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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 101 I 166. Jahrgang I Freitag, 21. Dezember 2012

Fussgängerschutz

Absenzen

Gemeinderat Wettswil plant Massnahmen an der Heidenchilenstrasse. > Seite 3

Ämtler Nationalräte in der ersten «Ranglistenhälfte», sind aber nicht grosse «Sünder». > Seite 5

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Serie hält an Wieder zahlreiche Einbrüche im Bezirk – zwei Schwarzarbeiter verhaftet. > Seite 5

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100 Tonnen Hilfsgüter Hedingen: Zingg Transporte AG beteiligte sich an Projekt in Guinea. > Seite 7

Ihr werdet ein Neugeborenes finden Wo Licht ist, ist auch Schatten – zu Weihnachten 2012

E

ine junge Frau beschrieb mir letzthin, wie sie sich gestresst und genervt fühle durch die Geschäftemacherei in der Weihnachtszeit, das Geschäft mit den Gefühlen: «Das ist es, was mich an Weihnachten abschreckt: Wie die Gesellschaft hektische Weihnachtseinkäufe erledigt und Lautsprecher überall kitschige Lieder spielen! Ich finde es schade, wenn Weihnachten überall vermarktet wird und sich keiner mehr Gedanken macht, was Weihnachten uns sagen kann», so die junge Frau. Ist es nicht so? Die Menschen gehen mit den verschiedensten Gefühlen durch die Weihnachtszeit. Weihnachten ist das Fest der Gegensätze, des Lichts und der Dunkelheit, der Wärme und der Kälte, ist für die Einen Geborgenheit, für Andere Verzweiflung, Segen und Glück für die Einen, Fluch und Not für die Anderen. Und alles gehört zu Weihnachten, die Licht- und die Schattenseiten, so wie auch das Leben stets verschiedenartig ist. Aber wo ist denn nun Gott zu suchen? In den Licht- oder den Schattenseiten? Können wir Gott in dieser Hektik, in diesem Lärm und künstlichem Lichtermeer noch finden?

In einer Futterkrippe liegend Den Hirten in der Weihnachtsgeschichte werden durch die Engel zwei

Das zweite Zeichen, «... in einer Futterkrippe», ist nun doch auffälliger. Jesus ist ein Kind, das in ganz ärmlichen Verhältnissen geboren worden ist. In einer Futterkrippe liegt es, nicht in einer üblichen Wiege. Stallgestank, Zwicken von Stroh und Heu sind seine ersten Lebenserfahrungen. Wurde uns nicht immer gesagt, Gott sei in Herrlichkeiten zu finden? Aber an Weihnachten erfahren wir: die Zeichen, in denen wir Gott erfahren können, sind ganz normal und unauffällig. Das Jesuskind trägt Windeln und keinen Heiligenschein, noch hört man in der Heiligen Nacht Posaunenoder Trompetenklänge. Jesus war ein Kind wie jedes andere auch.

Friedenskrippe; Rembrandt: Adoration of the Shepherds. Die Anbetung der Hirten (Ausschnitt). Quelle: hansgruener.de/docs_d/krippen/hirten.htm Zeichen versprochen, an denen sie den Sohn Gottes in dieser Heiligen Nacht erkennen können. «Ihr werdet ein Neugeborenes finden, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe» (Lk 1,12). «Ihr werdet ein Neugeborenes finden, in Windeln gewickelt…». Eigenartig! Jedes Neugeborene trägt doch Windeln. Das ist ganz normal! Ist dies nicht ein ganz und gar untaugliches Zeichen?

Das süsse Kindlein liegt in der Krippe in einem Stall Möglicherweise will Gott uns gerade in den Weihnachtstagen Mut machen, das Leben so zu sehen, wie es wirklich ist, mit Licht- und Schattenseiten. Denn das süsse Kindlein lag in einer Futterkrippe in einem Stall. Und derjenige, der unauffällig und verwechselbar in dieser Krippe lag ist jener, der im Erwachsenenalter eigenständig und mutig den Glaubensanschauungen und Moralvorstellungen seiner Zeit entgegengetreten ist. Er ist der, der gewagt hat, die «bessere» Hälfte der Gesellschaft vor den Kopf zu stos-

sen und er ist schliesslich derjenige, der sein unkonventionelles Leben mit dem Tod bezahlen musste. Vielleicht will uns die Weihnachtsgeschichte dies lehren: Gott finden wir nicht im Geschenkerausch, in schnulziger Weihnachtsmusik und dem Festessen, nicht in Äusserlichkeiten. Im künstlichen Lichterglanz müssen wir ihn nicht suchen, nicht in einer Theologie der Macht und des Ruhmes und nicht in lebensuntauglichen Ordnungen und Strukturen. Nein, Gott kommt arm, unscheinbar und verwechselbar in die Welt. Und wir finden ihn in den Licht- und Schattenseiten des Lebens. Aber in kleinen Gesten, Dingen, Gegebenheiten und Lebenserfahrungen ist Grosses, ist Gott zu suchen. Und wie er im Stall in der Krippe liegt, legt er sich jeden Tag neu in jedes ganz normale Brot, ist er in jeder wohlwollenden Begegnung, in jeder Handlung, die dem Leben dient, in jedem Wort, das Frieden zu stiften vermag, aber auch in jedem Menschen, der von Krankheit geschüttelt wird, in jedem Einsamen, Mutlosen, in jedem «nicht-dazu-gehörenden» Menschen – und vielleicht doch dort, wo man i h n gar nicht erwartet ... Ich wünsche Ihnen von Herzen stimmungsvolle Weihnachtstage.

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Missstände/Reformen Gemeinnützige Gesellschaft befasst sich im Neujahrsblatt mit der Volksschule. > Seite 11

Kerze vergessen Beim Brand in einem Wohnhaus in Rifferswil entstand am frühen Mittwochabend ein Sachschaden von rund 15 000 Franken. Verletzt wurde niemand. Bewohner hatten eine Kerze brennen lassen und den Raum vorübergehend verlassen, wie die Kantonspolizei auf Anfrage mitteilte. Darauf sei um etwa 18.30 Uhr ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr bekam die Situation allerdings schnell unter Kontrolle. (tst.)

Zweimal Gold: Thomas Lambert. (zvg.)

Doppelsieg für Lambert Im Europacup in Finnland holten sich die Schweizer Skiakrobaten vergangenes Wochenende Wettkampfpraxis. Thomas Lambert konnte beide Springen in Ruka für sich entscheiden. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 33 anzeigen

Jren Omlin, katholische Pfarrei Affoltern am Albis

Besinnlichkeit und gegenseitiges Beschenken An Weihnachten gedenkt man der Geburt Jesu Christi. Gefeiert wird diese in der Regel mit gegenseitigem Beschenken. Auch unter den Christbäumen im Knonauer Amt dürften sich die «Päckli» wieder türmen am 24. Dezember – und mancherorts auch am 25. und 26. Dezember. Der Klang von Weihnachtsliedern, der Duft nach Guetzli, der Anblick von strahlenden Kinderaugen – viel Schönes lässt sich mit diesen ganz speziellen Tagen assoziieren. Weihnachten ist aber auch die Zeit, in der man mit Menschen zusammenkommt, die einem viel bedeuten. Man nutzt die freien Tage, um unter dem Jahr vielleicht etwas vernachlässigte Kontakte aufzufrischen und wieder intensiver zu pflegen, gönnt sich ein gemeinsames Festmahl und lässt es sich gut gehen.

Die Weihnachtstage sind vielerorts eine Zeit des Lichterglanzes – wie hier in Hedingen. (Bild Thomas Stöckli)

Redaktion und Verlag des «Anzeigers» wünschen frohe Weihnachten! ................................................... > Weihnachtliche Impressionen auf den Seiten 14 und 15

500 51 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über die Erbschaft von Josef Kurt Waldvogel, geb. 8. März 1951, von Unteriberg SZ, wohnhaft gewesen Schulstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis, gestorben am 24. August 2012, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern vom 9. November 2012 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 12. Dezember 2012 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 11. Januar 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 17. Dezember 2012 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

Öffnungszeiten der Bezirksverwaltung über den Jahreswechsel 2012/2013 Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab Montag, 24. Dezember 2012, bis und mit Freitag, 4. Januar 2013, geschlossen: Statthalteramt Bezirksratskanzlei Bezirksgericht Mietgericht Paritätische Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen Am 24./27./28. und 31. Dezember 2012 sowie am 3. und 4. Januar 2013 ist das Bezirksgericht für dringende Notfälle jeweils zwischen 09.00 bis 10.00 Uhr unter der Nummer 044 763 17 00 erreichbar. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr. Die Bezirksverwaltung

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 2. Dezember 2012 1. Der Voranschlag 2013 ist genehmigt und der Steuerfuss für das Jahr 2013 unverändert auf 13 % festgelegt worden. 2. Die Abrechnung über den Kauf sowie die Bauabrechnung über die Renovation der Liegenschaft Zürichstrasse 96 ist genehmigt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt seit Freitag, 7. Dezember 2012, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstrasse 94, zur Einsicht auf. Gegen das Protokoll und die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung kann innert 30 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis Rekurs eingereicht werden. Reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom Donnerstag, 13. Dezember 2012 Reformierte Kirchgemeinde 1) Der Voranschlag 2013, welcher einen Ertragsüberschuss von 56 600.– Franken aufweist, wurde genehmigt und der Steuerfuss auf 12 % belassen. Politische Gemeinde 1) Die Abrechnung für die Sanierung von Gemeindestrassen im landwirtschaftlichen Bereich im Betrag von 141 706.80 Franken wurde genehmigt. 2) Der Antrag des Gemeinderates auf Bewilligung eines Kredites in der Höhe von 2 492 000.– Franken (inkl. 8 % MwSt.) für den Ersatzbau Trottenscheune als Schul- und Gemeindebibliothek wurde vorberaten und unverändert an die Urnenabstimmung überwiesen. 3) Der Antrag des Gemeinderates auf Bewilligung eines Kredites in der Höhe von 2 434 500.– Franken (inkl. 8 % MwSt.) für die Renovation und Erweiterung des Mehrzweckgebäudes Schachen 7 wurde vorberaten und unverändert an die Urnenabstimmung überwiesen. 4) Für den Neubau einer Kanalisationsleitung im gemeindeeigenen Teilstück der Mühlerainstrasse wurde ein Kredit in der Höhe von 139 000.– Franken (inkl. 8 % MwSt.) bewilligt. 5) Für die Übertragung der kommunalen Spitex-Aufgaben an den neu gegründeten Verein Spitex Knonaueramt wurde ein jährlich wiederkehrender Kredit in der Höhe von 160 000.– Franken bewilligt. 6) Der Voranschlag für das Jahr 2013, welcher einen Ertragsüberschuss von 1 474 500.– Franken aufweist, wurde genehmigt und der Steuerfuss auf 101 % belassen.

Gegen die von den Versammlungen gefassten Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Hedingen, 21. Dezember 2012 Reformierte Kirchenpflege und Gemeinderat Hedingen

Regionales Entsorgungszentrum und zentrale Sammelstelle «ÖKI-HOF», Lindenmoosstrasse 15

Mit Beschluss vom 11. Dezember 2012 hat der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis aufgenommen: Garcia, Anselmo, geb. 1953, mit Staatsangehörigkeit Spanien, wohnhaft Weisbrod-Areal 6, 8915 Hausen am Albis Gegen die Einbürgerung kann innert 30 Tagen von der Publikation an gerechnet beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Gemeinderat Hausen am Albis

Öffnungszeiten über Weihnachten/Neujahr Für das Regionale Entsorgungszentrum und die zentrale Sammelstelle «ÖKI-HOF» an der Lindenmoosstrasse 15 gelten über Weihnachten/Neujahr folgende Annahmezeiten: • Montag, 24. Dezember: 07.30 bis 09.00 Uhr, 09.30 bis 12.00 Uhr; 13.00 bis 16.00 Uhr • Dienstag, 25., und Mittwoch, 26. Dezember 2012: ganzer Tag geschlossen • Donnerstag, 27., Freitag, 28., und Samstag, 29. Dezember: übliche Öffnungszeiten • Montag, 31. Dezember: 07.30 bis 09.00 Uhr, 09.30 bis 12.00 Uhr; 13.00 bis 16.00 Uhr • Dienstag, 1. Januar, und Mittwoch, 2. Januar 2013: ganzer Tag geschlossen • Ab Donnerstag, 3. Januar 2013: übliche Öffnungszeiten Besten Dank für die Kenntnisnahme und frohe Festtage.

Verkehrsanordnung

Affoltern am Albis, 18. Dezember 2012

Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Strasse Im Muchried Auf dem Wendeplatz ist das Parkieren von Fahrzeugen verboten. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Wettswil am Albis, 21. Dezember 2012 Gemeinderat Wettswil am Albis

Protokollauflage und Rechtsmittel Die Protokolle können während 30 Tagen von dieser Publikation an gerechnet in der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingesehen werden.

Gemeinde Affoltern

Einbürgerung

Bestattungen

Vermietungen Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Am 14. Dezember 2012 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Bertha Wyser-Röthlin geb. 20. Oktober 1925, Witwe des Albert Wyser, von Aeugst am Albis ZH und Niedergösgen SO, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Obere Seewadelstrasse 12. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Die Schweizerische Post, Viktoriastrasse 21, 3030 Bern Grundeigentümerin: Landi Albis, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten Bauvorhaben: Technische Anlagen, Postfachanlage, Metallkiste, Briefeinwurf und Leuchtsignet für Postagentur am bestehenden Gebäude, Zone K2A, Vers.-Nr. 614, Parzelle Kat.-Nr. 1699, Allmendstrasse 5, Gemeinde Aeugst am Albis

Obfelden Am 18. Dezember 2012 ist in Obfelden ZH gestorben:

Del Monte Giuseppe geb. 22. Mai 1928, von Italien, wohnhaft gewesen in Obfelden, Dorfstrasse 45a; Ehemann der Del Monte-Crimi Rosa. Erdbestattung am Freitag, 21. Dezember 2012, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessende Abdankung in der katholischen Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Stallikon Am Mittwoch, 12. Dezember 2012, ist in Zürich ZH gestorben:

Gisler-Eloranta Leena Marja geboren am 1. November 1948, von Spiringen UR, verheiratet mit Gisler Robert Gustav, wohnhaft gewesen Hüttenrain 12, 8143 Stallikon. Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 4. Januar 2013, 14.00 Uhr, in der Kirche Stallikon ZH statt. Bestattungsamt Stallikon

Gesundheitsabteilung

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Thomas + Evelin Wiss Matzinger, Sennweidstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau Remise und Pferdeunterstand, Kat.-Nr. 6431, Sennweidstrasse, Landwirtschaftszone

Rifferswil Bauherrschaft: Esther, Fritz und Hannes Haller, Langacher, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Abbruch des mit Gebäude Vers.-Nr. 287 verbundenen Anbaus (Doppelgarage)/Bau einer Garage und von Räumen für Bed & Breakfest auf dem Grundstück Kat.-Nr. 256, Langacher, Lwsz

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Berger AG, Langächerstrasse 5, 8907 Wettswil a. A. Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus und Schopf Vers.-Nrn. 108 und 382 und Neubau Mehrfamilienhaus auf Kat.-Nr. 2215 an der Langächerstrasse 3 (Kernzone); geändertes Projekt

Nachmieter gesucht per 1. März 2013

4-Zimmer-Wohnung Fr. 1590.– inkl. NK. Niedermattstrasse 2 8912 Obfelden Telefon 079 612 67 43


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Dezember 2012

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Fussgängerschutz-Massnahmen an der Heidenchilenstrasse Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil am Albis Die geplante, 75 Wohneinheiten umfassende Überbauung «Bäumlisächer» erfordert an der Heidenchilenstrasse Fussgängerschutz-Massnahmen. Der Gemeinderat hat den projektierten Massnahmen zugestimmt und die nötige Projektauflage veranlasst. Gemäss Disposition im – von der Baudirektion Kanton Zürich am 19. August 2011 genehmigten – privaten Gestaltungsplan Bäumlisächer erfolgt die verkehrsmässige Erschliessung der geplanten Wohnüberbauung «Bäumlisächer» (mit 75 Wohneinheiten und 130 Parkplätzen) über die Bäumlisächerstrasse (70% der Parklätze) und die Heidenchilenstrasse (30% der Parkplätze). Im Gegensatz zur Bäumlisächerstrasse vermag die Heidenchilenstrasse im heutigen Zustand den Anforderungen der Zugangsnormalien nicht zu genügen und bedarf deshalb entsprechender (kleinerer) Ausbau- bzw. Fussgängerschutz-Massnahmen. Dieselben beinhalten im Wesentlichen die Erstellung eines Trottoirs beim Einlenker der Heidenchilenstrasse in die Ettenbergstrasse sowie eine Fahrbahn-Verengung im Bereich der bestehenden Trottoirlücke bei den Liegenschaften Hei-

denchilenstrasse 12 und 14. Die Projektunterlagen werden ab 11. Januar 2013 während 30 Tagen in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht aufliegen (amtliche Publikation folgt).

nenabstimmung vom 3. März 2013 verabschiedet. Die Stimmberechtigten werden die Einzelheiten zu diesem Geschäft der Abstimmungsweisung entnehmen können.

Feuerwehrgebäude

Einbürgerungen

Mitte dieses Jahres verabschiedeten die Gemeinderäte Bonstetten und Wettswil eine Kreditvorlage für die Erstellung eines gemeinsamen neuen Feuerwehrgebäudes an der Stations/Masstrasse in Bonstetten (mit Stützpunkt-Räumlichkeiten für die Kantonspolizei Zürich) zuhanden der Urnenabstimmung vom 23. September 2012. Aus finanzpolitischen Gründen stellte dann jedoch der Gemeinderat Bonstetten die Vorlage zurück. In der Zwischenzeit haben die beiden Behörden nochmals intensiv über die Finanzierung des wichtigen Bauvorhabens verhandelt und schliesslich einen modifizierten, der gegebenen Interessenlage besser Rechnung tragenden Kostenteiler vereinbart. Die entsprechend überarbeitete Vorlage, nach welcher die Gemeinde Wettswil a.A. mit einem Nettokostenanteil von rund 3,3 Mio. Franken (60%) und die Gemeinde Bonstetten mit einem solchen von rund 2,2 Mio. Franken (40%) partizipieren, wurde nun definitiv zuhanden der Ur-

Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat folgende Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil a.A. aufgenommen: Georg Lüdeke, geb. 1933, und Waltraud Lüdeke geb. Fender, geb. 1937, beide deutsche Staatsangehörige; Duangnapha Pulasato, geb. 1987, thailändische Staatsangehörige; Aimée Haller, geb. 1999, deutsche Staatsangehörige, Denis Battaglioli, geb. 1964, italienischer Staatsangehöriger, Antonio Ferrer, geb. 1980, span. Staatsangehöriger.

Neuer BVK-Vertrag Der Gemeinderat hat im Einvernehmen mit dem Personal entschieden, das Personal und die Rentnerinnen und Rentner der Gemeinde für die berufliche Vorsorge – mangels reeller Alternative – weiterhin bei der Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich (BVK) zu versichern. Mit der BVK

wurde ein entsprechender neuer Anschlussvertrag abgeschlossen.

Lehrverhältnisse Bei der Gemeindeverwaltung wird Pascal Ziesack, Bonstetten, im August 2013 die Lehre als Kaufmann beginnen. Auf den gleichen Zeitpunkt wurde mit Patrick Hofstetter, Aesch, ein Lehrverhältnis für die Ausbildung als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ beim Gemeinde-Werkbetrieb vereinbart.

Erteilte Baubewilligungen Es wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: Sommerhaus AG für Neubau von 10 Einfamilienhäusern, 4 Doppeleinfamilienhäusern und 5 Mehrfamilienhäusern an der Moosstrasse/Grundächerstrasse (Überbauung Grundächer); Patrick und Nadja D’Amico für Abbruch und Neubau Einfamilienhaus am Strumbergweg; Berta und Hans Illi für Balkon-Vergrösserung beim Wohnhaus Schachenstrasse 4; Jean-Jacques Bertschi für Dach- und Fassadensanierung beim Wohnhaus Ettenbergstrasse 58, Werner Jörg für Dach- und Fassadensanierung beim Wohnhaus Ettenbergstrasse 64; Mariann Müller Treib für Dachsanierung und Photovoltaikanlage beim Wohn-

27 Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse von Rainer Hasler haben ein Relief der Gemeinde Obfelden angefertigt, das bis Mitte Januar in der Raiffeisenbank zu sehen ist.

Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Maria Artale und Silvestro Cusenza feiern am Stephanstag, 26. Dezember, in Affoltern das Fest der goldenen Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar einen schönen Festtag.

Zum 90. Geburtstag Am Weihnachtstag, 25. Dezember, darf Ida Huber-Holliger im Haus zum Seewadel in Affoltern ihren 90. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin an Weihnachten ein schönes Fest.

Zum 80. Geburtstag Dora Mürner-Stettler darf am 26. Dezember in Affoltern den 80. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation und alles Gute. anzeige

Die Viertklässler mit dem Relief der Gemeinde Obfelden in der Schalterhalle der Raiffeisenbank in Obfelden. Hinten Lehrer Rainer Hasler (links) und Geschäftsstellenleiter Claudio Albasini. (Bild Werner Schneiter) Knirps ziemlich selbstsicher bei. Dem pflichtete Rainer Hasler indirekt bei.

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Geschäftsführerin: Barbara Roth

... wurde Marion Sek, Bonstetten, das Patent für das Clublokal «Sport im Moos» erteilt (Betriebsaufnahme 1. Januar 2013), der Stiftung Pro Aumüli Stallikon für die Sanierung der Gebäulichkeiten der Aumüli ein Beitrag von 30 000 Franken ausgerichtet und eine Erhöhung der einmaligen Abwasserund Wasseranschlussgebühren beschlossen (die diesbezügliche amtliche Publikation erfolgte bereits am 9. November 2012). Sodann bewilligte der Gemeinderat folgende Kredite: 19 000 Franken für die Realisierung einer Sitzgelegenheit im südlichen Bereich des Friedhofs «Heissächer» (Platzgestaltung und zwei Sitzplätze); 21 100 Franken für die Einrichtung eines zweiten Arbeitsplatzes im Büro der Finanzverwaltung und einer PC-Station im Sitzungszimmer; 8550 Franken für Unterhaltsmassnahmen bei den Naturschutzobjekten im Bereich der Freihaltezone «Untere Chirchgass». Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal wünschen besinnliche Weihnachten und sowie Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr. (rs.)

Zur goldenen Hochzeit

Viertklässler von Rainer Hasler fertigten ein Relief an, zu sehen bei der Raiffeisenbank

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Im Weiteren ...

wir gratulieren

Obfelden aus der Vogelperspektive

Als Grundlage diente der Ortsplan von Obfelden, der stark vergrössert werden musste. Auf 30 x 30 cm grossen Spanplatten musste dann Schicht um Schicht aufgetragen werden. Der tiefste Punkt der Gemeinde an der Reuss erforderte 10 Schichten Forex-Material, der höchste im Isenberg deren 21. «Meine Schüler waren gefordert; sie mussten sehr präzise arbeiten», sagt Lehrer Rainer Hasler. Dazu war auch handwerkliches Geschick gefragt – beim Laubsägen, Kleben mit Hartklebestoff, Kanten schleifen, beim Auftragen von isländischem Moos und beim Platzieren der Häuser aus Balsaholz. Die Elemente wurden dann zu einem ganzen, 2,38 x 1,83 Meter grossen Relief im Massstab von 1:1250 zusammengefügt. Claudio Albasini, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank in Obfelden, hat am Dienstag das temporäre Geschenk entgegengenommen. In der Schalterhalle ist das Relief während der Öffnungszeiten bis 15. Januar 2013 zu sehen. Die Frage, ob die Arbeit Spass gemacht hat, beantworteten die Schülerinnen und Schüler mit einem begeisterten kollektiven Ja. «Wir sind halt die Besten», fügt ein

haus Heissächerstrasse 39; Alexander und Kathrin Verbeck-Gerster für Umbau Wohnhaus Im Haldenächer 13.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Den Wunsch, ein Relief herzustellen, trug er schon lange mit sich herum.

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

«Bei dieser Klasse, dachte ich mir, wird es klappen», sagte er. (-ter.)

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

TODESANZEIGE UND DANKSAGUNG

Bertha Elisa Wyser-Röthlin 20. Oktober 1925 – 14. Dezember 2012

Losgelöst von allen Schmerzen und Altersbeschwerden durfte sie am Freitag friedlich einschlafen. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Affoltern stattgefunden. Herzlichen Dank für die tröstenden Worte von Mathias KühleLemanski und die feierliche Beisetzung. Herzlichen Dank dem Team vom Seewadel für die liebevolle und geduldige Pflege. Herzlichen Dank Dr. Daniel Zimmermann für die kompetente und herzliche Betreuung. Herzlichen Dank Cheyenne für die musikalische Begleitung. Herzlichen Dank allen, die Berthy Gutes getan haben. In stiller Trauer: Elsbeth und Eugen Stähli-Gasser Regula und Patrick Wyss-Stähli mit Jenny und Cheyenne Stefan und Denise Stähli-Gysi Joseph Röthlin Traueradresse: Elsbeth Stähli-Gasser, Zürichstrasse 15, 8932 Mettmenstetten

WER IM GEDÄCHTNIS SEINER LIEBEN LEBT, DER IST NICHT TOT, DER IST NUR FERN. TOT IST NUR, WER VERGESSEN WIRD. IMMANUEL KANT

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Gattin, unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester und Tante

Leena Marja Gisler-Eloranta 1. November 1948 – 12. Dezember 2012

Wir danken innig für ihre Liebe und Hingabe. In unseren Herzen wird sie immer bei uns sein. In stiller Trauer: Robert Gisler Mikko und Johanna Gisler mit Julia und Olivia Matti Gisler und Sarah Kloter Gisler mit Laura Geschwister und Anverwandte Die Trauerfeier findet am Freitag, 4. Januar 2013, um 14.00 Uhr in der Kirche Stallikon statt. Traueradresse: Robert Gisler, Hüttenrain 12, 8143 Stallikon

Autonomie und Integration – eine Utopie? rn

Der SBV setzt alles dran, dass Visionen wirklich werden. Helfen Sie mit!

www.sbv-fsa.ch

Del Monte Giuseppe 22 maggio 1928 – 18 dicembre 2012

In Liebe und Dankbarkeit haben wir von meiner Mutter, meiner Schwiegermutter, unserem Grossmami und Urgrosmami Abschied genommen.

PK 80-890-0

La morte non è la fine ma la luce che sorge all’ aurora

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La tua forza, il tuo coraggio, la tua onestà e il tuo amore per la vita ci saranno sempre da esempio. Il vuoto che ci lasci è incolmabile. Sarai sempre nei nostri cuori la moglie Rosa il figlio Claudio con Claudia la figlia Doris con Antonello e i nipoti Luana e Leandro parenti e amici Il funerale avrà luogo venerdì 21 dicembre 2012, alle ore 14.00 al cimitero di Obfelden. La messa sarà celebrata nella chiesa cattolica di Obfelden. Le eventuali offerte verrano devolute dalla famiglia alla SKB Behinderten-Schule Wollishofen. Indirizzo: Del Monte-Crimi Rosa, Dorfstrasse 45 a, 8912 Obfelden (ZH)


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Dezember 2012

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Fortsetzung der Einbruchserie Auch Aufbrechen von Autos – Schwarzarbeiter verhaftet Im Säuliamt findet die Einbruchserie auch in der Weihnachtszeit eine Fortsetzung.

Noch nie eine Schlussabstimmung verpasst: Toni Bortoluzzi. (Archivbilder)

Fehlt normalerweise nur bei wenigen Abstimmungen: Hans Kaufmann.

Nicht die grössten «Sünder» Abwesenheit der Ämtler Nationalräte

In Wettswil wurde an der gleichen Strasse vom 14. auf den 15. Dezember innert kurzer Zeitspanne gleich dreimal eingebrochen. Wohl dieselbe Täterschaft versuchte vorerst, mit Flachwerkzeug den Blumenautomaten eines Geschäfts aufzuwuchten – ohne Erfolg. Dann drang sie via Fenster in den Laden ein und versuchte dort, weitere Türen zu knacken, was misslang. Die magere Beute: 10 Franken aus der Trinkgeldkasse, aber 3000 Franken Sachschaden. Nicht zum Ziel gelangte die Täterschaft in einem Betrieb gleich nebenan. Ein Seitenfenster liess sich nicht öffnen. Aus dem Versuch resultiert ein Schaden von 500 Franken. Auch am dritten Ort, in unmittelbarer Nachbarschaft blieben die Bemühungen ohne Erfolg. Es wurde zwar ein Fenster aufgewuchtet, aber kein Deliktsgut gemacht. Die Polizei beziffert den Sachschaden in diesem Fall auf 1000 Franken. In Uerzlikon drangen Unbekannte zwischen dem 12. und 14. Dezember in provisorische Magazin eines Neubaus ein, entwendeten Werkzeugmaschinen und Kupferkabel im Wert von rund 4000 Franken. Der Sachschaden ist gering. Via Terrassentüre gelangten Einbrecher vom 14. auf den 15. Dezember in Obfelden in ein Einfamilienhaus ein und durchsuchte die Räume. Das Deliktsgut ist noch Gegenstand von Ermittlungen, der Sachschaden beanzeige

Bei den unentschuldigten Absenzen im Parlament figurieren die Ämtler Nationalräte Toni Bortoluzzi und Hans Kaufmann zwar in der ersten «Ranglistenhälfte», gehören aber nicht zu den grössten «Sündern». ................................................... von werner schneiter Politnetz.ch, die Plattform für Schweizer Politik im Netz, hat ihren Bekanntheitsgrad mit dem Hinweis auf falsches Auszählen im Ständerat markant gesteigert. Gestützt auf Abstimmungsprotokolle, legt die Organisation nun eine Liste vor, die Aufschluss gibt über unentschuldigte Absenzen von Parlamentarierinnen und Parlamentariern seit Beginn der Legislatur im Oktober 2011. Seither fanden im Nationalrat 1448 Abstimmungen statt. Der Schluss von Politnetz nach der systematischen Auswertung: «Einige Räte waren fast immer anwesend, andere verpassten über 40 Prozent aller Entscheidungen», hält Politnetz fest. Auch kantonal ist die Bandbreite gross. So schneidet der Kanton Glarus mit einer Quote von 24 Prozent am schlechtesten ab, während der Kanton Uri mit einer Fehlzeit von 0,6 Prozent am besten dasteht. Keine Überraschung ist, dass Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler seit Beginn der Legislatur am meisten mit Abwesenheit geglänzt hat; auf Ende 2012 tritt er zurück. Der Stuhl des Thurgauer SVP-Vertreters blieb bei 634 von 1448 Abstimmungen leer, was einer Fehl-Quote von 43,78 Prozent entspricht. Es folgen Filippo Leutenegger (FDP, 39,09%, Christoph Blocher (SVP, 37,57%) und Hans Grunder (BDP, 31,42%). Aber auch Partei- und Stadtpräsidenten wie Fulvio Pelli (FDP) oder Alexander Tschäppät (SP) fielen durch häufige Absenzen auf.

Toni Bortoluzzi: Noch nie eine Schlussabstimmung verpasst Toni Bortoluzzi figuriert in der «Rangliste» unter 200 Nationalräten auf Platz 37. 244 Abstimmungen verpasste

er, was einer Quote von 16,85 Prozent entspricht. «Wichtige Abstimmungen habe ich mit einer Ausnahme, als eine Schulklasse zu Besuch war, keine verpasst», sagt Bortoluzzi, der bis zur Aufgabe seines Schreinereibetriebs in Affoltern, zur Hauptsache aus beruflichen Gründen nicht präsent war im Bundeshaus. Daneben empfangen Parlamentarier natürlich auch Besuchsgruppen und sind in Kommissionen tätig. Er achte natürlich auch auf die Bedeutung einer Abstimmung. Sei ein klares Resultat voraussehbar, so könne man eher passen. «Schlussabstimmungen habe ich seit meinem Eintritt in den Nationalrat 1991 noch nie verpasst», fügt Bortoluzzi bei.

Hans Kaufmann: Normalerweise zwei bis drei Prozent Abwesenheit Mit einer Abwesenheitsquote von 11,12 Prozent liegt der Wettswiler SVP-Nationalrat Hans Kaufmann auf Platz 78 – zwischen dem Grünen Antonio Hodgers und SP-Präsident Christian Levrat. Normalerweise verpasse er zwei bis drei Prozent der Abstimmungen – die jüngste Quote sei die Ausnahme. Finanzfachmann Kaufmann ist auch noch Bankrat und nimmt andere Mandate wahr, die mal eine Präsenz im Nationalratssaal verhindern können. Als Kommissionssprecher gehört er im Nationalratssaal demgegenüber zu jenen, die häufig ans Rednerpult treten. Yvette Estermann und Yvan Perrin, beide SVP, sind seit Beginn der Legislatur bei Abstimmungen im Parlament fast immer anwesend: Sie verpassten je nur eine Abstimmung, was einer Quote von 0,7 Prozent entspricht. Die Zahl unentschuldigter Absenzen ist übrigens massiv gesunken. «Der Grund: Politnetz benennt seit einem Jahr diejenigen Räte, die in den Gesamtabstimmungen unentschuldigt abwesend waren. Die Entwicklung der Entschuldigungen zeigt, dass Politnetz das Absenzenwesen dahingehend beeinflusst hat, dass sich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier häufiger entschuldigen lassen», schreibt Politnetz-Geschäftsleiter Thomas Bigliel.

läuft sich auf 2000 Franken. Schmuck in unbekannter Höhe wurde zwischen 14. und 16. Dezember in einem Reiheneinfamilienhaus in Stallikon erbeutet. Die Täterschaft versuchte vorerst, eine Schiebetüre aufzubrechen – ohne Erfolg. Über ein Fenster gelangte sie dennoch ins Innere und richtete Schaden in der Höhe von 7500 Franken an. Via Küchenfenster gelang es Unbekannten am 17. Dezember, tagsüber in eine Wohnung in Affoltern einzudringen. Sie entwendeten Elektronikartikel und Schmuck im Wert von rund 4000 Franken. Sachschaden: 1000 Franken.

iPad und 100 Stangen Zigaretten weg In einem Restaurant in Affoltern wurde am 17. Dezember ein Garderobenschrank aufgebrochen, eine Uhr und ein Autoschlüssel gestohlen. Mit dem Schlüssel öffneten die Diebe das Auto und klauten ein iPad. Die Deliktsumme beträgt 700 Franken. In einem Einkaufszentrum in Affoltern wurden am 18. Dezember um 4 Uhr 100 Stangen Zigaretten gestohlen. Unbekannte öffneten die Notausgangstüre gewaltsam, lösten Alarm aus, konnten aber trotzdem delinquieren. Noch nicht ermittelt ist das Deliktsgut bei einem Einbruch am 18. Dezember zwischen 12 und 20 Uhr in ein Einfamilienhaus in Wettswil. Die Täter drangen via Terrassentüre ein und richteten Schaden in der Höhe von 1000 Franken an. Gleich dreimal wurden am 14. Dezember Autos via

Seitenscheibe aufgebrochen, wahrscheinlich von derselben Täterschaft. Ein erstes Mal in Bonstetten (Handtasche weg, 800 Franken Deliktsumme), dann auf dem Parkplatz an der Reuss in Obfelden (Deliktsgut unbekannt) und schliesslich auf einem Parkplatz am Türlersee (Handtasche, 1100 Franken).

Handyraub in Hedingen Am 14. Dezember, gegen Mitternacht, wurde ein Passant von einem Unbekannten angesprochen. Dieser erhielt auf Wunsch das Handy für einen Anruf, rannte danach davon und wurde vom Geschädigten verfolgt. Dieser erhielt zwei Schläge, das Handy aber nicht. Es wurde Anzeige erstattet. Nach bekanntem Muster kam es am 18. Dezember um 9 Uhr in einem Verkaufsgeschäft zu einem Portemonnaie-Diebstahl – aus einem für kurze Zeit unbeaufsichtigten Einkaufswagen. Die Kundin merkte den Verlust an der Kasse – zu spät: Ausweise und Bargeld waren weg.

Schwarzarbeiter verhaftet Am Montag, 17. Dezember, nahmen Fahnder der Kantonspolizei um 8 Uhr in Affoltern sowie um 15 Uhr in Hausen je einen Schwarzarbeiter fest. In beiden Fällen handelt es sich um Kosovaren im Alter von 25 und 36 Jahren. Ihre Arbeitgeber wurden ebenfalls zuhanden der zuständigen Staatsanwaltschaft wegen Widerhandlungen gegen das Ausländerrecht zur Anzeige gebracht. (-ter.)


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Freitag, 21. Dezember 2012

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Mit 100 Tonnen Hilfsgütern 7000 beschwerliche Kilometer zurückgelegt Zingg Transporte AG aus Hedingen beteiligte sich an einem Projekt zugunsten von Guinea-Conakry Zingg Transporte AG, Hedingen, beteiligte sich mit einem kompletten Lastenzug an einer Hilfsgüterlieferung nach Guinea-Conakry. Für Markus Baumann eine beschwerliche Reise mit emotionalen Erlebnissen, deren Verarbeitung Zeit benötigt. ................................................... von werner schneiter Die Firma Zingg ist in vielen Ländern Europas auf Strassen präsent, sie transportiert zur Hauptsache Lebensmittel. Aber Hilfsgüter? «Mein Mann Markus und ich wurden im Frühling 2012 auf das Projekt persönlich aufmerksam», sagt Cornelia BaumannZingg. Sie überlegten sich die Sache, machten sich kundig, auch über den im Juni 2012 gegründeten Verein «Guinea2012» und über den ehemaligen IKRK-Mitarbeiter Albert Wyssmann, der in Guinea ein eigenes Hilfswerk betreut. Als sie den Wunsch, sich an der Aktion zu beteiligen, der Familie offenbarten, zeigte sich diese begeistert. «Wir fanden das eine gute Sache – vor allem im Wissen, dass die Hilfe in Guinea-Conakry tatsächlich auch ankommt und durch unseren Beitrag die Not der Menschen lindert.

100 Tonnen Hilfsgüter – motiviertes Team Ein Konvoi, bestehend aus fünf Lastwagen, einem Personentransporter und einem Hyundai-Geländefahrzeug, startete am 29. Oktober 2012 seine Reise. Ein Team mit 14 motivierten hochkarätigen Kaderleuten aus der Transport- und Logistikbranche und einer Ärztin – alle im Alter von 30 bis 63 Jahren. Im «Gepäck»: rund 100 Tonnen Hilfsgüter: Medikamente, Verbandsmaterial, medizinische und landwirtschaftliche Geräte, Schulmaterialien und -infrastruktur, Computer, Musikinstrumente, Spitalgeräte wie Röntgenapparate, Betten, Decken, Stoffrollen, Nähmaschinen, Rollstühle, eine Menge fahrtüchtiger Velos und mehrere tausend Liter sauberes Trinkwasser.

Markus Baumann mit seinem Gefährt.

Eine beschwerliche Fahrt durch Schlamm...

Ankunft an Grenze: Markus Baumann (l.), Simon Schaub. Strapaziös, aber ohne grössere Zwischenfälle Die rund 7000 km lange und rund zweieinhalb Wochen dauernde Reise führte über Spanien, Gibraltar hinüber auf den afrikanischen Kontinent. Am Anfang rollte der Konvoi zügig, aber nach Marokko wurde es immer schwieriger. Markus Baumann erzählt von riesigen Gegensätzen, von einer zum Teil äusserst beschwerlichen Fahrt, die kurz vor dem Ende ca. 200 km durch Urwald führte – über Strassen, die diesen Namen nach unseren Massstäben nicht verdienen, durchzogen von Sumpf- und Schlaglöchern, die kaum mehr als ein Tempo von 10 km/h erlaubten – und dies bei Tempe-

und über endlose Geraden. (Bilder zvg.)

Hilfsgüter werden entladen.

raturen an die 50 Grad Celsius. «Wir hatten Glück, kamen ohne Pannen und ohne grössere Zwischenfälle durch», erzählt Baumann. Je näher man sich der Grenze Guineas näherte, desto weniger komfortabel die Unterkünfte, vom Essen ganz zu schweigen. Schmutz und unvorstellbar grosse Abfallberge prägten das Bild. Eine Nacht musste man weitab der Zivilisation verbringen, berichtete Baumann, der aber gleichwohl von einem riesigen Erlebnis spricht, davon auch, wie freundlich der Konvoi in Guinea empfangen wurde – von Einheimischen, die stets lachen, ein Strahlen in den Augen haben und die Ankömmlinge aus der Schweiz ausgelassen feierten. Vom Team ist Markus Baumann tief

beeindruckt. Kein Team-Bildungs-Seminar dieser Welt kann da etwas Besseres anbieten. «Die ‹Chemie› stimmte – man hat sich gegenseitig unterstützt, kein böses Wort ist gefallen. In den ersten Wochen nach der Rückkehr musste ich das Gesehene und Erlebte erst verarbeiten», sagt Baumann. Er wie die übrigen Familienmitglieder haben im Rahmen dieser Aktion auch in Hedingen und im grossen ZinggUmkreis grosses Echo erhalten; sie hat sich schnell herumgesprochen. «Unserem Bekanntenkreis haben wir auch GPS-Zugangsdaten verschafft. So konnte man die Reise des Konvois genau verfolgen, ebenso wurde täglich im Internet, Facebook und Twitter berichtet», sagt Cornelia Baumann.

Trotz Armut: Überall fröhliche Kinder. Zingg Transporte hat – wie die anderen beteiligten Firmen auch – nicht nur Hilfsgüter transportiert. Alle Fahrzeuge bleiben in Guinea und werden dort verkauft. Mit dem Erlös werden dortige Hilfsprojekte unterstützt u.a. weitere Schulen gebaut. Für den Verein ist die Hilfsgüterlieferung ein eigentlicher Beginn, man hofft darauf, dass man mit dem Erzählen über das an Rohstoffen so reiche Land das Interesse weckt. «Guinea-Conakry» gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Welt, ist das wasserreichste Land von Westafrika, im Moment werden nur gerade drei Prozent der Kapazitäten genutzt. Weitere Infos zur Expedition 2012 und zum Verein: www.guinea2012.org

In den Ämtler Geschäften klingeln die Weihnachtskassen Die Verkaufszahlen und Umsätze unterscheiden sich nur marginal vom letzten Jahr Sämtliche grösseren Verkaufsgeschäfte im Säuliamt bezeichnen das Weihnachtsgeschäft als zufriedenstellend. Die Umsätze sind mit dem letzten Jahr vergleichbar. Beliebt sind vor allem Luxusartikel. ................................................... von martin mullis Wer Auskunft über das Weihnachtsgeschäft des Kaufhauses Manor in Affoltern wünscht, muss einen Umweg über den Hauptsitz in Basel machen. Dort ist jedoch die Informationsbeauftragte Elle Steinbrecher gerne bereit, die Fragen über Kundenvorlieben und Umsatz umfassend zu beantworten. Generell bezeichnet die Pressesprecherin der Ladenkette die Verkaufszahlen mit dem Vorjahr vergleichbar. Auffallend gute Geschäfte macht Manor in diesen Tagen mit Parfümerieartikeln und im Bereich Bijouterie vor allem Uhren und Goldschmuck. Infolge der doch ziemlich tiefen Temperaturen

seien in den letzten Wochen vor allem auch Mützen und Handschuhe sehr gefragt gewesen. Elle Steinbrecher weist aber darauf hin, dass die wichtigsten Verkaufstage der 23. und 24. Dezember sind und erst dann abschliessend das Weihnachtsgeschäft beurteilt werden kann. Ganz ähnlich schildert auch Raymond Sengers, Geschäftsführer vom Baumarkt Jumbo, die Lage an der Verkaufsfront. Die Umsätze in den Vorweihnachtstagen seien sehr zufriedenstellend und würden sich vom letzten Jahr nicht gross unterscheiden.

Lichterketten und Christbäume tragen zum Umsatz bei Wegen der starken Schneefälle kam es kurzfristig zu einem Run auf die Schneeräumgeräte, ansonsten würde der Baumarkt die Festtage vor allem wegen dem Verkauf von Lichterketten und Christbäumen spüren. Die Regale im Einkaufszenter Coopark im Bezirkshauptort mit FineFood, Geschenkkörben und Schokola-

de finden bei den Kunden in diesen Tagen ganz besondere Beachtung. Der stellvertretende Geschäftsführer, Michael Brunner, weiss, dass vor allem auch der Umsatz von Champagner gegenüber dem Vorjahr merklich gestiegen ist. Ganz generell bezeichnet er die Kunden insbesondere bei den Luxusartikeln als ausgabefreudiger als in der Vergangenheit. Der Filialleiter Gefragt sind persönliche Geschenke: Mirta Federle in ihrer der Fust AG an der Geschenkboutique in Affoltern. (Bild Martin Mullis) Oberen Bahnhofstrasse, Andreas Geist, möchte das Ergebnis beiträgt. In seinem FachgeWeihnachtsgeschäft erst nach den schäft sind in diesen Tagen die Artikel Festtagen beurteilen. Er hat die Erfah- im Multimediabereich gefragt. Bei der rung gemacht, dass vor allem auch der männlichen Kundschaft finden die rieletzte Verkaufstag entscheidend zum sigen TV-Bildschirme grosses Interes-

se, nicht zuletzt deshalb, weil die Preise gegenüber dem Vorjahr stark gefallen sind. In der Geschenkboutique von Mirta Federle in Affoltern herrscht in diesen Tagen ebenfalls reger Betrieb. Als Geschäft, das fast ausschliesslich Geschenkartikel führt, ist für sie natürlich die Vorweihnachtszeit wichtig. Der Umzug vor einem Monat quasi auf die andere Strassenseite knapp hundert Meter entfernt, hätte auf den Umsatz praktisch keinen Einfluss ausgeübt, erzählt sie erleichtert. Etwas verändert hätten sich jedoch die Kundenwünsche, schildert die Geschäftsinhaberin in einer kurzen Verschnaufpause. Vermehrt würden ganz persönliche und auf die beschenkte Person zugeschnittene Geschenke verlangt. Originelle spezielle und nicht alltägliche Artikel seien sehr gefragt und dürften dann durchaus auch etwas kosten, hält sie fest. Zusammengefasst sind sowohl die grösseren Einkaufszentren wie auch die Fachgeschäfte und die kleineren Verkaufsgeschäfte mit dem Verkauf in der Vorweihnachtszeit sehr zufrieden.


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Volksschule: Missstände und Reformen Neujahrsblatt 2013 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern Heute ist Bildung für alle eine Selbstverständlichkeit. Jedes Kind geht zur Schule und lernt lesen, schreiben, rechnen und erhält zudem umfassendes Allgemeinwissen. Das war nicht immer so. Das Neujahrsblatt 2013 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks beschreibt die Schulentwicklung bis Ende des 19. Jahrhunderts. ................................................... von marianne voss Die Anfänge des Schulwesens gehen ins Mittelalter zurück. Bildung war damals aber meist nur den bessergestellten Bürgern der Städte vorbehalten und fand in den Klöstern statt. Die Qualität liess aber oft sehr zu wünschen übrig. Später waren es Studenten, ausgestossene Mönche oder entlassene Beamte, die herumzogen und sich als Lehrer anboten. Sie unterrichteten in ihren Stuben und verdienten wenig, meist bestand der Lohn aus Naturalien oder Holz zum Heizen. Nach der Reformation wurden erste durchgehende Ordnungen für das Schulwesen erlassen. Eine wesentliche Verbesserung der Volksschule fand mit der helvetischen Schulreform um 1800 statt, die eine umfassende Bildung für alle Bevölkerungsschichten forderte. Im Säuliamt wurde schon früh in verschiedenen Dörfern Schule gegepublireportage

ben, die organisierten Schulen mit Schulhäusern entstanden nach 1800. Eine entscheidende Rolle in der Schulentwicklung im Knonauer Amt spielte die 1825 gegründete Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA), deren erster Präsident, Melchior Hirzel, in Mettmenstetten die Amtsschule gründete.

Wissenswertes und Erheiterndes Das Neujahrsblatt 2013 der GGA Das Neujahrsblatt 2013 der GGA beleuchtet die Schulentwicklung im Knonauer Amt. Im Bild eine steht ganz im Zei- Schulfotografie aus Maschwanden, zirka 1897. (GGA) chen der Schule. Der Titel lautet «Schulen im Knonauer im Knonauer Amt aufgespürt. Im Neujahrsapéro am Amt – Teil 1: Schulentwicklung bis En- kommenden Jahr wird das Team dann 2. Januar 2013 de des 19. Jahrhunderts». Das Thema auf die Schulen und Schulgebäude der ist so umfassend, dass sich die Arbeits- einzelnen Gemeinden im Bezirk Affol- Am 2. Januar 2013 lädt die Gemeingruppe für zwei Hefte entschieden tern eingehen. nützige Gesellschaft zum traditionelhat. Im Heft 2013 geht es um die EntDas Neujahrsblatt 2013 ist zum len Neujahrsapéro ein. Die Arbeitsstehung der Schule und die Entwick- Preis von 10 Franken an folgenden Be- gruppe stellt dort das neue Neujahrslungen bis Ende des 19. Jahrhunderts. zugsorten erhältlich: in Affoltern bei blatt vor, und es besteht die MöglichDas Redaktionsteam beleuchtet die der Weiss Medien AG, der Buchhand- keit, Bekannte aus der Region zu trefgrossen Zusammenhänge der Schulge- lung Scheidegger und in den Banken fen oder neue Menschen kennen zu schichte und hat zudem allerlei Wis- und zudem im Kloster Kappel. Unter lernen. Der Apéro beginnt um 16 Uhr senswertes – oder aus heutiger Sicht info@ggaffoltern.ch kann das Heft und findet im Mehrzweckraum im auch Erheiterndes – über die Schulen auch direkt bestellt werden. Spital Affoltern (Haus Rigi) statt.

www.ggaffoltern.ch mit neuem Gesicht Die GGA hat eine neu gestaltete Webseite. Wer im Internet die bekannte Bezeichnung www.ggaffoltern.ch wählt, wird eine frische, benutzerfreundliche Seite finden. Die verschiedenen Arbeitsbereiche sind auf einen Blick ersichtlich und können mit einem Klick angewählt werden. Ein Aktuell-Kästchen weist auf interessante Anlässe oder Neuigkeiten hin. Wenn sich jemand für die Hintergründe und Geschichte der GGA interessiert, kann sie oder er sich unter «Über uns» oder «Ziele der GGA» informieren. Und wer gerne Mitglied werden möchte im grössten Verein des Bezirks, klickt auf «Mitgliedschaft». Dort sind alle wichtigen Hinweise aufgeführt. Ein paar Informationen zur Mitgliedschaft: Jede und jeder kann Mitglied der GGA werden. Mit ihrem Beitrag helfen die Mitglieder, die verschiedenen Projekte und Unterstützungen der GGA zu finanzieren. Die Mitgliedschaft verpflichtet zu keinerlei zeitlichem Engagement, Teilnahme an Sitzungen oder Anlässen. Die Mitglieder erhalten eine Einladung zur GV und zum Neujahrsapéro. Zudem wird ihnen das Neujahrsblatt jeweils per Post zugestellt, und sie können am Kulturausflug teilnehmen. (mvm)


Stellenanzeiger

Suchen Sie auf das Schuljahr 2013/14 eine neue, interessante Herausforderung? Vielleicht stösst unsere Stelle auf Ihr Interesse . . . Wir sind ein mittelgrosses Schulheim für 24 normalbegabte, verhaltensauffällige Schüler von 11 bis 17 Jahren (4. Klasse bis Ende Schulzeit) mit einer guten Infrastruktur und viel Umschwung. Unsere heiminterne, lehrplanorientierte Sonderschule führt drei mehrstufige Abteilungen (1 Mittel- und 2 Oberstufenklassen) mit je 8 Schülern. Unser Heim befindet sich zwischen Zug und Affoltern a. A. und ist gut mit der S9 (Uster-Zug) erreichbar. Wir suchen infolge Pensionierung einer Klassenlehrerin auf das Schuljahr 2013/14 eine/n Nachfolger/in als

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Freitag, 21. Dezember 2012

Das Säuliamt erstrahlt in festlichem Glanz

Der Weihnachtsbaum spiegelt sich im Adventsfenster.

Zwischen Zwillikon und Ottenbach von weither zu sehen: Die «Sunnmatt» ist jedes Jahr eine Augenweide. (Bilder Thomas Stöckli)

Der Weihnachtsmann hat seinen Rentierschlitten bespannt. Zu sehen an der Zwillikerstrasse in Hedingen.

Der «Santa» kommt. Einmal per Eisenbahn ...

Dieser Engel ziert ein Haus an der Dorfstrasse in Maschwanden.

... und einmal im Rentierschlitten. Beide sieht man gegenüber dem Bahnhof Affoltern an der Alten Obfelderstrasse.


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Freitag, 21. Dezember 2012

Stimmungsvoller Lichterzauber statt Kitsch. Die Weihnachtsbeleuchtung in diesem Garten an der Ringstrasse in Affoltern ist innert 30 Jahren stetig gewachsen. (Bild Mathis)

Angefangen hat es mit einer Tanne Weihnachtsbeleuchtung an der Ringstrasse wächst seit 30 Jahren Advent, das ist die Zeit der Lichter. Besonders stimmungsvoll bringen das in Affoltern Ueli Brühlmann und Myrtha Schwager auf den Punkt. Seit 30 Jahren wächst ihre Weihnachtsbeleuchtung an der Ringstrasse. ................................................... von thomas stöckli «Macht Ihr es dieses Jahr wieder?», bekommen Ueli Brühlmann und Myrtha Schwager im Herbst häufig zu hören. Gemeint ist die Weihnachtsbeleuchtung in ihrem Garten an der Ringstrasse in Affoltern. Mit einer Tanne hat vor rund 30 Jahren alles begonnen. Seither kommt jedes Jahr etwas mehr dazu. «Wir hatten immer wieder neue Ideen», so Brühlmann. Mittlerweile erleuchten über 3000 Lämpchen den Garten mit weihnachtlichem Glanz. In der Adventszeit ist die Ringstrasse für viele Affoltemer eine beliebte Route für Abendspaziergänge. «Es gibt Leute, die täglich vorbeikom-

men», verrät Ueli Brühlmann. Es sei schön, den Leuten und vor allem auch den Kindern eine Freude bereiten zu können. Am meisten kommen jeweils am 24. Dezember – wenn zu Hause das Christkind zugange ist.

Gartenpartys im Dezember Bis an den Zürichsee und ins Aargau hat sich der zauberhaft beleuchtete Garten herumgesprochen. Sogar zu Gartenpartys lädt das Paar im Dezember zuweilen. So haben schon 80 Damen von der Frauenriege den Apéro vor dem Chlausabend an der Ringstrasse genossen und unvergessen bleibt der Fondueabend von 2007 – nicht nur wegen der Stimmung, sondern auch wegen der stolzen Spendensumme, die damals für die Stiftung «Denk an mich» zusammenkam. Fünf voneinander unabhängige Zeitschalt-Uhren sorgen dafür, dass der Strom morgens von 5.30 bis 7.30 Uhr und abends von 17 bis 23.30 Uhr fliesst. Da ist Fachwissen gefragt. Selber kein «Stromer» hat sich Brühl-

Myrtha Schwager und Ueli Brühlmann vor ihrem Reich.

mann vieles angeeignet, liess sich aber auch immer wieder vom Fachmann beraten. Als «nervenaufreibend» erlebt er es, wenn irgendwo etwas plötzlich nicht mehr funktioniert und es bei Hunderten von Kabeln die Fehlerquelle zu finden gilt. Von Vandalismus blieb die Beleuchtung bisher verschont. Zu Beginn habe gelegentlich Wasser für Kurzschlüsse gesorgt und einmal biss ein Marder zahlreiche Kabel durch. Wasserdichte Verteiler-Böxchen und ein Marderschreck haben diese Probleme inzwischen gelöst.

Vielleicht noch drei oder vier Jahre Im September oder Oktober beginnt Ueli Brühlmann jeweils mit den Installationen. Zuerst sind die Bäume dran – solange es noch nicht zu kalt ist. Einmal sei ihm die Leiter weggerutscht und er hing in der Tanne, erinnert er sich und schmunzelt. «Es ist eine intensive Arbeit», sagt er und fügt an: «Lange mache ich das nicht mehr – vielleicht noch drei oder vier Jahre.» Nicht alle sind begeistert vom Lichterzauber an der Ringstrasse. Gelegentlich werden Ueli Brühlmann und Myrtha Schwager auch auf den Stromverbrauch angesprochen. Dafür haben sie allerdings kein Verständnis: Der Stromverbrauch sei bei ihnen im Dezember zwar etwas höher, dafür achten sie auf stromsparende Haushaltgeräte, während andere das ganze Jahr hindurch mit ihren alten Waschmaschinen und Geschirrspülern Energie verschwenden. In der Silvesternacht leuchten die Lämpchen jeweils bis um 1 Uhr – um den Heimkehrenden Freude zu bereiten. Dann ist im Januar allerdings wieder das Abräumen der Beleuchtung angesagt. Mindestens zwei Tage dauert das. Es gilt, noch einmal alles zu kontrollieren, ein pensionierter Fachmann übernimmt die Wartung und dann wird das ganze Material wieder fein säuberlich verpackt, beschriftet und eingelagert – fürs nächste Jahr ...

Auch dieser Vorgarten in Hedingen ist festlich beleuchtet. (Bilder Thomas Stöckli)

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Forum

Freitag, 21. Dezember 2012

ämtler kantonsräte meinen

Den Dialog frühzeitig suchen

Hans Wiesner (glp, Bonstetten)

Hoffentlich hält das Kostenbewusstsein Einzug Wenn man für eine KMU ein Budget erstellt, ist man in wirtschaftlich weniger sicheren Zeiten recht vorsichtig, insbesondere was zusätzliches Personal oder Lohnerhöhungen angeht. Ein Defizit wird in den seltensten Fällen budgetiert, sondern intensiv nach Einsparungen oder Effizienzsteigerung Ausschau gehalten. Nicht so unser Kanton: Die Zürcher Regierung hat für das kommende Jahr ein Budget von 14,4 Milliarden (Vorjahr 13,7 Mia.) vorgelegt, das ein Defizit von 157 Millionen vorsieht. Erstaunlich ist, wie selbstverständlich ein Aufwandwachstum in Kauf genommen oder gar angestrebt wird: da sind es zwei Stellen für die Medienabteilung, drei Stellen für das Staatsarchiv oder vier Stellen für die Kantonsapotheke – notabene pro Stelle rund 150 000 Franken. Am mutigsten war das Verwaltungsgericht, das bei einer konstanten Anzahl Fälle und ohne Zusatzaufgaben gleich 12% mehr Kosten

budgetierte: für eine höhere Einstufung des Personals und die Auslagerung der EDV! Da fehlt mir im Vergleich zur Privatwirtschaft das Kostenbewusstsein oder das Bewusstsein, dass dieses Geld erst verdient werden muss! Zum Budgetvorschlag reichten die einzelnen Fraktionen 35 Änderungsanträge ein, wovon 33 (von glp und SVP) Einsparungen in der Höhe von 60 Millionen anstrebten und zwei Anträge (von der SP) Mehrkosten von 85 Millionen vorschlugen. An nicht weniger als fünf Sitzungen hat der Kantonrat nun darüber im Detail diskutiert und konnte lediglich für Einsparungen von 16 Millionen eine Mehrheit finden – nicht zuletzt, weil zu meiner Überraschung die FDP zur Schonung ihrer beiden Regierungsräte zusammen mit der Ratslinken gegen fast alle Sparanträge stimmte. Von einem ausgeglichenen Budget, das von der bürgerlichen Ratsmehrheit (inklusiv FDP) ge-

fordert wird, waren wir weit entfernt. Am letzten Montag gelang dann der Rundumschlag: Auf Antrag der BDP wurde der Regierungsrat beim schwer fassbaren Konto «Zinsen und nicht zugeordnete Sammelpositionen» (auch «Reptilienfonds» genannt) zu Einsparungen von 250 Millionen Franken verknurrt – dies als Kompromiss, denn die glp hatte 100 Millionen vorgeschlagen, die SVP 400 Millionen). Dieser undefinierte Sparauftrag hinterlässt ein mulmiges Gefühl und überlässt viel dem Faktor Hoffnung – vielleicht sogar passend für die Adventszeit? Persönlich erhoffe ich, dass bei den Budgetverantwortlichen auf das neue Jahr das von der Mehrheit der Bevölkerung gewünschte Kostenbewusstsein Einzug hält und beim 2014 gleich zu Beginn ein ausgeglichenes Budget vorgelegt wird. Fromme Wünsche sind in der Weihnachtszeit erlaubt.

Vor geschenkten Steuermillionen nicht die Augen verschliessen Aufgrund der bereits im Vorfeld umstrittenen Fusion zwischen den Rohstoffgiganten Glencore und Xstrata wurden der Zürcher Seegemeinde Rüschlikon mehrere hundert Millionen Franken in die Kassen gespült. Durch den kantonalen Finanzausgleich profitiert nun auch die Gemeinde Hedingen mit 2 Mio. Franken von dieser Transaktion. Beiden Unternehmen wurden in der Vergangenheit durch Brot für Alle, Fastenopfer und Erklärung von Bern unter anderem unsaubere Steuerpraktiken und massive Umweltverschmutzungen vorgeworfen. Zuerst meinen Dank an Moritz Wandeler, der uns an der Gemeinde-

versammlung vom 13. Dezember 2012 auf diese Ungerechtigkeiten aufmerksam gemacht hat. Vor diesem Hintergrund beantragte er 900 000 Franken an die ausgebeuteten Länder zurückzugeben. Wäre der Antrag von der Gemeindeversammlung unterstützt worden, hätten die anwesenden Stimmberechtigten die Möglichkeit geschaffen, Hilfswerke oder Projekte in diesen Rohstoffländern zu unterstützen. Erfreulich war, dass sich am Schluss 30 Anwesende für die Annahme des Antrages aussprachen, 48 waren dagegen. Eine verpasste Chance? Auf jeden Fall. Und mit diesem latenten Unbehagen fühle ich mich auch nicht allein, denn diese Thematik ruft

zwischen-ruf

Auf dem Fensterbrett meiner Nachbarin steht jetzt im Advent ein Schäfer mit Lamm und Laterne. «Schön», sage ich. «Laubsägearbeit. Und wenn du erst wüsstest, wer das ausgesägt hat!» «Diin Gottebueb?» «Ganz kalt. Du wirst es nie erraten und deshalb erzähl ich dir die ganze Geschichte: Es war einmal ein Totschläger. Nein, halt, ich fange nochmal an: Es war einmal ein Mann Mitte 50, und der hatte Streit in der Wirtschaft. Getrunken hatte er auch, und so hat er einen Mann niedergeschlagen und der ist nicht mehr aufgestanden. War tot. Der andere kam ins Gefängnis.» «Aha, und dann hat er dort arbeiten müssen und hat diesen Schäfer gemacht.» «Nein, er hat dort arbeiten müssen und zwar in einer Schreinerei, weil er von Beruf Schreiner ist.» «Hab ich mir’s doch gedacht.» «Warte, es kommt anders, als du denkst, er hat nämlich Tische schreinern müssen und keine Schäfer. Und

nach Gerechtigkeit. Um zu handeln, ist es nie zu spät. Ich hoffe, dass wir unsere Verantwortung als Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen, die Augen vor der fragwürdigen Herkunft dieser Steuermillionen nicht verschliessen und gemeinsam konkrete Vorschläge für die gerechte Verwendung dieses Geldes erarbeiten. Mir persönlich geht es nicht nur um einen gerechten Beitrag an diese Länder, sondern um die Sensibilität für gerechtes Handeln und die Herkunft der Steuermillionen in unserer Gemeinde bewusst zu machen. Johanna Lütolf Schweizer, Hedingen

Keine Taube, sondern ein ganzer Taubenschwarm, Leserbrief im «Anzeiger» vom 18. Dezember. Der ausführliche Leserbrief von Martin Platter im «Anzeiger» vom 18. Dezember nährt die Vermutung weiterhin, dass er sich den angesprochenen Themenkreisen nicht gänzlich emotionslos und stilvoll nähern kann. Wie viel Stil es hat, kritische Leserbriefschreiber pauschal der Argumentationslosigkeit zu bezichtigen, mag jeder selber entscheiden. Auch in seinem Leserbrief kann Martin Platter – einem in Fahrt befindlichen Bob ähnlich – seine eingefahrene Spur nicht verlassen und macht mit dem Schlechtreden der Tömlimatt-Heizung munter weiter: – Die völlig spekulative Zahl von einer Million Franken zu nennen und im gleichen Atemzug zu monieren, es seien keine Fakten und Zahlen zur Schnitzelheizung bekannt – Die Verantwortlichen pauschal mit dem Vorwurf einer Vogel-StraussPolitik zu verunglimpfen, Kritik an seinen Abhandlungen aber nicht verträgt – Zu behaupten, die Schnitzelheizung sei überdimensioniert und den Kontext zu diesem Punkt gänzlich unerwähnt zu lassen – Die groteske Behauptung, die Ablehnung der Grundstufe in unserer Gemeinde könne in einen kausalen Zusammenhang mit der Schnitzelheizung im Schulhaus Tömlimatt gebracht werden (Erstens wurde die Grundstufe auch in anderen Versuchsgemeinden – mit und ohne Schnitzelheizung – abgelehnt und zweitens hat unsere Grundstufe eine Ölheizung).

auf dem Weg in die Schreinerei ist er zusammen mit seinem Kumpel immer an der Wäscherei vorbeigekommen und dann, rate mal ...» «Keine Ahnung.» «Dann haben die beiden Leintücher geklaut, zusammengeknotet, von der Schreinerei noch eine Säge mitlaufen lassen, dann die Gitterstäbe am Fenster durchgesägt und ...» «Sind geflohen.» «Nicht ganz. Nur der Kumpel konnte sich abseilen. Der andere aber war zu schwer. Die Knoten haben zwar gehalten, aber ein Leintuch ist gerissen und so ist er vom zweiten Stock auf den Hof geknallt. Ja, und seither sitzt er im Rollstuhl.» «Und wie kommst du zu dem Schäfer?» «Er hat einmal in der Woche Hafturlaub und hilft in einem Altersheim im Kanton Aargau beim Basteln. Aber er bekommt kein Messer und keine Schere in die Hand, nur ein Laubsägeli und Farben.» Ute Ruf

Betrügerische Absicht und Täuschung des Volkes (sogar durch einen Ex Bundesrat) vorzuwerfen ist unangebracht. Die Dividendengelder, die an die Aktionäre ausbezahlt werden, sind durch die Unternehmen bereits versteuert und nach geltendem Gesetz darf eine Steuer auf Einkommen in der Schweiz nur einmal erhoben werden. In diesem Zusammenhang vermittelt uns die Presse einen falschen Eindruck. Da wird leider selten widersprochen. Bei den erwähnten Millionen handelt es sich vorwiegend um Verrechnungssteuer von 35%, die dem Staat von den Bürgern «vorgeschossen» wird. Auf der Steuererklärung wird dieses Einkommen deklariert und die Verrechnungssteuer durch Eintrag der Zinsen und des Kapitals zurückgefordert. Wenn diese Einkommen nicht deklariert werden, verfällt die Verrechnungssteuer als Steuer an den Staat. Es handelt sich eigentlich um ein Nullsummenspiel für den Staat. Ich sehe an der Dividenden- Ausschüttung in Form von Rückzahlungen aus Reserven aus Kapitaleinlagen von versteuerten Erträgen der Unternehmen keine Ungerechtigkeit. Wenn man die Internetseite des Bundes öffnet, erschrickt man ob der Milliarden, nicht etwa nur Millionen, wovon da gewisse Kreise sprechen. Das Finanzamt des

Mit meiner Reaktion auf den Artikel vom 4. Dezember wollte ich verdeutlichen, wie sehr sich einzelne Exponenten des Gemeinderats, sekundiert vom Verfasser des Artikels, in Sachen Schnitzelheizung in einem emotionalen Labyrinth verlaufen haben. Nicht anders ist es zu erklären, dass, im vollen Wissen um die Situation der Tömlimatt Schnitzelheizung, diese Variante nicht mit gleichem Engagement wie die anderen Heizungsvarianten geprüft wurde. Das ungute Gefühl, dass hier eine einmalige Gelegenheit zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der gemeindeeigenen Schnitzelheizung vertan wurde, ist bei mir leider noch nicht verklungen. Bleibt zu hoffen, dass der Souverän bei den nächsten Schritten frühzeitig zum Dialog in dieser Sache eingeladen und nicht nochmals nur zum Abnicken vollendeter Tatsachen aufgeboten wird. In einem Punkt muss ich Martin Platter sogar recht geben: es bleiben viele Fragen offen. Insbesonders die, wieso auch nach zwölf Monaten Einheitsgemeinde seitens Gemeinderat noch kein konkreter Massnahmenplan zur Schnitzelheizung vorliegt. Zumal, wie von Martin Platter aufs Ausführlichste beschrieben, sich eine Schieflage seit Längerem abgezeichnet hat. Es reicht einfach nicht, einem Ertrinkenden nur zuzurufen, er möge doch an Land schwimmen, damit ihm geholfen werden könne. Nein, es hilft nur der beherzte Sprung ins kalte Nass und zuzupacken, bevor der Ertrinkende endgültig untergeht. Thomas Gretler, Kappel

Genau hinschauen! Moritz Wandeler und den Hedingern ist zu danken, dass das Thema «Glencore Effekt» an ihrer Budgetversammlung diskutiert und deswegen auch im «Anzeiger» vom 18. Dezember dargestellt worden ist. Die SP Hausen hat das Thema dieses zweifelhaften Geldsegens – Hausen erhält über 700 000 Franken – aufgenommen und deshalb auf den 10. Ja-

Falscher Eindruck

Bloss kein Messer und keine Schere!

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Bundes relativiert zwar umgehend. Meine zweite Überlegung geht in Richtung Sozialstaat, IV und vom Staat verlangte Rechenschaftspflichten von uns Bürgern. Mit der Steuererklärung sollte alles erledigt sein. Es sei festgehalten, dass alle Staaten, seien dies nun soziale, sozialistische oder normale Staaten zu viel Geld ausgeben, auch für Soziales und damit den Erwerbslosen nur für eine sehr kurze Zeit vorübergehend beistehen oder beistanden. Durch die hohen Staatsausgaben und Sozialausgaben ist gemäss meiner Ansicht die Schulden- und Finanzkrise entstanden. Man sollte den Arbeitslosen Arbeitsplätze einrichten. Die Arbeitnehmer sollten verpflichtet werden, die entsprechende Arbeit anzunehmen. So wäre gewährleistet, dass eine Entlöhnung nur gegen Arbeit ausgerichtet wird. Selbstständige Erwerbstätigkeit sollte gefördert werden. So würde möglicherweise die Selbstverantwortung, die dem Menschen eigentlich eigen sein sollte, wieder aktiviert. Nach meiner Ansicht ist die Selbstverantwortung eine der wichtigsten menschlichen Pflichten überhaupt. Beinahe alle sozialistischen Staaten existieren nicht mehr! Das sagt viel über Sozialismus aus! Peter Gerber, Wettswil

nuar eine öffentliche Informationsveranstaltung vorbereitet. Mit Ausschnitten aus dem SRF-Film «Glencores Hinterhof» und durch ein Referat von Andreas Missbach, Erklärung von Bern, soll umfassend informiert werden. Glencore Gelder – wir schauen genau hin. SP Hausen am Albis, Franz Schüle

Seewadel: Statt Volksbeschimpfung sind Taten gefragt Erst denken, dann schreiben, Zuschrift im «Anzeiger» vom 18. Dezember. – Dass Frau Irene Enderli den klaren Volksentscheid gegen die Privatisierung des Alters- und Pflegeheims Seewadel immer noch nicht akzeptieren will, kann ihr nicht angelastet werden. Sie empfindet diesen Entscheid «unüberlegt». Der SP und dem VPOD wirft sie gar vor, vor dem Handeln nicht richtig gedacht zu haben. Wenn SP und VPOD jedoch 60% der Stimmenden überzeugen konnten, dass Langzeitpflege nicht zu privatisieren ist, so unterstellt Frau Enderli faktisch der Mehrheit des Stimmvolks bei der Stimmabgabe seinen Verstand ausgeschaltet zu haben. Diese Volksbeschimpfung zeugt von sonderbarem Demokratieverständnis einer ehemaligen Gemeindepräsidentin. Nach der Volksabstimmung vom 25. November ist der Auftrag an den Gemeinderat klar: Es braucht keine Starthilfe für den Pflegekonzern Senevita AG, sondern ein öffentliches Pflegeheim, das aktuelle Erfordernisse erfüllt, am besten im Verbund mit weiteren Gemeinden und in Zusammenarbeit mit dem Spital Affoltern. Christoph Lips, VPOD, Zürich


Gewerbe

Freitag, 21. Dezember 2012

Adventserlebnis

Partystimmung

Sibylle und Isabel Tschopp begeisterten mit ihrem «Festlichen Weihnachtskonzert». > Seite 29

Das «Break» in Affoltern feiert seinen 13. Geburtstag mit Livemusik von «Maxin». > Seite 31

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Goldregen Judoka Aline Erni aus Affoltern hat im ablaufenden Jahr Trophäen in Massen gesammelt. > Seite 33

Vom «Gewerbeforum» zur «Gewerbezeitung» Plattform des Gewerbeverbandes und der -vereine nach wie vor einmal pro Monat

Liebliche Engelsfiguren. (Bild tst.)

Geschenke aus dem «Rägeboge» Bis Ende Januar noch führt Elsbeth Stähli ihren «Rägeboge», das zauberhafte Geschäft im Herzen von Mettmenstetten. Im Dezember bietet sie 20% Rabatt auf das gesamte Sortiment: Edle Steine und Schmuck, Aura-Soma und tibetische Klangschalen, Duftlampen und esoterische Literatur. Die langjährige Erfahrung von Elsbeth Stähli und ihre tiefe Beziehung zum Angebot garantieren eine professionelle Beratung. So ist der «Rägeboge» weit über die Grenzen des Säuliamtes hinaus bekannt. Vor Weihnachten ist die Ladentür morgen Samstag sowie am 24. Dezember jeweils von 9 bis 16 Uhr offen.

Neu gestaltet und neuer Name: Das «Gewerbeforum» heisst nun «Gewerbezeitung» und dient Mitgliedern von Ämtler Gewerbevereinen als Plattform. Sie erscheint nach wie vor einmal monatlich im «Anzeiger» – erstmals am 18. Januar 2013. Seit den 80er-Jahren erscheint monatlich das «Gewerbeforum» im «Anzeiger». Gewerbetreibende erhalten damit eine Auftrittsmöglichkeit – sei es durch Inserate oder bebilderte Textbeiträge. Nun werden die Seiten neu gestaltet und kommen im zweiten Bund des «Anzeigers» im Inseratenteil unter einem neuen Namen daher, erstmals am 18. Januar 2013 und immer freitags: «Gewerbezeitung», heisst sie neu. Die Zahl der Seiten wird von drei auf vier erhöht. Die Frontseite enthält jeweils ein Verzeichnis sowie Kontaktadressen der einzelnen Gewerbevereine. Diese Seite beanspruchen jeweils der Bezirksgewerbeverband oder ein Gewerbeverein. Nachfolgend

Schwungvoll starten nach den Festtagen Im Jala Yoga- und Pilates-Studio beginnen wieder die beliebten Yoga- und Pilateskurse. Start ist am 7. Januar 2013 an der Zürichstrasse 135 in Affoltern.

Steiger ist ausgebildete Bewegungspädagogin BGB, Pilates- und Yogalehrerin. Ganz wichtig bei ihr im Unterricht ist die korrekte Körperausrichtung. Oftmals wird dieser zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, was wiederum Schmerzen verursachen kann. Um diese Aufmerksamkeit zu garantieren, sind die Klassen nicht überfüllt. Bis maximal 12 Personen sind in einer Klasse. So kann individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmer eingegangen werden.

Yoga ist ein jahrtausendealter Übungsweg. Durch Yoga erfährt der Körper eine Fülle an Energie und Ausgeglichenheit. Die Gedanken, die uns ständig im Kopf herumkreisen, können durch das Praktizieren von Yoga zur Ruhe kommen. Gezielte Asanas (Körperstellungen) stärken den Körper und machen ihn geschmeidig. Unterrichtet wird Chi Jala Yoga und Pilates, Chantal Steiger BewegungspäYoga, das im Einklang der Jahreszeiten dagogin BGB, Yogalehrerin RYS 200, Zürichstrasse ausgeführt wird, oder Vinyasa Yoga ei- 135, Affoltern, www.jala-yoga-pilates.ch. ne kraftvolle dynamische Yogapraxis. Asanas werden miteinander verbunden, so dass ein Bewegungsfluss entsteht im Einklang mit dem Atem. Pilates wurde von Joseph Hubertus Pilates erfunden. Es ist ein Workout von innen nach aussen. Durch die gezielte Aktivierung der tiefliegenden Muskelschichten wird der Körper sanft gestärkt. Rückenschmerzen, die oft mit einer Dysbalance der Bauchund Rückenmuskulatur zusammenhängen, können durch regelmässiges Pilatestraining gelöst Chantal Steiger ist ausgebildete Bewegungspädagogin BGB, werden. Chantal Pilates- und Yogalehrerin. (Bild zvg.)

Geschäftsstellenleiter des Bezirksgewerbeverbandes. Und weiter: «Gewerbler der Region können in gebündelter, konzentrierter Form unter diesem einen Dach wahrgenommen werden. Die einzelnen Gewerbevereine erhalten mehr Gewicht.» Streiff ist überzeugt, dass damit ein Mehrwert geschaffen wird, der dazu dient, das Gewerbe in der Region zu Präsentieren das neue Layout der «Gewerbezeitung»: Marcel R. Streiff, Geschäftsstellenleiter Gewer- stärken und der Abwanderung von beverband, Barbara Roth, Geschäftsführerin Weiss Medien AG, und Remo Marchioni, Präsident des Kaufkraft in die beBezirksgewerbeverbandes. (Bild Werner Schneiter) nachbarten Regiosind die Gewerbevereinsmitglieder Gewerbebetrieben steigern, ihnen ei- nen entgegenzutreten. Und es handelt präsent – mit Textbeiträgen und Inse- ne Plattform bieten, wo sie sich und sich um eine ausbaufähige Lösung: Je raten. «Mit der ‹Gewerbezeitung› wol- ihre Dienstleistungen/Waren präsen- nach Interesse kann die Seitenzahl erlen wir Image und Bekanntheit von tieren können», sagt Marcel R. Streiff, höht werden. (-ter.)

Für nachhaltig gewärmte Füsse Wärmesohlen aus Ottenbach – eine Weltneuheit Nie mehr kalte Füsse: Die bahnbrechende Schweizer Innovation für angenehm gewärmte Füsse wurde durch einen Ottenbacher Startup-Unternehmer entwickelt und auf den Markt gebracht. Die einzigartigen chili-feet-Sohlen erzeugen Wärme alleine durch das Gehen. Menschen mit kalten Füssen dürfen sich freuen, denn die neuen chili-feetWärmesohlen liefern die Lösung. Ab einem Körpergewicht von ca. 48 kg wandelt die Sohle beim Gehen die Druckenergie in Wärme um, was nach etwa zehn Minuten nachhaltig spürbar wird. chili-feet ist das perfekte Produkt für alle, die im Winter draussen sind und bis anhin kalte Füsse hatten.

Schweizer Know-how und clevere Materialkomposition chili-feet ist das Ergebnis von kreativer Ingenieursleistung, Hightech-Ma-

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terial und -Bearbeitung sowie funktionalem Design. 2010 hatte der diplomierte ETH-Ingenieur Roland Brüniger aus Ottenbach die Idee für chili-feet und begann mit der Entwicklung. Dazu Roland Brüniger: «Nach diversen Vorabklärungen habe ich 2011 die Wafe Technology GmbH mit dem Ziel gegründet, eine wärmeproduzierende Sohle zur Marktreife zu bringen. Jetzt haben wir es geschafft und freuen uns sehr darüber!» Viele Testläufe waren nötig, bis das Produkt der hohen Anforderung – autonome Wärmeentwicklung beim Gehen – gerecht wurde. Wissenschaftliche Versuche belegen die Wirksamkeit der Sohle und unabhängige Probanden haben im Feldversuch die gewärmten Füsse bestätigt. Polyurethan, kurz PUR, sorgt zusätzlich zur Wärmeproduktion für eine erhöhte Isolation. Dasselbe Material wird auch für die Isolation im Gebäudebau verwendet. Mit chili-feet darf man sich von jetzt an über nachhaltig gewärmte Füsse freuen! Die Wärmesohlen gibt

Frauenfüsse mögens warm. (Bild zvg.) es in zwei Dicken, die individuell für Schuhgrössen von 35 bis 47 zugeschnitten werden können. Erhältlich sind sie nicht nur im Onlineshop www.chili-feet.ch, sondern exklusiv auch im Geschäft Perlendesign in Ottenbach. (pd.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 23. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrerin Bettina Bartels Montag, 24. Dezember 16.30 Familiengottesdienst zum Heiligen Abend, Pfarrerin Bettina Stephan Dienstag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Verena Stehli, Querflöte

Sonntag, 23. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Urs Boller Anschliessend Chilekafi Montag, 24. Dezember 17.00 Kolibri-Weihnacht mit dem Krippenspiel «Die Geschichte vom Weihnachtsglöcklein» Jill Billeter, Sopranflöte und Lea Bolliger, Altflöte Pfrn. Irene Girardet Fischer Montag, 24. Dezember 22.30 Christnacht mit Pfr. Matthias Fischer Stefanie Haller, keltische Harfe Roman Haller, keltische Flöte und Vincent Dallèves, Orgel Dienstag, 25. Dezember 6.00 Currende-Singen Besammlung bei der ref. Kirche Anschliessend Frühstück in der Zwinglistube Dienstag, 25. Dezember 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Matthias Fischer. Sulamith Spillmann, Panflöte und Vincent Dallèves, Orgel Kein Morgengebet am Freitag zwischen Weihnachten und Neujahr!

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 22. Dezember 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 23. Dezember, 4. Advent 10.00 Singgottesdienst: «Das Volk, das in der Finsternis geht, hat ein grosses Licht gesehen» (Jes. 9, 1) Pfrn. B. Bartels Montag, 24. Dezember, Heiligabend 17.30 Familiengottesdienst «Underwägs mit de Maria» und Pfr. Th. Müller Dienstag, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Engelsgrüsse» (Lukas 2, 14) Pfr. W. Schneebeli Es singt der Kirchenchor 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl im Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi 1. Stock, Pfrn. V. Hofer R. Bussmann, Piano und Sch. Kobelt, Cello und Gesang Mittwoch, 26. Dezember 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 23. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 4. Advent mit Pfr. Reinhard Rolla Montag, 24.Dezember, Heiligabend 17.00 Familienweihnacht mit dem Ad-hoc-Kinderchor unter der Leitung von Claudia Garaventa und Urs Egli Wenn möglich bitte Laternli (oder andere natürliche Lichtquelle) mitnehmen 23.00 Christnachtfeier mit Pfr. Reinhard Rolla, Wort und Urs Egli, Musik Anschliessend Glühwein Dienstag, 25. Dezember, Weihnachten 17.00 Weihnachtsfeier mit Abendmahl Mitwirkung des Kirchenchores Bonstetten Predigt und Liturgie: Pfr. Reinhard Rolla

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 22. Dezember 10.00 Einsingen für die Familienweihnacht Sonntag, 23. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Parrerin Bettina Bartels Fahrdienst auf Anfrage bei Jeanine Grossmann Telefon 044 760 08 76 Montag, 24. Dezember 16.00 Familienweihnacht Pfarrerin Renate Hauser Anette Bodenhöfer, Organistin 22.00 Heiligabend-Feier PfarrerIn Renate und Walter Hauser Corinna Meienberg, Violine und Anette Bodenhöfer, Orgel Dienstag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Walter Hauser Elisabeth Richter, Flöte Susanne Baltensberger, Orgel

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 22. Dezember 9.30 und 13.45 Uhr Chor-Projekt Christnachtfeier im Chor der Kirche Sonntag, 23. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfr. Urs Boller 19.00 Chor-Projekt Christnachtfeier im Chor der Kirche Montag, 24. Dezember 23.00 Christnachtfeier mit dem Projekt-Chor Julia Schwob, Violine den Konfirmandinnnen und Konfirmanden und Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 25. Dezember 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Dorothea Möhrle, Barockbratsche und Pfr. Ch. Menzi

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitalsaal. Sonntag, 23. bis 26. Dezember KlosterTage zu Weihnachten «Wie klingt die Stimme des Engels» Übernachtung, Vollpension und Teilnahmegebühren Fr 470.– Dienstag, 25. Dezember Musik und Wort: 17.15 Uhr im Klosterkeller Trio Rafale «Und meine Seele spannte weit Ihr Flügel aus…» Im Anschluss: Festliches Abendessen (Fr. 50.–/65.–) Anmeldung erforderlich! Donnerstag, 27. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 23. Dezember : 10.00 Gottesdienst zum Vierten Advent in etwas anderer Form, Vikar Fabio Carrisi Heiligabend, 24. Dezember 17.00 «Licht holen in der Kirche» wir verteilen das Licht von Bethlehem, Vikar Fabio Carrisi vor allem für Familien mit Kindern (Dauer: ca. 40 Min.) Sie können gerne Lampen mitbringen 23.00 Christnachfeier, Vikar Carrisi und Konfirmanden Thomas Gilg, Klarinette und weiteres Instrument Weihnachten, 25. Dezember. 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Vikar Fabio Carrisi mit Christa Weibel, Gitarre

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 23. Dezember 18.30 4. Adventssonntag Weihnachtsfeier der Kolibrikinder Vorbereitung: Ilona Lüscher Marina Clerici und Annemarie Frei, Leitung: Pfrn. Susanne Wey Montag, 24. Dezember 18.00 Familienfeier mit dem «Fiirä mit de Chlinä» Leitung: Susanne Studer-Elsener Sonja Neuweiler und Ernst Humbel 22.30 Christnachtfeier mit Weihnachtsliedern und Geschichte Leitung Pfrn. Susanne Wey Orgel: Silvia Seipp Dienstag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Marianne Rutscho Trompete: Geoffrey Lerf

Heiligabend, 24. Dezember 17.00 Kirche Stallikon: Familiengottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler «Schatztruhe Weihnachten» Musik: Casey Crosby Fahrdienst: Anmeldung 22. Dezember Telefon 044 700 25 69 22.00 Christnachtfeier mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Singkreis Affoltern Friederike Brüniger und Sarah Kehl, Violinen Otto Guggenbühl, Viola Andrea Haueter, Violincello Casey Crosby, Klavier Weihnachten, 25. Dezember 10.00 Kirche Wettswil: Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Matthias Ruff Musik: Patricia Meier, Harfe Fahrdienst: Anmeldung 24. Dezember Telefon 044 700 09 91 Freitag, 28. Dezember 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Sonntag, 23. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti mit dem Pfarreichor Leitung: Angela Bozzola Montag, 24. Dezember 17.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel «Stern der Güte» 23.00 Christmette mit Pfr. A. Saporiti mit Roman Deuber (Orgel) und André Bütikofer (Klarinette) Dienstag, 25. Dezember 9.30 Weihnachtsfeier mit Pfr. A. Saporiti mit Marlise Renner (Orgel) und Delia Haag (Geige)

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 21. Dezember ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfarrer Andreas Fritz Sonntag, 23. Dezember 19.30 Wort und Musik Pfarrer Andreas Fritz und buonamici quartett Montag, 24. Dezember 22.00 Christnachtfeier Pfarrer Andreas Fritz Orgel Silvia Jenny Querflöte Gabriela Schüpfer Dienstag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel Silvia Jenny Klarinette Sandra Lützelschwab www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 21. Dezember 13.30 Freitagstreff Senioren «Jassen für alle» kath. Chilehuus Sonntag, 23. Dezember 17.00 Chinderwiehnacht Pfrn. Bettina Gerber Angela Bozzola (Orgel) Familienchor Montag, 24. Dezember 22.00 Heiligabend-Gottesdienst Pfrn. Bettina Gerber Angela Bozzola (Orgel) Ad-hoc-Chor Obfelden und Gesangverein Knonau Dienstag, 25. Dezember 9.30 Weihnachts-Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Bettina Gerber Erich Eder (Orgel) Regula Dickerhof (Sopran) Sabine Geiger (Alt) www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 22. Dezember 16.00 Dorf-Weihnachtsspiel: «Mir folged em Stärn» Kolibri, Jugendliche Pfrn. Yvonne Schönholzer Treffpunkt vor der Schreinerei Kuster Sonntag, 23. Dezember 9.30 Regional-Gottesdienst in Hausen Pfr. Urs Boller Fahrdienst: 9:10 Uhr ab Volg Heiligabend, 24. Dezember 22.30 Christnachtfeier: «Neui Asichte und Isichte mit guete Ussichte» Pfrn. Yvonne Schönholzer Jasmine Vollmer, Orgel und Harfe Weihnachten, 25. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl: «Eine Frage der Perspektive» Pfrn. Yvonne Schönholzer Jasmine Vollmer, Orgel Meret Roth, Sopranistin

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 22. Dezember 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 23. Dezember 9.00 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Montag, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 Familiengottesdienst/ Weihnachtsfeier mit Krippenspiel 23.00 Feierliche Mitternachtsmesse mit dem Kirchenchor; Messe in C-Dur, op 48, D452 von Franz Schubert mit Solisten und Orchester/Olivia Coker, Sopran Céline Bindy, Alt Siddique Eggenberger, Tenor Jerzy Michno, Bariton Dienstag, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Weihnachts-Gottesdienst/ Eucharistie zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen mit musikalischer Umrahmung Mittwoch, 26. Dezember, Hl. Stefanus 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei Donnerstag, 27. Dezember 11.00 Familiengottesdienst für die Kroaten 17.00 Anbetung

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 22. Dezember 18.00 Vorabendmesse mit Pater Perry Da Silva Sonntag, 23. Dezember 10.00 Euchristiefeier mit Pater Perry Da Silva Montag, 24. Dezember 16.00 Familiengottesdienst mit Weihnachtsgeschichte anschliessend Apéro 17.30 Weihnachtsgottesdienst mit Instrumentalistin 23.00 Christmette «Messe brève no. 7 in C» von Charles Gounod für Chor und Orgel, erstmals zusätzlich begleitet von Streichern der Musikschule Knonaueramt. Ausführende: MauritiusChor Jasmin Elsener, Orgel Larissa Blumer und Tabea Laasch, Violinen Ivan Largéy, Viola Helena Laasch, Violoncello Reto Huter, Leitung anschliessend Apéro Dienstag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Instrumentalistin Mittwoch, 26. Dezember 10.00 Gottesdienst zum Stephanstag

Ref. Kirche Ottenbach Montag, 24. Dezember 22.00 Gottesdienst zum Heiligabend Pfarrerin Elisabeth Armingeon Cordula Aeschbacher, Orgel Dienstag, 25. Dezember 10.00 Weihnachts-Gottesdienst mit Feier des Abendmahls Marianne Lang, Sopran Cordula Aeschbacher, Orgel Pfarrerin Elisabeth Armingeon Freitag, 28. Dezember 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 22. Dezember 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 23. Dezember 11.00 Wortgottesfeier Montag, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel 23.15 Mitternachtsgottesdienst Dienstag, 25. Dezember, Weihnachten 11.00 Euchariestiefeier mit unserem Kirchenchor

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 23. Dezember 10.30 Eucharistiefeier Montag, 24. Dezember, Heiligabend 16.00 Weihnachts-Kinder-Gottesdienst für Kinder und Erwachsene 22.30 Festliche Weihnachtsmesse zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Dienstag, 25. Dezember, Weihnachten 10.30 Weihnachts-Gottesdienst/ Eucharistie Mittwoch, 26. Dezember, Hl. Stefanus 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei in Affoltern

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 21. Dezember 18.30 Twens: Weihnachtsfeier Sonntag, 23. Dezember 19.00 Abend-Gottesdienst Dominik Stäuble «Ich bin die Tür» Kinderhüeti Montag, 24. Dezember 18.00 Weihnachtsfeier GsE Dienstag, 25. Dezember 9.45 Weihnachts-Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger «Loslassen» Kinderhüeti Kids-Treff-Ferienprogramm Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 23. Dezember 16.00 Weihnachtssingen Dienstag, 25. Dezember 9.45 Weihnachtsgottesdienst (Heinz Bähler) mit Motiviert; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 23. Dezember 17.00 Korps-Weihnachtsfest Dienstag, 25. Dezember 10.00 Zmorge & Andacht am Weihnachtsmorgen

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 23. Dezember 9.45 Weihnachts-Gottesdienst Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 23. Dezember 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht Dienstag, 25. Dezember 10.30 Familien-Gottesdienst

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 23. Dezember 14.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 «Weihnachten in Zarahemia». Festtagsgottesdienst mit Abendmahl, Musik und gesprochenem Wort www.hlt-bonstetten.ch


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arbeitswelt und laufbahn

Von Regula Zellweger

Das Wünschen wünschen Kein Monat ist so befrachtet mit Wünschen wie der Dezember. Ganze Wunschlisten für Weihnachten werden geschrieben und unzählige gute Wünsche fürs neue Jahr flattern in den Briefkasten und flutschen in die Mailbox. Papierwünsche. Klischeewünsche. Wenn man überhäuft wird mit Wünschen von Personen, die man oft gar nicht kennt – und die vor allem einen nicht kennen, dann schadet es bestimmt nicht, wenn man sich wieder einmal bewusst macht: «Was wünsche ich mir selbst?» Als Kinder konnten wir noch unbeschwert wünschen. Wir hatten einerseits unzensierte Sehnsüchte und anderseits tiefe Zuversicht. Aus Sehnsüchten und Zuversicht wachsen Wünsche. Zuerst fallen einem meist materielle Dinge ein: ein Möbelstück, ein Schmuckstück oder ein Auto. Kein Haushaltgerät. Dann lässt man vielleicht der Sehnsucht Raum und wünscht sich Dinge, die man tun möchte: Reisen, Sport, entspannen, gemeinsame Zeit mit dem Partner. Oder weniger tun, beispielsweise arbeiten oder putzen. Lässt man sich tiefer in das Wünschen ein, gelangt man zu allem, was man können und sein möchte. Fotografieren oder zeichnen können wäre toll. Oder beziehungsfähig sein. Und wer wäre nicht gern gelassen, manchmal übermütig, wer würde nicht gern das selbstgestrickte Zwangsjäckchen abwerfen und Flügel anschnallen, um abzuheben? Schliesslich wünscht man sich auch Befindlichkeiten, Gefühle, die man haben möchte: Selbstvertrauen, Leichtigkeit, Liebe, Vertrauen, Sicherheit. Und nicht zuletzt möchte man wieder glauben können, eine besondere Form der Zuversicht: ans Leben, an andere Menschen, ans Universum oder ans Schicksal. Es gibt Menschen, die sagen: «Ich wünsche mir nichts, dann werde ich nicht enttäuscht.» Traurig. Wünsche sind keine Bestellungen. Wünsche sind keine Forderungen. Wünsche tragen es in sich, auch nicht in Erfüllung zu gehen. Das ist ihr Recht. Aber Wünsche sind, wenn sie aus allen Schichten unserer Persönlichkeit auftauchen dürfen, Wegweiser für unsere Lebensgestaltung. Wünsche sind wie Schienen, die uns mit wenig Reibung in die Zukunft führen. Wünsche sind Flügel, die abheben lassen vom Boden der einschränkenden Realität. Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist wie Niemandsland zwischen Grenzen. Niemandsland ist ein guter Boden, um Wünsche wachsen und fliegen zu lassen. Über alle Grenzen weg. Um sicher zu landen, zu wurzeln und zu Zielen oder Projekten zu werden. Die Festtage soll man nutzen, seine Wünsche unzensiert aufzulisten – ohne die Schnippelschere der Killerphrasen: «Das geht nicht! Das ist unmöglich! Das kann ich nicht! Was sagen die Leute! Wenn, dann... Aber…» Die einzige Frage, die es zu beantworten gilt: «Wie schaffe ich es?» Ich wünsche Ihnen, dass Sie lustvoll, voller Zuversicht und Selbstvertrauen wünschen.

Der Stern von Bethlehem geht langsam auf.

Engel und Hirten singen gemeinsam vor dem Stall. (Bilder zvg.)

Ein Krippenspiel in Wettswil Kolibri-Weihnacht: Eine gelungene Inszenierung mit musikalischen Einlagen Alle Jahre führen die Kolibri-Kinder – vom Kindergarten bis zur 2. Klasse – ein Krippenspiel auf. Nachdem letztes Jahr die «Stalliker Wienacht» stattfand, war dieses Jahres die «Kolibri-Weihnacht» in Wettswil an der Reihe. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher fanden am dritten Advent um 17 Uhr in der Kirche Wettswil zusammen, um dieser besonderen Auffüh-

rung beizuwohnen. Zunächst erzählte Pfarrer Matthias Ruff eine fantastische Geschichte darüber, wie Maria zu ihrem schönen Gewand gekommen ist, bevor dann die Kinder in den Mittelpunkt treten durften. Sie führten ein Krippenspiel auf, das sie in den vergangenen Wochen unter der Leitung von Sonja Wey und Anna Ruff fleissig geübt hatten. Geschrieben und inszeniert hat das Stück Anna Ruff selbst, die auch mit ihrem Gesang ihr musikalisches

Mit Aqua Strong fit in den Frühling

Mit grossem Applaus belohnt Die Aufführung war durchsetzt mit musikalischen Einlagen, zu welchen die Kinder freudig tanzten und mitsangen. In die Tasten griff dazu, wie

üblich, der begnadete Organist Casey Crosby. Es war eine wahre Freude, den Kindern in ihren herzigen Kostümen zuzuschauen. Die Besucherinnen und Besucher dankten es schliesslich auch mit grossem Applaus. Zum Schluss dankte Pfarrer Matthias Ruff den Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement diesen schönen Anlass ermöglicht haben. Und die Kinder wurden mit Punsch und einem süssen Gebäck belohnt.

Christbäume und mehr Weihnachtsverkauf im Landimärt Obfelden

Schnupperkurse in Ottenbach Einfach und sehr effizient kann man die Gesundheit im Wasser fördern. Der Körper wird im Wasser beinahe schwerelos. Gratis Schnupperkurse ab dem 7. Januar im Hallenbad des Schulhauses Ottenbach. Endlich wieder einmal etwas für die Gesundheit und den Körper tun. Wohlgeformt und vital wünscht man sich den Körper. Fabienne Zubler, dipl. Wasserfitnessinstruktorin für Aqua Strong, erklärt: «Wasser ist ein wunderbares Element, um sich körperlich fit zu halten. Es bereitet mir seit über 15 Jahren unglaublich viel Freude, die Vorteile und Vielseitigkeit des Wassers effizient auszunützen und dabei Jung und Alt, Mann und Frau gezielt zu fördern.»

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Reger Betrieb beim Weihnachtsbaumverkauf. (Bild zvg.) Am vergangenen Wochenende führte der Landimärt Obfelden den Weihnachts-Sonntagsverkauf durch. Es wurden schöne preisgünstige Christbäume sowie weihnachtliche Accessoires angeboten. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. So konnte man sich im Ladeninneren in der Festwirtschaft mit einer feinen Wurst vom Grill verkösti-

gen oder sich bei einem heissen Punsch oder Glühwein aufwärmen. Die Ohrenstübermusik aus Obfelden sorgte am Sonntagmittag in der Festwirtschaft für musikalische Unterhaltung. Fleissige Kinderhände kreierten am betreuten Basteltisch kleine Weihnachtsgeschenke. An der Kasse wurde jeder Kunde mit einem kleinen Geschenk überrascht. (pd.)

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Talent bewies. Den Kindern und Jugendlichen machte es sichtlich Spass, bei dieser Aufführung dabei zu sein. Eifrig spielten sie ihre Rolle als Maria, Joseph, Engel oder Hirte – oder gar als Esel.

Fabienne Zubler, dipl. Wasserfitnessinstruktorin für Aqua Strong. (Bild zvg.)

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Vermischtes

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Puppen als Kunstobjekte Gabriella Steiner aus Obfelden schafft lebensechte Baby-Puppen Reborns nennt man kunstvoll gefertigte Puppen, Unikate, die echten Säuglingen und Kleinkindern täuschend ähnlich sehen und unzählige Arbeitsstunden erfordern. Gabriella Steiner aus Obfelden hat mit ihren Reborns an internationalen Wettbewerben schon mehrere Preise gewonnen.

typen, aufgrund derer dann Bausätze zusammengestellt werden: Köpfe, Bauchplatten, Beine, Arme, Augen, Haare. Immer weiter entwickelte Materialien stehen zur Auswahl. Dank Internet ist dieser Markt international, Gabriella Steiner besucht aber auch Messen im Ausland.

................................................... von regula zellweger

Einerseits bezeichnet sich Gabriella Steiner als einen ruhigen, sehr geduldigen, perfektionistischen Menschen. Sie kann still für sich allein über Stunden mit einem feinen Pinsel Tausende von Haaren malen oder nach genauem Beobachten der Haut eines Kindes mit der ganzen Farbpalette die verschiedenen Hauttöne einzelner Körperstellen präzise herausarbeiten. Anderseits strahlt sie Intensität und Lebendigkeit aus, wenn sie von ihrem Kunsthandwerk erzählt. Sie ist sehr kreativ und verwirklicht eigene Ideen. Sie begeistert sich beispielsweise für bestimmte Haararten, denn wenn man der Baby-Puppe übers Köpfchen streicht, soll auch der haptische Eindruck stimmen. Echtes Haar verlangt unzählige Stiche und Knöpfe, jeweils einen pro Haar. Die Puppenbauerin erklärt gern, wie sie in ihrem Atelier arbeitet. In einem hellen Raum stehen Pinsel und Farben und eine grosse Arbeitslupe bereit. An einer Kleiderstange hängen Puppenkleider, die sie meistens einkauft. In einem Schrank warten geblasene Glasaugen, mensch-

Um es gleich vorwegzunehmen: Gabriella Steiner schafft Puppen nicht aus einem seelischen Defizit. Sie ist Mutter zweier lebhafter Jungs im Schulalter. Fasziniert ist die Puppenkünstlerin vom Kunsthandwerk. Ihr Ziel ist, möglichst lebensechte Puppen zu schaffen. Die Begabung liegt bereits in ihrer aus Ungarn stammenden Familie, der Grossvater beispielsweise hatte sich einen Namen als Porträtist gemacht. Er malte also Menschen zweidimensional. Seine Enkelin schafft nun quasi dreidimensionale Menschenbilder – und dies nicht zuletzt aus praktischen Gründen – von Säuglingen und Kindern.

Reborn – ein anerkanntes Kunsthandwerk Schon als Kind spielte Gabriella Steiner gern mit Puppen. Als sie am Fernsehen eine Sendung über Reborns sah, wusste sie: «Genau das wollte ich

inserat

Drang, Neues auszuprobieren

Gabriella Steiner mit einem ihrer Reburn-Babys. (Bilder Regula Zellweger) schon immer machen.» Sie belegte Kurse im Inland und beschäftigte sich intensiv mit Anatomie, mit Kunststoffen, mit Farben und mit Puppenbaumaterial auf dem internationalen Markt. Seit sie im Mai 2009 vollends vom Reborn-Virus gepackt wurde, hat sie enorme Entwicklungen einerseits bei den vorgefertigten Basisprodukten erlebt, aber auch sich selbst als Puppenbauerin immer mehr professionalisiert. Bereits in drei Jahren hat sie sich in dieser Szene einen Namen gemacht und wurde auch schon von

Kurt Aeschbacher in seine Sendung eingeladen.

Puppen bauen Hält man ein Reborn-Baby in den Armen, hat man Mühe, von «bauen» zu sprechen. Das Kind liegt wirklich wie ein schlafendes Baby im Arm, Gewicht und Beschaffenheit des Körpers lösen diese Täuschung aus. Doch steht am Anfang wirklich ein Bausatz. Unterdessen boomt dieser Markt. Künstlerinnen modellieren individuelle Proto-

liche und Mohair-Haare, Bausätze und verschiedene Füllmaterialien von Watte bis Edelstahlgranulat darauf, verarbeitet zu werden.

Zum Verkauf bestimmt Das Haus von Gabriella Steiner ist überhaupt nicht mit Puppen vollgestopft wie manche Wohnungen von Puppensammlerinnen. Meist arbeitet sie auf Bestellung. Sie setzt die Wünsche ihrer Kunden optimal um. Kaum ist eine Puppe fertig, ist sie auch schon weg. Dies gefällt Gabriella Steiner, denn so hat sie immer wieder Raum, Neues auszuprobieren und ihre Kunst immer weiter zu perfektionieren. Die Künstlerin legt Wert auf höchste Qualität bei den Produkten, die sie verwendet. Die Mohair-Haare stammen beispielsweise von ganz jungen Ziegen und müssen gekardet, gekämmt und handverlesen werden. Ganz billig kommt deshalb eine solche Puppe nicht. Sie ist auch nicht für Kinderhände bestimmt, sondern ein Kunstobjekt. Gabriella Steiner sieht ihre Leidenschaft für Reborn-Puppen als Hobby, wie es Männer eher mit Modellautobahnen oder Modellflugzeugen kennen. Am meisten freut sie sich, wenn Kunden begeistert sind von ihren Puppenkindern und die Bestellungen zeigen, dass ihre Reborn Puppen immer mehr zu begehrten Sammelobjekten werden. Informationen: www.kleineswunderland.ch


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GEWERBEVERBAND

DES

BEZIRKS

AFFOLTERN

Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

Liebe Gäste, herzlich willkommen bei uns im Weingarten Dieses Jahr konnten Andreas und ich ein Mini-Jubiläum feiern: Im Oktober 2002 haben wir unsere Eltern und Schwiegereltern, Sonja und Ruedi Häberling, in ihrer Rolle als Gastgeber abgelöst und führen nun seit 10 Jahren den «Weingarten» in ihrem Sinne, aber mit stetigen Neuerungen, wie Flambieren im Parmesan, Engel-Ausstellung, Events mit dem BBQ-Smoker oder an Sonntagen durchgehend warme Küche, weiter. Die ganz grosse Umstellung wagten wir ja vor 4 ½ Jahren, als wir in nur drei Wochen den Weingarten in einen neuen, modernen Gastronomie-Treffpunkt verwandelten, welcher nicht nur unsere treuen «alten» Stammgäste begeistert, sondern auch von sehr vielen neuen Weingartenfreunden entdeckt wurde. Diese Tatsache macht uns stolz und bestärkt uns positiv nach vorne zu schauen und mit viel Elan und Motivation weiterhin innovative, kreative Ideen umzusetzen. Doch bei einem Restaurant mit Hotel in dieser Grösse halten wir die Fäden vor allem im Hintergrund in den Händen und sind auf ein starkes Team, welches mit uns an einem Strick zieht und unseren Spirit lebt und weitergibt, angewiesen. So schätzen wir uns sehr glücklich und privilegiert, auf die tatkräftige Unterstützung von vielen langjährigen Mitarbeitern zählen zu dürfen (Die Hälfte des 19-köpfigen Teams sind seit zwischen 5 und 22 Jahren im Weingarten). Deshalb möchten wir uns bei unserem wirklich einmalig tollen Team sehr herzlich für seine Loyalität und seinen Einsatz bedanken. Speziell möchten wir an dieser Stelle Kati Klostermann, unsere Stellvertreterin erwähnen. Sie ist es, welche uns an Frei- und Ferientagen den Rücken freihält und dann den Weingarten in unserem Sinne führt. Liebe Kati, vielen herzlichen Dank für Dein unermüdliches Engagement vor allem in den letzten 12 Monaten und wir freuen uns auf weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit. Frischer Wind in einem Betrieb bringt oft auch neue Inspirationen, was wir uns von den beiden neuen Kadermitgliedern, Manuela Schmidt als Chef de Service und Ivan Zickermann als Sous-Chef erhoffen. Manuela, eine erfahrene und ausgewiesene Servicefachkraft mit ihrem österreichischen Charme, hat in Zug im «Brandenberg» gearbeitet und bringt somit das nötige Know How mit, um uns auch in hektischen Situationen unterstützen zu können. Ivan, aus Zwillikon, welcher seine Lehre im «Rathauskeller» in Zug beim bekannten Stefan Meier absolvierte, hat bei uns direkt nach bestandener Prüfung im August angefangen und verstärkt das Küchenteam ideal. Trotz seiner kurzen Erfahrung ist er die Ruhe selber am Herd, behält stets den Überblick und hat bereits von Anfang an bewiesen, dass er mit Herzblut und

Kati Klostermann, Manuela Schmidt und Ivan Zickermann rühren gemeinsam mit viel Liebe und Engagement mit ihren Chefs Anita und Andreas Häberling im selben Topf!

viel Liebe seiner Passion «dem Verwöhnen des Gastes» nachgeht. Liebe Manuela, lieber Ivan! Herzlich willkommen bei uns im Weingarten! Schön, dass wir Euch in unserem Team haben! Wir möchten uns noch bei Ihnen liebe Gäste, Freunde und Bekannte für die Treue im vergangenen Jahr bedanken und wünschen allen von Herzen ein erfolgreiches, gesundes und glückliches 2013 mit vielen schönen unvergesslichen Momenten. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen an 365 Tagen im Jahr. Ihre Gastgeber Anita & Andreas Häberling

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allen Gästen, Freunden und Bekannten für die Treue im Jahr. – Rundgang undvergangenen Blick hinter die Kulissen Wir wünschen allen von Herzen ein – Tapas- und Getränkebuffet erfolgreiches, gesundes und glückliches – «The 59ers-six»-Dixieband 2013 mit vielen schönen Erlebnissen. – Diashow im Sitzungszimmer

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Übrigens Am 24. / ... 25. & 26. Dezember haben wir geschlossen, wir gerne wieder 362 Tage für Sie da! Amdanach Abendsind bleibt der Weingarten geschlossen

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Da bereits im Oktober der erste Schnee fiel, war Martin Bisig, Filialleiter der Bäckerei-Pfyl-Verkaufsstelle in Hausen, früher als erwartet gezwungen, die Glacé-Tiefkühltruhe vor dem Geschäft wieder in den Winterschlaf zu versetzen. «Dürfen wir die Glacés haben?», fragten einige Schüler, die das sahen, «die können Sie ja nächstes Jahr sowieso nicht mehr verkaufen». «Verschenken ja», dachte sich der innovative Filialleiter, «aber nicht einfach so». Drum lancierte er in Absprache mit Regula Pfyl und der Lehrerschaft einen Mal-Wettbewerb. In der Kategorie Unterstufe ging es darum, ein Haus zu zeichnen, die Mittelstufen-Kinder sollten ein Auto zu Papier bringen. Die Sieger und ihre Mitschüler bekamen die Glacés dann schliesslich vom Samichlaus überreicht.

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Fashion Pure GmbH Affoltern am Albis Mit der Damen-Boutique Fashion Pure im Zentrum Strebel in Affoltern am Albis ist am 1. April 2012 ein neuer und erfolgreicher Stern aufgegangen, der immer heller wird und nun gegen Weihnachten und Silvester hinleuchtet. Die neue Geschäftsführerin Irene Bapst-Vogt versteht es auf einmalige Art, Frauenträume wahr werden zu lassen. In allen Konfektionsgrössen von 34-46 (48) steht eine zauberhafte Auswahl zur Verfügung. Die persönliche Farb- und Stilberatung ergibt den individuellen passenden Look. Die exklusiven internationalen Marken dieser DamenBoutique finden sich in keinem anderen Geschäft der Region. Das attraktive Marken-Sortiment wurde sogar noch erweitert. Neu findet die Dame mit Stil auch die Mode-Labels von: Passport, Più-Più, FALKEN Feinstrümpfe, Steilmann, Manebo Lederwaren, stills, Sani Blu. Mit dieser Erweiterung konnten nochmals zusätzliche Kundinnen angesprochen werden. Als Geschenk-Idee sind per sofort Geschenkgutscheine für alle Jahreszeiten erhältlich. Das ideale Geschenk, das SIE optisch perfekt in Szene setzt und IHR Herz in einen leuchtenden Stern verwandelt. Als weitere Neuheit bietet Irene Bapst-Vogt in Affoltern am Albis und Umgebung auch Modeberatung für SIE zu Hause an. Fragen Sie nach einem persönlichen Termin.

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12. «Festliches Weihnachtskonzert» Die international bekannten Musikerinnen Sibylle und Isabel Tschopp bescherten ein bewegendes Adventserlebnis Das traditionelle Weihnachtskonzert der Schwestern Sibylle Tschopp, Violine, und Isabel Tschopp, Klavier, vermittelte den zahlreichen Zuhörern am vergangenen Sonntag in der Kirche Obfelden das breite Spektrum der Ausdrucksmöglichkeiten der beiden Instrumente. ................................................... von regula zellweger Das offizielle Programm begann und endete mit je einem Werk des Impressionisten Maurice Ravel. Dazwischen kamen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Pablo de Sarasate zur Aufführung. Die Zusammenstellung dieser vier sehr unterschiedlichen Werke zeigte neben der Präzision und Professionalität der beiden Schwestern die enorme Fähigkeit zur differenzierten Interpretation auf.

Musik als Friedensbotschaft Eröffnet wurde das Konzert mit einführenden Worten von Sibylle Tschopp. Sie machte auf die Spende aufmerksam, die wie jedes Jahr Menschen in Armenien zugute kommt. Die Musikerin sieht diese Geste nicht nur als Geldbetrag, welcher armenischen Bedürftigen das Leben ein wenig erleichtert, sondern als Zeichen, dass Menschen in anderen Ländern sie nicht vergessen. Der erste von einer Violinschülerin gelesene Text stellte die Frage, ob man Weihnachten feiern soll, wenn andernorts Menschen von Krieg betroffen sind. Antwort: «Weihnachten ist als Zeichen gegen Gewalt zu sehen.» «Kaddisch», das erste Stück von Ravel passte zum Thema Frieden unter den Völkern, ist es doch eines der wichtigsten Gebete im Judentum, das

Sibylle Tschopp (links) und Isabel Tschopp (rechts) flankieren die Violinschülerinnen, die das Konzert mit gelesenen Texten auflockerten. (Bild Regula Zellweger) dem Vaterunser sehr ähnlich ist. Vor dem zweiten Musikstück las eine Schülerin von Sibylle Tschopp Worte zu Weihnachten. «Ich mache Musik, um verletzte Seelen zu heilen.»

Professionalität und Virtuosität Während in «Kaddisch» die Violine mit den oft melancholischen breiten Klängen dominierte und das Klavier meist sehr dezent mit sanften Akkorden begleitete und damit die emotionale Stimmung unterstrich, wirkten die beiden Instrumente in Mozarts Sonate

in A-Dur, insbesondere im Presto, als gleichwertige Partner. Die beiden Schwestern brillierten mit harmonischem Zusammenspiel. Pablo de Sarasate verlangt viel von den Interpreten seiner Stücke. Mit den beiden spanischen Tänzen «Playera» und «Romanza Andaluza» bewies Sibylle Tschopp ihre Virtuosität. Schnelle Tempi, komplizierte Legati, rasante Läufe, beeindruckende Flageoletttöne, Triller, Doppelgriffe und Pizzicato wechselten in beeindruckenden Rhythmen. Erstaunlich, was man aus einer Geige alles herausspielen kann.

Harmonisches Duo Mit der berühmten und anspruchsvollen Sonate in G-Dur von Maurice Ravel bewiesen Isabel und Sibylle Tschopp einmal mehr ihre musikalische Kompetenz. Der erste Satz, mit einem Klaviersolo beginnend, klang elegant, gelassen und sinnlich. Der sanfte Bogen der Musik wurde durch Motive unterbrochen, die an späterer Stelle im Stück wiederkehrten. Der zweite Satz, ein stimmungsvoller Blues, zeigte den melancholischen Charakter, wie er in den Zwan-

zigerjahren des letzten Jahrhunderts beliebt war. Ravel machte sich die melodischen Figuren des Blues zunutze, was an die beiden Interpretinnen hohe Anforderungen stellte. Ahnte man da nicht das Jaulen eines Saxofons, das nasale «Schleifen» aus der orientalischen Musik oder das Gurren eines Schnulzensängers? Der letzte Satz, ein Perpetuum mobile, verlangt von einer Violinistin höchste Virtuosität. Die Motive des ersten Satzes schimmerten durch und wogende Sechzehntelläufe trieben das das Stück zu einem fulminanten Ende.

Besinnlicher Abschied vom Jubiläumsjahr der Krone Hedingen Am letzten Sonntag fand im Landgasthaus Krone in Hedingen das letzte von vielen Oberkrainerkonzerten in diesem Jahr statt. Traditionellerweise spielten die Schwarzwaldkrainer zum Weihnachtskonzert auf. ................................................... von dani hess Wer glaubt, dass eine Oberkrainerformation keine besinnlichen Adventslieder vortragen kann, der sah sich anlässlich dieser Vorstellung eines Besseren belehrt. Mit klassischen Liedern wie zum Beispiel «Leise rieselt der Schnee» oder «White Christmas» bewiesen die Schwarzwaldkrainer durchaus, dass solch bekannte Weihnachtslieder mit den typischen Oberkrainerinstrumenten besinnlich vorgetragen werden können. Selbstverständlich wurden auch die Weihnachtslieder, welche aus der Feder von Vilko und Slavko Avsenik stammen, perfekt präsentiert. Aber nicht nur besinnliche Lieder, sondern auch die unverwechselbaren Polkaund Walzerklänge der typischen Oberkrainermusik kamen an diesem Abend nicht zu kurz. Viele Eigenkompositionen der Schwarzwaldkrainer, welche auch schon seit 10 Jahren bestehen, sowie Titel der Gebrüder Avsenik wurden originalgetreu gespielt. Die Zuhörer im total ausverkauften «Kronen»-Saal, welcher vom Wirtepaar und seinen treuen Helfern eigens für diesen Anlass festlich ge-

Machten den Abschluss des Oberkrainerjahres in der Hedinger «Krone»: Die Schwarzwaldkrainer. (Bild Walter Aregger) schmückt wurde, kamen so an diesem Sonntag in den Genuss eines bunten Melodienstrausses von vier Stunden Oberkrainermusik.

Ein unvergessliches Musikjahr Mit dem Auftritt der Schwarzwaldkrainer endete das Jubiläumsjahr des Wirtepaars Mägi und Franz Gasche,

welche ihr 40-Jahre-Jubiläum in der «Krone» in Hedingen feierten. Mit Auftritten von über zehn namhaften Oberkrainerformationen wie zum Beispiel Saso Avsenik, Enkel des legendären Slavko Avsenik, Igor und seine Oberkrainer, Die Alpenoberkrainer, Die Slovenischen 6, um an dieser Stelle nur einige zu nennen, bescherte das Wirtepaar zusammen mit der Organi-

satorin Tamara Zingg ein unvergessliches Musikjahr. Etliche Dämmer- und Frühschoppen wurden während rund 60 Stunden abgehalten.

2013 geht es weiter! Natürlich gebührt auch den treuen Zuhörern, welche mittlerweile zu einer grossen Familie geworden sind, ein be-

sonderer Dank. Nicht zuletzt dem Oberkrainerclub unter der Leitung der Gebrüder Bonetti ist es zu verdanken, dass die «Krone» Hedingen zum «Oberkrainermekka» geworden ist. Unter ihrer Leitung wurde auch in diesem Jahr wieder eine fünftägige Reise nach Slowenien, dem Herkunftsland des Oberkrainers, veranstaltet. Sogar Mägi und Franz Gasche liessen sich dies nicht entgehen und schlossen kurzerhand ihr Lokal. Gemäss letztjährigen Aussagen des «Kronen»-Wirts sollte eigentlich nach dem Jubiläumsjahr Schluss sein, da er in diesem Jahr das Rentenalter erreicht hat. Diese Aussage hat er aber nun widerrufen, da er die treuen Anhänger «noch» nicht einfach so ziehen lassen kann. Die Musikanten und die Gäste haben also erreicht, dass auch im nächsten Jahr noch einmal Oberkrainermusik zu hören ist. Bereits jetzt steht fest, dass wiederum mehrere namhafte Oberkrainerformationen bei den Gasches auftreten werden. Sogar das Datum für die Oberkrainerweihnacht mit den Schwarzwaldkrainern ist wieder fix. Die genauen Daten sind der Homepage des Restaurants Krone zu entnehmen. Das vergangene Jahr zeigte, dass eine Reservierung für die angekündigten Konzerte vonnöten ist, um einen Sitzplatz auf sicher zu haben. Abschliessend ist zu erwähnen, dass nicht nur die Musikanten und die Zuhörer in diesem Jahr ihr Bestes gaben, auch die Crew rund um das Wirtepaar hat sich ein grosses Lob verdient.


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Veranstaltungen

Freitag, 21. Dezember 2012

agenda

Freitag, 21. Dezember Hedingen 20.00: Las-Vegas-Casino-NightParty. Event Bar Zügig. Bahnhofplatz 15.

Samstag, 22. Dezember Affoltern am Albis 08.00-12.00: Letzter Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische und Tiroler Spezialitäten uvm. Traditionelle Weihnachtsmusik. Marktwiedereröffnung am 16. März 2013. Marktplatz.

Hedingen 20.00: Las-Vegas-Casino-NightParty. Event Bar Zügig. Bahnhofplatz 15.

Der Chor «Go to spell» bietet einmal mehr ein abwechslungsreiches, stimmungsvolles Gospel-Konzertprogramm. (Bilder zvg.)

Gospelgesang für Ohr und Herz

Obfelden

«Singing Postman» Michael A. Williams mit «Go to spell» in Obfelden und Affoltern

19.00: Go To Spell Gospelchor mit Michael A. Williams unter dr Leitung von Thomas A. Friedrich. Der Chor existiert seit 2007 und geht auf eine Idee von Michael A. Williams – auch als «The Singing Postman» bekannt – zurück. Katholische Kirche.

Michael Williams singt verstärkt durch dem Chor «Go to spell» am 22. Dezember in der katholischen Kirche Obfelden und am 5. Januar in der reformierten Kirche Affoltern.

Sonntag, 23. Dezember Affoltern am Albis 20.00: Birthday Party. Live Disco/Pop/Rock der letzten 50 Jahre. Break Event-Hall. Industriestr. 19.

Dienstag, 25. Dezember Hausen am Albis 06.00: Currendesingen für alle in Heisch. Taschenlampe, Kleidung je nach Witterung, Singbüchlein werden abgegeben. Dauer zwei Stunden. Reformiertes Pfarrhaus. Treffpunkt.

Bereits zum vierten Mal hat der Dirigent Thomas Friedrich für das Gospelprojekt «Go to spell» ein abwechslungsreiches, stimmungsvolles Konzertprogramm zusammengestellt, mit dem der Chor vor und nach Weihnachten in der Region auftritt. Mittelpunkt des Chors ist der stimmgewaltige Solist Michael Williams. Seine Brötchen verdient Michael Williams als Pöstler in Affoltern, seine Leidenschaft ist allerdings der Gospel, mit dem er sein Publikum verzaubern will. Vor fünf Jahren hatte «The singing postman» die Idee, zusammen mit Gleichgesinnten ein Konzert auf die Beine zu stellen.

Dank der Unterstützung des erfahrenen Kirchenmusikers Thomas Friedrich wurde das Projekt, das sich «Go to spell» nannte, ein wirklicher Erfolg. Seither hat der Chor, der sich jeweils erst ein halbes Jahr vor den Konzerten formiert, bereits drei anspruchsvolle Konzertreihen absolviert. Nachdem er letztes Jahr pausiert hat, haben die Sängerinnen und Sänger zusammen mit dem Solisten Williams seit August erneut geprobt und können am Samstag in Obfelden und am 5. Januar in Affoltern ihr diesjähriges Programm vorstellen.

Vielseitiges Programm Mitreissend aber auch nachdenklich wird der stimmgewaltige Williams sein Publikum in den Bann ziehen. Thomas Friedrich hat bei der Musikwahl nicht nur die Melodien beachtet, sondern auch die Texte der Stücke, die ihm am Herz lagen.

Michael A. Williams. Gospeltexte können auch einen politischen Inhalt haben, fokussieren aber letztlich immer auf den Glauben und die Hoffnung auf Gott und Jesus. Auch ist von der Liebe die Rede, beispielsweise in einem Lied namens «The Rose». Diese sei, heisst es im Text, nicht zerstörerisch, sondern eine Blume, deren Samen den Winter un-

ter dem Schnee überdauert und im Frühling mit der wärmenden Liebe der Sonne zur Rose erblüht. In «The Prayer» wird Michael Williams zusammen mit seiner Tochter Dominique ein berührendes Duett singen – das Publikum darf sich auf grosse Emotionen einstellen. Übrigens: Wie jedes Jahr spendet «Go to spell» den Reinerlös aus den Konzertkollekten für einen guten Zweck, diesmal «Cartons du Coeur», einer Organisation, die Bedürftige unbürokratisch mit Grundnahrungsmitteln unterstützt. Infos: www.gotospell.ch.

Kappel am Albis 0

17.15: Musik und Wort im Klosterkeller. Trio Rafale: «Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus ...». Anschliessend festliches Abendessen: Anmeldung unter Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel.

Donnerstag, 27. Dezember Kappel am Albis 13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus.

hausen am albis 20.30: Vorsilvester-Disco mit DJs Barbara und Markus. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse 26. anzeige

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Weihnachtsstimmung verbreiten mit Musik Offenes Weihnachtssingen für alle in Affoltern Wo findet sich Weihnachtsstimmung? In den schön dekorierten Läden, unter den Weihnachtslichtern an der Bahnhofstrasse von Zürich oder in der Stille beim Kerzenlicht zu Hause? Die evangelisch-methodistische Kirche möchte mit Musik echte Weihnachtsstimmung verbreiten. Sie schlägt vor, den «Weihnachtsstress» für eine Weile zu vergessen, sich auf Weihnachten zu freuen und lädt alle ein, die bekanntesten, schönsten Weihnachtslieder wie «O du Fröhliche», «O Tannenbaum» oder «Stille Nacht» mitzusingen.

Gemeinsam singen oder nur zuhören Die Tradition des Weihnachtssingens ist in vielen Ländern, so auch in Finn-

land im hohen Norden bekannt. Kurz vor Weihnachten kommen dort die Menschen in der Kirche zusammen, um gemeinsam Weihnachtslieder zu singen oder einfach um zuzuhören. Alle Affoltemer und Säuliämtler mit Gästen sind nun zu dieser Mitsingweihnacht eingeladen. Der Anlass findet am Sonntag, 23. Dezember, um 16 Uhr in der evangelisch-methodistischen Kirche, Zürichstrasse 47 in Affoltern statt. Der Eintritt ist frei. Eine freiwillige Kollekte für das Missionsund Diakoniewerk Connexio, welches für Hilfsprojekte z.B. in Afrika, Argentinien, Bolivien, Chile, Osteuropa und Kambodscha tätig ist, wird gesammelt. Am Schluss der Veranstaltung wird für alle ein Weihnachtsapéro angeboten.

Chor ohne Namen Im «Anzeiger» vom Dienstag, 18. Dezember, erschien ein Bericht unter dem Titel «Gesang und Bibeltexte» über den Auftritt von Frau Pfarrer Yvonne Schönholzer und einem Gesangschor ohne nähere Bezeichnung in der reformierten Kirche in Hausen. Die Lieder vom Chor, dirigiert von Luzia Büchler-Meier und wunderschön vorgetragen, fanden im Text ihre verdiente Würdigung, einzig den Namen des Chores hatte der Schreiber im Eifer vergessen zu erwähnen. Etliche, die diesen Gottesdienst nicht besuchen konnten, fragten ihn später, welcher Chor es denn gewesen sei. Die

Antwort lautet: Es war der Oberämtler Chor Hausen am Albis. Als eine Art Entschuldigung für seinen Lapsus hofft nun der Schreiber, mit seinem Bericht ein reges Interesse an diesem Verein ausgelöst zu haben. Möchte jemand, Frau oder Mann, über diesen Chor mehr wissen, so kann man dessen Webseite anklicken oder man besucht gleich einmal einen der Probeanlässe, die jeweils am Mittwochabend im Singsaal des Sekundarschulhauses in Hausen stattfinden. Hanspeter Zürcher Infos: www.chorhausenamalbis.ch/verein

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: Papierkrippen: 1910 bis 1930 und viele weitere Xmas-Accessoires. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «GedichtBilder - BilderGedichte». Kalligrafische Umsetzung der Engel-Gedichte von Helena Aeschbacher-Sineckà durch Kalligraf Hansulrich Beer. Täglich geöffnet von 8 bis 12 Uhr.

SAMMYS ABENTEUER 2 Do/Fr 18 h (D gespr.) Ab 12, in Begl. ab 9 J. Von Jason Moore, mit Anna Kendrick uva. 2. Woche!/3D-Projektion! Do/Fr 20.15 h (3D-E/d/f) Sa/So/Mi 16.30 h (3D-D), 20.15 h (3D-E/d/f)

CH-Premiere!

PITCH PERFECT

THE HOBBIT: AN UNEXPECTED Ab 12, in Begl. ab 9 J. JOURNEY Von Peter Jackson, mit Cate Blanchett uva.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

Mettmenstetten Kunst im Stall, Untere Bahnhofstrasse 6: Adventsausstellung in stimmungsvollem Ambiente. Öffnungszeiten: Sa/So, 14-17 Uhr. Die Ausstellung dauert bis 22. Dezember.

! ! ! Für das Kinoprogramm ab dem 27. Dezember beachten Sie bitte unsere Homepage: www.kinozug.ch ! ! ! 3. Woche/3D-Projektion/Reduz. Eintrittspr.! Sa 14.30 h RALPH REICHTS Deutsch gesprochen (WRECK IT RALPH) ab 8, in Begl. ab 5 J. 4. Woche/Reduzierter Eintrittspr.! So/Mi 14.30 h D gespr., ab 8, in Begl. ab 5 J.

DIE HÜTER DES LICHTS Mo 14.30 h

Reprise/Eintritt nur Fr. 12.–!

TINKERBELL – D gespr., ab 3 J. DAS GEHEIMNIS DER FEENFLÜGEL CH-Premiere!

BEASTS OF THE SOUTHERN WILD

Do/Fr 18 h, Sa/So 17 h E/d/f ab 10/7 J.

CH-Vorpremiere/3D-Proj.! So 11.30 h (3D-E/d/f) LIFE OF PI Mi 17 h (3D-D), 20.30 h (3D-E/d/f) Von Ang Lee 8. Woche! Do/Fr 20.30 h (E/d/f), Sa/So 20.30 (D) Ab 15, in Begl. ab 12. J.

JAMES BOND – SKYFALL

Ottenbach Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: «Klein openArt»: Gastausstellung mit 28 Kunstschaffenden. Malerei, Skulpturen, Installationen, Videos. Die Ausstellung dauert bis 24. Februar. Öffnungszeiten: 8.-23. Dezember, Mittwoch-Sonntag, 14-20 Uhr. 11.-23. Februar, Freitag-Sonntag, 14-20 Uhr.

! ! ! Für das Kinoprogramm ab dem 27. Dezember beachten Sie bitte unsere Homepage: www.kinozug.ch ! ! ! 6. Woche /Matinee! So 11.45 h MEIN ERSTER BERG – Dialekt EIN RIGI FILM ab 10, in Begl. ab 7 J. Von Erich Langjahr CH-Premiere/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So/Mo/Mi 14.15 h Deutsch gespr., ab 6, in Begl. ab 3 J,.

Von Sam Mendes, mit Daniel Craig, Javier Bardem uva.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

! ! ! Für das Kinoprogramm ab dem 27. Dezember beachten Sie bitte unsere Homepage: www.kinozug.ch ! ! ! 9. Woche! Sa/So/Mi 14.30 h, OV/d/f MORE THAN HONEY ab 10, in Begl. ab 7 J. Von Markus Imhoof Letzte Tage! Do/Fr 18 h HIVER NOMADE F/d Von Manuel von Stürler CH-Premiere! Mi 20.15 h BEASTS OF THE E/d/f, ab 10/7 J.

SOUTHERN WILD Von Dieter Fahrer 2. Woche!

Sa 20.15 h (E/d/f)

THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY Ab 12, in Begl. ab 9 J. Von Peter Jackson, mit Cate Blanchett uva. Letzte Vorstellung! So 20.15 h

CLOUD ATLAS

E/d/f, ab 15/12 J. Von Tom Tykwer, Lara & Larry Wachowski. 3. Woche! Do/Fr 20.15 h, Sa/So/Mi 17 h

agenda

ANNA KARENINA

E/d/f, ab 12/9 J. Von Joe Wright, mit Keira Knightley uva.

Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgaben des «Anzeigers» (Woche 52/2012 und Woche 1/2013) bis spätestens Montag, 24. Dezember, resp. Montag, 31. Dezember, 8.00 Uhr, an uschi.gut@azmedien.ch,

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h ! ! ! Für das Kinoprogramm ab dem 27. Dezember beachten Sie bitte unsere Homepage: www.kinozug.ch ! ! ! CH-Premiere! Sa/So/Mi 17.15 h, D gespr. PITCH PERFECT Ab 12, in Begl. ab 9 J. von Jason Moore, mit Anna Kendrick uva. 2. Woche/3D-Projektion! Do/Fr/Sa/So/Mi 20.15 h Sa/So/Mo/Mi auch 14 h, D gespr.

THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY Ab 12, i n Begl. ab 9 J. Von Peter Jackson, mit Cate Blanchett uva.


Veranstaltungen

Freitag, 21. Dezember 2012

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scheinwerfer

Tanzmusik vor 125 Jahren

Florian Walser.

Schweizer Tanzmusik des 19. Jahrhunderts: «D’Sagemattler» zum Berchtoldstag im «LaMarotte».

Schweizer Tanzmusik vor 125 Jahren? Wer weiss, wie das 1887 geklungen hat im «Rössli» Unterägeri, wenn schwungvolle Schottische, Ländler und Walzer getanzt wurden? 1887 – die Schallplatte kann man vergessen, sie wurde gerade von Emil Berliner erfunden. Ebenso vergessen kann man die laute Tanzmusik unserer Zeit, die Beatles und Bob Dylan, den Jazz, die Musicals, den Schlager und den «Hudigäggeler», vergessen auch Strawinsky, Bartók und Schönberg, die elektrischen Instrumente, das Drumset, das Akkordeon und das Schwyzerörgeli, welches damals ein Schwyzer namens Iten eben erst entwickelte. Zum Glück gab es 1887 bereits die Fotografie; so bleibt ein visueller Eindruck der alpenländischen Tanzmusik im 19. Jahrhundert: «Tanzmusigen» waren zu Fuss unterwegs, mit Klarinetten, Flöten, Geigen, Kontrabass, Trompeten, Hörnern in allen Grössen, Posaunen, Schlagwerk und in staubigen Schuhen. So auch die «Sagemattler», die von 1840-1890 in der damals typisch schweizerischen StreichmusikBesetzung spielten: Zwei Violinen, Kontrabass, Klarinette und Trompete. Eine echte Trouvaille ist nun aber der in allen fünf Stimmen handschriftlich überlieferte Notensatz von 119 Sagemattler-Tänzen, wovon 63 vollständig ausgeschrieben sind. Wir verdanken ihn Anton Iten, Zeitgenosse von Johann Strauss Sohn, aus derselben Sippe wie Alois und jüngeres Mitglied der «Sagemattler». Dank seinen säuberlichen Aufzeichnungen von 1887 können Schottische, Polkas, Walzer und Mazurken noch heute genau so gespielt werden wie damals. Es ist eine einfache, aber feine Tanzmusik, oft in vorgeschriebenem «Piano», meist mit verdoppelter Melodiestimme, selten mit zweiter Stimme. Diese umfangreichen Manuskripte liegen in der Musikabteilung der Zürcher Zentralbibliothek (Nachlass Iten) und sind 2010 im Mülirad-Verlag im Druck erschienen. Aus diesen Handschriften werden die heutigen «Sagemattler» aus dem Tonhalle-Orchester Zürich zum Berchtoldstag musizieren. Tanzmusik in der Schweiz hatte damals viel mit dem Ausland zu tun, insbesondere mit Österreich. Unsere vermeintliche Tradition stellt sich schnell als Mix aus Eigenem und Ausländischem heraus. Schweizer Tanzmusik aus der StraussZeit statt Wiener-Walzer? Einzig der Bratscher der «Sagemattler» kommt aus Wien. 2. Januar 2013, 16 Uhr im «LaMarotte», Affoltern.

persönlich Arrangements des 19. Jahrhunderts Florian Walser ist seit September 2012 Geschäftsführer des Zentrums für Appenzellische Volksmusik im Roothuus Gonten. Er wirkt zudem als Klarinettist im Tonhalle-Orchester Zürich und ist Initiant und künstlerischer Leiter des Festivals «Stubete am See» in Zürich. Seit 1999 arbeitet er an zahlreichen Editionen von alter Schweizer Volksmusik. Als Arrangeur war er etwa für das Tonhalle-Orchester Zürich, für Linard Bardill und das Schweizer Oktett tätig. Derzeit erweckt er mit den «Sagemattler» (Streichmusik) und «eifachs.ch» (Blechmusik) Originalarrangements des 19. Jahrhunderts zum Leben.

Da wo Partys noch Partys sind Das «Break» feiert seinen 13. Geburtstag mit Livemusik von «Maxin» Am Sonntag, 23. Dezember, – falls heute die Welt doch nicht untergehen sollte – lädt das Break-Team zu einer weiteren Geburtstagsparty ein. 13 Jahre sind es bereits her, als das Break seine Türen geöffnet hat. Tausende von Stunden wurden Billard gespielt, Dartpfeile geworfen, oder am Jöggelikasten verbracht. Seit nun schon sechs Jahren finden in der Eventhalle Konzerte, Geburtstagspartys, Firmenanlässe, und Fussballübertragungen statt, auf der Bühne sorgten Stars wie Gölä, Alannah Myles und «Guitarhero» Danny Bryant für TopStimmung. Als kleines Dankeschön hat René Neuschwander einmal mehr eine tolle Partyband für seine Gäste ausgesucht: Maxin spielen Dance und Disco, Pop und Soul, R&B und Rock oder Rock 'n' Roll der letzten 50 Jahre! Keine Notenständer, dafür mit viel Spielfreude und Frische, ist Maxin ein Erlebnis. Gepaart mit dem Puls einer mitreissenden Liveband hinterlässt Maxin regelmässig eine schweisstreibende Wirkung. Mit ihrer faszinierenden Stimme und ihrer sprichwörtlichen Nähe zum Publikum mischt Leadsängerin Corin-

«Maxin», das sind von links: Gianni D`Agostino, Corinne Moser, Wassili Kotsaridis und Roger Schweizer. (Bild zvg.) ne Moser jede Party auf. Wenn Gitarrist Wassili Kotsaridis seine «Flying V» auspackt und zum Solo abhebt, dürfte selbst die angeschlagene Griechische Wirtschaft Morgenluft wittern und

Schlagzeuger Gianni D`Agostino sowie Bassist Roger Schweizer treiben die Band zu Höchstleistungen an, so dass sich das Tanzfieber virusartig ausbreitet.

Der Eintritt ist frei. Wer da noch zu Hause bleibt, ist selber schuld! Sonntag, 23. Dezember, Break Bar Eventhall, Industriestrasse 19, Affoltern, Türöffnung 20 Uhr.

«Rund um den Wiedereinstieg» Ein Workshop im MüZe, Affoltern

Viel Applaus gab es für alle Beteiligten von «Irgendwo im Nirgendwo», nun stehen die Darsteller der Theatergruppe Oberamt schon bald wieder mit ihrem neuen Stück auf der Bühne. (Archivbild)

«Fit und Fun im Café Becker»

Heutzutage sind Frauen beruflich so gut qualifiziert wie nie zuvor. Für viele ist es selbstverständlich, sich weiterzubilden und das Familienleben mit einer beruflichen Tätigkeit zu verbinden. Eine neue herausfordernde Phase ergibt sich oftmals dann, wenn Frauen nach einer kürzeren oder längeren Unterbrechung ihrer Berufstätigkeit die Rückkehr ins Erwerbsleben planen. Deshalb bietet das Mütterzentrum einen Workshop für Wiedereinsteigerinnen an. Der Kurs unterstützt die Teilnehmerinnen in diesem Prozess und liefert wichtige Impulse für die persönliche Neuorientierung, damit sie ihre Möglichkeiten am Arbeitsmarkt optimal nutzen können. Zum Beispiel: Standortbestimmung, Fachinformatio-

nen, Bewerbungstipps, Checklisten etc. Auf diese Weise fällt es den Frauen leichter, mit den ersten konkreten Schritten im Bewerbungsprozess zu starten und erfolgreich ins Berufsleben zurückzukehren. Im Sinne eines impulsgebenden Angebotes geschieht dies unter fachkundiger Leitung und im Austausch mit gleich gesinnten Frauen. Der Kurs findet an zwei Samstagvormittagen, 26. Januar und 2. Februar 2013, statt. Anmeldungen bis 11. Januar 2013 an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere Infos und das ganze Kursprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

Theatergruppe Oberamt auf der Diätbühne Die Theatergruppe Oberamt feierte dieses Jahr ihr 5-jähriges Bestehen. Was 2007 in einem kleinen Kreis begonnen hat, ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens im Oberamt geworden. Nach dem Ausflug gen Himmel («Irdendwo im Nirgendwo») stehen die Theaterspieler 2013 wieder auf dem Boden der Tatsachen – mit der neuen Komödie «Fit und Fun im Café Becker» von Jürgen Baumgarten. Regie führt wie gewohnt Sämi Schwarzenberger. Die Inhaberin eines Cafés und ihre zwei besten Freundinnen, welche zugleich auch die einzigen Kunden des Geschäfts sind, langweilen sich zu Tode wegen fehlender Laufkundschaft. Sie kommen auf die glorreiche Idee, im Café zusätzlich ein Fitnesscenter einzurichten mit allem was dazugehört – und zwar nur für Frauen! Geld für das Unterfangen wäre vorhanden – wenn auch nur knapp – und mit dem zufälligen Erscheinen einer nach dem Weg suchenden Dame könnten die Erweiterungsund Renovationspläne gelingen.

Racheaktion und nächtliche, sehr mysteriöse Geschehnisse Den Männern gefällt diese Idee allerdings gar nicht: Sie fühlen sich entehrt und links liegengelassen, da sie ihrer Meinung nach nicht gebührend eingeweiht worden waren. Und finanziert wird das Ganze auch noch mit ihrem Geld! Sie beschliessen, den Frauen eins auszuwischen. Die Lieferung der neuen Geräte, die Racheaktion der Männer und nächtliche, sehr mysteriöse Geschehnisse entfachen ein wahres Chaos im Hause Becker! Für das leibliche Wohl sorgen Festwirtschaft und Kaffeestube. An den Abendvorstellungen warten jeweils mehr als 20 Preise auf die Gewinner des grossen Quiz’. An den Samstagen spielt Albert Pichler zum Tanz auf und die TGO-Bar ist ebenfalls geöffnet. Aufführungsdaten im Gemeindesaal «zur Mühle» in Kappel: Samstag, 5. Januar 2013, 20 Uhr, 18 Franken; Sonntag, 6. Januar 2013, 14 Uhr, Kollekte; Mittwoch, 9. Januar 2013, 20 Uhr, 15 Franken; Samstag, 12. Januar 2013, 20 Uhr, 18 Franken. Reservierung ab sofort für alle Vorstellungen unter Telefon 079 623 57 06 oder www.tgoberamt.ch.

Die beiden Kursleiterinnen: Anna Schaltegger (l.), Kauffrau, Familienfrau, BSc in Angewandter Arbeitspsychologie und Petra Beatrix Pätzold, Bankkauffrau, Marketingspezialistin, BSc in Angewandter Psychologie. (Bild zvg.)

Die Festtage im Kloster Kappel Am Sonntag, 25. Dezember, ab 17.15 Uhr lädt das Kloster Kappel am Albis zu einem festlichen Weihnachtsabend mit Musik, Texten und einem feinen Weihnachtsessen ein. Mit dem Trio Rafale mit Maki Wiederkehr, Klavier, Daniel Meller, Violine, und Flurin Cuonz, Violoncello) und Pfr. Markus Sah-

li. Für das Konzert ist der Eintritt frei/Kollekte. Für das Weihnachtsessen wird eine Reservierung erbeten. 50/65 Franken pro Person, 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch. Weitere Infos unter www.klosterkappel.ch.


Sport

Freitag, 21. Dezember 2012

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Ein Doppelsieg für Thomas Lambert Die Ämtler Skiakrobaten standen vergangenes Wochenende im Europacup-Einsatz in Ruka, Finnland Die beiden sehr stark besetzten Europacup-Springen der Skiakrobaten in Finnland wurden eine klare Sache für Thomas Lambert. Der 28-jährige Mettmenstetter gewann beide Springen deutlich. Am zweiten Wettkampf sprang Andreas Isoz auf Platz vier. Für die Skiakrobaten gilt das finnische Ruka-Kuusamo, in der Nähe des Polarkreises, als eigentlicher Ausgangspunkt zum Weltcup. Hier wird vor allem nochmals hart trainiert. Zum Abschluss dieser Trainingsphase warten zwei anspruchsvolle Europacup-Springen auf die etwa 35 Athleten. Damit werden Trainingsqualität und Formstand geprüft. So jedenfalls äussert sich Michel Roth und meint: «Wir haben ausgezeichnet trainiert, unsere Wettkampfsprünge bestens gefestigt und in den beiden Wettkämpfen in Ruka optimal umgesetzt.» Und das Resultat darf sich sehen lassen: Thomas Lambert setzte sich souverän vor die Weltcup-Cracks Kushnir, Kravchuk und Morris und siegte in beiden Springen überlegen. «Wir haben sehr zielgerichtet trainiert und die Sprünge, die ich für diese Saison am Weltcup sprin-

gen werde, sitzen bereits sehr gut», meint Lambert. Auch die anderen Schweizer zeigten gute Leistungen. Andreas Isoz verpasste das Podest um weniger als einen Punkt und wurde Vierter. Damit wird er am Weltcupauftakt in China mit dabei sein. Nach ihren Verletzungen im Vorjahr gingen Christopher Lambert und Renato Ulrich die Saison bewusst zurückhaltend an und sprangen lediglich Doppelsaltos, standen diese aber bestechend sicher. Damit werden sie mit neuem Selbstvertrauen in den Weltcup steigen. Erfreulich auch der siebte und elfte Rang der Kader-Neulinge Dimitri Isler und Mischa Gasser, die sich am zweiten Wettkampftag direkt hinter den Weltcupspringern einzureihen vermochten und über zwanzig Springer hinter sich liessen. Europacup Ruka, 16. Dezember 2012: 1. Thomas Lambert, SUI; 2. David Morris, AUS; 3. Anton Kushnir, BLR; 8. Christopher Lambert, SUI; 9. Renato Ulrich, SUI; 10. Andreas Isoz, SUI; 13. Dimitri Isler, SUI; 14. Mischa Gasser, SUI; Europacup Ruka 17. Dezember 2012: 1. Thomas Lambert, SUI; 2. Stanislav Kravchuk, UKR; 3. David Morris, AUS; 4. Andreas Isoz, SUI; 7. Dimitri Isler, SUI; 8. Christopher Lambert, SUI; 11. Mischa Gasser, SUI.

Sieger Thomas Lambert zwischen dem Ukrainer Stanislav Kravchuk (links) und dem Australier David Morris. (Bild Swiss Ski)

Vorweihnachtsgeschenke Der Schachclub Wettswil feiert Sieg sowie 1.-Liga-Aufstieg In der Zürcher Meisterklasse deklassierte Wettswil das Team Wollishofen und ist jetzt erster Verfolger von Rekordmeister Zürich. Eine frohe, unerwartete Botschaft erhielten die Ämtler zudem betreffend die bereits abgeschlossene Schweizer Meisterschaft: wegen Rückzugs eines Teams kehren sie in die 1. Liga zurück. ................................................... von kaspar köchli

Judoka Aline Erni mit den gesammelten Trophäen 2012. (Bild zvg.)

Goldregen dank viel Trainingsfleiss Super Saison für Aline Erni, BSC Affoltern Aline Erni aus Affoltern hat im ablaufenden Jahr Trophäen in Massen gesammelt. Sie hat den Sprung in den regionalen Kantonalkader geschafft – die Vorstufe der U18-Nationalmannschaft. Fünfmal pro Woche trainiert Aline Erni. Zweimal im Budo-Sport-Club Affoltern, wo sie für viele der jungen Judokas ein grosse Vorbild ist. Zusätzlich besucht sie seit diesem Jahr die Trainings des regionalen Leistungszentrums (RLZ) in Uster. Das RLZ, welches vom Schweizer Judoverband und dem Kantonalen Judoverband von professionellen SOV-Trainern geleitet wird, bietet der talentierten Judoka die Möglichkeit, sich mit Gleichstarken zu messen. Alle Mitglieder aus der Nationalmannschaft aus der Region trainieren ebenfalls im RLZ. Aline gehört zurzeit dem regionalen Kantonalkader an, welches die Vorstufe der U 18 Nationalmannschaft ist.

che Topresultate konnte Aline in dieser Saison erreichen. Wie jeder Spitzensportler träumt auch die Affoltemerin von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen, doch dieser Weg ist noch lange. Neben den fünf wöchentlichen Judotrainings, sucht Aline ihren Ausgleich beim Klettern und beim Klavierspielen. Das Beispiel von Aline Erni beweist einmal mehr, dass Kampfsport nicht alleine den Männern vorbehalten bleibt. Beim Budo-Sport-Club sind Mädchen und Buben ab dem Alter von fünf Jahren willkommen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich (Infos unter Telefon 076 345 33 43).

Die Trophäensammlung von Aline Erni 2012: Gold an folgenden Turnieren: Int. Gallusturnier Gossau U14, Zürcher Kantonalmeisterschaft U14 und U17, Werdenberger Herbsturnier U14 und U17, Ostschweizer Einzel-Meisterschaft U14, Int. Bodenseemeisterschaft U14 und U17.

Natürlich macht sich der enorme Trainingsaufwand auch bezahlt, zahlrei-

Nat. Weinfelden U14. Bronze an folgenden Turnieren: Bellinzona U14, Nat Sierre U14 und U17, Winnertrunier U14, Nat Uster U14, Kantonalkader Cup.

Schweizer Meisterschaft: Doch noch Aufstieg in die 1. Liga Wegen nachträglichem Rückzug eines welschen Nationalliga-B-Teams kam es zu einem Rutsch – und Wettswil zum Handkuss. Als knappster Verlierer des Promotionsspiels rückt es in die Schweizer 1. Liga nach (Start März 2013). Dieses Geschenk nimmt der Schachclub Wettswil, der im Aufstiegskampf nur knapp gescheitert war, dankend an – so klingt das 2012 auch sportlich mit einem Happy End aus.

Erfolgreiches Debüt von Wettswils Neuzuzug Marcel Hug. (Bild Kaspar Köchli) Zürcher Mannschaftsmeisterschaft, 3. Runde, Meisterklasse, Wettswil - Wollishofen 4.5:1.5: Marcel Hug (2307 Elo) - P. Eschmann (2199) 1:0; M. Schauwecker (2258) - Florian Bous (2075) remis; Sacha Georges (2222) - Thomas Kohli (2043) 1:0; Theo Heldner (2122) - Tim von Flüe (2012) remis; Philipp Aeschbach (2040) - Erwin von Flüe (-) 1:0; David Klee (1921) - Wolfgang Schott (1912) remis.

Neue Sieger am 11. FCWB Jass-Open Knapp 200 Jasser nahmen an der Jassmeisterschaft des FC Wettswil-Bonstetten teil, welche letzten Samstag erstmals in der dreifach-Sporthalle Schachenmatten in Bonstetten stattfand. Die Infrastruktur hat sich bewährt. ................................................... von andreas wyniger

Silber an folgenden Turnieren: Winnerturnier U17,

Dieses Jahr achtmal Gold erkämpft

In der dritten Runde der Zürcher Meisterschaft gastierte Wollishofen im ehrwürdigen Wettswiler Türmlihaus. Bei den Einheimischen debütierte am ersten Brett Neuzuzug Marcel Hug mit einem überlegt erzielten Sieg. Der in Obfelden aufgewachsene Hug spielt die (attraktivere) Schweizer Meisterschaft notabene bei Zürich in der Nationalliga A. Souverän agierten auch die restlichen Wettswiler. Niemand geriet in Verlustgefahr und so resultierte ein komfortabler, auch in dieser Höhe verdienter 4.5:1.5-Erfolg. Bemerkenswert

die Quote von Philipp Aeschbach, der in allen drei bisherigen Runden reüssierte. Mit fünf Zählern ist Wettswil dem verlustpunktfreien Rekordmeister Zürich dicht auf den Fersen und dessen erster Verfolger. Zum Showdown kommt es Mitte Februar in der letzten Runde, wenn die Schachgesellschaft Zürich die Ämtler empfängt. Der Sieger dieser Begegnung qualifiziert sich für das grosse Finalspiel, in dem es um das beste Zürcher Team, den Zürcher Mannschaftsmeister 2013, geht.

Die Brüder Markus und Gion Meier aus Wettswil durften sich als grosse Sieger dieses Jass-Opens feiern lassen. Der Hauptpreis, welcher unter allen teilnehmenden Teams ausgelost wurde, ging an Markus Ries und Roni Müller, ebenfalls bekannte Gesichter im Verein. Erstmals gab es auch einen Schätzwettbewerb, bei welchem es galt, die Punktezahl des Siegerpaares zu erraten. Ernst Althaus machte da-

richtet und professionell geführt wurde. Die organisierende erste Mannschaft des FCWB hat sich mit diesem gelungenen Anlass nun in die verdiente Winterpause verabschiedet. Die vollSiegerbrüderpaar: Gion und Marcus Meier. (Bild Remo Illi sen.) ständige Rangliste des 11. FCWB Jassbei beinahe eine Punktlandung und Opens wird übrigens auf der Vereinsgewann den grossen Früchtekorb. homepage www.fcwb.ch publiziert. Bereits steht das Datum des nächstVom wunderschön präsentierten und riesigen Gabentempel durften 50 jährigen Jass-Opens fest. Am 14. DeTeams, also mehr als die Hälfte des zember werden die Karten wieder geTeilnehmerfeldes, einen schönen Preis mischt. Mit der Erfahrung der diesjähmit nach Hause nehmen. Hoch zu und rigen Austragung und punktuellen Verher ging es im späteren Verlauf des besserungen darf man sich schon jetzt Abends an der Bar, welche vom Team auf eine perfekte Veranstaltung in eider Apérobar Schluck liebevoll einge- ner gemütlich warmen Halle freuen.


Bezirksratskandidat John Appenzeller wünscht frohe Festtage Christbaumverkauf 2012 Bonstetten, Isenbachstrasse Freitag, 14. und Samstag, 15. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Montag, 17., bis Sonntag, 23. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Montag, 24. Dezember, Verkauf nur Im Grüt 10, Wettswil, bis 14.00 Uhr Wettswil, Im Grüt 10, oberhalb Vita-Parcours Ab Samstag, 8. Dezember, täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr Am 23. Dezember, Sonntagsverkauf, von 10.00 bis 18.00 Uhr Montag, 24. Dezember, von 10.00 bis 14.00 Uhr Wettswil, Industrie Im Moos Bäume direkt ab Kultur, zum selber Schneiden Samstag, 22., und Sonntag, 23. Dezember, von 10.00 bis 17.00 Uhr Traugi Trachsler und Team Im Grüt 10, 8907 Wettswil Telefon 044 700 03 68/079 404 32 36

PuLux GmbH Zürichstrasse 128, 8910 Affoltern am Albis

Schulen/Kurse

Veranstaltungen

Geschätzte Kunden Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr.

Gesundheitspraxis Petra Schmidweber Tag der offenen Türe 25. Dezember 2012 10.00 bis ca.15.00 Uhr Für Heilung und Mediale Beratung Eintritt Fr. 20.–. Baarerstrasse 56G 8932 Rossau/Mettmenstetten

Die guten Wünsche verbinden wir mit einem herzlichen Dankeschön für das immer wieder in uns gesetzte Vertrauen. Kommen Sie vorbei und stossen Sie mit uns an. Zusammen lassen wir das alte Jahr ausklingen. Wir nehmen uns gerne Zeit und haben vom 27. bis 29. Dezember 2012 unser Geschäft für Sie geöffnet. Ihr PuLux-Team Telefon 044 760 15 15, Service-Hotline 044 777 93 82


Extra

Freitag, 21. Dezember 2012

volg-rezept

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ratgeber

Filet in Mohnkruste Von Alexandra Imhof*

Frist für Mängelrüge?

Damit aus wahren Gefühlen kein offenes Feuer entsteht Tipps für den sicheren Umgang mit Weihnachtsschmuck

Filet in Mohnkruste. (Bild zvg.) Für 4 Personen 1 EL Pfefferkörner schwarz 50 g Mohnsamen 600 g Schweinsfilet Salz 1 Eiweiss verquirlt 1 EL Bratcrème

Zubereitung Pfeffer im Mörser zerstossen, mit Mohnsamen mischen. Filet salzen, mit Eiweiss einstreichen. In der Mohnmasse wenden. Gut andrücken. Bratcreme erhitzen und das Filet darin rundum bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten braten. In dicke Tranchen schneiden.

Tipp Dazu passen Saisongemüse und Kartoffeltartelettes. Anstelle von Mohn gehackte Nüsse, Sesam, zerstossene Pfefferkörner, Paniermehl-Kräuter-Mischung, Kokosraspel, zerkleinerte Pommes Chips, fein gehackte Kaffeebohnen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, gehackte Trockenpilze oder dünn gehobelte Kartoffeln verwenden. – Zubereitung ca. 15 Minuten.

Wenn die Kerzen brennen und der Christbaum umstürzt, wenn ein vierwöchiger Adventskranz mit Feuer in Berührung kommt, lodern die Flammen bald lichterloh. Dileca-Feuerpolizist Peter Knöpfli gibt Tipps, wie das Brandrisiko über die Festtage gering gehalten werden kann. Dürre Tannenzweige eignen sich zum Anfeuern – auch wenn dies ungewollt ist. Eine Berührung mit einer brennenden Kerze reicht aus, damit der Kranz in Flammen aufgeht. Falls dies geschieht, ist es wichtig, dass der Kranz auf einer nicht oder schwer brennbaren Unterlage – etwa einem Tisch mit einer Glas- oder Steinplatte – steht und die Decke feuerfest ist. In einer solchen Situation lässt man den Kranz am besten stehen, entfernt brennbare Gegenstände in der Nähe und löscht ihn mit Wasser oder einem Tuch. Vorsicht: Man nehme ja kein Tuch aus einem brennbaren Kunststoff wie beispielsweise Nylon! Eine grobe Fehlreaktion, die leider manchmal vorkommt, ist der Versuch, den brennenden Kranz aus dem Fenster zu werfen. Bei diesem Vorgehen wird der Schaden meist massiv gesteigert. Beispielsweise können Kleider oder Vorhänge bei einer solchen Aktion Feuer fangen. Zudem kann sich unter dem Fenster jemand befinden.

wetter

Weihnachtsschmuck ist schön, solang nur das Feuer der Kerze leuchtet. (Bild es) Standfestigkeit ist gefragt

bauernregel «St.Thomas (21. Dezember) bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht.»

Während ein Adventskranz oft gelöscht werden kann, ohne ihn zu bewegen, geht von einem umgestürzten Christbaum eine grosse Feuergefahr aus. Generell gilt: Je höher der Baum, desto breiter und stabiler der Fuss. Der Baum muss auch dann sicher im Christbaumständer stehen, wenn dieser leer ist. Bevor die Kerzen angezündet werden, empfiehlt es sich, das Wasser nachzufüllen, um das Gewicht des Ständers zu erhöhen. Falls kleine Kinder oder Hunde am Weihnachtsfest dabei sind, muss der Baum genügend stabil stehen, damit er nicht über ein Kind stürzt, wenn sich dieses in einem unbeachteten Moment an ihm aufzurichten versucht, dass er auch aufrecht bleibt, wenn ein Hund überraschend nach einer Kugel springt. Falls das Unglück geschehen ist: Man versuche, mit Wasser und Tüchern zu löschen und alarmiere die Feuerwehr – lieber zu früh als zu spät. Fenster und Türen sind zu schliessen, sobald Kinder und ältere Menschen, die nicht beim Löschen des Brandes helfen können, in Sicherheit sind. Nicht alle, aber viele Schmuckgegenstände können die Feuergefahr

steigern. Glaskugeln sind unbedenklich. Verzierungen aus Kunststoffen, beispielsweise Engelshaar, können sehr hohe Temperaturen entwickeln, wenn sie in Brand gesteckt werden, und sind entsprechend gefährlich. Man denke daran: Die meisten Kunststoffe werden aus Erdöl hergestellt – und brennen auch wie Erdöl.

Kein Kunststoff im Grüngut Nach Weihnachten folgt das Entsorgen. Christbäume können auf 1,5 Meter zurückgeschnitten und mit einer verrottbaren Schnur gebündelt der Grüngut-Abfuhr mitgegeben werden. Zuvor aber muss man sie vor allem von Schmuck aus Kunststoff, Metall oder Glas befreien. Engelshaare oder Lametta müssen unbedingt entfernt werden. Dies ist vor allem bei Kränzen oft schwierig. In solchen Fällen können sie im Hauskehrichtsack entsorgt werden. Das Dileca-Team wünscht frohe, sorgenfreie Weihnachten – und wird die Bevölkerung auch im kommenden Jahr beraten, wie man sich vor Feuer schützen und Abfall sachgerecht entsorgen kann. (pd.)

Wir haben diesen Sommer einen Umbau im Badezimmer vornehmen lassen. Nun haben wir Mängel entdeckt und diese der Firma, welche den Umbau ausgeführt hat, sofort gemeldet. Diese stellt sich nun aber auf den Standpunkt, dass die Mängel zu spät gemeldet worden seien. Hätten wir eine Frist beachten müssen? Für den Umbau des Badezimmers haben Sie mit der ausführenden Firma einen Werkvertrag abgeschlossen. Der Vertragsschluss kann auch mündlich erfolgt sein. Der Werkvertrag ist im Obligationenrecht geregelt. Gemäss Art. 367 OR hat der Bauherr das Werk nach dessen Ablieferung zu prüfen, und zwar «sobald es nach dem üblichen Geschäftsgang tunlich ist», wie es im Gesetz heisst. Mängel müssen danach unverzüglich gemeldet werden. Unterlässt der Bauherr eine fristgerechte Mängelrüge, gilt das Werk als genehmigt (Art. 370 Abs. 2 OR). Wie lange die Zeit für die Prüfung des Werks beträgt, richtet sich nach dem, was üblicherweise erwartet werden darf, nach Art und Zweck des Werks, den zur sorgfältigen Prüfung nötigen Vorkehrungen und der dafür vernünftigerweise benötigten Zeit. Massgebend für die Prüfungsdauer sind somit stets die konkreten Umstände. Eine Wärmeisolation kann z.B. erst bei einer kälteren Jahreszeit geprüft werden. Verdeckte Mängel, das heisst Mängel, welche bei der Abnahme und der ordnungsgemässen Prüfung nicht erkennbar waren oder erst später zutage treten, können bei unbeweglichen Bauwerken bis zu fünf Jahren gerügt werden. Vorausgesetzt wird jedoch, dass diese Mängel sofort nach ihrer Entdeckung gerügt werden. Andernfalls gilt das Werk als stillschweigend genehmigt. Oftmals wird im Werkvertrag vereinbart, dass die SIA-Norm 118 zur Anwendung kommt (Normen des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins). Gemäss SIA 118 beträgt die Rügefrist zwei Jahre, d.h. es können innerhalb von zwei Jahren seit Ablieferung des Werks Mängel gerügt werden. Verdeckte Mängel können ebenfalls bis zu fünf Jahren gerügt werden. Bei Ihnen ist massgebend, ob das OR zur Anwendung gelangt oder ob die Anwendbarkeit der SIANorm 118 vertraglich vereinbart wurde. Nach OR wären Ihre Mängelrechte wohl verwirkt, es sei denn es handle sich um sogenannte verdeckte Mängel, welche bei der Abnahme nicht erkennbar waren. Nach SIA 118 könnten Sie die Mängel ohne Weiteres noch geltend machen. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten oder info@kanzlei-imhof.ch.

gedankensprünge 3027 Bern-Bethlehem Mein Brief ans Christkind dieses Jahr Schickt die Post zurück – unzustellbar Denn ich vergass das ist fatal Bei der Adresse Ort und Postleitzahl Martin Gut


Veranstaltungen

ALLENWINDEN Marokkanische Spezialitäten – Gutbürgerliche Küche

Silvesterabend 2012 Wenn es draussen kalt und ungemütlich ist, bringen Früchte aus südlichen Gefilden etwas Sonnenwärme in unser Restaurant Geniessen Sie das Sieben-Gänge-Menü in unserem marokkanischen Restaurant. Eine Kombination von sonnengereiften Früchten und mediterraner Küche lässt Sie den trüben Alltag für dieses Jahr vergessen. Zwischen den kulinarischen Köstlichkeiten werden Sie von einer Bauchtänzerin in die zauberhafte Welt von 1001 Nacht gebracht. Um Mitternacht gibt es für alle ein Glas Prosecco. Preis pro Person: Fr. 98.– Reservierung erwünscht: Tel. 041 710 15 35 www.doerfli-douar.ch doerfli-douar@bluewin.ch

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101_2012  

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