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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 100 I 169. Jahrgang I Freitag, 18. Dezember 2015

Bewährt

Keine Umzonung

«Mosaikschule»: An der Sek Hedingen gilt altersdurchmischtes Lernen. > Seite 3

Gewerbegebiet an der Alten Obfelderstrasse in Affoltern würde verkleinert/zerstückelt. > Seite 5

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Stationäre Massnahme Einwandern ins Amt -

Drogenkonsument hat mit Messer einen schlafenden Patienten lebensgefährlich verletzt. > Seite 9

Das Neujahrsblatt 2016 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern. > Seite 11

Ämtler Baugewerbe blickt auf ein gutes Jahr zurück Konstante Entwicklung wird auch 2016 erwartet Trotz eines sich 2015 in der Schweiz allgemein rückgängig entwickelnden Baumarktes, melden Ämtler Bauunternehmen ein zufriedenstellendes Arbeitsvolumen und positive Aussichten. ................................................... von urs e. kneubühl Der in den letzten Quartalen 2014 in der Schweiz verzeichnete deutliche Rückgang des bewilligten Bauvolumens, hat – wie erwartet – im zu Ende gehenden Jahr in unserem Land allgemein zu einer sinkenden Bautätigkeit geführt. Dennoch lässt der Schweizer Bauindex nach einem insgesamt fünf Quartale andauernden Negativtrend für das 4. Quartal 2015 ein saisonbereinigtes Umsatzwachstum von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal erwarten. Hinter dem Anstieg im gleichen Zeitraum 2014 allerdings liegt dieses -4,2 Prozent zurück. Und obwohl daher in der Schweizer Bauwirtschaft von positiven Impulsen die Rede ist, die sowohl vom Hochbau (+1.9 % zum Vorquartal) wie auch vom Tiefbau (+2.4 %) ausgehen, wird 2015 für das Bauhauptgewerbe schweizweit insgesamt deutlich weniger erfolgreich ausfallen als das Vorjahr. Für das Baugewerbe im Bezirk Affoltern gilt dies nicht gleichermassen,

im Mittelland bemühen. Für das kommende Jahr erwartet Greber eine konstante, stabil bleibende Entwicklung, wie sie auch der Schweizer Bauindex allgemein erhofft, zumal 2016 auch mit einer leichten konjunkturellen Erholung – reales Wirtschaftswachstum von 1,2 % – gerechnet wird. Positiv gestimmt gehen auch Ämtler Bauunternehmer ins neue Jahr, welche ausschliesslich im Umbau-Segment tätig sind. Silvia und David Landi Obfelden baut in Affoltern Wohnungen. (Bild -ter.) Häberling, von der wie verschiedene Bauunternehmen Häberling Bau GmbH in Obfelden, beauf Nachfrage bestätigen. Dieter stätigen einerseits ein positiv verlaufeGreber, CEO der Leuthard AG, führt nes 2015 und andererseits auch einen für 2015 im Bezirk Affoltern ein «statt- respektablen Arbeitsvorrat für die ersliches Bauvolumen» an. Trotzdem re- ten Monate im kommenden Jahr. Gesümiert er einen allgemein rückgängi- nauso hält Andri Oertli vom Baugegen Markt, weil sich stark zunehmend schäft Halbeis AG, Hedingen, fest: auch Unternehmer des von der Zweit- «Das zu Ende gehende Jahr war für wohnungsinitiative gezeichneten Bau- uns, die wir uns seit 15 Jahren voll auf gewerbes im Alpenraum um Aufträge An- und Umbauten konzentrieren,

durchwegs super und auch der Start ins 2016 sieht gut aus.»

Nur noch kleine Baulandreserven Nach wie vor melden auch die Ämtler Gemeinden eine rege Bautätigkeit, die ja vielerorts auch nicht zu übersehen ist. Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber in Stallikon, dazu: «Wer nach Stallikon kommt, dem signalisieren zurzeit mindestens drei Baukräne und wenigstens zwei weitere in Sellenbüren, dass noch fleissig gebaut wird.» Gleichzeitig merkt er allerdings an, dass die Baulandreserven in der Gemeinde nur noch spärlich sind: «Zwei der letzten grösseren Bauparzellen in der Langfuren und in Sellenbüren werden aktuell überbaut. Und im Dorf hat die Gemeinde die Entwicklung einer Parzelle für ein Dorfzentrum mit ‹Wohnen und Leben für Ältere› an die Hand genommen.» Zur Neige gehende Baulandreserven melden auch andere Ämtler Gemeinden. In Aeugst etwa, so war anlässlich der Gemeindeversammlung kürzlich zu vernehmen, sei man diesbezüglich ziemlich ausgeschossen, lediglich einzelne Flecken seien noch vorhanden. Die Bautätigkeit hier ist denn auch momentan eher verhalten, was sich nach Verabschiedung der Bau- und Zonenordnung allerdings durch vereinzelte Ersatzbauten wieder ändern kann.

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Gegen Aufrüstung Mit einer Petition in Rifferswil soll eine Mobilfunkantenne verhindert werden. > Seite 13

Seewadel-Neubau mit privaten Partnern betreiben? Eine vom Gemeinderat Affoltern eingesetzte Arbeitsgruppe befasst sich mit der Frage eines Seewadel-Alterswohnheimneubaus. Nach den Worten von Gemeindepräsident Clemens Grötsch wurden auch mit privaten Partnern Gespräche geführt. Er spricht von Baukosten in der Höhe von rund 20 Mio. Franken. Gemäss Kalkulationen lasse ein eigenständiges Vorgehen jedoch vernünftiger erscheinen. Deshalb sei es wichtig, im Haushalt Freiräume zu schaffen, um die notwendigen Investitionen tätigen zu können. Die Gemeinde hätte das Betriebs- und Investitionsrisiko zu tragen, wogegen sich die Belegung des Seewadels mit privaten Partner lösen liesse, so Grötsch. Er hofft, bis Ende 2016 ein Projekt präsentieren zu können. Aufgrund der Tatsache, dass die die Betagten immer später ins Heim eintreten, erachtet er 60 Plätze als ausreichend. Heute sind es 85. Wichtig seien altersgerechte Wohnungen und neue Wohnformen, hält der Gemeindepräsident fest. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 7

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Florierender Verkauf von Christbäumen Der Kronenplatz in Affoltern sowie der Platz vor dem Gemeindehaus in Mettmenstetten, ähneln in diesen Tagen einem veritablen Urwald. Auch an einigen anderen Orten im Säuliamt floriert der Verkauf von Christbäumen. Doch der Kauf eines Weihnachtsbaumes will gut überlegt sein, gibt es doch verschiedene Sorten des begehrten Schmuckes für das weihnachtliche Wohnzimmer. Während den rund zehn Verkaufstagen erleben die, meist seit vielen Jahren am selben Ort stationierten Händler, immer wieder rührende Geschichten. Eltern wählen den passenden Baum mit ihren Kindern aus und gestalten den Kauf als eigentliches Erlebnis. Oftmals kaufen auch alleinstehende ältere Menschen einen Weihnachtsbaum ganz für sich allein und wählen diesen sorgfältig aus. Im Säuliamt werden überwiegend einheimische Christbäume, viele davon von Kulturen aus der Region, angeboten. Ein Trend für rezyklierbare Weihnachtsbäume (im Topf), welche auch gemietet werden können, zeichnet sich jedoch aus verschiedenen Gründen nicht ab. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 12

500 51 Ein kleiner Baum für eine grosse Familie: Elfriede Gal zeigt Moritz Fankhauser auf dem Kronenplatz in Affoltern ihren Wunschbaum. (Bild Martin Mullis)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Öffnungszeiten der Bezirksverwaltung über den Jahreswechsel 2015/2016

Regionales Entsorgungszentrum «ÖKI-HOF», Lindenmoosstrasse 15

Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affolten, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel von

Öffnungszeiten über Weihnachten/Neujahr

Schluss des Konkursverfahrens

Mittwoch, 23. Dezember 2015, bis und mit Freitag, 1. Januar 2016, geschlossen:

Das Konkursverfahren über Herrn Maximilian Josef Lehmann, geb. 7. März 1951, von Zürich, Postweg 15, 8143 Stallikon, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern vom 9. Dezember 2015 als geschlossen erklärt worden.

Statthalteramt Bezirksratskanzlei Bezirksgericht Mietgericht Paritätische Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen

Schlieren, 18. Dezember 2015 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

Am 23./24./28./29./30. und 31. Dezember 2015 ist das Bezirksgericht für dringende Notfälle jeweils zwischen 09.00 und 10.00 Uhr unter der Telefonnummer 044 763 17 00 erreichbar. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr. Die Bezirksverwaltung

Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 15. Dezember 2015 – den Anhang zur Verordnung über das Parkieren auf öffentlichem Grund genehmigt, – eine Anpassung im Gebührenreglement vorgenommen und – den Begriff der Regelmässigkeit im Bereich Nachtparking definiert. Die Beschlüsse liegen während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen die Beschlüsse des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 18. Dezember 2015 Gemeinderat Affoltern am Albis

Kehrichtgrundgebühr 2016 In Anwendung von Art. 11 und 12 der Abfallverordnung vom 19. Juni 2000 und Ziffer 2 des Gebührenreglements zur Abfallverordnung vom 6. November 2000, hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 15. Dezember 2015 die Kehrichtgrundgebühr für das Jahr 2016 wie folgt festgesetzt: • Kehrichtgrundgebühr: Fr. 80.– (bisher Fr. 100.–) pro Haushalt, Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschafts- und Dienstleistungsbetrieb (zuzüglich MwSt.) Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Bezirksrats Affoltern sind kostenpflichtig. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 18. Dezember 2015 Gemeinderat Affoltern am Albis

Primarschulpflege Affoltern am Albis Reglement über die Videoüberwachung von schuleigenen Liegenschaften und Infrastrukturen Die Primarschulpflege Affoltern am Albis hat anlässlich ihrer Sitzung vom 14. Dezember 2015, gestützt auf Art. 19 Ziff. 6 und 7 der Gemeindeordnung der Primarschule Affoltern am Albis das Reglement über die Videoüberwachung von schuleigenen Liegenschaften und Infrastrukturen erlassen. Das Reglement kann auf der Webseite der Primarschule Affoltern am Albis unter www.psa.ch\Information\Reglemente/ Verordnungen oder am Schalter der Primarschulverwaltung bezogen werden. Der Beschluss der Primarschulpflege sowie das dazugehörige Reglement über die Videoüberwachung von schuleigenen Liegenschaften und Infrastrukturen vom 14. Dezember 2015 werden im Sinne von § 68a des Gemeindegesetzes in der Primarschulverwaltung während den Öffnungszeiten zur Einsicht aufgelegt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation im «Anzeiger» an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Affoltern am Albis, 14. Dezember 2015 Primarschulpflege Affoltern am Albis

Änderung der Entsorgungszeiten im Ökomobil Samstag, 26. Dezember 2015, und Samstag, 2. Januar 2016 entfallen die Sammeltouren des Ökomobils (Güselbus). Als Ersatzdatum steht der Montag, 28. Dezember 2015, zu den gewohnten Zeiten zur Verfügung. Gemeindeverwaltung Bonstetten

Für das Regionale Entsorgungszentrum «ÖKI-HOF» an der Lindenmoosstrasse 15 gelten über Weihnachten/ Neujahr folgende Annahmezeiten: Donnerstag, 24. Dezember 2015: 07.30 bis 09.00 Uhr, 09.30 bis 11.45 Uhr, 13.00 bis 16.00 Uhr Freitag, 25., und Samstag, 26. Dezember 2015: ganzer Tag geschlossen Montag, 28., bis Mittwoch 30. Dezember 2015: übliche Öffnungszeiten Donnerstag, 31. Dezember 2015: 07.30 bis 09.00 Uhr, 09.30 bis 11.45 Uhr, 13.00 bis 16.00 Uhr Freitag, 1., und Samstag, 2. Januar 2016: ganzer Tag geschlossen Ab Montag, 4. Januar 2016: übliche Öffnungszeiten Besten Dank für die Kenntnisnahme und frohe Festtage. Affoltern am Albis, 18. Dezember 2015 Tiefbauabteilung

Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamtes bleiben von Donnerstag, 24. Dezember 2015, bis Montag, 4. Januar 2016, 8.00 Uhr, geschlossen. Zur Anmeldung eines Todesfalls wählen Sie bitte Tel. 044 701 22 40 (TBA) Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und alles Gute zum Jahreswechsel. Ihre Gemeindeverwaltung

Denkmalschutz Schutzvertrag Liegenschaft Bachstrasse 5, Hausen am Albis Der Gemeinderat Hausen am Albis hat mit Beschluss vom 8. Dezember 2015 das Gebäude Vers-Nr. 1020 auf dem Grundstück Kat-Nr. 9 an der Bachstrasse 5, Hausen am Albis, unter Schutz gestellt. Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bauamt, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Hausen am Albis, 18. Dezember 2015 Gemeinderat Hausen am Albis

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Liegenschaftenabgaben für das Jahr 2016

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Gestützt auf die Verordnung über die Siedlungsentwässerungsanlagen und in Anwendung der Verordnung über die Gebühren für die Siedlungsentwässerung bzw. der kommunalen Abfallverordnung hat der Gemeinderat die Benutzergebühren für die Siedlungsentwässerung und für die Abfallwirtschaft wie folgt festgesetzt:

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

1. Siedlungsentwässerung a) Pauschale Grundgebühr (wie Vorjahr) Fr. 180.– pro Haushaltung; Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe haben grundsätzlich für jede Betriebseinheit eine Grundgebühr von Fr. 100.– zu entrichten; Grundeigentümern, welche für dieselbe Liegenschaft, in der sich ihr Betrieb befindet, bereits für eine selbst bewohnte Wohnung die Grundgebühr entrichten, wird die für den Betrieb geschuldete Grundgebühr auf Fr. 50.– ermässigt. b) Mengenpreis (wie Vorjahr) Fr. 1.80 pro Kubikmeter (Grundlage Wasserbezug gemäss Meldung der Wasserversorgungsgenossenschaften für die letzte Abrechnungsperiode). Wo keine Messung der Wassernutzung bzw. eines nicht in die Kanalisation abgeleiteten Anteils mittels Wasserzähler (Wasseruhr) möglich ist, wird die Gebühr pro Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschaftsbetrieb oder Haushaltung grundsätzlich pauschal mit Fr. 600.– (inkl. Grundgebühr) erhoben. Bei Vorliegen besonderer Verhältnisse wird vom Gemeinderat ein Pauschalbetrag nach pflichtgemässem Ermessen festgesetzt. Die gesetzliche Mehrwertsteuer von 8,0 % ist in diesen Beträgen enthalten.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: CA Trust AG, c/o Ringger + Bolt AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Umnutzung Gewerbefläche in Zustellstelle, der Schweizerischen Post, Vers.-Nr. 5075, Kat.-Nr. 2814, Obfelderstrasse 41a, Industriezone

Hausen am Albis Gesuchsteller: Stephan Bruinsma, Steinbaumstrasse 54, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Pergola Design AG, Sihlbruggstrasse 138, 6340 Baar Bauprojekt: Sitzplatzüberdachung mit verstellbaren Lamellen auf Kat.Nr. 3687, Steinbaumstrasse 54, 8925 Ebertswil (W/1.8) (Gebäude InventarNr. 2200)

2. Abfallwirtschaft (wie Vorjahr) Pauschale Grundgebühr pro Haushaltung Fr. 100.–. Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe haben grundsätzlich für jede Betriebseinheit eine Grundgebühr von Fr 80.– zu entrichten; Grundeigentümern, welche für dieselbe Liegenschaft, in der sich ihr Betrieb befindet, bereits für eine selbst bewohnte Wohnung die Grundgebühr entrichten, wird die für den Betrieb geschuldete Grundgebühr auf Fr. 25.– ermässigt. Bei Vorliegen besonderer Verhältnisse wird vom Gemeinderat ein Pauschalbetrag nach pflichtgemässem Ermessen festgesetzt. 3. Rechtsmittel Gegen diese Beschlüsse kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich und begründet Rekurs erhoben werden. Kappel am Albis, 18. Dezember 2015 Gemeinderat Kappel am Albis

Hausen am Albis Gesuchsteller: Mario Baumann und Jane Van Coillie, Glärnischstr. 1, 8800 Thalwil Projektverfasser: Markus Baumann, Duggelistr. 25, 6330 Cham Bauprojekt: Ausbau Dachgeschoss, Einbau Dachflächenfenster und Fensterersatz auf Kataster-Nr. 167, Müseggweg 5 (KI) (Gebäude Inventar-Nr. 167)

Maschwanden Bauherrschaft: Alfred Studer-Pizzera, Hatwilerstrasse 5, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Flammorama AG, Wiesenweg 40, 5102 Rupperswil Bauvorhaben: Einbau Kaminanlage für einen Schwedenofen, Kat.-Nr. 379, Zone: Landwirtschaftszone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Migrol AG, Cornelia Manz, Badenerstrasse 569, 8048 Zürich Vertreter: LITEX AG, Jill Michielin, Rütistrasse 14, 9050 Appenzell Bauprojekt: Neuerstellung Leuchtreklame und Umbau Ersatz Werbepylon, Vers.-Nr. 136, Kat.-Nr. 3320, Baarerstrasse 2, Rossau (Landwirtschaftszone)

Mettmenstetten Kehrichtabfuhr und Öffnungszeiten der Sammelstellen an Weihnachten und Neujahr Die Kehrichtabfuhr findet am Donnerstag, 24. Dezember, und am Donnerstag, 31. Dezember 2015, wie üblich statt. Die bediente Sammelstelle Püntenstrasse ist an folgenden Tagen geöffnet: Mittwoch, 23. und 30. Dezember 2015. Für Altglas, Alu, Weissblech und Textilien können Sie täglich von 07.00 bis 20.00 Uhr (ausser an Sonn- und Feiertagen) die Sammelstelle Sellenbüren (beim Coop) benützen. Vielen Dank für Ihr Verständnis und frohe Festtage! Stallikon, 14. Dezember 2015 Gesundheitsbehörde Stallikon

Bauherrschaft: Ueli Müller, Dachlissen 54, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Einbau Einliegerwohnung in bestehendes Wohnhaus mit Terrasse und neuem Zugang, Vers.-Nr. 759, Neugestaltung Umgebung, Kat.Nr. 3512, Dachlissen 54 (Kernzone KB) (Kommunales Inventar)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: FEAG Frech Erben AG, Ottenbacherstrasse 25, 8912 Obfelden Projektverfasser: Gächter Architektur GmbH, Junggrütstrasse 22, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Abbruch der bestehenden Gebäude Vers.-Nrn. 40 und 785 (Scheune und Lagergebäude mit Werkstatt) und Neubau Mehrfamilienhaus und Zweifamilienhaus auf Kat.-Nr. 3715 an der Eggstrasse 1 (Kernzone)


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Dezember 2015

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Konzept «Mosaikschule» hat sich bewährt An der Sekundarschule Hedingen wird altersdurchmischtes Lernen praktiziert Die Zahl der Mosaikschulen in der Schweiz hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Immer mehr Schulen beschäftigen sich mit dem Konzept altersdurchmischten Lernens, welches zentraler Bestandteil einer Mosaikschule ist. Auslöser für dieses veränderte Schulkonzept sind nicht immer nur pädagogische Motive, sondern häufig auch organisatorisch-finanzielle Gründe. So auch vor fünf Jahren in Hedingen. Längst ist die Mosaikschule ihren Kinderschuhen entwachsen. «Das Konzept des individualisierten Unterrichts wird an unserer Schule erfolgreich gelebt», so Schulleiter Peter Thiele. «Wir legen an unserer Schule grossen Wert auf die Vermittlung von umfangreichem, anwendbarem Wissen. Wir holen unsere Schüler an dem Punkt ab, an dem sie sich in ihrer Entwicklung und in ihrem Lernen befinden. Dabei berücksichtigen wir auch ihre Interessen und Neigungen und nutzen diese bewusst für das Lernen.» Indem Schülerinnen und Schüler das Lernen zur «ihrer» Sache machen, vertiefen sie Gelerntes nicht nur individuell, sondern übernehmen auch persönliche Verantwortung für ihre Bildung. «Das tun Jugendliche im übrigen sehr gerne, es stärkt ihr Selbstbewusstsein und motiviert», betont Peter Thiele. Ausgangspunkt für die Mosaikschule war die Tatsache, dass es sich um eine vergleichsweise kleine Schule mit schwankenden Schülerzahlen handelt, sowie der Wunsch, die Schule im Dorf und gleichzeitig bezahlbar halten zu können. So wurden die Kin-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

der aus den Jahrgangsklassen zu mehreren jahrgangsübergreifenden, altersdurchmischten Klassen zusammengelegt. Dadurch entstehen sehr heterogene Klassenzusammensetzungen – also sehr unterschiedlich hinsichtlich Alter, Wissen und Können. Damit die Schülerinnen und Schüler in diesem Umfeld trotzdem erfolgreich und nachhaltig lernen können, wird der Unterricht stark individualisiert und differenziert. Dazu braucht es entsprechende Unterrichtsangebote, geeignete Aufgaben, passende Unterrichtsformen bzw. -methoden. Und: Es braucht ein verändertes Rollenverständnis der Lehrer, die nun auch als Lernberater und Coach tätig sind. Peter Thiele erklärt: «Das gesamte Lehrerteam unserer Schule begegnet den unterschiedlichen Ausgangsbedingungen von Lernenden innerhalb einer Lerngruppe mit unterschiedlichen und individuell angemessenen pädagogischen Angeboten.» So ist aus dem damaligen «Notnagel» inzwischen ein tragfähiges Konzept geworden, das viele Chancen eröffnet.

ADL – altersdurchmischtes Lernen In den Mosaik-Sekundarschulen ist das Lernen in Lerngruppen nicht nur organisatorische Notwendigkeit, es ist auch eine Form, die dem natürlichen Lernen sehr nahe kommt. Die Jüngeren lernen von den Älteren und manchmal auch umgekehrt. Wenn Schüler anderen Schülern etwas erklären, vertiefen und festigen sie zugleich ihr bereits erworbenes Wissen. Eine Lerngruppe ist in der Mosaikschule Hedingen aus vier bis fünf Schülerinnen und Schülern aus dem siebten, achten und neunten Schuljahr aller Leistungsstufen zusammen-

Altersdurchmischte Lernformen eignen sich speziell, um auf die individuellen Fähigkeitslevels der einzelnen Schülerinnen und Schüler einzugehen. Im Bild hört die gesamte Klasse bei einem Vortrag über den Beruf des Zeichners zu. (Bild sals) gesetzt. Jede der insgesamt fünf Schulklassen besteht folglich aus vier bis fünf Lerngruppen, die von je einem Schüler als Lerngruppenleiter geleitet werden. Jeweils zwei Lehrkräfte betreuen eine Klasse. In Hedingen finden etwa 60 % des Unterrichts altersdurchmischt im Klassenverbund statt, die verbleibende Zeit fällt auf jahrgangsspezifischen Unterricht, beispielsweise in den Fremdsprachen.

Eigenverantwortung wird gefördert «Eigenverantwortliches und eigenständiges Lernen wird in Mosaik-Sekundarschulen gezielt gefördert und geübt. Die Schülerinnen und Schüler

planen ihre Arbeitszeit selber und sind mitverantwortlich für ihr Vorwärtskommen», heisst es in den Statuten des Verbands der Mosaik-Sekundarschulen. So werden Lernmotivation, Selbstbewusstsein und Selbstverantwortung gestärkt und das Konzept des personalisierten Lernens wird gelebt. Keineswegs also ist es so, dass im Mosaik-System die schwächeren Schüler die Stärkeren bremsen. Ganz im Gegenteil können alle Schüler in ihrem persönlichen Tempo arbeiten. Dass das Konzept Mosaikschule erfolgreich und das Schulklima lernfördernd ist, zeigen nicht nur die Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Vergleich zu anderen Schulen im Kan-

Primarschulpflege Mettmenstetten wieder vollständig und konstituiert Die vielfältige Herausforderungen können nun tatkräftig angepackt werden

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter

Mit der Urnenwahl von Anja Kemmler als Mitglied der Schulpflege vom 22. November 2015 und der stillen Wahl von Beatrix Gallati als Präsidentin ist die Primarschulpflege Mettmenstetten wieder vollständig besetzt. Beste Voraussetzung, um im neuen Jahr die vielfältigen Herausforderungen tatkräftig anpacken zu können – wir sehen mit Motivation ins 2016. Die Konstituierung hat stattgefunden, die Ressortverteilung präsentiert sich folgendermassen: Beatrix Gallati: Präsidentin mit Ressort Präsidiales und Öffentlichkeit. Christine Gerber: Mitglied/Vizepräsidentin, Ressort Schülerbelange. Anja Kemmler: Mitglied, Ressort Finanzen.

Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

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ton Zürich. So konnten im vergangenen Jahr alle Absolventen der 3. Sek eine qualifizierte Anschlusslösung vorweisen, etwa ein Viertel ging auf ein Kurzzeitgymnasium oder besuchte im Anschluss die BMS. Auch die Eltern, die an den Besuchstagen das Unterrichtsgeschehen verfolgen, sind gute und kritische Begleiter, auf deren Feedbacks das Lehrerteam und die Schulleitung Wert legen. An solchen regelmässig stattfindenden Besuchsmorgen – jeweils am 10. eines jeden Monats – sind im Übrigen alle Interessierten in Absprache mit der Schulleitung eingeladen, sich ein eigenes Bild von der Sekundarschule Hedingen zu machen. Anneli Rash

Die Mitglieder der Primarschulpflege Mettmenstetten: Rita Röllin, Fredy Kurmann, Christine Gerber (1. Reihe, von links nach rechts), Anja Kemmler, Bea Gallati (2. Reihe von links nach rechts). (Bild zvg.)

Fredy Kurmann: Mitglied, Ressort Liegenschaften und Infrastruktur. Rita Röllin: Mitglied, Ressort Personal und Schulentwicklung.

wir gratulieren Zweimal zum 80. Geburtstag In Obfelden dürfen wir am kommenden Montag, 21. Dezember, gleich zwei Jubilarinnen zum 80. Geburtstag gratulieren: Ruth Odermatt-Blaser und Erika Fröhli. Wir gratulieren herzlich zum Ehrentag, wünschen Ihnen beiden schöne Geburtstagsfeste und alles Gute.


Gemeinde Bonstetten Festsetzung der Liegenschaftenabgaben 2016 Der Gemeinderat legte am 15. Dezember 2015 die Tarife und Gebühren für die Abwasserentsorgung, die Wasserversorgung, das Kabelnetz und das Abfallwesen auf Grund des Budgets 2016 auf den 1. Januar 2016 wie folgt fest: a) Abwasser Gestützt auf Art. 25 Ziff. 2 der Verordnung über Beiträge und Gebühren für Abwasseranlagen vom 3. Dezember 1970 wird die Klärgebühr wie folgt festgesetzt: Einmalige Anschlussgebühr: Grundtaxe 0,8 % der Gebäudeversicherungssumme (exkl. 8 % MwSt.) Benützungszuschlag erste Wohnung pro Haus Fr. 300.— weitere Wohnungen Fr. 200.— pro Garagenplatz Fr. 50.— Mengenpreis:

Fr. 3.60 je m³ Frischwasserverbrauch (inkl. 8 % MwSt.) Als Berechnungsgrundlage gilt der abgelesene Wasserverbrauch

b) Wasser Gestützt auf Art. 58 des Reglements der Wasserversorgung Bonstetten werden die Gebühren und Beiträge in der Tarifordnung wie folgt festgesetzt: Einmalige Anschlussgebühr: Fr. 325.— pro Loading Unit LU (exkl. 2,5 % MwSt.) Grund- und Verbrauchsgebühr (inkl. 2,5% MwSt.): Grundgebühr bei allen Bezügern ein Wasserzähler Fr. 60.— Verbrauchsgebühr Wasserbezug bis 50 m³

Bestattungen Affoltern am Albis Am 11. Dezember 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Elsa Steinmann-Kress geb. 22. August 1925, Witwe des Otto Steinmann, von Kappel am Albis ZH und Mettmenstetten ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Alte Kanzleistrasse 7. Die Urnenbeisetzung ist im engsten Familienkreis. Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 22. Dezember 2015, um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 14. Dezember 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ruedi Schneebeli geb. 13. Januar 1960, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Abis ZH, Mühlebergstr. 113. Urnenbeisetzung am Mittwoch, 23. Dezember 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden Am 16. Dezember 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Berther-Berther, Maria Esther geb. 23. Januar 1949, von Disentis/ Mustér GR, wohnhaft gewesen in Obfelden, Alte Landstrasse 78; Ehefrau des Berther-Berther Jakob Joseph. Urnenbeisetzung am Dienstag, 22. Dezember 2015, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der kath. Kirche Obfelden. Die Friedhofvorsteherin

Wahlanordnung Die Kirchenpflege hat an ihrer Sitzung vom 30. September 2015 beschlossen, den Stimmberechtigten die Bestätigung von Pfarrer Thomas Müller (Beschäftigungsgrad 80 %) und Pfarrerin Kirsten-Bettina Bartels (Beschäftigungsgrad 20 %) auf der ordentlichen 1. Pfarrstelle und Pfarrer Werner Schneebeli (Beschäftigungsgrad 80 %) und Pfarrerin Kirsten-Bettina Bartels (Beschäftigungsgrad 20 %) auf der ordentlichen 2. Pfarrstelle für die am 1. Juli 2016 beginnende Amtsdauer 2016 bis 2020 zu beantragen. Es findet gemäss Art. 125 Abs. 1 der Kirchenordnung der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich in Verbindung mit § 118 des Gesetzes über die politischen Rechte die Wahl für alle in Ziffer 1 erwähnten Pfarrerinnen und Pfarrer an der Urne statt. Die Urnenwahl findet am 28. Februar 2016 statt. Die Wahlen erfolgen unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflichten der vorgeschlagenen Pfarrerinnen und Pfarrer in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat, Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Affoltern am Albis, 15. Dezember 2015 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis

Der Gemeinderat hat die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung per 1. Januar 2016 neu festgesetzt. Montag: Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Freitag:

08.00 bis 11.45 Uhr/ 14.00 bis 18.00 Uhr 08.00 bis 11.45 Uhr 08.00 bis 11.45 Uhr 08.00 bis 11.45 Uhr 07.00 bis 11.45 Uhr

Für Termine ausserhalb der ordentlichen Öffnungszeiten bittet die Gemeindeverwaltung um jeweils vorgängige Kontaktaufnahme.

Fr. 1.20 Verbrauchsgebühr für jeden weiteren m³ (Wasserzähler Fr. 60.— + 50 m³ x Fr. 1.20) Wasserbezug über 50 m³ Fr. 1.20 Verbrauchsgebühr bis 500 m³ für jeden weiteren m³ (Wasserzähler Fr. 60.— + … m³ x Fr. 1.20) Wasserbezug über 500 m³ Fr 1.10 Verbrauchsgebühr bis 1000 m³ für jeden weiteren m³ (Wasserzähler Fr. 60.— + … m³ x Fr. 1.10) Wasserbezug über 1000 m³ Fr. 1.— Verbrauchsgebühr bis 5000 m³ für jeden weiteren m³ (Wasserzähler Fr. 60.00 + … m³ x FR. 1.—) Wasserbezug über 5000 m³ Fr. –.90 Verbrauchsgebühr für jeden weiteren m³ (Wasserzähler FR. 60.— + … m³ x FR. –.90) Als Berechnungsgrundlage gilt der abgelesene Wasserverbrauch Weitere Zählermiete Fr. 50.— (jährlich/pro Stück) Löschschutz ohne Wasserbezug Fr. 60.— (jährlich) Temporäre Wasseruhr Fr. 120.— Grundgebühr inkl. 50 m³ Wasser Fr. 1.20 Verbrauchsgebühr für jeden weiteren m³ Bauwasser Provisorium Fr. 450.— Grundmiete Fr. 1.20 Verbrauchsgebühr für jeden weiteren m³ c) Abfallgrundgebühren Gestützt auf Art. 11 Abs. 2 in der Abfallverordnung der Gemeinde Bonstetten vom 1. Dezember 1992 werden die Gebühren in der Tarifordnung wie folgt festgesetzt: Wohnung Einfamilienhaus Landwirtschaft Gewerbe

Fr. 150.— (jährlich) Fr. 180.— (jährlich) Fr. 180.— (jährlich) Fr. 180.— (jährlich) (inkl. 8 % MwSt.)

d) Kabelnetz Gestützt auf Art. 17 und 18 der Verordnung über das Kabelnetz Bonstetten vom 16. März 2000 werden die Gebühren wie folgt festgelegt:

«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

Massagepraxis Frau Sigi Weber dipl. Masseurin (ärztl. geprüft) Mitteldorfweg 25, 8915 Hausen a. A. Tel. 044 764 06 76 oder 079 705 64 36

Klassische Ganzkörpermassage Fr. 60.– Rücken-Nacken-Massage Fr. 40.– Manuelle Anti-Cellulite-Massage Fr. 40.–

Einmalige Anschlussgebühr: Fr. 1350.— pro Haus (Kupferleitung) Fr. 1500.— pro Haus (Glasfaserleitung) Fr. 300.— pro Wohnung (Kupferleitung) Fr. 500.— pro Wohnung (Glasfaserleitung) (exkl. 8 % MwSt.) Abonnementsgebühr: Fr. 132.— (jährlich) (inkl. 8 % MwSt.) Festsetzung der Hundesteuer per 1. Januar 2016 1. Gestützt auf Art. 23 Hundegesetz werden die Hundeabgaben 2016 unverändert auf Fr. 150.– pro Hund festgesetzt. Die Einschreibe- und Meldegebühr, sowie der kantonale Beitrag von aktuellen Fr. 30.– sind in der Abgabe enthalten. 2. Für die Bearbeitung von verspäteten Meldungen nach § 2 Abs. 2 lit. a HuG wird im Sinne von § 18 HuV eine Gebühr von Fr. 20.– erhoben. 3. Von der Hundeabgabe befreit werden die Halterinnen und Halter der im § 25 HuG aufgelisteten Hundekategorien. Rechtsmittel Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten und ist im Doppel einzureichen. Bonstetten, 15. Dezember 2015

Gemeinderat


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Dezember 2015

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Keine Umzonung im Gebiet Alte Obfelderstrasse Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis An der Gemeindeversammlung vom 14. September 2015 wurde über die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Affoltern am Albis abgestimmt. Anlässlich der Diskussion des Geschäfts wurde der Antrag gestellt, dass ein Gebiet um die Alte Obfelderstrasse von der Gewerbe- und teilweise Industrie- in eine Wohnzone mit Gewerbeerleichterung (WG3) umgezont werden soll. An der Gemeindeversammlung wurde darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Umzonung gegen übergeordnetes Recht verstösst, weil dieses Gebiet im regionalen Richtplan als Arbeitsplatzgebiet bezeichnet ist. Zudem liegt es ausserhalb der vom Gemeinderat vorgeschlagenen Revisionsgrenzen. Der Gemeinderat überprüfte aufgrund der rechtlich nicht bindenden Konsultativabstimmung aber trotzdem das Anliegen und führte mit dem Antragsteller und seiner Beraterin ein Gespräch. Das betreffende Gebiet umfasst rund 6,2 ha und grenzt im Süden an das Zulassungsgebiet für verkehrsintensive Einrichtungen, im Osten wird es durch die stark befahrene Obfelderstrasse mit rund 18 000 Fahrten pro Tag durchschnitten und quer hindurch verlaufen Verkehrsbaulinien zur Landsicherung einer Spange mit einer zweiten Autobahnquerung. Gemäss Bevölkerungsstatistik des Kantons Zürichs wohnen dort 132 Personen (Datenbasis 2012). Der hohe Wohnanteil ist historisch bedingt. Mehr als die Hälfte der Liegenschaften mit Wohnnutzung wurden vor der Einführung des ersten Zonenplans 1956 erstellt. Bereits in diesem ersten Zonenplan war ein Teil als Industriezone vermerkt. Seit dem Zonenplan 1972 ist das gesamte Gebiet als Industrie- bzw. Gewerbezone eingetragen. Die bestehenden Wohnbauten sind heute zonenwidrig, haben aber eine Besitzstandsgarantie. Das heisst, dass Umbauten oder energetische Sanierungen wie zum Beispiel eine zusätzliche Dämmung usw. im Rahmen der bestehenden Gebäude möglich sind.

In Hausemer Einfamilienhaus wurden Wertsachen gestohlen Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Hausen wurden Wertsachen im Betrag von rund 2000 Franken gestohlen. Durch Aufbrechen eines Fensters verschaffte sich die Täterschaft am 13. Dezember Zutritt und hinterliess Sachschaden in der Höhe von gegen 500 Franken. Unbekannte drangen vom 12. auf den 13. Dezember in drei Bastelräume eines Mehrfamilienhauses in Bonstetten ein. Das Deliktsgut wird derzeit von der Kantonspolizei abgeklärt. Der Schaden beträgt insgesamt 600 Franken. Wegen Sonntagsarbeit beim Umbau einer Liegenschaft in Wettswil kam es zu einer Verzeigung. Anwohner störten sich gegen Mittag an Lärm und benachrichtigten die Polizei. (-ter.)

Die vom Antragsteller vorgeschlagenen Zonengrenzen sind nicht zukunftsgerichtet gestaltet, sondern wollen den Zustand vor 1972 sichern. Eine allfällige Umzonung würde das grösste Gebiet in der Gewerbezone massiv verkleinern und zerstückeln. Dies widerspricht der jahrzehntelangen Strategie des Gemeinderates zur Förderung des Gewerbes im südlichen Teil von Affoltern am Albis. Zudem sind Nutzungskonflikte vorprogrammiert, wenn eine Wohnzone direkt an eine Industriezone und an eine Zone für verkehrsintensive Einrichtungen grenzt sowie von einem Autobahnzubringer durchtrennt wird. Zudem muss davon ausgegangen werden, dass die notwendigen kantonalen Genehmigungen verweigert würden. Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass sich das Gebiet nicht für eine Wohnzone mit Gewerbeerleichterung eignet und hat deshalb entschieden, dass die gewünschte Zonenplanänderung nicht weiterverfolgt wird.

Ersatz Lautsprecheranlage Die Audioanlage in der Sportanlage Im Moos ist seit 12 Jahren provisorisch montiert und reparaturbedürftig geworden. Zudem entspricht die Audioanlage dem zukünftigen Standard nicht mehr. In Zukunft ist es auf bestimmten Frequenzbändern nämlich nicht mehr möglich, drahtlose Mikrofone zu betreiben. Werden die entsprechenden Frequenzen nicht neu eingestellt, kann es zu Störungen kommen. Um den reibungslosen Betrieb während den Veranstaltungen der Sportvereine zu gewährleisten, wurde für den Ersatz der Audioanlage in der Sportanlage Im Moos ein Kredit von 35 000 Franken bewilligt.

Schwimmbad Stigeli war heiss begehrt Das in den vergangenen Jahren praktizierte Betriebsleitermodell brachte nicht den gewünschten finanziellen Erfolg. Im November 2014 wurde des-

halb entschieden, ab der Saison 2015 im Gastrobereich wieder das Pächtermodell einzuführen. Der Gastrobetrieb wird auch im nächsten Jahr wieder vom gleichen Pächter geführt. Der Sommer in diesem Jahr war lang, heiss und schön. Dies brachte

dem Schwimmbad Stigeli sowie auch dem Restaurationsbetrieb sehr viele Besucher. Während der Saison 2015 konnten 45 659 Eintritte verzeichnet werden. Den absoluten Tagesrekord brachte der 5. Juli 2015. Bei Tagestemperaturen um 37 Grad gönnten sich

Termine Bürgersprechstunde 11. Januar 2016: Gemeindepräsident, Finanzvorstand. 8. Februar: Gemeindepräsident, Hochbauvorstand. 14. März: Gemeindepräsident, Immobilienvorstand. 11. April: Gemeindepräsident, Sicherheitsvorstand. 9. Mai: Gemeindepräsident, Sozialvorstand. 13. Juni: Gemeindepräsident, Tiefbauvorstand. 11. Juli: Gemeindepräsident, Finanzvorstand. 8. August: Gemeindepräsident, Hoch-

bauvorstand. 12. September: Gemeindepräsident, Immobilienvorstand. 10. Oktober: Gemeindepräsident, Sicherheitsvorstand. 14. November 2016: : Gemeindepräsident, Sozialvorstand. 12. Dezember 2016: Gemeindepräsident, Tiefbauvorstand. Die Daten sind auch auf der Homepage www.affoltern-am-albis.ch aufgeschaltet.

2076 Personen eine Abkühlung. Dank des guten Sommers und aufgrund der Neuausrichtung im Gastrobereich konnte der Aufwandüberschuss von 264 000 Franken des Jahres 2014 auf aktuell rund 112 000 Franken gesenkt werden.

Bürgersprechstunde wird eingeführt Der Gemeinderat Affoltern hat sich zum Ziel gesetzt, die Kommunikation zwischen Behörde und Einwohnern zu verstärken. Deshalb finden ab Januar 2016 Bürgersprechstunden statt. Jeweils am zweiten Montag im Monat von 17 bis 18.30 Uhr nehmen der Gemeindepräsident und ein weiteres Gemeinderatsmitglied Anliegen aus der Bevölkerung entgegen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Fragen zu laufenden Verfahren oder fachspezifische Angelegenheiten sind weiterhin direkt mit der zuständigen Abteilung bei der Gemeindeverwaltung zu besprechen (siehe Kasten). (tro)

Urs Bereuter mit 40-Jahre-Dienstjubiläum Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil Am letzten Mittwoch konnte Urs Bereuter sein 40-Jahre-Dienstjubiläum als Mitarbeiter des Gemeinde-Werkbetriebes feiern. Der Gemeinderat gratuliert ihm zu diesem nicht alltäglichen Ereignis auch an dieser Stelle herzlich und dankt dem Jubilar für die langjährige, treue Tätigkeit im Gemeindedienst. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Arbeitgeber während einer derart langen Zeit auf die zuverlässige und wertvolle Mitarbeit eines Beschäftigten zählen kann. Der seit seiner Geburt in Wettswil am Albis wohnhafte Urs Bereuter ist beim Werkbetrieb für verschiedene betriebliche Unterhaltsarbeiten zuständig und hat dabei während den vergangenen vier Jahrzehnten auch unzählige Winterdienst-Einsätze ausserhalb der regulären Arbeitszeit geleistet.

Einbürgerungen Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat folgende Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil a.A. aufgenommen: Xhavit Ismajli, geb. 1980, kosovarischer Staatsange-

höriger; Beatrix Jehle, geb. 1960, deutsche Staatsangehörige.

Zivilschutzanlage «Mettlen» Bei der Zivilschutzanlage «Mettlen» musste die defekte (25 Jahre alte) Grundwasser-Doppelpumpanlage ersetzt werden; die Kosten beliefen sich auf 10 230 Franken.

Baubewilligungen Es wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: Caroline und Eric van Heeckeren für Abbruch Einfamilienhaus und Neubau Doppel-Einfamilienhaus an der Stationsstrasse 52; Markus Dorigo für Wintergarten beim Wohnhaus Hinderweidstrasse 13; Daniel und Madeleine Dällenbach für Sitzplatz- und Eingangsverglasung beim Wohnhaus Oberhausenstrasse 47; Felix und Simone Müller für Solaranlage auf dem Wohnhaus Niederweg 87. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal von Wettswil wünschen der Bevölkerung besinnliche Weihnachten sowie Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr. (rs.)

Jubilar Urs Bereuter mit seinem «Werkzeug». (Bild Martin Schneebeli)


Veranstaltungen So nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich.

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Mutter, unserer Grossmutter, unserer Urgrossmutter und ganz einfach von einer ganz liebenswürdigen Frau

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber dankbar für sein langes Leben, nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Onkel, Götti, Schwager und Freund

Hans Kehrli 15. Oktober 1925 – 12. Dezember 2015

Elsy Steinmann-Kress

Januar-Programm 2016 Gret Kehrli Hannes Kehrli und Lukas Kehrli Werner und Stéphanie Kehrli Jeannette Kehrli und Marco Schweiger Philippe Kehrli und Nadine Stadelmann Verwandte und Freunde

22. August 1925 – 11. Dezember 2015

Nach längerer Krankheit, die Elsy Steinmann tapfer ertragen hat, durfte sie im Pflegeheim Senevita sanft und in Frieden einschlafen. Wir sind traurig, dass sie nicht mehr bei uns ist, aber auch dankbar für die schöne Zeit, die wir mit einem wunderbaren Menschen erleben durften. Affoltern am Albis, 11. Dezember 2015 Im Grund 10, 8910 Affoltern am Albis

Wir trauern um sie: Otto Steinmann und Irma Schmid Lilly Steinmann-Wittwer Patrizia und Ivo Baldi mit Elia und Carla Andreas Steinmann und Steffi Sieber Hans-Ruedi Steinmann und Laura Bolliger-Steinmann mit Sophie Ann

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 22. Dezember 2015, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Rifferswil statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche Rifferswil. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1, IBAN CH780900 0000 8726 7156 1, Vermerk: Hans Kehrli. Traueradresse: Gret Kehrli, Albisstrasse 15, 8911 Rifferswil

Die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis findet am Dienstag, 22. Dezember 2015, 14.00 Uhr, statt. Der Gottesdienst anschliessend in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Anstelle von Blumen gedenke man in Sinne der Verstorbenen der Spitex Knonaueramt, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 87-267156-1.

Männerchor Sängerbund am Albis

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, den Tod mitteilen zu müssen von unserem 1947 als Sänger eingetretenen jahrzehntelangen Aktivmitglied und Ehrenmitglied Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. Franz Kafka

Hans Kehrli 15. Oktober 1925 – 12. Dezember 2015

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Sohn, Bruder, Götti, Onkel, Neffen und Cousin

Ruedi Schneebeli (Kambodscha-Ruedi) 13. Januar 1960 – 14. Dezember 2015

Wir verlieren in ihm unseren ältesten Sängerfreund, der noch bis zum diesjährigen Sommer-Hüttenhock unsere Vereinsanlässe treu besuchte. Wir behalten ihn in dankbarer und lebhafter Erinnerung. Seiner Frau Gret Kehrli und den Angehörigen wollen wir unsere herzliche Anteilnahme erweisen. Sängerbund am Albis Die Abdankung findet am Dienstag, 22. Dezember 2015, 14.00 Uhr, bei der Kirche Rifferswil statt.

Nach einem längeren Leidensweg wurdest Du erlöst. In stiller Trauer: Hedi Schneebeli-Sahli Marianne Egli und Freddy Kunz Alexandra Egli und David Ammann Nicole Egli und Nabil El Nadeim Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 23. Dezember 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle. Traueradresse: Hedi Schneebeli-Sahli, Mühlebergstrasse 115, 8910 Affoltern am Albis

EHC Türlersee Haie

TO D E S A N Z E I G E Tief traurig und völlig unerwartet mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass unser Mannschaftskamerad

Ruedi Schneebeli uns für immer verlassen hat. Wir vermissen ihn sehr! Den Angehörigen von Ruedi möchten wir unser tiefstes Beileid bekunden.

Stützpunktfeuerwehr Affoltern am Albis

TO D E S A N Z E I G E Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Ihnen den Hinschied unseres ehemaligen Feuerwehrkameraden

Ruedi Schneebeli 13. Januar 1960 – 14. Dezember 2015

mitzuteilen. Ruedi war langjähriger Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Wir verlieren einen Kameraden, der im Dienste der Allgemeinheit treu und uneigennützig diente. Wir werden Ruedi niemals vergessen und ihn stets in ehrvoller Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Stützpunktkommandant Feuerwehrkameraden und ehemalige Pikettkameraden Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 23. Dezember 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis, mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern a. A., statt.

In stetiger Erinnerung an Ruedi deine Mannschaftskameraden des EHC Türlersee Haie

Dienstag, 5./12./19./26. Januar SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 6./13./20./27. Januar FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr Donnerstag, 7. Januar 2016 STERNWANDERUNG Rest. Pöstli, Rifferswil 12.30 Uhr, gemeinsames Mittagessen, Menü Fr. 25.– Bergwandergruppe: 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Wanderzeit: 3½ Std. Affoltern–Müliberg–Rifferswil Wandergruppe: 10.30 Uhr, Parkplatz Vitaparcours Wanderzeit: 1½ Std. Affoltern–Rifferswil Spaziergruppe: 9.05 Uhr, Bahnhof Affoltern Spaziergang: 1½ Std. Kappel–Rifferswil Nicht-Wanderer treffen sich direkt zum Mittagessen. Anm. für alle Teilnehmer bis Montag 4. Januar 13 Uhr an: Hans Heierli, 044 761 71 43 Donnerstag, 14. Januar 2016 SENIORENTREFF Drehorgel-Musik Das Drehorgel-Duo Kurt und Cécile Mohn spielt beliebte Melodien und lädt zum Tanz. 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 21. Januar 2016 EXKURSION Solebad Rheinfelden 2 Stunden «Wohlfühlen» 8.35 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 28. Januar 2016 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.–, An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 Org.: Ortsvertretung Pro Senectute


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Dezember 2015

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Altersgerechte Wohnungen und neue Wohnformen gefragt Auch im Säuliamt sinkt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Heim – neuer Seewadel mit 60 Plätzen? Weil sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer erheblich verringert hat, reichen in einem Seewadel-Neubau in Affoltern rund 60 Plätze. Nötig sind insbesondere altersgerechte Wohnungen und neue Wohnformen. Einige Gemeinden sind hier schon aktiv geworden. ................................................... von werner schneiter Ein Bedarf von rund 370 Plätzen im Jahr 2020 bildete 2013 das Resultat einer Analyse der Gemeinde Affoltern zusammen mit Dr. Roland Kunz, dem ärztlichen Leiter des Spitals Affoltern. Zieht man das Angebot von Senevita (120 Pflegeplätze), Seewadel (85) und Langzeitpflege Sonnenberg (137) in Betracht, so fehlen also rund 30 Plätze. Theoretisch. Denn in den letzten Jahren hat sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Altersheim von 36 auf 18 Monate reduziert, im Pflegebereich ebenfalls auf 18 Monate. «Die Betagten wollen heute möglichst lange selbstständig bleiben und kommen immer später ins Altersheim oder in die Pflege», konstatiert Affolterns Gemeindepräsident Clemens Grötsch. Und das zeigt sich heute so: Weil nicht ausgelastet, wurden in der Langzeitpflege Sonnenberg 12 Plätze abgebaut. Im Haus zum Seewadel gibt es keine Warteliste mehr; derzeit stehen dort einige Zimmer leer. «Der Druck auf die Pflegeheime wird also eher noch abnehmen», sagt Grötsch.

Seewadel II mit noch 60 Plätzen – Gemeinde wird selbst finanzieren Der Gemeinderat Affoltern hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit der Frage eines Seewadel-Neubaus am jetzigen Standort auseinandersetzt. Clemens Grötsch geht davon aus, dass es dort mit Blick auf die Entwicklung nicht mehr 85, sondern nur noch 60 Plätze braucht – und natürlich ein völlig neues Betriebs- und Betreuungskonzept mit neuen Wohnformen, die die künftigen Pensionäre bestimmen – die 68er-Generation kommt ins Alter. Klar ist, dass hier Affoltern mit der Langzeitpflege Sonnenberg Synergien im Rahmen der Angebotsdifferenzierung nutzen will, Es braucht also für Affoltern eine Finanzierung der Inves-

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Das Haus zum Seewadel, 1974 eingeweiht, soll einem Neubau mit 60 Plätze weichen. Die Belegung könnte die Gemeinde Affoltern allenfalls zusammen mit privaten Partnern lösen. (Bild Werner Schneiter) tition. «Wir haben mit privaten Partnern das Gespräch geführt», verrät der Gemeindepräsident, der von Baukosten in der Höhe von rund 20 Mio. Franken ausgeht. Die Kalkulationen lassen aber ein eigenständiges Vorgehen vernünftiger erscheinen. Deswegen ist es wichtig, dass man im Haushalt Freiräume schaffen kann, um notwendige Investitionen tätigen zu können. «Der Gemeinde verbliebe das Betriebsrisiko und das Investitionsrisiko, aber die Belegung des Seewadels können wir allenfalls mit Partnern lösen», hält Clemens Grötsch fest und hofft, dass es mit den nun anstehenden Schritten möglich ist, bis Ende 2016 ein Projekt präsentieren zu können. Kann der «Seewadel II» tatsächlich realisiert werden, stellt sich die Frage, wo die Betagten während der Bauphase untergebracht werden sollen. Klar ist: nicht bei der Senevita Obstgarten.

«Wir können aus betriebswirtschaftlichen Gründen keine leeren Betten bereithalten», sagt Geschäftsführerin Andrea Wanner. Ihr «Budget» für 2016 sieht vor, dass im nächsten Jahr 90 von insgesamt 120 Pflegplätzen besetzt sind, die restlichen im Jahr 2017. «Erfahrungsgemäss dauert es eineinhalb bis drei Jahre, ehe alle Pflegeplätze besetzt werden können», fügt die Geschäftsleiterin bei und erwähnt auch das Bemühen, immer nach neuen Angeboten – zum Beispiel Gerontopsychiatrie – zu suchen. Demgegenüber sind bei Senevita heute alle 46 Wohnungen belegt. «Solche Zwischenangebote fehlen, wir könnten hier mehr Wohnungen gebrauchen», sagt sie und erwähnt auch das Interesse von Gemeinden an Leistungsvereinbarungen mit der Senevita. «Mit einer Gemeinde sind wir intensiv am Verhandeln», fügt sie bei, will aber logischeweise keine

Namen nennen, ehe Verträge unterzeichnet sind.

Gemeinden aktiv geworden Anlässlich eines Workshops im Märt 2015 mit der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) galt eines der behandelten Themen «Alter und Gesundheit». Dabei zeigte sich laut Clemens Grötsch, dass rund die Hälfte der Gemeinden Interesse zeigt an neuen Wohnformen für Betagte. In Obfelden beispielsweise sollen auf dem Postareal, wo die Gemeinde Land besitzt, Pflegewohngruppen, betreutes Wohnen eventuell sogar Platz für eine Demenzwohngruppe entstehen – ein generationenübergreifendes Zentrum auf privater Basis, eventuell auch mit Mehrzweckraum, Cafeteria und Spitex. Die Angelegenheit dauert, weil die Player im Rahmen eines Gestaltungsplan einig werden müssen.

In der Törlenmatt in Hausen entstehen derzeit altersgerechte Wohnungen. In der gleichen Überbauung hat auch die Spitex ihren Platz. In der Pfruendmatt in Mettmenstetten hat die Wohnbaugenossenschaft Mättmi50plus altersgerechte Wohnungen realisiert. – In Wettswil ist ein Projekt für eine Seniorenwohnsiedlung in Bearbeitung. Ein erster Standort kam wegen der Kulturlandinitiative nicht infrage. Beim aktuellen Standort laufen laut Gemeindeschreiber Reinhold Schneebeli Verhandlungen mit dem Grundeigentümer. «Die Gemeinde tritt hier als Vermittlerin auf. Gefragt ist eine Genossenschaft, welche die Seniorenwohnsiedlung finanziert und betreibt», hält der Gemeindeschreiber fest. Pflegeplätze sind in Wettswil – wie in anderen Gemeinden – kein Thema. «Es ist besser, wenn diese zentral in Affoltern zur Verfügung stehen», sagt Reinhold Schneebeli.


So wie ein Blatt zur Erde fällt, so geht ein Leben aus der Welt.

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In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Tatta, Tante, Gotte und Freundin

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23. Januar 1949 – 16. Dezember 2015

Wir sind unendlich traurig, dass Du nicht mehr da bist! Du hast viele Jahre gegen Deine Krankheit gekämpft, doch dann kam der Zeitpunkt, als Du realisiert hast, dass Du den Kampf nicht gewinnen kannst. Wir sind dankbar für jeden Augenblick, den wir mit Dir erleben durften und lassen Dich nun ziehen, zu den Lieben, die auf der anderen Seite auf Dich warten. In stiller Trauer Jakob (Giachen) Berther Daniela und Lorenz Hug-Berther mit Yaël und Gian Verwandte und Freunde Die Bestattung findet am Dienstag, 22. Dezember 2015, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof in Obfelden statt; anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche. Anstelle von Blumen bitten wir um allfällige Spenden an die Palliativ-Klinik in Affoltern am Albis, Stiftung Spital Affoltern, Postkonto 85-391373-1. Traueradresse: Jakob Berther, Alte Landstrasse 78, 8912 Obfelden

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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Dezember 2015

Schlafenden Patienten mit Messer lebensgefährlich verletzt Stationäre Massnahme für Drogenkonsumenten aus Affoltern Ein langjähriger Drogenkonsument aus Affoltern am Albis hat in der Psychiatrischen Universitätsklinik einem schlafenden Patienten zwei lebensgefährliche Messerstiche in den Brustbereich versetzt. Nun wurde der schuldunfähige Schweizer in eine stationäre Massnahme eingewiesen. ................................................... von attila szenogrady

Die Bluttat vom 30. Juni 2014 war vor Gericht nicht mehr bestritten. Damals suchte der heute 29-jährige Beschuldigte aus Affoltern am Albis wegen einer akuten Psychose die Psychiatrische Universitätsklinik in Zürich auf. Heute steht fest, dass der langjährige Drogenkonsument bei seinem Eintritt in die offene Abteilung nur schlecht oder gar nicht kontrolliert wurde. So trug er innerhalb der Anstalt sein Klappmesser auf sich. Mit fatalen Folgen. Unbestritten ist, dass der Beschuldigte am Abend in seinem Zweier-Zimmer plötzlich sein Messer zückte und damit auf den schlafenden Mitbewohner losging. Er stach zwei Mal in den

rechten Brustbereich des Geschädigten ein. Als dieser erwachte und seine Knie anzog, stach der Täter erneut zu und versetzte dem Opfer weitere Schnittverletzungen im Beinbereich. Da man glücklicherweise schnell auf das Verbrechen aufmerksam wurde, konnten die Ärzte den lebensgefährlich verletzten Geschädigten mit einer Notoperation retten.

Infolge Schizophrenie nicht schuldfähig In einer ersten Einvernahme gab der langjährige Drogenkonsument aus dem Bezirk Affoltern an, dass er den Privatkläger habe töten wollen. Mit dem bereits lange gehegten Ziel, endlich ins Gefängnis zu kommen, wo es an den Betten Stangen habe, an denen man sich halten und strecken könne. Die verwirrenden Aussagen waren auf eine langjährige paranoide Schizophrenie des Messerstechers zurückzuführen. Er war bereits im Alter von 14 Jahren an der Street Parade in die Drogensucht abgerutscht und litt seit dem 20. Altersjahr unter psychischen Störungen. Eine Lehre konnte er nie abschliessen und lebte von der IV. Im Bezirk Affoltern fiel er wiederholt als

Konsument und Kleinhändler von Ecstasy, Amphetamin und LSD auf.

In geschlossene Massnahme eingewiesen Vor Gericht hinterliess der Beschuldigte immer noch einen geistig angeschlagenen Eindruck, stellte aber neu einen Tötungsvorsatz in Abrede. In seinem Schlusswort entschuldigte er sich zudem bei dem im Gerichtssaal anwesenden Geschädigten. Der Strafprozess entpuppte sich als wenig kompliziert. So waren sich alle Parteien über die Schuldunfähigkeit des IV-Rentners einig. Somit war die objektive Erfüllung des Straftatbestandes der versuchten vorsätzlichen Tötung nur von symbolischer Natur. Entscheidend war, dass das Gericht den Beschuldigten antragsgemäss in eine stationäre Massnahme nach Artikel 59 Absatz 1 des Strafgesetzbuches einwies. Der Beschuldigte hat die Therapie in der Klinik Rheinau bereits angetreten. Voraussichtlich wird er die nächsten Jahre dort verbringen. Er kann erst bei einer deutlichen Verbesserung seines geistigen Gesundheitszustandes mit einer Entlassung rechnen.

Schwimmbad Wolfetsloh offen Rutschfester Bodenbelag in Wettswil Im zu Ende gehenden Jahr wurde das Lehrschwimmbad im Schulhaus Wolfetsloh in Wettswil umfassend saniert. Bei den Arbeiten kam es aufgrund unvorhergesehener Schwierigkeiten zu verschiedenen Verzögerungen und Problemen. Als das Bad wieder eröffnet werden sollte, musste festgestellt Seit 11. Dezember wieder benutzbar: Schwimmbad Wolfetswerden, dass die loh, Wettswil. (zvg.) Plattenbeläge viel zu rutschig sind (vgl. «Anzeiger» vom sprechende Vorsicht ist also nach wie 24. November). – In der Zwischenzeit vor geboten. konnten die erforderlichen Arbeiten Gewisse andere Mängel, die wähabgeschlossen werden, um die Rutsch- rend der Bauabnahme festgestellt wursicherheit der Platten wiederherzustel- den, werden zu einem späteren Zeitlen. Mittels einer chemischen Sub- punkt behoben, möglichst ohne dass stanz wurden Partikel im mikroskopi- diese Arbeiten den Badebetrieb stören. schen Bereich aus den Keramik-PlatDie Schulpflege war stets bestrebt, ten gelöst und jene somit rutschfester die Schliessung des Bades möglichst gemacht. Diese Arbeiten wurden in kurz zu halten. Zu optimistische EinAbsprache mit dem Hersteller der Flie- schätzungen über die für die Nachbessen durchgeführt und haben auf die serungsarbeiten benötigte Zeit hat sie Lebensdauer der Platten keinen Ein- dazu veranlasst, den Schwimmbadnutfluss. Seit dem 11. Dezember kann das zern zu frühe Termine für die WiederBad wieder benutzt werden. inbetriebnahme zu nennen. Diese Die Rutschfestigkeit des Bodenbe- mussten daher mehrfach verschoben lags entspricht nun den geltenden werden, was verständlicherweise für Normen. Die Primarschulpflege Wetts- Unmut gesorgt hat. Die Schulpflege wil weist aber ausdrücklich darauf entschuldigt sich bei allen Schwimmhin, dass es weiterhin – wie in jedem badnutzern für die entstandenen Unanderen Bad auch – vor allem an nas- annehmlichkeiten und bedankt sich sen Stellen rutschig sein kann. Ent- für die Geduld und das Verständnis.

«Jeder Rappen zählt» – auch aus Affoltern Schüler des Schulhauses Ennetgraben aktiv Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Ennetgraben sammelten am Chlausmärt in Affoltern 2500 Franken. Die Klasse A3cd des Schulhauses Ennetgraben in Affoltern musste in der Schule ein Projekt verwirklichen, in dem sie etwas Gutes für andere tut. Zusammen entschieden sich die Schülerinnen und Schüler für eine Spendenaktion für «Jeder Rappen zählt», welche dieses Jahr für Jugendliche in Not sammelt. Sie organisierten einen

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Stand am Chlausmärt in Affoltern und verkauften dort selbstgebackene Guezli, Punsch und Kuchen. Auch mit ihrer Spendenbox gingen sie durch den Märt und sammelten Spenden. Schiesslich kamen 2500 Franken zusammen. Gemeinsam brachten die Schüler das gesammelte Geld nach Bern an die Glasbox von «Jeder Rappen zählt». Da so viel Geld zusammenkam, durften sie noch kurz im Radio auftreten. (Eing.)

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Fiona Aeberhard und Klassenkameraden der Sekundarklasse A3cd vor der Glasbox in Bern. (Bild zvg.)


Veranstaltungen Hey, mir holet üse Chreschtbaum bim Knüsel in Cham Da gibt es original Nordmanntannen oder Weihnachtsbäume mit Wurzeln. Die Bäume aus umweltgerecht gepflegten Kulturen sind schön gewachsen und dunkelgrün. Die Vielfalt der Auswahl wird Sie begeistern. Direkt an der Hauptstrasse Knonau–Cham. Eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen Familie Knüsel mit ihrem Team, Oberwil 1, 6330 Cham, Telefon 041 780 33 65. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 08.00 Uhr durchgehend bis 18.00 Uhr Sa, 08.00 Uhr durchgehend bis 17.00 Uhr Zusätzlich: Sonntag, 13., und 20. Dezember, 10.00 bis 16.00 Uhr

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Putzfrau Der Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern übernimmt im Auftrag der 13 Verbandsgemeinden die Führung eines Sozialdienstes für Erwachsene sowie den Betrieb weiterer sozialer Einrichtungen. Zur Verstärkung unserer Teams im Bereich Asyl suchen wir per 1. Januar 2016 oder nach Vereinbarung

Unterstützung im Liegenschaftsbereich Ihre Aufgaben • Neumöblierung, Bereitstellung von Wohnungen für Asylsuchende • Bewirtschaftung, Unterhalt von Liegenschaften des Asylbereichs (kleine Reparaturen selber ausführen, Fachleute organisieren) • Wohnungsabnahmen /-übernahmen zusammen mit der Leitung vor Ort • Nebentätigkeiten: Entsorgungen, Reinigungen Ihr Profil Für diesen vielseitigen Aufgabenbereich in einem dynamischen Umfeld benötigen Sie handwerkliche und administrative Ausbildungen und Erfahrungen. Selbstständiges Arbeiten und Eigenverantwortung gehören zu Ihren Stärken. Zudem sind Sie flexibel, belastbar und verlieren in hektischen Situationen weder den Überblick noch Ihren Humor. Die Zusammenarbeit mit Menschen aus verschiedenen sozialen und kulturellen Kontexten bereitet Ihnen Freude. Ihr Deutsch ist stilsicher – in Wort und Schrift und Sie kommunizieren mit Klienten und verschiedenen Ansprechpartnern überzeugend und sicher. Um diese Aufgabe ausführen zu können, benötigen Sie ebenfalls einen Fahrausweis Kat. B (Kleinbus). Wir bieten Sie erwartet eine verantwortungsvolle und vielseitige Tätigkeit. Ein fachlich gut aufgestelltes und engagiertes Team freut sich auf Sie. Wir bieten Ihnen attraktive Arbeitsbedingungen und gute Sozialleistungen, eine moderne IT-Infrastruktur und eine längerfristige Berufsperspektive. Ihr zukünftiger Arbeitsort liegt 5 Minuten vom Bahnhof Affoltern am Albis entfernt. Haben wir Interesse geweckt? Dann senden Sie bitte Ihre vollständige Bewerbung mit Foto bis 10. Januar 2016 per Post an Frau Michelle Högger, Bereichsleiterin Asyl, Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern, Postfach 729, 8910 Affoltern am Albis. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.sdaffoltern.ch. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Michelle Högger, Bereichsleiterin Asyl (Telefon +41 44 762 45 60, mhoegger@sdaffoltern.ch). Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Freitag, 18. Dezember 2015

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Einwandern ins Knonauer Amt Das Neujahrsblatt 2016 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern Erschütternde Bilder von Flüchtlingen, die fieberhafte Suche nach Unterkünften für Asylanten und das zähe und zermürbende Ringen um eine politische Lösung der Flüchtlingsfrage zeugen von der Flüchtlingsproblematik, welche auch die Schweiz bewegt. Das Thema «Einwandern ins Knonauer Amt», mit dem sich das Neujahrsblatt 2016 auseinandersetzt, hat gerade im zur Neige gehenden Jahr dramatische Aktualität erhalten. ................................................... von rolf oberhänsli Das Neujahrsblatt 2016 gibt einen historischen Überblick über die Entwicklung der Einwanderung in unserem Land mit Einblicken in die Situation im Knonauer Amt. Der Wandel der Schweiz von einem Auswanderungszu einem Einwanderungsland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts widerspiegelt sich auch in den Zahlen von Affoltern. Noch 1850 lebten bei einer Gesamtbevölkerung von 1855 nur 16 Ausländer im Bezirkshauptort. Während gewisse Gebiete der Schweiz bereits Ende des 17. Jahrhunderts Hugenotten im grösseren Umfang Asyl gewährten, liessen sich bis Ende des 19. Jahrhunderts nur wenige Ausländer im Knonauer Amt nieder. Zu dieser kleinen Gruppe gehörten gut ausgebildete Handwerker aus Süddeutschland. Zwischen 1880 und 1914, dem Beginn des Ersten Weltkrieges, strömten vermehrt Bau- und Textilar-

beiter, vom Wirtschaftsaufschwung in der Schweiz profitierend, auch ins Säuliamt und ermöglichten, namentlich im Bauwesen, die Ausführung von wichtigen Vorhaben. Um die Jahrhundertwende betrug der Ausländeranteil in Affoltern 10 Prozent; gegenwärtig beträgt er rund 26 Prozent im Bezirkshauptort. Wie schwierig es ist, «Ausländer» zu definieren, beweist der Umstand, dass bis zur Gründung des Bundesstaates im Jahre 1848 beispielsweise ein Glarner, der in den Kanton Zürich zog, dort als «Ausländer» galt und damit rechtlich auf gleicher Stufe wie ein von ausserhalb der Schweiz Eingewanderter stand. Den Schweizer Pass gibt es erst seit 1915! Meilensteine fassen die wichtigsten Stationen der Einwanderung und des Asyls bis in die Gegenwart zusammen.

«Svizzero» in Italien Der Schwerpunkt des aktuellen Neujahrsblattes liegt aber nicht auf den historischen Fakten, sondern auf den

Geschichten von Einwanderern ins Knonauer Amt aus Vergangenheit und Gegenwart. Ihre lebendigen Porträts geben dem vielschichtigen Thema ein Gesicht. Sie zeigen auf, was die Menschen zur Auswanderung bewog, welche Erfahrungen sie im Bezirk Affoltern sammelten und wie es ihnen schliesslich gelang, sich zu integrieren. In diesen Geschichten wird ein bunter Bogen gespannt. Er reicht von einem Handwerker aus Süddeutschland, den die Liebe nach Hedingen führte, über Auswanderer-Schicksale von Italienern und Italienerinnen und anderer Nationen bis zu Menschen, die vor dem blutigen Bürgerkrieg in Sri Lanka flüchteten. Eine junge Familie, die unter den Schutzgeld-Erpressungsversuchen der Camorra litt und sich deshalb zum Auswandern entschloss, gehört ebenso dazu wie der zehnjährige Antonio, welcher in den 1890er-Jahren in die Schweiz immigrierte, um sein Brot als Pflasterjunge zu verdienen und dabei am Bau der katholischen Kirche in Affoltern mit-

Neujahrs-Apéro am 2. Januar 2016 Am 2. Januar 2016 lädt die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern zum traditionellen Neujahrs-Apéro im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern (Haus Rigi) ein. Das Redaktionsteam der GGA stellt dort das neue Neujahrsblatt 2016 vor. Passend zum Thema wird der Anlass durch tamilische Musik umrahmt. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit Bekannten aus der Region und anderen Gästen auszutauschen und

auf das neue Jahr anzustossen. Die GGA würde sich freuen, wenn unter den Anwesenden auch Eingewanderte mit ihren Familien zu finden wären. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr. Das Neujahrsblatt 2016 kann zum Preis von 10 Franken an folgenden Orten bezogen werden: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern; Banken in Affoltern; Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern, info@ggaffoltern.ch.

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«Von Mensch zu Mensch» Spendenaktion der Oberstufe Affoltern Am 4. November beschlossen die Affoltemer Oberstufe-Schulklassen BC3b und BC3c dass das Thema ihres Sozialprojekts «Hilfe für Kriegsflüchtlinge» lauten soll. Zur Unterstützung kontaktierten die Schülerinnen und Schüler die Jugendarbeit Affoltern. Beim ersten Zusammentreffen im Schulhaus Ennetgraben wurde intensiv diskutiert und geplant. Die Schüler waren sich schnell einig. Eine Spendensammlung für Winterkleider unter dem Namen «From Human to Human» (Von Mensch zu Mensch), für die hier im Amt ankommenden Asylsuchenden, sollte in den folgenden Wochen organisiert werden.

Sozialdienst als Abnehmer Der erste grosse Schritt war die Aufgabenverteilung. In vier Gruppen wurden intensiv die Bereiche Materialund Raumbeschaffung, Organisation Sammelstelle, Zusatzevents und Werbung/Marketing ausgearbeitet. Als Abnehmer der Kleider konnte der Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern gewonnen werden, welcher die Spenden an die Bedürftigen weiterverteilt. In den darauffolgenden Wochen trafen sich Vertreter der vier Gruppen regelmässig zum Austausch im Jugendtreff. Kartons wurden organisiert und Lagerräume angefragt. Die Mediengruppe gestaltete einen Flyer in verschiedenen Sprachen und entwarf ein Logo. Für die Sammelstelle wurden sowohl Schicht- als auch Aufbauplan er-

stellt. Zusätzlich wurde eine Spendenparty organisiert, an der Kleider als Eintritt genommen wurden. Doch das alles war nur die Vorarbeit: Am 5. Dezember fand die Kleidersammlung im Jugendtreff statt und verlangte den Schülern alles ab. Unzählige Kleidersäcke mussten geleert, die Kleider sortiert und in beschriebene Kartons verpackt werden. Ständig wurden neue Kleider in die Hirtschür gebracht und so wurde auch in den nachfolgenden Tagen fleissig weiter gearbeitet.

85 Kisten mit Kleidern Das Ergebnis hat alle Erwartungen übertroffen. Ganze 85 Kisten gefüllt mit Winterkleidern, Schuhen und Spielzeug konnten am Ende in den Bus verladen und an den Bezirks-Sozialdienst geliefert werden. Die überraschten Gesichter der Verantwortlichen des Sozialdienstes, beim Anblick der unerwartet vielen Kleiderkisten, liess die Freude der beiden stolzen Schülerinnen, welche die Übergabe durchführten, noch grösser werden. Die Jugendarbeit Affoltern am Albis bedankt sich bei allen Schülern der Klassen BC3b/ BC3c für den grossen Einsatz bei diesem tollen Sozialprojekt. Ein besonderer Dank gilt auch den Lehrpersonen Gabriella Rauber und Samuel Baumann, welche das Projekt tatkräftig unterstützten. Im Namen aller Schülerinnen und Schüler sei den grosszügigen Spendern für die Spenden gedankt. Robert Vcelak, Jugendarbeit Affoltern

Gepackte Koffer – das Titelbild des Neujahrsblattes 2016. (Bild GGA) wirkte. «In meinem Geburtsland werde ich wegen meiner Schweizer Tugenden als «Svizzero» bezeichnet», erzählt ein erfolgreich integrierter Italiener, der stolz auf seine Wurzeln ist und die italienische Kultur weiterhin pflegt. Bei ihm und vielen dieser Porträts wird deutlich, dass eine gelungene Integration die Pflege der ursprünglichen kulturellen Werte keineswegs ausschliesst. Der Bericht über das Fest der Kulturen, in dem Mitwirkende aus verschiedensten Nationen ihre kulinarischen Spezialitäten und ihre musikalischen und tänzerischen Fähigkeiten demonstrieren, zeugt eindrücklich davon. Hinter der Fröhlichkeit dieses farbenfrohen Festes liegen jedoch oft tragische Schicksale. Besonders betroffen sind unbegleitete Minderjährige, die im Lilienberg auf ihrem schwierigen

Weg zur Integration unterstützt werden. Ein Inserat, 1970 im «Anzeiger» erschienen, zeigt den Genfer Henri Dunant, Gründer des Roten Kreuzes, mit schmutzigen Händen. Dieser Artikel des Neujahrsblattes beleuchtet, wie die «Schwarzenbach-Initiative» in unserem Amtsblatt behandelt wurde und offenbart das Abstimmungsverhalten im Bezirk. Abgerundet wird das vielschichtige Neujahrsblatt durch die Rubrik «Wussten Sie, dass..? in welcher eine Fülle von wissenswerten und überraschenden Details auftaucht. Wussten Sie beispielsweise, dass 1974 in der Primarschule Affoltern über 300 von 720 Kindern Ausländer waren, was spezielle Einführungsklassen für Italienisch Sprechende notwendig machte?


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Freitag, 18. Dezember 2015

Keine Weihnachten ohne Christbaum Der Christbaumverkauf im Säuliamt ist im vollen Gange Christbaum ist nicht gleich Christbaum. Beim Kauf eines Weihnachtsbaumes sind neben der Sorte und der Grösse noch weitere Kriterien zu beachten. Die Auswahl im Säuliamt ist jedoch sehr gross. ................................................... von martin mullis Ganz besonders für Familien mit Kindern bedeutet an Weihnachten ein Christbaum schlicht ein Muss. Der Kauf eines Tannenbaumes will aber gut überlegt sein. Bei den einheimischen Nadelgehölzen ist neben der Rottanne auch die Weisstanne beliebt. Eine etwas teurere Variante ist die Nordmanntanne (lat. Abies nordmanniana). Sie ist eine Zuchtform speziell für Christbäume. Teurer und auch etwas exklusiver sind die Nobilis- oder Silbertannen. Diese edlen Nadelgehölze besitzen einen vornehmen Blaustich, sind importiert und erfreuen sich grosser Beliebtheit als Weihnachtsbäume. Sie weisen eine besonders lange Haltbarkeit auf und verlieren ihre Nadeln weitaus weniger schnell als die übrigen Tannen. Im Säuliamt sind in verschiedenen Gemeinden in diesen Tagen Christbaumverkäufe organisiert. Wer allerdings einen Christbaum im Topf will, stösst auf gewisse Schwierigkeiten. Zwar sind solche an verschiedenen Orten erhältlich, allerdings eher in kleinerer Form. Andreas Reichenbach, Inhaber der Baumschule Reichenbach in Hausen, verkauft neben den geschnittenen einheimischen Gehölzen auch Nadelbäume im Topf. Er rät jedoch bei solchen Bäumen, gewisse Regeln zu beachten. Im Topf gepflanzte Tannen erleben in der warmen Stube einen regelrechten Klimaschock. Echte Kerzen lieben diese Pflanzen ebenfalls gar nicht, die Wachskerzen verbrennen gern einmal Nadeln und Äste. Im Topf gehaltene Weihnachtsbäume gehören auf den Balkon oder auf die Terrasse. Sie wachsen und gedeihen jedoch schlecht, weiss der Chef der Baumschule. Dieselben Vorbehalte bringt auch Enrico Thomi, stellvertretender Chef vom Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten, an. Gross im Geschäft der Christbaum-Miete ist die Firma Ecosapin in Cottens im freiburgischen Mittelland. Für gut 150 Franken kann dort ein 130 bis 150 Zentimeter grosser Tannenbaum online gemietet werden. Auch die Höhe und Farbe des Topfes kann gewählt werden und sogar Christbaumschmuck wird auf Wunsch mitgeliefert.

Christbaumkauf – ein Erlebnis für die Kinder Neben den Gartencentern, den Grossverteilern Migros und Coop sowie der Landi in Bickwil-Obfelden bieten im Säuliamt auch verschiedene Händler alle Arten von Weihnachtsbäumen an. So verkauft seit einigen Jahren der Uerzliker Landwirt Stefan Brunner in Mettmenstetten beim Gemeindehaus und in Obfelden beim Restaurant Kreuzstrasse Weihnachtsbäume. Während rund zehn Tagen wechseln um die 1000 Bäume den Besitzer. Immer wieder, so Christbaumhändler Brunner, gestalten Eltern den Einkauf des Weihnachtsbaumes auch als kleinen Event. Es kommt auch vor, dass er bei den Verkaufsverhandlungen vor den Kindern versprechen muss, den Baum fürs Christkind zu reservieren, welches dann den geschmückten Baum bei ihm abholt und nachts in die entsprechende Stube stellt. Auf dem Kronenplatz im Bezirkshauptort ist Bruno Fankhauser einer der grösseren Christbaumhändler. Weit über 150 Bäume aller Sorten

Für das junge Paar genau der richtige Baum: Leo Oehen handelt in Ottenbach mit Christbäumen. (Bild Martin Mullis) und Grössen stehen zum Verkauf bereit. Die Preise bewegen sich je nach Höhe des Baumes von 15 bis 160 Franken. Am Dienstag wird er im kleinen «Urwald» auf dem Parkplatz von seinem Sohn Moritz vertreten. Elfriede Gal, die ganz in der Nähe wohnt, suchte am Dienstagnachmittag einen kleinen Tannenbaum für den Besuch ihres grossen Familien- und Freundeskreises. Sie wurde nach wenigen Minuten fündig und zahlte zufrieden den Preis für die kleine Nordmanntanne. Die Christbäume auf dem Kronenplatz stammen samt und sonders aus den Kulturen in Zwillikon, Bonstetten und Aeugst.

Neben dem Christbaum auch das richtige Zubehör Seit einigen Tagen stehen auch in Ottenbach rund um den «Engel» gut und gerne 50 grosse und kleinere Christbäume. Landwirt Leo Oehen aus Lieli im Kanton Luzern erhielt durch einen Bekannten die Erlaubnis vom Besitzer des Engels, um hier seine einheimischen Nordmannstannen zu verkaufen. Leo Oehen bedient beim Besuch des «Anzeigers» ein junges Paar, welches für seine Wohnung einen kleinen Weihnachtsbaum ersteht. Zusätzlich zu den Nadelhölzern bietet Oehen aber auch noch einen Christbaumständer an, welcher durch seine Einfachheit und Garantie besticht, dass der Baum auch immer standfest und vor allem bolzengerade im weihnachtlich geschmückten Wohnzimmer steht. Für sämtliche der geschnittenen Weihnachtsbäume, seien diese nun gross oder klein, edel oder ganz gewöhnliche Rottannen, gilt es aber einige Regeln zu beherzigen: Der Baum sollte möglichst kühl sowie wind- und sonnengeschützt gelagert werden. Mit Wasser versorgt, bleibt der Baum länger frisch. Damit der Baum das Wasser aufnehmen kann, sollte er mit der Rinde genügend tief im Wasser stehen. Idealerweise wird er vor dem Aufstellen frisch angeschnitten. Vollständig abgeschmückt, kann der Baum nach den Festtagen schliesslich der Grüngutabfuhr übergeben werden. Hier wird dann sogar noch Energie aus ihm gewonnen.

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Freitag, 18. Dezember 2015

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Höhere Strahlenbelastung verhindern Petition gegen die Aufrüstung der Mobilfunkantenne auf dem Rifferswiler Lindenhof Am Dienstagabend haben die Initianten Petra Veyre-Ruppen, Marianne und Urs Moser ihre Petition gegen die Aufrüstung der Mobilfunkantenne auf dem Bauernhof Lindenhof in Rifferswil an Gemeindepräsident Marcel Fuchs überreicht. «Wir sind uns bewusst, dass der Gemeinderat derzeit andere Probleme hat», sagte Urs Moser vor versammeltem Gemeinderat in der Ratsstube des Gemeindehauses in Anspielung an das abgelehnte Budget an der Gemeindeversammlung vor einer Woche. Doch dem Petitionskomitee sei eben auch eine erträgliche Mobilfunk-Strahlenbelastung der Bevölkerung wichtig. Deshalb habe man die Petition lanciert und seit den Sommerferien 119 Unterschriften gesammelt. Auch die Informationsveranstaltung vor wenigen Wochen in der Engelscheune habe 60 Interessierte angelockt.

Baurekurs noch hängig Der eingereichte Rekurs bei Baurekursgericht gegen die Aufrüstung der Mobilfunkantenne auf dem Rifferswiler Lindenhof sei noch hängig. Gemäss Moser ist eine Sendeanlage mit der fünffachen Leistung der heutigen geplant. Er sagte: «Wir fordern die Gemeinde und den Kanton auf, das gesundheitliche Wohlbefinden von Bevölkerung, Tieren und Natur in den Vordergrund zu stellen und die Erweiterung der Mobilfunkantenne abzulehnen.» Marcel Fuchs nahm die Petition dankend entgegen, ehe er sich der anstehenden Gemeinderatssitzung widmete. Gegenstand von Petitionen kann jede staatliche Tätigkeit sein. Die Behörden sind zwar verpflichtet, vom Anliegen Kenntnis zu nehmen, nicht aber, es zu behandeln oder zu beantworten. (map.)

Die Erstunterzeichner Petra Veyre-Ruppen (links), Marianne Moser und Urs Moser übergeben Rifferswils Gemeindepräsident Marcel Fuchs (rechts) eine Petition gegen die Aufrüstung der Mobilfunkantenne auf dem Bauernhof Lindenhof in Rifferswil. (Bild Martin Platter)

forum

Neuer Fahrplan: 29 Minuten Wartezeit – ein schlechter Witz Ohne Zweifel hat der Fahrplanwechsel 2015 viele Verbesserungen gebracht, unter anderem auch den längst überfälligen Wechsel zum Halbstundentakt auf der Buslinie 215. Leider sind die Ankunftszeiten am Bahnhof Affoltern ein schlechter Witz: Der Bus erreicht Affoltern exakt eine Minute nach der Abfahrt der S-Bahn nach Zug, was für alle Reisenden in diese Richtung zu einer Wartezeit von 29(!) Minuten bis zur Weiterfahrt nach Süden führt. In der Gegenrichtung sieht es exakt genauso aus: Der Bus verlässt den Bahnhof Affoltern exakt eine Minute VOR der Ankunft der S-Bahn, was wieder zu einer Wartezeit von 29 Minuten führt. Mit Bosheit wäre eine schlechtere Planung nicht möglich gewesen. Boris Hartwig, Zwillikon

Der Löwenanteil der Direktzahlungen wird für intensive Produktion ausbezahlt Leserbrief «300 Prozent Direktzahlungen und 5 Prozent Kalorien wären auch möglich gewesen» von Dr. Ferdi Hodel, ZBV, «Anzeiger» vom 1. Dezember 2015. Lieber Ferdi, in deinem Leserbrief erwähnst du die besonderen ökologischen Leistungen des Betriebes Locher, die ich nie bestritten habe. Schade finde ich, dass er nicht die geeigneten Flächen qualitativ aufwertet, so könnte er die Biodiversität auf seinem Betrieb zusätzlich steigern. Er würde

dafür zusätzliche Direktzahlungen erhalten, ohne die Produktion von Nahrungsmitteln einschränken zu müssen. Du bedauerst, dass die Preise für den Gerstenanbau nicht «kostendeckend» sind. Kostendeckende Preise hatten wir in der Schweizer Landwirtschaft von Anfang der 1950er- bis Ende der 1980er-Jahre. Sie führten zu «Milchseen», «Butter- und Käsebergen» und Getreideüberschüssen. Der Überproduktion im Milchsektor versuchte man mit der ungeliebten Milchkontingentierung Herr zu werden. Sollten die kostendeckenden Preise wieder eingeführt werden, wäre noch zu klä-

ren, für welche Betriebsgrösse der Anbau denn kostendeckend sein soll (für den Betrieb mit 15 oder 100 ha, grosse Betriebe können bekanntlich kostengünstiger produzieren). Das System der kostendeckenden Preise musste aufgegeben werden, weil es für die Bundeskasse schlicht nicht mehr finanzierbar war und zu einer Planwirtschaft geführt hatte. Ein paar Zahlen zu den Ökobeiträgen, die angeblich den fairen Rahmen sprengen und die intensive Produktion behindern: Im Jahr 2014 zahlte der Bund 364 Mio. Franken für Biodiversitätsflächen, aber fast 2400 Mio. Fran-

Weihnachtsmann auf dem Türlersee

Werner Zbinden, Agronomie und Ökologie, Obfelden

Fragwürdige Gebühren Sammelsack-System für Kunststoffe ist neu, «Anzeiger» vom 11. Dezember.

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Spital

Soso, Recycling wird also kostenpflichtig. Zumindest, was den Kunststoff angeht. Und dafür werden auch extra Säcke hergestellt, natürlich aus Kunststoff – obwohl man die Herstellung desselben ja vermindern sollte. Hoffen wir doch, dass die Säcke aus recyceltem Material und in der Schweiz hergestellt werden, so hat wenigstens eine Schweizer Firma und ein paar Angestellte (sprich «ArbeitsplatzSicherung») etwas davon. Und schön zweifarbig bedruckt sind die Säcke auch, was vermutlich teurer ist als ein einfacher, schwarzer Druck. Finanzieren wir nun mit den zwei Franken die Herstellung der Säcke oder die Verwertung und das Recycling des Kunststoffes? Vielen Dank an jene, die die Kleidersäcke (und die grossen Behälter dafür) gratis zur Verfügung stellen. Oder die für PET. Oder Kunststoffflaschen. Und Batterien. Und was es sonst noch alles gibt… Und ebenfalls danke an jene, die Papierund Kartonsammlungen durchführen. Vielleicht sollte man sich überlegen, auch eine Kunststoffsammlung zu machen? Ich tue mich schwer mit diesen Gebühren, und finde das ganze nur Müll!

Ein Spital ohne zukunftstaugliche Strategie (seit 2012 immer wieder versprochen) und dementsprechend tatkräftiger, real existierender Ausrichtung, ist wie eine Biene ohne Fühler. Sie fliegt zwar noch, wird aber unweigerlich verhungern, weil sie die blütentragenden Bäume und ihren eigentlichen Standort nicht mehr findet. Wie lange wird noch tatenlos zugeschaut, wie Dr. Roland Kunz nicht handelt, stattdessen viele lukrative, auswärtige Nebenjobs bekleidet und seinen ewig selben Vortrag vor Kreti und Pleti hält? Entlastet diesen eindimensionalen Mann endlich vom Akutbereich, dem er nun wirklich nichts bringt. Der liegt ihm nicht. Wir haben einen neuen Chef zu finden, der unserem Spital wieder eine eigenständige Identität gibt. Es fehlt ein Dr. Hess. Kunz gehört in die LZP und in den Palliativbereich samt Geriatrie. Oder er wechselt das Spital. Die Weihnachtszeit ist geeignet, um Kündigungsschreiben zu verfassen. Der tägliche Weg von Tagelswangen nach Affoltern ist ohnehin nicht umweltfreundlich. Lesen sie darüber im Tagebuch unserer Homepage www.verein-zweckverband.ch Rufen Sie die Mitglieder der Betriebskommission an und erinnern Sie diese Leute an Ihre Pflichten. Wir wollen einen raschen Wandel und keine EigentümerstrategieDiskussion mit Spital-Stiftung, nur damit sie wiederum hinter unserem Rücken weiteren geldversauenden Unfug treiben können.

ken für die produzierende Landwirtschaft (mehr als sechs Mal mehr!). Im Weiteren bemängelst du die zu hohen Beiträge für Buntbrachen. Hier die Flächenverhältnisse im Kanton Zürich im Jahr 2014: es waren knapp 170 ha Buntbrachen (weniger als ein halbes Prozent des Ackerlandes), aber 2200 Hektaren Gerste und 7300 Hektaren Silomais. Offensichtlich führen die aus deiner Sicht zu hohen Beiträge für Buntbrachen nicht zu einem wesentlichen Anbau.

Er kommt nicht mit dem Esel, sondern mit dem Stand Up Paddle (SUP): Der Weihnachtsmann auf dem Türlersee, fotografiert von Jacqueline Ott aus Aeugst, die schon einmal Gewinnerin des «Anzeiger»-Sommerfoto-Wettbewerbs wurde.

Claudia Seiler, Affoltern


Gewerbe/Dienstleistungen

Kundengeschenk

Frauenflüsterer

Angestellte der Raiffeisenbank Mettmenstetten und Hausen haben Guezli gebacken. > Seite 17

Die Theatergruppe Oberamt zeigt im Januar einen lustigen Dreiakter. > Seite 23

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Dorfweihnacht Kinder in den Rollen von Josef, Maria, Hirten, Soldaten, Engeln, Schafen und Esel. > Seite 27

Partyblues zum Geburtstag Andy Frasco mit seiner «Barfuss-Boogie»-Gruppe im «Break» Am 23. Dezember feiert das «Break» in Affoltern Geburtstag. Mittendrin: die wilde Partyband um Andy Frasco.

«Yoga-Babys» 2015. (Bild zvg.)

Geburtsvorbereitung mit Yoga Angebot der Yogaschule Aravinda, Hausen Für die schwangere Frau ist es vor allem in der heutigen Zeit mit einem hektischen Alltag – sei es im Berufsleben oder zu Hause mit der Familie – wichtig, sich hie und da bewusst Zeit zu nehmen für das ungeborene Kind. Eine sehr geeignete Variante, sich in der wundervollen Zeit der Schwangerschaft bewusst entspannen zu können, ist die Geburtsvorbereitung mit Yoga, welche Marianne Blaser in Hausen am Albis anbietet. Marianne betreut die Frauen mit Hingabe und enorm viel Kompetenz, welche sie sich durch ihre vielzähligen Aus- und Weiterbildungen, sowie in den vielen Jahren ihrer Tätigkeit erworben hat. Durch ihr herzliches Wesen strahlt sie eine wunderbare Ruhe aus, welche die Frauen in dieser für sie so speziellen Zeit brauchen. Ebenso wichtig ist der Austausch der schwangeren Frauen untereinander, was in diesem Rahmen ebenfalls ermöglicht wird. Dieses Jahr haben sich bei Marianne acht Frauen getroffen, welche sich auf Anhieb wunderbar verstanden haben und beschlossen haben, sich auch nach der Geburt ihrer Kinder hin und wieder zu treffen.

Rückmeldungen aus der Gruppe: Cornelia: «Die Zeit bei Marianne war für mich die Entspannung, auf die ich die ganze Woche gewartet habe. Eine wunderschöne Atmosphäre mit einer herzlichen Gruppe, einfach super.» Nathalie: «Die Yogastunde hat mich jedes Mal nach einem aufregenden Tag zur Ruhe gebracht und ich durfte mich während dieser Zeit intensiv meinem ungeborenen Kind widmen.» Daniela: «Es war eine ganz tolle Zeit für mich. Einmal in der Woche konnte ich mir für das Baby ganz bewusst Zeit nehmen, in einer wunderbaren Atmosphäre. Es war für mich

eine sehr schöne, neue Erfahrung, welche ich sehr geniessen konnte.» Ruth: «Ich würde wieder zu Marianne in die Geburtsvorbereitung mit Yoga gehen, da der Kurs persönlich, individuell und sehr lehrreich ist. Auch das «Kränzchen» zum Austauschen hat mir viel gegeben. Man lernt Frauen in derselben Situation kennen. Und für Marianne ist nichts zu viel.» Sabrina: «Ich fühlte mich verstanden und gut unterstützt. Wenn ich wieder schwanger werde, werde ich wieder zu Marianne gehen.» Leandra: «Einmal pro Woche durfte ich mich bei Marianne vom Büround Familienalltag entspannen und dem Zauber meiner Schwangerschaft lauschen. Dank der kompetenten, herzlichen und liebevollen Betreuung von Marianne durfte ich schon zum zweiten Mal eine wundervolle Geburt erleben.» Sigi: «Bei Marianne fühlte ich mich wie in einer anderen Welt. Völlig entspannt und relaxt verliess ich jeweils die Yogastunde.» Martina: «Die Yogastunden fand ich immer super zum Runterfahren. Es waren auch einfache Übungen dabei, die man gut in den Alltag integrieren konnte.» Nebst der wichtigen seelischen Unterstützung wird ganz nebenbei auch noch der Körper durch gezielte Übungen und Atemtechniken auf die Geburt vorbereitet. Aber ganz wichtig: egal, ob die Geburt schlussendlich spontan oder per Kaiserschnitt erfolgt, die Geburtsvorbereitung mit Yoga bei Marianne ist in jeder Hinsicht wertvoll und ist jeder schwangeren Frau, welche sich in diesem schönen Rahmen auf die Geburt vorbereiten will, nur zu empfehlen. (pd.) Yogaschule Aravinda, Marianne Blaser, Telefon 044 764 18 00, yogaschule_aravinda@bluemail.ch, www.aravinda.ch.

Auch dieses Jahr ist Andy Frasco an der «Break»-Geburtstagsparty mit seiner verrückten «Barfuss-Boogie»- Gruppe auf und neben der Bühne anzutreffen. Diejenigen, welche letztes Jahr in Genuss und Euphorie der leidenschaftlichen Partyband gekommen sind, wissen, worauf sie sich freuen dürfen: Wenn Andy Frasco seinen, nach eigener Beschreibung «Party-Blues mit einem Hauch von Barfuss-Boogie» zum Besten gibt, brennt die Hütte, denn das tut er mit vollem Körpereinsatz: er hüpft auf einem Bein, in der einen Hand ein halb leeres Glas Bier, das zu verschütten droht, mit der anderen Hand hämmert er auf das E-Piano und schüttelt wie wild seine Lockenpracht hin und her. (pd.) 16 Jahre «Break», Geburtstagsparty am Mittwoch, 23. Dezember, Türöffnung 20 Uhr, Gratis-Eintritt, Säuliamt-Shuttle ab 24 Uhr.

Wer ist hier der wilde Hund? Andy Frasco kommt wieder ins «Break». (Bild zvg.)

Geschaffen für Zar Alexander II Champagne Louis Roederer Cristal brut in Mü’s Vinothek Der Champagne Louis Roederer Cristal brut – geschaffen 1876 für Zar Alexander II – wird heute im Weissen Haus und im Pariser Elysee-Palast kredenzt. Dieses Wochenende steht der grossartige Jahrgang 2007 in Mü’s Vinothek zur Degustation bereit. Eine einmalige Gelegenheit, diesem wahren «König der Champagner» die Ehre zu erweisen. Weiter wird auch der exzellente Louis Roederer Brut Premier degustiert. Dirk Niepoort und seine Portweine haben heute Kultstatus. Gezeigt werden Vintage 2011 sowie die zehn und 20 Jahre alten Tawny Klassiker. «Levi», Klassiker aus dem Piemont, und «Chiare» von Marzadro aus dem Trentino – das sind Namen, die das Herz jedes Grappa-Liebhabers höherschlagen lassen. Weine von Weltruf stehen quasi vor der Haustüre zur Verkostung bereit. (pd.) anzeige

Ruedi Müller geniesst den Louis Roederer Cristal brut. (Bild ter.) Dezemberfestival am Samstag, 19. Dezember,

Sonntag, 20. Dezember, offen von 10 bis 16 Uhr.

10 bis 16 Uhr, in Mü’s Vinothek, Affoltern.

Tel. 044 776 31 15, info@mues-vinothek.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 20. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrerin Bettina Bartels Dienstag, 22. Dezember 17.30 bis 18.15 Adventssingen mit Eva Stückelberger in der Kirche Donnerstag, 24. Dezember 17.00 Familiengottesdienst zum Heiligen Abend Mitwirkung: Aeugster Kinder Marlies Schmidheiny Eva Stückelberger Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Sonntag, 27. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Vikarin Yasmin Zimmermann

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 20. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfr. Matthias Fischer und den Ämtler Jodlerfründe Mittwoch, 23. Dezember 17.00 bis 26. Dezember 13.00 KlosterTage zu Weihnachten «Denn gross bis zum Himmel ist deine Güte…» Das Programm versteht sich als Angebot, aus dem die Teilnehmenden wählen, was Ihnen entspricht. Mit: Rita Kälin-Rota, Fachfrau für meditativen Kreistanz Helena Aeschbacher, Lyrikerin Noa Zenger, Meditationsleiterin Leitung: Pfr. Markus Sahli und Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Kosten im Einzelzimmer Fr 495.–/ Doppelzimmer Fr. 435.– Anmeldung: 044 764 87 84 Mittwoch, 23. Dezember 17.00 Kein offenes Singen währen der Schulferien Donnerstag, 24. Dezember, 13.30 Keine Führung durch die Klosteranlage 18.00 Abendmahlsfeier 23.00 Christnachtfeier mit dem Projekt-Chor den KonfirmandInnen und Pfr. Christof Menzi Minako Matsuura, Orgel Weihnachten, 25. Dezember 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Myrtha Albrecht, Violine Katrin Müller, Orgel 17.15 Musik und Wort mit «Les Musiciens du Roy» – Fatto per la notte di natale. Heidi-Maria Makkonen und Olivia Schenkel, Barockvioline, Christian Hieronymi, Barockcello; Yvonne Ritter, Cembalo Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für ein 3-Gang-Menü Anmeldung: 044 764 88 10

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. Dezember 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Sonntag, 20. Dezember, 4. Advent 9.15 bis 9.55 Uhr Offene Probe in der Kirche 10.00 Gospel-Gottesdienst mit Pfr. Th. Müller, A. Bodenhöfer, Gospel- und Ad-hoc-Chor

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 18. Dezember 20.00 Kino in der Kirche zeigt: «Der Himmel über Berlin» Zwei Engel kommen auf die Erde (Freigegeben ab 6 Jahren) Sonntag, 20. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 4. Advent mit Pfr. Lukas Maurer

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. Dezember 14.00 Kino in der Kirche für Kinder «Shaun das Schaf» 16.00 Kino in der Kirche für Kinder «Die Legende vom Weihnachtsstern» Unkostenbeitrag: 5.20.00 Kino in der Kirche «Tatsächlich... Liebe» Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 20. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 4. Advent mit den Ämtler Jodlerfründe Kappel a. A. und Pfarrer Matthias Fischer

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 20. Dezember 10.00 4.-Advent-Gottesdienst mit Pfarrerin Renate Hauser Chilekafi Mittwoch, 23. Dezember 10.00 Probe für die Familienweihnacht für alle, die gerne singen oder ein Instrument spielen

Ref. Kirche Knonau Freitag, 18. Dezember Ab 17.00 Uhr Adventsfenster der Konfirmanden im Pfarrhaus Maschwanden Sonntag, 20. Dezember 10.00 Gottesdienst zum Vierten Advent mit Vikarin Albrecht mit Chor «The Christmans Swingers» aus Knonau Caroline Wenger Dienstag, 22. Dezember 6.30 Stille und Musik im Advent in der Kirche, Pfr. Maurer Anschliessend Zmorge im Pfarrhaus

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 18. Dezember 17.00 Die Konfirmanden aus Maschwanden und Knonau gestalten ein «etwas anderes» Adventsfenster im Pfarrhaus in Maschwanden und bieten selbstgemachte kulinarische Köstlichkeiten an. Pfarrerin Claudia Mehl sowie auch die vier Konfirmanden laden Sie herzlich ein. Wir freuen uns auf interessante Begegnungen, neue Bekanntschaften und spannende Gespräche. Schauen Sie vorbei, es lohnt sich! Sonntag, 20. Dezember 18.30 Kolibriweihnacht gestaltet vom Team Marina Clerici, Ilona Lüscher Marika Syz, Annemarie Frei und den Kolibrikindern sowie Pfrn. Claudia Mehl und Organistin Marianne Rutscho Donnerstag, 24. Dezember 17.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche, gestaltet vom Team Sonja Neuweiler Marianne Brechbühl-Bär Irene Studer 22.30 Feierliche Christnacht in Maschwanden «Säugling im Stall gefunden» mit Pfrn. Claudia Mehl Trompete: Theres Salzmann Anschliessend Punsch in der Kirche Freitag, 25. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 1. Weihnachtsfeiertag «Die schmutzigen Stiefel» in Maschwanden mit Pfrn. Claudia Mehl Orgel: Veronica Hvalic

Sonntag, 20. Dezember 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Taufe: Daniel Bochsler, Wettswil mit Kinderhüeti Anschliessend Chilekafi Fahrdienst: Anmeldung bis 19. Dezember, 044 700 25 69 11.15 Jugendgottesdienst 17.00 bis 20.00 Uhr «Licht und Stille» Mittwoch, 23. Dezember 19.15 Kirche Stallikon offenes Singen Chor Changing Times 17.00 bis 19.15 «Licht und Stille» Gottesdienste über Weihnachten Donnerstag, 24. Dezember Heiligabend Kirche Wettswil 17.00 Familiengottesdienst 22.00 Christnachtfeier Freitag, 25. Dezember Weihnachten Kirche Stallikon 10.00 Weihnachtsgottesdienst

Sonntag, 20. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und dem Firmleitungsteam Einsetzung des Friedenslichtes aus Bethlehem durch FirmandInnen. Musikalische Umrahmung mit Pfarreichor 16.00 Krippenspiel-Musical «En König wird cho» Premiere Donnerstag, 24. Dezember 17.00 Krippenspiel-Musical Familien-WeihnachtsGottesdienst mit Kommunion Mit Pfr. A. Saporiti und Frau B. Broch 23.00 Christmette mit Pfr. A. Saporiti Mit spezieller musikalischer Begleitung Freitag, 25. Dezember 9.30 Weihnachtsfeier mit Pfr. A. Saporiti Mit spezieller musikalischer Begleitung

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 19. Dezember 17.00 Offenes Adventssingen mit Ad hoc Chor Obfelden und Gesangverein Knonau Sonntag, 20. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Claude Fuchs Kornél Radics (Orgel) reformierte Kirche 17.00 Weihnachtskonzert Isabel (Piano) und Sibylle Tschopp (Violine) reformierte Kirche Donnerstag, 24. Dezember 22.00 Heiligabend-Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Erich Eder (Orgel) Mitwirkung AlpPan Duo Käthi Kaufmann (Panflöte) Kurt Ott (Alphorn) Freitag, 25. Dezember 9.30 Weihnachtsgottesdienst mit Pfr. Andres Boller Kornél Radics (Orgel) Mitwirkung Tamés Kapsa (Saxofon) www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 19. Dezember 17.00 Vorprobe offenes Singen 18.00 Offenes Singen mit dem Ottenbacher Chor in der Kirche Ottenbach Sonntag, 20. Dezember, 4. Advent 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern Pfarrerin Bettina Bartels Fahrdienst Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 19. Dezember 9.30 Chor-Projekt 13.45 Chor-Projekt im Chor der Kirche Sonntag, 20. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfr. Matthias Fischer und den Ämtler Jodlerfründe Dienstag, 22. Dezember 19.00 Chor-Projekt im Chor der Kirche

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 18. Dezember ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Andreas Fritz Sonntag, 20. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 4. Advent Pfarrer Andreas Fritz Orgel Katharina auf der Mauer www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 19. Dezember 16.00 Familien-Weihnachtsfeier «Daniel – E Wiehnachtsgschicht mit Lieder» Pfrn. Yvonne Schönholzer Kolibri Sonntag, 20. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen, Pfr. Matthias Fischer Ämtler Jodlerfründe, Kappel Fahrdienst, 9.10 Uhr, ab Volg

Das offene Singen des Singkreises Bezirk Affoltern vom 20. Dezember muss leider abgesagt werden.

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. Dezember 10.00 Fiire mit de Chline im Pfarreizentrum 17.30 Wortgottesdienst mit heiliger Kommunion Sonntag, 20. Dezember 9.00 Eucharistiefeier dt./it. Anschliessend Chilekafi 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten mit Beichtgelegenheit Donnerstag, 24. Dezember Heiliger Abend 16.00 Familienweihnachtsfeier mit Krippenspiel, musikalische Umrahmung, Marina Wehrli und Naemi Tanner, anschliessend Punschausschank 22.45 Weihnachtssingen mit dem Kirchenchor und Orchester 23.00 Feierliche Mitternachtsmesse mit dem Kirchenchor, Solisten und Orchester Freitag, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Weihnachtsgottesdienst dt./it.

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 19. Dezember 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 20. Dezember 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Donnerstag, 24. Dezember 15.30 Familiengottesdienst Krippenspiel im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil 17.30 Weihnachtsgottesdienst mit Solistin im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil 23.00 Christmette mit dem MauritiusChor im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Freitag, 25. Dezember 10.15 Weihnachtsgottesdienst im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. Dezember 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 20. Dezember 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 20. Dezember 10.30 Eucharistiefeier dt./it. Donnerstag, 24. Dezember Heiliger Abend 17.00 Familienweihnachtsfeier mit Krippenspiel. Musikalische Umrahmung Ai Furuya und Kaspar Stünzi 22.30 Festlicher Weihnachtsgottesdienst zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Freitag, 25. Dezember, Weihnachten 10.30 Weihnachtsgottesdienst

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 20. Dezember 13.00 Tschägg-Point-Kids + MegaKids 17.00 Abend-Gottesdienst Dominik Stäuble Kinderprogramm Montag, 21. Dezember 12.00 Mittagstisch Donnerstag, 24. Dezember 18.00 Weihnachtsfeier GsE Freitag, 25. Dezember 9.45 Weihnachts-Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 20. Dezember 16.00 Offenes Weihnachtssingen Kollekte für Connexio Apéro mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag und Samstag, 18. und 19. Dezember Weihnachtsfest in der Brocki Sonntag, 20. Dezember 10.00 Gebetsmoment mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 20. Dezember 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 20. Dezember 10.30 Gottesdienst zum Psalm 126 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 18. Dezember 2015

17

Zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen

Selbstgebackene Kundengeschenke

Qigong hat seinen Ursprung in China und wird dort seit über zweitausend Jahren zur Förderung der Gesundheit praktiziert.

Teamevent der Raiffeisenbank Mettmenstetten und Hausen

Bei uns im Westen stehen immer mehr Menschen unter Leistungsdruck, fühlen sich gestresst, sind erschöpft, leiden unter Ängsten, Schlafproblemen oder Schmerzen. Für sie eignet sich Therese BachQigong im Speziel- mann. (Bild zvg.) len. Empfohlen wird das Üben jedoch auch zur Prävention. Die ganzheitlichen, meditativen Bewegungen wirken harmonisierend für Körper, Seele und Geist. Durch das achtsame Üben steigert sich das Bewusstsein für den eigenen Körper, der Atem fliesst freier und die Gedanken kommen zur Ruhe. Ab Januar 2016 können in den Kursen bei der Bewegungstherapeutin Therese Bachmann einfache QigongÜbungen in wohlwollender Atmosphäre erlernt werden. (pd.) Auskunft und Anmeldung: Therese Bachmann, Integrative Leib- und Bewegungstherapeutin FPI/bvbtk, Tel. 076 570 07 32 oder www.bttb.ch.

Warum die Kundengeschenke für Weihnachten einkaufen und nicht selber produzieren? Das dachten sich die Angestellten der Raiffeisenbank. Das Backen der Weihnachtsguetzli wurde zum Teamevent. Am vergangenen Samstagnachmittag traffen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raiffeisenbank in der Bäckerei-Konditorei Iten in Knonau. Neben der Infrastruktur, welche freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde, wurden die «Bäckerlehrlinge» tatkräftig durch Jutta Iten begleitet. Es wurde Teig ausgerollt, mit Eigelb eingestrichen, mit verschiedensten Formen ausgestochen und auf das Backblech möglichst gleichmässig verteilt. Nachdem die gebackenen Guezli aus dem Ofen genommen werden konnten, war die Arbeit aber noch nicht erledigt. Jetzt mussten die Guezlisäcke gleichmässig mit den verschiedenen Sorten bestückt und abgewogen werden. Als Abschluss wurden die befüllten Säckli mit einem farbigen Bändchen verziert.

Geschafft und stolz auf das Endresultat: Das Team der Raiffeisenbank Mettmenstetten und Hausen. (Bild zvg.) Geschafft, aber sehr zufrieden schaute Thomas Kölliker, Mitglied der Bankleitung und Leiter Geschäftsstelle, auf den Anlass zurück. «Es machte Spass und Freude, mit den Kollegin-

nen und Kollegen in einem anderen Arbeitsumfeld etwas zu unternehmen», sagte Thomas Kölliker zum Abschluss. Als Schlussworte meinte er nur «jetzt weiss ich, wie viel Arbeit in

einem solchen Guezlisack steckt und hoffe, den Kunden schmecken die Resultate so gut, wie es meinem Team und mir Spass machte, diese zu produzieren».

Eine Hilfestellung zur beruflichen Neupositionierung

Drei Ämtler Bands rocken das «Kultlokal»

Das neue Buch von Regula Zellweger ist erschienen

«Acoustic By Candlelight» in Hausen

Wer sich erfolgreich beruflich neu positionieren will, muss einerseits klar wissen, was er will, anderseits das Handwerk der Stellenbewerbung beherrschen. Regula Zellwegers Arbeitsbuch begleitet Stellensuchende Schritt für Schritt durch den Selbstpositionierungs- und Bewerbungsprozess.

Die drei Ämtler Bands «Liquid Sunshine», «And The Sparkling Two» und «Last Avenue» präsentieren ihre Songs im reduzierten, akustischen Gewand und läuten damit Weihnachten ein. Morgen Samstag, 19. Dezember, im Kultlokal, Weisbrod-Areal, Hausen.

................................................... von bernhard schneider Die Stellensuche hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert. Wer in der Vor-Internet-Zeit ins Berufsleben eingestiegen ist, fühlt sich oft verunsichert, wie der Prozess der Stellensuche zu gestalten ist, damit die heutigen Anforderungen der Personalabteilungen erfüllt werden. Oft erhalten jene Bewerberinnen und Bewerber eine Stelle, die sich am professionellsten bewerben, am besten verkaufen. Andere, die möglicherweise beruflich optimalere Fähigkeiten und Erfahrungen vorweisen könnten, aber sich nicht selbstbewusst an den richtigen Orten präsentieren, gehen leer aus. «Wer sich neu positionieren will, sollte alle Möglichkeiten nutzen und den Prozess mit einer positiven Einstellung angehen. Bewerben ist wie ein Spiel: Man muss sich an Regeln halten, aber es macht Spass, besonders wenn man gewinnt», stellt Regula Zellweger fest.

Interaktiver Ratgeber Die Arbeitswelt verändert sich – und mit ihr auch Ratgeberautorin Regula Zellweger: «Meine Ratgeberbücher beim Beobachter Verlag waren klassische Ratgeber. Die neuen beiden Arbeitsbücher, erschienen bei ask! – Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau, sind aktivierende Arbeitsbücher. Man kann sich mittels Arbeitsmitteln interaktiv mit dem Thema befassen.» Das erste dieser beiden Bücher, «Beruflich nochmals durchstarten», richtet sich an Erwerbstätige über

Das neue Buch von Regula Zellweger. (Bild zvg.)

Fünfzig. Das neue, «Mit einer neuen Stelle zum Erfolg», begleitet Schritt für Schritt bei der beruflichen Neupositionierung. Ergänzend zu den hundert Buchseiten hat Regula Zellweger über 70 Downloads erarbeitet, die insgesamt umfangreicher als das Buch selbst sind. Das Arbeitsbuch führt durch alle Phasen des Prozesses. Es beginnt mit der Standortbestimmung: Wer bin ich? Was kann ich? Was habe ich zu bieten, wie attraktiv bin ich heute für den Arbeitsmarkt? Anschliessend erfolgt die Zielbestimmung: Was will ich? Wo will ich mich positionieren, um berufliche Zufriedenheit zu erlangen? Die Tätigkeiten, das Umfeld, das Entwicklungspotenzial und die sinnstiftenden Anteile der neuen Stelle müssen stimmen. Den Hauptteil bilden die verschiedenen Bewerbungsstrategien. Tipps für das Einarbeiten an der neuen Stelle runden das Buch ab.

Arbeit im Team Das Buch richtet sich an alle Erwerbstätigen, die sich mit einer beruflichen

Neupositionierung befassen wollen oder müssen. Es ist so aufgebaut, dass die Leserin, der Leser gezielt auswählen kann, was im Moment von Nutzen ist. Man kann sich auch gemeinsam mit anderen positionieren, wenn man die Fragebogen doppelt ausdruckt und nach dem Ausfüllen miteinander vergleicht. Diese Möglichkeit empfiehlt Regula Zellweger besonders: «Mir gefällt, wenn man solche Prozesse nicht allein angehen muss, sondern sich einen Partner ins Boot holen kann, der mitdenkt.» Die berufliche Devise von Regula Zellweger als Laufbahnberaterin lautet: «Ich will nicht mehr als einen Tag im Beratungszimmer verbringen. An den anderen Tagen bewege ich mich selbst draussen in der Arbeitswelt, als Journalistin oder im Rahmen von Projekten. Denn wie sollte ich zur Arbeitswelt beraten, wenn ich selbst nicht drin bin? Vor einem Monat habe ich frechmutig eine 40-Prozent-Stelle gekündigt und bin dran, mich selbst mal wieder neu zu positionieren. Eine spannende Phase!»

Gefunden werden Dass Stellen heute oft nicht mehr ausgeschrieben werden, ist eine Entwicklung, die Regula Zellweger besonders beachtet: «Viele Stellen gehen unter der Hand weg. Deshalb muss man sich vernetzen, am besten mit der im Buch beschriebenen Strategie des strukturierten Vernetzens. Die Tendenzen im Recruiting gehen weg vom Suchen, hin zum Gefundenwerden. Das heisst, man muss sich in Social Media wie Xing und LinkedIn aktiv zeigen, bei Blogs mitwirken und auch Anlässe wie Careerdates besuchen.» Die Hauptsache: «Am wichtigsten ist, dass man lustvoll daran geht. Man vermarktet ein wunderbares Produkt: Sich selbst. Am besten mit der Grundhaltung: Wer mich bekommt, hat Glück!»

Nach einem Jahr Pause, einem neuen Namen (früher «Brain Blazer») und einer neuen Besetzung gaben «Liquid Sunshine» vergangenen Sommer am Albis Openair ihr Debutkonzert. «Liquid Sunshine» bestehen aus den langjährigen Mitgliedern Jonas Plüss (Bass) und Etienne Beyeler (Keyboard), im Herbst 2014 kamen Linda Weichert (Gesang und Gitarre), Patrick Sidler (Leadgitarre) und Jonas’ Bruder Simon Plüss (Drums) neu dazu. Die Band wird am Samstag in einer kleineren Ausgabe ihres Line-ups neben eigenen rockigen und funkigen Kompositionen auch Covers aus der guten alten Zeit zum Besten geben. «And The Sparkling Two» mit Miriam (Gesang) und Lars (Gitarre und Gesang) Heinzer sowie Johnny Klingelhoffer (Gitarre und Gesang) spielen prickelnde Cover-Songs. Ob Beatles, Britney Spears oder Backstreet Boys, für jeden ist was dabei. Verstärkt wird die Band am Samstag durch Pianistin Malin Locher. Also den Prosecco kühl und die Lauscher auf Empfang für «And The Sparkling Two»! «Last Avenue» müssen dem hiesigen Publikum kaum noch vorgestellt werden, gilt die Band um Sänger

«Lokalkult» im «Kultlokal» Mit «Acoustic By Candlelight» wird gleichzeitig die Eröffnung vom «Kultlokal» auf dem Hausemer Weisbrod-Areal gefeiert, dem Treffpunkt des im Frühling gegründeten Vereins «Lokalkult». Der Verein setzt sich für die Vernetzung und Unterstützung diverser Kulturanlässe rund um Hausen ein. Daneben wird «Lokalkult» in Zukunft verschiedene Anlässe in seinem «Kultlokal» realisieren.

Martin Gaisser doch inzwischen als «Dinosaurier» der Ämtler Rocklandschaft. Mathias Bucher (Gitarre, Gesang), Sam Jäggi (Schlagzeug) und Jérémie Bochet (Bass, Gesang) komplettieren die vierköpfige Band, die seit über 15 Jahren die Schweizer Musikszene rockt. Sie tut dies mit Musik, die an die wilden Anfänge der 70er-Jahre erinnert. Vervollständigt wird der Abend durch DJ Dani The Tiger, der das Beste, was die Rockmusik zu bieten hat, auflegt und DJ Swingchu, der mit Electro Swing beglückt. (pd./tst.) «Acoustic By Candlelight», Samstag, 19. Dezember, Türöffnung 19 Uhr, Kultlokal, Weisbrod-Areal, Hausen. 20 Uhr: «Liquid Sunshine», 21 Uhr: «And The Sparkling Two», 22 Uhr: «Last Avenue», weiter DJ Dani The Tiger und DJ Swingchu. Eintritt frei, Kollekte. Weitere Infos: www.lastavenue.ch.

Regula Zellweger, Mit einer neuen Stelle zum Erfolg, Arbeitsbuch zur beruflichen Neupositionierung, ask! – Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau 2015.

Last Avenue. Von links: Jérémie Bochet, Mathias Bucher, Martin Gaisser und Sam Jäggi. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

18

Freitag, 18. Dezember 2015

agenda

Freitag, 18. Dezember Affoltern am Albis 20.15: Manuel Stahlberger ÂŤNeues aus dem KopfÂť Mundartpoesie. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 14.00-19.00: Adventsausstellung: Keramik-Lichter von Margrit Bosshard, humoreske Vehikel von Theo Dolder und Seiden-/Lederaccessoires von Rita Tomasini. Margrit Bosshard ist von 15-18 Uhr anwesend. Atelier Rita Tomasini (neben Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

Obfelden 11.00-20.00: LandiTag mit Weihnachtsbaumverkauf und Festwirtschaft, Bastel-Workshop fßr Kinder und Geschenk fßr Kunden. Landimärt. Muristrasse 2.

Stallikon 20.00: Weihnachtskonzert Chor ÂŤChanging TimesÂť. Kollekte zugunsten des Orgelfonds. Reformierte Kirche Stallikon-Wettswil.

Samstag, 19. Dezember Affoltern am Albis 08.00-12.00: Letzter Wochenmarkt dieses Jahres - mit Weihnachtsmusik. Märtkafi. Frßchte, Gemßse, Blumen, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Pasta, Käse, OlivenÜl, Honig, griechische und persische KÜstlichkeiten, Frßchte aus Kamerun, Handwerk. Marktplatz.

Bonstetten 11.00-18.00: Adventsausstellung: Keramik-Lichter von Margrit Bosshard, humoreske Vehikel von Theo Dolder und Seiden-/Lederaccessoires von Rita Tomasini. Theo Dolder ist von 15-18 Uhr anwesend. Atelier Rita Tomasini (neben Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

Hedingen 19.00: Weihnachtskonzert zum Mitsingen. Maja Fluri singt Lieder und Arien aus Oper, Operette und Musical sowie Weihnachtslieder und lädt zum Mitsingen ein. Anmelden: 044 761 62 98. Restaurant Krone.

Obfelden 10.00-16.00: LandiTag mit Weihnachtsbaumverkauf und Festwirtschaft, Bastel-Workshop fßr Kinder und Geschenk fßr Kunden. Landimärt. Muristrasse 2. 17.00: Offenes Adventssingen mit dem Gesangverein Knonau und Ad hoc Chor. Reformierte Kirche.

Festliches Weihnachtskonzert mit Sibylle und Isabel Tschopp Sonntag, 20. Dezember, 17 Uhr, reformierte Kirche Obfelden Zum 15. Mal laden Sibylle und Isabel Tschopp zum Festlichen Weihnachtskonzert nach Obfelden ein. Die beiden Kßnstlerinnen verwÜhnen das Publikum wieder mit auserlesenen Werken. Unter dem Motto Unterwegs sein ‌ erklingen Wolfgang Amadeus Mozarts klangvolle, virtuose Sonate in B-Dur KV 454 und Edvard Griegs Sonate Nr. 3 in c-Moll, die nebst der dramatischen Grundstimmung auch durch verinnerlichte und tänzerische Momente begeistert. Unterwegs sein‌ erinnert an die jetzige Situation, wo Tausende unterwegs sind und Zuflucht suchen, aber auch an den vor 100 Jahren stattgefundenen VÜlkermord an den Armeniern. Zu diesem Anlass machen die Kßnstlerinnen das Publikum mit der Musik des armenischen Komponisten Komitas bekannt. Als Vater der armenischen Musik begrßndete er eine eigene armenische Tonsprache und sammelte Tausende von Volksliedern; einige davon gelangen im Festlichen Weihnachtskonzert zur Auffßhrung. Isabel und Sibylle Tschopp beeindrucken bei ihren Konzerten stets durch ihr fein aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel. Tourneen

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Fotografien zum ÂŤkappeler psalterÂť von Daniel Lienhard ÂŤ...und singt den Sternen seinen PsalmÂť. Bis 11. Januar. Aufeinander abgestimmt: Isabel (links) und Sibylle Tschopp. (Bild zvg.)

Mettmenstetten und Konzerte fßhrten sie gemeinsam als Duo oder allein als Solistinnen in die USA, nach Sßdamerika, Sßdafrika, in die Arabischen Emirate und in zahlreiche Städte Europas. (pd.)

und Reservation fĂźr RollstĂźhle: Tel. 044 761 35 03, tschoppmusic@bluewin.ch.

Sternsinger. (Bild zvg.)

Genauere Angaben sind der Anmeldungs-Liste

am 28. Dezember an Daniela KĂśferli,

am Schriftenstand Affoltern zu entnehmen.

Telefon 043 322 61 15, 076 433 67 39;

Anmelden kann man sich bis spätestens

oder daniela.koeferli@kath-affoltern.ch.

16.00: Offenes Weihnachtssingen fßr die ganze Familie Unterwegs nach Bethlehem. Anschliessend WeihnachtsapÊro mit internationalen Spezialitäten. Kollekte fßr das

Ab dann gilt wieder der Dienstagmittag als Annahmeschluss.

anzeige

fĂźhrt vom Jugendchor Focus Team und Kindern. Kaffee und Kuchen. Evang. Missionshaus GĂźetli. Rossau.

Hausen am Albis

Mittwoch, 23. Dezember Affoltern am Albis 20.00: 16! Birthday Party mit Andy Frasco Live & the U.N. Eintritt frei, gratis Shuttle ab 24 Uhr. Break Musik Bar. Industriestrasse 19.

Kappel am Albis

Mettmenstetten

17.00: KEIN offenes Singen. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

14.30: Ă–ffentliche Weihnachtsfeier mit Musical ÂŤVater MartinÂť, aufge-

Donnerstag, 24. Dezember Affoltern am Albis

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17.00-21.00: Weihnachtsfeier fĂźr Alleinstehende 2015 des RotaryClubs ZĂźrich Knonaueramt. Anmelden bei Kurt Weber Telefon 079 235 42 20 oder 071 371 21 07, weber.kurt@bluewin.ch. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Kappel am Albis 13.30: Keine FĂźhrung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: ÂŤDie Kuh ist en vogueÂť in Rot, GrĂźn, Gelb, Blau oder Violett. Horntragende KĂźhe, Bilder von Walter Lehmann. Mi, 9-12, Do, 9-12/14-18.30 Uhr, jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Geschlossen am 25., 26., 30. und 31. Dezember. Bis 21. Januar.

Stallikon Montag, 21. Dezember, 6 Uhr

Die nächste reguläre Agenda erscheint am Freitag, 8. Januar 2016.

Spitalprojekt Kapanga und Kabongo. Evangelisch-methodistische Kirche. ZĂźrichstrasse 47.

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erlĂśs kommt Menschen in Armenien zugute. Infos

an agenda@affolteranzeiger.ch

Affoltern am Albis

&+-

Obfelden. Kollekte anstelle eines Eintritts; der Rein-

Die katholische Kirchgemeinde Affoltern lädt zu Sternsinger-Familiengottesdiensten am Sonntag, 3. Januar, in Affoltern und Obfelden, je um 10.30 Uhr mit anschliessendem DreikÜnigskuchenessen. Die Sternsinger sind am Sonntag, 3. Januar, von 16.30 bis 20.30 Uhr in Hedingen sowie am Montag, 4., und Dienstag, 5. Januar, von 17.15 bis 20.30 Uhr in Affoltern unterwegs und bringen gerne den Segen ins Haus. Dabei sammeln sie Spenden fßr Bolivien. In Obfelden und Ottenbach findet dieses Mal kein Sternsingen statt, mangels Sternsinger-Anmeldungen.

Ottenbach

/LPKP

Sonntag, 20. Dezember, 17 Uhr, reformierte Kirche

Sternsinger unterwegs und in der Kirche

Sonntag, 20. Dezember

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: ÂŤDie Engel sind meist weiss...Âť. Kunstvolle bunte Krippen aus aller Welt. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 6. Januar.

Galerie 100, Zßrichstrasse 100: 4 Kßnstler stellen aus: Mary Bßhler, Echtperlbilder; Markus BÜsch, Echtgoldbilder; Anita Collenber, Echtcoolbilder; Samuel Stähl, Realbilder. Do/Fr, 13-18 Uhr, Sa, 10-15 Uhr. Bis 30. Dezember. Galerie am Bahnhof (bei der Goldschmiede Säuliamt), Bahnhofplatz 11: Kunsthandwerkermarkt Die etwas anderen Geschenke. Di-Fr, 14-18, Sa, 10-15 Uhr. Bis 20. Dezember.

Veranstaltungshinweise fßr die Agenda der Ausgaben vom 22. und 29. Dezember: Angaben bis spätestens

14.00-16.30: Senioren-Weihnachtsfeier. Besinnliche Stunden mit kurzem Grusswort, Gesprächen, Musik und Zvieri im weihnachtlich geschmßckten Saal. Keine Anmeldung nÜtig. Fahrdienst Beat von Arx 044 764 05 80/beatvonarx@bluewin.ch. Gemeindesaal Weid.

Aeugst am Albis

Affoltern am Albis

agenda-einträge

18.00: Offenes Singen in der Ottenbacher Kirche, anschliessend Glßhwein und Weihnachtsgebäck im Chilehuus. Reformierte Kirche. 21.00: Gßggel Dance Party mit DJ Tomko. Rhythmus, Bewegung, Genuss. Bar offen ab 20.00 Uhr. Gßggel-Bar. Rickenbach 3.

Ausstellungen

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: 50 Jahre Bibi Stallikon mit Werken von Marghi Boeschenstein, Sandra Canonica, Doris Ess, Esti Frei, Michaela Temperli und Katrin Zuzåkovå. Mo/Mi/Do/Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Während Schulferien Di, 15-20 Uhr. Bis 1. Februar.


Veranstaltungen

Freitag, 18. Dezember 2015

Vorhang auf für die Frauenflüsterer Lustiger Dreiakter unter der Regie von Mägi Frey und Michael Schüpbach in Kappel Mit dem Stück «D Fraueflüschterer», geschrieben von Heidi Mager und übersetzt von Richard Kälin, geht die Theatergruppe Oberamt nunmehr in die neunte Runde seit ihrer Gründung. Bernhard und sein Schwager Walter sind ein absolutes Dream-Team: Sie verstehen sich prächtig und verbringen den Tag am liebsten mit gemeinsamem Nichtstun. Leider ist Bernhards Frau Kathi damit überhaupt nicht einverstanden. Ihre dauernden Mahnungen, dass sie sich doch endlich wieder Arbeit suchen sollen, gehen den beiden gehörig auf die Nerven! Doch dann klappt es plötzlich wieder mit einem Job. Allerdings ist es eine sehr heikle Tätigkeit, die sie Kathi dringendst verschweigen müssen. Aber nichts ist so geheim, dass es nicht doch irgendwann publik wird. Und so nimmt das Unheil unweigerlich seinen Lauf ... Für das leibliche Wohl sorgen Festwirtschaft und Kaffeestube. An den Abendvorstellungen warten zahlreiche Preise auf die Gewinner des grossen Quiz. An beiden Samstagen wird

Die Theatergruppe Oberamt legt sich ins Zeug, ihr Publikum bestens zu unterhalten. (Bild zvg.) wieder Albert Pichler zum Tanz aufspielen. Ebenso ist an den Samstagen die Theater-Bar geöffnet. (pd.)

Aufführungsdaten im Gemeindesaal «zur Mühle» in

Uhr; Samstag, 16. Januar, 20 Uhr; Reservieren emp-

Kappel am Albis: Samstag, 9. Januar, 20 Uhr; Sonn-

fohlen, Tel. 079 623 57 06 (wochentags von 14 bis

tag, 10. Januar, 14 Uhr; Mittwoch, 13. Januar, 20

19 Uhr) oder unter www.tgoberamt.ch.

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«Musik und Wort» über die Festtage im Kloster Kappel Traditionsgemäss werden im Klosterkeller zu Weihnachten und Neujahr musikalische Leckerbissen geboten. Am Freitag, 25. Dezember, spielt das Ensemble «Les musiciens du Roy», Heidi-Maria Makkonen und Olivia Schenkel, Barockviolinen; Christian Hieronymi, Barockcello; Yvonne Ritter, Cembalo, Werke von Corelli, Platti, Biber, Geminiani und Händel unter dem Motto «Fatto per la notte di natale». Am 1. Januar 2016 geht es «beschwingt, beseelt, virtuos – ins neue Jahr!» mit Noëlle Grüebler an der Violine und André Briel am Klavier. Die beiden Musiker interpretieren Werke von Hubay, Elgar, Waxman, Kreisler, Paganini, Schubert und Bazzini. Sie nehmen das Publikum mit auf eine Reise von tiefgehender Sentimentalität bis zu atemberaubender Virtuosität. Die Konzerte beginnen jeweils um 17.15 Uhr und der Eintritt zu beiden Anlässen ist frei (Kollekte). Bei beiden Anlässen umrahmen Texte, ausgewählt und gelesen von Pfr. Markus Sahli die Musik. Anschliessend besteht die Möglichkeit, im Kloster Kappel das Abendessen einzunehmen (Anmeldung erwünscht). (pd.) Kontakt und Infos unter Telefon 044 764 88 10,

Winternächte sind lang – Aufheitern ist nötig Je ein lockerer Anlass vor und nach den Festtagen im Kellertheater LaMarotte Affoltern Manuel Stahlberger in seinem neuen Soloprogramm «Neues aus dem Kopf»

macht den Versuch, das Durcheinander im Kopf zu sortieren.

Der Ostschweizer Mundartpoet, Musiker, Sänger und Comiczeichner wurde 2009 mit dem «Salzburger Stier» ausgezeichnet. Neben silbergrauem Haar wachsen dem St. Galler Stadtfuchs Manuel Stahlberger die wunderbarsten Flausen aus dem Kopf. Er singt, skizziert, karikiert … Wenn uns die Welt schon nicht gehören kann, wollen wir wenigstens das letzte Bisschen aus ihr herauskitzeln. Handy und Handauflegen, Lifestyle-Esoterik und Birkenstock-Wanderung, Familienurlaub in Schweden und Shoppingtrip beim Grossverteiler, alles Schlag auf Schlag, alles parallel. Doch die Flucht vor der Gewöhnlichkeit, sie führt bloss in ein immer schneller drehendes Hamsterrad. Und gleich hinter der Migros-Kasse lauert die Midlife-Krise. Manuel Stahlberger

Diese Veranstaltung von heute Freitag ist bereits

Unterwegs nach Bethlehem ... Offenes Weihnachtssingen am Sonntag, 20. Dezember, in der evangelisch-methodistischen Kirche Affoltern.

ausverkauft! Bar ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr.

«Musik am Berchtoldstag» Dieser Anlass ist im «LaMarotte» bereits Tradition: Zuerst vielleicht etwas Flüssiges zum Anstossen und dann bei Musik, Tee, Kaffee und Kuchen mutig, entspannt, sogar beschwingt den zweiten Tag im neuen Jahr geniessen. Vier Tonhalle-Musiker, vereint zum Quartett «Gypsy & More», lockern unsere Seelen nach den anstrengenden Weihnachts-, Silvester- und Neujahrsfestivitäten mit leichter Musik aus Rumänien, Polen, der Türkei und der Schweiz. (pz)

«Gypsy & More». Von links: Ahmet Ediz, Michel Willi, Kamil Losiewicz und Josef Gazsi. (Bild zvg.)

Samstag, 2. Januar 2016, Türöffnung und Kasse

Ab 15 Uhr Kuchen und Kaffee/Tee 15 Franken.

Platzreservierungen dringend empfohlen unter

ab 14.30 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken.

Konzertbeginn 16 Uhr.

www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Cäcilienverein singt «Christkindlmesse» Die Mitternachtsmesse in der katholischen Kirche Affoltern wird musikalisch untermalt von der Pastoralmesse in C-Dur von Ignaz Reimann. Ignaz Reimann wurde 1820 in Albendorf (Schlesien) geboren und starb 1885 in Rengersdorf (ebenfalls Schlesien), wo er als «Chorregent», Organist und Schuldirektor gewirkt hatte. Sein Geburtsort und Wirkungsfeld lagen in der ehemaligen Grafschaft Glatz nahe an der heutigen polnisch-tschechischen Grenze. Er soll bereits mit zehn Jahren seinen Orgellehrer in Gottesdiensten vertreten und mit zwölf Jahren alle Instrumente des Kirchenorchesters beherrscht haben. Mit aussergewöhnlichem Fleiss und beispielloser Schnelligkeit schuf er im Verlaufe seines Lebens über 800 musikalische Werke. Er verkörpert in idealer Weise den Typus des im volkstümlichen Stil komponierenden Lehrer-Kantors in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er schrieb vor allem vokale

info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Die Vorweihnachtszeit lädt ein, besinnlich zu sein und über den Ursprung des Weihnachtsbrauchs nachzudenken. Was passierte an Weihnachten vor 2015 Jahren? Damals waren Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem … Die evangelisch-methodistische Kirche Affoltern am Albis lädt alle auf eine musikalische Reise nach Bethlehem ein! Gemeinsam mit dem Publikum werden viele traditionelle, bekannte Weihnachtslieder wie «O du fröhliche» oder «Stille Nacht», aber auch neuzeitliche Lieder, etwa von Peter Reber, oder Gospels gesungen oder vorgetragen. Alle, die gerne mitsingen oder auch nur zuhören, sind willkommen! Zum Abschluss wird ein Weihnachts-Apero mit internationalen Spezialitäten angeboten. Der Eintritt zu diesem Anlass ist frei. Mit einer Kollekte werden die Spitäler Kabongo und Kapanga in Kongo, Afrika, unterstützt. (pd.) Offenes Weihnachtssingen für die ganze Familie am Sonntag, 20. Dezember, 16 Uhr, in der evangelisch-methodistischen Kirche, Zürichstrasse 47, Affoltern.

Weihnachtskonzert mit «Changing Times»

Der Cäcilienverein mit Alois Heer als Dirigent und begleitet von einem Orchester. (Bild zvg.) Kirchenmusik, von einfachsten Gebrauchsstücken bis hin zu gross besetzten Orchestermessen. Mit der Pastoralmesse in C-Dur hat er den romantischen Nerv des Publikums seiner Epoche genau getroffen. Sie gehört auch heute noch zu den meistgesungenen sakralen Werken in Schlesien und erfreut sich mittlerweile im ganzen deutschsprachigen Raum

grosser Beliebtheit. Wegen ihres pastoralen Charakters wird sie häufig zur Weihnachtszeit aufgeführt. Deshalb erhielt sie den Beinamen «Christkindlmesse». Trotz ihrer Einfachheit vermag sie auch heute noch zu faszinieren. Klanglich vielfältig unterstützt von Flöte, Klarinetten, Hörnern, Orgel und Streichern verbreitet der Gesang der vier Solisten und des Chores sehr

schöne weihnachtliche Stimmung von ruhevoll bis mitreissend, jubelnd, majestätisch, dann wieder sehr fein und anmutig, wie man sich eben weihnachtliche Musik vorstellt. Alois Heer Mitternachtsmesse am 24. Dezember um 23 Uhr in der kath. Kirche St. Joseph, Affoltern. Um 22.30 Uhr Weihnachtssingen vor der Kirche. Alle sind eingeladen.

Heute Freitag, 18. Dezember, 20 Uhr, findet in der Kirche Stallikon das mittlerweile zur Tradition gewordene Weihnachtskonzert mit dem Chor Changing Times statt. Das Motto lautet «A Different Kind of Christmas This Year». So heisst auch ein Song, der aufgeführt wird. Geschrieben hat ihn Chorleiter Casey Crosby. Das Konzert soll ein Fest der Liebe und des Andenkens an jene sein, die nicht dabei sein können, sei es aufgrund von Tod oder grosser Distanz. Einige Chorsängerinnen werden auch bei diesem Jahreskonzert wieder solistisch auftreten.


Sport

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Freitag, 18. Dezember 2015

Volley S9: Das Team D3 punktet zum Rückrunden-Start Nachdem sich das D3-Team zum ersten Mal in der laufenden Saison im letzten Spiel gegen die Favoritinnen aus Engstringen 3:1 geschlagen geben mussten, war das Ziel, beim ersten Spiel der Rückrunde, wieder zu punkten. ................................................... von nadia gurtner Das Hinspiel im Oktober gegen die Gegnerinnen aus Einsiedeln, haben die Ämtlerinnen problemlos 3:0 gewonnen. Daher standen die Karten gut, auch im Rückspiel wieder auf drei Punkte zu sammeln. Um 20.30 Uhr pfiff Claude Schmidt das Spiel an. Trotz zwei verletzten Spielerinnen, welche dem Team fehlten, startete das Team aus

Bonstetten gut in den ersten Satz und konnte sich schnell fünf Punkte Vorsprung erkämpfen. Beim Stand von 11:18 aus Sicht der Einsiedlerinnen, nahm ihr Coach das zweite Time-out. Siegessicher, den ersten Satz nach Hause zu bringen, begingen die S9-lerinnen nun allerdings Fehler um Fehler. Sieben Punkte Vorsprung waren weg und das Gastteam aus Einsiedeln konnte den ersten Satz mit 25:23 gewinnen. Der Frust darüber war allen ins Gesicht geschrieben und die Stimmung dementsprechend. Der zweite Satz begann nicht besser: Immer wieder war das D3-Team vier Punkte hinten, dann wieder gleichauf, dann wieder hinten und so hiess es bei 24:19: Satzball Einsiedeln. Doch dann verwerteten die Damen von S9 einen Punkt nach dem andern und es hiess 24:24 Wahnsinn! Jetzt

bloss nicht wieder einen Fehler machen. Auf dem «Bänkli» wurde die Mannschaft kräftig angefeuert und so ging der Satz tatsächlich mit 27:25 an das Heimteam. Ausgleich zum 1:1. Im dritten Satz lief es dann endlich, wie es sein muss, aus Sicht der Bonstetterinnen und das gegnerische Team war chancenlos. 25:13 und somit 2:1 für S9. Im vierten Satz steigerten sich die Einsiedlerinnen wieder und waren defensiv sehr stark. Erst ab Mitte des Satzes konnte das Heimteam wieder vorlegen und gewann auch diesen Satz mit 25:18. Das Damen-3-Team von Volley S9 gewann gegen Einsiedeln 3:1 und startete erfolgreich die Rückrunde. Das nächste Spiel findet am 29. Januar 2016 statt. Es bleibt also noch etwas Zeit, um einige Missverständnisse auf dem Feld zu klären.

Dorina Waibel (Mitte) beim Angriff. (Bild Marijke Poser)

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Sport

Freitag, 18. Dezember 2015

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Krönender Abschluss eines verrückten Fussballjahres Jass Open des FC Wettswil-Bonstetten Letzten Samstag organisierte das Fanionteam des FC WettswilBonstetten zum 14. Mal das beliebte Jass-Turnier für Jung und Alt von nah und fern. Am Schluss der Veranstaltung waren nur zufriedene Gäste und ein neues Siegespaar zu sehen: Edi Boxler und Claude Wuillemin. Auf dem Tennisplatz zu Hause: Der 16-jährige Tom Cecchetto. (Bild zvg.)

Mit Crowdfunding an internationale Turniere Der 16-jährige Stalliker Tom Cecchetto spielt leidenschaftlich Tennis. Sein grosses Ziel: an einem Junior-Grandslam-Turnier teilzunehmen. Dafür sucht er Geldgeber. «Ich bin Tom Cecchetto, 16 Jahre alt, besuche das Sport-Gymnasium in Zürich und meine grosse Leidenschaft ist das Tennis», beschreibt sich das Stalliker Tennis-Talent auf der Crowfunding-Plattform «I believe in you» selber. Um seinem Ziel, der Teilnahme an einem ITF-Junior-Grandslam-Turnier, einen Schritt näher zu kommen, möchte die aktuelle Nummer 207 der Schweiz im kommenden Jahr mindestens zehn internationale Turniere im In- und Ausland bestreiten, dazu 20 bis 30 nationale Turniere. Auf rund 8000 Franken kalkuliert er die Kosten für acht bis zehn internationale Turniere. Und dieses Geld soll durch Crowfunding hereinkommen. Mehr als 80 % davon hat er mittlerweile zusammen, das Projekt läuft noch bis Mitte Januar. «Mein Leben besteht aus Schule und Tennis – für anderes bleibt keine Zeit», verdeutlicht Tom Cecchetto den Stellenwert, den der Sport in seinem Leben geniesst. Seit der Geburt sei er regelmässig auf Tennisplätzen gewesen, schon als Vierjähriger habe er selber zu spielen begonnen, verrät der Sohn einer Tennislehrerin, erst wöchentlich, dann immer häufiger: «Seit drei, vier Jahren trainiere ich fünfmal pro Woche.»

Kampfgeist wie Nadal oder Wawrinka Die grossen Stärken des Stallikers sind der Service, die Vorhand und der Volley. Kein Wunder also, dass er seine ersten Erfolge im Doppel feierte. «Das macht mir mehr Spass, ist actionreicher», so Cecchetto über das Spiel mit Partner. 2011 durfte er gar den Schweizer Meistertitel U12 feiern. Doch auch im Einzel machte der 16Jährige Fortschritte. Punkto Kampfgeist steht er seinen grossen Vorbildern Rafa Nadal und Stan Wawrinka kaum nach, nur mental hapert es zuweilen noch. Etwa, wenn es darum geht, bei wichtigen Punkten die richtige Entscheidung zu treffen. Nach der Matur mit einem TennisStipendium an ein US-College gehen – so stellt sich Tom Cecchetto die mittelfristige Zukunft vor. Als Fernziel möchte er dann vom Tennis leben können. Wer ihn auf seinem nächsten Schritt unterstützt, hat davon durchaus auch seinen Nutzen: Für 150 Franken lädt das Talent zum Sparring, für 250 Franken gibt es einen signierten, gebrauchten Tennisschläger, für 1000 Franken bietet Tom Cecchetto gar eine frei wählbare Gegenleistung vom Firmenanlass bis zur Trainingssession. (tst.)

Bevor die 88 Teams – vier mussten leider kurzfristig absagen – ans Werk gingen, eröffnete Speaker Andy Winiger wie immer mit Charme und Humor den Nachmittag. Er resümierte kurz das laufende Fussballjahr. Beide Highlights (Aufstiegsspiele und Cupspiel gegen Thun) wurden speziell erwähnt. Das Publikum bedankte sich beim Trainer, Staff und Spielern mit einem tosenden Applaus. Pünktlich um 15.45 Uhr konnte es losgehen. Dieses Jahr wurden auf vielseitigen Wunsch sechs Durchgänge gespielt. Es wurde sehr zügig gejasst; die Raucher hatten kaum Zeit, für Nikotinnachschub zu sorgen. Im Foyer wurde das Nachtessen vorbereitet. Die Metzgerei Steiner aus Birmensdorf war dieses Jahr für das Catering zuständig. Im Gegensatz zu den letzten Austragungen gab es keinerlei Beanstandungen. Menge und Qualität begeisterten alle Jasser und das OK.

Betli und Ueli auf dem Uetli Während des Essens wurde die Zwischenrangliste (wird nur einmal in der

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Zum Siegen zurückgekehrt Auswärts gegen Uri holen die Affoltemer Eishockeyaner einen 4:2-Sieg. Sie mussten allerdings bis kurz vor Schluss um die Punkte zittern. Nach der Pleite gegen den Leader ZSC Lions II wollten die Akteure des EHC Affoltern-Hedingen unbedingt zum Siegen zurückkehren. Kein leichtes Unterfangen. Der Grund: Die Affoltemer spielten praktisch mit dem letzten Aufgebot. Knapp zwei Linien konnte der Coach-Präsident Werner Reiterhauser aufs Eis schicken. Doch die Ämtler verkauften ihre Haut teuer und gingen durch zwei Tore von Andreas Sattlegger (5./22. Minute) mit 2:0 in Führung. In der 31. Minute schafften die Urner den Anschlusstreffer. Dieser Spielstand hielt dann bis zur 51. Minute, als Affoltern-Topskorer Chris Bischofberger auf 3:1 erhöhte. Doch die Gastgeber gaben sich immer noch nicht geschlagen und konnten erneut den Anschlusstreffer realisieren (54. Minute). Erst das 4:2 durch Tobias Walter brachte die Entscheidung zugunsten der Säuliämtler. In diesem Jahr haben die Affoltemer noch eine Partie zu absolvieren. Am Sonntag ist Sursee II in Zug zu Gast (14.45 Uhr, Trainingshalle Zug). Mit einem Sieg könnten die Säuliämtler die Luzerner überholen und in der Tabelle auf den dritten Platz vorstossen. Zudem haben die Affoltemer mit dem nächsten Gegner noch eine Rechnung offen, ging doch das Hinspiel knapp mit 4:5 verloren. Thomas Winter EHC Uri – EHC Affoltern-Hedingen 2:4 (0:1, 1:1, 1:2) Tore: 5. Sattlegger (Ausschluss Uri) 0:1. 22. Sattlegger 0:2. 31. Sgessenmann (Aschwanden) 1:2. 51. Bischofberger (Brügger) 1:3. 54. Segessenmann (Aschwanden, Ausschluss Heller) 2:3. 60. Walter (Heller) 2:4. – EHC Affoltern-Hedingen: De Jongh; Risi, Sattlegger; Strebel; Bischofberger, Heller,

Infos und Spenden: ibiy.net/tom-cecchetto.

Mitte des Turniers bekannt gegeben) heftig diskutiert und kommentiert. Bevor aber die zweite Hälfte des Turniers begann, wurde der von Reto Bernhard (Hallöchen ein Törchen) gespendeten Gutschein für das Restaurant und Hotel Uto Kulm in Wert von 500 Franken ausgelost. Kaum hatte Andy das Siegespaar ausgerufen, flitzten Betli und Ueli Kündig (langjährige Besitzer des Restaurants Löwen, Bonstetten) Richtung Bühne, um den Preis in Empfang zu nehmen. Die zweite Jass-Sieger: Edi Boxler (links) und Claude Wuillemin. (Bild zvg.) Hälfte des Turniers konnte losgehen. Alles verlief weiter- gnügten sich die Jasser am von der Bähin problemlos und die Stimmung ckerei Pfyl gespendeten Dessertbuffet. war sehr fröhlich und locker. Immer wieder ertönten laute «Lacher» im Saal. Im Schnellzugstempo waren die Ein Duo der ersten Stunde als Sieger restlichen Passen gespielt. Die Turnier- Nun waren alle gespannt auf die Preisleitung bemühte sich so schnell wie verteilung. Punkt 20.45 Uhr rief der möglich die Schlussrangliste zu erstel- Speaker das Siegespaar aus: Edi Boxler len. Gemäss Moderator brachte diese und Claude Wuillemin siegten mit letzte Runde die Rangliste nochmals 4476 Punkten. Unter grossem Applaus durcheinander. Währenddessen ver- durften sie den begehrten Jassteppich,

Brügger; Janick Jud, Kevin Jud, Walter; Portmann.

gespendet von Marion und Choy Sek, Wirtepaar im Mooshüsli, in Empfang nehmen. Die ersten 20 Paare durften sich am sehr grosszügigen Gabentisch bedienen. Die speziellen Früchtekörbe gingen weg wie «frische Grittibänze». Einen solchen, von der Firma Hirt Informatik AG in Zürich gespendeten, durften die nicht preisberechtigten Paare als Trostpreise mitnehmen.

Shuttle-Bus war gefragt Der neu eingeführte Shuttle-Bus in Richtung Spyre Bar in Affoltern wurde rege genutzt. Andere liessen den Abend beim gemütlichen Jass im Saal ausklingen. Die 1. Mannschaft bedankt sich bei allen Sponsoren und Jassern für die tolle Unterstützung. Am 10. Dezember 2016 findet das 15. Jass Open statt. Mit einigen kleinen Anpassungen werden die Teilnehmer sicher wiederum einen tollen Anlass erleben. OK Jass Open FC Wettswil Bonstetten

Ranglistenauszug: 1. Claude Wuillemin / Edi Boxler,

4476 Pkt.

2. Kaspar Köchli / Werner Funk,

4456 Pkt.

3. Ernst Althaus / Margrit Althaus,

4352 Pkt.

4. Guido Keller / Hansruedi Koch,

4316 Pkt.

5. Jörg Schlageter / Marcel Spahni,

4295 Pkt.

6. Daniel Schneebeli / Ruth Schneebeli,

4191 Pkt.

7. Adrian Brunner / Urs Brunner,

4171 Pkt.

8. Hanspeter Rothlin / Martin Kaufmann, 4166 Pkt. 9. Margrit Frech / Agnes Schnider,

4146 Pkt.

10. Marco Meili / Thierry Bühler,

4140 Pkt.


Extra

Freitag, 18. Dezember 2015

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Im Spital Affoltern geboren

Lara, 6. Dezember. (Bilder I. Magnin)

Ender, 8. Dezember.

Trommelwirbel als Auftakt zur Dorfweihnacht. (Bild zvg.)

Isabelle, 10. Dezember.

Mit Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem Am 12. Dezember fand die Dorfweihnacht der reformierten Kirche Affoltern statt Die mitwirkenden Kinder versammelten sich etwas nervös bei der Bibliothek. Dort wurden sie eingekleidet als: Josef, Maria, Hirten, Soldaten, Engel, Schafe und Esel. Als die Dorfweihnacht mit einem Trommelwirbel und Lied begann, verflog die Nervosität.

Von Nazareth nach Bethlehem In zwei Gruppen begleitete man Maria und Josef von Nazareth (Regionalbibliothek in Affoltern) nach Bethlehem (Zwillikon). Unterwegs Begegnungen mit Königen auf Pferden, einem Stern,

der den Weg leuchtete, Hirten mit Zwerggeissen und einem richtigen Baby als «Jesuskind». Im Singsaal in Zwillikon wurden einige Weihnachtslieder gesungen, zusammen mit all jenen, für die der Weg etwas weit war. Anschliessend stärk-

zwischen-ruf

ten sich alle mit Suppe, Wienerli und warmem Punsch. Dabei wurden auch die kalten Hände wieder warm. Es war eine gelungene Dorfweihnacht. Die leuchtenden Kinderaugen und viele dankbare Erwachsene zeigten dies.

volg-rezept

Noel Andreas, 10. Dezember.

«Yeah, bald ist Weihnachten!»

Lorenzo, 13. Dezember.

Bei Yvette schwebt ein Engelchen überm Küchentisch, ein Engelchen steht auf dem Fenstersims, und ein kleiner Engel lacht mich auf dem WC an. Alle wissen: Yvette liebt Engel. Und so kommt es, dass sie überhäuft wird mit Engeln auf Kissen und Karten, Tellern und Tassen. Man schenkt ihr

Stroh-Engel, Holz-Engel und Porzellan-Engel. Jetzt ist die Zeit besonders günstig für weitere Engelkäufe. Auf jedem Weihnachtsmarkt findet man eine Riesenauswahl an gestanzten, gepressten, gekneteten und geklebten Engeln. Es gibt Engel zum Aufstellen,

zum Aufhängen und – hab kein schlechtes Gewissen, Yvette – Engel zum Wegfliegen. Sie selber hat mir einen bezaubernden Glasengel geschenkt und sich selber einen Engel aus Gips gebastelt. Er ruft:«Yeah, bald ist Weihnachten!» Ute Ruf

wetter

Schüler von Rossau am Lichterweg Hünenberg

bauernregel «Um den Tag des Wunibald (18. Dezember), da wird es meistens richtig kalt.»

Eine bunte Schar von Schülern wurde am letzten Freitag vom ehemaligen Wirtepaar des Speiserestaurants Sonnental, Ruth und Tony Abächerli auf den Unterhubel in Hünenberg eingeladen. Der Schulbusbetreiber Haller transportierte die Rossauer Schulkinder und Eltern am Lichterweg auf dem Mädchen und Bu- Unterhubel in Hünenberg. (Bild zvg.) ben gratis nach Cham. Zusammen mit einigen Eltern hungrige Schar mit heissem Glühmost genossen die Beteiligten einen wun- und Wienerli verpflegt. Als Dankederschönen Spaziergang durch die schön wurde von den Schülern ein weihnachtlich geschmückten Häuser Weihnachtslied vorgetragen. Schliessentlang des Lichterweges. lich gabs für alle noch ein kleines «GeAuf dem Bauernhof bei der Fami- schenk» mit Selbstgebackenem und lie Troxler im Unterhubel wurde die Nüssen.

Knusper-Fisch mit Lachsmousse Zutaten für 4 Personen 1 Blätterteig, rechteckig, ausgewallt 1 Ei, verquirlt 1 Volg Lachs, fein gewürfelt 1 EL Kapern, gehackt 1 kleine Zwiebel, kleingehackt 2 dl Vollrahm, steif geschlagen

Zubereitung 1. Aus dem Blätterteig acht Fischformen ausschneiden oder -stechen. Jeweils zwei Teigfische aufeinander legen, mit Ei bestreichen. Im Ofen bei 180 Grad 12 bis 15 Minuten backen, auskühlen lassen. 2. Lachs mit Kapern und Zwiebel vermischen. Rahm unter die Lachsmischung rühren. 3. Lachsmousse mit einem Spritzsack in die Teigfische dressieren und servieren. Zubereitung: 40 Minuten


Sonntagsverkauf 20. Dezember 2015, 10 bis 17 Uhr Öffnungszeiten bis 24. Dezember: durchgehend 9 bis 18.30 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Federle Geschenke, Zürichstr. 96, 8910 Affoltern a. A.

Christbaumverkauf auf dem Kronenplatz Affoltern a. A. Ab Freitag, 11. Dezember bis Donnerstag, 24. Dezember inkl. Sonntagsverkauf vom 13. und 20. Dezember Täglich offen von 9.00 bis 19.00 Uhr 24. Dezember bis 13.00 Uhr Nur Schweizer Rot- und Edeltannen (Mondphasen), div. Holzdeko Dekorationsäste, Misteln und Gestecke

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