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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 101 I 167. Jahrgang I Dienstag, 24. Dezember 2013

Neues Leitbild

Sanierung

Mettmenstetten will die Natur im Siedlungsraum künftig gezielter fördern. > Seite 5

Obfelden: Erneuerung von Kanalisations- und Meteorwasserleitungen. > Seite 5

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Funkelnde Lichter Das ganze Säuliamt erstrahlt in weihnächtlichem Glanz. > Seiten 6/7

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Weiterer Kandidat Gemeinderatswahlen in Affoltern: Die EVP portiert Markus Gasser. > Seite 11

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Letzte Tipps Weihnachtsgeschenke in letzter Minute: Drei Profis wissen Rat. > Seite 13

Neujahrsblatt der GGA

Was ist Weihnachten?

Schulentwicklung und Porträts der Schulgebäude im Knonauer Amt: Das beinhaltet der zweite Teil des Neujahrsblatts 2014 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks. Es wird am 2. Januar im Spital Affoltern präsentiert.

................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (im Wagi-Shopping) geht der Ausverkauf in die zweite Runde. Bis 27.01 haben Sie noch die Gelegenheit, von unseren einzigartigen Angeboten zu profitieren. Die Gutschein-Aktion, bei der Sie für einen Einkauf ab 200 Franken ein Gutscheinheft im Wert von 200 Franken erhalten, ist immer noch gültig. Also, nichts wie los ... Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Krippe von Lisbeth und Jules Gobet in Affoltern. (Bild zvg.)

W

as ist Weihnachten? – Überrascht diese Frage? Ist das nicht bekannt genug? Geht es da nicht um das Jesus-Kind in der Krippe? Und geht es da nicht darum, dass die Menschen einander Freude bereiten und beschenken? Schon lange Zeit vorher zeigen die Schaufenster vieler Geschäfte ihre vielfältigen Angebote von Geschenkideen. Und die geliebten Menschen beschenken, das gehört zu Weihnachten und ist auch nichts Schlechtes. Wer einen anderen Menschen beschenkt, zeigt diesem, dass er ihn liebt und schätzt. Bis man aber alle Geschenke bereit hat, ist man oft am Ende der Kräfte und froh, wenn der ganze Weihnachtsrummel vorbei ist. Was wird aus Weihnachten? Wenn die Ori-

entierung am Materiellen so stark wird, geht da nicht die eigentliche Bedeutung des Schenkens verloren? Die Liebe, die dem beschenkten Menschen gezeigt werden soll, wird sie in dem Geschäft um Weihnachten nicht regelrecht erstickt? Ist es da nicht sinnvoll, nach der eigentlichen Bedeutung von Weihnachten zu fragen? Was Weihnachten ist, das sagt die Weihnachtsgeschichte. Sie erzählt von der Geburt des Jesus-Kindes, dass in ihm Gott selbst in diese Welt kommt, zu uns Menschen kommt. Was bedeutet das? Dass Gott selbst erscheint bei der Geburt des Jesus-Kindes, das heisst, dass Gott hier sichtbar wird. Im Menschen Jesus wird sichtbar, wer Gott ist. So wie Jesus sich den Menschen seiner Zeit zugewandt hat, ge-

nauso wendet sich Gott uns allen zu. Wenn Jesus den Menschen seiner Zeit neues Leben geschenkt hat, so wird darin sichtbar, dass Gott uns das Leben schenkt, mag dieses Leben auch manchmal schmerzvoll sein. So wie Gott Jesus nahe war in seinem ganzen Leben wie auch in seinem Leiden und Sterben, so ist Gott auch nahe bei uns. Gott trägt uns hindurch durch unser ganzes Leben. Er ist bei uns und trägt uns auch mitten in Leiden und Sterben. Und so, wie im Menschen Jesus sichtbar wird, wer Gott ist, so wird in diesem Menschen Jesus auch sichtbar, wer wir selbst sind. Wenn Jesus in seinem Leben verletzlich war und darauf angewiesen, das Leben von Gott geschenkt zu empfangen, so wird darin sichtbar, was unser Leben ist.

Mit dem Degen zum Duell Fechtmeisterschaften der Kadetten und Junioren in Bonstetten Rund 200 Kadetten und Junioren traten am Wochenende in der Schachenhalle in Bonstetten zu den Schweizer Degen-Fechtmeisterschaften an. Das sind 15- bis 17-jährige Nachwuchsleute – zum Teil hoffnungsvolle Talente. Laut dem in Bonstetten wohnhaften OK-Präsidenten Olivier Villiger ist es um den Fecht-Nachwuchs in der Schweiz derzeit gut bestellt, auch deshalb, weil es an Vorbildern nicht mangelt. Fabian Kauter und Max Heinzer sind international dabei und Olympiafahrer. In der Schweiz wird übrigens praktisch nur noch der Kampf mit dem Degen gefördert. International ist dieses bis zu 110 cm lange Gerät Standard. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 21

Berührt die Spitze des Degens einen Körperteil des Gegners, so wird das als Treffer («touché!») verbucht. (Bild Werner Schneiter)

Zeigt sich die Weihnachtsgeschichte damit nicht als eigentliches Geschenk? Die Weihnachtsgeschichte lässt Gott ankommen in unserem Leben, und sie zeigt uns Gottes Liebe zu uns. Damit lässt sie uns ankommen in unserem wahren Leben. Sie zeigt uns, dass unser Leben ein wahres Geschenk ist und sich nicht an einem Geldwert messen lässt. Sie zeigt uns, dass sich das wahre Leben einzig der Liebe Gottes verdankt. Und sie zeigt uns, dass auch die Liebe unter Menschen nicht in materiellen Geschenken liegt, sondern in demjenigen Geschenk, das ein Mensch selbst für andere ist. Susanne Brüngger, Vikarin in der reformierten Kirche Affoltern

Rekurs gegen Zweckverband-Austritt Der Beschluss der Gemeindeversammlung Affoltern zum Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Affoltern soll aufgehoben werden. Das verlangt der beim Statthalteramt eingereichte Rekurs eines Stimmbürgers. Begründet wird der Rekurs mit «unvollständigem Zahlenmaterial», das der Gemeinderat vorgelegt habe, wodurch mögliche negative Konsequenzen eines Austritts nicht abschätzbar wären. Mit derselben Begründung hatten am 9. Dezember auch die RPK sowie mehrere Votanten die Ablehnung des Antrags des Gemeinderates empfohlen. Die Gemeindeversammlung entschied sich schliesslich dennoch mit 144 Ja gegen 108 Nein bei 26 Enthaltungen zugunsten des gemeinderätlichen Antrags. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

200 52 9 771661 391004


In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Gemeinderat Hausen am Albis

Wir trauern um

Hans Guggenbühl 17. Juni 1921 – 8. Oktober 2013

Mit tiefem Bedauern teilen wir mit, dass

Er war der geliebte Ehemann von Meti für 68 Jahre. Vater und Schwiegervater von Hannes und Christiane Henry und Denise

Urgrossvater von Robin-Lee, Kimberley und Max

Mit Beschluss vom 16. Dezember 2013 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – ISUFI Arber, 2002, kosovarischer Staatsangehöriger – SARIC Zoran, 1975, und seine Ehefrau SARIC Dragana, 1980, sowie die Kinder Julija 2006, Nina, 2008 und Tijana, 2010, serbische Staatsangehörige

Peter Althaus 1937 – 2013

Grossvater von Nathalie, Patricia, Oskar und Thomas

Einbürgerungen

TODESANZEIGE

Hans war ein erfolgreicher, grosszügiger Mensch, ein Vorbild für seine Familie und zahlreiche Freunde.

am 16. Dezember 2013 gestorben ist. Der Verstorbene war in den Jahren 1986 bis 1990 Gemeinderat (Hochbauvorsteher) in Hausen am Albis. In dieser Funktion stellte er seine Dienste zum Wohl der Öffentlichkeit zur Verfügung. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme. Gemeinderat Hausen am Albis

Wir werden Hans vermissen.

Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Die Abdankungsfeier erfolgt am 30. Dezember 2013, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Hausen am Albis.

Australien, im Dezember 2013 Die Abdankung und Feier von Hans’ Leben fand am Samstag, 7. Dezember 2013, in Mudgee statt und seine Asche wird an seinem geliebten Meditationsplatz im Busch von Botobolar beigesetzt. Traueradresse: Nathalie Stutz-Guggenbühl, Mühlestrasse 1, 5618 Bettwil

Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir dich sehen können, wann immer wir wollen.

Affoltern a. A., 16. Dezember 2013

Dopo una lunga malattia il Signore l’ha liberato dalla sua sofferenza e l’ha preso con Sé

Nicolò Scurto (Nicola)

Verschiebung der Kehrichtabfuhr Wegen des Berchtoldstages wird die wöchentliche Kehrichtabfuhr vom Donnerstag, 2. Januar 2014, auf Freitag, 3. Januar 2014, verlegt. Stallikon, 17. Dezember 2013 Gesundheitsbehörde Stallikon

10 Agosto 1944 – 18 Dicembre 2013

Con dolore annunciano la sua scomparsa; Martalò Luciana Martalò Sandro Scurto Susanna Parenti e amici

TODESANZEIGE Sehr traurig, doch auch getröstet durch viele schöne Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, meinem Opa, Schwiegervater, unserem Bruder, Schwager und Freund

Peter Althaus 29. September 1937 – 16. Dezember 2013

Er ist für uns alle ganz unerwartet an einem Herzversagen gestorben. Wir danken ihm für die vielen guten Momente, in denen wir an seinem reichen Leben teilhaben durften – eine unvergessliche Zeit.

Bestattungen

Il funerale avrà luogo venerdì 27 Dicembre 2013, alle ore 14.00 al cimitero di Affoltern am Albis.

Affoltern am Albis

A seguire si terrà la Liturgia della Parola nella cappella del cimitero.

In Liebe

Am 18. Dezember 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Eventuali offerte saranno devolute alla Stiftung Solvita Gruppe A, 8902 Urdorf, Konto 80-507-0.

Nicolo Scurto

Indirizzo per cordogli: Martalò Luciana, Loorenstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis

Ruth Althaus Beat und Karin Althaus mit Stephanie und Fabienne Barbara Diem-Althaus und Urs Imhof mit Jessica Verwandte und Freunde

geb. 10. August 1944, italienischer Staatsangehöriger, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Loorenstrasse 11. Urnenbeisetzung am Freitag, 27. Dezember 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Nicolò Scurto (Nicola) 10. August 1944 – 18. Dezember 2013

Hausen am Albis Am 16. Dezember 2013 ist in Zürich gestorben:

Althaus, Peter geb. 29. September 1937, von Hausen am Albis ZH und Lauperswil BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Die Abdankungsfeier erfolgt am 30. Dezember 2013, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Wettswil am Albis Am 22. Dezember 2013 ist in Zürich gestorben:

Lohrmann geb. Brix Marianne Charlotte geb. 26. Januar 1942, deutsche Staatsangehörige, Ehefrau des Lohrmann, Hans-Joachim Ernst Lothar, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Kirchgasse 11. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

im

Im Sinne von Peter unterstütze man den Nordostschweizerischen Jodlerverband, Zürich, Postkonto 80-31753-9, mit dem Vermerk «Nachwuchsförderung». Martalò Luciana Martalò Sandro Scurto Susanna Verwandte und Freunde

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Urnenbeisetzung im engsten Bekanntenkreis am Montag, 30. Dezember 2013, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis, anschliessend Abschiedsgottesdienst um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche.

Urnenbeisetzung am Freitag, 27. Dezember 2013, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis. Anschliessend Trauerfeier in der Friedhofskapelle.

Traueradresse: Ruth Althaus, Rigiblickstrasse 7b, 8915 Hausen am Albis

Schiessvereine

Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man die Solvita-Stiftung, Gruppe A, 8902 Urdorf, Postkonto 80-507-0.

Feldschützenverein Bonstetten

Traueradresse: Martalò Luciana, Loorenstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis

Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld Berchtoldschiessen Donnerstag, 2. Januar 2014 13.30 bis 15.30 Uhr Der Vorstand

WIR DANKEN VON HERZEN

Feldschützenverein Wettswil

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Berchtoldschiessen 2014

Peter Wehrenberg

Donnerstag, 2. Januar 2014 Zeit: 13.30 bis 15.00 Uhr Der Vorstand

erfahren durften. Die netten Gedanken und Schilderungen von Anekdoten und gemeinsamen Erlebnissen aus den verschiedensten Lebensabschnitten bereichern und ergänzen unsere Erinnerungen. Für die tröstenden Worte und die einfühlsame Trauerfeier danken wir Frau Pfarrerin Sauder von ganzem Herzen. Wir danken auch Frau Brawand für ihr ergreifendes Flötenspiel und Herrn Schmid für die Klavierbegleitung. Bonstetten, im Dezember 2013

Die Trauerfamilie

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Tel. 031 380 65 65

Spendenkonto 40-984-9

Für eine gerechtere Welt. Gratisinserat

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. Dezember 2013

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Natur im Siedlungsraum erhalten Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Der natürliche Lebensraum für Tiere und Pflanzen gerät durch die fortschreitende Siedlungsentwicklung, die innere Verdichtung und den zunehmenden Druck auf den Landschaftsraum immer mehr in Bedrängnis. Dies führt zu einer Abnahme der biologischen Vielfalt (Biodiversität) und das Überleben einzelner Tier- und Pflanzenarten ist bedroht. Mit dem Erlass eines Leitbildes Biodiversität möchten die Mettmenstetter Behörden dieser Bedrohung entgegenwirken und die Natur im Siedlungsraum in Zukunft gezielter fördern. Aus einem vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) im Jahre 2010 zum Internationalen Jahr der Biodiversität herausgegebenen Merkblatt ist unter anderem folgendes zu entnehmen: «Der Zustand der Ökosysteme ist Besorgnis erregend – weltweit wie auch in der Schweiz. Ökologisch besonders wertvolle Lebensräume wie Moore, Trockenwiesen oder Auen haben im letzten Jahrhundert durch die Nutzung von Land und Gewässern grosse Flächen verloren. Noch heute wird in der Schweiz pro Sekunde fast ein Quadratmeter Kulturland überbaut. Lebensräume werden dabei durch Infrastrukturbauten und Sied-

lungen zerschnitten und zerstört. Die Qualität vieler Ökosysteme leidet zudem durch Schadstoffe, Überdüngung oder eine zu intensive Nutzung.» So verwundert es kaum, dass die Erhaltung der Biodiversität einen Grundauftrag der Bundesverfassung darstellt. Auch in Mettmenstetten ist zweifelsohne feststellbar, dass der natürliche Lebensraum für Tiere und Pflanzen durch die fortschreitende Siedlungsentwicklung, die innere Verdichtung und den zunehmenden Druck auf den Landschaftsraum immer mehr eingeschränkt wird. Entsprechend dem vom Gemeinderat Mettmenstetten definierten Legislaturziel ist nun ein Leitbild Biodiversität festgesetzt worden, welches mit Unterstützung der Naturschutzgruppe erarbeitet worden ist und auch für die anderen Behörden Verbindlichkeit erlangt. Mit einfachen Mitteln und der richtigen Pflege lässt sich der Lebensraum für Tiere und Pflanzen erhalten und aufwerten. Mit zusätzlichen Merkblättern (zum Beispiel im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens) sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sich im Einklang mit der Natur etwas realisieren lässt sowie Tipps zur richtigen Pflege und zur Aufwertung von naturnahen Flächen abgegeben werden. Das Leitbild lässt sich unter www.mettmenstetten.ch, Stichwort Biodiversität, finden und einsehen.

Energieleitbild Auf dem Weg zur Erlangung des Labels «Energiestadt» (Zertifizierung für 2014 vorgesehen) müssen einige Massnahmen in den Bereichen Entwicklungsplanung und Raumordnung, kommunale Gebäude und Anlagen, Ver-/Entsorgung, Mobilität, interne Organisation sowie Kommunikation und Kooperation umgesetzt oder beschlossen sein. Als wichtiger Bestandteil dieses Prozesses hat der Gemeinderat unter Einbezug der beiden Schulpflegen nun ein Energieleitbild mit Massnahmenplan verabschiedet. Das Leitbild orientiert sich an den auf übergeordneter Ebene geltenden Vorgaben, wonach sich Bund und Kantone für eine ausreichende, breit gefächerte, sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energieversorgung sowie einen sparsamen und rationellen Energieverbrauch einsetzen. Der Leitsatz lautet: «Alle Mettmenstetter nutzen die Energie effizient. Die verwendeten Energien stammen aus erneuerbaren Quellen.» Das Leitbild lässt sich ebenfalls unter der gemeindeeigenen Homepage finden.

Gewässer Mitte Jahr hat die Baudirektion Kanton Zürich die Gefahrenkarte Naturgefahren Knonauer Amt, Bereich Gemeinde Mettmenstetten, festgesetzt. In diesem Beschluss sind die gesetzli-

Machen viel für den Naturschutz: Mitglieder der Naturschutzgruppe Mettmenstetten beim Aufbau eines sogenannten «Bienen-Hotels». (Archivbild) chen Grundlagen wie auch Sinn und Zweck der Gefahrenkarte näher umschrieben. Kurz zusammengefasst muss mit entsprechenden Massnahmen der Gefährdung durch Naturgefahren (vor allem Hochwasser, aber auch Massenbewegungen wie Steinschlag, Rutschungen und Hangmuren) mit baulichen Massnahmen begegnet werden. Der Gemeinderat hat per sofort verschiedene Aufgaben an die

Ferner hat der Gemeinderat – nach durchgeführtem Submissionsverfahren die Planerleistungen Zustandserhebung öffentliche und private Kanalisationsleitungen der Firma BG Ingenieure und Berater AG, Baar zu total 998 686.25 Franken übertragen. Die Vergabe wurde angefochten und ist derzeit beim Verwaltungsgericht zur Beurteilung hängig. – der Fortführung des mit der Firma Hinni AG, Biel-Benken, bestehenden Vertragsverhältnisses über die periodische Wartung der derzeit 328 auf dem Gemeindegebiet vorhandenen Hydranten für den Zeitraum vom 2014-2018 zugestimmt und jährlich wiederkehrende Kredite von 32 000 Franken bewilligt.

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Walter Hürlimann am Weihnachtstag, 25. Dezember, seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich zu diesem besonderen Anlass und wünschen dem Jubilaren alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913

– für die Aussen-Sanierung des um 1800 erstellten Spritzenhauses Wissenbacherstrasse einen Kredit von 50 000 Franken bewilligt. – die gestalterische Norm bzw. Bewilligungspraxis, wonach in Kernzonen die Fenster mit Stein- oder Holzgewänden von mindestens 10 cm auszuführen sind und gegenüber der Fassade nur wenig vorstehen dürfen, weiterhin für verbindlich erklärt. – im Hinblick auf die angedachte Realisierung einer Sammelstelle mit Unterflurcontainern im Bereich der blauen Zone Bahnhofstrasse, Höhe «Spar» (anstelle Sammelstelle Gemeindehaus) für eine Grobbeurteilung der Möglichkeiten durch eine Fachfirma

einen Kredit von 4800 Franken gesprochen – die Mietzinse (Wohnungen/Gewerberäumlichkeiten) für die in Ausführung stehende, voraussichtlich ab 1. Januar 2015 bezugsbereite Gemeindeliegenschaften AlbisZentrum (www.albiszentrum.ch) definiert. – für die Entwicklung eines Konzepts «Integriertes AltersversorgungsNetzwerk (IAN) im Bezirk Affoltern als Modellregion einen Kredit von 4974 Franken unter dem Vorbehalt gutgeheissen, dass die finanzielle Unterstützung durch alle Gemeinden erfolgt. – dem Abschluss einer Leistungsvereinbarung mit dem Amt für Jugend und Berufsberatung betreffend

«Aufsicht über Tagesfamilien» per 1. Januar 2014 mit Gewährung von jährlich wiederkehrenden Krediten von 1000 Franken zugestimmt, nachdem bereits zu einem früheren Zeitpunkt eine entsprechende Leistungsvereinbarung über die Kinderkrippenaufsicht abgeschlossen worden ist. – im Rahmen der nach Gemeindeordnung zustehenden Kompetenzen folgende Darlehen ausgerichtet: Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus, Mettmenstetten, 200 000 Franken / Verein Spitex Knonaueramt, 200 000 Franken (Erhöhung um 101 000 Franken). (Ga.)

Hand zu nehmen. Die vordringlichste Tätigkeit stellt innerhalb von zwei Jahren die Ausarbeitung eines Massnahmenplans dar, welcher dann innerhalb von 10 Jahren umgesetzt werden muss. Es ist unbestritten, dass Teile unseres Gemeindegebietes bei Unwettern wiederholt von Hochwasserschäden betroffen waren und laufend bauliche Massnahmen geprüft und veranlasst werden mussten. Die Umsetzung der Gefahrenkarte (Gewässer-/Hochwasserschutz) wird nach Einschätzung der Fachleute Investitionen von mehreren Millionen Franken verursachen. Mit der Ausarbeitung des Massnahmenplans ist Peter Ott Ingenieurbüro Hoch- und Tiefbau AG, Mettmenstetten, zu 80 000 Franken beauftragt worden. Quasi als laufende, unaufschiebbare Vorleistung ist für die Projektierung der Sanierung/Verlegung des Gewässers Nr. 6.0, Loobach, Teilstück Gemeindegrenze Kappel am Albis bis Areal Werk- und Wohnhaus zur Weid, Rossau, ein Kredit von 24 840 Franken bewilligt worden. Das von Hauptikon herführende Gewässer, welches im Bereich des Weilers Rossau in den Haselbach einmündet, hat auf dem Areal des Werk- und Wohnhauses zur Weid, in den letzten Jahren regelmässig Überschwemmungen verursacht; daher muss Abhilfe geschaffen werden.

Kredite für Sanierung von Kanalisationen und Metorwasserleitung Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Die anhand des Sanierungsplans GEP festgestellten schlechtesten Kanalisationsabschnitte sollen raschestmöglich saniert werden. Die Sanierungen mit Inlining und wenig Tiefbauarbeiten können im Winter erledigt werden. Für die Sanierung der Kanalisationen in der Haltenstrasse, Ottenbacherstrasse, Dorfstrasse, Bächlerstrasse, Wolserstrasse und Kalchtarenstrasse wurde ein Kredit von 260 000 Franken bewilligt und die Arbeiten vergeben. In der Maschwanderstrasse werden eine neue Elektrorohranlage, neue Swisscom-Leitungen und ein Kabelschutzrohr für das Kabelfernsehen verlegt. In diesem Zusammenhang erscheint es als sinnvoll, in diesem Bereiche ein Trennsystem für die Kanalisation einzuführen und eine neue Meteorwasserleitung zu erstellen. Für diese Arbeiten wurde ein Kredit von 280 000 Franken bewilligt und die Arbeiten entsprechend vergeben.

Gemeindeverwaltung Über die Weihnachts- und Neujahrfeiertage bleibt die Gemeindeverwaltung von Montag, 23. Dezember 2013 bis und mit Sonntag, 5. Januar 2014 geschlossen. Das Bestattungsamt kann über Telefon Nr. 078 656 11 31, täglich zwischen 13 bis 15 Uhr, erreicht werden. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke danken der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit und wünschen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr.

Kulturkommission Als Ersatz für die per 31. Dezember 2013 aus der Kulturkommission zurücktretende Helena Heuberger, Obfelden, wurde Rosmarie Gianinazzi, Obfelden, gewählt und Helena Heu-

berger für ihre Mitarbeit in der Kulturkommission herzlich gedankt.

Revision Steueramt Die Finanzdirektion Kanton Zürich, Kantonales Steueramt, führte im Oktober im Steueramt Obfelden eine amtsinterne Sachbereichsprüfung durch. Der entsprechende Revisionsbericht vom 6. Dezember 2013, welcher dem Steueramt Obfelden eine sehr gute Führung bescheinigt, wurde genehmigt, den Mitarbeiter(innen) des Steueramtes wurde für die sehr gute Arbeit der beste Dank ausgesprochen.

Gewerbepolizei: verkaufsoffene Sonntage Die Gemeinden können aufgrund des per 1. Juli 2008 in Kraft gesetzten Art. 19 Abs. 6 des Arbeitsgesetzes (ArG) höchstens vier Sonntage pro Jahr be-

zeichnen, an denen Arbeitnehmer in Verkaufsgeschäften ohne Bewilligung beschäftigt werden können. Es dürfen höchstens zwei Sonntage nacheinander bezeichnet werden. Als Sonntage, an denen die bewilligungsfreie Beschäftigung von Arbeitnehmenden in Verkaufsgeschäften möglich ist, werden für das Jahr 2014 der 11. Mai (Muttertag), der 30. November sowie 14. und 21. Dezember bezeichnet.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Genossenschaft Lindenbach, Obfelden, für den Abbruch der Gebäude Vers.-Nrn. 63 und 63 sowie den Neubau eines Mehrfamilienhauses (Wohnen 50+) mit 19 Wohnungen und Unterniveaugarage auf Kat.-Nrn. 3875 und 3874 an der Neugutstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. Dezember 2013

Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. Dezember 2013

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ämtler kantonsräte meinen

Das ganze Säuliamt erstrahlt in weihnächtlich hem Glanz Hans Peter Häring (EDU, Wettswil)

Funkelnde Lichter kündigen in allen Gemeinden die bevorstehenden Festtage an – der «Anzeiger» präsentiert eine Ausw wahl quer durchs Knonauer Amt

Alle Menschen wünschen sich Veränderungen «Der Herr ist meines Lebens Kraft. Er erquickt meine Seele. Von ihm ist Freude die Fülle.» Dies sind nicht die Worte eines Pfarrers anlässlich der letzten Sonntagspredigt, sondern der Spruch auf dem Honigglas, welches die EDU-Kantonsratsfraktion allen Kolleginnen und Kollegen sowie den Mitarbeitern der Parlamentsdienste an der letzten Sitzung vor Weihnachten überreichte. Es ist dies eine Tradition, die seit Jahren gepflegt wird und allseitig geschätzt wird. Ganz nach dem Motto: «Iss Honig mein Kind, denn er tut gut.» Auch das steht in der Bibel. Als die mit fünf Mitgliedern kleinste Fraktion des Kantonsrats ist es uns ein Anliegen, Zeichen zu setzen, nicht nur auf dem politischen Parkett, sondern auch auf dem geistlich-ethischen Gebiet. Wo hat nun die kleinste Fraktion im vergangenen Jahr Zeichen gesetzt? Hier nun einige Marksteine: Das Postulat zur Schaffung eines Babyfensters im Kanton Zürich nach einer hitzigen Debatte mit einer Mehrheit von über 20 Stimmen überwiesen. Der Regierungsrat wird nun einen Bericht erstellen, wie dieses Anliegen umgesetzt werden kann. Ebenso wurde eine Parlamentarische Initiative zur Einführung eines Sozialabzugs von 2600 Franken für Ehepaare analog den Bundessteuern mit einer grossen Mehrheit gutgeheissen. Dies bedeutet für Steuerpflichtige aus Affoltern mit einem steuerbaren Einkommen von 40 000 Franken eine Einsparung von 240 Franken, bei 70 000 Franken eine Einsparung von 460 Franken.

Wir haben uns auch dafür eingesetzt, dass an den Besuch einer Privatschule pro Jahr und Schüler vom Kanton 3000 Franken bezahlt werden. Der Kanton hätte mit dieser Massnahme pro Privatschüler mehr als 7000 Franken pro Jahr gespart. Für dieses Vorhaben stimmten nur unsere Fraktion und zwei Mitglieder der Grünen, 158 sprachen sich gegen diese Sparmassnahme aus. Mit einem Postulat forderte die EDU 2011 die Erhöhung der Studienplätze um 20% auf 240, welche der Regierungsrat noch im Herbst 2011 vornahm. Bereits ein Jahr später gab es eine nochmalige Erhöhung um 60 Plätze auf heute 300. In der Budgetdebatte war der Rat dagegen nicht mehr bereit, die dafür nötigen Geldmittel bereitzustellen. Er vergass, dass ein Medizinstudium pro Jahr rund 58 000 Franken kostet. Diejenigen Parteien, die sich über die vielen Ausländer an den Spitälern beklagten, waren die Anführer dieser Aktion. Sie gewannen die Abstimmung mit einer Stimme mehr.

Mit dieser Massnahme hätten einige Mio. Franken an zusätzlichen Steuererträgen erwirtschaftet werden können. Schweizweit gehen der öffentlichen Hand weit über 10 Mrd. Franken an Steuererträgen durch Hinterziehung verloren. Diese Massnahme wurde von den bürgerlichen Parteien abgelehnt. Erfreulich war dagegen die erstmalige Ablehnung eines Kürzungsantrags der SVP und der Grünliberalen, welche die Prämienverbilligungen für die Krankenkassen erneut reduzieren wollten. Traurig stimmte uns dagegen, dass die Mittel für den aufgrund einer Bedarfsanalyse der Regierung geplante Ausbau der Anzahl Heimplätze nicht zur Verfügung gestellt werden. Diesen Schritt verweigerten leider die bürgerlichen Parteien. Ein Sparantrag im Schulbereich scheiterte dafür klar. Man wollte dem Bildungsbereich 2 Mio. Franken entziehen, auf welche die Gemeinden einen gesetzlichen Anspruch haben und der rückwirkend ausbezahlt wird und von dem die Schulgemeinden mit sehr hohen Ausländeranteilen profitieren.

Das Postulat der EDU, womit Massnahmen verlangt werden, damit nicht reflektierende Fotovoltaikkollektoren mit Absorber in Landschaftsschutzgebieten auf Gebäuden ermöglicht werden, wird an den Regierungsrat überwiesen. Somit sollte es möglich werden auch in Landschaftsschutzgebieten beschränkt Fotovoltaikanlagen zu erstellen.

Nicht nur die EDU, sondern alle Menschen wünschen sich Veränderungen: Weihnachten steht vor der Tür, wir feiern, weil Jesus Mensch geworden ist. Wir haben deshalb die Möglichkeit das Geschenk der Vergebung persönlich anzunehmen. Lassen wir Gott an die erste Stelle treten, dann und nur dann wird sich die Welt nachhaltig verändern.

In der Debatte ums Budget 2014 setzten wir uns dafür ein, dass 10 neue Steuersekretäre eingestellt werden.

Ich wünsche allen Ämtlerinnen und Ämtlern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches 2014.

Lichtobjekte hergestellt Adventsfenster in der Lernwerkstatt Bickwil Am 19. Dezember 2013 leuchtete im Rahmen der Bickwiler Adventsfenster das Adventsfenster der Lernwerkstatt Bickwil. Für die Schülerinnen und Schüler war das der Abschluss der Weihnachtsprojektwoche zum Thema Licht. Sie hörten während der Woche Geschichten, Historisches und Aktuelles im Zusammenhang mit Licht und durften an drei verschiedenen Workshops selber Lichtobjekte herstellen. So entstanden das Adventsfenster und schöne Weihnachtsgeschenke. Jede Schülerin und jeder Schüler präsentierte zudem die Weihnachtsbräuche eines Landes und brachte dadurch Licht in die Verschiedenheiten und Parallelen der verschiedenen Traditionen. Über die Wintersonnwende bis zum surfenden Weihnachtsmann am Bondi Beach gab es Spannendes

und Amüsantes zu erfahren. Um 18.30 Uhr leuchtete das selbst gestaltete Adventsfenster zum ersten Mal. Eltern, Freunde, Bekannte und Nachbarn wurden von den Schülerinnen und Schülern bewirtet. Selbst gemachter Punsch, feine Suppe und Weihnachtsgebäck waren im Angebot. Das Adventsfenster der Lernwerkstatt Bickwil. (Bild zvg.) Interessierte konnten sich durchs Schulhaus führen las- schluss bekamen alle Anwesenden ein sen und so einen Einblick in die Lern- Adventsliechtli geschenkt. Ein schöner werkstatt Bickwil gewinnen. Zum Ab- und gemütlicher Jahresausklang.

zwischen-ruf

«Sing Honig!» Da da dam dadadam da dam … fröhlich strebe ich dem Schulzimmer zu. Gleich werde ich meinen Erstklässlern dieses schöne Weihnachtslied lehren: «Es Schöfli duen ihm bringe, ihm bringe …». Ich öffne die Tür, o je, fünf Kinder knien am Boden, sammeln Arbeitsblätter ein. Than aus Thailand ist der Ordner aufgegangen bzw. sie hat ihn gar nicht erst zugemacht. Ich übernehme das weitere Einordnen, eine meiner Lieblingsbeschäftigungen!

Endlich wird das Glockenspiel ausgepackt. Leider ist der kleine Schläger nicht in der Schachtel, sondern nur der dicke, der zum Tamburin gehört. Na ja, nehm ich den. «Das Weihnachtslied erzählt von dem kleinen Jesus, dass ihn viele Menschen im Stall besuchten und ihm Geschenke brachten.» Ich singe: «Es Schöfli duen ihm bringe». «Warum es Schöfli?», fragt jemand. «Das schenkt ihm ein Hirt.» «Aber ein Baby kann doch mit einem Schöfli nichts anfan-

gen! Sing Honig!» «En Honig duen ihm bringe ...» Alle nicken zufrieden. Jetzt aber weiter mit dem Lied: «... ihm bringe ...» «Das hast du schon gesungen!» «Ja, aber es wird wiederholt!» Also noch mal: «Es Schöfli duen ihm bringe ...» «Hooonig!!» «Sorry – En Honig duen ihm bringe, ihm bringe, und duen es Loblied singe, ihm singe, dem chliine Herr, fiine Herr Heiland.» «Das heisst Thailand!» ruft Raffi und da stopfe ich mir den dicken Tamburinschläger in den Mund. Ute Ruf


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. Dezember 2013

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Dienstag, 24. Dezember 2013

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ämtler kantonsräte meinen

Das ganze Säuliamt erstrahlt in weihnächtlich hem Glanz Hans Peter Häring (EDU, Wettswil)

Funkelnde Lichter kündigen in allen Gemeinden die bevorstehenden Festtage an – der «Anzeiger» präsentiert eine Ausw wahl quer durchs Knonauer Amt

Alle Menschen wünschen sich Veränderungen «Der Herr ist meines Lebens Kraft. Er erquickt meine Seele. Von ihm ist Freude die Fülle.» Dies sind nicht die Worte eines Pfarrers anlässlich der letzten Sonntagspredigt, sondern der Spruch auf dem Honigglas, welches die EDU-Kantonsratsfraktion allen Kolleginnen und Kollegen sowie den Mitarbeitern der Parlamentsdienste an der letzten Sitzung vor Weihnachten überreichte. Es ist dies eine Tradition, die seit Jahren gepflegt wird und allseitig geschätzt wird. Ganz nach dem Motto: «Iss Honig mein Kind, denn er tut gut.» Auch das steht in der Bibel. Als die mit fünf Mitgliedern kleinste Fraktion des Kantonsrats ist es uns ein Anliegen, Zeichen zu setzen, nicht nur auf dem politischen Parkett, sondern auch auf dem geistlich-ethischen Gebiet. Wo hat nun die kleinste Fraktion im vergangenen Jahr Zeichen gesetzt? Hier nun einige Marksteine: Das Postulat zur Schaffung eines Babyfensters im Kanton Zürich nach einer hitzigen Debatte mit einer Mehrheit von über 20 Stimmen überwiesen. Der Regierungsrat wird nun einen Bericht erstellen, wie dieses Anliegen umgesetzt werden kann. Ebenso wurde eine Parlamentarische Initiative zur Einführung eines Sozialabzugs von 2600 Franken für Ehepaare analog den Bundessteuern mit einer grossen Mehrheit gutgeheissen. Dies bedeutet für Steuerpflichtige aus Affoltern mit einem steuerbaren Einkommen von 40 000 Franken eine Einsparung von 240 Franken, bei 70 000 Franken eine Einsparung von 460 Franken.

Wir haben uns auch dafür eingesetzt, dass an den Besuch einer Privatschule pro Jahr und Schüler vom Kanton 3000 Franken bezahlt werden. Der Kanton hätte mit dieser Massnahme pro Privatschüler mehr als 7000 Franken pro Jahr gespart. Für dieses Vorhaben stimmten nur unsere Fraktion und zwei Mitglieder der Grünen, 158 sprachen sich gegen diese Sparmassnahme aus. Mit einem Postulat forderte die EDU 2011 die Erhöhung der Studienplätze um 20% auf 240, welche der Regierungsrat noch im Herbst 2011 vornahm. Bereits ein Jahr später gab es eine nochmalige Erhöhung um 60 Plätze auf heute 300. In der Budgetdebatte war der Rat dagegen nicht mehr bereit, die dafür nötigen Geldmittel bereitzustellen. Er vergass, dass ein Medizinstudium pro Jahr rund 58 000 Franken kostet. Diejenigen Parteien, die sich über die vielen Ausländer an den Spitälern beklagten, waren die Anführer dieser Aktion. Sie gewannen die Abstimmung mit einer Stimme mehr.

Mit dieser Massnahme hätten einige Mio. Franken an zusätzlichen Steuererträgen erwirtschaftet werden können. Schweizweit gehen der öffentlichen Hand weit über 10 Mrd. Franken an Steuererträgen durch Hinterziehung verloren. Diese Massnahme wurde von den bürgerlichen Parteien abgelehnt. Erfreulich war dagegen die erstmalige Ablehnung eines Kürzungsantrags der SVP und der Grünliberalen, welche die Prämienverbilligungen für die Krankenkassen erneut reduzieren wollten. Traurig stimmte uns dagegen, dass die Mittel für den aufgrund einer Bedarfsanalyse der Regierung geplante Ausbau der Anzahl Heimplätze nicht zur Verfügung gestellt werden. Diesen Schritt verweigerten leider die bürgerlichen Parteien. Ein Sparantrag im Schulbereich scheiterte dafür klar. Man wollte dem Bildungsbereich 2 Mio. Franken entziehen, auf welche die Gemeinden einen gesetzlichen Anspruch haben und der rückwirkend ausbezahlt wird und von dem die Schulgemeinden mit sehr hohen Ausländeranteilen profitieren.

Das Postulat der EDU, womit Massnahmen verlangt werden, damit nicht reflektierende Fotovoltaikkollektoren mit Absorber in Landschaftsschutzgebieten auf Gebäuden ermöglicht werden, wird an den Regierungsrat überwiesen. Somit sollte es möglich werden auch in Landschaftsschutzgebieten beschränkt Fotovoltaikanlagen zu erstellen.

Nicht nur die EDU, sondern alle Menschen wünschen sich Veränderungen: Weihnachten steht vor der Tür, wir feiern, weil Jesus Mensch geworden ist. Wir haben deshalb die Möglichkeit das Geschenk der Vergebung persönlich anzunehmen. Lassen wir Gott an die erste Stelle treten, dann und nur dann wird sich die Welt nachhaltig verändern.

In der Debatte ums Budget 2014 setzten wir uns dafür ein, dass 10 neue Steuersekretäre eingestellt werden.

Ich wünsche allen Ämtlerinnen und Ämtlern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches 2014.

Lichtobjekte hergestellt Adventsfenster in der Lernwerkstatt Bickwil Am 19. Dezember 2013 leuchtete im Rahmen der Bickwiler Adventsfenster das Adventsfenster der Lernwerkstatt Bickwil. Für die Schülerinnen und Schüler war das der Abschluss der Weihnachtsprojektwoche zum Thema Licht. Sie hörten während der Woche Geschichten, Historisches und Aktuelles im Zusammenhang mit Licht und durften an drei verschiedenen Workshops selber Lichtobjekte herstellen. So entstanden das Adventsfenster und schöne Weihnachtsgeschenke. Jede Schülerin und jeder Schüler präsentierte zudem die Weihnachtsbräuche eines Landes und brachte dadurch Licht in die Verschiedenheiten und Parallelen der verschiedenen Traditionen. Über die Wintersonnwende bis zum surfenden Weihnachtsmann am Bondi Beach gab es Spannendes

und Amüsantes zu erfahren. Um 18.30 Uhr leuchtete das selbst gestaltete Adventsfenster zum ersten Mal. Eltern, Freunde, Bekannte und Nachbarn wurden von den Schülerinnen und Schülern bewirtet. Selbst gemachter Punsch, feine Suppe und Weihnachtsgebäck waren im Angebot. Das Adventsfenster der Lernwerkstatt Bickwil. (Bild zvg.) Interessierte konnten sich durchs Schulhaus führen las- schluss bekamen alle Anwesenden ein sen und so einen Einblick in die Lern- Adventsliechtli geschenkt. Ein schöner werkstatt Bickwil gewinnen. Zum Ab- und gemütlicher Jahresausklang.

zwischen-ruf

«Sing Honig!» Da da dam dadadam da dam … fröhlich strebe ich dem Schulzimmer zu. Gleich werde ich meinen Erstklässlern dieses schöne Weihnachtslied lehren: «Es Schöfli duen ihm bringe, ihm bringe …». Ich öffne die Tür, o je, fünf Kinder knien am Boden, sammeln Arbeitsblätter ein. Than aus Thailand ist der Ordner aufgegangen bzw. sie hat ihn gar nicht erst zugemacht. Ich übernehme das weitere Einordnen, eine meiner Lieblingsbeschäftigungen!

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Schulentwicklungen und Porträts der Schulgebäude im Knonauer Amt Neujahrsblatt 2014 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern Das Neujahrsblatt 2014 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) ist erschienen. Es handelt sich um den zweiten Teil zum Thema Schulen im Knonauer Amt.

von Max Frisch) haben ihre Spuren hinterlassen. Geprägt aber wurden die Schulhäuser durch Lehrpersonen, welche durch ihr Vorbild unzählige Schüler aufs Erwachsenenleben vorbereiteten. Nicht alle unterrichteten stolze 50 Jahre in derselben Gemeinde wie Lehrer Albert Rüegger aus Affoltern, der in schneereichen Wintern den Schulweg auf Skiern zurücklegte. Doch die wenigen, die in diesem Neujahrsblatt zur Sprache kommen, stehen stellvertretend für all die andern, welche ihre anspruchsvolle Arbeit erfüllten oder immer noch erfüllen. Neben viel Wissenswertem lädt auch dieses Mal die Rubrik «Wussten Sie, dass..?» zum Schmunzeln ein. Wussten Sie beispielsweise, dass ein Gemeindepräsident aus Bonstetten seinem innigen Wunsch nach einem neuen Schulhaus dadurch Ausdruck gab, dass er das alte in Brand steckte?

................................................... von rolf oberhänsli «Eine Fremdsprache in der Primarschule ist genug, Lernen mit I-Pad: Chancen und Risiken, Lehrplan 21 ist völlig überladen, in Mathematik liegen die Schweizer jetzt vor den Finnen!», kein Zweifel, solche Schlagzeilen belegen, wie Bildungsfragen noch heute die Gemüter bewegen. Nachdem das Redaktionsteam der Gemeinnützigen Gesellschaft sich im Neujahrsblatt 2013 mit der Schulentwicklung bis Ende des 19. Jahrhunderts auseinandergesetzt hat, beleuchtet das aktuelle Neujahrsblatt 2014 die Entwicklung im 20. Jahrhundert bis heute. Manche damals prägende pädagogische Begriffe muten modern an. So verstand man unter Reformpädagogik Anfang des 19. Jahrhunderts, dass der Unterricht nicht nur den Intellekt, sondern auch die emotionale und körperliche Bildung des Kindes fördern sollte. Zweifellos ein Anliegen, das nicht an Aktualität eingebüsst hat. Andererseits aber wurde das Schulwesen von den politischen Wirren im Ersten und Zweiten Weltkrieg und der konservativen Grundstimmung in der Zwischenkriegszeit beeinflusst. Auf eine längere Phase der

Neujahrsapéro am 2. Januar 2014 im Mehrzweckraum des Spitals

Das Titelbild des Neujahrsblatts 2014, der zweite Teil zum Thema Schulen im Knonauer Amt. (Bild GGA) Stagnation im Volksschulwesen folgten 1959 mit der Neugliederung der Oberstufe in Sekundar-, Real -und Oberschule und dem neuen Volksschulgesetz, das 2005 in Kraft trat, bildungspolitische Paukenschläge. Der Hauptteil des Neujahrsblattes 2014 befasst sich mit den Schulhaus-

bauten im Knonauer Amt. Dabei zeigt sich, dass die Architektur Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes ist. Das 1913 erstellte Primarschulhaus in Rifferswil beispielsweise ist Zeuge des damals vorherrschenden Heimatstils, während das Oberstufenschulhaus Ennetgraben in Affoltern, welches 1971 ein-

geweiht wurde, mit seinen Gruppenund Spezialräumen, den neuen pädagogischen Geist jener Zeit atmet. Die Baugeschichte verschiedener Schulgebäude im Bezirk Affoltern ist verbunden mit namhaften Architekten. Gottfried Semper, Bruno Giacometti sowie Franz Bruno Frisch (Vater

Affoltern: Rekurs und Beschwerde gegen Austritt aus Zweckverband

Das Neujahrsblatt 2014 kann zum Preis von 10 Franken an folgenden Orten bezogen werden: In Affoltern bei der Weiss Medien AG, in der Buchhandlung Scheidegger und in den Banken. Unter www.ggaffoltern.ch lässt sich das Werk auch direkt bestellen. Am 2. Januar 2014 lädt die Gemeinnützige Gesellschaft zum traditionellen Neujahrsapéro im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern ein. Am Apéro stellt das Redaktionsteam das neue Neujahrsblatt vor. Zudem haben die Gäste beim gemütlichen Zusammensein die Gelegenheit, alte und neue Bekannte zu treffen und sich vielleicht auch über vergangene Schulepisoden auszutauschen. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr. Weitere Informationen zum Neujahrsblatt und zur GGA unter: www.ggaffoltern.ch.

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember soll aufgehoben werden anzeige

Wegen unvollständigem Zahlenmaterial und einer ernsthaften Infragestellung der Weiterführung des MNA-Zentrums Lilienberg in naher Zukunft rekurriert ein Affoltemer Stimmbürger beim Statthalteramt gegen den von der Gemeindeversammlung Affoltern gefassten Beschluss des Austritts aus dem Zweckverband Sozialdienst. ................................................... von urs e. kneubühl Mit 144 Ja gegen 108 Nein bei 26 Enthaltungen beschloss die Gemeindeversammlung Affoltern am 9. Dezember 2013 den Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern per 31. Dezember 2015. Damit folgte die Mehrheit der anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Einschätzung des Gemeinderates, dass «mit dem Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern die administrativen Kosten im Sozialwesen nachhaltig gesenkt werden können, ohne die Rahmenbedingungen für die betroffenen Personen zu verschlechtern. Zudem, so die weitere Begründung des Gemeinderates, sollen durch die Eingliederung eines Sozialdienstes in die bestehenden Strukturen der Gemeindeverwaltung in Affoltern Arbeitsabläufe effizienter gestaltet und kundenfreundlich gesteigert werden können.

Dem Austrittsentscheid waren allerdings einerseits auch die Empfehlung der RPK vorangegangen, «dieses wichtige Thema weiter abzutiefen, mit dem Sozialdienst zu klären und gegebenenfalls im Laufe des Jahres 2014 den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern eine neue dokumentierte Vorlage zu unterbreiten», andererseits eine rege Diskussion, wobei allgemein Zweifel an den vom Gemeinderat zur Begründung eingebrachten möglichen Kosteneinsparungen – es wird bei einer Inhouse-Lösung mit einer Einsparung von rund 350 000 Franken gerechnet – gehegt wurde. Mehrere Votanten sprachen dabei von einem «unausgegorenen Schnellschuss» und bemängelten «fehlende Kostenklarheit». Ein während der Diskussion eingegangener Rückweisungsantrag blieb allerdings in der Folge mit 120 Ja- zu 141 Nein-Stimmen ohne Mehrheit.

46 % der Sozialfälle bei 27,5 % der Kosten Nun hat ein Stimmbürger gegen diesen Beschluss einen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung sowie eine Beschwerde gegen übergeordnetes Recht, überschreiten der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit beim Statthalteramt eingereicht. Damit beantragt er, den Austrittsbeschluss aufzuheben. Der Rekurrent beruft sich dazu auf unvollständiges Zahlenmaterial, das seitens des Gemeinderates der Versammlung präsentiert worden sei.

So etwa stelle der Bezirkshauptort, laut Statistik im Jahresbericht des Sozialdienstes, bei einem Einwohneranteil von nur 23 % zwar 46 % der Sozialfälle, trage allerdings lediglich 27,5 % der Kosten. Der Beschwerdeführer bemängelt in der Folge, dass seitens des Gemeinderates bezüglich Fallzahlen verschiedene Aufgabenbereiche des Sozialdienstes ausgelassen wurden: «Von ‹Intake-Kontakten›, die in der Sozialarbeit unweigerlich anfallen, und von ‹Persönlicher Hilfe› ist in den Gemeindeunterlagen nirgends die Rede ... Ebenso fehlen die vormundschaftlichen Massnahmen bzw. die operative Fallführung… und die Suchtberatung.» Der Rekurrent schliesst daraus, dass «da unabdingbare Tätigkeiten unterschlagen werden und im Budget, das der Gemeindeversammlung vorgestellt worden ist, fehlen.» Aufgrund der mangelhaften Auflistung des Tätigkeitsprogramms stellt er auch den gemeinderätlichen Planern infrage, alle diese Tätigkeiten auf lediglich zwei Personen zu verteilen.

MNA-Zentrum und Kostenverteiler Ein weiterer Punkt, den der Rekurrent als Mangel an Information vorbringt, betrifft den Asylbereich: Anlässlich der Gemeindeversammlung wurde seitens des Gemeinderates hier «mehrfach betont, dass ein Austritt bzw. ein Teilaustritt aus dem Zweckverband zur Folge hätte, dass der jährliche Beitrag der Gemeinde Affoltern im Bereich Asylwesen an den Zweckverband nicht mehr zu leisten wäre» und be-

rief sich dabei auf das MNA-Zentrum Lilienberg, womit Affoltern das geforderte Kontingent an Unterbringungen erfülle. Der Beschwerdeführer äussert diesbezüglich Zweifel, zumal «im Rahmen der vom Bund beschlossenen Massnahme zur Beschleunigung von Asylverfahren die Weiterführung des MNA-Zentrums Lilienberg in naher Zukunft ernsthaft infrage gestellt sei. Über diesen Sachverhalt hätte die Gemeindeversammlung umfassend informiert werden müssen. Denn durch den allfälligen Wegfall des MNA-Zentrums Lilienberg kann sich Affoltern nicht mehr darauf berufen, das Kontingent an Asylsuchenden zu erfüllen.» Damit würde auch die an der Gemeindeversammlung genannte Kostenersparnis von jährlich rund 100 000 Franken entfallen. Unerwähnt, so der Rekurrent, blieb an der Gemeindeversammlung auch der ausgeklügelte Kostenverteiler, der zur Folge habe, dass die Gemeinde Affoltern mit einem Fall-Anteil von 46 Prozent an die Gesamtausgaben des Sozialdienstes, die 4,9 Millionen Franken betragen, 23 Mio. Franken zu bezahlen hätte und nicht lediglich 1,4 Mio. Franken. «Davon, dass Affoltern von diesem Kostenverteiler in hohem Masse profitiert und dass dieser ‹Profit› zulasten anderer Gemeinden im Bezirk Affoltern wegfallen würde, war an der gesagten Gemeindeversammlung nicht die Rede», stellt der Rekurrent fest und beanstandet so auch die Solidarität des Bezirkshauptortes.

Spital Geschätzte Gemeinderäte! Was sagt Ihr dazu, dass der Direktor sich weigert, aus den Spital-Einnahmen im Rahmen der DRG 11 % Rücklagen für den Gebäudeunterhalt und für Neubauten (das ominöse Bettenhaus) zu bilden? Schaut Ihr zu, bis wieder die Gemeinden gesetzeswidrig zur Kasse gebeten werden? Fordert Ihr Eure Delegierten auf, in der Betriebskommission für konforme Zustände zu sorgen? Was hat er zu verstecken, dass er uns pflichtwidrig den Einblick in die detaillierte Jahresrechnung verweigert? Was sagen die 14 Finanzvorstände dazu? Lassen Sie sich das tatenlos bieten? Mit Thurnherr, Jucker und Furrer stimmen wir keiner Statutenreform und keinem Bettenhaus zu. Die Reihenfolge muss stimmen. Zuerst diese 3 Abgänge und erst dann ist der Weg frei für Reformen und Neubauten. Wir lassen es nicht zu, dass der gleiche AG-Thurnherr nun auch wieder die Zweckverbandsstatuten AG-like zurechtbiegt! Wir wollen die Position der Delegierten stärken und nicht den Machterhalt der Betriebskommission forcieren. Wir wollen in Bälde Jucker/ Thurnherr/Furrer-frei sein! Bis dahin sagen wir auch dieses mal ganz klar Nein! Siehe Tagebuch, www.verein-zweckverband.ch


Mettmenstetten im Winter. (Bild Brigitte Metzger)

aus dem Bezirk Affoltern

Verlag und Redaktion wünschen der geschätzten Leserschaft frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr Wir wünschen unserer Kundschaft frohe Weihnachten und einen erfolgreichen Rutsch ins Jahr 2014! André Chollet und Mitarbeiterinnen

Wir bedanken uns bei allen unseren Kunden und wünschen frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr!

Wir danken unserer Kundschaft für das entgegengebrachte Vertrauen während des vergangenen Jahres. Wir wünschen frohe Festtage und guten Start für 2014. Das Zentrum-Garage-Team.

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Für das uns erwiesene Vertrauen im zu Ende gehenden Jahr danken wir recht herzlich und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit. Wir wünschen unseren Kunden, Freunden und Bekannten frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr.

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Für das entgegengebrachte Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedanken wir uns herzlich. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr.

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Wir danken für die angenehme Zusammenarbeit, wünschen allen unseren Kunden und Geschäftsfreunden frohe Weihnachten und ein glückliches, erfolgreiches neues Jahr! Keine Betriebsferien!

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Wir danken unserer Kundschaft für das in uns gesetzte Vertrauen und wünschen frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr. Marianne Oetiker und Team

Allen unseren Auftraggebern, Gönnern und Sponsoren sagen wir für das Vertrauen, das sie uns entgegengebracht haben, ganz herzlich Dankeschön. Unser Dank gilt aber auch den Behörden sowie allen Privatpersonen und Firmen, welche unsere Jugendorganisation auf irgend eine Art und Weise unterstützt haben. Wir wünschen Ihnen allen ein glückliches und erfolgreiches 2014. 2014. Verkehrtskadetten-Abteilung Albis www.vka-albis.ch


Forum

Auch eine Weihnachtsgeschichte Vor etwa einer Woche wollte ich aus einer Parkgarage wegfahren. Plötzlich stand eine Frau neben meinem Auto und fragte mich, ob ich nicht gemerkt habe, dass ich einem anderen Auto einen Schaden zugefügt habe. Ich verneinte, fuhr rückwärts zum «Tatort». Eine andere beherzte Frau beteuerte, dass sie alles gesehen habe. Wir einigten uns. Ich klemmte einen Zettel mit meinen Personalien unter den Scheibenwischer und fuhr los. Am Abend kam prompt ein Anruf von einer Frau aus Ottenbach. Sie teilte mir mit, dass sie kein Autofreak sei. Ich solle doch einfach einer wohltätigen Organisation einen Betrag überweisen. Frohe Weihnachten, Kompliment und herzlichen Dank. Hans Hug, Sellenbüren

Dienstag, 24. Dezember 2013

Markus Gasser von der EVP für Gemeinderatskandidatur portiert Gemeinderatswahlen in Affoltern Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass in Affoltern auf die nächste Legislatur zwei Gemeinderatssitze neu zu besetzen sind. Auf Anstoss von verschiedenen Seiten hat der 46-jährige Markus Gasser eine entsprechende Kandidatur ernsthaft geprüft und entschieden, sich für eine Wahl in den Gemeinderat zur Verfügung zu stellen. Seit vielen Jahren in Affoltern wohnhaft und durch sein Engagement in der Jugendkommission kennt er die Fragen der örtlichen Politik bestens. Mit seinem vielseitigen beruflichen Werdegang vom selbstständigen Unternehmer bis zur heutigen Tätigkeit als Lehrperson bringt er viel Erfahrung aus den verschiedensten Lebensbereichen mit.

Markus Gasser. (Bild zvg.)

Zentrumslastenausgleich auch für Affoltern oder Sozialkosten an den Kanton? Nicht nur die Städte Zürich und Winterthur spüren die Soziallasten, sondern auch andere Gemeinden wie zum Beispiel Affoltern. Einige Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern fordern nun einen Ausgleich für ihre Sozialkosten. Der erste Bericht des Kantons zum neuen Finanzausgleichsgesetz wird Anfang 2014 erwartet. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird der neue Finanzausgleich zum Dauerthema. Deshalb arbeiten einige

Gemeinden mit mehr als 10 00 Einwohnern bereits jetzt an einer gemeinsamen Haltung gegenüber dem Kanton. Von den 27 Zürcher Gemeinden mit mehr als 10 00 Einwohnern waren 21 an einer vorbereitenden Sitzung vertreten, um über die Auswirkungen des neuen kantonalen Finanzausgleichsgesetzes zu beraten. Der Kantonsrat ist meines Erachtens aufgefordert zu prüfen, ob der neu geplante Finanzausgleich tatsäch-

lich den reellen Gegebenheiten noch Rechnung trägt. Es wird meines Erachtens verkannt, dass nebst den Grossstädten Zürich und Winterthur zunehmend auch die «Kleinstädte» wie zum Beispiel Affoltern mit hohen Zentrumsund Soziallasten konfrontiert sind. Es stellt sich deshalb immer mehr die Frage, ob die Finanzierung der Sozialbereiche (Sozialbeiträge, Alterspflege usw.), die zum Teil erst vor Kurzem

den Gemeinden überbunden wurde, nicht dem Kanton zurückzugeben wäre, oder ob nicht die «Kleinstädte» wie zum Beispiel Affoltern am Albis mit einem Zentrumsausgleich abzufinden wären. Damit könnte eine sich abzeichnende Entsolidarisierung unter den Gemeinden vermieden werden. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident FDP Affoltern

Unverständnis und Missgunst gegenüber der Spräggele in Ottenbach Spräggele: Missbrauchte Vorweihnachtszeit, Leserbrief im «Anzeiger» vom 20. Dezember.

rung, ob Jung oder Alt, sich in der Adventszeit im Rahmen dieses Anlasses gesellschaftlich trifft. Ich sehe den Zorn nicht, welchen Sie beschreiben. Im Gegenteil, ein Anlass der Gross und Klein zusammenbringt, dies bei Regen oder eisiger Kälte, ist ein Zeichen der Nächstenliebe.

Mit grossem Erstaunen habe ich von den Folgerungen, wie sie Frau Gantenbein zum Auftritt der Spräggelen geäussert hat, Kenntnis genommen. Sehr geehrte Frau Gantenbein, es scheint als hätten Sie den Sinn der «Spräggelen» nicht verstanden. Es ist nicht ein den Kindern Angst einflössender Brauch, sondern ein Vertreiben der bösen Geister. Eine Tradition, welche über Jahrhunderte im Säuliamt stattfand, aber seit dem 20. Jahrhundert nur noch in Ottenbach praktiziert wird. Etwas Einmaliges, ein Unikat auf dieser Welt also.

Von Generation zu Generation weitergegeben Hätten Sie jemals am Märt der Spräggelen teilgenommen, würden Sie die Herzlichkeit, Freundlichkeit und Wertschätzung untereinander durchaus zu schätzen wissen. Eine Angelegenheit, die sich jedes Jahr zur Weihnachtszeit in Ottenbach wiederholt und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Es scheint mir daher wichtig, Ihnen, Frau Gantenbein, trotz verbitterter und falscher Wahrnehmung unserer Dorfkultur, eine Teilnahme an der Spräggelen im nächsten Jahr aus obigen Erwägungen ans Herz zu legen.

Ein Anlass, der Gross und Klein zusammenbringt Eine Verschiebung der Spräggelen auf November, damit mehr Platz für Liebe und Wärme im Dezember vorhanden ist, kann ich insofern nicht nachvollziehen, zumal die ganze Dorfbevölke-

Zuschriften nur mit vollständiger Adresse Die Redaktion erhält regelmässig Zuschriften, die keine vollständige Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Online kommt das vermehrt vor. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen angeben. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. redaktion@affolteranzeiger.ch

Nicht nur Angst einflössende Schnabelgeissen: Spräggele – eine uralte Tradition in Ottenbach, die Jung und Alt verbindet. (Archivbild)

Warum sich über so lächerliche Sachen aufregen? Disziplinlose Hundehalter, Leserbrief im «Anzeiger» vom 17. Dezember.

Markus Gasser ist verheiratet und Vater von drei Kindern im Alter von 10 bis 16 Jahren. Da er beruflich auf ein Teilpensum reduzieren kann, ist es ihm möglich, genügend zeitliche Ressourcen in ein politisches Engagement zu investieren. Mit seiner politischen Ausrichtung kann er den vielen Wählerinnen und Wähler aus der Mitte, wie aber auch aus dem linken und grünen Spektrum eine Stimme verleihen. Mit seinem lösungsorientierten und auf gegenseitigem Respekt beruhenden Politstil stellt er einen valablen Kandidaten für das ganze politische Spektrum dar. Daniel Sommer Sidler, EVP-Ortspartei Affoltern

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Manuel Weber, Ottenbach

Da entsetzt sich eine Dame unglaublich über diese Hundehalter! Bei allem Respekt, sei mir die Frage erlaubt: Was sind das denn für Menschen, die beim Spazieren Hundesch ... pardon -häufchen zählen? Das muss ja das reinste Vergnügen sein! Wie kann frau sich über eine so lächerliche Sache aufregen? Ich ärgere mich eher über Leute, die ihren halben und alten Hausrat auf dem Parkplatz am VitaParcours entsorgen. Über die unzähligen Energy-Getränkedosen (die Energie reicht offensichtlich und nachweislich nicht weit), die unsere Wiesen und Gärten zieren. Über diese zwei unhöflichen und unverschämten Taxiunternehmen, die kürzlich eine Dame aus Aeugst einfach stehen liessen. Über Autofahrer, die frühmorgens mit laufendem Motor die Scheiben abkratzen. Über Männer, die Frauenparkplätze besetzen. Über die dröhnenden Laubbläser, die neuerdings auch im Wald anzutreffen sind. Also, werte Dame, nächstes Mal einfach wegschauen und sich damit trösten, dass im Frühling von allen den Häufchen nichts mehr übrig ist. Ich wünsche unaufgeregte Festtage. Ursula Ferrat, Affoltern

Ferndiagnose fehl am Platz Schöne Bescherung der Polizei, Leserbrief im «Anzeiger» vom 20. Dezember. Sehr geehrter Herr Alvarez, als Anwohner und Benützer der Ausfahrt bei beschriebener Verkehrsinsel in Bickwil-Obfelden hätte ich Ihnen vor Ihrem Rundumschlag geraten, eine VorOrt- und keine Ferndiagnose zu machen. Betreffend Ihrem heissem Tipp: Bevor diese Striche gemalt wurden, ist schon etwas überlegt worden. Ich bin gerne bereit, dies mit praktischen Beispielen zu beweisen. Übrigens: Der Bus hält zirka 30 Sekunden, und wenn es Ihnen zu wenig schnell geht, müssen Sie sich bei den Bremsklötzen der Umfahrung beschweren. Werner Häberling, Obfelden * Ordentliche Bussen mit Schreibgebühr sind besonders ärgerlich, wenn sie nur deshalb ausgesprochen werden (müssen), weil die Polizei den Schilderwald in der letzten Zeit aus ästhetischen Gründen etwas gelichtet hat: Wäre an der Tafel das Schild «Hindernis links umfahren!» angebracht, würden fehlbare Lenker mit einer Ordungsbusse von 100 Franken davonkommen. Ohne diese Tafel gibt es eine Verzeigung, und dann wird es sofort teuer. Theo Eisenring, Hedingen

Abtreibung ist Privatsache Zur Abstimmung vom 9. Februar 2014. Die Weihnachtszeit und der 28. Dezember Tag der unschuldigen Kinder sind besonders gut geeignet, sich zur Vorlage «Abtreibung ist Privatsache» Gedanken zu machen. Persönlich tue ich mich schwer, in welcher Form auch immer, wenn menschliches Leben mutwillig zerstört wird. Mit der Initiative wird allerdings die sogenannte Fristenlösung, die straflose Tötung ungeborener Kinder, unter be-

stimmten Voraussetzungen, nicht angetastet. Trotzdem geht es vor allem um eine ethische Frage. Als obligatorisch Versicherte gegen Krankheit, haben alle die zirka 10 000 Abtreibungen in unserem Land mitzubezahlen. Abtreibung ist eine obligatorische Leistung der Krankenversicherung, obwohl es mit Krankheit nichts zu tun hat. Mit der Initiative Abtreibung ist Privatsache wird die Verpflichtung der obligatorischen Grundversicherung, Abtreibungen ohne zwingende medi-

zinische Begründung wie Lebensgefahr der Mutter oder Schwangerschaft aufgrund von Vergewaltigung, zu bezahlen entfallen. Es ist nicht Sache der Krankenversicherung, offensichtlich vermeidbare medizinische Massnahmen, die nichts mit Gesundheitsgefährdung zu tun haben, unter dem Titel «Solidarität» zu finanzieren. Schwangerschaft ist keine Krankheit. Mit den zur Verfügung stehenden Verhütungsmitteln ist es zumutbar, die Eigenverantwortung in einer aufgeklärten Gesellschaft einzufordern. Es

sind zudem auch nicht unverhältnismässige Kosten, die damit verbunden sind und bei weniger Begüterten zu Problemen führen. Es geht in dieser Abstimmung nicht darum, das Gesundheitswesen finanziell wesentlich zu entlasten. Es ist edelste Aufgabe des Staates, das Leben des Menschen zu schützen und zu erhalten. Wer eine Abtreibung vornimmt, muss die vollumfängliche Verantwortung dafür selber übernehmen. Darum verdient die Initiative am kommenden 9. Februar ein klares Ja. Toni Bortoluzzi, Affoltern


Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr wünscht Ihnen

Heinrich Bär Schlosserei 8925 Ebertswil Telefon 044 764 09 00 Unseren Kunden wünschen wir fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Das Federle-Team

CARROSSERIE

Alle Mitarbeiterinnen und Mitabeiter wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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R. A L B R E C H T A G BACHSTRASSE B A C H S T R A S S 33 E 3 3 8912 Obfelden 8 9 1 2 O B F E L D E N TEL. 044 761 78 55, FAX 044 760 12 48 T E L 01 - 76 1 78 55 SERVICE@CARROSSERIE-ALBRECHT.CH F A X 01 - 76 0 12 4 8 WWW.CARROSSERIE-ALBRECHT.CH Unserer verehrten Kundschaft und unseren Freunden alles Gute und Gesundheit im neuen Jahr.

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33 e hr a J Unser grösster Ruhm liegt nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedesmal wieder aufzustehen, wenn wir gescheitert sind.

Wir wünschen unserer Kundschaft frohe Festtage und ein gesundes neues Jahr. Tel./Fax 044 761 60 46

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Für das uns im vergangenen Jahr geschenkte Vertrauen danken wir Ihnen bestens und wünschen Ihnen im kommenden Jahr alles Gute.

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wünscht allen frohe Weihnachten und viel Glück im neuen Jahr!

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Herzlichen Dank für das Vertrauen. Schöne Festtage und alles Gute im neuen Jahr. Peter Schmid Baudienstleistungen

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Wir wünschen allen unseren Kunden und Bekannten ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr.

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Gewerbe/Dienstleistungen

«Tolle Stimmung»

Segen bringen

Ein Weihnachtsbazar zum Abschluss der Projektwoche an der Sek. Hedingen. > Seite 15

Anfang Januar gehen wieder die Sternsinger von Tür zu Tür. > Seite 17

Dienstag, 24. Dezember 2013

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Beinahe-Drama Aerials: Nationaltrainer Michel Roth wurde von einem Athleten gerammt. > Seite 19

Vor der Bescherung Es fehlen noch Geschenke? Drei Profis verraten ihren Geheimtipp Eine kleine Umfrage im Bezirkshauptort zeigt: Das Weihnachtsgeschäft lief sehr unterschiedlich.

Groupfitness: So macht das Trainieren Spass. (Bild zvg.)

Das umfangreichste Fitnessangebot in der Region

Für viele Branchen ist das Weihnachtsgeschäft der fulminante Abschluss des Jahres. Seit Mitte November habe das Geschäft angezogen, verrät Esther Schönbächler von der Boutique Namaste in Affoltern. Ein Renner sind die Kaschmirschals. Die Fabrikation in Kathmandu, Nepal, hat sie selber schon besucht und für gut befunden.

Weiter findet auch das Geschenkpapier von «Namaste» viel Anklang. Nach wie vor sind Bücher ein beliebtes Geschenk. Umso erstaunlicher, dass es vergangene Woche in der Buchhandlung Scheidegger eher ruhig war. Weshalb? Das ist auch für Geschäftsführer Martin Grob ein Rätsel: «Die Kunden, die kommen, sind begeistert», betont er und relativiert: das Jahresergebnis werde unter dem Strich nicht schlechter ausfallen. Erfreulich gut läuft das Buch von Knonauer Bruno Grob – 48 Exemplare da-

von hatte «Scheidegger» bis Freitagmittag verkauft. «Recht harzig» sei er angelaufen, der Weihnachtsverkauf, so Mirta Federle vom gleichnamigen GeschenkeLaden im alten Gemeindehaus, Affoltern. In der vergangenen Woche habe sich die Situation dann normalisiert. Gefragt nach ihrem Geschenk-Tipp, fällt ihr die Entscheidung schwer: Schmuck von «Coeur de Lion», der Apfel- und Birnenessig, auf dem Jungfraujoch in Eichenfässern gereift, oder doch der neue Chai-Likör? (tst.)

Esther Schönbächler, Boutique Namaste, Affoltern.

Martin Grob, Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.

Mirta Federle, Federle Geschenke, Affoltern.

Kaschmir-Schal aus Nepal

«De Büelme-Rank»: Ein regionaler Knüller

Chai-Likör: Wie Baileys, aber aromatischer

«Wir haben die schönsten Schals», betont Esther Schönbächler. Gefertigt wurden sie in Kathmandu, Nepal, aus 100 % Kaschmir. Der Kunde bekommt nicht nur super Qualität zu guten Preisen, sondern tut gleichzeitig etwas Gutes: Der Reinerlös aus dem Verkauf von Namaste geht zurück nach Nepal.

«Noch kaum haben wir von einem Buch im Eigenverlag so viel verkauft in so kurzer Zeit», sagt Martin Grob, Geschäftsführer der Buchhandlung Scheidegger. Einen «regionalen Knüller» nennt er das Buch von Bruno Grob. Es enthält Mundartgeschichten aus der Knonauer Vergangenheit.

Er passe zum Kaffee, Tee oder Dessert, sagt Mirta Federle – und die Aufzählung geht noch weiter. Hinter dem Chai-Likör mit dem schlichten Namen «Lilah» stehen zwei junge Männer aus Affoltern. Ihr Crèmelikör bietet ein neues Geschmackserlebnis mit Gewürzen aus Fernost.

Boutique Namaste, heute von 9 bis 16 Uhr.

Buchhandlung Scheidegger, heute 8.15 bis 16 Uhr.

Federle Geschenke, heute 9 bis 17 Uhr.

Mit Gymfit in Affoltern ins neue Jahr Nach den neuesten Milon- und Life Fitness-Geräten hat das Fitnesscenter Gymfit in Affoltern sein Angebot in Kraftraum und Groupfitness nochmals massiv erweitert. Der neue Groupfitnessplan, gültig ab 6. Januar 2014, liegt bereits auf. 60 verschiedene Stunden werden angeboten! Ein Groupfitness-Abo lohnt sich auch mit nur einer Stunde pro Woche! Man kann für nur 20 Franken eine Stunde pro Woche trainieren. Mit jeder zusätzlichen Stunde pro Woche halbiert sich der Preis. Nebst FunTone und diversen Bauch-Beine-Po- bzw. Toning-Stunden ist nun auch M.A.X. mit zahlreichen Stunden im Programm vertreten. M.A.X. ist ein 30-minütiges intensives Ganzkörpertraining mit einfachem Übungsablauf. Der Schwerpunkt liegt auf Muskel-Körperform. Auf neusten Erkenntnissen werden Kraft und Ausdauer trainiert, die Fettverbrennung optimiert. Mit der Dauer von nur 30 Minuten entspricht das Format dem Zeitgeist – kurz und intensiv.

Nachmittags fürs kleine Budget Die Mittagszeit nutzen: Das Gymfit bietet einige Groupfitnesslektionen für Männer und Frauen über Mittag an wie Indoor Cycling, M.A.X., Rückenfit und Crosstraining. Nach absolviertem Training ist der Geist wieder frisch, der Körper gestärkt und die Arbeit am Nachmittag fällt viel leichter. Für kleinere Budgets bietet das Gymfit ein Nachmittagsabo an für nur 790 Franken. Mit diesem Abo kann an allen Wochentagen im Gymfit trainiert werden von 14 bis 17 Uhr. Das gesamte Angebot vom Fitnesscenter, inklusive Kinderbetreuung darf zu die-

ser Zeit benutzt werden. An den meisten Nachmittagen findet auch eine Groupfitness-Lektion statt.

Neuer Kraftraum auf über 200 m² Fläche Auf einer zusätzlichen Fläche von über 200 m² kommen alle Kraftsportler auf ihre Kosten. Neu bietet das Gymfit einen modern eingerichteten Work-Out-Raum an mit den neuesten Life-Fitness-Geräten (direkt aus Amerika) «Plate Loaded» und «Hammer Strength». Spass und Erfolg sind garantiert!

Functional Training an 16 verschiedenen Stationen Cross Training ist im Moment voll im Trend und in aller Munde! Seit 1. November 2013 steht den Gymfit-Mitgliedern der neue Synrgy 360 CrossfitCircle von Life Fitness mit integriertem TRX Suspension Training zur Verfügung. Fast täglich werden diverse geführte Trainings in der Gruppe angeboten. Fun und hartes Workout sind angesagt!! Synrgy 360 ist wandelbar und vielseitig einsetzbar und bietet Platz für 16 bis 20 Personen. Dieses Konzept ist ein Fitnesserlebnis auf höchstem Level, es bietet grenzenlose Möglichkeiten um noch besser, effektiver und intelligenter zu trainieren. Wem Cross-Training in der Gruppe nicht zusagt, kann seit Neuestem auch selbstständig am Crossfit-Circle trainieren. Lichtampeln zeigen die Trainingszeit und die Pausen, bzw. Stationswechsel an. Eine Besichtigung des Fitnesscenters ist jederzeit möglich. Weitere Infos, Anmeldung fürs Probetraining: Tel. 044 761 77 74, info@gymfit-affoltern.ch, www.gymfit-affoltern.ch

«Raketenwalti» auf dem Kronenplatz Die Feuerwerkindustrie steht nicht still. Walter Baltisberger bietet auf dem Kronenplatz in Affoltern auch für die kommende Silvesternacht wieder viel Neues und Spektakuläreres an.

Um seine Kunden zufriedenzustellen, sind ihm gute Beratung und hohe Qualität der Feuerwerkskörper sehr wichtig. Dieses Jahr wird er auf dem Kronenplatz vom 28. bis 31. Dezember Feuerwerk verkaufen.

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Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Dienstag, 24. Dezember 16.30 Familiengottesdienst zum Heiligen Abend Pfarrerin Bettina Stephan Katechetin Marlies Schmidheiny Singleiterin Eva Stückelberger Aeugster Kinder Mittwoch, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Musik: Barbara Bangerter (Querflöte), Flurina Schai und Alina Küttel (Gesang) Sonntag, 29. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Werner Schneebeli und Vikarin Susanne Brüngger Dienstag, 31. Dezember 19.00 Gottesdienst zum Jahresschluss Pfarrerin Bettina Stephan

Sonntag, 29. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst auf Anfrage A. Wohlwend (Telefon 044 761 34 69) Dienstag, 31. Dezember 18.00 Musikalischer Abendgottesdienst zum Jahreswechsel Walter Hauser, Pfarrer und Pedro Guerrero,Pfarreileiter Mitwirkung von Irene Gooding, Schlaginstrumente und Stimme, Anette Bodenhöfer, Orgel Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Affoltern a. A. Dienstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.30 Familiengottesdienst «Ich steh an deiner Krippe hier» Pfr. W. Schneebeli. Mittwoch, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. B. Bartels Es singt der Kirchenchor Sonntag, 29. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Katja Angela Nievergelt Pfarrer W. Schneebeli und Vikarin S. Brüngger Mittwoch, 1. Januar 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller 17.00 Stationen-Gottesdienst zum Jahresspruch 2014 «Gott nahe zu sein ist mein Glück» (Psalm 73, 28) Start in der reformierten Kirche. Schluss bei Wurst und Tee in der katholischen Kirche. Bitte ein Windlicht mitnehmen!

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 5. Januar 19.00 Abend-Gottesdienst zum Dreikönigstag mit Pfrn. S. Sauder und den Konfirmanden zum Thema: unsere Wünsche und guten Vorsätze fürs neue Jahr

Ref. Kirche Hausen a. A. Dienstag, 24. Dezember 17.00 Kolibri-Weihnacht: Die Kinder vom Kolibri und Zuzüger singen, musizieren und spielen die Weihnachtgeschichte nach der Mitsingwienacht von Andrew Bond unter der Leitung von Pfrn. Irene Girardet und Claudia Torriani 22.30 Christnachtfeier mit Pfarrer Matthias Fischer und der Huusemer Band «Brain Blazer»: Weihnachtslieder einmal anders! Mittwoch, 25. Dezember 6.00 Currende-Singen: Besammlung bei der reformierten Kirche Nach dem Dorfrundgang Frühstück in der Zwinglistube Taschenlampe nicht vergessen! 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrer Matthias Fischer Musik: Stefanie Haller, keltische Harfe, Roman Haller, keltische Flöte und Vincent Dallèves, Orgel Sonntag, 29. Dezember 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christof Menzi Mittwoch, 1. Januar 17.00 Ökumenische Neujahrsandacht in der katholischen Kirche mit Diakon Matthias KühleLemanski und Pfarrer Matthias Fischer

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Im Kapitelsaal Sonntag, 29. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Christof Menzi Montag, 30.Dezember bis Donnerstag, 2. Januar KlosterTage zum Jahreswechsel «. . . gehen im Licht Gottes» Kosten: Fr. 490.– inkl. Vollpension und Teilnahmegebühren Detailinformationen auf unserer Homepage oder rufen Sie uns an Telefon 044 764 87 84 Mittwoch, 1. Januar 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller Bettina Boller, Violine Srdjan Vucasinovic, Akkordeon Eintritt frei/Kollekte Anschliessend besteht Möglichkeit zum Abendessen (Fr. 32.–), Fleisch, Fisch oder vegetarisch. Auf Voranmeldung 17.15 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 2. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli im Kapitelsaal

Ref. Kirche Knonau Dienstag, 24. Dezember, Heiliabend 17.00 «Licht holen von der Krippe» Feier vor allem für Familien, mit Pfr. Maurer, wir verteilen das Friedenslicht von Bethlehem (Sie können gerne Lampen mitbringen; Dauer ca. 35 Min.) 23.00 Christnachtfeier mit dem Gesangverein Knonau Ausschnitte aus dem Oratorium von Maierhofer Pfr. Thomas Maurer und Konfirmanden Mittwoch, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Abendmahl Eva Wey, (Uttenberg) Violine Sonntag, 29. Dezember Sonntag nach dem Christfest 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Thema «Gottes Besuch in der Welt – wir sind nicht vergessen»

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 29. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Predigt: Pfr. Thomas Maurer Mittwoch, 1. Januar 16.00 Neujahrsfeier Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Silvia Seipp Trompete: Theres Salzmann

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Dienstag, 24. Dezember, Heiligabend 22.00 Christnachtfeier Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser Violine Nora Peterhans Mittwoch, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel Motoko Matsushita und Cello Sandi Tuka Nova Sonntag, 29. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Pfarrer Thomas Maurer Dienstag, 31. Dezember 17.00 Altjahresgottesdienst und Umtrunk Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 28. Dezember 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 29. Dezember 10.30 Eucharistiefeier Dienstag, 31. Dezember, Silvester 18.00 Ökum. Gottesdienst zum Jahresschluss in der ref. Kirche Hedingen Musik: Irene Gooding Mittwoch, 1. Januar, Neujahr 11.00 Festliche Eucharistiefeier zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen anschl. Neujahrsapéro 17.00 Ökum. Stationenweg Beginn in der ref. Kirche Abschluss in der kath. Kirche (bitte Windlicht mitnehmen)

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 29. Dezember 17.00 Ökumenischer AltjahrGottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat und Pastoralassistent Thomas Wolfer kath. Kirche Obfelden www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 29. Dezember 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern mit Taufe mit Pfarrer Werner Schneebeli Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Dienstag, 31. Dezember 17.00 Ökumenischer SilvesterGottesdienst «Meditativer Jahresrückblick» mit Pfarrerin Elisabeth Armingeon und Thomas Wolfer Veronica Nulty, Orgel Cathy und Walti Winkler und Margrit Schönholzer, Alphörner

Ref. Kirche Rifferswil Dienstag, 24. Dezember, Heiligabend 22.30 Christnachtfeier Matthäus 2, 1–12 «De Stärn zeiged de Wäg» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Claudia von Wartburg, Flöte Mittwoch, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Micha 5, 1–4, «Beth Lächäm – Haus des Brotes» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Ursula Rechsteiner, Trompete Sonntag, 29. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfr. Christof Menzi Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg Mittwoch, 1. Januar 10.00 Neujahrs-Gottesdienst «Gottes Nähe im Vergangenen und Zukünftigen» Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Dienstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 Kirche Wettswil: Familiengottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung 23. Dezember Telefon 044 700 25 69 22.00 Kirche Wettswil: Christnachtfeier mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Patricia Meier, Harfe Fahrdienst: Anmeldung 23. Dezember Telefon 044 777 99 72 Mittwoch, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Abendmahl Leitung Pfr. Otto Kuttler Musik Casey Crosby und Chor Changing Times Fahrdienst: Anmeldung 23. Dezember Telefon 044 700 17 75 Sonntag, 29. Dezember 17.00 Kirche Wettswil: Abendgottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung 28. Dezember Telefon 044 700 09 91

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 29. Dezember 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 31. Dezember 18.00 Jahresschluss-Gottesdienst Mittwoch, 1. Januar 10.00 Neujahrsgottesdienst anschliessend Apéro Freitag, 3. Januar 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst

Kath. Kirche Hausen a. A.

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 29. Dezember 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

Massagepraxis Frau Sigi Weber, dipl. Masseurin Mitteldorfweg 25, 8915 Hausen a. A. Tel. 044 764 06 76 oder 079 705 64 36

Klassische Ganzkörpermassage Fr. 60.– Rücken-Nacken-Massage Fr. 40.– Manuelle Anti-Cellulite-Massage Fr. 40.– Ich freue mich auf Ihren Anruf!

Samstag, 28. Dezember 17.0 Eucharistiefeier 18.30 Santa messa Sonntag, 29. Dezember 11.00 Eucharistiefeier Mittwoch, 1. Januar 17.00 Ökumenische Neujahrsandacht

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 29. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Leo Kümin Mittwoch, 1. Januar 2014 17.00 Eucharistiefeier mit Pfr. A.Saporiti Musikalische Begleitung von Veronica Nulty (Orgel) und Bill Nulty (Trompete)

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 29. Dezember 17.00 Ökum. Gottesdienst zum Jahresende Dienstag, 31. Dezember, Silvester 17.00 Ökum. Gottesdienst zum Jahresschluss in der ref. Kirche Ottenbach

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 29. Dezember 9.45 Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti Kids-Treff-Ferienprogramm Mehr Infos: www-sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 29. Dezember 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Motiviert; Kinderhort Dienstag, 31. Dezember 18.00 Jahresschlussfeier mit Abendmahl Mittwoch, 1. Januar 17.00 Ökumenischer Stationengottesdienst Start in der ref. Kirche

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Samstag, 28. Dezember 13.30 Hochzeit von Arielle Bourquin und Raphaël Mägli in der reformierten Kirche Rifferswil Sonntag, 29. Dezember KEIN Gottesdienst mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Januar-Programm 2014 Dienstag, 7./14./21./28. Januar SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 8./15./22./29. Januar FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Kath. Pfarreizentrum 8.45 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr Donnerstag, 9. Januar 2014 SENIORENTREFF Lache isch xund: Heitere Geschichten, Sprüche und Lieder. Ausgewählt und präsentiert von Pfr. Urs Boller. 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 16. Januar 2014 STERNWANDERUNG Rest. Drunder und Drüber, Hedingen 11.45 Uhr, gemeinsames Mittagessen, Menü Fr. 25.– Bergwandergruppe: 7.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Wanderzeit: 2¾ Std. Leimbach– Bonstetten–Hedingen Wandergruppe: 8.50 Uhr, Bahnhof Affoltern; Wanderzeit: 1½ Std. Oberlunkhofen–Hedingen Spaziergruppe: 9.05 Uhr, Bahnhof Affoltern Spazierrundgang: 1½ Std. in Hedingen Nicht-Wanderer treffen sich direkt zum Mittagessen. Anmeldung für alle Teilnehmer bis Montag, 13. Januar, an: Hans Heierli, 044 761 84 43 Donnerstag, 23. Januar 2014 EXKURSION Solebad Rheinfelden 2 Stunden «Wohlfühlen» 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung /Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 30. Januar 2014 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 16.–; An-/Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Org.: Ortsvertretung Pro Senectute Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 29. Dezember 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Kosmetikstudio Mandy Weber Gomweg 1, 8915 Hausen am Albis Telefon 078 752 01 14 «Gönnen Sie sich einen Moment des Wohlbefindens» Kosmetikbehandlung ab Fr. 75.– Manicure ab Fr. 30.– Diverse Körperenthaarungen Ich freue mich auf Sie!


Vermischtes

Dienstag, 24. Dezember 2013

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Geschenke, Präsentationen und ein theatraler Adventskalender Ein Weihnachtsbazar zum Abschluss der Projektwoche an der Sek. Hedingen Die Sek. Hedingen ist auch eine Weihnachts-Bäckerei, eine Geschenke-Werkstatt, ein Theaterensemble, eine Artistengruppe und noch viel mehr. Diese Vielfalt zeigte sich am Weihnachtsbazar vom vergangenen Donnerstagabend.

Weihnachten.» Den zahlreichen Zuschauern bereitet die gut 15-minütige Vorstellung im Singsaal sichtlich und hörbar Freude. «Die Stimmung war total gut», meint Claudia Odin Anderegg auf die Proben-Tage zurückblickend.

................................................... von thomas stöckli

Der theatrale Adventskalender war nur eine von mehreren Vorführungen. Weiter durften die Eltern und Interessierten im Naturkunde-Zimmer unter dem Titel «Magische Weihnacht» verblüffende Chemieexperimente verfolgen, Breakdancer und Freerunners – bei dieser Parkour-ähnlichen Sportart geht es darum, sich in beliebiger Umgebung effizient fortzubewegen und Hindernisse kreativ zu überwinden – zeigten in der alten Turnhalle, was sie in der kurzen Zeit Erstaunliches gelernt hatten. Auf dem Pausenplatz kam derweil Adventsstimmung auf. Die Elternmitwirkung offerierte den Besuchern war-

Die Törchen öffnen sich per Knopfdruck – sei es auf der Schulter des «Weihnachtsmanns», auf einem «Päckli» oder zeitgemäss per Fernbedienung. Den imaginären Knopf muss jemand aus dem Publikum drücken. Regisseurin Claudia Odin Anderegg zeigt, wie das geht. Und dann treten die vier Schauspielerinnen und der Schauspieler in Aktion. Gekonnt setzen sie die Adventszeit mit ihren Besonderheiten in Szene(n) – bis zur finalen Bescherung. Fazit: «Und wenn der ganze Stress vorbei ist, dann ist

Chemieexperimente, Tanz und Artistik

Theatraler Adventskalender: Auf Knopfdruck treten die vier Schauspielerinnen und der Schauspieler in Aktion. (Bilder Thomas Stöckli)

Die Werk-Gruppe verkauft Kerzenständer für Weihnachtsgeschenke.

me Suppe. Um eine Feuerschale reihten sich sechs mit Tannenzweigen und Lichterketten festlich geschmückte Marktstände aneinander. Hier verkauften die Schüler Weihnachtsschmuck und Kerzenständer, Gebäck und Kosmetika – alles selber hergestellt, versteht sich. Das Drechseln habe ihm besonders Spass gemacht, verrät Schüler Joshua von der Werk-Gruppe. Und was geschieht mit den Einnahmen? Mit dieser Frage hat sich die SpendenGruppe beschäftigt. Schnell habe man sich geeinigt, verrät Schülerin Tamara: Das Geld soll dem WWF zugute kommen; zum Schutz der Regenwälder am Amazonas.

Die neue Turnhalle in einen Partytempel verwandelt Das Kino-Eltern-Café bot nicht nur Gelegenheit, innezuhalten, sondern liess die Besucher durch Interviews und kurze Einblicke in die Projekt-Gruppen auch an den Ereignissen der Woche teilhaben. Weiter wurden etwa Redewendungen wie «ins Gras beissen» filmisch umgesetzt und mit Rückwärts-Effekten experimentiert. «Es ist uns wichtig, dass die Eltern am Schulalltag beteiligt sind», betonte Schulleiter Peter Thiele. Für die Schüler begann der eigentliche Höhepunkt des Abends allerdings erst um 20 Uhr,

als die Besucher bereits wieder den Heimweg angetreten hatten: Schülerparty in der neuen Turnhalle! Die Vorbereitung dieser Party war denn auch die begehrteste aller Projektgruppen: «Sicher 20 Bewerbungen» habe es gegeben, verriet Peter Thiele. Acht wurden schliesslich ausgewählt. Eine von ihnen ist Patricia. «Schuhe ausziehen!», verlangt sie, bevor es am Nachmittag über den roten Teppich in die noch menschenleere Turnhalle hinunter geht. Hier hat die Gruppe einen Party-Tempel entstehen lassen – stilvollendet von der Fotowand über Bar und Lounge bis zum Tanzbereich samt DJ-Kanzel.

Social Microjobs – die angesagte Art, Helfer zu finden www.jacando.com vermittelt Helfer für alltägliche Aufgaben und hat eine umfassende Datenbank Nachbarschaftshilfe zählt zur geläufigsten Art und Weise, Helfer für den Alltag zu bekommen. Jedoch ist in grossen Teilen der Schweiz diese Form der gegenseitigen Unterstützung leider in Vergessenheit geraten. Kleine Arbeiten wie Rasenmähen oder Fensterputzen rauben im Alltag Zeit – und davon steht immer weniger zur Verfügung. Eigentlich sollte man meinen, dass das Internet hier keine Abhilfe schaffen könnte, da die Menschen sich erstens nicht kennen und zweitens weiter voneinander entfernt sind. Doch neue Konzepte modernisieren die Nachbarschaftshilfe und fördern dadurch die gegenseitige nachbarschaftliche Unterstützung. Ein Beispiel hierfür ist die Internetplattform www.jacando.com. Das anzeige

Unternehmen vermittelt Helfer für alltägliche Aufgaben und hat eine umfassende Datenbank von über 2000 geprüften Helfern in der ganzen Schweiz. Auch Claire aus Stallikon hat das Angebot bereits ausprobiert und erfolgreich einen handwerklich begabten Helfer gefunden. Nach ihrer Registrierung als sogenannte Sponsorin konnte sie ganz einfach eine Anzeige erstellen, die der Helfer-Community dann zugänglich war. Neben Claires Helfer wurden bereits eine Vielzahl von Jobs und Aufgaben auch im Kanton Zürich vermittelt.

Das Leben einfacher machen jacando überwindet die Grenze, die bisher spezialisierte Online-Dienstleis-

ter für Profihandwerker gezogen hatten. Im Fokus steht nun die Vermittlung von Nebenjobs von privat zu privat. Wie nötig das ist, lässt sich daran ablesen, dass immer mehr Menschen darauf angewiesen sind, unkompliziert eine gerade anstehende Aufgabe zu erledigen. Und die Hilfe kommt – wie früher vom Nachbarn – ganz aus der Nähe. Denn auf www.jacando.com finden sich Helfer vor Ort. Wer etwas allein oder aus Zeitnot nicht machen kann oder wem die nötigen Fähigkeiten fehlen, der findet hier Unterstützung ohne gleich den Spezialisten aufbieten zu müssen. So hat dies auch Malika aus Thalwil erfahren. Sie benötigte dringend einen Helfer für den Aufbau neuer

Möbelstücke. Bereits nach kurzer Zeit konnte sie aus mehreren Bewerbern wählen. Mit der Qualität und der Arbeitsweise ihres Jobbers war sie sehr zufrieden.

Community vermittelt und garantiert Qualität Bisher hatte es nur daran gefehlt, die Wünsche der einen Gruppe mit den Fähigkeiten der anderen Gruppe zu verbinden. Hier setzt das Social-Microjobs-Angebot von jacando an: Via Internet werden Verdienst, Zeit, Ort und Aufgabe auf der Online-Plattform eingestellt, auf die sich dann interessierte Helfer melden. jacando führt anschliessend die Ansprüche und Wünsche zusammen. Und für die Qualität

der Dienste sorgt in erster Linie die Community selbst mit der Möglichkeit zur Bewertung der geleisteten Arbeit. Dadurch entsteht sukzessive ein umfassendes Jobber-Profil, das zu einem Qualitätsausweis für weitere Angebote wird. Der Jobber muss sich zunächst ausführlich vorstellen. Auf die positive Bewertung der Angaben durch jacando erfolgt die Freigabe zur Bewerbung auf einen Job. Nachdem der Job-Anbieter mit nur wenigen Mausklicks die Aufgabe erstellt hat, können sich die freigegebenen Jobber bewerben. Damit alles mit rechten Dingen zugeht, übernimmt jacando zusätzlich eine Vorauswahl für den ersten Einsatz der Helfer. (pd.)


Wir wünschen allen unseren Kunden ein fänomenales neues Jahr und bedanken uns für Ihre Treue Doris Schyrr – stilvolle Secondhandmode & Accessoires Nesi Abaci – neue elegante Kleider & Silberschmuck Edith Käslin – Familiencoiffeure

Wir wünschen unserer Kundschaft frohe Festtage und die besten Glückwünsche fürs neue Jahr.

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Herzlichen Dank für Ihre Treue und das uns geschenkte Vertrauen im 2014! Gute Gesundheit und besseres Hören auch im neuen Jahr.

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vermischtes

Sternsinger unterwegs Katholische Pfarrei Affoltern Unter dem Motto «Segen bringen, Segen sein» sind auch dieses Jahr wieder die Sternsinger in unseren Dörfern, Städten unterwegs. Verkleidet als die Heiligen drei Könige, bringen die Kinder, Schülerinnen und Schüler aus der katholischen Pfarrei Affoltern den Segen «Segen bringen, Segen sein». (Bild zvg.) Gottes und bitten um eine Spende für Kinder in Not, ge- die wachsende Zahl der Flüchtlinge mäss dem Motto der Sternsinger- bietet die Schule längst nicht mehr aktion von Missio Schweiz: Kinder hel- Platz für alle Kinder. Unter anderem fen Kindern. sollen mithilfe der Sternsingeraktion Die Sternsingeraktion 2014 steht neue Schulzimmer gebaut sowie die unter dem Titel: Hoffnung für Flücht- Besoldung der Lehrkräfte ermöglicht lingskinder in Malawi und weltweit. werden. Ferner braucht es weitere GelDie Sternsinger sammeln für Flücht- der für die Trauma-Therapien. lingskinder in aller Welt, unter andeDie Sternsinger sind unterwegs rem für Kinder im Flüchtlingslager am Samstagabend, 4. Januar, in AffolDzaleka in Malawi, in dem über tern, am Sonntag in Affoltern, Aeugst, 17 000 Menschen, darunter viele tau- Zwillikon, Hedingen, Obfelden und send Kinder aus den umliegenden Län- Ottenbach, sowie am Dienstagabend dern, wie der Demokratischen Repu- nochmals in Obfelden und Ottenbach. blik Kongo, Somalia, Äthiopien, Ruanda oder Burundi Schutz vor Krieg, Ver- Wer den Besuch der Sternsinger wünscht, melde sich folgung, Rassismus und dem Hunger- bis Sonntag, 29. Dezember, beim katholischen tod suchen. Pfarramt Affoltern, Pastoralassistent Thomas Wolfer, Seit zwanzig Jahren ist der Jesui- Tel.: 043 322 61 25 oder per E-Mail: ten-Flüchtlingsdienst in Malawi tätig. thomas.wolfer@kath-affoltern.ch; für Obfelden und Im Flüchtlingslager Dzaleka kümmert Ottenbach bis 2. Januar beim Sekretariat Obfelden, er sich um die Schulausbildung der Tel. 044 761 99 19 oder per E-Mail: sekretariat.obKinder und Jugendlichen sowie die felden@kath-affoltern.ch. Anmeldelisten liegen psychologische Betreuung der vielfach auch in den beiden katholischen Kirchen St. Josef traumatisierten Kinder. Doch durch Affoltern oder St. Antonius Obfelden auf.

«Süsser die Glocken nie klingen ...» Adventssingen im Spital Affoltern «Süsser die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit», «Leise rieselt der Schnee», «O Tannenbaum», natürlich «Stille Nacht, heilige Nacht» und «O du fröhliche, o du selige gnadenbringende Weihnachtszeit» – mit diesen Melodien und vielen anderen bekannten Weihnachtsliedern stimmten zwei kleine Chöre im Spital Affoltern die Bewohner der Langzeitpflege, die Patienten im Akutspital und in der Palliative Care, aber auch die Frauen und Männer im Psychiatriestützpunkt auf das Weihnachtsfest ein. Von den Bewohnerinnen und Bewohnern im Rigi und Pilatus, wo die Schreibende unterwegs war, haben nicht wenige die vertrauten Melodien mitgesungen oder innerlich mitbewegt. Berührend. Zuletzt ertönten die beiden kleinen Chöre als grosser Chor im Auf-

gang vom 2. in den 3. Stock des Akutspitals gemeinsam, begleitet von zwei Oboen, zwei Gitarren, Geige und Laute. Die Musikanten und Sänger fanden sich spontan ein, jedoch allen gemeinsam war, dass sie zum Personal des Spitals gehören vom Regiemitarbeiter bis zum Chefarzt, von der Mitarbeiterin Kafi 27 bis zur Pflegefachfrau. Einige auch, die Jahr für Jahr wieder kommen, obwohl sie inzwischen woanders arbeiten oder nur eine stellvertretende Aufgabe übernehmen. Ein fröhlicher Dienst, der den ganzen Menschen anspricht, ein stärkendes Miteinander. Hat gut getan nach den unerfreulichen Turbulenzen der Abstimmungszeit. Elisa-Maria Jodl

Weihnachtsbäume zu himmlischen Preisen Sonntagsverkauf im Landimärt Obfelden Am 15. Dezember führte der Landimärt Obfelden den Weihnachts-Sonntagsverkauf durch. Es wurden Christbäume zu himmlischen Preisen angeboten. Die Weihnachtsnische lud zum Verweilen ein Musik und reger Betrieb in der Festwirtschaft. (Bild zvg.) und so erstrahlt mancher Weihnachtsbaum im neuen tagmittag von der Ohrenstübermusik Glanz. aus Obfelden umrahmt. Jeder Einkauf In der Festwirtschaft konnte man wurde mit einem kleinen Geschenk sich mit einem Glühwein oder Glüh- belohnt. most aufwärmen und mit einer feinen Das Landimärt-Team dankt allen Wurst vom Grill verköstigen. Im Bas- Kunden für das entgegengebrachte telworkshop wurden fleissig Gläser Vertrauen und wünscht für 2014 viel verziert. Das Ganze wurde am Sonn- Glück und Gesundheit.


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Vermischtes

Dienstag, 24. Dezember 2013

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agenda

Dienstag, 24. Dezember Affoltern am Albis 23.00: Mitternachtsmette mit dem Cäcilienverein, der Chorpassagen aus «Die Schöpfung» von Joseph Haydn vorträgt. Weihnachtssingen für jedermann um 22.45 Uhr, danach Einzug in die Kirche. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13.

Mittwoch, 25. Dezember Hausen am Albis 06.00-08.00: Currende-Singen. Singbüchlein werden abgegeben. Taschenlampe mitnehmen, Kleidung der Witterung anpassen. Singen im Dorf, Kinder und Erwachsene herzlich willkommen. Reformiertes Pfarrhaus (Besammlung).

Kappel am Albis 17.15: Kein offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort im Klosterkeller mit dem ILIOS Quartett. Andrzej Kilian, Violine; Seiko Morishita, Violine; Dominik Ostertag, Viola; Anita Federli-Rutz, Violoncello. Eintritt frei, Kollekte. Anschliessend Nachtessen möglich, kostenpflichtig und auf Voranmeldung. Klosterkeller.

Christopher Lambert mit halber Olympiaqualifikation ... ... und Riesenglück für Michel Roth Nicht ganz nach Wunsch unserer Schweizer verlief der Männerwettkampf der Aerials-Freestyler im Olympiastadion in Peking. Als bester Schweizer klassierte sich Renato Ulrich als 9., Christopher Lambert wurde 14. Viel Glück für Nationaltrainer Michel Roth, der beim Schanzentisch von einem Athleten gerammt wurde. Beide blieben unverletzt. Renato Ulrich zeigte in der Qualifikation, was er im Moment drauf hat. Punktegleich mit dem späteren Sieger, dem Kanadier Travis Gerrits, klassierte er sich als Zweiter. Das bedeutete die direkte Finalqualifikation. Dort allerdings konnte er seinen (bFdFF) Back-Full-Double-Full-Full nicht stehen und rutschte noch auf den 9. Platz ab.

Donnerstag, 26. Dezember

Christopher Lambert zu tief bewertet?

Kappel am Albis

Christopher Lambert aus Mettmenstetten schaffte mit dem 14. Platz den halben Wert der Olympia-Richtlinie. Er zeigte einen sehr schönen ersten Sprung und wurde nach Meinung von Michel Roth klar zu tief bewertet. «Da haben die Kampfrichter einen Fehler

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Samstag, 28. Dezember

gemacht», stellt Michel Roth entschieden fest. Die beiden anderen Mettmenstetter, Andreas Isoz (28.) und Thomas Lambert (29.), blieben mit nicht gestandenen Sprüngen unter den Erwartungen.

Beinahe-Drama am Schanzentisch Michel Roth steht während des Wettkampfes immer direkt neben dem Schanzentisch. Und dies hätte ihm um ein Haar zum ganz grossen Verhängnis werden können: Der junge Engländer Lloyd Wallace verfehlte beim Anlauf mit einem Ski den Schanzentisch, drehte quer ab und rammte vor über 20 000 schockierten Zuschauern mit über 60 km/h frontal den Schweizer Nationalcoach. Beide stürzten in der Folge den steilen Landehang hinunter, verletzten sich aber glücklicherweise nicht schwer. «Einige Druckstellen und blaue Flecken dürfte es schon geben», meinte Roth. «Ich sah ihn kommen und habe noch versucht, seinen Sturz mit meinem Körper etwas aufzufangen, ohne mir bewusst zu sein, was das auch für mich hätte bedeuten können. Das «Vogelnest» hier in Peking bleibt mir definitiv für immer in Erinnerung», lächelte Roth.

Eindrücklich: Die «Monster-Schanze im Olympiastadion, Peking. (Bild RenU)

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Zu Fuss, mit dem Fahrrad und mit dem Schiff «Erlebnisse»: Das Jahresprogramm 2014 steht unter dem Motto «von Basel nach Chiasso»

Ausstellungen Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Bilder-und Buchausstellung «Vom Licht geführt». Bilder von Markus Sandhofer, Gedichte von Helena Aeschbacher-Sinecká. Offen täglich 8-22 Uhr. Bis 20. Januar 2014.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Bilder auf Keramik und Leinwand von Cecilia Betancourt. Öffungszeiten Kunstforum: 23. Dezember bis 5. Januar bleibt die Bibliothek geschlossen. Die Ausstellung dauert bis 18. Januar 2014.

Mettmenstetten

Seit 16 Jahren hat Otto Steinmann aus Affoltern, unterstützt von den beiden Söhnen Andreas und Hansruedi, mit seinen «Erlebnissen» Erfolg. ................................................... von otto steinmann Wie bereits in den Vorjahren bietet das Jahresprogramm 2014 wiederum eine breite Palette von Anlässen für Jung und Alt, für Persone, die mehr leisten wollen und auch für jene, bei denen das Geniessen im Vordergrund steht. Das Jahresprogramm 2014 steht unter dem Motto «von Basel nach Chiasso» oder vom Norden in den Süden. Diese Strecke wird nicht in einem Stück, sondern in 11 Etappen

Auch Polenreisen im Programm Auf dem Weg zum Fürstein oberhalb Glaubenberg. (Bilder zvg.)

Bibliothek, Schulhaus Gramatt: Bilder von Lotti Gysi.Während Schulferien Mo und Fr. 18-20 Uhr. Bis 25. Januar 2014.

zurückgelegt und über das ganze Jahr verteilt.

Für Geniesser und Gipfelstürmer

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Ausgabe vom 31. Dezember bis spätestens Donnerstag, 26. Dezember, per E-Mail an: uschi.gut@azmedien.ch

ruedi besteht bei verschiedenen Anlässen die Möglichkeit, dass zwei Gruppen gebildet werden können, die etwas gemütlichere und eine zweite Gruppe, die eine Zusatzrunde machen oder einen kleinen Gipfel besteigen können – diese Aufteilung hat sich bereits mehrfach bewährt.

Diese Etappen finden nicht nur über alle Jahreszeiten verteilt, sondern auch in ganz unterschiedlichen Arten

statt. Traditionsgemäss finden eine Stadtbesichtigung, zwei Velo-Touren, Ein- bis Dreitagewanderungen und sogar eine längere Schifffahrtetappe über den Vierwaldstättersee statt – einfach etwas für fast alle. Dank der Unterstützung der jungen «Steinmänner» Andreas und Hans-

Nebst den im Jahresprogramm aufgeführten Anlässen in der Schweiz, bietet Otto Steinmann auch Reisen nach Polen in die Region Suwalki/Wigry oder Städtereisen nach Warschau, Krakau, Danzig und Posen an – ganz nach den individuellen Wünschen und Interessen. Weitere Infos sowie Fotos zu vergangenen Veranstaltungen unter www.erlebnisse.ch, Jahresprogramm

«Steinmänner»: Otto Steinmann mit Andreas (l.) und Hansruedi (r.).

Jahresprogramm 2014

bei Otto Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern, otto@erlebnisse.ch.

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1. Samstag, 18.01.14, Stadtführung in Basel 2. Sonntag, 26.01.14, Wanderung von Basel nach Liestal 3. Sonntag, 16.02.14, Wanderung von Sissach nach Olten 4. Sonntag, 11.05.14, Velo- und E-Bike-Tour von Olten nach Luzern 5. Sonntag, 01.06.14, Schifffahrt von Luzern nach Flüelen und Wanderung nach Altdorf 6. Samstag, 21.06.14, Wanderung von Altdorf nach Amsteg

7. Freitag/Sonntag, 15.-17.08.14, 3-Tagewanderung Bristen–Etzlihütte–Sedrun–Maighelshütte–Piora 8. Sonntag, 07.09.14, Velo- und E-Bike-Tour von Airolo nach Bellinzona 9. Samstag/Sonntag, 20./21.09.14, Wanderung Bellionzona–Tesserete– Lugano 10. Samstag/Sonntag, 18./19.10.14, Wanderung Lugano–Morcote–Serpiano–Mendrisio 11. Samstag, 13.12.14, Wanderung Mendrisi–Chiasso.

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

PROGRAMM von Donnerstag, 26. Dezember 2013, bis Mittwoch, 1. Januar 2014: DIE ZUGER KINOS BLEIBEN AM SILVESTERABEND GESCHLOSSEN. Weitere Informationen und das Kinoprogramm finden Sie auf unserer Homepage: www.kinozug.ch Wir wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr!


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Sport

Dienstag, 24. Dezember 2013

«En garde» – in Bonstetten wurden die Klingen gekreuzt 200 an der Schweizer Degen-Fechtmeisterschaften der Kadetten und Junioren in der Schachenhalle ................................................... von werner schneiter

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elle Töne von aufeinanderprallendem Metall ertönen durch die Dreifachhalle Schachen in Bonstetten. Manchmal übertönt durch lautes, erlösendes Jubelgeschrei. Mit der Schweizer Fechtmeisterschaft für Junioren und Kadetten erlebte das Säuliamt am Wochenende die Premiere einer Sportart, die in der Romandie stärkere Wurzeln hat als in der Deutschschweiz. Mehr als 50 Prozent der Clubs haben ihr Domizil jenseits der Saane. Aber nicht nur deswegen dominierte in der Halle Französisch. Beim Fechten ist das sozusagen «Amtssprache»; alle Lehrbücher sind in dieser Sprache verfasst. Bevor die Wettkämpfer die Klingen kreuzen, sagt der Kampfrichter: «en garde!», was bedeutet: Bring euch in Stellung. Dann folgt die Frage «êtes vous prêt? Wird das von den Duellierenden quittiert, folgt das Kommando «allez!» Erst dann beginnt das Gefecht. Die Wettkämpfer tänzeln hin und her, plötzlich schiesst einer nach vorne. Treffer! Beim Degen ist die gesamte Körperpartie sozusagen «Zielscheibe». Das Gefecht ist beendet, sobald einer fünf Treffer aufweist – in der Vorrunde bei maximal dreiminütiger Wettkampfdauer. Das ist zwar ein kurzer Einsatz, der aber ganz schön schlaucht: Nach Beenden zieht man den Kopfschutz aus und gibt sich die linke Hand. Der Haaransatz ist von Schweiss getränkt. Der Vorrunde folgen Setzrunde und schliesslich die K.o.-Runde, bei der Verlierer draussen sind. Hier geht es über 15 Treffer und drei mal drei Minuten. Der Degen, ausgestattet mit einer halbkugelförmigen Glocke, ist bis zu 110 cm lang und hat im Querschnitt eine v-förmige Klinge. International wird nur noch mit dem Degen gekämpft. «Fechten erfordert eine Grundsportlichkeit», sagt der in Bonstetten wohnhaft OK-Präsident Olivier Villiger, der die Schweizer Meisterschaft ins Säuliamt geholt hat und als Präsident der Fechtgruppe Küsnacht amtet. Dazu sind Beweglichkeit und Ausdauer gefragt – und mit ihnen die Bereitschaft, Aktionen so lange zu üben, bis sie wirklich sitzen. «Fechten ist auch das Schach im Sport, weil es Vorausdenken erfordert», ergänzt Villiger. Man muss also wissen, was der Gegner im nächsten Sekundenbruchteil machen wird. Viele Fechterinnen und Fechter waren oder sind Studierende – auch deshalb, weil das Ausüben von Spitzensport während einer Lehre nicht ganz einfach ist. Gleichwohl bezeichnet Olivier Villiger das Fechten als eine Sportart für alle, auch bezüglich der Kosten: Eine komplette Ausrüstung kostet rund 800 Franken, derweil für eine Clubmitgliedschaft jährlich 300 bis 500 Franken aufzubringen sind, etwas mehr als in einem Fussballclub. Viele Fechtclubs haben professionelle Fechtlehrer verpflichtet, die einen regulären Lohn beziehen. Das Säuliamt ist «fechtfreie Zone». Fechterinnen und Fechter der Region sind mehrheitlich im Fechtclub Zürich aktiv. – 200 Kadetten und Junioren im Alter von 15 bis 17 Jahren haben sich am Wochenende in Bonstetten duelliert. Wie steht es um den Nachwuchs in der Schweiz? «Wir sind in einer guten Phase – auch deshalb, weil Fabian Kauter und Max Heinzer international vorne mitmischen und Olympiateilnehmer sind», sagt Olivier Villiger. Aber er fügt auch bei: «Fechten hat natürlich grosse Konkurrenz. Das sportliche Angebot ist ja riesig.»

Viel Betrieb am Wochenende in der Schachenhalle in Bonstetten. Und hier mit einem Ausfallschritt zum Treffer. (Bilder Werner Schneiter)

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Wichtig beim Fechten: Den Angriff des Gegners voraussehen.

Nach Wettkampfende gibt man sich die linke Hand.

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