern Donnerstag, 9. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend Ref. Kirche Mettmenstetten www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Dienstag, 31. Dezember 2019

Heiterer Jahresbeginn

Die ersten Tage 2020 im «LaMarotte»

Eine Show geht rund

Musik zum Berchtoldstag mit dem Ensemble «Salon Passion»

Spektakel «Respire» am 10. Januar in Hausen

Das Ensemble «Salon Passion» – Marc Luisoni (Violine), Johannes Gürth (Viola), Stefania Verità (Violoncello), Peter Kosak (Kontrabass), Scarlet Cavassini (Klavier) – ist zum grossen Teil aus Musikern des Tonhalle-Orchesters Zürich gebildet. Es stellt seine Programme aus kleinen Schmuckstücken und nostalgischen Zeugen vergangener Epochen zusammen. Ob mit spritzigem Charakter eines Genrestücks oder mit ruhigem Charme einer Romanze – diese Musik erlaubt so viele und abwechslungsreiche Programme, dass die Zuhörer jedes Mal überrascht und verzaubert werden. Das «Programm nach Ansage» wird durch die Salon-Musiker kommentiert.

«Respire» mit Alessandro Maida und Maxime Pythoud von der Compagnie Circoncentrique ist eine ungewöhnliche Bühnenproduktion voller Akrobatik und Tanz, Humor und Originalität. Unterstützt wird das Spektakel mit Livemusik von und mit der Pianistin Lea Petra.

Donnerstag, 2. Januar, Bar & Kasse ab 14.30 Uhr., Konzertbeginn: 16 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen à discrétion für 15 Franken

Jazz am Donnerstag mit dem Alive Quartet Vor zwei Jahren gab das Alive Saxtet – mit acht Musikerinnen und Musikern beinahe eine Big Band – sein Abschiedskonzert im «LaMarotte». Natürlich hielt es Walti Vonäsch nicht lange ohne Band aus, sodass er nun mit seinem neuen Quartett zurückkehrt: Dieter Gerspach (Klavier), August Swerissen (Bass) und Martin Meyer (Schlagzeug). Das Repertoire umfasst Kompositionen aus verschiedenen Stilrichtungen wie Swing, Dixie, Bebop, Funk, Latin, Tango ... Donnerstag, 9. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab

Reeto von Gunten ist Autor und Radiomoderator. Seit 2003 steht er auch als Erzähler auf Bühnen. (Bild zvg.) Alles stehen und liegen lassen, endlich mal wieder Ruhe finden, die eigene Mitte – auch mitten in der Woche. Wie Yoga, nur lustiger. Ausgesprochen lustig sogar. Dazwischen magische Momente, Staunen über die Welt und die eigene Wahrnehmung. Wie Marihuana, nur gesünder. So, dass man sich anschliessend besser fühlt, inspiriert und entspannt. Weil man weiss, dass das Leben von jetzt an etwas leichter wird. Mit seiner «Stimme, mit der man Räume heizen kann» (BernerBund) hat sich der «Hohepriester der Hipster» (NZZ) ein ständig wachsendes Publikum geschaffen. (pz.)

20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken. Freitag, 10. Januar, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr,

Multimedia mit Reeto von Gunten «Alltag Sonntag» – das ist der neue Diaabend von Reeto von Gunten.

Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe erwünscht unter Tel 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

Eines gleich vorweg; «Respire» ist eine ungewöhnliche Bühnenproduktion, ein Stück für die ganze Familie. Nach einem leisen Einstieg auf der dunklen Bühne, wo sich die beiden Tänzer und Akrobaten Alessandro Maida und Maxime Pythoud umkreisen, mit Blicken und Gesten annähern, fällen sie den Entscheid, die Show gemeinsam zu machen. Ein erster gemeinsamer Handstand, ein Ballspiel, und dann beginnt das beidseitige Wirbeln und Jonglieren. Schwung, Drehung, Bewegung, Gelenkigkeit, Körperbeherrschung. Einatmen. Ausatmen. Zu den kleinen Bällen gesellt sich ein grosser. Ein Reifen rollt auf die Bühne. Die Akrobatik wird gewagter, heftiger, witziger. Die Spannung steigt und die Choreografie hat immer noch Überraschung und einen weiteren Höhepunkt zu bieten. Die beiden Tänzer beherrschen den Ball, den Reifen, die Schwerkraft.

Hymne an die Freude am Leben Das Stück verblüfft durch seine Ausdrucksstärke, das akrobatische Können und die Fantasie von Alessandro Maida und Maxime Pythoud. Sie schaffen ein sensibles Universum in dem Beziehung im Mittelpunkte steht. Respire ist ein kreisförmiges Abenteuer, eine Hymne an die Freude am Leben und das Sein. Begleitet wird das Ganze mit eigenwilligen Kompositionen von und mit Lea Petra am

«Vorhang auf» im Kasinosaal

Der Jodlerklub Affoltern lädt zum Chränzli 2020 Am 17./18./20. Januar lädt der Jodlerklub Affoltern zum Chränzli 2020 ein. Dann heisst es für die Liebhaber des Jodelgesangs und des Volkstheaters im Kasino wieder «Vorhang auf». Das Vereinsjahr wird traditionsgemäss mit dem beliebten Jodlerchränzli eröffnet. Das Jubiläumsjahr, 75 Jahre JK ist bereits Geschichte, aber eine langjährige Tradition wird weitergeführt. Heute schon freuen sich alle Mitwirkenden, ihren Gästen gute Unterhaltung zu bieten. Unter der langjährigen und bewährten Leitung von Therese Lüscher hat sich der Jodlerklub intensiv auf das Kon-

zert vorbereitet. Sie hat ein abwechslungsreiches Liederprogramm einstudiert.

Waschliwyber wissen alles besser Im zweiten Teil wird die Theatergruppe unter der Regie von Rolf Lindinger den Schwank «D`Waschliwyber» aufführen. Für viel Verwirrung sorgen die beiden Waschliwyber, die meinen, sie wissen immer alles besser und so einiges durcheinanderbringen. Das liebe Geld und natürlich die Liebe ist auch im Spiel. Am Freitag und Samstag wird jeweils ab 18.45 Uhr und am Sonntag ab 12 Uhr eine reichhaltige Palette an Speis und Trank angeboten und

serviert. Es lohnt sich, die Gelegenheit zu nutzen, und sich bei einem Essen auf den Abend einzustimmen. Am Sonntag steht wieder ein reichhaltiges Dessertbuffet für die Gäste bereit. Nicht fehlen wird an den Abendaufführungen eine attraktive Tombola mit vielen schönen Preisen. Auch für zwischendurch ist die Bar im Foyer bereit. Ebenfalls wie die letzten Jahre werden die Gäste musikalisch eingestimmt, und nach dem Theater ist Musik und Tanz angesagt. (pd.) Reservationen für Freitag und Samstag können ab Samstag, 4. Januar, 8 Uhr beim Reisebüro Accotravel in Affoltern 044 763 41 41 gebucht werden, während den Bürozeiten. Weitere Infos:

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«Respire» – gewagte Akrobatik und Hymne an die Freude am Leben. (Bild zvg.) Stutzflügel. Kurz, es ist eine Show, die rund geht!

«Sag ja zu allem, was das Leben gibt» Der Verein Kultur im Dorf hat für den Abend noch eine Überraschung zu bieten: Als Vorprogramm der Compagnie Circoncentrique tritt die Hausemer Schriftstellerin und Inhaberin einer Arabisch-Schule, Kathrina Redmann, mit einer kurzen Lesung auf. Die Autorin hat bereits mit sechs Jahren ihr erstes «Buch» geschrieben, und seither Gedichte, Kurzgeschichten und einen Roman veröffentlicht. Sie ist immer wieder dankbar dafür, dass ihr

die Pforte «schreiben» geöffnet wurde, denn die Sprache sei so unendlich vielfältig, könne Leben entwerfen und ermögliche noch und noch das Eintauchen in Grenzenloses, wie sie in einem Interview sagte. Ihr Lebensmotto ist: «Sag ja zu allem, was das Leben gibt, man hat es nie zu viel, und nie genug geliebt», und da trifft sie sich mit den beiden Künstlern von Circoncentrique und ihrer Hymne an die Freude am Leben und das Sein. (san) Freitag, 10. Januar, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen. Kulturbar und Kasse offen ab 19.30 Uhr. Weitere Infos unter www.lachouettediffusion.com und www.arabikalam.ch.

Offenes Singen zum Neujahr Am 1. Januar um 17.15 Uhr wird das traditionelle «Musik und Wort» im Kloster Kappel zu einem Offenen Singen umgewandelt – unterstützt vom Bach Collegium Zürich. Die herrliche Akustik der alten Kappeler Klosterkirche kann wunderbar für ein Offenes Singen genutzt werden. Unter der Leitung von Bernhard Hunziker werden Lieder zur Weihnacht und zum Jahreswechsel gesungen. Dazwischen erklingen Bach-Choräle zur Kirchenjahreszeit. Die Singgemeinde wird unterstützt von Voka-

listen des Bach-Collegiums, Christian Braun (Posaune) und Daniel Rüegg (Orgel). Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Volker Bleil begleiten die Musik. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Bitte warm anziehen, Decke mitbringen, die Kirche ist ungeheizt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Abendessen mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Drei Menüs stehen zur Auswahl: Fleisch, Fisch, vegetarisch (auf Voranmeldung, Kosten: 32 Franken). (pd.) Weitere Informationen unter Tel. 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

www.jodler-klub-affolternamalbis.ch.

Zusammen feiern – zusammen beten

Wie jedes Jahr eröffnet der Jodelerklub Affoltern das Vereinsjahr mit dem Jodlerchränzli. (Bild zvg.)

Ein besonderer Gottesdienst am Sonntag, 5. Januar um 10 Uhr im Kasino Affoltern läutet die Allianz-Gebetswoche der Schweizerischen Evangelischen Allianz ein. Die Freikirchen und Glaubens-Gemeinschaften des Bezirks Affoltern laden herzlich zu diesem Fest ein. Frieden – mit Gott, mit sich selbst, mit dem Nächsten. Darum geht es in der Allianz-Gebetswoche 2020. Auf den Gottesdienst am Sonntag, 5. Januar, im Kasino folgen gemeinsame Gebetsabende. Am Dienstag, 7. Januar,

um 20 Uhr trifft man sich in der evangelisch-methodistischen Kirche und am Donnerstag, 9. Januar, um 20 Uhr in den reformierten Kirchen der Dörfer und der Stadt des Bezirks Affoltern. Eines der Hauptanliegen der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) ist, die Verbundenheit von Christen zu fördern. Dass diese Verbundenheit im Bezirk Affoltern seit Jahren wächst, ist ein gutes Zeichen und zeigt das Bedürfnis nach Einheit. (pd.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 31. Dezember 2019

agenda

Montag, 6. Januar

Dienstag, 31. Dezember

Hausen am Albis

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Brigit Burger, Telefon 044 764 03 49. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Affoltern am Albis

21.00: New Years Rockabilly Party. Live: «Wild Rooster» (SWE), «Ati Edge & Shadowbirds» (HUN) und DJ. Drinks only. Tickets an der Abendkasse. CQ Bar. Bahnhofplatz 5.

Kappel am Albis

Dienstag, 7. Januar

19.00: Magische Silvesternacht. Mit Festmenü, Rahmenprogramm mit Musik, Comedy und Zauberei, Kinderkino und Spielecke. Tickets im Denner Kappel. Infos unter www.verein-punktuell.ch. Gemeindesaal zur Mühle. 23.40: Ausläuten des alten - Einläuten des neuen Jahres. Anschliessend Apéro. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

22.00: Silvester-Party! Der bekannte DJ Q-No aus Zürich führt mit Disco, House, Electro Swing, Funk, R’n’B ins neue Jahr. Eintritt frei. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Mittwoch, 1. Januar Kappel am Albis

14.30: Buch-Vernissage: «Auf der Schwelle» von Pfr. Christoph Hürlimann, Verfasser, und Elsbeth Tanner, Fotografie, mit musikalischer Umrahmung. Eintritt frei, Leitung Pfr. Volker Bleil. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche mit dem Bach Collegium Zürich «Offenes Singen zum Neujahr». Lieder zur Weihnacht und zum Jahreswechsel, dazwischen Bach-Choräle. Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 2. Januar Affoltern am Albis

16.00: Musik am Berchtoldstag: «Ensemble Salon Passion». Bar und Kasse ab 14.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 16.00 – 17.30: Neujahrsapéro der GGA «Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern», Mehrzweckraum Spital Affoltern. Haus Rigi, 1. OG, Melchior-Hirzel-Weg 40.

Stallikon

18.30-19.30: 11. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister laden zum Mitmachen ein. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle). Ältere Christbäume brennen sehr gut. (Archivbild tst.)

Faszination Feuer in Affoltern erleben Der Feuerwehr-Oldtimer-Verein lädt zum Christbaumverbrennen plosionsartig in Flammen aufgehen, dauert es bei einem noch frischeren Baum deutlich länger, bis er von den Flammen erfasst wird. Damit alles geordnet und sicher abläuft, ist nebst den Organisatoren des Vereins Vefa auch die Stützpunktfeuerwehr Affoltern mit dem Tanklöschfahrzeug vor Ort. Dank zahlreichen Helfern gibt es wiederum die Möglichkeit für die Besucher, sich vor Ort zu verpflegen. Wer am Samstag, 11. Januar, ab 17 Uhr zum Christbaum-Verbrennen kommt – mit oder ohne Christbaum –

Zum 3. Januar ins Ortsmuseum

Arthrose – Ursachen und Behandlung

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Samstag, 4. Januar Kappel am Albis

Zwillikon

10.00-16.00: «Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42 Ursula Grob oder 044 761 81 76 Hansruedi Huber. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Sonntag, 5. Januar Kappel am Albis

14.00: Theatergruppe Oberamt spielt eine irrsinnige Komödie in drei Akten: «Alles Klara» mit Festwirtschaft. Reservieren unter www.tgoberamt.ch oder 079 623 57 06, 18-19.30 Uhr (werktags). Gemeindesaal zur Mühle.

Affoltern am Albis

19.30-21.00: Volkshochschule Knonauer Amt «Lernen-Wissen-Können - eine Frage der Intelligenz?» Vortrag von Prof. Dr. Elsbeth Stern, ETH Zürich. Mehrzweckraum Spital, Haus Rigi, 1. OG. Melchior-HirzelWeg 40.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 20.00: Theatergruppe Oberamt spielt eine irrsinnige Komödie in drei Akten: «Alles Klara» mit Festwirtschaft und Quiz. Reservieren unter www.tgoberamt.ch oder 079 623 57 06, 18-19.30 Uhr. Gemeindesaal zur Mühle.

Donnerstag, 9. Januar Affoltern am Albis

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Alive Quartet». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Fachreferat im Spital Affoltern

Kappel am Albis

20.00: Theatergruppe Oberamt spielt eine irrsinnige Komödie in drei Akten: «Alles Klara» mit Festwirtschaft, Quiz, Tanz und Musik mit Albert Pichler. Reservieren unter www.tgoberamt.ch oder 079 623 57 06, 18-19.30 Uhr (werktags). Gemeindesaal zur Mühle.

kann damit auch die Vefa unterstützen. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, altes bzw. ausgemustertes Feuerwehrmaterial zu pflegen, zu restaurieren und für kommende Generationen als Zeugen der Zeit aufzubewahren. Zum Bestand gehören unter anderem historische Fahrzeuge. Besonders stolz ist man derzeit auf den frisch restaurierten Oldtimer der Marke Cadillac mit Jahrgang 1934, der unlängst aufwändig überarbeitet wurde und nun als Veteranenfahrzeug eingelöst werden kann. (GrA)

Auch 2020, nämlich am Samstag, 11. Januar, findet gegen Abend in Affoltern wiederum das bereits gut etablierte Christbaumverbrennen des lokalen Feuerwehr-Oldtimer-Vereins Vefa statt. Wie jedes Jahr können die Bäume auch schon ein paar Tage im Voraus auf dem Gelände visà-vis des Friedhofs Affoltern beim Banner des Anlasses deponiert werden. Es ist immer wieder sehr eindrücklich, zu sehen, wie die Bäume ganz unregelmässig schnell Feuer fangen: während trockene Bäume fast ex-

Mittwoch, 8. Januar

Multifunktionaler Kinderstuhl. (zvg.) Am Esstisch im Museum steht neu auch ein Hochsitz für die kleinsten Besucher. Weit mehr Funktionen als ein gewöhnlicher Stuhl bietet dieser aussergewöhnliche Kinderstuhl. Sitzen auf Tischhöhe, Spieltisch und Laufstuhl dank der genialen Konstruktion mit Rädern. Er lässt sich aufklappen und zuklappen, ein wirklich praktisches und vielseitig einsetzbares Kindermöbel. Die Crew vom Ortsmuseum freut sich, zwischen Jahresbeginn und Dreikönigstag im Museum zu begrüssen und auf das neue Jahr anzustossen – und vielleicht gibt es bereits eine Königin oder einen König zu küren ... Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon, gleich neben dem Volg. Es ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also auch am 3. Januar 2020. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Kontakt: Ursula Grob (Telefon 044 761 77 42) oder Hansruedi Huber (044 761 81 76).

Arthrosen entwickeln sich mit zunehmender Alterung der Bevölkerung zu einem immer häufigeren Problem. Dabei handelt es sich um einen Verschleiss der Gelenke. Am meisten betroffen sind belastete Gelenke wie zum Beispiel Hüft-, Knie- und Fussgelenke. Aber auch Hand- und Fingergelenke sind oftmals davon betroffen. Prinzipiell kann sich jedes Gelenk – auch an der Wirbelsäule – abnutzen, also arthrotisch werden. Dr. med. Jean-Pierre Ziegler, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe-gungsapparates, hält am 16. Januar im Spital Affoltern einen öffentlichen Vortrag zum Thema «Arthrose – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten». Eine Arthrose beginnt mit der Abnutzung des Knorpelbelags eines Gelenks. Da dieser Knorpelbelag ein sehr kompliziertes Gewebe mit wenig Regenerationspotenzial ist, nimmt der weitere Verschleiss über kurz oder lang zu, bis das gesamte Gelenk, also auch die dazu gehörenden Bänder und Knochen, Schaden nehmen. Durch die zunehmende Fehlbelastung kommt es auch zu einem Abbau und zu Schäden an Muskeln und Sehnen.

ganz zum Verschwinden zu bringen. Auch lässt sich das Fortschreiten der Arthrose in den frühen Stadien der Erkrankung mit geeigneten therapeutischen Massnahmen verzögern. Letztendlich schreitet der Krankheitsprozess voran. Wenn sich die Arthrosebeschwerden nicht mehr mit konservativen Behandlungsmethoden genügend lindern lassen, gibt es chirurgische Massnahmen, seien diese gelenkserhaltend oder gelenksersetzend, wie zum Beispiel das Einsetzen eines künstlichen Gelenks. (pd.) 16. Januar, 19 Uhr, im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, 1. Stock Haus Rigi, Melchior-Hirzelweg 40.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Juni 2020.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Ohne Worte-das Bild wirkt», Zeichnungen, Bilder und Installationen von Carmen Cabert. Die Künstlerin ist jeden Sonntag von 14-16 Uhr anwesend. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 6. Januar.

Stallikon

Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Farben im Fluss» Bilder in verschiedenen Techniken von Ruth Moser, STallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19 Uhr, Di 15-20 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. Januar.

Wettswil

Mehrere Behandlungsmöglichkeiten Leider gibt es bis heute trotz intensiver Forschung in der Physiotherapie, Pharmaindustrie und in den chirurgischen Disziplinen keine Heilung für den bereits zerstörten Knorpel. Es gibt jedoch viele Behandlungsmöglichkeiten, um die Beschwerden der Arthrose zu lindern oder für einige Zeit auch

Ausstellungen

Dr. med. Jean-Pierre Ziegler, Belegarzt Orthopädie Spital Affoltern (Bild zvg.)

Reformierte Kirche: Acryl-Bilder von Nicole Ziehbrunner-Steinmann aus Wettswil. Öffnungszeiten: jeweils Dienstagmorgen und Donnerstag, sowie an Anlässen und Gottesdiensten der Kirchgemeinde. Von 17. Dezember bis Frühlingsferien 2020.


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Dienstag, 31. Dezember 2019

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Ämtler Bibliotheken im Januar Bibliothek Aeugst Ab Samstag, 4. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 8. Januar, 10 Uhr: Buchstart. Mit dem Kind gemeinsam in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Für Eltern mit Kindern zwischen 6 Monaten und 3 Jahren. Mittwoch, 15. Januar, 14 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer. Für Kinder ab 3 bis 4 Jahren.

Regionalbibliothek Affoltern Die Bibliothek ist am Dienstag, 31. Dezember, von 10 bis 15 Uhr offen. Am 1. und 2. Januar 2020 bleibt sie geschlossen. Ab Freitag, 3. Januar, gelten dann wieder die normalen Öffnungszeiten. Dienstag, 7. Januar, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Freitag, 10. Januar, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Montag, 13. Januar, 18 bis 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Mittwoch, 15. Januar, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Herz auf Eis» von Isabelle Autissier diskutiert. Donnerstag, 16. Januar, 15 bis ca. 15.30 Uhr: Buchstart-Treff. Samstag, 18. Januar, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Geschichten-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Anmeldung

nicht erforderlich. Samstag, 25. Januar, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Bibliothek Bonstetten Ab Montag, 6. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Dienstag, 7. Januar, 19 bis 21 Uhr: Spieleabend für Erwachsene. Mittwoch, 22. Januar, 9.30 Uhr: Buchstart Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder im Alter von 1½ bis 4 Jahre in Begleitung. Samstag, 25. Januar, 9.30 bis ca. 9.50 Uhr: Gschichte-Zyt. Für die kleinen Zuhörer ab 4 Jahren in Begleitung, erzählt eine Bibliothekarin eine Geschichte oder zeigt ein Bilderbuchkino.

Bibliothek Hausen Ab Dienstag, 7. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Hedingen Ab Montag, 6. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Am Samstag, 11. Januar, von 10 bis 13 Uhr stösst das Bibliotheksteam gerne mit den Kundinnen und Kunden auf das neue Jahr an. Es sind alle herzlich eingeladen. Mittwoch, 15. Januar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 24 Monate. Mittwoch, 22. Januar, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren.

Bibliothek Knonau Ab Dienstag, 7. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 15. Januar: SeniorenMittagstisch. Samstag, 18. Januar, 10 bis 12 Uhr:

Die Bibliothek ist offen. Mittwoch, 22. Januar, 15 Uhr: Gschichtä Ziit. Für kleine und etwas grössere Geschichten- und Versli-Fans ab 3 Jahren.

Bibliothek Mettmenstetten Freitag, 3. Januar, 15 bis 18 Uhr: Die Bibliothek ist offen. Ab Montag, 6. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 15. Januar, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen.

Bibliothek Obfelden Ab Freitag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Freitag, 17. Januar, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Freitag, 24. Januar, 20 Uhr: Dominique Sarbach erzählt frei und in Mundart Geschichten und Märchen aus aller Welt. Anschliessend Apéro. Freie Kollekte. Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene. Türöffnung um 19.30 Uhr.

Bibliothek Ottenbach Ab Dienstag, 7. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Dienstag, 14. und 28. Januar, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 0 und 3 Jahren. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Freitag, 17. Januar, 19 Uhr: Fondue-Plausch vor der Bibliothek. Fr. 20.--, Anmeldung bis 7. Januar in der Bibliothek. Mittwoch, 29. Januar, 14 Uhr: Kamishibai-Geschichten für Kinder ab 3 Jahren. Freitag, 31. Januar, 15 bis 17 Uhr: Bibikafi «International». Ungezwunge-

ner Begegnungstreff für alle mit Kaffee und Kuchen. Erweiterte Öffnungszeiten über das Winterhalbjahr: Bis 15. April 2020 ist die Bibliothek zusätzlich mittwochs von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

Bibliothek Rifferswil Samstag, 4. Januar, 9.30 bis 11.30 Uhr: Die Bibliothek ist offen. Mittwoch, 22. Januar, 19.30 Uhr: Häkelkurs und Ausstellung. Es findet in der Bibliothek ein Mini-Häkelkurs mit Patricia von Wartburg statt und gleichzeitig sind einige Objekte aus ihrer Werkstatt ausgestellt. Material ist vorhanden, Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 29. Januar, 9 bis ca. 9.30 Uhr: Buchstart-Treff in der Bibliothek. Eltern mit Kindern ab 6 Monaten bis 3 Jahre sind herzlich eingeladen, mit Reimen, Liedern und Geschichten gemeinsam Sprache zu erleben. Ulla Schiesser von der Regionalbibliothek leitet die Teilnehmenden zu dieser lustvollen Art der Sprachförderung an.

Bibliothek Stallikon Ab Montag, 6. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Ab Montag, 6. Januar, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Ab Dienstag, 7. Januar, gelten neue Öffnungszeiten: Die Bibliothek ist neu am Dienstagabend bis 19 Uhr (anstatt 20 Uhr) geöffnet. Dienstag, 14. Januar, 17 bis 18.30 Uhr: Shared Reading – miteinander lesen: Diese Anlassreihe für Erwachsene ist eine neue Form von Lesekreis. Die Teilnehmenden lesen gemeinsam eine (deutschsprachige) Kurzgeschichte und ein Gedicht, lassen das Gelesene auf sich wirken und tauschen sich darüber aus. Alle Erwachsenen sind herzlich willkommen. Es muss nichts vor-

bereitet werden. Anmeldung erwünscht. Mittwoch, 15. Januar, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Buchstartanimatorin Cornelia Ramming. Alle Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern sind herzlich eingeladen. Samstag, 25. Januar, 10 bis 12 Uhr: Neujahrsapéro inmitten neuer Bücher. Während der Ausleihe liegen viele Buchneuheiten für Erwachsene, Kinder und Jugendliche auf. Alle sind herzlich willkommen, sich mit Zopf, Kaffee und einem Cüpli verwöhnen zu lassen.

Bibliothek Wettswil Donnerstag, 2. Januar, 17 bis 18.30 Uhr: Neujahrsapéro der Gemeinde. Samstag, 4. Januar, 10 bis 14 Uhr: Die Bibliothek ist offen. Ab Montag, 6. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 15. Januar, 12.15 bis 15 Uhr: Mittagstisch im Dorf. Der Mittagstisch der Primarschule öffnet sich für Gemeindebewohner. Anschliessend an das Essen haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit den Kindern zusammen in der Bibliothek Spiele zu spielen, einander Geschichten vorzulesen oder sich von der Bibliothekarin beraten zu lassen. Freitag 24. Januar, 19.30 bis 22 Uhr: Book-Selfies selber machen. Für Jugendliche ab der 6. Klasse in Zusammenarbeit mit dem Verein Jugend plus. Samstag, 25. Januar, 10 bis 11 Uhr: Info und Beratung zur Onleihe und Recherche im Bibliothekskatalog. Mittwoch, 29. Januar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für alle Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 29. Januar, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für alle Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. (I.S.)

Blues in unverwechselbarem Klang Miteinander Lesen

Marco Marchi & The Mojo Workers im Pöschtli Aeugstertal

Hauchen dem Blues neues Leben ein: Marco Marchi & The Mojo Workers. (Bild zvg.) Die Band Marco Marchi & The Mojo Workers gehört zu den Spitzenformationen der Schweizer Bluesszene. Sie hat die Swiss Blues Challenge 2011 gewonnen und die Schweiz 2012 an der European Blues Challenge in Berlin und an der International Blues Challenge in Memphis vertreten. Marco Marchi & The Mojo Workers führen die Zuhörer mit ihrem unverwechselbaren Klang durch die Stile des Blues zwischen dem frühen letzten Jahrhundert und der 50er-Jahre. In

diese Zeit fiel die Prohibition und die grosse Depression, die Gesellschaft brodelte, der Blues war dabei, sich zu verbreiten, und der Jazz entwickelte sich. Damals zogen die frühen Blueser mit ihren Instrumenten durch die Gegend und schufen einen ganz eigenen, bis dahin noch nie gehörten Sound, der sich zu einem der weltweit beliebtesten Musikstile entwickeln sollte. Musikalisch gesehen waren es aufregende und kreative Jahre und sie brachten Stilarten wie Ragtime, Ho-

kum-Blues, Swing oder Gospel hervor. Bekannt waren Musiker wie Blind Blake, Mississippi John Hurt, Blind Boy Fuller, Reverend Gary Davis, Tampa Red und Robert Johnson. Wie in einer Ursuppe entstanden die Moleküle, aus welchen schliesslich die gesamte zeitgenössische amerikanische Musik hervorging. Man kennt diese Aufnahmen in der Regel von zerkratzten Schellackplatten. Marco Marchi & The Mojo Workers nehmen sich der Musik dieser Zeit an und hauchen ihr neues Leben ein. Dabei bedienen sie sich nebst E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und Blues-Harp auch damaliger Originalinstrumente wie Resophonic-Guitar, Sousaphon und Waschbrett. Das ist keine Folklore oder Nostalgie, die da gespielt wird. Die Band – Musiker: Marco Marchi (Electric- & Resophonic-Guitar, Vocals), Marco Pandolfi (Harmonica), Fabio Bianchi (Tuba, Electric Bass), Toby Glaser (Drums & Washboard) – versteht es vielmehr, die ganze Lebensfreude und Kraft dieser Musik so darzubieten, dass man sich vorstellen kann, wie damals die Juke Joints und die Swing Clubs gerockt wurden. Dabei huldigt sie keinem musealen Respekt, aber auch keiner übertriebenen Modernisierung, sondern spielt schlicht wunderbaren Blues, bei dem man einen Abend lang nonstop mit dem Fuss den Rhythmus tappt. Zu Recht werden Marco Marchi & the Mojo Workers von der internationalen Presse als eine der besten akustischen Bluesbands der Schweiz bezeichnet. (pd.) Konzert im Pöschtli Aeugstertal, Sonntag, 12. Januar, 19 Uhr, Essen um 18 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38.

Neue Anlassreihe in Stallikon

Shared Reading – die Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon bietet eine neue Anlassreihe für Erwachsene. «Shared Reading – Miteinander Lesen» wurde vor rund 15 Jahren in Liverpool begründet und etabliert sich nun auch im deutschsprachigen Raum. Es beruht auf der einfachen, aber kraftvollen Idee, Worte auf sich wirken zu lassen. Gemeinsam wird eine Kurzgeschichte und ein Gedicht gelesen, die von der Leseleiterin der Bibliothek mitgebracht werden. Während des Lesens entstehen immer wieder Möglichkeiten über die Textabschnitte zu reden, dabei lassen wir uns einfach von den Wörtern leiten. Jeder kann sagen, was er denkt oder fühlt, was eben gerade auftaucht. Oder schweigen und einfach nur zuhören. Wer zuhört, gehört bereits dazu. anzeige

Shared Reading. (Bild zvg.) Shared Reading ist weder Therapie noch Buchclub, sondern eine Methode, in einer Atmosphäre unangestrengter Offenheit die wohltuende Entfaltung der Literatur, von Texten und Wörtern, zu fördern. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Nächste Shared Reading-Termine: Dienstag, 14. Januar, und Dienstag, 7. April 2020, 17 bis 18.30 Uhr, Schul- und Gemeindebibliothek Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse 1, Sellenbüren/Stallikon. Anmeldung per E-Mail erwünscht an bibi.stallikon@bluewin.ch oder Telefon 044 700 13 26.


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Sport

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Dienstag, 31. Dezember 2019

Denksport und Geselligkeit

Der Schachclub Wettswil blickt auf ereignisreiches Jahr zurück Neben den diversen Wettkämpfen blieb durch das Jahr auch Zeit, dem geselligen Beisammensein zu frönen. Das sportliche Highlight vorweg: der Schachclub Wettswil beendete die Nationalliga-B-Saison hervorragend auf Rang fünf und zählt weiterhin zu den Top-30 im Land. Das Team bleibt zusammen und will auch im nächsten Jahr unerschrocken in der zweithöchsten Schweizer Liga für Furore sorgen. Einer der eifrigsten Punktesammler überhaupt war Philipp Aeschbach, der sagenhafte sieben Zähler aus neun Partien holte. Selbstredend, dass er auch die clubinterne Jahresmeisterschaft dominierte. Der zweiten Mannschaft (4. Liga) gelang eine durchzogene Meisterschaft. Priorität hatte, möglichst allen durch Einsätze Spielpraxis zu bieten. Dies glückte und die meisten dürften wertvolle Erfahrungen gesammelt haben. Da im 2020 die vierte Liga nur noch aus Vierer- statt Sechser-Teams besteht, geht Wettswil mit einer dritten Mannschaft ins Rennen. Erklärtes Ziel ist, mit der einen Equipe aufzusteigen, um den Graben zum vier Ligen höher klassierten Fanionteam zu schmälern.

Gesellige Höhepunkte Im Herbst reisten zahlreiche Vereinsmitglieder für einige Tage in den Jura, um das frohe Zusammensein hochleben zu lassen. Abermals im Vordergrund stand die Geselligkeit Anfang Dezember beim traditionellen Chlaus-

Thomas Freimann ist neu Ehrenmitglied

DV des Zürcher Kantonal-Schwingerverbands

Philipp Aeschbach (vorne) brillierte in der Nationalliga B mit fantastischen sieben Punkten aus neun Partien, womit er schweizweit zu den Topskorern gehörte. (Bild Kaspar Köchli) Plauschturnier. Zuerst wurde Blitzschach gespielt, danach gejasst und schliesslich abends das Schlemmerbüffet «gestürmt». Bei dieser dritten «Disziplin» durften sich dann alle als Sieger fühlen. Das Jahr 2019 geht als erfolgreich in die Annalen des Schachclubs Wettswil ein. Dies wird am Jahresschlussabend, an dem auch gekegelt wird, gebührend gefeiert werden. Stattfinden wird das Fest erst Anfang Februar 2020, wenn man nach den zahlreichen Festivitäten wieder für lukullische Genüsse aufnahmebereit ist.

in der Winterpause. In der höchsten, der Meisterklasse, kamen die Ämtler allerdings noch nicht auf Touren. Sie stehen, stets ersatzgeschwächt antretend, nach drei Begegnungen erst mit einem Punkt da. Priorität hat dann im Frühjahr 2020 wieder die Schweizer Nationalliga-B-Meisterschaft. In der ersten Runde trifft der Schachclub Wettswil am 22. März zu Hause auf das Team Nimzowitsch Zürich. (kakö)

Am 8. Dezember 2019 nahmen rund 190 Delegierte und Gäste an der Delegiertenversammlung des Zürcher Kantonal-Schwingerverbands in Kilchberg teil. Im Kantonalvorstand traten Beni Waldvogel und Stefan Moor zurück. Neu wurden Urs Gehring und Stefan Tresch in den Kantonalvorstand gewählt. Das Zürcher Kantonale Nachwuchsschwingfest, das im vergangenen Mai in Obfelden stattgefunden hat, wurde unter grossem Dank verabschiedet. Thomas Freimann vom Schwingklub am Albis wurde für seine Verdienste zum kantonalen Ehrenmitglied ernannt. Freimann hat neben seinen schwingerischen Erfolgen ver-

schiedene Ämter ausgeübt. Er wirkte in sechs Organisationskomitees für Zürcher Kantonale Schwingfeste, Kantonale Nachwuchsschwingfeste und auch im Jubiläumskomitee 100 Jahr Schwingklub am Albis mit. Im Organisationskomitee für den Gibel-Schwinget war er über zehn Jahre tätig. Auch im Schwingklub am Albis hat er verschiedene Ämter bekleidet. So war er vier Jahre Klubfähnrich, 13 Jahre Aktuar und zehn Jahre Präsident. Auch auf kantonaler Ebene war er als Kampfrichter und Rechnungsrevisor tätig. Der Schwingklub am Albis dankt Freimann für seine geleistete Arbeit und gratuliert ihm herzlich zur kantonalen Ehrenmitgliedschaft. (rn)

Zürcher Meisterschaft, 3. Runde, Meisterklasse; Wettswil vs. Réti Zürich 2:4. Georges (2222) – Antognini (2302) 0:1; Christen (2254) – Gantner (2287) remis; Köchli (2076) – Bühler (2207) 1:0; Heldner

Zürcher Meisterschaft Wie jedes Jahr ist Wettswil auch heuer in der Zürcher Meisterschaft engagiert. Sie gilt als gute Trainingseinheit

(2043) – Wüthrich (2174) remis; Grob (1741) – Haas (2141) 0:1; Klee (1905) – Borner (2125) 0:1. Zwischenrangliste (nach drei von fünf Runden): 1. Zürich, 6 Punkte; 2. Réti, 6; 3. Wollishofen, 2;

Beni Waldvogel (v.l.) und Thomas Freimann umrahmt von den Ehrendamen.

4. Nimzowitsch, 2; 5. Wettswil,1; 6. Zimmerberg, 1.

(Bild Bruno Auf der Maur)

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lich mit t n e h c ö w x 2 hrichten c a N n e t s u e den n zirk. aus dem Be

So vielseitig wie das Säuliamt. Der Anzeiger aus dem Bezirk, das beliebte Publikationsorgan mit regionalem und lokalem Schwerpunkt. 2x wöchentlich, mit einer Auflage von 26 352 Exemplaren, in jeder Haushaltung in den 14 Gemeinden des Bezirks. Im Knotenpunkt von Zürich, Zug und dem Kanton Aargau ist der Anzeiger eine attraktive Plattform für Inserate, Publi-Reportagen und Beilagen. www.affolteranzeiger.ch


Extra digitalisierung in worten

Software Der Sammelbegriff für digitale Programme und die für ihre Funktionalität nötigen Informationen lautet Software. Mit Programm ist beispielsweise das Microsoft Word gemeint, mit nötigen Informationen wie hinterlegten Schriftarten, Schriftgrössen und Weiterem. Alle digitalen Geräte sind Software-basiert. Betriebssysteme sind Software und auch alle Programme und Applikationen werden unter Software zusammengefasst. Während vor der Digitalisierung eine Maschine, wie beispielsweise ein Festnetztelefon – sogenannte Hardware – nur für einen bestimmten Verwendungszweck genutzt werden konnte, kann moderne Hardware für potenziell unendlich viele unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden. Dank verschiedener Apps können moderne Handys nicht nur zum Telefonieren, sondern auch Spielen, Termine Planen, Fotografieren, Steuern der elektronischen Geräte im Eigenheim und für vieles mehr benutzt werden. (sals) In der Serie «Digitalisierung in Worten», erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.

zwischen-ruf

Die Weihnachtsferien haben es verhindert Meine Mutter – Ihr wisst es inzwischen, sie ist bald 100 – trägt am oberen Gaumen ein Gebiss. «Ich brauch mal keines, hat mir mein Zahnarzt versichert!», rufe ich grossspurig. Eigentlich hätte sie auch keines, erwidert sie. Die Weihnachtsferien seien schuld daran. Also, das war so: Meine Mutter wollte sich Implantate machen lassen – im Januar neunzehnhundertkeineAhnung. Sie hatte dies bereits mit dem Zahnarzt (neue Methode damals und er der einzige Spezialist im Ort) besprochen. Der Termin stand fest. Doch ihr «Implanteur» ging über Weihnachten mit seinem Sohn in die Schweizer Berge zum Skifahren. Die beiden kamen unter eine Lawine. Der Sohn hatte Glück. Seine Hand ragte aus dem Schnee heraus. So wurde er schneller gefunden als der Vater. Und er kam mit dem Leben davon. Seine Hand, die ihn gerettet hatte, war aber erfroren. Und, wie gesagt, meine Mutter lebt auch noch – ohne Implantate. Ute Ruf

Dienstag, 31. Dezember 2019

Die Silvesterrakete Detektiv Adrian Aegerter aus Affoltern ermittelt – Ratekrimi Sie möchten hier in Ihrem «Anzeiger» mit mir ermitteln? Das ist wunderbar! Der heutige Fall bringt eine wahres Feuerwerk … Ich sass am Silvesterabend allein in meiner Wohnung in der Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern und sah mir abwechselnd das Silvesterprogramm im Fernsehen und den von Silvesterraketen beleuchteten Himmel über der Stadt an, als mein Mobiltelefon auf dem Tisch klingelte und vibrierte und eine zuckende Reise um meine Chipsschale begann, auf dem Display die Nummer eines Freundes anzeigend. «Du musst sofort zu mir kommen, es ist etwas ganz Schreckliches ...!» Und schon war das Gespräch, das kein Gespräch, sondern nur ein Satz gewesen war, wieder weg. Ich starrte erschrocken auf mein Mobiltelefon, wissend, dass es mir nicht mehr erzählen würde, dann aus dem Fenster und wieder auf mein Mobiltelefon. Es zappelte noch einmal kurz. Nun hatte ich eine Textnachricht mit Koordinaten bekommen, die ich allerdings erst auf den zweiten Blick als Koordinaten erkannte, auch von meinem Freund. Natürlich wunderte ich mich nicht, warum jemand, dessen Anruf so schlagartig abbricht, weil etwas Schreckliches passiert ist, noch eine Textnachricht verfassen kann, es war schliesslich mein Freund. Also schaltete ich das Fernsehgerät aus, stopfte mir noch eine Handvoll Chips als Reiseverpflegung in den Mund und verliess die Wohnung. Den Koordinaten nach, die ich in mein Navigationsgerät eingab, war mein Ziel irgendein einzeln stehendes Gebäude ausserhalb von Affoltern. Nachdem mich zwei betrunkene Männer umarmt, ihre zwei genervten Frauen in ihr Haus eingeladen und zwei Jungs mit Raketen beschossen hatten, verliess ich ohne weitere Vorkommnisse die Stadt. Unterwegs, in der Einsamkeit eines kleinen Wäldchens und der Silvesternacht, überkamen mich dann doch Zweifel. Hatte jemand das Telefon meines Freundes gestohlen und mich in eine Falle gelockt? Aber wer, warum und warum ausgerechnet in dieser Nacht? Sollte ich das neue Jahr nicht mehr erleben? Das Gebäude war eine alte Scheune und neben dieser alten Scheune parkten viele Fahrzeuge. Eine Falle war es wohl doch nicht. Aber was soll-

wetter

Detektiv aus Affoltern: Adrian Aegerter ermittelt über die Festtage im «Anzeiger». te Schreckliches passiert sein? Hatte mein Freund einen platten Reifen oder war gar die Batterie seines Autos leer? Ich lief auf das Tor der Scheune zu, öffnete es und starrte in die Dunkelheit. Eine Sekunde lang, vielleicht zwei, dann schaltete sich eine grelle Beleuchtung ein und ich fand mich in einer mit Luftballons, Papierschlangen und Girlanden geschmückten Halle wieder, in der mir eine vielstimmige Menschenmenge «Überraschung!» entgegenbrüllte. Und mein Freund rief: «Wir wollten nicht, dass du alleine zu Hause sitzt, deshalb dieser Trick!» Es hatte sich wohl herumgesprochen, dass ich nicht freiwillig auf einer Silvesterparty erscheinen würde. Bevor ich etwas essen oder trinken oder meinen Dank für die ungewöhnliche Einladung aussprechen konnte, mussten mir drei Gäste unbedingt ihre Silvesterraketen zeigen. Diese einfarbigen Raketen hatte der Raketenhändler ihres Vertrauens ganz neu im Angebot und deshalb hatte jeder von ihnen sechs Stück gekauft. Veit zwei rote, zwei grüne, eine gelbe und eine blaue, Lukas zwei grüne, zwei gelbe, eine blaue und eine rote und Fabian zwei gelbe, zwei blaue eine rote und eine grüne.

Kurz nach Mitternacht kämpften die drei Männer dann mit der schlichten Einfarbigkeit ihrer Raketen gegen die pralle Buntheit der anderen. Fabian feuerte eine gelbe und eine blaue Rakete ab, Lukas eine rote und eine grüne und Veit eine gelbe und eine rote, ausserdem Veit noch eine grüne, eine rote und eine grüne, Lukas eine gelbe, eine blaue und eine gelbe und Fabian eine grüne, eine blaue und eine gelbe. Gegen ein Uhr am Neujahrsmorgen geschah dann aber tatsächlich etwas Schreckliches. Zwei dieser drei Männer gerieten miteinander in einen lautstarken Streit und ein Mann schoss seine letzte Rakete auf einen anderen Mann. Die Männer konnte ich nicht erkennen, ich konnte nur die Rakete erkennen. Und die war rot …

Zubereitung

Lebensweisheit «Man braucht kein Genie zu sein, es reicht Mensch zu sein. Wachsen zu können ist Zeichen von Unvollkommenheit.»

Äpfel halbieren, entkernen und in feine Schnitze schneiden, Zwiebel in feine Streifen schneiden. 1 EL Bratbutter in der Bratpfanne erhitzen. Zwiebel und Äpfel andünsten und auskühlen lassen. Ricotta unter die Apfel-Zwiebelmasse geben und

Der braune, behaarte Buchdrucker (Ips typographicus) ist ein doppelter Gewinner des Klimawandels. In den trockenen und warmen Jahren kann er sich viel besser vermehren. Er findet einen reichgedeckten Tisch im Schweizer Mittelland, weil die Fichten, die in der Vergangenheit angepflanzt wurden, unter dem Klimawandel leiden und geschwächt sind. So kann der Käfer die Fichten besser angreifen, zwischen Rinde und Holz neue Nester anlegen und bringt damit den Baum zum Absterben. In der WWF-Jahresbilanz der Tierarten 2019 gehört auch der Goldschakal zu den Gewinnern. Er dehnt seinen Lebensraum vom Südosten Europas ins zunehmend milder werdende Mitteleuropa aus. Sein Bestand übersteigt in Europa momentan den seines grössten Feindes – des Wolfes – um das Siebenfache. Auch in der Schweiz gibt es regelmässige Sichtungen, wobei bis jetzt lediglich Einzeltiere nachgewiesen wurden. Auf dem Vormarsch ist auch das Wisent. Die bis zu drei Meter lange Rinderart war in vielen Regionen Europas heimisch, bis sie fast ausgerottet wurde. 1996 startete der WWF im russischen Teil des Kaukasus ein Auswilderungsprojekt. Inzwischen streifen dort bereits wieder über 100 Tiere durch die Wälder. Auswilderungen sind auch in der Schweiz ein Thema.

Wildbienen unter den Verlierern

Wissen Sie, wer der Täter war? Lösung: Nach den Farben der gekauften («… Veit

herkömmliches

zwei rote, zwei grüne, eine gelbe und eine blaue …») und der nach Mitternacht abgeschossenen Silvesterraketen («… Veit eine gelbe und eine rote …») hat Veit eine blaue, Lukas eine grüne und Fabian eine rote Rakete übrig - weil der Täter eine rote Rakete auf seinen Gegner schiesst, kann nur Fabian der Täter sein!

Pouletbrüstli mit Apfel-Zwiebelfüllung 4 Pouletbrüstli 150 g Ricotta 2 EL Bratbutter 1 Zwiebel 2 Äpfel Salz, Pfeffer

Der Borkenkäfer als Klimagewinner

Zu den Verlierern gehören neben dem Eisbär, dem die warmen Sommer an der Arktis zum Verhängnis werden, und dem Gepard, dem die meisten Schutzgebiete zu klein sind, auch die Wildbienen. Sie übernehmen einen Grossteil der Bestäubungsleistungen bei unseren Kultur- und Wildpflanzen. In der Schweiz gibt es über 600 Arten von Wildbienen. Wegen der industriellen Landwirtschaft mit Pestiziden, Überdüngung sowie Monokulturen und der Zerstörung ihrer Nahrungsquellen und Nistplätze sind über die Hälfte davon bedroht. Verschwinden die Wildbienen, verschwinden mit ihnen viele Pflanzenarten. Die Schäden für unsere Ökosysteme wären riesig. (pd.)

volg-rezept

Zutaten für 4 Personen

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mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einem Messer ein Loch ins Pouletbrüstli stechen, mit dem Finger vorsichtig ausweiten und mit der Masse füllen. 1 EL Bratbutter in der Bratpfanne erhitzen, Pouletbrüstli darin rundum gut anbraten und im Backofen auf 160°C für ca. 20 Min. nachgaren lassen. Zubereitung: ca. 45 Min. Tipp: Dazu passen Kräuternudeln. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte.

Teufel Der Teufel gilt in vielen Religionen als Gegenspieler Gottes und ist unter verschiedenen Namen bekannt. Auf Hebräisch heisst er Satan oder Beelzebul, auf Griechisch und Lateinisch Diabolos, wovon das deutsche Wort Teufel hergeleitet ist. Ihm zugrunde liegt das altgriechische Verb diaballein, das durcheinanderwerfen bedeutet. Der mythische Zunderobsibringer ist nicht insofern bedrohlich, als er real und leibhaftig in Erscheinung tritt. Vielmehr existiert er in den Köpfen und Vorstellungen der Menschen, die alles Ungereimte, Widersprüchliche und Böse in der Welt möglichst eindeutig erklärt haben wollen. Allerdings dafür ist der vermeintliche Widersacher Gottes denkbar ungeeignet, weil die gesamte Schöpfung auf gegensätzlichen Kräften beruht, die sich gegenseitig brauchen und ergänzen, aber einander auch in die Quere kommen und zerstören können. Gut und Böse lassen sich nicht so fein säuberlich auseinanderdividieren, wie man es sich wünschen würde. Es bleibt nichts anderes übrig, als mit den Ungereimtheiten dieser Welt und auch den eigenen Widersprüchlichkeiten zu leben und mit Gegensätzen so konstruktiv wie möglich umzugehen. Andernfalls gerät man tatsächlich in des Teufels Küche. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.


Veranstaltungen Neujahrsblatt 2020 Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern lädt Sie herzlich ein zum

DO

2 . J A N ENSEMBLE SALON PA S S I O N

16:00 Uhr

DO

Musik am Berchtoldstag

9 . J A N A L I V E Q U A RT E T

20:15 Uhr

FR

JANUAR

Neujahrsapéro

Jazz am Donnerstag

10. JAN REETO VON GUNTEN

20:15 Uhr

Alltag Sonntag – der neue Diaabend

D O 1 6 . J A N S I LV E R S O U L 20:15 Uhr

am Donnerstag, 2. Januar 2020 16.00 bis ca. 17.30 Uhr im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern Haus Rigi, Eingang Melchior-Hirzel-Weg 40 Am 2. Januar stellen wir Ihnen das Neujahrsblatt 2020 mit dem Titel «Häuser im Knonauer Amt – Geschichte und Geschichten» vor. Der Anlass wird musikalisch umrahmt vom Trio SaxmitBass. Wir wünschen Ihnen zum Jahreswechsel alles Gute und freuen uns auf Ihren Besuch.

Jazz am Donnerstag

GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern

F R 1 7 . J A N B E S T O F FA N T O C H E 2019 20:15 Uhr

Die weltweit besten animierten Kurzfilme, moderiert von Fantoche

SA 18. JAN NAHREISEN DURCH DAS SÄULIAMT 11:00 Uhr

Kultur und Natur auf dem Ämtlerweg

DO 23. JAN THE SAX – TB JAZZ – QUINTET 20:15 Uhr

FR

Jazz am Donnerstag

24. JAN PEACE NOW!

20:15 Uhr

Jazz-Extra

D O 3 0 . J A N S W I N G D E PA R I S 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag

FR 31. JAN JOHANNES BRAHMS ‹UNGARISCHE TÄNZE› 20:15 Uhr

Klassik: Brahms

Kloster

Kappel jìëáâ ìåÇ tçêí òì kÉìà~Üê

Mittwoch, 1. Januar 2020 17.15 Uhr in der Klosterkirche

lÑÑÉåÉë páåÖÉå òìã kÉìà~Üê ãáí ÇÉã _~ÅÜ `çääÉÖáìã wΩêáÅÜ Leitung: Bernhard Hunziker

Let it flow... Alle Infos unter: www.jala-yoga-pilates.ch Chantal Steiger Yogalehrerin Bewegungspädagogin

Lesungen: Pfr. Volker Bleil Bitte warm anziehen, die Kirche ist ungeheizt. báåíêáíí ÑêÉá | Kollekte Anschliessend Möglichkeit zum Abendessen (auf Voranmeldung) Kloster Kappel 8926 Kappel am Albis Tel. 044 764 88 10 info@klosterkappel.ch | www.klosterkappel.ch

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