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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 100 I 171. Jahrgang I Freitag, 29. Dezember 2017

Brand in der Kirche

Im Pikett-Einsatz

Der Sakralraum der katholischen Kirche Affoltern kann aktuell nicht benutzt werden. > Seite 3

Die Stützpunktfeuerwehr Affoltern hat ein neues EinsatzleiterFahrzeug. > Seite 5

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Geld fürs Kloster Der Regierungsrat bewilligte weitere 480 000 Franken aus dem Lotteriefonds. > Seite 9

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«Biblio-Olympics» Säuliämtler Bibliotheken locken mit Gratis-Lesepass und täglich einer Veranstaltung. > Seite 9

Silvester – eine Kata-Strophe! Gedanken zum Jahreswechsel von Pfarrerin Susanne Sauder

N

icht, was Sie jetzt vielleicht spontan denken: ein riesiges Unglück, eine schlimme Tragödie. Sondern eine quasi griechische Katastrophe in ihrem ursprünglichen Wortsinn ist der Silvester, der letzte Tag des Jahres: Eine Strophe, d.h. eine Wende, die zusätzlich noch durch ein «kata» vornedran verstärkt wird. Das heisst: eine Ganz-und-gar-Wende, ein U-Turn quasi im Ablauf unserer Zeit. Natürlich stimmt das so nicht. Die Zeit, wir wissen es, wendet sich nicht um, und alles beginnt wieder von vorne. – Schön wärs manchmal! – Die Zeit «läuft» für unser Empfinden unumkehrbar von der Gegenwart in die Zukunft, immer schön gleichmässig. Wenn schon passiert jeden Tag eine kleine griechische Katastrophe, eine Wende – mit der täglichen Drehung der Erde um sich selber und der Abfolge von Tag und Nacht. Und doch empfinden wir die Wende des Tages und der Nacht offenbar nicht als gleich einschneidend wie die Wende zu einem nächsten Jahreslauf

Ämtler Arbeitgeber blicken zurück Im Jahresrückblick lassen der Geschäftsführer und ein Mitglied der Geschäftsleitung von zwei grossen Säuliämtler Firmen das 2017 Revue passieren. Auch der Direktor des Spitals Affoltern blickt zurück. Ihm steht ein interessantes Jahr bevor. Spitaldirektor Michael Buik beschäftigte die Neuausrichtung des Spitals. Er freut sich, dass ein gemeinsamer Nenner gefunden werden konnte und blickt der Urnenabstimmung vom 10. Juni 2018 entgegen. Dann entscheiden die Stimmberechtigten über die Auflösung des Zweckverbandes und die Gründung einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft respektive die Gründung einer Interkommunalen Anstalt für die Langzeitpflege. Sowohl für Samy Nachmansohn, Geschäftsführer der Dresohn AG, als auch Samuel Schweizer, Mitglied der Geschäftsleitung der Ernst Schweizer AG, hatte der stark bewertete Schweizer Franken auch 2017 einen Einfluss auf die Geschäfte. Die verbesserte Verkehrserschliessung des Knonauer Amts ist für die Ernst Schweizer AG ein wichtiger Standortfaktor. Der Schlüssel, um auf dem Stand der Technik zu bleiben, sind für Samuel Schweizer die Mitarbeitenden. Die Dresohn AG setzt auf Innovationen im Lüftungsbau. Samy Nachmansohn und seine Mitarbeitenden sind bereit, sich den Veränderungen der Zukunft zu stellen. ................................................... > Berichte auf den Seiten 6 und 7

der Erde um die Sonne nach 365 Tagen. Vielleicht deshalb hat sich in unserem Sprachgebrauch für den 31. Dezember der «waldige» Namenstag eines Papstes durchgesetzt. Dieser letzte Tag muss sich schliesslich herausheben aus der Masse der anderen Tage des Jahres. Denn er steht – wie gesagt – an einem Wendepunkt. Und damit steht er am selben Ort, wo im griechischen Drama die Katastrophe kommt: im fünften Schlussakt. Und eben: Die Katastrophe kommt nicht als grosses Unglück, schreckliche Tragödie, sondern als überraschende und alles entscheidende Wende in der Geschichte. Die Irrungen und Wirrungen, die Missverständnisse und Unklarheiten lösen sich nun endlich auf. Alles klärt sich, löst sich. Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse stellen sich ein.

Wie im Drama so an Silvester Ich weiss: Eigentlich ist Silvester mit dem griechischen Drama nicht ver-

wandt. Und doch gefällt mir die Vorstellung, dass wir das Jahresende via die griechische Dramatheorie-Brille als Auflösung von Verstrickungen verstehen könnten. Das hiesse: Wir nehmen uns in den letzten Stunden des Jahres 2017 Zeit, zurückzuschauen auf die «Irrungen & Wirrungen» der vergangenen (fast) 365 Tage unseres Lebens … Ob wir sehen, dass sich vieles davon aufgelöst hat? Erkennen wir, wo es überraschende, ungeahnte Wendungen zum Guten gegeben hat? Was uns vom Leben, von anderen Menschen, vom Himmel geschenkt wurde an «Lösungen»? Und wo wir noch auf eine einfache «Strophe», das heisst Wendung warten bzw. selber etwas nachhelfen könnten?

Heilsame Unterbrechung Dieser Wende-Tag «Silvester» bietet uns eine kleine Unterbrechung an, eine kurze Zäsur. Kein gewaltiger Einschnitt, kein kolossaler Umbruch. Bloss ein «Schnuuf»-Holen, wie die

Kurzes Innehalten vor dem Singen der neuen Strophe. (Bild Judith Grundmann) Sängerin, bevor sie die Melodie des Liedes mit einer neuen Strophe wieder von vorne zu singen beginnt. Ein Moment des Innehaltens. Ein Sichkurz-Orientieren und Konzentrieren, um vom Ende des einen den Anfang des andern (wieder) zu finden. Für die Wende am Ende von 2017 und das Von-vorne-Beginnen im 2018 wünsche ich Ihnen deshalb von Herzen einen kleinen, wichtigen Unterbruch zum Kraft-Tanken an Silvester, diesem Katastrophen-Tag . . .

Für Alleinstehende Der Ämtler Rotary Club lud auch dieses Jahr zur traditionellen Weihnachtsfeier. > Seite 13

Machtkämpfe in Bonstetten Im April stehen Neuwahlen der Gemeindebehörden an. Das dürfte in Bonstetten sehnlichst erwartet werden, scheint die Atmosphäre im Gemeinderat doch so vergiftet, dass an konstruktive Zusammenarbeit nicht zu denken ist. Zwei Gemeinderäte haben sich im Juni beim Bezirksrat über die Amtsführung des Präsidenten beschwert. Dieser stellte die Unparteilichkeit der Aufsichtsbehörde infrage, der Ball liegt beim Regierungsrat. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Komiker mit Potenzial Säuliämtler Sven Ivanic gilt als StandUp-Comedian der Zukunft. Das zeigt die Tatsache, dass er für das renommierte Arosa Humorfestival 2018 nominiert wurde.

................................................... > Bericht auf Seite 12 anzeigen

Susanne Sauder, Pfarrerin in Bonstetten

Viel «Schwein» im neuen Jahr! «Schwein gehabt» haben, werden viele der «Anzeiger»-Leser über die Weihnachtsfeiertage – zumindest auf dem Teller. Die Redewendung wird ansonsten verwendet, um auszudrücken, dass man Glück gehabt hat oder ein Unheil abgewendet wurde. Schweine gab es in früherer Zeit als Trostpreise bei Sportveranstaltungen. Die unglücklichen Verlierer hatten also Schwein gehabt und doch noch etwas Wertvolles erhalten. Wer nämlich ein Schwein besass, hatte zu essen oder konnte die Sau Ferkel gebären lassen, die sich weiterverkaufen liessen. Auch das As im Kartenspiel wurde umgangssprachlich Sau genannt. Aber wie kam eigentlich das Säuliamt zu seinem Namen? Einer Sage nach sollen Schweine und Kälber über den Üetliberg getrieben worden sein. Die Schweine liefen in die eine, die Kälber in die andere Richtung. So heisst der Bezirk Horgen Kälberamt und der Bezirk Affoltern eben Säuliamt. Andere Versionen meinen, dass in dieser Gegend besonders viele Schweine gehalten wurden oder dass die Schweine in einem kleinen Raum unter den Treppenstufen des Wohnhauses gehalten wurden. Doch auch in anderen Regionen und Landesteilen wohnten die Schweine im Haus. Das Schwein muss aber auch als eines der populärsten Schimpfwörter herhalten, um jemanden zu bezeichnen, der sich nicht anständig verhält oder um eine unschöne Sache zu bezeichnen. In einigen Religionen gelten die Borstentiere gar als unrein. Die

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Vom 26. bis zum 22. Januar 2018 Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren geht der Ausverkauf in die zweite Runde. Sie haben noch die Gelegenheit, von unseren einzigartigen Angeboten zu profitieren: wer zuerst kommt, profitiert als Erster! Conforama – seit 1976 in der Schweiz

Ein Ferkel aus der Zucht von Armin Reichmuth. (Bild und Montage Andrea Bolliger) Menschen empfinden ihren Geruch als unangenehm. Dem Fleisch wird nachgesagt, es sei nicht das gesündeste und fettig obendrein. Dem stimmt Schweinezüchter Armin Reichmuth

aus Mettmenstetten nicht zu: Auch das Schwein habe mageres Fleisch zu bieten. (abo) ................................................... > Bericht auf Seite 11


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schiessvereine

IT-Umstellung in der Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung Hedingen bleiben am Mittwoch, 3. Januar 2018, den ganzen Tag wegen Umstellung IT geschlossen. Bei Todesfällen gibt Tel. 044 710 99 70 (Bosshardt Bestattungen AG) Auskunft. Wir danken für Ihr Verständnis.

Aufhebung Höchstgewicht Auf der Schonaustrasse, zwischen Schonau und dem Abzweiger Richtung Unter Seeberig bei Neu Schonau wird das zulässige Höchstgewicht von 3.5 Tonnen aufgehoben. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Hausen am Albis, 29. Dezember 2017 Gemeinderat Hausen am Albis

Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld Berchtoldschiessen mit FSV Ottenbach Dienstag, 2. Januar 2018 13.30 bis 15.30 Uhr Der Vorstand

Hedingen, 29. Dezember 2017

Feldschützenverein Wettswil

Gemeindeverwaltung Hedingen

Berchtoldschiessen 2018 Dienstag, 2. Januar 2018 Zeit: 13.30 bis 15.00 Uhr Der Vorstand

Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderats hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt:

Feldschützenverein Bonstetten

Todesfälle Affoltern am Albis Am 23. Dezember 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Agnès Cécile Wenger-Oberson geboren am 31. Dezember 1929, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Freitag, 5. Januar 2018, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Am 24. Dezember 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Weidmann geb. Umbehr, Ursula Helga

Einladung zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung

geboren am 10. November 1941 von Zürich ZH und Embrach ZH, wohnhaft am Herenholzweg 10, Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Affoltern am Albis Am 23. Dezember 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Rolf-Jürgen Dicke, geboren am 7. Juni 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Donnerstag, 4. Januar 2018, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden Am 26. Dezember 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Hauptmann-Schmid, Ottilia geb. 27. Juli 1942, von Vals GR, wohnhaft gewesen in Obfelden, Mühlestrasse 30; Ehefrau des Hauptmann, Herbert. Urnenbeisetzung am Freitag, 5. Januar 2018, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche.

Sonntag, 28. Januar 2018, im Anschluss an den um 9.30 Uhr beginnenden Gottesdienst

Die Friedhofvorsteherin

Traktanden

Am 20. Dezember 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Genehmigung des Wahlvorschlags der Pfarrwahlkommission von Pfarrerin Eva Eiderbrant zuhanden der Urnenwahl vom 15. April 2018 Die Weisung mit Details zum Geschäft liegt ab 14. Januar 2018 während der Bürozeiten in der Gemeindeverwaltung in Obfelden auf. Im Anschluss an die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung sind die Stimmberechtigten zum Apéro eingeladen. Obfelden, 22. Dezember 2017 Reformierte Kirchenpflege

Wettswil am Albis

Jenny, Rudolf

Berchtoldstag, 2. Januar 2018

geboren 26. Januar 1925, Bürger von Zürich und Glarus GL, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis mit Aufenthalt in Affoltern am Albis.

Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Die Erdbestattung findet am Donnerstag, 4. Januar 2018, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof «Heissächer», Wettswil am Albis, statt.

geöffnet 14 bis 17 Uhr

Wechselausstellung: Spielzeugsammlung von H. U. Steger Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Vandalen auch an den Festtagen unterwegs Unbekannte haben vom 23. auf den 24. Dezember beim Schulhaus Ennetgraben in Affoltern Wände und Velounterstand mit Graffiti überzogen. Den Schaden beziffert die Kantonspolizei auf rund 5000 Franken. An der Dorfstrasse in Obfelden haben Vandalen am 23. Dezember einen Inselschutzpfosten und eine Tafel geknickt. Der möglicherweise von einem Saubannerzug angerichtete Schaden beläuft sich gemäss Kommunalpolizei auf zirka 500 Franken. In Hausen sind Robidogs und Abfallhaie beschädigt bzw. in Brand gesetzt worden. Ermittlungen der Kantonspolizei sind im Gang; die Schäden können noch nicht beziffert werden. Unbekannte sind am 23. Dezember in Hausen in einen Schopf eingedrungen und haben dort Kerzen entzündet. Es entstand kein Schaden, aber die Eindringlinge haben eine Unordnung hinterlassen. In einem Affoltemer Einkaufszentrum wurde am 22. Dezember ein Dieb beim Stehlen von Lebensmitteln ertappt. Der Mann konnte angehalten und von der Polizei abgeholt werden. Zwischen 24. und 26. Dezember rückte die Kantonspolizei wegen Lärmimmissionen dreimal zu einem Mehrfamilienhaus in Ottenbach aus. Die Verursacher müssen nun mit einer Anzeige rechnen. In Obfelden fühlten sich am 26. Dezember, nachmittags, Anwohner gestört, weil Jugendliche beim Fussballspielen auf der Schulanlage Schlossächer Lärm verursachten. Diese wurden ermahnt. (-ter.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Verrusste Kirche am Weihnachtsmorgen Schwelbrand in der katholischen Kirche Affoltern Ein Schwelbrand in der katholischen Kirche Affoltern sorgte am Weihnachtsmorgen für einen Schrecken. Glücklicherweise entstand lediglich Sachschaden. Der Weihnachtsgottesdienst konnte in einem anderen Saal abgehalten werden.

Als der Abwart am Weihnachtsmorgen die katholische Kirche Affoltern aufschliessen wollte, schlug ihm Rauch entgegen. Sofort wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Stunden vorher hatten die Kirchgänger nach der feierlichen Mitternachtsmesse an Heiligabend noch einen Apéro genossen. Der Schwelbrand war neben einem Betonpfeiler ausgebrochen. Die Ursache ist noch unklar, aber die Wirkung umso deutlicher sichtbar. Glücklicherweise entstand nur Sachschaden. Die Höhe ist noch nicht bezifferbar. Anna Vegliante, Präsidentin der Kirchenpflege, ist sehr erleichtert, dass das Ganze so glimpflich ausgegangen ist. Im Altar war eine Krippe aus Stoff aufgebaut und der Weihnachtsbaum ragte bis fast unter die Holzdecke. Sie lobt auch die prompte Reaktion der Pfarreimitarbeitenden, welche sofort einen anderen Raum bereitgestellt hatten und die ankommenden Gottesdienstbesucher dorthin geleiteten, wo der Weihnachtsgottesdienst stattfinden konnte.

................................................... von thomas stöckli

Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch anzeige

Morgen Samstag, 30. Dezember, feiert Jeanette Arlette Gamper ihren 80. Geburtstag in Affoltern. Herzliche Gratulation zum hohen Geburtstag, schönes Fest und gute Gesundheit!

Zum 85. Geburtstag Am Neujahrstag, 1. Januar, wird Ruth Flick-Rauber in Affoltern 85 Jahre alt. Wir wünschen ihr Gesundheit, Freude und alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Ein Glück, dass der Schwelbrand sich nicht ausweiten konnte. (Bild zvg.) unter die Lupe genommen und fachmännisch gereinigt werden, bevor sie wieder bespielt werden kann. In der Zwischenzeit finden Gottesdienste

während der Woche im Raum David statt. Feier- und Wochenendgottesdienste werden im grossen Pfarrsaal abgehalten.

Offene Gräben im Gemeinderat – Fall beim Regierungsrat

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Nach den Wahlen möge wieder Ruhe einkehren. Das wünschte sich Bonstetten Anfang Jahr nach einer mit harten Bandagen geführten Ersatzwahl ums Gemeindepräsidium. Themen waren damals etwa das Verwenden des Gemeindewappens für und Vandalismus an Wahlkampfmaterialien. Die Hoffnung auf Frieden währte kurz: Gerade mal 107 Tage nach dem Amtsantritt (7. März) von Frank Rutishauser war bereits der Bezirksrat involviert. Zwei Gemeinderäte hatten sich ratsuchend ans Aufsichtsgremium gewandt. Ein Grund dafür war eine «präsidiale Weisung» über die Köpfe der anderen in der Kollegialbehörde hinweg, weiter wurden dem

Der in Affoltern wohnhaften Verena Bults lief eine Katze zu. Statt sie nur zu füttern, brachte sie sie zum Tierarzt. Dank eines Chips konnte das Tier noch gleichentags der Besitzerin zurückgegeben werden.

Zum 80. Geburtstag

Die Schlammschlacht in Bonstetten geht weiter

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Katze fand dank Chip zurück zum Besitzer

wir gratulieren

Der Russ sitzt in jeder Ritze Seit dem 26. Dezember sind die Reinigungsarbeiten der Kirche und sämtlichen Inventars im Gang. Die Kirchenpflege rechnet damit, dass der Kirchenraum für rund einen Monat nicht benutzt werden kann. Für die Entfernung des Russes, der sich überall festgesetzt hat, sind spezialisierte Reinigungskräfte aufgeboten worden. Auch die Orgel wird von einem Orgelbauer

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Verena Bults aus Affoltern hat viel Erfahrung mit Katzen und manche begrüssen sie auf dem Nachhauseweg regelmässig. Eine war vorletzte Woche besonders anhänglich und wollte nicht mehr von ihrer Seite weichen. Aus Erfahrung weiss sie, dass Katzen nur dann, wenn sie besonders hungrig sind, Haferflocken und Brot fressen. Auch nach der angebotenen Mahlzeit wollte das Tier nicht von dannen ziehen und so richtete sie ihm vor der Tür ein Nachtlager ein. Dabei nahm sie sich vor, die Katze zum Tierarzt zu bringen, wenn sie am Morgen immer noch da wäre. Der Tierarzt kann anhand des Chips die Identität des Tieres erkennen. Der Test kostet für den Überbringer des Tieres nichts. «Mutz» war gechipt und konnte der rechtmässigen Besitzerin noch am selben Tag zurückgebracht werden. (abo)

................................................... von andrea bolliger

Machtmissbrauch oder Mobbing? Gegen den Gemeindepräsidenten von Bonstetten läuft ein aufsichtsrechtliches Verfahren. Nach einem Ausstandsbegehren gegen den Bezirksrat liegt der Fall beim Regierungsrat.

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Freitag, 29. Dezember 2017

Gemeindepräsidenten die Verweigerung einer vernünftigen Diskussion bis hin zu Einschüchterung vorgeworfen. Aufgrund eines Ausstandsbegehrens gegen den Bezirksrat liegt der Fall mittlerweile beim Regierungsrat.

Persönlicher Angriff an der Gemeindeversammlung An der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember erreichte der Konflikt die nächste Eskalationsstufe. Ohne das Wissen seiner Gemeinderats-Kollegen gab Rutishauser eine persönliche Erklärung ab zu den Vorgängen und zum laufenden Verfahren: «Dann bitte ich die Gemeinde zur Kenntnis zu nehmen, dass es sich beim Anzeigeerstatter um meinen Kollegen Claude Wuillemin handelt», sagte er unter anderem, obwohl ihm aufgrund des seit fünf Monaten laufenden Verfahrens offiziell bekannt war, dass die Beschwerde nicht von einer Person, sondern von mindestens zwei Gemeinderäten ausgegangen war. Den persönlichen Angriff führte Rutishauser mit dem Hinweis auf die Spitze, dass es nach den nächsten

Wahlen einen Gemeinderat mit Claude Wuillemin und ihm nicht mehr geben werde. Für Rutishauser ist klar: Sein damaliger Kontrahent ums Gemeindepräsidium unternehme alles, um ihm die Arbeit zu erschweren.

Belastende Situation für Gemeinderat und Verwaltung Im Dorf gehen die Meinungen auseinander. Während sich die einen über die diktatorischen Mittel des Gemeindepräsidenten ärgern, kritisieren andere den Gang seiner Gegner zum Bezirksrat. Weitgehend Einigkeit herrscht im Unverständnis darüber, dass persönliche Differenzen über die Sache gestellt werden. Auf jeden Fall belastet die Situation das Klima im Gemeinderat und auf der Verwaltung. So darf auch spekuliert werden über die anstehenden personellen Wechsel. Zur Erinnerung: Gemeindeschreiber Daniel Nehmer wird die Gemeindeverwaltung am 17. Januar verlassen, eine Sachbearbeiterin geht per Ende Februar (siehe «Anzeiger» vom 22. Dezember).

Am Dienstag/Berchtoldstag, 2. Januar, feiert Hedwig Spörri-Pletscher in Obfelden den 90. Geburtstag. Gleichentags feiert auch Ernst Bichsel sein 90. Wiegenfest. Herzliche Gratulation zum Ehrentag allen beiden. Schönes Feiern und alles Gute!

Zum 95. Geburtstag Am Dienstag/Berchtoldstag, 2. Januar, feiert Erika Agatha Brander-Grob in Zwillikon ihren 95. Geburtstag. Wir wünschen ein frohes Fest im Kreise ihrer Lieben und gratulieren von Herzen. anzeige


Alle Tage Sonnenschein Für Dein liebes Leben, Glück und Segen obendrein, Sei Dir stets gegeben.

So nimm denn meine Hände und führe mich.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Opa, Schwiegervater und Freund

Rolf-Jürgen Dicke 7. Juni 1935 bis 23. Dezember 2017

Nach einer längeren Krankheitsphase in den letzten Lebensjahren ist er heute morgen sanft entschlafen. Wir vermissen Dich sehr und werden Dich immer in unseren Herzen tragen. Ruth Dicke Martina Betschart und Marcel Moldenhauer Holger Dicke und Silvia Seidl Barbara und Guido Weisstanner mit Nicole, Nadine und Melanie

Obfelden, 26. Dezember 2017 Traurig müssen wir Abschied nehmen von

Tilly Hauptmann-Schmid 27. Juli 1942 bis 26. Dezember 2017

Sie wurde von ihrer schweren Krankheit erlöst. Wir sind dankbar, dass sie liebevoll im Beisein ihrer Familie im Palliativ Sonnenberg für immer einschlafen und ihre ewige Ruhe finden konnte. Für immer wird sie in unseren Herzen bleiben. Herbert Hauptmann-Schmid Renate und Christian Stehli-Hauptmann mit Severine, Simon und Nino Sabina und Herbi Hauptmann-Intlekofer mit Lara und Lynn

Die Abdankung findet statt am Donnerstag, 4. Januar 2018, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis.

Manfred Hauptmann

Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Ruth Dicke, Zwillikerstrasse 1, 8910 Affoltern am Albis

Verwandte und Freunde Der Abschiedsgottesdienst findet am Freitag, 5. Januar 2018, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Für allfällige Spenden gedenke man der Palliativstation Villa Sonnenberg Postfinance-Konto 85-391373-1 lautend auf Stiftung Spital Affoltern.

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. Joh. 11.25

Traueradresse: Herbert Hauptmann-Schmid, Mühlestrasse 30, 8912 Obfelden

TO D E S A N Z E I G E Dankbar nehmen wir Abschied von

Rudolf Jenny-Früh

Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon

26. Januar 1925 bis 20. Dezember 2017

TO D E S A N Z E I G E

der nach einem erfüllten Leben und einem längeren Aufenthalt im Haus Pilatus in Affoltern von seinem himmlischen Vater abberufen worden ist. Wir haben die gemeinsame Zeit mit Dir und Deiner verstorbenen Frau Lorly sehr geschätzt.

Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Ihnen den Hinschied unserer Fahnengotte

Wir nehmen Abschied vom Verstorbenen am Donnerstag, 4. Januar 2018, 14.00 Uhr auf dem Friedhof Wettswil. Kontaktadresse: Lisa und Hans Peter Häring, Bäumlisächerstrasse 6, 8907 Wettswil

Anna Frei-Stucker bekannt zu geben. Anna hat als Frau des ehemaligen Präsidenten lange und aktiv am Geschehen der Feldschützen-Gesellschaft teilgenommen. Auf ihre Hilfe konnten die Schützen bei allen Festen und Anlässen zählen. Als Dank für ihre grosse Leistung durfte sie bei der Einweihung der neuen Fahne die Ehre als Fahnengotte entgegennehmen. Mit dieser Fahne werden die Erinnerungen an unsere Fahnengotte noch lange weiterleben. Wir trauern mit den Angehörigen um die liebenswürdige und hilfsbereite Schützenkameradin. Der Vorstand

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand, immer helfend für die Deinen, schlafe ruhig und habe Dank.

TO D E S A N Z E I G E Betroffen und traurig, zugleich voller Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Gross- und Urgrossmutter

Uschi Weidmann-Umbehr 10. November 1941 bis 24. Dezember 2017

Nach längerem Aufenthalt auf der Demenzstation Pilatus 1 im Spital Affoltern am Albis, ist sie friedlich eingeschlafen. In unseren Herzen wirst Du immer bei uns sein. Hermann Weidmann Markus Weidmann Monika und Thomi Meier Weidmann Sandra Meier und Rama Schärli Pascal Meier Marga und Ruedi Umbehr Ein ganz besonderer Dank dem Pflegepersonal auf der Demenzstation, für die langjährige und liebevolle Pflege. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Hermann Weidmann, Herenholzweg 10, 8906 Bonstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 29. Dezember 2017

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Neues Pikett-Fahrzeug im Einsatz Stützpunktfeuerwehr Affoltern: Elfjähriges Einsatzleiter-Fahrzeug wurde abgelöst Das Pikett-Fahrzeug verschafft dem Einsatzleiter der Feuerwehr Affoltern im Ernstfall einen wichtigen Zeitvorsprung. Der bisherige Mitsubishi Pajero wurde nun durch einen Subaru Forester abgelöst. ................................................... von thomas stöckli Mit Blaulicht und Sirene fuhr es am Mittwochabend vor Weihnachten um 18.25 Uhr beim Feuerwehrdepot in Affoltern vor, das neue EinsatzleiterFahrzeug der Stützpunktfeuerwehr. «Es hat zwei, drei Anläufe gebraucht», so Sicherheitsvorstand Markus Meier zur Ersatzanschaffung. Erfreut sei er, dass man der Auftrag an eine Garage in der Gemeinde habe vergeben können. Freude herrscht natürlich auch dort. Insbesondere werbetechnisch sei der Auftrag attraktiv, so Garagist Marco Perin: «Wenn sich eine Behörde für ein Produkt entscheidet, muss es gut sein.»

Fahrzeugübergabe in Affoltern mit den Feuerwehr-Offizieren sowie Vertretern von Gemeinde, Garage und den Verantwortlichen für den Ausbau. (Bilder Thomas Stöckli) Material deutlich reduziert

Sicherheit und neue Technologie Von den Feuerwehroffizieren war der Ersatz für den «Pajero» sehnlichst erwartet worden. Als Erster durfte Jan Berliat mit dem neuen Fahrzeug Pikett leisten. «Ein schönes Gefühl» sei das, so Berliat. Im Vergleich zwischen neu und alt hebt er neben den elf Jahren Technik-Unterschied den Sicherheitsaspekt hervor: Beim Abbiegen sei anzeige

Der Schubladenstock im Heck enthält wichtiges Material. vorher Vorsicht angesagt gewesen, neigte das Heck doch dazu, auszubrechen. Elf Jahre und über 110 000 km

Auch das «Cockpit» wird genau in Augenschein genommen.

hatte der Pajero auf dem Buckel – und entsprechend Rost angesetzt. Um ihn noch einmal vorführen zu können,

wäre der Aufwand gross gewesen, verrät Werner Buchschacher, Materialwart der Feuerwehr Affoltern.

68 500 Franken hatte die Gemeinde für die Ersatzbeschaffung budgetiert. «Wir sind im Budget geblieben», durfte Feuerwehrkommandant Marcel Büchner vermelden. Der neue Subaru Forester ist in Feuerwehr-Optik foliert, statt gespritzt. Das ist deutlich kostengünstiger – jetzt und bei einem allfälligen Auffrischen der Farben in Zukunft. Ins Auge sticht die moderne und lichtstärkere Beleuchtungs-Elektronik samt Seitenblitzern. Materialmässig präsentiert sich der Neue dagegen deutlich abgespeckt. Kernstück ist der Schubladenstock mit den Schnell-Einsatzplänen im Fahrzeugheck.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 29. Dezember 2017

Grosse Säuliämtler Firmen schauen auf das J

Der «Anzeiger» hat bei grossen Säuliämtler Arbeitgebern nachgefragt, welches ihr Geheimnis für nachhaltiges Firmenw

«Das Marktumfeld für Exporte ist schwierig»

Samuel Schweizer, Mitglied der Geschäftsleitung der Ernst Schweizer AG in Hedingen, über die Mitarbeitenden als trei

Per Ende Jahr beschäftigen wir 520 Mitarbeiterinnen und Mitar aufgeteilt auf 500 Vollzeitstellen – temporäre Mitarbeitende.

innovative Produkte wie unsere Paketbox oder unser neues Alu-Fenstersystem mit extrem schlanken Profilen auf den Markt bringen. Wir müssen mit dem Verkauf noch näher beim Kunden sein. Auch investieren wir weiter in ICT und effiziente, moderne Maschinen.

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«Wir wollen ein in der Schweiz ansässiges, innovatives Unternehmen bleiben.»

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«Die bessere Verkehrserschliessung des Knonauer Amts ist für uns ein wichtiger Standortfaktor.»

Samuel Schweizer. (Bilder zvg.) «Anzeiger»: Das vergangene Jahr war in vieler Hinsicht turbulent. Welchen Herausforderungen musste sich die Ernst Schweizer AG stellen und wie hat das Unternehmen diese Herausforderungen gemeistert? Samuel Schweizer, Mitglied der Geschäftsleitung der Ernst Schweizer AG: Obwohl das Volumen im Hochbau grundsätzlich vorhanden ist, sind die Preise – auch aufgrund des immer noch überbewerteten Frankens – nach wie vor unter Druck. Die Solarmärkte sind vielerorts ebenso unter Druck, auch wenn in der Schweiz mit der Energiestrategie 2050 wie auch in andern europäischen Ländern die Weichen für eine erneuerbare Energiezukunft gestellt wurden. In diesem anspruchsvollen Marktumfeld können wir uns nur behaupten, wenn wir weiterhin

..................................................................... Konzernleiter geben durchs Band an, dass der Markt härter geworden ist. Welche Perspektiven sehen Sie für die Ernst Schweizer AG und, wie stellen Sie sich auf, um möglichst gut gerüstet zu sein? Wir erarbeiten momentan eine Strategie 2022. Wir haben mit unserem Leitbild, basierend auf der nachhaltigen Unternehmensführung, eine klare Grundlage. Wichtige Eckpfeiler dieser Strategie sind Gestaltungsplan und Entwicklung unseres Stammwerks in Hedingen, durchgängige, schlanke und ICT-basierte Prozesse und vor allem eine sehr hohe Kundenorientierung in all unseren Geschäftsbereichen. Durch jahrzehntelange Innovation in den Produkten und Zuverlässigkeit bei Qualität und Terminen haben wir uns am Markt eine hervorragende Reputation und ein enges Netzwerk erarbeitet. Wann wurde die Ernst Schweizer AG gegründet? Weshalb hat sich die Ernst Schweizer AG

.............................................................. Seit Ihr Unternehmen gegründet haben Wissenschaft und Forschung riesig schritte gemacht. Wie sieht die Ernst Sch AG 2050 aus und wie stellen Sie sicher, d auf dem Stand der Technik bleiben?

Der Eingang zur Ernst Schweizer AG wird von einem Altbau geprägt. für den Standort Knonauer Amt entschieden und welche Standortfaktoren beeinflussten den Geschäftserfolg damals und heute massgeblich? Das Unternehmen wurde 1920 als Schlosserei in Zürich gegründet. 1956 erfolgte der Umzug nach Hedingen, nachdem die Firma eine alte Textilfabrik erwerben und gleichzeitig erweitern konnte. Es gab zwar einige Gewerbebetriebe, wir waren jedoch der einzige Industriebetrieb in Hedingen. Die Region war damals – zumindest gefühlt – weit abgeschieden von Zürich. Inzwischen wirkt sich die Nähe zu den Wirtschaftsräumen Zürich und Zentralschweiz äussert positiv auf

den Standort aus. Die Zusammenarbeit mit den Gemeindebehörden und der Bevölkerung ist sehr positiv, was sich auch darin zeigt, dass im letzten Juni der Gestaltungsplan für unser Areal in Hedingen von der Gemeindeversammlung einstimmig angenommen wurde. .....................................................................

«Die Ernst Schweizer AG beschäftigt 520 Mitarbeitende.» ..................................................................... Wie viele Mitarbeitende mit wie vielen Stellenprozenten beschäftigen Sie?

Bei den Produktionsstrassen für Son

«Wir wollen mit der Neuausrichtung agiler we Direktor Michael Buik äussert sich über Strategie, Vergangenheit und Zukunft des Spitals Affoltern sich einiges getan: Wir sind in der Altersmedizin weiter gewachsen, konnten neue Belegärzte akquirieren und sind laufend daran, unsere Abläufe zu verbessern.

Spitaldirektor Michael Buik. «Anzeiger»: Das vergangene Jahr war in vieler Hinsicht turbulent. Welchen Herausforderungen musste sich das Spital Affoltern stellen und wie hat das Unternehmen diese Herausforderungen gemeistert? Michael Buik, Direktor Spital Affoltern: Auf der strategischen Ebene haben wir uns intensiv mit der Neuausrichtung des Spitals Affoltern auseinandergesetzt. Delegierte, Betriebskommission und Spitalleitung stehen gemeinsam für eine Neuausrichtung des Spitals ein. Ich freue mich, dass wir dazu einen gemeinsamen Nenner gefunden haben und neben der Auflösung des Zweckverbands das Spital künftig als gemeinnützige Aktiengesellschaft und die Langzeitpflege in einer interkommunalen Anstalt organisieren wollen. Auch im operativen Bereich hat

Konzernleiter geben durchs Band an, dass der Markt härter geworden sei. Welche Perspektiven sehen Sie für das Spital Affoltern und wie stellen Sie sich auf, um möglichst gut gerüstet zu sein? Das Gesundheitswesen ist einem ständigen Wandel unterworfen. Um am Wettbewerb bestehen zu können, wollen wir mit der Neuausrichtung agiler werden. Dazu findet am 10. Juni 2018 eine Urnenabstimmung statt, bei der die Bevölkerung mitbestimmen kann. Mit einem neuen Gesundheitszentrum können wir der Entwicklung zu mehr ambulanten Behandlungen vollumfänglich gerecht werden und uns so einen Vorteil gegenüber

den umliegenden Spitälern verschaffen. Weiter werden wir unsere Kerndisziplinen weiter verfeinern und dafür sorgen, dass sie noch bekannter werden. Ich denke da besonders an die Altersmedizin, die Palliative Care, die Psychiatrie und auch an die Grundversorgung mit Medizin, Gynäkologie/Geburtshilfe und Chirurgie. .....................................................................

«Es ist dem Willen der Bevölkerung zu verdanken, dass das Spital heute noch besteht.» ..................................................................... Wann wurde das Spital Affoltern gegründet? Wie sah das Säuliamt damals aus und welche Standortfaktoren beeinflussten den Geschäftserfolg massgeblich?

Die Langzeitpflege, hier das sanierungsbedürftige Haus Rigi, soll als interkommunale Anstalt ebenfalls im Besitz der Gemeinden weiterbestehen. (Bilder Salomon Schneider)

Der Akutbereich des Spitals Affoltern soll als gemeinnützige Aktiengesellschaft ein Das Spital Affoltern gründet auf dem Krankenasyl, welches 1902 – also vor 115 Jahren – mit 30 Betten gegründet wurde. Damals steckte die Medizin noch in den Kinderschuhen und die Ansprüche der Bevölkerung waren weitaus bescheidener. Im Laufe der Jahre wurde das Spital ausgebaut und das Angebot stetig erweitert. Genau die Nähe, das breite Angebot der Grundversorgung, die medizinische und pflegerische Leistung. Der persönlichen Behandlung und Betreuung und besonders dem Willen der Bevölkerung ist es zu verdanken, dass unser Regionalspital heute noch besteht. Wie viele Mitarbeitende mit wie vielen Stellenprozenten beschäftigt das Spital Affoltern?

Welche Tipps haben Sie für Säuliämtler unternehmende, die mit ihren Untern wachsen wollen? Wir beschäftigen rund 700 Mitarb de in rund 450 Vollzeitstellen, dari rund 60 Ausbildungsplätze enthalte Gewerbe im Säuliamt ist uns sehr w und wir schätzen die langjährigen nerschaften mit unseren lokalen Lie ten. Dabei setzen wir auf Fairnes Vertrauen in der Zusammenarbeit. Mit einem Anteil von fast 50 P Mitarbeitenden, die im Knonauer wohnen, entsteht eine besondere der Identifikation mit dem Spit Arbeitgeber. Was die Grundlage ist f hohe Einsatzbereitschaft unseres artigen Teams.


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Freitag, 29. Dezember 2017

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Jahr 2017 zurück und wagen einen Ausblick

wachstum ist und wie sie sich zukunftstauglich aufstellen. / Interviews: Salomon Schneider

ibende Kraft des Erfolgs

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Der Schlüssel dazu sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind nahe an der Technologie, den Märkten und den Kunden. Die Unternehmensleitung kann Innovationen nicht «befehlen», wir können nur ein Umfeld schaffen, das Innovation schafft, und die grobe Stossrichtung vorgeben. Das Gebäude der Zukunft ist digital und vernetzt, energieeffizient und ein Solar-Kraftwerk. Bis 2050 wollen wir unsere Stärke als innovatives, schweizbasiertes Unternehmen ausbauen und uns mit unseren Gebäudehüllenlösungen für Energieeffizienz, mit unseren Paketboxen für Vernetzung und mit unseren Sonnenenergiesystemen zur Energieerzeugung zu einem nachhaltigen Gebäudepark beitragen.

Das Gebäude der Dresohn AG ist ein 100 Meter langer Komplex mit Produktionsstrassen, Lagerräumen und Büros. (Bild zvg.)

«Wer wachsen will, braucht Innovationen» Samy Nachmansohn, Geschäftsführer der Dresohn AG

nnenenergieanlagen ist vieles automatisiert.

erden»

«Anzeiger»: Welchen Herausforderungen musste sich die Dresohn AG im Jahr 2017 stellen? Samy Nachmansohn, Geschäftsführer Dresohn AG: Die grösste Herausforderung im Jahr 2017 war die erfolgreiche Rückeroberung von verlorenen Marktanteilen. Marktanteile gingen im Vorjahr verloren, weil sich die Dresohn nicht auf Preise der Mitbewerber – zum Teil waren es währungsbedingte Nachteile EU-Mitbewerbern gegenüber – einliess und an ihrer Preisgestaltung festhielt.

n solideres und flexibleres Fundament erhalten.

r Kleinnehmen

beitenin sind en. Das wichtig n Parteferanss und

Prozent r Amt Form tal als für die gross-

Samy Nachmansohn gründete die Dresohn AG 1981.

Seit das Spital Affoltern gegründet wurde, haben Wissenschaft und Forschung riesige Fortschritte gemacht. Wie sieht das Spital Affoltern 2050 aus und wie stellen Sie sicher, dass Sie auf dem Stand der Technik bleiben? Auch im Jahr 2050 werden unsere Patientinnen und Patienten im Zentrum unseres Schaffens stehen. Sie können sich auf eine kompetente Behandlung in umfassenden Fachdisziplinen im Gesundheitszentrum Affoltern verlassen. Bis dahin werden wir unsere Paradedisziplinen in der Altersmedizin und Palliative Care weiter ausgebaut haben und weitere Bereiche noch stärker etabliert haben. Gut ausgebildete Mitarbeitende, renommierte Ärzte und schlanke Abläufe werden ausschlaggebend für diesen Erfolg sein.

Wie hat die Dresohn AG diese Herausforderungen gemeistert? Mit Anpassungen der Kostenstruktur und der konsequenten Umsetzung von Innovationen konnte sich die Dresohn auch bei den preislich hart umkämpften Projekten durchsetzen.

Mit unserem technologischen Vorsprung sind wir für die Zukunft gut gerüstet. Wenn nötig, könnten wir es uns sogar leisten, auch mal kurzfristig weniger zu investieren. Die technologische Entwicklung werden wir aber stets mit aller Kraft vorantreiben. Um unser Potenzial ausschöpfen zu können, haben wir 2017 das Firmengebäude zum dritten Mal durch einen Erweiterungsbau ergänzt. Für Produktion, Lager und Büros steht nun eine Gesamtfläche von 14 000 m² zur Verfügung. Am Standort in Mettmenstetten können wir jetzt nicht mehr weiterwachsen. Deshalb erfolgt die weitere Expansion mit der Dresohn Innerschweiz AG in Emmen. Im November 2017 wurde mit dem Erweiterungsbau begonnen, die Nutzfläche erweitert sich dadurch um 1300 m². ..............................................................

«Die Dresohn AG ist mit dem Knonauer Amt mitgewachsen.» .............................................................. Wann wurde die Dresohn AG gegründet? Wie sah das Säuliamt damals aus? Die Dresohn AG wurde 1981 in Mettmenstetten gegründet. Produziert wurde in einer ehemaligen Scheune in Rossau. Im Jahr 2002 konnte in der damals industriefreund-

lichen Gemeinde Mettmenstetten Industrieland zu äusserst fairen Bedingungen gekauft werden. Das in Mettmenstetten neu erstellte Firmengebäude wurde mit 12 Mitarbeitern bezogen und liess die Dresohn AG in den folgenden Jahren kontinuierlich wachsen. Die Dresohn AG ist also mit dem Säuliamt mitgewachsen. Im Gründungsjahr der Firma war der Bau der Autobahn ein brennendes Thema. Inzwischen wurde diese bekanntlich erstellt und auch die Dresohn AG bekam 1995 ihre «Strasse». Mit der eigens für die Dresohn konstruierten Kanalstrasse (Maschine zur automatisierten Herstellung von Lüftungskanälen) wurde in der Folge der Grundstein zur Automatisierung der Produktion gelegt. Welche Standortfaktoren beeinflussten den Geschäftserfolg massgeblich? Als wichtigster Standortfaktor in unserer Branche zählt die Kundennähe. Aus diesem Grunde wurden in den folgenden Jahren die Dresohn Innerschweiz AG in Emmen, die Dresohn Bern AG in Bern und die Dresohn Basel AG in Basel gegründet. Wie viele Mitarbeitende mit wie vielen Stellenprozenten beschäftigen Sie? In der Zwischenzeit beschäftigt die Dresohn AG in Mettmenstetten rund 80 Mitarbeitende und bildet jährlich sieben bis acht Lehrlinge aus.

Welche Tipps haben Sie für Säuliämtler Kleinunternehmende, die mit ihren Unternehmen wachsen wollen? Unser Claim heisst Innovation im Lüftungsbau. Wer wachsen will, braucht Innovationen, das gilt für Kleinst- und Kleinunternehmen. Nur wer innovativ ist, kann sich von der Masse der Mitbewerber abheben. ..............................................................

«Automatisierung und Vernetzung werden rasant zunehmen.» .............................................................. Wie sieht Ihr Unternehmen im Jahr 2050 aus? Da bräuchten wir wohl schon eine Glaskugel, um das beantworten zu können. Was wir aber heute schon wissen ist, dass die Automatisierung (Roboterisierung) und die generelle Vernetzung rasant zunehmen werden. Als innovative Unternehmung werden wir uns den Veränderungen der kommenden Jahre stellen, was auch immer diese bringen werden. Wie stellen Sie sicher, dass Sie auf dem Stand der Technik bleiben? Wir haben bereits heute junge, innovative Mitarbeitende, die eng mit mir als Innovationstreiber zusammenarbeiten und die Kontinuität sicherstellen werden.

..............................................................

«In Zukunft wird es eine kleinere Anzahl Anbieter geben.» .............................................................. Welche Perspektiven sehen Sie für die Dresohn AG? Der anhaltende Preiskampf im Markt wird zu einer Bereinigung der Anzahl Anbieter führen. Wir sehen dies als Chance, unsere führende Position im Schweizer Lüftungsmarkt weiter ausbauen zu können. Wie stellen Sie sich auf, um möglichst gut gerüstet zu sein?

Trotz Automatisierung ist bei der Montage noch viel Handarbeit gefragt. (Bilder Salomon Schneider)


Wir bedanken uns bei unseren Kunden für Ihr Vertrauen und Ihre Treue und wünschen ein gesundes, unfallfreies neues Jahr 2018!

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Freitag, 29. Dezember 2017

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Kloster Kappel: Nun kann die Planung abgeschlossen werden Der Regierungsrat bewilligte ein zweites Gesuch: 480 000 Franken aus dem Lotteriefonds Nachdem nun der Regierungsrat Mitte Dezember weitere 480 000 Franken aus dem Lotteriefonds bewilligt hat, kann die Planung für Revitalisierung und Entwicklung der Klosterdomäne Kappel zu Ende geführt werden. Das Hauptgesuch – rund 12 Mio. Franken – soll im Sommer 2018 eingereicht werden. ................................................... von werner schneiter Ein zweiter Kredit aus dem Lotteriefonds für Planungsarbeit bildet in diesem Fall eine Ausnahme, weil es sich aus Sicht des Regierungsrates um ein überregional bedeutsames Vorhaben handelt. «Es ist auch ein Vertrauensbeweis in unsere Arbeit und zeigt, dass die kantonale Denkmalpflege das Projekt als förderungswürdig einstuft», ergänzt Gerhard Gysel, Präsident des Vereins Kloster Kappel (VKK). Die Planung für Revitalisierung und Entwicklung des Klosters Kappel läuft seit 2012/13. Zur Durchführung eines international ausgeschriebenen Wettbewerbs bewilligte der Regierungsrat seinerzeit einen Kredit von 500 000 Franken – Mittel, die ebenfalls aus dem Lotteriefonds stammen. In mehreren Schritten wurde hernach ein Masterplan erarbeitet, der aus fünf Kernelementen besteht, die unter anderem Erneuerung, Umnutzung und Neubau von Gebäuden auf dem Klosterareal umfassen – einschliesslich Entflech-

tung von Landwirtschaft und Klosterdomäne.

Bisherige Arbeiten umfangreicher als angenommen Die bisher eingesetzten Mittel in der Höhe von gut 900 000 Franken reichen nicht aus, um die Planungsarbeiten abschliessen zu können – Grund für den VKK, dem Lotteriefonds ein zweites Gesuch im Umfang von 480 000 Franken zukommen zu lassen, das nun vom Regierungsrat in eigener Kompetenz bewilligt worden ist. Die Ausnahme begründet er auch mit dem Umstand, dass die bisherigen Arbeiten wesentlich umfangreicher waren als angenommen. «Die Einrichtung einer Projektorganisation und die Erarbeitung eines Masterplans mit vielen unterschiedlichen Interessen und Akteuren waren im damaligen Lotteriefonds-Gesuch nicht vorgesehen – auch nicht die Entflechtung von Landwirtschaft und Klosterdomäne», schreibt der Regierungsrat. Er hat mit der Bewilligung des zweiten Gesuchs auch die direkten und indirekten finanziellen Eigenleistungen des VKK von fast einer halben Million Franken berücksichtigt. Der entscheidende Schritt steht aber noch bevor. Nach Abschluss der Planungsarbeiten im Sommer 2018 wird zu diesem Zeitpunkt das Hauptgesuch im Umfang von rund 12 Mio. Franken an den Lotteriefonds eingereicht. Darüber wird der Kantonsrat entscheiden, möglicherweise im Winter 2019/20.

Revitalisierung und Erneuerung der Klosterdomäne Kappel – ein grosses Projekt, das bei einem Ja des Kantonsrates zum Lotteriefondsgesuch über 12 Mio. Franken realisiert werden kann. (Bild Werner Schneiter) Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 20 Mio. Franken. Die Landeskirche beteiligt sich mit 3,2 Mio. Franken und ist im Besitz einer Baubewilligung für eine neue Terrasse, für die Gärten und für die Erneuerung des Flachdachs über der Küche. Daneben

beteiligten sich der Verein Kloster Kappel (3,1 Mio. Franken), der Landwirtschaftsbetreiber (1,2 Mio.) und diverse Stiftungen (250 000 Franken). Der grösste Kostenanteil entfällt auf Renovationen und Umnutzungen von Gebäuden (rund 10 Mio.). Der Neubau

Gratis-Lesepass und täglich eine Veranstaltung

«Biblio-Olympics» – Säuliämtler Bibliotheken am Start Die hiesige Bibliothekslandschaft gratis kennenlernen und das Lesefeuer mittragen – das und mehr bieten die «BiblioOlympics» im Knonauer Amt. Schulklassen können sich im Lesewettbewerb messen.

Leseförderungsprojekt für Schüler Begleitend zu den Angeboten des Gratis-Lesepasses und zu den verschiedenen Veranstaltungen findet ein Lesewettbewerb statt. «Saumässig viel lesen» heisst es im Januar für die Schul-

klassen, die sich für den Lesewettbewerb angemeldet haben. Die Kinder erhalten einen Lesepass, in dem sie eintragen, wie viele Kilogramm Bücher sie gelesen haben. Am Abschlussfest werden die lesestärksten Klassen mit einem Preis belohnt und

unter allen eingegangenen Lesepässen ein Gewinner pro Gemeinde verlost. Kinder, die nicht im Klassenverband teilnehmen, dürfen in ihrer Bibliothek einen Schülerpass abholen, der sie auch zur Nutzung aller Bibliotheken berechtigt. (IS)

Zum Auftakt des neuen Jahres sind alle Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks Affoltern eingeladen, die vielfältige Bibliothekslandschaft im Säuliamt kennenzulernen. Mit einem Gratis-Lesepass, gültig bis am 31. Januar 2018, können sie alle vierzehn Bibliotheken im Bezirk gratis nutzen. Der Lesepass liegt in jeder Bezirksbibliothek bereit.

14 Bibliotheken, 14 Veranstaltungen, 14-mal Spiel & Spass Kurz vor den Olympischen Winterspielen startet das Bezirksprojekt «Biblio-Olympics», ein zweiwöchiges Bibliotheksfest. Der Startschuss fällt am Sonntag, 21. Januar, um 11 Uhr in Wettswil, wo das Lesefeuer gezündet und «Biblio-Olympics» mit einem Familienbrunch und einer interessanten Gesprächsrunde unter der Leitung von Daniel Schneebeli eröffnet wird. Dann folgt täglich eine weitere Veranstaltung in der nächsten Bibliothek auf der Route durch das Säuliamt und das Lesefeuer wird jeweils an die nächste Bibliothek weitergegeben. Nach vierzehn Tagen, am Samstag, 3. Februar, steigt in der Regionalbibliothek das Abschlussfest. Das genaue Programm zu «Biblio-Olympics» ist auf der Homepage der Regionalbibliothek www.bibliothek-affoltern.ch unter Bezirk zu finden.

Mit dem Lesepass, den Irene Scheurer (links) präsentiert, lässt sich das Angebot der Ämtler Bibliotheken bis Ende Januar gratis nutzen, Petra Schweizer zeigt die Karte für Kinder, die einen Wettbewerb beinhaltet. (Bild Thomas Stöckli)

einer ergänzenden Mauer, der umstritten ist, kostet rund 600 000 Franken. Widerstand dürfte sich nicht nur auf diese Mauer beschränken. Dem Vernehmen nach sind Beschwerden ans Verwaltungsgericht in Vorbereitung.

Ärzte und Kassen noch nicht einig Ärzte und Krankenversicherer konnten sich bisher nicht auf neue Tarife für ambulante Leistungen in Arztpraxen einigen. Der Regierungsrat legt deshalb die Tarife vorsorglich und provisorisch fest. Die Verträge zur Vergütung der ambulanten Leistungen in den Arztpraxen zwischen der Ärzteschaft und den Krankenversicherern wurden im Kanton Zürich schon 2016 gekündigt. Bis heute konnten sich die Ärztegesellschaft des Kantons Zürich und die Versicherer nicht auf neue Verträge einigen – als Tarifpartner sind sie dafür verantwortlich, die Vergütung neu zu regeln. Ab dem 1. Januar 2018 fehlt damit eine rechtlich gesicherte Grundlage für die Verrechnung der in den Zürcher Arztpraxen erbrachten ambulanten Leistungen. Dies bedroht die Versorgung der Patientinnen und Patienten. Um eine solche Gefahr zu verhindern, hat der Regierungsrat die Tarife für ambulante Arztleistungen ab 1. Januar 2018 vorsorglich und provisorisch festgesetzt. Diese Massnahme ermöglicht es, dass die frei praktizierenden Ärztinnen und Ärzte ihre Patientenbehandlungen im Jahr 2018 weiterhin den Krankenversicherern verrechnen können. Der Kanton nimmt damit seinen verfassungsmässigen Auftrag wahr und gewährleistet eine geordnete Gesundheitsversorgung für die Patientinnen und Patienten. Dieses Handeln wurde nötig, weil es Versicherer und Ärzte als Tarifpartner offensichtlich nicht schaffen, die nötigen Grundlagen für eine sichere Versorgung auszuhandeln. (ki.)


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Freitag, 29. Dezember 2017

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Mehr als rosafarbene Glücksbringer Besuch beim Mettmenstetter Schweinezüchter Armin Reichmuth und seinen Tieren Die meisten Menschen finden Ferkel herzig, doch ansonsten geniessen Schweine auf Anhieb wenig Sympathien. Sie riechen streng und sind keine pelzigen Kuscheltiere. Höchste Zeit, mehr über die Tiere zu erfahren und einen Blick in einen Schweinestall zu werfen. ................................................... von andrea bolliger Armin Reichmuth bewirtschaftet zusammen mit seinem Vater einen Betrieb für Schweinezucht und Mast in Mettmenstetten. Wer zu den Tieren in die Anlage möchte, muss sich registrieren und ein Kombi und Gummistiefel anziehen. Das verhindert die Übertragung von Krankheiten und ist Bestandteil der strengen Hygienevorschriften. Wer am selben Tag bereits einen landwirtschaftlichen Betrieb besucht hat, oder wer gar in einem anderen Schweinestall war, erhält keinen Zutritt. Armin Reichmuth erklärt, dass Schweine ganz besonders heikel seien, in Bezug auf übertragbare Krankheiten. Die Kleidung verhindert aber auch, dass man den ganzen Stallgeruch mit nach draussen nimmt. Auch Kühe und Pferde haben einen Eigengeruch, doch jener von Schweinen ist stärker und wird meist als unangenehm wahrgenommen.

Dem Menschen physiologisch ähnlich Fest steht, dass der Geruch nicht davon kommt, dass sich Schweine im Dreck suhlen. Das tun sie nämlich, weil sie keine Schweissdrüsen besitzen und nicht schwitzen können. Indem sie sich mit Schlamm zudecken, regulieren sie ihre Körpertemperatur, genauso wie zum Beispiel Elefanten. Schweine sind dem Menschen physiologisch ähnlich. Sie können Herz- und Kreislauferkrankungen entwickeln und auch die Struktur und Beschaffenheit des Fleisches und Fettgewebes sind mit der des Menschen vergleichbar. In das Interesse der Forschung sind auch die Augen der Borstentiere gerückt. Sie sind in der Anatomie, dem Gefässsystem sowie der Verteilung der Fotorezeptoren dem menschlichen Sehorgan ähnlich. Im Jahr 2016 wurde einem Mann in China erstmals und erfolgreich die Hornhaut eines Schweineauges transplantiert. Schweinen werden kognitive Fähigkeiten nachgesagt, die mit jenen von Primaten vergleichbar sind.

Gute Genetik und starke Beine Im Stall der noch säugenden Ferkel ist es warm. Schliesslich ist ihre Haut anzeige

Armin Reichmuth bei seinen Jungtieren.

Beeindruckender Einblick in den Stall der Muttertiere. (Bilder Andrea Bolliger)

noch zart und nur mit feinen Härchen überzogen. Nach vier Wochen werden sie von ihren Müttern getrennt. Ab jetzt nennt man sie Jager und die Härchen werden langsam borstiger. In dieser Lebensphase entscheidet sich, welche von ihnen für die Zucht infrage kommen. «Dabei wird neben der Genetik, die in der Schweiz allgemein sehr gut ist, auf besonders starke Beine geachtet», erklärt Armin Reichmuth. Für die anderen Jager bedeutet es, dass sie in die Mast kommen. Im Alter von etwa sechs Monaten erlangen sie die Schlachtreife. Obschon die Mastschweine nach draussen könnten, bevorzugen sie in der kalten Jahreszeit die Stallwärme.

Zucht und Mast im gleichen Betrieb bringt Vorteile Vier einheimische Rassen von Hausschweinen kennt man in der Schweiz. Die Familie Reichmuth setzt neben Edelschweinen vermehrt auch auf die Schweizer Landrasse. Schweizer Hampshire und Schweizer Duroc sind seltener. Seit dem Herbst wird auf dem Betrieb gebaut. Armin Reichmuth möchte künftig die eigens gezüchteten Schweine vermehrt selber ausmästen. Dabei fällt der Zwischenhandel weg. Dies hat einen positiven Nebeneffekt hinsichtlich des Einsatzes von Antibiotika auf das einzelne Tier berechnet. Dadurch, dass die Tiere im gewohnten Milieu verbleiben, verringert sich das Risiko von Mischinfektionen. Mit dem Neubau wird der Betrieb auch der Einhaltung der neuen Tierschutznormen gerecht. Ab dem kommenden 1. September sind sogenannte Vollspaltenböden verboten. Zudem

Im Jager-«Kindergarten» gehört Necken dazu.

Das Leben macht durstig.

muss den Tieren mehr Platz zukommen. Sobald der Neubau fertiggestellt ist, wird der bisherige Stall der Mastschweine umgebaut und modernisiert, so dass die Muttertiere und Jager mehr Platz erhalten. «Schliesslich leben wir davon», antwortet Armin Reichmuth auf die Frage, wie man sich daran gewöhne, seine Tiere zum Schlachten geben zu müssen. «Wir haben die Tiere gerne und achten darauf, dass es ihnen gut geht – aber die Beziehung ist eine andere als zu unseren Haustieren.» Die tägliche Arbeit besteht zum Grossteil aus Putzen. Die Reinigungsarbeiten gehen im Schweinebetrieb über das Misten hinaus, müssen doch bei Verlegung von Tieren die Buchten auch desinfiziert werden. Der Hoch-

mütter in einem grosszügig eingestreuten Stall mit einem grossen Auslaufgehege untergebracht, wo sie sich frei bewegen können. Dort liegen die beeindruckend grossen Tiere eng beieinander. Schweine sind Herdentiere. Die meisten lassen sich auch durch den Besuch nicht stören und bleiben liegen. Schaut man in ihre ausdrucksstarken Augen, bemerkt man, wie ähnlich sie den menschlichen tatsächlich sind. Einige der Tiere drängen sich an den Besuchenden vorbei ins Freie. Bleibt man einen Moment bei ihnen stehen, verwandelt sich die anfängliche Skepsis schnell in Neugier. Sie beschnuppern und stupsen einen und lassen sich sogar ein paar Streicheleinheiten über die Borsten gefallen.

druckreiniger sei denn auch das meistgebrauchte Gerät im Betrieb, sagt Armin Reichmuth. Eine weitere Aufgabe besteht darin, die Tiere zu impfen und die männlichen Jungtiere zu kastrieren. Dazu haben Vater und Sohn Reichmuth eine spezielle Ausbildung und Prüfung abgeschlossen.

Die werdenden Schweinemütter geniessen viel Freiheit Auf dem Betrieb kommen im Schnitt fast jeden Tag Jungtiere zur Welt. Armin Reichmuths erster Gang am Morgen führt ihn deshalb in den «Gebärsaal», um zu schauen, ob Nachwuchs da ist, den es zu pflegen gibt. Bis kurz vor dem errechneten Geburtstermin sind die werdenden Schweine-


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Bezirk Affoltern

Hohe Qualität der Feuerwehr sichern

Fast zwei Meter gross, aber noch nicht ganz erwachsen

Zur Umsetzung des GVZ-Projekts Feuerwehr 2020 passt der Regierungsrat per 1. April 2018 die Feuerwehrverordnung und die Verordnung über Subventionen der Gebäudeversicherungsanstalt an den Brandschutz an. Eines der strategischen Ziele, das die GVZ Gebäudeversicherung Kanton Zürich verfolgt, ist die hohe Qualität der Feuerwehren mit einem effizienten, angemessenen Mitteleinsatz zu sichern. Für die Subventionierung von Alarmierung, Hydrantenanlagen und Feuerwehrbauten in den Gemeinden wendet die GVZ jährlich 11.6 Mio. Franken auf. Mit Beschluss vom 13. Dezember 2017 werden die Beiträge an die Gemeinden neu verteilt: Die GVZ entlastet die Gemeinden von den Alarmierungskosten von rund 3.1 Mio. Franken. Im Gegenzug entfallen Subventionen zur Erneuerung der Hydranteninfrastruktur. Zudem hat die Überprüfung der Standorte der Feuerwehrgebäude im Kanton Zürich ergeben, dass – unter Vorbehalt bereits bestehender Projekte – kein Bedarf nach zusätzlichen Feuerwehrbauten vorhanden ist. Von einer Subventionierung (10 %) der Feuerwehrbauten wird deshalb in Zukunft abgesehen.

Ausbildung für Privatpersonen im AZA Im Ausbildungszentrum Andelfingen (AZA) führt die GVZ Grund-, Beförderungs-, Fach- und Weiterbildungskurse für Feuerwehrleute durch. Mit den neuen Bestimmungen kann die GVZ künftig Kurse für Private anbieten. Diese sind kostenpflichtig und sollen einem breiten Personenkreis Informationen und praktische Anleitungen im sicheren Umgang mit Feuer vermitteln. Weiter sollen sie den Mehrwert für Unternehmen sichtbar machen, wenn Mitarbeitende in der Feuerwehr aktiv sind. Die Bestimmungen treten am 1. April in Kraft. Für die Subventionierung der Feuerwehrbauten gilt eine Übergangsfrist von zwei Jahren. (pd.)

Freitag, 29. Dezember 2017

Der Säuliämtler Sven Ivanic wurde für das Arosa Humorfestival nominiert Sein Leben scheint ein einziger Widerspruch zu sein. Allein sein nordisch und osteuropäisch gemischter Name, Sven Ivanic, unterstreicht die Gegensätzlichkeit. Seine Tätigkeit als Jurist beim Bezirksgericht Affoltern dürfte nicht allzu lustig ablaufen, doch in der Freizeit macht er semiprofessionell Witze. ................................................... von martin mullis Dass Sven Ivanic als kommender grosser Stand-Up-Comedian gilt, zeigt die Tatsache, dass er für das renommierte Arosa Humorfestival nominiert wurde. Als einer von vier Newcomern darf er am 9. Dezember 2018 in Arosa auftreten. Ivanic kam 1991 mit seinen Eltern in die Schweiz und besuchte in Affoltern und in Wettswil die Schule. Er erinnert sich, dass er zwar nicht den Pausenclown spielte, jedoch aber bei gewissen Sketchen und witzigen Streichen immer an vorderster Stelle zu finden war. Der 195 cm grosse Komiker sagt von sich selber, dass er noch nie wirklich «erwachsen» geworden sei. Und vielleicht ist seine stattliche und als Auditor am Bezirksgericht natürlich auch sehr seriöse Erscheinung exakt das Quäntchen, welches für seinen ironisch geistvollen Witz verantwortlich ist. Sven Ivanic hält fest, dass die eingangs geschilderten Gegensätze, welche mit seinem Beruf als Jurist und seiner Leidenschaft als Comedian aufeinander prallen, eine durchaus reizvolle Spannung schaffe. Seine Vorliebe, absurde unterschwellige Komik und witzige Anekdoten mit ernster Mimik vorzutragen, habe jedoch im-

mer auch einen ganz persönlichen Hintergrund. So erwähnt er auch so trocken wie selbstironisch seine «beruflichen Probleme» als «Balkaner»: Wenn er den Gerichtssaal betrete, würden sich stets alle fragen: «Ja, ist denn der Angeklagte bereits da?» Grosse Freude bereitet ihm auch die Tatsache, dass er bei seinen Vorgesetzten und Kollegen am Bezirksgericht grosse Unterstützung findet. Natürlich achte er sehr genau darauf bei seinen Auftritten heikle oder sensible Situationen oder Äusserungen zu unterlassen, Probleme seien jedoch noch nie aufgetreten.

Bereits einige Auftritte im Bernhard Theater Stand-up-Comedy sei jedoch ganz generell ein überaus schwieriges Genre, weiss Sven. Immerhin stand der junge Komiker im letzten Jahr bereits rund 70 Mal auf der Bühne, darunter waren auch einige Auftritte im Bernhard Theater. Die Frage nach seinen Vorbildern beantwortet er ohne zu zögern: Ganz generell seien das englische oder amerikanische Komiker, aber die Schmirinskis seien seit seiner Kindheit stets an oberster Stelle seiner Idole gestanden. Sein Erfolg als Newcomer freut ihn natürlich sehr und gibt ihm auch Mut und Ansporn, um sowohl als Jurist als auch als Comedian voranzukommen. Was seine Zukunft betrifft will er sich aber noch nicht festlegen. Allzu gerne würde er seine zwei Berufe hälftig ausüben, dies dürfte jedoch nicht ganz so einfach sein, glaubt Sven und strahlt entwaffnend über seiner Kaffeetasse. Beim Fototermin in der hintersten Ecke des Restaurants Casino holt ihn dann seine vermutlich angeborene Komik ein. Seine Verbun-

Komiker mit Potenzial: Sven Ivanic, Jurist, Stand-up-Comedian und Säuliämtler. (Bild Martin Mullis)

denheit mit dem Säuliamt will er mit der Lektüre des «Anzeigers» augenfällig demonstrieren. Klar, dass er dabei nicht einfach so völlig banal und langweilig am Tisch sitzen kann. Ohne zu zögern hält er die Zeitung verkehrt vor seine Augen. Das wiederum stört eine Gruppe von noch sehr jungen Frauen am übernächsten Tisch, welche überaus neugierig den Fotografen

und sein Sujet beobachten. Ihre Warnrufe, dass die Zeitung falsch herum gehalten werde, lassen ihn schmunzeln. Seine Gestik, dass das durchaus gewollt sei, glauben ihm die Girls – wenn auch etwas verdattert – aber auf Anhieb. Kein Zweifel, der Mann hat für Komik ein riesiges Potenzial. Weitere Infos unter www.sven-ivanic.ch.

Crazy Circus an der Sekundarschule Festliches Naturerlebnis

Schulsilvester in Bonstetten

Waldweihnachten der Pfadi Säuliamt

Wie jedes Jahr feierte die Pfadi Säuliamt zusammen mit den Pfadis, Leitern und Eltern Weihnachten und schloss ein erfolgreiches Jahr ab. Der Anlass fand, wie es sich für die Pfadi gehört, draussen in der Natur statt. Es war ein besinnliches Fest für Jung und Alt.

Bonstetter Sek.-Schüler feierten den Jahresabschluss unterm Zeltdach. (Bild zvg.)

Der Schulsilvester der Sekundarschule Bonstetten bildet seit Jahren eine schöne Tradition, bei dem die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Lehrpersonen mit grossem Engagement das vorgezogene Jahresende feiern. Dieses Jahr stand das traditionelle Fest unter dem Motto «The Crazy Circus». Die ersten Überlegungen dazu fanden im Schülerrat statt, welcher das Motto wählte und auch die Ausstattung der grossen Aula plante. Zusammen mit dem Werklehrer realisierte dann der dritte Jahrgang dieses Vorhaben, welches sich als recht anspruchsvoll herausstellte. Aber Werklehrer Lothar Althaus hat zusammen mit Handarbeitslehrerin Sarah Grob wieder ein-

mal Wunder vollbracht. Am 21. Dezember erstrahlte ein Zirkuszelt in der Aula unter dem die Schülerinnen und Schüler ausgelassen tanzen und die diversen Tanz- und Gesangsnummern auf der Bühne bewundern konnten. Das Motto des Crazy Circus spann sich auch in das Foyer des B-Traktes weiter, wo diverse Essenstände zum Geniessen einluden: Hot Dogs, Fajitas, Pizza und natürlich Magenbrot sowie Popcorn wurden vom zweiten Jahrgang vorbereitet und feilgeboten. Dieses Jahr wurde auf die Essensbons verzichtet und es wurden damit gute Erfahrungen gemacht; die Schülerinnen und Schüler zeigten viel Disziplin und das Essen reichte für alle. In diversen Zimmern lud der erste Jahrgang zu allerlei Spielen ein. In akribischer Arbeit wurde an den vorangegangenen zwei Tagen gemalt, gebas-

telt und dekoriert, so dass die Schulzimmer kaum mehr erkennbar waren und nun als Fotostudio, Spielsalon oder Raubtierkäfig erstrahlten. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler verweilen und spielen, oder ihre Performance-Künste zeigen. Das ganze Fest lebte nicht zuletzt von den fantasievollen und dem Motto entsprechenden Verkleidungen. Schüler sowie Lehrpersonen scheuten keinen Aufwand und kamen als Zirkusdirektor, Harlekin und Clowns, oder als Zirkustiere verkleidet. Beim gemeinsamen Abschlussapéro der Lehrpersonen war man sich einig, dass wieder ein stimmungsvoller Schulsilvester gefeiert werden konnte. Zeit für alle, nun auszuspannen und neue Energie zu tanken – die neuen Herausforderungen warten sicher schon. Beate Kuhnt, Schulleitung

Am 16. Dezember traf sich die Pfadi Säuliamt für das gemeinsame Weihnachtsfest auf dem Parkplatz der Badi in Obfelden. Bald schon wurden die versammelten Pfadis, Eltern und Leiter mit verschiedensten Problemen konfrontiert. So wollte der Osterhase das Weihnachtsfest auf Kosten von Ostern verhindern, der Sommer sich des unverzichtbaren Schnees entledigen und der Förster anstelle von Tannen nur noch Laubbäume pflanzen. Um ein besinnliches Weihnachtsfest zu garantieren, bildeten sich drei Gruppen, welche sich je einem der Probleme annahmen. So wurden die fleissigen

Elfen aus den Händen des Osterhasen befreit, das riesige Feuer des Sommers gelöscht und dem Förster die Wichtigkeit von Tannen erklärt. Nach der erfolgreichen Bewältigung dieser Aufgaben durften sich die Teilnehmer beim gemütlichen Beisammensein mit wärmender Gemüsesuppe und Punsch stärken. Währenddessen wurden Neuigkeiten und Nettigkeiten ausgetauscht und man blickte auf das vergangene Jahr zurück. Als Hunger und Durst gestillt waren, begab sich die Gruppe in einen Kreis um den reich geschmückten Christbaum. Um den Abend gebührend ausklingen zu lassen, wurden bekannte Weihnachtslieder gesungen. Als das letzte Lied verstummte, erhielten die Leiter als Dank für ihre freiwillige Arbeit ein kleines Geschenk. Dieses Jahr gab es ein Sackmesser mit eingraviertem Pfadinamen. So wurde das Pfadijahr 2017 abgeschlossen und alle freuen sich schon auf das nächste. Lars Reber v/o Milo Infos/Kontakt: www.pfadi-sa.ch, info@pfadi-sa.ch.

Pfadis, Eltern und Leiter singen um den Weihnachtsbaum beim Singen. (Bild zvg.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 29. Dezember 2017

Zusammen ist es schöner Rotary Weihnachtsfeier 2017 im Kasinosaal Affoltern

forum

Kommunikation mit Domino-Potenzial Zu den Spital-Austritts-Vorlagen von Bonstetten und Hedingen.

104 Gäste fanden am Abend des 24. Dezember den Weg in den festlich geschmückten Kasinosaal Affoltern. (Bilder zvg.)

Unter dem Motto «Zusammen ist schöner als alleine» lud der Rotary Club Zürich-Knonaueramt auch dieses Jahr an die zur Tradition gewordene Weihnachtsfeier für Alleinstehende und Ehepaare jeden Alters, jeder Konfession und Nationalität. 104 Gäste folgten der Einladung und fanden am Abend des 24. Dezember den Weg in den festlich geschmückten Kasinosaal in Affoltern. Sie alle waren gekommen, um zusammen mit den Mitgliedern des Rotary Clubs ZürichKnonaueramt und deren Angehörigen Weihnachten zu feiern und ein Stück «Gemeinsamkeit» zu erleben. Ein Viertel der Teilnehmer nahm den organisierten Fahrservice unter der Leitung von Werner Zingg in Anspruch. Bei Kaffee, Tee und selbst gemachtem Weihnachtsgebäck konnten sich die Gäste auf den feierlichen Abend einstimmen. Erste anregende Gespräche entstanden, alte Freunde wurden begrüsst und neue Bekanntschaften gemacht. Die Bonstetter Konzertpianistin Michiko Tsuda erfreute die Anwesenden mit ihrem Spiel am Flügel. Mit Stücken von Robert Schumann und Frédéric Chopin führte

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Um es klar zu sagen: Es soll nicht darum gehen, den Stimmberechtigten beider Gemeinden dreinzureden. Aber als Impuls möchten wir unsere Gedanken hier bekannt machen. Beide Gemeinderäte begründen ihr Austrittsvorhaben aus dem Spitalzweckverband damit «einmal» Klarheit zu schaffen und herausfinden, wie die Mehrheit der Stimmberechtigten, die dann an der Abstimmung teilnehmen (vermutlich lediglich um die 40 %) denken. Dass die Gegner des Spitals 21 % Ja-Stimmen aller Stimmberechtigten erreichen werden, ist zu befürchten. Wir von unserem Verein aus machten 2016 bezirksweit eine SpitalUmfrage. Die wurde dann aber von der BK sabotiert, indem sie mehrere Leserbriefe gegen diese Aktion schreiben liess. Aber diejenigen, die geantwortet hatten, sprachen sich grossmehrheitlich für unser Spital aus. Gehen nun besagte Gemeinderäte hin, und veranstalten eine Abstimmung, dann kommen sie mit dem Vorschlaghammer und spielen politisch mit dem Feuer. Bürger kann man auch anders befragen. Dieses Austrittsvorhaben ist vorwiegend eine Reaktion der beiden

Gemeindepräsidenten. Der eine wurde ausgebootet und sinnt offenbar (faktenreich und wohldokumentiert) auf Rache und in Bonstetten erzählt ein Gemeinderat in fast allen Restaurants, wie «unfähig» der jetzige Gemeindepräsident sei. Um es klar zu sagen: dieser Gemeindepräsident ist nicht unser Parteifreund, aber wir haben ihn als sehr kompetent erleben dürfen. Als Spitaldelegierter hat er mehrere Unredlichkeiten in den Spital-Rechungen aufgedeckt. Aber solche Behördenmitglieder mit Durchblick und offener Sprache werden bei uns nicht geschätzt. Wenn man mit Behördenmitgliedern spricht, gewinnt man den Eindruck, dass sie die jetzige BK in ihrem sonderbaren Verhalten weghaben möchten. Sie stimmen sogar uns zu und verlangen endlich nach einem Sanierer. Aus persönlicher Verletzung heraus sollte man aber keine Trotzreaktion veranstalten, sondern die Missetäter und Minderbegabten der Spitalbehörden öffentlich beim Namen nennen und eben den Sanierer per sofort befürworten. Auszutreten ist eine Vorsichtsmassnahme, zu der übrigens noch immer Zeit bleibt, aber sicher keine solidarische Lösung. Hans Roggwiler, Verein pro Zweckverband, Zwillikon

Die Kinder der Rotary-Mitglieder halfen beim Lottospiel tatkräftig mit. sie musikalisch durch den Abend. Zudem unterstützte sie die Feiernden beim Singen von einigen Weihnachtsliedern. Pfarrer Christoph Hürlimann erzählte auch dieses Jahr seine extra für diesen Anlass verfasste, tiefsinnige und mit feinem Humor gewürzte Weihnachtsgeschichte. Danach trugen die Rotary-Mitglieder und ihre Familienangehörigen das unter der Leitung von Ralph Puschnig mit viel Liebe zum Detail zubereitete Festmenü auf. Dieses Jahr wurden die Gäste mit Salat, Kalbsbraten an Rotweinsauce, Kartoffelstock und Gemüse sowie mit

einem «Schokoladentraum», bestehend aus Mousse, Brownie und Himbeercoulis, verwöhnt. Als weiterer Höhepunkt folgte das allseits beliebte Lottospiel. Die Kinder der Rotary-Mitglieder halfen tatkräftig mit. Es gab auch dieses Jahr wieder viele schöne Preise zu gewinnen und die Anwesenden hatten sichtlich Spass. Bei lockerer Stimmung fand der durchwegs gelungene Abend sein Ende. Die Mitglieder des Rotary Clubs Zürich-Knonaueramt danken allen Gästen herzlich für ihre Teilnahme, ganz nach dem Motto «Zusammen ist schöner als alleine»!

glosse

Von den Ewiggestrigen, Vorgestrigen und Antiken

Schlechter Verlierer Gerüchteküche Bonstetten, Leserbrief im «Anzeiger» vom 12. Dezember. Dem Leserbrief von Adolf Bühler wäre nichts beizufügen, wenn die Berichterstattung über die Gemeindeversammlung nicht von den SVP-Gemeinderäten und Anzeigeerstattern beeinflusst worden wäre. Wider besseres Wissen bestreitet Claude Wuillemin, sich beim Bezirksrat über den Gemeindepräsidenten beschwert zu haben. Es seien noch andere Gemeinderäte involviert. Das ist zwar richtig, weil auch Roger Mella zum Bezirksrat ging, um Wuillemin zu unterstützten. Er verfolgt am Ende seiner Karriere aber keine persönlichen Interessen. Den beiden ist es trotz zahlreicher Versuche aber nicht

gelungen, auch die Gemeinderätinnen in die Sache hineinzuziehen. Das macht die von Adolf Bühler zu Recht geforderte gemeinsame Stossrichtung nicht einfacher, aber man darf feststellen, dass die Geschäfte des Gemeinderates ordentlich abgewickelt werden und die Gemeindeverwaltung zugunsten der Bevölkerung trotz unsäglicher behördlicher Querelen einwandfrei funktioniert. Der Umstand, dass auch Roger Mella seinen Parteikollegen unterstützt, ist zwar formell korrekt, aber die Kampagne gegen Frank Rutishauser geht seit dessen Wahl allein vom unterlegenen Claude Wuillemin aus, der den Wählerwillen einfach nicht akzeptieren will. Frank Rutishauser und Bruno Füllemann, Bonstetten

Gedanken zum Jahresende und zum Beginn des neuen Jahres Das Lieblingsthema gewisser Pessimisten und an Ort tretender Menschen ist die Vergangenheit. Ihr Evangelium ist schlicht und besteht aus vier Wörtern: «Früher war alles besser!» Höchste Zeit, sich der Zukunft zu widmen und nach vorne zu blicken. Keine Stammtischrunde, keine Gesprächsgruppe und kein Treppenhaustratsch, wo nicht die guten alten Zeiten herbeigewünscht werden. Das unverrückbare Dogma lautet klar und deutlich, dass wir in schlechten Zeiten leben und dass früher alles viel besser war. Manche Menschen denken eben praktisch, will heissen praktisch nie. Ihre Moralvorstellungen würden sich ausgezeichnet für Selbstgespräche eignen. Wer jedoch genau zuhört und auch die Zwischentöne, Mimik und Gestik der Lamentierenden berücksichtigt, merkt sofort, dass den Jammerern vermutlich klar ist, dass sie völlig falsch liegen. Nichts war früher besser, im Gegenteil. Bittere Hungersnöte im Mittelalter rafften ganze Volksstämme dahin. Unschuldige und vermutlich der Zeit weit voraus denkende Kräuterfrauen wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ein simpler

entzündeter Blinddarm bedeutete schlicht das Todesurteil. Und wenn der Kaiser von China hustete oder dem Apachenhäuptling die Friedenspfeife ausging, erfuhren wir dies, wenn überhaupt, Hausberg des Säuliamts und nicht Despoten-Sitz. (Bild M. Mullis) erst Monate oder Jahre später. Und die Kriminalität, die dem vorgesehenen Gelände der Umerschreckend zunimmt, erkennt man fahrungsstrasse in Ottenbach konnte bei genauerer Betrachtungsweise dar- das Vorkommen der äusserst seltenen (lat: an, dass uns die meisten Menschen ge- Nacktgürteleinhornschnecke stohlen bleiben können. Nudusbalteumunicorniscochlea) nicht nachgewiesen werden. Das Kloster Kappel wird allerhöchstens in kleinen Scharmützel ohne Hellebarden Teilabschnitten ummauert. Hans Die heutige Welt ist um Welten besser Roggwiler würde sich, falls nötig, als die gestrige. Es dürfen freudige, po- einer Darmspiegelung im Regionalspisitive und verheissungsvolle Nachrich- tal unterziehen. Und schliesslich darf ten und Feststellungen vermeldet wer- aus sicherer Quelle vermeldet werden, den. Einige aktuelle Beispiele aus un- dass sich hinter dem Pseudonym serer nächsten Umgebung gefällig? «Oberamtmann Hirzel» nicht Giusep Im nun zu Ende gehenden Jahr Fry als vermeintlicher Despot des wurde im Säuliamt weder Pest noch Üetlibergs versteckt. Cholera festgestellt. Bei politischen Schauen wir also zuversichtlich in Scharmützeln in Bonstetten blieben die Zukunft, geniessen und schätzen sowohl die Morgensterne als auch die wir die heutige moderne Zeit und Hellebarden in den Gestellen des freuen uns auf die spannenden nächsSammlungszentrums in Affoltern. Auf ten 365 Tage. (mm)

Absurd argumentiert Zu viele Jäger, Leserbrief vom 22. Dezember. Ich könnte nie jagen, weil ich nicht fähig wäre, auf ein grosses Säugetier zu schiessen. Deshalb habe ich viel Verständnis für die Jagdgegner. Wenn nun aber in einem Leserbrief angetönt wird, wir hätten wegen der Jagd kein Rotwild mehr, dann wird es ziemlich absurd. Das behauptet nicht einmal Pro Natura, die den Rothirschen zum Tier des Jahrs gewählt hat. Durch das Jagdgesetz ist sichergestellt, dass der Rotwildbestand (der im 19. Jahrhundert verschwunden war) auf einem gewissen Niveau gehalten wird. Bedroht werden die Tiere vor allem durch die Bautätigkeit im Mittelland, die ihnen die Wanderung sehr erschwert, und durch Variantenskifahrer und andere Sportler, die sie in ihren Schongebieten stören. Die Jäger haben sicher wohl mehr Interesse am Erhalt eines Rotwildbestandes als die Freizeitsportler. Das Argument, man sehe immer weniger Rotwild in den Wäldern, scheint mir eher gesucht zu sein. Ich habe in

meinem Leben noch nie auf einer Wanderung im Säuliamt einen Rothirsch gesehen (was nicht heisst, dass es sie nicht gibt, was aber sicher heisst, dass sie nicht entlang der Wanderwege stehen und auf ein Selfie mit den Touristen warten). Die Jagd ist ethisch problematisch, weil getötet wird. So wie sie aber heute in der Schweiz ausgeübt wird, trägt sie nicht zur Ausrottung seltener Tierarten bei. Hans Hegetschweiler, Hedingen

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Freitag, 29. Dezember 2017

Fulminanter Start

Christbaumverbrennen Schüler-Perspektive

Zum Berchtoldstag empfängt das «LaMarotte» mit vier Tonhallemusikern. > Seite 17

In Knonau wie in Affoltern trifft man sich zum gemütlichen Beisammensein. > Seite 19

-

Jugendliche aus Hedingen äussern sich über Vergangenes und Zukünftiges. > Seite 23

Was Diäten nicht schaffen ... Gezieltes Training im Gymfit Affoltern Mit den elektronischen Kraftgeräten von eGym können die Trainingsziele Abnehmen, Muskelaufbau, Athletik, Reha, allgemeine Fitness und Figurentraining einfach elektronisch gesteuert werden. Ein riesen Komfort für die Gymfit-Kunden. Man kann sich in einem Trägerhemd vor den Spiegel stellen, die Arme ausbreiten und mit fast gestreckten Armen winken. Hängt da ein wabbeliger Hautsack unter den Oberarmen? Dann soll man nicht glauben, man sei «fett» geworden und bräuchte eine Diät. Das Problem, das man gerade entdeckt hat, haben nämlich schlanke Typen häufiger als dicke. Was da wackelt, ist kein Fett, sondern erschlaffte Muskulatur und Bindegewebe. Dieses Gewebe kann man nicht wie Fett loswerden oder wegmassieren. Auch ein Schönheitschirurg kann es operativ nicht entfernen, denn es handelt sich um ein funktionell wichtiges Gewebe. Es ist das subkutane (unter der Haut befindliche) Bindegewebe. Zum einen dient das subkutane Bindegewebe als Bindegewebsverbindung zwischen Haut und Muskulatur, zum anderen kann dieses Gewebe aber auch Fett speichern. Leider kann es nicht beides gleichzeitig wirklich gut. Die Bildung von Bindegewebsfasern ist ein aufwändiger Arbeitsprozess, den das Bindgewebe zurückstellt, wenn es als Fettspeicher zur Verfügung stehen soll.

Starke Muskelbeanspruchungen veranlassen das Bindegewebe, kein Fett zu speichern, sondern für eine gute Vernetzung von Haut und Muskulatur zu sorgen. Ein Abheben von Hautfalten ist bei einer derartig guten Vernetzung dann kaum noch möglich. Das Bindegewebe vernetzt Muskulatur und Haut zum Schutz der dünnen Nervenfasern und der Blutgefässe. Das Rütteln und Schütteln, so wie es zum Beispiel beim Laufen auftritt, würde sonst zu Mikro-Verletzungen vor allem an den Beinen und am Rumpf führen. Übergewichtige Menschen – Menschen also mit einem BMI über 30 – spüren diese Verletzungen als unangenehmes, zum Teil auch schmerzhaftes, reissendes Gefühl, das ihnen die Freude am Laufen verdirbt. Erst mit dem Aufbau von Muskulatur und mit wachsender Muskelkraft vertragen die Betroffenen die Belastungen beim Laufen besser. Auch deshalb ist ein Krafttraining die beste Voraussetzung für Übergewichtige, bevor sie mit einem Lauftraining beginnen sollten. Natürlich reagiert auf ein Muskeltraining nicht nur das Bindegewebe, sondern auch der Muskel selbst. Wenn man einem trainierten Sportler an seinen angespannten Bizeps fasst, ist dieser knochenhart. Wenn man nun einem Untrainierten an seinen angespannten Bizeps fasst, und dieser ebenfalls hart ist wie ein Knochen, dann ist das der Knochen. Dann konnte man bis auf den Knochen durchdrücken, weil der Untrainierte seinen

Mit eGym werden Trainingsziele einfach elektronisch gesteuert. (Bild zvg.) Muskel gar nicht anspannen kann. Während bei einem Trainierten tatsächlich über 90 Prozent seiner Muskelfasern angespannt sind, bleiben 40 Prozent des Muskels bei einem Untrainierten auch im angespannten Zustand schlaff. Muskeltraining verbessert die Fähigkeit, mehr Muskelfasern gleichzeitig anspannen zu können. Indem mehr Muskelfasern angespannt werden können, wird der Muskel fühlbar fester und straffer. Und das gilt nicht nur im angespannten Zustand. Muskeltraining führt auch im entspannten Zustand zu einer höheren Grundspannung des Muskels, dem so genannten Muskeltonus. Der Muskeltonus sorgt zum einen für eine straffe Führung der Gelenke und reduziert so

den Gelenkverschleiss und zum anderen für straffe und gut geformte Körperpartien, seien es die Taillen-Hüftregion, die Brust, die Arme oder Beine. Bevor man also an Diät denkt, sollte man erst einmal prüfen, ob das Problem nicht ganz woanders liegt. Gerade schlanken Menschen ist mit einem Fettreduktionsprogramm nicht geholfen, wenn nicht Fett, sondern erschlafftes Gewebe die Ursache ist. Fett reduzieren sollten nur tatsächlich Übergewichtige. Aber auch für die fettleibigen Menschen wurde das Muskeltraining in seinem Wert über Jahrzehnte hinweg verkannt, denn bei herkömmlichen Diäten, die ohne Muskeltraining ausgeführt werden, verliert man in erster Linie Muskulatur und kaum an Fett. Zur Abwechslung kann man es mit dem eGym-Kraftausdauerzirkel im Gymfit Affoltern versuchen. Dazu kann man einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbaren oder sich zum kostenlosen Seminar am Mittwoch, 17. Januar, um 19 Uhr anmelden. Der meistgelesene deutsche Sportwissenschaftler Andreas Bredenkamp wird ein tolles Referat halten über den sicheren Weg zu besserer Gesundheit und mehr Lebensqualität. Herr Bredenkamp ist auch der Autor des Buches «Trainiere erfolgreich». Das Affoltemer Team freut sich auf die Anmeldung im Gymfit. (pd.) Telefon 044 761 77 74 oder Homepage www.gymfit-affoltern.ch.

Über 40 Jahre für Weiss Drucker Erich Jud wird pensioniert «Drucker waren damals noch sehr gesucht», erinnert sich Erich Jud an seine Anfangszeit bei Weiss Medien. Das ist nun über 40 Jahre her. Heute ist sein letzter Arbeitstag – und auch der letzte von Weiss Druck. An die erste Aufgabe mag sich Erich Jud noch gut erinnern. So hat er das TV-Programm gedruckt und gefalzt, welches dem «Anzeiger» beigelegt wurde: «Damals gab es drei Fernsehsender und das Radioprogramm.» Aufgewachsen in Ägeri, lernte Jud das Drucker-Handwerk in Baar, wechselte dann nach Zug. Zwei Jahre später, am 28. Februar 1977, trat er die Stelle in Affoltern an – es sollte seine letzte sein. «Ich hatte keinen Grund, zu wechseln», so Jud zu seiner Firmentreue, «die Arbeit hat mir immer gefallen.» Lieb waren ihm nebst dem kurzen Arbeitsweg insbesondere die anspruchsvollen, farbigen Aufträge, aber auch die Abwechslung. So kam er zwischendurch auch als Ausrüster oder Lieferant zum Einsatz. In 40 Jahren Druckerei Weiss hat Erich Jud manch markante Änderung miterlebt. So wurde der «Anzeiger» zu Beginn noch im Haus gedruckt. Bis zu 16 Schwarzweiss-Seiten konnten auf

der Buchdruck-Maschine mit Jahrgang 1925 in einem Schritt gedruckt werden. Waren der Seitenumfang grösser oder farbige Inserate vorgesehen, musste man vordrucken und die Zeitungsteile von Hand zusammenstecken – dafür gabs Mitarbeitende auf Abruf. Als markantesten Einschnitt erlebte Erich Jud den Wechsel von Blei- auf Fotosatz 1985. So mussten die Matrizen nicht mehr in aufwändigem Verfahren aus schwerem Blei gegossen werden, stattdessen wurden die geklebten Inserate- und Textseiten auf deutlich leichtere magnetische Fotopolymer-Platten belichtet. Mit diesen wurde der «Anzeiger» noch bis 1991 in Affoltern gedruckt, dann in Steinhausen und seit 1999 in Aarau. Mit dem letzten Arbeitstag von Erich Jud endet auch die über 150-jährige Geschichte von Weiss Druck. Das Druckgeschäft übernimmt die Käser Druck in Stallikon, der «Anzeiger» bleibt im Weiss-Medien-Haus, Affoltern. So ist statt Drucken für Erich Jud nun Aufräumen und Entsorgen angesagt. «Das macht mich schon wehmütig», verrät er. Selber wird er die gewonnene Freizeit für längere Ferien nutzen, will sich aber auch als Fahrer für Gemeinnütziges engagieren – und weiterhin als Helfer am Wochenmarkt in Affoltern. (tst.)

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An der Zweifarben-Druckmaschine wirkte Erich Jud am häufigsten. (Bild Th. Stöckli) anzeige

ratgeber

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

USA-Steuerreform Die beschlossene Steuerreform in den USA wird wahrscheinlich am 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt und hat auch gewisse Auswirkungen auf die Schweiz. Die Unternehmenssteuer in den USA wurde von 35 % auf 21 % gesenkt. Zusätzlich wurden die Steuersätze für die Einkommenssteuer gesenkt. Zahlreiche Gutschriften und Abzüge für die Unternehmen und die übrigen Personen wurden angepasst. Damit verbunden ist die Abschaffung des Obligatoriums für die Krankenversicherung (Obamacare). Die im Ausland erwirtschafteten Gewinne von USA-Konzernen können neu zu einem verminderten Steuersatz in die USA eingebracht werden. Mit der Steuerreform wurde neu die «Base Erosion und Anti-Abuse Tax» eingeführt, die vor allem für die Banken und Versicherungen Auswirkungen hat. Sie wird erhoben auf Zahlungen von Konzerngesellschaften aus dem Ausland für Dienstleistungen aus den USA sowie für ausländische Zins- und Lizenzzahlungen. Unter anderem mit dieser Steuer steigt der weltweite Druck, die globale Wertschöpfungskette von internationalen Konzernen ganz genau zu analysieren, damit die Gewinnverteilung sachgerecht auf die Orte der effektiven Wertschöpfung vorgenommen werden kann. Mit diesen vorgesehenen Massnahmen der USA-Steuerreform werden kaum Aktivitäten von USA-Konzernen mit Hauptsitz in der Schweiz in die USA verlagert. Insgesamt steigt aber damit der internationale Steuerwettbewerb, der zu Verlusten von Steuersubstrat in der Schweiz führen kann. Deshalb ist es wichtig, dass die Steuervorlage 17 möglichst rasch umgesetzt und damit insbesondere die Rechtsunsicherheit für die USA-Firmen und die anderen ausländischen Unternehmen beseitigt wird.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 31. Dezember 19.00 Gottesdienst zum Jahresschluss, Pfarrerin Bettina Stephan, Musik: Christian Ledermann und Christian Stuckert

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Samstag, 30. Dezember, ab 17 Uhr bis Dienstag, 2. Januar 2018, 13 Uhr: KlosterTage zum Jahreswechsel «Du zeigst mir den Weg des Lebens…»; Das Programm versteht sich als Angebot, aus dem die Teilnehmenden wählen, was Ihnen entspricht. Leitung: Pfr. Markus Sahli und Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny. Kosten im EZ: CHF 495.– / DZ: CHF 435.– / Detailprogramm und Anmeldung: www.klosterkappel.ch/ veranstaltungen oder 044 764 87 84 Sonntag, 31. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Christof Menzi, Chiletaxi: S. Berger Neujahr – Montag, 1. Januar 10.00 Gottesdienst mit Myrtha Albrecht (Violine), Hubert Michael Saladin (Bass), Kathrin Müller (Orgel) und Pfr. Markus Sahli. Anschliessend: Apéro Chiletaxi: H. Schneebeli 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller mit «tacchi alti» Barbara Bossert (Flöte), Kathrin Bertschi (Harfe), Hannes Bärtschi (Bratsche) – Träumereien – Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für ein 3-GangMenü auf Voranmeldung. Anmeldung bis Montag, 1. Januar 2018, bis möglichst 10.00 Uhr: 044 764 88 10 Mittwoch, 3. Januar 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 4. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 4. Januar 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Christoph Hürlimann

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 30. Dezember 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Vikarin M. Hirt Sonntag, 31. Dezember 10.00 Gottesdienst, Vikarin M. Hirt Montag, 1. Januar – Neujahr 17.00 Ökumenischer Stationen-Gottesdienst, «Erfrischende Schritte ins neue Jahr» (Offenbarung 21, 6 – Jahreslosung 2018), Beginn in der Methodistischen Kirche, Zürichstrasse 47. Schluss bei Wurst und Tee in der Katholischen Kirche. Bitte ein Windlicht mitbringen!

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 31. Dezember 10.00 Gottesdienst zusammen mit der Kirchgemeinde Wettswil-Stallikon bei uns in Bonstetten zum Thema: «Was uns die Zukunft bringt». Anschl. Chilekafi/Apéro im KGH.

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 31. Januar 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 1. Januar 17.00 Ökumenische Neujahrsandacht in der katholischen Kirche mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 31. Dezember 18.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Jahreswechsel Pfarrer Walter Hauser und Diakon Pedro Guerrero Musikalische Begleitung Corinna Meienberg und Nina Lutz, Violinen, Anette Bodenhöfer, Orgel

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 31. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Ch. Menzi Montag, 1. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli Myrtha Albrecht, Violine, Hubert M. Saladin, Bass, K. Müller, Orgel anschliessend Apéro

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 31. Dezember – St. Silvester 10.00 Weihnachtlicher Jahresschlussgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer 23.45 Ausläuten des alten Jahres und Einläuten eines gesegneten Neuen Jahres A. D. 2018 Neujahr, 1. Januar 2018 17.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfr. C. Mehl

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 31. Dezember 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Pfr. Maurer und Vikar Baechtold Montag, 1. Januar 17.00 Neujahrsgottesdienst zur Jahreslosung 2018 «Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst» mit Pfrn. C. Mehl in Maschwanden. Im Mittelpunkt der Predigt steht ein symbolhaltiges Bild von Stefanie Bahlinger, das wir zu entschlüsseln versuchen. Musik: Marianne Rutscho. Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 31. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst zum Neujahr in Affoltern a. A. mit Vikarin Monika Hirt, Ref. Kirche Affoltern www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Mettmenstetten

Silvester – 31. Dezember 17.00 Altjahresfeier und Umtrunk, Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Angela Bozzola 23.45 Turmbläser Neujahr – 1. Januar 10.00 KEIN Gottesdienst in Mettmenstetten – bitte beachten Sie die Angaben der anderen Gemeinden Freitag, 5. Januar Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit – Meditationsnacht unter der Leitung von Andreas Fritz, in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 30. Dezember 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 31. Dezember – Silvester 9.00 Kein Gottesdienst 18.00 Ökum. Gottesdienst zum Jahreswechsel in der ref. Kirche Hedingen mit Diakon Pedro Guerrero und Pfr. Walter Hauser Montag, 1. Januar – Neujahr 11.00 Festlicher Gottesdienst zum Jahresbeginn mit Mathias Zihlmann, Priester zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen Musik: Monika Meier, Panflöte, anschl. Apéro 17.00 Ökum. Stationen-Gottesdienst für Gross und Klein Beginn in der evang.-methodist. Kirche, Zürichstrasse 47 Abschluss in der kath. Kirche bei Wurst und Tee bitte Windlicht mitbringen für das Friedenslicht Mittwoch, 3. Januar 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Sonntag, 31. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. L. Huber Montag, 1. Januar 17.00 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti Musik: Angela Bozzola (Orgel) und Monika Meier (Panflöte) Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 31. Dezember – Silvester 17.00 Ökumenischer Silvestergottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn und Pastoralassistentin Linda Cantero, Affoltern Margrit Schönholzer, Cathy und Walti Winkler, Alphorn Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 31. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfarrer Christof Menzi Montag, 1. Januar 10.00 Neujahrsgottesdienst mit Apéro Pfarrer Kurt Liengme

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 31. Dezember 17.00 Kirche Bonstetten, Regionalgottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder und Pfr. Matthias Ruff Montag, 1. Januar 19.00 Kirche Stallikon, Neujahrsgottesdienst, Pfr. Otto Kuttler Musik: Regula Brawand (Querflöte) und Florian Engelhardt (Orgel) anschliessend Apéro Donnerstag, 4. Januar 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag, Kinderkrippe Coccolino, Stallikon Licht und Stille in der Kirche Stallikon: Freitag, 29., und Sonntag, 31. Dez., jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr. An diesen Abenden ist die Kirche Stallikon geöffnet. Bei Kerzenlicht können Sie die Ruhe und Stille erleben.

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 31. Dezember 10.00 Jahresschluss-Wortgottesdienst und Kommunionfeier Montag, 1. Januar 10.00 Neujahr-Wortgottesdienst und Kommunionfeier 11.15 Klavierrezital mit Praxedis G. Hug, anschliessend Apéro

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 30. Dezember 17.00 Eucharistiefeier Montag, 1. Januar 17.00 ökumenische Neujahrsfeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 31. Dezember – Silvester 10.30 Kein Gottesdienst 17.00 Kein Ökum. Gottesdienst zum Jahreswechsel 17.00 Ökum. Gottesdienst zum Jahreswechsel in der ref. Kirche Ottenbach mit Linda Cantero, Seelsorgerin und Pfrn. Sonja Weisenhorn; Musik: Alphorn-Trio Montag, 1. Januar – Neujahr (siehe unter Affoltern)

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Mittwoch, 3. Januar 14.15 Senioren-Treff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 31. Dezember 18.00 Jahresschlussfeier (Urs Baumann); Ziehung der Jahreslose Montag,1. Januar 17.00 Stationen-Gottesdienst mit Beginn in der EMK Affoltern mehr unter: emk-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 31. Dezember 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 31. Dezember 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 29. Dezember 2017

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«LaMarotte» startet fulminant ins neue Jahr Nächste Woche im Kellertheater LaMarotte «Musik am Berchtoldstag» Die vier Tonhallemusiker Heinz Saurer (Trompete), Peter Solomon (Piano), Kamil Losiewicz (Kontrabass) und Andreas Berger (Schlagzeug) sind vielseitige Künstler mit einem breiten Interesse an Musik überhaupt und balancieren nicht nur auf dem puren klassischen Grat. Es ist daher naheliegend, dass sich dieses Quartett unter dem Titel «Wenn Klassiker jazzen» auch der hochvirtuosen «Toot Suite» von Claude Bolling annimmt und damit für einen beschwingten, unterhaltsamen Start ins neue Jahr sorgt. Mit Kompositionen von Piazzolla und Bolling fahren die vier Gäste einen veritablen Crossover von Buenos Aires nach Cannes. Der 1930 geborene, in Cannes wohnende französische Musiker und Komponist Claude Bolling verbindet in seinem Werk «Toot Suite» für Trompete und Jazzklaviertrio seine Tätigkeit als Jazzpianist mit der klassischen Musik. Schon zuvor hatte er als erfolgreicher Filmmusik-Komponist die Idee verfolgt, mit dem berühmten Flötisten Rampall, dem Cellisten Yo Yo Ma und dem Trompeter Maurice André ein Album zu produzieren. Diese liessen sich ihrerseits begeistert auf diesen «Protest gegen die Stilbarrikaden» ein. Die traditionelle LaMarotte-

«Musik und Wort» zu Neujahr Im Kloster Kappel wird das neue Jahr am 1. Januar um 17.15 Uhr mit Werken von Dubois, Murray Schafer und Ibert eingeläutet. Das Ensemble «tacchi alti» spielt. Das Ensemble «tacchi alti» spielt unter dem Motto «Träumereien» im Klosterkeller. Das Trio, bestehend aus Barbara Bossert (Flöte), Kathrin Bertschi (Harfe) und Hannes Bärtschi (Bratsche) war schon einige Male im Kloster Kappel zu Gast. Am 1. Januar werden Werke von Theodore Dubois, R. Murray Schafer, Jacques Ibert, Michail Glinka und André Jolivet zu hören sein. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Markus Sahli begleiten die Musik. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Abendessen mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Drei Menüs stehen zur Auswahl: Fleisch, Fisch, vegetarisch (auf Voranmeldung, Kosten: 32 Franken). Weitere Infos: unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Die Tonhallemusiker Peter Solomon, Andreas Berger, Heinz Saurer und Kamil Losiewicz (v.l.) brauchen für ihren Crossover von Buenos Aires nach Cannes keinen Dirigenten…» (Bild: Frederic Meyer) Veranstaltung am Berchtoldstag des neuen Jahres, ist die gute Gelegenheit, bei lockerer Stimmung, mit Freunden oder auch unbekannten LaMarotteGästen anzustossen und einander eine schöne Zukunft zu wünschen. Dienstag, 2. Januar, Bar und Kasse ab 14.30 Uhr, Beginn 16 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Ab 15 Uhr: Kuchen inklusive Kaffee/Tee à discrétion 15 Franken (Anmeldung erwünscht).

«Jazz am Donnerstag» mit der Nicole Herzog – Stewy von Wattenwyl Group Nach dem grossen Erfolg mit ihrer ersten gemeinsamen Produktion

«Intimacy» legen die Sängerin Nicole Herzog und der Pianist Stewy von Wattenwyl zusammen mit Daniel Bohnenblust (Saxofon), Christoph Utzinger (Bass), Giorgos Antoniou (Bass) und Tobias Friedli (Schlagzeug) ihr zweites herausragendes Album vor. Dieses widmet sich einerseits der Musik von Billie Holiday, der Mutter des modernen Jazzgesangs, welche am 7. April 2015 hundertjährig geworden wäre, und George Gershwins Jazzoper «Porgy and Bess», deren Uraufführung über achtzig Jahre zurückliegt. Zeitlose, gereifte Musik, welche durch Stewy von Wattenwyls erfrischende Arrangements in einem völlig neuen,

Donnerstag, 4. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Manuel Stahlberger – Kabarett Im neuen Soloprogramm widmet sich der mit dem Salzburger Stier ausgezeichnete Manuel Stahlberger den

Freitag, 5. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservierungen erwünscht unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Vereinfachen kann kompliziert werden Der Kabarettist, Autor und Hausmann Bänz Friedli kommt nach Hausen «Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit». Spielerisch und leicht beschreibt der Kolumnist des Migros Magazins und Preisträger des Salzburger Stiers, wie man trotz zeitsparender Online-Hilfsmittel laufend Zeit verliert. Charmant, witzig, lustvoll, nachdenklich, philosophisch und provokant. Am 6. Januar in Hausen. Bänz Friedlis «Pendlerregeln» in «20 Minuten» wurden Kult, im MigrosMagazin schrieb er wöchentlich als «Der Hausmann» die Kolumne über das Familienleben heute, gebügelte Fixleintücher, Lego-Feuerwehrmännchen-Helme oder Chromstahlglänzen. Die Lesenden wissen das er YB- und Elvis-Fan ist, erfahren dies und das aus seinem Alltag und über seine Gedankengänge, ohne dass es je ins peinlich Private kippen würde. Seit März 2015 erscheint seine Kolumne mit offenem Themenspektrum unter dem Titel

Bänz Friedli unterhält in Hausen. (Bild zvg.) «Bänz Friedli» und ist wunderbar tiefsinnig und berührend, witzig, liebevoll und manchmal banal skurril. Kurz: Er macht sich nahbar. Auch als Kabarettist wirken seine Geschichten und Pointen authentisch und nicht konstruiert. Kein Wunder sind seine Vorstellungen meist ausverkauft, 2014 gewann er den Salzburger

Gluten- und laktosefreie Küche

Kurs im Familienzentrum Bezirk Affoltern Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten können den Alltag der Betroffenen und deren Familien ganz schön auf den Kopf stellen. Was man noch essen kann, wo es erhältlich ist und wie man es zubereitet, erfährt man am 2. und 9. Februar im Familienzentrum Bezirk Affoltern. Die Antworten auf Fragen, wie man mit Glutenunverträglichkeit oder Laktoseintoleranz umgeht, werden die Referentinnen Susanne Roth und Janine Schneyder am 2. und 9. Februar beantworten, mit Tipps und Tricks aus der Praxis. Susanne Roth hat sich durch ihre Gluten- und Laktoseunverträglichkeit im Laufe der Zeit viel Praxiswissen angeeignet. Sie stellen keine Diagnosen, helfen aber tatkräftig dabei, mit bereits vorhandenen Unver-

zeitgemässen Kleid daherkommt. Nicole, getragen von einer äusserst agilen Band, singt die Songs, als wären es ihre eigenen. Mal mit zerbrechlicher, zuweilen auch mit gewaltiger Stimme begeistert sie wiederum mit viel Hingabe und Tiefgang.

grossen Lebensfragen. Die Crèmeschnitte in Kölliken oder die computergesteuerte Jagd nach Karma-Punkten verbiegt der Kleinkünstler zu urkomischen Alltagsgrotesken. Wenn uns die Welt schon nicht gehören kann, wollen wir wenigstens das letzte bisschen aus ihr herauskitzeln. Handy und Handauflegen, LifestyleEsoterik und Birkenstock-Wanderung, Familienurlaub in Schweden, alles parallel, alles Schlag auf Schlag. Doch die Flucht vor der Gewöhnlichkeit führt bloss in ein immer schneller drehendes Hamsterrad. Und hinter der Migros-Kasse lauert die Midlife-Krise. Neben silbergrauem Haar wachsen dem St. Galler Stadtfuchs Manuel Stahlberger die wunderbarsten Flausen aus dem Kopf: Er singt, skizziert, karikiert. So unprätentiös die musikalischen Arrangements und Sujets des Zeichenworkshops, so messerscharf sezieren sie die Seelenzustände des urbanen Smartphone-Junkies und die Auswüchse der digitalisierten Leistungs- und Selbstdarstellungsgesellschaft. (pz)

Eis ist laktosefrei erhältlich. (Bild zvg.) träglichkeiten in der Praxis umzugehen. Der erste Abend beinhaltet eine kurze Einführung in die Themen der Unverträglichkeiten und ihrer Merkmale. Warenkunde und Degustation der verschiedenen Lebensmittel wie

Quinoa, Hirse, Buchweizen und vieles mehr bilden einen weiteren wichtigen Programmpunkt. Wichtigster Teil des Abends sollen jedoch die Fragen und Anliegen der Teilnehmenden sein. Anhand von individuellen Beispielen sammeln und sichten die Referentinnen welche Art Unterstützung die Teilnehmer in der Praxis benötigen und stellen daraus einen Teil des praktischen Teils des Kurses zusammen. Am zweiten Kursabend heisst es: Ran an die Töpfe! Es wird gekocht, gebraten und gebacken. Hierbei werden neuartige, unvertraute Lebensmittel ausprobiert und vielleicht macht der eine oder andere dabei eine kulinarische Entdeckung. (pd.) Weitere Infos, Anmeldungen und das ganze Programm für 1. Halbjahr 2018 ist online unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch ersichtlich oder Telefon 044 760 21 13.

Stier. Franz Hohler sagte über den Kabarettisten Bänz Friedli: «Schön, wieder einmal jemanden zu sehen, der nichts braucht als sich selbst, um eine Bühne und einen Abend zu füllen, keine Verkleidung, keine Requisiten, einer, der nur auf die Sprache und ein Minimum von Gestik vertraut, um unserer Zeit nachzuspüren.»

In «Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit», geht es darum, dass man vor lauter zeitsparender Hilfsmittel immer mehr Zeit verliert und der Kabarettist fragt sich, weshalb manche Vereinfachungen so kompliziert sind, dass heute schon vor dem Zvieri den Fernseher in Gang setzen muss, wer abends die «Tagesschau» sehen will. Das Leben und der Alltag schreiben bekanntlich die absurdesten Geschichten; daraus und durch die exakte Beobachtung kleiner Details entsteht Friedlis erzählerisches Kabarett. Mit Leichtigkeit und Rasanz spürt er dem Irrsinn der Jetzt-Zeit nach, er weiss auf Orte und Gegebenheiten einzugehen und sie zu verknüpfen und als ehemaliger Musikredaktor verfügt er natürlich über Musikgehör für die Tonfälle des Lebens. (san) Samstag, 6. Januar, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid. Kulturbar ab 19.30 Uhr. Tickets: www.kulturimdorf.ch, www.baenzfriedli.ch.

Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag

Öffentlicher Vortrag in Wettswil Die Pro Senectute Kanton Zürich führt gemeinsam mit der reformierten Kirchgemeinde am 18. Januar, um 14 Uhr eine Informationsveranstaltung zu den Themen Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag durch. Wer hat sich schon einmal überlegt, wer einem bei Verlust der Urteilsfähigkeit infolge Unfall oder einer schweren Krankheit in rechtlichen Angelegenheiten vertritt oder wer den Willen zu medizinischen Behandlungsfragen umsetzt? Wer rechtzeitig Massnahmen trifft, stellt sicher, dass sein Wille weiterhin Gültigkeit hat. Darum bestimmt man selbst, bevor andere über einen bestimmen. Mit der

Patientenverfügung und dem Vorsorgeauftrag kann man verbindlich sicherstellen, dass nach seinen Wünschen gehandelt wird. Frau Iris Ott von Pro Senectute Kanton Zürich vermittelt Einblicke in diese Dokumente und steht im Anschluss der Info-Veranstaltung für Fragen zur Verfügung. Alle Interessierten aus Bonstetten, Stallikon und Wettswil sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Pro Senectute Kanton Zürich, Ortsvertretung Wettswil a .A . Für Fragen steht die Ortsvertretung Wettswil von Pro Senectute gerne unter Telefon 044 700 24 52 zur Verfügung. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis spätestens 11. Januar im Sekretariat der reformierten Kirche Tel. 044 700 20 44 gebeten.


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Freitag, 29. Dezember Aeugstertal 20.30: «Blues Max»: Geschichten,

Veranstaltungen

Freitag, 29. Dezember 2017

Bodenständiges Vergnügen

Jodlerklub Affoltern lädt zum Chränzli 2018

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Lieder und tiefblaue Töne. Essen 19 Uhr, reservieren 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Mettmenstetten

20.15: Theater900 präsentiert: «De Nöiroose-Kavalier». Eine witzige Komödie. Vorverkauf Drogerie Vitalis, Mettmenstetten, Bücher Scheidegger, Affoltern. Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Retrospektive Ueli Antonietti 1919-2012. Die Tochter des Künstlers, Katharina Antonietti, ist am 29. Dezember und am 7. Januar von 13 bis 16 Uhr anwesend. Bis 8. Januar 2018.

Samstag, 30. Dezember Mettmenstetten

20.15: Theater900 präsentiert: «De Nöiroose-Kavalier». Eine witzige Komödie. Vorverkauf Drogerie Vitalis, Mettmenstetten, Bücher Scheidegger, Affoltern. Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1

Sonntag, 31. Dezember Mettmenstetten

19.00: Theater900: «De NöirooseKavalier». Eine witzige Komödie mit Silvestermenü im Saal. Reservieren: www.roessli-mettmenstetten.ch oder 044 767 02 01 Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1

Stallikon

18.00-04.00: Silvester im Hotel Uto Kulm. Verschiedene kulinarische Angebote und Unterhaltungsprogramme. www.utokulm.ch. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Montag, 1. Januar Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort im Klosterkeller: «tacchi alti» mit «Träumereien». Barbara Bossert (Flöte), Kathrin Bertschi (Harfe), Hannes Bärtschi (Bratsche). Lesungen Pfarrer Markus Sahli. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für ein 3-Gang-Abendessen auf Voranmeldung 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Dienstag, 2. Januar Affoltern am Albis

16.00: Musik am Berchtoldstag: «Wenn Klassiker jazzen». Heinz Saurer (Trompete), Peter Salomon (Piano), Kamil Losiewicz (Kontrabass), Andreas Berger (Schlagzeug). Bar und Kasse ab 14.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 16.00-17.30: Neujahrsapéro mit Präsentation des Neujahrsblattes 2018 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern. Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, Eingang Melchior-Hirzel -Weg 40, 1. OG.

Mettmenstetten

16.30: Theater900 präsentiert: «De Nöiroose-Kavalier». Eine witzige Komödie. Vorverkauf Drogerie Vitalis, Mettmenstetten, Bücher Scheidegger, Affoltern. Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1

Ottenbach

21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Mittwoch, 3. Januar Affoltern am Albis

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste.

Kappel am Albis

17.00: KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ausstellungen

Mettmenstetten

Der Jodlerclub Affoltern lädt zum Chränzli 2018. (Bild zvg.)

Am 19., 20. und 21. Januar lädt der Jodlerklub Affoltern zum Chränzli ein. Dann heisst es wieder «Vorhang auf» im Kasino Affoltern für die Liebhaber des Jodelgesangs und des Volkstheaters. Traditionsgemäss startet der Jodlerklub Affoltern das Vereinsjahr mit dem beliebten Chränzli. Heute schon freuen sich alle Mitwirkenden, ihren Gästen gute Unterhaltung bieten zu dürfen. Die Jodlerinnen und Jodler haben unter der bewährten Leitung von Therese Lüscher ein abwechslungsreiches Liederprogramm einstudiert.

Im zweiten Teil wird die Theatergruppe unter der Regie von Dani Obschlager die Komödie «Alibi-Burehof» aufführen. Was gibt es doch auf einem «Schein-Burehof» für Verwechslungen und Missverständnisse! Oder ist es vielleicht besser, gleich in die Kur zu reisen? Man kann sich überraschen lassen und einen vergnügten Abend geniessen. Am Freitag und Samstag wird jeweils ab 18.45 Uhr und am Sonntag ab 12 Uhr eine reichhaltige Palette an Speis und Trank angeboten und gerne serviert. Es lohnt sich, die Gelegenheit zu nutzen und sich bei einem Essen auf den Abend einzustimmen. Und

am Sonntagnachmittag steht dann wieder ein reichhaltiges Dessertbuffet bereit. Nicht fehlen wird an den Abendaufführungen eine attraktive Tombola mit vielen schönen Preisen. Auch für zwischendurch ist die Bar im Foyer bereit. Ebenso werden die Gäste musikalisch eingestimmt. Nach dem Theater sind Musik und Tanz angesagt. (pd.) Jodlerchränzli am 19., 20. und 21. Januar. Reservierungen für Freitag und Samstag ab Samstag, 6. Januar, 8 Uhr beim Reisebüro Accotravel

Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2½-Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Papiercollagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Persönliche Führung mit dem Künstler auf Anmeldung: 078 648 56 69. Bis 25. März 2018.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Schichten, Muster, Strukturen». Bilder von Ruth Zimmermann, Aeugst. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 20. Januar 2018.

in Affoltern, Tel. 044 763 41 41. Weitere Infos unter www.jodlerklub-affolternamalbis.ch.

Einladung zu Kaffee und Dreikönigskuchen

Das Dorfmuseum Affoltern empfängt am 6. Januar Das neue Jahr wird in der guten Stube des Dorfmuseums Affoltern in Zwillikon mit Kaffee und Dreikönigskuchen begangen. Die Museums-Betreiber freuen sich auf viele Museumsköniginnen und -könige, die sich bei einem Kaffee stärken und Geschichten über Affoltern und das Museum mit all seinen vielfältigen Objekten und Bildern austauschen. Immer am 1. Samstag des Monats ist das Museum jeweils von 10 bis 16 Uhr geöffnet, also am Samstag, 6. Januar. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit

möglich. Zudem wird für Gruppen ab sechs Personen auch ein Dorfrundgang angeboten. (UG) Museum offen jeweils am ersten Samstag im Monat. Samstag, 6. Januar, 10 bis 16 Uhr. Nach Vereinbarung Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

agenda-einträge

Kaffeekannen aus dem Museum. (Bild zvg.) anzeige

Donnerstag, 4. Januar Affoltern am Albis

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Ob. Seewadelstrasse 12. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Nicole Herzog - Stewy von Wattenwyl Group». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

13.15: OTTENBACH60plus: Fahrt über Obfelden bis Hirschen. Wandern dem Waldrand entlang, unterqueren der Autobahn und zurück nach Affoltern, Kaffeepause im Coop. Rückweg individuell, Postauto oder zu Fuss. Billette: Zonen 155, 156. Treffpunkt Postautohaltestelle.

Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der FreitagAusgabe des «Anzeigers»: Angaben schriftlich bis spätestens Dienstag, 12 Uhr per E-Mail an: agenda@affolteranzeiger.ch


Veranstaltungen

Freitag, 29. Dezember 2017

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Christbaumverbrennen Feuerzauber und Beisammensein «Da brännt dä Baum» – Christbaumverbrennen in Affoltern mit Spaghettiplausch

Männerriege lädt zum Stampfiplatz Knonau

Christbaumverbrennen auf dem Stampfiplatz in Knonau. (Archivbild tst.)

Am Freitag, 5. Januar, fallen in Knonau die Christbäume dem Feuer zum Opfer. Gemütliches Beisammensein, anstossen auf das neue Jahr sowie den Abend geniessen. Zu diesem traditionellen

Anlass auf dem Stampfiplatz sind am Freitag, 5. Januar, ab 18 Uhr alle Knonauerinnen und Knonauer eingeladen. Anschliessend findet ab 19 Uhr das Spaghetti-Essen in der Stampfi statt. Die Männerriege freut sich auf viele Besucher. (pd.)

Zwischen Affoltern und Zwillikon, gegenüber vom Friedhof, werden am Samstag, 6. Januar, wieder die ausgedienten Christbäume verbrannt.

Der Anlass ist noch relativ neu im Jahresprogramm des Affoltemer Feuerwehr-Oldtimer-Vereins Vefa, aber er hat bereits bei der Premiere vor zwei Jahren eingeschlagen. Letztes Jahr war der Andrang bei klar-kaltem Winterwetter noch grösser. Jung und Alt genossen die Gelegenheit, den Feuerzauber zu bestaunen und eine gemütliche Zeit miteinander zu verbringen. Am Samstag, 6. Januar, heisst es nun zum dritten Mal «Da brännt dä Baum». Christbäume können ab Weihnachten vor Ort deponiert oder gleich selber zum Anlass mitgebracht werden. Doch auch ohne Baum sind Gäste willkommen. Die Festwirtschaft verwöhnt mit Ghacktem und Hörnli aus

Stimmungsvoller Feuerzauber in Affoltern. (Archivbild zvg.) der Gamelle, dazu werden Wein, Bier oder Mineral, Kaffee, Punsch oder Glühwein ausgeschenkt. Letzterer kam im vergangenen Jahr so gut an, dass kurzfristig Nachschub organisiert werden musste. «Wir hoffen auf trockenes, kaltes Wetter», sagt Organisator Jan Berliat, «und Schnee.» Bei diesen Bedingungen

ist der Anlass besonders stimmungsvoll. Für die jungen Gäste dürfte das Tanklöschfahrzeug der Stützpunktfeuerwehr Affoltern ein zusätzlicher Anreiz sein. (tst.) «Da brännt dä Baum» – Christbaumverbrennen am Samstag, 6. Januar, ab 17 Uhr, beim Friedhof, Affoltern. www.vefa.ch.

Ämtler Bibliotheken im Januar Die Weihnachtsferien dauern im ganzen Bezirk bis Samstag, 6. Januar 2018. Am Sonntag, 21. Januar, beginnt das zweiwöchige Bezirksprojekt «Biblio-Olympics».

Bibliothek Aeugst Ab Samstag, 6. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 10. Januar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff – Versliziit. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Mit dem Kind die Welt der Sprache und Verse entdecken. Mittwoch, 17. Januar, 14 bis 14.30 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer für Kinder ab 3 Jahren. Mittwoch, 24. Januar, 14 bis 16 Uhr: Spielnachmittag für Gross und Klein. Eine gute Gelegenheit, das DOG-Spiel kennen zu lernen oder für das Turnier im März zu üben.

Regionalbibliothek Affoltern Ab Mittwoch, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Dienstag, 9. Januar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Samstag, 13. Januar, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Montag, 15. Januar, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 17. Januar, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Mit Rose & Besen» von Michel Simonet diskutiert. Donnerstag, 18. Januar, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff. Freitag, 19. Januar, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Wer die Onleihe nutzen möchte und Beratung und etwas Unterstützung braucht, kann gerne mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Anmeldung nicht erforderlich. Samstag, 27. Januar, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Bibliothek Bonstetten Die Bibliothek ist während der Ferien am Donnerstag, 4. Januar, von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Ab Montag, 8. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Dienstag, 23. Januar, 17 bis 19 Uhr: «Biblio-Olympics» – Töggeliturnier in der Bibliothek. Mittwoch, 31. Januar, 9.30 bis 10.15 Uhr: Buchstart-Treff und Reim, für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung.

Bibliothek Hausen Während der Weihnachtsferien bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Dienstag, 9. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Hedingen Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek am Mittwoch, 3. Januar, von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag, 4. Januar, von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Ab Montag, 8. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 10. Januar, von 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von 9 bis 24 Monaten. Mit dem Kind in die Welt der Verse eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Mittwoch, 17. Januar, von 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Spannender Geschichtennachmittag in der Bibliothek. Mittwoch, 24. Januar, 14.30 bis 17 Uhr: «Biblio-Olympics» – Actionbound. Die etwas andere Bibliotheks-Ralley.

Bibliothek Kappel Während der Weihnachtsferien bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Dienstag, 9. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 31. Januar: «BiblioOlympics» – Globi zieht in seinen Bann. Der Illustrator besucht die Kinder in der Schule Kappel.

Bibliothek Knonau Während der Weihnachtsferien bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Dienstag, 9. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 10. Januar, 15 bis 15.45 Uhr: Geschichten-Zeit. Für Kinder ab 3 Jahren. Montag, 29. Januar, 14.30 Uhr: «Biblio-Olympics» – Zvieri und anschliessender Fackellauf mit OlympiaSnowboarderin.

Bibliothek Maschwanden Während der Weihnachtsferien bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Dienstag, 9. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Samstag, 27. Januar, 10 bis 12 Uhr:

«Biblio-Olympics» – Bücherdomino. Die Bibliotheksbücher auf eine besondere Art entdecken.

Bibliothek Mettmenstetten Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek am Freitag, 5. Januar, von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Ab Montag, 8. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 17. Januar, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen. Sonntag, 28. Januar, 12 bis 18 Uhr: «Biblio-Olympics» – Offener Sonntag. 14 und 15 Uhr: Kamishibai, Japanisches Tischtheater für die Kleinen, 16 und 17 Uhr: «Landluft» Dokumentarfilm über Mettmenstetten von Beni Federer im Singsaal Gramatt.

Bibliothek Obfelden Ab Mittwoch, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Freitag, 12. Januar, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Freitag, 26. Januar, 20 Uhr: «Biblio-Olympics» – In itinere cum bicyclo. Reisebericht: Marie-Claire Diemand. Musik: Seraina Brügger. Anschliessend Apéro.

Bibliothek Ottenbach Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek am Donnerstag, 4. Januar, von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Ab Dienstag, 9. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Dienstag, 16. und 30. Januar, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Donnerstag, 25. Januar, 15 bis ca. 19 Uhr: «Biblio-Olympics» – BücherSport und Feuerschale! Olympiade in Bücherdisziplinen, ab 17 Uhr Imbiss an der Feuerschale und Siegerehrung mit Überraschungspreis. Freitag, 26. Januar, 15 bis 17 Uhr: Bibikafi «International». Ungezwungener Begegnungstreff für alle, mit Kaffee und Kuchen, Begegnung mit dem «Andern». Mittwoch, 31. Januar, 14 Uhr: Kamishibai-Geschichten für Kinder ab 4 Jahren. Während des Winterhalbjahrs gelten bis 18. April 2018 folgende erweiterte Öffnungszeiten: Dienstag, 9.30 bis 11 Uhr und 15 bis 17 Uhr, Mittwoch von 15 bis 17 Uhr, Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr, Freitag 15 bis 17 Uhr und Samstag

jeweils morgens von 9 bis 12 Uhr.

Bibliothek Rifferswil Während der Weihnachtsferien bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Dienstag, 9. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Dienstag, 30. Januar, 15.30 bis 20 Uhr: «Biblio-Olympics» – Jedem Buch sein Zeichen. Kreative Buchzeichen gestalten mit stärkender Zwischenverpflegung.

Bibliothek Stallikon Während der Weihnachtsferien bleibt die Bibliothek geschlossen, ab Montag, 8. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Ab Montag, 8. Januar, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Montag, 22. Januar, 16 bis ca. 18.30 Uhr: «Biblio-Olympics» – Game Olympics. Game-Nachmittag in der Bibliothek für alle 3.- bis 6.-Klässler der Schule Stallikon. Mit Feuerschale und Wienerli. Während dieses Spielnachmittags bleibt die Bibliothek für die Öffentlichkeit geschlossen. Mittwoch, 24. Januar, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit den Buchstartanimatorinnen Cornelia Ramming und Marlies Mertl. Alle Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen ca. 1 bis 3½ Jahren sind herzlich eingeladen. Samstag, 27. Januar, 10 bis 12 Uhr: Neujahrsapéro mit neuen Büchern. Während der Ausleihe liegen viele Buchneuheiten für Erwachsene und Kinder auf. Gäste können sich mit Zopf, Kaffee und einem Cüpli verwöhnen lassen. Das Bibiteam freut sich auf Gross und Klein.

Schwungvolles Tanzen am Füürball. (Archivbild -ter.)

«Füürball» im Zendenfrei Noch nicht einmal eine Woche alt ist das neue Jahr und die schönste Zeit für die begeisterten Fasnächtler beginnt bereits. Am 6. Januar ab 20 Uhr wird die Ämtler Fasnacht mit dem Füürball in Obfelden eingeläutet. Dieses Jahr findet der Ball nicht wie gewöhnlich im Singsaal Chilefäld statt, da die Schulgebäude umgebaut werden. Deshalb findet der Ball diesmal in der direkt angrenzenden Turnhalle Zendenfrei in Obfelden statt. Der Vorstand und alle Mitglieder des Vereins sind in diesen Tagen intensiv beschäftigt mit dem Aufbau und der Dekoration der Turnhalle, so dass auch dieses Jahr der Füürball wieder ein voller Erfolg wird.

Bibliothek Wettswil

Mit Vollmaske gratis

Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek wie folgt geöffnet: Dienstag, 2. Januar 2018, während des Neujahrsapéros der Gemeinde von 17 bis 17.30 Uhr, am Mittwoch, 3. Januar, und Donnerstag, 4. Januar, jeweils von 15 bis 19 Uhr. Ab Montag, 8. Januar, gelten die regulären Öffnungszeiten. Sonntag, 21. Januar, 11 bis 14 Uhr: Eröffnung des Bezirksprojekts «BiblioOlympics» mit Brunch, Talk zum Thema Sport und Kinderprogramm. Samstag, 27. Januar, 10 bis 11 Uhr: Info und Beratung zur Onleihe. Mittwoch, 31. Januar, 10 bis 11.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 31. Januar, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren. (I.S.)

Wie immer können sich alle Besucher auf gute Unterhaltung mit Live-Musik, Guggen und DJ freuen. Besonders wichtig sind natürlich die erfrischenden Durstlöscher an der meterlangen Bar und die Verpflegung für zwischendurch am Grillstand. Der Eintritt ist ab 16 Jahren. Kreativität beim Kostüm zahlt sich wie jedes Jahr aus: Wer mit Vollmaske erscheint, kann gratis an den Füürball und um Mitternacht werden die besten Kostüme prämiert. Nach dem ausgelassenen Feiern können alle Besucher ganz einfach das Fünfliber-Taxi benützen, das sie nach Hause bringt. Die Organisierenden freuen sich, wenn viele ausgefallen verkleidete Fasnächtler und Fasnächtlerinnen den Weg zu ihnen finden und mit ihrer guten Stimmung die Halle füllen! (pd.)


Veranstaltungen Neujahrsblatt 2018 Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern lädt Sie herzlich ein zum

Neujahrsapéro am Dienstag, 2. Januar 2018, 16.00 bis 17.30 Uhr im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern

Haus Rigi, Eingang Melchior-Hirzel-Weg 40

Am 2. Januar stellen wir Ihnen das Neujahrsblatt 2018 mit dem Titel «Das Knonauer Amt im 2. Weltkrieg» vor. Das Neujahrsblatt 2018 wird anhand von konkreten Beispielen und Lebensgeschichten aufgezeigt, wie sich der Zweite Weltkrieg auf das Knonauer Amt auswirkte. Wir wünschen Ihnen zum Jahreswechsel alles Gute und freuen uns auf Ihren Besuch. GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern

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Sport

Freitag, 29. Dezember 2017

Spannende Rückrunde steht bevor Drei Volley-S9-Teams schliessen Vorrunde als Tabellenleader ab Neben «La Bamba», führen die Mannschaften Damen3 und Damen4 die Tabellen in ihren Meisterschaftskategorien und Ligen an. Im letzten Spiel des Jahres holte «La Bamba» im siebten Spiel den siebten Sieg. Noch in der letzten Saison gelang es dem Team erst im letzten Spiel, die benötigten Punkte für den Klassenerhalt in der Stärkenklasse B der Zürcher Volleyball Mixed Meisterschaft zu holen. Entsprechend nüchtern waren die Erwartungen für die laufende Saison. Die Mannschaft nahm sich vor, im sicheren Mittelfeld mitzuspielen und möglichst früh den Klassenerhalt zu sichern. Diese Wünsche sind nun Makulatur. «La Bamba» führt die Tabelle souverän mit sieben Punkten Vorsprung an und sicherte sich damit auch den Gewinn der Herbstmeisterschaft. Dies mit 21 gewonnenen und lediglich 6 verlorenen Sätzen. Auch für das Damen3-Team von Volley S9 lief die Vorrunde perfekt. Als amtierender «Zürimeister», war das Saisonziel klar – Titelverteidigung! Nach der Vorrunde liegt das Team nun ungeschlagen und ohne einen Satzverlust souverän und verdient als Tabellenleader an der Spitze und hat das Saisonziel immer näher vor Augen. Aber erst wartet die Rückrunde auf das Team. anzeige

«La Bamba» - Pascal Schaller im Angriff. (Bild zvg.) Mit den Damen4, welche in der 4. Liga regional spielen, beendet das dritte Team die Vorrunde als Tabellenleader. Punktegleich aber mit dem besseren Satzverhältnis, liegen die Ämtlerinnen vor dem Damen1 des VBC Oerlikon an der Tabellenspitze. Das wird eine spannende Rückrunde und es darf gehofft werden, dass Volley S9 in

der nächsten Saison, mit dem Damen4, wieder eine Mannschaft in der 3. Liga hat. Jetzt gehen alle Mannschaften in die verdiente Pause, um im neuen Jahr weiterhin voll anzugreifen, um aufzusteigen, beziehungsweise den Meistertitel zu gewinnen. Jörg Schuhmacher/Nadia Gurtner


Extra

Freitag, 29. Dezember 2017

Jahresrückblick und Zukunftsperspektiven Erlebniswelt Schule und Ausbildung aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern Was waren deine schulischen Highlights? Was ist dir persönlich wichtig? Was wünschst du dir vom neuen Schuljahr und wie sehen deine Zukunftsträume aus? Klar ist, dass für die Jugendlichen von heute andere Dinge zählen als für Erwachsene. Was also bewegt die Jugend? Befragt dazu, liefern fünf Hedinger Sekundarschülerinnen und Schüler einen Einblick in ihre Wahrnehmungswelt.

Die eigene Persönlichkeit weiterentwickeln Seit den Sommerferien bin ich, Debora Hächler, in der 3. Sek-Klasse Rot in Hedingen. Da ich schon viele Jahre hier bin, habe ich einiges an der Schule erlebt Debora Hächler, und gelernt. In die3. Sek. sem Jahr gefiel mir besonders das Skilager, in welchem wir alle zusammen Zeit verbracht haben und Spass hatten. Auch die kleineren Ausflüge haben mir gefallen, wie etwa der Tagesausflug nach Neuchâtel oder der Zoobesuch mit der Englischklasse, oder auch die Mosaikreise, in welcher wir Zeit hatten, unsere Klasse besser kennen zu lernen. Ich habe in der Schulzeit auch gelernt, dass es nicht das Wichtigste ist, wenn wir Pythagoras berechnen können oder die Kontinentalverschiebung verstehen, sondern dass es wichtig ist, uns selber weiterzuentwickeln und zu erwachsenen Persönlichkeiten heranzuwachsen. In der Schule muss man dies ziemlich schnell erlernen. Ende der zweiten Sek haben wir uns vor allem auf die Lehrstellensuche konzentriert. Grosse Mühe habe ich mir gegeben, eine für mich passende und gute Bewerbung zu schreiben. Als ich die Bestätigung zu meiner Lehrstelle kurz nach den Sommerferien erhalten habe, war ich unglaublich erleichtert und habe mich riesig gefreut. Für mein letztes halbes Jahr, welches ich noch an der Sekundarschule Hedingen verbringen werde, hoffe ich, dass ich noch Vieles erleben und lernen darf, doch natürlich darf der Spass dabei auch nicht fehlen. Für mich ist es zurzeit noch nicht vorstellbar, wie wir alle unsere eigenen Wege gehen werden. Viele Wünsche von mir sind gross, doch sie sind nicht unerreichbar und genau dies ist meine Motivation. Für das letzte Semester wünsche ich mir, dass wir gemeinsam

noch viele positive Erlebnisse haben werden, zum Beispiel im bevorstehenden Skilager oder aber auch an unserem Schneetag. Zudem hoffe ich, dass alle Schülerinnen und Schüler der jetzigen dritten Sek gut in die Lehre starten. Schön wäre es, wenn wir ohne allzu grossen Stress das letzte Semester noch gemeinsam geniessen könnten.

Den passenden Beruf finden Rückblickend fand ich, Kim Badertscher, 3. Sek, das Tenero-Lager extrem cool, weil wir jeden Tag viel Sport treiben konnten und wir Kim Badertscher, viel Zeit mit den Kollegen verbrach3. Sek. ten. So konnten sich die Schüler besser kennen lernen. Auch die Mosaikreisen waren immer wieder lustig, so konnten wir die neuen Erstsekler kennen lernen und viele witzige Spiele ausprobieren. Besonders beachtet habe ich, dass ich immer ehrlich und offen mit den Lehrpersonen gesprochen habe, aber auch immer respektvoll mit den Schülern umgegangen bin. Was mir persönlich wichtig war? Das war ganz klar die Berufswahl, vor allem in der zweiten und dritten Sek die Bewerbungen zu schreiben. Es war spannend herauszufinden, welcher Beruf zu mir passt und ob ich mir gut vorstellen könnte, diesen Job auszuüben. Ich wünsche mir vor allen Dingen, dass ich in meinem späteren Beruf zufrieden bin. Für das neue Schuljahr nehme ich mir vor, meine Hausaufgaben gewissenhaft zu erledigen, damit ich in der Lehre dann nicht überfordert seinwerde. Zudem möchte ich das grosse Abschlussprojekt erfolgreich abschliessen.

Blick aufs schulische Zusammenleben Wenn ich, Dustin Vollenweider, 2. Sek, auf das vergangene Jahr zurückblicke, denke ich, dass wieder sehr viel passiert ist: Der Wechsel Dustin Vollenwei- der Sechstklässler in die Sekundarder, 2. Sek. schule, ausserdem kamen neue Lehrpersonen an die Schule. Und es wurde wieder viel und fleissig gelernt. Zu meinen persönli-

chen Highlights zählte die Mosaikreise, welche die Klasse Orange am Bodensee verbrachte. Wir besuchten zwei Museen und durften sogar mit der Fähre nach Konstanz fahren. Unsere Jugendherberge, in der wir die Nacht verbrachten, besass sogar ein Schwimmbad mit Wasserrutsche, was ich absolut klasse fand. Im letzten Schuljahr war es mir sehr wichtig, dass wir die neuen Erstsekler gut aufnehmen würden, da für sie das Mosaiksystem sowie das schulische Zusammenleben hier bisher noch unbekannt war. Ich sowie auch alle anderen haben sehr darauf geachtet, dass sie respektiert wurden und sich in unserer Klasse schon von Beginn an wohlfühlten. Im neuen Schuljahr wünsche ich mir weiterhin eine so aufgestellte und lustige Mosaikklasse. Auch die Unterstützung der Lehrpersonen und Mitschüler erhoffe ich mir weiterhin. Ich nehme mir vor, den Fleiss für die Schule beizubehalten und motiviert zu bleiben. Ausserdem will ich auch noch, was die Berufswahl betrifft, Fortschritte machen, sodass ich bis zu den Sommerferien dann genau weiss, was mein Beruf für die Zukunft sein sollte. Als Traum für die Zukunft wünsche ich mir eine erfolgreiche und spannende Lehre, um mich weiter zu bilden und meinen weiteren Weg zu bestimmen.

Zielstrebig nach vorne schauen Ich heisse Albana Jetishi, gehe in die 1. Sek und erinnere mich noch gut daran, wie aufgeregt ich am ersten Schultag in der Oberstufe war. Glücklicherweise Albana Jetishi, kannte ich aus 1. Sek. meiner Klasse Gelb bereits einige Schüler. Auch, dass mein grosser Bruder Andre im Güpf zur Schule geht, hat es mir leichter gemacht, da er mir auch weiterhelfen konnte. Mir ist es sehr wichtig, dass ich mich gut auf die Schule konzentrieren kann und sich dann meine Leistungen im Zeugnis blicken lassen können. Ich denke jedoch, ich kann noch mehr in die Schule investieren und meine Prüfungsnoten in gewissen Fächern steigern. Trotzdem sollte ich auch noch Zeit haben, um mein Hobby nicht zu stark vernachlässigen zu müssen, da ich wirklich etwas im Karate erreichen möchte. Ich habe vor ungefähr neun Monaten mit dem

Kampfsport begonnen, und mein Trainer ist sehr zufrieden mit mir. Über meine Zukunft habe ich mir schon grob Gedanken gemacht. In der zweiten Sek möchte ich die Gymi-Aufnahmeprüfung gerne bestehen und ins Kurzzeitgymnasium kommen. Ich würde dann Medizin studieren und Ärztin werden. Mir ist bewusst, dass das kein einfacher Weg sein wird, aber ich werde alles geben, um mir diesen Traum erfüllen zu können. Seit ich vier Jahre alt bin, möchte ich Ärztin werden, und wenn sich dieser Kindheitstraum wirklich erfüllen sollte, dann wäre ich überglücklich. Jedoch müsste ich vor allem im Fach Natur und Technik nochmal alles geben, da das das wichtigste Fach ist, um Ärztin zu werden.

Traumlehrstelle gefunden Mein Name ist Jasmin Müller und ich besuche die 3. Sekundarstufe in der Klasse Orange. Da ich die Schule nächstes Jahr verlassen werde, möchte ich ein weJasmin Müller, 3. Sek. (Bilder zvg.) nig aus meinem letzten Jahr erzählen. Mein absolutes Highlight des vergangenen Jahres war, dass ich eine Lehrstelle gefunden habe. Es ist meine Traumlehrstelle und ich war überglücklich, als ich die Zusage bekam. Ich werde meine Lehre bei der Zürcher Kantonalbank absolvieren. Worauf ich ebenfalls stolz bin, ist meine Projektarbeit. Wir haben uns in den letzten drei Monaten intensiv mit der Arbeit an einem Projekt, das jeder selber wählen durfte, befasst. Ich habe mich für sogenannte Box Shelves entschieden. Das sind Holzboxen, die man aufhängen kann. Am Schluss habe ich eine Dokumentation geschrieben, die bewertet wurde. Dieses Projekt ist mir gut gelungen, weil ich sorgfältig und konzentriert gearbeitet habe. Auch habe ich das Handwerk mit Holz gelernt. Nun steht noch das zweite, grössere Projekt bevor, und ich möchte es wieder mit der gleichen Sorgfalt fertigstellen. Für die Zukunft nehme ich mir vor, dass ich weiterhin zuverlässig und verantwortungsbewusst arbeite, so dass ich die Lehre erfolgreich absolvieren kann. Die nächsten Monate werde ich nun noch bewusst als Schülerin geniessen, bevor es dann in das Berufsleben geht, worauf ich mich aber auch sehr freue.

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volg-rezept

Schinkli mit Streusel

Zutaten für 4 Personen 1 1 EL 1 2 dl

Schinkli Bratbutter Zwiebel, gehackt Bratensauce

Zubereitung Schwarte vom Schinkli schneiden, klein würfeln. Schinkli im Wasser heiss werden lassen. In einer Bratpfanne Schwartenwürfel ohne Zugabe von Fett rösten. Bratbutter und Zwiebeln dazugeben, weiterrösten, bis alles goldbraun ist. Schinkli in Tranchen schneiden, auf einer Platte anrichten. Bratensauce erwärmen, über das Schinkli geben. Mit «Schwarten-Streuseln» garnieren und servieren. Zubereitungszeit: 60 Minuten. Tipp: Mit Rotkraut und Pommes rissolées servieren. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte.

herkömmliches

Rutsch Das Verb rutschen ist lautmalerischen Ursprungs. Es steht laut Herkunftswörterbuch für etwas, das schnell vonstattengeht. Rutschig heisst glatt, schlüpfrig – es läuft wie geölt. Von daher ist es naheliegend, dass man sich zum Jahreswechsel einen guten Rutsch wünscht. Allerdings so feucht-fröhlich wie der häufigste Wunsch zum neuen Jahr daherkommt, ist er ursprünglich nicht gemeint. Rutsch kommt in diesem Fall von hebräisch rosch, was schlicht und einfach Anfang bedeutet. «Rutsch guet übere», heisst bewusst ausgesprochen: «Ich wünsche dir einen erfreulichen Übergang und einen hoffnungsvollen Neubeginn». (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

wetter

Alkohol am Steuer: Die Limiten sind immer weniger bekannt Seit 2016 kommen Atem-Alkoholmessgeräte zum Einsatz, welche die Alkoholkonzentration in Milligramm pro Liter Atemluft statt wie bisher in Promille im Blut feststellen. Dieser Wechsel ist der Bevölkerung weitgehend unbekannt.

bauernregel «Silvesternacht düster oder klar, deutet auf ein neues Jahr.»

Seit Oktober 2016 gilt in der Schweiz eine neue Alkoholmessmethode, die die bisherige Blutprobe meistens ersetzt. Dabei kommen im Normalfall Atem-Alkoholmessgeräte zum Einsatz, die die Alkoholkonzentration in Milligramm pro Liter Atemluft (mg/l) statt wie bisher in Promille im Blut feststellen. Eine Umfrage der bfu zeigt, dass Autofahrende in der Schweiz die Alkohollimiten von 0,25 mg/l (respektive 0,5 Promille) immer weniger kennen – unabhängig von der Messmethode. Bei

der Einführung von 0,5 Promille im Jahr 2005 gaben nur 3 % der Befragten Werte über dem erlaubten Maximalwert an. Inzwischen sind es 12 %, die glauben, dass sie mehr trinken können, als effektiv nach Abschluss der Probephase erlaubt ist. Gemäss derselben Befragung wissen weniger als 2 %, dass der Alkoholwert mittlerweile in Milligramm pro Liter Atemluft gemessen wird. 40 % geben weiterhin einen Wert in Promille an – was der Messeinheit vor dem 1. Oktober 2016 entspricht. Der Rest – und damit der grösste Teil der Befragten – kennt gar keine Werteinheit oder kann keine Antwort geben.

Doppeltes Risiko für tödliche Unfälle Es ist wichtig zu wissen, dass Alkohol die Fahreignung verringert: Die Reaktionszeit wird länger, die Selbstüber-

schätzung steigt, die Wahrnehmung nimmt ab. Bei einem Wert von 0,25 mg/l (respektive 0,5 Promille) ist das Risiko eines tödlichen Unfalls für den Fahrer doppelt so hoch wie bei einem Wert von Null. Darum empfiehlt die bfu: «Wer fährt, trinkt nicht», und dies gilt auch für die Feiertage.

Tipps der bfu zum Alkohol Was für Neulenkende Pflicht ist, gilt für alle anderen als Vorbild: Wer fährt, trinkt nicht. Wer Alkohol trinken möchte, nutze öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis, beschränke sich auf ein Glas oder bestimme eine Person, die auf Alkohol verzichtet und fährt. Alkohol nicht mit Medikamenten oder gar Drogen kombinieren! Wer Medikamente benötigt, frage eine Fachperson, ob diese negativen Einfluss auf das Fahrvermögen haben. (bfu)


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