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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 100 I 174. Jahrgang I Mittwoch, 23. Dezember 2020

Für Nachhaltigkeit

Aeugst hat einen Leitfaden für das zukünftige energiepolitische Verhalten entwickelt. > Seite 3

Mangel an Beweisen

Freispruch für einen Afghanen vom Vorwurf der Vergewaltigung und anderen Delikten. > Seite 5

Weihnachten feiern

15 Säuliämtlerinnen und -ämtler geben Einblick in ihre Planung über die Festtage. > Seite 6/7

Umzug geschafft

Die Seewadel-Bewohner haben ihr provisorisches Zuhause im Giessen bezogen. > Seite 10

Umarmt von Gott

Neues Eingangstor für Hausen erregt die Gemüter Gedanken zu Weihnachten von Pfarrer Volker Bleil Seit Mitte Dezember stehen in Hausen an der Rifferswilerstrasse die Baugespanne für die Überbauung «Rauchmatt». In der Bevölkerung regt sich Widerstand gegen die mächtigen Gewerbekuben, die als neues Eingangstor von Hausen das Erscheinungsbild des Dorfes wesentlich verändern werden. Für das Projekt wurde Mitte 2017 ein Gestaltungsplan genehmigt. Das Baugesuch liegt in der Gemeinde auf. Bis Anfang Januar 2021 kann der Baurechtsentscheid verlangt werden, um sich die Rekursmöglichkeit zu sichern. (mvo)

> Bericht auf Seite 5

Es funkelt, es leuchtet, es strahlt Das «Drama», wie Martin Barck es nennt, begann auf dem Uster Märt. Dort entdeckten er und seine Frau Maria eines Tages einen Stand mit Schwibbögen aus dem sächsischen Erzgebirge. Der Lichterbogen, der mit Kerzen bestückt war, gefiel dem Ehepaar. Es kaufte sich einen, und bald einen zweiten, dritten, vierten. Die Sammlung wuchs. Und es blieb nicht bei den Schwibbögen. Es folgten Samichläuse und Schlitten und Kerzen und Eisbären und Sterne und vieles mehr. All diese Licht-Sujets leuchten und strahlen seither an der Loorenstrasse in Affoltern. Jedes Jahr investieren die Barcks mehrere Tage, um ihre Weihnachtsbeleuchtung im Garten, auf den Terrassen und an den Fenstern zu montieren. Und das ist längst nicht alles. Barcks haben in ihrem Garten vor Jahren ihre eigene Weihnachtstanne gesetzt. Diese ist inzwischen neun Meter hoch – und verlangt dem Ehepaar beim Schmücken einiges ab. (lhä)

> Interview auf Seite 9

Schweizer Meister in der Kombi Reto Mächler vom Skiclub Hausen hat am Donnerstag den Schweizer Meistertitel in der alpinen Kombination geholt. Das Jungtalent ist seit diesem Jahr Teil des C-Kaders von Swiss Ski und hat sich erst gerade von einer Knieverletzung erholt. Nun möchte Mächler den Schwung dieses Erfolgs mitnehmen und Schritte Richtung Europacup machen. Zudem steht kommendes Jahr eine Junioren-WM auf dem Kalender, für welche er sich qualifizieren möchte. Das dürfte diese Saison härter werden, weil es weniger Startplätze gibt. «Ich werde mein Bestes geben und hoffe auch noch zwei, drei Europacup-Rennen fahren zu dürfen», meint Mächler. Ein erstes Ausrufezeichen hat der 19-jährige mit seinem Sieg an der Schweizer Meisterschaft ja nun schon gesetzt. (red.)

> Bericht auf Seite 23

C

hristus, der Heiland der Welt» hat der Zürcher Künstler Max Hunziker im Jahr 1965 sein farbenfrohes Chorfenster für die Klosterkirche in Kappel betitelt. Es ist ein auf Jesus Christus zentriertes Fenster, wie es der reformierten Tradition entspricht, aber ebenso der Spiritualität der Zisterziensermönche. Recht verstanden schuf der Künstler ein ökumenisches Kirchenfenster. Noch dazu eines, das eine besondere Weihnachtsbotschaft für uns bereithält in einer Zeit, die Abstand von uns fordert, statt der ersehnten körperlichen Nähe. Bernhard von Clairvaux, der grosse Mystiker und Theologe der «weissen Mönche», leitete vor 900 Jahren eine Wende ein, auf der später die Reformation aufbaute. Für ihn stand nicht länger Christus als strenger Weltenherrscher im Zentrum, wie er erhaben in romanischen Kirchen dargestellt wurde. Er entdeckte Jesus neu als wahren Menschen, der uns in seiner Körperlichkeit und Verletzlichkeit näher kommt, als wir uns selber sein können. Er fand sich ergriffen von einem menschgeborenen Gott, der sich mit uns identifiziert, der mit uns und für uns leidet von der Krippe bis zum Kreuz.

in ihrer Haltung und in ihrem Blick spiegelt sich schon der Schmerz und die Leiden, die dieses Kind wird tragen müssen; und sie mit ihm. Unser Schmerz und das Leid, all das Unverständliche, das wir mit Gott nicht zusammenbringen, gehört elementar zur Weihnacht! Sonst wird das Fest flach und wir werden nichts erfassen von dem, was das bedeutet: Heiland der Welt.

Der nackte, ungeborgene Mensch

Weihnachten als grosse Einladung für Erschöpfte Hunziker hat sein Fenster in drei Tafeln aufgebaut: von unten nach oben, von der Erde bis in den Himmel. Jede Tafel zeigt Christus als Heiland: unten als Kind in der Krippe, in der Mitte als auferstandenen Gekreuzigten und oben als Erhöhten, in Gestalt des Gotteslamms. An Weihnachten fällt der Blick zuerst auf die untere Tafel, die Darstellung der Menschwerdung. Wir erkennen die hellblaue Erdkugel und in einer Art Medaillon das Christuskind, das uns direkt anschaut. Darunter ruhen Ochs und Esel als Repräsentanten der Schöpfung. Das Leintuch wirkt wie ein Altartuch, die runde Form und die Ähren verweisen auf die Hostie und damit auf das Abendmahl. «Ich bin das Brot des Lebens» – Gott hat in Christus unseren zerbrechlichen, vergänglichen Leib angenommen; er wird ihn hingeben für uns, für das Heil seiner geliebten Schöpfung. Links spielt König David auf der Harfe für das Kind aus seinem Stamm. Als Dichter der Psalmen steht er zugleich für das unablässig gesungene Chorgebet der Mönche, das wir heute in den Tagzeitengebeten weiterführen. «Bete ohne Unterlass» – steht über dem Stern von Bethlehem. Rechts kommen drei Hirten mit einem Hund; ein Hirte, dessen blaues Tuch wie ein Gebetsmantel wirkt, trägt einen Stab mit Stern, wie ein Sternsinger. Das Kind liegt auf Stroh, halb bedeckt mit einer Windel, auf der Ähren liegen. Es ist hellwach und hat die Arme weit ausgebreitet, wie zu einer Einladung:

Das Chorfenster des Zürchers Max Hunziker in der Klosterkirche Kappel hält eine ökumenische Weihnachtsbotschaft für uns bereit. (Bild zvg.) «Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.» (Mt.11,28). Genau das ist Weihnachten: die grosse Einladung Gottes für Erschöpfte, die das Leben bisweilen gründlich überfordert!

Schmerz und Leid gehören zur Weihnacht Maria im roten Kleid mit blauem Sternenmantel liegt oberhalb des Kindes zwischen Rosenstöcken. Hinter ihr ist es Nacht: die Nacht dieser Geburt und das Dunkel des oft unverständlichen Weltgeschehens, wie es in diesem Jahr belastend über uns allen liegt. Doch die Nacht ist erhellt durch den Stern und die aufblühenden Rosen, die für Christus stehen: «Es ist ein Ros entsprungen». Liegend wird Maria auf alten Ikonen gemalt und in der frühgotischen Buchmalerei. Hunziker greift das auf. Maria liegt aus verständlichen Gründen, hat sie doch unter Schmerzen ihr erstes Kind geboren. Doch

In der Mittelzone ist ein Mensch zu sehen, ich und du, nackt und ungeborgen: aber umhüllt von Christus, dem Heiland der Welt. «Herr, erbarme dich meiner» – der dunkle Querbalken enthält alles Elend und alle Schuld der Welt. Er wird durchbrochen von der Gestalt des Auferstandenen im Purpurkönigsmantel. Die beiden Linien bilden ein Kreuz. Christus steht hinter dem zerbrechlichen, ausgelieferten Menschen. Er schützt ihn, er gibt ihm königlichen Hintergrund, dir und mir. Durch Gottes Menschwerdung sind wir nicht mehr elend und nackt, sondern geliebt und angenommen. Der Apostel Paulus sagt: Wer glaubt, hat Christus angezogen. Verdichtet ist diese innere Erfahrung in einer Kernszene der Mystik, die ich gerade für ein Weihnachtsfest inmitten der Pandemie ungemein tröstlich finde: Die Zisterzienser erzählen, dass Bernhard einmal tief versunken vor einem Kruzifix meditierte. Da löste Christus seine Arme vom Kreuz und beugte sich hinab, um ihn liebevoll zu umarmen und an sich zu drücken. Vielleicht ist das der tiefste Sinn der Weihnacht: Gott umarmt in Jesus Christus dich und mich und diese ganze unter ihrer Vergänglichkeit und Nichtigkeit seufzende Welt! Mit Paul Gerhardt singen wir: «Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt, als das geliebte Lieben, womit du alle Welt in ihren tausend Plagen und grossen Jammerlast, die kein Mund kann aussagen, so fest umfangen hast.»

Neues TLF

Die Feuerwehr Unteramt hat ein neues Einsatzfahrzeug aus zweiter Hand. > Seite 11

Spital Affoltern: Direktor gewählt Lukas Rist übernimmt im April die operative Führung des Spitals Affoltern. Der Verwaltungsrat des Spitals Affoltern hat Dr. Lukas Rist zum neuen CEO gewählt. Rist ist aktuell Co-CEO ad interim und Vizepräsident des Verwaltungsrats. Aus Letzterem wird er per Ende März zurücktreten und dann Anfang April in sein neues Amt starten. Seine erste grosse Herausforderung wird nebst der Umsetzung der neuen strategischen Ausrichtung die Bewerbung für die Leistungsaufträge sein, welche die Zürcher Gesundheitsdirektion 2023 neu vergeben wird. (red.)

> Bericht auf Seite 10 ANZEIGEN

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Ein Trostbild inmitten der Pandemie Körperlich, sinnlich dürfen wir uns von Gott gehalten wissen – und fühlen! Wir, die wir in diesen Wochen und Monaten schon den Handschlag und wie viel schmerzlicher noch die Umarmungen der Freundinnen und Freunde, der Kinder und Enkel vermissen. Weihnachten bedeutet, sich von Gott umarmen zu lassen. Diese Umarmung nährt die Seele und den Leib. Sie sättigt unser Herz mit einem Frieden, den wir selbst nicht herstellen können. Aus diesen Armen kann uns nichts und niemand reissen. Noch nicht einmal unser eigener Unglaube. Pfarrer Volker Bleil, Theologischer Leiter Kloster Kappel

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Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.

Niemand ist fort, den man liebt, Liebe ist die ewige Gegenwart.

Wir nehmen Abschied von unserer geliebten Mutter, Grossmutter, Schwester und Tante

Schweren Herzens und in tiefer Trauer verabschieden wir uns von unserem geliebten Sohn, Ehemann und werdenden Vater, Bruder und Freund

Erna Berg-Platter geb. Hertach 26. August 1942 – 14. Dezember 2020

Öffnungszeiten der Bezirksverwaltung über den Jahreswechsel 2020/2021 Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab Donnerstag, 24. Dezember 2020, bis und mit Samstag, 2. Januar 2021, geschlossen: Statthalteramt Bezirksratskanzlei Bezirksgericht Mietgericht Paritätische Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen Am 24., 28., 29., 30. und 31. Dezember 2020 ist das Bezirksgericht für dringende Notfälle jeweils zwischen 9.00 – 10.00 Uhr unter der Nummer 044 763 17 00 erreichbar.

Nach erfolgreich überstandener Krebsoperation bist Du im Spital überraschend von uns gegangen. Wir sind Dir sehr dankbar für die schöne Zeit, die wir mit Dir verbringen durften. Und, dass wir Dich in Deiner letzten Stunde nicht alleine lassen mussten. Wir werden Dich in prägender Erinnerung behalten.

Deine Söhne Martin mit Corina, Daniel mit Claudia und Stefan Platter Deine Grosskinder Jeannine und Vitus Deine Geschwister Margrith Schellenberg-Hertach mit Georges, Samuel und Theodor Hertach mit Anita Deine Nichten und Neffen

Marc Kleinert-Butt 13. Oktober 1976 – 15. Dezember 2020

Mit Stolz, harter Arbeit und viel Freude hat er seinen Traum von einer eigenen Firma erfüllt und freute sich mit seiner geliebten Frau auf das kommende Glück, bald Vater zu werden. Viel zu früh hörte sein Herz auf zu schlagen. Doch in ewiger Anwesenheit wird er uns begleiten. Zurück bleiben die Herzen, die Dich für immer in sich tragen und niemals vergessen werden.

Die Trauerfamilien: Jürg und Rehana Kleinert-Butt, Affoltern am Albis Sreynita Kleinert-Van, Affoltern am Albis Rania und Claude Herrmann Kleinert, Zürich Reto und Maryse Kleinert-Bodé mit Yves, Serge und Manuel, Stans Moeurn Van und Srey Bun, Phnom Penh Panha De Van, Affoltern am Albis

Die Beisetzung findet am Samstag, 9. Januar 2021, um 13.40 Uhr auf dem Friedhof in Kappel am Albis statt. Der Abschiedsgottesdienst beginnt um 14.00 Uhr in der Klosterkirche. Anstelle von Blumen hätte die Verstorbene zugunsten der Stiftung Zürcher Lighthouse, Carmenstrasse 42, 8032 Zürich, Postkonto 80-1633-5, IBAN CH40 0900 0000 8000 1633 5 gespendet. Traueradresse: Familie Platter, Weiermattstrasse 22, 8926 Uerzlikon

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Jürg und Rehana Kleinert-Butt, Untere Bahnhofstrasse 22, 8910 Affoltern am Albis

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches Neues Jahr. Die Bezirksverwaltung Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Erneuerungswahl Friedensrichter – definitiver Wahlvorschlag Nach Ablauf der zweiten Frist von 7 Tagen liegt für die Erneuerungswahl des Friedensrichters für die Amtsdauer 2021 – 2027 folgender definitiver Wahlvorschlag vor:

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Sepp, unserem Vater, Grosspapi und Urgrosspapi

Josef Baumgartner-Weiss

10. April 1928 – 17. Dezember 2020

Nach einem reich erfüllten Leben durftest du sanft einschlafen.

In stiller Trauer: Annemarie Baumgartner-Weiss Markus Baumgartner und Brigitte Fröhle Esther Michalke und Franz Heinrich Marlies Wyss und Karl Grosskinder Urgrosskinder Verwandte und Bekannte

Emch Thomas, 1950, Jurist, Üerenberg 10, 8914 Aeugst am Albis (bisher) Der 1. Wahlgang findet am Sonntag, 7 März 2020, statt. Die Erneuerungswahl erfolgt mit einem leeren Wahlzettel und einem Beiblatt mit dem Wahlvorschlag. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 13. Januar 2021, 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Hausen am Albis im Familien- und engsten Freundeskreis statt, anschliessend um 14.00 Uhr Trauergottesdienst in der Reformierten Kirche.

Aeugst am Albis, 22.12.2020 Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Traurig aber sehr dankbar für die gemeinsame Zeit mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Josi Blaser * 31. 1. 1935

† 19. 12. 2020

Nach einem glücklichen und erfüllten Leben durfte er nach kurzem Spitalaufenthalt friedlich einschlafen. Vielen Dank für Deine Liebe. Wir werden Dich nie vergessen. Ruth Blaser Ursi Blaser + Hanspeter Aeberli Markus Blaser + Suzanne Fabian + Denis Hermann Blaser + Gabriela Bachmann Ronja + Jérôme + Yuna Verwandte und Freunde

Anstelle vom Blumenspenden gedenke man der Spitex Konaueramt, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1, Vermerk: Josef Baumgartner.

Aufgrund der speziellen Situation findet die Urnenbeisetzung im engen Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumenspenden unterstütze man das Pflegezentrum Sonnenberg, 8910 Affoltern a.A. (IBAN CH15 0900 0000 1539 4809 1)

Traueradresse: Markus Baumgartner, Wehrheim 6b, 6468 Attinghausen

Traueradresse: Ruth Blaser, Unterdorf 3, 8914 Aeugst a.A.

Gilt als Leidzirkular.

22. Dezember 2020 Gemeinderat Aeugst am Albis Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

Gemeinde Aeugst am Albis

TODESANZEIGE Wir trauern um unseren ehemaligen Gemeindepräsidenten

Josef Blaser

1935 – 2020

Josef Blaser setzte sich von 1974 bis 1983 als Gemeinderat und 1983 bis 1994 als Gemeindepräsident für die Belange der Gemeinde Aeugst am Albis ein. In seiner langjährigen Behördentätigkeit hat er unsere Gemeinde massgeblich mitgeprägt und Spuren hinterlassen. Wir verlieren mit Josef Blaser einen geschätzten Mitbürger, der sich zum Wohl der Gemeinde eingesetzt hat. Den Angehörigen entbieten wir unsere tief empfundene Anteilnahme und wünschen ihnen viel Kraft und Zuversicht in dieser schweren Zeit.

Gemeinderat und Mitarbeitende Aeugst am Albis

Nach langer Krankheit wurde sie von ihren Schmerzen erlöst. Traurig verabschieden wir uns von unserem Mami, unserer Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwester, Gotte und Tante.

Brunhilde Eberle-Wiehl 6. Mai 1945 – 8. Dezember 2020

In tiefer Trauer: Claudia und Peter Korporaal-Eberle Sandra Wild-Eberle Désirée und Sandro Beretta-Korporaal mit Fabrizio und Leona Philipp und Sandra Korporaal-Sager mit Liara Geschwister und Anverwandte Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 6. Januar 2020 am Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Knonau statt. Anschliessend Abdankung in der Ref. Kirche, im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man bitte der Stiftung Spital Affoltern, zugunsten der Palliativstation Villa Sonnenberg, Postkonto 85-391373-1, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1, Vermerk: Brunhilde Eberle-Wiehl. Traueradresse: Claudia & Peter Korporaal-Eberle, Hirsackerstrasse 85, CH-8810 Horgen


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 23. Dezember 2020

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Neues Energieleitbild für Aeugst

Bau Zubringer A4 Obfelden/Ottenbach in Winterpause Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Aeugst Es ist ruhig geworden auf der Baustelle des Autobahnzubringers Obfelden Ottenbach: Im Dezember liefen die Arbeiten mit reduzierter Leistung. Bei Schneefall seien insbesondere die Erdbauarbeiten schwierig umzusetzen, so Christian Kull, Gesamtprojektleiter beim kantonalen Tiefbauamt. Seit Montag und voraussichtlich bis am 10. Januar 2021 ruhen die Arbeiten nun ganz. Der Fokus im ersten Halbjahr 2021 liege beim Bau des neuen Kreisels inklusive der neuen Rad- und Gehwegunterführung bei der Kreuzung Affolternstrasse sowie beim Bau des Kreisels an der Rickenbacherstrasse, so Kull weiter. Ferner finden die Erdbauarbeiten für die neue Turbinenstrasse zwischen den Kreuzungen Rickenbacherstrasse und Bibelaas statt, und es beginnen die Arbeiten an der Hirschenkreuzung. Dort braucht es Erdbauarbeiten, Werkleitungen und ein neuer Durchlass für den Hölibach. Entgegen dem ursprünglichen Programm wird der Baustart auf dem Gemeindegebiet Ottenbach zurückgestellt. Die Bauarbeiten vor dem «Shopping Haas» sind ab Anfang April 2022 vorgesehen. Erste Vorbereitungsarbeiten beginnen hingegen schon im Februar 2021. Auf den Eröffnungstermin der Umfahrungsstrasse habe dies jedoch keinen Einfluss, heisst es bei der kantonalen Baudirektion. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Das 80. Wiegenfest ist ein guter Grund zu feiern. Wir wünschen Max Thomas Schneebeli in Affoltern am Sonntag, 29. Dezember, einen wundervollen Geburtstag im Kreise von lieben Menschen und bei guter Stimmung.

Der Gemeinderat Aeugst und die Energiekommission haben ein Energieleitbild 2030 erarbeitet. Es soll der Gemeinde, aber auch der Bevölkerung als Leitfaden für das zukünftige energiepolitische Verhalten dienen. Das Energieleitbild wird der Bevölkerung zur Vernehmlassung unterbreitet.

zeigte nicht zuletzt auch die rege Teilnahme am diesjährigen Stromsparwettbewerb. Die Gewinner des Stromsparwettbewerbs 2020 sind Johannes Bartels in der Kategorie mit Wärmepumpe / fixe elektrische Heizung und Sandra Binkert in der Kategorie ohne Wärmepumpe / fixe elektrische Heizung.

Der Klimawandel und der nachhaltige Umgang mit Energieressourcen ist eines der grossen Herausforderungen für die kommenden Generationen. Der Gemeinderat Aeugst hat diesbezüglich das Energieleitbild 2030 verabschiedet. Dieses wurde gemeinsam mit der Energiekommission erarbeitet. Das Energieleitbild 2030 soll der Gemeinde, aber auch der Bevölkerung als Leitplanke für ihren Umgang mit Energieressourcen dienen. Im Zentrum des Energieleitbilds steht das Ziel, durch die Nutzung aller Synergien und unter Einbezug der Bevölkerung den Treibhausgas-Ausstoss bis ins Jahr 2030 möglichst stark zu senken. Die Energieziele sollen durch energetische Gebäudesanierungen, durch Heizen mit erneuerbaren Energien, den Ausbau von Solaranlagen sowie eine Erhöhung des Anteils emissionsarmer Fahrzeuge erreicht werden. In ihrem Verantwortungsbereich wird die Gemeinde die Vorgaben des Energieleitbilds mit eigenen Projekten umsetzen. Im privaten Bereich setzt der Gemeinderat auf die Freiwilligkeit und das eigenverantwortliche Handeln der Bevölkerung. Dieser wird das Energieleitbild in den kommenden Tagen zur Vernehmlassung unterbreitet.

Um die Bücherrückgabe in die Bibliothek ausserhalb der Öffnungszeiten möglichst effizient zu gestalten, hat der Gemeinderat die Beschaffung eines Bücherkastens bewilligt. Der Bücherkasten bietet die Möglichkeit, eine grosse Anzahl von Büchern und Spielen vor Wind und Wetter geschützt vor der Bibliothek zu deponieren. Die Kosten des Bücherkastens belaufen sich auf 3050 Franken.

Stromsparwettbewerb 2020 Heute wird der nachhaltige Umgang mit Energie in Aeugst bereits gelebt. Dies

Anschaffung Bücherkasten Bibliothek

Leistungsvereinbarung Rettungsdienst Affoltern Der Rettungsdienst des Spitals Affoltern soll zukünftig durch Schutz und Rettung Zürich durchgeführt werden, der ein spitalunabhängiger Rettungsdienst ist. Mit der Fusion des Rettungsdienstes des Spitals Affoltern mit Schutz und Rettung Zürich bleibt der Stützpunkt Affoltern erhalten. Die Kosten für den Betrieb des Rettungsdienstes werden hälftig zwischen dem Spital Affoltern und den Vertragsgemeinden aufgeteilt. Der Gemeinderat Aeugst hat der Unterzeichnung der entsprechenden Leistungsvereinbarung zugestimmt.

Leistungsvereinbarung CareNet+ CareNet+ ist ein Projekt der Pro Senectute. Im Rahmen dieses Projekts werden die einzelnen Leistungserbringer im Altersbereich koordiniert. Auf diese

Weise kann fallspezifisch älteren Personen eine umfassende und aufeinander abgestimmte soziale und gesundheitliche Altersversorgung angeboten werden. Der Gemeinderat hat diesem Angebot, das der Bevölkerung von Aeugst zur Verfügung stehen wird, zugestimmt.

Vereinbarung Integrationsagenda Die Integrationsagenda Schweiz, die zwischen Bund und Kantonen abgeschlossen wurde, dient dazu, Personen aus dem Asylbereich, die eine Bleibeperspektive haben, mit gezielten Massnahmen schnell in der Schweiz zu integrieren. Integration findet letztlich immer vor Ort in den Gemeinden statt. Deshalb will der Kanton Zürich mit den Gemeinden Vereinbarungen abschliessen, damit die Gemeinden an den Massnahmen der Integrationsagenda teilhaben können und gleichzeitig auch an den Integrationsfördergeldern des Bundes beteiligt werden. Der Gemeinderat hat der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Integrationsagenda zugestimmt.

Zusammenführung Versicherungsportfolio Im Zuge der Zusammenführung der politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde zur Einheitsgemeinde wurden die Personen- und Sachversicherungen der beiden Gemeinden überprüft und zusammengelegt. Die Zusammenlegung der Versicherungen in der Einheitsgemeinde führte zu Einsparungen in der Höhe von rund 8000 Franken.

Persönliche Hilfe während der Weihnachtszeit Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen eine schöne und besinnliche Zeit.

Dennoch gibt es Menschen, denen gerade in dieser Zeit aufgrund von Einsamkeit oder anderen Sorgen die Decke auf den Kopf fällt. Diese Personen erhalten unter Telefon 143 (Dargebotene Hand) und Telefon 147 (Pro Juventute) Hilfe. Für Personen der Vertragsgemeinden steht zudem die Persönliche Hilfe des Sozialdienstes Affoltern unter 044 762 45 80 (zwischen Weihnachten und Neujahr: Montag, 28. Dezember, von 10 bis 14 Uhr; Mittwoch, 30. Dezember, von 14 bis 17 Uhr) oder per E-Mail beratung@ sdaffoltern.ch zur Verfügung.

Arbeitsvergaben und Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Arbeiten vergeben: Planung und Begleitung Siloneubau beim Ersatz der Ölheizung in der Primarschule an frickerachitektur aus Hausen in der Höhe von 11 080 Franken; Sanierung Elektron-Hauptverteilkasten im Werkhof an die Firma Schneebeli aus Hauptikon in der Höhe von 10 320 Franken. Ausserdem hat der Gemeinderat folgende Baugesuche bewilligt: BG 2020054 Gemeinde Aeugst, Pfarrhausweg 2, Fotovoltaik-Anlage Werkhofgebäude; BG 2020-057 Karen Wilbrand und Philipp Brunner, Pöstligasse 5, Neue Gartengestaltung; BG 2020-061 Sandra und Daniel Binkert, Dorfstrasse 20, Umbau Wohnhaus mit neuem Dach; BG 2020065 Ivanka und Christoph Suter, Reppischtalstrasse 18, Umbau Wohnhaus mit Schleppgaube. Mit diesen Mitteilungen verabschiedet sich der Gemeinderat in die Weihnachtsferien und wünscht allen besinnliche Festtage und einen guten Start ins neue Jahr. Vit Styrsky, Gemeindeschreiber

Sonntagsurne künftig auch nur noch bis 10 Uhr Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Das Gesetz über die politischen Rechte (GPR) regelt in den §§ 68 und 69, dass die Stimmabgabe entweder persönlich an der Urne oder brieflich erfolgen kann. Der Gemeinderat bestimmt die Urnenstandorte (§ 19 GPR). Am Wahlund Abstimmungstag ist wenigstens eine Urne während mindestens einer Stunde offen zu halten (§ 20 Abs. 1 GPR). In Bonstetten treffen rund 92 % aller Stimmabgaben brieflich ein. Lediglich 7.5 % der Abstimmenden kommen am Sonntagmorgen zwischen 9.30 und 11 Uhr persönlich an die Urne. Der Zusammenzug der letzten Abstimmung vom 29. November 2020 mit einer Stimmbeteiligung von rund 60 % zeigt, dass rund 92 % der Stimmbeteiligten die briefliche Zustellung gewählt haben. Am Sonntag wurden 250 (7.5 %) Stimmende an der Urne gezählt. Mit Ausnahme von Bonstetten schliessen alle Gemeinden im Bezirk Affoltern um 10 Uhr ihre Abstimmungs- und Wahllokale. Einzig Bonstetten hält ihr Wahllokal für die persönliche Abgabe der Stimmund Wahlkuverts bis 11 Uhr offen. Dies hat zur Folge, dass bei Bezirksabstimmungen stets auf die Gemeinde Bonstetten gewartet werden muss, bis die Ergebnisse vorliegen und veröffentlicht werden können. Auch bei lokalen Wahlen und Abstimmungen ist die Gemeinde Bonstetten die einzige Gemeinde, die ihre Ergebnisse rund eine Stunde später bekannt geben kann. Somit entsteht in der Bevölkerung der Eindruck, dass das Wahlbüro in Bonstetten nicht effizient arbeitet. Deshalb befürwortet der Gemeinderat die Anpassung der Urnenöffnungszeiten an Wahl- und Abstimmungssonntagen. Die Öffnungszeiten finden ab dem 1. Februar 2021 von 9 bis 10 Uhr statt.

Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Belastung Der Bundesrat hat am 8. Dezember 2020 in einer ausserordentlichen Sitzung die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung weiter verschärft. Er stuft die Situation in der Schweiz als «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiengesetz ein und beschränkt die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung. Aufgrund dieser verschärften Massnahmen ist davon auszugehen, dass wie im Frühling einige Selbstständigerwerbende sowie Unternehmerinnen und Unternehmer in Liquiditätsengpässe geraten. Mit Beschluss vom 3. April 2020 hat der Gemeinderat einen Rahmenkredit von max. 500 000 Franken für Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Belastung der Bevölkerung bewilligt. Dieser Kredit wurde bislang lediglich von einer Person mit einem Darlehen von zirka 20 000 Franken beansprucht. Um dem Gewerbe unter die Arme zu greifen, hat der Gemeinderat die Frist für Beiträge an Kleinst-Unternehmen, in der Regel in der Form von Darlehen, bis Ende März 2021 verlängert. Die übrigen, grösseren Unternehmen erhalten Unterstützung durch die vom Bundesund Regierungsrat geplanten Zahlungen. Selbstständigerwerbende und Kleinstunternehmen haben somit die Möglichkeit, entsprechende Mittel beim Sozialdienst Unteramt (Sodu) www. sd-unteramt.ch zu beantragen.

zentrum. Durch gezielte Koordination werden die gemeinsam mit allen Beteiligten getroffenen Massnahmen bestmöglich aufeinander abgestimmt. Doppelspurigkeiten in der Leistungserbringung werden dadurch vermieden, der administrative Aufwand wird gesenkt. Die Fallzahlen von CareNet+ im Zeitraum des Pilotprojekts vom Februar 2016 bis März 2020 betrugen von 144 Anfragen 57 aufgenommene Fälle im Bezirk Affoltern. Davon 8 in Bonstetten. Deshalb zeigte der Gemeinderat mit Beschluss vom 16. Juni 2020 grundsätzliches Interesse an den Leistungen von CareNet+ und anerkannte deren Nutzen. In der Zwischenzeit haben die entsprechenden Vertragsverhandlungen zwischen CarNet+ und der Ressortvorsteherin Gesundheit, Arianne Moser, stattgefunden. Nun wird die entsprechende Leistungsvereinbarung zur Unterzeichnung zugestellt. Die Leistungsvereinbarung tritt per 1. Januar 2021 in Kraft. Der Gemeinderat genehmigte die Leistungsvereinbarung ab 2021 mit der CareNet+ mit einer Fallpauschale von 7900 Franken (zuzüglich MwSt).

Die Primarschulpflege hat an ihrer Sitzung vom 10. Dezember 2020 ... • die Kontrolle der Verpflichtungskredite genehmigt; • diverse Mitarbeiterbeurteilungen gutgeheissen.

Frohe Festtage und ein glückliches und vor allem gesundes 2021 Die Gemeindeverwaltung und die Büros des Gemeindeammann- und Betreibungsamtes Bonstetten sind von Donnerstag, 24. Dezember 2020, bis und mit Sonntag, 3. Januar 2021, geschlossen. Sie erreichen den Pikettdienst für das Bestattungsamt unter Telefon 044 710 99 70 (Bossardt Bestattungen AG). Der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal wünschen der Bonstetter Bevölkerung schöne und besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins 2021. Christof Wicky, Gemeindeschreiber ANZEIGE

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... •

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Leistungsvereinbarung mit CareNet+ CareNet+ hat die Verbesserung der Wirksamkeit und der Qualität in der Altersversorgung zum Ziel und ist ein unabhängiges, neutrales Koordinations-

Aus der Primarschulpflege

das weitere Vorgehen bezüglich der Geschäftsordnung für die Werkund Baukommission festgelegt; die Bauabrechnung für die Sanierung der Masstrasse genehmigt; den Kredit für die Erneuerung der öffentlichen Trinkwasserleitung Sunnehaldestrasse gutgeheissen; die Terminkontrolle für die Planung des Feuerwehr- und Dienstleistungszentrums Heumoos verabschiedet.

Frohe Weihnachten und ein gesundes Jahr 2021 NEVES, STIERLE & HORN Immobilien AG General-Guisan-Quai 34, CH- 8002 Zürich www.nevesstierlehorn.com


Aeugst a.A., Affoltern a.A., Bonstetten, Hausen a.A., Hedingen, Islisberg, Jonen, Kappel a.A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil a.A.

Kehricht- und Grüngutsammlungen über Weihnachten und Neujahr

Erscheinungsweise während der Neujahrsfeiertage

Infolge der bevorstehenden Feiertage – im Speziellen Weihnachts-, Stefans-, Neujahres- und Berchtoldstag – finden die Kehrichtsammlungen in den jeweils am Donnerstag und Freitag bedienten Gemeinden wie folgt statt:

Der Anzeiger erscheint in der Woche 53 einmalig am Mittwoch, 30. Dezember 2020 Inserateannahmeschluss für die Mittwochausgabe Dienstag, 29. Dezember, 8.00 Uhr Annahmeschluss Todesanzeigen Dienstag, 29. Dezember, 11.00 Uhr Der Schalter und die Büros der Weiss Medien bleiben am Freitag, 1. Januar 2021 geschlossen.

Haus-, Gewerbe- und Industrieabfuhr Mittwoch 23.12.20 ordentliche Abfuhr Donnerstag 24.12.20 ordentliche Abfuhr sowie Affoltern a.A. (westlicher Teil) und Wettswil a.A. Freitag 25.12.20 keine Abfuhr Montag 28.12.20 ordentliche Abfuhr Dienstag 29.12.20 ordentliche Abfuhr Mittwoch 30.12.20 ordentliche Abfuhr Donnerstag 31.12.20 ordentliche Abfuhr sowie Affoltern a.A. (westlicher Teil) und Wettswil a.A. Freitag 1.1.21 keine Abfuhr Grüngutabfuhr Zwischen Weihnachten und Neujahr finden keine Grüngutabfuhren statt. Erstmalige Grüngutabfuhren im Jahr 2021: Montag Dienstag

4.1.21 5.1.21

Mittwoch Donnerstag Freitag

6.1.21 7.1.21 8.1.21

Affoltern a.A. (östlicher Teil) und Bonstetten Affoltern a.A. (westlicher Teil), Jonen und Ottenbach Aeugst a.A. und Stallikon Hedingen, Kappel a.A., Rifferswil und Wettswil a.A. Mettmenstetten und Obfelden

Wir bitten Sie, diese Publikation aufzubewahren.

Obere Bahnhofstrasse 5 • 8910 Affoltern am Albis Telefon 058 200 57 00 • inserat@weissmedien.ch www.affolteranzeiger.ch

Die Dileca sowie das beteiligte Abfuhrunternehmen Obrist Transport + Recycling AG, Neuenhof, wünschen Ihnen schöne und erholsame Festtage sowie ein GESUNDES 2021. Affoltern am Albis, 23. Dezember 2020 Dienstleistungscenter Amt (Dileca)

VERMISST seit dem 15.10.2020! Öffnungszeiten Bezirksverwaltungen Affoltern Weihnachten/Neujahr 2020/2021

Haben Sie meine getigerte Katze gesehen? Vielleicht ist sie auf dem Weg nach 8917 Oberlunkhofen.

Die Büros der Bezirksgemeinden Affoltern sind über den Jahreswechsel wie folgt geöffnet bzw. geschlossen:

Merkmale Vaquera: – Hauskatze (weiblich) – Getigert (braun-schwarz) – Grün-gelbe Augen (mit einem braunen «Fleck» im rechten Auge) – 12 Jahre alt – Relativ gross – Trägt kein Halsband, ist aber gechipt Bitte schauen Sie in Garagen und Kellern nach, vielleicht ist sie eingesperrt! Falls Sie irgendwelche Informationen oder Spuren haben, melden Sie sich bitte unter 076 319 01 72 oder melanie.boesch@gmx.net

Entsorgung Weihnachten und Neujahr 2020/2021 Die Kehricht- und Grüngutabfuhr Affoltern am Albis findet wie folgt statt: Abfall Östlich der Bahnlinie: übliche Abfuhrtage Abfall Westlich der Bahnlinie: statt Freitag, 25. Dezember 2020 am Donnerstag, 24. Dezember 2020 Abfall Westlich der Bahnlinie: statt Freitag, 1. Januar 2021 am Donnerstag, 31. Dezember 2020 Grüngut Östlich der Bahnlinie: Montag, 4. Januar 2021 Grüngut Westlich der Bahnlinie: Dienstag, 5. Januar 2021 Für das Entsorgungszentrum ÖKI-HOF gelten folgende Annahmezeiten: Heiliger Abend, 24. Dezember 2020 geschlossen ab 16.00 Uhr Weihnachten, 25. Dezember 2020 ganzer Tag geschlossen Stephanstag, 26. Dezember 2020 ganzer Tag geschlossen 28. bis 30. Dezember 2020 übliche Öffnungszeiten Silvester, 31. Dezember 2020 geschlossen ab 16.00 Uhr Neujahr, 1. Januar 2021 ganzer Tag geschlossen Berchtoldstag, 2. Januar 2021 ganzer Tag geschlossen Für das ÖKI-MOBIL gilt folgender Fahrplan: Weihnachten, 25. Dezember 2020 entfällt Stephanstag, 26. Dezember 2020 entfällt Neujahr, 1. Januar 2021 entfällt Berchtoldstag, 2. Januar 2021 entfällt 22. Dezember 2020 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Stadt/Gemeinde

geschlossen

Pikettnummer Todesfälle

Aeugst am Albis

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 710 99 70 Bosshard Bestattungen AG

Affoltern am Albis

24. Dezember 2020 ab 11.30 Uhr bis und mit 3. Januar 2021

079 527 10 11 27. Dezember 2020 / 30. Dezember 2020 sowie 2. Januar 2021 von 08.00 bis 10.00 Uhr

Bonstetten

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

Hausen am Albis

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 764 80 51 25. Dezember 2020 / 28. Dezember 2020 / 31. Dezember 2020 sowie 3. Januar 2021 von 08.00 bis 09.00 Uhr

Hedingen

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 762 25 55 jeweils von 09.00–11.00 Uhr

Kappel am Albis

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

28. Dezember 2020 bis 31. Dezember 2020 von 09.00 bis 11.00 Uhr über 044 764 83 65.

Knonau

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

076 405 55 11 jeweils vormittags

Maschwanden

22. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 710 99 70 Bosshard Bestattungen AG

Mettmenstetten

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 767 90 27

Obfelden

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

078 656 11 31 13.00 bis 15.00 Uhr

Ottenbach

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 763 40 50 Telefonbeantworter

Rifferswil

24. Dezember 2020 079 422 39 56 ab 11.30 Uhr bis und mit 3. Januar 2021

Stallikon

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

Wettswil am Albis

21. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021 vom 21.– 23. Dezember 2020 ist die Gemeindeverwaltung zwischen 08.00–11.30 Uhr telefonisch und per E-Mail erreichbar.

079 355 90 90, Remo Buob, Leiter Bestattungsamt, täglich von 11.00–12.00 Uhr

FINDERLOHN: CHF 1000.00!

Änderung der Öffnungszeiten für die Sonntagsurne Das Gesetz über die politischen Rechte (GPR) regelt in den §§ 68 und 69, dass die Stimmabgabe entweder persönlich an der Urne oder brieflich erfolgen kann. Am Wahl- und Abstimmungstag ist wenigstens eine Urne während mindestens einer Stunde offen zu halten (§ 20 Abs. 1 GPR). Bislang war die Urne in Bonstetten an Wahl- und Abstimmungssonntagen zwischen 9.30 Uhr und 11.00 Uhr geöffnet. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 15. Dezember 2020 festgelegt, die Urnenöffnungszeiten an Wahl- und Abstimmungssonntagen ab dem 1. Februar 2021 von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr festzusetzen. Damit gleicht er die Öffnungszeiten der Sonntagsurne an die übrigen Gemeinden im Bezirk Affoltern an. Die Bevölkerung wird nebst dieser Anzeige zusätzlich im KoBo sowie mit einem separaten Beiblatt an der nächsten Abstimmung über diese Änderung orientiert. Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A. – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Bonstetten, 23. Dezember 2020 Gemeinderat Bonstetten

Anpassung Gebührentarif Art. 14 Mehrzweckgebäude Gerbi Auf Grundlage von Art. 5 der Gebührenverordnung vom 1. Januar 2018 hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 30. Juni 2020 Art. 14 des Gebührentarifs vom 29. Mai 2018 ergänzt und rückwirkend auf den 11. Mai 2020 in Kraft gesetzt. Mit Beschluss vom 15. Dezember 2020 wurde die Tarifanpassung verlängert. Wird ein Rechtsmittel ergriffen, wird über die Inkraftsetzung erneut entschieden. Der Gemeinderat hat – befristet bis Ende Juni 2021 – eine Gebührenreduktion erlassen, um der einheimischen Bevölkerung während der «Corona-Zeit» grossflächige Räumlichkeiten für gemeinsame Aktivitäten oder Veranstaltungen zu einem günstigen Preis zu ermöglichen. Der Gemeinderatsbeschluss liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, während den Öffnungszeiten zur Einsicht auf oder kann über amtliche-nachrichten.ch/ maschwanden elektronisch eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursfrist muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Gemeinderat Maschwanden

Wir wünschen Ihnen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 23. Dezember 2020 Ihre Bezirksverwaltungen


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 23. Dezember 2020

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Start für ein neues Eingangstor in Hausen Das Baugespann für das neue Wohn- und Gewerbeareal Rauchmatt steht Vor bald vier Jahren wurde ein privater Gestaltungsplan für die Überbauung der «Rauchmatt» am Dorfrand von Hausen genehmigt. Letzte und vorletzte Woche wurde das Baugespann aufgestellt und das Baugesuch eingereicht. In der Bevölkerung regt sich starker Widerstand. Bis Anfang Januar kann der Baurechtsentscheid verlangt werden.

würden. Der Entscheid liege dann beim Baurekursgericht. Dass die Gemeinde Hausen mit diesem Projekt ein neues Erscheinungsbild und ein neues Eingangstor erhalten wird, ist der Baukommission klar. Wie dieses aber im Detail aussehen soll und ob das vorliegende Gesuch den Anforderungen entspricht, wird im Baubewilligungsverfahren noch abgehandelt.

Von Marianne Voss

Barbara Fuchs, eine Anwohnerin, wird zurzeit häufig auf die Baugespanne angesprochen. «Warum habt ihr euch nicht gewehrt?», werde sie gefragt. «Eine angestrebte öffentliche Gestaltungsplan-Pflicht wurde von der Gemeindeversammlung knapp abgelehnt», erklärt sie und informiert, dass nebst dem Verlangen des Baurechtsentscheides jetzt auch die Möglichkeit bestehe, bei der Baukommission schriftlich Anregungen zum Erscheinungsbild und zu Detailausführungen des neuen «Tors von Hausen» zu deponieren. Sie hofft stark, dass die Behörde offene Ohren hat für die Wünsche und Bedenken der Bevölkerung und dementsprechend mit der Baufreigabe Vorgaben gemacht werden. Der Bau sei in drei Etappen geplant. «Wir wünschen uns in diesem Zusammenhang unbedingt Fristen, damit sich der Bau nicht über eine endlose Zeit hinzieht.»

Von Rifferswil her kommend präsentiert sich Hausen schlicht und ländlich. Links liegen einige Mehrfamilienhäuser, rechts etwas zurückversetzt das Weisbrod-Areal und angrenzend an die Strasse befinden sich hinter zwischen viel Grün die Häuser der Siedlungen Mülimatt und Müliacher. Davor breitet sich eine grosse freie Fläche aus, die landwirtschaftlich genutzt wird. Dass sich dieses Bild irgendwann einmal verändern wird, ist den allermeisten der Anwohnenden und auch andern Dorfbewohnern schon lange klar. Dennoch ist jetzt der Aufschrei unüberhörbar, seit am 11. und am 18. Dezember die Baugespanne − zuerst für die drei geplanten Gewerbegebäude, dann für die vier Wohnhäuser – montiert wurden. «Das gibt ja eine Stadtmauer, ein richtiges Bollwerk!», empört sich ein Herr, der mit dem Hund unterwegs ist und erstaunt stehen bleibt. «Dass so etwas bewilligt wird!», meint eine Frau aus der entfernten Nachbarschaft. «Mit dieser Überbauung wird sich das Erscheinungsbild von Hausen wesentlich verändern», erklärt eine Anwohnerin betroffen. Was die Bevölkerung vor allem irritiert, sind die drei mächtigen Kuben für gewerbliche Nutzung direkt an der Strasse mit einer Dimension von je 30 mal 30 Metern und einer Höhe von bis zu elf Metern.

Gestaltungsplan 2017 rechtskräftig Warum kommt es zu dieser Überbauung? Kann die Bevölkerung noch einwirken? Das sind die Fragen, die der «Anzeiger» an die zuständigen Personen der Gemeinde, Gemeindeschreiber

Wünsche

Die Baugespanne des Projekts «Rauchmatt» an der Rifferswilerstrasse. (Bilder Marianne Voss) Christoph Rohner und Marcel Graf, Leiter Hochbau, stellt und entsprechende Auskünfte erhält. Die Geschichte des Projekts hat vor bald zehn Jahren begonnen, als der Landbesitzer, Jürg Tandler, bei der Gemeinde einen Gestaltungplan für ein Bauprojekt auf der 1,7 Hektaren grossen Fläche Bauland einreichte. Dieser wurde jedoch abgelehnt. 2016 erarbeitete der Architekt Erich Leutwyler einen neuen privaten Gestaltungsplan, welcher den aktuellen Vorgaben der BZO entsprach. Die «Rauchmatt» befindet sich in der Zone WG/3.O, also in einer Wohnzone mit Gewerbeerleichterung. Die Höhe von unübersehbaren elf Metern entspricht ganz genau dem gemäss BZO erlaubten Maximum. Der Gestaltungsplan lag Ende 2016 in der Gemeinde auf. Zehn Parteien machten damals dagegen Einsprache. Diese wurden jedoch vom Gemeinderat abgelehnt. Mit der darauf folgenden Genehmigung durch die kantonale Baudirektion im Januar 2017 wäre eine

weitere Anfechtung des Entscheids möglich gewesen. Dieses Rechtsmittel nutzte aber niemand. Somit wurde der private Gestaltungsplan Mitte 2017 rechtskräftig.

rekursberechtigt ist, könne nicht abschliessend definiert werden, erläutert Marcel Graf. Es komme darauf an, worum es beim Rekurs gehe und was für Einsprachegründe geltend gemacht

Frist bis Anfang Januar Das Projekt, welches nun Mitte Dezember vom Bauherrn eingereicht wurde, umfasst die drei grossen Gewerbekuben sowie vier Mehrfamilien- und Reihen-Einfamilienhäuser mit gesamthaft 42 Wohneinheiten. Es seien sowohl Mietwohnungen wie auch Wohneigentum geplant, informiert Jürg Tandler auf Anfrage. Welche Gewerbenutzung genau in den Gewerbegebäuden entstehen werde, sei noch offen. Er betont, dass das eingereichte Projekt gemäss dem genehmigten Gestaltungsplan absolut «wasserdicht» sei. Die Frist, um den Baurechtsentscheid zu verlangen und sich damit die Rekursmöglichkeit zu sichern, dauert nun bis am 4. Januar 2021. Wer alles

Der im Januar 2017 genehmigte Gestaltungsplan «Rauchmatt».

Unüberwindbare Zweifel und fehlende objektive Beweise Bezirksgericht: Freispruch für einen Afghanen vom Vorwurf der Vergewaltigung und anderen Tatvorwürfen Unüberwindbare Zweifel und fehlende objektive Beweise: Das Bezirksgericht hat einen 31-jährigen Afghanen vom Vorwurf der Vergewaltigung und von allen übrigen Tatvorwürfen freigesprochen. Ihm wird eine Genugtuung von 25 000 Franken zugesprochen. Von Werner schneiter Auf 15 Seiten listete die Staatsanwaltschaft mehrere Tatvorwürfe auf: So soll der Mann, der fast ein halbes Jahr in Untersuchungshaft verbracht hat, seine Frau nicht nur vergewaltigt, sondern auch geschlagen, genötigt und bedroht haben. Dafür forderte die Anklage eine Gefängnisstrafe von sieben Jahren und vier Monaten, die Verteidigung einen Freispruch («Anzeiger» vom 20. November). Das Bezirksgericht Affoltern ist nun keinem dieser Anklagevorwürfe gefolgt. Abgesehen davon, dass ein Teil der angeblichen Tätlichkeiten verjährt sind, bestehen für das Gericht «unüberwindbare Zweifel und fehlende objektive Beweise» für eine Verurteilung – auch

in den Hauptanklagepunkten, der Vergewaltigung und der Gefährdung des Lebens. Hier stütze sich die Anklage fast ausschliesslich auf Aussagen der Frau; es gebe keine Drittpersonen mit direkten Beobachtungen. «Für unser Urteil haben wir uns auch auf Zeugenaussagen und Aussagen von Ärzten gestützt», sagte Gerichtspräsident Peter Frey in seiner ausführlichen Urteilsbegründung. Weil die absolute Sicherheit für eine Verurteilung fehle, sich vorhandene Zweifel nicht überwinden liessen und alle Beweismittel erschöpft seien, müsse der Freispruch «in dubio pro reo» erfolgen, also im Zweifel für den Angeklagten, fügt er bei.

«Lebensfremde Behauptungen» Keine Gewaltspuren festgestellt wurden im Mai 2016, als die Frau bei ihrer Rückkehr vom Spitalwochenbett zu Hause vom Mann geschlagen worden sein soll. Erstellt ist jedoch, dass ein Streit entstanden ist, in dessen Verlauf die Frau eine Ohrfeige kassierte, was der Mann auch zugab. Die Schwere der Schläge habe sie übertrieben dargestellt und seien in dieser Form «nicht rechtsgenügend erstellt».

Dem Mann wurde vorgeworfen, seine Frau Mitte Juni 2016 vergewaltigt und dabei verletzt zu haben. Diesen Tatvorwurf erhob sie erst zwei Monate danach bei einer polizeilichen Befragung. Diesen Vergewaltigungsvorwurf erwähnte sie zuvor weder gegenüber der Hebamme noch gegenüber dem Arzt. Auch mit der Mutter, die zu diesem Zeitpunkt im gleichen Haus weilte, sprach sie nicht darüber. Kleider und Unterwäsche wurden nicht sichergestellt. Auch hier spricht das Gericht von «erheblichen und unüberwindbaren Zweifeln». Auch soll der Beschuldigte im August 2017 ein schweres Kissen aufs Gesicht seiner Frau gedrückt, sie gewürgt und in Kauf genommen haben, dass Atemwege verletzt würden und sie an Sauerstoffmangel sterben könnte. Die Frau verliess darauf die gemeinsame Wohnung und ging ins Frauenhaus und zum Arzt, wo sie diesem lediglich von Schlägen, nicht aber von einer Vergewaltigung, von Würgen und einem schweren Kissen erzählte – und auch die angebliche Todesdrohung nicht erwähnte. «Warum sie das nicht getan hat, bleibt ihr Geheimnis», sagte der Gerichtspräsident. Hier gebe es auch keine objektiven Beweismittel. Fünfmal,

so die Anklage, habe er sie auf die Schläfe und ins Gesicht geschlagen. Eine solch massive Gewalteinwirkung hätte nach Ansicht des Gerichts Hämatome zur Folge haben müssen. Auch im Arztbericht war davon nicht die Rede. Für das Gericht sind das «lebensfremde Behauptungen». Das gilt auch für die Anklagepunkte der einfachen Körperverletzung. So soll der Mann seiner Frau Ende 2015 in eine Toilette gefolgt sein und ihr die Faust gegen den Hinterkopf geschlagen haben, worauf sie zu Boden gestützt sei und sich Verletzungen im Gesicht zugezogen habe. Auch hier sprechen Zeugenaussagen gegen sie; es gab keine sichtbaren Verletzungen. Möglicherweise sei es aber der Frau nach einem negativen Asylentscheid nicht gut gegangen und habe wegen Unwohlseins die Toilette aufgesucht. Nachdem sie ihm offenbart haben soll, er werde Vater einer Tochter, soll der Mann seine Frau am Sechseläutenplatz beim Bellevue in Zürich zu Boden geschlagen haben. Auch diesen Vorfall zieht das Gericht in Zweifel, abgesehen davon, dass das an dieser belebten Stelle von niemanden beobachtet worden ist. Der Mann habe schon zuvor gewusst, dass er Vater einer Tochter werde.

Tränen der Erleichterung Vergewaltigung, mehrfache Gefährdung des Lebens, mehrfache Drohung, mehrfache teilweise versuchte Nötigung, Freiheitsberaubung und mehrfache einfache Körperverletzung: In all diesen Anklagepunkten wurde der Mann freigesprochen; bei allen Tätlichkeiten wurde das Strafverfahren eingestellt. Ergo wird er auch nicht des Landes verwiesen. Zudem erhält er eine Genugtuung in der Höhe von 25 000 Franken – insbesondere, weil er 179 Tage in U-Haft verbracht hat. Nun, die Kosten für das gesamte Verfahren belaufen sich auf mehr als 100 000 Franken. Die Gründe für alle diese Anschuldigungen? Zur Urteilseröffnung erschien die 30-jährige Frau nicht. Warum sie die Anschuldigungen erhoben hat, darüber spekulierte der Anwalt des Beschuldigten anlässlich der Hauptverhandlung: Nach der erzwungenen Heirat habe sie ihn nie geliebt und darauf hingearbeitet, ihn loszuwerden. Sein Mandant jedenfalls habe alles getan, was der Familie genützt habe. Nach der Urteilseröffnung brach der Mann, begleitet von einem Dutzend ihm nahestehenden Personen, in Tränen aus. Tränen der Erleichterung.


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Wie verbringen Säuliämtler d 15 Personen haben an der Umfrage des «Anzeigers» Auskunft gegeben Die Weihnachtstage werden sich dieses Jahr von den bisher üblichen Familientreffen unterscheiden. Das bestätigt die Umfrage des «Anzeigers». Dieses Jahr ist alles anders – das gilt auch für die Weihnachtstage. Restaurants und Freizeitanlagen sind geschlossen, privat dürfen sich maximal zehn Personen treffen und der Bundesrat rät darüber hinaus, sich auf zwei Haushalte zu beschränken und damit die Anzahl der Kontakte so gering wie möglich zu halten. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt weiter, sich draussen in der Natur zu treffen, etwa zusammen einen Spaziergang zu unternehmen oder zumindest an einem grossen Tisch zu essen. Wo der Abstand von anderthalb Metern eingehalten werden kann. Und wie wird im Säuliamt Weihnachten gefeiert? 15 Personen aus dem Knonauer Amt haben dem «Anzeiger» diese Frage beantwortet. (red.)

Erika Oesch (65), Bonstetten.

Jana Barbey (33), Affoltern.

Nino Pianezzi (28), Obfelden.

Ha

Ich gehe an Weihnachten zu meiner Schwester an den Bodensee, verbringe dort den Heiligabend mit ihr und ihrer Familie. Das machen wir jedes Jahr so. Weihnachten ist bei uns ganz traditionell. Das gemeinsame Zusammensein ist wichtig, wir sind insgesamt sieben Personen, die jeweils zusammenkommen. Zum festlichen Ambiente gehört jeweils auch ein schöner Christbaum, der feierlich geschmückt ist. Und zum Abendessen gibt es traditionellerweise ein Fondue Chinoise. Am 25. Dezember komme ich wieder zurück.

Für mich ändert sich an den kommenden Weihnachtstagen nicht sehr viel. Die Weihnachtsfeier verbringe ich wie bisher immer in Wil SG, im kleinen Kreis mit meinen Eltern und meinen zwei Schwestern. Wir werden sicher ein feines Essen geniessen und kleinere Geschenke machen. Dabei werden wir so weit wie möglich vorsichtig sein, aber spezielle Vorsichtsmassnahmen sind nicht geplant. Natürlich freue ich mich auf diese Zusammenkunft und auch auf die freien Tage, weiss aber noch nicht genau, was ich alles unternehmen werde. Viel ist ja eigentlich gar nicht möglich, vermutlich werde ich einfach die freie Zeit geniessen. Ich persönlich habe keine Angst, aber grossen Respekt vor dieser heimtückischen Krankheit.

Ich arbeite am 24. Dezember bis 16 oder 17 Uhr, dann gehe ich zu den Eltern. Die Schwester und die Grossmutter kommen auch. Zuerst gibt es einen kleinen Apéro, dann essen wir ein Fondue Bourguignonne. Bei uns ist Weihnachten nicht mehr so wie früher; um 21 Uhr ist das Ganze fertig. Danach geh ich wieder nach Hause und anschliessend kommen vielleicht noch ein oder zwei Kollegen bei mir vorbei. In ein Restaurant oder in eine Bar kann man ja nicht. Darum machen wir es halt so, ist auch ok. Das wird eine ruhige Weihnachten, ich geniesse es. Weihnachten bedeutet mir nicht so viel. Viele sehen dann ihre Eltern, doch unsere Familie trifft sich ohnehin jede Woche zum gemeinsamen Essen. Darum ist es nicht so etwas Besonderes. Wir schenken uns auch nichts, schon seit Jahren nicht mehr.

Me er Fa ge un kr de ba se be ein sa we ch

Eva Wyttenbach (60), Obfelden.

Julia Hofer (16), Bonstetten.

Danijel Ponjavic (29), Obfelden.

Monika Zehnder (64), Affoltern.

Iri W

Meine Eltern sind über 80 und wohnen in einer Alterswohnung. Wegen Corona können wir dieses Jahr nicht gemeinsam feiern, denn wir wollen nichts riskieren. Ich habe nun eine kleine Tanne mit einem Engel, roten Kugeln, weissen Schneesternen und vergoldeten Lärchenzapfen geschmückt. Die Beleuchtung mit LED-Lichtern ist mit einem Timer gesteuert. Mit der Abenddämmerung beginnen die Lichter sechs Stunden lang zu leuchten. Die Alterswohnungen haben eine Laubengang-Architektur. Vor dem Küchen- und Esszimmerfenster werden wir heimlich den Baum auf einem Blumentischchen hinstellen, zusammen mit den Geschenken. Mein Bruder, sein Lebenspartner und ich werden vor dem Haus Musik machen und mit dem Bäumchen und den Weihnachtsliedern meine Eltern – und vielleicht auch andere Bewohner der Alterswohnungen – überraschen.

An Heiligabend werde ich wie seit jeher mit meiner Familie feiern. Zusammen mit meinen Eltern und meinen zwei Schwestern werde ich natürlich fein essen und auch Geschenke auspacken. Den Weihnachtstag haben wir noch nicht geplant. Vermutlich werden Verwandte wie Gotte oder Götti uns besuchen. Vielleicht, da bin ich mir aber noch nicht sicher, kommen auch meine Grosseltern. Ganz sicher werden wir uns aber nur draussen im Garten treffen. Wir werden kleine Snacks geniessen und mit heissem Punsch anstossen. Ich bedauere schon sehr, dass das ganz grosse Familientreffen dieses Jahr nicht möglich ist. Für mich persönlich habe ich aber keine Angst vor Corona. Aber für die rigorosen Vorschriften habe ich selbstverständlich grosses Verständnis. Nicht nur weil ich in der Ausbildung mit beeinträchtigten Personen arbeite, sondern weil auch meine Schwester zu dieser Gruppe der Risikomenschen zählt.

Leider kann ich in diesem Jahr nur mit meiner Frau und einigen Verwandten Weihnachten feiern. Meine Mutter lebt in Kroatien und kann nicht in die Schweiz reisen. Trotzdem werde ich versuchen, mit einigen engsten Verwandten das Weihnachtsfest mit einem Essen zu geniessen. Natürlich werden wir die Vorschriften beachten. Meine Verwandten in der Schweiz und diejenigen meiner Frau sind allesamt jüngere Personen. Für die Weihnachtsferien haben wir mit zwei Freunden eine einsame Hütte im Kanton Schwyz gemietet und werden dort abgelegen einige schöne Tage verbringen. Ganz grundsätzlich empfinde ich die jetzige Zeit auch als etwas ganz Spezielles. Die Einschränkungen regen zum Nachdenken an. Man spürt die richtigen Werte viel besser und merkt, dass materielle Dinge und vor allem der Drang, überall dabei zu sein, ganz und gar nicht so eine grosse Rolle spielen wie viele Leute glauben. Man spürt sehr gut, dass viel weniger Stress vorhanden ist. Ja, sogar das Einkaufen ist angenehmer.

An Weihnachten war es bisher Brauch, dass wir viele Freunde und Verwandte eingeladen haben. Leider müssen wir dieses Jahr darauf verzichten. Nur mit unserer Familie allein würden wir bereits 13 Personen zählen. Das geht nicht, schon gar nicht in unserer Wohnung. Das empfinde ich zwar als sehr schade, aber die Gesundheit ist eben viel wichtiger. Ich möchte sicher nicht riskieren, dass jemand angesteckt würde, dafür habe ich meine Familie zu gerne. Ich bin der Meinung, dass in so schwierigen Zeiten alle Menschen etwas mehr zueinander schauen sollten und auch eine gewisse Selbstverantwortung übernehmen müssen. In den letzten Monaten musste ich bei einigen Begebenheiten feststellen, dass es immer wieder Egoisten und verantwortungslose Menschen gibt. Immerhin darf man darauf hoffen, dass die schreckliche Krankheit bekämpft wird und wir wieder ein normales Leben führen können. Ich jedenfalls freue mich darauf, mich wieder frei zu bewegen und unbesorgt leben zu können.

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Weisse Weihnachten? Anfang Dezember in der Begegnungszone Affoltern.

Lichterzauber an der Loorenstrasse in der Bezirkshauptstadt.

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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 23. Dezember 2020

r die Weihnachtstage?

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Hannes Haller (32), Rifferswil.

Lars Reif (20), Obfelden.

Elfi Bohrer (74), Wettswil.

Carmen Steiner (63), Bonstetten.

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Meine Frau Sandra und ich feiern dieses Jahr erstmals als Familie. Wir sind 2020 Eltern geworden und Damian hat unser Leben umgekrempelt. Er krabbelt und dieses Jahr werden wir sogar den Weihnachtsbaum in die Höhe stellen müssen. Sandra und ich stammen beide aus Bauernfamilien mit einem schönen Familienzusammenhalt. Unsere Eltern werden wir bestimmt besuchen. Die Zeit vor Weihnachten ist intensiv. Wir produzieren für den Hofladen «Milchstrasse» – Sandra als gelernte Bäckerin/Konditorin Guetsli und Meringues, und ich Brennholz und Tannenäste. An Weihnachten soll Ruhe einkehren. Es ist eine wunderschöne Lebensphase: Wir bauen Traditionen für kommende Weihnachtsfeste auf. Die Arbeit im Stall bleibt gleich, die Kühe scheren sich nicht um Weihnachten.

Ich beende in einem halben Jahr meine Zweitlehre als Koch. In der Gastronomie ist dieses Jahr alles anders. Ich freute mich auf das «ChristmasDinner» am 21. Dezember. Wir hätten Freunde und Familie günstig zu einem DreigangMenü in unser Restaurant einladen dürfen. Nun haben wir es am 19. Dezember in abgespeckter Form durchgeführt. Wir mussten viele Lebensmittel wegwerfen und in unserem Unternehmen macht man sich Sorgen. Normalerweise sind November und Dezember die besten Monate – und jetzt ..! Meine Mutter ist Holländerin, mein Vater Schweizer. Wir feiern Weihnachten wechselweise hier und in den Niederlanden, dieses Jahr hier. Ich liebe Familien-Weihnachten. Meine Mutter und ich fliegen am 26. Dezember nach Holland und müssen uns vorher testen lassen.

Ich feiere dieses Jahr mit einer lieben Nachbarin. Eine Einladung nach Zürich habe ich abgesagt – es ist mir zu kompliziert mit der Reise. Wir werden keinen Christbaum haben. Ich werde mit meiner hochbetagten Mutter im Alters- und Pflegeheim in Österreich telefonieren, das ist für mich ganz wichtig. Sie hatte zwei Unfälle und ihr Bewegungsradius ist eingeschränkt. Auch die Verwandten, die meine Mutter jeweils zu Weihnachten eingeladen haben, werde ich anrufen. Es sind nun die vierten Weihnachten, die ich ohne meinen Mann Arthur verbringen werde. Er ist immer in meinem Herzen präsent, an Weihnachten wie im Alltag. Wir pf legten uns keine Weihnachtsgeschenke zu machen – wir beschenkten uns mitten im Jahr, wenn wir etwas entdeckten, das dem anderen Freude bereitete.

Wir feiern Weihnachten in unserem Haus am Waldrand, mit unserem Sohn und seiner Patin, samt Partnern. Früher gab es Fischterrine; Rauchbraten, Minzenkartoffeln und Gemüse; Orangenparfait. Jetzt machen wir ein Buffet, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden. Mein Sohn und seine Partnerin ernähren sich vegan, alle denken vermehrt umweltbewusst. Zum Buffet tragen alle bei. Zu Weihnachten gehört auch die Krippe. Sinnvolle Geschenke mögen wir noch immer, aber wir beschenken uns auch durchs Jahr spontan. Manchmal stellten wir die Feier unter ein Motto, beispielsweise Gold, Silber, Recycling ... Entsprechend wurde dann dekoriert, auch die Kleidung und die Verpackung der Geschenke richtete sich danach. Das hat Spass gemacht. Ich habe Mühe, wenn Weihnachten sentimental gestaltet wird.

Irina Schreiner (37), Wettswil.

Freddy Illi (70), Affoltern.

Alya Houdaf (49), Hedingen.

Rafael Betschart (41), Bonstetten.

Ich verbringe Weihnachten mit meinem Mann und meiner zehn Monate alten Tochter zu Hause. Meine Freundin aus Basel hätte auch kommen sollen, doch an der Schule ihrer zwei Söhne sind viele an Corona erkrankt, darum kommen sie nicht. Auch die Eltern meines Mannes werden dieses Jahr nicht kommen. Nun sind wir halt nur zu dritt. Wir müssen vorsichtig sein, mein Mann hat Asthma und gehört zur Risikogruppe. Und meine Tochter Yana kam im Februar als Frühgeburt nach 27 Wochen auf die Welt. Es war ein sehr schwieriges Jahr. Auch für meine Familie in Weissrussland wegen der politischen Lage. Meine Mutter, die sonst immer mal wieder an Weihnachten bei uns war, erhält kein Visum. Sodann war ich auch wegen der Frühgeburt vier Monate im Spital, die Ärzte gaben meinem Kind nur 20 Prozent Überlebenschance. Doch nun, da alles gut gelaufen ist, werden die ersten Weihnachten mit unserer Tochter etwas ganz Besonderes. Zu essen gibt es wohl Raclette.

Eigentlich war vorgesehen, unsere Kinder und Enkel in den Bergen in der Lenzerheide im Hotel zu besuchen. Nun werden wir wohl bei uns in Affoltern und zu siebt feiern. Wenn das Wetter schön gewesen wäre – danach sieht es ja für den 24. und den 25. Dezember nicht aus –, hätten wir wohl draussen gefeiert. So wie vor x-Jahren, als wir mal im Wald ein grosses Feuer gemacht und mit allem drum und dran Weihnachten gefeiert haben. Wir werden also traditionell zu Hause feiern mit etwas Feinem zum Essen, wohl ein Fondue Chinoise. Das kann man gut vorbereiten und es muss nicht immer jemand herumrennen. Seit wir Enkel haben, hat Weihnachten wieder eine neue Bedeutung erhalten, mit Geschenken verteilen und so. Für mich war Weihnachten früher immer mit Stress pur verbunden. Ich war 35 Jahre lang im Aussendienst in der Schokoladenbranche tätig. Das war immer ein Gehetze bis zum Weihnachtstag, dann musste man nach Hause rennen.

Wir nutzen die Zeit, die Familie zu sehen und Freunde zu treffen. Doch feiern wir nicht religiös, weil wir Muslime sind. Jesus ist zwar ein Prophet im Islam, aber sein Geburtstag wird deswegen nicht als Fest gefeiert. Viele nehmen das aber als Anlass, sich mit Familie, Freunden und Nachbarn zu treffen zum Austausch. Unsere Nachbarn geben uns Weihnachtsguetsli, wir revanchieren uns später mit Guetsli zu einem muslimischen Fest wie etwa das Ende des Ramadan. Normalerweise kommen so an die 20 Personen zusammen, doch in diesem Jahr wird es schwierig. Meine Mutter ist im Pflegeheim. Sie darf nicht raus. Meine Schwester kommt vielleicht an Weihnachten. Die Familie meines Mannes lebt in Frankreich, die dürfen wahrscheinlich gar nicht über die Grenze. Geplant ist zwar, dass wir uns sehen, aber ich weiss nicht. Zu essen gibt es bei uns oft Raclette. Die Familie meines Mannes hat kein Racletteöfeli, darum ist es Tradition, dass es das bei uns gibt – aber eben, dieses Jahr wohl nicht.

Am 24. Dezember muss ich bis 16 Uhr arbeiten. Danach heisst es für mich erst einmal: abschalten und herunterfahren. Danach werde ich zusammen mit meiner Frau und unseren zwei Kindern ein richtiges Weihnachtsessen geniessen. Dazu gehört erst einmal ein richtig gutes Stück Fleisch von der Metzgerei Steiner. Bitte schreiben sie das explizit so in der Zeitung. Dass unser Festessen neben dem Fleisch auch mit einheimischen Produkten, möglichst aus dem Säuliamt, noch verfeinert wird, ist selbstverständlich klar. An den übrigen Weihnachtstagen werden wir vielleicht kleinere kurze Besuche machen, aber hauptsächlich werde ich mit meiner Frau und den Kindern Spaziergänge unternehmen. Ausführliche Zusammentreffen mit Angehörigen oder Freunden sind nicht vorgesehen. Ich hoffe sehr, dass sich die Situation möglichst bald wieder bessert.

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Befragung und Bilder: Stefan Schneiter, Martin Mullis und Regula Zellweger

Weihnachtlicher Dorfplatz in Bonstetten.

Christbaum bei der reformierten Kirche Obfelden. (Bilder Thomas Stöckli)

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Ein anspruchsvolles Jahr liegt hinter uns. Wir sind alle immer noch mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Trotzdem ist es nun an der Zeit, innezuhalten und die kommenden Tage mit unseren Liebsten zu geniessen. So vielfältig die Herausforderungen im neuen Jahr auch sein mögen – wir werden sie gemeinsam meistern. Die Mitarbeitenden des Spitals Affoltern wünschen Ihnen frohe Festtage und ein gesundes neues Jahr voller schöner Momente. Auch im neuen Jahr sind wir an 365 Tagen rund um die Uhr für Sie da.

Spital Affoltern Ihr Gesundheitspartner in der Region

Frohe Festtage

Notfallstation ∙ Altersmedizin ∙ Palliative Care ∙ Psychotherapie und Psychiatrie ∙ Mutter-Kind-Abteilung ∙ Ambulatorium für Gynäkologie und Geburtshilfe

Kappel am Albis Gemeinde Aeugst am Albis

Gemeinde Obfelden Feiertage und Jahreswechsel 2020/2021, Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben ab Donnerstag, 24. Dezember 2020 bis und mit Sonntag, 3. Januar 2021 geschlossen. Für Todesfälle steht folgende Telefonnummer täglich von 13.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung: 078 656 11 31.

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Am 19. Dezember 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Josef Blaser geboren am 31. Januar 1935, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH.

Am 14. Dezember 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 19. Dezember 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Die Sammelstelle Brunnmatt bleibt an den Samstagen, 26. Dezember 2020 und 2. Januar 2021 geschlossen.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Angelica Rieder geb. Loo

Rifferswil

Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Der Gemeinderat und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke wünschen frohe Festtage und alles Gute im Neuen Jahr!

Bauherrschaft: Peter Bleuler Generalunternehmung AG, Albisstrasse 60, 8135 Langnau am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Erschliessung Baugebiet mit Brücke über Jonenbach, Jonenbachstrasse / Chesslermatt 1198, 8911 Rifferswil

Maschwanden

Erneuerungswahl des/der Friedensrichters/in für die Amtsdauer 2021 bis 2027 Für die Erneuerungswahl des/der FR der Gde. Rifferswil für die Amtdauer 2021 bis 2027 liegt ein Wahlvorschlag vor. Es handelt sich dabei um Roth Marianne, lic. phil. / Organisationsund Unternehmungsberaterin, Jg. 51, von Oberrieden, whft. in Rifferswil an der Ausserfeldstr. 10b, (bisherige FR der Gde). Gegen Vorstehendes kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Rifferswil, 23. Dezember 2020 Gemeinderat Rifferswil

Bauherrschaft: Dino Berardi, Bühlstrasse 4, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Erstellung einer Solaranlage, Kat.-Nr. 983, Vers-Nr. 67, Kernzone. Bühlstrasse 4, 8933 Maschwanden

Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Affoltern am Albis

Sammelstelle Brunnmatt

Über die Festage können die Gemeindewerke in dringenden Fällen über Telefon 044 761 15 21 erreicht werden.

geboren am 2. Dezember 1944, von Kappel am Albis ZH, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon, Mythenblick 8.

Obfelden

Meinrad Johannes Baumgartner

Die Gemeindewerke sind von Montag, 28. Dezember 2020 bis Donnerstag, 31. Dezember 2020, 12.00 Uhr, zu den normalen Arbeitszeiten erreichbar.

Müller Armin

Bestattungsamt Aeugst am Albis

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Gemeindewerke

Am 16. Dezember 2020 ist in Kappel am Albis gestorben:

geboren am 14. Oktober 1940, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 22. Dezember 2020 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 12. Dezember 2020 ist in Wetzikon ZH gestorben: geboren am 15. Dezember 1926, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

22. Dezember 2020 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Zwischen dem 11. und 12. Dezember 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Erwin Oskar Haupt geboren am 2. Dezember 1939, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat stattgefunden.

Trüb-Keller, Gustav Eduard geboren am 21. April 1939, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Villaweg 2, Ehemann der Trüb-Keller, Margrit Elisabeth. Die Urnenbeisetzung und anschliessende Abdankung in der ref. Kirche findet am Dienstag, 29. Dezember 2020 statt.

Aufgrund der Massnahmen der Corona-Pandemie findet die Beisetzung im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Ottenbach Am 7. Dezember 2020 ist in Paris (Frankreich) gestorben:

Gubler, Kurt geboren am 7. Juli 2020, von Müllheim TG, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Beisetzung fand auf dem Friedhof der Gemeinde Ottenbach im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Ottenbach Am 14. Dezember 2020 ist in Uster gestorben:

Bernardi, Graziano

22. Dezember 2020 Bestattungsamt Affoltern am Albis

geboren am 17. April 1936, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach.

Affoltern am Albis

Die Beisetzung fand auf dem Friedhof der Gemeinde Uitikon Waldegg im engsten Familienkreis statt.

Am 7. Dezember 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hans Rieder geboren am 31. Mai 1934, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. 22. Dezember 2020 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 17. Dezember 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Josef Baumgartner geboren am 10. April 1928, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Die Friedhofvorsteherin


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 23. Dezember 2020

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«Dieses Jahr wurden es 11 640 Guetsli» Serie «Sag mal, ...?»: Martin Barck ist Weihnachtsbeleuchtungs-Fan – und leidenschaftlicher Guetslibäcker In der Adventszeit trumpft das pensionierte Ehepaar Barck aus Affoltern richtig auf. Im Interview erzählt Martin Barck, wie er zu seiner eigenen Weihnachtstanne kam, wie er den Neun-Meter-Baum unfallfrei schmückt und was in der hauseigenen Backstube so alles entsteht.

Das stimmt, wir sind richtig angefressen. (Streicht mit der Hand über seinen Bauch) Das sind 95 Kilogramm Lebendgewicht!

«Anzeiger»: In Ihrem Garten und an Ihren Fenstern ist lichttechnisch einiges los. Was begeistert Sie so sehr an Weihnachtsbeleuchtung? Martin Barck: Das Licht ist ein Aufsteller, wenn es draussen trüb und dunkel ist.

Wie bei der Beleuchtung. Genau.

Wann haben Sie zuletzt eine Rückmeldung zu Ihrer Beleuchtung erhalten? Heute Morgen. Die Kindergärtler sind durchs Quartier gelaufen, und als sie vor unserem Haus standen, sagte die Lehrerin: «Oh, schaut mal hier, diese schöne Tanne.» Sie haben Ihre eigene, neun Meter hohe Weihnachtstanne. Wie kam es dazu? 1999 sind wir von einer Mietwohnung an der Zeughausstrasse in ein Reihenhaus an der Loorenstrasse gezogen. Kurz darauf haben wir zwei Tannen gesetzt. Damit aus ihnen mal Christbäume werden? Ich würde es meinen, ja. Heute steht nur noch eine. Wo ist die andere? Im Boden. Die haben wir eingefahren. Nice. Na gut, Die hat der Sturm erwischt. Sie hat geschwankt, war ein bisschen schräg, und es war auch keine Tanne, die uns besonders gefallen hat.

«Früher habe ich das mit einer Bockleiter gemacht. Ich stieg hinauf, lehnte in die Baumkrone und schnappte mir Ast für Ast.» Sie war Ihnen zu wenig hübsch? Wir haben sie Jahr für Jahr dekoriert und sie hat schön ausgesehen, aber nach dem Schmücken war ich jedes Jahr bis zu den Oberarmen von ihren Nadeln «verchräblet». Ein seltsamer Baum. Die Tanne blieb unter Ihren Erwartungen. Sie wurde immerhin etwa sieben, acht Meter hoch. Aber eben, sie war schief, also haben wir uns entschlossen, sie zu fällen, bevor sie Schaden anrichtet.

Wie ist diese Leidenschaft entstanden? Meine Frau backt wahnsinnig gerne. Sie hat irgendwann mit zwei oder drei Sorten angefangen und ich habe ihr geholfen. Über die Jahre haben wir diese Tradition beibehalten. Und dann wurden es jedes Jahr mehr Guetsli.

Haben Sie eine Arbeitsteilung? Nein, beide machen alles, ausrollen, ausstechen. Wobei ... Den Teig, den macht meine Frau.

Der 66-jährige Martin Barck aus Affoltern mit Weihnachtsguetsli, die er und seine Frau kürzlich gebacken haben. Aber die schönere der beiden ist noch da. Genau. Inzwischen ist sie wohl ungefähr fünfzehnjährig und riesig. Wir dekorieren sie jedes Jahr. Wie schmückt man einen neun Meter hohen Baum? Mit dem Trampolin. Ich nehme eine Kugel, hüpfe auf die Sprungfläche ... und hopp! ...und wie schafft man es ohne Unfall? Früher habe ich das mit einer Bockleiter gemacht. Ich stieg hinauf, lehnte in die Baumkrone und schnappte mir Ast für Ast. Davon bin ich abgekommen, inzwischen miete ich mir eine Hebebühne. Das Gerät hat einen TeleskopArm, wie bei einem FeuerwehrAuto, und in diesem Korb stehe ich, steuere ihn an den Baum heran und befestige die 200 Lämpchen und Kugeln am Baum. Sie machen das in Eigenregie? Nein, meine Frau hilft mir, wir sind ein eingeschworenes Team. Wenn ich so nahe am Baum bin, weiss ich ja nicht, wo ich was hinhängen soll. Sie steht auf dem Rasen oder am Fenster im ersten Stock und sagt, an welchem Ast ich was befestigen soll, damit es schön aussieht: «An dieses Ästchen eine Kugel, dort keine.» Wie lange dauerts, bis der Baum geschmückt ist? Mit mir zustehenden Pausen würde ich sagen: einen Tag. Sie haben noch mehr zu bieten. Auch in Ihrer Wohnung leuchtet es. Wie kam es dazu? Es ist nicht so, dass wir seit 40, 50 Jahren Weihnachtsdeko auf hängen. Aber irgendwann waren wir mal auf dem Uster Märt. Dort gab es einen Stand mit Schwibbögen aus dem Erzgebirge. Einen solchen haben wir gekauft, mit sieben Kerzen und der Kirche von Seiffen drauf. So hat das Drama angefangen.

Bald kam ein neuer Bogen hinzu, und wieder einer. Jetzt haben wir ungefähr 25 in der Wohnung. In welchen Räumen haben Sie denn überall Schmuck? Das meiste ist im Wohnbereich. Im Wohnzimmer, in der Küche. Und dann hängt an jedem Fenster entweder ein Stern oder so ein ... rundes Dings. An den Vorhängen haben wir ausserdem noch Leuchtfäden mit Sternchen dran, und zuoberst auf der Terrasse gibt es noch die grossen Sterne. Ich würde sagen, ausser dem WC und dem Badezimmer-Fenster ist alles geschmückt. Auch der Garten ist dekoriert. Ja, auch draussen an der Hauswand hängen Schwibbögen, zusätzlich haben wir Figuren für den Garten gekauft, da ein Schlitten mit Rentieren, dort ein Chlaus. Auch die Figuren haben sich immer weiter vermehrt. An welchem Tag fällt bei Ihnen der Startschuss für das Dekorieren? Meistens nehmen wir uns vor, im Oktober mit der Innendekoration zu beginnen, damit wir im November genug Zeit für die Aussendekoration und die Tanne haben. Dann verpassen wir es, rechtzeitig anzufangen und haben Stress, Hektik, Herzschweiss und Fussflimmern. Es müsste dann plötzlich alles miteinander erledigt werden. Wie lange brauchen Sie, bis die Aussenbeleuchtung aufgestellt ist? Wenn man jeden Tag acht Stunden daran arbeitet, hätte man es vermutlich in drei bis vier Tagen. Den Baum nicht miteingerechnet. Das ist zeitintensiv. Man muss all die Figuren und Lämpchen zuerst mal aus dem Keller holen und kontrollieren, ob alles noch brennt. Dann stellt man die Figuren auf, verlegt die Kabel, steckt alles ein. Das dauert

halt ein Weilchen. Früher habe ich noch viel länger gebraucht. Damals habe ich die Kabel einfach versorgt, ohne gross zu sortieren. Im Jahr darauf bin ich dann drei, vier Stunden dagesessen und habe die Kabel wieder entwirrt. Jetzt rolle ich jedes auf und fixiere es mit Kabelbinder, sodass ich es nur noch zum Sack rausnehmen kann.

«Ein Eisbär gehört irgendwie noch zum Winter, oder? Uns gefällt das. Wir haben auch Pinguine und ein gelbes Füchslein.» Gibt es eine Figur, die es Ihnen besonders angetan hat? Mir gefallen alle gut. Gibt es auch welche, die dieses Jahr im Keller bleiben müssen, weil es zu viele sind? Nein, aber wenn es so weiter geht, wird das so enden. Kaufen Sie jedes Jahr neue? Jein. Ab und zu geht eine kaputt, dann tauschen wir sie aus. Ansonsten hat man mit der Zeit ein Problem. Wo stellt man das alles hin? Also hält der Platzmangel Sie von neuen Käufen ab? Nicht immer. Hin und wieder kommt trotzdem eine neue Figur dazu. Sind Sie dieses Jahr schon schwach geworden? Wir haben ein neues, braunes Rentier. Steht im Garten. Wir hatten schon ein solches, und das hat uns so gut gefallen, dass wir dieses Jahr ein zweites angeschafft haben. Gibt es auch Dinge, die für Sie bei Weihnachtsbeleuchtung gar nicht gehen? Wenn es blinkt. Bei Barcks wird also nicht geblinkt. Nein. Uns gefallen warme, ruhige Lichter. Und vorwiegend Weihnachtsfiguren. Schneemänner mit Mütze, Schal und sowas. Sie haben aber auch zwei Eisbären. Ja gut, die hocken auf dem Sitzplatz, ein grosser und ein kleiner. Sind das die Aussenseiter? Ein Eisbär gehört irgendwie noch zum Winter, oder? Uns gefällt das. Wir haben auch Pinguine und ein gelbes Füchslein. Pinguine und Füchse gehen auch noch durch? Als Weihnachtsbraten vielleicht.

Kerzen, Kläuse, Sterne: Immer mehr Schmuck kam über die Jahre hinzu. Auch die Tanne ist beleuchtet. (Bilder Livia Häberling)

Wir wechseln in die Küche: Es heisst, Sie und Ihre Frau backen in der Adventszeit auch fleissig Guetsli ...

Also doch. Die Teigmasse ist ihr Reich, darin ist sie einsame Spitze. Sie hat alles im Griff. Bleiben bei einem Teig fünf Eiweisse übrig, weiss sie genau, für welchen anderen Teig sie diese verwenden kann. Welche Sorten backen Sie? Wir machen Schoggikugeln, Aprikosenherzchen, Glöggli, Spitzbuben, Sablés, Urnerhuus-Läckerli, Zimtsterne, Baumnuss-Guetsli, Orangenschnitten, Grüschguetsli, Zitronenmöndchen, Grosis Mandel-Guetsli, Nougat-Sternchen, Tänndli, Nussknusperli, Brunsli, Mailänderli, Schneesterne, Zimtprezeln, Schoggisterne, Butterherzli ... All diese Sorten back...– ... Amaretti, Brabanzel, Weissli, Spritzgebäck, Plantaherzli, Nusshüfeli und Kipferl. 28 Sorten insgesamt. Wahnsinn, Ihre Frau macht 28 Teige? Nein, 28 Sorten. Teige sind es über 100, weil wir ja von jeder Sorte mehrere Portionen machen. Wie bitte? Ja. Aber die backen wir natürlich nicht alle am selben Tag, sondern in anderthalb Wochen. Und das mittlerweile erwachsene Gottenkind meiner Frau hilft auch noch mit. Während dieser Zeit sind Sie zu dritt jeden Tag voll dran? Nein, nüchtern. Sonst gibts keine feinen Guetsli. Wie viele Stück waren es denn dieses Mal? In diesem Jahr wurden es 11 640 Guetsli. Sie scherzen! Bei den Spitzbuben waren es 404, bei den Kipferl 1031. Durchschnittlich waren es pro Guetsli-Sorte zwischen 250 und 300. Wer soll das alles essen? Ich hab ja gesagt, wir sind angefressen. Wobei meine Frau nicht so viele Guetsli isst wie ich. Das Gottenkind nimmt einen Teil mit für ihre Bekannten, und wir bereiten jedes Jahr etwa zehn Pappteller à je 90 Guetsli als Geschenke vor. Dann sind es ja auch schon wieder 900 weniger. Von 11 640 Stück. Was passiert mit den restlichen Guetsli? Wir lagen sie im Keller in grossen Büchsen. Natürlich verteilen wir sie auch, und irgendwann sind sie alle weg. Interview Livia Häberling

Serie: «Sag mal, ...?» In der Serie «Sag mal, ...?» spricht, diskutiert und philosophiert der «Anzeiger» mit Menschen über Themen mitten aus deren Leben. Die Serie erscheint in loser Folge. (lhä)


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Bezirk Affoltern

Pneus von Polizeiauto zerstochen

Lukas Rist wird Spitaldirektor

Sie lärmen nicht nur, sondern verursachen auch erhebliche Schäden: Jugendliche treiben seit Tagen in Obfelden ihr Unwesen. Seit einigen Tagen sorgt eine Gruppe Jugendlicher in Obfelden für Unmut: Während die Beamten zu Fuss auf Patrouille waren, wurden am 18. Dezember gegen Mitternacht zwei Pneus eines Polizeiautos der Stadtpolizei Affoltern zerstochen. Der Schaden beträgt einige hundert Franken. Kurz zuvor, um etwa 23 Uhr, bewarfen Unbekannte an der Bachstrasse in Obfelden ein Postauto. Dabei ging eine Seitenscheibe in Brüche. Die Höhe des von der Stadtpolizei Affoltern festgestellten Schadens kann noch nicht beziffert werden. Nicht genug damit: An der Dorfstrasse in Obfelden wurde gleichentags um 20.15 Uhr durch Steinwurf die Schaufensterscheibe eines Geschäfts zerstört. Schaden: rund 10 000 Franken. Am 18. Dezember um 23 Uhr versuchten Junge an der Niedermattstrasse in Obfelden, einen Robidog zu knicken – vergeblich. Die Polizei kontrollierte in diesem Zusammenhang eine Person. Möglicherweise dieselben Vandalen rissen vom 19. auf den 20. Dezember an der Raihaltenstrasse in Obfelden fünf Briefkastentüren weg. Laut Kapo beläuft sich der Schaden auf rund 2500 Franken. Und am 20. Dezember um 18.15 Uhr wurden Jugendliche beobachtet, die an der Bächlerstrasse in Obfelden die Weihnachtsbeleuchtung einer Liegenschaft heruntergerissen haben. Der Schaden ist noch nicht bekannt. Aber auch durch übermässigen Lärm und laute Musik fühlen sich Anwohnende in Obfelden zunehmend belästigt, so am 18. Dezember gegen 23 Uhr an der Alten Landstrasse. Die Stadtpolizei Affoltern verhängte zwei Ordnungsbussen. Wegen Lärmklagen rückten Stadtund Kantonspolizei auch in den vergangenen Tagen in andere Gemeinden aus: Zum Schulhaus in Aeugst, nach Bonstetten, auf den Sportplatz in Hedingen und ins Zentrum Oberdorf in Affoltern, wo acht Personen am 19. Dezember nach 22 Uhr eine Party feierten. (-ter.)

Impfen ab Anfang Januar 2021 Der Kanton Zürich ist bereit: Ab dem 4. Januar können sich als Erste über 75-Jährige impfen lassen. Die anfänglich verfügbare Impfstoffmenge von voraussichtlich rund 16 000 Dosen verlangt nach einer klaren Priorisierung. Die erste Zielgruppe sind Personen ab 75 Jahren mit oder ohne Vorerkrankungen. Je nach Verfügbarkeit und Liefermenge können sich später zusätzlich auch Personen ab 65 impfen lassen. Im Laufe des Januars wird mit dem Impfen in Alters- und Pflegeheimen sowie beim Gesundheitspersonal in Spitälern begonnen. Ab dem zweiten Quartal werden genügend Impfdosen zur Verfügung stehen, dass mit dem Impfen der breiten Bevölkerung begonnen werden kann. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli betont: «Es werden für alle Zürcherinnen und Zürcher, die sich impfen lassen möchten, Impfdosen vorhanden sein.» Im Kanton Zürich ist kein Impfobligatorium vorgesehen. Gesundheitsdirektion ANZEIGE

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Der VR-Vizepräsident und Co-CEO ad interim übernimmt die operative Führung im April Der Verwaltungsrat des Spitals Affoltern hat Dr. Lukas Rist zum neuen Spitaldirektor / CEO gewählt. Rist hat Anfang Mai mit Stefan Gyseler als CEO ad interim die operative Führung des Spitals Affoltern übernommen und wurde im Juni als Vizepräsident in den Verwaltungsrat des Spitals gewählt. Nach seinem Biologiestudium an der Universität Zürich konnte sich Lukas Rist, der Vater von vier Kindern ist, im Rahmen diverser Funktionen über die Jahre einen grossen Erfahrungsschatz im Gesundheitswesen aneignen. Dabei hat er die ganze Palette von operativer, strategischer und finanzieller Führung wahrgenommen und war stets im intensiven Kontakt mit der politischen Exekutive und Legislative auf kommunaler, kantonaler und eidgenössischer Ebene. Das Paracelsus-Spital Richterswil hat er als Spitaldirektor ins DRG-Zeitalter geführt. Die eidgenössische Abstimmung zur Komplementärmedizin, bei welcher er als Gesamtprojektleiter fungierte, hat er erfolgreich bis zur Urne begleitet. Während fünf Jahren war er als CFO und Mitglied der Geschäftsleitung des Stadtspitals Triemli tätig und konnte dabei seine Erfahrungen im Kontext einer städtischen Dienstabteilung mit politischen Aufsichts- und Entscheidungsgremien erweitern. Dabei war er auch mit grossen und komplexen Bauprojekten im politischen Umfeld als auch mit verschiedensten Controllingaufgaben und Vertragsverhandlungen betraut.

Weitere Neuigkeiten aus dem Spital Affoltern Rettungsdienst-Fusion

Dr. Lukas Rist, künftiger CEO des Spitals Affoltern. (Bild zvg.) Gerade im kompetitiven Umfeld der Spitäler bringt Rist das nötige Know-how mit, um zu wissen, wie wichtig eine qualitativ gute und effiziente Versorgungskette aller Beteiligten – Alters- und Pflegeheime, Spitäler, Spitex, Hausärzte – ist und wie wichtig dabei die Aspekte einer modernen, betriebswirtschaftlichen Unternehmensführung sind.

Spitalliste als erste Herausforderung Seit 2018 ist Lukas Rist bei der Klinik Arlesheim AG im Bereich Forschungsförderung tätig. Zudem ist er Geschäftsführer des Vereins integrative-kliniken.ch, in dem sich die Schweizer Kliniken, die eine integrative Medizin anbieten, zusammengeschlossen haben. Er hat auch die Co-Leitung der Unternehmenseinheit Ambulatorien für die verschiedenen ambulanten Angebote in der Stadt Basel und am Standort Arlesheim der Klinik Arlesheim.

Alle sind ausgezogen Seewadel-Provisorium voll in Betrieb In der Woche vom 7. bis 11. Dezember erfolgte der Umzug der Bewohnenden vom Haus zum Seewadel an der Oberen Seewadelstrasse ins Provisorium im Giessen. Seit Wochen haben die Bewohnenden die Zimmer auf den Plänen eingerichtet und dies untereinander angeregt diskutiert. Die Zuteilung der Abteilungen wurde aus pflegerischer Sicht gemacht. Es herrschte zum Teil freudige Aufregung, zum Teil aber auch Wehmut und Angst. Der Umzug verlief gut, trotz der

erschwerten Situation aufgrund von Corona und der Tatsache, dass auch im Seewadel einige Bewohnende positiv getestet worden waren. Während des Umzugs hielten sich die Bewohnenden im Speisesaal und im Café Seewadel auf. Sobald die Zimmer im Giessen einigermassen eingerichtet waren, wurden sie vom Zivilschutz Albis oder vom Tixi Taxi in ihr neues Zuhause transferiert. Am Freitag, dem letzten Tag des Umzugs, machten sich auch die mobilsten Bewohnenden auf den Weg ins Giessen. Im Verlaufe des Nachmittags verliessen sie auf ihren Gefährten das «alte» Haus. Seewadel

Die Fusion des Rettungsdiensts mit Schutz und Rettung Zürich ist auf der Zielgeraden. Alle Gemeinden des Bezirks haben die Vereinbarung unterzeichnet. Der Projektplan sieht vor, dass diese Fusion bis im Mai 2021 vollzogen ist. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Stützpunkt auf dem Areal des Spitals Affoltern umgebaut, damit dieser die Anforderungen der Stadt Zürich erfüllt.

Kooperation mit der Spitex Als wichtiger Partner in der Gesundheitsversorgung des Bezirks gehen das Spital Affoltern und die Spitex Knonaueramt eine Kooperation im Bereich Einkauf ein. Der Spitex wird auf diesem Weg künftig ermöglicht, das Haushaltsmaterial und Desinfektionsmittel zu besseren Konditionen zu beziehen.

Covid-19 Die aktuelle Situation fordert das Spital seit Wochen täglich neu heraus.

Lukas Rist wird sein VR-Mandat Ende März abgeben und Anfang April die operative Führung übernehmen, um gemeinsam mit der Geschäftsleitung die neue strategische Ausrichtung des Spitals Affoltern umzusetzen, die in

Geschäftsjahr 2020 Das zu Ende gehende Jahr war auch betriebswirtschaftlich eine Herausforderung. Der angeordnete Ausfall von geplanten Operationen im April/Mai, Verschiebungen von Operationen, erhebliche Mehraufwendungen im Umgang mit Covid-19 und die ungewisse Situation der Entschädigungen seitens des Kantons hat bei allen Spitälern auch in den Finanzen Spuren hinterlassen. Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hat nun beschlossen, dass die Zusatzkosten der Covid-Spitäler zur Bewältigung der zweiten Welle der Coronapandemie in den als besonders kritisch einzustufenden Wintermonaten Januar und Februar 2021 abgegolten werden. Spital Affoltern

Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat festgelegt wurde. Oberste Priorität hat die Bewerbung für die Leistungsaufträge, die 2023 von der Zürcher Gesundheitsdirektion vergeben werden. Spital Affoltern

Mit Masken getanzt

Projekt «Dancing Classrooms» in Bonstetten

Formvollendete Ladys und Gentlemen aus Bonstetten. (Bild zvg.)

Die 5. Klassen Anania und die 6. Klasse Kuhn und Eigenmann der Primarschule Bonstetten haben mit Tanzlehrer Denis Maurer das Projekt «Dancing Classrooms» durchgeführt.

Die Letzten bei der «Züglete»: Bernhard Hess (links) und Amando Blumati. (Bild zvg.)

Seit Ende Oktober werden zwischen elf und 20 Coronapatientinnen und -patienten neben dem normalen Spitalbetrieb versorgt. Die ehemalige Frauenklinik im 3. Stock dient neu als Non-Covid-Station. Die Einsatzbereitschaft und Flexibilität der Mitarbeitenden in dieser herausfordernden Situation ist grossartig.

«Achtung, Fertig, Tanzen!» Im Projekt «Dancing Classrooms» lernen die Kinder verschiedene Tänze wie Merengue, Foxtrott, Rumba, Polka, Tango, Swing, Walzer und sogar den einen oder anderen Line Dance. Höhepunkt ist jeweils die Aufführung zum Abschluss. Diesmal zwar ohne Publikum, aber dafür mit Filmaufzeichnung. «Am Anfang dachten alle: Igitt, Jungs/Mädchen», so zwei Kinder aus der Klasse von Serena Anania, «aber jetzt stört das keinen mehr. Es ist spannend,

in der Schule zu tanzen. Ich denke, dass sich die meisten auf die Aufführung gefreut haben.» Ein Erlebnis sei schon der «Styling Day» gewesen: «Ich habe noch nie die anderen aus der Klasse so schön angezogen gesehen!», sagten da ganz viele. Bei Dancing Classrooms muss man allerdings nicht nur die Tänze können, sondern auch wissen, aus welchem Land sie kommen, und was die Hauptstadt des Landes ist. Wegen Corona mussten die Tänzerinnen und Tänzer diesmal Masken anziehen. Hauptsache, die Aufführung konnte durchgeführt werden – auch wenn die Eltern nicht live dabei sein konnten. Die Schülerinnen und Schüler bekamen vor den Weihnachtsferien einen Film vom Anlass, den sie nun zu Hause anschauen können. (red.)


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 23. Dezember 2020

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Das neue TLF ist in Betrieb genommen Mit der Adventsfenster-Premiere hätte in Bonstetten auch die Fahrzeug-Übergabe gefeiert werden sollen Seit einigen Tagen ist es im Einsatz, das neue Occasion-TLF der Feuerwehr Unteramt – und hat sich bereits wiederholt im Einsatz bewährt. Nur die feierliche Übergabe fiel ins Wasser. von Thomas sTöckli Ursprünglich sollte es im Juni nach Bonstetten kommen, das neue Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Unteramt. Dann war die Übergabe für die Hauptübung Ende Oktober im Beisein der Bevölkerung vorgesehen. Als das nicht klappen wollte, suchte man nach einem anderen Anlass gegen Ende Jahr als würdigen Rahmen. Aus diesem Grund beteiligte sich die Feuerwehr Unteramt erstmals an der Bonstetter Adventsfenster-Aktion. Das liebevoll mit Rentierschlitten und Üetlibergtürmen gestaltete Fenster mit der Nummer (1)18 ziert jetzt das Depot in Bonstetten und das Fahrzeug steht mittlerweile ebenfalls in der Halle. Auf eine Übergabe in festlichem Rahmen musste die Feuerwehr allerdings angesichts der Coronasituation verzichten.

Mit modernstem GPS-Tracking Anstelle eines fabrikneuen Fahrzeugs hat Bonstetten ein bewährtes gewählt.

Es ist elf Jahre alt, stand bisher in der Stadt Zürich im Einsatz und hat erst 51 000 km auf dem Tacho. Für 175 000 Franken konnte Bonstetten das Occasionsfahrzeug erwerben. Das Material wurde weitgehend aus dem vorherigen Fahrzeug übernommen, so bleibt man mit wenigen Anpassungen unter 200 000 Franken. «Das ist eine gute Lösung für uns und die Gemeinde», so Kommandant Mathias Baumann. «Wir wollten ein Fahrzeug, von dem wir wissen, was wir bekommen», begründet er. Wichtig sei dabei insbesondere die Motorisierung gewesen, schliesslich umfasst das Einsatzgebiet der Feuerwehr Unteramt von Albis bis Islisberg drei Hügelketten: «Wir wollen nicht, dass uns auf Alarmfahrten bergauf ein ‹Töffli› überholen kann», erklärt Baumann überspitzt. Eine technische Innovation ist das «Rescuetrack», das die Feuerwehr Unteramt im Pilotbetrieb testet. Damit wird der ganze Einsatz des Fahrzeugs elektronisch erfasst und dank GPS-Tracking weiss der Einsatzdisponent ganz genau, wo und in welchem Status sich das Fahrzeug befindet.

Ein Kursfahrzeug zur Überbrückung Und was geschieht mit dem alten TLF? Es sei bereits im Sommer an einen Privaten verkauft worden. Ein Ehepaar im mittleren Alter werde mit diesem, um-

Feuerwehr-Kommandant Mathias Baumann (links) und sein Vize Reto Sonderegger mit dem neuen TLF. (Bild Thomas Stöckli) gebaut zu einem Expeditionsfahrzeug, auf Weltreise gehen, so Mathias Baumann. In der Zwischenzeit stellte die Gebäudeversicherung der Feuerwehr Unteramt ein Kursfahrzeug aus dem Ausbildungszentrum in Andelfingen zur Verfügung – fast dasselbe Modell, wie das neue TLF, mit der identischen Pumpe. So konnten die rund 15 Maschinisten der Feuerwehr Bonstetten bereits ab

August ausgebildet werden, verrät Vizekommandant Reto Sonderegger. Das neue TLF hat sich bereits in drei Brandeinsätzen bewährt. Die Feuertaufe war bei einem Reitstall in Wettswil. Überhaupt war das Feuerwehrjahr im Unteramt äusserst ereignisreich. Bis Mitte Dezember stand man bei 77 Einsätzen – die 120 Wespen-Einsätze nicht mitgezählt.

«Wir hatten extrem viele Brände, von Waldbränden im Sommer über zwei Autobrände bis zum Zimmerbrand wegen eines Adventskranzes letzte Woche», so Baumann. Dagegen sei der Übungsbetrieb coronabedingt heruntergefahren und während des Shutdowns ganz eingestellt worden. Und auch jetzt noch finden Übungen mit reduzierten Gruppengrössen statt.

FORUM

Dankbar sein oder unnötige Perfektion? Diverse Leserbriefe zum Winterdienst.

Blick von oberhalb des Husertals übers Nebelmeer. (Leserbild Jacqueline Ott)

Passend zum meteorologischen Winteranfang fiel reichlich Schnee im Säuliamt. Innert Kürze waren Dächer, Strassen und Wege mit Schnee bedeckt. Während die Kinder sich vor lauter Freude die Handschuhe überstülpten und sich eifrig zum Schlitteln begaben, bedeutet Schneefall viel Arbeit für Werkmitarbeitende und Winterdienstleistende. Nur dank deren Einsätzen bereits während den frühen Morgenstunden ist es uns möglich, jeweils rechtzeitig ohne grosse Zwischenfälle zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Sport und vieles mehr zu gelangen. Es erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl, Präzision als auch Ausdauer, den Pflug im richtigen Winkel über sämtliche Strassen zu führen, seien diese auch noch so unwegsam. Der gepflügte Schnee findet sich dann an den Strassenrändern wieder, welche ebenfalls mit Bedacht gewählt werden müssen. So sind Schneewälme bei Einfahrten und Ausfahrten, als auch bei Kreuzungen, Fussgängerstreifen, Gartenzäunen und Ähnlichem unerwünscht. Hängen dann noch unter der schweren Last des Schnees weichende Äste in die Strasse hinein, wird der Winterdienst zur wahren Jonglage. Sobald sämtliche öffentliche Treppen, Wege und Parkplätze, sowie Fussgängerstreifen freigeräumt sind, darunter auch mit sehr viel Handarbeit, darf bei Dauerschneefall die Tour gleich nochmals von vorne begonnen

werden. Deshalb möchte ich an dieser Stelle als äusserst zufriedene Einwohnerin des Säuliamtes sämtlichen Winterdienstleistenden ein grosses Dankeschön aussprechen und an die Dankbarkeit der Säuliämtlerinnen und Säuliämtler appellieren. Cheyenne Wyss, Hausen

Wir staunen: Zwischen Aumüli und Habersaat kommt uns eine Schneefräse neben dem Veloweg entgegen. Was ist los? Dieser ist in voller Breite – etwa drei Meter – schwarzgeräumt und trocken. Die Fräse fährt neben dem Weg in der Wiese und wirft die Schneemahd und auch braune Erdreste ins Feld. Irritiert fahren wir zurück und fragen den Fahrer nach dem Zweck seiner Tätigkeit, es sei doch schon alles mehr als perfekt. «Falls es mehr schneien würde, hätten wir mehr Platz für eine neue Schneemahd und das Schmelzwasser könnte besser in die Wiese laufen.» Ob man wohl den Wetterbericht beim Werkhof nicht kenne? Nichts von Schnee, für eine ganze Woche warmes Wetter ... Winter und Schnee scheinen sich zu einem Feindbild des Werkhofs Affoltern entwickelt zu haben. Wenn Mitarbeiter mit Aufgaben beschäftigt werden, die in völliger Sinnlosigkeit nicht Energie, sondern auch Steuergelder verschleudern, dann müsste doch jemand dafür verantwortlich sein. Auch zum Anspruch auf das Label «Energiestadt Affoltern» passt diese Art von Energieeinsatz schlecht. Max Schweizer, Wettswil

Überall Lärm Röhren wie ein brunftiger Hirsch, «Anzeiger» vom 15. Dezember.

Auch das feuchte Grau hat manch Schönes zu bieten. (Leserbild Susanne Baer)

Es hat mich sehr erstaunt, zu erfahren, dass unnötige und vermeidbare Lärmemissionen erlaubt sind. Die Bemerkungen über Neid, Widerwillen und Abneigung erstaunen zusätzlich. Wie viele andere Menschen der alten Generation, die ohne Lärm aufgewachsen sind, leide ich unter der heutigen lärmigen Umgebung: Überall lärmende Unterhaltsmaschinen, in den Gärten, auf der Strasse, sowie Baulärm. Und dann kommen noch diese «Auto-Poser». Ich weiss nicht, ob diese Leute kein Innenleben haben,

und sich dermassen exteriorisieren müssen um sich selber zu spüren? Oder ist ihr Innenleben so intensiv, dass sie vor lauter Vitalität überborden? Oder ist es wirklich nur der Macho? Da Frauen ja nicht weniger sein wollen, können sie immerhin Amazonen spielen. Wir alle haben ein Bedürfnis nach äusserlicher Bestätigung unseres Daseins, so wie andere höhere Säugetiere auch, aber dafür genügt es doch, dass wir uns wohlwollend wahrgenommen fühlen, oder zumindest neutral, besonders dann, wenn ich z.B. eine Strasse überqueren will. Ich springe ja nicht so rassig wie ein Hirsch ... Jakob Hedegaard, Wettswil


Das Weihnachtsgeschenk der SHS Haustechnik AG:

Ein Steigbügel für die Stiftung Levante. Statt zu Weihnachten einen Kalender, Wein oder Schokolade zu versenden, schenken wir als SHS Haustechnik AG der Stiftung Levante in Knonau mit diesem Inserat lieber einen Steigbügel, um neue GönnerInnen zu finden sowie eine Spende im Namen unserer Kundschaft – denen wir an dieser Stelle ganz herzlich danken für die tolle Zusammenarbeit und den Zusammenhalt im vergangenen Jahr. Wir wünschen allen besinnliche Festtage und einen guten Start ins Neue Jahr!

Gleichgewicht, Feinmotorik, Selbstvertrauen: Heilpädagogisches Reiten fördert viele Aspekte in der menschlichen Entwicklung. Deshalb gibt es die Stiftung Levante: Sie ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit speziellen Bedürfnissen heilpädagogische Reitstunden. Mehr Infos: www.stiftunglevante.ch Spendenkonto 60-152485-8

SHS Haustechnik AG Sagistrasse 12 8910 Affoltern am Albis

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Gewerbe

Mittwoch, 23. Dezember 2020

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110 Geschenke

Die Facebook-Gruppe «Pinnwand Säuliamt» hat fürs Pflegezentrum Sonnenberg gesammelt.> Seite 15

Spezielle Tanne

In Obfelden wird ein geschreinerter Christbaum für einen guten Zweck geschmückt. > Seite 21

Herz für Tiere

Seit über 14 Jahren engagiert sich die Bonstetterin Naty Kilcher ehrenamtlich. > Seite 23

Unaufgeregt, zielbewusst und konsensorientiert

Bei Chresta tut sich was

Serie Berufsfrauen: Claudia Ledermann, Inhaberin der «Saphir Personal GmbH» und Stadträtin Claudia Ledermann ist zusammen mit ihrem Ehemann Daniel Firmengründerin und Inhaberin der «Saphir Personal GmbH» in Affoltern. Ende September 2020 wurde sie in den Stadtrat gewählt und übernahm dort das Ressort Finanzen. von martin mullis Dass die Bezeichnungen «führungsstark» und «erfolgreich» für die Geschäftsführerin der Firma «Saphir Personal GmbH» durchaus zu Recht angewendet werden dürfen, beweist ein kurzer Abriss ihrer beruflichen Laufbahn. Aufgewachsen im aargauischen Widen, erwarb sie nach Abschluss der ordentlichen Grundschulen in Baden das eidgenössische Wirtschaftsdiplom. Nach ihrer Heirat und einer einjährigen Hochzeitsreise zog sie im Jahre 2004 mit ihrem Mann Daniel nach Affoltern, wo sie heute mit ihren Kindern Kima, 14, und Yorik, 11, wohnen. Anfang 2019 gründete das Ehepaar die Firma «Saphir Personal GmbH». Als Kernziel ihrer breiten Dienstleistungspalette nennt sie die Unterstützung von Unternehmen beim Kampf gegen den Fachkräftemangel. Dazu arbeitet sie mit Firmen an der Ausarbeitung von strategischen Massnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität als ganzheitliche Antwort auf die sich laufend zuspitzenden Herausforderungen. Als weitere Wirkungsfelder stehen Interim Management, Outsourcing von

Personaldienstleistungen, Coaching sowie Training und Beratung im Angebot. Bei der kurzen Vorstellung ihrer Firma wird sehr schnell klar, dass die empathische Fachfrau ein hervorragendes Talent besitzt, komplexe Probleme verständlich darzustellen. Claudia Ledermann versteht es ausgezeichnet, nicht nur ihr Gegenüber mit viel Einfühlungsvermögen einzuschätzen, sondern auch die Dienstleistungen ihrer Firma klar und sachlich aufzuzählen. Kein Wunder, dass sie als Parteilose die Wahl in den Stadtrat von Affoltern mit einem sehr guten Resultat schaffte. Wer sie während des Wahlkampfes etwas näher beobachtete, merkte bald, dass die Begriffe «Lautstärke», oder «Parolen» nicht unbedingt zu ihrem Auftreten gehören.

Um die Leute zu erreichen, muss man auf sie zugehen Unaufgeregt und sachlich erklärt sie dem «Anzeiger» auch, wie ihr Interesse an der Politik geweckt wurde. Nicht nur, dass sie sich schnell im Säuliamt wohlfühlte und es als ihr Zuhause betrachtete. Claudia Ledermann interessierte sich auch für die Nöte und Sorgen der Stadt Affoltern. Sozusagen mit einem angeborenen Talent versteht sie es ausgezeichnet, auf die Leute zuzugehen. «Ganz allgemein ist vieles eine Frage der Kommunikation», meint sie und hält fest: «Man muss proaktiv versuchen, die Einwohner zu erreichen und die Gesamtthematik aufzuzeigen». In diesem Sinne fand sie, dass es jetzt für sie die richtige Zeit war, um sich einem politi-

Wirtschaftsfachfrau und Stadträtin Claudia Ledermann. (Bild Martin Mullis) schen Amt zu stellen. Aufgrund ihrer Sympathien für die Grünliberale Partei (GLP) und ihrer liberalen Gesinnung erhielt sie auch deren Unterstützung. Mit der Zuteilung des Ressorts «Finanzen» bekam die Wirtschaftsfachfrau hingegen nicht das bequemste Amt. Als einen ihrer Lieblingsplätze im Säuliamt nennt sie spontan einen Kaffeebesuch bei ihrer Nachbarin, ein-

mal in ihrem Leben möchte sie gerne nach Hawaii und das letzte Kompliment erhielt sie vor wenigen Stunden von ihrem Mann Daniel. Etwas unbescheiden, aber als klaren Beweis für ihre exquisite Ideologie, beantwortete sie die Wunschfee-Frage, welchen Politiker sie gerne einmal zu einem Essen treffen möchte, ohne zu zögern mit: «Barack Obama.»

Trotz der Turbulenzen, welche dieses Jahr mit sich gebracht hat, ist die Chresta GmbH in voller Fahrt. Ausgesprochen viele Fahrschüler haben 2020 erfolgreich ihre Fahrprüfungen abgeschlos- Neue Mitarbeiterin sen und sind Angi. (Bild zvg.) zu sicheren Verkehrsteilnehmenden geworden. Auch an den spannenden Kursen wurde rege teilgenommen, besonders an den Motorrad-Grundkursen, welche bis Mitte Dezember angeboten wurden und bereits am 16. Januar 2021 wieder starten. Der neue Standort an der Industriestrasse 17 in Affoltern hat sich bewährt. Es werden wöchentlich diverse obligatorische Kurse angeboten, wie zum Beispiel Nothelfer, VKU und Motorrad. Aber auch für andere Kategorien wie Car, Lastwagen, CZV, Anhänger und neu auch Weiterbildung für Fahrlehrer gibt es spannende Angebote. Ab Januar begrüsst die Chresta GmbH eine neue Mitarbeiterin. Angi wird neben dem Empfang und diversen administrativen Aufgaben auch Anrufe entgegennehmen. Eine Erneuerung im Strassengesetz, die ab Januar 2021 in Kraft tritt, ist, dass künftig bereits die 15-Jährigen Motorrad fahren und die 17-Jährigen sich in Begleitung hinters Steuer eines Autos setzen dürfen. Die neuen Gesetze ändern so einiges. Für Fragen oder weitere Auskünfte steht das Team telefonisch oder persönlich vor Ort zur Verfügung. Chresta Fahrschule Chresta Fahrschule, Industriestrasse 17, Affoltern, Termine: www.chresta.ch, 044 761 59 58.

Das Jahr 2021 bringt einige Gesetzesänderungen mit sich

Was für ein Jahr – «Learnpool» blickt zurück und bereitet sich vor Für die Fahrlehrervereinigung Learnpool wurde 2020 coronabedingt zur Herausforderung. Doch auch 2021 wartet Neues: Ab dem 1. Januar dürfen bereits 17-Jährige den Lernfahrausweis für Personenwagen beantragen. Ein anspruchsvolles Jahr geht zu Ende. Nach dem achtwöchigen Shutdown war die Nachfrage so gross, dass laufend neue Kurse eingeschoben werden mussten. Der Fahrlehrerverband erleichterte den Fahrlehrern die Arbeit sehr, indem er ihnen jederzeit der Situation angepasste Schutzkonzepte lieferte. Auch

auf die wohlwollende Unterstützung der Mobiliar konnte «Learnpool» in diesem ausserordentlichen Jahr zählen. Die Vorbereitungen für das nächste Jahr sind erledigt. Die Kurse stehen, die Flyer sind gedruckt. Im Nothilfekurs werden nicht nur Gutscheine für Fahrstunden und Verkehrskunde-Unterricht abgegeben. Auch eine Theorie-Card und alle Formulare werden mitgeliefert. Ausserdem beantwortet ein Fahrlehrer die offenen Fragen direkt vor Ort.

Gesetzesänderungen ab 1. Januar

Viele Gesetzesänderungen stehen für 2021 an und müssen in den verschiedenen Bereichen umgesetzt werden. Ab dem 1. Januar 2021 werden 17-Jährige den Lernfahrausweis für Personenwagen (Kat. B) erhalten. Wer die Theorieprüfung vor dem 20. Geburtstag besteht, muss den Lernfahrausweis mindestens 12 Monate besitzen, um zur praktiDie Learnpool-Mitglieder freuen sich auf das nächste Jahr. (Bildmontage Mohammed Shahin) schen Prüfung zuge-

lassen zu werden. Für die Jahrgänge 2001 bis 2003 gelten besondere Übergangsbestimmungen. Bei den Motorradkategorien sind die Änderungen noch vielfältiger. In Zukunft dauert der Grundkurs für alle Kategorien zwölf Stunden. Ebenfalls dürfen Jugendliche ANZEIGE ab 16 Jahren mit einer 125-ccm-Maschine fahren. Für jede Kategorie braucht es in Zukunft eine Prüfung. Anhänger dürfen auf der Autobahn, wenn sie entsprechend ausgerüstet sind, bis zu 100 km/h fahren. Weiter wird das «ReissverschlussSystem» bei Fahrstreifenabbau auf der Autobahn oder bei Autobahneinfahrten Vorschrift. Kinder bis 12 Jahre dürfen unter bestimmten Voraussetzungen mit ih-

rem Velo auf dem Trottoir fahren. Dies ist nur eine kleine Auswahl. Alle weiteren Änderungen und Details finden sich auf www.astra.admin.ch. Bei Fragen bietet «Learnpool» gerne auch telefonisch Hilfestellung. Das «Learnpool»-Team bedankt sich für das Vertrauen im zu

Ende gehenden Jahr und wünscht gute Fahrt und gute Gesundheit für 2021.

LED ED Fahrlehrervereinigung Learnpool

Weitere Infos auf www.learnpool.ch, per E-Mail: info@learnpool.ch oder per Telefon 044 500 50 80.


Seniorendienste Affoltern a.A.

Januar – Programm 2021 Aufgrund der aktuellen Situation finden im Januar keine Aktivitäten statt. Information zum Februar: Die Vorstellung der Seniorenbühne Zürich, vom 18. Februar 2021, ist abgesagt.

Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche in der Weihnachtszeit zu Ihnen nach Hause. Telefonischer Adventskalender: Auf der Nummer 032 520 10 82 geht vom 29.11. – 25.12. jeden Tag ein neues inspirierendes «Törli» auf. Ab dem 27.12. gibt es unter der gleichen Nummer wieder ein «Wort zur Woche». Video-Christnacht: Für den 24. Dezember haben einige Pfarrpersonen aus dem Säuliamt in der reformierten Kirche Mettmenstetten einen Video-Gottesdienst zur Christnacht aufgenommen. Dieser ist ab 24. Dezember auf www.ref-saeuliamt.ch zu sehen.

Ref. Kirche Aeugst Bitte melden Sie sich zum Gottesdienstbesuch an Heiligabend und Weihnachten an! ...bei den Sigristen Benninger: unter Tel. 043 322 80 72 oder sigristen.benninger@kirche-aeugst.ch. Wir dürfen nur beschränkt GottesdienstbesucherInnen in die Kirche lassen. Noch bis Ende Jahr: Online-Orgelkonzert mit Improvisationen über Weihnachtslieder unter www.kirche-aeugst.ch Donnerstag, 24. Dezember 17.00 früher Gottesdienst zu Heiligabend 22.00 später Gottesdienst zu Heiligabend Pfarrer Josef Hürlimann Freitag, 25. Dezember 10.00 Gottesdienst zu Weihnachten Pfarrer Josef Hürlimann Donnerstag, 31. Dezember 19.00 Gottesdienst zu Silvester Pfarrer Josef Hürlimann

Ref. Kirche Affoltern a. A. Donnerstag, 24. Dezember Heiligabend ab 16.00 «Eifach Wiehnacht Corona hin oder här!» Video-Gottesdienst aufrufbar unter www.ref-affoltern.ch mit Andrin, Anina, Dalia, Jannis, Naima, Susanne Roth und Pfr. Th. Müller 18.00 im Ulmensaal: Projektion dieses Video-Gottesdienstes für alle, die zu Hause über keinen Computer verfügen. Weihnachtsweg im Chilepark bis 2. Januar mit Fotostationen zum Sehen und Hören. Von 17.00 – 19.00 Uhr ist der Weg an diesem Abend mit Feuer- und Kerzenlicht erhellt. Freitag, 25. Dezember Weihnachten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Engelsgrüsse» (Lukas 2, 14); Pfr. W. Schneebeli mit Sängerinnen und Musikerinnen; Direktübertragung in den Ulmensaal, falls mehr als 50 BesucherInnen kommen. Sonntag, 27. Dezember 10.00 Gottesdienst «Und der Stern zog vor ihnen her» (Matthäus 2, 1- 11) Pfr. W. Schneebeli Freitag, 1. Januar 2021 Neujahr 17.00 Anstelle des StationenGottesdienstes feiern wir einen ökumenischen Gottesdienst zur biblischen Jahreslosung 2021 in der katholischen Kirche «Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist» (Lukas 6, 36)

Ref. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Hedingen

Donnerstag, 24. Dezember 17.00 Familienweihnachtsfeier mit Gedanken und Weihnachtsliedern (Klavier) von Chloe Kundert, 6. Klasse. Liturgie: Pfrn. S. Sauder und Musik: Casey Crosby Bitte Laterne mitnehmen, um das Licht vom Christbaum nach Hause zu tragen. (Wir geben Kerzen mit Becher ab, falls Sie keine Laterne haben.) Link zum Livestream der Familienweihnacht: https://youtu.be/eXl4itjducQ Donnerstag, 24. Dezember 22.30 Christnachtfeier in der weihnächtlich geschmückten Kirche mit Wort von Pfrn. S. Sauder und Musik von Elisabeth Richter, Flöte und Casey Crosby, Piano/ Orgel Freitag, 25. Dezember 11.00 Gottesdienst am Weihnachtsmorgen. Wort: Susanne Sauder; Weihnächtliche Musik: Casey Crosby, Piano/Orgel Sonntag, 27. Dezember 10.00 Regional-Gottesdienst in Affoltern mit Taufen; Pfr. Werner Schneebeli www.kirchebonstetten.ch

Donnerstag, 24. Dezember 16.00 Weihnachtsfeier für die ganze Familie Pfarrer Hansjakob Schibler Anette Bodenhöfer, Orgel 22.00 Heiligabend-Feier Pfarrer Hansjakob Schibler Besinnliche weihnachtliche Musik mit Corinna Meienberg (Violine) und Anette Bodenhöfer (Orgel) Da der Platz in der Kirche Hedingen auf 50 Personen beschränkt ist, bitten wir für die beiden Weihnachtsfeiern um Anmeldung an rolf.studer@kirchehedingen.ch / Tel. 043 817 18 00. Freitag, 25. Dezember 10.00 Weihnachten, Gottesdienst (ohne Abendmahl) Pfarrer Hansjakob Schibler Susanne Baltensperger (Orgel) und Elisabeth Richter (Blockflöte) Sonntag, 27. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Werner Schneebeli Fahrdienst auf Anfrage bei Franziska Frei (044 761 00 05). Kurzfristige Änderungen werden auf unserer Homepage www.kirchehedin gen.ch publiziert. Für alle Veranstaltungen gilt das Schutzkonzept der Zürcher Landeskirche (Maskenpflicht).

Ref. Kirche Hausen a. A. Donnerstag, 24. Dezember 17.00 Familienweihnacht mit Pfarrerin Irene Girardet und Vincent Dallèves Orgel. Es musizieren und singen (Gesang via Videoeinspielung): Paula Bernhard, Annalena Cierny, Ben, Gideon, Elin und Ruben Kilchmann, Shirin und Elias Tobler, Emma Weiss und Jürgen Kugler. Wenige Plätze in der Kirche sind noch frei. Auskunft Tel.: 044 764 02 15. Livestream über www.ref-hausen.ch. 22.30 Christnacht mit «Celtic Treasures» (Silke Sada Dyk, Manuela Nutan Bloch, Stefanie und Roman Haller) und Pfarrerin Irene Girardet. Die 50 Plätze in der Kirche sind leider ausgebucht. Livestream über www.ref-hausen.ch Freitag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl. Mit Keiko Fujiwara, Klarinette, Vincent Dallèves, Orgel und Pfarrerin Irene Girardet

Ref. Kirche Kappel a. A. Donnerstag, 24. Dezember 21.30 Christnachtfeier mit Anna Miklashevich, Sopran, A. Theodoridou, Orgel und Pfr. Ch. Menzi 23.00 Christnachtfeier mit Anna Miklashevich, Sopran, A. Theodoridou, Orgel und Pfr. Ch. Menzi Die Anzahl Besucher ist auf 50 beschränkt. Wir bitten deshalb für beide Gottesdienste um Anmeldung bei: ruth.steffen@kirchekappel.ch, T: 043 466 53 31 bis spätestens am 24. Dezember um 12.00 Uhr. Weihnachten, 25. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Anna Miklashevich, Sopran, A. Theodoridou, Orgel und Pfr. Ch. Menzi (in der Kirche) Sonntag, 27. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Ch. Menzi (im Zwinglisaal)

Kloster Kappel a. A. Vom 7.12.20 bis einschliesslich 7.1.21 schliesst das Kloster Kappel seine Pforten (telefonisch erreichbar). Trotzdem feiern wir täglich um 12.00 Uhr das Mittagsgebet (ausser Sonntag). Gottesdienste: s. Kirchgemeinde Kappel. Freitag, 25. Dezember 17.15 Musik und Wort entfällt. Die Klosterkirche ist tagsüber geöffnet. Ausstellung: Krippe mit Schwarzenberger Figuren. Beachten Sie den neuen Kerzentisch. www.klosterkappel.ch

Ref. Kirchgemeinde Knonau

Ref. Kirche Ottenbach

Heiligabend, 24. Dezember 16.30 «Licht holen in der Kirche», wir verteilen das Friedenslicht von Bethlehem, Feier vor allem für Familien mit Kindern, mit Pfr. Thomas Maurer und Nina Widmer, Gesang; Sie können gerne Lampen mitbringen, Familien A – M Die selbe Feier findet auch um 17.30 Uhr statt für Familien N – Z (Sie können untereinander abtauschen, damit nicht alle zur selben Zeit die Kirche überfüllen) 23.00 Christnachtfeier mit Pfr. Thomas Maurer, Lilo Schmidt, Orgel, Robert Merkler, Cello und Nina Widmer, Gesang – Vorstellung Adventsfenster der Kirchenpflege Weihnachten

Aktuelle Informationen über die Gottesdienste sind auf der Homepage www.kircheottenbach.ch ersichtlich. Angebot: Alternative zum Weihnachtsgottesdienst War es Ihnen nicht möglich an einem Gottesdienst teilzunehmen oder haben Sie einfach das Bedürfnis nach einem persönlichen Kontakt? Dann melden Sie sich bei Pfarrerin Lilian Gächter, lilian.gaechter@gmx.ch oder Telefon 078 808 10 28. Gerne werde ich mich mit Ihnen in der Kirche zu einer kleinen Besinnung treffen. Im Schein der Osterkerze und der Lichter des Adventskranzes können wir zusammen beten, die Weihnachtsgeschichte lesen, zu Weihnachtsliedern ab CD summen oder tanzen oder einfach miteinander darüber reden, wie Sie die Weihnachtzeit dieses Jahr erleben. Friedenslicht von Bethlehem in der Kirche Ottenbach Das Friedenslicht von Bethlehem brennt in der Kirche Ottenbach vom 21. bis 27. Dezember 2020. Auch am Ende der folgenden Gottesdienste können Sie es mit nach Hause nehmen: Heiligabendgottesdienst, 24. Dezember 2020, 22.00 Uhr und am Weihnachtsmorgen, 25. Dezember 2020, 10.00 Uhr. Donnerstag, 24. Dezember 22.00 Heiligabendgottesdienst Pfarrerin Lilian Gächter Mira Luttikhuis, Violine Veronica Nulty, Orgel Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl auf 50 Personen beschränkt werden muss. Melden Sie sich bitte für den Gottesdienst bei Hans Peter Stutz an, praesidium@kircheottenbach.ch oder per SMS oder Whatsapp an 079 406 38 21. Merci Freitag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst Pfarrer Jörg Leuthold Jan Müller, Trompete Veronica Nulty, Orgel Donnerstag, 31. Dezember 17.00 Ökumenischer Silvestergottesdienst Pfarrerin Lilian Gächter Pastoralassistentin Linda Cantero Jan Müller, Trompete Veronica Nulty, Orgel Der Stationenweg für Kinder kann bis und mit dem 6. Januar 2021 während der Öffnungszeiten in der Kirche bestaunt werden. www.kircheottenbach.ch

Freitag, 25. Dezember 11.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer, Abendmahl (sitzend ), mit Mark Reding, Klarinette und Nina Widmer, Gesang Vorstellung Adventsfenster der Kirchenpflege Sonntag, 27. Dezember 10.00 Gottesdienst zum Jahresschluss, mit Rückblick mit Bildern auf 2020, Pfr. Thomas Maurer

Ref. Kirche Maschwanden Donnerstag, 24. Dezember 17.00 Fiire mit de Chliine mit dem Fiire-Team; diesmal etwas anders; Flyer wurden verteilt 22.00 Christnacht «Weil Gott in tiefster Nacht erschienen» mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho In der ref. Kirche Maschwanden Video-Gottesdienst zur Christnacht mit Pfarrerinnen und Pfarrern aus dem Säuliamt aus der reformierten Kirche Mettmenstetten. Freitag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Pfr. A. Fritz In der ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 27. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Heiligabend, 24. Dezember 22.00 Glockengeläute Video Gottesdienst Christnachtfeier Weihnachten, 25. Dezember 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg Sonntag, 27. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel a.A. www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Donnerstag, 24. Dezember 19.00 und 22.00 Heiligabend-Gottesdienst, Pfrn. Eva Eiderbrant, Theresa von Siebenthal (Viola) und Angela Bozzola (Orgel) Wegen der beschränkten Platzzahl ist für die Teilnahme eine Anmeldung erforderlich. Freitag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst (wegen Corona ohne Abendmahl) Pfrn. Eva Eiderbrant, Tamas Kapsa (Saxophon) und Kornél Radics (Orgel) Sie können jeden Tag im digitalen Adventskalender auf unserer Website ein Türchen anklicken und einen kleinen Film mit einer Adventsbotschaft ansehen. www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Heiligabend, 24. Dezember 17.00 Heiligabendfeier für Familien und alle Generationen in der Kirche Rifferswil 22.30 Christnachtfeier für Alt und Jung in der Kirche Rifferswil Wir bitten für die Feiern am Heiligabend um vorherige Anmeldung beim Pfarramt, damit die Coronaregeln eingehalten werden können und die Plätze gesichert sind. Weihnachten, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsfest-Gottesdienst mit Abendmahl www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Donnerstag, 24. Dezember 16.00 Stallikon, Openair-Gottesdienst + bei der Krippe am Pilgerweg 17.30 oberhalb der Kirche Pfr. Otto Kuttler Musik: Zhanel Messaadi, Keyboard Niculin Janett, Saxofon Nur mit Anmeldung: Informieren Sie sich auf der Homepage, ob es noch freie Plätze gibt. Freitag, 25. Dezember 10.00 Kirche Wettswil, Weihnachts-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Zhanel Messaadi, Orgel Serguai Afonin, Gesang Gregory Koval, Gitarre Dmitri Karpovich, Perkussion Sonntag, 27. Dezember 17.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Zhanel Messaadi, Orgel Licht und Stille, Kirche Stallikon offene Kirche und Kerzenlicht: 29. Nov. 2020 bis 6. Jan. 2021 je Sonntag, Mittwoch & Freitag je 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr www.kirche-stallikon-wettswil.ch


Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Mettmenstetten

Donnerstag, 24. Dezember – Heilig Abend 16.00 Keine Familienweihnachtsfeier 20.45 Musikalische Einstimmung 21.00 1. Mitternachtsmesse für die 50 angemeldeten Personen 22.45 Musikalische Einstimmung 23.00 2. Mitternachtsmesse für die 50 angemeldeten Personen Die Mitternachtsmesse um 23.00 Uhr in Affoltern wird live übertragen. Unter youtube.com – Suchfenster «bless media schweiz» können Sie die Feier in der Kirche miterleben. Die Aufzeichnungen sind auch später noch abrufbar. Freitag, 25. Dezember – Weihnachten 10.00 Weihnachtsgottesdienst 19.00 Santa Messa Samstag, 26. Dezember 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 27. Dezember 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 19.00 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

HEILIGABEND UND WEIHNACHTEN werden Weihnachtsfeiern und Eucharistiefeiern auch in den Saal übertragen. Donnerstag, 24. Dezember 15.00 Familien-Weihnachts-Feier und 17.00 Familien-Weihnachts-Feier, Religionspädagogin Silvana Bartels, Sandra Hanke Orgel: A. Bozzola 23.15 Eucharistiefeier mit Pfr. Luzius Huber Musikalische Umrahmung: AlpPan Duo Kurt Ott und Käthi Kaufmann Freitag, 25. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Luzius Huber mit Übertragung in den Saal Musikalische Umrahmung: Anette Bodenhöfer und Mira Luttikhuis, Violine Sonntag, 27. Dezember 9.30 Wortgottesdienst mit Religionspädagogin Silvana Bartels Orgel: Anette Bodenhöfer

Kath. Kirche Bonstetten

Kath. Kirche Obfelden

Samstag 26. Dezember 10.00 Hl. Messe mit Generalvikar Andreas Fuchs 16.30 S. Messa in lingua Italiana Sonntag, 27. Dezember – Hl. Familie 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe / Johannesweinsegnung mit Generalvikar Andreas Fuchs Gedächtnis: Rosmarie Zumbühl Dienstag, 29. Dezember 19.30 Hl. Messe, mit P. Raphael Donnerstag, 31. Dezember – Silvester 19.30 Hl. Messe Freitag, 1. Januar – Hochfest der Gottesmutter Maria 10.00 Hl. Messe zum Neujahr

Donnerstag, 24. Dezember 17.00 Keine Familienweihnachtsfeier 19.00 Santa Messa della Vigilia di Natale für die 30 angemeldeten Personen 22.15 Musikalische Einstimmung 22.30 Mitternachtsmesse (dt.) für die 30 angemeldeten Personen Die italienischsprachige Santa Messa in Obfelden um 19.00 Uhr wird live übertragen. Unter youtube.com – Suchfenster «bless media schweiz» können Sie die Feier in der Kirche miterleben. Die Aufzeichnung ist auch später noch abrufbar. Freitag, 25. Dezember 10.30 Weihnachtsgottesdienst Sonntag, 27. Dezember 10.30 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Donnerstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.30 Krippenspiel mit Gottesdienst (aufgrund der grossen Nachfrage können wir keine Anmeldungen mehr entgegennehmen) 23.15 Mitternachtsmesse mit Matthias, musikalisch begleitet von Anette Bodenhöfer, Corinna Meienberg und Rolande Ziegler Freitag, 25. Dezember, Weihnachten 11.00 Wortgottesfeier mit Matthias, musikalisch begleitet von Anette Bodenhöfer und Mira Luttikhuis Samstag, 26. Dezember 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Kentchimon, musikalisch begleitet von Anette Bodenhöfer und Rägle Brawand Wir laden Euch herzlich ein, den Adventsweg in unserer Kirche zu begehen mit vier Überraschungen zum Mitnehmen. Auch das Friedenslicht steht zum Mitnehmen bereit. Im oberen Foyer haben wir zudem den Raum der Stille, zum Besinnen eingerichtet. Wir freuen uns auf Euch. Aufgrund der aktuellen Situation mit 50 Gottesdienstbesuchern bitten wir Euch, wenn möglich, Euch für die jeweiligen Gottesdienste in der Adventszeit anzumelden. Per Mail auf sekretariat@kath-hausen.ch, per Telefon mit der Nummer 044 764 00 11 oder schriftlich an die Bifangstrasse 4, 8915 Hausen. www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Freitag, 25. Dezember 10.30 Weihnachtsgottesdienst für die ganze Familie, Leitung: Männerhauskreis Sonntag, 27. Dezember 10.30 Gottesdienst Thema: Jesu Vorbild für das Leben des Christen Philipper 2, 5–11 Hort/Sonntagsschulen/ Unterricht Beide Anlässe mit vorgängiger Anmeldung auf: www.etg-mettmenstetten.ch

Heilsarmee Affoltern a.A. Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Freitag, 25. Dezember 6.00 Strassensingen 7.30 Gefängniseinsatz 7.30 Weihnachts-Gottesdienst www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A. Alte Obfelderstrasse 55

Donnerstag, 24. Dezember 19.00 Weihnachtsgottesdienst für Familien mit Anmeldung an: GL@pfimiaffoltern.ch www.pfimiaffoltern.ch Sonntag, 27. Dezember 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Freitag, 25. Dezember 9.45 Weihnachtsgottesdienst (Urs Baumann) mit Kindern

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 27. Dezember 10.00 Gottesdienst im Livestream Andi Wolf Mehr unter www.sunntig.ch

Vermischtes

Mittwoch, 23. Dezember 2020

110 Geschenke überreicht

D

ie Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegezentrums Sonnenberg in Affoltern erhalten in diesem Jahr zu Weihnachten ein überraschendes Geschenk. Die Facebook-Gruppe «Pinnwand Säuliamt» hat vor zwei Wochen eine spontane Sammlung durchgeführt, wie der «Anzeiger» berichtete. Aus der Suchaktion für einen Radioapparat für eine Bewohnerin des Pflegezentrums Sonnenberg in Affoltern entstand eine richtiggehende Spendenaktion, organisiert vom «Pinnwand Säuliamt»-Administrator Niki Greco aus Mettmenstetten. Mehr als 4000 Franken kamen zusammen. Mit diesem Geld kaufte Greco verschiedene Beigaben für insgesamt 110 Geschenke – für jede Bewohnerin und jeden Bewohner des Sonnenbergs eines. In jedem Geschenk ist eine grosse Schachtel Pralinen, ein Päckli Weihnachtsguetsli, eine Gesichtssowie eine Handcrème. Etwas Feines zum Knabbern und etwas für den Alltagsgebrauch. Auch drei Radios kamen bei der Sammelaktion zusammen. Niki Greco und seine Familie – acht Personen – haben am Wochenende die 110 Geschenke in stundenlanger Arbeit verpackt. Am Montag erfolgte die Übergabe. «Ich bin sehr beeindruckt», erklärte ein gerührter Edwin Meier, stellvertretender Geschäftsleiter des Pflegezentrums Sonnenberg. «Das ist eine extrem schöne Aktion, unsere Bewohner haben riesig Freude. Gerade jetzt, wo wir uns an Weihnachten extrem einschränken müssen und unsere Senioren keine Angehörigen empfangen dürfen. Da ist es eine wunderbare Geste der Säuliämtlerinnen und Säuliämtler. Eine solch persönliche, individuelle Aktion haben wir noch nie erlebt. Ganz

Niki Greco (rechts) übergibt Edwin Meier die 110 Geschenke. (Bild Stefan Schneiter) herzlichen Dank an die FacebookGruppenmitglieder.» Überreicht werden die Geschenke heute im Pflegezentrum. Der «Anzeiger» wird darum am heutigen Tag den Sonnenberg-Bewohnerinnen und Bewoh-

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Donnerstag, 24. Dezember 16.30 bis 17.30 «Andacht zum Heiligen Abend» Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch

nern etwas später als üblich zum Lesen ausgehändigt. Die Senioren sollen schliesslich nicht im Voraus aus der Zeitung erfahren, was in ihren Geschenkpäckli drin ist. Stefan Schneiter

Ein Feuerzeichen setzen

Gastrobranche macht auf ihre schwierige Situation aufmerksam Mit einem Feuerzeichen hat sich die «Spyre» in Affoltern in die einmonatige Schliessung verabschiedet.

«Das ist unser Covid-Dragon, der brennt eh immer bei uns, Da hab ich mir gesagt, ich lass ihn nun auch brennen, um mit einem Feuerzeichen auf diese Aktion von GastroSuisse aufmerksam zu machen», erzählt Serge Gabathuler, Chef der «Spyre» Bar Lounge in Affoltern. Wie all die andern Gastrobetriebe schloss die «Spyre» am Montagabend wegen der Coronapandemiemassnahmen für einen Monat. Gabathuler hat auch das Plakat des Gastroverbands GastroSuisse ausgehängt, in der dieser auf die Aktion «Die Branche brennt» aufmerksam machte. Es sei nicht eine Protestaktion gegen die Schliessung, sagt Gabathuler, eher eine «Aufmerksamkeitsaktion». Das Gastgewerbe setze damit ein Zeichen, dass es in der Branche brenne und sie auf Hilfe angewiesen sei. Ohne sofortige finanzielle Entschädigungen entstehe ein Flächenbrand an Konkursen, schreibt GastroSuisse. «Wir leiden seit Beginn der Pandemie massiv unter den einschneidenden Massnahmen der Corona-Krise», betont Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse und fordert den Bund auf, die Branche sofort, massiv und mit A-fonds-perdu-Beiträgen zu unterstützen,

Bis am letzten Tag vor der Schliessung «brannte» es in der «Spyre» in Affoltern. (Bild Stefan Schneiter)

WETTER Heute

Meteotest.ch

Basel 9° 15° Zürich 7° 14°

Das Gastgewerbe wollte mit diesem Feuer aber auch zum Ausdruck bringen, dass die Branche die pandemische Lage und ihre gesundheitlichen Auswirkungen anerkenne. Die Gastronomie setze sich mit ihrem Schutzkonzept für die Sicherheit der Bevölkerung und für die Krisenbewältigung ein. «Wir halten am Feuer inne und zeigen uns solidarisch mit allen Menschen, die wegen der Corona-Krise Leid erfahren haben», umschrieb Casimir Platzer den Hintergrund der Feueraktion. Stefan Schneiter

Affoltern

St.Gallen 9° 13°

7° 13°

Luzern 5° 13°

Neuchâtel 7° 12°

Bern 6° 12° Interlaken 4° 11°

Solidarisch mit den Leidtragenden

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

15

Aussichten

min °C max °C

St.Moritz -3° 5°

Sion 4° 11°

Genève 6° 13°

Donnerstag

Chur 5° 13°

Bellinzona 3° 8°

Freitag

Samstag

Sonntag

Montag

Alpennordseite

8° 10°

2° 3°

-1° 1°

-4° 2°

-3° 1°

Alpensüdseite

6° 10°

6° 12°

4° 9°

1° 4°

1° 4°


Unsere Nachbarn Allen geschätzten Inserenten ein herzliches Dankeschön, gute Gesundheit und eine frohe Weihnachtszeit.

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Vermischtes

Mittwoch, 23. Dezember 2020

17

«Was für ein Jahr...» «Stille Nacht» und eine Weihnachtsgeschichte Dieses Jahr ist es menschenleer in Bethlehem. Kalt und ohne Leben liegt die in besseren Zeiten schon ziemlich abgeriegelte Stadt in Israel/Palästina mit der Geburtskirche Jesu, vor der wir in früheren Zeiten gerne bei Tee und Wasserpfeife sassen auf Gemeindereisen an die Orte der Entstehung des Christentums. Aber nicht nur die Stätten im Heiligen Land sind verwaist, auch bei uns wirkt alles unwirklich. Letzte Woche fuhr ich abends durch Zürich. Die Stadt wirkte wie ausgestorben, heruntergefahren, kalt und leblos. So still waren wohl noch die Sonntage in den 50er-Jahren nach dem Krieg, als die meisten Menschen in den Gottesdiensten sassen. Dieses Jahr zwingt das Virus viele Menschen in die Isolation. Aufgewühlt vom menschenleeren Zürich legte ich betroffen eine CD mit Gospelsongs ein im Auto und fuhr weiter durch die nächtliche Stadt. Die Gospelsongs und Spirituals entstanden bei den Schwarzen Amerikas als Ausdruck der Not und der Glaubenshoffnung. Sängerinnen und Musiker wie Joan Armstrong, Elvis Presley, Aretha Franklin und vor allem die alle überragende, unvergessliche und stimmlich ergreifende Mahalia Jackson öffneten den Menschen das Herz. Singen als Ausdruck der Befindlichkeit in schwierigen

Zeiten tut gut. Die Schwarzen Amerikas haben die Gospelsongs in ihren Gottesdiensten wie auch im Familienkreis gesungen und aus dem Glauben Kraft geschöpft. Ihre Lieder atmen von der Kraft einer Zuversicht, die düstere Zeiten und Wüstenstrecken durchsteht. Es ist ein Ausdruck, dass das Leben stärker ist als der Tod und dass das Licht Gottes an Weihnachten in die dunkle Welt gekommen ist. Das Hören dieser Gospels tat mir gut. In einer Zeit, in der wir gemäss obrigkeitlichem Gebot in der Öffentlichkeit und in den Weihnachtsgottesdiensten nicht singen dürfen in Gemeinschaft, tut es wohl, sich an den starken Stimmen und den einmaligen Melodien bekannter Lieder zu erfreuen und Hoffnung zu schöpfen. Dieses Jahr ist manches anders. Es wird eine stillere, einsamere und in sich gekehrte Weihnachtszeit sein. Besonders denken wir in diesen Tagen an diejenigen unter uns, die von Einsamkeit und Existenzangst bedroht sind. Wir wollen sie nicht vergessen! Es kann aber auch unter ganz speziellen Umständen ein sinnreiches, lichtvolles und tief empfundenes Weihnachtsfest werden. Das wollen wir einander wünschen. Ein Kollege von mir aus Hannover, Andreas Zachmann, hat die Weihnachtsgeschichte für 2020 in Worte gefasst:

Nach und nach verabschieden sich die Gäste. Zuerst die aus der Ferne, dann die vom Feld. Das Kind in der Krippe schläft einen tiefen Schlaf. Es wird ruhig im Stall. Die Eltern bleiben noch eine Zeit wach. Freuen sich über wärmendes Feuer, Lachen und Geschichten und Geschenke. Und über das Kind. «Was für ein Tag», flüstert Josef. «Was für ein Jahr», antwortet Maria. Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr! Pfarrer Thomas Maurer, Knonau

Die orthodoxe Kirche in Nazareth. (Bilder zvg.) Heiligabend – Miniatur Es ist Abend geworden. Die heilige Familie ist im Stall. Ein kleines Lagerfeuer brennt. Das Jesuskind schläft. Da kommen die Hirten. «Schön, dass ihr da seid», sagt Maria. «Aber bitte, haltet Abstand!» «Das machen wir», antworten die Hirten und setzten sich zwei Meter entfernt auf den Boden. Da kommen die Weisen aus dem Morgenland. Sie tragen Mund-NasenSchutz. «Kommt herein», sagt Josef. «Hier könnt ihr euch die Hände desinfizieren!» «Machen wir», antworten die Weisen.

«Wir haben auch Geschenke mitgebracht: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Ist das in Ordnung, wenn wir das hier abstellen? Dann könnt ihr es euch einfach nehmen, wenn wir wieder weg sind.» «Ja, das ist gut», antwortet Maria. Und so sind alle zusammen an Heiligabend. Die Weisen aus dem Morgenland, die Hirten, Josef und Maria und das Kind. Und von fern klingt durch die Nacht das Lied der Engel: «Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens!» Ein wohlige Stimmung macht sich breit, in tiefer Nacht am wärmenden Feuer.

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Mittwoch, 23. Dezember 2020

21

Ortsteil mit Zusammengehörigkeitsgefühl Adventsfenster und Christbaum in Wolsen, Obfelden

Karin Aeberhard, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon

Durch Achtsamkeit zu einer genussvollen Weihnachtszeit Achtsamkeit ist die Voraussetzung für Genuss. Um Genuss zu erleben, müssen wir immer wieder innehalten. Im Stress können wir nicht geniessen. Achtsamkeit kann uns helfen, auch in stressigen Zeiten bei uns selbst zu bleiben und uns in einem gesunden Masse auf unsere Umwelt und all die Anforderungen, die an uns gestellt werden, einzugehen. Achtsamkeit kann uns unterstützen, all den Überfluss genussvoll zu konsumieren. Es ist wieder Weihnachtszeit! Einerseits freuen wir uns auf gemütliche und besinnliche Momente mit einem heissen Tee bei Kerzenlicht, beim Guetsli Backen in der warmen Küche, bei einer Tasse Glühwein im Schnee. Gleichzeitig kennen wir aber auch die Realität – die Hektik, alles noch erledigen und vorbereiten zu müssen, noch schnell alle Geschenke einzukaufen. Wir werden überflutet von verheissungsvollen Angeboten in den Einkaufsgeschäften und übers Internet. Dieses Jahr ist unsere Agenda nicht mit Terminen für Weihnachtsessen und Neujahrsapéros gefüllt, dies alles fällt – leider – zu unserem Schutz vor einer CoronaAnsteckung weg. Dafür ist unsere Psyche seit Längerem durch die Sorge um unsere Gesundheit und diejenige unserer Liebsten zusätzlich stark belastet. Wir kennen es von vergangenen Jahren: Wie schnell befinden wir uns in einem regelrechten Rausch! Es können gar nicht genügend Geschenke sein und wir rennen nur noch von einer Aktivität zur nächsten. Dadurch können wir all die schönen Seiten der Weihnachtszeit fast nicht mehr geniessen! Wir merken, dass wir gar nicht mehr richtig bei uns selbst sind. Eigentlich fühlen wir uns völlig unzufrieden in dieser Situation. Alles wird uns zu viel! Wir sind gestresst! Am liebsten würden wir uns verkriechen. Wie können wir dem entgegenwirken? Halten wir zwischendurch einen Moment inne und lehnen wir uns bewusst zurück. Überlegen wir uns, was wir wirklich wollen und was uns wichtig ist. Lassen wir uns in diesem Moment nicht ablenken von all den Eindrücken von aussen, die auf uns hereinprasseln und uns beeinflussen. Achtsamkeit kann gerade in einer hektischen Zeit hilfreich sein. Die bewusste Aufmerksamkeit auf den jetzigen Moment und eine Haltung geprägt von Offenheit und Neugierde ermöglichen uns einen bewussten und kreativen Umgang mit ungewöhnlichen Situationen. Sich immer wiedermal Zeit nehmen für sich selbst, für unsere Liebsten, schöne Momente ganz bewusst alleine oder gemeinsam geniessen. Einen Spaziergang in der Natur machen oder für einen Moment die Wintersonne geniessen. Uns überlegen, was uns wirklich zufrieden macht und wie wir auch unser Gegenüber mit kleinen Aufmerksamkeiten erfreuen können. Und auch mal den Mut haben, weniger oder sogar etwas gar nicht zu machen! Mit dieser Achtsamkeit wird die stressige Zeit mindestens ein Stück weit wieder zu dem, was sie sein sollte, nämlich zur besinnlichen und genussvollen Weihnachtszeit! www.supad.ch.

Im Weiler Wolsen, einem Ortsteil von Obfelden, fanden sich leicht 24 Familien, Einzelpersonen und Organisationen, die bereit waren, ein Adventsfenster zu gestalten. Allerdings ohne Konsumation. Zudem steht im Quartier ein geschreinerter Christbaum, der mit allerlei Christbaumschmuck für einen guten Zweck geschmückt wurde. Von Regula ZellwegeR Anna Frick ist begeistert. Ihr Christbaumprojekt in Wolsen ist ein Erfolg. Immer mehr Kugeln, Engel, Herzen und weiterer selbstgemachter oder gekaufter Christbaumschmuck hängt am von der Schreinerei Frick AG gefertigten Holzbaum an der Wolserstrasse 37/39. «Die Leute haben Freude», erzählt Anna Frick. «Viele bringen Dinge zum Aufhängen, suchen das Gespräch und freuen sich über die reiche Dekoration im Aussenbereich unseres Hofes.» Im Stall mit der Krippe werden insbesondere Kinder ruhig und andächtig. «Täglich entdecke ich weiteren Baumschmuck, von dem ich nicht weiss, wer ihn hingehängt hat.» Jemand überreichte ihr sogar einen Briefumschlag mit einer Spende von 200 Franken für das Mettmenstetter Wohnheim Paradies. Es waren nicht nur Bewohner von Wolsen, welche die Aktion bisher unterstützt haben, es kamen auch viele Besucher aus anderen Obfelder Quartieren, aus der Region und dem Aargau, um den bunten Baum zu bewundern.

Vielfältiger Christbaumschmuck An der Holztanne und am Objekt zum Aufhängen von wetteranfälligem Baumschmuck unter Dach findet sich ein buntes Sammelsurium an Weihnachtsschmuck: Werke von Kindern, kunsthandwerkliche Stücke, Glaskunst, bemalte Kugeln, originelle Objekte zum Schmunzeln sowie alter und neuer gekaufter Baumschmuck sind zu sehen

Anna Frick freut sich über den gespendeten Christbaumschmuck und hofft, dass aus dessen Verkauf vom 22. bis 24. Dezember möglichst viel Geld zugunsten des Wohnheims Paradies übergeben werden kann. (Bild Regula Zellweger) und gern würde man mehr über die Geschichten der einzelnen Stücke erfahren. Anna Frick gefallen die Engel aus Draht und es tat ihr leid, dass die von einem Kind gestalteten Salzteigfiguren dem für Obfelden typischen Nebel zum Opfer fielen. Das Salz zog das Wasser in die Figuren und sie lösten sich auf. Vom 22. bis am 24. Dezember, jeweils von 14 bis 19 Uhr, kann der Baumschmuck gegen eine Spende gekauft werden. Jeder gibt so viel er geben möchte, sucht sich ein schönes Stück aus und meldet den Kauf Anna Frick. Das gesammelte Geld und den nicht verkauften Baumschmuck bringt sie ins Wohnheim Paradies in Mettmenstetten. Hier freut man sich über die Wolser Christbaumaktion.

Adventsfenster Vielleicht spaziert man dieses Jahr, während das Christkind zu Hause seine Arbeit macht, mit den Kindern durch Wolsen und sucht Adventsfenster. Oder man besucht Wolsen für einen Verdauungsmarsch nach einem reichhaltigen Weihnachtsessen. Anna Frick gefällt besonders das Fenster von Rolf Wasmer. Sie bewundert seine kunstvollen Scherenschnitte. Eine Weihnachts-Linde steht vor der Ü-50-Siedlung Lindenbach bei der Busstation Wolsen. Eine Gruppe der Genossenschaft Lindenbach schmückte den Baum mit roten Christbaumkugeln und mit Naturmaterialien besteckten Kugeln, die sie in der hauseigenen Werkstatt und im hauseigenen Atelier ange-

fertigt hatten. «Wir haben auch kugelrunde Platanenfruchtstände an die Linde gehängt», lacht Ursula Bosshard. Auf der Plattform obfelden.info schreibt Dominik Stierli: «Mehrere Weiler und Quartiere in Obfelden halten auch dieses Jahr an der Tradition von Adventsfenstern fest. In Unterlunnern gibt es entlang der Kalchtarenstrasse viele Fenster zu bewundern. An der Wolserstrasse allein findet man die Hälfte der Wolser Fenster. Hier geschieht dies durch das Engagement von Leni und Rolf Vollenweider. Auf obfelden.info ist auch eine Karte eingefügt, die zeigt, wo sich die verschiedenen Adventsfenster befinden. Das gibt die Gelegenheit, beim Spaziergang durch die Obfelder Quartiere die ganze Tour zu unternehmen.

«Liebes Christkind, bitte mach, dass Mami und Papi mich wieder lieb haben» Aus der Mediationsstelle Säuliamt (MeSa) Wenn Eltern sich trennen, häufig streiten, sich anschweigen, Türen knallen, wenn Mami schnell die Geduld verliert und Papi weint oder weggeht, dann leiden die Kinder und haben Angst, die Eltern liebten sie nicht mehr und sie seien schuld daran. Eine juristisch/psychologische Co-Mediation kann den Eltern nachhaltig beistehen. Auch sich trennende Eltern haben ihre Kinder noch genauso lieb wie zuvor, aber sie sind gestresst und von der Situation überfordert. Eine Co-Mediation, geleitet von einer Mediatorin und einem Mediator mit psychologischem und juristischem Fachwissen, kann den sich trennenden Eltern nachhaltig beistehen, ihnen helfen, eine Regelung zu finden, getrennte Wege zu gehen und trotzdem als Eltern ein Team zu bleiben. Damit die Kinder spüren, dass sie weiterhin in Liebe für sie da sind, als Eltern zusammen statt gegeneinander arbeiten und sich wieder respektvoll begegnen. Auch wenn sie als Paar auseinandergehen. Dass die Eltern im Alltag eigene Wege gehen, ist für Kinder normal. Sie wissen und vertrauen darauf, dass ihre Eltern immer wieder zurückkommen; von der Arbeit, von der Freizeitbeschäftigung oder von den Ferien. Wenn die

Eltern durch Trennung oder Scheidung permanent neue Wege gehen, ist nicht die Trennung an sich das Hauptproblem, sondern, dass die damit verbundenen Verletzungen oft derart blockierend im Vordergrund stehen, dass sie die Bedürfnisse der Kinder vorübergehend nicht mehr wahrnehmen können.

Eltern hören nicht auf, ihre Kinder zu lieben Durch verletzende, respektlose oder herablassende Äusserungen gegenüber dem Partner, durch den Versuch, die Kinder auf die eigene Seite zu ziehen und gegen den anderen Elternteil auszuspielen, verlieren die Kinder ihre Balance, ihre Geborgenheit und ihr Vertrauen. Sie werden immer wieder gezwungen, zwischen den Eltern zu entscheiden. Etwa, bei wem sie wohnen, wen sie wann und wie oft besuchen wollen. Und gerade das können die Kinder nicht. Sie werden krank, auffällig, verstört und haben Angst. Und sie geben sich die Schuld daran, dass Mami und Papi sie nicht mehr lieb haben. In ihrer zwanzigjährigen Tätigkeit hat die Mediationsstelle Säuliamt eines immer wieder bestätigt erhalten: Es gibt keine Trennung oder Scheidung, bei der die Eltern aufhören, ihre Kinder zu lieben – aber die neue Situation überfordert sie. Deshalb ist es für Paare, die sich trennen, so schwierig, die Zusammen-

arbeit als Eltern gewinnbringend beizubehalten. Ziel ist, den Kindern in der neuen Situation Sicherheit zu schaffen. Sicherheit, dass die Eltern immer noch für sie da sind und dass sie als Eltern ein Leben lang ein verlässliches Team bleiben. Vor allem aber, dass die Kinder auf das Auseinandergehen der Eltern keinen Einfluss haben und sie daran keine Schuld trifft.

Den Kindern auch als scheidendes Paar Vorbilder zu sein, ist das wertvollste Geschenk, das Eltern ihren Kindern machen können! Den Eltern dabei beizustehen, ist eine der wertvollen Aufgaben ausgebildeter Mediatoren. Jasmin Corrodi, Mediationsstelle Säuliamt Infos: www.mediation-mesa.ch, Tel. 044 764 31 87.

Kinder sollen spüren, dass ihre Eltern in Liebe für sie da sind - auch in der magischen Weihnachtszeit. (Bild zvg.)


Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ihr RE/MAX-Team Affoltern RE/MAX Plus, Bahnhofsplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, Telefon 043 817 17 11

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Respekt für die Natur während der Festtage

Empfehlungen des Verbands Swissrangers In den kommenden Tagen werden viele Menschen Weihnachten auf eine neue, sichere Weise feiern wollen. Zum Beispiel im Wald. Organisationen wie die Swissrangers oder die Stiftung Wildnispark Zürich rufen auf, Rücksicht auf die Natur zu nehmen. Freizeit und Sport im Freien sind im Trend, auch im Winter. Besonders viele Gäste in der Natur erwarten die Swissrangers über Weihnachten und Silvester. Denn als Alternative zu Feiern in Innenräumen empfiehlt auch das Bundesamt für Gesundheit den Gang in die Natur zur Verminderung der Ansteckungsgefahr. Lukas Frei, Präsident des Berufsverbands der Swissrangers, sagt: «Zwar begrüssen wir es als Naturschutzaufseher, dass sich die Menschen vermehrt in der Natur und im Wald aufhalten und die Schönheit der Natur erleben.» Gleichzeitig aber befürchtet Frei eine hohe Belastung von Tier- und Pflanzenwelt und deren Lebensräumen. Für Wildtiere und Vögel ist der Winter die härteste Zeit. Das Futterangebot ist knapp, Kälte und mühsame Fortbewegung im Schnee zehren an ihren Kräften. Um die Belastungen der Natur durch menschliche Aktivitäten möglichst gering zu halten, rufen die Rangers die Schweizerinnen und Schweizer dazu auf, sich in der Natur respektvoll zu verhalten und einfache Regeln zu beachten. Am wichtigsten ist, dass Naturbesuchende auf den Wegen bleiben und offizielle Feuerstellen benutzen.

Wildschutzgebiete sollten gemieden, auf Feiern in der Nacht und Übernachtungen im Freien verzichtet werden so wie auch auf das Abbrennen von Feuerwerk in Naturschutzgebieten und im Wald. Zu einem respektvollen Naturerlebnis gehört es schliesslich auch, Abfälle wieder mit nach Hause zu nehmen. Die Swissrangers haben im Rahmen der Aktion «Respect Nature» zwei Videos zum respektvollen Verhalten im Unterland und im Alpenraum realisiert.

Keine nächtlichen Ausflüge Für ein respektvolles Naturerlebnis an den Festtagen empfehlen die Rangers folgende Verhaltensregeln: Feste besser im Garten oder im Stadtpark feiern anstatt im Naturschutzgebiet oder im Wald. Statt in der Nacht, ist es besser, am Tag zu feiern, da Wildtiere in der Dämmerung und nachts sehr störungsempfindlich sind. Auf Übernachtungen im Freien sollte ganz verzichtet werden, die Wege sollten ausserdem nicht verlassen und Trampelpfade, Dickicht und Wildschutzgebiete gemieden werden. Feuer nur auf offiziellen Feuerstellen machen und das Feuer wieder komplett löschen. Abfälle wieder mitnehmen, Weihnachtsbaumschmuck nach der Feier vollständig entfernen und wieder nach Hause nehmen. Feuerwerk nicht in Wäldern und Naturschutzgebieten abbrennen und Tannenbäume nicht absägen. Und: Hunde an der Leine führen. Verband Swissrangers Weitere Infos unter respect-nature.ch.

Mittwoch, 23. Dezember 2020

23

Ein riesiges Herz für Tiere «Naty’s Tiere in Not»: Neuer Verein in Bonstetten Seit über 14 Jahren setzt sich Naty Kilcher für Tiere in Not ein. Mit der Gründung eines gemeinnützigen Vereins per 29. Oktober hat sie nun einen wichtigen Schritt in Richtung Professionalität gemacht. Schon als Kind wollte die Bonstetterin Nathalie Kilcher jeden Regenwurm retten. Als Kindergärtnerin putzte sie verwahrlosten Hofkatzen die Äuglein aus und spielte stundenlang mit ihnen. «Sie hat ein riesiges Herz für Tiere», sagt Mutter Jolanda Wehder. Das Engagement hat sie 2006 als 19 Jahre junge Frau auf ein nächstes Level gesetzt und ihren Tierrettungsdienst gestartet. Mit ihrem Toyota Celica und einer Transportbox fuhr sie in der Region von Hof zu Hof, bot ihre Hilfe an und leistete in respektvollem Ton Auf klärungsarbeit. Mit Erfolg: So liess mancher Bauer seine Katzen von nun an kastrieren und wendet sich in der (Tier-)Not heute an sie. Das Engagement für Tiere sprach sich herum und die Einsätze häuften sich. «Mittlerweile ist sie fast jeden Tag unterwegs», verrät Jolanda Wehder, «das Telefon läutet den ganzen Tag.» Naty Kilcher kümmert sich hier um einen verletzten Mauersegler, hilft dort, einen entlaufenen Hund zu suchen – und heult dann, wenn der Einsatz erfolgreich war, nicht selten mit den glücklichen Besitzer mit vor Freude. Mit ihrem grossen Kontaktnetz vermittelt sie nicht mehr erwünschten Haustieren notfallmässig ein Plätzchen und steht Tierhal-

Naty Kilcher setzt sich leidenschaftlich für Tiere in Not ein. (Bild zvg.) tern bei, wenn deren vierbeinige Lieblinge überfahren wurden. «Sie spürt die Menschen und kann gut auf sie eingehen», so Jolanda Wehder, «das ist ihre grosse Stärke.» Dabei zeige die junge Frau keine Berührungsängste. In einem Messie-Haushalt habe sie jüngst nicht nur 27 Katzen gefangen, sondern dann auch noch Mulden organisiert und einen Nachmittag beim Räumen geholfen. Seit Ende Oktober ist «Naty’s Tiere in Not» als gemeinnütziger Verein organisiert. «Unsere Aufgabe liegt in der

Bergung der Tiere», wird das Engagement auf der Website beschrieben. «Wir sichern Katzen und ihre Kitten, leisten Aufklärungsarbeit und machen Futterplätze für entlaufen Tiere.» Dabei fallen natürlich trotz Fronarbeit auch Kosten an, etwa für den, Tierarzt und für Material. Um diese decken zu können, ist der Verein auf Spenden angewiesen. (tst.) Kontakt: 079 961 35 48, tiereinnot@gmail.ch. Infos und Kontoangaben für Spender unter www.natystiereinnot.ch.

SPORT

Soforthilfe für Zürcher Vereine Der Regierungsrat hat eine weitere Million Franken an Soforthilfe aus dem Lotteriefonds gesprochen. Wie bereits im Frühjahr können betroffene Sportvereine und -verbände ihr Gesuch online beim Sportamt des Kantons Zürich einreichen. Im Kanton Zürich sorgen 2400 Sportvereine für ein breites und vielfältiges Sportangebot – insbesondere auch im Kinder- und Jugendbereich. Die zweite Welle der Corona-Pandemie trifft den Breitensport erneut hart: Trainings sind nur sehr eingeschränkt möglich, Meisterschaftsspiele und Wettkämpfe aktuell gar verboten. Der Regierungsrat hat deshalb erneut Geld aus dem Lotteriefonds gesprochen: Dieses Mal sind es eine Million Franken. Ziel ist es, Zürcher Nonprofit-Sportorganisationen (Vereine und Verbände) weiterhin mit Soforthilfe-Beiträgen unterstützen zu können. Dabei liegt der Fokus bei Vereinen mit hohem Kinder- und Jugendanteil und bei Organisationen, deren Einnahmen massgeblich aus Veranstaltungen sowie ehrenamtlich erbrachten Sonderaktionen stammen, die derzeit nicht möglich sind. Im Rahmen eines ersten Soforthilfe-Pakets hatte der Regierungsrat im März beschlossen, zwei Millionen Franken zur Unterstützung von Sportvereinen, Sportverbänden und weiteren Nonprofit-Sportorganisationen im Kanton Zürich zur Verfügung zu stellen. Diese Mittel werden demnächst ausgeschöpft sein: Inzwischen sind 135 Beiträge für Organisationen aus 25 verschiedenen Sportarten ausbezahlt worden. Vereine und Verbände können ihr Gesuch um Unterstützung via OnlineFormular auf der Webseite des Sportamts des Kantons Zürich einreichen. Sportamt Kanton Zürich Weitere Infos unter zh.ch/corona-sport.

Reto Mächler wird Schweizer Meister

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Peter Schmid Baudienstleistungen AG und H. Keller AG sind ab sofort ISO zertifiziert (9001; 14001) Das Jahr 2020 war für die Firmen Peter Schmid Baudienstleistungen AG, Affoltern am Albis und die H. Keller AG, Bremgarten, in jeder Hinsicht ein wegweisendes Jahr. In einer Zeit, in der viele Firmen wegen der Pandemie um ihr Überleben kämpfen, haben wir, mit viel Herzblut und grösstem persönlichen Einsatz aller 37 Mitarbeiter, einen entscheidenden Schritt in die nachhaltige Zukunft der beiden Unternehmungen gemacht. Mit den neu erlangten ISO Zertifizierungen 9001 (Qualität) und 14001 (Umwelt) haben wir mit grossem Stolz eines unserer ehrgeizigen Jahresziele erreicht. Bei der Ausführung unserer Hauptgeschäfte, wie die Entsorgungen aller Art, Transporte und Erdarbeiten mit Rekultivierungen, ist der Kontakt mit Menschen und der Umwelt allgegenwärtig. Eine professionelle Arbeitsweise war deshalb auch vorher schon eine unserer Firmeneigenschaften, sei es für die Sicherheit der Mitarbeiter, das korrekte Handling und Recycling von Abfällen und Wertstoffen, wie auch die Schonung von natürlichen Ressourcen bei Erdarbeiten. Wieso ein ISO Zertifikat?

Reto Mächler siegte in der Alpinen Kombination. (Bild zvg.)

Reto Mächler hat an den Schweizer Meisterschaften in Zinal (VS) Gold in der Kombination gewonnen. Andri Moser verpasste das Podest nur knapp. Der für den SC Hausen startende Reto Mächler (Jahrgang 2001) errang bei den Schweizer Ski-Meisterschaften der Elite am 17. Dezember in der Alpinen Kombination, bestehend aus Super-G und Slalom, den ersten Rang und darf sich somit Schweizer Meister 2020 nennen. Nach einem Kreuzbandanriss im September mit Trainingsrückstand gestartet, durfte mit diesem Triumph keineswegs gerechnet werden. Die Freude im Skiclub Hausen komplettiert Andri Moser (Jahrgang 2001) aus Bonstetten mit dem 4. Rang. Nur 14 Hundertstelsekunden fehlten ihm aufs Podium. Nach dem Super-G noch auf der 6. Position liegend, eroberte Mächler mit zweitbester Laufzeit im Slalom die Spit-

ze. Er verwies die Berner Oberländer Patrick von Siebenthal um 0.48 und Franjo von Allmen um 0.62 Sekunden auf die Plätze. Auch Moser konnte sich mit viertstärkster Slalomzeit vom 7. auf den 4. Rang steigern. Der eher drehende Super-G spielte den beiden Swiss-Ski C-Kader-Fahrern in die Karten, da sie ihre Stärken und Trainingsschwerpunkte in den technischen Disziplinen haben.

Im Super-G in den Top Ten Am 18. Dezember folgte der SpezialSuper-G im Val d’Anniviers. Im schnelleren, abfahrtsähnlich gesteckten Kurs fuhren beide in der CH-Wertung in die Top Ten. Mit dem 8. Rang hatte diesmal Moser die Nase vorne, Mächler wurde Zehnter. Nächstes Ziel der Nachwuchshoffnungen, die beide die Rennschule der RG Albis durchlaufen haben, ist es, in den kommenden Europacup-Wettbewerben zu punkten. Dietmar Hinteregger, SC Hausen

Es galt vorwiegend, alle unsere Fähigkeiten und unser Wissen in einem geordneten System für ein Qualitätshandbuch festzuhalten. Erste Bedingung seitens der Geschäftsleitung war jedoch, dass sich das Qualitätsmanagement an unsere, bereits bestehenden Prozesse anlehnt und diese lediglich den ISO-Normen entsprechend angepasst werden. Dies sollte schlank und für jeden Mitarbeiter verständlich sein, damit es auch täglich praktiziert wird. Für dieses Vorhaben ist es uns gelungen, Paul Pfaffen von der Firma Greenmanagement als Coach zu gewinnen. Mit seiner langjährigen Erfahrung wusste er schnell, an welchen Schräubchen zu drehen war. Sieben Monate nach dem Startschuss fanden am 8. und 11. Dezember 2020 die Initialaudits im Firmengelände und auf den Baustellen statt. In der Folge erhielten wir von den Experten der SWISO ein positives Feedback und die Zertifizierung. Wir sind sehr stolz darauf, dass alle Mitarbeitenden mit grosser Motivation mitgemacht haben. Noch mehr, weil wir nun jedes Jahr bei den Folgeaudits zeigen können, wie wir noch besser werden. Für den Firmengründer und Inhaber Peter «Pitsch» Schmid war der Weg sehr aufschlussreich und interessant. Ihn erfüllt es mit Stolz, zu sehen, was aus der vor 12 Jahren gegründeten Firma geworden ist. Er meint: «Das Qualitätsmanagement haben wir nicht für die ISO Normen gemacht, sondern für die Zukunft unserer Firmen und der Mitarbeiter. Eine Firma, die sich extern überprüfen lässt, ist innovativ und modern. Wir sind immer bereit für neue Herausforderungen». Daher schauen wir optimistisch ins 2021, wo wir mit Elan unsere Dienstleistungen gezielt ausbauen und die Qualität sogar noch verbessern wollen. Für die gute Zusammenarbeit und die vielen interessanten Begegnungen, welche wir trotz der besonderen Umstände auch in diesem speziellen Jahr mit unseren Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und Begleitern erleben durften, danken wir von Herzen. Unser gesamtes Team wünscht Ihnen allen erholsame, besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins neue Jahr.


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Gemäss landesweiten Vorgaben bleiben die Zuger Kinos bis auf Weiteres geschlossen. Wir hoffen Sie im Januar wieder bei uns begrüssen zu dürfen! Tagesaktuelle Informationen gibt es auf www.kinozug.ch Wir wünschen Ihnen in dieser kinofreien Zeit beste Gesundheit, viel Geduld, frohe Festtage und einen guten Start ins 2021!

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Sie sich im neuen Jahr sinnvolle Gespräche. Reden Sie darüber, was Ihnen momentan Sorgen macht. Reden erleichtert und führt zu neuen Lösungen. Weitere Auskunft bei 044/761 31 88 oder bei edith.buchmann@bluewin.ch

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