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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 101 I 168. Jahrgang I Dienstag, 30. Dezember 2014

Was läuft?

Spezielle Sammlung

Veranstaltungen und Öffnungszeiten in den Ämtler Bibliotheken im Januar. > Seite 3

Glückwunschkarten, Neujahrskarten und Postkarten im Zwilliker Dorfmuseum. > Seite 3

Ämtlerinnen und Ämtler des Jahres

Viel Glück im 2015!

Wir kennen im Säuliamt keine Missoder Misterwahl – nur die SportsAwards, die Kür der besten Athletinnen und Athleten des Jahres, die wiederum Ende Januar in Affoltern stattfindet. Wer ist in der Region die «Person des Jahres 2014?» Diese Frage beantworten Redaktionsmitglieder und freie Mitarbeitende des «Anzeigers» nach ihrem ganz persönlichen Empfinden. Da ist zum Beispiel Marianne Roth aus Rifferswil, die mit ihrem Engagement wesentlich dazu beigetragen hat, dass das einzige Restaurant im Dorf nicht geschlossen wird. Oder Remo Buob aus Wettswil, der unter anderem als OK-Präsident der Märkte im Dorf für die Gemeinschaft engagiert. Oder der Elektrofahrzeug-Freak Peter Ackermann aus Hedingen, derweil sich Petra Klingler aus Bonstetten kletternd auf dem Weg zur Weltspitze befindet. Aufsehen erregt hat auch Simon Billeter aus Knonau, der Leader der Kunstflugstaffel Patrouille Suisse. «Personen des Jahres» sind aber auch jene, die keine Schlagzeilen liefern: Thomas Karsten, Coiffeur in Affoltern, meistert eine schwierige Situation. Irene Magnin knipst im Spital Babys, die Bilder erscheinen im «Anzeiger» und sorgen für tausend «Jööös». (-ter.) ................................................... > Porträts auf den Seiten 7/8/9/11/21

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Geläute funktioniert Katholische Pfarrei St.Mauritius in Bonstetten: Glockenturm wieder in Betrieb. > Seite 5

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Kinderwünsche Adventsaktion der RuckstuhlGaragen und Caritas Zürich war ein voller Erfolg. > Seite 15

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Sozialer Einsatz? Infoveranstaltung zum Besuchsund Begleitdienst: Sinnvolle Freizeitnutzung. > Seite 17

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In der Conforama Wallisellen und Schlieren geht der Ausverkauf in die zweite Runde. Bis 26. Januar haben Sie noch die Gelegenheit, von unseren einzigartigen Angeboten zu profitieren. Die Reduktionsgutschein-Aktion, bei der Sie für einen Einkauf ab 200 Franken ein Gutscheinheft im Wert von 200 Franken erhalten, ist immer noch gültig. Also, nichts wie los ... (Siehe Bedingungen im Katalog). Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Mit einem grossen Hufeisen wünschen Hufschmied Beat Steudler (rechts) und Junior Roman Steudler viel Glück im 2015. Redaktion und Verlag des «Anzeigers» schliessen sich dem an! (Bild Thomas Stöckli)

Schmilzt die regionale Identität? Ein paar Gedanken am Ende des Jahres 2014 ................................................... von werner schneiter

S

eit der neue, inzwischen zuhanden des Kantons verabschiedete regionale Richtplanentwurf vorliegt, wissen wir: Das Säuliamt wächst stärker als bisher angenommen. Gingen Planer und Gemeinden in ersten Entwürfen von 11 bzw. 18 Prozent Bevölkerungswachstum aus, wird heute ein Plus von 23 Prozent prognostiziert. Demnach werden im Jahr 2030 im Knonauer Amt über 61 000 Menschen leben – 11 000 mehr als heute. Dieser Prognose, die sich auch über den Erwartungen des Kantons bewegt, liegen zahlreiche Gespräche der 14 Gemeinden mit der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) zugrunde. Sie sind sich in den Grundzügen einzig und sprechen von einer differenzierten Siedlungsentwicklung. So sollen 80 Prozent der Bevölkerungszunahme in sogenannt urbanen Wohnlandschaften und Stadtlandschaften stattfinden, primär in Affoltern und in Hedingen. Generell muss sich die Siedlungsdichte am öffentlichen Verkehr orientieren, entlang der S-Bahn. Das überdurchschnittliche Wachstum in kleineren Gemeinden wie Kappel, Rifferswil und Maschwanden ist auf die dort vorhandenen «inneren Reserven» zurückzuführen, die ein

verdichtetes Bauen ermöglichen. In Wettswil und Ottenbach sind mehr Bauzonen ausgeschieden als anderswo, während in Aeugst, Knonau, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach zahlreiche Baulücken vorhanden sind. An den Gemeinden und an der ZPK liegt es nun, dass diese Entwicklung tatsächlich so erfolgt wie übereinstimmend gewünscht: strukturiert. Auch so erfordert dieses überdurchschnittliche, neue Infrastrukturen erfordernde Wachstum einen Spagat, eine Balance zwischen Entwicklung und Bewahrung, damit das Säuliamt bleibt, was es auszeichnet: eine Region mit wunderschönen Naherholungsgebieten, naturnahen Landschaften zwischen Albis und Reuss – und eigener Identität.

Mit planungsrechtlichen Festlegungen nicht beizukommen Nun, Letzterem ist nicht mit planungsrechtlichen Festlegungen beizukommen. Da stellt sich die Frage, ob diese regionale und kommunale Identität vor dem Hintergrund eines starken Bevölkerungswachstums gewahrt werden kann. Erodiert also das «WirGefühl» weiter, auf das sich auch heute noch Bewohnerinnen und Bewohner mit stolzem Unterton berufen? Und sich auch in der überkommuna-

len Zusammenarbeit auf Behördenebene manifestiert, die im Säuliamt ausgeprägter ist also in anderen zürcherischen Regionen.

Der eigene Gartenhag ... Mehr Einwohner bedeutet ja nicht automatisch mehr Beteiligung am gesellschaftlichen Leben, nicht mehr Engagement in öffentlichen Ämtern, in der Freiwilligenarbeit oder in Vereinen. Wer in diese Region zieht, tut das in aller Regel aus anderen Gründen. Neuzuziehende deswegen kritisieren? Natürlich nicht. Auch vielen, die in der Region aufgewachsen sind oder schon länger hier leben, ist es ziemlich egal, was ausserhalb der eigenen vier Wände, selbst in ihrer nächsten Umgebung, passiert. Der eigene Gartgenhag bildet die unverrückbare Grenze. Mit ihrer Absenz im öffentlichen Leben tragen auch sie dazu bei, dass dieses «Wir-Gefühl» im Dorfe schwindet und es zunehmend schwieriger wird, Leute zu finden, die sich für gemeinschaftliche Aufgaben zur Verfügung stellen. Aktivitäten beschränken sich zunehmend auf Dinge, von denen man persönlich betroffen ist. Nur eines von vielen Beispielen: In Obfelden hat sich trotz grosser Anstrengungen und halbjährlicher Suche unter den rund 1800 Reformierten in der Gemeinde kein

siebtes Kirchenpflegemitglied finden lassen. Auf solcherlei Entwicklungen müssen Antworten gefunden werden. Es reicht nicht, dem Milizsystem das Wort zu reden – auch nicht, die Bedeutung des freiwilligen Engagements ausserhalb von Behörden – in Vereinen und anderen Institutionen – zugunsten eines intakten Dorflebens zu beschwören.

Noch engagieren sich viele Zunächst gilt es aber jenen Sorge zu tragen, die zum Teil täglich etwas tun, das der Gesellschaft nützt. Von denen gilt es (noch) erstaunlich viele: vom Tixi-Fahrer bis zur Senioren-Begleiterin, vom Trompeter in der Dorfmusik bis zur Adventsbasar-Organisatorin, vom Helfer am Schwingfest bis zum Verkehrskadett oder der Jubla-Leiterin. Sorge tragen müssen wir all jenen, die in den Gemeinden und in der Region für ein kulturell und sportlich reiches Angebot sorgen und die Veranstaltungskalender förmlich zum Platzen bringen, die uneigennützig Aufwand betreiben, um anderen Freude und Genuss zu bereiten – auch all jenen sind wir zu Dank verpflichtet, die der Jugend Plattformen und Betätigungsmöglichkeiten bieten. Sie verdienen Achtung und Anerkennung – mehr als bisher auch von Behörden und Politik.

200 01 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Berchtoldstag, 2. Januar 2015 Alte Küche und Stube. Ämtler Trachten. Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Wechselausstellung: Kühe, Glocken, Schellen

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 11. Dezember 2014

Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

A. Primarschulgemeinde 1. Information Schulsozialarbeit 2. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2015 des Primarschulgutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 38 %. B. Politische Gemeinde

Aeugst am Albis Abdankung am Donnerstag, 8. Januar 2015 von

C. Reformierte Kirchgemeinde

Abdankung am 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis, 13.45 Uhr Besammlung beim Friedhofgebäude.

Rechtsmittelbelehrung Stimmrechtsrekurs Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann gemäss § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte und die Vorschriften über ihre Ausübung (§ 147 des Gesetzes über die politischen Rechte) innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Einen Stimmrechtsrekurs kann nur erheben, wer die Verletzung von Vorschriften schon an der Versammlung gerügt hat. Gemeindebeschwerde Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann, gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz, wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Protokollberichtigungsrekurs Ein Rekurs gegen die Richtigkeit der Protokolle muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern eingereicht werden (gemäss § 54 Gemeindegesetz). Die Protokolle liegen ab Montag, 5. Januar 2015, zur Einsicht auf. Aeugst am Albis, 28. Dezember 2014 Gemeinderat Aeugst am Albis

Gröbly, Walter geb. am 5. Mai 1938, wohnhaft gewesen in Haus zum Seewadel, 8910 Affoltern am Albis, verstorben am 17. Dezember 2014.

Der Friedhofvorsteher

Aeugst am Albis Beerdigung am Dienstag, 6. Januar 2015, von

Streich geb. Streuli, Maria geb. am 19. Oktober 1918, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugstertal, verstorben am 23. Dezember 2014. Abdankung um 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis, 13.45 Uhr Besammlung beim Friedhofgebäude. Der Friedhofvorsteher

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Partner, unserem Vater, Grossvater, Schwiegervater, Götti und Bruder

Josef Huwyler-Rüttimann ehemals Löwen Wirt, Sins 26. Juni 1931 – 23. Dezember 2014

Er durfte friedlich einschlafen.

Bestattungen

1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2015 des politischen Gemeindegutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 37 %. 2. Erlass einer neuen Personalverordnung für die Mitarbeitenden der politischen Gemeinde (Verwaltung und Werkhof).

1. Genehmigung des neuen Entschädigungsreglementes. 2. Genehmigung eines Baukredites für den Ersatz der Fenster im Pfarrhaus. 3. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2015 des reformierten Kirchengutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 12 %. 4. Kenntnisnahme von Gesprächsaufnahmen im Zusammenhang mit KirchGemeindePlus.

TO D E S A N Z E I G E

geöffnet 14 bis 17 Uhr

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Die Stunde ist gekommen, beendet ist Dein Tun, die Kraft war dir genommen die niemals wollte ruh’n. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still und unvergessen.

Festsetzung Gebühren

Wir sind dankbar für die lange, schöne Zeit, welche wir mit Dir verbringen durften. Du wirst uns fehlen aber in unseren Herzen weiterleben.

Der Gemeinderat hat am 16.12.2014 folgende Beschlüsse gefasst:

Wir danken dem Team des Zentrums Aettenbühl für die liebevolle Betreuung.

– Festsetzung der Einbürgerungsgebühren per 1.1.2015 – Festsetzung der Gebührentabelle für die Lebensmittelinspektion per 1.1.2015 Die Akten liegen während 30 Tagen ab Veröffentlichung dieser Publikation in der Gemeindekanzlei zur öffentlichen Einsicht auf. Gegen die Beschlüsse kann innerhalb von 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

In stiller Trauer: Lilian Bantli, Unterägeri Sepp und Renate Huwyler-Peterhans, mit Sarah und Jonas, Hünenberg Erich und Barbara Huwyler-Merkli mit Michelle und Laura, Sins Esther und Roland Bucheli-Huwyler, mit Thomas und Jan, Root Carmen Strebel-Huwyler und Guido Trinkler, mit Michel und Noah, Sins Marius und Jessica Huwyler-Hofer, mit Mika und Mona, Sins Geschwister, Verwandte, Anverwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Samstag, 3. Januar 2015, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche in Sins statt. Dreissigster: Freitag, 6. Februar 2015, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche in Sins. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Gönnervereins Aettenbühl, 5643 Sins; AKB Aarau; IBAN CH 2600761016090641260.

Ottenbach, 30.12.2014 Gemeinderat Ottenbach

Traueradresse: Marius Huwyler, Höhenweg 4, 5643 Sins

Knonau Boss, Markus von Sigriswil BE, geb. am 31. Januar 1945, wohnhaft gewesen in Knonau, Büelweid, gestorben am 21. Dezember 2014 in Knonau. Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 21. Januar 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Knonau statt.

Wäre das Wort Danke das einzige Gebet das du sprichst, so würde es genügen.

Die Gemeindeschreiber-Stv.

(Meister Eckhart)

Obfelden Am 21. Dezember 2014 ist in Obfelden ZH gestorben:

Frick-Brütsch, Elisabeth geb. 5. 10. 1944, von Zürich ZH und Knonau ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Rebhaldenstrasse 104; Ehefrau des Frick-Brütsch, Hans Rudolf. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Abdankung am Freitag, 09. Januar 2015, 14.30 Uhr, in der ref. Kirche Obfelden

TO D E S A N Z E I G E Fassungslos und unendlich traurig müssen wir Abschied nehmen von unserer lieben Ehefrau, Mutter, Schwiegermutter, Schwester und Schwägerin

Lisbeth Frick-Brütsch 5. Oktober 1944 – 21. Dezember 2014

Sie starb überraschend an Herzversagen. Für alle, die sie gekannt haben, leider viel zu früh. Du wirst uns sehr fehlen.

Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am albis Am 23. Dezember 2014 ist in Zürich gestorben:

Haldimann, Ulrich

Kosmetikstudio Mandy Weber Gomweg 1, 8915 Hausen am Albis Telefon 078 752 01 14 «Gönnen Sie sich einen Moment des Wohlbefindens» Kosmetikbehandlung ab Fr. 75.– Manicure ab Fr. 30.– Diverse Körperenthaarungen Ich freue mich auf Sie!

geb. am 11. Januar 1941, Bürger von Bowil BE, Ehemann der Haldimann geb. Messerli, Ruth, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Bäumlisächerstrasse 18. Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 8. Januar 2015, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Hansruedi Frick-Brütsch Eva und Daniel Matter-Frick mit Olivia, Lauro und Mira Marianne Schneeberger Olaf Schneeberger Nina Schneeberger Elisabeth Waldmeier-Frick Paul Bösch Die Trauerfeier findet am Freitag, 9. Januar 2015, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt. Die Urnenbeisetzung ist im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Obfelden. Anstelle von Blumen gedenke man Médecins Sans Frontières: Postkonto 12-100-2, Bank: UBS SA, CH-1211 Genève 2, Konto: 240-376066.00Q IBAN: CH18 0024 0240 3760 6600 Q. Traueradresse: Hansruedi Frick, Rebhaldenstrasse 104, 8912 Obfelden


Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. Dezember 2014

Ämtler Bibliotheken im Januar 2015

Glückwunschkarten, Neujahrskarten, Postkarten

Veranstaltungen und Öffnungszeiten

Dorfmuseum Zwillikon: Querschnitt einer Privatsammlung

Bibliothek Aeugst

Bibliothek Hausen

Ab Samstag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 21. Januar, 14 Uhr: Kamishibai, Geschichten aus dem Koffer, für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren.

Im Januar 2015 beginnt das Jubiläumsjahr: 40 Jahre Bibliothek im Gemeindehaus. Alles über Festivitäten, Veranstaltungen und Extras erfährt man laufend über die Homepage www.bibliotheken-zh.ch/hausen. Das Bibliotheksteam freut sich über reges Interesse.

Ab Montag, 5. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 14. Januar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von 9 bis 24 Monaten. Reime und Fingerspiele sind für Babys das Tor zur Sprache. Mit Reimen und Versen in die Welt der Sprache eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen.

Der Sammeltrieb steckt in jedem Menschen. Zum Jahresbeginn möchte das Dorfmuseum Affoltern eine ganz spezielle Sammlung präsentieren: über Jahre hat eine Bewohnerin von Affoltern alle Glückwunschkarten, Neujahrskarten, Geburtstagskarten gesammelt und nach Datum fein säuberlich in 90 Alben abgelegt. Spannend ist zu betrachten, wie sich der Inhalt, das heisst die Sprache dem Zeitgeist angepasst hat und die Sujets doch vielfach sehr ähnlich geblieben sind. Der Bogen geht von 1890 bis 2009 und enthält ebenfalls die Karten aus dem Fundus der Familie. Viele Sammlungen befinden sich im Museum, zum Beispiel verschiedenste Hobel aus der Sägerei Gautschi oder Apothekergläser von der Familie Mosca. Eben erst hat das Dorfmuseum eine KaffeedeckeliSammlung erhalten. Diese ist zusammen mit den Glückwunschkarten zum Jahresbeginn ausgestellt.

Bibliothek Knonau

Immer am 1. Samstag des Monats

Ab Samstag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also am Samstag 3. Januar 2015. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG)

Regionalbibliothek Affoltern Es gelten die normalen Öffnungszeiten, ausser Mittwoch, 31. Dezember, ist die Bibliothek von 13 bis 16 Uhr offen und Donnerstag und Freitag, 1. und 2. Januar, bleibt sie geschlossen. Dienstag, 6. Januar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Samstag, 10. Januar, ab 11 Uhr: Neujahrsapéro und Vernissage der Bilderausstellung von Katharina Proch. Die Ausstellung dauert bis am 20. Februar 2015. Mittwoch, 14. Januar, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Briefe aus Teheran» von Parsua Bashi diskutiert. Montag, 26. Januar, 18.30 bis ca. 19 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zur Onleihe, zum Angebot, zur Benutzung und Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Samstag, 31. Januar, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind eingeladen, sich auf eine Reise in die Welt der Geschichten, Verse und Lieder zu begeben.

Bibliothek Bonstetten Ab Samstag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth

Bibliothek Hedingen

Bibliothek Mettmenstetten Mittwoch, 14. Januar, 15 Uhr: Zyt für Gschichte.

Bibliothek Obfelden Ab Dienstag, 6. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Freitag, 16. Januar, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.

Bibliothek Ottenbach Ab Samstag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Dienstag, 6. und 20. Januar, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 27. Januar, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt.

Chefredaktor: Werner Schneiter

Bibliothek Rifferswil

Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch

Ab Samstag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Bibliothek Stallikon Ab Montag, 5. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Am Montag, 5. Januar, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Montag, 26. Januar, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Regina Meier (SIKJM). Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten sind herzlich eingeladen. Im Januar befinden sich auf einem Thementisch ausgewählte Medien zum Thema «Winter».

Bibliothek Wettswil Ab Samstag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 28. Januar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 28. Januar, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Samstag, 31. Januar, 9.30 bis 10.30 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. (I.S.)

Kontakt: Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

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Alte Glückwunschkarten – zu sehen im Dorfmuseum Affoltern/Zwillikon. (zvg.)

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Transporte AG

Von guten Mächten wunderbar geborgen Erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Umzüge Schwingklub am Albis Veteranengruppe Albis

Bonhoeffer

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem grossherzigen Vater, unserem liebevollen Grossvater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Götti

Ueli Haldimann 11. Januar 1941 – 23. Dezember 2014

Trotz seiner Krankheit konnte er seine Lebensfreude und Würde bewahren. Wir sind froh, dass er nicht länger leiden musste Dankbar für alles, was er uns in seinem Leben gegeben hat: Ruth Haldimann Ruth und Adam Steinberg mit Leo und Max Esther Haldimann Stefan und Eva Haldimann mit Lars Maria Haldimann und Stefan Mauch mit Loris und Timo Angehörige und Freunde Die Abschiedsfeier findet am Donnerstag, 8. Januar 2015, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil statt. Urnenbeisetzung im engeren Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man «Brot für alle», PK 40-984-9, oder «work4you», IBAN CH43 8148 7000 0076 4477 3. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Ruth Haldimann, Bäumlisächerstrasse 18, 8907 Wettswil

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Schwingerfreundes und Veteranen

Markus Boss Büelweid, Knonau

in Kenntnis zu setzen. Ein guter Freund und Kamerad hat uns in seinem 70. Altersjahr für immer verlassen. Mit unserem Geleit zu seiner letzten Ruhe wollen wir seiner ehrend gedenken. Schwingklub am Albis Veteranengruppe Albis Abdankung am Mittwoch, 21. Januar 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Knonau.

HERZLICHEN DANK für die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Grete Marie Johannsen-Janssen

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erfahren durften. Die tröstenden Worte, Karten und Briefe haben uns tief berührt. Besonderen Dank: – an Frau Pfarrerin Yvonne Schönholzer für die tröstenden Abschiedsworte – für die liebevolle Unterstützung durch die Spitex – an Herrn Dr. Felix Kuhn für die jahrelange gute Betreuung – die Beleidsbezeugungen und für die Spenden an die Spitex

Die Trauerfamilie

Rifferswil, im Dezember 2014

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. Dezember 2014

Pünktlich zu Weihnachten leuchtete und läutete er wieder Katholische Pfarrei St. Mauritius in Bonstetten: Glockenturm wieder in Betrieb Zur Feier der erfolgreichen Turmversetzung trafen sich die Beteiligten kürzlich im Bonstetter Pfarreiheim. Der Rückbau der inzwischen entweihten Kirche beginnt im Januar. ................................................... von thomas stöckli Er steht neu an der Ecke Stations-/Stallikerstrasse, ist um vier Meter höher, um 90 Grad gedreht und zeigt an allen Seiten die Uhrzeit an. Das sind die sichtbaren Veränderungen am Glockenturm der katholischen Pfarrei in Bonstetten. Seit Mittwochabend, 17. Dezember, sind Beleuchtung und Geläut wieder in Betrieb – pünktlich zu Weihnachten. Nicht sichtbar sind die Anpassungen in der Steuerung. Was vorher per Schalter in der Sakristei geschah, lässt sich nämlich neu am I-Pad regeln, etwa das Glockengeläut und Farbabstimmung der Turmbeleuchtung.

«Ein wertvoller Tag» Kürzlich wurde die erfolgreiche Turmversetzung im Pfarreiheim gefeiert. Unter den Gästen waren auch Architekt Thomas Twerenbold und Metallbauer Felix Rusterholz. «Es war ein anzeige

wertvoller Tag», blickte Kirchenpflege-Präsident Toni Gasser auf die Glockenturm-Versetzung zurück (vgl. «Anzeiger» vom 5. Dezember). Dass es so gut geklappt habe, sei insbesondere der Verdienst von Liegenschaftsverwalter Roland Gächter, strich Gasser hervor. Gar nicht so einfach, musste die Planung doch wiederholt angepasst werden, nachdem die Gemeindeversammlung die Kirchenfinanzierung an die Urne weiterverwiesen hatte.

Die Profanierung der alten Kirche ist bereits erfolgt Hilfreich war sicher, dass bei der Versetzung die gleichen Unternehmen im Einsatz standen, die den Turm auch gebaut hatten. «Schon damals haben wir gedacht, der Turm muss demontierbar sein», blickt Twerenbold auf die Planung zurück. Er habe schon immer mit dem neuen Standort geliebäugelt, verriet Toni Gasser: «Der Turm gehört doch zum Bahnhof.» Weiter geht es auf dem Areal am 5. Januar mit dem Abriss der alten Kirche. In der Zwischenzeit wurde diese von Bischof Vitus Huonder nämlich bereits entweiht. Das entsprechende Profanierungs-Dokument hat Generalvikar Josef Annen der Pfarrei am 19. Dezember überbracht.

Nach der Versetzung leuchtet der Glockenturm wieder. (Bild Thomas Stöckli)

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Stachliges Weihnachtsmenü für die Elche «Alle Jahre wieder ...» gilt auch für die Elche, Pferde, Hirsche und Wisente im Wildnispark Zürich. Denn jedes Jahr kommen die grossen Pflanzenfresser im Park in den Genuss von nicht verkauften Weihnachtsbäumen. Hunderte von Weihnachtsbäumen stapeln sich jeweils nach dem 24. Dezember vor dem Betriebsgebäude des Wildnisparks Zürich Langenberg – und machen so das Jahresende auch für die grossen Pflanzenfresser im Park zum Fest. Besonders die sechs Elche freuen sich über die stachligen Geschenke. Aber auch Wildpferde, Hirsche und Wisente dürfen an den Tännchen knabbern. Aus der ganzen Region – von lokalen Gärtnereien und Händlern – kommen die nicht verkauften Weihnachtsbäume zusammen. Gebrauchte Bäume können nicht an die Tiere verfüttert werden. Lametta- und Wachsreste würden den Tieren schaden, und die Kontrolle jedes einzelnen Baumes wäre zu aufwendig. – Bis zu sechs Christbäume frisst ein ausgewachsener Elch pro Tag. Die Tiere lieben nährstoffreiche Pflanzenteile wie Zweige, Knospen und Nadeln. Elche sind wahre Futterspezialisten, die ihre Nahrung ganz gezielt aussuchen. «Im Frühling, Sommer und Herbst fressen Elche Salweiden. Im Winter stellen sie dann auf Nadelbäume um», sagt Urs von Riedmatten, Leiter Betrieb Tiere. «Die nicht verkauften Weihnachtsbäume sind jedes Jahr eine wahre Delikatesse für unsere Tiere.» Die kahl gefressenen Stämme und Äste werden zu Holzschnitzeln verarbeitet und landen in der Heizung des Betriebsgebäudes.


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Dienstag, 30. Dezember 2014

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«Die ‹Post› ist mehr als ein Restaurant» Wie Marianne Roth und eine IG das einzige Rifferswiler Dorfrestaurant gerettet haben Sie haben viel Arbeitskraft investiert und sind etliche Risiken eingegangen. Es hat sich gelohnt: Marianne Roth und die Interessengemeinschaft haben mit Erfolg für den Erhalt des Rifferswiler Traditionsrestaurants Post gekämpft.

................................................... von werner schneiter Landauf, landab verschwinden sie, die guten alten Dorfbeizen – auch im Säuliamt. In Familienbetrieben fehlt es an Nachwuchs, der nicht (mehr) bereit ist, die mit dem Wirten verbundenen Mühen, die langen Präsenzzeiten und die Arbeitslast auf sich zu nehmen. Zudem drücken bei Besitzwechsel happige Auflagen, die mit ebensolchen Kosten verbunden sind. Nun, es gibt sie aber auch, die guten Beispiele. Rifferswil ist auf dem besten Weg, das einzige Restaurant zu erhalten. Die Geschichte kommt einem kleinen Wunder gleich. Sie gründet aber auf viel Einsatz, Engagement und Herzblut. Und auf einer grossen Portion Glück. Auch hier drohte die Schliessung, nachdem sich das langjährige Wirteehepaar Maria und Rolf Meier aus Altersgründen zur Aufgabe des Betriebs entschlossen hatten. Die Erfolgsstory nahm ihren Anfang beim Surfen auf Homegate. «So nebenbei entdeckte ich dabei das zum Verkauf ausgeschriebene Gebäude des Restaurants Post mit dem Hinweis, es könnten Wohnungen im Stockwerkeigentum daraus gemacht werden», sagt Marianne Roth. Das weckte ihre Empörung und die Überzeugung: «Wir dürfen unser letztes Restaurant im Dorf nicht verlieren!» Sie sprach Bekannte an, stiess aber anfänglich auf Skepsis oder unrealistische Ideen zur Rettung des Pöstli. Schliesslich kontaktierte Marianne Roth das Ehepaar Maria und Rolf Meier, die ihren Ideen anfänglich «verhaltenes Wohlwollen» entgegenbrachten. Im Alleingang eine «Post»-Rettungsaktion zu starten – das wollte und konnte sie natürlich nicht. Mit Rägi und Hans Baer, Karin Baer, Caroline von Schulthess und Ueli Arbenz fanden sich Personen, denen der Erhalt des einzigen Dorfrestaurants zur Herzensangelegenheit wurde. Es kam zur Gründung einer Interessengemeinschaft, die verschiedene Optionen prüfte.

Von Türfalle zu Türfalle Doch die Rechnung ging nicht auf – zu stark zeigen die Immobilienpreise nach oben und die Gewinnaussicht eines Restaurants nach unten. Auch eine Studie der in Rifferswil bereits aktiven Immovesta AG – Wohnungen im Stockwerkeigentum und Restaurant – brachte keine befriedigende Lösung. So kam eine andere Idee aufs Tapet: Die Gemeinde kauft durch Landabtausch den Parkplatz und stellt das Areal weiterhin als Parkplatz den Betreibern des Restaurants zu günstigen Bedingungen zur Verfügung. An der Gemeindeversammlung erhielt der Gemeinderat den Auftrag, die anzeige

Setzte zusammen mit der Interessengemeinschaft die ganze Kraft zur Erhaltung der «Post» ein: Marianne Roth. (Bild Werner Schneiter) Landabtausch- und Vertragsbedingungen mit der IG für die nächste ausserordentliche Gemeindeversammlung vorzubereiten. Eine von Marianne Roth veranlasste Konsultativabstimmung hatte sehr deutlich gezeigt, dass die Bevölkerung ihr Dorfrestaurant erhalten will. 96 Prozent votierten dafür und wünschten sich, dass die Gemeinde sich substanziell beteiligen soll. «Für uns war das ein ermutigendes Signal. Wir setzten uns zum Ziel, binnen acht Wochen eine Million Franken zusammenzubringen – in Form von Anteilscheinen à 4000 Franken», sagt Marianne Roth. Sie und ihre Mitstreiter weibelten mit Euphorie durchs Dorf, von Türfalle zu Türfalle, erstellten mithilfe anderer freiwilliger, sachverständiger Helfer des Dorfes einen Businessplan und eine Website.

Die vermögende Reiterin Und bekundeten Glück. Eine wohlhabende, nicht in Rifferswil wohnhafte Dame, die ihr Pferd regelmässig durch Rifferswil führt, zeigte Interesse. «Für jeden Franken aus Rifferswil lege ich einen drauf – wenn der Kauf zustande kommt», versprach sie den Initianten per E-Mail. Zur Freude gesellten sich bei Marianne Roth aber auch schlaflose Nächte, weil die Gemeinde plötzlich ebenfalls mit einem Kauf des auf Bauland liegenden «Post»-Parkplatzes liebäugelte und mit Besitzer Armin Meier einen Vorvertrag abschloss. Der Metzgermeister und Bruder von Wirt Rolf Meier betonte aber, er veräussere das Areal im Sinne eines «Post»-Erhalts. Die mit dem Gemeinderat geführten Verhandlungen zeigten, dass die Interessen der Gemeinde und des Res-

taurants zu weit auseinander liegen und dass «der Teufel im Detail» einen Landabtausch verunmöglichte. Nun wurde es hektisch: Würde das Geld reichen, um sowohl das Gebäude als auch den Parkplatz zu kaufen? – Am Tag vor der entscheidenden ausserordentlichen Gemeindeversammlung, nach Bereinigung des Businessplans und wiederholter Rentabilitätsrechnung konsultierte die IG den Gemeindepräsidenten und kündigte an, die Liegenschaft und den Parkplatz zu erwerben – ein nicht unerhebliches Risiko, weil zu diesem Zeitpunkt immer noch rund 80 000 Franken fehlten. Die Gemeindeversammlung am nächsten Tag wurde zur kürzesten der Geschichte und dauerte nur wenige Minuten; die Bevölkerung zeigte sich glücklich, dass es mit der «Post» weitergeht. Als die Interessengemeinschaft der wohlhabenden Dame eröffnete, wie viel sie nun aufgrund der bereits gezeichneten Genossenschaftsanteile zu zahlen hat, verschlug es ihr zunächst die Sprache: rund zehnmal so viel wie sie sich ursprünglich vorgestellt hatte. Doch sie hielt Wort und leistete einen namhaften sechsstelligen Betrag. Ebenso wurden 100 % des zugesicherten Geldes der zukünftigen Genossenschafter und Genossenschafterinnen einbezahlt. Auch die Gespräche mit einer zweiten vermögenden Person führte schliesslich zum Ziel. Die IG war im doppelten Glück. Auch diese Dame, an Kunst und Kultur interessiert, beteiligte sich mit einem sechsstelligen Betrag – zusammen mit dem ausserordentlichen Engagement der Rifferswiler Bevölkerung, reichte das zum Erhalt der «Post». Die Solidaritätswelle

schwappte aber auch über Rifferswil hinaus, das Säuliamt auf und ab, an den Zürichsee und bis nach Bern. Im Restaurant aufgelegte Tischsets und Karten mit Aufforderung zum Zeichnen von Anteilscheinen fruchteten ebenfalls. Der Anteil der beiden Grossinvestorinnen beläuft sich auf knapp 50 Prozent. Nun wird die «Post» umgebaut. Im Mai 2015 findet die offizielle Eröffnung statt. «Erst dann werde ich wohl ganz erleichtert sein. Beim Umbau müssen wir feuer- und gesundheitspolizeiliche Vorschriften einhalten, erstmals eine Zentralheizung einbauen und jeden Fünfer umdrehen», lacht Marianne Roth. «Wir sind weiterhin aktiv auf der Suche nach neuen Genossenschafterinnen und Genossenschaftern, denn wir wollen nicht nur die Post wieder eröffnen, wir möchten sie so gerne in neuem Glanz erstrahlen lassen. Um auch diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, fehlen uns noch etwa 45 Genossenschaftsanteilscheine.» Für Marianne Roth ist die Rettungsaktion nicht allein auf Arbeit und Glück zurückzuführen. Plötzlich sei auch Kampfeswille und Teamgeist im ganzen Dorf aufgekommen, Zusammenstehen und Solidarität. «Auch das ist ein wunderbares Gefühl. Bei jeder Veranstaltung, sei es die Chilbi, der Zwischentanz oder der Weihnachtsmarkt, ist dieser Groove wieder spürbar und belebt durch freiwillige Helferinnen und Helfer, durch Solidaritätsbekundungen durch Sondereinsätze der Kunst-und-Kultur- und der Baukommission. Da sind Hunderte von Stunden Arbeit abgegolten und vergessen», fügt sie bei. Gleichzeitig lässt sie nicht unerwähnt, was für ein

erhebliches Risiko, sie und der Vorstand der Genossenschaft eingegangen sind und wie schwer dieses auch immer mal wieder auf den Schultern lastet. «Ich wohne seit einem Vierteljahrhundert im Dorf. Glückt die Rettung nicht, müsste ich mit gesenktem Kopf durch Rifferswil gehen ...», fügt Marianne Roth bei.

Eine Stätte der Begegnung – erfahrener Wirt Allein um ein Restaurant zu erhalten, hätte sie sich nicht derart engagiert, betont Marianne Roth. «Die Post ist mehr als ein Restaurant», fügt sie bei. Es sei vielmehr eine Begegnungsstätte, ein Ort, an dem sich Leute unterschiedlichster Provenienz treffen und sich austauschen können – Streithähne können sich nach einer Gemeindeversammlung beim Bier wieder finden. «Ein Dorfrestaurant dieser Art ist angesichts fortschreitender Polarisierung wichtiger denn je», ist Marianne Roth überzeugt. Auch die geplanten kulturellen Veranstaltungen im Saal des Restaurants Post sind geeignet, Menschen zusammenzuführen. Von ebenso grosser Bedeutung ist natürlich, wer ein solches Restaurant führt. Marianne Roth ist überzeugt, mit Vitto und Elvira Laubscher die ideale Besetzung gefunden zu haben. «Er kennt die Branche à fonds, ist ein Koch aus Leidenschaft und schätzt den Kontakt mit seinen Gästen. Ausserdem hat er internationale Erfahrung, auch beim Organisieren von Grossanlässen – unter anderem während sieben Jahren in Russland.» In der Rifferswiler «Post» wartet das neue Wirte-Ehepaar mit Schweizer Küche auf.


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Dienstag, 30. Dezember 2014

Der unermüdliche Macher Remo Buob prägt das Dorfleben in und um Wettswil seit 1987 massgeblich Er präsidiert seit Jahren das OK des Wettswiler Herbschtmäärts, hat den Adventsmäärt initiiert, zehn Jahre lang den Love-Ride mitorganisiert, arbeitet seit 1987 auf der Gemeindeverwaltung Wettswil, ist seit 2003 Präsident des Wettswiler Gemeindevereins und des Verbandes Zürcher Einwohnerkontrollen. Remo Buob steht damit exemplarisch für alle, die sich für den zwischenmenschlichen Zusammenhalt im Säuliamt engagieren. ................................................... von salomon schneider In Affoltern aufgewachsen, hat Remo Buob auf der dortigen Gemeindeverwaltung die Lehre gemacht und ist als dritte Station 1987 nach Wettswil gekommen. 1950 hatte Wettswil gerade einmal 380 Einwohner, 1987 bereits 3368 und heute sind es über 4700. In einer Zeit des Wachstums und der Modernisierung ins Dorf gekommen, hat er schnell gemerkt, dass für ihn der Zusammenhalt der Gemeinschaft sehr wertvoll ist. «Je mehr Menschen sich in einem Dorf für gemeinnützige Arbeit gewinnen lassen, desto lebendiger ist die Gemeinde. Für einen fruchtbaren Austausch braucht es einfach geeignete Plattformen», hält Remo Buob fest. Deshalb engagierte er sich ab 1991 im OK des Wettswiler Herbscht-

Remo Buob während einer Harley-Tour durch die USA. (Bild zvg.) määrts, das er seit mittlerweile 18 Jahren präsidiert. Irgendwann kam die Idee eines Adventsmäärts auf und Buob liess sich auch für dieses Anliegen vor den Karren spannen – er ist seit 1997 Gründungspräsident. «Ich reisse gerne etwas an und ziehe es noch lieber durch. Es braucht aber immer mehrere engagierte Menschen, die den Wagen zusammen ziehen. Es ist unglaublich bereichernd, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen», schwärmt Remo Buob.

Wertewandel in Richtung Bezahlgesellschaft Er sieht aber auch, dass der Zusammenhalt langsam erodiert, und zwar auf allen Ebenen: «Einerseits wird es immer schwieriger, Helfer für gemeinnützige Projekte zu gewinnen, andererseits hat sich auch die Arbeitsmoral verändert. Nicht nur beim Bestattungsamt bin ich jederzeit für die Bevölkerung da – viele wollen auch in der Arbeitswelt einfach während der

Bürozeiten da sein und verlassen mit dem Büro auch ihr Engagement für die Arbeit.» Dass dadurch alles teurer wird und vieles wegfällt, liegt auf der Hand. Deshalb setzt sich Remo Buob stark für den Erhalt von Traditionen ein: «Mit Blick auf lange Traditionen lassen sich gerade auch junge Menschen noch für ein Engagement gewinnen. Traditionen müssen aber auch immer eine Transformation durchmachen und in die Moderne überführt werden.» Auf der Gemeinde ist Remo Buob unter anderem zuständig für die Einwohnerkontrolle, die Ausbildung und ist Integrationsbeauftragter. «Leider ist die bezirksweite Einführung der notwendigen Integrationsarbeit vor allem aus Kostengründen gescheitert. Wir haben in Wettswil einen einfachen aber sehr effektiven Weg gewählt, indem wir die Neuzuzüger direkt am Schalter mit der Gemeinde und dem Leben in der Schweiz vertraut machen», erzählt Remo Buob. Deshalb hat er den Leitfa-

den «Wichtige Informationen für Neuzugezogene sowie Migrantinnen und Migranten» verfasst. Es ist ein Instrument, um die Erstintegration bei der Anmeldung persönlich am Schalter durchzuführen. «Wir wollen eine lebendige Gemeinde sein, in der sich Menschen wohl fühlen und sich integrieren. Für die Information der Neuzugezogenen wenden wir bei Anmeldungen oft gegen eine Stunde auf», meint Buob. Im Leitfaden werden Informationen zu Gepflogenheiten, politischem Grundwissen, Wohnen, Freizeit, Schule, Arbeit, Steuern und Verkehr vermittelt.

«Get your kicks on the Route 66» Seiner grossen Passion kann Remo Buob jedoch nicht im Büro oder auf dem Wettswiler Gemeindegebiet frönen. Dafür braucht er weitläufige Strassen oder steile Serpentinen. Denn erst nach ein paar Stunden stelle sich das richtige Harley-Davidson-Feeling ein. Doch auch bei seinem Hobby ist er nicht vor seiner engagierten Seite gefeit. Regelmässig organisiert er Harley-Touren durch die USA und jahrelang hat er den Love-Ride organisiert, eine Benefizmotorradtour für Behinderte und schwerkranke Menschen. «Im besten Jahr kamen 20 000 Biker und wir konnten 600 000 Franken Spenden für gemeinnützige Projekte sprechen», erzählt Remo Buob mit glänzenden Augen.

«Glücklich, Menschen zu haben, die für uns da sind ...» Thomas Karsten, Coiffeur in Affoltern, meistert eine schwierige Situation Ein familiärer Schicksalsschlag hat das Leben des Affoltemer Coiffeurs Thomas Karsten 2014 weitgehend mitbestimmt. Damit steht er stellvertretend für alle, welche ihre Frau und ihren Mann im vergangenen Jahr trotz erheblicher Beeinträchtigungen bravourös gestellt haben. ................................................... von urs e. kneubühl «Ich sehe mich weder als Helden, noch als jemand, der Besonderes leistet», schickt Thomas Karsten, Herren-Coiffeur an der Breitenstrasse 20 in Affoltern, vorneweg. Der 39-Jährige meint, dass die Lorbeeren, die es bezüglich seiner schwierigen Lebenssituation allenfalls zu verteilen gibt, viel eher seiner Frau Monica (38), seiner zweieinhalbjährigen Tochter Mia oder, wenn schon, seiner Schwester Caro zustehen. Gewiss teilt er diese – bescheiden, wie er ist – auch mit vielen anderen Menschen, die 2014 kein unbeschwertes Leben führen durften. Karstens Ehefrau Monica war 2014 die meiste Zeit krankheitshalber interniert. Angefangen haben ihre gesundheitlichen Schwierigkeiten bereits vor drei Jahren und seither hat sie insgesamt gut und gerne eineinhalb Jahre in Kliniken verbracht. Ein hartes Los für sie, die bis zu ihrem ersten Krankheitsschub, eine aufgeschlossene, blühend und glücklich im Leben stehende Frau war. Genauso ein Schicksalsschlag für Ehemann Thomas, dessen Leben genauso kopfüber gestülpt wurde. Mit einem Male stand er mit der kleinen gemeinsamen Tochter alleine

da. Er hatte weiter fürsorglicher Ehemann, guter Vater und Ernährer, aber auch Hausmann im Alleingang zu sein.

«Ein Dankeschön an alle für ihre Unterstützung!» Für Thomas Karsten war von Anfang an klar: Ich nehme mich persönlich zurück und schränke mich ein. Dies sieht er allerdings klar nicht als grossen Verzicht oder gar heldenhafte Tat, sondern als selbstverständlich. «Es ist aus der Liebe zu meiner Frau und zu unserer Tochter in mir erwachsen. Ich glaube an die Liebe, die Ehe, das Eheversprechen und vor allem auch daran, dass unsere Tochter es verdient hat, dass es ihr gut geht», sagt er und ergänzt: «Die persönlichen Einschränkungen, die mir daraus entstanden, sind vernachlässigbar.» Fast beiläufig erwähnt er auch, dass er es äusserst schade finde, «wenn Menschen einfach viel zu früh aufgeben und an den wahren Werten nicht wachsen können» – tadeln will er diesbezüglich aber keineswegs und niemanden, weil «ich weiss, wie schwierig solche Situationen sein können und sind.» Ganz im Alleingang, das war ihm von Anfang an klar, würde er die sich stellenden zusätzlichen Herausforderungen nicht meistern können. «Ich bin glücklich, Menschen um mich zu haben, die für meine kleine Familie und mich da sind, uns hilfreich zur Seite stehen und unterstützen, wann und wo sie nur können. Ihnen allen sage ich von Herzen danke», hält Thomas Karsten dazu fest. Er nennt zuerst seine Schwester Caro und deren Familie. «Sie haben uns von Anfang an mit

vollem Einsatz unterstützt, entlasten mich, wo sie können und sorgen sich, wenn ich arbeite, rührend und vorbildlich um Mia. Dieser Grossmut und diese Liebe stufe ich weit höher ein, als meine eigene Leistung», sagt er und zieht dabei den imaginären Hut.

Lichtpunkt zum neuen Jahr? Gleiches tut er für Nachbarn und Freunde, welche ihm ihre Unterstützung zugesagt haben und sich dann und wann erkundigen, wie es Monica, Töchterchen Mia und ihm geht. Erfahren hat er nämlich auch Anderes. Selbst vermeintlich beste Freunde sind in der Folge einfach verstummt und haben sich von seiner Familie und ihm gelöst. «Die Kontakte mit jenen Menschen, die uns die Stange halten, und unsere Tochter, die prächtig gedeiht und heranwächst, aber sind es, die mir und uns Mut machen und mich an ein gutes Ende glauben lassen …» In den letzten Wochen ist eine Besserung eingetreten bei Monica, was Thomas Karstens Glaube an das gute Ende selbstredend nährt. Zum neuen Jahr, so schätzen die behandelnden Ärzte in der Klinik, kann sie nach Hause. «Das ist eigentlich ein Grund für einen Freudentanz», kommentiert Ehemann Thomas, hält sich allerdings wohlweislich zurück. Eine Garantie, dass der verbesserte Gesundheitszustand hält, gibt es nämlich nicht. Dennoch herrscht die Freude vor und ebenso der Glaube, dass es 2015 besser werden wird. Es ist der kleinen Familie und allen Menschen, die im vergangenen Jahr Schicksalsschläge erleiden mussten, von Herzen zu gönnen.

Thomas Karsten, der Coiffeur mit Herrensalon in Affoltern, hatte 2014 eine schwierige familiäre Situation zu meistern. Er steht als Person des Jahres auch für alle Menschen, die 2014 kein unbeschwertes Leben führen durften. (Bild kb)


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Bild aus dem Cockpit von Tiger quattro kurz vor dem «Tunnel» mit dem PC-7 Team.

Dienstag, 30. Dezember 2014

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Tiger-Kampfjets im Formationsflug mit einem Airbus A330 der Swiss an der Air14. (Bilder VBS)

100 000 Leute haben ihm zugejubelt Simon Billeter aus Knonau führte die Patrouille Suisse im Jubiläumsjahr an 50 Jahre Patrouille Suisse wurden dieses Jahr zelebriert. Als Leader hat Simon «Billy» Billeter die prestigeträchtige Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe nicht nur angeführt, er war auch für das Flugprogramm der Jubiläumssaison verantwortlich. ................................................... von thomas stöckli Unbestrittener Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Patrouille Suisse war die Air14, Flugshow der Superlative in Payerne zum 100-Jährigen Bestehen der Schweizer Luftwaffe. «Wir hatten zehn Tage super Wetter», erinnert sich Billeter. Fast jeden Tag flog die Patrouille Suisse ihr Programm ein- oder zweimal, teilweise vor über 100 000 Zuschauern. Besonders in Erinnerung bleibt dem Knonauer der gemeinsame Schauflug mit einem Airbus A330 der Swiss: «Sehr unterschiedliche Flugzeuge, sowohl was die Grösse, als auch die Aufgabe betrifft.» Nicht minder spannend war das Zusammenspannen mit dem PC-7-Team: Zwei verschiedene Teams mit zwei verschiedenen Flugzeugen, die mit total 15 Flugzeugen gemeinsam eine Vorführung zei-

gen – «Ich weiss nicht, ob es das schon mal gegeben hat», so Billeter.

Kinder mit leuchtenden Augen Während seine Staffelkameraden sich ständig darauf konzentrieren müssen, ihren Platz in der Formation zu halten, hatte Simon Billeter als Leader ab und zu Gelegenheit, einen Blick auf die Menschenmassen zu werfen. Beim Retourrollen nach den Vorführungen durften dann alle wahrnehmen, wie die Leute ihnen zujubelten. Persönlicher Kontakt ergab sich bei den Autogrammstunden im Zelt der Patrouille Suisse. Da schwärmten kleine Kinder mit leuchtenden Augen darüber, wie gut ihnen die Show gefallen habe. Vor Weihnachten standen bei der Patrouille Suisse noch einige Rapporte an und Mitte Januar folgt am Lauberhorn-Rennen bereits wieder die nächste Demo. Die Grundlage für die Saison 2015 legt die Kunstflugstaffel im April. Wie jedes Jahr steht dann der zweiwöchige Trainingskurs auf dem Programm. Weil der erste Solist Reto «Tödi» Amstutz aufhört und somit ein neues Teammitglied und ein neuer Solist eingeführt werden müssen, will Billeter am Programm nicht viel ändern.

Simon Billeter will sicher noch die nächsten zwei Jahre im Tiger uno Platz nehmen. (Bild Thomas Stöckli) Tiger noch bis mindestens Ende 2018 im Einsatz Für Kommandant Dani Hösli, 57, wird 2015 sein letztes Jahr mit der Patrouil-

le Suisse sein. Gleichzeitig führt er seinen Nachfolger Nils «Jamie» Hämmerli ein. Simon Billeter, der 2014 seinen 40. Geburtstag feiern darf, will sicher noch die nächsten zwei Jahre im Tiger

uno Platz nehmen. «Dann schauen wir weiter.» Aktuell sehe es so aus, dass die Tiger noch bis mindestens Ende 2018 im Einsatz bleiben, verrät der Knonauer.

Jeden Freitag ist sie für tausend «Jööös» verantwortlich Irene Magnin fotografiert die Neugeborenen im Spital Affoltern Irene Magnin erzielt mit ihrer Fotokolumne in der Freitagsausgabe des «Anzeigers» eine ausserordentlich grosse Aufmerksamkeit. Die Fotografin lichtet jeweils die im Spital Affoltern zur Welt gekommenen Babys ab. Ihre Arbeit generiert bei vielen Leserinnen und Lesern wöchentlich Glücksgefühle. ................................................... von martin mullis

Das Gesicht hinter der Kamera: Irene Magnin, Spezialistin für das erste Bild im Leben. (Bild Martin Mullis)

Irene Magnin fotografiert in der Regel drei Mal in der Woche die im Spital Affoltern auf die Welt gekommenen Babys. In der Fotokolumne auf der Extra-Seite des «Anzeigers», finden die Säuglinge jeden Freitag eine riesige Beachtung unter der Leserschaft. Wer wöchentlich bei derart vielen Leuten so viel Begeisterung und Entzücken auslöst und weder berühmt ist noch sich als äusserst wichtig empfindet, verdient als Person des Jahres 2014 genannt zu werden. Beim Besuch im Fotostudio von Irene Magnin wird schnell einmal klar, wer die Hauptkunden der gelernten Fotografin sind. Ein riesiger Teddybär, Spielsachen und kindergerechte Möbel zeigen, dass Kinder und Familien ganz zuoberst auf der Kundenliste

stehen. Auf die Frage, ob sie denn noch an den Storch glaube, lacht die Fotografin schallend, versichert jedoch sofort, dass sie ja eigentlich der personifizierte kinderbringende Storch sei. Immerhin würde sie fast 90 Prozent aller im Spital geborenen Kinder, sozusagen bildlich, in die Häuser der Leser bringen. Die aufgestellte Rothaarige mit den schalkhaften Augen erzählt, dass sie gewissermassen wie die Jungfrau zum Kinde zur Babyfotografin erkoren wurde. Bei privaten Fotoarbeiten für Eltern von Neugeborenen wurde das Spital auf sie aufmerksam, etwas später begann der «Anzeiger» dann diese Bilder zu veröffentlichen, und so entstand die wöchentliche Bilderserie mit dem Jööö-Effekt. Irene Magnin, selber Mutter dreier bereits erwachsener Kinder und Grossmutter eines Enkelkindes, liebt die zwar anspruchsvolle, jedoch äusserst erfreuliche Arbeit in der Säuglingsstation des Spitals.

Grosse Emotion beim ersten Foto im Leben Selbstverständlich findet vor jedem Shooting ein Gespräch mit den Eltern statt und über neunzig Prozent der Mütter und Väter erteilen gerne die Erlaubnis ihr Kind abzulichten und mit dem Vornamen in der Zeitung zu veröffentlichen. Fast immer, so erzählt

die Frau hinter der Kamera, erlebe sie beim Fotografieren der manchmal erst wenige Stunden alten Babys grosse Momente mit vielen Emotionen. Sie erinnert sich, dass die Eltern beim Ablichten ihres zwei Tage alten Kindes erstmals bewusst wahrnahmen, wie dieses die Augen öffnete und auf Vater und Mutter richtete. Derartige Hühnerhautmomente erlebe sie bei der Arbeit auf der Geburtenstation immer wieder und dafür liebe sie diesen Job auch ganz besonders, versichert die Spezialistin für das erste Foto im Leben. Natürlich lassen es einige der frischgebackenen Eltern nicht mit dem einen Babyfoto auf sich beruhen. Die Freude über den Nachwuchs veranlasst viele Eltern, ein Fotoshooting im professionell eingerichteten Fotostudio in Affoltern zu vereinbaren und das freudige Ereignis auf Hochglanzpapier zu verewigen. Fotografin Magnin ist zwar erstaunt über das riesige Feedback, welches sie von Leserinnen und Lesern des «Anzeigers» immer wieder erhält, sie freut sich aber sehr über die vielen positiven Reaktionen. Und als angenehmen Nebeneffekt findet sie durch die Babybilder auch immer wieder neue Kunden für professionelle Familien-, Event- und Portraitaufnahmen. Fotostudio Foto und Rahmen, Lindenmoosstrasse 19, Affoltern, 079 667 09 31, www.fotoundrahmen.ch.


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Die Musikerin und der Musiker bereiten den Anwohnern Freude. (Bild Koch)

Eine schöne Überraschung! Ein junger Musiker mit seiner Assistentin – vermutlich Geschwister – aus der Nachbarschaft in Obfelden zogen am Vormittag des Heiligen Abend 2014 durchs Quartier und beschenkten uns mit Weihnachtsliedern und

Glühwein. Wir bedanken uns, sicher auch im Namen aller Anwohner, für diese tolle Idee! Schön, dass es so etwas noch gibt. Hedy und Herbert Koch, Obfelden

Verlierer sind Bauern und Konsumenten Neue Direktzahlungen bereiten Kopfzerbrechen, Leserbrief im «Anzeiger» vom 23. Dezember. Wenn Werner Zbinden, dipl. Ing. Agr. ETH, über Direktzahlungen schreibt, so geht der geneigte Leser davon aus, dass dieser Mann weiss, wovon er spricht und schreibt. Dies bezweifle ich. Viele Landwirte im Säuliamt bekennen sich nach wie vor zur Produktion von Nahrungsmittel und leben diese Einstellung auch. Dies im Einklang mit Artikel 104 unserer Bundesverfassung, wo geschrieben steht: Der Bund sorgt dafür, dass die Landwirtschaft durch eine nachhaltige und auf den Markt ausgerichtete Produktion einen wesentlichen Beitrag leistet zur: – sicheren Versorgung der Bevölkerung – Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und zur Pflege der Kulturlandschaft; Die nachhaltige und ressourcenschonende Produktion von Lebensmitteln ist aber nun akut gefährdet. Mit der unsinnigen Agrarpolitik 14/17 wird die Landschaftspflege und die Bewirtschaftung von extensiv genutztem Land stark überbewertet, vor allem, was die Entschädigung durch die Direktzahlungen betrifft. Wenn Werner Zbinden nun schreibt, dass nur ein Viertel des bäuerlichen Einkommens die Direktzahlungen ausmachen und die übrigen 77% am Markt erwirtschaftet werden, so ist dies falsch. Diese Zahlen beziehen sich auf den Umsatz, oder eben den Rohertrag eines Betriebes. Das effektive Landwirtschaftliche Einkommen eines Betriebes ist in den allermeisten Fällen klar kleiner als die Summe der Direktzahlungen. Der Verlust von einem Teil der Direktzahlungen ist somit für uns Bauern eine Lohnkürzung im Verhältnis eins zu

eins. Diese Direktzahlungen sind übrigens ein Entgelt für eine erbrachte Leistung und nicht irgendein staatliches Manna fürs süsse Nichtstun. Mit der neuen Agrarpolitik 14/17 werden diese Gelder weg von der Produktion von Nahrungsmitteln und hin zu Dienstleistungen im Umwelt- und Naturschutzbereich transferiert. Um die Massstäbe zur Bewertung von solchen Leistungen zu erstellen, braucht es natürlich studierte Leute wie Werner Zbinden, um die entsprechenden ökologischen Parameter festzulegen. Seine Aussage, dass der Wegfall von tierbezogenen Beiträgen zu höheren Produzentenpreisen bei Milch und Fleisch führen, ist schlicht eine Fehlinformation, um das Schlamassel noch schönzureden. Ich möchte Herrn Zbinden aufmuntern, die aktuellen Marktpreise zu studieren. Der Milchpreis ist seit Einführung der neuen AP 14/17 um 15% gefallen und nicht gestiegen! Dies, weil in Bern genau solche Agrartheoretiker beschlossen haben, den Milchpreis dem globalen Markt preiszugeben. Zu den Profiteuren der neuen Agrarpolitik gehören neben den Ökoberaterbüros auch die Importeure von Lebensmitteln. Verlierer sind nicht nur die Bauern, sondern auch die Konsumenten, welche in naher Zukunft die Herkunft ihrer Lebensmittel nur noch erahnen können. Wenn wir immer mehr Nahrungsmittel vor dem Genuss erst rund um den Globus transportieren oder von Spanien, Dänemark oder sogar der Ukraine herkarren, so gehören auch die Natur, der Tierschutz und der Umweltschutz zu den Verlierern. Martin Haab, Präsident Landwirtschaftlicher Bezirksverein, Kantonsrat SVP, Mettmenstetten


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Dienstag, 30. Dezember 2014

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«Der Strassenverkehr könnte mit erneuerbarem Strom bewältigt werden» «Mein» Säuliämtler des Jahres: Peter Ackermann aus Hedingen Peter Ackermann ist ein Elektrofahrzeugpionier der ersten Stunde. Der Hedinger Energieberater und Architekt, der seit vielen Jahren mit seinem Twike, einem dreirädrigen Klein-Elektrofahrzeug, herumkurvt, hat den Anlass zur Elektromobilität vom 9. und 10. Mai 2014 in Hedingen initiiert und durchgeführt. ................................................... von bernhard schneider Wenn Peter Ackermann beiläufig erwähnt, er liebe schnelle Autos und Motorräder, schaut mancher ungläubig auf sein Twike mit 85 km/h Höchstgeschwindigkeit. Doch wenn man neben ihm im elektrischen Pionierfahrzeug Platz nimmt, staunt man, wie flink es sich im Strassenverkehr behauptet. Kommt Peter Ackermann auf schnelle Elektrofahrzeuge wie den Tesla, ein Auto der Luxusklasse, das Elektromotorrad Brammo oder die neue Formel-E, die Rennserie für Elektro-Rennautos, zu sprechen, beginnen seine Augen zu leuchten.

Erfolgreicher Elektrotag Peter Ackermann hat keinen Aufwand gescheut, um am zweiten Maiwochenende 2014 der Bevölkerung des Bezirks Affoltern zu zeigen, «dass Elektrofahrzeuge ein enormes Sparpotenzial ohne Komfortverlust aufweisen». Auf die Frage des «Anzeigers», weshalb der wirtschaftliche Erfolg der Elektrofahrzeuge mit Ausnahme der E-Bikes bisher weitgehend ausgeblieben sei, antwortete er: «Die Entwicklung, die im Moment läuft, entspricht den EBikes vor zehn Jahren: Anfangs hat man sich lustig gemacht über diejenigen, die mit Strom gefahren sind, bis man selbst die Vorteile des Elektromotors entdeckt hat. Heute werden sehr viele E-Bikes gekauft, weil die Velohändler ein Interesse haben, E-Bikes anzubieten. Dies ist bei den Autos völlig anders: Die Autokonzerne haben teure Motorenwerke, die noch nicht amortisiert sind. Da kommt ihnen eine neue, bessere Technologie nicht gelegen. Sie befürchten, dass sich der Elektromotor zu schnell durchsetzt, bevor die Motorenentwicklung und Herstellungsanlagen abgeschrieben sind. Die grossen Hersteller sind desanzeige

Zwei Formate von Elektrofahrzeugen: Peter Ackermann am Anlass zur Elektromobilität vom 9. Mai 2014 in Hedingen zwischen einem Twike und einem BMW i3. (Bild Erika Schmid)

halb sehr zurückhaltend. Technisch gesehen sind die heute angebotenen Elektrofahrzeuge auf einem sehr hohen Niveau. Die Besucher-Testfahrer am Anlass waren durchwegs begeistert.» Im Sommer hat Peter Ackermann eine Aktion gestartet, um Elektroautos im Rahmen einer Sammelbestellung zu vermitteln. Sechs Elektrofahrzeuge wurden aus diesem Anlass von Ämtlern erworben. Seit November bietet er Testfahrten an mit einem kleinen Elektroauto, einem Mitsubishi i-MieV, verbunden mit einer – vorderhand kostenlosen – Mobilitätsberatung. «Es handelt sich um den idealen Zweitwagen», hält er fest und zeigt mit Statistiken, dass im Bezirk Affoltern fast die Hälfte der Haushaltungen mit Kindern und ein Viertel der Haushaltungen ohne Kinder über ein Zweitauto verfügt. Sie alle könnten seiner Meinung nach problemlos auf Elektroantrieb umsteigen. Doch nicht nur als Zweitautos seien Elektrofahrzeuge geeignet, meint der Energieberater. Auch im überregionalen Verkehr sei Elektroantrieb heute auch wirtschaftlich absolut konkurrenzfähig. Um Gleiches mit Gleichem zu vergleichen, wählt er als Beispiel einen BMW 535i mit einem 306 PS Benzinmotor, der 85 Kilowattstunden Energie pro 100 Kilometer benö-

tigt, und einen Tesla S85D mit einem 380 PS Elektromotor, der lediglich 19 Kilowattstunden auf 100 Kilometer braucht – also weniger als ein Viertel. Beide Autos sind praktisch gleich teuer, der Listenpreis liegt knapp über 85 000 Schweizerfranken: «Verbunden mit erneuerbarer Stromerzeugung wird so kein Treibhausgas beim Fahren ausgestossen. Das beruhigt das Gewissen und schont nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt.» Das Beispiel Tesla zeige, dass Elektromobilität bis hin zur Luxusklasse bereits heute konkurrenzfähig sei. Zwischen Twike und Tesla sei mittlerweile eine attraktive Palette von Kleinund Kompaktwagen mit Elektromotor erhältlich, die den etwas höheren Anschaffungspreis gegenüber benzinbetriebenen Autos mit markant tieferen Betriebskosten kompensierten, hält Peter Ackermann fest.

Die eigene Energie Auch bezüglich der Herstellung von erneuerbarem Strom verfügt Peter Ackermann über Erfahrungen. Er hat in Hedingen ein Mehrfamilienhaus mit einer extra starken Wärmedämmung gebaut, um den Bedarf an Energie für die Heizung zu minimieren.

Geheizt wird mit CO2-neutraler Holzfernwärme. Erst auf den zweiten Blick erkennt man, dass auch die Balkone an der Südfassade mit Sonnenkollektoren bestückt sind – vermutlich genug, um den Bedarf eines Elektroautos pro Haushaltung nebst dem Strombedarf zum Wohnen zu decken. «Es besteht in der Bevölkerung eine grosse Nachfrage nach energieoptimierten Häusern wie diesem», stellt Peter Ackermann fest, «denn alle Wohnungen waren bereits ein halbes Jahr vor dem Bezugstermin vollständig vermietet.» Das Alter der Bewohnerinnen und Bewohner dieses gezielt als Mehrgenerationenhaus konzipierten Wohngebäudes liegt zwischen 25 und über 60. Mit seinem energieoptimierten Haus will Peter Ackermann zeigen, dass die Sonne im Knonauer Amt ausreicht, um genügend Energie zu erzeugen. Und nicht nur dies: «Der gesamte Strassenverkehr könnte mit einheimischer, nachhaltig hergestellter, erneuerbarer Energie bewältigt werden. Damit würden wir erst noch die Auslandabhängigkeit verringern.»

Aktive Energieregion Trägerschaft des Anlasses zur Elektromobilität in Hedingen war die Energieregion Knonaueramt, die zur regio-

nalen Standortförderung gehört. Fast alle Gemeinden des Bezirks haben sich beteiligt. Inzwischen hat sich die Energieregion organisatorisch als unabhängiger Verein konstituiert. Präsident ist Kantonsrat Olivier Hofmann. Zu den Gründungsmitgliedern zählt auch Peter Ackermann. Die erste grosse Aktivität des Vereins wird ein EcoMobil-on-Tour-Anlass am 29. und 30. Mai 2015 sein, der erneut in Hedingen mit der Ernst Schweizer AG als Partner stattfinden wird. Eco-mobil on Tour ist eine Serie von Ausstellungen energieeffizienter Fahrzeuge, die von den Fach-Organisationen e’mobile, gasmobil und NewRide zusammen mit regionalen Partnern im Auftrag von EnergieSchweiz durchgeführt werden. Peter Ackermann würde zwar die verbrauchsoptimierten Gas-, Benzin- und Dieselfahrzeuge, die höchstens 95 g CO2 pro Kilometer ausstossen dürfen, an diesem Anlass am liebsten weglassen. Doch EnergieSchweiz will auch diese Fahrzeuge zeigen – und Peter Ackermann ist genügend pragmatisch, um den Vorteil für «seine» Elektrofahrzeuge an einem grossen Anlass zu sehen, denn er ist überzeugt: «Wer vergleicht, wird feststellen, dass Elektrofahrzeuge gegenüber den anderen Antriebsarten weit überlegen sind.»


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Baccalà Clown kommen ins Klanghotel Rössli, Mettmenstetten. > Seite 16

Am 2. Januar 2015 startet in Zürich bereits wieder die Schwingsaison. > Seite 21

Dienstag, 30. Dezember 2014

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Kaffeesatz lesen Wie immer, wenn das Jahresende naht, wagt der «Anzeiger» einen Blick in die Zukunft. > Seite 23

«Andreas Christen – Werke und Design» Ausstellung bei Schweizer in Hedingen

Das Gymfit ist jeden Tag im Jahr geöffnet. Auch jetzt über die Festtage mit tollen Fitness-Stunden. (Bild pd.)

Was Diäten nicht schaffen ... Gezieltes Training im Gymfit in Affoltern – auch über die Festtage Das Gymfit Affoltern punktet mit dem Milon-Kraftausdauerzirkel, mit Probetrainings und einem gratis Vortrag. Man stelle sich einmal in einem Trägerhemd vor den Spiegel, breite die Arme aus und winke mit fast ausgestreckten Armen. Hängt da ein wabbeliger Hautsack unter ihren Oberarmen? Nun soll man bitte nicht glauben, man sei «fett» geworden und brauche eine Diät. Das genannte Problem haben die schlanken Typen häufiger als die dicken. Was da wackelt, ist kein Fett, sondern erschlaffte Muskulatur und Bindegewebe. Dieses Gewebe lässt sich nicht wie Fett loswerden oder wegmassieren. Auch ein Schönheitschirurg kann es operativ nicht entfernen, denn es handelt sich um funktionell wichtiges Gewebe. Es ist das subkutane (unter der Haut befindliche) Bindegewebe. Zum einen dient das subkutane Bindegewebe als Bindegewebsverbindung zwischen Haut und Muskulatur, zum anderen kann dieses Gewebe aber auch Fett speichern. Leider kann es nicht beides gleichzeitig wirklich gut. Die Bildung von Bindegewebsfasern ist ein aufwändiger Arbeitsprozess, den das Bindegewebe zurückstellt, wenn es als Fettspeicher zur Verfügung stehen soll.

Krafttraining vor dem Lauftraining Starke Muskelbeanspruchungen veranlassen das Bindegewebe, kein Fett zu speichern, sondern für eine gute Vernetzung von Haut und Muskulatur zu sorgen. Ein Abheben von Hautfalten ist bei einer derartig guten Vernetzung dann kaum noch möglich. Das Bindegewebe vernetzt Muskulatur

und Haut zum Schutz der dünnen Nervenfasern und der Blutgefässe. Das Rütteln und Schütteln, so wie es zum Beispiel beim Laufen auftritt, würde sonst zu Mikro-Verletzungen vor allem an den Beinen und am Rumpf führen. Übergewichtige Menschen – Menschen also mit einem BMI von über 30 – spüren diese Verletzungen als unangenehmes, zum Teil auch schmerzhaftes, reissendes Gefühl, das ihnen die Freude am Laufen verdirbt. Erst mit dem Aufbau von Muskulatur und mit wachsender Muskelkraft vertragen die Betroffenen die Belastungen beim Laufen besser. Auch deshalb ist ein Krafttraining die beste Voraussetzung für einen Übergewichtigen, bevor er mit einem Lauftraining beginnen sollte.

Knochenharter Bizeps Natürlich reagiert auf ein Muskeltraining nicht nur das Bindegewebe, sondern auch der Muskel selbst. Wer einmal einen trainierten Sportler an seinen angespannten Bizeps fasst, der merkt: Der ist knochenhart. Zum Vergleich bei einem Untrainierten: Wenn der Bizeps ebenfalls hart zu sein scheint, wie ein Knochen, dann ist das der Knochen. Man kann bis auf den Knochen durchdrücken, weil der Untrainierte seinen Muskel gar nicht anspannen kann. Während bei einem Trainierten tatsächlich über 90 Prozent seiner Muskelfasern angespannt sind, bleiben 40 Prozent des Muskels bei einem Untrainierten auch im angespannten Zustand schlaff. Muskeltraining verbessert die Fähigkeit, mehr Muskelfasern gleichzeitig anspannen zu können. Indem mehr Muskelfasern angespannt werden können, wird der Muskel fühlbar fester und

straffer – nicht nur im angespannten Zustand. Muskeltraining führt auch im entspannten Zustand zu einer höheren Grundspannung des Muskels, dem so genannten Muskeltonus. Der Muskeltonus sorgt zum einen für eine straffe Führung der Gelenke und reduziert so den Gelenkverschleiss und zum anderen für straffe, gut geformte Körperpartien, sei es die Taillen-Hüftregion, Brust, Arme oder Beine.

Andreas Bredenkamp referiert Bevor man also an Diät denkt, gilt es zu prüfen, ob das Problem nicht ganz woanders liegt. Gerade schlanken Menschen ist mit einem Fettreduktionsprogramm nicht geholfen, wenn nicht Fett, sondern erschlafftes Gewebe die Ursache ist. Fett reduzieren sollten nur tatsächlich Übergewichtige. Aber auch für die fettleibigen Menschen wurde das Muskeltraining in seinem Wert über Jahrzehnte hinweg verkannt, denn bei herkömmlichen Diäten, die ohne Muskeltraining ausgeführt werden, verliert man in erster Linie Muskulatur und kaum an Fett. Zur Abwechslung kann man es mit dem Milon-Kraftausdauerzirkel im Gymfit Affoltern versuchen und ein Probetraining vereinbaren oder sich zum gratis Vortrag vom 21. Januar um 18.30 Uhr anmelden. Der meistgelesene deutsche Sportwissenschaftler Andreas Bredenkamp wird ein tolles Referat halten über den sicheren Weg zu besserer Gesundheit und mehr Lebensqualität. Bredenkamp ist auch der Autor des Buches «Trainiere erfolgreich im Gymfit Affoltern». (pd.) Anmelden unter Telefon 044 761 77 74 oder www.gymfit-affoltern.ch.

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Hoher Besuch im Coopark Affoltern Im Coopark Affoltern steht königlicher Besuch an. Am 6. Januar überraschen die Heiligen Drei Könige mit leckerem Dreikönigskuchen. Wer König wird, hat die Chance auf tolle Preise. Am sechsten Januar machen sich die Heiligen Drei Könige auf den Weg zum Christkind. Und sie besuchen auf ihrer langen Wanderung auch den Coopark in Affoltern. Und wie es die Tradition verlangt, kommen Kaspar, Melchior und Balthasar nicht mit leeren Händen. Die Besucher dürfen alle vom grossen Dreikönigskuchen naschen. Und wer einen König findet, hat nicht nur die Ehre, die begehrte Krone zu tragen, sondern gewinnt einen von

vielen Preisen. Und die lassen sich sehen: Wer den Hauptgewinn zieht, erhält eine Übernachtung für zwei Personen im Hotel Sport in Klosters. Ausserdem gibt es 151 Gutscheine von verschiedenen Geschäften im Coopark zu gewinnen. Schnäppchenjäger aufgepasst: Während sich die Kinder über die Anwesenheit der Heiligen Drei Könige freuen, können Erwachsene nach Schnäppchen stöbern. Denn der Ausverkauf im Coopark hat begonnen. Noch bis zum 31. Januar können Kundinnen und Kunden von den günstigen Ausverkaufspreisen profitieren. (pd.) Dreikönigstag, 6. Januar, im Coopark, Büelstrasse 15, Affoltern. Infos: www.coopcenter.ch.

Vor 40 Jahren trafen der Unternehmer Ernst Schweizer und der Designer Andreas Christen zusammen. Aus dieser Begegnung entstand der weitherum bekannte Briefkasten B74. Der B74 von Schweizer gilt heute als Designklassiker und ist als solcher auch im Museum Haus Konstruktiv zu sehen. In Anwesenheit der Familie des 2006 verstorbenen Schweizer Künstlers Andreas Christen und über hundert geladener Gäste feierte die Ernst Schweizer AG im September 2014 im Museum Haus Konstruktiv das 40-jährige Bestehen des erfolgreichen Briefkastens. Eine für die Öffentlichkeit zugängliche Ausstellung in den Räumen des Unternehmens in Hedingen zeigt während sechs Wochen einen repräsentativen Ausschnitt aus den Werken des konstruktiven Künstlers: von Strukturen und Grafiken bis hin zu verschiedenen Designobjekten (Lehni Möbelstücke) und natürlich auch den Briefkasten von Schweizer. Siebdrucke von Grafiken können vor Ort bestellt werden. Die Ausstellung dauert vom 15. Januar bis 27. Februar und ist von werktags 9 bis 11.30 und von 14 bis 16 Uhr öffentlich zugänglich. Am Samstag, 7. Februar, ist sie zusätzlich von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Es werden gratis fachkundige Kurzvorträge angeboten und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Ein Themenheft von Hochparterre, Zeitschrift für Architektur und Design, erscheint zur Ausstellung und berichtet über Andreas Christens Kunst- und Designschaffen.

Weitsicht und Risikofreude Schon früh suchte der umtriebige Firmenchef Ernst Schweizer, der Vater des heutigen Unternehmensleiters Hans Ruedi Schweizer, unter Einbezug von Spezialisten nach Verbesserung von Betriebsabläufen und Produkten. Zeitgleich experimentierte der Künstler und Produktgestalter Andreas Christen mit Kunststoff, der damaligen zeittypischen Faszination für neue Materialien erlegen. Der Ästhet und

Kunstfreund Ernst Schweizer und der an der Entwicklung eines Produkts bis zur Serienreife interessierte Andreas Christen trafen sich Anfang der 70erJahre – eine glückliche Fügung. Neue Postvorschriften gaben damals den Impuls zur gemeinsamen Entwicklung des Brief- und Depotkastens B74: B für Briefkasten, 74 für das Jahr 1974 seiner Markteinführung. Typisch für den Zeitgeist ist der gewählte Name wie auch die durchdachte Konstruktion.

Normbriefkasten wird zum Klassiker Andreas Christens Idee war, einen Brief- und Depotkasten mit einem Innenleben aus Kunststoff für die Serienproduktion zu entwickeln. Er brachte für die Umsetzung drei wichtige Faktoren ein: das Industriedesign, das Baukastenprinzip und die Kombination von Aluminium und Kunststoff. Schweizer seinerseits steuerte das produktionstechnische Wissen bei. Entstanden ist ein Produkt, dessen Grundform erhalten geblieben ist und das in seiner Bauweise heute noch einzigartig ist. Das modulare System besteht aus einer inneren, wasserdichten Grundstruktur aus schlagfestem und antistatischem Kunststoff und ist versehen mit einer Hülle aus Aluminium, die Witterungsschutz und Langlebigkeit garantiert. Allfällige defekte Teile können einfach und kostengünstig ersetzt werden, was von den Kunden geschätzt wird. Die von Schweizer in Auftrag gegebenen Ökobilanzen zeigten zudem, dass mit der gewählten Materialisierung ein sehr guter Wert erzielt wird. Die Materialien und der Fertigungsprozess wurden seither laufend verbessert. Dem Zeitgeist folgend veränderte sich auch immer wieder die Optik des Briefkastens. Das Bauprinzip blieb jedoch dasselbe und das Produkt besticht nach wie vor durch seine grundsolide, leichte Ausführung und Ästhetik. (pd.) Ausstellung vom 15. Januar bis 27. Februar, Montag bis Freitag, 9 bis 11.30 und 14 bis 16 Uhr; Samstag, 7. Februar, 10 bis 15 Uhr, inkl. Fachvorträge. Eintritt frei. Infos unter: www.schweizer-metallbau.ch/aktuell/agenda.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Mittwoch, 31. Dezember 19.00 Gottesdienst zum Jahresschluss Pfarrer Hans Peter Rühli Sontag, 4. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Werner Schneebeli 17.00 Weihnachtliche Orgelmusik Christian Stuckert Mittwoch, 7. Januar 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger

Dienstag, 30. Dezember 17.00 bis 2. Januar 13.00 KlosterTage zum Jahreswechsel « …und Zeit gibt es für jedes Vorhaben unter dem Himmel» Das Programm versteht sich als Angebot, aus dem die Teilnehmenden wählen, was Ihnen entspricht. Mit: Adolf Peitz; Dipl.-Ing.; Marion Müller, Uhrmacherin; Rita Kälin, Fachfrau meditavier Kreistanz; Pfr. Noa Zenger, Exerzitien und Kontemplation; Robert Wyss, Drehorgel; Christina Kunz, Cembalistin; Fredi Zimmermann, Sammler von Adventskalendern. Leitung: Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny und Pfr. Markus Sahli. Kosten im Einzelzimmer: Fr. 495.–/Doppelzimmer Fr. 435.– Anmeldung: 044 764 87 84 Mittwoch, 31. Dezember 17.00 Kein offenes Singen währen der Schulferien Donnerstag, 1. Januar Neujahr 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) 17.15 Musik und Wort mit «tacchi alt» – Bruchstücke. Barbara Bossert, Flöte; Kathrin Bertrschi, Harfe; Hannes Bärtschi, Harfe. Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für ein 3-GangMenü. Anmeldung: 044 764 88 10

Ref. Kirche Affoltern a. A. Mittwoch, 31. Dezember 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Pfr. W. Schneebeli Donnerstag, 1. Januar 17.00 Ökumenischer Stationen-Gottesdienst. Beginn in der katholischen Kirche. Schluss bei Wurst und Tee in der reformierten Kirche. Bitte ein Windlicht mitnehmen. Samstag, 3. Januar 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 4. Januar 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller Donnerstag, 8. Januar 18.00 Jugendgottesdienst Freitag, 9. Januar 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 4. Januar 19.00 Abendgottesdienst zum neuen Jahr mit Pfrn. Susanne Sauder, Wort, und Maria Mark, Musik anschliessend Neujahrsapéro im Kirchgemeindehaus Dienstag, 6. Januar 20.00 Konzert in der reformierten Kirche mit Minako Matsuura

Ref. Kirche Hausen a. A. Donnerstag, 1. Januar 17.00 Ökumenische Neujahrsandacht in der reformierten Kirche mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski und Pfarrer Matthias Fischer Musik: Patrick Baer, Hackbrett und Vincent Dallèves, Orgel Anschliessend Apéro Sonntag, 4. Januar 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer Montag, 5. Januar 9.00 Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus Freitag, 9. Januar 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Mittwoch, 31. Dezember 18.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Jahreswechsel mit Pfarrer Walter Hauser und Pastoralassistent Thomas Wolfer. Naemie Tanner spielt besinnliche und feierlich Harfenklänge aus Klassik und Impressionismus. Anette Bodenhöfer, Orgel Sonntag, 4. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Thomas Müller. Fahrdienst auf Anfrage Th. Rinderknecht 079 318 22 30

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 4. Januar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Y. Schönholzer

Ref. Kirche Knonau Donnerstag, 1. Januar, Neujahr 17.00 Wort und Musik zum neuen Jahr, mit Vikarin Claudia Mehl Sandi Toka Nova, Cello anschliessend Anstossen zum neuen Jahr Sonntag, 4. Januar 9.30 Ökumenischer Gottesdienst mit Aussendung der Sternsinger in der kath. Kirche Mettmenstetten, alle Pfarrer

Ref. Kirche Maschwanden Donnerstag, 1. Januar 16.00 Neujahrsgottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. S. Brüngger Thema: Die Kirche – ein Haus aus lebendigen Steinen Orgel: Marianne Rutscho Mitwirkung von Bariton Erwin Hurni anschliessend Apéro Sonntag, 4. Januar 9.30 Regionaler Gottesdienst in der katholischen Kirche Mettmenstetten Aussendung der Sternsinger alle Pfarrerinnen und Pfarrer Freitag, 9. Januar 20.00 Taizéfeier in der Kirche Leitung: Pfrn. S. Brüngger und Silvia Seipp

Ref. Kirche Mettmenstetten Mittwoch, 31. Dezember 17.00 Altjahresfeier mit Umtrunk Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser Donnerstag, 1. Januar 16.00 Gottesdienst in Maschwanden oder 17.00 in Knonau Freitag, 2. Januar ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfarrer Andreas Fritz Sonntag, 4. Januar 9.30 Ökumenischer Gottesdienst in der kath. Kirche im Rüteli Aussendung der Sternsinger Pfarrer Fritz, Maurer, Saporiti Pfarrerin Susanne Brüngger www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Mittwoch, 31. Dezember, Silvester 17.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Jahreswechsel Pfarrer Jörg Ebert Pfarreibeauftragter Pedro Guerrero, Miriam Künzli, Querflöte Veronica Nulty, Orgel Sonntag, 4. Januar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern am Albis Pfarrer Werner Schneebeli Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Montag, 5. Januar 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner

Donnerstag, 1. Januar 17.00 Ökumenischer Neujahrsgottesdienst in der ref. Kirche, Behördenapéro Samstag, 3. Januar 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 4. Januar 11.00 Wortgottesfeier, Aussendung unserer Sternsinger

www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Donnerstag, 1. Januar 10.00 Neujahrs-Gottesdienst «Ehre sei Gott!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Apéro Sonntag, 4. Januar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil «Agnah sii und anäh» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Donnerstag, 1. Januar, Neujahr 10.00 Kirche Stallikon: Neujahrs-Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Wege, die vor uns liegen» mit Bildmeditation zu einem Werk von Paul Klee anschliessend stossen wir auf das neue Jahr an Fahrdienst: Anmeldung, 31. Dezember Telefon 044 777 99 72 Sonntag, 4. Januar 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung, 3. Januar, Telefon 044 700 17 75 Mittwoch, 7. Januar 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 8. Januar 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 9. Januar 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Mittwoch, 31. Dezember, Silvester 18.00 Ökum. Jahresschluss-Gottesdienst in der ref. Kirche Hedingen Donnerstag, 1. Januar - Neujahr 11.00 Festliche Eucharistiefeier zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen, anschl. Neujahrs-Apéro Samstag, 3. Januar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 4. Januar 10.30 Sternsinger-Familiengottesdiest, anschl. Dreikönigskuchenessen 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Freitag, 9. Januar 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Mittwoch, 31. Dezember 18.00 Jahresschluss-Gottesdienst im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 1. Januar 10.15 Neujahrsgottesdienst im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Freitag, 2. Januar 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst mit Aussetzung des Allerheiligsten im Provisorium Bonstetten Samstag, 3. Januar 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 4. Januar 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 6. Januar 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 7. Januar 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 8. Januar 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 1. Januar, Neujahr 17.00 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musik: Rosemarie Ott (Orgel) und Caroline Brunner (Violoncello) Anschliessend Glückwunschapéro Sonntag, 4. Januar 9.30 Ökum. Gottesdienst mit Pfr. A. Saporiti, Pfr. A. Fritz, Pfr. T. Maurer, Pfrn. S. Brüngger und Vikarin C. Mehl Aussendung der Sternsinger Dienstag, 6. Januar 9.00 bis 11.00 Uhr Bibelmorgen für Frauen Mittwoch, 7. Januar 20.00 Glaubensabend im kath. Pfarreizentrum

Kath. Kirche Obfelden Mittwoch, 31. Dezember, Silvester 17.00 Ökum. JahresschlussGottesdienst in der ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 4. Januar 10.30 Sternsinger-Familiengottesdienst, anschl. Dreikönigskuchenessen Dienstag, 6. Januar 19.00 Lobpreis

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 4. Januar 9.45 Neujahrs-Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff-Ferienprogramm Montag, 5. Januar 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 7. Januar 14.15 Senioren-Treff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Mittwoch, 31. Dezember 18.00 Jahresschlussfeier mit Abendmahl Donnerstag, 1. Januar 17.00 Ökumenischer Gottesdienst: Start in der katholischen Kirche, Abschluss bei Wurst und Tee in der reformierten Kirche. Bitte Windlicht mitnehmen. Sonntag, 4. Januar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) zur Jahreslosung; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 4. Januar 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 4. Januar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 4. Januar 10.30 Gottesdienst, Kinderhort/ Sonntagsschulen/Unterricht www. etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Dienstag, 30. Dezember 2014

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Sammelaktion zur Erfüllung von Kinderwünschen Adventsaktion der Ruckstuhl-Garagen und Caritas Zürich war ein voller Erfolg Anstelle grosser Weihnachtsgeschenke für ihre Kunden finanzierten die RuckstuhlGaragen auch im Advent 2014 und bereits zum sechsten Mal eine grosse Sammelaktion. Im Kanton Zürich gibt es viele Familien mit Kindern, welche unter dem Existenzminimum leben müssen. Damit auch sie sich auf Weihnachten freuen können, stand die Sammelaktion im Rahmen der Erfüllung von Kinderweihnachtswünschen. Die Sammelaktion war ein voller Erfolg – vielen Kindern wurden ihre Wünsche erfüllt. Darunter waren diverses Spielzeug wie Barbies und UNO-Karten, Gutscheine für das Alpamare und für Kinobesuche und sogar ein Eintritt ins Schauspielhaus. Die Aktion, welche am 1. Dezember startete und den ganzen Monat Dezember dauerte, stiess wiederum auf ein breites Echo. So wurden die online auf einer virtuellen Wunschliste aufgeschalteten Kinderwünsche innerhalb weniger Tage erfüllt und die Geschenke in einer der sieben Ruckstuhl-Garagen in und um Zürich abgegeben. Das jüngste Kind, welchem ein Wunsch erfüllt wurde, war Babel mit 5 Monaten – sie bekam ein Spielzeug geschenkt. Das älteste Kind war die 15-Jährige Whitney. Sie konnte mit einem Kinogutschein glücklich ge-

Von links: Martin Ruckstuhl (Geschäftsführer Ruckstuhl-Garagen), Dominik Widmer (Moderator Radio 24), Max Elmiger (Direktor Caritas Zürich) und drei Kinder aus dem Caritas-Projekt «Mit mir» anlässlich der grossen Übergabe der gesammelten Geschenke. (Bild zvg.) macht werden. Am 22. Dezember wurden sämtliche Geschenke an die Caritas Zürich übergeben, welche für die

Zuteilung der Geschenke an die armutsbetroffenen Familien im Kanton Zürich verantwortlich ist. So haben

die Spender die Gewissheit, dass ihre Geschenke an den richtigen Bestimmungsort gelangen. (pd.)

Tradition und Fortschritt in Schwyz und Brunnen Wie in den letzten Jahren üblich, beginnt auch das «Erlebnisse»Jahr 2015 mit einer Stadtführung, dieses Jahr in Schwyz. Am Samstag, 24. Januar.

Ballone wie dieser geben Priska Schmid und ihre Mitarbeiter im Öki-Hof an die Kinder ab. Einer wurde nun aus Polen nach Affoltern zurückgeschickt. (Bild tst.)

Von Affoltern nach Polen und zurück

Im Herzen der Urschweiz lernt die Gruppe nebst einer sehr schönen Altstadt auch das Bundesbriefarchiv kennen. Man darf gespannt sein, was über diesen sehr schönen und für viele wenig bekannten Ort zu erfahren ist. Im Bundesbriefarchiv, wo es dann tatsächlich bis zur Gründung der Schweiz zurückgeht, werden die vielen interessanten Exponate kompetent vorgestellt. Kurz vor Mittag bringt der Bus die Teilnehmenden nach Brunnen und zum Mittagessen. Von 14 bis 15.30 steht dann der Besuch des Victorinox Visitor-Centers auf dem Programm. Wichtig ist, dass dies keine Fabrikbesichtigung ist. Es ist vielmehr ein Victorinox-Museum. Alle Besucherinnen und Besucher erhalten ein VictorinoxTaschenmesser. Mit der Bahn verlassen wir Brunnen um 16.21 und treffen um 17.24 Uhr im Knonauer Amt ein.

Ein «Muldenschmid»-Ballon auf Reisen

Dem «Canal du Midi» entlang: Veloferien Südfrankreich

Nicht weniger als sieben Briefmarken zieren das Couvert, das jüngst bei der Schmid AG Entsorgung und Recycling in Affoltern eingegangen ist. Darin enthalten: ein verschrumpelter Luftballon, ein mit Schreibmaschine verfasster Brief und zwei Ansichtskarten aus Legnica in Polen. «Ich habe den Ballon in Patnow (Panten, Kreis Liegnitz) auf einem Feld gefunden», heisst es im Brief. Patnow liegt nordöstlich von Liegnitz in Niederschlesien. Es sei das Dorf, «wo Friedrich der Grosse am 15. August 1760 die österreichische Armee der Kaiserin Maria Theresa besiegte», schreibt Absender Eberhard Scholz,

Von Basel bringt Easyjet die Reisegruppe in etwas mehr als einer Stunde

«und seit dieser Zeit gehörte Schlesien zu Preussen.» Nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Dorf an Polen und heisst nun eben Patnow Legnicki. Die Ballone mit aufgedruckter Firmenadresse gibt die Schmid AG im Öki-Hof an die Kinder ihrer Kunden ab – nicht nur, um ihnen eine Freude zu bereiten: «damit wir die Kinder besser sehen», verrät Fredi Schmid. Einer dieser Ballone dürfte nun also einer Kinderhand entglitten sein. 715 Kilometer Luftlinie hat er auf seinem Weg nach Polen zurückgelegt. Zum Vergleich: Eine Autofahrt von Affoltern nach Patnow Legnicki würde rund zehn Stunden dauern. (tst.)

Andreas, Otti und Hansruedi Steinmann (von links). (Bild zvg.) nach Montpellier. Am Folgetag erfolgt die Verteilung der Mietvelos oder EBikes – und schon geht es los. Zuerst entlang des Mittelmeers, dann in den Folgetagen weiter entlang des Canal du Midi. Die Übernachtungen sind in schönen und sauberen Zwei- bis VierSterne-Hotels reserviert. Das Gepäck wird jeweils von Hotel zu Hotel transportiert, sodass der Velo-Genuss ohne schweres Gepäck stattfindet. Die Rad-Tour vom 19. bis 28. Juni und/oder 28. August bis 6. September führt über Narbonne, Carcassonne nach Toulouse. Von Toulouse gehts mit der Swiss zurück, dann direkt nach Zürich. Die maximale Gruppengrösse sind zwölf Personen. (Stei) Ausführliche Infos unter www.erlebnisse.ch. Anmeldung bis 8. Januar (Stadtführung), resp. 15. Januar (Veloferien) an Erlebnisse, Otto Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern, Tel. 079 318 80 08, otto@erlebnisse.ch oder www.erlebnisse.ch.

«Raketenwalti» vermittelt das passende Silvester-Bouquet Walter Baltisberger verkauft sein Feuerwerk einmal mehr auf dem Kronenplatz in Affoltern. Die Feuerwerkindustrie steht nicht still. Walter Baltisberger bietet auf dem Kronenplatz auch für die kommende Silvesternacht wieder viel Neu-

es und Spektakuläres an. Um seine Kunden zufriedenzustellen, sind ihm gute Beratung und hohe Qualität der Feuerwerkskörper sehr wichtig. «Man bekommt fast alles», versichert Baltisberger. Das gilt auch für Spätentschlossene: Der Verkauf läuft bis und mit Silvester, 31. Dezember. (tst.)

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Veranstaltungen

Dienstag, 30. Dezember 2014

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Mittwoch, 31. Dezember

«Pss Pss» im Klanghotel Rössli

Kappel am Albis 17.15: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 1. Januar Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort zum Jahreswechsel in der Klosterkirche. «Tacchi alti» Barbara Bossert, Flöte, Kathrin Bertschi, Harfe, Hannes Bärtschi, Viola.«Bruchstücke» Werke von Schubert, Bruch und Reinecke. Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei/Kollekte. Anschliessend Möglichkeit zum Abendessen, Anmeldung: Tel. 044 764 88 10. Klosterkirche.

Baccalà Clown wechseln ihr Domizil im Januar 2015 von Gstaad nach Mettmenstetten Das Zirkusfestival «Winterzauber Gstaad» ist seit Mitte Dezember und noch bis am 4. Januar 2015 die temporäre Heimat von Baccalà Clown. Solche dreiwöchigen Engagements sind für das Clownduo nichts Aussergewöhnliches. Am Festival Fringe im schottischen Edinburgh, dem grössten Theaterevent der Welt, standen die beiden Künstler diesen Sommer fast vier Wochen jeden Abend auf der Bühne und konnten sich erfolgreich gegen die enorme Konkurrenz durchsetzen. Im «Klanghotel Rössli 2015» geht es indes nicht darum, wer sich besser durchsetzen kann. Hier arbeiten alle Mitwirkenden Hand in Hand miteinander.

Mischung aus Professionalität und sympathischer Kindlichkeit

Freitag, 2. Januar Affoltern am Albis 16.00: Wiener Salon Ensemble, Musik am Berchtoldstag. Bar und Kasse ab 15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Maschwanden 14.00-17.00: Wechselausstellung: «Kühe, Glocken und Schellen». Von der kleinsten Glocke mit einem Zentimeter Durchmesser bis zur wuchtigen Treichel. Parallel auch Spielzeugsammlungen aus dem Appenzellischen, Hirtenspielzeuge aus Graubünden und Wallis. Dorfmuseum.

Samstag, 3. Januar Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki wird von Jugendlichen auf freiwilliger Basis geführt, zugunsten eines Hilfswerkes. Im «Güetli» Rossau.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude neben Volg. Ottenbacherstrasse 79.

Sonntag, 4. Januar Bonstetten 13.00-17.00: Vernissage. Elia Häberli, Carl W. Liner, Secondo Püschel, Malerei und Objekte in Glas. Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2.

Während der Ausbildung auf der Clownschule Dimitri waren sich die Schweizerin Camilla Pessi und der Italiener Simone Fassari noch erfolgreich aus dem Weg gegangen. Auch nach ihrem Abschluss arbeiteten sie zunächst in verschiedenen Zirkusprojekten, bis ein glücklicher Zufall sie im Jahr 2004 zusammenführte. Seitdem zählen sie zu den Traumpaaren des modernen Clowning. Einer ihrer grössten Fans ist Clown Dimitri. Er sieht die beiden Künstler als zwei der wenigen, die den Clown noch in seiner urtümlichen Art repräsentieren. Baccalà Clown tourten in der Zeit von 2005 bis 2009 mit diversen Varieté- und Zirkusunternehmen, darunter auch dem Cirque du Soleil, über den Erdball: von Russland bis Brasilien, von Ägypten bis Guadeloupe und von Südafrika bis nach China. Mit der wunderbaren Mischung aus hoher Professionalität und sympathischer Kindlichkeit gewannen sie in dieser Zeit die Bronze-Medaille beim Moscow Circus Festival, den Cirque du Soleil-Preis beim renommierten Festival «Cirque de Demain» 2009 in Paris und im selben Jahr die Bronzemedaille beim Zirkusfestival in Wuqiao/China. Vor rund zwei Jahren reifte dann der Entschluss, nicht nur mit kurzen Nummern in grossen Shows zu glänzen, sondern ein eigenes Theaterstück zu entwickeln. Unter der Regie des Belgiers Louis Spagna entstand nach langen, intensiven Proben schliesslich ihr erstes Bühnenprogramm «PssPss», mit dem sie zuerst auf dem Festival in Avignon und dann in Edinburgh Fachwelt und Publikum begeisterten. Um die Faszination von Baccalà Clown verstehen zu können, führt

Dienstag, 6. Januar Affoltern am Albis

Montag, 5. Januar Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Tel. 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche (Zwinglistube). anzeige

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Bonstetten 13.30: Leichte Wanderung: Vom Bahnhof Bonstetten-Wettswil zum Dreikönigskuchen im Dorf. Auskunft: Edith Koch, Telefon 044 700 02 93, Edith Fankhauser,

Baccalà Clown, das sind die Schweizerin Camilla Pessi und der Italiener Simone Fassari. (Bild zvg.) kein Weg daran vorbei, sie live auf der Bühne zu erleben. Man könnte von zwei verschmitzten, liebenswerten Artisten mit einem perfekten Timing schwärmen – von einer einzigartigen Mischung aus «Mikro-Akrobatik» und Poesie. Doch jede Art von Beschreibung trifft immer nur Teilaspekte der phänomenalen szenischen Präsenz dieses Clownduos.

Telefon 044 700 30 25 und Hermi Fischer, Telefon 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Mit Apfel und einem kleinen Koffer Ohne Worte und nahezu ohne Requisiten, nur mit einem Apfel und einem kleinen Koffer ausgestattet, entführen Camilla und Simone die Zuschauer in das faszinierende Universum des zeitlosen Clowns, in dem sie mit einem Augenzwinkern auf brillante, innovative Weise jeweils die klassischen Kon-

Ausstellungen Aeugstertal

Mittwoch, 7. Januar Affoltern am Albis 19.00: Infoabend zum Besuchsdienst und Begleitdienst für Schwerkranke und Sterbende im Bezirk Affoltern, mit Dr. med. Roland Kunz, ärztlicher Leiter Bezirksspital Affoltern. Infos bei Ursula Jarvis, Tel. 043 466 83 23, email: ursula.jarvis@bluewin.ch. Chilehuus Affoltern, Zürichstr. 94.

Donnerstag, 8. Januar

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai 2015.

flikte des Genres lösen. Was die beiden vom 14. Bis 17. Januar 2015 im «Klanghotel Rössli» mit Masha Dimitri, Phlipp Galizia, Marco Zappa und anderen zeigen werden, ist noch nicht im Detail definiert. Man darf sich also überraschen lassen. Tickets für den Event gibt es bei Raiffeisen in Mettmenstetten oder unter Telefon 044 768 58 58. (pd.)

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Ausstellung. Elia Häberli, Carl W. Liner, Secondo Püschel. Malerei und Objekte in Glas. Öffnungszeiten: Di-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Sa/So 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 8. Februar.

Affoltern am Albis

Mettmenstetten

Kunst am Bach c/o Büchi Optik, alte Dorfstrasse 21: Franz-Opitz-Sonderausstellung. Während der Ladenöffungszeiten. Bis 17. Januar 2015 www.ihroptiker.ch.

Bibliothek (Primarschulhaus Gramatt): Papiercollagen 2½-dimensional von Tom Künzler. Mo 10-12, 18-20, Di und Mi 15-18, Fr 18-20, Sa 10-12 Uhr. Bis 31. Januar.

Spital (Eingangshalle Akutspital), Sonnenbergstrasse 27: Helena Aeschbacher-Sinecka, «Winter»: Fotografien und Zeichnungen. In den Fluren des medizinischen Traktes im Parterre. Bis 21. März.

Stallikon

Hedingen 14.00-16.00: Möchten Sie in Gesellschaft häkeln, stricken, nähen oder andere Handarbeiten anfertigen? Der Frauenverein bietet Beratungen für Handarbeitsfragen an. Es wird Kaffee, Tee und Kuchen serviert. Bibliothek, Trottenweg 12.

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Im Schnitt Papier von Estrellita Fauquex. Mo, Mi, Do, Fr 15-19, Di 15-20, Sa 10-12 Uhr, während der Schulferien: Di 15-20. Bis 17. Januar 2015.


Veranstaltungen

Dienstag, 30. Dezember 2014

17

Rasant ins neue Jahr Erste Veranstaltungen 2015 im «LaMarotte» «Musik am Berchtoldstag» mit dem «Wiener Salon Ensemble» Von Wiener Musik geht ein ganz besonderer Duft aus, eine melancholische Aura von nostalgischer Zartbittersüsse. Das «Wiener Salon Ensemble» hat wieder wunderbare Schätze der Wiener Musik entdeckt und wird die Musikfreunde zum neuen Jahr damit beglücken. Die «Herztöne» von Johann Strauss Vater und die «Humoristiker» von Joseph Lanner sind darunter, sowie weitere Leckerbissen von Brahms und Schubert in authentischen, charaktervollen Versionen. Leichtigkeit, Melancholie, Virtuosentum und musikalischer Schwung; diese Zutaten verbindet das Wiener Salon Ensemble zu einer anregenden Wiener Melange. Mit Elisabeth Harringer-Pignat aus Linz, Arthur Krachler und Johannes Gürth aus Wien und Josef Gilgenreiner aus Bayern wird es für alle ein Fest und beste Unterhaltung. Entspannter und gleichzeitig beschwingter kann man das Jahr kaum beginnen! Und als Krone gibt es Wiener Marmor- und Glühweingugelhupf mit Kaffee oder Tee. (Anmeldung erwünscht!) Freitag, 2. Januar, Bar und Kasse ab 15, Beginn 16 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Ab 15 Uhr Kaffee/Tee und Kuchen, 15 Franken.

«Urumchi»: Crossover Ost-Turkestan – Türkei – Schweiz Dieser Anlass – im Programmheft für den 30. Januar publiziert – musste aus Termingründen vorgezogen werden auf den 3. Januar! Der raue Wind von Ost-Turkestan durchzieht diese kasachischen und türkischen Stimmlandschaften, mischt sich mit avantgardistisch-westlichen Klängen und wird zu einer Musik, die geheimnisvoll fern und doch so zeitgenössisch nah erscheint. Saadet Türköz (Stimme, Text), in Istanbul als Kind einer kasachischen Familie geboren, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Zürich. Ihre Band vereinigt drei absolute Koryphäen. Die feinfühlige Verschrobenheit von Hans Hasslers Akkordeon, die konzise Klanglichkeit von Alfred Zimmerlin am Cello und die weit über ein gewöhnliches Schlagzeug hinaus reichende Soundwelt von Fredy Studer ergeben die passenden Räume für die archaischen Lieder und Stimm-Improvisationen von Saadet Türköz. Es ent-

steht ein weites Reich, in dem die alten Geister tanzen, Pferdeherden durchtraben – und in dem es handkehrum wieder so karg wird, dass man jede Distel knistern hört. Samstag, 3. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit der Gruppe «A Capello» Sie heissen fast wie das, was sie tun: a cappella singen. Zusammen mit Kontrabass (Felix Trachsel) und Perkussion (Hannes Hänggli) bieten die Sängerin Rosmarie Wyss und die vier Sänger Peter Honegger, Thomas Müller-Millet, Thomas Grob und Andreas Spielmann Swingendes aus dem unerschöpflichen Fundus der «Great American Songbook»-Standards. Die klassischen Jazz-Nummern werden ergänzt durch Latin und Bossa bis hin zu Pop-Songs. Donnerstag, 8. Januar, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen

Wer seinen Mitmenschen Zeit schenkt, bekommt auch viel zurück. (Bild zvg.)

Freizeit – freie Zeit, warum nicht für einen sozialen Einsatz? Infoveranstaltung zum Besuchsdienst und Begleitdienst

15 Franken.

«Use usem Uterus»: Theater von und mit MeisterTrauffer Anna Trauffer und Gerhard Meister wissen, wie man Musik und Literatur zusammen auf die Bühne bringt. Gerhard Meister schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Spokenword-Texte. Anna Trauffer arbeitet als freischaffende Kontrabassistin. «Use usem Uterus» ist eine Abfolge von Geschichten, Songs, musikalischen und gesprochenen Duos sowie kleinen szenischen Aktionen. Erzählt wird vom Moment, in dem der gewohnte Alltag aufbricht, wobei Schönes oder auch Schreckliches frei wird. Der erste Alltag ist der Mutterleib, mit dem aber eines Tages und ganz plötzlich fertig ist. Wer erwartet eine Überraschung, wenn sie oder er an der Kasse in der Migros oder im Coop ansteht? Und was passiert, wenn der Berufsberater nach Auswertung aller Tests zum Schluss kommt, dass als Beruf eigentlich nur Astronaut infrage kommt? (pz) Freitag, 9. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Platzreservierung für alle Anlässe dringend empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Der Besuchsdienst Affoltern und der Begleitdienst für schwerkranke und sterbende Menschen im Bezirk Affoltern laden zur Infoveranstaltung mit Dr. med. Roland Kunz, ärztlicher Leiter Bezirksspital Affoltern. Ein neues Jahr steht vor der Tür, Zeit um sich Gedanken zu machen über die Schwerpunkte im neuen Jahr. Zeit

«Urumchi» von links: Hans Hassler, Saadet Türköz, Alfred Zimmerlin, Fredy Studer.

Organisationen vorstellen und aufzeigen, was ein solcher Einsatz für Freiwillige beinhaltet. Dr. Roland Kunz, ärztlicher Leiter des Bezirksspitals Affoltern, wird mit einem Impulsreferat auf das Thema einstimmen. (uj) Infoveranstaltung zum Besuchsdienst und Begleitdienst für Schwerkranke und Sterbende am 7. Januar, 19 Uhr, Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Infos bei Ursula Jarvis, Tel. 043 466 83 23, ursula.jarvis@bluewin.ch.

«Crash boom bang» Ohne Worte, mit vollem Körpereinsatz: «Starbugs» in Hausen Cartoon a la Starbugs heisst Bewegung, ist präzis, schnell und ungeheuer witzig. Eine einzigartige Mischung aus Tanz, Akrobatik und nonverbaler Comedy. Die mehrfach Ausgezeichneten springen, tanzen, reiten am 9. Januar in Hausen. Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt und der Verein Kultur im Dorf Hausen, startet mit einem besonderen Kracher ins 2015. Und wie meist, ist das erste Stück des Jahres auch besonders für Familien und Jugendliche geeignet. «Crash boom bang», ist rasant wie ein Comic. Eine Geschichte, bzw. einen roten Faden für die Show sucht man jedoch vergeblich. Den müsse man, so man ihn vermisse, selber mitbringen, sagen Fäbu, Tinu und Silu. Statt dem viel zitierten Faden begleitet hingegen Rhythmus und Bewegung durch den Abend. Kein Wunder, denn die drei kommen vom Breakdance. Sie springen, tanzen, reiten wie lebendig gewordene Cartoons durch ihre erste abendfüllende Show und machen dabei vor nichts Halt.

Von Wildwest bis Konzertbühne «Musik am Berchtoldstag» mit dem «Wiener Salon Ensemble». (Bilder zvg.)

ist ein kostbares Gut in der heutigen Zeit! Wer seinen Mitmenschen freiwillig Zeit schenkt, bekommt auch viel zurück! Eine solche Aufgabe kann sinngebend sein, eine Möglichkeit, seine Lebenserfahrungen und Talente einzubringen, Weiterbildungen zu machen und vieles mehr. Am Infoabend möchten der Besuchsdienst Affoltern und der Begleitdienst für schwerkranke und sterbende Menschen im Bezirk Affoltern ihre

Die drei Berner (break)tanzen auf vielen Hochzeiten: Eben noch auf dem Tanzparkett, findet man sich im Wilden Westen und in der nächsten Sekunde auf einer grossen Konzertbühne wieder. Mit «Crash boom bang» ist fast alles möglich! Unter der Regie von Nadja Sieger «Nadeschkin» ist ein fulminantes Spektakel entstanden, das ganz ohne Worte auskommt. «Starbugs» sind seit Jahren international erfolgreich. Von New York bis Tokio haben sich die drei «rhythmischen Sport-Komiker» mit ihrer einzigartigen Mischung aus Tanz, Akrobatik und nonverbaler Comedy in die Herzen des Publikums gespielt. Gastspiele in über dreissig Ländern, eine Tournee mit dem Circus Knie, mehr als zwanzig TV-Shows und unzählige Preise

Fäbu, Tinu, Silu; die lautesten Pantomimen der Welt. (Bild zvg.) sprechen für sich. Was Fäbu, Tinu, Silu nach Hausen bringen, ist präzis, schnell und ungeheuer witzig. Und als Zückerli für die Jugend, als Geschenk des Vorstandes vom Verein Kultur in Dorf Hausen, haben alle Jugendlichen anzeige

bis 18 Jahre freien Eintritt! (san) Freitag, 9. Januar, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen. Kulturbar und Kasse ab 19.30 Uhr. www.starbugs.ch.


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Sport

Dienstag, 30. Dezember 2014

21

«Bonstetten und das Knonauer Amt sind mein Zuhause!» Sportkletterin Petra Klingler, Bonstetten, auf dem Weg an die Weltspitze Die demnächst 23 Jahre jung werdende Petra Klingler aus Bonstetten stürmt im wahrsten Sinne des Wortes an die Spitze. Als derzeit stärkste Schweizer Sportkletterin erreichte sie 2014 an der Boulder-WM in München den achten Rang und an den Weltmeisterschaften der Sportklettern-Kombination in Gijón wurde sie Vize-Weltmeisterin. ................................................... von urs e. kneubühl Möglichst hoch hinaus will Petra Klingler schon seit Kindesbeinen, allerdings nicht auf einfachstem Weg, aber höchst sportlich. Die bald 23-jährige, ausnehmend erfolgreiche Sportkletterin hat nämlich die Faszination dieser «Akrobatik ohne Seil» wahrlich in die Wiege gelegt bekommen: Schon ihre Grosseltern zog es zum Bergsteigen und auch die aktiv kletternden Eltern weckten bei Klein-Petra damals die Leidenschaft fürs Sportklettern. 2014 hätte es Petra Klingler beinahe ganz an die Weltspitze geschafft: Die derzeit in der Schweiz unbestritten beste Sportkletterin verpasste Ende August an den Weltmeisterschaften im Bouldern – dem Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt in Absprunghöhe bis zu vier Metern – das Finale der Weltbesten äusserst knapp. Petra Klingler wurde bei insgesamt mehr als 200 teilnehmenden Kletterern aus vierzig Nationen Achte, was sie einerseits freute, andererseits aber auch ärgerte, wie sie sagt: «Der achte WMRang ist sicherlich der wichtigste sportliche Erfolg im zu Ende gehenden Jahr und entsprechend hoch erfreulich. Aber weil ich weiss, dass ich damals eigentlich noch mehr hätte leisten können, enttäuschte mit der knapp verpasste Finaleinzug umso mehr.» Etwas Milderung brachte der

strebsamen jungen Bonstetterin nur Wochen später die Silbermedaille in der Kombination von Schwierigkeitsklettern, Speed sowie Paraclimbing an der Sportklettern-WM in Gijon.

Säuliamt als wichtiger Rückzugsort Der Ehrgeiz, mit dem Petra Klingler ihren sportlichen Weg geht, der sprichwörtlich schnurstracks und möglichst vertikal in die Höhe führt, wertet sie einerseits positiv, sieht diesen gleichzeitig aber auch als «manchmal hinderlichen Stein», den sie sich selber in den Weg legt. «Gelegentlich will ich eben zu viel auf einmal und möglichst miteinander erreichen», präzisiert die Sport- und BWL-Studentin, die zugleich die Abwechslung und den Einblick in andere Sportarten im Rahmen ihres Studiums schätzt und geniesst. «Mir gefällt die Vielseitigkeit sehr gut. Es macht Spass, andere Sportarten zu betreiben», sagt sie und schält das Geräteturnen als eine der ihr liebsten Nebensportarten heraus. So akrobatisch die junge Bonstetterin auch in der Senkrechte klettert – zuweilen in luftiger Höhe –, und so viel sie durch ihren Sport in der Welt herumkommt, sie steht mit beiden Füssen fest auf dem Boden. Besonders verankert ist Petra Klingler in Bonstetten, wie sie ausführt: «Das ist mir sehr wichtig. Das Säuliamt und vor allem Bonstetten sind mir Zuhause und geliebte Rückzugsorte.» Gerade nach sportlichen Wettkämpfen im Ausland freue sie sich immer wieder hierher zurückzukommen. «Es ist mein Daheim. Hier habe ich meine Familie und mein Umfeld, die mir – so wichtig(!) – Geborgenheit, Vertrauen und Rückhalt geben.»

Europa- und Weltmeisterschaften als nächste grosse Ziele 2014 und damit auch die kleine Enttäuschung mit dem Nicht-Erreichen

Berchtold-Schwinget als Saisonauftakt

Weltweit Spitzenklasse im Sportklettern: Petra Klingler überzeugt mit überlegten Griffen voll kraftvoller Leichtigkeit, um manchmal für einige Sekunden gar die Schwerkraft überlisten zu können. (Bild zvg.) des Boulder-WM-Finales hat Petra Klingler abgehakt. Sie schaut vorwärts. Und da kommt denn auch gleich wieder der positive sportliche Ehrgeiz zum Vorschein: «Im kommenden Jahr will ich mehr in den Sport investieren und mich noch etwas mehr aufs Klettern und mein Training konzentrieren.» Dies nicht primär, weil 2015 besonders grosse internationale Wettkämpfe anstehen – die Boulder-

Europameisterschaften in Innsbruck ist im kommenden Jahr der grösste Event –, sondern mit längerfristigen Zielen. 2016 wird die nächste BoulderWM in Paris stattfinden und diesbezüglich hat Petra ja noch eine Rechnung offen, zudem könnte ein Jahr später die Schweiz Austragungsort für die Boulder-EM sein. Zwei verlockende sportliche Ziele, für die sich eine Intensivierung des

Trainings lohnt, findet die Säuliämtlerin. Selbstredend wird dabei aber auch das Studium nicht zu kurz kommen: Ihren Bachelor-Abschluss will sie in absehbarer Zukunft ebenfalls schaffen. So und so: Petra Klingler trägt als gute Botschafterin den Namen von Bonstetten und des Bezirks Affoltern in die Welt hinaus und ist damit verdient eine Person des Jahres für den «Anzeiger»!

Rockige Töne lassen Akrobatik und Tanz miteinander verschmelzen

Ämtler werden von Marco Nägeli angeführt Turnerchränzli Ottenbach mit Theater 2015 Am 2. Januar 2015 startet bereits wieder die Schwingsaison. In der Saalsporthalle in Zürich wird der 118. Berchtold-Schwinget durchgeführt. Auch der Schwingklub am Albis wird von einer siebenköpfigen Delegation

vertreten, angeführt durch Marco Nägeli. Wer mit Sport und einer Bratwurst ins neue Jahr starten will, ist herzlich willkommen ab 9 Uhr nach Zürich zu reisen und die Ämtler zu unterstützen. Anja Bernhard

Führt die siebenköpfige Ämtler Delegation beim Berchtold-Schwinget in Zürich an: Kranzschwinger Marco Nägeli. (Archivbild)

Die Vorbereitungen für das Chränzli 2015 des Turnvereins Ottenbach sind in vollem Gang. Neun Riegen und die vereinseigene Theatergruppe bereiten sich intensiv und mit viel Leidenschaft vor. Die Besucher erwartet – nebst den verschiedenen Darbietungen – ein stimmungsvolles Ambiente und eine Tombola mit vielen schönen Preisen. Das Chränzli findet am 10., 11. und 17. Januar 2015 im Gemeindesaal Ottenbach statt. Tickets sind am Eingang erhältlich, ein Vorverkauf findet nicht statt. Da die Sitzplätze nummeriert sind wird empfohlen, frühzeitig zu erscheinen. An den Samstagabenden besteht ab 18 Uhr zudem die Möglichkeit, sich mit einem feinen Nachtessen kulinarisch verwöhnen zu lassen und so in einen unterhaltsamen Abend zu starten. Die Darbietungen werden sich ganz im Rahmen des Mottos «TV rock you» bewegen. Zu rockigen Tönen werden Akrobatik und Tanz miteinander verschmelzen und auch für den einen oder anderen Lacher wird gesorgt sein.

«S Gheimnis vom Chornchreis» Im zweiten Teil des Abends spielt die Theatergruppe unter der Regie von Vreni Grab und Silv Schneebeli «S Gheimnis vom Chornchreis», eine Komödie von Thomas Hofmann in zwei Akten. Den Part der Souffleuse hat Ines Herzog übernommen und auch ohne Rolle stets auf der Bühne präsent ist die Maskenbildnerin Karin Blättler, welche die Theatergruppe mit passender Maskerade ins richtige Licht rücken wird. Eigentlich ist der mittellose Bauer Köbi Kraus (Pasqui Meo) die Ruhe in Person. Als eines Morgens jedoch ein Kornkreis in seinem Weizenfeld auszumachen ist, ändert sich alles. Köbi und seine aufgeweckte Tochter Julia (Céline Kunz) müssen sich mit Touristen und dem Fernsehen herumschlagen, ja sogar der bekannte Ufologe Urs Müller (Marco Tanner) stattet den beiden einen Besuch ab. Als Familie Kraus beginnt, den Kornkreis zu vermarkten, wecken sie den Neid der geldgierigen Nachbarin Annette Gockel (Sonja Amstutz-Meier). Ganz gelassen hingegen nimmt Köbis Untermieter, Jürg (Tschüge) Wecker (Res Graf) den ganzen Rummel. Den Alt-

Hippie scheint nur seine Gitarrenmusik zu interessieren. In all den Wirren kann wohl nur noch die Dorfpolizei, in der Person der strengen Petra Semmler (Lilian Herzog), für Recht und Ordnung sorgen. Als Annette Gockel von einem Ausserirdischen niedergeschlagen wird, stösst jedoch auch die Dorfpolizei an ihre Grenzen … Nach dem Unterhaltungsprogramm lädt der Turnverein Ottenbach ein, mit Roland das Tanzbein zu schwingen oder gemütlich an der Turnerbar einen feinen Drink zu geniessen und den Abend bis in die frühen Morgenstunden ausklingen zu lassen. Ebenfalls am 10. Januar wird der Zürcher / Schaffhauser Nationalturnverband seine 84. Generalversammlung in Ottenbach abhalten. Der Turnverein Ottenbach freut sich, die Mitglieder und Gäste des Verbandes nach 2011 wieder im Säuliamt zu begrüssen. Generalversammlung des ZSNV am 10. Januar 2015 ab 13.30 Uhr. Chränzli TV Ottenbach: Samstag, 10. Januar, 20 Uhr (Türöffnung 18 Uhr). Sonntag, 11. Januar, 13.30 Uhr (Türöffnung 12.30 Uhr). Samstag, 17. Januar, 20 Uhr (Türöffnung 18 Uhr).


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Dienstag, 30. Dezember 2014

Warum Giusep Fry eine Abbruchfirma gegründet hat Wie immer, wenn das Jahresende naht, wagen wir einen Blick in die Zukunft und lesen aus dem Kaffeesatz. SVP-Nationalrat wird Götti. Toni Bortoluzzi, aus Affoltern stammender Gesundheitspolitiker unter der Bundeshauskuppel, wird Pate eines neuen Lehrstuhls für Hirnlappentransplantationen an der Universität Zürich. 3-Monate-Jubiläum. Gemeindeschreiber ist keine Lebensstelle mehr. Sie kommen und gehen. Besonders in Ottenbach. In der Reusstalgemeinde findet nun im Dezember 2015 ein grosses Fest zum dreimonatigen Arbeitsjubiläum der neuen Schreiberin statt. Umfahrung Reussmatt, Obfelden. Erstaunliches ist geschehen im Zuge der Behandlung von Einsprachen zur Umfahrung Ottenbach-Obfelden. 98 Prozent der Rekurse wurden gutgeheissen. Das Wohnquartier Reussmatt in Obfelden erhält eine eigene Umfahrung. Im Dorfteil Bickwil wird mitten in der Überdeckung eine zusätzliche

Postautohaltestelle errichtet. Und in Ottenbach wird eine Forderung von BirdLife erfüllt: ein Vogel-Auffangnetz entlang der neuen Streckenführung. «Wir müssen alles tun, damit das Bundesgericht nicht angerufen wird», sagt der Zürcher Baudirektor Markus Kägi, der dem Kantonsrat einen Zusatzkredit unterbreitet. Polizeifeuerwehr. Mit Hausen hat sich nach Bonstetten eine weitere Gemeinde von der Kommunalpolizei Affoltern verabschiedet. Die Gemeindeversammlung befürwortete den Antrag von Bruno Heinzer mit 221 Ja gegen 3 Nein. Feuerwehrkommandantin Gabi Blickenstorfer ist begeistert. «Für gewisse Aufgaben werden wir die Feuerwehrleute umschulen, haben aber sicherheitshalber auch mit der Kapo eine Vereinbarung getroffen», gab Gemeindepräsident Stefan Gyseler zu Protokoll. Top 6. John Appenzeller, zweimal als Kantonsrat nicht mehr gewählt, ist von seiner Partei, der SVP, bekanntlich auf Platz fünf der Liste für die Wahlen vom kommenden Frühjahr

Weihnachtliche Beamerkunst

strafversetzt worden – eine aussichtslose Position. Diese stellt er nun zur Verfügung und wagt eine Kandidatur als Regierungsrat. «Wir werden das genau prüfen und der Delegiertenversammlung neben unseren bewährten Kräften Ernst Stocker und Markus Kägi möglicherweise eine zusätzliche dritte Regierungsratskandidatur vorschlagen», sagt Parteipräsident Alfred Heer. So würde sich dann das bürgerliche Ticket nicht mehr Top 5, sondern Top 6 nennen. Appenzellers Kantonsratslistenplatz wird alt Nationalrat Hans Kaufmann einnehmen. «Nur als Stimmenfänger», wie er beteuert. Bademeister. Endlich fruchten die Verkaufsbemühungen. Eine Fitnesskette hat die ehemalige Autobahnraststätte MyStop übernommen. Sie will dort einen Wellnessbereich samt Hallenbad realisieren und hat Karl E. Schroeder, der als VR-Präsident unmittelbar vor dem Konkurs von MyStop den Hut genommen hat, als Bademeister engagiert. «Ich will nun auch mal die praktische Seite eines Betriebes kennenlernen», begründet Schroeder sein Comeback am Autobahnanschluss. Abbruch GmbH. Giusep Fry, umtriebiger Uto-Kulm-Hotelier, diversifiziert seinen Betrieb. Er hat nun auch eine Abbruchfirma gegründet. Auf die Idee ist er nach dem vom Bundesgericht erzwungenen Rückbau auf seinem Areal gestossen. Sollte sich die Geschichte wiederholen, falls er den kürzlich realisierten Helikopterlandeplatz später entfernen muss, kann Fry das mit eigenen Leuten tun. Und Kosten sparen. Theater im Theater. Nach der defizitären Jubiläumsproduktion «Zusammenstoss» kommt es bei der Aemtler Bühne zu einem weiteren, der eine Mutation nach sich zieht: Marcel Landolt, der zur Gründergeneration gehört, wird neuer Präsident der Aemtler Bühne. Raffaele Cavallaro wechselt zur Theatergruppe Aeugst, muss dort aber als Kulissenschieber beginnen. (-ter./mm)

gedankensprünge Nadelhaft Den Weihnachtsbaum – das ist klar Kauft man besser erst im Januar Denn jeder kluge Sparer weiss dann kriegt man ihn zum halben Preis

Gründet nach dem Abbruch der Terrassen vorbeugend eine eigene Abbruchfirma: Uto-Kulm-Hotelier Giusep Fry. (Archivbild)

23

Martin Gut

Die Kirche Stallikon mit weihnachtlicher Beamerkunst. Sie wird aus dem Pfarrbüro direkt auf den Kirchturm gebeamt. (Bild zvg.)

volg-rezept

Rippli mit Sauerkraut und Äpfeln Zutaten für 4 Personen 500 g Sauerkraut, roh 1 Apfel Ingwer, 1 cm 8 bis 10 Wachholderbeeren 1 dl Weisswein 1 dl Apfelsaft 800 g Rippli Salz, Pfeffer aus der Mühle 800 g Kartoffeln, festkochend

Zubereitung Sauerkraut in eine grosse Pfanne geben. Apfel schälen, entkernen und Ingwer zum Kraut reiben. Wacholderbeeren beigeben. Weisswein und Apfelsaft dazugeben, Rippli darauflegen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles 45

Min. köcheln. Kartoffeln schälen und dazulegen und weitere 30 Minuten garen. Zubereitung: ca. 80 Minuten

wetter

Im Spital Affoltern geboren

Maia Rebekka, 19. Dezember.

Sophie, 19. Dezember.

Dren, 21. Dezember.

Marvin und Nevin, 22. Deezember.

Medina, 22. Dezember.

Leano, 23. Dezember. (Bilder I. Magnin)

bauernregel «Bringt Dezember Kälte ins Land, dann wächst das Korn selbst auf dem Sand.»


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Einladung zur Ausstellung 4. Januar bis 8. Februar 2015

ELIA HÄBERLI CARL W. LINER SECONDO PÜSCHEL Malerei und Objekte in Glas Vernissage: Apéro: Finissage:

Sonntag, 4. Januar 2015, jeden Sonntag Sonntag, 7. Februar 2015,

13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr

Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet Sa + So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Neujahrsblatt 2015 Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern lädt Sie herzlich ein zum

Stellenanzeiger

Neujahrsapéro am Freitag, 2. Januar 2015, 16.00 bis 17.30 Uhr, im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern Haus Rigi, Eingang Melchior-Hirzel-Weg 40 Im Neujahrsblatt 2015 geht es um die Auswanderung aus dem Knonauer Amt. Nebst einem historischen Überblick werden die Geschichten zahlreicher ausgewanderter Familien und Personen erzählt. Am 2. Januar stellen wir Ihnen gerne das Neujahrsblatt 2015 vor. Wir wünschen Ihnen zum Jahreswechsel alles Gute und freuen uns auf Ihren Besuch. GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern

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101 2014  

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