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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 101 I 170. Jahrgang I Dienstag, 20. Dezember 2016

Neuer Feuerpolizist

Dorfplatz erweitern

Zum Jahreswechsel tritt in Obfelden Rolf Zimmermann die Nachfolge seines Vaters an. > Seite 3

An der Gemeindeversammlung Ottenbach war die Gestaltung des Zentrums ein Thema. > Seite 5

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«Mitten im Spiel» Traditionelle Jahresschlussfeier im Kispi-Reha-Zentrum Affoltern. > Seite 8

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Perfekt inszeniert Hanspeter Isoz hat sein Buch über Einstein vorgestellt – mit einer Überraschung. > Seite 9

«Der Autobahnzubringer wird garantiert irgendwann realisiert» Zuversicht in Ottenbach: Umweltverbände gelangen nicht ans Verwaltungsgericht Fünf Privatpersonen haben ihre Rekurse gegen den Autobahnzubringer Ottenbach/Obfelden ans Verwaltungsgericht weitergezogen, die Umweltverbände verzichten hingegen auf diese Möglichkeit. «Somit ist das Projekt nicht grundsätzlich gefährdet», folgert die Ottenbacher Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger.

Trüber Vogel Ein Schwerpunkt der Behandlungen in der Augenklinik Pallas betrifft den «grauen Star». > Seite 11

Wachablösung ennet der Reuss Bundespräsident Johann SchneiderAmmann und seine Nachfolgerin Doris Leuthard feierten am Donnerstag mit viel weiterer Politprominenz in Merenschwand, der Heimatgemeinde der Magistratin. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Knonau ist Energiestadt Anlässlich der Eröffnung des Adventsfensters Nummer 15 feierte Knonau auch einen Meilenstein auf einem langen Weg, nämlich die Übergabe des Energiestadt-Labels. ................................................... > Bericht auf Seite 8

................................................... von werner schneiter Nach Ablauf der öffentlichen Planauflage zum Projekt einer Umfahrung Ottenbach/Obfelden musste sich der Regierungsrat mit 77 Einsprachen mit zum Teil bis zu 30 Anträgen befassen. Deren Behandlung verzögerte die Projektfestsetzung um rund ein Jahr. Diese erfolgte schliesslich im Juli 2016. An der Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag war zu erfahren, dass fünf Privatpersonen ihre Einsprache ans Verwaltungsgericht weitergezogen haben, die derzeit behandelt werden. Gaby Noser Fanger glaubt, dass die Realisierung des Autobahnzubringers aus diesem Grund nicht gefährdet ist. «Die Privatpersonen bringen persönliche Anliegen ein. Wichtig ist, dass die Umweltverbände auf ei-

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anzeigen

SALE: noch günstigere Preise! Vom 3. bis zum 23. Januar 2017 Nach dem Bau des Autobahnzubringers soll das Restaurant Post weiter bestehen und wenn möglich aufgewertet werden – mit einer attraktiven Gartenwirtschaft, die den Blick frei gibt auf den verkehrsberuhigten Platz. (Bild Werner Schneiter) nen Weiterzug verzichten. Sie ist aus diesem Grund überzeugt, dass das Projekt «irgendwann garantiert realisiert wird.» Diese Aussage verbindet die Gemeindepräsidentin auch mit der Hoffnung, dass nun das Bundesgericht nicht bemüht wird. Ist dies der Fall, so kann 2018 mit der Ausführungsprojektierung, mit den Ausschreibungen und mit den Arbeitsvergaben für Bauarbeiten gerechnet werden. Im günstigsten Fall könnten so der Autobahn-

zubringer in den Jahren 2019 bis 2021 realisiert und ab 2022 die flankierenden Massnahmen an die Hand genommen werden. Der Gemeinderat nutzt nun die Zeit, um wichtige, vom Autobahnzubringer abhängende Fragen zu klären, vorab zur Zentrumsgestaltung, zur Begegnungszone Dorfplatz, Mehrzweckgebäude und Werkhof. Themen sind ausserdem das Parkieren beim Haas Shopping, Tempo 30 auf der Muristras-

se, die Strassenführung im Dorfzentrum und weitere verkehrsberuhigende Massnahmen. Dass die Zwillikerstrasse in diesen Zustand bleibt, weiterhin vor dem «Engel» verläuft und höchstens ein Mehrzweckgebäude vor dem Postareal realisiert werden soll – das hat eine von der Gemeinde eingesetzte Arbeitsgruppe als Vorgaben von der Gemeindeversammlung erhalten. ................................................... > Weitere Berichte auf Seite 5

Conforama in Wallisellen und in Schlieren geht der Ausverkauf in die zweite Runde. Sie haben noch die Gelegenheit, von unseren einzigartigen Angeboten zu profitieren: wer zuerst kommt, profitiert als erster! Conforama – Seit 1976 in der Schweiz

«Das Lichtsignal wird weiterhin so bleiben» Zum Wechsel auf vier Grünphasen auf der Dorfstrasse in Obfelden Seit dem 7. Dezember wird das Lichtsignal auf der Dorfstrasse in Obfelden mit vier anstatt wie vorher zwei Phasen betrieben. Da die Phasenlängen noch abgestimmt werden, ist es mehrfach zu längeren Staus gekommen. ................................................... von salomon schneider Zwischen 2011 und 2015 gab es auf der Kreuzung beim Lichtsignal in Obfelden zwölf Unfälle. Vier Personen wurden dabei schwer verletzt, weitere fünf Personen wurden verletzt. Aufgrund dieser Unfallzahlen wurde die Kreuzung als Unfallschwerpunkt definiert und eine Phasenanpassung geplant. «Gesetzlich sind Anlagen mit beidseitigen Grünphasen auf Kantonsstrassen nicht mehr erlaubt. Wir haben deshalb auf das Vierphasensystem umgestellt, wie es beispielsweise in Ottenbach seit Jahren zum Einsatz kommt», erläutert Marc Besson von der Kantonspolizei Zürich.

Beim Lichtsignal an der Dorfstrasse hat nur noch eine Seite grün, anstatt wie bisher zwei. (Bild Salomon Schneider) Schaltung an Tageszeiten angepasst Am 7. Dezember wurde die Lichtsignalanlage mit einem Morgen-,

einem Tages- und einem Abendprogramm in Betrieb genommen. «Momentan ist die verkehrstechnische Abteilung der Kantonspolizei Zürich

noch mit der Feinjustierung der Anlage beschäftigt. Wir müssen ganz genau analysieren, wann auf welcher Strasse wie viele Autos kommen, um das Lichtsignal optimal einzustellen. In ein paar Wochen wird sich die Phasenlänge vollends eingespielt haben», erläutert Marc Besson. Es sei aber auf jeden Fall so, dass sich der Fahrzeugdurchlass durch die Vierphasenschaltung verringert habe und es zu kurzen Wartezeiten kommen könne. Bei den Postautos seien die Wartezeiten aber bereits innerhalb des Toleranzbereichs. Mehr Sicherheit hat grundsätzlich ihren Preis. Das hat sich auch bei der Umstellung auf die Vierphasenschaltung beim Lichtsignal in Obfelden gezeigt. Um das Unfallrisiko zu senken, wird es auf der Dorfstrasse in Obfelden in Zukunft zu längeren Wartezeiten kommen – mindestens bis zur Eröffnung des Autobahnzubringers. Marc Besson: «Auch wenn sicher nicht alle Verkehrsteilnehmenden damit zufrieden sind, das Vierphasenprinzip wird auf jeden Fall beibehalten.»

200 51 9 771661 391004


«Wenn die Sonne des Lebens untergeht, dann leuchten die Sterne der Erinnerung.»

TO D E S A N Z E I G E In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater

Werner Etter 10. Mai 1933 – 15. Dezember 2016

Nach einem reich erfüllten Leben und einem kurzen Spitalaufenthalt hat sein liebes Herz für immer zu schlagen aufgehört. Wir sind traurig, aber auch dankbar für die vielen Jahre, die wir mit ihm teilen durften. Die Endgültigkeit des Abschieds schmerzt und wir werden ihn sehr vermissen. Liselotte Etter-Grimm Susanne und Enrico Grond Bettina Grond Andrea und Mehdi Grond mit Michelle, Yasmin und Dyah Michael und Katharina Grond mit Noah Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Hedingen statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Aktion «Jeder Rappen zählt» für Kinder alleine auf der Flucht, Postkonto 10-15000-6. Traueradresse: Liselotte Etter-Grimm, In der Hub 6, 8908 Hedingen

TO D E S A N Z E I G E

Öffnungszeiten der Bezirksverwaltung über den Jahreswechsel 2016/2017

Feiertage und Einbürgerung Jahreswechsel 2016/2017, Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der Öffnungszeiten

Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab Freitag, 23. Dezember 2016, bis und mit Montag, 21. Januar 2017, geschlossen:

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben ab

Statthalteramt Bezirksratskanzlei Bezirksgericht Mietgericht Paritätische Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen am 23./27./28./29. und 30. Dezember 2016 ist das Bezirksgericht für dringende Notfälle jeweils zwischen 09.00 und 10.00 Uhr unter der Telefonnummer 044 763 17 00 erreichbar. Wir wünschen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr. Die Bezirksverwaltung

Fahrplan Öki-Mobil über Weihnachten/Neujahr

Gemeindeverwaltung

Freitag, 23. Dezember 2016, bis und mit Montag, 2. Januar 2017, geschlossen. Für Todesfälle steht folgende Telefonnummer täglich von 13.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung: 078 656 11 31. Gemeindewerke Die Gemeindewerke sind vom Dienstag, 27. Dezember, bis Freitag, 30. Dezember 2016, zu den normalen Arbeitszeiten erreichbar. Über die Festtage können die Gemeindewerke in dringenden Fällen über Telefon 044 761 15 21 erreicht werden. Sammelstelle Brunnmatt Die Sammelstelle Brunnmatt ist an den Samstagen, 24. und 31. Dezember 2016, von 09.00 bis 11.30 Uhr und am Mittwoch, 28. Dezember 2016, von 13.30 bis 17.00 Uhr geöffnet.

eidg. Einbürgerungsbewilligung hat die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Ottenbach mit Beschlüssen vom 20. Dezember 2016 ins Bürgerrecht der Gemeinde Ottenbach aufgenommen: • Hücker Thomas, geb. 1980, von Deutschland Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

29. Dezember 1943 – 14. Dezember 2016

in Kenntnis zu setzen. Er war ein aktiver Turner, welcher mit Rat und Tat für den Verein einstand. Er hat dem Turnverein lange Jahre als Vorturner zur Verfügung gestanden. Aufgrund seiner grossen Verdienste für den TV Wettswil wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Wir verlieren einen treuen Kameraden. Lieber Roli, wir werden Dich vermissen und Dich in ehrender und bester Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Turnverein Wettswil am Albis Der Vorstand Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 21. Dezember 2016, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil statt.

Gemeindeverwaltung Ottenbach

Der Gemeinderat und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke wünschen frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr!

ABSCHIED Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen Freundes und Ehrenmitgliedes

Roland Bliggensdorfer

Freitag, 23. und 30. Dezember 2016, üblicher Fahrplan

29. Dezember 1943 – 14. Dezember 2016

Samstag, 24. und 31. Dezember 2016, üblicher Fahrplan Besten Dank für die Kenntnisnahme und frohe Festtage.

Tiefbauabteilung

Roland (Roli) Bliggensdorfer

Ottenbach, 20. Dezember 2016

Die mobile Sammelstelle Öki-Mobil ist während den Festtagen wie folgt für Sie unterwegs:

Affoltern am Albis, 20. Dezember 2016

Wir haben die schmerzliche und traurige Pflicht, Sie vom plötzlichen Hinschied unseres langjährigen Freundes und Ehrenmitgliedes

Liegenschaften Vermietungen

in Kenntnis zu setzen. Roli hat sich für unseren Verein sehr engagiert und war uns ein hilfsbereiter Freund. 2014 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Wir verlieren einen treuen Kameraden an unserer Seite. Wir werden Roli in dankbarer Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus. Feldschützenverein Wettswil Der Vorstand Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, den 21. Dezember 2016, um 14.00 Uhr im Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof Wettswil statt. Die Abdankung ist anschliessend um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Dezember 2016

3

Festzug von Bern bis vors Knonauer Amt Der Bundespräsident und seine Nachfolgerin mit viel weiterer Politprominenz zu Gast in Merenschwand Mit 188 von 207 gültigen Stimmen hat die vereinigte Bundesversammlung Doris Leuthard am 7. Dezember zur Bundespräsidentin 2017 gewählt. Am Donnerstag wurde das von Bern über Aarau und Muri bis nach Merenschwand gefeiert. ................................................... von thomas stöckli 18.50 Uhr war es, als der erste der weissen Reisecars aus dem Reusstaler Nebel auftauchte. Eine ganze Armada an weiteren Bussen sollte ihm folgen. Rund 300 geladene Gäste, haben gemeinsam mit der designierten Bundespräsidentin die letzte Etappe des Triumphzuges unter die Räder genommen. Zuvor war es von Bern im Extrazug nach Aarau zum offiziellen Festakt im dortigen Kunsthaus und dann weiter nach Muri gegangen. Die Busse mit den hohen Gästen aus Bern und Aarau wurden in Merenschwand bereits sehnlich erwartet. Es war bitterkalt auf dem Schulhausplatz und doch wollten sich einige hundert Einheimische den Empfang der berühmtesten Einwohnerin und

Neujahrsapéro in Stallikon Am Sonntag, 8. Januar, ab 11 Uhr, findet in der Turnhalle Loomatt zum 25. Mal der Stalliker Neujahrsapéro statt, zu dem der Gemeinderat alle Stallikerinnen und Stalliker mit ihren Gästen einlädt. Das ungezwungene Zusammensein steht unter dem Motto der gegenseitigen Kontaktförderung unter der Bevölkerung. Der Anlass wird wiederum durch die Musikgesellschaft Stallikon umrahmt; Fredy Steck und sein Team sind auch diesmal für den Apéro verantwortlich. Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Doris Leuthard, strahlende Bundespräsidentin 2017, geniesst mit ihrem Vorgänger Johann Schneider-Ammann und dessen Weibel Kurt Kneubühler das Bad in der Menge auf dem Schulhausplatz in Merenschwand. (Bild Thomas Stöckli)

Cornelia Clavadetscher neue Sozialsekretärin Aus den Verhandlungen des Obfelder Gemeinderates (Oktober und November 2016) Als Nachfolgerin für die per Ende Februar 2017 in den Ruhestand tretende Sozialsekretärin Ursula Decurtins wurde Cornelia Clavadetscher, gewählt. Gemeinderat sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke heissen die neue Mitarbeiterin bereits heute im Team herzlich willkommen. Der Revisionsbericht der Lucio Revisionen, Vitznau, im Bereiche Geldverkehr 2016 und gesetzliche wirtschaftliche Hilfe wurden abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen. Über die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage bleibt die Gemeindeverwaltung von Freitag, 23. Dezember 2016, bis und mit Montag, 2. Januar 2017 geschlossen. Das Bestattungsamt kann über Telefon 078 656 11 31, täglich zwischen 13 und 15 Uhr, erreicht werden. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke danken der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr.

Gesamtauflage: 25 186

Finanzplanung

Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Vom Finanzplan 2016 – 2020 und dem Investitionsprogramm 2016 – 2020 wurde Kenntnis genommen und die folgenden grundsätzlichen finanzpolitischen Ziele gutgeheissen: Begrenzung der Verschuldung (Nettovermögen zwischen +/- 1000 Franken pro Einwohner); Die Laufende Rechnung im Steuerhaushalt soll jährlich mindestens die Konsumausgaben finanzieren können. Als Untergrenze für den Cash Flow wird ein Wert von 0 Franken angesehen; der Gesamtsteuerfuss soll sich nach Möglichkeit stabil entwickeln und sich bei Veränderungen am kantonalen Mittelwert orientieren.

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Aarau

Ehrenbürgerin nicht entgehen lassen. Gemeindeammann Hannes Küng würdigte die künftige Bundespräsidentin als «Markenbotschafterin» des prosperierenden Dorfes, Grossratspräsident Marco Hardmeier sprach von einem «Freudentag für den Aargau». Doris Leuthard sei eine «authentische Sympathieträgerin», so Hardmeier: «Sie sagt, was sie meint, und tut, was sie sagt.» Schon in ihrem ersten Präsidialjahr 2010 habe Doris Leuthard «Bella Figura» gemacht, so Marianne BinderKeller, Präsidentin der CVP Aargau. Die grosse Stärke der Magistratin sieht sie darin, komplexe Inhalte verständlich darlegen zu können. Der amtierende Bundespräsident Johann Schneider-Ammann schliesslich verlieh seiner Nachfolgerin als Talisman eine Medaille, welche er vom Papst höchstpersönlich erhalten hatte. Es sei ihr wichtig, dass alle mitfeiern können, so Doris Leuthard. So hatten um 20 Uhr alle einen Platz an der Wärme. Während die Ehrengäste beim abschliessenden Festessen in der neuen Dreifachhalle bei einer musikalischen Darbietung von Sina unter sich blieben, wurde für die Dorfbevölkerung in der Mehrzweckhalle ein Apéro aufgetischt.

Zimmermann, Obfelden, hat per 31. Dezember 2016 seinen Rücktritt erklärt. Als Nachfolger wird sein Sohn Rolf Zimmermann, Kaminfegermeister, Obfelden, dieses Aufgabe ab 1. Januar 2017 übernehmen. René Zimmermann wird für die langjährige Arbeit im Dienste der Gemeinde Obfelden der beste Dank ausgesprochen.

tragt: Verbindungsstück Hölibachstrasse zur Sennhüttenstrasse, Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder, mit Zusatz «Landwirtschaft gestattet»; Flurstrasse zwischen Mettmenstetterstrasse und Ankenrain, Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder mit Zusatz «Landwirtschaft gestattet».

Kanalisationen Natur- und Heimatschutzobjekte Der verwaltungsrechtliche Vertrag (Unterschutzstellungsvertrag) mit dem die im einstweiligen Inventar der Gemeinde Obfelden verzeichneten Schutzobjekte Wohnhaus Vers.-Nr. 185, ehemaliges Waschhaus Vers.-Nr. 186 und Schopf Vers.-Nr. 202 auf Kat.Nr. 3580 an der Dorfstrasse 71 unter Schutz gestellt werden, wurde genehmigt.

Tempo-30-Zonen Aufgrund der für die neu entstehende Überbauung an der Sentmattstrasse benötigten und bewilligten Besucherparkplätze müssen die verkehrsberuhigenden Massnahmen der Tempo-30Zone in diesem Abschnitt an der Bodenackerstrasse, Sentmattstrasse und Rüchligstrasse angepasst werden.

Aufgrund der Aufnahme der Kanalisationsschächte sind verschiedene Sanierungsarbeiten durchzuführen. Für die Sanierung der Schmutz- und Meteorwasserschächte wurden ein Kredit von 135 000 Franken genehmigt und der Auftrag an die Firma Vonplon AG, Affoltern a/A, vergeben. Das Regenbecken/Regenüberlauf Tellen ist ungenügend erschlossen. Für die Zuleitung von Wasser, Strom und Übermittlungskabel wurden ein Kredit von 150 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Ernst Höhener AG, Obfelden, vergeben. Weiter wurden für die periodische Kanalisationsreinigung der Schmutzwasserleitungen ein Kredit von 28 000 Franken gesprochen und der Auftrag an die ISS Kanalservices AG, Boswil, vergeben.

Gemeindestrassen SBB-Gemeindetageskarten Seit dem 1. Februar 2011 stehen den Einwohner/innen von Obfelden zwei SBB-Gemeindetageskarten zu einem Preise von 40 Franken zur Verfügung. Das Angebot wird rege genutzt, sodass per 1. Februar 2017 eine dritte Gemeindetageskarte zur Verfügung stehen wird. Leider haben sich die Kosten für die SBB-Tageskarten fast jährlich erhöht. Der Gemeinderat kommt deshalb nicht umhin, den Abgabepreis für die SBB-Tageskarten den umliegenden Gemeinden anzupassen und per 1. Februar 2017 auf 45 Franken pro Stück zu erhöhen.

Feuerpolizei

Verkehrsbeschränkungen

Der seit bald 30 Jahren im Obfelden zuständige Feuerpolizist René

Der Kantonspolizei Zürich wurden folgende Verkehrsbeschränkungen bean-

Die Wolserstrasse, Hölibachstrasse, Zwillikerstrasse und Schürweidstrasse sind saniert worden. Jedoch müssen noch die Randabschlüsse in einem Spezialverfahren ohne Entfernung der bestehenden Steine erneuert werden. Für diese Arbeiten wurden ein Kredit von 62 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma bb bitumen GmbH, Herrliberg, vergeben.

Schiesswall Der Schiesswall beim Schützenhaus muss saniert werden. Für die Tiefbauund Entsorgungsarbeiten wurden ein Kredit von 470 000 Franken genehmigt und der Auftrag an die ARGE Eberhard Bau AG / Eberhard Recycling AG, Kloten, vergeben.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Frau Corinne Engelsmann, Obfelden, für eine Sichtschutzwand an der Stampfstrasse; Herr Simon Kradolfer, Obfelden, für die Erweiterung der Aussenparkplätze an der Schmittenstrasse / Raihaltenstrasse; Frau Sandra von Arx und Herr Rolf Hubeli, Obfelden, für den Einbau einer Schleppgaube und Nutzung des Flachdaches als Dachterrasse am Wohnhaus Vers.-Nr. 312 an der Bergacherstrasse; Herr David Rittmeyer, Obfelden, für den Ausbau der Dachzinne zur besseren Nutzung als Dachterrasse auf dem Wohnhaus Vers-Nr. 185 an der Dorfstrasse; Herr Alfred Klaus, Mettmenstetten, für den Abbruch der Gebäude Vers.-Nrn. 326 und 327 und den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Unterniveaugarage an der Gessnerstrasse/Dorfstrasse; Herr Paul Stierli, Obfelden, für eine Stützmauer an der Rain-strasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin


So nimm denn meine Hände und führe sie . . .

Quando pensate a me, non siate tristi, ma parlate di me e siate felici. Lasciatemi il posto tra di voi così come l’avevo nella vita.

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht taurig, sondern erzählt von mir und lacht. Lasst mir meinen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Con tristezza ma tanti bei ricordi annunciamo la perdita della nostra cara mamma, suocera e nonna . . .

ABSCHIED UND DANK

Georg (Schorsch) Lendi-Mark

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen und liebevollen Gedanken, nehmen wir Abschied von unserer allerliebsten Mamma, Schwiegermutter, Nonna . . .

Ate Pedroli-Bernasconi

27. April 1941 – 16. Dezember 2016

Nach langer Demenzerkrankung und kurzer schwerer Krankheit, konnte mein herzensguter Mann, unser liebenswerter Vater, Schwiegervater, Neni, Schwager, Götti, Onkel und Freund friedlich und ruhig einschlafen. Wir sind traurig aber dankbar . . . In Liebe Vera Lendi-Mark Martin Lendi mit Regula Hans-Jürg Lendi mit Jaqueline und Renée Doris Lendi-Bandi mit Roland, Svenja und Ricardo Schwager und Schwägerinnen Wir danken allen, die Schorsch mit Liebe und Wertschätzung begegnet sind. Speziellen Dank an Dr.m ed.E . Villiger, Ottenbach, un d der Spitex Knonaueramt für die liebevolle Unterstützung. Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 22. Dezember 2016, um 14.00 Uhr in der Kirche Ottenbach statt.

15 marzo 1926 – 18 dicembre 2016

Con amore e gratitudine per tutto ciò che ci hai donato durante la tua vita. In Liebe und Dankbarkeit für alles, was du uns im Leben gegeben hast. Fulvio e Palma Bernasconi con Alessandro, Nadia e Raphaelle Anna De Michele Sabina e Nando Pauli con Marina e Davide Fratello, cognata, nipoti e parenti Il funerale avrà luogo giovedì, 22 dicembre, alle ore 14.00 al cimitero di Affoltern. Seguirà la Santa Messa nella chiesa cattolica di Affoltern alle ore 14.30. Die Bestattung findet am Donnerstag, 22. Dezember 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern statt. Anschliessend Trauergottesdienst um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern.

Traueradresse: Vera Lendi-Mark, Lienistrasse 14, 8913 Ottenbach Traueradresse: Fam. F. Bernasconi, Haselächerstrasse 13, 8910 Affoltern a. A.

Die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht mehr wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

La tua vita è stata una battaglia. Ci hai sempre incoraggiato ed eri pronto sempre a dare tutto. Ci mancherai tantissimo. Sarai sempre nei nostri cuori. Dein Leben war ein Kampf. Du hast immer alles gefordert und warst auch immer bereit, alles zu geben. Wir werden dich sehr vermissen. In unseren Herzen stirbst du nie.

Herzlichen Dank an alle, welche

Dölf Humm während seiner Krankheit bis am Schluss begleitet und unterstützt haben. Seine offeneK ommunikation über seine Krankheit hat die Berührungsangst aus Eis zu Wasser schmelzen lassen, welches in der Sonne des Sommers verdampft ist. So wurden wir von Familie, Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen und Nachbarn durch diese schwere Zeit getragen und begleitet. Die medizinische Betreuung und die offenen Gespräche mit Dr. med. Ph. Luchsinger, Dr. med. O. Sperisen und Dr. med. R. Kunz haben ihren grossen Beitrag zur Erfüllung der offenen Wünsche beigetragen. Die liebevolle Pflege und Begleitung in der Palliativstation in Affoltern haben Dölf die letzten Tage seines Lebens leichter gemacht. Auch die gefühlvollen Worte, welche Pfarrer W. Hauser an die Trauergemeinde gerichtet hat, die musikalische Umrahmung, die vielen herzlichen Umarmungen und die lieben Worte,K arten und Blumen helfen uns, den Verlust von Dölf zu verarbeiten. Vielen Dank auch für die grosszügigen Spenden an die Palliativstation.

Roberto Angelino 13. Juli 1967 – 17. Dezember 2016

In tiefer Trauer: Maria-Lucia Angelino Marcello und Melanie, Vincenzo und Selina, Ruben Famigliari e Amici Die Abdankung findet am Donnerstag, 22. Dezember 2016, um 14.00 Uhr im Königreichssaal der Zeugen Jehovas in Affoltern am Albis, Alte Obfelderstrasse 68, Affoltern am Albis, statt. Die Beisetzung jedoch, findet im engsten Familienkreis statt. Traueradressen: M. + M. + R. Angelino, Grundrebenstrasse 11, 8932 Mettmenstetten V. + S. Angelino, Pfruendmattstrasse 11, 8932 Mettmenstetten

Je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer der Abschied.

Die Trauerfamilie

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer geliebten

Todesfälle Hedingen

Affoltern am Albis Am 14. Dezember 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

In Zürich ist am 15. Dezember 2016 gestorben:

Germaine Josephine Schneebeli geb. Schilling

Etter, Werner

geb. 22. September 1927, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Trauergottesdienst am Dienstag, 27. Dezember 2016, um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

geboren am 10. Mai 1933, von Urnäsch AR, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, In der Hub 6. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis in Hedingen.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Mettmenstetten

Affoltern am Albis

Am Donnerstag, 22. Dezember 2016, 15.00 Uhr, findet auf dem Friedhof die Beisetzung für

Am 18. Dezember 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Roberto Angelino

Ate Pedroli-Bernasconi

Grundrebenstrasse 11, statt.

geb. 15. März 1926, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Der Friedhofvorsteher

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Annemarie Hofstetter-Huber erfahren durften. Wir danken allen Verwandten, Freunden und Nachbarn für die Zeichen der Verbundenheit. Affoltern am Albis, 20. Dezember 2016

Die Trauerfamilie

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 15. Dezember 2016 An der Gemeindeversammlung vom 15. Dezember 2016 wurden folgende Beschlüsse gefasst: A. Politische Gemeinde Ottenbach 1. Erteilung des Bürgerrechts an Thomas Hücker, von Deutschland, Meiholzstrasse 1, 8913 Ottenbach 2. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2017 von 41 % (Vorjahr 41 %) des politischen Gemeindegutes 3. Genehmigung des Bruttokredites von Fr. 315 360.– für den Ersatz der Wasser- und Kanalisationsleitung sowie die Strassensanierung Schulrain, im Abschnitt Isenbergstrasse bis Schulweg 4. Genehmigung des Bruttokredites von Fr. 604 800.– für die Sanierung der Kanalisations- und Wasserleitung Untermättli 5. Genehmigung der Kündigung der Mitgliedschaft im Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern für den Bereich Sozialdienst per 31. Dezember 2017 B. Primarschulgemeinde Ottenbach 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2017 von 50 % (Vorjahr 48 %) des Primarschulgutes 2. Genehmigung eines Kredites von Fr. 137 000.– für den Umbau des Erdgeschosses der Turnhalle für die Hauswartung der Primarschule Ottenbach C. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Ottenbach 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2017 von 14 % (Vorjahr 14 %) des reformierten Kirchengutes Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und deren Ausübung innert fünf Tagen ab dieser Publikation schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Im Übrigen kann gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) gegen die Beschlüsse innert 30 Tagen ab dieser Publikation schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Protokolle der Gemeindeversammlungen liegen ab Dienstag, 20. Dezember 2016, im Gemeindehaus Ottenbach zur Einsichtnahme auf. Protokollberichtigungsbegehren sind in Form des Rekurses innert 30 Tagen ab Auflage schriftlich beim Bezirksrat Affoltern einzureichen. In Angelegenheiten der evangelischreformierten Kirchgemeinde gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind jedoch nicht an den Bezirksrat, sondern an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. Ottenbach, 20. Dezember 2016 Namens der Vorsteherschaften Gemeinderat Ottenbach


Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Dezember 2016

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Zentrumsgestaltung in Ottenbach: Noch viele Fragen offen Begegnungszone/Dorfplatz, Mehrzweckgebäude und Werkhof als Themen einer Arbeitsgruppe Zuerst müssen Rahmenbedingungen geklärt und Varianten erörtert werden: Bei der Zentrumsgestaltung in Ottenbach sind noch einige Fragen offen. Eine von der Gemeindeversammlung eingesetzte Arbeitsgruppe befasst sich damit. ................................................... von werner schneiter Für einmal erwies sich der Informationsteil an der Gemeindeversammlung deutlich interessanter als die traktandierten Geschäfte. Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger informierte über den Zwischenstand in Sachen Autobahnzubringer und Zentrumsgestaltung – zwei Themen, die in Ottenbach nicht isoliert betrachtet werden können. Wann der Autobahnzubringer realisiert werden kann, hängt davon ab, ob man bis vor Bundesgericht gehen will. Fünf der 77 Einsprecher haben nach der Projektfestsetzung durch den Regierungsrat nun das Verwaltungsgericht bemüht. Darunter sind nach den Worten von Gaby Noser Fanger keine Umweltverbände (vgl. Frontseite). Abgesehen davon läuft nun die Planung für Zentrumsgestaltung, Mehrzweckgebäude und Werkhof weiter. Die Gemeindeversammlung hat am 17. März 2016 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, in der die Bevölkerung vertreten ist. Ihre Schwerpunkte: Begegnungszone/Dorfplatz, Mehrzweckgebäude und Werkhof. Ihre Arbeit richtet sich nach den Vorgaben der Gemeindeversammlung. So muss die Zwillikerstrasse im heutigen Zustand verbleiben und weiterhin vor dem

Die weitere Planung wird zeigen, ob das Gebäude am Dorfplatz 4 («Besmerhaus», links im Bild) wegen der neuen Strassenführung abgebrochen werden muss. (Bild Werner Schneiter)

«Engel» durchführen. Dazu dürfen der Werkhof nicht im Zentrum errichtet und auf dem Postareal höchstens ein Mehrzweckgebäude realisiert werden.

Variante Doppelplatz Die Variante Doppelplatz stammt aus dem Jahr 2006. Nach Fertigstellung des Autobahnzubringers – frühestens 2021 – wird die Muristrasse zur Gemeindestrasse abklassiert und entlastet werden. Sie wird ab diesem Zeitpunkt über den südlichen Ast geführt. Gleichzeitig werden nur noch die Jonen-, Affoltern- und Zwillikerstrasse als Kantonsstrassen geführt. «Die weitere Planung wird zeigen, ob das Gebäude am Dorfplatz 4 wegen der

neuen Strassenführung abgerissen werden muss», sagte die Präsidentin. Der jetzige Dorfplatz soll durch einen zweiten Platz auf der Westseite der Affoltern-strasse erweitert werden. Zum Bestreben gehört auch, das Restaurant Post aufzuwerten. Es besteht die Möglichkeit, auf dem «Post»-Parkplatz einen Neubau zu errichten oder das Gasthaus zu erweitern. «Wie die Plätze auf beiden Seiten der Affolternstrasse aussehen sollen, sei Bestandteil der weiteren Planung, so die Gemeindepräsidentin. Sie führte aus, dass in einer ersten Etappe in Zusammenarbeit mit dem Kanton die Linienführung der Strasse definiert werde. Geprüft werden eine Schleppkurve für Busse und Lastwagen, Lichtsignalanla-

ge, Fuss- und Veloverkehr sowie verkehrsberuhigende Massnahmen. Erst danach sei ersichtlich, wie die restlichen bebauten und öffentlichen Räume gestaltet werden können.

Welche Nutzungen für ein Mehrzweckgebäude? Hausarzt, Physiotherapie, Psychologie, Kinderarzt, Spitex – von diesen Nutzungen für ein neues Mehrzweckgeäbude ist heute nicht mehr viel übriggeblieben. Nachdem den Ärzten keine Garantie für eine zeitnahe Lösung gemacht werden konnte, verfolgen sie heute andere Projekte – auch ausserhalb von Ottenbach. Es geht hier um einen langen politischen Prozess mit

vielen Abhängigkeiten. Dazu kommt, dass die Gemeindeverwaltung an der heutigen Adresse verbleiben kann und ein Werkhof ausserhalb des Zentrums erstellt werden muss. In diesem Fall werden jetzt zwei Standorte geprüft, einer auf der Hobacherwiese. Das Grundstück gehört der Gemeinde, liegt in der Wohn- und Gewerbezone. Eine Kombination mit Wohnungen drängt sich aus wirtschaftlicher Sicht auf. Ein zweiter möglicher Standort befindet sich an der Stüdlerstrasse 25. Dieses Areal müsste die Gemeinde erwerben, liegt in der Gewerbezone und wäre kostengünstiger als das Bauareal im Hobacher. Diese beiden Standorte werden nun mittels Machbarkeitsstudie untersucht.

Budgets und Erneuerung von Infrastruktur unbestritten Die Ottenbacher Gemeindeversammlung genehmigte alle Anträge Eine Einbürgerung, die Budgets 2017, die Kündigung der Mitgliedschaft im SozialdienstZweckverband und den Umbau des Turnhallen-Erdgeschosses genehmigten die Ottenbacher Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung mit einer Ausnahme einstimmig. ................................................... von werner schneiter Die unbestrittenen Geschäfte begründen den schwachen Besuch der Gemeindeversammlung, zu der Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger am Donnerstag 47 Stimmberechtigte begrüssen konnte. Per Akklamation wurde der aus Deutschland stammende, 36-jährige Autofachmann Thomas Hücker ins Gemeindebürgerrecht aufgenommen. Er kam 1999 in die Schweiz und lebt seit 2011 in Ottenbach. Keinerlei Diskussion löste auch der von Finanzvorstand Roger Hatzi präsentierte Voranschlag 2017 aus. Dieser rechnet mit einem Ausgabenübeschuss von 168 000 Franken und wurde einstimmig befürwortet, nachdem Hatzi die grösseren Abweichungen erläutert hatte. Auch in Ottenbach bildet die soziale Wohlfahrt den grössten Teil des Aufwandes. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf gut 1,9 Mio. Franken. Mit der Neubewertung der Liegenschaften beläuft sich das Eigenkapital per Ende 2017 auf 8,2 Mio. Franken. Der Steuerfuss bleibt bei 41 Prozent.

Auch der Ersatz der Wasser- und Kanalisationsleitung sowie die Strassensanierung am Schulrain (zwischen Isenbergstrasse und Schulweg) waren völlig unbestritten. Der dafür erforderliche Kredit von 315 000 Franken wurde einstimmig befürwortet. Die Leitung stammt aus den 60er- bis 70erJahren und ist nach den Worten von Tiefbauvorstand Peter Weis in desolatem Zustand. Sie führt unter einem privaten Grundstück durch. Als ebenso schlecht wird der Zustand der 260 Meter langen Kanalisations- und Wasserleitung Untermättli bezeichnet. Zum Kredit von 604 000 Franken für eine Sanierung sagten die Stimmberechtigten ebenfalls einstimmig Ja. Hier wird der auf Privatgrund liegende Deckbelag nicht erneuert. Weitere Leitungssanierungen werden wohl folgen. Die Gemeinde hat dazu einen 10-Jahres-Plan erstellt und Massnahmen im Auge. Auch Ottenbach kündigt die Mitgliedschaft im Zweckverband Sozialdienst und macht damit den Weg weiter frei zur Bildung einer Interkommunalen Anstalt (IKA), der sich acht Ämtler Gemeinden anschliessen wollen. Affoltern geht hier einen eigenen Weg und nimmt die Gemeinden Kappel und Rifferswil mittels Anschlussverträgen ins «Schlepptau», derweil die drei Unterämtler Gemeinden einen eigenen Sozialdienst aufbauen. Gesundheits- und Sozialvorsteher Ronald Alder betonte die Vorteile dieser neuen Rechtsform. Eine IKA habe mehr Handlungsspielraum, sei flexibler und bringe erhebliche Vereinfa-

chungen, bleibe aber eine öffentlichrechtliche Institution. Weil neu nach verursachergerechten Fallzahlen abgerechnet wird, erwachsen der Gemeinde Ottenbach tiefere Kosten. In allen Gemeinden gibt es eine Urnenabstimmung; die Sache wird 2018 spruchreif. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) bleibt eine eigene Organisation. Sie umfasst alle 14 Ämtler Gemeinden und soll ebenfalls in eine IKA umgewandelt werden. Die Abstimmung findet im Mai 2017 statt. Die Kündigung wurde bei einer Gegenstimme angenommen.

Umbau des Turnhallen-Erdgeschosses Bewilligt wurde auch ein Kredit von 137 000 Franken für den Umbau des Turnhallen-Erdgeschosses zugunsten Primarschul-Hauswartung. «Mit dieser kostengünstigsten Variante ist ein effizienteres Arbeiten möglich», so der Kernsatz der für die PrimarschulInfrastruktur zuständigen Katja Niederer. Die bestehende Turnhalle sowie die Garderoben sind vom Umbau nicht betroffen. Zustimmung auch beim Voranschlag der Primarschule mit einem Steuersatz von 50 Prozent (Vorjahr 48 Prozent), der von Guido Pelizzoni, dem neuen Finanzvorstand, erläutert wurde. Und ebenso unbestritten war auch das letzte Geschäft: der von Monika Bächli präsentierte Voranschlag der reformierten Kirchgemeinde mit gleichbleibendem Maximalsteuersatz von 14 Prozent.

Spital, gemeinnützige Einsatzplätze und KG+ Informatives im Rahmen der Versammlung Der Gemeinderat Ottenbach stehe klar hinter dem Akutbereich des Spitals, doch dieser benötige einen grossen unternehmerischen Spielraum und eine solide Trägerschaft. Beides sei unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr gegeben, sagte Gesundheits- und Sozialvorsteher Ronald Alder im Info-Teil der Gemeindeversammlung. Man befürchte Austritte aus dem Zweckverband von anderen Gemeinden. Die Betriebskommission habe den Auftrag, den Spitalzweckverband – Akutspital und Langzeitpflege – in getrennte Rechtsformen zu überführen. Alder erachtet positive Finanzergebnisse als wichtige Voraussetzung für den Weiterbestand. Für 2017 wird ein Gewinn von knapp 2 Mio. Franken erwartet – gegenüber den Vorjahren eine markante Steigerung. Zu erfahren war auch, dass Ottenbach bzw. die öffentliche Hand gemeinnützige Einsatzplätze für Flüchtlinge anbieten will. Erste Erfahrungen dazu können ab Januar 2017 im Regiebetrieb gemacht werden. Die Primarschule unterstützt dieses Vorhaben, wie Präsident Anastasios Minidis ausführte.

Wird auch Ottenbach zur Einheitsgemeinde? Jedenfalls wollen politische Gemeinde und Primarschule aufgrund des neuen Gemeindegesetzes einen Zusammenschluss nochmals prüfen. Weiter wird die neue Rechnungslegung (HRM2) ab Budget 2019 fällig, dazu die Revision der Gemeindeordnung bis 2022. Die beiden reformierten Pfarrerinnen Elisabeth Armingeon (60 %) und Sonja Weisenhorn (40 %) wurden am 27. November glanzvoll gewählt. Sie werden nach den Worten von Kirchenpflegepräsident Hans Peter Stutz an Pfingsten im Rahmen eines Festgottesdienstes eingesetzt. Im Weiteren führte er aus, dass die Kirchenpflege im Rahmen des Projekts KG+ die Variante «eine Kirchgemeinde für den Bezirk» bevorzugt. Dass der Kirchenrat die Neuverteilung der Pfarrstellen erst 2022 bestimmen will, ist laut Stutz zu spät. «Wir müssen das früher wissen.» An den bezirksweit gleichentags stattfindenden Kirchgemeindeversammlungen im Juni 2017 können die Stimmberechtigten die Weichen für Zusammenschlüsse stellen. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Dezember 2016

«Wir machen weiter, wir bleiben dran» Auch Knonau erhält das Energiestadt-Label Am 15. Dezember wurde vor und im Knonauer Gemeindehaus gefeiert: einerseits das Adventsfenster Nummer 15, andererseits die Zertifizierung zur Energiestadt. Das Erreichen dieses Zieles bedeutet aber keineswegs den Abschluss der Arbeit an der Nachhaltigkeit. Die Jugendlichen haben soeben den Jackpot geknackt. (Bild zvg.)

Mitten im Spiel Jahresschlussfeier im Kispi-Reha-Zentrum Die jungen Patientinnen und Patienten im RehabilitationsZentrum des Zürcher Kinderspitals, feiern ihren Jahresabschluss traditionell mit einer Aufführung für Eltern und geladene Gäste. ................................................... von andrea bolliger Der Sonnenbühlsaal im vierten Stockwerk des Rehabilitationszentrums ist abgedunkelt. Draussen kämpft die Sonne vergeblich gegen den Nebel. Es ist kurz vor halb elf Uhr am Mittwochmorgen des 14. Dezember. Die Patientinnen und Patienten proben für die Aufführung ihrer Jahresabschlussfeier. Viele sind auf die Hilfe von betreuenden Therapeuten und Lehrpersonen angewiesen. Bei den einen ist ein Leuchten in den Augen zu sehen, andere können nur wenig Ausdruck zeigen. Nicht alle wollen im Rampenlicht stehen. Ihnen wird eine Rolle im Hintergrund angeboten. Dem Leiter der Spitalschule, Richard Kissling, ist es wichtig, dass alle mit dabei sein können – auch frisch eingetretene Kinder und Jugendliche werden miteinbezogen. Das Motto der diesjährigen Aufführung «Mitten im Spiel» zeigt verschiedene Spielszenen. Die Jugendlichen sitzen um einen Pokertisch und sinnieren über das Setzen, Gewinnen und Riskieren. Später werden sie den Jackpot des fiktiven Affoltemer Casinos knacken. Kleinere Kinder zeigen ein überdimensionales Eile-mit-Weile-Spiel mit grossen Würfeln und Kegeln. Das Thema der Mittelstufenschüler ist, wie man sich als

anzeige

Gewinner oder als Verlierer fühlt und verhält. Es wird viel gesungen. Auch wenn die Jüngsten im Vorschulalter und die Ältesten fast erwachsen sind, ist es ein Miteinander. Eine halbe Stunde später klingen die Lieder schon viel kräftiger und klangvoller und der Junge, der die Trommel schlägt, kommt immer mehr in den Rhythmus.

Massgeschneiderter Unterricht Die Kinder und Jugendlichen, im Rehabilitationszentrum des Kinderspitals Zürich auf dem Lilienberg oberhalb von Affoltern, erholen sich von Operationen, Krankheiten oder Unfällen. Sie brauchen keine Akutpflege mehr, jedoch müssen sie sich hier den verschiedenen Therapien unterziehen. Es sind auch Kinder anderer Sprachregionen hier, denn es ist die einzige derartige Einrichtung für Kinder und Jugendliche in der Schweiz. Damit sie sich optimal auf das Leben nach der Reha vorbereiten können, gibt es die Spitalschule. Für viele ist der Unterricht eine willkommene Abwechslung im Klinikalltag. Die Schule arbeitet interdisziplinär mit den Ärzten und den verschiedenen Therapeuten zusammen. Das ist wichtig, damit die Kinder je nach Alter und Belastbarkeit individuell gefördert werden können. Immer im Hinblick auf die Rückkehr in den normalen Schulalltag. Nicht jedes Kind kann nach Austritt zurück in seine Herkunftsklasse. Deshalb wird für jedes Kind eine adäquate Anschlussmöglichkeit gesucht und mit den Fachpersonen der Herkunftsgemeinde sichergestellt.

................................................... von marianne voss Das Gemeindehaus Knonau war am 15. Dezember wunderschön weihnachtlich geschmückt. Kerzen, ein Weihnachtsbaum, Tische mit feinen Leckereien – die zahlreichen Gäste erfreuten sich daran. Es war ein besonderer Abend, denn anlässlich der Eröffnung des Adventsfensters Nummer 15 feierten die Knonauer und Knonauerinnen auch einen Meilenstein auf einem langen Weg, nämlich die Übergabe des Energiestadt-Labels. Für diesen denkwürdigen Moment waren zwei Herren angereist: Reto Lindegger, Direktor des Schweizerischen Gemeindeverbandes und Vorstandsmitglied des Trägervereins Energiestadt sowie Urs Meuli vom Bundesamt für Energie. Gemeindepräsident Walter von Siebenthal erklärte anlässlich seiner Begrüssung: «Wir dürfen heute eine Anerkennung entgegennehmen, die dank vieler bereits eingeleiteter Massnahmen in unserer Gemeinde erreicht wurde.» Der heutige Tag bedeute keinen Abschluss, sondern die Fortsetzung der Arbeit für mehr Nachhaltigkeit. «Wir wollen Vorbild bleiben, der Weg geht nämlich weiter.» Das Energielabel sei für die Attraktivität und das Image der Gemeinde Knonau sehr wichtig. «Ich bin sicher, dass viele von Ihnen heute viel Sensibilität aufbringen für die Themen rund um die Ökologie, sei es bei der Heizung, der Isolation oder selbst bei der Wahl des Autos.»

Nicht ausruhen Das Projekt Energiestadt wird von Gemeinderätin Marianne Mühl begleitet. Sie beschrieb den langen Weg zu einer nachhaltigen Energiepolitik, der seinen Anfang eigentlich bereits 1995

Die Übergabe des Zertifikats Energiestadt. Von links: Reto Lindegger vom Trägerverein Energiestadt, Gemeindepräsident Walter von Siebenthal, Gemeinderätin Marianne Mühl und Urs Meuli vom Bundesamt für Energie. (Bild Marianne Voss) genommen hatte. Damals schlossen sich Landwirte und Waldbesitzer zusammen und gründeten mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde die Heizgenossenschaft Knonau, die HGK. 2012 habe die erste Bestandesaufnahme stattgefunden, wo 49 Punkte erreicht wurden – noch ein Punkt zu wenig. Heute hat Knonau 55,6 Punkte erreicht, ein gutes Resultat. Die Gemeinderätin zählte einige der wichtigsten Vorzeigeprojekte auf, wie die Verwendung der Holzenergie, die Nutzung der ARA-Abwärme, die über 30 Solaranlagen im Dorf oder das Ersetzen der Strassenbeleuchtungen durch LED. «Die nächsten grossen Projekte sind die energetische Sanierung des Schulhauses und die Sanierung der Chamstrasse, wofür die Kredite von 5,5 Millionen an der Gemeindeversammlung genehmigt wurden.» Auch sie wies auf die vielen kleinen Beiträge vonseiten der Bevölkerung hin. «In der Summe ergeben sie einen grossen Beitrag.» Und sie betonte zum

Schluss: «Wir ruhen nicht auf den Lorbeeren aus. Wir machen weiter, wir bleiben dran!» Bei der offiziellen Übergabe der Zertifizierung gratulierte Reto Lindegger dem Gemeinderat Knonau und der Bevölkerung. Es sei für ihn heute eine nicht alltägliche Zertifizierung, weil es sich bei Knonau um eine kleine Gemeinde handle. «Es ist eine tolle Sache, dass Sie das machen.»

Label Energiestadt Energiestadt ist eine in der Schweiz entwickelte und auf europäischer Ebene vergebene Zertifizierung (European Energy Award). Das Label zeichnet Gemeinden aus, die ein Qualitätsmanagement für die Umsetzung ihrer Energie- und Umweltpolitik eingeleitet haben. Die Auszeichnung wurde im Rahmen des Bundesprogramms Energie Schweiz konzipiert. Weitere Infos unter www.energiestadt.ch/knonau.

Lebkuchen, Zuckerguss und leuchtende Kinderaugen Gemeinsames Eltern-Kind Erlebnis in der Spielgruppe «Chätzli» In der Spielgruppe Chätzli im Familienzentrum Bezirk Affoltern haben dieses Jahr auch die Eltern fleissig mitgeholfen. Die Tage vor Weihnachten sind für Kinder ganz besonders aufregend. Da wird gebacken, gebastelt und vor allem auch viel geschmückt und verziert. In der Spielgruppe Chätzli haben dieses Jahr die Eltern zusammen mit den Kindern Lebkuchen in allen Grössen und Formen farbenfroh und zuckersüss dekoriert. «Es ist immer wieder schön, wenn die Eltern in die Spielgruppe kommen und mit den Kindern etwas gestalten. So gibt es gemeinsame Gruppenerlebnisse, aber auch die Möglichkeit. sich als Eltern kennenzulernen und auszutauschen», wissen die beiden Spielgruppenleiterinnen Martina Rütimann und Monika Osei-Sommer.

Süss dekorierte Lebkuchen. (Bild zvg.) Die süss dekorierten Lebkuchen haben dann einige gleich zum Tee oder Kaffee ausprobiert, und während

später die Kinder zusammen spielten, genossen die Eltern das gemütliche Beisammensein. «Es ist schön, wenn sich auch die Eltern bei uns wohlfühlen», freuen sich die Spielgruppenleiterinnen. Zwei- bis dreimal im Jahr laden sie die Eltern zum gemeinsamen Erleben in die Spielgruppe ein – das nächste Mal wieder vor Ostern. (pd.) Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder bei Martina Rütimann, Tel. 079 741 80 29 oder martina.ruetimann@bluewin.ch.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Dezember 2016

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Einstein im Paradies – in Mettmenstetten Hanspeter Isoz stellte sein Buch mit einer Lesung vor Die Kirche Mettmenstetten war der angemessene Rahmen für die Buchvorstellung. Die zahlreichen Besucher erlebten eine informative, unterhaltsame Buchvorstellung, die perfekt inszeniert mit Erzählungen, Lesungen, Musikeinlagen und Überraschungen auf ein Geheimnis, das nicht definitiv gelüftet wurde, hinzielte.

später wurde Erika geboren, endlich ein Kind in der lange kinderlosen Ehe von Anna und Georg Meyer. Erika blieb das einzige Kind. Anna liess Georg Meyer im Glauben, der Vater zu sein, offenbarte der Tochter aber, dass diese Einsteins Kind sei. Viele Jahre später versuchte Erika mit Einstein, der weltberühmt war und in den USA lebte, in Kontakt zu kommen. Es kam aber zu keiner Lüftung des Geheimnisses um die Vaterschaft. Annas Tochter Erika heiratete und bekam drei Kinder. Hanspeter Isoz nahm mit den beiden heute noch lebenden Kindern Alec und Isabel Kontakt auf. Alec, Architekt und Philosoph, war zugegen an der Lesung der Geschichte seiner Grossmutter in Mettmenstetten. Isoz stellte ihn der Zuhörerschaft vor. Und die Schwester? Isabel Schaerer, die mit ihrer ausgebildeten Stimme gelesen hatte, wurde als Tochter von Erika Schaerer und Enkelin von Anna Meyer geoutet. Bescheiden und sympathisch vermittelte sie, dass es für sie sehr in Ordnung sei, wenn das Geheimnis um die Vaterschaft ihrer Mutter nicht gelüftet werde. Ob sie und Alec Einsteins Enkel sind? Vielleicht.

................................................... von regula zellweger «Wie bitte, Herr Einstein, war das ganz genau im Paradies?», so lautet der Titel des Buches, das Hanspeter Isoz am vergangenen Donnerstag als Geschenk an die Gemeinde präsentierte, die 2016 ihr 900-Jahr-Jubiläum feierte. Es ist die Geschichte eines sechswöchigen Kuraufenthalts des jungen Albert Einstein im «Paradies» oberhalb von Mettmenstetten – und dessen Folgen. Es ist aber auch die Geschichte eines Mettmenstetters, der sich von einem «Stoff» packen liess, der sich voll und ganz, intellektuell und emotional, eingelassen hat und alles tat, um Licht in diesen Teil der Biografie Einsteins zu bringen: Hanspeter Isoz.

Inszenierte Lesung Es herrschte eine wunderbare Stimmung und die Choreografie des Abends mit einem beeindruckenden Spannungsaufbau war perfekt. Hanspeter Isoz erzählte, las im Wechsel mit der professionellen Sprecherin und Regisseurin Isabel Schaerer aus dem Buch und baute so Spannung auf, die zum Schluss grosses Staunen verursachte. Umrahmt und stimmungsvoll begleitet wurden die Sprachsequenzen von Marina Wehrli mit bekannten und mit selbstkomponierten stimmigen Stücken für Klavier und für Orgel. Hanspeter Isoz hat mit Einsteins Kuraufenthalt im Sommer 1899 in Mettmenstetten ein Thema gefunden, dem er mit Recherchen auf verschiedenen

Sprecherin und Regisseurin Isabel Schaerer und Hanspeter Isoz. (Bild Regula Zellweger) Kontinenten, im Internet, in Bibliotheken und im Gespräch mit vielen Menschen, minuziös nachging. Entstanden ist ein Buch mit Texten, Illustrationen und abgedruckten Originalbriefen. Was es einzigartig macht? Beeindruckend ist das Bemühen um Wahrheit, die Ehrlichkeit bei der Unterscheidung von Realität und Annahmen des Autors, und vor allem der achtsame und respektvolle Umgang mit dem «Stoff» des Buches, mit den Menschen, den lebenden und den verstorbenen.

Liebesgeschichte «Wie bitte, Herr Einstein, war das ganz genau im Paradies?» ist eine Liebesgeschichte – man hätte einem Mathematiker und Physiker niemals solch romantisch-verspielte, zärtliche Liebesbriefe zugetraut. Die Geschichte

beginnt 1899 mit einem Aufenthalt des 20-jährigen Einstein mit Mutter und Schwester im Kurhaus «Paradies» in Mettmenstetten. Um Einsteins Persönlichkeit zu verstehen, beleuchtet Isoz die Kindheit und Jugend des späteren Nobelpreisträgers. Einstein war den Frauen zugetan – das ist kein Geheimnis. Im Paradies, dem Kurhaus von Robert Markstaller, erwischte es den jungen Wissenschaftler – er verliebte sich in dessen Schwägerin, das Anneli. Gleichzeitig schrieb er vom Paradies aber auch anderen weiblichen Wesen Briefe – vielleicht war es ihm im Paradies manchmal langweilig, denn wegen einer Verletzung musste er auch seine geliebte Geige ruhen lassen. Es gibt einen Briefwechsel von Anna und Albert, der aber abbricht. Einstein heiratete seine Komilitonin Mileva Mari´c und Anna den Basler

Wagnermeister Georg Meyer. So hätte die Geschichte von Anna und Albert ein Ende gefunden, wäre da nicht eine Gratulationskarte gewesen.

Turbulenter Briefwechsel Einstein wurde an die Universität Zürich berufen, das konnte man 1909 in der NZZ lesen. Anna schrieb darauf eine Gratulationskarte, auf die Einstein sofort mit einem Brief reagierte. Mileva Mari´c und Georg Meyer mischten sich sogleich ein, öffneten die Briefe ihrer Partner und in beiden Ehen hing der Haussegen schief – bei Einsteins definitiv. Isoz hat diese komplexe Brief-Geschichte, die nur mit lückenhaften Belegen rekonstruiert werden konnte, sehr genau recherchiert und verständlich kommuniziert. Anna und Albert trafen sich wahrscheinlich nochmals in Basel – und neun Monate

Das Paradies in Mettmenstetten Nach dem Dank des Gemeindepräsidenten René Kälin an Hanspeter Isoz und nachdem dieser sich insbesondere auch bei seiner Frau Susan für ihre Unterstützung bedankt hatte, wurde im Pfarrhauskeller bei Wein und Häppchen weiter um das Geheimnis, das im Paradies in Mettmenstetten begann, diskutiert. Das Buch ist nicht nur eine Liebesgeschichte und ein biografischer Roman, es ist ein Stück Kulturgeschichte über das Ende des vorletzten und den Beginn des letzten Jahrhunderts und eine Liebeserklärung an das Bauerndorf Mettmenstetten, das ein eigenes Paradies mit wunderbarere Aussicht auf den Zugersee – und einen nachhaltigen Besuch Albert Einsteins vorweisen kann.

zwischen-ruf

Sich für die Mitmenschen interessieren Gemütliche Weihnachtsfeier für die Seniorinnen und Senioren in Ottenbach Auf Einladung der Gemeinde feierten die Senioren besinnliche und unterhaltsame Weihnachten, organisiert von Ottenbach60plus. Einmal mehr zeigt sich die Vereinigung Ottenbach60plus, die Ortsvertretung der Pro Senectute, als initiative und unterhaltsame Organisation. Im steten Kampf gegen die Einsamkeit und Kontaktarmut von vielen älteren Menschen spielt im kleinen Reussdorf Ottenbach60plus, der Verein für ältere Menschen, eine wichtige Rolle. Reisen, Mittagessen, die Seniorenbühne, Turnen und Nordic-Walking, Tagesausflüge und viele andere Aktivitäten stehen das ganze Jahr über auf dem Programm. Diese Aktionen für ältere und oft auch alleinstehende Menschen werden sehr geschätzt. So wurden die Senioren in der Adventszeit zu einer fröhlichen Weihnachtsfeier in den Gemeindesaal eingeladen. Kein Wunder deshalb, dass an diesem Mittwochnachmittag Trudi Streule, umtriebige und unermüdliche Präsidentin der Organisation, mehr als einhundert Frauen und Männer vorwiegend mit weissen und grauen Haaren, begrüssen durfte.

Besinnliche Feier für die älteren Einwohner: V. l.: Pfarrerin Sonja Weisenhorn, Trudi Streule und Pastoralassistentin Linda Cantero. (Bilder Martin Mullis) Bereits 93 Mal Weihnachten gefeiert Die Haarfarbe war jedoch an der unterhaltsamen Feier kein Thema, vielmehr interessierten die besinnlichen Worte von Pfarrerin Sonja Weisenhorn und der Pastoralassistentin Linda Cantero, die vorgetragenen

Lieder des Ottenbacher Chors und natürlich der persönliche Austausch mit dem Tischnachbar. Der wunderschön geschmückte Christbaum unterstrich die weihnachtliche Stimmung im Saal und natürlich gab es beim Nachtessen an den festlich gedeckten Tischen viel zu erzählen. Auch die älteste Person,

«Ottenbach90plus»: Fritz Berli feiert zum 93. Mal Weihnachten. der 93-jährige Fritz Berli unterhielt sich in bester Laune mit seinen Tischnachbarn. Präsidentin Trudi Streule dankte allen Helferinnen und Helfern für den gelungenen Anlass und betonte, dass ohne diese vielen «guten Geister» eine so schöne Feier gar nicht möglich wäre. (mm)

Gute Wünsche und weniger gute Meine Nachbarin – so erzählte ich mal einer zweiten Klasse – schreibt einem kranken Jungen jede Woche eine Karte. Sie hat im Fernsehen eine Reportage über ihn gesehen, und da wurde berichtet, wie sehr er sich über Post freut. Nun hat sie aber gelesen, dass dieses Kind bereits zwanzigtausend Karten erhalten hat. Oh, die Schülerinnen und Schüler staunten. Zwanzigtausend, das war viel. Man rechnet in der zweiten Klasse zwar nur bis hundert, weiss aber bereits, dass tausend noch mehr ist. Ein paar Buben hatten mich am Tag zuvor empfangen mit dem Ruf: «Wir können eine total schwierige Rechnung: Hundert minus tausend!» Da war ich aber sehr erstaunt. «Und?», fragte ich, «was gibt das?» «Unter null!» «Suuuper.» Jetzt aber zurück zu dem kranken Kind. Ein Schüler berichtete: «Ich hab im Fernsehen David Hasselhoff gesehen, der hat einem Mädchen, das Krebs hat und deshalb eine Glatze, die Hand geschüttelt, weil, das war ihr grösster Wunsch.» Und nun sprachen wir über Wünsche. Über gute und weniger gute. Tamara rief: «Ich hab drei Wünsche, und bald ist ja Weihnachten! Also ich wünsche mir: Im Hallenbad wohnen, ein junges Kätzchen und einen Regenbogen!» Ute Ruf


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Forum

oberamtmann hirzel

ämtler kantonsräte meinen

Nun sparen sie wieder Da war doch einmal dieser Slogan, «die Polizei Dein Freund und Helfer», der den Polizisten ein gutes Image geben sollte. An der Gemeindeversammlung in Obfelden allerdings hatte man nicht den Eindruck, dass diese Werbung nachhaltig beeindruckt hätte. Es wäre sonst kaum über die Abschaffung des gemeindeeigenen Sicherheitsorgans abgestimmt worden. Wenn man die Kommentare zur Versammlung gelesen und gehört hat, muss man davon ausgehen, dass es nicht um Freunde und Helfer geht, sondern eher um unangenehme Zeitgenossen. Die Stimmen, die den Wert der Gemeindepolizei, ihres Personals und ihrer Arbeit in den Vordergrund rückten, haben sich aber schliesslich durchgesetzt. Die Gemeinde Bonstetten, die der Abschaffung vor Kurzem zugestimmt hat, war in diesem Fall kein Vorbild. Den Beweis, dass es nicht um schikanieren und Einnahmen durch Bussen geht, sondern dass sie ein echter Gewinn für die Steuerzahler darstellen, können die Polizeibeamten nun antreten.

Trotz Sparrunden steigen die Ausgaben der öffentlichen Haushalte An sich sind die Gemeindeversammlungen so kurz vor Jahresende in erster Linie dem Budget für das kommende Jahr vorbehalten. Da wird ja dann jeweils darüber informiert, wo und wie gespart werden soll. Man darf dann als Normalbürger aber nicht glauben, es werde weniger Geld ausgegeben. Wenn die öffentliche Hand spart, heisst das übersetzt, man gibt weniger aus, als man eigentlich ursprünglich geplant hatte. So erklärt sich der Umstand, dass trotz Sparrunden die Ausgaben der öffentlichen Haushalte steigen und die Sozialdemokraten, trotz der traditionellen Empörung des Zu-Tode-Sparens, zufrieden sein können. In Obfelden wäre nun aber die Gelegenheit da gewesen, eine echte Minderausgabe zu tätigen. Abschaffung der Polizei. Das hätte doch eine beachtliche Ausgabenreduktion zur Folge gehabt. Gut, die Einnahmen durch Ordnungsbussen wären entfallen. Aber ohne die Zahlen genau zu kennen, kann man annehmen, dass durch die Bussen-Einnahmen die Löhne und die Infrastruktur der Polizei nicht gedeckt werden können. Bei aller Kritik an der Arbeit der Polizei hat sich aber der Glaube, damit einen Sicherheitsgewinn zu erhalten, durchgesetzt. Das mögliche Potenzial zum Sparen wurde nicht genutzt. Ob zu Recht und im Interesse der Steuerzahler in Obfelden wird die Zukunft zeigen. Ihr Oberamtmann * * Der Oberamtmann ist kein offizielles Amt, sondern ein Pseudonym für diese Kolumne.

Es hat genützt Warten in der Kälte, Leserbrief im «Anzeiger» vom 9. Dezember. 15. Dezember beim Bahnhof Affoltern: Ich kam von Zürich, wollte schauen, ob noch alles so sei, wie ich es zu meinem Ärger angetroffen hatte, und was sah ich: gegenüber der Ecke, wo es bisher Stühle hatte, standen zwei Stühle, wovon ich einen gerne einnahm. Der Stationsleiter erklärte, er habe das einfach von sich aus getan, aber der eigentliche Befehl zur benutzerunfreundlichen Umstellung sei «von oben» gekommen. Sofort waren noch andere Personen froh um die Stühle. Es ist also doch möglich. Vielen Dank – oder: man muss sich halt wehren. David Künzler, Hausen am Albis

Dienstag, 20. Dezember 2016

Andersdenkende respektieren

Daniel Sommer (EVP, Affoltern)

Vor lauter Durchblick den Überblick verloren Bereits zum zweiten Mal darf die Ämtler Bevölkerung endlich durchblicken, wie ihr der Name eines neuen Monatsblatts weismachen will. Wenn ich mich nun zur Sinnhaftigkeit und Seriosität dieser Gratispublikation äussere, ist das vermutlich so sinnvoll, wie Frösche für die Trockenlegung ihres Sumpfes gewinnen zu wollen. Und vermutlich würde ich sogar die Finger davon lassen, wenn mich der Herausgeber nicht bereits auf seine Abschussliste gesetzt hätte. Aber lernen können wir von allem und jedem. Vom «Durchblick» zum Beispiel, dass man leicht die Übersicht verliert, wenn öffentliche Einrichtungen und Personen so lange ins Visier genommen werden, bis nur noch das Fadenkreuz sichtbar ist. Daran ändert auch nichts, wenn ein Dauerbeschuss als freie Meinungsäusserung bezeichnet wird. Aber wird die Welt tatsächlich besser, wenn ihr an ausgewählten Feindbildern gezeigt wird, dass Menschen Fehler begehen und nicht alles so hinkriegen, wie es die Kritiker gerne gehabt hätten? Gegen reale und eingebildete Missstände anzuschreiben ist nichts

Verwerfliches und gehört zu den Spielregeln einer funktionierenden Demokratie. Sich aber nur an Regeln zu halten, die einem gerade passen, geht weder in einer Familie noch in der Politik. Und glücklicherweise ist die Vereinbarung, anderen Menschen mit Anstand und Respekt zu begegnen, noch immer mehrheitsfähig. Natürlich ist mir als öffentliche Person bewusst, dass ich in einem Schaufenster stehe und nicht allzu dünnhäutig sein darf. Aber es ist auch wichtig, die akzeptable Schmerzgrenze im Auge zu behalten und beim Überschreiten zu reagieren.

Mit fiesen Falschaussagen, üblen Diffamierungen und gewollten Verkürzungen? Ich meine entschieden: Nein! Denn der Flurschaden, der auf ganz anderen Ebenen dadurch angerichtet wird, ist gross. Wenn Menschen und Institutionen aus einer Laune heraus oder ganz bewusst in den Dreck gezogen werden, geht der Respekt gegenüber Andersdenkenden und damit etwas Grundlegendes verloren. Und weil dauernde Angriffe unter der Gürtellinie nicht gerade dazu motivieren, ein öffentliches Amt zu übernehmen, gefährden sie auch unser urschweizerisches Milizsystem.

Alles hat seinen Preis. Auch die Milizpolitik. Die Nähe zum Alltag der Bürgerinnen und Bürger bezahlt dieses System mit der Währung Zeit. Daher gelingt es auch mir nicht immer, mich nebst der Familie, dem eigenen Unternehmen und anderen Verpflichtungen so gründlich mit den gestellten Fragen auseinanderzusetzen, wie ich es mir wünschte. Und wenn das anderen ebenso ergeht? Dürfen sie deshalb von selbsternannten Kämpfern für das Gute an den Pranger gestellt werden?

Zum Glück steht Weihnachten vor der Tür. Das Fest der Liebe und die Erinnerung an das Ereignis, dass einer gekommen ist, um uns beim Tragen schwerer Lasten zu helfen, kann befreiend wirken. Und vielleicht kann es auch zur Einsicht führen, dass es besser ist, den Überblick zu gewinnen, als in einem Tunnelblick gefangen zu sein. In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern frohe Festtage und ein neues Jahr mit vielen schönen Begegnungen.

Nicht so lange Kompromisse suchen, bis man nur noch «Kompromist» hat Stallikons Bus nach Bonstetten und Birmensdorf. Stallikon entwickelte ein Buskonzept und zahlte dem ZVV vertragsgemäss in drei Jahren knapp 1,6 Million Franken. Wenn der Bus funktioniert, so war mit dem ZVV vereinbart, übernimmt dieser die Linie. Der Bus funktionierte einwandfrei. Aber der ZVV übernahm die Buslinie trotzdem nicht. Aus administrativen Gründen müsse Stallikon noch ein viertes Jahr zahlen, noch einmal eine gute halbe Million. Das war der erste «Kompromiss»: der ZVV setzte seine Maximalforderung zu 100 % durch und Stallikon zahlte. Im vierten Jahr funktioniert der Bus noch besser; jetzt wurden die Übernahmekriterien sogar um 28 % (Fahrgastzahlen) und 10 % (Kostendeckungsgrad) übererfüllt. Der ZVV übernahm trotzdem nicht, sondern führte die massiv reduzierte Buslinie 227 ein. Der zweite «Kompromiss» bestand darin, dass Stallikon ein bisschen protestierte und der ZVV seine Maximalforderung durchsetzte.

Abend- und Samstagsverbindungen Nun hatte Stallikon keine Abend- und keine Samstagsverbindungen mehr und kaufte diese deshalb mit einem dritten Vertrag noch einmal. Für die vertragliche Probezeit von vier Jahren zahlte Stallikon noch einmal netto gut 800 000 Franken. Auch gemäss diesem Vertrag sollte der ZVV diese Kurse übernehmen, wenn durchschnittlich zehn Fahrgäste die Kurse benützten. Heikel war allerdings, dass es nur noch um Randzeiten mit zwangsläufig weniger Fahrgästen ging. Aber vor dem Vertragsschluss behaupteten ZVV-Verantwortliche, die massiv gekürzte Buslinie werde viel attraktiver (und folglich noch besser funktionieren). An der Gemeindeversammlung, an welcher der Kredit gesprochen wurde, behauptete ein ZVV-Vertreter,

dass der ZVV nach vier Jahren fast nicht darum herumkommen werde, die Abend- und Samstagskurse zu übernehmen. Also stimmten die braven Stalliker wieder zu und zahlten noch einmal 800 000 Franken.

Völlig falsch informiert worden Einigen Stallikern kam das spanisch vor, und sie begannen, die Busgeschichte aufzuarbeiten. Am 11. September 2014 gab es dann eine Sitzung von FDP-Vertretern mit ZVV-Verantwortlichen. Und diese hatte es in sich: die ZVV-Verantwortlichen verweigerten eine Bestätigung der in der Gemeindeversammlung gemachten Zusagen und gaben es den FDPlern schriftlich, dass der ZVV für die neue Buslinie von Anfang an mit 30 % weniger Passagieren gerechnet hatte, weil die Buslinie viel weniger attraktiv sein würde. Wer in der Schule beim Prozentrechnen dabei gewesen ist, erkennt, dass bei 30 % weniger Fahrgästen die für die Übernahme geforderten durchschnittlich zehn Fahrgäste praktisch nicht mehr erreicht werden konnten. Stallikon war beim Vertragsschluss völlig falsch informiert gewesen. Und es kam, wie es kommen musste: die durchschnittlich zehn Fahrgäste werden bei Weitem nicht erreicht. Aber so weit, dass über die Fahrgastzahlen zu diskutieren wäre, kam es gar nicht. Denn der ZVV teilte mit, dass er die Kurse aus administrativen Gründen sowieso nicht übernehme und Stallikon noch ein fünftes Jahr lang zahlen müsse. Nachdem Stallikon unter falschen Voraussetzungen den dritten Vertrag geschlossen hatte, gab es hier den dritten Pseudo-Kompromiss: der ZVV setzt sich zu 100 % durch und Stallikon zahlt wieder.

... versprechen könne man allerdings nichts Nachdem der ZVV sogar noch die Preise erhöhte – was bisher (brutto)

220 000 Franken kostete, würde neu rund 250 000 Franken kosten – hat die Gemeinde für das neunte Jahr ihrer Zahlungen eine Übergangslösung gefunden: – Die Gemeinde kauft für die Wochentage nur noch einen Abendkurs statt vieren und auch für die Samstage nur noch Busverbindungen bis 21 Uhr. Das kostet dann rund 150 000 Franken. – Der ZVV sichert Stallikon wieder einmal zu, dass er diese Kurse am Schluss praktisch sicher übernehmen werde. Versprechen könne man allerdings nichts. – Die Gemeinden Bonstetten und Birmensdorf beteiligen sich im Verhältnis ihrer Haltestellen, so dass Stallikon netto nur noch rund 100 000 Franken bezahlen muss. Von Parteifreunden hören wir seit Jahren, dass wir vernünftig sein sollen. Man müsse aufhören, immer in die Vergangenheit zu schauen. Man müsse in die Zukunft blicken. Maximalforderungen brächten nichts. Man müsse kompromissfähig sein.

Die Zeit für solchen «Kompromist» ist vorbei Nach drei Pseudo-Kompromissen, die reine Nulllösungen waren, und nachdem Stallikon auf falscher Faktenbasis noch einmal netto 800 000 Franken zahlte, findet der Verein Infrastruktur Stallikon und Umgebung (Visu), dass die Zeit für solchen «Kompromist» vorbei ist. Visu unterstützt den Vorschlag des Gemeinderates als Übergangslösung. Aber es braucht eindeutig mehr. Und das wollen wir unternehmen. Deshalb lädt Visu alle Mitglieder und interessierten Personen zur zweiten Mitgliederversammlung vom 11. Januar 2017, 20.15 Uhr, ins RGZ in Stallikon ein. Wenn Sie finden, dass Ihre 1000 Franken viel Geld waren, kommen Sie zur Versammlung. Verein Infrastruktur Stallikon und Umgebung (Visu), Andreas Ochsenbein, Stallikon

Bonstetten schickt Kunststoff auf Reise, Leserbrief im «Anzeiger» vom 16. Dezember. In seinem Leserbrief lässt Herbert Früh mit dem von ihm gewählten überheblichen Tonfall sowie mit den Seitenhieben hier und dort den erforderlichen Respekt für Andersdenkende leider vermissen. Selbst wenn er den Nutzen des Rezyklierens von Kunststoff kritisch beurteilt, sollte er Mitbürgerinnen und Mitbürger, die solches tun, eine verantwortliche Haltung der Umwelt gegenüber zugestehen. Dieser Aspekt ist in den Ausführungen von Herbert Früh klar zu kurz gekommen.

Faireren und sachlichen Diskurs gewünscht Als FDP-Behördenmitglied habe ich mich zudem angesichts des emotional-aggressiven Auftritts des ehemaligen Parteipräsidenten anlässlich der genannten Gemeindeversammlung offen gestanden fremdgeschämt. Von einer Persönlichkeit, die für sich in Anspruch nimmt, Themen nach rationalen Gesichtspunkten beurteilen zu wollen, hätte ich mir weniger Polemik und einen faireren und sachlichen Diskurs gewünscht. Ich bin zuversichtlich, dass die von der FDP nominierten Kandidaten für den Bonstetter Gemeinderat sorgfältiger darauf achten werden, berechtigte Anliegen von Andersdenkenden ebenso ernst zu nehmen, wie solche der eigenen Parteibasis. Nur so werden sie nahe genug bei den Bürgerinnen und Bürgern politisieren und damit einen echten Beitrag zur politischen Kultur im Dorf leisten. Urs Wüthrich, Bonstetten

Ausgesprochen spendabel Spiel, Satz und Sieg fürs Tennis, im «Anzeiger» vom 16. Dezember. Es ist lobenswert, wenn Gemeinden nicht nur ein vielfältiges Vereinsleben propagieren, sondern sich auch dafür einsetzen und finanzielle Unterstützung gewähren. Trotzdem bin ich überrascht, dass dem TC Wettswil von der Gemeindeversammlung ein ausserordentlich grosszügiger Beitrag von 700 000 Franken gesprochen wurde. Die Gemeinde zahlt dem Verein rund 2,2 % seines Nettovermögens aus – das heisst pro Vereinsmitglied erhält der TC Wettwil 1576 Franken ohne weitere Verpflichtung. Der Tennisclub ist mit Bestimmtheit ein wichtiger Verein, der vielfältige Aufgaben im Sinne der Gemeinde übernimmt. Dabei geht es aber nicht um einen spezifischen Verein.

Weshalb nicht mit zinslosem Darlehen kombiniert? Über die Bedeutung eines einzelnen Vereins, ob Sportclub oder Kulturverein, gehen die Meinungen sowieso stark auseinander. Aber im Vergleich mit der Stadt Thun, welche dem FC Thun ein maximales Darlehen von 500 000 Franken gewähren will, ist der gesprochene Betrag (nicht Darlehen) ausgesprochen spendabel, um nicht zu sagen überzogen. Der FC Thun hat mit seinem Bekanntheitsgrad und seiner Jugendabteilung mit Bestimmtheit die grössere Ausstrahlung und Integrationskraft. Weshalb hat der Gemeinderat der Gemeindeversammlung keinen alternativen Vorschlag unterbreitet, welcher eine Kombination aus A-fondsperdu-Beitrag u n d zinslosem Darlehen vorgesehen hätte? Marco Botta, Wettswil


Gewerbe/Dienstleistungen

Prägende Zeit

Krippenspiel

Das Neujahrsblatt thematisiert die Auswirkungen des 1. Weltkrieges auf das Knonauer Amt. > Seite 13

14 begeisterte Kinder wollen mit dem Spiel «Es Zeiche vom Himmel» Freude bereiten. > Seite 15

Dienstag, 20. Dezember 2016

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Kaum zu stoppen Judoka Aline Erni will nächste Saison auch international punkten. > Seite 19

Der graue Star: Ein trüber Vogel Pallas Klinik für Augenheilkunde in Affoltern Der graue Star, in der Fachsprache Katarakt genannt, bezeichnet eine Trübung der Augenlinse. Die getrübte Linse kann in den meisten Fällen operativ durch ein künstliches Linsenimplantat ersetzt werden. Die Pallas Kliniken sind in der Schweiz an 13 Standorten präsent. In den grossen Städten befinden sich neun Zentren, während sich vier Kliniken in kleineren Orten wie Affoltern befinden und Patienten mit Augenleiden behandeln. Ein Schwerpunkt der Behandlungen in der Augenklinik betrifft den «grauen Star». Der Grieche Grigoris Pallas begann 1994 in Olten mit einer Augenpraxis. Daraus entwickelte sich innerhalb von 20 Jahren eine Augenklinik mit 13 Standorten in der Schweiz. Mit mehr als 70 000 jährlichen Patientenkontakten gehören die Pallas Kliniken schweizweit zu den führenden Institutionen, was die Augenheilkunde betrifft. Seit einiger Zeit hat sich im Bezirkshauptort eine solche Klinik etabliert. Die übergrosse Schrift «Willkommen» an der Wand des Empfangstresens der Pallas Klinik im ehemaligen OVA-Areal in Affoltern, deutet unübersehbar darauf hin, dass einige Patienten Augenprobleme haben dürften. Hier sind sie jedoch an der richtige Adresse und die meisten freuen sich über das Angebot, waren doch Augenärzte im Säuliamt bis anhin nur spärlich vertreten. Die medizinische Praxisassistentin Stefanie Erne, erfüllt in der hochmodernen Klinik mehrere Aufgaben fast gleichzeitig. Neben dem Empfang betreut sie die Patienten mit den ersten Massnahmen für die Untersuchung, erklärt die kommenden Handlungen, verabreicht Augentropfen und vereinbart Termine.

Am «grauen Star» erkranken meist ältere Menschen Sie erfüllt eine wichtige Dienstleistung, sind doch Patienten mit Sehschwierigkeiten meist älter und benötigen deshalb oft auch etwas Unterstützung. Ein grosser Teil der Menschen, welche die Pallas Klinik aufsu-

chen, leiden an der Augenkrankheit Katarakt, auch «grauer Star» genannt. Es ist eine Trübung der natürlichen Linse. Die «Beseitigung» des «grauen Stars», medizinisch als Katarakt-Operation bezeichnet, ist absolut schmerzfrei, versichert der Augenarzt und lächelt dabei zuvorkommend. Die Patienten haben heute die Wahl zwischen zwei Methoden. Bei der herkömmlichen Standard-Katarakt-Operation macht der Chirurg einen kleinen Schnitt ins Auge und zerkleinert die getrübte Linse mittels Ultraschall.

Die Lasertechnik ist berührungsfrei Die Linsenreste werden anschliessend abgesaugt und eine Kunstlinse implantiert. Diese Methode ist von den Krankenkassen anerkannt und die Kosten werden übernommen. Seit kurzer Zeit ist jedoch eine neue Operationstechnik verfügbar. Mittels Lasermethode wird ebenfalls ein kleiner Zugang ins Auge geschaffen. Mit der neuen Technik kann die Zerteilung der natürlichen Linse völlig berührungsfrei und besonders gewebeschonend vorgenommen werden. Die Laserbehandlung gewährleistet dabei eine maximale Sicherheit und höchste Präzision. Nach einer ausführlichen Untersuchung in Affoltern müssen die Patienten jedoch nach Zürich oder allenfalls in ein anderes Pallas-Zentrum, um sich der Operation zu unterziehen. Zuerst werden dem Patienten in kurzen Abständen mehrmals Tropfen ins kranke Auge geträufelt. Der anschliessende Eingriff dauert nur einige Minuten. Nach knapp einer Stunde kann der Patient die Klinik ohne Schmerzen wieder verlassen. Das Lenken eines Fahrzeuges oder andere Tätigkeiten, welche grosse Konzentration erfordern oder die Augen stark belasten, sollten aber unmittelbar danach unterlassen werden. Die Behandlungsresultate der Lasermethode zeigen sehr gute Ergebnisse. Nach vier bis sechs Wochen wird mittels einer weiteren Untersuchung entschieden, ob ein neues Brillenrezept noch notwendig ist. Es besteht auch die Möglichkeit, durch das Einsetzen von besonderen Linsen, völlige Brillenfreiheit zu erlangen. (mm)

Grauer Star 1: Eingriff am Auge: Das OP-Team der Pallas Klinik mit Augenarzt Dr. Helmut Binder (Mitte). (Bild Franziska Mullis)

Geschafft und stolz auf das Endresultat. (Bilder zvg.)

Banker backen Weihnachtsguetzli Raiffeisen-Mitarbeitende zu Gast in der Bäckerei Iten, Knonau Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raiffeisenbank Cham-Steinhausen, Geschäftsstellen Mettmenstetten und Hausen, haben ihre Kundengeschenke auch diesmal selber produziert. Nachdem letztes Jahr erste Erfahrungen in der Backstube der BäckereiKonditorei Iten in Knonau gesammelt werden konnten, wurde auch dieses Jahr wieder fleissig Weihnachtsgebäck produziert. Damit der tägliche Betrieb der Bäckerei nicht tangiert würde, tra-

fen die Angestellten der Raiffeisenbank an einem Samstagnachmittag im Dezember in den Räumlichkeiten der Familienunternehmung ein. Unter strenger Beobachtung von Jutta Iten wurden in den nächsten Stunden fleissig Weihnachtssterne und Herzen gebacken. Der Teig wurde ausgerollt, mit den entsprechenden Formen ausgestochen und möglichst gleichmässig auf das Backblech verteilt. Nachdem die gebackenen Guetzli aus dem Ofen genommen werden konnten, war die Arbeit aber noch nicht erledigt. Die abgekühlten Guetzli, wurden nun einzeln

Verkehrsbeobachtendes Licht spart 30 Prozent Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) testen seit einem Jahr in Urdorf eine neue Form der intelligenten Strassenbeleuchtung. Die Digitalisierung ist auch bei der Strassenbeleuchtung zukunftsweisend. Seit Herbst 2015 testen die EKZ gemeinsam mit dem kantonalen Tiefbauamt als Erste im europäischen Raum eine neuartige intelligente Steuerung der Strassenleuchten, das sogenannte verkehrsbeobachtende Licht. Dazu wird der Verkehrsfluss in Echtzeit gemessen und die passende Lichtstärke an die 27 LED-Leuchten kommuniziert. Die Fussgängerstreifen bleiben unverändert hoch beleuchtet. Nach einem Jahr im Pilotbetrieb zeigt sich, dass die intelligente Steuerung der Strassenbeleuchtung sehr zuverlässig funktioniert und fast ein Drittel Energie gespart werden konnte. Zudem reduzierten sich durch die fliessende Absenkung des Lichtniveaus die Lichtimmissionen markant, was für die Anwohner mehr Komfort und höhere Lebensqualität bedeutet. Der Erfolg des Projekts stimmt das kantonale Tiefbauamt als Eigentüme-

rin der Kantonsstrassen zuversichtlich. «Das Projekt ist wegweisend für Einsparungen bei den Energiekosten und kann einen Beitrag an den Schutz der Nacht leisten, der immer mehr an Bedeutung gewinnt», so Kantonsingenieur Felix Muff.

Bedürfnisgerechtes Licht Möglich wurde das Pilotprojekt durch technische Entwicklungen und eine Überarbeitung der Norm für Strassenbeleuchtung (SN EN 13201). Diese lässt neu eine nächtliche Absenkung des Lichtniveaus abhängig vom Verkehrsfluss zu. Bisher war die öffentliche Beleuchtung auf Höchstwerte bei starkem Verkehr und sehr ungünstigen Lichtverhältnissen dimensioniert. Die Kandelaber an der Birmensdorferstrasse sind mit einem optischen Sensor ausgerüstet, der das Verkehrsaufkommen misst und die aktuellen Werte an eine zentrale Steuerungseinheit weiterleitet. Diese werden mit den gespeicherten Grenzwerten verglichen und darauf basierend wird die Lichtstärke eingestellt. Wichtig dabei ist, dass sich das Licht fliessend und kaum wahrnehmbar verändert. (pd.)

in Säckli abgepackt. Diese wurden fachmännisch «verschweisst» und schlussendlich mit einem Logokleber versehen. Geschafft, aber sehr zufrieden schaute Thomas Kölliker, Mitglied der Bankleitung und Leiter der Geschäftsstellen, auf den Nachmittag zurück. «Es machte Spass und Freude, mit den Kolleginnen und Kollegen in einem anderen Arbeitsumfeld etwas zu erarbeiten», sagte Thomas Kölliker zum Abschluss. «Ich hoffe, dass das Resultat unsern Kunden so gut schmeckt, wie es meinem Team und mir Spass machte, es zu produzieren.» (pd.)

Skitag mit der Mobiliar Auch diesen Winter organisiert die Mobiliar Affoltern einen Skitag in der Lenzerheide. Die Mobiliar Affoltern organisiert am 28. Januar (Verschiebedatum 4. Februar) einen Skitag mit anschliessendem Pizza-Essen im Restaurant Molino. Der Skitag findet in der Lenzerheide statt und kostet 35 Franken, inklusive anschliessendem Pizza-Essen 50 Franken. Angesprochen sind alle wintersportbegeisterten jungen Leute zwischen 15 und 20 Jahren. Ausrüstung und Zwischenverpflegung müssen selber mitgebracht werden, die Mobiliar sorgt für den Rest. (pd.) 28. Januar (Verschiebedatum ist der 4. Februar.) Lenzerheide (Rothorn). Kosten: Skitag 35 Franken, mit Pizza-Essen 50 Franken. Anmeldung und Fragen: jonas.fischer@mobiliar.ch. Telefon 044 762 50 60. Anmeldeschluss: 9. Januar 2017.


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Vermischtes

Dienstag, 20. Dezember 2016

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Das Knonauer Amt im 1. Weltkrieg Das Neujahrsblatt 2017 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern Das Neujahrsblatt 2017 befasst sich mit den Auswirkungen des 1. Weltkrieges auf das Knonauer Amt. Obschon es auf Schweizer Boden zu keinerlei kriegerischen Auseinandersetzungen kam, war unser Land keineswegs eine Oase inmitten des turbulenten Weltgeschehens. ................................................... von rolf oberhänsli «Endlich tauchte unser Vater auf, murmelte ein fast unerhörbares «Adieu» und stieg in einen alten Eisenbahnwagen ein. Wir standen allein da an einem unbekannten Ort, zwischen unbekannten Menschen, den Leiterwagen als einzigen Halt, der uns geblieben war. Ich zitterte am ganzen Leib und weinte vor Angst.» Mit diesen bewegenden Worten schilderte die fünfjährige Idy Hegnauer den Abschied von ihrem Vater am Tag der Mobilmachung. Das Neujahrsblatt 2017 zeigt auf, wie der Erste Weltkrieg die Menschen prägte – auch im Knonauer Amt. Obwohl die Schweiz nicht Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen war, hatte der «Grosse Krieg» einschneidende Auswirkungen auf das tägliche Leben. Während durchschnittlich 500 Tagen leistete der Schweizer Wehrmann Aktivdienst. Ein Dienst fürs Vaterland, geprägt von Drill und Eintönigkeit, der durch keinerlei Lohnentschädigung gemildert wurde. Der Text einer Fotopostkarte vom Grenzdienst, gerichtet an einen Johannes Frei-Meier in Hedingen,

sondern offenbart sich auch in der Einführung der «einmaligen Kriegssteuer», der Vorläuferin der nach wie vor erhobenen Direkten Bundessteuer. Ein historischer Überblick über die Schweiz im Ersten Weltkrieg sowie eine Übersicht in Zahlen führen ins Thema ein. Abgerundet wird das vielschichtige Neujahrsblatt durch die beliebte Rubrik «Wussten Sie, dass..?», welche wissenswerte und erheiternde Details preisgibt. Wissen Sie beispielsweise, was sich hinter der folgenden nebulösen Definition verbirgt? «Selbstproduzierende Kleinkörper auf biologischer Basis mit fest programmierter automatischer Rückkehr aus allen beliebigen Richtungen und Distanzen».

dokumentiert die Gefühle dieser Soldaten. Dass in der Zeit zwischen 1914 und 1918 die Feldpost sagenhafte 192 Millionen Postkarten, Pakete und Briefe spedierte, zeugt auch davon, wie wichtig die Kommunikation mit den Liebsten zu Hause war. Anstelle des abwesenden Gatten hatte nun seine Frau den Bauernhof oder das Geschäft zu führen oder durch Lohnarbeit die Familie durchzubringen. Auch die GGA leistete in dieser Notlage wertvolle Hilfe, was in einem weiteren Bericht veranschaulicht wird. Die Kriegszeit im Knonauer Amt spiegelt sich ebenso in Inseraten und in der Berichterstattung im «Anzeiger». Dieser Teil bildet den Schwerpunkt des Neujahrsblattes 2017. Die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges zeigen sich in zahlreichen Texten und gipfelten in der schrittweisen Einführung der Rationierung ab 1917.

Neujahrs-Apéro am 2. Januar 2017

Die Spanische Grippe Besonders betroffen war die Bevölkerung von der Spanischen Grippe, welche auch die Schweiz erreichte und in diesem Land rund 25 000 Opfer forderte. Trotz Anweisungen der Direktion des kantonalen Gesundheitswesens, die empfahlen, sogar den landesüblichen Händedruck beim «Grusse» zu unterlassen und Beschlüssen des Regierungsrates, die öffentliche Veranstaltungen verboten, waren auch im Knonauer Amt viele Militär- und Zivilpersonen von dieser schlimmen Epidemie betroffen. So erinnert eine Gedenktafel an der Fassade der reformierten Kirche Mettmenstetten an verstorbene Wehrmänner aus dem

Das Knonauer Amt im 1. Weltkrieg – Neujahrsblatt 2017 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern. (Bild zvg.) Knonauer Amt, die meisten von ihnen dahingerafft durch diese Epidemie. Das Schicksal der Gebrüder Hauser aus Rifferswil, welche zu den Truppenangehörigen gehörten, die nicht mehr aus dem Generalstreik in Zürich in ihre Heimat zurückkehrten, macht besonders betroffen. Im Gegensatz dazu steht Feldweibel Otto Haegi aus Mettmenstetten, der stolz hoch zu Ross das Titelblatt dieses Neujahrsblattes ziert. Liesel Haegi-Huber erinnert sich: «Wir Kinder trugen um den Hals kleine Stoffsä-

cke, in welche Knoblauchzehen eingenäht waren.» Diese sollten vor der Krankheit schützen, was in der porträtierten Familie auch zutraf. Die Problematik in der Energieversorgung und am Beispiel der Weberei Näf die Herausforderungen in der Industrie werden in weiteren Texten beleuchtet. Dass der Erste Weltkrieg auch Neuerungen mit sich brachte, belegen nicht nur heute gängige Begriffe aus der Soldatensprache wie beispielsweise «Bundesziegel» für Militärzwieback,

Am 2. Januar 2017 lädt die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern zum traditionellen Neujahrs-Apéro ein. Die Veranstaltung findet im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern (Haus Rigi) statt und beginnt um 16 Uhr. Das Redaktionsteam der GGA stellt dabei das neue Neujahrsblatt 2017 vor. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit Bekannten aus der Region und anderen Gästen auszutauschen und auf das neue Jahr anzustossen. Die GGA würde sich über zahlreiches Erscheinen freuen und besonders auch, wenn unter den Anwesenden Nachkommen der Porträtierten zu finden wären. Neujahrsblatt 2017, zu beziehen für 10 Franken bei der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern; bei den Banken in Affoltern; bei der Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern, info@ggaffoltern.ch.

Viel mehr als nur gemütlich Rollstühle schieben Der Zivildiensteinsatz im Haus zum Seewadel Seit einigen Jahren bietet das Alters- und Pflegeheim Haus zum Seewadel in Affoltern Zivildienstleistenden einen unerwartet vielseitigen und abwechslungsreichen Einsatzort. Ein Erfahrungsbericht von Rafael Summerauer. Gegenseitiger Respekt, Achtung und Wertschätzung werden im Alters- und Pflegeheim nicht nur im Leitbild grossgeschrieben, sie werden auch gelebt. Der Zivildienstleistende bietet in diesem Zusammenhang eine wertvolle Ergänzung zur bestehenden Pflege und Betreuung, zumal der Bedarf an Pflege in den vergangenen Jahren beträchtlich zugenommen hat. Sein Tätigkeitsbereich konzentriert sich besonders auf die zwischenmenschlichen Bedürfnisse von Hausbewohnern, wofür das Pflegepersonal durch diesen Bedürfniswandel oft fast keine Zeit mehr findet. Es ist häufig der Zivildienstleistende, der Bewohnern bei einer Begegnung auf dem Gang oder beim Teeverteilen ein offenes Ohr für Sorgen und Freuden bieten kann. Es sind Menschen, denen der Kontakt zu Verwandten oder Bekannten fehlt, für die sich der Zivildienstleistende für einen Spaziergang oder einen Kaffee Zeit nehmen kann.

genden Zeiten eher beiseitegelegt werden. Häufig hat er Zeit, Dokumente oder Vorlagen zu aktualisieren oder sogar zu optimieren und Pflegedokumentationen zu archivieren. Er leistet damit einen Beitrag, damit Pflegende fokussiert ihrer eigentlichen Tätigkeit nachgehen können. Arbeiten im «Stübli», wo der Zivildienstleistende als ergänzende Betreuungsperson eingesetzt wird, bestehen aus Tätigkeiten, die den Körper und Geist der Bewohner aktivieren sollen.

Je mehr Abwechslung der Zivildienstleistende einbringen kann, sei es beim Kommunizieren, Kreuzworträtsel lösen, Vorlesen, Zeichnen, Singen oder Tanzen, desto farbiger und froher nehmen die Bewohner ihren Alltag wahr. Zivildienstleistende sind Kontaktpersonen, denen man gerne mal zuzwinkert und zulächelt oder auch mal ein Geheimnis erzählt. Gelegentlich ergeben sich auch Momente einer umgekehrten Begegnung zu den Bewohnern, in denen der

Zivildienstleistende sich das Stricken beibringen oder sich Geschichten und Erfahrungen aus der Vergangenheit erzählen lassen kann.

Ressourcen werden nicht ausgenutzt Von diesem Punkt an hebt sich das Haus zum Seewadel für mich als Zivildienstleistender deutlich von anderen Einsatzbetrieben ab: Das Haus ist nicht nur Wohnort, an dem man sich wohlfühlen darf, sondern auch

Abwechslung erwünscht Morgens oder über Mittag, wenn Bewohner ihre Ruhezeit in Anspruch nehmen, findet die gegenseitige Wertschätzung auch zwischen den Pflegenden und dem Zivildienstleistenden statt. Er übernimmt administrative Tätigkeiten, die nicht von grösster Priorität sind und daher in anstren-

Zivildienstleistender Rafael Summerauer bei einer Bewohnerin vom Haus zum Seewadel. (Bild zvg.)

Arbeitsort, an dem ich persönlich morgens gerne erscheine. Die Begegnungen zwischen Bewohnern und dem Pflegepersonal sind sehr offen, höflich und unverstellt. Ich darf hier meine Art, wie ich im Alltag anderen Menschen begegne, von zuhause mitnehmen und muss mich nicht verstellen. Wir gehen einen Schritt weiter und versuchen auch ehrlich zu einander zu sein und erlauben uns gelegentlich einen Witz, auch den Bewohnern gegenüber und dürfen auch mitteilen, wenn wir einen schlechten Tag haben. «Junger Mann» ist hier zudem eine gern gesehene Abwechslung in einer Frauendomäne und man darf auch mal etwas neckisch sein. Meine Ressourcen als Zivildienstleistender werden nicht ausgenutzt, mein Wirken ist eine Synergie zu den bestehenden pflegerischen Tätigkeiten und wird respektiert. Ich habe die Freiheit, selbst zu entscheiden, in welcher Form ich mich für die Bewohner oder die Mitarbeitenden einbringen will und kann. Ich erlerne hier nicht nur neue Tätigkeiten, sondern lerne auch eine Lebenswelt kennen, die ich immer wieder mit Gedanken zu meiner eigenen Zukunft verbinden kann. Der Zivildiensteinsatz im Haus zum Seewadel bietet einen wertvollen Perspektivenwechsel und lässt viele Selbstverständlichkeiten in einem anderen Licht erscheinen. Seit ich hier war, schaue ich viel entspannter der Tatsache, dass auch ich wohl eines Tages alt werde, entgegen. Davon profitiere ich jeden Tag aufs Neue und wäre meine Einsatzzeit nicht abgeschlossen, würde ich sofort wieder einen Zivildiensteinsatz im Haus zum Seewadel leisten. Rafael Summerauer


Veranstaltungen

Ein Zeichen vom Himmel Krippenspiel in Mettmenstetten

Die Darsteller des Krippenspiels in Mettmenstetten. (Bild zvg.)

14 begeisterte, engagierte Kinder freuen sich, auch dieses Jahr mit dem Weihnachtsspiel «Es Zeiche vom Himmel» eine Freude zu bereiten. Besonders stolz ist das KrippenspielTeam auf die neue Kulisse, die in freiwilliger Arbeit von Stefanie Gläser und Rolf Lustenberger gemalt und

gezimmert wurde. Sie haben unzählige Stunden investiert und mit viel Herzblut das fantastische Bühnenbild gezaubert. Die beiden Künstler und alle Kinder, die sich an Heiligabend im Krippenspiel engagieren, bringen so Weihnachten in die Herzen des Publikums. Der Familiengottesdienst findet am 24. Dezember (Heiligabend) um 17 Uhr in der katholischen Kirche Mettmenstetten statt. Brigitte Broch

Werke von Beethoven und Schönberg «Musik und Wort» im Kloster Kappel Unter dem Titel «Verklärte Nacht» musiziert das Trio Rafale am Sonntag, 25. Dezember, im Klosterkeller des Klosters Kappel. Gespielt werden Werke von Ludwig van Beethoven und Arnold Schönberg. «Wenn junge Musiker zu einem Kammermusik-Ensemble zusammenfinden, ist das immer einen Konzertbesuch wert. Um aber das junge Trio Rafale hören zu können, sollte kein Weg zu weit sein.» So schrieb die Oberbadsche Zeitung 2016 über das aufstrebende Schweizer Klaviertrio Rafale mit dem französischen Namen für Windböe – wobei Wind neben dem stürmischen Windstoss auch ein warmer Luftstrom oder eine kühle Brise sein kann und damit Metapher für jede Art von musikalisch belebter Bewegung ist. Eine Anfrage für das Klaviertrio von Maurice Ravel führte die drei jungen Studenten der Zürcher Hochschu-

le der Künste im Frühjahr 2008 zusammen. Seit seiner Gründung spielte das Trio mit Maki Wiederkehr (Klavier), Daniel Meller (Violine) und Flurin Cuonz (Violoncello) zahlreiche Konzerte in allen grösseren Städten der Schweiz und im Ausland. Höhepunkte waren das Debüt in der Wigmore Hall London (Oktober 2014) im Rahmen der Verleihung des Swiss Ambassador Awards, gefolgt von Konzerten in Cardiff, Edinburgh und Belfast sowie Konzerte beim Festival Prager Frühling und den Niedersächsischen Musiktagen Hannover. Im Kloster Kappel spielt das Ensemble das Trio Es–Dur, op. 1 Nr. 1 von Ludwig van Beethoven und Arnold Schönbergs «Verklärte Nacht», op. 4 für Violine, Violoncello und Klavier, arrangiert von Edward Steuermann. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Markus Sahli, umrahmen die Musik. (pd.) Sonntag, 25. Dezember, 17.15 Uhr. Kloster Kappel (Klosterkeller). Eintritt frei/Kollekte.

Das Trio Rafale musiziert am 25. Dezember im Kloster Kappel. (Bild zvg.)


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Sport

Dienstag, 20. Dezember 2016

19

Am Boden ist sie kaum zu stoppen

Klarer Sieg des Tabellenleaders

Judo: Aline Erni will nächste Saison auch international punkten

Mit dem Sieg im letzten Spiel der Vorrunde stehen die Damen 3 von Volley S9 nun an erster Stelle in der Zürimeisterschaft.

Sie ist jüngste SchwarzgurtTrägerin des Landes und amtierende Schweizer Judo-Meisterin U18 und U21. Für nächstes Jahr hat sich Aline Erni internationale Erfolge zum Ziel gesetzt. Dazu will sie ihr Repertoire an Spezialtechniken ausbauen.

sie, den Griff setzt sie entsprechend so, dass sie für den Würger schnell am Hals ist, oder den Arm der Gegnerin gleich mitnehmen kann, um sie zu hebeln. Das Vorausdenken, die Aktionen der Gegnerinnen erahnen und Reaktionen provozieren, um die eingesetzte Kraft dann für den eigenen Zug zu nutzen, das ist ihre grosse Stärke. Und wenn die Strategie für einmal nicht aufgeht, dann ist ein Plan B zur Hand: «Ich kann schnell umstellen», so Aline Erni. Das stecke so tief in ihr drin, dass sie nicht zu überlegen brauche.

................................................... von thomas stöckli «Geh nicht auf den Boden mit Aline», diesen Ratschlag erhält wohl jede ihrer Gegnerinnen. Meist hält der Vorsatz nicht lange Stand. Wie keine Zweite versteht es die 16-jährige Affoltemerin, den Übergang vom Stand auf den Boden zu forcieren. Und dort ist gegen ihre Hebel, Würger und Festhalter kein Kraut gewachsen. Ihre Überlegenheit auf nationalen Judomatten untermauern die Schweizer Meistertitel in den Altersklassen U18 und U21, die sie beide hält. Wer ihren Weg zu den Titeln anschauen will, muss nicht viel Zeit einplanen. Keine fünf Minuten Kampfzeit hat sie für die sieben Duelle am WettkampfTag benötigt. Andere gehen regelmässig über die vollen vier Minuten pro Runde.

Spezialtechniken im Stand ausbauen

Judo-Talent Aline Erni aus Affoltern. (Bild Foto Fässler) Eine Sekunde nicht aufpassen und es ist gelaufen Die Kampfzeit ist das eine, die Präsenzzeit vom Wägen um 8 Uhr bis

zum Finale um 15 Uhr etwas anderes. Immer wieder gilt es, den Körper auf Betriebstemperatur zu bringen und auch mental bereit zu sein, denn: «Ei-

ne Sekunde nicht aufpassen und es ist gelaufen», weiss die Judoka. Deshalb setzt Aline Erni auf Tempo. «Ich denke schon im Stand an den Boden», verrät

Als logischer nächster Schritt nach ihrer nationalen Dominanz bleibt Aline Erni nur der internationale Vergleich, also Starts im Europacup und in der EM-Qualifikation, wo die Leistungsdichte deutlich höher ist. Weil kommendes Jahr in der Altersklasse U18 der starke 99er-Jahrgang nicht mehr startberechtigt ist, rechnet sich Aline Erni gute Chancen aus, in die Punkte zu kommen. Um künftig weniger berechenbar zu sein, ist sie mittlerweile daran, ihre Spezialtechniken im Stand auszubauen. Dazu gehört der Beinwurf «Uchi-mata», auf den schon Eric Hänni, Olympia-Silbermedaillengewinner von 1964, erfolgreich gesetzt hat. Ausbauen will sie auch den beidhändigen Schulterwurf «Morote-seoi-nage», wobei sie ihre kleine Körpergrösse als Vorteil nutzen kann.

Die Ämtlerinnen empfingen für dieses Spiel die Tabellenletzten Memuri: ein neues und junges Team. Voller Motivation und mit viel Engagement startete die Mannschaft des VBC Merenschwand in den ersten Satz und gewann erste Punkte. Die Spielerinnen von D3 verschliefen den Anfang und konnten erst gegen Mitte des Satzes ihre Form finden. Nach und nach gelangen Angriffe und bessere Abnahmen. So konnten sie sich mit 25:13 durchsetzen. Im zweiten Satz zeigte das Team von S9 von Anfang an seine Spielroutine und gewann klar mit 25:10. Die Gegnerinnen kämpften auch im dritten Satz noch einmal um Punkte. Nach anfänglichem Zögern und Punktegleichstand holte sich die Heimmannschaft schlussendlich den 3. Satz und den Sieg. Mit dem Brot&Speck-Turnier am ersten Januarwochenende in der Schachenhalle wird das neue Jahr volleyballtechnisch gestartet. Anschliessend geht es mit hoher Motivation und viel Elan in die Rückrunde. Dorina Waibel

Wichada Wohlwend überrascht im Angriff mit einer schönen Finte. (Bild zvg.)

Speedstacking – eine andere Art von Schulsport

Weitere Siege kurz vor den Weihnachtsferien

Affoltemer Schüler nahmen erfolgreich an Weltrekordversuch teil

Teams von Floorball Albis gewinnen Die Damen von Floorball Albis sind weiter auf Kurs und kämpfen an der Spitze mit. Bei den Herrenteams kam es zu sehr unterschiedlichen Resultaten.

Ein Schüler der Primarschule Affoltern beim Speedstacking. (Bild zvg.)

Speedstacking – übersetzt schnell stapeln – ist ein Spiel aus den USA, dass sich zum populären Sport gemausert hat. Es wird weltweit gespielt und ist auch hierzulande bekannt, zumindest bei den Affoltemer Primarschülern.

eine Lektion lang Zeit, um mitzumachen. Rund um den Globus nahmen Schulkinder daran teil. Etwa aus den USA, aus Kanada, Israel, Taiwan, Korea, Rumänien, Südafrika oder aus Neuseeland. Der Weltrekord ist geglückt: 622 809 Schüler haben am 17. November rund um den Globus gleichzeitig gespielt.

................................................... von andrea bolliger Fördert die Koordination Die World Sport Stacking Association (Wssa) startet jährlich einen Weltrekordversuch, bei dem es darum geht, dass möglichst viele Leute an verschiedenen Orten am selben Tag spielen. Am 17. November war dies wieder so weit: Aus der Schweiz nahmen acht Schulen teil, darunter auch die Primarschule Affoltern. Annette Sidler führt den Anlass zum fünften Mal durch. Dabei hat jede Klasse – dieses Jahr nahmen fünf Klassen teil –

Ein Spielset hat 12 Becher. Diese werden in bestimmten Abfolgen auf- und wieder abgebaut. Dabei sollte man möglichst fehlerfrei – und wie es das Wort «speed» in der Bezeichnung vorgibt, auch schnell sein. «Das Erlernen der Abfolgen braucht nicht lange und mit etwas Übung macht man schnell Fortschritte, was den Kindern die Freude am Spiel gibt», sagt Annette Sidler. Gestapelt wird abwechslungs-

weise mit der linken und rechten Hand. Das fördert die Augen-HandKoordination und die Koordination beider Hirnhälften. Die Kinder müssen sich sehr konzentrieren. Das Spiel eigne sich auch als Bewegungspause für zwischendurch, so Annette Sidler. Die Becher zum Stapeln wurden bereits in den frühen 80er-Jahren in Kalifornien erfunden. In einer Fernsehserie wurden sie einem breiteren Publikum präsentiert. Ein Grundschullehrer aus Colorado wurde darauf aufmerksam und setzte das Spiel fortan in seinem Unterricht für die Konzentrations- und Koordinationsschulung ein. Becher und Technik haben sich seither weiterentwickelt und es ist eine Mischung aus Geschicklichkeitsspiel und Trendsport entstanden. Mittlerweile ist das Becherstapeln so populär, dass die World Sport Stacking Association heuer zum zweiten Mal eine Sport-Speedstacking-Kreuzfahrt organisierte.

Das Damen 1 konnte an der letzten Runde vor den Ferien nicht das Punktemaximum erkämpfen. Gegen Hot Chilis Rümlang-Regensdorf III setzte es eine 4:6-Niederlage ab, das Spiel gegen Racoons Herzogenbuchsee konnte hingegen mit 13:2 gewonnen werden. Zur Meisterschaftshalbzeit steht das Damen 1 nun auf dem 3. Platz – weiterhin auf Play-off-Kurs. Das Damen 2 setzte seine Siegesserie fort und gewann auch die Spiele gegen den UHC Bremgarten (12:4) und gegen Black Creek Schwarzenbach II (16:6). Somit gewann das Damen 2 sämtliche Spiele in der Vorrunde und steht unangefochten auf Platz 1 der Tabelle. Das Herren 1 auf dem Grossfeld zog in der letzten Runde zwei Nieder-

lagen ein. Trotz dieser Verlustpunkte steht das Team in der Saisonhälfte auf Platz 5, aber mit gleich vielen Punkten wie der 2. in der Tabelle. Die zwei Herrenteams in der 3. Liga auf dem Kleinfeld kämpften wacker um Punkte. Das Herren 2 zog eine schlechte Heimrunde ein und konnte keine Punkte sammeln. Das Herren 3 buchte an der letzten Runde zwei Siege und hat seinen Platz im Mittelfeld gefestigt. Das Herren 4 in der 5. Liga ergattert sich weiter Punkte und steht auf dem 3. Tabellenrang. Erfreulich läuft es auch den Junioren auf dem Grossfeld. Das U18 sammelt Erfahrung und Punkte. In der Winterpause steht das Team auf Rang 5. Das U16 ist zurzeit 2. in der Tabelle, mit gleicher Anzahl Punkte wie der Leader. Die Ausgangslage für die zweite Saisonhalbzeit ist gut – Floorball Albis wünscht allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Sportjahr.

Herren 1 bei der Teammotivation vor dem Spielanpfiff. (Bild zvg.)


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